Paris, 6. Tezembn.(HavaZ.) k ourn Beschluß der SJenneter iver Großniächte üi&er die «tivartnok auf das deutsche Begehren hinsichtlich des Aus- der NatifikotionZurlunden und Inkraftsetzung des »wetcnfiteiiraffeg am 1. Dc�einder bemerkt die offiziöse �Sentur Hcwas: »« ,�'e diesen Beschluß erneut bestätigte Einigkeit der „ Achten, die unter den Alliierten herrscht, ist die bezeich. , sti Antwort, die auf die Umtriebe der deutschen Rrgieruno �Scbrn werden kann. Da» tiefste Geheimnis über die Note der ■�ten wird natürlich noch bewahrt. Wir glauben immerhin .''jtn zu können, daß sie in energischem Ton gehal- , d ist und zugleich die wünschenswerten Maß. »ei. �" i n Aussicht stellt. Man kann als gewiß an- ie* �'e Berhandlungen über die I n k r a ft» I*""8 des Friedensvertrages, wie eS von Dentsch- Sewünscht wird, für diesmal abgeschlossen sind. Biel- kann man unter diese» Umständen sogar hoffen, daß �'"tschland vor �ad» der nächsten Woche Sum Austausch der Ratifikatio» ialm kvird. Bezüglich der Gefangenenfrage. erinnert die Note daß daS Jnkrasttrercn de? Friedensvertrages die sosar» wi� Freilassung der Gefangenen herbeiführen der �'"Ikchtlich der Bersenkung der Schiff« in Scapa Flow und � dafür geforderten Komvensationen wird auf die Einwände ,/ deutscheu Delegationen i« einer drfoadrrea Note "-«lwortet. , �e Oberste Rat schließt damit, daß er die deutsche Regierung ,[ sdtälNich auffordert, das Protokoll über die Nicht- »vt�&«@ WaffeustillstandSvrrtrage» z u j.ddzeichnen. Sonst wäre rr genötigt, Maßnahmen m i l i- (j-' k ch e r Natur zu ergreifen. AngestchtS der besonderen ilkert der Note wird diese von Dutasta dem Ehef der deut- " �dsegation Frhr.». LerSner persönlich übergeben. ,- Sermls m!l der Sprache! � Fm Anschluß an den Marloh-Prozeß schreibt Hrilman» " ,,Soz. Korrespondenz": »Die Zweifel, die sich an den AuSgang deS Prozesses �r Ermo dung Liebknechts und Luxemburgs knüpften, di«!*** f a st zur Gewißheit verstärkt. Dort waren �"dteiligtrn»» de? einmütigen Lüge gekommen, die ,j, auf den Jäger Runge und den Leutnant Bogel »U lln-brn, den geistesschwachen Runge preiszugeben und dem s"i10"'*09tl>»S Ausland zu helfen. Eine neue Vater. �'wung wird versuchen müssen, de« Wall der 'i'tärischrn Lügrngemeinschaft zu durch. und all e wirklich Schuldigen zur Ber- 'wortung zu ziehen." lsj»�'kt«ns neu, daß Herr Heilmann, dieser journalistische la,. der rechtssozialistischen Presse, Zweifel an den Aus- Liebknechl-Llixemburg-Prozessk« knüpfte. Während de» «, beschimpfte er in wüstester Weise jeden, der Zweifel ��ozeßsührnng hegte. Ja, er forderte sogar die Frei. Wst,"" � der Angeklagten. Jetzt sind ihm die er � � an der Prozeßführung„fast zur Gewißheit" geworden; «in,"W von der„einmütigen Lüge" der Beteiligten und fordert dig neu e Untersuchung,«in alle wirklich Schul» '"'ur Verantwortung zn ziehen. Forderung einer Wiederaufnahme de? Ber. ej»,'" S im Liebknecht Luxemburg-Prozcß und die Einleitung is! die alle wirklich Schuldigen zutage fördert, bn;., veu. Diese Forderung haben wir im Namen des revo» �"d!,"'"'*''farints. im N" uen aller rechtlich drrkenden, an. dkg y" Nienschen von Anfang an vertreten und sind dabei auf $ s t""'«crsten Widerstand der rechtssozialistischen 'in,,,,'* 1"nd ihrer Organe gestoßen. Jetzt, nach mehr alS "'fbre kommt auch Herr Heilniann zur Erkenntnis der Not- o ett oiner neuen Untersuchung. 'f' Erkenntnis kommt leider z« spät. Wie wir hören, soll irj o-l im Liebknecht Luxemburg-Prozeß unter Ausschaltung gegen Bogel, bereit» bestätigt so>n. fdin' f"9 zerbrachen sich die Behörden den Kopf, „BestStigungSrecht" in diesem Falle zu- 'e Noske-Partei als die Verantwortliche des weißen Schreckens entlarvt, und der SrlarzSkandal scheint zu bestätigen, daß die politische Korruption sich mit der persönlichen verbunden hat. Tie Partei hat jedes politische Ansehen und jede moralische ÄrltoritÄ verloren und hält nur noch.mittsis des ausge» dehnten Parterapparates einen Schern von Macht ausrecht. Anders, aber nicht besser, steht es um die kommuni» stische Partei. Sie hat von Anfang an die politischen Mög» lichkeiten sowohl der deutschen als der Weltrevolution völlig verkannt und trägt an mancher schweren Niederlage des deutschem Proletariats die Schuld. Ihre Gründung hat die revolutionären Kräfte geschwächt umd zersplittert, ihr Kampf gegen unsere Partei und ihre Taktik sich als völlig verfehlt erwiesen. Erinnert man sich noch jener Kund- gebumgen, in denen der Unabhängigen Sozialdemokratie feierlich Per Totenschein ausgestellt und jede Verbin dmig istit diesem Leichnam abgelehnt wurde? Heule ist die kommunistische Partei gespalten. Die Zentrale, hinter der nur ein schwacher, rechter Flügel sticht, muß durch theoretische Ausführungen, die sich mühsam an die alten Losungen klammern, aber deren taktischen Sinn völlig preisgeben, den Rückzug decken und bekennen, daß sie höchstens mit anderer Phraseologie nur derselben stampf. formen sich bedienen kann, die jeder sozialistischen Partei durch die Bedingungen des Klaffestkampfes in der käpitali» stischen Gesellschaft vorgeschrieben sind. Und der link«. augenblicklich noch stärkere Flügel, der sich gegen diesen Rück- zug wehrt, hat das Gift des Syndikalismus im Leibe, und sein Schicksal ist das der Zersetzung und der sektenhasten Erstarrung. In dieser Situation gab es sowohl für die Rechts- soKifilisten als für die Kam mu nisten nur eine Hoffnung auf Rettung, die Hoffnung auf eine Spaltung oder innere Lähinung der Unabhängigen Sozialdemokratie I Der Parteitag'hat diese Hoffnung vernichtet. Wir trollen keinen Moment leugnen, daß diese Tagung viele kritische Momente gesehen hat und über die Ursachen dieser Krisen wird noch gesprochen werden müssen. Aber die Einheit der Partei und ihre Aktions- f ä h i g k e i t ist gewahrt worden, und die Partei hat dies« schwele Belastungsvröbe, der sie unterzogen wurde. in einem Maße, das nicht notwendig und politisch nicht klug war, bestanden. Und das ist das wesentliche. Ermöglicht wurde dieses Ergebnis durch den siegreichen Durchbruch der Erkenntnis, daß eine Schwächling der Un- abhängigen Sozialdemokratie unter allen Umständen ver- mieden werden müsse. Denn sie bedeutete nicht mir ein Unglück für die Partei, sondern«in Unglück für den Sozia» lismus in Teutschland. Von unserer Partei gilt von der Stunde ihrer Gründung bis zum heutigen Tag, daß sie das einzige Mittel und die einzige Möglichkeit gibt, den Sozialismus durchzuhalten in allen Wirren des Krieges, des Zusammenbruches und der RsvÄntion. Und deshalb mußte sie'bewahrt werden vor schwerer Erschütte- rung, und deshalb konnte und mußte die Einigung ermöglichst werden, so schwer vielen auch die Zugeständnisse werden mochten. Das es so kam, verdankt die Partei auch den Männern. lue sich iai dem Dleukt dieiar Erkenntnis gestellt baden und Nontag, öen 8. Dezember 1919 k!n/t!prels 15 p ennlg* 2. Jahrgang „.freiWit* etkrf'e'nl woraen» und nadwiHaof»«m 5cnn* wnd �efUoarn winr morgen» t)er �eutstspreis beträgt bei rrcifr �usieLuny in* Baus für Hroß»Ver!m 4>— 81«/ bei direktem Postbezug rncnatl. 4.65 tVU bei Zustellung unter Streifband für Deutschland 6.50 DU ürs Ausland 7.50 per Brief �2.50 M. WeböTtfoti und VrpedMon: Berlin NW.«. Tchifidauerdamm 19m. Uernfprecher.- Amt Norden 2895 und 989«. . Nr. 59S/ 11325< Nlergen-Msgave )ns«rate kosten die achtgespalt. Nonpareillezei!» oder deren Raum Z,20 Mk., lvortanzeigen da* fettgedruckte Wort SO Pf», jede» weitere Ivort 25 Pf. Teuerungszufchlag 70 proz. Bei Familien- u. Versammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf- olgenden Tag müssen spätesten» bis 2 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein. Jnseraten-Abteilung: Berlin NW.«, Schiffbancrdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 9768 % toie Cr i sp i e n, nur erfüllt von hinnsbender Sorge für die Parteieinlieit und mit Einfotz seiner Person oder wie Dittmann mit Nugem, ausgleichendem jvfiifchen Geschick die oft zerrissenen Mden mit nie ermüdender GodnÜd in den Verhandlungen wieder anknüpften, anss glücklichste unter» stützt durch die kluge und außerordentlich eindrucksvoll« Kode, in der Ledebour den Parteitag an die Größe seiner Verantwortung und an die Bedeutung seiner Grnt* ischeidungen erinnerte. Wer wie wir die Ausfichten des Sozialismus nicht mit Z«nem hemmungslosen, aller ungünstigen Momente uwein- ye denken Optimismus betrachtet, der uns manchmal als allein sozialrevolutionäre Gesinnung angepriesen wird, wird deslsalb dieses, nicht leicht erkaufte Ergebnis des Parteitages nicht gering schätzen. Aber auch jene, die meinen, daß schon die allernächste Zeit dir Endentscheidung bringen müsse, werden einsehen, daß der Sache der Arbeiterbewegung nichts Schlimmeres hätte widerfahren können, als daß durch Bc harren auf einseitig festgelegte Wormeln die Zerrissenheit öeS Proletariats vermehrt worden wäre. y Dies« Gefaihr ist abgewendet. Die Unabhängig Sozial- demokratie bleibt, was sie gewesen ist, die Trägerin des Sozialismus in Deutschland. Und deshalb müssen sich alle, denen es ernst ist um die Sack)« des Sozialismus, um sie scharen, und keiner darf ihre Reihen verlassen. Di« Entwicklung selbst, und die Geschichte, die beste Marxistin, wird dafür sorgen, daß, was heute noch an Unklarheit und Gäh- «ung vojchoirtden ist, überwunden werden wird, und wir olle haben die Aufgabe, durch immer erneute Prüfung der takti- schen und prinzipiellen Probleme dafür zu sorgen, daß in der Zukunft der Partei Krisen erspart werden, die auf dieser Tagung nur zu oft das Gefügt dieser jungen und des sor- genden Verantwortungsbewußtseins aller ihrer Mitglieder noch sehr bedürftigen Partei erfchütterten. Sie ßnWeienmz ik&s. Von den Aussagen, di« Hauptmann Schwabacher alZ Aeuga im Marloh-Prozetz gemacht hat, nehm-n die bürgerlich« Press« und der.Vorwärts" so gut toie gar kein« No!i,. Ein Zurzer Auszug, der die wesentlichsten Sätze verschweigt— uu-~'i'f alles. Man mag zugeben, da« die Ausführungen diese! Offizier-! Mit dem Prozeßgegenständ unmittelbar nur in einem ettov? loserj Zusammenhang flehen, um so wichtiger aber sind sie unter all» stzemein politischem Gesichtspunkt, denn sie entHain /> Angaben, die für die Beurteilung von Personen und Dingen dip iallerarögte Bedeutung besitzen. Wir haben außerhalb de» Prozeßbericht» bereit» die zu- »reffend« Bemerkung- ervor�hoben. die der Zeuge über die Art Macht, wie die Neuerung Anordnungen erläßt und dann ifür sie nicht eintritt sondern untergeordnet« Organe für die Ausführung der Besohle verantwortlich macht. Aber eine andere V-kundung ist noch bemerkenswerter. Schwabacher, der«» wisse» kann, stellt fest, daß vor Unterzeichnung de» Friedensverträge» iHaftlisten angefertigt ckvorden sin», und daß sich in diesen Haftlisten NoSke sogar über di« Immunität dar un» «abhängigen Abgeordneten hinweggesetzt hat. Die Ealsache an sich ist nicht neu. ES war w.iS bekannt, daß Poi dam Storps Lütlwitz, der Gar de. Itava ll e rie--Tch!,tzend'. c siion jund bei anderen militärischen Formationen im Juni Verzeich» pisse von Personen vorlagen, die im Falle der Ablehnung de» Friedensverträge» sofort in Haft genommen werden sollten. DA- Mal» rechnet« man damit, daß die Regiermig den Frieden nicht pntorKnchnrn werde(Jbie Harnfc soll virborrnn usw.") und daß bann die Unabhängigen, gestützt aus die BolkSmafsen, die die Btorifuhminig deS Kriege» nicht wölbten, den Sturz der Kabi» inet dl Gcheiidsm«mi-NoSk««rit allan Mitteln betreiben würden. Wir warcm im allgemeinen auch darüber unterrichtet, welche Personen die Echoe hatton in diesen ProfkriipSionSlisten zu sticken, was wir aber nicht wußten, war, daß die Haftbefehl« anif KoSk« fsvbst zurückgingem. Wir glaubten, e» handle sich hier um selbständig« Vorbereitungen de» FreiwillizsnkorpS, die im schlimmsten Fall di« stillschwoigende Zustpmnung de» Reihest WchmninistsrS stmden. Nun sind wir«ine» besseren belehrt. Nolle ist auch in htesom Fall direkt verantwortlich und er war als Minister der .demokratischen" Republik ohne weitere» bereit, sich rücksichtslos Wer da» parlamentarische Jmmunität»r«cht hinwegzusetzen. Da wir un» da» Wundern schon längst abgewclkmt habech setzt un» auch diese lfn thüllu ng nicht weiter m Erstaunen. Aber eine Frage ist un» wohl gestattet: WaS sagen die rechtSsozialisti- scheu Verfechter der Demokratie zu dem sauber» Plan? Erst am Sonnabend wieder hat Friedrich Stampfer im..Vor» wärt»"«m große» Lamento über die Beschlüsse unsere» Leip- tziger Parteitags angestimmt, weil durch sie die ideellen demokratischen Güter der Arbeiterbewegung auf» ernsllichste bedroht äeieii. Möchte er un» nicht einmal sagen, wie er, der Anbeter ic» VerfassungöpaPierS, da» Verhalten NoSke» und der noSki- schen Regierung mit den Grundsätzen der Demokratie in Ein- klang bringt? Di« Diktatur de» Proletariat» zu vereiteln, be- besäße der, der sich für einen Vorrreter proletarischer JnZeressen hält, doch nur dann«in Recht, wenn er zuvor mit der nicht erst der Idee, sondern in der WirlHichkati lebenden Diktatur de» MilitariSmu» abgerechnet hätte. Gin französisches Urleil öder die Eiuwshner- wehrs«. Pari», S. Dezemckep, Der Bevichtorstatter de». Demp»" in Demrschland P.@4*- i t z 0« fandet sewnom Blatt«ine längere Kovrestxmdemz«u» Stuttgart, in der«r auf die Frage der Einwohner« umd Polizeiwehren zurückkommt. Die Deutschen sagten, die En- tonte hätte«in Interesse daran, daß der Bolschewi»mu» in Deutschland nicht Fuß fasse, denn an dem Tage, an dem hie» pinyetrete» wäre, könnte von der Ausführung des Frieden»- »narageS von Versailles nicht mehr die Red« fem, und dvr R,tin der deutsche» Industrie werde automatisch den Ruin der fiegondem Länder nach sich ziehen. Das soi die These, die man offiziell nennen könne, sie sei ihm auch in Stuttgart bestätigt woride» durch«dn Mitglied de» Bürgerrat». Gewiß müsse di« Entente wünschen, daß Deutschland au» dem Kampfe gegen den Bolschewismus siegreich hervovgcha, aber sei«» notwendig, gegen diese Gefahr einen neuen Militarilmu» zu erfinden f Sei«8 notwendig, eine ganze Armee zu mobilisieren, und haß jede» Dorf noch svi-n« Krieger und seme Walfsn besitze? Schieß««in solcher Auftvand von Kräften und AktimtSmlitwln nicht über da» Ziel himmiS? Die Anwendung einer solchem Ov» ganisation komme der vollen Inkraftsetzung de» System» der bewaffneten Nation gleich, da» durch den Friedensvertrag von Psrsa-lle» formell unicrsaat iei. Zum Beweise dessen fühlst«r wn« Mitteicku-ng de» Rektor» der Universität von Tübingen im vollen Worllaut an, in der der Senat die S.u- berufen auffordert, sich in die Einivohnenvehren einzuschveilwu. Er setzt dann da» Funktionieren der Polizeiwehr, der Verkehr»- wehr und der technischen Nothrlse auseinander und sagt zum Schluß, der deutsche Militarismus hebe der Welt»enng Menlchen. leben und Ruinen gekostet, als daß man ihm gestatten könne, auf Umwegen wieder hochzukommen, um selbst eine» Schci» von Stacht zu gewinnen. Dieses Urteil machte endlich dem Gerede ein End«, daß Äi« Unaiohäwgrgcn. die Eirtmähnetwhre-n, die Zeitfrerw-rlii- pcn und die Sichetzheitsstoiizei bei der Entente als in ili- tgristische Organisa tio en denunziert" hätten. Es gehört wvlhrlich nicht viel Scharssinn dayu, um den .wahren Zweck dieser militaristischen Einrichtirugen zu er- sipnnen. Dieser tritt so offenkunidig zutage, daß er dem Aus'iande gar nicht entzgehen kann, was Hier gespielt wird. Es schöpft sein Urteil nicht aus der«mchhängigqn Presse, sondern auS den Tatsachen, die vor aller Welt bloß- siegen und durch kein noch so gewagtes Manöver erschüttert werden können. Lsr sitg'!«??. Die Freunöle des Oberst Reinhard sind sich über die Erschütlierung seiner Stellung durch den Marloh-Prozeß im klaren. Aber sie werden alles daran setzen, diese Stütze nnd Hoffnung der Reaktion zu halten, und deshalb lassen sie cm den Wehrmimster durch die„P o st" folgende Warnung ergehen: Wir verhehlen un» nicht, daß mit der Entlassung de» Oberst Reinharb bald zu rechnen ist. Wir fürchten, daß der ReichZwehrminffier RoZke die Unvorsichtigkeit begehen wird, den beharrlichen Treibereien von linkSradikaler Seite nach- zugeben und den Mann fallen zu lassen, dem er auch persönlich so viel verdankt. Nur möge Herr NoSke heute schon bedenken, was er damit tut. Auch an ihm wird sich dann da» Wort aus dem„FieSko" erfüllen: Wenn der Mantel fällt, mußder Herzog nach! Henr Noske weiß also, woran er ist. und er müßte nicht NoSke sein, wenn er nicht die„Unvorsichtigkeit" der Preis- toZbe Nein Harb» vermeiden würde. 2mm«SS LetzZMMMNasd? Di« preußische Negierung hat am S. Dezember die Aufhebung des Belagerungszustandes für Berlin bekanntgegeben. AllerdirfgS war es nicht leicht, die Regierung Hirtö-Heine zu diesem Schritt zu bewegen. Wie die„Vosftsche Zeitung" mitteilen kann, hat die preußische R-gierung der Aufhebung des Belagerungszustandes mit allen gegen eine Stimme widerraten. Sic hat den Wider st and gegen die Wiederherstellung des Rechts erst aufgegeben, naclchem das Reichskabinett an seinem Beschluß festgehalten hat. Dem Willkürregiment .Roskes und der NoSketen ist damit der ohnehin schwach fundierte Boden deS Rechts entzogen worden, das Willkürregiment selbst besteht jedoch fort. So ist das Bureau des VollzugZrats in der Münzstraße immer noch von Truppen besetzt, obwohl diese Aktion derer um Noske, wenn überhaupt, so nur durch den Belageruugs- zustand zu rechtfertigen war. Di« Aufhebung der Besetzung hätte also sofort nach Aufhebung des Belagerungszustandes durch die offizielle Kundgebung der Regierung erfolgen müssen. Statt dessen werden die Vertrauensleute des Voll- zugsrates, die sich um die Aushebung- der Besetzung be- mühen, von den zuständigen militärischen Behörden mit der höhnischen Bemerkung abgewiesen, dienstlich sei von der Aufhebung des Belagerungszustandes nichts bekannt. Wir sehen hierin einen Aktbes Wider st a n d e S der in den Kommandobehörden dominierende» Kamarilla gegen die Zivi lregicrung und fragen an, wie lange sich diese so etwas gefallen lassen will. Zugleich weisen wir darauf hin, daß es mit einem einfachen, stillfchtveigenden Zurückziehen der Vesetumg aus den Räumen nicht getan ist. ES ist Pflicht der Regierung, dafür zu sorgen, daß die Räume mit dem Inventar den Beauftragten des VollzugsratrS ordnungsmäßig übergeben wer» den, und zwar an Hemd der Inventarverzeichnisse, d!« bei der Befetzunsi aufgestellt und von den Beamten, die die Beschlagnahme des Inventars voo' genommen haben, unterzeichnet worden sind. Es ist daS eine Forderung, die wohl mit Recht an die Behörden gerickjidet werden kann, die alle ihre Handlungen mit einer eifrigen Vorliebe für die Ordnung begründen. Wozu noch zu bemerken wäre, daß die Ordnung und die Achtung vor dem persönlichen Eigentum bei der ganscn Aktion ohne- hin nicht gerade Triumphe gefeiert hat. So find fsi B. den seinerzeit verhasteten Vollzugsratsmitgliedern Molzahn, Stolt und Eckert bei ihrer Entlassung wertvolle Ledertaschen mit Inhalt, die man ihnen ab genommen hatte, v o r e nt' halten worden. Und nun, da sich die Genossen um die Wiedererlangung ihres Eigentums be- mühen, werden sie vom Polizeirat H e n n i g, dem zu- ständigen Mann, an den Kriegs gar ichtSrait Sohl ver- wiesen, dem die Gegenstönde übergeben worden sind, wäh- lend Herr Sohl erklärt daß er nichts davon wisse, worauf Herr Hennig wiederum bei seiner Behauptung bleibt. Und so weiter. Ueber dieses Frage- und Antwort- fpiÄ der Herren Sohl und Hennig ist die Angelegenheit noch nicht hinausgekommen. Und wie die Besetzung der Räume, ist auch die Auf- lösung deS VollzugSrawS durch Noske nurmrchr gegen- stondslos geworden. Auch dieser Verstoß gegen die Koalitionssreiheit empfing den Schein von Recht, auf den er sich stützte, nur vom Unrecht des Belage- r u ng s z u st a ndc s. Tie Aufhebung des Beiagenulgs- zustandes aber schließt die Aufhebung aller aus Grund des BeliogerungSzilstandeL«erlassenen Werfiigung>en ein. Die Regienmg sollt« so schnell wie möglich eine ergänzende Kundgebung ergehen lassen, damit der Obstruktion der Kamaxilla auch der letzte Vorwanid für Weibe« Verletzun- gen der verfassungsmäßigen Freiheit genommen wird. Ein weiteres Merkmal dafür, daß von der Aufhebung deS Belagerungszustandes in den Aktenstücken der Kam- mandobehörden„dienstlich noch nichts bekannt" ist, sind zwei durch W.T.B. verbreitete Kundgebungen deS Ober- kommaodoS, nach denen das Oberkomma.tdo die Ver- breit ung einiger Flugblätter genehmig Was heißt das? Wenn der Belagcrungszustand aulgehoac» ist, unterliegt die Verbreitung von Flugblättern nicht der Genehmigung durch Noske. Tie beiden GcnehmM� gen abcr sind vom 6. Dezember datiert, während der Re- g i e r u n g se r l a ß, der den Belagerungszustand auslpt- das Datum des S. Dezember trägt. Mch«Im! Wir haben bereit» festgestellt, daß der März aufstand da» Werk von Spitzeln und Provokateuren war, die im Am- trage der Regierung und der militärischen Behörden arbeitete� um diesen eine Handhabe zu geben, mit den Ueberresten RevolutwnStruppen eine gründliche Abrechnung zu halten ur sie mit Stumpf und Stiel auszurotten. Die bisher vorgebrach«» Beweise müssen wir heute durch einen neuen Fall ergänzen � handelt sich dabei um den letzten Führer der Volttmarinr-ww!- sion, Herrn Axel Schmidt, den zu vernehmen da» G-ru? wohlweislich unterlassen hat. Schmidt stand nämlich vom m-m seiner Lausbahn an im Dienste der Regierung. Wie der Krw nalwachtmeister Kirschbaum im Marloh- Prozeß unvorgv itgerweis« ausplauderte, hatte Schmidt sehon im Januar ei, Unterredung mit Oberst Reinhard. Dies« nahm emen> guten Verlauf, daß der vornehme Oberst dem kleinen zum Schlüsse die Hand drückte und ihm sagt«, wir wrllea Schulter an Tchulle, für die Sicherheit Berti«» kämpfen!> Wie führt« nun Schmidt diesen Kamps für die.Sicherbeit Berlin, durch? Er gebärdet« sich in der Marinediviswn „Spartakist", agitiert« in überradikalem Sinne und suchte, die Trupp« zu einer baldigen Abrechnung mit*1 J gierung aufzuputschen. Diese Behauptu. �, für bk wir sch u? Veweiie haben, wird auch durch die Zeugenaussage Hugo L c un im Alarloh-Prozeß bestätigt. Nachdem Herr Schmidt durch Niedermetz-lung der Matrosen sein Werk gekrönt sah, wrchw- er von der Bildfläch«. Er trat in den Dienst der SpchelabieU�' von Kessel, arbeitete monatelang im Kriminalgericht uns heute— Nnterwachtmeifter bei der Sicherheitspolizei.*r. u. a. auch bei der letzten H a u S s u ch u n g i m V o l l z u g t beteiligt, macht« sicg allerdings, al, er trotz ferner Verk.ewu" erkannt wurde, schleunigst au» dem Staube. Auch der Soitzel R o la n d. der an den Januarputlchen.�« vorrageird beteiligt war. bewaffnete Haufen zum-Voriva, führte und Schreibmaschinen klaut«, um den Roten Soldaten»� des Diebstahl» bezichtigen zu können, steht heute im S-ld-- Berliner Polizei. Man sieht, die Regierung versiebt«n-Berbänd«. zuletzt RegierungSrat*n der Angestellte iwe� � rung) und Redakteur Breddemar. n von den chri'ibw�l werkschaften betraut. Di« Geschäftt-'ielle befindet sich in � Kochstraß« 0. Der Wahlsiez k Abmg. � Wie wir bereit» kurz meldeten, hat die Unabhängig« demokratie bei den Stadtverordnetenwahlen in Elbing glänzenden Sieg errungen, der ein««nffchieden« Absage vn � anderen Parteien einschließlich der RechtSsozialisten bedeutet. � hat allem die Mehrheit in der Stadtverordneienversaww errungen. Aus ihre Seit« entfielen 13 079 Stimmen 14 229 bei der Nationalwahl im Januar, während die � � sozialiften nur noch 9427 Stimmen gegenüber 8059 im 3'� und die bürgerlichen Parteien 12 891 gegenübr 14 062 im erhielten. Während die Unabhängigen also fast die alte � menzahl erhielten, büßten di« bürgerlichen Parteien über � Stimmen, die RechtSsozialisten aber drei Viertel ihrer M ttt Stimmenzahl ein, erlitten also einen völligen Zusaw� bruch. Hüse füc Europa. � Amsterdam, 7. Dezember..Time»" betont nochmri' � Notwendigkeit, Mitbleu ropa rasch und ausreichend Wenn die Amerikaner nicht imstande sein sollten, Untrrst�',� zu gewähren, so werde Frankreich und England nicht» übrig bleiben, al» hie Last«mf ihr« Schultern zu nehwc» gemeinsam zu tragen, so gut«S gehe. Hötcf aus Verlin abgerelsi. tlt Wylffs Telegvaphenburenu meldet, daß Rof*� � � einigen Tagen aus der Schutzhaft entlasftn wm'den nunmehr Berlin veriassen HG, m gsi ftrem teilzunekmeo.- tt\ g-.123. S«tzun«, den K. Dezember ISIS. •■toSp&SSS s* s a ®fc.,..': eraxihm Csejcnit>m SWUyic&et, die schon an de« ersten �-.-'g i«..ze.;omm«n Wwt S» sind 20 Abgeordnete, u. a. die 8ut,U*(U Kg?*)'***"(&&*), SButm(11.3=0».), in � Tcfttzentwurf über bat Zahlung der Zölle in Wold wird drei Le�ungiSN ohne Aussprache ai�enommra. Die Eleuervorlagen.- Dritter Tag. «t',.»'U?., 9"� Au�einsnÄersetzuna zwischen dem Deutschnati» -«u«urtqger uich Erz berger erhält das Wort: der(U. Soz.j: Bor dem Kriege wurden SO Prozent 75 K"U!ern. 0l!:f indivelicm Wege ausgebracht. Jetzt sollen und 25 Prozent indrrett aufgebracht werden. ianiu siliunit nicht, es sind cneljt indirotte Steuern vor» it«>i*li>et ÜU4l7 zum Beisp et die A e i ch s e i n k o in m e.i» !j-,/ k geht so tief hinunter, daß sie den wirtschaftlich Schwachen r belastet alö den wirtsiiaftlich Starte». Ich) widerspreche, ; JT iL�0!1 erklärt, dag die nctwel'.dige Stcuerlasi nicht mit direk. g'«wueni ttufjubtii�ßcn sei. Bisher haben alle Soziaiiften den � nspunrt ver»rctea, daß auch der Fisws bei der Vestäueru»»g � n�en einhalten müsse, und daher ist eö merkwürdig, weim ein . jiaidrmslrat leichthin erllär!, die direkten Stenern genügen j|.uJ''cht- Die Ctktlcrsrcuze von lODO ll/i. KcheeSeinkom««» ist r»,°7r»r. Di« rationierten SebenSmitkcl, bei denen man ver» tin' für dbucmn und Frau im Jahre 1S-X> St., für (="'.uMU und zwei Kinder 2100 M. Wenn man erklärt, dasi ch"�?'»e ss tief hinuntergehende Lestmierung die Summe von j*l'i;iflrbc>!j J.llorl nicht auszilbriiigen sei, so gebe ick) kaS zu. % foS beweist noch ni.it, dah man deshalb in die Tasche de? c,"'Mo hinetr.jteitfeti dürfe, sondern nur, dag unsere Steuer. üriast auf eine» anderen Beden gestellt werden müsse. Ebenso tfr � r? 0- bunl lapitalistisrhen Siandrunkt zugeben, dag eine wei» tof««höhung der Lchitzstouer das Zugrundegehen des KapitaliS» �bedeute, weil danir kein Ka, tat akkumuliert werden würde. hj., das, real sie vom lapilerlistischen Standpunkt als chZIuj kxiraehlen müssen, ist vom sozio lisiiichcrt StaudMiiöt der L,. schritt zur öcsunbuHg des WietschüstSleben«. An Stelle . o;-.-'•-».jf.-.r-.v, i->-: ,-k,? 5s,«> Wlr haben dann eins ganze Reihe von Anträgen gesiellt, die den organischen Neuaufbau des gesamten BildnngS- und Erziehungswesens zum Ziele haben. Ausgehend von dem obligatorischen Kindergarten wird sich die Schule oufixnicn, deren Methode der Arbeitsunterricht siein wird. Nicht blosses Wissen, sondern das Können wird mit allen Mitteln zu erstreben sein. Die Arbeit muss das Vrumdlegende fem, und zwar Arboit, die zur Freude, zu freudigem Srbebnis geworden ist. Eine wichtige Grundbedingung für alle Erziehung muss die Gemein- schaftserziehung von Knaben und Mäde'en sein, denn wir wollen doch, dass Mann und Frau sich gieichberech- tigt gegenüberstehen T>ie Güte des Gedankens besttreitet nie- march. Bedauerlich ist, dass trotzdem die Sle-.HKfozUAisten unfern Antrag als ein gejähriiches Erpcri-ment betrachten. Ja, sie wollen nicht einmal für die Abschaffung des ZüchtigungSrechtS eintreten, obwohl dies doch eine per«Semerrlarstens gotiwungcai ist. Wir»rorten endlich einmal mit aller Gcwat'ätchkeit auf.,- e-.merf&W-«, K.y M-** mit muss emdl-ch SAssuss gemacht werden. den Himmel wachse«. Ss ist eine schwere Arbeit, die Arbeitet mit marxistischem Geist zu erfüllen. Es gibt kein andere! Mittel, wir müssen«s. Die Parteipresse muss dahin mi'fen, in den Gewerkschaftsversammlungen müssen aufklärende Vorträge gehalten werden. Di« Mitglieder müssen revolutioniert werden, nicht die Bureaukrätie. Die ßeioertschaften müssen ausgebaut werden von Zentralverbänden zu I N.d ust r i e v e r ü ä N de N. Das ist ein altes gewerkschaftliches Problem,«in sehr schwieriges ProWem, wir müssen feiner Lösung vvl arbeit widmen. Ich kai'.n nicht einsehen, dass die VetriebSorgonisa» t i o n e n bester sein sollen, als die Gewerkschaften. Letzten Endel mündet die Auffassung WolsheiimS im ShttdikalibwuS und Am«« chk.in.uS. Sie sind Sprengpulver für die Gewerkschaften. Po« litische Neutralität gegenüber den Betrieb so ryamisatiionen kann es nicht geben. Die Vrftrebuingon der Unionen taufen dar». auf hinaus, das klar marxistische Denken der Arbeiter zu trüben. Sondiiakistifch« und anarchistische Ideen bekämpfe ich nach wie vor mit aller Entschiodenhsit. Die Moskauer Kommu» nisten überschätzen den SPridikallsmuS Er hindert den Auf» Wir wollen innerhalb der Gewerkschrf- ben mir bei dem klaren marxistifchsn Denken, dann haben die . Gewerkschaften einstweilen noch ihre Berechtigung, dann könne« Die Auffassung der Vorschutkonfereuz, wer ftin Kind nicht! sie auch für die Zukunft noch segentoeich wirken.(Lebtaftsr R el ig ion Zu n tsrn! cht teilnehmen baffen wolle, müsse dies aus» Beifall.) >�W�WWW�W> WWW drütkkich erklären, widerspricht dem klaren Wortlaut der Berkaslung. Dort wird vielmehr der entgakiengesetzie Grundsatz ausgestellt, nämlich, wer die religiöse Unterweisung seines Kinde» trolle, müsse feinen dahingehenden Willen durch einen entsprechenden Antrag bekwnden. Wir können mit den schwächlichen©chuJrc formen nicht zufrieden sein, sondern erwarten noch mit Sehnsucht die volle Nevolutionierung de? Schulwesens und wir werden nicht ruhen und rasten, b-S sie verwirklicht ist. Dass sie erreich! wird, diese Zuversicht gibt uns unsere sozial isdische lleoerzeugung. (Lebh. Beifall b. di Unabh.) in die Wege geleitet. 00 Prozent ai« Maximum der Hbnd sie noch notwendig zum Ällasscniampf? Diese Fragen kann man Ire hl WWW muh abgelehnt.. ®01'ö• und Gemeinden zu Kostgängern de» Etanvos ivi v vollkommen abhänge sind. Die Ausgaben der Ge- «. s'/n steigen und die Befugnisse werden ein- 'i r ä n k t. DaS gibt nicht. Man sollte«inten 13 nt erschind j. � zwischen erarbeiieten Einkommen und ZinS vom Kapital!. g,,, brauchte man düe Kapilalevtrayssteuer nicht als eigene -• tt- Dm» Sinken der Valuta anfzutakten, ist kein-e Finanz- imstande, die sich nicht auf eine ganz andere Grundlage dsti?er ein« Stagnation in der Lebenshaltung der Arbeiter festgestellt. Die Arbeiter in Teutschland sollten auf ihrer Hut fein, ihre Llrganisalionen zu zertrümmern oder zu zersplittern Wir dürfen die Organisation nicht leichtsinnig aufs Spiel setzen. Tie Arbeiter haben instinktiv gefühlt, --.„JLv,...... v.H--------------- lvas die Gewsrkst'e.ft«n für sie bedeuten. Henke schildert den u n- sV-'. ltieirtsthast einiteM. Die Neio S jt-mnizverwaliung erNäict geheuren za h 1 en mS ss ig« n Aufschwung der deutschen diu!' 11 die neu«« Steuern nicht genügen werden, uNo trotzdem!»nd deutichöslerreichische« Gewerkschaften. NveiseKo» aus dem richtigen Gefühl heraus, es gibt kein mide«» Mittel, um sich Vi >«» �llart, dass durch diese Steuern unsere Wirtschaft gesunven dxch Ja cher fvllrn aber dir neuen Bedürfnisse de» Staate» ge- tch»erben, wenn es jetzt schon hrisit: Höher geht c« nmimer. gegen sie Au�beysuna zu schiche». Marx und Engel» haben wiederholt ihr« grosse Wertschätzung der Beioe. ksthoften L«och einer Siebe des Abg. Heim schttesst die Aussprache.Wer pi-al und Arbeit gaworden ��uervorlngen. Tita Vorlagen gehen an den Ausfchüss. och �chfte Sitzung: TicnStag 1 Uhr. Einziger Punkt der Tages. Kundgebung der bkatsonalversammlung tz Zurüikhaitunz der deutschen Kr iegSge sangen««. An dies« soll sich um enva 9 Uhr eine zweise Sitzung anschlietzem totippL. �chlleÄordnwng vrs. So sehr mau die Gewerkschafte» ichätzt» so wenig darf m-an sich sagen, dah die Organisationen unter ollen Umständen erhalten bleiben müssen, wenn eS sich um grosse Aetionen handelt. Henke sch Udert de CtrBir.ttKOCu und Meinungillämpse, Anfragen, zwe�' Lefai«"das Geichs.- dl« nach' der ersten rmsii scheu L'.cvolution über die Rolle der Gr. >oerlfck>asten und ihr Verhältnis zur poetischen Arbeitei'bewcgung entstanden. Kein geringerer als der so biet vs-rpönte Karl KantSktz hat auf dem Rälekongress erttärt, dass die ööewerkschaftrn nicht alles erfüllt haben und dedh-Äld einen Teil ihrer Aufgaben an die Arbeiter röte abtreten müssen. Der Gewerkschaftttbureau. kratie darf man die Führung grotzer Kämpfe, die pslöd'sclM Cha» ra'kr haben, nicht über: vagen. Die Kate müssen in Zukunft die Führung der grossen Kämpf« unternehmen. Darüber herrscht Einstimmigkeit. Infolge der KriezSpslltik der Gewerkschaften war die KriegS> VreMche Weikerberatuug über das Völ!s?chi3lk>sZen. rn wurde über die Poiksschuien weiderverchandeÄ. Die «der liegt der �Gestern wurüe über die Volksschulen weiterverchandeÄ d( ��ullchste vrischeimrng bietst zweiiello! die Haitun WKKKWWsSSWKKK �V'Nen und Deinen in der" Luft herum. Sie sind dabei so ss.hr . zu«nselbstiindige« tziliedeepupvea geworden, 48 lchon gar nicht w-rgen, sich über die von un» präzisierten k'eT nc dixefic Anwoisungcrr aus der Natlonatversamimtung ..-�.iden. bstL andern Parteien, so wenig wir deren Standpuirkt teilen, ?ii�5'llstenS. was sie wollen.. tbtnj ,? �Mühoungen des Miniitcclalditdfoes Sa« sin«« Itefeen Kjt, 5�, jede Entichikosienheit vermissen, dem K.uen, da» au» tionicrung der Gewerkschaften vorangeht. Die Lethargie, au» der man auf ein mangelndes Interesse der Arbeiter an ihren Leben». fragen Miesien kann, muss autgemerzt werden. Di« Zeit kommt » cht, dass die Gewertschasten überflüssig werden. Gegen eine solch« Auffassung müssen wir uns mit aller Entschiedenheit wen- den. Der kriegspolink der Gewectschaften ist gefolgt die Revo» lutionSpoiitik, dem Burgfrieden di« A r b« i t s g e m e i n. schaft. Man sucht zu vermitteln, die Klassen zu behüten, man macht den Arbeitern vor, dass nicht mehr zu gewinnen ftst Es ist mehr zu yeloinnen, wenn Partei und Gewerkschaften eftcheitsich« 9n„r, wtWßp&Hy*".........~t: Rkasjeniärnpfe führen. Die»tevoluttou hat der«rbeiterbewesnng i,, 2 �er Ddassen hervarzuBlellcn sucht, entch'.eden freie �ru.-l,rie politisch« RrÄ-e gerächt. WaS wir erobert hohen, We».*". schaffen. Zaghaft, voisichtig wstenb nur will er vor.... �— v..-----— ltjn,' halbe Massnahmen stellte er un» in Aussicht, al«: kad:kale Umwälzung de! Bildung», und Erzieh ungLtoesen«. Wfst* Aufgabe, da» Neu« zur Geltung gu bringen, fiel unserem ÜW,1� Hinnig y.& Cr führt« aus: Nachdem unser Genoffe offmann aus dem Ministerium ausgeschieden ist, k», 7« Revolution peS Schulwesen» stecken. Minister H a e n> s ch � w der Koaftt-iausregieru.iZ ein« sehr bescheidene Roll«. k der LuSsührcnde s rem der Aufträge und k«bt ssn.,5�"drem den Anschein, eis seien die schwächeren schon die Erfüllung i*t sostalP'sten Programms. P der Minister«in Bannerträger de» RadcksliSmuS "Oswefen. Heute aber muss ar hier und da ein Pftchder» Ii« n,''�6cn bei dem alten überlebten Systsm. Da< Zen- rjj?'»st noch so stark und ausschlaggebend wie |tac t> und der Bund mit ihm lähmt die Tat- S* toiian8 gewaltig. Wir müssen un» deShatb fiwgen, Sn»st� ern solche» Ministerium an Schufccftrme» tnrrchietzen {�n?nb wollen? Saue Worte in Maria Laach lassen er- zrMZ'&ä sei boictst . ir,.'si von solchem Minister zu erwarten? !ww, n,', vi'.t ironischem Lachen über unseren Antrag, daS RZ'.e- � Bildung S. und SrziehunzSwesien zu übertragin, stit d i. �'vgen. Dabei bedeutet der Antrag nicht» andere»,«IS e r». v-'eeteb",,____ w u> d an l f Pok!Ss,chi«bt«n an der SRliungsotbeit st'st i;f7r'�3 tä-ij mitarbeiten sollen. Dieser Gedanke,«ms der Sui.m/tung «täwi «edorsn. wird sich durchfetze», trotz wollen wir uns ruhig erngeftohen und e» energisch verteidigen. W« Erfolg der Revolution ist auch her Siätegedank«, der die organisiert, Massenbewegung ermöglicht. Die Arbeiter sind heute in der staigenden Erkenntnis von der Bedeutung der Räte. Aber auch ich giiaube, man über- schätzt das neue Mitdsl auch ein wenig. Das ist fiwer, wenn heute iezendwo die llieb« ist von kämpfender Arbeiterschaft, da denkj man an die State. Da» Rätestzstem ist allordings noch kein System, eS soll erst ein» werden. An die Arbeiterräte haben die Gewerkschaften nrsatge der EmiwiÄung manche» abtreten müssen. KautSkh hat 1010 Airfein düngen aus GeivertschaftSk»eif-n er- fahren, als er in feinem.WegzurMachfaufda» enge Zu. sauumenarbeiten von Partei und Gewerkschaften bei grossen At> tivnen als noitvendiig hiMvi«». Wir können bei den Massenaktionen auf die Gewerkschaften nicht verzichten. Gewerkschasien«nd Rät« habe» gleichöerech» tigt nebeneinander zu bestehen. Die dieloagefschtwi« Resolution de» Deritner VollzusScatS ist von Däumig iu der.Freiheit' und im Arbsiterrat richtiggestellt worden. CS Ist ein Ein. ziehen syndikalistischer Bestrebungen in die Köpfe der Arbeiter festzustellen. In Deuffchdamd hat der Syndikalismus kein« Berechtigung. In Fronkvaich wurzett er in den ökammischen V«:höltniss«w Wir müsse» den Syndikallsmu» bekämpfe», wo er un» in der GÄverffchasttbetvegung«wtgeaeiitntt. Wir müssen un» da» eine hewte sagen:(Zö ist chnc«? nheltkich« Denkart notwvndtg zur Führung der Kampfs. Für un« kann i* trotz aller(ätegenstue nur eine Weltanschauung geben, den Marxifmu«. Lassen Sw die tSaume der Hoffnung nicht in tsrbeM ffr Kevlerer. Die Daltilummeulerer flüchten geschlagen wieder unter di» Fittiche des Landes, das sie eben nach mit frecher Stirn beschimpften und verrieten. Nicht ftedvillig kehren sie zurück, sondern weil sie auf ihrem Plünderunpszuge von ben Landes ei nwohuern mit Waffengewalt bedrängt werden. Die flüchtenden Meuterer be» grüßt die reaktionäre Presse mit Jubelgshenl. Zu einer Heimat» spende für.die tapferen Truppen', die.enttäuscht in die Heimat z-urückkehren", die„alles opferten für die vaierlSndische Idee"(zu plündern), fordert der plötzlich wieder aufgetauchte General v. d. Goltz auf, der noch immer unbestraft« Anführer der Meuterer« Mit sentiiuentalen Phrasen sucht man an da» Mitleid zu agpcl» lieven, die Meuterer zu Märtymn zu stempeln, feie da» Land schirmten und so eine neue parteipolitische Agitation zu betreiben, Von der Ostfeeblockade, unter der infolge de» BättikumskandakS das ganze deutsche Volk schwer leiden mutz, wissen die reaktionäreq Mütter plötzlich nichts mehr. Daß die Lebeumitltzllieferungen an» dem Ausland unterbrochen, die finanziellen Verhandlungen ein» gestellt wurden, alle» um der.tapferen Truppen' willen, die de» Befehle der Slegierung hohnlachten, davon schweigen die Mitleid»* vollen. Doch das wäre ihr Privatsport, mit dem sie zwar daS deutsch« Volk schwer schädigen, der aber allgemeine Ablehnuitg finden wird bei allen, die nicht völlig nationalistisch und militärisch verblödet sind. Wenn nur die Regierung ihrer Pflicht der Bestrafung den Landesverräter nachkäme. Aber sieh« da, Herr W i n n i g und Herr N o» k e empfangen mit offenen Armen die Meuterer, denen noch kürzlich durch KabinettSbeschluss die Zugehörigkeit zun» deutschen Volke aberkannt Wurps.- Das heitzt, nein, man Hot nur eine befristete Drohung ergehen lassen» und als di« Frist abgelaufen war die Aberkennung der GtaatSange- Hörigkeit wohiweiSlich nicht ausgesprochen. Fetzt behauptet Herr Nokke, datz die erst« Forderung der Ententekom» Mission für daS Baltikum bei den Verhandlungen in Tilsit war, datz di« Ba!di»iMnso>l baten aj» Deusssche betrachtet werden müssen. Slwgssicht« der Uerzeffriedertheiit der SKeiinwiflen de» Re ichSwehrm in isw r i um» muh zunächst eine Aeutzerung der En» dentekonuniission, die wes« Mitteilung bestätigt, abgewartet werden. E ne Be-stmfung dar«rautoviidan Truppen, die von nonen» den Frieden gefährdet haben, mutzte aber nach den bisherigen Er» kläruttgen der Regierung als sclbswerstündlich gelten. Di« Regierung aber entzieht sich diessr Pflicht. Herr W i n n i g er- klärt aber im«nenn Aufruf an dl« Bal-Wumtvuppsn. datz di« ReichSreg-euung voraussichtlich von Beftraftmig wegen Mchlbefol- gmrg der«rlassvnen Rücklehvbefehle absiihvit will. Und Hevr RoSke unterstützt ihn, indem er erklärt, die jetzt hei-mkelhrende« Truppon sind iauffche Staatsbürger und werden nicht als sahnen» flüchtig betrachtet, obwohl laut AastinetiÄtefchiiuß vom 30. Oktober alle die, die bis zum 11. Novomber die deutsche Grenze nicht passiert haben wunden, als fahnenftüchlig erklärt werden sollte«. Damals würben offiziös all« die einschlägigen Strafbssnmmungen erläutert. Heu!« versprechen Herr Wirmig umld Herr Noske de» Truppen bs zu ihrer gänzlichen Abnüsdunig Löhnung, Verpfl«» gung und Ausrüstung und nach erfolgte« Abrüstung Demobilisierung ein TemobiltnachungSgeld und einen Entlassungsanzug. Herr Wim»ig befürwortet die Eiftlöfung de» Bermoudt-Gelde», das sie in grossem Monge» für ihre Plüiiberuingstiate» erhalten habe». Aber selbst wenn man die Truppe zum Teil alS irregeführt und durch die Offiziere perl alt et ansieht, so wird nur um so dringender die IfloUuend igtest der Bestvafung der Offizier«, die mit gefälschte» Befehlen der Regievung operiert, die die Truppen über die Regierungsabsichten belogen uicd erklärt haben, die deutsche Regierung müsse sich niur widerwillig den Befehle» der Entente auf Räunrung de» Baltibiim» beugen. Aber auch von einer Bestrafung der Offizier« ist nicht mehr die Rede. Herr v. d, Goltz ist»och immer nicht vor dem UntersuchungSr.cbter zitiert. Der Major Bi.schoff, der für all die Dinge veraut- wovilich ist, die Offizier«, die gefAschte Pässe und Urlaubsschein« auaftellten, die mit Waffe» gegen die Grenzschutztrupp«» vor» ginge», die aller Befehle de» RmchSweHrminifterium» Hohn lo chic», sie all« gehe» straflos au». Ja mehr, Herr NoSke erklärt, daß zwar die Ueto. rahme von Formationen der Ballikumlruppen in die Reichswehr au»drücklich verboten ist, aber gleichzeitig er- k'Ärt Herr Noske eS für möglich dass mancher von den Heimkehrern an» dem Baltikum in der Reichswehr Aufnahme findet. Herr Noske verstärkt also seine Armee, die er nach dem FrikdsnSvsrtratf« abrüsten sollte, durch di« Bali- lum-Meutersr. Ist es wicht sclbstvcrstäuidlich, datz angesichl» eurer solchen Schlappheit der Regiornng di« Truppen von neuem übermütig werde»? Schon vuft Ostpreusson o-us allen Ecken um Hilfe. UÄ'ergriffe der Truppen sind an der DageSordwirng. Ja, selbst im Kabinett befürchtet man, datz, wen» die Vertsilu.ug der Trup- Pen nicht rechtzeitig gelingt, Transportstockungen eintreten, die marodierenden Truppen eine AufstandSbewegung imszemirreti und unterstützt von dem reaktionären Elementen,«me Losreitzung der Provinz votn Reiche vornehmen. Man fürchtet sich also vor dem Baltilkunntvuppci«,»ud anstatt scharfdurchzugreifen, wcht man sie mit Versprechungen zu versöhnen. Was di« Entert«. Immission zu dieser neuen Zweideutigkeit der dsuischen Regie» ritn.g sagen wird, darüber schcimt man sich wicht den Kopf zu zer- brechen, die Folge» wird ja»mr tz- deutsche Volk zu tragen haben. Dt« Vereidigung sämtlicher ReichSwehrtruwea iß duM gefsthrtz iKtch einer RMmm.vW JQl XL Bu™---tST Sroß-Verltn. Schmählicher llmfall. Tie Forderung des Charlotitenburger Magistrats wegen öewiUigung ret ungeheuerliche» Summe von 800 000 Mari für )ic Einwohnerwehr und den dazu gehörigen Wachtzug ist ra.o eingehender Beratung in mehreren Sitzungen am Freitag in it nur univefcntlichcn Acnderungen angcnommmen worden. Dic'c Tatsache ist die Schuld der RechtZsozialisten. die im AuS- s2) l»l liv'i/StL TÜlßt«i Vi i», iUcC.- tägiz von 9 bis 5 Uhr zur öffentlichen, unentgeltlichen Benutzung: Güterostbahnhaf beim Schlesiscken Bahnbof, Kaserne Karl- straste 84/85, Kaserne Kruvpsiraste 14, Schule Pankstraße 20, schule Kaiser-Allee 1—2, beim Barackenlazarett auf dem Tempel- hvfer Felde(Eingang General-Pape�Straste). Tie Kommandantur Berlin, Abteilung Seuchllischutz. Platz am Zeughause 1(Zentrum 208), Zimmer 66, ist zu jeder Aus- : fünft bereit. f Die allzu große Fruchtbarkeit einer Berliner Eherrau sichrte zur Aufdeckung eines unaewöhnlichen Lcbensmittelschwindel». Eine 26 Jahre alt«, aus Nöreniberg gebürtige Bertha Milster besuchte r» kurzen Zwischenräumen fast all« h esiaen Siandes- ämter und zeigte an, dast die Ehefrau Soundso Zwillinge geboren habe. Sic gab überall den gleichen Namen an, den Namen einer i Freundin von ihr, verlegte aber deren Wohnung immer in den i Bezirk de» betreffenden SiandeSamte». M t der Anmeldung»- • be schein igu ng begab sie sich dann geraden Wege» nach der zuständi- ygcn Brotkommission und liest sich Karten für alle Nahrungsmiitel geben, die für Säuglinge und deren Mütter be-stttnutt sind. Mit diesen Karten verschaffte sie sich die Nahrungsmittel, Milch, ! Zucker usw.. um sie für teures Geld zu verkaufen. So waren schon an die 20 ZwillrngSpärchen des gleichen Namens in die 1 Listen der Standesämter und der Brvtkommissionen hinein- ; gekommen, als die Zusammenstellung und Ueberprüftrng endl ch 1 den Schwindel an» Licht brachten. Di« Fäl'chcrin ist noch nicht ; ergriffen, Gasvergiftung eine» greisen Ehepaare». Ein schwere» Ga»- Unglück hat sich am Sonnabend in der Löwestr. 20 ereignet. Da» ' gre se Ehepaar, der 70 Jahre alte Johann Kröger und seine 64 Jahre alt« Ehefrau Dorothea, geborene Lenie, wurden in der � Küch« im Bette liegend tot aufgefunden. Der Schlauch de» Gas- kocberS hatie sich ein wenig gelöst, doch war, da der Gasmesser nicht abgestellt war, soviel Ga» entströmt, dast die alten Leute im Schlaf erstickt sind. teheysmiftekfaiender. Steglitz. 20 Gr. Butter(50). 70 Dr. Margarine(Si 22), 60 Dr.[ Maigaiin«(Conberpo tivn). Boianmeldung vom 8. bi» 10. Dezember: 2ö0 Gr, Marmelade(50 A). 100 Dt. Haferstocken(10t). Berieiiung vom 11. bi» 13. Dezember: für Jugendliche 200©r. Nudeln(46), für werbend« Mutler Nährmittel(25), für Kinder vom l. bis 6. Jahre Nährmittel. Für die 49. Woche kann die doppelte Meng» Kartoffeln, also 14 Pfd., zu 12 Pf. das Pfand in der Ringslraße(Lagerplatz) und Birkbuschstrahe(Lagerplatz) entnommen werden. Tpurdau. 50 Öt. Auslandsiriarga. in« und 50 Dr. Fnlandsmarga- rin«: 5 Pfd. Kartoffeln: serner in den einschl. Eeschäften Karloffel» fobrikate(Kartoffelgrietz, Kartoffelslocken): 200 Dr. Haferslochen. % Pfd. serbisches Pflaumenmus: an Jugendliche 200 Gr. Haferjlochen. ...:.-...;..e v.(i...r. i 1). Für iverd-üd» Mütt». vom!. Maua: ad: 1'bfo. Sie;;-, 2 Pur chen s-vievack. K«« Päckchen Vanln und 1 Bi chfe Malzcxttabt. Lerabfolgung der Ware» in der Säuglingsfürsorgsflell« Berliner Cicatze 14, Cingang F'"10* stretze, und zwar für diesenigen Schwangeren deren Fa.nilicnnainen mit dem Buchstaben A bis H beginnen, am Mittwoch. I bis A am Donnerstag und 0 bis Z am Freitag in der Zeit von 4 bis 6 Uhr nach mittags. Don Montag ab auf A-Karien% Liier, auf B-Karien Lilet und auf C-Karten% Liter Milch. Die X-Litei-Kranüenkarlen werde!» gleichfalls mit Frischmilch beliefert. Frledrichsfelde. Dienslaz: Eslbe Kohlrüben, 250 Gramm Mais- mehl«>.: Moptxplatx HfiM. T»fL 7 und bonntac rincitm. 3 Ltir: E-Ite-Ssnger 9 ehrin. Mitgl. der St»; wer Sing-r BlütNzen-l'ainrl Vorv li.i, u. s-r. U ßresslßmf; Ml*, d.« De*,«hd«. TM'. Die Schrckensfohrt mal Moiorr�d.»««tÖfl.V' an W t,K ?,<, fit.:c r-'t a t. Parasiten Siniment Pieifterok. Flasche 1,7; TTL u.#,7} W* Tricresok-Puber Vre ftrroi veae» Möst«»,sz IR. 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