etnzelprels U pstnnsg- 2. Jahrgang Sonntag, öen 14. Dczomber 1919 Nr. 607 /ü 331' Morgen-Tlusgabe rSxtibtxt*»ri<�rhtt woran»» und»«i�rnitraa». an 5onn» und ,eiveist. Uch � niilitürivckwa SUiodjllKilwr während der Märzkmilpse �cthvden angrwmdet baden, so graiisialuer Art, wrc sie �ir»iiter barbarischen Dolfrrftiiimr.cn üblich sind. Ter . xarkilzende, KriegSgerichltLrat Welt, besrache Marlcch über owo naa) ucn �na�txxx y'? Grundlalgen».er Jnitruktion, die er ailiis>in und den amtlichen Erlaß Uber die iRatrosrn-Diaislon, (( in der Presse wiedergegeben wnr. .«oesitzendee: Die Leute, die mit Wolken käme« oder widerscvt hatten. Wien Sie noch Ihrer Aus, ossung o m i s ch e n Glü«den erklärt. Di« Die.Post".| Der Marloh-Prozesi ist einer von jenen groben Gericht?« viartoh! Ich woiile die Leute nicht erschießen losten.,.. Rechtsanwalt Giriinfpach; Aach dem NoSkerrlast, ia auch den gemeinen S-!dl.«en zum Richter über Leben und' *'* machie, Hütte der Angeklagte diese Leute ohne weilere« er- "ükßrt,|afjcn surfen. Ich bitte dem Angeklagten dir jjrage b.r- ""'gen, worum er daS nicht getan hat. Öl »nnÄ c'abin�J 2 5c.>H ii'viiislli Bt a r l o h: In, habe da? nicht gfimn, weil da« astgemrlne 3e, dcS alten Pt i l i a r- m u S. In ihm brach der neue M i l i t a i S tn u s moralisch zusammen, was freilich in Teuisechland npch lange nicht heißt, daß er in Wirklichkeit schon erledigt wäre. Und gerichtet winde zugleich jencS N o s k e- S Y st c ni, in dem sich Unfähigkeit, Feigheit und kollewa durch die roke Armee b?setzl. H. N. London. 13. Dezember. _______________........,.._ D-v Roten Truppen besetzt«« Poitawa und haben da» Tücke zilin gegenrevoliitionärcn Verrat vereint haben. Borsitzende r: Hoben Sie diese '�»rn nicht erschießen losten, weil Sie b ''5 d> späteren Ankömmlinge durch da« Knallen dee �Üfse abgeschreckt worden und nicht In die Falle gegangen �ären? R! a r l a h: DaS war kein(Yrnnd für mich. Wenn ich die Lenke zn Anfang de,, lich von Tscherkaffy sind die Slsenbahlchallouen Äamenka und alter Preußischer Ossizier im Sinne der alten königlich ie,«echten mußten, Fundulleiwka besetzt worden. preußischen Armee ist. Ja, es ist wahr: es ivar die alt, L!e englischen 5oz!aliilen zvm Perlettag. alte Pionßische Armee und»nif ihrem Boden erwuchsen diesg Offiziere. Es war die Armee, in der die scheußlichsten Sol- datcnniißhandlungen sich immer wieder hausten. In keiner In Leipzig ist am Donnerstna, d-en kl. Dezember, nock) anderen Armee gab es in solchem Ausmaße diese entwihdi» J*t* hülfe töten Wösten, fe hätte ich ste ia geräuschlos durch cin Telegramm der B r i t is ch. S o z i a l l st i sch e n i genden, die Menschenwürde absichtlich zerbrechenden, ekel, "schneiden der K eh"erledige« losten können iPcirtei an den Vorsitzenden beb Parteitages in Leipzig! haften Mißhandlungen. Man erinnere sich nur der Hun» ""endet worden. Die vritische S«,saslsl!sche P-etr« beglilckwstnscht die Genoste» erzwang. Berteibiger Recht«« nwal» G e ll n s p a»: Wie der Deutschen llnolchöngigen Sozialdeni-kralischen Partei zur Cr» i Tie Unterofs'iZlere, die Mißhandlungen verübten, die W»b« Wt' "'"e ffir die Richtigkeit dieser Angaben a»zutee,en. h, Tie Vorgänge, auf die Oberlenlimnt Marloh und .'wtsa.nwalt Griin'pach hier Ba'-na geiimiinien hi&en, find ».'"rchtbar. daß die ösfentlicl]« Meinung an ihnrn nicht ,g"berat'ben kann. E* nmß die strengste Untersiiclning mit Nachdruck gefordert werden. Da eine militärische «d?�rslich„ng«och den bekannten Vo-rgängen hoch nur als i rce erden würde, so muß ein orden'lich'eS Gerickrt mit Zs Untersuchung und Bestrafung all wr Ereiieltmen der a�atesfci während des Büraerkrieae» betraut werden. fe,?N Volk der Welt würde sich eine so schumchvolle Per» seines Recht s durch eine iiiennüti�k Mubttär- "üc gafulicn lassen, wie das doustschje. schließen, Die sogevlmvte ReglmivzsMse. In de, am Sonnabend abgehaltenen Sitzung de« preußischen Staatlministerilim« wurde linier anderem die durch den Schul» lonstikt geschaffene Lage besprochen. Es herrichte Einstimmigkeit darüber, dag e# wüiischeröweri sei, zunächst eine.tklärung der auf» geworfenen Frage bcrbeizusühren, inwieweit die slritiigen Be> der preußischen Gesellschaft. Tiejes Osfizierkorps war zu- gleich die stärkste politisch)« Macht und seine Führung, sein« Aussassung wu'che immer mehr und immer widerstandsloser von allen Gesellschaftskreisen anerkannt. Neserveofsizier !z» werden, wurde höchste Ehre und Ehrgeiz und schloß zugleich die gern übernommenc Vcrpslichiung in sich, die An- sclra Illingen der Ossizierskaste zu übernehmen und zu vertreten. Ein Pist'hanch reaktionärer, subalterner, nur die im Sommer dieses Jahre« ooe Beratung der Schniparagrarhen !!e ve'ehMlrnzen in to�don. Pari», 13. Dezember. tHava».) der Reichsversastung im peeußischen Sloalsministerinin fertig- gestellt und der Lande«»ersan>mlung vorgelegt worden ist. Heber »ie Rotwendigteit einer baldigen Verabschiedung der Übrigen Paragraphen de« Gesetze« herrscht« ollgemeiiie Uebereinsiimmung. Auf deutsch: die Sozioldemotraten haben nicht den Mut. et Zentrum durch ver- genug geklärt SLltü 4 Der Prozeß kprzbergkr-Helkserich. Durch da« W T. B. weist -taatJamcoUfchaf! I den Porwurf zurück, sie hob« zu einer 10 Hit in l?°»do.i bestätige, daß die Reise Elemeneeau» tliiQ',rf" 1 c ß 1 i rfi politische Zweck» verfolge, und d'iß die -■':,Vj wirtschaftlichen Fragen ni.fif von ihm Pemrln U i Pe,(ch|eppu,.g Persahren« beigeiragen. Die Ermiiliungen » 5" VhVmVe M flVn' rii«* Der roMterstatte? � worden� We��di'e S?bebun�n?!ch�� I barbarisch)« Formen an. Bon den belgischen Ereignissen an .«S;°"«s» daß c!« I u r« f t» st I« e I u»ber«i«l««m»a.leie», so l«t-------.ei..------.... x.. rt.«...»............ oirr- Volke groß und edel war, zum Verdorren. K?tn anderes Volk halte diesen MilitariSmilt gebuldek, in keiner anderen Armee wären die Widerstände gegen diese unmenschlich i, Mißhandlungen so gering gewesen, in keinem anderen Volke wäre die Herrschaft der Osfizicrskafte so willig hingenommen Worden. AIS in Z a b c r n ein Leud, nant auf dem bürgerliäM Rech» und Gesetz herumtrampelte, da wurde der sich leise regende Widerstand sehr rasch geknickt und endete mit der völligen Unlcrwersung der Zivilgewalt unter das Militär. Dann kam der Krieg, die große Zeit. Von Anfang an rahm die Kriegführung, wie es bei dem Wesen und dem Geist de? preußischen Militarismus nicht anders(ein konnte, »n'Vns tote« nach dem Wunsch aller Beteiliaten aewesen. jbis zur Deportation der Frauen und Mädchen von Lille« ZkrsIZnmg dcr Vergwer?? nnd der Verwüstung Vord- smnkiriclis— es wcir der Geist des MiliwriSiiins, der sich bu rcai'sterte. Alles u>aS da gesll>ch, war schon längst vor- vebilde,»md entsprang aus dein Wesen dieses Systems. Dadaa kam die Ziiederlage und der Ziisaniinenbruch des Z�tlitarismiis. Tiefe Niederlage, die wiederum die not wendige sZolge dieses Systems war, das in seiner grenzen lose», herrschsüchtigen Verblendung und Ueberbebung das deutsche Volk aus die Schlachtfelder gesandl hatte und es dort gegen die Welt, die sich erhoben l)ate, festhielt, bis es ver blnt.t war. Und da geschieht das Unerhörte. Die Generale die geichlagen waren, dir den.stricg verloren, die alle recht zeitigen Lliedensinöglichkeiten oercilelt hatten, die werde» von dem Volke nicht zur Ncchniichaft gezogen. Sie kehren zurück und dürfen»ach kurzer Zeit als Ankläger austrete» und politische Fübrcrrollcn übenrebiuenl Aber noch mehr. Tie Partei, die einst den.stampf gegen den Militarismus als den wichtigsten geführt hat, seht diesen MililarisniuS wieder in die Macht ein, gibt ilnn die Ge Walt, die er verloren hatte, wieder zurück! Und es ist kein lu�rschicb zwischen dein alten und neuen Militarismus. ES ig dasselbe System, derselbe Geist, wenn auch an der Spive statt eines gekrönten Fetdivcbets ein geborener prcu bischer Unterossizier steht. Im Marloh-Prozest bat mein noch eliimak diese? ganze Systeni nackt entchiillt gescklien. Es i«st onUehlickie Willkür und Gowa'lt, in t>en Dienst der AliisrechterhÄ tiiimg des Systvms lim jeden Preis gestellt. Da aber die Vehauptung dieses Cysteius nur möglich ist bei Erhaltung der stlassenherrlchasl. so nnterslüht die herrsckxnde Klasse in allen krilisckten Mo mentrn den Militarismus und gibt lucher zehnmal alle ihre politischen und sittlichen Ideale preis als ein Zehntel der Sicherheit ihrer Herrschaft. Es ist bezeichnend, dasj auch die liberale Presse, mit vereinzelten Ausnahmen, über die Ermordung von 30 Unschilltügen und über da? ganze Grtv.st'e von L»g und Trug, lange noch irichl lo viel z» sage» wiisite, als über den Fall jenes Mirburger Studenten, der mit der Lenveisung von der Universität bedroht war. Es ist üe- zeichnend, dah sie die moralische und po7ilisck>e Vrmntwor tung derer, di« durch ihre Befehle Martoh zu seiner Mord- sstU verleiteten, nicht einmal aufwirst. Das politische Perverse ober ist, dasj dieser neue Militarismus aufgerichtet worden ist nicht von einer sieg- reiche» herrschenden stlasse, sondern mit Hilfe und»lil Willen von Vertretern der Arbeiterklasse! Und desHall» ist der Mar loh- Prozest Gericht und Verurteilung In der Debadi« hatte efn Nech'Skazlalist behmiptek. dcch sich der Gerichtsherr deS für daS Verfalwon zuständigen Gord» der A ech t s sozi a l i st e n. Ihre Politik trägt die Ver- antwortung für die Wiederaufrichtung des Militarismus Tiefe Partei trägt die Schuld an der Wirderkclw der nvf- tionärrri Gefahr. Mürtch, stefsol, Neiirhavdt sind fchnkdig. aber die Verantwortung trägt NoSke und s e i n e P a r t e i I ES ist das schlechte Ge'wilsen, daS sie heute zu ihren Ablenknugsversuckien treibt, und ihr schlchtes Getvissen bewiirkt. dah der schiwiche Protest gegen die mit Fiisien getretene Menschlichkeit und Sittlichkeit ihnen im Halst stecken bleibt. In den nioraliichen Zusammenbruch des Militarismus sind sie selbst hineingerissen. Tab alle Arbeiter, alle anständigen Menschen, alle, denen e? um die Heilung des deutschen Volkes zu tun ist, sich von dieser Parsei abloeuden, wird nunmehr sittliche P s l i ch t! Krlezsverlirech-r nnl» Zrlede-sratifikallon. In zweiter Lesung hat gestern die Nationalversammlung dcn Entwurf eine» Gesetze» zur Verfolgung von Kriegsverbrechen und Kriegdverpehen. dem erst vorgestern die Rust'ininung de» ReichZrat» zuteil geworden ist, an. genommen. Tie Verbesic.ru ngSvorichläge der Unabhängigen, die besonder» an die Stelle der Koinpetenz de»!1ieich»gerichl» die «ine» Volksgericki» geletzt wisieu wullien. wurden abgelehnt, aber trotzdem bat unsere Partei mit Ja gestimmt, weil sie der Verwirk» tichung der Idee nicht im Wege sein will, die im Kriege gegen feindlick-e Staaliangehörige»der feindliche Vermögen begangene Verbrechen zu aknden. der Arbeilcr eine starke Mißstimmung boniächtigen werde, wenn dn» BelriebSräle-ölesetz vor WeHmachic-n nicht erledigt werde» sollte. Durcb die P. P. N.'ästen die RoSke-Dozialrsten ansterdei» verkünden, dag sie enlschlosien seien,.trotz de» gestrigen Abs! im. inni.gvergewib.nes und Wr Du um oevournoenen C uiicuaiuiiäOeiirc. düngen gewisser Parteien" da? Gesetz unbediniat noch vor Weih- nachten erledigen zu lasion. T«S erste ist nicht tvahr. denn die 'Arbeiter stohe» diesem VetriebSräte.Gcsetz, dessen wahren Wert sie richtig einschätzen, mit Gleichmut gegenüber; da» zineitr kling! zwar sehr sor ch, aber»ie Herren NrSkesozuiüsien werden ef tvegrn diese» Gesetze» nicht zu cinoni Bruch mit ihren Jrcundc» uom Zantrum und dcn Demotraien kommen lasien. dlvisions-Ausiösuu�skorps I zu entscheiden i)abe Die Herrschaften können also ausatmen, die brolzende Wolke hat sich schnell verzogen. Osfenbar, damit das Volt in dieser erirsten Zeit um jeden Preis erheitert werde, hat man für eine neue Komödie gesorgt. L ö tiimaim für DIlyelm II. Set G'plel der Schzmlosig'e'l. Parvns meldet sich. Endlich. Er wird sich über die Gescktäsle der ehrenioerlen Firma Sklarz- Parous äusiern. Cr wird der Welt erzählen, wie er über Nacht ein reicher Mann gewoiOen ist. Er wird Aufklärung darüber geben. aus meldx'n Gründen er, der verfolgte Schtwrrrr und Ver- schwörer, plötzlich des Glück. s der preußischen Staatsbürger- sckrast teilhaftig wurde. Er wird sich über seine Beziehungen zu hervorrogri»den Führern der Neckstssozialisten Verbveiten. Er wird— aber genurch, diese Themata liegen Herrn Par- v»S nicht. Er hält es ossmbar liiiter seiner Würde, auch nur ein Wort über seine Assären zu verlieren, und er ergteist daS Wort, um— K a u t L k y zu besudeln. In der mnicflni Nummer der„Glocke" entrüstet sich dieser Geselle über den Verkauf der Käutsklisch.m Bücher an die„Ii ngopresse". Er wirst die Frage aus,.warum gerade diese» Zeitungen das Werk übergeb.n worden sei, und er anttvortet selbst: weil sie besser zahlten. To» ist«», wo» bei der bekannten Rigorosität KautSky» anderen geeenüber befremdeiib wirkt. Er wollte dick verdienen. Er wuhte. daß man da» durch tvisicnfchaftliche Arbeiten nicht erreichen kann.... Tie Dokument«, die ihm in seiner Eigenschaft al» Mitglied de» Ministerium» niidgelieferi wurden, sollten ibm dazu tz» einer politijchi'n Seiiiations verhelien. Er kattulicri« richtig, daß, wenn er»och seinen guten Namen dazu hergebe, die Sache gemacht sei. Er wollte auch einmal die Kriegikonjnnktur an»- nutzen. Er ivolll« einen tiefen Schnitt in die Taschen de» lesenden Publikums machen. Dann entschuldigt ParviiS den Derlesser, der nur seine geschäftlichen Interessen geivahrt habe, und fährt fort: lind K. Kaut» tyt Er hat ja da» Ganze dem Verleger übertragen. Hätte er sich nicht von vornherein die Konsequenzen über- legen sollent Er kann sich aus de» Geist der Zeit berufen oder ans momentane Geistesabwesenheit, oder aas Latniliensorgen, die sich ja immer in solchen Fälle» einstellen. Tie Moral von der Geschicht? Luch der tugendhafte Hund. »r frißt. So Parvus, wirklich ParpuSl Ibm die Zusainnieiihäuge der VoröffentNchuna dcS KcuitLkyschen Buch s im Ausland darlogen, hieße ichm eine unang. brachte Ehre onlun. hieße ihn als Ehrenmann'bo- bändeln. Solche Auseinandersehiingvii führt man mit einem politisck>en Gegner, nicht mit einem BnriclKtt, der durch die Veriingliiupsung eines Reinen die Ausmerkianikoit von seiner eigenen nn'agbaren Sckmierigk'.it ablenken will. Ten gibt niun der Verachtung aller onstänbigeil Menschen preis. Aber zwei Fragen können wir In dletem Zusammen- Iiawg»ickd ulitrstd rücken: Einmall Hält Herr Konrab Haenijch seinen Freund noch immer für einen rimvanb- freien Eharakter? Und zum andern: Wie w.it muß sich ParvuS nocki enthüllen, um Leuten, die angeblich noch etwas ans ibre Reputation halten, wie z. B. den„Vorwärts"- redakteur Kuttner, von weiterer Mitarb.it an dem Organ deö ParvuS-Sklarzschcn Schieb erkonzernS abzil- ch recken? Sie Srliltge'änze sät Re.iiW. Der AustiAmimstrr Schiffer hat suh dem Genossen Cohn Tw allideulsche Presse ist empört über den Abgang hre» Lieblings, des Obersten Reintmrd. Sie ergeht sich in Cranen darüber, daß die Regierung einen Mann wiv Rein gegen über gebriistei. daß auch vordem Ickon olle befanntgewordenen Frevel veriotgt worden seien. Un» ist von solchen Prozesien ivenig oder gar nicht» zu Ohren gekommen und gerade die Einbringung de« vorliegenden Entwurf« beweist am besten, daß dir Regierung sich der gänzüchcn Unzulänglichkeit de» bisherigen Vorgehen» bewußt ist. Auisüllig bleibt un» die große Eile, mit der man setzt tm» ein ganze» Jahr hindurch Bevsäumte nachholt, und dl« Vermutung läßt sich nicht von der Hand weisen, dag mit dem Gesetz in letzter Stunde eine Einwirkung auf die Entente ausgeübt werden soll. Sie soll den(m'en Wille» Tent'cklan"» sehen»ich aus die AuS- liesenrng der Schuldigen verzichten. Ob dieser Zweck erreicht wird. und ob man in Pe»i und wir können deÄialb üiber diese Komödie hinweggehen, weil da Beth.amnn Heltweg verleibigt seinen Kaiser. Er setch« dein Wolfsschen Telegrapheii'bureau ein Schreiben, in bei» ei dagvjven Verwahrung einlegt, dich mit den Dokiliuenteii zum Kriegsausbruch auch iolch? Nt a u d v e r m e r ke Wilhelms II publiziert werden, die keinerlei politrcf* Aktionen beziveckt und darum lernen VejtaiDteil der Politik gebildet liaticn. Die Marginalen sind zum größten Deik nicht» andere» der impulsive Rieb, eüb«ig von Momenleindrücken des Ku.'er» be in ersten Lesen der Tchmislstcke und überdies in der Voraussetz cu»i niedergeschrieben, daß ehr Ucbelier sich seine» Mu' brunch» od r knl'cher Vetverwng zu versehen bü le. Ihr vcu sönlicher Efar-rkter war ollen Be ciiigtcn bekannt. Wen» Mnrgimilien de» Kaiier» Anhaltspunkte zu voirtischen Eni» schlüssen bo'en, sind dir'« ersl auf Grün.» ansch� eßenber Von träge und eingebender Erwägungen gefaßt worden, fecwit st« ibre Behandlung nicht bereit» au» den seilgefag'en allgemeine» Richtlinien ergab. Direktiven de» Kaiier» in dem von d«» Aktenstücken umfaß en Ze träum haben stet» den Zweck ver'aHi den Bfaitirieg zu verhüten. Tic» zu behuibcn«csordern Ps!�' und Gerechtiglelt. Feiner deginnt die Pichkikation mit der letzten Vhat« de» Entioickelüng, die zum We�ntriene geführt hat. Tie Ent'chlüii« der den scl>en Reg crung im Juli 1014 waren ober bedingt dur4 die politischen Ziele, welche die Ententemächte in der Vorzeit veriolgten und die ihre Haltung auch in der Krisi» bestimmt«»- lieber diese Vorzeit könne» auch d e deut'chen Akten vieltältilt< AiiS'nnft geben. Eine Erörieninn, die du» Schlußkapitel*1" fander' und vorwegnimmt, kann nur ein unvollständige» u»� zugeich schiefe» Bild der ge'chihtlicivi, Zusammenhänge gebe»' zu deren Aufklärung die deutsche Aktenpubl kalion dienen st* Die ßragnm, die ber frülvere Reichs kandier hier f"1' schwaibÄt, können nur in einer aussühiliclwn Bel)anllt!>wA ber Vorgeschichte das Krieges erledigt w-.wdey. FtviliÄ bcgirügen wir uns mit der Feststellung, daß die Politii- die Herr v. Bethmann Hollweg im Juli 1014 getriehon ha>- dirrchaus im Ernklang mit den„impiUstven Niederichsätd'" der Momenteliidrücke" des Kaircrs stand, wenn auch tich nach außen nicht zirm Ausdruck kam.(faß Wilhelm ü'" österveichisck'eii Minister Bcrchtold für einen Esel, den Kf nig von Itallien für einen Schurken und die Serben /ut Gesindel hielt, dem man teste aus die Füße treten niüt� Daß der treue Tiener seines Herrn ein Interesfa dari'» hat, die Bedeutung der Rem d wo den herab?, uininVtKt' ist verstäindlich. beim das Zugeständrrls, er habe sie er»!' genommen, würde einen Mann, dem in diesen Beenerku»' ffen fainc Unsälngkcit btzsckfainigt wurde, doch in einem zu merkwürdigen Lichte ersefatinen lassen. Bsthmamn bemüstt sich dann wieder, das Bild zu W schieben und die Politik von 1014 mit der Politik der vel' hergelienden Jahre zn verteidigen. Wir Hachen nicht? gegen, daß man auch in eine Prüfimg der weiteren Bonst schichte des Krieges eintrittt. denn wir sind ans fauM Giünde» überAeugt. daß die deutsche Staatskunst cfadilst" nicht in ein desfares Licht gerückt wird. Aber einstme:� gtW es um die Schuld der letzten Wochen vor Kriegsch� bruch, ii iD die haben die Tokumentc— sicher wtm Le>� niesen des Philosophen von Hohensinow'— clnuxinSf1� fiitffestcIU. pn 'S, t Ii Cioal Zustilia!? Da» NauMhnrger Schwurgericht ist berühms hur-h seine kot- tan Urteile, die e» ülber Arbeiter fällt. E» hat bfafar Tage soi"»" Ml teil Ruf ou-f» neue bestätigt. Wegen der Vorgän-ge wäbre"� dc» mitteldeutschen Generalstreik«», bie sich""j I. März in Zeitz abspielten, standen bnt Stallfagveizer Alirc» Röd ige r nutz der Geschirrführcr©ilbckn Däumchen Mt dem Echtourgericht. Die beiden Leute halten, um dem Rokst- garben die Verbindung zu erschweren. Fernfareckfarähte. die iet' risien worden waren, fortgebracht. Röd ig er wurde da kür einem Jahr und Däumchen zu eineinhalb Zuchthau» verurteilt. Ein LOfaher Mörder wird frei' •*'-* �------. gesprochen und z'vci Aibei'er bekommen für tw» Auswickeln ei»� miliitäcischen Telcphonhvohtc» 2't Jahr Zuchthau». In Magdeburg fand diestr Tage vor dem Krtegsg«» w ein Proz ß gegen 8 Szldnten statt, die der Gehorsam»vem>e'genin4 hzw. Mä>el»sübrer'ar w irden, wenn man sie" � ve'r packt auf ein schmutziae» Au'o nxr'f. Tie AnN� lautet: Ter Staat bezachll»l Jetzt sind nun bie'&iten in 'fonMöffn Ziiitonic xuriichgichracht worden. Ter Trucker» f( na nrlich besonder» für die auf empfindlichem Kikp'eldri'ck�. ged nickten Liebbuccht.Po»mit» e-in« große Entschädig" allerdings bisher noch nicht erfolgt, weil hierüber erst noch Der Staat bezahle's, da» heißt nalüdüh: di« Sie uerz" Ii, frc# n'* Porouö» ä a'Mjj« 5Br per- M"" •n' er wit Od fiMint« »an tx" tier'ol'"'' , Pflicht ha'« W it'chlüll< dt durch n r a C 1» "''"S«Iithaitcn. bofo die KüiidifliiNff nur dann in Kraft �as Hauptiür'argcaml für Krie>t?bcschädlgt« sein« effftt frfiC'' ird 1%: rit SSe'.' a nhch'1, I wuny Lex IHorS in SpauSan. Inftt Mihiraucn gesie» die gestrisie Wolff-Neidung über die 'Ofii Cjrpüuo« in der Ärlill�ric-Werlfiait?>'ord in«panda» und zanz bcrcchligt g.tucicn. Tie Meldung stellt sich dar sr>» iWachival übeliicr?lrt mit der Tendenz, scigc Mcnchel- Zu entlaste» und den Cpifrn die Schuld in die Schuhe zu 'Wen. Weder Huden die Kriegsbeschädigten verlangt, das; ihnen i%rcr Lohn als den gesunden Arbeitern gezahlt werde, noch �'• vor 14 Tagen, wie Wolfs meldete, zu Tnmnltszene» ge- """Kn. Ter Sachverhalt stclll sich nach den vielen nberein» �tuenden Berichten, die und jcdi zugegangen sind, ganz anders � vis ihn die Lügennoliz des Wolsjfchcn Bureaus erscheinen ®ir wollen in aller Kürze sachlich die IImslAiide schildern, die �>cn Porgängen am Freitag gesührl haben. Bei der Schließung / �vondaner Heercswerkstätten am 24. äfiii d. I. wurden auch ' ►ori beschäf igten Kriegsbeschädigten entlassen. Tie Schwer» �beschädigten stellten sich nun auf den Etandpunkl, dag sie ' einer B e r o r d n u n g der NeichSregicrung entlassen werden dürfen, bctwr ilncn von der �tttürsorgeiielle für Kriegsbeschäd ptc eine anderweitige Sei» "tl. die ihnen eine sichere Exinenz bietet, nachgewiesen werden 8» diesem Starchpunkt hat sich die Werkleitung ebenfalls j"f®tn müssen, denn ans einigen uns vorgelegten Formularen. den Kriegsbeschädigten gekündigt wird, ist ständig der tritt. Au» erteil,. Tie Schwerkriegsbeschädigte» betrachteten sich , vicht als entlassen, sondern nur solange als beurlaubt, b'» .J�rrk; wieder voll in Betrieb genommen werden können. Für J* 8cit beanspruchen sie ihren vollen Lohn, waZ man ihnen verdenken kann, denn wenn man für llllinister. Generale � sonstige Beamte a. D.. die man gehen ließ, reichlich Geld für Eltonen übrig hat, dann darf man die Opfer deS Kriege» auch �»erhungern lassen. Dieser Lohn war durchweg niedriger, als �r gesunden Arbeiter, da ihnen ihre volle Rente angerechnet � itwgegcn sie auch nicht» einzuwenden halten. "rreii» nm l. Juli wurden Lohnkürzungen vorgenommen. schtvebc» deshalb seht noch Klagen bei dem Geiverbegericht, L iUnr Teil schon gewonnen sind. Am Freil ig vor 14 Tage» den zum L-.>hn,.i»pkaiig ei schiene iwu Scliiverkriea»- �.�ödigirn für die laufend« Woche nur«in Lohn von 30 �'88 Mark ausgezahlt, mit der Motiviorrnig. daß die ü'v Kohlenmangel eingeführten Frierschichten auch ihnen ab» worden seien. Tagegen proteslierten die KriegSbeschädig» �?vwal» schon. Da» sind wohl die Tumul'tszcntn? Bei den .«ndlniigen mit dem technischen Drektor Tr Kock wurde daß jedem Mann 75 Mark nochbc�chll wurden. Diese �"vie wollte man nun scheinbar wieder in Abzug bringen. J*1» muri für die letzte Woche nicht mehr 40 Stunden, sondern ' voch«g Stunden berechnete und den Loh» pro Man» r>0 Mark kürzte. Darüber gab es neue Errrgung bei � �riegsbeschäd gden. und ein« Kommission sollte am ver» ."Senen Freitag von neuem perhanWik Tab«(am CA nun schon geschilderten Vorgängen ,5*» Revolverottrntat flu» di« erregten �'»»deschädigten stellt sich seht nicht etwa 1* eine in de r Erregung vollbrachte Tat l,''u». sondern die Urheber und Veranstalter �chießrrei haben diese Tat mit vo.lem Be- »blsein vorbereite t. Zu dieser Ueberzeugung musz " kommen, wenn man die nachstehend« Schiiderung liest, die v°n einem Milgliede der Kommisiwn gemacht wurde. L im März d. I. sagte der rcchlSsozialistische Organisator j, �chcrhcilSpol'zei in den HeereSlvcrkstältcn Hesse:.S o w> e i�b'e Arbeiter mucken, wird ihnen mit M a j ch i. s, Gewehren die Schnauze gestopst.' Hesse swUte Ums.iage bei don Truppen fest, ob sie bereit >«« ,,'a. auf die Arbeiter z u schießen, und al» sich �Nielltc, daß nur ein kleiner Teil für dicsetz blutige Haich» . zu hqhfn sei, beorderte er lelegraphisch da» Freikorps in,, I' n und seit der Zeit sind die Arbeiter in Spandau nickst i,:' sicher vor Ucberjällen. Hesse trügt mit Recht in ganz Span- i,'Cn N wnen Ullevoloerheld". Der blutige Vorgang am Frei» aus das Konto deS Hesse und de» G e» e r a l d i t« k t o r» L,»u fehon. Hesse war derjenige, der über die Waffen zu ver. C" hat. irnb er wird wohl Auskunft darüber geben könne», t,� Göhlich in das bisher waifenlose Fabrikgebäude gerade»» an dem die KriegSbcjchädigte» ihr« Forderungen vor. l�n wollten, Waffen eingeichmuggeu wurden. Hesse wird auch L"Vit darüber geben können, warum Freitag vor 8 Tagen �'"vchriltstäuche in Bereitschaft gehalten wurden, um die be» Ua.IWen Forderungen der Schivertrregsbeschädigten durch Be» �■0 mit Wasser zu erfüllen. L�'« wohl vorbereitet der ganze Schurkenstreich war. geht L hervor, daß der Major Reimer auf die Ankündigung h>». Ii;,'» Echlvtrkriegsbesckädiglen Forderungen zu stellen beabiich. �''riiäne:.Ich werde mich schon zu sichern wissen.' Der U, iaiot Reimer hat ofsenlwr das jetzt geübte Verfahren der jih �'ug bor dem.Feinde' in der KriegSzcit erprobt. Er hat � IJ�che hol tni so.gesickert', daß er nicht triegSbeschöd gl ist. >!."ovoka.'ion de» Majors Reimer wurde dann.iortgesetzt dnrck, h," Herrn mit Pelzkragen, der die Kriegsiwschädigten verbin» trj den Fabrikhai zu belrelen. Trotzdem verhielten sich die -----~» ab'olul zu Dr. s ll�'siwb igte» bis aus einige erregte Aeußerungen *t2,'"'d warteten den Erfolg der Devuwtion. die sie �ckiewski geschickt hatten, auf dem TvcPpeii'flur ab. Während wo die Tepumtien mit Dr. GladisckewSki verbandelte. Iq,'""ob« in dem Augenbb-ck. al» eine»eilweise Einigung erzielt i,.' Yachten zum Entsetzen des Dr. Gladischewski und der Dev». Ii,, �"'ereirai.-er drei Schüsse. Dr..Gwdi'ckvwski'og'e selbst i,, 1 Ovulation so'ort:.Dazu lagdoch gar kein Grund i|,.b(nn wir kommen ja sehr gut miteinander s ist fonat- erwiesen, daß ein»orferei'efer Mord stassg«. bat. und die Urheber dieser Bluttat, die Herren Hesse ��'"rald rekior Koch, sind soso« in Has, zu nehmen. Hesse »hj Herlwisckafsung der W.'ssen und Koch, weil i-r grundlos �vnge hj„ei,.geschossen hat. verschiedene Z ügen bekunde» l., ril'mn,« b. daß Dr. Koch d'n ti>dl!ck?en Schuß aus Wiczvrck 'il|.''"rll�nvater von drei Kindern ist. da? jüngste ist 5 Monate V, aesenkri hat. Wiczovek ist noch am FnUla? abend im Span» �'unkenhanS an Verblulung.nfolge de» Bauchschusses ge» >i,/ 0'Lßle Skandal ist aber darin zu sehen, daß ein ver» \ I' b e r SlaatSanwallschast Sonnabend vor» «ih ii„ich, etwa die Schuldigen Hesse und Dr. bastele, sondern die Mitglieder der friedenSbruch handeln, aufmerksam machte. In rührender Bescheidenheit machte der H rr Staatsanwalt twrauf aufmertjain, daß als Mrrtdejtftraie crn Jahr Zuchthaus in Frage käme. Wir baten nich'S andere» erwart«, als daß man den Spieß umdrehen und über die Kriegsbesckxidiztei» z» Ger cht sitzen w.ll,! anstatt die wirklichen Schuldisi:» an dieser u geheueriichcn Mord»! t«! zur Rechenschaft zu ziehen. Wo ein Marloh 32 Matrosen un» j gesiraf! abfchaa trn kann, werden Ach die Hesse und Koch jechs Kriegsbejchäd.gte umbringen können. Außer de» von uu» namhaft gemachten Zoen und verl-tzten erlitten nech Verletzungen: Paul Lcbman», Spandau, Pich. IS»! dorsur Tiraße 5. und crn AcWiler Strauß au» Berlin, Wohnung nicht näher bclanut. von de» ZeKskrkl.'N. In Leipzig finde' ein Parteitag der Deutsch» T e m o k r o I e n statt, de, hauptsächlich die Ausgabe Hai. der Partei ein Programm zu geben. In seinem einleitenden Referat über die politische Lag« fuhrt« der ReichSrnrnister Koch am Soniiub.'iid aus: Mag»i» der«ine oder andere Wähler vorübergehend verloren gehen, es kann nicht da» Ziel einer Partei sein, um jeden Peeit alle che Wahler festzu�alie». fondern t>« mug ihr« ga. ze Kraft, ihren ganzen Wille» einfetzen. um dem Ganzen zu dienen. Ter Pendel mag jetzt start nach recht» und link» au ssch»gen, er wird auch wieder langsamer sanvinge» und da Halt nrachen, wo wir«ine klare, fest« Po,it>on eingenomnie» haben. Die Deuivtraien betrachten sich also al» die Partei der Mittr, die die Gegensätze zwischen recht» und link» versöhnen will, und in diesem Sinne ist auch der Programmentwurs gehalten. der dem Kongreß vorliegt: man steht»ich» rechl» und man steht nicht links und will möglichst alle Schichten und Klassen de» deiitfchc» Volle» unter dun demokratischen Banner vereinigen. A» diesem Veiiuch ist schon der alle deulsche Liberalismus ge» scheitert, und wir suchten, datz e« seiner lliachsolgerin nicht besser gehen wird, obwohl für» erste ihre Siellung insofern günstig ist. al» sie«ine Sozialdcinokiotie neben sich hat, die sich höchsten» durch ihr Programm, nick'i aber durch ihre Praxi» von der bür» gerlich-kapilalistische» Demolralie unterscheidet. LnS der Rede d. t Herrn flach verdient noch die Stelle Er» wähnung, an der er sich mit dem Untersuchung»»»»« s ch u ß beschäftigt. Gr wandt« sich gegen die deutschnalionole Behauptung, daß Her Cohn zum Richter über Hindenburg gemacht worden sei. Es handele sich nicht um«in GerichtSvcr« fahren, sonder» um einen Versuch, durch Rede und Gegenrede die Wahrheil scstzustellcn Wenn man zu wählen hätte zwischen Lohn und Hindenburg. würde sich die ganze Partei hinter Hin- denblirg sieller. Hoffentlich werde sich der UnterslichuiigSou»schuß auch mit der Frage bejassen, in welcher Weise Herr Cohn am Zusaiiimenbiuch de» Heere» mitgewirkt habe. Hier haben wir de» Demokraten, wie er im Buche steht. Sein Herz drängt ihn zu einer Huldigung für Hindenburg. und um seinen Patrioli»i»u» nach stärker hervorzuheben, richtet er durcha»« im Geiste der Helsserick und Konsorlen einen Angriff gegen den Uiiubbängioeir O«tar Cohn. Sr greis« di« vetckogenen Behauptungen der Dentichnalionalen erneut auf, troydem er wissen muß. wie Eabn sie und ihre Verbreiter in der National. Versammlung sowohl wie im UntersuchungsanSschuß charalteri. fiert hat WaS tut»? Man muß doch immer wieder beweisen. daß unier der Koalition mit der Soziatdemokrat« die gute nationale Gesinnung nicht gelitten hat. 'th« "kion Paul u» und Becker " dp S Straf gesetzbuche». a f die d i« vom Pa ra» Land- leiilsche üalionalversammlWz. Deuisch-polnischcr Verttaq. Ans der TageSovdnuiiz der gestrigen Sitzung stand zunächst die crite Lesung c»ic» Gesetze» betr. den ti nisch.poln.schen Vertrag über die vorläns.ye Regelung von Beamte»fragen. Minister Müller: Tie BAMnnenjragc» sind so driiigend. daß sie erlcd gl werden müssen, ehr die deuisch-palnsschen Berhand. luiigcn zum Abs-lluß gtlomme» sind. E« war daher ein« be. sondere Vorlage»olwenbig. Di« polnisch» Regiernnz ist an die deutsche Regierung heran getreten, ihr Beamtenmaler, cck in«Uig. Iichjt großem Umfange zur Verfügung zu stellen. De deutsche Rrgierung ha, sich hierzu bereit Hrliöit unier der Bedingung, daß die Interessen der zurückbleibenden bculschcn Beamten in jeder W'is« sichergestellt werden. Die pol-äsche Regierung Hai erklärt. daß sie von den ihr»ach dem Friedensverträge zustehende» Liquidation»recht iilr.'r deulsckeS Vermögen keinen Ge brauch mochen will, soweit e« sich w.cht um Jnimobilien oder Handels- und Jndnstrileunleruehmungen handelt. Durch diesen Verzicht ist da» gesamte deutsche bewegliche Vermögen la Pole»»»» der Liauidatisn bewahr». Di« notwendigen Vereinbarungen müssen bi» zum Beginn de» nächsten Jahre» gelrosfen werde». Gegen d« Form eine« Re. g-.rnngSablvmmen» dürften Bedenken nickt beslefrn. Selbstver» fiändtich umt e« der Sdatioimloerjammlung nachträglich vorzelcgi iverdeiu Da» Gesetz wird Zorans in allen drei Lesungen ohne Au». sprach« a n p e n o m in e n. Die Verfolgung der Kriegofchuldtgen. E» folgt die zweite Bcuiiiing de« Gesetze» zur Versolguna von K rieg»verbrechen und Kriegs» vergehen Danach ist bei Verbreche» oder Vergehen, die ei» Den. icher im Jn> oder Auslände wahrend de» Kriege« b» zum 28. Juni ItllO gegen feindliche SlaatSaiigchörige oder feindliche» Vermögen begangen hat. du« Reichsgericht für die Unter. suchung und Emscheidung in erster und letzter Jnstunz auSichließ- lich zuständig. «bg. t>ohn(U. Soz.) beantragt, besondere Volk». gerichle einzusetzen die über diese Kriegsverbrechen und ttricgZvcrgchen enlfcheiden sollen Ter Gesetzeiiiwurs ist im günstigsten Falle ein sehr später versuch, da» Recht wieder wallen zu lassen gegenüber den zahlreichen Verletz» ngen dcS Völkerrechl» un» de» all- gemeinen Recht», die seitens der deulsche» Kriegsführung »iid der daran beteiligten Personen l>eanngeii worden sind. (Oho-Nufe recht».) Tenken Sie nur an die Ereignisse»» Lille, an die völlerrechis widrige Behandlung von Gefangenen im KnegSgebiet und an die oieleii aiideren Verstöße gegen da» Völkerrecht. sRufe recht«: Wenden Sie sich doch an die Gegner!! Es ist nur ein Zeichen der völligen Verloddcrung de» RrchlSgefiih» be> allen kriegsnbrcnden Mäch» ien, wenn jetzt noch solch« Ruf« ioininen. Di« Herren scheinen der Meinung zu sein, d»ß da» R.cht die Metze der Krlegspokitlk wäre. sSchr wahr! b. b. U. Soz., Unruhe recht«.) Die Regie. rung sollte über den Niihmen diele» Gesetze» hinan» viel schärfet auch die Verfehlungen verfolgen, dt« von mllllärl« fchen Vergesehten gegen Untergebene im Inland de« gangen worden sind. Da» zeitliche Zusammensallen dies« Vor« läge mit den jetzigen Verhandlungen IN PaH» darf nicht zn eine« Verquickung diestr Verhandluiige» mit der Frage der Ausliefe- luag ser drutschen Kriegsschuldigen werden. Die Katastrophen- poliiil. die seinerz.il den Fciedei.Srrrtrag an dem sogciiaiinlen .Eh r eil piin lt' scheitern lasse» wollte, darf sich nicht wieder» holen.(Beifall ve> den lliiobhängtgen; Unruhe reckiS.) Reichsjiifl zminifler Tchiffcr: Ter Abg. Cohn hol den Gesetz- enlwnrf al? perspäieten Entwurf hingestellt. Verbreche» und Vergehen, die schon jabrrlang zurückliegen, gulzuinachen. Alle» was geschehen konnle, un m s bekam»e Vergehen und Ver- brechen zu verfolgen, rst geschehen.(I) Dieser Gesetzentwurf will nur oieien gen Fälle, die uaS bisher nicht bekannl geworden sind, einer Verfolgung unlerzirben und zwar unter bestimmte» gesteigerten Kaulclen. Dazu gehört in erster Linie die Wahl deS Reichsaericht» als erkennendes Gericht. AbgLandsberg(Soz.): Der o'srnsichtl-iche Zweck de» Gesetzes läßt es unnötig eifcheinen, eingehend daraus einzugehen. Bei diesem Gesetz kann man wohl kaum über die Frage der Einiüh» rung von Vollsgerickiten sprechen. Tos Gesetz gegen die Kriegs» verbrechen muß einem vorhandenen Gericht überacbcn werden. Minister Müller: Gegenüber dem Verdacht, de» der Abg. Cohn geäußert bat, stelle ich fest, daß ein Zusammenhang zioischen der Vorlage und der Ratisizierung des Friedensvertrages nicht ltestcht. Wenn die deutsche Regierung die AriSlieieruiigStrage bei den alliierten Ilegieningen zur Sprache gebracht häi. so ge- schah da» dcSivegcn, wil sie sich der Bedeutung dieier Frage sür da» StaalSIebcn Deutschland» b.'wnßl ist. Am Beginn der Ant- wvrtnote an die Entente ist ausdrücklich festgestellt, daß von einem Znsanimenbang diese» Gesrtzemionries mit den FriedenSverhand« Hungen, d e der Mg. Cobn andeutet, nicht die Rede sein kann. Bei der zweiten Lesung de» Gesetze» werden die Anlräg« Cobn abgelehnt. «S folg'« bi« ontte Lesung, vor der Genosse Cohn erklärt, daß S. P.-Fraktion für das Gesetz stimmen werde, wen» c Ü auch ihre Ansprüche nicht erfülle. Das Gesetz wird darauf r» dritter Lefung einstimmitz angenommen. Kcln Vetricbsräsegefed vor Weihnachten. Ter damit erschöpften TageSordti'ing folgt eine lebbasle Ge» schSitsorimnnpJbetatte, al» Präsident Fehrenbach vorschlägt, di« nächste S tzung am Montag nachmiitag obzuhalten. Dem wider- sprechen die RechtSparteieir, weil da» Umsatziteue-rge'etz erst Man» tag mo gen dem Hause vm gelegt würde unp auch die schlerinig« Verabschiedung de» Betricbsrälegcsetze» mckst möglich sei. Nach längerer Tiskussion, in der Genosse Henke vr.'rschlägi, da, Um- latzstrurrge'etz hinter da» Betr'echsrgleg?!etz ziirückzastellrn, wird im Hammelsprung mit M8 gegen 07©twnmtn die Anberanmung der nächsten Sitzung aus TienAtag beschlossen. Infolge diese» Bs- jebluss.» wirb die Verabschiedung de» BetrrebSrätegc setze»»» da» nächste Jahr verlegt. preußislhe tailde-veriammlilllg. Vefchlujzunfählgkeit. DI« zn gestern mittag einberufene Sitzung sanh«in früh» zeitiges End«. Tie zweite Lesung de» F o r jl e I a> s fnind als erster Punkt aus der TageSo.dnung. Die Abstimiiinng biioch ziverfelhost und die Auszählung ergab Befchlußiiiifähigkeilr Da- mit ließ'rte da» Hau« den Beweis dafür, welche.Bedeutung' e» de» EtatSberaiungen beilegt. Die nächste Sitzung wurde aus zehn Minuten später anberaumt. Die Kronsideikommißren?« kam nunmehr zur Be» ratung. Genosse Ludwig forderte d'k sofortige Einbringung der schon vor Monate» vom Finanzmiiiijler gr-firdelten Vo.Iag« über die Auseinandersetzung mit dem früher.'n preußischen KönigShause. Die LlechtSsozialiften schlössen sich dieseui Ver- laugen an. Der Etat de» Geheimen Zivikkabinelt» wurde von dcnl RechlSsozialijien mit dem Vo. behalte genehmigt, daß e» schnellste,»» al>grch»ul iverde. Wir haben für derartige Einrichtungen überhaupt keinen Pfennig übrig. Bei dein Haushalt de» Abgeordnetenhauses mußte selbst dar Demokrat zngeben. daß es notwendig fei. sich einmal ausführlich über diese Art PartomeulariSlnuS auSzu- sprechen. Weht er« weitere kleine EtatS wnrden dann debattelo» ge« nehm ig«. Trr Gesetzentwurf fil>et di« Vereinigung der Stadt- gemeinden Hannover und Linden wn de in zweiter Lesung angenommen. Da Wibersp.uch von recht« erfolgte, mußt» die dritte Lefung aus Montag veitagl madeu. ?lvg der Varlelpresse. Mit- Die soeben erschienene Nr. 60 der un,>bhäng!gen tozlaldemo- kra'i'ck»en Wochenschrift»Der Sozialist' enlhäll faßten d» Beiträge: D i e groß« Lüge von ölub. Vreitscherd', Di« Arbeit de» Parleitag« von Eugen Prazzer; Der Marlod» Prozeß von Emil Rabold; Da« Problei» de» SlaatSba n kroll» von E. I. Gumbel', Der Be- richi W. E. Bullitt» über di« Lage Rußland»; Au» der Internationale. «Ter Sozialtst' erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Brichhaiidlungen, durch die Post oder durch de» Bering T. Breiiicheid, Berlin W 15, zum Preise von vierteljährlich 0 M. zu beziehen. Prei» der Einzelnummer 00 Pf. Heft 42»Der Arbeiter-Rat' ist erschienen. An» dem In- ball: Diktatur, nickt Dewokrotie Kassackow i.ft. P T.I Tie BenwoltungSl�amten. Hermann Götze. Zum organisatorischen Zu» suminenscktlnß der rrvolutionüre» Kiillnrarbeil. Flitz Fucke (II. 3. P Di Zeil un? Streitfrage it. Für und wider. teilungen au» dem Reiche. 3 Mark! „i. 5.- Mtlk Frledens-KautsclwiK •ch»-«. naiariich- r.rh« bei 5 fähr, scliriltlkhcr Garanlic. Zahnztcden mit örtlich, ßetänhuns nach hew älirter Methode bei nestcllitnjj von flehlsscn«rat Ist Spezialität: Zähne ohne Gaumen! Kronen wo t 33 Mark a.t, Keine Luxuspreiae. Pachmännluche Mundimlersuchunc und Rat kostenlos. imM H a t v a n§ Fcke Schßnliauser AUec. Fluxann OAnzlser Strul�t. Snreclitmnden von 9—12, 2— 7. Sonntacs und taxs 9— 12, (n den letzten 2 Jahren über 2500 GebFsso cur vollsten Zufriedenheit ge:ie!crt. J-'tr DamemsWmWe '■"i.'-li<„. f. f'**1''. vw(Ch*rl4tt<>nt>u'«) 4X- SeHe-Aillsiice-SbaOs Gnißa fnckfotsr StrsSs Brarnsc Stoße Us�r Cdaa Wltocrs�ei Stoße &*■& VW_ ", lang jehwaf*, mit copps.;«-! erse und SpltM........................ Pnir Pa85 Dameratrümpfe lang,«diTan oder welis roil doppe'tw Fers« und Sohl«................... Pa.v 12.95 Taschentücher Kinderbücher m». I.25 Damenlüdier ÄSSÄTT.!?? 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'V� ß >.V- Sporikra�cn Rip-p»«�«....... r... 4.95 Garnitur K:äc�..?.j........ 16.75 Kragenschoner m vtei« r�kn. 8,95 Selbstbinder«awai.............. 9.73 Hosenträger SkTauec«........ 12.50 Herrenhüte wel*. moderne Form... 39.75 Rcgcnsdnrm.nll«eldenem?ut!?al. 32.50 JANDORr JANDORp JANDORF JAMOOHF Papierwaren Briefpapier �r«üÄ I.35 1.95 Karfenbrfcfc I.35 Puiikaicndcr............ 3.95 S.so WcilmacMsteller 25, 30, BSn Posikarien- Alben I.95 B.so 5.so Butterbrotpapier � 95« l.so T ischlüufer mit Tannmnrelgen....... 1.65 SCrVlCttCn mit Tanneiuwelgen..25 S'Odt 1.75 A.NPORF j fjANDORF PSü JANDORF UZ JAliDQRr jQ JANCCRM� Tlienier und ftrjnOjunsen. WksbChnß. tmVZ'il '%f Her*c?!Witr7k0fi�Hcf. iit /. von Kerlichinsrn Opernhaus Uhr: Toii.ih8user_ Siiiauäpiüih ms Uhr; Wllh.I« T.II. Oirtk'lon: Ml A.tlhardl. SeulKliss Theater Uhi. J.-.akobi Iraurn. Mise 7iU.: Jankob» li.uiu Tnanofl-Theßlcr Nac>'in. 4 Uhr kl. Ine i'rei..: Johannisfeuer Utiflicb»h Uhr: Maskerade Von LuöuiK Pul Ja Caslno-Theater Utkrlacor Stt 17 Tntl/i.S Uhr. Schniepels Lcne llsilln.r VolktkiOck In 5 Aule Wintergarten. iüiiUcü 7V hhr tfnrlcieucrstellnng K'nichen tfeKln'fel Uclkskunst. Pbniiarmonle, Ficuas. de.% D.eeiuber ISIS 2. f.lert.f), 4 Uhr: ..etiM Uhr; IrCUli.t» Uhr; Advent »al.n 7\ Uhr: DI. OUehi* der Pandora. IroOas Sctiatispielhaus K«rt*tral*e, iU- Or«ili«(Nnd-.in.AbTlf. 0, I. Vor»icHung> U.: Or*»ll«(anüer Ab) ..lag /l Uhr: Orestfe <17 Abiln- I. AI.J.I Direkitai Hl Valahud— Red. Bereis.) Theater I- d. IßnlssrhtzerSlrnßß «ctun. 3 Unr; Erdweist ll.nlu Merl. Oi.k.l Ui ücliloßVVetlersleln o.iag Bin Traum.niel ■uAChl»UWett«r.trin «.; Schind Wetier»(ein ig,; Sc' loflWetlersteln »In,; Ein rrantnspiel. 'v;£cliI'oü VVettcrBte n »nl.I N.chmitnig: rlli.ik. «j.;Scl-.li>r, Wetters' ein ige SciiioßWetiersteln Konicülenhaus >Jhr: Lbe oK von Plali Uhr r«. Sie- ig. Useiott v.d. Pfalz i*n,t»g;..> i e" lliwoth;..S i e" snne s'ag;.,S I e" ■tilg Lisclüti v d. Pfalz >»n.>'c»d;..Sie" ig.Nm.Liseiotl v.d.Pfalt »un,l«;„S I e" o.t.g:„sie" Berliner Thea'cr jnnta«. Monltj ii. MUlwoch Nachm. i Uhr; WnbltSlUkeKsvot£(elliiii« in Unnst. J. noiirid. Wl«* terra, die wieder Icucbteo. « Uhr: Bamasl- Studentpn rektion: Vieler N, rar,»«hg Ji.r: Her rots Halm. Uhr; Pygmalion. lg. f U*ir; rri. I.III Juli«. — U.i cö.. Knk.nn. eaii.til» lu g. 7: Pyam.ll.. eilig 7 Uhr; Peer Oynt i..b.bi,Mo.L7.UaPlgctUioa julsclKißsilTscale? Uhr: Di«3 iroe. t l.benulich 7'.: Gvßrienüe e�n iiuin« KoiiiJnnili», äk lis«. Pf ich WnllefT lisminz- Theotsr" ehm.< Uhr kfrlite Preise: ifiiMai«; OertfUttf Kbf. Tilllich 71 Uhr: 'ftftlfltl l-ttV Ucilliter VotksslQck in i Aufz. Vor»irr: Cr&lkl. Spcilalliiiicn. Viktor Lltxck in dem Skn;cli ..CrwlKciit**. U. Ein sjtuhercs Kfcohiall Heues Opereiienbcas UiieKior. Joan Kava AMübciiUUch 7 Uhr Mi Min: Die Dame vom Circus Rose-Thester J Uhr: Aschenbrödel nuh, OleiüiScIi.ieiileiE!! Waiüaiia- Theater J« Uhr: Das üesetz. r. uhr. Am xvlildliüll Horn 9 IB. he cm k»t»«,1 Tel.: MtiriliDi.i, leSH. h 1«gl. 7».nd Sonnt. z 1 n nachm. 3 Uhn Eille-Sönger Foi'tnna- Lichtspiele OeutssMolkSiiislieslieilsr Sir.( 55®»: BW! . 3» «nglc i "fr itej totgen Juchtha Sitflafji StQQij, bet tr: �Isch J'Ife z, 6 T-Hr S'nstizi öchluiil .«u * W t'ÜUCQl 50000 Siiiri t UlOüO »sp. ff! wtubei SOxTir "«folui % tiftunc Otts vi P«8te i WH'n'ii °°S Ei. wüä di pikem 4ki i Wdjric. In %'«: 1 �schick Philharmonie(Oberi»gjggl| I?llW Freitag, den 19. Dezember 191? 0' J'funb W, j rtprm ji/.'/t 15 c Pen öer JMegtäcfd)�* � bet Oxcf.-Caj. Sdjloß Paul Hartmann Resi ß (Urnischr« Thener)}(. � Berthold Hirschlcld Lafos S�j (SchauKpielschnle Dettlsches Theater) bti,*apest-i'�Iten Wohltäligkeitsabc� � Mozart, Rro'ims. ZOIcher. Ml'!li'ps(r:i«sp Tic R> Kerle, k 1.50 b.1 Düte• Zeitung. L.'».n>traBc Ä Norde. 4138, O.rhh.ndl.ng Freiheit, v�ii.g Junge üarde. Sir.io.er sin-.B« il ii'S eimclil. Muixog Seine Beitüte lieicvtiiKnisse eines!. ebe- uiaOdes iu S Aktca. MauptroPe! Reinhold Schünzei IfeJda Vernoii. feiner- Die Klcpiomoniu iTlttischauspic« in 4 Akt. . Ilanpirollc: Maria WidaL 6Uk und 6rl Ah 16 De/emher fSf- I che* Aulimen de* üc- iubm>en Vonraiis» Qnstl. �4444»« I»II»III»» H. T. «III 1141»IZ»4444 H&smboSdt-Theater Lkhlsp;ele !•■ Badxfr. 19 Badstr. 13" Uraulfdhrung 9 ehem. Mlifl der Btei UiT tifefP. Ulli tilgen i.inf Vorv. ll-iv b. i-i) il ApollO'Thaatop i'rl.dilchclr. IIS. 71/ Ail«bei>rtilch"1, • Penning, J'«.. 4 Unöij-.r'reinthes Varletö P/rgramm! ftmiBnseb Sonntag n n mj 1 ei Sonntag d. 14. De». 2 Vor'l Nacbmittng eis. Kind frei L> lithold. Vo retal. Sehl,«.Pro, r. AcCerdcn:.m Schlag: issReciilder freien Liebe In 7 Abteilunsen von Harry Harland ■■ Ferner: Karkhen wird eingeseift mit Karl Victor Plagse EST" Anfang: 7 u. S'/» Uhr. 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Gegen den Angeklagten »tisch beantragt der Staatsanwalt wegen Verbrechens der Bei- ''•st zu Ii» Totschlagöversuch, begangen an dem Minister Auer .Jahre Zu.'lsthaus, gegen den Angeklagten Merkcrt wegen Be- '''nstignag G Monate Gefängnis und gegen den Angeklagten «chlund wegen deS gleichen Vergehens 10 Monate Gefängnis. i jäiis dem Scl)!ujz der Beweisaufnahme tragen wir nach, daß gt kichere Polizeipräsident D.iincr noch bekundete, daß fein «lurauensrnann Pietzer, der von der Gesamtsumme von �OOO Aiark zur Bekäinpfung des Bolschewismus bereits 10 000 in/'"»brnommeii hatte, ihm erklärt habe, er hätte diese *0000 Mark Auer für die Zwecke der mebrhrstSsozialistischcn i Partei zur Verfügung gestellt» seien sie der Parteileitung überleben worden. Er selbst liwnt �über nichts Näherei sagen. Der Prasesjor der StaatSwiffewschaften Michael DoSerl »w! ein? sehr interessant« Antwort auf die Darstellung von Eis- Privotsekretär Fechenbach. Der Zeuge bestreitet zunächst, er jemals behauptet habe, Auer habe 500 Mann während der ssetolulionSzeit nach München bringen wollen. Er Hab« lediglich ■ystrt. dag Auer eine dahingehende Anfrag« gestellt habe, zu stkm Zeitpunkt, wo er der Ileberzeugung war, daß die alte Re- Aervng hilflos war. Ein oder zwei Tage nach der Rückkehr Eis- ?ct3 vom Bcriier Kongreß ließ Eisner den Zeugen rufen. Er Mle mich nach der Vedeutung eines in-iwr.StaatSzeitunz" ver. lichten Artikel» ül»er Auer. Ich hakte sofort den Eindruck» p EiSner die Absicht hatte, Material gegen Auer zu sammeln. '�»«r sagte zu inrr bei der Unterrodung: Sie haben doch jeden- dies« Behauptung nicht auf ein bloße» Gerücht hin gestützt, �'dern zwcijella» ein« Quelle dci'ür gehabt. Ich erwiderte ihm, % jfi Historiler und habe den Artikel von diesem Standpunkt au» Alchriebrn. 5n seinem Piaidoyer führte Erster Staatsanwalt Hahn «/.• Der 2t. Februar 1010 wird auf lange Zeit hinaus in der lii'�'e Bayern» verzeichnet fein a'» ein Tag der Zu ver- und Hoffnung, aber auch als ein Tag de» Schreckens ,° de» Unheil» Tausend« und Tausende Freunde der Ordnung r'stn sich Don ihm und dem Wicderzusainmentritt des Landtage» Beginn einer Zeit de» Wiederaufbaue», der Hoffnung auf Mn,d> Auf hen 21. Februar folgten Wochen de» furchtbaren �rechnz und Unheils. Der Leutnant und Student Graf Area .'"»rdete an jenem Tage den Vorsitzenden de» Ministerräte» k,rt EiSner. In hinterlistigem Ueberfall fällt er den Mann, « an der Spitze de» Freistaate» Bayern stand, den Mann, um der Kampf der Meinungen seit Wochen in noch nicht da- 'Mener Weise ivb'e. Der Staatsanwalt schildert dann die be- Men Ereignisse im Landtag und die Mordszcne. Ich glaube, s,,3»tan keinen Zweifel haben kann, daß Lindner TötungSabsich» > i" behobt hat.(Linda« weint heftig.) Nach meinem Dafür- (Jstn ist•{xr Beweis erbracht, daß Lindn« mit Beber- «B n q gehandelt hat. Lindner ist wohl erregbar über die !,.,°dnlich. Norm hinau». Da» schließt aber nicht au«, daß et Überlegung im Sinne de! h 31 l gehandelt hat. „®« folgt da? Plädoyer des Verteidiger» Dr. Sauter. der %*• auf da» Verhältni« zwischen EiSner und Auer eingeht. habe da» Vertrauen de» Proletariats besessen wie kein Ij/'stt, während Auer wiederum da» Vertrauen der Bürger- und die Verehrung aller Sozialdemokaten besaß wie kein k/'T. daß er aber ai�ch von dem Proletariat gehaßt wurde wie »,1 iweiler. Au» wohlüberlegten Gründen, sagt der Verteidiger " habe ich e» abgelehnt, auch nur eine« der Gerücht« über Oundung unserer politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse ■ r'Pr«fcfn. Aber allzu jäh sollte diese Hoffnung zunichte wer- Auer mit Beweis zu belegen, weil ich selbst diese Gerüchte für unglaubhaft gehalten habe. Ich mußte aber aus die Gerüchte zu- rückkommey, weil sie die Motive Liudners erkennen lassen. Der persönliche Kontrast zwischen Eisner und Auer hat sich auf die Anhänger der Beiden übertragen. Besonder? war da? auch bei Siiidner der Fall. Sein kleiner politischer Horizont, seine patbo- logische Veranlagung iieß ihn alles glauben, loa» gegen Auer gesagt wurde. In diese Gewitterstimmung schallte der Ruf: ..EiSner ermordet!" Lindncr mußte aus den Gedanken kommen, Auer stecke dahinter. Wenn das ein Mann wie Pro- fcssor Jaffe glaubte, könne man diostn'Glauben Lindner nicht verübeln. Ich glaube nicht, daß Lindner mi:. Ueberlegung aus- geführ! Hai. Was Lindner getan hat, ist nach dem Gesetz straf- bar. Er hat Auer niedergeschossen und er hat das auch gewollt. Aber das ist nickt Mordversuch, das ist Totschlagbersuch. Lindner ist weniger ein Verbrecher, als ein Opfer seiner. Zerl. Es bandelt sich bei Lindner letzten Endes auch nicht um einen gemeinen Äoibrecher. sondern um einen politischen Verbrecher.— Rechtsanwalt Taub beantragt für den Angeklagten Frisch Frei- sprechung, eventuell Gefängnisstrafe. Für den Angeklagten Mer» kcrt Freisprechung und bei Verurteilung Bewährungsfrist. TaS gleiche beantragt der RechtSauwali Lindemann für den An- geklagten Schlund. Dann verliest Rechtsanwalt Sautrr noch ein Telegramm von Hele Stöcker. die sich erbietet zu bezeugen, daß EiSner sich schon am 13. Februar dahin ausgesprochen habe, er wäre zum Rücktritt bereit. Dann erhalten die Angesagten da» Wort. L i n d n s r äußert sich unbeholfen und mit stockenden Worten, aber trotzdem eindrucksvoll zur Anklage. Man hat den Eindruck, daß da», was er sagt, ihm von Herzen kommt, wie er denn auch während der ganzen Verbandlung den Eindruck eines von seiner Tat innerlich verwirrten Menschen machte. Man erkennt auch daran, wie er bei den betreffenden Worten de» Staatsanwalts weinte, daß ihn nur seine Liebe zu EiSner zu der Tat getrieben hat. Schwer kommt es ihm von den Lippen, er findet oft die Worte nicht. Als er sagen will, daß er die Tat nicht mit Ueberlegung ausgeführt hat.Jagt er, er habe sie nicht mit Ueberlegenheit vollbracht. Er erklärt, daß er seine Tat schon tausendmal bereut habe und öitist zum Schluß, daS Gericht möge ibn gerecht beurteilen.— Der Angeklagte Frisch beantragt Freisprechung. Die Urteilsverkündung wird Montag vormittag erfolgen. 14. Ut Glaser. Vom 7. Bis 9. Dezember tagte in Erfurt der 14. Ve.bands- tag der Glaser. Auch diese Tagung bot das gewohnte Bild, daß der Hauptvorstand sich im Widerspruch zu einem großen Teil der Mitglieder befand und die Wünsche derselben unberücksichftgt ließ. So hat z. B. der Hanbtvorsiand einen Tag vor Beginn de» Ver- bandStageS eine Statutenberatungskommission einberufen, ohne die größte Zahlstelle, Berlin, hinzuzuziehen. Berlin legte dagegen auf oem VerbaerdStag Protest ein, und es wurde daraufhin eine neue Kommission gewählt. Fern« hatte der Hauplvorstand einen Antrag Leipzig, ein Referat über das Räteshstem am dem Ver- bandstag halten zu lassen, abgelehnt. Der VerbaudStag nahm aber doch den Leipziger Anirag an. Der erste Tag wurde dann vollständig ausgefüllt mit dem Be- richt und der Diskussion über die Tätigkeit des Haupt- vorstände». Auch hier'bewegte sich die Debatte im selben Rahmen wie auf den VerbandStagen anderer Gewerkschaften, und endete in der Annahme folgender Resolution, für die sich 16 gegen 12©iimmen einsetzten: -Tie 14. Generalversammlung ist mit der Tätigkeit deS Hauptvorstandes während de» Kriege», der immer nur da» Durch- und Aushalten predigte und mit der Generalkommission durck Dick und Dünn ging, sow'e mit der Schreibweise unserer Fachpresse— im repisionistisch-soziaiistischen Sinne— nicht einverstanden. Wir erwarten für die Zukunft, daß die Tätigkeit de? Hauptborstandes und der Fachpresse nur in sozial- revolutionärem Sinne geführt wird." Nach dem am zweiten Tage gegebenen Bericht de? Kassierers, der die Notwendigkeit der Erhöhung der Beiträge betonte, wurde die sonstige Tätigkeit des Haupivorstande» mit 25 gegen 6 Stimmen gutgeheißen. Genosse Schulz- Erfurt hielt ein Referat über da» Räte- s h st e m. Ein« Resolution, die sich mit den Ausführungen ein- verstanden erklärt und das Betriebsrätegesetz der Regierung ver- wirft,- wurde einstimmig angenommen. Eine längere Debatte setzte ein nach dem Referat des Haupt- Verstandes über den Lieichstarif. Sämtliche. Delegierte sprachen sich geaen den.Reichstarif aus. Ter dritte Tag der Verhandlung begann mit der Beratung der Statuten. Hierbei wurde die Streikunterstützung er- höht- Der Antrag Berlin, die Arbeitslosen-, Kranken- und Sterbe- Unterstützung abzuschaffen, ttmtche abgelehnt, eine Erböhung dieser Sätze, die mit der Deitragerhöhung auf 1,30 M. wöchentlich aar nicht in Einklang zu bringen ist, gegen die sechs Berliner Stint- men angenommen. Die doppelte Karenzzeit für Wiedereintritte wurde abgelehnt. Ein Antrag, vor dem nächsten Verbandstag eine Urab- irimmung zum U ebertritt in den Holzarb eiterver- band, bei dem die einfache Mehrheit entschchdet, vorzunehmen, wurde angenommen. Die Delegierten zu Kongressen werde» durch Urwahl gewählt. Zu einer heftigen Debatte lam e§ bei der Wahl des Sitzet! für den Verband. Berlin hatte wenig Aussicht, und wurde schließ. lich Leipzig mit 22 gegen 7 Stimme» gewählt. Die Wahl de? .Hauptvorsitzenden ergab die Wiederwahl des bisherigen Vor- sstzenden E'chhorn-KarlZruhe mit 10 gegen 12 Stimmen. Zum Kassierer wurde L e i v n i tz- Leibzig gegen 5 Stimmen gewählt. Die Verlegung des Sitzes soll bis Mai geschehen. Der Ausschuß wurde nah Samburg, die Preßkommissiont nach Erfurt verlegt. Ter nächste Vorhandstag findet in Soll" statt. Eine Resolutioen, die sick gegen die technische?kot» hikte wendet und die Gebbardt-Leipzig und Kursürst-Berlm begründeten, wunde einstimmig angenommen. Kundgebungen der Versscherungsangeftellten. Der Zentrakverbaud der Angestellten hatte zum 31. Dezsmbeld den bestehenden Tarifvertrag gekündigt und neue Vorschläge eins gereicht. Der Arbeilgeberverband hat eS indessen abgelehnt, auf der Grundlage dieser Vorschläge in Verhandlunge« einzutreten. Er will nur den verheirateten Angestellte« einige kleine Konzessionen machen. Der Zcnlralverband beharrt auf seinen Vorschlag. Die gesamte Zlngestelltenschast steht hinter ihm. Am gestrigen Bormittag Punkt 10 Uhr verließen die Ange» stellten die Betriebe und vereinigten sich zu machtvollen Kund- gedungen. Die Angestellten der..Bikioria" zogen in einem impo- tan ton Zuge von der Linden straße nach dem Tempclbofer Feld, wo sie eine mindestens lOM köPfige Versammlung abhielten. I« allen Versammlungen wurde eine Resolution einstimmig ange« nommen, in der die Amvesende» mit Entrüstung Kenntnis nahmen von dem ablehnenden Verhalten der Unternehmer und sich verpflich» toien, zum Zweck der wirksamen Förderung der Tarifverhand- lungen sede Ueberstunden- und Hausarbeit zu verweigern. Nach Schluß dar Versammlungen gingen die Demonstranten nicht wie» der in die Betriebe zurück. Die Arbeit soll erst am Montag wieder aufgenommen werden. Zu der Massenentlassnng in der OZcldschrwrtt'ahnk Panzer» A.-G. nahm Freitag vormittag die Arbeiterschaft. Stellung. Nach- dem der Obmann de» Arbciterausschusse» und der Arbeiterrat über die letzten Verhandlungen berichtet hatten, machte der Branchenleiicr Robert Krüger der Versammlung den Vor» schlag, mn dem Arbeiterausschuß be! der Direktion über die will- kürlichen Entlassungen Rücksprache zu nehmen. Dem Borschlag wurde zugestimmt und die Versammlung auf unbestimmte Zeit vertagt. Aber nach 10 Minuten erschienen die Beauftragten wie- der in der Versammllung und berichteten,«aß der Herr Direktor Dr. Werther es ablehne, mit dem ArheitepauSfchuß zu verhan- dein, da er keine Arbeiter mehr beschäftige und somit auch keinen Arbeiterausschuß mehr anerkenne. Die Angelegenheit soll nun von Organisation zu Organisation geregelt werden. Lvebcwerke Eharlottenbürg. Gemeinsame BetriebSversannm» twvscMNOTluCTg. Montag, mittags 3% Uhr, im BokkSymiS. Ehar» lottenibuvg, Rosine usrraße 4. Vorher Qurtbungen unterschreibe«. Knorrbremse und angeschlossene Betriebe! Montag vorritt ttag 10 Uhr Lichtenberg, Logencasino, Knorrpromienade: BttriSbsvcr- sammlung aller noch ausgesperrten Kollegen und Atttzahkung der Streikunterstützung. Verbands buch und Streikkarre sind nttttzu- bringen. W iM u«i- v an Sil"' Ifl Jimmie higgins. I Nomon von Npton Sinclatr. ' dem Manuskript übertragen von Hermynia Zur Mühlen. L, vJfonmt* ging in die Empire-fistvhrik, mn Arbeit zu Lss11' Der„Herald" hatte verkündet, Tausende von Ar- L Crri würden gebraiickt, doch schien für solche wie Iimmie Platz zu sein. Ter Ausfeher, an den er sich wandte, L�nte ihn sofort, und sagte:„ES gibt keine Arbeit." Um L'wangeneßm zu machen, ging Kinrmie zu den Führern tzs �Uei, Gewerkschaft und forderte, sie sollten den alten zwingen, ihn. der neuen Abmachung mit der Re- iiL,�ss gemäß, anzustellen. Der GewcrkschaftSsekretär C'We eine Weile, erklärte jedoch dann, die Aufhebung '"'warz�n Liste beziehe sich bloß auf jene Arbeiter, die �tzien Ausstand teilgenommen haben, nicht aber auf fe"' öip rtnr inrst'ff Rrtiffort UnH# fprttPtl I' AUslmNV tcii0pnomm,en Y<1 oen, mcyl cnvt vu I '°ie vor elltd)fn Jahren gestreikt hatten. Es hätte keinen nutzlos Unannehmlichkeiten heraufzubeschwören. «fnpm,e, verließ den Gew�rksckiaftssckretär mit Hohnworten �ie neue Gewerkschaft und verfluchzte den Krieg aber aus Herzensgrund. ("ÜP eS nickst besonders eikig. eine Vefchäftigung zu tein Gekd reicht? noch auS, und bei den Meißners Ii, � W billig leben. Er strebtt abermals dem Stndtplatz tzb 7 beobachtete Emil Forster beim Exerzieren, ging dann WSm beim und lauschte der Debatte zwischen Vater und krbz Man konnte sehen, wie da? schöne Familienleben k 4 war: der alte Mann ließ sich etliche Male hinreißen. iitz da? Haus zu verbieten, doch legte die Mutter sich fittin utH meinte bittend. Emil verlasse si« ohnebin m sn, Ln tagen, und man wisse doch nicht, ob er zurückkäme. den Jimmie be! den Forsters verbrachte, ver- Ne«« � die Zeitungen eine Rede des Präsideittro. die ö'tf r verkünt>o!>e: Gerechtigkeit für rrtle Völker, � Nationen und ein crllKtwnnes Abrüsten. Emil ' ii'umvbierend vor und vermeinte in diesen Worten ecf'Uertimina des Krieges zu finden. War die? denn ein Teil dessen, waS die Sozialisten forderten? ttttrl„ alte Hermann entaegnete mürri'ch. die Worte i-x jttN ganz schon, wie aber stünde es um die Taten? Und s" Alliiertett. glaubte der Vräsident. sie beherrschen %? Rein, für die Imperialisten Englands. Frank- Italiens sind diese schönen Worte bloß ein Köder; sie würden die Arbeiter beruhigen, bis der Krieg vorüber war, dann aber werden die Militaristen den Prä- sidentcn zum Teufel sogen und Deutschlands Leiche zer- stückeln. Wenn sie wirklich ehrlich auf die Bedingungen des Präsidenten eingehen wollen, weshalb sprechen sie dies nicht .ms? Weshalb beweist England nicht seine Demokratie, in- dem es Irland und Indien freigibt? So ging eS weiter, Jimmie lauschte Vater und Sohn, mußte jedem Recht geben und empfand immer mehr das gnälende Gefühl des geistigen Chaos. Seine eigenen An sichten standen sich diametral gegenüber. IV. Den ganzen Winter über hatten die Zeitungen von einer ungeheuren deutschen Offensive gesprochen, die im Frühling stattfinden würde. Dem deutschen Volke wurde verkündet, daß diese mit einem gewaltigen, glorreichen Sieg dem Krieg ein Ende bereiten sollte. In Amerika war man dessen weniger gewiß: die �Tatsache, daß die bevorstehende Offensive so überlaut verkündet wurde, ließ vermuten, es handle sich eigentlich um einen ganz anderen Schlag. Viel leicht bereitet sich der Feind vor, Italien zu überschrvemmen. und will durch diese Offensivgerüchte England und Frank reich verhindern, dem geschwächten, italienischen Heer Ver stärkung zu senden. In der dritten Märzwochs jedoch begannen die Deutschen einen gewaltigen Sturm gegen die britische Front vor Emubrai, Heer um Heer fluteten sie vor, überwältigten die Verteidiger, ergossen sich durch die Bresche. Die britischen Kräfte wichen zurück, es schien, als müsse dieser Rückzug i» eine Flucht ausarten. Tag für Tag studierte Jimmie die vor dem„Herald"-Büreau angeschlagene Landkarte und sab einen gewaltigen Riß in der britischen Linie, eine Pieil- spitze, die sich direkt gegen daS Herz Frankreichs wandte. Drei Tage, vier Tage, fünf Tage: immer größer wurde die unheilvolle Bresche, und die Welt wartete mit stochendei» Atem. Sogar Jimmie versetzten die Nachrichten in Er- regung: er wußte genug vom Krieg, um zu erkennen, UmS ein deutscher Sieg bedeuten würde. ES gehörte wahrlich ein guter Magen dazu, um diesem Ergebnis ohne Schändern entgeae: zusehen. Genossin Marv Allen hatte einen derartigen Magen: ihrem religiösen Eifer war ei einerlei, welche Räubergrups,'« die Welt regierte. Auch Genosse Schneider besaß ihn; sitr ihn war Deutschland die eigene Heimat und die Wiege des Sozialismus: er glaubte, das beste für die WÄt wäre, von den Deutschen erobert und später von den deutschen Sozia- listen in einen kooperativen Gemeinst aat verwandelt zu werden. Genosse Schneider triumphierte ohne Hehl iiber diesen neuen Beweis des deuttcheü„Uebermenschentums", die Ilnbesieglichkeit der deutschen Disziplin. Die anderen Mitglieder der Ortsgruppe jedoch empfanden eine gewisse Furcht, sie erkannten unwillentlich die Gefahr, die der Zivi- lijation drohte. Jimmie verfügte sich zuerst' zu den Telegrammm. dann schaute er den Exerzierübungen zu und strebte nachher meist mit Emil Forster nach Tom?„Buffeteria". Er hatte stets große Bewunderung für Emil gehegt, und der junge Zeisig ner, mit den Sei neu entzweit, war froh, jemandem fein Herz ausschütten zu können. Er half Jimmie die Äcdcu. tung der britischen Niederlage« begreifen, der ungeheuren Verlufte an Munition und Proviant, erklärte ihm, welch neue Last dies Amerika auferlegte. Denn Amerika muß diese Verluste wieder wettmachen, amerikanische Soldaten müssen die Deutschen Fuß um Fuß aus den neu besetzten Gebieten zurückdrängen. Jimmie lauschte andächtig imd studierte Sie Landkarte: allmählich erwachte in ihm Interesse für eine neue Wissenschaft— die Strategie. Läßt man sich aber einmal mit dieser ein, so hat man auch schon bereits feine Seele verloren. Man denkt an die Soldaten nicht mehr wie an menschliche Wesen, leidend, hungernd, blutend, unter un- sagltchen Qualen sterbend, man siebt sie nur mehr als Schachfiguren, verfügt über sie, wie ein Spieler über Spiel- marken, ein Kaufmann über seine Waren, kiassifizievt sie in Brigaden, Divisionen, Korps, schiebt sie hier bin und dort hin, mißt die eigenen Verinste an den Verlusten des Feindes, wirft im kritischen Moment die Reserven inS Feuer, zahlt für einen militäriühen PirnÄ un' Lg lich hohe Preise, vernichtet Tausende, Zehntausend? von Menschen mit einer Hairdbcwegung, einem Meistiftstrich, einem Finger- druck auf einen elektrischen Knopf. Wer daS Leben einmal von diesem Standpunkt aus betrachtst' hat, besitzt kein Menschen herz mehr, das Pazifisten und Menschcnfreunide zu rühren vermöchten: der ist eine Z erst ö rnn gs Maschine, ein überreifer Apfel, bereit, dem Kriegsgott in den Schoß zu fallen, ein Herbstblatt, das patriotische Stürme ersvssen, der Vernichtung umtd dem Tod zuwirbeln. Klorttednna kalnll 7 Sezirks-Verbanü Herlm- öranöenburg iL S. p. D. Am Sonntag, den 14. Dezember, vormittags 10% Nhr: Große öffentliche Versammlung Mi Vi �rels Zenttal-Dheater, Me Iakobsttahe. Stationaihof, früher Königshof, Bülowstr, 37, Happold, Hafenhcide. Eraumanns Feftfäle, Naunynstrabe. Märkischer Hos. Admiralstr. 18o, Schulaula, Görlitzer Str. 51, Schulaula, Manteuffelstt. 7, Urania, Wrangelslrabe. � Schulaula, Glogauer Straße. Ecwerkschaslshaus, Engelufer 15. Kvnigsbanl, Gr. Frankfurter Straße. Comenius-Säle, Mcmeler Straße. Böhmisches Brauhaus. Landsberger Allee. Biehhofbörfe, Eldenaer Straße. tlnion-Festsäle, Ereisswalder Straße. in folgenden Lokalm; Brauerei Königstadt, Schönhauser Alle«, Säle, Sophienstr. 18. Sophien-Säle, Caf6 Stern, Oranienburger Tor. Walhalla-Theater, Weinbergsweg. Prachtsäle Moabit. Wiciessstr. 24. Klostergarten, Spandauer Schifsahrtskanak, Permania-Lestsäle, Chaulleestr, 110. Schulaula, Müller», Ecke Trislstraße, Kolberger Salon, Kolberger Str. 23. Löwen-Brauerei, Hoch-, Ecke Badstraße, Echnlaula, Böttcher», Ecke Pantstraße. Schulaula. Krünthaler Straße. Reinickendorf-Ost: Hubcrtus-Säke, Provinzstr. 77/78, Borsigwalde: Turnhalle, Konrahstraße. Tegel: Sirandschloß. Hermsdors: Lokal Löffler. Hoheniicuendorf: Ncstaurant Klauß, Schönsileßer Straße Bez. Hohen-Reuendors: Bergschloß, Birkenwcrden, Bittenwerder Straße, nach 4 Uhr. Velten: um 2 Uhr. Banlow:„Zum Kurfürsten", Berliner Straße, Hohenschönhausen: Schulaula, Röderstraße. Rosenthal: Lokal Bohne, Hauptslr. 1. Franz.-Buchholz: Nostack-Festsale, Hauptstr. 71« Weißcnsee: Turnhalle, Pistoriusstr. 23. Lichtenberg: Reform-Gymnasium, Parkaue. Iahn-Gymnasium. Marksstr. 1/2. Treptow: Wanslil, Treptow am Part 27. Oberschöaeweide: Mörners Blumengarten, Ostendstraße, Niederschöneweide: Loreley. Adlershof: Wöllsteins Lustgatten, Bismarckftt. 73. Köpenick: Swdt-Theater, Wilhelmspiaß. � Neu-Zittau v. Erkner: Lokal Sprccbad, nachmittags 2 4 Alt-Glienicke: Habcrecht, Friedrichstraße. Neukölln: Kuckuck-Lichtspiele, Koltbuser Damm 79. Kliems Fcstsäle, Hasenheide. Kindl-Brauerei, Hermannstraße. Stern-Lichtspiele, Hermannstr. 49. j Excelsior-Lichtspiele(Deutsche» Wirtshaus), Dw straße 130/137. Südstenr-Lichtspiele, Knesebeckstr. 113. Britz: Beckers Eesellschaftshaus, Ehausseestr. 97.. Mariendors: Aula des Gymnasiums in der KaisersM Charlottenburg: Volkshaus, Rosinenstraße. Schöneberg: Chamisso-Schule, Barbarofiaplatz. Wilmersdorf: Obcr-Realschule, Am Hindenburgpari. Steglitz-Friedenau, Aula in Steglitz, Heesestr. 15.. Groß-Lichterfclde: Hindenburgdamm 104 bei Schnavt'- Zeblendors(Wannseebahn): Lindenpark, Berliner Teltow: Gesellschaftshaus, Berliner Straße, Spandau: Germaniasäle, Siresowplatz.\ Marloh und feine Mitsthulüigen Tagesordnung: 'A'i, F . Referenten! hellerk. Berget, Breffscheltz. VSvmlg. Bttufet. Eises, ftmb, Jairtm, yarvisch. yech. Heßler. AdB yoffMvn. Her«. Zehn. Klaaener. KlewschmM, koch. M _... uti«%Ucl, Jinrni', Allwun, r/lllNks U, I/CIJICI,«iwif yuijiwiiii», I/Otn, jogn, niun?nri, wiipiu.hwji, ♦»vuj,»., krike. Kris.'aage. Kuanl. KünMer. üüler. Lampe, ceetlch. Leid. Löwenslein. Löffler. CuDw:g,£an(jto!|j. lllahler. M zaha. Mayer. Aehrßof. Moses. Lehme. ilci, 5r!tz Schneider. Karl Schuetder. SchrSder. Seidel. Stein. Stimmivg. StZ füg«, Stall. Schwesl, Teschle. Thomas. M Bauch. Aeicherl. Bojenselü. Labalh. Schindler. Ulrich, weife, weyl, Wielepp.& ffluim. Mailplöe IBuira, Zeuner. Zienan. Zimmermann. Zabel. Arbeiter, Angestellte, Männer nnd Kranen erscheint in Massen! Erhebt energischen Prp� gegen die brutale Aiedertretung der Nechtögefähle des Nolles! J I. A.: Hermann 9170% >« ftug *arl ft-H hu 51 t >5; e, '•in iL« K. St Kommunistische Partei Deutschlands ftk»irk tttrost verlin Nn fol ende» Tagen st,«den Masseitversammlmgen Ratt. Sonntag, t4. Terember, vormittag« 1 1 Uhr, tzladltlieatce, VtlUl'/uabii(Itrunrnbcaueiei) Pralldjft ßsiilirbkittk-NrHM Ven»ol»uns»ftell. Serlln. But.au: B.clln 6.0, IS, Stuiigcfttaht " 10 62S *0. 3«Ttifpt�«t: Aiul JRod�tiloj flt 10 621 und* 1578. Tllchdranch«: feonntou. d»i» 14. D«j«md.t 1819, oornv 9H Uhr. Montag, IS. Tezembrr, abend«* Uhr»• Lichtenberg: 1. Ldz um-Wymnauum. Marttftr. S. Gedulaula I Parka»« Di«n«tag, IS. der, abend« S'/, Uhr, «öuig»va»t, Groze Fcanktuttee Slraze. Thema: WaS wollen die Kommunisten 7 llswa»Rll»«icdt Pirttl vestscn«»«»(SparkAtiibKid) Bairk Brtst-Berlti. Geschöflsiell 9—5%r. tm Cakul von pull) Nochlolg�r. iSut» schsu.r fettafc« 81. Bcanch.n-B.tsainmlung. Iag«»> »r�nung: zui» Ablaus W# V»r» tragM und»ugl.llung nruiet 3otbctun�m. All« tn b*t lllcddianch. d»>chosl igten MolchinrnotbeUer. Polteirr, D.echlle, und BUddou»! sind dtetpi»IN- geladen Wegen wichtiget laß*. Ordnung Stschelnen oll.t n dtinftend ROtiMndt». tljchl»« Cficn III: VUMilao, den 15. Xtieirrd«. 4H lltzt, tn den ,P t a ch 1 1 4 I, R de« Osi«««*. Ztond- , fuiUt All». 48. Xaoe.ordnuna: 1. BetiUb.tlU »nd®»l:iiwm«en'S»Utl»n: Vtontaa 5m 15 Dezemdei, aO»n5# 7 Uhr, Wl»gl!rl)«n>ef(«mralung toi A t- deilel.senlaol, Nungesit. 80. looesordnung wird das.ldst d«dnn»io»a.b»n. g-chireiche« St sch-rnen ist undadiagt nouvMdlg. vir igt teail» Hein, Wilde& Co. tegilMnirct. ;lu*»kuch Bahmenmacheti Von tag. den 15. Dezemdet 1019, nach, iniltog» 6H icht, tn»«wetdlchafletau», Zentrale: Berlin C, Neue Priedricbstr. 21 a, Ecke Köni�str. F*m«*r«eh.r: Amt»»«!,,»er Itl Md IW. Grösstcs Soilimeni8�«8Phflf( der Rranehe. Sno» toter Ii(»aal 8) Beanchen.Vielammluag. Zoa-.ordnung. 1. vectchl«an der»«ntialoetlanim, tung. 8.»ranchen, und|t«c5anO»ang*Ugenl..llen, 0« ist» sticht aller Kollegen an» Koiloglnnen, zu »tscheinenl m Zwaigsttschäft» Krausen&tr. 12, ch.rfo«:«.� nusidfnlliunitaUiiarWHtrt AtNdwoch, den 17. Beiern, brt>919. abend* 9 Utzt. vetlaminlung det tiauen.Uult and»«»riedeau.schüst« Im Neichen- es Wnsflerlcinen fein und dicht Eiseiiisarn-taelfulter Hansel* RoSliaar, Prledea*qualltltea. Samikiajen, 5,00 Weslenstoffe berget Hol. bleichend« vgei fcitahe 147. log**, etonung: 1. Di« verbandlunge* mit den Unter- nehmern.>. vtonchenangeiegenhetl»*. Blltft»mn»cher! Donnet» lag, den 18. Dezember 1910. «beob« 7 Uht, tot.»«tbamb#%«**', Nung». sttafc« 80(Vrbeit.lefrnfoal)»cei»ch«n,®«tf»min' hing, taoe»Ordnung: L»ericht»an den verhond- Damenfutters to ff e lungen der»{lift*»mach«t»fton|n«n| und Ober den Reich» tortj. I. Diedussion. 8.»tancheiwngeltgen, heiton.»oll| Abiig*,»nb piinkriiche* Stjchemen Tressen und knöpfe für KostQme. GiahkehleN IQr BagaUiaan, Sollz Adlig*,»üb piinbtiiche» Stich» neen aller Kollegen ist dringend notwendig. BOgcloIen\l'K°k£| Namen-Eüqnctts Ä** liaielplallen n. IMii 1 i>«>»«>,>,», I Kre.eeWIblM 1 QaeerhlUer l MmWt. Qr.Zuetiluieidetcb ree I Umbin. dnlL W| Mite HSselMr#«** Bilatan mit waratallbaram Fe KleldeebU.eA was. Wir bitten m nnhinrn Verkdufirflunit von 9-5 öbr «ind. K.tdmachet! Donnerstag, den 18. Dezember 1919, 7 Uhr, tot Lodal b** Herrn Rarzlnlidniskl, IRld>o»U kirchstt. 54,»ranchnitierjommlung. Ingeoevbnung: L Bericht»on der Konteren, der Kerdmocher In Stfuct. 5.» anchenongelogercheiten und Verschi«» kene». Bfticht oll», Kollegen und Kolloginn«« ist, POrrbtlich und vollzAklig zu»rlchelnen. i tO, Dezemd«, IUI kestukti sich Z-chlst«ll, 71 bei gntni aWgpw, Lichte ndeeA, SHdlltnSotfstr. 116. Dl, Crtspermaituag. Odle�aihdMskSuiiß' 1000« Instrumente •as erster Hand oho* 7mi»nd«vd»vd«ll Eigen« Fabrikation. (praekmaachinea»od d*rbllllg»Un bl«•(•ganteetsn Ausführung. 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Piomben Cioldkrooca— Kommunistische Partei Deutschlands CSoartakusbunä Öffentliche Versammlungen Sonntag, den 14. Dezember 1919, vormittags 10 Uhr. (Pharussäle, Müllerstraße 142,(oncordiasäie(Schauhurg- Lichtspiele), AndreassiraBe C-3. op fB«2SflianBßSlJ?le Dolitijche Läse u. die K- P. D._ Mrenien: Paul Levl u. Clara Ze�' % g Ä Kar: Liebknechts Nälisarismus— P.ntimiiitariss7ius | � Oberreichsanwalt. Oberkommando and Eugen Ernst Weder freigegeben! . Erscheint Ende nächster Woche. (mit I cueruneszuschlas) 2.75 AL. Porte» Pt ÜiMhytachls- ßusst�lUmö js.tp rr aema—Moa lieh. Bücher. Jucendschriften. I Bilder- und Märchenbücher. r 6 i e Weihnaohteliader lür Kinder(Ii Sehen, 31 PI«, Porto 10 PI«. . Bifder-Präsenle *ug. Bebel:: Wilhelm Liebknecht Seltene Oelescnlieltl OfiB«! Mit Kerton Jüel, BllJjrit« ti'k/WHt ca. Pre m(pro Ulldi nur 3.— M. u Aulcrdcm: "Grl Liebknecht Rosa Luxemburg . KaitengröBe 32 H8 cm, Preu t t.— M. �Hofimsnn's Verlag, Q. m.b.H. Berlin 0 27, U|unienstraOc 22. Postscheck: UerHw IbSU. 3(rf toS1 % i>k ÄsdhttSWeidtt.StziielSmmeii .pil WAMbeSier JeilllAWils WiiUe Berlin, Sebastinnstrasze Jernsprccher: 8 ml Slarltjpiof) 0787._ Slrhlnno! ilst Ä :cP . hericn- onA Knaben'konsektion, iöuschnelöer unö Auchsneiöerinnen l amtlog. den 15. Dezembet 1919,»dends I Uhr, bei Sch«tiz. SbitkMrub## I Aitglieöer-Vecsammluns i �*9Morbitung: 1. Dl« ätr�aben bei Dtlritbirfite. Wionchcnsngelcqenhellcit. (9 Übet brtt Iuris für UltUajlunsic- . NKn, j Dtcdulsta». I vetschtebenee. �Uzichilgr# unb pitnälUche»«rlchcinen»rwurtet SU Äettt«l[n#j». �NN«, fl ifitHnn! LleferaagS'Sronche I den 11 Sezemde« 1919. abend« T ,®* n»» t k fch I o 1 1 e ou«, III Nh,. l*ß\ 8n9»or8aiii(«tion Vf n'««fcrenl; Kt».�.—v-..... ® der vewerdschasUichen ZrauenzeilunB. ______________«erufcoraanlsoll«.! ZitduslrU» Rescreni: Ronege Bült) Lehmann. 8. Ld» i------- SU Oelaperroaltung. �Mcher Mtsiker-Velbani» i ii."""fl'Crrlht®«|iiS(t*(i,n»:«»II fBlUtint.dir.l« it. Tä. IIU, oan B— B lltr. Ooniitn«««SN II— 1 Uhr StOederversammliW I�dsik.��a.d. II». lezewärr, s»r«. 10 lltzr. im blrl.............- äm."'"hnztiA Miwrueifl "1 iT"""»: täoi'Irn. yesilrptn, _ Tie OltSverwnltung. Alchtt Mallliibkiltt-Kcsdzni! �(»�"nyasteü«: veelin«54. Llnlenltr. 88�85. 5t!,.., den von vorm. 0 Uhr bi» nochm. 4 Uhr. LVst�on;«ml Norden 185. 1230. 1987, 8714, Cm'äI EeldsldrlvlNohäßkik! ilcktungl �0. IQ Dezember lvll». nbenbü B'/« Nhr l...Mnchen-verfamm!uni n«er Beldschiantmduilrie beschäftisten ht»._ tflrbeifer - OrQnthalrr«rmhe 5. I bm mnhcKcWbemdäen. vir pnlltUAe«ag». MdCIcal: ------- l iwi; titjruiKimi. Xidttcrbnung»rsoberi bot ErscheUrtt ,___»l« ceiinenuniinn«. '�OOOOOOOOOO�öOOOOOCOOOOOl !*•*»♦ o. i*i««z. Cchrm oi»»# �% wi«■ v» s#*1#•••• t,.�. �eieiuSiiauS. jwiser»!h>ilhelm.Sir. 131. brt HSd« be» Otieza- MltgUebebu-d Ii ob IMngen« "�VQOOOOOOOO�OOOOl �osenthai Fü r den¥fin Jeder Kcuf er erhält ab Weihnachtsgeschenk 1 Paar Sandalen v har(Ottenburg% 4wachlrai>(hal«r StruSo G Siciu l*(7 7v&ü Wll«crs<]u,(«r Sfriße 17 Wiibttm 1�4 Dorfli W.!«tpslßer Straße 9i Zentrum 10947 BcrUi SVVßL D«n©-A!ii«ace-Str.iD«(54 Löiio* 3015 ßerllaOi«. AndreüSStr.&it-SS Königstedt d4it Berti« ü 34. Kßolashereer Slrtße f Könmstadi 236 Berlin NW 87, Tornulraßt 58 Han*«"469 Llchtennerfi Pranmiiutgr\Uee W Lichtenberg 38 . aamcn-Stn.aScbuhci mm Lock vnd rorbiqen Leder J Kk. 59-93-110. f 1 Kerpen i' Stiefel| M in Lock und fortnqen Leder.% m Mk. 65-95-108, i |i Knoben�Möddien i �u.Klndcr" Stiefel| m allen Preislagen. §/******* t**************t*t***m**t***.m0***> f******//**'*********M**>*V**////j St r ü m pfc«.warmel 1 naus&chuhe. ß ngTOTHH» i/aiagiM.''.'iiwat/Müi/ KrUgwoltiiM wird zu« KtirM vm 03*/* I* Zablnog genowaMl Ufunderbara Weihnachtsgeschenke. » Ilse Preiseil! El empfiehlt«Ich. des Bedmif setzt xo decken, da vor dem Pest starker Andrang. MOechmOnt*!, bexlai K.briV.t, von SSO-«SO ä«atpiQ»cli 1100, 1900, 1800 |*«:«m4ntttl, o«t, Feti». 24(10, 8000, 3090 U:#4#r roa 88 M.«u. Modell* 189, Rostuni« vo» 79,50 80.«n. ISotl«)!« 890 Qesdll chaH ki#ld#r, Seide, 229, Model## 350, 900 RiadarmMn'.al 68, 69, StofCrBck««8, 8«idcnrScke 89 — 8-,pmch�nmrtntei in' Hvrrerlc'o'hfutl-r 250. Otimmlmfintel für Damen und Herren 139, I6S, 243 Wsstiiiann 1, Geschäft: Berlin W 8, 2. Geschäft: Berlin N0 18, Üohrenstrasse 37 a Gr, Frankfurter Str. 115 «•nntags gaachlessan. 9at>m«oh nach den Faste geitattet Deatscber Metallsrbciter-�erband Vei wal uBgMteHe Berlin. Todesanselse- N Als weiteres Opfer unserer aufsclösten 30 Qewerkschafts- versammlunseii am 2. Okt ber d. Jahres verstarb infolge der erbalienen Sc Qverlctzuug unser Kollege Walter Gehlhaar Die Beerü gunif findet Montag, den 1.5. Dezember 1919, nachm. 3 Uhr, uul dem Domkirchhof, Mailcrstralle, statt Rege Ücteiligung erwartet Die Ortsverwaltung. \ nach 7V tlhrlxer lllnlecher TStlükclt,»ulelil«1 Jahr»». der Inneren Kbi.ilung d« Ruiloll-Vifchow-Kiealieiihiuiei unter Getiemir«! Prof. Dr. L. Knna.r. hebe leb mild.Im Sjtezinlarxl ißr innere Kraukheiiea SÄl» wer....aÄ'-'/Äwi Spreclistuode: 3-5!•: I ei. Wilhelm 147', III Gold III för lede Wertsachf. Höchste Ankaulspfcfae f. Pfend*cH<'ino. Brillantto, Ooldgegenstäude, Teppiche. Bücher usw. Wölfl, f HcifHchMr. 4i III, Eck» koehffr. «arr- | Preisatisschreiben. Welt Ober hunderttausend Verse find auf unser 5000,— Mark-Preisausschreiben eingegangen. Eine grosse Anzahl hiervon haben Prämien-Anspruch. Die ur- sprüngllcti ausgesetzten 5000,— Mark rtlchen bei weitem nicht aus. alle guten Vprse zu prämiieren.— Wir haben uns daher entschlossen, die ausgesetzten 6000,— Mark auf 6000.— Mark zu erhöhen und zwar 200 Trostpreise ä 5.— Mark.— Gegen unsere Bedingung sind auch eine Anzahl Vierzeiler eingegangen. In Anbetracht, dass sich darunter ganz besonders gute und originelle Verse befinden, werden wl. diese mit einer Extra-Prämiebedenken. In einigen Tagen beginnen wir mit der Veröffentlichung der prSmilerteo Verse, - ii iini.tiiB, Am Mlttwuch. nachm J Uhr.»Urb nach kurzem. aber»ehwererr. Le'- j deo mein hin» rk« Hebte». I lierzemguter Mann und Vnifr. der Kaulniauo Hermsnn Ailincbt im 47. Lebcn*l«lirc. Dfe»«l,t liclb.tmbi im Namen«Her tlmtcr- j bll«b«uen«n Ccniny XlbrecM nebst Tocnicr Ell» I Berlin 0 UZ, Miibachitraße 13 I de. 12 Oeiember IV19. i Di« Berrdlgun« Bndei j I mm Moni»,, den IS Dezember ISIS, aecimi. 31 i lh'. von de» Leichen-| nelie de, Priedbol» In Armfclde*u««l»it. Ab-; lehrt von PrleJrlch».! leide 3" Ubr Wrletcner j it»hn>tei«. U- s. P. D, Trspla» Sjcai.chiilcawiij Am 10. De». ver.Inrb 'm Krenkenlun»»«nsei Uenoes«, der Dreher Karl Krüger KrAiJ»(raBe 18 Fhre«einem Andenken! Der Vorstand Todös-Arueiga. , Allen Freunden und Otkanoten die traurige Nachricht, da�s mein| Heber Mann, der Bohrer Heinrich Weber | amll.lZ.ISvertlorbeniil.| Aui.el« Weber« Kinder Meril.-Opln-Str. 24. , Die Clnischerun« fin- I det am DicriU«. den 16. 12 19. necbmitla«» 3 Uhr, Im Kremaiorlum. O-richtttr., ,'ail. Däutscfier Mätallarbsilsr-Verisäatl VerwaltuncsHtelle Berlin. Toden-Auzelse. Den Kodexen t.r Nachricht, dafl unser Kolleg*, der Klempner Bernhard Paul, CSpenik. Qrüosirette Ii«m((. d. M.«eslorben Ist, Die Clnltcherung(ivdet im ALonUg. den 15. d. M» nnchmiitsifs 4 Uhr im Kreuia'ormm LniundChutesve«. Kielhol zsuade»>,(( liege belcillgueg wird erwartet NachmL De. Kollegen int Nachricht dal nnsar Kollege, der Scklosiet Frans Lampe, Helaertdorl.«m 7. d M.«eeiyrbee l|t Ehre Ihrem Andenken 1 Die OctaverwaHung. Allen Vcrwn.dton. Uckanmen und Jpormgenoiien' ... nAurlge Miitel'.ung. deß heute ein 13. Desamsart* 9. nech langen Schweien Leiden unsere einzige Tochter Oertrud Im IS Lebenslahr aanft enischlaten(et PI, Beerdigung Pudel am 17. Uerember. nachmlHagl l'/, Uhr aul dhm Oeikiichltor In Alircusi'elde statt Um stille» Beileid bblen die helrlibten Uliern, PfStiz Qinunel nebst Pten- Berllu Zentraiverbsntl der Anscstellten. Oruppe Lagerhalier. Allen Kollegen die traurige Nncbricht, deh unser Kollege Norman» Albrecht i verstorben(et. Wl: werden lein Andenken In Uhren halten. Die Beerdigung finde' Monteg, d 13, In Ahrent- itijfit.it Abfahrt 1.4!| Wrierener Ruhn-of. Jngeadechrif'e*. Mlrthen. Crs'htirnf»«. .�.,,1®rhef a. a dera W erk« an« der Uwrhhead.umg '. su heben In der Spedition N-ad.retr, t �ooooooockx>o<>oo< KRISCH CESELLSOHSFI.* BERLIK.! aaili isai: Ii aiiiiwuima»«■.......................... lai in, inr-f l Pur die uns in so Uber- reichem Messe erwiesene herillch« T« I- 1 nähme beim flelmgtnge j meines lieben Mennes. J unsere« Vnterf und, Schwlegerveters des, Oesiwiris Carl Handel sagen wir hiermit innig-| sten Dank. Marie Mandel, geh Schmidt. aebsl Kindvn und tnkellrlndern. Berlin. Prlmen-Allee»7. j EanKsagung. fOrßlf herzliche Teilnahm« bei der ßcerdi- I K'ing mtinps Heben I lannrs sage cb l*reun- 1 tien md Bekannten d4\ j Maute* Mf'hlenMr. 4, den I Mitarbeitern dci Osrain- 1 werke, dem Metaflaibej- ler-Verbapi, s»>w!e den i Sängern und Part f r nosieo de« 7. Distrikt«.] Bezirk 292, meinen] ioniKiien Hank. •e ich al)v'i Bekanmen and tovtßea J t>ank. W Oertrtid A. S�ka Oolinowttrat?»«ii � ifwmuai* Betty Ilusse. ' Xchnz- nnü riluniM'bjndcr«' m«on A, Meier nur\V«»»«ii&r- |--- mtfSK- j| Di, gaaea ff»» Kfpttfß» ffiM-kM ÜÄ.AÄ! L loiiieostr. (Kolonnaden! II. jr.frsp|lSLHj 1 (b. Andreasstraße) I Auswahlscndunj sof.\ Amt Zern r um /M> ............... allen Preislagen. Tisch- und Dlvnndecken ctc. kaufen Sie am billigsten im Qe�rcnhelts-Kaufhaus Herzig& Weininger Velnnvsialsrsirasso lv(Eingang Oormanottr. Ii S Preiswerter chuhverkauf für Herren, Damen n. Kinder in grosser Auswahl scmiisiis Erich Ulsn Beinleiden »Nene Füße, Flechten. Vcnenentrfindungen, Bkxeire, Haemorrhoiden, Hautjucken, rjts. Haut i Wunder Alle wunden. Brandwunden, Nervenschmerzen, Prost, Pickel, Wundsein etc. heilt selbst i. verzwei (allsten Fällen, wo bisher jede Hilf# versagte tln untcbilzharts Haut miilnl, weichet euch bei i. hettigiten Schmerlen u. Jucken, eolortigc Linderung u. Heilung bringt. Sch. 1.00, 3,00 u. 5,73. in d. Apotheken, wo nicht; bettelte' mnn direkt. Lnborator Mlroa, Berlin NO I« Or, Prnnklurter Str. 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Daß staatliche Behörden sogar mit Schiebern Ge- Wiste machen, kann jeder an der Hand>deS iiachstehend aufge- inhrten Schr�twechfelS sehen. Die Firma Wilhelm Vehr, Wurst- und Fleischwaren- snvrik in Schöneberg, Kolonnenstraße 57/58, versandte am "• Nvvewler d. I. folgendes Schreiben: An die LebensmiitelbeschafsunssSstrlle der Eisendahn* z. Hd. des Herrn Sekretär Äk a r x, Berlin C. 34, Revaler Straße 09. Freilbleidend gestatten wir uns Ihnen folgende Offerte zu unterbreiten: 10—30 Doppelladungen Hülsenfrüchte 1. Sorte Preis« von 3,75 M. per Pfd. franko Waggon Berlin. HochachtungSvost Wilhelm Bahr. Der Gisembahnlsekretär Marx schrieb darauf an seine borge- nhte Dienststelle, die Eisenbahn-Direktion(Z. 33) in Berlin sollendes: Anbei überreiche ein Angebot der Firma W. Vehr, über Bp* ich seiner Zvit Herrn Dez. zweimal Vortrog gehalten hat«. «S handelt sich um Zucker zum Preise von 3,75 M. per Pfd. frei Bln. O?g. DasWort Hülsenfrüchte Sorte I ist nur Kur Verschleierung benutzt worden und muß der Vinrna gegen übor beibehalten werden. Marx. Mit dem nachstehenden Schreiben empfahl dann der betraf» und- Dezernent dar Eisenlwhndirektion(2 LZ 33) am 8. Novam- 1 ö. I. dem Au kauf des Zuckers. 8n dar Heran ErnähruugSreferanten im Minöstevium der Sffentlichen Arbeiten hier. , Die Fpirnw Wilhelm Vehr, Verlin-Schüneberg, Ko- �stnenstraß« 87/58, die die Fleischlonscrven für un» umgcar- �liet hat und:ni4 als zuverlässig bekannt ist. bietet uns 10 bis • �pvvelladuugen Zucker frei Waggon zum Preis« von 3,75 M. K Ppnid zum Kam an. Da» A,»gebot erscheint fehr günstig nnd preiswert. Mit Nücksich: mrf die groß« Zuckerk-nappheit dürfte '* fuh enrpfehlen, auch für die Mapenspeisungen anderer Di» reltionen em« Anzahl Wagenladungen Zucker anzukaufen. Wir bttten, an» gegebene::fallS zum Ankauf ermächtigen zu «ollen. Die Firm» bittet um recht baldige Entscheidung. (Unterschrift.) g Der ErnähnmgSreferent im Ministerium der äffen tlick�n Arbeiten. Herr NegierungSrat Oppermonn, entschloß sich Vcrous zum Ankauf von zehn Waggon? Zucker, die zum Teil noch dem Oslbahnhof, Lagerhalle 3, lagern sollen, mittlerweil« aber iKchlagnahmt worden sind. Ob sie von dort an» den Massen- Äsungen der Eisenbahndirektionen zugeführt oder, wie unS Agrnüber behauptet wird, in eine Kunsthonigfabril Zandern sollten, uird eine nähere Untersuchung ergeben. . Der Zucker stammt au» Stavcnhagen in Pommern und war 7�1 dort au» an die Firma Kösterlitz gerichtet, die sonst für Tönung de» Berliner Magistrat» den Zuckcreinkaus besorgt. Wie ''ker Zucker nun in die Hände der Firma Vehr gelangt ist, dürfte nt weitere Untersuchung ergeben. � Wir warten da» Ergcbnii dieser Untersuchungen erst ab, ehe T'} noch da» weitere un» zur Verfügung stehende Matevial ver» uknolichen. . Daß die Firma Dchr gewußt hat, daß e» sich um einen ver» ° wen Schleichhandel handelt, geht darau» hervor, daß sie den ZUter alz Hülsenfrüchte dcllawerte. Staatliche Beamte leisten Treiben Vorschub, und die Eisenbahnarbeiier. wenn sie .-ichoupt etwas von diesem Zucker zu sehen bekommen, müssen � nun mit dem fünffachen Preis bezahlen. In diesem eine« voll ist es gelungen, aufzudecken, wie«n wichtige» Lebensmittel i�enherum verschoben wirb, statt«» der Bevölkerung w Gestalt O �rer Rationierung direkt und zu erschwinglichen Preisen zuzu» "�'«n. M« viel wird aber verschoben wo kein Hahn nach kräht. Stadtverordnetenversammlung Neukölln. .. 8u Beginn der Sitzung wurde feiten» de» AeltestenauSschusses Erklärung verlesen, nach welcher auf Grurtd der Unter- i,?ung zu einem Vorgehen gegen den Genossen »""stier keine Veranlassung vorliegt. Wozu also 0* Lärm? Die Blamage hätten sich die Herren ersparen können. �"°sse Radtke richte!:: hierauf drei Aufragen an die Versamm- 1. E« ist beMossen worden, die Stenogramme jedem Stadt» Ordneten zu übermitteln. Bis jetzt ist erst die Märzsihung in Ii?7'iw Händen, wo bleiben die übr gen? 2. Wer hat an da» amt- S enogramm der Sitzung von: 7. November ein AichängfK » M"gt. wo von.Pöbel und Fanhazel" gesprochen witd? L Wer haj veranlaßt, daß zu der Sitzung da» AeltestenauSsch-usse», "ber den Genossen Künstler verhandelt wund«. Stenographen gezogen wurde.:? Genoffn Radtke beantragt Vernichtung des h?!vkolls. De Vertreter der andern Fraktionen schlössen sich im Unreinen den Protesten an._. Hierauf wurden die Genossen Knall und Genosse Bieder Stadtverordnete eingeführt. Aa Stelle d�Z zum»urgprawitar tfi�?i!cn bisherige« Vorsteher: Scholz wurde de«.Vorwart»- Akteur Mermuth zum Vorsteber gewählt. iirn.�' der nun folgenden Einführung de» neuen Burgermelstcr» tzj" der neuen Siadträie t,.'ili"ßen unsere Genossen den Saal. Reibe Verlagen wurde dcbaldeie» genehmigt Bei dem An» i���agistrets. für die Waisenkinder im Waisenhaus 700 M. tz �Weihnachtsgeschenken bereit zu stellen, beantragte Gcnoisin iC«nrt0a'h die Summe um so viel zu erhöhen, daß pro Kind �ark zur Verfügung stehen. Der Antrag wurde angenommen. feiner langwtn Debatte führte ein Magistrasaietrag, den Abmachungen de» Magistrats mit dem Freiwilligen ErziehuugS» beirat zuzustimmen betr. Uebernahme einzelner der bisherigen Aufgaben desselben in städtische Regie. Genosse Schneider bezeichnete es als unwürdig, noch einzelne Zweige der Jugcnd- fürsorge Bereinen zu überlassen. Er verlangte U ebernahm« der gesamten Jugendfürsorge in die Hände der Stadtgemeinde. Der Antrag wu:de einer besonorren Kgm- Mission überwiesen. Ein Antrag, v:e Gebühren surL-ichfri» wagen zgt erhöhen, wird gegen die Stimmen unserer Genossen angenommen. Einein Magistratsantrag, der mit einem Antrage unserer Fraktion verbunden war und den Arbeitslosen usw. eine besonders' Weihnachtsunterstützung geben wl.ll, wurde zugestimmt. Es werden 600 000 Mark dafür bewilligt. In vorgerückter Stunde kamen dann noch eine Reihe Anträge zur Verhandlung, welch« von unseren Genossen gestellt waren. Genosse Großmann verlangte die automatische Erhöhung der Gakpreise aufzuheben. Genosse Marschall de» grüd'te einen Antrag, die städtische Tischte rel von der Sladtderwaiwuz loszulösen, um sie so vom BureaukratismuS zu trennen Eine lebhafte, mitunter stürmische Debatte entstand, als Genosse Freund eine Anfrage begründete, was der Magistrat zu tun gedenkt, um die Zwangseinquartierung in die Tat umzusetzen. Genosse Freund behauptete, daß 85 Prozent der Inhaber großer Wohnungm wissentlich falscke Angaben gemacht haben und richtete heftige Angriffe gegen da» reaktionäre Be- amtentum und gegen Stadlrat Wutzky. Eeuoss« Adamcit bc» antragte hierauf, angesich.S der steigenden LebeuSmittelpreÜse all» monatlich eine Aufstellung über da» Existenzminimum zu machen. Der Antrag wurde abgelehnt. Ein Antrag unserer Genossen, den Hilssboten usw. ergnsalls einen Gehaltsvorschuß zu zahlen, wird nach Begründung durch Genossen Radtke der betr. Kam- Mission zur Durchführung überwiesen. Bevorstehende Tariferhöhung auf der Ekrastenbahn. Mit Rücksicht auf die bereit» gestiegenen und noch stark im Steigen begriffenen Unkosten hat der AussichtSrat der Großen Berliner Straßenbahn einhellig beschlossen, der am 20. d. Ml». stattfindenden VcrbandSversammlung vorzuschlagen, den Grund- torif für die Einzel fahrt ab 1. Januar 1030 auf 30 Pf. z u e r h ö h e». Der AussichtSrat war sich von Anfang an der großen Tragweite seiner Entschließungen im Hinblick aus die neue Belastung der Bevölkerung bewußt und hat deshalb ferner beschlossen, eine Erleichterung dadurch zu schaffen, daß eine Sommelkarie mit 7 Fahrscheinen zum Preise von insgesamt 2 M. zur Aukgab« gelangen soll. Di« Monatskarten werden um rund50 Pro z. erhöht. ES betragen danach Monatskarten für ein« Linie 23,50 M., für zwei Linien 80 M., für drei Linien 89 M., und für da» ganze Netz 00 M. Für SchülermonatSkarten werden 8 M. erhoben. Eine Annehmlichkeit wird für die Bevölkerung dadurch ein- treten, daß durch den Zusammenschluß der Großen Berliner Straßenbahn mit der Ostbahn die Möglichkeit besteht, MonatSkar» ten, die gleichzeitig für die Linien beider Gesellschaft gelten, zu lösen. Die Bücher- und Bilderausstellunaea. Wir möchten wiederholt darau hinweisen, daß die großen Ver» kehrSschwierigkeiten di« Herbeischaffung Ht m den?..sstellungen bestellten Bücher sehr«rschivooen und verzögern, so daß wir die Besteller bitten möchten, sich noch zu gedulden Die Buchhandlung Ivcnbet all« Muhe auf, um alle Wünsche zu erfüllen, sieht sich jedoch in ihren Bemühungen gehemmt durch die unseligen ver- höltnisse. Trotzdem werben all« bisher ausgegebenen lvcjtellungai noch bis zum Weihnacht»sest ausgeführt werden. Da-zege.i bitten wir die Ausstellungsleitsr, weiter« Bestel- lungen nicht m«hr aufzunehmen. Der Gesangverein..Gesundbrunner Harmonie" deran stallet am Dienstag, den 10. Dezember, abend» 7 Uhr. in der Aula der Werner-SiemenS-Realschule, Badstr. 22. eine Glternversammlung zweck» Gründung eines Jugendchor». Der Eher soll die Arbeiter» jugend der revolutionären Kunst näherbringen. Wir erwarten, daß die Arbeitereltern den verein, der gezeigt hat. daß er auf dem Gebiete der Gesangskunst Gute» leisten kann, in seinen Be- strebungcn recht kräft:g unterstützt. Märckennachmittage in NeukSUn. Mittwoch, den t7v nackmiit» tags 3 Ubr finden zwei Märchennachmittage statt. Aula voddin- straße liest Fräulein Rose Liechtenstein vom Theater in der Königgrätzer Str für Kinder von 11—14 Jahren.— In der Aula Kaiser Friedrichstraß« 208 für Kinder von 0— 10 Jahren. Kartoffeltheate» von Frau Rosa Pfeil. EintvittSkarten zum freien Eintritt bei allen BezirkSsührera. Pankow. Der kommunale Arbeiterrat, mußte durch Ge- meindevertreterbeschluh bat Zimmer Nr. 9 de» Nathause» räumen. Da* Bureau befindet sich jetzt im Restaurant N chard Hoschte, Florastraß« 24. Daselbst werden von 8 in» 8 Uhr Be» schwerden entgegengenommen. Telephon 754. tedensmttlelkaleüder. KSfevertellung. Die Fettstell« Drvtz-Berlin macht darauf aufmerd- sarn, daß vos Mttelsttl» der zur Zeit gültig«, Speiseseitbarirn dt» zum End« der Woche(ZI. Dezember» für den«ösedezug bei d«r quartieiw-il-n Verteilung aufzubewahren und nicht sorizuwersen sst. In welchen Quartieren Käs» verteilt wird, wird noch dedanutgemacht. »irlin. In der Woche vom 15. bl« 21. Dezember ach Reichchlelsch- dart« auslünbische« Pödelfl-isch. auf den Abschnitt 123 der ikinsuhr» zusatzkarte 125 Sr. ameribanische Ep-ckwaren. via Donnerstag in den Bezirken der 153., 100., 101, 185. und 241. BrolkammWon pro Kops Sharlottenburg. 250 Sr. Fleisch. 7 Vsd. Kartoffeln. Allg. Sr.-Berl. Lebensmittelkarte m- ilufdr. Charlottenburg: 100 Gr. leigrooten(104), 250 Gr.«uchthonig(106). 125 Sr. Weizengrie«(100). ISS Dr. Graupen(107. Einkuhr-Zusatzkatt«: 70 Sr. Margarin«(S 22). 250 Gr. oiutri» konische» Zerealmehl(2 20). Charlottenb. rot« Nahrungsmttielkarle: X Pfd. Psefsernllss»(200). 125 Gr. Kunsthonig(272). Gr.-Bert. Nähr» mlttelzusahk. f. Iugenbl. m.»ufdr. Charlotlenburg: 200 Gr. Weizengrie»(46). Im Monat Dezember wirb«imnaiig ausgegeben: 1. an die Kinder vom 2. bi» 0. Lebensjahr als Ersatz siir die im November au*- gefallen« und im Dezember noch aussaliend« Milch pro Monat s« 1 Pfd. Hafernährmittel. zusammen also 2 Pfd.. 2. an die Kinder, di« in der Zeit vom 1. Januar 1911 bl» 31. Dezember 1912 geboren sind, 1 Dos» Malzexlrakt, 8. an die über 60 Jahr« alten Personen 250 Gr. Haser- Nährmittel auf Gwnd von besonderen Berechtigungekorien. Di« Berechtigungs Karlen zu S und S können in der Zeil vom Freiiag, den 19. Dezember, bi» Dieniia«. den 23. Dezember, und zwar Buchsiab« R— Z am Freitag, L— Q am Sonnabend. A— H om Montag und für Nachzügler am Dienstag in der Zeit von 9—2 Uhr in den zchtändigen Broikommissionsn gegen Sarlage«ine» amtlichen Ausweise, über daq Alter der empsanasberechttgten Personen abgeholt werben. Tchöneberg. Vi» zum 16. Dezember Voranmeldung aus Ab» schnitt 93 der(Broh-Beriiner Lebensmitelkart, sür 250(S.amm Gersten« graupen oder Gerstengrütze, serner aus besondere Bezugsschein« für 8 Paket« Keks an die Kinder vom 1. bis 4. und 6. bis 12. Lebensjahre, 1 Tafel Schokolade an Kinder im 5. Lebensjahre. 3 Pake:» Keks u:w% Pfd. Kakao an die wendenden Mütter in den durch besonderen Aushang kenntlich gemachten Sützigkeilsgeschäflen, sowl» sür 1 Dose Malzextrakt an Kinder im 13. und 14. Lebensjahre und an alte Leute von 60 bis 64 Iahten, für 1 Glas Bienenhonig an all« Leute von 65 Jahren und darüber in allen Krankenernäh.ungsgeschäf- ten. Ausgegeben werden in der nächsten Woche: 250 Gramm Me/rme» lad« oder Kunsthonig auf Abschnitt 97, 150 Gramm ausländisch» Hülsensriich!« aus Abschnitt 102, 150 Gramm Weizengrietz Nif Ab- schnitt 103 der Grotz-Berliner Lebensmittelkarte und 300 Gramm aus« ländisches Weizenmehl auf Abschnitt 28 der roten und grünen Schon«« berger Dezugskarte. Wilmersdors. Fleisch gemäß besonderer Dekannl machung. 4 Pfd. Kartoffeln aus 51a— d und 400 Gr. Grotzbrot durch dl« Däckerelen auf 51c— x der Haupikai-tosselkarte, 875 Gr. Zucker auf 79 für die Zeil vom 16. bis 31. Dezember. Speisefett gomöh besonderer Bekanntmachung. 100 Gr. Gerstengrütze auf 104, 250 Dr. Ultarmelnbe auf 87, 250 Gr. Keks im Kommissionsbezirk Vla. 1 Pfd. Pfeffernüsse für Kinder vom 4. bi» 14. Lebensjahre, 2 Pakete Zwieback für Personen von 05 Iahten und darüber, 3 Dessen Kondensmilch für werdend« Mütter von: 4. bis 6. Monat(Ausgabe der Bezugschein« Im Lebens- mittelamt, Zimmer 5, vorn 15. bi» 20. Dezember nach besonderer Aus- girbeo/dnung). Eier für Kranke auf 61. Neukölln. 3 Suppenwürfel. Für die vor dem 1. Juli 1840 geborenen Personen 50!) Gr. Sytup(244). Für Kinder im 1. Lebensjahr 750 Gr., im 2. Lebensjahr 500 Dr. Grieß oder Haferflocken aus Dezember-Doll- milchkarten in den Verkuufsstesien für Kranke nnährmi Itel. Für di» Sfleisefetlkunden der 10. Broikammission 125 Gr. Käse bis einschl. 15. Dezember. 4 Pfd. Karlofseln und an Stell» d»r gekürzten 3 Pfd. 400 Gr. Brot. Britz. Von Mittwoch bl» Sonnabend neu« Ausgabe der Nährmittel. karten für Kriegs beschädigt« von 30 Proz. Erwerbsunfähigkeit ab. Di« Aushändigung der Karten erfolgt gegen Ziüchgabe des Mittelftückes der% alten Karte, Vorlegung des Rentenbescheide«(«buche») und Vorzeigung de» Berlin-Dritzer Lebensmitleiausweise». Di« Aushändigung der Karlen erfolgt im Krankenernährungszimmer, Rochowstr. 4, in den Dienststunden von 9—1 Uhr. Die Gültigkeit der alten Karten erlischt mit Ablauf des 21. Dezember 1919.| Spandau. Die zu verabfolgende Fleischmeng« wird noch bekannt gegeben. Auf di» Speisefettkarie 100 Er. Inlandsmargarine. 5 Pfd. fiorloffeln. Aus die Lebensmiitolkart«: 125 Gr. Bohnen.% Pst». Kunsthonig, 2 Pakete Süßstoff. Ohne Abtrennung»ine» Feldes kann Back, cksst und Kartoffelmehl bezogen werden. Lichtenberg. 1 Päckchen Süßstoff(430 M. I. G.)— Gegen Bor, anmeldung: 100 Gr. Teigwaren(104), 200 Gr. Teigwaren(46 I), 1 Päckchen Bontllin-Milchzucker<431 E. I.D.), fe 1 Päckchen Puddingputue, (433 T. I.®, K u. E).— Auf Ittlauber-Bezugskart« 100®r. Nährmittel und 200 Gr. Marmel ad«. Für heimgekehrl« Kriegs- und Zivilgefangen« 250 Gr. ousl. Hülsenfrücht«(1c— Oc). Treptow. 4 Pfd. Kartossein, auf dl« restlichen Abschnitte 400 Gr. Großbrot. Auf Abschnitt 104 der Gr.-Berl. Lebensmittelkarte 100 Gr. Grieß Auf Abschnitt 68 der Berlin-Treptower Lebensmittelkarte 250 Gr. Maismehl, auf Abschnitt 69 250 Gr. Backpflaumen. An Kriegsbeschädigte. die 30 Proz. und mehr«rwerbsiutfahig sind, 1 Paket, ca. 220 Gr, russischen Tee. Sietnlckendors. Auf di« Dezember-Abschnttte der Kinderkorten ab 12. Dezember in den amilichen Verkaufsstellen und den Verkaufsstellen der Konsum-Genossenschoft folgend« Waren: Kart« A und B: 1 Psb. Klnder- Gersten- oder Hafermehl, 1 Paket Keks. 1 Paket Zwieback. 8 Paket« Milchsüßspeise: Kart« T:% Pfd. ausländisches Gersten- oder Hafermehl, 2 Pakete fteft», 8 Paket« Milchsüßspeise. Johannisthal. Von Freitag ad 230 Gr. Kunsthonig(543), 1 Pok-et Milchfüßspesse(544), 2t0 Gr. Kartoffelstärke(513), Sonderzuweisung (546, 547. 348). Aus Lebensnutielkarte des Kreises Tetiow 100 Gr. Teigwaren(104). In der Semeindeoerkoufsftelle auf Ledensmittelke»» für Jugendliche% Pfd. Haferflocken(46). Für Kinder bis zum*»ü- endeten 10. Lebensjahr gegen im Rathaus«, Zimmer 7, erhältlichen Gut« schein 30 Gr. Schokolade. RlederschSiihausen. 20 Gr. Butter, 200 Gr. Schmolz. Für Kind«, bl» 2 Jahren% Pfd. Gerstenmehl. 2 Pakete Keks. Für Kriegsbeschs. digt» 1 Pfd. Graupen. Für Jugendliche 200 Gr, Sago, 100 St. Haferflocken(104), BCO Gr. Karloffelstärkeneehl(193), 50 Gr. Himbeerfafl (182). Für Schwangere 600 Dr. Corned beef. Für Kinder, die nock dem 1. Januar 1914 geboren sind. 150 Gr. Schokolade oder Koka» Ausweis« im Raihaus, Zimmer 10(1 und 2 Jahr« am Montag, 8 und 4 Jahr» am Dienstag. 5 und 6 Jahre am MUtivoch). Für Kinder vom 7. bl» 10. Jahr» 1 Dos« Malzextrakt(Ausweise 7 und 8 Jahre am Donnerstag, 9 und 10 Jahr« am Freitag). Für Kinder vom 11. bi, 14. Jahr» 1 Beule! Zwieback(Ausweise 10 und 12 Jahre am Sonnabend. 13 und 14 Iahte am Montag. 22. Dez.). Für Inhaber de» Lebensmilieikarien 1— 2000 auf Abschnitt 198 25 Pfd. Ratkohl und 25 Pfd. Weißkohl: auf Abschnitt 195 Aepfel(Pfd. 1,10 M.>. Dirnen: (Pfd. 1 M.): aus Abschnitt IM 7 Stück Pfefferkuchen(Stück 10 P?.), Verteilung»l folgt auf Nr. 1 bi« 7000 Montag. 22. Dez.,, auf Nr. 7009 bi, 14 000 Dienstag. 23 Dez., auf Nr. 14 001 bis Ende Mittwoch, 24. Dez. Kartoffeln wieder 7 Pfd.— X Zentner Holz auf Abschnitt 197. wie bekanntgegeben. Glienick»(Nordbahn). Von Freitag vb auf die Abschnitte N 24 un* N 27 der Einsuhrkarie zusammen 500 Er. omerik. Raggenmehl, aus Abschnitt 18 der Lebensmittelkarte f. Iugendl. 200 Gr. Buchweizen, grlitz« und 1 Paket Zwieback. Auf Ausweis: für Kinder, soweit sie nicht im Besitz der Lebensmittelkarte sür Jugendliche sind, 1 Pak« Zwieback. Ausweise im Gemeindeamt. Anmeldeabschnltl« bis späte sten» Mittwoch abzugeben. Aus den örganlsalioven. I. DIsirlkt(3. Kreis). Mittwoch abend 7 Uhr Frauenversammlun» bei SchweikhavM, Alt« jokobstr. 24. Vortrag des Genossen Dr. Kronseid über»Nervös» Erscheinungen bei Kindern und Jugendlichen". Ausgabe der Karttn für da» Weihnachissest. 8. Distrikt. Montag abend 7 Uhr Frauenleseabend in der Schul- «tla Tilsiler Straß». Referentin: Genossin Demmning. 10. Distrikt(Schönhauser«Vorstadt). Montag 7 Uhr Ellernversamm- lunfl In der Heckerschen Realschule. Weißenburger Straße 4. Wahl von Eitirndeiräten. Reserenl: Dr. Ausländer. 11. Distrikt. DIen»!ag abend 7 Uhr im Humboldl-Gnmnasium, Darlenstr. 25, Distriktsoersammlung. Berichterstattung vom Parieiinsp Referent: G»n. Schneider. IL Distrikt. Donnerstag abend 7 Uhr öffentliche Frauenversamm» lung In der Heck«rtsck>en Realschule, Weißenburger Straß« 3/4. Vortrag de« Gen. fflrendel: Doppelt« Mor»l. 14. und 15. Distrikt. Bildungsausschuß Moablt-Hansaviertel. Heul», Sonntag, abend 7 Uhr s pünktlich) in der Aula Zwinglisir. 2 4. Kunstabend. Mitwirkende: Philharmonisches Trio: Richard Wolfs(Violine), Fritz Grosse(Vloloneeilo). Hans Pardon(Klavier), Konzerifänger Benno Spott, am Flügel: Fräulein Epstein. Eintritt 1 M. Karten u. a. an der Kasse. Eharlottenburg. Der Kunstnachmittag(Rezitalion revolutionärer Gedichte und Mnik) findet Sonntag nachmittag um 4 Uhr in der Leibniz-Oberreal schule(Eck« Schiller- und Hardenbergstraß«) statt. Restlich« Korten am Saaleingvng. Teltow. Becskow. Erster swesilicher) Distrikt. Alle Mitglieder der Franenkommissionen zur beratenden Versammlung am Montag in Schöneberg, Feurigstr. 18, Lokal Berg. Res.:Gen. Meyer-Hepner: Di« Arbeit der Frauenkammission im Drstriktsoat. 8 Mitteilung m üWt Leser der„Freiheit" i erhält jeder Abonnent HWdiblioAl MiZ der.Freiheit" erSaiten r.er.en Ein- Scheit ll�benstehenden Gutschein» ein Grat:»- piß der rühmlichst belannien illustrierten Zett- k?ris.«.""d Wissen". Ticselbr bringi von e r st e n sr 3»,.� e t s e r n gemeinverständliche Abhandlun- ilttii.V��WissenSgedicten. JrdeSHefto: thaitz:rka ' �»• B.: T-r Menick j« der«feSlbauteit. — Wenn die Erde erzittert.— Wie erhalte ich mich gesund?—D.'r Wille und dessen ttchmnastit.- DaS Leben u.-.ter Wasser.— Fernphotngraphie.— Liebe und E�e beiden Naturvölkern.— Ter Mensch und die Ae.sterwelt.— Flüssige Luft.- Einfluß der Leben». weise aus da» Menstkienalter.— verschwundene«tod.e m der Eohara.— Ein« Fahrt im Unterseeboot njw. Außerdem erhält jeder Abonnent «»e große illuSricrtt und zwar zu jedem Jahrgang drei Werte. Tlmnt irder Leser darauf abonnieren kann, ist der Pect» aus nur 40 Pf. pro Sekt ieitgesetzt. Giiüchein' für ein Gratis-Brotzestcft. An den Verlag von„Welt und Wifsen" v»rll«-«chSnederg, Am Pnitll. Ich bestelle hiermit ein Vrob"rft koste:: la» zugest llt. Name: Ort: ttdenav. Mttwoch et«?* T toft wl Ätoc, Pum-i-nM. V)ßt,] IIÄAKi>ei»»rl«ni?mlmAg. Bericht vom �»rteitog w Leipzig. Friede! chisölM. Ttoittofl 7X U�r Srouetwetlontmlittlfl bot vor», Plin�cnolle» 83. Ref.:©enoffine eine Mi.chen- und Bolkelieder-Vorftellung unter Mit» wiritung d:s Tou-iftenvereins und de» Stezitator« Herrn 5. Kühn«. Außerdem findet eine Weihnochtebücher-Aueftelwng vom 14. die 22. De» zembir Im Re'taurcmt ron Dl!o Rio sche. Berliner Alle«, Ecke Streu» stroße, statt. Di« Aurstellung Ift geSffnet von 5 dt» 7. Sonntag, von L bb 7 Uhr. B'ldung»au»s«huh Ddlerkhos. Montirg abend 7X Uhr Dortvag de» Eenoffon Lier:»Wie feiert der Sozialist Weihnachten?" Vttemsmmtt. SenfretettBen* der Angestellte«. Cerfn-mmhingen tan Montag: Fachgruppe 7, Sektion c fSpozialges�ftel ösjentliche Dersaimn» lung abend, 7 Uhr in den PrachtsSlen.AtuBerlin". Biumenstr. 10.— Fachgruppe 17, Sektton d fSpirttuofeil). abend» 7fj Uhr tn den Zophieirsölen Sophtenstr. 17-IL. Betriebsräte der«uteRtparaturwerk» Dwn-tag 5% Uhr Der» fonemlung Iaftystr. 7. Krtegsbeschädizt« und Rrtegerbinterblleien« w den Spandauer Werken. Mcmiox nochrnttlog 4# Uhr volwerfammlung in der»Neu«« Well" tn Spandau. Arbetterauelchustmltglied«? Mid vertraneneleut» de« Reich«-, Staat», und H-ereeverwaltungen fgewerdlichrs Personal). Montag abend 8 Uhr im Deroerkfchaftvchau«. Limmer 43, Neuro uenemanner- verfomentung. ArBolterefternbutth, Ortsgruppe Lichtenberg. Mittwoch ewenS 7 Uhr Öffentlich« Ellerirverfamnuiung in der Aula Siegfriedstr. 208/21» Dortiog de» Lehrers Schulz. Diskussion. verband s->,lallstlsck»-r Lehrer und Lehrerhrnen Deutschland» und Deutschs �erreich, Orisgrupp- Berlin. Rton'»ag abend V'A Uhr Ali» glloberottfamnetung Hinter der Eaintsonklrche 2. Befoidungsi-ogzn, Internationaler Bund der«rlegsdeschSdlgten,'»«iln-hmer,-g-fa» genen und ttriegerhinterbliedenen, vl«dgiupp» Spandau. Tienslci» L lt. 62, iBechncchts» den 10. Dez«m-b-r, in Rod)« Lisinordtialen., fsier. Anfang 6 Uhr. Sotri&ffmmg 6 Uhr. Mitglieds Kant« lepiiimiert. louristenoerein«DI» Si-turfreunde". Mitl-wock abend 7 Uh- Cd*" gruppensitzung. Fontone»Abet>d, 6 Uhr: Photo>Au«Il«llung in der äida Bochumer Straß« S.. Verantwortlich für die Nedaniion A i f r e l Wielepp, Nsudälin. Beriagsgenostenschaf«»Freiheit", ,. G. m. b. H Berlin— Druck C«t Lindendruckerel und Derlagsgelellschaft m. b. H., Schisfbauerdamm>8- VerkSv ke toMr's Pclzfeass Friedrichslr. 118/119. um Oranienburger Tor. . Vorte.l örter Einkauf in Pelzeachen■. Reparacureii werden prompt und sauber ausgeführt. Feine reinwollene ßnz0ü5, Pnhtot!, Ulster und Hosen nach Mal :: gam bevondert billig:: Katz, Seine! 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