Konflikt in der Keichsdruckerei. Bei der R e i ch S d r u ck e r e i ist gestern einL Ver- fugung des R e i ch s p o st in i n i st e r s eingegangen niit fol>gen->om Wortlaut: Für die Unterhaltung von Argeiter» und Soldatenräten können Reichs mittel nicht mehr zur Verfügung gestellt wer» de«. Soweit daher Kosten für die Arbeiter, und Soldaten. iite noch aus der Rcichskasse bestritten werden, sind die Zahlun- I»» sofort einzustellen. Die Derfügung ist an folgend« BehörSen gerichtet: An die Oberpostdirektion, die Rcichsdnickerei, das Telegraphen» versuchsanrt, das Teliegraplienarbertsamt und an das Funkbetriebsamt. Herr Helmberger, Direktor der Reichsdruckerci, gab die Verfügung in feinem Betrieb so- fort bekannt und fügte folgenden Utas hinzu: Kosten für den Arbcitemt können hiernach von jetzt ab nicht wehr anS der NcichLdruckcreikasse vezahlt werden. Der Obmann der Arbeitsgemeinschaft der Kopf» und Handarbeiter aus den Reichs- und Staats- betrieben, der L8 Reichs- und Etaatsbetrkbe angeschlossen find, teilt uns dazu mit: Die Betriebsräte der Reichsdruckerei haben der Direktion erklärt, dah sie sich da» nicht gefallen lassen, daß die Arbeiter vielmehr sofort die Arbeit niederlegen, wenn diese Verfügung zur Anwendung kommen sollte. Die Verfügung ist vom Reichspostminister unterzeichnet, sie besteht also nicht zu Recht, denn ein Beschluß de? RcichSkabinctts wird nicht angeführt. Wir nehmen an, daß ein Vorstoß gegen die Arbeiterräte bei den GinzelressortS dcS ReichSpostminifteriumi versucht wird. Der Minister hat bereit» vor«inigen Tagen in einer persönlichen Rücksprach« erklärt, drß e» doch überhaupt keine Arbeiterräte mehr gäbe. Wir werden morgen beim Reichskabinett vorstellig werden, um eine Klärung herbeizuführen, ob ein B e s ch I u tz de» Kabinett» vorliegt, oder ob der Reichspostminister aus »igen« Faust gehandelt hat. Wir errnnern daoan, daß der Zentralrat des Herru Cohen- Neuss, als er vor einiger Zeit fein« Todesurkund« veröfsentbichbe, gleichzeitig bekannt Mb, er verfalle zwar der Auflösung, da die veichsgesetzliche Regelung der Betrieb Srätesrage durch das Betriabs- rätegesetz bevorstehe, aber c-r habe von der Reichs- regierung die Zusicherung erhalten, daß bis zum Tage'des JnkrafttnetanS des Gesetzes die vorhan- denen Arbeiterräte mit vollen Rechten weiterbestehen werden. Sofern Versprechungen der ReichSregienrng überhaupt Geltung haben, so muß dieses Wort vor allem für die Arbeiterräte m dem Slsats- bctvrcben gelten. Somit ist anzunehmen, daß der Reichs- postminister GieSberts diesen Feldzug gegen die Rechte der Aibeiterräte nach eigenem Ermessen eröffnet hat. Tann hätte das Kabinett die Pflicht, den Mann so- fort zu desavouieren und die Zurückziehung der Verfügung zu vemnlassm. � Die 8000 Mann starke Belegschaft der Resthsdruckerei ist heute morgen zunächst in die p a s s i v e R e s i st e n z eingetreten, um den Angriff abzuwehren, 120 000 Mann,/ Arbeiter und untere Beamte, die in don in Berlin ansässi- gen Staats- und ReichS-betrieben beschäftigt sind, stehen, in der Arbeitsgemeinschaft zu ejnet geschlossenen Gruppe onganisiert, zum äußersten entschlossen soll- darisch hinter den Arbeitern und Ange- stellten der Neichsd ruckerei. Wir nehman am. daß die Reichsregierung nichts versäumen wird, um den drohenden Kampf zu vermeiden. Sie darf auf keinen Fall aus Prestigegründen, um die Provokation der Arbeiiter durch ein einzelnes Mitglied des Kabinetts zu decken, mitten im wirtschafttichm Chaos, da? zu beseitigen die Regierung bisher unfähig war, einen Kampf von unermeßlicher Tragweite herauf- beschwören._______ Ler ZMensv rlrag im emertta�schen SesÄ. U. N. Weshlngtvn, Ib. Dkzembsr. Im amerikanischen Senat forderte Lvdge den Präfidenten Wilson auf. Borschläge für euien Ausgleich in den Fragen der Ratifizicruiig des Frletensvertr-gi» zu machen. Die Rcpubli- taner wollten dann diese.Borschläge«ingehend prüfen. Und'erwood fordert« die schleunige Ratifizierung zur Hebung de» amerikanischen Exports und schlug vor, einen Ausschuß aus Demokralen und Republikanern zur Prüfung dieser Angelegenheit zu bilden. Senator Lodge lehnte diesen Vorschlag ab und meinte, die einzige Möglichkeit sei, daß Wilson seinen Plan zurückziehe und ihn mit neuen Vorschlägen versehen einbringe. Hierauf entspann sich eine heftige Aussprache. Zum Schluß brachte Senator Knox den gleichen Antrag ein, den er gemeinsam mit Lodge bereits im November gestellt hailc, und der die Erklärung der Beendigung des Kriegszustandes zwischen Deutschland und den Vereinigt«» Staaten verlangt. GcttetkW!! kt bclMen ßshlemrbetter. II. dl. Brüssel, IS. Dezember. Ter Grubciiarbeitcrvcrband im Eharleroibecken beschloß, heute den allgemeinen Streik zu verkünden. Man befürchtet, daß auch die Metallarbeiter dem Beispiel der Grubenarbeiter folgen werden. In andere» Kohlenrevieren hat man den Arbeitgebern bis zum IS. Januar eine Frist für die Erhöhung der Löhne gelassen. kohlenkalLffrophs!u Ziel. Berlin, IS. Dezember. Die Versorgung de? Stadt Kiel mit Kohlen ist so schlecht. daß seit Sonnabend, den 13. Dezember, vom Gaswerk täglich nur noch drei Stunden Gas abgegeben werden können. Man rechnet täglich mit der Stillegung des Gas- und Elektrizitätsbetriebes, wodurch gvlZOo Arbeiter brotlos werden müssen. Die für Kiel bestimmten Kähne mit Kohlen sind unterwegs verunglückt uns festgefahren, sie müssen umgeladen werden und dadurch wird sich der Transport dieser Kohlen um mindesten» noch zwei Wochen verzögern. Ser Zankrell. Anwtich wird mitgeteilt, daß das vorlänsige TrgvkmiS der Zeichnungen auf die Sparprämienanleihe rund 3.8 Milliarden Mark bsträ'gt. Es werden noch die Meldungen aus dem Ausland enoariot, sie können jedoch an dem Erysdnis nicht viel mehr ändern. Die Sparprämienanleitze sollte 5 Milliarden bringen, sie ist also um ein Viertel hinter dem erwarteten Ergebnis zuriickgÄblioben. Ter amtliche Bericht hebt hervor, daß sich eine außelordentlich große Anzahl kleiner Zeichner auf ein und zwei Stücke beterligtsn. Nur 21 Prozent der Gcsamtzeichnungen gehen über diese Stichwahl hinaus. Das Zeirii.: u ngserq edms bedeutet, daß die deutschen Kapitalisten für das RÄch nichts mehr übrög haben. Zu dorselbM Zeit, in der die Sparprümienanleihe zur Zeich» nnng aufgelegt war. haben die A kt i en g e s«l l sch a f- t e n ihr Kapital um Niesensummen erhöht. Die Betriebsgelder müssen verstärkt werden, da die außerordentlich ge- stiegen en Preise für alle Rohstoffe und die vermehrten Pro- duktionskosten erhebliche Anforderungen an daS Kapital stellen. Sie können spielend befriedigt werden, da zur Zeit flüssiges Geld genug zur Versügwig steht. Diese Kapitalserhöhungen gehen in die M i l l i a r- den. Ihr Gesamtbetrag übersteigt jetzt schon wesentlich daS Ergebnis der Sparprärnienanleihe. Aber das Kapital sorgt nur für den eigenen Profit. Der Paftiotismus dee besitzenden Klasse hat für dos„Baterland" nichts mehr übrig, er hört dort auf, wo die Interessen des eigenen Portemonnaies gefährdet erscheinen. Den Arbeitern wird gepredigt, daß sie ihr Letztes hin- geben mühten, um Deutschland vor dem Zufoimnenbruch zu retten. Die kapftalisfifchen Kreise, von deren Lippen diese Predigten fließen, denken gor nicht daran, den Bänke- rott des Reiches aufzuhalten. Sie zeigen nur das eine Stieben, sich selbst zu retdern. aus der Not und dem Elend des Volkes noch die besten Perdienstmöglichkeiten zu zielwn. Der Bankerott Teutschlands ist nicht nur nicht auszu- halten, wir stehen schon mitten drin. Nur eine Rettung gibt es für uns, den Sozialismus. Aber die Regie- rung. mft der tatkräftigen Unterftützu-ng der Rechtssozia- listen, tut alles, um die Durchführung des Sop.ialismus M htütertrsiben. Ihre unfähige Politik vergrößert das Uebel von Tag zu Tag. Tie Zeit ist nicht mehr fern, in der aus dem versteckten Bankerott der offene»verdsn muß. Der Kmps gegen die VnhcheH. In schmem skrupellosen Kampf gegen die Unab- händigen und gegen die Wahrheit stellt der„Vorwärts" in seiner Morgenausgabe vom 15. Dezember eine Anzahl vor» logener Behauptungen auf, die darauf berechnet sind, unsere Partei in den Augen der revolntivnäron Arbeiter zw dis- kreditieren. So lügt er frech: Die erste Handlung der.Unabhängigen tit der Regierung ist bekanntlich gewesen, daß sie zu Hindenburg gingen. Si« telegraphierten an Hindenburg, er möge mit seinen bewährten Offizieren da» Frontheer geordnet in die Heimat zurückführen. Nickst an die Sotdatenräte, sondern an die Generale und Offizier» haben sich auch die U.-S.-P.-Volksbeauftrazten mit diesem schwierigen Auftrag gewandt. Jedes Wort ist hier eine Unwahrheit. Die unab- hängigen V o l k s bea u ft ra gten haben nie ein Telegramm an Hindenburg gerichtetz. Beim Eintritt in die Rsgierung wurde ihnen von Ebert mitgeteilt, die Oberste HeereAeitung habe erklärt, daß sie bereit sei, die Tnippenniassen unversehrt über den Nhein zurückzuftihren und zu diesem Zwecke im Amite zu bleiben. bis die Aufgabe erfüllt sei, was etwa Mitte Dezember geschehen sein werde. Daß die Offnere, die unsere Volksgenossen im Waffenrvck in die Hölle im Westen hineinge- führt, verpflichtet seien, sie auch wieder hinouszusühren. hielten wir für selbstverständlich, und da sie sich dazu bevoil erklärten, bedurste es keines Telvgrainmes durch uns. sie zur Erfüllung dieser Pflicht aufzufordern. Was der„Vor- wärts" darüber schreibt, ist also glatt erfunden. Ebenso auch folgende weitere Behauptung des Blattes: In der auswärtigen Politik waren eS Haast und Kautsch, waren es die unabhängigen Volksbeauftragten, die dringend vor der Wiederaufnahme deS diplomalifchen Verkehrs mit Sowjet« ru{stand warnten, um die Entente nicht zu verstimmen. Schon vor einigen Wochen habe ich diese Behauptung öffentlich zurückgewiesen. Die Beziehungen zu Sowjet ruß» iand waren vor Ausbruch der Revolution abgabrockzen! worden. W i r unabhängigen Volksbeauf- fragten haben fortgesetzt die Wiederauf» nähme der Beziehungen mit Sowjetruß» land gefordert. Tie rechtssozialistischen Bolksbeauf» tragten sträubten sich jedoch dagegen und wurden dabei vor* Staatssekretär Dr. S o l f unterstützt. Da keine Verstäw digung zu erzielen war, mußten wir uns zunächst damit a>b- finden, daß es bei dem, was war, verblieb. Aber wir hoben immer wieder erklärt, daß die Wiederaufnahrne der diplomatischen Bezieh mrgvn zu Sowjeirußland nv-wendig feien. Der„Vorwärts" lügt weiter: An der alten Bureaukratie wurde nicht da» Geringste xe- ändert, solange die Unabhängigen mit in de» Regierung saßen. Unzählig sind die Verordnungen gerade der unabhängigen Volks- beauftr«Zten, die den Arbeiterräten die Einmischung in die Rechts- pflege und andere Uebergriffe untersagten. Die Frechheit dieser Behauptung ist kaum zu über» bieten. Gerade die Nechtssozialisten in der Regierung haben alles au fg!e boten, daß die alte Bureaukratie in ihren A e m t e r n blieb, und wir haben dagegen tagtäglich mit ihnen im Komps« gestanden. Kein« einzige Verordnung gegen Ueber- griffe der Arbeiterräte jst allein von uns Unabhängi- gen erfassen worden. Alle Verordnungen sind von alle«» sechs Volksbeauftragten ausgegangen, und wir IlnabhänA- gen mußten fortgesetzt den Eifer der Nechtssozialisten zügeln, die Rechte der Arbciterräte zu beschneiden. Der„Vorwärts" schwindelt dann sogar: Luch die Nationalversammlung und ihr Wahltermin ist ja von den unabhäirgigen Bolksbelmftragten mitbeschlossen worden. Dabei weiß jedes Kind, haß wir im Gegsnsatz zu den ReckÄssozialiste-n ovst die diktatorische Durchsetzung weitgehender politischer, wirt- schaftlicher und sozialer Maßnahmen forder. ten. bevor die Nationalversammlung zuso-mmenberufen werden sollte, daß wir deshalb für einen späten Wahl- termin eintratsn, daß wir schliesslich die HinouSschiebung des Termins bis Mitte Februar durchsetzton und daß der erste Rätekongreß auf Betreiben der Rechts.- soztalisten den Zierjnin d an n wiedL� yF «nztlprtls IS Pfennig» S. Jahrgang dlenstag, Sei 16. vezeinber W9 Nr. 610 /Q 333, Noegen-stusgaie W* erscheint morgen» und nattmitiaes, an fenn» und Festtagen nur rnorgm» Der Bezugspreis beträgt de» freier Anstellung ins Hans für Groß-Bertin 4.— bei bieektem Postbezug monatl. Nl» bei Austellunq unter Streifband süe Deutschlaub 6�0 m* für» Ausland 7.80 M, per Brief 1.2*0 vi. Prtffftfem imb Grvedition: Berlin NW.«. Schlffbanerdamm. Vernjprecher: Amt Norde« und 28**. 3*ffT«t« fofTt* M» ach>z»fp.lt. HawtaHllltjtil« ein bmn Naum 1,20 INt, wartanzet,«» 6« frttq(6ru(ftt wort M Pf, jrtt» writrrr wart 2> Pf. llruerungrzuschlaz 70 prah, vrl Zamillra»». vrrfammlan,»ai,z«I�n sillt drr Zuschlag fort. Znsrra«, stlr dr» darauf» f-Igrud«» Tag mitffrn lpälrlUÜ» dir 3 Ulp nachmittag» bei drr Lzprdition aasgrgrben frtu. i Berlin RW. 6, Echlffdanerdamm 10 Fernsprecher: Amt Norden V7V» Berfinei'-Ofgan M* Umbbänßigcn SO)Möm\ofratSe SeiüMtanba .WWWÄWMisWftL V V A. r\n a Sftonflif Ijfrtütfte. Ihr« etfjrrre Schund« mchvn die Rechts sozio listen jetzt uns anzuhiinHen. Der„Vorwärts" lüift wieder, wenn er behrinptet: Anf dem Gebiet der Finanzpolitik waren et die utwb&higigcn Corf�fewrufiDool-en Fritz Geyer und Dr. Jaffs, weiche der sofortigen Beschlagnahme der K.icgSgewinne widersprachen und >er Koprtaltflucht int Ausland Zeit g-b.n. Nicht gegen trie VeschlognQl.'-ni-e der Kriegs�zewinne mrd Mgen Mvhnahmm zur Verhinderung der SKwiMflucht ins«uflmnb hoben sich Geyer und Jofs« gewen-det, son- bern dogeg-en, daß durch Masinahnren der Ry-chSregierung in die Finanz Hoheit der Ei n z e I sta a t e n eingegriffen wurde; Geyer war sächsischer. Joskä bayrrsiher Finonzminister. Tie Differenzen waren also rein staatsrechtlicher Art, und es ist niedrige T«. magogD» sie s-o nmzufälschen, wie es der„Vorwärts" tut. Da anzunehnnm ist, daß die rechtssozialistische Pvesie Im Lande den Liiiycnartikel des„Vorirärts" nachdruckt, habe ich es siir angebracht geha-sten. die Tatsackfen kurz richtig- * zustellen, damit unsere Genossen vorkommendenfalles ge- bilhrend anttvorten köimen. Wilhelm D i t t m a n n. ___ Ms de!« Veze znr �eichzeiii'zeil? Nechtssoziolisten, Temokratm und Zentrum haben in der preußischen Londesversammlung einen Antrag eingebtxicksi. nach dein die Staats»gie>ung ersucht werden soll, sofort und noch vor Einbringung der endgiilti- gen Verfassung die Reichsregi erung zu veranlassen, mit den Negierungen aller deutschen Länder über die E r r i ch- tung des de u t schen E i n h e i t s staate s in Ver- Handlungen einzutreten. Begründet wird der Antrag folgendermaßen: Durch die Ri�ich»Verfassung sind bi« Grundlagen für den deutschen Einheitsstaat derart geschaffen worden, dah seine Er- richtun« nur ein« Frage der Zeit, der langsameren oder schnelleren Entwicklung ist. Di« ungeheure Not, in der sich das deutsche Volk befindet, die trostlose finanzielle und wirtsck?wierigkelt«n und Hemmnisse, die da» Nebeneinander von Reich»rcgi«rung und zahlreichen Land«»rcgierungen zur Folge hat, lasten den Versuch geboten«rsck'nen, die Zusammenfassung aller Vo!k»trSfte in einein Einhei.-'laat so bald al» möglich herbeizuführen. In allen Seichten unsere» Volke», unabhängig von der Parteizngehörigkett, schlägt dieser Gedanke immer tiefer Wurzel, offenbart sich immer starker dke Gehnsucht nach einer Vereinigung aller deutschen Stämme in einem einzigen großen deutschen Bolkistaat, in dem den einzelnen Stämmen weitestgehend« Selbstverwaltung gesichert wird. Wiederholt hat Preußen durch seine StaatSregierung und Volksvertretung zum Ausdruck gebracht, daß es bereit sei, im deutschen Einheitsstaat« aufzugehen, wenn dieselbe Bereitwillig- !«it auch be. den anderen Ländern bestehe. Preußen ist im Begriff, sich eine Vcrfastung zu geben. Al» S»S größte der deutschen Länder erblickt Preußen seine Pflicht darin, zunächst den Versuch zu machen, ob sich nicht bereit» jetzt die Schaffung de» deutschen Einheitsstaates erreichen läßt. Dieses Vorgehen ist gverflwt, einige Uesierwckchtmg her- vorzurufen, denn bisher konnte mcdn nicht den Eindruck habsn, daß bei dm d-rsi Regter-ungspcwteivn her Wünsch nach einem Ausgehen Pvenhen« im Deutschem Reicks so stark und vor allem so einheitlich fei. Tie R e ch t S s o z i a- listen in der preußischen Regieru-ng befanden sich biS jeyt joden falls vollständig im Einklang mit ihren Gelxim- raten, die, schwarz-weiß bis aus die Knochen, all« Lerem- heitlichnngStendensen ablehnion, weil sie ihr geliebtes Preußen im a-tten Glänze erhalten wissen wollten, und t«S Zentrum hing von jkcher der bundesstaertlichm Ver'fas- sirng an, da sie ihm die Durchsetzung ferner konfessionellen FordsruNVen besser zu garantieren Wen. WaS den Wandel heworgernfen hat. ist vorläufig nicht reckpt erClärftch- Vielleicht besckpränkt sich hie Absicht der Einbringung deS An- tmgs auf eine leere Demonstration, vielleicht gich glaulvn feie Klerikalen, bei der vorgesehenen„Selbstvornviltung der einzelnen Stämme" noch besser zu fahren als bei dem gegen. wärtigen Zustimd. Eine weitgeliende Provinzialautonomie der Rhein laude, Westfalens, bestimmter Teile von Schlesien und der Teutschlarid voichle'ibsnden Bezirke von Posen und Westpreußen könnte den ka-ihoiichen Interessen sehr wohl zustaiien kommlon. Mit der Einschränkung, daß solchen Bestrebungen, die aus«inen neuon und bedenklicheren PartikuloriSmuS hin- auS-lausen würde, ein Damm enigegengesetzt werden muß. finl> wir Unabhängige selbswerständlich Freimde der ei-n- Zeitlichen deutschen Republik. Wärnrm tucchrfchsinlich als die Antragsteller selbst. Las llrleil im tindner-Irszeß. München, IS. Dezember. Im Prozeß gegen Lindner und Genostro wurdr beute da» Nrteil gefällt. Lindner wurde wegen eine» verbrechen» de» versuchten Totschlag» und eine» verbrechen» de» erscknverten Totschlag, zu einer Gesamtzucht hau» st rase von 14 Jahren und 5 Jahren Ehrverlust»erurteilt, von dem verbrechen d?» Morde» an dem Abgeordneten Osel wurde er freizesprachen. Der AngeNagt« Frisch wurde wrgen eine« Verbrechen» de» versuchten Totschlag« zu S Jahren K Mo- «oten G e f S n g n i» verurteilt. Briden wurden>e 4 Monat« NntrrsnchungShaft angerechnet. Der AngcNagtr M erkort wurde wegen Begünstigung zu einer Gefängnisstrafe van einem Monat IS Tagen, der Angeklwzte Schlund ivege« de» gleichen Vergehen» ,« einer Gefünznikstrase van 0 Monaten»»rurteilt. Beiden wurde BewilhrungSpslicht zugebilligt. In der Urteilsbegründu-ng wird ausgeführt, daß Liud- wer und Frisch Heu Entschluß gesaßt hätton. den Tod Eis- norS au Auer zu rächen, und daß die Sprengung hes Landtags beabsichtigt g-ewesen sei; trotzdem Hobe das Gericlst nichtein überlegtes Tun bei den Angeklagten an- genommen. Voi GahroiS liege ein Totschlag bei Fcstimhme ans frischer Tat vor; der Angabe Lindmrrs, daß er sich in Notwehr befunden habe, maß das Gericht keine Glanb- würdigkoilt bei. Der Anschlag aus Auer beruhe nicht aus ein vorbereitetes Komplott. eS ttwrh» vielmehr angenommen, daß er durch dt« Erregung über dl« Ermordung Eis- n«rs mrd durch dies« hadurch hervorgerufene svotisclpe Er- schütVrung, sowie auch auf die vorhergegangene Ver- hetznnq hervorgerniM sei. Man merkt es der Uvtsilsbegründung an. daß sie all«? heranzieht, was zur Bejahung der Schulbsra'ge dienen könnte. Jedoch selbst dieses Gericht hat nicht umhin können. dtz« Frage noch einem vorbereiteten Komplott hu verneinen, Berlin, lb. Dezember. Auf die Not? vom 8. Dezember hat die deutsche Re- gierung dem Vorsitzenden der Fricdcnskonsevenz in Pavis folgende Antwortnote zngelzen lassen: Die deutsche Vlezierune legt Wert darauf, da» Mi�ver- ständen» aus�nUaren, als o'j ji. auf Eound des einstweilige» Fernbleiben» der Bertreker der Vereinizten Ktaa en von den im Fvicdrnevertra-i vorgesehenen Kommis'ionen ein Recht auf Ab- änderun? der Vertragslestimmunzen über die AnSlicfernng der wegen Vcrlcbuuz der Krie�Szefeye angcklazte» Personen uirb über die Heinischzisfnng der Kcicz�aesaiig-ne» ch Anspruch ge- nomme« Hab«. Tie Heimichafsung der Krieg»gesa«?ene» ist von ihr überhaupt nicht in diesen Zusammenhang gebracht worden. In der»AuSlieseru.istSsraze hat sie bereit» vor Empfang der gegnerischen Note vom 1. No« vemb.r die Gründe gelt:.rd gemi«ht, dl« eine Ni.ldc» rung in der i rt der Durchführung de» FrisdonSoertrcg? not« wendig ersche!l«n lassen T.e'e Gründe v d.er.en na-.d wie vor die ernsvste Beachtung von feiten der alliierten uns assoziierten Mächte. Die deutsche Regierung hat aber chre Zustünmung zur Inkraftsetzung des Friedensvertrages niemals von der«nher-gen Regelung dieser Frage abhängig gemacht. Die dcilt'che Regierung nimmt davon Kwmtni», daß nach der Absicht t!9 Obersten Rates da» in dem Schlußab'rh de? Prot-»- kollt vom 1. November vortehäste-pe Recht zu mit tärischen und sonstigen Zwangsmaßnahmen nur bieltung haben soll, bi» durch die Jnkrastsetzung de» Vertrage» der FriedenSzustand hergestellt ist, und daß nach dw"cm Zeitpunkt die Ersüllung der im Protvloll vorgesehenen Verpslichtungen nur durch die allgemeinen Bestini- in ii ngtn dcS FriedcnSeertrazc» sowie durch di« allgemeinen völkerrechtlichen VersahrenSar ten gewährleistet fem wird. Un'er diesen Umständen fallen die von der deutschen Regierung wegen de» Lchkußabsatze» bisher erhobenen Bedenken fort. Die deutsche Regierung nimmt ferner Kenntnis davon, daß nach der Absicht der Alliierten die KrierSgesangenen, d.ren Frei- gäbe nach Friedensschluß nur von der übrigen» bereit? erbüllten Bedingung de» Artiket? SSl abbännig gem-rcht werden könnte, sofort na«;, dem AuLtansch der RatisintionSurkiuiden hcimgcschafft werden sollen. Abgesehen von den Bestimmungen, die sich auf di« Vcr- senkung der deutschen Kriegsschiffe in Scapa Flow beeiehen, will di« deutsche Regierung gegen den Inhalt de? Protokoll» bei der verhältnismäßigen Geringfügigkeit der in Betracht kommenden Leistungen und in der l?nvarwng, daß di« inzwischen erfolgten vicserungen selVwerständlickf in Anrechnung kommen, kein-- Gin- Wendungen erheben�. Sie legt nur Wert darauf, fosiziistelleii, daß die gerügten Rückstände und die nach Aniickst der Alliierten vorgekommenen Verstöße gegen den Wassenstillstand nicht aus ihr Verschulden zurückzuführen sind. In der Scapa F-low-Angelegenheit derz-chtet dir Deutsche Regierung darauf, die Ausführungen der dic'en Gegenstand be- handelnden, besonderen Note der Alliierten eingehend zu beant- Worten. Sie beschränkt sich auf foigziid« Bemerkungen: Der vermeintliche Widerspruch zwischen den Memorandum vom 27. November und den Roten vom 28. Juni und 3. S-v- tamber besieht tatsächllch nicht. In diesen Noten wurde auf die Rechtsfrage nicht eingegangen. Erst da? Mtzmckrandum behandelt di« Angelegnheit von der rechMichcn Seite und stellt dabei die- jeniiKN Argument« zusammen, die von einem Schiedsgericht zu benicksicht'gen sein würden. Der Sinn der zitierten Stelle au» dem Schreiben de» Admiral» von Trotha vom st. Mai ist durch nnrichbge Uoberseizung völlig entstellt. Wird die Stell« im richtigen Wortlaut und im Zusrnnuvruhang mit de« übrigen Text de» Schreiben» Man erhwtcw sich daran, daß die rechtSsoziasistifche Presse gerade hieraus das Hauptnelwicht legte. Sie hatte betiouv- bat, dasi de? AnschFig orrf Auer, ebenso wie sie jetzt noch nrii drm Gericht»ugkeich behauptet, daß di« Sprxmz� h«» Laindtafls porbsreibet war. Das«rfte hat salbst das Gericht ots unbewiesen amnehmeof müssen, das zweite ist eben- siAvenig bewiesen..Hier stobt Aussage sieben Aussage, wo- des allerdings dem frürperlichju Gericht und miit ihm dem „Vonvärts" die bürporsstchen Zeivssen als beweiskräftiger cischcrnen, als die Zeu-Fen aus proletarischen Kreisen. Di« recksi ssoziaHsti'sch« Presse, voran der„Vorwärts", versucht mit tan arm Artikeln sib?r dm Prozeß Lindner die Vonching« im Marlob Prozeß, die Reinhard-, Kessel-, Noske-, Vogel-, Runge-, Sklarz- rmd di« unzähligen anderen Skandale in Vergessenhatt zu bringen. Das wird ihr so leicht nickit ssluckc-n. Wir haben oft genug hervorgehoben, hnß wir den Mord alS politische» Kampfmittel unter allen Ilmständen verwerfen. DaS hinL-ert uns jedoch nickst, nach den Gründen zu forschen, bk zur verübung von Scktvecken Stichen führen. Salbst das Münchmer Schwur- per cht. über dessen KloyenchrraSier ststihsr unter Sozial- demokrvten kein« Meinung hatte herrschen können, hat an- erkennen müssen, daß di« Tat LindnerS in der Erregung über die voranegangene Ermordung EisnerS verurfack't wurde. Ein Blatt wie der„Vorwärt«" Hot freilich nicht nötig, di« llrsochen für diese Tat»u erkunden. Wenn eS sich auch dieimal mn die Nech!s«r!>'!!wng von Mortstaltzn an revvluttonären Arbeitern nmd Führern geszandelt hätte, so wäre e» um ein? Bechönigung nickst verlegen gewesen. Wer irnter der blntbesseckten Fahne NoSkes marschiert, der muß jedes prsleiarifch«, jede» revolutionär« Empfinden ver- lieren, er muß zum SchriUmocher und zum Hand'amger der Gegenrevolution werden. Ver YZrte'tÄg der Scharfmacher. L-uf dem Partestag der Demokraten erging sich Herr Dr. Naschig in«nirm Referat, da»«>g«nili.ch der allgemeinen ivirt- schastlichen Lag« gelten jolll«, in den üblichen Beschi mpfun- gen der Arbeiterschaft. Der S obeitswill« sei nickst so ge- wesen. man«» gewünscht hat'«, di« ArbeitSlosenimteiMtzung Vevde von gewissenlosen Leuten mißbrauch!, frei den Eisenbahnern fehlt«s an Pünt.Iich.'eii und Ehrlichkeit. Und so wester. Sonst kennt er nur noch einen Süudenbock: die Valuta, von der Produktion». sabotage und dem Pa�Swuch« der Unternehmer weiß«r nicht». ES klingt wie Hohn, wenn der Mann, um seil« Patteifreunde über da» BctriebSrätrgesrtz zu bevubigen, erklärt, man dürfe nicht vergessen, daß man amt„Arbeiinehmerparei" sei. Auch- Arbeit- nehrnerpartei allerd-ing»! Er könne verrabm, daß uxrschiedent- lich" auf festen der Unternehmer den GrundziVien de» Gesetze» , u g« st i m m t werd«, wa» da« einzige ist. Iva» wir ihm gern glauben wollen. Zum Schluß gibt der Herr der Regierung Ulch gelesen, so zeigt sick, daß e» sich um die Instruktionen handelt. die den dculsnen Marincdeicgiertcn für di« Verhandlungen in Bcrsaille» gegeben worden waren, nicht aber, wie die Note der Alliierten annimmt, um eine Anweisung an Admiral v. Reiiier. In dem jetzt von der britischen Admiralität verSssentbichtt» Befehl des Admireis von Reistcr nu die Kommandanten der Kriegsschiffe vom 17. Juni heißt es, daß er nur dann zur Ver. senkung d.r Schiff« schreiten würde, wenn der Feind den veisuh machen würt,:. sich.ihrer ohne de Zustimmung der deutschen Re- gierung zu bemächiigen, daß die Schisse aber übergeben werden sollten, falls die deutsche Rezicrueg die FricdenSbcd.ngungen an- nähme. Dieser Besch! ist ein neuer Bewei» dgsür, wß sich Admiral von Rculer zu seinem Schriti« nur entsäle.ini hat, weil er der irrtümlichen Ansicht war, daß der Wafsenst.llstantz abge» lmiseii und der Kriegszustand wjed'r eingetreten sei. U tcr d e stn Umständen glaubte er niich dem für den Kriegszustand geltenden allgemeinen Bellst handeln zu müssi'n, der e» den See o sitz ier zur Pflicht macht, fein Dch»j nicht in die Hand des Feinde» fallen zu lasse", ein Befehl, der übrigen» auch in der britischen und franxösisäen Marine Geltung tat. Die deii'jchc Regierung ist nach wie ver der Meiimnrg, daß die Nichcrwcisung.des Ttreitsalle» an den interuativiialen S i bS» Hof im H,«g die gerechteste Lösunq gbrvcht haben würde. Di« Ankrastsetzung de» Zrtedei'Svertrazc» und die Unterze i-chuung eine» entsprechend geänderte« Protokoll» wäre dadurch in keiner Weise aufgehalten warten. Die deutsche Regiernng kann nur hrdattern, wenn die Allst iertem dringe vn icher den Standpunkt«igimhmm, daß eZ such um Kriegsereiznissr Handel» deren Regelung demi Sieger zirstti«. Um jedoch, soweit e» an ihr liegt, jede» Hindernis ji.r die schnell« Wiederherstellung deZ Friedens au» dein Wege zu räumen, erklärt si« sich dereit, den Schaden, der den alliierten und assoziierten Ragtzerungen durch die Versenkung der Schisse entstanden ist wieder gutzumachen. Sie ist aber außerstande, den SchadenSerstif in der im Protokoll vom I.November voogeiehenen Art zu leisten Zvtin eine gewissenhafte Prüfung bat ergeben, daß die Dnrchführnns der in dem Protokoll gestellten Forderungen dem deutschen Wirb schastSIedcn uuheillvircn Schaix-n zufügen und jede Möglichkeit einer Durchführung der übrigen ungehouven Verpflichtungen au! dem Friedensverträge vollends vernichten würde. Die Alliierieii werden nicht derlan�en wollen, daß die deutsche Regierung ein« derartige neu« Verpflichtung Sberwimmt. Nach dem Inhalt der Note vom 8. Dezember sind sie selbst gewillt, eine verhitniniSvalle Schädigung der wirtschaftlichen LebenSinteressen DeutschandZ z« vermeiden. Sie haben sich bereit erklärt, in«ine Prüfung die'er Frage einzutreten, sobald ihneir da» Verzeichnis dc» deutschen Haseitm-aterial» übergeben kei. Die deutsche Regierung möchte den Alliierten schon setzt diese und di« sonst erforderlichen N-ch» Weisungen übermil'eln, aus denen sich ergeben wird, m welchem Masse die Erfülli-ina der gestellten Forderungen die wirtssbastsiche LeistunaSfähigkest Deutschland» lähmen würde. Sie hat eine Kommission von Sachverständiaen beauftragt, den Vertretern der. alliierten und assoziierten Mächte dies« Nachwcijunqen vorzu- legen und zu erläutern. Sie wird gleich-ei ig bestimmte ein- gehende Vorschläge über eine Art de» Sch-ch«nZrrfahr» machen, d!«� wenn sie auch bei der gegenwärtigen Lae« Dert'chlandS eine neue drückende Last brdouten, doch nicht al» mir seinen LebenSintcr» essen unvereinbar angesehen werden müßte. Nachdem sich die deut'che Regierung grundsä-'Nch zu einer Ent- schä�igung für dir Be senkung der deutschen Krieg schiffe bereit erklärt hat, glaubt sie ermarten zu dürfen, daß die noch immer zurückgehaltene Besatzung unverzüglich freigelassen wstd. Tie fr'utsch« Regierung gibt sich der Soifnuna bin, daß e» aus dem angegebenen Wege gelingen wird, sos» t die Nnterzeich. nung de» ProtokolleS und die Jnkraftsehunz de» Vertrage; zn ermöglichen und damit den vom drutßchen Volke we vcm der ganzen Weckt so heiß ersehnten Frieden zurückzuführen. Nationalbersammlung ein Prei»rätsel mif: sie soll ein.stmnzc» Streikverbotgesetz" machen, ober so, daß di« Gewerkschaf» ten nicht darunter leiden. Tlan will die Gewerkschaften nicht bankrott machen, sondern di« Arbeiter, die gegen da? S.reik- verbot verstoßen, persönlich serssieu.„Ter dem Redner vor- schwebende AnSweg ist so gedacht," heißt eS im Bericht,.daß di« Arbeitgeber auf dem Wege der Gesetzgebung gezwungen werden, ein« Kaution zu stellen. Jedem Arbeiter werden wöchentlich bi« K> Proz. dg» Lohne» in«in« Z wa n g» s p ar k a s se bs zu 100 Mark gelegt." Wenn das einen Sinn haben soll, so doch nur den, daß der Srnbetraz der Arbeiter dersällt, wenn st« gegen «inen Schiedsspruch streiken. Da« wäre«ine Frechheit, wenn o» nicht so blöd wäre. Der Himmel bewahre da» deut'chit Ve-ik bar Gesetzesgebern, frie in solcher Weis« die ernstesten Dinge zum' Kimdergespött machen. Eine Wahrheit, viekleickt die einzige von Belang, bat Pro- fessor Troe lisch auf dem Pareitag ausgesprochen Wa» gegenwärtig alz neuer«eist gepriejen werde, sei weder neu i och GSHst, erklärn er. Da» stimmt I Aber nicht zuletzt gilt da» für den angeblich neuen Geist der nunmehr demokratisch frisierten Freisinnigen, denn Scharfmacher von der Gattung Nascht g und Genossen hat es schon immer gegeben. fefsil bkeiSl ig ßgst. Die alldeutckche Press« hat ihr Ziel, den.Ha.nvfina-mr Kessel aus der Hast zu'befreien,-bi- er noch nicht er- reicht. Nvcltdem der vom Zlvibgevicht er�.wgene HaistÄckcA gagen den Potizei?-AM't>n'.air.n a'i!-rixt&cii zuovden ist, hol der Ge riefst storr des UulflösirnMtabcs der Eriken Gavdedivlsion, einon neuerlichen Hc Sbesrist eriass-n. Kesfeel bleibt s o m i t i n H ci s t. Allerdings wind sich wiinenehr«n M i- iitärgericht nrit den.Pom Kessel verülbten Deri rechen brickxistiPvn. Man wird gut tun. was das Engobnis des Veriahrans nickst allzu große Hossmrngen zu setzen. Tie aWeutfche Presse bck aiwtet schon jetzt sterf urtd fest, Kcssri habe sich keines Vergehens s ch» t d i g gemacht, er nnüsie sasvrt auf freien Fuß gesitzt wenden. Die„Tägliche Rliüdschäu" meint sagar, wenn Herr von Kesiot Sckrvsie oder Müller heißen niiisie, so würde kein Mensch davon denken, ihn wagen Meineids zu verfolgen. SCdcr weil er einer der von den radrkälen Parteien go'.aßten Re.intvrdMäiri?» sei, forbere die radikale Presse seinen stzops und der StzaastL- «kvalt haö« dieser Hetze nockMgeöen. Da» ist eine ganz none Fornvulrenrnq t»?S Bsgr-sifS Klassenjustiz. Di« Nickster gesion deennach jetzt nicht mehr mit besonderer Schars« gegen die.sozialistisch" Ar- kieitersckpist vor. sofern gogen'ii anarchistische Offiziere, DaS ist fahr feint Allerdings war von diesem nmien Knr» der Justiz im Mmstost-Pro'-eß noch reicht s zu verirstren. Es muß sich rckso mir eine hochssvichtiige Errun- Mrnschjast der allerletzte» Tage handeln, Wir werda» ja ttthon. I GensrÄverfamMW dze Aletallarbeiler. Robert Dlvmann über den großen Streit. Am i>sn 14. Dczember, fand d!« Forlsctzang der ordentlichen Generalversammlung vam 30. No- deint>cr in der Bvckdrauerei, Fidicinst.aß:, statt, in der über den vom Kellegen Rusch gegebenen iöencht über den Metallarbciter- streik diti-�ieri wurde. Zu Deginn tetfie Kollege Nu sch mit, daß der Kollege Adolf Cohen in der Generalversammlung anwesend ist, öhn« eigentlich eine Berechtigung dazu zu loben. Dem vom Koll:gen Rusch grmach.en Vorschlag, Cohen trotzdem an der Genrraiver- sammlung teilnehmen zu lassen, stimmt die Generalversammlung u, damit dem Kollegen Cohen Gelegenheit gegeben to.rden soll!«, ein« Argumente gegen de Leitung b'S gro'zen Streidz der Geim- ralserlanimlung zu unterbreiten. Rächt«m die Kollegen Urich, Köhler, Vic.l>j�ow und Hesse ibarch eingcl.end die Ursachen d.i Streik« und»essen Letz en dargelegt und Abrechnung gehalten harten mit der Haltung einzelner Führer der B. P. D. während des und nach seiner Beendigung, erhieft der Kollege Cohen bns Alort. Iur Frage der„Technischen RottzPe' erklärte Cohen, es müsse nach wie vor in den Hände,, der Streik enden li gen, ob sie itreUcn wollen oder nicht. An diesem Grundrecht dürfe nicht ge- rüttelt werden, lieber die Führung de» Streiks ständen sich z>vci Arisiassungen gegenüber. Während d e eme sich an die statuta« rischen Voltimmungen h-iiie. erAäre die andere die in Stuttgart Oeogte Resolution für maßgebend. Bei diescm Streik seien statutarisch«. Bestimmungen m t Füßen getreten worden.(Zwischrn. rufe: Wo denn?) Cr wolle nur eiucn großen Fall heranZgreifen: �>er Sqinpattziesrrcik.(Große Heiterkeit.) Er sei außerdem in Jti Lage, der LrtZverlvalturig zirla Lb— 30 Fälle sd-risrüch zur Keniuuis zu geben. Die Berivaliung habe auch gegen den prin- zip ollen Standpunkt der Generalversammlung oerstoßen, koiiv. Kollektivverträge mehr abzuschließen. Da» jetzt abge» schlossene Abkommen sei schlechter a!S der alt« Kolli: kl ivvcrtrog uich bringe auch nicht die Ruhe in di« Betriebe. Auch habe die Leituniz ti\K Schtväde gcze.gt, daß sie sich von den Unter rhmern oen Streik ausdrängen ließ, trotzdem bei den Kollegen keine Nri- gung dazu bestände» hätte. Er gebe zu, daß ein verlorenier Streik i-ein verbrechen sei, da» man der Leitung aufhänge» könne. Man kö ne aber auch die Schuld der S.P.D. nicht zuschieben. Da» liege nicht im Interesse der- Einheit der Organisation. Die ökono- mischen Verhältnisse jinen eben gegenwärtig stärker al» wir. Zum Schluß seiner Ausführungen ruft Kollege Cohen der Generalver« sammlung zu, sie solle sich nicht vom poiimschen Fanatismus leiten lassen, in unserer Orzanisntion müsse auch Pll.tz für Polch. sch A derSdcnkende sein, und falls sie dazu fähig sind, müßten auch sie Funktionen innerhalb unserer Organisation ausüben können. Er empfiehlt diu Annahme einer in diesem Ginn« gehaltenen Resolution Friedrich. Der Vorsigende de» Honptvorstand«», M»ber>t Tißmaun, beleuchtete nunmehr den Streik wie der Hauptvorsiand ihn in keiner Auswirkung beurteile: Auf der im Laufe dieser Woche statt- findend,:» Konfevenz de» Gew«rkschof!»bundeZ werden wir Ge« legenheit haben, di« Kri ik über den Berliner Metallarbeiterstreik entg"�«���«» und die beste henlden Difsevenzpuirkt« klarzu. stellen. Für heute kann ich nur de» Streik beleuchien, wie wir ihn tn der Provinz ycsch.'n haben. Für un» sieht fest, daß der Bcr« liner Streik eln dom gesamten Unternehmertum geführter Machtkampf gegen die revol»tion.är?n Berliner Metallarbeiter und darüber hinan» gegen da» revolutionäre Proletariat Deutschland? war. Der PetlbaudStog bailk sich deshalb »chi fdimmig auf den Standpunkt gestellt, daß di« Berliner Meiallarbcilcr in ihrem Kampf nwralisch und materiell weitest- gehend zu unterstützen seien, und«r bat darum auch sofort di« bedeutend erhöht« Unterstützung gewährt. Bei der Gcsamtbeurtciluiig de» Streik» muß man sich darüber klar sein, daß die gegenwärtige politische wie auch wirischastliche Situation eine völlig andere ist al? die de» Kriege» und der ersten RevolutionZmoiiate. Heute fühlt sich da» Unternehmertum wieder sehr stark und läßt streiken und streiken, weil e» gegen- wärtig kein Fnteresse daran hat, zu produzieren. Sehr erleichtert wird den Unternehmern diese» Gebaren durch einzelne Per- ordnungen tze«.sozialistische»'' ReichZarbeitSministerS Schlicke. Da» Nuternehmertiim ist unser Feind, w?r haben nicht» mit Ihm gemein und können nicht mit ihm paktieren. Cohen hat erklärt, man kai n der Streikleitung über den verlorenen Streik keine» Vorwurf machen. Ich frage: Haben Sie denn dielen Streik verloren? sZurns«: Nein!) Nach dem mir zugcganflenen Material steht fest, daß d i e Abwehr gelungen ist. Die von dem Unternehmertum beabsichtigt« Herabdrückung der Löbne ist verhindert worden. Wenn wir bedenken, daß don den ca. LOOOOO Streikenden jetzt nach ein paar Wochen nur ra. 2000 noch nicht wieder«ingektelli sind, so frag« ich: Sind bei früheren Kämpfen prozentual nicht meisten» diel mcbr Kollepen ank der Streck« geblieben. Wir haben gar kein« Veranlassung, den Kopf hängen zu lassen. Wenn nicht alle Siechte der Arbeiter gewahrt worden sind, so wird nachzuprüfen sein, wer daran mitschuldig ist. Wer hat die»Technische N o t hi l fe" in» Leben gerufen und daran wirksam mitgearbeitet? Der Bezirksvorstand Grotz-ve kin der S. P. D. Wer hat am 2. Oktober die Strelkversammkun- gen verboten und«uk die Streikenden schießen lassen?. Der sich Sozialdemokrat nennende Polizeipräsident Enge» Ernst. Politische An»e ina nd e rsetzu ngen wird c» tn der gegenwärtigen Zeil häufiger geben; sie dürfen nicht so tragisch genommen wer- den. ES darf aber nickt so weil gehen, daß unsere Organisation Schaden leidet. Wen» di« in der E. P. D. organisierten Mitglieder sitzt dazu übergehen, in Großbetrieben bei den Wah» len zu den?lrbei>era>i»scküssen mit den christlichen und HirschTumkerschen Gew.JP, zusammen auf ein»? List« gegen die Listen der Freien Gewerkschaften zu kandidieren, so ist da» eine Schmach und kommt einem Ver- r a t gleich. Tie Streikleitung lolh. wie Cohen bchauptet, ofimal» die siitu- tarischen Bestimmungen außer acht gelassen hoben. Dem Hanptvorstand ist bi» heute noch kein derartiger Fall bekannt gegeben worden.? llerding« in früheren Swhren, unter d«r allen Verwaltung, ha, Cohen manchmal nicht so auf da» Statut geachtet. Ich erinnere nur a., die Berge- waltiflung de» Je« liegen Blu m«»t ha l. Zu der von der S. P. D. eingebrachten Resolution wäre zu sagen, daß der VerbaiidStag in Stuttgart ungine deutig erklärt Hot, neben der Fälngkeit de» zu wählenden Funktionär« muß da» vertrauen für diesen dor.'anden sein. An» düksem Grunde enthält die Ns- solulion mir Selbst ver ständlich ketten, worüber nicht erst abgc- stimmt z» weiden braucht. Der Redner zsiiert einige marsaute Stellen au» einer im»vorwärl«" gedruckten Brosc üre.Der Metallarbei erstreik im Lichte d«r Wahrheit". Diese, schmutzige und elende Machwerk löste bei der Geiretalversauimlung hell« Gm- pc.ung an?. Am Schlüsse seiner AuS-ührungen appellierte Kolleg: Dßmann an die Einsicht ter Berliner Funk- tionäre und verspricht, daß di« vom vcrbandRag gegebenen Richtlinien vom Hauvivorstnnd im Interesse der Organisation befolgt werden. isteija�' spachd'M noch einsg« Redner gegen die AuZführün- gen Cohen» polemisiert hatten, erklärte Kollege Rusch in seinem�S ch l u ß w or t, daß er sich gefreut hätte, iornn Cohen mehr sackliche» Material vorgetragen und besimder» über die „Technische Nothilfe" mehr Mitteilungen gemachst bätte. Wenn die Parteistreitigkeiten so weit gehen, baß unsere Mitglieder, die in der S. P. D. organisiert sind, mit den Hirschen und Christen gegen die Listen der freien. Gewerksck'sten kandidieren, dann ruße ich und muß die Ortsverwaltung rufen: vis hierher und nicht weiter! College Ru�ch stellt« noch fest, daß Cohen mit keinem Worte auf die Arbeit gemein'chatten eingegangen ist und auch nicht er- klärt hat, ob sich die G. P. D.-Kollege.» aus den Boden der Beschlüsse de» Veiibanditapes stellen. Zu der von den S. P. D.» Kollegen eingebrachten Resowtirn pa.' der Bevollmächtigte Rusch ini Namen der Verwaltung die Trklärung«b, daß nach den B e- Schlüsse« de» V e r b a n d? ta g e s versichren wird, daß also irde! Mitglied unserer Organisation Funktionär werde.» kann, gleichviel welcher Parteirichtung e» angehört. Bora Umsetzung dafür sei, daß e» da? vertrauen de: Ä�llegen genii'ße und die notwend-ge Fähigkeit besitze. Er brauche auk di-'em Grunde über die Resolution nickt abstimmen zu lassrn. Dem stimmt die Versammlung mit mehreren 1000 gegen Lö Stim- men zu. Ninh einer Reihe von persönlichen Bemerkung«» mochte Kalleze Dißmann folgenden Bor'chlag: Am Illitttvoch soll eine sachliche Aussprache über die bestehenden Differenz« Punkt« stattfinden. Bis z:ir Auslragung dieser Diierenzen müssen die Waffen ruhen. Auch die Kollegen der A. E. G, dürfen bei den am Dien»tag stattfindenden ArbciterauZschus�vab'cn nicht gegen die Listen der Freien Gewerkschaften stimmen. Dem stimmt die Generalversammlung e i n si i m m i g zu. Da- mit war die Generalversammlung am Schlüsse ihrer Tage»- ordnung angelangt. Jrsußische tmdesverssmMWg. Sin Antrag de» Au»schussez für Bevölkerungspolitik, der die Regierung auffordert, bei der Reichkregierung dahin zu wirken, daß die R« i ch» w och e n h i lf e geändert werde, soweit sie mit den weitergebenden von der Preußischen Landetversammlung de- schlossene» Richtlinien über die Neuregelung de» Hebammen- Wesen» im Widerspruch stehen, wurde ohne Erörterung ange- nommen. Skdclungcgesetz. E» folgte die zweite Lesung de» Ail»fvh«ingsgesetze» zum ReichhsiedclungSgesetz. Alle Parteien traten für Annahme de» Gesetze» ein. Alle Parteien hatten aber' auch ihre Bedenken da- gegen. Recht» kam dsi Zlbneigung gegen die Enteignung mehr zum Ausdruck; link» die Befürchtung, die«norme Teuerung werde da» Gesetz wirkungZlo» machen. Genosse Mehrhof warnte dagegen vor� übertriebenen Hosf- nungen. Er führte au»: Wir sind grundsätzlich Gegner der Kleinsiedelung, weil sie durchaus unwirtschaftlich ist. Der Grundcharakter de» Reichkgesitze» wie der vorliegenden Ergänzung dazu ist konservativ. Nur ein« geringfügige Berchirfninfl der Besitzverhältnisse wird c» bewirken, an der don P r o f i t s u ch t geleitete» ProduktionSform jedoch nicht» ändern. Wir werden trotz schwerer Bedenken dem vorliegenden Gesetz zustimmen, weil e» Keime enthält, die in unserem Sinne weiter- entwickelt werden können. fLebh. Beifall b. d. Unabh.) Da» Gesetz wurde einstimmig in zweiter und dritter Lesung an- genommen.„ Danach wurde unter Protest der Deutschen Volk?« Partei und der Deutschnationalen ohne be'ondere An?- spräche dem Gesetzentwurs zugestimmt, der die Vereinigung der Stablgemeinde Linde» mit Hannover zum Gegenstand hat. Dritte Lciung des Staatsharshaltsplanes. Der größte Teil de» Rechnungs'ahre? Ist bereits verKsssen, bi« mern jetzt endlich zum Abschluß der EtaiSberatnngen Tcuitttl viel kostbare Zeit ist auf eine Sache ve'ichwendct worden, die vollkommen tn der Lust schwebt. Und zuletzt hat man sich zu einem Parso-.eeritt entschließen müssen, um noch vor den Weihnachds- serien zu Rande zu kommen. Der RechtSsozialist Hauschild hielt in der allgemeinen Aussprache eine mit scharfen Worten reichlich ausgestaltete Rede gegen die Konterrevolution. Der ZenipuwSv'dner OUonowSki sprach gegen den Wett- lauf um die Dunst der Wähler, sp>ach auch von Toleranz(1) Sein« Kritik an Pen ungekrönten Häuptern der Republik und deren LebenSgewoheiheiten, di« sie in den letzten zebn Monaten angenommen haben, war allerdings vollkommen berechUgt. Besondere» Fntercsse beanspruchten dann die Ausführungen de» Abg. Hcrgt von der De u t lch n a 1 1 o n a l e n Volk«- p a r k« si Er führte an»: Wir werden den Etat in dritter Lesung zum Zeichen de» Mißtrnnen» ablehnen. Die Regienmg ist Parleive gierung, ist«in Teil de? Sbstem» d.r Mißtvirt- schaft.(Großer Tumult bei den Regierungsparteien.) Durch unsere Ablehnung verweigern wir keineStveg» dem Lande draußen bi« Mittel, di« e« benötigt, sondern e» ist der Ausdruck u n- jere» Protest». fGeUichter.j Wr haben un» in der Abwehr gegen den äußeren und inneren Feind hinter die Regierung gestellt. Wir treiben kein« Obstruktion um der Obstruktion willen. Mir haben die Arbeitsgemeinschaft, di« Gewinnbetoflignng der Arl>eiter und Zwang» an leih« befürwortet. Aber mit verlangen auch" die Beseitigung der jetzigen Farm der AnbeitSlosensürsorge, Verzicht nnf die Setrieb«rSte und nuf SozIalifierungSexperimente. Statt dessen predigen sie die EinheitSsvonl der gesamten Slrbeiter- fcixjft. Gegen wen? Gegen da» gesamt« Bürgertum. Da» heiß« ich, den Klassenkampf verewigen. Sie sind rückschrittlich bi» über ttahrzehni« zurück 61« haben die ganze neue Zeit verschlafen. fStürmische Heiterkeit.) Wir stehen emf dem Bobon d«» geheimen, gleichen, allgemeinen und direkten Ver- hältni« Wahlrecht».(Erneuter HaiterkettSauSbri'.ch.) Wir stehen dazu heute, morgen und auf alle Zeit. fWederholke» laute» Gelackter.) Wir sind nicht für eine reaktionäre Monarchie, wie man un» vorwirft, sondern für »ine soziale velkSmvnarchl». Die Negtermia ist uickt nur kst-r die G-genwar» deran'tnort. sich, sondern au» für da», wa» nachfolgt. sMiMttenlanger Tumult. Ätz. Hofsmann: Jawohl, da» morfen©ie sich mal.) volksaufklärunt fordern wir über dt« Finanzlage, über die Steuerpolitik, übe, vi« Ern?hrung«loge. Wir wollen lieber da» ganze Elend klar vor Augen sehen, al» un» einem unangelwachten CptimiSn,»» henzugeden. fZurus: wve T«««» gemacht havvni) Preuße» muh seine Jntenessen dem Reiche gegenüber wahrnehmen. Fn den Zeittingv» steht, der Belagerungszustand Ist unter Widerspruch der preußischen Regierung unter dem Drucke d«» RoicheS ausgehoben worden. Er ist heut« nötiger als j e. fLebhatter Wde«,spruch stnks.) In den Steuerfrazen hätte sich dt« pveußisch« Regierung ttvtz schwerster Bedeecken nicht mit einem formalen Protost begnügen vürsen, . Will man de» Einheitsstaat verwirklichen, so darf nicht Preußen Reichskanö werden, während die übe gen Staaten bestehen bleiben. fStürmische Zustimmung rech»».) Wir beantragen, daß dies« fj vag« dein VersassungS- a u» s ch u ß überwiesen wird. Mit diesem Antrag auf Schaffung «iscch dentschtn Silchejt»staaitzt tztiorae»!* nur die Geich»»»» Ut Gnfwiie. Die Anhänger meiner Parkes, di« für den EinhestK, staat ainlnica, betrachten diesen nur als möglich unter eiuea» deutschen Kaiser!(Ilnruhsl) DaS Deutsche Reich kcmiite nur durch Preuzrn, durch Preußens Kraft unv Preußens Geist ge- schaffen werden. Diafer preußische Geist ist da»»«senil. che. Tie ollen dem alten Preußen gzgenüb« gerecht sein.(Langar.i alten- der B. siall auf der rech!«» Seite de» Hause» und auf den Trsiü- nen, Zischen lini»,«:nu'.«»iemge Unterbvechung.) Minister Kid»?»««rntwortet« schort„aus«inige der ma> losen Angrftfe". Er wie» den Vorwurf»«rück, nicht di« Jwuv- essen Ps-ul-enK verir« an und unvo or in dar Opposition siebt, fordert. Wechr hat fr ge» •»rechen,«Is er von der Verantwortung der Regierung für die Zukunft sprach. An den jetzigen Zuständen, auch an der Repa- luikrn ist die Regierung schulld» der Herr Hergt ar.gehört hat Die Gefahren von links erfchrinen mir genau io drohend und geiShrlich. wie die d«n reck» Ein Finonzmin fter kann wir durch unoohruerkiche Lnf>.nftv.uig der Steuer. rast zum Ziele kommen. Ich bin sogar der Ansicht. daß ex damtt aar nicht auskommen kann. Denn die Lasten, bis nn» durch den Frwd«!S»«rtr»g noch tew«stehen, weed«,'>• i. ins« sein.(Zuruf«ck;»: Durch die Revolution!) Nein, du ch ihre verfehlte Politik. sS!ürnnsche Zuftimnumg.) ES gibt in unftner Voi'wi.hast ein« Reihe von Mitteln, dir, wenn sie«schlössen werden, ur.» sehr viel weiter helfen können ES war 7 Uhr geturnten. Gegen den VertagungSvo• ich log de-? Präsidenten erhob sich w id ers pi u ch. Nur d e iNechtSsoziasisten stimmten dafür, da» bedeutete Ab'ehnnna. sin» folgedessen kam Genosse Rvsenseld noch zu Wowt Dicsekben Ab- geordneten, di« eben für Weitertagung gestnume hatten, zogen a ituu aber vor, da» Hau» bi» aus spärliche Ausnahmen zu vmiivssen, Genosse Dr. Kuls Nosenseld führte an»: Wir lehnen den Etat ab. Einer R;a!— intd de» Belagerung»zu stände'! kennen wir Seine Mr...-' be. willigen. Der Regierung werscu wir vor. die Reaktion großgezogen zu haben, nicht energisch genug die Parkt de» Herrn He rgt bekämpft zu haben. T» ist allmdmqS mclw al» eigentümlich, wa».Herr Hergt heute h-er«mSgettibrt lat.?>ia» toirft un» vor, den Deutschnationalen Hslser»dien sie zu leisten. Ganz zu unrecht. Wenn wir den CHot Mchnen. dann an» ganz anderen Gründen. Sollte e» um den Bestand der Republik gehen, werden wir selbstverständlich mit allen Kräften, gego» die Sieaktion vorgehen. Die Einheitsfront der ArbeUerfchoft dkent zur Berwielllchnng des Sozialismus. Gagen die Klassenherrschaft richtet sich die Einheitsfront.(Seh» Ivahrl bei den U.-Soz.) Di« Erklärung zum allgemchinen Wahlrecht von den bisherigen sckärfsten Gegnern diese» Wahlrecht» nimmt sich sehr sonderbar au».(Ad. Hoffmann: sie gilt bloß, bi» di« Monarchie wieder da ist.) ES sind in der Tat Bestrebungen im Gange, eist neurS„Hmenhau»"< v.'rziiberetten. Gegen solche Versuche werden vir un» mit aller Schärfe standen. Den Satz- di« Regierung ist nicht nur für die eigenen Daten, ' dem auch für da», wa» davau» folgt, verantwortlich, wellen l. Ui.� merken. Damit hat Herr Hergt seiner Regwruirz daZ s..rfste Nrte l gesprochen. Bezeichnend ist aber, daß seine Partei fkV hinler di« Regierung stellen will, wenn«S den Kampf argen link» gilt. Tie Siegtcrung wird geführt im Interesse de? l'stneip de» Klassen. Wie die Koalition zu arbeiten gedenN, hat Istinister Hein« kürzkich verraien, der die Perfassung»Vorlage nicht ehe» einbringen will, vi»«in« Perständigumg unter de» MehrheitS» Parteien hcübei geführt isk Erst soll also hinter den Kusi'sen der .Kuhhandel atlgefchlosscn wer dem So sieht der„Parlamen, tari-Smu»" au«. Da« bedeutet für die Recht«sogst, listen die Preis» gab« de» letzten Schein»»on Sozialilmu», wemr sie derartig« Techielmechtelei mitmachen und mit den Rechten des Polle» Schindtuder treiben. Wir waren der Meinung, mit dsm st. Rsvember 1Ö18 mikßt« auch die Kkelnstaaierei zu Ende sein. S» scheint aber, ti» ich In der Frage de« Einheitsstaat«» MeinunKiverschie» denheiten nn preußischen Kabinett bestünde*. Wir nesswr den Einzetstaaten keinerlei Existenzberechtigung lvi, deshalb werden wir dem Antrag der Mehrheitisparieirn zun st i m»i« n. Wir bedauern, daß don keinem einzig« Rede»«» hier im Hausg bisher auch nur ein Wort de» Mitleid» für di« zweiunddrclhig Opfer de» Roskeschen Geweltregirnuri» gesprochen worden Ist, kein Wort de» Abscheu» für die Tat, kein Wortder Empörung Üfee, da» Usteil Diese» Urteil zwingt»u Vergleichen mit de» Urteilen gegen Revolntieniire. Fn dem Mnrlohprazeß sind B e st i a l i tä t« n festgestellt worden, wie sie schlimmer nicht vo-ge stellt werden können. Aus den"cht- losen Beispielen dafür, will ich nur daran erinnern, daß Mar» Ith zugestanden hat,«» seien wiederholt Revolutionär» durch«bschnrtden der Kehlen„erledigt" Warden.(Entrüstete» Pfui!) Schuld an allen diesen Dingen ist der Reichswehrministee Ar»?» uird schuld sint d e 8t e ch t« s o z i a- listen, die zu veransworten haben, wa» ihre vertraueiiil-ntg an Beid rechen anshäufen. Interessant ist, wie der Rccht»fozialist RoSkr mit der Immunität der Abgeordneten umspringt. AI» ich damals auf di»>erhast»listen hinwsi'S, di« gegen die u nabläng igen Abgeordneten beständen, wurden sie ab» gestritten. Jetzt ist mein« Behauptung ge richt» n o to« rlsch erwiesen. Ich habe auch dckN Ministerpräsidenten Hirsch vor den Kommissar für Gicherheit und Ordnung Siran s, gewarnt. Jetzt ist«»»rwiefen. daß«ch v�cht hatte, beim dar Mann hat selbst die»äffe gefälscht. Wir rufen: nieder mit einer Rogtorung. unter der solch« Dlnge. möglich sind. Ein vergleich mit dem Msarloh-Prezesf drang» sich auf dpi den Spandaner»orgängen, wo nstht riwa gegen dl» R«» o l v« rh«lb« ck, stuchern geHen drei unglücklich« Opfer dargegangen werden soll. Unser Redner stellte d.r heutigen Form der tvlasseicherrschast Ziel und Wege unseres t'?tion»pragrai«m»«irtgcgan.(fe schloß mit den Worten diese» Pragramm». AI» er geendet hatte, verlangte unser« Fraktion Weiter, tagung. Aus etnmoi bezwetfest» Präsiden» Leincrt d> B'> Ichlußsähigkeit. Aber er mich», sich stberzeugen lassen, daß Ab, slimmung nötig war. Die fiel«gen unser« Fraktion au& &äAiik aU Mim. StlHJUU OilkMim>—"-irtt— L» V&-' 'Tkester urh DKMMl. MM5S. 5ä" 1 Mir- Ivaiißrö und ri Tora Parsberg. Opernhaus lu; Tiefland. I Ut Ki .■Äfcgisiäc4US Uhr: Peer(iynt. rakten:-■ s«■«iatutt. si-ciies Theotor Zuip eieren Male: iUhi: Una Pippa tanzt Wk?5 tftr: Advent firriH S�ausfrisian K vis treffe. z Uhr t Ok estie __( 1J. Abtig. 1. AlXt) Ctr-ittltm tri KeLn'-i.-u— ÜMä, Btmutr Thaalet I- d. ÜWM-IZkZM» »U.: ÄfiiiaS Wettereteln Iw.rSeiiloöWetversteto «g: ScWoÖwettersteln froits*: Ein Traumspiel. b.: ßühlua Wettarstein R3SÖ.f?ÄS B Uhr; 9 B" llthvoch:..S! e" ionnei sing: ,.S i C" »«itg. Lkseluvt v.d. Pfalz losnjueiid:.,b 1 e" EÄer Tfesir'« US Uhr: Büi&ia#!- S-iadsntca IMUwoch, nmc�c*. 3 Uhr: tUia? i tc- Vorr>( c Mti nr; « Oirnsten des rotlfid. Wl*n IkwnSi 6r: Err.tanfführttBg: Hcas Fronuntioid. �hada-ytoaiw r, uhr: Ans gOitteften Horn �b tsr Sottßücr T« Tel.; Morrilnelatz TäizÜ 7v nna üonntas � i:achm. 3 LUir: ■ Eiitc-ssngcr 9 eh sm. Mitgl. der "" Iner StnfT. Itiiaea-lsuirt iku.�eu Ap9llo>Th«atep Frledrlchstr. 218. 717 Ailabendiicta V« SenntoK« 3',«. i /s HüSirsr-rsIÜIkiisZ Variotö-Prcgramni! Virmtargarten. »igttsh 7h Uhr frö'iycrstßlliinB Watifh�jn eeslnttet. Firlinia- ILichi spiele Mfilerstracsn 12e Bis einschl. Donnerstag LlJj&WiEf m San F.'ineisfo g Akte ans dem Tagebuch des berühnitenDeiekUtra Nie Carter Ferner; fMse Wer Krim 1 na! r om nn In 4 Akte« mit loonüre Kolmberg «»« 5*®* [ Oesamlnrelte 15000.Mk. Heutige i»vompfpaare | siehe Anschlarsauten 1 Vorher, ausserdem, ein Rleeea- Va/lctd. Progr, Anlang 7�0 Uhr. Palät'si:?!® Cosplets Lieder end äesaastsriele Theaterstücke Preisliste 274 verlangen. RlcD.Ußlsski. Leipzig, Köulnstr. 22. Furaruf 2309. 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Die Finna Hat bekanntgegeben, daß alle Streikende, die bis heute nachmittag 8 U'hc di« Arbeit nicht ausgenommen haben, entlassen sind. Zur Lohnbewegung in den Grob- und Dampfwäschereien. All« bürgerlichen Zeitungen, voran die»B. Z.', bringen tSgl'.ch längere Berichte über den Lohnkamps der Arbeiterinnen itiid Arbeiter der Tampfwöschcreien, die zum größten Teile den Datsachen nicht enbsprechen. Wie es doch nun einmal der Fall ist, ist die Entlohnung der Arbeiterinnen so gering, daß selbst W ä j ch c r eib e s i tz e r zugegeben haben, und das soll hier mit ihren eigenem Worten wiedergegeben werben, daß die Frauen damit unmöglich auskommen konnten Und gezwungen waren, abends.auf den Strich" zu gehen. Dies« Beröfsentlichunz verletzt sogar das öffentliche Feingefühl in hohem Maße, aber e» ist so ausgesprochen worden. Bei einer solchen Denkar: ist es auch kein Wunder, wenn Unter- »ehmer wie der Besitzer der Dampfwäscherei und Maschinen» gätterei in der Chausseestraße 8, Herr Hans Höchster, seinen «gestellten bei Straf« der Entlassung verbietet, einer gewerk. schaftlichen Organisation anzugehören. Es ist so oft«ine Erhöhung der Wäschetzreise eingetreten, baß sich daS Publikum wohl in dem Glauben befindet, die Löhne wären gleichfalls dementsprechend erhöht worden. Ater weit gefehlt, sie standen noch weit unter dem, waS selbst van RozierungS- seit« a!S Existenzminimalsatz für einen Menschen festgesetzt ist. Wenn die Arbeiterinnen und Arbeiter als letztes, verzweifeltes Mittel, zum Sroik gegriffen haben, so darf dies die Oesfentlich- keit nicht wundern. D i e Streikenden sind aber auch fest«ntschl offen, an ihren Forderungen unter allen Umständen festzuhalten, zumal die Lohnsätze durch Schiedsspruch vom SchlichtnngSausschuß festgelegt worden sind. Donnerstag abenid fand in den Armiuisälen ein« Versamm- fctng sämtlichor Vertrauensleute statt, in der folgeuie Resolution «im stimm ig ang¬mncn wurde:.Die in den Arminsälen vcr- sammelten streikenden Wäschereiarbciter und-Arbeiterinnen geloben einmütig, von ihren berechtigten, vom SchlichtungiauSschuß zugestandenen 60kl Prozent Lohnerhöhungen festzuhalten, zumal da die Wäscherei besitzer sehr wohl in der Lage sind, dieselben zu M Willi gen. Die Arbeiterinnen sind fest entschlossen, die Arbeit nicht eher wieder auMnehmen, bis ihre Forderungen restlos durck'iesetzt sind. Der Kampf verspricht um so mehr erfolgreich zn werden, da pch sämtlich« Berliner Wäscheiutischer dem Streik angeschlossen und somit gkeichsallz einmütig ihrer Solidarität Ausdruck gegeben haben. Versammlung der ZuschneKer ln der Herren- und Knabenlonsektwn. Die Leitsätze für di« kommenden Tavifverbandkunglnr wurden kn einer gn! besuchten Versammlung der Zuschneider und Zu» schnei dsrinnen der Herren, und Knabenkonfektion am Montag be. iprochen. Die vorgebrachten Wünsche und Anträge sollen müg- lichst bei den Verhandlungen berücksichtigt werden. Unbedingter Schutz für Vertrauensleute und Betviebsrät« wurde wieoerholt gefordert. Di« Höh« der einzureichenden Lohnforderungen wurde nicht seslzelegt, weil Bei den jetzigen rapiden Preissteigerungen die Vechäit.riijs« zur Zeit dy: Berhanistungen ausschiagzebend sein müssen. Der Branchenleider Fischer teilte des weiteren mit, daß die Verhandlungen in der �Knabenkmrfektion abgebrochen sind und der GchliehtungkauSsthuH«lgsrnfen worden ist. GkhaltsbeVegung der VsrsicheruNgsaugestelltsn. Di« auf Beschluß der Telegierienversammlung vom 11. er. am Sannabend vormittag 16 Uhr in allen Betrieben abzuhaltenden Betriebsversammlungen, in welchen zu dem ablehnenden Bescheide der Arbeitgeber über den Beginn der Tarifverhandlungen Stellung genommen werden sollte, haben stattgefunden. Ucber die Abhaltung der Betriebsversammlung der Viktoria berichteten wir schon Sonntag. In samtlichen Betrieben ist fast einstimmig der Z. D. A. erneut mit den alleinigen Tarifverhand- l u n g e n beauftragt. Bezeichnend für din Haltung der Arbeitgeber ist eS, daß sie die Abhaltung der Betriebsversammlungen mit allen möglichen Mitteln zu verhindern suchten. Den Kollegen in den Angestellten- ausschüssen ist mit Entlassung. Anzeige wegen Hausfrieden»- bruchs usw. gedroht worden. Man siebt, die Unternehmer lassen nichts unversucht, die Tarifverhandlung zu verschleppen, indem sie sich hierzu der gemeinsten Mittel bedienen. Bezüglich der irreführenden Rotiz in der.Volkszeitung' ist zu bemerken, daß«ine ganz kleine Minderheit der Viktoriaan�cstellten{ca. 150 Angestellte) im Gewerkschaftsbund vereinigt ist. Jene haben die dort zitierte Resolution gefaßt: Tie 5— ROOO auf dem Tempelhoser Feld versammelten Viktoria- Angestellten sein schließlich Einnehmer) haben den Z. D A. mit dem Tarifabschlnß betraut. Das dürfte also genügen! Sireik der FMcilleikerknnen bei der Firma Meyer. Nach den geshigen Verhandlungen mit den sechs Tochter- gesellschaften der Firma Meyer übor ein Tarifabkmnmen für die Filialleiterinnen, die zu keinem befriedigenden Resultat geführt haben, haben diese abendt m einer Versammlung in den Sophien. sälen den Streik beschlossen. Wir bitten da» arbeitende Publikum, Solidarität zu üben und bei den Filialen dieser Firma nicht zu kaufen. Zentralvorband der Angestellte«. Versammlung der Berliner Musiker. Am Montag wurde in einer gut besuchten Versannnkung be- schlössen, daß ob 1. Januar der OrtSzuschlag um LS Pfg. erhöht ivevdcn soll. Der Beitrag beträgt dann also 1,56 Mark. Weiter wurde beschlossen, daß der ArbeitSnachweiS-Vorstehe? berechtigt ist, Doppelb« schüft igte aufzufordern, für«einen Tag in jeder Woche ein geeignetes erwerbsloses Mitglied als Vertretiuig zur gleichen Gage anzunehmen. Streikenden ist in gleickem bzw. erweitertem Maße entgegenzukommen. Der Tarifvertrag mit den Levliner Ka s ftghau£-Söe sitze in ist gekürdigt. In einer Versammlung der anllißNch he» Metallarbeiter. strcikS noch auSzrfperrlen Transportarbeiter am Montag wurde mitgeteilt, daß anläßlich der W«ihnachtSfei«rtage den Aus- gesperrten«ine Extraunterstützung ausgezahlt wird. Die Gelder wurden durch Sammlungen aufgebracht. Mit Einverständnis der Ledigen wurde beschlossen, daß dies« 6 M. peniger al» ver- heiratete erhalten sollen. In der A. E.G, Hennigsdorf werden die Obleute nicht eingestellt, weil nach Aussage des Direktors die Belegschaft schon so radikal genug sei. Aus der Versammlung wurde angeregt, daß einzeln gegen die verschiedenen Firmen der Klageweg beschritten werden soll. Der Verband setzt sich außer- dem mit den Firmen, von denen noch Arbeiter ausgesperrt sind, in Verbindung, um ihre Einstellung durchzusetzen. Metallarbeiterverband. BertrauenSmännerkonfevenz der Ma. schmenschlosser findet am Donnerstag, den 18. d. Mlö., abends 7 Ahr, im Rofenthaler Hof, statt. Die Branchenleitung Musikinstrumentenarbeiter. Mittwoch, abends 5 Uhr, findet im.Reichenbcrger Hof", Reichenberger Straße 147, eine Ver- faiumlung der Vertrauensleute und Betriebsausschüsse statt. Auf der Tagesordnung steht: Di« Verhandlungen mit den Unter- nehmern. SiemenSkonzern. Die a»Sgesperrt«n Kollegen werden er- sucht, zu der Versammlung am Dienstag vormittag, Kolberger Straße, ihr Karten, Bück«er und Zettel mitzubringen. Bezirksverband Bsrlin-BraNöe?.burst U. S. P. D. Die ÄeÄattdHs»nenMerstMmT'.m-g findet am Somitttoch, den 21. Dezember, vomnÄv'gs HiO Uhr, im Lofott Bötzoro« örauevei, Prensdsuer Allee 242/246, statt.' Tagesordnung: 1. Vortrag Wer den Parle itug. 2. Wcchl emeS Schrieb, fiihrers. Zu'dieser GsneMversamenIttNig bahaAen die Delsgiero tenfarten, herauAgegsden für Sonntag, den 14. Dez-ÄWer. German iv-Säl«, MUlig'keit. Gaitkavten Hierzu tvelldon nichh ausgegeben. I. A.: Weise. Achtung! Arbeiterräke! Achtung! Am Donnerstag, nachmittas 6 IHr. sinldot»n den An!« d-rvaS-Festsiiim, Andreasstraße 21, ein« WvllveTWttmIlmg der Art�ilerräte statt. Tage So rd n utt-gt Die ZWunft der Astbeiterräte.> Die äußerst wichtige TagesordttUW erfordert ldiaS dM zMrge Erscheinen sämt>licl)er Arbeiterräte. Der Voll�uigsrat der Arbeiter räte roß-V erlitt?. N. Müller. I. Hei nein. ArbekterrSte der ll. S. P. D.l Ant Miittwvch,'den 17. 12., albendS 6 Uhr, findet m deitz Boruiisia-Säien, Ackerstraße 6, eine Fraltionssitzunig säntb, licher Arbeiterräte der U. S. P. D. statt. In Anibetrackst der wichtigen Ta�gesordnunig ist Pfliclit aller Arbeiterräte, pünktlich zu erscheinen. Der F raMivn svorstand I. A.: Otto Koch. Kommunale ArbeiterrLke der II. S. P. D.! Die haute nachmittag«ngefechte Sitzung IdeS FraLtivtt?« Vorstandes'der kommunalen Acbeiterräts siudet nichß haut«, sondern Freitag', den lö. Degemlber, nachs mittags 4)4 Uhr im seiden Lokal statt.- Der FtttflionAvorstaich gez. BahlS. r Ein Elternmörder. DaS furchtbare Verbrechen in Gransee hat jetzt durch doi Geständnis des unter dem Verdacht der Täterschaft f«ftgcnom>« menen 17 Jahre alten SohneS Erich des ermordeten Abdeckerei« besitzerS Koller sein« Ausklärung gefunden. Die Berliner Krimb» nalbeamten, die an Ort und Stelle die Ermittelungen zur Auf>» klärung der schweren Bluttat anstellten, waren im Lauf« bell Untersuchung zu der Ueberzeugung gekommen, daß es sich unk ein von langer Hand vorbereitetes Komplott handelt, in desseT Händen der Mörder, der Sohn de« Abdeckereibesitzer» Koller, mrv «in willenlose» Werkzeug war. Anstifter zu dem dvefacheitz grauenvollen Mord waren die Braut des jugendlichen Mörders die Arbeiterin Johanna Helgert, deren Bruder Hermann unti deren Mutter. Alle drei wurden gestern nachmittag in Rauschen« dorf, wo sie wohnten, verhaftet. Auf deren Grundstück wurderf auck» noch allerhand Sachen gefunden, die aus dem Kvllerscheq Hause nach Ausführung des FamitienmordeS- unter Berhilfe dev Verhafteten geraubt worden sind. Nachdem der junge Kollei! bisher immer noch geleugnet hatte, da» Verbrechen verübt zU! haben, gestand er gestern nachmittag endlich den beiden Kriminal, Wachtmeistern in emem Kreuzverhör, bei dem si«� ihm daS Er« w Jimmie higgins. Nomon von Uptoa Sinclair.' Au» dem Manuskript übertrogen von Hermynia Zur Mllhl«n. Achtzehntes Kapitel Jiminte HiggtttS springt in? Wasser I. Als Jimmi« c.itteS Abend? zu Hen Meißner? heiw- kehrte, erwcvrtete ihn dort ein« höcksst erfreuliche Nachricht: Geilofs« Sdankewitz war in Lcesville. Der Mcmn, welcher Hen Zigo-rrettladen gekauft hafte, säumte, seine Schuld zu begleichett, und Stonkewitz hatte drei Tage Urlaub erhalben, Um die Angelegencheit in Ordnung zu bringen.„Ersieht famos aus," bemerkte Mnß'.rer, und nach Vem Abendbrot eifte Ii um?! e in den Tähaklcfcen. Noch nie hatte Jimmie ebnen Montschett berMt ver- ändert gesechen; er vermochi* steinen alten Fremiid kaum zu eicktennm Die Nunzeln, die Sivnkewitz ältlich gemacht haften, waren verschwunden, seine Schultern waren nicht «n ehr gebeugit. er schien schier gewachsen zu sein: mit ge- bräimten. frischen Wangen deuchte er ein neuer Mensch. Ii minie umd er baftan in frühe ittn Tagicm biRr>ei>?en zuiii Scherz miteinwirdor gerungen, wie dies junge Männer geriw tun: si« Hoisten einvstder hie Hände zusammen ge- preßt, tim zu.selben, war es am längsten aushalüe. Auch jetzt versuchten sie dies, doch brüllte Jimmie nach dem erstsn Druck auf. „Was gkaubim Sie." rief Diankewrtz,„ich habe ßwmizig Pfund zugenommon— zwanzig Pfund! Alberten muß mün wie der Teufel, aber mian wird ordentlich ver- pflegt. Nirgends sonst bekonunt man so anständiges Futl'er.'' „Si« find zufri-eden?" fvagte Jimmie verblüfft. „Umd ob ich frieden bin! JÄ lerne unzählige Dinge. die ich früher nicht gewußt habe. Dieser Krieg ist mir ganz recht." „Gie glauben, dcß der Krieg yerechtferligt ist?" „Freilich glmid? ich es." Genosse Stankewitz schlug erregt mit der Faust v'uf den Ladentisch.„Wir müssen sivgen. verstehen Sie? Müssem die Junker schlagen. � Tie? häÄe ich auch ohne pu di>cu?u einp-esehen—, es ist mir klar gewvlhen. als ich sich, was sie Rußland ongatatt hobsn." „Aber die Revoliiiion..." „Die Revolution kann wart«» noch ein bis zwei Jtchr« wvrdsn. WaS nützt uns eine Revolution, wvnn dl« JunSer siegen? Nein, mein Lieber, erst müssen die Trut- schen an? R>uttiättiett, Rußland umd Polen vertrieben wer- den. In der amerikanischen Arnims gibt es eine Menge n im äu scher und polnischer Soziolist'en: der Kviifer wird sich nicht freuen, wenn er ihnen in Frankreich begegnet. darauf kömien Sie weftrnl" D�wrt warb Jimmie ein« neue Dost? Patriotismus eitt'geflößt, und ein« recht beträchtliche, demn Stankewitz war Feuer lind Flamm« für seine neue Ueberzeugung und ebenso propaga ndabeflissen, wie au der Zeit, da er sich noch einen JnternationailistVN genannt hafte. Er gestattet« keime obweichMrÄe Meünmg, ergrimmt« bei der bloßen Er- wähnung fm'er„formeshchesiemm" Mitglieder der Orts- griippc, die noch immer gegen den Krieg waren.„Eut- wtzdcir sie sind Idioten, ober sie sind Teutschel" Umd Ge> nosse Stankewitz war ebenso benett. die Deutschen in Lees- Ville wie in Frankreich zu bekriegen. Er wurde während der Debatte dermaßen aufgeregt, daß er völlig Zigarren und Zigarei-ten vergaß, der-em«r sich im Vorlauf von zwei Tagen eiftMügien mußte. Für Jimmi« war'diese Umwanblung etwa? äußerst Verblüffendes— nicht bloß die äußerliche, bi« Um i form und die Muskeln des rumänischen Jubon, sondern auch seine Stellung zrwn Kri.age, seine Loyatftät dem Präsideuten gegenüber, der Amerikas Ehrenwort ver- pfändete und schwor, dm unterdrücklon. geknechtetem Völkern Europa? die Freiheit und eine friedliche Zukunft zu sichern. >' II. Jlmmte ließ sich von Frau Meißner«inen Vogen Brief Papier, Tinte und eine furchtbar kratzonbe Feder geben und schrieb mit großer Muhe und vielen ortho- graphischen Fehleun an di« Genossin Evelyn Gerrity, um sie scinor Teilnahme und unabänderlichen Freundschaft zu versichern. Er tciA« ihr jtzdach nicht mit, haß seine An- sichten über den Krieg schwankend geworden waren, außer- dem hörten sie gleich zu schwanken auf, wenn er an Jack Gerrity buchte, gescsseÄ, im einer Ei'uiielzelle: damn ver- ilongbe es ihn sofort wieder nech dor sozialen Revolution. k'ft? er den Brief in einm Brioffaftcn geworfen hatte, l kaufte er eine Zeitung, um zu erfahren, was in Frank- � reich geschehe, lind rbenmals führt« ihn das KriegSsieber In Versuchung. Durch volzweiseÄen, wahnsinnigen Kampf war es den Eualänderu getungon. den dovtfchen Ansturm »etliche Tag«(mszuihalten. Doch war Hilf« vom Nöten— ! sofortig« Hilse, wenn die Zioilsschlon gerottet werden sollte. Ueber den O-ean drang der Schrei— Amerika muß Hilf» schichen. Wafsem, Munmion, Nahrung, vor altmi aber Sol« baten. Jimmies Mut goriet in? Wallen: es trieb ihn deg Ruf zu bsantwortm, diesen verzweiseldon Kämpfern zur Hilfe zu eilen, diesen in Erblöchern kauernden, seit eiirer Mochte Tag und Nvck�it un»imterbrockM kämpsonbon Men« schien. Könnt« m:r Jimmie sofort zu ihnen gelangen!! Wäre mir nicht das Eineperziemm von Nötm, die Unter« worftmg unter einen militärischen Tyrannenl Gäbe eS bloß nicht Kriegsgewinnler, korrupte Politiker— lügnerische, räuberische Zeitungen und ander« Feinde dtzr Demo« kratie im eigenen Laube I Jitmnie wanbte seine Schritte heimwärts, da blieb stein Auge auf einem Auschlag an der Mauer des Post« gebäudes haften— kühn« schwarze Buchstaben schrien ihitt zu:„De i n Land bedarf Deiner I" Jimmi« glaubte. eS handle sich um die Fveihe>itsv'nleihe: er war bereits des öfteren aufgiofordevt wo> den, sich von seinen Ersparnissen zu trennen, doch war dies selbstverständlich stets erfolglos geblieben. � Einer jähen EtngMmg foilgend, blieb er stehen und las den Anschlag.„Gekernte Arbeiter werden für Frankreich gesucht." Hievauf folgte eine längs Liste: Tischler,.Klempner, Elektriker, Hoözihacker, Packer, E-isenbahnor, Wäscher, 5löche, Kommi?— so ging es weiter, fast eine ganze Softe lang. Jimmie laugte bei„Maschi« nisten" am und suhr zusammen, bann kamen„Motorrad« fahrer" und„Motorradreparatevre". Er ballte plötzlich die Hände zu Fünsten. Eine wilde Idee dn'.ch'>uckbe ihn, kaum vmnockjte er weiter zu lesen. Weshalb sollte er nicht nach Frankreich gchen, er. Jimmie Higg>ius? Nichts fesselte ihn an Amsriha, er war frei wie der Wind, der über den Ozean segil Und er suchte Arbeit, weshalb nicht dort eine An« stellirng finden? Derart kannte er sich att allen Aberckciiern beteiligen, die großartigen Anblicke sehen, über die er soviel gelesen hatte, ohne lange exerzieren zu müssen und von einem militärischen Tmonueu schikaniert zu werben. Jimmie sah nach, was siir ein Lohn g�boton wurde: eimmdfünfzig DoMr m der Woche, außer Wohnung und Verpflegung. In»der letztem Zeile stand:„Weshalb wollt Ihr nicht für Onkel Com a-ftiaiten?" Jimmie war gegen diesen Onkel aniMnlblickftch sehr milde gestimmt und beschloß, es mir ihm als Arbeitgeber?u versuchen. � War denn dies schließlich nicht stviS ZiÄ jedas Sozialisten— Angestelltsr der Weinein. chaft, Timer des Staates, wrswft eines privaten Au?« beuters zu sein?,.(Fvrtsedmi.» tokÄL p&nTj Kr W�rigen CrmUktufigm botfiielten und ihn auch �uf seine Widersprüche hinwiesen, endlich ein, die Tat verübt zu kaben. Nach seinem eigenen Geständnis ist die Tat mit de i spiel- Jbf«! Roheit ausgeführt worden. Der Sohn dogab sich, gedräng! �hsu seiner Braut, seinem zukürfiinen Senvaxer uvJ) seiner zu- JöufiiO«« Schtvicgermutter, endlich für Geld zu sorgen und aus- gerüstet mit einem Revolver, den dies« ihm zu dem Zwecke zu- steckt hatten, auf das Grundstück seines VaterS, wo er zunächst n einem Zimmer sein« Tchwrster amraf. Cr feuerte sofort auf pe und traf sie in die Tchulter. Alz sie sich wieder aufraffte und bünderingend rief:»mein lieber Erich, mein lieber Erich" gab er«inen zweiten Schuh auf sie ab, der ihr da» Herz durchbohrte. tzp dem anderen Zimmer stellte er die Mutter. Auch sie erhielt Uncu Herzschuh. Auf den hinzukommenden Vater feuerte er z»r>ei Rcvolverkugeln ab, von denen die eine ihn in den Arm, die andere in den Hals traf. Der Ilnmenfch stürzte sich sodann auf Kpine Opfer, würgte sie zuerst und schnitt ihnen schliehlich auch »och die Kehlen durch. In seinem Blutrausch nahm er auch noch eure Axt und schlug den Leichen die Schädeldecke«in. T-ann schleppte«r die schrecklich zugerichteten Leichnam« tn den Keller And warf sie die Trepp« hinunter. Dann raubt« er dem Baler die Brieftasche, di« 471 Mark enthielt, Wäsche und KleidungS- stücke und schafft« alle« un:er Mithilfe der Familie Helgert nach deren Wohnung in Rauschendorf. Den Revolver versteckt««r dort in einem Holzschuppen, wo er noch oorpefunten wurde. Heut« sollen die Braut, deren Bruder und Mutier vernommen werden. Zulagen für Unsallrentner aus Antrag. Die Empfänger von Invaliden, und Witwenrente erhalten bekannlich sei einiger Zeit eine Xeuerunglzulage von 20 bezw. 10 M. monatlich. Stunmehr ist am 27. November eine Verordnung erlassen wor- den. nach der auch verletz!«, die ein« U n fallet nt« beziehen. für die Zer» vom 1. Oktober ISIS bi» LI. Dczembev 18Q0 statt bisher 8 M. ein« Zulage vom 20 M. erhalten oder besser getagt, erhalten können. Denn dies« Zulege wird im Ggensatz zu der Zulage der Invalidenrente nur auf Antrag gewährt. Vor» KuSsetzung für di« Zahlung ist ferner:») dah der verfetztü ein« Unfallienle von zwei Dritteln{00% Proz.) bde-r mehr der voll. den!« bezieht! b) Tatsachen nicht die Smmhme rechtfertigen, dah die Zulage wicht benötizt wird. Luch Berletzh:, di« mehrer« U n fal Ire nie« bezichen, von denen jede einzelne weniger al» zwei Drittel der Vollren t« deträgt, können diese Zulage beanspruchen, wenn die Hundertsätze jhrer Renten zusammen mindesten» die Zahl 60 bi ergeben. Die Not unter de« Unfallverletzten ist f:hr groh. Wir Müssen daher verurteilen, dah di« Neoierung die Zahluing einer Zutoge erst von der Stellung eine» Antrages und der Prüfung der Bedürftigkeit abhängig gemacht hat. ffikS bei den Empfän- aern der Invalidenrente al» notwmdig anerkannt worden ist, puih auch für die Unfallren'tner geUen, zumal hier wie dort die Zulage erst gewährt wird, tvenn jemand mehr ab» zwei Drittel seiner LrbeitSfähiHkeit«iwgebüht hah Dl» tkohlenstrllr Groß-Bcrliu teilt mst, daß von heute ad dt» auf weitere» neben den bereit» freigegebenen Lbscknitten der Kohlenbirlien mtch die Abschnitte ö— S der neuen Sonder- karte— Ausgab« 1910/20 die Abschnitt« 13— 14 der neuen Kokikarte— Ausgabe 1919— beliefert werden dürfen. Vom gleichen Toge ah ist die Ab-Me von Kohlea auf die Abschnitte 1—6 der alten Kochkar-en, 1—6 und S— 1,0 der alten Ösenkarten, 1— 10 der alten SotUterkatien, 1— 6 der alten KokSkarum unzulässig. Winterbeihilfeu für kriegShinterdliebcne Witwen, Vollwaise» und Eltern, die bereits Renie bezichen(vorläufig ausgenommen uneheliche Kinder), können beantragt werden Poststr. S, IV � zwischen S und 1 Uhr beim MagistratSkommissar für Krieg»- j hinler blieb? nen-Fürforge, wenn das Gesamteinkommen ein schließ- [ich aller Renten der Wimen oder der G'lern 3500 M. nicht übcrsteig!. Für jedes Kind unier 14 Jahren werden dem Jahres- verdienst 500 M. hinzugerechnet, unter bO Jahren ohne Kinder erhalten die Beihilfen nur, wenn si« dauernd erwerbsunfähig � oder erwerbsbeschränkt sind. Der Höchstbetrag der Wüwcnbeihilfe t ist 20 M für die Witwe., und 20 M. für jedes Kind unter| 14 Jahren, zusammen aber höchsten» 100 M. für Familie und> Monat. Die Winterbeihilfe wirb setzt für 3 Monate rückwirkend| vom l. Oktober ab ausgezahlt. Die Abfertigung soll nach den � Anfangsbuchstaben brS sttamenS der sich meldenden Hinter- � bliebenen vom 27. November bis 10. Januar nächsten Jahre» werktäglich erfolgen. «ücheenuSstrklnng. yrei, s-zlalisiische Jngend Groh-BcrNn. Geöffnet lägt. 4—7 Uhr, bis zum 22. Dezember, im Jugendheim, All« Jakobstrah« 136, v. I. Reichbaltiige Ausivahl an soxiatistTsäer Kteratur, inSeesoridei« Jugendkchriften und UmrerhaltunzS- literatur. Bestellungen jeder Art werden entgegengenommen. BildnngoauSschuß Temprllios. Mittwoch nachmittag 3 Uhr im Lakai veitb. Dorf- Ecke Berliner Straf«: Märchennach- mittag. Siezitator und VoriragSlünstler Enril Kühne. Kinder 25 Pf.. Erwachsene 60 Pf. Eintritt. BildungSäuSschuk, Lichtenberg Ann?eldungcn zur Ost er- Jugendweihe nimmt jeder Funktionär oder Oswald Prriger, Heinrichstrahe la, dir?kl entgegen. D.« in der Ausstellung ge- lausten Bücher find vom Sonnabend, den 20. bi? Dienstag, den 23. Dezember, abends 7— S Uhr(Sonntag von 4—7 Uhr), im Jugendheim, Dossestrahe 22, pari, abzuholen. MSrchrnuachmiltag, In 5t«ui>ölla. Di» für vi« Hiia Doddinstrahs am Ltilrwoch oorgeseycn» Mäichenoorlesung findet nicht dort, sondern in de» Si«rn-Lichlspi»lea, Hermamsttr. 40. flott. teöe??sm!!'e!ka!eIder. VeeN». B!» Montag. d»n 22. Dezember 1S19, wird an dUfenwiti fianim, dt, in den Spe!s«s-t!Kundenl>stcn der in den Bczttken der 152, 162., IM. 178., 188., 189. und 215. Arotbonimiisson geiegen--» Geschäft«(Mtalen. Verkaufsstellen)«ingelrag-n sind, pro Kops 125 Si. Käs» verteilt. etoglltz. LZ och« vmn 15. dl» 21. Dezember: Cpeisesett, Butter- Kart»(50), 20 G.amm Butler LS Pfz, ikw fuhr Kart« 0,17 Md.), 125 Gramm Haser flocken (107) zu 0,16 MK., 125 Gramm Suppen(10S) zu 0.24 Mb. 250 Geamm Maismehl(109) zu 1,4S Mir. Für werbend» Mütter Nährmittel, Ab- fchnilt 26 d»r B-zuzskvri«, für Fug endliche Nährmittel Abschnitt 47 der JugendUchenkarte, für Kinder 1— 8 Jahr« all« Karten. Borkauf vom 18. bis 20. Dezember: 150 G«mim ukroinifche» Weizenmehl(Zlaie Steglitzer Kart« 58). 125 Gramm Kunsthonig(Rol« St«glitzer Kart« 00), 1 Dose MoltztZtiakt für Kinder von 8 bi» 12 Jahren. Für Kriegs- beschädigt»(30 Pro.-.): vorn 15. bi, 24. Degember: Verleitung von: 1000 Gramm Hofersiockea zu 1.24 Md.. 1000 Gramm Wetzingrieh zu 0,93 Mi. Spandan. Di« Verausgabung der Milchkorten für Kinder für Monat Januar findet wie folgt statt: Im Stadtgebiet Brolkarttn» MtsSlSeskll» RathanS. Zimmer ISS. 157, 13?, und. zwar Azifana-Such» stauen M— R am Zitttlwoch. den 17. Dezember, E—«j am Tonnors g, den 13, A— F am Freiiaz. den 19., 13—2 am Soniw-bsnd, den SV, ch.- die etadtteil« Si-m-nosiabt und Hasslhorst im dortigen Mochstrats- burowi. uno zwar A— L am Mirdwoch. den 17., und Si— Z am �onr.-rz» Um den Funktioirärtttneu'Konferenz der U. S. P. D. Mittwoch, den 17. Da« zomber. aovnds 6 Uhr. in der Arbeilsr-Vildungsschule. Sch!»l?.str. 3)6. J. A.: M. Wengeie. M. Wurm. S. Distrikt. Heu!» abend 7 Uhr Müglt'dderverwmmlung in der Aulo de» Lpzsum». Dreisswaider Straße 24/25: V-richtorfratiung von Parieitag. 10. Distrikt. 4. Abt. Mittwoch abend 7 Uhr«»rfammlung in der HeÄertsck-n R»a."chr>ie, Woihenburger Strohe 4 a. Vortrag ll'art Geir-e.ksch asten uno Räiesystem.— Am Donnerst og in dersusest Aula öffentlich» Frauen Versammlung für den gefamte» Dhlrikt. IL. Distrikt. Mittwoch abend 7 Uhr I» der Schulaula P-wpei- all», 41/42, Atttgliederversammlung. Bericht vom Parteitag. Dole» giertenwvhl. Obcrschönrweid«. Dienstag abend 7 ff Uhr Lffentllch« Versamrn» lung in der Änla des NeaKgomnasiums. Vortrag de» Herrn Dr. D'.iib- schal von der Hu?l'.boldt-Hoch'chul». � Tegsl. Mittwoch abend 7 Uhr in der Aula Treschorvstrcßo Mit« gliederverslrir-mlung. Togesorbnrouz: 1. Bericht vom Parteitag, 2. Bor« trog: Vettiebsorgnnisnlion oder Gewerkschaft. Schmergendors. Mitglieder»» sammwng heute abend?>/ Uhr im Schütz enhauo. Thema: Die Dcutfchnationalen und wir. Lichienvorg. Heute Dienstag abend 7 Uhr Mitgliederversammlung tn der Aula der Parkaue. Vorich terstattun« vom Pacteitog. Zvlritt nur gegen Vorzeigung de» Mitgliedsbuch«». Vere!vs?a!evd?r. Deutsch:« Mustkerverband. Dienstag, den 16. Drzomhcr. vor« mittag«, 10>A Ahr, V-rsumiwiung der Trlfemble>Ve:lrcruenzI-nrte alle, Gruppen. Donne.slag, den 18. Dezember, vormittags 10fj Uhr, ver« sammiung aller in(tofös beschäftigten Mustker. Sonnabend, de» 20. Dezember, vormittag» 10)4 Uhr, Versammlung aller in Hotels und Resdourants beschästigien Musiker. Die Versammlungen finden int Musikorvereinshou», Kaiser-Wilhelm-Strabe 31. statt. Lchtung! Tiesbau. Mittwoch, den 17. Dezember, nachmittag, 2 Uhr. Drttammiung sämilicher Lb- und vertrauansloui«. Schlegel« storche 9, bei Dam». Der Einberufer. Zeniralverband der Fleischer. Versammlung der verkSuferlnneH und Sadcng-lellen heut« abend 8 Uhr,.Ziosem Haler Hos", Slosenthal«« s Straße U. ! Aw. Ztord, Spandau. Arbeits rräke, vertrauensloutel Sitzung ■ Dlensioz, den 16. Dezember, nachmittag» 4 Uhr, Zionekirchstr. 8. ! Berich ttgunx. Die Versanrnttung des Lrb«lter-Elt«rnbund»s, Otts« I grupp« Lich.endsrg, sinket am Mittwoch, den 17. Dezember, nicht statt. i Freie soz. Jugend, Erupp» SV. Diensiog, den 16. Dezember, morgens 9 Uhr, Treffpunkt zum Kirchenaustritt am Görlitz«? Vahr» l Hof(Rkttungswache). I Freie foz. Jugend, Gruppe Osten. Heut« Dienstag, den 16. De« ' zewber, abend» J48 Uhr, im Lokat von Seum», Königsderger Sttatze 2h . Gruppenabend. s Deranlwortlich für die Redaktion Alfred WIelepp, Neukölln. j V-rlogsgenossnischoft.Freiheit-.» G. m. b. H, Berlin.— Druck der > Lindendruckerel und Verlag»gefellschast m. b. H., Schisfbauerbamm 19. pi'vlsvsrt«!' dbiihwgrkayf für Herren, Hamen n. linder in grosser Auswahl BE Erich Lsisci fessie FRnRtnrte? StrcOa 102, 1. M, �eutscherMetallarbeiter-BerbstuS DeuWer Hg'.zaxbeULt-VervakS Verwaltungsstelle Berlin Bureau: Berlin S O. II, Runpestr.»6. Zernsprecher: Amt Moritzplatz Nr. 10623 und»578 Ach-vug! Varteilleger uns Lohuer. Heute(Dienstaa)» den t?, welch«(im Sonnabenb. den S7. Dezember IST.) erscheint, müssen«f.e Einsendungen hi Dvmierslag, den 18. De-emoer. r bcnb» im Bäte(«in, da(onft di»«»fnaZm, tn Frage«esteiit ist. Die vrtsvm-waliunn. VerwalkuvASslelle LerA« N. 54. eiklenlrche 83-85. BefchöttlzeU von» bi« 4 Ulir. ,« Telephon! Bint Norden 185. 128», I0S7,»714. Achtung! Achtung! W-ttglieder der mittleren Ortsverwnltnng! EemeisschasNiche Sitzung > der mittleren Ortsveiwaltung und de» Vorstandes am Mittwoch, den 17. Dezember 191!*, nbeudS 7 Uhr, im Sihungösaal. Linicustrahe 83-8S. Eingeladen Na) ferner hiermit die Obleute der Betr ebe, in denen für die Wttglieder o«r Freien Gewerkschaften verschiedene L sten aufgestellt sind, ttiSbesondere vi« Obleute der Fiemen: Slmm, A. E. G.. Borjig, Ma chllleusabril vberschölieweide. Kie. für die Aufstellung du Ll,ien verantwortlichen tiollegen bitten wir mitzubringen. Die OrtSverwaltung. K. P. D. Leffeukliche Ver'eulWklng Mittwoch, den 17. D�iember. abuntS»'?Uhr, Tchnlnu!a. Greifswalbrr Lltrai»« St 2.T». Thema: WaS wollei' die Koiumiinifteu? Tisku sion. Tie �czndSleitong. «»eaaNare mil Zackmr, nur da sanw Marke«. Koene.kV?• Jubrand.lraiiz. Kokouu>«((>« Tat« Ubf-r« mil ZauKer. Poetwcic. Mn- l-er» dsierre.cn SHifiweina. Ratic-, Rot- u. ItorciOAOX- woina ofieriert za billig»!«» Tagesorciscn Welnerrar'.rjandtuc Bcrnhsird üraiucF. Berlin SW&6, Pricdricüür.ecst. Amt Zennum 840. rniale: Invalldenstr. III, Rehe Chaiit!")»4tr»lt«. macht. Uftchste Ani:a;kf?j>rcifce f. PiandschLine, BrKManten. Oolde«Ren»t2jide. Teo�iGhe. BOcber usw. Wölfl. Frlfdricbslr. 4l lü. ttfit Deiit�hsr TmoMEller-VcrM Bezirksverwaltuna QroB-Berlin Den Mitelledern tnr Ntebrlctit, dal tnier Kollege, | d«r Industriearbeiter ErnsS K5h!er am 14 d. Mt«. im Alur von SO Jahrta rerttortta Ut Ehre seinem Andenken I Dl« Beerdigung findet am Mlttvocb, den 17. 4 Mt». nschmlttsg« 3 Uhr, von dar Lelchenhall« des Bnrtlio'o- mtuskirchhofes, Weltense«, Pnlkenberger Strot«, statt k>is Bezirksverwsltunar. „a Am 13. Deren, der 1919. mittags 12 Uhr, versoh.ed Im Alter von 62 Jahren nach kurrem. schwerem Leiden me.o InniggelieMer Mann, unser treusorgender, guter Vater, der Drechsler Qustav Kllem.| Um still« Teilnahme bittet Im Num«n der Hinter- blieberen Thern e Klient, geb. Rabold. Lichtenberg, rrtnklurtcr Alle 210. Die EinSscheninc findet sro Donnerstag, den 18 Ii, 1 naelim. S Uhr, tm Krematorlnm OenehtstraSe statt Gleichstrom:: DrcUstrom kauft iWÄRtzM« Lb'MttZg Berlin W ,. Llnktlr. 10. TeUt Lfltxosr 3705 und 8518. Sealhfiet lefnüstbc tet-SsthüaiJ j � teiaiietanre» .„..m.f 4i, n.. tt.tr.«a.rfin W Kl Dtnl.., Nr*5. ftK/AS' m- Sarmaltungsstell« Berlin IL S4, Linlenftratz« 83/85. G.'fchäitezeit b. boem, 9 Übe bis nachm. 4 Uhr. Telephon:«mt Norden 185, 1280, 1387, 9714. TouucrStag,»c« J8. Tezembur 1919, abend» 7 Übt: Kremchen-Aerlammlttüfl flillicha Cüsiich wi öaKKri�r« Gr»ß-?8«M in>Vi»kerS Feftsälen. Webe-str.tze 17. TnnaSardnuitq: 1. SteUaugnahm« zu de« rtffaieitze« w unserer vetutdr«. 2. rr»!rr|ston. Dl,«rtch.lnen aller nadeaen III»riit-end edardsrl Ich. f ftieKtr. Kronen sämtl. Intt�liaMonsm. k«ufi l Üsrteit Biumens r. 90. Tc�-ion Königs ladt 2018 ~Eiaktr, Anlag, werden eeH v. schnell ausgei| Ulir kaufen laufaod sJmtLche rohen Pelle und zahlnn(Ur gute Knnrn S Mark pro Stuck, evtl. auch noch mehr. Pitsc, ratfch tt Co. WnllstrnSe 2U2f. Oha«»liUglled«buch lein ftutrits. — e c Sie Crieoertonuuuo. Verband der Buch- und Steindruckerei-Hilfsarbeiter und -Arbeiterinnen Deutschlands.— Ortsverwalrunff Beriin. M tttuoch. 17, Tezember 1919, ab ud» 5 Uhr. ZtttWeOechyek-VnsllmmlW la•««, kn-.Ckk Belle»£•«•*,«tt« Sakobsttah« ISS. Ta«e«»r»nuag: Die Teuermlnszuisgen für Berlin. Aul jeder vttchdnutcral nurfi«lue ee.ltrtun« erscheinen. Dkr Vr'snorSglld:?. A.: Otto Gloth. i. Schaeil-ufijohrer. neo«. aou'i« Schmlrgedemtn. siatur- ««hl. kanit hdohsrzeplend feden Poston Kenseti« I. Mo abit, Rostocker StraO« 23, k« Witutocker StmBe. pik« Splralboljrer, Ra'baMe«, Pellen, Katnrsiahl, Sciimltg.!- lelucn andPrlser kouil'.den Posten lndn«trf».3e4«rl bin.-| Licht. nbsrg(Ifirineuirkfi* 12 i 1 Ortsverein II. S. P. Neukölln. Mittwoeti, den 17. Dr.!br. abcndS 7 Uhr NiWeöer-verstlmvilmg im prosten Saal bei tt-ieu«, Hasenherd». Z!n«e»nrdiiune: 1.«terttbirrtlaunng»am-aete-tae.— v. v'lschet? e? vittglleddiiuch legitlml«»».-- Sr,chewc« alle» Vit. cht. j ■übel liefert gegen bar and auf TellzaHlung tu mäßige« Preisen. Bfirsdrllchd WtiiiuipariEb� Woht'Jtlmmer ScbJsfz mine-r SpoiaesiaiRtcr nerr«a2imn;er in groler Auswahl irnfm Me! fLMs KB&sii ieissrl Lothrlnner Str. 67. Sonnt««. Jen 21 De emOtr.> bis M.'nr«hends nABMi. f Metalle bedeutende Preiset* iiSbung 1 Platin! 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Mu., a«? dem Weife der Kasferanff Äf'ce isiurae Brief Usch« ml: Ober in<) Mk Inhclt nnd wert- v&lie Pan tre vw!«»fon!)fr ' ehrf che Piader wird ffebeteu, s iWfe zr-zeu houo buüanuug l Abzugebe» i AI en Preondun und ve> Kannten d. trau ri ff eNach- richt.daS uns. liebe Mutter, QroSmaitcr.Schwie-| ffcrmuiter und Tante S*. KafCÜne Lelunann,| geb Komp, am 12. Dez. im I >3.Lfcbenv'ahre«an!tent- j scJ�a'on'st. Die Deerdi- Kung findet am 16. De«, 1 nachm. 3 Uhr, auf dem St. | i-iartholomäus- Friedhof m Weißense«, Pelkcn-| br.rffcr Straße statt Hiix« Lehmann..4 na Schcuerbraodt 08i L*!3bmi, j Otto Ledmann und Frau| »&h?t KnVclfa Indern. Danksagung. FQrdle hereUche Teil- fei(| nähme bei derßestattung\ unseres lieben, guten| Bruders Josef sagen wir allen Trauer- I S isten nuseren mnlffsren lank, insbesondere den Mitgliedern des Ortsvereins Berlin des Verbandes für Volks ticsnnd- helt und dr« Mitgliedern der U. S. P. Ebenso för| die Kraaespstndeii. Auch in issen wir unseren j innigsten Dank aus-| sprechen för die tiefempfundenen Worte des j Herrn Dup« nt von der Prelreüfflösea Gemeinde und den Herrn Haupt- mau von dem Verband vür Volksges.mdhcit und auch de« Herren Glllen ii nd Plage von der U S. P-' fßr die trostreichen! Worte an dem Sarge, unseres«nvergeOllchca 1 Bruders. äetGifWittarTtSsM L liitrftt, L 342. Bedd Am 13. Dezember ver- i starb unsere langjährige ! Genossin AnnaPriUmann, Tilsiter Straße 78. Ehre Ihrem Andenken! Die Beerdigung find»! am Mittwoch, den 17. Den�nacm.iVtUhr. auf dem Friedhof Weißen- secr Weg statt Um rega BetelMgnng ; ersucht Der Voretand. { t. listrilt, 1 iltsitefsT. Stzkt KS.{ Nachruf!> Den Mitgliedern cm, I Nachricht, daß unser Qe- | nosse, der Lagerhalter> RsriMBD Mkeck, Mirbachs traße 13« [ verstorben ist Die Beerdigung hat am Montag, den ifi. Dez., adi! | dem Friedhof In Ahrensfelde stattjefund�n. Wir werden sein A«- | denken In Ehren haüeat; 1 Der V oratsnd. 1 Nachruf. Am 12. De-rcmbcr ver- 1 starb nach knrzem Krankenlager unser alter Parteifreund Frsnz Zkiam 65 r, seinem An«nke, 1 j Dio Gnconacn des 72«. BosJrtc«� 15. Bialriki. KilSifisusilicMe schlauer kttr lillitd er &4>itferio2i|(ruutUuU.iJii. IBserata !itr den dartuflolpcndcii Tag nk-'.'ivsn»päccstenybla 4 Uhr. bis 2 Li« r nacht«, hol der Luedttkiii fteWlibawer* i9 auuieaebaa teia