«Mlprek IS P'ennlg ♦ 2. Jahrgang Vonn-rstag, Jen IS. vezember im ftr. 614 /Ä 335< Morgen-�usga� Dit»Fseiheit� erscheint moroens und nachmittags, an 5onn- und Keittagen nur niorgens Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Hau» für Groß»Berlin 4.— DU bei direktem pastbezuq monatl. 4.65 bei Zusielluna unter 5tttifband für Deutschland Lso rnv für» Ausland 7.50 IM., per Brief iZ.50 m. «edaktion und(Expedition:«erlin NW.«. Schiffbauerdamm 19:14 Fernsprecher: Amt SZorden 2895 und%896. Inserate kosten die achtgefpalt. Nonpareillezeile oder deren Raum l,20 Dlk� lvortanzeigen da» fettqedructte Wort 50 Pf* fedes weitere Wort 25 pf.' Ceuerungszuschkag 70 Pro}« Bei ramilien» u. versainmlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den daraus« solgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittag» bei der Expedition aufgegeben fein. Jnseraten-AbteÜung: Berlin NW. 9, Schiffbanerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 979« SerHner■Orgim. M* Vnatyänöiffm Sojialömßfmtie&eutftf)tani>s Sie Entente und Oesterreich. Lelrachlunzen über den Parteitag. Von Georg Ledebour. Da ich durch Krankheit behindert bin, das ziUffesagst Neferat über den Parteitag zu geben, will ich, wenn auch in knappen Worten, mich schriftlich über die wichtigeren Er- yobmsse des Parteitages aussprechen. Wir hatten auf dem Parteitage zwei Hauptaufgaben zu ers»sen: Uns ein Aktionsprogramm zu geben, das in klarer Weise die Taktik der Partei soweit festlegt, daß wir damit in geschlossener Front den Gegnern gegen- übertreten können. Tann aber hatten wir die entscheiden- den Schritte zu tun, um in Verbindung mit den revolutio- nänein Sozialisten der anderen Länder eine aktions- sah ige Internationale ins Löben z-u rufen, die den' proletarischen Emanzipationskampf der einzelnen Länder zu stützen, zu ergänzen und schließlich zur Voll- pndung zu bringen hat. Die erstere Aufgabe wurde befriedigend gelöst. Mit dem völlig klaren Bekenntnis zum Ausbau des Rätespstems, das das Werkzeu-g zu bilden hat für die völlige Durch- führung des Sozialisnms, oerbindet der Parteitagsbeschluß den Hinweis darauf, daß in der Uebergangszeit alle politischen Kampfmittel, auch die parlamentarischen, für unsere Sache auszunutzen sind. Das ist eine klare Absage an den antiporlament arischen Spuk, mit dem einige Parteigenosien in unüberlegter Auswärmung längst vbgetaner anarchststelnder Gedankengänge uns eine Zeit- lang behelligt hoben. In ebenso ersreuticher Weise wurde scharf betont, daß die Gewerkschaftsbewegung, in immer revolu- Itionärerer Ausgestaltung, als gleichberechtigter Faktor neben der Partei- rrnd der Nätebcwegung von uns aus- genutzt weiden muß. Daß damit keine Zugeständnisse an den„parlanientarstchren Kretinismus" oder einen ,,Ge- tverkschaftsbureaukratisnius" gemacht wurden, dafür bürgt die ausdrllchliche Betonung, daß Massenaktionen das vor- nehmste und entscheidenste Kampfmittel der Partei sind; dafür bürgt aber vor allem die Tatsache, daß unsere Partei ihren revolutionären Charakter immer wieder durch die Tat bewiesen hat. Die erfreulicl?« Wirkung dieser einheitlichen Zusam- lmonfassung der Partei zum Kampf für den Sozialismns in Deutschland selbst, wird nun aber leider stark becin- irächtigt durch die ausgedehnten Verhandlungen über die Stellungnahm« zur Internationale, die sich meist obendrein in Kommissionsbesprechungen hinter verschlösse- neu Türen abspielten. Was ist die Aufgabe, die den revolutionären Sozia- listen in allen Ländern sich gemeinsam ausdrängt? Di« Schaffung einer leistungsfähigen revolutionären I n t e r- »rationale der Tat, nicht einer Internationale der revolutionären Phraseologie, wie wir sie jahrzchntelang vor dem Kriege ausgekostet haben. Die Neigung, zu dem Zweck mit den Parteren der kompromittierten Kriegssozialisten in Genf zusanrmenzu- treten, war schon vor dem Parteitag nahezu völlig vor- raucht. Nur H i l f e r d i n g hat noch persönlich diesem Wunsch Ausdruck gegeben. Einen Antrag enthrolt selbst feine Resolution nicht mehr. Die Zahl der Befürworter des Anschlusses än Genf war so gering, daß sie überhaupt igar nickst mehr versuchten, dem Parteitag drese Frage zur Entscheidung zu unterbreiten. � � Für uns anderen, für die große Mehrheit deS Parier- tages. stand fest, daß eine Jnternatronale der revolutro- mären Aktion nur geschajfen werden könne durch den �u- fammenschluß derjenigen Parteisn, dr« srch letzt schon von sich aus zu den Aufgaben dieser Jnternatronale bekann And in diesem Sinne sich in ihren eigenen Landern betätigt Hü6en. Dasür kamen natürlich in erster Äeihe, al« Einig waren wir uns darüber, üaß ohne sie erne wirkungsfähige Internationale nicht gebildet werden kann. Nun aber entstand eine D.fferenz: D-e rusM�n Kom- onmisten hatten eine eigene!ommunistl,che Jnternatronale ........__ zur Verhandlung kam, eifrig Unterschriften auf dem Kon- äM%w/indemlie von dem Gründunas�»ar«K in Moftr«iß gewmNtitt Gegen die Losissunzg- beslrebungen. Wien, 17. Te,cml>cr. Heute vormittag erschien beim TtaatSkanzler Dr. Nenner ein Beamter des Obersten RatcS, um ihm eine vonClrmenceau unterfertigte Note zu überreichen. Der Beamte bemerkte hierzu» dast die in dieser Note wicdergcgcbcnen EntschUehungcn spontan und aus eigener Ueberzcugung gefnsjt»»d schon vor dem Erscheinen des StaatSkanzlers beim Obersten Rat festgelegt morden seien. Ter Wortlaut der Note ist folgender: Herr Staatskanzler! Die Aufmerksamkeit der Alliierten und assoziierten Mächte wurde auf gewisse Agitationen gelenkt, die von verschiedenen Seiten den Znsammenhalt und sogar die Integrität der österreichischen Gebiete bedrohen. Die vom Borarl- bcrgcr Landtage bei der Wiener Regierung unternommenen Schritte, um daS Selbstbestimmungsrecht dieser Provinz anerkennen zn lassen, fallen mit jenen Bewegungen zusammen, die sich dahin richten, sei eS den Distrikt von Snlzburg, sei es Tirol, in den WirtschaftSkreiS benachbarter Staaten emzubeziehen, und mit der In den einstmaligen westlichen Komitaten Ungarns wachgerufenen Bewegung zur Veranstaltung eines PlcbiSzilS, daS in dem diese Gegenden Oesterreich zusprechenden Vertrage nicht vorgesehen ist. Dir alliiert"» und assoziierten Mächte sind der Ansicht, daß, wenn die trennende» Kräfte in irgendeinem dieser Punkte zum Durch- brnche gelangen sollten, eine solche Trennung daS völlige Zerfallen des österreichischen Staates nach sich ziehen und das Gleichgewicht Mitteleuropas zerstören könnte. Die alliierten und assoziierten Mächte wollen daher keiner- lei Zweifel bestehen lassen, die territorialen»der sonstigen Bestimmungen des Friedensvertrages von St. Gcrmain auf- recht zu erhalten und ihre genaue Anwendung durchzn- führen. Von diesem Gedanken geleitet, hat der Oberste Rat heute folgende Entschließung angenommen, die er durch, zuführen entschlossen ist und die ich die Ehre habe, in seinem Namen mitzuteilen: Von dem Wunsche geleitet und entschlossen, die Bestimmungen deS Friedensvertrages von St. Germatn zur Geltung zu bringen, erk'ären die alliierten und assoziierten Mächte, daß sie sich allen Versuchen w i d r r s e tz e n, die geeignet sind, die Integrität deS österreichischen Gebietes zu beeinträchtigen oder sie im Gegensatz zu den Bestimmun- gen des Artikels 28 des erwähnten Vertrages in irgendeine» Weise, sei es unmittelbar, sei es mittelbar, die politische«de» wirtschaftliche Unabhängigkeit Oesterreichs beeinträchtigen müßten. Genehmigen Sie, Herr Kanzler, den Ausdruck meiner gonzr» Hochachtung. sgez.) Clcmcnceau. Alliierte Hilfe für Oesterreich. H. N. Paris, 17. Dezember. Der Oberst« Rat beschloß 30 000 Tonnen Getreide die in Trieft lagern, sofort nach Oe st erreich zu schicken. W«« ter wurden allgemeine Maßnahmen für die Versorgung Oester» reich? auf 10—12 Monate getroffen. Kiew en?eul von den Wfchewlslen genommen. Haag, 17. Dezember. Dem.Nieuwe Courant" wird drahtlos aus Moskau ge» meldet, daß die Bolschewisten nach heftigen Kämpfen mit den Truppen Dcnikins Kiew eingenommen haben. Die weißen Truppen stnd auf der Flucht. ' Die englischen Truppen in Rußland. H. N. London, 17. Dezember. Churchill erklärte im Unterhaus, keine Antwort auf die Frage geben zu können, wieviel alliierte Truppen sich noch in Rußland befinden. Ohne vorherige Genehmigung der anderen Alliierten könne er diese Frage nicht beantworten. Er könne nur soviel sagen, daß die Zahl der japanischen Truppe« sehr groß sei. Oer LerMrbeUerstrelk iu Belgien. H. N. Brüssel, 17. Dezember. Im Becken von Charleroi dauert der Streik an. Eine Aussicht aus Beilegung besteht noch nicht. Dagegen ist eine w e i- tere Ausdehnung auf andere Bezirk« sehr zu befürchten, Die Eisenbahnverwaltung hat eine groß« Reihe von Personen» und Güterzügen außer Verkehr gesetzt. kau geflissentlich alle Parteien ausschlössen, die nicht auf ihr eigenes kommunistisches Programm eingeschworen waren. Aus Deutschland hatten sie deshalb nur die Kommunisten, nicht die U. S. P. D. eingeladen. Sie hatten oben- drein die seit 1916 bestehende Zimmerwalder Bewegung, der wir gemeinsam mit ihnen angehörten, ignoriert und sogar auf dem Kommunistenkongreß die Zimmerwalder Organi- sation für aufgelöst erklärt, trotzdem sie nicht das geringste Recht zu einem solchen Beschluß hatten. Als Grund für die Nichteinladung der U. S. P. D. wurde angegeben, wir seien keine revolutionäre Partei, und obendrein hätte ein Mitglied unserer Partei, der Genosse Kautsky, eine völlig ungerechte Kritik an der Politik der Bolschewiki geübt. Beide Gründe sind nicht stichhaltig. Daß wir eine revolutionäre Partei sind, haben wir hin- reichend, auch für unsere russischen Freunde erkennbar, be- wiesen im November 1918, im Januar 1919. Ich brauche hier kein Wort weiter darüber zu verlieren. Kautskys An- griffe hat er selbst zu verantworten. Niemals aber gibt die Kritik, auch die ungerechteste Kritik nicht, den Angegrifse- nen das Recht, der Partei des Kritikers die internationale Gleichberechtigung abzusprechen. Ick, habe auch die Ueber- zeugung, jene beiden Gründe waren unseren russischen Freunden nur Vorwände, um damit die sektenartige Ein- kapselung in eine„kommunistische" Internationale zu be- mänteln. Die Moskauer Internationale hat dann obendrein auch noch feindselige Beschlüsse gegen uns gefaßt, die auf eine Zertrümmerung der U. S. P. D. abzielen. Nun sagten einige Genossen: DaS kommt gar nicht in Betracht. Da wir mit dem Programm der kommunisti- scheu Internationale einverstanden sind, sind wir für den sofortigen, bedingungslosen Anschluß an diese sogenannte dritte Internationale. Diese Auffassung war in der Resolution Stöcker niedergelegt, für die längst, ehe die Frage Ich selbst vertrat den Standpunkt, daß die wirkungskräftige Internationale, die wir erstreben, geschaffen werden müsse durch einen Kongreß aller revolutionären Sozia» listen, einschließlich natürlich der Moskauer, um dort ge- meinsam über den Zusammenschluß und die Aufgaben der Internationale zu einer Verständigung zu kommen. Den bedingungslosen Anschluß an Moskau verbiete uns aber die Selbstachtung, da wir von jener Moskauer Gründungsver- anstaltung ausdrücklich aus nichtigen Gründen ferngehalten wurden, und dann auch noch durch die Veranstalter und Teilnehmer des Kongresses mif Vernichtungsdrohungen bedacht waren. Ich hi..br auf dem Parteitag das näher begründet. Ich verzichte hier auf eine Wiederholung. Wer das Gefühl der Selbstachtung nicht besitzt, dem werden auch die über- zeugendsten Beweisführungen es nicht beibringen. Aber auch ein anderer Grund spricht noch gegen den bedingungslosen Anschluß an Moskau. Ich bin keineswegs in Uebereinstimmung mit den Moskauern in bezug auf daS Programm. Der Wortlaut eines Programms muß immer ergänzt werden durch die Kommentare, die aus seiner Betätigung herauswachsen. Die Bolschewiki haben nun der programmatischen„Diktatur des Proletariats" eine Anwendung gegeben durch einen RegierungSterrorisnius, dem ich schroff gegenüberstehe, wie ich ihn hierzulande in der wilhelminischen, ebenso wie jetzt in der ebertinischen Aera mit aller Macht bekämpft habe. Bei dem Zusammenschluß mit den russischen Kommunisten in einer internationalen Organisation muß ich die Sicherheit hoben, daß wir in keine« Weise mit diesem Regierungsterrorismus belastet werden können. Deshalb sind für uns zunächst Verhandlungen mit den Moskauern erforderlich. Von diesen Gedankengängen ausgehend, hatte ich ein» eigene Resolution entworfen, die bei einem großen Teil d«S Kongresses Zustimmung fand. �.. � Ich hatte im Verlauf meiner NesolutionSbegründung efc» klärt, daß ich nach Annahme der Resolution Stöcker ntchS rrtfen Pofken irecrm�irten fffnne, ver mW Mr DtrrchMnmg des bedingungslosen Anschlusses verpflichten würde. Eine ähnliche Erklärung hat auch die damalige Zentralinftanz abgegeben. Es wurde nun auf Wunsch der Genossen, die auf dem Standpunkt Stöcker standen, eine Vertagung des Kongresses beschlossen, um in Kommissionsverhandlungen eine Verständigung zu suchen. Ich habe mich wie andere eifrig bemüht, dazu behilflich zu sein. Schließlich wurde denn auch eine Uebereinkunst auf Grund einer neuen, von der Parteileitung unterbreiteten Resolution erzielt. Sie hatte anfangs eine Fassung gehabt, die bei Stöcker und sei- n.n Freunden die Besürchlung erlveckt hatte, als ob damit die Gründung einer vierten Internationale für gehässig er- klärt werden sollte. Ick schlug eine neue Fassung vor, die diese Besorgnis ans dem Wege räumte. In dieser Fassung wurde die Nesolniion dann, auch mit großer Mehrheit von der anderen Seite, von uns einstiinniig angenommen. Wäre es dabei geblieben, so wäre eine für die Partei ganz klare Entscheidung dahin getroffen, daß der baldige Zulamnienschluß mit allen revolutionären_ Parteien herbeizusül ren ist. Tas wäre für die Geschlossenheit unserer Partei und für die Schaffung einer aktionsfähigen Inter» nationale eine einwandfreie Lösung gewesen. Leider ist es dabei nicht geblieben. Nach Eintritt in die Abstimmung wurde vom Bureau noch ein Ergänzungsantrag zu der Resolution der Partei- lcituiig verlesen und zur Abstimmung gebracht, der sagt: „Sollten die Parteien der anderen Länder nicht ge- willt sein, mit uns in die Moskauer Inter- nationale einzutreten, so ist der Anschluß von ber deutschen Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei allein vorzunehmen!" Tie Abstimmung über diesen Antrag war gc'chäfts- ordnungswidrig, da er nicht gedruckt vorlag und wir uns bereits in d.r Abstimmung befanden. Die Antragsteller haben obendrein die vorherigen Abmachungen durchbrochen. Die bloße Verlegung der Sätze hat zweifellos die meisten Parteigenossen den Widerspruch gegen die Abnuchnngen nicht erkennen lass.n, denn der bedingungslose Eintritt wurde sa gerade ausgeschlossen durch die Abmachungen� Es ist höchst traurig, daß auf unseren» Parteitage mit solchen Scl ieberpraktiken gearbeitet wurde, und noch trauriger, daß sie einen äußerlichen Erfolg haben konnten. Wir haben es da mit einer Entwicklungskrankheit unserer Partei zu tun. Sie ist in den letzten Monaten riesenhaft ge- wachsen und hatte Parteigenossen in den Vordergrund ge- bracht, denen die Notwendigkeit, unsere Beschlüsse durch gründliche, offene und �ehrliche Aussprache ausreisen zu lassen, noch nicht in Fleisch und Blut übergegangen ist. Indes diese Entwicklungslrankheit»muß. und wird über- Wunden werden, llnsere Sache ist zu groß, unser Ziel ist unabwendbar. Nichts kann davon abbremsen, auch nicht trübe Erfahrungen in unseren eigenen Reihen. Es heißt: weiterarbeiten! Der endgültig« Sieg ist UNS gewiß trotz alledem I MnAGfl. Db? Arbelüsr Wnmin foimiS fmede?«firfntol eine Menge Mnzsthesten. die üm so schwere? ivkegen,«N WettfWj lernen, mit welcher Energie die besitzenden Klassen ihre eigenen Interessen wahrem, und daß sie eher das „Vaterland" zugrunde gehen hassen, als daß sie sich selbst und ihr Portemormave zum Opfer briingen. Die Rechtsparteien sind aber tn ihrem Kampfe gegen Erzlbemger nicht lange allein geblieben; sie haben Zuzug aus dem Lager'der Demokraten erhalten. Wie soll es auch anders sein: wenn der Gelb ich rank geschützt werden soll, bann stecht einträchtig zusammen, was sich zu den Besitzenden rechnet. Höher als die angebliche Verschieden artig- keit der agrarischen, igroßindustriellen und demokratischen Kutztur steht das gemeinsaule Interesse aller Kapitalisten«n der Erhaltung ihres Besitzes. Und so hat Herr Dr. Fried- berg in der gestrigen Sitzung der preußischen Landesver- sammlung einen außerordentlich scharfen Angriff gegen Erz- berger gerichtet. Dessen RlmnKvirttsckM sei ihn schon früher auße ro rdentl ichbedenk® ch erschienen unid er halbe sie schon ein- mal für lyoltitifchen Dilettantismus erklärt. Dieses Urtelil sei ihm viel zu milde, so sagte jetzt Herr Dr. FrieAbevg. „Die Finanzpolitik öes Reichsmini st ers ist g a n z e i n H e r o st r a t e n tu m", so rief er unter stürmischer Ziiiftirraramg seiner Parteigenossen in den Saal. Er nannte es dann einen Widersinn, bvs ReichSnotaplser in einem AugeMick zu verlangen, wo überall in» Wirtichasts- laben der Mangel an Betriebskaipitail so überaus deutlich sei. Dann behauptete er, daß Ersberger ein juristi- s ch e s Gutachten des R e i ch s j u stst z m i n i st e- riums dariiiber, oib die Entente sich einen Eingriff gegen das ReichsnvtoPser erlauben würde, gefälscht habe, weil es außerordentlich aiugürtstig für EgOerger am»gefallen sei. Und schließlich erklärte er n Uebereinstmmmmg mit borf unö se-in Mitarbeiter Werner Sinn, in der ReichZzenttÄ für Heimatsdienst, gegen die Lotterwirtschaft bei Vergebung de« Druckaufträge protestierten, und dafür kaltgestellt wurde» Interessant ist übrigens in diesem Ausammenhange, daß Her», Dr. D r i e s e n als Chef der Anleihepropaganda fungierte. Das ist derselbe Dr. Drieken, der als Reichspropagandaches in Aussicht genommen ist. Ein Mann von erstaunlicher Wand« lungSfähigkcit; bis zur Revolution strammer Monarchist, dient et nun»in Ehren" der Republik. Man scheint sich aber doch etwat aus Reputation besonnen zu haben. Die„P. P. R." melden, daß von der Ernennung TriesenS zum Reichspropagandaches Ab- stand genommen worden sei. Alles in allem: Die Geschichten sind reichlich faul. tzölldcrhmiMm» A»zls«-Zti«s»dl bei Losle. Wie eine LokoKvrrefpo-nldenz benchltöt, kam Obersi Vermo nbt, der heikanmiltch als P'latzljßiller des Gw-fen v. b. Goltz das Abeivteuer«der dvntsch�ujfiifchen LandAkneäih im Bailtiwum leitete, gestern mit seinem Stnü in Berlin or> und begab sich in bus llleichscreh um inOsi ec rum, wo er vow Neichswehrmvnlster?!os?e«i.hfairgen wurhe. Demnach er» weist sich die Nachricht, daß Bermondt und feine Trulpipe» nach beim schmählichen Z'usaml.nen'bnuch des baildiischen Al'en- teuers in einem Gefangenen latg er mterniievt seien, olls stÄck- Der NäiitlhePha'ittptmonn darf vi Mi ehr mit seinem Stabe in Berlin einziehen, er wird von za!hlrei kon torr evodut ionä r/n Unternehmungen der deutsch-rus' schon Junkemllianz die Wege geebnet werden. SchKilliaher pegez siegle. � Der frühere Nachrichtenoffizier der Garde-Kavallerie« Schützen-Division Hauptmann Schwabacker, der als Zeuge im Marlohprozcß die hochwichtige Aussage machte. ' daß der Neichswehnninister N o s k e kurz vor dem Versaillet Frieden Hastlisten gegen die unabhängigen Abgeordneten fertiggestellt hatte, führt seit einigen Tagen einen heftigen Kampf gegen dm„Vorwärts", weil dieses Blatt— das die Enthüllung Sck»wabachers bis auf de« heutigen Tag seinen Lesern unterschlägt— über ihn geschrieben hatte, daß seine Aussage ein„Racheakt" hegen Noske sei, weil dieser ihn vor einiger Zeit„w e g e n d u n k- ler Machenschaften in der Baltikum-An' gelegenheit" umgehend an die Luft gesetzt habe. In seiner gestrigen Abendausgabe nimmt der„Vor- wärts" seinen Anwarf de- und wehmütig zurück. Gleiw- zeitig veröffentlicht aber H.rr Schwab ach-r in der„Deutsch?« Zeitung" einen„Offmen Brief" an den NeichZwebrminister Noske, in welchem er die Angriffe des„Vonvärts" auf das schärfste zurückweist und zugleich dem Reichswehrministet Noske dm Vorwurf macht, daß sein Verhalten zur Fr� densfrage, wie zu dem Obersten Reinhard den Beweis W bringe, daß er ein Mensch sei,„der gern starke Gesten macht. ohne die Folgerunam daraus zu ziehen". Ferner heißt es in dem„Osfenm Briefe": »Wenn ich zu dem Mittel dieses Briefe? greife, sieocu$ den Klageweg gegen den.Vorwärts" beschrtit«, so geschieht e»- weil, wie ich dem.Vorwärts" schrieb, mir die Interessen de» teil betreibt, nämlich zur rein kapitalistischen. Sie Vaterlandes wichtiger sind, als die.Herabsetzung politischer Gegner schwankt hin und her, greift nach jedem Strohhalm und in der Oesientlichkeit. Die grrichtli�e ErSneruni, de» boltiMN kann doch nicht den völligen Zusammenbruch verhindern. Nnternedmen», die nickt ich zu scheuen bade, würde nsimltch»«« Was Erzberger und seine Regierung den Kreisen der i vlohtegung der Tätigkeit führen, die Sie selbst. Herr Minister, Kapitalbesitzer so verdächtig macht, ist nicht, daß er über-"nd andere RegterungSorgane in vi-s-r Angelegenheit eniwickei Haupt keine kapitalistische Finanzpolitik treibt, sondern haß Hobe», und würde damit den Feinden Grund zu neuen»' er sie nicht offen und konsequent genug treibt. Selbst das b��siunoen geben." Re�cktsnotopser, das nicht viel mehr als eine verkappte Wir wollen eS dahingestellt Wen, ob diese offen Einkommensteuer ist. erscheint ttmen schon als ein Eingrisst Drohung öes Hiauptmanns Scttvabacher mit dabin in ihr heiligstes Besitzrccht. Sie wollen, daß der werktätigen bat, ,doß der„Vorwärts" seine Angaben, div ihm vyi-««. Bevölkerung womöglich die ganze Last der Steuern auferlegt "**44 bedingt zuverlässiger" O volle zugegangen waren, jetzt m dem Ausdruck des Bedauerns zurücknimmt, PoTitt# � Bedeutung ist die Erklär umy des Hauptmanns Schwa- bacher, daß eine gerichtliche Erörterung des baliitzww UnternetMens zur Bloßstellung sltoskes und anfcerer R. Die Arbeiterschaft sieht dm. Streit um Erzberger mit gierung so r�ane führen würbe. Diese Erklärung bebeiu --" 1'------ die den Mir fchärfste Anklage gegen öie Regieruüg. � lv deutet, daß der Reichswehrministsr Noske und anve_ werden solle. Der bssttzmde Teil der Bevölkerung soll nur dann zur Ergänzung deS Bedarfs herangezogen werden, wmn es gar nicht mehr anders geht. Solche Forderungen kann aber selbst die heutige Regierung nicht bewilligen. Gelassenheit zu. Sie weiß, daß er ebenso ein Vertreter der kapitalistischen Interessen ist, wie es seine Vorgänger in der Verwaltung der Finanzen waren, und wie es feine Nach folger in der heutigen Regierung sein werden. Die prole- itarifchw Interessen verlangen estw Steuerpolibik, die a u f ganz anderer Grundlage aufgebaut ist. Wenn die kapitalistischen Kreise sich gegen die Steuerleistung sträuben, so müssen die schärsstm Zwangsmaßnahmen angewendet werden, die auch nicht von der gänzlichen Konfiskation des großen Besitzes und der großen Einkommen zurückschreckt. Aber die heutige Steuerpolitik ist nicht? anderes_ als die Fortsetzung der Steuerpolitik unter dem alten Regime. Wir müssen fordern, daß nicht nur die Lasten für die Erhaltung de? Reiche? den Kreisen auferlegt werde», die es in das heutige Elend hineingeführt haben, sondern daß nun endlich die Verwirklichung d«S Sozialismus beginnt, durch bie allein das Volk wieder von dem auf ihm lastenden Elend befreit werden kann. Da? ist aber freilich von der heutigen Regierung nicht zu erwarten. tollenvirischafl. Wir brachten bereit» in der gestrigen Abendankgabe ein« Ro- tiz über die skandalös« Geldverschleudergns bei he« Werbetätigkeit für di« Sparprämiznanleih«. Dazu veröffentlicht Herr Hermann Renkendvrf, der als Leiter de»----- ,™T-, llnteragzschuss«» Mi Npckfigeg. m» tätig gew-)» lltegierun'gSvrgane da? verbrechenische baltische Abenteu in einer Weise gefördert haben, die sie zwingt, die gericw lache Klarstellung dieser AngeLegemhett zu scheuen. Hv( Schimbacher wünscht zivcrr dj* gerichtlithe Erörterung v'® ,. Angelegenheit nicht, weil er annimmt, daß sie der Enten Anilaß zu„neuen Erpressungen" geben wiir.de. geElicher Pvchriotismus ist jedoch'unaufrichtig, denn lw fein Hinweis aus die Möglichkeit nnivr Erwresiunw� genügt vollkormnon, um der EntlMte die Tatsache. � Augen zu führen, daß die Retgiierung in der baltis Frage die übernommenen Verpflichtungen verletzt und« Poilitik gesichrt hat, die den Geignern daß R e ch t zu ne Farbarungm an Deutschland verleiht. wmo- Angesichts dieses Vorgehen? öes Hauptmann? bacher ist einie gerichtliche Klarstellung baltischen Angelegenheit dringender «st?}e zuvor. Nickt nur, weil dre Regierung tMWch» Stellung Teutschland? verfchst Ätzern würde, denn vor allem deshakb, weil da? Volk rmdliw � Wahrheit erfahren muß. n«s hinter den KufitK« pje P..i teinate,i teners vor gegangen ist, Auch hier Schuldigen sich nicht hinter dem uirdurchdringlichen � der Lügen und Entstell imgen verstecken dürfen. üSr, Stillschweigen W den Anklugen Schwadacher? hie Riw. keif seiner Dnfchnldigimgen zugeben und dadurch die flfwl irnck 5 d« itbeft vttt j Dat i ch«t Sand» :nt tl etwa! i. d-j Äb- Sl !«rsi ML»' in ßM yow' Ji er- Ppen N«l»Z &1V.6I' Cfi!- brimg Ler» godcn Mch % jxige® 5 de? wrge* :oi6en snter» Demonstrsiionsslreil der Gaflwirle. Die Verikrner Gastwirte wollen, nachdem die von ihren s die Regierung Entgegenkommen zeige. In letzter Minute hat «ohffnAMvn Ve�tundlungen iiesteru abend 7 Uhr noch eine Besprechung beim Unterstaals- der noch einmal auf den Ernst vuilu; cuit g wx � � p. u-- Bofole einen Druck auf die Negterung ausübsu. Wann *i*ses Mittel nicht helfen sollte, wird die dauernde vihltchung der Lokale angedroht. * Temüß den don lnn Hotelbesitzer- und Gaslwirteorganisa- tienen gefaßten Beschlüssen, fanden im Laufe de» gestrigen Nach- «ittogs in den einzelnen Organisanonen und Ausschüssen interne �iprechungen über die Durchführung einc» zweitägigen Bloteft st reit» statt. Außer den Hotelbesitzrrrn und Jichabern �ir Restaurants und Speijewirtschaften haben sich auch die CafeS' ""b Konditoreien, weiterhin ein großer Teil der Privalpenstonen I ""b MiUagStifche bem Ttre kbeschlah angeschlossen. Ter Verband �r LnbeuSmittelhändler Eroß-Bcrlin» hatte sich mit den Gast. Birten solidarisch erklärt und war enlschloss.'n, in einen Sym- �hiestreik einzutvcien. doch nahmen die L�R'nSmittelhänbler auf «Misch der Gastwirte von diesem Vorhaben Abstand, da die Gasr- toutr ihre Interessen von dennn der Leber.S- und Nahrungsmittel. löndler streng geschieden wissen wollen. Im Anschluß an die M>b? Versammlung im Wintergarten trainn im.Fraitziskaner" « der Friedrichstraße die einzelnen Delegierten der GajnviriS- �riä.be zusammen, und man beschloß dort, daß mit Eintritt . daß m ß«' • m. 1 iyitf ruksi« S d«' -rus Die Gastwirte verlangen von ihrem Vorstände Rechenschast. Und ti mußte deshalb versucht werden, ihnen etwa» wesentliche? zur heutigen Versammlung mitbringen tu können. ES wurde verlangt, daß biS zur besseren Belieferung >e.r Gastwirt« die neuen Bestimmungen de» Wucher- ge setze» außer Kraft gesetzt werden sollten. Die» wurde von der Regierung abgelehnt. Dagegen wurde den Ezstwirten zugesagt, daß biS zur endgültigen Regelung nicht nach den neuen Gesetz, sondern nach den alten Bestimmungen de» stuft werden solle, nach denen den Angeklagten da» Mittel der Berufung erlaubt sei. Ferner wurde für heute jllne »ormalige Besprechung bei dem Justizminifter angesetzt. Hab also etwa» Entgegenkommen gesunden. Man llerie« aV incktlk, saillet igen inigeN weu lf den M ge- ijffN? unk- -AN' * it schert inistet >f daS mistet Feie- mfa cht et or ich ht et. n det legnei iif(W di«•* aistee, lotd'll n Ar- S s > iwt ' von cbwae isch-n ndcr« -teuer .rillll- Herr S %(*' flchoirt ingen . von A- reuen s'A «!? L''VI------ w, � 7* Küchen zu erfolgen habe. Erst am Sonnabend morgen •tÄtn sämtliche Betrieb« ihre gastlichen Pforten wieder öffnen. Die Verhandlungen mit der Negierung. Di« Organisationen der Gastwim, Hotelbesitzer und Saal. Besitzer traten ebenso wie dl« Aitgcstclltenvcrbände gestern vor- «ttag gusammen, um sich darüber schlüssig zu werden, ob aus «rund der Verhandlungen, die mit dem Justizminister und dem �ichternährungS minister! um gepflogen worden waren, eine «chkiebung der Küchen in Hotel», Restaurants usw. vorzunehmen ? ot** nicht Die Ardellgeberorganisationen Groß- Berlin», �"schließlich der Konditoreien hatten zu mittags 11% Uhr«ine "'rsommlum) n�-ch dem Wintergarten«inberusen, um dort end- »ültig, Beschlüsse zu susien. � Ueber den Verlauf der Versammlung geht un» nachstehender Berich, zu: Der Referent Strauß vom Verband der Gast» und Schank- Wirt« sü« Berlin und Prcvinz Brandenburg berickilgte über die Zwischen ftatigefunbenen Verhandlungen mit den Behörden. Der ""��6'-——'—- Qf«• f 0() i! n rt Aus die Beschwerde der Gastwirte gegen die Tätigkeit de» Dr. Falk vom Landcdpolizeiamt wurde ihnen versprochen, daß ein Spitzeltäl'g'eit nicht m ehr Platz greifen solle. Außerdem solle da» LandeSpolizeiamt mit dem l. Jrnuar überhaupt aufgelöst werden.(Bravol) ES is also nicht« verabsäumt worden, um zu einem Ausweg zu komien. Es erhebt sich nun die Frag«: Wa» soll nun werden? Schliczn oder vertaget.?(Stürmischer Zuruf:.Schließ«»!") Man abe die Pflicht, alle» zu berücksichtigen, man müsse be- denken, daß sechs Tage vor Weihnachten Tausende von An- man müsse aus Rücksicht nehmen. Aber wenn werden. ---— .'assen schützen Der Redner betonte weiter, daß diese Wielungnahm« de» Justizminister» auf den Einfluß de» Er- ,�tu,ig»minist«r» zurückzuführen sei.(Zuruf:.Ter muß auch PWLuchlhau»!") Kein Mensch kann heute ohne den Schlrch- I r�hei leben(Zuruf:»Spe-sekammer der Ministerl") Wir fIIen un» nicht aus die Stufe der Schieber und Schleichhändler, -" wa» wir kaufen geben wir an unser« Gäste ab. Und die allen Dingen de» Angestellten und ------ ,,__ Strauß teilte dann weiter mit, baß J"* Konferenz mit dem UnterstuatSsekretär Peter» vom ?eich»ernährungSministenum s!a««gef>inden habe, in welche, �irstaatSsetretär Dr Peter» betont«, daß die erlassenen. Be "— SSS-»— ki«* Gi,j f1 - wa» wu �a« komm» Brbeilen»(1) kaufen doch vor zugute. mit die Nö der kleinen Betriebe geschlossi würde, dann sollte garize Arbe-t geleistet (Bravo!) Die Bedrückungen würden immer unerträglicher. Di-e goze Berordnung ist nur«in« Konzession an die', efsentlichkeit. Die Augen aller Gastwirte im Deulschenlleich find heute nach Berlin gerichtet, denn wa» heute hier b�schssen wird, ist maßgebend für alle deutschen Städte. Die Ta,»presse habe sich mit großem Jnter» esse i»«Ga st wirte angenommen, mit einer AuSnah«! der.Freiheit".(Stürmisch« Pfuirufe.) Es istrfreulich, daß die Regierung vor den Drohungen der Gastwie nicht zurückgewichen ist uud die Zurückziehung der Verordrng abgelehnt hat. Es kann keinen anderen landpunkteben als den, daß die Interessen der Allgemein- den Ieressen eines einzelnen Standes vorgezogen werden rniih. Tos einzige Zugeständnis, da» die Regie rung gemachhot, nämlich zu gestatten, daß gegen die Vcr- urteilung B-ufung eingelegt werden kann, haben ja auch wir als eine�otwendigkeit bezeichnet. Befremdend klingt allerdings di Meldung, daß das LandeSpolizeiamt vom 1. Januar n»sten Jahres ab aufgelöst werden soll, und bezeichnend ister Jubel, den diese Mitteilung bei der Ver- sainmiung auZste. Wir haloen zu dem LandeSpolizeiamt auch gerade ke großes Zutrauen gelxibt, aber einige Nebel- stände mag de Behörde dock) aufgedeckt haben, und die Herren Gastwi? glauben sich nun wohl von diesem bösen Geist befreit, aniit darf unter keinen Umständen gesagt werden, daß„n voi» den Gastwirten geschaltet werden könnte, wie sie Ilten, denn dann wäre ja jedes Geietz und je�e Verordnungoch mehr Makulatur al? sie jetzt schon sind, es sich dam handelt, gegen Schleichhandel und DemgegenMet Welsen wkr darauf Mn, daß K« von uns gedmMß Meldung dem bekannten Kopenhagen«, Biatte.Politiken" ent« nommcn ist, da» seine Angaben auf Grund der Aeußerungert Ludendorffs einem Mitarbeiter gegenüber gemocht hat. Eh« sich also iiiidendorff selbst einwandfrei über die Art und Weis« äußert, wie er im November vorig«» Jahre» aus Dnitschkrnd gs> flüchtet ist, werden entrüstete offizielle Dementi« nicht genügen� um die Darstellung von.Politiken" aus der Welt zu schasfcri, Nach Aushedung des Belagernngszuskandes. Die Beseitigung des Belagerungszustande» hat den politisch anrüchigen Ausländern, die von den Militärbehörden während de» Belagerungszustand.» in Hafl genommen waren, di« Kerker nicht geöffnet Sie bleiben weiterhin al» Poljzeigefan» gene in Saft und seher ihrer Abichiebung au» den gastlichen Gefilden des NcSkereichS entgegen, obwohl man ihnen irgenh'ine strafbar« Handlung nicht zur Last legt. Heute ein Beispiel für viele: Der österreickiische Staatsangehörige Franz Grolig wohnt seit zehn Jahren in Beri'n. Er erfreut sich überall de? besten Leumunds, ist völlig unbestraft und steht in Steglitz in fester Arbeit. Da» einzige Verbreeben, daS ihm vorgeworfen wird, ist, daß er Funktionär der K. P. D. sein soll. Aus diesem Grunde hatten ihn di« Militär bebörden zur Vorfeier des deuiscben RevolutionSjubiläum» am 8. November d. I. in militärisch« Sicherheiish�ft genommen und im Berliner Polizeigefängni» inhaftiert Einige Zeit nack Aufhebung des Belagerungszustandes ist er fchließlicb auf wiederholte« dringendes Betreiben des Rechts- anwalts Dr. Siegfried Weinberg, der auf das Ungesetzliche einer weiteren Freiheitsberaubung hinwies, von dort«ntlnfien worden. aber nur. um sofort noch:u den Räumen des Polizeipräsidium» erneut festgenommen und in daS Steglitzer Polizeigefängni» geschleppt zn werden, angeblich auf Weisung de» RegierungS- Präsidiums in Potsdam. Am letzldergangenen Freitag sollt« er von dort bereits über die Grenze abgeschoben werden. In letzter Minute gelang e» zwar Tr. Weinberg noch, diesen Anschlag abzuwehren und einen Ausschub der Ausweisung zu bewirken. Grolig befindet sich jedoch noch weirerbin in Steglitz in polizeilicher Host und sieht seiner Abschiebung entgegen, wenn nicht umgehend vom Ministerium eingegriffen wird Wir verlangen die so» fort ige Aushebung der Haft und der Au». weisungiversügvng. Oder will die preußische Regierung auch weiterhin beweisen, daß sie an Freihcitlichkeit noch erheblich hinter dem Hobenzollernregime zurücksteht, da» die Anwesenheit deS Genossen Grolig zehr. Jabre lang widerspruchslos ertrug? helt Zwei kleine Anfragen. In der Nationalversammlung stellte die Genossin Zietz fok» gende beiden kleinen Anfragen an die Regierung: »Di« AmlShauplmannschaft'(DemobilmachungSkommissarf Leipzig hat den dortigen Fabriken und gewerblichen Betrieben g«, staltet,- über 18 Jahr« alte Arbeiterinnen nacht» zu beschäftigen, trotzdem sehr viel« erwachsen« männlich« Arbeiter arbeitslos sind. Was gedenkt die Regierung zu tun, um oiesem ungesetzlichen und unsozialen Zustand ein End« zu be> reiten?" »In dem MilitSrgefSngni» Görlitz, dem sogenannten Kaiser» trutz, sind die politischen Gefangenen ohne Leib. Wäsche. Sie leiden furchtbar unter der Ungezieferplage und müssen hungern. Wa» gedenkt die Regierung zu tun, diesen Zu« stand zu beseitigen?" wenn y*f|taai»|etttmr ctr vl.r.»........ daß die ""mmungen sich weniger gegen die Gastwirt« al» vielmehr gegen ' Schleichhändler richten. Min niöge doch zu den Behörden vertrauen haben, N Wurde den Gastwirten schließlich zugesagt, daß man ihnen % Kochmehl und Fett geben wolle.(Lachen und Zuruf«:.In- Aschen verhungert BerlinI") Man will auch eine Kommission .j? drei Gastwirten im NeichSernährungSmimsterium heran- Iv*", um über weitere Schritt« zu beraten. Am Moniag abend .** ein« Besprechung stattgesunden, an der auch die Bertreier ' Konditorengewerbe» teilgenommen haben. Ei handelte sich �e Frage, ob ge'chlossen werden solle, oder ob die Schließung "ftweilen verlagt werden soll«, damit man abwarten könne, ob Wucher vorzugeh. Wir vrlangei-otz aller Drohungen, die von den Gast- wirten ausziehen, ch wie vor, daß daS Wuchergesetz mit aller Schärfe in Aundung gebracht wird, uud w i r f i n d stojz darauf, isz die„Freiheit" die einzige Tageszeitung: st. die sich diesmal der Interessen de» n st wirte nicht angenommen hat. Denn unS d i G.J nteressen der All- gemeinheit, bvnders aber der armen Be- völkerung, beutend höher als die der Ga st Wirte und h bei ihnen verkehrenden bemittelten Pilikums. Rur durch konsequente Anwendung der Gest»nd Verordnungen kann mit der Zeit ein« werden. gerechtere rteilung aller Lebensmittel erzielt Case der russlchn Kriegs' elangeiiea. kb alte Militärregim« in Deutschland wieder ganz die ,.eerhand gewonnen hat, haben di» Klagen über schlechte Beband- -jrtAL— k m.if.nVn russischen Krieg»- _ JBHI»./v» � � 9"™ ... immer noch in Deutschland weilenden russischen p?"g«nen nicht mehr«ufacbört. Sie nebmen in letzter % der nicht sofort ab- »•••»pottiett werden tonnten, ciyiu...! , cn«tc vrrpAegung und eine einigermaßen angemessene Sesol All diese Vorzüge find jetzt mehr und mehr n-v Qc. daß sind den worden, so kiür*".wt b.,,0 für ihre Arbeit.... R. .'rder perschwundcn. Die tlrlaubSauSw« sst „"ßenen in vielen Gefangenenlagern entzogen ? teilweise überhaupt nicht, oder nur in beschränktem anage«il- Jäheit haben, sich außerhalb de» Lager, zu bewegen. Dazu ist «»n. x._.,„s alte Behandlung, wie sie während de» Regierung spiel« wie während de» gen baltischen Abenden«r». Wir müssen etneut mit allem Nachd» verlangen, daß di« Regierung alle» tut, um eine gerecht«, misiich« Behandlung der russischen Ge- sangenen sicherzustellen ujhr« baldige Rückbeförderung zu er- möglichen. Zsührvng. Mit . geübt wurde, wieder eingesübrt. 8 Regierung will auch gar nicht wissen, wa» in ihren vorgegangen ist, bat sie doch auch geleugnet, daß in den '»Ur* Gefangenenlagern durch Herrn Bermondt. der einen tzgL T*" Zulassungsschein zu den Gefangenenlagern * Werbungen für die russisch-reaktionäre hatte, Freiwilligen. ornrnet diese» Jahre« er- . s� 8 voigenoirnnen worden find. Im Sommer otc,cs v. IQ., T.ett Bermondt in russischen Gefangenenlagern und begann . Osten die Werbungen für die russischen Freiwilligen-Armcen. 8"he gefangene russische Offiziere beteiligten sich � damit In einer Notiz In der rgenau»gabe de».vorwürt»" vom 12. Dezember wird behau, daß in einer Versammlung in Bötzen in Ostpreußen, iir Ministerpräsident Hirsch und nach ihm die Vertreter alle,rteien sprachen, dem Redner der Unabhängigen von der vlUmlung nicht da» Wort gegeben wurde, weil seine Partei be» Vorbesprechungen jede Wirkung abgelehnt habe. Die so gefaßte Notiz«mff»nssch!lich darauf angelegt, di« Unabhängigen minder einmal antinotional zu denunzieren. In Wirklichkeit waren auch Vehr unserer Partei zu den Vor- besprcchungen erschienen. AI,«r unser Genosse erklärte, daß er in seiner Ansprache einige$ an der Regierung üben müsse, wurde ihm von dem Arrangeum �Herrn Landrat v. Tdszka. eröffnet, daß er unter diese» Znden da» Wort nicht erteilen könne. Also weil unser Genoss ablehnte, im vorau» sich einer Zensur seiner Ausführungen zsierwerfen, wurde unsere Par- tei bei der Rednerlrste überga, 1 an dieser daß sie noch sie sich nicht die Krieg»- I dadurch eine große Beunruhigung ge- n' warb man doch auch Leute an, die mit der reaktionären «b, nicht« zu tun haben wollten und die man zwangsweise tz,,d�porHene. von den Gefangenen selbst kamen deshalb ��werden über Beschwerden, und obwohl man ofsiziell die Wer- *5A Werbot, unterftützien die d,iii scheu Lager-Kcnnmandanten Leiter die Werbungen der russischen Offiziere. �'st unerhört, daß sich eine solche Vergewaltigung der russi- �.'Abgefangenen unter den Augen der Regierung voll- E>« frtt hier eine ebenso zweifelhafte Rolle oe- jjMqr'beit. Man drohte......... "Wg in Gefangenschaft bleiben müßten, wenn itf.}'�e.willigen-Armee anschließen würden. In "flenenlager wurde doch auch Leute an, vre»>.»..m tun haben wollten und die man zwangsweise - r.rua tarnen deshalb V � lonzz!«. Cr ii-elz, nichts. Durch die„P P- N. wirdmdeS Dementi verbreitet: Die„Freiheit gibb in ihvutigen Moryeniiiimuier nine Nachricht wieder, die gestern b£t„Neuen Berliner MitlagS zeitung" verbreitet worden ist. nach soll der Reichspräsident Sb-rt im November de« bot, 1*,�, tem s�eral Luden- d°rff haben mitteilen lassen, dix Regierung»war für da« Leben de» Geueral- nicht gararn könne, dem Generai aber G» war ga erwarten, daß m,«achriiht. wie»«ich. mit einem großen Lufwa.ch m toUtüjttmttUKti werde» würde. Aur die Erwerbslosen. Die Not der Erwerbslosen schreit zum Himmel. Ihre Nnler- stützung reicht kaum au», di« notwendigsten Lebensbedürfnisse zu bezahlen. Sie werden deshalb«in trauriges Weihnachisfest mit hungerndem Magen und im Kalten verleben müssen, wenn ihnen nicht geholfen wird. Genossin Zietz hat im Interesse der Er- werbSlosen folgende klein« Anfrage in der National- Versammlung gestellt: Di« Notlag« der Erwerbslosen, insbesondere der weiblichen Erwerbslosen ist infolg« der zunehmeuden Geldentwerlung und der ungeheuer hohen Lebensmittelpreise ein« besonders drückende geworden. Ist di« Regierung bereit, durch«ine einmalige Unterstützung noch vor Weihnachten oder durch eine Er- höhung der laufenden Bezüge diese Notlage zu lindern? Vrelser�hong und Gewinne in derVrlmi'.Mri?. Die Verhandlungen, die im ReichSwirrschaftSministerium mit der Brauindustrie zwecks Erhöhung der Bierpreii« gelührt wurden» hoben, nach der„Frss. Zig", zu dem Ergebnis geführt, daß in dem Bereich der allen Braustenergemeinichait vor tuSjuhtlich vom 1. Janu» r lüiUC ab der BierpreiS von 39.-13 M. pro Hektoliter auf 61— 66 Mark erhöht werden wird. Tie neuen Preise bcdeunsit also eine Erböhung der Bierpreise um rund 60 Prozent. Dabei ist die vom Reichsfinanzministerium in Aussicht gestellte neue Bicrslcuer. deren Höhe noch ungewiß ist, noch nicht berücksichtigt, so daß bei einer eventuellen Gejetzwerdüng. ein neuer Beschluß unvermeidlich ist. Natürlich wird auch diese Erhöhung wieder mit der schlechten Lage der Brauindustri« begründet. Dagegen ftel't fest, daß die Lage der Brauereien durchaus nicht so schlecht ist. Nach ein ein Aufsatz von Syndikus Dr. Emil Wolfs in Nr. 418 der..Börsen- Zeitung" ist im Jahre 1818 sowohl die absolute Zahl wie der Prozentsatz der Brauereien, die keine Dividende zahlen konnten von 20,6 und 12,4 auf 19 und 10.3 Proz. zurückgegangen Dagegen ist die Zahl und der Prozentsatz der Brauereien, die 1018 gegenüber 1915 eine höhere Dividende al» 10 Proz. verteilen konnten, von 8,7 bzw. 18,4 auf 16,6 bzw. 30,0 Proz. gestiegen. Trotzdem Erhöhung der Bierpreise um 00 Prozent I Wneslsch-zapsn scher KonW. 'H>itie?d"at. 17. Dezember. Dem.Nieuwe Rotterdamsche Courant" zufolge meldet di» Exchange Telegraph Company aus Tokio, daß China wegen der Zwischenfälle in Futschau sechs Forderungen an Japan gestellt hat, nän.lich den japanischen Konsul in Futschau abzuberufen, sich wegen der Ermordung chinesischer Studenten zu entschuldigen, den Angehörcgen der Tolen und Perwundeien Schadenvergütung zu bezahlen, die Täter zu» bestrafen, den japanischen Kaufleuten zu ve. bieten, Waffen zu trogen und auch den Oberkommiss-r der Poiizei in Futschau zu bestrafen. Da die japanischen Behörden versichern, daß die Schwierigkeiten nur durch die Boykottierung der japanischen Waren durch die chinesischen Studenten entstanden sind, besteht wenig A u S- ficht, daß Japan diesen Fcrderungen zustimmen wird. �WERTHEIM a. M. Leipziger StreCe Morlfeplafe Ro&exkltialer SlraAe KUnlgsira&e Frische Blumen Weihnachts- Arranqemenls, Slräuße, Palmen in jeder Größe und Auswahl Töpfe aller Arl, Tafel■ Dekorationen Herren'Artikel Unter-Beinkleid a. wei&.,»ehr haltbar. Stoffen 1975 Sportkragen weih, weich................. S75 Vorhemden farbig........................ 550 Strickbinder in großer Ausmusterung 1050 16°° 2250 Selbstbinder breite offene Form.... II50 bis 41°° Hosenträger kräftiges Gurtband........ von 3S0 an Schwedenkappen................. von 590 an Weihe und farbige Oberhemden, Nachthemden und Schlafanzüge in reicher Auswahl Lederwaren Damen-Handtaschen in verschiedenen Formen und Lederarten Geldtaschen Leder, für Damen und Herren Brief- und Banknotentaschen in verschiedenen Lederarten Zigarren- und Zigarettentaschen Leder, mit und ohne Bügel Reisehandtaschen und Handkoffer aus Leder Sport-Artikel Rollschuhe mit Kugellager................. 39JJ Schlittschuhe für Herren, unvernickelt...... 22 Schlittschuhe für Herren, vernickelt........ 32 Schlittschuhe für Herren m. neukonischem Lauf 47, Schlittschuhe für Damen, unvernickelt....... 22 Schlittschuhe für Damen, vernickelt........ 33 Schlittschuhe für Damen, m. neukonischem Lauf 47 Reitgamaschen, braun und schwarz, aus Wickel-Gamaschen z/Kreut Cudj ües Gebens!" Paul LinckeS neuestes großes SesanzS»- Potpourri, für Klavier.... ••s••••••• Smanerfai y a man U4( mt einmal auf der shSnen SOflt........... fällig g'leb! und selig gestoeben usw. ÄUe« lom u, einmal wieder wie S»S? Qat).fn war Rendei-vous, Kauatte..... SSe in die lled» nichl wär.... Die»einen R6»ch-n�l« mll�i ihr ftagen enthält die beliebtesten Schlager, lt. a.» Ney»» die a.t: W.M � Musikalien //der Himmel voller Geigen" Wichtige Neuerscheinung für Violinspielerl Violine mit Klavierbegleitung..Jeder Band 6.60 BT Nels-n Xilttr ISrommt mbxt Qnand l'amoar racurt(Denn die A d- fti-dt........ ckemlen» -h mau s-tn...... Bflxrt Palais öe Oanse San» Ul -Mbum 3»«i seit' W a« / Z�le Bajadere... Savoite.(Lieber gute? Llsnd. sei nicht so ungalant). m Bthrn» IN» Ol.«.'«n auf Seegeshthsn., Cchm* vu»Illst, 7!ia garete.... D-tfien Träume sdz �«n nie, A-detiled 7!t-?er.H Ladenmldel(Tel lamm dleStaftu dl- ll leider)....■..... Sleffaw Ha» das Ä.lnl DastSatirtand sall le den............. n—e» Wie ier vrat rledm, Da'zer.. Translaieue ?renl Erb des tebensl Velksllrd Tanz»/ Xamut mit in« Strich der Träume, Soft»»/ Ssseniirbe(Du »ein Srftitn k ein). Ons-iie»/ stomats Tro», One- st»?/ Un P»a d'A'nonr. »als» Boston.- sterner, g N-Vo-ee, —~ B-0°i>, star-treus Sost- DtaN--, Bal,'. Ar-schier Z» tz» Ist IV. Leicht bis«Utelschwer Tlänz» aus der Hetmab Odert. Blume nlied........ Br«ia»«.Marsch...... Cbito........... teuchtfdfffchen» elelldtchetn.. Bte Trane........ Tanndäuler, lZllaeechoe... Die Tsteifte-ilnacr»on Ztürnderg Tilrttscher Älarsch...... Der atofe Hochzelichug... Teaumdildee........ fi. C. tumdp» ÜBiejenKed a. d. Oper:..Der Xa(r st'.«Smeiana «u»sT ®. Laune X©öieemana stran,Dr»Ia A.dwia Sied« -. ÄWrn . Wagner Wagiur 5D.a. atojart Sin 2-is-l San» V. Wtttrlschwe, stelldlwgs Erwachen, Stemonje ik. f Sraui.lloifB, öüDOlU... Ldan-'f K«;»'::::::: Di« Heinzelmännchen.... Stich. SielUedchen, ZMeemeno... Lud» vorsisal. starsreliagszaube».. Xich. Ballgcflüder, Walzer» Znlerm zzo....... Zwt loiry-»V. li-igarbche Zthapsadl. Itr.Z. st-an, � IM SM« II lllllligHLBliPl» Hl'*» LKW wWSl THeater und Uersnlijunsen. l/OlkSllBhnß. nmnwH.U. 7VU!ir: Predigt In Litauen Opernhaus 6 Uhr; Die Hugenotten. Sebauspieih-Liis 7 Uhr: Maria /Vtngdalene. D.reklion:->0»'«uhardt. Deutsciies Tiieoter 7 Uhr: Und Pipoa tanzt. Rammerspielß 7 Uhr: Advent Grolhs Schauspielhaus Karlslrnüe. Ti Uhr: Orestie UZ Abtlg. l.Abd.) Walbada-Theater A uhr: Am goldenen Horn Apollo-Theater Friedrichstr. 218. 71/ Allabendlich Iii '* Sonntags 3S n. I UnühüMrellilches Varietd- Programm I Eichhofbauer-i Volks-Varlete Warschauer Straße 34/36 B*r Tätlich erstklassige Varietenummern dann die neue Burleske Der Bauerncfrat WintergarAiL lädlch 7t Uh yorletdvorstßung Raochp�?esTf0L Direktion Carl Meinhard— Rod. Bernaaer Theater I» d. KönlsgrötzßrStraßß tsu.: SchloflWettersteln rreimt: Ein Traumvpiel. Sb, Sehl., Ii Weiterstein Sonntag Nachmitiaiz: Musik. iKlaia. Maria Orska) Abd:ScnloÜWettersiein Komödißntiaus *8 Uhr: 1 6" Freit». Liselottv.d. Pfalz Sonnabend:..!> I e" Sonn lag:..S 1 e" Berliner Tbeofer 7,15 Uhr: LvllZMSl» Studenten i"Residenz-THenter" Täglich 7V Uhr; EiCieo isrtrpi Eonnahend 4 Uhr kleine Preise: tiänsei und Qretel. Trltinon- Theater Täglich V8 Uhr: Maskerade Von Ludwig Fulda Sonnabend 4 Uhr kleine Prell*: Aschenbrödel. i- neuer Direktion: Viktor Barnowiky rt uhr: Pygmalion Freitag 7 Uhr: Peer üynt Sonnabend 7d Uur Pygoabo» Sonntag 7. Uhr; PygmaLoa D;ibcl.M.-Tiieater Allabendlich Tt; CyprißlUie (Konstemin, 06'z, Wallerb Casino-Theater lethrmger Sir,»7. Tägl.'/.S Uhr. Schniepels Lene berliner VolkssiOck In i Aull. forher: Erttkl. Spezialitäten. rlktor Lltzeh in dein Sketch „trwUcbr. _ Sonntag 3 U r: B'n woher ee Kleeblatt. Feues GperettentiGÜs Direktor: Jooa Kren Allabendlich 7 Uhr 30 Min: Die Dame vom Circus "Pose-Theater AuhrDielmSelureniehei) Direktion: W. Katzmnyr. I FAUN Ol 1* ♦ EN ♦�.Tl O N D EP FD I E DR ICH*TDÄ**E IM BAVADIA�HAUÄ ECKE TAUBEN STCA>JE Am Untergrund- Bahnhof Friedricharr»» m» O* f EP N tu w i.. am Sonnabend, den 20. Dezember, ' o/lr.i» nachmittags 5 Uhr F.&,K.Scr,Biidi, . Pe*ershurger StraBe 23, I. Et. Der ach baren weit erzählen I jeder Ifk eine Qele- zenS'_ Wundervolle PlO.anSntel 434.50. 572* rn. Pelz bejetzt. iiochsnt785 M., hoch. fei,, Astrachan- mär 275. 33i. M. W arme ster 05. 1 35 M Die f->auschmän- tel UO M.. houhele- ga„h eu« reinwollene Koj«. prima Verarbel- tUn1» � Bei Batzabluag bedealeade PreherntüBU1"'* M. Landwehr« Müllerstraße 7, �jjsss Kriegsanleihe nehme In Zahlte Jd Sonntags geöff net_ I Nicht in 6-8 WochfÜl sondern In 3—5 Tmg#m werden sämtl. M"1.[„a Zivilgarderoben gefärbt.— Trauersachen � | 24 Munden.— Samt- u. Plüschgardcrob'-n durch Aufdämpfen w e neu herge�tc, 5clui6lli&rbere2 n. cbem. RelnlgnaK** tM)l Tel.: Amt NOrd-WC&l. �' (Gala ch Sieg) Fabrik■.EipedlU Onizkowskystr.2l. n'up';,f, lui Golzknwskyelr. 13. II. Oeschilt. MSekero.�Vtt ---- Ii i III IT' ML tieecvilt, Schönhauser Allee 176 I 'täe.ter am Kot. bu r Ter lel.t Mor.tzplatz 14814. Tägi. 7 und Sonntag naenm. 3 Ohr: Eiitß-Süngßr 9 ehem. Mitgl. der Sts, Itttr»inger, Blfitiigentoonrl Voiv, ll-lk u. 4-0 U. „Aufbau und Werden" GeselischaR für praktische Volksaufklärung. COOOCOOOOOOOOkdOOQOOOfTtCA OOOOOOOOOOOOOOOOOOCoOOOOOOOOOOOOCXfOOOCXiOOOOCXXXWOOOOOOOooooo Freitag, den 19. Dezember, abends 7 Uhr: Letzter Vortrag des Herrn Wilhelm Noellenburg(ehem. Lektor Sheffield Univeraity) aber i ,.ltfltiiiz- A»! bsin und Kritik'* In der Aula des Sophienlyzeums. WeipmeisteistraBa 16(17. Beginn 7 Uhr. End« gasen 10 Uhr. Thema: Bilanz einer Spezlalltätenfabrik(Aktt�närstandpunkt) Bilanz einer Bau- und Terraingeseliscbait Bllanziälschune. An Hand praktischer Beispiele und Derstellnngen. unter besonderer BetOcksichtlgnnj der durch das betriebar&tegesets an die Arbeiterschalt gestellten Anforderungen. Das Thema ist n sich abgeschlossen. Di.hn.mlon and Frag« b« antwortang. Eintritt tr.i #er Um pünkiüches Erscheinen ncrird dringend geberen, I liiere Iel!efiäDsepbiJiifs kenDelscb.. Pld. 8.50 M. teil. ZIcgenlL Pld. 8. OS M. o Zicgcnkeulen Pld. 950 an teile Masteaiea Pld, 9.95 an stputen..... Pld. 9.95 an e rerönch. Rögen ald. Splckhrust Pld 29.9flM. _le gr. cor. Keulen Pld.l9.9?.\l, ITaschs's Gef ügaitiaus rlln. Belle- Allienceetr. 98 larlollbg™ Kala..Friedr..Str.43 llntersdnrl. Bornhardstr. 15a. Ziga' etten\ staunend bllllgll: Ständid großes Lacer: Th. Jobst: RofistraBe 1920: ###»####.•••••••••••••••••••• Dim-Piitmu 42 Mark, Rolfachurag.n 120 ML., entzückende Krenziuchu. Herrcnpelxkragon 45Mk. verkaufi»u lange Vorrat Pelzwarenhaus Rosenthaler Straße 40 41 und iavaJidaHitr. U C. lirunucnau. 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In Halle soll nun diese» Pro- gramm beschlossen iverden. Tic Konfev-nz ist sehr gut aus allen Teilen d.» Reich» besch.ckt. Zu Vorsihenden der Konferenz wurden die Jugendg"nosien Paul- Königsberg und E i Sner» Nürnberg gewählt. Den Bericht der proviscrischen Zentrale gab Genoffe S l a! a- B�rltn. Er zeigte, dast alürnthalben im Reiche die kommunistische Jugei.d in völliger Auflösung be- griffen ist. Im gangen Reiche sammoln sich die Jugrndlich'n, das zeigten die Vrrich e, die nack dem Referat aus den einzelnen Bcz rken gegeben wurden. Im RngierungSbcz.rk Merseburg ist die Orgamfatimr bereits ausgebaut werden. Dort bestehen 60 Ortsgruppen n it 35 0 0 Mitgliedern. In Ost- und Westpreusten liegen die Verhältnisse ebenfalls so, dast die bestehenden Jugendgrupen sich zumeist von der kourmunistischen Jugend getrennt haben. In Leipzig besteht die Spaltung schon �:i: dem März. Trotz dcS EinslusseS der Kommunisten haben sick dort 1750 Mitgtl�dl.'- bei der Freien sozialistischen Jugend gesammelt, wahrend der der K.-P.-Jugeid 1000 Mitglieder Pnd. In O b e r f? a n k e n hat sich die gesamte Jugenv der neuen Zentrale aneeschlossen. In Bayern ist die Jugendarbeit sehr schirer. Günsrige Berichte kommen aus den Bezirken Dort- mund, Hagau. Planen, Bremen und Magdeburg. Sogar im besetzten Gebiet, in LudwigShafen, entwickelt sich die Organischtion. Höchst verworren sind die Verhältnisse in Hamburg, da? neben der rechtssozialistischen Arbai�rjugend, her K.-P.-Jussond u:i) der anarchistischen Jugend zwei Orgaaisa- tionen hat, die beide die Konferenz in Halle beschickt haben. Die freie proletarische Jugend, vollkommen selbständig und die U. T. P- I uzend bekämpfen sich gegenseitig. Hossentlich schafft die Kon- strenz ein Programm, das beiden Organisationen eS ermöglichst, sich zusammenzusinden. Dann wurde von Beyer- Berlin das Rnserat über den �rogrammentwurf, der gedruckt vorlag, erstattet. Da? Programm sei nickst nnpolitisck. ES verwerfe die Evolution und tre'e ein für die Revclutirii. 9tv Redner erläuterte im einzelnen den Enckirurf. der aber noch sehr verbesserungsbedürftig ist. Es wurde deshalb eine Programm-Kommission gewählt, die«inen «eunn Entwurf herstellen wird. ?sm Montag nahm die Konferenz daS Referat des Genossen Engelbert Graf über BildungSfragen entgegen, da die Program, mberatunq erst am Nachmittag z» Ende geführt werden kann. Genosse Graf begann seinen glänzenden Vortrag mit einem temperamentvollen Vorstoß gegen die Herrschaft der Phra'e. die in den letzten Jahren sich so sehr ausgebreitet hat. Ter Redner verglich die Jugendbewegring mit einem Strom, der in das Meer der Erwachsenen fließe. Ein Strom habe jedoch ver- schiedcnc Stufen, und so machte auch die Jugend verschiedene En wicklunasphasen durch. In den letzten Jahren habe man die 14 bis ITjäcripen vernachlässigt und auch auf den Entwicklung;- gang der Madien habe man zu wenig Rücksicht genommen. Bei den Wissensgebieten, mit denen sich die Jugend beschästigen müsse, fei die Politik an erster Stelle zu nennen. Politisch« Bildung aber setze voraus«in Umsckauen auf dem Gebiete der Geschichte und Geographie. Notwendig in erster Linie sei die WirtfchaftS- und Betriebslehre.— Als Anknüpfungspunkt für dir Jüngeren sei die Natur- und Kulturaeichlchte wichtig,»in den Enfw'ckluiiflSiicdaiikfn zu veranschaulichen. Auch Religio»?« aeschjchte dürfe nicht bergessen werden. Regelmäßige Vorträge über Hygiene und GesiindhcnMehre seien zu veranstalten. EeruelleS VerantivortlichkeitSgefühl sei in den Jugendlichen heran- Zubilden. DaS Wandern müsse umgestaltet werden in unserem Sinn. Jugendbibliotheken nebst Wegweiser für daZ. was die Jugendlichen zur systematischen Ausbildung lesen müssen, seien zu schaffen. Auch sei die Herausgabe einer BildungSzeistchrift, die möglichst von allen Jugendlichen gelesen wird, eine»nbedingte Notwendigkeit. Weiter müsse man den Jugendlichen empfehlen, ulle Bildungsmöglichkeiten, auch die Volkshochschulen, zu benutzen, so würden sie den Weg zum Sozialismus finden.— Mit Nachdruck forderten die Delegierten die Drucklegung und Verbreitung des Grasschcn Referates, ein Beweis, wie einverstanden sie mit den darin aufgestellten Richtlinien waren. Nach einer Tebaits, in der keine abweichende Meinungen über das Referat de? Genossen Graf zum Ausdruck kamen, hielt Jugendgenosse P a u l- Königsberg ein Referat über das Ver- hültniS der Jugend zu den Organisationen der erwachsenen A r b e i t e r sch a s t, das nicht ohne Widerspruch blieb wegen seiner Angrisse auf die Kommunisten. In der Gewerkschaftsfrage trat Genosse Paul sür die Mst- ar!>cit der Jugendlichen ein. verteidigte die gewerkschaftlichen Jugendsektioncn und verwarf Jugcndbetriebsorganisatio- neu. wie sie sich zum Teil enttvickclt haben.— In der Debatte legte Stephan- Berlin einen Antrag vor, in welchem die Mit- arbeit der Juaendlichcn in den Gewerkschafien näher erläutert und Jugendkommissionen sür die Wahrnehmung der wirtschaftlichen Interessen der Jugendlichen gefordert würden.— Nach einem kurzen Schlußwort des Jugendgenossen Paul er- griff vor Vertreter des Exekutivkomitees der Jugendinter- nationale das Wort, um den Delegierten einige Jnformatio- neu zu geb'n. Demnach hat Ende November in Berlin trotz aller Schw'eriqke'fen eine, internationale Konferenz getagt. die von 32 Delegierten aus 14 Ländern besucht war.. Diese Dele- gierten deckraten 210 000 Jungproletarier. Eine ganze Reihe anderer Länder war durch Gäste vertre:en. andere, wie die fran- -ösische.r. italienischer, und amerikanischen Jugendgenossen, hatten BearüßungStelegramme gesandt. In längeren Ausführungen teilte der fticdncr die Beschlüsse der Konferenz mit und forderte zum An'chluß an diese Jugcndinternationa'e ajir. D'e Konferenz begann daraufkin die Proaramm» de ba t te. Für die am erswn Tag« eingesetzte Programm- kommiffion erläuterte Jugendgenoffin Kühn- Hamburg den ge- druckt vorliegenden Programmeniwurf. DaZ Programm bestebt aus einer grundsätzlichen Einleitung und auS Abschnitten,-n denen die politischen und ereieherilchen Richtlinnen. d'e Jugend- sorderunoen, die Organi'ation und die Frag« de» Zusammen- schlusseS der Junavroletarier aller Länder behandelt werden. �.aS Programm sieht übrigen? die Namensänderung der neuen Orga- ni'ativn in..Sozialistisch« P r o l e t a r i e r s u g e n d vor E? wurde» eine ganz« Reihe Abände- ungSantra-'e zu dem Entwurf eingebracht, d.e von den An.tragitellcrn begründet wnr. den Manch« Jugendgenossen wollten nicht ausqetprooben wissen. da» die neue Jugendbewegung eine dolituche lei. ledsch ist im allgemei-mn schon«rsichtl ch. daß eine Einigung aus dem Boden de! Entwurfes erfolgen wird. Erklärten doch siwar d'.e Ber- ireter der beiden Hamburger Organtt-t-onen, die nck biSher be- kämpft haben, rbr Einverständnis mit den Grundzuaen diew, Programms, so daß ein- Einigung in Hamburg zu erwarten ist. Deutsche NaNonasverlMM'uu?. Mittwoch, den 17. Dezember 1919. Das llmsatzfteuergesetz. Mg. Eichhorn(11.®.): Gestern fand«in WeMauf der Par- (Di,« Abgeordneten der Rechten ver- unten. Die Rückvergütung an die wirtschaftlich Schwachen ist eine GewissenSbeschwichttgung. Wir stehen einer Luxussteuer stets skeptisch gegenüber. Eine LuxuSsteuer, die man auf tat» sächliche LuxuSgogenstände legt, bringt nichts ein. Man soll da» Vermögen und Ginkommen treffen, dann braucht man kein» Luxussteuer. Der Ausschuß hat au?«r Regierungsvorlage viele Gegenstände gestrichen, die kein« Luxusgegenstände sind. Wir sollten an uns nickst den Maßstab der verelendsten Schichten an» legen. Die Regierung nimmt das Geld, ganz gleich woher es stammt. Die ganze Steuer ist handelt, und verkehrt feindlich. So soll z. B. selbst die Beherberge, ig einer Steuer untcrwor en iverden. Der größte Teil des Verkehr? aber ist eine Nolweudig- keit de? Handels. In der Steuergesetzgebung tritt da» verkehr»« feindliche Moment stärker hervor. Das Anzeigcnwefen sollte v:r» billigt und gefördert werden, nicht aber durch Steuern verteuert. Am besten wäre es. da» gesamte Anzeigen- und Jnseretenwese» zu sozialisiere». Das Anzcigenwesen hat für Zeitungen sein« Schattenseiten. C» mach? die Zeitungen abhängig von g-ivis'eu Gestbäftcn«nd G«feUsthaft?lccrfe,i. Durch sie Togialisicruiig dieses Zweiges wird«in Herd der Korruption wegfallen. Jetzt sind aber die Zeitungen auf Inserat« eingoflellt und daher kann man rhr-n Bestand nickst durch eine Jn-eratensteuer in Frage stellen. Mit Mühe ist es gelungen, Wahl-inserate steuerfrei»ck lassen, doch auch außerdem hat da? Volt Interessen, die eiuer solchen Begic.isti.zung hätten teilhasrig werden sollen. E» gibt keine Seite in der Barl«»«, die die Steuer nur einigerma�»« annehmbar machen könnte. sB-jsall bei den llnaNh.l Nach Ablehnung don AbänderungSanträgen der Deutschuatlo- nalen und Deutschen Volkspartei wird ein sozialdemokratischer Antrag, der für di« Inseraten'teuer eine Staffelung nach Höhe der Einnahme von 2 bis 9.Prozent vorsieht, angenommen, ebenso ein Antrag Rem#!«? iDnat.), wonach mehrere in demselben Verlag erscheinend« Zeitungen steuerlich selbständig behandelt werden sollen. Darauf werden all« übrigen Paragraphen des Gesetze» ansenonmen. Rachmittaglsthung. Die dritte Lesung des RMsnotopsers. Abg. Tchulz-Brombsrg(DnaM: Die Deut'chnationake V»!4»« Partei erhebt entsprechend ihrer bisherigen Haltung vor der V:»- ab'chedung der Vorlage nochmals laut ihr« war»erste Stimmz und lehnt jede Mitverantwortung für die Folgen dies.'? Elesetzz» ab. ES ist unS ein« nationale Unmöglichkeit, für die Vorlage zu stimmen. Abg. Dr. Rießer fD. Vp.): Wir beantragen Zurückv-rweisung. Abg. Waldstein(Dem.): Der größer« Teil meiner Frcurds ist sich darüber einig, daß der Besitz jetzt stärker herangezooen vu den muß. Eine Minderbeit in meiner Partei ist aber der Auf- fassung, daß gegen da» ReichSnotopser nach wirtschaftlicher und politischer Richtung hin erhebliche Bedenken bestehen, so daß sis sich nicht entschließen können, ihre Zustimmung zu dem Gesci« irr dieser Form zu erklären. Dagegen hat die Mehrzahl mehu: politischen Freunde die Auffassung, daß diese Bedenken jetzt zu- rückireten müssen. Abg. Wurm(11. Soz): Die ZwangSanleihe bedeutet nicht dar- felbe wie das ReichSnoiovfer. den« die Besitzeade«»erbten«n l:;l ra.-rCn de n�S a a l.)''All- haben da» Gesetz verurteilt, aber sich! der ZwangSanleihe 450 Millionen Mark. Neben der ungeheuren! schließlich doch dafür erklärt. Wir sind grundsätzliche Gegner der Belastunß, die da».Umsatzsteuerpesetz bringt, sollen noch größere Vorlage, weil wir jede VerbranchSabgabe ablehnen. te ist eine Kopfsteuer der drück'-ndsten Art und trifft besonders die Besitzlosen. Di« neue Steuer wird all« Lebensmittel um 7H di» 0 Prozent verteuern. Sechshundert Millionen Mark sollen jährlich au» den allernotwendigsten Lebensmitteln versteuert werden. Wenn man Fleisch, Butter und Eier dazu reck?net, dann<,!bt e» kogar zwölf- hundert Millionen Mark als Steuer au« wich igen LebenSm tteln. Man muß den Mut bewundern, mit dem unter den jetzigen Ver- bäl'nissen ein« solche Vorloge eingebracht wird. Ick bin der Ueberzeugurfg, daß auch die Summe von 1200 Millönem Mk. zu rer ng veranschlagt ist. Wer nicht zu den besitzenden Kreisen, zu den KviegSgewinnlern gehört, kann sich nichts mehr anschaffen, sondern muß feinen ganzen Verdienst verwenden, um da? Leben zu fristen. Auf ein Arbeitereinkommen von 7200 Mk. im Jahre werde« 1000 bis 1400 Mk. Umsatzsteuer kommen. Dasselbe Einkommen wird bei der Einkommensteuer mit 910 M. veranlagt, so daß die limsatzsteuer über die ReichSeinkommen- steucr noch hinausgeht. Tie Umsatzsteuer wirkt progressiv nach Geldopfer von den ärmsten Schichten gebracht werden, nämlich tis 20 Milliarde«, die durch die Verteuerung de»«etretde« un» der Kartoffel« rlniommen. Kann man da von einer Belastung de» Besitze» kprechenk Wenn Sie(nach recht«) sich einfallen lassen, die Eteueru auf die Ver- braucher abzuwälzen, dann wird die kapitalistisch« ProSnIlior.S« weise auf politischem Wege beseitigt werden. Abg. Vraun-Franken(Soz.): Man reizt die Entente zur Unvernunft, indem man sie immer auf da» ReichSno-topfer hin- weist. Da» Reichsnotopfer kann nur uns, aber niemand anders nützen. Da? weiß auch der französische Finanzminisler. r sehen im R-ichZnotopser nicht das verwirklicht, wa» wir beabsi.h» tigren. Da# Eigentum hätte noch viel mehr gefaßt Werd-w miiffen. De- Abg. Wurm hat noch immer den Friedcnsvcrtraz nicht gelesen. Er glaubt, wir könnten noch immer s« Steuern machen, wie wir wollen Wenn wir es so machen würden, wie-o e» will, so würde nach einem halben Jahr die Entente uiu besteuern. Man muß dem in kluger Weise zuvorkommen Nach dem FriedenSverirag darf der deutsäe Staatsbürger ni.f i ge- ringer besteuert sein, al» der Bürger einer der alliierten Mächte. —»— w■Min.f.».---tji 01' Iimmie higgins. Nomon von Upton Sinclair. *u* dem Manuskript übertragen von Hermynia Zur Mühlen. Ti« ärMiche Untcrsltchulng fand im oberen Stockwerk fott. Mniinie wurde hinaufgesührt und aufgefordert, sick) ?s Rockes und Hemdes zu entledigen. Dann ward feine Kruft gemessen, Herz und Lung«? winden abgeklopft, dte Vahlde gezählt, di? Nase untersucht uwd noch allerlei Mac- [feit aufgeführt. Natürlich war er nicht ganz gesund, doch vtirde er trotzdem genommen. Ter Arzt notierte etliche ikchlen auf ein Sbück Papier, unterschrieb es, und �untnic ling mit dem Soldaten ins W-ervelokal zurück. Mm eiirommui laa oin Werbeformular vor dem l.e> 'en Sozialisten, eine tintenge füllte Feder stak zwtsckgen seilen Fingern, und er hatte nickst einmal Zeit gedabt. sich ,u ißgot:„Hast du wirklich einen Entschluß gefaßt? Ätüst Ii tatsächlich diesen Schritt tun. dich als Söldner des Mit- fttÄiius verdingen?" Nein, der Feldwebel hat ihn h m ingeiegt. bat angenommen. Jrmmie meine es lvirlclch i ust. Er hotte Ii»mne ausg'smgt. bbe Antworten meo.r- sifschrieben die Messunaen und Unteihttchungen gtieu?., um ß5ß � � mit strengem, bezwingendem Auge, starr,' "S% S MK iwv MM MWWZ owf, du Ssol! Vengiß deinen dummen Tvaum,'diesen Krieg wird der Kaiser nickst gewinnen!" Jimniie gedachte noch etlicher ai'.iderer Genossen, zu denen er nicht gelten'wind. Die Genossin Mary Allen«um Beispiel möge die Nachricht erst evsachaen, wenn er dem Bereich ihrer scharfen Ziunge eniftol/en ist. Auch an Ge- nossin Evelyn-dacktte er, vielleicht wird er sie später nie mehr sehen, vielileickst wird sie, falls er sie dannoch wieder- sielst, sich weigern, mit ihm zu sprechen. Jimmie unter- drückte mü'hpmi die Bestiirztnng, welche durch'diesen Gedern- (en hervovgsvusen wurde. Er zielst in'den Krieg, die Sehnsüchte und Frenlden'der Liebe müssen verbannt werden! Er ging zu den Meißners Abendbrot essen und teilte ihnen seinen Entschluß mit. Die erwarteten Proteste und Vorwürfe blieben aus. Hatte des Genossen Stanken iy Ver- ändertrng dem kleinen Ncvschenpacker einen derartigen Ein- druck geniacht? Oder hatte er Angst, Iimmi« eine ehrliche Meinung zu sagen, wie dies Jimmie mit Emil Forster er- gangen war? Ji'mmie vertnnnte den MeißnerS da« Tagckbnch d.« wil- den Bill an,'das ihm Sauitn die richtige Lektüre für ein Transportschiff schien. „Freilich"— ttinmnte Meißner-bei—-„außerdem könn- ten slst die U-Boote deAsssben vsinäckstigen." Nrmmie stlnok ziksammen. Teufel! Er statte noch gar nickst daran godackst. Er irntß ja die Sperrzone passieren. Wird oieffeickst dennoch einen Kampf erleben /möglicherweise llhr wiesen sie an einem Tor des ExerzierlatMS ihre Papiere vor und marschierten dann, von einem So'.!hv! n geleitet, die.Hauptstraße entlang, ihre Bündel und Sks' sswfth« fest in der.Hand, mit neugierigen Augen uen sich blicken'» Sie befanden sich in einer Stadt von vispzigtansenid ' EimvohneTN, die sich aus einer Stelle erhob, wo es vor ein am Jahr blos Brachland und Gebüsche gegeben Wie. Längs Reihen Hoi.zba rocken erstreckten sich in alle Richtungen— ttalsernen,©peLierä'.wne, Gtutdiierz'nrrmer, BursatuS. Waren- stätixser— bagwilschen dehnten sich ExerzierfÄder. Der blri-e AM ick dieser Stadt, mit ihrer Bevölkerung von jungen Männern, alle in Unuform, alle stramm, stiHhast, gesund. schzistigt, war ein Erlckbni«. Diese Malst machte einen ei-.> ardWen Einvmrck. in ihr: ''''"'—"'* verstenfeff kalt«in." Uirückzirschfatgen, wuschsn seinen Atm/iind stachon mit einer —„In dieser Jasteeszeit muß da? Meer Einen Arigeinstst'ck schtvankte er. ES wäre doch besser geir-escn, ans eine müdere Jahreszeit zu warten, in der ein �Itnrz ins Meer weniger peinlich sein dürste! Dann aber Nadel hinein. Dann erschien der Schneider, irm Ihm die Kihakinnisoem cmyuproHieven. Damßt WW« der kleine Maschinist nickst f- |"®nne-t" WMiG M»:•«. dienst ihr� Motorräder. Auch erinnerte er �sich. deS Faid-, (in denen er für den Men Granitch gearbeitet Wie, Onfcl Sam otibesten. Aber nein, anscheine nb br W der ZmM die U-�ok,»!*9* irckbolS:„Sie stehen jetzt unser militärischer Diftipistn I biß die Zähne zuisammen. wind seine P stickst erfüllen. In bist. Stnnde übe.stckstisttet'e ihn bereits ein Gofiiftl �.... »'lst, ans wie Genosse Siankewitz! Wenn er durch die>;< gelst. werden die Mädchen kichern und ihm rachVickm „...... 4._. sie ws bei Etnil.getan? Der Milsttrismus Halle sein N tz Bon einem Schmied geführt, bestiegen an jenem Abend mn Jimm« HvggmS zu spinnen begonnen. -«— o—--------"'»W»ortuistng Itzltty r W Jimmie Neunzehntes Kapitel. H i g z i n S legt K'h z k i an. �>1>U v i Uli ZlOCiUO.* sieben Kurschen den Aug. Am nächsten Morgen um[iefbeji £aS T.'TTfe Set Mst. Wurm ftfon iviffen.§m ftMf.t» ßctf« ä;il' ich auf meine Reden bei der erfen und zwei!»« Lesung de» ic: erS.(Seich. Bei!, b. d. Sog.) Zfinanzminister Erzberger: Der Abg. Dr. Bronn bot eins iKcioiuiion der Mehrheitsparteien begründet, die ReitbS» . un.i All ersuchen, mit den neutralen Staaten wegen E ten erfragen in Verbindung zu treten. Tie Neichsfinctn.z- : vu ltung wird mit allem Nachdruck auf dem Boden dieser Re- folu"sn arltciten. Die Steuer- und.Kapitalflucht ist eine intcr- .«attr":t Krankheit und kann nur international geheilt werden. ?' Schulze"Bromberg(Dnat.): Der Demokrat Dr. Fried« berg Hot heute in der preußischen Landesversammlung bemerkt, - Gutachten des N e i ch S f i n a n z m i n i st e r S ül*er hi? i eichlagnahmerecht der Entente bezüglich de» ReichSnstopferS van' rrn Erzberger nicht genau wiedergegeben, fo einet Korrcktnr vnterzogen worden sei. Der Reichs- :.min stet Habs nur die Stellen berücksichtigt, die für seine h r. i a s s u n g günstig find. sHört Heril rechts.) Der Ministet« ' pv.i i••;•! Hirsch hat auf diese Aus'ührungen FriedbergS er- !': Vi.'listen bat einen besonderen Vorschlag gemacht, der ein "':il der Entinte ausgeschlossen haben würde. Also teilt o.u-,'vtsusjen diese Sorge. Crzbergers Klage und Bertcld-gung. R''''lsinanzmimster Erzberger: In der LamdeSver'amm- kili!' u viel'ach Dinge erörtert, die nicht in die Landes- ilung gehören. Via Milliarde» Sparpriimienanlellie sind i ein ganz schöner Erfolg. Es ist die Summe, die an- i i td crr'icht, waZ 1914 die erst« Kriegsanleihe gebracht hat. m n.och einen Ciwslutz auf vis Industrie zur Zeichnung ausüben konnte. Da? Grohkepktal kiimpft gegen das NeichSnvtopfer, wc»" r? ,".wr Ameise zahlen soll, und es kämpft gegen die Srar- pr enanlcihe, wenn eS freiwillig zahlen soll.(Hört, Hört!) d"'.'nil bei der Reklame der Sparprämie nanleihe ütigd-lten vorgekommen sind, so wird dagegen eingeschritten , Eine Nntersnchnng ist eingeleitet, das Ergebnis wird der Leffentlichkeit mitgeteilt werden. Ich kann nicht für jeden Mri fei, für jedes Inserat, für jede Broschüre verantwortlich f." fit Wersen, Ich Hab: anderes zu tun. Wenn ein Abgeordneter v.-.d' rer einer KoalitionSpartei, wie Dr. Friedberg, gegen ein.'"itglied der Koalition an anderer Stelle etwa» vorbringen will, denn ist er verpslichtcst, sich vorher zu erkundigen. iBeisall li!!!?.) Er konnte sich am das R eichsjustizimnisterwm wenden, wo fein roülif lier Freund Schiffer die Verantwortlichkeit trägt; er k nte auch beim Finanzministerium anfragen. Dann hätte «r die Antwort erholten, dost diese Vclnnintungen volllommc» un.i»treffend nnd unwahr sind. sLebh. Hört! Hört!) Sie sind ..'ig eine? alten WcibeS. fLebh. Hört! Hört! Ilnrube und Bc- wegllng.) Fawobl, Dr. Friedberg sagt nach dem.Berliner Tage- Mii':", dieses Gutachten, das der ganzem•OeffewtlicMoit unter- Hrcitet wurde, sei geändert worden. Damit wirst er mir nicht nur älschuna vor, sondern er zieht auch Sa» NeichSjustiz- mini' r'um in die Sache hinein. Es handelt sich hier um voll- h.w■ ne Erfindungen. Ich habe bei Uebernabme de» Finanz- Ministerium» geglaubt, daß bei der Re'chssimauzreform die prent!: Schwievigkeit darin liegen werde, angesichts der Zusammen' i.■ bc» Hause» und der Grundstimmung unseres Volkes in- diiv Steuern durchzubringen, daß dagegen die Durchsehnng von sd. steuern leicht sein würde. Ich habe mich gründlich geirrt. WaS in diesen Tagen an Druck ans die RcgierungSmitglieder ausgeübt ist, geht wirklich über alle« hinaus. G-vienöber diesem Hochdruck des Kapitalismus kann es nur eine An! ist aebsm daß heute da« ReichSnotopscr mit großer Mehr- l.stt be.abschiedet wird. In namentlicher Dbfki'mrnung wird der Antrag ans R ü» j e rweif unp der Vorlage an den AuS'chuß mit S2Ü p.• c n 50 Stimmen bei einer Enthasiung abgelehnt. Für di' Rück- !:. t' m stimmten mit der Rechte» die Timiokraten Pa1 e Gothel n. Fischbeck, Grünewald, Ludewig. Johannsen und Schmidthal». In der Gstamtabstimmung wird sodann da» MelchSnotopser in d..r Lesuu« gegen di» Stimmen der Ntchten endgültig be- schlössen. Der Generalparbon. E» fi'at dst zweite Lesung de» Antrag» Trimborn Wer die Stel":iil!.'.chslck!t sGeneralpardan).' i i. ücrlit(Soz.): Meine Fmstisn kann dem Gesetz nicht Fiisümmcn. Wir glauben nicht, daß durch einen solchen S-euer- NO fst'lst der Steuermoral gedient wird. Der ehrliche Steuerzahler vei»st es nicht, daß diejenigen geschont werden, die in den letzten ü: cn ihren S'cuerpsliehten nicht nachgekommf.n sind.(Lebh. Ve s itl bei den Svz.) 1 ig.(Jolm(ll-Soz.) lehnt daS Gesetz ab. Die Vorlage wird sodann in allen Lesungen gegen die Stirn» min der svz ialrsii scheu Parteien angenommen. b. fpigt ein Gesetzenlwnrf, der die LandeZregicrungen er- : stimmungjn übet die Lage der Angestellten in den VastwirtSbk rieben zu treffen..' � v t Zieh(U.-Soz.) schildert die soziale Lage der weiblichen st? sprechen noch die Abgg. Katzenstcin(Soz.), Frau Lehm '(Dnot.) und Lüdcr»(Dem.). : o. Gr.'.in(U.-Soz.) beantragt den Zusatz, daß dm zu er- I" Bestimmungen der betreffenden LandeSvertretunz vor- xi crcii sind, die ein EiuspruchSrecht besitzt. : it di.'em Antrage wird da» G-setz dann in allen drei Losungen angenommen. Donnerstag. 10 Uhr: Interpellation Arnstadt über die Wirt- s'wst i.t-e Lage und die Ein- und Ausfuhr, Gesetz fNgen da» ' icl, Nr rnwcchsel mit der Entente über Artikel Ol. Saz.ali. st i üoizitütswirtschaft/ Drille Lesung der Umsatzsteuer. — Schluß 8 Uhr. MMche Lmdesversammlmg. Der G'schentwurf zur Sicherung; der Neberführung der Privm/ergregaie wnude in dritter Lesung einstimmig anzenom- ü?». Daun wurde die dritte Beratung W» Staatshaushalt» fcitg:tzt. : r Demokrat Fricdberg konnte seinen Mißmut darüber iric'"i'.erbergen. daß der häuSlicke Zwist der KsalitlonSparteien in r. v; istu hchf-Mt auSgetraA'n w rd. Zugleich aber machte er fcir.-m Glimm über Erzbsrgev» Finanzpolitik Luft, dem er nicht ' blutigen Dilettantismus voowarf. sondern schon mehr v'.raleutum Er beschuldigte unter immer steigender Unruhe Er-' crieb der Fälschung von Gutachten. Daun zog et gegen d e VcrgPÜgMigMcht nanientlich junger Leute vom Loder und rief o; Geym hsese Drohnen müssen wir mit ArbcilSzwang ein- srst." n. Da» schlechte Ergebnis der Sparprämien- a»leihe sei nicht a'S schleckste» Zeichen für die bcsst-mhen 1 1.:i auszufaise«, sondern als Quittung auf eiste schlechte Fi. o Politik Herr Hergt und seine Parin habe diu geringste - an die Schuld; rage für die herrschenden ; stünde zu rühren. Der Deutschen BoSkSpartei)«(_ jeder r.>'? D lg abhanden gekommni. Der Einheitsstaat i i c ,. eben, doch nicht nrti-S Hintansetzung der preußischen ' UP m. Die Eisenbahnen könnten schon setzt auf» st cenommen werden. Vorher müßte allerdinq» di« Ab flau stung eege üv.eftcU weiche» Der kstm fckgsuhe R.'cn�r ur�erstr Frasstm». Genosse Bellert führt« au»: Uns ist oft der Vorwurf gemacht worden, wir leisteten keine praktische Arbeit. WaS sehen wir aber jetzt? Wochenlang haben sich da- Parlament und seine Ausschüsse abgemüht, Anträge zum Etat zu formulieren, die der Mehrheit annehmbar erschienen. Nun wir ab.r am Schluß der HauSha-ItSberatunzen angelangt sind. sollen alle diese Vstschlüss« in Resolutionen umgewandelt, da» heißt im Papierkorb begraben werden. Für diese Art praktischer Arbeit betanken wir uns bestens. Als Vorwand muß die Finanznot dienen Wir haben nachgewiesen, wo Mittel flüssig gemacht werden köi.iiteu zu nütz- liche» Zwecken. Sie haben jedoch unsere dahingehenden Anträge abgelehnt. Sie kommen aus den alle» ausg fahrenen Gleisen nicht heraus. Das ze'gt sicki auf allen Gebieten; nirgends sind wir{,%,% . Ivelter gekommen, als wir vor der Ncvolution schon ivarcn. Darin- I zeigt sich die Fruchtlosigkeit der unseligen KoalittonSpolitik. Keunzeichuenid ist d i e K a m p s e S w e i s e dcS M i n i st e r» Heine. Er bat gestern hier behauplet. die Plünderer und Ver- brechtr der Märztage stünden meinem Parte'freuud Adolph Hoffmann nahe. Taraus könnte man folgern, daß Herr Heine diese Verbrecher sehr g"iiau kennen müßte. Trotzdem verlautete bisher nichts darüber, daß gegen diese Leute eing-'schntien worden ist. Hknstchkkkch de» Mörders meines PartckfrennbeS Haafe ruhie ich heute an den Justizminister mit allem Nachdruck die zehn vu» Dittmann formutiertcn Fragen und erwarte heute noch eine klipp und klare Antwort darauf. Ter Justizministcr sollte sich ferner um die polizeilichen HilfS- beamten der Staalsanwalt'chait mehr bekümmern. W c dies« mit fremdem Eigentum bei der Beschlagnahme der Druckbogen und Bilder zur Liebknecht-Broschüre»mgezangen sind, spottet aller Beschreibung. Nach skandalöser ist daS Verhalten des Polizei» Präsiden cn Ernst, der sich angemaßt bat, die bei Kommunisten beschlagnahmen Plakate, also fvemdeS Eigentum, an eins» Verein von Plakatsreunden abzugeben. Nachdem nun der Belagerungszustc-nb für Verlin aufgehoben ist, sollte auch der Staat? lommissar für öf-entl'.che Stühe und Ordnung ver'chwinden. Der Belagerungszustand besteht leider für weite Gebiete noch fort. Wir fordern auch für diese d e Auf- Wir fordern ferner volle Amnestie für alle polltischrn Gefangene» und schleunigste Durchführung einer init dem moder- uvn Sicchtsempsinden in Einklang stehenden S.rafrcchtSreform. sLebh. Zust mmung links.) Ter Iustizminister wiederholte die bekannte Behauptung, der Mörder Haasek sei unztveifelhasi geisteskrank und stellte baldige StrafrcchlSreform in Aussicht. Durch Schlußanlrag wurde dem Genossen Rofenfeld eine Entgegnung unmöglich ge- macht. Ohne wesentliche Debatte wurden die übt gen Einzeke als o»- genommen. Ter Staatshaushalt im gauzeil wuch« von unserer Partei und den Deutschnatlonalen abgelehnt. Hierauf trat Vertagung bi» 2L Januar 1620 ein. Schluß 9.40 Uhr. yressestilunie» zum parlktiag. V. „Evthaer Bolksblatt." Zur Stellungnahm,: zum Punkte International» schreiet das Blait: Der Beschluß ist eine Schwergeburt, dr» zeigen schon jetzt die äußeren Umstände. Trotz zahlreicher übereifriger Geburs- heiser ist zu fürchten, daß enuveder ein« Totgi:burt oder ein ! Wechselbalg zustande kommt. Ja, man Hai den deprimierenden Eindruck, daß geradezu die Zahl und der Eifer der GeburtShelsi.r den Tod de» Neugeborenen auf dem Gewissen haben werden. Da» ! bankrotte System dar Geheimdiploinalie hat auch auf diesem Pacieiiag einen stfnveren Schisibruch erlitten. So wie im Welt- kr ege die Unsähigleit, ja die bloße Existenz der Geheimdiplomati« eine der bösartigsten äußeren Ursachen swir sprechen hier absichtlich nick» von den ölonomisch-imperialistischen inneren Ur- heute noch, wie die verschiedensten Proz. sie, zuletzt der Marloh- prozeß, bewiesen haben, drn Namen Kcrruptioussonds ver- dient. E» ist gestern auch das Wort gefallen, der ganze Räte- r u m m e l sei ein Schwindel, an dem kein Mensch mehr glaube. W'r gestehen Jedermann zu, über das Rälcsystem eine andere Meinung zu haben, alz wir. Aber, daß man uns unterstellt, wir trieben mit dem Siätegedanken bewußt Schwindel, ist eine so niedrige KampfeSart, daß sie in diesem Hause nur einem zu» zutrauen ist, dem genugsam bekannten Heilmann. Die Nechissozialisien lmben m der letzten Zeit mehrfach von dem drohenden Vorstoß der Reaktion, der Monarchisten, gesprochen. Auch wir sind der Ueberzcugung, daß er kommen wird. Wenn er gefahrdrohend erscheint, so nur. weil die Sieaktion durch die Politik der Siech. Ssozialislen erstarkt ist. Wir fürchten sie dennoch nick't. Wir erwarten sie, erwarten sie recht bald und erwarten zug'eich den E n t chcidungsiampf mit dem Kapitalismus. Wir sind sicker, daß wir uns dabei auf die gesam e Arbeiterschaft werden stützen tonnen. Auf die Verwirklichung des Sozialismus vermittels der Demokratie zu vertrauen, hieße sie auf den Smilt Nimmerleinstag verschieben. Also w i r werden den Kampf zu führen haben, und wir rüsten dazu, indem wir die Kopse revolutionieren. Sic von den Rechts- sozinlisten verkleistern sie. Unsere grundsätzliche Haltung, unser Festhalten am Klasscnkampfstnndpunkt bildet das Fundament, auf haben wird, dann kann der Ausaatig des EntscheidungSkompies mit Reaktion und Kapitalismus nicht zivelfelhaft ein.(Lobh. Beifall; Cl b. d. II. Sog.) Abg. Stcndel(Dnat. Dp.) polemisiert im wesentlichen gegen die Demokraten. Miniüer Heine befürwortete, daß sich die Koalitionsparteien gegenseitig Wahlhilf« leisten sollten.(!) Heber den Antrag Friedbcrz, den ,(Jini;.!-»»-«! t,„'reu zu oergrogrr», mn vrr Ivcipllt.en avii)tucii mi «ÄLL» WWkÄSW?«KW A-,!%%%,% stcllung des Ministers Qtser, daß bei den Eisenbahnbetrieben! k« �1- n A r be, te r ve r tre t e r de» au«er.ten Luken F uge» ein« erfreulich.' Weigerung der Lerstungen und der ArbeitLfreud g- i an' blt fo'Se butftc� sein, dag ein? Atmn.s.eru.eg e.n« Zeriplii«- keit zu verzeichnen sei. Genosse Paul Hoffman,. hielt der Re- d-».Unf-n Flügels«mtntt und di« Absicht ,m,er«r Diplo- gterung die Unterlassungssünden vor, die zur Verschärfung der Verkehrs- und Kohlennot geführt haben. Mit größlem Slachdnick legte er sich jedoch für die loyale Gewährung der Bc'chaffungs- beihilfcn an alle auch kurzfristig Beschäftigten ein. Er brachte der Landesversammlung die in zahlreichen Resolulionen nieder- gelegten Wünsch« und Forderungen der Arbeiter und Beamten zur Kenntnis. Zum Haushakt der Prruhischrn Mrgirrung nahm Genosse Adolf Hoffmann da» Wort, indem er ausführte: ._ Wir hätten gewünscht, daß un» die Regierung dar der Reichsratssitzung gestern unterrichtet hätte über die Absicht, den Großagrariern Liefer Urämien ziizuschanzen. Ueber eine Milliarde Mark sollen an Liebesgaben gezahlt werden, weil die« da» einzig- Milte! fei, die spärlichen" Lieferlingen an Brotgetreide zu erhöhen. Bisher hieß es Immer, die Verkehrs- schwierigkeiten seien schuld. Hier wird aber offenbart, daß es sich um einen regulären und umfangreichen Lieferstreik handelt. Den sireikenden Arbeitern werden Belagerunglzustand und Staiidrecht zuteil, den verbrecherischen Grohagraricrii aber eine Belohnung von einer Milliarde.(Lebh. Hört, hört! b. d. Unabhängiaen.) D.iS wird eine gewaltige Verteuerung von Brot und Mehl und Kartoffeln zur Folge haben. Da sich die Lebenshaltung der arbeitenden Klasse kaum noch herabdrückcn lassen wird, sind erneute Lohnforderungen unvcr- meidlich. Dann werden Sie wieder über Streikficber reden. Es wird diese Schraube ohne Ende wieder einmal heriimgedrebt. Und wenn der Eisenbahnmiiüster über die zunehmenden Dieb- stähle klagt, so frage ich, wa? bleibt dann schließlich dem Arbeiter übrig, wenn er nicht ausreichend bezahlt wird und seine Kinder nicht verhunaern lassen will? Er ist ja geradezu gezwungen, zu stehlen. Den Großagrariern müssen immer neue Milliarden gezahlt werden, damit solche.Prachtmenschen" großgezogen werden können, wie he Reinhard, Kessel, Marloh, wie die Mörder K'arl Liebknecht». Rosa Luxem- bürg», Kurt Eisner» und die vielen anderen derselben Art. Hüten Sie sich, das Volk durch solch eine wahnsinnige Politik zur Verzweiflung zu treiben!(Sehr richtig! und Bravol b. d. Unabh.) Bezeichnend war, daß nicht e'n Regierungsvertreter während Hotsmanns AiiSfühiungen anwesend war. AI» bürrerliche Ab- geordnete ihre Schlafwagcnwüniche vortrugen, war fast da» ge- samre Kabinett zugegen. ES bedurfte erst einer zweiten, sehr energischen Interpellation de» Genossen Adolph Hoffmann, um wenigstens dem Staatskommissar für ErnäHrungSwesen die Zunge zu lösen. Dessen AuSniHrungen bestätigten lediglich, was unser Redner gegeißelt hatte; sie waren zugleich eine Bankrott- erklär» ng der Ernäbrung? Wirtschaft, ia der gesamten WirtschastSpoliiit. Als dir» Genosse Ad. Hoffmann fest- nagelte, hatte der inzwischen erschienene Ministerpräsident Hirsch die Geschmacklosigkeit, vergnügt zu lachen. Beim Justizetat fübrte Genosse Nosenfeld Wir hören noch immer die Hilferufe der armen Unter- suchungSgesangenen, die nach monatclanger Hast noch immer ver- geblich auf ihre.»'klage, ihre Aburteilung warten. Im Kilian- prozeh ist jetzt endlich nach neun Monaten Untersuchung da» Ur- teil gefällt, aber ein Klassenurtei!, wie wir eS schlimmer vor der Sievolution nicht hätten erwarten können. Das Gericht hat in Kilian den Vertreier der revolutionären Ar«! beiterlckast von Halle gesehen und dafür ist er bestraft| worden. Die Arbeiterschaft hat darauf die einzig richtige Antwort; gegeben. Der Justizminiswr sollte sich die Alten kommen lassen. »od fcerljinWrn, Satz da» Dendenguiieil vollstreckt wird. j■! zwischen de» die Rcio- Ledcbour und Siöcher gruppieren, der Tod klaren Stellungnahme zur 8. Internationale. Ein Ti'il der alten Parteiführer und der R e ch t S s o z: a l i st e» i u u n sn re n R e i h e n wollen die klare Eittschndung vermriden, sie haben entsckiedcn die diplomatische Routine für sich», sie ver- stehen c», durch immer neue Formulierungen ihrer unveröenn- baren Abneigung gegen MoSlau die vielsach vorhandene Unsicherheit zu vergrößern, von der kompakien Mehrheit der Vnrtveter ' mateu wäre damit erreicht. Der Anschluß an Mcilau wävi auf dicseiti Umwege sabotiert. Bekanntlich haben bei den geschulten Diplomatcn der allen Schul« die Worte nur den ein"» Zweck. die Gedanken zu verbergen, und so sind auch all« Sleusormulie- ruiigen und AbänderunxSanträge zu den Slesolutioimn zu werten« Sie sollen nur die Abneigung ihrer Verfassung gegen Moskau, ja die Sowjet-Ncpublik verdecken tuTcr den schönen Worten«inet blut. und liebelosen.Sympalhi«". Hinter all den Phrasen voit der.Autonomie" und dom.Soll>si».'stimmuilgSrccht der Völker* verbirgt sich d i e Angst.. in der zukünftigen Internationa!«, det Tat, die Sünden der allen so elend zusammengebrochenen Intet- nationale der Phrase und der schönen Worte verantworten zu müssen. Der Zusammenbruch von 1914 soll und muß nn» ein warnende» Menetekel sein Viele unserer.Führer" bilde» sich no ch immer ein, auch in trr neuen Internationale die erst« Geige spielen zu können. Diese Ludendorffe der In- ter nationale erheben denselben Anspruch auf die deusche Vorherrschaft in der proletarischen Internationale, wie die deut- scheu Imperialisten die Vorhcrrschait de» deutsche» Jmperiali»- miiz forderten..Deutschland in der Welt voran" fordern sie mit dem Ex-Wilhelm II. und Ludendorsf. Sie länne» e» der Welt- geschichte nickü verzeihen, daß sich die neue proletarische Welt in MoSlau ohne ihre unschätzbare Zustimmung und Mitarbeit oraa- »isicrt hat. Sie haben das unheimlich« Gefühl, daß dies« neu« proletarisch? Jntetuationale sich nicht mehr vom deutschen Oppor» tunismu», von der deutichen Schönvedevei bcherricken» zers splittern und zur Unfruchtbarkeit verurteilen lassen will. „Bergische Arbelterstimme". Solingen. Genosse Hermann Merkel schreibt: Ter ganzfi Pattestag loar ein« Einheit von Kraft nn# Kampfeswillen. Keine Spur von grundsätzlich, verschiedener Auf- fassung. alle»«in Schrei nach vorwärts, nach der Tat. Ran au die Arbeit, ran on den lotz.en entscheidenden Kampf um» Ganze! Das war die Losung dcS ganzen ParleitageS. Während wir unser AltionSprogramm vom März al» da» Möglichste an Tatwillen ansehen,»eht unser neirs Programm über die Märzauffassung weit hinaus. ES verwertet alle unsere Erfahrungen seit jenen Tagen. Einmütig wurd? es beschlossen, nicht al» ei» Kompromiß, sondern oll? RichtuirgSsührer erklärten» daß diese» Programm ihrer heiligen Ueberzeugung entspreche.-» Einig war der Paoeitag auch darin, daß diese» Programm da» Einigungsprogramm sein müsse, auf dessen Bcdcn die Einheil der Arbcitcrtiassc als Macktfaktar wiederhergestellt weiden könne. Auch au» diesem Grunde ist unser Aktionsprogramm von geivalliger ge- ichichiiticher Bedeutung... Genf oder Moskau! sollte der Trennungsstrich sein, der die verhaßte Partei zertrümmern ivllrde. Tore»! Ich babe MoSkan für falsch gehalten, ich bin mir auch über die gewaltige Bedeu- tung eines Irrens in dieser Frage ganz klar. Nach neuerlichen unerhörten nnd für die Bodeuimng Lenin» schstnpflichen unwiic- digen Verleumdungen dieses großen russischen Führers gegen- über unserer Partei, bedauere ich ganz außerordentlich daS Auf- treten einer Reihe Genossen in der Frage pro Moskau, bin auch cr.igesichlS dieser wüsten Pöbelei nicht völlig mit der F o r in de» gefaßten Beschlusses einverstanden, aber deswegen spalten! Do» wäre Wahnsinn gewesen. Unsere Partei ist von prächtiger®e' fundheit durchströmt. Heiß ist e» auf dem Parteitag bei dieft» Frage lergexangen. aber eS kam zu einer ollsei ig akzeptablen Entscheidung. Hätte sich der Parteitag für Moskau entschied?' so wäre e» keinem von un? eingefallen, sich schmollend zurück' 'lizieheu. Gewiß bat die verantwortliche Leitung erklärt, diesem Kille«zu rück!.?!?., zu«ollen. DaS ist sellistverständlich' Die ffier ssen sehen wie ich die Tinge als außerordentlich wiW» an, und ,ie loiiuen in ein.c so hochwichtig«, Frage nicht weit� di« K&hwkiiuao beblliea Keim dar Lartestaa«.neu ki» te 4 c Di Iis BS Ausführung sie ofC«igeit die Sositifchen Kotwen�g» «n vzxstoßcnd ansehen. Sie handelten aus Liebe zur Sache. I '«f al$ einfache Parteiwri-zlieder wären sie nniau so mit nach! .�,'au'gangen, wie ich � getan kätte. Ich will niemand -nn ich sage: Der Verstand hat über da» Herz gesiegt. hl v' P i)et Verstand boi den Moskauern. Die Parteileitung F® noch"o viele Genossen waren dann eben unverständig. Es s.'-cii jum Schiluß noch 54 unentwegte Moskauer übrig. Tie Mlusion ist ein Kocnstromisiprsdukt mit allen Fehlern eines Zeichen der Zeit. Die früher herrschenden Kreise fetzen alle? daran, um Khen Produkts. Es unterstellt den Parteien der zweiten Jnter-' 3" zeigen, daß nur ihre Recht Kaufsassung die richtige sei Aussaffungen, die nur entschuldigt werden können durch und das Volk erretten könne. Dabei vergessen sie ganz, i SIu:, in welcher solche Dinge geboren weroen. Aber auf die idaß ihre Herrscherpolitik es gewesen ist, die uns in den vi'-l SVte IS'"?1 tSJ? bkut- weniger an, trotzdem ich«ntfetzÄhm Krieg mit allen seinen Folgen gestürzt hat. �"'itf.'nnbs kann wieder Syrerin des Weltproletariats werden, tat in Granssoe, bei der em stebzchnl.ahrrg'er Mansch Vater, g Geist und ihre Taten sind Blirgschaste-., dafür, daß sie nicht Mutte.r und Schwester umgebracht hat. In dieser Be d'r'ag-, wie die tote So'ialdev'alratie versagt hatte. L Parteileitniig scheint mit glücklich zusammengesetzt zu Kr; sin d.e Stelle HaaseS ist Gencsie Cr>spien getreten. Ein Irchihe wie iener. Möge eS ein glückliches Omen sein. Crispien sil-st leinen Ausgabe-, gewachsen. Er wird weiter wachsen. V Kü Genügt ming dllivsen wir auf die Tagung blicke.,. Sie ?' Wcht ent äulcht Wir drmision im Lande werden im Ver- n'-n auf die Stimmung der Ecsamtpartei, auf ihre Entschluß- '"i'.b ihre Siegeszuversicht unsere Arbeit leisten. Beendigung des Ssreiks bei der Firma Wertheim. zur Beilegung des Streiks bei Werlheim angerufene l?�sgcricht fällte an, Mittwoch einen Spruch, in dem sestgestellt LJ'.oaß der Streik.angesichts der geltenden Tarifverträge der Muhen Grundlage eiNbehre." Der Firma mipfiehlt das die Streikenden nach Möglichkeit eingestellt F�ii und den HandelShilsSarbeitern sofort Lohnvorschüsie nach . /ninis zu Hahlen. Eine Kommission der Arbeiter und Arbeit« sollen.über da» Porliegen de? Bedürfnisses" befinden. L /''' diesem Schiedsspruch nahmen die Streikenden in einer �'»wwlung am Mittwoch nackunittag Stellung. Da die Firma ? den Arbeitervertrctern gegenüber festgelegt hat, daß restlose n'-nimg erwlgt, uns die Frage der Zahlung eine» Vorschüsse» r.°le Facbarboitcr olken gelassen wurde, empfiehlt der Obmann E.?! rbej; er-AuSschusse» 93 leiste in den Streikenden den Mssyruch anzunehmen und anschließend an die Versammlung Jossen Art. crt aufzunehmen. Nach kurzer Aussprache wurde Antrag B lest stein gegen wenige Stimmen angenommen.----------- �—....—„.. oe Sicherbeits., Polizei" wollte auch bei diesem kleinen Str.ik znenken ist, damit sind wir ganz einverstianden. Aber die � korbeeren ernten; am Nivoitzplatz verhärtete sie die Streik- sgsilUjsckr bcr„Tontscben Tages" eitung" sollten bedenken, Auch von anderen Stellen wird berichtet, daß sie brutal ihre vom Christentulm iriefmde PoMik uns in dem Gswerkschastiiches. trachtunig heißt es u. a.: .Nkan könnte an unserer christlichen Gesittung verzweifeln, wenn solche Dinge wie der Mord von Gransee noch heute überhaupt möglich sind, und auch die Annahinc, dag der Mörder viciicicht ein anoomaler Mensch sei, Hilst in keiner Weise tn ruber hinweg, daß bei uns und in unseren Tagen dai entsetziichste Verbreck)en geschehen konnte, da» menschliche Phan- taste sich auszumalen vermag. Die Person des Mörders, übe, die übrigen» haltbare Feststellungen noch nicht vorliegen, Hilst auch nicht darüber hiiuveg, daß auch diese Greueltat al» ein Schrcckenszeichen der Zeit gewettet werden muß; denn ganz ist sie doch von dem Boden nicht loszulösen, der allenthalbe.. die Spuren geflissentlicher Zerstörung von Autorität und Recht. Sitte und Tradition, trägt, aus dem überall Gewalttat und Verbrechen wachsen. Jesenfall» soll'.e uns diese Bluttat ein furchtbare» WarnungSzelä�n sein indem sie zeigt, zu welchen Mögkichkeiien die Me-aschbeit kommt, wenn sich die überkom- menen sittlichen Begriffe, wenn sich Ehrfurckrt und Scheu tw* dem Heiligen lösen. Sie sollte eine eindringliche Mahnung amch an die regierenden Kreise sein, die daran geben, die christliche Jugenderziehung und damit die Ach- tung vor göi Aicher und menschlicher Autorität zu untergraben. Auch ihnen solkten Dinge wie diese Untat zeige,,, daß e» be- denklich und gefährlich ist, sittliche Werte aufzulösen und.abzuHauen", die der Menschheit Jahrtausende hinbnrch Halt und Stütze gewesen sind; auch ihnen sollten sie den Ge- danken nahelegen, daß keine.neue Sittliclfkcst" die eleme.,tarei> Autoritäten orsetzon iann, die nur auf der Gruwolage der Religion wachsen können, und die ollein die Kraft aehabr haben, die tierischen Triebe im Menschenherzen zu zähmen und etwas wie Naturgesetze der menschlichen Gesittung zu slhakfen." Tvß dre firrtJjT&ai« Vtirttat als Zeichen der Zeit zu scheinsozialistisch«. Die Notlage der Vrauereiarbe'lter. 1�, einer van etwa SOCO Brauereiarbeitern besuchten Ver- Alling am Mittwoch wurde Stellung genommen zu der Not- Z der Vrauereiarbeitztr und zur Ablehnung der gestellten For- s!üev p„rch die Unternebmcr. L v o# g p schilderte ausführlich die Umstände, die an der Not- «II, o Vrauereiarbciter schuld sind. Tie Unternehmer hä ten �nich« Forderungen der Arbeiter unter Hinweis auf die , illen Bierpreise und schlechte Gerstenbelieserung abgelehnt. � letzten Tagen leien den Brauereien nun die Bicrprcise kjk ptorl pro Hektoliter erhöht tvarven. Nach der Erklärung ?legieruno»vcrtvetcrS sei in diese gewährte Erhöhung eine jw/�öhung für die Arbeiter um 20 Prozent einkalkuliert. Die ,,/Nesimer versuchen nunmehr, sich um diese Verpflichtung Eindrücken. als Sieg de« Deutschtums gefeiert wurde. Jetzt zeigen sich die Foligan dieier Verwildening. Ter.Deutschen Tages- zeibiing" und ihrem Eelichter sind solche„Zeichen der Zeit" q-u danken: Jsire lldaub- und Mosidpolitik hoi das Volk motvlilch verwildert. Wie weis das gebt, beweist die Tat- fache, daß alle besitzenden Kveiie!>ie Hände voll M tun haibeN. jbr B'esitztimi und ihr Vermögen zu verschieden, um es der Besteuerung zu entziol>en. Nette Kosilenverteuerung. Der Kohlevverband Groß-Berlln hat bereits wieder zu einer KohlenprciScrböhnng gegrisfen. Diesmal soll cS der Koks sein, der teurer wird, und zwar kostet von nun an ein Zentner gebrochener Kok» bei Selbstabbolung ab Lager 9,70 M., bei Liefe.ru ng frei �«er rmnmunase Vrbesterrat Tharlottenbneg kellt mlf, Sag tt seine öffentliche Sprechstelle in der Stehbierhalle de» Volks- Hauses, Rostnenstraße 4, eingerichiet hat. Diese ist Montag» und Donnerstag» von 0—3 Uhr geöffnet. Zu bemerken ist, daß die Sprcchstelle nichr dazu dienen soll, der Bevölkerung in kommu- nalen Angelegenheiten AuSkünite und Ratschläge zu erteilen. Der Zweck dieser Einrichtung ist vielmehr der. Beschwerden über Mißstände in der kommunalen Verwaltung aus dem Kreise der Bevölkerung entgegenzunehmen und diese dann— unter vollster Wahrung der Diskretion— in der Oeisentlichkeit als Prova» gandamaterial gegen den Magistrat und die kapitalistische Wirt- schaftSordnung zu verwenden. Eine Banderoleiifälscherfabrik, die da» Reich durch den Ver« kauf gefälschter Zigarettcnbandcrolen schwer schädigte, ist von der Kriminalpolizei aufgehoben worden. Nack'dem mehrere Verkäufer dieser gefälschten Banderolen in einem Lokal in der Schmidstraße verhaftet worden waren, forschte man weiter nach und en deckte in der JablonSkistraße einen Buchbindcrladen, wo ein Trucker aus der Prenzlauer Allee mit Wissen de» Ladenin-Habers auf einer Tiegeldruckpresse die falschen Banderolen herstellte. Auch dies« beiden Hauptläter wurden festgenommen. Von einem Kraftwagen der amerikanischen Mission über« fahren wurde gestern nachmittag gegen 3 Uhr aus der Krön- prin.zcnbrücke«n älterer Mann. Mit schweren Verletzungen wurde der Unglückliche unter den Rädern hervorgeK>gen und in besinnungslosem Zustande mit dem Unglücksauto nach einem Krankenhaus gebracht. Arheitersängerbund. Die Abonnements für die vier Fest» konzerte, deren erstes am 26. d. M., mittags 12 Uhr. in der Alten Slarnisonkircki« stattfindet, müssen baldig!: bei Tangekbruder Steffens fLangenbeckstraße 5) abgeholt werden, lieber die bis zum 22. d. M. nicht abgeholten Abonnements wird anderweitig verfügt. Alexander Moissi spricht ernste Dichtungen zum Besten der Lazaretlimassen de? Rcierve-Lazaretls Brauerei Friedrichshain. Der Ertrag soll zu einer Weihnaä Sbescherung für die noch immer im Lazarett besindl dien KriegSbeschädi-tten verwendet werden. Di« Beranstaltung findet am Sonnabend abend um 7 Uhr im großen Saal der Brauerei Friedrichshain statt. Karten zum Preise von 1,50 M. sind für organisierte Arbeiter von Donners- tag mittag ab in der.Fve heil"-Buchlhandlung, Schiffbauer« dairon 19. zu haben. Das städtische Volks-Sinfonickonzcrt de» Blüthner-Orchesicr» findet am 30 Dezember, 7X Uhr. in der Brauerei Königstadt, Schönhauser Allee, statt. Dir. P. Scheinpflug.— Ein rittskarten a 30 Pf. zwi'chen 11— 1 Uhr auf dem Orchesterbureau, Liitzow- straße 70 und Buchbandiung„Freiheit". Wilmersdorf. Schmargendorf. Tie Weihnachtsfeier ued Be« scherung der Kinderabteilungen der„Freien Turner- schaft" findet für alle Abteilungen am heutigen Donnerstag, nachmittag 5 Uhr. in der Aula der O-berrcaljchule am Hinken« burgpart statt Also nicht auch Freitag! tetersmll'elkaZender. igerpreise", laute» die Be- s&säMW.. ,... Erhalt als diejenigen bezeichne:, die die Hauptschuld an den gründung. Der Konfument wird zahlen müssen, er:st]a froh. »liil1""1 LohnverhäUnissen tragen. Tie arbeiterfeindliche wenn er Kohlen bekommt. reffmh Tlip ffirn. Achtung, Arbettcrräte! Am Fretkaci nachmittag ß Uhr findet eihre Vollsier- M der Regierung wurde trekfend beleuchtet Die Diskussion, W? sich auch ein Vertreter des Verbände» der Heizer und �"iüen beteiligte, ließ erkennen, dab die Brauereiarbeiter reten, ijj' ollcn Umständen an» ihrer b Sherigen Reserve heraus! m,*0* einem Streik nicht zurückschrecken werden. Eine k,, � eingebrachte Resolution wurde abgelehnt und folgende "üon gegen ein? Stimme angenommen: «tWi 17. Dezember tagend� allgemeine Brauerei� t.�s-eien«ine Teuerungszulage von 50 M. pro Woche zu Die Versammelten sind der Ansicht, daß die im Inn! "vm � fgtmm-mmg der Arbeite" rät« statt. Das Lokal wird in der «am F.vNa'g erscheimend-etu Morgen aus gäbe bekannt gf geben, Tagesordnung:„Die Zuifunft der Arbeiterräte." Tie äußerst wichtige Tagesordmimg erfordert das voll- ts I l-w« wM» !».'II, hnti siifl hr/l STRnffw S Ter Tollzugsrat der Arbeiterräte ßtroß-BerlinS. vi. Müller. I. H e i n e n. Kommunale Arbeiterrale! Die herausgekommene Höchstmictenverordnung bestimmt, daß in Gemeinden von über 2000 E nwohnern die Gemeinde verwaltun- Birten 30 M. durch die enorme Steigerung der Preise für „i, �'»mittel und Bedarfsartikel längst überholt sind. Fall« rdernngen von den Unternehmern nicht bewilligt werden, ».'"chten sich die Versammelten, in den Streik zu treten." weitere Resolution fordert wegen der für die Junker.................________________...______ M________ m_______ U litt G!cyn Liebesgaben zu erwartenden Preizsieigernng ein Not- � ine. 150 Gramm Zeigwaren (102), für Kinder im 7.— 10. Jahre auf Magermilch Karlen 500 Gramm Haferflocken und 500 Gramm Feldrwieback, für Kilegzveschädigle 1000 Gramm Reis, 500 Gramm©riech 500 Gramm Haferfiocken.— 1 Pfd. Kakao(2 Atfchnitle 38) zu 19 Mk.— Rür Kinder bl» ju 18 Fah-en und an über 70 Jahre alte Personen 1 Tafel Cckokolade ju 3,25 Mch — WeihnochlsÜplel& Psund 1,25 Mk.— Krankenwein« 7 Mk. b!« 7.95 Mk. je Fiatch«. Wittenau. Von Freitag, den 19. Dezember, ob werden durch dl« hiesigen Kaufleute folgende Waren oeradsolgt: aus die Groß-Berliner Ledenamitlellrarte: 1000 Gr Aepsel(104), 150 Gr, Hülsenfrüchte(103), 150 Gr. Siel,(106); auf H 27»er Glnfuhrzufot, karte 250 Dr. au»Iänd Roggenmehl; auf 47 de' tzugendlichenkarte 150 Dr. Sago. Die War» ist bis Sonnabend, den 27. d. M. abzuholen. Ms den vrganifal�tten. 10. Distrlltt. Donnerstag obenb ilffenNIche Frauenverfomrnlung tft der Herberischen Realschule, Weißenduiger Straße 4«. 10. Distrikt. Freilog 6 Uhr De ne r al oersa mm lu ng bei Büttnetli, Schwedler Straße 23. Bericht vom Parteilag. 14. Distrikt. Freilog abend 7 Uhr Generalversammlung In b« Aula Bochumer Straß« 6b. Bericht»am Parteitag. Wohl von Dels« gierten zur Generolrerfammlung Berlin-Brandenburg. 18. Distrikt Freitag abend 7 Uhr im Lokal von Wende, Kolonie« straße 117.-Fortsetzung der vertagten Dift iktskonferenj. Die Vorstands» Mitglieder werden gebeten, eine halbe Sttinde früher ju erlchetnen. Deltow-Beeekow. Wir bitten zu beachten, daß da, Sekretariat in Storkow nicht mehr besteht. All« Angelegenheiten für den Landkre!» Storkow-Beeskow werben von tum an vom BczlvSsburetm Neukölln» Neckorstr. S, m;t erledigt. Neukölln. NStekommitsion. Donnerstag abend 7 Uhr bei©emeckte� Korfe'-Frledrich-Sircße 282. Relntckendarf Biest. Freiing abend OK? Uhr öffentliche Bothsnet« fnmmiung. Togesordming: K! che und Schul«. Referent'. Genoff« Adolf H o f f m a n n. Reinichrendarf'Ost. Freilog abend 7 Uhr Mitgliederversammlung In Lindnei« Bürpergarten(früher Anders Voiitsgarien), Hauplstr. 51- Bericht vom Parteitag. vereins'aiendlr. en sollen. �cue Sohnfsrderungsn der Herrenmasischneidcr. der Betriebsräte ist bei den Herrenmaßschneidern t' i''Nage iS ftegnt------->WMWWWW> «i,' sein In einer gut besuchten Versammlung der Herren. - j'�ider, die am Dienstag stattfand, hielt Genosse Scku- 1 �' ein ausführckich-s Referat über die Recht« und Pflich- ' je' Betriebsräte, die sich au? dem Abkommen ergeben. C'Ji längerer Aussprache wurde beschlossen, daß den Arbeit. W den Zeitverhältitisftn entsprechende Lohnforderungen 'wt weiden sollen. L�4tn zemt Zuschlag zwm Mietpreis vom 1. August 1914, Aufgabe der kommu naken Arbeiter rät« muß fein, dafür zu Di« Wahlen sollen vertrattich bereits vor.«-, i«ß ihr« Gomoiwdcverwaltung die Höchstgrenze in recht gevaiiger Höhe fest logt. Alle jetzt gezahltem Mietern, die den von der Geimelnde fest- gelfetzten Höchstsiatz üib?irschr«it«n— ganz gloichzültlg, ob sie vom Mi«! SoinWiMigSaimt oder freiwillüg festgesetzt w-uvdem— fallen mrtomatfch auf die Höchsbmiete herumler.(§ 3.) Ebenso sind alle Kütidigungen zum Zwecke der MlstSsbetge- rurngen soivi« MioiSisteigemimgen überhaupt vom Tage der Ver- ösifentlichumg der Vorordnai�ng bis zur Briammwiachiimg des von der Gemeinde festgesetzten Zuschlage» uinvtrksam(§ 6). Wir ersuchen die kommunalen Arbeiterräte, sich mit der Verordnung vertraut zu machen und zu versuchen, mit den sehr verwässerten Bestimmungen die Interessen der werktätigen Be- ""o! Verband der Tapezierer fFik'sck« Berlin). Laui D'- Mitgliedcrveriammlung vom 16- Dezember 1910 hat '-llÜfb, da? in Arbeit sirh, 3 Mark WS Weihnackst-unter- k? lur unsere arbeikSlosen Mitglieder zu zahlen. Vertrauens- Ajie.hmcn, Z-ntrolverdand b-e Angestellten. Fachgruppe 0(Ceber-Fnbuflrie- un% Handel) öffentliche Betsammiung Donnerstag obenb 6 Uhr im„Schult» heiß-Ansickank", Reu« Fakodstr. 24/25— Versammlungen am Frei» I og Fackgruppe 1 Sek!! an b(Post- und Telex aphenbeamten-Auzhelfer) abends TA Uhr in den Sophienfalen, Sophienstr. 17/13.— Foch» gruppe 2 Sektion b(Velriebsangestellle) Mitgliedernerfommlung abend» 7 Uhr im TchuIiheiß'AusscI>o>ik. Reue Fakodstr. 21/25.— Fachgruppe 13 Sektion e(Berbonbe., siellstoffe) össeniliche Versammlung abends 7A Uhr im„Blejrnndtiner", SUcrtmbrinenftr. 37 z.— Fachgruppe 18 Sektion a Miigliedorrersammlung abend, 7 Uhr tm „Rofenihaler Hos", Rosenlha-Ierstr. 11/12.— Fachgruppe 18 Sektion a (Religionsgemeinschaften und gemeinnützige Fnstidute) MiigNeberve» sammlung abend, 7 Uhr in Haverland» Festsalen, Reu« Friedrich- Siroße 35. Fugendaruppe Miigüederversammlung abend» 7 Uhr im „Englischen Hof", Alexanderstr. 27 c...... Damenstrrhhutbronche. Freitag abend 5 Uhr, Com 1, Derverk» tchafishau, Versammlung._....._, Soziallstisch« Arbeitsgemeinschaft an der Handclshachschitte. F-et- tag abend 8 Uhr Handelshochschule Spandauer Straße 1. HSrsooi 25: Oeffcntlicher Vortrag Heinrich Ströbel;„Di« Kultur des Sozialismus. Turn oerein Ficht«. Die Verwallungs-Kommisiionssißung findet heute abend in der Geschäfts stelle statt__ Verantwortlich für die Redaktion Alfred Wlelepp. Neukölln. Verlag, genossenfchafl„Freiheit", e. G. m. d. H.. Berlin.— Druck der Lindendruckerei und Verlagsgesellschaft m. d. H., Schiftdauerdamm 19. is tzZÄ! te Elelilrsnietore Oielchstrom:: Drebfiron keuft IßrtnlBörljüPcä'J Scaiiiling Cerltn W 9. Uaketr. IS. Tel! Lfllio« 230: und MI8. SDlrnSliolsrer, Metel lo, keaft i»ul«o4 '•IrUe ie Charlotieibuca, iWeaWeteäirk/S'äM.& Messing K.u p.f.e r..Cu-cksl.ber. sömlUcheAietal abtl'le laimaebisse sowie Platlnl ttqidi Silber! Z kinft zu. ■U»rhöchste(i schmelz- preisen MstallscuinelzB ,8oides' WBtDENWBQyg Ml BtlWlSlStE.' ModerneAnzQael fura. Anfertigung. Konkiirrentloz, v erhnndertianlric Mark, infolge enorm billiger QroB- elnkkufe er-tloazslger Stoffe nnd Fnftersiofte. Garantie Idr ladellosen Sit'.! Artur Ru». geeentiber Bahnhof Alcsander- platr. D rcksenstraSe liioiurul- zwantir. Oe«eh:(i«zelt zehn bim Sonntag: gedflne'., Montags geschlossen. Vät. Maßschneider, t gegründet 1892. 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Wtacn die Mi Ii It., cht»., Silvesler- und Nciitalirssiler» liinr fiiton:(olocrbc äuumiiipiu in Ctc itii tnyiuuu wr Ituui. '.üpnng«ot:.»jiugoi, deren.Holilm« o«l Äeti 23.«ins S t. Tcz.mber fätTt. ertinltm Itnier» ftiiminn nm tutoutai. Den 33. Zc.kmver, mit neu 34. imo 35.?rzc»ber iälli. rriraUtn am »liiietna, tr i 33. Xc.icmbrr lluiiitiüiiuun, auf bin 3(1. nnb 37. Tezcmlicr talli rrim tcn nm Miilwoch.»e.i 21. Tcjcm er tlnterfiA nun. »nt cn 39. nnb 31. ZcKinUrr ISIU, erlinUcn am Tie»» ng, brn 30. Teiernvcr ttntcrfiiti|U»n> auf brn 1. nnb 3 Tlnnunr|A:i(, cilinOcn üiliilu-.rt). bei: 31. ac.iemücr u»lirtm>.n»n. ??r,:i!i Ctnart'alr|1)lutl bletvi bot S'iitüu der fitanf(ii< «ttciiun.H cm Zrciiag. den 3. Znnnar 1930 dr» Ta:i gejnilossrn. »c franirn Dlltflllcber werden crsnchi, ilire Un:crt»Iiqung bia sxitnunch. beu 31. 3f.«cmt>rr zn irlieücn. Wtr bllttn, Conti rrfft»iNon iu deochlen, öl inluloe Ä Ide» wii«in im Veivoudisnuni V»»I.!). I oerndri INI!)»b b'.e niiöytcu k e.i>ill Hr.inl NUN! iftlisnnr i>«rcchu«i un.bm l;t)!>ch:i>tach:.i»g 4.i.9, nbeub» 7', Hur. Xag««oi anung: Clft c»»otloenbig,»nji firf, die liuibitummcn dienviicn unserer Partei»n einer Tand» • Kummen. Scrtiun ju[.-immeniiiibcu Y Mitgllidsduch leiltimieri. Ire ttiiibivuftr. I. A.: P. gbtrwann. 11. S. 13. CharialieÄdrg. �rstez. Den 18. Sejei�öer, ebenda K'/, Uhr: Mglickl- Mmiliiiig im Vo kühaus. RojinecMz i Tagesordnung: 1. Bericht vom Parteitag. 2. lisfiifiiun. 0. Verschic en:S. Mit lirdSduch legitimiert Voliz hliaeS Erlcie»en w rd erwart't Mm �reilaz, 19. d.(TlUa., ößeibe 7'/, 036' spricht der Hirauoztöer d«r„Tr»5ün«" (Hart Kchneidt in Äi't-�eikin, lKtumenstraße 10, 66. r da« Tß.mc: ,rr-sv Link« schwenkt— marsch! /s=rt* ßintri» 7p?ei« 1 Mark.— Für"kri aooerseizt« un6 6firtr6»lef« ßintriit frei.— Jeder OtJefucEer»röa.t «im« Kai id i«rt«(grofc6ür« renliarf Kckneiöt«rafi»- Achtung! Kriegöbeschudigte deö ÄleichswcikS Spandau! Auf Anordnung der Hauptverwaltung der Reichddetriebe erhallen di« nicht» deichäfliglen Cchwerdeschädiglen de» ReichzweeK» Spundau zukiinslig ihren Lohn nicht mehr an den bisherigen Zahl» stellen des Werks, fondein derselbe wird ihnen durch Postaniveifung zugeschickt. Ties« Mahnahme tritt bereit« sür die Lohnzahlung am Freitag, den 19 Dezember 1919. in Krasl. Fall» Schwerbeschä- bigte es unlerlussen haben, ihre richtigen Adressen bei ihrem Werk anzugeben, tun sie gut, im Interesse rechtzeitiger Zusen- dung be, Lohnes, die richtigen Adressen umgehend dem Werk zuzustellen. Neichslverk Tvandau Gasfwirlsgehilten! Parteigenossen! Das von den Sciitinsozial sten des„Gastwirts- gehilfcn" unterdrückte Buch: ,,U mmchmn und sScs uitigunn den unhaltbaren Zuetand% im Gast- m nisuewenbc'* vom Kollegen H. Riedel ist eeg. I�achna imc von 3 M. zu bezkhen durch Verlag M.Schn z, Berliß S 42, P: teslr Be 1IU. N. B. Wiederverkäufer für das Gastgewerbe an allen Plätzen wellen sich schrdlach u elden. 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Werbungen, den u Ledensiain, etmaiie Zenguiffe unb ein Vi' ickl«der die Tälioteil und die«nigaben einer Schul- dffegenn beizu ügen sind. Und umgehend an den uulcr.eichneicn ivenici de-Ärrjiand cin-uiendeu. Bertin-Reinickendorf, den 12. Dezember 1919. fjgi Spezialbehandlung%]* ;ilr Haut, und GeschlccJilslcldcn C. Weisserl« VieN Janre in Krankenhäüsern u. Kliniken lä;ig gewesen Kostenioie Untenucüung und Berotung Buer snctigemcße BehGndlung Sprccfr»lnar"4n Iii 12 tind 4—8, Siinnlugc 10— 12 frifc"______ Kai, Uelaianü. mtl deine fäilasliilll v.Saä, Etil-, Iii»,»!... Stnltactii.«ulinKOfi TZ LandterioUlaial Or. v. Kirch« ich. Alexander»tP. 43. GeVV i n. 1 En'm;ii Cr. lera iL Metalle bedeutende Preiserhöhung I Platin! Zahngebisve, Zahn bis 78.— Mark GoicJ, küher, Mönzon •atpeters. Siloer' Oueck«llher' OHhairumpl- «.che Siannlolpapier Tressen Kupfer' RmauB Meulng /Inn' Nickel Wctlmeiall Aluminium' Biel' Zink Itöciasiznhiend Ekmeüll'Wa# ro Kf elierstranse 31 Uiu«. ÜAU Dautsclier Metallartsiler-Ve# _ Verwalttingssteile Berlin. Todes-Anzeige. Den Kollegen zur Nachricht, da�nsere KoH' Arbeiterin j Elia Naumann j Wclßcnsee. Lei der Straße 94. am 16. d. M. Ä«st05n i lue Beendigung findet am Sonnabend, den» j, nachm 3 Uhr. von der Lexhenhal e des Gerne n"\ | host s in WeiSensee. Falkc:ibcrger Chaussee, � Kcgc Beteiligung wird erwartet. Nachruf., Den Kollegen zur Nachricht, daß folgende K verstorben sind: Oer Dreher Wilhelm Tietz Nasenheide 59. am 6. d. Mts. Der Monteur Erich Wletog Koppenstraße 34. am 12. d. Mts. Der Former Max Pennlngh Kottbuser Damm 17. am 7. d. Mts. Der Arbeiter Fritz Boettcher Kaulsdorf, am 29. November. Ehre Ihrem Andenken I Di* Ortsverwal1 Deiitsclicr TrnnsuortarljeltBr-Ve, Bezirksverwaltung GroU-BerljJJ j Den Mitvilirdern zur Nachricht, daß uns»' | der Droschkenfuhrer Carl Woop, i am 14. d. Ml». Im Alter von 62 Jahren vertM'�1 Ehre«einem Andenken I j , Die Beeriliuimg flmlei am Doiiuerita«. dej'�in nachmitias» 3V Uhr. vun der Leichen:.«!!. 4«'� I I kirchhofe». Neul.fl.ln. liennanustitBe 7IW13. J Um tee» Bettllliun« er.ucht...Ii Die Bezirksverwck Brlneitln M.P. Itnlil'Un. Unseren Mugiiedein | die traurige Nachricht. 1 daß folgende Genossen verstorben sind; Am 15. 12. verstarb unser Genosse, der Schneider Erlcii Dinter Hobrechtstr.64(2. Bez.). j Die Beerdigung findet am Freitag, den 19. 12.. nachm. 2 Uhr. auf dem Gerne inde-rriedhof. Ma- nendorfer Weg statt Am Montag, den 15. 12., | verstirb unser Genosse, ' ü r Gastwirt Wilhelm Kraft Ki'Ch.rofstr. 13(15. Bez.\ Die Beerdigung findet he.te Donnerstag, iH'Hr. ! auf demüemeinde-Fned- hof. Maileodoiler Weg, ! statt Ehre Ihrem Andenken! Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Allen f-«' Dekanniee w« Nachrlcit. 4" lieb, frau"»* auie MuH" � Johanna R' am 15. Dc«"""� «I Berlin. Web«" . Die IleerUi» ,, I nm Freitag» d5 nachmittags dein Mark11 J Wilhelmsbrrl I Leiclietiba"tf � .OJVJUJOQ'JCOC&- � ' Unsemi la«gM%F ; sitrenden"«�.,3 j vertreier, 0"°' I !tl Verc'n derStercoi j peurc und Galvanoplastikcr Berlins und Urngevend, ,. Den Mitgliedern d e j Trauernachricht, daß | unser Kollege Nr n» Riidlcff [ im Alter von 33 Jahren nach langem, schwerem Leiden vcrstoibeu ist. Fhr« seinem Ai denken. Die F.lnäscherung findet am Freitag, den IV. De- zt-mber, nachmittag« cj | d Uhr. Im Krematorium ß Ocrlchtstr. 37 iS stall. Um zahlreiche Beteiligung ersucht Oer Vorstand. Danksagung. Anläßtuh des tieim- g�ngea meines lieben Mnnnes i Franz Lcdner . sage ich aicn Ver- w. nJfeo. Freunden und Bekannten fhr die erwiesene herzliche Teilnahme und Kranzs., enden meinen aufrichtigsten Dank. Charlotte ladner.