ser, zt Ders leid. 27 Arz mer ak. Bre en Stall and tr. 35-66 ft all Jede stem shiro 4243) Lacke orowsk dori 2379 oBhaart Möbel erstr. Litzen höchste ktrobar 3.3 Tr ke. ten gebisst Ringt nmodern Tale tze kaul Spreises i, Berli Telelo Eigent brauche elze einrich en Tage allabial Silben erkzen el rzen Stoffe icklet nband kauft Be 70 Tstr./ Sattler kauft e 70 Silber Siber neides Mobel ksiled reis Metall T. 14 en. U höchst erwald Quech Kupie Blek n höch ottbuse z 135 e simt e kazi Spreises 34, v. Paul Einzelpreis 15 Pfennig 2. Jahrgang Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonne und fefttagen mur morgens Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin 4.- M., bei direttem Postbezug monati. 4.65 m., bei Justellung unter Streifband für Deutschland 6.50 M., fürs Ausland 7.50 m, per Brief 12.50 m. Redaktion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 III. Fernsprecher: Amt Norden 2895 und 2896, Montag, den 22. Dezember 1919 Str. 621/ A 339 Morgen- Ausgabe Jnferate foften die achtgespalt. Nonparellezeile oder deren Raum 1,20 mt., Wortanzeigen bas fettgedrudte Wort 50 Pf, jedes weitere Wort 25 Pf. Teuerungszuschlag 70 Prog Bei familiens u Dersammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inserate für den darauf folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben sein. Inseraten Abteilung: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 9768 Freibeit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Ungelöste Probleme. Triumph der Reaktion. Ein Satyrspiel. dringendste Gebot der Stunde. Nur so fann dem Beleidigben deutschen Militarismus Genugtuung verschafft werden, Durch die ablehnende Haltung des amerikanischen Senates gegenüber den Versailler Völkerbundsplänen ist eine Fülle von Problemen dadurch akut geworden, daß fie munmehr Frankreich und England allein zur Lösung übertragen find. Selbst wenn die Natifikation des Friedensvertrages noch mit Hilfe irgendeines Kompromisses Die monarchistische Presse ist über die Haftentlaffung burch den amerikanischen Senat vollzogen wird und in Das Schandbild des Militarismus. irgendeiner Form wird ja der Frieden ratifiziert werden Reife Is hocherfreut. Und sie hat allen Grund, einen Sieg Der Marlohprozeß hat das Gesamtbild des neudeutschen missen, so wird doch das Grundprinzip der Vorbehalte zu feiern, denn die Haftentlassung Kessels ist, ebenso wie auf feinen Fall beseitigt werden können. Die Bereinigten der Freispruch im Morlohprozeß ein ungweideutiger Beweis Militarismus in seiner abfcheulichsten Nadtheit offenbart. Die Staaten lehnen es ab, politische Verpflichtungen in Europa für die Stärke der Steaktion und des Militarismus in Erregung darüber hat sich selbst in die Provinzstädte verpflanzt Bu übernehmen, denn sie wünschen nicht, durch solche Ver- Deutschland. und dort Glel und Abscheu unter den anständigen Menschen her bflichtungen in flyver politischen Entschließung und vor Der erfochtene Sieg macht die Reaktionäre über- borgerufen. So gab in der letzten Sihung des Greifswalder allem in ihrer wirtschaftlichen Tatfreiheit beschränkt zu demokratischen Fraktionen folgende Erklärung ab: fein, und fie lehnen andererseits jede Möglichkeit der Ein- mütig. Die alldeutsche„ Deutsche Zeitung" fordert be- Stadtparlaments ein Bertreter im Namen der beiden sosialmischung außeramerikanischer Staaten in amerikanische reits die Bestrafung aller Perfonen, die die Unantaft" Die fozialdemokratischen Fraktionen des Stadtparlaments era Verhältnisse auch in südamerikanische- ab. barkeit Ressels, dieser Zierde des deutschen Militarismus, briden in diesem Urteil und in der Beweisaufnahme dieses ProSo lösen denn die alten, bewährten Mittel imperia- verlegt haben. Das Blatt schildert empört die Behandlung, zesses den neuen deutschen Militarismus in seiner abscheulistischer Politik- nämlich Bündnispolitik und Gereim- die man Kessel hat angedeihen lassen und fährt dann fort: lichen Nadthet t. Sie sehen darin ferner, daß derartige Ur. diplomatie- den Völkerbund ab. den Völkerbund ab. Fast noch am selben Dieses Verfahren stand in schroffftem Gegensatz zu den gefeb- teile dazu angetan find, die Empörung in den deutschen Volks. Lage, an dem die amerikanische Delegation Paris verließ, lichen Bestimmungen, und objektiv haben sich die in Frage kom- massen auflodern zu lassen, so daß diesen das Vertrauen zu eilte, Clemenceau nach London, um mit Lloyd menden Stellen des Vergehens der Freiheitsberauber Regierungschwinden muß. Das gesamte Proletariat George die Mittel zu besprechen, die angesichts der neuen bung schuldig gemacht. Bisher hat man aber noch nichts davon Deutschlands wird sich für seine gemordeten Brüder Rage notwendig werden, um sich die Früchte des Sieges gehört, daß gegen die an den Widerrechtlichkeiten gegen Herrn zu erhalten. Das amtliche Communiqué über die Be- von Kessel beteiligten Persönlichkeiten irgendetwas unternommen sprechungen in der Downing- Street schließt mit der Ver- wäre. Allerdings ist das ja nicht weiter verwunderlich), da der Die Erklärung fand bei den bürgerlichen Vertretern s chara ficherung, daß zwischen Clemenceau und Lloyd George volles preußische Justizminister selbst zu dem ungesek- fen Widerspruch. Das ist weiter nicht zu verwundern! Ginverständnis über alle schwebenden Probleme erzielt fei. Tichen Verfahren die Anordnung gegeben hat. Immerhin Denn das deutsche Bürgertum hat schon vor den wilhelminischen Und Clemenceau hat nach seiner Rückkehr in Paris, Lloyd darf man den Fall von Kessel nicht auf sich beruhen lassen, sondern Militärs auf dem Bauche gelegen und seine unterwürfige HalGeorge im Unterhaus noch einmal die völlige Einigkeit der es muß eine strenge Untersuchung und Bestrafung der Schuldigen tung auch dem Nostemilitarismus gegenüber nicht geändert. Alliierten betont. Zum mindesten ein starker Beweis dafür, gefordert werden. daß sie ernsthaft bedroht und gefährdet war und daß nur bie gemeinsamen Lebensnotwendigkeiten heut zwingender sind und an Wichtigkeit die schwebenden Probleme übertreffen. Wenn deshalb die französische wie die englische Breffe in immer neuen Wiederholungen versichert, daß alle Schwebenden Fragen zur Zufriedenheit gelöst seien, dabei aber die widersprechendsten Mitteilungen über die Art der Lösung gibt, so zeigt das doch, daß über die Probleme selbst nicht einmal die genügende Klarheit herricht, viel weniger also eine befriedigende Lösung bereits gefunden sein kann. Die wichtigste Frage war offenbar die, was au geschehen Babe, wenn der amerikanische Senat den Friedensvertrag nur unter Annahme der bekannten Vorbehalte ratifizieren werde. Die kategorischste Meldung, die über die Frage verbreitet worden ist und aus der„ Times" stammte, besagte, bag England und Frankreich beschloffen haben, in diesem Galle die amerikanische Natifilation nicht anzuerkennen, sondern auf der Ratifikation mit dem unveränderten Bölferbundsvertrage zu bestehen. Das würde politisch bepeltans T erung cest 09 teter olade kör ackiert von Paris nach London rächen." Eine vorbildliche Justiz. So ist's recht. Immer feste douff! Nur van an alle Die Militärjustiz ist bemüht, ihr Ansehen unter allen UmInstangen, die es wagen, die Majestät eines Kessel anzutasten! Solar hat die Aussage des Pfarrers Rump und das ständen aufrecht zu erhalten. Sie hat sich jetzt ein neues Ruhmes. tt geflochten. Das Ermittelungsverfahren gegen den Obereigene Verhalten Nefsels im Marloh- Prozeß den schlüssigen Beweis erbracht, daß Kessel Verbrechen auf Verbrechen ge- leutnant Siller ist endlich abgeschlossen worden. Der Termin häuft hat und auf der Stelle hätte verhaftet werden zur Hauptverhandlung ist auf Montag, den 29. Dezember, vor müssen. Star besteht in stärkstem Maße die Gefahr, daß mittags 9 Uhr, vor dem Kommandanturgericht Berlin, giveig dessel seine Enthaftung für alle nur möglichen Ber- fielle, im Sibungsfaal des Gerichts der früheren 2. Garbedivision angesetzt. Der Vater des Getöteten, Ingenieur Helmhate, dunkelungsversuche bemugen wird. Aber wo batte durch seinen Rechtsvertreter an bas Militärgericht die Bitte bliebe die Immmmität der adeligen Verbrecher in Offiziers- gerichtet, ihn die Ginsicht in das Ergebnis der Evmittelungen zu uniform, wenn die Ziviljustiz es wagen dürfte, gegen sie gestatten und Nachricht vom Termin zu geben. Das Gericht hat vorzugehen und die schützenden Schranken der Offiziers diese Bitte abgelehnt und dem Vater bisher noch nicht ein gerichte zu durchbrechen? Die Maßregelung des mal mitgeteilt, tegen welcher Beschuldigungen das preußischen Justiz ministers ist deshalb das Verfahren eingestellt worden ist. deuten, daß Enaland damit zur unumschränkten Vormacht schen Volkspartei gegen die Ratifikation des imperialisti-| Frage vingen, so wird der Weltmarkt, der die russischen in Europa wind, und die Verlegung des Schvergewichts schen Friedens stimmen werden, so steht auch hier ein neues Rohstoffe und Abiatgebiete braucht, die Aufhebung der denn Problem auf, dessen man durch eine Konferenz in London Blockade und die Wiederaufnahme der Beziehungen mit der Beratungen jedem Tage dringender fordern. Die englischen Interessen Clemenceaus Reisen oder die seiner. Bertreter nach London noch feineswegs Herr werden kann. Auch die Orientprobleme find feinesfalls so drängen schon lange nach Wiederaufnahme der Beziehungen dürften fich sehr bald wiederholen ist ja bereits ein deutfiches Zeichen dafür. Daß die Position für Frankreich da einfach zu lösen, wie man uns glauben machen möchte. In und Lloyd George war bereits auf dem Wege, ihnen nachburch nicht aünftiger wird, ist ohne weiteres flar, und so Syrien prallen noch immer englische und französische Inter zugeben. Noch einmal hat Clemenceau es verhindern erscheinen denn in der französischen Breffe wesentlich effen hart aufeinander, und obwohl zu wiederholten Malen fönnen, und Lloyd George reicht mit großer Geste das mildere Ansichten. Man ist zu Kompromiffen geneigt und erklärt wurde, daß England und Frankreich fich geeinigt Friedensangebot der Sowjet- Regierung uneröffnet zurück. glaubt, daß es notwendig sein werde, über die amerikani baben, so hat man doch bisher über das Wie der Einigung Aber heimlich spinnen die englischen Fäden in Kopenhagen Frankreich vermißt noch nichts verlauten laffen können. Inavischen greift in fich weiter und nicht lange, so dürfte Lloyd George genötigt ichen Vorbehalte zu verhandeln. Amerika nur sehr ungern, denn es ist damit England voll- der Türkei die nationale Bewegung immer stärker um fich, sein, Frankreichs Wünschen entgegenzutreten und gegen den fommen ausgeliefert. Die Hoffnung aber, daß in dieser und zwischen den in Kleinafien gelandeten griechischen Willen Clemenceau zu handeln, der außer der deutschen Frage iremdein ernsthafter Konflikt schon heute den Truppen und dem Heere Mustapha Kemal Baichas, des Gefahr keine größere als die bolichemistische kennt. Aber neuen türkischen Nationalhelden, herrscht, ob mit oder ohne noch mehr der Gegenfäße harren im Often der Entente. Bertrag von Versailles zertrümmern werde, ist eitel. Da auch der italienische Außenminister in London an- Kriegserklärung, der heftigste Kampf. Die Macht der Während Frankreich eine Großmacht Bolen zu erwesend war, so stand auch das Adria problem gur Be- Entente reicht nur schtver dazu aus, um Griechenland zu richten sich bemüht, die eine Schuhwehr gegen den Bolicheratung. Auch diese Frage ist angeblich gelöst, während die zügeln, Armenien zu retten und die Dinge am Hautaus wismus und eine drohende Waffe im Rücken Deutschlands Zatiachenmeldungen dem aufs heftigste widersprechen. An- zu ordnen. Auch die Ballan- Probleme barren noch der sein soll, fucht England den volnischen Staat möglichst klein geblich bilgen England und Frankreich die Befehung Lösung. Noch immer widerfekt Rumänien sich dem Willen zu halten, denn es will wirtschaftlich unselbständige RandFiumes nicht und verlangen die strikte Erfüllung des des Obersten Rates und kann nur mihiam Schritt um ftaaten haben, die infolge ihrer wirtschaftlichen Abhängig feit ihm ausgeliefert sind. Friedensvertrages - olio die Räumung Fiumes. Aber Schritt in seine Grenzen aurückgewiesen werden. Wenn man in London glaubte, die russische In wenigen Wochen wird auch das Problem der VerItalien denkt offenbar nicht daran, sich diesem Spruch zu fügen. Es ist bereits damit beschäftigt, den Eroberungs-& rage damit gelöst zu haben, daß man Friebensverhand. teilung der Wiedergutmachungs- und Entschädigungszug d'Annunzios au sanktionieren, seine Truppen in die ungen mit der Sowjet- Regierung ablehnt, fo täuscht man fummen für die Entente afurt werden, und auch hier werUrmee aufzunehmen und dem General Badogli die Ne damit weder die Welt noch sich selbst. Denn die Wahrheit, den heftige Gegensäke aus der Welt zu schaffen sein. Bei der allgemeinen militärischen und wirtschaftlichen gierungsgewalt in Fiume au übertragen. Der Gegensat daß es ohne Rußland feinen Frieden in Europa gibt, iſt zwischen balien und dem entstandenen Staate Jugoslawien zum Gemeinplatz geworden, und auch hier stehen die Inter Erschöpfung, die der Krieg mit fich gebracht hat, wird kaum besteht also fort und wird ein stets drohendes Problem effen Englands und Frankreichs im Widerspruch. Wenn eines diefer Probleme in großem Umfange zu friegerischen bleiben, denn es entsteht ihm in Italien ein neuer Ron- nicht die Forderung der italienischen Regierung nach Berwicklungen, zum militärischen Austrag der Streitig furrent an der Moria. Italiens Unzufriedenheit wird Wiederaufnahme der Beziehungen mit den ruffischen Re- feiten führen, wenn auch an einzelnen, Stellen das Aufdurch die Stärkung der englischen Macht im Mittelmeer gierungen, die sie auf Berlangen ihrer Hammer an die flammen lokaler Kämpfe, vor allem am Balkan und im und durch die übereifrige Betätigung Griechenlands in Entente wird stellen müssen, wenn nicht die Niederlage Orient, nicht wird verhindert werden können. Der ImperiaSeinasien und im Aegäischen Meer noch erheblich ge Judenitsch's wie Koltschats, Denikins wie Bermondts, die tismus wird nach neuen Sompromissen juchen, und er wird ſteigert, und da nach den bisherigen Erklärungen 151 man auch durch Besprechungen in London nicht aus der sie finden, wenn auch damit die Probleme selbst nicht gelöſt, Holienische Sozialisten und 101 Mitalieder der Katholi- Welt schafft. zur ernsthaften Behandlung der ruischen iondern nur vertaat find. uenleide cher fsstörad MONDE e 185 Bossuth Pink . Generalversammlung des Bezirksverbandes Berlin- Brandenburg 1.5.3.0. Die Diskussion. Stott Ser Freiheit nicht gegeben.( Webhafter Widerspruch.) polemisiert dann gegen Hilferding, der kurz vor dem Parteitag nob der Rätebewegung eine untergeordnete Biolle zuweisen wollte. Wir wünschen, daß die Freiheit den revolutionären Gedanken des Rätesystems reftios zum Ausdrud bringt. Stolt wendet sich dagegen, daß der Aufsichtsrat der Freiheit auch augleich Pres Tommission ist.( Beifall.) In der gestrigen Generalversammlung des Bezirksverbandes ist bestimmt mit einer Verschärfung der Kämpfe zu rechien. Da Berlin- Brandenburg erstattete Genosse Däumig Bericht von heißt es, praktische Arbeit im revolutionären Sinne leisten. Das Barteitag. Vor dem Referat wurde die Wahl eines Bezirks eine w'fen wit, daß der Stamps nach wie vor ums ganze geht. sekretärs vorgenommen und der Genosse Hermann Müller( Lebhafter Beifall.) mit großer Mehrheit gewählt. Az Sekretärin für den Verband Berlin- Brandenburg wurde die Genossin Frida Wulf enHimmig gewählt. Gs wird nun in die Diskussion eingetreten und auf Antrag Stolt die Rebezeit für Antragsteller auf 15 Minuten, für die übrigen Redner auf 10 Minuten festgeseht. Als erit. Redner begrund te gestanden haben.( Bravo.) Redner verbeibigi r fa ST Genosse Lampe betont energisch die Notwendigkeit der Er giehung der Genossen zu sozialistischen Sachuvaltern. Ertüchti gung und Vergeistigung der Bewegung sei die Hauptsache. In der Gewerkschaftsfrage müssen wir uns ganz far werden. Wir müssen darauf hinausgehen, daß die Gewerkschaften sämtliche revolutionäre Energien auslösen. Wir müssen den Geist auf piropfen, den wir dort brauchen. Die große Mitgliederzahl müssen wir auf unseren Boden bringen. Zur Frage der Jnternatio nale bemerkt der Redner, daß augenblidlich die revolutionäre Entwicklung in Deutschland von der Unabhängigen Bartei ge tragen wird, und daß es sehr wohl von Nuken sei, die Sozia listen der anteren Bänder zu erfassen. Genoffe Vieiffer Niederbarnim die Resolution Niederbarnim Hilferdings Artikel und tritt der gefühlsmäßigen Lösung der be Oft( siehe Freiheit Nr. 818). Wenn die Erklärung für die Dit- tehenden Probleme entgegen. Man folle feine Echerbengerichte tatur des Proletariats teine leere Formel sein soll, dann muß aufführen und Genossen berurteilen, die immer auf ihrem Poſter der garse apparat der Partei darauf eingestellt werden. Besenders die Presse mug täglich Artikel über das Rätesystem Genosse Vollmerhaus betont die Notwendigkeit eines engen Die schwache Vertretung der ausländischen sozialistischen Bar bringen, um die Massen darüber aufzuklären. In der Berliner Zusammenarbeitens aller Organisationen. Wir machen und teien auf unserem Parteitag führt Genosse Däumig auf die tief- Freiheit haben wir nicht dieses Organ. Redner fritisiert be nichts daraus, wenn wir nicht in allen Kreisen der Arbeiterschaft gehenden Differenzen zwischen dem reformistischen und dem revo- foniers Hilferdings Artifel Taftische Probleme" und stellt ihn ben besten Ruf haber. Wir haben eben den Mut, zu sagen, lutionären Sezialismus zurüd. Von Friedrich Adler seien er gleich mit den Argumenten der S. P. D. Der Beschluß des was ist. Wir von den Gewerkschaften haben uns alle erdenkliche und seine Freunde sehr enttäuscht worden. Adler habe einen sehr Barieitags war eine Fanfare, die Freiheit" machte daraus eine Mühe gegeben, mit den Arbeiterräten zusammenzukommen. Wenn refignierten Eindruck gemacht, was allerdings aus der schweren Schamade. Wir müssen verlangen, daß die Freiheit" für das wir so, wie der Antrag es will, mit der Redaktion der Freiheit Bage der österreichiscen Klaffengenossen zu erklären fei. Aber Rätesystem Propaganda macht. Die Schreibweise der Freiheit" berfahren, so wird die Bewegung geistig verarmen. Der Bollzugs vir dürften uns nicht von diefer refignierten Stimmung beein- ist Schuis daran, daß das Rätesystem nicht tiefer in die Massen rat stellt uns vor vollendete Tatsachen. Da ist ein einheitliches uffen lassen. Wir haben anere Kampfbedingungen und müffen eingebrungen ist. Es müffen Beute in die Redaktion, die über- Busammenwirten unmöglich. Man gibt sich Richtlinien, und wi geugte, Anhänger des Rätesystems find. lämpfen, um unseren österreichischen Genossen helfen zu können. ilhelm Seraog.) Es besteht sonst die Gefahr, daß ein großer bas nicht unterbleibt, werben wir auch in Zukunft bei Aktionen ( Ironische Zuruje: follen sie anerkennen, ohne daß man sie uns mitteilt. Wenn Genosse Däumig warnt dann im Anschluß an die Mit teilungen des Genoffen Dittmann über den Stand der Mit Teil der Freiheit"-Refer sonst die" Rote Fahne" liest.( 2eb- ein gerrissenes Bild haben. gliederzah! vor einer Ueberschäßung der großen Zahl und trat Hierauf erhielt der Genosse Däumig das Wort zu feinem Referat über den Parteitag. Däumig wandte sich gegen den Vorwurf, daß sich der Parteitag nicht mit den brennenden Fragen der Gegenwart beschäftigt habe. Der Parteitag, sei ja erst auf Drängen der Parteizenossen einberufen worden, um durch Umgestaltung des Attenprogramms einen Boden für die Behandlung der Tagesfragen zu haben. Bon diesem Gesichtspunkt aus hat der Parteitag gute Arbeit geleistet. hafte Unruhe.) " " Ii In fá betr mi hja ha tic 001 Berli Bojon geb Diffe bill o, t ruthen ift,& ber 2 Ermo bolles Bie Jud Lage tinfin Hanbe tonS fandte Sare mit, meinb berbe lieg boladi feiner bern ben b fortge Regen Brieb unft reitun Genoffe Wegmann bezeichnet bas Vorgehen einiger unab Genosse Crifpien stellt als erfreuliches Resultat das zu energisch für die aufklärende Tätigkeit jedes dazu befähigten fammenarbeiten von Bartei, Räten und Gewerkschaften feit und hängiger Gewerkschaftsführer als Gewerlichaftspartikularismus Genossen ein. Aber auch die organisatorischen Notwendigkeiten macht darauf aufmerljam, daß die Mängel der Organisation und und er wendet sich heftig gegen die Ablehnung eines von ihn dürfen nicht zurückgestellt werden. Zu der Barole agitieren und ber Presse zurückzuführen sind auf den Mangel an gejulien Genossen Friz Schmidt vor, daß er die Genossen von der Räte geschriebenen Artikels in der Freiheit". Er wirft besonders den organisieren kommt auch die Parole, revolutionieren. Sträften. Er erklärt Bedebours Standpunkt in der Frage der Das ist die große Richtlinie, die sich aus dem Pacieitag heraus Internationale als den feinigen und stellt Däumig gegenüber in Freiheit", weil sie nicht den Rätegedanken prophezeit habe organisation als Wirrköpfe bezeichnet habe. Er berurteilte bit schälen läßt. Abrede, daß für ihn der Name„ Kommunimus" einen Stein des Ueber Wurms Referat über die Steuerfrage fagi Anstoßes bilde. Die heutige kommunistische Bewegung sei Wegmann tritt für einen vorliegenden Antrag Malzahn ein unt Däumig, es sei heute klar, daß die alte Finanzpolitik nicht das durchaus nicht marristisch. Die Kommunisten sind heute fordert, daß die Gewerkschaften nicht Selbstgoed, fondern Mittel geringste tauge, um aus dem Zusammenbruch herauszulommen. ale Partei ein Trümmerhausen. Thre. Führer sind vor sum ved find. Die Aftionskraft ist wichtiger denn je. Aber 30 mit dieser Gewerkschaftstattit, wie sie jest verfolgt werde, fomme Heute heiße es in allen finanziellen Fragen: Sozialisieren. Das den eigenen Genossen des Lebens nicht mehr sicher. ist das A und O aller revolutionären Steuerpolitif. muß es tommen, wenn man ständig die Führer herunterreißt. man nicht weiter. Die Enischeidung hat das Berliner Prole Genoffe Däumig behandel nun die martantesten Etellen des Wir können uns als Partei nicht einfach aufgeben, wir müssen tariat zu fällen und wir zweifeln nicht, daß es zu unseren Aftionsprogramms und bob als wichtigstes Moment das Beerst mit den Kommunisten als gleichberechtigte Genossen reben, Gunsten entscheidet.( Beifall.) Genosse Dittmann ist der Meinung, baß man die Differenzen Tenntnis der Diftatur des Proletariats ohne wenn wir mit ihnen zusammenkommen wollen. In der Roten jebe Einschränkung hezbor. Die lebten Monate baben uns bie Babne", die als Stonlurtenzorgan der Freiheit" erscheint, wird mit unnötiger Schärfe austrage. Er schildert die Bemühungen Berlogenheit und die Brutalität der herrschenden Demokratie eine Politit journalistischer Bravos getrieben. Grifpien ver. der Parteileitung, eine Verständigung der drei Organisationen: genugsam vor Augen geführt. Darüber gab es in Leipzig feinen weist auf einen Artikel Lenins im Organ der Zentrale der Mäte, Partei und Gewerkschaften, herbeizuführen, und den 28 ber Streit. Aber es gilt nicht nur das Lippenbekenntnis zur Difta. P. D.„ Spartatus", der im Oktober verfaßt und erst nach dem stand, den die Bertreter der Sätebetvegung dieser Berständigung entgegenfeben. Dittmann unterzieht den Antrag Niederbarnim tur des Broletariats, sondern auch zu arbeiten in diesem Sinne. Leipziger Barlettag erschienen ist. Dieser Artikel wimmelt von Crifpien habe auf dem Barteitag viele wertvolle Anregungen zu Beschimpfungen gegen die Unabhängige Bartei, auch gegen den einer Kritik und bezeichnet das Verlangen nach einer Brezkom bem Ationsprogramm gegeben. Er wandte sich mit vollem Recht linten Flügel. Dieser Artikel wird vom„ Spartatus" ohne Kommission als selbstverständlich. Aber der Aufsichtsrat der Verlags gegen die Prosperitätstheorie. Denn, wenn man ben Kapitalismentar abgebrudt. Wenn diese Bolitit der Kommunisten weiter genoffenschaft sei ja die Breklommiffion, deren Aufgabe nur auf mus erst wieder zu Blut und Leben fommen läßt, wird der End befolgt wird, sprengen wir die deutsche Arbeiterbewegung. Die geschäftliche Dinge erweitert worden ist. Wenn man es wünsche, tampf weit schwerer sein.( Sehr richtig.) Crispien habe auch Methode, gegen die Führer systematisch zu begen, mug befämpit tönne das abgeändert werden. Der Artikel Hilferbings, der hier angegriffen tourde, ist gerade den Mut gehabt, zu sagen, daß man der Gewalt det werden. Gestern wurde gegen Kautsky unb Ströbel gehebt, heute Gegner wieber Gewalt entgegenfeben in sfe. find es Gilferding und Ledebour. Wer tann überhaupt noch als au eine polit fe Tat. Es ist notwendig, daß die verant Aber besonders wichtig ist, daß in den Ausführungen Triipiens Führer gelten, wenn er jederzeit auf den Scheiterhausen ge- wortlichen Vertreter der Partei, wo es angebracht ist, ihre Stimme und im Aktionsprogramm das State system die Stelle ein bellt werden kann. Die Führer müssen das Vertrauen der Maffen erheben. Es wäre traurig, ihnen verbieten zu wollen, das zu nimmt, bie ihm gebührt. Die Forderungen der Verankerung bes haben, auch wenn sie einmal ihre eigene Meinung fagen.( Stür- fagen, was bas Gewiffen ihnen vorschreibt. Die Absicht der Re Mäteshstems in der Verfassung ist für uns erledigt. Das ist für mischer Beifall.) Soweit geht es denn doch nicht, daß man aktion ist, die gegenwärtigen Dinge zum Busammenbruch und die mich eine der größten Genugtuungen. In diesem Zusammenhang Silferding gang einfach babonjagt, wegen Artikel, von denen unabhängigen in diefer beraieifelten Lage an die Spike zu brin steht auch die Einschäßung des Parlamentarismus. Der man nicht einmal weiß, ob er sie alle selbst geschrieben hat, gen. Da müssen wir an uns halten können, müffen unsere Ener Borlamentarienus ist nur ein Mittel, nicht das Mittel des Gilferding hat großen Anteil am Aftionsprogramm, er hat nie algeln. Gegenüber Stolt betone ich, daß das leitende fom Blaffentampfes. Das vornehmste und entscheidenste Kampfmittel bas Vertrauen des Parteitages erhalten und ist in die neue munistische Blatt den Artikel Benins noch nach dem Parteitag aber ist bie Brogrammfommiffion gewählt worden. Durch die Wahl des ohne Kommentar nicht hinausschicken burfte. Darauf tommt es neuen Vorstandes ist zum Ausbrud gebracht worden, daß alle lediglich an.( Lebhafter Beifall.) Richtungen zu ihrem Rechte kommen sollen. Ich habe das feste Ver. trauen, daß wir in der neuen Leitung gut zusonumenarbeiten verden.( Bravo.) Unsere Redakteure müssen das Recht haben, ihre Meinung zu sagen. Ihr alle nehmt auch das Recht für Euch in Anspruch, zu sagen, was Ihr dentt. Fangt nicht mit einem Scherbengericht en, sondern steht zusammen gegen den gemein samen Feind, den Kapitalismus.( Lebhafter Beifall.) Aktion ber Maffe. Däumig manbte sich dann gegen Ledebours Wort vom wantiparlamentarischen Sput" und sagte, daß man als Vertreter bes tonfequenten Rätegebantens tämpfen müsse. Wir sind über zeugt, daß eine revolutionäre Partei dem heutigen Barlament etwas für das Vorwärtstreiben ber sozialen Nevolution tun fann. Die revolutionäre Betätigung einer Fraktion im Barla ment liegt für mich darin, dem Gegner und dessen Massen draußen das Bild der neuen Zeit vor Augen zu führen. Man ist jetzt noch zu sehr eingestellt auf die alte Betätigungsparole. Gine Tradition läßt sich nicht im Handumdrehen beseitigen, es bedarf bazu intensiver Wufflärungsarbeit. But Laf entwet lamb, Lander na be 92 In 23ie bas Fi Bremb diefer Bit re 1 les fe ing bertel Caufer Stri Daffen 2013 lanbe babab Benüge Arieg 18 gibt Bobom nb S lein Bicht 934 inber nabr Korige Genoffe Fris Schmidt bedauert, daß die beulige Debatte nicht ben Willen zeige, alle Auffassungen in der Partei zum Ausdrud lommen zu lassen. Es dürfe unter feinen Umständen bagu tom men, daß man etwa Wilhelm Herzog an die Stelle Silferdings zulaffen. Alle Macht den Arbeiterrälen"! fann es nicht cher aulaffen. febt. Das werde auch der gesunde Sinn der Arbeiterfchaft nicht geben, bis wir im Bejig ber politischen Macht sind. Das wird viel fach misverstanden. Echmidt streift den Metallarbeiterstreit uns Genosse Sifferbing fiebt fich gestoungen, durch den Miß ertiärt es als Unfug, wenn man nicht den Mut aufbringe, gegen Frauensantrag Niederbarnim persönlich seine Stellung zu ber schlechte Aftionen seine Stimme zu erheben. Une tut not die Ver sehen müsse, das seien Angriffe, die gegen ihn geridet felen schaftsvertretern. Wir müssen die Bewegungsfreiheit dieser brei schiebenen Problemen zu erläutern. Bogegen er fich zur Wehrständigung und Abgrenzung zwischen Bartei-, Näte und Gewerk unter völliger Unkenntnis seiner Anschauungen. Seit ich mich Genoffe Däumig ftreifte nun die Gewertigaftsfrage politisch betätige, so führt Silferding aus, war ich immer der Organisationen einhalten. Wenn ber Geist Silferdings aus der " Freiheit" berschwindet, dann werben wir nicht an die Millionen und sagte, daß die Gewerffchafter ihre Aufgabe erfüllt haben und Anschauung, daß alle parlamentarischen Kämpfe von dem Willen der Gewerkschaftsmitglieder heran kommen. Wir brauchen die das alte, starre Gebilde zur Durchführung der Dittatur und der Waffen gestüht werden müssen. Wenn ich auf etwas stols Verständigung und sie ist möglich. aur Beseitigung des Sapitalismus tauge. Mit der Befehung der bin in meiner politischen Tätigkeit, so besonders darauf, daß ich Genosse ürich begrüßt es, daß burch Hilferbing und Crisplen Aemter durch unabhängige Genoffen jei erst der Anfang der Me- als erster den politischen Generalstreit in Deutschland zur Dis die Debatte auf eine anerkennenswerte Höhe gebracht wurde, volutionierung der Gewerkschaften gemacht. Die Gewerkschaften fusion gestellt habe. Auch die Diktatur des Proletariats habe ich bebauert es aber, daß sie in ihrem weiteren Verlauf nicht auf müßten sich der Organisation, die aus der Revolution entsproffen in meinem Finansiapital" als eine Notwendigkeit hingestellt. Dieser Söhe gehalten wurde. Der Redner wendet sich mit aller sei, dem Rätesystem, anschließen. Die Umstellung der Berufs- Das Rätesystem ist für uns alle etwas Neues gewesen, weil es Entschiedenheit gegen die Bersuche, die Führer, die ihren Stand organisationen in einen Industrieverband, jei die elementarite spontan aus der russischen Revolution entsprang. Es ist für uns punti flar und offen darzulegen, hinauszuwerfen. Er wendet Bebingung. Däumig wandte sich dann noch gegen Siljerdings ganz selbstverständlich, daß die Diktatue nur durch das politische sich weiter gegen den Partitularismus der einzelnen Gewert Ausspruch auf dem Leipziger Parteitag die demokratische Republit Sätesystem ausgeübt werden kann. Die wirtschaftliche Näte jei mit Bahnen und Blauen zu verteidigen. Gewiß, das habe auch organisation ist ebenfalls von mir wesentlich mitbearbeitet wor. fchaften. Auch er bittet um Annahme der Resolution Malzahn. Ein Antrag auf Schluß der Debatte wird angenommen. Engels gesagt, daß die demokratische Republik der günstigste Boden den. Ich wünsche endlich einmal, daß die Angriffe aufhören, wir Genoffe Däumig ftellt in feinem Schlußwort fest, daß er nach für den Sozialismus sei. Aber wir kämpfen nicht als Bundes hätten uns nur mit den Lippen zu dem Aktionsprogramm be wie vor auf seinem Standpunkt des Anschlusses an Mostau steht. genossen der Gbert und Bauer gegen die Gegenrevolution, son- tannt. Wir müssen aber Selbstkritik üben. Es ist unsere Auf Man dürfe in einer Zeit wie der gegenwärtigen nich nur auf die Dern für die Räterepublik, für die Diktatur des Proletariats. Ich gabe, fort und fort zu untersuchen, in wie weit unsere Straft im Steine sehen, dann verliere man vollends ben Blid für das große muß der Auffassung Silferdings entschieden entgegentreten, sie Berhältnis zu unseren Beschlüssen steht. Silferding zitiert Bange. Ich bin von allem Anfang an gegen die Frage gewesen Etellen aus der Kommunistischen Räte Korrespondena", die ist geeignet, Verwirrung in die Maffen zu tragen. Neben dem Aftionsprogramm war die Frage der Inter. Stebolution zu rechnen fei. Ich habe meinen Artikel geschrieben, habe den Eindruck, daß man den dialektischen Charakter des ebenfalls befagen, daß mit einer schleppenden Entwicklung der und habe auf die Notwendigkeit der Meinarbeit hingewiesen. Ich drei Anjchaugen gegenüber. Man ftieß bei den Gegnern des um auf alle Momente hinzuweisen, auch auf die, bie uns sialiemus zu sehr auf das ökonomische, zu wenig auf das piydo fofortigen Anschlusses an Mostau wohl an dem Etikett Kommu Schirierigkeiten bereiten fönnen in unserem Kampfe. Diese Tattit logische Moment anwendet. Ich habe nicht gesagt, daß ich die nistische Internationale". Aber man soll solche Frage von welt ist geeignet, unsere Stellung für den Entscheidungskampf Steuerfrage nicht für wichtig halte. Wir haben aber der Arbei Historischer Bebeutung, nicht vom Standpunkt des Parteigezängs su stärken. Genosse Hilferbing verweist auf die Bichtigteit be: terklasse auch hier die Rostendigkeit des Sozialismus immer mehr betrachten. Däumig verliest einige Stellen bon Engels aus dent Steuerpolitik, die das Bolt ungemein belastet. Wir müssen in bor Augen zu führen. Ga ist natürlich, daß in einer Versammlung Vorwort des„ Kommunistischen Manifestes", in denen Engels dar. diese Dinge bineinfieigen, auch in die Gewerkschaftsfrage. Nur die Meinungen aufeinanderplaten. Wir sind doch noch im Fluß legt, warum man das Manifest, das tommunistische" hieß und so siehen wir die indifferente und rechtssozialistischen Arbeiter Unser Parteitag war nicht mehr ein Parteitag ber Probleme, nicht das sosialistische. Die Mostauer Internationale, fo führt heran. Wir müssen unsere Zaftit auf alle Möglichkeiten sondern eine Sundgebung des revolutionären Willens. Diesen Däumig weiter aus, stellt bie erste Seinigelle des revolutionären einstellen. Das ist der Standpunkt, den ich in ber Freiheit" Billen haben wi. nur zur Tat trerben lassen.( Beifall.) Es folgen persönliche Bemerkungen. Sosializmus dar. Bebebours Standpunkt bedeutete einen Umbertreten habe. Wenn man mir vorwirft, daß ich nicht rebolu weg( Ledebour wendet sich durch einen Zwischenruf dagegen, tionär bin, so läßt mich das falt. Ich habe, seit ich politisch daß er eine bierte Internationale babe schaffen wollen). Stet er benten tann, inner sozialistisch gedacht. Wir stehen in einer von denen, so führt Däumig weiter aus, die in Leipzig für die schwierigen Situation. Gerade weil wir der Ansicht sind, daß dritte Internationale waren, wollten sich dem die Republik nicht das lekte Biel ist, haben wir allen Anlaß, wachsam zu sein und die Republik zu schüßen. Der Sieg des Sozialismus würde durch den Sieg der Scattion auf Jahrzehnte hinaus verschoben werden. Gerade weil ich jo überzeugt bin von der Notwendigkeit des Sozialismus, bin ich der Meinung, daß wir den Sieg der Reaktion verhindern müssen. Die Majien ristieren ihren Kopf, darum muß ihnen gejagt werden, wie die Dinge stehen. Und nun entscheiben Sie über das Vertrauensvolum.( Lebhafter Beifall.) " Ditiat Lenins und Trohkis " tengen. Ich kann mich aber in solchen Fragen nicht bon periön licher EmpfinMichfeit leiten laffen Der Grundgedante des Anschlusses an Mostan hat in Leipzig gefiegt.( Widerspruch Ledebours.) Däumig erblickt in dem Schlußjak der ange, nommenen Resolution die Anerkennung des Anschlusses an Mos. tau. Der Parteitag hat nur die Konsequenzen aus dem Attions programm gezogen.( Ledebour: Und Sie haben dagegen gestimmt! Seiterfeit.) Genoffe Hilferding wendet sich gegen eine Behauptung Weg manns, daß er einem führenden Kommunisten gefagt habe, bas Aktionsprogramm stehe für ihn nur auf dem Papier. Es ents fpreche nicht feinen Gepflogenheiten, sich in dieser Weise zu unterhalten. Genosse Malzahn fucht einige Ausführungen Dittmanns richtigzustellen, und gibt Aufklärung, warum die Mitglieder bes Bollzugsrats fich an der Bildung der vorgeschlagenen Kommiſſion nicht beteiligten. Genoffe Wegmann hält seine Behauptungen gegen Siffer bing aufrecht. Er habe die erwähnte Aeußerung, die Sitjerding gegenüber einem tommunistischen Führer gemacht habe, von Radek erfahren. Der nächste Redner, Genoffe Stolt, schilbert den Aufbau ber Was die Vorstandswahl betrifft, will ich nur noch einer Mateorganisation und die Hemmungen, die ihm entgegenstehen. Begendenbildung entgegentreten. Wir haben eine Diret. 23ir wollen nidt mehr, daß die Freiheit" hintennach hinkt, wir tiven von dem Vorsitzenden der Kommunistischen Partei empfan- wollen, daß sie führt. Stolt nimmt Lenin in Schub, und meint, gen. Praktische Arbeit ist jetzt die Forderung der Stunde. Es er habe noch bie alten Infolationen gehabt.( Buruf: Dann heißt, mitzuhelfen am Aufbau des Rätesystems, an der Revolu- durfte man den Artikel nicht aufnehmen. Es kommt zu lebhaften tionierung der Gewerkschaften. Es heißt nicht allein orga. Unterbrechungen während der Ausführungen Stolts) Ich bin Wir haben uns wohl durchaus dafür, daß die Redakteure ihre Meinung fagen, aber nifieren, es heißt auch schulen. für alle Möglichkeiten einzurichten, aber für bie nächsten Monate| wie ist es mit deren Sich- zur- Wehr- seben? Diase Möglichkeit ist in baben Mont Ronili nad Baint ben 8 bezabi Genoffe Dittmann flärt gegenüber Malzahn die wirkliche Sachlage bei der in Frage stehenden Konferenz auf. Genosse Hilferding wendet sich nochmals dagegen, daß Weg mann mit Klatsch aus zweiter und dritter Sand baufieren gehe. In der Abstimmung wird die bereits auf der Berliner Generalversammlung angenommene Resolution, die sich mit bet Barteitag einverstanben erklärt, einstimmig ange #mmen ac Delegt Rembo Regie fite ku He Rote Die Resolution Malzahn, die fich für den Aufbau ber Mäte- Die zweite behandelt eine Frage, die zu Beginn ber gegenwärtigen rganisation erklärt, fowie für den Umbau der Gewerkschaften Berhandlungen zwischen den Schiffahrtssachverständigen gestellt in starken Industrieverbänden, wird in ihrem zweiten Teil eben wurde, und gibt genauere Angaben hinsichtlich der deutschen leich falls angenommen. ten Kreuzer. Die dritte teilt mit, daß die Nationalversammlung Der Antrag Niederbarnim- Oft wird in dem Teil, der den das von den Deutschen unterschriebene Protokoll über die UnterRüdtritt der Freiheit"-Redaktion verlangt, mit erheb- brüdung des Artikels 61 der Reichsverfassung über die Vereinigung licher Mehrheit abgelehnt. Der Zeil, der sich auf das Deutschösterreichs mit Deutschland ihrerseits genehmigt hat. Inferntenwesen bezog, wird durch ein entsprechendes Rundfähreiben der Parteileitung an die Parteipreffe für erledigt betrachtet. Der dritte Teil, ber die Neuwahl der Preskommission fordert, wird abgelehnt. Wiener Bilder. Das deutsche Verbrechen. Groß- Berlin. Späte Erkenntnis. Behn Monate find seit der Ermordung der Matrofen in be Französischen Straße bergangen, ohne daß sich bisher die Regie rung darum bekümmert hätte, die Angehörigen der Ermordetes Brüffel, 20. Dezember. Ein Antrag auf Erhebung zweier Extrabeiträge für die Inhaftlerten wird nach einer Erklärung des Genossen Volliner- wesenden Angeklagten aus dem ehemaligen wallonischen Mini Ermordeten gestohlen wurden. Aber auch dieses Bemühen wat irgenwie su entschädigen. Sie haben sich alle erdentliche Mühe Das Schwurgericht in Namur hat inbezug auf die angegeben, wenigstens die Wertsachen zurück zu erhalten, die den hans, daß die Gewerkschaften sich an der Hilfe für die Inhafsterium folgendes Urteil gefällt: Damery 5. Jahre Gefängnis, erfolglos, da für den Diebstahl niemand die Verantwortung tierten beteiligen, abgelehnt. Ledent 3 Jahre Gefängnis, Ramelot 8 Jahre Gefängnis, Meyers tragen wollte, obwohl die Reinhardsoldaten, die der Mordaktion Nachdem noch die Genoffin Demmning für die Bildung Jahre Gefängnis,& igens 2 Jahre Gefängnis, Bandebelde 2 Jahre beigewohnt haben, befannt waren und zur Auskunft über den on Kinderschuhfommissionen in allen Orien Groß- Gefängnis, Limet 15 Jahre Zwangsarbeit, Joseph Naitem 2 Jahre Verbleib der Sachen gezwungen werden fonnten. Berlins eintritt, wurde die Bersammlung geschlossen. Gefängnis. Meunier und Albert Raitem wurden freigesprochen. Die bittere Not der Hinterbliebenen hat uns veranlaßt, Das Urteil über die abwefenden Angeklagten with später gefällt. einen Aufruf zu einer Geldsammlung für sie zu erlassen. Die Auch diejes Urteil fällt auf das Schulkonto der deut- Regierung scheint dadurch endlich zu der Ueberzeugung gelommen schen Machtpolitiber zurück, die in ihrem Eroberungswahn- au sein, daß sie ihre Pflicht grillichst vernachlässigt hat. finn das belgische Land bereits aufteilben, als der Krieg um die auf the lastende Schande auf ihr lastende Schande abzuschwächen, läßt Vor wenigen Tagen ist einem achtjährigen Mädchen etwas gischen Bevölkerung beilten sie das Land in eine flämische entschädigt würden und daß sie die Anweisung gegeben noch gar nicht entschieden war. Gegen den Willen der belfie jetzt erklären, daß die Hinterbliebenen des Watrosenmordes bsonderliches sugestoßen: Es wurde als Jungschweinernes" tebraten und in Zunte genossen. Die Frau, die in einem und eine wallonische Verwaltung und fetten diktatorisch die habe, mit der 8 ahlung von Vorschüssen zu beginnen. Misthausen im Bezirke Favoriten nach Lebensmitteln gesucht hat, neuen Regierungsbeamten ein. Diejenigen Beamten, die Welche Stelle die Vorschüsse zahlen soll, wird verschwiegen. bill dort einige Fleischstüde gefunden haben, die fie teila felbft fich zum Werkzeug der deutschen Eroberer bergaben, müssen Wir ersuchen die Angehörigen der Ermordeten, sich mit diefer o, teils veräußerte. Ihre Angaben scheinen auf Wahrheit zu be- nun ihre Kurzsichtigkeit durch harte Gefängnisstrafen be- Beruhigungspille nicht zufrieden zu geben. Ihre Ansprüche müssen , teils veräußerte. Ihre Angaben scheinen auf Wahrheit zu befahlen. tuhen, auf dreifache schauerliche Wahrheit: daß fie gezwungen Bahlen. Sie sind die Opfer eines Systems geworden, das rechtlich durchgefochten werden. Das trifft auch auf die Ge ift, Lebensmittel in Misthausen zu suchen, daß sie aufällig Teile ich mit kaltblütiger Grausamkeit über Recht und Geiet bin- fangenen zu, die durch die schulblos erlittene Haft und durch ber Mädchenleiche g: funden hat und diese az und veräußerte. Die wegsetzte und bei der Verfolgung feines Bieles felbit vor Ermordung der Kleinen Marie Stramm ist noch in geheimnis. dem schwersten Verbrechen nicht zurüdfchredte. bolles Dunkel gehüllt. Eines jedoch ist offenbar: es leben in Bien Menschen, die in mist haufen ihre Nahrung luchen müssen! Aus Wien wird uns berichtet: Zu diesem Vorfall fei noch bemerkt, daß sich seit diesem Lage fast stündlich bei der Polizei Menschen mit Leichenteilen tinfinden. Jeder fürdtet, irrtümlicherweise Menschenfleisch erkanden zu haben; und es ist glücklicherweise meistens Fleisch ton Hunden * Bonar Cam ter die irische Lage. H.N. London, 21. Dezember. die Diebstähle der Regierungstruppen schwer geschädigt wurden. Wir bitten daher alle Geschädigten noch einmal, ihre Adresse auf unserer Redaktion abzugeben. Denn nur durch den Klageweg fönnen sie endlich zu ihrem Recht gelangen. Weihnachtsgabe an bedürftige Personen in Schöneberg. Bonar Lam erklärte in einer Nebe im Unionistischen Verein, Die Schöneberger städtischen Körperschaften haben befchloffen, daß Lloyd George zwei Bedingungen festgelegt habe, in denen ihre bedürftigen Ginwohner mit einer Weihnachtsgabe zu er mit Irland unterhandelt werden könne: 1. daß die Sicherheit und freuen. Bedürftigteit gilt als gegeben, wenn bas Ginfommen ber Einheitlichkeit des britischen Reiches sichergestellt werden müsse, mitglieder das für die Bestimmungen zur Errechnung der Gr betreffenden Person und der im Haushalt mitlebenden Familien und 2., daß feinerlei Brang auf Uister ausgeübt werden dürfe. werbslofemntenstübung augrunde gelegte Gimtommen nicht über Die Regierung werde nicht gestatten, daß eine irische Republik steigt. Bei Schwertniegsbeschädigten wind bon borstehender Bor Die Gemeinde Albern an der Donau bei taiserebersdorf errichtet werde. Man habe den Verdacht geäußert, daß die Re- schrift Abstand genommen. Jugendliche unter 18 Jahren werden fandte der niederösterreichischen Landesregierung folgendes gierung selbst die Unruhen in Irland hervorgerufen habe, um nicht als selbständige Gewerbetoje betrachtet, sondern der Fa Schreiben: Die Gemeindevorstehung teilt der Landesregierung dem Lande das Homerulegeset vorenthalten zu können. Der feit und die Gewährung der Unterstützung gilt der 20. Dezem milie zugerechnet. Als Stichtag für die Prüfung der Bedürftigmit, daß in Sinkunft teine angesehvemmten Leichen im Geartige Unterstellungen seien selbstrebend ganz unbegründet. ber 1919. Für Erwerbslose ist Borausfepung, daß fie brei Wochen meinbegebiet von Albern im Friedhof der Namenlosen beeroigt 4 oder 5 Polizeibeamte feien in Dublin ermordet worden. Das vor diesem Termin erwerbelos gewesen sein müssen. Der Satz berben fönnen, somit die Leichen unbeerdigt in Hinkunft dürfe so nicht weitergehen. Der Verfuch, Lord French zu ermor. der Weihnachtsbeihilfe beträgt für Verheiratete 40 M., für Le liegen bleiben müssen, weil der Friedhof von den Wiener den, habe eine große Bedeutung. Bloyd George müsse befürchten, bige 30 M. und für Kinder 20 M. bolzbieben gänglich verwüstet wurde. Er wurde nicht nur daß der Augenblid des Attentats so gewählt worden sei, um flar feiner Hölzernen umgäunung und ber Grabfreuge beraubt, son darzulegen, daß eine Gruppe in Irland der Behandlung des bern es wurde auch die in ihm befindliche Leichenkammer samt Somerulegesebes am Montag im Unterhause feindlich gegen den barin befindlichen Sängen wad Werkzeugen demoliert und fortgetragen. Die Wiener Selbstmörder werden unbeeroigt liegen bleiben müssen, weil die Wiener Solzsammler den Alberner Briebhof vertwüstet haben. Die Landesregiemung hat in Sin unft die Alternative, entweder den Erfrierenden die LebensZu der schweren Bluttat in Neukölln, die sich dort, wie wit reitung zu verwehren oder die Angeschtremmten unbeerdigt liegen London, 21. Dezember( Savas) berichteten, am Freitag abend um 10% Uhr in der Wohnung Bu laffen. Eine ähnliche Alternative hat der hohe Rat zu Paris: French verdankt seine Rettung dem Umstande, daß die der Arbeiterfrau Anna Sander in der Biethenstraße 39 abge. entweber uns unsere Lebensrettung, den Anschluß an Deutsch. Sauptangreifer ihn im zweiten Automobil glaubten. Die Ber- pielt hat, wird uns weiter mitgeteilt, daß sich der Geliebte ber Frau Sander, der 30 Jahre alte Arbeiter Frih Pfuhlmann, der gu beribehren oder zu verhindern, daß. die Diebe aus den fönlichkeit eines Getöteten konnte an der Hand eines Dokuments, biese durch einen Brustschuß schwer verletzte und deren Ehemann Ländern ber Aliierten und Assoziierten den Friedhof, zu dem das bei ihnen gefunden wurde, festgestellt werden. Es handelt durch zwei Schüsse tötete, fich gestern früh um 3 Uhr der Neu In der hohe Nat zu machen geruhte, auch noch ausplündern föllner Polizei selbst gestellt hat. Er gibt an, in der Notwehr gehandelt zu haben. Wie weit seine Angaben zutreffen, bedarf noch der Nachprüfung. land, 4 營 * * Nach den Mitteilungen des Profeffor Spity hat die Not Wien in den letzten neun Monaten 29 766 Menschen getötet, bas finb 3307 in jedem Monat oder 110 an jedem Tage, die überstehe. Das Uttentat gegen French. fich um einen Ladenbursden aus Dublin. Eine Ecllärung Scheidemanns. Ruffel, 21. Dezember. Die bereits in städtischer Fürsorge Befindlichen müssen fich scher Fürsorge Befindlichen ist eine Melbestelle im Neuen Rate in ihren Fürsorgestellen melden, für alle anderem nicht in stabbi hans, Bimmer 51, eingerichtet. Metbegeit werftäglich 9-1 Uhr bonmittags. Soweit durchführbar, soll die Zahlung noch vor Weihnachten erfolgen. Während eines Streites fich felbft erfchoffen hat der Schloffer Hugo Frante aus der Bernauer Straße 103. Frante tehrte in feiner Braut, mit der er zusammen wohnte, in einen Streit, der Nacht zum Sonntag betrunken nach Hause und geriet mit ber bald in Zätlichkeiten ausartete. Er endete damit, daß Frante iagte. Die alarmierte Eicherheitswache Humboldt" nahm den Tatbestand auf und ließ die Leiche Frantes nach dem Schauhause bringen. Das Kasseler Boltsblatt" enthält eine Erklärung des AbBremben und das Militär nicht gerechnet. Der neunte Teil geordneten Oberbürgermeisters Echeidemann, in ber es heißt: diefer Toten find Säuglinge, der fünfte Teil Kinder vom 1. bis Die Behauptung, daß ich eine Prämie auf die Ermordung Rosa einen Revolver nahm und sich selbst eine Kugel in den Kopf Luxemburgs und Karl Liebknechts ausgesett hätte, tann nur dem Stopfe eines gehirnkranten Menschen entstammen. m 15. Lebensjahre, 8776 Unmündige starben bis zum Ende schulpflichtigen Alters. Dazu kommt die schaurige Schädiung der Jugend, der es beschieden sein wird, unser Elend zu berleben, aber nur um bauerndem Siechtum zu berfallen. Nach Caufenden zählen die durch Tuberkulose oder Knochenerweichung Arüppeln gewordenen, auf Jahrzehnte hinaus werben jo in Rasen Menschen verfümmern. Gewerkschaftliches. Drohender Konflikt in der Lederwirtschaft. 20 000 Baar Militärstiefel wurden gestern bon ber Kriminal. polizei auf dem Lehrter Bahnhof vor der Verschiebung gerettet und beschlagnahmt. Diese Stiefel und Schnürschuhe tuben bor längerer Zeit von Danzig aus abgegeben. Sie sollten für 18 M. das Paar ber Allgemeinheit zugeführt werden, benschwanden jeboch auf bisher noch nicht geflärte Weise. Die Infpethion AI bec Sriminalpolizei erfuhr mun, daß ein gewisser Schloßhant aus der Augsburger Straße Militärstiefel für 35 M. das Paar in großen Mengen zum Kauf anbot. Die Grmittelungen engabe daß es Was fönnte uns noch Rettung bringen? Es gibt hierzulanbe Beute, bie bermeinen, daß das bloße Erscheinen eines babsburgers in Wien oder sonst eines gekrönten Paralytikers Benige, um hundertausend Tuberkulose und Knochenerweichte, Gine öffentliche Bersammlung der Angestellten der Leber Arienstrüppel und Millionen Unterernährte zu gefunden. Und wirtschaft am 18. Dezember nahm Stellung zu der Antwort des sich um die Dangiger Stiefel handelte, und daß diese ficy jetzt imm Arbeitgeberverbandes des Großhandels. die nb Bicht mehr geholfen werden. rungen der Angestellten gab der Arbeitgeberverband einen völlig fich Berwerbungsgesellschaft nennt. Das Schulzeug felbft lagerbe Gobom und Gomorrha, Krieg und Untergang, Knochenerweichung ablehnenden Bescheid. Er will anscheinend eine Machtprobe auf den Zollboden der Nordhalle des Lehrter Bahnhofes. Wie es ein hat zweiundzwanzig bürgerliche Tagblätter! Wien fann Tuberkulose ben- Sosialdemokraten zuzuschreiben. Wien provozieren. babin gelommen ist, weiß noch niemand. Jim Auftrage ber In der sehr lebhaften Aussprache drückten die Diskussions Reichsschuhversorgungsstelle beschlagnahmte die Kriminalpolizei redner ihre Empörung aus über die Haltung der Arbeitgeber. Den ganzen Bosten und verstegelte den Aufbewahrungsvam. Sie führten dieselbe zurück auf die im neuen Tarifvertrag ent- Von einem Kraftwagen überfahren und getötet wurde der haltenen höheren Gehaltsforderungen und auf das Mitbestim- 42 Jahre alte Brauer Ernst elm aus der Weißenburger Von 790 Böglingen eines Wiener Waisenhauses find 146 mungsrecht. Eine aus der Mitte der Versammlung vorgelegte Straße. Er geriet vor dem Hause Müllerstraße 48 unter den finder unterernährt, 220 sehr unterernährt, 161 äußerst unters Resolution stellte den Arbeitgebern eine Frist bis zum 27. De Kraftwagen und wurde am Kopf und den Armen so schmer vernährt, legtere sind nicht mehr reisefähig. Wer will sich der sember, die von der Bersammlung für viel zu langfristig be- lebt, daß er bald darauf im Paul- Gerhardt- Stift verstarb. Krigen annehmen? Wer will ihnen Bater und Mutter sein! Madh ben * * * Sieg der belgischen Grubenarbeiter. H. N. Brüffel, 21. Dezember. Der Bergerbeiterstreit ist beendet. Die Arbeitervertreter bezabit. aus. zeichnet wurde. Am 22. Dezember hat nach der einstimmig ange- Der Bäckermeister W. Müller, Kopenhagener Str. 2, ist nommenen Resolution der Arbeitgeberberband zu erklären, ob er wegen grober Verstöße gegen die geltenden wirtschaftlichen Bebereit ist, in Verhandlungen über die neuaufgestellten Forde- stimmungen auf die Dauer von 2 Monaten von der Mehlzuteilung rungen einzutreten, andernfalls werden die Angestellten der ausgeschlossen worden. Lederwirtschaft ihre notwendigsten Forderungen mit allen gewert. schaftlichen Mitteln zu erfämpfen wissen. Eine wohlverdiente Ohrfeige erhielten die Rechtssozialisten bei schusses in der. E. G., Brunnenstraße. Sie hatten sich mit den Lebensmitteltalender. Spandau. Auf Fleischkarte 250 Gramm Nind- und Sawelnes gefrierfleisch, auf die Speisefettkarte 50 Gramm Butter und 100 Gr. Steglig. 50 Gramm Butter, 100 Gramm Margarine. Anmeldung: Verkauf vom 22. Dezember ab: Abschnitt 101 100 Gramm Saferflocken, beiden Konsum- Berkaufsstellen: Gänse, Pfund 10,50 Mh. baben fich mit% Stimmenmehrheit entschlossen, die Arbeit am Ron lift ben Sieg davongetragen und ihre Forberung Gewerkvereintern, Stichtung Hirsch- Dunder, zu einer Lifte bets 22.- 24. Dezember, 250 Gramm 3erealmehl( W. 24 der Einfuhrkarte). Donten wieber aufzunehmen. Sie haben, wie es heißt, in dem der am 16. Dezember stattgefundenen Wahl des Arbeiteraus- Margarine, Kartoffeln 5 Pfd. Auf Lebensmittelharte% Pf. Grieß. einer Lehnerhöhung von 2% Fr. täglich durchgedrückt. einigt, um mit diesen treuen Bundesbrüdern gegen ihre frei Bamtliche von den Grubenbesitzern gestellten Forderungen wer- gewertschaftlichen Klaffengenossen zu Felde zu ziehen. Die Abschnitt 59 rote Stegliger Karte 250 Gramm Marmelade. In den zurückgezogen und auch der Lohn für die Streiftage Arbeiterschaft hat diesen Verrat an den Grundjäzen der freien Gewerkschaften gebührend quittiert. Es erhielten Stimmen: Lifte I( S. P. D. und H.-D. 1803( awei Bertreter), Liste II ( freie Gewerkschaften) 6463( acht Bertreter). So humpeln nun awei Rechtssozialisten auf den Krüden der Hirsche" in den Ausschuß hinein, während die Gewerkvereinler selbst ihre treue WahlParis, 21. Dezember.( Habas.) hilse mit einem gänzlichen Ausfall bezahlen müssen. Eine ähnDer Oberste Nat konnte die Frage der Wiedergutliche Blamage erlitten die Rechtssozialisten in der Maschinen abung für Scapa Flom nicht erledigen, da die englischen fabrit Oberschöneweibe. Da dort fast nur freie Gewerterklärten, sie hätten diesbezügliche Weisungen aus fchaften in Frage tamen, war mit einer Gegenliste nicht zu Rondon noch nicht erhalten. Es ist anzunehmen, daß die britische rechnen. Aber noch am legten Tage brachten es Anhänger der 125 Gramm Rubeln auf Abschnitt 10 125 Gramm Sonig. itellen zu lönnen, wiebiel Tonnen Hafenmateriál Deutschland zweite Liste zu sammeln. Der Judaslohn, den das Wahlresultat 200 Gramm Weizengrief. an Ort und Stelle Aufstellungen machen wird, um Mostepartet und einige Wilde" fertig, Untersdriften für eine Beigeng.leb. Auf Abschnitt 46 der Lebensmittelkarte für Jugendliche Delegierten Die Pariser Berhandlungen. Paris, 21. Dezember.( Habas.) ihnen brachte, war von zehn Ausschußmitgliedern ein Siz. und bon 20 Stellvertretern drei Cibe. Tempelhof. 3 Pfund Kartoffeln und 500 Gramm Großbrot auf, 52 d- g der Kartoffelkarte. 50 Gramm Butter, 40 Gromm Margaa 1 Pfund Kakao auf 3 mei Abschnitte 38. Für Kinder im 11. und rine, 150 Gramm Haferflocken( 101), 125 Gramm Kunsthonig( 97), 12. Jahre auf Magermilchkarten 500 Gramm Haferflocken, 500 Gramm Feldzwieback. An hoffende Mütter Pfund Schokolebenpulcer ( Kopfstück mit Aufdruck A. der-Liter- Bollmilchkarte). Anmeldung auf 300 Gramm Suppen( Abschnitt 18). Niederschöneweide. Auf Abschnitt 52( 1) 7 fd. Kartoffeln, auf Abschnitt 8 der Lebensmittelkarte 125 Gramm Neis, auf Abschnitt 9 Bankow. Auf Abschnitt 106 Allgem. Lebensmittelharte 125 Gr. liefern imftande ist. Die deutsche Mission der Fiedene fonferenz hat drei nach vorangegangenen Verhandlungen zum Zentralverband der Berantwortlich für bie Rebaktion Alfred Bielepp, Neukölln Roten überreicht. Die erste behandelt die Bedingungen für Angestellten übergetreten und bildet hier in Berlin in der Fach Berlagsgenoffenfchaft Freiheit" e. G. m. b. B., Berlin.-Druck bes We rubbentransporte nach Intcaftfehung des Friebensvertrages. I arubbe 7 bie Gettion d der Gebaufeniterbetorateure" Hennigsdorf. Dienstag Ausgabe der Mährmittelharten für den Monat Januar 1920 für Stranke, Kriegsbeschädigte und für Kinder bis Der Verband der Schaufensterbeforateure Deutschlands ist zu 2 Jahren. Bindenbruckerei und Berlagsnefarschaft m.. 6. Schiffbauerbamm 19 Auch die sauberste Mutter fft der Gefahr ausgefegt, daß thr Kind ans der Schule gelegentlich Ungeziefer mitbringt. Sie kann es aber fofort durch Kopf- und Haarwaffer Pfeifferol radial beseitigen. Dabel schäumt unfer Farafften- Vinturent, für Körper u. Kleiderläufe, F1: 23 Tricresol Buder Pfeifferol gegen Blöhe 1,25 m Santereme Pfeifferol, Tube 2- M Froficreme Pfeifferul in Tuben u. Dofen à 1.50 m Bansentod Pfeifferol, Flasche 2-, 3,50 M. u. 5 M. Haarwaffer prägels, reinigt die Kopfhaut von Schinnen, befördert den Haarwuchs und macht das Haar voll and locker Motheter Otto Steiffer& Diebler, R 65, Str. 17. Theater und Vergnügungen. Volksbühne. Theater an Bülowolatz. 6 Uhr: Götz von BerHichingen. Opernhaus Uhr: Palestrina, Schauspielhaus 7 Uhr: Coriolan, Direktion: Max Reinhardt Deutsches Theater 7 Uhr: Jaakobs Traum Kammerspiele 7 Uhr: Gespenstersonate. Großes Schauspielhaus Karlstraße Uhr: Orestie( 17. Abtlg. I. Abd.) 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