Cinjdprsis 15 Pfennig< 2. Jahrgang Dienstag, Jen 23. Dezember 1919 Nr. 924 /B 284< ftbenS-flusgabi Di# �(reiheif*«r-�ro»«« ,,»»> c> r m»-.—------------- Die nlrf'ein! ircroen» tmS raif-riHit««,«11 fem««mt �elllaeien mn mwrpen* Der �e;u«preis beträgt bei teeier Zuflellemg ins Haus tue Hr�Leelin 4-— ID., bei direktem po�tbezuq monatb 4.AR ID. bei �ufieOung unter Htreiiband für Deeetschland f.JC m, fürs ausländ 7L0 Dl. per Brief 12.50 m. MrdaNlan und»xvedition! Berlin?:«.«.?chlffbausrdamm lS»r. Tcrniprecher: Zimt Norden 2S93 und 3üi>tL Znlerate feflen die achtzespalt. nenpateilejeHe»der deren Beeum 1,20 Bit, Ivaelauzeigen das fettgebru-Ne wart*0 PI. jedes«eitere wart 25 Pf. teuerungs-ufcblag 10 pr«j. Bei jamiliers»». veefanrmlungsanzelgen füllt der Auf chlag f»rt. Zluferate für den darauf» falzenden lag rnuffen späte frrns bis S Ute nachmittags bei derer Unabhängigen Sojialömofmh'e S>eutftt)tanba mär-'i■ Die Meute vertan Leschliisse des S'eersteu Mes. Pari», 22. Dczentber. gerichten ausliefert und sie Dort zu längeren Freiheits- strafen vsrurtellen läßt. Wir wiesen Wörter darauf hin, daß Diese Bestrafungen völlig ungesetzlich sind, weil in dem Bewußtsein jener Männer die Revolution den Dien st zwang beseitigt hatie, und wir zeigten, Daß erne Bestrafung auch derjenigen Fahnenflüchtigen, Die vor der Revolution das Heer veriasssn haben, ebenso rechtlich unzulässig ist, da die allgemeine Dienst Pflicht gegen die jene verstoßen haben, heute avge- schaff! ist- Bis heute aber hat keine amtliche Stellung es für nötig befunden, hierauf zu antworten. Nunmchr hat Genosse D ü w e l l in der Nadionalvcr- sammlung'folgende kleine Anfvage gestellt: «u» allen Teilen bei Reiches kommen Nachrichten über mikitärgerichtliche Verfolgungen von»Fahnenflüchtigen", die in den ersten NevolutionSmonaten vom allen Reichs Heer desertierten. Teilweise werden hohe Gcsängnisstrufen für die.Fahnenflucht" verhängt, die Besiräftcn au» Arbeit und Brot gerissen und ihr« Familien dem Hunger und Elend preisgegeben.— Sind der Regierung diese Vorfälle be- kannt, die vollständig dem Geiste der Weimarer Verfassung wider- sprechen?-— WaS gedenkt sie zu tun, um sofort dem Militärgericht- liehen Vorgehen gegen Deserteure der alten'aiserlichon Arme« ein Ende zu macheu? Die Regierung wird nun endlich Farbe bekennen müssen, ob sie jene Gesetzlosigkeiten der Militärkamarilla, die nur ein Ausfluß des Hasses gegen die Männer des 9. November sind, mit ihrem Namen decken will. Im Anschluß bieran richten wir nochmals an di? Re- gierung die weitere Frage, ob tatsächlich all jene SWersehre und OWersKsral Von militärischer Seite wird imS geschrieben: Wie lzdben sich fort dem Novonilber 1918 die Anschcnv un-gsn und Sitten geändert I .Wenn vor dom November nur ein Mensch— und wäre es auch n u r e i n Arbeiter gedvesen— einem Offizier auf Der Straße ein boleidigeirdes Wort zugeoufen oder sechst nur eine boleidi�genide Geste ihm stogenüber gemacht hätte. der Offizier wäre in seinem herligen Zorne entstammt, hätte das Schwert gezückt und den frechen Beleidiger ohne Wahl unid Besinnen über den Haufen gestoßen I Seine Ofsiziersehre wäre gerettet gewesen! Wer kennt nicht den Fall Bmisewitz? Wie viel Truckerschrvärze ist daimals nicht verschwendet worden, um nachzuweisen, daß ein ehr» lisbowder Ossizier gar nicht anders hätte handeln können! Um seiner Ehre willen darf der Offizier auch Menschenleben nicht schonen, auch wenn es unter Umständen rrur die Tat eines nicht gcmz ZurechnnmgsMigen wäre. Wenn ein Offizier eine äußerlich� Bsloidigung c/nie Besinnen und ohne jode Prüfung nicht mit Mensche nAut abwusch, dann war es arm ihn geschoben, znirn minldcsten aber war er persönlich verpflichtet, durch ein kriögsgerichtlicheS und ehrergerichttiches Verfahren sich von der SchnÄ reinAu»» waschen, daß er alles getan habe, was feine Ofsiziersehre erforderte. Wohe, wehe dem Unglücklichen, dem in solch einem Falle ein Meuischonleben mehr wert gewesen wäre als eine' unüberlegte Tat irgend eines von Ueberniut, Jäh- zorn oder sonst einer GemütSaufregimg dagu Getriebenen! Wie stolz mar da der Offizier aus seine für Mre warm empfindende Serie! Aus diesem Gefübl heraus sollten ja die Eigenschaften aachtühen, die ihn im Kugelregen. Granatkrachen, im Trichterloch, beim Uabenoiudön-des stachlichstrn Drähtzaiuns das Löben nicht ochtzen ließen sürS Vaterland. Gepredigt und dem blöden Vckike siegen über genugsam mit Worten nachgwviöson hat man es»hm, daß nur aus diesem Boden, in dieser Slpihäre, wo der gottäbn'liche Offizier Menschsndl'nt kaltlächelnd ohne jode innere Erregung opfern und vergießen könne, daß nitr mit diesen Anschauungen dnrchträM, er das Selbstbewußtsein gewinnen könne, das ihn zu den herrlichsten Taten befähige! ES war eine der herbsten, weittragertdsteit. oft die ganze innere Seele des einlachen Mannes du rchttikte roden Enttäuschungen, daß er in-der Schlichtheit und EinsaMeit seines Herzons erkennen mubte,'daß viele, viele der mit den größten Vorrechten Ausgestatteten so kläglich Schiffbruch litten mit ihrem in Friedenszeiten so herrlich ausgezogenen He- rois-mus,'daß die vom Herrensjandpuiükt miinebelte Ossi- ziersehre wahrend des Krieges auch noch ihre vorzügliche Dienste tat in der.Heimat und in der Etappe, daß«der mit jedem Schritt näher dem Trichterloch, mit jedem neuen Platzen und Krachen der Granaten dieser Heroismus in vielen Fällen zum Teivföl ging. Wie oft /kamen aus der Etappe die hoben Herren aus den Stäben in die Gegenden 'des Artillerieföusrs, um sich dort in ruhigen Zeiten einige Granatsplitter zu-sammeln als Trophäen ihrer Tapferkeit, um oder sofort zu verschwinden, wenn zufällig einmal teäf- rend ihrer Anwesenheit dem Feinde«s'doch einfiel, einige Granaten im diese Zone zu verschießen. Da sank die Achtimg des schlichten Mannes vor gar manchem Träger der Offiziersadzeichan tief, tief bis unter den NullpuiÄh Das war eine der Ecschein-unzen, die den Geist und die sirttiche Kraft ider Ann« zermürbten, die der Armee.du-;- Vertrauen zu ihrm Führern raubten und die Zuversich! auf em siegreiches Ende erschütterten! Wie treffend, wie charof- terisiisch osfsiÄbart sich diese Offiziersehre und Oflfi.cherd- moral im M a r l o h- P r o z e ß! Es ist idersölibe Geist, de? noch heute die Offizierskasce durchweht! Wenn es. den chvü- gern der Gewalt in ihre» Kram paßt,«dann ist ihre(füre feinsasiig wie das hefte Instrument. Ohne jede-.- Bed. � m werden 29 Matrosen über den Haufen geschossen, Mansche n- blut wird nicht gespart, sipiolt gar keine Nolle, wenn bis Vertreter der LapitalltMchen' Herrschaft damit ihre Ziele?: erreichen glauben. Da schlägt keine sanfte Saite im Busen des Marläh an oder im AmnW*«•—<-—*i o-,—» i...."*» jLt'ic U v-_____ m. JI——« usnie t«'c�UlCE iNt M'.seN landsdeutschen, die vor Jahren Deutschland wegen des Marl oh an öder im Krampf der Menschrnseete mit der Fahnenflucht verlassen mußten, auch heute noch nicht heim- Offiziersehre wird erstere restlos zum Schweigen gebracht. kehren können, ohne befürchten zu müssen, wegen Fcchuen- Wie ganz anders ist die sür Mre so peinlich scharf c:.> flucht bestraft zu werden, nachdem es ihnen ja vollkommen findende Serie eines Hauptmann v. Kessel, weuu unmöglich gewesen ist. die vorgeschriebenen Meldefristen ibm uicht nur ei n etwa Irregeleiteter o«der ei n von svilscher ein�halten."""" MüeMdex Äs.deS M»w«ldS.V««cktKtt-- min wenn Mrllionen i'?m ven Msineii« Nkpv nnd klar nachweisen können. Millionen von Menschen werfen ihm offenttich Meineid vor! Wahrend sonst Hie ge» sanue OffiziersSastv in Harnisch gerät, uKsrat Her leiseste Vorwurf die sogenannte OssiZlersehre tr'efft, wenden voni OberbesehilShäber bevaö bis znni untersten Offizier-KM her- ab alle Hebel in Bs:vsg>ui!i>g gvsetzt, alle Sck)liche und Griffe angSwvnHt, um die von Schmutz uird Dreck triesendon Ossi- ziersabzeichen wieder reinzriwaischen. llnd wo geht diese heimliche Wäsche vor sich? Es wird kein Name genannt, keiner mag öffentlich Nechenfchuft geben, wie und mit welchen Mitteln'das Reinigen'dieser-Schmitz- Wäsche- erfolgt ist. Das Volk muß sich'damit begnügen, haß die Hüter der M i'l i t ä r g c r i ch t s b a r k e i t so gute Rei- niger fchm-utzigev Wäsche sind, daß ein'des Meineids mit Fng und Recht angeschrÄdigter Offigier nicht elromat eines gerichtlichen Verfahrens rmterzogen na werden braricht, sondern gleich vollständig rein und saiilier dastcht. Ein Herr- licher A-usbkick und ein trsfflickies Versvchren! Man weiß nicht so recht:.Hat die Oss i chersa'! iffasfu ng von Ehre!mid M-ovat Hie schlichte und einfache Seele des früheren So�ia-ldeinvkratcn-nnd jetzigen OberbsfeylShabers so verdorben nnd ramponiert oder hat die niedrige Aesin- Mmg des früheren Unteroffiziers nnd jetzigen Qbenb«'se,l?ls- baibers die erhobenen Amschanmingen über Ehre und Pflicht des Offizierskorps so demoralisiert, daß es einen Kamera- den ruhig unter sich dnldet, dem Mtllioii-en von Menschen den Vorwurf-des Meineides an den ßo# werföß? Haben wirklich Dutzeride von Genossen am Düsen der so-zialdeinrkrati säen Partei gelogen und svagen nicht, bloß uni nicht ihres Ministrrpöstchens verlustig zu gehen, an die AuAraimunng �dieses Augiasstalles'heranzugehen. Wenn dies der Fall ist, dann war der Busen der soMildemokrati- schon Partei«ine Giftanelle fonderglleichen und die U. S. P. D. hat rechtzeitig die Trennimg mit dieser-unsauberen, ilMvähren und verächlichen Partei vollzogen. An ihren Nockschößen afeibcn die Marlah, Kessel, Neinhaid hängen 1 VZe das deukiche Heer geschlagen würde. Die Reaktion ist seit Ausbruch der Revolution bemüht, die Niederlage des deutschen HeereS auf das Versagen der Heimat zurückzuführin. Geführt von Hindenburg und Lndendorff und anderen geschlagenen Generälen, behauptet sie, das Heer habe einen baldigen Sieg in der Hand gehabt, aber es sei von hinten erdolcht und zum Niederlegen der Waffen gezwungen worden, ohne daß eine militärische Not- wenöigkeit dafür vorgelegen habe. Diese Behauptung steht mit dm Tatsachen in schroffem Widerspruch; sie wird durch militärische Dokumente, die in den sicheren Gehcinischränken des Großen Generalstabes verborgen liegen, schlagend widerlegt. Wir sind in der Sage, ein derartiges beweiskräftiges Aktenstück der Oeffent- lichkeit zu unterbreiten. Es handelt sich um einen Bericht, der an das Militärka-bineft abgegangen ist und der Ate trostlose militärische Situation schildert, die schließlich zur Ab- Schließung des Wassenstillstandes führte; F. B. 868. 0. 18. II. 1. M. 12 428. 10. 868. 18. Militar-Kabimtt. Cehrim. 31. 10. 1918. Der Beginn unseres NückzugcS datiert vom 1. August d. I. von A m i e n S her, unter ständigem Trust der Armeen Eourand, Mangin, Dcgoutte. Am 8. August führte die 1. französische Armee Tebeneh gemeinsam mit der 4. englischen unter Rawlinson einen entscheidenden Schlag mit überlegenen Kräften gegen unsere Süd- ostslellung bei Moreuil mit Gesamtverlust unserer schivcren Ar- liPHe; hier gelang eS dem Feinde ferner mit ungeheurem Elan uiWce Front durchzustoßen und uns auf Rohe zurückzuwerfen. Desgleichen verloren wir Soisson», in drei Togen muhten wir 25 Kilometer Front aufgeben, wodurch weiter Montdidier verloren ging, während nördlich englische Truppen dieselbe Cffnbuße verursachten unter Aufgabe von Peronne usw. Der 9. und 10. August verursachte weitere Verluste, über 49 600 Gesangen«, 000 Geschütze schwerer Artillerie. Der Marschall Foch erlannte sofort, daß seine Aufgabe AmienZ zu halten, gegen- standslos geworden war und er warf seine gesamte Armee durch oie entstandene Brciche» uns ebenfalls entgegen. Diesen verein- len Anstrengungen der Gegner, unterstützt von frischen amerika- nischen und englischen Truppen, konnten unsere seit Frühjahr un- aushörlich in schweren Kämpfen stehenden al'gelämpften, verbrauch- ten Mannschaften nicht mehr Stand halten. Schlag auf Schlag erfolgte, Verlust ans Beplust wurde unabwendbar in Ermangelung von Reserven. Die offene Frage des Waffenstillstandes wird von Tag zu Tag dringender. gez.: Unterschrift, Generalleutnant. ' Hier wirb Mo mit kemcim Wort gchagt, daß die Heimat für di-e(ruän-iwn.ü-cji Niederlagen an der Fvo-iil vemnlwort- lich sei. Soi! ern es wird ganz richtig angeführt, baß die militärische U eb e rt ege n-he i t-der Gegner dem deutschen Heere-einen Schlag nachdem andern z-!ffü>gt« imd-es »nm linvipffiaftlßzmen NÄck-znge zwang. Dem Rückzug konnte kein Einhalt geboten werden, weil Demtschfamtd Reserven nicht mohr zur Verfügung hatte. Diese waren e-ndive-der in der Märzc-ffcnsive vevöraiucht oder in'den n-utzlosen Kämpfen gegen Annientieres, im April 1918 und bei dem widersinnigen Vorstoß an der Marne a-m 15. Juli ins Verde itben geführt wor'don. Nicht- von Pdlitisekem, sond-ern van rein inilitärischem Gesichtspunkt ans wird ans den WschK-nß'des Walffew'iillslo-nides gedrängt. Die Eesähr einer Kalastnophe, eines re'i'irfcn, alles Dalgewesene in'den Schatten stelleichen ZuißmrinsnIbvllchS mar in nächste Nahe gerückt. Das dsirlsche Heer ist also nicht zusamimong-chrochen, weil es die Heimat nicht mehr stützte. Sondern es ist regelrecht gesch la- genwoaden. well feine Füh-rer, allen voran Hingen- b it rg und L u d e n d o r f f, zu un fähigwaren,'die Stärke der Gegner richtig einzuschätzen und die HedrohteLagedereigenenTrupen recht- zeitig zuerkennen. Ihre nnznllängtiche militärische Bega-b-ung, gepaart mit pditi'schem Unvermögen, hat die Kvtwstrolfche über das Dokk herausüesch.l>oren, unter'der es noch jahrzehntelang bluten wird. Analphabek oder FWer? Fn ber heutigen Morgenausgabe des»Vorwärts- behauptet jemand, Genosse H i lf e r d i n g habe in der Parteiversammlung vom Sonntag»gegen seine Gegner mit der Behauptung aus- getrumpft, er habe sckon in seinem»Finanzkapital- die Tiftatur de? Proletariats berlündet, die— natürlich nur durch da? Räteftzstem zu verwirHiclw.i sei.- In Wirklichkeit hat Hilferding nach dem Bericht der»Freiheit- ausgeführt: »Auch die Diktatur des Proletariats habe ich in meinem »Finanzkapital- als eine Notwendigkeit hingestellt. Das Räte- system ist für uns alle etwas Neue? gewesen, weit es spontan aus der russischen Retoluüon entsprang. Es ist für uns ganz selbstverstündlich, daß die Diktatur nur Durch das politische Rätesystem ausgeübt werden kann." Genosse Hilscrdinq bat also mit keinem Worte gesagt, daß er schon in seinem.Finanzkapital", das lange vor der russischen Revolution geschrieben worden ist, aus das Rätesystem hinge» wiesen habe. Der Mann, der im„Vorwärts- gegen ihn austritt. ist also entweder ein Analphabet, der nicht lesen kann, oder ein ganz gewöhnlicher Fälscher. Msse rnrö SksW. Der»Abstinente Arbeiter" teilt aus einem Briefe auS Haar» lcm vom 12. November 1919 folgende Stelle mit: .... Noske war einmal bei einem seiner täglichen Mittags-essen im Hause von Sklarz— es war zu einer Zeit, da Sklarz verreist war— so ungezogen im Verlange» nach einem schon oft genossenen SchnapS, daß ihm das Dienst» Mädchen des Herrn Sklarz sagte: »Na wissen Sie, Sie haben doch wirklich schon genug be- klommen, Sie können schon zufrieden scinl" Da? sagt ein Dienstmädchen einem Reichsminister l Ich habe selbst diese Bemerkung mit angehört, ebenso Leon Sklarz Sohn, und wir machten uns hierüber noch lustig.. War Herr Noske seine Schnäpse und wieviel er davon ge» , ließt, kenn 5er West im allgemeinen gleich sein. Polifffi�- c-euturg erhält diese Angelegenheit nur durch die Tätsache, daß Herr Noskc behauptet l-attc, er sei nur sechsmal bei Herrn v-rlarz vh Tisch gewesen und nur zu Zeiten, in denen er sürcktea mußte, in öffentlichen Lokalen totgeschlagen zn werden. Di« „Zukunft" hat neulich schon milgeteilt, daß L.? nicht ganz stimme und auch diese Schnapsgcschichte läßt nicht darauf schließen, daß Herr Noske als Tischgast des Millionenschiebers. sich in besonders erregter Stimmung befunden habe. Bemerkenswert ist noch, daß der„Abstinente Arbeiter" voU Herrn August Neumeura, einem strammen Nechtsfogialisten, ve« antwortlich gezeichnet wird. Hürsrngs Ends. Reichs- un?> Staatskommissar Hörsing hat, nachdem die Reichs- nnd Staatsrcgiorung seiner Bitte um Enth.tzung von seinem Posten nachgegeben hat, am heutigen Tage sein Amt niedergelegt. Die bisherigen Dienststellen deS Reichs- und Staatskommissars in Breslau und Kattowitz sind damit aufgelöst. Zur Erledigung scbwebender Anträge ist eine Abwicklungsstelle unter Dr. Gotthilf, Breslau, Loth- ringer Str. 17, eingerichtet worden. LlaMÄzeckliiZ EusteHlNZ öer LchlerMsk. Der„Bund entschiedener Schulreformer" schreibt uns, daß H a e n i s ch infolge einer Eingabe de? Bunde? den Lehrern und Lehrerinnen die Annahme ctneS Gemeindevertre» termandats vorbehaltlos freigegeben hat. Für den Eintritt in ein besoldetes oder unbesolde» tes Amt in den Gemerndevorftand sMagistrat) bleiben jedoch die alten Bestimmungen aufrecht erhalten, nach denen der Beamte zur Uebernahme ciueS solchen AmteS die Genehmigung der Schulde Hörde einholen muß. Der„Bund entschiedener Cchulrefonner" konnte damit nicht zufrieden sein. Er verlange deshalb vom Ministerium die Auf« Hebung des BestäH-gungSswaNges auch für unbesoldet« ßM ag i st ra ts m i tgl i eder. Die Würde deS Erziehers er« trage nicht eine Bevormundung, die in die Verwendung seiner freien Zeit und in seine staatsbürgerliche Betätigung eingreife. Aus diese EiriHaibe antwortet der Mmister Hnen'ich«m-d macht diesen Bescheid an dm Schulresorm!bund durch Ru-ndschrerbm au alle Provinzialschulkollegim zu einer amtlich zu beachienden Ber« fügung, die deshalb oon allgemeinem Interesse ist. Es heißt im dieser Antwort: »Die Bestilmniumg, daß die Genehmigung der borgesctztat Dienstbehörde für die llchcriuahme eines befocheteu oder un« besoldeten A-mteS in einer Gemeindeverwaltung auch fef nerhin für alle Staatsbeamten vorgeschrieben bleibt, ist nach eingehen dm Beratungen und Prüffong aller in Betracht ziehendem Fragear mit Erurächtigungder preußische» Staatsregierung getroffen worden. Zugunsten einer ein« zelnen Beamteugruppe eine Ausnahme von dieser Regel eintrete» zu lassen, ist nicht möglich. Ich muß aber auch davon absehen, eine anderweite, allgemeine, zugunsten aller Beamten wirkend« Regelung der Frage anzuregen, da der dortige Vorschlag, zwi« sehen besoldeten und unhesoldet-m Ämtern zu unterscheide»-. hierfür n-ckt geeignet ist. Nicht die Besoldimg,-sondern ta#* Maß am Arbeit, welches durch das Nebenamt überuommein wtrA' ist entscheidend fttt di« Beurteilung der Frag«, tfo sich dessen llebemahm« mit der hauptauittichen Tät'gkvit verträgt. Auch i4 hat:« es für durchaus wü-ioschmswert mi>d dm Interessen de« Gemeinden und der Lehrerschaft in hohem Maße dienlich, wen» Lechrer«in Amt i-n der Demeindeverrvaltung üdernelhmem. Da* Recht aber, darüber zu deffiuden, ob im Eirnz« stalle sich di« Usbernahm« mit den Dienstpflichten deS Lehrers vereinigea läßt, kann nicht im die Hand des LchrerS selbst- gelegt weidet sondern muß der Schulaufsichtsbehörde vere bleiben. Ich wüevfche, baß die Pniffmg»> jedem Falle so wohlwollend wie möglich vorgenommen wird und habe mir deshalb für alle Fälle, in denen die zu« nächst vorgesehene Dienstbehörde«ine Versagung der G«" HjnkerhSe. Wenn ich von meinein Schreibtisch aufsehe, so fallt mein Blick auf eine hohe Wand. Lauter weiß« Steine sind eS mit einem häßlichen grauen Kalk dazwischen. Und ich muß mit den Augen sehr hoch klettern, um nur ein llemes, bescheidenes Stück- chen Himmel erhaschen zu können. Und unten auf der Erde ist es auch nicht heiterer. Da liegt ein großer Kohlenhausen und wartet darauf, daß er eingeschippt wird. Es kommt nie ein Kind in diesem Hos, kein Tier, Pas darin spielen möchts, kein Mensch hält sich länger als unbedingt nötig darin auf. Und eS gibt nicht «in einziges winziges grünes Blättchen oder Grashälmchm darin. Ich habe ein grüne? Farnkraut am Fenster stehen, aber ich glaube, ich werde es wegnehmen, sonst stirbt eö mir noch gar vor lauter Trostlosigkeit. Ich habe schon in andere Hinterhöfe gesehen. Da war einer mit einer Platane darin. Man sah durch eine kleine Lücke in den Häusern ausS freie Feld hinaus und auf dem unbebauten Platz stand ein Kaninchenstall, und zwei weiße Ziegenböckchen machten ihre Kapriolen. Ich habe einen Balkon gehabt in Berlin-Westen. Lauter hohe Häuser rundum mit gerade solchen Valkonen, wie eS der meine war. Alle waren sie bewachsen mit wildem Wein und einer anderen feinen Schlingpflanze, deren Blätter ganz durch- sichtig waren und um die Mittagszeit standen zwei Papageien auf ihnen. Man sah sie nicht, aber man Hörle ihre Stimmen. Sie redeten miteinander in einem menschlichen Kauderwelsch und mit Gelächter und Rufen, aus denen der tropische Urwald sprach, heiß und wild. Aber schöner noch war der aste Hinterhof in, Straßburg, um den lauter hölzerne Galerien führten, und auf einer hatte ein Schuster seine Wertstatt aufgeschlagen und hielt eine Amsel im Käfig. Der Bogel flötete. Es waren nur ein paar Tafte, der Anfang eines alten LiedeS. Aber jetzt noch kommt mir die süße Stimme im. Traume vor und der alte verzauberte Hof, wo unten «in Oleander blüh!«. Ganz rot blühte er zwischen dem braunen Gebälk. Ach, auch die asten und armen Höfe können Heimelich sein. Solch ein Hof im cklten Tüffeltorf, wo ich mir meine Schuhe flicke» lasse. Man muß erst auf dem engen Hausflur an lauter neugierig geöffnete Türe» vorbei. Dann kommt man in den kleinen Hof, wo zwei Kinder mit Kohlstrünken spielen,-und eine Katze läuft vor einem eine ganz unwahrscheinliche Treppe hinauf, eigentlich ist'S mir eine Leiter, und verschwindet in der»ersten Etage", die gar keine Tür hat. Der Flur geht unmittelbar auf »ie Treppe und du kommst durch eine Tür, die ganz schief in den - 1 Häusern und Fabriken. Es braucht nur ein Podium,«in« abschl-« ßend« Wand, einige BeleuchungSapparat« und Requisite.«. keine kfeit gehabt. Er hat irgendwo eine Geige erobert, ein schreckliches, klciitzs, kreischendes Ding, und nur spielt er und guckt dabei durchs schiefe Fenster auf all die krausen Dächer und Giebel und Dachlurcn. Ein ganz abenteuerliches Gebirge ist das von dem Höschen, aus. Wenn et in meinen Hof sähe, er hätte sicher nicht gespielt, sondern brav seine Schuhe geflickt, ohne ein cinzigesmal aufzusehen.- Viele Höfe und Höschen habe ich schon gesehen, aber keiner war so trostlos wie dieser Hos mit seinen weißen Gefängnis- steinen und hohen Mauern. Gegenüber sehe ich in andere Fenster. Da sitzen auch Menschen und schreiben. Keiner sieht auf. Keiner hat Zeit oder Gedanke» für etwas anderes als seine Arbeit und Kontobücher. Und draußen scheint die Sonne und wehen die Wind? und ziehen die Wolken, aber eS kommt nicht? davon herein in diese starren grauen und weißen Mauern. Nicht die Arniut und das Elend machen sie trostlos. Wieviel ärmer waren die anderen Höschen l Aber diese Mauern und Menschen haben keme Zeit und keinen Raum mehr für etwas anderes als ihre Akten und ihre Arbeit. Sie haben ihren Arbeitstag und ihre Kohlen und-t�re rationierten Lebensmittel. Es ist kein Winkel da für einen freien Gedanken, für eine wilde Weinra-cke, für ein Amsellied, ja nicht einmal für den Kaninchenstall oder für den Dachspaziergang einer Katze. Arbeit, Arbeit um ihrer selbst willen, die das Leben tötet.! Ich werde wirklich mein kleine? Farnkraut mit nach Hause neh- meu, damit es die unnützen Spatzen hört, die sich vor meinem /V-«Läpwts« V/-VV-* V» V p-y»» w—-----,,------ Das zukünftige Volkstheater kann nur ein Theater für ditst Massen sein, in welche auch die zersprengten Reste der alten sellschaft schließlich einmünden werden. Schon vor etwa zwe> Jahrzehnten, als nech diese alte Gesellschaft zu triumphier«-' schien, erkannte einer der größten und gütigsten Geister unse'tc Epoche. Romain Rolland:»Da 9 Volkstheater ist»:#* ein Modeartikel und ei» Spiel von Diletanten. Es ist der ist' bietcnsche AuSZruck einer neuen Gefellschaft, ihr Gedanke und ihr« Stimme, und e? ist, durch die Macht der Tatsachen, in dieser kritischen Stunde ihre Kriegsmaschine gegen eine hinfällige uns verdorbene Gesellschaft. E-Z handelt sich nicht darum, von neuri» alte Theater zu eröffnen, in denen allein der Titel neu ist. bürgerliche Theater, die eine Aenderung vorzutäuschen beabsichtig�»' indem sie sich volkstümlich nennen. ES handelt sich darum, da« Theater durch und für daS Voll zu errichten. ES handelt sich darum, eine neu« Kunst für eine neue Welt zu bcgründc»- Zur Erilffnung der Leipziger Volksbühne mit Shakespeare� ommernachtstraum" schreibt" die„Leipziger volkSzeitung'- „■-per Begriff der Volksbühne hat sich überlebt. Heute eine Vo!� bühne fordern, statt des radikal kommunalisierten Theater?. he>� reaktionär sein. Die Leipziger Volksbühne, hat. wie gleich� oft betont, mit dem alten Sinne des Wortes sehr wenig oder g ..-■■■:■ i.. i nichts zu tun. Sie ist ein privates Unternehmen in der Art- Fen,ter zanken und meinen Nachbar sieht, der mit seinem kleinen: berliner Sckillertheater. Von der Volksbühne hat sie nur dt» Töchterchen auf«mcm K.ssen vor sich und seine Pfeif« im Mund ��en. In Leipzig weiß das ja auch jeder, aber im Reiche - trt«T»%(£»«*• I.~...—-er— i— ßl* — Sonntag nachmittags auf die Straße guckt und Maulaffen feilhält. Anna Siemsen. Das zn'ünftlge volkst�ealer. Ueber die Möglichkeit zukünftigen VolkStheaterS schreibt Kurt man mit der Meldung von der neu eröffneten Volksbühne-, Unftig treiben: denn alles, was mit„Volk" zusammenhängt. trotz der Reaktion, oder gerade wegen dieser, nämlich zu de:'»' gogifchen Zwecken,, noch immer Mode. Der Plan einer neut» Bühne, gerade vor einem Jahre aufgetaucht, ist schnell und lich verwirklicht worden. Künstlerisch wächst si« auS dem Eck)**' yPjM »ich Icha der ttfüll iure ibe »im »»tpa »tfer kr WMßuitg ftt ErwZininy t!e! bald nach Abschluß des Wassettstillstand-es die Ocffentlichkeit fomkreichS durch Aufrufe auf die kommenden wiriftb�-lickcn �hlvierigk'iten hingewiesen und den Sozialismus als Z)..iel zu Ueberwindurig gefordert. Der Lyoner Gewerk» i�aftskongreß. der im Sommer tagbc, hat dpa Beschluß {"Mi. einen WirischäftSrat einzusetzen, um die Propaganda ror den Sozialismus zu verstärken und die Wege zur sozialistischen Produktionsweise zu suchen. DaS Arbeitsprogramm des Wirt- wfiSratcS fordert für die ArbsiteMast da» Recht der Mit- '"stimm u ng in Erzeugung und Austausch und die National!- sterung dar Produktionsmittel. Nach dem Arbeitsprogramm per- Ml die Arbeiterschaft»unter Nationalisierung die Uebergabe *"r PrcduktionS- und AuStauschmsttek in die Hände der Er- t"uger und Verbraucher, die ihnen zum Vorteil einiger ksnommen worden sind. Den Staat entwaffnen, indem er dort- {jn gedrängt wird, wo er nichts anderes mehr ist als die Ver- �tung der gemeinschaftlichen Organismen der Erzeugung und des {■"StauscbeS; ihm so das Mittel des Zwanges entziehen, den tzänden des Kapitals die Leitung der natioiialen Wirtsckaft e n t- "'"den, den Arbeitern die Rechte geben, wonach sie sich sehnen, "nd die Veramwortnng. die sie stlbst übernehmen wolhtn: das ist zu vollbringende Werk de» WirtfchaftSratS.' , Ueber die Mittel, die der Wirischastkrat zur Durchführung sozialistischen Produktionsweise empfiehl� sagt doS AkiionS- fMromm:»Das Seil liegt in der Organisierung einer vermehr- � Produktion. Diese ist allein imstande, die Bedürfnisse der gemeinen Konsumtion zufriedenzustellen.... Diese Organi- p'ivn ist nur zu verwirklichen durch den Beistand aller derer, *'■ an der-Produktion teilhaben, a'so durch die Arbeiter und �chniker, und durch den Beistand derer, die von Berufs wegen Verbindung der Tätigkeiten von Gemeinschaften bestimmt f d aI|o durch die Beamten, und schließlich durch den Bestand der '"lreter der Verbraucher, also durch die Kooperativen. Die Or. Misalion kann nur bestehen, indem in breitem Maße die Ergeb- Me der wissenschasUichen Untersuchung(der Betrieb», und Ar. �stsweiie) benu� werden, welch letztere weitergctrieben nnd �ethodisiert werden muß." Ferner heißt cS, die Produktion müsse so organisiert sein. ... die Erzeuger, deren Rechte geleugnet worden seien, die Ge- Mheit haben, daß ibre Arbeit unverkürzt der Gemeinschaft und �cht dem Sondervorteil einer Klasse zugute käme. . Der Gewerkschaft kbund sucht zur Durchführung der Arbeiten ' MirtschaftSratcS Verbindung mit b«m Nationalverband der Genossenschaften, dem Getuerkschaflsverbande der Tech- n i k c r und der Landesvcreinigung der Beamten. Die französische Ärbciterklasfe hat damit ein« Zentralstelle der Propaganda und Arbeit für die Sozialisierung geschaffen, die, unabhängig von kapitalistischen Jnlcrcssen, vor allem dazu bei- tragen kann, in der Arbeiterschaft s e l'b st die Borau»- setzungen für die praktische Durchführung der sozialistischen Produktionsweise zu schaffen. Vr«&zljle?berlchl!MZ. Der Schlußsatz des Leitartikel? in der heutigen MorgenauZ- gäbe, der einige Druckfehler enthält, muß lauten: „Wenn dies« Anschauungen sich in der französischen und schweizerischen Partei durchsetzen, ist zu erwariew, dag das Zie., das wir uns von Anfang an hinsichtlich des Wiederaufbaues der Internationale gestellt haben, nümiich das der Schaffung einer Plattform für die Bereinigung aller sozialrevolutio- nären Parteien der östlichen wie der westlichen Länder, auf dem Wege über den Leipziger Beschluß seiner Verwirklichung nahe gebracht wird.' Auf Wunsch des Genossost Malzahn bringen wir den genauen Wortlaut des zweiten Teiles seiner Resolution, die aus der Generalversammlung des Bezirksverbandes Borlin-Brandenburg angenommen wurde: Die Schaffung starker Kampforganisationen ist die erste Bor- bedingung hierzu(nämlich im Sinne der Beschlüsse des Partei- tageS zu arbeiten). Darum verpflichtet sich die Gcnrralvcrsamm- lung in erster Linie, den Ausbau der Rüimganisaiion und andererseits den llmbau der Gewerkschaften zu starken Industrie- Verbünden mit aller Macht zu fördern. Allen ehemaligen Helferinnen und Helfern der Etappe wird hierdurch zur Kenntnis gebracht, daß Entschädigungsansprüche für, beim allgemeinen Rückzug verloren gegangenen Gepäckstücke usw. nur noch bis zum 30. Dtezepww 1919 gestellt werden können. Antragsteller, deren Gepäck im besetzten Gebiet zurückge- blieben ist, und bei Spediteuren oder Privatpersonen untergestellt wurde, haben ihre Ansprüche ebensalls bis zum 30. Dezember 1919 anzumelden. Berücksichtigt werten nur solche, bei denen der Verlust einwandfrei festgestelli und auf Gnmd beglaubigter Unterlagen nachgewiesen werden kann, für deren Beibringung die Frist bis zum 1. März 1920 vcrläng.rt ist. Sämtliche Ge. suche sind an die Oberleitung Belgien-Warschau, Berlin SW 48, Verlängerte Hedemairnstraße 7, parterre, zu richten. Das von den ehemaligen KrlcgS- und Zivilzefangcnen im Auslande zurückgelassene Gepäck soll auf Kosten der Reichs- zentrale für Kriegs- und Zivilgesangene, soweit es noch vor- banden ist. durcki die HamHur--Amer:'a.Linf« heimbesörd-rt werden. Alle Beteiligten werden daher ausgefordert, an die„Ad- .teilung Gefangenengepäck" der HaunMvq-Zsmerüa-Linie in Hamburg unter möglichst genauer Bezeichnung»er betreffenden Stücke, ibre geaenwärt'ge Adresse sofort anzugeben. Die Einreiseverbote in die Schweiz. Von Verschiedenen Seifen werden wir daraus aufmerksam gemacht, daß hie Schweiz der Ein- reise zahlreicher Deutscher ungeheure Schwierigkeiten bereitet. Während einerseits Kavitalschicber und dergleichen Herrschaften das weitgehendste Entgegenkommen finden, werden Proletarier fast restlos zurückgewiesen. Selbst Familien- Vätern wird die Einreise zu ihren in der Schweiz wchnendcn Fa- Milien verboten. 1 Ein Hilferuf der russischen Kriegsgefangenen. Anläßlich der Anwesenheit- des russischen Volkskommissars Litwinow in Kopenhagen haben die russischen Kriegsgefangenen im Lager Garde- legen an denselben ein Telearamm gerichtet, in dem sie ihn unter Hinweis darauf, daß sie feit zwei Jahren weder materielle Hilfe noch irgend eine Nachricht von ihren Rnaehörigen erhalten haben, inständig bitten, alle Schritte für die Befreiung anS ihrer jetzt schon zwei Jahr« über den Friedensschluß dauernden trost- losen Lage zu unternehmen. Ter Vertreter der Sowfet Regierung Wochemtrow, der sich auf der Reise nach Washington befand, um dort die Rückgängigmachung der Blockade Rußlands und die Gewährung von Vorschüssen und finanzielle Hilfe zu fordern, wurde bei seiner Ankunft in San Franziska im Ein- wandereramt f r stg.eh a l t e n. Kämpfe zwischen Montenegrinern und Serben werden ge- meldet. Die montenegrinische Regierung erhebt bei der Friedens- S ist gemacht. Leipzig hat«in sechstes Theater. Ein sechste«? �nn nicht alles trügt: ein erste». Ein zweite» erste». Da» Wendige Gegenstück zum Schauspielhaus. Alles andere mar- "wr! weit dahinter." > Theodor Aon'tme. . Theodor Fontane, der märkische Dichter aus Neuruppin, ?%n Geburtstag sich am 30. Dezember zum hundertsten Male j?TO. pfleg.« in feinem Leben mit Vorliebe den Oatz„Um �9 Uhr Gejger. Wenn man die beiden Geiger Georg Kulenkampff- Post und HanS Baffermann und die Geigerin Alma Moodie. die alle drei in der letzten Zeit konzertierten, unter gemeinsamer Perspektive betrachtet, so bildet Hans Dasserntann al» entwickelrmgsabgeschlossener Turchfchnittsthp einen Gegensatz zu der Entwicklungsunbezvenzthett der beiden anderen fugend- lichen Talente.— BassermannS rein äußerliche Technik wirkte diesmal auf mich int erpall reiner und treffsicherer als im Vorjahr, aber der Grundkcrn feine* Geigens ist derselbe geblieben: ihm fehlt die inner« Berufung zum alleingebenden Musiker. In der Symphonie Espagnole von Lal», die Alma Moodie und Bassermann III ClllCiU-weil �"— J-. 1' £ alle, au," zu zitieren. Am 19. September 1898 hatte Fontane r}* geliebte Zitat noch einmal in einem Brief an ferne Frau �"geschrieben und dabei ausgesprochen, daß diese Worte immer MMU U. U.U........»„ sein Trost seien, wenn irgendeine G�serlsckaft o�er sonjt er« j � gifiäen Ab�nd spielten, trat das Entgegengesetzte der beiden , was ihn stark ermüdete, in Aussicht standen. Linen ag innerer musikalischer Veranlagung am markantesten in Er- f�kr, am 20. September, genau um 9 Uhr abends starb er em r�nuna. Wäbrend Al.ma Moodie die exotischen Rhythmen in niftu Tode».„Um neun Uhr war alle? au»!'#"------*'"'' Wenig bekannt ist übrigens, daß der Poet der märkischen gerungen, der„preußische" Dichter der Remane.Yrrungen, ,'-rungen",„Efsie Briest" und anderer Meisterwerke die Volks- MeränitSt nnd Preußens Untergang im E:nhestsstaat der �eut- Republik forderte. Ueber die Resolution von lS48 schrleb�er vornehmster Auffassung klassisch gestaltete und dabei dcch ein un- gebändigtes Temperament offenbarte, verz-rrte Bassermann durch schmissiges Betonen und Brilliren die vier Sätze zu einem K<-!«r- Bela-Potpourrl. In dem mißerordentlich anforderungSschweren Violinkonzert op. 23 von Schillings(vom'Komponisten eige» händig mit den Philharmonikern begkeitet) entw'ck'lte die junge '«icpuuiu[DrceiK.«cvxv vv™.™- 1•' � yanolg 1»»»» vv.z-T-.-T»--------------- ü------,--------...---- v- uj kurz vor seinem Tode im akten�Demokra�ge!,..„, eine Meisterschaft an Technik und eine lodernde innere Irisches Ereignis war es eine große«ache, als HS«en) g � hoch schreitet sie nicht auf dem Wege vergeistigender �chwach. Scharmützel. Unsere Enkel werden erit �e',- gianglichkeit bi» in die feinsten Schwingungen wie Adolf Busch. TirFv-n.� Und starke Z u k u n f t i ho f ftil� Inspirierter für diese versenkende Durchdringung erscheint mir das Spiel von Georg Kulenkampff-Post zu sein, dessen Wärme der Beseelung und dessen reife. z'.rückhaUende Technik auf «ine innerlich hervoavachfcnde Künstlerschaft hoffen lassen. Ein Werdender, der noch Milien in der Entwicklung steht und doch schon auf überragender Stuf«. F. F. Windisch StfiT'. ÄÄ ÄÄ- Ctr,?fUt�Iani>' �re,£lt bie(in, f, h Li I d t(»erlag Gemälde, Sbulplnron, Worte»er Ztieintunit nno res somizr- h Uhling" von Otto Lehmann-Ruß. jaMver'he». deren VorbvingülNlg ws Auswlick einem wcssentt.che.n ,'ue» Saterland. Berlin), daß des« Dichtung sich b so. derss,�� P�lnst für den nationalen Kunstbesitz betzowi«! würve. Sie ä&Kn würde den Manael an fesselnd geschriebenen Geiaitcki-- hülfen von.jetzt ob mir dann ausgeführt worden, wenn der SWKNB» KKW««» AnSfuhrverbot für Kunstwerke. Da»„Reichsgesehbliatt' ver- öffentlicht eine Bevordn'.ing über di« Ausfuhr von Kunstwerken. Gemälde, Sdulptnren, Worke der Kleinkunst und des Kunst. i v:rpft:chtet, sie vcn legTmen.'n Bemtslraztcn zu zeigen, „______________[.>>..M»'.»m Zweck der Kontrolle über t-en uunn-� ästeten Bestand, Sx I#««MS SM M Geschichte, die wie ein Märchen klingt, konferenz Einspruch gegen die Besetzung deZ Landes durch M< Serben. 4 Zur Läsunz der Adriafrage wird am 7. Januar in Pari» eine interalliierte Konferenz zusammentreten, an der Lloyd George, Elemenceau und Nitti teilnehmen werden. DaS englische Fremdengesey ist im ttnt-ishans dechn abge» änit�rc morden, daß frülhsre feiind!>iche Ausländer nur>d>z>nn arS» gewiesen werden dürfen, wenn eine begründete Anklage gegen ß# vorliegt. Wieder eine neue Sonderorganisation. „Reichsverband der ArbeitSnachweiSbeamten und Angestellten" nennt sich das am 12. Dezember 1919 in Magdeburg, von 11 ArbeitSnachweiSleitern, darunter 2 Direktoren, 1 Doktor und 2 Vermittlern gegründete Gebilde- Angeblich vertreten diese Herren sämtliche ArbeiiSnachweisbeam en und An» gestellten in den Provinzen Sachsen-Anhalt, Niedcrsachsen. Thüringen, Westfalen, Schlesien, Pommern, Ost- unv West- Preußen. Von den anwesenden Vertretern der Arbeitsnachweis» angestellten Berlins, Leipzigs usw., welche zwar nicht gern ge- sehen waren, wurde aber festgestellt, daß von den Jndustriebezir- ken und großen Städten besonders alle städtischen, öffentlichon und paritätischen Arbe tsnachweis« von dieser Gründung nichts wuß- ten, daß man sie überhaupt nicht benachrichtigt ha te. Es berührt eigenartig, wenn man die sogenannten Ziele diese» ReichSvcr- bandes näher betrachtet. Er soll ein« Brutstätte für Beamten werden, um auf diese Meise den für die Gründer unangenehmen Einfluß der freien Gewerkschaften in jeder Weise zu unterbinden. Von Vertretern der anderen Arbeitsnachweise, die Mitglieder freier Gewerkschaften sind, wurde darauf hingewiesen, daß e» absolut nicht im Interesse der Angestellten und de» ArbeitSnach- Weiswesens liegt, wieder eine neue Organisation zu gründen, da dies nur das Gegenteil von dem. was angeblich die Herrschaften wollen, darstellt(Zusammenfassung der Angestellten). Noch bevor der NeichSverband richtig gegründet ist, haben die Herren bereit» ausführliche Vorschläge entwickelt, die sie dem Reichsarbeit S» Ministerium umgehend als die Meinung sämtlicher Ar- beitSnoch-weiSangestellten unterbreiten wollen. Wir glauben, di« Gelegenheit benutzen zu müssen, die Sieichsbehörde und d e Ocffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen, daß diese Vorschläge im besten Falle von einer ganz geringen Minderheit der Ar- hlitSnachweisangestellieu aufgestellt wurden, ja, daß sie letzten Ende» sogar lediglich die Wünsche der Herren Theoretiker, aber nur nicht die der eigentliches Praktiker, berücksichtigen. Von diesem Gesichtspunkt aus gesehen, mutz eS natürlich dem Reichs- arbeitsministerium selbstverständlich sein, daß es in diesen Fragen in erster Linie die alten Erfahrungen der Arbeitsnachweis» angestellten und freien Gewerkschaftler zu berücksichtigen hat. Auf alle Fälle können die Beamten und Angestellten nicht nachdrücklich genug vor diesem Reichsverband getvarnt werden, da dieser nach seinem ganzen Aufbau die Tendenzen einer gelben Organisation besitzt. Im �allgemeinen sollen sich, die freien Gewerkschaften voll darüber klar werden, daß e» für sie eine Lebensfrage ist, ihren ganzen Einfluß dahin geltend zu machen, bei der in Kürze bevor» flehenden gesetzlichen Neuregelung des Arbeitsnachweiswesens und der Besetzung der in Frage kommenden vakanten Stellen ein ge» wichlig» Wort mitzureden. In die, ArbeitLnachweiSverwaltung und Vermittlung gehören in erster Linie gewerkschaftlich ge- schulte Vertreter und nicht vorzugsweise Doktoren und Theoretiker» die sich in diesem RcichSderband einen Halt und ein« Stütze schaffen wollen. Als Steigbügel werden von ihnen natürlich die untergeordneten Beamten und Angestellten benutzt, wobei es selbstverständlich ist, daß deren persönliche Interessen unberücksichtigt bleiben. Zum Schluß sei noch bemerkt, daß ein mehrfaches An- gebot zur Mitarbeit mit den freien Gewerkschaften(Zentralver- band der Angestellten) strikte abgelehnt wurde. Für all? Arbeits- nachweisangestellten gilt eS, nun die Konsequenzen daraus zu ziehen und sich reffto« in der bestehenden Fachgruppe de» Z. d. A. zu organisieren, um ihre Interessen nach wie vor wahrnehmen zu lassen. Lehrlkngsausbeuwng. In der bürgerlichen Presse begegnet man häufig Klagen darüler, daß die heutige Jugend keine Lust mehr habe, ein Hand- werk zu erlernen; die jungen Leute wollen- gleich, wenn sie au» der Sckulc entlassen werden, Geld, viel Geld verdienen. Nach den Ursachen dieser Erscheinung wird von dieser Seide weniger gefragt. Daß die jungem Leute im Lehrverhältnis vielfach ausgc» beulet werden, weiß man entweder nicht oder findet es ganz in der Ordnung. Da aber di« wenigste« Eltern in der Lage sind, ihre Kinder noch drei bis vier Jahre über die Schulzeit hinaus durchzusütteru, verringert sich der Zulauf zu den freien Lehr» stellen immer mehr, vielfach zum Schaden für die betreffenden Berufe, denen später der Nack, wuchs an tüchtigen gelernten Ar» heitern fehlt. Eine solche Firma, die.in ihren Lehrlingen bill'ge Arbeitskräfte ftichi, ist di« Firma Samson-Werke in Berlin. U»S wurde der Lehrvertrag eines jungen Masch men-bau er lehrlingS vorgelegt, wo es im§ 9 wörtlich heißt:„Der Lehrling erhält«ine wöchentlich« Vergütung von M. 1.—, von welcher der Krankeiikassenbeitrag abgezogen wird". Nun, die Firma ist nobel und zieht, trr-tzdem sie nach dem Vertrag dazu berechtigt ist, den Krankenkassenbeitrag nicht ab, vermutlick weil dieser mehr a!»«nie Mark beträgt. Diese„fürstliche" Entschädigung gilt nun nicht etiva nur ft'if die erste Lehrzeit, sondern ftir die ganz:n vier Jahre, die der junge Mann zu lernen hat. Di« Lehrlinge müssen feste mrt heran an di« Arbeit und ersetzen oft schon einen voll» wert igen Arbeiter. Da die Firma 100 Lehrlinge im Betriebs hält, kann man sich ausrechnen, welchen Extraprofit sie asts ihnen herausholt. Aber damit nicht zufrieden, müssen sich di« Lehrling« durch einen gedruckten Nachsatz ,m Lehrvertrage ferner verpflichten, nach beendeter Lehrzeit noch mindestens ein weiteres Jahr al» Gehm« bei der Firma tätig zu sein, sofern dies« die Zweckmäßig» >'ur 9;t«tcn hälft d. h. wenn die Firma glaubt, aus dem jungem Mann nach mehr Prosit schinde» zu können. Billigt di« Handwerkskammer diese Arft Vehrverträge? Deutscher Buchbindirverband. Mit den Buchdruckereibesitzern wurden folgende n-ue Teu«- rungZzulagen vereinbart: für Wilsen(Lohn, und Akkordarbeit) A M. pro Woche. Diejenigen, die e.nen Lobn über Minimum 2,50 M. Zu ich. 03, von mehr als 7 M. über Minimum!) M. Zu. ichlag, Arbeiterinnen unter 16 Jahren erhalten 7,50 M., 1919£iC'e Teuerungszuschläge gelten ab 15. Dezember « sseuen Teuerungszulagen für die in den Buchbindereie» KkffcltL'flftu tr.'id'n In.den«Mfoa�gatt-verfrfenrfj�, S-" Nervenheilanstalt für Hausbesitzer. Die Grotz-Berliner Hanscrv-erwvMln�g G. m. b. H. er bidci sich in RilN'i>sch>?iben an die Hausbesitzer, diesen die Sorgen für die HauSm-wciünr.g cebzunehmen, wenn ihr- eine Vergütung von 4 Prozent der Mietserträgnisse als Prä, nie gegsben wird. Als GegeiÄcist-ung erteilt die Gesell-' schast Rat in Hypothekensachen, sie zieht die Mieten ein, sorgt, für Ordnung irnd Zufriedenheit im Hanse, lägt ReparaAiven durch eigene Hant i e Mi et er, en>d!ich durch mirllestenö 10 Prozent Ersparnisse bei Hand» w c r k e r r e ch u u n a e n lAuSführung durch tuifw« Tochtergesellschaft, die.HauSchutz G. m. b. H.) hatte unsere Verwaltung bei der Bilanz de Altivcn um 33% Pcozout zogen über dorn vorjährigen Zujdunb verbessert!" r WaS bedeutet es zagen über einer solchen Leistung nn'erer Verwalinng. tven.ii wir nur 4 Prozent der MiclSavträgn-iss« a!Z Prämie berechnen? Diese Piozente sind noch.nicht ein Zehntel dessen, was wir in bar gutgebracht herben, ganz davon zu schwei- Der Magistrat Berlin teilt mit: Die Lage«Nif dem Wohiiungsmarkte in Berlin ist so trostlos, daß immer wieder mit allem Nachdruck vor dem Zuzug gewarnt werden mutz. In die Listen der Wohnungsuchenden sind rund 20 000 Personen beränkägkf die nach den VoNzeMsicn sich nicht als katholisch � jüdisch ausweisen. Die S-adtsynode reckn-t mit dem Umsia«» daß selbst eine gänzlich unberechtigte Steuer dann wirksam w wenn nicht innerhalb die Veranlagung erhoben v t e r wird. Wochen Wer also E i n s p r u a\ Vit..../VW.......„v eine solche Äir stcuerveranlaMng lachend beiseite legt, weil er schon setHZaw der Kirch: nicht mehr angehört, wird unweigerlich gepfulnoe. wenn er nicht reklamiert. Gegenüber diesem lesen Versahren der Stadtsynode ist die Verweigerung der«s. chensteuerzahlung das letze Mittel, damit die Synode eum Ordnung in ihre Bücher bringt. «m 30. Dezember, 7% Uhr, findet das 2. Volkskonzert W Blüthner-OrchestcrS statt. Im Januar 1920 finden die Vow konzerte an folgenden Tagen statt: 2. Januar Hapvold-BttW«' 10. Brauerei Königstadt, 27. Happold-Brauerci. Dir. P. Sche� pflüg. Eintrittskarten i 30 Pf. auf dem Orchesterburcau, LM? stratze 73, vorm. 11—1 Uhr, und in der Buchhandlung„Freust»' tebersmweüalestder. : eingetragen. D'( Zahl verfügbarer Wohnungen ist so gering, dotz nur ein ganz bescheidener Teil jener befriedigt werden kann. Die Möglichkeiten zur Unterbringung Wohnungsloser seitens der Stadt sind erschöpf!. Die Folgen eines nicht ganz dringende» Zuzuges, nämlich Obdachlosigkeit, hat sich jeder selbst zuzuschreiben. Unglaubliche Zustände bei der Kirchensteuerveranlagnng. Zahlreiche Klagen über unberechtigt« Veranlagung zur K!r- chensleuer veranlassen uns, einmal die unerhörte Schlamperei in den Steuerveraniagungsburcaus an den Pranger zu stellen. In mehreren uns zur Kenntnis gelangten Fällen wurden Personen zur Kirchensteuer veranlagt, die schon seit Jahren aus der Kirche ausgetreten sind und dies auch auf den SteueioeranlagnngZ- formularen erkennbar gemacht hatten. Häufig werden sogar Per- sonen, die niemals katholisch waren, von den katholischen Kirchen- gemeinden zur Kirchensteuer veranlagt. Besonders aber die früheren evirngelifchen Einwsbner weveen häufig zu Unrecht veranlagt. Das liegt nach unseren Informationen daran, daß die Berliner Stadtsynode einfach alle Personen zur Kirchensteuer Tegel, sin der Woche vom 29. Dezember Ml 9 bi? 4. Januar kommen in der Gemeinde Deilin-Tegcl folgende LebenemO'e!?. Ausgabe. Auf Abschnitt IOC der Groh-Berliner Letenemitt-M 123 Gramm Gries, auf Avs6>nitl 21 der Gemeindewi.lschastsaa, 125 Gramm ausländische Hüljensiüchte und aus Abjchniit 16 S'. Päckchen Sützstoff. Aus deu grsiguifaksauen. Alt'GNenicke. Tonnabend, 27. Dezember(dritter Mechnach�s�. tag), im Terrassen Restamant, Nnoomer Strohe 54, Politisch. sowA Unterbaliungsabend, verbunden mit Tanz. Beginn S Uhr. Ei«» 1 Mark. kln? r«!: diiill «cd steri /: Vetefmfnknött Sonnabend(3. Weihn«� Lokal von Messerk»� Frei« soz. pr»l. singend. Gruppe Tegel. feierlagj. abends 6 Uhr, Weihnachtsfeier im Schtieperstrehe 62. Vcrantmorllich sür die Redoktion Alsred Wielepp, Verlagsgenossenschaft„Freiheit"�«. G m. d. H., Berlin.— DruK � Lindendruckerei und Verlcgsges'ellschasl m. b. H., Cchissbauerdam� 0I«l5lkI 7. Uce. 797. Am 20. 12. vermtb| unser Cencme ßüscjt Kann Stralauer Alle 17 d '(ire seinem A'denken? Die Heerd gun? ii idet Mitluroch. den 24. d Mta.| v jrmiitaw'0 /«Uhr. mu« j dorn Oeme nde- riedhuf i In Buch sta'.t. Abfahrt vom Steitiner Bahnhof 8"Uhr. I Um rege Beteiligung bittet der HMr-Vcrsland.! Kaufen Sie Gardinen etc. nur im Spezialgeschäft. In reiner Friedenswate das vorteilhafteste Angebot Orosie Auswahl in Könsllereardmen von 40 Mk. an. 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U-S P.II Ad ershof Am Sonnlür. ilen 21 Oci ruber 1919. starb| p Ouüch nath langer 1 Krnnkiieit Im Ue- meinde Krankenliausdcr{ Still usser {fsx LCdr'tnnnn Metzer Str. 4. im Aller von 31 Jahren an LunKcnkranklie t. Ehre seinem Andenken! D e Beerdigung findet am Mittwoch, den 24. Dc- zember» nachm 4 Uhr, von der Le chcnhs le des Friedhofes aus statt Die Genossen treffen sich um 3* Uhr nachm. m Lokal von Ucrg. Ditmarksir. 45. Der Vorstaa�L VerKöufe Gardinen, Fenster von ?3.— an. Bettwäsche. Laken rerkauft billig Sperber. Zelidc- Bteker Straße 13 (.Üardinen, b.orc*. Künstler- jjarnituren. Meterware, Mull- Gardinen. preiswert LanUs- &terger Straße 13. CiardlnenverkauMiea- dcckei. brores, Madrasgardi- rcn.liiischti�hüeckcn.l'iwan- »decken. Laken. Handtücher. Uli ren, Kelten, Ringe, Anhänger findet bis zum 24. 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