terbaute efer Lop and fcha d Shid tale we Mr. 201. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Die M Bierteljährlich 3,30 Mart, monats 60jährig St. Biel Arm g e fchwe Meteo der Mul lich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. fret in's Haus. Einzelne Nummer Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags: Blatt" 10 Pfg. Bost- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland du.Desterreich- Ungarn 3 Mart, für das übrige Ausland 3 Mart pro Monat. Eingetragen Person in der Post- Beitungs- Preisliste En fich d Neuma ( Paris chenhage bes Rird preitägig fgefunde fo w Tischle Erstaun Oman a Bewußte geboten En ledigli atirt. 2 ch überi o daß über ag fieb Gerettet getomm den Ga atte m voch fr Der Si m nad Arbei en Unte mit Sil gefunde wagre verzöge abgetrag Te fich m 3 auf rend erichtli 4 D für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Bersammlungs- Anzeigen 20. Pfg Inserate für die nächste Nummer müffen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Gernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Redaktion: Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. ment auf den Sonnabend, den 29. August 1891. Für den Monat September eröffnen wir ein neues Abonne- der Zwergstaaterei. Vorwärts Berliner Volksblaff mit dem als „ Sonntagsblatt" Gratisbeilage. " 1 Expedition: Beuth- Straße 3. die wie ein düsteres Zeichen feudaler Vergangenheit in die eine Entschädigung zu beziehen, die meistens aus den moderne Gesellschaft hereinragen, erinnern an einen der Steuergroschen armer Leute zusammengebracht wird? traurigsten Abschnitte der deutschen Geschichte, an die Zeit Man wird diese Entschädigung so wenig verschmähen, wie die Kornzölle, die Zuckersteuer und die BranntweinDurch die neue preußische Steuergesetzgebung soll aber- steuer. mals ein Privileg dieser Durchläuchtings" und„ Er- Aber von solchen Dingen wollen wir auch gar nicht läuchtings", wenigstens in Preußen, weggeräumt werden, weiter reden. Wenn es nach uns ginge, so würde man nämlich ihre Steuerfreiheit. Das ist wirklich an der die Standesherren, die dazu im Stande sind, für die Zeit, und man muß den Geist, der unsere Gesetz- Zeit ihrer Steuerfreiheit nachträglich noch zur Begebung beeinflußt, genau kennen, um das schier Un- steuerung heranziehen und würde sie nachzahlen lassen. begreifliche zu erfassen, daß solche Privilegien so lange Das wäre unseres Erachtens die richtige Lösung dieser bestesen konnten. Frage. Wir haben zwar keine Hoffnung, daß unsere AnFür Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure, sowie ſere Expedition, Beuthstr. 3, Bestellungen zum Preise armen Standesherren gehören ja auch zu den Nothleiden- schauungen im preußischen Landtage einen Widerhall von 1. Mark 10 Pf. monatlich, frei ins Haus, entgegen. den, wenn auch die größten Grundbesitzer und Magnaten finden. Wohl aber wird das Volk aus dieser Sache von Für außerhalb nehmen sämmtliche Postanstalten Abonnements unter ihnen sind, und sie haben auch einen Verein zur Neuem ersehen, daß mit zweierlei Maß gemessen wird, rderfell Preise von 1 Mark 10 Pf. für den Monat September Wahrung ihrer Rechte und Interessen" gegründet. Dieser und daß derselbe Staat, der für Wohlfahrtseinrichtungen bertgegen. Verein hat es denn auch dahin gebracht, daß man zarte in volksthümlichen Sinne so wenig Geld übrig hat, doch Abdruck eines äußerst Rücksichten auf sie nahm und ihnen eine„ Entschädigung" sich geneigt zeigt, den Standesherren eine Entschädigung für die Aufhebung der Steuerfreiheit in Aussicht stellte. zu zahlen. Wir glauben kaum, daß diese Maßregel die preußische Er kehrt zurück" In nächster Zeit sollen nun, wie aus Berlin gemeldet wird, die Verhandlungen des preußischen Finanzministe- Finanzpolitik populärer machen wird. riums mit den Standesherren über die Höhe der Entschädigung beginnen. Nationalliberale Blätter machen dazu die tröstliche Bemerkung, daß die Entschädigung haft Spannenden französischen Originalromans 99 von Jean Meroz. Neu hinzutretende Abonnenten erhalten die erschienenen Särts" Theile des Romans gratis nachgeliefert. . Brie Die Arbeit Börtel 8. jest bends vo fchon Brobuft ch Berlin einstalen men. alt für theit bu Brund be bei Die Redaktion und Expedition des Vorwärts" Berliner Volksbintt. Die Standesherren. Es giebt im Deutschen Reiche noch etwa vierzig Aber so glatt soll es auch diesmal nicht gehen. Die „ auch nicht annähernd" den Laſten gleichkäme, welche die Politische Weberlicht. Standesherren künftig zu tragen hätten. " fürstliche und adelige Familien, die als frühere Reichs- freiheit" nicht anerkennt, so können sie auch für den Fort- machen. Oder richtiger, um vermittelst desselben eine unmittelbare allerlei Vorrechte genießen. wurde 1803 beim Reichsdeputations- Hauptschluß, 1806 fall ihrer Privilegien keine Entschädigung beanspruchen. Berlin, den 28. August. Das fehlte nun gerade, daß man diesen Standesherren auch noch annähernd" vorher das vom Staate Das russisch französische Bündnis so schreibt herauszahlte, was sie künftig an Steuern zu zahlen haben man uns aus Paris- besteht zwar nur in der Phantasie, allein es sind unleugbar mächtige Einflüsse am Werk, un werden. Wenn man das Recht" dieser Herren auf Steuer- diesen Traum, oder dieses Schreckbild zur Wirklichkeit zu politische Haupt- und Staatsaktion herbeizuführen. Und zwar sizen die Geister, welche die Dinge nach diesem Ziele Geht man auf die Quellen dieses angeblichen Rechts" zu lenten suchen, nicht, wie man in Deutschland anGründung des Rheinbundes und theilweise auch 1815 Abschluß der Bundesverträge unter den vielen fleinen zurück, so wird man finden, daß die Vorfahren der zunehmen geneigt ist, in Paris, sondern in Beter 3Gelbstherrschern, beren„ Gebiete" Deutschland zu einer so Standesherren sich ihre Herrschaft meistens mit dem burg. Es unterliegt nicht dem Leiſeſten Zweifel, daß die Gegenfuntlappigen Musterkarte machten, aufgeräumt. Um fie Faustrecht gegründet haben. Aus den Errungenschaften russische Diplomatie aus der windigen Kronstadter Verbrüderungs- Hanswursterei reales politisches Kapital zu trösten, verlieh man ihnen allerlei Privilegien, so z. B. dieses Fauſtrechts ist mit der Zeit ein" historisches Recht" schlagen bemüht ist. Nicht daß sie daran dächte, Deutscheinen erblichen Sitz in der ersten Kammer der Land- geworden und daher die Ansprüche auf Entschädigung. land durch einen gleichzeitigen Angriff von Osten und Stände, Steuerfreiheit, manchmal eigene Gerichtsbarkeit Wir erkennen alle diese Rechtstheorien nicht an und Westen wie zwischen zwei Mühlsteinen zerreiben zu wollen. 1. können es nur im höchsten Grade bedauern, wenn man Das würde der russischen Welteroberungspolitik nicht entder Rivalität Frankreichs und nennen lassen. Das letztere Privilegium wäre uns den Standesherren, zu denen einige der reichsten Familien sprechen, welche ebensowenig bei der Erdrückung Deutschlands ihre Rechnung fände, wie weiland gleichgiltig, da wir kein Bedürfniß fühlen, von Deutschlands gehören, aus dem Steuersäckel eine Ent- Deutschlands bedarf, und demfelben Gebrauch zu machen und die Herren so zu beschädigung für ein so veraltetes Privileg zahlt. bei der in den Fünfziger Jahren von Fürst Bismarck genennen. Anders ist es mit den übrigen Privilegien, die Es gab einst Ritter und zwar solche vom alten planten Erdrückung Frankreichs. Ganz vortrefflich aber Bar 1848 tüchtig beschnitten worden sind, aber zu Schrot und Korn, die das Gelübde ablegten, selber arm würde es den Absichten und Interessen der zarischen Dis guten Theil noch bestehen und sich durch keine zu bleiben und die Armen vor Unrecht zu schützen. Sollten plomatie entsprechen, wenn es gelänge, Frankreich durch den anderen Gründe rechtfertigen lassen. Diese Privilegien, da die Nachkommen dieser Ritter es nicht verschmähen, Köder der russisch- französischen Allianz zu einem Angriff auf fich beantw Des Man 5lbered mit ib nd die ift uns ungen rtlagt gen gelte läßt fie 3. 28och 50 M., eider 95 ffenerft T. preis 10. anft. Sa . II. ir Mab V. r. frol bet W 29, Que Cets 8 Sohnun Den auf Oftober guten 3 7, welche ten Rof eilen, raut ift Röpa Sonntag 11 ganz einem Feuilleton. Macbrud verboten.) Er kehrt zurück! Driginalroman von Jean Meroz. CT Es war ihm noch nicht klar, welchen Vortheil er aus feiner unbezahlbaren Entdeckung würde ziehen können. Und ec wollte nichts auf's Spiel setzen, bevor er nicht reiflich nachgedacht hatte. geduldig. Victoires. mich erblickten, suchten sie sich in einem dunklen Winkel zu Rue des Bons- Enfants, gewann die Rue Croix des Petitsverbergen. Ich ging auf sie zu und war gerade daran, fie Champs und folgte dieser wieder bis zum Place des zur Rede zu stellen, als sie ungestüm auf mich losstürzten. Ueberrascht wie ich war, konnte ich mich nicht vertheidigen, und wären Ihre Leute nicht vorbeigekommen, so hätten sie mir den Garaus gemacht. Und indem er den Unteroffizier und die beiden Gemeinen anblickte, fügte er hinzu: Ich dank' Euch, Kameraden. Diese kehrten ihm den Rücken ohne zu antworten, Collard fuhr fort: Den Sergeanten machte diese Schweigsamkeit un- werde sie zu rechter Zeit wieder erkennen. Werden Sie endlich anworten! fuhr er ihn an. Collard entschloß sich. Nun ja, fagte er, ich bin Polizei- Agent. verbergen. er eine fettige Glücklicherweise habe ich ihre Gesichter gesehen und Sie mögen sich hüten, mir in die Klauen zu kommen. Der Sergeant hielt die Angaben des Polizeiagenten für war, oder schien fie für wahr zu halten. Rarte vor, die mit jenem berüchtigten Auge geschmückt Unterhaltung rasch beendet. war, welches das Symbol der Wachsamkeit darstellen soll. betrachtete fie genau und gab sie ihrem Eigenthümer zurück, Cour des Fontaines zurück. ohne fich Mühe zu geben, ein Grimasse des Abscheues zu Sist ein Polizeispion, murmelten die Soldaten, und dachte nach. Collard warf der Ronde einen schiefen und feindseligen der Rue de Valois hin, sicherlich nicht, denn sonst wären| indem sie sich mit den Ellbogen anstießen. Blick zu und sagte: Es stimmt. Darauf begann er wieder: Da Collard seinerseits Eile hatte, davon zu gehen, um des aufzunehmen, wurde die Der Agent verließ die Wache, wüthend über die Geringhatte und ging wieder zum Wieder angekommen an dem Plake, wo sein Mordversuch so jämmerlich fehlgeschlagen war, blieb er stehen Wohin waren seine Widersacher geflohen? Nicht nach sie auf die Soldaten gestoßen.. Ich ging über den Cour des Fontaines, um nach Hause keinen anderen Ausweg aus dem engen Platz. zu gehen, auf die Rue du Bouloi, als ich zwei Menschen| Dann aber nach der Rue Montesquieu, denn es gab Collard stürzte sich in das Straßengewirr, indem Weil er bis dahin nichts bemerkt hatte, mäßigte er seinen Schritt und lehnte sich ganz athemlos an das Gitter des dem Marschall de la Feuillade gewidmeten Denkmals. Davongeflogen! brummte er wüthend. Was nutzt jetzt alles Nachlaufen. Voreilig wie immer! Wenn ich daran denke, daß ich ihn ohne diesen Michel schon in der Hand hätte und mich endlich hätte rächen können. Er machte eine wüthende Bewegung. Michel, Michel, Was kann wohl mit diesem Vogel los, wiederholte er. sein? Der General und er kennen sich, er erwartete ihn. Und doch ist er weder ein Soldat noch ein Bürger. Seine Tracht und sein Benehmen ließen ihn wie einen besseren Arbeiter erscheinen. Plötzlich unterbrach er sich. Auf dem Bürgersteige ihm gegenüber, einige Meter entfernt von der Ecke der Rue Vide- Gousset stand einkleine Bretterhütte, die während des Tages einer Blumenverkäuferin zum Obdach diente. Gewöhnlich ward diese Hütte bei hereinbrechender Dunkelheit geschlossen. Nun aber kam durch die Deffnung, in der sonst die Blumenhändlerin und ihre Waare zu sehen war, verstohlener Weise ein Menschenkopf zum Vorschein. Nachdem derselbe einen raschen Blick auf den Platz geworfen hatte, um sich zu vergewissern, daß er menschenleer war, verschwand der Kopf. Eine Sekunde später öffnete sich die kleine Thür der Hütte geräuschlos, um einen Mann passiren zu lassen, der fie vorsichtig wieder schloß und in bemerkte, deren Benehmen mir verdächtig erschien. Als sie unter das Gewölbe der kleinen Passage lief, überschritt die der Rue Vide- Gousset verschwand. er -O " fratie von thut Mühen no Menschheit leber bersammlun Strap Birtung Referenten, einverstande und die Ve Die Ar Oberb freiem Him Deutschland zu verlocken, der Rußland mag nun Defter- Ilänglich beglaubigen." Welches diese Thatsachen" sind, solche Weise martert. Und man beachte es wohl, bi fammlung reich oder Italien in den Kampf eintreten oder nicht wird aber sorgsam verschwiegen. Verschärfung soll bei kurzzeitigen Freiheit eine ausgezeichnete Gelegenheit zu kühnen Griffen" Daß es sich bei dem Kriege von 66 um feine Selbst- stra fen, also bei geringfügigen Bergehen hat das h im Orient, dem europäischen wie asiatischen, geben vertheidigung Preußens handelte, sondern daß der ganze von deren Buße sich der Bourgeois großentheils würde. Wie gesagt daß man in Rußland sich mit Feldzug aus rein politischen Zielen dynastischen Ehrgeizes einer kleinen Geldstrafe loskaufen kann, en solchen Ideen trägt, scheint uns absolut sicher. Die fran- unternommen wurde, das war von vornherein klar. Es ist treten. zösische Demokratie steht denselben fern, und erblickt in aber wichtig, und das Proletariat, dieser einzige ernsthafte Der Proletarier, der bedrängte und gehegte, er ist ihnen eine Gefahr für die Republik- ähnlich, wenn Gegner des Militarismus, thut gut, es sich zu merken, daß den man auf die grauenhafte Folter endloser, verzweifelt. Caprivi auch nicht in gleichem Maße, wie weiland in dem Boulangis- Moltke selbst uns bestätigt, dieser Krieg sei nicht Langeweile spannen will. Warum? Weil die Her Resolution mu 3. Und hier muß die bemerkenswerthe und sehr instruktive aus Nothwehr unternommen, während die glauben, die bürgerliche Freiheit des Proletariers ſei berei worteten 3 Thatsache verzeichnet werden, daß die Agitation für die königliche Proklamation , meinem Volt" derart mit Jammer, Noth und Arbeitsqual angefüllt, das Getreidezöl russisch- französische Allianz genau von denselben Personen, das Gegentheil zu erzählen gewagt hat. er die bloße Freiheitsberaubung nicht mehr als harte Zeitungen und Gruppen, und mit demselben Apparat be- Seitdem ist mein Volf" flüger geworden. empfinden kann. Ein schönes Zeugniß für unsere soziale trieben wird, wie weiland die Agitation für Boulanger. Auch damals waren russische Einflüsse im Spiel und Die„ Norddeutsche Allgemeine Zeitung" kommt in Bustände, diese ängstliche Vorsorge der Juristen! alle Feinde der Republik hatten sich zusammen- ihrem letzten Leitartikel auf den im März d. J. in Halle Aus Warschau berichtet man galizischen Blättern übe gethan, um den Boulangismus zu hegen und großzuziehen. abgehaltenen Kriminalistentongreß zurück, der für die kurz eine maffenhafte Auswanderung aus Mittelrußland landwirthsch Die Thatsache ist so auffällig, daß sie Niemandem, der nicht zeitigen Freiheitsstrafen folirhaft verlangte und als Ver- Die zunehmende Nothlage und die Furcht vor Hungersno was thut's mit völliger Blindheit geschlagen ist, verborgen bleiben schärfungen: Kostschmälerung, hartes Lager, Dunkelzelle, und Epidemien habe eine bedenkliche Bewegung hervortrozdem di kann. Und dadurch wird auch jede ernsthafte Gefahr be- Arbeitszwang oder Arbeitsentziehung einführen wollte; sie gerufen, welche die Regierung nicht einzudämmen vermös verschwinde feitigt. Denn von den Arbeitern gar nicht zu reden, druckt aus den Ausführungen eines Dr. Appelius, der die Aus dem Bezirke Lomza seien in der letzten Woche 50 die den Krieg fürchten und verabscheuen- sind alle Freunde Beschlüsse dieser Versammlung zu motiviren sucht, einige Männer unter Zurücklassung ihrer Frauen und Kinder au der Republik genöthigt, dieser boulangistisch russischen anmuthige Stellen ab, die auch wir unseren Lesern nicht gewandert. Das Roggen- Ausfuhrverbot kann bei solchen Agitation entgegenzuarbeiten. Und die Freunde vorenthalten wollen. Die heutige Rechtsprechung ist diesen Rothstande natürlich nichts mehr helfen. Die Regierung der Republik find in Frankreich die ungeheuere Mehrheit Herren noch immer nicht grausam genug. Das Ideal wäre hat übrigens jetzt auch die Ausfuhr bisher 3011fceie natürlich die Einführung der Prügelstrafe. So lange das Mehl quanten verboten. Ein neuer, schwerer Schle beſtehenden Also täusche man sich nicht über das Geschrei der noch nicht geht, sollen die Gefangenen durch die Martern für die hungernde oberschlesische Grenzbevölkerung. Déroulède und Konsorten. Es ist viel Geschrei und wenig absoluter Einsamkeit gebessert" werden. Doch geben wir Breslau ist der Preis des Kommißbrotes, das früh demokratie Wolle. Und die französische Republik wird nicht so dumm dem Herrn selbst das Wort: 25-30 Pf. toftete, bereits auf 80-81 Pf. gestiegen. sein, für das russische Knutenthum die Kastanien aus dem Während der Hallenser Beschluß die Einzelhaft allgemein Feuer zu holen. durchführen will, überläßt er die Anwendung der übrigen Ver- Aus Regensburg wird der„ Frankfurter Beitung" schärfungen auf Grund des Strafgesetzes fakultativ dem Richter. schrieben, daß dortselbst das Militär- Untergericht, de Das ist vielleicht schon um deswillen bedenklich, weil Vorsitzender stets der Oberst des betreffenden Regiments dann dem Richter die Möglichkeit bleibt, auf einfache, unver- den Feldwebel Scharf des 11. Inf. Reg., welcher de schärfte Gefängnißstrafe z. B. von einem Tage, zu erkennen, Soldaten Niedermayer Niedermayer von Greding Greding durch a aus die allerdings in Einzelhaft zu verbüßen wäre, aber doch beispielsweise von einem gesuchte Quälereien in den Tod getriebe Menschen, der in der Freiheit schwere Arbeit hat ein Beuge habe die dem Niedermayer zugefügt verrichten muß, nicht als Strafe, sondern Chikanen eidlich erhärtet nur zu vier Zage Grünen 2 mehr als Erholung empfunden werden könnte Mittelarrest verurtheilt hat. und ohne jede Wirkung vorübergehen würde. Eine Bestätigung dieser unglaublichen, ungeheuerlichung, au we Vor allem sollte man die Fälle der Anwendung von Arbeits- Nachricht fehlt bis jetzt noch. zwang und Arbeitsentziehung gefeßlich regeln. Soll eine Freiheitsstrafe eine Wirkung äußern, so muß dem Gefangenen des Volks. Während der allergrößte Theil der Presse sich mit allerhand Mäßchen über den großartigen Erfolg, den der Brüsseler Kongreß für die Arbeiterbewegung bedeutet, hinwegtäuscht, erkennen einige Drgane, vor allem die Frankfurter Zeitung", die Bedeutung dieser mächtigen Herrschau unumwunden an. Auch die" Post" muß zugeben:" Der Kongreß liefert den Beweis einer überaus guten Organi sation, welche aus der engen Fühlung zwischen der organifirten Sozialdemokratie der einzelnen Länder neue Kraft gewinnen wird." Sie pflichtet dem Pariser Figaro" darin bei, daß der Kongreß den Beweis von einer festen Disziplinirung der sozialdemokratischen Massen liefere, vermöge welcher diese den Führern die Gewähr der unbedingten Gefolgschaft im Augenblicke des Handelns liefern." Unter dem vielen Unsinn, welchen gegnerische Blätter pflichtgemäß über den Brüsseler Kongreß, dessen Verlauf ihnen allerdings unangenehm genug sein mußte, zu Tage förderten, ragt übrigens ein Artikel der„ Nationalliberalen Korrespondenz" durch ganz besondere, monumentale Dumm heit hervor. Darnach hätten in Brüssel die Franzosen die Deutschen auf ihre Revanchepolitik verpflichten, sie zur Meuterei" behufs Befriedigung des französischen RacheDurstes bewegen wollen. Außerdem enthält der Artikel noch allerlei andere Phantasieblüthen. Selbstverständlich hat in Brüssel kein französischer Delegirter einer RevancheEmpfindung Ausdruck gegeben. Es ist für den intellektuellen und sittlichen Standpunkt des Nationalliberalismus kenn zeichnend, daß große nationalliberale Blätter derartiges Zeug ihren Lesern anftischen. " nur Genoffe Ref der Sozial Redner hou Gegner driz Distuffion. Genoffe Rü Derselb reich auf de tagen müsse refp. SaalE berweigern, hauptsächlic verlange fe eingefunden heute den 2 gro ferenten vol einzig und In den letzten Tagen haben in Chile zwischen de Bolksversan Ideen eine blicfs, welc um die Ver gegen reicht, mit von Der bes breifachen tionäre e Eine die Erkenntniß seines Unrechts und der Lage, in die er durch Kongreßtruppen und der Armee Balmaceda's dasselbe gekommen ist, zum Bewußtsein gebracht, er also ver- Kämpfe stattgefunden. Die Nachrichten über den Sie anlaßt werden, Ein'tehr in sich selbst zu halten. lauteten vielfach widersprechend. Jetzt wird offiziell v Dazu kommt er nicht, wenn er alsbald mit dem Eintritt ins sichert, daß die" Rebellen"- das heißt die Truppe Gefängniß beschäftigt wird, felbst dann nicht, wenn er in eine Einzelzelle gesetzt ist. Der Aufseher geht bei dem Ge- welche die bestehende republikanische Staatsform fangenen aus und ein, vielleicht auch der Werkmeister, der den Usurpator Balmaceda vertheidigten ihn zu der neuen Beschäftigung anternt, die neue Beschäfti- Regierungsarmee geschlagen seien. Sie sollen sich, gung selbst nimmt seine Aufmerksamkeit in Anspruch, und so die chilenische Gesandschaft in Berlin versichert, auf Gnad Berſes der kommt der Gefangene leicht über den Eindruck hinaus, den, und Ungnade ergeben haben. Wenn sich diese Nachricht aud namentlich auf den Erstbestraften, der Eintritt in die Ge- beſtätigt, so ist damit über den schließlichen Ausgang fängnißzelle hervorbringt. Deshalb ist es prattisch, Krieges indeß noch nichts entschieden. Denn die Trupp um namentlich eine kurze Strafe wirkungsvoller zu gestalten, wenn die erste Zeit der welche gegen Balmaceda fochten, machen nur einen Theil beitsentziehung, vollstreckt wird. Dabei muß Insurgenten noch die wohlhabendsten Provinzen Chile tuhl als 31 Korrespondenzen und Parteinachrichten. bit Dorigen So Die Chem Berfammlun Genoffe Bog Name gena fagte mehr Bu einer ftit welcher bie auseinander lung handle itt hätten. forfigende reifen Des Dieser Strafverbüßung ohne Arbeit, also unter Ar- des ganzen Insurgentenheeres aus. Vorläufig besitzen die Einzelhaft zur völligen Isolirhaft werden. während Balmaceda an großer Geldnoth leidet. Alles, was dem Gefangenen Unterhaltung gewähren tönnte, was ihn zu zerstreuen geeignet ist, muß thunlichst ferngehalten wer= den. Die Zellen für die neu Aufgenommenen sind so anzuTegen, daß der Gefangene nicht durchs Fenster hindurchsehen kann, so daß er also auch von draußen teinerlei Berstreuung empfängt. Das Mobiliar der Zelle muß möglichst einfach sein, ein Schemel, ein Tisch genügen für die ersten Tage, dann mag eine Bibel, vielleicht noch ein ErKopenhagen. Alle Briefe 2c., welche für bauungsbuch hinzukommen. Besuch von Angehörigen bleibt Leitung der sozialdemokratischen Partei in Dänemart natürlich ausgeschlossen, a ber auch die Anstalts stimmt sind, bittet man an P. Kundsen, Kopen beamten dürfen nur dann die Belle be= treten, wenn es dringend nothwendig ist. U. f. w. hagen, Römersgade Nr. 22, zu richten. bie unter Anwesender Antrag muz un ber 2 2. Wors Stuntuh! teftirte abe hüter der C Ser Bersam figende gen zu feinem nahin nun Bekanntlich hat das gerechte und friedliebende Preußen Wertheidigungskriege geführt. Die" Münchener Allgemeine Zeitung" findet sich daher durch einen Satz des jetzt veröffentlichten Moltke'schen Nachlasses:" Der Krieg von 1866 ist nicht aus Nothwehr gegen die Bedrohung der eigenen Existenz ent sprungen" sehr unangenehm berührt. Besonders, da in der königlichen Proklamation von 1866 ausdrücklich gesagt Die deutschen sozialdemokratischen Blätte Wir müssen fechten um unsere sind gebeten, vorstehende Adresse zur Kenntni Diese Jsolirung soll ein bis zwei Wochen dauern. ihrer Leser zu bringen. Existenz, müssen in den Kampf auf Leben und Tod Dann würde die Erinnerung an die auf diese Weise vergehen gegen Diejenigen, die das Preußen des Großen Kur- brachte Zeit sowohl während des etwa weiter zu verbüßenden Annen. Die Volksverfamnilung am 21. August, in welche fürsten, des Großen Friedrich... u. s. w." Beitraums, als auch nachher in der Freiheit lebendig" Genosse Groth aus Bielefeld über den Spenger and Was das Münchener Blatt zur Rechtfertigung dieser bleiben. friedensbruch referirte, fällte über diese Schandthat unfere Proklamation und zur Wiederlegung Moltke's beibringt, ist Wir wünschten nur, daß an diesen Herren Juristen Gegner einstimmig folgendes vernichtende Urtheil: „ Die Versammlung ist im höchsten Grade entrüftet über wahrhaft lächerlich:" Für Preußen konnte es feinem vorerst selbst die Probe vorgenommen würde. Wer noch vergewaltigung und brutale Mißhandlung unserer Genossen Zweifel unterliegen, daß der Kampf gegen Defterreich ein ein Fünkchen Energie im Busen hat, den wird dieses Spenge bei Bielefeld. Sie erwartet, daß die Regierung Existenzkampf war, der im Falle des Unterliegens sich nicht Raffinement der Strafe sicherlich nicht im landläufigen bloß eine sofortige strenge Untersuchung einleiten wird, sondern auf die Kriegskosten beschränkte, und es liegen Thatsachen Sinne des Wortes bessern", es wird und muß ihn mit auch die Aufwiegler der Landbevölkerung, namentlich den Paftor genug vor, welche die Richtigkeit dieser Auffassung hin- Wuth und Haß gegen eine Gesellschaft erfüllen, die ihn auf Iskraut, die ganze Strenge des Gesetzes fühlen läßt. Die Ber Collard hatte sich eiligst hinter dem Sockel der Statue Elend herrscht rings um die schwarzen Gebäude des alten Thier zu nagen schien, wie sein finstergrollender Blick verwachenden war: des großen Königs verborgen. Der Polizeispion konnte das nicht begreifen. Es war mehr als merkwürdig. Aber er war noch nicht am Ende seiner Ueberraschungen angelangt. Raum war der Mann verschwunden, als eine zweite Gestalt in der Oeffnung sichtbar wurde. Hotel Dieu.. muthen ließ. man glaubte. bie int nicht Die Straßen find eng, rechts und links begrenzt von Vielleicht kam er sich selbst nicht so einsam vor, wackligen Häusern, deren gewölbte Fassaden so bauchig aussahen, als ob sie die Wassersucht hätten und deren Mauern ganz buntscheckig erschienen. dem Vorsit Beifall auf der Bersam Ju laffen, erflärte, er die Anweifu infolge tuffion und Versammlu Sozialdemo ale Lage im F lung, bei Derboten wu röffnet bi Polizei fcho Groß mittag Des Wenn er am späten Abend fortging, nachdem er be Laden herabgelassen und geschlossen hatte, dann liefen Dort arbeitet, duldet und verzehrt sich in schmutzigen Kinder erschrocken vor ihm davon. Nachdenklich und tereffantes größer, als eine Hundehütte, und die Blumenhändlerin konnte lichen pestartigen Gasen, jene beklagenswerthe Bevölkerung. schweren Traum hat, den er immer von Neuem träumt. Das war überraschend, denn das Häuschen war nicht Wohnungen ohne Licht und Luft, die erfüllt sind mit tödt- bückt ging er seines Weges wie ein Mensch, der eine sich kaum allein darin bewegen. Beim Eintritt in die Rue du Petit- Pont macht sich Die zweite Erscheinung machte es ebenso wie die erste der scharfe Geruch bemerklich, den die Gerberlohe verbreitet, und entfernte fich in derselben geheimnißvollen Weise. und erfüllt die ganze Nachbarschaft der Rue de la Parche Collard sah erstaunt und erschreckt ein ihm unbegreif- minerie, einer engen Sackgasse in die nie ein Sonnenstrahl liches Wunder geschehen. fällt, der die abgehärmten Gesichter der armen Bewohner lung ftatt, in noffe Ph. S Inter allger Regierung, Trop Auffo Zuweilen blieb er stehen und blickte die elenden Häufe mit einer gewissen Rührung an. Dann ging er schnell weiter, während der Haß bli artig aus seinen Augen sprühte. Am Tage aber sah man ihn zuweilen von seine Laden aus lange nach einem Fenster blicken, бай An der Ecke des kleinen Platzes von St. Severin, auf von frischem Grün eingerahmt war und wie ein Spiegel i Zehn Leute kommen nacheinander aus dem wunder aufhellte. baren Häuschen und entfernten sich in den verschiedenen dem einige hoch ihrer Blätter die freundlichste Natur erinnern, der Rue St. Julian- le- Pauvre stand. Die beiden Letzten gingen einige Schritte zusammen, hart an der Rue Galanda und gerade gegenüber der Rue ehe sie sich trennten. Straßen, welche auf den Platz einmünden. fchnel Proteftrefol Jammlung Ein Lachen des Mädchens, das dort stand, fchien al schönten in solchen Augenblicken sein Gesicht. St. Julian- le- Bauvre bemerkt man einen ärmlichen Schuhs seine Gedanken zu beschäftigen, Liebe und Güte ve Aber das dauerte nur kurze Zeit. Er nahm wieder seine unterbrochene Arbeit auf, und die Hamme Er ist kaum 40 Jahre alt und doch verleihen ihm das schläge auf die alten Sohlen schienen die bösen Gebant wieder hervorzurufen. Sie ſprachen mit sehr leiser Stimme, ihr Geflüster flickerladen, in dem vom frühen Morgen bis zum späten drang nicht bis an Collard's Dhr. Abend ein eigenthümlicher Mensch mit beständig gekrümmtem Der Polizeispion machte sich so klein als möglich, als Rücken arbeitet. er sie sich ihm nähern sah. Einige wenige Meter von der Statue schieben sie von einander. Der Eine, welcher groß und dick war, nahm die Hand des Andern, einer kleinen trockenen Gestalt von kränklichem Aussehen, drückte sie kräftig und entfernte sich mit den Worten: Guten Abend Marche- Seul! magere blasse Gesicht, der helle, aber schmutzige Bart, seine grauen dünnen Haare und die Runzeln seines gelben Gesichts fenen Typus, der als stummer Zeuge des menschlichen Elends früh Greise schafft. Von wo kam er, was war er, dieser finstere, same Mensch? Niemand wußte es. Man erinnerte sich nur, daß er sich in diesem cin Stab 1 wurden dur falt und grausam blickend einen metallischen Glanz besitzen. viertel sieben oder acht Jahre früher, damals schon gealte Dieser Mann heißt Deshommes. Er hat in seinem Leben unzweifelhaft entsetzlich gelitten, und gebrochen, niedergelassen hatte. Er hatte ein schönes, herziges Kind von etwa ze in be Hinter ihnen richtete Collard sich straff auf. Sein Ge- denn er flieht die Menschen und antwortet mit hartem Ton Jahren bei sich, seine Tochter, welche die Leute beklagte Guten Abend!- antwortete der Andere trocken. sicht zeigte den Ausdruck wilder Freude. Marche- Seul werk beginnen. denen, welche ihn anreden; darum war er von allen, trot murmelte er nun kann mein Rache- seiner förperlichen Schwäche, gefürchtet. Die Bewohner seines Biertels nannten ihn MarcheSeul. II. Von dem Petit- Pont bis zur Kirche St. Severin und Marche- Seul war ein Spizname, der diesem schweigvon dem Place Maubert bis ans Ende der Rue de la famen, unheimlichen Menschen wohl zukam, dessen Huchette dehnt sich ein Stadtviertel aus, in welchem das magere Figur ihn verunstaltete und in dessen Bruft ein böses da sie keine Mutter und solch einen Vater hatte. Alle beide richteten sich in dem engen Quartier Rue St. Julien- le- Pauvre ein, Niemand besuchte fie. leure vo Achtun find no Bu unterfti Golibarität, Juhalten. Das Mädchen ging in die Schule der Rue Bontebri ( Fortsetzung folgt.) Alle a beten. Ant Genoffe in welchen arbeiterinne Vorwärts" beuter beizu Bigarrengel gerechter Lo play 39; & Bergstr. 21 Et, 2, eith e hen ( 3 mi bi fammlung erklärt ferner, daß zur Unterdrückung der Sozialdemo-| Schneider, Bergstr. 131; Schuster, Berlinerstr. 49; Schweizer, ein ift d weifelt bereit ba Straß ozial n über land Persnot hervor De 500 er aus Tolche ierung refe Schla deffe * ** öffentVeran nisse gegeben, die durch die Bezeichnung Bauarbeiter" entDer Jpf"( das Versammlungen. tatie von den Gegnern alle Mittel angewendet werden, und Hermannfir. 153, Walter, Steinmeŋſtr. 33. Wir ersuchen bie ultramontane Hauptorgan in Württemberg), meinte türzlich:„ Gin thut das heilige Gelübde, nicht eher ruhen und raften und weder Genossen Rigdorfs, diese Liste in allen Versammlungen bekannt allgemeiner Lehrerstreik wäre fein Unglück. Giebt es Mühen noch Opfer scheuen zu wollen, bis das Endziel der die zu machen. Alle Anfragen event. Berichtigungen sind zu adressiren doch Schulbrüder und Schulschwestern, die bei geringerm Gehalte Menschheit befreienden Sozialdemokratie erreicht ist." an Robert Dichte, Prinz Handjernstr. 39; Karl Frese, Berg- zum mindesten ebenso viel leisten, als die Anhänger des Verstraße 140; Otto Alburg, Steinmegstr. 16. einsboten"( des Lehrerorgans). Hat nicht der Staat a us Ueber die Kornzölle urtheilte am 21. August eine Volks- Kommission für öffentliche Angelegenheiten gediente Unteroffiziere(), die, bersammlung in Annen bei Bielefeld etwas anders als Herr was Zucht und der Zabatarbeiter Rixdorfs. b. Caprivi und seine Geheimräthe. Dieselbe erklärte sich in einer Strammheit betrifft, ihnen nicht nachstehen würden?" Her Resolution in Erwägung, daß die von der Regierung befür Mit derselben Mißachtung spricht das Junkerthum über die Berlin. Der Ausführungs- Ausschuß des deutschen Lehrer, und trotzdem leistet die Mehrzahl derselben den worteten Zölle auf die wichtigsten Lebensmittel des Boltes, die Kartells der Berliner Bauarbeiter hat beschlossen, Finsterlingen aller Sorten bereitwillig Helfershelferdienste. Getreidezölle, fich für die wirthschaftlichen Grund den Titel des Kartells umzuändern in:„ Kartell der lagen des Bolts wohls als von untergrabenber Berliner Bau- Handwerker und Bauarbeiter" Birtung erwiesen haben, mit den Ausführungen des und die Genehmigung hierzu von der nächsten Referenten, Genossen G. Lehmann- Dortmund, in allen Bunkten lichen Kartellversammlung sich votiren zu lassen. einverstanden und forderte die unverzügliche Aufhebung dieser lassung zu dieſer Aenderung der Firma haben die Mißverständund die Vermeidung jeder anderen Schutzollmaßregel." Die Ansicht der Konsumenten steht also der Meinung der standen sind, indem sich die Bauarbeitsleute" gemeinhin„ Bau- Eine stark besuchte öffentliche Versammlung der Stell landwirthschaftlichen Großproduzenten, gerade entgegen- aber arbeiter" nennen, das Kartell aber hauptsächlich die Bauhand- macher Berlins und Umgegend tagte am 26. Auguſt. Kollege hos thut's? Die Regierung giebt einfach den lekteren Recht, werker" und neben diesen auch die„ Bauarbeiter" umfaßt. Wenn Hering, welcher im Austrage des Gesellenausschusses über die trozdem dieselben der Masse der Nation gegenüber nur einen auch im Grunde genommen alle Bauarbeiter sind, so soll doch Berhandlungen referirte, die derfelbe über den Arbeitsnachweis rmöge verschwindenden Bruchtheil darstellen. durch die angeführte Aenderung der Firma jedem denkbaren mit der Innung gepflogen hat, führte aus, daß es den Gesellen Mißverständnisse vorgebeugt und beiden Theilen Rechnung ge- trotz aller Bemühungen nicht gelungen sei, mit den Meistern der Oderberg i. d. Mark. Am 23. d. M. fand hier unter tragen werden. freiem Himmel eine öffentliche Volksversammlung statt, in welcher Innung eine Einigung zu erzielen. Obgleich ein Abkommen geBerlin. Wie der Nation al- Zeitung" geschrieben wird, hat troffen war, daß in einer Ausschußsigung über diese wichtige Benoje Reßler aus Berlin vor 500-600 Personen über die Ziele eine Anzahl Arbeiter der fiskalischen Königsgrube in Frage entschieden werden sollte, lehnten die Meifter schon jetzt Sozialdemokratie und die bürgerlichen Parteien referirte. Schlesien zwei ihrer Kollegen hierher entsandt, um dem Handels- fede Betheiligung der Gesellen am Arbeitsnachweis ab. Das gehe Redner hob zunächst den zwischen Anarchisten und Sozialiſten miniſter eine Betition um Erhöhung der 2öhne zu aus folgendem Schreiben hervor, welches der Vorsitzende des bestehenden Unterschied hervor und schilderte dann in vortreff überreichen, welche mit der Steigerung der Lebens- Innungsausschusses für Gesellen- und Herbergswesen an den Auslicher Weise unter allgemeinem Beifall die Ziele der Sozial- mittelpreise motivirt wird. frith demokratie und die der bürgerlichen Parteien. Trotzdem die| Gegner dringend eingeladen waren, meldete sich Niemand zur Achtung Tischler und Berufsgenossen! Die Kollegen derjenigen Wertstellen Berling, welche in den bisher stattgefundenen " Genoffe Rünede wiedergewählt. Vertrauensmänner- Versammlungen nicht vertreten waren, werden Derselbe forderte die anwesenden Genossen auf, recht zahl- ersucht, statistische Fragebogen von den Zahlstellen des Fachvereins its i reich auf das foeben verbreitete„ Volksblatt" zu abonniren, und sich besorgen zu lassen. Die Zahlstellen befinden sich: 1. Friedrichs legte der Versammlung klar, daß, da wir unter freiem Himmel bergerstraße 25 bei Schmidt, 2. Gfaligerstr. 107 bei Kunstmann, lagen müssen, es endlich einmal an der Zeit wäre, den Wirthen 3. Belleallianceplatz 6 bei Silscher, 4. Schwedterstr. 44 bei Thier resp. Saalbefizern, welche uns ihre Säle zu Bersammlungen bach, 5. Schleiermacher- und Gneisenaustraßen- Ecke bei Scheuer, 2. In Erwägung, daß der Arbeitsnachweis durch den Verberweigern, zu zeigen, daß sie von den Sozialdemokraten leben; 6. Steinmehstr. 57 bei Lindow, 7. Dresdenerstr. 116, 8. Lübecker treter der Meisterschaft bisher regelrecht geführt und zu keiner hauptsächlich möge man sich die Aeußerung des Wirthes zur ftraße 41 bei Matthias, 9. Breslauerstr. 27 bei Tempel, 10. Rix- Klage von Bedeutung Anlaß gegeben hat, beschließen die Mitage Grünen Aue" ins Gedächtniß schreiben, welcher gesagt hat, er borf, Bergstr. 7 bei Duschek, 11. Fennstr. 40 bei Krüger, glieder des Ausschusses für Gesellen- und Herbergswesen, sowie berlange keine Sozialdemokraten in sein Lokal. Die Verfamm- 12. Görlitzer- und Sorauerstraßen- Ecke, 13. Weißensee: Wölfer der Vorstand der Berliner Stellmacherinnung den Arbeitsnachlung, zu welcher sich auch zahlreiche Genossen aus Freienwalde und Charlottenstraßen- Ecke bei Klebs, 14. Tresckow- und Dieden weis auf keinen Fall wieder in die Hände der Gesellen zu geben hingefunden hatten, nahm dann folgende Resolution an:„ Die hofenerstraßen- Ecke bei E. Schmidt, 15. Pantstr. 32 bei Otto. und wurde der Unterzeichnete beauftragt, Ihnen den Beschluß mitheute den 28. August unter freiem Himmel tagende öffentliche Der Arbeitsnachweis befindet sich Wallstr. 7-8 und ist von zutheilen, was hierdurch geschehen ist. Hochachtungsvoll A. Kögel." stunden von 12-3 Uhr, und Sonntag Vormittags von 8-11 Uhr Nachdem der Redner noch das Verhalten des Obermeisters geöffnet. Die Arbeitsvermittlung geschieht unentgeltlich. der Stell- und Rademacher- Innung gegeißelt hatte, verlas derselbe das bereits im Vorwärts" veröffentlichte Birtular des Obermeisters, in welchem derselbe zum Beitritt zur Innung auffordert, auf die Vortheile des alleinigen Rechtes der Lehrlingsausbildung, des alleinigen Arbeitsnachweises, und der Bekämpfung der unberechtigten„ Gelüfte" der Gesellen durch die Innung verweist, und schließlich die weitestgehenden Konzessionen in Bezug auf das Meisterstück verspricht. Aus dem Vorgehen der meister, fährt Redner fort, fönne man deutlich ersehen, daß diefelben den Gesellen recht viel Pflichten auferlegen, aber feine Rechte zuerkennen wollen.( Bebhafter Beifall.) In der Diskussion würden die Innungsherbergen scharf r ben 0 181 e ben efügtes rlichen gro ver en de Boltsversammlung erklärt sich mit den Ausführungen des Re- 8 Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends, mit Ausnahme der Mittagscuppen ferenten voll und ganz einverstanden und verpflichtet sich, da sie Giengig und allein nur in der Verwirklichung der sozialistischen Ideen eine Aufbesserung der heutigen traurigen Verhältnisse erblickt, welche dann der gesammten Menschheit zum Wohle geun die Verwirklichung unserer Ideen herbeizuführen. Mit einem dreifachen Hoch auf die internationale, völkerbefreiende, revoBerses der Arbeiter- Marseillaise ging man auseinander. tionäre Sozialdemokratie und unter dem Gesang des legten Gnade gegen Der 7, wi ht aud bes Cuppen Theil en bi ng Chiles r bie art be opens ätter ntniß welcher| and unfera Eberswalde. Vorigen Sonnabend ist es, nach der Boff. 3tg.", in der Eisengießerei in Kupferhammer bei der Lohnzahlung zu ernsten Unruhen gekommen. Eine Anzahl Arbeiter waren mit dem erhaltenen Bohn nicht zufrieden und begingen Gewaltthätigkeiten gegen den Direktor sowie den Pförtner, zertrümmerten auch, was ihnen unter die Hände kam. Eine Volksversammlung mit Hindernissen fand am borigen Sonntag im Schmugler'schen Gasthofe in Schönfels statt. Die Chemnizer Presse" berichtet hierliber: Nach Eröffnung der mand gebilligt werden können. Bersammlung durch den Einberufer, Mühlenbefizer Körner, wurde Name Unter Falls diese Nachricht zutrifft, werden die Arbeiter wohl gerechtfertigten Grund zur Klage gehabt haben, wenn die Gewalt thätigkeiten, welche man ihnen nachsagt, natürlich auch von Nieschuß der Gesellen gesandt hat: In der am 5. d. M. stattgefundenen kombinirten Sigung des Ausschusses für Gesellen- und Herbergswesen mit dem Vorstande der Berliner Stelmacherinnung wurde auf Ihre Anfrage vom 1. d. M. Folgendes beschlossen: 1. In Erwägung, daß der Arbeitsnachweis in den Händen der Gefellen gewesen, dieselben aber nicht im Stande waren, denselben fortzuführen, sondern sich gezwungen fühlten, denselben in die Hände der Meister zurückzugeben. waren belui weinigter v. Berlepsch wegen Wiedereinstellung vor- wirthes Wilde und des Hrn. Müller, welche alle über die Weißstände 36 seinerzeit entlassene Berglente des Saarreviera gegeißelt; besonders tadelte man das Benehmen des HerbergsJuhl als zweiter Borsigender vorgeschlagen. Kaum war dieser stellig geworden, aber ohne Grfolg. 2a bie meiſten der Gesuch- fich öffentlich beschwerenden Gesellen„ Fußangelbrüder" nennen. lagte mehrmals, Steinkuhl dürfe nicht gewählt werden. Dies gab bie Folgen ihrer agitatorischen Thätigkeit hingewiesen worden schildert. Der lebhafte Beifall, ben alle Rebner fanden, zeigte, daß die genannt, so erhob sich der überwachende Obergendarm und steller, einzelne sogar wiederholt, eindringlich verwarnt und auf Ferner wurden Unregelmäßigkeiten der Stellenvermittelung geu einer stürmischen Geschäftsordnungs- Debatte Veranlaffung, in feien, so hätten sie auf Wiedereinstellung überhaupt nicht mehr Kollegenschaft von dem Vorhandensein der Mißstände überzeugt welcher die Genossen Stolle, Schmidt und Lorenz dem Beamten zu rechnen. Von den übrigen werde vielleicht ber eine oder war und deren Abhilfe dringend wünſchte. auseinanderfesten, daß es sich um eine öffentliche Volksversamm andere im nächsten Frühjahre zugelassen, jedoch hierüber in jedem Der anwesende Vertreter der Innung versprach Abhilfe, 8 schlug vor, einen Ausschuß zu wählen, welcher die Klagen der itt hätten. Steintuhl durfte jedoch nicht gewählt werden. Der liggen sind meist Borſtandsmitglieder des Rechtsschutzvereins, ihre Gesellen prüfen soll, und forderte auf, mehr als bisher mit den forfigende verbat sich mehrere Male bas offenbar unbefugte Gin- itatorische Tätigkeit" with sich also im wesentlichen inner Meistern Hand in Hand zu gehen. Im Laufe der ſtundenlangen reifen des Obergendarms. Der Referent, Genosse 2. Stolle erflärte, halb ter Grenzen des§ 152 der 3. D. bewegt haben. Gin Debatte wurden noch in der drastischsten Art die Anuchenden verlangten, würde er sich dazu bereit erklären. Auf und verwandelt die öffentliche Agitation in eine geheime. Wir man forderte energisch auf, mit dem Zopfwesen endlich zu brechen. dieser Bergewaltigung nicht zu referiren; nur wenn es die Berbot dieser Thätigkeit richtet sich demnach gegen das Gesetz bergen der Innungen vorhandenen Mißstände geschildert und Antrag wurde sodann beschlossen, die Versammlung abzuhalten, tönnen dies im Interesse des gewerblichen Friedens nur be- Dann fand folgende Resolution einstimmige Annahme:" Da wir Uber Wahl eines 2. Vorsitzenden Abstand zu nehmen und dauern. Stuntuh! als Ehren- Vorsitzenden zu betrachten. Hiergegen pro Nach dem Vorgehen des Ministers Verdy du Vernois ist den Her gesehen haben, daß durch den Gesellenausschuß nichts erreicht wird, möge die Versammlung beschließen, daß derselbe sein Amt Weiter wurde noch beschlossen, nach den Grundsätzen der teftirte abermals der Beamte, welcher verlangte, es müsse noch diese Mittheilung der Zeitung für die deutschen Bergleute" wohl niederzulegen habe." 2. Borsigender gewählt werden; auch hierüber wurde dem glaubhaft. Für die Arbeiter geht daraus die Lehre hervor, daß fiter der Gesetze ordentlich berichtet, daß es lediglich nur Sache bei einer Fiskalisirung der Industrie, namentlich Sozialdemokratie weiter zu handeln, und alle Mittel anzuwenden, figende gewählt werden sollten. Hierauf wurde Genossen Stolle Freiheit zum Teufel ginge, den sie jeht wenigstens noch hier und lung zu lösen. in seinem Vortrage das Wort ertheilt und Genosse Steinkuhl da haben. nahin nun unter dem Beifall der Versammlung den Platz neben ber bie in g nicht ondern Paftor ie Ver ict ver , ale er be fen bi and ge Feine mt. Häufe Bbli feinem бай infolge in Aloft, Beifall aufgenommenes Referat beendet hatte, konnte der Beschluß nach einer der Köln. 3tg." aus Genf zugegangenen Nachricht| der Versammlung, eine Pause von 5 Minuten eintreten auf die Garnspinnereien von Borremann- Van Melckbeke Bu laffen, gleichfalls nicht ausgeführt werden, da der Beamte u. Ro. und J. B. Jélie u. Co. Die Fabriken sind mit Polizisten| erflärte, er habe seitens der königlichen Amtshauptmannschaft besetzt. Unruhen sind jedoch nicht vorgekommen. die Anweisung erhalten, dies nicht zu dulden! Nach einer dieser Vorkommnisse natürlich sehr erregten DisUnter Gewerkschaftlichem" und" Verschiedenem" wurden, außer einer Polemik gegen das Recht der Innung, allein Lehrlinge auszubilden, Sachen von Wichtigkeit nicht verhandelt. Mailand, 28. August.( H. T.-B.) Der Direktionsrath der Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechfaals, soweit der Raum dafür abzutuffion und nach der Erklärung, gegen das Verhalten des über- metallurgischen Anstalt, Elvetica" beschloß, anges geben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenhetten allgemeinen wachenden Beamten Beschwerde führen zu wollen, wurde die fichts des Zustandes der Eisenindustrie Italiens die Forderungen Interesses zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem Bersammlung mit einem stürmischen Hoch auf die internationale der Arbeiter bezüglich der Verkürzung der Arbeitszeit, Sozialdemokratie geschlossen. Mit dieser sowie einer am gleichen sowie der Vermehrung des Tageslohnes zu ver Lage im Freien abgehaltenen sehr gut besuchten Volksversamm- werfen und die Anstalt zu schließen. 700 Arbeiter Polizei schon forgen. Groß* Sprechlaal. Inhalt desselben identifiziert zu werden. Erklärung. Wie wir erfahren haben, wird in Berliner Maurerversammlang, bei welcher ebenfalls die sonst überall zugelassene Pause werden hierdurch beschäftigungslos. Man befürchtet eine Aus- lungen und auf Berliner Bauten in der gehäffigsten Weise gegen Derboten wurde, ist im Zwickauer Bezirk der Landtags- Wahlkampf dehnung des Streites, da die Arbeiter auch auf auswärtige Unter- das Mandat des Maurers H. Silberschmidt, welcher unseren Ort tröffnet worden. Nach dem Anfang zu schließen, wird er der füßung rechnen. interessantesten Episoden nicht ermangeln, dafür wird die sächsische| auf dem diesjährigen Maurerkongreß vertrat, gezetert. Der Serbien. Dem Gewerbetag, welchen kürzlich die Kollege Bergel richtete an den Kongreß einen Protest, in welchem ferbischen Unternehmer in Pirot abhielten, wurde der Antrag behauptet war, Silberschmidt sei hinter verschlossenen Thüren am unterbreitet, den achtstündigen Arbeitstag ein Biertisch gewählt und somit dessen Mandat erschlichen, und in Steinheim im Wahlkreis Offenbach. Am Nachzuführen und die gewerbliche Nachtarbeit der einer Berliner Versammlung wurde daraufhin behauptet, vor den lung ftatt, in welcher der Landtags- Abgeordnete unsres Bezirks, Ge- würden unseres Erachtens solche Anträge nicht eingebracht fammengeseßt sei, könne man keine Achtung haben. Demgegenüber mittag des 23. August fand hier eine öffentliche Volksversamm Frauen abzuschaffen. Auf einem deutschen Gewerbetage Beschlüssen eines Kongresses, welcher aus folchen Delegirten zu noffe Ph. Müller aus Darmstadt, in 5/4 stündigem Vortrag werden egelroteftrefolution wurde einstimmig angenommen. Ten all e per fchnel ammer dant e ein Stab gealted Ja zeb Elagte in be antebri unter allgemeinem Beifall über die Getreidezölle und die Reichs- Welt, während die Serben wahrscheinlich gerade der gegentheiligen Regierung, sowie über das ganze indirekte Steuersystem referirte. Meinung sind. Dafür sind sie natürlich„ Halb- Asiaten". Troy Aufforderung meldete sich kein Gegner zum Wort. Die Die Tellerwurden durch die überwachenden Beamten beschlagnahmt. Jammlung verfiel dem Verbote, die schon eingesammelten 95 Pf. beiterfreundlichkeit wird uns von hier geschrieben: Soziale Meberlicht. Achtung! Bu unterstützen. beten. Wriezen, 30. August. Ueber eine sonderbare Art von Ar1. Silberschmidt ist in einer öffentlichen Versammlung gewählt; dieselbe war öffentlich, weil das Bureau öffentlich, ordnungsgemäß gewählt wurde und polizeiliche Ueberwachung anwesend war. Kollege Bergel war auch zugegen. 2. Daß die Kollegen schriftlich geladen waren, ist richtig, indem bei uns in Lebte da auf dem Gute Ihlow ein Brenner, welcher schon Weißensee die Kollegen schriftlich per Kouvert geladen wird. 21 Jahre Fusel gebraut und seinem Herrn v. Bredow manchen Wäre Kollege Bergel in der Versammlung am 8. April im Groschen erarbeitet hatte, aber niemals sein Gehalt resp. Boni- Palmen- Saal zugegen gewesen, so wüßte derselbe, was dort befitation voll ausgezahlt erhielt, sondern Herr v. Bredow legte schlossen wurde. Es wurde da eine dreigliedrige Kommission ihm vom Rest seines Gehaltes eine„ Sparkasse" an. Als v. Bredow gewählt behufs Ermittelung von Adressen und es sind auch die Pleite machte, betrug das Guthaben des Brenners 6000 M. Adressen von 161 Kollegen bis zur Versammlung am 30. April Bum Ober- Zwangsverwalter wurde nun ein Edler zu Putlig ausfindig gemacht worden. Daß noch viele fehlten, wußte die Laaste in der Priegnig ernannt. Genannter Herr erschien Kommission sehr wohl, aber wo sollte sie die übrigen Adressen Der Streit der Handschuh- Dres- auf Darum thue Jeder seine Pflicht und übe leure von Friedrichshagen und Burg dauert fort. vor einiger Zeil auf Ihlow, ließ sich den Brenner rufen und herbekommen? Rollege Bergel befand sich unter den Fehlenden, Solidarität, dann wird der Sieg unser werden. Zuzug ist fern- wurde, welches ergab, daß Herr v. Bredow es nie der Mühe waren ca. 105 bis 110 Kollegen zugegen! Silberschmidt war per Die Streit- Kommission. fordern habe. Als ihm hierauf das Abrechnungsbuch gezeigt die geschilderten in die Welt. In der Versammlung am 30. April werth gehalten hatte, dem Arbeiter sein wohlverdientes Gehalt Karte geladen, in der Versammlung zu sprechen. Der Wunsch, auszuzahlen, fagte Herr zu Butlitz in der liebenswürdigsten Weise, denselben zum Delegirten zu wählen, fam aus der Mitte der es müßten doch Alle für Herrn v. B. etwas thun, damit er Versammlung, somit ist das Mandat nicht erschlichen. Bei seiner Forderung ablassen und wenn es 1000 M. wären; er Versammlung geordnet, woselbst dem Kollegen Bergel die Ehre würde auch dafür Sorge tragen, daß der Brenner auch ferner zu Theil wurde, über seine in die Welt geschleuderten unwahrAlle arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck ge wieder auf die Beine käme, der Brenner solle deshalb etwas von uns in Weißensee ist diese Angelegenheit schon auf einer An die Arbeiterschaft Nixdorfs und Umgegend! Genossen! Bezugnehmend auf unsern am 18. d. M ts. im auf Ihlow guten Verdienst habe. Der Mann, welcher 21 Jahre heiten von verschiedenen Rednern die richtige Zurechtweisung zu Borwärts" und im Teltower Volksblatt" veröffentlichten Aufruf, auf dem Gute gearbeitet hat, trant geworden ist und eine sehr hören. Wir hoffen, daß die Berliner Kollegen sich nächstens besser in welchem wir ersuchten, den Tabakarbeitern und Tabat- starke Familie ernähren muß, stand nun, wie man zu sagen informiren, bevor sie sich in Sachen mischen, welche ihnen sehr arbeiterinnen in ihrem Kampfe gegen die profitwüthigen Aus- pflegt, zwischen Baum und Borke. Er gab zu dem Abzug der fern liegen. beuter beizustehen, bitten wir, nur in den nachfolgend angeführten 1000 m. feine Einwilligung und erhielt auch sofort 5000 M. Bigarrengeschäften zu kaufen, für deren Waare den Anfertigern wofür er 6000 M. quittiren mußte. Aber der Brenner sah sich play 39; Graf, Hermannstr. 6; Hochbaum, Bergstr. 114a; Robs, Tages erfolgte seine Kündigung! Nun sieht der krante gerechter Lohn wird. Es sind dies die Firmen: Göthe, Hermann am 1. Juli bitter enttäuscht, denn am Abend des gedachten Bergstr. 21; Müller, Knesebeckstr. 9; Prillwig, Bergstr. 140; Mann in eine sorgenvolle Zukunft. W. Nast, 1. Vorsitzender, D. Dohrmann, G. Block, 2. Vorsitzender, Schriftführer, der Versammmlung vom 30. April 1891, Theater. Sonnabend, den 29. August. Opernhaus. Lohengrin. Lessing- Theater. Falsche Heilige. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der alte Dessauer. Wallner- Theater. Ihre Familie. Cavalleria Berolina. Berliner Theater. Julius Cäsar. Thomas- Theater. Himmel. Im siebenten Ostend Theater. Berlin Berlin unter Wasser. Residenz- Theater. Frou- Frou. Bellealliance- Thenter. Deutschland zur See. JungAdolph Ernst Theater. Unsere Don Juans. Theater der Reichshallen. zialitäten- Borstellung. SpeWinter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Borstellung. Kaufmann's Variété., SpezialitätenVorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Hamburger Gaudebrüder Konzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Kegelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Pazenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. Entree 50 Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Nr. 39/41. 39/41. Landsberg Alle ELYSIUM, dsberger Allee Sonntag, den 30. August 1891: Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Moabiter Gesellschaftshaus 膠 Alt- Moabit 80-81. Lassallefeier des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises( Osten). Grosses Konzert, 331/19 ausgeführt von der verstärkten Haustapelle unter Leitung des Rapellmeisters Herrn Brinner und unter gütiger Mitwirkung verschiedener Gesangvereine, als ,, Liedertafel der Maler", St. Urban" 2c.( M. d. A.-S.). Auftreten des allgemein beliebten Malabaristen Mr. Pool. Zur Belustigung der Kinder: Grosses Kasperle- Theater unter Direttion des Herrn Dimant. Aufsteigen des Riesen- Luftballons ,, Mumyik". Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 2 Uhr an geöffnet. Im Riesen- Saal: Grosser Ball. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Entree 20 Pf., Kinder frei. Um zahlreichen Besuch bittet Anfang 4 Uhr. Das Komitee. Billets sind in allen bekannten Lokalen des Ostens zu haben. ( Rigdorf) Achtung Genossen!( Briz!) Große Lassallefeier für Rixdorf und Britz Sonntag, den 30. August, Nachm. 3 Uhr, 1. Im Lokale des Herrn Niesegt, Bergstraße 129. 2. Im Lokale des Herrn Wiersing, Knesebeckstraße 77. In beiden Lokalen: Concert und Ball. 370/4 Gr. Volksversammlung zur Gedächtnißfeier Ferdinand Lassalle's am Montag, den 31. August 1891, Abends 8 Uhr, im großen Saale der Brauerei Friedrichshain( fr. Lips) am Königsthor. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Max Schippel: Saffalle Leben und Wirken." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. 339/20 Tellersammlung findet statt. Um zahlreichen Besuch bittet Ur. Der Einberufer. an Durch Beitungsgi möglicht, Fachverein der Lederarbeiter Versammlung am Sonnabend, den 29. Angust, Abends 8½ Uhr, im Louisenstädtischen Klubhaus, Annen- Strasse 16. Tages- Ordnung: ment Cock einen Besu 1. Bortrag des Herrn Dr. Lütgenau. 2. Erfahwahl zur Rechtszu besichtig Kommission. 3. Vereinsangelegenheiten. Zahlreiches Ericheinen erwartet Große öffentliche Der Vorstand. 2028 1908 Kistenmacher- Versammlung am Sonnabend, den 29. August, Abends 82 Uhr, int ,, Feuerstein's Salon", Alte Jakob- Straße Nr. 75. Tages Ordnung: Lohn 1. Vortrag des Herrn Stabernack. 2. Unfere diesjährige Der Vertrauensmann. bewegung u. f. w. Arbeiter- Bildungs- Verein ,, Zukunft" zu Reinickendorf. Sonntag, den 30. August, in Böttcher's„ Seeschlößches zu Reinickendorf, Martstraße Nr. 1-2: Lassalle- Feier unter Mitwirkung des Arbeiter- Gesangvereins Weisse Ros Theater und mehrere andere Belustigungen. NB. Vereine sowie einzelne Spezialitäten, welche die Feier durch ihre Grosses Vokal- und Intrumental- Konzert Mitwirkung zu einer würdigen zu gestalten gedenken, werden gebeten, beim Vergnügen sich mit dem Komitee in Einverständniß zu sehen. Das Komitee. Lassallefeier Adlershof am Sonntag, den 30. August, Morg eine Stun unter Benz Seraing. Der werfen un in langer aufhörlich taffeln die Lärm. Dem unferes Au fchäftigende Coderil fil angelegteit Bureaus Komplex, Entree 25 Pf. geöffnet. mitteln, c besichtigung Unternehme Wagenräde theilungen hammer, m Dynamoma Maschinen großer Anz Das 2 Der Vorstand. Jm Saale: Grosser Tanz. Herren, welche daran theilnehmen, zahlen 50 Pfennig nach. Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 2 Uhr an Anfang des Konzerts 3 Uhr. Alle Genossen sind hierzu eingeladen. Pferdebahn- Verbindung von Weidendammer Brücke- Wedding- Reinickendorf bis zum Lokal. 113/4 377 im Lokale der Herren Wiedemann& Menofski( Adlershof). Fachverein d. Musik- Instrumenten- Arbeite Grosses Instrumental- und Vokal- Konzert, ausgeführt von einer start besetzten Rapelle. I, Glückzu, Freie Klänge, Unverzagt II, Tonblüthe, Liberté, Süd- Ost II, und Kummer'scher aus Berlin, Freiheit( Adlershof). Mitglieder des Arbeiter- Sänger- Bundes. mitwirkung der Gesangvereine: Iris, Hand in Hand 1, Unverzagt I, früher Klavier- Arbeiter- Verein. Sonnabend, den 5. September 1891, im Feenpalast, Burg und St. Wolfgangstraßen- Ecke: IX. Stiftungsfest. fait unertr fleißiger, ro Jung auch Kind bie von gedörrten zeigen dew traft die fe Den zum nothwendig eigenen G motiven ge Vokal- und Instrumental- Konzert, ausgeführt von der Kapelle Festrede, gehalten von Wilhelm Werner. Feenpalast unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Franz Brand, ſowie un Tanz in beiden Sälen. Kinderfackelzug u. sonstige Volksbeluftigungen, Herrn M. Bombelke. Mitwirkung des Gesangvereins Liederluft unter Leitung ihres Dirigent Auftreten der Konzert- Sängerin Frl. Rottig, Entree wird nur erhoben in den Sälen für Tanz( 25 Pf.) Duettiſtinnen Kathi u. Pepi Wolter und des Damen- Komikers H. Pampel Arbeiter- Fahrkarten à 20 Pf. gelten nach der neuesten Verfügung zu allen Weiter gelangt zur Aufführung: Die Bismardispende von J. Ster geführt wi Zügen während des ganzen Tages ab Görlitzer Bahnhof und zwar jede Stunde( 35 Min. nach voll), ab Schlesischen Bahnhof Morgens 6.21, 7.21; zu anderen Zügen Retourbillets 70 Pf. Wir bitten unsere Freunde, sich betreffs der Lokale und Geschäfte streng nach den Bekanntmachungen der Lokalkommission zu richten. Lassalle- Feier am Sonntag, den 30. August, im Lokale des Herrn Senftleben in Johannisthal, arrangirt vom Gr. Konzert. Arbeiter- Verein für Johannisthal u. Täglich Gr. Konzert. Spezialitäten- Borstellung. Montag, den 31. August: Kurzes Gastspiel des Meisterschaftaringers von Berlin Emil Borchardt, HF Grosser Ringkampf. Starte Männer zum Ringtampi können sich bei der Direktion melden. Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochentags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Reservirter Play 50 Pf. Raffeeküche ist geöffnet. Volksbelustigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Die Direktion: Hellmuth Peters. Restaurant Paradegarten, 370/3 Feltrede, gesprochen von Wilhelm Liebknecht. Schlußbild: Die Freiheits- Göttin. Nachts 12 Uhr: Ball. Herren- Billets 50 Pf., Damen- Billets 30 Pf. Rohr Billets sind zu haben: Im Arbeitsnachweis Naunynstr. 78 bei dorf, Stalizerstr. 18, 3 Tr.; Herm. Seeliger, Wasserthorstr. 18, 1 r.i Martin, Gitschinerstr. 66, 2 Tr.; Ferd. Knabe, Lausitzerstr. 43, im Frizz Moes, Markusstr. 27, P. II. 3 Tr.; Julius Meyer, Andreasstr. 12, Achtung! bei den Kollegen Ernst Arndt, Cigarrengeschäft, Staligerstr. 107; Karl Nie Achtung! Will Reller 3.2 feinem heutigen Wiegenfeste ein bre 12035 tönne Unserm Rollegen C. Reinboth Die Versammlung der Stereotypeure und Galvanoplastiker mal donnerndes Hoch. Berlins und Umgegend findet wir 1 Achtel auflegen. Du, Carl, aber erst nach Fünfet am Sonntag, 30. August, Abends 7 Uhr, wir 1 Achtel auflegen. N. R. 2. W. T. N. Markgrafenstr. 8, statt. Gäste willUmg. tommen. Musik wird von Zivil- Berufsmusikern ausgeführt. Abends: Großer Kinder- Fackeling. Stocklaternen sind an der Kasse ( à 10 Pf.) zu haben. Anfang 2 Uhr. Entree 10 Pf. Herren, die am Tanz theilnehmen, zahlen 25 Pf. nach. V 111/3 NB. Arbeiter Gesangvereine, die das Fest wollen verschönern helfen, können sich bei Fritz Mielenz in Johannisthal melden. Um recht zahlreiche Betheiligung ersucht Der Vorstand. Grünau! Den Berliner Parteigenossen empfehlen ihre Lokalitäten Our Lassallefeier: E Schmidt's Grünauer Volksgarten, Hecker's Rathshalle. Für gute Speisen und Getränke ist bestens gesorgt. 1201b Da wi Eintritt in eundlich Abtheilung junächst in derfelben e Nachde betauscht h benden ur Bergnügen Derabreicht Anzug, best Schuhen u bestiegen ei Maria em frommen& Dreih Der Vorstand. Gräfl. Reischach'sch Achtung, Schuhmacher! Nach Beschluß der Agitationskommission findet am Sonntag, den 30. August zur Lassallefeier Brauerei Berlin- Stralau 272/19 empfiehlt ihre vorzüglichen hellen dunklen Lagerbiere aus rein eine Landpartie nach Schön- Malz und Hopfen ohne Surrogat. holz statt. Treffpunkt früh 8 Uhr Bestellungen an der Brauerei Pfefferberg an der Schönhauser- Allee. Für Nachzügler Stralau Nr. 13. Treffpunkt Restaurant Schloß Schönholz. Es werden zu dieser Landpartie 1175L alle Rellegen und Freunde ergebenst eingeladen. Im Auftrage der Agitationskommission der Schuhmacher Berlins. Friedrich Ko'ch, Pallisadenstr. v. feglid 117 erbeten Telep Milling. der Erde. herunter, b die Fußwa hatten wir die Arbeits wendig cs arbeiter mi Imme enger der( gebückt geb liegend, m arbeiten. Zur Abhaltung von Feſtlichkeite und Versammlungen empfehle meinen Saal für 300-400 Ber angelegentlichst. 6. Sabel's Brauerei, Bergmannstr. 5-7.[ 10 auf der Ei Adlershof. Wölfein's Lufgarten. Adlershof 7 p. 4 Inhaber: Wiedemann Station der Görlitzer- und Stadtbahn. 10 Minuten von Cöpenick. Sehr geeignetes Lokal für Landpartien. Fachverein am Tempelhofer Felde, hinter der 2 große Säle, 6 Kegelbahnen, Kaffee- Küche, Ausspannung der Tischler. Bockbrauerei. 835 L Anerkannt gute Speisen und Getränke. Jeden Montag und Donnerstag: Es laden ergebenst ein Gr. Frei- Konzert 901L Wiedemann& Menofski. 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EinPaul Schroeder Wirthshaus Wannsee ziehung von Forderungen. Pollak, int Beelitzhof bei Wanns jezt Raupadhftr. 7, I. Auch Sonntags. Verantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Druck und Verlag von May Badina in Berlin SW ,, Beuthitraße 2. ( Neues Lokal.) Hierzu eine Beilag Hier f bollfommer penftigen Schwe Biebe fich ihre Lunge und verzeh wie unend! Bergarbeit Erfüllung dem Mamr Wenn die Minist Zentren du Rohlengrul mit begnüg Audienz zu ftändniß reforment, sondern au maßregeln, fehlt, oder Geldbeutel An d hinabrutich geförderte bracht uni werden in welcher w batten wi Bola in& Trompete Wiede e ng thr, Lips) Laffalle afer. ter 16. chtsfchub and. 1908 ung 75. Beilage zum Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 201. Eine Erinnerung an den Brüsseler Kongres. Sonnabend, den 29. August 1891. 8. Jahrg. man fast nur das Weiße in den Augen bemerkte vor- tassen, deren Krankenkassenbeiträge nach Prozenten des wirklichen über, immer tiefer führte uns der erklärende Ingenieur Arbeitsverdienstes erhoben werden, nicht einbezogen; die Voraus hinab, bis wir endlich nach etwa zweistündiger Wanderung berechnung der Beiträge zur Invaliditäts- und Altersversicherung ca. 500 Meter unter der Erde angelangt waren; hier be für die Mitglieder dieser Rassen ist unausführbar und ohne all Beitungsgilde wurde es einer kleinen Anzahl Delegirten er- beförderte. Durch die Freundlichkeit eines Mitgliedes der Brüsseler stiegen wir den Fahrstuhl, welcher uns bald ans Tageslicht gemeine Bedeutung, da die Versicherten mit dem Austritte aus dem Betriebe zumeist auch aus der Krankenkasse ausscheiden. Die Verwendung von Doppelmarken zu 28 Pfg. ist nur für den möglicht, vor ihrer Heimkehr dem weltberühmten Etablisse- Oben angelangt, fanden wir ein warmes Bad bereitet, Fall freiwilliger Versicherung oder freiwilliger Fortsetzung einer ment Cockeril fils in Seraing- dem belgischen Krupp- welches die Spuren unserer unterirdischen Fahrt beseitigte, bestehenden Bersicherung nach dem Arbeitsaustritt geboten. einen Besuch abzustatten und dasselbe in allen Einzelheiten und, nach Verabschiedung von unserem Führer, besichtigten 202 Bu besichtigen. wir unter dem Geleit eines anderen Ingenieurs die übrigen hindurch das Einwohner- Melde- Amt befunden hat, schwebte beUeber dem Hause Poststr. 16, in welchem sich viele Jahre Morgens 6 Uhr von Brüssel abfahrend, erreichten wir Abtheilungen des Werkes. eine Stunde später Lüttich und gelangten von dort aus fanntlich bei Beginn der Brücken- Neubauten am Mühlendamm Zuerst in die Kanonenwerkstatt; ist es nicht entseglich, ein drohendes Verhängniß man wollte den Bau niederreißen. unter Benutzung der Dampfstraßenbahn in 3/4 Stunden nach daß die Arbeiter selbst die Mordwerkzeuge schaffen müssen, aber schließlich hat man Gnade für Recht ergehen und das GeSeraing. denen sie, wenn es zum Kriege kommt, zum Opfer fallen? bäude stehen lassen, um dasselbe für städtische Verwaltungszwecke Der Weg dorthin führt an Kohlenbergwerken, Eisen- dann in die Lokomotiven- Bauhalle; den Saal für Werkzeug- zu benutzen. Das alte, stattliche Eckhaus befizt eine wechselvolle werken und anderen inonstriellen Etablissements vorüber; maschinen; die Halle für Gußstahl- Fabrikation, die riesigen Geschichte, wie faum ein zweites Berliner Bürgerhaus. Schon in langer Reihe ragen die Schornsteine in die Höhe, un- Walzen, unter denen das glühende Eisen wie Bapier zu im Jahre 1481 stand an jener Ede das Apothekenhaus des ge Lohr aufhörlich hämmern die Walzen, pfeifen die Lokomotiven, sammengedrückt wird; die Dampfhämmer, welche das Metall Johann Tempelhof. Im Jahre 1488 ging die Apotheke nebst hasseln die Maschinen, kurz ein wahrhaft betäubender formen und härten; bie Elettrizitätsantage; She Blech und Haus in den Besitz des Johann Zehender über, welcher das GeEisenscheeren, welche, durch Dampf getrieben, das Material gehender starb, verheirathete sich seine Wittib noch zwei Mal, dorf. Dem Ende des Ortes zufahrend, haben wir das Ziel mit erstaunlicher Leichtigkeit in Theile zerlegen; zur Ab- und zwar ebenfalls mit Apothekern. Im Jahre 1583 befindet unseres Ausfluges- das enorme, zehntausend Arbeiter be- theilung für Herstellung von Eisenbahnachsen und Wagen- fich das Eckhaus im Bestze der Bähren'schen Erben, welche das[ chäftigende Stahl- und Eisenwert der Aktiengesellschaft rädern; zuletzt zu den Hochöfen, bei denen wir die glühende selbe durch Bebauung einer nebenliegenden Barzelle verCoderil fils in Seraing- vor Augen; hinter dem sehr schön Masse fließen und formen sahen. größern. Um das Jahr 1670 hat des alten Hauses letzte Stunde ann. dhen se Rost zert fnet. g beiter 377 bie schäft unter der Bezeichnung Raths- Apotheke" fortführte. Als angelegten Direktorialgebäude, in welchem zugleich auch die Ein zauberisch schöner aber doch zugleich schauriger An- geschlagen, denn sein Besitzer, der Apotheker Tonnenbinder, Bureaus untergebracht sind, dehnt sich der ungeheure blick; die sprühenden Funken schienen den Boldregen anzu- läßt dasselbe abbrechen und durch einen stattlichen Neubau ersetzen. Kurze Zeit nach Vollendung des Neubaues stirbt Romplex, auf dem Fabriklokomotiven den Verkehr ver- deuten, der aus dem Schweiße und der Lebenskraft der Ar- Tonnenbinder. Schon im Jahre 1773 beginnt der Sohn des mitteln, aus und giebt auch schon vor der Einzel- beiter gepreßt, sich über die herrschende und besitzende Klasse Berstorbenen einen Erweiterungsbau an der Front der Poststraße, besichtigung einen ungefähren Begriff von der Größe des ergießt, während die von harter Arbeit niedergebeugten Ge- und zwar bis zum jetzigen Durchgang nach der Straße" Hinter Unternehmens. stalten der Industriesklaven, die Verwerflichkeit des herrschen- den Mühlen". Da die Erweiterung jedoch zum Theil auf dem Das Werk fabrizirt Kanonen, Schienen, Lokomotiven, den Produktionssystems deutlich darthun. Nachbarterrain des Lieutenants v. Cowalsky aufgeführt ist, so Wagenräder u. f. w., alles natürlich in besonderen Ab-| Durch viele breite Arbeitshallen hindurch ging unser strengt dieser einen Prozeß auf Schadenersatz an und erhält denBug, an den Arbeitern vorüber, die uns theils verwundert, felben auch zugesprochen. Im Jahre 1720 verschwindet die Apohammer, welche das weißglühende Eisen formen und härten, theils mißtrauisch betrachteten, wohl in dem Glauben, wir theke aus dem Hause, denn dieselbe wird mit der damals Mark 5 Pamomaschinen von riesigem Umfange sind in Thätigkeit; gehörten auch zu denen, welche den Schweiß des Arbeiters graf'schen, jezigen Simon'schen, in der Spandauerstraße vereinigt. Dann wird das Haus gewissermaßen die Wiege des jetzigen Maschinen für die einzelnen Zweige des Betriebes sind in zu ihrem Wohlleben verlangen. " Intelligenz- Blattes", denn vom Januar 1727 wurden daselbst großer Anzahl vorhanden, und zwischen all diesem, für uns Wie gern hätten wir jenem Alten, dessen beredte Mienen auf Befehl Friedrich Wilhelms I. die Wöchentliche Berliner aſt unerträglichem Geräusch hantiren die Menschen in diese Ansicht ausdrückten, die Hand gereicht, ihm gesagt, fleißiger, rastloser Arbeit. daß wir gleich ihm für die Befreiung der Arbeiterklasse Jung und Alt, Männer und Frauen, zum Theil kämpfen, daß er in uns nicht den Feind sondern den auch Kinder frohnden hier für den Kapitalismus; Bruder sieht. von der Hize Arbeit und schwerer aus- Nachdem wir noch einen flüchtigen Blick in die Bureaus gedörrten Gestalten, die frühzeitig gealterten Gesichter geworfen, hatte die Besichtigung ihr Ende erreicht und wir zeigen deutlich, mit welchen Opfern an Menschen- kehrten nach Lüttich zurück, um von dort nach allen Richtraft die fetten Dividenden der Aktionäre bezahlt werden. tungen der Windrose auseinanderzugehen. zum Betriebe all der riesigen Maschinen und Hochöfen nothwendigen Urstoff- die Kohle - die Kohle- entnimmt das Werk eigenen Gruben, deren Förderung in langen, von Lokomotiven geführten Zügen den einzelnen Betriebsstätten zu Ster geführt wird. st, apelle owie unt Dirigent Cottig, Pampel all. bet Robr Mien Will Rarl r.; im Reller . 12, 32 nbothe ein bre 12055 infe tön N. h'sch lau Jellen us rein jeglid 1172 Telep be bes Den Der letzte Händedruck versicherte uns gegenseitig, daß wir allesammt einig sind in dem Gedanken, daß der Besuch dieses Werkes, seiner Gruben und Arbeitsstätten uns ein neuer Ansporn sein müsse, die Arbeiter aller Länder für den Klassenkampf zu organisiren, damit endlich der Tag kommt, an dem die siegreiche Fahne des Sozialismus über der Da wir der Direktion angemeldet waren, machte unser Eintritt in das Werk keinerlei Schwierigkeit; wir wurden Erde weht. eundlich empfangen und nachdem die Besichtigung aller Abtheilungen bereitwillig gestattet war, begaben wir uns junächst in die Bergwerks- Abtheilungen, um mit dem Leiter derfelben eine Grubenfahrt zu unternehmen. Nachdem wir unsere Kleider mit Bergmanns- Anzügen betauscht hatten wir bekamen nicht etwa die zierlich ausfehenden und fesch sitzenden Kostüme, wie z. B. den zum der Erde. herunter, die Lokales. Da über die Höhe der in den Quittungskarten für " Frage- und Anzeigungs- Nachrichten" herausgegeben. Später geht das Gebäude in den Besitz des Brauers Lindemann über, der dasselbe am 13. Juli 1761 für 16 500 Thaler an Veitel Heine Ephraim verkauft. Ephraim war es nun, welcher dem Hause durch Dietrich seine jetzt noch vorhandene schöne Faffade mit dem Spuren der Sorgfalt zu erkennen, mit welcher der ganze Bau ſtattlichen Balkonvorbau geben ließ. Man vermag noch jezt ausgeführt wurde. Das Balfongitter mit seinem echten Rokokogerant ist ebenso wie das Gitter der großen gewundenen Treppe im Innern des Hauses ein tüchtiges Wert Berliner Schmiedetechnit. Ungemein reizvoll sind auch die drallen Putten, welche die Baltonpfeiler schmücken. Und vor allem verdient das noch ziemlich wohl erhaltene, aber von Wenigen gekannte chinesische Bimmer im ersten Stockwerk hervorgehoben zu werden. Bandbekleidungen dieses Raumes bilden Holztäfelungen, welche mit emailartigen und stellenweise reliefartig gehöheten Lackfarben und mit Gold bemalt sind. Mandarinen und chinesische Frauen in lebendigen Gruppen bilden die Darstellungen. Wie Ephraim zu denselben gekommen ist, wissen die Götter. Genug, das Gemach ist heute noch mit seinem eigenartigen Schmuck vorhanden. Die weitere Geschichte des Hauses dürfte bekannt sein. Im Jahre 1828 erwarb dasselbe von den Ephraims der Tabakshändler Heinrich Ulrici, im Jahre 1843 von diesem der Fiskus für 185 000 Thaler, im Jahre 1873 von legterem der Kaufmann Geber, im Jahre 1880 von diesem die Preußische ImmobilienAttienbank und von ihr wiederum die Stadt. Das Vorenthalten verdienter Arbeitslöhne scheint Die die Invaliditäts- und Altersversicherung zu verwendenden geben wir nachverabreicht wird, sondern einen wirklichen Bergarbeiter stehend für den Bezirk der Invaliditäts- und AltersversicherungsAnzug, bestehend aus Hemd, Hose, Blouse, Halstuch, Socken, Anstalt Berlin eine genaue Zusammenstellung der gemäß§ 22 gegenwärtig in Berlin sich in den verschiedensten ArbeitsSchuben und Lederkappe-, erhielten wir die Grubenlampe, des Reichsgesetzes vom 22. Juni 1889 in den einzelnen Lohn branchen zum System zu entwickeln und die Kunst, seinen Arbestiegen einen Fahrstuhl, und dem Schutze der Jungfrau tlaffen gegenwärtig zu versichernden Personen. Nach den gegen beitern und Arbeiterinnen bei geeigneter Gelegenheit den ver Maria empfohlen jeder einfahrende Bug erhält diesen wärtig geltenden Tagelohnfäßen sind zu verwenden: I. Marten zu dienten Lohn vorzuenthalten, wird dadurch zu einem Konkurrenz frommen Geleitwunsch ging es hinab in den Schooß 30 Pf. Lohnklasse IV für über 16 Jahre alte männliche Mitglieder Vortheil bei der modernen Produktionsweise. der Orts- Krankenkasse der Bäcker, Bierbrauer, Bildhauer, Böttcher, Dieses verwerfliche, ja geradezu betrügerische Verfahren dehnt Dreihundert Meter fuhren wir, von Nacht umhüllt, Brunnenbauer, Buchdrucker, Zigarrenmacher, Dachdecker, Drechsler, sich auf immer weitere Gebiete aus. Kam es früher ab und zu dann gelangten wir an die Stelle, von der aus Friseure, Gastwirthe( Mitgliederkaſſe 1), Gelbgießer, Goldschmiede, einmal vor, daß bei einzelnen Konfektionsschneidern zur festund Gürtler,( Mitgliederhatten wir in gebückter Stellung zu marschiren, ehe wir an( Mitgliederkasse 1), Maschinenbauer, Maurer( Mitgliederkasse 1), während Mittheilungen zu, wonach bald in dieser bald in jener Fußwanderung begann; eine halbe Stunde ungefähr traveure( Mitgliedertaffen 11, 2) percher, Staufende( ater gefeßten Zeit nicht gerechnet" wurde, so gehen uns jetzt fortdie Arbeitsstelle kamen. Hierbei wurde uns klar, wie noth- Mechaniker, Messerschmiede, Möbelpolirer( Mitgliedertasse 1), freilich treibt es eine Sorte von„ Unternehmern", die ihr Gewendig es ist, die Zeit der Ein- und Ausfuhr der Berg- Verfertiger von Musikinstrumenten, Nadler und Siebmacher, Phos schäft so einrichten, daß sie möglichst wenig Umstände damit arbeiter mit in die tägliche Arbeitszeit einzurechnen. haben und dann durch Vorenthalten des Lohnes an die Immer heißer wurde die Luft, immer niedriger und Schlosser, Schmiede, Schornsteinfeger, Silberpresser, Steindrucker, Arbeiterinnen den größten Vortheil ziehen. Gewöhnlich treiben ager der Schacht; schließlich konnten wir selbst nicht mehr Lapezirer, Tischler, Töpfer( Mitgliedertasse 1), Uhrmacher, Wergebückt gehen, sondern mußten uns theils sigend, theils golder, Wäschefabrikanten( Mitgliederkasse 1a), Beugschmiede, 3wei Gheleute ein solches schwindelhaftes Ausbeutungsliegend, mit Händen und Füßen durch den Schacht durch kaffen der Meierei E. Bolle, von Breeft u. Ko. Attien- lufträge erhalten, geben diese an kleine Arbeiter ab, wobei Bimmerer( Mitgliedertasse 1), Binngießer; der Betriebs- Kranken- geschäft schon die unglaublich niedrigen Lohnbedingungen dem UnterGesellschaft, von R. Eisenmann, der Maschinenbauer( Neue), nehmer genügenden und unverdienten Vortheil sichern, und dann Hier fanden wir die Bergleute in eifriger Arbeit; faft der Allgemeinen Berliner Omnibus Aktiengesellschaft, wird den armen Arbeitern und Arbeiterinnen auch dieser jämmerauf der Erde und ringen Stunde um Stunde dem wider- Porzellan- Manufaktur, der Berliner Hotelgesellschaft, von Wolf wohnende Frau S., die ihren Mann in dieser Branche mitbollkommen nackt, nur mit einer Hose bekleidet, hocken sie Ch. F. Pietschmann u. Söhne( Mitgliederkasse 1), der königlichen liche Hungerlohn noch nicht gezahlt. Eine in der Oranienstr. 66 lich feiten empfehle 100 Per alling. erei, 7.10 1. Befan wild- Bi Vereine 48, Mo gung.[ 11 noffing ingericht fochen. hnen. ift gefo bach 44. mpfehle ier- Lo t. r. 1aften 20 partice eder annfce Wanns 1.) Beilag 8 arbeiten. Siebe V von u. Glaserfeld; der Innungs- Krankenkassen der Glaser, Schornpenftigen Gestein das schwarze Gold" ab. Schweißtriefend schwingen sie die Hacke; mit jedem steinfeger( Mitgliedertassen 1-3), Schmiede; für über 16 Jahre beschäftigt, giebt Trikottaillen aus für den Lohn von 1 M. 90 Pf. sich selbst mit Kohle überschüttend, füllen die Arbeiter alte weibliche Mitglieder der Orts- Krankenkassen der Gastwirthe pro Duyend; dafür müssen die Näherinnen aber nicht blos Ma( Mitgliedertassen 1), Graveure( Mitgliedertassen 1 u. 2), Kauf- schinen, Del und Nadeln, sondern auch Knopfloch- Seiden, Garn, Von einer mit dieser Beschäftigung beglückten Frau erfahren nd verzehrt. Wahrlich bei diesem Anblick begreift man, 1 u. 2); der Betriebs- Krankenkassen von Ch. F. Pietschmann u. wir nun, daß das Geschäftsgebahren der erwähnten Frau G. darihre Lungen mit dem Gift, welches sie frühzeitig elend macht leute( Mitgliedertassen 1 u. 2), Photographen( Mitgliederkassen Haken und Desen liefern. ftändniß für V die wie unendlich bescheiden die Forderungen sind, welche die Söhne( Mitgliedertasse 1), der Berliner Hotelgesellschaft( MitgliederBergarbeiter an ihre Ausbeuter stellen, Forderungen, deren tasse 4), von Wolff u. Glaserfeld( Mitgliederkasse 4). II. Marken auf gerichtet zu sein scheint, die Trikottaillen nicht blos umsonst Erfüllung so leicht wäre, wenn die Kohlenbarone nicht über zu 24 Pfennigen, Lohnklasse III, für sämmtliche über 16 Jahre alte geliefert zu bekommen, sondern auch noch die erwähnten Zuthaten dem Mammonismus ihr Menschenthum vergessen hätten. männliche Personen, soweit sie nicht unter Nr. I fallen, einschließ- dazu geschenkt zu erhalten. Bei Ablieferung der Taillen wurde lich der Lehrlinge der Orts Krankenkassen der Dachdecker und der Arbeiterin gesagt, daß sie zur Empfangnahme des Lohnes wiederkommen solle; als fte fich nach einigen Tagen die Minister, welche mit so großem Interesse die Industries Handlungslehrlinge. Ferner für über 16 Jahre alte weibliche Taillen angeblich verdorben gewesen seien und für die ausschließlich aller übrigen Handwerkslehrlinge, sowie der wieder einfand, erhielt sie die Mittheilung, daß Zentren durchstreifen, einmal nur eine Stunde in einer Mitglieder, ausschließlich weiblicher Lehrlinge der Orts- Kranten felben fein Sohn gezahlt würde. Dabei spricht uns die Rohlengrube die Arbeit besichtigten und sich nicht nur das faffen der Goldschmiede, der Graveure( Mitgliederkasse 3), Rauf Arbeiterin die Versicherung aus, daß die Taillen durchaus streng mit begnügten, den in Gala- Anzug erscheinenden Bergleuten leute( Mitgliederkasse 3), Verfertiger von Musikinstrumenten, nach der Probe gearbeitet seien und nach ihrer Ueberzeugung Audienz zu ertheilen, dann würden die Herren ein Ver- Photographen( Mitgliedertasse 3), Wäschefabrikanten( Mitglieder auch nicht ein Stich daran geändert sei. Also, die Arbeiterin die Nothwendigkeit vvn Bergwerks- tassen 1 und 2), der Betriebs- Krankenkassen von Ch. F. Pietsch- holt die Arbeit, liefert diefelbe wieder ab, versäumt damit viele reformen, nicht nur in Bezug auf die Arbeitszeit, mann u. Söhne( Mitgliederkasse 2), der königlichen Porzellan Stunden, fertigt die Arbeit an, liefert das nöthige Nähmaterial sondern auch in Bezug auf Gesundheits- und Sicherheits manufaktur( Mitgliederkasse d), der Berliner Hotelgesellschaft und kann dann mit den menschenfreundlichen Unternehmern wegen fehlt, oder, wo es vorhanden ist, durch Rücksichten auf den Schneider. III. Marten zu 20 Pfennigen, Lohnklasse II., für solchen, der in der Gräfestraße seine Leute beschäftigt, theilt uns maßregeln, erhalten, welches ihnen leider jetzt vollkommen( Mitgliedertasse 3), von Wolff u. Glaserfeld( Mitgliederkasse 3), des Lohnes prozessiren! Geldbeutel vollständig in den Hintergrund gedrängt wird. fämmtliche über 16 Jahre alten weiblichen Personen, soweit sie nicht ein dort thätiger Arbeiter mit, der betreffende Unternehmer zahle hinabrutichend, in einen Schacht gekommen, in welchem die der Ortstrantentassen der Graveure, Raufleute, Verfertiger von beitern in einer Zeitung besprochen worden ist. Dann spielt der geförderte Kohle auf kleinen Wagen an den Ausgang ge- Musikinstrumenten, Nadler und Siebmacher, Photographen, der Herr den sittlich Entrüsteten, schimpft, man habe ihn in der werden in der Zeche Marie" so heißt die Grube, in sämmtliche männliche Lehrlinge, ausschließlich der Lehrlinge der die Behörden diesem Treiben so gleichgiltig gegenüber stehen; bracht und von dort hinaufgehoben wird; diese Wagen Innungs- Krankenkassen der Schneider, Weber und Wirker, im Zeitung blamirt und bezahlt.hatten wir einen Anblick, der uns lebhaft an die von der Innungs- Krankenkassen der Weber und Wirker und der so heißt die Grube, in übrigen aber ausschließlich der weiblichen Lehrlinge. Trompete" erinnerte. Wieder ging es an zahlreichen Arbeitern Weiter für Ganz ähnlich treiben es viele Bau- Unternehmer. Von einem Bola in Germinal so lebendig geschilderten Bataille" und Handlungslehrlinge und weibliche Handwerkerlehrlinge, soweit doch nicht. Es ist auffällig, daß in der Nera der sozialen Gesetzgebung an Mitteln und Gründen zum Einschreiten fehlt es ihnen In Empörend herzlos ist die Art, wie die kapitalistischen - von denen dieser Zusammenstellung sind 11 Berliner Betriebs- Kranken- Blätter über die traurigsten Folgen der Arbeitslosigkeit berichten. 14 Pfennigen, Lohnklasse I, für sämmtliche weibliche doch nicht. sie nicht unter Nr. II und III fallen. der Der 17. d. M. fannt gema be Frankfurter wird; man Alsdan nächsten Be De Dem g Lokals im auch, daß Hierauf Die„ Germania" und andere kapitalistische Blätter berichteten aus nach Kopenhagen gereist ist. Denn es ist ebenso leicht mög- Igung des Nachtrags durch einen Dritten annehmen, wenn e gestern Abend: Gin 28 jähriger Schneider hat sich wieder wegen lich, daß Wezel von Warnemünde aus sich nach Mecklenburg Freyer nicht bis zu einem bestimmten Termin Widerspruch Arbeitslosigkeit erhängt; Bunktum. Gind benn Kapitalismus und von da aus nach einem der Häfen der Nordsee begeben hat; böbe. Den Empfang eines solchen Briefes leugnete aber und Menschlichkeit absolut unvereinbare Begriffe geworden? jedenfalls aber find alle Maßregeln getroffen, um ein Ueber- Nebenkläger. Der Gerichtshof erachtete eine Fahrlässigkeit schreiten der deutschen Grenzen für den Mörder unmöglich zu Angeklagten für vorliegend, verurtheilte denselben zu 20 M. Gel Bon der Gräflich Reischach'schen Brauerei erhalten machen. Die Kriminalpolizei rechnet in diesem Falle start strafe und legte ihm auch eine Buße von 30 M. auf. wir folgendes Schreiben: auf die Unterstützung des Publikums sowohl wie Bezugnehmend auf den in der Nr. 197 Jhres geschätzten Presse, denn es fann nicht darauf hingewiesen Der bekannte Ornithologe Dr. Karl Ruß hatte geften für die Koll Lan Blattes gegen uns gerichteten Artikel theile ich Ihnen zur Richtig werden, daß jeder, auch der geringste Anhalt, zur Ber- als Sachverständiger vor der Berufungs- Strafkammer des Bebopfer stellung resp. zu meiner Rechtfertigung den folgenden Sach- haftung des Mörders führen kann. Ueber die Personalien gerichts I zu erscheinen, um sein Gutachten über das Geschlechtscheinen unt verhalt mit: Serr Müller, der außer feinem Restaurations- Geschäft noch befelben gehen uns rights are bar con per Gartner 28.schen hatte im vorigen Herbste einen Kanarienvogel verkauft, den leiten, welc noch folgende Mittheilungen zu: Wezel ist eines Kanarienvogels abzugeben. Der Maurer Konra ein Eisen- und Kohlengeschäft, also 3 Geschäfte, inne hat, braucht Gheleute geboren und hat seinen Eltern, die sich in der Gegend dem Käufer gegenüber als männlich bezeichnet hatte. im ganzen Monat/ T. Bier von mir, das macht pro Tag 1/8 T. allgemeiner Achtung, erfreuen, viel Gorge bereitet. 23., der in damals noch junge Vogel sang bei zunehmendem Alter nicht Infolge seiner Annonse sind sämmtliche 30 Restaurateure von Wittstock in einem Manufakturwaaren- Geschäft gelernt und der der Käufer fand dies erklärlich, weil sich herausstellte, daß Rummelsburg und Friedrichsberg bei mir vorstellig geworden, a to nine wiele gehuldig gemacht, kein Männchen, sondern ein Weibchen war. Er hielt sich erscheinen to dem Herrn Müller kein Bier mehr zu liefern, widrigenfalls sie hat in seinen Stellungen, Die er ftets wegen Unzuverlässigkeiten betrogen und stellte gegen den Verkäufer Strafantrag. genöthigt find, ihren Bedarf an Bier anderweitig zu decken. Ich habe nichts dagegen, wenn Herr Müller sein Bier in halten. Bor 7 Jahren fam 23. nach Berlin, und fand hier u. 2. geklagte das wahre Geschlecht des Vogels wohl gekannt habfchen tön und unredlichen Handlungen verlassen mußte, nie lange ausge- Schöffengericht gelangte auch zu der Ueberzeugung, daß der trage über Flaschen oder Gläsern 4/10 Ltr. für 10 Pf. über die Straße ver- auch Stellung bet Gerson, die er aber auch schon nach kurzer Zeit es wurde deshalb auf 30 M. Geldstrafe erkannt. Im gestrig brzichtet wi tauſt, da ſolche Geſchäfte von jedem Restaurateur gemacht werden; wieder verlassen mußte; von da aus wurde er zu hirschfeld nach Termine wurde die Behauptung des Angeklagten, daß er führungen I wohl aber muß er als ungewöhnlicher Konkurrent gelten, wenn Spandau engagirt, wo er etwa 12 Jahr tonbitionirte. Obwohl Bogel für männlichen Geschlechts gehalten habe, insofern der er in seinem Geschäfte derartige Prinzipien einführt und 4/10 Str. ihm nun hier teine„ unregelmäßigkeiten" nachgewiesen werden den Sachverständigen unterstützt, als dieser begutachtete, daß noch die No Es müßten dann alle Restaurateure seinem Beispiele folgen Unzuverlässigkeit" dieses jungen Mannes. fonnten, klagte H. doch zu Bekannten seiner Zeit sehr über die selbst für einen genauen Vogelfenner außerordentlich schwier und die Leute wären infolge deffen dann nicht in der Lage, weſen, parüber tonnte Genaues nicht feſtgeſtellt werden; er i Gin Laie ſet keineswegs im Stande, dieſe Frage zu entscheide auftragte Wo W. dann ge- fei, das Geschlecht eines jungen Kanarienvogels zu bestimmen daß die Mi ihren hohen Miethsverpflichtungen und Steuern genügen zu von Stufe zu Stufe gesunken, bekleidete unter falschen Namen Uebrigens sei die allgemein verbreitete Meinung, daß nu tönnen. Auch ist ja der beste Beweis für die Größe und Aus- verschiedene Stellungen sowohl in der Proving, wie in Berlin, Männchen singen, ein Irrthum, es würden auch unter den dehnung des Müller'schen Geschäftes, daß derselbe täglich 1/8 To. und hat Gefängnißstraßen wegen Diebstahls, Unterschlagungen chen gute Sänger gefunden. Auf Grund dieſes Gutachtens ha die Kol braucht, während die sämmtlichen übrigen Kunden minimal den u. 1. w. in dieſer Zeit in der Höhe von ca. zwei Jahren verbust. Der Gerichtshof das erste Urtheil auf und fällte ein freispreche cheinen. doppelten Bedarf haben. Hochachtungsvoll! Gräfl. Reischach'sche Eltern und Geschwister haben sich schon längst von dem Ver- des Erkenntniß. Brauerei, Berlin- Stralau. Torenen losgesagt. für 10 Pf. verschänkt. Versammlungen. " In der Im„ V mit diefem Die Ver Der ArE die Herberg Die nä Adalbertstr. Die F am 22. Aug Abrechnung. bätte erfolge Schloffen wa Berzögerung warteten. Auf die jenigen felb gehören wol eine ablehnen es tönnten fchädigten a gliedern, n hunder und ant Der Filiale welcher die beiter vom Der Hauptverhandlungs. Termin in der Braun'sche Zu einer lebhaften Kontroverse zwischen Schuhlenten Die Ermittelungen in der Angelegenheit des Raubmörders Mordsache ist von dem Vorsitzenden des Schwurgerichts, and und Publikum kam es gestern in der siebenten Abendstunde Wetzel haben zu höchst eigenthümlichen Thatsachen geführt. M. gerichts- Direktor Ried, nunmehr auf den 28. September fe wegen einen Vorfalls, der leider nur zu häufig in den Straßen faufte den Revolver, mit welchem er den Kaufmann Hirschfeld gesetzt worden. Die Schwurgerichtsperiode selbst beginnt a unserer Stadt zu beobachten ist. An der Ecke der Linden- und ermorderte, am 8. d. M. bei dem Eisenhändler Erpler in Gnoten. 21. September; die erste Woche wird mit einigen kleineren Stra Kommandantenstraße war in die genannte Zeit ein etwa Am 12. d. M. ging er nun nach Jensdorf, um bei dem bort fachen ausgefüllt, die zweite Woche ist für die Verhandlung 40 jähriger, anständig gekleideter Mann plötzlich jäh zusammen- wohnhaften Bäckermeister Beckmann, dessen Haus einsam an der diefer fenfationellen Affäre freigelassen worden. Bei dem gebrochen. Eine große Menschenmasse versammelte sich um den Chaussee liegt, einen Einbruch zu verüben. Ge unterliegt keinem fange der Beweiserhebung wird dieselbe mehrere Tage in Ohnmächtigen, der, durch Beneken der Schläfen und durch Gin- 3weifel, daß er, wenn er B. hierbei getroffen hätte, ihn nieder- spruch nehmen. Die Angeklagten, das Heinke'sche Ehepaar, habe flößen von Rognak wieder ins Dasein gerufen, erzählte, daß er geschossen haben würde. M. hat übrigens bei diesem Einbruche das von ihnen beobachtete System bes beharrlichen Leugne vor Entfräftigung umgesunken, denn, ohne Beschäftigung, habe fein Geld gefunden. Er hat sich dabei des Schrauben- noch nicht verlassen, im Gegentheil, ihren Vertheidigern neue er feit drei Tagen nichts genossen. Inzwischen hatte der Auflauf ziehers bedient, mit welchem er Hirschfeld den Schädel einschlug; dings noch weiteres Entlastungsmaterial an die Hand gegeben. mehrere Schuhleute zur Stelle gebracht, von denen einer den denn die Abdrücke in dem Holz der Ladenkasse passen genau zu Mann für einen Simulanten oder mindestens für betrunken er- der Form des Instrumentes. Wie frech sich der Mörder flärte; jedenfalls erschien ihm die Erzählung des Mannes, daß auf der Flucht benimmt, zeigt folgender Vorfall: Am Montag er vor Hunger niedergefallen, unwahr. Das hörte die Menge Nachmittag um 3 Uhr trat W. an einen Schuhmann heran, mit Unwillen. Ueberzeugt davon, daß der Daliegende wirklich welcher am Bollwerk in Stettin stand und fragte ihn, wann das ein Unglücklicher sei, machte sich der Unmuth einiger über diese Schiff nach Kopenhagen abfahre. Der Beamte vermuthete An- Der Fachverein der Musikinstrumenten- Arbeiter hill tüstung he entgegengesetzte Meinung des Beamten in so scharfen und an- fangs wohl, daß der ihn Anredende vielleicht der Verfolgte sein für die Mitglieder im Norden am 22. Auguft eine gutbesuch züglichen Worten Luft, daß die Polizisten zur Vornahme könne, wurde jedoch durch die Sicherheit des Auftretens in seinem Monatsversammlung ab. In derselben referirte Stollege Spar mehrerer Sistirungen sich genöthigt sahen. Ünbeirrt durch Verdacht irre, beantwortete die Frage und ließ den Fragesteller feld sehr eingehend über Lungen hygiene" und führte diesen Zwischenfall wurde Don der Menge eine Samm feines Weges gehen. In Stettin hat Wetzel beim Ankauf des daß gerade unsere Berufsthätigkeit zu Lungenkrankheiten disponi lung in Szene gesetzt. aus den geschlossenen Fabriken und fragt, ob die Waffe sicher, die Pulverladung der Patronen start Arbeiter viel zu fleinen Luftraums der Werkstellen. Die Statin der we gerade die Beit, Werkstellen ihren Wohnungen zueilten. Seinen Hut hatte einer und die Durchschlagskraft des Geschosses bedeutend sei. Durch der Drts- Krankenkasse der Tischler und Pianofortearbeiter in Berlin derfelben gezogen und dahinein flogen von allen Seiten die dies ganze Verhalten, so vermuthet man in behördlichen weise nach, daß im Jahre 1888 59 pCt., 1889 60 p Nickelstücke, daß der alte Ruf von dem guten Herzen des Ber- Kreisen, hat W. einerseits seine Spur verwischen, anderer- 1890 ebenfalls 60 pct. der Todesfälle in Zungenkrankheiten ihr offender G liners wieder einmal eine Bestätigung erhielt und man nur seits die Verfolger einzufchüchtern beabsichtigt. Trotzdem Ursache hatten. Hinzu komme noch die mangelhafte Ernährung wünschen konnte, daß die Ansicht der Schußleute eine irrige ge- glaubt man, auf der richtigen Fährte zu sein; doch soll wesen und die kollekte in der That einem Hilfsbedürftigen zu im Interesse der Untersuchung nichts bekannt gegeben werden. bis aufs Aeußerste herabgedrückten Arbeitslöhne und die ho Theil geworden ist. W. hat übrigens dem Anscheine nach den Mord seit längerem getriebenen Lebensmittel- und Wohnungspreise zwingen. Mit welcher Frechheit in Berlin der Handel mit gestohlenen geplant; denn als er in Plößensee seine legte Strafe verbüßte, mentlich durch Professor R. Koch sei nachgewiesen, daß Lungen Hunden betrieben wird, das lehrt ein Vorfall, welcher soeben von der Kriminalpolizei„ bearbeitet" wird. Der Schmiedemeister B. erzeugt würden. Die Behörden, besonders das Reichsgesundheits Die Dispositionen des dem Möder folgenden Kommissars be in der Dranienburgerstraße war im Besitz eines riesigen Neu- Klieme dürften demnach eine Aenderung erfahren haben; doch Kurzem an die Fabrikanten erlassene Berordnung des Königliche foundländers. Am 2. April ging er mit demselben über den verbietet es das Interesse der Untersuchung, den eingeschlagenen Polizeipräsidiums betreffend die Anwendung von Schutzmitteln gegen Bericht übe Hackeschen Markt. Plöglich war der Hund von seiner Seite Weg bekannt zu geben. Spandau ist gegenwärtig von Krminal die Schwindsucht nüze gar nichts, sofern auf Zuwiderhandlungen zufinden. Herr B. setzte durch Inserat eine ansehnliche Be- dem Flüchtling dicht auf den Fersen, indem er in dem nächsten Krankheit vollständig einzuschränken, würde aber erst mit Gin tritt der Sozialisirung der Gesellschaft möglich sein.( Beifall) Entsprungen ist in der vorlegten Nacht ein gefährlicher Eine Diskussion fand nicht statt. man ihm 80 Herrn Später Der Vorsitzende berichtet dann über die Arbeitsniederlegung ging seine Frau nach der Wohnung des Wernicke, um wegen schweren Diebstahls in Spandau festgesetzt worden war. fabrik( Altiengesellschaft), woselbst den Arbeitern, welchen man und dessen Bruder den Hund im Besitz gehabt hatten. Herr B. diese hierdurch so verbogen, daß er hindurchsteigen fonnte. Eine 10 pet. bescheert wurde. Diese Branche der Harmonitafabritation war lohnung aus und darauf erschien ein gewisser Wernicke aus der Linienstraße und erklärte, zu wissen, wo der Hund sei, und daß er bereit sei, denselben seinem Eigenthümer zuzuführen, wenn Unterhandlungen wieder dem Geschäftshause Hirschfelds besize. Zuge hinter ihm herfuhr. der Utenfilien Sollege The Bum S Na sich durch dem alle au 111 und die alte In des bis zuletzt noch Ueberfeierabendarbeit anbot, ein Abzug mehr zum Leben benöthige, er inftrumente welche am erstattete He DON pril fonftit entfalten Inter Den jonen. Die Der Arbeiteri Bereins der Erwägung einer verbilt 16 fo ets bat, entfche Arbeiterinner im Mai an Don großem adh eingelau Deutschen Ke indem die S find, bereist geworden Berhältniffen zable aber Politische und so sei d Wie bit von der allein anwesenden Frau des W., daß ihr Mann gefängnisses seinen Schemel hinter die Bergitterung gebracht und erstattete nun Anzeige bei der Polizei, die beiden Brüder wurden wollene Decke riß er dann in Stücke, machte sich daraus ein Seil ist noch die bestgelohnteste der Fabrik und trotzdem erhalten bis 18jährige Arbeiter wöchentlich nur 12 M. Lohn, auch vorgeladen, erklärten aber, der Hund sei ihnen ebenso wieder und ließ sich an demselben hinab. heirathete Arbeiter bloß 16-19 M. As die vom Fachverein davongelaufen, wie er ihnen zugelaufen sei. Da sich das Gegentheil nicht beweisen ließ, mußte die Polizei die beiden Brüder Polizeibericht. Am 27. d. M. Morgens wurde im Landwehr- bestiminte Kommission, welche mit dem Direktor Wittich in Unter Laufen lassen. Die Untersuchung wurde eingestellt. Thatsächlich fanal, gegenüber dem Grundstück Königin Auguftaftr. 40, die bandlung trat, demselben vorhielt, daß doch mit diesem hatten die beiden Wernickes den Hund an sich angelockt und einem Leiche einer unbekannten, etwa 20 jährigen Frauensperson an- niedrigen Verdienst kein Mensch in Berlin existiren könne, Restaurateur in der Neuen Königstraße für 40 M. verkauft. Sie gefchwemmt. Nachmittags sprang ein Mädchen, gegenüber dem flärte derselbe rundweg, er wisse sehr wohl, daß der Arbeite hatten dem Käufer über den empfangenen Kaufpreis eine Quittung Hause Friedrichsgracht 59, in den Spreekanal, wurde jedoch, an- bedeutend ausgestellt, diese aber mit dem Namen„ Müller" unterschrieben. scheinend ohne Schaden genommen zu haben, aus dem Wasser nicht den gewünschten Lohn von 15-24 M. Kürzlich erfuhr der Käufer, daß die angeblichen Besitzer nicht gezogen. Jm Thiergarten, nahe dem großen Stern, erschoß Arbeiter damit auskommen sollen, das verschwieg der Her der davon Wernicke heiße und Abends stürzte Die Diskussion bot kein freundlicheres Bild der Arbeitsverhältniffe Krankenwärter in einer Pankower Heilanstalt sei. Das ließ den sich ein geistesfrankes Mädchen aus einem Fenster im vierten Zum Beispiel verdiente in einer Fabrik ein Familienvate Schluß zu, daß der Hund gestohlen sei, und da dem Restaurateur Stock des Hauses Gerichtsstr. 6 auf den Hof hinab und verstarb wöchentlich 8-9 M., und sofern er Arbeit mit nach Haufe nahm Stelle. auf der ofte that In der Nacht zum 28. d. M. sprang eine un- bis 12 M. die Woche, während der betreffende Meister wöchent so ließ er den Krankenwärter W. aufsuchen, wenn auch nur, um den rechtmäßigen Eigenthümer zu ermitteln. M. leugnete, von einem Hunde etwas zu wiffen, der Eigenthümer wurde nun aber mit Hilfe des städtischen Hundesteuerbureaus ermittelt, der den Hund wieder zurücklaufte. Die Diebe hatten also den Hund erst gestohlen, dann verkauft und zuletzt verlangten sie noch eine respettable Summe, um den Aufenthaltsort des Thieres zu ver= rathen. Jetzt wird ihnen wohl durch das eingeleitete Strafverfahren das lukrative Handwerk gelegt werden. den Louisenstädtischen Kanal. Sie wurde zwar noch lebend aus diesen betrübenden Verhältnissen, bei welchen der Arbeiter dem Wasser gezogen, verstarb jedoch bald darauf im Krankenhause sächlich mit seiner Familie am Hungertuch nagt, Kenntniß, Bethanien. Am 27. d. M. fanden in der Prinzessinnenstr. 19 doch und Annenstr. 12 Kleinere Brände statt. Gerichts- Beifung. Eine Schornsteinsprengung hat am Donnerstag Abend furz vor 10 Uhr durch Mannschaften des Eisenbahnregiments stattgefunden. Es handelte sich um den auf dem früheren Druckenmüller'schen Fabrifterrain an der Schönebergerstraße er gestern der Verlagsbuchhändler Paul Hennig vor " schaften das Mauerwerk des Schornsteins unterminirt zwecks feine Geschichte und Organisation, Exemplaren unverkauft. geklagte, als im fation mittel Resultat der wanzig Stä Don Mufitin 10 einen fogena Der Fall, Rollegen bilt Projekt der bod in öffentlich Derpflichtet, Agitationsta tragen. Die dem ein miß Berlin felbit einzelner findet keine es, daß die Harmonika und Akkordeon Fabri fation des fächsischen Vogtlandes, woselbst bekanntermaßen die Arbeiter die denkbar niedrigsten Löhne halten, mit der Pietschmann'schen Fabrit Berlin nicht tonturriren tann." Das in der ge nannten hiesigen Fabrik übliche Zwischenmeister- und Burschen System verschafft nur den Aktionären hohe Dividenden. Kolleg Meyer führte aus, daß der Vorstand und die Kommission der zu heißen; sondern die Bälgemacher, welche sämmtlich dem seine Rechte und Pflichten" fommission zu wenden. be Ver ber lammlungen ber 训 Hätten- Bertr auch für de Arbeiterinne berichtete da in Leipzig in stützen können, und empfiehlt sämmtlichen Arbeitern der Fabrit fid Nachtragsbogen gegen ein dauernd unterstützen.' Anders wäre die Sache, wenn alle Delche in Berein, in ritifirt die Möbelhändle welcher von nach einigen et in Dresde man dem S Klavierarbei Busammensch Daß die tu und Kategor Tischlerei 111 inftrumenten Unter der Auflage des unbefugten Nachdrucks hatte schlossen habe, einen Streit aller Kollegen jener Fabrik nicht gu richteten Schornstein, welcher bei den jetzt erfolgten Abbruchs. I. Straffammer des Landgerichts I zu erscheinen. Derfelbe hatte ein angehören, laut Statut zu unterstützen, desgleichen jen arbeiten nur allein noch von dem früheren Vorhandensein der seiner Zeit den Verlag eines von dem Schriftsteller Clemens Vereinskollegen, welche noch entlassen werden. Die in diefelb Fabrik zeugte. Bereits Nachmittags wurde von den Mann Freyer verfaßten Buches Der deutsche Reichstag, Lage kommenden Nichtvereinskollegen haben sich an die Agitation Anlage der elektrischen Leitung und Lagerung des zum Sprengen à 3200 Exemplare erscheinen und für jede Auflage dem Ver- des Fachvereins der Möbelpolire zur Zeit des Streits der Polire Genosse Kurth( Möbelpolirer) schilderte hierauf die Thätigte verwendeten Dynamits. Die Arbeiten waren bereits gegen Abend beendet. Um eine größere Störung des Verkehrs, sowie eine fasser ein bestimmtes Honorar werden solle. Die erste Auflage dieser Fabrik, wobei er Gelegenheit hatte, die Zustände erst zu so später Stunde vorgenommen. Menschenansammlung zu verhindern, wurde die Sprengung selbst zeigt aber, daß sich die Hoffnungen des Verfassers und des Ver- Rede stehenden Fabrik und deren Direktor Wittich näher kenne Es waren nur wenig legers übertrieben waren, denn es blieb eine ganze Anzahl zu lernen. Nach seiner Schilderung sprechen die Löhne der Fabrik alle Um dieselben nicht zur Menschlichkeit Hohn. Redner bezweifelt aber, daß die Musikinstr Absperrungsmaßregeln nothwendig. Kurz vor 10 Uhr ertönte Don werden zu laffen, wandte fich ein dumpfes Rollen, dem ein furchtbarer Krach folgte. Der Makulatur der An- menten- Arbeiter die Bälgemacher( 11 Mann) auf die Dauer unter die Schornstein war in fich zusammengefallen und bildete einen Aussicht standen, an den Verfasser mit der Bitte, in einem mit den Bälgemachern solidarisch zu erklären. Roll. Sparfeld Anhange das Werk bis zum Jahre 1890 weiter zu führen. Herr merkte demgegenüber, der Fachverein könne die Kollegen fehr wo bei der Station Charlottenburg, der Zug, welcher vom Schle- Honorar von 30 M. zu liefern, ab, weil er der Meinung war, beiter der Fabrik( 200 Mann) streikten, dann müßte die Sil sischen Bahnhofe nach dem Grunewald bestimmt war, als er daß für jede neue Auflage ihm auch das vertragsmäßige Honorar anderer Gewerkschaften in Anspruch genommen werden, was je eine Weiche überfahren wollte. Maschine und Packwagen wurden werden müsse und nun ließ sich Hr. Hennig diesen Nachtrag von nicht der Fall sei. Ebenso sprachen die Kollegen Meyer beschädigt, die übrigen Wagen blieben im Geleife. Verlegungen einem anderen Schriftsteller schreiben, heftete den betr. Nachtrags- Scholz gegen die Ausführungen Kurths. Es wurde dann folgen find nicht vorgekommen. Um 3 Uhr war jede Verkehrsstörung bogen an die noch vorhandenen Exemplare der ersten Auflage Resolution angenommen:" Die heute am 22. Auguft tagen " Fortgeführt bis auf die neueste Zeit" als Bolts- Ausgabe auf Pietschmann u. Söhne für gerechtfertigt und verpflichtet sich Nachmittag war hier sowohl, wie in Spandau das Gerücht ver- als Vertreter des Nebenklägers in diesem Vorgehen die soll die Sperre verhängt werden. Bur Raubmordaffäre in Spandau. Auch am geftrigen den Markt.- Mit dem Staatsanwalt erblickte R.-A. Dr. Flatau felben moralisch und materiell zu unterstützen." Ueber die Fabr breitet, daß der flüchtige Raubmörder Wezzel in Kopenhagen ver- Kriterien des unbefugten Nachdrucks und beantragte eine Geld- Der Beitragsammler im Norden hatte sein haftet sein sollte und auch Nachrichten, die uns Abends von dort strafe von 50 M. und eine Buße von 350 M. Der Angeklagte niedergelegt und wurde an dessen Stelle Kollege Herman zugingen, hielten diese Version hartnäckig aufrecht. Wie aber behauptete dagegen, daß er an dem Text der Gremplare erster Neumann gewählt. Bekannt wurde noch gemacht, daß feitens der Polizeiverwaltung Spandaus mitgetheilt wird, ist Auflage, welche er rechtmäßig erworben, nichts geändert und die Stiftungsfest des Fachvereins am 5. September im Feenpala Wetzel bis gestern Abend wenigstens noch nicht gefaßt felben durch den Nachtrag überhaupt erst verkaufsfähig gemacht stattfindet und der Verein am 20. September die Urania" his großen Trümmerhaufen. Entgleift ist gestern Nachmittag um 1 Uhr 24 Minuten, dicht Freyer lehnte das Anerbieten, diesen beseitigt. und brachte diese mit neuem Umschlag und der Bemerkung: Versammlung hält die Arbeitseinstellung der Bälgemacher hat nicht ermittelt werden können, ob Wezel von diefem Hafen brieflich angezeigt habe: er werde die Genehmigung zur Anferti- vorn 4 Tr. zu haben. DO Die Puntt der B legtere für e Rüdiger Am murde folge Die Verfan leiftete Arbei in ihrer Arl das Vertraue am Sonntag, 1. und 3. fahrt geschieht ba be 54 bot( Mittelfieig ( Siebe Inferat Ereirelig rage 38, Bor Baby? enn Se pruch aber de gteit be M. Gel Zweiter Berliner Reichstags- Wahlkreis. 30. August: Bur Zaſſaulefeier großer Ausflug nach Friedrichshagen( Seebis 9 Uhr 45 min. ab Bahnhof Friedrichstraße, bs 10 Uhr 15 Minuten ab Schlesischer Bahnhof( f. Inferate). schlößchen). Arbeiterbillets( Stu- und Rückfahrt a Person 30 Pf.) nur früh Vermischtes. Der Verband deutscher Korbmacher( F. B.) hielt am 17. D. M. seine Monatsversammlung ab. Es wurde zunächst be fannt gemacht, daß für den 26. September bei Buß, Große Frankfurterstr. 85, von der Zahlstelle ein Kränzchen veranstaltet wird; man wählte hierzu 3 Mann ins Komitee. Alsdann sprach Kollege Wegner den Wunsch aus, eine der der Generalversammlung vom 24. Auguſt cr., soll den weiblichen Mitgliedern Garnison mit der blanken Waffe mißhandelt worden sind. Die nächsten te gefien für die Kollegen in diesem Stadttheil mit mehr oder weniger werden. Es werden daher bie mitglieder ersucht bei den Zahlstellen beim Zahlen über den die einzuleitende Untersuchung wohl bald volle Klarheit Des Land Geldopfer verbunden sei, zur Versammlung im Süden zu er Befchled Konra fcheinen und sie aus diesem Grunde bisher wegblieben. Dem gegenüber verwies Kollege Karl auf die Schwierigden feiten, welche die Erfüllung dieses Wunsches auch betreffs des te. Dotals im Gefolge haben würde, und gab der Meinung Ausnicht und daß& t fich erscheinen tönnten. g. Da Der rn burd Schwieri Den Weib Freie Vereinigung fämmtlicher in der Papierindustrie beschäftigter gefunden, bei welcher mehrere dortige Bürger von Soldaten der Arbeiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend. Laut Beschluß ihrer Beiträge gleich anzugeben, welche Zeitung ste wünschen. Brar: In Mainz hat schon wieder eine Säbelaffaire stattschaffen wird: Die Zahlstellen sind alle Sonnabend von 7% bis 9% Uhr geöffnet und 1. bei Herschleb, Adalbertstr. 4, part.; 2. bei Hente, Blumenstr. 38, part.; Heute Nacht zwischen 3/412 und 12 Uhr gingen drei beliebte und als friedliebend bekannte Bürger durch die Rosengasse und unterhielten sich, nichts Schlimmes ahnend, über die 3. bei Stuhlmey, Schönhauser Allee 28, part.; 4. im Restaurant, Wafferthorstr. 26. Frankfurter elektrische Ausstellung. Es waren die Herren bruck, daß wenn sich die Kollegen für unsere Sache interessiren, betrapt to tenselbeneto 20 f. Die Kollegen und Kolleginnen werden Geschäftsführer in der Brauerei Schöfferhof, und HolzDafelbft werden auch Mitglieder aufgenommen. Der wöchentliche Beitrag Bahnbeamten und Elektrotechniker N. Magnus, Jakob Rauch, fie auch wenigstens ein Mal im Vierteljahr in der Versammlung erfucht die fernſtehenden Mitarbeiter zu veranlassen, der Bereinigung beizutreten, sowie die Kolleginnen auf Obiges aufmerksam zu machen. S. 2.: des händler J. Vogel. Plöglich stürmten, ohne jede Veranlassung, Hierauf erhielt Herr Dr. Zadek das Wort zu seinem Vor- Borstandes H. Greifenberg, Gräfeſtr. 9. drei Soldaten der hiesigen Garnison,( 117 er),- dieselben Antrage über die Schwindsucht, von dessen Skizzirung wir indeß und auf Bolzpläben beschäftigten Arbeiter. Montag, 31. Auguſt, Große öffentliche Versammlung der in Holzbearbeitungsfabriken sollen kurz vorher an der Bierwirthschaft zum Pflug" mit weil darüber schon des östern im„ Vorwärts" Abends 8 Uhr, in Sehmann's total, Schwebterfiraße 23. teferent une jungen Leuten einen Wortwechsel gehabt haben, mit blanker geftrige berichtet wurde. Der Redner erntete für seine gediegenen Aus- Th. Megner. Waffe von hinten auf die drei Männer ein. Herr Magnus er= er bführungen lebhaftesten Beifall. Arbeiter- Sängerbund. Die Lassallefeier der Gesangvereine Bruderherz, hielt einen furchtbaren Hieb ins Gesicht, Herr Rauch, der den und findet am den In der darauffolgenden Diskussion unterwarf Herr Dr. Zadek 31. August er., im Sterneder, Schloß weißensee, statt. Die Festrede häit Ge Arm vorhielt und sich bückte, empfing wuchtige Schläge auf den e, daß noch die Naturheilkunde einer scharfen Kritik. noffe Roland. Alles Nähere stehe Inserat. Parteivereine, besonders von Arm und zwei Stiche in den Rücken. Wir haben heute früh im Im Verschiedenen" beklagte sich der Bibliothekar darüber, Weißensee und Umgegend sind bestens eingeladen. estimmen daß die Mitglieder die geliehenen Bücher zu lange behalten; man sammanbantener en ny og geven matbed muguſter., 2bbs.0 Uhr, Herrn Vogel, der gerade in die Lotharstraße einbog, gelang es, Literarischer Verein ,, Schiller". Sonnabend, 29. 9 tſcheidet beauftragte beshalb den Vorstand, ein Statut auszuarbeiten, da- Faust"( Goethe- Sibung). Gäſte, Damen und Herren, fiets willkommen. sich zu flüchten, ehe er einen Säbelhieb abbekam. Herr Magnus Snur di mit diesem Nebel abgeholfen werden kann. Achtung, Schuhmacher. Den Mitgliedern des Verbandes deutscher Schuh- entfloh gleichfalls in die Lotharstraße. Wir befanden uns auf Die Bersammlung war gut besucht; es ist nur zu wünschen, Ausflug nach Schmod wiß. Reſtaurant Seglerschloßchen, stattfindet, unter An dem Heimwege, als Herr Magnus blutüberströmt, geradezu enttens het daß die Kollegen auch fünftig in solcher Anzahl wie diesmal erioluß an die von den Genoffen des 1. und 8. Babttreſſes arrangerte gaſſalle- feßlich aussehend, an uns vorüberſtürzte, mit dem schmerzsprechefcheinen. feier. Abfahrt früh 7 Uhr vom Mittel- Bahnsteig( Extra- Bug). Fahrtarten erfüllten Ausrufe: Man hat mir das Auge ausgeschlagen. hin und zurück zu 40 Pf. nur im Vorverkauf. Su haben in unserem Berkehrs- In der Lotharstraße und an der Ecke der großen Bleiche total, Dresdenerstr. 116, bet Gründel. Verein zur Pflege freireligiösen Lebens. Sonntag, den 30. August, fonnte man heute morgen noch die Blutspuren bemerken. Borm. 10% br, Beuthfir. 22, 1 Sr., Bortrag des Herrn Waldeck Manaſſe über: Herr Vogel hatte inzwischen eine Droschte requirirt und fuhr Hiob und Faust". Freier Zutritt für Gäste( Herren und Damen). Ethische Gesellschaft. Sonntag, den 30. August, ausnahmsweise der mit dem Verlegten zu Herrn Dr. Eichhorn, der in Gemeinschaft Saffallefeier wegen Abends 6 Uhr Grenadierstraße 33 bei Seefeld, Vortrag mit Herrn Dr. Metternich den Verband emlegte und konstatirte, Die Filiale Il des Verbandes deutscher Kürschner hielt des Herrn Kandidaten ber Philosophie Hoffmann über Glauben und Wissen. daß die Nase in Augenhöhe entzwei geschlagen war, während die am 22. August ihre Schlußversammlung ab. Zum ersten Punkt: willkommen. Nachher besondere gesellige Unterhaltung und Tanz. Gäfte, Damen und Herrn Augen glücklicher Weise verschont blieben. Herr Rauch kam mit Verein Bildung und Geselligkeit Berlin. Sonnabend, den 29. August, leichten Verlegungen davon. Nach der Heldenthat hatten die hätte erfolgen können und müssen, weil schon zum 1. Juli be- Abends 8% uhr, Vereins- Versammlung bet Leiſtmann, Brunnenstraße 9. drei tapferen Krieger das Weite gesucht. Ein Berichterstatter schlossen war, die Filiale aufzulösen; die Ursache beruhe in der Tagesordnung: Unterhaltungsabend. Gäste sind willkommen. Werzögerung der Erklärung, die wir von der Filiale I er- häftigten Arbeiter. Montag, den 31. Auguſt, Abends prasije o uhr, bei in der Löwenhofstraße wohnenden friedlich nach Hause gehenden Fachverein in Suchbindereien und verwandten Betrieben be- theilt uns jedoch mit, daß sie um Mitternacht nochmals einen Feuerstein, Alte Jakobstraße 75, Vereins- Bersammlung. Tagesordnung: Herrn( wie wir soeben erfahren: K. Ebling, Bureaugehilfe) am Auf die Anfrage unserer Mitglieder, ob die Filiale I die- lichen Bersammlung angenomer te bere enn 17. Auguft engefundenen öffent. Hinterkopfe schwer verletzten. Hierbei habe sie jedoch ihr Geschick jenigen selbständigen Kürschner, welche dem Verband weiter an- istufion. 3. Stellungnahme bes sagution Refovent stollege, Morbasereilt, indem sie von einer Schußmann- Batrouille ermittelt und gehören wollen, aufnehmen würde, ist heute nach 2 Monaten Arbeitsnachweises mit der Freien Bereinigung. 4. Verschiedenes. 5. Frage von der Wache dingfest gemacht worden seien. Der Arbeitsnachweis befindet sich bei Jungnickel, Wienerstr. 11; die Herberge bei Stramm, Ritterstr. 123. Die nächste Bersammlung findet am 21. September bei Roll, Adalbertstr. 21, statt. un'fches 3, Land mber fef innt am en Straf handlung Dem Um ein An r, haben Leugnen en neuer egeben. Spar warteten. rüftung ter hiel tbefud ührte an Disponi Statifti in Berlin 60 pot ährung pitalifte Die hody Na en. hervor und die Kollegen Couratscheck, Gottschalt, macher Berlin) zur daß auf ein Resolution? faften. Taubenbesher machen wir hiermit aufmerksam, daß der Verein der " Heine" Feuerbach im Lotale des Herrn Schröder, Reichenbergerfir. 24. Abends 9 Uhr, im Lotale des Herrn Zechlin, Hornftr. 11. Lese- und Distutivklub des Arbeiterbildungs- Vereins Zum Schluß wurden die Kollegen vom Vorstand ermahnt, dem alle aufgeklärten Arbeiter streben, fest im Auge zu behalten marcel. Jeden Sonnabend öffentliche Versammlungen. ſich durch nichts entmuthigen zu laſſen, ſondern pas Biel, nach and die alte Lokalorganisation wieder besser zu pflegen. elbazillen Lungen undheits Die vor Sniglichen Celn gegen ndlungen Dringende mit Gin pril am In öffentlichen Versammlung der in den Musikinstrumenten- Fabriken beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen, 24. August unter Vorsitz des Herrn Rüdiger tagte, erstattete Herr Sparfeld Namens der Agitationskommission cho", Naunynstraße 86, bei Bubeil. Bericht über die Thätigkeit derselben. Die Kommission sei im ich aft 2", Friebenstr. 48 bei Tollfühn. entfalten behufs Schaffung einer einheitlichen Organisation straße 89.er den in der Musikinstrumenten- Branche beschäftigten Per( Beifall) onita Derlegung chen man Jug von britation bat, " 1 in " Der ,, Münchener Post" wird von genau informirter Seite = es fönnten sich Elemente einschleichen, welche die Sache mehr Zaubenfreunde Güboft am Sonntag, den 30. Auguſt ſein 17. Preisfliegen verschädigten als ihr nügten. Diese Erklärung rief unter den Mit- anstaltet. Das Breisrichterfomitee tagt im Reſtaurant Hillmann, Manteuffel- geschrieben; gliedern, welche bis jetzt der Sache treu geblieben waren, Entstraße 68. Alle Freunde des Taubensports werden freundlichst eingeladen, sich Verschiedene Blätter brachten vor einigen Tagen die Nach-. pünktlich 9 Uhr früh einzufinden. Schneider Bur Laffallefeter hat richt, daß der sachsen altenburgische StaatsSunder und Bär sprachen über diese furzsichtige Handlungsweise untenſtehende stommiſſion beſchloſſen, als Gewerkschaft hiervon Abstand zu minister von Zeipziger in auffallender Weise der Filiale I ihr Bedauern aus, da ein derartiger Beschluß, Gin großer Theil unserer Kollegen und Kolleginnen hat sich bereits für den plötzlichen Entlassung werfen ein eigenthümliches Licht auf die in nehmen, und es den Kollegen überlaffen, fich den Wahlvereinen anzuschließen. plötzlich entlassen worden sei. Die Gründe dieser, welcher die zielbewußten hausindustriellen Ar- Anschluß an die Feier des ersten und dritten Wahltreises erflärt, Tour nach beiter von einer größeren Organisation ausschließen Schmödwig( flebe Annonse der Freitagsnummer bes„ Bouwärts"). wir em hohen Kreiſen herrschende Moral und Sittlichkeit. Seit mehreren für de will, direkt gegen das Prinzip der Arbeiterbewegung verftoe. pfehlen den Kollegen und Kolleginnen, welche sich noch nicht entſchieben Jahren gingen in der Stadt Altenburg Gerüchte, daß es mit haben, ebenfalls den Anschluß an den ersten und dritten Wahlkreis. Die der Sittlichkeit und Moral des bereits 60 jährigen Staatsministers In der weiteren Debatte wurde beschlossen, die verbleibenden Agitationstommission. Utensilien nebst Belegen und Schriftstücken der Filiale II solle Lese- und Diskutirklubs. Sonnabend. Lese- und Diskutirttub sehr schlecht bestellt sei, doch wurden diese Gerüchte immer wieder unterdrückt. Vor Kurzem nun brachte unser Partei- Organ Der Wähler", Ausgabe für das Herzogthum Altenburg, eine et sensee, Restaur. Duſedann( Vereinshaus), Charlottenburgerstraße 150" otiz, nach welchem ein älterer Herr zwei Mädchen, eines im tieinen Saal. Gaſte baben Sutvitt Paris Deutſcher fosial- von 8, das andere von 10 Jahren, in das Wolfenholz demokratischer gefetlub. Ecke Rue Montmartre und Rue Etienne- gelockt, mit Bier, Brot und Wurst traftirt und dann mit den Kranken- und Segräbnißkaffe sämmtlicher Berufsklaffen( G.$.) selben unsittliche Handlungen vorgenommen habe. Die Eltern Berlin 3. Bersammlung jeden 1. u. 3. Sonnabend jeden Monats Brunnen- der Kinder brachten die Sache bei der Polizei zur Anzeige, es gefraße 35a bet Wolf, bends grins me mitglieder werben aufgenommen; schah jedoch während der vier Wochen nichts, trotzdem die Eltern 9 nieu- se. Rufnahme neuer Witquicoer. Gefangverein Grüne der Polizei als den Thäter den Staatsminister von Leipziger beArbeiter- Sängerbund Berlins Umgegend. Sonnabend, Abends Eiche", Rixdorf, Hermann und Knesebeckstr.- Ecke bei Beiler. Gesangverein zeichneten. Die Angelegenheit kam durch die Veröffentlichung im 2yranta", Landsbergerstr. 31 bei Musehold. Gesangverein ,, SangesWähler" in ein anderes Fahrwasser. Gesangverein" Freund=" Gesangverein Treuer Bund", Die Staatsanwaltschaft mußte sich jetzt der Sache annehmen. Gefangverein Glück zu". Die Kinder wurden verhört, eigenthümlicher Weise nicht im BeiPrinzen- Allee 10( Gesundbrunnen). Gesangverein, Phönir", PotsdamerGefangverein„ ar monte", Friedrichshagen, Gesellschaftshaus. sein der Eltern, und das Resultat war, daß die Untersuchung jonen. Die Kommission habe großen Werth auf die Organisation fchaftshaus. Gefangverein iederkranz", Brandenburg a. H., bei Escher, Gefell- gegen den Herrn Staatsminister nicht eröffnet und dem Antrage der Eltern nicht stattgegeben wurde, weil die Kinder sich bei der Bereins der in der Branche beschäftigten weiblichen Personen in Wrangelfir. 80. geselligen Arbeitervereine Berlins und Ungegen Abhörung angeblich widersprüche hätten zu schulden kommen Tambourverein ,, Deutsche Etche", 9 Uhr, bet Teschen lassen, außerdem sei die Sache unwahrscheinlich! Darauf Erwägung gezogen. Sie habe sich jedoch, da die Branche mit dorf, Bossener- und Fürbringerstr.- Ecke.- Vergnügungsverein, Quodlibet," brachte der Wähler" eine Notiz, welche das Unwahrscheinliche emer verhältnißmäßig geringen Zahl von Arbeiterinnen zu rechnen alle 14 habend vor dem Grſten bet Dahme, Grüner Weg 59. Tage, Weg Bühnenverband ,, Normannia" Verein durch Anführung von Thatsachen zur größten Wahrscheinlichkeit entschlossen, diesen den Anschluß an den Allgemeinen reus fidel", bei Dobberstein, Mariannenstr. 31/32. Bergnügungsverein machte und die herzogliche Staatsanwaltschaft ersuchte, sich mit Arbeiterinnenverein Berlins und Umgegend" zu empfehlen. Der Garmen Sylva" Oranienstr. 46.- Privat- Theatergesellschaft und Artisten diesen weiteren Fällen zu befassen, außerdem wurde der Staatsim Mai an die Kollegen im ganzen Lande erlassene Aufruf wäre flub umor, alle 14 Tage, Möckernstr. 114. Don großem Erfolg gewesen; zustimmende Zuschriften seien viel- Bergnüngungsverein, Bustige Brüder" Oranienstr. 126. glöckchen" Rösltnerstr. 17. Musitverein ,, Stern" Oppelnerstr. 29. anwaltschaft noch weiteres Belastungsmaterial angeboten. Staittub Es geschah jedoch nichts. Statt der Staatsanwaltschaft scheint eingelaufen. Nun habe man, da jetzt Fühlung mit den Rams ch", 9 Uhr, bet W. Schmidt, Wrangelstr. 141. sich nun das Ministerium mit der Angelegenheit befaßt zu haben, deutschen Stollegen vorhanden, die eigentliche Agitation begonnen, Gefang, teimmeglir. 70, bet gemum. Ausnahme neuer Mitglieder. Gesang, Turn- und gesellige Vereine. Sonnabend. Männer- Gefang- denn der Herr Staatsminister erschien plößlich in Altenburg nach indem die Städte, in denen eine größere Zahl Kollegen beschäftigt musikverein ,, Vorwärts", b. 8%-10% Uhr, Annenstr. 14, part. find, bereist wurden. Man sei, sich in der Kommission flar Waldrose", Ab. 9 Uhr bei Kleemann, Lausigerstr. 41.Bithertiub faum 14 tägiger Abwesenheit aus seinem anfänglich auf 6 Wochen Bitherflub ar lautenden Urlaub, zwei Tage nach der Rückkehr brachte das monie", 9 Uhr Uebungsstunde, Kaiser Franz- Grenadierplay 7. Tambour Berhältnissen entspreche, eine eigentliche Zentralisation nicht den werein Deutsche Eiche", Sigung 9 Uhr im Restaurant Techow, Waterloo, Amts- und Nachrichtsblatt" die Bekanntmachung, daß Se. Hoheit sondern Tolitische Schulung Bedacht genommen vor Allem auf eine ufer 14. Aufnahme neuer Mitglieder. der Herzog beschlossen habe, den Herrn Staatsminister auf sein und so sei den Kollegen im Lande das Projekt einer losen Zentrali 9-11 Uhr. werden müsse, Berliner Turngen offenschaft. 5. Männer- Abtheilung Abends von Ansuchen zur Disposition" zu stellen. Dieser zur Dispositions8-10 Uhr, Turnlofal Mariannenplay 1a.- 8. Männer Abtheilung. abends stellung ist nun die Entlassung gefolgt, ob mit Pensions- Lübeck'scher Turnverein. Die 1. Lehrlingsabtheilung Resultat der Agitation wäre ein gutes, in zwanzig bis vierund- naftum, Elisabethstraße 57-58.- Turnverein, Vertrauensmännersystems vorgelegt worden. Das furni Abends 8-10 Uhr. Der Turnfaal befindet sich Königstädtisches Gym- berechtigung oder nicht, wissen wir vorläufig nicht. Sollte das Fichte( volksthümlich), jeden erstere der Fall sein, so wird die Angelegenheit jedenfalls noch banzig Städten sei fester Fuß gefaßt. Wo eine genügende Zahl Sonntag 4-6 Uhr in Schölzels Seeschlößchen, Lichtenberg 3. Statflub Ram fch", gegründet 1. Oktober 1890. Abends 9 Uhr, Sigung im altenburgischen Landtage zur Sprache kommen, da in demMusikinstrumenten- Arbeitern vorhanden, würden sich diese in in Willy Schmidt's Restaurant, Wrangelſtr. 141. Genoffen find freundlichfi felben zwei sozialdemokratische Abgeordnete sitzen, welche nicht der Fall, würde lediglich der Vertrauensmann das Organ der Klub Adonis" bei Heid, Koppenstr. 75. Gäste willkommen. fogenannten Lokalverein zusammenthun, und wo dies nicht eingeladen. Sumoristischer zulassen werden, daß einem Manne aus Staatsmitteln Pension Rollegen bilden. Diese in allen Städten, welche sich mit dem straße 9 bet Bettin. Theater Gesellschaft Schneeglöckchen" im Lotal" Beteranen gezahlt wird, der allerdings eine Pension, jedoch in ganz anderer Projekt der Berliner Agitationskommission einverstanden erklären, 9ühr, Victoria- Saal, Perlebergerstraße 13, Sigung, Aufnahme, Gäste rettung durch die gegnerischen Blätter ist, daß kein anderes Blatt Privat Theatergesellschaft Augusta Victoria" Weise verdient hat. Bezeichnend für die Moral und Sittlichkeitswillkommen. Nach der Sigung Rollenvertheilung und Lese- Probe. in Altenburg als das sozialdemokratische für die Untersuchung Theater- Verein Gioconda", Abends 9 Uhr, Sigung. flettanten- Bühne", D alle Sonnabend um der Angelegenheit eintrat, die betreffenden Blätter retten die 9 Uhr Sigung bei Barta, Nixdorf, Bergstr. 120. Gäste willkommen. Sittlichkeit und Moral blos vor den Sozialdemokraten, StaatsVerein, ustige Brüder" Abends 9 Uhr, Brüderstr. 26. Ver Bergnügungsverein„ Sorgenbrecher", der Grundsätze der Moral und Sittlichkeit erhaben." Gäste willkommen. gnügungs- Verein Schild horn, Kastanien- Allee 52, bei Weber. Sizung Salten 16 uch vers achverein in Unter iefem nne, ets Arbeiter Sle aber Wie bie er Ser jach geworden fation Don hältniffe lienvater fe nahm wöchent hat von ter that niß, un end Fabri Tbft bod rit i einen In öhne e der ge Burfchen iffion be Rolleg nicht gu Dem Ver ben jen diefelb gitation Chätigte r Polire De der in er fenne brit alle fitinftru er unter mittelst daß " " Vergnügungsverein ,, Ma iStattlub ,, Ramsch", Fürstenbergerstr. 10. " Privat Ver " 1 Derpflichtet, vermittelst von Berlin ausgegebener, sogenannter Theater- Verein Agitationstarten für die Ansammlung eines Fonds Sorge zu tragen. Diese Karten habe man auch in Berlin eingeführt, nach gnügungs- Verein Rustige 13", Abends 9% Uhr, bei Liebzeit, Wrangel- minister sind nach der Ansicht jener Blätter über die Befolgung dem ein mißlungener Versuch mit Bons gemacht worden. Was straße 30. Gäste willkommen. Berlin selbst betreffe, so werde man hier sogenannte Bezirksver- Mendelssohnstr. 4, Sigung mit Damen. Jammlungen in der Nähe größerer Fabriken abhalten, die Kollegen bends 9½ Uhr. Aufnahme neuer Mitglieder. Herren u. Damen dazu willkommen Heiligkeit der Ehe, die Moral und Sittlichkeit durch die SozialHätten- Vertrauensleuten zu schaffen suchen. Hierbei glaube man 8% Uhr, im Reftaurant Bürger- Garten", Lindenstr. 105, Unterricht u. Uebung. der Fall sein, so wird man ihnen die Haltung ihrer Organe in Arbeiterinnenverein mehr als bisher thun zu können. Redner Kaftanten- Allee 35. 1886. Gäste, durch Mitglieder eingeführt, willkommen. " für die Sozialdemokratie. berichtete dann des Längeren, wie ihm in einzelnen Städten, so Touristenverein ,, Wanderlust". Sigung jeden Sonnabend, Abends 9 Uhr, in Leipzig und Dresden, die Tischler entgegen getreten feien, uaste", 9 Uhr, Lothringerstr. 67 bei Brückner. belche in ersterer Stadt für den allgemeinen Holzarbeiter- röschen", Abends 9-11 Uhr, Prinz Eugenftr. 19 bei Dyhring.. Berein, in letterer für die Tischlervereinigung Sprachen, und flub Rothe Melte", Weinstr. 22, bet F. Steuer. Gäfte, durch Mit- Petersburg, 30 Seemeilen nördlich von Helgoland, gesunken. fritisirt die Art des Auftretens des Berliner Tischlers bezw. glieder eingeführt, haben Zutritt. Möbelhändlers Apelt gegen ihn in Dresden. Herr Apelt welcher von der Agitationsfommission eingeladen war, vertheidigte nach einigen Worten des Hrn. Meier den Standpunkt, welchen er in Dresden eingenommen hatte. Er ist der Meinung, daß man dem Kapital wirksamer entgegentreten könne, wenn sich Klavierarbeiter und Tischler Fabrit fid arfeld be Tehr wo alle A die Hil was jef eyer un folgend tagenb cher vo fich die Die Fabr fein An rman daß da Feenpala ania" be 54 nerftr. erstere feien meistens Tischler " Grünauerstr. 14 bei Rach. Gäste willommen. Rauchflub Goldene Hamburg, 28. Auguft. Der Hamburger SchraubenRauchflub, Dorn- dampfer Cetia" ist auf der Fahrt von Hamburg nach Literarisches. Rauch Die letzte Nummer der Berliner Volks- Tribüne",( Abon" Die Mannschaft wurde gerettet. Flensburg. Jessen, Redakteur des Flensborg Avis", ist von der Ferien Strafkammer des Landgerichts zu Flensburg wegen Beleidigung des Prinzen Albrecht von Preußen und des Lehrers Wulf Steffen in Hoyer mit insgesammt einem Jahr und drei Monaten Gefängniß bestraft worden. Busammenschließen. Herr Sparfeld wies hierauf darauf hin, nementspreis für Berlin monatlich 50 Pfennig pränumerando den Schriftsteller Hans Freiherrn v. Gumppendaß die Musikinstrumenten- Arbeiter ein Gewerk für sich bildeten frei ins Haus. Einzelne Nummer 15 Pfennig. Redaktion berg wegen Beleidigung des deutschen Kaisers und Kategorien von Arbeitern in sich vereinigten, die mit der und Expedition SO.( 26) Elisabeth- Ufer 55), hat folgenden zu 2 Monaten Festung. Gumppenberg hatte in der Münchener ifchlerei nicht die geringste Fühlung hätten, so die Blech Inhalt: Politische Uebersicht. Soziales in Australien. Die Gesellschaft Modernes Leben" ein Gedicht von Karl Henckel, An inftrumenten- Arbeiter. Nachdem noch Herr Bruns den Stand- todte und die lebendige Reichsverfassung. Die Sozialdemo- die deutsche Nation", vorgetragen. Die Verhandlung fand unter Rüdiger und Frau Fahrenwald gesprochen hatten, welch' des Redakteurs im Prozeßfalle. Verschiedenes. Puntt der Berliner Tischler vertreten, fowie die Herren Meier, fratie und die Bauern und die Kleinbürger. Zahlungspflicht Ausschluß der Deffentlichkeit statt. wurde folgende Resolution gegen zwei Stimmen angenommen: lettere für eine regere Agitation unter den Arbeiterinnen eintrat, Internationaler sozialistischer Arbeiter- Kongreß. Novelle. Von der Neuen Zeit"( Stuttgart, J. H. W. Dietz' Dresden, 27. August.( Vossische Zeitung.) Bei einigen hiesigen Buchhändlern ist in den letzten Tagen auf Veranlassung Die Bersammlung spricht der Agitationskommission für die ge- Verlag) ist soeben das 48. Heft des 9. Jahrganges erschienen. Der Staatsanwaltschaft zu Berlin die Schrift: leistete Arbeit ihre Zufriedenheit aus und verpflichtet sich, dieselbe Aus dem Juhalt heben wir hervor: Agrarier und Grubenlord. gewaltigung und Einsperrung von 24 Personen in ihrer Arbeit zu unterstüßen. Ferner erklärt die Versammlung, Der Rapitalismus und die Kunst. II. Die sozialpolitischen in die Irrenhäuser wider besseres Wissen aus Rache und das Vertrauensmänner- System für die Werkstätten durchzuführen." Zustände Rußlands im Jahre 1890. II. Von G. Plech a now. Gewinnsucht im 19. Jahrhundert" beschlagnahmt werden. am Sonntag, den 30. August, in Schmöckwiz( Seglerschlößchen) statt. Die Ab- dem Ende des neunzehnten Jahrhunderts. 1. und 3. Reichstagswahl- Kreis. Die diesjährige Lassallefeier findet ( Glebe Inferat.) Baby bot( ittelfieig, Eingang Hauptportal), die Rückfahrt Abends 10 Uhr 15 Min. Ereireligiöse Gemeinde. Sonntag, den 30. August, RosenthalerBraße 38, Bormittags 10 Uhr. Vortrag des Herrn Vogtherr: Was ist's mit Ein Paria der modernen Gesellschaft. Ein Kulturbild aus ( Schluß.) Von Feuilleton: Der Pariser Garten. Novelle von Minna Kautsty.( Schluß.) Die Ver Melbourne, 28. August. In der Nacht vom 27. August fand in der Bucht von Port Philipp ein zusammenstoß der britischen Schiffe" Gasby" und" Gambier" statt. Der , Gambier" wurde von„ Easby" Mittschiffs getroffen und sank Binnen sieben Minuten." Die Verwirrung unter den nur halb angekleideten Passagieren war groß; der größte Theil derfelbei wurde an Bord des„ Gasby" aufgenommen. 25 Personen gingen| erregten Voltsmenge angegriffen, die Getreidehändler feien miß-| bereits übergeben ist; wenn aber die Jahresmiethe über 150 mit dem„ Gambier" unter. handelt und deren Häufer geplündert worden. Die Ruhe habe beträgt, gilt die Abrede höchstens für 1 Jahr. Ift über die Be Depeschen. ( Wolff's Telegraphen- Bureau.) い Effen a. d. Ruhr, 28. August. In der Bochumer Stempel. Angelegenheit hat, wie die Rheinisch Westfälische Zeitung" er fährt, nach Abschluß des Ermittelungsverfahrens eine kleinere Anzahl von Meistern und Arbeitern eine mehrmalige Vorladung vor den Richter im Untersuchungsverfahren erhalten. London, 28. August. Ueber die am 19. d3. in Witebsk wegen der Ausfuhr von Roggen stattgehabten Unruhen wird der„ Times" aus Petersburg gemeldet, die zusammengerottete Volksmenge habe das Militär angegriffen und genöthigt, sich zurück zuziehen. Als dann Verstärkungen eingetroffen seien, habe das Militär auf die Menge, welche die Ausfuhr von Getreide verhindern wollte, gefeuert, um dieselbe zum Verlassen des Bahnhofs zu zwingen. Dabei seien zwei der Tumultuanten getödtet worden. Auch die Eisenbahnbediensteten seien von der von nur mit großer Mühe wieder hergestellt werden können. Briefkaffen der Redaktion. Antwort wird nicht ereihltt dauer nichts besonderes verabredet, aber gesagt worden, die Wohnung fofte so und so viel pro Jahr, so gilt der Kontratt auf 1 Jahr. Einer Kündigung bedarf es überhaupt nicht. 5. F. 1000. Sie brauchen weder die Scheibe noch das Versicherungsgeld zu bezahlen. Sänger P. 2. Ein Gesangverein bedarf weder der poli zeilichen Anmeldung noch für die von ihm veranstalteten, nur für Mitglieder und deren Gäste zugänglichen Vergnügen der polize Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich N. Tieke. Aufnahme war zur erbetenen Zeit( Brüsseler Bericht 2c.) leider nicht möglich. In gestriger Nummer ist die- lichen Genehmigung. 1045. Wahrscheinlich enthält Ihr Kontrakt die Bestimmung felbe, wie Sie sehen, erfolgt. G. Schonert. Abdruck gestern erfolgt. Der Artikel daß Sie nur mit schriftlicher Genehmigung des Wirthes a „ Achtung!" gehört in den Annonzentheil. Verfügen Sie Schlafleute vermiethen dürfen. Ist dies der Fall, so hängt ganz vom Wirth ab, ob und unter welchen Bedingungen er die darüber. Das Andere wird gelegentlich verivandt. Genehmigung ertheilen will. Die blos mündliche Genehmigung fam er jederzeit widerrufen. E. K. Machen Sie dem Polizeirevier Mittheilung; dann wird der Hauswirth schon zum Offenhalten der Thür angehalten werden. Abonnent Crefeld. Derartige gesetzliche Bestimmungen für Krankenkassen giebt es nicht. Nr. 1000. Ein mündlich abgeschlossener Miethskontrakt gilt für die verabredete Vertragsdatter, sobald die Wohnung Das größte und älteste Etablissement im Norden Berlins M. Grünberg, Müllerstr. 181, am Weddingplak, bietet seiner ausgedehnten Kundschaft Gelegenheit, Seidenstoffe, Sammete, Kleiderstoffe, Ausstenerwaaren, Damen- und Kindermäntel, Umhänge, Jackets, Möbelstoffe, Gardinen, Puk, Puhartikel und Weißwaaren, Handschuhe, Corsets, Sonnen- und Regenschirme etc. etc. zu außergewöhnlich billigen Preisen zu kaufen. Reste von Kleiderstoffen bis 5 Meter für den halben Preis. Herren- Zugstiefel I la. Kalbleder nur 9,00 Mark. Ein reich assortirtes Lager in allen Schuhwaaren ist zu finden 18. Heimstraße 18, bei Wilh. Herbach. Anfertigung nach Maah für abnorme, leidende Füße. Reparatur- Werkstätte im Hause. Grundsätze: Solide Waare, mäßige, aber feste Preise. 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Im Verfolg der Beschlüsse des Halle'schen Parteitages, die Organisation der Landagitation betreffend, erschien unter dem Titel: Bur Landagitation in unserem Verlage eine Broschüre, die in gedrängter Kürze au nächst bestimmt ist, die Parteigenossen über die Verhältnisse des ländlichen Proletariats aufzuklären und damit die Grundlage für eine erfolgreiche Agitation zu schaffen. Die Darstellung zer fällt in folgende Abschnitte:„ Die sozialen Gegenfäße auf dem Lande."" Die Klagen der Großgrund besizer". Wie die Herren Rittergutsbesizer. Ieben". Wie der Landarbeiter leben muß". „ Die Rechtlosigkeit des Landarbeiters". " Landarbeit und Gesinde Ordnung". Schlußglückliche Alter des Landarbeiters". betrachtungen". Daran schließen sich Vorschläge zur Landagitation, die allseitig die Zustimmung der Genossen finden dürften. „ Das Der Einzelpreis der Broschüre ist 10 Pf. In Parthien liefern wir wie folgt: 25 Exempl. für 1,20 M., 50 Exempl. für 2 M., 100 Exempl. für 3 M. Im Interesse der Sache bitten wir die Parteigenossen um ausgedehnteste Verbreitung des Schriftchens. in Jaquet Bacon, blau, ut fchwars, Postfachschule guten Stoffen von 15 M. an. E Julius Lindenbaum, Berlin 0., Frankfurterstr. 139. Zum Berlin, Fehrbellinerstr. 50. Allen Parteigenoffen empfehle meit zwei Vereinszimmer, ca. 30 Perfone Dir. Priewe, früh. Oberpost- Sekretär. fassend, noch mehrere Abende frei. J. Leute mit Volksschulbildung w. Maurer u. v. G. und Freie Hilfstaffe sicher z. Postgehilfen- Prüfung vorber. Sonnabend Abend von 8 bis 11 Uhr 1106L Eig. Pensionat! Möbel- und Bolsterwaaren- Fabrit. Roth. Cylinderhut Gediegene Arbeit. Zeitgemässe Preise. Coulante Zahlungsbedingungen. Nur 1 Mark foftet jede Uhr zu reinigen. Bei jeder Reparatur wird der Preis 1161L vorher gesagt. Billigste Bezugsquelle für Baareinkänfe. Rob. Thom, uhrmacher, Lausitzerstr. 49, Ecke Wienerstraße. Rohtabat A. Goldschmidt, Spandauerbrücke 6, am hiesigen Plage bekanntlich Größte Auswahl. 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