�snzelpress 15 psennkg- 2.?ehrrang Sonncbenö, öen 27. vczember 1919 Hr. 628 /A 343< Morgen-Ausgabe Die �teibeil* frfer lImff0J!(jiffen SejMöenwfmtie BeutJtOtanda T---»...--', � Hinter den Kulissen. JUKI iJCH Ü!!tlö!lÜNg!gLN l?Uö öLt ÜLiäjölkßlLtLNZ. �chsc'�end veröffenMckvn wir l-ine Darsscll»� deZ'gegen die drei unabhängigen Yosssbeanstra�»,», «soffen Walter Dehme über die U rächen der Vor«, war TapeSgesprSch. daß ihr Rücktritt sclbjlverslündlich sei Ma« iraa xu- � �?"««?«». Sin direkt»,»«f. t.*. r..»----». v—------—— a,,............"j ,. ,H» Länge, öie vor einem Jahre zu dem Ansttnt der miofli- höngigen SBoIfe'bcaiiftro.jtpn aus der Regierung geführt hoben, t« sie bosuniontuniMn Wert begnipruchen dürfte. Genosse Dehme war zur dattmlia.m Zeit Sekretär in her Reichsfanzlot. Der Genosse Haas« war kaum verstorben, da benutzten sknipellose rech.'Ssozialistisclie«güatoren da» Hinscheide» ein-» ber bedeutendsten Zeuge» au» den Tagen der Revolution zu ent- ffton war eben stolz auf seinen Tieg im Rätelongreb und glaubte, längst alle» in der Hand zu haben. Aber c» fehlte der Anlaß, nach dem man dauernd suckite»nd der bin und her beraten wurde,»m den unabhängigeo Kit. sah si-b bereit« nach de» neuen rcchtSsozialisiischen Mitarbeitern um. War schon vorher der ganze Appanit der Reichslanzlei in einseitigster Weise ziiginislen der drei rechtssozialistischen!!?ol?s- beauftragten eingestellt, so arbeitete er seit jenem Tage überhaupt nur noch für sie. Ma« brßann langsam, Haast, Dittmana und Barth ansgli schalten. AI» der TermittlungSvorsch'ag auftauchte, daß man nur Vorth Agitation» materia!» ihre durch ihre sachliche II n. fähigteit schiver gefährdete Stellung zu salvieren. A!» der Genosse Haas« noch auf dem Krankenbette lag. begann man in der rechtssozialistischen Presse mit diesen Entstellungen. Se.t jenem *age haben sie nicht ausgehört und mit den slrupelloieiten Mit Wn, mit der Veröffentlichung gebeimcr KobineltSprotokvll«'' wan nur au» den Händen der Regierung selbst erhalten zur Vcrloendung von Geschützen ist ihm dabei sewswerstäitö» lieh nirfrt erteilt mordcui, eine derartige militärische Spezifie» rung war Anzcb'genheil de» Kriegsminisler», aber den villS» r>c>i»str»getn w>ir ieiir wohl vekannt, datz de,» tirtegöminift», nur sehr wenige Leute zur Bersligung standen, daß all fein» Siäike nur in weuigeu kleinen Gcschllhcn bestand, mit denen allein er den Matrosen vberlcgcu sein konnte. Ed»na., deshalb srlbstvrrstäiidlich, dnh ihr Äuftrag an de« ÄrirgSutluifttr W Torgchcu auch mit Eeschützru citt* \ schliefen musjte. Ich habe der AuflragSgebrvng persönlich beigewohnt nird könnt« später, al» man mich zum Zeugnis anrief, selbstverständlich nur mitteilen, daß ein direkter Anslrag zur Verwendunz von G«. schützen dem Kriegsnnnister nicht gegeben worden war. Ich habe die» mein Zeugnis damals christlich niedergelegt. Wenn ich _-,—,— i—■—•«•-v*rv.»y%«vy».-tü t»III IU� ,„ y t fliiftern der Regierung den Mücklri» nohezulegen. Er saud sich s auch damal« schon lebhafte Zweifel an der später zur Darstellung len fanu! sehr schnell in dem Konflikt mi, der V o I k» m a r i n«. i gebrachten Aufsassung der rori'tSsoztaltstisllwn VoltSbeausttagtei, - v;, rrebtl, ö i ö i f t o n. Utber den Konflikt selbst soll hier lein Urtei! ge.! heg'.e. so bin ich doch über den ganzen Zusammenhang der Er. unter Mißachtung des LmlSgebetmuisse« veriuchen.'.[vrochcn werden. Die Malrosen waren ohne Zweisel durch Web»! etg. isse mir erst späler klar geivocdcn. al» ich ihren grsam» sozialistischen Führer den unabhängigen V�isveausiragrrn PelmiudlungSmat icr sehr gereizt woode»..rber ich kann ten Adlaus übersehen tonnte. Der Krieg, minister gab also»ele. Schuld an den Bersäumnissen jener Zeit zuzusch obem. W*--- �...... 1 M""'| seine Befehle, und die vor. VoltSinarine-Division be» ben wurve und daß e« am 23. Denember wenigsten» an diewr' Stelle gelang, Züsammenstvsz« zwischen den Malrosen und den noch ändern. von diesem Augerrblitke an worden. Ich war darüber Situation konnte sich selbstverständlich aber«um wollte offenbar die einmal gesseheirc» Defehl« nicht mehr zurückziehen. Ich habe auch, heut« noch ein gewisse» Verständnis für den Tut» ichlufc der rcch!»soziolijlisci)en voll»l>ca»stragten. den Marjrrll —-!J v——'-..... ».TfSJtA°!. J,**m»»iRÄ»> Sekretär de» IlntcrstaatSsekretär» in der Reichskanzlei babe.ch dom s. Dezember bi, zum l. März alle Vorgünge in der Regte. tung miterlebt. Ich habe bisher vber alle diese Dinge Schwe ge» bewahrt, MUWMW-�-MWZUM AWUMZW Utlm Öllliflttf rr�l* ff tntV' yfl.'irtai*n ,ir... ff,-' V*----—------ I„„„ Sdcgiernng herbeigerufenen Fronttruppen ,«i vermeiden a.iz>!greifen. aber wen» ich damals glaubte, daß bei allen dreien .......... IIBUt...«ue.»«.«... Ter Vermittiung Varth» gelang c». beide Parleicn zu bewegmi. �die Bedeutung von Menschenleben ihnen die Entschlüsse offen. I.T. m,s ia würde diese» Schweigen keineSfaSS gebroche»,,.?n bet Kommandantur Ober hatten«äniple statt sichtlich schwer machle, zum mindesten aber Herrn Eberl, so ist » wenn nickst r'ch.Ssozln'.sti ich« Führer in"Nv-rantw.r. j bet 5,cr�ftuil(, Wel». Fischer, und«ongar� mir da« heute beim Rückblick i.n. it,-....."- ,n(hcfir,nh,r fflr» und Lveite fafcr iCb,C",' lr3t"*ei>vn8»»' Feststellun, der ..... irmZm£fST*".rr--- -g.-"'*-:—-t w.......( Verhandlungen statt, die damit e.chete» ��"1' fcic • v"lj Die. atroseei gegen war noch immer im Z'iarstall verhaftet. Die llllalroien, halten» der unabbätrz'aen Mitglieder in der Reicklregieieung zur j bekannt" war. daß dir Regierung alle ihr verfügbaren - I'» W»V U-t irr-end«inen Vorwurf der Böswilligkeit oder Leichtfertigkeit gegen | die diei rechtssozialistischen VolkSbeansiragten zu erheben, wenn ' ich auch ihre politische Einsicht bemängeln muß, denn cS wne seivstverstäieblnb. daß man durch einen Angriff aus den Marstall taS Leben von Wel» nur noch mehr gefährden mußte» al» c» be» sich jilr swort h�ranSgesordert. Diese Herausforderung|«lutr t*r Führer der Volklmarinedlvision, Radlke. teilte mir beantwortet zu lasse», wäre schinählick>e Feigheit und io»inst Marstall au» mehrmal» mit, baß er die Matrosen nur mit ben» l» ite manche» gesagt werden, wa» besser verschwiegen 0«' � Mühe.davon abballeii könne, Wel» an» Leben zu gehen. Eine blieben wäre.' I Freilassung Wel» sei im Augenblick uiimLzlich, man müsse den Der InlireStiig beS AnS r«te« nnferer Genossen a»S der Morgen abwarten, bi« die Matrosen ruhiger geworden seien. �richSreiirrun- gib» mir Veranlassung, zur«biochr der Angrisfe � Arbeitszimmer Eber!» saßen in den Nachtstunden Ebert, �'eidemaiin« Heitmonn» und de».Voiivärls' einmal in kurzen Scheide mann, LandSberg, der NntcrstaatSsckretär L�aake und der cltichm zu z« ichneu mit welchen Mitteln gegen uuserc Genossen A:i�»minist(r Tchcüch. Sie berieten die militärische Lag« und in der ReichSrrfli-n'ra acarbeiwt wurde. besprachen ausführlich mü dem Kriegsminister, wo« zu unter- *'.. a,„srftrrttl in d.. nehmen fei. wenn die Matrosen Wel» nicht freigeben und wie �lc UUIN nicht nur s!r, sondern auch den»f...r. man sich späler der Matroscndivision entledigen könne. Ich habe unerhörtesten Mise irreführte.-......~............... Der erste reit« gefährdet war. "ZMt weiteren Ereignisse aber laden schwerste Schuld aus die Beteiligten. Di« Matrosen befürckreten olfenlor eine Aktion der Regte» rung gegen sie»nd sie hatten deshalb den Genosse» Ledebonr um.(eine VermittluiigShilte gcbeien. Er begab sich sosort, be» gleitet von einer Matroscn-Abordniing, zum KricgSnrinisterinm, um mit dem KricgSminister zu verhandeln. Im KricgSmini» ..,.» u---'------'i•>! i tiuvill l in* nM,r.be ihn' mitgeteilt, daß der Kriegsminister sich in der f..... I__ V.-___ v C*l_ v(..■ metufoch Teile dieier Gespräche mit angehört, da ich de ständige I waren ■—.- i... m.iASivnleruna nicht fle» IUl® ".»«ywiiy yv—... � zur Kontrolle der Exeknlive der Reichövcg.eriing nicht g« lügende Vetuauille«inaeräumt worden Ivaren. wir wöch die BolkSbrauftragten ssch über die milltnrifchen Mast- ertlärte mich sofort bereit, Ledebour z»i» KrivgS«nsi»lier und zu Ebert zu führen. Auf der Treppe zu den oberen Gemächer» be» gegnetc mir der zweite Sekretär Eber», der jetziire Mi»isterial» direklor Franz Kriizer, durch den Ledcbours Auoluntst bereits Eberl milgetetli worden war. Er eehiute mir Eberl Wich der % rntSeSeTcbicmS mächen'zn lassest"' nal,mrn mit dem üri.gSn.inistrr vollkommen einig waren. te ich an dieser Stelle nochmal» be onen. daß ich diese Nicht- g:» Moment, da» später von eminent wichtiger B.cheutung sein WWNZMstiRZWMMWDZUM?-« *' Dezember dl./ Rücktritt der rechtssoz alistischen«»ttsbeauf..«unntehr mtt Waffestgewatt � Marstall vorzuzehen, da j �. b«.�'öember der Rücktritt der rechtSsoz Sken hätte erfolgen müssen. Vom Tage der Wahl de» rein re-h!»foziallstisch«n Zentralrat» "n>n der Regierung ein offensichtliche» Treiben nach ihrer Ansicht kein« andere Mögtichkeiil mehr gegeben war. um da» Leben vor. Wel» zu retten. Der KriegSminifter erhielt den.zNkiprechend«a Lustrag. gegen. dUjJZoy�xi-i�chision mit Ebert sich verlutgncu»uu« denn Ledevour kam, wie er mitteilt«, tm Austrage der Matrosen um zu verdandilu und Ebert war diese Tatsach« nicht unbekannt / 5"!)'fr JTrTSgift, wo 5om CTcrf Bn5 5nr Urs?gSm?n�wr fvit« urb er beftäi �te mir. dag sie jich in den Privaträumen Eoertö befänden, vrdebour ging uti verrichteter Cache mit der Sbeltfttlioa v»« bannen. Ich bin heute fast über- zeugt, datz Wert damals sich nur deshalb derleug» neu lieb, weil er die Vermittlung LedebourS fürchtete wiib xlaubie, feine Bolsehle zurückziehen zu müssen. Denn daß e ac Aerständigung mit den Matrosen möglich war, wenn ver« händige Unterhändler da waren, soilte schon der nächste Vormit- t."Z zeigen. Hätte man In jener Nacht die Vermittlung LedebourS zugenommen, so wäre«huc g weise! alleö Blutuergiehen vcrmie- dr» worden. Tie volle Schuld für haS Blnlveralrfze« nm Morgen des 24. Tezrmbcr fällt also dem LolkSbeaustrngten Ebcrt zur Last, der die letzte Möglichleit der Bermittlnng vereitelt fjai. Der Bersuch, auch heute noch die Anwesenheit EbeetS uno des Kriegsministers in jener Nacht in der Reichskanzlei zu leugnen, Ware vergeblich, denn nicht nur ich, sondern such die in der Neichskanzlei anwesenden Diener, sowie der Ministerialdireklo: Krliger mutzten unter Eid diese Tatsache bestätigen. A-n 24. Dezember morgen* um KS Uhr begann die K-nwnade, die wie bekannt mit einer Nieder- läge der NegierungStruppen und einem Siege der Matrosein-Division endete. Der BolkSbeaarftragde Bar Ich chaite tooch im letzten Augenblick versucht, die Kairairade zu verh.ndenn, allein der de Befehle de» KriegSmiwsterS«rusfüh'-emde Offizier hat ihm etKÄrt, twtz er Befehl von der Regiewung habe unib auf die Erwiderung Barths, dah weder er, noch die beiden andern un- abhär-gigon Mitglieder der Rogicwunq van defcnn Befehl etwas wägten, und auf Barths Befehl, nicht zu schietzem, erklärte er, dost dieser Befehl von Eberl gegeben fei und nur von Ihm zu't'i'fgonammtn werden könne. Die Niederlage der Regierung war so schwer, datz sie selbst auf das schwerst« bedroht war und dnfj es nur den unermüdlichen Verhandlungen de» 2. Vorsitzenden des �entvalvcrte», Max(lohen, gelang, täte Vevstänbigumg mtt der Volkt.marine-Diwision hcribeLziiführem. Die rechtSsazialif tischen Voltsbeauftragte« verfchwanden von der Bildfläche. Sie lebten nur noch unterirdisch und tagten außerhalb der Rvich»- lanzlei in geheimen verschoieg einen Wohnungen; eS war oll- gemeine Neberzeugnng, daß das Bild sich schnell gewandelt-abe und Ihr Rücktritt sicher sei. Erst am 27. morgen» konnte» sie der Presse ei«< NechtfertigujngSarllärung für ihr Vergehen vor- legen.' Lnzwischen war der Zentralrat auf das eifrigste bearbeitet worden, denn bei ihm lag nunmehr die Entscheidung. Sekbst die Regie wt/ngSgefchäfte lieh man angesichts der persön- Ii che u sil- fahr vollkommen im Stich und alle Kabine ltSsi tzungcm, denen ich vnmailz stet» beiwohnte, fanden lediglich zwfchan den droi unabhängig«» Voltsbeau st ragten statt, nur ab und zu er- schien der Vollsbeau-ftragte öandSbevg auf einige Minuten. Die Hauptfrage, die die unabhängigen Volksbeanf.iraglan am 28, Dezember, 12 Uhr, dem Fentralrat zur Sirtschoidung vor- legten, lautete: ,B lligt«» der Zentralrat, dah die Kabinett# mit- glicdor Wert, Scheid ernann und LaudSberg im der Nacht vom 23. g'.mn 24. Dezember dem KriegSminIstee den In keiner Weife be- grenzten Auftrag erteilten, mit militürlschee Gewalt gegen dle Volksmarine-Divisioa i« Schloß und Btarstall vorzugehen?" Hätte der Zcntrolrat die wahren Vorgänge gekannt, so hätte er auf diese sirage unbedingt mit„Nein" antworten müssen«nd der iHücktritt der rechtchsziallstische« BolkSbeauftragten wä.« selbst- dersltndlich gewesen. Deshalb wurde der Zentrafrat in shstemastischer Weise irregeführt. Man verschwieg ihm den abgelebtsten v:rmltt?»nig»versuch LedebaurS, man verfchwirg, datz Ebert u»rd der KriegSminister sich halten verleugnen lasten. Diese Tatsachen sind nach heute Mnem der Mitglieder de» ZcntralratS bekannt. Die größte Gefahr aber bedeutete der KiregSminiswr. Er hatte in seiner Darstellung der Vorgänge auf da» bestimmteste festgestellt, daß ihm van den Valli-beauftragten der in leiuer Weise begrenzte Auftrag erteilt wordun war, mit militärischer Gctvakt gegen die Volk* marine« Tiviswn voizugehen. 29ä e diese erste Darstellung«nd der Be- eicht des NriegSminlsterS dem Zentealra« vorgelegt worden,«der gar der Oeffeutlichkeit übermittelt worden, so wäre der Rücktritt der rechtssozialistischen Mitglieder der Slegierun» unvermeidlich getvcscn. Deshalb wurde dieser Bericht dem Zentralrat verschwiesen. In einer Besp echung wurde der Kriegsminister von Ebcrt, Scher bemann und Landkberg auf da» eingehendste bearbeitet. Man rief mein Zeugnis an, und ich mußte schriftlich fixieren, in welcher Weese dem Krieg» min ist er der Auftrag erteilt worden Wat. Ich habe diese Vorgänge schriftlich niedergelegt und ste sind dann zur Rechtfertigung der volttbeaustragten dem Zentralrat vorgelegt worden. Eine Vernehmung meiner Person vor dem Zentral. at hat man wohlweislich verhindert. Wenn ich auch da- malS noch nicht so klar wie heute sah, so hegte ich doch schon lebhafte Zweifel über den Inhalt de» Be fehle». Die letzten Schluß- Vorgänge allerd ng», in denen man mit den Worten»Dan,, Reibt also nicht» and.re» übrig, wir müssen Wel» retten und müsse» vorgehen' und mit einem Kopfnicken Ebert» defs» Kriegtminister den endgültigen Befehl erteilte, konnten al» Bewei»inate.nal direkter Art für die Erteilung eine» unumschränkten Befehle» nicht herb, igefuhrt werden. Deshalb wurde mein Zeug- nis zur Entlastung Ebert», Scheibemann» mib Landsberg» be nutzt. Ich habe aber oben bereit» daraus hingewiesen, da» den Volksbeaustragten die Zahl der zur Verfügung stehenden Truppen genau bekannt, daß alle» tu stundenlanger Nnteeeedun» mit dem Kriegsministee sorgfältig durchgesprochen war. E» war den recht»- sozialistischen Volksbeaustragten bekannt, daß die Machtmittel der Regierung an Kopsstärke weit geringer waren, al« die der Volk». marinedivision, und e» war deshalb selbstverständlich, daß der Kricgt die die Entente unter sich gesührt hat, als von soichca .pvisÄien T«utschland und der Entente. Die Enüenbe befdech-t auf der llnte�etchiinng de? A»- satzprotokollS, in dem die 400 000 Tonnen Wei ftniatei.al srfi>ch«rt werden, erklärt sich aber bereit, Eviiicisiign�ic» einhefnt zu faffen, falls dos wirtichastliche Lebeti-ein.dereiik TmichMatidS es fordert. Das ist ein Heiith'xhtrs Koinpro- miß ztorsch«, Engllmd und den übrigen Alliierten. Will)' rend England auf der Lieferung d?r vollen Zahl und dek Unterzeich-ntmg bestand, mn Teutschland den Ausiba.!! otnf: Handolssilotde zu erschweren, waren die üdriüein Alliierten. die an der wirtschasttichcn Wievererstarkiing Te-rtstchlauds in gewissem Maße infereiiiert sind, bereit, in taiirg a»l die Unterzeichnung und ans die Höhe der svordcrung S» oorzichden. Mein einigte sich dahin, daß die Unberzeichn-uus xwar statt sint�n müsse, schlich aber eine Erniäßiginng del FoiberunH zu gewähren fei. Die deu.fche Nogierimg hossl nun. ffleichizchtiu mit der Unterzoichnimg d-es Zirsatzproto- 5vllS eine ftslie Abnmchuwg über die Ermässigung del 400 llOO-Forderung erzielen zn können. Doch) wird der Abßchliiß der Verhandkmzsen sich noch einige Zeit, bestiin»" bis in dtas neue Jahr tzi-nein, hinzich)?», da die Enten t« durch eine Kommission die Angaben der deutiVfr» Tch)tssahrissachverstan-digcn nachpriifen will. Tij deut?ch)e Rogierumg hat der Oefsentlichkeit bisher noch immer die endgü'Itigen Zahlen de? vorhandenen Werft' Materials vorenthalten, wir erwarren nunmehr aber dik germuen Anya-ben darüber, damit auch die Oeffenilichk� sich selbst ein Urteil über diese Zrage bilden kann. Wenn die deutsche Negierung nicht durch neue Unvor' sich!iykeit>en Komviikotionen herbeiführt, so ist auf Grrindtag«, die die neue Note n-mr wiederholt bietet, kink Verftändignnz) möglich, so daß wir endlich zum Frieden?' stand kommen werden. Als besonders wichtig möchten wik bcrvorhi4'en, daß die deutsch« Negieruna ausdrücklich klären läßt, baß sie ans jeden weiteren versuch einer Ad' änberunv der Arisliescrung der Kriev-Sschistlbigen ver« z i ch t« t. Wir erwarten, daß sie dies Lerspreck)en linl't' dingt innehält und nicht durch erneute Seitensprünge � dieser Znrse den Frieden gefährdet. die Mär. daß sie den Befehl der Beschießung mit Artillerie nicht gegeben hätten. E» mag heute scheinen, al» ob die» Eingehe« auf di« Artilleriebeschießung«in« Spitzfindigkeit sei; da» kann aber nur dem so erschein«», der über die damaligen Vorgänge nicht genau unterrichtet ist. Damals jedenfall» war die Frage von ausschlaggebender Bedeutung, und der Zentralrat hat von ihr seine Entscheidung abhängig gemacht. 9t ist in dieser Frage von den drei rechtssozialistischen BolkSbeaustraglen Irregesülirl worden und hat deshalb unter Umgehung der wirklichen Frage- stellung geantwortet:.Tie Bo!t»b-auftragten haben lediglich den Auftrag erteilt, da» Nötige zur Befreiung de« Genossen Weis zu veranlassen. Da» ist aber auch erst geschehen, nachdem de» drei Volksbeaustragten von dem Führer der Volk»- marinedivision mitgeteilt worden ist, daß er für da» Leben de» Genossen Wel*, nicht niohr garantieren könne. Da« billigt der Zentralrat." Daraufdin war der Rücktrbt der unabhängigen Volksbeauftragten selbstverständlich, sie hätten sonst wit di« veraiUwortung für da» ungeheuer« iiche Blutbad übernehmen müssen. Der Zentralrat war nicht nur irregeführt, er war auch nach allen vlegeln der Kunst von den rechtSsazialistischeu RegierungSmltgliedern und ihren Helfer»- Helfern bearbeitet wordcm, und da» Aogaiment, daß man mit Hilfe dieser Beantoartnng di« rechtssozialistischen Mitglieder in der Regierung erholten und die Unabhängigen beseitigen könnt«, war schließlich au»schlaygebend. E« gibt heute noch MllgHebee im Zen- tralrat, die äußerst wich, ige Mitteilungen Über diese Vorgänge »erösfenttichen konnten, wenn ste nur wollt»». Rur der Vollständigkeit halber sei noch mltgeteklt, daß auch in de? zweitku Frage der Zentralrat irregeführt worden ist. Biese Frage läutet«!.Bssligt der Zestlratrat das em Morgen dt» 24. Dezember von den Truppen de» Bene.alkommanda» Sequi» mit mir 10 Minuten befristete Ultimatum, wie die Artillerie- beschießung von Schloß und Marstall?" Ter Zentralrat bcanl. wartete die zweite Frage mit.NeinI' Cr mißbilligt« also dies« Vorgang«, und die rechtssozialistischen volksbeauftraoten, die die Veraiitwvrtung für diese Borzänge zu trage« hatten, hätten zurücktreten müssen. Sie taten da» aber nicht, sondern wälzten die Verantwartung auf den Krie-zZministee und da» General- kommand» Leoni» ab, da» sie ei<>enmächtig«n Handeln» beschul- digten. Für die Frage der Artilleriebeschießung ist oben schon nachgetviesen, daß die Abwälzung der Veeaniwortung unbeeech- ligt war, und auch für da» 10-Minuten. Ultimatum kann leicht imchgewiesem weich«,, daß die drei mehrheitssozialistischen Volk». beauftragten die eigentliche Verantwortung trugen. Zwar war diese Eimzelheit de» Ultrmatum» scheinbar nicht mit dem Krieg». mimstee vereinbart worden, sonder» in«nverantwartlichee Leicht- feetlgkeit be# Gruppenführern selbst überlassen worden. Aber am Monge« de» 24. Dezember teilt« der tSeTtKnfcangtofflptri di» Ich HM S!e �geheimen" KaSitiesssprolokoile. Der Rcg'rrung ist e» äußerst peinlich, daß wir ihr na damal» den Verbindungtolfizier—«» trat, soweit ich mich innere, der Hauptniann Papst—- zu Herrn Ebert gesülll und mit angehört, wir er ihm die Mhicilung von dem Mimatuu machte. Dama!» wäre noch Gelegenheit gewesen, feiten« der f'* girrnng in die Vorgänge einzugrei'en mnd da» llltiinatiim r>'' weder länger auszudehnen»der die MügUchkcit zw Vcrlianbln113- einzuschieben, wenn da» in derAbsicht der R e g i e r u»>i gelegen hätte S» lag nicht in ihrer Absicht, nnd mit seinem Nein mißbilligte desßnsb der Zentralrat zeitig die Haltung der rechissozialisttschrn VolksbeausiraPtcil» die als ehrliche Männer hätten zurücktrete» müssen- Ich überlasse da» Urteil Über dies« Vorgänge und über Art, wie man die unabhängigen VoilSbeaustragten zum tritt gezwungen hat, getrost der össentlichon Meinung. 9*'s' überzeiigt, daß die rechtSsozialiktisch« Presse mich in der börivisi'si sten Weise mit Schmutz k treffen wird, da» al�ct wird mich". schrecken, auch weiter In dielen Dingen die Wuhrleit zu wenn di« Diskussion der Vorgänge, di« ich nur in g-.dtüu?- Jtügze hier wiebei geben konnte, eö netwenti-z machen sollte. � beton« nochmals, daß diese Klnrsiellurgcii nur hervorgerU'' N'erden durch die herausfordernde Agitation und die Entstello� der Vorgänge im Kabinett von rech»sag ialtstischen Füh.cr». ich glaube, daß meine Tarstellmi.gen bcwoisen, daß ich wich" heute noch der größien Dtjeftlbität in allen diesen Frage"" fleißigt habe. chg» . w«* y l|»%.W MUs)Vl'4 �rv»»«»«v*r w** p(l/IL»V/»,', wiesen haben, daß sie zu Zwecken der Parteianitation Kabinettsprotokolle den rechtssozialistischen Parteiblättern Ceröfsentlichuiifl gibt Sie Hai dedbalb den.Vorwär!»", Sache sehr unze schickt ausgezogen hatte, ge.rüiselt und dicker � nun aus böhcren Au'traa hin die Sache wieder g'.t'ira ineii tut deshalb sa, al» ob wir i h m au« der Beröfscntlick?iinz« � Vortours gemacht hätten. Wir denken nicht daran., Gegenteil, e» steht ihm selbstveisländlich da» Recht 6�*..g. essen tlichung aller Dokumente zu, die in seine Hände 0'', Aiif* Sir, haben nur fßß�üeHt, baß diese Dokumente nur de» llnterstaalSsekr??�» m der Sicich-kauzlei oder durch ein�.�� gl eb der Regierung selbst in die Hände der.Pormärt»"-.''��,�. gelangt sein können. Tics« Tatsache, die von äußerster tung ist, bleibt bestehen und kann auch vom.Vorwärts t(ii stritten werden. Er möchte deshalb gern, gemäß dem die Regierung ihm gegeben bat, bm verstorbenen Eienclien beschuldigen, daß« der»VorwärtS�-Redaktion ba#*"■ Übermittelt habe. ßieiirif* Dies« versuch der Arresühnrng ist vergeblich. D» s Hanse hr. nie mal»«in««bsebrift bei betrefseudt» ,.,«otoi� Protokoll» erhalte». Er hat einmal t»«in KabÄi«-'?,.. f* ~ nommen,«u» dem Erzberger glaubte iw*' «'»ficht N M W. fi�eßw*** / Sfc�jaTftTtnrt JSfrer, en5 fomtle?rz?erger ftfnm.Irr- tum" nachweisen. Dieses KobinettSproiokoll isl aber nicht mit dem dam.Vorwärts" veröffentlichten identisch und weiter hat Tcnosse Haas« niemals«ine Abschritt erhalten, eS können also auch Picht mehrere angesertiflt sein. Die Nezierung wird deshalb dem .Vorwärts" eine neue AuZred« erfinden muffen.?lntereffant ist übrigens, daff aus twm Vroteboll, das ursprünglich der.Vor« wärtS"-Redaktion vorgelegen hat, nun.nur eine Abschrift bei Protokolls" geworden ff« und daß die»Vorwärt»"-Redakt!on plöhlich ganz vergessen hat, kch sie ursprünglich noch von einem »weiten Protokoll xespiochen hat und dessen Inhalt genau angeben konnte. Wir erkennen den guten Willen dcz.Vorwärts" »ur Vertuschung deS Sachverhalts gern an. aber eS wird ihm irohdem nicht gelingen, die Indiskretion der NeichSregierung und ihr» Uninteressierthcit an der Jnnehaltung des Amtsgeheimnisse» lu vertuschen. Sie uitWische SrcysllS-Mre. Die Nolle des Ministerpräsidenten Friedrich. Die»Frankfurter Zeitung' berichtet: Der Budapcsler Prozess, der über die Ermordung de? Trafen T i S z a Lichl bringen soll, wächst sich immer mehr zu fixer DreysuS-Afsäre au». Die heutigen reaktionäre» Machthaber. Stefan Friedrich obenan, haben von vorn- herein die Absicht verfolgt, durch den Prozess führende politische Persönlichkeiten der Opposition, Ncpublitancr, radikale Demo- (raten zu komproiniltieren. Hauptmann Hütlner, der an der Ermordung beteiligt zu sein scheint, ist keine politische Person. lickkeit und nun sollen Anstifter ausfindig gemacht werden, Durch Viitzhandlungen im Untersuchungsgefängnis find Hüttner und anderen Angeklagten Geständnisse er» preßt worden, die Abgeordnete und Pub'izislen der ehemaligen llnabhüngigkcUSpartci belasten. Unier diesen belasteten Person» lichkciten befindet sich aber auch— Stefan Friedrich, der Monarchist und Leiter dcS.weißen Terrors", der vor einem Jahre »och zu den wildesten revolutionären ExaltadoZ gehört hat. Mun wurde das Ergebnis der Untersuchung, soweit e» Stefan Friedrich betraf, rasch—.korrigiert". Der Untersuchung». nchter Dr. Kovac», der eS gewagt hat. die für Kriegsminister Friedrich belastende Aussage zu protokollieren, wurde e n t» (offen und schon am nächsten Tage beging er— Selbst» orord,(Daß der Regierung unliebsame Persöiilichleitcn, be- sonders wenn sie unter Schloß und Riegel sind, Selbstmord be- »khen, ist im Heiingen Ungarn an der Tagesordnung.) Die Rehabilitierung Friedrichs erfolgte nun in der Weise, daß der lm Gefängnis entsprechend eingeschüchterte Hauptmann Hüttner »achiräglich seine Angaben dahin modifizierte, nicht Friedrich habe ihn zum Mord angestiftet, sondern der radikale Publiz'sl Paul K�ri. er sHültner) habe aber irrtümlich geglaubt, e» sei Friedrich, denn dieser habe ebenso einen englischen Schnurrbart wie Ktri. Man kann gespannt sei», wie sich bei diesen Unter» such ung» Methoden der Prozeß weiter entwickeln wird. Zlal!ens vol. Die furchtbar Rotlage in Deutschösterreich erschüttert die ionze Welt und überall ist bekannt, daß alle nicht zu den be- Büterten Kreisen Deutschland» gehörenden Menschen ebenfalls Khtoer leiden. Aber diese Not an den unentbehrlichsten Dingen ** täglichen LebenS beschränkt sich nicht auf die besiegten Staa» ten. Di« Preise steigen überall und von den Ententestaalen ist *S besonder» Italien, da» ein« groß« Teuerung aufzuweisen w. Diew Tatsache hat zweifellos auch zu dem großen Wahl» vkg der Sozialisten beigetragen. Italien war bereit» au» dem tripvlitanischen Krieg al» ein arm«» Land hervorgegangen. Der Krieg von 101b— 1918 hat noch weiter geschwächt. Kohl« und Weizen vor allem muß von außerhalb kaufen und seine Valuta ist so schiecht, daß �*se wichtigsten Lebensnotwendigkeiten sehr verteuert werden Die Kohle kostet 10 Pfund Sterling pro Tonn«, Kok» 9 Pfund. �kr italienisch« Korrespondent der.Daily New»" berichtet sei- dem Blatte, daß«r für die Heizung seine» Zimmer» in Mailand •WO Lire pro Tag exkra zu zahle» hatte, und in!»om gar 4 Lire. . Die Kosten der Lebenshaltung sind im Durchschntit um Prozent seit dem Jahr« 1914 gestiegen, in der gleichem &it stieg;» sie in England um 185 Prozent. Die Durchschritt»- ö'ffrr wird jedoch von den Proisen einer ganzen Reihe wichtiger "kbenSmittel weit überschritten. So sind Eier um 555 Pro» ök n t gestiegen, Wein um 525, Kartoffeln um 460, Bohnen um ~0. Schweinefleisch um 870. Rindfleisch um 311, Milch um *00, Jett um 280, Bulter um 279, Käse um 250 Proz. gestiegen Keine Bedrohung Sffpreutzens durch tlkaven. Da» Littauische Pressebureau in Berlin trilt daß die Meldungen über einen drohenden Einfall der Litauer in da» deutsche Gebiet den Tatsachen nicht '"'sprechen. Der Vertreter der littauischen Regierung in ®etIin hat bereit» in einer Note an die deutsche Siegierung auf Unrichtigkeit solcher Meldungen hingewiesen. . Auch die Meidungen, die von starken bolschewistischen Um» �'kben und von einer wachsenden Ausbreitung de» bolschewisti- '�cn Gedanken» in Liltaucn berichten, sind falsch. Sie sind al, ein Bestandteil jener tendenziösen Nachrichten aufzu- '""en. die shstemotisch über eine nahe ou« dem Osten drohende schewistisch« Gefahr vcrbreitte werden und schon de» öfteren � Von berufener deutscher Seit« als übertriebelt und unzu- �ikeiid bezeichnet worden sind, Die Atzslvh�andelskonsroile. . Sur CeihindiTung der Verschleuderung von Waren nach dem "usiand ist in den nächsten Tagen ein« Verordnung ub.r dt« 5"bcnhandelS?on!rolle zu«rioarlen. Diese ermächtigt den �'chSmirischaftSminister. die AnSfuhr von Waren irter Art Ober Grenzen de» Deuten Roche» ,» verbieten, so daß die AuS- Ms nur mit Bewilligung des Rcicl.Skommiffar» für Au«, und ,J' uhrbewilligung oder der sonst zuständigen stelle, zum Aii- de» ReichSkvhlenkommissarS. e: folgen darf. Di« Au», und �"'uhrbcwilligungen können von Bcdngungcn abhangig ge- .Verden, wie zum Beispiel der WieoerauSfuqr der e.nge. Mslen Waren, der Forderung besonderer P eil«°der Zahlung,- --- n, Abführung der mmm rrnHiojicnotn �£-!»»>-—------ J' �"""ungen de» SleichswirtschaftSmniistcr»......... Uu 4"««benhandel»,tell.n zur Bestreitung der au, ihrer Tätig- S erwachsenden Kosten besondere Gebühren HP setzen. Be, S.- �!"ng der Ausfuhrbewilligung ist eine für tne e.n�ln«. In» r�egeMew noch genauer zu besrmmende«bgabe zu- *"steu der Reichskasse zu erheben, um den durch die Ä-f sollen zu? FSrSeröng sozkak«? ArtVgalle« iierwenhef werden. Die Strasvorichriften für die verbotswidrige AuSsuhr aus dem Reichsgebiet sind wesentlich verschärft, außerdem sind auch Zuwiderhandlungen gegen die Bedingungen, von denen die Ausfuhrbcivilligung abhängig gemacht worden ist, unter Strafe gestellt. Beide Verstöße werden gleichmäßrg mit Gefängnis nicht unter einem Monat bedroht, sofern nicht nach anderen Straf- gesehen ein« schwerere Strafe vrrwirkt wird. Außerdem ist ans Geldstrafe zu erkennen, die mindestens dem dreifachen Wert der Waren, auf die sich die strafbare Handlung bezieht, gleichkominvn muß. Auch die fahrlässige Zutvidethaudlung wird bestraft.»De im unlauteren Verkehr erfaßten Waren ffnd ohne Entgelt zu- gunsten de» Reiche» als verfallen zu erklären, 100 Gramm Zettimgspap'er— 20 M. E» ist kein Scherz. Es ist wirklich so. Die bisherigen Preiserhöhungen für ZeiiungSpapier scheinen nicht genügt zu haben. Vom 1 Januar 1920 treten neue Preise in Kraft. Die Erhöhung ist gleich so auSgiebig, daß damit eine Verzehn- fachung der früheren Preise erreicht wird. Ein Kilo ZeitunzS-RotationSpapier wird rund 2 M. kosten. Da» Kilo hat 1000 Gramm, also kosten 100 Gramm 20 Pf. Diese Feststellung bedeutet, daß eine Zeitung, die im Umfang. von etwa 20 Bogen wöchentlich erscheint— da ein IeitungSbogcn ea. IS Gramm wiegt—, wöchentlich 320 Gramm Papier braucht, in emem Quartel also eNva 8% Pfund. Mit anderen Worten: eine Zeitung in dieser Stärke verschlingt also an reinen Papicrkoiten ungefähr B'A b>S 9 M. Zu diesem unglaublich klingenden Be traf* kommen aber noch d'e Kosten für die Redaktion, die Be richterstatNing, die Truckkosten und die Kosten der ganzen Per waliung. Und zum Ilcbenluß wird noch mitgeteilt, daß dieser Preis nur für den Monat Januar Gültigkeit bat. Mit anderen Worten: im Februar wird der Preis noch mehr erhöht werden. Vertrauensvotum für die bekzifche Regierung. Die Kammer beendeie am 23. Dezember die Debatte über die Politik der Regierung und nahm mit 120 gegen 6 Stimmen bei 2 Stimmenthaltungen� eine Tagesordnung an, in der da» Vertrauen in den Willen derselben ausgedrückt wird, die Aufgabe zur Wiederherstellung de! Landes zu lösen, die VerfossnngSrevision durchzuführen und die sozialen Pro- gramine in üblicher Weise unter Mitwirlung aller Parteien zu fördern......_i i.ut, ,i:. v Nach Welhnachten! Die Weihnvchtsfeiertage sind vorüber. Fn Arbeibcr» farmlien scch es am Heiligabend trost-los aus. An Schenken loor nicht zu denken. Selbst die n�tivcwdigstvn ylegen» stände waren bei den teuren Preisen nicht zu erschwingen, geschweige d«tin Spielzeug sür Kinder. Man war schon froh, wenn das Essen da war. Der Wöchncujitsbroten stand nx>l>l a-uf dem Tische der Neichan, in der Proletarier- tvohming ging es noch nie so knapp her. Tie Ärrsnügungsstätten waren gefüllt. Die Deran» stalUin�en der Arbeiterschaft, die früher z,u Weihnachten gong u.nd gäbe waren, waren sehr beschränkt, zumal die zur Verftilgung stehenden Säle iurmor geringer werden. Die FeiarttAge sind für die Arbeiter noch nicht zu Ende. Wer iricl)it arbeitslos ist, mutz in den nächsten Tagen nach unfrei« willig feiern, da viele Botriebe erst nach dem 1. Januar wieder öffnen. Die A-ussichtcn sind schlechter denn je. Und dazu die steigenden Preise für Brot und Mchi. Da sagen noch Le-nte: Fröhliche Weih nachten I Ho-hnl Ltichts als Hohns_ Die Elnfllhrtmg der Lernmrttelfrelhrlt vertagt. Die Schul- deputatio» hat«»it Rücksicht auf die hohen Kosten, die die Durch- sühru.ng der Lsrnrmittelfrsihoit— allein bei den Gemeinideschulen iriiridoit sie über 10 Millionem Mark beinagen— verursachen ivünde, der AnrogUing de» Stadtkämmerers entsprochen unid be- schlössen, ,n den HeruS-haltSplan 1920 Mittel für die allgemein« Levinm'ttolfreiheit nicht oinzu-setzen. Für die Befchiffung der alten Schmöker wolle» wir auch lein Geld ausgeben! aber neue« Unter» rich.Sunalerial brauchen wir für einen zeitgemäßen Unterricht. Berlin als Erbin. Der verstorbene Oberlehrer Dr. Phil. Karl Wilhelm Wernick« hat der Stadt Berlin, seiner GeburlSstadt, seinen gesamten Nachlaß im Wert« von über 700 000 M. testamentarisch vermacht. Die Stadt kann über da» Vermögen nach eige. nem Ermessen verfügen. Die berühmte JubilänmSstrahe, welche die Berlin« Stadt- vewidneten im Jahr« 1013 dem Kaiser au» Anlaß seine» Regie- ruiigsjubilänms gestiftet halten, und die vom UniversitätSgebäude nach dem Museum führe» sollte, wird nicht ausgeführt. Ter Bausluchtlinienplan. der besonder» festgesetzt wurde, ist jetzt vom Magistrat ausgehoben worden. Die'Zeitungen müssen wegen der fortgesetzt gestiegenen Material- u.nd T ruckpreise sowie ierfolge anverer Ausgaben chr« Jn.se, raten- uavd Abonnemen Sp reise erhohen. Vom 1. Jaisuar ab lostet der.Vorwärts' monatlich 4,50 Mark. Einbrüche werden von den verschiedensten Stellen gemeldet. Am Heslizalend wurden au» der Kirche rn Stralau Abendmahl». telche und AbenbuiahliSteller, die an» getriebenem Silber gefertigt waren, gestohlen. Am 1. Feiertag wurde in da» Goldivaren- gcschäft von Malku in der Friedrichstraß« eingebrochen. Die Einbrecher wurden aber festgenommen. Einem armen Schuhiiiacher in der Müggelstraße 7 wurden S liefet und Anzüge gestohlen. Bei einem Friseur in der Eisenbahusrraße packten die Spitzbuben Selsen uno Parfüm« ein. al» die Frau hinzukam. Sie flüchteten, wurden aber sestgenommen. Am Heiligabend tat aukgefunden wurde die 20 Jahr« alt« Arbeiterin Berta Wünjtenbcrg au» der Berlichinoenstr. 14, die dort im fünften Stockwerk de» Ouergebäude» sür sich allein wohnte. Sie hotte sich schon seit 14 Tagen nicht sehen lassen. Al» man am Heiligabend die Wohnu-ngStür' gewaltsam öffnei«, fand man da» jmige Mädchen tot auf. E» hatte den Gashahn geöffnet und sich das Leben genommen.—- Di« 25 Jahre alte Kontoristin Anna Scheer aus der Roßbachstr. 0 hat sich am Heiligabend in einem Pensionat in der Potsdamer Straße vergijlet Sie hatte Schiornsurier Grün genommen und den GaShahn der Lampe geöffnet.— Erschossen hat sich am 1. Weihnachtsfeiertag auf dem Maviannenplatz vor dem Krankenhaus Bethanien d«r 64 Jahr« alle Backeregsclle OSkar Farr au» der Manleuffelstraße 71. Er hatte sich zioei Schüsse in den Mund gejagt und war schon tot, als man ihn auffand.— Auf dem WeihnackitSball vom Tode über- rascht wurde der 88 Jahre alte Händler Georg Dickhut au« der Mariendorser Straße. Er wohnt« am 1. Feiertag einem Weih- nachtSveoznügen in einem Lokal in der Luckau er Straß« bei. Während des Tanzen» brach- Plötzi ch ohnmächtig zusammen. Er wurde von anderen Ballbesuchern mich der Rettungswache gebracht, wo d« Arzt ab« nur noch seinen Tod feststellen tonnte. fil*. VM SorgehaNenem RevokV« stekkst N« Eesekkfchafk Säst Fuhrwerk und die Begleiter. Der Wagen wurde erbrochen und Wertbriefe in Höhe von 6000 M. geraubt. Ein Raubmordversuch wurde am Heiligabend auf den Uhr« macher Mctke, Warschauer Straße 8, versucht, wobei«in Mann den Uhrmacher mit einem Beil niederzuschlagen versuchte. E» kam zum Kampfe, der Bursche«rgrijs dir Flucht, Er wurde festgenommen. Aus dem EemeiudeM«. ReukSlkn. Die Wahllisten für die Elternbelräke sämtlicher Neuköllner Mittel- und Gemeindeschulen werde» in der Zeit vom 28. Dezember 1019 bi» einschließlich 10. Januav 1020 täglich von 10— 12 und 4— 0 Uhr ösfe-ntlich in den Turnhallen folge inder Schulen ausgelegt: Weserstraße 8., 17., 26., 20., 81., 82., 83/34.. 18. Donaustraße 10.. 1., 2. 29.. 80., 1., Hi.fS- schule, Knabenmittelschule, 1. Mädchenmittelschule. Kopfstiraße 8., 4., 13., 14., 16.. 10., II. Hilfsschule. Richardstraße 11., 12., 19., 20., 85., 80., II. Mädchen Mittelschule. Wcisestraße 7., 8., 21/23., 22., 24. Mariendorser Weg 6., 6., 27, 28, 87, 88, 39/40, III, Hilfsschule. WilckerSdorf-Hitlensee. Vom 2. Januvr ab wird in de:»Frei» heit'-Expedition, Hindenburgstr. 34, Ecke Augustastraße eine AuS- lunftsteUe errichtet und zwar mit folgenden Sprechstunden 5— 6 Uhr nachmittags: Montag: BildungS- und Schnlange» legenlieit; Dienötcig: Lebenkcnitteiversorgung: Mittwoch: Soziale Fürsorge und GesundheitSwesoa; Donnerstag: Angelegenheiten der Hausangestellten! Freitag: WohmingS-»nd Steuersragen. Wir ersuchen di« gesamte arbeitende Bevölkerung, regen Gebrauch von dieser unentgeltlichen Einrichtung zu machen. Gewerkschaftliches. toanr.— Achtung, Steinsetzer und Verussgenossen! Tarifbezirr Ylreh-Bertin. Durch Vereinbarung mit ddn Arbeitgebern bleibt unser Tarif bi» zum 31. Januar 1920 be» stehen. ES bleibt also mich di« achtstündig« Arbeitszeit sowie der ArbeitSnachtoei» bestehen. Mithin darf die ArbeitSvermitt- lung nur durch den Arbeitsnachweis geschehen. Anfang» Januar werde» die Berhaudlungcn mit der neuen gewählten Kommission d« Arbeitgeber aufgenommen. Sämt- liche Streitfälle und Beschwerden sind zu richten an den provisorischen Obmann I. S i b u r a. Berlin N 54. Brunnenstr. 161, oder an di« Geschäftsstelle verlin R 58, Schönhauser Allee 120a v. 4 Tr. Filiale Berlin. Unsere MonatSversammIung findet cnn Sonntag, den IL Januar 1020, vorm. 8% Uhr, in den Sophien» sälen, Sophienstr. 17/18, statt. Auf der Tagesordnung steht u. a. die Wahl der Delegierten zum B e r ba n d S t a g«. NB. Die Auszahlung der Krankenunterstützung findet jeden Donnerstag von 6—8 Uhr abend» Schönhauser Alle« 12Ga v. 4 Treppen statt.— Allen Vertrauensleuten und BetriehS» raten aus dem Tarifbezirk Grvß-Bcrlin zur Nachricht, daß am Montag, den 29. Dez. 1912, abend» 7 Uhr, ein« Sitzung im Logen-Sd.stanrant, Berlin, Klein« i.ugnststr. 14, stattfindet. Sämt» liche allen AnSweikkarlen der Vertrauensmänner sind wegen Neuausstellung mitzubringen. Der Vorstand. I. A.: Sibu.a. Teuerungszulagen für Buchbindereien ab 1.«Zanuar 1020 auf die fehl bestehenden Löhn«. tm f. Gehilfensähr pro Stunde K Pf, Zuschlag, wöchentlich 11,60 M, im 2. Gehilfenjahr pr« Stund« 35 Pf. Zuschlag, wöchentlich 10,10 M, im 3. Eiehilfenjahc pro Stunde 40 Pf. Zuschlag. wöchentlich 18,40 M, im 4. Gch Ifen fahr pro Stunde 45 Pf, Zuschlag, toörf'entlich 20,70 SOI, nach dem 4 Gehilfenfahr pro Stunde 65 Pf. Zuschlag, wöchcntlichlich 25J0 M., ungeübte Arbeiterinnen unter 16 Jahren: tm 1. Jahr pro Stunde 20 Pf. Zuschlag, wöchentlich 8,20 M., im 2. Jahr pro Stunde 20 Ps. Zuschlag, wöchentlich 9,10 M.; über 16 Jahre: im 1. Halbjahr pro Stunde 20 Pf. Zuschlag, wöchentlich 8,30 M., im 2. Halbjahr pro Stunde 25 Pf. Zuschlag, wöchentlich 11,60 M.; geübte Arbeiterinnen: im 1. Jahr p-a Stunde 25 Ps. Zuschlag, wöchentlich 11,50 M., im 2. Jahr pro Stunde 25 Pf. Zuschlag, wöchentlich 11,50 M.. im 3. Jabr prc Stunde 35 Pf. Zuschlag, wöchentlich 10,10 M., Schiir.ll Prester usw. pro Stund« 55 Pf., Zuschlag, wöchentlich 26,30 M., Spezialarbeiier pro Stund« 56 Pf. Zuschlag, wöchentlich 26,30 M., Spezialarbeiterin- nen pro Stunde 8» Pf. Zuschlag, wöchentlich 16,10 M. Heeresbetrieb« und Verwaltungen. A« Mitglieder der Angesbelllen-AuSschüsse und Vertrauens» leute der Betrieb«, die tn einer freien G««oerkschaft organisiert sind, werden dringend zu einer Besprechung geladen. Dies« findet cvin Montag, den 20, Dezember, nachmittags 2 Uhr. in den Florasälen, Belle-Alliagcejlr. 21, statt. Mitgliedsbuch dient als AaSweiS, Fachgruppe 8b. Wächter de» veNeldungSamt» Spanda«!. El wirst nochmal» auf die Auszahlung de» 40proz. Zuschlage» für die vom 1. April , 1019 geleist-ten Arbeiten an Sonn» und Feiertagen hingewiesen. | Di« Auszahlung erfolgt im Lohnbureau, Vus den OtfltraWonen. Die Dlprldtetiassieeer de» IL bi» 18. Distrikt» wollen sich am 8. Feiertag, morgen« 10 Uhr, G»richlstr«ß« 71«infinbtn, um uerschie- dene» Material abzuholen. Witmeridarl-Halense». Montag, den 29. Dezeinber, abend» TA Uhr, Mttgltederversammlung In der Aula der Obecreallchul, am Tecpark, Eck« Augustastraße. lageaordnung: Der L,i>»zig»r Parteitag. Res.: Gen. Frrigangt Delegierter de« 1. Distrikt»). An demselben Tag« am gleichen Ort um 8 Uhr. findet«in, wichtig« Frauenkonserenz aller Denoflinncn von Wilmeredors-Halenl-« statt. Fleedenau. Frauenleseodenti Frauenkoimnilsion. Montag, den 28. Dezember, abend» 7% Uhr. bei ftlnii«, Handstrystr. 60/61. Teltow,P«e»kow, 1. Distrikt swestiicher). Vollversammiung sämt- »cher Milgltrder der örtlichen Dewerkschafw» und Ralekommissionen heul«, Sonnabend, nachmittag 5 Uhr in Schöneberg, Dürerplatz 2, bei Wvuck. unweit waiulseebahnhos Z.iebenau. I. A.; Ptaz. El*"* vneltisliileiid-r. verband det Dapezierer. Filiale O» r II n. Am Dienet og. den SO. Dezember, abend» 7 Uhr, Versammlung im Seweiksclwstshau», Engeluser 16. Bericht von den Verhandlungen mit den Unternehmer» zweck» Lohnerhöhung. Freie sozlalistilch» Jugend Moabit. Sonntag, den 98. Dezember. abend« 8 Uhr, Deihnachteseier in der Aula de» Zrtedrich-Werderschen Tgmnasium», Bochumer Straß» 8b. Frei» sozloltstische Zugend Neukölln. Dienetag. den 80. Dezember. abend»)47 Uhr, Weihnachleseier bei Aolsi. Kirchhosstr. 41/42. Kerten, für Mitglieber 40 Pf. und für Düste 76 Pf, sind beim Den. Scjuiß, Schönewetder Straße 21, Hof I sowie an der Kasse erhältlich. Internationaler«und der Krieg, befchädlgtea,-teUnehmer. �efan- gen«»»nd Krieoerhinterbliedenen, Bezirk Raab iL Sonntag, den 98. Dezember, vorm. 10 Uhr, öffentliche verson.mlung-im Vloabii, Desellschafteh.«»», Wieiefstr. 24.«eferent: Den. Dieb«. ,�B623SfK«K-«« ,.IM!.'M Z'«WK!l§S!I. •nlHsllinß. Tlisrter»« nfilawolilx. i U!ir: Wilhelm Teil. MaB für Muß._ Opernhaus Hinsel u. Orotol l>ie Puppeafeo. ___ r> Uiir, SciianspieläeM liiir: Walfc'slm TelL i) r;\ imi: üZar Reichanll • s'm Töeinßr •«laakobs l'rajum. !>< US Uhr: S&üm*« M .„.tu. ist Hut» ßU-Td. Unti Pippa taiurt. Künunsrsulsli / Uhr; Ailvent : o ima*: Mir:"r itl rts tnntHm Advent ai. iJs Sshaüspielto i;»r!5tralj« / Uhr: Oresiie(tu*«r*10 Sooutas: • U. Orssl;c iNa-.'Um. Abtig. D, I. Vo: i<.) Uhr; Qi-estie(niiltf Ah.) Cir' Inr.aüOB übinhertl— 1 Tbsaiar L«. D rfhl M- Viktor Raraavslig 7, Uhr: pyrmaUon. s>- 7 u.: PyztumHem. M:>'rü«lASs 3mk#.— L%Ü& az-TöWer .SteiL-lital» r.Iikhostdlieii - ubr. �pHgiBE '& frß«Uai;'>,g L«r.da la Sclmizer Garisn Uciitspislsalasl 26. Dezember bis 1. Januar. tu» d«. Dar srsKs C@yp mit Harry Fiel «e D!a Mexiltsnerln. »... j«.: Dübslmllc!!« Gesciilchlßu Maria Pawlov/na. Betrifft Sciatcrl al!s)a(|c(>tta««st!inlien jU m.iihrn, da dre dtriuna In den v:ind:,u:C>«« wältig linrl ist. W wi.d grcrltn. ai» itchst z«:u «biüi.rn mit udriitgcn. CeatSl» Cle nie n« Jnikraie In dieser grttnttg. g SriBtr. Jfriisfi, vreiiinwilki Stich tt. [W von an ilesk!®iiz- Lichtsplala� BinmenstraS» 10 BlumenstreBe 10 Big inel. Neulelir: Pest in Florenz Das elcantiscbste Fl: m werk der Neuzeit| 7 und 3.49 Uhr_ 30Q Mark !> li. Z-S'übsn-ElnfliViiKgin g Bar cd, r Kredit! Hi&¥M aar Dame«- und Flerreabckleidung ! Futttrstoffo/ KeÖpSe] RsnlsHflsn kör Damen u. Mädchen' MaßanfcrUßant |CsP®i2i SO Kotthoear*tr.*< UlRitst- Icierzc! Freiiieitsbombe, wirft rote rahaen und Blumen aas. 71 Pr. Muslkgchokolaüe. l.—. 150 M. Mu«lk- Cakcsroll« l.— M. SckraiettJe« Portemonnaie I.— M. Sc'.tss.»:uio Ziaa. etton>.— M. fprltz- ellerzoPI kaüaup atieadOPt. Scherz- zir«r»tten. Scnerzkonlekt. k tali- hon'»0isf Dtt 1.50 bis lo.— M. Dekor, /i&arreiiopltzen. Fiicher, AlOtzcn. rJät«. oi« beim(trügen schreien. i»0 M. Jßiumen. Ptannuuchen. Konfetti. Pap er- Schlang en. QieSbUi Dia. 1.59. 2.50 3 50 M. Masken. Noren. Lamplsna. Radauartlkei, Feuerwerk ; ScherzartlkAStabrik A. 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Kognak, Rum, zuckerggeOeet# Pur8c?»c ti. fwnato Liköre, stark aik�oiartig zu äe&om&Arg bllttga» Prassen. Vorsa»« ia Kaibfiascho* von 8, 10 amd 23 Litern. Dt««« vrj-dbt fr«i iura volle a Pr�&# ziträckgenommen UäßfAmiBiZii. Platin M. 131—140. jfe Alto �eblss®! auch Teile pro Platin- IMj fö«« 1• und Stlltzaun von It�ia ß I Brennstifte, Kontakte, Gold. Silber etc. werden nach Gewicht reell bezahlt. Kauil Tel'h'ar chens. Labor. Beile-AIliance-Piatz 6 a. •rbldiflQtDfn. K«rb*d. eil«. isaass�aEi und auf Tellx&VK'RO'l zm V!3U>:»!o» fteisomi V;oh«iimm.r Schl.lziif m.r So.ii.zimm.r •>t»rr.nzimni»r Parblge Kuchwi iElnzaln. Llfibel OiAII. Riick,Icfct«a>:«iO. Liefere such«. ai:s«6rts tt.teytclibe tCioi ia IMöM-Cdm äi'. irastrjrttr Slf. dl 5 Min. v. Aisxanderpi. ! Filiale, ttsdstr. 47-48. ß I v. Bjf. liesooCLr. g, I Ki________ MW W> i Brenn.,'. Friatzte | hin siUSi cd Ireril'Ji.irtälia Knjro« cail De;«ll 1 Alalllcll, Nene K3t-i«itr. 19 r. Ssau Sie luüü Silmick feiern solleil, da«« taufen Sie Ihre Scherzartikel, Koplhedeckungen, Neujahrs spitzen, Knallbonbons usw. bei der hekanclea>S/Mi lieitiasiR ä€e., ESHäH Ir 6i»r Limi!» Wsi8R3SßUg»t?i 1:sk. Sptriallslaif»:a: WbsjcS tiinlw. »«BW» 9i:j,Mj�i«I4M,� ilii!iWjMl!IWiM''>lsthi!!ul»M!h::i>'l:WN!sI!MUWMMW!II!lI>'v «riilastcH, I Yi.ge Uhre., Keile« K,I-3 ! lier». Nadel«, Arn,h»»Jtr.| i Ohrrtnue sowie SIlbTt«- ] scnen,Silberh6retB. Silber-! , iic /"gereitendoetn«seh! ] Get eht zu iabelhuit bl II", [ zea Pr,4,»a. OelegiFhcits- lÄuiniel.md.rw W.rrn, j fsfscri, ms) Pst Jt* f Ih. 43. L i i hochelegant 765 M.. hoch- fnino Aslrachan- I inintel275,M»M.War- ; me Lisi er 95. 125 M ) Dicke FlaitschmAn- I tel 305. 310 M. hochcle- j cante bleue rei.woilene I Kostilme, prlm. Ver.rbel- I Hing, Kostüme ans guten S losten, biso, sctuari !-ran 2*5. 705. 2»9."n, ZW M.. [ l-echefcflentc Seltlffn- klalder.sehwarz.ni.ri c uud viele Farbe« 2 0,253 50 27a«. IS» M.. wuBdervpile Uali- u. 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Maricudorlcr Weg. | statt, Um reg« Betelllguat | ersucht Der Vorstand Am Denstag. den 16. Dezember 1919, est' schlief plötzlich«. unerwartet durch Unglßcki- lall mein gc'iebter Mann. unser lieber Vater. Schwicger- u. Großvater Ansäst Lchisii Im 55. Lsbenslahrc lo l eicr Trauer Witw« l mcia 1. elf au geb. Ricke. ! Arahold K nutz u. F«a® geb. Lemau. Frieda Leina«.. Die Heerdigung findei ! am Montag, d�n 29. 1h- %ember. mittags 12»■hr' i vom Neuköl ner Gf m;indef' icdbo�. Marien* r er Wag, aus statt bSSsim PisSürs Shber OüSCnSÜliSf SCtJEbfer] Kessins, SSmtl. Alinemiii Zahr= eSsis#0! kauft so ScbmelzprcIseD in unsere. 4 Einkauf wlellef. „Cohn" IjBiyiinänsuaßa 11 i.« Nos.ntkal.rPleH'| [ 2) Kernoair. 4* am Weddlngplst».» ' 3)llsfhn«!OW4''-j Cck.Scb«aeberC.Slr:l um Anlislter lUOB'0 I 4) NeukßUn, Haider- fiiciC Hirax.««'�9 ,» (««heHcrmaniipl'" I MessinS, a&r# Zübn kauft g«. Kupfer. Qu'CK.�i,, Silberl Zahnt»�'' allerhGcliFtsn Schf'"' Presen MtWkCWa VV B I n E N W E ü 7# am Dalltnplatz. 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