r3 eiazelprels 15 Pfennig- 2. Jahrgang Nloatog, Sea 22. v-zekber im Nr. HZ, fa 345< Morgea-flnsgaiF 5k_ J■■ i.»— C--.._X X.««------------ 2%«(«f lirrt werom»»md rrart'rnrtta«. en f«rrt»«nb.«esttaaen nur rn-rgrn» Jfn N»;ug»prei» betragt bei rtrier �uficlluna in« kau»(fit �ro�eriin 4.— IH.. bei bktfttm Postbezug monntl 4.65 in, bti �uOeHuna untn fireffbanb für Deutschlsmb WO nu für* 2Iu»Uinb 7.50 p« Brief 12.50 m. Redastion und Expedition: Verlin RW. v. echtffbauervam« Fernsprecher: Kuu Korbe« MW uub HSV*, Jnfttaft kosten die achtqespalt. i7onpa«ille,eil» oder deren Navm!,20 DIL, lvortanzeige« da» settzedrncfte war» 50 PL jede* weiter? Wort 25 pf. Teuerunys�uschlaq 70 pro), Vel Familien«»u v«ammluna»anzeiqkn fäll» der Zuschlag fort. Inserate für den darauf» ioigenöeu Tag müsten spatesten» i»i» 5 Uhr nachmittag» bei der Erpedition aufgegeben fein» Inseraten- Abteilung: verlin NW. Q, Schlffdauerdamm 10 Fernsprecher; Amt Stordeu 0700 berliner■Organ bar Unabhängigen SßßMöemofmtie Oeutfcbtanba A Beginn der pariser Verhandlmgen. Zur Abwehr. Von Georg Lcdebour. Fn der»Freiheit" hat Genosse Täumig mit der Der- osfentlichung einer Neil)? von Artikeln über den Leipziger Parteitag am 20. Dezeinbcr begonnen. Sie treten mit dem Anspruch auf, eine Würdigung der Parteitagsergebnisse aus historischem Wege zu bewerkstelligen.„Historisch" sind nun aber von den vier Artikeln, die sich ein« Woche hindurch hin- liehen, nur die beiden mittleren. Der einleitende Artikel »Um Leipzig" vom 20. Dezember enthält weiter nichts als Stimmungsmache gegen diejenigen Genossen, die über den Parteitag anderer Meinung sind als Däumig. Diese GtimmungSmacl>c hat er sich obendrein auch nicht mit dem schwächsten Verstich einer sachlichen Beweisführung er chtvert. Er verfährt einfach so. dah er zunächst einige an sich ganz überflüssige Entrüstungk-tiraden über die Angriffe der bür'geriichen und der rechtSsozialistischan Presse auf uns. der Anzapfung einiger andersdenkender Partcim'nosscn voran- schickt und dadurch bei naiven Lesern den Glauben erweckt. als ob die feindliche Kritik und die Auslassungen jener Parteigenossen gleickien oder doch ähnlichen Gedankengangen entsprossen seien. Diesen Eindruck sticht'er dann durch die ganz allgemeine Behauptung zu verstärken, jene von ihm O-JC. ITf 1. L■.■ Cfä„ Ly* t** st S» fr<,*• t hm./N" » MI« v«, i �5 � � �, Benoffen geschwunden sind Nachdem er so die Widersack>er seiner eigenen Aw> wauungen stigmatisiert bat, macht er einige von ihnen nam- hast. Er sucht Hilferding dadurch herabzuwürdigen, das, er Zustimmungen zitiert, die ihm in der gegnerisckrn Presse Zuteil geworden sind, ohne, wohlgemerkt, anzugeben, auf tvelche Ausführungen HilserdingS sich denn diese gegne- rischen Zustimmungen beziehen, und fährt dann fort:«A uch aus Genossen Ledebourß ParteitagSartikel saugt die gegnerische Presse einigen Honig, Von Ströbele ZorngepoUer über die Leipziger Tagung ganz zri schweigen." Ich muß gestehen, eine illoyalere Parteipolemik ist wir überhaupt noch nicht vorgekommen. Wer sich durch Däumig? AuSsührungen beeinflussen löftf. mich glauben, bah ich mit Hilferding und Ströbel in einer Frontlinie, unterstützt von der bürgerlichen und rcckstssozialistiscken Presse gegen den revolutionären Sozialismus, als dessen Liortsührer sich Däumig selber anpreist. Sturm laufe. Da ist mir denn doch die unverhüllte Bosheit der llom» wunisten lieber, die in ihren Organen offen heraus mich bezichtigen, ich stände ganz reckztS und fei„reif für den P u nd Neue» Vaterland", mit anderen Worten, ich fei ungefähr auf dein Standpunkt Bernsteins angelangt. Solch« Albernheiten kann ich mit einem Achselzucken ab- kehren. Da indes Däumig mein Parteigenosse ist, muß ich seinen verschleierten Verdächtigungen die Ehre einer fach (ichen Richtigstellung zuteil werden lassen. Vorweg folgendes: Wenn Däumig irgendwelche Zustim- wunaen gegnerischer Blätter zu Ausführungen seiner Partei- genossen gegen diese auszuschlachten sucht, ohne auch nur anzudeuten, worauf denn eigentlich im Einzelfall« sich die Zu- ftimmung bezieht, so verfährt er genau wie die bürgerlickie »nd rechtssozialistisch« Prcssemeute, die während des Kriege? unsere Bemängelung der KriegSpclitik der Regierung als hmp'hrif. weil Organe der feindlichen Länder Die erste Sitzung. P a r i S. 28. Dezember. Tie M i s s i o n dcS Ministerialdirektors von S i m s o n wird morgen, Montag, nachmittag 3 Uhr, ihre erste Sitzung mit der interalliierten Kommission, die unter Vorsitz deS Geucrals Lerond steht, habe». b L!e Arbellen des 5i!nfer-Rzlss. Pari». 27. Dezember Der F ü n f e r r a t hat den Vorschlag ber deutschen Regierung, eine alliierte Eachversländigento in Mission zu ernennen/ um d'e deuischcn Angabe» über da» verfügbare Hafen- Material nachzuprüfen, der interalliierten Kommission für Schisfahrttfrageu in London übermittelt. General Weygand, Generalstabschef Marschall FochS, berichtete alsdann über den Transport der alliierten Truppe» für die deutschen Gebiet«, in denen VvllSabstim« mungen stattfinden müssen. Di« Alliierten scheinen mit den deutschen Vorschlagen über den Transport nicht zufrieden zu sein. Sie verlangen sechs Züge pro Tag. während Deutschland nur vier anbietet. Schließlich hat der Fünfcrrat Kenntnis von einem Memorandum der Schweizer Regierung genom- inen, in dem der französischen Regierung die Bedingungen auseinandergesetzt werden, unter denen die Schweiz bereit ist, dem Völlerbund beizutreten. l bevorstehende EinvrrnfUns der ensslsche» �stituante in Moskau für unbegründet. Ks», Sie russischen krlegsgesaiixenen. Bevorstehende polnische Besetzung. Warschau, 28. Dezember Den hiestgen Llflttern wird au» Posen gemeldet, dah die dortigen polnischen Vebördcn alle Mahnahinrn zur Besetzung der den Polen in dem YriedenSvertrag zugesprochene« deutschen Gebiete»etrosfen haben. Am C. Januar werden die volnischen Truppen die Städte T h» r n und B e n t s ch e n besetzen. Die zur Besetzung bestimmten Truppen sind marschbereit. Brolest gegen Den weihen Schrecken in Ungarn. Wien, 23. Dezember Die„Arbelterzeltung- veröffentlicht ein ihr au» Paris zu» «rgangene» Tele, ramm, In welchem Snatole France, Marcel Vachin, Iran Longnet«nd die Redaktionen von „Human ite" und„Populaire" gegen die«euerlicheu Tod«»- urteile in Budapest energisch protestieren. Ber Sikgeszug der Boten Armee. Warschau, 28. Dez'embsr. An» Nepal ist hier hke Meldung ringelcofsen, dah der Nepräsent»nt der Sowlrtregierung, Joffe, dem Gesandten der cstojsibcn Republik erklärt habe, daß die»anze Nkraine mit Kiew. Charkow und Poltawa durch die roten Truppen besetzt worden ist. Ferner rrNärte er die Gerüchte über eine Wie die.P. P. N." erfahren, hat Marschall Foch durch bist WafsenstillstandSkommission der deutschen Regierung mitteile� lasien, daß sich in Danzig 2 4 russische Offiziere und 157 Mann befänden, die nach Südrußland zu Generali D e n i k i n transportiert werden sollten, und daran das Bzrlangem geknüpft, daß diese» Dcte.chement auf dem nächsten Dampfer, der russische Kriegsgefangene von Hamburg nach Südrußland ab. befördert, mitgenommen werden mühte. Es wird dazu ofsiziö» bemerkt, daß die Regierung in«ine mißliche Lage komme. Eis dürfe die anderen russischen Gefangenen nicht abtranSportiereit lassen, müsse sich aber diescmi Berlaiigen der Entente fügen. Jede Verantwortung über die ihr auferlegte Maßnahme müsse de» Entente überlassen bleiben. Zugleich wird eis Antwort aus einen wm 6. Dezewsber«n de» JBfipjiflcr Voltzyviitimg' von den Kominooniston ai-nter dem vws.fi» schon KoicySgrfcmgcmen veröffentlichten Artlbei behauptet, daß di« daussch« Licgicoung an der Zurückhatwing der russischen KviagSgelsanngenan«nicht schuld foL Die Randtswrrleri hat tau bis» hör dsn HeienwaubpoÄ auf dem üaufcwage«icht zeige lassen, der Schi>ffS'r>au Sport aber untvrläge der britischen Kontrolle. Ein Arbmt»zwang gcgon die vusfischen KniegSgesangemon bestehe fett dem 11. Novvmiber 1918 wicht mehr. AIS die frühere deutsche Regierung den Gewaltfricden von Brest-Litowsk abschloß, war sie verpflichtet, die russischen Kriegs. gefangenen ihrer Heimat zurückzugeben. Sie hat diese Berpslich. tung nicht erfüllt und die Leute, die heut« in der Regierung sitzen, haben nicht dal geringst« getan, um di« alten Machthaber zur Erfüllung de» Vertpage» zu zwingen. Und di« jetzige Die» gierung hat«» vorgezogen, den Krieg gegen Sowietrußland zu ! unterstützen und die VerbindungStoeg« dahin zu verlegen. WaS di« Entente durch die Zurückhaltung der deutschen KricgSgesan» 'genen an Deutschland tut. da? hat die frühere deutsche Regierung durch di« Zurückhaltung der russischen Kriegsgefangenen und die jetzige deutsche Regierung durch ihre antibolschewistisch« Politik an Rußland gcian. Ei ist also eine Irreführung der Oeffent» iichkeit, wenn man jetzt pharisäerhaft allein hie Entente der Unmenschlichkeit in der Frag« der KriegSgesangeuen beschuldigt. Die Hochwaffergesahr. Nach einer HavaiSmeldung ist infcklge der Ueberschwem» mungen der Zugverkehr in fast alle« Tei'lcn der Bogesen unter- brochen. Die effäf fische Eben« zwischen Straßburc, und C o k. in a r bildet einen einzigen großen Sc«, dessen Wasser sich im Osten mit dem Rhein vereinigt. In Breuch werden große Schäden gemeldet. Di« Dörfer sind vollständig überschtoemmt, die Strafen unterboockem; auch«in« eisern« Brücke wurde fort- geschwemmt. Man ha: bereit» mehrere Leichen gefunden. In Koblenz steigt der Rhein stündlich um 6 Zentimeter. Der Höchststand dc» Rheins in Köln betrug heu!« mor- gen 7.00 Meter. Da? Uferßslaude ist teilweise überschweiiimt. Di« Wagenbestellung an den tftichro.-ier Kippern hat in- folge de» dauernd steigenden Hochwasser» eingestellt I»erden«nüsscn. Auch M« Ruh: ist über die tlser getreien. k t& C-V'fc»ilVlTT�jv 4 K 11)�»V V...... �ondesverrcit begeiferte, tveis Organe der feindlichen Länder Unsere Kritik zu ihren Ztvecken ausziinntzen suchten. Wir viben solchen Erbärmlichkeiten gegenüber immer betont, daß dies« feindliche Ausnutzung unserer Kritik nicht abhalten °arf. doS zu sagen, Nxis wir im Interesse unserer Sache für Notwendig halten. Däumig ist nun in seiner Parteiposemik bereits so tief gesunken, baß er gegen feine eigenen Partei- flenoffen Mittel anlvendet, die er selbst auf das scktärfsle ge- mögt—" ATTon r—... PBviv vi.».»( brandmarkt ha>t. als sie in der Krie.zszeit uns allen gegen» �ber ein ständiges Neanisit der Rcgiernngsvrcsse waren. . Dann zu dem sachlichen Untergrund der ganzen Alis- Nnvn-dersetzunge»! Zunächst ist he ivorzu heben, daß Ströbel �U'den ParteitagSbeichlüsfen eine ganz andere Stellunei«in- �lwmt als Hilferding oder ich. Ströbel stand schon in der orrevolirj'ionärcn Periode im schärfsten Gegensatz zu meiner Befürwortung ravolutlonärer Erhebungen. Er verwieft jetzt di« BosÄiiss« des Parteitages, für die ich geWinmrt Iftioe, durchweg. Ich brauche mich rin übrigen mit fein«-» Ansichten nicht zu bofassen, da sie a»«f dem Parteitag keinen Widercholl gssanden tzoti«». mich aber di« Parastcüifierimg mit ihm«m tickst cd en zuriickweissen, da H)r Zweck, mich parte stpalitisch zu ldiskreditieren, auf'dtr Hamb liegt. Ander? stecht«S inust Hsts«ichs.iig. An ick) Hi'tserding W für die Parteitag sbosckMsse gestinrmt imd doch bsstanden diS zum Parteitag starke Meinungsverschisdswl�iien zwifckien ihm und mir: sie find auch jetzt nock) nicht völlig autzge- glichen, was Hsl'fevdinig scher am wenigsten bsstresten wird. Dennoch muß ich ihn gegen die„Methode Däumig" in Schutz nehmen. Däumig sucht HÜferdiag dadurch zu bis- kvoditieron, daß er schreibt: „Durch die ganz« regierungSsozialistische Presse geht ein Au». zug au» Hilferding« Parr«itag«trit>k, und man ichreibt dazu: Hilferding hat vollioinmcn recht... Hilserding bestätigt, was w 1 1 gegen»!« N»abhängigen immer wieder gesagt haben. Er untecscheidet sich von und in den sprr.ngenden Punkten durchaus nicht." Däuinrig verschweigt »«eis saugt denn nun ober die gogmerifd�e Presse„einigen «xma"? Sicher nicht aus meiner sachlichc-n Stell>ungna-)ttie »u den Beschlüssen. , Ich beftnde ntich in Ueberem'sti'mirmmg mit der Neso- Äüvktiik. Ich? bm einverstandm damit, imfj wir fcie Dryutur des Proletariats durch das Rötei'ysteni jur purchriiijnmg des Sozialismus erstreben. Ich hcch« in lenom Sfrii'fel aber airch meiner Genug K»i»ng doniber Aus» crucf gegeben, dich die Resabution dem„antiparionientari- wben echaf" ern Ende nwicht. Das ist Daumig urtbe��Iich. Wegreü, lrch! Er selber war der.Hanprirri>eber'dieses Sp>r?s. ) s.bat sich imter dem Druck der pariechmötfichen Gegen» »r? tu wieder zurückgemauseri bis zu dein Stanchirnft, den w>r Unaobänch-.geii Sozialdemokraten von je eii�emunuien yaben, daß �näuit ich zwar cim Parlament der- kapital Lsrischen e-era r.en Sozialismus nicht venntcfkidicn form, daß wir «rer in allen diesen Parlamenten, so lange sie besteben, uns betätig», müssen im rcvaSirtwnaren Sinn. Um allen Per» ins am ng A'xmij ibu nhen ein Ende zu madien, muß doch betont wenden, daß Dämm ig vor wenigen Manaien noch mit pomp» hafter Gebärde den fonfeqmenten Aniiparlamentarismus bis zum Austritt a u S den Parlament en und so» p a r den Gemeindevertretungen gefordert lxrt. •aare nun wirklich sein jetziges Bekenntnis zur parlamen» «arischen Beteiligung offen und«mwiKpurtben, so könnte man an mm Freude halben wie an.jedem reuigen Sünd-er. Secher bat er aber in der Bcqirksveriamnrlung von Berlin- Brandenburg fich wieder ein Hinter lürdien geöffnet, indem er»ach dem Beridü der„Fmäeit" die Bemcrfimg gemacht chat:„Man ist jetzt noch zm sehr eingestellt aus die alte Be» tatignngsparole- Eine Tradition läßt sich nicht Im Handum drehen beseitigen: es bedarf dazu intensiver Amskläriingsarbeit." Aus dieser„Blüte" werden nun die fotrnnmvbftrftljcn AntiParlamentarier Honig sangen und wld>e Parteigenossen, die, von Däunnig zimi Anl'itxir» bnmenwrismus verleitet, nidit so schnell sich zurückmansern «onnten wie er. Bei ichnen Warf es atterdinas noch bringend der A nsklärungSa nbeit. Ter Haupt unterschieb zwischen DäimrigS wnb meiner parteipolitischen Auffassung betrifft nun aber die Fviye. wie eine oktionsfähig« rcPolutionare Internationale zu schaffen ist. Taumig empsubl. wie andere Parteigenossen, den scheinbar gradliiligslen Weg des bedingirngslcheu Bei» trittS zur Moskauer sogenannten dritten Internationale. kjch selbst hielt das nicht für angängig, bo die Moskauer vus.nichtigen Gründen uns nicht zu der Grünbungsver» fammlung znqezoyeu und dann gegen unS Beichlüsfe gehaßt hatten. Schließlich müssen wir uns auch Sicherheft oer» schassen, daß mir nicht durch die terrvrfftisck?« Negierungs» Politik der russischen Kommunisten bei einem Zusammenschluß mit ihnen selbst belastet werden köimon. Zu dem Zniccf verlangte ich Verhandlungen niit allen nevol-utio» nären sozialrstisd�n Parteien elnschließlich der Glieder der dritten Internationale mft dem ausgesprochenen Ziele, «inen Zusammenschluß zu erzielen. Wegen dieser Mei- .niingsverichiedenbeiten habe ich vor dem Parteitage toi«- derhokt Bespreckiungen gehabt, zwar nickst mit Däumig. wohl aber mit Stoeckei und anderen Freunden, Hie seinen Standpunkt teilten. Ich habe ste eindringlichst gebeten. doch nickst wegen einer solchen an sich geringfügigen takti- schon Differenz<8 zur unserer gegansieiiigen Besehdung auf dem Parteitage kommen zu lassen. Ein« Einigung auf meinem Standpunkt von vornherein würde ferner den größten Eindruck bei ollen sozialistischen Parteien machen. da sie mft d-er Absage an die zweite Internationale das Be» kcnntiiiS zum Zusammenschluß mit den Moskauern verbin- dct. olme haß mir unS dabei etwas vergeben. Umsonst! Die Genossen bestanden auf dem bedingungslosen Ainschluß c�n Moskau. Und daS Resultat? Heftige Zusammenstöße auf dem Parteitage, die mir allerdings die Anerkennung ver- schafftisn, daß ich die Einheit der Parisi gerettet hatte. Tann auf Wunsch StocckerS und seilner Freund« vielstün- bige Kommissionsberatungen, die mit dem vollen Siege meiner Auffassung endeten. Es wurde eine Vereinbarung auf Grand einer Volftanbsresolaiion erzielt, die sachlich durchaus meinen Standpunkt wiedergibt. Iß habt? meine Resolution zurückgezogen, da ich keine persÄftiche Prestige- Politik treiben, sondern mich nur von dem sachlichen Interesse leiten lassen wollt«. Wie sehr unsere Forderung eines Zusammenschlusses der revolutionären Sozialisten aller Sander das Richtige getroffen hat. geht jetzt schon aus den Zustimimmgserklärungen hervor, die jetzt schon von dcin radikalen Flügel der französischen Sozio listen und von den Sckmvizer Genossen eingelaufen sind. Sie verbürgen den baldigen Zusammenschluß zu einer aktionsfohigen revolutionären Internationale. Für die in den Kommissionsverhandliingrn vereilirbarte Resolution habe ich /dann mitsamt einer BieijirnsKlmehr- heit des Kongresses gestimmt, während Da um ig da- g e g c n st i in m t e. ES gehört wirklich ein ungewöhnlich hohe» Maß von Ungen ierilpnt dazu, wenn Däumig bei der Berickiterstattung eS so zu drelien sucht«, olS ob s e i n? Aus- fasslkng zum Siege gekommen wäre. Was ihm dazu den Vorwarb liefert«, mar die Annahme eines Zusatzantrages, der völlig reckstSüngiiltig ist, da er geickristsordnungsmidrig zur Abstich mimg gebracht wurde. ES ist außer den Sck>ie- lern, die diese Ucberrumpelung des Parteitages bemerk- stelligt haben, wahrsckxrintich nur wenigen Genossen bei der Verlesung' klar geworden daß dieser Zujatzontrag gegen die miilifePig erziel!« Abmachung und gegen den Hauptantrag verstößt. Für Däumig ist es fenuieichnenb, daß er an diesem Manöver nichis auszusetzen findet. Rieht gegen die Partei tagsbeickzlüsse, sondern gegen diese Schieberpraktiken habe ich mich in meinem Artikel sehr nnzweidmitig auSgesprockien. Dann aber habe ich es auch mit vielen Parteigenossen verdorben, als ich mit aller Entschiedenheit Front machte gegen den Terrorismu«. insbesondere gegen regrerungiterrori- stische Akte, von welckrer Seit« sie auch betrieben werden mögen. Als ich auf diese heikele Sache zu sprechen kam. wußte ich ganz genau, in waS für ein Wespennest ick stechen würde, da leider.'unter der Hand auch in unseren Reihen für ein« terroristisch« Taktik Propaganda gemacht wurde. Ich werde mich aber nie scheuen, wem, da« Parteiinteresse es erfordert, da« auSzuspreckMi. was ich für notwendig halte, auch wenn ich sicher bin, dadurch viele Genossen gegen mich aufzubringen. Auch zur Aiifklärung über den Teno- riSm-uS bckdarf es noch grunblicher Arbeit. Ich werde«xh weiter darüber mein« Meinung sagen, unbekümmert darum, fVfc(•♦♦o vJSkm» VwWflfi#*t* Jrttiirfbf kraut, glaubt mich dann durch den Hinweis schadigen zu können, daß irg«n!at:«!che Gegner aus ineinen Darlegungen „Honig saugen". Schließlich dringt doch di« Wahrheit durch Zum Melkoseumerd am VeitjuachlZadenZ. Von Wilhelm Dittmann. Die Euthg II ungen de« Genossen Lehme über di« Dinge, di« sich in der Nachi vom 23. zum 24. Dezembcr 1918 in der Reich»- tcinzlei abgespielt haben, ziehen den Schleier von den bisher noch dunflen Vorgängen, durch di« die Kanonode auf Schloß und Vtaiftall herb«, geführt worden ist. Vier Tage lang, vom 24. bi» zum 28. Dezember 1918, haben dama!« Eberl, Tcheiveinoun und Londiberg gegenüber 5>aase, Borth und mir auf aste unsere st ragen, wer den Befehl zu der Kanonade gegeben habe, immer wieder geantwortet:„Da« wissen>v' r auch n i ch ,1" Diese t ntworl beton» zuicächst Birrth von allen dreien, dann ich und noch mar Haase. In der a m'ch liebenden KobinettSsitzung wurden wir insgesamt genau so angelogen. Erst am 23. Dezember, als wir die Dache vor den Jfciuralvat brachten, ta.ni Eden mit der tog# zuvor im.Vor» roä:»" aurgelifchten NuSrede. er, Scheide mann und Landsberg hätten in der fraglichen Nacht dem Kriegsminister Scheuch den Auftrag gegeben, da» Nötige zu ve�nlossrn, da« Leben de« Ge- Gegen öie Erhöhung der Lebensmittelpreise protcstirrt heute abend die Grvß-Bcrlftrer Arbeiterschaft ,» 20 Versammlangen. niemand üarf fehlen! Näheres siehe Inserat in der heutigen Nummer. imKaKmfsiwntmm Nossen Wel» zu retten und ihn zu beftewn. Aus meine Frage, iü> dieser Auftrag nicht irgendwie begrenz, worden sei, st» daß die Kanonade als Uebcrsch. eilung de« dein Krieg»minister ge- wordenen Auftrag« angesehen werden müsse, an sv ortete Eberl! „Sch-in. begrenzt worden ist der Auftrag uichtl" In der Ertlärunxv mit der wir am Schlüsse jener Sitzung unseren Austritt au« der Regierung begründeten, sagten wir deshalb: .Da« Blutbad vom 24. Dezember 1918 ist, dadurch ver» schuldet, daß die BoltSbeauftragten Eberl, Sch�idemann und Land»derg dem Kriegsminister den unbegrenzten Auftrog zu militärischer Gewattanweichung gegeben haben. Zur Befrei» 1 ung des Stadttommandanten Wel« ivar ein jolcher Auftrag: weder nötig noch zweckdienlich; da« Leben von Wel« wurde gerade durch diese Kanonade auf da» Gebäude, in dem er sich selbst befand, auf da« höchste gefährdet Der militäristhe A» griff ersolpt« außerdem erst sieben Stunden, nachdem dem Kriegsminister der Auftrag erteilt mar, also zu einer Zeit, wo, wenn da» Leben von Wel« wirklich bedroht war, mit seiner Befreiung kaum noch gerechnet werden komi«. Die BoltSdeauf.'cagien Eberl, Scheidemann und üandsberg haben während dieser ganzen Zwifchenzeit keinen Schritt getan, um die Autfi'chrun� ihrer Vollmacht einer Prüfung zu unter- ziehen. Wir timien ei nicht verantworten, daß einem Ver» treier de» alten Gemalt, ystem« die Verfügung über da» Leben, seiner Atitmenschen üben ragen worden ist.&ct Weg der Ver- j Handlungen hätte in keüwn Stadium de? Angelegenheit verlassen werden dürfen." Au« Oehirvc«(Whulliwngem wissen wir jetzt positiv, mm# wir vorher mir Mnmrtttten, daß d« Beritfong' da» geführte Seibem von Wel« nrnr dar V o r w a nd war,*m die Kononade moralisch zu rechtsortigen, doun Lahme«klarte ans da« Be- j stinnm teste, Eberl habe die Möglichkeit, noch in der Nacht durch Verhandlungen Wel» frei zu bekommen, ou«ge» (ch lagern, indem er sich durch fernen Sekretär Krüger gegenüber dvm»n der Sstoschilaazlei mri einer Matrosendepuda tum ecjch.e» neuen Gernossen Sederiome verleugnen ließ. Daß der Austnag an den KriegSiMuist« Scheuch nicht ge- louict hatte, da« Nöt ge zu veranlassen, da» Leb«» von Wel« zu retten und ühn zu befreiem, erfuhr ich bereit« vor einem Jahre von(tero, Sheüch selber. Am Morgen nach unserem Austritt au« der Regieuung nas ich im Treppenflrnr der N eich» tanz lai LandStevg. Baak« und Sckieüch und Hörle rm Vorbeigehen, wie letzierer sich energisch verl-tt, daß sein Name in einem telchon Zirst»i»inen>hi»ng goamiU werde. Ich rmitrnaßie sofort, daß diese Auußevumg suh ous di« Darstellung bezog, die Eberl vor dem Zentrattat üb« den am Scheuch eneitten Aufwog gemacht hatte. Ben in Verlassen de« Hause« traf ch zufällig auf der Treppe m* Scheich zusainmen und er sagte mir, daß er sr>sl>en endgültig sein Amt al« Krug« mm ister niedergelegt habe, i*!« ch»hm et» uub-ude,« Hab« sich einen schlechten Abgang gewählt und sein »Militärische» Renommee gefährdet, wem» e# eicht g fei, daß er, >dm einem Mann zu befreien, da« Gebäude, im da« dies« sich le>famd, habe mit Kanone»» beschießen wssan, entgegnete Scheuch mir erreg!:„Ick habe dagegen srbon urotettiert Einen solch unsinnigen Auftrag habe i ch nicht erhalten und a» ch keinen solchen Befehl gegeben I" Darauf f»l ich«in:.Da» habe ich mir ja auch gesagt. Hhr Auftrag war, mit allen militärischen Mitteln den Widerstand der Matrosen zu brechen irrtd sie zur Uebevgobe zu zivil»gon, nickst wahr?'' Scheuch bestätigte daraus:.Jawohl, so mar e»!" Cffe.nhat empörte ihn die Absicht der Eberl und Ge- nosson, ichn al» uasüfpgen Militär und Sünbeailbock hinzuistcllem, lun die eigene Schuld zu veidecken. In jener Situation wollten Eberl und Genossen sich der Truppen entledigen, die ihren konterrevolutionären Absichten hinderlich waren. Daher ihr Borgehen gegen die Bolk«marine- division. Daran werden durch Lehme* Enthüllungen setzt auch die letzten Zweifel beseitigt und dem.vorwärt«" wird e» nickst mehr gelr.igen, diosrn Aaren Tatbestand zu vertuschen. In diesem Zuiatmnenhang sei auch festgestellt, daß die Behauptung de«.Vorwärt»' unwahr ist. die unabhängigen Voll»- beauftragten feien am 23. Dezember 19,3 den ganzen Tag»ich» in der Reichskanzlei erschienen. Haas« und ich waren lediglich von%8 Uhr bi» 0 llhr in einer Parl«ivorstmid»sitzung am Schiff» bauerdamm, im übrigem ab« den ganzen Tag bi« abend« nach 8 Uhr in der Reichskanzlei. Barth batte diese ich« Haupt nicht ver» lassen und ist erst nacht» gegen 12 Uhr fortgegangen. Aber dem .Bortvärt«" kommt e» ja auf eine Unwahrheit mehr oder weniger gar nicht an. Hatte«r doch am Weihnachtsabend sogar die Stirn zu schreiben:.Der von den ausgeschiedenen Volk». beauftragten im Januar inszenierte Bürgertrieg...' Dabei weih{i-s.« aind hast di»<*u Jaefckiiehene« unabliänalaen Volk». beauftragten mit der Janusr-Erheduirg man va» geringne zu ntn iKchabt haben. M«.» sieht, im Bergewalttgen der Wahrheit gibt der.Bonoäcl«' den Eben und Genossen nicht» nach Da» am 24. Dezember 1918 vergossene Blut waichen dies« aber nick/ mehr von ihren Händen ab. JÜjßci'Serfara! D?« im Saargebiet ansässigen Industriellen Robert und Hermann Roechlmg stich, wie nr.i berichicten, von den iran- zösifchen Gerichten zu horten Strafen venmeiil worden, West sie im KriegSgebiet Fabriken niedcvgelcgt und Material regni- riert haben. Darüber ist t.r der gesamten bürgerlichen Press« große Entrüstung ausgebrochen, in die natürlich auch Heil- in a ii n in seiner Korrespondenz emstiovnt. Eine afsi-iöse Mel« dung verweift vor allem daraus, daß die Brüder Roechling aus Befehl der Kcmimandobedorden gehandelt haben, daß st« ver» pfl ichtet waren, die ihnen zur Last gelegten Handlungen au«> zuführen. Gewiß sind die Strafen uninrnschlich hart. Di« Verurtrilten sollen neben den Freiheitsstrafen mit der Zahlung von Ii) Milli» unen Frank büßen, und«S ist kaum auzunehuien, saß die Brüder RoechUng bei der AuSfühning der«iifträge der Koimnandobo- Hörden so viel vrrbient ha�n, obwohl dir Profite bei Heere». anfträgen nicht gering wirren. Wir wollen auch ganz davon atz sehen, daß die ynduslrlellen sehr wohl die Aufträge hätten ab. lehnen können und vielleicht auch adgelebnt hätten, wenn— .den nicht der Profit gelockt hätte. E» ist richtig, daß die Strafen ungerecht sind, weil sie nicht die Hauptschuldigen treffen. Die Frage ist imrt, ob da» bürgerliche Presse, xlichicr berechtigt ist. ssch zu entrüsten, denn von dieler Seite ist die Forderung nach gerechter Bestrafung der Urheber aller Krieg-ver- brechet nadj n« Dftnominfn tovrbtru So yeht S fbfn: löfti man die großen Verbrecher, die wirklich Sckul» digen laufen, dann werden die kleinen gehenkt. Und solang« da» in Deutschland tägliche Praxi» ist. ist all« Entrüstung über andere eitek Pharisäertum, vor allem gilt da» für«inen üblen«chmock. wie Heilmaim, dessen rn-ralische Snt» rnstung auf alle, die ilm kennen, höchst lächerlich wirkt. Vtan schlage sich cm die Brust und gehe in sich, man sarge für Ge» rrckstigkeit im eigenen Hause, bevor man sich über Nu» gerecht igkeit bei anderen beklagt. Auch im Kall« de» M a t r o s« n» morde» harren die Urheber da» verbrechen« noch der Atz urteiUmg. Die WssMo« für DeulschSstilre'ch. In der Presse findet sich di« Rachricht, daß der Vnfficht de» ösierreich» über vier«cAcn hwau» fortgesetzt werden mrt rnebrer« hunderttausend Tonnen evgeben solle. Demgegenub« wird den.P.P.R. von»»ständig«« Wie«�»''lt l«ß tzr« Umfang der zugunsten Deutschöiterrcich, ein ge I etteten H« an auf t:»zestiml achttausend Tonnen bemessen uech der Verzicht der Bevölkerung auf 50 Gramm ihrer Wochenration auf»le» Wochen be schränkt ist. Aus der Kloake. Das Neichsfiaanzmlnisttrlirin imd die Wahlpropagandk der S. P. D. vor einigen Tagen halte der Kauftnon« Herman» Sonnenfeld tn der Lefsrntlichkeit anläßlich de« Dklarz» Skandal« den Vorwurf erhoben, daß di« Wahlpropaganda de» T. P. D. zum Teil au« Rrichtmitieln gezahlt worden fest De, Reichsfinanzniinister Eczl>erg«r hat nun an Sonnenfeld e>» Schreiben gerichtet, worin er ihn ersucht, sein Bew«i»mat«rta! dem zuständigen Referenten de» Reichsfinaiizministerium» vorzulegen. Daraus hat Herr Sonnenfeld geantwortet: »Sofort nach Ausbruch der Revolution wurde in dem KAarz und Helphand gehörenden sozialwissenschastlich«« Verlag ei# Helferdienst d« r Sozialdemokratischen Parte« gegründet. Zu diesem Helferdienst wurden öffentlich Seat« ge- Ulcht und e» meldeten sich mcdrerc hundert. Bei Gründung der RrichSiagstnipp« wurde dieser Helserhienst i# den Reichsiag vcr» legt und dem Schwiegersohn von Scheidemann, einem gewissen Henk, unterstellt. Henk gab den im Heiser» dienst Stehenden mit der Siegelmorke de» Reichstag» deruhcn« Legitimationen und vergütete den also im Interesse der S.*. D tätigen Angestellten au» Mitteln der für»:e Reich»iaa»trupp' eingehenden Gelder täglich bi« zu IV Mark und außerdem auch noch vielfach Verpflegung au» Mittel# der für die R«ichltav»lruppe vorgesehenen Be. stände. E» kam soweit, daß schließlich dies« für den ftelftrd ens der S. P. D. Getvorbenen in allen Dingen mit der Trupp« de« Reichstage« zusammenflössen. Ich selbst wurde beauftragt. Flugschriften ,u verioflev Sin solche« Flugblatt ist a»ch in mehreren Innrirtdau-ent Exemplaren am Soniiadtnd vor der Wahl zur Nativnalversamin» lung von Auto» herab in ganz Groß.'Serlin verteil« worden. Den Text eines solchen Flugblatte» lege ich bei. Außerdem wurde ich von Henk beauftragt, acht bi» zehn Lastauto! für zwei bi» drei Tage zu requirieren und diese, mit Bänken Bitzen and Girlanden auszustatten, um sie zu einem Umzu« am Sonnabend vor der Wahl zur Nationalver- sammluna zu benutzen. Z,i diesem Zweck m irden Plakate angeschafft. L«ut« gegen Vergütung von täglich 20 Mark und Verpflegung zur Besetzung der Auw« und ferner dt« ganz« Kapelle de» Auguiia-Regiment» geworben. Diep:, Umzug ist seinerzeit in den illustrietten Zeittingen abgriiddei worden. Er begann morgen« um 7 Uhr und endet« abend» um 8 Uhr. Meine» Srachien, beliefen sich allein hierfür die Au». gaben auf mindesten» VO- bi> 00 000 Mari. Alle dies« Ausgaben sind von Henk au« den den Reich», agStruppen zu'ließenden Mitteln bestritten worden. Tie Verrechnung dieftr Gelder ge- tchab später, von meinem Sohn unter Bewei» gestillt derart, das sie von Sklar, all Ausgaben für die Reich, tagstri'ppe von dri Regierung eingefordert und von dieser bezahlt worden sind. D>e bündigen Beweis, dafter veonag mein evot», zu erbringen. Wer.,«» Wissen» ist die verreckinamg bzw.«»»�rbl,!� an Sklar« au' B e- treiben von Scheidemann bzw. Eberl durch de# Geheimen Regierungdrat Pinforo, wenn ich nicht irre, damals Schatullenverwalter, veranlaßt worden. Absalui zntre'ftnde gaben darüber wird gleichfall» mein Sostn machen können. Zu weiteren Aufschlüssen, namentlich hinstchtlich»er Zu» sammenstellung und der Symbolik der im Zug gestellten atfil Wagen, bin ich g-rn bereit.' Da» Bnrea« Sochaczewski, da« diesen Brief veröffentlicht bemeiki dazu: .lltach diesen Erklärungen wird sicherlich da« Reichsfinanz Ministerium alle» in Bewegung setzen, um die noch immer>' Hollan" in UniersuchunpShait sitzenden Hanp'helastung-'.z�gea deren vebersührung nach Deutschland schon vor langen Woche' angekündigt war, nun endlich au» dem Untersuchungsgesängnil i* CMunlcm*u befreien, um ihnen Gelegenheit zu Mb«», de# 1 Cto«f#ar!w»Il mSndNch dt« so nodwrndtoe««usichlvss« xu Qtbtn. Wenn daZ Rcichssinanzin'niskrium schon«inmol»mt«rsucht, wiird« et sich cmpfehl««, bd dteftr Vcleyenheit bi« Tbrechnung«» üb«r M« tBtrlin«! Wach- und 8 ch Ii< 6 0 es( I ischo f t und di« von Sflarj begründrt« volktwehr»u prüfen.' Ne Irissch? gase Im liuiittfölet. Di« vier Dcrgarbeilerdrrbände haben vor einigen Tagen den am LS. Ottober abgesch!oss«»xn Lohnlaris gekündigt und den 3«chen»erband ersncht, M jum 81. Januar 188Ü einen neuen Tarif«uf b.T Grnndlage höherer Löhn« mit ihnen abziischliehen. lieber die dadurch ge'chaffen« Situation wird uns au» dem Ruhrredier geschrieben! D« gan�x Welt lechz, nach Kohlen, ikbenko«rgeht«» augeir- dlicklich sagar den Werten, die mitien nn Nuhrrevier zwischen den Zechen liegen und wegen Kohl«n-mon-vl» feiern müssen, trotz- den, gegenwärtig mehr ol» ein« halbe Million Tonnen Kohlen «l, dem Halden in nächster Nah« der stillgeleg!«» Werte lqjern und dem Äerdcrben preisgegeben weiden. Am 20 Dezember 1019 lagerten im Liuhrrevier ruich DÜ4 000 Tonnen Kohle»«uf den Zechen Haiden. Der Grund für dt« S I tt 1« gn n g der Werke Im Ruhr» eevier iie-rt weder Im Kvhleimiangel noch in Transportschwierig. teilen,«r ch einzig und allein in der ungenügenden Zu- Weisung der Kohlen an di« Werke durch den Kohlen- t» m m i s! a r zu suchen. Di« in der Nähe der Zechen liegenden Werke würde man in e liehen Stunden mit Kohlen reichlich vor- sorgen können, wenn die Zuwe.sung«rfolgrn würde. Aber et scheint.«1» wenn die Herren setz! schon den Kopf verloren hätten. Der Ruhrbengarbeiter hat di« Z r i« d« n» I« i st u n g, auf den Tag und di« Stunde umgerechnet, nicht nur erreicht, ja aus verschiedenen Zechen soiar überschritten. Vei der heul. gen schrchtan Ernährungsweise ist dieteS nicht hoch genug einzu- sehätzen. Die allgemein» Kohl«ilt»appbe t aber reizt die Zeehe». befitzre zu dauerntzer und wimer wiebertehvender Steigerung der Kvhlenpreise. Di« forNoährenden Kohlenpreiserhöhungen treiben ober all« anderen«rwerbSzei-g« In die Höh«, io das, sich die KrbenSlage der Bevgarteller von Tag zu Tag schlechier»«staltet. Deshalb dräerglen sie auf die Künbiguiig de» im Oktober ab- gefchosfenen Tarife». Der Tarif läuft fourit zum L gebvuar 1020 «S. Zur selben Zeit sollt« aueh die sechsstündig« unterirdische Arbeitszeit eingeführt werden. Di« Drohungen aber, di« Herr Severinq kürzlich auf einer Pressetonserenz in Dortmund gegen die Einführung der fechsstünbigen unterirdischen Arbeit» »eil zum Beilen gab, ze�cn, datz sie unter leinen Umstände» eu* geführt werden soll. Di« Bergobetter«m der Ruhr find, im Geaenfech zu Herrn Devcr na, aber einer anderen Meinung, und di« iechsstündig« Schicht für die unterirdisch tätigen Bergarbeiter ist di« dringend« Kovherung aller Bergarbeiter. Ungeklärt bleibt die Lage»m Kuhnev.ee di» dahin auf jeden Fall. In Anbetracht der Teue- euaig tierlaugen di« Bergarbeiter höheren Lohn und«in« einmal y« EntschifduigSsumm» von 1000 Mark für Fcmrtlienväter und WO Stark für Ledig«, di« Einführung der sechsstiuchigvn Schicht «b 1. Februar 1920 und sofortig« Soziolisierung de» Ruhrbrrg. bau». Da m»n auch noch d«r Tarif zum 1. Februar gefünbiw »»tfeen»st, so treffen sich mit einem Schlag« all« Forderungen *»« ttfetflarbciSnr zusammen. Da di« Bergarbeiter auch noch den dvn Herrn Sevenng vor neun Monaten verhängten Belagerung»» »ii stand satt sind, so ist die Situation im vtuhrbrSeii änfeerst »e'bannt und droht sich in eint* neuen Bergarbei terbewegung Susi zu machen. 12. kongreb der Spöifflliftcn. Zweiter Verhandlung»!«» Die Generali-»kusston über dx geschäftlichen Berichte wurde yesteen fortges'tzi. Da» rigoros« Vorgehe., der militärischen Mach. haber und ihrer rechlSsozialistischen Schleppenträger wurde entsprechend gebrandmarkt. Ein Duisburger Delegierter behaup» fet«.»a� 90 Pro», der Bergarbeiter de» Ruhrrevier» Syiiditajisten In feinem Schlußwort« ging Kater den FWumahern scharf nn» L der. Der weitau» größte Teil der S�udilattsven fei stolz »uf den Namen. sche« Programm. Dfe Frage der politischen Partei«« bracht« M«» erst« SpaUuirg m die Jiuei-riaiioimle. Vorher toar dx Ei m gleit 11 faktisch und praktisch in der JnteciKtr.o:�»!« vorhanden. Di« Siaiiung laai. ai» man den La urgzoislr» Bazillus oon der Ervl>e» mng der politischen Mach, in die tmeniauonait«, wirtichaftUche Organisation hmeiidgeschmuggelt hat. Daran» ist b>« Lehr« zu ziehe ii, dag nur aas wirtschaitlichem Geöiei Zufammenschlüsse zu erfolgen haben, nur dadaired kann da» fetchtaTiitifd* Sosiem ver» nich;et werden. Der modern« SyiidikaliSinu» ist nicht» andere» .»I» eine Fortsetzung der revolutionären, sosiatistrichen In irr- national«. Die SyndikcAtsfen sind ausgesprochen« Kommunisten, wa» von denen, die diesen Slawen führen, nicht gesagt werde« kann. Der Redner streift bann weiter die Lebre P roudhon», die mntu- alistisch«, kollektivistische und kommiinistisct)» Bewegung und fährt d>nm sovt, daß die deutschen Kvllek tivisteu sich Koinmiunrsien neu- neu würden. Da» Programm der französischen Kollektivisien Hude »e«»«amen. Der Redakteur de».Syndikalist', Dinkler, wandte sich � fegen verschieden« Angriffe. Die ungarische Räterepublik sei «ich»wen Pak: von bürgerlichen Elemente», Syndikalisten und Kommunisten entstanden und sei dadurch von dornherew leben». Unfähig gewesen. Der Hamburger Kommunist Dr. Lausen- b e r g habe mit dem General v. Lettow-Borbeck In Unterhandlungen gestanden zur Schaffung«mer loten Arme«, um an der Seile Sowjet-Rußland» den Krieg gegen die Eniente auszunehmen. Weiter wandte sich Binder scharf »eg«« den Berliner roten Vollzug» rat, der im geheimen arbeit«, sich aber van der breiten Masse besolden lasse. «in« Räteorganisation fei nur im Rahmen der Gtwerkschtsteu möglich. Da die zentralifttschen Genxrkschaf!«, dafür nicht zu »»den sefen, kämen nur die föderalistischen w Betracht. Zu Beginn der NachmiitagSverhandlungen teilt« die Mandat». drüfiingtkommistion mit, daß der Kongreß oon 117 Delegierirn de- sucht ist, die 111 076 Mitglieder vertreten. Im Kamen der Hollandischen Föderation, die vor dem Kriege 18 000 Mitglieder hatte und heut« über 60 000 zählt, begrüßte Wansing den Kongreß. Alsdann ergriff R o ck« r da» Wort zu einem groß angelegten kieferat über die PrtnztpienerNLrun, de» SyndikaliSmu». ?r führte au», daß der SyndikaliSmu» in verschiedenen Län- k.,«rheiitr hinter sich habe. Die Frage Föde» An linsece Leser! Die gewoltigen Preissteigerungen für Papier und die übrigen HerslellungSloslen der Zeitung haben dt« gesamte Presse ge- zwuiigen, nb 1 Januar eine Erhebung des 9lbomiement»preife» eintreten zu lassen. Die Erhöhung beträgt tm Durchschnitt l Muri pro Mtmut und geht bei mehreren bürgerlichen Blätter» noch darüber hinaus. Auch die.Frechen" ist gezwungen, den AbonnemeniSpreis zu erhöhen. Vom 1. Januar ab wird di»»FreiheU- um 50 Pfg. teurer werben und 4,50 Mark tosten. Diese Erhöhung war unabivendbar und nicht aufzuschieben. sollte nicht die sichere Grundlage de» Unternehmens, das nur auf den Spargroschen de» Proletariat» ausgebaut warben ist, gefährdet werden. Di« Papierpreitcrhöhung von 1,20 Marl pro Kilo auf L Mark Ist erst einige Tage vor Weihnachten beschlossen worden und tritt um L Januar in Kraft. E» mußte daher schnell gehandelt werden«td bi« Erhöhung mit Wirkung ad 1. Januar ein treten. Diese schwierige Hag«, in der sich Aufsichtdrat und Geschäft». lcitung der.Freiheit" bei der Beschlußfassung über dt« Er- höhnng befunden, muß drkhalb Vvn allen Seiten onetfannl werden. Wir waren in einer Zwangslage, au» der kein anderer Amtweg blieb, al» die sofortige Vornahm« der Er höhnng. Die Erhöhung de» Aboniiementt preise» ist anberrrselk» aber s»»rring bemessen worden, wie nur irgend möglich und deikt durchaus nicht die allein durch dt« gewaltige PapirrpreiSstetgerun« entstandenen Mehrkosten. Trotzdem haben wir nn» nicht zu einer größeren Erhöhung entschließen töimen. weil wir der Meinung sind, daß ein erheblicher Teil der Stetgernng der Her- stellung von den Jnferenleu der„sfrribrir' getragen werde» muß. Daher konnten wir der gegentvärrtgem Sloriage in der Arbeiterschaft wenigst en» für den Monat Januar Rechnung tragen. Unser« Leser müsseß immer daran denken: Dfe.Freiheit" ist kein kapitalistische» Unternehmen, sondern von den Berliner Arbeitern au» eigener Kraft unter den denkbar schwierigsten Verhältnissen geschaffen worden. 6» sollen mit ihr auch kerne Gewinn« erzielt werden, sondern sein �Zwecl ist einzig und allein die Förvcrung de» Kampfe» um den Sozio. lismu» und die Unterstützung aller auf diese» Zicl gerichieten Bestrebungen. Darum hat aber auch jeder Arbeiter die Pslicht, in diesen schwierigen Zeiten seinem Blatt« die Treu« zu halten und unausgesetzt für fein« weiter« Verbreitung zu wirken. Die Distrlk»leit«r don Berlin werden ersucht. für DienStit� den 80. Dezember, Konferenzen der Funlitonäre einzuberufen, in denen di« Unterlagen für di« Notwendigkeit der Erhöhung erörtert werden müssen. Für Niederbar, lim und Teltow-Beelkow müssen die Konferenzen bi» 4. Janiiar stattfinden. Die Erhöhung de» AbvnnementSpretse» darf«ntrr keinen UmstSnben einen Rückgang der Leserzahl de» Blatte» bringen. Sie wird auch keinen Rückgang bringen, wenn all» Pnrlrigcaussrn ihr« Pslicht tun und daraus hinweisen, bah dies» geringe Erhöhung de« AbonuementSperife»»U,i zwingend» Rot- wendlgkeit war, um da» Blatt in de» Stand zu fetzen, welter sein» grohea Aufgaden zu erfüll«». Lorstaud und Aufsichtsrat der Verlaasgenosfenschafl „Freiheit" e.(ö. m. b. ft. Wr fllCfdC uu», u— drrn die Mehrheit der Arbeiter Himer sich habe. Die Frage Föde. ralismu»„de, ZentraliSmu» ist für die Arbeiterschaft noch nicht gelöst. Die f'.. »uctst di« Mu sinnt sich die Wendel sie an und romm: zu». � AI» durch den Umschwung nach dem Kriege den Männern, die " �----— volitischen Macht predigten, ihnen ralismu«„der Zentralismus ,,, fu.____. gelöst. Die Kompromißler betommen bei einer Beweanno sie?» öurtst di« Massen hinter sich. Erleiden sie Schiffbruch, dann be- I'nnt sich di« Masse auf dl« unsprünglichcn Prinzipien, prüft sie und komm: zum richtigen Schluß. «■— ra«urry oen uui,u,.v»..n— Jahr« di« Eroberung der poiitischen Macht predigten, ii °>efe in den Schoß fiel, konnten st« nicht da» mindeste mit ihr an- rongen, Dnt Syndikalisten allein können heule klar und deutlich jagen wa« sie wollen. Wenn ein Syndikalist dieser oder jener Polnischen Partei angehört, so ist da» Privalsache. Die wirlsckwft- ttch« Organisation der Syndikalisten hat mit keiner politischen „i tat die deutsche Arbeüer- 'C v»» y--- Partei etwa» zu Inn. Den Soziolilmu» hat die deutsche sthaft nur innerhalb eine» Parteirahmen» kennen gelernt. Die wlitischen Parteien, die sich nur mir dem Par|au>eniari»mu» beiaht Wbc», greisen heul« zu den Kampfmitteln der diretien Aktion wie «eneral'ireit. Boykott, Rät'esystem usw., well ihre eigenen Waffen Perdranch? sind. Die Bestrebungen zur Erlangung der politischem Macht, b'Ien mit dem Sozia ülmu» nicht» zu tun, sie sind vfelmebr dem Vodtn der Bourgeoisie entsprungen. Der Soziali»mu» ir. Europa knstoi.fei'e'ich ladurch, weil die Arbeiter da» Spiel de» Kampfe» u»! die f Ii Iis. he Macht di.rchschauten. Ter Redner schi drrl d"»» tu« EntwicAung de» Experimen- fnksi" i:\it. der rl rbei»cr- A ss �iatto» en, der englischen Trade- '">io»4. die wiRst! ittiiti-.w Arbetter-Vereinigunizen in Spanien, deren«.Impfe lediglich ökonomisch«» Eharakter hatten. AI« spä. �r dfe Jnlernationale gegründet wurde, ist e» ein Versuch ge- "•frn, alle wirtschaftlichen Karn�gruppen zusammenzufefstm. Sie «wr» cht» arOxitf aU ein« groß« Gewerkschaft ohne paUeipoliti. Marx entworfen. Di« Syndikalisten verlangten von Anfang an Abschcrsfuiig de» Monopol» an Grund und Boden, der Arbeil»- gerate, der Erzeugnisse und da« Lohnststfem». Jeder solle fern« A wiest« nach Bedürfnis und Fähigkeit erhalten, von allem find die Arbeiter die Verw aller, die in dem detres- senden Betrieb oder der detreffenden Industrie beschäftigt sind. Der Staat sei geschaffen, um bestimmte Klassen zu unter- drücken, deshalb müsse es nicht Eioberuitg, sondern Abschoissung ds» Staate» heißen. Alle dfe Leute, die den Staat angeblich beseitigen wollen, schleppen seine OrgoniscitiviiSsorme», de» ZentraliSmu» mit sich herum. Sämtliche wirtschaftlichen Ostjani- satioiilsormen vor Gründung de» Staate» waren föderalistischer Noiur. E» fei«in furchtbare» Verhangni» der deutschen Ar- beiterschaft, daß sie ihre zentralistische OrstanisationSiorin ve.» Staat« und der Kirche entlehnt habe. Di« Prinzipien der Tektm- v« antwortiichleit und Solidarität werden durch dfefe Organ!- fationsfotm unterdrückt, da« gel« in Konseguenz auch xm de» zentralistischen Geiverkschaften und PaNeiorganisatiol.en st.n- tralisation ist gleichbedeutend mit HerauSschneidung de» Gew ssenö au» dem Menschen. In Deutschland wurde am meisten ze'.triki- sirrt und wo blieben die einheitlichen Aktionenl Sie fand«» statt, wo die föderalistischen Lrganfsationen die Macht vaboi! In der Frage der Diktatur de» Proletariat» h'i Marx verschiedene Ansichten während feine» Leben« vertreten. Die Formel hat mit dem Sozialismus nicht» zu tun und stamm! an» dem Arsenal der Bourgeoisie. Wenn unter Diktatur de* Prvfe- lariar» nicht» andere» verftanden mrd al* Ergreifung orr Staat#. Maschine durch ein« Partei, wenn man darunter nur dl« Etallie- rung eine» neuen Staate» versteht, dann sind die Syr dita'ilien geschworene Gegner einot solchen Diktatur. Wenn aber dr unfef verstanden werden soll, baß da» Proletariat den besitzenden Klassen diktieren wll. ihr« Privilegien auszugeben, also nicht mebr«in».' Diktatur von oben nach unten, sondern Autwirkung K: Revo- in tion von unten nach oben, dann find die Svndikatsten Anhänger und Vertreter der Diktatur de» Proletariat», Vnn die Syndikalisten sind Gegner feder StoatSgewaU, jeder Ausbeutung de» Menschen durch dpn Menschen. Durch E'fassung der wir!» fchafilichen sälli die politische Macht. Der Staat n» jeder Forin Ist ein U n i erdrückun�i» sl ru men t und kann nie ein« Institut on für die Befreiung der Massen werfen, die revoliliionär« Aktion der Masse ist da» einzige Mittel für ihr«»gen« Befreiung. Dfe Vorhandlungen werden heut« fortgesetzt. Krksks(n der Lohnbewegung der Vrauereiardeiter. Ein« allgemein« versaiiinilung der Vertrauensmänner und Arbeiieiausschnzintiglieder der Brauerefen Grvg-BertinS nahm am Sonntag den Bericht von den Unterhandlungen mit d n Lranere'.gewalt-gen entgegen. Di« Unteenehmer erkannten an, daß den Arbeitern unbedingt«in« Teuerungszulage bewilligt werfen müsse, au ein« Zutage von 50 Mark.|o ließen sie er- fiä;«n, fei aber nicht im entferntesten zu feufen. Die Lohn- kommisston wandte alle» an, drohte auch mit dem letzten Mittel, dem Streik, die Unternehmer waren jedoch nicht zu feloegen, mehr welchen Oerfemmtungem d e Rode auf die Buchdrucker kommt dann regnet«» im allgemeinen recht wenig schmeichelhasfe Zwischenrufe. Sie gelten bei fem grüßt n Teil der Arbeiterschaft al» ein» politisch unarrsgi klärte, mit Kastengeist und BeoufSdünkel volbfepfropfte Atfei'erfatcqorra. Von fer»feige rf! hm!en Delefenheit der Buchdrucker ist m r.fe« itetr» in paittstcher Beziehung sehr wenig zu feiiierfen. Fr: tt wurde In den Ccrfammliurgcn(in Gozialdeinokrai ntid-r- geschrien, weil Politik nicht in die Cfetrvrk'dv.ftcn gehörte, und heute ist fer größte Teil fer Buchdrucker Anhänger fer Tastik fer S. P. D. Sie schwärmen fanatisch für dfe Ruihe im Gewerbe, wollen von politischen Streik» nicht» wissen und gebaren sich al» OrdnungSstützen. Der �vorwärt»" kobte feiihalb dfe Buchdrucker wöhrenld de» Generalstreik» tm März cl* Leufe mit »tiefem BenantwortuwiSgefühl", weil sfe ihren kämpf enfem Arbeit:!- rüdem die Solifetrilii versagten unh erst auk den Druck fer gesamten Arbeiterschaft hin fem Winkelhaken nfeferfegtenl und die Maschine stehen ließen. Da» Lob fe» JScrmar'ä" fe- kommt«inen recht bitteren Beigeschmack, denn auch notorisch-« Streikbrecher«ird ähnliche Kreatur«» sind für ihn Leute mit .tiefem Berantwörwngdgefühl". Longfam, sehr tangsam dämmert e» M fett©uchftmutfemv wohin sfe die Sorge um dfe Ruhe tm Gewerbe führt. Einefe Gradmesser für die wachsende Opposition fei den Buchdruckern. d««inen außerordentlich schweren Stand hat, geben fe« vov einigen Tmfen statt-resundenen Wahlen zum Gauvorstand ah. In einem Falle bvachle e» dfe Opposition auf 8882 bei 98:10 rrfe gegfebwren Sümmen. E» ist im verhältni» mcht viel, will al�et fei fem Buchdruckern außerorfentfch viel fefeuten. Sehr beeiw- slußi wurden d»e Wahlen wohl noch durch dfe Tatsache, daß di« Buchdrucker in den letzten Tagen ein« Lobnziihage von 26— 28 Vä. erhielten Hafen. St« werfen aber sehr bald erkennen, daß dies« Zulage einen Trfeifen auf«ine« feinen Siein bedeutet, fe'on- der« wenn in den nächsten Tagen dt« wichügsfe« LefenSrnsiftss um annähernd 50 Prozent steigen. Dazu kommt noch, daß sich die Buchdrucker 6 1» zum 8L März festgelegt haben. In fe schämen fer Weis« Hofen dfe Unterhändler sich einer B«- ftimmiing unterworfen, dfe einer Preisgabe fer Koakii ans- freifeit gleichkommt, dl« Zahlung der Teue rumd�zu lag« wird von der Tariflre'.x fer Gehilfen abhängig gemacht. Wenn also m irgendeinem Ort die(BehUfen ou-f den Gedanken kommen sollten, zu streiken, uni ihre Lag« zu verbessern, sind sfrmüiche Prinzipale von der Zahlnng fer Teuerungszulage entbunden. Segensreiche Frücht« fer Arfeitegemeiuschwft«! Unfeue Geiiossem in der Opposition hasten«inen recht stek- nlgm Boden zu fearfeitem Pflicht jede» Genossen ist e» daher, noch mehr al» bisher zu arbeiten und dfe Opposition zu unter» stützen. Immer und immer w ofer ist für den Infeistrieverbemb und do» Räiesystem einzutreten. Wenn dfe Genossen versteh � ihrer Lpposinon einen Gehalt zu gefem, dorm werden die nach- st«, Vorstandsivahlen die ledernen Bureoukraten«cht umsonst von Ihren schon wackelnden Sesseln entsemen. rasa Elm Geschichte aus Potsdam. Wie«» einen'. Auslandsdentschen. den da« Geschick nach lamrit Jahce.i wieder in sein« Heimat zurückgeworfen hat, ergehen kaui� soll iwchsolgend« klein« Qte schichte zeigen. Gustav P.,«in geborener Potsdamer, war in gang stmgest Jahren nach En-iland gefouuiwin, hatte dort fem Bnot gefunsten, geheiratet und sich einen Hausstand gegründet, lieber 40 Jahr« mar er schon In fem In sei reich, als fer Krieg kam und P. al» Deutscher im Zivilgcfangene»-!ager inierniert würfe. AI« fer Krieg au» war, fett« P, trotzdem«1» Wugeihöriget der verhaßte» Nation der-Germen" in London so stark unter den Schikanen der Engländer zu leifen, daß et beschloß, in seine Heimat jurüflz-a- kehren. Er wandte sich seiner Vaterstadt Potsdam zu. Seine Frau,«ine geboten« Londoner»», fühlte sich jedoch ol? Großjiädlerin in denn stillen und ftoifen Pol»ferner Leben n cht wohl, und P. mietete daher in Berlin ein« kleine Wohnung. M entstand nun die ichwierige Frage, wer dfe paar arm sei grn Sacht» die P. sich zur häuslichen Einrichtung in PotSdast gnge feist hat'e, nach Bertin transportieren sollte. Dfe großen Möfelsubr- geschälte war«, zu teuer, und dfe(fernen Fuhrleute wollten da» Geschäft wegen de» hohen Sckmee» nicht übernehmen. Da riet trm P. ein Bekannter, er falle sich an die siommandanlur wenden, die werfe ihm schon einigt Soldaten nebst Fuhrwerk zur Verfügung stellen. P. befolgte den Rat, kam zu einem Hauptmann, fer sich sofort bereit erlläre, ihn ofer dann zu einem R tt meiste r v. ÖJeüt in fer Slurde-Koips-Kasern« führte, der über die Fuhrwer'e zu verfüge» hülfe. Der Rittmeister wollt« ansaug» davon nicht« wissen, ließ sich aber von fem Hauptmann zurede». P. würfe fea.it f trogt, sein« Sachen zu recht zu stellen, damit sie zum Weitertransport von feiner Wohnung abgeholt werfen konnten. Zur vev n harten Stunde ließen sich aber weder Fuhrwerk noch«olimleii fefen, und P. fuhr enttäusch! nach seiner Berliner Wobnung zurück. Einige tage später erhielt er von seinem P»»ferner Lornerwirt eine 'host karte mit der Milte lung, daß Soldaten die Sackten algeholt hätte». P. wartet« noch einig« Tage, aber dfe Sockw» kamen nicht. Er f>»hr nun wieder nach Potsdam und(sing In die Kaserne, um sich nach dem Verbleib seiner Sachen zu eekundlgki». Nach langem Hm» und Herfragen nick Suchen fand er di« Sachen in einem Raum stehen. Aber in welchem Zuftanfe! Ein Sofa war zerschnitten«»iah au», et» wenn Hamm Geld g«emiit«i wor, to««mm Ipmtntytten wolfte.®th R t e i d« r» schrank ivar damoliart. Vdehver« Kistrn aber, dir den Grotzirn Teil der Habfei»? k«ii«n de» P. und seiner Fvau dargeu» wureu gewaltsam aufgebrochen ui« ihreZ gesam- * i a Inhalts beraubt. Nicht»in mal die Papiere und Briese de» Ehepaars waren drin gelassen. Der angerichtete Lcha- beu beZi ssert sich m'i über 1700 Tlavt Die Bescheverdey Vt» P. wurden rtm den vorgksetz>eir der räi iberischen CcÜorea, die seltsainertveis« nicht sestzu stellen sind, :nit höhnischen Bemerkuugen und Achsel�urden abgewiesen. Au» der Bemerkung eine» FÄd Wedel» ging hervor, daß solche Raube- reien bei den Toldaien—«» handelt sich um klngehörige der ilic ichSwehrbrig'de III Potsdam— nicht» Seltene» seien. Auch Rittmeister v. Geyr unternahm nicht», um P. hu seinem Eigentum zu verhelfen. Nun steht P. Mofc und blank da, auf die IdildherzigkelL feinet Vcitmesischen augewlesen. Seine Habseligleiten sind ihm geraubt, und obendrein ist er auch noch crtv-rbSla«. Bei seinem Alt« von nahezu CO yahren wird e« ihm schwer fein, bald wieder Arbeit zu finden. Di« Erwerbslosenfürsorge will ihm auch keine U.iler- siatza-ig gebe», da er 1914 nicht in Berlin ansässig war. Wer will e» denl annen glüchttinz übel nohmen, wem, er der Vieinung ist. dag e» ihm trosz aller Schikanen in London«nmor nech besser erging, al« hier m semer Heimat. kilglkch 800 Kirchenaustritte in Grs �»Berlin. Hn Berlin und Brandeirburg waren nach der Volkszählung don 1910 rund 67 000 Nun sessionS tose vorhanden. Durch die Iiircheuau»tritt»b«w«gung von 19111—1914 war diese Zahl nach vorsichtigster Schähung aus mindesten» 100 000 angewachsen. Seit dem$uli 1919 hat die Ki nchenauStrittSbewegu ng in verstärkter Ledhastigkeit eingesetzt, so dag z. 83. beim iltm Jgtticht Berlin- Mitte allein di» zum 80. Oktober ET 874 Kirchenaustritte erfolgten. Am 30. Septiember z. B. erfolgten allein 1746 Kirchen- austritte; beim Amtsgericht Reukölln erwkgten bis Ende Lk- tober 10 868 Kirche nau»tritte. V rog-Devli«, umsaht elf Amld» »eiichtSl'ezirte. Es steht feft, daß beim Amtsgericht Berlin- Mitte täglich 400 Nummern für K rchsnauSbritte auSgegobon werden, fo dast man bei vorsichtigster Schätzung für die 11 Amtsgerichte Tro�-BerkinS täglich mindesten» 800 KirchenauZtritte bercjifchiarwn kann, da z. N. auf dem Amt»geoicht Wedding tag- Sich«mch 900 Kirche nauttritte erfolgen, in Neukölln mindesten# 100. Es kann also mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß mit Au»gai,g de» Jahre» di« Zahl der Konfessionslosen in Clroß-Berlin sich der Zahl der Katholiken Groß-Bcrlin» mit »irla 225 000 annähern wird, während in Neukölln die Kon- ?esjion#losen die Katholiken schon übenflügelt haben. Der Kirchenau»tritt kann täglich während der Dicnststunden bei den zustandigen Amtsgerichten erNärt werden. Wer bi» zum 31.'d. M. seine Erklärung abgibt, braucht nur noch diS Ende diese» Jahre» die Kirchensteuer zu zahlen Massendemvnstrason bar Grvii-DerNner Veanöttk.' Eine gewaltige Kuuldgebvng veranstattet, mn Gonntem dack Kartell Wroß.Bert'n deZ Doul scheu Sßeirmtewbunfcc#. Ter Zirka» ' Busch war bi» ans dun letzten Platz besetzt, ebenso zwei Sale in der Böose und di« Sieigaladeune. gernei strnd trotz te» Winter- , wettvr» eine Zu>s«nmiirrri»dujit ün Lustgarten bei Schneegestöber ' statt. : Die Beamten verlangen ebne sofort ige 150 prozentige Er- höhung der Teuerungszulagen, während die Reichsregierung nur : e n« M prozeevi g« bewilligt hat, die mich vom Ausschuß der Na- : titmu*rVjuirg geneHnuigt worden ist. An dam Berhntte« der 1 Nogievrmg wwrd« scharfe Kwtik geübt. Gefordert wurde u. a. ei-ne Mi-.wirkimy der Boamteerschan bei dem Borvtungon und Be- ; sehlüssen yjm BetnvbS'oätegesetz und zur Vvamuenbeio.duwzS- utti JSefro atouffor, Scöwren. Em««Utstrrechembe E-nbschbeßuag wurde überall CiKpiturnumon, Stach Schbutz der Berzammlwwgen zogen die Teilnehmer m einem gewaltigen geschlossenen De mans t rot io nSzeig« nach dwn WölihelenSpiatz. Der Abg. Steintopf und der Postselretur K e y e r begaben sich zum SieichokuinFler Bauer, der sie aber nicht «nipjf�ng. Gohoi>m,rat Brcchi nahm die Enuschliießung de-r Beam- ten«mtgagen. E-n« Abo-rderrmig von drei Heroen begab sich dann »um S) oif itee Er�beryer ouit demselben Erfolg. Eine Zentrale de# verbotenen Handel# und Schmuggel, mit Geld wurde von der Kriiinualpolizei i» der Charlottenstraße au»- gehobeu. In dem Hause Nr. 35. an der Ell« der Behreirstraße, : wurde erst im Oitol>er d. I». eine Firma Antik u. Co., Bairk« Komniandil-Ges�llschaft aufgemacht. Die Krimönalpoiizei de- ' obastvet«, daß in diesen Räumen im Erdgeschoß hauptsächlüh Leute verkehrten, die«nigegen dem Verbot mit«i»län»isä>en Zahlung»- mittein handeln und gegen die BcjLtmmungen zur verhülnng d.r Kapital- und Steuersiucht verstoßen. Sie durchsuchte deshalb nicht nur die angeblichen Banträume, sondern traf auch besondere Maßnahmen, um dies« Leute persönlich festzustelleir. In dem Geldschrank der Firma, den ein Prokurist verwaltet, fand man ein« größere Meng« Zar«irubel, russisch« Eisenbahuaktien und Obligat ianen zu je 125 und 600 Rubel irtrd Anleihe au» der lllevo- lutionSzeit. Alle» da? und verschiede nt Bücher und Briefschaften wurden beschlagnahmt. Die I!äu>ne wurden dann besetzt gehalten. in«) so gelang e», eine ganze Reihe von Personen sestzu stellen, di« in ihnen zu verkehren pflegten, und die a!» Geldhändler schon bekannt waren, besonder» auch einen au» Petersburg Q« bärtige n Fabrikanten Eugen Kaplun, der hier m der Ranteftraze wohnt. Di« stäcidigen Besucher waren durchweg Russen und Galizier. Außer den Geschäftsräumen wurden auch di« Wohnräume der Inhaber der Firma durchsucht. Diese Jichaber sind Dr. Jas in Antik au» der Nürnberger Straße 14/15 und ein Abraham j Premischlian»ki. der in der fiuqutsscnsttaße 114«ine Wohnung I von 16 Zimmern inne hat. Uel einem RbhnnngSSranS Isk eine 70Zährige Frau in flsret Wohnung, Reinickendorfer Straße 70, v e r b r a n n 1. Die«U« Dame lebte in ärmlichen Verhältnissen und bewohnte dort auf dem Hof in einer kleinen Wohnung über einem Stall ei» Zimnierch-». Am Sonntag früh brannte die Wohnung toial. Di« Feuerwehr fand die alte Frau schon vollständig verbrannt vor dem Ofen liegend vor. Der Fußboden und die Decke zum Stall waren schon durchgebrannt. Ei mußte tüchtig gelöscht werden. Man vermaiek Brandstiftung. teö�sm!tle!ka!esße?. EtegNtz. 86 Gramm Sutter, TO Gramm Cratfiff fEkusuh. Karst 85. 25). Anmelbung von 28. vi, 31. Dezember. Für alt« Leat, üvu 05 Zehr«(Abfdjnill 1 bet DezugsKavt»): 1 Dos« AialjtjlioAt, 509 Gr. velst«nni»h>. E80 Gramm Hofe-.IIocken, 250 0 omm««»».»xitoul voä, 2. bi, 3. Januar: Abschnitt IlXi 125 Gramm Nudeln, Abschnitt 107 125 Gramm HaseriinS-n. Abschnitt 108 123 G amm Suppe«. A« schirrt» 103 2C0(Btetmn Älaiimehl. lemp-lhos. 8'Pfund Kortofstln utch 500 Gramm Grotzbrat»uf Id—a der K-rrtosfeUrart«. 20 Gramm Butter, 70 Gramm©roUnfett. 300 Gramm Suppen(44); für Kinder im 1. und 2. llebenisahr 500 Gr. Rcl» und 500 Stamm Haierslocken48 Uhr T>i»kulston»ob»nd in der Sonafetdav» Schul«(Madchenschul«), K«nl»r«nzzlmn>»r. BecantworlUch sür die Redadlton Alfred Diel, pp. Neukölln. verlagegenassenschast.Freiheit-.». D m. b. H., Berlin.— Druck b»t Lind»ndruck«r»i und Verlagteeselllchast m. d. H., Schlssdauerdamm 1»- Raßw und TAPIWNW. Volksbühne TbMUr»m NiNo»»!»!». Mle.rtU.: flu Uarn Iimhirton. Di«n«l»r 71 U,: tninl Ii Ibi Opernhaus 7 Uhr: Trsnbadonr 1&Siaasj»ieiiutt8 »i Uhr: x.LßrS?»t 'irek'ion: 6a ,eto»tr*» Jeatidies Tüeotßr 7» Uhr: Jatkobs Traum. Küirmßrsplele 7 Uhr: Advent Ms Schaospielhass K>rf,lr*t, fi Uhr: Orestl» (19, Ahllt. I. Abd.) UmmtM tut MeUkire— Ks«. Bentwr Thesier I. d. Kgtilgßritwr Straße Vt U: SchioBWettertteiB OiMitiv: filn 1 raunt«»)«! S!lv.; 7*Uhr; KanteTadeu. Nealahr nachm.:(£rdl» St. • Lul»: Man« Orak«, AU.; ScIiluBWctterstcifl KomMlwiliin» �8 Uhr:„S I@' Ditt:LI»eiütt v. d. Pfalz Silvaaur 7 Uhr'..S I•** Maolahr:..Si»" ürllBer Tösnler T,U Uhr: Bmcmsl* ßtndsnten im-ttsütr Direktion: Vlktar üirMWftky % Uhr: FrR*'�a J«N«-— Dar KsLÄMdm» on Uhr: [WM ÜlliM Mittwoch 4 Ukr: RotkBnktchwi. Domiesitr 4 U.: Der jrwta Kmf Trlonoa-Tlieater Tielich 7i Uhr: Maskerade Mlttw. 4 Uhr: Scbn#ew*ttcbe#. Donitfifag 4 U: 8t: D#h#r# Um, Waihaiia-Tmtcr n uhr: Am goiiienga Hwn Rose-Theater 25. Aulthlirunc �uhr.OiEimScWiHkaEa Casino-TMEr tothrüii«: Sa. IT. 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Dezember 1919 ■■ abendS 7 Uhr Ix foloense« Dololtn: niirat,. tz» mbttd« IH/t5; Coömnonfmtflte,»rWM Somm.«; vlrtrtjcnbrracr<»o|, SitldiiT.hfroct Cu. 14.; Sah« OaiKnw.ftt. 7d: RuneerttZId, aeiamm h.n:tHkt. Mi-V); VW"!. U r«ile-Veett» vmmeuiii. lu;«ophleajSIe, Toydtenstr.. zrolvrra-r Snlsn. ao!»er»er Bir. 71; e)»rutlta-sal«, kttör WT: StieScl. �nffluu:t. 4u, Stola'J flUttht.:ö-: S'VgL. Blünerttt. 1«; l>oU»bo*J. Cboticttf*? Silvester- Scheizeü PraSheltibcmbo, yjrit Blanian tfOOmDe. v.rlt rot, rab.ea»ad| aa«. 71 Mualkschokoisde., i�-. t.so M. Alu-Ilc-Cakesroli« t.- M. Schr-slende» Hortamosiaalo 1- M. ScKtasendaZIaa' eiton!.— M Spritz- I teilarÄPf kmdaup at'.endoPt.ScManc- Scliar/konfekt. jk: all-, Dekor. zlrarettan. lipnbons D i i.sv Z urarra n s p 1 1 z« n. Milte, die beim. bis lu— M. Dekor., PSchsr. M&tzan. _______________ Urfliion kchielcn, 1 i ro M. B umen. Pfannkuchen. Konfetti. Piep ar- Schlangen. Qletblei Du. i.m. 2.60 3 50 m. AI a* ken, Naaen, Lampions. Radaunrtlkel. 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K; Sicheruhrrn, tHvBrOur, Oouk�'%. n»Btn«t>.'.i(, Trtjnlfnrffr«it. Ii7; kelle,'« AelstUle. kraue-9;(fowettin.MIe, Meweler Sir. 87; Brune»«4 herg(SlrftaurauU. Q'.anösttu tlll.e st). X«| c 1 1 1 b■ tt■ 1 1 Tie Erhöhung der Leben4mtttelprri� und die Löhne der Arbeiter ZlnFcstellten. Beserenten: vnuer. vredow, MhutteittW, st eicht». Nnltrr. NncUct. NIol«,«eduianii. stt«*#»- manu. Rrlmtmn, Btadert. Wuliti. S.»chmtd«. ertmlfc etculc, ZUSu», Vollmer l)««». Hirtel, 31,*' Der Ausschuß in GmerllschllstvIttillBWoo Lerli»>»t � Platin!! Linke!' Verkauft: mir all* Frau Ei B.Xi; hei BIIIN(mehr wi« für Oold. Silber, Hailaa. a Link#.■ I I o s I a Aaki Bütelaoratnüla 40, Aakau i, V. B. iW«"* Kupfer! Messias I Oueckgilherl /Hhacahisael kaun au hoem.t.&chmelzpreisen ScbraelztBaruch nur BeusselstL 29. lektrische tuusadrShte abel- Litzen Dvünmo-iJ.KHnüclUralu« kauft höch»: zahlend Silbermann New» KölllfPtra«»» i2 fefnspf. Alex?il5. 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