Einzelpreis 15 Pfennig 2. Jahrgang Die fretbeit erideint morgens und nachmittags, an Sonn- und Fefttagen nur morgens Der Bezugspreis beträgt bei treier Zustellung ins Baus für Groß- Berlin 4.- M., bet direktem Postbezug monatl. 4.65 M bet uftellung unter Streifband für Deutschland 6.50 1. fars Ausland 2.50 m, per Brief 12.50 IL Redaktion und Expedition: Berlin Bernsprecher: Amt Norden 2893 unb 2880, W. 6. Schiffbauerbamm 19 II. Montag, den 29. Dezember 1919 fir. 632/ 287 Abend- Ausgabe Juferate foften die achtgespalt. Nonpareillezeile oder deren Raum 1,20 ML, Wortanzeigen das fettgedruckte Wort 80 Di jedes weitere Wort 25 Pf. Teuerungszuschlag 70 Proze Bei familien u. Deriammlungsanzeigen fällt der Zuschlag fort. Inferate für den daraufs folgenden Tag muflen( pdteßens bis 3 Uhr nachmittags bei der Expedition aufgegeben fein Inseraten- Abteilung: Berlin W. 6, Schiffbanerdamm 19 Ferusprecher: Amt Norden 9768 greibeir Berliner Drgan der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Heilige Allianz des Kapitals. Nene Pläne der Konferrevolutionäre. fo rechtsosialistidie Bezirkskonferens an der Nafe herumführen fonnte, fährt er fort: Das preußische Kultusministerium im Bund mit den Jesuiten. Von Dr. Arthur Rosenberg. Der Borwärts" stellt fest, daß Noste immer wieder, wenn aris das jetzt to schmählich zusammengebrochene bal er selbst zu ihnen zede, die Parteiorganisationen auf seiner Seibe tische Abenteuer vor einigen Monaten in vollen Gonge habe. Es scheint fe. Aber jet wann ist es möglich in der Partei, war, betrieb eine Gruppe alldeutscher Militaristen und In- daß ein führender Genosse, Oberster abliger Generäle, Bertrauter dustrieller eine rührige Propaganda, um die französischen des Generals v. Lüttvis und des Oberst Reinhard, mit solchen und englischen Imperialisten für die Beteiligung Deutsch Redereien ein fast einstimmiges Vertrauensvotum erlangen Es gibt Verbrechen, bei denen fein Tropfen Blut lands an der bewaffneten Intervention in Rußland zu ge- fann? Die Bande, die in der Französischen Straße gebauft hat, winnen. Auch die Regierung stond diesen Plänen nicht beruft sich auf Nobles Befehl, Oberst Reinhard ist seit Monaten fließt, die aber die Sadje der Revolution noch schwerer treffern, durch deren Benwirklichung die Erbaltung einer stär- als antifter der verdammten Morde befannt. Die Strenge des fen, als es die Tötung von 30 revolutionären Proletariern Gefebes", die Noske im Munde zu führen wagt, ist durch die vermag. Gefekt den Fall, man fönnte die Seelen von Teren Wehrmacht durchgesetzt werden sollte, und voller wirklichen Vorgänge nur verhöhnt worden. Reinhard it in 30 000 Kindern fo vergiften, daß fie in blindem Sak Hoffnungen blidten die fapitalistischen Geschäftemucher Ehren& D. gestellt worden. Die ganze, im Prozeß Marloh entund die faifertrauen militärischen Verschwörer dem Augen- hüllte Bar ditenwirtschaft bedt Noste, wenigstens hört man gegen den Sozialismus und die Revolution auswadienblic entgegen, wo sie durch einen siegreichen Bewbezug nichts von einem Aufräumen unter denen, die Mörder mit fal- bielte eine solche Tat nicht den Vergleich mit der Sin gegen Sowjetrußland ihre Stellung nach innen wie nach schen Bässen in Sicherheit bringen und im Lande nach Gefallen mordung der 30 Mann von der Volksmarinedivision sehr hausen. Sie tun es unter Nosies Verantwortung, ihn aber deɗt wohl aus? außen hin verstärken konnten. eine sozialdemokratische Stoniferena" von Groß- Berlin! Eine folde Tat, folch ein Seelenmord an der deutschen Jugend ist aber im Gange: Es handelt sich darum, die katholischen Schüler von 14-18 Jahren dem- Jesutenorden in die Hand zu spielen. Und wer babet brüderlich mit den Jesuiten zusammenwirkt, das ist das preußische Kultusministerium! Im„ Evangelisch Firchlichen Anzeiger" vom 14. November wurde folgendes mitgeteilt: In Köln ist unter Mitwirkung des Kardinale b. Hartmann, des Unterstaatssekretärs und Referenten für fatholische Angelegenheiten im preußischen Kultusminifterium Dr. Wildermann und eines JesuN ausEiner der eifrigsten Propagandisten dieser Politik war Gine Konferenz" Die Genossen in Neukölln haben eine batmals Herr Arnold Redberg, der in der Lägl. Nund. Generalversammlung für Groß- Berlin" zur Behandlung dieser schau" sehr offenherzig die Hintergründe dieses Blames Fragen verlangt. Immer muß dann eine Konferenz ousplauderbe. Er ist durch den Gang der Ereignisse, die reichen. Bevor sie zusammentrat, log der Vorwärts" feinen Deutschland nur neuen Demütigungen ausfetzten, feines- Refern vor, an dem Fall Marloh fei nicht das System Noste, wegs belehrt worden. Unbeirrt jetzt er seine Unbjoderings- fadern die unabhängig.kommunistische Diktaturpolitik full am Fall Marloh". also auch wohl gar am mißglidten Bersuch, berjude bei ben Ententeimperialisten fort. So hat er neu ben Sündenbod Marloh mit falschem Baz in Sicherheit zu lich wieder vor dem Berliner Korrespondenten des Pariser bringen?" Beffer tann der Tiefstand der rechtssozialistischen Partei und Temp3" des Langen und Breiten seinen Plan eines franzöfifch- englisch deutschen Konfor ihres Bentralorgans nicht gebrandmarkt werden als mit dieser tiums zur„ lleberwindung des Bolschewismus" aus- Kritit eines Parteimitgliedes. einandergesetzt. Der Korrespondent gibt in der Sonntags. mummer des Blattes die Einzelheiten dieses Planes wider und fährt dem fort: • Die intereffierten Streise Deutschlands verfolgen die Jbee mit großer Bähigkeit und verstehen es aufgezeichnet, den Fran sojen wie den Engländern die vorteilhafte Seite ihres Projefies zu ze gen, und wenn man sie nach dem Vorteil fragt, den Deutsch land davon erwartet, so entwickeln die Deutschen eine geradezu entwvajinende Bescheidenheit und Mäßigung. Deutschland. so er Hären sie, werde glücklich sein, von der gefährlichen bolschewisti. fchen Nachbarschaft befreit zu sein, und es würde natürlich an bem wirtschaftlichen Ergebnis teilnehmen, um seine Schuld zu bezahlen und die eingegangenen Verpflichtungen genau erfüllen su fönnen. Deutschland würde auch alle Garantien geben, daß Schnelle Ralifikation durch Amerika. 2. U. New York, 29. Dezember. Die Sonnabend- Morgenblätter melden übereinstimmend, daß die Forderung nach schneller Ratifitation Boden gewinne. World" fagt, die Vorbehalte der Republ. faner bedrängten Lodge, feine intranfegante Saltung aufzugeben, andernfalls fündigte sie ihm die Gefolgschaft. 20 Berlegung der Alliiertenfoufereuz nach London. H.N. London, 29. Dezember. Die Konferens zur Erörterung der zwischen den Alliierten zu Die Konferens zur Erörterung der zwischen den Alliierten zu itenpater& Ludwig Esch unter dem Namen„ Neu Deutschland" ein Verband katholischer Schüler höherer Lehranstalten gegründet worden. Es sollen alle katholischen Schüler höherer Lehranstalten in Orts- und Verbands. gruppen gesammelt werden." Um den Geist dieses schwargen Neu- Deutschland" richtig zu gestalten, hat der Jesuit Eich als Generalsekretär die Leitung der Verbandszentrale übernommen. Die jüngsten öffentlichen Rundgebungen bes Kultus. ministers Konrad Haenisch sind von so rührender Harma losigkeit, und er nimmt die Schläge, die er von den verfchiedensten Seiten bezieht, so treuberzig bin, daß man ihn herzlich gern schonen möchte. Aber es geht leider nicht, Serr Haenisch als Person ist uns zwar völlig gleichgültig; ist ein Unglüd für das Das es die natürlichen Nichtümer Rußlands nicht nur zu feinem Vor- regelnden Fragen wird vermutlich in London und nicht in Baris deutsche Volk und muß von jedem, der die Nevolution daß den ist es mit Frankreich und England in einer fruchtbaren und friedlichen möglich, London zu verlassen. Es wird gemeldet, daß er deshalb System a enisch bedeutet die Auslieferung der deutschen Verlegung der Konferens nach London verlangt habe. Die franzöfifch- belglichen Berhandlungen. Busammenarbeit teilen will. Auch die Bereinigten Staaten wür die ben dabei auf ihre Rechnung lommen, denn die Besserung der wirtschaftlichen Lage Europas würde dem Handelkaustausch einen neuen& nsporn geben und der gegenwärtigen Strife ein Ende madhjen. Der Korrespondent fügt hin, daß die Pläne von PolitiBrüffel, 29, Dezember. Der„ Soir" meldet, der belgische Gesandte in Baris fei beaufJugend an das Pfaffentum, wie das System Noske die Auslieferung des deutschen Proletariats an den Junkermilitarismus. Herr Haenisch scht seinen Stolz darein, der Eintracht der Rechtssozialisten und des Zentrums zu dienen. Aber schließlich sollte es doch eine Grenze geben, die ein fern und Militärs unterstübt würden, die bei den tragt worden, seine Verhandlungen mit der französischen Regie. Kulturpolitifer, der sich„ Sozialdemokrat" nennt, nicht übernächsten deutschen Wahlen oder vielleicht auch durch rung, um zu einer französisch- belgischen Entente zu gelangen, nicht schreiten dürfte. Der Jesuitenorden bereitet einen Fischzug einen Gewaltstreich ans Ruder lommen fönnten. Jedenfalls auf die militärischen Fragen zu beschränten, Er solle fie vielmehr vor, um die älteren fatholischen Schiller Deutschlands einzufei es der Mühe wert, diesen Blan zu verzeichnen und ihn benn fie fei für Belgien auf das engste mit der Frage eines Defen. den, in denen man die Jünglinge und Mädchen gehörig zu den Akten der großen europäischen Fragen hinzuzufügen." auch auf die Regelung der Lug emburger Frage ausdehnen, fangen. An allen Anstalten sollen Vereine gegründet wer fiv- Bündnisses verknüpft. Neue Besprechungen mit Litwinow. Man merkt es der Darstellung des den fmnzösischen Regierungsfreisen naheslebenden Blattes an, daß es den H.N. London, 20. Dezember. Absichten der nach Rußland hinschielenben deutschen Impe rialisten zwar noch immer mit Mißtrauen, aber doch mit Gs berlautet, Saß O'Grady am Dienstag nach Stopen einiger Sympathic gegenübersteht. Angesichts des Zuriammenbruches per militärischen Expeditionen der Entente in bagen zurüdreifen wird, um die Besprechungen mit Litwinow Rußland ideint jenen Streifen in Frankreich, die fich wie wieder aufzunehmen. Es scheint nicht ausgeschlossen, daß diesmal berzweifelt gegen eine Verständigung mit Co.pietrußland.ne Bereinbarung erzielt werden lann, träuben, der Blan noch immer annehmbarer, Deutsch. land als Soldknecht der Entente gegen Nuzlang marschieren au laffen, inn gemeinsam das ruftiche Bolt busplündern zu können. Diesen Plänen gilt es von bornherein mit der größben Gntidyiedenheit entgegenzutreten. Die beutichen Arbeiter werden auf der Wacht sein müffen, um auch den Leiſeſten Versuch einer derartigen Politif, die fich in erster Linie gegen sie selbst richten würde, mit allen Mitteln zu bekämpfen. Die wankende Stellung Denitius. " zuredytfneten will, und die Kontrolle über das Ganze soll der Oberjefuit in der Verbandszentrale ausüben. Und der Mann, der das jejuitische Ren- Deutschland" aus der Taufe bebt, ist der. Unterstaatssekretär im preußischen Kultusministerium Dr. Wildermann. Es wird jetzt betont werden, daß Herr Wildermann nicht in seiner Eigenschaft als Unterstaatsiekretär, sondern als Brivatmann im Lien Me- Tentichland" stebe. Aber eine solche Ausrede würde feinen Hund hinter dem Ofen hervorlocken fönnen. Denn wenn jemand Interstaatssekretär im Stultusministerium und überdies noch dort der maßgebende Mann für katholische Angelegenheiten ist, und wenn er dann in einer katholischen fulturpolitischen Angelegenheit von solcher Bedeutung in die H. N. Lonen, 23 Fezember Die Time?" melden aus Warschau, ein aus der Ukraine aurüdgekehrter polnischer Offizier ber Burbe bezeichnete tie Be Leffentlichkeit tritt dann handelt eben der 11 ntersiehungen zwischen den Boten und den Truppen Denifins als ito at sjefretär. Wer die Verhältnisse fennt, fann si fehr gut. Deniling Bage im Weiten ss: aber sehr gefährdet, ungefähr ausmalen, welche Förderung für den jesuitischen bo Denikin nur die Eisenbahnlinie halte und alles übrige Schülerbund dieser Schutz des fatholischen Unterstaatssetre außerhalb feiner Rontrolle stebe. Die Verbindung tärs bedeutet. Ich möchte den Schuldirektor sehen, der es awischen Brosfurow und Denifins Hauptquartier wurde wieder unter diesen Umständen wagt, gegen die jefuitische Verbolt durch eine Bande von 8000 Räubern, die über Geschüße und feuchung der ihm anvertrauten Jugend aufzutreten! Maschinengewehre verfügt, angegriffen. Der Aufmarsch der Bol- Wir fordern den Herrn Minister Haenisch auf, Der Rechtssozialist Hans Leuß, den der Vorwärts" als geschwisten nach Berditschelv bedroht gleichfalls Denikins Stellung fich unverzüglich dazu zäußern: 1. ob cr die Abfebt in der letzten Nummer der Welt am Montag" mit der von Norden her. Denilin hat sich bereit erklärt, den Aufmarsch sichten des Jesuitenordens gegen die katholische Schülerschaft Aegirlsfonferenz der S. B. D. von Groß- Berlin scharf ins Gericht. der Polen nach dem Citen zu gestalten in gleichem Maktabe Deutschlands fennt; 2. ob die Tätigkeit seines Unterstaats „ Justav muß, bleiben." euen Schildknoppen der Unabhängigen" zu infamieren versuchte, Badoem er barauf einaroanaen lit wie Noble abermals eine als ex felbft geawungen lein wird, fic aurüdaualeben, fekretära Wildermann für den Bund Neu- Dentichland" ibm 1 Er schweigt! bekannt ist; 3. ob er 5fefe irrfamkeit des gerät, fie find vielmehr zu ihrer Stellungnahme gelieben le tarten ab, ob biefer intets genügen wird, um di Herrn Wildermann billigt. Damit Herr Saenisch worden durch die Gefährdung der gesamten Stogieoung au beraniaffen, irgend etwas zu unternehmen. aber recht im Bilde ist, bevor er zur Beantwortung dieser Provinz, die durch die unheilvolle Politik Winnigs zum Fragen schreitet, empfehlen wir ihm, sich das Stovemberheft Hort der monarchistischen Reaktion, zum Sammelplay der bon Pastor bonus", Monatschrift für firchliche Wissen- faifertrauen Verkförer geworben ist. Wir haben fürzlich an dieser Stelle( Morgenan& gabe bon fchaft und Praxis, herausgegeben von Hamm, Professor der Es ist also nicht eine errente Augenblidsstimmung", 24. Dezember Nr. 625) neun Fragen an Herrn Nost Moraltheologie am Briefterleminar Trier, einmal fommen wie der Bonwärts" meint, die die ostpreußische Parteibei gerichtet, bie bewiesen, daß er fich entgegen seinen Behaupt zu lassen. Er findet dort auf Seite 88 erbauliche Leitfäge tung zu ihrem Beschluß bewogen bat, Es handelt sich auch in der aufdringlichsten Weise zum Posten des Nichswehrministers ilber die feelsorgerische Behandlung sozial- nicht um ein„ Stebergericht", das die ostpreußische E. B. D. gedrängt hat. Her Noste, der forft ten Dementienapparat f demokratischer Wähler", aufgestellt von dem maß- angeblich gegen Winnig veranstalten will. Ist es schon ein borzüglich handhabt, hat während der Weihnady, feiertage nod gebenden Jesuiten P. Biederlad. Der biedere Echauspiel für Götter, wenn ausgerechnet der Vorwärts" umner feine arhvort finden fönnen. Wir hoffen, daß ihn bal Biederlad meint, daß man nicht alle, die eine fozial- fich zum über der freien Meinungen aufwirft, so bis aujahr noch gelingen walo. demokratische Stimme abgegeben haben, gleich be- erscheint fein Vorgehen um so grotesfer, als es sich hier handeln kann, Condern nan müſſe, wie bei jeder nicht um den Stampf gegen„ abweichende Meinungen Die Verfolgung der Fahnenflüchtigen" " Sünde( 1), individuell, d. H. mit Berücksichtigung der Um- Winnigs handelt, sondern um die Abwehr einer Politit, Stände, urteilen. Der wahrlich nicht dumme Jesuit um den Kampf gegen andlungen, die von den Bar- Die in der Sonnaben- Morgenahi gabe veröffent will var den Mitgliedern sozialistischer Gewerti dha f- teigenoffen Winnigs als parteischädigend und verderblich lichte amtliche Mitteilung über die Strafverfolgun ten, sowie den Mitläufern" des Sozialismus mit angefelyen werden. Doch mos ficht das Sentralorgan der gen wegen Fahnenflucht wird nicht im entfernte dernde Umstände bewilligen. Aber den über S. P. D. die Meinung der Parteigen offen- sten den Unbilligkeiten gerecht, die das Vorgehen der Mili eugten Sozialdemokraten ist die Absolution ichaft an? tärbehörden gegen ehemalige Fahnenflüchtige auslöst. Sie ( Vergebung der Sünden) zu verweigern, einmal Würde beswegen erst einmal zu Ausschlußanträgen ge- spricht vor allem nur von noch schwebenden Untersuchungen wegen der allgemeinen Abschaffung des Privateigentums, griffen, schreibt er so würden bald die Ausschlußonträge bzw. Berurteilungen der letzten Zeit und schweigt sich vollund dann wegen des Alassenlampfes und Klaffenhasses. gegen Noste, Scheidemann, Ebert, els und rufommen über jene Fälle aus, da Leude bereits vor der Denn das Privateigentum auch an den Produt ger nicht mehr unter Bachen begraben wie bisher." Revolution wegen Fahnenflucht berurteilt worden tionsmitteln ist nach sicherer firchlicher Lehre eine waren. Gerade hier find uns Fälle von unerhörteiler MidDas ist des Budels Stern! Würde erst einmal unter fichtslosigkeit und Willtür der Militärbehörden bekannt geEinrichtung des Naturredyts, also von Gott gewollt." dem Druck der Parteigenossenschaft mit Winnig der An- worden. So hat ein Mann, der im Juli 1918 au einer Für den Jesuiten ist demnach jeder rechte Cozial- fang gemacht worden, so müßten Noste, Scheidemann, Strafe von fait drei Jahren Gefängnis wegen Fahnenfiucht bemofrat en schauerer Sünder, und der Orden hat die Auf- Ebert, Bets, Strüger und wie die ganze Eippe heißt, ihm verurteilt worden war, und der den Anfang dieser Strofe gabe, das sozialistische Gift aus den Seelen der Men inn tvunge folgen müssen; dann fönnten die Wusschrß bereits bis zu feiner Befreiung im November 1918 verbüßt fchen zu entfernen. Wird es da den guten Saenisch nicht anträge gegn vieje Herren nicht strehr, wie der Vortvärts" bat, jebt( nach einem Jahre) die Aufforderung erhalten, fich doch etwas umbehaglich werden bei dem Zusammenwirken herausfordernd schreibt, unter Rachen begraben" werden. zur Weiterverbüßung der Strafe sofortaumel feines Ministeriums mit der Gesellschaft Jefa"? Oder Was der Vorwävts" hier zum Ausdruck bringt, ist den. In folden Fällen ist ein fofortiges Ein. meint Scenich choa, daß die deutschen Rechtssozia- eine vollkommnene Bestätigung dessen, was wir gegenüber fchreiten des Reichswehrministeriums unbedingt erfor Itsten teine Sünder sind, weil sie ja die Absch af den optimistischen Erwartungen der Elberfelder Freien derlich. fung des Privateigentums an den Produktions- Bresse" in unserer Sonntagausgabe über die Solidarität mitteln gar nicht wollen? Wenn er so denkt, sei ihm der rechtssozialistischen Parteiminister mit Binnig, ge die Aufnahme in den Jesuitenhimmel und die Freundschaft schrieben haben:„ Sie werden ihn ha Iten, weil ihre eigene der Wildermann, Esch und Biederlack gegönnt. Wir anderen Politit ja nichts anderes ist, als die etwas forgfältiger verwollen inzwischen ebenfalls fräftig daran arbeiten, daß ein hüllte nationalistische, arbeiterfeindliche Politit, die August neues Deutschland" zustande kommt aber es soll innig betreibt." ein bißchen anders aussehen, als das Neu- Deutschland" der Bejuiten, Weshalb Winnig nicht gehen darf. " Unsere Mitteilung, daß die rechtssozialistische Parteiorganisation Ostpreußens beschloffen hat, bei der Regie rung die berufung Winnig zu beantragen, und bei der Parteileitung den Ausschluß Winnigs aus bar Partei zu fordern, ist dem Bormärts" sehr stark an Die Nieren gegangen. Er unterschlägt die Tatsache, daß wir diese Mitteilung der rechtssozialistischen Elberfelder Freien Breffe" entnommen haben, die sich den Standpunkt ber oftpreußischen S. P. vollkommen zu eigen gemacht hat, und stelft es so hin, als ob die Richtigkeit dieser Mitteilung noch fraglich fet. 8ur Goche selbst erflärt ober der„ Vorwärts"( oder ridytiger fein journalistischer Einbläfer Heilmann), daß, wenn die Meldung richtig sei, er den Bechluß der ostpreußischen Parteileitung aufs tiefste bedauern und den heftigsten Widerstand dagegen leiften" würde, daß Parteivorstand oder Staatsregieruang ihm folge geben. Das Zentralorgan der rechtssozialistischen Partei nimant also in der schärfften Form Stellung gegen einen Beschluß der rechtssozialistischen Organisation Ostpreußens, die firm jest nach langem Bögern entfchloffen hat, gegen Winnig vorzugeben, um zu verhindern, daß diefer allbeutsche Sozialdemokrat nicht noch mehr Unheil als bisher anrichtet. Die oftpreußischen Rechtssozialisten sind hierbei nicht nur von Standpunt ihrer Bartei ausgegangen, die burch die Politik Winnigs immer mehr unter die Räder Le Jaubourg." Paris, 22. Dezember. Parts ist auch nach dem Kriege wieder, trop dem immer her tobenden Wellenschlag politischer Reaktion, trot Kohlen pt, Straßenfot und den greifen Tugendanfällen Clemenceaus die Stadt der Welt, wo man sich am wenigsten langweilt. Der ver. öhnteste Geschmad in Sachen der Kunst und Küche, des Theaters nd der Eleganz, gepflegter Frauenschönheit und verführerischer Redefertigteit wird hier in gleicher vollkommener Weise be. rledigt werden fönnen. Die paar Wochen, während denen es möglich war, die Pammerwahlen vorzubereiten, brachten blendende Glangitüde des franzöfifchen Nebnergentes, hinreißenbe Improvisationen der fozialistischen Standidaten und rauschende, von Begeisterung durch wogte Beifallstürme der proletarischen Buhörerschaft. Das alles ft jest vorüber. Paris ist wieder ruhiger geworden, aber der Geist der Aufflärung und der Auflehnung hat nicht Salt gemacht. Der fozialistische Gedante marschiert und befundet sich in täglich neuen und hoffnungsvollen Formen. Neben den großen, organisierten Retrutierungsanftalten, ber Partei gibt es aber in Paris bescheidenere und diskretere Bereinigungen und Unternehmungen von bemerkenswerter Origi nalität und aufmunternder agitatorischer Einträglichfelt, über beren Tätigkeit taum etwas außerhalb des Grenzgürtels der Hauptstadt befannt ist. Rostes Spefulation auf die Leichtgläubigkeit. Antäglich bes Brogeffes weegn der Auslieferung des entflobe nen Oberleutnants Bogel vor einem holländischen Gericht, hatten wir erneut darauf hingewiesen, daß die Offiziere, die Bogel gur Flucht veuholfen haben, nicht zur Verantwortung gezogen wueben, obwohl wie in allen solchen Fällen eine strenge Urefudung" angeordnet wurde und die Namen der helfershelfer ber Regie nung von Anfang an bekammt menon. Necht spät erfläct jetzt gegen diefe Bemerkung das Reichswehoministerian folyonbes Demanti: 1. G3 finb teinerlei Betoetse für die Unterftellung borhamden, daß die Flucht des Beutnants a D. Vogel durch amtliche Legane oder brunch im Dienst befindliche Offigiere, Beambe ober Mannschaften betpenfstelligt, gefördert ober arberstüßt wor ben ist. Die Maßnahmen der Militärgerichte werden allein ermöglicht durch die Bestimmung der militärischen Amnestie vom 7. Dezember 1918, daß die Fahnenflüchtigen fich gleich, ob fie bereits verurteilt waren oder nicht innerhalb eines Monats nach Infrafttreten der Verordnamng, d. 5. bis zum 12. Januar 1919, bei einer militärifdem Dienststelle melden mußtet. Der allergrößte Teil der unter die Amnestieverordnung Hallenden bat natürlich von dieser Meldepflicht innerhalb eines Mo mots nicht die geringste Ahnung gehabt, um fo weniger, als die ureisten später anstandalos von ihrem Truppenteil entlassen wurden. Jetzt soll ihnen diefe Be Stimmung der Verordnung man arm Verhängnis werden. Es ist nicht mehr als recht und billig, daß jene Melde. pflicht mit rüdwirtender kraft aufge5o ben wird. Des weiteren ridyten wir noch einmal( zum wievielten Male bereits) an das Neichswehrministerium die Frage, ob tatfächlich auch für sie im stand befindlichen ehemals fallnerflüidytigen Deutschen eine Südfehr nach Deutschland heute ausgeschloffen ist, weil sie eine für fie ganz unmög liche Merdefrist nicht haben einhalten können. Ein neues Beigungsverbot. Der Gouverneur der Beftung 2. Nach der Flucht Vogels hat auf Anordnung des Neichs- Thorn hat über die rechtssozialistische Boltsstamme" ein Ver wehrsiaristeviasms fofort eine diesbezügliche Untersuchung hatt bot von einer Woche verhängt, weil sie während eines Streits der gefunden. Die Erhebungen haben einen Berdacht in dieser Stichung weber gescitigt, noch testätigt. 3. Die Behauptung, daß die Personen, welche Bogel sur Flucht verholfen haben, der Regierung bedanmt find, ist angu treffend. Auch gegenüber diesem bleugnungsversuch halten wir unsere Bemerkung bolfinhaltlich aufrecht. Vogels Helfershelfer bei ber Fhich: faßen im Stabe der Grube Navallerie Schüßen- Division und waren der Regierung durchaus bekannt. Im übrigen tönnte bas Neichswehuntiristeninum, wenn es jest ein Interesse an der Feststellung der Schuldigen hätte, dazu leicht die Möglichkeit haben; donm eines der ausführenden Cogane ift jeht ber e. sterung jederzeit erreichbar. und geistreiche Journalisten wie Henri Béraud, B. de La Fou. chardière, Georges Pioch, junge, leidenschaftliche Leute, gewöhnlich ehemalige Kriegsteilnehmer, hochherzige Frauen, einfache, ernsthaft und entschlossen sprechende Arbeiter nacheinander das Wort ergreifen feben, vor einem aufmerksam zuhörenden und gewöhnlich überraschend zahlreichen Bublifum. Glektrizitäts- und Gaswerte durch einen Artikel Streitbcecher" die Ruhe und Sicherheit gefährdet und die Mitglieder der Technischen Rothilfe beleidigt haben foll. Man sieht also, daß die Verfassung selbst bie rechtsfosialistische Presse vor Verboten nicht schützt. Allerdings nur dann, wenn fie es aus nahmsweise magt, bie Intereffen der Arbeiter wahrzunehmen. Gin franzöfifches Gelbbuch. Das franzöfifche Auswärtige Amt hat ein Gelbbuch veröffentlicht, das sich mit den franzöſiſch italienischen Bestimmungen in den Jahren 1900 bis 1902 befagt. Privatbriefe Wilhelms II. an Nikolaus II, bon Rußland aus den Jahren 1894 bis 1914 veröffentlicht ab 1. Jambar das Parifer Journal". In diesen Briefen soll die ganze persönliche Politi des Kaisers gekennzeichnet werden. Franzista" von einem föniglich bornierten Bolzeipräsidenten, der in fittlicher Entrüstung aufschäumt, eine fühn gewagte gene untersagt. In der Tribüne", die Wedefinds nicht sehr mystisches Myfterium" jest aufführt( man lernte es im Vorjahr bes Strieges schon lennen), blieb die Vorstellung( auch des Nacktesten) von Polizei und Bublifum unbehelligt. Der unbestrittene Beifall schien der gwiespältigen Franzista fogar eine früher ungeahnte Wühnenlaufbahn zu verheißen. Die Kontroverse der letzten Sizung handelte über ben Sozialismus und den Syndikalismus und wurde bon 2. Deslinières, einem geschäßten sozialistischen Bublizisten, und Wie in allen feinen Dramem, fo ft Webclimb auch in dieser Griffuelhes, dem früheren Generaljekretär der G. G. E., einem bisher toohl nur im München aufgeführten lofen Gaenenfolge ein einflußreichen Theoretiler des revolutionären Eynditalismus, Fautifer ber Gitlidfeit, ein Prebiger gegen die Nacktfeinde und ausgefochten. Griffuelbes befämpfte die Politit der republi- gegen die Unguchtischnüffler. Abenteutterluft in taufenb Höllen tanisch- bürgerlichen Demokratie und der offiziellen fozialistischen fahren durch Dred und Rausch der Erbe, Schöpferlooft, die die Partei, die durch ihren Barlamentarismus und ihre Teilnahme Sterne au lenten begehrt, unb im wischenreich der Geschlechter am nationalen Bieberaufbau und an der Hebung und planvollen als Damenimpresario den Herrn spielt. Franziska, ihrem Agn Organisierung der Produktion lehten Cubes nur eine gewaltige ten und Meister Beit Stung leibeigen als Beib und Künstlerin, Stärkung bea gegen das Proletariat im Todestampfe stehenden schließt mit ihm einen beinahe mephistophelischen Palt, durchtollt Kapitalismus bewirken würde. Er befürwortete, im Gegensate bie menschlichsten Begivte, aber aller Eanismus, bet sie au dazu, die paffive@abulage der Produktion durch das schaffende Umbehoung ihres Geiledes kreibt, fällt puclos von ihr ab. Proletariat, die Unterbrüdung seiner Arbeitsluft, die Dämpfung Im Mutterglüd fibet fie fich letztens wieder. Wedekind hat mit feiner nationalen Expansionssucht, um dadurch die Widerstands- allerhand Teufelspul nicht gefport, um schließlich um so beruht traft der Stapitalisten nach und nach zu brechen. Deslinières, gender su enden. Und doch ist diefer envas frause Spätking Webe in feiner Antwort, faßte die Frage weiter und tiefer und führte binds magisch umitiert. Man beaucht sich nicht bem Stopf zu zer gegen ble revolutionäre Philosophie der Syndikalisten die be- brechen, was er in das Mysterium hineinberte. Es ist die imunter fannten sozialistischen Einwände ins Felb. Gr riet jedoch, trop wiederfellende Figurenwelt feimer Joeen, bie oft etwas feltian prinzipieller Differenger, au einem praktischen Zusammengehen Grschütte onbes und Begroingonbes, oft aber auch mattenhaft an fich hat. Der Bäntel ,, Les Samedis du Faubourg") ftehen unter ihnen mit an awifchen Sozialisten und Syndikalisten in diefem wichtigen Bergerries und Mamiakalisches erster Stelle. Ihre Gründung( im Jahre 1918) entspringt web! revolutionären Augenblid, um ein gemeinsames Attionsinftrufänger des tollen Donnerwetter" und der ausgefrankten Sofen bes wilden und bertannten Kunstzigeunertums feiert im Re: che berfelben Absicht, die in England die Gesellschaft der Fabier ins ment zu schaffen, das jede parlamentarische und reformistische der" Frangista" seinen dichterischen Triumph. Dramatisch bleibt au Leben rief. Unter der Beitung von Léo Volbès, einem jungen Tätigkeit ausschließen würbe. bieles ungebändigt, aber flar und abfichtsvoll leuchtet über dent Dichter und Schriftsteller, der noch in der Saferne war, als ber Am tommenden Eamstag wirb Georges Bioch, der ein Krieg tam, während sieben Jahren sein antimilitaristisches Gers starter, temperamentvoller Schriftsteller und einer der besten finnlich gefügten Ganzen der geistige Wille: aus dem feguellen im Waffenrod verbergen mußte und noch vor kurzem sozialistischer Pariser Journalisten, daneben ein geiftsprühender Blauberer Krampf der Aufstieg vom dummen und roben zum fugen, starRammerkandidat irgendwo in der Proving( im Departement ber und gefeierter, ebenso feiner wie wuchtiger Wolfsrebner ist, das fen und garten Sein. Ein höheres Ethos wird sich aber nur auf wahrhaft revolutioniertem fogialen Unterbau verwirklichen Interen- Byrenäen) gegen die nationale Blockliste des früheren Bob Benins fingen. laffen. Ministerpräsidenten Louis Barthou gewesen ist und auch gtveima! Le Club du Faubourg" wirb fo tebe Woche in feinem anDer Wiedergabe diefes fast den ganzen Wedekind offen monatlich die von ihm allein verfaßte Beitschrift Le Faubourg" stehenben Mahmen und auf seine gefällige, fultivierte Art ben barenden Dramas hätte man einen besonderen Boden und ein Herausgibt, verfammeln sich jeden Samstag eine Anzahl guten Samen in neues, noch unbefruchtetes Erdreich fenken durchweg verständnisvolles Bublikum gewünscht. Was aber tat Arbeiter und Intellektueller von den verschiedensten Weltauf helfen. die Tribüne" am Kurfürstendamm? Sie spekulierte auf Nebenfaffungen, um über ein vorher angesagtes ober aus dem Stegreif wirtungen. Sie räumte furg entschloffen mit den bisherigen An gegriffenes Thema der Politit, der Stunst, der Literatur oder fäben zu einem eigenen Sti! auf und überließ die Schauspieler allgemeinen menschlichen Inhalts in objektiver, gwanglofer und sich selbst. Die Regie des Herrn Eugen Robert, die mit Höflicher Weise zu diskutieren. So tann man denn da bekannte resideng beaterlichen Durchbliden arbeitete und sogar Herrn Schriftsteller oder Künstler, hervorragende Balitiler, glänzende Um Frant Wedekind sind neue Stämpfe entbrannt. In Mün- Harry Liedtkes lächelnd filmbeliebte Eudermännlichleit in den wurbe nach den übelsten Standalen eines rabaulustigen fremdes Gebiet verpflangte, gab befonters der Weinstubensaens Publikums„ Echloß Wetterstein" verboten, indem fich die Polizei in die richtige Etimmung, versagte aber in anderen wichtige alter Weise die Guifcheiduna onmaste. Gang so wird in Webetings Momenten, verschwand stredenweise völlig und arbeiteta bes *) Wörtlich: bie Sonnabende des Faubourg, worunter in blefem Busammenhange Connabendversammlungen der Arbeiter hoorte bon Baris au berfteben fin „ Tranzista." 99 ( Aufführung in der Tribune".) Butas. 9 0 t t 1: straffreiheit für Menferer. fattein beftimmen follen, 3ffentTt- reiTthe Bettung] Belmbate nach§ 123( mishandlung mit blidhem Ausgang), au a and feine Beschlüsse ese Bestraft befoinnie möchten. Denn strafen. Wir haben an diefer Stelle wiederholt die Forderung aufge- bier hört die Neigung zu bescheidener Burüdgezogenheit bei den Gegen 10% 1hr wurde die Verhandlung eröffnet. Im ganze fellt, die Führer der Baltikumtruppen, die sich in der schwersten Herren auf. Dr. Freundt fordert das ernsthaft, und er hebt als find 23 Seugen geladen, unter ihnen Oberst Graf Stolzenberg Weise gegen die Intereffen des Reiches verstoßen haben, zur Ver- besonderen Vorteil der von ihn bongeschlagenen Organisation Sauptmann v. Gilfa und Bauptmann v. Schneidewind, die jedoch antwortung zu ziehen. Die Regierung läßt jest erflären, daß fie der Unternehmerdiktatur hervor, daß sie Apparat der Gesesgebung alle drei nicht erschienen find. Der Angeflagte Affeffor a. D. Hans Siller ist am 25. Junk bazu nicht in dr Lage sei, da den Truppen vor dem Rüd- und Gesezanwendung zugleich sein könne. Das heißt nichts an- 1878 als Sohn eines vehrers in Berlin geboren. Am 1. Oktoberauge aus dem Baltikum durch den Bevollmächtigten der deutschen beres, als daß der Herr die Gestaltung der gesamten 1904 wurde er Golbat und machte den Krieg von Anfang an mit. und fozialen Gejezgebung Im Jahre 1914 wurde der Angeklagte dreimal verwundet, im Regierung, Admiral Hopmann, Amnestie augefichert wor- wirtschaftlichen ben wäre. mitsamt ihrer Anwendung dem Einfluß aller anderen Mai 1915 am linken Oberarm und im Juli 1916 erhielt er eine Diese Erklärung wirft auf die Rechtszustände im neuen Boltsteile und der Organe des Etaates entziehen und sie Stopf- und Oberarmberlegung, die auch zu einer Berreißung des Deutschland wiederum ein bezeichnendes Licht. Während auf der böllig dem Unternehmertum ausliefern will. Trommelfells führte. Siller ist bereits im Jahre 1916 as Stom vierten Garderegiment mit mit einer Woche einen Seite bis in die letzten Tage hinein deutsche Soldaten des. Denn was sind die Arbeitsgemeinschaften sonst, als paguicführer beim halb zur Verantwortung gezogen worden sind, weil sie sich während vom Willen der organisierten Unternehmer abhängige Gebilde, Stubenatreft wegen Meighandlung eines Untergebenen bestraft ber Revolution von ihrem Truppenteil entfernt haben, wird den in denen die Arbeitervertreter hilfloses Stimmvieh dar- woorden. Dieser Fall liegt zeitlich nach den in der Anklage auf geführten Misshandlungen. Baltikumtruppen, die sich offen gegen die Regierung auflehnten, stellen? Woraus sich die seltsame Grideinung erklärt, daß das Die Anklage lent Hiller zur Laft, daß er als Führer der Straffteibelt zugesichert. Von den politischen Sonfequen. Internehmertum ihren mit heißer Liebe zugetan ist, während 4. Sempagrrie des Garbe- Füfilier- Stegiments im Jahre 1916 in zen, die sich aus dieser Tatiate ergeben, gang abgesehen, muß die sich die Abneigung der Arbeiterschaft gegen fie mit jebem Tage ele fich acht Mihhandlungen hat zu Schylben tommen lasem. So hat er u. a. ben an einen Bannn gebundenen Searl Regierung daran erinnert werden, daß das von Admiral Hop- mehrt. Herr Dr. Freundt aber denkt weiter. Er ficht, wie fich all. Seien bate geofyrfeigt und hat ihm späterhin, als der Mann mann gegebene umestieversprechen völlig ungefeblich ist. Nach der Verfassung fann eine innestie nur durch Reichs. mählich ein Bau von Instanzen türmt, deffen oberite Spiße der bon zwei Sonnaben auf einer Babre fortgebracht wurde, ins Gefäß getreten, bat ihm außerdem in ein faltes Grdloch bringen Neichswirtschaftsrat darstellt und dessen Basis immer wieder lassen ano jo den Tod Helmbates mitbeufchuldet. Weiterhin wind geset erlassen werden. die Organisationen der Jutereffenten bilden. Dagwifden bem angelag en gur aft gelegt, daß er den Gefreiten gesungen habe, sich bei fehr balter Witte. leben Bezirlewirtschaftsräte, wie fie auch in der Ber. Thomas die eitrigen Füße des Mannes fassung vorgesehen sind. Und nun warnt der Herr Doftor fehr nung ausguzichon und eindringlich davor, bei der Bildung der Bezirkswirtschaftsräte an betrachtet habe. Thomas conunde in ein Lazarest gebracht und ein Wahlverfahren zu denfea. Fruchtbar fei nur ein Abord. starb dort. Weiterhin bat ein Student Müller Siller wegen Strantheit um Befreiung vom Dienst. Hiller ließ den Wann frognungsverfahren, bei dem nur den Organisationen ein dem auf Wade zichen; am nächsten Morgen fand man Müller Delegationsrecht zustehe. Auf solche Weise verde vermieden, tot auf. Weiter wird der Angeflagte beschuldigt, einen Füsilier, daß Störenfriede in den verschwiegenen Kreis eindringen, der unterwegs eine Frau um Eßwaren bat, mit der Waffe gez in die Leitung der Gitter- schlagen zu haben, seine Ordonnana Büschel mit dem daß um mit Freundt zu reden erzeugung Vertreter berufen werden, die nicht verantwortlich Stolben terort geschlagen zu haben, daß der Kolben abbrach und den Unteroffizier Echneider, der auf dem Marsche daran teilnehmen lönnen". lachte, mit der Reitgerte geschlagen zu haben. ( Die Verhandlung dauert fort.) Wir müssen deshalb nach wie vor an unferer Forderung feft. halten, daß die Führer der Baltikumtruppen zu bestrafen find. Wir verlangen vor allem die fofortige Verhaftung sämtlicher Offi giere bes Detachements Mosbach Diese haben erst am 21. Oftober, als die Reichsregierung bereits fdxrrfe Bejeble erlassen hatte, die ihnen unterstellte Truppe zur Wieurerei veranlaßt und auch Teile bes Infanterie- Regiments 21 in Thorn zum Grenzübergang be. wept. Dem Deutschen Reich entstand dadurch nicht nur ein großer politischer Schaden, sondern es wurde durch die Offiziere auch materiell schwer geschädigt, indem diese deutsches Heereseigentum an die russische Konterrevolutionäre Armee ver. Schacherten. Bei diesen Diebstählen an Heeresgut hat sich besonders der Reutnant Krull bom Detachement Roßbach hervorgetan. Er hat fich monate.ang als Flugzeugschieber betätigt und noch bis in die letzten Tage hinein Ausrüstungsgegenstände verschoben. Es handelt sich also nicht nur allein um Meuterei, sondern um einen großzügig organisierten Diebstahl, gegen den die Regierung ein fchreiten muß, will sie nicht das lekte Restchen von Ansehen verlieren. Die Dillafur der Ausbenier. Der geplante Reichswirtschaftsrat erregt das heißeste Inter. effe des Unternehmertums. Flinte Federn plaudern aus, was die Schlotjunter bewegt. So schreibt Dr. Friedrich Freundt in ber Zeitschrift Stahl und Eisen" einen langen Artikel über das Thema. Es ist erstaunlich au sehen, daß die Herren in dieser Frage eine mächtige Abneigung gegen das Parlament und gepen alles Parlamentarische haben. Allen Aeußerungen über den Reichwirtschaftorat ist das Streben gemeinsam, das Ding au einem Instrument der Diktatur der Interessenten gruppen zu machen, das mir diesen Interessentergruppen, beilerbe nicht der Gesamtheit des Boltes verantwortlich ist, nie etva bean Namen nach ein Barlament. 1 allem Herr Freundt nennt das Ganze ein lebensbolles Gebilde". ir nennen es die u verschämtefte und unverblüm. teste Forderung der Dittatur der Ausbeuter. Die Arbeiterschaft wird sich die Forderungen und Argumente der Herren gut einprägen. Es fomumt wohl einst der Tag, wo sie die über die Diftatur des Proletariats jammernden Bhazisäer mit ihren eigenen Ideen fellagen lann. Heuchelei. Der Bezirksverband Groß- Berlin der rechtssozialistischen Partei hatte für Sonntag eine Anzahl von Versammlungen einberufen. Den Reduecn teilte er bazu nach der Deutschen Beitung" als ft reng vertraulich" folgenbes mit: .Am Sonntag, den 28. d. R., vormittags 10 Uhr, follen in Berlin und Bororten eine große Anzahl ven Bersammlungen flattfinden, um Stellung gegen die von der Regierung beabsichtigte Berteuerung des Brotgetreides zu nehmen. Wir fragen hierdurch höfl an, ob Sie gewillt find, das Referat in dieser Versammlung zu übernehmen." werden. pier erwarten. Wo bleibt die amtliche Cohustafiftit? Aus aller Welt. Das Hochwasser in Westdeutschland. Frankfurt a. M., 29. Dezember. Infolge der starken Niederschläge der letzten Wochen und der raschen Schneeschmelze ist auch der Main stauf gestiegen. Wäh rend der Freierlage und am geftrigen Sonntag wurde an ben lifern in Frankfurt a. M. verschiebener Schaden angerichtet. Bergungsarbeiten werden sowohl während der Feiertage wie auch am geftrigen Sonntag vorgenommen. Das Wasser steigt weiter. Gewerkschaftliches. Nun haben auch die rechtssozialistischen Mitglieder in der Lehrlingszüchterei im Bäder- und Konditorgewerbe. L. Gine interessante statistische Erhebung wurde vom gierung und im volkswirtschaftlichen Ausschuß an der Verteuerung mitgewirkt, das hindest aber den rechtssozialistischen tralverbande der Bäder und Konditoren in Ottober über Bene Bezirksvorstand nicht, einen Brotestrummel feiner Parteigenossen den Bädereien und Stonditoren beschäftigten Gehilfen und Lehrwürdigt zu werden. Jn 28 745 Bädereien wurden 19 625 Ge. Auch Dr. Freundt fämpft dagegen, daß der Reichswirtschafts. Gegen die Regierung" au infaenieren. Höher farm de Heuchelei linge veranstaltet, die auch verbien, in der Leffentlichkeit ge rat ein Wirtschafts parlament werde. Er wünscht, daß die wohl nicht getrieben werben! Aus den Versammlungen selbst erfahren wir, daß die Stebner bilfen und 21 831 Lehrlinge ermittelt. Es entfallen fomit auf je 100 Gehilfen 111 Lehrlinge. Gegen die Jahre vor breitere Oeffentlichkeit so wenig wie möglich mit den Angelegen inzwischen eingeieben haben müssen, wie sie sich selber blamiert dem Kriege tann eine unheimliche Zunahme von Lehrlingen festheiten des Reichswirtschaftsrats bebelligt werden möchte. Träger hätten, wenn sie dem Nate der Leitung des Bezirksverbandes ge gestellt werden. Die Erhebungen der Gewerkschaften fönnten bis dieser Körperschaft könnten nur die Organisationen ber foigt wären. Der Vorwärts- Redakteur Bart verlangte, daß zum Jahre 1904 verfolgt werden. Danials wurden bei je 100 Ge bie Arbeits- man den Landwirten noch wesentlich höhere Preise für ihre Erhilfen 44 Lehrlinge gezahlt. In den Striegsjahren mache sich durch Interessenten fein, Dot gemeinschaften. Freundt wehrt sich lebhaft dagegen, daß zeugnisse zahlen solle, damit sie mehr anbauen sollten. Der Verben Mongol an Gehilfen eine starte Zunahme bomerkbar. 1915 ber traute Streis durch die Anwesenheit von Mitgliedern gestört teuerung fei nur durch Vermehrung der Einnahmen abzuhelfen. wurden 68, 1916 78, 1917 148 Behulinge auf je 100 Gehilfen fejts Bor gestellt. Der Rückgang, der jetzt zu verzeichnen ist, muß auf die verde, die die Regierung beruft, was befanntlich vorgesehen ist. Eine gleitende Lohnstala müsse geschaffen werden, die Die Herren wollen unter fich fein, um heimlich, still und leise arbeiten dazu würden im Heicharbeitsministerium jetzt durch die Tarifabmachungen mit den Bädermeiste vinnungen zurüdgeführt ihre Interessen pflegen zu fönnen. Die in den Arbeitsgemein Beistellung von Indezziffern geleistet. Gestreift dürfe nicht mehr werden, nach welchen in diesem Jahre feine Lehrlinge eingeitent werden dürfen. Die Lehrlingezüchterei hat munmehr ergeben, daß fchaften fienden arbeitervertreter fürchten sie ericht. Eine solche Kennzeichend für den Geist dieser Bersammlungen war es, in 2½ Jahren durch den Nachwuchs der Gehilfen. Forderung wäre gerechtfertigt wie jede Soalitionsbildung, wenn die daß sein Redner es gewagt bat, die Sozialisierung des stand bollständig erneuert werben tann. Besonders Beute nicht so unverschämt wären, gu fordern, daß diejes Gre- Großgrundbesizes zu fordern, daß sie dagegen das Geil trap tritt die Lehrlingshaltung in Pieldeutschland, Sochian, mium, dessen Zusammensetzung die organisierten Interessenten nur von der Bewilligung der wucherischen Forderungen der Agra- Thüringen, Schlesien und dam Often in bie Erscheinung. In diefen Gegenden enifallen 200 bis 800 ehrlinge auf je 100 Gehilfen. Im Verbandsbegir! halle, wo 290 Lehrlinge auf je 100 Gehiffen tommen, ist der Nachwuchs so groß, daß schon in mit ten stilwidrig genisdytesten Theatermitteln. a.id rete einem Jahre der Gehilfensland vollständig erneuert werben kann, febite es nicht an schauspielen schen Einzelleistungen, die das Stüd während in Berlin erst nach fünf Jahren und gehn Monaten und über alle Fährn fe einer fehlenden Künstlerischen Straffung hin Die amtliche Lohnstatistik ist in Deutschland schlechter aus in Bamburg nach 12 Jahren und 10 Monaten die Erneuerung wegtrugen. Ueberraschend gut führte bei aller zurückhaltenden gebildet als in allen anderen Juduſtrieſtaaten. Der Hauptgrund erfolgt. Hier werben auf je 100 Gehilfen 61 bzw. 23 Lehrlinge Diskretion Frau Sita Staub ihre Rolle burs, die fie für lag in dem Widerstand der Unternehmer, die fich von einer Auf beschäftigt. In den Konditoreien nurden in 8159 Betrieben bie ertranite Frau Johanna Hofer ohne längere Vorbereitung flärung ber Oeffentlichkeit über die tatsächlichen Lohnverhältnisse 2779 Berlinge und 8482 Gehilfen feftaeftet. f je 100 Ge übernommen hatte. Sie gab eine Franziska, die in ailen Qualen feinerlei Borkil versprachen, vielmehr eine überflüffige Beun hilfen entfallen 80 Lehrlinge. Das Verhältnis der Lehrlinge zur und Genüssen, in Begierden und Bergewaltigungen ihre dhe ruhigung" befürchteten. Im November ging nun die erfreuliche Gehilfemzahl ist bier weit günstiger, was much schon in ben und fünstlerische Reinheit wohete. Ein schmerzlicher Bug des Nachricht durch die Zeitungen, auf Anregung des Reichsarbeits. Friedensjahren festgestellt werben formte. Immerhin gibt es auch ben bund, ein Abglang der Berne und des ministeriums hätten im Streise der zuständigen Ressorts, vor her Landesteile, wo die Behrlingsgüchierei nicht hinter der in den albem zwischen dem Arbeits- und dem Wirtschaftsministerium, Bäckereien steht, fie noch fogar übertreffen. Württemberg steht Alleinseins in den Augen, ein sehnsüchtiges Durchzucktfein bis in dem Statistischen Reichsamt, den Statistischen Landesämtern und obenan, wo auf je 100 bilfen 805 Bebringe entfallen. Auch die gingerspihen, innige Berschmelzung flingenden Tons und zeich der Vertretung der Städtestatiſtif Beratungen stattgefunden, die hier werden in einem Jahre so viele Lehrlinge gezüchtet, daß der zu einer Einigung über die Grundlagen einer alsbald in die Gehilfenstand bollständig erneuert werben lenn. nender Gebärde schufen eine lebendige Gestalt, deren Mysterium durch leine billig zur Schau getragene Raffiniertheit getrübt war. Wege zu leitenden umfassenden Lohnstatistik geführt hätten. Diese Mitteldeutschland und das Rheinland, mo in 1% Jahren der Ge Die stärkeren Farben und Bulse, die man hier und da noch ver- Grundlagen feien dann mit der Zentralarbeitsgemeinschaft und bilferstand vollständig ersetzt werden tann durch ben Nachwuchs. Diefe unheimliche Saltumg bon Lehrlingen vorursacht eine nissen konnte, wuchteten im reichsten Maße aus dem stiernadigen den großen Verbänden der Unternehmer und der Arbeiter durch. unter der Gehilfen. Beit Kunz des Herrn Albert Steinrüd, der sich besonders gesprochen worden. Gleichzeitig wurden Einzelheiten über die tiefenarbeitslo figleit n der Erdrosselungsszene zu oftasiatischer Gögenhaftigkeit über au verteilenden Fragebogen belamitgegeben. Seitdein bat menfchaft und eine große Abwanderung der Bäder und Konditorem nimte. Er gab eine ungemein padende, mächtig geballte Leistung von dieſem ganzen Blane nichts mehr gehört. Um so häuft nach andern Berufen. Nach dem Noichs- und Arbeitsblatt nem bei dem Bersagen der im September, 12 543 Bäder und Nonbitoren ar. unbekannten Arbeiterlöhne herangezogen, beitslos. Auf je 100 in Arbeit stehende lommen somit 64 amtlichen Statistik us dem Bollen des Fleisches und der Nerven. Bon den zahlreichen ger aber werden die der Oeffentlichkeit übrigen sehr ungleichen Winwirkenden fielen das ungewöhnliche um Preissteigerungen zu begründen. So berichtet die Deutide arbeitslose Gehilfen. Divies Glend wird aber in ben tommenden Charakterisierungstalent des Herrn Gronau, die Geschmeidige gemeine Beitung" dom 17. Dezember( Nr. 021), daß die Stei Jahren nicht veridinden, sondern noch gröser werden. Von der leit der Balesta Gert, das Temperament des Herrn Got gerung der Gewebepreise hauptsächlich mit den hohen Löhnen Organisation wird daber bei allen Tarifbewegungen in ben Bädereien und Stonditoreien darauf hingewielt, daß Bestimmun tomt, die Haltung der Damen A dersmann und der auf. zusammenhängt. Sätten wir eine amtliche Bobustatistik, die diesen Namen gen in den Alamachungen aufgenommen werden, nach welchen die Zahl der Lehrlinge eingeschränkt wird. Solchen Unternehmen, Die Musil des Herrn Werner Heymann gab der Dichtung liche Preissteigerung der Garne auf das 8weieinhalbjad haupt eben Brofites Lehrlinge züchten, foll das Recht der Lehrlingssächlich mit den hoben Löhnen zusammenhängt. Die National baliung genommen werben. Bei den Unternehmeronganisationen bersammlung hat für die Bohn- und Lebenshaltungsstatistik bis finden aber folche Bestrebungen, die ben Nadapucha in vemünftige gum 31. März 1020 den Betrag von 500 000. bewilligt. Wir Bahnen lenten wollen, teine Heimstätte. Sie erklären: Nach den fordern, daß die Lohnstatistik bald zustande kommt auch wenn gefeblichen Bestimmungen find fie nur allein berechtigt hier die Unternehmer leinen Wert darauf legen. Mendemungen zu treffen. Wie tönnen aber die Innungen refor. mierend wirken, menn die Mitglieder in der Mehrzahl selbst von ber Schuld der Lehrlingszüchterei nicht frei find? Die Gemert. schaft with daher auch nach dieser Richtung den Kampf aufnehmen missen. Durch die Lehrlingszüchteren fönnen sich die Bäckerunheimlich bereichern. Wissens um über- au Dann folgt tine stimmungsvollere Untermalung als der szenisch geflidte berbient, so fönnte man niemandem weißmachen, daß die plob die grumpiäblich feine Gehilfen beschäftigen, aber nur um des Bühnenrahmen der halben und ganzen Dekorationen. Die Hose. Erich Baron. Die Beit ift borbel, in der Carl Sternheim die große Bühnenmode wat. Alla feine Stomödie bes unsterblich massiven Spießburgers in den Kammerspielen unter dem Titel„ Der Niese" Der Fall Helmhale vor Gericht. Vor dem Nommanbanhungericht, Zweigstelle Schöneberg, be Innerer Blufleere erschöpft. Heute stehen wir dieser zugespizten gorm heute vornrietag im Gerichtsgobände der früheren 2. Garde Mehrausgaben für die Löhne entstehen hier nicht in allen den Wortfünftelei auf der Szene noch fühler gegenüber. Erst recht, Division bie Berhandlung gegen den Oberleutnant ber Neferbe, Betrieben, wo feine Gehilfen arbeiten. Dicje Unternehmer steden wenn die Darstellung ungeschliffen ist und Kiterarische Bilanterien fiessor Sans Giller, beschäftigt bei der Reichs- Emt also den Mehrerlös restlos in ihre Tasche. hung zur Last gelegt werden, darunter der Hall Helmhate. Die Verhandlung findet unter dem Vorsiz des Kriegsgerichts. Schulz mats du 18 statt. Die Anlage vertritt Stviegsgerichtscat Lohnkampf im Schornsteinfegergewerbe. Gelt Monaten führen die Berliner Schornsteinfegergesellen des sonst sehr sicheren Herrn Karlheinz Martin herrschte eine geatoungene fchematische Somt, die die begabte Frau Roma Weber. Als Beifiber fungieren Kriegsgerichtsrat b. Dahlheim, einen heftigen Kampf um Aufbesserung ihrer feineswegs glän Bahn( mit dem abgerutschten Höschen) blaß, und den luftigen Beutnant v. Ginem, Nigefelbevebel Sacb5, fowie ein Infanterist. zenden Arbeitsbedingungen. Bisber bezogen die Schornsteinfeger Herrn Georg leganber mit bigarren Beinberschlenferun. Die Berteibigung hat Rechtsanwalt Dr. Georg Hirschfeld den für Großstadtverhältnisse mehr als färglichen Wochenlohn 9 pinbelt man in Frau Zorning üppige Untet tükung. Herr v. Alten als romantischer Dichterjüngling war 9'n spindeldier machte. Herr Valentin schwelgte in faftigen An Serolb der Bangenwelle übernommen. bon 75 M. Die Arbeitnehmer wandten fich in ihrer Notlage an Dem Angeklagten, Affeffor Giller werden im ganzen 8 alle den Schlichtungsausschuß, der in einem Echiebsspruch ein Wochenvon Mihhandlung zur Lait gelegt, die nach§ 122 und 123 Lohn bon 120 82, als angemessen erklärte. Die Folge davon bes Militär- Strafgesehbuches strafbar find. Während sieben Fälle waren Entlaffungen in den Schornsteinfegerbetrieben us ge fich auf Mikhandlungen leichterer Natur begieben. dit her all telaerte Arbeitslokaleit. Die Meiltericalt erklärt fich fall cus nahmslos tro des the gewährten 100prozentigen Teuerungs- Kirche angehört oder nidt. Aus diesem Grunde find jährlich fe Frebersdorf( Ostbahn) 23 W., went. otter, zuschlages auf die Kehrlohntare zur Sahlung des Wochenlohnes und so viel Bersonen, die zu Unrecht mit solchen Steuertwischen Graste 10 M., Gen. Hasemann 5 M., Arb. der Fa. Nechnig 28 von 120 W. an die Gesellen außerstande, mit der Begründung, belästigt werden, gezwungen, unnötig Beit und Kosten für dieje Mart, Tapezierergehilfen der Ledermöbelverstelle von N. Beschfe, Daß die Stehrarbeiten auf Grund von Verträgen ausgeführt Reflamasionen zu eptern. Es if baber höcht angebracht, daß Gr. Frank. Liste 18 54 M., Botenfrauen der Sped. Schindler, werben. Der größte Teil der Hausbefizer weigert fich, den die Kirchenbehörben gezwungen werben, Ordnung in ihre Bücher Neuföln 60 M., W. 1. G. E. E. 6tig. Optit 195 M., Fichtenau, Teuerungszuschlag zu zahlen, der auf den einzelnen Mieter bes au bringen. Auch muß eine Bestimmung getroffen werben, daß Schöneiche und Echönbed 154 M., Wöllmers Echrif gießerei 107,50 rechnet, monatlich nicht einmal 23 Bf. beträgt. Das der Grund, niemand, der aus der Kirche ausgetreten is, Riedensteuer zu Marl, girt Nordend 20 R., Buchdruderei Günther v. Sohn weshalb eine bedeutende Anzahl Berliner Echornsteinfegergesellen zahlen braucht, auch wenn er versäumt hat, gegen die Beranlagung 78 M., Lippert, Echtegelstr., 8 M., Acb. d. Siedelung burch Grotios wird, und nur weil sie einen Wochenlohn von 120 M. ju rellamieren. fordert, der nicht einmal sur Bestreitung der allernotwendigsten Ausgaben ausreicht. Zur Abwehr und zur Erlangung des niedrigsten Lohnes in der Berliner Arbeiter daft hat die Ortsgruppe Sammlung für die politischen Gefangenen. Berlin des Zentralverbandes der Schornsteinfegergefellen Deutche lands beschlossen, mit allen Mitteln dafür einzustehen, daß ihre Mitglieder, die ihren gefahrbollen Beruf bei Wind und Wetter für den gemeinnüßigen Zwed der Abwendung von Feuersgefahr usw. eusüben. fünftighin eine menschenwürdige Entlohnung erbalten. Sollten die Hausbesiber die Bablung des in der Not der Zeit be rechtigten Teuerungszuschlages ablehnen, fo wird zur Abwehr die Errichtung von Zwangefehrbezitten unverzüglich gefordert werden müfen. Groß- Berlin. ( 15. Quittung.) H. Bachje, Hobenneuendorf, Werberstr. 27, 13,50 M., Angestellte bes Gemeinbeamts Staaten 40.60 M., Bietemann 60,60 M., Ber fonal der Buchdruderei W. Kohn, Neue Promenade 6, i. A. Schulz 20,10 M., U. S. B. Hobenneuendorf durch Müller 500 M., Wach leute des Belleidungsamtes 60 M., Tellerfammlung am 14. 12. 10 Bezirksverb, ber Metallarbeiter, begir! 8 70.27 2., Gustab im Gewerkschaftehaus 5. Distritt 245,20 M., Tellersammlung in Braun 20 M., 8. und 9. Abele. Bejeabend 4. Dijirilt 8 M., Genof. öffentlicher Versammlung der Ul. S. P. D. Ortsgruppe Friebrichs. in Weiger 10 M., Tapezierengehilfen der Bebermöbelwerkstelle Hagen 168,01 M., Sammelliste der stäbt. Wasserwerke Müggeljee ben R. Befchie, Gr. Frank. Liite 17 82,50 M., Eegafl 25 D.,( Friedrichshagen) 94 M., Strugle, Berlin, 8 M., 5 Kollegen der 2. Notlg. 5. Distrikt 70 M., Pader der Lustigen Blätter 10 M., Tapeziererwerfstatt Streiter 13 M., Bentralverband der Echuh 7. Diftrift, 8. Abtlg. durch Gen. Beng 30 m., 2. Witius 50 m., mader, Bezirksstelle Moabit, 21 M., Arb. der Fa. Schubhaus 8. Distrikt, 2. Mog. 847. Besirf 44,50 m., 8. Distritt 2. Rate. Eads, Wim. 40 M., II. S. B. Panfoto 275 M., Botenfrauen 100 M., Monteure ber städt. Gleftrigitätswerte A. E. 6. Abrig. der Sped. Furmansti, Friedridsfelde, 12 M., Gammelten 1-18 I 21,80 M, Leseabend Kaler Krumbach 50 M., 83. und 34. der Ja. Rudolf Mosse 674 M., 8. Distrift 8. g. 8.- 7. Mate Abtg. Friedrich Hoffmann 44,35 M., Gominelstelle Auz. Dietrich 500 M., Teltow- Beeslaw, Konzert im Zirkus Busch 500 M., 20,50 M., Beiersdorf 10 M., Wulf 5 M., Nobleng& M., Frau 2. 25/ M., Sparverein Bettelpfennig 50 M., B. E. W. BohrFrey 5 M., R. R. 88 M., Wahlberein Beuthen- Miesdorf 32 M., maschinenbau 30 M., Schle nebst Frau 2,50 M., U. S. B. NöBablabend 4. Diftrift 197. Begir! 1. Teil 45,50 M., Aktionsaue- nigeufierhausen 26 M., E. P. Genzig 27 M., ftädt. Straßen schuß der Lichtenberger Meinbetriebe 100 D., Arb. der Gautsch bahnen, Berlin,. unb B. 1412,50 M., Arb. d. Fa. Schering, Char. bronce, Weißenfee 78 m., 489. und 440. Begir! 9. Diftritt 43,65 fottenburg aus der Sechserfasse 200 M. Summa: 10 037,19 m., Mart, Schirrmacher der Fa. Dans 10 M, weipel 10 M., Coloi- bereits quittiert 64 906.69 M., im ganzen 74 943,88 M. feuber fammlung der Gasttoirs@ angestellten 280,16 M., Arb. und Berlag genossenschaft Freiheit", e. G. m. 6. S. St. Budde. Ich bin schon mit meiner Familie 10 Jahre aus der Wachleute der Bivilanfteibejiellen Berlin 135 M., Antinosteten Kirche ausgetreten, bekomme aber Jahr für Jahr die Gin- 20 M., Damann 5 M., 8. Abtiz. der Konsum- Genossenschaft schäzung von der tatholischen Stirdengemeinde, obwohl ich nie. durch Gen. Bible 200 M, Tellersammsung Lichtenberg in den Verantwortlich für die Redaktion Alfred Wielepp, Neukölln. an als latholisch war. Ich habe zuerst freundlich darauf Versammlungen am 14. 12. 1910 in der Borlaue und Markstraße Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. 5., Berlin, hingewiefe, dann wurde ich von Jahr zu Jahr gröber, ja gang 250 M., Arb. der Fa. Berg, Feilnerstr. 45 M., Freie Turnerschaft Lindendruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. 5. Echiffbauerdamm 19. grob, und bewer mußte ich den satyrijchen Weg versuchen und Lichtenberg- Friedrichsfelde, Bezirk Dichtenberg 50 m. Die auf eine poetische Ader" platen laffen. I schrieb folgendes:.leb ber 11. S. B. fiehenben freigetverffchaftlich organisierten Kollegen immer Recht und Eparsamkeit und trinke feinen Wei, und und Kolleginnen der 3a. Deutsche Prehlaft- Oberidöneweibe 1921 schäße teinen Dissident zur Kirchensteuer ein". 06's nuken, Mart, Sparverein Glüdauf 40 M., Familie Einreich, Neichenwird? Weun nicht, muß ich etwas anderes susammenbichten, berger Str. 10 M., Fa. C. Levin 50 M., Jablabend Besir! 568, was natürlich nody gröber sein muß." 13. Distri burch Demple 50,50 M., Funftionäre 18. und 18. big. in Neuföln Konjum- Genossenschaft Bertin 20,05 m., Unrechtmäßige Veranlagung zur Kirchensteuer. Su diesem von uns fchon des öfteren behandelten Thema senbet uz ein Leser noch einen frassen Beitrag. Er schreibt: Druck der Die Buchhandlung der ,, Freiheit" befindet sich letzt 13. Distritt, 3. Abila. 106,90 m., 13. Ditr ft, 3. Abtig, 600. Be- Breitestraße 8-9. Der Einsender hat die Sache auleht humoristisch aufgeMontmen und glaubt damit weiter au tommen. Der Erfolg wird abzuwarten sein. Aber die Angelegenheit hat doch auch eine ernste gick 44 M., Gisenbahner Lichtenberg, 92. Bahnmeisterei BichtenSeite. Die Kirche hält sich an ihr formales Recht, und das geht beng 93 M., Ueberfaus einer Strongipende der Stollegen der Fa. dahin: Wer nicht velamiert, muß die Eteuer zahlen, ob er der Derche und Nippert, Hohenneuendorf 20 M., Koll, der Fa. G. Band, Chaiselongues 90,0), mit Ferband der Tapezierer: Fillale Berlin. Bettbehälter billigst, Metalbetten 75,00, 250.00. AnkleideNm Dienstas, 80. Dezember 1919, abends, schränke, weiß, Bußbaum. im Gewerkschaftshaus Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Küchen. Melcke, Auguststr.32a. Onergebäude. 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Abt. 102 h. Stadthe Hiermit die traurige Mitteilung, daß unser Mitglied Antonie Schulz wohnhaftCuvrystraße10. am 24. Dezember verstorben ist. thre ihrem Andenken! Distrikt 7. Bezirk 328. Am 25. Dez, verstarb unser langjähriges Mitglied, der Genosse Maximilian Schwenknet an den Folgen des Krieges im Krankenhaus Bethanien. Ehre seinem Ardenken! Die Beerdigung findet am Dienstag, d. 30. Dez nachm. 3 Uhr auf dem Thomasfrieds of in Newkölln, Hermannstr., statt. Um rege Beteiligung bittet Der Verstand. 17. Distrikt. 3. Abteilung. Bezirk 178. Am Donnerstag, den 26. Dezember 1919, nach mittags 3 Ukr verschied nach kurzem Leidos unser Parteigenosse Bernhard Kammerachmidt Schöningstraße 19. Die El Escherung findet am 31. Dezember 1919, nachas 2 Uhr, im Krematorium Gerichtstr. statt. Um recht rege Beteili gung ersucht Der Vorstand 1. A. Janke. Dr. med. Grütering Geld!!! Haut-, Mars-, Boschleebletsides bei Banara und Frauss, Blutosterenchung. Invalidenstraße 35, Eck.Chausseestr.a. 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