klnzelpreks 20 Pfennig» A.?ahrxang Vonnerstag, öen 8.?anuar K20 wtcrrrs»**« 5»NR» und vv?»»?§»«» Zt«? �»tvSß; M»rtivr �uN»L«n§ in» S«v» ikr Sraß-Verlin 4.S0 t»«i K»»iN« P»flfttjc4 l.{l JTt� f Ä##n«i»««kr jck» Drutf�Uw* 7— 01, fftr» Uu»\c**•.-»1, per»rief M. »Iflmfriwj UN» ff|>e»Jriün: Serlw W».«. GchUbanerdO»« lt*n. «er�Krecher.- Kwt*0*9*»SS» im» SSV«. Nr. 13/Ä 8/ ttlorgen-�lusgabs ?ifnnik k(trriRH«iIr od. deren Hmtm einschl. Teuerunaszuschlag »» IN f.. �«» fettgedrMfft« tvort f.ll 01?, ede«»eiter» Nlort 85 t)?. Familien» und, VrAanisation»in,ri§en die«chtzesyckltene Nonpareillezeile T.W Olk, da» fettgedruckt« Dort 7A jede» Veitere Wort ASP].)nser«te rftr o»n darauf otaenden L'.aq müssen jpätesten» dl» S Udr»ck«t)«»ttaz»"» der Lfpedition ausgegeben sein. NnlernieU-Abteilmist: Verttn«V. v. echiffbnuerdnm« IS. Fernsprecher: Amt«erde»»»0»-vS,«7«» berliner■Vrgan MN�WM�MAW Achtel aus die Zeichen!! In Verlin, in Hamburg und einigen anderen Orten de» Zteicls-Z ist der Belagerungszustand notgedrungen aufge» oben worden. In andern Teilen de» Reiche» dagegen be- �eht diele Negierungsichande unverändert fort. Auch in j| h e n, l a n d- W c st s o l e n, also in dem wichtigsten «sodus�uSgebict des Reichs, herrscht noch immer die »lilitäriichx Willkür, die brutale Gewalt. Seit vielen Mo- naten sind dort zahlloi« revolutionäre Arbeiter eingekerkert. Gegen die Organisationen und die Presse wütet die Reak- tion in sinnloser Weise, die Zensur, die Unterdrückung der freien MeinungSänsterung wird schlimmer gehandhabt als während de» Krieges. Wie stark die Empörung unter den Arbeitern des rheinisch«westfälischen Industrie« nebiets ist. das zeigt eine Kundgebung, die in der Hauptstadt des Bezirks, in Essen, am Dienstag abend stattfand. Sie war von der lluabhangigen Sozialdemo« »ratie veranstaltet worden: dem Rufe waren unübersehbare Scharen von Arbeitern gcsolgt. Die Telegraphenunion. also eine bürgerliche Nachrichtenstelle, verbreitet darüber solgender! Bericht: Im stiidtischrn Saalbau wurde elne S"lse Kundzebung der »«dikalen Sezialisten veranstaltet. Während da» letzte Mal»esen d»S vetriibtzrät-eesetz Einspruch erhoben wurde, richtete sich diese «ratrstvcrsammlun»»egen den Belaarrun,»zu stand, der im rhcinisch-westfölischeu Jndustriezebiet noch immer farlbrsteht. Drr Andrang«"r s» gewaltig, dah «in« zweite Versammlung abgehaltrn wrrden »nhte. Ncfcrentrn waren die unabhängigen Flihrrr Braft, Armschrid, und Dr. S t e r n, Essen, außerdem kamen noch weitere »ablretchr Redner zu Worte. Alle Rrdner protestierten aus» schärsfte gegen die«ufrcchtcrhaltung de» velagerungSzustandr». Man schilderte in den lebhastesten Farben da» Schicksal der in Schntzhaf»»enommrnen Führer der rev»lu. tianärrn Arbeiterschaft. E» rrsolzten weiter die iib. lichrn heftigen Angriffe gegen die Regierung und die Nechlisozia- »isten, inZbesonderr gegen Radke, Scheidemann und Ebert. Der sozialdemokratischen Partei und der vlcwerkschasttburcaulroti» sei «» zu»erdanken, das, die Revolution diesen AnZgans genommen hnb» nnd bah der KapilaliSmu» nicht mit Stumpf und Stil an»« »rroltrt sei. Tie Einigung de» Proletariat» müsse k»mmrn. Ma,, prir» de» mssischen Bolschewi»«»», dessen«eispict auch in Deutschland nachgeahmt werden mltlse. An dl« Steve de« »erhendelii, sei da» Handel«, die Tat zu fetzen, und zwar ohne Verzug. A«r uienn der Arbeiter rückstcht»!»» von srinee Macht «kbranch«„che. n,erdr dir Schmach de» vclagerung«zustandr» »erschtvindrn,„nd damit auch die gegenwärtige Revolution. Dl» schärfste Waffe de, Arbeiter» sei aber seine Arbeit»- kr»st und fie müsse zur«nwcndnng gelangen. Zum Schluh »c-ver Versammlungen bildeten die Teililchmcr einen Demo». str-ti»n»zug' der sich durch dir Straßen der innere» Stad« beweg.«, aber ohne Zwischsufall verlief. tendenziös zugespitzte Beriefst zeigt, in ,UÖ dw Aebeitcr Nheinland-Westsale»» f �.'»cht de» Mastnahmen der Regierung und ih�en Militarist, ick)ett Helfershetsern zu verdanken, wen» diese-timmun�s!» nicht in den Produktionsziffern be- merlbar macht. Wie unangenehm den Behörden dies« Kund gebung war. geht daraus hervor, daß man unserem Esscner Partciblatt.„Ruhr-Echv". das Ersäxinen am D-ens« ♦ng dadurch unmöglich gemacht hatte, daß man eine Papier lissenw� ouöfaIl?n lieh. Trohdein also das„Ruhr'Echo «IN Dienstag nicht zu iliren Lesern sprechen konnte, verlies die Kundgebung am Abend in üdaiauS wirkungsvolle, Weise. Ilm den Eindruck dieser Kundgebstr.g abzuschwächen, vcr« breitet dieselbe Nachrichtenstelle noch folgendes, offenbar von NoSke-Spitzcln verfaßtes Stimmungsbild: Wie au» diesen Persammlungen und verschiedenen anderen den Behörden bekanntgeworden Tatsachen hervorgeht, herrsch' sowohl in der Stadt Effen wie im ganzen rheinisch» Westfälischen I n d u st ri e b«, i r k zurzeit eine beson- »«re lebhaft« Bewegung unter den Kommunisten. Zu deo �tadt selbst sind seilen» der BehSrden all« erforderlichen suchen erfestgreich entgegentreten zu kZnnrr«. Gerllchiweis« ber- lautet, daß die Gpartakisten einen Angriff auf da» LandeSgerichl planen, um die im 2ande»gericht sitzenden Aesangenen zu bejreie«. Dieser Stilübung steht di« Lüge auf der Stirn ge« fckiriebcn. Iknl einen Lorwand dafür zu haben. Belage- rungS« und Schutzhastschande weiter bestehen zu lassen, er- findet man neue Märchen von angeblickten Putsck)vcriuche» und staatsgesährlichen Plänen der Kommunisten. ES wird der Regierung und ihren Kreaturen nicht ge« lingcn, durch derartige Manöver die Aufmerksamkeit von ihrer Schand« abzulenken und dre Arbeiterschaft zu uubc« soiincncn Taten aufzureizen. Wenn jje noch imstande ist. auf die Leichen der Zeit zu achten, wenn ihr die Militär? noch so viel Spielraum lassen, so hat sie sofort nicht nur in Rheinland-Westfalen, sondern auch in Sachsen und in den anderen Gebieten de» Reiches den Belagerungszustand aufzu- heben und di« Sch�tzhaftjchmach zu bessi« t i g e n l El»»euer huilsseüflrelt h Verl. SHil welcher bornierten Gewissenlosigkeit die RoSkide» tu Rheinland-Westfalen ihre Machtmittel gebrauchen, da» zeigt sich besonder» an der Willtür, mg der die Schutzhaft verhüugt wird. llebr die Eiukerkning von sech» Schutzhäftlingen in dem berüch- tiglen Gefänzni» von Werl wird un» da» Folgende berichtet: Di« beiden Bergleute Oberhau» und Bremke haben nicht» andere» getan, a!» innerhalb ihrer Belegsclast dagegen protestiert, daßSchmalz al» Prämie an Leute verleilt»erden sollte, dieUeberschichten verfahren hatten. El« forderten, das, daSFett eni. Iveder der ganzen Belegschaft oder der VesamtbevSlkcrung zugute kommen sollte, Neil gerade di« gesuiHheillich Schwachen, größten. teil» älier« FamUienväter mit zahlrei„ Begleitung einer Trupp», von Grenzschutzwachlerrte und einiger Wagen der Hauptmann Frehszberger. der Oberleutnant Leszah und noch zwei Offiziere, deren Renten Heyden nicht kennt.. uf ihr Ge» heiß wurden die E-csangeiie» in den Hof geführt. Der erste in dvr Reih« war der Advokat Dr. Eduard Söghy eni» Veszprim, ein Krieg»inva!ide, der nur ei» Bein halte. Die Offiziere führten inet Bleilugckn.geschmückt«' Peitschen bei sich und stürzten sich mit dem Rufe:»Da bist du. du Sausud" aus den Jmnrliden uw schlugen ihn solange, bis sein-Hirn"iiffZspritzte und er tot au dem Hofe liegen blieb. Unter der Führung der Feldwebel Böchory und Such warfen sich dann LO— 25 Grenzschuhwachteute auf die wehrlosen und schlugen sie fürchterlich. Wer zusammen«, brach, wurde auf den Wagen geworfen; bald setzte sich dann der Zug in Bewegung, di« Aufrechten mußten dem Wagen folgen." Unterwegs flehte der AanKieamte an» Siöf«?, Helö'z, die Lenk« an, mau möge ihn__»ich� länger quälen, foudern seinen Qualen ein Ende bereiten. Seiner Arte wurde willjahet und cr wurde auf einen Baum aufgeknüpft. AI» der Zug in einem kleine» Ge«' hölz ankam, hielt man Rast und bei Tagesanbruch wurden 4l Ge» jengene mit Bajonettflichen getötet. Die Leichen wurden in einen 10 Meter joggen� 8 Meter breiten Groben geworfen. Der Feld« mebek Hayven'mächte sich erüötig, den Graben aufzuzeigui. Ein« Untersuchung wurde nicht angeordnet. Nach einigen Tagen erschienen Mannschaftrn.dcr Offiz�er»- trupp» Modary' und Baron Pronoy im Gefängni«. Sie führten 30 Gefangene noch dem Csibctelep bei C-iofok. Alle wurde» ermordet; Hayden erklärte sich bereit, den Behörden da» Massengrab ausfinden zu helfen. Eine Untersuchun» wurde nicht«ingeleitet. ES lallen nach den Aiigabeo von Hayd.« und auch vteler anderen Zeugen in der Umgebung Siofok sich wenigsten» 40 solcher Massengräber befinden, Bei allen diesen Morden waren die folgenden Offizier«:; Baron Prünay, Graf Salm, Baron Lipthay und de? Ritter de? goldenen Spornes. Baron Stefan Biöö, beteiligt. Bon Baron Prünah erzählte der Feldwebel Hoyden noch folgende i Geschichte. Infolge der Intervention deS Barons Prünay ivurde der in Kaposvür»crhaftete Andrea» LäSzl.b-Lötr-y auf freien Fuß gesetzt: cr zahlte dafür dem Prönay 500 OOO Kronen. Er ordnete aber gleichzeitig seine Verhaftung und Abführung nach Tilifok an, von wo er in da» Torf Som geführt und ausgehängt wurde. Ein Tierarzt namenst Bün wurde verhaftet und schrecklich mißhandelt. Er beging einen Selbstmordversuch und wurde halbtot in eine Scheune gesperrt: auf Verwendung einiger mit ihm befreundeter Grundbesitzer wurde in der Abwesenheit des Prünay be- schlössen, ihn nach Stuhllveißenburg in da? Gcsängnisspstal abzutransportieren. Er wurde in der Station Lcpseny ein» waggoniert: als sich ober der Eisenbahnzug eben in Bs- tvegung setzte, erschien Baron Prünay, ließ den Zug halten, befahl, den Halbtoten vom Zuge herunterzuholen, und ließ ihn in Gegenwart seiner Frau und Kinder hängen. Im Gefängnis der Stadt P st p a waren mehrere hun« dort gefangene Kommunisten. Am 20. September wurden 91 Gefangene nach Tevccser abgeführt, angeblich, um dort ror das Militärgericht gestellt zu werden. TagS darauf kamen die Gefangenen mit Ausnahm« von 24 zurück. Tics« wurden, ohne irgendein» Verhandlung, der Brachialgewalt von Devccser ausgeliefert. Die WeisigardUien legten sie in Ketten.trieben sie zu dem in der Gemarkung de» Städt« chenS liegenden See hinaus und brachten die Ketten leer zurück. Der Fall wurde sofort dem ungarischen Ministerium de» Innern angezeigt: die Erstatter der A» zeige erhielten von dem Kitenden Bcamien der Polizei« sektion de» MinisieriumS den Bescheid, sie möchten in� einem vorschriftsmäßig ausgestellten Ge,' Äi* Junieiiuna üinir UlU-OluJui&H Pe anfragen, dann toet�e man siH mit der Angelegenheit befassen. � Aehniiche Kille trugen sich in seh? vielen StäSien und Weilern zn. Der Fall von KecLfemÄ, wo mei' c alz hundert' !teut?, Kommunisten, So�iavemokroten und Judm, teil« anZ dem Gefängnisse, teilt au? ihren Wohnungen von einer »'egierunsStrupye unter dem Kommando de« Oberleutnante H�jsnz abgeführt und grausimr ermordet mnrden, und der geistige Urheber dieser Morde, H6sjaS, auf einem Festessen in Segenwart deS Ministerpräsidmten als der„Äcfrcier von KscZkemöt" gefeiert wurde, und viele andere Fälle dürften heute schon auch außerhalb Ui.garnS besannt sein. Ich nwchte nur i.och einen einzigen Fall anführen, der die Vestierlitat dieser Mörderbande noch plafti'chor hervortreten lägt und der Genossen zum Opfer fielen, die während der Sowsetherrschaft ihre Macht im Geiste der Mäsiigung aus- übten. Das Komitat Jomogy war ein Musterkomitat Wohr.id der Diktatur. Die grossen Besitze wurden soziali- m.d ihrer Krast entspräche u»d wie eS die«r-t der Zeit»erlange siert und es entstanden ausgezeichnete Produktion.? genossen- � Tie Industrie sei sich vew.'it. daß sie den HanptteS der Beroftich schasten: sonst bekänipfte man hier alle überftürzten Matz- tuage». die de, Yeieoe ro>, L-rsawe»»nd die wftschaftftche«-> Der Reichspräsident empfing gestern im Veisein' dos Reichskanzlers Bauer, des Reichsjuitizunnister» und Vize- Präsidenten des Reichsmini sierium eochiffer und des Reich?- sthatzminiswrs Macher das Präsidium des NeichsverbanbeS der deutsch'»! Industrie, bestehend aus dem Vorsitzenden Dr. Sorga, dem stellvertretenden Lorsitzenden Frowein, Dr. Siemons. Dr. Boso'!, Dr. Ernst Borsig, Dr. Hilger, Direktor Kraam er, Moras-Zittau und Tr. Fischer. In ihrem Siemen erklärte Dr. Sorge: Dm sähe, denselben Vez ja beschreiten. Im Interesse bar Nnler- nehmer liege eb selbst, Maßnahmen, die dem neuen GeiH sezialer Fsrrentwüiiunz der xanz:« Welt cntspriichen, bereitwillig a'if sich zu nehmen, statt sich biS zuletzt dazezen zu t»elir!tn und sie sich erst«ufzwiilzen zn lassen. Weiterhin tci.tie cl'wc vi« Gesundung unserer zerrütteten Ii'nauzen die v«?e Entfaltung unserer ProbuktienlsLhigleit weder erreicht noch wirksam werden. Die Ftnanz'age Teutschla nds rrferdrre sebieterisch durchzeeifende Maßnahmen. Dir ReiSSregierung bab« bei ihren Produktion tegeln der mit den lckalon Verhälmissen nicht immer ver trauten Zentralgetoalt. In dem ganzen Komitat gab es während der Soivjetherrschaft kein einziges Todesurteil, eS wurden keine Gruseln ausgehoben, alle unnötigen Schikanierungen unterblieben. Der gula Seist von Tomogh war der alte und bewährte Parteigenosse Alexander L a t i n k a, tlnö nun höre man, wie es ihm und seinen Mitarbeitern! schalt erging. Sie wurden nach dem Umsturz verhastct»nd in das GesängniZ von KapoSvär gesperrt, d-aS damals Lstv Ii»- fassen. Kommunisten und Sozialdemokraten, hatte. Am Abend des 5. September unterhie'len sich in dem Kasfee- hause„Turul" in Kaposvitr die folgenden Ofsiziere: Der Fliegeroberleutnant Pdgany, Leutnant Teveli vom 80.. Leutnant Franz Buch bom 19., Leutnant Dandnik vom 19., Leutnant Kanizsai vom 44. Regiment. Einer der Herren Mt in den Abendstunden den Änirog:„Befüllen wir die Genossen!" Unterwegs schließen sich ibnen noch einige Militärs und Zivilisten an und die Gesellschaft erlangt Zutritt inS Gefängnis. Besuche von Offizieren und anderen Weißen waren überall an der Tagesordnung, und die Schufte, dio oft. auch in Budapest, mit ihren Huren erschienen, schlugen und mißhandelten die wehrlosen Gefangenen. Diese Offiziere forderten nun die Auslieferung von Alexander Latin?«, Samuel Levin, Stefan Ssalma, Ludwig Tdth und Johann FavkaS. Die Wächter sträubten sich zuerst, dann droht« man ihnen; die Wicht? berufen sich auf„hohe- reo Befehl", und darauf werden ihnen die Unglücklichen ausgeliefert. Es fahren zwei Autos vor: die Wagen hal- ten nochmal? vor dem CCnff, wo man Wein und Champagner kaust, und dann peht es in lnsstge? Fohrt zu dem Walde von??ädasd, wo di? militärische Sll'esifläfte ist. Dort wird da? Gelage fortc-.ell'tzf, während die irvhhiMdelten, blutig oeschkagenen C-.',:.n»MSN müt- iibrem Jamtnem n-nb StLhven die grausig« Mnsi? zu her Unwrbastunz abyeb-en. In df.n Mwr�nftunCvn teilt wen d-on Gefangenen mit, sie rrrächler. ihr« Gräber schtuMn, denn jetzt müßten sie sterben. Sie, werden vor den ZilllMib-en«uf gestellt. Lrllinka, der nickt fwfvn kann, on Ms Frsnr 700 angebunden, und tonn fstm bi« Ofsizier« erra Watde«in.— S Flaschen hotnpagn«rsiufti»n jede mSzlich« Rücklicht senommen würde. Keweft diese Tefrygebung sich noch im Tta&ium der Br- rninng befände, warne die Indusr.ir»och rtnmaldor einer allzu schweren Bela st»n, u.ch weil« auf die drehend« Yjefahr«ine» industriellen Zusammenbruch« hin. In seine» wetteren AuSfohrnnxen brachte dann der Redner dir einzelnen Wünsche der Industrie zum Antzdeuck, lnSdesonder« wie» eranfdireiuseitigevrrückstchttgungderver- brancheriatarrssen bin. Die Industrie habe für die Rvt der Berdeancher Berstsindni«»ezeigt. Da» beweis,«.». der Beschluß de» Zentra'jorstande» der Arbeitsgemeinschaft vom 24. Dezember ISIS, der die Misiiardenlasten der vr»t. und Sar- tosftlvrrteuerung auf die Industriersun?ene» Arhrit»frrndtgkrtt deü Arbeitnehmer. Di« Reichbrrgierung sei entschlossen, jeder „nborrchtigtea Arbrit»»erwrk»er«ng im Juter« esse der«klirmeivhrit und im Interrssr der Ardrtturbmrr sölbst entgeienzutretrn. Sir er- blick» aber auch andererseit» ihre Aufgibt darin, die berechtigten Fordernnze» der Arbeitnrbmer sa»n erfülle», wie r» zur vellei, Entfaltung der gewerblichen Produktion erforderlich fei. Diese« Ziele tien» inSl'esendee» da» BetxlebsrLtegesetz. Der Reich». pritstdent venvie» auf da» vorgehen England», ha» sich gezwuu- b«««« Dauer in alle SiegiernngSmaßna-hmea di« Unsicherheit eine» '" i fremd»» Willens hinemzetragr» h>ibt. Di» neue Verfassung böte j erst dir Handhabe für die isülle der neuen Susgabrn. ! Sir böte dir Grundlage, uur dag Wirtschaftsleben t*"J Nation in die ueueu Bahne» zu lenken. Dir Reich»- regirrung verfolge weder ein« einsritige Prsduzrntrn« noch eine rinseltize KonsuuirntenvolitN. Tie bewachte e» a» ihre Pflicht, d-e Interessen aller BernsSzweiAe z««nm Ausgirich ,* bringen. De» Borwurf einseitiger Jnterksseusoiil.k will der Reichspräsident mit aller Entschiedenheit zurück, von der ratrr» IKiidischen Gesinnung der deutschen Jadustne eewarle er, daß sia in Würdigung aller Schwirrigkeitrn und H« zutage. Der Reichlpräsident gab zvm Schluß seiner Befriedi» g« n g über dl« Bespreib.ung«»»druck nnd rrkUiri», deß so»»/'« er wir die Neich«rezier,>ng ausid!« Mitwirkung der Ersnbrung«»d Sachtemi tut» der indnstrirllen Lriter da» grght, Gewicht leg«» nnd dem Wrn,'che der Industrie nach«stier r«g»»mllsttzen Mhrm«, mit Freuden Rechnung ttagen werde«. Dieser Vorstoß tev Jndiustvickklvn ß«*n IVt MnockM Versüchle der Regikirung. ciuS) bcc Besitz zur T,vgiiRE bor M«hv:ren Ste�lasien lwnanzuKveHeft, ist ein neu« B�iveiS für ici ges�r-orbe K-rvksbeinufktfein. ckosi pk�e H�- ran geLonwärtig erfüllt. Siv fützkvn ftcaste geniIu dkesesibs Tpnöck« wie dar&?ni Jkirreffi,»mV k'oesiikb» stHnoykeAbof« Aiisch?R'tlmaS>mAakechke'ck von Angeftellrou und Mbei-iero ist it>v Ziel wie früher. wea?n. sie diese Absicht cruch mit tchöne« Wovl'eo« zu vevtustüen fti-Sinr. Dar A?rlnuf dsr Despwchikwa'»nd dÄ? NMvort des NeichSprusidenta, ist ftaii�eiiijswiW) für den lAchst der jetzt- iftst, N�eruttgSpoMik. CS wiird« völlige Ueber- einstimmung mit den Unternehmern erhielt, �" Uyterstützunq der E-senbahnerforderungen de; der Rezrerunsz runfl vorerst-in n gtöhete« S-trag au« dem D:»pofift»n»send»«!«<»»- den'betreffenden Provinziaibehorhei, zugebilligt. Di? vehaudlunz der deutschen 0rle«»«efo»,ene». Da? »?n«kch» Auswärtige Amt tat der hiefizen schweizerisch«« E-esindt» f att ein: R'i« iiberrecht, in der unter Hinweis auf die Miss- -'j, im französischen Krie<;»?efangene,ilager Ehateau Äandon hDAztt-weqnuu de. m[iMWY.te* Jts« aisfei'" Enzlikche Eisenbahnerbewegnnz. Guß vieien Orien kommen Bericht«, daß di« Eis enbahnverei uigungen niit den Borschlägen Regierung nicht einverstanden fmd. Die Porschiäg,! Führer der Geweikschasten scheinen jedoch die Hoffnung auf Per» jiZudigring noch nicht aufgegeben zu Huden. 0m Mit-woch wird in London«m« außerordentliche Versammfung der Siseubahn- arbefter abgehalten werden, in der«nepültia darüber entschieden werden wird, od die Borschläg, der Regierung angencmmr« werde» sollen oder nicht. Elve AxbeUerparksi j« den Verekiglev Skaslen. ..Het Bolk" vom S. Januar 1S20 derichtet, daß End« Ko- vemdcr in Chicago mehr al»>000 Vertreter von organisierten Arbeiter»usammeukamen, um di« Gründung tiner Ar» beiterpartei in Erwägung zu zielen, deren Zweck sein soll .alle�Hand- und Kopfarbeiter der Vereinigen Staaten zu or- (jenisieren, Zur Erreichung einer Politischen, sozialen u:h indu» siriellen Denwkrali«'. und nachdem dies« Vertreter vicr Tag» beisammen waren, wurde diese.Arbeiterpartei" der Vereinigten Ttaaten gegründet. Dies« Partei ist ebenso, venig wie ihr« eng- f'sitz« KonicnJßtnrffin eine scharf ausgesprochene sozialdemo"raii» sche, sondern bZchst wahrscheinlich wird sie ebenso wie die englisch« jetzt bereit» für Engka.». in Zukunft die politische Partei der amerikanischen Arbeiter werden. In den angeftäckKschen Ländern scheint nun einmal di« Ardeit«vbewegung«inen orderen Ent- wickinngsgang durchmachen zu müssen,«l» auf dem festen Lande von Europa. Und die amerikanische sozialistisch« Partei— so hofft da» sozialistisch« Watt der Arbeiter in?t. Loui» auch wird dann jn dem'elb-n Verhältni» zu der A rbeiteei'artei in ihrem Land« zu steben komme», wie di« I. L. y. in Eni, and zu der -Ng'i'ch«n Ai�'eitrrpartei..Sie wird vorläufig ihre Organisation in Takt haften, ihre klassenhewußt« Propaganda fortsetzen nnd ihre Organisaftonsorbeit noch energisther aii früher vollliringen müssen. Aber zimleich wird sie ei, sehen müssen- meint da» AvSeiteftbkatt von Et.�Loiii»— daß der politisch« Klvssenkanipf m den Vereinigten Staaten aul der breitesten V-isi» wird orpani- siert werden müssen, lind durch di« Gründung der Arbeiter- parter ist damit der Anfang gemacht. Die AnSw-isuuff?» fei PneegebW. Del dat der Er.tcnie eine Note«ereichen kallne. enmiiiH von den Bezirks lokalen aus. ZAlaadsprelse Wd Mßevhsvde!. IV.*) F. B. Wir hoben nun gesshen, wie im 5urti� derwandt wird, ist diese» Ziel zu erreichen. Nur so ist ein« wirklich HbitchiknJ« deutsche VoltzSwirtschast,«ine ver- nünstigi» ZwangSwivljchvst und Festfetzmug der Preise nach gl? recht rn fozwlen Gesichtspunkten zu ermöglichen. Dieselbe Stelle, die an der Ausfuhr verdient, muß auch dm Scholien i bragm. Und dies könnte mtüfrich mir eine itm D«« n st der Allgemeinheit stehend« öffentlich« M o n o p o il st e l l« sein. Ein ö f f e n t- licheS Außenhandelsmonopol, eine Sozia- lisrerung des Außenhandels, kann ellei» Rettung bringen. Und-nie ist ein WirlschaftSzwsig günstiger für hie Sazlolislerung gei:>esm, als gerade dar Außen- Handel in diesem Nugenbluk. Di« Bedenken, die so-irst gegen eine rasch und durch den Starrt durchgeführte Sorialisierung bestehen, fallen hier zroßlcnileilS znrsommm. Gegen ein« Szz>iÄlisierrmg auf dem Gebiete des Handels wird immer geuarrd gemocht, daß gerade die Hchrptschw-i�rigkett deS Handels, der Absotz, die persönliche Jniliotive und die Sröhte Elastiziität her Organisation möglich moche, baß sode Bureauikrotiilerung hier lähmend wirken muß. Nun. das Problem der Absahschtvierigreit besteht setzt überhaupt nicht »irehr. Nicht nur, daß die ganze Welt nach Waren aller Art nusgchun�Tt ist: vor allem ist der PreiSinrrerschied ztruichen derrtschrm Inlandspreis und Weltmarktpreis so ungeheuer, daß es selbst für den Nichifachiwvrrn eine Kleinigkoit ist. spielend beim Verkauf deutsaM Waren inS ilnslarid Nie- feiiOCtobtvn« einzustreichen. Wenn aas ßhon b�er-nickst fach- rundige Schiebervandel tut, wieviel mehr muß dann«iiue »uovzugiig angelegt« ösfer.Äiche Or-gcm-isation, die sich frei- lich auch die tüchtigsten Fochieute aller Branchen als grst- Ä-- �ngestell!« sichern müßte, hier gewinnbringend wret�stsn. Auch kommt cs für dies« Organifacilm im �ousrnteresse ja nicht dcrv'-uf an, einen möglichst großen llrnstch zu haben, sondern die Einfuhr sowohl wi« die ANS- fugr aus da» unibedingt nostvendig« Maß zu heft!)ränken. k"*'1Lnor®n Markt aber würde dies« stavitliche »UMnhmrdetstell« stm mi-r Notwendigkeit Immer mehr uird Brennprmkt des ganzen Wirtschaftslebens«nt- nliL Ä nw&gebender. Einfluß auf dos Ü �'Ini Jlc�rt} und so die Sozi-Äisierung der ge- him�n Wilt�st vorbsrertsn. Di« ManopolsteNe wiird« die Erzeugnisse dar Industrie, die sich für dt« AuSfichr �ostein llllaßstad zu Inlandspreisen aukknr.stm � vrößte und einflußreichste«bieehm« �bec�dsm Verkauf ins UuSland erzielto» m U- zum Emkauf von Nohstchfen, Lebsn«- H'li rli u» w-'beren neti&rn Einfuhrwaren verwendon und ku' r ve.bin!�' der N'SWhr eryieft-n Gewinrnes die Em- �drlligen Es konnte sie au di!e Bevölkerung cui-f w'dslÄeSmür- � � �virtsa>fi,mg billig« Aus- Nurkana. �»war in WmenLwsrtem w rch M Ä.�uernd, ohne daß die StoatSsinanzen !! s ruiniert würden. Und sie könnte r nZZ!n z. B. Baumwolle und Wolle.... mt�r-che-ch a,n'b dafür den Bezug von Stoffen und �rt'.ywarm whv'.m, von Wasche, an die'2. bünn 51' erschwinglichen Preisen fm&tn werden können. Und schließ. e vecbilliAter Dünge- und wrd Neparatur?». im Preise für Maschine» schaft ern.äalWv« i e�l ���dwirtschpft«ine«itensive Wirt- Nt."-- f?«ili-.-»« d°- Will«? der Landwi/.. � mehr oder weniger guten k-äe Versüal»nn über>!. �rmdrrn gewönne durch eA u�uf die«F���usmittel auch nraßgebe». konmrt, Nenn er ihm dafür lein« oc � Händker be- <&Sm m WAMB ffi .----- Staat ä-uf diese Weil««in vrrklich bcauachareS Instrumeirt für den AdlieferungS- zwang. Da» sind freilich weltausschauende und kühne PLn«. Ein sozialistisches Nisenunternehmen von nie l�gewcsenein Umstang. ES kann nur glücken, wann«» iwli-nP einen ganz i neuen Unternehmertyp zu schaffen: den Unternehmer nicht wrr aus ProsUsucht und im Privatinteresse, fondsrn den\ ■ vühe.8«15«U*«r. ö, S und lU fozioli strichen Unterirehmor im Dienst der Allgemeinheit. Persönliche Initiative. Elastizität der Organisahon, Wagemut»ad kühner Unbernchmsr�eift, verdarben mit soziali- 'flicher Hurgäbe an die Allgemeinheit, dvS wäre die Nedtung. Aver sie muß bald kommen. die Mi- md SNlssfsI-VkrszrMZ. Di? wutlicher. Stellen setzen ihren Bonihtqung.Zfeldzug fort. Die Mojsische Zeitung" versichert auf Grund einiger amtlichen Angaben, daß e» zwar iim Augenblick wenig günstig mit der Ka r t o f fe l ve r s vr g un g stehe, doch; werde u« sich mit Eintritt mildev-'n W-etwrS wieder bessern. Dnich ckrtsächstiche Erm.Nlunzren und Stvch.'proSsir sei fest- gestellt, daß die auf dem Lap.de noch vorhandenen K«rtofsel- vm-rci-t« jebepsfi-t greifbar seien lind«daß nach dem Einsetzen m-iZtermr Wetters die großen Ke nmiim.tambände so öo- lies-ert werten föiuKn, daß mindestens 5 Pfund Kartoffeln pro Kops und Woche abgegeben wevdm könnten. Ucker den Storch der V rotver so rg u ng wird durch W. T. B. geneidet: Die beunruhizerben Mitteckunsten über einen in ver nächsten Zeit-bevorstehenden Zusammenbruch der Brriversorgung sind u n- r i ch i i g. Ts trifft vor allem nicht zu, daß die Vieichsgetreid«' stelle nur noch für ts Tage die Versorgung wird aufrechterhalten können. Sie ist vielmehr auf Grund der erfolgten Lieferungen und der ihr»ur Zeit angekündigten Verladungen von G«. ikeide auf ca. 1 bis IX Monate gedeckt. Auf Grund der bisher gesammelten Erfahrungen ist ein Steigen der Anliefe» rungen, das die Versorgung weiter sicherstellt, um so bestimm- ier zu erwarten, a!« die deutsch« Getreideernte nicht ungünstig war und«ine gewisse Zurückhaltung in den Anlieferun- gen im Dezember vorigen Jahre» nur darauf zurückzuführen ist, daß n.an in landwirtschaftlichen Kreisen die Einführung der Ab- liefevungkprämic atwartet«, deren Kommen an» den mit den Vertretern der Landwirtschaft gepsicgenen Besprechungen bereit» bekannt war. Hinsichtlich eine» gegen Ende de» Velsorgung»- jähre» zu erwarienden Defizit» wich ein» Deckung durch entsprechende Einfuhr sichergestellt werden. Durch die kürzlich getroffene Neuregelung der deutschen Marenau«fuhr steht bestimmt zu erwarten, daß die NeichSreg-.erung ausreichende AuZlansttdevisen m Händen haben wird, um den not- wendigsten Getreidebedarf auch für den Schluß de» Versorgung»- fahre» sicherzustellen. Garlclich en-thöA diese AuZl-assung nichts Nm»S. sie wiederholt nur noch emmal die MiittÄlxNWn, öle die Ne- pwnmfl vor einivdn Zeigen l-en Bcrtresorn der Groß-Ber- linsr Gemeinben prmccht hvch die dies« aher dunchaus nicht bofrwdigton. Auf die Oefst-Ntiichöe.it lverdm sie dteshalb wohl kaum den gewünschten Cin-druck machen. Die Lu-se unserer Ernährung bleibt du-rchauS«rnst. Sie wir» zuisantmenbrcchen» wenn nicht rechtseüiq geeignet« Nächntchn-vn ergriffen werben. Diese ober fohlten bish-er. Die Regierung glaichle. durch einzelneZugestätld- niss« m die Landwirte di°S Fortbestehen-de? of-ten Er- ttähntNgSshstemß sichern zu können, während e» in Wirklich- heit peva-de d�dürcl» nur-noch stärker inS Wcmken p�va-den ist. Die Ärn-dwirte hahen den Glauben an den feste u Willen der Nepierun-g, ibven Anordmmi-vn enst'chiossen Gest'.ng zu verschtohsen, vertvrvn. und Wlrn deshalb mit der Mliese- sunff thwr Etzeuonisse zurückgehalten. Daß sie diese.Haltung insiolfl« der Ginsüchrung der LiesernngSpräm.ien fteiwillig aufgeben werden, dafür fehlt bis bar jcver Asthalt. Die Ne- giernng muß deshalb zeipen, daß mech die Landwirte die Pflicht zerr Betchhima rrnv�nartfer Ano-vdnuncen h-ckm. Wie wenig aber-die Landwirte daran denken, zieigt die Tatsache, daß im ihrni Krmlen neiierhrngS Meldungen knr- ficren, daß das Rvichswi nt ststi f tsa m-t mit Vertretern der Lvndwirtschaii über div Amsheb-lmg der ZWam,Swirtschast tvrharHele. Die Regier. mg de nentiert zwar diel« Meldung. aber ihr Aufko-rmnen zeip-i doch, daß die Hoffnung der Sie- nienttw?, die Liefern ngS Prämien wiivdsn di« Landwirte zur s'ärreren A-blicsen-n-g veranlassen, di.rchn.s nicht begri'.ndrt ist. De?-Salb bleibt z u nö ch st die feste Hand der Regierung die VorfccdinelMfg für die Sicherung ixt Enrcchrpng. 1t:ns StMmmJfßse SowjettnhlMs. T. N. Helsingfor», 7. Januar. Der Nevale, Zeitung„Tallinaja Tcataja" znsolge reist der Vertreter England» in den baltiiÄfn Staaten, Oberst Talent, uach Landon, um der britislhen vleaiernng den neuen Frieden»- Vorschlag Lenins»u übermitteln- der u. a. die Zuf-cherung der RSteregierunz enthält, den Terrae und die Tätig- keit der autzerordentlichei» Untersuchunzskemmisflonen und revo- lu»i»nar«u Trihnmaleu safart»inzu stellen. Haag, 7. Januar. „New k>srk Time«" meldet, daß dt» Bolschcwisten ein Arie» d-n»a»geb,t»» Italien»rrichtet haben, tzle 7lll!.i«z des Lexi'l-is. Churchill für ein« Stußung der deutschen Regierung. Amstcrdam, 7. Januar. Den englischen Blättern zufolge, erklärte Churchill in feiner großen, in Sunderland gehaltenen Rede weiter: Ei« verband»«iichen dem russischen L»lschewi»mu» und dem türkischen T-tohammedan SmnS sei silr keinen Staat»efShrlicher, al» für den»rötztr» aller mohammedanischen Staaten, da« bri- tische Reich. Die deutsche Reglserua« sei«azweikelhaft eine demafratlsch«; fi» steh» bei der Wiederherstellung der S-rdnung, bei derBeschaffimg von Arbeit und Lebensmitteln für da» arbeitende vstl und bei der Wlcderinbetriebsihuug der Haupiinduf«.«n fast übermeiischlichea Ausgaben gcseuüber. Sir werde von znwi verschiedenen Feinden bedroht, die»»»leich auch England» Feinde seien:«nf der einen Seite von der militärischen Gegenrevolution, auf der anderen Seite von den Bolschewisten. Ten Llitteilunge», der zahlreichen, im Austrage de» K.iegSami«» in Deutschland be- j fjnMtzea tzrittschea üssizlere«uso�e, sei u sogaz Mötzlich, ha eine Kombluatioa zwischen de»„Kaisrrmilitaristen" und den Bol« sch-wisten Zustandekommen werde, um die deutsche Republik zu zer- stören. Die Ablösung der jehtgen deutschen Nepublit durch ein« mil.tärische Reaktton»der eine bvtschewistlfche Anarch.: würde so� wohl den britischen al» aua» den franziistsche» Interesse« nachleilit sein und e'iue Katastrophe für di» gesamte Welt bedeuten. Wenn Deutschland von einet bolschewistischen Revosufio« , heimgesucht werde, besiehe kein» SuSficht, auch nur einen Pfennig � v-.» der Cntschödigu«»»summ« ,u»rhelte«. E» lies- daher nur � im eigene» Interesse, der jetzigen deutschen Ne» ' grrrnng beizustehen, die Schwierigleiten, denen sie gegen- übersteht,»n überwinden und ihrem Land» wirrer aus die Beine {« helfen. Wenn man mit Deutschland keinen Handel mehr treibe »der keine Ware au» Deutschland mehr beziehe, so werde man da» Geld, da» Deutschland schulde, nie wiedererhalteu. Ein« Verteidigung der Arbeiterpartel. T.N.London, 7. Januar. In Beantwortung der Beha-ichwng Qiur Hills, daß t»ie Ar- beiterpartei zur Negierunq ungee>gne-t s«, sagte der Arbeitersük- Thomai Äwem Aeituuezverteet-er: Die Staa.Slunst tex llr> beilerpartei ist in der Schute der Erfahrung mit d'.e.er Arbvid Entbchrurrz und großem Elend ausgebildet uuö gerade dies« Ve» >dingur-gen machen die Arbeiterpartei geeignet, die�Wliusch« de», . Volle» auf der Tribüne des Unterhaus?» zu berdotmrtschen. War haben jedt einen ganz denkwürdigen Absch-n-tt der Arbeväbewegung erreicht. Thurchiil versucht, da» Volk vor der Ar» b«i te r beweg u n g bange zu machen. Er sagt, dag ASguilb» Appell, zur Parteiregierung zurückzuZehcan, leiwch zur Folge haben würde, daß die Arbeiterpartei an di« Liegrerunz käme. Da» ist durchaus richtig. Church-ll selbst ist der letztet« einer, die zur Liegiervug sähig wären, seine Beschlüsse haben den Tod Tausznder von Menschen auf Ball-poli und Antwerpen ver». schuldet. EL ist gerade die Regierung der herrschenden Klasse� die die Welt in ihr heutige» Elend gebracht hat, da! schlimmer eist i: zuvor ist. Welch« Fehler auch di« Arbeiterpartei machen wurdch sie würde di« Welt unmöglich tiefer in» Elend stürze» st- n. reg, Lklmlz. Lcheidmann o. Tie. In einem Brief an den Ersten St-aatianwalt beim LanK< gewicht I, Dr. WeiZnian-n, äußert der r-echtSsozial-istische Abgee ordnete David sahn sein Erflannen darüber, daß die Staats- amvaltsch-aft noch immer nicht wisse, in welchen Ministerien und Aemiisrn Akten beseitigt oder vernichtet sein sollen, trotzdem schon- 25 Zeugen vernommen wurden. Außerdem habe der Erste Staat»» anmalt in unzweideutigster Weis« zu erkennen gegeben, und zw?» im Anschluß an die beabsichttgi« Verhaftung von Sonnenfeld sen., daß e» eigentlich gar keiner Vernehmungen, Untersuchungen usw. mehr bedürfe, da für ihn die Frage der Schuld oder Unschuld, de» Elanhwürdlzksit oder Unglaubwürdigkeit der in Betracht kommen» den Personen bereit» geklärt sei. David söhn will nunmehr mit seinen Bekundungen wavien, bi» ihm der Ze-itpunli dafür sie»- eigneter al» der gcynmSrtige erscheine. JnMscken überreicht er dem Ersten Staatsanwalt d-e Kopie«ine» Briefe» de» Herrn, B, vom 0. Januar ISSV, der folgenden Wortlaut hat; .Werter Genosse Davidsohnl Ich les« heute im.VorwSrt«' den Artikel»ES war Schwindel I' So emfach liegt die Geschichte nun doch nickt. Ich itzabe mich bereit» des längeren mit dem Redakteur Kuttner «auseinandergesetzt, daß die Art, wie der„Vorwärts" Sklarz stutz., nicht die richtig« ist. Mir selbst ist ein Brief, den ich an den Genossen Scheide mann im Februar v. I. ge- schrieben habe, au» der R«ich»kanzlei verschwur!» den Die Art und die Untersuchung in der NeichSlanzlei, di« darüber eingeleitet wurde, wo mein Brief geblieben ist, läßt in mir die Vermutung aufkommen, daß Sklarz mit«inigen dieser. Leute unter einer Decke steckt. Ich habe deshalb an die Staats» anwaltschast I ein« Anzeige dergestalt gerichtet, daß nach meinen Auffassung Sklarz mernen Brief an Scheiden ann in deo Reichslanzle, entwendet hat, oder aber zumindest mit den Dieben unter einer Decke steckt. Ich kann nachweisen, daß Sklarz von meinem Brief Kennlni» genommen hat und mich bei verschiedenen Parteigenossen auf Grund dieses Briefes an Scheide, nann, u. a. auch bei Eugen Ernst zu verleumden suchte. Würde Scheidemann seinerzeit auch nur irgend welche Kenntnis! gehabt haben, so hätte et sich auf Grund meine» Briefe? vo-r Sklarz zurückziehen müssen. Ich habe Scheibemann mitgeteilt, daß eine Frau von Gurland und ein Herr Popv mit cinsm. Schein, der seine und Ebert» Unterschrift trägt, Schieber- geschäfte mit Lebensmitteln gemacht haben. Ich wußte damals!, noch nicht, daß Frau d. Gurland und Herr Popp zu dem Aer- wandteukrei» de» Sklarz gehören und ich wußte auch nicht, daß Personen wie Sklarz in der Reichskanzlei»in- unz ausgehen, Ich stehe mit weiterem gern zu Diensten."> Aus diesem Brief geht hervor, so bemerkt dazu die B. S> Korrespondenz, daß die Behauptung de» Offiziosu»„Es wav Schwindel" übereilt war. E» sind also doch Aktenstück» verschwunden und man muß abwarten, ob der Brief d?S. Herrn B. der einzige gewesen ist, der au« einem Amt vcrschwun», den ist. Interessant ist Weiler die Tatsache, daß der StaatLan« Walt sich nicht mit der offiziösen Vqxsicherung, daß keine Aktewi stück« verschwunden sind, beruhigt, sondern unbeirrt nachforscht ob in der Tat Aktenstücke v-erloren gegangen sind. Die holländische Regierung hat de: deutschen Regierung mit» geteilt, daß dem Uutersuchungtrichter in Haarlcm binnen 14 Taz 3kn die Grenzstation bezeichnet werden möge, an der die Unter-, suchungZgefange.i-n Sonnenfeld und Frl. Schlack, di« frühere Privatsekretärin dt, Helphand-Parvu», ausgeliefert und den deutschen Behörde» Mergeben»verd-« können, J Ler Wch-lb der Mfcer. Wie die.Tilsiter Zeitung" meldet, ist da» Detachemenl Dassel beinahe vollständig im Tilsiter Gebiet«ingetroffen, Da» Detachement Nehmet wird nach den Heimatsorten dctz einzelnen Verbände abtran»portiert werden, wie Ortelkburg, Rastenburg, Lyck usw. Der Abtransport der Eisernen Division wird«n 8. Januar vollendet fei«. Die Abreist dps Stade» der Eisernen Division erfolgt am 7. Januar. i In weiteren Meldungen werden die tendenziösen Nachrichten über litauisch« Truppenansammlungen an der ostpreußischen Grenze und über«inen eventuelle., litauischen Handstreich aus da» Memelgaugcbiet zurüag. wiesen. Die litauische Ge» m*«*»• W n4M**n\�V_ e.!sändtschast''in verlin ist anzeiri-l-n, auf»it LssMiM dfM «l«M» V«Ä» Mer M LMlifillM Volksbühne Thwiur-m Opernhaus 7 Uhr: Eta HnskgRlJBl! li�iiauspiei�äiis 7 Uhr: M isria ma Kleists Dirriilon:«*U tswihtr*« Bßaticlies TtiJfltsr 7. Uhr: Jankobs Traum. ZiWWekZZlLls 7 Uhr; Advent G:ol&s S�ssipiilhass KarlitraS* f, Uhr; O estle (26. Abllt, I. Ah<.)_ Direäuoa t:trt n�ihard— Bcd. lanmur Thaaitr l.«f. IgüligrützerStniBi »«U.: SciiloSVVetterstain fraitrf h-ftta a«. »hd SchloaWetterztelB Küineiileahsiis M Uhn f1S 1©'* Oerilner Tkealer 7.i5 uiu: Bnmmftl- Stndesten ier Direktion: Vlktar Binawtkr n uhr: Pygmalion Trdtae 7 Uhr: Zum I Male: r Hölle. Wer. Hrde. latai-Püstl-Tlsstsf TkT Cpprisnnt �onstawtin, sZ5-r. Walter) ficsldenz-fdsster Tlzüch n Uhr: Evchen HomcmM' T)t>nnti-St. 4 U.; CahiNaitiahaa fr ei tat 4 Uhr: Max a. Marita Sonnah. 4 U.: Hinsel». tiretal. 8;>-:u'at 4 U.: Dar r*?a Rad fnnnon- Theater • Tätlich 7k Uhr: MASKt-RAUB Ponuersi 4 U.: Rolkipncben. Treitat 4Uhr; Hinsel II.(iretel. I-onnab. 4 Uhr: Hat a. MerlU ?«nnt.4U,- Johanniafeuer Cffsino-Thenter lelhrkstar Sir. IT. Ti fl.'/.l Ute Eer lehlifar dsr Sptalzdt Schniepels Lene Berliner VolksstQck in 3 Akt. Vprh-r erst kl. Spaalalltälea Mbi Operellenhaus D.rekier: Jean Uaea Allabendlich 7 Uhr 10 Mia.t Die Dame vom Circus PJose-Theater 7k Uhr: Dil Im Seligen lÄes iüaila-Tboater TS Uhr: Bit fcßrßasfM. lliataygarten. titllch 7k Uhr l�rlettetellnng Vauelie» tmtaif t.__ Äp»<ä«-Tha«tep rrledrlchstr. 21t. 'Ii/ Allabendlich fi 1'?onntats 3'» n. M'• UsSiKTrelfiifjhM Wi-Pfigraiil Eanntag. d. 11. Januar, nachmiltn«» 2,/> Nbr, j letzte Nachmittags.?! iisslih'.ung zu balb.Peeisr« Die Oreftie Regle: Max Reiutzarät Ha«altatt«a: Nieten-In TNeissl, ZNarla bramer, Paul tzamaaaa, iktse Oztmeß. Isseflxliln, IeiA, Iultz Rtchacä, panljen, 9ri«är!ch hü�ve � pr-ls: der ZN. 2.— vi» ZN. 70.—.: Bittet»«» der I rv�fic de» Theater», IX, Merkhei«>nä im?nv»tidenä»»k.. DimüKkMleKkWüWüik t�ealo proietarifcha Heckfehuirmalnde). Soppelrcrtrag des CsHOßstn SlA.vlSSE flhar ErtUr Vortrat: Dar Zusamitieufcruch v/j der barcsrliciiaa Kultur. V 0/'//,. rRZITAd. den ,. Jaaaar..Velkshais". tff/t Charlouaabari. Katiaanitr l. % 7 Uhr. OONTAO, dan 12. Jannar, ,A a d t e a a s ä 1 e", Aaditasstr. 21. 7 Uhr. Zvelter Vortrat: Qrundlaaan prol'tttrl*ch®r Kultur. DIENSTAG, den IS Jatnnr, .Valkahana'.Chnrlnttenbare. 7 Uhr. FREI TAG, den Ii Janaar,.Aadraassl! 7 Uhr. Freie A'ieaprachel Eintritt O.SO M. '% / Platlnazähne CX 8,00 Hk. Alt*•ebisse. Oeldaicha«. Silber- sachen. Alflnzen la Gold vind bilbar Piatina kauft Frau KniltH, ZlonaklrchitraPe Stz vorn II tffls! sä Ut EUinit« Anzakltuc.— Isijnsmit» AbzaiüaBg.— firiiit«»saiisUtat. Einzelne Möbel»vi» btmifillipt th»;;ku. Bei Barzahlung btdaulanda Praltaruillgius, M. Landwahr, .Mülferstraßo 7, T""" Krlezsnn'eihe nehme In Zthlunr. Lteiere auew nach auawh'-t» lfr~ipeziäib«han€i__—;—» m, Mae ft Hr Geschlechts-, Htut-, Harn-, »Sj3�Ejb£iiab"i»• Frauenleiden, speziell terallele hartnicllte Harnleiden. Ansschlzg, SalvirsiR-karaa. Urln- «nd lilutDHteisnchnagen. r;:= Staarttes Demenzlmmer. Erste und».teste Hell- Anetait Ldaer Dir.: Leser senior.«� .. RoscntftBler Strnße 63-70. Piatin! Linke! Platin! Piatlnazähns EntVr 8,- Mark Alte Gebisse. Edelmetalle PÄ- CroßliBnöiDng Witwe imn Unke '"" ingnllößnstraB«. i aenln. Blücnerstr. 40. r. II. Tonaals Kohcrl Linke(gr. läPS) »>-«ar au tntotar Ts» Tel.: Moritaalal« I4SI4.______ f 4 Tigl. 7.»sd bonntac i.....■■•••■■••ei i i a■•cltaa. Z Ubr: 5, •* ate-aiwi: Basel!& Sücikowski »»S»m. hUt-rl. da* nvnAzcr ii«*.». FV ütWsen-lMnH Vers. It-lb n. 4-« ÜL B u.�ala se. lo tiv F Uhr; P U.» I ts.aJ* frimp.lerla i saaie die uorige neue i, isa«»r-Piotr.__ - r'! iTtgikO«!. 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Lübecker Str II. >00�0090�0900 LeMchtt MM«bellek-?MlmS >verwnltm»«»stelle Verl in 91 tii, Lmtenffrnke 8S<�5 S«schäfl»?cit von 0 bi» 4 Uift: Telrphon: Amt Norden 185, I22Z, 1087, V714. dkLkwng! F.zhtun® 5 Am Zteiliz. den S. Zniwar. nnchMa-zz Ahr, findet im SitzangSseal de» VetbandShause» tise.�Wstttiiz Kr Midse ftoft, welche durch van» oder teittveise die Arbeit einstellen. Jeder Betrieb muß durch eine« Kollegen vertrete» fein. Die An-ahl der den der Arbeitseinstellung Setrostcuen ist in der Sitzung anzugeben. Tie OriSverwaltnnst. Sfiiljilct SttflSartiilK�crlidiiil varnaltuHaaßelle:»erNa RM, Llulenstr. MM. ttafdjäftaiiit nan»arm.• Uhr hi» nach in. 4 Uhr. Telephon:»ml«»rden INS, 1SSS. ,987,»714. D« lUUSItA«»erb«»im leite» er», brleiibrri bin Brtrli«,« nir•ntntuie,»el l«r wiOent.tch« Britres lern Ctetnt 40»:r«i.i, bcnl l, teni risich in»nchrm Kltrt sie sich bdlnbta. Sneractubc aibrtlrr nab»ibctisrlnam»W zum U Sabif znlhssi bfesiticm bca eo.tsirnati• rst ie,; bis Int»ins ben 14— IS 5a»tm iehl'K 70 Ottiiai,» s Rrtgt. 5«:»(U, Ii na irbst Juotab.U)« unb Lebtlln, einn hiherrn Bdttr.e-Ilnüe hrltrctsa tu* Vi irittSeelb für bm 40. Bah 70. Wranle> tSeOrahrlrm, tetri,! SO Pfrnaift, Sie CmacSBUOlrttta. Lttbssi in Cchütiin, ClhrtiSniZiies u) RisihtsrSkün Ttßiichlisis. Filiale Verl in. Sedalttanltrabe S7— S8 Am»anarrei»,. bm 8. nmeae 1090, natfmrlrtaat S M»r, Sab« 1a es«.•eBhtmlSItn-, Cabblrnfirnhe 10 17, rix; eccfemai'Bne limllich« In bn e-errea. nab Snahraleafrltisa b« chällie««, flnlibaeibft uns Sitiear bsitarr« bsealeA-a für «1t im IBe.nloha anb eli Zu.chatibrx bcf-Valitglca Zells,« um telrsiarea. ■Mr truehea, für regen vrlnch Cstflt ,u trejetu taeteerbaiiK«) veet«h«eeft»NAUg Zftnr emmaktungm«U den ttrbeUaetwrii. »le»emmltllon. Zeitungs- Austrägerinnsn e«sacht für dt» Toor BorstKstral». TiecScxtraSe. Schiffbauer- dämm. Lui�rnstraßc, Manenslraß« und AtbrechtstraBa Frelhelf-Ausambe�t« le, Wutzky. JoHannisstr. 5. Zeltungsausträgerinnen (esacht für die Tour Krentbergetrale, Hegelsberger Strale Uöckernstrafle, OroSbecren StraBe. „Frelheif-Amtabestelle Schäfer. OatiseaeutlraBe 70. Botenfrau K'iÄS Spedition Schindler. NaakSila, Neckaratr. 3. Die Stelle de» Biirnermeisters der ea. 19 OOS Einwohner Hählanbeu Industriestadt Hilden stet Düsteldarf im besetzten Sediet gelegen) Ist sosart neu zu besetzen, vorbehaltlich der venehmigung de» Bezlrkxuieschuffea beträgt da» penstonefähig« »ehalt Ii MO St. Deneben wird nach Saht dar Sticht» »erorduelenbersammlung entweder stei» Dienstwohnung mit varim, Licht und Brand i« ruhegehalteberech» tigten SZert« von iZva St. oder ein Wohnungegelb- Zuschuß in dieser Höh« gewährt. Zerner werden bi» aus weitere» widerruflich nicht pensionederechtig!« Teuerungszulagen nach de» für Staatabeamt« geltenden »rundsätzen gezahlt. Bewerber mit geeignete, Barbildung und Erfahrung werten ersucht, ihr» Bewerbung unter Beifügung eine, Lebenelcufea und der ZeugniaabschristeA bi» zum L Februar 1930 hierher einzureichen. Bersönlich» Borstellung nur«uf Nnnsch. Hilden, den ti. Januar 1920, Der Bürgermeister. �u�ksH Messlucl Quecksilber! stmti. Mecallaßtiliel Platin! Sllbari Zahnzehissel kaatt za h5chst.Schm*lzpre'ian ScinnelzeBaruch nnr Beussslsir. 29. Matalle bedeutende Prelserniihunzl Piatin! ZaSinaeb'ssaa Zaba hl» 75.— Mark Ooid. Silber. MOrzen Salpeters. Silber Onacksllbar GlSasirnmol. •acka/ Slaanfalp-eler Trossea/ Karler■ RoitaS Msstla,' Zinn' Nickel Walilaie'in i Alamlcluia Kiel' Zlak hSchxtzahlend KeMpErksashüro Webeestpasse 31 (Alex. 4243) lkBlZttit HttaUirlisHir-Virüaiil I Vorwaltunsastatle Berlin. Todesanzalze. Den Kslleien aar Nackricht, daB anaer Kollege. der Arbeiter.... Paul Scholz Zarlrt'lalraBe 9. am 3. d. Ml., verstorben lat. Die Fasrdicang findet am Donneratag. den S. d. Mts.,«ach» miitnga 3S Uhr. von der Leichenhalle des Heilaad,- kirckholaa in Pliucass« aaa statt. Nachruf. Den Kollegen nr Nachricht, dal folgende Kolleren und Kolleginnen veratorben sind: Der Arbeiter Wilhelm Kolakowskl BüjchlnzjttraCe 19, am 17, Dezember. Der Arbeiter Wilhelm Morchel Uektenber,. HaapialraSe 86, am 31. Dezember. Die Arbeiterin Berta Ehrenpreis Liebteabcrz. ScharnweberstraSe 47, am 4. d, Mtl. Ehre Ihrem Andenken 1 Cie Optntrepwaltung, EestscRer TransgortaMer-VeM Bezlrksverwaituns Groß-Berlin Dta Mitgliedern zur Nachricht dat nnacr Kollege,| l der Portler_. Adolf Thomsen am 5. i. Mit. Im Alter von 65 Jahren veratorben lat. j Dia Beerdigung findet am Freitag, den 9. d. Mtl.. nach. mittags 3 Uhr. von der Leichenha'lo des Qcmclnde- j | Iriedhofea in Stralau. Tunnel, träte, aus aiatt. Ehre seinem Andenken! Die Bezirksverwaltung:. Piatin Silber Quecksilber Kupfer Messing Mtl. 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G»a »tefO..ttr tutloaelf f Wtte"(»funfed. CuaM.A Berti« 46,•ifanbateste Nr. 1& ZMge zur«Freiheil" Timwite!. 8. Jontiot lSÄ Gewerkschaftliches. MBaBBg»——.1..■■...i.. 1....... Mehtwng des VettlebsrAegefetzes durch die is' Da« Plenum der GewerkschastSlommisswn befaßte fich am Mittwoch mit dem BetriebSrätegefetzentwurf. Das Referat hielt Genosse Laukant, der ausführlich die wichtigsten Para- graphen de» EntWurfe« erörterte. In den Betriebsräten wollen die Arbeiter den Hebel zur Beseitigung der kapitaliitischen Wirtschaftsordnung sehen. In dem Entwurf kann von einem MitbestimmmigSvecht keine Rede sei». Lediglich den Wirtschaft«. frieden, soll noch dem Ausspruch von Rechtssozialisten das Gesetz erhalten. Groß« Massen von Hand- und Kopsarbeitern fallen . nicht unter da» Gefetz, für sie sollen b-fonder« Gesetze geschaffen werden. Die Unabhängig« Partei hätte den Regierungsentwurf bekämpft und würde auch den verschandelten Kommissionsentwurf ablehnen. Da, Korreferat hielt der rechtssozialistische Abgeordnete Hermann Müller, der den jetzigen Entwurf für verbesse» rungSbedürftig hält. Die Betriebsräte sollen nur Organe der Gewerkschaften sein. Von diesem Ttandpunkt« au» müsse der Entwurf betrachtet werden. Der Redner klagte darüber, daß sich die Unabhängigen bei den Beratungen passiv verhalten hätten. (Zwischenrufe:.Da« beste. waS sie machen konnten!") Wie die Fraktion der®. P. D. sich zum Entwürfe stelle, wisse er nicht; «ahme sie ihn an, hätte sie ihr«"guten Gründe. Der Unternehmer kann eS sich nicht gefallen lassen, daß die Arbeiter ihm aus der Rase herumtanzten. Der Redner kürzte fein Referat, da der Ausschuß der Gewerkschaftskommission sein Werturteil über das Gesetz bereit» festgelegt habe. In der Diskussion führt« Genosse N« ii m a n n aus. daß die Betriebsräte zu Funktionären der Arbeitsgemeinschaft degra- diert werde« sollen. Das Gesetz dien« nur den Unternehmern und sei zur Fesselung der Arbeiter geplant. Verbesserung'««- schläge könnten nicht gemacht«erden, sondern in Pausch und Dogen sei da« Gesetz abzulehnen. Ein Vertreter der Eisen- bahner teilt mit, daß die Eisenbahner da« Gesetz ab- lehnen würden, da sie als Arbeiter zweiter Klasse behandelt würden. Retmauv stellt sich auf den Gtandonult, daß, wenn d« Entwurf Gesetz würde, schwerste Kämpfe die Folge sein wür- den. All« anderen Diskussionsredner lehnten da» Gesetz eben- fall, ab. Gegen« Stimmen(geschlossen stimmten die Buchdrucker dagegen) wurde folgende Resolution Neumann angenommen: „Die Vollversammlung der GewerksKastSkommifsi-« Groß- Berlin» erklärt, dag weder der R e g i e r u n»»«« t» wurf«och bir AuSfchustvvrla»« de» Betrieb»r St e» e fe tz e» al» ein im Sinne de» Proletariat» liegende» Rätegefetz betrachtet werde« kann. Tie betrachtet e» »l» eine Verhöhnung und Provokation der Arbeiterschaft, wenn diese» Gesev al» Rätegefetz bezeichnet wird. Bi« verpflichtet st«, für dir Durchsetzung eine» Räte- stzstem»«inzutretra, da» de« Willen der«rbriterschaft Rech- *mig trägt, die Arbeiter zu Träger« der Produktion zu machen." Da» Werturteil der Gewerkschaftskommission wurde gegen zwei Ttimmen angenommen.»» wird von einer von der Ber- sammlung gewähltem Redaktionskommission einer Durchsicht unter- »ogen und kann erst in der Abendausgabe veröffentlicht werden. Rüger forderte dann, daß in der Frage der Ausgestaltung des ArbeitSbeschaffungßamteS genügend Vertreter der Gewerk- schaftSkommission und praktisch tätige Arbeiter hinzugezogen «erden müßten. Jetzt sei diesem Ausbau Mißtrauen, entgegen zu bringen, weil Militärperson«» al» Hauptberater bestimmt würden. U r i ch detkangte, daß alle« vorhandene Material, das Arbeit»losenfragen betrifft, ihm al» Mitglied, der Arbeitslosen- Deputation übermittelt werden möge. Der StteK im versichervugsgewerbe prokiamierl. Nachdem der Arbeitgeberverband alle eingehenden Bemühun- gen de» Zentralverbandes der Angestellten, den Ausbruch des Arbeitskampfe» zu vermeiden, mit strikter Mahnung beantwortet hatte, und auch alle Versuche de» ReichSarbeitSminifteriumS, Ver- Handlungen anzubahnen, abgeschlagen hat, bot sich keine Aussicht, den Beginn de» Arbeitskampfes zu vermeiden. Die organisierten Versicherungsangestellten stimmten an den großen VersicherungS- Plätzen de» ganzen Reiche» mit durchschnittlich 80 Prozent dem Ausbruch de» Kampfei zu, um die Arbeitgeber zu Verhandlungen über angemessene Entlohnungen und Erhaltung zeitgemäßer Dienstrechte zu bewegen. Daneben versieht der Reich» arbeit»- minister eine Vereinbarung unter den Angestelltsnorganisationen herbeizuführen. Die Verhandlungen darüber schweben noch. Wie wir erfahren, sind schon einige VcrsicherumgSgesellschas- ien an den Zentralverband mit dem Ersuchen herangetreten, unter Ausschaltung de» Arbeitgeberderbande» für da» VersicherungS- gewerb« in Verbandlungen einzutreten. Diese» Angebot hat der Zentralverband aber abgelehnt. Die Arbeit wird heute in sämt» liche» Betriebe« eingestellt. • Zum'Streik im Versicherungsgewerbe teilt da» Reichsarbeit»- Ministerium mit: Bei den Verhandlung!� im ReichSaobeitS- Ministerium haben sich am 7.Januar nachmittag» der Zentralverband der Angestellten, der GcwerkschastSbund der Angestellten und der Gewerkschaftsbund kaufmännischer Angestelltenverbände dahin verständigt, daß alle drei Verbände an den Verhandlun- gen über den Reichstarif für die Angestellten der Versicherung?- gewerbe teilnehmen werden. Alz DerhandlungSgrirndlage soll der bisherige ReichStarifdrrtrag mit sämtlichen dazu eingereich- ten Forderungen der Organisationen dienen. Der Arbeitgeber- verband ist von diesem Ergebni» unterrichtet und ersucht worden, sich bi? zum 8. Januar vormittags zu erklären, ob er nunmehr bereit sei. in Verhandlungen einzutreten Die Angestelltenorga- nisationen erwarte« einmütig, daß«S jetzt unverzüglich zu ver- Handlungen kommt und damit der Grund für die Arbeit»c:n- stellung wegkällt. « SB« bn» kurz vor Redaktion» fchluß mitgeteklt wird, haben sich die GewerkschastSbünde mit dem Zentralverband solidarisch erklärt und werden ihre Mitglieder zum Streik aufrufen. Durch diese Einheitsfront sind die Unternehmer zu Verhandlungen ge- zwungen. so daß bereit» Freitag der Streik beendet sein könnte. Die Tarifbewegmig der stSdtischev Straßenbahner. Zwei Vollversammlungen de» Personal» der städtischen Straßenbahn beschäftigten sich am ö. und 6, Januar mit der Frage de» Tarisab'cklufle». Li» Ergebni» der Versammlungen ist die Annahme folgender Resolution anzusehen:. Da» Personal der städtischen Straßenbahnen. 2 und B Betrieb, protestiert auf da» energischste gegen den Versuch, dasselbe unter einen neuen Vertrag mit dem Arbeitgeberverband der Straßen- und Klein- bahnen Deutschlands zu zwingen. Sie werden sich«iner selchen Vergewaltigung nicht unterwerfen und verlangen von der Stad!» Verwaltung, dafür zu sorgen, daß auch da» Personal t>er Städti- schen Straßenbahnen unter den gemeinsamen Tarif aller bei ber Stadt Berlin beschäftigten Arbeiter gestellt wird. Da» Per- {anal trifft kein Verschulden, da«» den Magistrat schon seit Zesteben de» für die Straßenbahnen abgeschlossenen vertrage» auf die Fehler und Irrtümer desselben, aufmerksam gemacht hat. Da nun die Auflösung de? Vertrage» mit dem Arbeitgeberverband «im 81. Dezember 1919 möglich war, so trifft den Magiftraf die Verantwortung für all« Folgen, die sich auS der Ablehnung von Verhandlungen ergeben, die zu dem Zweck beantragt wurden, den Anschluß an den Tarifvertrag, der zwischen dem Magistrat Berlin und dem SZerbande der Gemeinde, und Staat tarbeiter getätigt wurde, tzu suchen. Die Versammelten verpflichten sich, mit allen ihnen zu Esbot« stehenden Mitteln dieser Forderung zum Durch- iruch zu verhelfen. Die Ortsverwaltungen de» Verbandes der Gemeinde- und Staatsarbeiter und de» Deutschen Metallarbeiter- Verbände» werden beaustragt, alle notwendigen Schritte zu unter. nehmen, um dieser Forderung Geltung zu verschaffen." H. F. Eckert. Lichte»! er,. Die Betriebsversammlung für de« Gesamtbetrieb findet Freitag, den 9., mittag» 12 Uhr,» der Turnhalle, Bürgermeisterstr, statt. Wv soll das noch hin? � 'Diese bange Frage hört man jetzt allerwartS. Sie klingt verzweifelnd. Am schlimmsten setzen die Arbeiterfrauen« die den Einkauf besorgen sollen. Wo sie auch hinkommen, überall hören sie. dies und das kostet heute so und so viel mehr. DaS Geld fliegt nur so und wenn die Frauen nach Hause kommen, sind sie das Geld los, aber Ware haben sie! verslucht wenig in der Einholetasche. Und Brot ist teurer- DaS bißchen Fett nicht minder. Die breiten Massen können sich heute beim besten Willen nicht einmal die rationierte» Lebensmittel kaufen. Eine Mahlzeit- Kartoffeln mit Hering ist heute schon ein kostspieliges Essen, wenn man den Hering nicht gerade an die Decke hängen will. Die Preise für einen Hering sind je nach Größe verschieden. � Dem Magistrat kostet das Stück ohne Spesen allein eine Mark. Und die Kartoffeln sind doch auch schon eine Delikatesse; selbst die Kohlrüben, die es in dieser Woche an Stelle voy Kartoffeln geben soll, kosten kolossale Preise. Dann das Gemüse, von Obst schon gar nicht zu reden. An Kleidung denkt man schon gar nicht. Die Schuhreparaturen sind nicht zu vs> zahlen. Und dabei gehen die Preise Woche für Woche weite« hinauf. Ist e» unter solchen Umständen ein Wunder, wenn solche enormen Verteuerungen neue Lohnforderungen nach sich ziehen? Es wäre verwunderlich, wenn es anders wäre. Eine Bewegung ist noch nicht abgeschlossen, muß sie von neupm angefangen iverden, da die Arbeiter beim Abschluß wieder da stehen wie vordem. Die Preise steigen weiter- Und so geht es innner höher hinauf. Dos Papiergeld wind immer mehr entwertet. Tie Lebenslage der breiten Massett immer schlechter. Die Waren sind nicht mehr zu bezahlen« Und doch! Wenn man durch die Straßen der Stadt geht und die Auslagen mancher Lebensmittelgeschäfte beaugenscheinigt, was gibt es da nicht Schönes zu kaufen. Gänse, prächtige Gänse, daS Pfund zu 14 bis 18 Mark, Gänseschmalz. Pfund �32 Mark. Leberwurst, Schlackwurst zw 11 bis 14 Mark, Gänseleber 24 Mark, Geflügel aller Art, feinste? Obst, kurz: Wer Geld hat, für den ist alles da. Und das ist das Aufreizende in dieser. Zeit. Die großen Masse» verarmen immer mehr, die neue Staatsordnung ist trotz allem republikcmischen Firnis um nichts verschieden von früher. Selbst eine geordnete Lebensmittelversorgung fohlt, die trotz aller Knappheit für- restlose Erfassung der wich» tigsten Lebensmittel beim Produzenten Sorge trüge. Aber diese Negierung hat allen Kredit verloren. Die Agrarier iaitzen dieser Regierung auf der Nase. Sie schwingt sichmust auf, wenn es gilt, gegen unbotmäßige Arbeiter vorzugchen, Dann mimt sie den starken Mann. .Wo soll das hin? Diese Frage körnten einzig und'"" allem, im Interesse her breiten Massen, die Arbeiter bewtjieä> Worten. Aber die Arbeiter müssen wollen und klar erkennen, um was eS geht. Der Prolest gegen die geplante Luslbarkeitssteuer. Die gestrige Besprechung im Berliner NathauS, an der von• feiten de» Magistrats Stadtkämmerer Boeß teilnahm, gc- staltete sich zu einem scharfen Protest aller von der gcvlante» LuftbarkeitSsteuer betroffenen Unternehmen gegen dies! Vorlage. Im Namen deS Verbandes Berliner Bühnenleiter überreichleii Direktor Haller und Felix Holländer die im Wortlaut bereit» mitgeteilte Resolution vom 2. Januar 19-29. an San» derer sie erneut die ruinösen Folgen darlegten, die diese Steuerfür da» Berliner Theaterwesen haben würde. Sie bezeichneten die Vorlage von ihrem Standpunkt au» al» unannehmbar. Im gleichen Sinn« äußerten sich A r t u r Wolfs vom Bühnenverein und Leo Peukert von der Bühnengenosschschaft. In scharfen Worten tadelte der Syndikus der Genossenschaft. 2r. Schlesinger, da? Verhalten des Stadtkämmerer», der 76) Iimmie higgins. Roman von Upton Sinclair. Ag» hui Maauskript übertragen von Hermynta Zb* Atühl«*. ■, V. ttfaetotÄl0**?uf eiRe illchohc. keuchend,, schnaufend. versteckt» fi Jk»?-' unl> sprang«t jählings vom Rad und -wem Baum: vor sich erblickte er Leute. diwunaen».» ��. Leute? Jimmie versuchte sich der Ab- ichauicn sie s»" �0*�5" 8U erinnern, die er gesehen hatte; nur mit Tte Lust war voller Rauch, so daß man mählich uSS!Ä®JÖd!&etten du erblicken vermochte. All- eine Gruppe, die cm Ma- Lodenvcrtiefunn"! �ntet � herschleppte, in einer aiückeineniv dl erbrachte und in die Richtung, auS der schlich behutsam"ahte. zu schießen begann. Jimmie nicht stö�n �l�.' er wollte das Emsiellen de? Geschützes «Sbine nur�4,«nen Lärm machte wie eine Niet- riindet Zvlind»?� � lauter. Der Lauf war ein großer Kiste veriorat»»' � te Männer mit Munition auS einer lckxiftigt dciif fi» tte �siren derart mit ihrer Arbeit be- JintniieVrbarrt!$ttnnVel �°hen gar nickst bemerkten. OeirfTOvfp heiirfi»l�i.e starrt, mit geiveiteten Augen. Diese Höhlenunaelüiinm �nschen. sie glichen haarigen ,oo?n sckrweria n. Ersetzt, mit einer Schmutzkrnste über- flachten Zähne.', mit verzerrten Gesichtern und ge- Hunde. Jimmie vergaß völlig «Airtenn'-i die TOnn brüllende, feuerspeiende Ma- «ÄiÄ iie ein Teil von ihr zu sein schienen. oerrN 5ct Männer aus. er war nvck, LÄ An �8 die anderen und schrie:„En '.. Tflti Gewehr verstummte, hörte auf, '�br i�b�e v! �e rissen es nach rückwärts. 'i;" �kehlen, als jählings etwas Seit- fin emem Wort verschwanden plötzlich und S irÄn"""berkiefer- verschwanden m Nichts !?chnw D�Mckn�nÄ�?!icfeÖ Loch, au- dem Blut u.o.l.rc Mann verhafte reglos, die erschreckten Augen schimmerten weiß im schwarzen Gesicht, er stieß gurgelnde Laute aus, al» vermeine er noch immer Befehle zu erteilen, Die anderen kümmerten sich nicht im geringsten um diese Episode, zerrten ruhig weiter am Maschinenggewehr, und, Jimtnie traute seinen Augen nicht, der Mann ohne Mund und Unterkiefer begann ihnen zu helfen! Da» Go- schütz blieb stecken: der Verwundete rang wild ungeduldig die Hände, stürzte dann plötzlich auf Jimmie zu. dem«nt- setzten kleinen Maschinisten da? ganz? Grauen dieser blut- triefenden Höhle zeigend. Jimmie versuchte«S mit feiner Zauberformel:„Batterie Numero Cinque." Der Mann jedoch packte ihn beim Arm — er deuchte Jimmie die Verkörperung de» militaristischen Ungeheuers, da» er feit vier Jahren floh— und schleppte ihn zum Maschinengewehr. Die anderen brüllten Jimmie zu:„ABsiBtez!* und so blieb Jimmie denn nicht» anderes übrig, al» mit Hand anzulegen. ; Endlich gelang«S, daS Gewehr die Anhöhe hinauf- zuschieben, ein Karren»am durch den Wald gerollt, die Männer siießen eure Art keuchende» Hurra aus, einer hielt Jimmie fest, Zsgbe ihm eine schwere Kiste in Öie Arme imd sagte—:„Portez! PortezI" Er sMst schleppte an einer zweiten Kiste I: in wenigen Minuten»naiierte itoS Maschi- nengewehr abermals los und Jimmie schleppte aus dem Karren schnaubend, verzweifelt Kisten. Dat er dies, weil er den klckinen. französischen Deisel, der ihn anschrie, fürch- tete? Nein, denn als Jimmie wieder eine Kiste hob, sprcyig der kleine französische Teufel plötzlich in hie Höhe, fiel dann mit dem Gesicht vuf die Erde, pephaprte lautloS, reglos— rmd Jimmie schleppte sich mit den Kisten damtoch weiter ab. VI. Er tat eS. wiefl er begriff, daß die DeuttzHm nahen. Zwar sali, er sie-nicht, verstummte jedoch das Maschinengewehr aus einen Augenblick, so ersällw WinsM die Luft. wie von einem Wurf junger Riesenhirnde. Bisweilen freien Zweige aus Inn/nie-nieder. Erde sprühte ihm ins Gesicht, und unentwegt tobte der höllische'Lärm pkatzZnder Graua» ien, Pen er nun bereits dl» notwendiges Uebel erduldete. Ein zweiter Soldat fcl. etzn dritter— jetzt waren nur ßjnei übrig, sie winktvn JÄmnve hevan, und Jimmiie, wort- loS gehorchend, lernte vermittels einer bei modernen Päda- gogen beliebten Methode— dem Anschauungsunterricht— oin Maschinengewehr bedienen. Plötzlich grtff sich der zielende Soldat rm tei Kopf und fiel rücklings zur Erde; Jimmie hatte neben ihm geswniden. trat mm instinktiv cm feine Stelle zmd blickte das Korn ent- Foßig. Er halt« zwar noch nie ein Gewehr gehundhabt, doch verstand er sich auf Maschinen und war stets bevsit, sich in alles zu mischen. Er starrte nach vorne, und mit einem Make schien der ferne Wald lebendig zu werden; die Büsche spien graue Gastolten aus, die vorrannten, sielen, miflckmell-ten, weiter- liefen, wieder nirtderficklen.„II; vlennent!" ziMe Jimtnie? Getährte, und Jmnnie richtete das Gewehr mich linfS und nach rechts, hielte auf die grauen Gestalten. Hatte er Deuil'sche getötet? Er ward sich dessen ni« gewiß: der Gedanke verfolgte ihn, er hzbd wie ein Narr in die Luft oder auf die Erde gezielet, wah'rend die Poilus vermeinten, er müsse sich datrans verstellen; zpir er doch einer der herrlichen Amerifainler, die über den Ozean efe- kommm sind, um die belle ffrnnce zu reiten. Die Deutsche« sielen, dach hatte die» niicht» zu bedeuten, wvill dies ihre Art des Nordringens war. und Jimmie ffMe keine Zeit yu sieben, wi« vicss-e sich wieder erhoben. Er wußte bloß, �dätz sie näher und näher kommen, daß ihrer immer nrghr wer- den, daß sie kommen! kommen! kommen! Die Franzosen fluchten hakblaut, daS Gewehr knatterte und brüllte, der Lauf hatte sich derart erhitzt, daß man ihn ncht berühren konnte, ohne eine Brandwund« davonzntragen. Und Plötz- üch setzte es aus. „Sacrck!"— schrien die beiden Fmntzasen und- be- yannen in wilder Hast das Geschütz zn zerlegen. St? batttn etwa eine Minute daran gearbeitet, as? einer der Männer die.Hand aiffs Herz preßte und mit einem Sckirei zusam- menbrach: r.n gleichen Augenblick fühlte Mmmßz einen furchtbaren-Schlag gegen den linken Arm, und als ex ihn heben wollte, um zu sehen, was es Ivar, hing die nnwre »Hälfte herab, und an? dem Aermel floß Mut. erst jetzt, einen Tag, bevor die Vorlage den Stadtvcrordncien tur BeratunA zugehe, sich mit den Vertretern der von der -teuer betrojfencn Unternehmen ins Einvernehmen gesetzt habe, anstatt sich mit ihnen schon vor der Einbringung der Vorlag: zu verstandigem Die Vertreter der Spezialitätentheater. Kinos und Schaustellungen schlössen sich diesem Protest insosern an, a!Z sie gegen«ine weitere Erhöhung der ihnen bereits auferlegten Steuer energisch Vcrtvahvung einlegten. Die Arbeitnehmer, ver» treten durch den TranSpor'tavbeiter. uvd den Bühnenarbeiter» verband, ferner die Verbände der deutschen Musiker, der Chor- sänger und Orchester, die Gastwir'e- und Saatbesitzer-Oryanisa- tion, brachten einmütig die Ueberzeugung zum Ausdruck, daß die Einbringung dieser Steuer für ihr Gewerbe von den ichw erstell Folgen sein würde. Die Arbeitgeber würden dadurch zur Betriebs- einschränckung gezwungen und die damit verbundene Entlassung vieler Angestellter der Theater, und VergnügungSunternehmen tvürde d e Arbeitslosigkeit in Berlin nur noch steigern. Auch der Vertreter de« KultuSministenumS. Dr� Seelig. der erst kürzlich in einer Versammlung der Berliner Bühnenleiter sich dem Pro- test der Direktoren angeschlossen hatte, verurteilte die LustbarkeitS- ftruer aufs schärfste.— Stadtkämmerer B oe h versprach eine wohlwollende Prüfung aller vorgebrachten Beschwerden und glaubte schließlich eine Revision der Vorlage in Aussicht stellen zu können. Sie würde jedenfalls einem Ausschuß überwiesen werden, w dem sie zusammen mit dsn Interessenten noch einmal durchbcraten werden solle. Warnung vor Zuzug nach Berlin. Amtlich wird bekannt gegeben: In letzter Zeit macht sich ein erhöhter Zustrom von Per- soncn bemerkbar, di« aus den abzutretenden Gebieten stammen und glauben, in Berlin Unterkunft u»d Arbeit zu finden. Es wird deshalb erneut in Erinnerung gebracht, daß sich jeder Arbeitgeber strafbar macht, der Personen einstellt, die erst nach dem 1. August 1914 zugezogen sind und keine Erlaubnis des zu- ständigen DemobilmachuugSauSschl'sseS zur Arbeitsaufnahme in Berlin beibringen. Die Tatsache allein, daß der Zuziehende bis- her in dem abzutret/nden Gebiet ansässig war, be- Rründet noch keine Ausnahme von dem Einstellungsverbot.— Ferner weist der Wohnungsverband Groh-Berlin grundsätzlich nur solchen Personen eine Wohnung zu, die bereits die Erlaub- pis haben, hier zu arbeiten. Es kann also nicht dringend genug davor gewarnt werden, nach Groß-Berlin zu ziehen,«he die Arbeitserlaubnis gesichert ist. Täglich werden durch die Tängkeit der Prüfer deS Demobil» machungSauSschussei solche Auswärtigen wieder auS den Be- trieben entfernt und die Arbeitgeber zur Bestrafung gebracht.— Es muß deshalb empfohlen werben, sich lieber in solche Orte zu begeben, die weniger unter Arbeitslosigkeit leiden, als gerade Groß-Berlin. In erhöhtem Maße gilt vorstehendes für die au» dem Aus- lande, namentlich auS Kongrcß-Polen und Galizion, zu» wandernden Ausländer, die nur in besonders dringenden Au»- nahmefällen darauf rechnen können, die Erlaubnis zu erhalten, in Groß-Berlin zu arbeiten. Kommunale Arbeiterrate der iL S. P. D.! Am Sonnabend, nachmittags 4 Uhr, findet tn den Bureauräumen des Vollzugsrats, Münzstr. 24, eine Sitzung der kommunalen Arbciterräte der U. S. P. D. statt. Die durchaus wichtige Tagesordnung macht das Er- icheinen sämtlicher Arbciterräte dringend nötig. Der Fraktionsvorsland. I.A.: Bahlö. �Achtung! Arbeiter-, Betriebsrate und Vertrauensleute! Am Freita» den S. Januar, abends iVt Uhr, findet in dem ewfcn Saal der Neuen Welt lHasenheide) eine Aufführung deS Schauspiels„Freiheit" von Herbert Cranz, durch das prole- tarische Theater des Bunde? für proletarische Kultur Datt. Eintrittspreis Mk. 1,—, Garderobe M.— ,50. Die AuS- Iabe der BilletS findet im Bureau des VollzugSrates Groß-Bcrlin, künzstr. 24, in dem Bureau der Rätezeitung. Luisenstr. 23 und vbends an der Kasse statt.— Eröffnung des SaaleS«ine Stunde dar Beginn der Borstellung. Der Vollzugs rat der Arbeiterräte Groß-DerlinS. Zur Befestigung der Errungenschaften der Revolution. Die Partei der Rechtssozialisten hat alle» getan, um die Arbeiter kreise um die Errungenschaften der Revolution zn bringen. Ihre gesamte Politik im verflossenen Jahr« ist Be- weis dafür. Bei den Arbeitern, die das beobachten konnten, hat diese Partei auch wenig Glück mit ihrer Propaganda Und dei- halb versucht sie eS bei den aus der Gefangenschaft Zurück- S kehrten, die die Entwicklung der Dinze nicht verfolgen konnten. -r Neuköllner Wahlverein der Rechtssozialisten wendet sich a» auS der GefangensckM Heimgekehrten in folgendem Zirkular: Kameraden l Genossrnl Da Sie die Gefangenschaft mit allen Entbehrungen er- Svaaen mußten und zurückgelehrt sind in ein neu?» Deutschland, dessen Umwälzung auck» Ihnen bereits bekannt sein dürfte. wollen wir zusammen Schulter an Schulter die Errungen- fchaften der Rcoolution befestigen. � Dazu bedarf eS der Mitarbeit jedoS Nnzelnen. W»r haben daher beschlossen, am Montag, den 5. Januar 1920, abends 7 Uhr. im Lokal„Kottdufer Klause", Kottbuser Damm 90. eine laiverbinWiche Zusammenkunft einzuberufen, zu der auch Jh« werte Familie bestens eingelalden ist. Für Unterhallung, Festrede, GesanzSaufführung deS Plännerchor Lonbecrkranz-Brennavor usw. ist bestens gesorgt. In Erwartung, unserer Bitte Folge zu leisten zeichnet mit tameradschostlichem Parteigrub Der Soz. Wahlverein Neukölln S.P.D. Die l. Abteilung. R. Budde. Dieses Zirkular wird vom Abgesandten persönlich überreicht mit dem Hiviroeis, daß nächstens der Adressat zum Bezirkszahl- �bend«mgeladen wird. Es wirkt erheiternd zu lesen, daß e» sich um die Erhaltung der Errungenschaft der Revolution handelt. Da» wagen Leute«ii.er Partei zu sagen, die nur mit den ühärf- von ÜnterdrückiingSniaßnahmen regieren kann und alle ermstlich eevoliisionären Arbeiter in der gememsten Weis« verfolgt. Elternversammlungen in Neukölln. «tenwersammlungen zweck« Bildung de» Wahlvorstand«« zu der «m SS. Januar d. I. erfolgenden Wahl der Eliernbeirät« sinden sur w« einzelnen Schulen in nochsolgend aufgeführten SchulgebSuden statt: Bonneretaa. 8. Januar: S. vemeindefchule, nachm. S>j Uhr, Wiserstrafic.— 1Z. G-m-indeschul«, 7 Uhr, Kopsstraß».— Ig.Gemeind«- schul« 7 Uhr, Richardstrob«.— 24. Gemeindeschule, 7 Uhr, Wersestrab«. - 25. Ocrncinbcfchuli, 7 Uhr. Elbestrahe.— 8Z.£& Semeind-schule. 8 Uhr, Donaustrabz.— 1. Hilfeschul«. b Uhr, Kaiser-Arledrich-Slrahe 207. Freitag, S. Januar: 4. Gemelndeschul», nachm. 8 Uhr. »-sstnastrahe.— 5. Gemeindeschul«� 8 Uhr. Thomasstraße.— 7.«e- «eindeschule. 7 Uhr. Mahlo.ver Straße.-10. S-meindeschul«. 7)4 Uhr. Donoustraße sslurnhalle Knabenmittelschu.e).— 14. Dememdelchul«. « Uhr. kopssiraße.— 17. Gemeinde schul». 7 Uhr. Weserstraße.— 18. D»meind-schul«, 7)4 Uhr Donaustraße.--- 20. Gemeindesthul«. » Uhr. Z!iä>ordstraße.— Ll.Ss. Geme.ndeschule. 7 Uhr.«e-sestraße.— 38. Gemeindeschul«. 7 Uhr. Elbestraße.- 28. Sem-indeschule. 7 Uhr. Mariendors-.r Weg.— 81. G-nieind-schule. 7 Uhr. Siutlistroße— t!«emeindefchule 8 Uhr. RiiUrstraße.— 38. Gemeindesthul«, 7 Uhr. »ichaidstraße.— SS. Gemeindeschule. 5 Uhr. Weisestraße.—«naden- «itteischule. 8 Uhr. Donaustraße» Sonnabend wird an dlesenigen Kunden, dl« in den Speisefettkundenlisten der in dem Bezirk der 21. Brotkommisston und bis Montag der in den Bezirken der Z0„ 172. und 248. Brotkommission gelegenen Geschäft«(Filialen, Derkaufsftellen)«ingetrogen sind, pro Kopf 125 Gr. käs« verteilt. Pankow. In der Woche vom 5. bis 11. Januar als Wochemnenge 250 Gr. ausländische» Rindergefrierfleisch. In«inigen Fleischeret- geschäften t» Anrechnung auf dl« Dochenfleischmeng« 50 Gr. Frischivurst. Aus den grgaulsalioueu. Bezirlsveriand Berfiu.Br'andcnburg. Eine Flugblatt- Verbreitung findet am Freitag, den 9. Januar, statt. Wir ersuchen die DistriktSleiwngen, die Flugblätter am Donners» tag abend von der„Freiheit", Schiffbauerdamm 19, abzu- holen. Eine ander« Regelung der Angelegenheit war nicht mehr möglich. Die Gejchäftsleitung. 11. Distrikt. Zu der«n Freitag, den v. d. N.. stattfindenden Flugblattoerbreitung empfangen di«»«»irkssührer da« Material in folgenden Lokalen: 1. v. 3. Abteilung bei KIuw«. Iasmunder Straße 8. 2. u. 4. Abteilung bei«orff. Elifobethkirchstr. 18. 6. bis 8. Abteilung in der„Freiheii'�pedition Iohannissk. S. Di» Ausgab««rsolzt Donnerstag 8)4 Uhr abend». Tettow-Veeskon». Sonntag. 11. Januar, vormittag, 10 Uhr. findet in Berlin. G-we.kschaftshaus(Stehbierhalle). Engelufer 15. di» konstitu- lerend« Sitzung de» gesamten Bezirksaktionsrate» statt. Dazu stellt der 1. Distrikt au, seder Distriktskommifsion drei, der 2. Distrikt au, jeder Distrikt»kommisston vier, der»- Distrikt au, jeder Distrikt». Kommission einen Vertreter. Erscheinen aller dringend notwendig. Wilmer«dorf»HaIens«e. Donneretag abend 7 Uhr öffentliche Bolks- Versammlung In der Aula der Oberrealschule am Eeepork, Augusts- straße. Genosse Dr. Breitscheid referiert � über.Segenwart und Zu- Kunst der Wilmersdorfer Gemeindepoliiik". RenköNn. Sämtlich« Bezirkeführer holen heut« bis 8 Uhr im Bureau wichtige» Materiol ab. Neukölln. Donnerstag abend 7 Uhr Elternverfammwng der 21.— 23. Gemeindeschule bei Anton. Herrfurthplaß 7. Bildungsausschuft Lichtenberg. Sonntag nachm. 5 Uhr Bortrag de» Schriftstellers O. Je n f« n:„Der foziale Roman" im ESeUien-Lyzeum, Nathausstr. 8. karten KIM. sind bei allen Funktionären oder am Eingang zu habe». Der Ertrag fließt In die Bibliothekskoss«. An- Meldungen für da» 2. Quartal der Lichtenberger Volkshochschule werden bi» 28. Januar In der Geschäftsst«ll«> Rathausfir. 18, Barock« 2, Zimmer 13. werktLgllch von 3—7 und Sonntag« von 3— 1 Uhr entgegengenommen. Vorlesung«»«r�ich»i» und Stundenplan find eben- daselbst einzusehen. Llchterfeld«. Donnerstag abend 7>» Uhr Diskutierabend bei Lenski. Hindevdurgdamm 55. verelnsktilender. «und technischer Angestellt«), und v«-«t-n. vrtsdermaNung Reu- Kölln I und Ii. Freitag abend 7)1 Uhr ordentlich» Mitgliederver- sammlang in den Bllrgersälen, Bergstr. 147. Bericht vom Goutag. Wahlsn. Achtung! Tiefbau! Freitag, 3. Januar, nachm. 2 Uhr. Bersamm- lung sämtlicher Od- und Bertrauensleut« bei Dom», Echlegelstr.#. Der Einberufer. I.«.: Schwarz. verband der T-pezierer. Filiale verlin. Freitag nachmittag 5 Uhr vertrauensmönnersitzung im GswerKschaftshaus, Saal 5. Deutscher«erkmeiflcr-verband. Werkmeister der Ehirurgi* Mechanik verfainmel« sich Donnerstag nachm. VA Uhr tm Rofenthaler Hof, Rosenthaler Straß» 11,72. Reichsbund der Inaaliden ufw. Sonntag vormittag 3 Uhr in der Aula des königstädtischen Realgymnasiums, Elifabethstr. 57/58. General- Versammlung. Mitgliedskarte legitimiert. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten. Teilnehmer,-gefan- genen und KriegerhlnterbUebenen. Bezirk Nordwest I. Donnerstag abend 7 Uhr Versammlung In der Waldstr. 53(früher Radau). Mit- gliedskarle legitimiert. Sozialistische Proletarlersugend, vezir» Groß Berlin. In der am 8. Januar stattgesulldenen Zen-ralvorsammlung ist»in« neu« Zentral« gewählt worden. Alle Anfragen und Sendungen sind zu richten an den Vorsitzenden Fritz Fieyer, Ärbeiler-Iugendheim, köntgsbckger Straße 7. Die Zentrale hat für Sonnabend abend 7 Uhr in der Echicklerstr. üÄ eine Zcntralvorstandssitzung einberufen, zu der alle Onsgruppen und Bezirke der Vororte ihre Delegierten entsende« mrüssen. Wichtige Tagesordnung. Noch nicht abgerechnete Zeitungen und Pflichtbeiträge sind dortselbst abzurechnen. Die Zentrale. Fritz Freyer. Karl Drichmann. Frei« sozialistisch« Jugend Relnickendorf-Ost. Sonntag, 11. Januar, 4 Uhr, im Realggmnasium. Bernsr Straße, künstlerische Beranstaltunz. Sozialistische Proletorierjugcnd, Ortsgruppe Schönhauser Viertel. Tonnerstag abend 7 Uhr bei Felicmann, Greifenhagener Straße 12. Spiel- und Unterhaltungsobend. Iugendgenossen, welch« an unserer Bewegung Interesse haben, sind willkommen. Arbeiter-Wandervereiu„Berlin". Somitag, 11. Januar: Bernau (Rundgang durch die Stadt), Waldkater. Ladeburg. Abf. 3,40 Uhr vow Stettiner Vorortbahnhof. Lamnislksle für die HinkerbllebenLA der ermordeleu NalcsseN. Kocherabtlg. d. Gosbetriebsgesellsch., Gitschiner Sttoße. 4Z,—; Strauß, Neukölln, 38,75; Centrale für Bureauausstattung Michaelis u. London 10,—; Fensterputzergesellsch. Groß-Berlin S. m. d. H. 10,—; Sozialdem. Wahlverein d. U. S. P. D. Töpchin 36,05; Görlich. Mork- grafenstraße, 10.—; Hinz, Nordhaufener Straße, 10,—; Thiem, Neu- Kölln, 10,—; Döring. Brminenstraße, 20,—; A. k., Potsdamer Straße, 7L0; A. G.. Landsberger Straße. 108,20; k. Grünberg, Pankow, 3,—; Franz Dunks. Fredersdorf, 8,60; Schneiderwerkstatt H. Kranz 25,—; Farn. Mernel 25.—; Zigarettenmafchinensührer und Schlosser d. Fa. Bosnien 22,—; I. Lcwy 7,—; Schwabe 2,—; Glaser. Neukölln, 43,—; im Austrag« Paul Erbe 3,—; Lackierer d. Fa. Orenstein u. Koppel 3,—: Zietemann 23,60; Franz Czaika 5,02; Albert Meier 8,—: Kall. d Tischlerei May u. Co. 27,—; Mieter d Hauses Bellermannstraße 93,75; Richter 3,—; V. Distrikt, 8. Abiig., 42,20; krlg 10,—; aus einer Beiriebsbesprechung d. Fa. Gustav knauer 30,40; R. Villwock 2,—; Arb. d. Eisenbahner-Nebenstelle Leb. 176,82; Kall d. Fa. Eründener 22,—; von den Lehrlingen d. Eisenbahnstelle Leb. 12,32; U. S. P, Mahlsdors, 70,—; Fa.®. Goliasch u. Co., Neukölln 170.25; 30. Akt. d. Stobt. Siraßenreinigung 24,—; Fritz Engel und Frau 10,—; Oswald Adeer 8LL; Koll. d. Fa. A. M. Weidner 20,20; Marey Dam.». Car- men-Syloa-Straß«, 3,—; Balke 3,—; Sievert 3,—; Else Bergner 3,—; kulmey 3,—; Nowocki 5,—; Rostin 5,—; Fam. Hacke! 5,—; Arb. d. Kabelwerke Oberspree E. W. II. Mk. 28,20; Arb. u. Angest. d. Fa. Rump, Tempelhof, 33,50; Panier ö,—; Wulff 5,—; Gesch« 2,—; Frny- Gentz 2,—; Kulm 2,—; Franz Wagner 5,—; Haustein 2,—; Hedwig Zebrowski 2,—; August Fischer 5,—: P. M., Neukölln, 5,—; Dtsch. Bauarb.-Verb., Bau Moritz-Kaserne, 25,—; Dtsch. Bauarb.-Verb., Spandau A. W. R.©eo. I. III. Maurer 36,—; Dr. Rosenberg 6,—; Franz Helmig 10,—; Herrn. Tiedtke 5,—; Alfred Goitwald 5.—; I. Schenk? 5,—; Kall. u. Kolleginnen Perl. d. vereinigten kunstanstalien. Abt. Rahmenwerkstatt, 127,—; Richard Büng 5,—; Ung. 0,—; H. Schulze 5,—; Albert Kuhn und Frau 5,—: Bschof 5,—; Otto Tscharnike 10,—; Sprits abr. Lichtenberg 8,—; Haupigasschutzlager Adleishof 237,50; Felix Eobinski 10,—; Rossok 5,—; Zwinischert 6,—: Kutscher d. Ostbahn Berl. Eped.-Berein 108,—; Dr. med. W. Hermann Heide 80.—; Reichedruckerel, Abllg. Buchdruck III. ckk. 32,—; Conrad Weber' 8.—; Stockfobrik Boschwitz 32.—; H. P. 80.—; Sammlung d. Abiig. Falzerei und Rotation d.„Dlsch. Tagesztg." 78,50; Flachdrucksaal Ullstein 32,60; Personal Postamt Neukölln 33,—; Postzeiiungsamt Berlin 10,—; Tele- g:ophenbauobtlg. Neukölln 81.—: Wilhelm Proske 5,10; Diskulierklub Hirschberg i. Schief. 68,—; Gemerkschaflskartell Spandau 37,27; Verb. Volksgesundhelt 20,—; Arb. d. Fa. H. Grengel 36,10: Kall. d. Äuio- reporaiur-Werkstätie Raebel 18.20; Kall. d. Fa. Roland 67,—; Franz Buch, Friedrichsdorf b. kreuz, 5,10; R. Ezauer 22,—; Ww. E. Krüger 13,—; Br. 20,—; Johann« Wulff 20.—; Hanke. Steglitz, S,—; H. Vein- fee, Steglitz, 5,—; W. Senn« 6,—; Lorenz 5.—; Rodest, Neukölln, 10,—; Brendler 10.—; Hermann Beihe 10,—; Karl Schmelzer 10,—; Rock,- spende einiger koll. d. 28. Adlig, d. Stadt. Stroßenreinigung 5,—; Ida Henkel 6.—; W. Kirsch 5,—; Erich Reumonn 2.—; Ferley 5,—; Carl Peckhaus, Dünsdors, 6,—; K. F. 5.—: Richard©reiner 6,—; Gastwirt Rohdem 6,—; M. u. L. Dunkelblau 10.—; kalitzki in Hanswald«, kr». Seiligenbeil. 10.—! E. R. Regenwald« 10.—; Ron- gartz 10.—; Clara Ullrich 20.—; Personal d. Buchdruckerei P. Lcntz 20,—; H. u. G. Bänbers. Osnabrück, 20,—; E. E. Herrn. Schmidt, Dahlem. 100,—; Else Brill, Königsberg, 100,—; Angestellte der Ober- rheinischen Metallwerke. Mannheim. 80.—; U. S. P. D.. Zahlstelle Lieznitz, 30,—: Paul Baßstein, Ruhla(Th.), 51,20; von einigen Auge» stellten der kohlenstelle Groh-Verlin 82,—; Wöchier der Fa. Orenstein u. Koppel 13,—: Kall.. der Fa. Bergmann Elektrisch« Werke. Abtlg. I. 22,—; Fam. Ludwig Gentzel 15,—; U. S. P. D., Ortsgruppe Gröningen, 22,—; von deutschen und russischen krlegsbeschödigten de» Garnison- lazarette, I, Spandau, 83,50; D-rsorgungsstelle Minden 103,—; Sch., Marburg, 10,—; Fritz Kruse, Berlin, 20.—; Frau Paech 5,—; C. P. Gör,-Derk Schönau, durch Hestelbarth. 373,—; Keßler u. Wallis 8,—; Kollegen der Fa. S. Herz. Köpenicker Straße 187. 343.40; Fünfzehn!« Revier-Inspektion d. Etädt. Gaswerke, Danziger Straße, 51�0; Johann Bosch, Laufen, 5,—; Veilag der Weltbühne 50,—. Summe: 15 818,77 M._ LuMungeu über die Sammlungen für die streikenden und ausgesperrten Metallarbeiter. (Fortsetzung au« Nr. 834 der„Freiheii".) Ueberschuß der Kranzspenden für den verstorbenen Genossen Hugo Haas« den streikenden und ausgesperrten Berliner Metallarbeitern al» Beihits» überwiesen: Arbelter-Wanderbund„Naturfreunde" 100.—, dt« Arbeiterschaft der Firmen: Telegraphen-Bauamt, Abt. III. 87.35: Kassierer-Charlottenburg l31.28: Hildebrand u. Cohn 163.—; Kuleski u. Co„ Saarbrücker Straße, 102.—; Magill» Schöneberg. 154.60; kühlstein, Eharlottenburg, 129.25; Bogel, Rstterstraße, 20.—; Riebe 100.—; Nauck(Buchdrucker) 73.10; Patzenhoser Brauerei. Abt. N.. 58.50; Harrich, Ritterstraße, 94.—; Berliner Tageblatt 485.36; Rerkur-Flugzeugwerke 42.—; Tele- graphen-Apparoie-Amt 80.—; Hecht u. Co., Möbelfabrik. 100.—; Tn- gestellt« der Stadt. Lebensmittel-Lerf. Lichtenberg 116.58: Gemeinniiß. Baubetriebs-Gen. 100.—; Berliner Kindl-Brauerei 85.10; Langer u. Co. 112.—;©üterabsertiguug Spandau 183.—; Pianofabrik kriebel 53.50; Krüger 60.—; kalm u. Bender 187.50; Personal der Fa. Selms Beyer 30.—; Fa. Echneiber 265.50; Train-Depot III 220.—; Büxenstein(Buch- druckerj 313.—; Nauck u. Hartmann 134.—; Brettschneider u. Gräser 58.—: Hermann Gerson 77.75; Luftreederei Iohannisihal 44.—; Lüde- riß u. Bauer. Großbuchbinderei, 148.—; Schulz, Eisenmöbel, 144.60; Jacob. Piono-Mechonik, 60.—; Senger u. Stockwold 144.—; Otto Dietrich Charlottenburg, 57.—; Ebert u. Grimm 80.—; Rudolf Berg- mann 50—; Schulz u. Holdesleiß 87.—; Frydryschwoez 67.50; Haupt- werkstatt-Post-Krastwagen 79.50; D. A. F. Liehr, Buchdrucker, 61.—; Städt. Betriebe Lichtenberg 500.—; Otto Behr. Neukölln 18.50; Dolff, Gebr., Ritterstraße, 83.—; F. W. Müller jun. 110.85; Feuerwehr-verlin 338.—: Zentralverband der Angestellten U4.50: Konsum-Genossenschaft 120.— j Sethe u. Lindner, Tempelhof 69.—; Rud. Franke, Inselstraßo, 80.50; U. E. P. Rosenthol 100.—; U. S. P. De,. 363 8.—; U. S. P. Bez. 364— 358 12.—; Porzellanarb.-Berb. Seegefeld 258.—; Südslav!» scher verein„ZuKunst" 180.—; Betriebs Werkstatt Schneidei-Berb. 100.—; Sozial. Künstler-G. m. b. H. 545.-�; Fa. R-inhölb 72.—; Reichswerke, Apparatefabrik 533.20.— Zweit« Rat«: Summe 3234.25; bisher gezeichnet; 8821155 Mk.. zusammen: 15 114 80 Mk. Eingegangene Schrlflen. Karl Liebknecht: Klassenkampf Mgen den Krigg. 109 S. Prei» 8 M. A. Hoffmanns Verlag, Berlin. Hugo Tonnrnfcheia: Erde auf Erden. Verlag Ed. Ttrache, Wien, Prag, Leipzig. Georg Kulke: Der Stieksiruder. Aufzeichnung und Lyrik. Ja Pappband 19 M. Verlag Ed. Strache. Karl Brammer: Das Gesicht der Reaktion 1918/1919. ZU 2»., 1 M.«Der gim"- Verlag, Berlin Dr. Eduard Herold: Ein Jahr deutsche Republik. Hochschul- Verlag, München. Verantwortlich für die Redaktion: Alfred Wielepp. Neukölln. Berlagsgenossenschast„Freiheit", e. G. m. b. H., Berlin.-* Druck der Lindendruckerei und Berlagsgesellschast m. d. H„ Schissbauerdanun 1k.