A 0, essing Zink D Mk hn P.Keller alle isen 60% sonal Stellunt er Stad 110/112 ornstr. traße 14 straße L Alliance Koppe ormant 3795 OM M. M. DM. OM Dis Kilo ung e 14 or aus en mes aenBle er Bahr dutch idungs en! Lett Rechts dung in er Be rch E icliness ht. Un pedition Oderasts ahlungs ochbah tel ugrüne Prismes & Co r, Brik tidelson Bülow ht ch ehrt is) set Sprach stlager t Berlin ik 8 Blach er hstr.2 t Hunde depar Telep sie kfurter plz! ersdor nzabis Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang erm Die" freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonne und fefttagen mur morgens Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin 4.50 m., bei direktem Postbezug monatl. 3.15 m, bei Zustellung unter Streifband für Deutschland 7.- M, fürs Ausland 8.- m, per Brief 13 m. Redaktion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerbamm 19 III. Fernsprecher: Amt Norden 2895 und 2896. Freitag, den 13. Februar 1920 Nr. 30/ A 17 Morgen- Ausgabe Inferate Toften die achtgefpalk. Zonpareillezeile od. deren Raum einschl. Teuerungszuflag 3,20 ME, das fettgedruckte Wort 1.15 m, jedes weitere Wort 85 Pf. familien une Organisationsanzeigen die achtgespaltene Nonpareillegeile 2.40 mt, das fettgedruckte Wort 75 Pf., jedes weitere Wort 45 Pf. Inserate für den darauf folgenden Tag müssen spätestens bis 3 Uhr nachmittags in der Expedition anfgegeben sein. Inseraten- Abteilung: Berlin NW. 6, Schiffbanerdamm 19 Fernsprecher: Amit Norden 2895-96, 9768 Freiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Der Friedenswille Sowjetrußlands. Grüße an das polnische Bolt. Mostan, 12. Februar( Havas). Nach einem Radiotelegramm hat das Zentralkomitee ber Sowicts Grüße an das polnische Volk gerichtet und den Friedensvorschlag der Mostaner Regierung vom 30. Januar bestätigt. Sowjetrußland erkenne die Unab. hängigkeit Polens an. England. seit dem 24. Januar vom Wehrtreistommando 6 im Einver ständnis mit dem rechtssozialistischen Regierungskommissar Sebering wegen ihrer aufhebenden Tendenz" verboten gewesen. Proteststreit in Plauen. Die Auslieferungsliste. Keine Berstaatlichung der Bergwerke in hängigen Boltszeitung. Außer ben lebenswichtigen Einzelpersonen, Soldaten sowohl wie Zivilisten, und 2onbon, 12. Februar. Die Auflagen, die die Entente gegen deutsche Militärpersonen richtet, sind verschiedener Art. Sie beziehen sich einmal auf allgemeine Verstöße gegen das VölkerPlauen i. V., 12. Februar. recht, die durch die Entfessellung des unbeschränkten 2. T., B. teilt mit: Der Vorsitzende der Gewerkschaften U- Bootfrieges, durch die planmäßige Verund die Vertrauensleute der Betriebe beschlossen, einen 24ft ünü itung der besetzten Gebiete, durch die Anordnung der digen Streit als Protest gegen die Anwesenheit der Deportation asw. begangen worden sind. AndererReichswehrtruppen und das Verbot der unab- eits erstrecken sie sich auf schwere Verbrechen gegen Betrieben ruht die Arbeit fast vollständig. Bu Ruheftörungen, ist auf die Mißhandlung der Gefangenen. Aus es nicht gekommen. dem großen Material, das die der deutschen Regierung Bu diesem Streif erfahren wir: Am 8. Februar waren überreichte Liste bietet, seien heute aufs Geratewohl nur Bei der Unterhausbebatte über die Antwortadresse auf die in das vollkommen ruhige Plauen Truppen des General ein paar Fälle herausgegriffen, wobei bemerkt werden muß. throurebe lehnte Lloyd George, als er auf den Antrag Märder eingerückt. Vorher waren durch Flugzeuge Zettel daß die Franzosen in den Begründungen ihrer Ausliefe ber Arbeiterpartei auf Berstaatlichung ber Bergwerke zu sprechen abgeworfen worden, in denen den Einwohnern mitgeteilt rungsforderungen am ausführlichsten sind. fam, ben Grundfas der Berstaatlichung ab. Auf wurde, daß Ruhe und Ordnung gesichert werden sollten. bie Drohung mit einer direkten Aftion erklärte er, eine dirette 24 Stunden später wurde die Volkszeitung" verboten. Action bedeute die Herrschaft einer bevorrechteten Minderhei; Das Gewerkschaftsfartell protestierte jofort gegen diese bagegen werde die Regierung bis zum Tode kämpfen. Der Maßnahme, ohne jedoch bei den Miliärs einen Erfolg zu Antrag der Arbeiterpartei betreffend bie Berftaat erzielen. lichung der Bergwerke wurde mit 329 gegen 64 Stimmen ab. gelehnt. Brüffel, 12. Februar. Das Internationale Komitee der Bergleute trat gestern in Brüssel zusammen. Die deutschen und österreichi igen Delegierten sind noch nicht eingetroffen. Der Präfident des Komitees gab der Ansicht Ausdruck, daß es jetzt an ber Zeit sei, an eine Wiederaufnahme der internationalen Beziehungen heranzugehen. Gegen die Pressefnebelung. Dem General Stenger, der die 58. Brigade kommandierte, wird vorgeworfen, daß er am 26. August 1914 wei Befehle erlassen hat, die Gefangenen niederzumachen und die Verwundeten zu töten. Sie sollen gelautet haben: ,, a) Von heute ab werben feine Gefangenen mehr gemacht. Alle Gefangenen, ob verwundet oder nicht, müssen niedergeschlagen werden. b) Alle Gefangenen find niederzuDie Kommunale Beratungsstelle des Bezirkssekretariats der machen desgleichen die Verwundeten, ob sie bewaffnet sind 11. S. P. D. für den Regierungsbezirk Merseburg hat an den oder nicht. Auch die Leute, die in großen Einheiten gefanBeginn der internationalen Bergarbeiterfonferenz. Reichspräsidenten Ebert folgendes Telegramim gesandt: gen werden, sind niederzumachen. In unserem Rücken darf 1. S. P.- Vertreter der Städte und Gemeinden im Regie- es feinen lebenden Feind mehr geben." rungsbezirt Merseburg erheben in Sigung der Kommunalen Gegen atvei Offiziere vom Reserve- Infanterie- NegiBeratungskommission Protest wegen noch bestehenden Verbotes ment 57, den Bataillonsfommandeur Casten died und der unabhängigen Zeitungen in Halle, Zeiß, Merseburg und den Hauptmann ber Reserve, Dültingen, wird folgende Eisleben trop Wiedererscheinens der Freiheit" und" Roter Beugenaussage ins Treffen geführt: Als die Mutter tot Fahne" in Berlin sowie anderer unabhängiger Zeitungen. Gr- war, hat der Major den Befehl gegeben, das Kind zu er bliden darin besondere Ungerechtigkeit und Beschneidung des schießen, weil das Kind nicht allein auf der Welt bleiben Selbstverwaltungsrechtes der Gemeinden, da durch Verbote ge- sollte. Im Moment, wo man die Mutter erschoß, hielt das hindert, Sizungsberichte zu veröffentlichen. Bitten um sofortige ind die Mutter noch an der Hand. Im Falle zog sie das Aufhebung des Ausnahmezustandes." Kind mit sich. Man hat dem Kind die Augen berbunden. Ich selbst habe an dieser Eretution teilgenommen, weil wir den Befehl des Majors Castendieck und des Hauptmanns der Reserve Dütlingen erhalten haben." Der Kronprinz Rupprecht von Bayern soll den feine englischen widerhandelten, wurden streng bestraft. Gefangene EngDer Ausnahmezustand. Wir haben bereits darauf hingewiesen, daß der Ausnahmezustand faum je so systemlos angewandt worden ist gestern wie diesmal. Diese Politik hat nicht einmal Methode. Eine timmig ist überhaupt unbefristet. T. U. Dresden, 12. Februar. Die Dresdner Buchdrudergehilfen haben in einer abgehaltenen Versammlung folgende Entschließung einangenommen: Die Mitgliedschaft Dresden des Ver" ganze Anzahl unserer Zeitungen bleibt unterdrückt, trok- bandes Deutscher Buchdruder protestiert auf das EnerGefangenen zu machen. Die Soldaten, die dem zu ist. Neue Verbote treten hinzu. Bald wird ein Blatt auf ner unabhängigen Volkszeitung; sie ist gewillt, länder wurden nicht nach Deutschland geschickt, sondern mit mit allen Mitteln gegen die völlig unge jegliche Preſſe auf dem Rücken gefesselten Händen ins Hauptquartier geUnd ebenso systemlos ist die unterdrückung angulämpfen. Ein von dem Vertreter der U. S. B führt. Sie wurden dann unmittelbar durch Offiziere er Verhängung der Schuzhaft, die überhaupt jedem schossen. Die meisten waren verwundet. Rechtsbewußtsein widerspricht. eingebrachter weitergehender Antrag wurde abgelehnt. Ein rechtssozialistischer Protest. In diesem Zusammenhange zitieren die Franzosen aus dem Brief des deutschen Generals Nögel 36 a ch an seinen Zu alledem kommen noch die Versammlungs. Der Vorwärts" berichtet: Mit der Berliner Tagung des Neffen folgenden Saz:„ Es herrscht allgemeiner Haß gegen berbote. In Berlin ist es der Partei bisher nicht mög Parteiausschusses und der Parteirebatteure beschäftigten sich die die Engländer und er äußert sich in der Armee darin, daß lich gewesen, öffentliche Versammlungen abzuhalten. Und Bertrauensmänner des Sozialdemokratischen Vereins Bremen man fast feinen Gefangenen einbringt, sondern alles niederbas Gleide gilt für den größten Teil des Reiches. Unter und faßten nach einem bom Genossen Birnbaum gegebenen Be- macht." diesen Verboten nimmt eines eine besondere Stellung ein. richt eine Entschließung, worin sie sich gegen die Beitungs- Ueber das Vorgehen des fommandierenden Um 6. Februar sollten unsere Abgeordneten in der Natio- verbote aussprechen und deren Aufhebung verlangen." Generals des 14. Armeekorps befunden ZeugenausHol- und Preußischen Landesversammlung ihren Rechensagen das folgende: ichaftsbericht erstatten. Die Erstattung solcher Be,, Die deutschen Grausamkeiten begannen am 10. August. richte ist ein Grundrecht der Wähler und ihrer Abgeord- Wieder ein Kommunist erschossen. Kaum hatten wir uns von den Aufregungen der Schlachten heten. Das Berbot solcher Versammlungen hebt nicht nur bom 9. erholt, als die feindlichen Truppen in Mülhausen das Versammlungsrecht auf, sondern ist auch ein empfindFalkenstein, im Bogtland, 12. Februar. einrüdten. Die Deutschen töten den Gastwirt Kempf licher Eingriff in das Parlamentsrecht. Die Verhinderung Wolffs Bureau teilt mit: Der von der Staatsanwaltschaft der Abgeordneten, zu ihren Wählern zu sprechen, wider- Blauen seit langem gesuchte Kommunisten führer, Eisen- durch Revolverschüsse in den Rüden, weil er diesen nicht bricht durchaus dem Geite des von den heutigen Macht- bahnbautechniker Mag Söls, auf dessen Ergreifung eine Be- schnell genug zu trinken gab. Abends brennt das Dorf babern so gepriesenen Parlamentarismus. Es wäre lohnung von 10 000 Mart ausgefekt worden ist, ist gestern nach. Reiningen, Frauen, Kinder und Greise kommen in den Flammen um. Ein Taubshunmer wird niebergeschossen, natürlich Sache der Parlamente selbst, der Natio- mittag von Reichswehrtruppen hier verhaftet worden. Bei feinem weil er auf die Fragen eines deutschen Offiziers nicht antfich mit diesem Verbot zu beschäftigen, das selbstbewußte freien. Ga tam zu einer Schießerei, in deren Berlauf 31 Barlamente wohl faum duhig hinnehmen würden. Aber setötet wurde. Er war in den vergangenen Monaten bereits wird irgend iemand noch von diesen deutschen Barlamenten, viermal verhaftet worden, jedesmal aber durch seine Genossen die den Ausnahmezustand geradezu mit Begeisterung gut wieber gewaltsam befreit worden. geheißen haben, Remedur erwarten? den Aufgehobene Verbote. Die Telegraphen- Union" teilt mit:" Die Leipziger, Boltszeitung" darf wieder erscheinen. Die Angestellten und Arbeiter der Zeitung haben Klage auf Bezahlung der ausstehen Löhne eingereicht, da die Aktiengesellschaft sich geweigert hat, die ausgefallenen Wochen zu vergüten. Unsere Parteizeitung in Buer t. Westf., die Ruhr parte", fann feit dem 10, Februar wieder erscheinen. Sie war Das endgült ge Abstimmungsergebnis Nordschleswigs. wortet. Um Mitternacht befiehlt man allen Bewohnera von Mülhausen, ihre Häuser zu verlassen. Die Frauent werden an den Haaren gerissen, weil man sich vergewissern will, ob es feine verkleideten Franzosen sind. Man beranJaßte überall Haussuchungen. Die Ambulanz der Nedenturistenpater wird aufs sorgfältigste durchsucht. Die Mönche selbst, 15 an der Zahl, werden gefesselt und ins Gefängnis gebracht. Um die Bevölkerung von Burgweiler zit beWie das Preffebureau der Internationalen Komnttsfion für strafen, die man anflagt, sie habe auf die Truppen geNordschleswig bekannt macht, wurden auf Grund einer Nachschoffen, legen die Württemberger an 36 Häusern Feuer, prüfung bei der Abstimmung in der ersten Bone insgesamt bombardieren die Kirche und brennen zwei große Fabriken 100 382 Stimmen abgegeben, und zwar 75 151 für Däne- nieder. Zweitausend Arbeiter werden brottos. Sodann mark und 25 231 für Deutschland. Der Abstimmungstermin für erschießt man ohne Grund 5 Personen, darunter einen pie aweite Bone ift guf den 14, März berichoben worden, 16jährigen Sungen. Unter ihnen befindet sich auch der Ballet Soft Seme swangere Frau, ebenso mit dem die nationalistischen Blätter paunteren gegen. Engaro auffallend, went gert Baffermann ebenfalls als Schiedsrichtes wie feine fechs Bleinen Kinder werden gezwungen, der einer Berliner Versammlung des Reichsverbandes deutscher gegen den Bistus aufgetreten ist. Sinrichtung des Gatten und Baters beizu Berufssoldaten( einer monarchistischen Organisation) hat wohnen. Um das Martyrium der Seinigen zu vernämlich ein gewisser Adolf Muschi folgende Aus. längern, gibt man drei Salven auf ihn ab. Die führung gemacht: zeste berlegte ihn nicht, die zweite verwundete ihn, und der Unglückliche beteuert aufschreiend seine Unschuld. Bei der dritten wird er getötet, und er fällt an der Mauer hin borden Augen seiner Frau und seiner sechs Kinder. Andere Frauen und Kinder werden gezwungen, ganz in die Nähe der Flammen ihver brennenden Häuser zu treten. Erst als die Hize einen unerträglichen Grad er reicht, wird ihnen gestattet, einige Schritte zurückzuweichen. Der Pfarrer von Horburg, der eine Anzahl von deutschen Offizieren verpflegt und bewirtet hatte, wird gefangen genommen. Am folgenden Morgen bindet man ihn an ein Geschüß, und acht Tage lang wird er so von Dorf zu Dorf geschleppt." Die Liste enthält eine große Fülle ähnlicher Behaup tungen, die zum Teil durch Aussagen französischer Einwohner, bisweilen auch durch solche deutscher Kriegsge fangener zu belegen versucht werden. Nun haben wir es hier gewiß zunächst nur mit Anschuldigungen zu tun. Es muß Aufgabe eines unparteiischen Ge riditsverfahrens sein, diese Anschuldigungen auf ihre Stichhaltigkeit hin zu prüfen. Die Opfer, die um unsere Ghre gehen, müssen mir aber ablehnen.( Buruje: Bravo! Aber nicht umfallen!) Soweit es an uns liegt, fönnen Sie sicher sein, daß wir nicht nachgeben werden.( Stürmischer Beifall.).. Wir erleben jett ben großen Augenblid des August 1914 noch einmal... Das Chemnizer Blatt glaubt, es in diesem Falle mit einem Außenseiter zu tun zu haben, der wicht mehr auf den Boden des Erfurter Programmes passe. Die" Boltsmme" weiß nicht, daß Muschif eine führende Stellung bei den Berliner Nechtssozialisten bekleidet, einer ihver rührigsten Agitatoren ist und besonders mit der Befämpfung der U. S. P. D. in den Betrieben betraut ist. Das Urteil, das sie über Herrn Wuschik fällt, ist deshalb um so beachtenswerter. Sie schreibt: Es ist nicht anders möglich, als über den Genoffen Muschit das Urteil au fällen, daß ihn feine belle Begeisterung für den August 14, für den bewußt herbeigeführten Beginn des gemeinen das Raubtier an Blut durst und Roheit übertreffenden Wölfer. mordens des Weltfrieges, baß ihn seine Berufung auf den großen Augenblick der fapitalistisch- monarchistischen Kriegserklärung dorthin stellt, wohin er innerlich gehört, wo Daß Greueltaten vorgekommen sind, wird nicht geer möglicherweise auch den Genoffen aus Ostpreußen schon leugnet werden können, und diese müssen eben gefühnt finden fann su ben deutschnationalen riegs machern. Wir Sozialdemokraten können sie einander gönnen. werden. Die Nationalisten suchen jetzt durch ihre Hehe zu berhindern, daß eine Bestrafung der Schuldigen stattfindet. Inzwischen hat sich zu den beiden nationalistischen So. Um so schärfer muß betont werden, daß es sich keinen sialdemobraten, die das Chemniter Blatt von der Partei Moment lang darum handeln darf, Verbrecher der Strafe abzuschütteln bersucht, ein dritter gesellt. Wie uns aus zu entziehen. Man darf auch nicht vergessen, daß die An- Dresden berichtet wird, begründete der rechosozialistische flagen, die von den Ententeregierungen erhoben werden, Präsident der fächsischen Boltskammer räßdorf in den anderen Ländern ganz allgemein verbreitet und zu feinen Protest gegen die Schmach" der Auslieferung mit einem guten Teil geglaubt werden. Das schwere Versäum- den Worten: Bieber tot als Sflab'!". Gegen eine even nis der deutschen Regierungen, die bisher keinen Schritt turelle neue Blockade fand er das tönende Wort: Da unternommen hatten, die Schuldigen zur Verantwortung eben ist der Güter höchstes nicht!" Dresden zu ziehen, hat im Auslande den Eindrud erzeugt, daß diese liegt in Sachsen, also nicht zu weit von Chemnitz entfernt. Verbrechen überhaupt feine Sihme finden sollen. Gegen offentlich reiht die„ Bolfsstimme" auch diesen Bundeswärtig führt die nationalistische Heze dazu, das Ausland genoffen in den Rahmen ihrer nicht unzutreffenden in diefer Meinung zu bestärfen. Um so notwendiger ist eritik ein, es, barauf hingumweisen, daß es eine ganz unerträgliche VorStellung wäre; wenn das Schicksal des deutschen Wolfes daburch schwer und dauernd Schaden litte, daß man die Hand Schüßend über Grausamkeiten und Unmenschlichkeiten hält. Gegenüber der nationalistischen Heze muß sehr deutlich betont werden, daß das Verlangen der Bestrafung der Schuldigen ein burchaus berechtigtes ist. Es kann sich nur darum handeln, ein Gerichtsverfahren zu finden, das wirklich Garantien für Unparteilichkeit bietet. Militarismus. Es ist von jeber bezeichnend für den preußisch- deutschen Militarismus gelvejen, daß er fidy als Selbstzwed betrachtete und seine bestimmte Politik verfolgte, die er im Notfall auch gegen die Zivilgewalt durchzusetzen gewugt hat. Die Unterordnung der Militärgewalt unter die Zivilgewalt ist in den demokratischen Ländern längst eine Selbstverständlichkeit. In Deutschland aber treibt der Militarismus nach wie vor seine eigene Politif, und zwar womöglich noch offener, als je zuvor. Nachdem verschiedene militärische Organisationen aller Art vorausgegangen find, bat mun der Chef der Heeresleitung folgende Befanntmadjung erlassen: Politit und Geschäft. Erbauliches aus dem Erzbergerprozeß. 3 Beuge: Wie fich dieser Fall verhalten hat, weiß ich nict Aber als ich Herrn Baffermann um feine Ansicht fragte, tat id es deshalb, weil es mir der Würde des Reichstages nicht entsprechend schien, daß ein Abgeordnete: Schiedsrichter gegen ben is! us war. Im übrigen hat, soviel ich mich erinnere, Herr Bassermann nur in einem Falle gegen den Fiskus als Schiedsrichter fungiert, der mit der Fällung des Urteilsspruches bollkommen erledigt war. Erzberger: Ich muß wiederholt betonen, daß eine ganze und ich führe das nur deshalb an, weil man mir den Vorwur Reihe anderer Abgeordneter als Schiedsrichter aufgetreten sti macht, ich hätte etwas gang ußergewöhnliches getan Ein Amt als Schiedsrichter anzunehmen hielt ich eben aus dieser Gründen für durchaus zulässig. Wie man Ritter des Eisernen Kreuzes wird. Der Generalmajor s. Olbershaufen gab interessante Auf schlüsse darüber, wie man Ritter des Eifernen Kreuzes werden könnte, ohne einen Schuß abgegeben oder Pulver ge rochen zu haben. Der Beuge war Chef der Zentralabteilung bes Feldeisenbahnwesens und sagt aus, daß die Firma Berger wegen unregelmäßigkeiten von ben Seeresaufträgen ausgeschlossen borden sei. Später sei die Firma wieder zugelassen worden. Dann fuhr er fort: Ich erinnere mich dieser Sache auch nur, well ich 1918 durch ein Schreiben des Striegsministers Scheuch, das ich am 16. März erhielt, an die Sache erinnert worden bin. In diesem Schreiben bes Kriegsministers wurde betont, daß eine Reihe von Bersönlichkeiten, bie fich um das Eisenbahnwesen verbient ge macht hatten, beforiert werben follten, fo vor allem Kommerziens Jahre 1916 ein Einfluß des Kriegsministeriums stattgefunden rat Berger.( Lachen im Zuhörerraum.) Es muß bereits im haben. Ich habe dem Kriegsministerium geschrieben, daß noch eine ganze Anzahl anderer Personen vorhanden sei, die auszu seichnen wären, als gerade Sommersienrat Berger. Im März 1018 lam bann ein zweites Schreiben mit der Bitte, Kommer alentat Berger gu bekorieren. Diesem Schreiben des Generals Scheuch lag ein Schreiben Grabergers bei. Erzberger: Meine Empfehlung ist durchaus nicht so ungewöhnlich. Man ist während des Krieges aus verschiebenen Kreisen der Industrie an mich herangetreten mit dem Ersuchen, hervorragenden Bertretern das Eiserne Kreus zu verfchaffen. So a B. sollte ich diese Auszeichnung für Stommerzientat Guggenheim und für Serrn Siresemann envirten. Selfferich: Hat der Herr Nebentläger in den Fällen Guggenheim und Stresemann auch eigenhändig Briefe ges schrieben? Erzberger Im Falle Stresemann hatte ich dies nicht nötig. Für Guggenheim bin ich beim Reichsmarineministerium borstellig geworden. Rechtsanwalt Isberg( aum Beugen b. Oldershausen): Wissen Sie, Herr General, auf welchen Einfluß die Firma Berger zu den Arbeiten wieder zugelassen worden ist? Der Prozeß Erzberger- Helfferich wurde nach eintägiger Bause am Donnerstag wieber aufgenommen. Die Tätigkeit Erg durch die beiden Schreiben, die ich in der Orbensangelegenheit Beuge: Das ist nicht ohne weiteres festzustellen. The bergers als Schiedsrichter und Aufsichtsrat der Berger- Zief. bom Kriegsministerium erhielt, ist mir gewiffermaßen ein Licht bau- A.- G. wurde durch neue Beugenvernehmungen in eingehen aufgegangen. Ich habe keinen Beweis, wohl aber die Empfindung, Ser Weise erörtert, Helfferich und sein Verteidiger Dr. Albaß es Herrn Erzbergers Einfluß gewefen ist. berg hielten an ihren Behauptungen feft, daß Erzberger bereits als Mitglied des Aufsichtsrates des Unternehmens zu einer Beit vorgesehen war, als er noch als Schiedsrichter in einer Streitfache des Unternehmens gegen das Kanalbauamt fungierte. Der Beuge Rommersienrat Berger behauptete bemgegenüber, daß Erzberger feineswegs günstige Schiedssprüche für die Firma erwirti habe. mehr als Schiedsrichter tätig gewesen sei. Herr Berger mußte Gr sei auch erst in den Aufsichtsrat berufen worden, als er nicht aber schließlich zugeben, daß die Berufung Erzbergers in den Auf fichtsrat schon zu einer Zeit festgelegt wurde, als Erzberger das Schiedsrichteramt noch inne hatte. Der Regierungsbaumeister Safi war bei der Firma Berger als Geschäftsführer tätig. Er behauptete, daß Herr Berger mit Erzberger dauernd verhandelt und ihn mündlich über das schiedsrichterliche Verfahren informiert habe. Im Gerbst 1916 fei bekannt geworden, daß Erzberger in den Aufsichtsrat gewählt werden sollte. Die höheren Beamten seien bamit nicht au frieden gewesen. Sie hätten es lieber gesehen, wenn ErzAn die Oberbefehlshaber der Reichs- Wehr- Gruppentom- berger Schiedsrichter geblieben wäre. Aus welchen Gründen mandos and Befehlshaber der Wehrfreistommandos gerichtet: bieser Wunsch geäußert wurde, ergibt sich aus folgendem: Amtliche Auslieferungsliste enthält 900 Namen, darunter Beuge: Wir hatten bei Sen Kanalprogeffen viel Malheur. Bimbonburg und fast alle großen Führer, außerdem noch über Da hielten wir es für siedmäßig, einen Schiedsrichter zu haben, 100 ungenannte ouppenfommandeure usw., insgesamt über ber den Beamten bes analamis gegenüber mit mehr 1000 Deutsche, Deutsche Regierung hält Auslieferung für un- Autorität auftreten tonnte, und ein solcher Mann war der möglich. Niemand darf und fann Witvistung sugemutet werden. Abgeordnete Erzberger. Es bebauf teiner weiteren Sundgebung, daß das deutsche Seer Oberstaatsanwalt& raufe: Waren Sie mit den Schiebs. einheitlich auf diefem Standpunkt steht. Heeresleitung wird ihn fprüchen zufrieden? Gerr Berger war das nicht. unter feinen Umständen verlassen. Beuge: Wir waren sehr aufrieden, besonders im Vergleich zez, Reinhardt, Generalmajor u. Chef der Heeresleibung." au den anderen Schiedssprüchen waren die Schiedssprüche, die unter Mitwirkung des Herrn Erzberger gefällt wurden, für uns Es ist ganz interessant, daß die Veröffentlichung des weit günstiger. Schreibens in der deutschmationalen Bresse erfolgt. Soll Nechtsanwalt Dr. Isberg: Ich möchte Sie bitten, daß Sie man nun erst die Frage aufwerfen, mit welchem Recht der sich über die persönlichen Beziebungen zwischen den Herren Berger Chef der Beeresleitung Stellung in einer so wichtigen poli- und Erzberger äußern. Es ist hier so bargestellt worden, als ob tischen Frage nimmt, die einer besonders sorgfältigen und sie überhaupt nicht zusammengekommen sind. fachlichen Behandlung bedürfte? Aber wozu nach Mecht zusammengekommen. Das war aber auch selbstverständlich, da Beuge: Natürlich find Herr Berger und Herr Grsberger fragen, too es sich um Macht handelt, und die Macht ist Herr Graberger boch informiert werben mußte. Ga fanden ja immer mehr in die Hände der Führer der Reichswehr wiederholt Rüdsprachen statt, die Unterhaltungen haben in dem gespielt worden, Stein Wunder, daß sie das Instrument, Bureau des Herrn Erzberger in der Budapester Straße statt. das in ihre Hände gegeben worden ist, für ihre politi- gefunden. fchen 3wede benutzen. Würdige Bundesgenoffen. Der Zeuge Regierungsbaurat Morgenstern, Ueber das Verhalten Erzbergers in der Budgetkommission wurde bann noch der Ministerialbirektor von Jonquières bet nommen. Auch er befundet, daß er Erzbergers Schiedsrichter tätigkeit stets für unstatthaft gehalten habe. Graberger fei zu der Beit, als die Budgetlommission tagte, in drei Fällen Schiedsrichter gewesen. Diese Behauptung führte wieder au folgenbem Ju fammenstoß: Erzberger: Ich war vorher niemals Schiedsrichter gegen das Kanatamt, Dr. Helfferich: Darf ich die Frage an den Herrn Zeugen Erzberger richten, ob er sich aus dem Schiedsrichteramt ein solches Geschäft gemacht hat, daß er sich an die einzelnen Fälle nicht erinnern fann? ich mir! Graberger( mit erregter Stimme): Diese Frage verbille Selfferich: Sie haben fich mir gegenüber nichts au ber Graberger: Doch! bitten! Im weiteren Berlauf der Verhandlung ergaben sich eine nennenswerten Gefichtspunkte. Die nationalistische Breffe fchlach.c den Prozeß gehörig zu ihren Gunsten aus. Wir sind Erzberger Freunde nie gewesen, aber die Berbindung zwischen Bolitik und Geschäft zu einer alleinigen Spezialität Erzbergers zu machen, fällt uns nicht ein. Gerabe die deutschnationalen Kreise, die fid iest als Sittenrichter aufwerfen, find dazu am wenigsten befugt. Erst vor kurzem hat die Deutsche Volkspartei den früheren Bize präsidenten des Reichstags, Herrn Paasche, su ihrem zweiten Borfibenden gewählt, denselben Mann, ber als Abgeordneter bor schredte. Ob also Streesemann, Baafde oder Graberger ben mierigsten Finansgeschäften nicht aurid Punkto Geschäft steht einer dem anderen nicht nach. Die Reichschulfonferenz. Am 7, April wird im Reichstag die Reichsschulkonferens e öffnet werden. Die brei wichtigften Bunkte: Einheits iule, Arbeitsunterricht, Rehrerbildung weder voraussichtlich in Bollsigungen in den ersten vier Taga behandelt werden, während alle anderen Fragen sofort befonde 1017 Mitglied des Vorstandes der Berger- Tiefbau.- G. ei der bis ren Ausschüssen zur Bearbeitung überwiesen werden. gruf noch belastender gegen Erzberger aus. Er behauptete, Graberger Orisausschus gebildet, der im Gebäube bes Meldsta sei deshalb zum Schiedsrichter der Firma gewählt worden, weil er eine Geschäftsstelle einrichten wird, um burch Ausbuift in Der Oberpräsident von Ostpreußen, Serr Auguft gewerbe besonders warm ins Zeug gelegt habe. Zwischen Berger und Veranstaltung von Besichtigungen, Besuch der Staats heate fich in der Budgetkommission des Reichstages für das Tiefbaus gen des Berkehrs, ber Unterkunft, ber Preffe, durch Vorbereitu Winnig, hat an die Reichsregierung ein Telegramm und Erzberger hätten die intimften Beziehungen be gerichtet, in dem er diese ersuchte, das Auslieferungs- standen. Berger habe den Schiedsrichter Graberger aweifellos Sinrichtung einer Handbibliothek asto. ben Teilnehmern an bet begehren abzulehnen und diesmal allen Drohungen su feiner Ansicht bekehrt. Im Jahre 1016 habe er, der Beuge, Konferenz den Aufenthalt in Berlin unb bie Webeit zu erleichtert gegenüber festzubleiben. Zugleich teilte er der Regierung von Berger den Auftrag erhalten, im Kriegsministerium mit, daß er sowohl, als auch der Polizeipräsident mit dem Oberften Wriesberg zu verhandeln, mit dem Herr Lehrer und Lehrerinnen Deutschlands jein, af Lebring und die höheren Beamten bes Oberpräsidiums ibre Memter nieberlegen würden, wenn die Re gierung durch ihre Beihilfe zur Auslieferung den lebten Rest beuticher Würde preisgebe. Zu dieser Rundgebung schreibt das Samburger Echo": Es wird Aufgabe des Berbandes sozialistischer und Reichschulfonferens felbft ab gleichzeitig in großen Be fammlungen ben Gegenfab anischen ben bürgerlichen Th russmenschen, sum harmonischen Jubivibuum und der Organ rien der Erziehung des Menschen zum Staatsbürger, sum e fation eines fosialistischen Bildungs. und Gr siehungswesens aus bem Lebens und Produktionsproses Grgberger bereits gesprochen habe. Es handelte fich bei dieser Gelegenheit barum, daß die Firma Berger, der die HeeresaufErgerger beftritt smar entschieben, mit dem Oberft Wriesberg träge entzogen waren, wieber an die staatliche Futterkrippe fam. jemals über die Ausschließung der Firma Berger gesprochen zu haben, der Zeuge blieb aber bei seiner Aussage. Wir haben hier ein Musterbeispiel, wie die Würde eines Necht intereffante Bekundungen machte der frühere fraktions- ber Gesellschaft heraus darzustellen. Volkes nicht gewahrt wird. Wer die Regierung aufforbert, follege Erzbergers, Herr Peter Spahn. Er behauptete, baj gegen Drohungen feftaubleiben, follte fich vor allen Dingen er die Tätigkeit Grabergers in der Budgetlommission des Reichs Geschäft ist Herrn Spahn zu bedenklich erschienen, er hat sich den hat hilsen, selbst mit so verstedten Drohungen auf die tags scharf berurteilt habe. Die Berquidung von Wolftir und der Beleidigungsprozeß Scheidemann- Sonnenfeld. Regierung einioirfen zu wollen, wie es hier geschieht. Wir deshalb an Sen Abg. Bassermann gewendet, der seiner glauben nun allerdings nicht, daß für das deutsche Vo!! Meinung zustimmte, obwohl et felbit als Schiedsrichter fungierte früheren Ministerpräsidenten Echeidemann beleid gt heben fo Der Prozeß gegen den Kaufmann Connenfeld, der allzubiel berloren wäre, wenn ber Genosse Winnig und einer ganzen Anzahl von Aktiengesellschaften als Aufsichtsrat wird bor ber 3. Straffammer des Landgerichtes I ftatfinden mit seinem höheren Beamtenstab die Proving Ostpreußen angehörte. Die Herren hatten sich also eigentlich gegenseitig nichts zu dem Termin, der auf den 14. Februar anberaumt war, nicht mehr regierte, gumal gevabe diese von einem borzuwerfen. Die Schwerindustrie hat es ja immer verstanden, die Berteidigung, die in den Händen des Rechtsanwaltes Grin Sozialdemokraten verwaltete Broving am ellerschlechtesten ihre fich unter den parlamentarischen Vertretern willfährige Werf ipad liegt, eine Anzahl Beugen geladen, zu dem Zwed, be preußen hat den geringsten Bruchteil des Getreides abgeliefert, träglichen Aufsichtsratsposten entschädigt wurden. Herr Erzberger auch der in Holland befindliche Sohn be Angeklagten. Pflicht hinsichtlich der Ernährung unferes Volles erfüllt,( Dit 8euge au erfüren, die bann für ihre Wirksamkeit durch einen eine Wahrheitsbeweis au führen. Zu diesen Baugen gebr drehte denn auch sofort den Spieß um, und es entspann fich fol- diefem Grunde muß der Termin auf umbestimmte Reit bertan gender erbaulicher Dialog: Erzberger: Was hier von den Herren Zeugen über den geliefert und in Gronau der deutschen Behörde übergeben werden. Sonnenfeld jun. soll am 19. Februar von Holland aus verstorbenen Abgeordneten Ballermann gesagt wird, ist mir bes- werden ben es nach dem Ernteertrag abzuliefern verpflichtet war!) Die Chemnizer Volksstimme" macht sich dieses Urteil au eigen, und greift zugleich einen zweiten Ball heraus, h 23575 28ent ie ns te er gut Su nt D= er 35 ts d. Da ch 13 nt, no nd ie b= tr, 73 no gt te It Ete e. nb en ri in Fin en er こ ur nt nt ig ber De ie en en. It, nd ent [= 11. jr, he It. 18, Ft, es int It, en ge Die n= 24 E ny to ng. t: ers 084 its no rf Der its ob ent Tb m Log In Ral au cie Den in a In. Der 19. Die Antwort an Heine. arbefter Gedinge Tagt. Tuf die Frage der fachlichen we rechtigung der Betriebseinstellungen und der Stichhaltigfeit ihrer Begründung wird noch zurückzukommen sein. Gewiffenlosigkeit. In der Preußischen Landesversammlung hat der Minister[ In der Frage der Rheinischen Republik nimmt die Unab des Innern, Wolfgang Heine, ale Antwort auf eine Rede hängige Sozialdemokratische Partei im Rheinland dieselbe Die Zechenmagnaten scheinen von der Unterstützung, die fie des Genossen Leib, die sich mit dem Belagerungszustand und Stellung ein wie die Bauteileitung der Unabhängigen Sozialbei der Breffe in ihrem Stampfe gegen vernünftige Wr. ben Presseverboten beschäftigte, schonere Angriffe gegen die Un demokratischen Partei im Reichsgebiet. beitsbedingungen im Bergbau bekommen haben, ent abhängige Sozialdemokratie gerichtet. Er behauptete erit, daß Als Gegenstüd teile ich Ihnen mit, was über die Haltung täuscht au sein, obwohl doch die bürgerlichen Blätter ohne Aus unsere Blätter Berleumdungen vorbringen, die die Seele tes der Rechtssozialisten im Rheinland veröffentlicht worden ist. Dawahme in den britischen Tagen das Menschenmögliche an BerVolkes vergisten und den Staat unterminieren. Solange das nach sollte in einer Sigung des Cölner U. und S.- Rates ein brohung der Wahrheit geleistet haben. Darum helfen die Herren geschehe, würden Verbote auf Wochen oder Monate Delegierter nach Berlin gewählt werden. Damals erklärte Hein mit Inseraten ein wenig nach. Im Tertteil zahlreicher Beiausgesprochen werden. Dann wiederholte er noch einmal die rich Schäfer, tungen erscheint seit einigen Tagen folgender Unfinn, groß amb Behauptung, daß am 18. Januar das Parlament gestürmt wet er fei nicht dafür, daß das Rheinland unter alten Umständen bei auffallend als Annonce aufgemacht: den sollte. Wurde er schon bei diesen Ausführungen von den bem übrigen Deutschland bleibe. entrüsteten Sundgebungen der Unabhängigen Sozialdemokraten Solibarität? Der Bergmann im Ruhrrevier erhält von Meine Damen und Herren, ber Minister Heine hat den Be feiner Beche im Jahr 120 Zentner Kohle zu billigem Breise. Jeder wiederholt unterbrochen, so wuchs die Entrüstung unserer Geweis dafür, daß ein unabhängiges fozialdemokratisches Blatt mit andere Arbeiter muß fich feine knappen Rohlen erkämpfen und fie noffen zum Sturm, als er weiter behauptete, daß unabhängige Ententegeldern gegründet fei, dadurch zu führen gemeint, daß unerschwinglich hoch bezahlen. Obendrein ist er burch Koblen Plätter mit dem Gelbe der Franzosen gegründet worden seien. er behauptet, ein gewiffer Smeets jei Gründer der Zeitung mangel brotles. Den Bergmann rührt die Not feiner Die unabhängigen Abgeordneten verlangben Beweise dafür. Une die Rheinische Republit, und die Rheinische Republik" sei in Brüder nicht er will eine Verkürzung der Arbeitsschicht auf he ols Heine darauf nicht reagierte, wurde er von ihnen als Lügner den ersten Nummern geschrieben und gezeichnet worden von dem sechs Stunden erzwingen. Das ist feine Salibarität! bezeichnet. Unsere Genossen erhielten eine Anzahl Ordnungs. Unabhängigen Baumann. Dieser habe in Berlin versucht, von rule. Die Erregung wurde aber immer stärker, so daß schließlich den Regierungsstellen einige Millionen zu bekommen. Dieses der Präsident die Sigung vertagen mußte. Pinerbieten habe die Preußische Regierung fofort abgelehnt, und Nach der Wiebereröffnung der Sitzung brachte Herr Seine man, sagt Minister Seine, feien inzwischen der Beitung große enblich fein Material" bor. Nach seiner Darstellung soll ein Summen augeflossen, ohne die das Blatt nicht durchgehalten Herr Baumann, Mebatteur ter Rheinischen Republik", nad verden kann, Summen, die weifellos franzosenfreundlichen Bro Berlin gefemmen fein und hier versucht haben, von Regierungs. pagandajonda entstammen". Das soll der Beweis dafür fein, stellen einige Millionen zu bekommen. Er wolle damit die daß ein Blatt ber Unabhängigen Sozialdemokraten mit Entente gelbern begründet wurde. Wie steht es nun aber mit Baumann " Rheinische Republit“ zu einem Spikelorgan für die Regierung und Smeets? Es ist sehr dankenswert, baz das 2. L. B. heute machen. Das sei abgelehnt worden. Diesen Baumann bezeichnet sich ausführlich mit der Bersönlichkeit diefes Seron Baumann be er als einen Unabhängigen. Es ist nachträglich festgestellt wor: ichäftigt, bieles Devon, der in weiten Streisen meiner Bartei den, daß weber Herr Baumann noch die Rheinische Republik" völlig unbebonnt ist. Nun toieb weiter gejagt, das Blatt, für irgend etwas mit unserer Partei zu tun haben. das dieser Herr Baumann fich betätigte, würde verlegt von einem Mann namens Smeets. Da muß ich darauf hinweisen, wor dieser Smeets, Müller und der auch von Herrn Heine genannte berr Gipmeyer ist. Nach den Nachrichten des W. T. 3. hat sich B. dieser Herr Baumann, deffen Blatt von Emmeets verlegt worden ift, der Regierung am 22. September 1919 genähert. Schon im August 1919 aber ist Smeets aus unserer Partei ausgeschloffen worden! Die Nebe des Ministers Seine ist von der bürgerlichen Presse cusführlich wiebergegeben worten. Dagegen hat man die Ausführungen bes Genossen Rosenfeld, der ihm darauf antwortete, unterschlagen. Wir lassen deshalb bie Rede des Ge moffen Rosenfeld hier in thren wichtigsten Teilen folgen: Die Antwort an Heine. In seiner Nede ging Genoffe Rosenfeld zunächst auf die Vorgänge vor dem Reichstag ein und wies u. a. bie Behauptung au rüd, daß unabhängige Abgeordnete vom Fenster des Reichstags aus die Demonstration dirigiert hätten. Außerdem brandmartte er die unerhörte Erklärum Heines, der nach dem Freispruch Bedebours vor dem Schwurgericht in der Landesversammlung die Gr ber ohne jede Grundlage die Behauptung aufgestellt habe, daß es lärung abzugeben wagte, die Freisprechung fei zu Unrecht erfolg, bei der Demonstration auf eine Bewältigung des Barlaments abgefeben fei, und der durch herausgepiffene Bitate Artikeln einen falschen Sinn unterstelle, Genoffe Rosenfeld ging dann ausführ lich auf die durch nichts begründeten Berbote von unabhängigen und tommunistischen Beltungen ein. Bu der Behauptung Beines bir missen. bag unabhängige Blätter mit dem Gelde der Entente gegründet sind" Bührte er aus: Es ist mir fehr interessant, daß ber Vorwärts", der heute einen Bericht über die geftrigen Berhandlungen der Landesver fammlung bringt, bie lleberschrift wählt: Unabhängige dm Brangofenfolde. Da haben Sie schon die Ausnutzung der unwahren Behaup hung, die der Minister Seine aufgestellt hat. Es ist aber weiter interessant, daß der Vorwärts" die Worte" Unabhängige im Fran gofenfolde mit einem großen, beuil chen Fragezeichen versieht. Er selber weiß schon, was er von den Grklärungen eines Mannes wie des Herrn Seine au halten hat. Run will ich prüfen, ob diese Behauptung des Ministers Seine wahr ist. Wir haben feitgestellt, daß in dem befekten Gebiet drei unabhängige fozialdemokratische Blätter find. Wenn also die Behauptung des Ministers Seine wahr wäre, dann müßten bet bon blesen Blättern mit Ententegeldern benründet feln. Ich stelle felt, daß ber Minister Seine von keinem dieser Blätter jene Behauptung aufgeftellt hat. Im August 1919 bat bereits die Bezirksleitung unserer Partei am Mittelrhein ber Oeffentlich feit mitgeteilt: Gine erweiterte Borstandesibung der Cölner Partei Bat gestern einstimmig beschlossen, die Mitglieder Müller, Smeets und Eipmeter aus der Partei auszuschließen. Man ist sogar in meiner Partei noch darüber hinaus. liche Mitglieder, die sich in irgendeiner Weise an Sonderbünde negangen unb bat gleidseitig einen Antrag angenommen, fämt leien beteiligen sollten, sofort aus der Partei zu entfernen. trächtiger, als sie fast mit dem Tage bes Tarifabschluffes Diese Stimmungsmache gegen die Bergleute ist um sa niedermit den Bergarbeiterverbänden einseßte. Sie verfolgt also den Zwed, die Oeffentlichkeit auf eine neue Sege gegen die weiteren Forderungen vorzubereiten, obwohl den Bergleuten von allen Seiten zugefagt worden ist, daß alle Voraussetzungen für die Einführung der Sechsstundenschicht, ihrer wichtigsten und brennendsten Forderung, so schnell wie möglich geschaffen werden follen. Ein verwerfliches Spiel, in dem der Keim zu neuen Kon flitten liegt. Die bürgerliche Bresse ist natürlich gewiffenlos genug, die Infrate in pruntend fetten Buchstaben zu bringen. Daß der Inhalt des Inserates den Tatsachen brutale Gewalt antut, fört ihren Geschäftssinn nicht stört ihren Geschäftssinn nichtDie bolichemistische Agrarpolifit in der Ukraine. Das Kiewer Sommunistenorgan Borotba" veröffentlicht die Beschlüsse des Moskauer Zentral- Vollzugsausschusses, die u a interessante neue Richtlinien für die Agrarpolitit der Sotojet. regierung in der Uraine enthalten. Diese Beschlüsse bilden einen offenbaren Berfuch, den antibolfchemistischen Tendenzen der ukrainischen Bauernschaft, die sich in den Bauernaufständen genügend fundgetan haben, Rechnung au tragen. Freilich ftime Ukraine überein, die bereits mit einem gewaltsamen Einsehen der Mäteorgane und rücksichtslosen Requifitionen begonnen hat. men diese Beschlüsse nicht mit der bolichemistischen Praxis ta der In den genannten Beschlüssen heißt es u. a.: Meine Damen und Herren, der Minister Seine hat noch In Anbetracht dessen, daß die Bauernschaft in der Ukraine einige weitere Mitteilungen gemacht, um den Beweis für feine die Mehrheit bildet, und zwar noch bedeutendere als in Ruß Behauptungen anzutreten. Er hat behauptet, daß auch an land, ist es Aufgabe der Sowjetregierung in der Ukraine, Ver anderen Stellen im befeben Gebiete Beziehungen zwischen der trauen nicht nur innerhalb des ländlichen Proletariats, sondern Unabhängigen Sozialbemorvatschen Partei und den Bejabungs- auch innerhalb der breiten Massen des mittleren Bauernbesibet mächten beständen, und er hat besonders auf Göln hingewiefen, zu erwerben. Zur Ausgestaltung der Verpflegungspolitik( Liefe wo ein Protokoll über die Verhandlung ber unabhän rung von Getreide durch den Staat für Höchstpreise. Zwangsver gigen mit der englischen Besabungsbehörde teilung) müssen die Methoden ihrer Durchführung mit äußere bestände. 3 forbere ben Minister auf, biefes ter Borsicht angewandt werden, im Einklang mit der Pip Brotokoll auf den if bes Saufes nieberauchologie und den Stimmungen der ukrainischen Bauernschaft. legen, und ich erkläre Ihnen: wenn sich herausstellt, daß un Die Ziele und Aufgaben der Agrarpolitik in der Ufraint abhängige Sozialdemokraten an Verhandlungen beteiligt find, follen folgende fein: bie irgendwie in Widerspruch stehen zu der Auffassung ber 1. Völlige Liquidation des bon Denitin wieder hergestell Barteileitung der 1. S. B. für den Bezirk Mittelrhein oder in ten Großarundbefizes bei gleichzeitiger Uebergabe des Bobens a Widerspruch zu unserer Aufiaffung über die Losreißungsbestre. die Landlosen wad Landarmen. bung, dann werden wir bafür sorgen, daß diese Leute viel 2. Kommunistische Wirtschaften dürfen nur im Falle tet schneller aus unserer Partei herausstiegen als Herr Honrat aus Notwendigkeit errichtet werden, wobei den Lebensinter. der rechtssozialistischen Partei. effen der örtlichen Bauernschaft Rechnung zu tragen ist. Um aber nichts von dem außer acht zu lassen, was der Mi 3. In Sachen der Vereinigung der Bauern au Kommunen, nifter als Scheinbeweis hier angeführt hat, will ich auch noch Wrtels und dergleichen ist die Bolitit der Bartei streng durchzu darauf hinweisen, daß er behauptet hat, er hätte Berichte von führen, welche in dieser Hinsicht teinerlei 8wa ng buldet, Vertrauensleuten, daß ähnliche Beziehungen in der Bialz und indem sie bies ausschließlich der freien Gulfaeibung der an anderen Orten zwischen meinen Parteifreunden und ben Bauern felbft anbeimstellt und alle Verfuche, Zwangsprinzipien Befabungsbehörden beständen. Wag er die Namen der Ver- bei dieser Angelegenheit in Anwendung zu bringen, schwer traueneleute für sich behalten; aber dann nenne er uns boch die ahnbet. unabhängigen Sozialdemokraten, bie berhandelt haben! Es ist anzunehmen, daß diefe Politit bor Bolfchemisten Solange Sie diese Namen aber nicht nennen, fönnen wir in der Ukraine eines der größten Sindernisse der Verund Ihre Behauptung nur so betverten, toe all die Behauptungen, ständigung zwischen der Ukraine die Sie hier über uns und unsere Beziehungen zu den Bejahungs. Sowietrußland aus dem Wege räumen und damit truppen aufgestellt haben. bie Pläne der Konterrevolutionäre zu nichte machen wird. In prinzipieller Hinsicht bedeutet allerdings die jetzt eingeschlagene Agrarpolitif eine Preisgabe des bisher dellarierten Agrarprogromuns der russischen Kommunisten. Die Rheinische Republit", von der Herr Seine brach, wird ausdrücklich als Organ des Rheinlandbun. bes bezeichnet. Weiter meife ich darauf hin, daß in den Pro grammforderungen dieses Bundes steht: Notwendigkeit der Geminnbeteiligung der arbeitenden lafen an den Unternehmungen. Benn Sie eine Ahnung von dem Programm der Unabhängigen Herr Minister Seine hat auch dabort gesprochen, daß wir Sozialdemokraten haben, dann wiffen Sie ganz genau, daß dies lein Programm unserer Partei fit. Aber es handelt sich doch nicht so tief in den Friedensbedingungen gesunken sein würden, barum, ob es ein Blait der Unabhängigen Sozialdemokratischen wenn die unabhängigen Sozialdemokraten nicht vom ersten Tage Bartel ist. Daß das nicht der Fall ist, daran bann leine Berbes Strieges an erflärt bätten, Deutschland müsse be. brehung auch nur das Geringste ändern. Daß es gang ummahr it raft werben Ich fordere ben Herrn Minister Seine auf, kheinlich ist, daß ein Blatt der Unabhängigen Sozialdemokratie den Beweis für biefe Behauptung anzutreten; ich bin mit dem Gelbe ber Entente begründet werden tonnte, das mußte der Minister eine ganz genau wissen aus den zahlreichen Grtlärungen, bie mir mit Bezug auf bie Roslösungsbestrebungen hier abgegeben haben.( Sehr wahr! bei bee Unabhängigen Sozialdemokratischen Bartel.) Ich tonn er tlären, bab teine Bartei in höherem Maße rein ist von Anhängern der Loslösungsbestrebungen, als unfere Partei. Weshalb werden Eisenbahnwerkstätten geschlossen? Sindenburg- Memoiren. Nachdem der gottähnliche Lubendorst überzeugt, er wird sie ebensowenig beweisen fönnen, wie er all mit seiner, Striegserinnerungen" genannten Busammenfaffung das andere bewiesen hat, was er hier mit Bezug auf unser Ber- aller hervorragenden Kriegelügen ein glänzendes Geschäft ge bältnis zur Entente gefagt hat. Darum muß ich erflären: bie macht hat, ist auch Gottbater Sinbenburg unter die Dichter geBehauptungen, bie fo grundlos fint für die auch nicht der Schat mangen. Gin Berlagsprofpeft fündigt für März das Erscheinen ten eines Beweises beigebracht werben tann, feiner Memoiren" an, in denen der tapfere Etappenhäuptling bicfe Behauptungen bes Ministers Heine find nichts anderes als ein ergreifenbes Bild des letzten großen Strieges" geben will. fchamlose Berleumbungen meiner Bartei! Für die Einführung neuer Schulbücher seht sich der Bund entschiedener Schulreformer" in einer Eingabe an das Stultus. minifterium ein, in der auf die Notwendigkeit hingewiesen wird, Wir wissen, daß bem Zentrum eine Reihe von Herren ange auf dem Gebiet der Schaffung neuer Schulbücher endlich positive hören, bon benen bas Zentrum ganz genau weiß, daß sie mit Maßnahmen zu ergreifen, um den inoffiziellen Gebrauch der ben Loscelgungsbestrebungen symphatisieren; wir wissen bas auch alten nationalistischen und friegsheberischen Geschichtsbücher durch bon den Demokraten und wir wissen es von den Rechtafoz aliften, Einführung objektiver und pazifistischer Lehrbücher überflüssig zn bon denen nicht ein irgendwie rutergeordnetes Mitglied, sondern ein Mann wie onradt, der in der Sozialdemokratischen Bar Bur Schließung der Breslauer Eisenbahnverkstätten machen. tei schon seit vielen Jahren als Führer der Sozialdemokraten in schreibt die" Bolfswacht", das Organ der Breslauer RechtssoziaLebensmitteluneuben in der Steiermark. Am Dienstag fam Hachen bekannt ist, im Dezember 1918 zu dem französischen liften, man sollte bei der Wiedereinstellung der Entlassenen es in Leoben bei einer Lebensmitelbemonstration au BwischenStommandanten General Audibert gesagt hat: wenigstens der Abneigung gegen sozialdemokratische Arbeiter fällen. Die Gendarmerie ging mit Gewehrfeuer gegen die un nicht soweit die Bügel schießen lassen, daß dadurch große und bewaffneten Demonstranten bor, toboei ein 88jähriger Mann und berechtigte Erbitterung berborgerufen werbe: Uns wird ein Stino getötet wurden. Weitere elf Personen blieben verivun mitgeteilt, daß selbst nachgewiesenermaßen fleißige uno tüchtige det auf dem Platz, Arbeiter nur deshalb nicht wieder eingestellt werden, weil fie innerhalb der Eisenbahner- Organisation ober ber sozialbemotra tischen Partei einen Heinen Funktionärposten befleiden..." Das Blatt meint weiter, die gange Aftion der Regierung rieche start nach Reaktion. Das ist auch unsere Ansicht! Wenn die Klevitalen eine theinisch- westfälische Republit bilden würden, so würde die rheinische Sosialdemo rasie, in deren Namen er spreche, damit einverstan ben fein und darum bitten, bas die Entente das Rheinland su Frankreich schlage. Bis auf den heutigen Tag ist Sonradt Mitglied der rechts fosialistischen Bartel. Ganz anders das Berhalten meiner Barbelfreunde am Rhein! Die Parteileitung der 1. S. P. D. im Bezirk Mittelrhein hat schon im August 1919 folgende Grilärung veröffentlicht: Die Meldung, daß Führer ber Gölner Unabhängigen an der Leitung des Rheinlandbundes beteiligt feien, entspricht nicht den Tatsachen. Es geht weiter. Altona, 12. Februar. Das ist auch für die Beurteilung des politischen Charakters ber Rheinischen Republik" wichtig, daß danach leine Mitglieder Die Eisenbahnbirektion Altona teilt mit: Wegen meiner Bartet mit dem Rheinbunde überhaupt etwas zu tun Unwirtschaftlicheit des Betriebes ist die Eisenbahnbaupavertstätte baben. In ber Geflärung beißt es weiter: arburg an der Elbe am 12. Februar morgens geschlossen Ebenso find nirgendwo die in Frage fommenden Kreiſe worden. Sie wird demnächst unter Arbeitsbedingungen wieder P. Saarbrüden und Pfala an einer derartigen Republitmacherei " Konferens der britten Internationale in Amsterdam, Wie Set Boll" hört, beginnt am 13. Mära in Amsterdam eine Ston ferenz der Vollzugsfommission der dritten Internationale, Bremierminister wird bei seinem Londoner Besuch wahrscheinlich Neue Ententebesprechungen in London. Der französische bon Marschall Foch und General Destreb begleitet werden. Die erste Bujaminenfunft folf Conabend in Downingstreet stattfinden. Lloyd George will sobald wie möglich die türkische Frage regeln, auch sollen die übrigen Fragen, die England und Fanf reich betreffen, besprochen werden. Nitti ist von Nom nach England abgereist. ber 11 E. 4. D. in ben Streifen Göln, Rachen, Trier, Coblenz, eröffnet, welche die Wirtschaftlichkeit des Betriebes und erhöhte Arbeitsbilder aus Japan beteiligt. Wenn Romantiter und Phantasten in unverantwort Arbeitsergebnisse ermöglichen. Aufgenommen werden bei erlicher Weise den Nomen der II. S. P. D. mißbrauchen, so ist heblicher Einschränkung der Belegschaft nur solche das ein Fall, gegen ben feine politische Partei gefeit ist. Die Arbeiter, die sich au der mit den Gewerkschaften bei ben gegen. aus den Kreisen der Cölner Unabhängigen genannten D.. wärtigen Tarifverhandlungen bereinbarten Arbeit im Gebinge Müller und Joseph Smeets nehmen in der Partei leinerlei und zu einer täglichen Arbeitszeit bon bollen acht Stunden Vertrauensstellung ein. Borläufig begnüge ich mich damit, auf die offizielle Erklä ung unserer Bezirksleitung hinzuweisen, daß diese Leute schon bamals feine Vertrauensstellung in der Bartel einnahmen. Wei. her beißt ess berpflichten. Die Schließung der Harburger Werkstätte dürfte nicht die letzte sein. Der Wortlaut der Begründung ist der übliche, nur daß man blöslich für Affordarbeit nach Art der Berg 43 in der FREIEN WELT", Heft 6 30 Pfennig Bei jedem Zeitungshändler zu hin Theater und Vergnügungen. Volksbühne Theater am Bülowplatz. 7 Uhr: Der Liebestrank Sonnab. 7 U.: Der Liebes rank Opernhaus 7 Uhr: Der fliegende Holländer Schauspielhaus 7 Uhr: Othello Direktion: Max Reinhardt Deutsches Theater 7 Uhr: Die Sendung Semaels Kammerspiele 7 Uhr: Der Unmensch. FOLK LIGHT DIELE FRIEDRICHSHAIN Schweizergarten Am Friedrichshain 29/32 Vom 13. bis 16. Februar Hungernde Millionäre Sozialer Problemfilm 6%, und 8%, Uhr Achtung! Lesen Sie unsere letzten Neuerscheinungen: Großes Schauspielhaus Der Vertrag von Versailles Karlstraße 7 Uhr: Hamlet ( 6. Abteilung, II. Abend.) Direktion Carl Meinhard- Rud. Bernauer Theater 1. d. 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Die Beerdigung findet am Freitag, den 13. d. M., nachmittags 1 Uhr, vun der Leichenhalle des Städt. Friedhofes in Buch, aus statt. Der Schleifer Johannes Schwarz, Manteuffelstr. 19, am 8. d. M. Die Einäscherung findet am Freitag. den 13. d. M., vorm. 11 Uhr, im Krematorium, Gerichtstr., statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Nachruf. Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Kollege, der Revisions- Arbeiter Josef Wolff, Wilmersdorf, Trautenaustr. 10, am 18. d. M. und der Dreher Willi Barthel, Feldstr. 2, am 7. d. M., sowie die Arbeiterin Anna Minzler, Strausberger Str. 7, am 5. d. M. gestorben sind. Ehre ihrem Andenken! U.S.P.D., 3. Distrikt, 4. Abt., Bezirk 129a. AmMontag, den 9.d.Mts., verstarb der Genosse Otto Krahn Urbanstraße 69 im Alter von 40 Jahren. Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 14. d. Mts., nachmittags 2 Uhr, von der Halle des neuen Jakobi Kirchhofes in Neukölln, Hermannstr. 99-105, aus statt. rege Beteiligung ersucht der Vorstand. Um 2. Distrikt, U. S. P. D. DenGenossen zurNachricht. daß die Genossin Minna Dierberg Steglitzer Straße 72 am 10. Februar verstorben ist. Die Beerdigung findet Sonnabend, den 14. d. Mts., mittags 12Uhr, in Buch statt. Abfahrt Stettiner Bahnhof vorm, 94 Uhr. Um rege Beteiligung bittet I. A.: Der Vorstand. Hanewacker- Kautabak Originalware mit Zettel, stets frisch, Spezial- Bezugsquelle f. Gastwirte, Kantinen und Selbstverbraucher Rohrs Tabakgeschäft Berlin W 35, Flottwellstr. 14. Achtung! Kupfer Messing. Blei Zink 20 M. 12 •. 99 7 .. 9 usw. kauft Einkaufsbureau 034, Gubener Str. 23, Alex. 1940 Die Ortsverwaltung. U.S.P.D.Wittenau. Hiermit die traurige Nachricht, daß unser Genosse Julius RoB am 10. Februar 1920 verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, nachmittag 3 Uhr, von der Halle des hiesigen Friedhofes aus statt. Rege Beteiligung erwartet die Bezirksleitung. Wohnungstausch vo Tegel nach Moabit, 2 Zimmer und Küche. Offerten bis 16 Expedition Tegel. 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Januar die dritte Tagung des Verwaltungsrats des durch den Friedensvertrag geschaffenen Internationalen Arbeitsamts eröffnet. Beilage zur„ Freiheit" hafte Debatte: Trok lebhaften Widerspruchs seitens des französischen Unternehmerbertreters, der sich schließlich der Abstimmung enthielt, wurde mit 10 gegen 3( der Regierungsvertreter von Bel gien; der Schweiz und Japan) Stimmen beschlossen, das Bureau zu beauftragen, die nötigen Vorbereitungen für eine Erhebung zu treffen und der nächsten Sihung des Verwaltungsrats darüber einen genauen Plan zu unterbreiten. Damit war die Tagesordnung erschöpft.. Gewerkschaftskartell der Lederwirtschaft. Das Internationale Arbeitsamt ist zwar durch die Allgemeine Die gesamten freigewertschaftlichen Organisationen ber Arbeitskonferenz von Washington offiziell geschaffen worden, ist Leberwirtschaft haben sich zu einem Gemertschaftsartell der aber noch zu organisieren. Praktisch sind die allgemeinen Kon- Lederwirtschaft zusammengeschlossen. In ihm find die gesamten ferenzen gewiffermaßen Parlamente für Sozialgesetzgebung; der Kopf- und Handarbeiterorganisationen, die den freien Gewert Berwaltungsrat ist die Regierung und das Arbeitsamt die ausschaften angeschlossen sind, bereingt. Der Zived des Startells ist führende Behörde. Jedoch bedürfen die Beschlüsse der Allgemeinen die Seranbildung einer praktischen Einheitsfront aller Kopf- und Konferenz der Ratifizierung durch die beteiligten Länder. Auf Sandarbeiter der Leberwirtschaft, um in allen gewertschaftlichen ben Konferenzen find die beteiligten Länder durch je vier Dele- und wirtschaftlichen Fragen ein einheitliches Vorgehen zu schaffen. gierte( awei Regierungsvertreter, ein Vertreter der Arbiter und Die Geschäftsstelle des Kartells befindet sich beim Zentralverband ein Vertreter der Unternehmer) vertreten. Der Verwaltungsrat der Angestellten, Berlin SW. 61, Belle- Alliancestr. 7/10, Zimmer 2. febt fich aus 12 Regierungsvertretern und je 6 Unternehmer- und Arbeiterbertretern zusammen. Die acht hauptsächlichsten In- Achtung! Arbeiter Betriebsräte Arbeiter An= buftrieländer ernennen je einen Regierungsvertreter. Die angestelltenausschüsse der Lederindustrie. deren bier Länder, die zur Ernennung eines Vertreters berechtigt find, werden von der Konferenz bestimmt. Die Unternehmer und Keiner der genannten Funktionäre versäume heute abend die Arbeitnehmer im Verwaltungsrat werden auf der Stonferens 9% Uhr in die bereits bekanntgegebene Funktionärversammlung bon den Unternehmer- resp. Arbeitnehmervertretern auf drei in der Schulaula, Müllerstr. Ede Triftstr., zu gehen. Zentrale Jahre gewählt. Der Verwaltungsrat ernennt seinerseits den der Betriebsräte. Direttor. Dieser hat das Arbeitsamt zu leiten und das nötige Berfonal zu ernennen. wiesen, daß die französischen Arbeitervertreter vor Durchführung bes Achtstundentages versichert hatten, dieser werde keinen Rüd gang der Produktion nach sich ziehen; der Rüdgang sei jedoch ein Joubaug eripiberte im Namen der Arbeitervertreter. Die getreten. Die Tarifverhandlungen im Bankgewerbe. Freitag, 13. Februar 1920 Beide Parteien find gehalten, bis zum 19. d. M. dem Reichs arbeitsamt die Erklärung über Annahme oder Ablehnung des Schiedsspruches abzugeben. Die Funktionäre der Arbeitsgemeinschaft freier Angestellten berbände werden in einer Sizung am Freitag, abends 7 Uhr, in den Arminhallen, Kommandantenstraße 58/59, zur Annahme oder Ablehnung Stellung nehmen. Die Teuerungszulagen in der Schuhindustrie. Zwischen den Vertretern der Arbeitgeber- und Arbeit nehmerorganisationen in der Schuhindustrie fanden in Frank furt a. W zentrale Verhandlungen über die Zahlung einer Teuerungszulage statt. Nach langen, schwierigen Verhandlungen wurde ein Nachtrag zum Reichstarifvertrage für die Schithindustrie beschlossen, der folgende Bestimmungen enthält: Als Ausgleich für die neuerdings eingetretene Teuerung der Lebenshaltung werden Leuerungszulagen gewährt: bis 13 Jahren je nach Ortsflaffen 8-13 M., 16-18 Jahre 12-20 M., 18-21 Jahre 17-29 M., über 21 Jahre 21-36 M. wöchentlich. Weibliche Arbeiter, die Ernährer der Familie find, erhalten die gleiche Zulage, wie fie für männliche Arbeiter in der gleichen Alters. und Lohntlasse festgesetzt ist.( Als Ernähver der Familie gelten Witen, ledige Mütter, sowie Ghefrauen, deren Mann im Eine der R.B.O. erverbsunfähig ist.) Heimarbeiter erhalten an Stelle der für bie Fabritarbeiter festgesekten Beträge eine Teuerungszulage in Form von 25 Pro3. auf ihren jeweils erzielten Wochenverdienft Mit der vorstehend bezeichneten Teuerungszulage ist gleich. zeitig die von der Zentralarbeitsgemeinschaft empfohlene Notstandazulage abgegolten. Die wöchentliche Teuerungsgulage wird bei gefehlichen Feiertagen, Arbeitsversäumnissen und bei Arbeitszeitfürzungen bort längerer Dauer nur anteilmäßig im Verhältnis zur gearbeiteten Dauer wird die Teuerungszulage voll bezahlt. Stundenzahl bezahlt. Bei Arbeitsgeldverfürzungen bon kürzerer Monats Januar in Kräft Die Teuerungszulage tritt mit Beginn der 3. Lohntvoche des Die beiden ersten Sibungen des Verwaltungsrats, die am 27. und 28. November 1919 in Washington abgehalten wurden, Im Reichsarbeitsamt wurden gestern die am Mittwoch begonmen die provisorische Ernennung des Direktors und bie Bell, nenen Verhandlungen über den Reichstar if fortgejekt, Stach Jegung eines Budgetprovisoriums vor. Die Pariser Tagung sollte dem am ersten Verhandlungstage die Generalbebatte flattgefunden hebung eines Budgetprovisoriums vor. Die Pariser Tagung sollte hatte, wurde gestern in die Beratung über die Spezialpunkte ein das Arbeitsamt definitiv fonstituieren. Für die Arbeiter waren anwesend: Begien, Deutschland; tarif mit Zusatztarifen für die einzelnen Orte oder ein Einheitsgetreten. Es wurde zunächst die Frage erörtert, ob ein MantelOudegeeft, Holland; Stuart Bunning, England; tarif mit Ortsabschlägen geschaffen werden soll. Ginen weiteren Souhaug, Frankreich; Thorberg, Schiveden. Die Tagung wurde von bem in Washington gewählten Brä- Raum der Besprechungen nahm dann die Frage der Bemessung Die Not der staatlichen Lohnarbeiter. fidenten, Herrn A. Fontaine, mit einigen Begrüßungsworten oder auf Grund einer dreimonatigen Nachprüfung der herrschender Teuerungszulagen auf Grund von sogenannten Inderziffern Eröffnet. Die Vertreter Deutschlands waren im Mittelpunkt des Von Lohnempfängern des Reichstags werden wir um Vers allgemeinen Intereffes. Die Haltung der Bresse gegenüber den ben Teuerung ein. Der unparteiische Vorsitzende, Reichsgerichts- öffentlichung folgender Beilen gebeten: beutschen Delegierten war eher eine sympathische denn eine feind- bitrage. Er entinidelte babei ein eigenes Shitem, ponach Lohnempfänger in den Staatsbetrieben( Ministerien, Reichstag. beteiligte sich besonders lebhaft an der Erörterung Wohl zu ten schlechtest bezahlten Arbeitern gehören bie liche zu nennen. Serr Guérin berlas dabei im Namen der Unternehmer haben soll. Gegen diesen Standpunkt wandte fich als Vertreter laut Tarif des Etaatsarbeiterverbandes 16, 17 und 18 Dart tage jeder Angestellte und Arbeiter gleichen Anteil am Volfsvermögen Abgeordnetenhaus usw.). Der tarifmäßige Grundlohn beträgt eine Erklärung, in der gegen die überſtürzte, ungenügend vorber Banlleitungen besonders Direlhor Frisch von ber Dresdner lich( Sonntage werden nicht bezahlt). Hauptsächlich ist bie erste bereitete Art der Beschlußfaffung von Washington Verwahrung Bant, der ausführte, daß die Anpassung der Gehälter und Löhne Lohnstufe unter den Arbeitern vertreten, da die Behörden zu eingelegt wurde. In der Erklärung wurde auch darauf ber ba treiben würde und zum Bankerott des Wirtschaftslebens führen runter sich natürlich viel Kriegsbeschädigte und ehemalige Striegsan die jeweilige Teuerung nur die Preise allgemein in die Höhe Anfang Oktober erst die meisten Kräfte eingestellt haben, twomüsse. Eine Entscheidung in den erörterten. Punkten wurde gefangene befinden, tie jahrelang feinen Verdienst hatten und gestern nicht gefällt. Die Verhandlungen werden am Sonnabend jetzt die Ernährer ihrer oft sehr zahlreichen Familien find. Wir fortgesetzt. haben an den seinerzeit gezahlten Teuerungs- oder vielmehr Wirtschaft beihilfen feinen Anteil gehabt, da wir lebten Lebensmittefteuerung zu Anfang Janwar war vom Verband eine Teuerungszulage bon monatlich 150 Mart, sowie Kinderzulage beim Reichsarbeitsminister eingereicht worden; diese Teuerungegulage hat bisher noch feine Aussicht auf Genehmigung, da die Höhe derselben vom Herrn Neichs arbeitsminister start beanstanbet wird. Jekt, Anfang Februar tritt eine neue enorme Verbeuerung ber Debensmittel bis zu 100 Prozent ein. Wir wissen mit unserem Lohn, besonders die Gs erhalten an Teuerungszulagen für die Monate Januar, neuen Sollegen mit 16 Mart, nicht mehr ein und aus umb bittem, Februar und März: die Angestellten, die unter§ 4 des Tarif- diesen Notſchrei zu publizieren, bielleicht trägt die BekanntNach Erledigung organisationstechnischer Fragen wurde be- vertrages fallen, und zwar: 1. ledige männliche 80, 90 und machung in der Oeffentlichkeit dazu bei, daß die Verhandlungen fchloffen, zum Juni eine Seemannstonferens nach 100 M.; 2. verheiratete männliche 120, 120 und 180 M.., bazu eine zwischen dem Etaatsarbeiterverband und der Regierung endlich Stinbergulage für jeden Monat 30 M.; 8. weibliche Angestellte 65, 3u schnellen und ersprießlichen Abschlüssen führen. Mit unse Benua einzuberufen. Als Programm dieser Konferenz wurde nach 80 und 95 W.; Angestellten- Lehrlinge erhalten für jeden Monat rem Lohn können wir allein die rationierten Lebensmittel für längerer Debatte folgendes bestimmt: 1. die Durchführung des Achtstunbentages, 2, und 3. bie fich daraus ergebenden Fragen berie 20 M. Teuerungszulage. Jugendliche bis zum bollendeten uns und unsere Familien ab 1. Februar nicht mehr bezahlen." 17. Lebensjahre erhalten je 30 M., bis zum bollendeten 19. BebensSchiffsbemannung und beren Unterbringung, und 4. eine allge- 17 30, 40 no 40 W., bis zum bollendeten 20. Lebensjahre 30, meine Schiffahrtsgesetzgebung. Fassung des Friedensvertrages sei ungenügend. Die Ar Teuerungszulagen für die Angestellten der Metallindustrie. noch zu furze Zeit in Etaatsbetrieben tätig waren. Wegen der beffen Beschlüsse definitiv seien. Die Gärung unter der Arbeiterschaft der ganzen Welt beweise, daß wir neue Methoden fuchen müßten, statt den alten, die für immer vorüber sind, nach Butrauern, Nach einer längeren Aussprache wurde beschlossen, die BeSchlüffe von Washington zur Durchführung zu bringen. Sierauf wurde nach einer kurzen Aussprache der provisorische Direttor, ber bekannte sozialistische franzöfifche Abgeordnete Albert Thomas einstimmig durch Afflamation zum Direktor definiDas Schiedsgericht, das über die von den Angestellten der Berliner Metallindustrie erhobene Forderung auf Gewährung von Teuerungszulagen zu beraten hatte, hat in feiner gestrigen Sigung im Reichsarbeitsamt, die von 9 Uhr morgens bis 5 Uhr nachmittags dauerte, in Verhandlungen mit Bertretern der Anfolgende Entscheidung gefällt: gestelltenverbände und des Verbandes Berliner Metallindustrieller Sierauf wurde beschlossen, die Tagung des Verwaltungsrates 50 und 50 m. auf den 22. März 1920 einzuberufen und die nächste allgemeine. Ronferens für das Frühjahr 1921. Der Regierungsvertreter Bolens ftellte den Antrag, in Rußlanb eine Erhebung über die wirtschaftlichen Zustände borBunehmen. Ueber den Antrag entspinnt sich eine lange und leb. 84) Jimmie Higgins. Roman von Upton Sinclair, Die Teuerungszulage für nicht angestelltenversicherungspflich: tige Werkstatt und sonstige Schreiber find wie folgt festgesetzt: 1. für ledige männliche auf 80, 90 und 100 M.; 2. für verheiratete männliche auf 100, 120 und 130 m., wozu eine Kinderzulage von ie 30 m. tritt; 8. für weibliche auf 65, 80 und 95 M. gegriffen hatten, der Genoffin Mabel Smith und Evelyn Baskerville, des Genossen Gerrity: er hatte ihre Ratschläge zurückgewiefen, wie würden sie ihn verachten, sähen sie ihn fegt! und die loyalen, regierungstreuen Sozialisten, die Genossen Norwood, Dr. Service, Rabin, Stanfewig, Emil Forster; sie hatten freilich an den Krieg für die Demofratie geglaubt; was aber würden fie fagen, wenn sie Jimmie in seiner jezigen Lage erblickten! V. Bus Sem Manuskript übertragen von Germynia zur Mühlen. Jimmie war schier außer sich vor Bestürzung, alles chien ihm so neu und fremd, und er kannte feinen, der ibm raten konnte. Wenn er daheim ein sozialistisches Broblem nicht verstand, so trug er seine Fragen Meißner, Jimmie stieß auf einen Mann, den er fast für Chebrus Stankewiß, oder dem Genossen Gerriz, oder der Genoffin Nabin gehalten hätte, so sehr ähnelte diefer dem fleinen Mabel Smith vor. Hier aber kannte er feinen einzigen jüdischen Schneider. Der Mann war bamit beschäftigt, Menschen, der etwas vom Radikalismus wußte; alle hiel- einem großen, schwarzbärtigen russischen Bauern Brennholz ten sie die Bolschewifi für tolle Sunbe, Verräter, Verbrecher tragen zu helfen;- ein ruffischer Jude mit scharfem GeImd was es noch Arges gab. Die Bolschewiki hatten sich, sicht, flugen, schwarzen Augen, eingefallenen Wangen, als die Sache der Alliierten verratend, at den Deutschen ge ob er seit Jahren nicht genug zu essen gehabt hätte, und Schlagen, um die Demokratie zu vernichten: deshalb sind die von furchtbarem Husten gequält. Er hatte, aus Ermange. Plumerikaner gekommen, um sie Gesetz und Ordnung zu lung an Schuhen und Handschuhen, Hände und. Füße mit lehnen, das, was man unter Gesez und Ordnung von Feßen umtwickelt, doch schien er bergnügt zu sein, und als Rawrence bis Arizona versteht. Sie sind der Vortrupp er eine Last Hola niederwarf, nidte er Jimmie au und einer ungeheuren Expedition, die, bis Petrograd und sagte:„ Sallo!" Moskau dringend, den Bolschewismus von der Landkarte Hallo!" erwiderte Jimmie. Tegen wird. Und dabei soll Jimmie Higgins helfen! immie Higgins, gebunden und gefnebelt, an den Wagen bes Militarismus gespannt, foll helfen, die erste profedarische Regierung der Weltgeschichte zu vernichten! Sch spreche Englisch." Jimmie wunderte sich nie, wenn jemand Englisch sprach, es berblüffte ihn nur, wenn dies jemand nicht tat. Er lächelte und sagte:„ Freilich." Je mehr Jimmie darüber machdachte, desto empörter Ich war in Amerika," fuhr der andere fort, habe in lourde er, er faßte das Ganze als persönliche Beleidigung, einer Schwitfabrik gearbeitet." als gemeinen Streich auf, den man ihm gespielt hatte. Er Es war ihm anzusehen, daß er lieber schwaste als Holz hat ihre Propaganda hinuntergeschluckt, sich an ihrem frug, er blieb stehen und fragte:„ Wo haben Sie in Ame: Batriotismus gemästet, alles aufgegeben, um für die De- rifa gearbeitet?" Der Bauer brümmte ihn an und rief okratie zu kämpfen. Für sie hat er eine Schlacht mitge ihn an die Arbeit zurüd; bevor er fortging, bemerkte er: fochten, sein Leben aufs Spiel gefeßt, Wunden davonge- ch werde öfter mit Ihnen über Amerika sprechen." Hragen, Schmerzen erduldet. Und jetzt bricht man den Ver- Jimmie stimmte lächelnd zu. Be ni. содер eld. ben foll ben. hat ben ehört Au tagt Geben Wir wollen hoffen, daß diese Kleine Aufmunterung genügt, um die zuständigen Stellen zu veranlassen, den Angestellten bes Reichs wenigstens einigermaßen ausfömmliche Löhne zu geben. Neue Lohnfäße für Mineralwasserarbeiter und" utscher. Am 11. b. M. tagte eine start besuchte Versammlung der GroßBerliner Mineralwasserarbeiter und tutscher, die im Deutscher Transportarbeiterberband organisiert sind, um den weiteren Be Su!" Jimmie grinste, find Sie es geworden?" Haben Sie in Amerifa einer Gewerkschaft angehört?" gab der andere unvermittelt zurück. " Natürlich." „ Welcher?" Maschinisten." Haben Sie auch Streits mitgemacht?" Selbstverständlich. ,, Sind vielleicht auch verprügelt worden?" Natürlich." Sie verraten nie jemanden?" Fällt mir nicht ein." Sind Sie, was man klaffenbewußt nennt?" Darauf fönnen Sie Gift nehmen; ich bin Sozialist." Der Russe wandte sich Jimmie zu, jähe Aufregung durchbebte feine Stimme. Saben Sie eine rote Karte?" Natürlich, in meiner Rocktasche." Mein Gott!" rief der Ruffe- ein Genosse!" Er strecte Jimmie die in Feßen gemidelten Hände entgegen. Towaritsch!" In der eiskalten Dunkelheit erglühter zwei Herzen. Hier in arktischer Gegend, in dieser trost lofen Eiswüfte vollbrachte der Geist internationaler Brü berlichkeit eines seiner Wunder. Bitternd vor Aufregung drückte der kleine Jude Jim mies Hände.„ Wenn Sie Sozialist find, weshalb kämpfer Gie gegen die russischen Arbeiter?" sch fämpfe nicht gegen fie." Sie tragen Uniform." Ich bin bloß Automobil- Reparateitt." Aber Sie helfen dennoch! Sie helfen, das russische Wolf" töten, die Soviets vernichten! Weshalb?" Bolf töten, die Soviets vernichten! Weshalb?" „ Ich wußte es nicht"- entgegnete Jimmie fast ,, ich wollte gegen den Kaiser kämpfen, und sie flebend, fchickten mich hierher, ohne mir etwas zu sagen." Ah! Das ist der Militarismus, der Kapitalismus! trag mit ihm, will ihn zwingen, gegen Sozialisten zu Als er etliche Stunden später den Schuppen verließ, Tämpfen - als wäre er ein Milizmann in Amerifa! De fand er den kleinen Juden in der Dunkelheit auf ihn war- Wir sind Sflaben. Aber wir werden foei werden! Ünd mokratie! Nun heucheln fie sie ja nicht einmal mehr, mar tend. Manchmal fehne ich mich nach Amerika" sagte er Sie werden helfen, werden nicht die russischen Arbeiter hieren triumphierend in Rußland ein, um die russischen und schritt neben Simmie einher, mit den mageren Armen töten." Bevolutionäre niederzuringen und die Welt der Herrschaft um sich schlagend, unn warm zu werden. bes Kapitalismus zu unterwerfen. Weshalb sind Sie nach Rußland zurückgekommen?" Jimmie Higgins jedoch muß, vom Kriegsgericht befragte Jimmie. droht, Schweigen und gehorchen. Jimmie gedachte feiner Ich habe über die Revolution gelesen, geglaubt hier Freunde dabeim, die fiets die militaristische Maschine anreich au werden." „ Gewiß nicht!" rief Jimmie hastig. Der kleine Jude schob seinen Arm durch den Jimmies, Kommen Sie mit mir, ich will Ihnen etwas zeigen, Tomas rith." Kortiebung Folat.) Groß- Berlin. [ ober gar auf die Dauer hinter den Bewohnern des Westens zurüdstehen müssen, die längst ihr aus. gedehntes Schnellbahnneh besiben. Die Anlieger derjenigen Straßen, wo der Bahnbau fertiggestellt ist, sehen sich vor die Tatsache geftellt, die erheblichen Belästigungen, welche der Bahnbau dort verursacht hatte, in Kauf genommen zu haben, ohne das versprochene equivalent zu erhalten. richt über die Berhandlungen mit dem Verband Berliner Mineralwasserfabrikanten E. B. entgegenzunehmen. Siebenom als Vertreter der Arbeitnehmer wies darauf hin, daß die bestehenden brei Vereine der Fabrikanten sich dem Zentralverband deutscher Arbeitgeber, Ortsverband Berlin der Arbeitgeber in den Transport, Handels- und Verkehrsgewerben, angeschlossen haben und mit dieser Organisation die Verhandlungen wegen Gewährung Die Schulverhältnisse in Groß- Berlin. einer Teuerungszulage geführt worden sind. Gefordert wurde zu Sache aller in Frage kommenden Behörden wäre es, hier ben im Tarife borgesehenen Löhnen ein Zuschlag von 50 M. pro Durch das neure Groß- Berlin wird auch eine andere bermittelnd einzugreifen, teils um dent Richterspruche Geltung zu Woche. Die Unternehmer erkannten die Notlage der Arbeiter Regelung des Schulwesens nötig. Im Gesezentwurf für verschaffen, teils auch um ein für die Allgemeinheit beſtimmtes mohl an, andererseits seien fie aber angeblich nicht in der Lage, Groß- Berlin ist eine solche Regelung angekündigt, die Ne- Unternehmen zwecks Sebung der Herrschenden Verkehrsnot zu Bugeständnisse in der verlangten Höhe zu gewähren. Nach gierung kommt diesem Versprechen nach und wird der fördern. längeren Auseinandersehungen waren die Arbeitgeber alsdann Breußischen Landesversammlung einen Entwurf vorlegen. bereit, folgende Wochenlöhne rückwirkend ab 1. Februar 1920 au Dieser beschränkt sich auf eine organisatorische Regelung. Heute Arbeitslosenversammlungen. gewähren: für Abzieher 155 M., für Vorarbeiter 165 M., für Auf Bur Verwaltung des Schulwesens der Stadtgemeinde Arbeitslosenversammlungen in folgenden Lokalen statt: BöbowHeute, Freitag, den 18. Februar, mittags 1 Uhr, finden fünf und Ablader 145 M., für Flaschenspüler, Hofarbeiter, Mitfahrer, Stalleute 140 M., für Stutscher 115 M. ,, neben einer Provision, die Groß- Berlin werden ein Hauptausschuß, ein Ausschuß für Brauerei, Prenzlauer Berg; Königsbant, Große Frankfurter für verkaufte volle Kasten á 30 Flaschen 10 Bf. und für leere zu- das Fach- und Fortbildungsschulwesen und für jeden Ber- Straße;' Gewerkschaftshaus, Engel- Ufer; Musiker- Sale, faiferridgebrachte Raften á 30 Flaschen ebenfalls 10 Pf. beträgt. Für waltungsbezirk je ein Bezirksschulausschuß und eine Be Wilhelm- Straße; Stadttheater Moabit, Alt- Moabit. Privatkunden werden pro vollen Kasten 20 Bf. extra bezahlt; für zirksschuldeputation gebildet. Die Gemeindeorgame Groß- ordnung: 1. Bericht des Arbeitslosenrates. 2. Diskussion. 3. Ver Flaschenspülerinnen 85 M., für jugendliche Arbeiter bis 18 Jahren Berlins regeln die allgemeinen Bestimmungen über die schiedenes. Das Erscheinen aller Arbeitslosen ist dringend notVerwaltung des Schulwesens, die vermögensrechtliche wendig, da eine Kontrolle der Anwesenheit vorgenommen wird. Nach längeren fachlichen Ausführungen stimmte die Vertretung des Schulberbandes und der Schulen, soweite Als Ausweis gilt die Arbeitsnachweiskarte. Erscheint in Maſſen Jammlung diesen Lohnfäßen zu. nicht eigene Rechtspersönlichkeiten haben, nach außen hin, Der Arbeitslosenrat. ferner die Feststellung der Schulhaushalte, sowie die Anstellung der Beamten. Im übrigen untersteht die Vertval- Um die Gründung eines proletarischen Kinder- und Jugends ung des Schulwesens hinsichtlich der höheren Lehranstalten heims im Bezirk Frankfurter Vorstadt zu ermöglichen, haben sich den Bezirksausschüssen und Kuratorien, hinsichtlich der Gruppe Frankfurter Borstadt, Arbeiter- Eltern- Bund Berlin, Bolfs- und Mittelschulen den Bezirksschuldeputationen 1. G. p. 8. Diftritt, Bund für proletarische Kultur, Räteschule und den Bezirksausschüssen und Kuratorien, hinsichtlich der die folgenden Organisationen: Sozialstische Broletarierjugen und hinsichtlich des Fach- und Fortbildungsschulwesens dem die U. S. P.- Frattion des Verbandes fozial. Lehrer und Dafür gebildeten Ausschuß. Hieraus geht hervor, daß in Lehrerinnen zu einem Arbeitsausschuß zusammengeschlossen. Die Zukunft die Schuldeputationen in den Bezirken weit- Notwendigkeit der Errichtung proletarischer Kinder- und Jugendgehende Verwaltungsrechte besigen werden. 80 20 Achtung! Fleischergesellen. Nachdem die Wahlen zum paritätischen Arbeitsnachweis vom 7. Dezember 1919 von der Behörde für ungültig erklärt wurden, 7. Dezember 1919 von der Behörde für ungültig erklärt wurden, worben. Die Wahlen finden wieder im Gebäude bes städtischen fft die Neuwahl zum Sonntag, 29. februar, angefekt Arbeitsnachweises, Gormannstraße 13- Rüderstraße 9, bon 10 Uhr vorm. bis 4 Uhr nachm. statt. Durch eine weitgehende Teilung der Liften und Einrichtung Son mehreren Prüfungsstellen ist dafür gesorgt, daß sich ein Anbrang wie bei der vorigen Wahl nicht wiederholen kann und muß Jeder Kollege alles daran seben, daß auch diesmal die Lifte des Zentralverbandes der Fleischer, die mit dem Namen Conrad Krause beginnt, mit überwältigender Mehrheit gewählt wird. Bweifelhaft tann der Ausgang der Wahl nicht sein, wenn jeder Nollege auf dem Boften ist und alle bekannten Kollegen aufrüttelt, ebenfalls zur Wahl zu erscheinen. Wahlberechtigt ist jeder Fleischergeselle in Groß- Berlin. Ale Ausweis dient der Lehrbrief, Verbandswanderbuch, Jnvalidenoder Arbeitslosen- Stemeltarte. Sollte der eine oder andere Ausweis nicht beizubringen sein, so müssen Beugnisse vorgelegt berden, aus denen der erlernte Beruf hervorgeht. Der Hauptausschuß soll aus 24 Mitgliedern zusammengejekt sein, von denen je ein Drittel vom Magistrat, von der Stadtverordnetenversammlung und von der Behrerschaft gewählt werden. . Tagess heimstätten ist eine äußerst wichtige. Am 27. und 29. Februar, abends 7 Uhr, finden in der Schulaula des Reformgymnasiums in Berlin- Lichtenberg, Bartaue, zwei künstlerische Veranstaltungen statt. Zur Aufführung gelangen: Chorgesang, Rezitationen und das Schauspiel von Cranz, Freiheit". Der Eintrittspreis beträgt find zu haben: Sekretariat der Soz. Prol.- Jugend Groß- Berlin 2 Mart. Der Reinertrag ist für das Heim bestimmt. Billette Königsberger Str. 7 b. 1 Tr., Buchhandlung der Freiheit", Breite Straße, Lotal von Rettschlag, Schreinerstr. 18. Der Ausschuß für das Fach. und Fortbildungsschulwefen besteht aus 24 Mitgliedern, von denen 9 vom Hauptausschuß aus seiner Mitte abgeordnet werden, dazu treten je 3 bom Magistrat, von der StadtverordnetenperfammAuf dem Südringe tritt bon sofort ab eine Fahrplanande lung, von der Lehrerschaft und von den Vertretungen der rung in Kraft, bie ten Berufsverkehr zwischen Grünau und Arbeiter und Arbeitgeber zu wählende. Wilmersdorf- Friedenau berbessert. Auf dieser Strede werden Was die Aufsicht betrifft, so soll in Zukunft das Pro- in jeder Richtung je ein neuer Zug eingelegt; der eine fähri Auch diejenigen Fleischergesellen, die vorübergehend in einem vinzialschulkollegium die staatliche Aufsichtsbehörde dar- von Grünau um 4,83 nachmittags ab und trifft um 5,12 in anderen Berufe arbeiten, find wahlberechtigt, sobald sie nachweisen stellen. Ein Grund ist hierfür nicht recht einzusehen. Man Wilmersdorf ein, während der andere Zug um 5,14 nachmittags lönnen, daß fie in den letzten sechs Jahren im Fleischerberufe gearbeitet haben. Soweit dieselben noch Mitglieder des Zentral- will vermeiden, daß die neue Schulorganisation direkt dem von Wilmersdorf- Friedenau abfährt und um 5,56 abends in berbandes der Fleischer find, werden sie von dort aus in die Minister unterſtellt ist. Unserer Auffassung ist es Sache Grünau eintrifft. Beide Züge werden nur an den Wochentagen Bahllisten eingetragen. Unorganisierte oder in anderen Gewerk- der Schulgemeinschaft, wie sie ihre Aufgaben ordnet. Aber Das städtische Heimstättenamt legt angesichts umlaufender schaften organisierte Kollegen müſſen mündlich oder schriftlich ihre wir leben eben noch im alten Obrigkeitsstaat, in dem alles gegenteiliger Gerichte Bert auf die Feststellung, daß die Heizber Gintragung in die Wählerliste bis zum 21. Februar beim Ge- beaufsichtigt werden muß. Die Bezirksschuldeputationen hältnisse in den Heimstätten für Genesende und Brustkranke zur werbebureau, Spandauer Str. 30, beantragen. Es genügt die üben ihre Aufgaben zwar im Rahmen der vom Hauptaus- 3eit durchaus geordnet sind, so daß Winterfuren mit dem Anmeldung per Postkarte unter Angabe des Namens, Adresse schuß getroffenen allgemeinen Grundsäße aus, fönnen aber besten Erfolge unternommen werden fönnen. Insbesondere sint und Zwed der Anmeldung. Der Verband ist ebenfalls bereit, die direkt mit dem Provinzialschul kollegium in Verkehr treten, in den Heimstätten für genesende Frauen gegenwärtig intragung zu veranlaffen, wenn ihm Mitteilung gemacht wird. das gehalten ist, in allen Fragen, die in ihrer Bedeutung nicht alle Blake befeht, so daß Aufnahmeanträge noch ohne Warte Zentralverband der Fleischer. Ortsverwaltung Berlin. über die Intereffen eines einzelnen Verwaltungsbezirts zeit erledigt werden können. hinausgehen, den Hauptausschuß zu hören. Die Tarifverhandlungen in der Filmindustrie haben zu einer Berständigung noch nicht geführt. Die Forderungen des Zentral berbandes der Kino- und Filmangehörigen wurden von dem Arbeitgeberverbande nicht als geeignete Grundlage für eine Einigung angesehen. Die Arbeitgeber haben nunmehr zum Sonnabend nachmittag eine Versammlung einberufen, in ber sie endgültig über die Fortführung oder den Abbruch ber Berhand Inngen beschließen werden. Gute Zeiten für Einbrecher. gefahren. Einen empfindlichen Berluft hat ein im Lessing- Theater be fchäftigber Zimmermann erlitten. Am Mittwoch wurde im Garde robenraum der Arbeiter ein Diebstahl verübt, und auch ein Man Berbandsbücher und andere Ausweise enthält, die auf den Namen telrod gestohlen. Dabei wurde die Brieftasche mitgenommen, die Franz Stouppat, Bimmeret, Berlin, Echreinerstr. 60, fauten. Ebenso wurden die Schlüssel entwendet. Sollte versucht werden, mit den Ausweisen irgendwelchen Mizbrauch zu treiben, so find in ber englischen Sprache für Teilnehmer ohne Vor Sprachschule für Proletarier. An den Anfängerfurfen tenntnifie fann noch eine Anzahl Genoffen teilnehmen. Anmeldung am Freitag, den 18. Februar, abends von 6-8 Uhr, im Zimmer 7 ber Gemeindeschule hinter der Garnisonkirche ( Nähe Bahnhof Börse). Der Unterricht wird unentgeltlich erteilt. Charlottenburg. Heute abend 7 Uhr findet im Boltshaus, Rosinenstraße 4, eine große öffentliche Versammlung des kommunalen Arbeiterrates ftatt. Nicht nur die Mörder haben heute gute Zeiten, sondern auch die Herren Einbrecher. Mit welchem Aufwand von Tinte und Druderschwärze ist doch seinerzeit die Neubildung unserer Polizei, besonders die Aufstellung der grünen Sicherheitspolizei, begründet worden. Dem Kamf gegen das Verbrechertum sollten fie in erster dieselben abzunehmen. Betriebssattler, deren Betriebe ber Organisation noch nicht Linie dienen. Unsere damaligen Befürchtungen, daß diese Polizeibekannt sind, wollen ihre Abresse an den Obmann der Treb- truppe in erster Linie gegen die Arbeiterschaft in Aftion treten riemenbrandje, Kollegen Cain, Weißenfee, Sebanftr. 64, werde, find ja inzwischen durch verschiedene Vorkommniffe bestätigt fenben, worden. Vom Kampf gegen das Verbrechertum haben wir aber Forderungen der französischen Eisenbahner. Die franzö noch verflucht wenig bemerkt. Die Kapitalverbrechen mehren sich lischen Eisenbahner berhandein schon seit Mai 1919 mit trob Polizei von Tag zu Lag. ber Regierung und den Gesellschaften über die Lohnregelung, Wie wenig geschützt das Publikum vor den Verbrechern ist, ohne zu einem Resultat zu gelangen. Sie beanspruchen die Fixie- lehrt uns auch eine Zuschrift aus unserem Lesertreise. Am Montag rung eines Minimalgehalts von 3800 Frs., die Bubilligung von abend wurde einem in Bankow wohnenden Arbeiter die Wohnung 1200 Fr. Teuerungszulage und bie Aufrechterhaltung von bis auf die Möbel ausgeräumt. Bom nächsten Bolizeirebier, wohin 720 Frs. Ariegszulage. Dabei werden örtliche Abweichungen zu er fich fofort wandte, wurde er an die Kriminalpolizei verwiesen. pestanden. Als lehtes Datum zur Regelung diejer Lohn- Seine Bitte, sofort einen Kriminalbeamten mit einem Spürhund fragen und verschiedener Verwaltungsangelegenheiben haben die mitzuschicken, wurde nicht befolgt, da angeblich kein Kriminalfranzösischen Eisenbahner den 10. Februar festgesetzt. Eine beamter anwesend war und da es auch schon Nacht sei( es war wichtige Forderung ist ferner die Nationalisierung der kurz nach 9 Uhr abends). Ferner wurde ihm erklärt, daß solche Gisenbahnen, die als Vorläufer der Sozialisierung berlangt wird. Rappalien" tagtäglich vorkommen, und wenn man bei jedem solchen Die Regierung hat noch nichts getan, um eine Verständigung Fall einen Beamten mitschiden wollte, dann müßte man viel Bem sichern. Es ist daher nicht unmöglich, daß Frankreich in den amte haben," Kommen Sie man morgen früh als Erster wieder", nächsten Wochen eine große Bewegung der Eisenbahner erlebt. hieß es. lefagt, getan. Der Arbeiter ging am nächsten Morgen Auch in der übrigen Arbeiterschaft steigert fich die Unruhe, aber wieder sur Kriminalpolizei, wo nach Schema F ein langes Bro fälschung verhafteten Schönberg nicht identisch ist. liberall find die Motive der Bewegung wirtschaftlicher tofoll aufgenommen wurde. Und zum Schluß sagte der Beamte gemütlich: Na, ich komme morgen im Laufe des Vormittags- zu Ihnen!" Natur. Uus der Partei. Bezirksparteitag Oldenburg- Ostfriesland. 4 " Also am dritten Tage nach dem Verbrechen geruht die Polizei endlich, fich um diese" Lappalie" zu fümmern. Die Einbrecher sind dann natürlich über alle Berge, haben ihre Sore" längst „ berschärft" und lachen sich ins Fäustchen, wenn sie den Erlös in lustiger Gesellschaft berjubeln. Der naive Bürger aber fragt sich: Wozu haben wir soviel Bolizei, die wir mit unseren Steuern erhalten müssen, wenn diese uns doch nicht vor den Verbrechern schüßt? Neukölln. Die Frau während Schwangerschaft Geburt und Wochenbett" ist das Thema des Vortrages einer am Sonnabend, ben 14. Februar 1920, abends 7 1hr, in der Aula der Realschule zu Neukölln, Bobdinstraße, stattfindenden, von der Allgemeinen Ortstrankenkasse Neukölln einberufenen öffentlichen Frauenversammlung. Wir machen auf diese wichtige Veranstaltung aufmerksam. Der Eintritt ist frei. Herr Karl Schönberg, Rigaer Straße 86, legt Wert auf die Feststellung, daß er mit dem dieser Tage megen Banknoten Lebensmitteltalender. Berlin. Bom Sonnabend ab wird auf die C I- Rinderkarien 4-2 ter Bollmilch bis auf weiteres verabfolgt. Die übrige Belieferunt bleibt mie bisher. Aus den Organisationen. Bilmersdorf. Montag abend 7% Uhr in der Aula ber Viktorte Luisen- Schule, Gasteiner, Ecke Uhlandstraße, Mitgliederversammlung. 1.„ Die Auslieferung und das revolutionäre Proletariat." Referent: Genoffe Dr. Serzfeld. 2. Parteiangelegenheiten. Lichtenberg. Freitag, ben 13. Februar, obends 7 Uhr, Mitglieders persammlung in der Aula des Realgymnasiums in der Parkaue. Bor trag des Genossen Dr. Herz. Eintritt nur gegen Borzeigung des Mits gliedsbuches. 8 Uhr( pünktlich) Mitgliederversammlung bei Cramer, Rohnso Rahnsdorf, Bilhelmshagen und Hessenwinkel. Sonnabend abend Mühle. Fürstenwalder Straße 30. Bortrag des Genoffen Müller über „ Sozialismus“. Bereinstalender. Am 6, unb 7. Februar tagte im Gewertschaftshaus in Olben burg der Bezirksparteitag Oldenburg- Ostfriesland, auf dem 17 Ortsgruppen durch 22 Delegierte vertreten waren. Bom Nachbarbezict Nordwest Bremen waren zwei Ge. noffen, bon Delmenhorst ein Genosse und vom Parteivorstand Bevorstehende Einstellung der Bauarbeiten bei der Genoffe Dittmann erschienen, im ganzen 32 Teilnehmer. Der A. E. G.- Schnellbahn Gesundbrunnen- Neukölln. Bezirksvorsitzende Genoffe 8immermann wles einleitend bei feinem Geschäftsbericht auf die besonderen Schwierigkeiten hin, Die vor Monaten den beim Bahnbau beschäftigten Arbeitern bie sich in Ostfriesland auf dem flachen Lande bei der Agitation Arbeitern der Firma Siemens u. Salate A.-G. ist zum 15. FeDen angedrohten Kündigungen sind nunmehr ausgesprochen. ergeben. Trotzdem sei die Organisation erfreulich gewachsen. bruar das Arbeitsverhältnis gekündigt, ber der Firma Nohl u. Der Mangel an Referenten, besonders für das flache Land, er Schällmann ist eine größere Anzahl von Arbeitern bereits entschwert die Agitation, was durch die schlechten Verkehrsverhältnisse lassen worden. noch besonders erhöht wird. Aus diesem Grunde könne auch der Am 6. November b. J. Hatte das Amtsgericht eine einstNachbarbezirk Bremen, der einen großen Teil Oldenburgs weilige Verfügung erlassen, wonach die Arbeiten auf den in Aufumfaßt, nicht in der wünschenswerten Weise arbeiten. trag gegebenen Bauabschnitten nicht eingestellt werden follen. Der Mitgliederbestand steht nach der letzten Abrechnung auf Die A. G. G. erhob gegen das gefällte Urteil Einspruch, jedoch 4524. Die Kämpferin" wird in 370, die Sozialistische Ge- wurde am 17. Dezember v. J. obige Verfügung vom Landgericht I Angestellte der Holzindustrie, bes Möbelhandels und der Kredib meinde" in 65 und das" Referentenmaterial" in 100 Gremplaren für rechtmäßig erklärt. being wurde auf 1 M. für männliche und 80 f. für weibliche bauen verpflichtet ist, hat sie es bis jekt unterlassen, die feiner 7 perium häuser! Freitag abend 6% Uhr im Schultheiß- Ausschank, Neue Jakob Trotzdem die A. E. G.- Schnellbahn-.- G. Hiernach zum Weiter- ftraße 24/25, Bersammlung der Angestellten der obigen' Branchen. beitrag wurde au 1 M. für männliche und 80 Pf. für weibliche Zeit an die Unternehmerfirmen gegebenen Berbote zurückzuziehen. Stimmung über die Vereinbarungen vor dem Reichsarbeitsministerium Afa- Funktionäre der Berliner Metallindustrie. Freitag abent Mitglieder festgefest, den einzelnen Ortsgruppen aber bringend Sie begründet ihr Vorgehen mit dem herrschenden Bementmangel. vom 11. Februar. empfohlen, höhere Beiträge einzuführen. In der Diskussion Demgegenüber wird uns von unterrichteter Seite mitgeteilt, daß twurde von verschiedenen Orten berichtet, daß besonders die Rechts- auf Monate. hinaus noch Arbeiten geleistet werden können, für 10 An Fachgruppe 3 a( Kriegsorganisationen). Heute( Freitag) vormittag sozialisten mit den schmuzigsten Mitteln gegen uns kämpfen, die der Materialmangel nicht in Frage kommt. trotzdem aber treten oftmals ganze Ortsgruppen der Rechtssozia. Durch diese Maßnahmen wird eine nach Hunderten zählende listen geschlossen zu uns über. Zum Punkt„ Organisation und Arbeiter ahl unverschuldeterweiſe brotlos und die Erwerbslojen von au reffe" jette eine lebhafte Debatte ein und es wurde beschloffen, fürsorge, damit die Allgemeinheit, in größerem Umfange in Unbierteljährlich einen Ertrabeitrag bon 1 M. zu erheben zum beffe. ipruch genommen. ren Ausbau der„ Tat". An den Bericht der Landtagsfraktion nüpfte fich eine längere Aussprache und fand die Bewilligung der Polizeitruppen allseitige Mißbilligung. geftelltenausschüsse. häusern beschäftigten Wächter. Branche der Privatwächter. Sonnabend morgen 9 Uhr im Lokal Bouten, Solz- und Lagerplägen, Fabriken, Geschäfts- und Industrie Durch den augenblicklichen Stand der Dinge wird den An- Freie Sozialistische Proletarierjugend, Gruppe Nordosten. Jeden liegern der durch den Bahnbau betroffenen Straßen ein erheb licher Schaden zugefügt, und zwar dadurch, daß die nur vor- greie fog. Broletarierjugend, Ortsgruppe Treptow. Sonntag Cin übergehend beabsichtigten starken Behinderungen durch Bauzäune, weihungsfeier. Treffpunkt nachmittags 3 Uhr bei Sandig, Graeb Absperrungen usw. sie für längere Zeit belästigen. Ganz abgesehen Lage" wurde mit großem Interesse und Beifall aufgenommen, davon, haben die Bewohner der Stadtteile, für welche die Bahn- Berantwortlich für die Redaktion: Alfred Wielepp, Neukölln. anlage in Frage kommt, auch Anſpru& darauf, daß ihre Berlagsgenossenschaft Freiheit", c. 118ieren Druck ber Gain bald möglichst fertig wird und sie nicht noch länger Lindendrucheret und Verlagsgesellschaft m. b. S., Schiffbauerdamm Das Referat des Genossen Dittmann über„ Die politische jobann der Eisherige Bezirtsvorstand wiebengewählt und als Sib beaigthen Milhelmshaben bestimmt. straße 49. 19.