to/dprcte 20 p�ernlg ♦ A.?ahrteng Vonnerstag, öen Februar �20 ffreihett* rv&tint worsni» mt roffimrtflflf,«m 5onn»» nd.4e�t«aen»m? wovoe«» �miosprei» deiräat bei rrtrr �uPtfinn« ins tan» ür �roü-VeLiin 4.50 �irrktem monaN. 5.Z5 M« i f» vnttr 5 treibt and?ür Deutschland 7.— ITU ür» Ausland 8.— ITT« m 5?rief 13— M. kktchn'i'o« mrd l�ned'.kwn: Ver?w Echitldauerdam« «trrnsvrecher. Umt worden 2>f9� und S3SMK Nr. 41/ A 25 � MorgeN'flusgabe JffnaH Mut>tt noncanill«.!!»»f. tirm Imnti«infchl. Itmmnasjti-:*!«« S3') rn».((tt�rOnKflt tTATi I.Ii mr, edtt tTfiftf H5ort 85 Ct. tuimlitn» unl ?>rZtNttsatisit»n:iiktatn die achlgefpallrn« Usnxareillezeil« 2An Mk. da» ffKgermrfte war»<5 p, jrdr» Ivt!«rr- war!»5 Pf.'ÜI de» darauf alarndrn lag müff«» fpälrürn» dt» S Udr naitinnttag» in de» Liredttiait nuigfgcbfn fein. Qnlrrattn« H btcUirnq;«rtlin 9J».«.«(öUffumfrbrMinB I» S.rniprech«:«imt W#rt«»9»- 9«,»7«» berliner■Organ ssrlede im Oilcni »j jTn fcfnt Presselärm, der wegen der Nusliefcriin�Zsraz« , �dden Wocl>cn ersüllte, ist in der derrtschen Oosseutlich'eit J' koUtfl eine Tatsache unberücksichtigt gelassen worden, die lio» ��itistorischer Bedeutung sein wird. Es ist die vol- �/Neugestaltung der Vcrhält-nisse iin Osten, der Zujirm» �j?°ruc!> der russischen Blockade, der beginnende Friede . �clien den Rouvstaaten und Sowjednigland, die An» eines Wirtschostsverkclirs zwischen den Elitente. fu,1™ und Nuhland, die die Situation im Osten in einem dor•• �'chtr erscheinen lassen und die europäische Politik »vllig neue Probleme stellen. 8. Noch dem Zusammenbruch der letzten Ossensive des �rol aidenitsch g«gen Petersburg lvar mit einiger .�>ßhe�. zu erwarten, dag die militärische Lage Sowje:» �la»ds sich bedeutend bessern würde. Doch die nachsotgen» (�.»teigniffe haben selbst die kühnsten Eiwarlunsan über- Sie haben gezeigt, daß die geivalligen Änslren- der Ententeimperialisten und der von itmen unter- bni« russischen lloiiterreoolntioilär« keinen festen Boden itoi' stch hatten. Alle Bemühnngen der EntaUadiplo- r-._. einen„Sfociheldraht" um Rutzland zu ziehen und »i« s nnen W«i£ia;ciorai)i um oluvianu zioucn I»IV Kj.�owjetregierung zu stürzen, sind an dem heldenhaften umstand der russisch«« Arbeiter- und Bauernarmee zer- d?n�' bie unter»nschstichen SPtü()en imb Opfern die Inter- » 1 1 J)<*»-<.....» � ä'•'—! �riat mit iinmer stärkerem Naa?orua inr vre �znier- ihr, ��evolutionären Rußlands eintrat, und daß die um i'�m�bsländigkeit nagenden ruifijötcn Randländer in fyist vIGencn Interesse sich dagegen sträubten, weiterhin fcit ö~le"fte für den Entenlei mperialisnms zu verrichten. �r»» � Sowjetregicrung den Randlondern gegen- tonn. �ul>terte lbnen ihren Widerstand gegen die Fcrt- �Lirf. Intervention und der Blockade. Tie Sowset. i?r scierticki bekrmdet, daß sie die Selbständigkeit "stle°nder aner.enne und sich in die inneren Per hält- fci;,ri?'5"� Länder nicht einmischen wolle. Sie hat in den Zillen> �"denen Verhandlungen auch ihren prakti'äxn lr!�-»,z.�5eigt. ein srcundsck>astlich?« polili'ches und wirt- Verhältnis zwisck�n Sowjetrußland und den �iede.is.beiMstellen. Tie Folge war der AbiifuiB des "'"'iidi Alchen Sowjetrußland und Estland, dem auto- » Friede mit dm übrigen Zlandsta'tzn''olgcn ld?�,"w bedeutungsvollsten ist hier die iniincr stärker �nede!isgem.'!gtl)eit Polens, das als stärkster �deii antiru.ssi scheu Politik der Entente aiigeiehen d», �'suiß. Tos russische Friedensangebot an Polen. fottirftf» im Tezember erfolgte wnd Ende Vmuar rn wiederholt wurde, hat di? frirdevs- �tininiung in den polnischen Volksmassen titen,.?�>ch gefötvert, und die veränderte Slellung der llegenüber Rußland hat das ihrige»Zu b-i» die vo Kl i schon Staatsuiänner ihre Eroöc- e.,'-»"»v vvrti» i�rv«v �—-------------- W?,. �----- !ocherr't'M Osten zügeln und sich eiiistl>ast mit der pid der Friedensverhandlungen mit Sowjercuß- �Ichafttgcn. krs�»�,.�intZ lichc Wall gegen Sowjetrußland wäre selbst» tat �.A,.fcht durchbrochen worden, wenn der Oberst« �Fronf noch die geringste Ailssicht besessen hätte. der. Rußland zu halten. Diese Allssicht schwand Wiicitifrf der Arbeitennasssn immer stärker. Sie er �kpedikioncn imitier kostspieliger, die„Siege" �n.«j. �stkißen Garden immer problcmal"che: wur« �ientst».«" kam die starke Bedrohung der engli'chen stntrQinf-""fl unv das Vordringen der Roten Armeen in ""d Sibirien, die die Unabhängrgleits- �>ern> englischen Vasallenstaaten irnd Kolonial' � di-�/rliens außerordentlich verstärkte. Hinz" kam säb � Wichsende Rohstofsnot in allen Ländern Europas �lan?»"i vor einer evenlirellen Amiäherung zr.jschen �achf?""b Teutschland, die England als die führende W �.yvlcnte vcianiaßte, eine völlige Schwei kimg in >>!? Politik vorzlinehmen und den Boden sür �'luri�jgnng mit Sowjet riißland vorzubereiten. ?eit ch�.�'glijch.rnssischen Verhandlungen sind bisher so- � ltotleL}tn' ddß bereits am 12. Februar in Kopenhagen �uieu über Au Statisch j>er beiderseitig«» Ein sillli scher eiell-llechl. Eigen« Drahtmeldung der»Freiheit". S t« ck h» l m, 18. Februar. Nu« Hrlftußfir« wirb an unser Ctockhotmer Partei- blalt„Polititeu- telegratihlert: Da« finnische RegirrunzSarga.i tiilt mit. daA der neulich verhaftete finnische soziatdcmakratisäf« 7»iibrer O. V. Snusinrn bei einem Fluchtversuch ermvr» l>et werden ist. Di« finnischen Henker haben seht einen sinni» schrn Lieblnccht crschoisr», auch bei einem Fluchiversnch— er- biirmliche Lügner! Möge das Prvletariat der Welt dir weihsinni» schrn Meuchelmörder brandmarken. ZVuufinen war einer der VZründer der finnischen kommunistischen Partei, einer der hervor- rogcndsten Männer drr finnische« Srbeitcrklaffe»ab»ahm an der Älidung der Dritte» International» teil. Der Zrieüe m!l der IMtl London, 18. Februar. Di« Friedcnbkonkerenz hak di« voelänfi«« Prüfung drr gange» türkische« Frag« beendet, k» wird jetzt mit der Auf» strUung de« Friedenonrrtragseatwun'S begönne». Veve Armeulermehe'el:«. kl. X. London, 18. Februar. Mustase Ke m ak, der Führer der«oationatlstiichen Tür- ken. hat eine neue Bewegung gegen di« Armenier begonnen. Leine Truppen rücken in drr Richtung der Bagdad- Eisenbahn weiter vor. Die Armenier haben bereit« 7000 Mann Verluste. Wenn nicht sofort Hilfe kommt, werden Sie ISO 000 Armenier, die in Citicien sind, wahrscheinlich sämtlich Musbafa zum Opfer, fallen. Der britische hohe Kommissar in Konstantinopel hat der tür- kischen Regierung davon Kenntnis gegeben, daß die Verbündeten beschlossen haben, Konstantinopel der Türkei zu be» lassen. Wenn aber die Berfolgung der Armenier fortdauern würde, würde da« FriedenSablommcn sür die Türkei wcsent- lich geändert werden. AiNerllaM'Mkrle Konsittte. Wie Reuter amtlich meldet, hat Wilson in einem Memo- randum den Alliierten mägeteilt, daß die Vereinigten Ltaaten möglicherweise die Zurückziehung de« Berfa ill er vcrirage» auS dem Tenat erwägen müßten, wenn dl« Alliierten bei der Verfolgung ihrer Pläne weiterhin ohne Zu» stimmung der Vereinigten Siaatcn handelten. Darauf antwortete» die Alliierten. Der Oberste Rat sei ge» zlvnngen gewesen, währenz der freiwilligen Abwesenheit de» amerikanischen Vertreter« Beschlüsse zu fassen. Die A.»t» Wort setzt ferner auseinander, daß die Borschläge vom Dezember in Kraft gesetzt werden sollen, wenn Wilson sagen wolle, wi» sie ausgeführt werden sollen. 5er Kmjjs g-gea Vilsen. Die amer ikani schon Pressekommcntare über Wilson» Rot« bezüglich der Adriatischen Frage sind für ihn ebenso 'ingüiiftig wie die Kommentare im Zusammenhang mit der Demission Lansing«. „New flock Tun" fragt, ob Lloyd George, Millerand und Nitti die Diktatur Wilson« anzunehmen geneigt sei, da dessen Ansichten über Recht und Pflichten ihm allumfasiend erscheinen und er gewohn! ist, Gesetze vorzuschreiben. Diese« Auf« sassung, über Die eigene Stacht und Vollkommenheit scheine Wis» lau treu zu bleiben.„Evening Sun" sagt, die amerikanische Bc- völkerung erhalle keine Informationen au« erster Hand über die aueländische Politik. Es werde hohe Zeit, daß sich der am«» rikanisch« Bürger einmal um di««igen« Regierung kümmere. Achniich urleilt die englische Presse, dir besonder» den Fehler der amerikanischen Verfassung hervorhebt, durch den der Präsident mit einer so großen Macht ariZgcstattct werde, daß sein Kabinett ohne ihn nicht« tun könne, während gleichfalls jede Regelung fehle, die im Falle einer Erkrankung de« Haupte» der Exekutivgewalt eine Vertretung vorsehe. �ufhedung eine? fo-rmunisUchs» kon?ereuz. Die»Frankfurter Zeitung" berichtet au« Hannover: Di« hier tagende Reichökonfercnz der kommunistischen allge» meinen Arbeiter-Union wurde auf die von Berlin ansgegra» genc Ailtteilung, daß sich unter den Teilnehmern von den Be- Hörden gesuchte Personen befinden, von der Sicherheitspolizei ausgehoben. Die Polizei nahm sämtliche 67 Teilnehmer oer Kon- serenz in Hast und stellte dann fest, daß sich unter ihnen auch der seit längerer Zeit flüchtige russische Agitator Sturm befand. Dieser und ein anderer Ausländer wurden in Hast behatten. u'ährend man die übrigen nach Feststellung ihrer Personalien ivicder entließ.> KnegSpefanyeewn nnterzeichnet worden ist. Danesien laufen Verhandluwgen über die Ausnahme des Wirtschvfts» Verkehrs zwischen englischen»nd russischen Ovganrsationen. Die cnsstische Regierung hat die Bedingung ausgestellt, daß dieser Wirtschaftsverkehr mrr mit den russischen Genossen- sckuiftSorganisgtionen allsgenommen werden dürfe. Die Sowsetregierung hat diesen taktischen Umgekungsversnch damit beantwortet, daß sie diese Organisationen als staat- liche Institutionen erklätt unv die Forderung an die eng- ljsche Regierung gestellt dat. direkt mit ihr zu verhandeln. Wir glauben nicht, daß die W-!rtkl?astsoevl.'andlungen zwisckxm England und Nußlan>d infolge dieser Plänkeleien ickirilcrn werden, denn auSichloggebenv für den Erfolg dieser Verhandlungen ist die Mindlegende Tatsache, daß die Intervention»n Rußland äe kucto zusammengebrockien, die Blockave duichlöchert und der weitere Krieg irnmöglich ist. Tie Entente muß ihve mi!itärrsck)en Pläne im Osten ausgeben, die Sowjettegiening ist zu einer Verständiglmg mit ihr und zu Llonzejsionen an den Ententekapitaiismus bereit.— die Situation ist also vollkommen eindeutig, und es wird lediglich von dem Kräfteverhältnis unv der Geschicklichkeit der miteinander verhandelnden Parteien ab- hängen, wie sich die beiderjcrtige Verständigung gestalten wird. Die beut sche Politik hat sich auch in dieser Frage vor vollendete Tatsackzen stellen lassen, ohne auch nur die ge- ringste Fähigkeit zu zeigen. Einfluß guf die Gestaltimg der Verhältnisse im Osten zu gewinnen und den Interessen der atbeitendcn Massen zu dienen. Hieran ist nicht nur der militärische Zusammenbruch und der Friede von Versailles ichuld. Auch das döst Erbteil des Brest-Atowsler Gewalt- frieden?: der Haß gegen den deutschen Imperialismus und der Zusammenbruch der deutschen Stellung in den rufst- seilen Randländern kann nicht als Ursache der jetzige» Isv' lierung Deutschlands im Osten angejührt werden, rtie Hauptschuld trägt die verfehlte Politik der republikanischen Regicrn.lg. die stets nur auf den Zusammenbruch Sowjet- rnblonds spekulierte, ihn nach Kräften zu fördern suchte, sich hermetisch von Rußland abschloß und nur von der Furcht erfüllt war. daß die revolutionären Funken aus dem Osten nach Teutschland hinübersprinpen könnten. Diese Politik. verbilnden mit der aktiven Unterstützung, die die russischen Konterrevolutionäre im neuen Koblenz, Berlin, fanden und mit der verbrecherischen BaUenpolitik, die das neue Bund- niS zwischen der deutschen und der russischen Junkerreak» tion dokumentierte, hat nicht nur die letzten Brücken zwischen teutschland und Rußland abgebrockien. sondern auch die Alnreigung. die in Rußland gegen die triumphierenden Sieger von Brest-Litowsk bestand, auf daS republikanische Deutschland übertragen. Von deutsckser Seite geschah nichts, llin diese Abneigung zu zerstören und abzuschwächen, viel- mehr betrachteten eS führende Politiker und Militärs imiiier wieder als ihre Aufgabe, den„Kampf gegen den BolschwiSmiis" als das höchste Ziel der deutschen Politik zu tnoklamieren und die Geneigtheit dcS Entenieimperialismus dadurch zu erkaufen, daß sie sich als Waffe der Entenbe gegen Sowjetrußland anboten. Noch in letzter Zeit haben General Hoff mann— Vrest-Litowsker Angedenkens— »nd General Ludendorff sich ausländischen Jonrna- listen gegenüber geäußert, daß Deutschland allein der Wall lein könne, an dem die rote Flut aus dem Osten sich breche? werde, Und der N-ichsweijrutmister 8Ulei dem Friedensangebot Sowjetrußlajchs an Polen nur um ein„taktisches Manöver" handele. So wird nach wie vor von Stellen, die die deutsche Politik in ausschlaggebender Weise beeinflussen, die Politik gegenüber Somjetrußkmds lediglich unter militärischen Gesichtspunkten und der Angst vor der„roten Flut" betrieben. Ist auch der oeutsche Mili- tarismus zusamniengebroclien, sein Geist lebt unverändert nicht nur in der inneren, sondern auch in d« äußeren Politik fort.%-■ Die Ostpolitik des Auswärtigen Amts zeigt diesem alles beherrschenden Geiste gegenüber keine eigens schehning treten. Note. Sie trottet hinter den Ereignissen her und glaubt besonders geschickt zu sein, wenn sie an der Taktik der„zwec Eisen im Feuer" feschält, die schon vor dem Krieg« so elend Schifsbruch erlitten hat. Das Auswärtige Amt denkt noch immer nicht daran, die diplomatischen Beziehungen mit Sowjetrußland aufzunehmen. Es steht mit gekreuzten Armen der Tatsache gegenüber, daß England und Amerika sich eine wirtschaftliche Lormachtstellung im Osten erobern, ja. es lehnt noch heute, wie es erst gestern in der„Deutschen AlliMteinen Zeitung" verkünden ließ, eine amtliche Betet' liguich an einer nach Nußland zu entsenden deutsche« Stu. öienkommisston ab und überläßt es der deutschen Industrie, mit russischen WirtschajtSverbänden direkte Beziehungen aufzunebmen. Nichts kann drastischer als diese Stellungnahme die völlige Unfähigkeit der Regierungspolitik im Osten aufzeigen. Nach wie vor wird diese Politik beherricht vom lavitalistischen Prinzip des„freien Wettbewerb", vom Pro- sitinteresse deS einzelnen Unternehmers und Händlers. Mit geschlossenen Augen steht die Regierung der Tatsache gegen- über, daß die Konzentration der wirtschaftlichen Kräfte in den Händen der Sowjetregierung und der'Genossenschaft. tichen Organisationen eine ähnliche Konzentratiost aus deutscher Seite erfordert, und daß gerade jetzt der Augen- bljck gekommen wäre, die Elemente sozialistischer Wirt- sstpftsgestaltung iy Deutschland durch entsprechende Ver- Handlungen mit Sowjetrußland zu verstärken. Die Regie- lujtfj ficht diese Tatsache von weltgeschichtlicher Bedeutung nicht. Sie kann fie nicht sehen, weil sie völlig vom kapita- listischen Geiste erfüllt ist und im hergebrachten Sinne UN'iterwurstelt. anstatt für die Sicherung der großen Wirt- schaftlichen und sozialen Interessen des deutschen Proleta- riats im Osten Sorge zu tragen. Je mehr die Lag« im Osten sich entwirrt nnd die großen Zukunftsmöglichkeiten sich enthüllen, die das revolunonäre Rußland nach der Ueberwmdung aller feindlicfcn Kräfte in sich birgt, desto mehr tritt die Verderblichkeit der beut- ?chen Politik zutage, die Sowjetrußland gegenüber betrieben wird. Gegen diese Politik hegt das deutsch« Proletariat daS stärkste Mißtrauen, das sich von Tag zu Tag steigert. Es verlangt gründliche Abkehr von den bisherigen Wegen dieser Politik. Es verlangt schleunige und vollständige Aufnahme der diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen zu Sow- jetrußland. Es verlangt die sofortige Einleitung von Verhandlungen, die den Zusammenschluß der Wirtschaft- lichen Interessen deL deutschen und des russischen Proleta- riats. die gegenseitige Ergänzung des deutschen und russi- ichen Wirtschaftslebens sichern könnten. Zur RachahMng empfshleu. Vor einigen Tagen hallt« die bürgerliche Presse wider vor Empörung über das VerlMltcn der Arbeiter dsr Ankerbrotwcrke in Wien, die durch Arbeitsein- stellung ein Drittel der Wiener Bevölkerung um ihre tag- liche Vrottzotion brachten. Und noch größere Entrüstung machte sich breit, a-IS enan den Gtreikgrund«fuhr. Wegen eines Arbeiters, der sich weigerte, seine Pflichten der gewerkschaftlichen Organisation gegenüber zu erfüllen, traten 1800 Arbeiter in den Streik und gefährdeten so die K ohnehin schlimme ErnährungSloge eines Drittel? der er Bevölkerung. Fürwahr, krasser kann der„s o z i a l- demokratisch« TerroriSmus" nicht in Er- Wir haben biese tendenziös aufgemachten Meldungen zurückgestellt, da unser Wiener Pvrteiblatt, von dem wir eine objektive Darstellung deS Vorfalls erwarteten, noch nicht eingetroffen war. Inzwischen nahm di«„Wiener Ar- beiter-Zeitung" ausführlich Stellung zu dem Streikfall. Danach hat der Arbeiter Bauer sich nicht nur geweigert. seine gewerkschaftlichen Verpflichtungen zu erfüllen, son- dem auch fortgesetzt die Organisation unflätig beschimpft. � Regiment dcichaftigt wird, Die Axbeiter erklärten daher, nicht mit. ihm zusammen arbesten zu wollen, nnd verlangten Boii«! Entlastung. ircit sechs Wochen verharldelte sie deshalb nni Herrn Haß Reich seufzt unter«iycr erdrückenden Nhuldenlast. � Seulschnaüoimle Enüäuschnnz. Mit Ausnahme der„Tägl. Rundschau", die mild zur Besonneicheit rät, fahren die aWeutschen Ovgcmde{ort, über >ic Schmach zu zetern, die dem dorrtfchen Volke auch durch die neue Note der Entente wioder angetan sei. Von einem Entgegenkanunen könne keine Rade fem. im Gegenteilig die Forderung der Ab-urteftimg der Schuldigen durch das Neich�>ericht fei womöglich nach entwürdigender als das Bertangen der Auslieferung. Schmerzerfüllt denkt der„Berk. Lokalonz." an die Möglichkeit der Eröffnung eines Versahrons gegen Hinden- bürg nnd Ludendorslf: „Schon der Aedanke, daß ein deutsche? Gericht zu prüfen hchden wird, oh nicht ein Strafserfahren gegen einen Hiiidenbnrg, einen Ludendorff, einen Kluck,«inen Bülow stattfinden soll, läjst einem die Schamröte in» Gesicht steigen." Ach'elzuckend fügt da? B!M hinzu, man müsse sich mit dieser Schmach schon albfinden, da die deutsche Regie- rnng den jetzt von der Entente beschrittenen Ausweg selbst in VorWag gebracht habe. Graf Reventlow, der auch kern V-crtmuon mehr zur Gncigie der Regierung besitzt, ruft die deutschen Richter ftinn Protest auf: Jjficn würde sich Wundern müssen, wenn nicht der deutsche RlchkecstanÄ öffentlich und mit allen Mitteln gegen die empörende Zumutung dagegen protestiert, daß die Enienle nnler fröhlicher Zustimmung der Regierung ihn alz unzuverlässig, elZ mocalifch minderwertig unter ausländische feindliche Kuratel stellen will und die deutsche Zustimmung dazu Verlangt.' „Mit allem Mitteln" das heißt doch wolfl unter Umständen auch durch ArbeitSniaderlegun�, aber nxiS tarnt, trenn Noslc die Justiz für einen lebenswichtigen Be- l ristb eröiärt? An� ein derartiges Experiment will sich der„Reichs- böte" nicht eintasten, er appelliert lieber noch einmal an las deutsche Volk. Jedenfalls müsse olles, waS noch Gijte habe im psutichen Volke auftteljen gegen diese uns er- iienr zugeni'iltete Schmach. Es dürfe keine Rode davon sein, daß das deutsche Volk vier aliermals betrogen werde wie !>ei der Unterzeichnung des Schmachfriodens. Die haldamt- liclre Presse, Vie den Wünschen der Entente nachzukommen rät, vergleicht lder„Reichsbote" mit anvonfterenden Hunden und aus dom Zusammenhang ist unschwer zu schließen,-daß er die Regierung selbst in diesen schmeichMaften Vepnleich einbezieht. Alles in allem:-die Naticmcrlfften erbringen den Be- tveis, daß shnen die Entente ilr Spiel gründlich verdorben hat. Sie hoi&ett alle Ausreden und AiiSfliichfe verloren und Mendl, dem Besitzer der Ankerbrotwerke. Der lehnte jedes Entgegenkoimnen ab und provozierte so 1800 Arbeiter wegen eine» einzigen. Herr Mendl setzte also durck» feinen Herren slairdpunkt, mit dem er 1800 Arberter gegen ihren Willen zwingen wollte, mit einen, Parasiten zu arbeiten, dar die Solidarität der Arbeiter- schlaft brach unv- sich nicht in die Arbei tsgcinei n schlaft fügte, die Brotversongung von 700000 Menschen o.usS Spiel. Mit Recht sagt die„Wiener Arbeiter-Zeitung": Dabei hat die Uniernehmerpress« auch noch die Unverschämtheit, de» Naitcrnetzmert«rroris«us m eine Verteidigung der „Arbeitersreicheit" umzulügem Diese„Freiheit des Arbeiters", wie sie die Unternehmerlüae darstellt, besteht nämlich darin, daß die W llenSsreiheit von achtzehnhundert Arbeitern durch de» llnternehmer'erroriSmu»«-bivchen werden soll, um einem ein» zigen Arbeiter die„Freiheit" zu geben, seine Sloss« zu verraten und dir SolidaritSt der Arbeiter des Betriebe» zu brechen. Dem unmoralischen„Rechte" d«S einzelnen Arbeiter», ei» Schmarotzer- doscin zu führen, siecht aber dos wirkliche und moralische Recht der achtzehnhundert anderen Arbeiter gegenüber, nach freiem Willen zu entscheiden, mit wem sie ein« Arbeitsgemeinschaft ein- gehen wollen oder nicht. Aber die'Sache hatte dadurch, daß 700 000 Menschen in Mitleidenschaft gezogen wurden, eine zu allgemeine Be deutung und konnte der Entscheidung deS Herrn Mendl nicht überlassen bleiben. Dan wvr«S lediglich darum zu tun, einen„krasten TerrorismuSfall" zu provozieren, domit der ganz« Chor der Bourgeoisie gegen die fozia-ldänokra- tischen Gewerkschaften wettern könne. Deshalb griff die Regierung ein mit folgendem UkaS: Nach der kaiserkichsn Verordnung vom 21. März litt?, ReichZgesetzblatt Nr. 131. hat der Staatssekretär für Volk-vrnäh- rung da» Recht, zur Sicherung der Bevölkerung mit Bedarf». gegenständen Erzeuger solcher Gegenständ« zur For:iühl»»g de. Erzeugung zu verhalten, ihnen Vorschriften hinsichtlich de» B?» triebeS zu erteilen und im Falle der Weigerung, die Erzeugung fortzuführen, oder wenn ein Auftrag nicht erfüllt wi:>,'ie zur zeitweiligen Ueberlaflung de» Betriebe» an de» Staat z.c verhalten.- Die Regierung macht von diesem Rechte Gebrauch. Sie hat der Firmä Meudl die Vorschrift erteilt, de« Arbeiter Bauer, durch dessen Brrhaltcu der Ausstand in der Ankerbrotfabrik her- vorgerufen wurde, zu beurlauben und den Streitsall der Ent- scheidung de» Sinigunglamte» zu überlassen. Sollte dir Firma dieser Vorschrift der Regierung bl» heute iMittwock,» 12 Uhr mittag» nicht nachkommen, dann wird der Staat den Betrieb übernehme» und selbst weiterführen. Wir fordern daher die Arbeiterschaft der Ankerbrotsabrik an?, sich zur Wiederausnahm« der Arbeit bereichsuhalten, damit die Arbeit im Interesse der Brotversorgung der Bevölkerung spätl:« sten» heut« mittag wieder aufgenommen werden lönnc. Wir sind überzeugt, daß die Arbeiterschaft, da die Entfernung de» Solidaritätsbrechers au» der Fabrik in jedem Falle gesichirl icin wird, alle Kräfte anspannen wird, um die Brotversorzu.cg der Bevölkerung sicherzustellen. Dieser energische Schritt der Regiening hat Herrn Mendl fü-gsimn gemacht. Er kam dem Verlangen der Re- gierung nach, der Störenfried wurde entlasten und die Arbeit sofort wieder aufgenommen. Warum wir diesen Fall so ausführlich wiedergeben? Weil er uns eindringlich und lehrreich genug erscheint, die Lösung dieses Konfliktes durch die österreichische Regierung zu vergleichen mit den Methoden, die die d e u t s ch e R e- Sterunq des ähnlichen Gteettfällen anwendet. Verlegen wir den Streitsall nach Bvrlim st> hätte er sich ungefähr so enttvickelt: Die Ankerbrotfabrik wäre sofort von der Reichswehr besetzt, die Obleute der Opganisation wegen Störung eine? lebenswiästigen Betrieb» wären verhaftet worden, die„Technische Nothilse" wäre in Funktion ge- treten. Statt der einzig richtigen Haltung, die die öfter- reich i'che Regierung eingenommen hat, indem sie da» alleinige Verfügungsrecht über den Willen der Arbeiter dem Herrn Mendt ganz einsach entzog, stärkt man bei uu» unter dem Vorwanb de» VolkswoblS«inseitig daS Unter- nehm-rtum und trifft die Arbeiterschaft mit aller Schärfe. Und dann wundert man sich trotzdem, wenn in der klosten- bewußten Arbeiterschaft die demokratische Republik so weni" Gegenliebe findÄ. Soziale und politische Demo- kralie will nicht nur plakatiert, sondern auch erfüllt- werden msinber Fischer Strahrerfahren wegen Pvetltrekberet ewgetAXs Auch gegen die GeschäftSleüungen der Xravemmcher Fischt gesellschaften soll stroftrechtlich vorgegangen werden. Da» Treiben der Travemünder Fischer wird noch durch-s Tatsache in«in besonder» grelle» Licht gestellt, daß die FaW gerad: in diesem Jahre außerordentlich groß waren. Noch � mal», so wird berichtet, seien hier derartige Mengen von Hens� in Netz gegangen- Im vorigen Jahre wurden grün«� mit 40 Pf. da» Pfund verkauft, in diesem Jahre genügen � Travemünder F scher» 2 Ml. mehr noch nicht. vlarloh beim Regiment. Im„Berliner Tageblatt" lesen wir: Wie wir von zuständiger Stelle erfahren, wurde Qi*1' le u t n a n t Ma r lo h für die gerichtliche Untersuchung Rc ichswehrbrigade 3 überwiesen. Die Brigode gliederte ihn de« Reichswehrregiment v an. Diese Zuteilung dauert nocl an. Cb Oberleu raant Marloh regelmäßig Dienst tut, konnte w* nicht ermittelt werden; e» erscheint jedoch wahrscheinlich, daß a beim Regiment beschäftigt wird. Der Inhalt bioser Notiz ist nicht reck« verstöttdl� Bielleicht erfahren wir aber weiri-gistenS, womit Herr W* Geldverschleuderung. Sleuerqucllen werden aufgezogen und belasten die durch die sagende Teuenr.ig schon ge schröpfte Masse de» arbeitenden Trotzdem wiro an manchen Stellen da» Geld mit vollen ausgegeben. So wird in einer kleinen Anfrage in der Natioi»»' Versammlung folgende» berichtet: Am Freitag, den 23. Januar, sind etwa WO vom Heimatdien jt Münster i. W. telegraphisch zü£l.„ Versammlung c, ch Hamm eingeladen worden. I» dem Tc' gramm ist gleichzeitig angekünoigt worden, daß alle Kol> für Verpflegung. Unterkunst. Fahrt L. Klasse. Vertretung bühren usw. vergütet werden sollten. Au» einem Quittun!! formular ergibt sich, daß die Kosten die K a s s e d e r R zentrale für Heimatdien st zu tragen hat. Die Koi> werden für die ca. 200 Erschienenen schätzungsweise g 20 000 Mark betragen. Ja der Besprechung wurde ein über die Vorzüglichkeit der Steuerpolitik de» heutigen finanzministcrcumö gehalten. Da oer Redner aus Berlin � fandt wer urd erttörte, im Auftrag dc» Reichasinanzminiw i, um» zu sprechen,»st anzuncbmen, dasi derartige Aufklärung Vorträge noch an vielen deutschen Plätzen gehakten werde«. Tressen die tatsächliche» Angaben der kleinen Anftag« so haben wir«Z hier mit einer Verschleuderung öffentlicher Ai!' tri zu tun. die durch kein« EtatSdestimmungen gedeckt find. Regierung sollt««» genügen, ihre Politik und ihr« gesetzgeberis«* Maßnahmen in der Nationalversammlung uns den übrige«? setzlichen Körperschaften zu verteidigen. T» ist überhaupt iurL k« Zeit, daß mit der Zentrale für Hcinwtdienst und all den der KricgSgesellschaften, die heute immer noch cm Staat schmarotze-a, endgültig ausgeräumt wird. Was die Reedereien verdienen. Trotz der Klagen der Aktionäre der deutschen Reedereien GcschäftSschädigung durch die Schiff»abli«ferung an die vertKUKN sie noch recht gut, wie der jetzt verösftnrlichte Ab� ver„Ozean" Dawpfer-A-G. in FlenSlnirg bctvsrst. Ts tckl' z diese» Jahr 637 882 Mark Betriebsgewinn gegen 304 931»■„ im Vorfahre verteilt, nachdem rcitt-liäe Abschrei-bunqen � genommen sind, und zwar: 765 000 Mark gegen 75 000 Man Borjahre. Noch günstiger ist der Abschluß der Kieker Werte. Sie erzj-lten im Jahre ILIO«inen Reingewinn°,z n ata dta an* � � ai o nrt.i an* i—m rr.p 2 070 875 Mk. gegen 618 064 Mk. im Vorjahre. E» werde«„ TysrHirfi'Vü n yL* K flirrt 4 t m Prozent Dividende vorteilt gegen 5 Praz. im Vorjahr. Nach Bericht wurden bei Beendigung de? Kriem:» sämtliche stcllcingen der Marine aufgehoben. Durch StaatSbeihilfe« j im Bau befindlich«, Handelsschiff«, durch staatliche Auftrags Wiederherstellung von Schiffen und durch Aufnahme der bessernng von Lokomotiven und Eisenbahnwagen wurde«� Schwierigkeiten der Ueb-rletttcng auf die Friedenkarbeit ein�'.j -maßen behobcm. Den Schiffswerften geht«S also fiiKBlj sehr gut. Ein Anlaß für StaaiSsubveulionen liegt alio vor. E» muß vielmehr energisch dagegen protestiert werde«.'ii> der Wiederaufbau der deuischen Handelsflotte mit Zuschüsse« ReichSmitteln von Privaten vorgenommen wird. Das Reich � dit neu zu bauenden Schiffe in eigener R'gi« herstellen unb�, Verwaltung der fertigen Schiffe in eigner Regie behalten. war die Gelegenheit zur Verstaatlichung«ine» großen Gelvc- zweige» günstiger al» jetzt. Rur fleißige und ordnungsliebende teule Au« Elbing wird gemeldet: Nachdem Oberprä!'�. W innig in der Angvtegenhnt der Stillegung bn©chi*®„ werke vermittelnd«ingeriffon hat, find di« Schwierig'. mmmehr soweit behoben, daß di« Wi.deraufnahn-e der dies« Woche erfolgen kann. Wi« di« Firma Schichau bck« � gM, wcrden nur fleißige uno ovdnui�Sbiebende Ädteit«1' V auch zur U«b«r»ahme von Akkordarbeit bereit I' «ingestellt. kleder di« AuSNefernngSfrage in ihrer gegenlrörti?!'« staltung wird in erner Versammlung de» Bunde» Neue» land Hell m ut von G c r l a ch Freitag, �8 Uhr, in der Friedrich-Schule, Knesebeckstr-'"- lnre», Kncsebeckstraße 24 fSavignhplatzj s?r�.. Hierbei wird eine Erklärung de» bekannten H a u p t m a von Beerfelde oerlesen werden, der ebenfalls"Nil Nr. 175 der französischen Liste wegen angeblicher Plündtl--'� der Bibliothek von Laon im März 1017 abgeurteilt-t' soll. Karten 4 1 Mark bei Bot-«. Bvck. A. W-rtheim, Gei� stelle de» B. N. B., Kürsürstenstraße 125 fS— 4s. Kampf geße« teu Zischwucher. Tie Travemünder Fischer, di« nach Schätzungen sachverstän- diger Kreis« in den letzten vier Wochen etwa 7—0 Millionen Mark Wuchergewinn«insackten, find durch da» einmütige Vor- geheu der Arbeiter und Beamten der Lübeck— Buchener Eisen- bahngesellschast wenigsten» für einen Augenblick zur Raison ge- bracht worden. Sie verlangten für grüne Heringe, die vor dem Kriege um diese Jahreszeit im Kleinhandel kür 10 Pf. da» Pfund zu haben waren,»,50—3.50 Mk. Die Beamten und Ar- beiter der Eisenfcahngestyschaft stellten den Travemünder Fischern . ViU,t,<>» Ultimatum. Wenn sie nicht für 80 Pf. verkaufen, würden sind(TCiiötiyt, ihrer Mneistimq-geaen jede Bersabgunz her n&transpmtiert.��e gifchet ließen Schuldigen offenen Ausdruck zu yehsn. Ultimatum unbeantwortet. Als dann der der TranSpoil , Dir englische KuSsunr nach Deutschland betrug im der» .Jahr« 14150 000 Pfund Sterling, die deutsche klusführ nach Englantz eint R i l tzog Pfund Merjurg. iintecblieb. gasen sie klein bei. Nunmehr wurde vom Landes- versorgungsamt der Höchstpreis für Fische auf 80 Pf. und der Höehftprei» rür Produkte der Fischereiinduftrien auf 2.80 Mk. da« Pfund festge'etzt. Di« Lübecker Siaatkanw- ltichaft hat über- dies gcgcu sämtliche Mitglieder der Genosienschajt der Trave- Englisch« Nachwahlen. Im englischen Wahlkreise A s h l's «rtei nicht die Majorität? under-Lyn« hat die Arbeiterpartei niajt oie a;caiotiiai»-<.> gen können. Trotzdsm bedeutet auch diese Wahl«inen Ci,3$ Sie brachte eine Wahlzisfer. die nur um ein aerinae» der konservatwen zurückbleibt. Der konservati'v-unionistiscke■ M didat erhielt 8 864. oer Arbeiterkandidat 8 127 und d-r 3511 Stimmen. Bei der H.'uptwahl hatte der Konservauve Stimmen und der Kandidat der entlassenen Soldaten und sen 7 334 Stimmen«"halten. Ein eigentlicher Arbeiterkarch:�, war nicht ausgestellt worden. Die Arbeiter hatten wohl im �, meinen für den Vertreter der entlasse, len Soldaten gestimMVi- Bei den letzten vier englischen Nackmahlcn ist di« Zahl der ��1 terparteiwähler von 50 68. auf 103 212 gejiicge-.r.— Uebcr> Ergebnis der W�hl im Kreis P a i» l e h ist noch nichts bc'� � Ter neue frauztzssschr Präsident Paul TeLchanel ist »achin l ag feierlich in sein Amt eingr'ührt worden. ,.u Erhöhung mich der französischen Vahntarife. Der franz�'�. Senat hat am Sonnabend die Erböliuno der Eikenbobnlaril� l.,r genommen dritten Kkc-u»-»»-proscnr, in oer zivcirrn viniiisp. z e u t und in der ersten Klasse 65Prozent. Bei den G �, l a r i j e n»jt. cinj Erhöhung uil zu 115.Prozent gesttüt�' Ler kam?) gegen de» Lkislurz. Bismarck Hot e>>mi?al weidlich dnrüber gespottet, � wie eewisse Leute Hir alles Unheil, das sich in der Welt ereigne, «apolvon III. verantwortlich machten. Sogar wenn in Lstcnen ein Erdbeben auöbreck/e, sei dgs aus irgendivelche dimkle Mach?enscliaston d«S kleinen Bonaparte zuriickzu- sühren� Die Rolle dieses gefährlichen Menschen haben neuerdings die B o l sch ew i ki und die deutschen Unabhängigen übernommen. An allein Unglück tra- gen sie die Schuld, und über ihr Haupt kaiumt altes Leid. da? die Mcn�chlxeit?u erdulden hat. Eben hat Herr N o s k e in Bremen auSeinanherglesetzt. daß den Unabhängigen das verhängnisvolle Wüten der Grippe zuzuschreiben ist. Diese Krankheit finde nur&>•.'§• halb einen so güzrstigen Boden. weU es a-n Kohle,, zur Be Heizung der Wohnungen mangele, und wenn es an Koh» len fehle, so liege das wenigstens zum Teil an der Vor- Hehung durch linksrabikale Elenrcnte, die die Bevgarhcitw.. Zu einer Einschränkung der Förderung veranlaßt haben. Die T-urchsichrimg der Bestrebungen der U.S.P.-Press« hätte in Teutschland Hundelttousenden von Menschen das Leben gekostet. Auch der NeichSwehrminlster hätte sich wohl die Fratz? dornen dürfen, woher es denn geko-mirren ist. daß buch« oen Kricgsjahven die Grippe so Kchlrciche Opfer geforder! hat. Damals gab es keine Streiks im Ruhrrevier, rmd es tzab auch keinK U.S.P.-Presfe, die zu ihnen hätte cntsfsrvern können. Damals war Hazun�Smateriol vorhawden, ,md Leute, die ixm Dingen etinaS tiefer auf den Grund gingen >md ehrlicher waren vls Herr Noske, führten das Massem sterben rn erster Linie«ruf die Unterernährung zurück. Diese Ursache besteht heute in wahrhaftig nicht vermind-er. tarn Umfange fort. Aber da für die Nahrungsüriitewot' die revolutionär«, Arbeiter beim belven Willen nickst vereint- lvortlich zu machen sind, muß die Kohlennot herhalten, hpi her sich, den stotigen bösen Willen vorausgesetzt, ein Zusani. meichang mit dar unabhängigen Zlgitation köustrii- ieren läst� In diesem Zusammenhang deS nähern auf die � Kesten- vnd Bergarbeiterfrage einzi»ieben und erneut darzulegen, »ich her Rückgang der Produktion auf garnz ondene Gründe ti'riickzufÄhreu ist, als auf iie durch unsere hetzerisch Tätigkeit hervorgerufene Arbeitsimlust der Knappen, ver- stcheu wir unS. Herrn Noske wüivcn wir doch nicht be- �hren. da niemand so bpnd ist als der, der nicht sehen will, nnb besonders nach dem Kriege ein nach Hun Herfen von Millionen zählendes verniögen erwovban Ehrlich natür- lich. so ehrlich, wie sich eben in dem Pwenwärtig/n Stadium der kapital isstchn Wirtschaft von eii�r Mu>andten med über die nötigen Bvrbindungcn perfüg«iden PorsonUchkeit Neickitümer erringen kiifen. Zbnderswo würde mon tro� dieser Ehrlichkeit vielleicht an dem überrvsckieaiden Tempo des. geschäftliche Aufftiegs KriM weichen müsse. Er hat im Krrss?ser Eirwtvcrordmtenlolle« „aiu, erklätt. auf di« Möde! gn verz-chr«,. Sir(ckn ihm zu C'M Imraovlichsr©mbtevrocEncrct hatte in cirnt avatw liüjon J'jiz'tner. Jlnfrage" z.u rnifion gewünscht, tn weicher Be» ziehuNg der Magistrat zu dem Mvbelantauf für den Oberbürger» iiirister Dcheidoinann aus den doitt�en Schlüssern stet«. Fn zar keiner, lautete die Antwcrt. Allo war«S«ioe Privatteistung der cechl�sozialistischen MaMtratSimdAgever. Writerführung der Bagdadliahn. Nach einer nndilat die TrlauÄnis zum Bau und d bis zur persischen Verlängerung nach m«MW» �«arfhÄkirisSS! äää un'b 5k!iKrrtfcnr d«s ct�oa xxedy a-irftiniavi� Mommerabad nach Durujlrd Mx\b anjchUt�nd nach Hamadan w könnt«,, hat fein Chef, der Geheim rat von Bergpr. mit der n�rfff zu nehmen. Erklänxng zerstört, dast Herr � Stralch d e M S t a a t e bei Der B-rstz.ende der Wirderherstrci,mgsr»mmiM«n I-nnart, der Ab wehr der linkKradikolen Bewegung ist abgetreten. Ais Rnchkoiger wird Poincar« genannt. sehr große Dienste geteilte.! habe. Das ist sickter richtig, und zim, BeioeiZe brauen tei*'' mir da.couf anfmerksaw zu machen, dvf; Oem Ssronst mit Herrn von Kessel amtlich in der engisten.MWng gestanden (rnt. Zwar hat ihn feine Abn-igung gegen oan Linksrodl- MisnuiS nicht an bem golegontlickien Versuch hindert, auch in„wabhäugigen �eitimgen Artikel unfar�ubringen. Aber da ihne Verässenfischnng wohl nrehr in, Jnlepesie de? Teil- Habers der Köln«? EiseNsi-mra als in dem des Staatskom- «»>»» öelriebsräte. --r? 1 ttX Äohttalkpf. Die BezirkSorgnn i satioa nnserer Partes wird in Gr- mciaschaii mit der Betricbsräte-Zentrale Grost-Berlin die von Menschen Ätw'HarMtwgen wird einzig und allein d<»r»n beschlossen, sich dieser Wahlbcwegrjng anzuschließen goincsson. ob sie im Dienst des. g«sl. und ivomio�«, �l.e iu«« t�e r ,t tz< u.. ainpfes wider den Umwirz stehen. Zeuge in deinen, Reden und Tun nkir von deinein Hast wider die' Revolution. so wii?> dir alles ändere Verziehens Besorgst du dieses Re- Idpt nickst, und ölst du oustsodcm noch gär eiv armer Schlucks, so stehst du«n Per backst bolschewrstucher Veen. lrätzt die Mitverantwortung gm deutschen Unglück, und jedes Mittsl ist vcchdzu öcin«.Bekämpfung uüdBscnichuns. glarmlaus hm öle Mwwrake. Nach zehntägiger Pause, die p?ersnffuvggcvende' Prru- tzische LandeSve, fa m nil ung ihr« BorcUu�en wieSer auf. Zunächst wurde der Gesctzendwurs über jtpuetliche Vorrechte in«in» genirindeien Ort steilen dem GemeindeauSschntz überwiesen. dagegen, daß so. Die Kandidaten dieser Liste der Einheitsfront des rcvo» lutionären sozialistischen Proletariats werden sich zum Klassenkampf bekennen und sich verpflichten müsse», die A r be i t s g e m e i n scha ften.zu betämpsen. die Entwicklung der Gewerkschaften zu Jndustrteorgani' und sationcn, die alle Hand- und Kopsyrbc'tter umfassen, zu ' fordern. Sie werd m sich weiter zu der Auffassung bekennen, dast der Rätebewegung die Aufgabe.zufällt, di« Urberleitung der kapitalistiickien Wirtichaftsweise in die sozialistische vorzubereiten und zu fördern durch das Ein« treten für eine planinastiqe Regelung der Produktion nach gemeinnützigen Gesichtspunkten z» �«W»°d m* mää stwn. dw d«s Bolk n,cht nur seelisch, sondern auch korper. � �--•••---*-... I'ch zum Ruin führten. Tie unakchängigon Hierauf wandt« sich die TelK-tt« de, Elirrnbxirätcn zu. Der mimer offen sichtlicher zu o«« tretende bürgerliche Block, und bolschewistischen Siflkeiurc von den Demokrawn angcfai'�en. hatte beantragt, die Wahlen tronär«? sozialistischer Betriebsräte nicht herumkomm-n, haben die »"fzu decken und zu zerstören, betrachtet die gegenwärtige Regierung als ihre wc festlichste, wenn nicht als ihre HaupMufgabe. Und für jede Maßregel, die si« ergreist, baniiht sie sich, eine Neckztfertigung in der Nolivendigkeik »es KanwfeS wider den Umsturz zu finden. Wenn». B Hei-r Eugen Ernst daS Berliner Schninenviertel poli- sviljch säubern lässt und von dem Ministerium des In- "ern ein eneitzisches Einschreiten gegen die dirnfl«, El?* �nte fordert, die dort als Hehler und Scküeber ihr Wcsen treib«,, so beeilt er sich, zu rnnchern, dast diese, uofifren- •che Gesellschaft nicht mir in kriminalMsckier, sondern auch fn politischer Beziehung überaus gefährlich fei, weil ste ans ihrer polnisch-russischen Heimat bolschcwist'isckie Ktzeeii chie, Zuführe und weiterverbreite. Auf diese Weise schlägt de> Polizeipräsident gleich zwei Fliegen mlt einer Kbappe. Do sich be, den zw�itelhaften Existenzen im Sck>eu,ienv,ertel vaiiptssickstich um Ilckwn handelt, brickst er einer Opposttiou °>rs lüdckck�en Kreifen die tzpitze ab, indem er die politische BedenNichSeit dieser Leute betont, und gleichzeitig bring! " don Boüick.ewismuS mit dem Verbrechertum auf«ine �inie und mackzt so alhen Gutgesinnten klar, lvas es mit »en Parteien rn Deutsckilcmd auf sich liat, die mit vor russi- lchvn Revolution und der Sowjetregierung syuipathisieven. Aebt fallen jene Ausländer, die auf der Strohe einen schwimghaften Handel unt bouniwollenen Halsbinden utw Goldstücken treiben, iogur in I n t e r n ieru-ngslager kosleckt werden, weil sie di« Wohnungsnot vermetsten, weil si* mit ihrem Schmutz eine Gefährdung der insentlichcn Ge. limdheit darstellen, und weil sie Schiebergc'chäfte machen. So schx ist die Regierung rmt das körperlickx Wohl und die Moral dcS Voltes besorgt, und wahlZchcinlich wird sie os als eine böswillige Verkennt?. ig ihrer guten Absichten bezeichnen, wenn wir uns die Frage erlauben, warum denn wir gegen die Bewohner des neuen Ghetto im Scheunen- biortel vovgelMigen wird. In Berlin leben zur Zeit eine ll'oste Mnge von Ausländern— die Auaaben schwanken Zwischen 40 000 und 100 000. Sie alle nehmen de» Deut- schon die Wohnungen weg. Ader die Regie nwg ist weit von der Absickst entfernt, auch die Ustsersituierkm Fremdon in ein Jnternierungslager zu zwängen. Die zalstungs- lül?igen Ausländer. Vie nicht in einer sckwutzl.zen und vcr. bstteten Höh!« zu hänfen brauchen, sondern sich eine mit ollein Komfort der Neuzeit ausgestattete Wbhlftrng leisten iittSznsehen und die ergangci.ra Verordnungen denr verstärtten UiiterrichtvauSkchuß zu tikeweite». d-eser ichon häufig Pro- be» de» m ihm oc che reichenden erzreaktionären Äeisie» abgelegl hat. würde ein solcher Beschlust einem saug, und klaugiosen LegiüdniS der Insütution der Eljernbeivühe gletchkomMen. « Mniiiterialbiretu» Jahnte.«ab ch« he»«ld Persuch gedoch'en Berordkiiiren cichastenieii Mängel zu, pät abrr.'des Regst* r im? Zeit zu lassen, um Erfahrungen zu sammeln. Wo«S wünsche»«- loert ersckjeiiie, sollen dir Wählen nicht stnttfüchcntl(Wer vnt- scheidet de»n darüber?)*.*- Der ZentrumSmann Linz liest dagegen kein gute» Haar an den ganzen(Jinnchtungen. Sr de»ie» daiNU ober«ur. wie sohr er und ferne Leute«niern©influst fürchten. Die Demokraten erklären, ihre Bodenken seien durch die SkegiernngSerklärung beseitigt, und sie würden nunmehr aeneN den von ihnen mitunterzeichneten BerjchleppungSantrag stimmen. Die Weitevberatung ist dann auf Heu»« nfittaß!2 Uhr der- lagt worden.*•~/ Der avsgeZeulefe Bürget'' Bs wird beabsichtigt, neben den zahlreichen anderen Steuer- arten auch eine M! e t st e u e r zu. erheben, deren Ertrag bei der Errichtung von...uen Wohnhäulern Bcrweitdüng finden soll. Me jetzt mitgeteitt wird, soll diese Steuer gestaffelt«erden: als Grundlage will man die Wohnungsmtrte von lVIS nshfatcn. Mit flelnen Änffchlägen beginnend, soll die Steuer bi» etwa 40 Prozent aufsteigen. Der.Lokal-Anzeiger' beho-uptet nun, dast das eine ganz austctoAetilliche Begünstigung de» Arbeiter» gegenüber dem Bürger darstell«, die bei den heutigen EiickontmenSverhällmssen keineswegs mehr berechtigt fei. Da» sei wohl der Grund der Mastnahme, und dann behauptet da» Blatt, dast der Bürger überhaupt im« noch ein. SteuerauSbcu- lungSobiekl darstelle. Da di« Arbeiter tiSber nicht wußten, wie gut es. ihn«,, geht, so erfahren ste e» wenigsten» bei solche� Gelegenheit Eine Frage sr> aber gestattet: WeShaib tauschen dann diese armen Bürger nicht mit den so bevocgugtan Arbeitern? i*. Ueue verhaskWgeNe Am Ii. Februar wurde in Zeitz der Sladtverotdneten-Por- steber, Gencffe Loui» Drechsler, derhaftel, nachdem gegen ihn einsn Dag zuvor«in Steckbrief in den bürgcrlidien Ccli» Ein Flugblatt. Die Rechtssczialisten sind mit«iuem FluMatt zur BatriS» rätewaht aof den Plan getreten, da» die Wctouden des W.hlkump» fr», die diese Leute zu pflegen gooenken vou vornherein kennzeichne» Vorausahnend, dast ste um dru.Kanzpi gegen ein« Lifte rovou« Rechtssozialisten, noch ehe der cchcn � tZiiedergegebezie Beschtust ge» fatzt und bekannt geworden war, in' jenem Alugsäatt rhreu erste» Angriff gegen eine solche Liste gesührt. Da ist bi« Rede von .Predigern der Rotedikiatur", die sich einbilden,.durch rohe Ge» weit und brutale Unterdrückung den Gang der ökonomischen Tnt» Wicklung kommandieren zu können', dj« aber»m Wirklichkeit nicht» al» bechränkle, aufgeblasene, wirtschaftSpotitiscke Däettan» ten sind'. Tae ist der Ton. der die Verlegenheit ke-nuzeichnet. Durch wüste» Gepolter Mückle man die Arbeiterschaft über da» «treiben zum Kompromist mit dem Unternehmertum, da» dm Politik diser wirtschastSpolitischen-kkünstier" auszeichnet, hinweg», täuschen. Man weist zu gut. dast man mit dem klaren LuS, sprechen der eigenen Ziele keinen Hund vom warmen Ofen lockt. Ader noch anderer Mittel bedient man sich zur Täuschung der umworbenen Arbeiterschaft. Aetzt gelle el, heistt c» in dem Flugblatt,.Betriebsräte wählen, die im vollkommensten Sinn« deS Worte» revolutionäre Betriebsräte sind". Revolutionäre sozialistische Betriebsräte, wie wir sie wähle« werden, das heistt Betriobscäte, d.c sich des Klass-ngegensatze» zwi» schen Kapital und Arbeit in jedem Augenblick bew-ustt sind, di« diesem Gegensatz aufhoben wollen durch bi« Eikamp sung des Sozialismus. Und dazu werden sie da»«Besetz bi» zur äustersten Grenze de» Mögbichen ausnutzen. Dort aber ist man.rovolu» tionär'' A>m in Arm mit dem Untornohmertam— in.LrboitS» ficmcinschaficn" und KoatitioiiSregiorungon und in tausend pari» tötischc� Äörperschaston» die Recht und Leben der Aroeiter»er» handeln wie alte» Lcder. Aber wir leimen das und waren daraus gefastt. Wir werden den Wahllampf mit aller gebotenen grundsätzlichen Schärf« führen, werden aber den vergistenden Ton, den di« ander« Seit« beliebt, zu vermeiden suäou, wenn eS uns nicht umttögl.ch gemacht wird. Denn wir werden nicht vergessen, döst die Betriebsräte nicht gewählt werden, um in Fraktionen zu zerfallen, die einander bekämpfen, sondern um in geschlossener Wchr gegen daS Kapital zu stehen. ?vs. i USP& 4 D:tailhflnHel mit Hofonträg-en, und Zi-Ainetldn Dkelnllftückcn lästiy. Bor allem aber sind sie über dpu Vier* dncht«ichabsn. boiÄ>ewisttichen Ideen zu huldttzon und sie tu verbverfen. Sie sind gut« Bürger,.di? sick-wohl hüten. in Wort und Toi irgend etwas gegen eine Regi>eriii?iZ ö" •'wternehmen, unter Seren Scksutz sich so behaglich und ver- tznilpisich lekxm loht. Di? kleinen Schieber hängt man. die großen läßt man Bilsen. Der kleine ist politisch bedenklich, der groß« hat«ick m das herrsckzende System eingegliieveli, und es wäre Tor- Veit, ihm Steine m den Weg zu legen. Unter U-ustanden 'mm man den Mann, de? die Konjunktur des Krieges»nd d?s Zuscunmenbruches geschickt zu benutzen verstand, iogar Mr nützlich aenvenden. da er in d:r Sorge um d>e Et> i'ckliing seines weugeschaffenen Reichtums ein natürlicher Gegner jede! Revolution ist und seine Fähigkeiten gern den ttrhsttvnden Gewalthabern zur Verfügung stellt. Bo.sptel: der Geheim« Regicrungsrat St ran ß. Wir hüten uns wohl, ihn einen Schieber zu nemwn. den» irr würde da? sichtzk als Beleidigung' auffassen. Aber er ist VN Müvn. der nach den uwvidersprvch-n gebliebsnin Aus» tegen. die Herr Helfferich in feinem Prozeß gegen Erp bn-ger g«ma.cht')at, die Avütumstände außerordentlich gluck' «ch auszuitutzeu verstanlivS pat..6r bat» sich sin Kriege, dentschlaud kqg, o« iiifolze«me» Gcgcustreiks doS Bürgertums in Zeitz zu Strastsimufläüfen, bei denen ein Re>chsioehrhauptmann von. her erregten Meng« arg bedrängt �vurd«. Um ihn vor'Nl ist- lmndliiNgen zit- schätzen, liest ihtt. Genosse TrechSIce» der Bor. sitzsnber dsS Zeitz«! Aebeiiev» und SoldatenrotS�ioa«. durch An» gehörige von Hessen ScherheilS'ompagnie der�aIeu und i» Do- Hurbtsam bringen,«u» dem et. um.nächsten Tage noch Leipzig cut» lassen wurde. Diescr Tatbkftair» genügte zur Konstruktion der Anklage w.*gen Freiheitsberaubung und, weil DreäSIer in selner Figelischäft ol» Stadtverordneten-Vorstehcr eine swesiqgjge Dleiifiretste' nach Merseburg unternommen hatte, zum Erlast de» Sleckbriefe» gegen thn. D« durch keinerlei.Fluchtverdacht" g«. rochtsertigie Berhaflung unseres Genössen, der den Hauptmann durch sein Eingreifen zwecks-te» vor Schlimmerem bewahrt«, bat selbst bitz in di« Kreise de» Zecher Bürgertums Empörung ausgelöst. Auch der Führer der SiZierhesichvehr. der Kommunist Schippa, wurde aus den gleichen Gründe» wie Drechsler in- hafticesi i Scheidemann vrrzickilet. Herr Phllivp Scheldemawu schuf nt durch die öffentliche Kritik, die her Liebe wenp'' ftitiüt-echts- soziniistischM Fccuntv.* im»alfrfei, R�'istiat wegen Peschassuna v»,antwortltch für tz!« Ziedabti»»: Alfred Wielepp. Reuliölla. von Möbeln auS kurfßrstlichen Schlössern hetvorgerufeisl hat, doch v-rlegseenoff-nfchvft.Zrelhettt,«. D m. b. H., Vetlin.- Dru» de« zu tzcr Äufiassüng gelomnitn zu sei«, dast«r.hwr der qjentiichvn«ii»»ndruck»r«i und- P»riaxsg«s«llsch»kt m. d. S-, Tckl!!b«o»rd«nwi Z» Met M scrsnSlä'aRScn. Volksbühne Thotsr an ßBIowvll'i. «vuhriBctzv Ba.inen Opernhaus 6V tJhr: Die mn ScUsusjiieiiians 7 Uhr _ Die Gü'ae Gqüm D rektion:»»» fi.§!afcirdl m\mi Tlienter /> Udr; Uad Pippa tasaL Kfli�merplele 8 Uhr; Der Unine.iSCh. Großes Scliauspleihaus Karlslra"» f Uhr; Hamlet (11). Ab«ilune. II- Aber 6.) D'..�.U.4 C«ri£!elctur4— i.ii. Theator L d. ißnlgsrützer Straße I U- SciilDfiWettcrsteln Frt.: 5;chloa\Velterstein 5onv hond: Zum I Mai«: Könisr NieoF •der So ist d-a Lobes. Schan'p. von Frank Wodcklad Münk von Cdnard Khnnk« Doko.a-.lorcn Rochu» OllaM Rckio: Carl Meinhard (Lud-vii!.Marian. Alice Verden a. 0. vom Siaatath. I. Dresden, Ernst Dernburic. Pr.eda Richard. Hoberl bchole, Paal Rehkop:, Felln Rosseft. Hellmuth Laibe. Otto Schiller, Rudoll Jün*er> KoffißdlenJinw 4» Uhr:„S fi fi*1 Bsrline? Tfieafe? uhr: Der Setzte Walzer (Trltd«ast-f?, Otto Elena, Parts V7ai-ia*n.t usw.) TrißRsn-TIisalßr (Qahnhol FiiedilchstiaEc) TSzllch 7\ Uhr; Sonnabend 4 Uhr klelnePreiae: Munscl und Qnetel Sonmaz 4 Uhr: Jobannlslenef Direktion' Viktor Btrnavaky fv uhr: Pygmalion t'rielisz 7 Uhr; Peer(iynt FotinsbcnU 7t Uhr: ElSiaalMa ntiSM-TStatir Aliabendlich 7V Ubrr— Cis i�rpGO von Alü!s (Konstant n. Sefvar», Sira3mann-Witt, Veldft Rcjite-TöMtor (Stadtbahn JannowiUbrtcka) Täzlleh V» Uhr: Cirtü IlmlifEtht EonH«bend4Uhrlrl?irf Pr«l»t: fl'iax und Morlta_ PoBwiagdU.: DoeaaioihJ Gas üo-Tneater lotkriajarStr.lT. Tacl.'/.SUkr — Lriater Monatl— Sei' November anlztilhrt: bckniapels tece Der Sehlaver aller Potaea. Rann r.bftiar-I-rim Utiea I Sonntag 3t: VI««fMderkeT. laues OperetlenliQiis Direktor: deata Kam Allabendlich 7 Uhr»I Mm.: Die kleine Hoheit EäEäuia-Tfcoatcr 7 Uhr; JlejMasförsjln� "Rose-Theater " n ubr. Seina zwsite Fraa. Apalio-Theater Frledrlchstr. 218. I, AMabvnd'tieh Ii s Sonnlaus 3" y n.<■ UriObarreUiLiies Varislö Pfcifamm! rc XJinhrgaTten. J," Tätlich 74 libr VsrictivcrsfelSiiag Reichen restaMet in w iU el ■ ai fSnos'Bmi DnMkknsilcr.' 3 0rliß3ls Ä3 tnraar Am-i-teiifralten IVO.— M. erhElt. wer 3 mal stehend die Manege ntn reitet. • bwU die ührij. Nemeern. Efö?« Fox-lrott-ßallstl in �Apkeoi'He' fflirn. iE rossnEisessFfiF Tel.;((orittpleit IdSld. tigu 7k«ad' äennthar "Ki~ Ultr: itnshtn. 3__ 1 1 Eilis-Süsgsp »ehe». Mitgl. der Etet-tosr Ekng.r. Blütluren-rvt�ff Vor». Il-lk e. 4-t>Un Eupfsr Eigene ScliinfDy�T>Tclc��rvv«rtun>c Messing Zinn Ketaüe Sämtl Quecksisr lafites CSoId- Sübsr- Abfäüc Sahnaebssse! kanit aa ri» sig Msi) PieiSEii In ciuoreii 6 EinkaiitssiEllaD Metall-Zentral I l.Bfunimir.U (im Rosentht er Platz) 1 2. FennstrcBs �3 am Weddisgplau 3. Bauss&ütr. 23 aan«'J«r i urr!«tr«ce r 4. EßHoliofslr. Z p Ecke SchAnebergcr Str.£1 am Anhalter Daunhof 5. Kais«r-f ric(lrich-Str�29 j (nal'c Hernianaolitr.). f 6. Weidenweg 32 an Ualteapiaiz. hürDste Preise Höchste Preise ■•■■■■■■■•■•■•■■■aaaiaaat■•••■■ ia zahlt fUr Tiegel I Scfaalea t Drrersiifte: Zakastllta Scbaucktechea t OlUtablolcerspItxea Barre« t Medaillen t Schmuck I /akngcld Bruchgold s�SSIbe?' Barren: Medaillen Aklilla Bestecke: LdBel Quecksilber Metallkontor ew 1903 Barl;n SW63, AleJakoSslrlSS (Halleiche* Tor) Telephon: Morltxplau 128 H SMT OcOOnet«erkO lgtlck von 0—4 Uhr"MM Poeiwcrtsasdungen werde« gewlsseahall and proapt erledigt. ETenTscTmeize— Direkt Ve>-wertuni S llenüg II.- 1. 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Ttmpdho' e. den 19 d Mts'1 alle de> Zwöi- jS holer Me;, s ai'-.A Den Mitgliedern im Nachilcht, dal) unsere Kollegin die Botenlrau AuS�s!e CaTr.a's am IA A Mtl.. im Alter von 70 Jah'eo verstorben ist EUre ihrem Andenken I Die Elnkacberung fi det am Docnetstag den 19. d.«t Mts. vormittags II Ubr, im Krematorinm Ueriic. Oerichtstrafic 37, statt. Die Rezlrksverwaltemr. mmmmmomsE' i Zahle die höchsten Tagespreise für Gold- undSilberbruch ««*• sowie Platin« Kontakte mm ■mm BrennstiftOp Zahnsiifle. rum Bsrnbard Waseäaelt Berlin 8 14, goBimaiidtmeiitT. 61.__ Osulsclier Melailartsiter-Yertaral Verwaltunesetrl'e Rcrlin, �BcaBnaaBBuannaaaBacaBnc KUPFER: 21.00 Hark :M E S S I N G: 12.00 Hark und a n d• r• Metall« sowie alte Gebisse kauft a Gotthelm, Hu innnsnür. 12.° afiaaBBBBBBBBBBBBnnBBBBKI Barerüieinisun�fis�ü, AmkU.1 irmidch&n, V/�scb-«ud RoFamr choltiaaon, AitawarlorismoB, Ausbeiaerljaiica. HatTBa&tosteUle \ liier Art für feste Stelluuc im Arbeitsnachwcli der Stidt t Berlin. 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Wiese, Artilleriestr. 30 erfahren haben, denn der Weg U(»ehr iuhrend. MqMWxpMMM AM Rlstln KSekstsn F�ro 'C. Bre»«ist!ite, Cvidbruch und tiilberbruch itblsse zakn 14,00 M- Linürrs Blflcher«u nae 40 Itaalt A»in8%g Pari j, il«-7 Uhr. r*r Moabit HeidesiraUe, Warden noch Botenfrauen elngeateiit Spedition I liornseifef- _ Lubici.er Sirato II BolenfreAMen werde««oiortehfesielli Spedition Nessler. WllmeC"' dort. Kindt uburgstr. 64. Ecke AucjatahtriU�. Genossen beachtet unsere Inserenten! Beruft euch stets und überall auf Sie..Freiheit'i Nr. 41. VeMe zur MveMg. IS.Wrvär KK Generalversammlung des Land- arbeiter-Verbandes. Dritter Verha., dlunsStag. Berti n, IS. Februar. f Bor Eintritt in den Schwst der Dikkusfion über Tarifverträge vfd Arbeitszeit wendet sich Schmidt gegen die Hetzreden de» Freihcrrn von Wangenheim auf der Tagung de» Bunde» der Landwirte. Es gehöre zum Handwerk dies?» Herr» öffentlich gegen die Arbeiterführer zu hetzen. Wenn Wangen heim auZgcführt habe, daß durch die der» kürzte Arbeitszeit der Landart'eitcr die Ernte geschädigt worden sei, so sei festzuIcllen. datz die Arbeiter auf dem Gute des Frci» herrn von Wangcnhcim sich bewMt erklärt hatten, früher an. sangen zu arbeiten, um die Kartoffelernte einzubringen. Da» sei unmöglich gemacht worden, weil der Inspektor nicht so früh hätte ausstehen könn-n. Eine Berständignng wäre nicht möglich gewesen» weil von Wangenheim erklärte, dah er die Arbeitszeit auf feinem Gute befiimme. Die Landarbeiter waren durchweg bereit zu arbeiten, die Junker. hätten jedoch erklärt, daß die Ernte dcrfaul-n könne. Der Bund der Landwirte fei«ine alldeutsch» antisemitische Organisation, mit einer solchen Organisation könne' man sich in Zukunft nicht mehr an cintn BcrbandlungZtifch setzen. Unmöglich könne man mit solchen Leuten Arbeitersragen sachlich erörtern. In den Kreisen der sich nenSildcnd-n wirt» sibastlichen Organisationen der Landwirt« würden sich sicherlich genügend verständige Männer finden, mit d-nen zum Nutzen der beiden Parteien»erhandelt werde» könne im Interesse der deut» s«b,n Volkswirtschaft, um sie auch in Zukunft vor schwersten Er- schütterungen zu bewahren. Nach dieser Erklärung wird die Diskussion über Tarifverträge und ArbettSzett g« Mibe geführt. Für die Forstarbriter treten drei Redner ein. K e w a Id- Sachsen vertrat den Standpunkt, dah den staatlichen Arbeitern dieselben Vergünstigringen zuzukommen hätten, wie den Staatsbeamten also Teurungkzulage, WirtschaftSbeihilsc usw. Für. schwierige Schläge seien besondere Zulagen zu gewähren. Akkordarbeit bleibe Alkordarbesi. Nicht nur Raubbau an den Forsten werde durch sie getrieben, sondern auch Raubbau an der Gesundheit der Arbeiter.. Eine weitere Folge der Akkordarbeit fei°n Massencntlassungen. Haucrlöhne seien örtlich zu regeln. Sei aber Alkorbarbeit einmal eingeführt, dnnn mühten die Sätze bedeutend den Stundenlohn übersteigen. Die Entschädigung». sähe für Werkzeug« seien unzureichend. Jede angefangene Stunde, die die Arbeiter auf dem Wege zur Arbeitsstelle zurück- legen, seien voll zu entschädigen. Auch der Staat treib« mit dem Holze Wucher. Der Redner fordert die Soziolisserung der Forsten, Farstarbeitcrkonferenzen und mehr— Arbeitervertrcter im ReichZ-ForstwirtschasiSrate. Schnell und Schulz« vertreten die Interessen der Schweizer. Die Schweizer könnten ihre Forderungen nur mit und durch die Landarbeiter durchsetzen. Ein KartellverbältniZ mit dem Schwelzer-Bunde sei abzulehnen. Er sei vor dem Kriege eine gelbe Organisation gewesen und sei auch heute noch nicht» andere». Frau Naser-Ostpreufien weist auf die beispiellose Au?» beutung der Landarbcitersrauen hin. Durch diese A»?-beuhing verkomme die Wirtschaft der Arbeiter, die Kinder wachsen»»' W- die Nesseln am Wege. E? werden dazu no-b Schulen wea?» Mangel an Heizmaterml geschlossen, trotzdem ringsum Forlten stehen. Auch das Gesinde lebe in unerträglichen Verhältnissen. In seinem Schluhworte wendet sich B e r m e r- Berlin gegen die Kinderarbeit in den Forsten. Tie Frauenarbeit könne jedoch ulcht ganz beseitigt werden. Unter keinen Umständen dürsten Frauen beim Holznlederfchkag belchäftigt werden. Am meisten wurden Foritarheiter von dou untergeordneten Organen gedrückt Und geknebelt. Nach einem Schlußworte von Löhrke« Berlin wurde fol» stend« Entschließung angenommen: Der ReichZauZschuß der deutschen Landwirtschaft beantragt in einer Eingabe an da? ReichkarbcitZministcrium die Ab» änderung d-»§ 3 der Landarbciterordnung. Das Wort Höchstarbeitszeit soll in Normalarbeitkzeit um- gewandelt werden. Die bisherige JabreZarbeitSzcit will man don 2900 auf 8075 Arbeitsstunden erhöhen. Eine Abänderung der NormalatzbeitSzeit ssst unzulässtg. Kmmie'higgins. Roman von Uptou Sinclair. Vu» dem Manuskript übertragen von Hermvnia Zur Mühleu. Der zwerde Soldat hieß Grady: er lmlre?rau rmd Kinder in einer Mietskaserne in der...Höllen-Küchc" von Newyork Kuriickgeliasson. um siegen den Kui'er zu kämpfen. ft war eist guter, anständiger Jrländer, der sich schwer'ein prot verdient ltgtte. indem er zehn Stunden anl Tag Mör- wl und Ziegelsteine über hohe Leitern schlepp!». In sei- gan-sn Leben(jalte er sich ein ernzigeS Mal als Junge tn der Volksschule unliebsam bemerkbar gemacht. Er gjoichte fest daran, daß irgendwo unter seinen Füszen eine ßöllg eng Selwesel und Flammen brodelt, in die er für die Ewigkeit geraten wich, wenn er die Gebote des OricsterL Nicht befolgt. Grady wußte auch, es gebe böse Menschen, di? heilige Kirche verleumden und verfolgen und aber- wusenh Seelen in tue Hölle locken, diese bösen Leute hie- fcen Sozialisten und Anarchisten»»d waren leiWkntig« «endbvten des Teu'els. Heilten denn niclit etliche von Urnen unlängst eine Bombe in die Kvtchedvale d.>r fünften P�emre,-kawm eine Mevle von Gmdys Mietskaserne ent» ''vnt. geworfen? Dieses hatten sie Aotan, deshalb war es pst heiliges Werk, sie auszurotten. So haben die Grodys tausend Jahren gewachst und deshalb lwtten sie Tuuni". M raube und SlrcSfoltcr angewendet, in schwarzen, unter- buchen Verliesen, in Italien, Lester reich und Seaman M>n den großen S-tädtcn Amerikas, wo die hellte katgo- Kirch« zirwntmzn mit anderen großen Körpcnchafien � Polizei macht in der Hand hält. V. »So, Sie Hundesphn/— sagte P<.,-kinS.—..jetzt hören �se mich einmal an. Sie werden mir die Namem nennen. werden mir diese Namen nerrnrn, vorstanden? Sie vionben vielleicht, standhaft bleiben zu fönnen, ich aber Ihnen, �enn cS sein muß, so es Glied einzeln a.lS- !«.isen— jch werde nichts unterlassen, um Sie klein m "lesen. LerL«mden?.- Ohne Inanspruchnahme einer Vergütung für die Ueber» stund-n soll die Dauer der Arbeitszeit für Gesindepersonen vollständig der Willkür der Arbeitgeber überlasse» sein. Die Begründung dieser Aendcrungen stützt sich auf die Be. hauptung, dag die bisherigen ArbeitSzeiien der Tarise und dcz V. L. A. im heftigsten Widerspruch mit den BetriebSnot- wendigkciten stehen. Die Bestrebungen der vandaÄeiter. die Arbeitszeit noch weiter zu verkürzen, soll im Interesse der VolkZernährung durch diese Anträge de» ReichSauSschuss?» der Landwirtschast ein Damm entgegengesetzt werden. Die 2. Eeneralvcrsammlnng de» Deutschen Landarbeiter- Verbandes legt gegen dirs« lleftrebungen de» ReichZauSschusseS d?r deutsche» Laiidwirtschast den schärjstcn Protest ein. Eine Verlängerung der Arbeitszeit in der vorgeschlagenen Form durch Gesetz liegt nicht im Interesse der Landarbeiter, auch ist die Notwendigkeit einer gesetzlichen Verlängerung der Arbeitszeit für die Landarbeiter im Jntersse der BoltSernäh» rung keineSweg» erwiesen. Die im Deutschen Landarbeiter-Derhand organisierten Landarbeiter verkennen die Schwierigkeiten unseres Wirtschaft». leben» keinesfalls und haben durch ihr bisheriges Verhalten bewiesen, daß sie auch in Zukunft bereit sind, die in Betrieben notwendigen Ueberstunden in der Saat» und Eriitezeit gegen ent- sprechende Bezahlung zu leisten, damit eine Sicherstellung der VolkSernaheung, soweit e» in ihrer Macht liegt, herbeigeführt wird. Bei der Abstimmung über die Anträge zur Frage der Tarif- Verträge und Nrb'itszcit, wurde ein Antrag, der Beseiti- gung der Frauenarbeit in der Landwirtschast fordert, abgelehnt. Dagegen sollen Kinder unter 14 Jahren von der Landarbeit ferngehalten werden. Ferner wird die B e s e i» tigung de» Hofgängcrwesen» gefordert. Unter lelchaften Psuirusen eine» Teiles der Delegierten wurde mit 35 gegen 50 Stimmen folgender Antrag abgelehnt: .Anerkennung der Anwendung de» Massen» streike» im Befreiungskämpfe de» Proleta. r i a t»". Von verschiedenen Ortsgruppen war die Einführung de» 8- S t u n d en-T a g«» in de. Landwirtschaft gefordert worden. Diese Anträge wurden nach folgender Erklärung de» Vorstande» zurückgezogen:.Der Vcvbandsvorstand ist nach w'« vor bestrebt, für die Verkürzung der Arbeitszeit«inzutreten, so. weit es nur irgend möglich ist." Einstimmig wurde beschlossen, mit dem Allgemeinen Schweizer-Bund kein Kartellverhältni»«inzugehen. Ueber da» Thema: „T.e Neugestaltung de» Arbeitsverhältnisse» im land» und forst» wirtschaftliche« Betrieb" referierte hierauf Ja aß-Berlin: In den ersten Tagen der Revolution waren die Bauern- und Arbeiterräte die Träger der Tarifverträge. DaS änderte sich sehr bald, in kurzer Zeit war üb-rall der Verband der Vertragskontrahent der Arbeitnehmer bei Tarifabschlüssen. Di« Frage der Kündigung von Landarbeitern muß anders behandelt werden al» beim Jirdustri-arbeiter, denn beim Landarbeiter ist Kündigung unter Umständen gl-tchbedeutend mit Vernichtung der Existenz. Während in der Industrie die Ein- richtung von Arbeiteranischüssen durchgeführt worden ist, sind die Vorschriften sür die Landarbeiter in dieser Beziehung größtenteils auf dem Papier steh-n geblieben. Di« Unternehmer haben diesen Ausschüssen kein« Sympathien entgegengebracht und viele Arbeiter haben ihre Wichtigkeit nicht erkannt. Nun i>t da» vielumstritlene, sogar mit Blut getränkt« Be» trteb»rätegeseh in Kraft getreten. Wenn von dieser Na- tionalverfammlnng und der Regierung ein andere? Gesetz ver» langt wird, dann hätte dafür gesorgt werden müssen, daß die Nationalversammlung ein« andere Zusammensetzung erfahren hätte. ES sei bvdauerlich, daß der politisch« Umschwung von 1018 kein einiges Proletariat vorgefunden habe. Der N'bner geht dann ausführlich auf da» Betriebsräte- gesttz ein lind erläutert e» Die Gleichberechtigung sei den Landarbeitern nicht zugestanden worden. Diese Gleichberechtigung werde erreicht durch eine Reform der LandwirtschafiSkammern. Auf Gl-ichberecHi» gung in all diesen Körperschaslen müsse bestanden werden. Die Mitglieder seien derart zu erziehen, daß sie imstande sind, nicht nur einen sozialisierten Betrieb zu leiten, sondern auch in einem solchen Betriebe zu arbeiten. Die Förderung der landwirtschaftlichen Pro- d u k t i o n ist ein LobenSinteresse de» deutschen Volk-». Die Jimmie nickte, die Worte blieben itzm in der Kehle stecken und er würgte bloß zujanmirnhängendc Laute her- vor. .Es wird Ihnen bloß viele Sckmerzen venirrscilben. wenn Sie nock) länger zögern. Seien Sie vernünftig. Wer sind die Leiste?" »Es gibt keine Leute. Sie..* »So, nun gut. Wir werben schon sehen." Der Feld- webel drehte Jimmie um, so daß er hinter dessen Rücken stand..Haltet ihn*— befahl er den beiden Männern, und diese h selten ihn an den Schultern fest. Der Feldwebel packte Jimmies gefesselte Hände und schob sie an Jinnmics Rücken hinauf. „An!"— schrie Jimmi—„Hören Sie auf! Hören Sie am!" „Westden Sie die Nomen nennen?" „Hören Sie auf!"— brüllte Jimmie—„Sie werden mir den Arm brechen, den verwundeten I" „Verwundet?" � fragic der Feldtvebel. „Ja, eine Kvizzel." „Teufel!' sagte der Feldwebel. „Es ist wahr, fragen Sie, wen Sie wollen. Bei der Schlacht von Chateav-Thierry in Frankreich." Für, einen Augenblick ließ der Druck gegen Jinimies Hände nach: dann jodoch erinnerte sich der Feldwebel, baß Leute, die eine iniiitäriiche fturriere machen wollen, ihren Vorgesetzten nicht mit Sentimentalitäten kommen dürfen. „Wenn Sie bei einer Schlacht verwundet wurden, weshalv sind Sie jetzt zum Verräter geworden? Die Namen!" Und er schob Jiimnies Hände höher hinauf. Jimmie hatte sich derartig wahnsinnige Schmerzen nicht einmal im Traum vorstellen können. Er brüllte auf: „Warten Siel. Warten Sie! Hören Sie...1" Der Herkeitknecht hört« zu pressen auf:„Die Namen!" Und da Jimmie keine Namen nannte, begann die Folter von neuem. Jimmie wand und bäumte sich, doch hielten ihn die beiden anderen Männer wie in einem Schraubstock. Jimmie flohie schluchzte, stöhnte, aber die Gefängnismanern nnr.'i, m'st weiser Umsicht so dick gebaut, baß die Besijzec dieses Gebäudes draußen nicht hören konnten, was dpirtnen in ihrem Interesse vor sich gina»- 1 Hebung der Produktion ist aber nur möglich, wcnn di« gleichberechtigte Mitwirkung der Angestellten und Aubeiter int ProduktümSprozcß gewährleistet wird. Die Agrorwirtschaft darh in Zukunft nicht mehr der Willkür der Junier überlassen sein, T» kann nicht geduldet werden, daß das Monopol der Landwirt« schaft den Landwirten gestattet, dem deutschen Volke mit de« Hnngerpcitsche zu drohen. Die LebenSmittelproduktion muß i» der für sie geeigneten freien Gemein Wirtschaft werden. Schärfster Kampf sei den Bestrebungen anzusagen, die darauf abzielen, die gesetzlichen und erkämpften Rechte der Anbeiterschast zu schmälern. Alle Mittel der Organisation müssen in An'.ven» düng gebracht werden, um der Landarbeiterschaft zu ermöglichen, einen inaßgebenden Einfluß auf die landwirtschaftliche Produkiion zu gewinnen, um eine Katastrophe abzuwenden. Die Schulung der Mitglieder ist die vornehmste Ausgabe de» Verbände». Mit dem besten Gesotz ist nicht» zu erreichen, wenn die Arbeiter nicht über«ine machtvolle Organisation verfügen. Die vollständig bankrotte deutsche Wirtschaft sei jedoch kein Experinientier-Obsckt, so sagte auch Hilferding in Nürnberg, Nur durch Arbeit kann das deutsch« Volk gesunden, dotfy dürfen dem weitaus größten Teil« des Volke» n'cht all« Lasten auf» gebürdet toerde.» zum Vorteil einer verschwindenden Minderheit. Dr. S. Rosenfeld bespricht auSsührlich die LandarbeitS- Ordnung und vertritt die Ansicht, daß sie nicht so schlecht sei, wi« immer behauptet werde. Den beiden Reieraten folgte eine reg« Aussprache, die mit der Beratiiiig von Anträgen den Rest deS dritten VerhändlungS« lagcs auSnillten. Angenommen wurde eine Protestresolution, sti« die Freigab« de? von der Entente-Koinmission in Rat i bor beschlag» nahmien Gewerkschaft? Hauses fordert. Von den in Cberschlesien geborenen Landarbeitern wird in dieser Resolution verlangt, daß sie sich an der Abstimmung in Oberschiesie» be- teiligen. Gewerkschaftliches. Die Darisverhandlungen lm Vankgcwerbe. EinheitZtarif und variable T e u r u n g» z u la g e n. In der DienStagsitzung de» SchlichtungSauSschussc» für di« Tarifverhandlungen im Bankgcwerbe wurde das Ergebnis der Entscheidung deS Ausschusses über die Frage Einheitstarif oder Manteltaris und über die Frage der Variabilität deS�Einkoinmcn» durch den Vorsitzenden bekannt gegeben. Der Schlichtung»«»»» schuß hat einstimmig beschlossen, daß«in Einheitötarif mit Ort»- klasien gcschassen und daß in dem Tarifvertrag auch die Van» bilität der Teuerungszulagen festgelegt werden soll. ES soll zu« nächst das Fcbruarcinkoinmen festgesetzt und diese» Einkommen dann ai» 1. Juni und am 1. Oktober einer Revision unterzogen werden, und zioar in der Weise, daß eui» dem Gesamteinkommen ein sogenanntes Bankbcamieiiexistenzminiinum herausgenommen wird, auf der Grundlage einer Familie mit 3 Kindern. Von diesem sozialen Existenzminimum, dessen Höh« noch nicht fest- gelegt ist, sollen Lcdigen 00 Prozent, linderlo» Verheirateten 70 Prozent angerechnet werden. Für jede? Kind tritt eine Erhöhung um 10 Prozent ein. Die variablen TeurungSzulagen sollen durch ein Schiedsgericht unter Zugrundelegung der Indexziffern de» RcichSavheitSamtez und unter Berücksichtigung der LcistunaS- fähigteit der Banken so festgesetzt ivcrden, daß bei der ersten Er- höhung, falls sie nicht mehr als 30 Prozent und bei der zweiten, Kill» sie nicht mehr als 40 Prozent gegenüber der ersten Er» höhung ausmacht, die Entscheidung de« Schiedsgerichts bindend sein soll. In der gestrgen Sitzung wurde dann mit den Parteien noch über den Kreis der Personen, auf den sich d-r Tarifvertrag erstrecken soll, verhaiidclt und ferner wurden die Fragen der Durch» tarifierung und des MilbestimnuingSrechlcs eiugch-nd erörtert, ohne daß hierüber vom Schlichtungzausschuß Beschlüsse gefaßt worden sind. Die Schiedssprüche für die Chemische Branche. Am DicnZtag, den 17. d. MtS. fand für die Chemische Branche eine Versammlung statt. Millhahn referiert« über di« schwebenden Lohnbewegungen. Für die Apotheken arbeit«r sind die Löhne durch Schiedsspruch wie folgt geregelt: Männliche Jugendliche von 14 bis 15 Jahren 50 Mk. pro Woche, von 10 bi» 17� Jahren 70 Mk. pro Woche, von 18 Jahren 05 Mk. pro Woche. Weibliche Jugend� Wir drsiichon Museen und sehen uns die teiiflisck>en Werkzeuge an, die frülwre Generationen zgmi Faltern ihrer Nevenmenschm verwendeten. Wir sckvmtzern und freuen uns. daß wir in menschlicheren Zeiten leten, und übersehen! völlig die Tatsache, daß es keiner kunstfertigen Marter» werk-eilge bedarf, um den menschlichen Körper z» folterw — dies gelingt mich obre sie jedem Menschen, der einen Hitls losen in feiner Gewalt hat. Er braucht hierzu bloß das„nochtsertigende" Motiv.— das heißt, ein durch das Gesetz bestätigtes Privileg. „Nennen Sie mir die Namen"— sagte der Feldwebel, Jlmmies Hände waren bis zu seinem Nacken geschoben und der Feldwebel stand über Jimmie flrfcut# imd pneßte und preßte. Jimmie war schier blind vor Schmerzen, sein ganzer Körper zuckte im Krampf. Es ist entsetzlich, es kann doch nicht sein! Alles, alles, damit diese Oual ein Ende nimontl Ein« Stimme gellte in Jlnmti« Seele:„Sag' es! Sag' esl" Dann aber gedachte er des kleinen Inden, der so krank ist. ihm vertraut chat... Nein, nein, er wich schweigen! Wird shn nie und nimmer verraten! Aber was soll er tun? Diese Folter ertragen?_ Er kann sie nicchj ertragen, es ist zu fimchttzar. Er wand sich, brüllte, siechte, wimmerte. Viel. leicht hat es- Menschen gegeben, die, splbst gefoltert, ihre Würde bewahrt lmben, Jinnmie gehörte nicht zu ihnen: er war kläglich, chalh vn» Sinnen: er tat alles, alles, uiii sich zu retten— bis aus das-rine, das PcrkinS verlangte. Dies ging so fort, bis der Feldwebel den Atem verlor; der primitive Handprozeß,?u dem amerikanische Sentimentalität die Polizei verdammt hat. besitzt gewisse Nachteile. Der Heiikeisknecht wurde ungeduldig, er riß und drehte an Jimmies Armen, so daß Eonuor ihn warnen mußte__ es durfte den Gefangenen.selbstverständlich kein Glied ge- krochen werden. Perkins befahl:„Den Kopf hinunter!" Sie bogen Jimmie nach vorn, bis sein Kopf den Boden berührte, Grady bmi'd Jimmies Füße zusammen, Eonor hielt ihn am Hals fest und Perkins trat auf die Handfessel. So vor- mochte er die Prozedur fortzusetzen.' ohne dabei gebeuat stehen zu müssen, wis ein? große Erleichierwng für ihn iiKic..Hol' Sie der Tewel!"— rief er.—„„Ich kann. nicht die aanze Nacht hier bleiben. Dorivärls. gestcheuMlitZ . �prtsctzuiiS tah -.......------....- kiche cr�nTftn 80 Prszeki dieser Sähe. Arbeiter vom 19. Jatjre i einen Anfangslohn von 130 Mk. pro Woche, nach 1 Jahr 14» Ntk. . pro Wecke, nach 2 Jahren 160 Mk. pro Woche. Erwachsene weib- A', liche, verheiratet, 80 Prozent dieser Sätze, unverheiratet 70 Proz. dß j Reinemachefrauen erhalten pro Stunde 1,90 Mk. Für die Chtrurgie-Mechanik wurde Anfang Januar �«in neuer Vertrag mit Gültigkeit bis 31. März 1920 abgeschlossen. i- i; Die Frage der außertariflichen Teuerungszulage wurde solange |- i ausgesetzt, bis dieselbe im Einzelhandel geregelt ist. Die Arbeit- i.!' gebet haben eine Erhöhung von IS Prozent vorgeschlagen. Da ' �' die Verhandlungen im Einzelhandel noch nicht erschöpft find, konnte keine bindende Erklärung abgegeben werden. Kür den Chemischen Großhandel wurde folgender Schiedsspruch gefällt: Männliche Jugendliche von 14 bis IS Jahren SO Mk. pro Woche, von 16 Jahren 60 Mk. pro Woche, von 17 Jahren 70 Mk. pro Woche, von 18 Jahren 90 Mk. pro Woche, von 19 Jahren 110 Mk. pro Woche. Weibliche Jugendliche '. 20 Prozent weniger. Arbeiter über 20 Jahren, ungeübt« Ar» s heiter, Anfangslohn 140 Mk. pro Woche, nach 1 Jahr ISO Mk. ■ pro Woche, bis 2 Jahre in der Branche. Packer 160 Mk. pro Woche. Schaffner und Kutscher Anfangslohn 160 Mk. pro Woche, nach Vv Jahr 170 Mk. pro Woche. Chauffeure und Fabrikarbeiter !|!' 180 Mk. pro Woche. Erwachsene Arbeiter 75 Prozent dieser » Sätze. In der Verbands st off branche konnte es trotz großer � Bemühungen noch nicht zu Verhandlungen kommen. In der Chemischen Industrie scheinen die Arbeit» gebet die Verhandlungen verschleppen zn wollen. Ein« Mcsolu» tion, die dieses scharf verurteilt, wurde einstimmig angenommen. Als Delegierter zur Handelsarlbeiter-Konferenz wurde Nill» hahn einstimmig gewählt. f•«6.. In einer Zuschrift bezeichnet die Lestring der Chemischen Branche die Behauptung von Fritz Schmidt in der Delegierten- .' � Versammlung des Zentral-BerbandeS der Angestellten am ver- gangenen Sonntag, daß.der Streik im Chemischen Großhandel abgcäbrochen worden sei, weil die Leitung d«S TranSportarbeiter- BerbandeS nicht die Treue gehalten habe", all» eine grobe Un.- '- Wahrheit. Wir geben von dieser Auffassung Kenntnis, erwarten aber, daß unser« Spalten nun nicht von n«u«m für ein Gezänk . über den verunglückten Streik im chemischen Großhandel in An- / l spruch genommen werden. Betriebsräte. Arbeiter- unb AnqestMestM'sfchässe der Rahrungs- und Genußmittelbranche! Keiner der gesamten Funktionär« versäume heut« abend in die bereits bekanntgegebene Funktionärversammlung in den .Dan'ssic-Säleti", Ackerstraße 6/7, 6% Uhr, zu gehen. Streik ia der Strvhhutbranche. Eine Versammlung aller in der Strohhutbranche beschäftigten ':»■ Arbeiter und Arbeiterinnen nahm Stellung zu dem Angebot der ■ � j Unternehmer auf d» gefordert« SOprozentige Lohnerhöhunig. Dieses Angebot, 20 Prozent Lohtierhöhutig, wurde von der Ver- ! sammlung mit überwältigender Majorität abgelehnt und be- jMf. schlössen, sofort in den Streik zu treten. Da« Streiklokal befindet, sich bei Wilke, Sebastianstr. 72. !, Dort wird auch die Kontvolle von 9 bis 12 Uhr täglich stattfinden. Lohnerhöhung für Lederarbeiter und Arbeiterinnen. Ein« Versammlung der Berliner Lederarbeiter und-arbeite» ]• rinnen vom 15. d. M. nahm nach Berichterstattung über di« Ver- Handlungen vor dem SchlichwngSausschuß den Schiedsspruch an. Ueber die W i r t scha ft« b« i h ilf« soll noch- malS mit den Unternehmern verhandelt werden. Der Schiedsspruch bringt Lohnarbeitern einen 40pro- . � zentigen Zuschlag. Akkordarbeiter. die bisher 3,80 M. «tunoenlohn hatten, erhalten 20 Prozent Zuschlag, solche die ■■; mehr als 3,80 M. pro Stunde verdienten, erhalten 10 Prozent Zuschlag. Nach �jähriger Tätigkeit werden S Tage Urlaub .ia zugestanden. Folgende WirtschaftSbeihilfe.n-Sätze wurden festgelegt: Verheiratete. Witwen und Witwer 170 M., Ledig« 85 M."Die Wirtfchafisbeihilfe sollen all« Arbeiter und Arbeiterinnen erhalten, die vom 1. 11. 19 bis 31. 1. 20 im Be- '»rieb beschäftigt waren. Teuerungszulage« in der Textilindustrie Groß-Berliu. ! M Nach mehrmaligem Verhandeln vor der Nordostdeutschen v" TextilarbeitSgemeinschaft machten die Arbeitgeber am 14. d. M. . x. folgendes Zugeständnis: Zu den bestehenden Tariflöhnen sollen für Januar 1920 gezahlt werden an Männliche über 20 Jahr« pro Stunde 65 Pf., Weibliche über 20 Jahr« 50 Pf. und Jugend- liche bis 20 Jahre männlich und webilich 35 Pf. Für Februar Männliche 30 Pf., weibliche 6S Pf., Jugendliche SO Pf. Für März £:;i Männliche 1.10 M.. Weibliche 95 Pf., Jugendliche. 80 Pf., aber T nur für jede geleistet« Arbeitsstunde. Wenn Männliche und Weibliche unter 20 Jahre Kinder zu ernähren haben, so sollen ' sie die Zulage der über 20 Jahre alten erhalten. Die rück- wirkend« Zahlung für Januar soll in dieser Lohnwoche und di« für Februar in der nächsten Lohnwoch« erfolgen. Die �von 1000 Bcruisangehörigen besuchte Branchenversammlung der Fär- her und Wäscher am 17. d. M. nahm einstimmig das Zugestand- nis der Arbeitgeber an. Rechtsanwallsangestellke. Zur Beilegung der Streitigkeiten zwischen den RechtSanwäl- ten und deren Angestellten hat das Reichsarbeitsministerium «inen Verhandlungstermin auf den heutigen DonnerS:ag an- beraumt. Ueber den Verlauf der Verhandlung wird in einer i» heute abend 7)4 Uhr im Königstadt-Kastno, Holzmarktstraße 72, stattfindenden Versammlung der Angestellten Bericht erstattet werden. Lohnbewegung in Herren-, Knaben-, GnmmimSntel-Konfek- tion. Räch den Beschlüssen der zßntralen Verhandlungen in der vergangenen Woche sollten di« Lohnfragen örtlich geregelt wer- den. Die Uwernefimer haben nun die eingereichten Forderungen i' � i nicht als Berhandlungsbasi» anerkannt und den SchlichtungS- l Ausschuß angerufen, der am Freitag, zusammentritt. �Qrarnniopliannlatton. | Ire. zfirhrochcne. ka'ft v.3 M. ! v Zinmiermann. Schwcdter (f|' traße 5. Hof I. - Cunfcr.. bis 23.00 Mo !"lesslu»... I3.O0 � 51c?■•••*• 7.50.« ,•iit5c••.• ,» Ö.00.» |i j' zahlt Meta'lbruchhandlu�g A. Auktan. Neukölln. W-,l Steinmetzstraße 18. 1 Metalle , lup-er*..... Jt.SO '- Katsruß..... 18.SO iessin�.... I'.5<> !lo!...... 7.80 ink...... 6,80 . Kröfler-.1 Posten tttelir , MaSiJrtanrt«fir.22 ' I iiissekäüiiüiesHaar ehn Gramm 1.— Mark i si eröflerem Qant. meKr. (oarbondlung Felvel f Nene KfiiifttraCe 38. III. Für die l« der Holzindustrie beschäftigten Transportarbeiter fand am Montag«ine Bertrauensmannerversammlung statt, die sich mit der Lohnbewegung beschäftigte. Schnitze wies auf den Schiedsspruch hin, der auch den Hilfsarbeitern tariflich festgelegte Teuerungszulagen brachte. Es muffe dafür Sorge getragen wer- den, daß der Schiedsspruch auch überall durchgesetzt wird. In der Diskussion forderten Einzelne Diskussionsredner die Streikunter- stützung um 20 M. zu erhöhen, es muß dazu aber erst die OrlZ- Verwaltung und die Generalversammlung Stellung nehmen. Groß-Serlin. Die Erippe-Epkdemie. Eine neue Grippenwelle geht durch die Welt. Aus der Schweiz, aus Dänemark, aus Frankreich, Spanien und Italien komme» Nachrichten über das plötzliche Wiederaustreten der Krankheit. Auch in Japan, in Indien und Nordamerika mehren sich die Erkrankungen. In B e r l i n ist feit Ende Dezember gleichfalls eine Zunahme der Erkrankungen festzustellen, die sich im Laufe des Januars verschärft« und fitzt, Mitte Februar, zu einer beträchtlichen Höhe der Krankmeldungen geführt hat. Leider habe« sich auch die schweren Fälle wieder vermehrt, Lungenentzündungen und Herz- schädigungen insbesondere sind di« Ursache zahlreicher Todesfälle. Die Folgen der zahlreichen Erkrankungen ist eine Ueberfüllung der Krankenhäuser, der städtisckerseitS durch Bereitstellung immer neuer Betten nach Möglichkeit entgegengearbeitet wird. Leider macht sich ein erheblicher Mangel an weiblichem Pflegepersonal bemerkbar, sowohl im AnstanltSbetrieb wie für die häusliche Krankenpflege. Es ist dies um so auffallender, als doch zahlreiche im Kriege bewährte Krankenschwestern vorhanden fein müssen, die nach Kriegsschluß in die Familie oder in andere Berufe zurück. gekehrt find. Im übrigen ist die Schwere der fetzigen Grippeepidemie bisher mit der des Jahres 1918 nicht zu dergleichen. Selbst die bisher höchste Zahl täglicher Krankmeldungen bei der Allgemeinen Orts- krankenkaffe der Stadt Berlin bleibt mit 804 noch unter der halben Höhe der Höchstmeldmigen im Oktober 1918, die damals 1737 be- trug. Da nach den Erfahrungen früherer Zeit die einzelnen Grippewellen selten länger als 6— 8 Wochen anhalten, und wir bereits in der 8. Woche des Wiederanstiegs uns befinden, ist zu hoffen, daß die Epidemie nicht zur vollen Höhe des Vorjahres emporschnellen, dielmehr in kurzer Zeit wieder abflauen wird. Die Sterblichkeit der Erkrankten ist übrigen» nich! allzuhoch: von 4000 in den ersten zehn Februartagen gemeldeten Erkrankten sin» 44 gestorben, das sind etwa über 1 Prozent der Erlrankten. Neue Filialen der Kohlenstelle. Der große Andrang des Publikums zu den Räumen der Kohlendepiitation des Magistrats Berlin in der Spandau« Straße 10 nötigte diese bereits im Beginn de» Winters, je eine Zweigstelle im Nordwesten und Nordosten Berlins zu eröffnen. ES werden nun demnächst noch weitere solcher Filialen in den einzelnen Stadtteilen eingerichtet werden. Hierbei wird die Kohlendeputation als erst« Dienststelle des Berliner Magistrat» von der Einteilung in 6 große Vertvaltungsbezirke, in welche nach der bevorstehenden Erledigung des Gesetzentwurfs Groß- Berlin das jetzige. Gebiet der Stadt Berlin zerlegt werden soll, praktrichen Gebrauch machen. Als erste dieser neuen Zweigstellen wird bereits heute vor- mittag 10 Uhr die für den zukünftigen Stadtbezirk-Halle- fches Tor" bestimmte Filiale in Berlin SW, Zossener Str. 37, Ecke Gneiseaustraße, in der bisher ein fitzt eingezogenes Polizei- revier untergebracht war, dem Verkehr übergeben werden. Die Zuständigkeit dieser Zweigstelle wird sich aus insgesamt 42 Brot- kommissionSbezirke erstrecken, die im einzelnen an den Anschlag- säuleu bekannt gegeben werde». Lazarettinsasten! Freitag nachmitton 3 Uhr in den Lunasälen. Neue König- straße 7, Vollversammlung der Vertrauensleute Groß-Beriner Lazarette. Zuständig auf 100 Sazarettinsassen«in Delegierter. Lazarett-Kommission BerlilN-Brandenburg. (gez.) Hundertmark. Döbeler. Unterricht über„sittliche Lebenskunde" in Lichtenberg. Die nächste Stadtverordnetensttzung in Lichtenberg wird sich mit einer Magistratsvorlage beschäftigen, die ab Ostern 1920 di« Einführung eines Unterrichtes über-sittliche Lebenslunde' in den Schulen für die Kinder vorsieht, die am Religionsunterricht nicht teilnehmen oder überhaupt keiner Kirchengemeinschaft angehören. Der Unterricht soll auf Wunsch zahlreicher Eltern als private Veranstaltung der Stadt eingerichtet werden. In ihm soll di« Erziehung zur sittlichen Persönlichkeit, deren Pflege eigentlich Gegenstand fides UnterrichtZgebieteS sein muß, im Mittelpunkt stch-n. Fragen des religiösen Leben« und der ReligionSgeschicht« sollen von einem freien, besonders von konfessionellen Anschauungen völlig unbeeinflußten Gesichtspunkte behandelt werden. Ter Unterricht soll nach Bedarf in mindestens 2 Wochenstunden als freiwilliges Lehrfach eingeführt werden. Das Unterrichtsziel soll in vier aufsteigenden Kursen erreicht werden. Die Leichenverbrennung in der Waschküche. Wie ein Stück aus einem Hintertreppenroman klingt«in Bor. fall, der von der Kriminalpolizei in dem Hause Stralauer Alle« Nr. 29» aufgebeckt worden ist. Dort hauste für sieb allein eine 70 Jähre alte Witwe Emilie Tiller, geborene Bleichstein, in Stube und Küche. Am gleichen Flur mit ih� wolmten die 43 Jahre alt« Pförtnersrau Witwe Ottilie Flähmer und deren 18jähr!g« Tochter Gertrud. Diese beiden betreuten und pflegten die Greisin, die schon seit längerer Zeit krank und gebrechlich war. Seit denv 20. Januar sah man im Haufi Frau Tiller nicht mehr und man hör!: auch nichts mehr von ihr. Da» gab»ach un» noch ve» anlassung zu allerhand Gerüchten. Man sprach schließlich mehr oder weniger laut davon, daß die Greisin ermordet und daß ihr« Leiche beiseite geschafft sein müsse, aber niemand tat etwas, um der Sache auf den Grund zu gehen. Frau Flähmer und ihre Tochter begegneten den Gerückten und Aeuherungen mit der Er- klärung. Frau Tiller fei nach Zehlendorf°W«st zu Berwar.dten ge» zogen. Dabei blieb es dann auch. Da kam gestern ein Neffe der alten Frau, um sie nach langer Zeit wieder einmal zu besuchen. Luch ihm erzählte Frau Fsähmer und ihre Tochter von dem Umzug, von dem er noch nicht« gehört hatte. Er beruhigt« sich aber nicht und schöpfte um so mehr Ver- dacht, daß es da nicht mit richtigen Dingen zugehe, als er von Ver. wandten in Zehlendorf nie etwas gehört hatte. Die Erzählungen der Leute im Hause, bei denen er sich umhörte, veranlaßt«!! ihn, gleich zur Polizei zu gehen. Di« Nachforschungen ergaben nun, daß Frau Flähmer und ihre Tochter, um sich in den Besitz der Hinterlassenickaft der ver- storbcnen alten Frau zu setzen, die Leiche nach der Waschküche ge- bracht haben, wo sie von Frau Flähmer zerstückelt und verdrantt wurde. Gegen die Umgehung der Höchstmietenveroednung hab�n Hch zahlreiche Mieterversammlungen ausgesprochen. Ein« am 16. Fe, bruar in der Neuen Welt stattgefundene Nicterversimmlung legte entfckieden Verwahrung ein gegen die Beschlüsse des Woh- nungSverbandsauSschuffes, die den Hausbesitzern von vornherein die Erhebung eines besonderen Reparaturzuschlazes auf die Friedensmiete rchn« jede Berechtigung zubillige. Dadurch würden dem HauSagrariertum und Hhpoweken-Spekulanten ganz un» bcrecktigte Einnahmen ohne genügende Kontrolle gesichert. Ttudrntenwahlen. An den ersten beiden Tagen hat die Liste sozialistischer Studenten schön« Erfolg« erzielt und ca. lOO Proz. «n Stimmen gegen das Vorjahr gewonnen. ES ist anzunehmen, daß auch am heutigen letzten Tage der Wah'en jeder sozialistisch- Studenr an die Wahluri c geht. Erschossen wurde gestern von Kriminalbeamien in dem Haufe Barnimstr. 12 ein Mann ncnnenS Mühlau, den Kriminalbeamte festnehmen wollten. Mühlau wohnte dort unangemeldet bei einer Frau. Er war aus dem Zuchthaus« entwichen. Es kam zu einer Sch eßerei, wobei Mühlau den Tod fand. eeöensmillelkalender. verlln. Bon heute ab wirb auf bi» C I-Ainderharten wieder y, Liter Bollmilch bi, auf weher«, verabfolgt. Die übrige veli-fe- rung bleibt wie bisher. ssriedricheseld«. Rohfleischkarten werden bi» Freitag von S bi» 12 Uhr in unserem Ernährungsamt, Wilhelm ftr. 9, gegen Vorzeigung der Haushaltauswei»kart« verausgabt. Der Rohfleischoerkauf findet von Freitag vormittag 10 Uhr ab in Friedrichsfelde bei Echmidthaber, Luifenstr. 11, in KarisHorft bei Dohms, Treskowalle« S7, auf Ab- schnitt 1 der Rohfleischkart« statt.— In dieser Woche S Pfd. Kar- toffeln. Als Ersatz für die fihlenden 4 Pfd. Kartoffeln am Sonnabend 125 Gr. Teigwaren. Pankow. Bon heut« ab auf Abschnitt TD der Lebensmittelkart«, soweit der Vorrat reicht. 1 Dos« Brotaufstrich: auf Abschnitt 4 de» der al'gemoinen Lebensmittelkarte 125 Er. Gerstenflochen. Aus den organlsalionen. u. S. P. D. Brandenborg. Slternbelratswahl. Wir«m suchen die Distriktsleitungen, die Vertreter der einzelnen Schulen zusammenzuberusen um ihnen einen lnstruktwen Bortrog itber ihr» Ausgaben halten zu lassen. Um genügend Referenten zu erhalte», würde es sich empfehlen, wenn«ehrer« Distriktsleiter sich verständi- gen, um«ine einheitliche Versammlung zu veranstalten.— Anmeldun» gen zur Jugendweihe könne» di» Sonnodand, de» LI. d. M- angenommen werben. 7. Distrikt. Der Kursus über Staatsrechtslehre IGen. Sichhorn) beginnt Donnerstag, den IS. Februar, abends 7 Uhr, in der Zchulaula Litauer Slrntzs.— Sonntag, den 22. Februar, abend» 7 Uhr, in der Aula Longeftr. ZI Lieder- und Rezitationsobend. Mitwirkend«: Bertha Erundmonn und Fritz Richard. Eintritt 1 N. IS. Distrikt. Freitag, den 20. Februar, abend» 7 Uhr, Mitglieder» Versammlung. Referent: Ledebour. Ohne Miigliedsbuch kein Zutritt. Teltow-Beeska«. Karten zur Dobelfeier im Drohen Schauspiet» Hause am 22. d. M. sind»och bi» Freitag abend im Bureau, Reukölln» Reckarstr. 3, zu haben. Eharlottenburg. Donnerstag, IS. Februar, 7 Uhr. iifsenNich« ver» sammlung in der Demeindeschule Wiebestr. 32. Thema:»Aufgabe» der Elternbeiröte." Ref.: Ken. Löwenstei«. Eharlottenburg. Agitationskommission. Heut«, Donnerstag, abend 7 Uhr Sitzung im Raihau», Zimmer 304. Alle an der Loudagitatio» teilnehmenden Denossen haben zu erscheinen. Der Obmann. Tempelhof. Donnerstag, 10. Februar, abend» 5>j Uhr, Bffenilich« Sitzung der Gemeindevertretung im Lyzeum, Dermontastr. i/!>. Lichtenberg- Heute abend 7 Uhr Wählerverfammluag für di« Wähler der 15., 16. und 17. Gemeinde- und der Knaben-Nittelschul« in der Aula daselbst. Bortrog de» Genossen Dr. Simson. Bezirk Rclnilkendorf. Heute abend 7 Uhr öffentliche Bersomm» lung in den Hubertussälen, Provinzstr. 77/70. Lortrog des Genossen Gabriel über:»Schul« und Elternbeiräte." Unser« Mitglieder werden um vollzählige» Erscheinen gebeten. Der Aktionsausschuh. Wittenau. Donnerstag, 10. Febrstar, abend» 7 Uhr, öffentliche Volksversammlung bei Eberhardt Lübarser Straße 05. Thema:„Schule und Haus.* verelnskalender. Zentralverbend de» Augestellte». Versammlungen am Freito« Fachgruppe 2 s Sektion der Betriebsangestellten) abend« 6 Uhr m den Prochtsälen„Alt-Berlin", Blumenstr. 10.— Fachgruppe 4a (Sektion der Be.flcherungseinnehmer) abend» 146 Uhr im Dresdener Easino, Dresdener Etrahs OS.— Fachgruppe 10 fTeztil- und Bekleidungsbronche) abend» 7 Uhr in den Musikersälen, Kaiser-Wil« Helm-Etrah« 31.— Fachgruppe 17(Angestellte der Fischgroh» Handlungen und Fischkoiiservenindustri«) abend, 7)4 Uhr in Höver» lands Festsälen, Neue Friedrichstr. 85. Verband der Buchbinder. Freitag nachm. 5 Uhr in den Zentral» festsälen. Alt« Jokodstr. 32, Branchenversammlung aller in Buch» Kindereien, B u ch d r u ck« r e t» und Geschäftsbuch» f a b r i k e n beschäftigten Bvchdtnbereiarbeiter und-arbe herinnen. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigte». Mitgli-derversamm- lung des Bezirk» Norden L Freitag abend 7 Uhr in der Schulaula Schönflieher Strahe 5 Freie sozialistische Proletarlersugenb, Ortsgruppe Nordost. Freitag abend 8 Uhr Zusammenkunft bei Krämer, Cotheniusstr. 8. I mOBOIC, UW310W*— stf. 72. Kcke W-mtoci-tf 5ir Sli-Eisen, MM WJ 160- H. R'jpter 23.— H. alle aaüern Metalle entsprech. hohe f reite, kauft tiandir Kamralh, o. 112 Crosseocr StraBe 30-31. Femrut KOn'gst. �168. Kw53fQr24.--* Hessing 14.-5« Blei d.-| Zink 8.— Metallankaul Neue Jakobstr.sse 20 Kommandantenstr. 77-78 Fernruf: Zentrum 57 6 Kupferleitunaren. Kabel. Litzen kaufr Butzmaon, ßran- aeastraB« 1&2. Kupfer ws 23- Messing» 13,50 Rolguss„ 19— Blei„ 9- Relnzinn„ 70,— pro Kilo, bei erößeren Pott noch höher, zahlt nur Metallschmelze Prinzessin nenstr. 17 neben WerthetmlMoritzpl.' MO TORE DpatH- Kabel kauft höchstzahl. Installation Waßmannstraße 2i. 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