D. 81 f. frb. Πέτ der jlen. die arn bie take Fuz ej lung. cuf alen erbe. ttogs itens gents noche rtuse b im aller onne „ Lin r bes Film tölln. ber 19. bi ern die ht, daß Isdorf 15.d.M. rben ist. 1g fand cestatt denker 04. Bez I errstarb 888 ber 23 an näsche tits am Februa Kremat Estat Male cher In lieden Bunse ußner traße 80 gestor Then ein ken be Bindet Febr auf dem Himmel Nieder t • Cinzelpreis 20 pernig 3. Jahrgang Sonnabend, den 21. februar 1920 Die freibeir" erdeint morgens und nach wittees, en Sonn- und geftagen wut morgens Der Bezugspreis beträgt bei reier uftellung ins Faus für Frok Berlin 4.50 m. ber direktem Postbezua monatl 5.15 m her Fuftellung unter Streiftand für Deutschland 2. M., fürs Ausland 8.-M., per Brief 13 M. Redaktion und Gryedition: Berlin W. 6, Schiffbauerbamm 19 III, Kernsprecher: Amt Norden 2893 und 2896. fr. 45/ A 25 Morgen- Ausgabe Jnferate foften die achtgeipalt. Nonpareillezetle od. deren Raum einicht. Teuerungszuschlag 3.20 mt. as ettgedruckte Wort 1.15 m., edes meiters Wort 85 Pi. familiens und Organisations anteigen die achtgespaltene Nonpareillezeile 2.40 mt, das fettgedruckte Wort 25, jedes weitere Wort 45 Pf. Inserate für den darauf olaenden Lag müssen spätestens bis 3 Ubr naomittags in der Expedition aufgegeben fein. Jujeraten- Abteilung: Berlin NW. 6. Schiffbanerbamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 2895-96, 9768 Freiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Das schwarze Hundert. Nationalistische Methoden. archistischen Gedankens. nach vorn gum Rednerpult geschoben. Die Afteure handelteu sveifellos nach einem genau borbereiteten Plane. Während die ciuen jebt Schmäh- und Drohrufe gegen die Juden, bie Judenregierung und bie Republik ausitießennne Noste sit der einzige anständige Mann in dieser Regierung". rief einer von ihnen verhielten sich die andern noch abwartend. Plöblich sprang einer dieser Burschen, ein großer starter Mensch mit einer riefigen Müge und gefleidet wie ein Zuhälter, der bisher mit am meisten g- brüllt und gehetzt hatte, auf das Redner. pult, tiek Herrn von Gerlach hinunter, schlug den und ohne in irgendeiner Weise provoziert zu fein, thres Schon nach den ersten Säben Gerlachs machten sich viele Straft und ihren Wut selbst an Frauen auslassen? Biel- Störungsversucht temerfbar. Immer zahlreicher wur Die in jeder Gewalttat erprobten Edjergen und Tra- leidt findet sie einige Worte des Bedauerns, aber wir sind en die Zwischenrufe, immer stärker die Eörungen. Als Gerlach Die in jeder Gewalttat erprobten Schergen und Tra- heute ichon überzeugt, daß aus ihnen die Genugtuung über dann der tonfervativen Presse ein paar ironische Worte jagte, banten des obationalismus, haben bereit gestanden, um, wie die vortrefiliche Gesinnung herausflingen wird, die in den wurde der Lärm jo groß, daß er nicht mehr weiter sprechen konnte. he fich phatetiich ausdrückten, mit ihren Leibern die echt deutichen Männern lebt, die sich für ihre angebeteten Offiziere zu decken, deren Auslieferung die Entente ver- rer awar nicht töten laffen, aber bereit sind, Wehrloje reiche der oben geschilberten merkwürdigen Gestalten langte. Die besonnene Haltung der Alliierten hat diesen tum äußersten entschlossenen Kampfmut nicht zur Entfal- ir sie umzubringen. tung fommen lassen und die wilden Gesellen, die die deutsche Wie fönnte es auch anders sein? Der Zon, der in dei Breise angeschlagen worden ist, Anüttel verteidigen lasse, iehen sich einigermaßen ent. hat diese Pogromstimmung großgezogen. Die ir Krieg tänicht. Aber sie suchen noch anderen Möglichkeiten zur Berwilderten find noch weiter verroht worden durch die Art Entladung ihrer Energie, denn sie wollen sich nicht um wie die Crnane der deutschnationalen öffentlichen Meinung. fonit gerilitet haben. Sie finden sie in den friedlichen sobald fie fich von dem ersten Schreden der Revolution er Beranstaltungen solcher Leute, die über Striegsschuld bolt hatten, alle wirklichen und ehrlichen Republikaner der und Kriegsverbrecher andere Auffassungen haben als sie eradhtung und der Wut des Hurrapöbels preisgegeben lelbst, und sie gebärden sich dort um so fühner, als sie nicht haben. nebenstehenden Herrn Gumbel, den früheren Ectre bejorgen branden, daß ihrer Brutalität ein ernsthafter Aber das Bild des geftrigen Abends liefert auch eine lär des Bundes Neues Vaterland, mit der Faust ins GeWiderstand geleistet wird. treffliche Illustration zu der Auseinandersetzung über die ficht und intonierte von oben das Lied Deutschland, Teutsche Am gestrigen Abend haben sie sich zum Schauplatz ihrer Berbrechen im Striege. Läßt sich noch daran zweifeln, daß land über alles", dem er ein Raijer hoch folgen ließ. Run folgte ein wüstes Durcheinander. Juden raus", Renes Vaterland erwählt, in der Hellmuth von Ger- deutsche Coldaten, so wie es gestern gesdjah, gegen die drauf und dran"," haut fie" und ähnliche Rufe ertönten. Die 10 biefem Stampffeld find sie die Sieger geblieben. Mit Fäusten andere politische Meinung beiben? Nur die vor feiner im auch beffer gekleidete. beteligten sich. Mit Säuften, Gummiund Gummifnütteln haben sie über ihre Gegner trium- ntereffe der Rettung des alten Systems liegenden unwahr. fnüppeln und Schlagringen wurde losgeschlagen, Frauen hinge. phiert, und fie fönnen sich an dem stolzen Gedanken er heit zurückscheuende Bresse der Monarchisten kann es wagen, Dazwischen immer Stufe wo ist Gerlach, nieder mit ihml" wärmen, daß ihre handgreiflichen Argumente stärker ge- die graufigen Tatsachen noch zu bestreiten und die, die sie Als einer ihn dann enibedt hatte, wurde er furchtbar zugerichtet, er erhielt Tritte in den Leib und furchtbare schläge Frauen sind von ihnen aufs schwerste verwundet worden, Darin wird sie nicht ermatten. In ihrem Kampf wider die geſloſſen bealismus auf Ropf und andere Körperteile. Nur babura, baß Blut ist geflossen zur Ehre des deutschnationalen und mon- Republik und wider die Träger des deutschen Idealismus einige beherzte Frauen sich dazwischen warfen, entging er noch viel find ihr alle Mittel recht und willkommen, sie scheut fidy Herr von Gerlach hat die Forderung der Auslieferung nicht vor der Berührung und der Gemeinschaft mit dem wundungen, so Gumbel ein tiefes Loch am Auge, so daß er bekämpft. Er stand, in der Befürchtung, daß weiteres Ent- niedrigsten Gesindel, wenn dieses Gesindel nur ihre Geauf die Straße kam. Renenkommen von der Entente nicht zu erwarten fei, auf schäfte besorgt. dem Standpunkt, daß ein neutraler Gerichtshof die An- Doch auch über die Behörden wäre noch einiges netlagten aburteilen joffe. Es iſt ficher, dok er heute zu fagen. Die feffgenommenen Gefellen sind nach Er solle. burchaus mit ihrer Verweisung vor das Reichsgericht in mittlung ihrer Bersönlichkeit sofort wieder auf freiem Leipzig, sich einverstanden erklärt. Fuß gefekt worden. Was wäre wohl mit unabhän Aber seine leberzeugung und seine Saltung tun nichts aigen Broletariern geschehen, die ähnlich in Aur Sache. feine Ansichten Die nationalistischen Rowdies haben ihn einer bürgerlichen Versammlung gebauft hätten? Sie nicht entwickeln laffen. Sie warteten hätten nicht so bald in ihre Wohnungen zurüd nicht ab, was der Medner zu fogen hatte. Sie waren nicht fehren können, und wenn der Belagerungszustand nicht begekommen, um zu hören und zu urteilen, sie waren ge- flanden hätte, fo würde geringerer Tumult von revolutio Tommen zu handeln, d. h. zu mißhandeln. Kaum hatte Ger- nären Arbeitern verübt, zu seiner Verhängung wahrschein herbeigerufene Sicherheitspolizei erschien, war die Hauptsache einer der uniformierten Verbrecher auf das Podium stürzte. ften Neaktion aber, das ichwarze Hundert, daß fich in den längst aus dem Staube gemacht. Immerhin wurden einige der am ihm einen Bauitichlag zu veriegen. Die Versammlung Dienst des Nationalismus und Monarchismus stellt, findet Berrschaften noch festgenommen. Bei ihrer Bernehmung stellte wurde geichloſſen, aber der Zwed diefer politischen Ein- glimpfliche Behandlung, denn man fürchtet es weit mehr es fich heraus, bas fie fast sämtlich ben Noske- Ausweis zum breder war noch nicht erreicht. Gerlach erhielt einen Tritt als die angebliden Aufrührer von links, mehr als das: der Waffentragen befaßen. Unverständlicherweise wurden die Fest. bor den Unterleib, der ihn zu Boden stürzen ließ. und nur von Nosfe unterzeichnete. Waffenschein beweist, daß man in genommenen nach Angabe iher Persönlichkeit wieder entbas Dazwifdentreten der Frauen eriparte ihm des Schid- dieser Garde geradezu einen Schirm und Hort der Ordnung laffen. fal, das in Mlinchen einem Gustov Landauer bereitet wor- fiebt, die gegen die Unabhängigen und Kommunisten verden ist. Wohin die Abicht ging, ließ sich aus den Drohun- teidigt werden muß. nen erkennen, die die Mente ansitiek.„ Mit Ihnen muß ein Ende gemacht werden," war die Parole. 99 verland alplaque et ebraucht hrradur lerbillio erstraße oder ohn se, Urine enes ( früher Blame Se Rech gung tung cobachtu in Alimer eidunge nadeng b! Ha Kes H no estatiet Haeuble ner Bak darc heidungs hen! Lo eidene is Kechts her Be durch E Zeichnen sicht. U Expedi -Zmmet 104 Zimme Albrec idlampe Karbid Wel lach worfen und getreten, ruhig dastehende Männer blutig geldlagen. dadurch, furds barerem. Pahlreiche andere Männer erlitten starle Ver Die mit Revolvern, Schlagringen, Meisern and Gummifnüppela ausgerüstete Pande fonnte ungestört wüten, war doch auch kein einziger Sicherheitsfolbat aufzutreiben. Selbstverständlich it a hlen und zerstörten die Unholde alles, was ihnen nur erreichbar war. So wurde fast der gesamte Bücher. bestand mehrerer Bücherhändler, die pazifistische Schriften feilhiel. ten, teils gestohlen, teils zerrissen und teils in die Wasserleitung geworfen und so völlig vernichtet. Auch Kleidungsstücke und Atten mappen verschwanden. Als schließlich die von mehreren Versammlungsbefuchern Nech Angabe aller anständigen Versammlung teilnehmer ift es gana aweifellos. bak fämtliche Räbelsführer wie überhaupt der allergrößte Teil der Demonstranten vere fappte Offiziere waren. Die Gesichter verrieten sie aufs be. Die Gewaltfaten in der Versammlung. stimmteste, besonders wenn sie ihre Schiebermüßen abnahmen. Der Bund Neues Baterland" hatte für den gestrigen Auch zahlreiche Balzitumer mit russischen Abzeichen Abend eine Versammlung über die Auslieferungsfrage sich darunter, ferner auch Offiziere in deutscher Das gleichzeitig der Schlachtruf gegen die Juden ertonte, versteht sich von felbst. Wer nicht deutschnational Holland einstimunt, ist ein Jude und jeder Niedertracht in die Aula der Kaiser- Friedrich- Schule in Charlottenburg ein. Uniform. * breisgegeben. berujen. Der Eaal war außerordentlich voll, doch machte bereits Der Mob war in die Uniformen gemeiner Soldaten von Anfang an ein großer Teil der Zuhörer einen recht mer!. und Matrofen actieibet. Aber mandre Anzeichen foraden würdigen Einbrud. Gestalten in alten Golbatenmäntein dafür, daß hier eine Maskerade aufgeführt worden ist. In mit schmußigen Müken, mit abgerissenen Kokarden oder großen and war greifellos von langer Hand vorbereitet. Echon lange ben abgetragenen Uniformröda fledien Angehörige der Ballonimühen und biden Tüchern um den. Hals, waren über den bor Beginn der Versammlung famen vereinzelte Leute in Go!. logenannten befieren Stände, und wenn sie Soldaten ganzen Saal verteilt. Nur die Gesichter dieser Leute wollten daten kleidung an und verteilten sich im Saale. Die Sol waren, jo maren fie Cffiziere. Bedürfte es dafür noch nicht recht zu ihrer Kleidung passen. Man erhielt bald die Auf baten hatten die Regimentsabzeichen meist abgelegt. dah diejenigen, die die spät eintreffende Sicherheitswehr eines Beweiies, io scheint er uns dadurch gegeben zu sein, flärung. Rosfeerlaubnis zum Tragen von Waffen befanden. " Bon anderer Sei'e wird uns noch mitgeteilt: Die Sprengung der Versammlung des Bundes Neues Vater Andere trugen einen Militärmantel, um ihre Zibilkleidung zu verbergen. In der ruhigsten und fachlichsten Weise begann der Auch eine Anzahl Baltikumsoldaten, die an der Mühe erfte Rebner des Abends, Herr von Gerlach, fein Referat. noch die ruifische Rofarbe trugen, waren unter der na Er fritisierte zunächst die Haltung des größten Teiles der deut- tionalistischen Sprengfolonne zu sehen. Als Herr von Gerlach Als fürzlich irgendwo in der Provinz ein oder zwei ichen Bresse, die in chauvinistischer Weise das Verlangen der mit seinem Referat begann, machten fich fofort Zwischenrufe be Bersammlungen der Andeutschen von Sozialdemokraten Entente nach Auslieferung entrüftet abgelehnt habe, noch bebor verfperrten schließlich den Ausgang, so daß sich eine Beitlang nie Heiprengt, auf friedliche Weise gesprengt worden waren, bat die Ententenote befannt war, die, wie sich nach her ergab, borgen, aber deutlich als berffeibete Offiziere zu erkennen waren. riftet. Sie fproch von Banditenstreichen, die bier Redner fich gegen das Verhalten des Reichswehrministers bon Gerlach fertigte die Zwischenrufer in sachlicher Weise ab, berübt würden. Wie wird sie das Vorgehen ihrer Freunde Noste, der aus eigener Machtbollfommenheit erklärt hätte, er fonnte aber schließlich nicht weiter fprechen, weil der Lärm immer fdränken, eine Rundgebung anders Denkender durch Lärm selber Mitglied der Regierung war, die den Friedenspertrag mit Herr Dr. Gumpel, berfuchten die Etörenfriede zu besänftigen. und Gefinnungsgenossen nennen, die sich nicht darauf be- dente gar nicht an eine Auslieferung, obwohl er größer wurde. su stören, sondern die Gegner buchstäblich niedertrampeln den Auslieferungsparagraphen unterschrieben habe, Sie wurden aufgefordert, bak Referat rubia mit anauboren. ua hängigen Stritik an der Regierung übt, um es mundlot zu! Recht so, Herr Szine! Wer so tatkräftig mit ben Methoden machen, und außerhalb der linksradikalen Parteien schweigt des alten Regimes zu regieren versteht, der kann es sich leisten, man zu diesem Vorgehen; man betrachtet es als einen selbst- die Bersinnbildlichungen" dieser Methoden von Wänden und verständlichen Bestandteil der Regierungsfunst in einer Plazen zu entfernen. na bei tollfter Wahrung der Nedefreiheit in der Disfuffion gum, Wort zu melden. Die nationalistische Horde hatte aber ein feites Brogrammt, das jie unter allen Umständen durchführen wollte. Bon allen Seiten erhoben fich die Rabaubrüber, umringten die Rednertribüne, stießen må bruje auf die Juden aus, frcien Republik. ch versperrten schließlich den Ausgang, so daß sich eine Zeit Inag niemaren. mand entfernen konnte, und gingen schließlich zum tätlichen Angriff über, wobei ein anderer Teil zugleich Geil Dir im Sieger trans" und Deutschland, Deutschland über alles" fang. Die Nadaubrüder bildeten die gute Hälfte der Versammlung, so daß die andere Hälft evöllig machtlos war. Außerdem hatten sich die Herrschaften besonders große und fräftige Soldaten ausgesucht, die wie toll auf die anständigen Leute einschlugen. Viele der als Zibiliſten verkleideten Offiziere trugen außerdem Waffen Revolver, Schlagringe und Gummiknüppel mit denen sie wie toll auf die Leute einschlugen, bie mit ihnen nicht gleicher Gesinnung Ausschreitungen von der Art, wie sie sich gestern in der Schul aula ber Sinejebedstraße zugetragen haben, sind in der Geschichte bez Berliner Versammlungewesens zweifellos noch nicht da gewesen. Die nationalistischen Helden vergriffen sich in ihrem blinden Haß jogar an Frauen und schlugen auf diese wie mahnfinnig ein. Die Herrschaften fühlten sich so sicher, daß sie die Schlägereien selbst auf dem Hof und auf der Straße noch fert. sekten. Die Sicherheitspolizei fam leider viel zu spät an, obwohl in nächster Nähe eine Bache war, die sofort alarmiert wurde. Eo fonnten sich die nationalistischen Nadaumacher in ihrer Masse unter dem Gesang nationalistischer Lieder entfernen, während nur ein kleiner Teil der Störenfriede ergriffen werden konnte. Die Mädelsführer find jedoch rechtzeitig verschwunden, und es wird faum möglich fein, fie au faffen und sie für ihre blutigen Ausschreitungen zur Verantwortung zu ziehen. Eine Stimme für die Ostjuden. Alle dieie Barbareien werden aber übertroffen durch das Festhalten an der Braris der Schubhaft. Macht sich die Oeffentlichkeit eigentlich überhaupt klar, was die Schutzhaft bedeutet? Sie ist eine Freiheitsberaubung, die deren Verbredjen es ist, daß fie arm sind und in den dürftig Für die von Eugen Ernst bedrängten Ostjuden durch kein Geset, sondern nur durch die absoluteste Will- ften Quartieren Berlins housen, erhebt Herbert Eulenberg für diftiert wird. Politisch unbequeme Perfönlichkeiten in der Bossischen Beitung" feine Stimme. Er spricht von werden hinter Schloß und Riegel gefest und so lange be der Kultur der Diljuden und erhebt Einspruch gegen die feitigt, als es den Herrschenden zweckmäßig erscheint. Das Gedankenlosigkeit und Bösvilligkeit, mit der die Furden Oſb Dantokles schwert der Schutzhaft hängt über allen, die sich in europas als Stebricht beteadytet werden. Er schreibt dazu: einem der Regierung unsympathischen Sinne betätigen. Man hüte sich wie vor Augemeinheiten überhaupt jo auch da Die Schuzhaft der deutschen Republik erinnert an das vor, die Citjuden unter dem Deduamen Galizier" als Schieber System, das die despotischen Monarchen Frankreichs vor der in einen Kehricht zu fegen. Es gab und gibt im ostjüdischen Pro großen Revolution anwandten, um sich mißliebiger Striti letariat viele Sandweifer, durch deren Aufnahme wir nur gewin ter zu entledigen. Mit Hilfe der„ Lettres de cachet". nen fönnten. Die Juden haben in Polen vor dem Krieg die zu der Blanfovollmachten, die die bourbonischen Herrscher den verlässigsten Schuster wie die geschictesten Schneider gestellt. Eine Behörden erteilten, wurden sie in die Bastille gesperrt, jo Torheit ohne gleichen ist es, diese Leute mit Gewalt und Ber lange es dem König gefiel. In Deutschland hat während hebung eiligst aus Deutschland herauszubrängen. Man erwehre des Krieges die Militärdiktatur wieder zu diesem Mittel fich nach Kräften vermittels des Strafgesetzbuches und der vielen gegriffen. Wir haben die Rechtsverlegung verabscheut und Bufabgesetze dieser Zeit der schlechten und unehrlichen Klassea und belämpft. Aber aur Ehrenrettung der uniformierten Ge- Kreise unter den eingedrungenen Citjuden. Sie in Bausch and althaber muß erklärt werden, daß fie für die Verhängung Bogen zu verdammen, ist ebenjo töricht wie niedrig. Auch ist es der Schubhaft immer noch triftige Gründe beibringen fonn irrig, wenn man glaubt, unter dem ostjüdischen Proletariat, dos ten, als ihre Nachfolger. Sie fonnten sich gar Not auf die 10. bis höchstens 15 000 öpfe start seit dem Krieg nach Deutsch Sicherheit des im Kriege ſtehenden Staatswesens berufen, tand gekommen ist, feien lauter bolfchemistisch gesinnte Seelen zu während die heutigen nur die Sicherheit der eigenen Herr finden. In Wahrheit haben die meisten dieser armen Leute, die schaft und die Aufrechterhaltung dessen, was sie die Ord- noch den Schreden von den heimischen Bogromen in den Knochen nung nennen, ins Treffen zu führen imstande sind. Mit an spüren, neben der Russenfurcht nur den Hauptwunsch, möglichst den Haaren herbeigezogenen Behauptungen werden die bald in den Westen oder in neutrale Länder auszuwandern. Zu Borbereitungen zum bevorstehenden Umftura erzählt, und rung ganz anderer geistiger Anstifter als diejer Kleinen Brole Schnithaftbefehle zu rechtfertigen gesucht, Es wird von einer Aufwieglung deutscher Arbeiter, zu der sich die Sowjetregie die deren man sich entledigen und an denen man fein Müt- tarier bedient, fehlt den Ostjuden Fähigkeit und Neigung in glei dhen fühlen will, werden, ohne daß man Beweise für not der Weise. Fast alle wollen heute vor allem endlich ihre Nube vendig hält, in den Rerfer geworfen. Ohne Zweifel waren die Soldaten für die zu leistenbe Arbeit im voraus gut bezahlt worden. Denn es ist kaum anzunehmen, baß sie aus freien Stüden in die Bersammlung tamen, zumal tine Mart Eintrittsgeld erhoben wurde. Wie lange noch? balen. Str. Jung neue Ent en- bi geftel thner forbe ber S foller Drgo Die Liebe zur Gerechtigkeit und Wahrheit! Das find Dinge, die Herrn Gugen Ernst nicht berühren. Betr Tern finde 88 DE Ar au lanb Märt 男 un ge 3t It to Dur bie S Die diefe freu Inb Einige von denen, die nach dem 13. Januor gefangen Man gewähre fie ihnen auf ihrer meist nur furgen Raft bel acfetzt wurden, sind in der letzten Zeit entlassen worden. uns nach Möglichkeit. Diejenigen, die als Landarbeiter oder Herr Noste bat in den letzten Tagen die Sanfeftädte Wiele aber befinden sich noch immer hinter Gefängnis Bergbau bei uns verwendet worden sind, haben sich nach vielfachen beglückt; er hat in Bremen und in Hamburg gesprochen. inanern: Sommuniften und Unabhängige. Darunter vor Beugnissen, die über sie vorliegen, recht gut eingeführt. Da die Seine Reden brachten nichts Neues. Er pflegt schon seit allem der eine der beiden Vorsitzenden der unabhängigen jüdischen Arbeiter größtenteils gewerkschaftlich organisiert find, langem immer nur dasselbe zu sagen. Sein fogenannter Partei, der Genosse Däumig. Daß er den Butschismus auch eine Lohnbrüdecei von ihnen nicht zu befürchten. Gedankengang ist ein für allemal festgelegt: Ich und ablehnt, ift den regierenden Streifen genau so gut bekannt, niedrige Verhebung gegen die Ostjuden und Galizier, die nur ein meine Freunde in der Regierung sind nach wie vor gute wie uns. Aber es reicht aus, daß er ein Revolutionär Teil der allgemeinen Judenfeindschaft ist, die hente bei uns bes Sozialdemokraten. Unfere Gesinnung hat sich nicht gewan- ist. Tausendmal haben die heutigen Minister und Polizei- trieben wird, ist leider fast schon gebantenlose Gewohnheit delt, aber zu unserem Edymerz tönnen wir die schöne präsidenten mitgefdyrieen, wenn am Schluß der Versamm Deutschland geworden. Ohne sich jemals um die Cftjuden und he Theorie, die wir früher einmal vertreten haben, in der hung, das Hoch auf die internationale revolutionäre Soderes Grenzbasein wie ihre wirtschaftliche und geistige Ente Bragis nicht anwenden. Die Umstände hindern uns daran, zialdemokratie ausgebracht wurde, und wenn fie beute die idlung befümmert zu haben, wird auf diese Menschen losge und an diesen Umständen sind die dreimal verfluchten links- Revolutionäre els Freiwild behandeln, fo ist ihre einzige fchimpft, als ob seit je dort der Abhub der Menschheit geh radikalen Elemente schuld. Wir sind genötigt, unsere Entiduldigung die, daß fie fich bei diesem Ruf nichts ge- hätte und Russisch- Polen, Litauen und Galizien eine Verbrecher Grundsätze zurückzustellen und müffen mit allen Waffen der dacht haben, oder daß fie, wie andere dem Volle die Reli- tolonie wie ehemals Tasmanien gewesen wäre. Wer nur den auf Rüdsichtslosigkeit gegen diese widerwärtige Gesellschaft bor- nion erhalten wollen, der Maffe den Glauben an die Revo- ftrebenden Gewerbefleiß dieser brei vermögenden Bandstriche yo gehen. Schluß, stürmischer Beifall! lution lassen wollten, den sie schon längst nicht mehr teilten. bem Striege berfolgt hat, weiß, wie verkehrt ein folch oberfläch In Hamburg hat der Reichswehrminister die Notwendig Die französische Revolution febte ein mit dem Sturm lidbes Gerede über bas aieberträchtige Galizierten ist. Die feit seiner Brutalität an dem Beispiel der Eisenbahn- auf die Bastille. Das Volk begann feinen Freiheitstampf Biebe zur Gerechtigkeit und wahrheit trieb mi arbeiter erhärtet, und der vortreffliche Sozialist versicherte, mit einem Akt der Gerechtigkeit. Die Bastille der neuen auch der geistigen Beweglichkeit und Tiefe diefer Leute hier rib fein Bedenken zu haben, ihnen die Knochen entstei- deutschen Republik ist nicht bedroht. Den Demokraten und mend zu gebenfen, die im allgemeinen nicht schlechter und nicht zuschlagen, da sie dem Staat die Gurgel zudrücken Sozialdemokraten ist das leste Gefühl für das Mecht ab unanständiger find als die ganze verfluchte menschliche Maffe wollten. Wenn früher", fo fuhr er fort, von der Bartei handen gekommen. Schieben und Herrschen ist die Parole anständiger find als die ganze verfluchte menschliche offe à qui nons appartenons, au fein pflegt. der achtstündige Arbeitstag gefordert wurde, so dachte man des Tages. Tas Echidjal der rechtswidrig ihrer Freiheit an acht Stunden wirklicher fleißiger Arbeit, nicht an zwei Veraubten ist den glücklich Besibenden gleichgültig und es bis drei Stunden sogenannter Arbeit." Ein in der Wolle gibt außer Deutschland nur ein Land in der Welt, das mit gefärbter Scharfmacher ältester Schule muß vor Neid ver- Freiheits- und Rechtsbegriffen in ähnlicher Weise imachen, wenn er hört, in welchem reaktionären und zugleich umspringt, die Vereinigten Staaten von Amerifa, bas demagogischen Wendungen sich dieser Sozialdemokrat Gebiet des brutalfien Kapitalismus. Nur daß da eben nicht gefällt. Sozialdemokraten an der Epite stehen, sondern handfeste Auch auf die auswärtige Bolitik ist der Redner zu pre- Bourgeois, die es nicht nötig haben eine andere Gesinnung chen gekommen. Die lange Dauer des Kriegszustandes foll au beudeln, als sie durch ihre Taten befunden. einer der Gründe sein, warum die Regierung nicht so fönne, wie sie wolle. Ob ihm dabei das Baltikumabenteuer vor fdhvebte, an deffen glorreicher Durchführung er und seine Clique einen hervorragenden Anteil batten, gab er nicht zu erkennen. Jedenfalls aber ist er den Beweis dafür schuldig neblieben, daß die innere und auswärtige Lage jene Gewalt maßregeln erforderlich gemacht haben, die für die gegen wärtige Regierung lebte Weisheit, ja einzige Weisheit sind. Wir wiffen nicht, ob einem unter feinen rechtssozia listischen Zuhörern wohl der Gedanke gekommen ist, daß die faiserliche Regierung mit ähnlichen Argumenten, wie sie Roste jezt vorbringt, den dauernden Ausnahmezustand gegen die Sozialdemokratie hätte verteidigen fönnen und dabei nicht einmal wie die Wachtinhaber von heute mit ihren eigenen Grundfäßen in Widerspruch geraten wären. Wir wissen ferner nicht, ob einer von ihnen sich an das frühere in der sozialdemokratischen Partei so oft angeführte Wort erinnert hat, man folle den Bolitikern nicht aufs Bum Schluß seines Artikels bemerkt Eilenberg: Und nun freue ich mich schon auf die vielen, natürlich mei unterschriftlosen Briefe, die mir als bezahlten oder beftochenem Judenknecht" auf diesen Rettungsversuch zugehen werden. Er hat Redyt! Es gehört im demokratischen Deuts land Turt dazu, für arme Juden einzutreten. Für den Frieden mit Sowjet- Rusland. Die Unabhängige Fraktion der Breußischen Landesversamm Heinrich Mann, einer der besten unter den deutschen Schriftstellern, farieb als Motte über sein die deutsche nechieligkeit und den deutschen Mangel an dealismus fo blutig geißelndes Buch„ Der Untertan": Deutschland ist ein hoffnungsloser Fall. Soll diese bittere Feststellung lung hat folgende förmliche Anfrage eingereicht: wirklich Geltung behalten? Wird fich wirklich außerhalb ft ble Staatsregierung bereit, auf die Reichsregierung ein der revolutionären Arbeitersdrift niemals der Unmut und suwirken, in fofortige Briebensverhandlungen mit der Zorn über Dinge regen, die einer demokratischen Re- der ruffifchen Sowjet- Regierung einzutreten und die wirtschaft publik, ja, die jedes Rechtsstaates unwürdig find. Es ist lidhen und diplomatischen Beziehungen unverzüglich aufzu nicht, wie Nosfe behauptet hat, der Striegszustand, der nehmen?" Diese Anfrage ist sehr zu begrüßen. Die Regierung wird ge die Wiederauferstehung Deutschlands verhindert, fondern es ist der Geist, der in der Regierung lebt und der fowohl den zwungen sein, ihre Absichten über die zukünftige Nußlandpolitik Willen zur rettenden Arbeit ertötet, wie er uns das Ber- der deutschen Republit au enthüllen. trauen des Auslandes vorenthält. Durch die Schuld derer, erhoben haben, wird Deutschland dem Untergang zugeführt. die die schrankenlofe Gewalt zu ihrem einzigen Prinzip erhoben haben, wird Deutschland dem Untergang zugeführt. Sie stehen der Neugeburt im Wege. Wie lange noch? Want, sondern auf die Sände sehen, und ob er sich dann Genoffe Bollmershaus aus der Schußhaft Wir wissen es nicht. Aber das steht fest, daß die entlaffen. as Weitere Anfragen ber unabhängigen Fraktion der preußischen Landesversammlung. Die verfassunggebende preußische Landesversammlung möge befchließen: Die Staatsregierung zu beauftragen, bei der Reich regierung darauf hinzuwirken, daß mit größter Beschleunigung ein Gefes geschaffen wird, wonach die ehemaligen regierenden Fürstenhäuser zugunsten der Staaten ihres gesamten Bermögens für verlustig erflärt werden. gezo ba te b ge di Ve itc un fo or führ gege ouch 91 Wus trei give wor Sti Sen der olle in ford Avi i5n. Ster die Frage vorgelegt hat, ob demzufolge Männer, die das Barteibekenntnis zwar im Munde führen, aber nicht danach handeln, noch als Sozialisten angesprochen werden fönnen. Die Schnshaft ist das Mittel, politifah unbequeme Ber- befchließen: Unter Hinweis auf die am 6. Februar ds. J. Die verfaffunggebende preußische Bandesversammlung wolle rechtssozialistische Bartei als solche sich an derartige Bider fonen ohne jeden Rechtsgrund ihrem Birken zu entziehen. Groß- Berlin ergangenen Versammlungsverbote, durch die es den sprüche nicht mehr stößt. Hier und da berfucht einmal ein Besonders deutlich ist das durch die Verhaftung des Ge Mitgliedern der verfaffunggebenden preußischen Landesversamm einzelnes Organ wider den Stachel zu löken, und das nossen Vollmershaus geworden. Am 14. Januar verhaftet, ung Frau A rendiee, Dr. Cohn, Leib, Dr. Rosenfeld, Bremer Bolksblatt" ristierte fogar vor dem Auftreten ist er mehr als fünf Boden in Schubhaft behalten worden. Dr. Behl unmöglich gemacht worden ist, über ihre parlamenta Rostes ein paar ffeptische Bemerkungen. Doch im großen ohne daß die Gründe dafür bekannt gegeben wurden und rische Tätigkeit ihren Wählern zu berichten, protestiert bie per und ganzen billigt man ausdrüdlich oder stillschweigend die obwohl Vollmershaus bei einer Verhaftung front und beit- falunggebenbe preußische Landesverfammlung mit aller Entici Methoden der Unterdrückung und Verfolgung und fragt lägerig war. Jest endlich ist er aus der Schuhhaft entlaffen denheit gegen die barin liegende Beschränkung der parlamentari fchen Redite. Sie fordert die Staatsregierung ouf, mit allen Mit weder nach ihrer sittlichen Berechtigung noch nach ihren worden. teln daraufhin zu wirken, daß die Rechte des Parlaments aud politischen Zweckmäßigkeit. hon der Reidsregierung respektiert werden. Ein Abgeordneter vermißt. mei wer bre be Bei Me get ged Γιάν in Gre ben beri fat Got Bäb fein unn lief auf hen Wenn es anders wäre, hätten wir nicht den Befage. Die Berhaffung des Genossen däumig. rungszustand, hätten wir nicht Beitungsberuf Grund der Beschwerde, die Genoffe Dr. Kurt bote und Schubhaftfchande. Der Ausnahmezustand wurde wieder eingeführt im Zusammenhang mit den Er- Rosenfeld im Auftrage Däumigs eingereicht hat, hat Das fozialdemokratische Mitglied der preußischen Landesver eignissen, die sich am 13. Januar vor dem Reichstag ab. das Reich 3 militärgericht nunmehr endlich Termin all) fpielten. Su feiner Begründung berief man sich auf eine auf den 4. März angefeßt. Bir erwarten, daß Genoffe with feit einiger Beit vermigt. Nachrichten über seinen Be veitangelegte Berichtvörung. Sicherheit und Ordnung des Täumig, wenn nicht früber, fo, doch jedenfalls durch die Beib werden an das Bureau der Landesversammlung, Berlin Staates feien in höchster Gefahr. Inzwischen haben sich alle Gerichtsverhandlungen die Freiheit wieder erlangt. diese Behauptungen als falsch erwiesen. Die Bedrohung des staatlichen Friedens existierte nur in der Phantasie der Bauer, Heine und Noske. Aber der Ausnahmezustand bleibt. Heine gegen die Kaiferbilter. Bring- Albrecht- Straße 5, erbeten. Nadklänge zum Leipziger Generalstreit. Das Reichsgericht verworf die Revision gegen das Urteil gegen den Vizeftable verordnetenvorsteker de 16 und den Stadtverordneten in Leipzig, die wegen Nötigung des Leipziger Oberbürgermeister zur Herausgabe von 400 000 Mart zu je bier Monate Gefängnis berurteilt worden waren. Und Herr Seine, Breußens Revolutionsminister des Innern, Auch die Unterdrüdung der Brekfreiheit bleibt. hat einen Erlak berausgegeben, bez anordnet, daß Bilder ber Einigen Seitungen ist das Wiedererscheinen gestattet worden, ehemaligen Raiser- und Königsfamilie, bie an andere hat man inzwischen verboten. Und da man sich in- öffentlichen Gebäuden an sichtbarer Stelle ausgehängt oder auf Einberufung der Nationalversammlung. Die Nationale alifden anbeischig gemacht hat, die Berbote jedes Mal zu gestellt sind, unter Beachtung des nötigen Taltes entfernt werben fammlung ist vom Bräsidenten 8- henlad euf den 23. d. begründen, hat man auch Gründe gefunden, die feil wie follen, soweit sie als„ Bersinnbildlichung des monarchischen Genachmittags 2 1hr, einberufen worden ra Inacsordnun Brombeeren finb. E aeniat dak e Organ der Unab bantens" wirken, toine Borlagen vorgefehen Let Fuck M. -M preck tändig 94 ng 415 if 品 gs Ch E 17 hr S, e. 2. 14 b, LS 2. 9. D.112 31. 58. 50 50 e aden Lel te. en mo pred dt 64 63. elle aar r. 30 Artes mpf cho chm and fibergeben Der weiße Schrecken in Ungarn green and badurch ert bie Bermeibung des Ver Friedensvertrag im amerit: alchen Senat. und die Entente. Bürgerkrieg ermöglicht. Die Entente hat daher пот Haas, 20. februar. moralische Verpflichtung gegenüber der ungarischen Arbeiterschaft, die Einstel Der amerikanische Senat hat laut Nieuwe Gourant" die lung der Berfolgungen, wenn notwendig Behandlung des Friebensvertrages ausgelegt, well erst bie dit rch wirtschaftliche oder andere Maß- age bezüglich der Adria klar sein muß und weil der Bräfte bent zu einem Kompromis über Artifel 10 nicht geneigt ist. regeln, zu erzwingen. Wir haben bereits mitgeteilt, bab ble konterrevolus tionäre Regie.ung in Ungarn in einigen Tagen einen Prozeß gegen 21 Mitglieder der Räte regierung beginnen will, burch den nach den Erklä Es wurden bisher 50 000 männer und Frauen Senator Borah, der Führer der Bertragsgegner, sagte die rungen der Staatsanwälte fämtliche Angeklagten interniert, weitere 15 000 Sozialisten find republikanische Bartei werde den Vertrag zu all bringen. ohne Ausnahme dem Senker überwiefen verhaftet, über 30 Menschen wurden gerichtlich Der Vertrag werde eine Barole im Wahllampf sein. werden sollen. Die folgenden Ausführungen, die einen Ruf des ungarischen B.oletariats nach Silfe aus hingerichtet, außerdem über 5000 Leute ronin feiner deren Rot darstellen, geben die Borgeschichte zu den Offizierbanden obne jede gerichtliche Verfahrung ein. diesem Brozeß wieber. Wird die Entente noch länger dem fach ermordet. Täglich werden bis 40 Urteile, die auf Büten der ungarischen Ronterrevolutionäte latenlos zu 5 bis 10 und 20 Jahre Sterferstrafe lauten, gefällt. fehen? Es muß festgestellt werden, daß alle Der Helferid- Prozeß. Wer ist Angeklagter? Am 21. Juli 1919 wurde Wilhelm Böhm, der Verfolgungen: Internierung, Kerter, Sin. Zum Beginn der gestrigen Verhandlung im Erzberger frühere Armeefonumandant, zum Gesandten der ungarischen richtung und Mordtaten, ausschließlich aus Grflärung ab, in der nochmals für die Ceffentlid, feit flar Helfjerich- Prozeß gab Landgerichtsdireftor Baumbach eine Säterepublik ernannt. Am folgenden Tag wurden auf politischen Gründen gescheben. Jeder, der in gestellt wird, um was es sich bei diesem Prozeß handele. Helffe Anregung eines Ententevertreters in Wien mit der Er der ungarischen Arbeiterbewegung in den letzten Jahren tich jei angellagt wegen Beleidigung des Reichsfinanzministers. mächtigung der Räteregierung die Verhandlungen mit den eine Rolle gespielt hat, wird verfolgt. Jene Sozialdemo- Dieser bestreite die Beleidigungen nicht, trete aber den wahr. Ententevertretern aufgenommen, um den Frieden für Un fraten, die auf Wunsch der Wiener Entente- heitsbeweis an. Da diejer, um die Unparteilichkeit des Ge. Ententevertretern aufgenommen, um den Frieden für In- cine garn zu sichern. Einige Tage später nahmen an den Ver ridites zu beweisen, in weitestem Umjange zugelassen werde, handlungen auch Jafob Weltner, Redakteur der sozialstelle ich das Verfahren äußerlich als umgekehrt dar, so daß es demokratischen Tageszeitung in Budapest, und Karl ost den Anschein habe, als sei der Reichsfinanzmi. Bayer, Gewerfiduftsjefretär, teil. Sie waren zu dienister der Angeflagte Er bat also Helfferich, sich in fem 8wede bon der Mäteregierung nach Wien entsandt seinem Wahrheitsbeweis zu beschränken. worden. Von der Entente haben Oberst Cunningham, Chef der englischen Militärmission, Pring Borgheje, Chef der italieniiden mission, Kapitän Gregory, Chef der amerikanischen Mission und Minister Alizé französischer Gesandter an den Berhandlungen teilgenommen. Die Ententevertreter teilten dem Gesandten Böhm in at Bunften die Bedingungen mit, auf deren. Grundlage die Entente eine ungarische Regierung anerbennen und den Frieden zu schließen bereit wäre. Dieje Bedingungen, die folgenden Wortlaut haben, wurden den Obersten Rat in Paris telegraphisch zur Kenntnis gebracht: 1. Die Regierung Kun demissioniert, an deren Stelle otro eine Regierung aus sozialdemokratischen Gerverf dhaftsvertretern ernannt. Es wäre win dhenswert, wenn die Sozialdemokraten Carami, Agcitin, Gaubrich und Böhm die drei legten waren auch Mitglieder der Räte regierung in die neue Regierung eintreten würden. 2. Das bol chemistische Regime und die bolichemistische Achtung! Achtung! Funktionäre des Verkehrs exer.es! Arbeiter- Betriebsräte! Arbeiter-, Angestellen- und Beamtenausschüsse! Montag, den 23. Februar 1920, abends 6 Uhr. In den Borussia- Sälen", Ackerstraße 6-7 Allgemeine Funktionär- Versammlung des Verkehrsgewerbes: Eisenbahnverkehr, Post- und Telegraphenbetrieb. Kleinbahn- und Straßenbahnbetrieb, Spedition und Güterbeförde ung, allgemeines Pubrwesen, Autobetrieb Fuhrbetrieb ller Art. Wach- und Schließgesellschaft. S raßenreinigung und Malibeseitigung. See- und Binnenschiffahrt, Reederei un 1 Schiffbefrachtung Die Wichtigkeit der Tagesordnung erfordert es, daß alle obengenannten Vertretungen eise einen müssen. jeder Betrieb vertreten ist! Arbeiter und Angestel to! Es ist Eure Pflicht, dafür zu sorgen, daß Halen- und Lotsendienst, Schleusen- und Kanalwacht. Helfferichs Verteidiger Dr. A! sberg stellte aus den Steno grammen eine Reihe Unstimmigfeiten in Erzbergers Aussagen fest, die beweisen sollen, daß es Erzberger auch bei seinen Ausfagen unter Eid mit der Wahrheit nicht so genau nehme. Erzbergers Berteidiger erflärte sich mit der Er hebung dieser Beweise einverstanden, die allerdings etwas an ie Inquisition und die Tortur des Mittelalters erinnerten. Bei der weiteren Beugenvernehmung fam es zwischen dem Zengen Freiherrn von Richthofen, Mitglied der National verjammlung, und Helfferid, zu so scharfen 3ujam. menstößen, daß der Borfißende eingriff und den Herren nabelegie, ihre Differenzen außerhalb des Gerichts aales auszutragen. Richthofen sollte aussagen, ob er gemeinschaftlich mit Erzberger Geschäfte gemacht habe. Der Zeuge verneint bics ganz energiich. Beifferich will durchaus Interessenjammenhänge darin jeber, daß Nichthofen Attien der Anhy datwerke befaß und in die Kriegswollgesellschaft ein rat, mo eben falls Erzberger und Kommerzicnrat Rechberg saßen, die auch an dem Anhydat verke start interessiert weren. Hel ferih hält dem Zeugen bor, daß er auch Intendanturra: beim 16. Ar meeforps war. Richthofen bestreitet jeden Busammenhang zwi schen diesen Tingen. Helffecia weist darauf hin, daß für Auf helming der Sperre fiber bo ufrainifde Rotenpeld eine an. sehnliche Brottsien demjenigen augefagt wurde, der dies hich, die Regierung umzubilden und die Bertreter der Bar- bertreter an der Beidl. Regierung teilnahmen, wie fane ab und läßt Eraber er darauf antwoorten. Dieser erfiärte teien der Bauern und Bürger in die Regierung auigu- eter goston und Josef Haubrich, ferner De- cab der deutschen Industrie Werte zugesichert wo den seien. Auf fider Bokányi, Anton Dovciál, Franz Ba- eine anzügliche Bemerkung Dr. Alsberg erwiderte Grabenger er In- und Auslandsagitation ist einzustellen. 3. Die fonitituierende Regierung wird nur als llebergangsstadium betrachtet, fie ist verpflichtet, sobald als mögnehmen. geben. Zentrale der Betriebsräte Bezirk Groß- Berlin, Münzstr. 24 III. gelegenheit ordnet. Richrhofen lehnt hierüber die Aus 4. Alle terroristischen Sandlungen, Nonfisationen iafi u., blieben auf die Versicherung, daß politische Ber- regt, daß niemals jemand an ihn berangetreten sei und eine und Beschlagnahmen von Brivateigentum find einzustellen. folgungen eingestellt werden, in Budapest; sie sind i.pt ver- Provision für die Vermittlung dieser Trardation angeboten oder 5. Ein Nat aus Entente fachleuten wird der neuen haftet, die ungarische Regierung will diese ehrlichen Revo- verlangt Labe. Ter Beuge Sommerzienta: Redberg erklärt, daß Erza lutionäre hinrichten laffen. Regierung zum Aufbau des wirtschaftlichen Lebens beige- Die Entente ist verpflichtet, blefen Ber- bemer nicht den geringsten Einfluß auf die Berieidiesen Berung von Rohstoffen an die Tuchfabriten gehabt hätte. Direktor fozialisti- ng von Rohstoffen an die Tuchfabriten gehabt hätte. Direttor 6. Die Blockade wird aufgehoben; die Ententemächte folgungen Einhalt zu gebieten. Die sozialisti Seelig, Borstandsmitglied der Anhydat- Aktiengesellschaft, er ärt, merden fofort alle Maßregeln ergreifen zur Belieferung ichen Brudervarteien der Ententeländer und der neutralen fact, bag bie 60 Aftien, die Erzberger befaß, diesem auf Grunt bon Lebensmitteln, Kohle und Rohmaterial; ter Donau- Staaten müssen durch parlamentarische und Massenaktionen eines Generalversammlungsbeschluffes zugefallen feien. Es wird die Ententeregierung zum Eingreifen ermuntern. Tie noch eine ganze Reihe weiterer Beunen zu der Anbndatsache ver berfehr wird unverzüglich eröffnet. 7. Alle politischen Berfolgungen Entente hat vor dem Friedens chluß die Macht dazu, sie soll nommen und die Beweisaufnahme über den Fall Anhhoat abge lowohl nach rechts, wie nad lints- indio nur ihren Willen äußern, die ungarische Arbeiterschaft von ichloffen. fort einzustellen ihren Mördern befreien. 8. Ueber den Umfang der Sozialisierung wird die bon allen Parteien zu ernennende Regierung endgültig entscheiden. ho Die ungarische Arbeiterschaft hat auf Wunsch der En. tente bei Uebergabe der Macht durch Besonnenheit das Blutvergießen bermieden. Sie bat das Recht, den Von dem Cbersten Nat wurde am 27. Juli eine Erklä- Schutz der Entente zu fordern. ing veröffentlicht, in der die allgemeinen Grundlinien Anerkennung einer Regierung angegeben wurden. Diese Erflärungstand nicht im Widerspruch L Anden in benacht Buntien enthaltenen Be dingungen.eks s Zur Ermordung Szomogyis. Die wirtschaftlichen Fragen im Saargebiet. Im Interese der jaarländischen Bevölkerung hat General Wirbel, der oberste Verwalter des Saargebietes, eine Kommission zur Wahrung wirtschaftlicher Interessen mit beratenden Charakter ein gescht. In dieser Sommission haben u. a. die freien Gewert. ichaften zwei Giße, die christlichen Gewerkschaften drei, de Schußverein für Fandel und Gewerbe apei, die Presse einen, die Abgeordneten acht Eize. Die Kommission hat den Zwed, fich mit allen wirtschaftlichen Fragen, die das Saargebiet berühren, und mit der Umwandlung des wirtschaftlichen Lebens des Enar. landes im Zusammenhang stehen, zu befasier. Sinter verfchloffenen Türen. Der Oberste Rat hat befchloffent, Uus der Partei. Mit der Erhöhurg der Parteibeiträge beschäftig n. Budapest, 20. februar. Bollandsch Nieuwsbureau" meldet: Die Nachricht von der Er In Anbetracht des rumänischen Angriffes fonnte die morbung bes Chefredakteurs der„ Nepfzava" und liber bas ver. Mäteregierung und die ungarische Arbeiterschaft die diploinen einiger anderer Sozialbemokraten feine Beratungen vollkommen gefrem weiterzuführen. Der Breffe matische Pedeutung der erst am 27. Juli veröffentlichte Ba- veranlable viele sosialistische Führer, Budapest- fefort au wird täglich nur ein amtlicher Beridt über die Beratungen zu. rifer Erklärung nidyt eingehend prüfen, aber auf Grund der Bedingungen der Wiener Ententebergehenden Schuh angeboten. Seit gestern mittag wird das Bartei. verlaffen. Die Regierung hat der sozialistischen Bartei weitgehen. Das Betriebsrätegefes im link8rheinischen Gebiet genehmigt treter begann fie die Vorbereitungsarbeiten zur 11 m- fefretariat von Ballzei bewacht. Den bedrohten gunft onären ber Das„ Birmasenser Tageblatt" bringt die Nachrich, daß die franz. Funktionären fiche Militärbehörde ihm mitgeteilt habe, daß des Betriebsräle gestaltung der Regierung. Die Regierung Sun fojialdemokratischen Barjei wurde ein gleicher Schus zugefaat gesetz für das linkerheinische Gebiet bereits genehmigt fei. Wenn bemiffioniert am 81. Juli, es wurde fofort das jozialdemo- Die Untersuchung wird mit allen tteln fortgeführt. Der Botici. Diese Nachricht auf Wahrheit beruht, wäre damit ein iet langem fratische Beibl- Kabinett ernannt. präsident hat eine große Summe für die Ergreifung der Mörder bestehendes Streitobjekt zwischen Unternehmern und Arbeitern aus Am 1. Auguft meldete Wilhelm Böhm, der neuerlich ausgefest. Die Erregn ng über die Ermordung der Welt neidhajit, trotzdem die Unternehmer alles getan haben, ernaunte Gesandte, im Namen seiner Regierung den En- movis ist so start, daß sie den Gharatter einer Banif uin die Besabungsbehörden zu der Verweigerung der Genehmigung tentevertretern, daß die Regierung alle Bedin- annimmt. Gestern abend und heute früh haben viele Familien, zu veranlassen. gungen der Entente bereits erfüllt babe. deren Männer an der sozialistischen oder an der Bewegung gegen Die Kun- Regierung hatte abgebauft. Die neue Regierung Friebrich teilgenommen haben, Budapest fuckariig verlassen. Es bestand nur aus Sozialdemokraten. Auf Wurich wird davon gesprochen, dak, falls es der Regierung nicht gelingt, der Ententevertreter wurden Garami, Sanbrich und sie Bewegung im Reime su eritiden, die Entente Ungarn noston zum Minister. Böhm aur Weiterführung der Ver- urch tichechische Truppen befegen laffen wird. ten fich Tagungen der Partei ien Bezirk Westliches Westfalen. bandlungen zum Gesandten in Wien ernannt. 8ur Bilden Streifen der Anhänger Apponyis verlautet, daß, wenn üz ben Streis Bochum Gelsent ren murhe der Morotebei man in Ungarn die Täter nicht ausfindig machen und ähnliche trag für männliche Mitglieder auf 1,60 Mart, für weibliche auf mit den bürgerlichen Baticien fofort Verhandlungen bewerkommniffe verhüten tönne, Apponyi feine Aufgabe in Reuilly 80 r., für die Wahltreise des Unterbezits win it er auf gonnen, teilweise in Budapest, teilweise in Wien im Bu- nicht fortführen tönne. Die Budapester Enten emiffionen haber teau des Obersten Si Cunningham, des Chef der engli- an ihre Regierungen ausführliche Berichte gesandt. fchen Militärmiſſion.£ ie bolidewitiide Agi tation wurde eingestellt, er eiror wurde abgeidhafft. Konfistationen und Beschlag- In feiner geftrigen Abendousgabe schreibt der„ Bornahme von Privateigentum wurden außer Kraft wärts" aur Ermordung Szomogyis: geießt. Forner wurden alle politischen Ge- Die ungarische Regierung jab jich veranlaßt, ihrer Ent. fangenen iofort treigelafien. cüftung über den Full Ausdrud au geben. Aber auch wenn Der Arbeiterrat." Die Doppelnummer 5 und 6 der Wochen Die sozialdemokratische Regierung batte affo die Bediefe Gutrüstung aufrichteg fein sollte, wäre es bei den beute in fchrift Der Arbeiterrat" ist erschienen.( Preis 1.50 M.) Aus dingungen reflo 3 erfüllt. Aber die tonter- Ungarn herrschenden Machtverhältnissen nicht möglich, die Mörder dem Inhalt: Das Betriebsrätegeset mit Wahlordnung; Dr rebolution war nicht se ehrlich wie die Arbeiterregie- su verfolgen und zur Berantwortung au sieben. Die mili. nationale Rummel: Mar Eievers; Die Sozialisierung der Gr rung. Nach der Entwaffnung der Arbeiter durch die ru tärische Schredensberrschaft ist unbeschränkt, findung: Hermann Pellaf: Das Problem der Intellektuellen: mänischen Truppen hat sie mit dem schamlosesten weißen und ihr Herrschaftsmittel ist der Mord. Nudolf Garlig; Der einheitliche Konsumverein in Sowjetruflan; Ter Borwärts" ist also febr tapfer; allerdings nur, Die Aussichten der Metallurgischen Industrie und des Ber- baues Am 6. Auguft verhaftete eine Sandvoll Offiziere und wenn es gegen die Herrschaft der Nealtion in Ungarn am Ural in der nächsten Bufunft. Bu beziehen durch den Verlag. Polizisten unter dem Schuße der rumänischen Bajonette gilt! Berlin T. 25, Münzstr. 24. Preis des Abonnements monatlich die Beidl- Regierung und fekte eine rein bürgerliche Re2,40 M., bierteljährlim 7,20 M., Einzelheft 0,75 M. gierung ein. Die fonterrevolutionäre Regierung hielt alle Bedingungen, die den bürgerlichen Klaffen zugute famen, aufrecht, nur die eine Bedingung, die für die Sozialisten aünftig war, die Einstellung der politi'dh: n Berfolgungen, wurde nicht eingehalten. Im Gegenteil: die Berfol- einer Front von 15 Meilen zwischen dem Manyish. See zum Gesetz über Betriebsräte gungen miten und tobein feitdem in einer und dem Asowschen Meere an. iche 28 eises cker Str. Cante Fahle nds tein 1& 10% 00 Terror eingeiebt. für Weise. " Ein tapferes Blatt. Von den bolscherichen Fronten. London, 19. Februar.( Reuter.) Das Kriegsamt gibt befanni: Die Bolschewisten griffen ouf Westlich der Bahnlinie ein Kulturland fast unglaublichen Bargain- Jekaterinodar überschritten fie den Manytich. hingegen hatten sie am unteren Manhisch keine Er. folge und erlitten schwere Beriufte. Die Arbeiterfdeft hatte auf Grund der Ententebedin gunnen, also auf Grund der Einstellung der Dolitiiden Berfolgungen, die Macht ohne Wider Südufer und machten tausend Gefangene Am Don fäuberten Freiwillige bis auf eine Stelle bas 1,50 Mar! für männliche, 1 Mart für weibliche im Water bezirk Hagen, umfassend die reise Eiegen- Arnsbero- AI tena- 3serlohn und Echwelm, auf 1,20 Mar! und 60 Pf. für Frauen( für die Kämpferin" egita 25 Bj. pro Nummer) f.it. gefeßt. Nus der Parte presse. Wahlordnung Preis 50 Pfennig Organisationen erhalten Rabalt! Bestellung n erbitten sofort: Buchhandlung Freiheit", Breite Strasse 8-9. Theater und Vergnügungen. Volksbühne Theater am Bülowplatz. 8 Uhr: Luther. 7 Uhr: Der Liebestrank Opernhaus 7% Uhr: Salome Schauspielhaus ( A Ber Abonnement) Friedrich der Große ( I Teil) 6 Uhr: Der Kronprinz. Direktion: az Reinhardt Deutsches Theater 7 Uhr: Una Pippa tanzt Kammerspiele Uhr. Die Büchse der Pandora Großes Schauspielhaus Karlstraße 7Uhr: Danton( auß Abonn.) Direktion Sari Meinhard- Rud. Bernauer Theater i. d. Königgrätzer Straße 18 U: SchloßWetterstein Sonntg.: Sinisen d. Gases sehat. Nachm.: Erdgeist( M. Orska Big.: Schlou Wetterstein Romödienhaus 18 Uhr: ,, Sie" Dienstag, Neuaufgenommen; Der Biber peiz Diebeskomödie v. Sarh. Hauptmann ( Frau Wolff: Else Lehmann) Berliner Theater Uhr: Der letzte Walzer ( Fritzl Massery. Otte Storm, Hans Wassmann usw.) Lessing- Theater Direktion: Viktor Barnowsky 74 Uhr: Pygmalion Sonntag und Montag 7 Uhr: Pygmalion. Dentse Konsil.- Theater Allabendlich 7 Uhr: Die Marquise von Arcis ( Konstant n. Servaes, Straßmann- Witt, Veidt) Residenz- Theater ( Stadtbahn Jannowitzbrücke) Heute 4 Uhr kleine Preise: Max und Moritz Täglich 8 Uhr: Evchen Hambrecht Sonntag 4 U.: Der Rule Rai Trianon- Theater ( Bahnhof Friedrichstraße) Hente 4 Uhr, kleine Preise: Hänsel und Gretel Täglich Thech FEMINA 7 Uhr: Sonntag 4 Uhr: Johannisfeuer Cas no- Theater Bathringer Str. 87. Tägl. SUhr Letzter Monat! 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M. an Langenleiden. Einäscherung Sonntag, den 22. Februar, vormittags 11% Uhr. im Krematorium. Gerichtstraße. Der Rohrleger Gustav Heera, Puthuser Str. 30, am 17. d. M. Beerdigung Sonnabend, den 21. Febrnar, nachmittags 1½ Uhr. von der Leichenhalle des Friedens Kirchhofes in Nordend. Der Dreher oto Rudolph, am 17, d. M. an Grippe. Beerdigung Sonn abend, den 21. Februar, nachmittags 1½ Uhr. von der Leichenhalle des Anstaltsfriedhofer in Buch Die Arbeiterin Liesbeth Locse. Friedrichsberger Str. 7. am 18. d. M. Beerdi gung Montar. den 23. Februar, nachmittags 2½ Uhr. von der Leichenhalle des Auf erstehungskirchhofes in Weißensee, Lichten berger Straße. Rege Beteiligung erwartet Nachruf. Den Kollegen zur Nachricht, daß folgende Kollegen gestorben sind: Der Maschinenarbeiter Christof Nikoleit, Spandan, am 4. d. M. Der Mechaniker Hans Melzer, Lichtenberg. Gartenstr. 1. am 9. d. M. Der Maschinenarbeiter Karl Rammelkamp, am 11. d. M. Der Arbeiter Paul Friedrich, Neukölln. Lahnstraße 65. am 12. d. M. Der Schlosser Hermann Jahnke, Lichterfelde. am 12. d. M. Der Schlosser am 12. M. Der Gürtler Emil Bartel, Max Franke, am 15. d. M. an Grippa, Der Arbeiter Alfred Wingelsdorf, Kuglerstraße 81. am 15. d. M an Grippe. Ehre threm Andenken! Die Ortsverwaltung. Deutscher Transportarhelter- Verband Bezirksverwaltung Groß- Berlin Den Mitgl- lern zur Nachricht, daß unser Kollege der Rollkuischer Otto Hanisch am 18. d. Mts. im Alter von 26 Jahren verstorben ist. Ehre seinem Andenken! De Beerdigung findet am Montag, den 23. d. Mis nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Karls borster Kirchhofes, Warmbader Straße, statt. Die Bezirksverwaltung Am 19. Februar 1920 starb plötzlich und unerwartet unser Monteur, Herr Johannes Schwoch. Wir verlieren in ihm einen tatkräftigen und pflich trenen Arbeiter, den wir ein ehrendes Andenken beBerilner Privat- Telefon- Ges. m. b. H.. Bezirk Moritzplatz. wahren werden. Deutscher Bauarbeiterverband Kollege Verein Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Richard Schmidt, ( Bezirk Mahlsdorf) am 18. Februar verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Sonnabend, den 21. Februar. nacumittags 3 Uhr, vom Trauer hause, Voigtstraße 55, aus statt. VolksFeuerbestattungsVerein Groß- Berlin 1943 Bernhard Wuschack 2 Berlin S 14, Kommandantenstr. 61. Ich warne hiermit, alte künstliche Zähne sowie ganze Gésse Zahle die höchsten Tagespeise wegzuwerten. Zahn 16.50 Mark N. Obholzer, Golzstrasse 11, L Eingang neben Zigarrengeschäft. Nicht Zahn- Atelier. Geschäftsstelle: C 2, Burgstr. 27. Tel.: Norden 10787 Unsere Mitglieder Herr Karl Jbscher Falckensteinstraße 21 Einäscherung 23. 2. 20. vorm. 9 Uhr. Herr Max Weidemann Charlbg.. Am Volkshaus 1 sind verstorben. Einäscherung 22. 2. 20, nacho. 5 Uhr, Krematorium Gerichtstr. Der Vorstand U.S. P. D. Charlottenburg. Den Genossen nosse zur Nachricht, daß der Ge Max Schulz 4 Grupne am 17.Februar versto ben ist. Ehre seinem Andenkes! Die Beerdigung findet Sonna' end, den 21. Febr., nachm. 4'Uht auf dem Friedhofe Stahnsdorf statt. am Rege Beteiligung Genossen erbeten. der Der Vorstand. Garantierte Höchstpreise für Altmetalle zrhit Franz Antczak Meral- Zentrale Wedd BERLINN 30 Neue Hochstraße& 300000000000000 ethoden leiften, en und tjuden ürftig lenberg dt von Jen dit en Oſt dazu: tuch da Schiebet in Pro gewin die zu It. Eine ID Ber erwehre : vielen ea und ich and ift es lat, doa Deutsch elen gu ute, die Rnochen öglicht n. 8u elregie Prole in glei e Nube Raft bel Der im elfachen Da die find, Die nur ein and be jeit in und the le Ente losge Aebuift brecher en auf che vot crflä Die b min er rib nd nich Naffe as find meint Schenem Coutfd . jamm ng ein en mit tfchaft aufzu pirb ge dpolitil Ser Tenage Reich nigung Frenben mögens wolle 33. in es ben jamm Feld, menta ie per ntimie entari n Mit 8 aud beaver re alt) Ber Berlin peridt Seftable rug einer ates aleen . a und Mr. 45. Generalversammlung Beilage zur„ Freiheit" Sonnabend, ZI. Februar 1920 des Landarbeiter- Berbandes. faensen, sondern arbeiten. Bei den Entlaſſungen handelt es fich Antrag wurbe gleichfalls einstimmi gangenommen. Fünfter Berhandlungstag. u. a. aus:„ Es handelt sich darum, daß in den Betrieben endlich bersammlung gewiß nicht rühmliche Tatsache hin, gearbeitet wird. Der Staat ist nicht in der Lage, ständig zu den daß die Breußische Landesversammlung sie auf dem Gebiete joEisenbahnen Zuschüsse zu leisten. Sozialismus bedeutet nicht zialer Gefezgebung fortgejept bortvärtsdrängen muß. Dez nicht um eine Beschränkung der Koalitionsfreiheit, sondern es han- In der gleichen Richtung, wie die zwei vorgenannten Anträge, belt sich darum, bas Lokomotiven fertig werden zum Transport betwegte fich ein anderer, von den Sozialdemokraten gestellter Anvon Kohlen und Lebensmitteln." trag auf Rengestaltung der Gewerbehygiene. Auch dieser fand Durch diese oberflächliche Erklärung Keß sich der Verbandstag ein einmütiges Haus. besänftigen. Wegen der Berlin, 20. Februar. Zu Begin des leßten Verhandlungstages der Generalversammleider ung des Bandarbeiter- Berbandes wurde die Aussprache über die neuen Statuten fortrefest. Nach boendeter Aussprache fand der Entwurf ber Statutenberatungsfommision in en- bloc- Abstimmung einstimmige anahme. Sämtliche geftellen Anträge zum Statut fansen bamit Erledigung, unter gab der Boufibende folgende Erklärung ab: thnen ein Antrag, der Schaffung einer Ginheitsorganisation wurde, daß Schlichtungsausschüsse sich mit den Kündigungen beWas bisher wegen der Kündigungen in Bommern verordnet 3ur Naturgefchichte der Rechtssozialisten. forberte. Der Verbandstag beantragt bei der Reidsregierung, die $ 82 und 3 der vom Reichsministerium für wirtschaftliche Demobilmachung erlassenen Berordnung zur Behebung bes Arbeilermangels in der Bundwirtschaft vom 16. März 1919 außer Kraft au feten." Landarbeiterlündigungen in Pommern. Der Antrag, die Entschädigung der Schöffen und Geschtvo renen zu erhöhen, gab unserm Genoffen Obuch Gelegenheit, un fere alte Forderung zu vertreten, daß die arbeitenden Kreise in größerem Umfange herangezogen werden möchten. 28ir fordern von der Regierung, Das Verbot unseres Blattes hat leiber eine Reihe Borgänge Durch einen Antrag wird von der Regierung eine Stontrolle faffen sollen, ist unzureichend ber Landarbeiterwohnungen verland. Diesen Kontrollfommissionen daß durch einen Erlaß die Kündigungen aufnehoben werden, mit im Dunkel verschwunden lassen, die aber bedeutsam genug sind, follen nicht nur Regierungsvertreter, fondern auch Bertreter der Ausnahme der Kündigungen, die wegen gefeglicher Berstöße aus der Nachwelt erhalten zu bleiben. Dazu gehören Berhandlungen, Drganisation und der Arbeiterausschüsse angehören. gefprodjen worden find. Zu den Schiebsgerichten in der heutigen die im Anschluß der blutigen Januarberfommnisse vor dem Reichs. Weiter fordern die Bandarbeiter, daß die Wahlen zu den Form haben die Arbeiter tein Butrauen. Wenn die Reichsregie- tag, fich im Stabtberordnetenfibungsfaale abgespielt haben. Wis Betriebsräten nach dem 1. Apil stattfinden sollen, da zu diesem ung glaubt, baß fich die Landarbeiter ihre Verbandstätigkeit still. tragen folgenden Tatbestand nach: legen lassen, dann irrt fie sich. Wenn schon der Ausnahmezustand Zwischen 8 und 4 Uhr nachmittags des 13. Januar hatten die Termin sehr viel Umzüge der landwirtschaftlichen Arbeiter statt- besteht und nach lints durchgegriffen wird, dann muß aber auch Maschinengewehre ihre mörderische Tätigkeit getan. Noch lagen finden. mit aller Entschiedenheit gegen die Junkergesellschaft in Pommern ungezählte Tote und Verwundete auf den Straßen und sollten Angenommen wurde außerdem folgender Antrag: durchgegriffen werden. Hier muß die Regierung schnell zugreifen, dem Schauhause und den Krankenhäusern zugeführt werden, als sonst lassen sich Streits in Pommern und anderen Teilen Deutsch die Berliner Stadtverordneten zu einer Sizung zusammentraten lands nicht verhindern." und über eine Reihe von Vorlagen Beschlüsse faffen sollten. Die Fraktion der Unabhängigen sozialdemokratischen Bartei war sich schleunigst darüber einig geworden, unter diesen Umständen von Verhandlungen abzusehen und die Bertagung der Sigung herbeis zuführen. Der Redner unserer Fraktion begründete die Bera tagung des Hauses mit dem Hinweis, daß zwei Stunden vor ber Sigung in Berlin Arbeiterblut bie Straßen gerötet babe. Auf friebliche Demonstranten habe man Maschinengewehrläufe gerichte unb eine große Anzahl von Toten und Verwundeten fei au beflagen. Ohne auf Schulb oder Nichtschuld einzugehen, fei es Ehrenpflicht der Vertretung der Bürgerschaft, zum Zeichen bes Protestes gegen die unerhörten Vorgänge und aus Sims pathie mit den Opfern und deren Angehörigen von einer Beratung Abstand zu nehmen und die Sigung aufzuheben. Diefe Baragraphen Bestimmen, daß Bandarbeiter wieder in landwirtschaftlichen Betrieben Arbeit nehmen müssen. Eine Entschließung, bie fich an die Bandarbeiter ber abgetretenen Gebiele wendet und ihnen Solidarität zusichert, wurde ebenfalls beschlossen. Bei den anschließenden Borskanbswahlen wurden G. Smibt als 1. Vorsitzender, saat als 2. Borfibender des Verbandes wiedergewählt. Gegen Belagerungszustand und Pressefnebelung. Rach einem Schlußwort bes 1. Borsibenden, in dem er berGegen ben Belagerungszustand und die Breffetnebelung et langte, bag bie Regierung ber Tagung ber Bandarbeiter mehr Hätte sich der Verbandstag durch Annahme folgender Resolution: Beachtung schenken möge als ben Schreibälfen vom Bund der Die Generalversammlung des Deutschen Landarbeiter. Bandwirte, wurde der Verbandstag geschlossen. Berbandes bedauert, baß die Wirkung bes Ausnahmezustandes kh vorwiegend gegen bie Tätigkeit ber Organisation der Landund Forstarbeiter geltend macht, anstatt sich mit aller Schärfe gegen bas hochwerräterische Treiben ber Reaktion auf dem Lande 3n wornben. Sie erwartet von der Reichsregierung, daß sie den Aud nahmezustans fo balb els möglich beseitigt unb bolle Bersammlungs.#nb Breffefreiheit wieberherstellt." Eine andere Entschließung wendet sich gegen den Lieferungsstreit der Landwirte. eugen. Durch Nushungerung der Stadt. und Induftriebevölkerung würden bie Banbwirte versuchen, das jebige Regierungssystem zu stürzen. Die Bandarbeiter werden entsprechende Maßnahmen ergreifen, um diefe Machenschaften im Interesse der Gesamtwirtschaft zu durch 317 Rampf gegen Die Junter werben Land- und Industriearbeiter solidarisch vorgeben. Nachstehende Resolution wurde nach furzer Aussprache zurüdegogen: Preußische Landesversammlung. Sigung bom 20. februar. Es war charakteristisch für den Geist, ber heute im Ber liner Rathause herrscht, wie der Antrag und seine Begründung von allen Parteien und Gruppen aufgenommen wurde. Unfer Nach Erledigung einiger Heiner Anfragen wurde über die Rebner wurde dermaßen unterbrochen und mit 8urufen insul tiert, wie man es kaum für möglich halten sollte, wenn man die Einfargungsanträge für bie Elternbeiräte Herrschaften nicht längst fennen würde. Am tollsten trieben es die Rechtssozialisten mit ihren Wutausbrüchen Obwohl bis zur Stunde die genauen Vorgänge niemand tennen konnte, stand für rung einzutreten, tofte es, was es wolle. Es war das böse Ge fie von vornherein fest, daß es galt, für Maßnahmen der Regie wissen, daß diese Art namentlich abgeftimmt. Sie sind mit 57 gegne 163 Stimmen abgelehnt worden. Ge fanden dann eine Anzahl unbedeutender Vorlagen de Battelos Erledigung. Nur turze Aussprache wurde einem Antrag sugestimmt, jämtliche Truppenpläge landwirtschaftlich zu nusen. Sozialpolitische Fragen. einer Ginen etwas breiteren Raum der geftrigen Berhandlungen nahan unser Antrag ein, der die Staatsregierung auffordert, bei der Reichsregierung mit aller Gntschiedenheit auf die Einführung obligatorischen Familienversicherung Alle Barteien widersprachen der Bertagung, Rechtssozialisten mit den Deutschnationalen. Die Geschäfte der Stadt müßten schnellstens ihre Erledigung finden. Man entdeckte sogar das warme Bera für die Arbeitslosen, denen eine Weihnachtsbeihilfe zuge dacht war und die man feinen Tag länger warten laffen dürfte, vergaß aber zu sagen, baß es ein Antrag Wehl und Genossen war, ber die Initiative für die Beihilfe an Bedürftige erst gegeben hat. Nach den Erklärungen der Parteibertreter war die Ablehnung Der zweite Berbandstag des Deutschen Bandarbeiter- Ver- hinzutvirken. Genoffe Dr. Wehl begründete den Antrag. In unseres Bertagungsantrages gegeben und so wurde auch be Bandes brüdt seine schärfste Entrüstung aus gegen die fei großen Bügen entwarf er ein Bild von dem äußerst bebentlichen schloffen. Hierauf ließen unsere Genoffen erklären, daß fie an tens ber preußischen Eisenbahnverwaltung Gesundheitszustande des Boltes. Nicht an den Symptomen solle den weiteren Verhandlungen nicht teilnehmen und den Saal ber borgenommene Schließung der Betriebe. man berumpfuschen, sondern das Uebel mit der Wurzel ausrotten. laffen würden. In dem Augenblid, als unsere Genossen sich an Der Berbandstag betrachtet die Maßnahme als einen Schlag Dies bebinge allerdings die Beseitigung der fapitalistischen Geschichten ihre Abficht auszuführen, erklärte der Vorsteher ber Der Verbandstag betrachtet die Maßnahme als einen Schlag fellschaftsordnung. Schleunige und energische Maßnahmen feien Stadtverordnetenversammlung, Genosse Dr. Wehl, daß er fich gegen die organisierte Arbeiterschaft ber Eisenbahnbetriebe, um erforderlich. Leider sei bisher nichts geschehen, obgleich feinen engeren Parteifreunden anschließe, da aber der zweite bie Funktionäre des freigewertschaftlichen Deutschen Eisenbahner schon im März vorigen Jahres auf Anregung des Ausschusses für Borfizende nicht anwesend fei, sei das Präsidium verwaist; aus Berbandes aus den Betrieben auszumerzen. Der Verbandstag befürchtet, daß derartige Maßnahmen der Bevölkerungspolitik von der Landesversammlung ein ähnlicher Auftrag an die Regierung einstimmig erteilt worden sei. staatlichen Behörden auch Anwendung finden könnten gegen die Die Rebner sämtlicher Parteien erklärten sich mit unserem unferer Organisation angehörenden Arbeiter in den Staats- Antrag einverstanden; er warb einstimmig ohne Kommissions forstbetrieben. beratung angenommen. Den betroffenen freigewerkschaftlich organisierten Eisenbahn. Ein weiterer Tagesordnungspunkt wurde abgefebt, da kein orbeibern brüdt der Verbandstag feine volle Sympathie aus." Megierungsvertreter anwesend war. Der nächste betraf einen de Den Grund der Zurüdnahme der Resolution bildeten die Aus- mokratischen Antrag auf Schaffung eines Reidsgefeges über führungen des Vorsihenden G. Schmidt, der fich sehr scharf Tuberkulose. Auch hierüber berrichte Einmütigkeit. Unser Redgegen die Eisenbahner aussprach. Unter bem inweis, bag er ner, Genoise Dr. Beyl, betonte den jozialen Tharatter ber Tuberouch als Abgeordneter der Breußenversammlung fpreche, führte er tulose und wies insbesondere auf bie für die National 91) Jimmie Higgins. Roman von Upton Sinclair, Bus bem Manuffript übertragen von Sermonia 8ur bien. 13 diesen Gründen bertage er die Gißung auf zwei Tage später. Darob großer Salloh bei den Zurüdbleibenben. Wider alles Recht griff der frühere stellvertretende Vorsteher Weger ein, um die Sigung weiterzuführen. Dagegen erhob ein im Saale postierter Bertreter der Unabhängigen Protest, an den sich an fänglich die Parteien nicht kehren wollten. Mittlerweile wurde aber den Rechtssozialisten doch nicht wohl bei der Sachlage, fie hießen ihre Mitglieder fortgehen, um nach Einbringung eines erneuten Antrages auf Vertagung die Beschlußunfähigkeit und damit die Bertagung herbeizuführen. Damit hatten unfere Ge Ich habe. trotzdem ich alle Mittel anwandte, kein Wort waren. Dieses Mal jedoch legte fich die gute Mutter Natur aus ihm herausgebracht. Ich wollte Sie fragen sind Sie ins Mittel, der Schmerz war fo furchtbar, daß Jimmie das Bewußtsein verlor, und als der Feldwebel fah, daß er um auch gewiß, daß er ettvas weiß?" Bollkommen" erwiderte Gannett-er hat Flug-, sein Mittel betrogen werde, band er Jimmie los und ließ blätter verteilt, die er ummöglich selbst gebrudt haben kann. ihn auf den flachen Steinen liegen. Er hat mich bestimmt belogen. Ganz in den Untiefen von Jinnmies gefolterter Seele „ Er ist Sozialist, nicht wahr?"- fragte der Feldwebel treignete fich etwas Seltjames. Gebunden, hilflos, verweifelt, in Edumerzensträmpfen daliegend, schrie Jimmie hatten können. Ich werde mich weiter mit ihm abgeben Sie würden gar nicht glauben, was diese Serle aus wortlos nadh Hilfe und sie wurde ihm. Es tam jene und Ihnen berichten, sobald wir Erfolg haben, doch fürchte Silfe, die Nerfermauern durchdringt, der Sterkermeister und ich, es hat wenig Sinn für Sie, hier zu warten." Senter spottend, die Macht, die Eisenbarren und die Barren der Angst zertrümmert! Gewaltige Bundesgenossen sind bein, Etstase. Qualen find dir Freunde, Und Liebe und der unbestegliche Geist." In Jimmie Higgins Seele tönte die Stimme auf, die elle Drohungen und Befehle der Turannei übertönt, und forach:" Ich bin ein Mensch, ich bin Sieger. A be Avinge das Fleisch, überwinde den Körper, erhebe mich über Drei Tage lang bestand Jimmies Leben abivechselnd aus Folterqualen und Ohnmachten die übliche Routine aus Folterqualen und Ohnmachten Seele auf, und dieser Gott nahte in seiner Glorie, von der dritten Sektionsmethode bei hartnäckigen Fällen. In tichten Augenblicken schrie Jimmie zu dem Gott in seiner himmlischen Seerscharen geleitet, Triumphgefänge ertönten in Jimmies Seele, und der Gefangene fam nicht zur Einsicht". Der Offizier verließ das Gefängnis, und Berkins fehrte in das Verlies zurüd und befahl, Jimmie foll alle zwei Am bierten Tage betraten seine drei Henker das VerStunden mit Wasser angefüllt werden, vorher aber jedes- lies, hoben ihn auf, trugen ihn die Treppen hinan, hüllten mal befragt werden, ob er reden wolle. Jimmie lag ganz allein am Boden, wimmerte und weinte, bisweilen von ge- ihn in Decken und setzten ihn in ein Automobil. „ Hören Sie," jagte Perkins, der neben ihm faß voltiger Erstase durdbebt, die nicht anhält, sondern stets durch Willenskraft erneut werden muß, wie ein müdes" Sie fommen jetzt vor's Striegsgericht. Haben Sie verBferd mit Sporen und Beitiche angetrieben wird. Diese ftanden?" Schlacht fonnte niemals mit einem völligen Sieg enden. Jimmie gab keine Antwort. n. Ich trobe der Borficht, der Mengite des Leibes, feiner Wie kann der Körper völlig vergeffen, wie können seine Und ich will Ihnen nur eines fogen in Ihrem Berkerzelle. Ich bin die Wahrheit, und die Welt wird schreienden Bedürfnisse gänzlich unterdrüdt werden? Gott eigenen Intereffe, wenn Sie den Leuten vorlügen, wir meine Stimme hören. Ich bin die Gerechtigkeit und werde in der Welt herrichen. Ich bin die Freiheit und werde in der Welt herridien. Ich bin die freiheit und felbft naht dem Gefangenen, doch folgt ihm auf dem Fuße hätten Ihnen etivas getan, so schleppe ich Sie ins Berlies breche alle Gejete, ladje aller Verbote, ich triumphiere, ich der Zweifel. Wozu dies furchtbare Opfer? Was wird es zurück und reiße Ihnen jedes Glied einzeln aus." bertände die Befreiung!" Und weil durch alle So ipricht Satan in der Seele, so währt der ewige 3meinügen, wer wird davon erfahren, mem liegt etwas daran? Beiten und in allen Ländern dieie heilige Gewalt in den ampf an, wischen dem neuen Traum des Menschen und den alten Dingen, die er selbst zum Gesetz erhoben hat. Siebenundzwanzigstes Kapitel. ben Stopf. I. dachte Berkins bei sich. In Jimmies Seele jedoch fladerte Jimmie schwieg noch immer; berbodter kleiner Teufel, Hoffnung auf. Konnte er fich jetzt an höhere Instanzen wenden und seinen Henfern entkommen? Jimmie glaubte an sein Land, glaubte an die Absicht seines Landes, die Demokratie zu verteidigen. Er hatte die herrlichen Neden des Präsidenten Wilson gelesen und es schien ihm unmöglich, daß der Präsident gestatten würde, einen Gefangenen zu foltern. Doch ach, es ist weit von Archangelst bis zum und die Strecke wird noch weiter, mist man sie durch die Verzweigungen des Armeeapparates, denn dann starrt der Bureaukratismus wie eine Hindenburglinie von Stacheldraht. getönt hat, ist die Menschheit aus Nacht und Barbarei vor gedrungen, hat im Traum die Vision einer freien, glüd. lichen Welt geschaut. In eine schyvindeinde, gefährliche Berzückung, die an der Jimmie- lag da, feine Schmerzen in Efftafe wandelnd, Jimmie Siggins stimmt für die Revolution. Grenze des Wahnsinns steht. Perkins erhob sich, schüttelte Teufel, was stedt in dem Höllenhund?" Er Ein neuer Tag war angebrochen, obgleich Jimmie in bersetzte Jimmie einen Stoß in die Rippen; Jimmies Seele feinem Verlies dies nicht bemerkt hatte. Er wußte bloß, Weißen Haus. Batterte auf und fuhr durch Ewigkeiten der Bein. Bei daß Feldwebel Berfins zurüdgefehrt war und auf ihn her die abblickte, fich dabei eifrig in den Zähnen stochernd. Dieser Bähne und gab Jimmie Fuktritte mit den ideveren Stie- ffeine Bolichewit hatte die Wasserfur länger ausgehalten feln, - bis Connor ihn darauf aufmerksam machte, dies sei als je ein anderer; Berfins fragte sich, was der Narr wohl unmoralischdamit zu erreichen glaube. -es loffe Spuren zuriid. Blöblich sagte der Feldwebel:„ Warten Sie." Er der. ließ die Belle und begab sich in das Bimmer, wo Gannett auf und ab schritt. erflätte er„ Ich fühle, wir brauen Beit für dieien Sterl: er ist unglaublich hartnädig." Will er nicht aeftehen?" „ Leutnant # Jimmie wurde in ein Zimmer geführt, in dem sieben fireng und feierlich dreinschauende Offiziere um einen Doch galt es, sich weiter mit ihm zu beschäftigen, denn großen Tisch standen. Perkins hielt ihn unter den Achselder Leutnant batte bereits telephonisch angefragt, ob der höhlen, um den Eindruck hervorzurufen, der Gefangene Gefangene zur Einficht gekommen" sei, und batte die fönne geben. Jimmie ward auf einen Stuhl gefeßt; er Dringlichkeit des Falles betont. So hing der Feldwebel blickte fich um die Gesichter, die er sah, flößten ihn wenig Jimmie abermals an den Daumen auf, dieſen armen Hoffnung ein, Daunnen, die entieblich engedvollen und nana schwarz Cortfebung folgt. Hoen mren goed soch noch erreicht, aber bie Rechtsfoglaliften, mehreren sichtbaren ind geeigneten Stellen erfolgen und bis zur, fich in der Deffentlichleit nicht herabwürdigen und sich die Sym haiten sich blamiert. Das schien felbst der Vorwärts" zu fühlen. Beendigung der Wahl ersichtlich sein. der meinte, es wäre wohl besser gewesen, von vornherein für die Bertagung zu stimmen. 10 Um sich für den blamablen Ausgang zu revanchieren, begannen jämtliche Parteien in der zwei Tage späteram 15. Januar stattfindenden Stadtverordnetenversammlung ein Nesseltreiben gegen den Vorsteher, Geneffen Dr. Weyl. Deutsch nationale, Chriftliche, Demokraten und Rechtssozialisten gaben ihrer Enirüstung Ausdruck über den Mißbrauch der Vorsteher gewalt" durch den Vorsigenden Dr. Wehl. Er habe sein Amt mißbraucht, weshalb ihm die einen schärffte Mißbilligung", die anderen unerhörtes Vorgehen". wieder andere das schärfste Mißtrauen" aussprachen. aus dem Genosse Beyl die Konsequen 3en ziehen sollte, während unsere Fraktion dem Vorsteher ihre vollste Zustimmen versicherte. Und in der Tat: Genosse Weyl war und ist vollkommen im Recht. Die bürgerlichen Parteien haben es abgelehut, zwei Vorsteher- Stellvertreter zu wählen, weil fie nicht zwei gleichberechtigte Vorsteher haben wollen, wie das im Borjahre der Fall war. Das rächte sich in der Berfammlung am 13. Januar. Außer Wehl war ein anderer Borsteher nicht anwesend, die Stellvertreterwahl war ausgefeht, das Präsidium war tatsächlich verwaist. pathien der werttätigen Vlasje nicht berjerzen wolle, der dürfe Das Wahlausschreiben muß enthalten: Ort, 8eit und die Absplitterung von der freien Gewerkichaft nicht mitmachen. Frist für die Einsichtnahme in die Wählerliste und die Er. Hannemann sprach als Vertreter des Kommunal hebung von Ginsprüchen. Ferner bie Anzahl der zu wählen. Beamten Verbandes im Interesse desselben. den Betriebsratsmitglieder. Es muß ersichtlich sein, wieviel Wit bandes ist, daß ein Anhänger desselben ein Loblieb auf die Mon Bezeichnend für die Tendenz des Kommunal- Beamten- Ber lieber davon auf die Gruppe der Arbeiter haw. der Angestell. archie anstimmte und mitteilte, daß er Cattler lernen würde, um ten entfallen. Reichspräsident werden zu können. Und dieser Verband versuch Ferner muß angegeben sein, wieviel Ergänzungsmit. die Angestellten als Sturmbod vor seinen Karren zu spannen. glieder die Gruppe der Arbeiter bziv. der Angestellten zu Es wurde folgende Resolution gegen eitva 20 Stimmen an wählen hat. genommen: Die Frist für bie Einsichtnahme in die Wählerliste beträgt Die am 20. 2. 20 von etwa 1000 Angestellten der Städt. brei Tage. Bis dahin muß auch der eventuelle Einsprudi Gaswerte besuchte Versammlung betont nach wie vor die Not bei dem Borsitzenden des Wahlborstandes geltend gemacht werden. tätigen Angestellten in engiter Gemeinschaft den Kampf um den wendigkeit, mit ben in privatwirtschaftlichen Unternehmungen Die Frist für die Einreichung der Vorschlagslisten beträg' wirtschaftlichen und sozialen Aufstieg aller Privat- Angestellten sieben Tage, vom ersten Tage des Aushanges gerechnet. Die Vorschlagslisten müßen die doppelte Anzahl der Namen enthalten, als die in Frage kommende Gruppe an Betriebsrats. mitgliedern und Ergänzungsmitgliedern zu wählen hat. Tu Borgeschlagenen sind auf den Biften unter fortlaufenden Num. und Familiennamen müssen Beruf und Wohnort vermerkt fein mern in erkennbarer Reihenfolge zu führen. Außer dem VorDie Kandidaten müssen außerdem eine schriftliche Zustimmungs erflärung abgeben. Der Wahlborstand muß Ort und Zeit zur infitnahme der Vorschlagslisten für die Wäh, ler bekanntgeben. Aber auf sachliche Gesichtspunkte fommt es bei dem Stande der Dinge den Leuten im Rathause gar richt mehr an. Es handelt sich um eine systematische Hebe gegen dei Unabhängigen, die heute un jo leichter ist, als sie sich ohne Presse laum wehren können. Wie dabei in sinnloser Wut aller Verstand zum Teufel geht, geht aus der Tatsache hervor, daß bei der in der Sibung vom 15. Ja nuar stattgefundenen Wahl für zwei Vorsteher- Stellvertreter die Rechtssozialisten mit Hilfe der Bürgerlichen die abfolute Stimmen. mehrheit bekamen, während unser Geneffe in der Minderheit blieb, da die Rechtssozialisten ihn nicht wählten. Das wider. spricht nun allen Grundsätzen, die auch die Rechtssozialisten bis her im Rathause vertreten haben, nach denen die Stärke der Bar teien für die Besetzung der Aemter maßgebend ist. Der weite Borsteher- Stellvertreter gewählte Rechtsfosialist, Ritter, fühlte das denn auch und lehnte die Wab dankend ab. Diese Erklärung ändert nichts an dem Abstimmungsergebnis der Rechtssozialisten, das ganz klar ergibt, wie diese Demokraten die Demokratie verstehen. gum Diese Vorgänge zufammengenommen, sind systematisch für bie Naturgeschichte der Rechtssozialisten. In ihrer sinnlosen Wut gegen alle und alles, was ihnen in ihrer Machtstellung im Bege steht, rennen die Rechtssozialisten alle guten Grundfäße über den Haufen. Sie foalieren sich mit allen Arbeiterfeinden und bilden in der Bekämpfung der Unabhängigen eine gefchloffene halang. Dafür liefern die Vorgänge im Berliner Rathause am 13. und 15. Januar den unwiderleglichen Beweis Süter der Disziplin. Der„ Bortvärts" hat sich selbstverständlich noch nicht über den Disziplinbruch" unserer Partei, begangen durch die Propaganda solidarisch zu führen. Durch einen Anschluß an eine Beamuens organisation muß die Selbständigkeit und demzufolge die Scibit bestimmung der behördlichen Angestellten in ihren eigenen An gelegenheiten eingeengt un bielleicht überhaupt beseitigt wer ben. Die rechtlichen und sonstigen Unterschiede zwischen den Bri wegung der Privat- Angestellten unbedingt aufrecht zu erhalten. batangestellten und den Beamten machen es auch aus biefem Grunde erforderlich, aus einer freien und selbständigen Be as diesem Grunde und nach aller Erfahrung beschließen die Versammelten, daß nach wie vor tie freie Geierlichaft- det Zentralverband der Angestellten für alle behördlichen Ange stellten auf Privat- Dienstvertrag die allein zuständige Organis fation ist." Funktionärfonferenz in der Lebensmittelindustrie. Die Funktionäre der in der Lebensmittelindustrie beschäf für rebolutionäre sozialistische Betriebsräbe, beruhigt. Herr tigten Arbeiter und Arbeiterinnen nahmen in einer von der Bens Frana Krüger tritt auf den Plan und bewegt die ministerial. trale der Betriebsräte einberufenen Konferenz ein Referat bes direttoriale Feder. Unser Tun sei von Arbeiterfeindlichkeit" bit- gehend die durch das Betriebsrätegesetz gefchaffene Lage und ging Genossen Frih Wolf entgegen. Der Redner behandelte ein fert- jagt ausgerechnet Herr Krüger. Dann fährt er fort: auch besonders auf die gegenwärtigen ötonomischen Berhältnisse ein. Die Versammlung stellte sich auf den vom Referenten bore getragenen Standpuntt und nahm folgende Resolution an: In einer weiteren Sißung tamen fie von ihrer Auffaffung zurück und nahmen den Siz erst in Anspruch. Die deutschen Rationalen machien dann noch einen neuen Borstoß gegen Ge noffen Wehl als Vorsteher, den sie durch Ausstellung eines Mißtrauensvotums zur Rieberlegung seines Amtes nötigen wollten. Dabei fielen fie glänzend hecein. Obwohl auch die anderen Bar teien dem Stadtverordneten- Borsteher ihr Mißfallen ausdrüc ten, wurde der Artrag der Deutsch- Nationalen abgelehnt, so daß aus bem ihm zugedachter Mißtrauensvotum ein indirettes Ber trauensvolum wurde. Auch in die preußische Landesversamm. Iung spielte tie Frage der Zulässigkeit zweier gleichberechtigter Borsteher hinein. Die Regierung wollte gelegentlich des Gefeyes über die Schaffung eines Gieß Berlin die Wahl zweier gleich berechtigter Vorsteher gulaffen, aber der Ausschuß gab dem Gejez eine Faffung, die in Zukunft nur einen Bursteher zuläßt. Betriebsräte. Bestimmungen über die Vorbereitung der Wahl. „ Sollen die Betriebsräte zu einem mächtigen Bolliver! im Kampf der Arbeitnehmer um angemessene Lohn- und Arbeitsbedingungen, um den Ausbau und die Durchführung der So zialpolitik und weiterhin um die Sozialisierung der Wirtschaft werden, so muß die auf wirklich gewerkschaftlichem Boden stehende Arbeitnehmerschaft ihre ganzen Kräfte anspannen und zusammenfassen, um in ihrer Hand die ganze Macht der Betriebsräte zu konzentrieren. Der Kampf gegen Gelbe und Harmonie Verbände, gegen Organisationen, die mur eine Schuttruppe der Unternehmer sind, auch bann, wenn sie sich fälschlicherweise den Namen„ Gewerkschaft" beilegen( wie zum Beispiel die bürgerlichen Handlungsgehilfen. verbände). ebenso aber auch der Kampf gegen die syndikalisti. schen und kommunistischen Betriebs., Industries und sonstigen Organisationen muß daber bei diesen Wahlen für die freien Gewerkschaften in erster Linie stehen." = Die am 19. Februar 1920 in den Berussiiajälen verjammel ten Funktionäre und Vertrauensleute der gesamten Arbeiter und Angestelltenschaft des Nahrungs- und Genußmittelgewerbes Groß- Berlins fprechen der Regierung, insbesondere den in ihr bertretenen, den Kurs bestimmenden Mehrheitssozialisten, ihre tiefste Berachtung aus. Sie brandmarken in aller Deffentlich leit die schmachvolle Berhängung von Schuthaft gegen die Führer der revolutionären Arbeiterschaft, ganz besonders die Inhaftierung des Genossen Däumig und anderer Funktionäre des revolutio nären Proletariats. Die Versammelten geloben, unermüdlich für die 8u fammenfassung aller wahrhaft revolutiona ren jozialistischen Elemente Sorge zu tragen, um das von den jebigen Machthabern bem Proletariat auferlegte Joch sobald wie möglich abzuschütteln. Deutscher Bauarbeiter- Verband. M. ( Werein Berlin, Geftion der Buber) für die Maurer sich vom 14. Februar ab um 1,25 W. erhöht. Nach Wir weisen die Mitglieder darauf hin, daß der Etundenlohn unseren tariflichen Bestimmungen treten diefelben Lohnerhöhune aen in prozentualem Verhältnis auch für die Buber ein. Der Stundenlohn beträgt demnach vom 14. Februar ab 5,56 m. gleicher Weise erhöhen sich in prozentualem Verhältnis auch bie fordpreise. Von den geschwollenen Neben, die hier einer der treuesten Berbündeten der herrschenden Bourgeoisie über die Sozialpolitik und die Sozialisierung im Wunde fugrt, wollen wir gar nicht reden. Aber es ist doch noch nicht lange her, daß die Rechtssozia listen bei den Arbeiterausschuswahlen in großen Metallbetrieben Bündnisse mit den von Krüger genannten armonie. bereinen, den Hirsch- Dunderschen Gewerkschaften, gegen die freien Gewerkschaften schloffen. Es ist ferner noch in aller Gr innerung und ist überdies ben Bergesslichen erit eben wieder vom„ Bortväris" ins Gedächtnis gerufen worden daß es die Rechtssozialisten find, bie in ber Technischen Nothilfe" eine Bruderorgamjatior bes tlaffenbewußten Broletariats jeben. Und die Leute veden jetzt von Disziplinbruch und rufen aum Kampf gegen Schußtruppen der Unternehmer, Gaben sie toirtlich geglaubt, die revolutionäre fozualistische Arbeiterschaft Berlins würde auf ihre Finten hineinfallen und dem dunklen Treiben, bas fie von ihnen gewöhnt ist, das. Felb überlassen, indem sie von einer eigenen Propaganda Abstand genommen hätte? Die Frage, ob die gat ber in einen Betriebe eft àf. Schließlich erklärt der Herr Krüger, für die Wahlen zum Be. tigten oder bie Bahl der Wahlberechtigten sugrunde trieterat dürfe nicht die politische Gesinnung des Nandidaten mag gelegt werden soll, wird nach dem Wortlaut des§ 1 dahin ente gebend fein, sondern allerlei andere Eigenschaften. Und das von schieben, daß alle Beschäftigte, Arbeiter, Arbeiterinnen und An uns mehrfach erwähnte Flugblatt Ihrer Bartei, Herr Ministerial gestellte ohne Rüdsicht auf das Lebensalter mitgebireftor? Sollen wir denn täglich wiederholen, daß dies bie erste zählt werden. Ein Beispiel: Gin Betrieb beschäftigt parteipolitische Aktion im Wahlkampf war? 10 Arbeitnehmer, die über 18 Jahre alt find, und 10 Arbeitneh mer, die das 18. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, also aujammen 20 Arbeitnehmer. Es wird in diesem Betrieb ein Be. triebsrat gewählt. We werden Betriebsräte gewählt? Nach§ 1 in allen Betrieben, die in der Regel mindestens zwanzig Arbeitnehmer beschäftigen, sind Betriebsräte au errichten. We werben Betriebsobleute gewählt? Nach§ 2 in Betrieben, die in der Regel weniger als zwanzig, aber mindestens fünf wahlberechtigte Arbeitnehmer beschäftigen, von denen mincejiens drei nach den§§ 20 und 21 wählbar find ist ein Betriebsobmann zu wählen. Der§ 2 mit der Einschränkung auf mindestens 5 Wahlbe, rechtigte und mindestens 8 wählbare Arbeitnehmer, bedeutet die Ausschaltung unzähliger Aleinbetriebe, ins besondere diejenigen, in denen vornehmlich Jugendliche beschäftigt werden. Wer leitet die Wahl zu den Betriebsräten? Der Betriebsrat( Arbeiter und Angestellten Ausschuß) hat nach§ 23 Abjob 1 bie Pflicht, einen aus drei Wahlberechtigten bejtehenden Waywvorstand mit einfacher Stim menmehrheit zu wählen. Der Wahlvorstand bestimmt seiner Borsigenden selbst. Gewerkschaftliches. Zu den Entlassungen von Eisenbahnarbeitern. Die Sektionsleiting Achtung! Transportarbeiter! Ber foll hab nad ftraße 106, befinden sich die Kollegen seit dem 26. Januar im In der Pianofortefabrik Richard Göße, Treptowo, Eisen Etreil. Die Firma beharrt weiter auf ihrem Standpunkt. Um nun die verfauften Instrumente an die Kundschaft zu befördern, benußt die Firma, zur Verrichtung der Streifarbeit, folgen ben Fuhrbetrieb: Stephan Elupinsi, Berlin ED 26, 21 al bertitraße 87, unter Mithilfe des Vereins der Instrumenten träger. Diese holen die Instrumente des Abends von der Fabrik ab, bringen biefelben nach dem hof von Slubinski und bleiben bort über Nacht auf dem Hof stehen. Am nächsten Morgen wer den die Pianos zur Bahn befördert und verladen. Kollegen, die Mugen auf! Meidet beide Betriebe und werde leiner zum Streit brecher, fondern unterstübt unsere dortigen Rämpfer! Deutscher Transportarbeiter- Verband, Branche der Holzindustrie an lidy Fejt beh bejo ter mit wur 811 Tech meh Da mal rid daj gelo fem nich Seir and bera nich wie lid Schie Joha ncu rale Far Wer mög thne fuch gion der jaj des hent 23ir mutd Die neue Branchenleitung der Buchbinder. Das Resultat der geftrigen Branchenleitungsvahlen ergab insgesamt 527 abgegebene Stimmen. Davon erhielten Caern als Branchenleiter 500, als Rommissionsmitglieder Czerny 499, Ezide 448, Raspar 443, Lüdede 443, Martuje 429, Peter 477, Rothe 469, Schallert 462, Wölner 474, Ruhn 81, Matheu 73, In welder Weife die Eisenbahnverwaltung bei Entlassungen Unterlauf 71, Goffmann 19 Etimmen. Die vier legtgenannten vorgeht, darüber werden uns fortgefebt neue Mitteilungen ge- find Rechtssozialisten. Gewählt find fomit als Branchenleiler macht. In der Eisenbahnwerkstätte L. B. sind Leute entlaffen wor- sern und die ersten neun als Stommissionsmitglieder. Teuerungszulagen für Buchhandels- Markthelfer. den, die länger als 30 Jahr im Dienst waren. Sie gehörten des 11. S. P. an oder waren mit unseren Ideen einverstanden. Be. fonders tennzeichnend ist folgender Fall. Ein Echloffer befam 1917 Eine gut besuchte Bersammlung der in den Berliner Buch auf allerhöchsten Befehl das Verdienstfrenz für Striegshilfe fü: handlungsbetrieben beschäftigten Martthelfer, Bader usw. be feine treven Dienste, die er dem Waterland erwiesen hatte. Es fchäftigte sich mit den vom Arbeitgeberverband Deutscher Buch wurde ihm eigenhändig vom Eisenbahn- Präsidenten mit Hand- händler nach längeren Verhandlungen bewilligten Zeuerungs drud liberreicht. Außerdem hat sich derselbe Schlosser eine rantaulagen. Nach denselben sollen rückwirkend ab 1. Januar 1920 heit durch Verschulden seines Wertmeisters zugezogen, so daß er nezahlt werden: für den Monat Januar 15 Mt. pro Woche, für bauerad grwerbsunfähig geworden ist. Jetzt ist derselbe Arbeiter bie Monate Februar und März 20 mt. pro Woche für über 20 entlassen worden, trotzdem er schon über 15 Jahre dort gearbeitet Jahre alte männliche und weibliche Arbeitnehmer. Für Jugendhat. Es liegt gegen ihn weiter nichts vor, als daß er der U. 3. B. liche für Januar: 7 Mt., 10 Mt. und 12,50 Mt. pro Woche, für angehört. Es wird weiter berichtet, daß bis jetzt über% der Kol. Februar und März: 9 Mt., 12,50 Mt. und 15 Mt. pro Woche, legen entlassen sind, die der 1. S. B. angehören. Ein Arbeiter ist in den einzelnen Lohnstaffeln. entlassen worden, weil er in der Bersammlung heberische Swi fchenruje" gemacht haben soll. Berner find gwei Mann entiaffen worden, weil sie im März vorigen Jahres Streitposten gestanden haben, und dann in Saft gewesen sind. Die realtionären Verwal. tungsbeamten sind wieder oben auf. Willtür ist Trumpf. Und da tebet der Eisenbahnminister davon, daß die Entlassungen nach fozialen Rüdfchten erfolgten. Unsere Funktionäre in den Arbeiterausschüssen müffen fofort die Wahlen einleiten. Versäumen sie das, dann wird der Unternehmer einen Wahlborstand bestellen; das wird berhütet, wenn der Arbeiterausschuß sofort zusammentritt und aus seiner Witte drei Personen als Wahlvorstand bestimmt. Ist ein Angestellten ausschuß vorhanden, dann muß sich der Arbeiterausschuß mi diesem verständigen. In den Betrieben, wo weniger als 20 Arbeitnehmer( ein. schließlich der Lehrlinge) beschäftigt find, hat der Unternehmer den ältesten wahlberechtigten( nicht den am längsten im Betrieb beschäftigten) Arbeitnehmer zum Wahlleiter zu bestellen. Unsere Genoffen müffen in diesen Betrieben für eine geordnete Wahl sorgen und Protest gegen eventuelle Berstöß erheben. Nach dem Gesek wählt jede Gruppe( Arbeiter bato. An geftellie) den Betriebsrat für sich, wenn nicht in getrenntes Gruppenbersammlung bei geheimer Aboimmung mit% Majori tät von jeder Gruppe gemeinschaftliche Wahl beschloffen wird ( Siehe§ 19.) Gewerkschaftliche Angestellten- Organisation oder Kommunalbeamten- Vereinigung. In der regen Aussprache erklärten die Versammelten biefe Säbe als durchaus unzureichend, sie beauftragten die Organi fationsleitung, den Schlichtungsausschuß anzurufen. Die feil Monaten wartenden und in Bedrängnis geratenen Arbeitnehmer fordern von den Unternehmern die fofortige Gewährung eines Pauschal- Vorft uffes, bis die Berhandlung endgültig geregelt sind. Die Versammelten beschlossen die Kündigung bes Tarifes zum 81. März 1920. Die Löhne der über 20 Jahre alten Beschäftigten betragen nach den neuen Zugeständnissen für Markthelfer: Bader Mindeste John 110 M., Böchftlohn 140 mt. pro Wobe. Kutscher 120 bis 140 Mt. Weibliche 85-100 Mt. Jugendliche 14-20 Jahre 37,50-95 Mart. fdger ch nere den Mari hab bra bas wir neri P Bab den aber frü new ben bra Bat ah Rege Bil bei 84 80 Tui Stat 23 ber der Bo Bi alle auj Bum Bre febe An ma tän in t Be foto mei Durch eine recht schwammige Verfügung bes Bürgermeisters Reide wiegen fich eine große Anzahl von städtischen Angestellten in der angenehmen Hoffnung, Beamte zu werden. Schon Gehaltsbewegung der Angestellten in Berufsgenossenschaften diese Hoffnung ist für einen Heinen Kreis von Angestellten Grund genug, aus dem Zentralverband der Angestellten auszuscheiden und Ortstrankenkaffen. Mit Rücksicht auf die in der lebten Beit weiter erheblich gestiegene Verteuerung aller Lebensbedürfnis und Sem Kommunal- Beamten- Berband beizutreten, Mit dieser Angelegenheit befaßte jich eine Bersammlung der hat der Rentralverband der Angestellten an den Hauptverban Städt. Gaswert- Angestellten am Freitag. deutscher Ortstrantenlassen und an den Arbeitg berberband beut Das Referat hielt Giebel bom Hauptborstand des Beutral. fcher Berufsgenossenschaften auf Grund der betreffenden Tarifs verbandes der Angestellten. Ausführlich beleuchtete der Referent, bestimmungen den Antrag gestellt, über eine Erföhung der Teue die fozialen und wirtschaftlichen Folgen einer Sonderorganisation rungszulagen refp. des baveglichen Gehal'szuschlages it nellsten und ihre Wirkung auf das Reich. Die Verfügung des Bürger- in Berhandlungen einzutreten. Die Verbandlungen für die Ort meisters Rei de fei nichts anderes, als ein auf eine lange Stange tranfenfaffenangestellten finden am 24. Februar, die für die Ber gebundenes Bündel Heu. hinter das die Efel recht fleißig hertraben rufsgenossenschaften am 21. Februat statt. follen. Weiter wies der Redner darauf hin, daß doch in erster Linie Lohnerhöhung für Leberarbeiter und arbeiterinnen. Dem Militäranwärter, Kriegsbeschädigte, bertriebene Beamten aus den Bersammlungsbericht in Nr. 41 der Freiheit" ist noch hinzuzu geräumten und bejezten Gebieten eingesteut würden. Die Verfügen: Fir Aftocharbeiter wurde ein Schiedsspruch nicht gefällt, Der Wahlvorfland hat das Wahlausschreiben zu erfassen, unbigung des Bürgermeisters will die angestellten in neue Boi fondern die Regelung bes prozentualen Zuschlags zu den Arford mit der Unterschrift und Adresse des Borsigenten zu beziehen mäßigkeit bringen, mit den nörgeinden Berfonen foll tabula äben den Betriebsräten mit den Betriebsleitungen in den Be Der Aushang der Wahlausschreiben muk in ben Betrieben an casa gemacht werden. Wer seine Herkunft nicht verleugnen, trieben einzeln überlassen. Der Unternehmer ist verpflichtet, bie entstehenden Kosten det Wahlvorbereitung und der Wahl selbst zu fragen(§ 36). De Wahlvorstand muß sofort von dem Unternehmer die Beschaffung einer Wahlordnung berlangen, wie auch das übrige zur Vorbe. reitung und Durchführung der Wahl erforderliche Material. Wahlausschreiben. me ang bezi Med for mei Me felb Ste E Sym dürfe achen. unal -Ber Mon c, um riuch en. It an Städt Not ungen den ellten micns Selbst An wer Pri iefem Be alten. m die der Ange gani ſchäf Ben t be ein. ging tnije I bote mel eiters erbes n ihr thre dfeit r ber rung utio 844 nã legte Тоби Nach Shune Der In bie 10. Ifen rim Um bern, n ben lal ntens abrit eiben toer , die reit itrie rgab rng 499, 477, 73, nten eiler Buch bes Buch ng 1920 für 20 endfüt обре, biefe ani jell mer ines egelt Des Elternbeiratswahlen. Die Wahlen am Sonntag. Am morgigen Sonntag finden m ben meisten Orten GroßBerlins die Wahlen der Elternbeiräte statt. In Berlin selbst follen die Wahlen erst am 7. Märg stattfinden, in Reuföllu haben sie bereits am 25. Januar stattgefunden und in Spandau ist der Wahltermin, wie wir hören, auf einen späteren Termin nach Citern verlegt worden. Das Gesetz Mrfte einstimmige Annahme finden und, fofort in Kraft treten. Leider fommt es reichlich spät, da biele Orte, im Hinblick auf das kommende Groß- Berlin, Beschlüsse gefaßt haben, die durchaus anfechtbar sind. Groß- Berlin. An unsere Abonnenten! benben wurde ber Genoffe Dr. Breitfeib mersbor um Echrif führer Genosse Göbel Lichtenberg und zum Bei figer Gencse Andrée Weijenice gewählt. Die Unterbringung ber Grippetranten. Der Magistrat ber fchäf.igte fich in jei er gestrigen Eizung mit Majnahmen zur Bes lämpjuter Grippe- Epidemie. Uin der Bettnot in den Kranten. häusern zu begegnen, werden unverzüglich die außerhalb der Ane ftalt Herzberge belegenen Strantenpav.lous, die zu diesem vede vorzüglich geeignet sind, mit Grippetranten belegt werden. Eine weitere Entlastung der Krankenhäuser wird durs beschleunigte Berlegung von Relouvalesgenten nach den städtijden heimstätien herbeigeführt werden. Von einer allgemeinen Schließung der Die Verordnung über die Wahl von Elternbeiraten leidel an erheblichen Unflarheiten und hat deswegen in der Deffent. Auf mehrfache Anfragen unferer Abonnenten teilen duten ist nach eingehe der Bera, ung mit Eachverständigen treisen Abstand genommen worden. lichkeit me nur zu berechtigte Kritif erfahren. Schon daß die wir mit, daß die Herstellung der Broschüre„ Der MieterStadtverordneter Dr. Zadek hat sein Etab berordnetenmandat Festsetzung der Wah.termine in das Belieben der oberen Schulichut", die wir allen unsern Januar- Abonnenten gratis niedergelegt; er war Mitglied der Fraktion der Unabhängigen behörden gestellt wurde, hat zu Unzuträglichkeiten geführt, die sich liefern werden, leider eine Verzögerung erfährt. Wie die Partei. An seine Stelle trit Genosse Paul John. besonders in Groß- Berlin beme tbar machen. Die Ansehung Elternbeiratswahlen. Genossen, deren Töchter die 2. städtische der Wahltermine zu Ende eines Echulsemesters bringt es z. B. Freiheit" bereits berichtet bat, bat die Stommunalaufsichtsmit sich, daß die Aufstellung der Wählerlisten äußerst erschwert behörde dem Beichluß des Wohnungsverbandes Groß- Mädchenmittelschule, zur Deit im Luzeum, Greifswalder Straße, wurde. Nach der Beroidnung sollen nämlich Etern, beren Kinder Berlin, der neben dem 20prozentigen Göchstzuschlag noch besuchen, treffen fich beute abend, 6% Uhr, im Restaurant Chrift zu Ostern erst in die Schule tommen, bereits jetzt das Wahl einen allgemeinen 15prozentigen Reparturzuidlaa borjicht, burger Straße 24. Anschließend Besuch der Elternverjammlung Tech: haben, währent folche Eltern, die nach Ostern lein Kind die Bestätigung verfagt. Bisher ist dieser Streitfall noch Greifswalder Straße. Im Hospital Bud, im fogen. Beljaal, hielt der Zentralver mehr zur Ed; ule schiden, nicht mehr wahlberechtigt fein follen. nicht entschieden. Geine endgültige Regelung muß aber band der Arbetsinvaliden. Dieser Tage eine Versammlung ab. Da be des in allen Fällen zur Zeit noch nicht feststeht, da ein- abgewartet werden, weil es von ihr abhängt, welche Schub Es war das erite Wal, das in einer städtijden Anitait eine der mal ein neu eingnichulendes Kind aus irgend einem Grunde zu bestimmungen für die Folge für die Mieter gelten. artige Versammlung stattfinden lonnte. Neber 250 Stranke hatten Wir bitten unsere Abonnenten, diefer unvorhergeschenen sich eingefunden, um dem ergreifenden Vortrag des Leidense ridgestellt werden fann, ein anzuschulendes Kind aber unter Umständen doch noch länger bleiben tann, so ist zu befürchten, und nicht an uns liegenden Verzögerung Rechnunt tragen genoffen Subte, welcher über das Glend der Invaliden und jogenannten Armenren'ner sprach, zu lauschen. Der Referent daß später Anrechtungen der Wahlen fommen. Es wäre richtiger zu wollen. führte u. a. aus, bak ber Direttor der Reichsverwertungsstelle gewesen, die Wahlen sämtlich erst nach Beginn des neuen Shul Der Berlag der freiheit". cin Gchaft von 240 000 27. jährlich bezieht, das find an cinem femesters vorzunehmen, denn auch die Umzüge, wenn fie auch nich: zahlreich sind, beeinflussen die Zusammenstellung der Eltern. Tage ca. 8000 Mart Ecin Gehalt beträgt also an einem Tage mehe, als tie drei Juval den jährlich an- Rente beziehen. lub Seiräte. da magt man noch auf die wohlberechtigten Forderungen der In validen und Rentnerempfänger zu erwidern, die Regierung habe fein Geld Es ist die höchste Zeit, daß auch für die Herm ten der Armen gesorgt wird. Alsdann geitelte Leidensgenosse Soulschewsky mit scharfen Worten die unzulänglichen Maßnahmen des Ber.ince Magistrats, um de Rot der armen Bevölkerung au steuern. G: verirat die Forderung einer ausreidenden Beföſti Sung der Coivitalites: durch Einführung des fogen. Einheits tijches, ferner Gewährung eines ausreichenden Taschengeldes für, alle Gospital ten. Ueber 60 Jujassen des Hofpitals ließen sich in den Zentralverband aufnehmen. Mit einigen aufmunternden Worten, stets der Organisation tren zu bleiben, schloß Leidens genoße Goetsch die qu: verlaufene Verfamiung, an der sich viele Invaliden, die rod im Erwerbsleben stehen, ein Beispiel nehmen tönnen. 6. Februar zwei öffentliche Versammlungen stattfanden. Wenn such der Versammlungen doch zu wünschen übrig; wird doch in auch ca. 100 Aufnahmen gemacyt werpen fonnten, fo lick der Be Neukölln an über 8700 Persone. Mente ausgezahlt. Nur wenn fich alle Invaliden zusemmenschießen, dann fönnen sie etwas ers reichen und eine Berbefferung ihrer wirtschaftlichen Lage erAußer diefen Mängeln der Bercrdnung befinden sich aber noch andere darin. So ist& B. bestimmt, daß die Elternbeiräte nur beratende Stimme haben und sich in den inneren Schulbetrieb nicht einmischen sollen. Ganz llar ist hiermit nicht ausgedrückt, wie weit die Rechte der G.ternbeiräte geben sollen, aber schließ lich wird es an den Elternbeiräten selbst liegen, sich durch ge hidtes Auftreten eiren großen Einfluß auf die Schule au fchaffen, und es wird später darauf hinguarbeiten sein, daß diese neue Einrichtung ihren Einfius, nach Möglichkeit noch erweitert. Welchen Wer die rechtsstehenden Elemente ben Elternbei. råten beimessen, beweist ja ihre rege Agitation. In düsteren Farben schildern sie das Schidjal der Schule und die angebliche Werwilderung der Kinder, wenn die Sozialdemokraten mit ihren Anschauunger mehr als bisher in die Schule einzubringen vermögen. Besonders die Erhaltung des Religionsunterrichts liegt ihnen sehr am Herzen, und besonders unter den Hausfrauen fuchen sie Schreder zu verbreiten mit dem Stampfruf: Die Reli gion und damit die Sittlichkeit unferer Kinder ist in Gefahr. Daß ber Religionsunterricht dem sittlichen Gedeihen der Kinder eber schäblich als zuträglich war, beweist doch die Tatsache, daß trot des Religionsunterridats. ber unsern Schulunterricht ja noch hente beherrscht, die Moral heute nicht sehr hoch im Nurse steht. Wir wollen gerade burch Beseitigung des Zwangs, am Religions. nuterricht teilzunchmen, die Anlagen zum Muderium im Menschen vernichten. Wenn die fogenannten Unpolitischen" daher schreien, Bolilif chöre nicht in die Echule, so antworten wir ihnen, daß sie jo gerade, fo lange fie die Schule beherrschen, die Schule gang in den Dienst ihrer Politif, der Fürstenverherrlichung, bes Mili. farismus und ter Liebesdienste für das Unternehmertum gesteht haben. Das hat uns ben Weltfrieg und das heutige Glend ge. bracht. Was in unserer Macht liegt, so werben wir dafür sorgen, baß die Schule zu einem Instrument idea: fter Menschenerziehung wird. Die Elternbeiräte fönnen trok des ihnen gugemeffenen geringen Einflußfes ein groß at an diesem Wert mitarbeiten. In unseren Genoffen liegt es, durch rege Wahlbeteiligung die Bahl der Elternbeiräte, bie in unferem Sinne au wirten ge denten, auf eine möglichst hohe Bahl zu bringen. Die Geftaltung des Edufwefens im neuen Groß- Berlin. Der Ausschuß der preußischen Landesversammlung hatte sich gestern abend mit der Organisation des Shulevejens in Groß Berlin zu beschäftigen. Die Untervid) verwaltung hate einer besonderen Ge, ebentwurf vorgelegt, der neben dem Gejegentwurf über die Verwaltung erledigt werden follte. Dadu.ch entstand aber eine G: fährdung der gesamten Materie und ber Ausschuß beschloß, die auf das Schukochen bezüglichen Bestimmungen in cas Gesch hineinzuarbenen Ein Unterausschuß wurde mit die. fer Aufgabe betraut. b'r geitern über seine Arbeiten berichtete. Die Vorschläge lehnen sich insofern eng an die Regierungsvor idyage an, als der Schwerpunkt der Schulverwaltung in die Be. sicke gelegt wurde. Die Benttaibehörden jollen allgemeine Grund. läge aufjellen und das finanzelle Bestimmungerecht haben. Die Bezirle haben in ihrer Begiris chuteputation und dem Bezirksichulausschuß weitgehendes Bestimmungsrecht und sie sollen allein die Lehrer an, und beirimmen, auch sonst über den Schulbetrieb, soweit nicht der Staat ein Mi bejbiurmungsrecht hat. Unser Vectreter im Ausschuß, Genosse Leid, trat für die EinSeitlichkeit des Echulwesens eu. Er begründete eingebeno fol vonden Anerg: Die Leitung urb Berwaltung des Echulwesens der Stadtgemeinde Berlin wird einem von den Gemeindebehörden zu bildenden Schulamt übertragen, dem die Schulräte für das höhere Schulwejen, für das Bollsschulwesen und dem Leiter des Fach- und Fortbildungsjd ulwejens angehören müffen. Näheres über die Zusammensetzung des Schulamts bestimmen die Gemei: tebehörden. reichen. Besonders trifft diefes für Neukölln zu, wo am In der Geschäftsstelle bes Rentralverbandes ber Arbeits invaliden, 68. Giubbenkammerstraße 6( am Bahnhof Prenz lauer Allee), wird Montag und Freitag von 5-7 Uhr fostenlo Rat und Auskunft in allen Unfall, Invaliden und Armen gelegenheiten erteilt. Die Unsicherheit in der Friedrichstadt hat die Kriminalpolizei zu umfassenden und durchgre.fenden Maßnahmen veranlaßt. Gie Den Bezirksämtern fann für ihren Beziri die Berwaltung batte bei der Aufklärung von Berbreden, bie in dieser Gegend ber Schulangelegenheiten übertragen weiden, für welche We- fidh in letter Beit start bänften, in Erfahrung gebracht, daß in, girtsjdulteputationen einzusehen sind. dem unter dem Staffee National" in der Friedrichstraße belge en Stelleristal sich niel sichtschenes Gesindel zu treffen pflegte, bas dort ihre dunklen Blane schmiedete und von dort aus ihr vers, brecherisches Treiben aufnahm. Sie stellte fit, daß von dort aus eine gane Re: be von Raubüberfällen und Diebstählen ausgeführt worden sind und fit auch zuhälter und gewerbsmäßige Epieler ein Stellb chein zu geben pflegten. Tas Treiben war so arg und auffällig, daß bie Bolizei von anständigen Gästen, die den Steller, ber unter dem Namen Lebensquelle belannt und früher von folchen auch viel besucht wurde, darauf aufmertfam gemacht wurde. Die Streifmannschaft der Inspektion des Kriminal inspektors Benberg nahm deshalb gestern abend gegen 7 1hr eine gründlide Säuberung des Letals bor. Mit Unterstübung von Beamten der Eicherheitspolizei befeb'e fie die Ein- und Ausgäng und führte alle Gäfte, etiva 30 Perfonen, nach dem Bel gri- Präsi bium. Sier stellte sich beraus, daß die Mehrzahl ohne Wohnung mat. Wiele befaßen falsche Papiere. Alle werden gründlich auf ihre Berfönlichkeiten untersucht werden. Der Genoffe Lerd wies darauf hin, daß bie Bezirksämter ausführende Organe der Groß- Berliner Gemeindeorgane fein follten. Eine Bentralisalon des Echulwefens schließe nicht die Buteilung und Gerangichang der Bezirke aus, fie ermögliche aber, durch die Praxis feitzustellen, welche Aufgaben an die Be airle gegeben werden müssen. Die Gegner der Einheite gemeinde wendeten sich gegen den Antrag unferes Bertreters Dafür traten nur die Rechtssozialisten und von den Demokraten die Herren Dr. Breuß und Caffel ein. Er wurde mit 14 gegen 11 Stimmen abgelehnt. Befdloffen wurde, daß in der Stadt Berlin eine einheitliche Bezirksschuldeputation und ein Be sietsschulausschuß gebildet wird. Proletarische Felerffunden. Die Wahlzeiten in den einzelnen Orten sind nicht alle gleich In den meisten Fällen wird von 9 Uft vormittags bis 7 Uhr abende gewählt; in einigen C.ten wird die Wahl aber schon früher geichlossen; in Behlendorf 8. B. wird nur von 10-5 Uhr Sonntag, ben 22. b. M., mittage 12 Uhr, im Großen Edhau. gewählt. Anguraten ist jedem, fein Wahlrecht möglichst schon in ben Vormittagsstunden auszuüben, da gegen Schluß der An.( pielhaus Starlfirabe, finbet bie nächste ber Proletarischen Feier. brang immer sehr groß au fein pflegt. Wählen lann fowohl berfunden der 1.. B. statt, die dem Gedenken August Bebels Bater wie die Mutter, auch Adoptiv- und Stiefeltern finbibet ift. Einige Eintrittskarten find not in unferem Bureau Schidlerstraße 5/6 au haben. Der Preis beträgt 1,50 M. Det ahlberechtigt. Die Ansicht, daß Stiefeltern nicht wählen tönnen. Bentralbildungs- Ausschuß gibt zu dieser Beier ein fünstlerisch und it irrig. Wo Stiefeltern zurüdgewiesen werden follen, muß da. literarisch gut ausgestattetes Gedentblat heraus, das auch an gegen Protest eingelegt werden, bagenen dürfen Vormünder und Organisationen, die jelbständig befondere Bebelfeiern veranstalten. Bilegeeltern nicht wählen. Da die Wählerlisten vielfach flaffen abgegeben wird. Die Blätter fönnen im Bureau Ech.dlerstr. 5/6 weise zusammengestellt sind, ist es jedem zu empfehlen, fich vorher am Sonnabend abgeholt werben. u bergemiffern, welche Staffe fein' d befucht( 8. B. ob 8 M ober 80); bas erleichtert das Wahlgefaäft. Es gilt nur persönliche Stimmenabgabe. Etimmabgabe burch Zusendung der Post oder durch eine dritte Berson ist ungültig. Die Wahlen finden in den meisten Fällen in den Edhulen tatt, die von den Kindern der Wähler besucht werben. Beim Bählen erfundigt man sich vorher genau nach den Kandidaten ber U. S. P. und benute nur die Stimmaeltel mit deren Namen. Tas Sperrgefeh für Groß- Berlin. Bezirkseintellung der Stadt Berlin. Der Spartakusbund fündigt zu Montag abend 7% Uhr nad dem Restaurant um alten Dorffrug" zine öffentliche Volls verjammlung an mit Julia Bordardt als Referentin. Nus ten Gemeindeleben. Charlottenburg. Der wichtigste Leratungsgegenstand bet bebten Stadtverordne entersammlung war bie Gewährung bon Beihilfen zur Verbilligung der Milch für Minderbenvitbelle, der burd, ben Antrag der unabhängigen Frattien gefordert wurde. Der Magistrat hat in ber Eibung vom 20. Februar begründet, von allen übrigen Rednern gutgeheißen und einem Auswurde von der Genossin kautsly sehr wirkungsvoll be schloffen, der Stadtverordne'enversammlung einen Bian über die auß zur weiteren Beratung überwiesen. Für das Kinder- und Einteilung der Stadt Berlin in feche Verwaltungsbewüterheim in Westend wurden für bauliche Veräderungen airte gemäß bem Gejebentwurf Groß- Berlin zur Bustimmung 50 000 W. bewilligt. Der Herabjezung des Binsfußes bei der vorzulegen. Dieser Plan paßt sich an die vom Bolizeipräsidium städtischen Sparfaise mit Wirkung vom 1. April ab, wurde zuges bereits eingeführle Ginteilung Berlins in sechs Bezirkspolizei ftimmt. Die Vorlage über die Selbst bemirifchaftung ämter an und erstrebt im übrigen möglidite Berüdjidstigung der bes Riefelauts Galow wurde vorhandenen Wahl. und fommunal- politischen Interessen. Die viei: n. Während die Demokraten ihre Gegnerschaft zu dieser sechs Verwaltungsbegirte, in die danach Berlin zerfallen joll, wer Borlage erklärten, vertrat Genoffe erb die Zustimmung ber ben die Namen führen: Mitte, Tiergarten, Gallesches Tor, Fries unabhängigen Fration, forderte aber eine einwandfreie Gestal drichshain, Prenzlauer Allee, Wedding. Nach erfolgter Bu- tung der sozialen Verhältnisse. Der Gewährung der Teuerungs stimmung durch die Stadtverordnetenversammlung soll der Plan zulagen für die Gilfsangestellten des Magistrats wurde zuge. bem Minister bes Innern als Grundlage für die Beratungen des stimmt, ebenso den Tenerungsaufschlägen zu den Tariflöhnen der ausschusses der Landesversammlung in gweiter Lesung dienen. flädtischen Arbeiter. Ferner wurde ein Dringlid feitsantrag an genommen, die Elternbeiratswahlen erst im neuen Shuljahr bor. zunehmen und dahingehende Gingaben an die zuständigen Stellest au machen. einem Ausschuß über Um die überhandnsomende finanzielle Mehrbelastung der fünftigen Gemeinden Groß- Berlin durch bestimmte Bororte hintenanzuhalten, find sich die Parteien der preu- Milchverteuerung burch Frachttariferhöhung. Birchen Sandesversammlung dehin einig geworden, mit Belanntlich follen ab 1. Märs auch die Frachitarife bet ber Bris. Mit der Aufösung bato. bem bau der Gemeindeber aller Beschleunigung neuen Anstellungen einen Riegel vor Eisenbahn um 100 Prozent erhöht werden. Dadurch würde sich auschieben, indem durch Gesez bestimmt wird: aud tee Wildpreis um den Aufichlag für die Fracht bedeutend er faufsjelle beidä tinte fi eine überaus start besuchte öffentliche gum Infraf.treten des gegenwärtig der Tom Toge der Verkündung dieses Gefebes an bürfen bis höhen. Die Bettstelle Groß- Berlin hat daber an den Minister der Versammlung in Beders Gesellschaftshaus. Unsere Genossen fühl verfaijunggebenden öffentlichen Arbeiten eine Eingabe gerichtet und darauf hinge ten fich verpflichtet, de Oeffentlichkeit aufzuklären, ra durch aller vorliegenden Gewiesen, daß eine neue Erhöhung des Milchpreises für die Bevölte. lei Geridte feitens der Händler eine große Berivirrung in ter ebes über die Bildung einer Stadt Groß- Berlin in den in der rung unerträglich fein würde, da jest schon ein großer Teil der Bevölkerung emitanden war. Nach einem berzüglichen 9teferat Un'age ausgeführten Gemeinden und Gutsbesirten neue plan Bevölkerung ben Breis für die Wildh mht aufwe ben lann und des Genoffen lobt( Mblershof) über Kommunalisierung er mäßige Stellen für befoldete Mitglieder der Gemeindebor die Gemeinden gufchüsse garägren, um die Ernährung beritattetea zwei Genossen der Gemeindevertretung Bericht über die tände, für Beamte oder Angestellte nicht errichtet, freie Stellen fleinen Kinder und Kranten zu sichern. Die Felistelle stellt deshalb Vorgänge. Die Verlaufsstelle, welde im November 1918 mi In den Gemeindevorständen nicht befekt werden. ben Antrag, die Wild transporte von der Erhöhung der Frachten großem defigit von ben ürperlichen übernommen wurde, fat fich gut entwidelt und schließt mit einem Ueberichuß ab. Durch Aus Bon demselben Tag: ab gefaßte Gemeindebesdiffe über auszunehmen. bau wurde die Verkaufsstelle vergrößert und, da immer noch au Renderungen in den Besoldungsregeln oder Noch 50 Prozent Zuschlag zur Einkommensteuer. flein, ein zweiter Laden gemietet. Den Dändlern und Bürger azem jowie in der 8umeifung bon Beamtengruppen zu den Bes Biden wat dieje Entwvidlumy natü fich ein Dorn im Auge und sie folbungsttassen( einschließlich der bejolbeten Mitglieder der Ge Der Magistrat hat heute einen weiten Rad trag zum Haus- versuchten mit allen Wittein entgegengsarbeiten, teils durch alle meindevorstände und der Angestellen) in den Sege chneten Gehaltsplan für das Jahr 1919 beschlossen, ber in Gnahme und möglichen Verdächtigungen. Die Nectssozialisten, mit unseren me'nden und Gustegufen behalten, falla domnädyt gemäß bem ausgabe auf 107 445 900 2. festgelegt ist. Zur Dedung des Mehr Genoffen bisher einig, änderten nach dem Eritarken der Neattion angeführten Gefeßentwurf eine diese Gemeinden und Gute. bezirle umfassende Etabsgemeinde Berlin ins 2: 6en tritt, ihre bedarfs hat der Magistrat die Erhebung eines weiteren Buidlages im Re che( ecer auch aus Wahlrüdsichten?) ihre Tait und halfer bon 50 v.. zur Gemeindeeinkommensteuer beschlofen, fo daß für nun im Verein mit dem Gemeindevorstand den Händlern. Statt forveit, als sie nicht von den Rörperschaften diefer neuen bas Verwaltungsjahr 1919 inegejamt 850 p. 9. zur Einlammen bie Unguträglichkeiten, die fich durch mangeaie Organisation herausstellten. abzubeljen, tat man nichts oder fudye im frien Ve Bildung einer Etabt Croß- Berl'n abgeändert werden. Das meinde binnen sechs Monaten feit Infraf treten des Gejeges über jleuer erhoben werden. biese Schwierigkeiten zu mehren, mit be Abfift, der Bevölke. Die Bratton ber 11. S. B. im Brandenburgi den Provinzial rung die Einrichtung der fommunalen Berlou siellen zu verleiden. tellten, joweit diese nicht in freie planmäßige Stellen aufgerüdt landtas, ber am Sonntag in Berlin zusammentritt, hat sich am Unsere Genossen traten diesem Ereiben entgegen, aber vergeblice, agen deft biz ahre ften Beit niffe Sanb Deuts rif eue ten Orte Be Dem uzu allt 0104 號 felbe gilt für Beförderungen von Beamten oder Anges Stentaa lonkikiert. Sie beliebt aua 15 Wliloliedern Rum Rare me binecfiicainiibe Mehrheit alot lich best tact anua Aus den Organisationen. 16. Distrikt, 1., 2. und 3. Abteilung. Dienstag abend 7 Uhr Vers fionen bei Abraham, Nordufer 10. fammlung fämtlicher Genossen und Genossinnen der Agitationskommis 16. Distrikt. Einlaßkarten für den Vortragsabend in den Pharus fälen am 28. Februar find bis zum Dienstag bei den Bezirksführern zu haben. offen hervorzufrefen und wilt zum 1. April Me Gerkaufsstente ab. 100 Gr. Teigwaren auf Abschnitt 3, 125 Gr. Dörrmetghogy aur zj trage 25, ftatt. Jede Abteilung kann, role vereinbart, vier Teilnehmer bauen bzw. ben Händlern die Lebensmittel wieder zuweisen. schnitt 4 der allgemeinen Lebensmittelkarte und 250 Gr. Cereal dazu entfenden. Die Führung durch das Verkehrs Während unsere Genossen bei den zahlreichen Hörern lebhafte mehl auf Abschnitt 35 der Einfuhrzusazkarte. Für die Entnahme museum, Invalidenstr. 51, findet am Sonntag nicht um 11, sondern Bustimmung fanden, wurden die Vertreter der Händler, besonders von Brothartenmehl gilt neben der Brotkarte für die Woche vom um 12 Uhr statt. Treffpunkt um 12 Uhr vor dem Eingang. bezen Wusführungen über Aufhebung der Zwangswirtschaft mit 23. bis 29. Februar ber Doppelabschnitt 41 der roten und grünen 13. Distrikt. Bildungskommission. Sonnabend abenb 7 Uh: Gigung hariem Widerspruch aufgenommen. Eine ganze Anzahl Diskuss Schöneberger Bezugskarte. Die Einfuhrzufaßkarte, mit den Ab- bei Hübner, Gaudystr. 16. sionsredner aus der Mitte der Versammlung gaben ihrem Unmut schnitten 21 bis 3 24 wird für Schöneberg fü: verfallen erklärt. lebhaft Ausdruck und ceißelten besonders das Verhalten der von Montag ab auf Abschnitt 5 der allgemeinen Lebensmittelkarte Pankow. Bon heute ab auf Abschnitt 71 125 Gr. Kaffee- Erfat. Rechtssozialisten. die das Allgemein nteresse ihren eigenen und 250 Gr. Haferflocken. Fraktionsinteressen opferten. Eine von unsern Genossen eingebrachte Resolution fand die überwältigende Mehrheit der Anwesenden. Bei der durch die geplanten Maßnahmen notwendig gewordenen Reueintragung in die Kundenlisten wollen unsere Mitglieder und Freunde beachten, daß man versucht, die Mitglieder der Konsum genossenschaft nicht in die Kundenliste der Verkaufsstelle aufzunehmen. Das rit unzulässig und die Eintragung muß auf jeden Fall erfolgen. Desgleichen können diejenigen, die bereits bei Händlern eingetragen sind, dies jederzeit rüdgängig machen, aber möglichst vor dem 22. Februar. Unsere Genossen machen wir noch besonders auf die am Sonntag stattfindenden Elternratswahlen aufmerksam. Lasse sich niemand durch das Schreiben der firchlichen Agitatoren, welches heute allen Wählern zuging, einfangen und arbeite jeder bei Bekannten für die Listen ber 11. S. P. Lebensmitteltalender. 2. Distrikt. Montag abend 7% Uhr Leseabend in Klaffe 1, Schule Winterfelbftr. 16, L. I. Schulaula Ballasstraße. 2. Distrikt. Sonntag nachmittag 4 1hr Bebel Feier in ber malder Straße 37. Mitwirkende: Dr. Feliz Günther am Flügel, Lotte 3. Distrikt. Heute abend 7 Uhr Schubert- Abend in der Aula MittenBrezel( Alt), Edgar Liffner( Tenor) 6. Distrikt. Montag aberb 6% Uhr Frauenleseabend in der Schul. 7. Distrikt. Agitationskommiffion. Sonnabend abend 7 1hr Sigung bei König, Lange Straße 21. in der Gubener Straße befuchen, werden zu einer Besprechung zwecks 7. Diflrikt. Genossen, beren Kinder bie Knaben- und Mädchenschule Aufstellung von Kandidatenlisten am Montag abend 7 Uhr bei Schmidt, Gubener Straße 13, eingeladen. 18. Distrikt. Die Genoff. n, die ihre Kinder nach der 3. Mittelschule, Grünthaler Straße, und der 9. Realschule, Badstraße, schicken, treffen fich am Sonntag vorm. 10 Uhr bei Börner, Bellermannftr. 97. aula Friedenstr. 31. Bortrag des Genoffen Köhler. Charlottenburg, 4. Gruppe. Die Mitglieder treffen sich um 3 Uhr am Bahnhof Charlottenburg. Abfahrt 3,17. Vereinstalender. Freireligiöse Gemeinde. Sonntag vorm. 11 Uhr im Stadthaus, Klosterstr. 50, Bortrag der Frau M. Krische:„ Der freiheitliche Aufbau der Familie. Harmonium: Volkslieder. Gäste willkommen. Freie sozialistische Jugend, Gruppe O ft e n. Achtung! Am Sonn tag, 22. Februar, Wanderung nach Strausberg- Fengerfee- 3flandfee. Treffpunkt 7 Uhr Schlesischer Bahnhof, Koppen, Ecke Madaiftraße. Freie fozialistische Jugend Neukölln. Heute, Sonnabend, außers orbentliche Funktionärversammlung. Mitglieder, welche gewillt find, mitzuarbeiten, find eingeladen. Alle Fragebogen müssen schnellstens eingefandt werden. 10. Distrikt. Die Bezirksführer werben von ben Unterzeichneten um Angabe von Adressen derjenigen Parteigenossen ersucht, die als Echöneberg. Bis 24. Februar Voranmeldung für 150 Gr. Safer Kandidaten zu den Elternratswahlen in Frage kommen an Schulen, Nocken und 100 Gr. Sülfenfruchtmehl auf Abschnitt 5 ber allgemeinen die in anderen Distrikten liegen und die von ihren Kindern besucht Rebensmittelharte. Ausgegeben werden in der nächsten Woche 4 Bfb. werden. Müller, Kremmener Straße 6( Laben) oder Jüllich, Kleine Kartoffeln auf die Abschnitte 9a- d der Kartoffelkarte, für aussi Rosenthaler Straße 11, Dorn III. Berantwortlich für bie Redaktion: Alfred Wielepp, Neukölln. fallende 3 Pfd. Kartoffeln 400 Gr. Großbrot auf die Abschnitte 9e- g 11. Distrikt. Referentenfule. Der erfte Abend findet Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. 6 m. b. S., Berlin. in den Schöneberger Bäckereibetrieben; feiner werden verteilt: heute abend 7 Uhr im Gesangsfaal des Humboldt- Gymnasiums, Garten- Lindenbruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. S., Echiffbauerdamm 19. Druck ber Genossen beachtet unsere Inserenten Beruft euch stets und überall auf die„ Freiheit". Verband der Schneider, Schneiderinnen und Wäldhearbeiter Deutschlands Filiale Berlin, Sebastianstraße 37/38 Fernsprecher: Amt Morigplatz 9737. Achtung! Achtung! Herren, Knaben- und Gummimäntel höchste Platin Preise Zahngebisse konfektion, Hosen- und Westenschneider bis 3000 Mark und Schneiderinnen, Zuschneider und Zuschneiderinnen! Nur Sonntag, den 22. Februar 1920, vormittags 10 1hr, findet in den Wufilersälen, Raiser Wilhelm Straße 31 eine #att. Branchen- Bersammlung Tagesordnung: Steffingnahme zum Schiebsspruch des Schlichtungsausschusses. Referent: Sollege Fischer. Achtung! Um 9 1hr Situng sämtlicher Bertrauensmänner obiger Branchen. www.Mitgliedsbuch oder Quittung legitimiert! Bahlreichen Besuch erwartel. Die Kommisfion. Achtung! 3mmerer! Achtung! Min Montag, den 23. b. Wits., abends 7 Uhr, in den Mujilerfären, Sai, er- Bilhelm- Straße 31 Deffenil. Zimmererversammlung Tagesordnung: 1. Bericht der Kommisfion. 2. Freie Aussprache Negen Besuch erwartet Die Steuner- Kommission. 3qhn- Braris M. Guttein Bayreuther Str. 45, am Wittenbergplat Sprecht. 9-1 a 3-7, Sonnab. u. Sount. v. 9-1. Zähne in garant. echtem Friedenskautschut Plattenlosen Zahnerjats, Brlicken, Goldkronen, Etiftzähne, Plomben. Umarbeiten schlechtfihender Gebisse Schonendite Behandlung/ Mobige Preise/ Tel. Kurflirft 1264 Offene Stellen Tüchtige Kontoristinnen sofort gesucht. Meldungen von 11-12 Uhr vormittags. Kaufhaus des Westens G. m. b. H., Berlin W 50, Tauentzienstr. 21 24. 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