Hat ung. so. pziÄ> bürg chen :r>ge. siuH, �iZtlprels 20 p'rnaig» z. Jahrgang Sonntag, den 29. fedtuor 1920 Kr. 60/ß33, MsrZen'WsMe �»Äreffeit* nUtini m Inserake foßen bir a«b.taeM ÄJ Ä-i' Kani»� -.Ä»-" Ae lachenden Sergherren. . Erinnert ihr euch noch der Plakate:„Die Toziali» ist da! Tie Sozialisis mnq marschiert!"? fcoTi- Plakate erschienen in den Togen, m denen die g» ».5'� Streikbewegung der Bergarbeiter durchs Äond ging � or? Regierung mit der Sorge für ihre Macht erfüllte. im.!* �em Truck dieser Bewegung stiminte auch die Natio. �riammlang jenen Gcfetzcntwürsen über Sozial isicrung 'i« e}n bloßes Sdyiugcricht waren, aber immer- . eine Verpflichtung der Gesetzgebung gedeutet wer ..'vnntcn, wenigstens beim Bergbau schrittweise zur So. 'Wr«ng zu gelangen. . seitdem hat die Politik der Negierung und der Nochis. Austen dazu geführt, daß Sie politische und ökonomische in der Koprtalistenklasse ständig vermehrt worden ist, nirgends erheben die Unternehmer kühner ihr Haupl Ttthe im Bergbau. Habe.i sie doch auch allen Grund Hat doch die RegieruM alles getan, um die. Berg- lerschast wieder unter die Botmäßigkeit des jllapitals � �ngen. Nuhrgebiet herrscht der Belagerungszustand in � allerfchärfstcn Form. Standgerichte sind eingesetzt hä Regierung hat die Organisationsleitungen dazu zu bc- vermocht, nicht nur die Forderung des Sechsstunden- iJ* lallen zu lassen, sondern auch den Siebenstundentag s»? Einlegung von Ueberichichlen zu verlängern. Sie� ist � Zossen, jeden Widersland gegen die verlängerte Arbeits. allen Mitteln zu brechen. Wie die bürgerliche» ik"ittn melden, befinden sich im Kohlengebiet nenn im Ausstand. Acht Zechen protestieren gegen die Qhlw Ustv der U.berschichten, die neunte ist>vegen>5i.t eines Bctriebsratsmitgliedes in den Ausstand ge- So kurz die Meldungen lauten, so vielsagend sind Sstu övigen, daß daS Vorgehen der Negierung starke itx.." r u h j g u n g unter den Bergarbeitern wj�erusen hat. und dies un« so mehr, da die Unter- «iz�k die Gelegenheit benutzen, um zahlreiche Vertrauens- ', I:r der Bergarbeiter zu maßregeln. Aber die biirgcr k* �/tsse ist guten Mutes. Sie hofft auf„den beruhigeir �.'nsluß der auf Anordnung des Reichslommissars getroffenen energischen Maßnahmen"/ �kt's da ein Wunder, daß den Bergherrcn der Kamm Pfft-f hohcr schwillt? Tie Negierung hat die Kraft der �ii�veiterschaft zu Nutzen der Kapitalherrcn mit allen Sgewalt gebrockien. Können da die Berg Sin, 1,10,1 vuch auf die Negierung Pfeifen, wenn diese den schüchternen Versuch unternimmt, von den«N- i �.�''olften, die das Barkapital während des Krie vd insbesondere wieder s�rt den letzten Monaten ge> *1 tl?t' einen kleinen Teil zugunsten der Allgemeinheit Ä Schern? v" weiß. daß im Kohleirbergbau nach dem Raubbau Krieacs die Neuanlage von Kapital dringend ch\( � ist- Tie Berghcrren lehnen es aber ab. einen !'»??, k in, Kriege gemachten Profite zur technischen Er- und Ailsgestalt, ing der Betriebe herzugeben. Sie "(iff.�ue Erhöhung des Kohlenpreises u»n l � �'ur die Tonne gefordert, um so auf Kosten der Konsu u die Mittel für die Ersatz- und Neuanlagen zu gc- �'cr> RcichSwirtickiastsmiiiisterium hatte sich zn ■!«» isvrdorung keineswegs ablehnend gestellt. Aber es 'iiöf,.. wenn schon die Mgemelnheit durch die Preis die Kosten für die Verbesserungen und Erweite .�r Unternehmungen ausbrächte, eine B c t c i l i � ■■ Kl?> •r'' palisa-" '.lolfffll j. dieser Allgemeinheit an der dadui-ch bc- iz Dicigernng des Ertrags und einen bescheidenen ier,''fc des Staates aus den Mitteln der Preis- g.wg neu.'ntstandcnen Eigenwms. >is,In diele außerordentlich bescheidenen Pläne beS .v�yiUms hatte die kapitalistische Presse schon in den /». fw�en Sturm gelaufen, und daS Ministcrium, daS in von Finanznöten des Reichs eine kleine Ge- Fügung des Claates durchsetzen wollte, wo der (.-'�Uvahr das Recht hätte, die gesamten Bodenschätze � zfnum der Ration zu erklären, wurde des furcht.r- Erbrechen» beschuldigt, ein«„SozialisiLruiig von ZU beabsichtis«� Prolest der llnabhünzlgen ZraMo» in der Valioiialverlammluuz. Eine ungesetzliche Gewaltherrschaft' schlimmster Art, wie ste selbst das alte Teutschland nie gekannt hat. ist im N uhrgebiet aufgerichtet worden. Unter Ueberschreitung seiner Befugnisse und unter Bruch der verfassungsrechtlichen Bestimmungen hat der Neicl;spräsident die Einsetzung von außerordentlichen Kriegsgerichten und Standgerichten im rheinisch-westfälischen Industrie- gebiet durch den NeichsweHnninister zugelasjen und bei einigen Paragraphsn des Strafgesetzbuches die Todes- st ra fe un Stelle der lebenslänglichen Zuchthausstrafe ein» geführt. Die bürgerliche und rechtssozialistisch? Presse billißt ausdrücklich oder schweigend diese Maßnahmen.- Im Austrage der Umbhängstren Fraktion der Nationalversammlung hat gestern Genosse Dr. Oskar Cohn an, Schlüsse der Beratungen einen krostvollen Vorstoß unteriionmiKi. um in der Nationalnersammlung die.Mög- lichkeit zii einein Protest gegen diese Maßnahmen zu schaffen. Tie Berichte schweigen diesen' Teil der Verhandlungen der Nationalvcrsammlüng vollkommen tot.- Tie Oesfent- lichkeit soll darüber nichts erfahren.- Wir lassen deshalb die beiden Nedcn. die Genosse Cohn zu dieser Frage ge- halten hat. im Wortlaut folgen. In seiner ersten Rede erklärte Genosse Cohn: Ich habe die Bitte, daß der Herr Präsident die Tagesordnunz cbvaS anders gestalte, und zwar au» Anlaß eines Borgange». über de« die Zeitungen in den letzten Tagen berichtet haben. Nach diese» Berichten hat der Herr Reichspräsident auf Grund deS Artikel» 48. Absatz 2 der ReichSvcrfassung zur Wicdcrhcr- stellnng der Sssentlichc» Sicherheit und Ordnung im rheinisch. westfälischen Jndustrlebezirl gewisse Paragraphen des Reichs- steafgesetzbuilw» abgeändert, nämlich die Paragraphen 307, Sil, 212 und 31S. Das sind Bestimmungen, die sich beziehen auf gualisizierte Brandstiftung, Beschädigung von Eiscnbahnanlagrn nnd einige andere Straftaten. Nach den Berichten sollen diese Paragraphen drz Strafgesetzbuches dahin abgeändert worden fein, daß an Stelle der in diesen Bestimmungen vorgesehenen leben». länglichen Zuchlhansstrasen durch Brrordnung des Hrrr» Reichs, Präsidenten die Todesstrase trete» soll. sHSrt härt! bei den U. S.) ES soll weiterhin— immer nach den Berichte«— zur Turch- sührnng dieser Verordnung dem ReichSwehrministrr dir Befngni» übertragen wordc« sein, Standgerichte einzusetzen, dir al» einzige Strafe die Todesstrafe aussprechen dllrfea.(HZrt! Hört! bei den tl. S.) Wenn die Ve. richte richtig sind, würde die Berordnung nicht nur die Straf- Prozeßordnung, sonder« auch das Strafgesetzbuch in wichtigen Teilen außer Krast setzen, und eS würden damit bei weitem die Befugnisse überschritten sein, die Ar» tilel 48 der R e ich S v e r fa ssu n g dem Reichs- Präsidenten für die Außerkraftfetzuag von Ge» setzen gibt. sSrhr rülstig! bei den U. T.) Unsere Absicht ist nun, am Montag vor Eintritt in die SaßtScttanng eine flchtSloS zn führen und jede Politik abzulehnen, dt« lediglich Reformen innerhalb des kapitalistischen KlasscnstaateS erstrebt. Dke 2. International« hat dadurch ihre moralische Autorität(iclm sozialistischen Proletariat eingebüßt. Unsere Partei wird alles daran setzen, um eine mit r e v o. lntionärcm Geist erfüllte, zur Aktion bereite International» schaffen zu Helsen. Dabei leitete uns auch dir Erwägung, daß zur erfolgreichen Führung drS rcvolutionärr» prolrtarischrn Kampfes der Zusammenhang und die Bereinigung mit dem Proletariat der westeuropäische« Staaten eine zwingende Rolweudigkeit fei und daß durch Berhaadluagea mitder Moskauer Internationale und de» revvlntio« „ären Parteien der anderen Länder eine Brr» stündigung im Geiste nnfer-S in Leipzig beschlossenen A t t i- n S. � »rogrammS erreicht werde» müsse. In diesem Sinne bobr« � wir unmittelbar im Anschluß an de» Leipziger Kongreß einen Appell gcrichtet an die 3. Internationale, an die revolutionären � Parteien anderer Länder und auch an Euch. Wir fügen noch» mal? eine Abschrift eine» Appell» bei.»bwohl wir ch» Euch bereit» gngrslellt haben. Wir habe« weiter sofort nach dem Leipziger Parteitag per-. flnlich mit dem Genosse« Nadek Rücksprache genommen, unp l Genosse Rädel hat stch bereit rrNärt, bei der Z. Internationale unseren Wunsch nach einer Konferenz mit der Moskauer Jntcr» nationale»nd den Parteien, die stch Mokkan anschließen wollen, hesürwortend zu vertreten. Außerdem haben wlr mit einer An- zahl von führende» Genossen anderer Länder persönlich Fühlung� genommen, so daß unsere internationalen Beziehungen nach dem � Leipziger Parteitag recht lebendig geworden sind. Wir verstän- digten un» in der Parteileitung dahin, nach de« Verhandlungen EnrcS Kongresses In Straßburg erneut an Moskau heranzutreten,! weil Eure Beschlüsse die internationale Situation weiter klären � und dazu beitragen werden, durch Berständigung mit der dritten � Internationale eine geschlossene Front de» revolntionäre« Prole» tariatS herbeizuführen. Wir bennyen diese Gelegenheit, Euch kurz über die gegen. toärtige Situation in Deutschland zu«nlerrichtr«. Iu Deutschland ist di« Reaktion durch dir konterrenolutionär» Politik drr RoSkesozialisten erstarkt. Da» hat znr Folge gehabt, daß die durch die rechtssozialistische Kriegspolitil hervor, ernsrne Spaltung der deutschen Arbeiterklasse nach dem November 1018 noch verliest worden ist. Die rrchlSsozialistilch-bürgerliihe Regie, rung ist die Gefangene drr Reaktion. Sie iss ohnmächtig gegen- über de« Militaristen und Nationalisten in Deutschland, und sucht durch fortgesetzte Konzessionen an dir Reaktion ihre Stellung zu behaupte». Gegen die Arbeiterklasse aber, und besonder» gegen den Teil, der an dem reoolutiioären Klassenkampf festhält,«erden i die schärfsten Maßnahmen getroffen. BelagerungS» g n st a« d, Presseverbote, Streikverbote, Ber. Hastun gen sind a» drr Tagesordnung. Sogar«Ine» drr Vorsitzenden unserer Partei, Gen, ff« Däumig. ist feit Wochen in sogenannter Schutzhaft. Die deutschen militaristischem und nationalistischen Kreis?, die konsequentesten Reaktionäre fühlen sich trotz alledem noch nicht stark gcnnz. durch einen offenen Aufstand die Rrgicrung»- gcwalt an stch zu reißen. Besonders fürchten str mit Recht, daß bei einem offenen reaktionären Aufstand dir gesamte Arbeiter» llassr stch zusammenfinden und daß auch in weite» bürgerlichen Schichten eine solche Bltion nicht populär srtn würde. Darum drirribt die Reaktion eine besonder» raffinierte Taktik: Agrarier sabotieren dir Bestellung von Aeckera, halten planmäßig LehenS» mNtel zurück, Großkapitaliste« treiben Sabotage, schließe« viel- fach ihre Betriebe, und wenn die Betriebe nach einiger Zeit wieder geöffnet werden, wird eine Auslese unter de« Arbeiter« vor- genommen. TertraurnSmänner deS revolutionäre« Proletariats will man nicht mehr eiastrlleu. um sie auf diese Weise unschädiich zu machen. DaS reaktionäre Bürgertum in den Städten»nd dir real» tkonärrn Grundbesitzer auf dem flachen Lande verfügen über Waffen und Munition. Die Arbeiterklasse ist entwaffnet. Der Plan der Reaktion ist osfcnstchllich der. durch ihre Sabotage in der P oduklion und LebrnSmittelverforgung di« j jetzige Regierung noch mehr zn rrschllttrra und str zum rnd- gültigen Zusammenbrechen zu bringen. Die RechtSsozialiften aber halten trotzdem an de» K» a l i- tion mit den bürgerlichen Parteien fest und ver» längrrn die Lebensdauer einer Regierung, die von Tag z» Tag mehr znr dloszrn Platzhaltrrin derRcattion geworden ist. Sie verhindern dadurch den Zusammrnschluß der deutschen Arbeiterklasse auf dem Boden der proletarischen Revolution und beeinträchtigen seine«bwchrkraft grgcuübcr drr sortschrcitcndrn Rcaftlon.! Diese Situation zw'ngt unsere Partei zu einer Taktik, durch die die Pläne der RcaNioa durchkreuzt werden. Wir müssen mit einem harten, ,ähe« Kampf rechnen. Bor allem ist»ö-ig, daß die deutsche Arbeitcrilasse für den rcvolut'ouärc« � wissenschaftlichen Sozialismus gewonnen und veecinigt wird. Wir müssen unseren. E i n s l uß in den Gewerkschaften vrr- stärken, um die jetzt gewerkschaftlich irganissrrtra 7 Millionen Arbeiter und Arbeiterinnen für den revolutionären Sozialismus zu gew'nnrn. Ter Einrclhnng ber Landafbeitrr und drr Frauen ia unsere Kampfrrihr müssen unseren nächsten An» strrpgnngen gehören. Der Nätcgedanke rrobert in Deutsch» fand immer weitere Schichten drs Proletariat». Eben jetzt stehen j wir mitten ia der Wahlvcwcgung für big Betrieb«,. Generalstreik der französischen Eisenbahner. Der Slrellbeschliiß. Paris, 28. Februar.. Ter Nationakbund der Cisenbaßuer lzat de« General streik drschlosscu. PariS, ZZ. Februar. Drr Füdrralrat der Eisenbahner erklärt, er habe angcstchl» drS unverständlichen Starrsinns drr Regierung, der die Brrant- wortung für die Verschärfung des Konflikte» zufalle, beschlossen, den Eisenbahnern sämtlicher Eisenbahnlinien in Frankreich den Befehl zu geben, sofort die Arbeit niederzulegen. DI» Grwcrkschnft der Eisenbahner erklärt, sie habe alle Mittel erschöpft, um zu einem EiuverstündmS zu gelangen. Sie sei bei drr Eiscnbahngcsellschaft P. L. M.. beim Minister für öffenllichr Arbeiten und beim MinistrrprSsidrnlea, bei denen sie um Ein» strllung der Maßregelungen unter der Zusicherung eines schied». gerichtlichen Berfahrcus nachgesucht habe, aus uaüberwind» lichru Widerstand scstch.u. Sie habe iufolgedessen beschlossen, die Arbnt auf allen Eisrnbahnlincn einzuhalten. Tie Exekutiv- f-mmission drr Eiscnbahngcwerkschast ersucht de» Streik ohne Herausforderung und Sabotage durchzuführen. Tie Arbeit könne auf eine besondere Order wieder aufgenommen werden. Auch der BerwaltungSrat de? allgemeinen Arbeilerverbandet v. G. T. ist hrute morgen zusammengetreten. Die Eisenbahner wollen mit der Regierung verhandeln, um die LebcnSmitlelzüge sicher zu stellen. Heute abend um 7 Uhr wird der Mi- nisterrat unter dem Lorsitz des Präsidenten Deschanel zu- sammentrctrn. Die Staatsgewalt gegen die Arbeiter. Pari», 28. Februar. Die verwaltungskpmmisfion de» Allge. meinen ArbriterverbandeS ist spät abends zusammen- berufen wordco, um Stellung in der Streitfrage zu nehmen. In der gestrigen Kammrrsiyung ist das Gesetz über die z e I t w e U i g e Rrquirierung de» gesamten ral Reuden Material» mit 5U gegen 90 Stimmen an, genommen worden. Am späten Abenp hat auch der Senat das Gesetz angenommen. Eine SympachieerllLrung des sozialistischen Parteitass Pari». 28. Febee-'. Neber die Strelkloge erfährt da««Journal-: M o b i l i s i c r u n g»» r d e r» sind an dir Eisenbahacr« Eifcnbahngesellschaft Pari»— Lyon— Mittelmeer abgegangen. � MobilisterungSorder ist auch a« die Eisenbahner der staatli� Weftbaha abgrgangrp. Der sozialistische Kongreß t» Straßburg hat eine »rdnuag angenommen, durch dir er sich mit den CMf" bohnern solidarisch erklärt. Militärische Besetzung der Eisenbahnen. «er». 28. F-br-« Dem Baseler Derichierstattrr der Genfer Zeitung wird von zuständiger franzäsiiehcr Seite mitgeteilt, das! sranzäsischen Truppen in Elsaß-Lathrcngcn zur mililärischc«. setzung der Eisenbahnen nach Krantreich abtranst«rttert wol-' seien. 1 Pari», 28. Febril In Marseille ist ein Solidaritätsstreik der C h a u s s e der Transport wagen autgcbrochrn..Hava»" meldet� Boiirge» haben die Eisenbohnavbeiter die Arbeit e'mgc� In P e r p i g n a n streiken die Straßenbahner. In Mars ty ha tsich bis heute dormittag lv Uhr kein mobilisierter Eise»�' urbcltcr gestellt. Nur wenige Eiscnbahnzüge verkehrten. Pari». 28. FebrU» Die Regierung hat umfassende Maßnahmen zum Schuf �| Eisenbahner getrossen. Heule werden Truppen k o» ss ii c n: c in Paris einrücken. Alle Linien werden nuii� bewacht.|| 9t. 2ci d s teicf»ci und N fünft Die Z laüitü beiter und J stand »tlDUfi v»r et bewen i-urche � 11 •trabt Die Folgen der Streiks. H. N. Pari», 28. Febru» � M il l e r a n d hat für morgen eine Bersammlusö� i Minister und Staatssekretär« einberufen, durch den Streik heraufbeschworene Lage zu erwägen. E» w»' � bereit» Maßnahmen zur Einschränkung der Mahlzeiten i". NcstauraiitS getroffen. AIS günstige» Zeichen deutet wo"' Tatsache, daß Mille rand eine Abordnung de» LaudcSvwbok' drr Eisenbahner empfangen hat. rite. W'r setze»«nserrn Einfluß dafür ein, daß«rotz de» ye. lagerungSzustandr» und drr Prrssevrrbote dafür gesorgt wird, daß durch Wahl revolutionärer Betriebsräte auch diese neue In» stitutipn zu einer Wassr im Kampfe für die Siziaii» sie r nn, werde. Große maltrirlle»nd ldrrlle Anforderungen«erdra hie kommenden Reich SlagSwahlen on ua» stellen, die wie, frei»on Kompromissen, allein im Kampfe gegen alle anderen Partrirn auSsrchlra werden. I» alle» dirsra Kämpfen stärkt nnz da» vewußtsrin, un» mit Euch und de« rrpolulionäreu Wcllprolctariat einig zu wissen l» der großen Idee de»»Slkerbesreieaden Sozial,«. m u», der allein imstande ist, nach den entsctzlichrn Lerivüstungrn de» kapilallstischrn Krieges der Menschheit de« wahren Frieden, Freiheit und das Glück zu brngrn. «»lebe die franzSsische sozialistische Partei! 68 lebe die Internationale! Mit brüderlichen Grüßen Das Zentralkomktee der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. der russische Frsede. Nicht Friede, aber Kriegsende. Tis Entente zicht sich, mit Geschick aus einer schwicri- aen Situation. Sie braucht den Wirtsckzaftsvcikehr. den Warenaustausch mit Rußland. Aber dieser Warenaus- tausch ist auf die Tauer nur möglich mit der Wicdcrhcrstel- sung des Friedens. Tie Entente kann die Towjelregierung nicht voll anerkennen, weil sie sich durch ißre srüber? Ab- lehnuna fchtgelegt bat. WaS ist also zu tun? Zunächst muß sie dafür sorgen, daß die Randstaaten Frieden machen,»nd so beginnt auch das Conimuniquä deS Höchsten Rates an dieser Stelle. Es lautet: .Die Alliierten Regierungen sind zu folgenden Schlüssen ge» kommen: Wenn die Gemeinschaften, die an den Grenzen Sowjet- Rußland» liegen, und deren Unabhängigkeit ober tatsächliche Aulonomi sie anerkannt haben, an sie herantreten und um Rat befragen sollten, welch« Haltung sie Rußland gegenüber ein» nehmen sollten, würden die alliierten Regierungen antworten, daß sie nicht die Verantwortlichkeit dafür übernehmen könnten, ihnen zu raten, einen Krieg sortzn setzen, der ihren eigenen Jnlcr. essen schädlich sein könnte. Noch weniger würden sie chnen zu einer AngfaffSpolilil gegenüber Rußland raten. Wenn jedoch Sowj-st-Rußland sie innerhalb ihrer legitimen Grenzen angreist. werden die Alliierten ihnen jede mögliche Unterstützung geben. Die Alliierten können angesicht» ihrer Ersahrungen in der Ber- gangcnheit nicht in diplomatische» Beziehungen zur Soiojet-Rc- gtcrung treten, bis sie zu der Ucbcrzcugung gelangt sind, daß die bolschewistischen Greuel aufgehört haben und daß die Moskauer Regierung bereit ist. ihre Methoden und ihr diplomatisches Be» nehmen denen aller zivillsicrtcn Rcgierungn anzupassen. Tic britische und Schweizer Regierung werden beide aufgefoidcrt. Ber- treter der Sowiet-Rcgicrnng ans ihren Ländern zu cu.scrucn. weil diese ihre Privilegien mißbraucht haben. Handel zwischen Rußland und dem übrigen Europa, der s o unentbehrlich für die Verdes sc- rnng der wirtschaftlichen Bedingungen nicht nur in Rußland, sondern in der ganzen übrigen Well ist. wird bis zum äußerst möglichen Grade er- mutiglwerden. �. Ferner st mmen di« Alliierten übcretn in den, Glauben, daß e» höchst wüinchcnSwer: ist. unparteiische und auionai ve Informationen bezüglich der setz: in Rußwnd herrschenden Bedingtingcn zu erhalten. S e haben deshalb m t Befnedigung von dem Por- schlag de» Internationale» A r b e i l» b u r e a u S. da» ein sstne g der L ga der Nation.-n ist. Kenntn'« genommen, eine Un» lersuchnngSlommission nach Rußland zu senden, um die Tatsachen zu prüfen. Sie denfti» febech, fcafr dtcse Antersuchung mit noch gräßerer Autorität futd mit höheren ErfolgSmöglichkeitea auSge stattet sein würde, wenn ss« auf die Initiative de» Rate» der Liga bei ucn selchst unternommen und unter seiner Aufsicht durchfl'*| würde, und s i e fordern diese Körperschaft a»!' dieser Richtungtätigzusein." Vruchstücke dieser Resolution, die bislicr in der bekannt geworden sind, gaben kein klares Bild und ziii» Teil widerspruchsvoll. Aus dem Ganzen kann jedoch deutlich erkennen, daß die Alliierten sich Sowie la»d schrittweise nähern, und es unterliegt wohl ickion keinem Zweifel, daß nach der Rückkehr einer etwaigen V siichimgskommission auch die Ententcregierungcn zü lleberzeugung kommen werden, daß kein Grund we sieht, den Abschluß des Friedens länger hinan?,>zt'ä>tt Ameritänilche Ablehnung. Washington, 27. Fe» Da» Slantidepartement erNärt, daß di« amerikanistj*, qlerung da» Friedensangebot drr volschrwifte« nicht in ziehen werde. Die pol»ifch.russ!sche» Friedeusverhandluagea- Wie unter dem 24. Februar der Warschauer �turjrr�- >ai»ny' berichtet, ha, oer polnische Ministerrat noch zweiftu�y; Verätzung beschlossen, folgende FricdenÄxdingungen bei" lagSkom Mission für auswärtige Angelegenhoiten vorzutze �s- '»i fischen Truppen sollen die bi» jetzt eingenommene in östlicher Richtung verlassen und diese soll«inen r'c%'ß I stroisen bilden Wiedergutmachung der Teilung Polen», i>eslr Miinung der Ostvölker. Entschäsigwn-�'en wirtschaflbÄ�� zicllcr Art. Sicherungen Palen» gegen di« bolschewistisch�* tj zanda. Garantien für d« AuS'ührung der Fviedensbedi� durch die Oberste Nepräsentative Körperschaft Rußland�- d Zur Abfassung der Ko.t wurde oime V i« rerkomm-i ssiv�� tl. die au» je einem Vertreter der drei größten Laoju bildet, die au» je einem Vertreter der drei größten"a llub». der VolkSpartci. de» volteparteilich nationalen La>- � Verbandes und der sozialdcmokrati'chcn Fraktion und eint»' treter de» Ministerium» de» Aeußern besteht. Unter dem Vorsitz von Stanislaus Grabski hat di«�� lagSkomnnssivn mit bern Minist« rpräsiden'�n und dem des Aeußern und mit dem BlzrkricgSnvinister General� S�' titttv' sgwski und dem Staatechef General Haller am 2t. und Tie Erörterungen sin) noch nicht abgrub bruar beraten. Roch A-bschluh will d � Nl �»ge «IlNgi »Ztve »Tre kicht. wion die S daz schltix ss-sich Laut.Tclegraaf' heißt e» in dem Frirdcniangrbot- � T s ch l t s ch e r i n" an die japanische Regierung drahtlos t f wurde, u. a.; Tie russische Sowjetrepublik wünscht, Difi'crcnzen. die mit Japan bestehen, in freundlicher werden. J» diesem Augenblick, wo alle Versuche, die-> der russischen Arbeiter und Bauern zu vernichten. Lchü��s „mal »u litten hoben, die ausländischen Expeditionskorps „vorden sind und verschiedene Regierungen in Unierh» mit der Sowjetrcgierung irrten, richten wir noch e»> japanische Rrgstrung das Anerbieten, über de» Friede», handeln. Das russische Boll hegt keinen Angrili'�j gegen Japan, die russische Sewsetregierung wünst�' c> keiner Weise in die japaniichen inneren Angelegenhr' � �ii< zumengen. Sie erkennt die Interessen Japans im fernc.s- die den Vorrang vor allen anderen Länder» haben. roU � ab. Z't will ein für beide Länder gleich rorleiiba' r»-« mit Japan schließen und durch eiaeq niocku» vivoack» beck herstellen. �er »toni «te e lock," vtiz ■.1 ! «trni Nicht "leick lesicr Mi kch i lu H. s. v. 5. und d e Zlllemalioniile. »uS dem Zcntralkomdtee der Partei wird uas geschrieben: DaS Zentralkomitee der Partei hat in einer Tivung der e r- heiterten Parteileitung am 27. Februar 1923 dem Bei- "» unter Borlage VrS gesamten Material» eingehend über dir Maßnahmen berichtet, die»ur Durchsührung dcS Leipziger Partei- tagS-Brschlusse» zur Frage der Internat i, aale unter- uammen worden sind. Der Leipziger Parteitag beauftragte das Zentralkomitee, aus 6>rund des Aktionsprogramms der Partei mit der dritten Jntcr- nationale und den sozialrrvolutionärcn Parteien der andere» LLu- der sofort in Berhandlungen zu treten, um einen Zusammenschluh bcrbrizuflihrru und so mit der dritten Internationale cine "ktionSfähigr,.grschlossear, proletarische Jäter» nationale zu ermöglichen. Sofort«ach dem Parteitag und seitdem ununterbrochen hat des Zentralkomitee in diesem Sinne gearbeitet. Insbesondere hat der Parteivorstand sich direkt an die Moskauer Jntcr- nationale gewandt und mit dem Genossen Radek. der in- Swifcheu nach Moskau zurückgekehrt ist, persönlich über de« Zu- sammenschluh verhandelt. Die erweiterte Parteileitung kam einmütig zu der Anficht, daß vom Zentralkomitee ellcS getan worden ist, was getan werden konnte. Tie billigte alle eingeleiteten Maßnahmen, die hoffentlich bald zu dem gewünschten Resultat führen werden. Die internationalen Beziehungen werden durch Snßerr �r»n»e(Preß-, BerkchrSschwicrigkciten usw.), heute noch so er- ichwert, das? eine gegenscitige Berständigung weit mehr Zeit in Luspruch nimmt, als mristhin angenommen wird. Dennoch ist zu erwarten, daß diese Schwierigkelten bald über, Wunden werden. Sowie dir eingeleiteten Schritte zu bestimmten Ergebnissen StkÜhrt haben, wird die Parteileitung de» Genossen sofort davon Mitteilung mache». •'- yfe Die belgische Arbeiterpartei unb die Internationale. Km 18. Februar trat in Brüssel der Generalrat der �'ivschen Arbeiterpartoi zusammen und fasste folgende Entschlie- pUNg. .De? Generalrat ist von der Notwendigkeit überzeugt, die �beiterbewegungea aller Länder zu er.ier einigen Altion zu der- binden. Er ist der Ansicht, dast die von den Unabhängigen Deutschlands gesagt« Entschließung, aus der zweiten Jnler- auszutreten den Ebar-'k�r der Deiln-rh-ne d"S lehte» ken Landes an der allgemeinen Bewegung in Zweifel stellt und h'r G-fahr einer Mlagenoferteli �-rsvlitlerung der Malisti fchen Kräfte in dem Moment heraufbeschwört, in dem in elen Ländern die drohende Reaktion mehr denn je die Zusam-' weufassuiig aller Anstrengungen erfordert. Davon ausgehend, erklärt der Generalnat. an jedem Mei- �lngszuStausch teilnebmen zu Wösten, der geeignet sein könnte, augenblicklichen Mißverständnisse zu zerltreuen und es ertan- ben würden, um die Internationale des Sozialismus und der Arbcitccilasje alle die Lrgailisalione» zu gruppieren, oic wäbrend bcs K-rkeges ibren fundamentalen Prinzipien treu geblieben sind." D�wit ist die zwei»« Internationale wohl endgültig erledig». Keine rmueslie für ssahneiifliich'Ige. tNegen Ende des vergangenen Fahre? sind eine groß« Anzahl «sn'AngehSriHen der früheren kaiserlichen Armee, die in den ersten fkrvolutionStagen nach Hmtse gingen, wegen Fahnenflucht M kürzeren oder längeren Freiheitsstrafen verurteilt worden. �>ese Verurteilungen schlugen jedem RechtSbevnißtsein ins Ge- "|ty. Denn die kaiserliche Armee bestand seit dem S. November "'cht mehr, ostmels wurden die Entlassungen von Soldaten- �6ten vorgenommen, die die alleinigen Träger der Macht waren, "nd die Soldaten, die den Truppenteil verließen, ohne die vor- 'chnftSmähige Entlassung in der Tasche zu haben, befanden sich ?it Nxcht in dem guten Glauben, daß die Revolution ihre eigenen ®efehe schaffe, zudem haben diese Soldaten ja gerade durch ihre Entfernung von der Truppe mit drzu beigetragen, daß die kaiser- j�che Macht gestürzt wurde und Ehert und No«ke zum Herr- "her Lker Deutschland erkoren wurden. Die National» crsammlung verdankt ihr Dasein in der Hauptsach« jenen ®mnnern, die die Fesseln der alten Disziplin zerbrachen und da- "W den neuen RegierungSsysiem die Wege ebneten. . In der Nationalversammlung hatte nun Genosse D 2 w e II einer kleinen Anfrage auf die nachträgliche Verfolgung dieser "Ute hingewiesen und von der Regierung eine Aenderung dieser *nerbörten Prari? ver'angt. Die Antwort der Reaiernng, die in "er Sitzung vom 27. Februar gegeben wurde, bestand in einer �ersck-anzung hinter der Tatsache, daß die vom Rate der Volks- "eausiragten erlassene A m n c st i e für militärische Vergehen ""r die bi» einschlicstl'ch 12. Dezember 1918 begangenen umfaßt. �n? Erweiterung der Amnestie auf alle in Betracht kommenden üällp sxj nicht beabsichtigt llnser Genosse erhielt auf seine Ergänzung?anfrage, au? welchön Gründen die Regierung die Amnestie nicht erweitern �sse. keine Antwort. Die Stellung der Regierung zu dem ganzen vrvbiein ist also jetzt geklärt: sie wagt es nicht, gegen die Rache- ''c iist? d-r monarchist'schen O'fiiiere. die ibr Mütchen an ihren �benvältigern im November Z9l8 kühlen wollen, einzuschreiten. "w will ihnen freie Bahn lassen. 5orl mll der Schuhhasl! � Der Kommunist Dr. Levi wurde vor einigen Woch<'n in "kemen verhaftet und noch Berlin übergeführt. Es erging dann sssgen ihn ein Sckiuhhafchcsehl. in dem ihm vorgeworfen w d. "Ie gewaltsame Diktatur zu erstrcbcn und mit Däumig zu- �nimen den neuen Umsturz vorzubereiten Gegen diesen �uhhaftbefehl hat Genosse Dr. Cur! Rostnsold Beschwerde ein- llkleat und eS steht Term-n vor dem ReichZmilitärgericht am • Mä'z an. Tie Aushebung des Schutzhaftbesehls ist um so �"Verständliche-, al» selbst Heilmann darauf hing wiesen hat. L.vi Gcwalstätigkciten nicht plane. Auch über die Aus- "sbung de» SchudhaftbcschlS gegen den Genossen Däumig j" td am gl-ichen Tage verhandelt. Außer den beiden Genannten �lind.n sich noch viele andere Genossen hinter GefängniSmaurrn. '-n�n ebenfalls nicht die geringste strafbare Handlung nachge. 'kst» werden kann. S5,lrel�ai:e ho'-e Herren. . Dor S'aatSkommissar für offen liche Siehe eheit hat neulich den.Vorwärts" erklären lassen, daß er t «ue.««S....................... Cfcganier Damenfaut twelfa/tlQ, cm Horte mit Za(aC~ AQ in unterrand und XletaadeC......... Oj/iOO Sdileier&loff hübsd» d-s................ 19.50 Musseim Imu»«, neue Aiumiuterung,.................... Mir. 24,2s) Diradlstof f �................................. � 29.so E�lUSSüiS�OAJt mH kunabeldenen Slrdfen............... Mir. 29,50 ICSSid��SCjllO�CÄl doppeltbrelt. ver»di. FarbrleHungen Mir. 49,20 ECOSiiO.iniSlC�*� ca. 120 cm breit.»Awarx-welS kariert....Mir. 54,20 Langes Korsen Z......... 42.50 Kuig&rmeri�gen Unierformcn»» i™«,».............................. 4.75 Bunier Blütentuff»»<......................... I.ss Bcereniuff m...is»«,...j c.lck-t un00 DZarqutsefydt Voetfartlf mit to-ieb fesiecktem JfQ.. ftand aus Imtieborte............ ü?rC0 y-j JANDOHt-|:W JANi ORF-»>> tiö Wq W JANL70HF|Wi JAND".»1-' PI.UNnouP Thea!» und MnWiWn. Volksböhne Ttacater a n Lülowplalz. J Uhr: Luther, 71 Uhr; Opernhaus 7 Uhr: Rrifidas Auf Mm Ssliaüspicüiius Nachm. 2 Uhr; 33. Valls,. Vorstellung Othello Abends 7 Uhr: Friedrich der Große I. Te'i per Kronprinz (Außer AbJnnemeiilt Direktion: ät" Relnhar« üeiitsclies Theater !H l>irT: Jean? Ha-ie'qaist-Taiizi TS Uhr; Die Scndnngr Scnitcls Mpnta? 7� Uhr: Die Sendung Scmaels Knniinenpiele Zk Uhr: JTflhiii'gs CrvulieB 7 Uhr: Scheiterhaufen Moiüae 8 U U.W elbsteutel Großss Sciiauspieltiaiis Kart.trdhe U. Orestie Uuß. Abonn.) 7 U Danton auB. Abonn.) .Montag 7 Uhr: Hamlet 07. Abteilung. II. Abend.) Direklien Ctrl Ktlubard— Und. Beraaur Theater I. d. Kßnissrötzer Straße 3 Uhr: Kedseist'M. Orska) 18 u: Seit loß Wetters ein M g.: Schloß»Vetterstein Eicnstag:'« Si'dien(>r Oi-.Elltcliitt w.: Schloß Weti erstein Don.: Scü loßVVetterstem Frt Schloll Weitersteiii Sonnab. Schioli Wetter-Mn big.; Schloß Wetterstein Mtg.;SchloßVVettersiein Komödientisus 3 Wir: Llsclc t von der Plali « Uhr: 1® Montag: Uer Biberpelz Di nstag: ,.>! e" Mlttrvocfa:-..S I e" Donnerstag:..S i e** l'ieirag;..S i e" Sonnabend; Zum I. Male: Der Herr Hinister Komödie von Paul Schirmer. (iHax PaUeoberg, Frieda K chnnJ. Hein? Stieda. Rose Veldtkirch.(iretc D-erck«. Oustav Bot/. Werner Hollmarn S'tf.. D r Herr /Vlnisier Na�im.Llse ottv.d.Pia'z toiz. D�r flerr Minister Berliner Ttietfer ani fr le'�t?» letzte S Uhr- tlsme. Uhr; O® Walser (Frild BTus-ry. Oua Sturm, v�iirnanaf ler ir: Pygmalion 7\ Uhr; FyirmaHon. Direktion: Viktor Barnowsky 3 Uhr: D�r rote Hahn 71 Uhr: NantMH B_. Dienstag 7. Uhr; tygnulitn Mi tw. 71 Uhr: PyEiaa'ion Donnerst. 71: Pygmalion Freitag 7 Uhr: Peer üynt Sonnabend 7'. Unr: PjgBiiillOB Sonntag 71. U: Pygmalion. Moni 71 Uhr: Pygmalion. u 3 Uhr: Dies frae. Menagerie Heues OperettenHaas Direktor: J«aD Kren Allabendlich 7 Uhr 31 Min.; Mia VVcrbor a. tZ. In Die k e ne Kekeit Residenz-ffisöteT Stadtbahn Jannowltzbrücke) Nachm. 4 Uhr: kleine Preise Der gute Ruf Tätlich 7k Uhr; Eielen ll»MI M'ttwochaUhr: Rolkännchew. Trianon- Theater (Bahnhof FrledrichstiaCc) Nachm. 4 Uhr, kleine Preise: ichonnisfeuer FEllNA Mitiwoch: 4 U.: Kf i- Marita Täglich 18 Uhr: Cas no-TReater lothringer S:r J7. TSgl.MUhr Des großen Andrnnges wegen noch kurze Zeh verlängert! Schnispels Lene Ueher 100 Mal aulgeiiihrt, und crstll issige Spezialitäten Sonnlag 31; vi« WonCerkT. WäiUaiia-Toeater 3� Uhr; Familie ffannemana- 7 Uhr: Ole Csnrdnsfdrstln. ApallooTheatep Friedrlchstr. 218. Ii, Allabendlich"Ii I 8 Sonntags 3', a, J UnQßai reifiiuhBS Värietö Picgramm! Großes Schauspielhaus Direktton:!RllL Das Abonnement für Sie nächste Spielzeit ist aufgelegt Sechs Abendvorstellungen/ Sechs verschiedene Stucke Goethe: Sgmont/ Schiller: Die Räuber/ Shakespeare: Sin SommernachtStraum/ taiöeron: Das Leben ein Traum Romain Rolland: Danton/ Gerh.yauptmonn: Klocian Geper Sinöctunutn vorbcholle» Preise der Plätze für die sechs Vorstellungen: logtn 67,80 nr.— also 11�0 M. pro AtenS(«ossenpeei« 24.60 m.) parte« 67.80 M.— also 11,30 111. pro Zlbenö skos/enprrl« 24.60 M.) Valkon 60,40 M.— also 8,40 M. pro AbrnZ �Kvssenprrt« 17.60 M.) 1. Ring 32,40 M.— also 5,40 M. pro AbeaS tKassenpretd 8,00 M.) 2. Nln» 19,20 Sit— also 3,20 SN. pro Äbenö sKossrnprei» 5.40 SN.) 3. Ring 12,60 SN.— also 2,10 SN. pro LbenS tKossinpreid 3,20 Sit) ?a Siesea preisen lf> öl« euliSarkrilnsitucr ttttils»nlkjallrn Bei dte �rganifatln» des Bbvnnemem« ist dafür Sorge getragen, daß auch stvonnenten späterer fl�teilunaea frühere Kofkührungen eines Werkes crhal e» flbounement ist übertragbar. Oer Verkauf der Abonnements findet im Großen Schauspiel hau« von9-4vhr(auch Sonntag») u.an der Theaterkasse fl.lveethelm, 5eip''»«crStr.. statt Mmterxsrtvll. Tdgllcli 71 Uhr VnrlstevcrsteünRg Rauchen gestattet. TbaaUr am Eol'tms« Ter Tel.: Moritznlatz 14814. Tägl. 7i und Sonntag nachm. 3 Uhr: E-'Mnge. 9 ehem. Mitgl. der StsMuer tkafir Blütligen-ruinr« Vurv. Il-lk a. 4-b U. Rose-Theater 7 Uhr: Wilhelm Teil a Uhr: Pose FronimhpM. ßreasSmch Heute Stg. 2 v oi c u« u. i« i>. In beld. Vorst. Das gr. Clrc.-Progr.! □. a.�m�teur-Reitsn 100.— M. Belohnung erhält, wer 3 mal stehend die Manege umreitet. Sowie die übrig. Nummern. Märchen. Pantcm Nachn.: �schenbrädEl". ♦l elg. Kind freu Fcx-lfütt- Baile.t „AphrorJile" chaifr Filmschau Die Respesster MhIiiII von 5 Akt««ach einem Romaa von Robert Kraft _• I elg T| Gr" I in„A Voranzeige ab l. März Persönliches Gastspiel GTiMplionpl» zcrbroch.. abgespielte. kaufe Platte b» 7 Mark, bei größeren Posten IS Mark per Kilogramm. Wcyniann. Kanzowstraße 8» Sciicnflligel![ Z Treppen recht»(am Ring- 1 �Ombof PoBtlaier AUge).)| Hermann Vallentin Erika Glässner Bruno Eichgrün� Regie: William Wauer MmelSter ä jgr Paul Westsraeier JPty' I» ihrem Fllmsketsch Ro�enstcck u. ScSelws ß Max Pallenberg im KomödienHans Sonnabend, den 6. März, 7 Uhr zum erste« Male Der Herr Minister Komödie in 4 Akten von Paul Schirmer s™titeiMi..: Max Pallkichcrp, t'Z" Äf; Rose Bcldttirch. Gr te Dietcki«, Gustav L»tz, Werner Hol'manl?, it** SOZIAL. FILM G.M. v. H. BllftangsaasicbaB Moabit-Hansaviertel(ll.u. 13 Dlstr.) Heute Sonntag, abends 7 Uhr, In der Anis ZwhigliatraBe 2 8. Kunstabend (Heiter" Vo'tragsahend) unter Mitwirkung von Emil Kühne(VortraeskOnstieri Hans Pärchen(Pianist). t.airitt I Mark. Karten n. a. aa der Kasse. Künzell, Br.efniarh'D kauft Grossmann, Johannissir. 4 Norden 10621. Kaufmännische Privatschule von Paul Kowalski Köpenicker Str. 143. am Schlesischen Bahnhof 1 Aasbi'dunR In allen Hundelslächeni sowie In Deutscb. Eogllscb, rranzöslsch. Polnisch, Rmslsch, i v-'w',.. Äl»K" OfltC urdatr, endttm jnodrmtn läna am Cc.'-S iaz«/■' � Prehtrert tn ACCOROIA rdosikhau» fikOttbastr Verband nam cusit halb. Verzeichnisse pro-, a iraneü. Nation al-Kassc kauft B8hr. Spittelmark' � Vornohmo WoIiRungs- Einriditungen Einzelne f 1 Leder» Nöbei Polster-Möbel ,»ehr prelswer in grosser Auawab* B.Fedsr, ! Hill: BilüflSC-SII.] ÜMfMIIIluZZi] lSSÜ2ü:W.iilBl8-'B Ziimu. et «feit# grt«». 10«» loftner � ngen. � staatlW Ine i Gif Nr.(*0. Erste Vellage zur.Lrelheil" 5on-ilag.?S. Februar ISA» t gebta«» g.s»! daß rischc» ert Bot." Febru-ll uff««; meliet:; cinßtf; arseil gifeuw TL Fcbaxll &F Ler radikale Parleigenosse und der iNielleliuelle Lderbonze. Eine Legende in zwei Kapiteln. Von Artur Crispien. Das erste Kapitel. G? war einmal ein Arbeiter. Aufgewachsen in einer linder- reichen Proleiarierfamil-ie. Jugend verkümmert durch Sorgen end Not. Alle Kindheitstrimme und Jugendhoffnungen von frohem �ünstlertum oder wissenschaftlichem Studium schlug das Elend tot. Di« Eltern arm. Kaum vierzehn Jahre alt, hinein in die kapi- iahitifche Lohnknechtschaft. Schon als Schuljunge half unser Ar- be ter sozialdemotratifche Flugblätter falzen, Stimmzettel einlegen >md Schriften verbreiten. Seit seinem achtzehnten Lebensjahre stand er stets in der vordersten Reihe des kämpfenden klassen« bwoichten Proletariats. Und da? ist nicht ohne Bedeutung. Denn r»r etwa dreistig Jahren gab es noch keine sozialistische Jugend- bcwegung. Damals mußte sich jeder selbst zum Sozialismus «urchtingen und in die proletarische Bewegung hineinfinden. Unser Arbeiter wurde von den Kapitalisten gemäß rege It. Sie verabredeten untereinander, den Hetzer nicht mehr zu beschäftigen. Das konnte ihn in seiner llsberzeugung nicht wankend machen. »siiser Arbeiter wurde allmählich als Redakteur und Sekretär be- »ha fügt. Gegen kümmerlichen Lohn. Die Part« verfugte nur l>be: bescheidene Geldmittel. Wenn auch die Schriftsetzer und sonstigen Angestellten der Parteileitungen ihren vollen Tariflohn , bekommen mußten, so galt es doch als selbstverständlich, daß Ar- miuB' f beiterrcdaiteure aus OpfevwilligFeii nicht volles' ausreichendes Ge- Wlt verlangen durften. Mit Rüchsicht auf die schwachen fiuan- 0*llen Mittel, über die die Partsiunternehmungen verfügten. Eines Tages kam der Krieg. Rationalismus und ChtruviniS- wus triumphierten. Auch in der Partei. Unser Arbeiter war Redakteur. Er lehnte eS c&. die Kriegspolitik mitzumachen. Die �»Ziolpatrioten drohten ihn, ihm die wirtschaftliche Existenz zu Zernichten, wenn er nicht zu Kreuze krieche. Unser Arbeiter hatte weih und Kinder. Er blieb dem revolutionären Sozialismus f' � 1,4 r»ot keine Stellung als RedMeur. Gehetzt und der- •Svelba'» 1,011 ben Sozialpatrioten und den Militaristen, fristete unser «sbeiter in den laugen schweren Kriegsjahren fein Dasein. Von �>ldgeworden«n Bourgeois sogar auf dar Straße mit Totschlag bedroht. Von der Militärdiktatur mit fortwährenden HauS- »Uchungeu und Verhaftungen belästigt. Unser Arbeiter blieb fest hielt mit braven Genossen durch— für den Sozialismus. Mitten im Krieg! Liebknecht verhaftet! Unser Arbeiter an °ir Spitze einer Massendemonstration für Liebknechts Freilassung JJfld für. den Frieden. Polizisten fallen über die Demonstranten ?er und schlagen mit Gummiknüppel drein. Unser Arbeiter wird anderen als Rädelsführer verhaftet. Viele Monate Gefäng- •"'S- Krank und erholungsbedürftig entlassen. Ohne Rückstcht �ün Heeresdienst geschleppt. Vierzehn Monate vorderster Schützen- Vaben. Oft in unmittelbarer Lebensgefahr. Aber nie einen Schutz gegen den.Feind" abgegeben. Er war entschlossen und Jiatte daS erklärt, nie auf einen Menschen zu schießen. AuS �«stcr Abneigmig gegen den Mord, auch gegen den von Macht- "ern befohlenen und von Pfaffen gesegneten Mord. Wie durch ei» Wunder mitten au« einer mörderischen Rück- ctUgischlcicht auf Urlaub in die Heimat, Kurz vor dem S. Stovern- 1918. Die Erhebung der Arbeiter und Soldaten im November 8 fand unfern Arbeiter wieder in der vordersten Front. Man kchickt« ihn in die Regierung. Er trat ohne Zaudern aus der Re- Gerung au», als es galt, sich für den Opportunismus oder für den Revolutionäre« Klassenkampf zu entscheiden. Wieder stand er in °-r vordersten Reihe de» Proletariats. Alle Gefahren und Nöte ihm keilend. . Als einmal zu einer internationalen Aktion des Proletariar» � den Frieden aufgerufen wurde, verbot RoSk« jede Demon- »fation. Die Proletarier demonstrierten doch. Unser Arbeiter anderen.Bonzen" an der Spitze der Demonstration. Auf die Demonstranten wurde geschossen. In der.Freien Welt" ist diese Remonstration im Bild festgehalten. Ein Beweis gegen die iR�rge Lüge, daß die Uvonzen" sich hinter der Front aufhalten. die.Bonzen" überhaupt jemals hinter der Front? Werden vn & sie nicht Tag für Tag beschimpft, schikaniert, bedroht und verfolgt, sind sie nicht täglich von moralischen und phvsiichen Meuchelmördern umlauert! Auch wenn keine Demonstration ist, wenn die Arbeiter in den Betrieben find, stehen die.Bonzen" in de: vor- devsten Front des Prol�ariats. Unser Arbeiter wurde.Oberbonze". Er hat nun mehr als 2S Jahre Parteiarbeit hinter sich Er lebt immer noch von der Hand in den Mund. In der Arbeiterbewegung kann der nicht Schätze sammeln, die der Rost frißt, der stets offen und ehrlich seine Ueberzeugung vertritt. Das ist keine Klage, das ist nur die schlichte Feststellung einer Tatsache. Unser.Oberbonze" hat ein langes Strafrsgister: Geldstrafen und Gefängnisstrafen. Stand «r doch mehr als zwanzig Mal wegen politischer Preßdelikie, wegen Wahrnehmung berechugter Interessen s�ner Arbeitsbrüder vor.Massenrichtern. Und er kann sich nicht darauf besinnen, daß er auch nur einmal freigesprochen wurde. Ja, ja, die„Bonzen" sind immer hinter der Front in Sicherheit.--- Nun geschah es, daß unser„Cberbonze" wieder einmal in einer Miigliederversammlung seiner Partei auftrat. Hier sollte auch darüber beraten werden, ob einigen.Bonzen" Unrecht getan war. Biel« Parteigenossen waren überzeugt davon, daß ein Un- recht vorlag. Irren ist menschlich. Es ist schon oft genug vor- gekommen, daß jemand zu unrecht verurteilt worden war. Ist es eine Schande, begangenes Unrecht wieder gutzumachen? Im Gegenteil! Unbedingte Pflicht! Selbst die kapitalistische Klassen- justiz kennt ein Wiederaufnahmeverfahren. Und Sozialdemo- traten sollten es für gemein halten, auch nur noch einmal nach- zu prüfe n, ob sie eigenen Kampfb-rüdern in Ueberenung oder infolge von Jrrchühuuiig Unrecht getan haben? Unrecht muß bestehen bleiben, weil einmal abgestimmt ist? Unrecht muß be- stehe» bleiben, weil es auch.Bonzen" gibt, die sagen, daß Unrecht wieder gut gemacht werden muß? Unrecht muß bestehen bleiben, weil man.Bonzen" Unrecht getan hat? ES trat aber in der Versammlung ein radikaler Arbeiter- genösse auf, der ein hohes juristisches Amt bekleidet und der trotzdem verlanos, daß alle Versuche zur Nachprüfung darüber, ob ein Unrecht begangen sä, ohne jede Erörterung abgelehnt werden muß. Ob die verurteilten„Bonzen" schuldig oder un- sthuldig seien, sie müssen aus ihren Aemtern gejagt werden! Warum? Nun, weil eben schon einmal darüber abgestimmt worden seil Weil da? Radikalismus seil Weit daS Diktatur de? Proletariats sei! Weis Intellektuelle für ein Wiederaus- nakmeverfahren eingetreteu seien! Ob dieser Jurist in seinem Beruf dieselbe Rechtsausfassung vertritt? Wenn ja, dann Gnade Gott den Opfern einer kapitaiisttsche« Klassenjustiz, die. solch einen Rechtsbeistand haben. Wernn der juristisch geschulte radikale Arbeitevgenosse beruflich eine andere Rechtsauffassung hat,.dann Respekt vor einer Moral mit doppeltem Boden. Unser Arbeiter konnte sich mit einer solchen Juristen» und Parteimoral nicht zufrieden gebe». Er wollte dem Genossen sagen, daß jeder Mensch jederzeit verpflichtet fch nachzuprüfen, ob sein Schuldig gegen andere besteben bleiben müsse. Dazu fei er auf verlangen verpflichtet und sogar auch au? eigenem Em- schluß, wenn ihm st® st Bedenken kommen oder wenn er neue Tatsachen erfahre, die zu einem andeven Urteil führen können. Der akademisch geschulte Jurist und„radikale" Parteigenosse wollte daS nicht zulassen._ Er half cS auch durchsetzen, daß unser .Oberbonze" mit seinem gesunden Menschenverstand nieder- geschrien wurde. Und wie! Der radikale Jurist gab ein leuch- tendeS Beispiel akadmischer Bildung und feuerte irregeführte Arbeiter rnnner wieder dazu an, den.Oberbonzen" nicht sprechen zu lassen. Unser„Cberibonze" wurde beschimpft, wie noch nie in seinem Leben. Wörter wie Bremser, Obevbonze, Schieber, Verräter wäre irvielleicht noch nicht einmal die schlimmsten. v Beschimpft und niedergeschrien wie noch nie im Leben! D-rs will viel sagen. Denn unser.Oberbonze" hat nicht nur manche stürmische Parteiversammlung mitgemacht, sondern auch manche wilde gepnerifche Versaurmlung. Nicht einmal in jener Ver- sammlung westpreußischer Agrarier, in der er dem.blutigen Stallknecht von Januschau" entgegentrat wurde er so behandelt wie im Kreise seiner eigenen Genossen von seine« eigenen Ge- Nossen, DaS niederzufchre-ben ist bitter. Es m u ß aber ge- schrieben werden. Denn Erbärmlich wäre es, nicht offen auSzu- sprechen waS ist. Es muß geschrieben werden, damit Besinnung und Scham und der Will« Mveckt werden, solche Parteisitten nicht aufkommem zu lassen. Bis hierher und nicht weiterl Warum wurde unser„Lderbonze" niedergeschrien? Weil er Arbeiter war? Nein, weil er„Obabonze" war! Wa? ist da?, „Obcrbonze"? Run, Funktionär der Partei. Sjjp Partei braucht Funktionäre. Angestellte und nicht cnigestvllte Fuukiiouäre. Wem soviel Parteiarbeit überkragen ist, daß seine ganze Lebens- zeit damit ausgefüllt wird, dem muß die Partei Geld geben, daß er sich Lebensmittel kaufen kann. De Partei nimmt seine ganze Arbeitskrast in Anspruch, er Hai weder Zeit noch Kraft. außerdem durch Lohnarbeit Geld für den Kauf von Lebensmitteln zu verdienen. Ohne Geld kein« Lebensmittel. Ohne Lebens- mittel muß der Mensch verhungern, auch wenn er Angestellt« der Partei ist. Ohne Funktionäre ist keine Bewegung denkbar. Jede Sitzung, jede Versammlung, jeder Streit jede Demonstration, jede Lohn- bewegung, ja, jeder Ausflug mutz organisiert und geleilet werden, braucht einen Leiter, einen Führer, einen„Bonzen". Und wenn eS sich um«ine besonders wichtige Funktion handelt, wird ein „Bonze" zum.Oberbonzen". Niemand kann sich selbst zum „Bonzen" ober„Oberbsnzen" machen. Er wird von seinen Gr- nossen gewählt, weil er sich bewährt und Vertrauen ertvvrdcn hat. Wird nun«in betuährler Genosse in dem Augenblick«in schlechter Kerl, wo ihm die Genossen durch die Wahl zu einem Amt ihr Vertrauen bekunden? Durchaus nicht? Warum nun in aller Welt durfte«in BertrauenSmann der Parrvi in jener Vers« mm» lung nicht sprechen? Weil er nicht radikal war? Ist es radikal, den Mund zu halten, wenn es gilt, für Parteimora! und für Ge- rechtigkeit in der Partei einzutreten? DaS wäre Feig hei-!. Rech- nunzSirägeref, Opportunismus. Warum denn zum Henken durfte unser Arbeiter nicht sprechen? Einzig und allein deshalb nicht, weil cs dem„radikalen Bonzenfresser" gelungen war, den Genossen vc-rzugauleln, daß es eine Schande wäre, darüber zu reden, ob einigen Parteifunktionären ei« Unrecht geschehen sei oder nicht. Der„radikale Bonzenfresser' wußte offensichtlich, daß fein ganzes Gerede durch eine ruhige kri-trsche Nachprüfung sich ja Schall und Rauch verflüchtigt hätte. Wäre seine Beweisfübrung so hieb- und stichfest gavesen, wie sie leichtfertig war, er hätte ohne Furcht Rede mid Antwort stehen können. Darum mußte jeder niedergeschrien werden, der die eigenartige Rechtsau ist. ssu ng dieses sonderbaren Schützers des Rechts aufdecken wollte. Und er war der lautesten Schreier einer. Er wußte warum! Der Metallarbetterverbanb zur Wahl der Betriebsräte. Der erweiterte Beirat des Deutsche« Metallarbester-Verban- des— etwa 70 Teilnehmer aus den«nzelnen Bezirken des Reiches— stßie zur Betriebsrätewahl einmütig nachstehenden Beschluß: „Die Durchführung der Wahl der Vetriebsröte ist Auf- gäbe der Gewerkschaften und hat einbeitlich und geschlossen gegenüber unseren gegnerischen Organisationen zu erfolgen. Die Aufstellung de? Kandidaten ist vorzunehmen aus der Grundlage und unterAneriennnngder Beschlüsse des Stuttgarter VerbandSiages. Von jedem'Kandidaten ist zu verlangen, daß er sich ver- pflichtet, jederzeit fein Amt als Mtglied des Betriebsrates niederzulegen, wenn er von der Mehrheit sei- ner Mandatgeber r e s p. von seiner Organisa- tion aufgefordert wird." Dieser Beschluß hebt zunächst hervor, daß die Wahl der Be- triebsräte durch die Gewerkschaften zu evfolgen bat. Verlangt ivird ferner von jedem Kandidaten die Anerkennung der Beschlüsse des letzten BerfrandSiageS. der bekanntlich die Arbeitsgemein- schaften ablehnte, sich aus den Boden des revolutio- nären Klassenkampfes stellte und hervorhob, daß der Wiederaufbau des Wirtschaftslebens ein sozialistischer sein muß. Wichtig ist ebenfalls, daß jeder Kandidat die Verpflichtung zu übernehmen hat, als Betriebsratsmitglied zurückzutreten, wenn es die Mehrheit seiner Mcuidatgeber oder seine gewerkschaftliche Organisation verlangt. ch!.*. mW*.1 ga iii' 2«% ein««* l>i«'t « Ä' T1� tk det-�s Ein Schulbub. Von Michael Wurmbrand. . Als Marzoll den ersten flüchbigen Blick in das Zeugnis das ihm der Lehrer mit der gleichgültigsten Miene ?ben eingehändigt hatte, ging eine Icife Erschütterung durch to? Inneres. Ta standen sie wieder, die.T-reisr� und »Vierer", abwechselnd in der Reih«, und der unvermeidliche »Fünfer" hatte auch diesmal getreulich vor dem Lehrgegen- si�nd„Rechnen" Posta gefaßt. Mmzell aber stickte sich in wunderbaren Optimismus der Kinder einzubilden. Sab V nur Täuschung war. Langsam, langsam begann er den �wgen wieder zu entfalten und. indem ihm fem« Einbu- �ungskrnfj vorauseilte, sth er schon die lange Reihe der "Zweier" und— was verschlägt's— mich der paar •Dreier", die darin standen. Für diese kurze Spanne Zeit �Ite sich eine beinahe freudige Spannung auf seiwem Ge- •cht. welche auch dann nicht sogleich wich, als der Bogen iPon ganz entfaltet vor ihm lag, und seine Blicke abwesend f15 Notenreiben streiften. Doch gar bald begriff er. daß r?3. was er sah. nicht wegzulongnen fei: st ine Stimm mig •chstifl um und sei eben noch so aufgewecktes Spitzbuben- drückte Mutlosigkeit und Bestürzung aus. „ Er mußte sich die Wirkung zu Hause vergegenwärtigen. s-'r Vater unterläßt es nie, bei einer Begegnung ein paar geringschätzende Worte fallen zu lassen. Und, ach, � endwsen Predigten der Mutterl... , Und lange, tauge kommt man darüber nicht hinlveg: «»eZ Gespräch, mag es welchen Inhalt immer haben, mrmrn M stets die gleiche Wendung:„Ja. Marzellchsn, was wird °us dir werden?— Sieh, andere K'nd-er—" - i«!... Marzell nahm die Erbitterung über diese noch nicht sf�i«•y'llcne Unbill'ckon jetzt vorweg, und er be'chloß, fich heute s.hi. V zu verststd�n und nichts zu beteuern— es ist alles hei--V �'' m l, Marzoll hofte eS diesmal so viel anders erwartet. Von Icher stand er dem., Lernen" gegenüber in einem Verha»- wie zu einer feindlichen, tückischen Gewalt. Er, welcher Seifen unter seinen Kameraden stets Resveki und mrumg B zu verschassen wußte, war in der Schul« und»u Hiuje llpa-l °t. vi* los raß.j BeifJ RfC1. i '*'& «al nf 'f* cö � allmählich zum Aschenbrödel herabgesunken. In den letzten Monaten ober ging eine Wandlung in ihm vor; er reifte. Für dies und. jenes, das ihm früher dimkel war, dmume'rte in ihm ein Verstänidnrs auf. Mit dem Interesse wuchs der Eifer und das Selbftvertraum. Und nach schwer Ucber- zsugung kannte er schon mebr als irgendeiner jener Ekel, welche man daheim in dem Begriffe„andere Kinder" zu- ''ammen faßte. Freilich, der Lehrer schien es nicht zu be- merken: er Hatzte ihn aufgegeben. Murzells Bemühungen. sein Interesse für sich dodiWch zu erwecken, daß er bei Prüfungen anderer Schüler vorlaut dreinredete, oder ..Bitte, ich weiß es?" rief, trugen ihm nur scharfe Rügen des Lehrerz und ironisches Lachen dvr Mitschüler ein. Und doch ging Marzoll eine lange Zeit vor Zeugnis- Verteilung in einer Stimmung herum, welche der einer freudigen Erwartung ähnlich war. Er malte sich aus, wie er mit dem guten Zeugnis m der Hand befcheidentlich das Wohnzimmer betreten und ohne viel Protzerei es auf den Eßtisch legen würde. Er wußte, daß der Vater auch zärt- lich sein konnte: wie damals, als ihm bei der Obstlese ein Ast aufs Gesicht ftel, und man eine Weile befürchten mußte, ein Augapfel sei ihm verletzt worden. Und die Mutter konnte auch manchmal stolz auf ihn fein und ihn, wenn Be- such da war. barsth aus dom Zimmer gehen heißen, wenn sie ihn gerade loben wollte.-.. Und nun würden zu Harpe wieder die gewohnten Er- ö uterunge anfangen, ob es nicht schon ain der Zeit wäre, ihn zu einem.Kaminfeger in die Lehre zu geben, oder ihn Schweine hüten zu lassen., damit, er in der Welt doch zu dtwas nütze sei. Er kannte das alles schon miswendig. und er hatte durch langes Erdulden es soweit gebvacht, derlei in einem gewissen kühlen Unmut über sich ergehen zu lassen. Doch diesmal lag der Stachel tiefer. Hangend und hos send hatte er an der Pforte des Pawdieies der guten Kinder ange- pocht, und er ward so kühl, so obenhin abgewiesen.'.. Er fühlte dunkel, daß eine Sünde begangen wurde an seinem reifenden Geniiite, und irgendwie wollte ein Gefühl des Protestes jn ihm sich auslösen, aber er fühlte sich zu klein, zu einsam, um diese Empfindung zu tragen. Er hatte un- klar die Sehnsicht, in weiche ÄrM gMony,«».»u werden, und daß ihm zugeraunt wurde:„Mvrzcllchen. Man hat bös an dir getan, dich zu unrecht beleidigt". 1. Doch als er in den sonnigen Tag hinaus trat, weitete sich sein Gemüt wie seine Nüstern. Seine bedrückte, kleine Seele streckte ihre Fühler aus nach irgendeinem kleinen Glück.... Plötzlich fiel ihm sein neues Taschenmesser ein. Dort m der Hvlzkammer habe er ein paar weiche Holzbrettchen versteckt. Er hatte so allerhand vor.... Er ichlich sich argwöhnisch an seinen Mitschülern vorbei, welche in Gruppen beisammen standen mid die Zeugnisnotzen verglichen. Einer von ihnen näherte sich ihm und langte mich seinem Zeugnis. Manzell reichte ihm mit einer hämischen Grimasse die Fußspitze und stürmte vorwärts. Zu Hause angelangt, wirft Manzell mit gemachter Gleichgültigkeit das Zeugnis vor die Mutter hin, und wäh- rend der Vater vom Nebengemach fich gespannt nähert, schneidet er sich ein Stück Brot ab und eilt in das Schlaf- ztzmmer serner Eltern. Tort im Winkel, wo der neue lleberzieher des Vaters. das Schoustzück der Familie, hängt, läßt er süh nieder und reibt feine Wange mit Wollust an den wohltuend glatten und kühlen Stoff. Er zieht sein Daichenmesser hewns, schneidet das Brot in kleine Stücke, und beginnt langsam zu kauen, während er allemal die Klinge anbaucht. Bei all dem horcht er voll innerer Spannung auf die beiden Stimmen in der Küche hin. Der Vater spricht in klagendein Tone, seine Stimme ist belegt: es scheint Mvrzell, er würde bald in Weinen ausbrechen. Die Mutter sprichst begütigend, sie nimmt Manzell in Schutz. Ttoch des Baters Gereiztheit er- reicht nun dem Höhepunkt, er WerWittet sie mit Vorwürfen, die Stimme sckMvpt über. Marzoll kann nur mit großer Anstrengung ein paar abgerissom' Worte rinterscheiden: —„Mein Unglück, der Jitnge— frißt an mit—" Marzell fühlt, wie ihm etwas rn der Brust sich loslöst, zur Kehle steigt und in den Kopf dringt...„Was habe ich ihn? getan?— Ich habe ihm gar nichts gefeml" murmelt er fast ohne Besimmng. Und ohne sich darüber Rechenschast zu gcken.'lwas er tue, beginnt er mit seinem Taschentnesser tvütend am Boden heru-mzu kratzen. Er hält für einen Mo- mxmt ipne. steht dte Wirkung. Mi erMyckt. Dock al«Ä Die Gewallherrschasl aus der Aullagedauk. VreMche Landesversa�mlilug. Ablehnung elnes Schiedsspruchs für Eisenbahner. Um Annahme oder Ablehnung des zugunsten der Eisenbahn» irbciter des Direktionsbezirkes Königsberg gefällten SchiedS- spruehs ging es zunächst in der Landesversammlung. D�e Ar- beiter hatten durch den Schiedsspruch rückwirkend bis 1. Januar 1919«ine Lohnaufbesserung zugesprochen erhalten, und Zwar schon Mitte vorigen Jahres. Der Staatshaushalisausschuss be- antragt« Ablehnung, da inzwischen tarifliche Vereinbarungen ge- troffen worden seien. Genosse Paul Hvsfmann: Der AuSschuh hat den Schiedsspruch gegen meine Stimme abgelehnt. Schlieft sich das Plenum diesem Vorgehen an. dann fügt man den Eiienbahnern ein neues Unrecht zu. Die Be- gründung der Ablehnung ist nicht stichhaltig. Die Lohnnachzahlung soll natürlich nur für die vortarifliche Zeit erfolgeu Die Befürchtung,«8 könnten auch andere Orte mit ähnlichen Anträgen kommen, darf nicht n�ssgebend dafür sein, durchaus berechtigte Forderungen ahzulehnm. Wir fordern die Annahme des SchiedZ- sprucheS. Nicdel(Dem.): Wir besitzen eben mehr VerantwortlichkeitS- gefühl. Brunner(Soz.): Wenn wir den Schiedsspruch annehmen, dann kommen mindestens 409 bis KK) ebensolche Anträge. Da wählen wir lieber das kleinere Unrecht. Paul Hoffmann(U. Soz.): Abg. Brunner gibt also zu, daß ein Unrecht geschehen soll. Die MehrhcitSparteien lehnten den Schiedsspruch ab. Dann wandte sich das Haus der Unterbringung der aus dem links- rheinischen Gebiet kommenden Bergleute zu. Dazu sagte Genosse Dr. Rosenfeld: Wir halben tfnS nur schwer entschließen können, dem Antrage unsere Zustimmung zu geben, denn wenn die Bergarbeiter des linksrheinischen Gebiet» nach dem rechtsrheinischen kommen, werden sie sich unter schwerste wirtschaftliche und politische Be- drückung begeben. Sie werden einen AnSnahmezustanb schlimmster Art dorfinben, werden dem Standrecht untenvorsou sein mit seinen Kriegsgerichten, die nur Todesurteile fällen oder freisprechen können und gegen deren Urteile...■ Präsident Leinert: Von diesen Dingen steht ulchtS im Antrag. Ich bitte sich lediglich an den Antrag zu halten. Genosse Rosenfeld(fortfahrend): Meine Ausführungen sollen dartun, weshalb unsere Zustimmung zu dem Antrage nur unter schwersten Bedenken erfolgen kann. Di« Bergarbeiter werden also außerordentlich« Kriegsgerichte vorfinden, die nach den er- aanaenen Anordnungen nur auf Todssflrafe oder Frmipruch erkennen können und gegen deren Urteil«S weder Berufung noch Wiederaufnahme gibt._ � �___. Präsident Leinert: Da Ei« meiner Bitte nicht entsprechen. rufe ich st« zur Sache. �... v.,. Genosse Nosenfcld: Die Bergarbeiter werden zu der irrigen Annahme verführt, daß sie hier die weitestgehende Fürsorge ge- mefecn würden. Ja der Tat aber werden sir unter der Fuchtel des Ausnahmezustandes und do» Standrecht» der«illkür der Zechenbarone widerstandslos anSgeliesert sein und im Profit- inwrcsse zu Neberfchlchte» gezwungen»erden.(Glocke de» Pra- sidenten.) Wir rufen die Oeffentlichkeit auif gegen«,n �-lcheS brptaleS Gewaltregiment.(Stürmische Zustimmung de, den Der Antrwl würbe einstimmig angenommen. Dann folgte ein Äntrag auf Erhöhung de» Ehren solde, für KnegS- Veteranen von 1870/71. Da konnte man insbesondere von Meyer-Herford«ine rasselnde Krrtegerverr» einsrrrede nach der andern hörc''.�......, Genosse Leid: Mr finden es beschämend, daß jahrzehnte- lang Reden über di« Not der KriegSveteranen gehalten worden sind und daß«» dabei geblieben ist. Auch d>e heute gehaltenen Reden werden di« alten Herren nicht satt machen, wenn nicht mit aller Schleunigkeit tatsächlich geholfen wird. Hierauf wurde di« neue GefchäfiSvrdmmg im Eiltempo in einer einzigen Lesung durchgepeitscht. Unser« Fraltion wandte sich mit aller Entschiedenheit, allerdings veryeb- lieh, dagegen. Die Mehrbeilsparteien waren sich vorher dabin einig geworden, die Verböserungen möglichst sang, und klang öS durchZ Plenum zu jagen. Wir hatten eine ganze Anzahl Ab- LnderungSanträge gestellt, die jedoch keine Gnade bei der Koau- tion fanoen.-„.,..,.., Zu dem§ v, der von dem Recht deS Präsidenten spricht, die Beamten und Angestellten anzustellen oder zu entlassen, hatten wir beantragt, daß dieS nur im Einvernehmen mit dem Beam- ten- und Angestel'�----- ltenausschuß geschehen dürfe. Gen. Noscnfcld: Wir sind bewußt über die Bestimmungen des Betriebsrätegesetzes hinausgegangen, weil wir den Beamien und Angestellten mehr geben wollen als ein blohcS Scheinrecht. Das alte Abhän gi gtei tsverhättn,!» muß endlich gründlich beseitigt werden. Siering(Soz.): Die Beamten haben vollste» Vertrauen zum Präsidenten. Gen. Rosenfeld: DaS ist da? Argument des Unternehmers auch, gegen das Sie, Herr<Äering,u>or dem Kriege selbst sehr energisch angotämpst haben. Unjer Autrag wurde abgelehnt. Dann gab eS über die Kompetenz des Aeltestenrate» längere Auseinander» setzungen. Bisher hgtte dieser lediglich das Rechr freier Verein» barungen. Von nun ab soll er bindende Beschlüsse fassen dürfen. Gen. Rosenfeld: Die Ausgabe des AeltestenrateS ist, Verständigungen zwischen den Fraktionen über die Arbeiten de» HauseS usw. herbeizuführen. Nach dem Entwurf würde die» aufhören. Es würden Mehrheitsbeschlüsse gefaßt und dadurch die Minder» heiten ganz ausgn chattet werden. Unsere Bedenlen wurden nur noch von den Deuifchnationalen geteilt. Ebenso erging eS unserem Einspruch gegen die Bestimmun. gen, wo in gewissen Fällen Anträge von SO Abgeordneten unterstützt sein müssen, wogegen im allgemeinen 15 Abgeordnete aus- reichen. Gen. Leid: Diese Bestimmungen bedeuten eine ungerecht- fertigte Einschränkung der Rechte der Minderheiten. Wir wehren unS dagegen, weniger Rechte im Parlament zu haben als die großen Fraktionen. Sie sollten Bedenken, daß die Zeiten sich andern können. Kopfch(Dem.): Unter Umständen muß auch die Mehrheit gegen die Minderheit geschützt werden. Unsere Anträge fanden keine Mehrheit. Wir wollten auch verhindern, äaß nach eben festycstc Itter Beschlußunfähigieit ein« Viertelstunde später weiter gcü-gt werden soll. Buch da» nützt« nichts. Ebensowenig fruchtete uuser Protost gegen die Beschrän- kung der Redezeit in Geschästsordnungsdedadteil, den Ge«. Wetzl vortrug. Einen scharfen Zusammenstoß führte der neu elnschl. Ackerbohnen und Sinsen) sowke aller Produkt«»md I Abfälle derielden, welche durch Venmahlen. Schäl u, oder Schrott« gewonnen wtrdvn, ReiSabfällen sowie Mschungen von Reis und Reisabsällen mit anderen Erzeugnissen und Kakaobohne« (roh oder geröstel) gestattet. Für andere Lebensmittel ist Ein- fuhrantrag unter Angabe der Art und Menge der einzuführende« : Waren, der Qualität, des Preises, der Zahlung?- und Lieferun-?« i bedingungen, des Herkunstlondez, der EmvsaugS-. dresse umd der Stacr.en, über die die Ein führ erfolgen soll, bei den zuständige« Reichistellen zu beantragen. SleuerliebM Iii derMsiiiilvelimitmtimz vuch stürzt er sich auf den polierten Schrank und schneidet, sticht, kratzt... De? Trieb nach Dernichtuna wachst in ihm: alz riefe ihm jene klagende Stimme mcchuend zu:„Verderbe— zerstöre— l" Sein Blick fällt auf des BäterS Uebetzieher, und wie ein Raubtier, das erst der rechten Beute gewahr wird, stürzt er sich auf denselben. Zuerst macht er nur einen ein- zigcn, langen Einschnitt, dann tritt er einige Schritte zu- rück, um fern Werk aus der Entfernung zu besehen. Und etwas wie Bangen wd Reu« will ihn überkommen. Er tritt hinzu, legt den Ueberzieher in neue Falten, so daß der Einschnitt verborgen bleibt. Er tritt wieder zurück, um sich die Sache noch einmal ouS der Entfernung zu begucken. Aber die Stimme drüben will gar nicht aufhören. Da holt Marzell wuchtig aus. und nach einigen Sekunden ist der Ueberzieher nur mehr ein zerlochter Fetzen..,. Marzell schleicht auf den Fußspitzen hinaus. Er will weit, weit weg; doch gleich an der Biegung der Straße treibt es ihn schon zurück. Er schleicht voll inneren Bebens an den Fenstern des Schtefzimmsrs herum und guckt alle- nial hinein, ob sie es schon entdeckten.... Er muß dabei sein.... Er hört, wie die Stimmen sich dem Schlaf. zimmer nähern, sein Name wird gerufen. Er erbebt. Nun sind sie schon drin. Jetzt— em Schnei... Marzell stürzt wie gehetzt in den Hof und in die Holzvammer. Hinter einen: Holzstoß kauert er nieder und schließt die Augen. Die Spannung weicht, und ihn überkommt ein ungemein wohl- tuendes Gefühl: er schwebe frei im Luftraum... er wird immer winziger, immer kleiOer... jetzt ist er nur noch ein ganz winziges Pünttchen, duS bald in nichts übergehen werde... Und wie er dann plvtzNch zu drohender Wirklichkeit erwacht, drückt sich seine kleine gefolterte Seele in einer riw'igen starken Sehnsucht, in einem brünstigen Verlangen aus:— Wenn jetzt etwas Großes. Gewaltiges herein- bräche... ein überwältigender, grauser Schrecken.,. etlvas Ungeahntes... etwa?,, das mit einem.Schlage allem ein Ende bereitet, alles zermürbt, vernichtet, weg- feflU"------_______ Maulkorbparagraph herbei. Er kautet: .Da» Hau» kann für bestimmt« Beratungen eine Läuzft» dauer»er Retzen festsetzen, wenn es der AeUesisiirat auf Grund eine» mit Dreiviertelniehrheii gefaßten Beschlusses beantragt. Das Haus entscheidet darüber ohne Besprechung. Spricht ein Abgeordneter länger, so emzieht itziu der Präsident nach ein» maliger Mahnung das Wort.' Genosse Rosenfeld: Zu den bisherigen Fesseln wollen Sie nun auch die Daumen. fitrtAn Ol fvrw>**rh-nÄ»t#.»* fitVK schrauben fügen. Di«' Abgeordnet«, sind von chren Wählern hiechcrgoschickt, um den Willen ihrer Wähler zur Geltung zu bringen uno an Mißständen Krilit zu üben. Äefe» Recht daps in keiner Weife beschränkt werden. Oft liogt so viel Material vor, daß mit der beschränkten Redezeit nicht auszukommen ist. Und gerade die Minderheiten sind vieisoch m dieser Lage. Diese wollen Sie mundtot machen. Die Liegierung hat uns bishrr immer erst gezioungm, lange Anklagereden zu halten. Sie hat durch ihr Verhalten, durch die Berhängung deS Belagerung«» zustande», durch die brutale Handhabung desselben, durch die sonstigen Bergewaltigungrn deS revolutionären Proletariats, durch die zahllosen ZeitungSverbote, durch di« Uebergrisfe der Solda» »cSka, durch die Schandurteile, durch dir Schutzhastschmach uns so eine ungeheure Fülle von AnNagrmatrrial in die Hand gegeben, das) wie tagelang reden köunten, ohne e» zu erschöpfen. Uns wir haben die Pflicht, es hier vorzutragen, dem Unrallen deS VotkeS darüber hier Ausdruck zu verleihen. Solang« der Belage rungs. zustand mit seinen Begleiterscheinungen besteht, werden wir nicht aushören, ihn mit allen Mitteln zu bekämpfen. Wie soll es aber ge Hand habt werden, wenn die Mnister länger reden? Schon zweimal haben wir erlebt, wie diese mit ihrer Rcdefreihoit Mißbrauch getrieben habe«, indem sie noch vor der Begründung eines Antrage» das Wort erzriffen haben, um ou» den Anklägern Angeklagte zu machen. Da» ist ihnen aller» ding» nicht gelungen. Wenn Sie den Ministern volle Resesrei» hrit gewähren, letztere aber für die Abgeordneten einschränken wollen und noch dazu ohne eine untere Grenze festzusetzen, dann beweisen Sie wieder einmal, wie hoch Sie den Paria mentariS« mu» einschätzen� indem Sie vor der Regierung zusammenknicken. TS wird Ihnen nichts nützen, wir Werse« Mittel und Wege sin- den, Ihr« Absichten zu durchkreuzen. Nachdem Kopsch(Dem.) und Clering(Soz.) gegen Gen. Rosenfeld polemisiert und dabei viel von Demokratie geredet hatten, ergniff Adolph Hoffman» da» Wort: Die Dreiviertelmehrheit im Ältestenrat soll et« Schutz sein? Eine Spiegelfechterei ist e», dem. sie Dreiviertelmehrheit im Aoltestennat ist ja in den Händen der KoalitionSpartmen. Ei« wollen hier die schranke ntos« Herr, schaft errichten. Uns werfen Si« vor, daß wir Reden zum Fenster hinaus halten. Natürlich tun»vir da». Wir sprechen zur Masse de» Volke», denn wenn wir versuchen wollten, Sie zu üterzeugen, müßten«vir geradezu Idioten sein. Herrn Kbpsch möchte ich nur sagen, wenn der selig« Eugen Richter sehen würde, wie tief die Freisinnige Par» t ei gesunken i st, seit sie sich demokratische Bolkspartei nennt, er würde weinend den Saal verlassen. Auf Ihre Demokratie, die mit Maschinengewehren, Handgranaten' und Flammenwerfer deko- riert ist, verzichten wir gern«. Und Ihr heutige» Verhallen b«. weist gerade,, Am Sonnabend stand in der Nationalversammlung die zweite Lesung des Reichseinkommensteuergesetzes zu» 1 Beratung. Abg. Keil(Soz.): Da» Prinzip der progressiven Einkommen« steuer ist unser sozialdemokra.ische» Prinzip. Wenn wir eS un» i« mancher Beziehung ander» gedacht hechen, so erklären wir un» unter dem Druck der Verhältnisse mit den Vorschlägen ein» verstanden. Nach unserem Prinzip, daß die d.relten Steuer« zur Vesriedigung des gesamten Bedarfes ausreichen müßten, gehen wir sogar noch erheblich wa:er rfls di« Vorlage. An «teile der Hoistgrenzc von 60 Proz. fordern wir eine solche von 80 Proz., die bei einem Einkommen von 500 000 Mark eintreten . soll. Schon von 80» bis 40 000 Mark Einkommen ab forden» w:r | eine stärkere Anspannung der Sätze, um schon bei L25 000 Mark einen Satz von 60 Proz. zu erreichen; dagegen soll bei kleineren und kleinsren Vermögen eine weitergehende Schonung Platz greifen, so daß die ersten tmisend Mark nur mit 5 Prqz. belastet werden. Da» sogenannt« Existenzminimum, da» in Wirklichkeit nur ein steuerfreier EinkommenZteil ist, hat der Ausschuß auf 1500 Mark erhöht, um eine Schonung großer Familien zu er« reichen. Die größeren Einkommen sollen von dieser Schonung aber ausgenommen werden, um so bei kleinen Einkommen sur größere Kinderzähl noch weitere Erleichterungen gewähren z« können. Die Anteile der Bundesstaaten und Gemeinden sind durch die Bescksiüsse de» Ausschusses erhöht worden un» owroe« bei sparsamer Wirtschaft wohl ausreichend sein. Unberechtigt ist der Lorwurf, das) die ReichSrinkommenstener de« Bildung de» Kapitals feindlich sei. Die reichen Kreise müssen zur Erkenntnis kommen, daß Beschei» denheit der Lebensführung im verarmten Deutschland oberste Pflicht ist.(Lebhafter Beifall lintS und in der Mitte.) Abg. Pohlmann(Dem.): Wir haben leider noch immer»da» Loch im Westen', dos ungünstig auf unser« Finanzen wirkt, und dazu kommt neuerdings da» Loch im Osten. Immer noch übersteigt die Einfuhr auS dem Auslände die Ausfuhr. Alle Vor» auSsetzungen einer gesicherten Etztfestsetzuna fehlen. In erster Linie muß daS Volk seinen Bedarf einschrämen. Abg. Düringer(Dnatl.): Die Finanzpolitik HelsferichZ war eingestellt auf den deutschen Sieg. Ich muß di« Angriffe gegen sein« Politik zurückweisen. Die Sienergesetze sind au» den gegebe« neu Gründen für uns unannehmbar.(Beifall recht».) Abg. Herold(Ztr.): Die Angriffe der Rechten gegen unser« Steuerpolitik sind überflüssig und ungerecht. Die Rechte, die siw immer so selbstbetvußt.stoäiSerhakiend' nenn«, hat positiv gar nicht» geletistet, sondern immer nur kritisiert. Abg. Dllwell(U.Soz.): E» ist richtig, wa» Abg. Keil auS» führte, daß daS alt« Regime schuld an den jetzigen Zustände« trägt, aber die Fraktion de» Herrn Keil hat durch töe Bennlligung der Koiegdkreibte ihr gemessen Teil Mitfchutd. Notwendig ist» wie der jetzige preußische Ministerpräsident Hirsch srührr stet» betont hat, daß da» von der Steuer befreite Einkommen die Höbt de» Existenzminimum» beträgt, da» sind mindesten» 10— 12000 Mark für 4 Köpfe. Aber die MehrheitSsoziaiiften treiben auch hier die Politik de».schwindenden Gedackzinissc»'. Die große Masse wird überbelastet auf Kosten der hohen Einkommen. Für diese könnten die Steuersätze noch bedeutend erhöht werden. Aber daß dieS geschieht, ist kaum anzunehmen, denn es ist ja die Ten» denz der beutigen Regierung, die reichen Klassen zu schonen uiut die armen dafür zu belasten.(Sehr nchiig! bei den U. Sog.) Damit schließt die all-gemeine Aussprache. Der grundlegende K l wird angenommen. Da» Hau» vertagt sich. Montag 1 Mr: Ergänzi-ng d<* Gesetzes über KviegSb ergehen, Waiterberaiuug. Schluß gegen 6 Uhr. wie notwendig die Diktatur de» Proletariat» ist. Allerding» haben wir da« freiest« Wahlrecht der Welt und Sie sind e». die sich am meisten davor fürchten. Aber die Abrech.'.ung wird schon noch kommen, dessen können Sie sicher sein. Kelbstv«- ständlich wäre e», um nun wieder auf den ß 65 zurückzukommen, daß beschlossen würde: falls ein Minister die festgesetzte Redezeit überschreitet, dann gilt für diesen Punkt der Tagesordnung die Deschränlung der Redezeit nicht mehr. Wie beantragen, daß die» als«euer Absatz dem Paragraphen hinzugefügt wird, fall» derselbe nicht völlig gestrichen wird. Der Regierungsblock stimmte für di« vorlag« nur di« Deutsche VoikSpartri und die Deutschnationalen stimmten mit unS. Such im übrigen wurde keine Veränderung an der Vorlage vorgenommen. Bei Festsetzung der TaaeSardming für Montag beantragte Genosse Adolph Hoffmann: DaS«bfiadiu»g»gesetz muß unbedingt am Montag verhandelt werden, denn e» werden schon fortgesetzt auS den Schlössern Möbelwagen voll WertgegenstLnde abgefahren. Bisher sollen schon 50 Wagen nach Amerongen abgegangen sein. Deshalb würde jeder Tag der Verzögerung ein Frevel sein. Außer unserer Fralrion stimmte jedoch niemand dafür. So wird im Preußensurlament das Interesse des Volle» gewahrt. Die Einfuhr von Nahrungs- und Genvtzmilkeln. Die.P. P. N." erfahren an zuständiger Stelle: Für Ein» und Ausfuhrbewilligungen bedarf es der Zuziehung gewerb». mäßiger Vermiitler nicht, durch die die Unkosten erheblich ver. teuert werden. Ohne besondere Bewilligung ist zur Zeit die Ein» fafe. tzsn SS! Usl i S ch fisÄsst Sie Vorgänge!n der A. S.$. Charlolleubvrg. Zu unserem Bericht über die Vorgang« in der Partei in Charlottenbirrg und den Verlauf der letzten Mitglieder» venßwnmlung sendet uns Genosse B r o h eine längere Er« teibenjmfl. in der er lwst'reitet. dvß es infolge seiner Ei? Wirkung wicht»u einer sachlichen Erörterung gekommen se«- In dieser Zuschrift heißt es ferner: Ganz besonder» umvahr ist, daß ich die sacktiche ErSrterwA unterburden hätte, vielmehr habe ich gerade im Gegenteil ss»' wollt, daß noch ausgiebiger die Sache erörtert wurde. meinem Antrag, erst diese dringende Sache zu diskutieren, dran» ich jedoch wicht durch, so daß nach dem I ist ständigen Vortrag» Crispien« über die allgemein« politische Lage di« Zeit für vierte »weilen Punkt der Tagesordnung knapp wurde. Schluß der T>� lussion wurde aber erst beschlossen, nachdem gerade der Vertrid � der Stadträte. Gen. Lätvenstvin. da» letzte Wort gehcrbt und st?' ausfuhrlich geiprochen halte. Völlig unwahr ist ferner die Brhaupnng, ich hätte— »war durch Unterbrechung EriSpienS— da» stürmische Ende»er Versammlung herbeigeführt. Wahr ist dagegen, daß. al« EriSpten. der doch laut»'? da» Wort ergreifen wollte und zwar mit Unterstützung de» WoC' sitzenden trotz de, Schlüsse» der Diskussion, eine große Erreg""» einsetzte, te.« sich steigert«, a!« drispien um: mehr nvar.zur Ge UasiSardnung das Wort erbat, dies ober mißbrauchte zu re»" per,ontichen Angnsfen gegen mich. Die, von Crispien h-n-»� gerufene Zwrfchenspiel führte indessen nicht da, Ende der«W sammlung herber. Biel mehr sprachen nach seinem Aljreten mehrere Redner, u. a. Wegmann unter lautioser Stille der sammtung. Da» resultatlose«ich tumultuarische Ende der mmmlung»vurde vielmehr erst dadurch herbeigeführt, daß � Vorsitzende, der bereite vorher Stellung für die Stadträte f nommen hatte, e» wiederholt ablehnte, nunrnehr en!>.ick' di«« stimmung vorzunehmen, wodurch natürlich die versamim"™ refultoHoS ende« mußte. Die» war der Grund, worum W lle der Mitglieder über die persönlichen Motive einzeln er- ihrer Freunde nicht sieg:«. Di« Behauptung, daß ich d est" schluß gewollt, ist ebenso unwahr wie bei der Sachlage oife"te unsinnig, da � die überw-egende Mehrheit der Versammlui» chren W.llen zu erkennen gegeben hatte, auf dem frütoen � schluß zu bestehen. DemMMnubxr hatten wir an unserer sachlichen � stellung, die uns noch nachträglich durch eine ganze Genoffen al» sehr objektiv unst den Tatstulchn entspreche� bezeichnet wurde, fest, und verzichten auf jede Polcu gegen die in dieser Zuschrift enthaltenen Unrichtigkcitcw Berichtigung. Vom Koufmännischrn Berein von 1858 erb"'� wir mit Bezug aus den Nr. 5l der.Freiheit' erschienenen A*'"' .Der ccScimniSboIIp\S*!.Z .Der geheimnisvolle Kuhhandel' nachfolgende Erklärung: Gs � unwahr, daß der»b.)eo>dnete Schneider Führer de, Pcrci"?'« vaudlunaS-Oomm s von ifi?« w. n.j, �.Ä'unaS-Comm� wn 1858(jetzt' Kaufmännischer Ärc" A � W■:...f. GescIiBftszelt 9-5 llvr. in, Wälde& Co. centrale: Berlin C, Nene Frledricbstr. 21a, Ecke Köoigstr.| ftnisprecher: Amt KOnigtladt 161 und 16?. IroüGS SoitlnienlsSescIilüt öer Brauchs. fltfts- u. Rsuenselde ia ichwereD Quiliiii.n Samtkrapn, Ä 5,00 Westenstoffe i Orosse Auswahl Hinsels RoOhaar. Friedensqualitlten. Damen! utterstolle Tressen und KnOpfe för Kostüme. GCOhkohien IQp BUgeleiaen. pügelolen| Namcn-Etiquctts| 1.."rdplatiea B. Cldn| Biird.l««. I Kr.t.nklSli» I 0.»erWlier I.*' Ur.tuiciineide»ch reo| Eliiltiu. Srtl- Irtl| Iniu Dütelhürtlm 1 Klelderkmtt Bfisten mit verstellbapem Fuss. lUfollserge teichhaltlie Farbeoauswahl EtMes Unitlerlelnen lein und dicht Eisenpro-iernieMr reeÄö tuläg� fchnsU, 5 AdHie�Grandmcinn Berlin «lesdener Straße 54-55. Luifewliof _ TUorUzpl. 7320 v / midi äsii ver(eBCei!o:sEDD.Ge!!OssIiiiiei! Düngung von e'ß�nter üonißngnnleroljß .. ßißguDißr üßirßngarilßrobe. Verarbsilnna.- T.d.llo«.r Sita. Umarbeiten. Wendeivand Reparaturen Wj, Verden auls sorgliJMsste auseelülirt "heim Lemke Nchf. Hans Ilauser StoIpUcbe Straße 2J, Stoffe rar«111(1(1* adirrift* OBlm und(tofimn* ibmu Plüsche »nd«ftrnchnn» »»diroidrntllih»re»ivm. LBehee, Intt� a(e»i»rl«> Sexlscher Melallarbeiler-Verlimd BerwBltiinzGpell«: Berlin N ZI. Llnlenslr. 8Z 85. G-Ichali«i«il von norm. U Uhi bi» nachm. 4 Uhr. Iel«pl,»a!»ml Horden>8», t»Z7.>7t4. Montag, de» R.März lUÄO, adeudSV Nhr Vezlrks-Versammlungen für die gesamte Verwaltungsstelle Berlin >» solomde» Litalra: tlottn; tütomf.SSlf, Wullrrti-oi« 14». Storbcn: COuituia, Pniiiulncr etrcti tf. Siarfiru: Snta der Wtalidiult, SaJftt.j.t St. Diorern; Mlunft« �rfiWk, Lchioedier etr.lt H DKonbll; Vokal ftUfin Cond. aiiatleuntbnrs: eolMtimif. USesien. Schöitctirrn, Srledenan, Cifalli Bru{|(lfiTi», ecci 4. Sieutölln:(u4.Laie, Sitntlet Ctratt 67. Uichtenderft: SinoriiiKSuo1 n.rium, nartjut. eirBlau-Au«uieI»d«rg! C.»' m«'. NU-Voida,«« ich XUrilicufce:.Zum Urtl.iifii-. LehdnftrBh« ITJ. »rael.«(eiuid(tt«st|>0*f>s».atu,«ewldeudnl-tSeft. EchBNi- lMMl(tio(iC 67. liS. QaertchSneivetd». MederfchSnrweldr. aaftnimUtt«! unk Uli sogen»:.Zum Santiiuimuana', Cttilchluenitidi, Wil* helmiueud»>fi>i>lic 46. aspenli», ArirdrtchAvBgen».Echweljee Eail«' ildpeulck. Silidenuiate. epandau!»mla»er vdemetlchiile. M«lttk|>r»t», nuchmtltag» 4'/, Uhr. T»s«»»r»UUUß ts»tlen H»»|»»W|UMß»Ar 2t«llnngtia!ime zur TanrSordnttug der»rdent. lichcn Weneialvrrfaniuiluna unserer Ver waltungsstette am t». Mär» d. I. »-->-» 0»B««ttßttedsdach»'tu Asßetlt.> Zaklietcher PZo» wli»«uoaNel.«t» On»V«rW»ttUAg. � Leoischer Laniirdeiier-Veldalid Vezirksvereln Berlin. Bure«»: dnM'iika Ii in. Zuumei SB. OeSstuci non» 1 tTSr»»rm und M» 4—6»de nachm. e»n»ade»d u«ch«l»«4 aelchloljtA. Neeiilerechee:«ml Rr. 4r», nud 8/?.'. Montag, den I. Mär» ISSo,«ach«. 4 Uhr (im tdewertsch stSiiauje, Saal 1j Lnu!>kpuIIerleii-ver!«mm!u>ig. Jede Banflekle i eind«us grSueee» Jede?»iifteNe muß durch eine»?enr»i,en«maiui d»Us znii cicu rmiuelle» m trete Baudevmleri» «rlcheun in Ctuumn dej».|«tB etetlvenreler. ____■(ein. »» ch» Ildes,(o wer VrrrlMtbvrhsBt. Aentralverbanö der Töpfer und Herufsgenossen deutfchlanüs. _ giliale Groh-Betli«." Mittwoch, den S. Marz 1020, abends 0 Uhr: Außerordentliche Milglleher- Versammlung im OewerflchaftShaus. Snaelufer tN» im großen virstaurant. raneSordnrrng: 1. Berich! der Lehn« komiuission. L. Fortietzung der rngeSoidnunü vom LS. gedruar I SLS. Der Borst and. I Lampenfabrik S. Schellt el lahll Schneiders. fjr M« Art Wollumncn Cnffos- rrei,.. Kilo 8 bis M Alai k ,■ Kl. MarW.ijstr. 7. KÖJXliÖ. W I Moni) dnSAM. SAeidmoimi null WMmbeiln ZmWMz Filiale Berlin, Sebastianstrafte 37/38 Fernsprecher: Bmt Morldplatz 0737. «iMunn! knopzlochstepxerel'Velnebe!: Dm ecRHion. den 21). Itcbnior tust), vonnlllags II) Uhr in der vöhaw-vraurrrt. Prciizleuer Allee IMfiiJl OtfienUldje Veifammlunz. 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I. Zrau?il. Aichler, Beeiln-AIoodit, Waidsir.»Z. Lungenleiden, Blutarmut, Reroenschwäche geheilt.— S. Herr Seorg Heinrich, Baumschulenweg, Baumschulen» Itrah, S9 u. Luugeuleiden geheilt.— J. Stau S. Blö» dorn, RiJprnldr, Augusle-Viirlona-tZk. 24. Hers-, Leber» und Ri-renieideu wiederholt gedessert.— 4. Herr id. Sndlre, Aestaur., Charlolleudnrg, hiiltenslr. lZ. trhro- nischer Asitlelohriratarrh geheilt.— 5. Zrag Sründerg, Wciheusee, Lindenallee 2. Bom schweren Aslhina befreit. — n, Stau M mafiömiift und Hardt, Sr.- Lichlerseld«, Aingstr. S1 m. Shranisi Hüslgei-nhleideu wlcdeehoil«rsolgreich behandeil. .,"'' U, Berlin. Kolderger tuofe 2S R. Zalk», Berlin, Ao iendvrsilr. 4SI. Ahen- nd steis, Schuller geheilt.— T. Her, 8.< »Clch'—*-"-•- 5. Aau Q. Hodorff, Chronisches «.— ««r Nerven» und Kuocheuhautentiilndniig— voliftändig gr- lähmt— geheill.— d. Zran Prenß, Pankow, Damerow- sirahe Z4. Llingenblnteu in 4 Tagen voksläniig geheilt. — ll>. Zrou 8. geu?!uann, Lchöneberg, Zimrigslr. bl.— Silernde Zislel nach Blwddarmoperation geheilt.-» I l. Herr S. Ritter, Zriedenaa, bgmldoliftr. 5b. Bon Knie- aelenkieiden geheilt. 12. Zrou A. Nohrmoser, Berlin, Brttiauer Slr. I. All« 15 jährige« henleiden geheilt. — lä. He>r AI. Anssnee, ttieinirkendors-West, Anlonien- slrahe 5. Kieservereilerung geheilt— 14. Zran H. Hagel, Sachsenhausen d. vraniendutg I. LH. Unter l�Blnlungen und Nervenleiden geheilt.—>5. Zran Ww. Zrilschter, Berlin, Nlaiieuburger Sie. 4a— Dormgeschwulst geheilt. . lb.Zran de» Lnspeklorv Q.Heinrich, Berliu-Zriedrich»- Bon er felde, Nlageroiehhos, Bon veb.»tkniiknng gehellt.— ,7 Herr Erich Boek, Berlin, Havelderger Str. 15. Bc »nlclden, Wassersnchl, allgem. gross, 1 5. Zrou Neslour. Hering, Beriii «7. Bon Basedowscher Idranlhe Nieren- und ILIasenleidl Schwäch» gebe»«. Schönhauser Allee gebeiit.—>9. Herr A. Bros«, B.-Eomvelhos, Zriedrich. B!ilh'lm-5tr. 14. Schweren Aiiikenmarkleiden mit Löh» mnng der Bein» vollständig geheilt.— 20. Zran 8. Popp, Berlin-Llch»nderg, Särwersir. IS. Boa chron. Leiden, Serzschwäch» und Berslopsnng geheilt.— 2i. Herr A. Schladitz, Berlin Eaorivislr 24. Boa SesschUIupn» geheilt; vorder mit Radium erfolglo, dehaadilt.— 22, 5d-rr A. Hellwlg, B.»BorIigwald», Ernslslr. 25. Boa Mogeugeschwulst, Berslopsnng und Neroenschwäche ge- heilt.— 25. Herr Rlilchhändl-r Scherl, Berlin, Sreisen» Hagener Strotz» 2b. Bon aichllsch-rheumatilchen Schmer- >>n in Bein und futzgelenk geheilt:— 24. Herr Saslwirt 8. Alichaeü«, Charloltenburg, Wallstratz» 47. Bon chronischem Lederlelden und Seldsucht gehellt. 25, Zran AI. idnorr, Berilu-Lichlenderg, Lchoruwederltr. b2. Boa Her, schwäche n. Lederanschwelluug und Wagenkied» ge- hellt.— 2b. Sehn Paul de» Weichensteller» Herrn Wilhelm Hassner. Berlin-Westend, Beamlenhau». Don schwer«,» Beinleiden geheilt. Bein solll» abgenommen werden. it»*»- Brieslich« orlgiaai-Anerkenunugen von»n» gekeilter Patienten stehen im Worl»,!mmer der Austai» ans Wunsch ,ur Einsicht. 9 Getrennte Behandlnug». räume sllr Damen und Herren. 4» Sprech- und Be- handliuigtzMrS— 1,4-7'/,,— Sonntag a-Zeiertag:»- 1. Hctlanftnltdbelllser --'gM-t lZrofe Vrösessor f. Ristvlsllzl approbiert im Mab Berlin SO 16, BrQckenstr.10b ans Bahnhof JannowltabrQeke. odne eauttliorunii dr, leitl en chronitcho Mo- v- schlachte.vaui.Qar,>- ttllu Ui lerlcibeielbcn, Ivo alle» uro vr tri n ur i ttttU lu.ievfeil»dicit>w..p>»-»-«MV»«rcimmc flatura-Iastitut. Blätherplatt 3(direkt» HalWen Iiis eprcchsimide tu-t, 4—5 Eonntag» II— 1. Lchrisllirt!» AliSlun,,. «erlangen 81- Vr. me>—> An'/k Urzzrde Ea nachüi-o Kr. 14 M.'»6,50(Nachn.)| [BrjrtMBeiiifftÄfiii'.i Snrechst 12—2.\6— � 10 Uhr abends. Sonntags VI l— 1 Uhr j Spezialarztf flaut u Geschlcchtsleiden j Harn- u. Blutuntersuchungen. | Aufklarende Rros hure mit Beschrclbu ix sämti. 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Vorbeugung und Ansteckungsschutz.- Körp, liehe Leiden der Chelrau. entstehons und Hellunir der weiblichen Gefühlskalte folgen der Kinderlosigkeit. Gefahren spaten Heiratens fflr die Frau.— Neurasthenie und Ehe. Hysterische Anfälle. Hygiene des Nervensysfcms bei Mann und Frau etc Bezug geg. Elnsendg. v.M. 2.— od. Nachnahme durch Medizin. Verlag Dr. Scbwelzar. Abt 313. Barlin NW ST. Repkowplatzfl. Gardinen a Teppiche TBIUMttdackeH, Tisch- and Divaadsekaa um«. «rslklafflgc 0»a»i,l,n In allen PteMlogea hausen Sie«m billizilen an» reellste» Im Spejisi-Sardinea.»nd TeppichHan« Henirig Li Weininger Btrlin C., Waiiimelatar.tr. tS (Singaag ffiormanntlroh« 1) nah««tadidahnd« «tri. L 3667 G.w. i. Gesamter. M. 100000 ii 50000 £| 10000 Lose 3 M. UsteöOJPt liehst« Ziebtiac ichoa 4 u. I. Hin—— + Rote afi v St. Georg oiierie JLottcric 4108 G.w. I. Oesamtw. M. 135000 ü 60000 '20000 Lose 3 H."""■" Zeitungsleser und Abonnenten der„Freiheit" der Iral'eren Spedition Sietschnsr. filiscliin f Mreie! 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Daß di.cse Möglich. w* besteht, beiMist die Tatsache, dag in vielen deutschen Groß» paüten. z. B. in Augsburg, München. Fngolstadt, Rcaensbarg, Sürth, in Württemberg auf Anordnung des Staatskommissars für �Mobilmachung für alle Orte über löOOV Einwohner, in Baden °urch LandeStarifbertrag, die vollsiändige Sanntagsruhe im «nseurgewerbe eingeführt ist. Sie bestebi.weiter in Darmstadt, Srankfurt a. M., Cassel, Dortmund, Düssetdorf, Hagen i. W., Bingen, Hamburg, Kiel, Jena, Plauen i. B. usw. Die an de» Meführten Orten gemachten Ersahrungan haben w.der eine Schädigung der Interessen des Publikums noch eine solche der jäeichäftsinhaber des Frisenrgewcrbes erkennen lassen. Die Möglichkeit einer allgemeinen Einsührnng der SonntagS-Betriebs- iühe für das Friseurgcwerbe sei damit zweiselsirei"erwiesen. Der Referent betonte, daß es rn erster Linie darauf ankomme. »«h die Sonntagsruhe so schnell wie möglich eingeführt wird! �>eie Frage kann nur gelöst werden, wenn alle Bcrufsangehöriaen »vl fest n Willen haben, daß die Sonntagsruhe sofort eingesühri wird. Dazu ist aber vor allen Dingen auch eine straffe Organ!» hmon notwendig. Wir haben zur heutigen Persammlung die Prinzipale ein» Siladcn und, soweit zu übersehen ist, sind sehr viele unserem Rufe Getolgi. Es ist zu hoffen, daß die Prinzipale sich ülwrZeugen !*lwn, daß die Möglichkeit und die Notwendigkeit der Abschaffung Sonntagsarbcit unter den heutigen Zeilverhältnissen gegeben Sollten die Prinzipale die Zeichen der Zeit aber nicht vcr» Wchen, so werden wir an einem Sonntagvormittag die Gehilfen t» einer Demonstration aufrufen müssen." und diesem Rufe wer- akn ja dann alle Gehilfen folgen. Nacld.'m mehrere Arbeitgeber und-nehmer sich in der DiS» «mon für die sofortige Einführung der Sonntagsruhe au?» Seiprochen hat'en, führte der Bundesvorsitzcnde des Arbeitgeber» �rbandeS. Herr Brandt, aus. daß nach seiner Auffassung die wtnsübrung der Sonntagsruhe unmöglich fei, solanae nicht die > p e m e i n e AibeitSrnhe am Sonntag eingeführt fei. Solange w" Sonntag Theater und Konzerte geöffnet feien, könne m-iu wlligerweisc besonders von der Kundschaft, die eS gewöhnt ist. '»glich bedi mt zu werden, nicht beriangen, gerade am Sonntag darauf zu verzichten. , Nach dem Ecklußwort d-S Referenten nahm die Perfamm- �vg eine Entschließung an, in der die Einführung der allgemeinen �enntagsruhe im Friseurgcwerbe geford'rt wird, mit den Ans» wchmcn, daß an den drei ersten Oster», Pfingft» und Weihnachts- ststtagrn eine dreistündige, späteren Z um 12 Uhr mittags sff�igende ArbestSzeii zulässig ist. Die zur Pgrbercitung öfsrnb «chkr Tharer und Sckanslellnngen erforderliche Sonnlagsarbeii W ebenfalls geleistet werden. � Einigung Im Chemischen �fs�handel, Mineralöle und Feite. Am Freitag fanden Verhandlungen vor dem Demobil» Wochungskömmissar statt. Nach stundenlangen Beratungen Nnigten sich die Parteien auf folgenden Bcrglcich: Gruppe I; �-lOS M., Gruppe II: 180—140 M.. G r u p p e III: 140 bis "O${., Gruppe IV; 150— 160 M.. Gruppe V: 170 bis 180 M. pro Woche. Tie erwachsenen weiblichen AlbeitSkräsie. soweit sie dai Lebensjahr erreicht haben, erhallen 75 Prozent vorstehender w»tze. Jugendliche Arbeiterinnen erhalten 40-75 M. pro Woche . Eine am Abend tagende Versammlung der Bctricbsver nkpcrsonen stimmte diesem Vergleich bei. Versammlung der Magisiratshilfslrafle. am Freitag 1 BetriebS- .•"mh-ich.(ku; waren>ich einig dorn, paß es oei oer Auslegung Gesetzes mit dem Berliner Magistrat zu schwierigen Aus- s ss�Udersetzunzen kommen wird. Durch da» Gesetz wurde ver- �cht. einen Keil zwi'chen Angestellte und Arbeiter zu treiben. . Die DiSkussstonsredner wiesen besonders auf die Fallstricke GsfetzeS hin, aber trotzdem müßten die Räte versuchen aus s*>w Gesetz herauszuholen, was nur möglich sei. Für die Wahl L vur fveigewerkschaftliche Liften aufgestellt werden. � Aach Erledigung dieses Punktes behandelte Genosse. Ki lz fftfokich � zsündignnaen d-r 800 MagistratSbilfSkräftc. die " Aichkberücksichtigung der DomobilmachringSvorichristen auS- llkstrcxi�g worden seien. Die Angelegenheit schioebi beim Reichs- .tbriisministerium. In der Frage der Tarifverbandlunge» stehen »s N tgliedor des Zeniralverbändes nach wie vor auf dem Z�ndpunkt, daß die Gewerktchasisbünde zur Teilnahme an den ssf'khaudlungen. nicht bcrechtept seien. In der Aussprache kam n,8'1 heftigen Angriffen auf einige Mitglieder deS Zentral» »'Schusses. Was h-er vorgebracht wurde, ist für Parici und �werksckzaft penüwnd Grund, um sich mit diesen Partei- und �'werhsch�stSz-rsplittcrern und korrumpierten.Angesiellteuver- nern" sehr eingehend zu beschäftigen. , DaS N'tterstiitzungSkdmitcc der Gcoss-Berliner Arbe'lerfch�t I.®1 bSkanat: Mittwoch, den 3. März, abends ö Uhr, swdet in Festsaien, Königsgraben 2, am Alexanderplatz, eine Ver- j'"Nlung sämtlicher Obleute der Betriebe statt. Taacsordnung. „h.m�icht der Kommission und Tlbrcchnwng.>2. Wabs von Kam- Uni �vlitgi-edexn. Erscheinen ist dringend notwendig.— Das �rWtzungskomiice der Groß-Verliner Arbeiterschaft I. A.: 0il\ Taer. Die Vranche der SchSftcmacher deS PestbandeS der Nhuh- z��'r nahm am Frestag zu dem bestehenden Lohntarif i-oiellung. e..°? g beton!« einleitend, daß der bestehende Lohntarn den �«nwari-gen Verhältnissen n'cht mehr Rechnung trage, bewei e !»?' d'-r Tai'ache, daß jetzt schon bedeutend höhere, ort doppelt Lohn fä de gezahlt werden, als der Lohntarif vorsehe. Um e»,��rgr!ten Pechalinissen innerhalb der Branche zu kon ich, � e«...........'— bezahlt werden. Wo bereits höhere Löhne bestehen, dürfen Ab- Züge nicht gemacht werden. In den neuen Tarifvertrag sollen bei Fortzahlung deS Lohnes Ferien für zwölf aufeinanderfolgende ArbeiiSlage eingesetzt werden. Am 5. März soll die Branchen- leitung in demselben Lokal über den Verlauf der Verhandlungen berichten. Ter Zentralverband der Angestellten, Bezirk Grotz-Berlrn, hat im Interesse der erleichterten Beitragszahlung für die Mit- glieder in Berlin und den Vororten eine Reihe von Zahlstellen errichtet. Das Verzeichnis dieser Stellen wirb aus Wunsch durch das Ortsbureau, B:lle-Alliance-Str. 7— 10, versandt. Achtung, Knorr-Bremse! Alle noch Ausgesperrten treffen sich zwecks Klage Montag mitlag l Uhr bei Bunge. Um i vervaiinigen innerouro uri»•'.-'OT3n'�s' -.. sich, mit den Unternehmern sowrt in Taucherhai,-. lr�n SU treten. Die Versammlung st'mmle dem zu und bcauT Vft®!® die OrganrsationSleitung. bei Feidetznng dK Mnssätze für Vorrichter und Zuschneider WO Mwe S>ew j,.'.""en 200 M. und für Handarbeiterinnen loO M. Wochen lohn die federn. Schästewachereien und L°derhand-.m«n'-v-n Vu�ochcnlöime für Vorrchter und Zuichueider aus (Mieterinnen auf 200 M.. für Steppennnen am l8ö Mi. fe' Für SilfSarbeit-nnMn b.S�Jah« w,rd .'»ivert. Die Arbeitszc't soll 4»«mnven in o«— r'� Utf1'- Uejberslundcn' dürfen nur in dringenden sallm g-'ua� und müssen mit 50 Prozent Ml d-S bestehe-che n-»st» Groß-öerlin. Hungernde Kinder. In der Schweiz tagt zur Zeit ein Kongreß der Kinder» stilssiversie. Sein Zweck ist,, die Wohltätigkeit zugunsten Hunger«nö Not leidender Kinder so zu organisieren, dost die Hilfe Wich zweckniäßi-g geleistet wird. Tie Zahlen, die dort genannt wurden, sind grauenhaft. Ueber drei Biil- lionen Kiwdrr leiden i-n Europa buchstäblich Hunger, diivoii eine Million allein in Tentfchlan-dl Wahrscl'einlich sind diese Zahlen noch diel zn k ein. In der Großstadt merken i'ä alle Meirschsn gar nickst so, wie groß die Not ist. Bei uns vorkrrecht sich das Elend zinneist, oder wird von der Polizei von der Straße gejagt, und wir bekommen es gar nicht in ihrer gan-M Größe zu sehen. Vielleicht sind wir auch schon zu abgcstirnivst, um es noch mit aller Deullichkeit '"ahrznnchinan. weil ja die Mehrheit des Volkes culch mehr oder werriger Not leistet. Aber in den kleineren Jndustrieorten. wo schon immbr die Armut kmsser zutage trat, offenbart sich auch jetzt das Elend in sepnor nacktesten Gestalt. Kürzlich konnte man darüber vieles in der Presse lesen, wie im Vogtland der Hunger wütet imd Menschen hwnu�rafft. Und nun lesen !»ix wieder, daß an der holländiichen Grenze fortwährend imchcre Trupps kleiner Kinder aus dem Nirhrgebiet nach den holländischen Orten zr?l)en, mn dort Lebensmittel zu xrbatchln.„Tie Kinder, meist in Lumpen gehüllt und viel» stich lxnrsiist, sind oft mehrere Tage und Nächte unterwegs, da sie die Reist zu Fuß zurücklegen." So gros; ist also die Not in Teutschland, baß sich wan- strude Bettlerkavawanen bilden, um im fremden Land? sick stis sstöftgste z-u erflehen. Vor einiger Zeit wurde in Deutschland eine Hilfsaktion für die Wiener Kinder ein» ,'estftet. Wir wollten sie nickst stören, denn uns dauern auch fic armen Geschöpfe in Wien. Aber wir müssen nun doch dam Professor Abderhalden in-Halle recht gchen, der dst Ausnahme der Wiener Kinder in Teutchlamd für verfehlt hielt, und auf das Estnd im eigenen Lande hinwies. Er wurde steslchlb ver'chstdenthch angegriffen, unseres.Er- achtens zu lurraft. Tonn er hat recht' wenn er sagt, daß öS absurd ist. fremde Kinder in Teutschland aufKimchmen und die eigenen ins Ausland zu schicken, damit sie dort satt gemacht werdm können. Wir sind im Prinzip gegen die private Wohltätigkeit, und verlangen vom Staat, daß er dem Estnd steuert. Aber wenn nun schon einmal in piiixrter Wohltäligkeit gemacht wird, dann sollst doch wenigstens etwas mehr Vernunft dabei mitwirken. Mau rwrmeide dst sogenannen„Wohftätigkeitsdepl-nsialtrmgeii". bei denen der llederichuß in keinem guten Verhältnis zu den GZa irrt kosten stehen, und wo sich erst noch verschiedene Profitmacher die Hände drin wachen. Tann aber ltirdere man zunächst das Estnd in der Nähe, sonst sielst die Sack»' dock; zu sehr nach Sport aus. Und mit hungernden Kindern soll kein Sport getrieben werden, hier gilt nur der als Mensch, ten fein warmes Herz, aber keine eigensüchtigen Motive leiten. Ob wir mit unteren Ansichten bei der besitzenden Klasse Anklang finden? Wir glauben es. nicht. In ihrer Mehr- heit ist sie gedankenlos und l?.it nur den Wunsch, gut zu leben inrd sickt zu anmsiepcn, und sei es auch für hungernde Kinder. Wie Nichter urteilen. Vor der ö. Strafkammer des Landgerichts kl fand apr Sonn- abend die Verhandlung gegen den Mafmine.npuher Ära atz statt, der nach der Anklage der Nötigung beschuldigt war. Im Juni 10l0, während des EistnbahnerstrclkS, war bei einer Betriebs- Versammlung auf dem Göriitzer Bahnhof der Angeklagte in die Streikleitung gewählt worden. I» der Versammlung war ein Balmteiegramm vertcscn worden, d st die Station N.edecschöüe- weide wegen de? Streiks keine Züge mehr abfertige. Eine An- -ahl Lotomotwcn kam bereit? zurück, als der Lokomoliv'ührer Lohse mit seinem Heizer Nieger seine Lokomoiive über die Drehscheibe vor die Weich« zum Görlitzer Bahnhof fuhr. Kra atz rief dem Führer zu, daß die Lokomoiive nicht wegkäme. Da die Lokomotive nicht weiter konnte, da die Weichensteller ih:en Dienst nicht«nchr versahen, sprang Kraatz aus die Lokomoiive und verbandelte mit Lohse. Der Heizer und dann auch der Fübrer verließen die Maschine, das Feuer wurde gelöscht und die Ma- schine wurde von sine.m anderen Führer in den Schuppxn zu- rückgebracht. Lobie und der Heizer behaupten, Kraatz habe den Führer vom Regler und Steuer der Maschine weggeschoben. Fünfzehn midere Zeugen wiesen nach, daß davon keine Rede sein könne. Kraatz babc nur in Ausführung seiner Funktionen "ls Milglied der Streikleitung mit dem Führer verhandelt. Das in Kürze der Sachverhalt. Vor der Anklagerede beantragte der Staatsanwalt, daß die Entlastungszeugen nicht vereidigt werden sollten. Rechtliche Gründe lagen nicht vor, die Aussagen könnten aber durch die Kollegialität mit dem Angeklagten beeinflußt sein. Das Unglaubliche geschah, die 15 Zeuge» wurd.'n nicht vor- cidlgl. nur dst Beamten konnten ihre Aussagen mit einem Eid bekräftigen. Der Staatsanwalt beantragte, unie: dem Hinwst», daß ein Exempel für derartige Vergehen statuiert werden müsse l» Monate Gefängnis. In der Verteidigungsrede wies dets Verteidiger des Ange» klagen, Nechteanwait Dr. Frey. nach, daß sich dst beiden Be- lastungszeugen in entscheidenden Fragen geirrt hätten, er wie? Widersprüche in den Aussagen der BelastungSKeugen nach, er protestierte entschieden gegen die Nichtvereidigung der 15 Zeit- gen, daß sie dem Gericht als unbestrafte Leute weniger glaub- würdig erschienen als der Hauptbeiasiungszeuge Lohse, gegen den ein Verfahren wegen Einbruchsdiebstahl schwebe. All s war umsonst. Der Gerichtshof fchieq sich von vornherein vorgcnom- men zu haben, ein Exempel zu statuieren und eS wurde� statu. irrt. Die Perte'digunzsrede kannte daran nichts mehr ändern ES wurden dem Angeklagten 3 Monate Gefängnis zw diktiert. Soll man noch Verirauen zu der„objektivsten Behörde" de: Welt haben, zu dem„roeder cke dronce", an dem nicht gerüttell wecden soll? Zum Streik der Votensraucn in Neukölln., Der Streik eines Teils unserer Boten'raucn � in Neukölln und unsere Stellungnahme dazu gibt der büraevsscheu Presse und auch dem„Vorwär s" Veranlassung, uns eines Zwse- spalte zwischen Theorie und Praxis zu zeihen. Am ärgsten treibt es diesmal die„Verl ner Vol.szeldung", ein Matt, das zwar als Ableger des„Berliner TagsblatlS" in äußerst günstiger sinau» zieller La,'« sich befindet und einem so schwor rechen Mann wi« Rudolf Masse gehört, es wahr'chcinlich aber doch ncht wagen wird, den Lohn zu nennen, den seine Botenfrarcen beziehen, da sich dann herauSsdellen dürfte, daß dieser dedeu:end niedriger ist alö der, den die„Freihei." zahlt. Wir verz chben darauf uns mit den Dlütl-srn aus» eii�anderzuifetzen und werfen nur nochmals darauf hin, dag nur ein Teil der Boicnsraoen in Neukölln die Forderungen, die zum Streit geführt haben, auf, gestellt hat, und eine allgemeine VersammUnig unserer Bo en- j frauen, die am Freitag stattfand, das Vorgehen der Frauen in i Neukölln verurteilt. Die uns e.nen Widerspruch zwiichcn Theorie und Praxis vonwerfen, können versichert sein, daß unser Venlog gegenüber den Angestellten tn:, was er kann, wenn es ihm infolge vieler Unistände auch schwer sollt, so weit zu gehen, wie es eigeut» lich nöl g wäre. Wohl selten bat ein Unternehmen so schwer zu kämpfen gehabt wie das unsrige, und es ist dann nur nu.ürlich, daß nicht allen Wüwchen entsprochen werden kann. Unsere An» gestellten sehen das auch ein, und wenn ein Teil in Neukölln d e» nicht tat. dann spielen da noch gewisse Kreise eine Nolle, �die ein jV«reffe dar an i aven, unser' trr-stcu- zu untergv en. So leicht soll ihnen das Spiel aber»cht gemacht werden. Unsere Partei» genossen können viel dazu beitragen, daß diese Pläne zuijchaude» werden. Werbt für die„Freiheit" neue Abonnentoni Ihr helft damit auch den Botenfrauen, denen dann die Arbelk erleickucr't wird, ind-in iie in jedem Haus? statt wenige viele Knuden be'orgen können. Ferner stärkt ihr dann auch eue-r eigenes Unternehmen so, daß es in der Loge ist, auch in bezu? nnf Entlohnung der Angestellten an der Spitze zu marschieren. Winkerbeihilfen für Kriegshinterbliebene. Krieg Shinterbitebene. tw teste r.crft nicht die erste Rate erhallet» haben und zum Empfang berechtigt sind, können sich noch bis zun» 15. März 1020 schriftlich(nicht persönlich) an die Hauptgeschäfts» stelle, Petitstr. 5, unter Betfügung aller Urkunden, Rentonbesche de nsw. wenden, am bctsten mit eingeschriebenem Brief. Anträge, die später als am genaunlcn Tage eingehen, blei-ben unberückfichtigt. Ä!s bedürftig können künftig auch berücksichtigt werden außer den Witwen, Voliwaifen und Eltern, die bereits Ren« beziehen, und ztvar mit Wirkung vom i. Oktober 1010 ab, uneheliche Kinder, j Suef- und Adoptiekinder, sofern si« ein« widerrufliche ZuNendung j beziehen, HintcM ebene, deren Be a orgu n gsa n t rag noch ichtoöbt, sofern der Ernährer im Kriege gefallen oder an einer KriegSvvr» \ wundumg gonotbon ist. Das GesamdoiiÄommen eittselstichlich aller Renten der Witwe oder der Eltern darf 3500 Mark nitht über» I steigen. Für jedes Kind unter 14 Jahren werden dem Lahres- vcrd snft 500 Mark hinzugerechnet. Kinderlose Wstwen«inier 50 Jahren erhalten die Beihilfe nur. wenn sie dauernd erwerbs» unfähig oder eowertSbeschränkt find. A!S Jin-Sveis find mit ein» zuicnden:->) der Nontenve-tchvid über die De-rsorgungsgebührnisse, b) daS Familienstammbttch oder d e Geburtsurlanden für die Witwe und deren Kinder,<•) die Jnvalidenkarie, ck> der Miels- fonkrcMt:, e) eine Lohnbescheinigung de? Arbestsgobers über die Höhe des jetzigen Arbeitsverdienstes der Witwe und der»in Haus» hr!! befindlichen arbeitenden Kinder, oder eine Deiche. nlgiing über Eutver'bslofcnfürsorge oder der Krankenschein. Die juristische Sprechstunde findet in dieser Woche in folgen» den Zei cn statt: Montag und Tonners.ag von&-~S, an bei» übrigen Wochentagen von 5—7 Uhr. Gegen eine Verkoppelung Groß Berlin? mit der Provinz Brondcnbnrg, wie das jetzt von einigen Sei en versucht wird, iven» det sich der Äerl i>n- r Magistrat in einer Veröffentlichung, in der es it. a. heißt:„Wollte man d-eö neue Groß.Bcrlstt mit jetzt 3 703 254 Einwohnern und den Rest der Proo.nz mit 2 481 552 Ewwohnern zu einem interprv.ünzialcn Geb.lde ztisatnmen» schveißen, so würde en weder die bisher so tief empfundene Lahm» lcgung einer staot sehen Mehrheit durch eine landwirtschaf.diche Minderheit oder aber ein zu starker Druck der crsteren auf die letztere sich ergeben. Beides zum Unhe I für einen sck großen Teil der Gescnntibcvölteruna des Reiches. Die Provinz Brandeubura ist keincvtvcgs für sich allein d e natürliche ländl che Ergänzung der Großstadt, welche vielmehr ihre Wurzeln und ihre Cintoir» kung weit darüber hittauS nach allen Himmels-rich ungen«recht. Demnach kann der enzig gatürl che Ausweg nur darin gefunden werden, dem verkleinerten Gebilde der Provinz Brandenburg neue Lebenskraft zuzuführen durch den Zuwachs von Gebiets» teilen, besonders auch von solchen, die ihr schon früher zugehört halben." Uns fchein>t der Gedanke einer Verkoppelung der Pro» vinz Brandcnbilrg nwr aufgetaucht zu fein, um einem wirkt cheu Groß Berlin nur neue Steinte in den Weg zu legen. Eine BichzLhlnng findet am 1. März d. I. statt. Sie erstreckt sich auf Pferde(ohne Mil'.särpserde), Rindvieh, Schafe, Sck weine, Ziltgen und Federvieh(Gänse, Enicn, Hühner, Trnt- und Perl» kühner.) Die Zähiu g erfolgt durch Beamte der Schutzmaunfchast. Falls ein Zähler nicht erscheinen sollt?, tst w ü md I i ch e Anzeige des VtchbcstandeS in der Ziveigsteiie des Statist. schsn Am s der T>'adt Berlin, Vurgstrchke 8, II Tr.. bis zum 4. März 1020 zu erstatten. Wer vorsätzlich eine Anzeige nicht erstatiet oder wissentlich unrichtige oder unvoll ständige Angaben m acht, wird m t Gefängnis bis zu 0 Mona cn oder mit Geldstrafe bis zu 10 000— zehn tauf nd— Mark bestraft! auch kann Vieh, dessen Vorhandensein verschwiegen werden ist, im Urteil a>S für„dem Staate verfallen' erklärt werden. � D« ehemallze W. A. d K. hält am 1. März, abends 7 Uhr, Hafenheide 13/15(früler Kiicm), eine vom ihrem Jnteveffen- Ausschuh einberufene Versammlung ab. Eintritt gegen Vorlegung des Entlassungscheines der Wach-Abteilung. Sraatsopcr.• Heute Soiraiag wegen Ertraniwng der Frau Hansa statt„Ari tdtic auf Naxos"„Madame Butte rslti". Anfang 7 Uhr. Die im Vorverkauf bereits verkausten EttttriitS» karten für die 40. Abonnemc-ttsvorstellung haben Gül igkeit für die neuangefctztc Vorstellung„Madame Buttersiy". Sie werde» auch jedoch nur bis zttm Beginn der Vorstellung an der Opern. '■mtSlaite zum Ka'wn preise zuzüglich des amiltckH,, Aukg'ld-'S eu» ba'.tskgsse zntm Kassenpretfe zuzüglich des amtlichen Aufgeldes zurückgenommen. Eine spätere Zurücknahme ist ausgeschlossen. Zu dem Raubmord an dem Schuhwachcxmeistcr Goegpner auS der Friedenstraße wird-mitaeteill, daß unter dem Verdacht der Täterichait drei Persancn verhaftet worden sind, and zwar der Kutscher Herbert Sarmann, der A ob efter Johann chtls'u: nd der Händler Warenb-urrg. Einer der Täter bade bereits ein nis abgelegt� J N'krsbelsa'swvh'en. Parteigenossen des Stadtbezirks Moabit. Die„Christlichen" und„Unpolitrschen" unseres Stadtteils Laben nicht nur eine große �auZagitn-ion ciltsoltet, sondern sie (jcheii setzt dazu über, große üjsentliche Versammln gen einzu- berufen, um dort dirett zu der gesamten Wählerschafi zu sprechen. Aiir diese Versammlungen wird von kirchlicher Se.te und allen rettsreaktionären Elementen heftig agitiert, um uns in den Hintergrund zu drängen. Partcige.tvssen, um dem cnigegenzu- wirken, rufen i?,r fü: untenstehende Schulen große ö�entliche El ernversamnilu'igen für d.efenigen Eltern ein, die in benannte» Schulen Kinder babcn. In diesen Versammlungen sollen lknsere Kaiididaicn der U. S. P. ihr Schulprogranim vor d-r Wählerstlrasl entwickeln, wie sie alZ Elternbeirat an den Schulen zu arbeiten gedenken. Wir erwarten von allen Parteigenossen, daß sie für einen guten Besuch der Versammlungen agileren. In den näch- steii Tagen finden folgende Versammlungen statt: Montag, 1. März, abe/dS V Uhr für die 113. und 123. Gem.- schule,?lula Turmstraste b», Referent: Lehrer Steinickei Dienstag, L. März, aieiidS 7l-L Uhr, fiir de 203. und 212. Gem.-sau e, Äu.a CiemcnSstraß? 20, Referent: Lehrerin Frl. Beck; Dienstag, L. März, abends 8 Uhr, für die 254., ISö., 172. und 270. Gem.- Schule. Aula Waldenser Straße 20; Referent: Frl. Gerlach. Dr. iheol.; Dienstag, 2. März, abends 7 Uhr. sür bte 21(5. und 822. Gem.- schule, Aula Nestocker Straße 32 Referent: Dr. Lier. Reilkälln; Dlensiag, 2. März, abends 7 Uhr, für die 103. und 1S2. Cwm.-Schulc, Aula Quitzowstraße 115, Referent: Lehrer Sleinicke; Rdtnvoch, 3. März, abends 7 Uhr, für die 82. und l>(>. Gem.-Schute, Aula Stostockcr Straße 32, Referent: Fra» Dr. Krisele; DonnerSrag, 4. März, abend» 75� Uhr. für die 1(5». und 138. Gem.-Schuhe, Wula Ttephanstraße 1— 3, Lehrer Eicinicke. * NIcderschönhanscn. Für die Sonntag, den 7. MZrz. statt» findenden ElternbciratSwahlcn im Realglimnasium und Lyzeum haben wir ebenfalls Kandida'enlisten ausgestellt.— Für daS Gymnasium steht die Liste Hiege, für da» Lyzeum die Liste IoachimSthal zur Wahl. Die Parteigenossen werde» um reg« Agitation im Betanntcnkrcis« ersucht. Weitere Wahlrcsultate. Alj-Glienickr. U. S. P. 114 Stimmen(5 Sitze), S. P. D. C2 Stimmen(2 Sitze), Christlich-unpolitische Lijx 108 Stimmen sö Sitze). Versammlungen. Hohcn-Reuendorf. Donnerstag, den 4. März, bei CTlauS, Schön fließer Straß«, öffentliche Elternversamm» lung mit der Tagesordnung: Die Bedeutung der Elternbeiräte und deren Wahlen. Referent: Oberlehrer Busch, Berlin. ES ist Pflicht jedes Erziehungsberechtigten, abend» 7-/, Uhr zu er- scheinen. tebensmlüelkaleider. verlln. Vom 1. März ab dürfen Pferdefleisch und Pferbeslelfch- waren, soiseit der Abschnllt d bereit» beitessrt ist, aus Abschnitt 0 der Pferdesl-tschkarti abgeyeden und entnommen werden. Die aus cin-n Abschnitt«nlsalleild» Meng« betrügt Zw Gramm.— In der Woche vom 1. bis 7. März gelangt auf die Rsichsslsischlcarle ausländische» Jimbergefrierfleisch zum Preis« von 6,20 Mk. für»in Pfund zur Aus- gab«. Als zu% der Wschsnmeng« ist auf D»rli>no,en der Echlächwr i» Wurst zu eninshmen Es entfallen auf den Ab'chnitt Lt. der A-r- lincr Bezugsbarl« 5 Päckchen Miläisüßspeisen zum P est« von SÄ Pfa. y Päckchen. Di« Abschnitt« sind von, Momag, den 1., bis«infchlieg- ich Connabend, den 6. März 1026, nur bei den an den Anschlagfänie» belnninlgsgebenen Epeziolg-schäfwn abzugeben. Der Verkauf der Ware findet vom 13. vis 27.»März lg20 statt. Es entfallen auf die Abschnitte 7!rk 1l3 der alten und Ar. I der neuen allgemeinen Leben,- tuitteikarl« der Stadl Be.lin je 125 Gramm, znsammen 250 Gramm Haferflocken zum Preise von 92 Pfg j« Pfd. lsllr Ware in Pa!l«l-n und Papierbeuteln gelten die aufgcdruckien Preise) und vom 27. Fe- bruar bis 0. Mci-z. Im Monat Mä-z 1020 verteilen wir an di» Krisgsbeschädiglsn. die 30 Proz. und mehr erwerbsunfähig sind, 4 Psd. Nährmittel, und zwar 1 Psd. Teigwaren. 1 Pfd. Graupen, 1 Pfd. Hafeinährmiltel und 1 Psd, Hülsensnichte. Im Monat März 1320 erhaben die schwangere» Fr»,-n vom 4. Slwnat ob 2 Pfd. Kinde gerstenmehl, 3 Pfd. Zwieback und 1 Büchs» Konsens. Mich mit Zucker, dl» Kinh«r im I. Lebensjahr 750 Gramm int. Hofernährmittsl und die KlnlW» im 2.' Lebensjahr 500 Gramm ini. Hofernöhrmiltel. Wilmersdorf. Fiei'ch: Gemäß defonde-er Bekonntmachnng. 2 Pfd. Aartoffeln auf 10» und 10 b. auf 10<• 2 Pfd. Kohlrüben(32 Pfg. für 2 Pfd.). auf 10 d bis Ifta 500 Gremm Vrotzvrot. 375 Gramm Zucker cuf 84 für die Zeit vom 1. bis 15. März d. I. Speisefett: Gemäß be- sonderer Vekanntmachung 250 Gramm Hase flocken auf 5 s0,02 Mk. für 1 Pfd.). F ifchgebackenen Kek« mit dem Aufdruck:„Vrotlism- Mission IVh" 250 Gramm 2,75 Mk. Für werdende und stillend« Mütter im Monat März: A. für werdend« Mütter: 1 Dos« Molzext.okt 3 Mk., 4 Päckchen Milchsüßspeisen s« 0,20 Mk.. 4 Dosen Kond«nzm>!ch von je 3.50 Mk.e. Die F-'trati-n betrag! 20 Gramm Butter und 70 Gramm Marga- tin». An Kartaffeln we.den 2 Pfund und als E fotz Brot oerousgobt. Britz. In der Woche vom 1. bis 7. März Karte für Kriegsbefchä- biof«: Abschnitt 10: 500 Gramm D-rsienstocken: Kart« für werdende Mütter und Kinder: Abschnitt 1: 250 G amm Gerstenflocken, Zucker- Versorgung: Der zusrändtge Zucker wird ab 1. Marz verauogribt. Kar» ioflelverforgung: Abschnitt 10 a und b der Kartvffelkarle 2 Pfd. Kartoffeln, Abschnitt 10« und d 200 Gramm HAfenfrllchl«, Abschnitt 10« und f 200 Gramm Hiilfensruchtmehl, Abschnitt 10 x- 1 Pfd, Kartossel- scheiben. Der Be-kauf i.eoinn'l mit den Scklußnumme-n am Montag, dann Nr. 3000—2700 am Dienstag. 2699—1800 am Mittwoch, 1780—900 am Donnerslog, 890—1 am F eiiog. Lichtenberg. Gegen Poranmelbung: 12S Gramm Teigwaren l"0 Pfg.). Auf Aofchnitt 9 der gemeinsamen Lebensmlttelkart«. Aus Abschnitt 453 E, I, G. K.€. der Licht«ndeng«r Leb«n»mitielkart« je 250 Gramm Moissrchrikat«<1,45 Mk). Auf Urleuberbezvgskart» 100 Gramm Nährmittel und 250 Gramm Marmelade. Für helmgekehrt« Kriegs- und Zivilaefangen« je 250 Gramm ausländische Hüisenf ücht» <63 P'g.) auf Abschnitt 1 c bis 6 c der Sonderzuscitzkarte. Zucker« anmeidung bis 1. März auf die Abschnitte 454 E? I. ffl. K. 6. der Clch- tenberyer Lebensmiltelkart«; Zuckerentnohm« vom 1. di» lö. März je 875 Gramm. Friede? chsfelde. 8 Pfund Kartoffeln. Als Ersatz sür die fehlenden 4 Pfund 500 Gramm Eroßbrot. Stralau. Am Donnerstag, 4. März, auf Abschnitt 5 der Zucker» kori« 375 Gramm Zucker und aus Abschnitt 7 der Lebensmittelkarte 125 Gramm Nudeln. Di« Karienabfchnitt« sind bis Montag In den Gefchöfien abzugeben. Niederschönhaufen. Abschnitt 9 der Fettkari» 20 Gramm Builer. 80 Gramm Margarine fEinfuhrzusatzkart« Lt. 32), 50 Gramm Marg» rine. Kinder bis zu 2 Jahren(76)(4 Pfd. Haferflocken, 2 Pakete Koks. Kriegsbeschädigt«(52) 1 Pfd. Haferflocken oder Teigwaren. Auf Abschnitt 22« der hiesigen Lebensmittelkart« auf Nr. 1—2500 je ein Ei, 3 Pfd. Kartaffeln als Erfaß für dl« auefcvenden 4 Pfd. 500 Gramm Großbrot. Abschnitt 230 der hiesigen Ledensmitlelkarl« Holzvetkauf, und zwar Nr. 1—3500 am Montag, 3501—7000 am Miit« wo«), 7001—10 500 am. Freitag. All« Lebensmittel, außer Fett und Karlajfel» gegen Voranmeldung bei den Händlern bi» Montag Abend. Tegel. In der Woche vom 1. di» 7. März auf Abschnitt 6 de« Sroß-Verlinet LebenSmttt.'lkarle 500 Gramm vngsstreckt« Marmelade und auf 2l b schnitt 7 derselben Kart« 125 Gramm Te:«wa'«n. Auf Ab- fchniil 10 der Sonderlebensmiileikatt« für Kinder 250 Gramm Kinder» gerstenmehl und 2 Päckchen Milchsüßfpeise, auf Abschnitt 10 der Eon- derlebensmiitelkart« für äile.« Leute 250 Gramm Grieß und 2 Päckchen Milchfühsveif«. Bbz öca LtganAMen. 8. Distrikt. Etztra-Frvuenabend Montag abend 7>/s Uhr bei Pütt» ner, Snestsnoustr. OS. Parirag des Gen. Haliupp.~. B. 8. Distrikt. Montag abend 7 Uhr Schulauia, R�zaer Straß«». Steuerpolitik. Sief. Den. Weif«. 13. Distrikt, 1„ 2. und 3. Abteilung. Dienstag, den 2. Marz, Kommunal« Kommission, odends 7 Uhr. bei Witt. Pasowalk-r Str. 1- Mittwoch, den 3. März, abend« 7 Uhr, poUtisch« Kommnsion der Klinge. Sellerstr. 14.. B Bildunzsau-sch-ch Moabil-Hanfavlertel, 14. und 15. Distrikt..Heu» Sonntag cbona 7 Uhr in der Atta Zwinglistrvß» 2: 8. Kunstab-nd (Heilerer Vortragsabend) unter Mitwirkung von Emil Kühn« iVor- iragskunstier) uns Hcns Pardon iDlcitisl). Eintritt 1 Mk. Karten u. a. an der Kasse. Kinder unter 12 Jahren kein E ntritt. Charlottenburg. Moniag, 1. März, abends 7 Uhr, Sitzung der Fnuienkomnivfsion im Rathaus, Zimmer 30t.. Charlottonburg. Dienstag abend 7 Uhr Funkttonarsitzung im Dolkszaus. � Wilmersdorf.Kmlrnfe«. Sitzung der Agltattotcskammcsscon Montag, 1. März, fc-g Uhr. bei Dläser, Wogener Straße 18. Neukölln. Montag, den 1. Mörz, abend; 7 Uhr, Ve sammtung aller sür di« Lomdagitalion töttgen Genossen, Ziethenstr. 29, bei Müller. Distrikt Nirderdaroim-Lst. Di« zum Dirnstag. 2, März, anbo- rammte Sitzung findet nicht bei Albrecht, sondern bei Höhne, Lendaatz. Ecke Sann jagst raße, statt. Di« Letter der«gitatwnsbezirke eisteiis» «inen kurzen Bericht. Ve?e;??s!ülende?. Z-ntralverband der Angeflellten. Versammlungen am Man Wz. bot» 1. März, Fad)g upp« I b(Poil- und Telegraphenbeamttncuih-ber', abend» 7 Uhr, Mustkersäte. Kaiser-Wilhelm-Slvaße 31(Detriedsri.e� wählen— Reichowifoerhondiungen). Fachgruppe III(Sektwn»« Warenhausangesteltten) abend» 7 Uhr, Harariand« Festsäl«, Neue ichstraße 35. Fachgruppe 15, Sektion b iAngcstellte de» Stemens-Kon« zern») abends 7yt Uhr. Musikersäle. Kaiscr-Wilhelm�lreße 31, Fach' grupp, 13. Sektion c(R-ligion?geme:nschaften. gemeinnützig««nstall« und Vereine) abends 7 Uhr, Rosen'.haler Hof. Aofenihaler Str. 11/12. Sektion d—((EdeimetaNgemeibe, Kleinhandel und Großhande!) abend» 7 Uhr»m Verbandsibu ean, Belle-Allwnce-Strvhe 7/10. Zintralverband der Zimmerer, Zohistell« Berlin und U mg« gen» Zu de: am Dienstag, den 2. März, abend» 6}4 Uhr, Waidema str. stattfindenden ZahifteNenverfammlung ist Erscheinen sämilicher Ber« trouensleut« der in den Boubetrieden beschästigtsn Zimmerer not Achwngl Steinsetzer nnd Berussgenosseni Sämtlich« Funkttonär«, De-tiauen»ieut» und Bo'stc.nd«m!tgliaoer Irefsen sich Dienstag, fei» 2. März, abends 7 Uhr, Brunnenstr. ISO, bei Nestourateur Jlitfch«. Gr* scheinen aller ist drwgond«rlorderiich. da di« Arbeitgeber ein« Sitzung mit den Bertro-uensleuten planen. I. A.: Cibura. Zentral-Berband der Schuhmacher. Monwg, 1. März, ahen»» r Uhr. Bezirksversammlungen in folgenden Lokalen- Sieglitz: de« Behnke. Heesestt. 2, Wilmersdorf: bei Reuter, Gosteiner Straß-»« Ehariotienburg: Volkshaus Rostnenstr. 4, W«st«n: bei Wiemers. Baiow« straße 58, Neukölln: bei Kramer, Zieihenstr. 69. Südost«»: bei Op.ß» Cdaiitzer Straße 59 c. Osten und Lichtenberg: bei Hoffmann. DubeneZ Straße 5. Norden: bei Henkel, Ufsdomstr. 18, Moaibit: bei Marx, Olden« durger CIratze 10....' W. A. d.«. Montag, t. März. 7 Uhr. Hafenheid« 13/15(Kilon!), Versammlung. Türkontroile: Enilesfungsscheln. Krlegsbefchädizt« und-Hinterblieben« dar Reichewerk« Spondmd Am Monwg. den'l, Mä-z, nachmittag« 4 Uhr, findet in der Neu«» Welt tn Spandau»in« Versammlung statt. Int. Bund der Krieg»b«schadlgt-n, Bezirk Rord-West 1. MontaH abend Johlabend in den bekannlen Zahlstellen. Schwimmverein„Welle", Abt. Berlin. Dienstag, 2. März, abend» 7 Uhr, Miiglied«rversammlung im Vereinslokal Mühlenstr. 58 b« Freie foz. Jugend, Gruppe Osten. Achtzung! Heute Mufeumsbefuch. für Völkerkunde. Treffpunkt U, Uhr ovrmittag», Leipziger Pia»' Untergrundbahnhof. Freie foz. Jugend, Dezirk Narben. Am 2. März, 7)4 Uhr, Mit* gUederve fanimlung, Gipsftr. 23 a( Schulauia). Freie foz. Iugnid, Akttonslxezirk Osten. Acktungl Dienstop. da" S. Mä-z. otzend» 149 Uhr, in Fli-stenberg» Fekfitten, Frank für w« Alle« 2. Mitgliederversammlung vom Aktionsbe/ttk. Deranlwortiich für die Redaktion: Alfred Wiclepp, Reukölln. Leriagsgenossenschaft ,Z-«>h«i>",«. G n>. b. H., Berlin. � Druck de« Lindendruckerei und Verlagsgesellfchafl m. b. H., Schissbauerdamm 19. Möbel Speisezimmer, Herren- SimmSf. Schlafzimmer, Woh- cungs- Einrichtungen, Klaviere, Teppich# kauft S. Drmi- raer. Brurfncnstrr 33, lium- bo'dt 700.__ Rehield. Radstr. 34 große Auswahl in kompletten Schlaf- simmern, neu und gebraucht, von 1 950.—, zirka 50 Küchen ßllc Farben, von 450.—, Wohn- nr.d Soefse'iraoicr, nur üe- tegenMeilskäufc. Kleider- schränke und VertlKos von 240.—, PIDschso as, neu und gebraucht. Waschto. leiten, Tische und Stühle, Trumeaus in leder Preislage. Versand nach a iSefhalb._. Möhel jeder Art»oAvic ganze Naclt ässe kauft hbchst- zahlend Kothkegel, Charlotten- bprg. Kr» rnme Slra''a fib. AiÖPPl. Spiegel und Pol- sterwriren gei;en Kasse und TeilzahlnnÄ. d. Cr au. Fried- riekstraLs 7. dlähs' Leite- ■A'üance-PIk'.tr. 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Der Lackierer ftoberf Grün, | Liebsnwalder Straße 47, am 22. d. Mts. Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltunw. TeütitoTrflösMslier-Vsr�nsl ßezlrksverwaitnng GroB-Bcrlin Den Mitgliedern Zur NacbrichL daß unser Kollege der Packer Otto Sielh am 24. 4. M. im Altar von 47 Jahren verstorben ist Ehre scAhem Andenken! Die Beerdigung findet am Moniag, du« I. März. nacbnrlttags 3V Uhr. von der Leichenhalle des Qemtind/;- Eriedbolos, Treptow Kieiao'zstraße, ans statt Um rege Beteiligung ersucht Die Eezirksverwallung. Danksagung« für die ium anläßlich des Heimgang«; meiner liebe« Fra» Löitist's Pelzliaas Prledrlshstr. 118)1 Itt am Oranienburger Tor, Vorteilhafter Einkauf in Pelzsachen.. Kinderbetten, Polster an ieder- Reparaturcn werden prompt mann. Katalog frei. Eisen» ».Und saulm aasgeiflnrL mtibellabt ik iSiub LkJTiüz. A I■' K'i WUWWW WJW Uaa Teinrcä M*» reichem Male erwiesene Teilnahm sage ich allen Beteiligte« meinen herzlichsten Dank. TW Name» der Familie■ Gusfav Tempo!. Zentralvcrband der /Immeror Deutschlands| (Zaliistello Berlin und | Umgegend. Bezirk 33). De« Berutsgenossen zur Nachrieht daß unser | Mitglied Karl Sehnlz [ am Mittwoch, den 2S,re- 1 | btuar 1920 verstorben ist. Ehre seinem Andenke«!| Die Beerdigung findet nin Sonntag, den 29. Fe» ; hraar 1930, aachmlltags 2 Uhr. von der Leichenhalle, Alter Frlcdhol | Wnunsee, aus slatt..- Um rege Baieiiigung | ersucht Der Vcrtand. Neuköllner Liedcrta et föIZ. Am 26. Februar ver- I schied noch kurzem. schwerem La den unser | lieber SiingcsbAider iEsäslI Ssrpsii Stumm schläft der Sänger! Die ßaurdigung r>nde! J am Monteg. I. März. 4 Uhr nuchrailtag». vom I Städtischen f'ilcdho-. Ma iendorfer Weg, au. 1 statt. Erscheinen aller Sänger ist PBicht! Danksatrungr.:-a. Pfir die zahlreichen| | Beweise herzllcbärTeil- nähme bei der Ein- | äsehernar meiner lieben Frau und Mutter, sage| | Ich allen Beteiligten. insbesondere dem de-{ 1 nasse« NowacV für die lielergreifenden| Warfe, dam Gesangverein„Wedding". so- I vi« den Mietern das 1 Hauses Bornemannstr. 4\ und den Oeoossen de«, | Bezirks??5, auch den| iossenWÄWW 1 dort-West. L anv aeAer Ban.arliclüorverbaan: Vcreh'"tlerOu. •Jenossen vonRcinicken- dort«West, sowie für] I dl» zahlreichen Krtaz- snenden meinen herz- | liebsten Dank. Gustav Knickmlader j nebst Kinder. IWestmaisI Trauer-Magazin CiroO* An«wa.bl. ääläl仫 i'relk,. I. Mrjl!rei!straß337a (Kolonnaden) ll.Gr.FraDKf.SIr.115 (nahe Andreasstr.) AMwahisanduag. aef. Amt Zetifruih 7896. Sonntaoa getohimstn. Nehme die Beleidigung gegen Frau Bouisecli. SoL dlner Str. 2» gurflek. Frau Liersch.-_. Den Mitgliedern Nachrieht, daß Kollege WliÄ» 1.(Bezirk Wodding), ! am 26. Februar ver-| I storben Ist. l Ebro seinem Andcnlenl I DI« Boerdizung findet i !«m Montag, de» 1. Mä'z. I unchm, 2 Uhr, von der 1 I Mall« der Ciisabeihte- meinde in der Prinzen» | Allee aus statt. Der Vcrslas, 1. ism MWWSWs-WWZ Danksnirunir. Für die zahlreichen Beweise herzlichar'l'eil-| nähme beim Hinscheiden i meines lieben Mannes 1 Guuteu SWIlJkfC?[ Lübecker Straße 79, säge ich alle« f reunden. und Bekannten, dem fle- I sang-Verein Unverzagt| und dem Genossen Otto Meier für seine trosi-| r/iiehea Worte iuhigsten Dank, Fi an Auguste Wlokler,] geb. Wunsch, im Namen' aller Hinterbliebenen, Genossin sucht in Neukölln leere er. KOche otler Stube per sofort, Zuschriften erbeten an Pesorskl, Wiener Streß-«6a. HetaMen,»ä Für die hcrzMohaTeil- 1 J nähme an dem H n- | scheide« unseres lieber' fllfrßd Ewuld | sagen wir allen Freunden i»id BekRnnwp berzlich- 1 stea Dank...- j Georg Ewa'd nebst I Frau und Tochter.' Vereiuslcrüitze.riinmen- bladerel feinster Anslühinng billig. 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