n. er 8. chen Te erdieben ski, andden gen, oltz mse, olie. eißder dem den der und inen ski lle Zink Zina t zu eise ndlung 13 nahm cht -Hand ng. $ 30 B 5 I to Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang • Die freeridbeint morgens und nachmittags, an Sonne und feftagen nur morgens Der Bezugsbeträgt bei treier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin 8.50 M., bei direktem Poftben monatl. 5.15 m. bei Zustellung unter Streifband für Deutschland 7. M, fürs Ausland&- m., per Brief 13 Redaktion und Grbedition: Berlin NW. 6. Schiffbauerdamm un, Bernsprecher: Amt Norben 2895 und 2896. M. Mittwoch, den 3. März 1920 Nr. 65/ A 36 Morgen- Ausgabe Inferate foften die achtgefpalt. Nonpareillegeile od. deren Raum einfchl. Ceuerungszuschlag 320 mt.. bas fettgebrudte Wort 1.15 m., iedes weitere Wort 85 Of. familien und Organisations anzeigen die achtgespaltene Nonpareillezeile 2.40 m, das fettgedructe Wort 76 P, jedes weitere Wort 45 Pf. Jnferate für den darauf olaenden Tag mijen spätestens bis 3 Uhr nachmittags in der Expedition aufgegeben fein. Inferaten Abteilung: Berlin W. 6. Schiffbauerbamm 19 Fernsprecher: Aunt Rorben 2895-96, 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Der Ordnungsterror in Ungarn. Haifisch und Hecht. Die Selbstherrschaft der Soldatesta. wahrscheinlich, daß das Benzin zu den Mordfahrten Benbrig wurde. Es sollte nicht allzu schwer fallen, festzustellen, a welchem Swede sich der Baron Bronay jo bringend das Benzin berschaffen mußte! Aus den ersten Berichten, die die damals noch etivas topflofe H.N. Budapest, 2. März. Moralische Verwirrung und politische In der heutigen Eibung der Rotionalversammlung machte Inftinftlosigkeit" weiter Schichten des deutschen der Präsident Mitteilung über eine schwere Berlesung Boltes habe der Erzberger- Prozeß offenbart, urteilte jüngst der Immunitat der Nationalversammlung. Während der und ihre Haltung verlorene 3ensur passieren konnten, fann fol bie„ Frankfurter Zeitung". Das ist noch milde ausgedrückt. In Wirklichkeit zeigt der Prozeß, wie ungeheuer starf die gestrigen Siyung wurde das Parlamentsgebäude von Soldaten gondes festgestellt werden: Das Automobil wurde unweit der eingeschlossen. Es geschah, daß ein Abgeordneter und sogar ein elle, wo die Merde verübt wurden, von drei Schuhleuten angepolitische Reaktion auch heute noch in Deutschland ist und ativer Minister nicht in das Abgeordneenhaus gelangen fonnten. halfen; die Wachleute schrieben die Nummer des Automobils auf bie niedrig der Stand der politischen Moral. Als sich der betreffende Minister( es war der Finanzminister) be- und forderten die Injassen zur Ausweisleistung auf; drei von Vor dem Kriege wat das deutsche politische schwerte, bekam er von einem Offizier die Antwort, daß er ihnen wissen Legitimationen vor. Der Kraftwagen lehrte, haba System das reaktionärste der Welt. In fei- Befehl erhalten hate, keinen Menschen, auch nicht den riert von der Todesfahrt, in die Garage in der Rottenbillerstraße nem anderen Lande war die Gewalt ideologie so fehr, die Ministerpräsidenten, in das Parlamentsgebäude einzulaffen. amid; am anderen Tage wurde ein Sprengler gerufen, der den berrichende, war die Ueberzeugung, daß die Politik nur ein Durch diesen Vorfall, sagte der Präsident der Nationalver- Wagen reparierte und an dem Tage, als der Ministerpräsident Mittel jei zur Mehrung der Macht und des Reichtums der fammlung, erscheint die Immunität, die Unabhängigkeit des Suszar in der Nationalversammlung erkläre, daß die Täter ge berrichenden Kreise, so sehr die ausschlaggebende wie in parlaments und die Freiheit seiner Verhandlungen aufs hängt werden, verließ das Automobil mit den Mördern ungeZink Deutschland. Jeder ideale Gehalt war allmählich aus die schwerste verletz Der Bräsident beantragte, daß das Abgeord- hindert Budapest! Als der Wagen und die Täter weggeschafft ler Politik geschwunden. Der deutsche Nationalismus hatte netenhaus eine egemplarische Bestrafung verlangte. Der Nestor wurden, übernahm die Militäranwaltskaft des Herrn Horthy dis julegt gar keinen anderen Inhalt mehr, als die Sucht nach des Abgeordnetenhauses teilte mit, daß zu der vorgeftrigen Weiterführung der Untersuchung mit dem Erfolg, daß nun heuen Ausbeutungsfeldern und Anlagespbären des Kapitals Sibung 15 Offizieren die Erlaubnis eretit ouibe, sich in dem erflärt wird, es wird nach den Mördern im ganzen Lande gea als das einzige allgemeine Interesse der Nation 3u profia Barlamentsgebäude aufzuhalten. Es feien aber 150 Offifahabest Sie werben die Mörder nicht finden! hieren. Alle Bestrebungen, die diesen natten materiellen siere ohne Erlaubnis erschienen. Es wurde auf Ersuchen von Der Terror nimmt seit der Ermordung von Somogel ntereffen entgegen standen, waren berpönt und verhöhnt. 30 Abgeordneten eine gefchloffene Sigung anberaumt. abrigens aufehends au. Seitdem die Terroristen merken, daß sie ng die deutschen Intellektuellen, soweit sie sich überhaupt auch diese Ungeheuerlichkeit straflos begehen fonnten, treten fie m Politik fümmerten und nicht nur ihre Karriereinteressen überall brutal und selbstherrlich auf. Sie veranstalten jebt eine berfolgten, waren die willfährigen Kunden und Advokaten förmliche Spezjagd auf die gewesenen Mitglieder des Galilei der herrschenden Politik. Alubs, einer rodifalen Hochschülervereinigung, und alle seine berfloffenen Mitglieder werden jest aufgespürt und in den Kerker geworfen. se uf str. eide finet er B rch E chne it. U Dedi bures str. dens hlung & Cov chba arde a Woll 6 stitut erlei Smo Zyr idigun k₁ Sol Fa le 11 ch hrt E ( s) sehr Sprach tlager Perlin Wstr. kt Schner Ste In and mäntel nmetr t Mützes se ver Hunde depark Teleph In den Spuren der Liebknecht- Mörder. Der Wiener Arbeiter Beitung" wird aus Budapest gemeldet: Was dieses Systeni so gefährlich machte, war, daß es Mit jedem Tage wird es handgreiflicher, daß die, die So allmählich auch weite Kreise der Beherrschten in den Bann- mogyi und Bacio ermordet haben, von der ungarischen Bereis jeiner Ideologie gezogen hatte. Auch erhebliche hörde nicht festgenommen und nicht bestraft werden. In dem Wie sie es jetzt machen, dafür noch ein anderes Beispiel. Als Teile der Arbeiterflasie waren trog aller Ge- Augenblid, da die Behörden die Namen und Eigenschaft der nach der Ermordung von Somogyi ein bis zwei Tage die Zügel penwirkung des radikalen Flügels der Sozialdemokratie Mörder fest gestellt haben, setzte das Bertuschungsverder Benfur ekvas gelodert waren, berichtete die redselig gewor Immer mehr von jenem reformistischen Geist erfüllt, der die fahren ein und den Blättern ist es in Budapest schon un- dene Budapester Preffe, daß die Journalisten Defiber Major und Aufmerksamkeit der Arbeiter auf die Befriedigung ihrer möglich gemacht, über den Mord irgend etwas zu schreiben. In Josef Valassa und der Szegediner Ingenieur Stephan Müller materiellen Intereffen, der Besserung der Lebenslage hi Budapest wird ganz offen darüber gesprochen, daß die beiden im Speisesaal des Hotels Britannia einen Wortwechsel mit drei lenfte und das sozialistische Deal verblassen ließ. sozialdemokratischen Redakteure von einer Gruppe ermordet wur- Offizieren hatten und dann spurlos verschwunden sind. Nach zwei In dem deutschen politischen System war Politik und ben, in welcher die berüchtigten weißen Terroristen: Baron Tagen tam bie Meldung, daß man die brei Vermißten in Mili Geschäft nicht nur miteinander verquickt, sondern die ganze Bronay, Joan Hejjas, Hauptmann Bibo die Füh- tärgewahrsam aufgefunden hat, nachdem aber sie nicht der miliBolitik war wesentlich Förderung des Geschäfts. Die herr- rung innehaben. Das Militärautomobil, das zum Morde ge- tärischen Gerichtsbarkeit unterstehen, der Staatsanwaltschaft überchende fonservative Alique vertrat ganz unverhüllt vor braucht wurde, tam aus Stecskemet und verließ in der Richtung geben hat. Am folgenden Tage erschien die Nachricht in den Blät allem die Erhöhung der Grundrente und die Interessen der nach Stecskemet Freitag nachmittag Budapest. berrichenden Militär- und Beamtenkaste, die sie aus ihren Wir möchten die Aufmerksam feit der ungarischen Behörden auf folgende Tatsachen lenken: Bid oder drei Tage vor der Erben ihre Politik zur Erhöhung des. Kapital profits, während mordung des sozialdemokratischen Redakteurs erschienen in einer ons Bentrum, von anderen geschichtlichen Ueberlieferungen Automobilgarage in ber Nagy Janosgasse einige Offiziere, berkommend, alle lassen im Rahmen der katholischen unter ihnen der Baron Pronah, und forderten die Heraus Bung ihrer verschiedenen Interessen innerhalb einer einzi- Berausgabe, wurde aber mit gezogenem Revolver zur Ausliefe. Ben Bartei festzuhalten verstand. Der glänzende öfono- rung gezwungen. Es wurde bei Horthy die Anzeige erstattet, mische Aufidmung Leutschlands erleichterte diese Aufgabe. er ließ fich für feine Offiziere entschuldigen und veranlaßte, bas Diese Politit trug den herrschenden Klassen reiche das Kriegsministerium das Benzin zurüderstattete. Es ist sehr Brüchte, namentlich seitdem sich das Junkertum mit der Echwerindustrie unter den Auspizien der Bismarcfchen Schutzzollpolitik verbündet hatte. Auf Milliarden ich die Gewinne berechnen, die diesen Klassen zugeflossen laffen freuen konnten, und insbesondere bei der Vergebung von ausschlaggebender Bedeutung. lern, daß der Ingenieur Stephan Müller in Budapest gen stor ben ist! Es ist mit der größten Wahrscheinlichkeit anzuneh men, daß die Terroristen ihn erschlagen haben Allgemeiner Streit in Mailand. HN. Mailand, 2. März. Anläßlich einer Demonstration bon entlassenen Soldaten erschoß die Polizei zwei Bürger. Daraufhin wurde ein allgemeiner Streit von 24 Stunden angesagt. Die Arbeit ist überall niedergelegt worden. lind durch die von ihnen beherrschte staatliche Wirtschaftsbolitik, durch die Zölle, durch die Begünstigung der Kartelle einzelne mächtige Kreise mit der Regierung hatten, oft von wichtiges ökonomisches Interesse der Deutschen Bank. Ihr und Trusts, durch die Steuerpolitik. Für die Arbeiterklasse fielen ebenfalls Brofamen ab, die besonders seit der stür Die Herr Seifferich ist der typische Repräsentant dieses In jeder Zunächst ist er ein Gegensatz zwischen Deutschland und England. Sie wurde die weltpolitischen Gefahr, aber fie blieb ein Direktor, Herr Helfferich, der einstige der einstige Mitarbeiter Barths, war jest bei den Parteien, die die Träger des deutwaren, war national und militaristisch iger Jahre eintrat und bis zum Kriege anbielt etwas reich. Flassischer Vertreter fener Gesinnungslosigkeit und jenes geworden. licher waren und die reformistische Strömung begünstigte. Strobertums, das so weite Schichten der Intellektuellen zerGeschäftliches Interesse und politische Gesinnung dedgesamte Staatsverwaltung diente diefer Polimals war er noch Demofrat und Mitarbeiter der„ Nation", des Imperialismus, der Krieg, der die Verbindung Berlinten sich vollkommen. Dann kam der Krieg. Der Krieg md gar in den Anschauungen der ökonomisch- herrschenden it des Geschäfts. Beamter wurde ja nur, wer gang deren Herausgeber Theodor Barth gewesen ist, einer der Bogdad verwirklichen follte. Der ehemalige Beamte, der es derund der Intereffen der herrschenden Klassen waren 10 als Beamter erhielt er Beziehungen zu den führenden kapita- für die er als Bankdirektor gewirkt hatte. Als Fachmann laffe befangen war. Beamtenpflicht und Pflicht zur För ganz wenigen politischen Idealisten Deutschlands. Damals in Geschäft und Politik schon so weit gebracht hatte, überschrieb er noch gegen untertum und Nationalismus. Aber nahm jetzt selbst die politische Erefutive für die Geschäfte, eins. Und weil dem so war, weil die Interessen der Grundlistischen Kreisen. Herr Helfferich gab die wenig einträges Imperialismus wurde er der politische Wille tentner und Kapitalisten der Förderung durch die Staatliche Arbeit im Dienste der Wissenschaft und gab die Tätig in der Bethmann- Regierung der Willenloftafeit. Als Fi. Rorruption, das Mobilimachen einzelner einflußreicher Beder Gewinn. Und so trat er in die Dienste der Deut- uns wenigstens vor dem ängsten bewahrt hätte. Um nicht berwaltung gewiß waren, spielte die individuelle feit für das Gemeinwohl als Beamter auf. Ihn loďte nansminister verhinderte er eine Steuerpolitik, die amter für die Interessen einzelner Kapitalisten, eine verfchen Bank und machte die ersehnte Karriere. Aus dem die Durchhalteſtimmung der Kapitalisten durch direkte bältnismäf untergeordnete Rolle. Es war nicht nötig, mittleren Streber wurde allmählich einer der großen Re Steuern zu verderben. Ms Politifer war er der berbne berrichenbe Staatsinteresse par und es war schädlich, Bolitif. Die Deutsche Bank war die Erbauerin der Hauptschuldige an Deil sie Gleichmäßiofeit der Konkurrensbedingungen der Bagdadbahn, und was für die Deutsche Bank Geschäft, U- Boot- Kriegs und der Vereitelung aller Robitaliiten untereinander verlegt hätte, wenn einzelne sich das wurde als Bagdadbahn- Politik bald zur wesentlichten rechtzeitigen Friedensbemühungen. An dem Dejoutere Borteile bötien beridaffen tönnen. Jatereffenten fich direkt der Unterstützung der Regierung er- beigetragen. Sie fchuf und beschärfte fortlaufend en Weltmanft zu berichaffen, das deutsche politische Softem ing Weil ia das Kollektivin'eresse der Klasse ohnedies präsentanten der Verbindung von Geschäft und läßliche Verbündete Das schloß natürlich nicht aus, daß besonders mächtige der Obersten Heeresleitung, der dez Grundlage des deutichen Imperialismus. Die Bagdadbahn- maßlojen Bestreben, mit den Mitteln militärischer Gemalt Bolitik hat nicht zuletzt zu dem Verhängnis Deutschlands dem deutschen Sapital eine bevorzugte Stellung auf dem Innern au fiken, feinen ägern erhöhten Einfluß, nena potne gu erreichen. das ihr für seine Bartei und für das 80,65 Mark für die Tonne Briketts und von 26.40 Mark für bie Serrschaftsbären zu schaffen, daran ist Deutschland zu Algemeinintereffe, wie er es auffaßte, im gegebenen Mo- Tonne Rohbraunkohle einschließlich Kohlen- und Umjagjteuer Grunde gegangen. Selfieri var der rüdicht loseste und ment erstrebenswert und erreichbar schien. jatoffen. ffupelloseste Vertreter diefes Strebens, er war ein Bec-| Erzberger ist gewiß, alles in allem genommen, eine Immer höher hinaus! Erst gewaltsame Einführung berber Deutschlands. Jene Dreieinigkeit wenig erfreulide Gricheinung. Aber die Gründe seiner Be- von Ueberschichten, die, wenn sie auch nicht der Verbesserung von Geschäft, Bolitik und Gewalt, bie das feitigung sind nicht seine persönlichen Fehler und Laster, der Koblenversorgung dienen, da Herr Lefer unfähig ist, deutiche System gewesen ist, fie fand in diesem energischen sondern seine politischen Vorzüge, die allerdings für den Abtransport der geförderten Mengen zu for Streber eine vollendete Nerförperung. mur in dem entsetzlich schäbigem politischem Milieu Deutsch gen, doch wenigstens einen Grund für weitere Preiserho Und dieser Verderber Deutschlands fann lands als folde zur Geltung fommren können. Und wenn bungen bilden. So hat schon alles seinen weisen Zwed in es jetzt wagen, fich als ein Retter auszugeben und als An- die Regierung durch den Sturz Erzbergers in Mit der von Gott und den Mochthabern der deutschen Republif läger aufzutreten! Daß er das Fann, beweist nur das eine, leidenicaft gezogen ist, so ist auch das wieder nur ein gewollten kapitalistischen Ordnung. baß große Teile des deutschen Volfes aus dem Kriege nicht Spiegelbild biefer deutschen politischen Jämmerliditeit, Das Geringste gelernt und nur noch reaktionärer geworden innerhalb der eine Figur wie die des strebsamen SchulParis, 1. März.( Havas. find als sie es vorher waren. Sie glauben noch immer, daß meisters aus Budderchantsen zu einer politischen Größe Ter französische Eisenbahnerstreit beendet. der Zusammenbruch dieses Systems etwas vorübergehendes emporead fen fonnte, zu dem maßgebenden politischen sein dann und daß es wieder ausgerichtet werden wird. Und Führer in des deutschen Volkes schwersten Schicksalsstunden! Deshalb jubeln fie biefem Seffferich zu, als hätte es nie einen Zusammenbruch gegeben! Und deshalb freuen sie sich, wenn ein Helfferich Herrn raberger beschimpft. Wir haben Erzberger bekämpft feit dem ersten Tage Beit mit allen Männern des alten Regimes Schluß machen mae. Warum befampft aber Herr Helffe rich) biefen Mann? Das Schlachtfeft. Der Nationale Eisenbahnerverband teilt mit, daß infolge ber Besprechungen beim Ministerpräsidenten eine Einigung mit den Vertretern des Verbandes und der Eisenbahndirektionen er Nr. ST Gescha Wahle 21 Seid schen Prole Befrei Not, c pe bes Leben D helfer lofefter raffini aller geachtet dem Mit tärisch wärtsi 3 Bewu Eurer tionär Gestern wurde im Prozeß Erzberger- Helfferich nach sielt wurde. Daher wird der Befehl, die Arbeit sofort wieder 21 Verhandlungstagen die Beweisaufnahme geschlossen. aufzunehmen, vom Verband gegeben werden. Der Eisenbahnerstreik in Frankreich ist auf dem Wege der Oberstaatsanwalt Krause hielt fein Blädoyer. Er befchäftigte fidy mit dem gegen Erzberger erhobenen Bor- der Verkündigung zwischen beiden Parteien und durch einen wurf, daß er feine politische Tätigkeit mit privaten Zweden Schiedsspruch des Ministerpräsidenten schnell beigeleg Serr Eraberger hat aus einen Anfängen heraus erfnüpft habe und ging alle Fälle, die im Verlauf des worden. Ueber die Grundlagen der Einigung wir Brozcises auf breitester Basis erörtert wurden, der Reihe berichtet: Das Gewerkschaftsrecht muß fich au einer parlamentarischen Stellung von einiger Beben nach durch. Wie in der Beweisaufnahme, so schnitt auch werden. Rohnliften und Statuten des Eilenbahner. ting heraufgearbeitet. In diesem einflußlojen Barlament. Erzberger in dem Plädoyer des Staatsanwalts in der dent. beraandes müssen auch auf den großen Linien angewen dem der Wille zur Macht fehlte, war er einer der ganz we bar fafechtesten Weise ab. Der Staatsanwalt hielt in allen det werden. Die Regierung foll sich gleichfalls der nigen, die bei der Herrschenden Bureaukratie einen gewesentlichen Bunkten den Nachweis der Vermischung poli- ohnikalen bedienen. Auf den Rebenbahnen sollen gleiche wiffen Respekt genoffen. Den hatte er sich burch emfiges fifcher und finanzieller Geschäfte für erbracht, nur in einigen Augeständnisse gemacht werden. Ueber Einfegung einer Eindringen in die Geheimnisse der verschiedensten Verwaltungszweige miibiam erworben. Er Bamute all die kleinen nebensächlichen Punkten sei dem Angeklagten die Beweis- gemeinsamen Kommission zur Beratung der fünftigen Verwaltungsform wird mit der Regierung verhan führung nicht gelungen. Aniffe und Winkelzüge, mit denen die Regierenden gern den Die Antlagerede des Oberstaatsanwalts richtete fich delt werden. Arbeitgeber und Arbeitnehmer unterwarfen Reichstag und die Deffentlichkeit täuschten, wo ihnen die ausschließlich gegen Erzberger. Er fand kein Wort der sich dem Schiedsspruch des Ministerpräsidenten, der dahin Stritif unbequem erschien. Herr Erzberger aber wußte imuner Verurteilung für die von Seifferich gehandhabten Me- geht, daß alle Disziplinarſtrafen aufgehoben und die Streik etroas. Er wußte aber auch zur rechten Zeit zu reden und tboden, kein Wort zur Bloßstellung der Motive, die helffe tage nicht bezahlt werden. zur rechten Zeit au fenweigen. Und so wurde er schließlich richt befeelten, als er feine Attade gegen Erzberger ritt. ein einflußreicher Parlamentarier, den die Regierung fehr gerne jene fleinen Gefälligkeiten erwies, die die Freund- Daß diese Motive nicht ebler Natur waren, sondern lediggerne jene fleinen Gefälligkeiten erwies, die die Freundlich dem nationalistischen Parteigeist entsprunhaft erhalten. Herr Graberger bekam Einfluß und mun drängten sich an den armen Teufel all die Leute heran, die gen find, braucht hier nicht gefagt zu werden, da wir immer gerne für ihr Geschäft auch politischen Einfluß gebrauchten. pieder betont haben, daß Helfferich und fein Kreis bei Herr Erzberger protettierte und wo ihm für diese Protet ihrem Sturmlauf gegen Erzberger nicht von dem Gedanken tion auch materielle Vorteile in Aussicht gestellt wurden, jah ausgingen, unfer politisches Leben zu säubern, sondern um er barin nicht gerade ein Bindernis für seine fördernde einen Gegner loszuwerden, der es gewagt hatte, die natioTätigkeit. Er schrieb Briefe und Empfehlungen und die nalistische Bolitik zu durchkreuzen. unbestechlichen Minister des alten Regimes erfüllten seine Wünsche, da er doch ein einflußreicher Parlamentarier war. Korruption gewiß, aber die weitaus größere doch bei den hach mögenden Ministern als bei dem fleinen Parlamentarier. Leitfäße für den Wiederaufbau Europas. Aus den Klauseln dieses Friedensvertrages geht hervor, daß der Kampf um die Anerkennung des Roali tions rechts, um die Einführung allgemein gültiger, von der Eisenbahnergewerkschaft vorgelegter 2ohn sfalen und um eine Reform der Verwaltung geführt worden ist. Soweit die knappen Meldungen ein Urteil über den Ausgang der Bewegung gestatten, hat es den Anschein, als fei in den ersten beiden Fragen ein bolles, in der Frage der Verwaltungsreform ein teilweiser Erfolg der Eisenbahner zu verzeichnen. Für ein den Arbeitern günsti ges Ergebnis des Streifs spricht es auch, daß der Minister präsident die Aufhebung der Disziplinarstrafen zugestehen mußte. Die Spaltung in der K. P. D. Paris, 2. Märs Bertinag melbet dem Echo de Paris" aus London, die So funnelte fich Serr Erzberger als Hecht in dem po- witfchaftliche Abteilung des Obersten Rates habe Leitfäse lilithen Karpfenteich und er befam etwas mehr Happen aufgestellt für die wirtschaftliche Bieberaufrich. als andere die nicht minder eifrig, aber mit weniger Errichtung Europas. In diefen Lei fägen komme zum Aus. Nachdem der Zentralausschuß der kommunistischen folg, Aufsichtsratsstellen zu sammeln ftrebten. Erzbergers brud, daß möglichst viel gespart werden müsse und daß bie probut. Bartei nor furzem gegen zwei Stimmen den Antrag an Lätigteit wurde besonders eifrig, als der Krieg für alle tiven Kräfte so zu steigern feien, baß fie Größtmöglichstes er. nahm, nur solche Personen oder Organisationen als der Geschäfte eine glänzende Konjunktur schuf, und für die geben. In den Leitsähen wird alsdann erklärt, bas Europa eine Partei zugehörig zu betrachten, die die Seidelberger ahlreichen neuen Erfaz- und Hilfsstoff- Lieferanten die einzige wirtschaftliche Einheit barstelle. Die wirtschaft Leitfäße grundfäßlich und praktisch in ihrer gesamten Bar Gunft der Regierung entscheidend wurde. Dazu gleider liche Produktion werde überall normal fein aber fie fei es teitätigkeit anerkennen", bat der jetzt stattgefundene Pat Zeit die parlamentarische Kritit noch unbeliebter wurde, da nirgends. Es wäre beshals notwendig, Dentschland und teitag der R. P. D. die Spaltung der Parteiend bie faiserlichen Minister diefer Berquidung von Geschäft Rusland in den Sanb au fegen, an der wirtschaftlichen Ergültig bollzogen, in dem die oppositionellen Org und Politik teinen Widerstand leisteten, wurde Erzbergers hebung Europas mitzuarbeiten. Brotettion immer gesuchter, inumer häufiger und ertragreicher. nisationen aus der Partei ausschloß. In einem Aufruf, de die„ Note Fahne" beröffentlicht, heißt es zum Schluß: Diese ftreb Ind faffe bas Shit Цебе lifti Amt eine D eigene getroff fation Bu felb find r Ichaf nach d lichen einer S Kriegs Anwei Betrie Bereiti bie fre Bertra La alle N nicht b Euch b Bereite Lifte bor, fte Sieg! Ein Milliardengescent für die Bergherren. beiben lesten Zentralausschußigungen, erklärt: Die Heidelberg " Der Parteitag, in Uebereinstimmung mit den Beschlüffen bet Erzberger aber hatte nicht nur wie Helfferi Gold. und Geschäftsintereffe, er war trot allebem Boli- Man weiß, daß die Grubenbesitzer mit der Absicht um- Grundgesetz der Partet. Die taftischen und programmatich Leitsäße bilden zusammen mit dem Spartakusprogramm ba tiker und hat seine politische Tätigkeit nicht als ein Be- geben, sich das Geld für die dringend notwendigen techmischen Grundfäße der Partei sind ein untrennbares Ganzes. Die n Rochener und Gekaufter ausgeübt. Gewiß, Herr Erzberger Renanlagen durch eine Preiserhöhung der Kohle erkennung des Epartakusprogramme und der Seidelberger Leit war nichts weniger als ein Pazifist oder ein Gegner von zu verfchaffen. Die Herren schen gleichzeitig der beschci faze und ihre Vertretung in Propaganda und Aktion fed un Anmerionen. Irgendeine fefte Gesinnung wird man bei benen Abfidyt der Regierung, sich an dem durch die Allge umgängliche Borausfegungen ber Barteizuge biefen Jentrumstaftifer vergebens fuchen. Aber als er fab, meinheit gefchaffenen neuen Rapital ein Mitbesitzredyt und höriglett". daß die von der Regierung und der Obersten Heeresleitung einen entsprechenden Gewinnanteil zu sichern, ein fchroffes berfündete Siegesgewißheit zuerst Verblendung und ipate in entgegen. Rehnen sie es doch sogar ab, der RegieAusgehend von diesen Voraussetzungen, erlärt det Aufruf: ter bewußte Rüge war, hatte er genug Verstand und Ener- rung auch nur eine Kontrolle darüber zuzugestehen, daß die gie, um diefer Politik entgegenzutreten. Während die von den Konsumenten aufgebrachten Summen wirklich aus. .Der Parteitag nimmt Kenntnis bon den Beschlüssen der e bert und David bei Herrn Bethmann- Hollweg ihre schließlich zu den notwendigen Erfaz- und Erneuerungs- irskonferenzen der Bezirke Nord, Nordwest, Nieders angftvollen Vorstellungen erhoben, um sich schließlich immer anlagen verwandt werden! fachsen, Groß- Berlin und Dresden zu den Heidelber wieder von ihm beruhigen zu lassen, während sie bis zulett Was aber die Oeffentlichkeit weniger weiß, ist die ger Leitfäßen. Er erklärt diese Beschlüsse als im Widerspr auf diesen kläglichen, serviken Bauderer schuren, holte heber Summen, um die es fich handelt. Jun Jahre diefen Leitfäben stehend und die genannten Bezir Erzberger zum Echlage aus und beseitigte ohne viel Feber- 1919 betrug die Steinkohlenförderung etwa 116 Millionen organisationen nicht mehr zur Partei gehörig Lefens, ohne vorherige Genehmigung der Obersten Heeres- Tonnen. Die Förderung ist im Jahre 1920 gestiegen. Die genannten Organisationen der St. P D. gehören leitung, ja ohne Dedung durch seine eigene Partei, das nimmt man an, baß der bstverbrauch der Zechen etwa an den stärksten der Partei. Nach ihrem Ausschluß verliert Rügengewebe und den Lügner. 10 v. S. beträgt, so dürfte der Absatz 130 Millionen Zonnen die kommunistische Partei ihre wichtigsten Stützpunkte in Unter allen diefen Mameluken, von den Rechtssoziali betragen. Nun haben die Steinkohlenwerke für die Erben proletarischen Massen. Da die Opposition auf den Sin ften bis zu den Nationalliberalen, in diesen Milean von neuerungsanlagen eine Breiserhöhung von wöchentlich auswurf mit der Bildung einer eigenen Partei antworten Gesinnungslosigkeit und Feigheit, da wirfte Graber- 12 Mark für die Tonne beantragt. Wird sie zugestanden, wird, ist von nun ab mit der Eristenz zweier fich einander ger beinahe noch immer wie ein Mann. Und fo bedeutet das eine Mehreinnahme von 1560 Millionen befebdenden kommunistischen Parteien in Deutschland Seshalb hat ihn, Selffenich und die ganze Klique mit ihrem Mart. redynen. Dem Rurfammenschluß der revolutionären Prole vitenden Sah berfolgt, in jenem elenden Pharifaertum, das wirklich nur die moralisch verirrte deutsche Deffentlich- fiter eine Breiserhöhung von 15 Mart pro Tonne gefordert. itischer Seite geffiffentlich in die Reihen der Unabhängigen Für die rund 100 Millionen Braunkohle haben die Be- toriats bient biele neue Spaltung ebensowenig wie der baltungs- und Berfplitterungstrieb, der von kommuni Beit ertragen kann. Sie hassen Erzberger nicht, um derent. Tas macht 1500 Millionen Mark für die Braunkohlenwerfe! tider Seite geffiffentlich in die Reihen der Unabhängigen willen sie ihn anklagen, um jener kleinen Geldgeschäfte Bufammen haben die Grubenbefizer von den Konsumenten Sozialdemokratie hineingetragen wird. willen, die in bem bürgerlichen Milieu Deutschlands gang nicht weniger als 3060 Millionen Mark mehr erhalten. Das und gäbe find, und die namentlich im Striege in eine gana beift alfo die deutsche Volkswirtschaft soll den Grubenherren außerordentliche große Beamtenforruption ausgeartet find 3 Milliarden neues Kapital schaffen. Die Regierung foll Sie haffen ihn, weiler ein Abtrünnigerist ber die Annexionspolitit amigas, als er ihre Undurchführ zu diefer Preiserhöhung ihre Bustimmung geben, fich aber bauteit entannte. Und fie haffen ihn, weil er als Finanz- dann fofort zum Teufel scheren. Nicht einmal über die Ver- lichen Verlust erlitten. Die Tochter der Genoffin Thereie minister Steuergefebe gemacht hat, die die Befigenden eini- wendung der Gelder foll fie mitfprechen, geschweige denn Schlesinger und Nichte Gustav Edftrins, die Genoifin germaßen zu den Lasten heranzichen. Sie wiffen sehr wohl auch nur zu einem Teil Verfügung über bas neuegefchaffene Anna rey ist in einem Anfall schwerer Nervendepression baß das, was an diesen Steuergeseken technisch verfehlt ist. Starital erhalten. Denn das wäre ja Sozialiflerung, und vor einigen Tagen freiwillig aus dem Leben geschieden. ihm weniger zur Bast fällt als der Unfähigkeit und un- die Bergherren fühlen fich mächtig genug, auf solche Vor- Trotz ihrer Jugend war die Verstorbene seit Jahren willigkeit der Beamten im Finanzminifterium, und vor schläge zu pfeifen. Unfinn wird Methode. ดร. Anna Frey. Unsere österreichische Bruderpartei hat einen famet allem ber infomen Sabotage, die die Herren Schiffer So lehen vorläufio die Fortschritte ber So. mete. und Dernburg, barin würdige Nachfolger Belfferichs.ialisierung im Bergbau aus! gegen eine energische Finanzpolitif getrieben haben. Des wegen haben fie ants Rachsucht und Haß diesen Mann er. Tediat, mit Intrigen, mit Spionage, Gorrupter BeamtenBeihilfe and tendiebstahl. Wolffs Bureau meldet: 2) Be Er 6 thm au fo gela thr den Do Naden dich de Shulte in die Er Stot au rahmt lichem in etwas der Bartei tätig, der sie alle Kraft, all ihr Streben wid Aufgewadyen in der Atmosphäre der Parteiarbeit, fannte fie fein anderes Ziel, als die sozialistische Erkennt nis in die weitesten Kreise des Proletariats hinauszutra Sie litt scher unter dem Empfinden, daß ihre Kräfte der Größe der gestellten Aufgabe nicht entsprachen. Empfinden mit dazu beigetragen, das fie, geschwächte Wie aus nachgelassenen Briefen hervorgeht, hat dieses Empfinden mit dazu beigetragen, das sie, geschwächt pon einer faum überstandenen schweren Grippe, die tötliche Waffe gegen fich richtete. Die Partei, und vor allem die sozialdemokratische ben anderen neffen kann. Denn Erzberger bat nicht, wie die fate, die auf Breiserhöhungen abzielten, befaffen. Er beschloß Frauenbewegung, verliert in der Genoffin Frey eine Kraft, Rechtssozialisten, in der Regierung eine Idee und Ideal unter Buftimmung des Reichswirtschaftsministeriums für die Be berraten. Er hatte nichts zu verraten, denn er vertrat in sirke des heinisch- Westfälischen Kohlensyndikats, des niedersächsi- von deren weiterer Wirksamkeit noch viel zu erwarten wat der Politik tein Ideal und er trug feine Gesinnung zur ichen Steinkohlensynbifats und des Steinkohlensynditats für den Schau, die er preisneneben hätte. Er war immer nur ein Freistaat Sadfen eine Preiserhöhung von 15 Mart für die Tonne burg ist gestern nach Schuß des sozialistischen Parteitapes Genoffe Lefevre verhaftet. Nach einer Melbung aus Etraf Routinier, ein geschickter Opportunist, der im politischen Steinkohle ausschließlich Kohlen- und Umfassteuer ab 1. März Straßburg der Schriftsteller Raymund Lefebre wegen Tagesgofdäft nach dem Erfolg jucht, aber auch gargleid) starf 1920 eintreten au laffen. Bir bie dem bayerischen Kohlensyndikat angeblicher Bedrohung des ehemaligen Präsidenten Boincaré Auf Grund der Ueberschichten, bie von den Bergarbeitern zur Und sie haben in ihm allerdings auch diese Regie. rung geiroffen, in der, auch das muß gefagt werden, Ers. Sebung der Koblenförderung verfahren, und welche mit einem Erebung berger ber einaige politische Kopf und die einzige politische bundertprogentigen Aufid lag zum üblichen Lohn entschädigt wer Energie gavesen ist, der auch moral isch fich noch immer mit en, mußte fich der Reichstohlenverband mit Anträgen der Syndi aemun, am mit dem beriönlichen Biel auraleich das allgemein angeborenben Braunkohlengruben wurde eine Preiserhöhung von berbaitei morder in ten Stü waren brauen Baar g die un Sto Bliden to aud gar ni Morger mußte, Shopfi den ich nichts Augen, aus de n uch ruch r ng ten ale 6 Uhr rt וו eisen 3.50 4347. nn, F6 8: 二歲 p. Kilo Hop nz höchsten S auf sse 20 r.77-78 5706 abgeholt 45, 50- M p. Kilo höchsten auf 6a p rst 7893 rebelt lung str 25, 15, ntlich preise es ohn 26 e 38 cke. 4500 e. M. Lenung Mk. 99 64 mehr tr. 22. 0, 30, tr.24 . Lader der All Berlins 25.00 4.50 8.00 9.50 23.00 Bok Lokal 1520.150 10.50 80.( Laden) bruch M. etall eise, 0.112 0-34 Der Abfindungsstandal. Die Anwälte der Bankrolleure. Bereits 60 Möbelwagen find abgegangen Sauptet, Herr Subefum habe für die erste Marie Rotwein nur 3,60 M. pro Flasche gezahlt und für guten Rognat 9 M. Das gegen hat die Stab: Berlin für ihre Stranten und Genesenden nichts belommen tönnen, als sie deswegen vorstellig wurde. Man hat fie an die Weinvertriebsgesellschaft gewiejen, die aber Preise forderte, die nicht gezahlt werden konnten.( Hört, hörf!( infs.) Die verhängnisvolle Politik Wilhelms ist zur Genüge befann Der Kellermeister Schlieper soll vor der Revolution ein armer Redner bringt zahlreiche Beispiele und Aussprüche.) Und wie Mann gewesen sein. Jezi verfügt er angeblich über ein großes hat er sich gegen meine Partei geäußert. Eine Partei, der solche Konto bei der Darmstädter Binf. Bon Möbeln, Teppichen, Wäsche wird alles Mögliche fieißig Der Gefeßentwurf über die Abfindung des ehemaligen Beleidigungen zugefügt worden sind, müßte feine Ehre im Leibe im Auftrage des Hausministers Eulenburg fortgeschafft und ber Nönigshauses ist von der preußischen Landesversammlung haben, wenn sie einem solchen Vergleich zustimmen würde. Abg. Oppenhoff( Bentr.): Ich bedaure, daß vom Vorredner fauft. Auch der aus dem Grzbergerprozej bebannte err Strauß nach sechsstündiger Debatte ihrem Nechtsausidhing überwiesen worden. Scharfe Töne fand der Redner der Rechtsorte gefallen find, die weite Streife bes Volkes auf das oll für billiges Gelb foftbare Möbel erworben haben. Wie toll schmerzlichste berühren müssen.( Sehr richtig! rech: 3.) Wir getrieben wird, kann man daraus ersehen, daß sich sogar ber fozialisten, Gra1- Frankfurt, der beteuerte, daß die, die freuen uns, daß ein friedlicher Ausgleich versucht wird. Wir Beamtenausschuß dagegen gewehrt hat. Era Angestellter, der täge Wilhelm II. einst vaterlandsloje Gesellen" beschimpit stellen uns auf den Boden des Rechts. Ueber die Entstehung lich die Schiebereien mit anjehen mußte, wollte aua einiges tau hätte, ehrlos feien, wenn sie dem Bertragsentwurf zuftimes Hohenzollernjohen Vermögens wird am besten im fen. Er konnte jedoch die geforderten 3000,- Mart nicht auf (!) Gebt des Kaisers, was oringen und mußte nun sehen, wie ein Herr vom Finanzmini men würden. lins boch ist der Entwurf von dem Partei- Ausschuß zu reden sein. jerium dieselben Sachen für 700 Mart erhielt. Das Tollite aber genossen Gräfs, vom Minister Südefum, ausgearbeitet des Kaisers ist Abg Gaffel( Dem) Wir stehen auf dem Boden der ist, daß sich der Möbelverwalter selbst an den Käufen beteingt worden, auf den durch die Enthüllungen des Genoffen Hoff Republit und hatten eine Bederkunft der Monarchie für ausge- und die Berier Teppiche, die Bolstersachen usw. als Rot stands. mann über seine Beteiligung an den dunklen Käufen von schlossen Mat ist nicht flat worden, weshalb Herr Gräf zur möbel herausgeben. Tag für Tag gehen auch die wertvollsten Weinbeständen des Schlosses ein eigentümliches Licht ge- Vegründung feines ablehnen en Standpunties Worte gebraucht Sachen nach Amerongen. worfen wird. Nachdem, wie Genosse Hoffmann ausgeführt hat, die geeignet sind, den wieivalt im Bolle nur zu vergrößern. bat, bererts über 60 MöbeImagen nach Ameron. Abg Hergt( Dnat.): Der Vertreter der Mehrheitssozialisten Ben gesandt und weitere ungeheure Vermögenswerte an bat fich heute zu dem Anwalt der Unabhangigen aufgeichwungen. und man bat deren Inhalt gar nicht in der Villa unterbringen dem Ministerium nabestehende Bersonen verschleudert wor. Er hat Ausführungen gemacht, die wir fouit nur bei den Unab tonnen, jondern erit einen Sayuppen vauen mussen, der von we häng gen gewohnt sind. Er hat eine politische Hauptaltion gewaffneten bewacht wird. Auch wertvolle Gemälde von Kranach, den sind, nachdem Offiziere und Sofdamen des ehemaligen macht aus dem, was rein fachlich behandelt werden müßte. Er Bettean. u. a. find neben fünstlerisch wertvollen Glasfensteru verNönigsbautes unter faljer Signierung als Staatspen- hai vertegend gewirt, nicht nur verleend. In einer Beit, wo ichwunden. lionäre den Rest ihres Lebens verbringen sollen, versuchte wieder Gras wächst, bat er eine wüte Rede für die Gaffe nehalten, Tas Silberzeug hatte man zunächst in einem dunkein GeSidekion nochmal eine Banze für sein Machwert zu hat die Leidenschaften aufgepeitscht. Ich sehe, darun die Angst mach eingemauert. Jest wird.es fortgeschafft, wahrscheinlich aus brechen, indem er die prägnanten Ausführungen Hoff- vor der eberlehr.( Lautes Lachen b. d. Soz.) nach Holland. manns als unwahr" zurücwvics. Ohne darauf einzugehen, Die Beschlagnahme seinerzeit hatte für uns nur die Bebeutung, umber welche Rubrizierung sein Parteigenosse Graf Süde das fönigliche Eigentum vor Raub, Diebstahl und Plünderung In bringen müßte, wollen wir nur darauf eingehen, was zu schüben. Eobald die Gefahr vorüber war, muß e fie auf Die Ausplünderung des Schlosses hat in der Tat erst begonnen. felbft der„ Borwärts" in seiner gestrigen Abendousgabe über schoben werden. Wir haben natürlich dafür zu forgen, daß der nasdem die Matrosen mittels Kanonen daraus vertrieben worden nicht zu kurz fommt, aber wir wollen auch nicht the nlich verer. Vismard als Vorbild bei der Enteignung abgelegter& ir- fein. Daß wir einen Kurier haben wollen, wissen fie ja.( Qurra!) ften der„ Sozialistischen Korrespondenz" entnimunt: Aber wir wollen einen Sparfaiser. Der Verzicht auf die KronIch habe nicht gehört, daß die Vorfahren des Königs Georg, rente ist der Schlußste'n in der Reihe der Opfer( Lachen), die nachdem sie das Haus Smart bom TThrone Englande bertrieben das Hohenzollernhaus dem Volte gebracht hat.( 1) Diese Opfer waren alles te landesväterlicher Fürsorge. hatten, diesem Hause durch Staatsgelder die Mittel geliefert bätten, der töniglichen Arnee bei Culloden gegenüberzutreten.( Seiterfeit.) Der letzte Throninhaber stellt auch jest wieder das Ich habe nicht gehört, daß die verschiedenen Zweige des Hauses Saatsinteresse dem Bamilienintereffe totan; er möchte Frieden haben mit seinem Volte( Erneuter e terfeitsausbruch.) Wir He Wourbon, deren Throne den Staatsumwälzungen in Frankreich, in Spanien, in Neapel zum Opfer fielen, auf Kosten dieser Länder follten die dargebotene Hand nicht zurückstoßen. Präj. Leinert: Das dürfen Sie nicht sagen. mit Dotationen bersehen worden wären, die man die Absicht hätte Min. Südefum( fortfahrend): Abg. Hoffmann hat sich haben können, ihnen zu lassen, foenn fie fremde Legionen oder ber Begünstigung schuldig gemacht, dadurch, daß er sein Material Als neulich der Gefebentwurf auf de Tagesordnung kommten nicht schon längst dem Justizminister unterbreitet hat. Zu unter. französische oder italienische Legionen in der Frembe angeworben sollte, ha Herr Gräf wider Willen die Wahrheit gesagt, indem fuchen, ob während der Kaisermanöver falsche Buchungen vorhätten, um sie gegen das eigene Land zu führen. Noch weniger er ausführte, Südekum wolle den Entwurf verteidigen. Was genommen worden sind, ist nicht meine Aufgabe. Aus dem Wein ift es mir wahrscheinlich, daß die spanische Regierung es für ihre Südefum heute fagte, war mehr als dürftin. Seine Leute laffen feller find große Teile den Lazaretten zur Verfügung gestellt juristische Pflicht halten wird, der Königin Jjabella Mittel gegen ihn jogar im Stich. Wenn wir boshaft wären, dann könnten worden. Aberdings haben wir auch an diejenigen Berfonen ab fie zu liefern, und daß von Italien her die Bourbonen in ihren wir nur wünschen, daß der Gefeßentwurf mit bürgerlicher Mehr gegeben, die Repräsentationsverpflichtungen haben, aber nur zu Absichten durch Staatsmittel unterstützt würden. Ich führe dies heit angenommen würde. Der Antrag Gräf ist nur ein Manöver, angemessenen Breisen. Wir haben nicht öffentlich verkauft unt nur an, um Ihnen die Geringschägung zu fennzeichnen, mit um die Antschiedenheit von sich abzuwälzen und dann den die Schieber auszuhalten. welcher wir die jittliche Entrüstung aufzunehmen haben, die sich wählern als entschlossene Männer gegenüberzutreten. bon so vielen feindlichen Seiten geltend macht, als ob wir hier Rebe, wie sie Gräf heute hier gehalten hat, ist von dieser Seite einen ungered ten, gewaltätigen Alt gegen einen an sich ungerecht lange nicht gehört worden. Festhalten wollen wir an Gräfs Geständnis, daß der Krieg feines Thrones beraubten Fürsten übten. Schuldig waren wir unmöglich gewesen wäre, wenn die Sozialdemokratie nicht mit bem König Georg nichts; wir haben ein Beispiel der Großmut gemacht hätte. im Intereffe des Friedens gegeben, wie es in der europäischen Geschichte meines Wissens nicht vorgekommen ist." Das sagte Otto von Bismard am 13. Februar 1869 im breußischen Herrenhause anläßlich der Debatte über die Be hlagnahme des Vermögens des Königs von Hannover und des Kurfürsten von Hessen. Und der Bortvärts" schreibt Бази: " Genosse Adolph Soffmann: Golche Es ist eine unerhörte Zumutung, bem Manne, ber den Funken an das gefüllte Bulverfaß legte, angesichts der un scheuren Rot des Volkes noch irgend eine Abfindung zu zahlen. übertroffen. Er hat gewiß nicht geglaubt, das jozialdemokrati Sicher find die Hoffnungen des Bewohners von Amerongen weit iche Minister ihm folche weitgehende Bugeständnisse machen würden. Dem Staate gehen Milliarden verloren Wir verlangen, daß die hauptsächlich beteiligten Beamten fofort ihres Dienstes enthoben, daß die Bücher beschlagnahint werden und eine eidliche Bernehmung der Zeugen stattfindet, deren Namen ich benennen werde. Wir fordern in unsern Antrag, daß bie ehemaligen regieren. den Fürstenhäuser zugunsten der Staaten ihres gesamten Ver. mögens für verluftig erklärt werden. Minister Sübetum: fille vom Abgeordneten Hoffmann vor, gebrachten Beschuldigungen sind Berleumdungen. An Möbeln ist nur minderwertiger Ritsch nach Amerongen gegangen. Herr Strauß hat auch nur Nachahmungen bekom men. Alles was Abg. Hoffmann jagte, ist also unwahr. Die Gemälde und Glasfenster sind in Museum untergebracht und das Silberzeug ist in Deutschland in Sicherheit gebracht vor dent Leuten des Herrn Hoffmann.( Proteft b. d. 11. Goz.) Das Privateipentum ist doch von der Revolutionsregierung anerkannt und darin waren zu gleichen Teilen die Unabhängigen vertreten. Ganz besonders aber möchte ich angesehene und langzu verhaften Herr Hoffmann von mir gefordert hat. Ich überbewährte Beamie meines Ministeriums in Schub nehmen, die lasse den Herrn nach all den unwahrheiten, die er hier vor gebracht hat, der Hochachtung die er verdient.( Großer Beifall Kennzeichnend ift, daß ber Mann, diefer fluch rechts.) " Sie( bie Gohenzollern) werben nur mit der Elle gemessen, beladene Sobenzoller als gleichberechtigter Kontrahent Der hierauf angenommen Slubantrag beties, wie bie fie felbft angelegt haben, ihnen geschieht mur, mas fie ftets angesehen wird.( Große Unruhe.) Bestreiten Sie etwa fehr die Mehrheit fürchtete, unser zweiter Redner. Genosse Leid, die Schuld dieses Mannes? Ich will Ihnen Beweise liefern, fönnte den Beweis erbringen, bak Adolph Boffmann doch mehr anderen zugefügt haben." Trotzdem sich also bei den Rechtssozialisten die Er daß Sie daran genug haben. Erinnern Sie sich an die Debatte im bei der Wahrheit war als Herr Südekum. Zur persönlichen Be Reichstag über das persönliche Regiment. Damals waren alle merkung nahm noch das Wort Tenntnis Bayn gebrochen hat, daß der Vertragßennvurf un- von Bevel bis Heidebrandt einig, daß er endlich seinen gott. annehmbar ist, ist es ihrem Parteigenoffen Südefum noch iosen und halten solle, weil wir sonst ins größte Unglüd Genosse Rosenfeld: möglich, fich für seine Vorlage ins Feuer zu legen. Er geht gestürzt würden. Aber was besonders in Be: racht kommt, ist, daß Leider ist es durch den Schluß der Debatte bem zweiten bomit Sand in Band mit der reaktionären Breffe, für die die Veröffentlichung der Kriegsdokumente mit ben Rand- Redner meiner Frattion unmöglich gemacht, auf die Südefumsche Die gange Angelegenheit eine willkommene Gelegenheit für gloffen von Wilhelms Hand den unwiderlegliden Beweis er Behauptung näher einzugehen. Ich muß mich also damit bemonarchistische Treibereien ist und die den Bertragsentwurf bracht haben, daß er der Hauptheher zum Kriege gewefen ift. anügen, bas zu widerlegen, mas der Minister gegen mich behauptet böllig einwandfrei findet. ( Redner verliest unter lebb. Sört, hört der 1. Soz. einige der hat. Er sagte mir nach, ich hätte während meiner Tätigkeit in der markantesten Belegfteen ave der Klausky- Broschüre.) Diese Art, Regierung eine andere Saltung eingenommen als heute mein Nachdem es Herr Sübelum für unnötig gehalten hat, wie der vormalige deutsche Kaiser zum Striege gehebt hat, mus Sollege Hoffmann. Das stimmt nicht. Ich verweise auf die Be eine einigermaßen stichhaltige Erwiderung auf die Anlage für alle Beiten festgehal en werden. Ich möchte dabei an ein fanntmachung, betreffend die Beschlagnahme des Vermögens des Des Genossen Hoffmann zu geben, nach ber er selbst attiv Bild des belgischen Malers Wierk erinnern, auf bem Napoleon ehemaligen preußis ben tönigshauses vom 80 November 1918. an der Vergendung des ehemaligen Strobefiges beteiligt bargestellt ist, die Arme gekreuzt; Rauch und Flammen unthüllen Darin heißt es, bak auch sämtliche Gegenstände, die zum Sonder gewesen sein soll, dürfen wir euvarten, daß das Bolt itber ihn und ein endloser Strom von Frauen flutet thm entgegen. vermögen sowohl zum Privateigentum wie zum Fideifommik die Machinationen nicht mit der gleichen Gemütsruhe Da bringen, Mütter ihre vor Entkräftung gestorbenen Säuglinge befib des vormaligen Königs von Breußen gehören, vorläufig zur Tagesordnung übergehen wird, wie die bürgerlichen Mädchen ihre toten Liebsten und streden sie ihm entgegen, mit Beschlag belegt werden. Das habe ich damals durchgefeßt im Parteien der Breußischen Landesversammlung mit Ein- Echmerz und Born im Auge und Verwünstungen auf den Lippen schweren Kampfe gegen die rechtssozialistischen Minister. Mehr Ichluß der Rechtssozialisten. fonnte ich leider nicht erreichen. Wenn Sie später daraus nicht die Konsequenzen gezogen haben, so ist das Ihre Schuld.( Lebh. Sehr richtig! bei den 11. Eoz.) Der Sizungsbericht. Das Unglüd, das Napoleon verschuldete, wiegt feberleicht gegen über dem, an welchem Wilhelm II. die Hauptschuld trägt. Es fehlt an Heimen für d'e Kriegsrüppel und-Blinden, es fehlt an Kranten und Genesungsheinen, an Mütterhäusern und Kinderheimen. Die Wohnungsnot ist unendlich groß. Da hätten wir die besten Verwendungsmöglichkeiten für die Schlösser und Billen. Genoffe Ad. offmann, der, obwohl sehr leidend, in fast zweieinhalbstündiger Rede das Anklan material vorgebracht hatte, war und fofort in periönlicher Bemer'ung antworten fonnte. Er fein und fofort in persönlicher Bemerfung antworten fonnte. Gr hält alle feine Behauptungen aufrecht und fordert fchleunigite gründliche Untersuchung durch eidliche Vernehmung aller Beteiligten, beren Namen er genannt hat. Massenware. Finanzminister Sübefum: Dicies Geieb muk erledigt wer ben, bevor ter Staatshaushalt vorgelegt wird. Es ist seinerzeit In 1 des Gefeßes heißt es ausdrücklich, der Vergleich folle bersprochen worden, bei der Auseinanderießung jolle die Boits erft wirksam werden, wenn ihm die Landesversammlung zu bertretung mitwirken. Mit ber Borlage löjt bie Staatsregierung gestimmt habe. Damit stehen aber Borgänge im Widerspruch, bie ihr Berivreden ein. Da sich wahrscheinlich ein Ausschuß mit ich der angelegentlichsten Aufmerksamkeit des Herrn Finanzber Same befchäftigen wird, können die Einzelheiten ministers empfehle. bort erörtert werden. Bu ben vorliegenden Anträgen möchte ich Ich habe Mitteilungen erhalten fo ungeheuerlicher Art, baß persönlich sagen, daß ich der Etaatsregierung empfehlen würde; wir verlangen müffen burch eibliche Bernehmungen den Sachden Antrag Adolph Hoffmann abzulehnen. Dem Antran Gräverhalt fleunight festzustellen. ( e) dagegen fann jeder zustimmen, der der Meinung ift. Es wird kehauptet: Ein Ersicher ber Bringen sei a's Dem Kabinett ist heute seitens des Reichsministeriums des daß Die Auseinandersehung zugunsten des Adjutant geführt worden um die Kosten der Staatstaffe aufbir Innern der Entwurf eines Gesetzes über die Kom Staates erfolgen muß den zu können. Jetzt foll er 18 000 Marl Rubegehalt munalisierung von Wirtschaftsbetrieben zugestellt worden. bekommen, obgleich er ir Solland ift. Cine of dame in dem chrwürdigen After Lon 22 Jahren foll gleidfalls mis ist dies das achte größere Gefeß, das im Laufe einer Woche im Reichsminifterium des Innern fertiggestellt worden ist. 18 000 ait jährlich bebacht werden. Die Kosten der Raisermanöver find der Startskaffe Fabelhafte Leiſtung! Acht Geieße in einer einzigen Was aber alles au diefen Kosten gerechnet Woche. Wann wird Quantität endlich in Qualität 8ur Last ncjallen. urbe, ist enorm. Stühle des Schloffes wurden vergoldet, zerumschlagen? brochene Waschgeschirre angeicheift, Fußböden ausgebeffert, alles unfaubere Man ber au fein. as scheinen mir doch recht Abg. Gräf( Rechtsfog.): Wilhelm von Hohenzollern bat fein Roft im größten Glend in Stiche gelaffen. Die baterlandelofer esellen von einst aber haben es aus der Not zu erretten ber ut( Lebh. Widerspruch rechts). Die Stügen des Thrones, die fich bei der Revolution vertrouen hatten. fommen jest, wo bie Gefahr vorbei ist, wieder zum Vorschein.( Erneute Unruhe rechts. Die vaterlandelofen Gesellen haben während des Krieges das Waterland geschikt, sie haben sich freudig in den Dienst Waterlandes gestellt, fenft wäre der Krieg am ersten Tage zu Ende gewesen. ( Stürmisches hört, hört s. d. Unabh. Soz.) nenommen bat. s auf Konto Raffermanoner" Wenn in der Begründung zum Gefet gefagt i es fet famer. zwischen Privat- und Staateeigentum zu unterscheiden. so muß nachträglich erst die Verwirrung hineingetragen worden fern, denn unter Wilhelm II. ift beides ftreng petrennt geführt worden. Die Inventarbücher mufen sichergestellt und ihr Jn. alt genau nachaeprüft werden. Wolffs Bureau meldet: Knüppeffunze unter Anklage. Der Erite Staatsanwalt am Bandgericht I bat gegen den Schöneberger deu'schnationalen Stadt berordneten Richard Runge ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. 8 bezieht sich auf den Vertrieb der Gummifnüppel und Schlaginstrumente, ber von Stunze zum Zwed antisemitischer Bogrome im großen betrieben wurde. Arbeiterunruhen in Japan. Nieuwe Courant" melbet drahtlos aus London. in Japan feien ernste Arbeiter. unruhen ausgebrochen. Die Auseinandersetzung ist eine Ungeheuerlich! eit Const ist es nicht üblich, daß man einem Angestellten, wenn er ans her Firma auf Wilhelms Art verbuftet, noch einen Bergleich Die Weinkeller, deren Ausplünderung durch die Matrofen anbietet, zumal der Flüchtling ganz nennenswerte Beträge mit uns so oft gemeldet wurbe, find, wie der Stellermeister rühmt Wir wissen ja, auf welche Art der Boben amberiebrt geblieben. Die Matrosen hätten, fo fapt er, nicht zollernsche Besis erworben wurde. Den Untertanen wurden eine eine Flasche daraus bekommen. Diesen Weinkeller will der Bloyd George gestern im Unterbaufe über das BerDie Aburteilung der Kriegsverbrecher. Laut Telegraaf" hat fach die besten Grundstüde weggenommen. Bei unserem Berbal- Finanzminister als Privateinentum der Sohenzollern angesehen ten tönnen wir uns ja Bismard zum Muster nehmen, wie er wiffen und doch ist der Inhalt aus Staatsmitteln befahren gegen de sogenannten Kriegsmisse äter erklärt, die ennHannover gegenüber gehandelt hat. anhlt worden. Wo ist der Wein geblieben? Er ist till.lifche Regierung werde feinen englischen Juristen nach meinerbberlauft worden. belum und Sirich Deutschland senden, sondern das Verfahren genau verfolgen, und fotten gleichfalls baben erhalten heben. Das obwohl Deutschland die Möglichkeit gegeben werd, Recht zu hätte guideft offentlich geschehen müssen und erit nachdem die schaffen, verzichte bie englische Regierung feineswegs auf Landesversammlung gesprochen hatte. Es wird nämlich auch be gleichartiges Recht Wir wollen einer Untersuchung des Staatsgerichtshofs nicht borgreifen, halten es aber für richtiger, baß wir bis zur Feststellung der Schulbfrage nichts herausgehen. ich Theater und Vergnügungen. Volksbühne Theater am Bülowplatz. 74 U.: Der Liebestrank Opernhaus 7 Uhr: Hollmanns Erzählungen Schauspielhaus 7 Uhr: Die Gabe Gottes Direktion: Max Reinhardt Deutsches Theater 7 Uhr: Die Sendung Semaels Kammerspiele 7 Uhr: Frühlings Erwachen Großes Schauspielhaus Karlstraße 7 Uhr: Hamlet ( 19. Abteilung. II. Abend.) Direktion Carl Meinhard- Rud. Bernauer Theater 1. d Königgrützer Straße 18 U: SchloßWetterstein Don: Sc loẞWetterstein Frt.. Schloß Wetterstein Komödienhaus 18 Uhr:..Sie" Donnerstag: Sie" Freitag: Sie" Sonnabend: Zum 1. Male: Der Herr Minister Komödie von Paul Schirmer. ( Max Pallenberg. Frieda Richard. Heinz Stieda, Rose Veldtkirch. Grete Diercks, Gustav Botz, Werner Hollmann Frieda Lehndorff. Herm. Picha) Berliner Theater Uhr: Der letzte Walzer ( Fritzi Massery, Otto Storm, Enns Wassmann) Lessing- Theater Direktion: Viktor Barnowsky 7 Uhr: Pygmalion ( Tilla Du ieux. Heinz Salfner) Donnerst. 7: Pygmalion Freitag 7 Uhr: Peer Gynt Deutsch. Känstl- Theater 7 Uhr Menagerie Allabendl. ( Adalbert, Götz, Haack. Felsing. Fischer, Wallauer) Heues Operettenhaus Direktor: Jean Kren Allabendlich 7 Uhr 30 Min.: Mia Werber a. G. in Die kleine an der Komödienhaus Maschaubrücke. Donnerstag, 4. März, 18 Uhr: Bum 100, male: Sie" Komödie in 4 Aufzügen von Georg Reide. Hauptdarsteller: Erika Glähner, Zeonhard Gastel, Heinz Stieda. Berthold et a. Gustav Boh. Er. st Behmer, AlfredScherzer, FriedaBehubor, Jenny Marda. Großes Schauspielhaus Sonnabend, den 6. März, 7 2h. Sonntag, den 7. März. 7 Uhr Außer Abonnement König Oedipus Tragödie von Sophokles Regie: Max Reinhardt Oedipus: Alexander Moissi Preise der Plätze M. 10.00 bis M. 4.00. Billetts Theaters tajje, A. Wertheim und im 3nvalidendant. Filmschau Potsdamer Platz Königgrätzer Strasse 121 Burg Die Gespenster von Gardenhall 5 Akte nach einem Roman von Robert Kraft Hermann Vallentin Erika Glässner Bruno Eichgrün Regie: William Wauer Bühnenscha Rosenstock und Edelweiß Operetto von Julius Bauer Musik von Franz Lehár Lotte Paul Westermeyer Hoheit Gardinen Residenz- Theater Stadtbahn Jannowitzbrücke) 18 Uhr: Evchen Humbrecht Morgen 7 Uhr zum 1. Male: Die Raschhoffs von Hermann Sudermann Sonnabd. 4 U.: Max u. Moritz Trianon- Theater ( Bahnhof Friedrichstraße) Heute 4 Uhr kleine Preise: Max und Moritz Täglich FEMINA 38 Uhr: Cas no- Theater Lothringer Str. 37. Tägi. 8 Uhr Nur noch bis Freitag Schniopels Lene Sonnabend, den 6. März Zum 1. Male: Ein alter Sünder Sonntag 3: Die Wunderkur. Auslandsware, zu mäßigen Preisen noch vorräti. Abgepaßte Schaigardines, Fenster 45 Mk. Moderne Künstlergarnituren( dreiteilig), vornehmste Ausführung von 100 bis 175 Mark und darüber. 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Hauptmann: Florian Geyer Anderungen vorbehalten Preise der Plätze für die sechs Vorstellungen: Logen 67,80. Parkett 67,80 m. Balfon 50,40 m. 1. Ring 32,40 m. alfa 11,30 m. pro Abend( Raffenpreis 24,60 m.) alfa 11,30 M. pro Abend( Kaffenpreis 24,60 m.) alfo 8,40 m. pro Abend( Kaffenpreis 17,60 m.) alfa 5,40 m. pro Abend( Kaffenpreis 8,90 m.) aljo 3,20 m. pro Abend( Kaffenpreis 5,40 m.) aljo 2,10 m. pro Abend( Kaffenpreis 3,20 m.) In diesen Preifen ist die Luftbarkeitssteuer bereits enthalten 2. Ring 19,20 m. 3. Ring 12,60 m. Bei der Organisation des Abonnements ift dafür Sorge getragen, daß auch Abonnenten Späterer A. tellungen frühere Aufführungen eines Werkes erhalten. Das Abonnement ift übertragbar. Der Verkauf der Abonnements findet im Großen Schauspielhaus von 9-4 Uhr( auch Sonntags) u. an der Theaterkaffe A. 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Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 4. d Mt: nachmittags 2 Uhr, von der Leichenhalle des West- Kirchhofes in Stalinsdort aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet, Nachruf. Den Kollegen und Kolleginnen zur Nachricht, daß folgende Kollegen und Kolleginnen gestorben sind: Der Lackierer A bert Banse, Lübbener Straße 23, am 16. Februar. Die Arbeiterin Elisabeth Koch am 16. Februar. Die Arbeiterin Lotte Kwiatowski am 20. Februar. Der Rohrleger Hermann Schulz, Charlottenburg, Magazinstraße 16, am 24. Februar. Der Oürtler Karl Stark, Ehre ihrem Andenken! Rotherstraße 21, am 1. d. Mts. Verein derStereotypeure u. Galvanop astiker Berlins und Umgegend. Den Mitgliedern die Trauernachricht, daß unser Kollege Fritz Krajewsky nach kurzer Krankheit, im Alter von 44 ahren, an der Grippe verstorben ist. Ehre seinem Andenken! Die Einäscherung findet Donnerstag. den am 4. März, nachm. 1 Uhr. im Krematorium. Gerichtstraße 37 a, statt. Um zahlreiche Bereiligung ersucht. Der Vorstand. U.S. P. D. Beriin. 4. Distrikt, 5. Abt., Stadtbezirk 111. Hiermit die traurige Mitteilung, daß unser Mitglied Ww Johanna Finkeldeb, wohnhaft Reichenberger Straße 61, am 27. 2. verstorben ist. Ehre Ihrem Andenken. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 3. 3., 3 Uhr. von der Hal'e des Neuen Jakobi- Kirchhofes, Neukölln, aus statt, Rege Beteiligung erwartet Die Distriksleitung. Bettnüssen. Befreiung sofort. Alter und Geschlecht angeben. Ausk. umsonst. Aelteste u, bestbewährte ges. gesch. Methode. Institut Eng brecht, München B401, Kapuzinerstr.9. Feine reinwollene Anzüge, Paletots, Ulster and Hosen nach Maß : ganz besonders billig:: Katz, Schneidermeister, Französische Str. 46. Ankauf Schrelbmaschinen Die Ortsverwaltung. 18. Dist.lkt U.S. P. D. Abt. Bzk 810. Am Donnerstag, den 26. Februa verstarb anser Genosse der Dreher Carl Ulbricht Mitglied der Agitationsa. Komunalkommission Ehre seinem Andenken. Die Beerdigung findet am Mittwoch, den 3.März nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Städt. Friedhofs, Friedrichsfelde, aus statt. Um rege Beteiligung ersucht Der Vorstand. Deutscher Bauarbeiterverhand. Verein Berlin. Den Mitgliedern zur Nachricht, daß der Kollege Wilhelm Ach erberg ( Bezirk Gesundbrunnen) 27. Februar verstorben ist. am Ehre seinem Andenken! Die Beerdigung findet am Mittwoch, d. 3. März. nachm. 22 Uhr, von der Halle des Neuen Paulsfriedho es in der Seest. aus statt. Der Vorstand. Danksagung. Da es mir unmöglich ist, jedem einzelnen zu danken, so sage ich aut diesem Wege für die überaus zahlreichen Beweise herzlicher Telnahme beim Heimgange meiner treusorgenden Frau allen Kolleginnen und Kollegen vom R.V.K. besonders dem Kollegen Dobberke für die trostvollen Wo te und den Mietern des Hauses meinen herzl chsten Dank zugleich im Auftrage der Verwandten Krankenpfleger Ernst Schülke. Transvaalstraße 17. Photoapparate Verkauf Ankauf Schreibmaschinen Ladenkassen Reparaturen Farbbänder, Kohlepapier Tausc Verkau Photo- Steckelmann W. 9. 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Das revolutionäre sozialistische dem Proletariat muß sich einmütig zusammenschließen, um die den Befreiung aus der kapitalistischen Frohn, aus wirtschaftlicher ein Not, aus allem Elend herbeizuführen. Ihr habt Euer Schicksal in der Hand! Nur der Sieg des Sozialismus kann Euch und Euren Kindern Lebensfreude und Freiheit bringen. Das fapitalistische Unternehmertum und seine Helfers. helfer in den Arbeitsgemeinschaften versuchen Euch mit den raffiniertesten Mitteln einzufangen oder mit den rücksichtslosesten Methoden zu unterdrüden. Harmonieapostel aller Schattierungen versuchen in allen Tonarten Euch von dem Weg des revolutionären Klaffenkampfes abzudrängen. Mit Belagerungszustand, Verfolgungen und brutalen mili. tärischen Gewaltmaßnahmen will man das Vorwärtsdrängen des Proletariats verhindern. Arbeiter, Arbeiterinnen, Angestellte! Zeigt Mut und Entschlossenheit! Mit flarem, ziel. Bewußtem Programm stellt die Züchtigsten aus Eurer Mitte, die gewillt sind, mit Euch vereint ben revolutionären Klaffenkampf zu führen, auf die Kandidatenlisten. Diese Eure Kandidaten müssen erklären: und Eine Legende in zwei Kapiteln. Von Artur Crispien. Das zweite Kavitel. Im zweiten Kapitel beschäftigen wir uns etwas näher mit radikalen" Parteigenossen, der in jener Bersammlung über intellektuellen Oberbonzen" triumphieren konnte. Es ist gestrenger Herr, unser Bonzenfreffer". Mittwoch, 3. März 1920 Die Zerjebung der Kommunistischen Partei, ihr Zerfall tw lauter Seften wird als„ strudelndes Leben" gefeiert und dies ftrudelnde Leben" auch unfever Partei gewünscht. „ Am selben Weihnachtsabend, an dem die Leichen der rebolutionären Matrosen im Marstall liegen, läßt sichhorn sich wofür? reich beschenken von einem Stlarz, den Scheidemann rühmt als seinen zuverlässigen Freund und als den Geburtshelfer der Gegenrevolution, die zwei Wochen später stegte." Genoffe Eichhorn wird, was hier bemerkt sei, dem Verfasser der fraglichen Broschüre Gelegenheit geben, seine Anschuldigung zu vertreten. Rosenfeld usto. wußten noch furz bevor sie ihre Ministerpalais Und selbst unsere radikalen Genossen Wb. Hoffmann und verließen, teine andere Aufforderung an das Proletariat zu rich In einer Broschüre vernichtet er alle Führer, Barlamen- fen, wie die Scheidemänner und die übrige Reaktion: Arbeit. tarier und noch einige Bonzen" der U. S. P., die nach seiner wahr Ruhe, Ordnung innerhalb des tapitalistischen Produktions haften revolutionären Meinung eine Bolitit von Kleinbürgern systems! Alle diese Führer sehen wir in den entscheidenden objektiv betrachtet ganz unzweideutigem Berrat an der Sagen stets der Neaktion folgen", ja" ste gehen ihr geradezu Revolution" betreiben. Ein paar Proben aus dieser Broschüre voran". mögen zeigen, in welcher Weise die ganze Bonzenbrut" politisch erschlagen wird: Und so fort ohne Ende. Alle bürgerlichen Verleumdungen und kommunistischen Angriffe gegen Genossen unserer Partei sind Gine ganze Reihe von Genossen, von denen manch einer sich auf vielen Seiten zusammengetragen. Da ist die Rede von Un Schon oft genug als Stebolutionär bewährt hat, werden als Re- wahrhaftigkeit, vom schamlosen Trid, von der Ginheitsfront mit formisten bezeichnet, deren Theorien schwankend, irrig und wirt- Bürgerlichen von Kurpfuschern und unsicheren Kantonisten usw. usw. lichkeitsfremb feien, und deren Ideologie immer noch in den Ge- tomat, baß es überhaupt keine Führer gebe, auf die fich das Was Wunder, wenn der Bonzenfresser" zu dem Urteil bankengängen der demokratischen Bourgeoisie wurzelt. Ganz au Proletariat verlassen tönne. Mit Ausnahme des Verfassers der zu schweigen von der Begeisterung Kautskys, Hilferdings und Strö- Proletariat verlassen könne. Mit Ausnahme des Verfassers ber Broschüre versteht sich. bels für die Demokratie und vor ihrem idealen Abscheu vor dem Es ist gewißlich wahr: wer so hart über andere urteilt, der Terrorismus", den sie bekanntlich mit Ledebour teilen." muß ein Mann ohne Fehl und Tabel sein. Ob das auf den Rich ter über die ganzen Bongen" zutrifft, mögen die Genossen selbst entscheiden. " Es wird angeführt, daß das Problem einer rebolutionären Ginheitsfront in Charlottenburg zum mindesten für die kommu. nalen Arbeiterräte in vorbildlicher Weise gelöst sei. Und zwar In der alten Sozialdemokratie stand der scharfe Kritiker auf durchaus verschieden von der bisher bekannten Arbeitsgemein- dem äußersten rechten Flügel. Wir empfehlen ihn, einen Sie sind Gegner der Arbeitsgemeinschaften und er- fchaft, wie sie in Berlin, Charlottenburg und vielen anderen Artikel für den Parlamentarismus aus der Neuen Gesellschaft ftreben den Umbau und Ausbau der Gewerkschaften zu kommunen als rein wirtschaftliche Mischmaschgemeinschaft be bon 1907 nachzulesen, wo ein gewiffer Dr. James Broh gegen Industrieverbänden, die alle Hand- und Kopfarbeiter um steht, unter dem Beifall nicht nur ber Demokraten, wie Geheim- Kautsky und andere zu Felde zieht, weil diese„ in böllig undemos fassen. rat Cassel, sondern auch unfrer parteigenössischen kommunalen trabischer Weise auf eine gewalttätige Ueberrumpelung der Mehra Sie erftreben weiter den Aufbau eines Rätesystems, Barlamentarier, wie der Weyl, Dr. Löwenstein, in unserer, bom beit lauern." Die Radikalen übersehen leicht die indirette Hilfe, bas als Kampfmittel zur Beseitigung des tapitalistischen Geist der Freiheit" erfüllten„ Soz. Gemeinde". die der Partei bei den Wahlen durch Mitläufer auteil werde. Wie Systems zu wirken hat und dem die Aufrabe zufällt, die Ueberleitung der kapitalistischen Produktion in eine sozia. Die auf Bantei uns Parteiführer zugeschnittene Methode hat böhnt Dr. James Broh über Kautsty, für den natürlich mit faſt listische vorzubereiten. Sie verpflichten fich, fofort ihr am 9. November Häglich Schiffbruch erlitten. Da saßen die Her- wissenschaftlicher Gewigheit feststeht, daß der Weltkrieg mit einem ven Vollebeauftragten und die Herven vom Vollzugsrat, regier- Konturfe Deutschlands endigen, daß dann just das jozialdemokra Amt niederzulegen, wenn es die Mehrheit ihrer Wähler in ben und betretierten. Nur eins fiel ihnen nicht ein: die Massen tische Proletariat die Macht erobern würde und daß es dann einer Betriebsversammlung fordert. zu rufen. Ihre Diktatur erschien ihnen bereits als die Dittatur das nationale oder internationale wirtschaftliche System ändern Die Rechtssozialisten rüsten den Kampf für bea Proletariats. Und bie Regierung" Gbert- Haase wurde mit tönnte! Sollen wir nun aber wirklich wegen solcher Zukunftsgetroffen, wie ein Flugblatt zeigte, in dem Parteiorgani- ben Gegnerschaft gegen die von Liebknecht geführten revolutio- ift der Parlamentarismus), und eine andere Revolutionierung fation und Vollzugsrat der Nostesozialisten ihre Anhänger nären Arbeiter. Bis enblich von dem Tage ab, ba bie Gegen- wünschen als die der Köpfe?" Und wie donnert Dr. James Broh zu felbständigem Vorgehen bei den Wahlen aufriefen. Sie revolution bas Bombardement gegen die Boltsmarine eröffnete, gegen die revolutionäre Tattit:„ Die ganze altbür find nicht gewillt, bem Beschluh der Gewerk die Maffen selbst erschienen. Aber die Führer? Däumig und gerliche, altmodische, antidemokratische Revolutionsspielerei wirkt haftskommission gegenüber Disziplin zu wahren, Richard Müller, über dessen Leiche die Gegenrevolution nicht ge- test... Wenn man den Arbeitern zeigt, daß gerade die Sozials im Bichte der modernen sozialistischen Entwicklungslehre nur gro< nach dem die Berliner Arbeiterschaft mit freigewerkschaft stolpert ist, fagten überhaupt ab. Und Ledebour bermittelte. Demokratie die tonfequenteste und praktischste Reformation ist, die lichen Listen in den Wahlkampf gehen foll. Cohen hat in mit ihm alle die anderen Führer, Dittmann, Cohn usw. Alles ihr Ziel, ben tapitalistischen Staat allmählich mit neuem soziali einer Rebe vor den rechtssozialistischen Metallarbeitern die ehrliche Makler, gefühlvolle Jdealisten, gewiß. Aber diese Berstischen Leben auszufüllen, stets im Auge behält", so wird diese Kriegslift seiner Gesinnungsgenossen enthüllt. Nach seinen mittlung war der Doldstoß in den Rüden der Revolution." Anweisungen werden die rechtssozialistischen Arbeiter in den Methode der Partei die industriellen Arbeiter wie die MittelBetrieben besondere parterpolitische Listen in Wochenlang danach durften die Haaffe, Dittmann und Gen. schichten und die wegen ihres geistigen Einflusses besonders mich Bereitschaft halten für den Fall, daß es ihnen nicht gelingt, nicht wagen, vor unsern Parteigenossen in Berlin öffentlichtigen Intellektuellen in Massen zuführen". Immer wieder weitert bie freigewerkschaftlichen Listen mit den Kandidaten ihres zu sprechen. Dr. James Broh gegen die„ Iabberabatsch- Utopien Bertrauens zu beseten. und das Phrasenheldentum, das sich immer wieder nur an großen revolutionären Worten ohne entsprechende Taten be rauscht." Arbeiter, Angestellte, Parteigenoffen! Laßt Euch nicht überrumpeln! Beachtet aufmerksam alle Regungen Eurer hinterliftigen Gegner! Laßt Euch nicht durch demagogische Reden hinhalten, sondern haltet Euch bereit, jedem Versuch solcher Art entgegenzutreten. Bereitet für diesen Fall ebenfalls eigene Listen der revolutionären sozialistischen Betriebsräte bor, ftellt Eure Kandidaten auf, werbt und kämpft für ihren Sieg! 2) Bezirksverband Berlin- Brandenburg ber U. S. P. Zentrale der Betriebsräte Groß- Berlin. Der Sternsteinhof. Roman bon Ludwig Anzengruber. Er näherte fich dem Mädchen. " Gut'n Abend, Helen'!" " Gut'n Abend, Muderl. Rüd zuher." Sie machte hm auf dem Bäntchen Blak. Was hast du denn borhin fo gelacht, wie nit g'scheidt?" Ueber dein Vogelhauben. Geb', hur's weg!" Er löfte thr den Knoten. Das Dirnchen griff nach dem Tuche, das ihr in den Naden sant, und legte es vor sich in den Schoß. Was irrt dich denn das, dummes Ding?" Heute thronen fie alle wieder oben... Nur an Stelle bes unerfehlichen" Haaje fist jetzt das ungertrenntliche Paar Crispien und Hilferding. Der eine ein Kunstrebner, ein politischer C Heldentenor, ber alle Töne bis zum hohen revolutionären zu meistern weiß; der andere ein Gesundbeter des Kapitalismus, ein Beitartikler aus der Wiener Schule." 44 " Wer darf sich nun heute neben diesem Reformsozialisten noch rebolutionär nennen! Menfalls noch mit seiner gütigen Erlaub nis Lenin und Trotky. Es gab aber wiederum eine Zeit, da trat Friedrich Adler habe einmal feinen Stopf eingefeht für eine der grimme Reboluzzer dafür ein, das furchtbare Wort revolu= givar nicht proletarische- recolutionäre, sondern nur radikale Tat, tionäre Sozialdemokratie lieber nicht zu gebrauchen, weil die auch von einem begeisterten bürgerlichen Demokraten hätte sarte Gemüter davor erschreden. Der jahrelange Massenmord begangen werden können". Er halte„ bie revolutionären Prole- während des Krieges schien weniger aufregend auf das Mimobarier- soweit sie ihm nachlaufen- immer noch fest in seiner sengemüt zu wirken. War boch der strenge Richter ein großer Das österreichische Proletariat stirb: Sozialpatriot vor dem Herrn: Hindenburg! Selbst für den fluch würdigen U- Boot- Krieg trat der Wackere ein. Gewiß, eine nettte Entwidlung. Vom revolutionären Sozialdemokraten zum revolutio nären Sozialisten und emiter über den Sozialpatrioten und Mischmasch- Bautei als der Bettler Guropas unter Adlers verantwortlicher Mitarbeit und unter den Fußtritten des Entente und des eigenen natio. nalen Rapitalismus". " Er nahm Das glaub' ich, Helen'!" wiederholte er. es von der besten Seite. Wie einer aussieht, dafür fann teiner, und dagegen fann er auch nichts machen. Völlig schiech bist, Muderl! nedte die Dirne. „ Und du rechtschaffen sauber!" sagte der Junge. „ Das ist halt jest," fagte fie ernst, dent' aber, was Meinst ich bleib' fauber?" ich zu wachsen hab', bis ich groß bin wie andere Leut'. „ Die Säuberste wirst da berum." Das ist auch was." Die Kleine rümpfte das Näschen. Sag' ich denn da in Zwischenbühel?" fuhr Muderl eifrig fort. Sm ganzen Landviertel mein' ich." herausfrieg', aber au eilig bin ich d'rauf aus und da fallt oft da und dort a Spahn z'viel weg und' s Ganz wird mir schief und scheelweanket); hab' ich erst a sichere Hand, dann bin ich Meister und schneid' nur G'fallsams, wofür mich's Holz nit reut." " Die Kleine hatte die ineinander geschlungenen Hände auf die Schultern des Burschen gelegt und stützte sich so auf diese. Gelt," sagte fie, mich tät st schnigen?" tät'st ,, Wie d' dasiz'st, bon Ropf bis zun Füßen, aber lieber noch, wenn d' einmal großg'wachsen bist. Verlaß' dich d'rauf, du wirst bildsauber, Helen'; um dich werden sich die Buben raufen." ,, Muckerl! Du Himmelsaffermenter! wo stedst denn?" " Geh', dummer Bub, fopp ein Ander's! Du wirst alle großg'wachsenen Weibsleut und uns kleine Menscherin rief es von nebenan. Gleich fomm'!' s Nachtmahl steht af'm Tisch!" alle bom ganzen Landviertel fennen!" Die Mutter," flüsterte der Junge und glitt von dem Bänkchen herab.„ Gute Nacht, Helen'!' fann wohl ein" ,, Was denn?" „ Daß ich dann auch mitrauf." Er huschte davon. Freilich irrt's mich, weil ich dein G'ficht gern fäb'." „ Na, so gaff'!" Sie drehte den Kopf über die eine„ Das hat's auch gar nit not. Hat's nit zugetroffen, Schulter nach ihm und fah ihm ganz nah, ohne zu lachen, was ich vor zwei Jahr von der Reitler's Eva g'jagt in die Augen.„ Saft leicht noch kein solch's g'seh'n?" hab'? daß die ihr'n langen Leib und d' kurzen Füß' beEr schüttelte den Kopf. halt'? Nun, und kommt die heut, großg'wachsen, nit Sot auf der Baum merklich braun angehauchten Haut, umEs war ein bollbädiges Kindergesicht mit gesundem daherg'schritten wie ein' Gans, die ein'm anblasen will?" Du hast recht, völlig haft recht, Muderl," lachte Als er in dem rein und sauber gehaltenen Stübchen rahmt von reichen Flechten schwarzen Saares mit blän- Selen', dann faßte fie ihn plöglich an beiden Sänden. bei Tische fab, teiste die Mutter: Wie oft soll ich dir's lichem Schimmer. Die Stirne war frei, wölbte fich oben Sag', verstehst du leicht wahrsagen, wie ein Bigeuner?" noch jagen, machy dich da drüben nicht unnük'. Du bist etwas vor, das gerade Näschen zeigte einen fein modellier- Sei nit einfältig, ich versteh' nur, was' n Leuten doch wahrhaftig fein Kind mehr, und ein Bursch in deinen ten Rüden und zierliche Nüstern, die brennend roten Lippen g'fallen mag, und schäz' wohl auch, ob, was ich heut' jeb', Jahr'n vergibt sich etwas und es ist auch ganz unschicksam, aren boll, die obere schien ein flein wenig aufgeworfen, fich danach auswachst, und das ist mir so unter'm Holz- wenn er sich mit so ein' halbwüchsigen Menscherl umtreibt. die untere ein bißchen eingefniffen, unter dichten Augen- fchnißen kommen. brauen und zwischen schwerbefransten Lidern funtelten ein hab' ich schon Du weißt, mit Löffeln und Rührein Verträglich bin ich gern mit alle Nachbarsleut, aber verBaum aus der Schulang'fangt, traulich nit mit Jedem und mit den Rinshoferischen wohl Paar graue Augen mit merkwürdig großen, dunklen Sternen. später hab' ich wohl auch ein'm heiflichen Bauern an einer aur allerlegten Letzt. Die Dirn' wachst um die Alte auf Nachdem das Mädchen eine Weile den bewundernden Stuhllehn oder am Türsims was g'schnigt, aber das und die fenn' ich noch von meiner ledigen Zeit her, die Bliden des Jungen standgehalten, sagte es spöttisch:„ Wenn g'freut mich schon lang nimmer, bragt auch nur wenig ist von der Art, die feinem ein Gut's tut, sie hätt es ich auch dir g'fall, Muderl, so lass dir sagen, du mir Groschen, damit erhalt' ich mein' Mutter nit und fäm' denn dabei beffer, und der nichts Utebles zustoßt, ohne daß felber mein' Bebtag zu nig. Weißt, zulernen will ich. fich's zugleich für andere schlechter trifft." " Das glaub' ich!" lachte der Junge. Er hatte ja alle Denen, die d' weltlichen Mandeln und Heiligenbilder Muckerl hatte sehr aufmerksam zugehört, jetzt schloß Morgen beim Kämmen sein Bild im Spiegel vor sich und machen, will ich's nachtun. Der Herr Pfarrer hat's auch| er den offenen Mund hinter einem Löffel Suppe. Er aß wußte, wie er aussah mit seinem braunen, borstigen Haar- icho meiner Mutter versprochen, den ersten Heiligen, den schweigend weiter. Offenbar war ihm das Gesagte so schopf über der breiten Stirn, der knolligen Naje darunter, ich zuweg bring', nimmt er in unser Kirchen. Schon unverständlich, daß er ihm mit keiner Frage beizukommen schmalen Lippen, den fahlen, eingefunkenen Wangen; Beit schau' ich mir alle Sach' daraufhin an, ob's ihr Holz nichts war auffadend an ihm, als die großen, schwarzen wert wär', wenn man's schnitte, und dasselbe fann ich Augen, und die waren nicht schön, denn sie traten zu start mir dann auch so leibhaftig in's Pflöckl h'neindenfen, daß aus den Höhlen lich mein', ich dürft' nur mit'm. Mejjer nachgeh'n, daß ich's iejes bon Miche Hiche raft, wat traß Degen tcaré gar nit." den mußte. ( Fortseßung folgt.) *) icbeelweantet= etwa schiefwinthia Damit ist die atveite Lesung des Einkommensteuergesetzes erledigt. Das Haus vertagt sich auf Mittwoch, 1 Uhr: Antrag Cohn borf. Kapitalertragssteuer, Landessteuer. ( 1. Soz.) über den Belagerungszustand in Düssel Erzberger gegen Helfferich. Betriebsräte. Beschwerdestelle für Betriebsräte. Im§ 93 des Betriebsrätegesetes ist vorgesehen, daß bei Streitigkeiten über die Errichtung, Zusammenfeßung, Geschäfts führung usw. der Betriebsräte der Bezirkswirtschaftsrat als Bes schwerbeftelle zu entscheiben hat. Solange Bezirkswirtschaftsräte nicht bestehen, soll nach§ 103 die Landesgentralbehörde eine and bere Stelle als Ersatz bestimmen. Da nun bekannt geworben iff, daß für Breußen die Absicht bestehe, die Getverbeinspektoren als zuständige Beschwerdeinstang einzusehen, hat sich heute die Are beitsgemeinschaft freier Angestelltenberbände mit einem dringlichen Schreiben an das Reichsarbeits- Minijie rium gewandt und ersucht, nicht die Gewerbeinspektionen, sondern die Schlichtungsausschiffe wenn nötig unter Bildung beson berer Rammern als borläufige Beschwerdestellen im Sinne des 108 anzuerkennen. Das Reichsarbeits- Ministerium wird aufe gefordert, im Sinne dieses Antrages auf die Landeszentralbehör den einzutvirken Bu ei Febru bobur Mona finder S Unter Anbet Icheide Frage Tarif ble I die O unber #timm Lob A tende die G gen, gerege aft nehme ten fi aufra 8 ben 2 Berlin Entsch und ber Boot Striegsfreund wieder gum rebolutionaren Drachenföter. Abg. St. Braun- Franken( Sos.): Auch Ste Arbeiter Berufnagme wurde bani endgung gestoen to be enganonim Vorgestern für die Rätediktatur nach Münchener Muster, gestern den empfinden, daß die hier getroffenen Bestimmungen nur zu gen auf Donnerstag vormittag 9% Uhr vertagt. Der Erste Staats boll Entfehen darüber und heute spöttelnd über andere, die dem ihrem Vorteil find. Aber wir müssen den Arbeitern sagen: Ihr anwalt von Clausewitz wird über den Vorwurf der Un wahrhaftigkeit sprechen, der von Helfferich gegen Erzberger et Terror nicht hold find. Morgens gegen den dreizehnmal verfluch- habt auch Pflichten, nicht nur Rechte. Genosse Düwell: Was Dr. Braun behauptet, ist alles falsch. hoben wurde. Dann wird das Plädoyer bes Verteidiger ten Parlamentarismus, mittags für die Parole: hinein in die Er unterstellt den Arbeitern die Absicht der Steuerhinterziehung, Dr. Alsberg folgen. Parlamente! und abends jeden Genoffen verdammend, der sich wie er das schon im Ausschuß getan hat. Wir betrachten die im Barlament betätigt. Der Mond soll vor Neid blaß darüber ge- Bestimmung als eine Ausnahmebestimmung gegen die Arbeiter. worden sein, daß seine Phafen nicht so rasch wechseln, wie die Nach weiterer Aussprache wird§ 44 nach dem Antrag der Gesinnung des Mannes, mit dem wir es hier zu tun haben. In Mehrheitsparteien angenommen, ebenso der Rest des ber Tat, es fönnte einem schwindlig werden, angesichts eines sol- Gefeßes. chen Wirbels von Gesinnungen im engen Kopfe eines Menschen. Und solch ein Mann gibt ausgerechnet im Baumeister- Belag ein Bamphlet gegen seine eigene Partei heraus! Wer denkt bei dem Namen Baumeister nicht an jene chauvinistische Morre fpondenzen und an jene Sozialdem, Feldpoft", die mitgeholfen haben für Wilhelm, Ludendorff und Hindenburg durchzuhalten. Baumeister, ber ja auch Führer und Stratege jenes Regiments Reichstag" gemesen ist, das im Januar 1919 Proletarier zu Duzenden bom Reichstag und Brandenburger Tor aus niederknallte. Wie die Sage geht, ist Baumeister für Sklarz kein Das Plaidoyer des Oberstaatsanwalts Krause. Unbekannter. Jebes Wort zur Verteidigung der von dem„ radiGestern war im Prozeß Erzberger gegen Helfferich der 21. talen Revolutionär" heruntergeriffenen Bongen" wäre zu viel. Berhandlungstag. Er sollte mit dem Blaiboyer des OberstaatsDas ganze Geschret über die Intellektuellen, die die Arbeiter anwaltes Krause beginnen. G3 fam aber noch einmal zur BeBetrügen und verführen ist nichts als Demagogie. Es gibt In- weisaufnahme, da sich der frühere Zentrumsabgeordnete Spahn tellektuelle, die fich schlicht in Reih und Glied stellen, die an allen noch einmal als Beuge meldete, um den Vorwurf der Gedächt Nöen und Gefahren des kämpfenden Proletariats teilnehmen, die nisschwäche zurückzuweisen, der im Berlauf der Beweisaufnahme mit in der borbersten Front ihren Mann stellen, die aufgehört gegen ihn erhoben wurde. Auch der frühere Reichskanzler Beth haben, Intellektueller nach bürgerlichen Begriffen zu sein, die mann Hollweg, der Unterstaatssekretär Wahnschaffe sowie die evolutinärer Maffenfämpfer geworden sind. Umgekehrt: Jedem Herren Bayer, David, Schirmer und Giesberts follen noch einmal als Beugen gehört werben. Arbeiter soll der Sozialismus zum Erlebnis geworden sein, jeder Da Erzberger noch nicht erschienen ist, beginnt der Ober- Kopf- und Handarbeiter der Leberwirtschaft! Arbeiter soll ein wissenschaftlich geschulter Sosialist geworden staatsanwalt Krause vorerst sein Plaidoyer. Er weift einDie am 25. Februar stattgefundene Kartellfibung der Leder fein. Dann ist auch jeder schlichte Mann der schwieligen Faust leitend darauf hin, daß dieser Prozeß in seiner Eigenart in den ein Intellektueller. Jeder Intellektuelle in der Partei ein Rebo- Analen der Juftis noch nicht dagewesen sei Ga sei ein wirtschaft hat beschlossen, die gesamten Kopf- und Handarbeiters lutionär für die proletarische Revolution. Jeder Revolutionär Prozeß von so weittragender Bedeutung, daß er nicht nur allein schaft aufzufordern, gemeinsame freigewerkschaftliche Listen zur In Deutschland, sondern weit über die Grenzen des Reiches Wahl der Betriebsräte aufzustellen. Die gesamten Kopf- und pin Intellektueller. Auch das Proletariat braucht Intellektuelle, wie in der Pro- hinaus Aufmerksamkeit erwedt habe. Der Staatsanwalt hob Handarbeiter werden hiermit aufgefordert, in allen Betrieben, dann hervor, daß die Staatsantvaltschaft während des ganzen getrennt nach Arbeiter. und Angestelltengruppen, Abstimmungen Suktion qualifizierte Arbeiter gebraucht werden. Wozu also die Brozeßes die objektivste Saltung eingenommen habe, die über eine gemeinsame Wahl vornehmen zu laffen. Nähere Aus Arbeiter gegen Intellektuelle aufheben? Gewiß, die Intellettu- fich nur denken lasse. Die Staatsanwaltschaft sei von keiner funft erteilt das Gewerkschaftskartell der Bebenwirtschaft, Belle ellen dürfen fich nicht einbilden, daß fie zum Proletariat herab- Seite beeinflußt worden, weber vom Minifterium, noch von einer Alliance- Straße 7/10, Tel.- Anschl. Nollendorf 4460-4463, Fachs fteigen, um es su beglüden, dürfen nicht zum Proletariat tom anderen Behörde habe sie einen Wint oder eine Werhaltungsgruppe 9 und die gesamten, dem Martell angeschlossenen freis gewerbschaftlichen Organisationen. men, um rasch politische Kariere zu machen. Die Intellektuellen maßregel bekommen. müffen als einfache Soldaten der Revolution bon der Bite auf Oberstaatsanwalt Straufe befaßte fich dann mit der eigent bienen, damit sie mit dem Bruder Arbeiter in innigfte geistige lichen Anflage. Er hob hervor, daß fich die Beleidigungen Gemeinschaft tommen, damit sie bom Arbeiter und der zelfferichs gegen Erzberger in zwei Gruppen tetlen laffen: beiter von ihnen hohen geistigen Gewinn erwerben. Das sind Dinge, die man jedem Intellektuellen larmachen muß, wenn 2. Vorwürfe wegen gewohnheitsmäßiger unwahrhaftigkeit. er frisch zur Bartet kommt. Das find aber auch Dinge, die ge. Der Staatsanwalt ging dann der Reihe nach die Fälle durch, rabe ein Intellektueller rasch begreift. Im anderen Falle wäre die in der Beweisaufnahme die wichtigste Rolle spielten. Er be Heute Abstimmung in den Betrieben! er eben Bein Intellektueller, trotz seiner akademischen Bildung. leuchtete auerft die Tätigkeit Erabergers als Aufsichtsrat im Beharrlich weigern fich die Befizer ber Brotfabriken, den Die Intellftuellen, die im wahrsten Sinne des Wortes ein Stüd Thyffenkonzern und behauptete, daß aus den Bezügen, die Erz von uns geworden find, bie müssen auch jederzeit und unter allen berger von Thyffen erhalten habe, fich ein Vorwurf für Bäckergesellen eine Teuerungszulage ab 16. 2. zu gewähren, trobe Thyffen habe Graberger dem ben Gefellen in Kleinbädereien die Bulage gewährt wird. Erzberger nicht ableiten Caffe. Umständen wie ein Stüd von uns geachtet werden. Wenn aber sicher nicht ohne Nebengebanten engagiert. Es sei biel Bon feiten bes Verbandes wurden alle Wege beschritten, um die gar jemand, bem felber von Jugend auf alle Bildungsmöglich mehr feine Absicht getvesen, sich des politischen Einflusses des Großbädereien zu veranlaffen, die Zulage zu zahlen. Die feiten zur Verfügung standen, der selber Intellektueller ift, Ar- Nebentlägers zu verfichern. Grabenger fei jedoch aus dem Thhffen- Herren wollen es eben scheinbar auf eine Kraftprobe antommen beiter gegen andere Intellektuelle aufftachelt, um eine fchlechte fonzem freiwillig ausgeschieden, in der Hauptsache wegen der Taffen. übelfte ali- Resolution. Eine Berquidung politischer und ge Sache zu retten, dann ist das- rein fachlich gesprochen fchäftliche Tätigkeit habe aber in diesem Falle nicht vorgelegen, Demagogie! wenngleich ein Barlamentarier um feines guten Rufes willen fich von berartigen Geschäften beffer fernhalten müßte. Was die versuchbe 1. Borwürfe wegen unsauberer Berquidung politischer Tätig keit und privater Geschäfte; Das Geschimpfe eines Mannes, ber durch seine tonfusen AnFichten baran gehindert wird, die Dinge au sehen, wie sie wirklich find, über Parteiführer, Parlamentarier und andere Bonzen", fteht auf der gleichen geistigen Höhe, wie der Born jener Natur bölfer, die ihre Götterbilder verprügeln, weil fie nicht den er Belenen Regen spenden. Gewerkschaftliches. Drohender Streit in den Brotfabriken. forder Eine Versammlung der in Großbädereien beschäftigten Ges sellen besprach am Dienstag die Situation. Nach eingehender Aussprache wurde beschlossen, daß heute, Mittwoch, inden Betrieben über Streit oder Nichtstreit abge timmt werden soll. Auch die Nutscher follen sich an der Abstimmung beteiligen. Sollte der Streit beschlossen werden, fd erfolgt im Laufe des Donnerstag Arbetsnieberlegung. Das befultat der Abstimmung wird in der Freiheit" veröffentlicht erdem. Streit der Holzarbeiter in der A. E. G. weift entichi wurbe mad Frichö der C Auf d Staats bon d Arbeit bes G ben rüdmi Edhieb twird f Spruch bebaue hältnis R thre b wohne nicht u Nebereignung des Erzbedens von Brieh- Longwh durch den Thyffentonzern anbelange, so habe der Thyffentonzern damit in erster Linie Sonderinteressen verfolgt. Erz Wir halten es mit Marg Wenn tolz alfo geslagen find, berger habe fich dabei mit aller Schärfe für die Intereffen bes fo haben wir nichts anderes zu tun, als wieber bon born anzu- Thhffentongerne eingesetzt. In diefem Punkte sei daher die BerAm Sonnabend, den 28. Februar, haben sämtliche Holz fangen. Und die wahrscheinlich sehr kurze Ruhepause, die uns mischung von politischer und gefchäftlicher Tätigkeit nachgewiesen, amischen dem Schluß des ersten und dem Beginn des zweiten nach Bollanb seinen politischen Einfluß für private Swede auffägenschneider und Fräser wegen zu niedriger Bezahlung die Ar ebenso habe Erzberger bei der Lieferung von Schubshilben arbeiter, und zwar Modell- und Weißtischler, Drechsler, Kreis Artes der Bewegung gegönnt ist, gibt uns glüdlicherweise Beit geboten, und auch hier sei der Nachweis einer Verquidung poli- beit eingestellt und ihre Entlaffung in den A. E. G.- Werten, au einem höchst notwendigen Stüd Arbeit: ber Untersuchung der fischer und finanzieller Geschäfte erbracht. In der Frage der Brunnenstraße 107a gefordert. Der Lohn betrug 2,60 bis Ursachen, die sowohl die letzte Erhebung wie auch deren Nieber Ausfuhrabgaben und der Propagandatätigkeit Erzbergers für die 8,60 M. die Stunde. Hierzu kommen die üblichen Zulageit von lage mit Notwendigkeit herbeiführten; Ursachen, die nicht in den Annexion des Grabedens von Briey- Longwy sei dem Angeklagten 6 Mart Schichtszulage, 6 Vart für jedes Kind und 8 Mart für zufälligen Bestrebungen, Talenten, Fehlern, Irrtümern oder Ver- die Beweisführung nicht gelungen. die Frau. Diese gezahlten Löhne sind in der Modellbranche in Der Staatsantvalt besproch dann den Fall Pnigodin. Auch den Meisterbetrieben bei weitem überholt und noch mehr in der ratereien einiger Führer zu suchen find, sondern in dem allge meinen gesellschaftlichen Zustand und den Lebensbedingungen hier sei nicht erwiesen, daß Erzberger lediglich für Privatinter Möbelbranche. effen eingetreten set, sondern man müffe annehmen, daß er auch jeber ber von der Erschütterung betroffenen Nationen." And frei nach Marg nehmen wir Abschied von bem radi. Das Wohl der Allgemeinheit vertreten habe, als er fich für die falen Bonzenfreffer": Wie täglich find die Aussichten eines Gerumwerte in Dresden einfekte. Politikers, deffen ganzes politisches Inventar in der Kenntnis ber einzigen Tatsache besteht, daß der Bonze Soundfo kein Bertrauen berbient! 4 Deutsche Nationalversammlung. Die Reichseinkommensteuer. Nahrungs- und Genußmittelbranche des Deutschen Transportarbeiterverbandes. Arbeit G gibt ru 5 Uhr eine Tages 2. 203 notwen 8 Freita trag pünktli Bwvang fängere eingebe haus e ben B bie Te sipale martig Stellen. fchäfter hilfen auf ing Bipale chrlch rungsa Im Falle Berger laffe fich dem Nebenfläger nicht nachweisen, daß er als Schiedsrichter zugunsten des Tiefbauunternehmens Einen bösen Reinfall erlebten die Mehrheitssozialisten am bas Recht gebeugt habe. Erwiesen sei aber, daß Erzberger Montag abead in der Branchenversammlung aller in der Na feine politische Tätigkeit mit feinen Geldintereffen verquidt habe. rungs- und Genußmittelindustrie beschäftigten Handels- und Die Fälle Angele und Kowatsch seinen charakteristisch für Transportarbeiter. Die bisher in vielen Branchen zerstreut ge die Schrankenlofigleit, mit der Herr Grabenger feinen wesenen Abllegen find jest nach langen Bemühungen endlich politischen Einfluß für seine persönlichen Interessen eingesetzt in einer einheitlichen Nahrungs- und Genußmittelbranche au babe. Hierbei geige fich aber auch die Schwäche der frühe fammengeschlossen worden. Den ersten Anstoß dazu hatte die ren Regierung. Auch im Falle der Ledergesellschaft An- im vorigen Jahre einsehende Attion bes Bollzugsrates zugunsten hybat fei dem Angeklagten die Beweisführung gelungen, daß der Induftrieverbände gegeben. Bei der Wahl der Branchen Erzberger seinen politischen Einfluß für ein privates Unterleitung fielen sämtliche Kandidaten der S. P. D. durch, soweit nehmen ausgenugt habe. Der Staatsanwalt befprach dann die sie nicht, die Aussichtslosigkeit ihrer Wahl einsehend, schon vor Fälle Wolff, Richter unb apag, die für Graberger her abgelehnt hatten. Als Branchenleiter wurde der Genosse nichts Belastendes ergeben hätten. Anders sei es mit dem Fall Hoppe, als Schriftführer Genosse Hille- Neukölln gewählt. Die Dele unb ette. Stellvertreter und die 8 Beifiber wurden sämtlich aus den Reihen der U. S. P. und der K. P. D. genommen. Die mehrheitssozia listischen Verbandsangestellten hielten es darauf für angebracht ben Saal zu verlassen. Als Branchenberater wurde Schula wiedergewählt. Anschließend sollte Bender als rechtsiogia liftisches Mitglied der Nationalversammlung über die Rechte ber Arbeiter nach dem Betriebsrätegese referieren. Da er baran burch seine parlamentarische Tätigkeit gehindert wurde, übe nahm Genoffe Siebers, welcher als Korreferent bestellt war, das Referat. In längeren Ausführungen wies Genosse Sievers nach, daß das Betriebsrätegeses den Arbeitern wenig oder gar feine Rechte gibt. Durch den schmählichen Umfall der S... wurden auch die letzten Rechte der Arbeiter aus dem Gesek entfernt. Nach einigen unwesentlichen Anfragen woich die zweite Lesung ber Reichseinkommensteuer fortgesett Wbg. Irl( 8tr.) beantragt, dem§ 23 einen neuen Abjab hinzuzufügen, in dem es heißt: Bei außerordentlichen Wald ugungen im öffentlichen Intereffe oder infolge höherer Gewalt ( Gis, Schnee oder Windbruch, Raupenfraß, Brand usw.) beträgt bie Steuer von dem über die regelmäßigen Nuhungen hinaus gehenden Betrag 10 Prozent." Der Antrag wird angenommen und mit ihm§ 23. § 28 Hanbelt bon der Beranlagung. Genoffe Düwell beantragt die Streichung der Bestimmung, bas in gewiffen Fällen statt des gemeinen Wertes der Anschaf fungs- oder Herstellungspreis zu bersteuern sei, Der Antrag wird abgelehnt. Hier habe Erzberger feinen ungeheueren politischen Einfluß in einem Maße geltend gemacht, das an Korruption grenze. Bum Schluß besprach der Staatsanwalt das Thema: Kapitalsverschiebung ins Ausland. In unserer an Detadenz und Rorruption so reichen Zeit fet dies das schlimmste Wer brechen am Volte. Nicht nur Millionen, fondern Milliarden sien dem deutschen Volfe entzogen worden. Erzberger wolle zwar nur für firchliche und politische Swede Gelder nach der Schweis gebracht haben. Sein Verfahren verursache aber die schwer ten Bedenten. Für einen Reichsfinanzminister müsse es andere Wege geben als die von Erzberger eingeschlagenen. Genosse Eichhorn beantragt die Streichung des§ 39 über bie Auskunftspflicht der Arbeitgeber, die eine Ausnahme zu ungunsten ber Arbeiter seien. Als seinerzeit im Preußischen Abgeordnetenhaus eine solche Vorlage eingebracht wurde, hat der jebige Minsterpräsident Hirsch in scharfster Weife dagegen protestiert. § 39 wird gegen die Stimmen der Unabhängigen unverändert angenommen, Ein von allen Parteien unterstüßter Antrag Dr. Blund ( Dem.) zum§ 42 bestimmt, daß die Kapitalertragsteuer auf die Einkommensteuer angerechnet wird, wenn der Steuerpflichtige über 60 Jahre alt oder erwerbsunfähig ist. Der Antrag wird angenommen. Der Staatsanwalt schloß damit, daß der Beweis für die Behauptung der Verquidung von Geschäft und Politik in einer Nach dem Plädoyer des Staatsanwalts wurden die eingangs Reihe von Fällen und damit überhaupt erbracht worden sei. erwähnten Zeugen noch einmal über die Stellung Erzbergers zur Friebensresolution im Juli 1917 bernommen. Die Aussagen brachten im wesentlichen nichts Neues. Die BeweisDie Mehrheitsparteien beantragen, den§ 44 wie folgt zu faffen: Der Arbeitgeber hat nach näherer Anordnung des Reichs finanzministers bei der Lohnzahlung 10 Prozent des Arbeitslohnes zu Lasten des Arbeitnehmers einzubehalten und für den einbehaltenen Betrag Steuermarken in bie Steuerbarte einzufieben und zu entwerten." Genosse Eichhorn: Es handelt sich hier um eine Neueinrich tung zuungunsten der Arbeiter. Man begt eben ein ganz unbe rechtigtes Mißtrauen in thre Ehrlichkeit. Der hohe Abzug von 10 Prozent berücksichtigt nicht die Lage der Arbeiter. Wenn Freie Welt 9 30 Pfennig Heute neu! fio nachher herausstellt, daß der Arbeiter zu viel bezahlt hat, Expedition Breite Straße dann wird ihm auch nicht ein Pfennig Bins vergütet. Die Regieuza inien baitaeber aum Steuereretutor machen. Parteien, die das Betriebsrätegese zusammengebraut haben, Einstimmig angenommen wurde eine Resolution, die dent das schärffte Mißtrauen ausspricht. Zur Wahl sollen nur wahr hafte, revolutionäre Arbeitervertreter gestellt werden. Der Verlauf der Versammlung zeigte, daß die Transport arbeiter nicht mehr gewillt sind, sich von einigen Angestellten gängeln zu laffen. Trübe Aussichten für die Sozialreaktionäre bei tommenden Wahlen. Versammlung der Wach- und Schließangestellten. In einer sehr start besuchten Versammlung nahmen ble Bach und Schließangestellten den Bericht der Branchenleitung über das verflossene Jahr entgegen. Berbal Beube gab einen Bericht von den Verhandlungen betreff Regelung der Teuerungszulagen. Abgesehen von 3 Gesellschaf ten, die ab 1. Januar in ein neues Tarifverhältnis eingetreten find, ist es gelungen, bei allen Gesellschaften ab Januar Teue rungszulagen durchzusehen. an die จ eriten To feb Des re Inftit ihrer Stamp feit an ber G budy gefun wenig teit 11 bes 93 bie heitem Fra an de radies Bemm Erbitt ber 3 den. gezeig fazl Teatti Stellt fönne Toje 2 Anti Schul Auch Bei der Wachgesellschaft Krenz& Co. mußten 178 Wächter 8-9 Wächterinnen und Kontrolleure in den Streit treten, da die Wachgesellschaft sich weigerte, eine Teuerungszulage zu gewähre Nach 6 Tagen murde der Gotrait erfolgreich beenbet und e attion Erobe tamp OFGE DLETE ats Un ger bei f184 Be räte and ift, als r nde ijie Sern fon des aufe hör ders iters zur und ben, mgen Aus Belle Fach freig ben rob wird. bie Die men Ges nder den ge der , fd Das Micht Solz reis Ar en, bis bon für e in der am Mal Mit den Nachttachinstituten der Grundbesttvereine, bie fich zu einem Verbande zusammengeschlossen haben, wurde bis Ende Wahlresultate. Steglit. Die Elternbeiratswahlen für die 7. Gemeindeschule Februar vor dem Schlichtungsausschuß Groß- Berlin eine Er- ergaben: I. S. B. 3 Mandate, S. B. D. 8, Christlich- Unpolitische b. höhung der Einstellungslöhne von 25-30 Bros. festgelegt. Für Monat März sollen in den nächsten Tagen Verhandlungen stattBersammlungen. finden. Unternehmern unterbreitet worden ist. Die Forderungen find in Der Referent besprach bann den neuen Lohntarif, der den Anbetracht der immer mehr und mehr steigenden Teuerung befcheiden zu nennen. Als der Redner bei der Erörterung der Frage der freien Nächte erklärte, daß ohne freie Nächte kein Tarifabschluß möglich sei, fand er stürmischen Beifall. Sollten ble Unternehmer nicht die geichen der Beit verstehen, dann würde die Organisation den Kampf aufnehmen, ein Streit wäre dann unvermeidlich. Die Bezirksverwaltung hätte bereits ihre Zuftimmung zur Durchführung der Lohnbewegung erteilt. ladungen und die Wagen fuhren mit ihr davon. emas ar p erhielt die Kriminalpolizei Kenntnis von dem seltsamen Transport. Als die Beamten am Ufer erschienen, fanden sie nur noch den Dampfer, die Fuhrwerke waren bereits verschwunden. Sie durchsuchten den Dampfer und fanden nur noch einige Meffingstangen, die unter den Kohlen versteckt lagen. Diese wurden bes Löwen- chlagnahmt, der Führer des Dampfers namens Wianti, aus Fürstenberg, verhaftet. Charlottenburg. Freitag abend 7 Uhr im Volkshaus, Rosinenstein: Die Elternbeiratstvahlen und die U. S. P. straße 4: Oeffentliche Bersammlung. Bortrag des Gen. Groß- Berlin. Man muß warten! Großfeuer. Die Berliner Feuerwehr wurde am Dienstag vormittag wegen eines großer Fabrikbrandes nach der In validenstraße 141 gerufen. Dort war im 4. Stock des Quer gebäudes in der Fabrik der Berliner Kamm- und Bürstens Industrie, Hauptgeschäft Friedrichstraße 188a, Feuer aus gebrochen, das infolge der dort lagernden Vorräte an Zelluloid rasch um sich griff. Als die Wehr an der Brandstelle erschien, stand das 4. Stockwert in ganzer Ausdehnung in Flammen Den Arbeitern und Arbeiterinnen war es sämtlich gelungen, fich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen, einige hatten leichte Brand verlehungen erlitten. 8. Aus den Organisationen. Lohnbewegung der Groß- Berliner Friedhofsarbeiter. Wo muß man heute nicht worben. Am schlimmsten Durch die allbekannte, Anfang Jantar eingetretene bebeu baben es die Frauen, die ihre häuslichen Geschäfte erledibende Erhöhung aller Lebensmittel und Gebrauchsartikel war auch gen müssen. Mit Lauferei und Warten werden halbe, ja die Groß- Berliner Friedhofsarbeiterschaft notgedrungen gezwun ganze Tage bersäumt. Am schlimmsten ist es zur Zeit ber gen, eine Teuerungszulage zu ben bisher bestehenden tariflich umfangreiche Grippeerkrankungen. Da muß zunächst geregelten Lohnjähen zu fordem. Aber während die Arbeiter der Weg aur tranfenfasse angetreten werden, um einen fionen der Berliner Distrikte werden ersucht, zu der am Donnerstag, Sämtliche Distriktsobleute der Gewerkschafts- und Rätekommi haft anderer Berufe bei Staat, Gemeinde und privaten Under- Schein zu erhalten. Wenn es, die Fahrzeit nach den Bureaus den 4. März, abends 7 Uhr, bei Gliefche, Kopenhagener Straße 74, ten sich die Tirchlichen Gemeinden zu biefem Standpunft nicht eingerechnet, mit 3 Stunden abgeht, fann man froh sein. nahe Ringbahnhof Schönhaufer Allee, stattfindenden Sigung pünktlich erscheinen. Am schlimmsten ist es in den Wortezimmern der Aerzte. su eritrit. Donnerstag, 4. März, abends 7 Uhr, Zusammenkunfä aufraffen. Bum Berhalten ber Kirchengeminden nahm am Mittwoch, Die Kranken fizen eng oneinander, viele müssen stehen, der Wahlkommissionen und Kandidaten zu den Elternbeiratswahlen ben 24. Februar, eine start besuchte Gruppenversammlung der weil nicht genügend Sibgelegenheit vorhanden ist. Ehe bei Büttner, Gneisenauſtr. 66. Berliner Friedhofsarbeiter Stellung. Sie tam zu bem einmütigen der Arzt die Sprechstunde beginnt, find schon Stunden ver- 15. Distrikt. Donnerstag, 4. März, abends 7% Uhr, Sigung fämts Entschluß, daß die glatte Ablehnung ihrer berechtigten Forderung gangen. Es kommt vor, daß die Sprechstunde 1 und sämtliche kommunalen Rommiffionen um 7% Uhr bei Braun, Wil icher Räte und Gewerkschaftskommissionen bei Marg, Bredowstr. 11. und vor allen Dingen die Ablehnung von Verhandlungen mit 1% Stunden später beginnt, als angesetzt. Für einen Ge- helmshavener Straße 24. ber Organisation der Friedhofsarbeiter, eine schroffe Heraus- funden ist es schon eine Bein, mehrere Stunden unter den Neukölln. Mittwoch, 7 Uhr, Bezirksversammlungen: 16. Bea forderung der Friedhofsarbeiterschaft ift. Die Versammlung fortgesetzt hustenden Erfrankten sigen zu müssen. Für 3h bei Pichnick, Ockerstr. 5, Bortrag über das Betriebsrätegeſetz weist, die schroffe Herausforderung der Friedhofsarbeiterschaft einen feranten, der sich schwach fühlt, und das ist fast durch- 13. Bezirk bei Chimanowski, Jägerſtr. 3, Bortrag über mirtſchaft entschieben zurüd. Der Beschluß, in ben Gesamtftreit eingutveten, durch- lichen Aufbau. 7 sämtlicher wurde einmütig angenommen. Inamischen hatte der Demobil gängig der Fall, ist diese Wartezeit eine funftbare Funktionäre und Mitglieder ber Rommiffionen im Rarlsgarten". machungskommiffar von der Gefahr eines Generalstreits auf den Strapaze. Rarlsgartenstraße, Vortrag des Genossen Künstler über bie politischen Verhältnisse der Gegenwart. Reinickendorf- Weft. Mittwoch Fortsetzung der Mitgliederversamm lung in der Aula ber 5. Gemeindeschule.- Die Beerdigung des Be noffen Müller findet heute um 2 Uhr auf dem Gemeindefriedhof statt. Bereinstalender. Frichöfen erfahren und zu beffen Vermeidung angeordnet, daß Dann geht es vielfach nach der Apotheke, um die verder Schlichtungsausschuß eine Einigunnsverhandlung verfuche. fchiedene Medizin zu besorgen. Auch da muß mit Geduld Auf diese Nachricht hin hat die Arbeiterschaft den Streit vertagt. gewappnet fein und Stunde auf Stunde opfern. Der Schlichtungsausschuß hat nunmehr unter Borsiz des Wer etwa den Arzt nach der Wohnung haben will, weil Staatssekretärs a. D. Wiffell eine Ginigung verfucht die gerade der Krante bettlägerig ist, der muß qualvolle Stunden bon ben Kirchengemeinden schroff abgelehnt wurde, während die durchmachen. Arbeitnehmerbertreter zu einer solchen bereit waren. Der Sprach können Beinen Schritt aus der Wohnung tun, weil sie Er wartet und wartet, die Angehörigen bes Schlichtungsausschusses, der nunmehr notwendig war, gibt ben Arbeitern eine wöchentliche Teuerunnszulageaulage von 26 M., hoffen, jeden Augenblid kann der Arzt kommen. Aber er rüdwirtenb ab 1. Januar 1920. Die Gemeinden scheinen den kommt nicht. Die Hoffnung, daß er noch erscheint, wird Schiedsspruch wiederum ablehnen zu wollen. Die Arbeiterschaft mit jeder Stunde geringer. Man geht erneut zum Arzt, wird sich jedoch nicht schrecken lassen und wird auf dem Schieds- um zu erfahren, daß er unterwegs ist. pruch des Schlichtungsausschusses bestehen bleiben und tann nur Das ist nur ein Beispiel von vielen, wie heute die Zeit Naunynstr. 27. Thema:„ Die gleitende Lohnfkala." Referent: Abolf hältniffe heraufbeschworen werden, die ihnen nicht angenehm find. allzuviel dagegen auszurichten. Bon der Bevölkerung jedoch erwartet die Arbeiterschaft für thre bescheidene Forderung vollste Sympathie, denn jeder Ein toohner wird fich farmachen fönnen, daß die Arbeiterschaft_fich nicht unter allen Umständen ber Gnabe einer äußerst reaktionären Arbeitgeberschaft peisgeben kann, Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände. Donnerstag, ben 6% 4. März, abends 6½ Uhr, Afa- Funktionärversammlung in den Dronien Festsälen, Naunynftr. 27. Thema:„ Die gleitende Lohnfhala." Refe vent: Ad. Braun, M. d. N. Pünktliches und zahlreiches Erscheinen ist unbedingt erforderlich. Ausweis mitbringen. Deutscher Werkmeister- Berband. Donnerstag, 4. März, abends 6% Uhr, fa- Funktionärversammlung in den Dranien- Festfälen, und zahlreiches Erscheinen unbedingt erforderlich. Ausweis mitbringen. Zentralverband der bebauern, wenn durch das Verhalten der Kirchengemeinden Ber- bertrödelt werden muß. Und doch ist im Augenblid nicht Braun, M. d. n. miten Bersammlungen am Mittwoch, Die hohen Zündholzpreise. Bündhölzer find im reellen Handel jekt so gut wie gar nicht zu haben; und selbst im Schleichhandel erwirbt man sie schtver, und dann auch nur zu hohen Preisen, die Schachtel zu 70 Bfg. und mehr. Wo ein Händler sich zeigt, werden ihm die Zündhölzer troh der hohen Preise förmlich aus der Hand geriffen, wenn auch jeder auf die Wucherpreise schimpft. ben 3. März, Fachgruppe 4 a( Sektion der Versicherungseinnehmer), abends 26 Uhr, Dresdener Straße 96, Dresdener Casino. Bach gruppe 9( Angestellte der Lederwirtschaft, abends 6 Uhr, Neue Phil harmonie, Röpenicker Straße 96/97( Ründigung des Tarifvertrages). Fachgruppe 10, Gektion 11 b( Bußbranche), abends 7 Uhr,„ Schult heiß", Neue Jakobstr. 24/25. Fadygruppe 13( Vertrauensleute der Chemischen Industrie und Großhandel), abends 48 Uhr, Rosenthaler Hof, Rosenthaler Straße 11/12. Fachgruppe 14, Sektion d( Bass, Berlin und Rosenthal) abends 7 Uhr, Löwen- Braueret, Hochstr. 2. affer und Heizungsanlagen), abends 7 Uhr, Saverlands Festfäle, Neue Friedrichstraße 35. Fachgruppe 15 c( Bergmann- Konzern, Fachgruppe 17, Gektion II a( Tabakindustrie), Bericht über Tarifver handlungen, abends 6 Uhr, Brachtfäle Alt- Berlin", Blumenstr. 10. Zentralverband der Angestellten, Fachgruppe 4a( Versiche tungsangestellte, Sektion der Versicherungseinnehmer). Die für Writte noch festgesetzte Berfommlung findet nicht statt. Die Kollegen tungen der Versicherungssektion beteiligen. wollen fich an den am Donnerstag stattfindenden Bezirksversamm Allgemeiner humanistischer Kulturbund. Mittwoch abenb 18 Uhr im Lehrervereinshaus. Dr. Ble: Hamlet! Eintritt frei. 1. Kultur hongert: Freitag, den 5. März, abends 8 Uhr im Harmoniunisaal, Stegliger Straße 85. Abendkaffe. Das Unterfügungskomitee der Groß- Berliner Arbeiterschaft gibt nochmals bekannt, daß heute, Mittwoch, den 3. Mära, abends Uhr, in Schulz' Festfälen, Königsgraben 2, am Aleranderplatz, eine Versammlung sämtlicher Obleute der Betriebe ftattfindet. teuer geworden ist? Das beruht auf verschiedenen Ursachen. Wie kommt es nun, daß dieser Bedarfsartitel so knapp und Tagesordnung: 1. Bericht der Kommission und Abrechnung. Die inländische Bündholzindustrie ist zum Zeil lahm gelegt, da 2. Wahl von Kommissionsmitgliedern. Erscheinen ist dringend sowohl Rohstoffe wie Betriebsstoffe fehlen. Der Kohlenmangel notwendig. atingt einige Betriebe, die Fabrikation einzustellen, und anderen Zentralverband Bergestellten, Tempelhof- Martendorf. fehlt das Holz Das ist die Knappheit; die Teuerung hat aber Freitag, den 5. März, im Bereinslokal, Berliner Str. 100, Bor- noch andere unfachen. Mit dem Holz wirb in legter Beit ein trag des Kollegen Udo über das Betriebscätegeset Anfang ungeheurer Bucher getrieben. Die Holzpreise sind im Vergleich pünktlich 7,30 Uhr. zu den Friedenspreisen bereits um das Zwangigfache und mehr Die Photographien- Gehilfen und Gehilfinnen ber Berliner gestiegen, und auch die übrigen Mobstoffe, Phosphor usto. sind Swangsinnung hielten am 27. Februar im Graphischen Bereins- teurer geworden. Die Preise der bei der Bündholzfabrikation be haus eine Versammlung ab. Sabien a legte dort in einem nötigten Rohstoffe haben sich derartig gesteigert, daß eine außer fängeren Referat die Verhältnisse der Gehilfenschaft gegenüber ordentliche Erhöhung der Herstellungskosten eingetreten ift. Wäb ben Brinzipalen dar. Die darauf folgende Aussprache war sehr renb bisher der Herstellerpreis für inländische Bündhölzer inkl. eingehend. Es wurden Klagen laut, bas in vielen Geschäften Steuer 690 Mart pro 1000 Batete gu je 10 Schachteln betrug, die Teurungszulagen noch nicht gezahlt werden, daß die Prin- ftellen sich die Herstellungskosten inkl. Steuer für inländische Zündsipale fich an die Demobilmachungsverordnung nicht hielten, aus hölzer jest auf 1500 Mart. Die Preise für ausländische BündBuffe 5 M.- 7. Distrikt, 3. Abtlg. Frau Busch 5 M. Berband wärtige Gehilfen immer noch beschäftigen und immer wieder ein hölzer übersteigen infolge der Preissteigerung in Schweden und der Gemeinde- u. Staatsarbeiter, Mitgliederversammlung v. 30. 12. 19 stellen. Ebenso wurde lage geführt, daß in einzelnen Ge- wegen des schlechten Standes unserer Baluta ben Preis der in- 27 M. Kollegen der Fa. H. Bothe, Stahlgießerei, Charlottenburg fchäften noch Wochenlöhne von 66-70 met. an verheiratete Geländischen Bündhölzer außerordentlich, so daß der Einheitspreis 111 m. Spedition Stimming 18 M. Göze, Treptom, Elsenstr. 106 hilfen gezahlt werden. Die Gehilfen würden dadurch gezwungen, beibehalten worden ist. Auch die Vergütungen des Handels 35 M. Freie Turnerschaft Lichtenberg, 3. Männerabtlg. 50 m. auf irgend eine Art Geld zu verdienen, es dürften sich die Brin haben wegen der Verteuerung der Verteilungsspesen eine erheb. An Stelle einer Kvangspende von den Heizern der A. E. G. Schlegelstr. Bipale nicht wundern, wenn die Gehilfen in ihrer Not fogar un liche Erhöhung erfahren. Der neue Einheitspreis für inländische 10 M. 11. 6. P. Semzig 4 M. Spedition Lohmann 31,45 M. hrich würden. Die Bersammlung beschloß eine weitere Teu- und ausländische Bündhölzer beträgt pro Patet zu zehn Schachteln Spedition Ginner 22 M. 3immererverband, Bezirk 25 83. tungszulage von 60 Mt. wöchentlich zu fordern. Gollen die 8,50 Mart. Von diesem Preise haben die Hersteller pro 1000 Kollegen der Fa. Mäschle, 3immerstr. 21 durch Schmieda 108 m. Branchenleitung des Eisenhandels usw. des Trans Berhältnisse aber gebessert werben, ist der Anschluß aller Gehilfen Schachteln 1250 Mart in die vom Reichstwirtschaftsministerium. N. 15 M. berwaltete Ausgleichstaffe abzuführen, um den Mehrpreis für aus. vom Birchow- und Kinderkrankenhaus burch Paul Sims 235 M. portarbeiterverbandes 20 m. Ueberschuß von der Weihnachtsfeier an die Organisation notwendig ländische Bündhölzer begleichen zu können." Tellerfammlung Gewerkschaftshaus 11. 1. 20 120,50 m und Arbeiterinnen und Angestellte des Kaufhauses N. Jsrael 80,80 m. Tokken Fehrbellin durch Dlm 20 M. Rarbell bes Finomtals Eberswalde 3. State 512,30 m. Sauerbier, Forster Str. 4/6 78 m. Mitgliederversammlung des Wahlvereins der U. S. P. D. Weißenfee ther, Lichtenberg 20 W. 201,15 M. Fa. Sauerbier, Forster Str. 46 81 D. Gen. 23. Günund ge dlich gu die ften jen veit о offe Die hen zia acht 113 gia der rant Ser pers gar D. fet dent sen, hr ort ten äre Ste ng ffa at, en te et, Die Elternbeiräte. bereitet wird. Sammlung für die politischen Gefangenen. 16. Quittung. Arbetter Lokal Westend 5 m. Bietemann 13,60 m. Sparverein„ Wir kommen zu nichts" 67 M. Genossenschaftsrat 17. 2btlg. 21 M. Frau Werner, Stegliz 2 Mt. Gen. 3iemet 20 m. Gen. Gruzynski 5. M. Gen. Blume 22 M. Frauen lefeabend 8. Distrikt 84,80 M. Fritz Schleng 91 r.- u. 6. B. Schenkendorf( Bez. Botsoam) 50 Dr. Jul. Franke, Schenkendorf ( Bez. Botsdam) 20 M. Frauenleseabens, 8. Distrikt 76,30 mt. Charlottenburg 5 Mr. Safemann 17 M. Strehmann 2 M. Gibbens 3 M. Biering 11 M.11. S. B. Friebenau 5 M.. Klara Tiesler, Samtjackett 5 M. Gentz 10 M. Wulff 30 M. Brote 5 M Rulms bei feiertag von Matinee in den Germaniaprachtfälen 427,20 m. Sängerchor Wedding, Ueberschuß vom 1. Weihnachts mann 22,10 m.- 1. G. B. Bezirk Rosenthal Tellersammlung 100 M. Freie Deutscher Eisenbahnerverband Hauptwerkstatt Gberswalde 653,25 M. Freie Turnerschaft Lichtenberg 2. Abtlg. 5 M. Arbeiter und Frau Hoffmann Rutscher der Fa. Geb. Bofer, 8. Rate 20,50 m. 10 M. Sammlung in einer Januarversammlung ber Boftaushelfer om Boftamt Neukölln 30 M.- Deutsche Edison- Akkumulatorenfabrik -V Wir haben also eine Erhöhung der Bündholzpreise erfahren, bie das 14face ber Friedenspreise nach Einführung der Zündholz fbeuer im Jahre 1918 und das 85fache des Preises von 1912 be. Die kapitalistische Gesellschaftsordnung ist nicht im trägt. Da Bündhölzer einen wichtigen Bedarfsartikel bilden, da triten Sturmlauf zu erobern, so morsch fie innerlich ist und bie Grfahmittel( Feuerzeuge) aus mancherlei Gründen nur ein schlechter Notbehelf find, wird diese Preiserhöhung vom Publikum So sehr fie in allen Fugen fracht. Ein zähes Ringen natürlich fehr schwer empfunden. Des revolutionären Proletariats muß einsetzen. In allen Es wird nun in Aussicht gestellt, daß bei einer Befferung der Institutionen, in denen die herrschende Klasse Nuttiere Roblenversorgung die Preise wieder herabgefeht werden können. ihrer Ausbeutung sich schafft und heranzieht, muß der wir glauben aber nicht, daß das geschehen wird. Denn selbst Rampf mit Gründlichkeit und Kraft einsehen. Gleichgültig- wenn unsere eigene Probuftion wieder gesteigert wird, werben feit und Baghaftigkeit gehören nicht in unsere Beit, in der inzwischen besonders die Bolapreise bedeutend weiter gestiegen fein, es sei denn, daß dem schandbaren Holzwucher ein Ende des ber Entscheidungskampf heranreift. Das haben reitet wird. G8 muß aber fonstatiert werden, bai bie fistalischen auch die Elternbeiratswahlen, so weit fie statt Solzbestände felbft nur zu Wucherpreisen verlauft werden, der gefunden haben, wiederum gezeigt. Gewiß hben wir nur an istus geht also ben privaten Forstbefizern mit schlechtem Beispiel wenigen Stellen absolute Majorität errungen. Gleichgültig- boran. Dieser Holzwucher wirft natürlich auf alle holzverarbei feit und Unwissenheit hemmen noch immer den Sturmlauf benben Industrien, vor allem auch auf die Möbelindustrie, und des Proletariats gegen die Hochburg der Reaktion, gegen auch auf die Bauhölzer, start preissteigernd. Die Forstbesiber bebie Schule. Doch, Genossen, rastet nicht! Immer von reichern fich somit auf ungeheuerliche Weise auf Stosten der Beneutem revolutioniert die Röpfe! 200 m. Beigt besonders den berung, und es wirb höchste Beit, daß diesem Treiben ein Ende Auskunfterteilung 2 M. Ueberschuß der Tellersammlung Frauen, den Müttern, die doch mit ihrem Herzblut| Dom 30. 1. 20 und 4. 2. 20 ber Kollegen, Rutscher, Schaffner und Berlaber ber M. G. B. G. 45 m. Durch Sammellisten ber on dem Wohl und Gedeihen ihrer Kinder hängen, das Baradies sozialistischer Erziehung. Das Märkische Museum hat zu Ehren des Sor hundert Kollegen, Rutscher, Schaffner und Berlaber der W. G. B. G., Klärt sie auf über die Jahren( am 8. März 1820) geborenen, 1899 verstorbenen, lebten Depot Wühlenstraße, 143 m. 11. G. B. Steglit, E. Krenfig. Semmungen der Klaffen- und Standesschule, damit sie in der fünstlerischen Lithographen Berlins Gustab Federt in bem 222,10. Hansen, Charlottenbung, Berliner Straße 17, Fritz Merten, Berlin 10 m. 1. S. B. D. Wismar durch Erbitterung und in dem Saß gegen die Knechtung ihrer Kin. Saal für Graphit eine Ausstellung von Hand- und Steingeid uedermann 100. Fa. Schmidt, Berlin, Frankfurter Allee 57 der zu entschlossenen Kämpferinnen im Elternbeirat wer- nungen des Meisters veranstaltet. Die von 1844 bis etwa 1880 burch Weichert 14 M. Jul. Hinze, Hausneindorf 69 Krs. Queblin ben. Aber eines haben auch die Wahlen mit Deutlichkeit reichenden Blätter, bald nach der Natur geschaffene Bildnisse, burg 28 wt. H. Höborn, F. Lauf, Tegel, Schöneberger Str. 10 M. gezeigt: für Verschwommenheit und politische Grund- bald Reproduktionen von Gemälden anderer bieten eine gute Sohenfchönhausen 10 W. Holzarbeiterverband Friedrichshagen 100 m. 1. S. P. D. Johannisthal 100 m. Uebersicht über das Lebenswerk des feinsinnigen, einst wegen der Schindler, ein Straßenbahnes laglosigkeit ist kein Plak mehr in dieser Zeit. Das malerischen Wirkungen, bie er dem Stein abzugewinnen wußte, 10 M. Frau Neupert 5 M.-G. Straußberg 20 M.-N. N. 5 W. reaktionäre Bürgertum hat sich geschlossen gegen uns ge- hochgeschätzten Künstlers, der durch die Erfolge der Photographie 3ivilbekleidungsstelle 4 und 7 119 m. Notstandsarbeiter der Ge stellt und die U. S. P. D. hat sich im Kampf behaupten allaufrüh aus seinem Wungsfreis gedrängt wurde. Tellerfammlung nach dem Vortrage von Schneidt Pharusfäle 170. Trenke 5 M. fönnen, Nur die S. P. D. ist überall in die bedeutungslose Minderheit hinabgedrückt worden. W. Prencke, Litauer Str., 2 M. Tellerfammlung von Antwort des Proletariats für den Verrat der Zwei Epreetähne Batten vor einigen Tagen in Berlin Messings der Funktionärversammlung der Transportarbeiter am 21. 1. 20 Schule an das Zentrum. Genossen, tuteure Bflichtl flangen geladen, die für Lebnik bestimmt waren. Ein Schlepper 223,56 M. Conrad 5 M. Ueberschuß Sommelliste Fa. E. Jakob Auch der 7. März muß ein Gerichtstag für die S. P. D. brachte sie hinaus. Auf halbem Wege stoppte er plötzlich, legte 61.- Werkstatt Hermann Hoffmann, Friebrichftr. 50,51, 55,50.und ein Siegestag bes Sozialismus gegen die vereinte Re- ich längsseits der Kähne und lud von den Meffingstangen fleißig Betrag: 5782,01 M. Bereits quittiert: 84 019 M. über. Dann schleppte er die Nähne noch bis zur Schleuse und 89 801,01 M. attion jein. Reiner versäume die Wahl! Die dampfte nach Berlin zurüd. Hier machte er in der Nähe der Eroberung der Schule ist ein wesentlicher Teil für die Er- Prinz- Louis- Ferdinand- Straße gegenüber der Alexanderkaserne Berantwortlich für die Rebaktion: Alfred Wielepp, Neukölln. fämpfung des Sozialismus. Genossen, tut eure Fuhrwerke und bielten gegenüber dem Dampfer, Diefer lichte feine Messing Lindenbruckerei und Berlogsgefellschaft m. b. S. Schiffbauarbama 194 22 M. meinde 3epernick 200 M. Diebstahl mit einem Dampfer. Räubereien und Diebstähle Rarl Goneibt am 13. 2. 20 in und Diebstähle finden fein Ende und nehmen, immer jeltamere Formentor. Rutscher, Schaffner und Berladungsarbeiter ber 9. 9, Depot IV, 4x 134 Im ganzen Berlagsgenossenschaft Freiheit" E. G. m. b. 5. R. Bubbe. Deutscher Metallarbeiter- Berband Berwaltungsstelle: Berlin N 54, 2inienftr. 83/85. Geschäftszeit von vorm. 9 Uhr bis nachm. 4 Uhr. Telephon: Amt Norben 185, 1239, 1987, 9714. Freitag, den 5. März 1920, abends 4%, Uhr Versammlung aller in der Knopf- und Korsettitangenindustrie beschäftigten Kolleginnen und Kollegen in der Schulaula, Weinmeisterstraße 16. Tagesordnung: 1. Vortrag: Das Betriebsrätegeles". Refer.: Stollege rich. 2. Stellungnahme zu unserem Vertrag. 3. Branchenangelegenheiten und Berschiedenes Kollegen und Kolleginnen! We en der wichtigen Tagesordnung ift es Pflicht aller, pünktlich in der Versammlung zu erscheinen. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. Die Ortsverwaltung. Zur Beachtuna! Sämtliche Reklamationen bom großen Metallarbeiteritreik aus dem Vorjahre werden nur noch bis 6. März 1920 erledigt. Spätere Reklamationen bleiben unberücksichtigt. Die Reklamationen werden im Bureau Linienftraße 83-85( 3immer 9), in der Zeit von 9 bis 3 1hr entgegengenommen. Die Streifletter aus dem betr. Streik werden ersucht, in derselben Zeit die endgültige Abrechnung im Bureau vorzunehmen. Ebenfalls ist das noch im Besitz befindliche Streifmaterial und die nicht abgeholten Mitgliedsbücher im Bureau( Zimmer 9) abzugeben. Die Ortsverwaltung. Berein der Berliner Buchdruder und Schriftgießer Vertrauensmänner- Versammlung em Freitag, den 5. März 1920, abends 6 Uhr, in Kliems Feftjälen, Hajenheide 14/15. Tagesordnung: Bericht über die Verhandlungen des Tarifausschusses. Butritt nur genen Regitimationstarte haben Bertrauens manner, Druckerellaffterer und Generalversammlungs- Delegierte. Der Gauvorstand. Alte Gebisse Kein gewöhnl. Platinzahn unt. M. 22.Platin höchsten Tagespreis Besser verarb. Zähne, Brennstifte nur nach Gewicht. Größ Post. extra Preise Nur kein Neid! Kupfer b.25 50, Messing 15.00 Reinzinn 80.00, Blei 10.00 Alt. 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