Ei'ieileu; Injtfprds 20 Psennkg* 3. Jahrgang Vonnerstag, öen 1.?lpr!l 7920 Nr. 107> Morgen-flusgadi vi,«schämt-»d«»»tttaz» m. im»«Ad JiHu;,« nmr mnqma. vn bmäof bei freie, Aufteilung ins Bans rftr �rafteBerftn MO OL t» not aus jnMboi, bei Poftbetug Aianaklich 6JO OL erfL ZuftellunzMzedühren, bei So« leUung anter Stiifbanb Ä-71 OL fveufschlanü und©efteieei*).|4t ba» ftbeiz, Zlob» lanb lZ— OL jujftaUdj Daiufaoufu�log. RrtnWtm mb«xoebitiim;«min R«.».««iffbemrrbimm, lv ur. Ztrnlprccher: Slml Nord«, SSS— SS, SÜSS und SS»«. vi, achi�alfore Ot�arrrarjtfU«*e, bereu Ilamre. ferew|«e KWiOInjeige, u» «ug beschlossen. Die Forderungen dgr Arbeiter sind teils politischer, teils wirtschafte lichcr Art..| Tie englischen Meiler gegen Lloyd George. Rotterdam, 31. März. Wie.Nieuwe Rotterdamsche Touvant' meldet, haben di-e Ar. Seiterparteien in« Herausforderung Lloyd Georges airgenommen. DaS Parlamentsm-ftgiied Hodg« sagte in einer Rede in Bridge water: Während der Premierminister unsere Hilfe und Mitarbeit während des Krieges dankbar angenommen hat, beschimpft er uns jetzt als Bo k sch eu, i st e n. In meinen Auge» ist das ebenso medria als das©jehle» von Pfennigen aus dem Sammelbecken etneS Blinden. Der Abgeordnete Robert sagt« in Dudley, Lloyd George werde sich eine stärkere Waffe aussuchen müssen als die Warnung vor dem Ultimatum, um die Reihen der Arbeiter aus- einand.rzureißen. Wilhelm bleibt in Holland. Havas verbrortet die Nachricht der„Daily Mail" au« Amftee. dam, die alliierten Regierungen hätten die letzte Note Hollands über den Aufenthalt Ka-if« Wilhelms angenommen. Holland übernehme die Verantwortung, zu vevsfinbern, daß Kaiser Wil- Helm eine Bedrohung für die Sicherheit Europas werde. Als Aufenthaltsort werde de« Kaisqc der von ihm erworbenfe Besitz Nerven beHallen! Im größten Teil freS weMchen Jnfrustriereviers, Irt Gelsenkirchen, Mülheim a. d. Ruhr, Essen, Elberfeld usw. herrscht der Generalstreik. Für diese erneute Lahm- tegung der Produktion dürfen wir uns bei dem General v. W a t t e r bädanken, dessen unerhörte Auslegung des Bielefelder Abkommens die äußerste Empörung der Arbei. terschaft hervorgerufen hat. Sie glaubt sich betrogen und sie hält einen Offizier, der ein Ultimatum erläßt, das eine satale Achvilichkeit mit der den Weltkrieg eröffnenden der- hängniSvollen Note Oesterreichs an Serbien hat, zu jeder Niedertracht fähig. Sie ist überzeugt, am Vorabend des weißen Schreckens zu stehen und will den letzten Versuch machen, die Gefahr durch die allgemeine Arbeitsniederlegung zu bannen. Der Reichskanzler Müller ist in seiner Rede am Dienstag ja ein wenig von dem tatendurstigen General ah- gerückt. Er hat angedeutet, daß eine wörtliche Erfüllung der Bedingungen jchließkich nicht erforderlich sei, und baß man nur den guten Willen sehen wolle. Aber diese Erklärung reicht bei weitein nicht aus. Die Regierung muß so beut- lich als möglich zum Ausdruck bringen, daß sie sich die Methoden der nach billigen Lorbeeren langenden Militärs nicht zu eigen macht und baß sie nicht gewillt ist, sich durch die Aufstellung unerträglicher und unerfüllbarer Forde- rungen den Vorwand zu verschaffen, unter dem Proletariat des Nuhrreviers ein fürchterliches Blutbad anzurichten. Sie muß sich auch darüber klar sein, daß die Lage ganz allgemein durch das Wattersche Vorgehen außerordentlich erschwert und kompliziert worden ist. Es treffen zahlreiche Nachrichten ein, über Plünderungen und'Gewaltaten, die von Angehörigen der sogenannten Roten Armee verübt sein sollen. Wir nehmen diese Meldungen mit der größten Vor. ficht auf. Wir sind sicher, daß sie aus Gründen der Stim« mungsmache stark übertrieben sind. Immerhin mag zu- gegeben werden, daß einzelne undisziplinierte Gruppen sich böser klebe rg risse schuldig machen. Neben den orgattisierten Arbeitern, die die Parteien und Gewerkschaften fest in der Hand haben, fehlt es in den Jndnstrieorten an der Ruhr und am Rhein nicht an zweifelhaften Elementen, für die keine Organisation die Verantwortung übernehmen kann, und es ist wohl möglich, daß sie. die mit Sozialismus und Kommunismus nichts zu tun haben, eine Aktion auf eigene Faust unternehmen und unklares politisches Streben mit der Sucht nach persönlicher Bereicherung oer- bindend, eine Gefahr für die Sicherheit und Ordnung dar- stellen. Aber di« Leitung, frie sich die besonnene und zielbewußte Arbeiterschaft gegeben hat, würde mit diesen Marodeuren schon fertig werden, wenn ihr nicht das säbelrasselnde Ultimatum die größten Hindernisse in den Weg gerollt hätte. Die Dinge liegen so, daß sie fast befürchten muß, alz Willensvollstrcckerin des Hauptquartiers in Münster ange-> sehen zu werden, wenn sie gegen die Freischärler energisch porgeht. Daß sie ihr Treiben verurteilt wie wir, geht aus zahlreichen Aeußerungen in ihrer Presse hervor, und nur die wachsende Nervosität des Proletariats und die Ungewißheit über die wahren Absichten der Regierung hindern sie, ent- sprechende MaßregÄn zu ergreifen. Alles kommt darauf an, die S t e l l u n g d e r O r g a. n i s a t i o n e n wieder zu starken, und das kann nur geschehen, wenn man ihnen von Berlin und Münster aus die Ueberzeugimg beibringt, daß man unbedingt auf dem Boden der Bielefelder Verein- barungen steht und sich darin durch di« Vergehen ein- zelner nicht irremachen läßt. Nichts wäre verderblicher, als wenn jetzt die Reichswehr in Bewegung gesetzt würde. Das hätte nichts anderes zur Folge, als daß das ganze Ruhr- revier in Flammen aufginge, und daß tatsächlich dll: Un- disziplinierten die Oberhand gewönnen. Es würde zweifel- los möglich sein, die Bewegung gewaltsam zu unterdrücken Aber da? Ziel wäre nur durch ein Meer von Blut zu er- reichen und gewaltige Störungen des Wirtschaftslebens wür- den die Folgen sein. � Hoffentlich bleibt sich die Negierimg dieser Tatsachen bewußt und läßt sich weder durch das Ge- schrei der kapitalistischen Scharfmacher uock durch den Appell der den Verlust ihrer Anhängerschaft fürchtenden Haupt per- waltung des Gewerkvereins christlicher Bergarbeiter zu der- «üsvölle» KntiMüls««. binineifoen..�. SBic ims?er�We? JnTtS, Swt§a5 MNnM(feiern wieder Örrtge Entschlüsse gefaßt, die die Geneigtheit zu einem Entgegenkoninien beweisen. So ist er Temiin für den Ablauf der Amnestierun gsfrist verlängert worden, und es wirÄ erklärt, daß in den Orten und Bezirken, in denen die Waffenniedcrlcgung bis zu diesem späteren Termin erfolgt, keine Standgerichte eingesetzt und etwa bestehende sofort aufgehoben werden. Aber dieses weitere Einlenken, das den, vereinten Druck der sozialistischen Parteien und der ge. werkschaftlichenBerbände zu danken ist, genügt noch nicht. Es ist der Glaube zu zerstören, daß die Regierung ein doppeltes Spiel treibe und die Arbeiter in eine Falle locken wolle. Sie muß ihre Absichten offen aussprechen. Sie muß den Mut haben, die organisierten Arbeiter des rheinisch. westfälischen Gebietes ohne alle Umschweife mit der Wiederherstellung der Ordnung zu betrauen und ihr durch die ausdriickliche Ablehnung der in Münster herrschenden Auffassungen die nötige Autorität zu diesem Einschreiten gewähren. Vor allem aber wiederholen wir immer und immer wieder die Forderung, den General Watter unver- ziiglichvonseinem Posten abzuberufen. Das wäre ein Beruhigungsmittel von allergrößter Bedeutung, und es ist einfach unverständlich, daß seine Anwendung bisher nicht erfolgt ist. Die rechtssozialistische.Freie Presse"' in Düsseldorf schrieb vor zwei Tagen, ,wenn jetzt nickst Zeichen und Wunder geschähen, hätten wir durch die Schuld deS Herrn von Watter eine Katastrophe. Di« Mili- taristen wollten die Katastrophe. Leider leiste die Regie- rung dieser Spielart der Reaktion noch Vorschich. Solche Stimmen aus Kreisen, hie wahrhastig nicht im Verdacht des BolschetvismuS stehen, sollten Herrn Müller zu denken geben und ihm die Energie einflößen, die der Moment erheischt. Dazu kommt nun aber, daß ein Einrücken der Truppen rn die durch deu Friedensvertrag festgesetzte neutrale Zone, bl) Kilometer von den rheinischen Brückenköpfen, überhaupt tatsächlich unmöglich ist. Der französische Ministerpräsident hat g«stern dem deutschen Gv- lchästSträger eröffnet, daß die Umstände es ihmnicht erlaubten, dem Gesuch der deutschen Regierung um die Erlaubnis zum Einmarsch der Reichswehr zu entsprechen. Wir sind einigermaßen erstaunt. Denn vorgestern morgen hat sich dar Reichskanzler in der Rationalversamni- hing so geäußert: JSch kann mitteilen, daß gestern abend der französische Gesckäststtäger uns mttgeteilt hat. daß die französisch« Regierung bereit sei, uns«inen Spielräum von zwei bis drei Wochen zur Verwendung einer stärkeren Truppenmocht i nder neutralen Zone zu geben, ohne daß eine weiter« Besetzung deutschen Gebietes stattfinden soll." Dieser Widerspruch ist vorläufig nicht aufzuklären. Sollten etwa bei dieser den Militärs so günstigen Vorsicherung bestimmte Kreise deS Auswärtigen Amtes ihre Hände wieder im Spiel gehabt haben? Di« Regierung wird sich alsbald über die Unvereinbarkeit der beiden Mitteilungen aussprechen müssen. Aber wie sie sich auch aus dieser Affäre ziehen mag, wir warnen si« aufs dringendste vor dem Ver- such, nun außerhalb der neutralen Zone die Watter- schen Ostiziere die Siege erfechten zu lassen, zu denen ihnen innerhalb der bO-Kilometor-Grenze Herr Millerand den Weg verbaut. Di« Arbeiter rn ganz Deutschland stehen auf der Wacht. Sie haben bisher Besonnenheit und Zurückhaltung beobachtet und sie erwarten von dem Kabinett, daß es ebenfalls feine Nerven behält und sich den Einflüssen der Draufgänger in Uniform und Zivil unzugänglich zeigts General v. Watte« SnSMem hat, be'Vn mverntüna nicht im« f sKlossenen„freien VererckEa rungm" sein?elven?en � Sie Slreiklage im Ztiduslriezediet. Folgende MÄdungen werden durch Woilffs Bureau der- breitet, für deren Rickstigfoit wir sdilbswerständlich keine Ga- nmüe übernähmen Wnnsn. Esse«, 81. Mär» In Essen ist alles rnhi«. So»«wem Ultimatum an Srichp ist nichts bekannt. Gelsenkirchen, 81. Mär» Hier herrscht Generalstreik. Ja den lebenswichtigen Vetrieben wird gearbeitet. Der«ktionSauSschuS hat sich ini- gelöst, die einzelne» Mitglieder haben ihre Aemter nicdeczr�egt. Bisher ist in Gelsenkirchen alles ruhig gewesen. Die Lebensmittel- not ist auf das höchst gestiegen. In dieser W-cht konnten n».« zwei Pfund Brot ausgegeben werden. Für die kommende Äochr ist überhaupt kein Brotmehl, sowie keine ttartofseln wehr»or- handen. Elberfeld, 21. Marz. Hier herrscht Generalstreik. Bisher wurden ungelahr IlWst Gewehre abgeliefert.'Der Aktiv, iSaubschusi ist noch in Tii- tigkeit. Der Berkehr innerhalb der Stadt wird ansrechtcrholtcn. Generalstreik herrscht auch iu Remscheid, wo nicht einmal dir Straßenbahnen verkehren. Die Bürgermeister von Oberhauscn, Remscheid und Mül- heim sind ihres Amtes entsetzt worden und habe» die Stadt ver- lasten. In Duisburg hat sich der Oberbürgermeister auf den Teil der Stadt zurückgezogen, den die Belgier besetzt haben. Sie Schllli» ver Regierung. Di«„Frankfurter Zeitung" schildert in einem längeren Artikel die Zustände im Industriegebiet, wobei pe«rauf hinweist, daß das Leben in den Städten bis m die letzten Tage hinein seinen geordneten Gang gmst. arbeiteten, die Fabriken liesen..kommunale und staatlickse Behörden waren in ihrer Tätigkeit ungehemmt. Vollzugs- rät« übten nur eine kontrollierend« Tätigkeit ans. Alles deutete darauf hin, daß die Krisis eine rfiedttche Losung finden. würde.. In diese Situation, die für alle Betoitigden l e i d 1 1 ch er- trägbi ch war und kk in turzer Zeit ganH von selbst z-ur vollen Wi«.dcrhcrstellung gefttzmäßiger Zustände geführt hätte, platzte nun das Ultimatum der Negirrnng. Seme Wirkung war vor» auszusehen. Die Arbsllerfchaft, von dem denkbar größten Mißtrauen gegen Die Regierung erfüllt, schließt sich zu neuer Einheitsfront zusammen, nicht mehr gegen die Reichs- wehr allein, sondern gegen die Regi rung mit, dir in den «„gen der Arbritrrschaft heute mehr denn je des EinverstäudmffeS mit den reaktionären Militärs verdächtig erscheint. Und das>st vom Siandpunkt der Arbeiterschaft keinrswegis so unerklärlich. Wir haben 6ercieran:wortlichen gehler und Unterlassungssünden der Berliner Stelleu Jm von den drei fozinllsitschen Parteien, fordern auch von einem Teil des Bürgertums gefordert worden war, ist uon der gesamten Ar- bciterschaft als Hcrausforderung empsundeu worden. Und die Tarsache, daß in den Rathen der Rcichowehr Sei Münster und Wesel die versprougien Offiziere und Truppen der Dctache- nients Li cht schlag«nd Schulz, die ducctj ihren Ucberzang zur Regierung Kapp-Lütttvitz und durch ihren provozierenden Ein- marsch in daS Industriegebiet die eigentlichen Urheber der bluri- gen Ereignisse geworden sind. Aufnahm« gefunden haben, erloich- lern eS Unabhängigen und Kommunisten, die. Ueberzcugung zu befestigen, daß es aufs neue gegen die Reaktion gehe, aus die die Regierung sich im der Kraftprobe mit der, Arbeiterschaft stütze. Die„Frankfurter Zeitung" schildert die Verhältnisse burchans zutreffend. Wenn sich die Regierung durch einen zikverlässigen Vertreter an Ort und stelle ein objektives Biild über die Lage gemacht und das Bielefelder Abkommen rechtlich anerkannt hätte, wäre im Ruhrgebiet schon längst alles in bester Ordnung. Aber die Regierung hat den Stimmen der Vernunft kein Gehör gsichenkt. Sie ist den Einflüsterungen dermonarchi st i schen Offiziere erlegen, die wegen der erlittenen Niederlage an der Arbeiterschaft Rache nehmen wollen, und so hat sie, statt die Gemüter zu beruhigen, durch ein provokatorisches Ultimatum die Lage ungemein verschärft. Erst wenn die Regierung sich von den Generälen lossagt, Lande Ruhe einkehren. wird im Die ausgestocheueu Augen. In den letzten Tagen der Kappwoche wurde von militäri- .'scher Seite gemeldet, daß in Adlershof bei Berlin eine Anzahl Offizier« ermordet und die Leichen dann in bestialischer Weise verstümmelt worden seien; Oihre» und Nasen seien abgeschnitten, die Augen ausgestochen worden. Tags darauf mußte diese Met- düng amtlich widerrufen werden. Es war eine Greueigefchicht« von der Art, wie«au sie zur Genüge von Belgien her noch in übler Erinnerung hat. Gestern abend berichtet die Jßost* wiederum von ausgestochenen Augen. Ein Mitglied der Sscherhcitspolrzei, da» von Essen, wo e» mit knapper Not dem' Tode entronnen fei, nach Berlin geflohen ist, gibt«ine Schilderung de« ihm zuteil gewordeneu Behandlung. Wir hören» daß der Sicherheitssoldat von den Spartakisten ohne Verhandlung an die Wand gestellt worden sei. daß jedoch von einer sofortigen Erschießung abgesehen wurde. Aus einem finstern Loch, in da? man chn sperrte und wo er ohne Nahrung blieb, habe er sich befreien können. In Esse« wurde er mit 120 anderen Sicherheitspolizisten wieder verhaftet. Dreiviertel Stun. den lang hätden die Gefangenen mit erhobenen Händen gehen müsse». Dann erzählt« er, in welch bestialischer Weise man gegen di« Angehörigen der Sicherheitspolizei vorgegangen fei. Man habe solange mit Gewehrkolben aus fi« eingeschlagen, bis sie che Leben ausgehaucht hätten; einem schwerverwundeten Hauptmann habe man die Augen ausgestochen, so daß er infolge dieser Miß- Handlung starb, die Wettsachen habe man den Leuten geraubt. Schließlich sagt aber der Gewährsmann der„Post":.Was au? meinen Kamerade« geworden ist, weiß ich«icht. Ich hörte nur ganz unkontrollierbare Gerücht«, daß sie zum Teil«ischosse» worden sind." Soweit der Mann sein« eigenen Erlebnisse schttdett,«niß man sagen, daß sie im Entferntesten nicht so schlimm waren, wie die Behandlung, die den Nrbeiteren in der Regel von der Sol- dateska zuteil wird. Wenn er als Arbeiter in deren Hände ge- falle» wäre, so hätte man ihn sicher nicht nur an die Wand gestellt, sondern ihn auch sosott vom Leben zum Tode befördert. Die übrigen Geschichten kennt er aber nur vom Hörensagen und er muß selbst zugeben, daß«S unkontrollierbare Gerüchte ge- üemi sie sind keineswegs frei abgeschlosseil, sonderu emjeÄ von den Unternehmern verfügt. Sie orgamsierleu AnZefleNea zm teerdstreil abftlmmung. iflic Forlsi De Aussprc Ebenso lige j dem l.lr Von der ArbÄiSgemeunschaft freier Angesielltenverbäiide uns geschrieben:.Angesichts der sensationellen Falschmolduni die gestern abend über die Haltung der Gewerkschaften zu Konflikt im Ruhrrevier verbreitet wurden, stellte der Vors! der ArbeilSgemoinschaft freier Angestelltarverbände-j» Heber ftimmung mit der bereis von de» Abgeordneten Legi«» Osterroth veröffentkichien Berichtigung fest, daß die Asa, der gemeine Deutsche Gewerkschaftsbund und der Deutsche Beam bund bisher in kein« Erörterung über die Wiederaus. lahine GemrmlstreikS eingetreten sind. Es haben also auch in den trieben Abstimmungen über den Eintritt in«inen neuen neralstreik nicht stattzufinden. Wo eine derartige Abstimm heute trotzdem veransdaAet wird, geht sie von unveraniwottli Stellen aus. Ihr« Ergebnisse sind für die gewerkschaftlichen ganisatione» belanglos. Wir hosten, daß es gelingen wird, im» Vormvidung jeden militärischen Einmarsches auf dem Verha» lungSwege eine Entspannung des Konfliktes im RuhrreiLi Po�j, herbeizuftHren.". Gcgenr instand drückt. HIB hatte m In der„DelttscheTl Zoittmg" lestirtifekt ein G e n e r t Darum von der Goltz silher„Heer und Volqchctvisimus". AH»um E lesen folgenides: Wir stehe» mitten im Bürgerkrieg«.®i« mMtarlsche bolsch «ung die i Sid Kämpfer|fit Öle Mfoc. wrstfiche Onganisation ist im Ruhrgebiet und an anderen Etelkl ftttig und nur zu gut. die osteuropäische» Bolscheroisten sind wenigen Woche» oder Monate» an unseren Grenze« zn«rwartz g u m[ Sß'irih naffif rrrvf»-int Tt>h4?*/t 9frt/tpnhJiiJF iv>Ä ander. ge forde Bertrai unserer daß di« «ersass Wird nicht noch im letzten Augenblick daS Bürgertum einschließl der auch uur etwas besitzenden und ehrlichen Arbeiter einig, versinkt«»sere alte Knltnr i««i» Nicht», die J» möchte telligenz wird abgeschlachtet oder zwangsweise in die Rote Arm» bürgen eingestellt, Deutschland und nach ihm Europa gehtzugru»d> amlen wie da» alte Rom untergegangen ist. Such die leider zahlreich«! Kultur�chmarotzer, um die es nicht schade ist, und die Sa o« fprtJ,L'' Bolschewisten mögen sich das merke». l Die Losung heißt also Kampf vmd Einigkett. bewiese Wir wissen nicht, ob der Leitttrtikler des alldeuMikk teottn Mattes dersÄlbe GeneM Graf d-cm der Goltz ist, an desfeUnthalti Herrschast die Bewochner des Ballt iiki ans nur mit einem W gödewken. Wie der Botschewismils tu den baiMchen Piv�a«"r! vmzen beWmiplft worden ist, wie dvtt für die„Kultur" arbeitet wurde, das ist noch in frischester Erinnerung. EÜ1 Stück der von dem Grafen von dar Goltz im BaltikM»��." verbreiteten �Kultur" haben wir erst vor zwei Wochen ffsein Ä kosten bekomnren. Und wir denken, daß dcÄ deutsche Volt Ratte.' für alle Zeit«» davon genug hat. den Nu -. iwo ma komme Der Abkransport der MarlnebriZade EhrharÄsuto f. Der Abtransport der Marinebrigade Ehrhardt nach dorn Lot£*5 siebter Lager, der infolge deS Widersbandes der Böhnarbefter nß auSgefiihtt werden konnte, wird, wie die.Teltegraphetvirwo«' � «rfächrt, nunmehr vom 1. April ab planmäßig durchgetMepubl führt werden. Alte Schwierigkeiten konnten behoben»weide!* Di« Stärke der Brigade beträgt gegenwärtig 3— 4 00 0 Man« Aatioru wie vor Beginn deö Kapp-Putsches. Alle Zei t freiwi l l i ge» velrage die sich der Brigade angeschlossen haften, sind wieder eist � lassen worden. Daß Hie Zeitfreiiwilligen entlassen sind, bedeutet niä Wesen seien. Solche Gerüchte genügen aber der.Post", wie»ftNxj, daß sie erledigt sind. Es liegt VWmchr PNI Syst de- ganzen reaktionären Presse, um darauf ihre Behauptungen dieser Formation, daß sich ihre Mitglieder bei �in vom.roten Terror" und vom Schrecke nsoogieuent der Steten Truppenteil einschreiben, um im gegebenen Moment a Arm�e cmfKubcru.en. Die ausgestochenen Augen dürfen selbstverständlich auch Hei dioser Gelegenheit nicht fehlen. AuzulSligllche ZuzeflSndnIffe. Die ZenttalarbeZlsgemeinschast und die Bezahlung der Streiktage. Der Vorstand der Zentralarbeitsge- meinschaft der in d u st riell l e n und gewerb- lichen Arbeitgeber und Arbeitnehmer bat in serner Sitzung am 29. März zu den mit dem Generalstreik zusammenhängenden Fragen Stellung genommeu und folgenden Beschluß gefaßt: Der Zentralvorstand der Zc nftaterbei iSgemeni fitia ft bedmiert, baß durch eine Verkettung von Umstanden e» nicht möglich ge- Wesen ist, durch g e m«ii n s a mes Vorgehen, w« es den paritätischen Grundsatz«« j>et Zcntralarbeitsgemein- schafi, entspricht, dem Kapp-Lüttwitz-Putsch eir soforfiges Ende zu bereiten. Es herrscht Eiirmütigkg-t darüber, daß der Bestand der ZcntralarbeitSgemeinsckvst für die Weiterentwicklung unseres WirtschaMebrnS unbedingt erforderlich ist. Was di« Frage der Bezahlung der Streik tag« an- langt, so hält der Zentralvorstend hör Zeniiralarbeitslgemeinschwst dafür, daß, trotzdem eine rechtliche Verpflichtung zur Bezahlung der Streiftage nicht besteht, eine wirtschaftlich« Weitsich es ge- bietet, in diesem außergewöhnlichen Fall für di« Zeit des General- streik» eine weitgehende wirtschaftliche Beihilfe zu gewähren. Auch dürfen die Streiktage nicht auf die Urla-ubStege angerechnet werden. Bei bereit» abgeschlossenen freien Vereinbarungen soll es sein Bewenden haben. Mit der drolligen Idee des„poritätische-n" General- streiks wollen wir uns nicht näher beschäftigen, denn die Ar- beiterschaft hat gegenwärtig wichtigeres zu tun, als die Frage zu erörtern, ob sie wohl durch„gemeinsames Vor- gehen" eine Einheitsfront mit den Unternehmern im poli- tischen Kampfe bilden könnte. Soweit sich jedoch der Be- schluß auf hie Bezahlung der General st teik- t a g e bezieht, erscheint er uns unzulänglich, denn waz ist eine„weitgehende wirtschastiliche Beihilfe"? Die Ar- bester verlangen keine„Beihilfe", sondern sie fordern den Lohn für die Tage, an denen sie ihrer Arbeitsstätte fern- geblieben sind und den stumpf geführt haben— nicht für ihre eigenen, sondern für die Interessen der Gesamtheit. Wir wiederholen, sie haben ein Recht darauf, und es ist Pflicht der Regierung, ihren R ech t s a n's p r u ch zu bestätigen durch eine entsprechende Verordnung. Und es gehört sich nilbt, daß die Zentralarbeitsgemeinschaft durch solche halben Beschlüsse jenem Terror der Scharf gerufen zu werden. Das Zeitfreiwilligensystem ist die nac Form der Bewaffnung der Bourgeoisie als Klasse gegen nrt �r-il ClY" lt.....-Jl 1. eTv-Ti. T T™k» Beamten erst in d.-n letzten Tagen auf die einig, L«rsassung vereidigt worden find. fHört, bört!) Erwähnen , die J» möchte ich nur da» eigenartige Verhalten de» Schönebcrgcr Oberste Arn» bürgermc ister» Dominikus, der am 13. März seine Be- zrund amten zur Vereidigung bestellt hatte, dann aber mit Rücksicht auf aSlreichS kcn inzwischen vollzogenen Putsch nicht zur Vereidigung schritt. , rzsi rt"ni seine Beamten nicht in«inen G-wiss-nSkonilikt zu bringen. -■(Sehh. Hört, hört links.) Nach»reiner Meinung hätte er die Ver- ' eidigung voniehmen müssen. Indem er die» nicht tat, hat er bewiesen, wie wenig ihm sein demokratische» Programm bedeutet. deiiUcf« toorin doch das Eintreten für die freie, demokratische Republik m dessel«nlhallen ist. Wir haben vorausgesehen und vorausgesagt, wohin die xrn PiV?�0«»rcvolutioaäve Entwicklung tnei-ben würde. Mein Partei- tur" aos�"nd Host hier bereit» am 2. Februar auSgesührt:..Na ürlich. stQ. mA"* Nechl« denkt nicht an Gewait. Sie haben auch die Gewalt a�.-�jlnickt nötig. Wenn sie mal so t»it sind, und die heutige Rc- � t�igiorung noch da ist, w.cd gar kein Schuß lok-gehen. Man wird 0<9e'? � kein Ma sck/n e»geivirchr brauchen. Man rix ich Herrn Eberl, Herrn oluNoSk. Herrn Heine und Tutti quanti bitten, in dem bereitstehen- den Auto Platz zu nehmen, und dann wird man sie de, hm fahren. e VoksH n che Vo wo man vor ihnen Ruh« hat Fast genau so ist c» ge- � �«kommen, nur daß sich K« frühere ReGeriing vorsichtigerwene hast 1Ytis.tzlAuto selbst besorgte. Wir kennen die direkte und schwere Schuld . a�sber Drutschnatioualcn und der Dcutschra Volkspartci. Aber nch» ,i minder gros) ist die Schuld der Parleien, die die Regierung NoSlr- ''J He.nc immer gedeckt haben.(Sehr nxrhr b. d. U-nabh.) Herr Hergt geivährte gestern, indem«r sick, als Relter der u r ch gesRepublik aufspjch«. einen überaus lo»iischen Anblick. Da» Be. i rverdsckßvei,» material über die engen Beziehungen zwischen der Deutsch- M a n 0 Nationalen Parte» und den kdapplcuten ist in solcher Fülle vor» l l i ge« Selragen, daß ich mir ein Eingehen dara>uf ersparen kann. er tnt' Ein WubeS hat der Staatsstreich Kapp-Lüttwitz allerdiag» ochabt. Er hat da» gesamte Proletariat zu einmütigem Handrkn zu- sammengesvhr» und da» MackMewußtse« gewaltig gcstSrkt. Kaum war bekaimt geworden, daß sich di« Kappisten in die Minister- s«ss«l geschwungen hatten, trat daS Proletariat unter Führung der Unabhängigen Sozialdonokraöe und unter Mitwirkung der Eozialdemokratisckicn Partei sowie der Gewcrkschasten mit einer Einmütigkeit und Geschlossenheit in den Generalstreik ein, wie vir e» noch ni« erlebt hatten.(Sehr richiigl kv.rfS.) Dieser Streik ist von Herrn Hergt al» ein unmoralische» Mittel bezeichnet worden. Ein solcher Vorwurf steht einem Manne schlecht an, dem zur Aufrechterhaltung der alten HerrichaslSver. hältwisse kein Mittel zu unmoralisch war. Man hat auch geglaubt einen Widerspruch, feststellen zu können zwischen dem Wort:.So- zinTiSrmrS ist Arbeit* und unserer Geaeralstreiksparoke. In Wirkluckifeit zeigt sich davin nur die Venständttisiosiglrit d.r Parteien vechS. Die Arbeitcrschast ist bcrest zu arbeite», so sehr rS in ihre» Kräften steht, soweit es sich um Arbeit für di« Allgemein- hcit bandelt. Sie ist aber auch bereit, alles zu opsern, wenn es um ihre Freiheit geht, svabh. Zustimmung links.) Als die Gegenrcvolut eu einsetzte, w» waren da die preuhi- scheu Minister? Am 13. Januar, als«S galt auf friedliche?lr. beiter zu schießen, da hat Herr Heine Mut gehabt, da ist er selbst im Reichs ug gewesen Am 13. März aber tvarzen all-: mite-in- ander verschwunden. Die von Heine organsierle SiAtelhcitsiochr hat sich als ein untaugliche» I n jt r u m e n t erwiesen zur Bekämpfung der Realtion. Sie hat sich im Gegen. teil a!s deren festester Hori entpuppt. Sofort mit Beginn des Pulsches wuchten der brrüchtig« Lbcrft Lieuchardt und der noch brrüchli,si«re Hauptmann Kessel in ihr auf. Was aber daS ttngelieuerlichste von allem ist, ist die Tatsache, dag der Menschen schlächter Marwh auf die streikende Arbeiter- schaft losgelassen wurde. sLebh. Hört, hörll links.) Wenn trotz- dem d«e Reaktion zurückgeschlagen wurde, so ist dies dem ein- mutigen Kamps der Arbc.terichas� der Kopf- uid Ha.xdaiboi-dcr, zu danken. Temgegenüber konnte und mußle bai Eingveiscn der kleinen«virklich rcpu!blika»iiichen Kveife dcS BürgeriumS nur von recht geringer Bcdoutung sein. WiS wir zu«rwarwn gehabt hätten, wenn der Militarismus triumphiert, wenn der Putsch gelungen wäre, davon ha�en wir einen Vorgeschmack erhalten in den Taten der Reichswehr in de, »ächslen lüngebung von Berlin und in Mitteldeutschiand. Mai, war draus und dran, den weissen Schrecken aufzurickitcn. Abc» auch was heute noch geschieht, trotz aller Zusicherungen, ist ungt- heuerlich genug. In Adlevthof ist mein Parteifreund Mitglied dieses Hauses Klodt widerreckstlich von der Soldateska zum Tod» vernrdeilt worden.(Stürmisches Hört, hört.) Nur einem glücklichen Umstände ist es zu danken, daß er nicht ergrissen wurde. Noch gestern ist Militär in BdlerShos crschicncn, um Klodt und einen rechlssozialistischen Genieindevertreter zu ergreif» und, wie sie angaben» ohne weiteres zu rrlchicssen.(Stür- mrsches Hört, hörtl Bewegung im ganzen Haust.) Was tut die Regierung»ml was bat sie getan, um solche Dinge unmögliich zu mach»? Es Handel! sich nickst etwa um einen Einzelfall. Hun- dert« solcher und ähnlicher Fälle sr.rd bis in die letzte Zeit vor- gekommen. Wir Hnhen Briete erhalten, worin geschildert wird, unter welch unmenschlichen Quälereien die Opfer der wildgewor- denen Soldateska bu�jemerdert worden sind. Zumeist sind es vüi- iig Unschuldige, die ergriffen und bestialisch gemordet werden, «.Sehr wehr, links.) wie«S in Köpenick geschah. Und weiter er- innere ich an die barbadische Tortur, die an einem unglücklichen Menschenkinde in KönigSwusterhaustn vollzogen wurde. Alle di«)» Vcrbreckeen schreien nach Sühne, ebenso, wie d e in Halle, in Mit- teldeutschland und Thüringen begangeiien. Solckc Zustände sind schlimmer als die im zaristischen Rulstand.(Zustinunung links.) Damit ist die Liste der Shändlichleiten noch lange nicht er- schöpft. Würdig rei-tt fich die am Sonnabend vollzegene Vcrhaf- tung von etwa IVOO Auständcrn, meist Ostjuden, hier in Berlin diesem vorgehen an. Da» geschah zu einer Zeit, wo'man annehmen konnte, dag da» Miiitar nicht mehr im Besitze der unum- schränkten Gewalt sei. Wie sinnlos man bei Ausführung des Be- iehls veriahren ist, beweist die Tatsache, daß man schon nach der ersten ganz oberflächlichen Prüfung von den 1000 Häftlingen nur etwa 280 zurückbehalten konnte. Sic wurden nach dem Lager Zossen gebracht, wo schließlich auch hie Uebri- gen biSaufganze 40 Personen entlaiien werden mußten. hHört, hört.) Und wegen dieser vierzig„Verdächtigen" mußte in Hundertc von Familien Angst und Schrecken getragen werden. Diese» sinnlose Vorgeben ist entsprungen dem Bestreben, Juden- Pogrome anzuzetteln. Die Balti kurner sind ganz darauf eingestellt. Neichswehroffizirre verteilen Flugblätler, worin zum Mord an besvimmten Personen aufgesordert wird. Herr Viktor Kopp, der Vertreter der russischen Siegwrung, kann seinen Aus trag, sich »m da» LoS der russischen Gefangenen in Deutschland zu be- kümmern, nickt erssOen. weil idm d-ndkck.ru ssiicke Osfizstre der Bermowdltruppe nachstellen.(Große Unruhe.) AttcS daS wird nicht günstig wir!«» aus die hojsnung>(coh eingeleiteten Verhandtun- oen mit der russischen Regierung. Viel« vom denen, die heute so schamlos verkolgt werd-n. ssnd gar fretwMlg hierher gekmrt- mten, somdern infolge deS Krieges hierher geschleppt worden. Sie habe» den Krieg führen helfe» münen und h ,.«» keine Möglich- keit in ihr Land zurückzukehren. Sie hätten als» allen Anspruch daraus anständig behandelt zu werden. sSehr wahr b. d. Unabh.) Es ist unverantwortlich, daß dieselben Kreise, die dam.i» bcfür- wvrteten, daß d.« Unglüchick>ell hcreingeschleppt wurden, nun gegen sie loLhetzen. Man muß die AuSländcrsrage ganz ander» anpacken. Ein beschämende? Kapitel für die jetzige Regierung ist eS auch, wie gegen den als Unterhäudlcr der 8io Ihrer Regierung nach Berlin entsandten Dr. Duncker versa-hren worden ist, der nebst dom Minister Grabow auf Seeckis Geheiß verhaftet wurde. Auch die ungerechtfertigte Derhastu>ng moine» Par.ci» frouildeS W ei se darf nicht unerwähnt bleiben. Tagelang wußte lein Mensch anzugeben, wohin er gebracht worden war. Aber nicht getrng damit, daß täglich noch liebe rg risse vorkommen. Jetzt ist sogar Ehrhardt wieder in Döberitz angelinzt und fordert tüg- lich Nachschub an Mannschaften und Munition und außerdem drei Millionen Mark in bar.(Stürm. Hört, hört.) Die Gegwireso- l-ubirm ist nach keineswegs zu Boden geworfen. Si« sitz! nach wie vor An ReichSwohrtmniftevlum. Der General S e c ckt hat ne-ncr» dinaS verfügt, daß alle diejenigen, die sich als Zeit frei willige während des GeneralistreilS, also gegen die?lrbei.ttrschaft znit Verfügung gestellt haben, als beurlaubt o itzu festen sind. So wird für oie gegeiirsvoluiionären Elemente gesorgt. Von einer gleichen Fürsorge für die kämpfende Vlrtcikrichon hat man jedoch noch kein Sterbenswörtchen gehört.(Sehr wahr b. d. Unabh.) Auch der Präsident viescS HnustS hat als NeziernngSkom« missar für Hannover jede Rücksicht auf die Arbeiterklasse fallen lassen. Er hat gegen daS Mitglied meiner Partei, Herrn Katz, der noch bis vor kurzem bei den Rrckstssozialisten wer und dort allerdings zu Leinert in Opposition stand, einen Zusatzhaft» befehl erlassen, nachdom er von den Kappleuten in Haft gesetzt war. Und da? Tollst« an der Sache ist die Begründung des Herrn Leinert. Die Hast wird verhängt, weil gegen Willen und ohne Wissen de» Katz ein Flugblatt verbreitet worden ist, daS er mitverfasst hatte. Wenn da» ein RechtStozialiist tut, wa» kann man dann von den Militärs erwarte.,!. Ebenso unerhört lieg' ein anderer Fall. Ein gewisser Göhl wird mit Leinert» Zustimmunß verhaftet, weil«r.wahrschpinllich" nach Mitglied de? Zentralkomitees der K. P. D. sei. Trotz aller Bemühungen ist bisher koine Spur mehr ve.» dc.m Manne mifzufuiden gewesen. Herr Leinert sollte sich verpslichdet fühlen, sich darwm zu kümmern� daß der Mann nicht spurlos verschwindet, sondern schnellsten» freigelassen wird. Unser Parteibkalit in Erfurt sticht heute noch unter mili. t ä r i s ch e r Zensur. Die großen Lücken im Text machen die» jedem»ugenfallig. Fürwahr, alle diese Zulstände, die sich unter den Augen der Regierung«mgeh'wdert abspielen, sind in keiner Weise vertrauenerweckend. Was tut d> Regierung. u.m die Reckte des Volkes zu schützen und so himmelschreiende Zustände, wie sie noch in weiten Teilen de» Landes herrsckien, endlich zu beseitigen? Zwischen der Regierung un.d den Gewerkschaften sii�> Ver- einbarungen gelrossen worden, die den Organisationen e nen ent- scheidenden Euifluß sin räumen. Wir haben gester» gehört, daß da» Zentrum und die Demokraten diesen Forderungen ablehnend gegsnüberstechen. Demgegenüber betonen wir mit allem Nab' nick, dass wir mit der ganzen Kraft unserer Partei hinter diesen F.>rde> rungen stehen und unS für deren Durchsülwung einsetze» werden. (Lebh. Zustimmung b. d. Unabh.) Z» bedauern ist. daß die Rcchis. sozial., sten kein« größere Energie dafür mifgewenidet haben, daß den Forderungen der Vertrewr von 12 Millionen deutsch r Ar» beiter entsprochen wird. Insbesondere bedauern wir. daß ein Mann, we der Eisenba hnmmister Oeser in der Regierung ver. blieben ist. obglsick er durch sein arbeite rseindlichc» Borge Hr., bei Schließung und Wiedereröffnung der Eisenbahnwerkstatteu sich alle! Vertrauen verscherzt hat und«ich nach dem Streik durch der Eii» en Tage«, uhe un- dung des i ReichK stne amts die neu« w. März Arbeite« rwethr z« wismusl >en muß« -hren ih< rewd de» das au� 28 Vori ES heisst ie Arbeit bahandeÄ Arbeiter ere, wa» imenler» ng diesen cher Zei-, er Zivil-j iter. Die iwundctc. -e Aktion sich, o o wen und er-Jntere lamentS« über dia geordnete die So-i iit ihrem ne voll- uSschließ- jchpUdch seinen Erlaß über de Wledsransnahme der Arbckt bewiesen hat, welcher Geist ihn noch immer beherrsch!.(Sehr vichdig b. dl Unabh.) Auch daß Herr Haenisch sich in die neue Regierung hin. übergerettel hat. erfüllt un» mit Mißtrauen.(Skisoll bei d n Unabh.) Die Reaktion in der Sckulverivalung ist mit die stärkste Stütze der Ykgenrevolntlon. Am 13. März sind viele Schulleiter in daS Lager der Kappisten hinübergcgamgcu Wir schließen un» deshalb den Forderungen dcS Verband«» sozialisti- scher Lehrer an. die eine gründliche Säuberung der Schnlver. waltung erstreben. Herr Haenisch soll zwar Besserung gelobt haben. Nach den Erfahrungen, die wir bisher mit ihm machen mußten, können wir ihm jedoch kein Vertrauen schenke«. In Bezug auf die Umbildung der Reich?- und SlchcrheltSwehr sind uns gleichfalls Zusicherungen gemacht worden. Wa» ist bisher hierin geschehen? Noch heute sind diejenigen Mannschaften nicht wieder eingestellt worden, die während de» PutscheS entlassen wurden, weil sie sich weigerten, für die Lütt» witztaner Dienst zu, tun. Wenn nicht bald und gründlich an» IS) ver Sternfteinhof. Nomon von Ludwig Anzengruber. Drr Dauer beugte Mi bis zur Ttschssante vor, sah setznvn„Einzigen" mit empovaezogeiwn Auoenbrauen on vnd begonn mit dem Kopse wie m Pagode zu nicken.»Bist mir a rarer Vogel, du!" sumurte er. „Woniin. Vuiter?" „Warum? Warimi? Wirst's wohl wissen worum und haß ich des duckmäuserische Gefrag' nit leiden kann. weißt auch! Bist beut' leicht nit d'gonze Wiesen siuer h'wuntcr imd oucraiiisfi gelcetM? ÄMs denkst demi eigont- tich dabei, wem du da sein Gut in Grund und Boden h'nem- trittst,'s merne oder's ddrne? Ich mein' schier,'s wird'» nieine sein, noch tong' nit's deiue, verstehst, und daß du mir 'ä. e.jL � X•• I«J« t ,t,>. ss Vi, chAvn gleichwohl-in dein' Gedowken als künftigen Eigner ausspielst, so ist dieselbe Urrossigheit') nur noch dümmer tmd ich seh' wohl, es is a rein? Gnad' vom Himmel, je löirger er glich fca of der Wirtschast sitzen laßt imd so lang ich müh nock) bisse! rühren Hann, denk' du auch nit on's Perhemvton und daß ich dir in d'Ausnohm" gch'I Noch lang' nitl Down kaum wärst du da der Herr davon, rennest mar wohl mit lustige Brüderln gleich rudelweiz über Felder und Wielen>md tretest n' Gottessegcn in d' Erd': das iS� aber der Anfang vom Verwirtschosten und da könnt' ich'S> wolst bald erleben, daß mein Ausnahmsstübel mit einmal kein Dach und keine Mauern mehr hätt'l Ach, nein, ich Hab' wohl mein findigen Notarsus. wann ick einmal geh'— noch denk' ich nit d'ran— aber dann muß der mir d' Sach so verklausulieren, wann gleich kein Stein vom HauS und kein 1 fußbreit Baden mehr dein bleibt, daß doch ick da mein Ver- � bleiben und Auskommen Hab', und für den Fall löfsel' du aus was d' dir einbrockt hast, von mir darsst mt's G'ringste e'.warten: als Ansneihmer kann ich kein' Einleger branckien. Tarstehst? Ja, da sitzt er. der Lall!,„nd laßt in sim b'nein- «den wie ein Stock." Ec schlug mit der Hand in den Kisch- �iAtowUeji= mMeildtst. r Ii „Sog' mir nur,'s Eine mächt' ich doch wissen, was hast denn eigen! lich af der Wiesen z'suchen g'liabt?" „Aber gar nix nit, Vater. Fmg'standen, es war halt ein unb'sinnt'S Stückl." „Ein unb'sinnt'S Sbückl? Na ja, Hab' mir'S eh' denkt, dös i) allweil dein' letzte Red"'. Bis zum>HalS h'nanf Hab ich's schon, deine unb'sinnten Stückeln! Komm' mir nit wieder damit I" „ES wird nix mekir vorkommen." Ter Alte erhob sich..Sogst auch alPweft. aber wann du glaubst, mit mir spaßen zu können, werd' ich dir doch 'näck?st ein' Ernist zeigen." „Wird nit notnvndia sein." Der Bauer duckte den Kopf zwischen die emvorgezogenen Achseln und ging murrend nachher Türe. „Gute Nacht. Vater," rief Toni und sah ihm verstahlen schmunzelnd nach. Der Alte ging nach seiner Schlafkammcr, die nichts ent- hielt, als ein Nachtkästck)en.»vei Stühle und ein Bett mit eisernem Gestelle: da Mit sich kein Ungeziefer, imd auf Strohfack, Roßhaarpolster und unter raicher Klotze schlaft sich's am geslündefien. da» hatte dem Sternsteinhof-Vauer Einer versichert, der bei den Soldaten gewesen und trotz a»»gestandener Strapazen hundert Jahr« alt geworden war und io weit, hoffte, er es auch zu bringen. Er dachte, daß er noch lange nicht in's AuSgeding müsse, und an den „unb'sinnten Stückeln" seine» Sohne» immer eine gute Aus- rode haben werde, wesin er vor der Zeit und zu dessen Gunsten auch nicht wolle. DaS hätte der Toni wissen sollen: ihm würde über seinen nachsichtigen Vater das Lack>en vergangen sein. VI. Am Morgen des zweiten TagcS darnach lehnte der Toni vom Sternsteinhvf an der Bretterwand einer Scheuer und scknnanchte sein Pfeifchen. Er sah hinab nach dem Häuschen des Klcebinder Muckerl. der sich im Vereine mit dem alten Tagwerker Gregor! mühte, eine große Kiste heraus und auf einen Sck>iebkarren zu schaffen: nachdem sie das fertig gc- bracht, bückt? sich der Alte, um das Sckvibband. das ihm von deu Achseln horabbamueite, an die Handhaben zu legen, dann wuckte er in die Fäuste, griff zu und fuhr des WegeS. � Di« Hebeg'. di« KsttK ttzrer Türe aetta»de» hatte, kam jetzt herzu. Muckerl faßt? sie an der Hand»nd beide schritten plaudernd, langsnni h'imte-rher. Tie alte Kleebinderin lief in da» Vorgärtcl. nickte und sah ihnen lange nach. Die Dirne ging mit bloßeni Kopse, sie wird also den Holzschnitzer nur eine Strecke md nicht vllzuwvit bcgleiton. Toni paffte in kurzen, hastigen Stößen Nanchwölkchcn aus seiner Morgenpseife, während er den beiden, da unten wandelnden, immer kleiner werdenden Gestalten mit den Augen folgte, bis er sie ganz am oberen Ende des Orte», nicht größer wie Krähen im Schnee, hinter der Wegkriint» mung verschwinden iah. Er bückte um sich und da er nie» mand in der Näh? merkte, machte er sich eilig davon, legte. fast tausend, die Strecke bis zur Brücke zurück, dort leimte er sich an's Geländer, verschnaufte ein wenig und ging dang langsam zum Dorfe binoiiS. Er schritt bedächtig immerzu, bis er auf Helene traf, di« gerade unter dem Busche stand, wo sie sich damal» vcrstohle- nenveis mit Mnckerl zusammengefunden. „Grüß' dich Gott. Dirn'," saate Toni. „Auch so viel." entgegnete Helen'. „Wohin's Weg'??" „'n Mucker! Hab' ick bcglcit', jetzt geh' ich wieder heim.* „So.'n Mnckerl? lftft das dein Schatz?" „Ich wüßt' nit. warum ich dick in dem Glaubeu irr' machen sollt': er wird schier so was sein." „Wundert mich." „Daß ich ein' Schatz Hab'?" „Dös nit. Eine, wie du, kann Aehn für Ein' hab'n, wann's will." „Na. jetzt weißt, eh'n wenn'S astS Wollen ankommt, da tarig'n mir die Zehne für Ein' schon gar n!t: da lvär' niir schon Einer wie Zehne lieber." „Ja, aber so Einer wie Zehne is doch der Mnckerl nitk' „DaS sag' ich aitch nit, aber laß' mir'n in Fried'. Daß er mir meüir gilt wie ein Anderer, mag dir völlig g'nügen. lim wie viel mehr, kann dir gleich sein." „Nein, das is mir eb'n nit gleich, das möcht' ich wissen, du, als d' Schönst'"-- „Dcküvätz' du nit von der Schönsten! Lang' bevor ihr angHoben babt, mich als dieselbe ausz'schreien, bab' ich ilim schon dafür'gölten. V'elleicht versiehst, daß er dadurch schon geg'n andere voraus hat: Vielleicht auch nit. fed'nfalls erspäh jch's Erklärest/�- � r,u den von der lfle�.e« Stoßirait misere� Kampse» alle Zocderumgea dieser »rstlosr Vesciligung des Ausnahmezustandes ln allen Teilen dcZ Lande» und Freilassung aller politischen Gcsangencn, don denen iroiiclw bereit» seit März vorigen Jahre» im Gr« fängni» schmachten. Wir bekämpfen die Regiening. weil sie nicht die Kraft besiht. mit dem MihtodSmu» auszuräumen; weil sie nicht die Kraft und den Willen hat. dem KapitallSniu» ernstlich zu Leibe zu gehen. sEchr richtig bei den Ilnabh.j Die Arbeiterschaft hat nicht die großen Ovser gebrach!, damit der Militarismus und KapitaliZmuS neu'erstehen, smidern um sie niederzuringen. lPcisall bei dem Ilrabh.) Weil wir aber wissen, daß eine Koalition mit dem Kürgerbum n emalS das Fiel der klass«»ilb«r>l>ßten Arbelterschnst «rsülle» sann, de-?halb haben wir einr rrinsozialistische Nczicrunz gefordert. Gewiß halte eine solche Regierung in diesem Hause keine Mehrheit"gehabt.?!ber nachdem der Generalstreik erwiesen hat. wo die Mehrheit deZ ToltcS steht, häl!« die Regiewrng d-n erforderliären Rückhalt sllr ihr? Maßnahmen gc-habt. Rur eine selche eeinsozialistlsche Regierung wurde die R.'acht gelwbt haben, das gcgenecvolntionüre Militär auszulösen. Mit der Forderung der sozialistischen Regierung, daß sei ausdrücklich betont, geben tvir keineswegs unser Endzicl preis. Der Kampf de» Proletariat» hat die Macht und da» Macht« dewußtiein der Nrbciterkiasie geweitig gestärkt. Uber dir Gegen- revvlntiou ist noch nicht tot. da» Milg!«d des Aktion S« des Däum.gichcn Referat». Er de»nle, daß nach den Erklärungen der Regierung und den Mitteilungen, die die Mstgi jeder des Esssn« Zeiuvalrat» ab« gcgoden heben, ein« oewisse Aendernng icr der S.tualion ein« getreten fei. Wen» wir gestern nicht den Ganeralsireik beschlossen haben, so nichl an» lilengsliichkeit, st>ndcrn um in dem Augenbrick mit voller Wucht in« iie Mtian zu treten, ttenn die©i untion e» erfordert. Diese©ilu-rtion ist erst gegeben, wenn die Truppen im gluhrgeb'rt zur Riede vuietzeltUig des länipsciröen Proletariat» weiter vordringem sollten. In der lveidcrem DiSkufsiou sprachen sich einige Delogiert« für die sofortige Prckllcnalveria:!vml»liig zu ihrem eigenen Forderwigon zu st che« nicht entschlossen ist. Die Fcatvion protestier» dagegen und sondert die Berliner Arbeitcmsckttst auf. di« Rät«, de ihre,, ehrnja! ein« gemomiiienen Stanlwuent pre iSgalen, i«> sofortiger Raunxih! du ich nen« zu xrsehwi.' Die der Zentrale angeschlossenen Äoiimnumsteu stehen die'er Erklärung fern. Sie stehen auf dem vau Dämm ig und Walcher eln genommenem Standpunkt. Nachdem Daumig ui seinem Schlußwort ans die einzelnen gestellten Kerpen antsührl'ch eingogaiigen n>ar, and nochinat» den Prinz oiellcn©'andpunkl de» AkrionsauSschisse« dargelegt hatte, empfahl er iin Namen tc» Ä.'tiaiisausschussc«, solgeirde Emkschli«» ßung zur Amrabiuti .Die Geueraloersammlunz de? ll?rtrieb»räte Groh-Arrkin» „Dr ©tandpr wordene etwa di Einen t Äervrd» ©oun worchms«oesLhl inr? als Irhwt Tx repttirootminfll de» Proletariat» benutzt. Genosse Frih Schmidt teilte mit, daß Scverlng al» Pe» son dafür sei, daß atS eesöe Maßnahme die Einwohnerwehr«» ausgelöst worden müßten u,id ein« völtige Ncorganiialio» det Sicherheitspolizei verfügt werden müsse. Nachstehende Slesglution wurde nach weiterer Aussprache e!» siiminig beschlossen: Nnter.n', „Die au, Zt. Z. tagende Plenarsitzune der TrrNnrr � werkschaftAommiistvn sordert n-.ii allem Nachdruck eine s r t c d«. r liche Lösung der Streitigkeite» im Nuhrgrbirt. llin kompllkat.oncn, dir da» Wirtschaftsleben Druttchlaiid» dülll« vulnirren, zu verhindern ist es nswendig, dag der Truppe»� d» U «mmarsch vaterblrlbt. �Jhöltcn der' Dr» weiteren fordern dir Arrttretrr der Gewerkschaften � � � sokortigr Entwaffna» g der Brigade Ghrhaedt rnt die sofortige Aufstellung von Arbeiter, o« he rn,� er�ick sowie ErtrUung von Soll machten au die von dra Gewerk, schafren eiiigrsryte Kommission. nicht zu!« Die Gcwcrktchasicn wrrdcn v:r?Mchtet, Listen zaver« lehan». w lSssiger»rganisierter«riielter, die bereit sind, führt wu d:u Sicherheitsdienst zu versehen, zu: Lerfügung zu halten/ Mr — die©irei Zie Lyahswig der EweiMeMaze. 1 ~ Händen ii Räch Bcei dr.rang de? durch«m M»tärptltsch hcevorge-rufeneß scimkeit auf jede ihrer unterstützen, di« eru tot. Wir werden unsere ganze Ausmerk«! veepslichtet sich, anarsichi» vor noch brstehrndrn drohenden Gefah�� Rcguiigen richtem und jede Maßnahme! Arbeiterschaft in ständiger K a m p f b e r ei tschas» zu v.''* l,,.... fw*« M«v» z»?..zzd..?t �?... e»......'. �»a>yui4�M liU/lV« Uli• jti*\---- � � �»» o. y| v i.•%»« 1 W« j» trustlich die Umbilduna der b«wasfneten Macht! Sie beaustragt den AliionSauSschuh, alle» z» tun, um die zum Ziele bat. linier Vertrauen können wir Oer Reaieruna! ��rbtnduilg mit den Klassengrnosscu in Rheinland. Westfalen und y w|effc> ,ndrre MM»»■ nicht schenken, sondern werden ihr stet» mit dem entbotenen »rren Industriegebieten aufrecht zu rrhatien, um im je« M-ßtrau«, begegnen. Wir sührcn den Klassenkampf welter.'ähne! rinheitlichrn Kamps aus der ganzen Linie zu rr>••• vOw-Krt.» it.«» a<%%•!»>v f• p m,«•& v fü! � �' UN« darin beirren zu lassen. Nieder mit dem LapitaliSiuuS! E» lebe der Sozialismus!. Kessel gefällt. Da sich dieser Herr auf oen Standpunkt gestellt hat, daß Kapp» Auslösung der LandeSversainmlung zu Recht beslond. ist e» eine Fri-alwit von ihm, sich jetzt hinter die Immunität zu verlriechen. Dennach, so er AktionsauSschuH wird beauftragt, sobald die Situalioii sich Sndrrt, dir Generolorrsauunlun» der Betriebsräte c-mu- berufen." Diese Emtschl-ießung wurde«intstimnrig amgeusmanen. Sie VertzandlunMK mil der Aegierunz. Die Versliter Gewerllchostskommiision über die Lage lm Nuhrrerier. allgemeinen G«i'erolstre:ks ist zivischcn kUbeiigelxni uiiH Arbeit« neh«wrn em©treii» cntlt aiint, wer die Kotten lmfe» Aowe br> kämpfe» zu tragen hat.©echr viele Unternehmer weigern si der Forderung der Arbeiter nachzugeben urS> für die©tieifl den Lohn zu zahlen. Abges-thrn van der alion Gewöhn holt der UnUtmehmer, sich jeden Pfennig erst nach langem F.Äschen und Hcnie'n— oder auch durch Anwendung schärferer Mittel ab» ztvackem zu fassen, werden alle mäkichen Gründe horan�zog.a, lern den mit denen hie Nichtbezahlung der©ttebktaze mattslert torr».. tzn einer«einen Flugschrift, deren Ursprung nrich«.«-.-kennt» lich ist, da weder der V.'rsajsvr, Herti.urgct>er oder Drucker anne» Die •nO«« j ,5 j tt g.hen sia.d, werden verschiedene solcher G.ünde zusammengeera» den ge». ÄuS allgemeinen staatsbürgerlichen Erwä.tungen" h-re-tß vbtsohi d wäre cS unangebracht, wenn curch die Bez'vÄumg der©irmk'og» gieoraeni die Arbeiterklasse bevorzugt und die tNevÄkernnySklassr der Ar» dar sich bei-tgeler a stein die Kosten zu tragen hätte..Vo>n Arbeiir.ehrv-t» eilige Hain standen ii st" au! sei di« Bezahlung der Stoeifles�e unmovalisch wission z dem, wenn der Arbeiter au» idealen Gründen streike, so dürfe tt twlwenbi, sich lies« Ideale nicht bezahlen kassear..Boen ArbÄigedersiaud» Dem pimkf aus sei e» gefährlich« die©braiktage zu bezohk-'n, denn cS y VV• 1 v. M-viV; Vf|JV w V»-«»r'*« v Q M r»><'—, werde dadurch ein Präzedenzfall' geschaffen, de? unabsehbar» �'�n�e Da» Plenum der Berliner GewrrkschaktSkomnerssian beschäf» Sigt« sich gestern mit der Lage im Ruhrrevier. Genosse Rusch gab einen ausführlnhen Bericht über bi« Per« fehr w.r sachlich da» Unlernehmen-rurteilen. können wir doch ��..gen der am Generalstreik beteiligten Parleren und hemAntrag nckftzust.mmen. Da» geich.ehtte.ne-weg». um u�cw�.u.twn mit der Regerunzv die int bekann« fchutzend vor Kessel zu stellen sondern we I w.r stet» Sruadsuhl.ch.„.�rtiche Regierungserklärung zeitigten.©i« gaben den gegen jede Turchbrechung deS Jmmunitot�rlnzipS gewesea sind.! �setmmelten Kärperschaften«eraniassung. zwei Kam Wir wissen au» eigener Erfahrung,.vut aesahrl.ch e» ist, i��i,' ntjssjanen zu bilden von denen tt« « tch erregten Zeiten von wichtigen Ernndsahen abziuvetchen. llotK fte*» m/yn /yflnfS imt�r Ki�m»•••/» i."...." «IN« mt eingetreten. dies« lönnen wir jetzt kein« Ausnahm« zulassen, weil eS sich um einen poiilisch Andersdemkenden handelt. Herr d. Kessel wird seiner ©träfe nicht entgehen. Abg. Eiering(Soz.) vertrat den auch von RoSke am Ist De« tzember in oer Nationalversammlung«ingenomn�non Stand- Punkt, daß derjenige keine Immunität habe» der mit Gewalt gegen di« jetzige Pevsassung an'ämpfe. Nachdem ihm Genosse Adolf Hosfman» nochmals unsere verurte.lton, so de» Zentralrales in E„e»»cht fügen, daß der Einmarsch nicht sta i t f i nde t, leine«edeni pclUisehvn Ernstg tRtcaoani iinejtx die Frage zu prüfen sein, ob deeser©trcvi»m Au-zemeiw t-ui. tira irrtertsse betechfcht war oder»«cht. flcm z,� UtiS will scheinen, daß hier recht vier Worte genvht wordot gehvben. sind» UM sich NM«;waS© tbiltxrftändlicho» Horum-i diückori. Und Hier, um ein« SsbbstverstämdAchkoit handelt cS sich bot t>or lläezahtung fwn gew dieser Streik lag«. Der Gvneralstt.eik vom IL. März ift. wicht nur im Interesse der a>tbesteiu>'n Gcvöiier>lwz, sondev» auch iin atiA®' gemeinen t»chk■? nri 1 1 scho f ii i che n F niete sie geleyan gelte sem. Hältt t�Ve-b, diese? Streik t?ich; stattgefunden, dam, wären wer st'tzt mitten doi« sch,st, p» in eltteni wilden Claas, darin da« gumze WrtschaftSlebcm von hätten u neuem zerrüttet worden wäre. Das llirternechmertum, da» jetzt Dem schon eine ganze Z.-i!il?eniacht hat, hätte daöurch unztveifcll)akt uiweheuee Benknst« er«, Per wani «illen. Mit dickser Ansicht siehon wir ,-icht allein da, sor-deen fcMbarunger geirau dasselbe wird im.Berlince Tageblc.ttt' stzkr. 143 von» Blefolntw •27. März) ausgesprochen. Dort führt Dr. Fekiz Plnner i!l.... einem, Artikk.DlegictuiigCkri'ic oder CüllSIrife* u, a. folgen«*1.�* V! de»?rIieK?che«—"Ji"«? Impulse de? deii okva tischen Dmrtfch'and und jede demokratisch rZnnn'.u firm ,« ende Parin, die sich ihm widersetzt hätte, wäre dabeij«�erq'sch hoif»un<,?lo» unter die Räder glommen. Aber abrejehea vom c„ch'>>t- ps'.pchologiischen Standpunkt«, war der Genera litvesek auch s a ch#s �schlage jich unbedingt notwendig, und ztvar nicht nur in« polstrschen. sondern auch im wirtsckiastlichen Sinne. r\ m Denn ohne ihn wäre e»«istvcber gar nicht oder doch erst„ach•*" � »lel längerer Zeit gelungen, da» Äapp-U»lernebiln«ii zum©che!» Der tcrn zu bringen. Die Umsichecheit hatte sich lä hurend über doJi lamineni vanze WirksthaktSlebcn gebreitet, die Känwfe wären vi»! tan;»! Stelle w Wicrigr-r»ud sätr�rer geWerden, der Kredit Deutschhinb» und fx.« m jede AiiJeihtouijsicht im Ausland« mären vollends ririnictt war« j.' r'. de», dar Hnndtl nstt dem Ausland« wäre zu:» Stocken pekom» inen, die Gefahr der Zerstückeluir»? des Roichcs und die Wahr» kckiernlichke't au he scher Kaufs, kl« mit jedom T«ve gewach»• ktTsss sin. Gcarhert«! wäre viekleicht in Deu! schürt td djordcn. aber 1 geschafft sicher auf lange Zoil uichtS." Hicr wörd der Lauf dec Dilvze, der gekommen irrär«, wenn die Gavvivtvdlutten gesiegt Hütt«, mit sichere«. Blick erbarmt. Und sesibsl U n.ternebimerve rbä ird« haben deshalb de., Generalstve!! sank» ttoniert und ihren MstgUeden, die Dezailung der Streiklage empfohlen. I» oi'mem Airruf de? Re-ichSaobm.ds i>nne»»schr s t Ebe» mü" VOM IS. März heiß!«S:„Die in der R"ick>' drr» im Fckstketzu tvulden. ktasienei gelehnt. wi« eS ging er Der schafl Ehemie vertretene Arbelt geber habe« sich unbedingt lehnende Körperschaft, die für die Partei und Getuerkschasten feine Bereut« , übernehme,, köiMte, könne nicht in die We!i teiegraphie« wortung ren„die Berliiwr Arbeiterschaft fei bereit*. Der Generalstreik sei Si» iUvdiichneediac» Schtwilll»ich WÜM bau Heut«*./*'! Afetoul«. und ohne jede Elnchränkung mit der Arbeiterschaft in der Abivehx de» gegen die staalliche und wirtschaftliche Ordnung gerichteten Vorstoßes solidaeisch erklärt.* Und am 24. März hat dann die Ar« bei.kgeinoii, schalt Chemie b.schlossen, den Arckvitgelvv« zu emp. seh!«!,,„koßx'vichiig die©breillage so lange zu be ohien, a's der Generalstreik zier Abwehr des Vorstoßes nötig tva-c.* E-ine.» ähn» liche, t Veschlnß bat attch die Norddeutsche A cbx: Szecn c i ichio s; der Textilindustrie gefaßt. der verv nicht zui Verband läßt vi Gewerb, Lsh Em Andere Arbeilgeterorganisatirnen. darunter nalürkich auch der Verband der tlVcrkiner Metallindastriellen, nehmen leider«inen enlgagengesetzten©landpunk! eön; der ge. i „aun!« Verband bekommt eS feiner scharfmacherischen Tradistvn gemäß sogcrr ferri-.h seine Mitglieder aufzufordern, den Arbeitern keinerlei Vorschüsse zu gewShren. Da» si-ht ganz danach aus. als ob diese He rren. an der Spitze Herr Ernst von Borsig, auch diesen Generalstreik verdonnern, weil ihnen vielleicht«in« Regio« cur.« Kgpo-Lütt.witz genebmer getreten wäre al? iede ander". Ganz b-koude?» scharfmacherisch gebärde« sich aber d'« Ber« einigten Arbe-t>gebeckverl>äiiide der Berliner Holzindustrie. In oinem Zirdular, gezeichnet Dr. Keiner, wird in Anlehnung an das Vorgeben der Verein ig, mg der Dr-utschen Arbeitgeber- Verbände gcp ordert, daß die Struiktage. nicht bezahlt werden. Wir beschränken mn? heute aur diese Tdleaehe und werden auts da» geradezu klassische Dokument noch zurückkommen. N.chi ganz so schroff, aber in«lirer Wirkung doch auf daselbe himeiuSlaiiserd, ist di« ailllehuende Haltung de» Arbai�yeberversian« o«S der Pek zwa re n b ra n ch«. Di« Motivierung ist fast die- se'be wi« die in dem schon erwähnten FIugHatt.' Interessant ist aber, wo» man ln diei'em Rundschreihen über di« Stellung de» A rdeitZ«ntnis!«riu»>iS erfährt. DeckanntÄch i. 4� dvr A rbouSmi trister Schlicke den tlrtcriK-hnrtn die Bezahlung der Stmktage«np fohlen. AuS den, Rundschte-iben erfälw! man atber von einer Unterredung., die Vertreter der Industrie«« LS. Wrh Mtia, SsrüHyk iriil-p' Fotfecni rührte vor tznv müsse e dae Fer au' hiS Nutzung bis snü RchtzH fchen ch-. Jangiatr derichni sii.mmiii] radelt u für di« Gsi bis zum am Du lung ist Di, oy, uh Cn w''rpen Ä sieber-V «rsien s tariflich L grmci�l al» fyv cuoehrol uou dtt oche ei» 1-,«.&» ( t ie l>< Um-ltt t>» döllli 2,vu«w» asten die »dt rnt ehren, v!r»crk z v v e r« reit sind, holten/ sze. twufene« d Hrbe-tt» ""„Der Minister Hot selbst an stch die Vereihttgnni, beS' Hiand�unkteS der Arbeitgeber zugegeben, jedoch einer ihn. ge. wordenen Anreouiiii zu folgen geglaubt, hören zu mB�n, ob j etwa die Arbeitgeber freiwillig hierzu sich verstehen Warden, j �inen Druck auf dir Arbeirirber auszuüben«der e>wa ein?, Lerordnung Hieruber zu ertnsien, hat der Minister abgelehnt." Somit sthl die Sache also jaul für die'.lebrirer. Den» die Nnt«riie?>"ier werden sich sazen. wenri der Minnler, Sazal. drmohrat und seichst au-l den« Arbeil�ritiUid heruor.'vganysn. un- fcrrn Staildineult iestt, wwrum sollen wir denn nichi daran festhalten. Wir furckchen nur. dxch sich«m» d-ese-m ablehnenden Verba!. Ben d.r Unternehmer hernni- ein neuer Kan'littstoff bildet. Vir hätten kckizsaubt, dah die Unt-rnehmce allgemein einsichtiger find. al» der jlrbeitSnünvver Set»! icke, lttne �crftändeguwg ü!« die Zalzi der Slrcl krage, die zu ocz-'-tle» sind, ttw.de sich g'wfj über» all trteichcjt lassen. Die Arbeiter wollen rntr nicht ganz allein den Schoocn tragen, und dos ist be-rsändlich. da der Aompf ja nicht zuletzt auch im Interesse der Eesundung uusereZ Wrtlchafo. leben», woran doch die Untcruehnler ebenfalls interessiert sind, ge- führt wurde. Mr eu-rfohicn allen Arbeitern und An-gestelltcn. w�nn ihnen die Stteibiage inck-t bezahtt werden, den Lcihn urler tijorbebalt anzunehmen und den Schsichtunasm-.�schus; anzurufen. Wir Hof. fen, dag dort ein« vernmisri-geoe Aussassung von dar Sachlage bar- Händen ist ai» bei eruzelnen Unternehmern, und dasi den Arbai« tern d,'rl da» zugesprochen wird, worauf sie Anfpruch haben. Äede:.Wenn sich zwei Herzen scheiden. -negerurg o. r nviun*.ut.|.w.«"-j*"'l I ttirnoile Künstler vom Varteivor'tand ergriff al« erster da» � Wort und«.dm-te»amen« d« u. S. P. D. den G-m-rdet-n einen riesempfundenen Nachruf. ditlvi ab» n-gezog «ttNd, zogen, UNS. ,®'1, «.kennt- e-r..ne �kNlSltp Die Vngeslclllen und der Generalstreik. Dir am Diciietag ragoude Dolegierten-Verjamurlung der �_____ tkeriiner Ortsgruppe des Aentrokvcrchandes der AngSfiellten nahm ker aiiaäs sist�''>ier.d einen Berichs der Neuuer-Ke Mission entgegen, den oer(K ß> r. t«rslaldete. ßr scltiug vor. die gcjo:deele Beitragserhöhung ■ iv-„ ,1 un� �C11 Voranschlag für da» wicue GchchästZiahr zu bewillige,.. cbsoohl d.e Beitragserhöhung irichrt»nchr der Zeit entspreche. Die Bleorgenifotion der inneren OrlSvcrwaUung iönne nur tanzsam der Ar> hör sich gehen, schon weil die Kündigungsfrist der Angestclltc» bnehtn"« eiinMhaitcn werden müsse. Der Redner empfahl, die Reunerkom- lirvvalisi»»nission zu beauftragen, im Verein mit der Orttiverwaltung dir dürfe e« Notwendig« Reorganisation durchzuführen. 'rrritarch« Dem Berichte schlosr sich«>»« längere Debatteündfgcn Aicheittzzeit looilen die Herren imiiner noch nichz«o'ssen vmD v>ou der(Sin- füchrung der Sonnte, v-ruie erst recht uki..i». De Lobnfo-derun- gen aber von 100 M. für.'�errentfriseure«nd 170 M. für Damen» iriiieure erscheimen den Herren derart y.jechcuerTich, daß sie aus dteler Gnundiage n-cht e-inmal verkmndeln»vollen und �andere Vorschläge fordern. Da ouch chnen bekannt iiit, toß eS für Ver- haudtunisrn zunächst übr uhaiupt nicht da re Ulf ernkl-niint ob 10 N. moht neben sich, n.—-------..W..... orgouisicrten Friieurget�Iscn kaine Lust haben, noch läutzer ut der Weis« mit sich uinspringen zu lassen wi« e» der. Srhiri» machern im Interessetwerhande bcliobt. dürste demnach bcgreri- sich sein. Eine Versarnm-lung«n Donnerstag crbend in den Sophienfäle-n, Tophi enitr. W/IS, w'.rd sich mit dn.Sachlage beschädigen. Da» Publikum dürfte die erhöhten Preis« nicht ah er jiczchlen. bis ein neuer Tarifvrtraz abgichtossen ist. geben. Für die Äblrhue.ride Haltung Iti Banhangcsbclllenvr-rlbon» de» war die T.he mahgcd.nd. daß die Sintommeniäye bcson- der» im Vergleich zu der BeanstenbesoldungSrefarm sowie die Fostketzuiig ber �lesi-ndr,, Lblmstaka a'* iroaenstgend emphioben wurden. Aich bi« Kkassifizicrung der BinvtsitrClien und die Ctt»- ktasseneintesiung wird vom Angeiiellrenvervand als ungerecht ab- gelehnt. Schließlich wird da» Mitleestim munpkrecht in der Form. wi« es auf dem iahten großen Streik im Bankgewerbe hervor- ging er!i-'''t'ls Mindestiorer-una orrfgeftellt. Der ReichSverband der Bankleilungen gibt für sein« ab- lehnende Haltimg als Grund an. daß er sich mit dem Prinzip der verüuderstchen Zulagen sowie mit dem MitbestimmuwgSrechi �cht zufriedengeben könne. Di« Vegründunrr, di« der Allgemein« die Ar- verband der Bankbeamten für seine ablehnend« Hal uuq gibt. Ii! emp. Mögiichke t erneuter Vcrl>andlun<,en, tarrch die da» ii'S tvr bewerbe vor fchwmn Erschütterungen bewahrt bleibt, offen. «n ahn» hasl der geiva.h» en. aber t*mt di« ' sind ei! sank- txistag« ist Ebe» gemein» nbedingt Ahivehr richteten KV Psemiig für eine Fahrt. ES ist so Gekommen, wie wir angedeuetet haben. Tie ZwechverbandSverlarnmiung hat gestern dem Antrage zuge- stimmt, den Strabenbahntarif ans bO Pfennig für eme Fuhrt zu erhöhen. ES wurde folgender Antrag einstiiinilig angenc».nmcn: Tie Vorsammlimg bewilligt einen EinheitS- tarif vom KV Psg. für die Zeit vom 1. April biS 31. Ma». Die Versammlung ersucht die Direktion der®rcßcn Berliner St rasten bahn bis zum 15. Mai Vorschläge für die eventuelle Möglichkeit eineS Staifeltarifes zu unterbreiten. Ferner wurde beschlossen, die Direktion zu ersuchen, darüber zu beraten, wie die Strompreise sür die Grast-Bcriiner Strastenioahnen zu ermäßigen sind, Austerdem wurde de- schlössen, der Direktion anlieimzusiellen. die Gültigkeit de? Märzmanalskarten zu vcrlä.gern oder den Abonnenten den Ausfall der Fahrten während der Strciktage zu verg.'en. Herr Habcrland äußerte sein Unbehagen darüber, dost die Direktion die Streiktage den Angestellten bezahlen will. MS ob da? nicht eine Selbswerftöndlichkeit wäre. Dann kvm Herr Haberland mit seinem alten Antrage für Nachtfahrten einen erkchhtcn Tarif zi. �mem Diese � � �en. daß sämlktch� ansäßsich �"'Ka�p. Anregung soll erwogen wc. den Grost-B�rlm du?>te IN Lüttwihstutsche««mUaflttie B«amt« wnverzamiich W eber»inzustklle« eine Turchfuhrung nicht gedacht werden, sonst wurde nicht--->---~........ zuletzt das Gcwervschafts» und Dersam.nlungswe.sen beson- ders besteuert werden. Me Beerdigung von 12 Opfern der MZrztage findet am Sonnabend, den 3 April, vormittags 11 Uhr. auf dem Friedhof in Friedrichsfelde statt. Die Zach! ber Op'er ist erheblich größer, c» sind ober bereits eine ganze Anzahl Boerdigung«! ersoilgt. Die Feier findet pünktlich statt. Trauerseier für unseren Genossen Futran. Nach chm tisinfk Meise. Eharlottenburg fS. P. D), Vtl lSon und ehrt« in derselben Weise das Ander.leu der gefallenen J(a%lT?rmu*n Gessng der Gesam�merrin« ficht« sich d«, Tixrucrzna u.tter Voranrritt des Arhrrter-Mosikvorem»„Echo as DeNemliiu. m'ud tin �coycS» Qicfölgc toridi mit n c r n, F und Violen Kränzen Hinterher. Die Grabrede hicit Genost« P�ick Durand Rock eimnai criöni« Arbeitergczcmy ude-r i>w Gruft ber Kämpfer..An Sohn de» Volkes tvill rch�e'.n und bleiben! Ein ietzier(Kruß«rn di« Toten und di« üirgräl>urS,«t«r hrckte ch» Ende«rrei-cht. Helfsrshelser der Reaktion. E? ist kein GelieimniS, daß besonder» im mittleren und höheren Beamtentum die Reaktion noch, eine ganze Armee von H kferShclsern Hot. Bei dem letzten Putsch hat sich da? ganz klar crmie'en, wenn sich diese Beamten auch vorläufig noch ein« mehr oder weniger große Reserve auferlegten. Dir sind in der Lage, den Bewei» zu erbringen, daß auch der Prüsideni der Eisenbohn- direktion Berlin. Herr Wulff, sich dazu hergegeben hat, im Sinne der Regierung Kapp-Lülkwitz auf seine untergebenen Be- amte» einzuwirken. In der Nacht vom 1». zum 17. März ließ er in den BeiriebSräumen der Eisenbahn folgenden IckuShang an- bringen: An alle Bedienstetenl Mit Rücksicht mis die durch die Einstellung de» Bctrieh-I wachsende Not d«S Voiles, insbesondre die Schwierigkeiten in Berlin, richte ich an alle Beamten und Arbeiter di« dringend» Auksorderung, den Betrieb in vollem Umfange wieder aufzu- nehmen. Ich halte mich auch für verpflichtet, aus die heutig« Verordnung aufmerksam zu machen, nach der mit dem Tod« bestrast wird, wer kebcnSloichtige Betriche stört. Nach eine« weiteren Bekanntmachung sind EinigungSverhnndku> gen zwi» scheu der alten und neuen Regierung im Tange. Die Eisen- bahn arbeilet nicht für ein« Partei, sondern sür daS Wohl de» Vaterlande». Der Präsident gez. Wulff. Mm» sieht, der Inhalt dieser Aufforderung folgt ganz de« Iniemiemen der Kapp und Lüiuvitz. ES ist eine Demokratisierung der Verwaltung wnd LuSmerzung der reaktionären Beamten gv- fordert worden. Herr Präsident Wulfs wäre so einer. Neue DriketlkunbeuUste. Mit dem l. April 1920 treten die neuen ftuntenflflt» fll» Ofenbrand, Gewerbe und Dchördcn in Kraft. Die Katzlenhändl«! dürfen von diesem T»ze av Braunkohlenbrikett' nur an seich« Verbraucher abgeben, die in eine dieser neuen Kundenlisten bei ihnen eingetragen sind. Diese» gilt auch sür die bereit» vor dem 1. April tOilO freigegebenen, noch gültig«» Abschnitte. Zum gleichem Tage werden die Abschnitte 4, 14, L4, 84 de« Kochkarte zur Belieferung freigegeben. Bevorzugt zu beliefern sind die Abschnitt« 3, 13, 23, 33, 43 bzw. 63 und 03 der Ofen- und Kochkart« sowie die Sonder» und Kokskarte. Mit Inkr«sitre>n der neuen Osenbrand-Kundcnliste vevsallcn die Lbschu.it« de» erste» beide» Nummer»»er Koch- und Osenlarcke. Juristische Sprechstunden finden von setzk o? istgkic? mit Ausnahme von Sonnabend in der Zeit von'-t-V bis Vi8 Uhr statt. Die AbonnementSquittung ist vorzulessan. Wlederrinstelluns entlassener EiÄerheiiSbeamtrn. Aus Gruni» von Verhandtungen d«» Vorstandes de» WirtschastSverbandc» der Sicherheitspolizeien Deutschland» mit dem Ministerium de» find. Die entlassenen Beamten wenden sich dicserhalb sokort an t-a» Geschäftszimmer de» Wirtschaf.sverbande«. Velle-Allianre- strnß'' 0. Gleichzeitig wird mitgeteilt, daß am 7. 4. 30 eine Kom- nrission zusammentritt, an der arwähtt« Vertreter der Sicherheit?» polizei teilnehmen, die über die Reorganisaiion der SrchcrheiiS» Polizei sowie über wirtschaftliche und dienstliche Fragen IDienst- ordnung, Beamiennutzschüss«, Behörde rungcn usw.) mit dem Mb« nister! um de» Irene nr beraten sollen. Räteschule der Groh-Betline? Arbelterschast. Achtungl Hörer bei russischen FortschriUSkurlu». Der Unterricht k-nn beut« abend nicht stattfinden, weil der L-ehrer dringend verhindert ist. m Der»verein Heimattreue« Weftpmi&en vernrnftalt«! am «m 2g. März fand mn n.xnmtfortuin|u JCrep�-�um- dir sich zusa in m e nge fui idc n hrfie, um unseren unvergeßlichen Freund di« letzlie E-Hne zu erweisen. Mordbuben, feige Banditen. haben eitreni teilen Ideal. sie» doi Leben geraubt. Wt.(t»verde» im titeiste und im Sinne unser«» Kutran weiter wirken. Wunder- volle Krongspenden, davunler von der OrtSgvuppe Eüpcnick der U.S. P.D., der Stadlvervroiieterr-F-rak.ion, dem Kursus Erfurter Progranun, der Freircliig äsen Gemcüid« Ortsgruppe Köpenick, ber ircie» sozn-Iistischen Jugend, und noch viele andere decklen den Sarg de» Verstorbenen. Vertreter au« allen Orlen der Um- gogend, ebenso sehr zahlneich« persinlnb« Freund« unsere» Futran nxiren«rscisienen. Der Wahlveecin Treptow-Bau m schu l enweg auch der eklen, der ge. radi'ion cbeilera ru», al« g. auch Regie- 'r:. '« Vrr- i st r i c. rhu nng itgeber- m. Air ims da» d-.. selbe veichon- .'st die« sa.lt ist t l u n g ) fc 1« znhluntz r: man ri-s"tu -iile*1 Lshnbewtgitng in bcr Skuck� und Mpskirubranche. limen W u k.n« gnt besucht« Verknmmkung der Sttick- unld GipSbau. he be'chZftsg'e sich mit der Fnage: Wie . S. drnnchj beschäftig'« sich mit der st nage: Sie danken wir unsere vptfcerung zur Durchiührnng zu bringen. Der SeltionSleiter be- «uarte bi«'ortdo-uernden LebeuSmittelsteigerungen und hnh her- üf'k�daß auch fe Löhne in derselben Weise steigen müßten. Ferner "'uste arich die LehrlingSfvage tariflich aereg�lt werden, ebm'o ''cherifnfrage. Desgleichen sei ein« Entschädigung für Ab- die JJWisig de# Werkzeuge» angebrach!, denn diese? foi um das zehn -.��»fache geftteigcn. DoSstkbe irrste auch b-i Fahrgeld und /x i:*w r'U'«innz besonders ging der Redner auf den paritäti- Ich-", �rerisnoch vei» ein. Nachdem der Redner dann noch den -angfirm»» Gang der VerhandÄmgen, der von dm Unternehmern berichuckxt fei, gesch,chx� hatte, wuttd««in« Resolutton«in» st..mini!g«inen>n>»men, m. der da» Verhalten der Unternehmer ge» tadelt und die �-ekt-crtkleUung aus gefordert wurde, voll und ganz für Äiy Forderungen einzutreten. G'eicksze'tig wn've folgender Antrag angenommen:»Sollte bi» zum 0.'.Ipr:, der Tarif nicht zum Abschluß kommen, soll eine am D enS og. rrn v. Avvik, vormttiaaS, stattfindende Versamm» lung über AnettSn-ederl-avng bekchl-rß»«.- Dies« Veriamm.ung finder am dritten Feiertag, vormittag» ü'A Uhr, im Gewerkichaftshsu» statt. In der Gelikralversammlnng Textilarlleftee am 23. d.M. wurden Lietsche und Bröcker alz BurenkrilsSarieiter ge- yvit. Gruhl ferich'«*«,.»aß der N-wdoftdeutsche Terltlarbcif- sie�er-Vriband[iic»ei. Groß-Berliver Brgrk dir B-zob'ung der «rjien sechs Tage de» Generatstreil» bewilligt hat. Es sollen die taeifliehen Löhn« plu» TeuerungZznlage't gezahu werden un» faSncaeiuwv R«atH ki sicht LMiM» hüchpj war offiziell mit Banner anivefend. Goldene Wort« waren«S, d« Dr. Krieich« im Nnmv.i der.Freireligiösen Geineiirdc" sprach Ferner spnnhen noch Vertnettr der Cöpenicker Or Sgrupp«, der freien soz Jugond, der BezirlSorganiiation Teltow-BeeSknv; Mn. Adolf Hoff in an» sprach im Auftrüge de» Vorstandes der Freireligiösen Q5ewe.inde, L« h m a n n- R n ß b n l t für den Bund neue» Vaterland. ,T-er Gesangveroin„Freiheit" eröffnete dir Traiierfercc mit dem Vokkssted»Ein Sohn de» Volke»", Zum Schluß brochl« ein herrlich«» Männerquartctt noch ein Trauer- lied zu Gehör. Alle» in allem, e» tryrr ehre würdige Fflirc, getragen von dem festen Willen im Sinne eine» edlen Tieuschon, der al» wirklicher Sozialist gelabt und auch für seine rainen Ideal« fit den Tod ge- gangen, weiter zu wirken. ES lebe die Freiheit I C» lebe der international« Sozialismus I Die Beerdigung der Kopenfcker Standrechtsvpfer. Am Sonnabend, den 27. März, geleitel« da» Proletariat Köpenicks die am 21. März standrechtlich gemordeten Rcvolutious- iämpfer Wilbelm Dürr«, Wilhelm Gratzke, Fritz Kegel uiid Schön zu Grabe. Lange vor Beginn der Trauerfeier, die auf dem Wilhelms» platz abgehalten wurde, war der Platz von vielen taufenden Trauernden gefüllt. Eine große Zahl von Arbeiterordnern regelt« die Aufstellung de» Trauerzuge« und den Abmarsch desselben, der sich in größter Ordnung vollzog. Au Ebren der Gefallenen Ks„a Ana herrschte auf behördliche Anordnung-'ne fünfstündig» Arbeit»- 1.13 O.-st 1.1■ C-.'; ruhe. Aste Betriebe der Stadt ruhten während'er Zest von BrzlekSverbaiid Serllr.-Branbeiiburz. unserer Nots, be» 1 bi» 6 Uhr nachmittag». Nachdem die vier To.eu, deren sterbliche!ft»h«t sich«m Druchfehl«�«» muß heißen: Di« BiroändSiureral» Hülle w vier schlichten schwarzen Ho!zsärg,n gebettet, gemeinsam, j Versammlung findet am Freitag, 5-n L. April, darmittaa» 10 Ul!» Pfis sie s-fiorbx«, auf VSM jtiit zote» Tuch Äöd»rauuflor« vpphüttstLtzaeuin. Bi 4.� s« 4 t ll il�r g tz, i&il, stach.,- wird, unter Ausschließung aller nationalistischen Bestrebungen. die Ausgabe, allen stimmberechtigten Wcstvrenzen be Beteittaiiug an der Abstinuming zu erlei.h ern. Di« Bettestenben werden deshalb ersucht, sich mir einer Lvgitimat on zu versehen, dcun zu ihrer Beglaubigung sollen die erforderlichen beglaubigten An- träg« aus Aufnahme tn die VolkdabstimmungSttste gleich an Ort «nd Stelle van einem«mvesendrn Beamten beglaubigt und an di« zuständige Ementekomissi«, weitergegeben werben. Bei der Jugendweihe in Keuklilln sind ein Hausschlüssel und ein Teil einer Damenuhrkette gefunden worden. Abzuholen im Bureau, Neckarstraße 3. teheNsmik?e!sa?ender. Weißens««. Für»lndir im 1. und 2. Lebenksiahr« In h«, B-i-hniif» stelle Coselerslr. 2 am Donnetttag und Eonnadriib£ Vntiel» siii-tevvck i Pake!« Keko. 1 Büchs, Malz. H Psd. Derstemnehl, 4 Vu-Uctt Milch« >uhlp«is». Di« Au-w«i,karl«n zum Vezug« billiger Milch werden am 1.«mU in der Zelt von£-� Uhr im L-benomittelamt ou«gegeben. NosenthaU In dieser Woche werden dU bereit« angemeldeten Aiu schnitt« Ar. 1 der vroh Berliner Lebeiiomitlelkott- mit Or. Mai«. f>oc!i«n, ferner vt« vdsch-iitte S mit£80 Or. Hülsenfrüchte und dl« Afcschnüte 13 mit 500©t. Fruchtmarmelad« beliefert. Die Hülsen- s lichte und Marmelade werben ohne voramneldung der Abschnitte ausgegeben. Nrlegsbeschodigle erhalten auf die Abschnitte 17 und 18 ihrer Nahrinitlelliarte zusammen 2 Pfd. Haferflo.nen. auf die Ab- schnitte B der Zwiedachkarl« können 250©r. Zwieback- entnommen werden. Zehlendorf. Die Ausgabe der Gemeinbewaren fvr die verteb lungsperiod« vom 1. bi, IS. April IllSO erfolgt bis Tonnabend. dcu 8. April 1S20. Zucke: kommt am Donnereug, den 1. April.»20, zur Verteiiuirg, Preis je Pfd. 1,44 Mb. Ausgeoeben iverd->n: auf die graugrüre Lebensmittelkarte Abschnitt IS üSd©ramm A-etzeim-üL Pst>. 0,7Ö Mk., Abschnitt 14 250©ramm Marmelade, Pfd. 8,70 M;i, Abschnitt 18 250©romm Kunlihanig. Pfb. 3,70 Mk.: auf die rosa Zch> lerdorfer Lebensmittelkarte Abschnitt 4 280©ramm braune Vöu�» Pfd. 4L0 Ma. Abschnitt b 2V0©oamm Back. r Ist. Ps». Ldü ltk. ' 8. STfrSf. 5t. tfjw«, 8 Wjr, TtftfUlHxry fuittnUt«« in itt C5vi4e �«niwrier S�s'»- 117. 6:«lwie»a6«i»»»r feifuxiion tini» iiir Swfcani>ac.i>!WMiUjef faraiföhuiß. S'j&vMitnbttXt, Ksiiu-tUuEfu» tc» ScncUsn fiämanftcin»in Zr»i- t««, d»« 2.«prtl. 0!»j.Ä>s S Uhr. Im Voibshden uvur Verantwortlich für die Redaklien: Alfred Wielepp, Neukölln. Periogsgenoslenschaft„Freiheit", e. G m. b. H., Berlin.— Druck der Lindendruckerei und Verlagsgesellschast m. b. H.. Schissbauerdamm IS. G« lselbie öie vNFl yisch FkTi:)®zlal- EQhastdiüno Neukölln. Hermanaplatz 4. Berlin. Puckkrstraße 33, SchfhihajiseT Allee 151. WraBgelstraSo 7. Post- nnd BafenwensenJungeu worded der Reihenfolge noch prompt erledigi. v. Cetoblochtc, Haut-, Harn-, PrftuenUIdci, tpca- veraltete. Ln.-'üäpteft Harnleiden, nerv. ScnwÄche. ßalvarsan-Kurto. I io und Blutuotersuchunf. Licht- und Piusen- Behaixl« lum Üoktr.Durchleachtong. Bestrah unge». QeUenrrteWÄit�- gimiTor für Damen«nd Herren. AoraitsiGlio HoilaiastAät. Mimzstr. 9,"""'""j 9-1. 4-8. 8oiMi4a.AS 9-L 'für alle Qeschtectitekraakhcite«. Mn-m Fraiiinlnlde«. Mliitun«r-iiciimiaen, Snjvnf«««- Knr. ; andJung schnell, sieher, ohne Berufs# iflräOf. Mfiö»« Pf»}«. >1.«cd. Lontsnor, Sprecharitoo 0-1 4—7''». rj.!0— �!unn«nstr.185,(Rsse�thJlBlz.) f.p32lciSbßhBRdl«Rg# fUr Haut, und OeocHlcchteletdea I«¥»lld*n»tri. 147 a vl'J CiriSsJavJa 6f'• tu«<>. enh« nw«.tr,3c. täMm üötmacfcaaa and Barste ßl&r zacjzZWSZz Eslianiüaag P ,ey»ehM»«?ca 10-)?«wd 4-S. Som�maf t*~ti V f ä»"?& für OesehleebB� HmK Harn-, t L ft j&lci' k J. 6 rMMnietrioa. ipeitell Ii?: ilahtaa Harnteltea. AMncMae. Salvaraea-K»»«. Urla- .; te" und�'öitMte Etlr.s sersior. am ggieniMief nm*A s§-}8. Kupfer° Messing Wfilly SeydlKz. E4eta9!- Einkauf' Zentrale (Ziemer& Com N»ak9lln. Müsthraar SlraBt 9 Tal. MJ. | zahlt IDr sftmtl. Altaaei»! ie die sttariilMMt. Taeaaprala« Plat.o. fMd- und 9//b"rbru«ii Ii ilehe'lahleod- TagcsprsSsen Srhiosfersi nm hm, Siallsdkrellioroir. 5�, Hof. Koller. Am Morltzpf. Auf Hausnummer acl.ten. Kupfer Messina, Blei. Rotguß, Messing, Zinn, Zink. Quecksilber kauft wie bekannt eu allcr- böebston Tase-vpreiseo ft'Gfaiisnlcauf Lothrinn-er Str. 89 90. LeeMmaiioii erbeten. ■ektrisebe .«Kunesiirähte '.■bei— Litzen i Oyaame-a.hllMUdrihte 1 kauft hSchviahlend KlMGfMSHH Wono Köiiissi»a5£a 32 Feraspr. Alex. 2115. ©Ait-Metalle® von Händ orn för Enjfrosverwcrtun?, Invaliden jfr IMi Norden 9649. 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April wird die Spedition Hackbartli, Mich- elkirchpla'.zZ.aufzelöst Unsere Abonnenten werden nnmreir von der Spedition RrSSsr, UasseriontroSs 41, beliefert._ Der Verlag. SWLWMWSWLB SS@rb@taf0l U. S. P. D. V?fo Sie im i Äim S?eri sichti i>er erz» Ver Tod««tri» uns folfende Genossen und Genossinnen: 4 Df strikt. Abt 7, 3tndiba.ii h ZOHIl fPermlf die tranrige Mitteilung, diB unser Mitglied der Genosse Ernst Balschweit, wohnhaft Raitborstr 17. em ü d. M, als Opfer der Reaktion erschossen wurde. Die Heerd-gung findet gemeinschaftlich mit dea anderen Opfern statt. Rege Beteiligung erwartet die Dlslrthtslallnag. 6. Distrikt. Nach langem Leiden starb a.iu Sonntag, dea 28. März. unsere alle Harieigenos»ia Luise Meldenor Ira Altar von ,5 Jahren. Diaseihe war eine gute Genossin und hat langt Jahre der Partei groOe Uieaste geleialet. Sie wird hei uns stets In Erinnerung bleiben. Die Beerdigung findet am Donnerttng, iii:hmlttaa» 2 Uhr, von der Leichenhalle des Thomat-P.iedhoie», ilermannetraB« 179, aus statt. Dar Vorstand de« 6. Distrikts. 15. Distrikt. Ära 29 Mlrs starb der Genosse Bernhard Lehmann, Wilsnacktr Slralie 33, v. IV. �Oaj Witt aot bcqu Ken« Llufr IrotiD m im IKcst Mtst notrr ft at hier folcht keine ! und rine ?. an«onnabtnö, den 10. ttUTlt 1030, nnihm. 4 Itfir. In gtufira Canle de» tdrmesttchaleohaul«», Btt.tu d-O, 9ng»r> fioae«iuguttichm.— t.«g'riwaitou«a sind»tti»taltmgaiig»oe,a»rtge>t. Der Borstaud. Johanne« h»5rd«mann. Ptnri«9<*«ner. Witter. _ i CtcilMtimrt; Woher» tddtumcrling._ Metalle »treug reelle Preise. Kupfer.. Messin*. BI«. Zink usw. ZUagcliisse.QüKksllter Boll«* Sohn Schflnhauser Allae Nr.>43 linitliebjuliii.iliuljiiHr' Vtoaiwaj—«a— SclinBUmufbohrer. SchrairfoM«<«en. N«tur»tiihl, Prlstr, Röibahl«n. Oewind#- bohr«r fiouc kauft''u höchsten Tatespreiscri. hand- ler Extraprelse. ttcnscnel, Motbit, Roa kocker Str. 22. Sntni toS&Mft.SMMin mlwMeMttt SeMIlillüZ. Ailiale Berti«. Sebasiiauktr. 87/38. Achtung! Jamenmaß-Vranche Achtung! Die Firm« Nuidy' Sieuenbur?- Str t«. weigert fich. den Zusatz- Tarif.Vertrag anzuerkennen. Usbsr öie girina wird hi«rmit die Sperre »erhänat. Wir«rkuche» hie asllegen und. Solleninnen, dort keine Arbeit an» aunttzm«. �, Tl» OttS»«walt«u»._____ Auf diesem Wege alleit Heben Vervandien. 1 Ptcunden, Parteigenossen und Genossinnen der U.S. P.D., besonders dem Genossen. j SchmuliU für die herz-. ergreifende Reie und I dem Sängerclsor, für die 1 letzte Ehre, die sie bei | der Einäscherung mei- i nes Neuen Mannes und 1 Vaters, unseres Sohnes ! und Itraders Oito Rückert erwiesen habe«, unser« lierzlichatait Dank. Die trauernden Hiul' rbllebcncn. Trotx Prelastnre zahleri Käufer.. kc 12.5 Rctguß.... 10.5 He*.... l.yj* Kei.... UK Zink..... iSfrtzi Schräger. Sineoustrallc Keine fauschun*«i«"? Publikums ECupSer Messing RotguO Büei. Zink so�m Bar bew na' d u Zinn»« der >k E U M I N l D AI zahle die höchsten Tagesorc?! beß anic uit; iivavhoic« i jngjsiti■ Uderbe*er Stralle Ecke Schönhauser Allee. Norden 297 n. 306. � Cf n Schneiiaüföohrßr, neiiä� Jeden Postcrsj, blf 200% Natur ü Ht" olzsclireubcn kauf' n av Fiißilrich Morganstsni� nur Lichtenberg! .3 .Wetebaeblr. U. AI«*.. i yr tl-'i-vr i/ __ . ms tfle tet Neu« I oc>stva -« 212. 'en B»» a6 if* rmiiiwj i«ion» mmer 3; ®ä]i« JtmtuRfi «rlagjsf ei» bie 3, ertt» iuköll«. uck der mm IS. KTLWS i 3 und Qt- r Mitglied Opfer der 3 mit den lileliueg. • 28. März. hat lauge tlteu. uchmlttaae Fiiadhoie»! Distrikts. e« I. April. C, aus satt Md Wie Großindustrielle für ihren Profit forgten. Einen sehr interessanten Beitrag zu Swr_ Frage der Beryuickung von staatlicher Tätigkeit mit persönlichen In- tsressen, die ia im Helsserich-Prozeß eine große Rolle ge- spielt hat, liefert„I n d u st r i u s" in d-er soeben erschiene- nen Rümmer 11 des„S o z i a I i st". Bereits im Juli 1919 hatte derselbe Verfasser im„Sozialist" einen Artikel„Hinter den Kulissen der Schwerindustrie" veröffentlicht, deren heftige Angriffe großes Aufsehen erregten, die aber von den Angegriffenen ebenso mit Schn'stgen beantwortet wurden, wie von der Regierung mit Untätigkeit. Jnbustrius schildert u. v. die Beteiligung des Großindustriellen K l ö ck n e r— nebenbei bemerkt desselben Mannes, der als einer der Hauptrufer für die Verlängernng der Arbeit?, zeit der Bergarbeiter anzusehen ist— an der Zerstörung der belgischen und französischen Jndustriewerke. Hier fei besonders interessant der Fall der Grube Aubou«. Sie war das größte der von der deutschen Schutzverwaltung im französischen Brieybezrrk betriebenen Erzbergwerke. Die durch den Kriegsausbruch stillgelegten Hochöfen wollte die Vcrmalhmg wieder in Betrieb setzen lassen, da eine vor- sichtige Schätzung ergeben hatte, daß durch Inbetriebnahme der Hochöfen ein monatlicher Gewinn von etwa 590 000 M erzielt werden konnte. „Sobald Klö'ckner von dem Man der JnbelriÄsetzung der Hochöfen Kenntnis erhielt, war es sein Bestreben, dies mit allen Mittetn zu hintertreiben, da ihm und dem Roheifemverl 3 od die Konkurrenz eines staatlich betriebenen Werks höchst un bequem gewesen wäre. Mötzlich trat Klöckner mit der Forderung bervor. daß die Maschincnanlagen von Anbaue unbedingt für die Aufrechterhaltung des Betriebes feines Werkes in Knen-ttingen notwendig seien. Von der zuständiigen Prüfungsstelle des Kriegs- Ministeriums wurde selbstverständlich sofort bescheinigt, baß die Uldaschinen für Kneuttinzen unentbehrlich seien und daß andere Maschinen im besetzten Gebi'et, die an deren Stelle hätten ge- -nommen werden können, nicht vorhanden seien. Bei dem starken Einfluß, den die Schwerindustrie ans die hier in Frage kommenden Stellen hatte, war die Erteilung einer solchen Bescheinigung nicht verwunderlich. Daß sie in keiner Weise den Tatsachen entsprach, wird sinleich gezeßsi werden. Nur Kilometer von Auboui entfernt liegt das Hochofen- und Stahlwerk Homecourt, das aus technischen Gründen für eine Wiederinbetriebnahme während des Krieges nicht in Frage kam. Dort lagen niedrere grosse Maschinen, die statt derjenigen aus Aubout an Kneuttinoien hätten geliefert werden können. Der Verfasser der amtlichen Bescheinigung über die Unentbchr- lichkeit gerade der Maschinen von Äuboui weiß nichts davon. Die Maschinen in Auboue wurden abmontiert uns nach Knewt- tingen geschafft und damit rmtürlich die Inbetriebnahme der Hochöfen in Auboue unmöglich gemacht. DaS dicke Ende kam doch nach, als die Framso'en gegen Ende 1918 in Lothringen inrückten. Sie stellten sofort seit, daß der größte Teil er angeblich wegen absoluter Nn entbehrlich- irtSnd teit Kneuttingen Mitte 1917 in A u b o u ö ab- ' montierten Maschinen noch auf dem Hüttenplatz ---'n Kneuttingen lag und daß sogar die Vorberciwngen für —*. on Aufstellung noch gar nicht getroffen waren. Nicht mit Un- College, deVi-tht folgerte daran? sie französische Behörde, daß die Verschlep- ning dieser Maschinen von Auboue ein Akt der Völkerrechts- widrigen Sabotage gewesen sei. Es wurde daraufhin der Direk- de« 3,<.:ot � Kneuttinger Hütte zu längerer Freiihcitsftrafe verurteilt, des Xrcus- ��fchuldi-gerweife jedensalls, da er nicht der Anstifter gewesen war. ms statt. � Beschämend ist mir, feststellen zn müssen, daß von deutscher seit« derartige Vorkommnisse ungesühnt bleiben und daß erst du«inrückenden Franzosen zur Bestrafung dieser le Kotlegea j®W9'e�;n eingriften, Zum Schluß fei noch dl« Frage anfgiwor- en: Wer erstattet der deutschem Vevwalwng den außerordent- echcn Schaden, der durch Nichtinbetriebnahme der Hochöfen in , nubone und den Weiterbetrieb der Wasserhaltung mittels der teuren Koble bis Ende 1918 entstanden ist? Di« Angabe, daß noch vorsichtiger Schätzung der Gewinn für Auboul monatlich M)9 000 Mark betragen haben würde, gibt für die Bemessung >es Schadens einen ungefähren Anhalt.' Auch jetzt denkt kein Mensch tm Verfolgung dieser An- geleigenheit. Das zeigt, wie wenig berechtigt die Ent- _ üstnng der AMeutschen über Erzbevger ist, hie in ihren !> ��lsten sehr einflußreiche Leute haben, die dauernd ihre iguas. amtlichen Kenntnisse zu ihrer persönlichen Bereicherung Wegeallra AlsgeNUtzt hgbeN. er wandten, j, Partei ge- °u.0.sb"; Emerbslosensürsoige nn A�slönder. _ Nach dem am 1. April d. I. in Kraft tretenden§ 7 der Neichsverordnunz Wer die Erwerbslosensürfooge wird die Er» oerlKlosenftirsorge Ausländern nur gewährt, wenn ihr Heimat» taat deutschen Erwerbslosen nachweislich eine gleichwertige Für- orge gewährt. Wie der preußische Minister für Volkswohlfahrt bekannt gibt, trifft diese Voraussetzung bisher für Deutsch- Oesterreich, die Schweiz und die Tschecho-Slowakci zu. Den Angehörigen dieser Staaten kann alst über den 1. April 1920 hinaus in Deutschland dieselbe'>! �losensürsorge gewährt werden wie den Inländern. lurz zahle: kg I2.t Finanzsorgen. ii 10,!. Dci Nationalversammlung ist der Entwurf eine? Not- ii � � 9 r f e tz e S zugegangen, nach dem der Regierung de» Rei- /, C �'e Ermächtigung erteilt werden soll, für die Monate April, " iistm und Juni alle Ausgaben zu leisten, die zur Erhaltung ge- „ J.2 sttziich deftehenber Wvrichtungen und zur Duräsiührung gesetz- ehtinr�S« �esä lossener Maßnahmen erforderlich sind, ferner die recht- uin!«._llich begründeten Verpflichwngen des Reiches zu erfüllen, und Bauten fottjustchen, die bereits durch den Etat sineS Vorjahres g bewilligt waren. Außerdem fallen unter den Notetat die Heb er» llQ nähme der E i s« �-z g h � und Postverwaltungen l durchdas Reich, Mahnahmen, die sich aus der Erfüllung de? ln!t z„v>«�riedenZvertragcs bezüglich der Verminderung des Heeres und 2'N» �öer Marin««rgvben, u»d endlich können für Heer und Marine vi l tt ivi �li wachsendem Bedürfnis weiter« Ausgaben geleistet werden. nTagcsnre? Zu diesem Behufc wird die Ausgabe von Schatz« nwei- »u«» zu-c sungen in Höhe von sechs Milliarden Mark gefor. 7 ii, 3tA Jtzert. Außerdem soll eine Anleihe von einer Milliarde tok, ssM Mark zur Bestreitung der einmaligen Ausgaben beschafft und wzVc.-� fer- dem Finanzminister die Ermächtigung erteilt werden, 1»tue-t-Afu. Milliarden Mark im Wege des Kredits flüssig zu dea Uaui n.achen zur Destreitung der Ausgaben für die tkrsiillmig des Olganstem �i�Me�ragt?. tun*. Genossen i r die her/,-. Re-ie und itor, für die die sie bei iruns: mri- lannes und es Sohnes ickerS »en. unsern Dank. ernden Jbenen. tenbergt 18, Alu.. Usch SM Skt V r e tt ß ff ch e'u 5 a vb vSverfam mlu ckg zugegangenen Entwurf des Ha u S h a l t s p I a n e S für 1920 sind die Einnahmen und Ausgaben auf 6 633 713 845 Mark festgesetzt. Die ordentlichen Ein, rahmen betragen 6 617 716 545 Mk., die außerordentlichen 6 012 300 Mark. Die dauernden Ausgaben stellen'sich auf 4 716 406 815 Mark, die einmaligen und außer- ordentlichen Ausgaben auf 907 322 030 Mark. LohuelPHUKgeu sür VergarbAker. Essen, 31. März. Bei den heutigen Verhandlungen Kmschen den Vertretern der Arbeiterverbände und bett Zechenverbänden wurde folgende Vereinbarung erzielt: Unter der Voraus- fetzung einer ent sprechenden KohlenpreiS- erhöhung tritt vom 1. April für alle Arbeiter über zwanzig Jahre eine Erhöhung der Schichllöhne unter Tage um 5,50 M. pro Schicht und bei den Gedingearbeitern eine Erhöhung des Grundlohnes um gleichfalls 5,50 M. ein. Der Lohn der TageS- arbeiter wird um 0,g0 M. die Stunde für alle über zwanzig Jahre alten Arbeiter erhöhl. Auch die uniler zwanzig Jahre alten Arbeiter über und unter Tage erhalten ein« ihrem Alter entsprechende Lohnerhöhung, die sich im einzdlnsa aus der neuen Lohnordnung ergibt. Es ist ein unerhörter Unfug, daß d?e nnerläßlichen Lohnerhöhungen an die Bedingung geknüpft werden, daß den Zechenbaronen dix Löhne in Gestastt, von Preiserhöhungen von den Konsumenten zurückgezahlt werden. Eine solche Mschode ist keineswegs gerechtfertigt, denn das Grubenkapital steckt auch ohne Preissteigerungen immer noch Millionen ein. von denen es sehr wohl höhere Löhne zahlen kann. Die Gewerkschaften soll tcn sich en blick gegen diesen Unsinn zur Wehr setzen, denn damit wird doch der Hetzpresse daS Argument, daß die Arbeiter an allen Preissteigerungen schuld seien, direkt in den Mund gelegt. Die gewohnheitsmäßige Hebung dieser Methode muß schließlich zu einer Diskreditierung der Gewe rkscha sts bewegung bei der unbe- reitigten Bevölkerung führen. ColmMIU. Das Reichsarbeitsministerium teilt mit:»Die auf Ver- anlassung des Reichsarbeitsministeriums vom Statistischen Reichs- amt eingeleitete Lohn statt st ik, deren Ergebnisse für die Gestaltung der Arbeits- und Lohnvcrhältnisse von hervorragender Bedeutung sind, stößt in letzter Zeit in einzelnen Fällen auf Widerstand. Obwohl bei den Beratungen über die Erhebungen die beteiligten Arbeitgober- und Arbeitnehmerkreise im weitesten Maß« beteiligt worden sind und volle? Einverständnis über Art und Umfang der Statistik erzielt wurde, waren bei der zunächst versuchten freiwilligen Durchführung der Erhebung so große Lücken zu befürchten, daß der Wert der mit großer Mühe und erheblichen Kosten eingeleiteten wichtigen Arbeit ernst- lich Schaden gelitten hätte. Es blieb daher nichts übrig, al» zu Zwangsmaßnahmen zu greifen. Unter dem 9. März ist ein« Verordnung ergangen, die sowohl jeden Arbeitgeber wie jeden Obmann des Angestellten- oder Arbeiterausschusses«IS auch jeden einzelnen Arbeiter unter Androhung erheblicher Geldstrafe ver- pflichtet, die Fragebogen genau vollständig und richtig auSzu- füllen, zu unterschreiben und rechtzeitig an die bezeichnete Stelle zurückzugeben. Es kann nur dringend empfohlen werden, dieser Pflicht zu genügen.'- Wir sind der Ansicht, daß die Arbeiter und Angesiellten keine Ursache haben, die Angaben zu verweigern. Sie sind auch zumeist durch die statistischen Erhebungen der Gewerkschaften daran gewöhnt, ihre Löhne zuverlässig anzugeben, so daß wir nicht annehmen können, daß der Widerstand, über den daS Ministerium klagt, bei der Arbeiterschaft vorhanden ist. Ceschetilwms iiber eine Arbeltslosenvetslchemug. Ein neuer Entwurf für eine Erwerbs los en v er- sicherung wird von der Reichsregierung ausgearbeitet, der dem neugewählteu Reichstag vorgelegt werden soll. Der In- halt des Entwurfes ist etwa folgender: Gegen ArveftSlosigkett wird jeder Arbeiter und Angestellte versichert, der zwangsweise der Krankenversicherungspflicht unter- liegt. Unterstützung im Falle der Arbeitslosigkeit erhält jeder, der ohne sein Verschuldest arbeitslos geworden ist. Die Höhe der Unterstützung regelt sich nach OrtSlohn und Krankengeld. Die Unterstützung wird zeitlich begrenzt. Der Arbeitslose unter- liegt einer genauen Kontrolle. Arbeitslosenversicherung und Arbeitsvermittlung arbeiten Hand in Hand. Die UnterstützungS- gelder dienen allein zur Bestvoittnig das nottoendigen Lebensunterhaltes. Di« Gemeinden werden verpflichtet für ihren Bc- reich ErwerbslosenvetficherungSkassen zu«rrichtm Ar Seit« gebe r und Arb»eitnehmer zahlen Veiträge zu diesen Kassen analog der Versicheeurgsordnung. DaS Reich bewilligt zunächst wch Zuschüsse. Wer vermittelte Arbeit ab- lehnt, ist der Unterstützung verlustig. Es geht nicht an, daß die Arbeiterschaft durch die Beitrags- Pflicht gezwungen wird, sich selbst gegen Arbeitslosigkeit zu ver- sichern. Solange das Gemeinwesen nichts tut, um Arbeits« losigkeit zu vermeiden, sondern es den Unternehmern er! au vi, die Arbeiter auf die Straße zu setzen ohne zuvor durch V e v- kürzung der Arbeitszeit und ähnliche Maßnahmen die Arbeitsnot zu mildern, solange kann keine Rede davon sein, daß die Avbeiter einen Teil ihres Lohnes hergeben sollen, um sich gegen Arbeitslosigkeit zu versichern. Nutznießer dieser.Freiheit' sind allein die Unternehmer. Webbilb zu fordern ist, daß sie auch die Kosten allein tragen. General Seeckk streichell die Söldner. General von Seeckt will auf dem Boden der Verfassung stehen und versichert, daß er den Putsch Kapp-Lüttwitz ver- urteiltz. Er kann aber nur als der würdige Nachfolger von Lütt- Witz betrachtet werden, denn er hat bisher nichts getan, was als Anfang oder Versuch zu einer Neuordnung innerhalb der Reichs- wehr gedeutet werden könnte. Im Gegenteil, er erklärt sogar heute noch gewisse Befehle von Lüttwitz als zu Recht bestehend und verlangt von den ihm unterstellten Truppenteilen, daß sie durchgeführt werden.� So lesen wir in einem Tagesbefehl des SturmbataillonS Schmidt vom 24. März das Folgende: Die durch Kapp-Lüttwitz den Angehörigen der Reich!- wehr b-williglen Zulagen und sonstigen wirtschaftlichen Vor- teile werden auf Befehl iws Generals von Seeckt bis auf weiteres aufrechterhalten. Ms Fleischportion dürften 150 Wranrm frische» Fleisch oder Für Verbesserung Sä Abendkcss SOtfen tvOchcnüS� TfOdT Gemüseportioneu mehr empfangen werden. Die Durchführung dieses Befehls wurde durch General voet Seeckt unter Nr. 40/20 Va telegraphisch angeordnet. Herr vo» Seeckt erklär!« neulich im„Berliner Tageblatt', daß man die Söldner„streicheln" müsse. Auch wir sind der Meinung, daß die Soldaten, die ehrlich auf dem Böden der Republik stchen, an- ständig und den allgemeinen Verhältnissen entsprechend bezahlt wenden müssen. DaS darf aber nur durch das Parlament geregelt werden. Herr v. Seeckt jedoch macht sich die Befehle eines Hochverräters zu eigen und verfügt über den Kopf de» Parlaments hinweg, das» die Bezüge der Truppen von 6 auf 15 Mar? vr» Tag erhöht werden, genau so wie es Lüttwitz, der auch die Soldner„streicheln, wollte, angeordnet hatte. Das sieht ganz so aus, a!» ob Herr von Seeckt der Testamentsvollftrecke? des Hochverräters Lüttwitz geworden wäre. FreiHeWche SchuZfordemugen. Der Verband sozialistischer Lehrer und Leh- rerinnen Deutschlands und Deutschösterreichs evhebt anläßlich des gegenrevolutiokiären Staatsstreichs, der durch die mangelhafte Durchsetzung des Beamtonkörpers mit republi- kaiiisch-sozialistischsn Elementen, besonders in oer Lehrerschaft, und durch den bisherigen Kurs der Schulpolitik möglich war, folgende Forderungen: 1. Säuberung der Unterrichtsministerien, der ProvrnznA- Schirl kollegien, der örtlichen Schuiverwaltungen und Schul- lei tri ngen von allen Beamten an maßgebender Stelle, deren reaktionäre Gesinnung zutage liegt. 2. Strenge Untersuchring und Ahn düng aller Fälle, wo Lehrer- und SchuUeiler ausdrücklich zur Mithilfe bei der Technischen Not» Hilfe, Zeitfretwilligrndienst nfw. unter der Aera Kapp angehalten, beurlaubt, ermuntert oder selbst sich in diesen Formationen de- tätigt haben. 3. Verbot von Abzeichen und Favbenbändern de» ollten man- archistischen Deutschlands für alle Schüler innerhalb der Schub» räume oder auf dem Weg« dorthin. Verbot der Beteiligumiz an technischen oder militärischen Formationen irgendwelcher Art für Schüler jeder Gattung und jede? Alters. 4. Aufrechterhält uing des Verbots der bisher emgeführtep Gefchichtslchrbücher. 5. Sofortige Einsetzung von Kommisisionen im Geschäftsbereich der Provinz! al-Schulkollegien, welche die sofortige Säuberung der Lehrbücher, Lehrmittel, Büchereien und des Bilderschmucks der Schulen von allen militaristischen und monarchistischen Bestand- teilen umzehend in Angriff nehmen. Au diesen Kvnmrissicmen sind Vertreter der Elternbeiräte, oer Schuldeputat tonen, der sozio* Cistifchen Lehrervereiniguttgen und der A r beste r-BildungSorgani» satio'-en als Mitglieder hinzuzuziehen. 6. Aufhebung der verfassungswidrigen Erlasse über die Be- freiung vom Religionsunterricht und Anordnung der Anmelde» Pflicht für die ReligionSwilligen zu Beginn de« Schuljahre» 1920/21, entspreche wo dem Artikel 149 der Reichsverfassung. Sie llalienifchen Sozialisten gegen öle Enlenkepolitit. Rom, 31. März. Als Sprecher der fogiaftftiisckien Fraktion griff T r« v e S in einer großen Rede die auswärtige Politik der Alliierten als grau- fame Fortsetzung des Krieges an und verlangte absolut« Freiheit der Meere. England dürfe sich wicht an den Dardanellen festsetzen und auch nicht den Nord-Ostsee-Kanal be- herrschen. Man müsse endlich Gei.oißhoft bekommen, daß Frank» reich und England nicht nochmals in Deutschland intervenieren.' Henderson über bie Folgen des Versailler Vertrags. H. dl. London, 81. März.(Meldung d. Holl. NiruwSbürv.) Henderson erklärte ist einem Interview, daß die jüngsteck Ereignisse' in Deutschland durch die schlimme wirtschaftlich- Lage, die durch das Versailler Abkommen entstehen mußte, verursacht sind. Das sei wieder ein BewaiS dafür, daß die Politik den Labour Party, die jederzeit für gemäßigte Bedingungen war, die richtige gewesen ist. Bcrhaftung des Kappisten v. Kessel. Ast» Breslau wird gemeldet: Der während der Kappepisode amtierend« Oberpräsi» oent v. Kessel ist in Schutzhaft genommen worden. Auflösung des ReichSkommIssariatS für das WohnustgSwefeM. Mit dem 1. April d. I. wird das Reichskommissariat sür Woh- nungswesen aufgelöst. Die bisher vom Reichswohnungskommisiar innegehabten Befugnisse fallen mit dem gleichen Tage im vollen Umfange an das Reichsarbeitsministerium zurück. Permanenter StreikanSschuh in England. Eine Konferenz der Trade Unions-Führer'besaßt sich mit der Notwendigkett der Bildung eine? permanenten Ausschusses, der bei Stveikfällen die Funktionen einer. S t re ikle i t u n g zu übernehmen und außer- dem allerhand Untersuchungen allgemeiner Art vorzunehmen Hätz Aus aller welk. Der große Orkan in Nordamerika. » Chicago, 30. März. Die ganze Gegend, in welcher der große Orkan gewütet hat, steht unter militärischer Verwaltung. Der Tornado kam von Südlreston uwg ließ eine Spur der Vernichtung hinter sich. Hun» derte von Personen werden vermißt. Man zähft mehr als 20 Tote in Indianapolis im Staate Indiana, wo ver- schiede ne kleine Städte tatsächlich nicht mehr vorhanden sind. ES ist unmöglich, den Schaden zu schätzen. In Fort Wayne im Staate Indiana wurden 15 Personen getötet. Cleve- land in Ohio ist der Vernichtung entgangen, aber«S sin,» dort auch ungefähr 15 bis 20 Personen qetötet worden. In Toledo in Ohio erfaßte der Orkan den Südwesten der Stadt über eine Breite von VA Meilen und riß die Eisenbahn aus den Schienen und zerbrach die Eisenbahnbrückcn. Laut Nachrichten au? St. Louis im Staate Missouri stA viele Städte in dieser Gegend durch das Feuer, welches dem' Tornado folgte, vernichtet worden. DaS amerikaniische Rote Kreuz mobilisierte alle Kräfte, um den Opfern des Sturmes Hilfe zu gewähren.>. jmM.»«ä.» Sorben erschienen! p oxramm unö Taktik öer U. S. p» Z>, von Arthur erkspien preis Z.� Mark ueh(. Direktion: Victor Barnowsky a uhr: Pygmalion Freitag: Qeschlo.ten. Sonnabend 7 Uhr: Woizeck, Die Bohlaehwesier. 9tstscii.l!MI.-Mtr TS4' Menaserle (Adalbert, 06ts, tlaack. Xon» achewaka. Fi, eher, Morgan, Wallanet); Freitag: Oeaeklostett Neues Operettenhaus Direktor: Jean Kren Allabendlich 7 Uhr 31 Min.: Mix Werber a. 0. In Die k:etne Hoheit Waihada-Theater Die Csn ffisfürstln. Rose-Theater 7\ Uhr: Die Im Schatten lehen. CircusJSttscb DonnersUd. l,4prll. 7� Uhr ErstaalHSbraac> De.WlIddler. Orlglnal.PaalODtiina In g Akten und I Anotheoas. I TirtbrWu» u,a: z. iianm-lilittt Residenz-Theater (Stadtbahn Janrowilgbrücke) Täciieh V8 Uhr: DieRusc hoffs von Herrn. Sudermann • ounab 4 U: Kullcfippchen beiden Feiertagen, 4 Uhr, kleine Preise: Dm tcute Hut' t. Akt; Da, Rodel- und Scfailtitchuhlatl 3. Akt: Da, SchUuenl«,! Orlg. 1 Iroler Tinz« 3. Akt; Dia Ermordung de, ForatmelJtar, Rudi durch den Wilddieb 4. Akt: Da, Schwargerirbl S. Akt; Ind.Oaiingnlezclle 6. Akt: Apotbeoie üas gr- Dlumen.Ballett,das • Alpenglühen; die t Wunderfortine n. I ire Qel eimnisse. Vorher dai neue Apri,-Pi ogrammiu.a.: Habi ar-liuppe. chinea. Uauitler Marino. Evolutionen am schwank. Schi'fstnast Turin, d Mann i.d.Flasche Karl Hast, Prelheitt- dressuren aiw. v»w. Karfreilag geschlossen An aflen30si*rial,rtagen; 2 Grolle Fest- Z Vorstellungen 3k und 7k Ihr; In sSmtl ch. VorsielluBgen. auch nachmlfaes: Die neue Pantomime „Der Wilddieb**, sowie das nenePropramni. Naclim. hat ied. Erw. eiz Kind auf all SUzpI frei. Gasico- Theater Lethrbigw8lr.IT. Tägl.'/iSUhr Der neue Possenschlaget Ein alter Sünder An allen Feiertagen 2 Vorstel'untren '/jSUht; Rin alter Sflr.der Nachm. 3V Uhr: Onkel MorlU tK5n!gsta(It-KasIno< Alexanderstr. 31. Tel. Alexander 434. , Sil« und Verelnsilmmer. 0 In leder kl rohe. <$000�00000000 Apollo-Theater Friedrichair. 218. 71/ Allabendlich Ii, '* Sonntags 31', u. i UnObenretflichss Varietö- Programm! Thaatw am Eotrbnsnf Tw Tal.; Morltapl�tx 14814. Tagt. 7v und Sonntag nachm. 3(Jhri Eitte-Sfinger » ehem. Mitgl._ Stat'iBW Ungar. BIQtiisen-ItroH Vorv. ll-li«. 4� U, Netall-ElnKaur Kaufe aa hSchsten Tagespreisen »Imtliche Alt-Metalle • vi* Kopfer n Hessing Ble!::ZlnhnZinnetc- Metall-Clnkauts-Stelle Süd-West, MÖckem�tr. 78, Tel. Noltendorf(2465). Zur Beaclituntc für Verbraucher! Ständ' ledes Quan um aller \rt Alt-Metalle abzugeben. Trotz Preissturz zahle: laocnoelaü kg bis 12,00 Mk. Kupier... kg bis 11.00 Mk. RolguS... kg bis 8,50 Mk. Besslng.. kg bis 7,00 Mk. Biel.... kg bis 4,00 Mk. Zink— kg bis 3�8 Mk. Tasche, Belle-illiaiice Str. 30 Laageabackstr. 4..eil EIMnitr Hr., n.Wiimersdf.. Bernhardsir. Ida. QuecKslUerlEII!! nur(ch zahle alte Preise Proger. HDllerstr.]54 3u volkstümlichen preisen: Ostersonntal,, den 4. JJpril, a'/j Ahr ßuöet Abonnement a m I c t Regie: Mag Nelnharät ttflannrtesnt. Ksmrn«rilobtnpi«to am NoUeadoifplnU um Fotadumer flntz Kameraden ■Utah Augnat Strlndberg In den Hauptrollen: Harriet Strlndberg- Bosse .ud Alfred Abel U.T KarfOratandamm 38 und U.T NoilandoifplaU 4 Gefesselte Menschen Drama In«Akten Baap darttaller; Danen: Dorsch, Konstantin. Grüning Herren: Kaiser-Titz,«srtmann, Diegaimann U.T Ataaanderplata Albort und llso Bassermann Im Sobaaaplet D I e SU m m e U.T Friedriehtiraaa« leU U.T Wolnbergawag 18 and 8ch8naberg Der Fackelträger 111U Asta Nielsen Ulli Jacobaeatrut Alf BIBteeher U.T Uasenbelde zs Maria Magdalena naeh Friedrich Hebbel Woehentaga ab 7 Uhr/ Sonntag«: Beginn 4 Ubr Karfreitag geschlossen/ Osternrontag, den 5. Spnl, 2'/. Äkhr finget fibonnument O r e st i e Regle: MaK Neinhardt Orestes: Lkrexanäer Moisfi prellr der Dläbc M. 5— bis ZN. u—."Sillcna: Theater. 1 Uail«,---..... . TDertbcftn und Im OnoalidmdunC. Ab heute l&cSai.siriele antranMenPnl« Sie Tänzerin Sarberina naob dsm gisieb' amigen Loman »dol« Psul Kür den Fü« v 7 Abtellungea ▼ ob Verfasser bearbeitet SÄ- Lyda Salmonowa Weebeiatäga: 7 und VÜ_Ühr78oiiotafla t ♦"hr Vorverkaut II bt» t Uhr ''Karfreitag geschlossen* THEATER MofUJZPLATZ IHSM Reederei Kahnt&. Hertzer Fernsprecher: KSnlgstadt 2063 D,£hrtM rt"' Waisenbrücke nnd ,r.,v.nd......... KtWOSOdUsg URANIENSTR. 147 KANTSTRASSe 54 | an der Wilmersdorfer Str. DIREKTION SIEGBERT GOLDSCHMIDT Der grofle Erfolg. Morel der Meister der Kette I. TEIL: Die Kette 7 Akte nach dem Roman „aiaoz und Elend der Courllasaen" von Honor« de Balzac Regie: Conrad Wiene Einl ß: Der Tod ües'Großfüriten! U. Teil Der Ten« ant dem Vulkan. AuBerdem: Drum prüfe, wer lieh ewig bindet! Lnstspiel In 3 Aktes 630 830 EnpSei Messing Zinn Sämtl. Metall Ouücksilber Platin Ge d-, Salber- Abfäiie Zahngebiss* kauit io rietig teilen Pieisen in nnseren 5 Einksufssiellen Metali-Zsntrali l.Brunnenstr.H am Rosentha'er Platj 2.FeniistraOo4l «m Wcddintrplatz 3.Beusse!slr.2i nahe der Turmstraß �Bahnhofstr.S Ecke Schöneberger St' am Anhat'er Bahriho1 5. Kölln Ksii.-Frie4r.-Str.22( nahe Hermannmat� 6Menwe37S am Haltenola'z. BrntmurKen, Münzen kauft Grossmann, Johannisstr. 4 .Morden 10621. Blei! Zinn' Weißmetall« alle Legierungen, fern' Kopier! Rotgo' Messictfl Alnnktaitf* Nickel- etc. Qucc •Uber! Plaiio=4bla Gold- u. Si berbrnd Zabneeblue etc. höchstem Tagespreis ka' EdeTmetaU» Einkaufsto Qro Weberstrafle 3� Alex. 4?43. Allerhöchste Preis« und gebündeltes H. pap er zahl« � 3 I, Melau treclifer�'f dl A. AUKVd Neukölln. StelnnauiF •*, M . IMW> ■mmn