tu dmann ulos - Organ r. 19 annsche 0-11 U mten staf d billige Offerte tige • Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang nzüge arbe u. Gröss reicht 12.50 55.ranter ung isen. EL ilzahl Die Freiheit erfcheint morgens und nachmittags, an Sonne und fefttagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freier Zuftellung ins Baus für Groß- Berlin 5.50 m. im Beraus zahlbar, bei Poftbezug monatlich 5.50 m. erfl. Zustellungsgebühren, bei zus Beliung unter Streifband&.75 m.( Deutschland und Oesterreich), für das übrige Aus land 13.-M. zuzüglich Dalutaaufschlag. igsten P immer, Rebaltion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 III. Fernsprecher: Mat Rorben 833-88 2895 und 2896. fte Möbel lagern. Müllerstr Donnerstag, den 1. April 1920 Nr. 102 Abend- Ausgabe he Die adtgefpaffene Nowpareillezeile oder deren Raum, Jowie jede Wort- Anzeige, als auch die familiens und Organisationsanzeigen werden laut aufgestelltem Unzeigen Carif berechnet. Inserate für den darauffolgenden Tag müssen spätestens bis nachmittags in der Expedition aufgegeben sein. Inferaten- Abteilung: Berlin N. 6, Schiffbanerbamm 19 Bernsprecher: Amt Rorben 888-36, 2895-96, 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Beratungen im Ruhrgebiet. Die Lage. Essen, 1. April. ble den Arbeiterorganisationen gehörigen Betriebe. Die Arbeiterorganisationen werden aufgefordert, unverzüglich zur Durchführung dieses Beschlusses zu schreiten und Rube und, Ordnung aufrechtzuerhalten. Ruhestörungen sollen Die Leipziger Kämpfe. Von Hans Block. I. Die Leipziger Arbeiterschaft hat schwere Tage Hinter Und Einem Aufruf des Zentralrats zufolge findet nachmit- nicht geduldet werden, und die Arbeiterorganisationen ings 3 Uhr in Essen eine Vollversammlung aller lehnen jede Verantwortung für Handlungen ab, die gegen Vollzugsräte des Industriegebietes Rheinland- Westfalens diesen Beschluß verstoßen. statt, um zu beschließen, ob auf Grund der Erklärung der Der Beschluß der Gewerkschaften weicht von dem arr- fich, und sie sind noch nicht zu Ende. Denn noch immer hat Regierung und der nachgefolgten Verhandlungen in Mün- sprünglich vorgesehenen Plane insofern ab, als er den Be- die sächsische Regierung sich nicht entschließen fönnen, den ster der Generalstreit aufgehoben werden soll. ginn des allgemeinen Ausstandes erst auf den 6. April Belagerungszustand wieder aufzuheben, den sie berlegt. Inzwischen werden mit dem König Verhandlungen für Sachfen in den Tagen des Kapp- Butsches beseitigen Neber die Lage im Muhrgebiet werden von interessierter geführt, um ihn zum Rüdzuge zu veranlassen. Einflußreiche mußte, dann aber auf Betreiben des Militärs über die Neber die Lage im Ruhrgebiet werden son intereffierter Industrielle sind am Werke, um die Gegenfäge zu über- Kreishauptmannschaft Leipzig aufs neue verhängte. militärischer Seite die tollsten Gerüchte verbreitet. Der Bwed brüden. Anscheinend schwebt ihnen irgendein fauler Kom- io haben wir hier wie in anderen Teilen Deutschlands das dieses Unterfangens ist ganz klar. Die Militärs stehen den Biele- promiß vor, um den Ausbruch des Generalstreits zu ver- empörende Schauspiel, daß die Arbeiterchaft, die sich wider felder Abmachungen feindselig gegenüber. Sie wollen unter allen hindern, der, wie schon der Beschluß der Gewerkschaften die Gegenrevolution erhob und mit schweren Blutopfern die Umständen im Ruhrgebiet einmarschieren, und um dafür eine zeigt, sich Biele setzt, die über den politischen Inhalt Handhabe zu bekommen, malen sie das Gespenst des roten der gegenwärtigen Krise hinausgehen. Schredens" mit den grellsten Farben an die Wand. Beginn des Generalstreffs. Kopenhagen, 31. Mära Die Quelle aller Lügen ist das Generalfommando in Münster. Dort fihen die hochberräterischen Offiziere, nach Rache schnaubend, weil der Kapp- Butsch mit einem Mißerfolg Möbelstü endete, dort find die versprengten Offiziere der von den Arbeitern Die Bädergesellen haben heute die Arbeit niedergelegt. Die geschlagenen Freikorps Lichtschlag, Schulz und 2ütow Safenarbeiter, Seeleute und Seizer beschlossen, die Arbeit noch am Werke, um Stache zu nehmen an der erlittenen Niederlage. Heute abend nieberzulegen. Infolgedeffen werden alle regel direkt am Wed Das offigiöse Wolffiche Telegraphenbureau, das mäßigen Dampferverbindungen eingestellt. Die Straßenbahneben noch die Kapp- Lügen verbreitete, schidt nunmehr die Spitel. und die Telephonbediensteten werden die Arbeit morgen nach gehirnen entsprungenen Nachrichten über das Ruhrgebiet in die mittag 12 Uhr niederlegen. Der Generaldirektor der Staatsbahn macht die EisenbahnWelt, um der Offizierskafte die Möglichkeiten für einen Sieg bediensteten in einem Rundschreiben darauf aufmerksam, daß essing, über den inneren Feind" zu verschaffen. Die reaktionäre sie als Staatsbeamte nicht das Recht haben, sich dem GeneralNick reffe greift biefe Echauernachrichten mit Eifer auf. Man streit anzuschließen. Die Eisenbahnbediensteten haben bereits merft ihre Genugtuung darüber, daß es im Ruhrgebiet nicht beschlossen, in den allgemeinen Ausstand zu treten. Jufolge ngeschi ruhig werden will, daß, wie die scharfmacherische Post" schreibt, delen wird in bürgerlichen Kreisen Vorbereitung getroffen zur Zahlung. Tagespreisen bie Katastrophe unabwendbar wird". nenstraß = Skalitzer m: Moritzpla werden prompt Werbung von freiwilligen Mannschaften für den Eisenbahndienst, um den Abgang einiger Büge täglich zu ermöglichen. Kopenhagen, 31. März. appgelüfte eines zweideutig schwankenden Militärs er stickte, von eben diesem selben Militär jetzt niedergedrückt und mißhandelt wird. Unter dem Beifall des Bürgertums, das wenigstens in seinem demokratischen Bestandteil in der ersten Phase der Kapp- Lüttwisiade den Beistand des Prole tariats wider die Ultrareaktionäre erbat, um dann, als der Stampf ernst wurde, als das bewaffnete Proletariat auf der Bildfläche erschien, sofort in Angstfrämpfe ob des angeblich drohenden Bolschewismus zu verfallen und die Arbeiterflaffe heimtüdisch an das Militär zu verraten. Das alte Schaupiel im kleinen, das wir seit 1848 in so vielen Variationen gesehen haben. Die nüchternen Tatsachen über das Ruhrgebiet sind folgende: as herausfordernde Ultimatum der Regierung hat die Erregung der Arbeiterschaft derart gesteigert, daß es an vielen Orten erneut Die Partei ber radikalan Linken des Reichstags hat den zum Gener alstreit gekommen ist. Von einer„ Roten Arbrigen Parteien ein Schreiben zugestellt, in welchem es heißt: mee war und kann nicht mehr die Rede sein. Die Hauptmasse Da die Gosialdemokraten erklärt haben, daß der Generalstreit der bewaffneten Arbeiter ist bereits nach Hause gegangen und beendet werden kann, wenn der Reichstag einberufen und die Material hat den Abmachungen gemäß die Gewehre abgeliefert. Ein paar Wahlgefeßnovelle angenommen würde, fordert die radikale Linte Heinz Gruppen, aus unverantwortlichen Elementen bestehend, die übrigen Reichstagsparteien auf, Sonnabend vormittag Verlabeln, Streiben noch allerlei Unfug. Mit ihnen wird aber die Arbeiter- treter zu einer son fere ne zu entfenben, um über das Wahlessing- A fchaft schnell fertig werden, wenn sie die Gewißheit hat, daß die gesek und die eventuelle Einberufung des Reichstage zu ver0.6 und Regierung auf dem Boden der Bielefelder Beschlüsse steht und handeln. Die Sozialdemokraten haben diesem Borschlag zu den Militärs jeden Einfluß unterbindet. Die Lage wird un- gestimmt. nd jeden gemein erschwert dadurch, daß die Regierung die Geld und nn Nebensmittelzufuhr gesperrt hat. Sie arbeitet da mit den Plünderern direkt in die Hände, reizt sie dazu an, T. U. Wien, 1., April Requifitionen und andere ungefeßliche Handlungen vorzunehmen Das hiesige ungarische Organ teilt die Namen von 30 anEine flare, unzweideutige Politik der Regierung, unter Ausgesehenen Offizieren und Abbotaten mit, welche schaltung aller militärischen Gesichtspunkte, kann im Ruhrgebiet an dem Massenmorb in Recstemet beteiligt ! Aufhe allein die Wiederkehr gesunder Zustände ermöglichen. bis 5 mm fr Brunnens 1079. 22 30. 47 Der weiße Terror in Ungarn. Als am Vormittag des 13. März die Kunde von dem Staatsstreich der Junker und Militariſten in Leipzig be fannt wurde, fanden sich noch im Laufe des Frühnachmit tags die drei sozialistischen Parteien in dem Entschlusse tatkräftiger Abwehr zusammen. Die Unabhän qigen Sozialdemokraten vergaßen die schmerzenden Wun den, die ihnen noch wenige Tage vorher von den sächsischen Rechtssozialisten in der Volkskammer bei der Beratung ihres Antrages nach Aufhebung des Belagerungszustandes und Amnestie geschlagen worden waren. Es galt die Abwehr des gemeinsamen Feindes. Aber auch das Bürgertum rührte sich. Der Leipziger Bürgerausschuß, eine parteipolitisch neutrale Organisation des Leipziger Bürgertums, die zur Zeit des vorjährigen Generalstreiks geschaffen wurde, und an deren Spiße der„ demokratische" Univerſitätsprofeffor Dr. Gök steht, lud sämtliche Parteien, auch die der Arbeiter, an diesem Nachmittag zu einer Besprechung ein. Sie war außerordentlich interessant. Als Vertreter des Leipziger Brigadekonimandos war der Chef des Stabes, der Hauptmann Budertort erschienen; neben ihm der Stommandeur der Zeitfreiwilligen, der Oberst Bierey.. Natürlich fonzentrierte sich das Interesse darauf, welche Haltung diese Herren zu dem Streich der Kappisten einnehmen würden. Aber das war aus den Herren nicht herauszubekommen. waren, teils als intellektuelle Urheber, teils als direkte Täter, Sie, sowie verschiedene Offiziere des Zeitfreiwilligen- Regiund verlangt vom Reichsverweser die Einleitung einer strengen mentes, die ebenfalls erschienen waren, erklärten lediglich, Untersuchung. Zu der Ermordung des Kzegediner Ingenieurs daß sie die Ruhe und Ordnung schüßen wollten, wichen aber Stefan Müller teilt das ungarische Blait mit, daß endlich jeder Antwort auf die präziseft gestellten Fragen nach ihrer Mie zu erwarten war, haben die dänischen Gemert- auf Betreiben der Angehörigen Stefan Müllers die Leiche frei Stellung zur Regierung Bauer bzw. zur Putschbande konse fchaften fich die von der sozialdemokratischen Partei ausgegeben wurde, nachdem sie vorher photographiert und von zwei quent aus. Dabei war das Zeitfreiwilligen- Regiment gegebene Barole des Generalftreifs zu eigen gemacht und französischen Regimentsärzten ein Befund ausgestellt worden schon am Vormittag des Tages alarmiert und mobilisiert die Organisationen aufgefordert, in den allgemeinen Aus- war, der geradezu entsetzlich lautet. Ein Auge ist geblendet, worden, und die Vertreter des demokratischen„ Leipziger stand einzutreten. Die Resolution der Generalversamm- beide Bangen find durchbohrt und der Körper wies von Peitschen Tageblattes" und der rechtssozialistischen Freien Breffe" n, Johann lung der Gewerkschaften lautet: hieben herrührende Verlegungen auf. Eine Abschrift diefes konnten mitteilen, daß ihnen vom Zeitfreiwilligen- RegiIndem die Generalversammlung die Nachricht von dem Befundes wurde nach Paris gefardt und soll dort der ungarischen ment die Stellung von Schutzposten angeboten worden sei. Staatsstreich des Stöngs mit Entrüstung aufgenommen hat und Friedensdelegation vorgelegt worden sein. Man bringt den Auf ihre erstaunte Frage, wozu das bei der völligen Ruhe den von der Sozialdemokratie ergriffenen Gegenmaßnahmen ihre Schritt des Grafen Apponyi, der die ungarische Regierung im in der Stadt nötig sein sollte, war ihnen von den Militärs Zustimmung gibt, fordert sie die Arbeiterorganisationen auf, in Intereffe Ungarns vor einer Fortsetzung der Greuel warnt, erklärt worden, man wolle sie gegen spartakistische Eleden allgemeinen Ausstand einzutreten. zu dem damit in Zusammenhang. mente" schüßen. Der Sammelruf gegen den Bolschewvismus Zweck, die Einberufung des Reichstags, die Durchführung des Wir zweifeln nicht, daß Sorthy, der selbst der intel- war also von vornberein als Röder für politisch Dumme neuen Wahlgeieves, die Ausschreibung von Neuwahlen auf ehr- leftuelle Urheber der unzähligen Mordtaten seiner ver- ausgelegt. licher Grundlage, die Lösung des gegenwärtigen Arbeiterfonfliftes, tierten Offiziere ist, wie in früheren Fällen eine„ strenge Die Demokraten und die Zentrumspartei en hohen die Sicherung der Teuerungszulagen für die Arbeiter und die Untersuchung" ankündigen wird. Aber bislang ist noch zeigten indes vorerst noch keine Neigung, darauf anzu t, ift unent Ausnahme von Berhandlungen über die Beteiligung der nicht bekannt geworden, daß auch nur einer der Mörder beißen. Professor Göz erklärte den Militärs, daß jeder cibiblio herbeiter an der Leitung der Betriebe zu er trotz offenkundiger Beweise bestraft oder auch nur in Saft Berjuch, ein Rapp- Regiment aufzurichten, den schärfsten behalten wurde. richten Dingen." Widerstand des demokratischen Bürgertums finden werde. Berlin Die Organisationen werden weiter aufgefordert, soDer Vertreter der Zentrumspartei schloß sich Herrn Göz Luckenwalde wieder geräumt. Den in Luckenwalde ein- an. Sogar der Reichsanwalt Börner, ein Vorstahidsmitd. Buchh fort die nötigen Vorbereitungen zu treffen, damit der AusBreite St stand spätestens Dienstag, den 6. April, gerückten Truppen wurde gesagt, daß sie nur als Unruh glied der Leipziger Gruppe der Deutschen Bollkspartei, gab crzens, in vollem Umfange in straft treten kann. tifter erscheinen und den Ort so schnell als möglich wieder für seine Person wenigstens die gleiche Erklärung ab. Nur berlassen möchten. Eine Deputation der Stadt begab sich aum nahme von den Ausstande nicht betroffen find die Kranten- Reichawehrministerium und erreichte den Abzug der Truppen. der Vertreter der Deutschnationalen verschanzte sich dahäuser, Greifen- und Kinderheime, die Gas- und Wasser- Eeit heute vormittag it udenwalde son der Blage wieber hinter, daß er noch nichts Bestimmtes wisse und seine Barherforguna. die Polizei, die demokratischen Zeitungen und befreit. tei noch nicht beraten habe. Uniere Genolien forpie bie ssing. Blei onkurrenz ellen: ger Straße ker Straß Briefm n 10621. O zu verf es Mark ein ausfü meue Quartal Die Krise in Dänemart. M Rechtssozialisten fündigten selbstverständlich den schärffben| freiwilligen Hotten Zerfufte. In Sewunderungswürdigen Die abficht, die Wahlen bis nach der Gente su verschieben, iheit Die Rechtssozialisten und die Wahlen. solution an: * = er Maj le recht olitische ühung ordert, haftsve iefe bert e Di off heiden Ich Di Was fo Bist." bir Scho bo u einer üttm die Widerstand der Arbeiterschaft gegen den Staatsstreich an Elan baben sich Arbeiter auf die Mordwerkzeuge gestürzt, ist ein Bruch der von der Regierung feierlichst zugesagten balund erklärten auf eine Anfrage, daß es jetzt die Abwehr Maschinengewehre erbeutet und sind zur Vergeltung gedigen Ansehung der Neuwahlen. Die Regierung muß sich des des gemeinsamen Feindes gelte, und daß sie nicht schritten. Indes mußte die Arbeiterschaft natürlich das balb darüber klar sein, daß die Durchführung einer solchen her scho baran dächten, die eben gebildete Einheitsfront des Prole- Feld räumen, die Zeitfreiwilligen, unter denen die deutschficht das schärfte Mißtrauen hervorrufen und zu heftigen tariats durch die Berfolgung einer Forderung wieder zu nationalen Studenten, die erbitterten Feinde der Arbeiter, Angriffen gegen fie berechtigten Anlaß geben würde. Wir atte, di durchbrechen, die sich ohnehin nur durchsetzen lasse, wenn die die Verteidiger ihrer und ihrer Väter Privilegien, beson- verlangen deshalb, daß sie von allen Berschleppungsversuchen AbMehrheit des Proletariats fich für sie entschie- ders stark vertreten sind, batten ihr Mütchen im Blute der stand nimmt und den Termin der Neuwahlen fo schnell als irgend den habe. Genosse Blod richtete an den Vertreter des Proletarier fühlen fönnen. möglich bekannt gibt. Militärs die Frage, ob es den noch geltenden Belagerungs- Man hätte denken sollen, daß die Demokraten zustand dazu benußen würde, um Demonstrationen der Ar- wenigstens gegen diesen Ueberfall auf friedlich demonbeiterschaft gegen den Banditenstreich der Kapp- Bande strierende Arbeiter in der härfften Weise aufgetreten die für Sonntag mittag zu erwarten waren, da unsere Bar- wären. Aber das gerade Gegenteil trat ein. Die tei 18 große Versammlungen einberufen hatte zu ver- Herren witterten, daß dieses Blutbad den Widerstand der Wie der„ Vorwärts" mitteilt, hat sich der Partei aus. hindern, worauf der Chef des Stabes entgegnete, das Arbeiter entfesseln werde, und das genügte, um sie wieder fchuß der S. P. D. bereits mit der Wahlborbereitung befaßt. einzige Bugeständnis, das von den Herren Mili- unter die Fittiche des Militarismus zu treiben. Eine noch Der Parteivorstand wurde durch die Abgeordneten AdolfBraun, Richard tärs zu haben war, war die Zusage, daß sie friedlichen Defehr auslegungsfähige Erklärving des Militärs, daß es sich Fischer, Karl Hildenbrand und Frans Krüger erweitert. Als Er- then die monstrationen nichts in den Weg legen werden. Ueber auf den Boden der Verfassung stelle, die erst am Sonntag gebnis der allgemeinen Aussprache teilt der„ Bortvärts" mit:„ Die chlte ni ihre politische Saltung bewahrten sie absolutes Still- abend erfolgte und erst am Montag bekannt wurde Bartei ist einig im Entschluß, den Wahlkampf gegen die mi- Denn m schweigen. Sa, fie wandten fich sogar gegen den Antrag Herr Maerder hatte ingnoischen anscheinend schon ein itärische, politische und wirtschaftliche Reat Interne auf Herausgabe eines Flugblattes an die Beitfreiwilligen Haar in der Kappsuppe gefunden und wollte sich auf seine be- tion mit der größten Entschiedenheit zu führen und, soweit es Bauer m durch den Bürgerausschuß, der fie auffordern sollte, fich fannte„ Vermittlung" zugunsten feiner Gesinnungsfreunde an ihr liegt, jede Berjplitterung der geschlossenen Arbeiterfront nicht gegen die Verfassung gebrauchen zu lassen, denn die beschränten genügte, un die Herren Demokraten zu gegen rechts zu vermeiden." Truppe dürfe nicht- Bolitik treiben! Der Rektor der leidenschaftlichen Parteig, ängein des Militärs Universität, Professor Brandenburg, der einstige Beiter der au machen. Der Arbeiterschaft war bewußt, daß die GeLeipziger Gruppe der Vaterlandspartei, jett Demofrat", fahr noch lange nicht abgewendet war. Ihr Mißtrauen Eine om Mittwoch in den Germaniajalen" tagende pürde, d tonstatierte schließlich, daß er über die Haltung des Mili- wurde nicht wenig durch die gravierende Tatsache verstärkt, tonferenz aller auf dem Boden der S. B. D. ſtehenden atten w tärs jetzt noch ebenso flug sei wie vor der Besprechung. Es daß die Militärs zwei Kappiche Werbeoffiziere aus einem Referat von Frans Krüger, über die Stellung der tage vo Berliner Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre nahm nachahmen. unterlag also für den politisch Urteilsfähigen feinem wiefen", statt sie festzusetzen ,, alio ihnen direkt zur Flucht Sozialdemokratie au den kommenden Wahlen, folgende Reiz erfu Zweifel, und die Demokraten gaben das unter vier Augen verhalfen. Die Arbeiter verschafften sich Waffen auf alle Sozialdemokratie zu den kommenden Wablen, folgende Reauch ohne weiteres zu, daß das Militär starke Neigung zum mögliche Weise, so namentlich durch Haussuchungen in den„ Durch die Niederschlagung des Kapp Putsches ift bie Uebertritt auf die Stapp- Seite zeigte und ihm offenbar nur Wohnungen der Zeitfreiwilligen, in den studentischen Ver- reattionäre militaristische Gefahr nicht beseitigt treten deswegen noch nicht vornahm, weil die Bartei noch unsicher bindungshäusern, die außerhalb des Wachtbereichs des Den Kampf gegen fie mit größtem Nachdrud weiterzuführen, leids und weil der Oberstkommandierende in Dresden, General Militärs lagen, das sich aus dem inneren Stadtkern vor- Den Kampf gegen fie mit größtem Nachdruck weiterzuführen, te ich a Maerder, bei aller Sympathie für die Kappisten noch nicht erst nicht herauswagte. Mit diesen Waffen in der Hand republikanisch gesinnten Schichten des deutschen Voltes. Die neue iniſter bie Maske des Verfassungstreuen abgeworfen hatte. Unter organisierte sich eine Arbeiterwehr, die Stellungen um den Regierung muß daher im Sinne der Berliner Vereinbarungen haftami dem bösen Eindruck dieser Tatsache ging die Besprechung inneren Stadtfern bezog, um die Zeitfreiwilligen und zwischen Regierungsparteien und Gewerkschaften eine schleunige ammlun Reichswehrtruppen an der Berübung weiteren Unheils, am and rüdsichtslose Entfernung aller unzuverlässigen Diese Vormarsch in die Vororte zu hindern. Natürlich führte das Elemente aus Reichs- und Sicherheitswehren und die Herans ellt un Am Morgen des Sonntags strömte die Leip- binnen furzem zu Zusammenstößen. Schon am Abend des siehung der organisierten Arbeiterschaft zum öffentlichen Sicher od ni giger Arbeiterschaft in dichten Massen in die Bersammlun- Montags begannen Einzelfchießereien, die sich dann im heitsdienst, die Demokratifierung der Berwaltung gen, und nach ihrer Beendigung der Verlauf war über- Raufe der beiden folgenden Tage allmählich zu einem stän- und eine entschieden sosiale Wirtschaftspolitik betreiben. Hicrbes all derselbe, die entschloffenste Rampfftimmung herrschte bereinigte sie fich zu großen Demonftrafionen. Der Vor- tive Barrikaden wurden aufgeworfen, das Militär war in Bartei haben. Es muß aber auch an die nabhändige be bee digen Feuergefecht auf allen Seiten entwickelten. Primi- wird sie die träftigste Unterstützung der Sozialdemokratischen fizende des Bezirksvorstandes, Genoffe Lipinski, hatte am feinen Stellungen zerniert und brachte gar bald neben den Gozialdemokratische Partei die Aufforderung gerichte frühen Morgen eine Verfügung des Militärbefehlshabers Maschinengewehren auch Minenwerfer in Anwendung. werden, angesichts der drohenden reaktionären Gefahren endlich Ingabe: erhalten, in der die innere Stadt, die von der Promenade Das Baffieren vieler Straßen wurde fast unmöglich. Die den Boden einer Bolitit ber realen Tatfachen zu betreten. mschlossen wird, sowie ein genau bezeichneter anschließen- Straßenbahn hätte auch stillgelegt werden müssen, wenn sie Die von den Unabhängigen bisher angestrebte Diktatur des ämpfen der Teil der nördlichen Vorstadt als für die der Teil der nördlichen Vorstadt als für die Demonstratio- nicht schon durch den am Montag mit imposanter Bucht Proletariats ohne Rücksicht auf die Machtverhältnisse im Bolks Die nen gesperrt erklärt wurde. Da die Arbeiterschaft nach altgewohnter eise auf dem Promenadenring nach dem und Einmütigkeit durchgeführten Generalstreit eingestellt parlament würde ebenso wie eine militaristische Diktatur an den worden wäre. Die Redaktionen der meisten Blätter waren Widerstand der großen Volts mehrheit unter furchtbarem Opfer Augustusplat marschieren wollte, der außerhalb des verbotenen Terrains liegt, fo war gar fein Anlaß, dieser Ver- nur unter Lebensgefahr zu erreichen. Verschiedene Num- in der Arbeiterschaft zerschellen. Jebe Diktatur- und Putschfügung entgegen zu handeln, wenngleich sie sehr überflüssig mern der bürgerlichen Organe sind denn auch ausgefallen. politif von links bedeutet wie bisher nichts anderes als UnterII8, 1 Die Leipziger Volkszeitung" ist, obgleich der Weg durch stügung der Reaktion. war, da alle Straßendemonstrationen der Leipziger Arbeiter bisher stets ohne jede Unordnung oder gar Blünde- die Tauchder Straße nur unter Lebensgefahr zurückzulegen rung verlaufen find. Als die Arbeiter aber die Promenade An diesem legten Tage war das Gefecht so hißig, daß das Republik, Freiheit, Demokratie und Sozialismus gegen Gewalt mar, bis auf Sonnabend, dem 20., jeden Tag erschienen. Barteien geschlossen vorgehen, die bereit sind, für Bei den kommenden Reichstagswahlen müffen baber alte Roste erreichten, fanden sie die Zeitfreiwilligen in starker Bereitschaft, die ihnen an verschiedenen Stellen den gesamte Personal am Eingang der Tauchaer Straße um- und Butsch ihre ganze Kraft einzusehen. Sorgt das arbeitende Durchzug zum Augustusplay streitig machten und in der Fehren mußte. herausforderndsten Weise die Leidenschaft durch das Aufbauen bon Maschinengewehren auf den Dächern von Banken und Schulhäusern aufstachelten. Es kam zu Zufammenstößen, die bei dem tiefen Mißtrauen, das die Ar- Die Regierung hat den Wahltermin noch immer nicht bekannt beiter wegen der zweideutigen Saltung des Militärs er gegeben; es scheinen auch in ihren Kreisen starte Meinungsverfüllte, bei solch provozierenden Absperrungen ganz felbft- fchiedenheiten darüber vorhanden zu sein, wann fie stattfinden verständlich eintreten mußten. Diese Bufammenstöße waren folln. Bei der Bertagung der Breußischen Landesversammlung für die Zeitfreiwilligen das Signal zur Eröffnung des erklärte gestern der Präsident Beinert, der Beitpunkt der Feuers auf die unbewaffnete Menge. 15 Tote und über nächsten Sibung hänge davon ab, ob die Wahlen zum Reichstag 30 Berwundete blieben auf der Strecke. Aber auch die Beit- vor oder nach der Ernte stattfinden. auseinander. Kunst, Kunstfalon und Kritit. Wann finden die Wahlen statt? Salons bespreche, Diefer Gedanke leitete auch mich bisher, wenn ich hier einzelne Ausstellungen besprach. Die Leser werden aber bemerkt haben, daß diese Ausstellungskritiken immer seltener wurden, und in der Folgezeit werden sie noch seltener werden Bolt dafür, daß der neue Reichstag eine sozialdemo & teichs jegen e teichs poch fr ber ich behrmin ie gana bar. erfagt. Biderst chaum taeptier fratische Mehrheit hat, dann ist die Bahn frei für die До Berwirklichung unserer Ziele." ab und Die Aufforderung der Rechtssozialisten an die U. S. Pon zu sich auf den Boden der realen Tatsachen" zu stellen, is bigung mindestens recht eigenartig. Denn der Boden der„ re errichte alen Tatsachen", von dem aus die Politik der S. P. D. be meiner trieben wurde, ist der, auf dem die Kapp- Lüttvik ihren eigte. Butsch gegen das Proletariat durchzuführen suchen konnten, Die Net während die Haltung der U. S. P. durch die Ereignisse vor an gan gerechtfertigt worden ist. gange fr schaden? Kunstkritit ist nur ein Probuft des Kunstgerfalls. Je bert f Jungen eher sie überflüffig wird um so besser für alle. balbe gefaßt: boch mu Gd Steuer ber k Adolf Wehne Die bisherige Kritik ist ein Mischbing aus Kunst fritif und Sans Reclam, ber Mitbegründer ber befannten, ingivischen Salon fritit. Sie ist nicht selbständige Kunstlvitit, da sie sich auf 6000 Nummern angewachsenen Reclambibliothet, ist 80 Jahre das zu beurteilende material wesentlich von anderen bestimmen alt in Leipzig gestorben. Wenn auch nicht alles in dieser Samm läßt, nämlich von den Händlern, während es doch die wichtigste lung einwandfrei sein tonnte und viel böber Unterhaltungstitsch Aufgabe des Kunstkritikers wäre, fich das Material selbst zu eingeschmuggelt wurde, so haben doch bie millionenfach ber stellen. Kunst ist doch vermutlich noch etwas anderes, als was breiteten billigen( jekt natürlich auch verbeuerten) Bändchen in die paar großen Händler dafür auszugeben für nüblich helten alle Häufer die Schätze deutscher Dichtung und Gelehrsamkeit ein b aber die bisherige Stritif ist auch nicht fonsequente ritit der getragen. so weit Mir w GE Rabine wähn Reichs etta r den ber werde ich ber gange A Was die Künstler in ihren Ateliers an Bildern, Zeichnungen und plastischen Werfen arbeiten, würde über den Areis ihrer persönlichen Freunde hinaus niemandem bekannt werden, wenn nicht die Kunstausstellungen wären, die das im Laufe der ebten Beit geschaffene Material der Deffentlichkeit zugänglich machen. Die Ausstellungen sind dreifacher Art: Die staatlichen oder Städtischen Museen für neue Stunft bringen eine sehr fleine Auswahl des Besten, das für die Dauer und unentgeltlich gezeigt wird. Wenigstens ist dies die Aufgabe der Museen. Ob sie wir lich immer nur das Beste sammeln und ob sie wirklich alles Beste berücksichtigen, ist eine zweite Frage. An Wchtigkeit Sunstfalons. Denn, wenn sie das wäre, und das bedeutete Sonntagsrube und Bresse. Auf der kürzlich in Brüssel abgefolgen die großen Jahresausstellungen der verschiebenen Stünstler- feine zu verachtende Aufgabe! dann müßte fie in beren baltenen Jahresversammlung des Belgischen Preffeverbandes Vorgän gruppen. Am bekanntesten ist in Berlin die Ausstellung im Glas- ganzen inneren Betrieb hineinleuchten. Denn gerade, wenn wurde einstimmig ein Beschluß gefaßt, demzufolge mit allen teilte i palast am Lehrter Bahnhof, die unter dem alten Regime dem man die Stunft als eine Sache allgemeinen öffentlichen Inter- Kräften erstrebt werden soll, ein belgisches Gesek herbeizuführen, am Be Berein Berliner Künstler vorbehalten war, jeit 1919 aber auch effes anficht und das allein rechtfertigt doch ihre Kritik in daß der Bresse bie unbedingte Sonntagsruhe verbürgt und in gefeher ben oppositionellen Künstlerberbänden geöffnet ist. Neben der den Tageszeitungen sollte man immer wieder prüfen, ob sie gang Belgien in der Zeit von Sonntag mittag bis Montag Mittag wurde. Ausstellung im Glaspalast bestehen als von gleicher Art in( und der einzelne Künstler) nicht in der Politik der Sändler jeden Beitungsverkauf berbietet. In der Volksbühne wird in Abänderung des Spielplanes am eigenen Räumen die Jahresausstellungen der Berliner Segeffion Schaben leidet. und der Freien Segession. Wird die fleine Auswahl der Museen Unsere Aufgabe soll es sein, unabhängig von der Politik der Montag, den 5. 4., abends, nicht Baul Lange und Tora Bars bom wirtschaftlichen Daseinskampf der Künstler nicht mehr be Kunsthändler die Kunst zu würdigen. In unseren Betrach berg", sondern Rach Damastus" gespielt. Anfang 7 Uhr. rührt, so mischen sich künstlerische und wirtschaftliche Absichten tungsbereich fallen also die wichtigsten Neuerwerbungen der Die Vorstellung des Klassischen Theaters Gök von Berlichingen" in den Jahresausstellungen der Künstlerverbände, die zugleich Museen, die öffentlichen Kunstangelegenheiten, wie Bauten oder vom 20. März, die wegen der Märzunruhen ausfallen mußte, Märkte für Bilder sind mit dem gwed. Verkaufsmöglichkeiten Denkmäler( Abbruch tut mehr not als Errichtung) und die selb findet munmehr am 14. April( Mittivoch) nachmittags 2½ Uhr, zu schaffen. Und brittens gibt es die von den privaten Kunst- ständigen Ausstellungen der Künstlerverbände... unb in Aus. ftatt. Die alten Eintrittstarten haben Gültigkeit. handlungen veranstalteten Ausstellungen. Um ihre Ware ausnahmefällen, wenn wirklich ein allgemeines Interesse bo: liegt, In der Dehmelfeier des Berbandes der Freien Boltsbühnen, imm zulegen und das Publikum anzuloden, richten fich die Kunst auch gelegentlich eine Händlerausstellung bie am Karfreitag mittag 11% 1hr im Theater am Bülotoplak eine händler eine Kleine Markthalle ein: den Kunstsalon, in dem Im Uebrigen werden wir die Kunst an der Quelle auffuchen. ftattfinbet, wird Julius Bab die Gedächtnisrebe halten und Regier se jeden Monat eine neue Ausstellung machen von Werken, deren Die Kilnftler, die uns etwas bedeuten, gleichgültig ob sie von Friedrich Rayßler aus Dehmels Gedichten regitieren. Rammer- und G Berkaufsrecht sie sich gesichert haben. Da die Kunsthändler in einem Kunsthändler vertreten und ausgestellt werden oder nicht, fänger Josef Mann singt Ansorgesche Kompositionen Dehmelscher feld( 3 starter Stonkurrenz stehen, bringen sie, um einander zu über wollen wir unseren Lefern durch furze Auffäße belannt machen Bieder. Conrad Ansorge selbst wird Beethovens Sonata appassio treffen, auch manchmal allgemein interessierende Ausstellungen. Es ist freilich wahr, daß dann nicht immer die Möglichkeit gleich- nata spielen. Starten find an der Raffe erhältlich. Aber daß bei ihnen in erster Linie der Wille steht, gute Gezeitiger Anschauung bestehen wird. Aber die große Jahres. Dfterkonzert. Der Berband der Freien Volfsbühnen schäfte zu machen, ist doch selbstverständlich. Denn sie sind Ge- ausstellung am Lehrter Bahnhof führt ja so ziemlich alle ein- veranstaltet am Ostersonntag und Ostermontag mittags 12 Uhr schäftsleute wie alle Händler, rad daß die Ware, mit der fie mal zusammen, bietet also reichlich Gelegenheit, die Anschauung in der Philharmonie Ronzerte mit dem Philharmonischen Handel treiben, Kunstwerke sind, macht ihr Geschäft wohl zu ergänzen und nachzuholen. Und mancher Künstler wird Orchester unter Leitung des erften Stapellmeisters der Staats- angeg feiner"," vornehmer" und gesellschaftlicher", aber auch foaial vielleicht auch zu bestimmten Stunden eines Tages fein Ateliez oper Dr. Frib Stiebry. Mitwirkende: Bera Schwarz( Staats- 3 ha ernsthaften Kunstfreunden öffnen. Jedenfalls: ber bisherige oper), Profeffor Karl Flesh( Bioline). 8ur Auffühung gelangt: Bertfre Da die Ausstellungen der Munsthändler rein geschäftliche Weg der Stunfttritit tommt für uns, Leser wie Schreiber, nicht Weber: Ouvertüre zur Oper Abu Haffan, Mozart: Violinkonzert quif Unternehmungen find, ist es einigermaßen verwunderlich, daß mehr in Frage. Wir suchen uns einen neuen Weg, der uns zu- A- Dur, Mahler: Sinfonie Nr. 4 für Orchester und Sopransfolo. ficht bie Tageszeitungen diesen Ausstellungen so großes Gewicht bei gleich erspart, dos unfruchtbare Geftrüpp der mittelmäßigen und Karten zu 2,50 M. an der Kaffe der Philharmonie, Geschäfts- regier legen. Während das Geschäftliche sonst in den Inseratenteil oder schlechten Arbeiten abzuflappern. Weisen wie bin auf das, was stelle der Wolfsbühne, Breitkopf und Härtel, Potsdamer Str. 21, Ordnu in den Börsenbericht verwiesen ist, werden die Unternehmungen uns von Wert erscheint. Die Krittelei vor Mißglüdtem und das Volfsbühnenbuchhandlung, Köpenider Str. 68, Warenhäuser von Spit der Kunsthändler im Feuilleton" regelmäßig gewürdigt. Ein Besserwissen überlassen wir den Oberlehrern. Die Annahme Germann Tieß Siehe auch das morgen früh in der Freiheit" und verständlicher Erklärungsgrund fönnte nur sein, daß für eines unfehlbaren Kritikers als eines Mannes, der ben Maß- erscheinende Inferat. Das Tänzerpaar Lo esse umb Joachim bon Seemik manchen Künstler die Stritit über die Ausstellungen fast die stab der Kunst resist, ist ohnehin ein Fiktion. Der Kritiker fei einzige Soffnung ist, bekannt zu werden; daß der Kritiker also ein Mensch, der Kräfte sammelt aus dem Erleben seiner Beit- absolviert vom 1. Osterfeiertag ab in ber Romischen Oper nicht den Händlern au Liebe, foabern ben nun einmal auf diefe feiner, den ben Künstlern ihre Zensuren gibt... Aber bar ein furges Gastspiel mit neuen Tänzen im Rahmen des mujitalia angewielenen ünkleza a Liebe die Ausstellungen her biche Aufheben. bet Runitfritif? Bielleicht und würde das lichen Luftpiel Wenn Frauen träumen bon Gogar ftel Gedenklicher. D muß. einem Riffer ftoh gten balfich des peen, cheidemann der„ halbe Unabhängige". Unabhängige". Es war bisher bereits bekannt, daß Scheidemann, Ichen her schon immer eine feine Witterung für die Stimmung aheftigen er Massen hatte, in Stuttgart den Versuch unternommen atte, die rechtssozialistischen Mitglieder der Regierung und le rechtssozialistische Fraktion zu einer Aenderung ihrer olitischen Stellungnahme zu bewegen. Troß seiner Be ühungen wurde aber Noste von der Fraktion aufgeirde. Wir uchen Ab als irgend ordert, in ſeinem Amte zu berbleiben. In einer Gewerf an einen Gottesdienst in bet Synagoge in der unübersehbar. An dem Senenftrang der Neutoun- Mittens dustriellen Unternehmungen. Unter anderen die Firma Steffens eine fommunistische Bersammlung abgehalten worden ist. jarenstraße unter strengter Absperrung und Geheimhaltung walder Gisenbahn befinden sich 56 Gleisanſchlüſſe zu großen in Ein Offizier, der durch derartige Lügen feine Untergebenen u. Rölle, Druckenmüller, Garotti, Beamtentoirtschaftsveroin, Stonbeeinflußt, gehört nicht in die Reichswehr. Er muß sofort ver- fum, Lebensmittellagerhaus des Kreises Teltow usw. Die durch schwinden, ganz abgesehen davon, daß er sich durch seine Partei- starbe wirtschaftliche Not zu dem Streit gezwungene Arbeiter- und nahme für das Verbrecherkonsortium Lüttwitz- Bauer- Kapp des durch Verständnis für ihre schwierige Sage zu unterstüßen. Die Arbeiter und Angestellten der Neukölln- Mittenwalder Gisenbahn wünschen nichts, als die Gleichstellung mit den Bediensteten der Hochberrats schuldig gemacht hat. Löhnen der Bediensteten der Pribatarbeiterschaft zurüdsteht. Der Streit der Herrenmaßschneider geht weiter! Verurtellung der bisherigen Sozialisierungsmaßnahmen. Staatseifenbahn, die in ihren Bezügen noch weit hinter der Berlin, den 29. 3. 20. Entgegen Verfügung Reichsfinanzministerium bom 17 März 1920 Mr. I. H. 2612,. A. H. A. Nr. 750. 8. 20. A. I. bont 19. 3. und 22. 3.( A. 1) find nach Reichskabinetis- Entscheidung Streittage unter Voraussetzung der Arbeitsaufnahme am Mon tag, den 22., bis 20. einschließlich für Lohnarbeiter bis 21. einfchließlich für Angestellte zu bezahlen. Entlassungn aus Streil anlaß find rückgängig zu machen. Seeres- Abwicklungshauptamt Nr. 1187. 8. 20. H. L.( bm.)( A. 1) haftsversammlung in Rassel hat nun Scheidemann über hlen. bedauer jomie der rechtssozialistischen Frakiese Dinge berichtet, so daß die zweideutige Haltung von Am Mittwoch abend tagte im Herrenhaus eine vom Deut- In einer Versammlung der streitenden Herrenmaßschneider eiaus. on offensichtlich ist. Wir geben deshalb nachfolgend schen Wirtschaftstongreß einberufene Bersammlung, am Dienstag referierte Genosse duhmacher über das Berauf beren Tagesordnung die Sozialisierungsfrage stand. Der handlungsergebnis mit den Unternehmern. Diese batten sich au ng befaßt. Heidemanns Ausführungen wieder: n, Richard Jch ging in Stuttgart zuerst zu Ebert und Bauer. Diese Referent Direltor Horten beurteilte die Erfolge der folgendem Angebot aufgeschwungen: Die Arbeit soll zu den alten Als Er- then die Lage meiner Meinung nach au optimistisch an; ich ver- bisherigen Sozialisierung sehr ungünstig Gs Bedingungen aufgenommen werden. 26 6. 4, wird in der 1. unt zu mit:„ Die hlte nicht, daß ich eine so rosige Auffassung nicht teilen tönne. feien weder Produktivitätssteigerung oder Preisfenfung noch Be- 2. Klasse ein Stundenlohn für Affordarbeiter von 5,05 m., für die mi- enn man muß die Folgen beachten, die sich aus dem Kappschen ruhigung der Arbeiterschaft eingetreten. Die Ursachen seien vor zeitlohnarbeiter von 5,30 m. gewährt, ab 1. 5. ein Lohn von allem, daß bei dieser ausschließlich von Theoretikern bearbeiteten 5,90 M. bzw. 6, M. Die Arbeitnehmer sollten sich bis 1. 7. Reat- Internehmen ergeben werden. Meine vertrauliche Frage an Frage kapitalistisch nicht intereffierte Fachleute nicht zu Worte binden. Dem Berichte schloß sich eine eingehende Grörterung des An soweit es lauer war:„ Was ist mit Noste?" tommen fönnten und der Widerstand einzelner Regierungsstellen. beiterfront Die Antwort Bauers war charakteristisch: Wenn der Staatsbetrieb bisher versagt habe, so sei dies kein stich gebotes an; schließlich wurde es abgelehnt und beschlossen, Was sollen wir mit Noste machen? Da bleibt alles, wie haltiger Einwand, denn erstens wolle man ja Privatunternehmen weiter im Streit zu berharren und den Unter3 ist." in Staatsbesit, aber nicht in den Staatsbetrieb überführen. Wenn nehmern neue Forderungen vorzulegen. An alle Arbe.tnehmer wird appelliert, teine Streitarbeit a Schon damals erklärte ich, daß Noste nicht zu halten sein auf den Staatsbetrieben oft gestreift würde, jo zeige das nur leisten. foziale Rüdständigkeit bagende sürde, da wohl die ganze Partei gegen ihn ist. An diesem Tage deren Sozialisie stehenden alten wir eine Besprechung, an der 20-22 Fraktionsfollegen teil- rungsreif jeien iene Industrien, in denen Fortschritt aum Stillstand Zentralverband der Angestellten( Fachgruppe 3b, sere ahm nach ahmen. 2öbe berichtete über die Kabinettssitung, bie am der technische Die unerhörte Verfügung des fei, alle Massenartikel herstellenden Jn betriebe, Siebenerausschuß). llung der age vor dem Butsch stattgefunden hat. Das Bedeutendste, was gekommen ende Reiz erfuhren, war, daß schon am Dienstag vor dem Putsch, also dustriezweige, die mit den lebensnotwendigen au- Reichsministers der Finanzen gez. i. V. Dr. Schroeder wird ir u einer Zeit, zu der die Fraktion in Berlin versammelt war, fammenfielen. Hier sei der privatfapitalistische Einfluß ich abzwar heute zur Kenntnis der Dienststelle gebracht zur genauestes ift biettwit mit Forderungen an die Reichsregierung heran- lich, denn er zwinge zur Profitwirtschaft ohne Rüdficht auf die Beachtung, ist aber inzwischen durch nachstehende Verfügung au mittel. So feien die Zusammenschlüsse der Industrien zu Syn- rüdgenommen worden: beseitigt treten ist. Er berlangte: teine Berringerung der bikaten zu erklären, die durch eine unerhörte Breispolitik die rzuführen, eichswehr, Beine Abgabe von Waffen und Munition Konsumenten ausbeuteten. Der Sozialisierungsversuch Wissell An T. D. okratischen, die Entente; dann: fort mit Reichswirtschafts- moellendorfs sei gescheitert; die Selbstverwaltungsförper Die neue inister Schmidt und bem preußischen Landtvirt feien reine Intereffenvertretungen geworden. nbarungen haftaminifter Braun, Neutvaly ber Nationalber- In seinen weiteren Ausführungen gab der Redner ein eigefchleunige mmlung und Neuwahl des Reichspräsidenten durch das Volt. nes Sozialisierungsprogramm, das darauf hinausläuft, an Stelle berlässigen siese Forderungen wurden, wie bereits gesagt, am Dienstag ge- einzelner Industriezweige gemischte Werte au foaiali Die Serans ellt und am Sonnabend wußten die Frationsmitglieder beiber fieren, um dadurch eine rationelle Beeinflussung der Breisen Sicher od nichts davon. Löbe führte weiter aus: Die größte potit der Syndikate zu erzielen. Die Organisation der Privataltungsorge bes kabinetts bestand barin, daß jebt vielleicht bie betriebe folle babei erhalten bleiben, nur daß der Staat der tokratischen egen Spartafisien und Plünderer Beinen Schuß mehr hätte. ofratieidswehr vernichtet werden würde und bag man bant einzige Gesellschafter der sozialisierten Betriebe werde. händige be beendete seinen Bericht mit der Feststellung der Märderschen Das wüten der Reaffion auf dem Lande. ng gerichte ren endlich ngabe: man dürfe sich seinen Illusionea hingeben, denn Auch im Kreise Nuppin wiefen die Arbeiter durch einnicht gegen Reichswehr mütiges Zusammenstehen den Anschlag der Neaktion zurüd. Anzu betreten. zeichen des tommenden Butsches waren schon lange bemerkbar. tatur des impfen. Diefe Besprechung fand am Dienstag abend flatt mitt. Die Organisation der Ginwohnerwehren wurde mit Hochbrud be och früh gab es eine neuerliche Fraktionsfizung, diesmal waren trieben, d. h. nur auf dem platten Lande. In Neuruppin, wo G. B.- Mitglieder die Mehrheit haben, find bis heute teine Waffen rem Opfer ber schon etwa breimal fobiel abgeordnete anwesend. Meichs. B.- Mitglieder die Mehrheit haben, find bis heute keine Waffen ausgegeben. Güter und Dörfer waren mit Maschinengewehren ehrminister Noste wurde ersucht, zu berichten. Er benüßte und Handgranaten reichlich versehen. Vertrauensleute des Bandnd Putsch als Untergange Vormittagssigung dazu, den Beweis zu versuchen, daß arbeiter- Verbandes wurden ohne Grund gemaßregelt. Daß fich Ils, was er in der Reichswehr getan hat, richtig die Meichswehr unter Führung des rühmlichst" belannten Oberst aber alle oste widersprochen. ar. In einer neuerlichen Sibung am Nachmittag habe ich leutnants b. Grothe fofort zur Verfügung der Rapp- Regierung Noste hat gegenüber der Rechten ftellte, it felbstverständlich. Landrat, mis- und Gemeindebor teher, Schüler des Gymnasiums arbeiteten Hand in Hand und find, für rfagt. Bei diesen Ausführungen zeigte fich zwar einiger forgien für schnelle Berbreitung der Bekanntmachungen der Butgen Gewalt Biberstamb in der Fraktion, doch wurde ich abends zubor war schijten. arbeitende b zum Redner bestimmt worden einstimmig als solcher Am Sonntag proklamierte ber Aftionsousschuß den GeneralDer Mieterberband hat an seine Mitglieder folgendez laeptiert. Streit. Ginmütig wurde die Arbeit niedergelegt. Anfangs der Donnerstag früh: neuerliche Sitzung der Fraktion. Geoche folgten auch die Bandarbeiter. Sofort fekte die robe Ge- Weisung gerichtet: " Der Bezirksausschuß in Potsdam hat noch immer bunausgefekt Angriffe gegen Noste, freilich auch Verfuche, walt ein. Reichswehr, Gendarme, selbst einzelne Gutsbefizer u. S. in su berteibigen. Am Nachmittag fand die denkwürdige nahmen die Verhaftung der Vertrauensleute des Bandarbeiter nicht über die Höhe des Buschlages zur Friedensmiete entant tellen, iigung der Rationalbersammlung im Landestheater statt. Verbandes vor. Der Erfolg blieb aus! Die Landarbeiter er fchieden. Wir raten daher den Mietern, vorläufig die verflärten: Chne unsere Führer wird keine Arbeit angefaßt. Und jo muglen benn ble Bentrauensleute nach biertägiger haft mieber traglich festgesetzte Miete am 1. April zu zahlen, werden entlassen werben. Chne Blutopfer tann die Ordnungsbestie natür. aber bei der Regierung für folgende Forderungen eintreten: lich nicht austommen. Am Montag, den 15., wurde ein erst fürz- 1. Der Buschlag zur Friedensmiete darf nicht über 20 Prolich aus der Gefangenschaft zurüdgelehrter Tischler bei Sergent betragen. 2. Wer am 1. April mehr als 20 Prozent Stellung der Ruhe und Ordnung" erschaffen. Die Beerdigung hat zahlen müssen, soll bei der nächsten Mietszahlung den gestaltete fich zu einer machtvollen Rundgebung des Proletariats. zuviel gezahlten Betrag abziehen dürfen. 3. Beträge, die ange Regierung anwesend: Ebert, Bauer, Noste, Müller, Dabib Möge das auch hier unschuldig vergossene Blut dazu dienen, die über den Sat von 20 Prozent hinaus für Hausreparaturen Einigkeit der Arbeiterschaft amjo fester zu bitten! . Sicrbei im Bolks ur an den alde cei für die eichswehr würbe daß dann en der" terrschte eine Erregung, wie taum je zubor, boch merkte ich bei B. D. beeiner Rebe, daß sich felbst in unserer Fraktion Ueberraschung hvit ihren igte. Doch gab es, als ich fchloß, noch ungeteilten Beifall. en fonntenie tebe sollte jogar auf Antrag einiger Genoffen als Broschüre igniffe bol'n ganzen Reich berbreitet werden. Freitag morgens: neuerliche Fraktionsfibung, fast die erfalls. Je bert fprach wieberholt und machte Mitteilungen über Berhandingen in Berlin mit Legien. Um die Mittagszeit war ich eine albe Stunde abivesend. Während dieser Zeit wurde der Beschluß efaßt: Roste au ersuchen, dqß er bleiben möge, och -ingwischen wurde tein Vertrauensvotum ausgestellt. vider Wehne Schon am Dienstag hatte ich in der Fraktion gefordert, bas it 80 Jahre, Steuer nach links zu werfen. Man wollte nicht fort von fer Samm er Roalition. Ich erklärte, die Rücksichtsnahme dürfe nicht altungstitfch enfach bez weit geben, daß man die eigenen Anhänger vor den Stopf stößt. Bändchen in Rir wurde vorgeworfen, ich geh: zu weit nach links, ich sei schon elebrjamteit in halber Unabhängiger. Gewerkschaftliches. Bersonen, die Kündigungen veranlaßt oder Maßnahmen ge troffen oder Aussprüche getan haben, die erkennen lassen, daß fich dieselben auf den Boden der verfassungsstürzenden Rapp Lüttwik- Regierung gestellt haben, sind umgehend mit kurzen Angaben über den Tatbestand zu melden." Niebe, Weißenfee. Freitag Auszahlung im Musikalischen Fuchs, Jofthstr. 7. Anfangsbuchstaben- vormittags 9 bi 3 Uhr, 3-4, 2- M 4-5, N- R 5-6, 6-7, 11-8 7-8. 6-2 10 Uhr, CD 10-11, 3-6 11-12,-3 nachmittags 2 bia ausweispapiere mitbringen. Groß- Berlin. Mieterverband und Höchstmieten. ausgeworfen werden, dürfen nur mit Uebereinstimmung mit den Mieterausschüssen verwandt werden." Beit wird es, daß der Bezirksausschuß baldigst eine Entscheidung trifft. Achtung! Arbeiterfänger! Die Arbeiterfänger, welche gewillt Hungerlöhne bei der Neukölln- Mittenwalder Bahn. find am Sonnabend bet ber Beerbigung ber Militärputschopfer Bis zu welchem Grade die Verständnislosigkeit gewiffer Ar mitzuwirken, werden gebeten, Freitag bormittag, 10 Uhr, Arbeiter- Sängerbund. beitgeber gegenüber ihren Arbeitnehmern in wirtschaftlichen in der Bögombranterei aur Probe zu erscheinen. Die Speisung von 8000 tinbern ist in Lichtenberg durch bas Dingen reicht, zeigt in geradezu tlaffischer Form die Firma Bering u. Wächter, Berlin S., Bernburger Straße 15/16, bie Bächterin ber Neukölln- Mittenwalder Eisenbahn. Das Lohn- und Gehalts- begrüßenswerte Liebeswert der amerikanischen ReliEbert berichtete am Nachmittag desselben Tages in einer regulatio dieser Bribateisenbahn zum Tavifvertrag, welcher am gionsgemeinschaft der Quäfer ermöglicht worden, die Brüssel abge- abinettsfibung, au ber ich eingeladen war, über die Berliner 1. Cftober 1919 in Kraft getreten und für die Dauer eines Jahres für die unterernährten Kinder Nährmittel zur Bereitung einer Zwischenmahlzeit unentgeltlich zur Verfügung gestellt hat. Dis feberbandes Borgänge, über die Berhandlungen mit den Gewerkschaften. Er Geltung befigt, fieht folgende Löhne vor: Gruppe 1: Von einem Alter vom 18. bis zum bollendeten Bagerverwaltung und die Zubereitung der Speisen ist von der = mit allen eilte die bekannten Forderungen Legiens mit. Ich hatte schon 20 Jahre 2,10 M. Gruppe II: Bom 21. bis.zum bollendeten städtischen Massenspeisung übernommen worden. Für diesen beizuführen, m Vormittag aus dem Telegramm, aus welchem Ebert borlas, 25. Jahre 2,80 M. Gruppe III: Vom 26. Jahre 2,50 M. ingu Bwed war die sofortige Aufstellung von 4 Reservefeffeln, die Anrgt und in esehen, daß( als erster Punkt?) der Rücktritt Noskes gefordert tommt ein Buschlag von 45 Pf. pro Stunde ntag Mittag purde. Als der Reichspräsident diesen Puntt jetzt nicht er. In dem genannten Betriebe find ca. 100 Arbeiter und Ange- fchaffung von 50 Transportteffeln und eine Berfonalvermehrung pante, stellte ich die ausdrückliche Frage:" Ich bitte den stellte beschäftigt. 50 hiervon beziehen einen Stundenlohnjat bis notwendig, Bur Deckung dieser Kosten soll von den beffengestellten elplanes an teichspräsidenten oder den Reichskanzler um Auskunft, ob nicht zu 2 M., 30 Mann bis zu 2,20 und 20 Mann 2,50 bis 2,05 m. Kindern ein Entgelt von 25 Pf. für die Portion erhoben werden. Zora Bars, a noch eine andere Forberung gestellt werde." Als Ebert Bezeichnend ist, daß ein Beamier bon 21 Dienstjahren ein Monats. Den Transport und die Verteilung der Speisen hat das Wohl en opf schüttelte, fragte ich genauer, ob nicht etwa gehalt von 550 M. empfängt. Gine Stenotypistin erhält bei der fahrtsamt übernommen. Mit der Verabfolgung des Essens ist erlichingen" er Rüdiritt Rostes gefordert würde. Da hieß es dann, es felben Firma 130 M. pro Monat abzüglich der Beiträge zur Jn bereits begonnen worden. Es werden in der Hauptfache Natas Men mußte perbe jest nur eine Umbildung des Kabinens gefordert, worauf beiden und Krantentaffe. Von den 100 Arbeitern und Beamten mit Milch und Schrippen, Milchveis, Bahnen mit Fett und ähn find etwa 65 verheiratet und haben ihren Wohnfiß zum größten liche Gerichte berabfolgt. Bunächst tommen 2000 Bortionen aur 3 2½ Uhr ch bemerkte, baẞ ba natürlich Noste doch mit gemeint sei. Die Teil in Berlin oder den Vororten Groß- Berlins. Der Arbeit- Verteilung, mit baldiger Steigerung der Ausgabe ist jedoch zu jange Szene war äußerst unerquidlich. geberverband der Deutschen Straßenbahn, Kleinbahn und Pribat rechnen. Insgesamt soll jedes Kind 100 Mahlzeiten erhalten. Die Folge dieser Berhandlungen war, daß das Kabinett eifenbahn G. B., der die Interessen der Firma Bering u. Wächter Jm ganzen sollen in Lichtenberg etwa 8000 tinder gespeist Joltsbühnen, mmer berlegener wurde. Auf Vorschlag wurde dann als Tariftontrahent vertvitt, weigert fich, in Berhandlungen zu werden. Bülowplaine Stommission nach Berlin gesendet, und zwar für die einer Neuregelung der Bezüge der Arbeiter und Angestellten ein halten und Regierung: der Reichstanzler Bauer und die Minister Giesberts autreten. Die Firma ist en die Tariflöhne gebunden, da sie Stammer- und Geßler, für die Mehrheitsparteien: die Abgeordneten Meer andernfalls eine Konventionalstrafe bon 10 000 m. su zahlen hat. In einer am 19. d. M. stattgefundenen Betriebsversammlung Dehmelschereld( Soz.), Seas( Dem.) und Brauns( 3tr.)." fämtliche Arbeiter und Angestellten der Neuföln- Mittenwalder ta appassio Sisenbahn wurden nachstehende Forderungen aufgestellt: 1. Die fämtlichen Bezüge bam. Löhne für alle Klaffen der Angestellten und Arbeiter einschließlich der Lehrlinge entsprechend den je weiligen Bezügen bzw. Löhnen der Staatseisenbahn mit Rüd. wirtung ab 1. Januar 1920 zu regeln. 2. Die Unterlaffung jeber Maßregelung aus Anlaß des Streits. 3. Die Bezahlung der Streiftage. 7 Uhr. Sturmbataillon Schmidt. " Neue Amtsbezeichnungen im Neuköllner Wohlfahrtsamt. Die städtischen Körperschaften haben in einer der lebten Sibungen beschlossen, daß den in Neukölln bestehenden bisherigen Armenfommissionen fortan die Bezeichnung Wohlfahrtskommiffionen" und den bisherigen Armenpflegern die Bezeichnung„ Wohlfahrts pfleger" beigelegt werden foll. Damit ist einem feit langer Zeit gehegten Wunsche der Neuköllner Ehrenbeamten, eine anderweite Amtsbezeichnung zu erhalten, Rechnung getragen. 4 Mark! Zähne 1.- Mark mit echtem Friedens- Kautschuk sbühnen Cage 12 115r Sarmonischen Das Sturmbataillon Schmidt, dem Reichswehr- Regiment 29 der Staats- mgegliedert, ist einer der reaktionärsten Truppenteile Berlins. arg( Staats is hat sich sofort der Regierung app zur Verfügung gestellt, Das Personal der Neukölln- Mittenwalder Eisenbahn befindet ung gelangt: Bertfreiwillige für fie geworben, Beschlagnahmungen und Reich feit dem großen politischen Abwehrstreit in einem Lohnstreit. Biolinkonzert uifitionen für die neuen Machthaber vorgenommen. Heute auf Grund dieser Forderung hat die Firma, bertreten burch den Sopranjolo leht es wieder auf dem Boden der gegebenen Tatsachen, ist Herrn Direktor Assessor Nolte jede Verhandlung mit der Arbeiter schöne, natürliche Farbe bei 5 jähr. schriftlicher Garantie. e, Geschäfts- egierungstreu bis auf die Knochen und kämpft für„ Muhe und und Angestelltenschaft abgelehnt. Das Personal ist zu zwei Dritteln mer Str. 21rbnung". Das Bataillon unterhält einen ausgedehnten im Deutschen Eisenbahner- Verband organisiert. Die Firma will nhäuser von pipeldienst, der ihm die Unterlagen für Berhaftungen den Deutschen Eisenbahner- Verband, weil er nicht Tariffontrahent Spezialität: Zähne ohne Gaumen. Krenen von 30 Mk. an. er Freiheit" nd andere selbstberrliche Gewaltmaßnahmen liefernt, an den Verhandlungen nicht teilnehmen laffen. Das geradezu Keine Luxusprelse! arbeiterfeindliche Benehmen des Herrn Direktors muß. Wie gründlich die Siappgefellen babei arbeiten, mag aus ordentliche Erbitterung unter den arbeitern und Angestellten Zahnpraxis Hatvani, Danziger Straße 1 Seewikinem Bataillonsbefehl vom 22. März hervorgehen, der unter berurfacht. Die Folge davon ist, daß das gesamte Personal, bom Bahnmeister bis zum Streckenarbeiter, vom Vorsteher bis zum hen Oper fer 3 das folgende anführt: Zahnziehen mit örülich. Betäubung nach bewährter Methode bel Bestellung von Gebissen gratis! Facherännische Muaduntersuchung und Rat kostenlos Ecke Schönhauser Allee, Eingang Danziger Straße. Sprechstunden von 9-12, 2-7, Sonntags und Feiertags 9-12 des muujitalia Wie fehr bie Juben mit der U. S.. D. in Verbindung Silfsjchaffner fich folidarisch zur Arbeitsnieberlegung erklärt In den letzten 2 Jahren über 2500 Gebisse zur vollsten Zufriedenheit gellefert. ftohen, möge die Tatsache beleuchten, baß am 11, 3, anschließend hat. Die wirtschaftlichen Holaen bicies berechtigten Kampfes find at tel Berichtigung. Zu dem Artikel„ Wie im alten Rußland" in ber Sonnabend- Ausgabe wird uns mitgeteilt, daß Masche nicht Mitglied des Arbeiterrates ist. Aus dem Gemeindeleben. Aus den Organisationen. Bezirksverband Berlin Brandenburg. Voraussichtliches Wetter am Freitag, für Berlin und Nm ferfolgten Rüdtritt als erledigt gelten fönnen. Unsere Redner 250 Gramm Mährmittel ausgegeben. Die Verkaufspreme find aus de gegend: Nachts etwas fühler, am Tage wieder mild, vielfach ergänzten noch einiges und übten berechte Kritik an dem in der„ Neuen Boro.tzeitung" veröffentlichten Bekanntmachung et heiter, aber veränderlich mit leichten Regenfällen und mäßigen schwankenden Berhalten der Beamtenschaft, die sicher auch für sichtlich. Ferner gelangen in den bekannten Geschäften als Erfaz fü füdlichen Winden. Kapp- Lüttwib eingetreten wäre. Herr von Borsig hatte sich fehlende Kartoffeln ausländische Hülsenfrüchte zum Verkauf. Es ent fallen auf die Abschnitte 13 e, f und g der Kartoffelkarte der Ge betreffs Herbeiziehung von Militär getroffen gefühlt, obwohl meinde Berlin- Bankom je 100 Gramm, also zusammen 800 G.anim seine Firma von niemand genannt war. Sie habe nicht Der Preis beträgt für 100 Gramm 0,65 Mh. Die vorerwähnten Ab danach gerufen; höchstens hätte sie das Militär über die schnitte sind nach Ablauf von spätestens 7 Tagen in der üblicher Verhältnisse im Borsigwerf informiert!( Wir Weise bei der Lebensmittelabteilung, Breitestr. 1, Stiftsmeg, 1 Treppe meinten, dies genügt!) Die Firma hätte an den meist recht 3immer 12, zwischen 9 und 1 Uhr vormittags abzuliefern. Ein nod jungen Leuten der Technischen Nothilfe mit der Bereitstellung verbliebener Bestand ist ebenfalls zu melden. Legel. In der let'en Sigung der Gemeindevertreton Lebensmitteln und Liebesgaben( Bigarren tistenweise!) nur tung widmete der Bürgermeister nochmals( wie schon vorher ein Samariterwerk getan, damit sie nicht zusammenbrachen. am Grabe) einen furzen Nachruf dem G.-B. Witzke( S. P. D.), Damit war die erste große Sache im wesentlichen erledigt. Der der von Angehörigen der Berliner Eicherheitswehr abends auf Bürgermeister bedauerte schließlich noch, unter Zurüdweisung Die Verbands- Generalversammlung findet am Karfreitag, ber Straße mit noch einem Reinickendorfer Arbeiter nieder- mehr oder weniger versteckter Angriffe, daß er wohl mit den Argeschossen worden war; ferner auch dem Bureauhilfearbeiter beitern eine Verbindung gehabt, daß aber die andere Seite, dies vormittags 10 Uhr, im Lyzeum, Weinmeisterstraße 16/17, ftat Gegen unsere Die Tagesordnung lautet: 1, Beratung des Statuts des Bezirks Felgentreff, der, im Begriff, einen Treibriemenspizbuben un'erlassen habe! Uns fann's recht sein! 2. Bortrag der Genossen Crispien und Däumig von der Technischen Nothilfe auf dem Berliner Gaswert festzu- Stimmen wurde die Luftbarkeitssteuer erhöht, wie gleichfalls die verbandes. nehmen, von einem Reichswehrsoldaten gleichfalls niedergeschossen Gemeindeeinkommensteuer von 300 auf 350 Pro 3. 3. Diskussion. Wir ersuchen die Delegierten auf die Nr. 78 der Freiheit worden war. Für die vier unmittelbar vor der Sitzung unter Die S. P. D.- Fraktion rieb sich darüber an uns und stimmte außerordentlicher Teilnahme der Bevölkerung bestatteten Kampf- chweren Herzens dafür“. Die Firma Borsig hat eine größere bom 9. März Bezug zu nehmen, in dem das Verbandsstatut genossen von Hennigsdorf war trot unserer Grinne- Stiftung der Gemeinde zugewiesen zur Errichtung eines Alters- wiedergegeben ist und bitten dasselbe zu der Versammlung mit Die Geschäftsleitung rung fein Wort der Teilnahme übrig! Es folgte heims, hauptsächlich für ihre eigenen, alten Beute; die Satzungen zubringen. feitens des Bürgermeisters ein längerer Bericht über wurden genehmigt. bie lebten Ereignisse am Orte und über die Stellung der Gemeindeverwaltung zu den Ereignissen. Wichtig erschien wohl unserem Bürgermeister die Zurückweisung eines Gerüchtes, Lebensmitteltalender. 8. Distrikt. Freitag, 2. April, abends 7 Uhr, sämtliche Zeitungs Kommissionsmitglieder der Spedition Bengels bei Wittschuß, Peters burger Straße 5, wichtige Sigung. Bereinskalender. er fei der U.S. B. D. beigetreten, und die Betonung, daß er vor Berlin. Nachdem den Fleischverkäufern jegt genügend Fleisch zu AFA Funktionäre! Dem Ortsfekretariat find sofort nach 20 wie nach der Demokratischen Volkspartei angehöre, als deren Mit- gewiesen wo den ist, um die Fleischmarken der beiden Wochen vom schluß der Betriebsratswahlen die gewählten Betriebsräte unter Un glied er auch zum Kreistag und Ausschuß gewählt worden sei. 15. bis 28. März nachträglich zu beliefern, macht der Berliner Magistrat gabe der Organisationszugehörigkeit zu melden. Ortssekretariat bet Herr Stritte verbreitete fich des längeren auch über das an- bekannt, daß die Fleischkarten für diese Zeit( Abschnitte 12 und 13) AFA, Berlin SW. 61, Belle- Alliance- Straße 7/10. mit dem 4. April ihre Gültigkeit verlieren. erfennenswerte Zusammenarbeiten mit dem von der Gesamt- Bankow. Von heute ab werden in ben bekannten Geschäften Berantwortlich für die Redaktion: Alfred Wielepp, Neukölln arbeiterschaft eingefeßten Aktionsausschuß, der seine vollste An- gegen Abtrennung der Bezugs- und Quittungsabschnitte 10 und 11 Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. 0 m. b. H., Berlin. Druch der erkennung fand und dessen Aufgaben durch seinen inzwischen von der allgemeinen Lebensmittelkarte je 125 Gromm, also zusammen. Lindendruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. S., Echiffbauerdamm 19 Bekanntmachung. Gaswerke. Auf Grund des Gemeindebefchlusses vom 30. März 1920 ist der Gaspreis von der im März dieses Jahres erfolgten Standaufnahme ab auf 1 Mh. bezw. 90 Pfg. für das Kubikmeter erhöht worden. Demgemäß find von dem genannten Zeitpunkt ab für 1 Rubikmeter Bas 1. bei ber Entnahme durch gewöhnliche Gasmesser 1,00 Mh., 2. bei ber Entnahme vermittelst Gasautomaten 0,90 m. H aut-, Harn-, Kupfer GeschlechtsMessing Zinn Sämtl. Metalle Quecksilber und einschließlich Wietzins für die Goseinrichy Platin Rung 2,46 P= 92,46 Big Bu zahlen. Abnehmer, die Gas durch gewöhnliche Gasmeffer beziehen und im Verlaufe eines ganzen Geschäftsjah res der städtischen Gaswerke bei ununterbrochener Casbenuzung nicht mehr als 365 Rubikmeter verbrauchen, erhalten für das in der Zeit von der Standaufnahme im März 1920 ab verbrauchte Gas vorbehalt lich anderweitiger späterer Gaspreisfestsetzung 10 Pfg. pro Rubikmeter vergütet. Berlin, den 31. März 1920. Direktion der Städtischen Gaswerke. 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