Änzelprels 20 Pfennig» 3. Jahrgang Vonnerstag, öea 8.?tprN 1H20 Nummer llf> Nlorgen-�usgave Wt«fdltint meratits und natbntiHag«,«* 5cim" and jestt-zn, mit morjtns. Sn Stjnjsatti» dtträgd bei frtttt Aaftelluna ins Baas für Aeoü» Neriin 7J0 m. im XKins zahlbar, fit Paübtni« nehmen sämtlich« peflan stallen Neste Hunzen enezezen. tluiee neeeiibank bezazen fstt Beaischiand and DesteiH-d lI>U— 41)00. Nachrichten über Kämpfe m und«in Elsen wie überhaupt über die Kämpfe anläßlich der Einnahme der Städte ln dem eigentlichen Industriebezirk sind wesentlich über. trieben. Besonders ist nirgends dem BorrÜckea der Reich»- wehr ernsthaster Widerstand grlristet worden. Wenn trotzdem die Reichswehr schwere Artillerie gebraucht hat, wenn sie in die Städte einmarschierte, s» nur um sich den Glorienschein zu ver», schassen, al? od sie große Heldentaten begangen hätte. Für die durch da» A r t i I l r r i» f e u e r angerichteten Zer. störnngen i st nur die Reichswehr vtraatwort. lich. Räch den hier»orliegende« Nachrichten ist jrtzt Im eigrntNchen Jnduftrirbezirt Rnbe und Ordnung überall vorhanden, besonders da dir befonnrnen Elemente der Arbritrrfchaft durchaus di« Obre. Hand haben. Die Zurückführnng der Reichswehr an« der neu- traten Zone ist jetzt also durckwu» möglich. Wenn die Zurück- Ziehung der Reichswehr aber nicht erfolgt, so anscheinend, weil die Mililär» die Bildung der OrtSwehren in diesen Gebieten verhindern wollen und den Ge- danken de« Bormarsches in da» belgische Land durchaus noch nicht aufgegeben haben. Obwohl« c r d e r südlich der Ruhr liegt, ist r» von der ReichSwrhr besetzt worden. Ueber Hagen warf heute ein Flieger Flugblätter mit antibolschewistifchem I n. halt ab, und stärkte dadurch rrueut die Erregung fa, Hagen. Auch die Stadt Iserlohn ist von der ReichSwrhr besetzt wor. den, obwohl sie ganz außerhalb des Gebietes liegt, daß nach An. gäbe der Rrgierung nicht von der Besetzung betroffen werden soll. DaS ist als»»in offener Bruch der zugrsagtrn Bedingungen für den Einmarsch der Reichs, wehr. Die antbbolschewlstische Hetze hat wieder außerordentlich großen Umfang angenommen. Dir verbotenen Werbnn. gen»on Zeitfreiwilligen werden von Münster an» mit großem Nachdruck und anscheinend ml« Unterstützung der Schwer. industriellen betrieben. Die Nachrichten über Greueltaten der Reichswehr häufr» sich Die Lage in Hasen hat sich bejpn. der»»erschärft. fle dke CfefcTHflUttfl itAKU??rISsssg?r OTf!- ziere umb die Bdstralun-g der Meutsocr fordern rmb die Einstellung ov.fl*tniiicrtcr Ardeiter in Sicherheit!- wehr verlangen, wieverholen sie nur mir Nachdruck die svereinbaninyrn, die zwischen den Gewerkschaften und den k�ierungsparteien getroffen worden sind. Etwas neues wird frier nicht geschahen, und ein Recht Kur Klage und znm Protest l)at nur der, der jenes Abkommen für einen praktisch wecklo en s�even Papier anisah. Die Arbeftersch�aft hat bau Palt jedenfalls cnnft genommm und sie würde sich vor sich sdl&ft schÄien müssen, tvenn sie jetzt nicht auf seiner Er- Mlung bestcsirdc. MerdingS ist d.rmalS die Regierung ,mter eine gc- wisse Aufsicht des organisierten Proletairiats gestellt wor- den. P>ir haben VaS nift Befriedigung hervorgelwfren und Wenn die bürgerlickzen Parteien diese Wendung der Dwifle nickst richtig erkannt Ixifrcn, so ist das wahrhaftig nickst nn- scre Schuld. Das Kabinett Müller ist in schnen Enlschlie- ßungen datsächtich nickst so frei wie es das Kabin-ott Po»er war. ES hat die Kontrolle mit in den Kauf nehmen müssen, nm überhaupt ir.S Dasein treten zu können. Jeder Densuch, ihr zu entschlüpfen, würde sich bitter rächen. Hier Hilst es nicht, sich ans ben Wortlaut der gasslirie denen Verfassung fcurückzuziefren. Die Arbeitersck>aft Irot sich eben rimc S-tel- jung erkämpft, von der dvS Verftissungsdokument nichts weift. Ilcfrct ihr« Ncbenregierung kann nur jammern, wer an dem Anck'stolen dcS StaatSgrunc�iesehes klebend, die im Gemeinwesen wirkenden lebendi,ien Kräfte aufter acht läftt. Nie!n>ar der beriifrinte VortragLassalle« über Persa ssungSwesen so aktuell wie in der heutigen Leit. Ihn mdgen die Herren mit den staatSreckstlickst'n Be- denken»achlesen und ans ifrm die Belehrung schäftfoii, daft die wirkliche Verfassung eines Landes nichts anderes ist. olS die tatsächlichen RtachtveähÄtnisse, die in einer gegebenen Gesellschast best Ären. Sie werden dort auch die klassische Antwort ans hie Frage ftnben, wann«ine geschriebene Per- fassung als gut und daucrhast anzuseilen ist. Nach Lassalle kann das nur dann der Fall sein, wenn sie sich mit der wirklichen Verfassung, den realen im Lande bestehenden MachtveNliältnissen deckt, und er fügt hinzu:.Wo die geschriebene Verfassung nicht der wirklichen entspricht, da findet ein Konflirt statt, dam nicht zu halsen ist und bei dem un- bedingt auf die Tuner die geschriebene Verfassung, da-Z frlofte Blatt Papier, der wirklichen Verfassung, den tatsächlich im Lande dostoheiiden Machtverhältnissen erliegen Htuft." In einem solchen Konflikt befinden wir unS jetzt. Ihn heran jbei'chztvren»u fraben. ist die Stfrulid derer, die die Re- dolution niil der Einbcvüfiing der Ratio naive rsamüiiln»g ftir abgeschlossen hielten»md die Endvicklung durch einen Wall von Llrtilaln und Paragmpilien aushalten zu können ylaubtea. Die bürgerlick>en Parteien haben durchaus recht, frnnrn sie die Uiiihaltfrcirkeit des jetzigen ZlcktandeS verkünden. Ter Konflikt muft ausgetragen und gelöst werden. Wer die Macht besitzt, mich regieren, und hfr regiert, muh die Macht besitzen. Wir laben in einem UebertZangSstadiuinr Et kann mir eine knm« FKist w«ss)ren, bis wir auS diesen zwiespältigen Vcrliältnissen yerauStommen und sick, klar er» Weift» ob die Arbeiterschaft die Kraft und den Willen be- fitzt, dieNolleeinerAufsichtsinftanzmitder der wirklichen Regierung z» vertauschen. Ist sie. ivocan tvir unserersoits nicht �veifeln. stark genug. vom Mann am Steuer den Kur» vorzuschreiben, so kann Eie auch daS Ruder selbst in die Hand nehmen und durch sie Schaffung einer sogialistikchen Sdegierung allen Unklar- Helten«in Eirde bereiten. UU> wekHem kSnmde wird stich immer dee S,k«irNmsS,»?<»aB »ber verlin ausrecht erhalten? Wird e» nicht endlich Lei», mit »ieser Schande aufzuräumen? Für die Hilflosigkeit des Neichswchrminister» ist aufterordent- lich bezeichnend, was er über die Entwaffnung der Äarinebrigad« Ehrhardt zu sagen wußte..Es sind etwa 5000 b»s an die ähne bewaffnet; Männer. Wer ist bereit, diese zu entwaffnen?" so rief der Herr au«. Daß die Arbeiter- ichaft dazu in der Lage ist, da« weiß Herr Geßlcr natürlich ganz genau; aber ihm aU Vertreter de» lapitalisiiichen Bürgertums -st eS natürlich ganz unfaßbar, daß er die Arbeiter zur HUfe gegen bewaffnete Räuber und Putschisten ausruien soll. Er wird sie höchstens dann in Anspruch nehmen, wenn bei einem neuen Monarchistenpuisch sein Ministersessel bedroht werden sollte. Inzwischen aber schiebt er sie von einem Lager zum andern; jetzt soll,« sie nach dem Munsterlaz.'r tvmmen, wo sie in iSemächlichkei: sich weiter organisieren und sich auf Kosten de« Reiche» mästen imricnr, Erst wenn sie auch im Munüterst�vr sich nicht auflösen lassen wollen, will H.'rr Äeßler Gewalt gegen sie anwenden. W«in e< um diu Gitiixttfnurg und Ztieder- werfung von Arbeitern zu tun ist. so wandelt Herrn Geßler frei» lich keine Furcht an. Kanone« und Minenver?« schickt re nur «rgen da» Proletariat au»; die gegcnrevolulioiiäre Soldateska da- gegen empfängt Ausrüstung. Lerpslegung und Löhnung in weit- grhendftem Matze. Die gestrigen Ausführungen de» Neichswehrmlnsster» Geßler zeigen auf» neue, daß e» höchste Zeit ist. mit dzm System der Reichswehr und seinen Förderern aufzuräumen. Himoeg mit dem neuen MititariSmul, hinweg aber auch mit allen Personen, die zu einsichtkio» oder zu feige sind, um an der Bescriigung diese» Schatidmal» de« deutschen Volke» mitzuwirken l Ein schwach« Ansang. Der Reichswehrminister hat an die Melch�vehrgruppen- kcmmandos 1 uiiZz 2 und an die Wehrkreiskommando» 1 dl» 7 folgenden Befehl erlassen: ES ist sofort festzustellen und telegraphisch zu melden, wo gerichtjiche Verfahren gegen Unterossiziere und Mann- schaften auf Grund von Vorgängen, die mit dem Kapp-Lüilwitz- Unternehmen in irgend einem Zusammenhang stehen, anhängig sind. Ebenso ist zu melden, wo auf Grund der gleichen Vorgänge disziplinare Maßregeln oder Entlassungen stattgefunden haben. Solche Maßregeln sind in j:dcm Falle von dem beaufsichtigenden Disziplinarvorgesetzlen nachzuprüfen. Zur Abwehr d-S Kappschen Hochverrat» begangene Handlungen irgendwelcher Art sind al» mit den hochverräterischen Unicrnehmungen vom März 1020 zu- sammenhängend zu rracht.-n. ES siitd daher auch die vorerwähnten Fälle auf Grund de» Gesetz-» vom S. April 1020 sofort an die bürgerlichen Gerichte abzutreten. +• Ter Sieg der MMneMon. ?orl milöeui neuen Mlilarismus! Herr G? ß l e r, der neue Reichswehrminister, Hai gestern dor vertrciern der Presse noch einmal sein Programm entwickelt. Programm? Ander» hält« Herr S.'o»k« auch nicht sprechen können, VI» kultivierter Bürger will Herr Geßler zwar nicht, wie Herr RoSke e» angekündigt halte, den Arbeiter» die Knochen zer- schlagen. Aber da er auch als ReichSwehrminister au» der Bürger» taste nicht ausgeschieden ist, so denkt er nicht daran, den Militär», die doch von seinem Fleisch und Bein sind, größere» Weh zu» zufiigen, al» ihm der Znxing d.'r Verhältnisse gebietet. Wir entnehmen seinen Ausführungen, daß«ine größere An- zahl von höheren Offizieren, al» bisher bekannt war. In die Untersuchung tvegen de» Kapp-PutscheS verwickelt worden ist. Außer den schon genannten Gcnrral-n sind vom Amt suspendiert worden die Genceale Borrie» und Strempejs sSpaildau); beurlaubt wurden die General« v. Oven und v. Hülsen, gegen den General v, Amman und gegen eine Anzahl anderer G'nrral« ist ebeufoll» die gerichtliche Untersuchung im Gange. Die komninndicrenden Generale in Breslau und Stettin sind mit ihren Stiel Sehef» a(trd> wenn Herr Geßler noch laug? seine»«mste» walten sollt«. Die Reichswl'r wird von ihren Offizieren ol» Instrument der«afionalistischen und chauvintsrischen H.'tze gebraucht»verden, si« wird ein« beständige Drohung gegen die Arbeiier'chast»ud gegen fci« Republik sain, sie wirb au-cki weiter da» stärkste Mßtrauen bei der En tenle erregen. Und nicht der ReichSwehrminister, ob er RoSke ober Geßler heißt, ob er sich brnialer oder höflicher Formen Im Unigange mt den Lrbet.ern bedient: Di« wahren Bcherrsckzcr der Reich«- wehr werden die reaktionären Offiziere bleiben, der Reichswehr- minister wird auch künftig nicht» andere» al» ihr Spielball sei-i. Nun hat Herr Geßler angekündigt, daß dl« Truppen sobald w!« nidglich in die Kasernen zurückgeführt werden sollen, und daß d nin auch der Belogerungtzustand aufgehoben werden l. nne. vorläufig seien si« zum großen Teil durch mili- »arisch« Operationen noch gefesselt, ibre Rückführung in hie Hjaraifon-en sei im Augenblick nicht möglich, ihrer Neuorganisation halten sich neue Hinberirisse in den Weg gestellt. Ji» Ostpreutzen, die sich für dl, Kapp- Regierung erklär» und die Truppen zum Eidbruch verleite» hatten, sin» heute noch in«ml und Würden. Nur der General Estdors Ist verabschich,» worden. Die verfassungstreuen Mannschaften aber werden in der gemeinsten Weise schikaniert und verfolgt. In Potsdam TOchnwn 61« Enttlassungen der verfassu»,�«- treuen Mannschnsien®i«n Fortgang. Poittam Ist heute noch ein» monarchistische Hochburg. Di« Ochs Piere fchiinpfem und hetzen geigen dl« Megteruing nach grnau so. wie früher. Die entlassenen Unkerosifizier- urt Man�stGLlen fingen attf der Slrnße und war I e» venz�blich auf den Dan» der Rezziermig für di« Treu«, hi» che die MamMastcn während der Kapplage de- ivi-eisen hatten. In D ö b e r I h ireibt die Brlgnd« Ehrhardt nach wie vor ihr Unwesen. Si, hat auf allen Gckbäuden die sckrvrrzaociß-rme «fahu« gehißt, denkt wicht daran, sich autsllSslM zu iasien. sondern nimmt diolnnihr fortgesetzt Neuanwerbuugen vor. Mu- nltion, vlrld und VOrvflrguiiz stehen ihr dank der Hllse dc» 0k»t«. rat» von Seeckt«»»orichond zur vgrfüguns. Die Elappetukvm- maildantuir in Töverrtz, die aak dem Boden der Repubkik steht, muß sich von der Marin ebrtgirde dauernd schifanimn »»>d beköstigen lassen. Während der Oftertage wurden dem repuhückmiischen Maintrschaflen der Koonnondandur von Leuten der Marrnebrigad« dir Fensterscheiben eingeworfen. Eine auf dem Dach fdallorn-d« Reichssahne wurde»vährend de« Nacht« her- unlergaholt. Olsfiztere tpieten bei diesen Provokalioiwn den Antreiber. Ein Bäcker von der Bäckereckoloirn« Niederrnei-r, der sich während der Kapp'.a�e geweigert halte, für die Meuterer Bröl zu backen, wurde von der Manneftr'-.«� die serhalb i n Hast genommen. Er si«; W» Ufik BMift Vf' gtiUA Ubu Bafrdtm» �" ~ ym R«h?g«vi»f bk« vrrvchkkgi« DÖnfwWökflf Löw« nfeid und lmS Slurmbataillon Roßbach gegen dii Arbeite rfchaft. Beide Formationen standen don jeher auf deot Boden der Monarchie.- DaS Stuvmbataillon Roßbach ist doilf Befehl NvSkc» ziun Trotz noch Ende Novvmber IviS über dli ostpreußisch« Grenze zu den Valtilumern gestoßen, hat vorhes in Graudenz die vtannschasten eine» Lnftmierieregiment» zur Meuterei veranlaßt, von Kurland auS die Reil rcgierung mit Schmutz beworfen. Nach seiner Rückkehr wurd» c» trotzdem nicht aufgelöst, e» konnte in Berlin in voller Stärktzj >er v Dttnfr ßr i clzt v uion g« r die Mos älfde des den Kapp-Putsch mitmachen und wird nun jetzt wieder, wo süh j.t. mi,rl SrtA 0\rnff ne*tTi»mVei* �»4« Sti» i?* l. don I( da» Blatt gewendet Hut, gegen die Avteiterschaft losgelassen. Wir fragen die Regierung, wie lange si« diesen Zustand, MBfrn�nach' gelinde ausgedrückt, als Schweinerei bezeichnet werden muß,,�. jn noch dulden will? Sie ist verpflichtet, schleunigst Ordnung zi« cC schaffen, wenn sie sich nicht vor den Luge» der ganzen Welt lächerlich machen will. Sie Le'eßmg der«Malen Zone. Die Haltung der Alliierten. H. N. London, 7. April. de rogSdr u n g z t 1 »or der U lachu nzz Für die ftllieruug, stntralrat j fr Borwän ,0cht zu v i« Reuter ersckhrt, daß der englisch«, italientsch«>�"��,' lnische Standpunkt in der Frag»®" 11 wie auch dor a m e r i k a i.,_______ r J.......... der Neubesetzung der deutschen Städte der fei, sich dem Auf«,,"V* �i<5 marsch der deutschen Truppen im Ruhrrcvier nicht zu toibei-�,�''0�*1* setzen, damit die Unruhen unterdrückt werden, d. h. jedcch 0�'"' a imier der Bedingung, daß sich die Truppen sosort nach' � � � Wiederherstellung der Ordtmng zurückziehen. u e drin H. N. Rom, 7. April,«r gffQTlljC Da» italienische Kabinett beschloß, die von Frank« frü'erung � »eich unternommene Bewegung moralisch zn unter«'"�en. ch, stützen, keinesfalls aber selbst daran durch irgendwelche mitV'11"-"- lärijchc» Operationen gegen Dcutschiand teilzunehme». Di« tzs le tBiciff. Enttäuschung der Pariser Presse. phron. z Die Pariser Blätter sind über die Haltung de« Bundetz«� �0ou, genossen sehr enttäuscht. Laut„Matin" hegt die öffentlich-'osflon! nung in Italien«in bedauernswerte» Mißtraueck,� dem gegenüber goch..Wir sind Fach satt", erklärt»SccoioV,""üen, h der ganz ander» sprach, al» Foch im Oktober 1017 Italien nützh.»eiti liche Winke g:b. Die Haltung in Ftalien ist die«incS da» nicht» von DeutstWand zu dorlaiigen hat, nur europäisch»�' Verwicklungen befürchtet und wünscht, daß der Geist der versöh»�,� �* nung sich weiter ausdehnt, wie Frankreich» Würde»nd Jnle» esscn et auch zulassen dürsten. Dlutlger Zusammenstoß fn Frankfurt am Maln. Frankfurt a. M., 7. AprN. Um Lause de» Tage» Ist eS hier verschiedentlich zu Zufa mrnslStzen zwischen der Bevölkerung und den BesayungStrnpP gekommen. Zu einem blutigen Zusammenstotz kam e» betspielb weis« mittag» an der Hauptwnche, wo, soweit biShcr sestgestell '"loa firbl 0tt an di dertenvehe 'ter Wehre �eeuch-meii , Dieser vlst? stelei tAprii w> Riackzimzt �igen die seieen» der BcfayungStruppen ein Lind getötet und etwa drrttztftong. Du Personen»ehr oder»Under schwer verletzt wurden. Ittzr«norp Feantfue. a. M.. 7.»dekM Fnfoflge der Zusammrnstllhe heut? nachmittag sind nach M?iP>sk� � tellung de« Rettungswachen bisher sechs Tote und 35 0 e rtrdert. T wunde te zu verzeichnen. St»rkr französische Pa�eouillen mBickede-Ssss. Tan», Masch nengrwchrcn und aufgepflanztem vajonett durch«>�den r>k> «trhea di« Strahrn. Di« Bevötkcrun» ist in dichten Masse» oul�tnninfr der Straße und äußerst erregt. k istron S Die Gerüchte von einer Räumung Frankfurt» entbehren sedek sef Grundlage. De? Telephon- und Telegeaphenveekehr ist ung.estSrt�™� 01 "cn Ware Desetzung Homburgs.[£<" den W, wer< «aU», T. April f,,, Di»»Agrnee Hava»- meldet au» Mainz: Am MittwoV» werde morgen 0 Uhr ist b» s»tz t worden. Homburg vo» de» französischen Truppe» a„ h � Piro« de» M■* Zeugen in fei. D Mlll'stelernenuungen. K ,',nb nllOc�\i)() Te? EesckiäftSführtr der Düsseldorfer Hondcs?kammet. Dr. Brandt ist ,nm W i e d e r a u s b a u in j n j s, e r(jvje|t, nann! worden. Brandt gehört der Teniokratisckvn an. Er stand vor der Revolution auf dem rnlkten kZliigk>eich«tn,elit der Nationalliberolen und gilt als ein warmer Förderer br" schivrrindllftriellen Interessen seiner Heimat Für den nock, immer unbesetzten Posten de»?l»ft«n Ministers soll nach Blältcrnleldnngen nun doch mied der Nrckklssozialist Landsberg ernstlich in Frage komme Ist nian sich darüber klar, daft die Wahl dieses Man- an lassen >e Kcwei krnsen. k'Uiitwg leatNknnh. gard«n der Vleoltion detäligten, grhen ihrem verdieittM�riß üb Ende entgegen. Sie müsse» lmn einer Note der??nleraNi>erica�ye»tspe, Milltärkommission bis zum 10. April aufgelöst werden. In pel z» I Eharakter a!» rein zivil« Srganifalionen zu umfleide« verssn Rhein fachen, nicht m«b r gestaltet werden. W-Ichc» au�pssziigsan immer die Rolle für die Auirechterdaltung der Ordnung i�vrf�,, WWMWM»"''>-Ge, Innern sein mag. so ist et nicht minder klar, daß ihr» Vewaisti,�. nung, ihre Eingliederung und Ibre Stärke, dle dauernd aukp. � 1 der Hübe lbred Bestände« gehalten wird, unbestreitbar einft � Mobilmachung begünstigen, hl« durch den Frirdrnlvrrlrag.* baten ist. lleberdi«» dritten verfchiedcne Auzetchcn darauf hi«��0sm,jj daß di« Einwohnerwehren sich häufig mit miiitärischcHlilksühtl Uebungen beschäftigen."ett wer! Di« Note weist dann darauf hin, daß die Einwohnerwebre"�. dem?r in Widerspruch mit dem Frieden»verlrag stehen. FM4 Eisenbol Auflösung wird deShaib bis zum 10. April gefordert. Bei diest�Üft'f auf Gelegenheit wollen wir noch daraus hinweisen, daß von d»r.�>i"le d Irsung hoffentlich auch die meist auS Offizieren bestehenden flefffl* ll'•"dah frelwivlaen betevssrn w-rdrn. Diese sind für die Republik«»»lchkuß noch gl-fästrllcherer Faktor al» die Einwoln.rwehren. Sie mülsk«k he n, Je zum Teufel gejagt WtfKep, wen»»«S fei* Entuus»übt jfeblea wüldt- VernAgMW der ReZchswehr. Dvrch tln* Wolff-Mel�uug läßt die Negierung die �chriclzlt verbreiten, iwR die Hälite dcZ Zentwlrates nach armen gegangen ici, nachdem er in Essen erklärt babe, daß irkll-il �ftkn nicht mehr in der Hand habe. Tie andere iW, df6 Zentral rat es soll noch Holland geflohen fein. '-�aeie Meldung ist wie so viele Nachrichten der gleichen Art !ont> Vtlf feen ätzten Tagen, erlogen. Ter Zenträlrat ist von i„'??U!n nach Lärmen übergesiedelt, nicht weil er die Massen in der Hand hat, sondern weil erdurchdenver � brüchigen Lormarsch der Negic zen ww u n g z t r» p v e n dazu gezwungen worden war. >or der Ucbersiedlning erlieb er noch eine Bekannt füchung, worin es heißt: , �ür die talastropt�rlen Folgen, welche die Unfähigkeit der ?»l5» nll> e°cht zu verdecken, insbesondere die Behauptung, daß egen dit auf deck ist de� über dit ck vorhet � �egimentt» e Reich» j. yc wurdt :t SrärW ; wo 1 isicn. April. .i'» S! «g i e r u ngS trup p e n angegriffen wurden, enner Frag«®' 1"'• Sem Auf» Aoten Truppen und die Bevölkerung werden nochmal» Wide r«r �f�bert. trotz de« verräterischen Verhalten» der RezicrungS- h. jedcch alle Verpflichtungen de» Ueberein- nach ie»,0ri:nenB einzuhalten und die äußerste Ruhe zu be- ohren. Insbesondere vnrd vor allen Akten der Sabo» e dr i n g e n d g e w a r n t, die uns mit Recht die Sympathie . April. � flefaniten Arbeiterschaft Deutschland» rauben würde. Ter zn Frank« �>rrung und ihren Truppen muß jeder Vorwu-Z genommen untere��en,»hx, Verbrechen noch nachträglich rechtfertigen zu :!che mrll« �- 5.'� Arbeiterschaft hat also alles � unternommen, um �neleselder und Münstercr Vereinbarungen auszu- fOTfn. Das geizt aus zahlreichen Tokumenten, die uns Bunde»� bmwor. Tie H u u p t k a m p f l ctt u n g Ost lich: Neti�u solgrn!>eS Extrablatt verbreiten: >traue�2n Verhandlungen in Münster ist«S endlich nLtn, twz Bielefoider Albkmmnen als Grundsage für �.Secow�u"' i'ten nüX" beiderseitig« B-rltänd.gung zu >rtzt P-«ichl aller Kovnmandoslellen und OrdnungSouSschusu. " f°rt«t, dlv Arbeit zu sehen. irNe Punkte dieses Abr»mmenS Arbeit zu gehen, irNv Punkte diese? erfülle» und den rvnstlmiten Friedenswille» der ge» rtft ta Arbeiterschaft zu ofscmbaren. Sämtliche Waffen sind Ie«�M europäifchS er Verjö�� lud Jnteck, 1°" wn on die au» mir wlchlvrgainsierten Arbeitern zu bildende tb«Nerwehr akyugeban und bleiben unter Bewachung nur IltfN. Wehren. Auch die Reichswehr hat Befehl, nichts mehr zu �teriichniea und da» Industriegebiet zu räumen. '* � j Dieser Aufforderung bvr Dampfleitung ist auch slofort ,»«usaMos�. flc(ciftct worden. Auf der Essvuer Zlanfereng am ngStrnppe» April Wierde die Anweisung über die Ausführungen der > belspiel�bmmluingan gegeben. Am 2. April, 1 Uhr morgenS, seftgeftellh�gen die schnfl.liclx'n Befehle zum Rückzug durch die wa drettziitowt. Dieser erfolgte zwischen 3 und b Nhr morgens. Ilm ihr morgenS waren alle Truppen der Hauptkampfleitung in Courl und Unna gesammelt: gegen 7 Uhr fuhr der ' Jt'pjäug bereits vom Bahnhos Unna fort, andere Mann- "«lflvn ivurdon auf Lastautos und elektrischen Wagen be 3r' 0' Nrst. etwa 3000 Mann, marschierte bis millcn«ru inede-Asfelu. dort waren sie um 8,30, ruhten aus und aett durch�den verpflegt: um 4 Uhr nachmittag» rückten sie in piassea n»Wft»mnd ein. Abends 6 Uhr tnorerr die letzkcn Truppen I thron Standorten. chren jcdek lebte Angriff wurdie bcn den Arbefiern am l. April t ttnä , Miltw«ckt> werdesührend an den Reichskanzler g e i» Truppcoo»d � Tieser nannte in einem Telegramm an drln Zcn iJP rechtssozialistischen Abgeordneten Osteroth dafür * Znigcn, das, die Reichswehr bei Hmum angegriffen war- sei. TaS ist ein Unding, denn durch die Besetzung von "nn und Kamenz ist ein Angrisf auf Hamm unmöglich "Na cht worden �vfornrn Eine besondere Rolle in der Beei-nflrissung der Regie- m..l�fi spielte daß Zentrum und die van dieser Partei � ft,1].'.(".'""fl'iwne KewerkschaflSfiihrer die Regiernng mit telegraphieren A u ß e N'vtrnfen. Tiete Beeinflussung wer auch erfolgreich. Am och wicdcknrniitwg des 3� April wurde von Berlin aus folgendes e foniiiicMiforoniiii mich Essen gesch'clt: scS MnH*.Herr Beigeordneter ST I oft teilt dem Herrn Deigeordneien lmung d:'ciih die Reickitregierung auf dein Slonbpunkt stände, ligen di« ReichSwehrlruppe vormarschieren muh. Denselben Stand» .'n würde i"ili vertritt Sevcring SUvft und Helm bleiben in Berlin, UNI ' �«'schlich an die Besetzung die LcbcnSmiUclverforgung zu . Hein, damit alle» klappt.' i Kloft, der feinen Wohnsitz in Effen hat, gehört der efer Stclk�iioiigwersamiiifiing an. In der Gewerkschaftsbewegung » T ch u tz�inIand-Weslkalens hat er in sriiberon Jahren eine be verbieme�berS üble Rolle gFipielt. Und diefer Mann ist jetzt Ler< icrallnerle�'"v,iKp«rsgr> der Regierung. n. In d-l 3j,|c christlichen Gewerkschaftsführer taten noch ein ri,i?z. der Arbeilerschaft des RuhrgebieicS in den [) mit bwtfen zu fallen. Entgegen dem Beschluß des ZentralratoS leiden vekst» Rlieinland-Westsaleu und der Vollveichrmiulung der -Ichc» ou�llzngsaiiSschüsle. den Generalstreik aufzubeben, er- rd"ung � orten die christlichen und die gelben Eisenbahner- �"°Ä'rin« von neuem den Generalstreik. Insbesondere ciliar ri"' �!kiih. den Eeueralbreik abzubrechen, be- Sie müsik�h e n. Jeder muh an seinem Teil diesem einheitlichen Willen u nuLt itt'A+HBUuULUxSdmu»tt durchsukM« feeijen zM Mz gegememgen Hcmdknnxeu, ble«nrgestlstet bon der Aeakllon, vor- genommen werden, mit allen Mitteln bekämpfen. Dicker Aufruf des Zentralrates wurde von einer Krrnd. gvbung das Teut scl>en Eisenbahnerverbandes und des Ar- beitermtcs bei dar Eiscnbahndirektion Essen noch besonders unterstützt. Zicsammeichassenb stellen wir also nochmals fest: Die Arbeiterschaft hat den festen Willen gehabt, die Verein- ibarungen von Bielefeld und Münster auszusühaen. Tie i�impstriippen wurden sofort zurückgezogen, der General. «treik wurde überall ausgehoben. Die Arbeiterschaft ist aber an der Ausführung ihres Vorhabens verhindert worden. tiiid nicht genüg damit, haben die Führer der Zentrums- .orgo-nisotionen den verbrecherischen Versuch unternommen. durch eine neue Proklcmierung des Generalstreiks ein völliges Chaos zu'schössen. Durch diese Tatsachen wird erst die„Polizeiaktion" der Regierung i-n das rechte Licht gerückt.„# Die am Generakstrei? beteiligten Organ'sakionen haben am Dienstag verlangt, daß aus der neutralen Zone die Reichswehr sofort zurückgezogen, und daß auch außerlxilb der neutralen Zone nach der Bildung von Ortswehieu der Rückzug der Reichswehr erfolgen solle. Wie berechtigt diese Forderungen sind, das geht aus der heutigen Meldung unsc. res Sonberbebchterstatlers he war. Immer deutlicher zeigt sich, welcle Absichteu die Befehlshaber der Reichswehr vcr- folgein. Was die Regierung sich als eine Polizeiaktion vor- stellt, das wird von ihren als eine Aktion zur dmicrnden Niolierwerfung der Arbeiterschaft betrieben. Und Herr von W a t t e r steht noch immer an der Spitze der Truppe, Herr von WoiHcr ist Ins heute noch) LcrlrauenSmann der Regierung. Derselbe Waller, der in militärischen Organen Inserate folgenden Inhalts erläßt:„Toulsche, wacht anfl Auf Westfalens Boden kämpfen vaterlundsliebeude Lieichs- wchvtrnppen aus allen Teilen Teutlschlands gegen den s P a r t a k i st i s ch e n U m st u r z. Wasfenfähige aller Stände eilt herbei und stellt euch in die Reichen. Freiherr von Watter, Gencmlleutnant." Billigt die Regierung auch diese Weib un gen und wer trägt die Kosten dafür? Die stiegiernng hat sich entrüstet gegen die Behauplung gewendet, daß sie in Rhcinland-Westsalen einen Feldzug gegen den Bolschewisnius führen wolle. Der Herr General von Walter denkt freilich anders dariibcr, auch seine Truppen haben eine pudere Aufsassung über ihre Aufgabe, denn immer mehr häufen sich die Nachrichten aus den von ihnen besetzten Gebieten, daß sie in unerhörter Weise die ihnen übertragene Gewalt gegen die Arbeiterschaft miß- brauchen. Verhaftungen, Mißhandlungen. Erschießungen häufen stch. Ist c8 nicht verständlich, daß die Arbeiter auch a»S den ruhigen Bezirken zu Tausenden nach dem besetzten Gebiete strömen und sich lieber von den Engländern enlwafs- nen lassen, als daß ste sich den NeichSwehrtruPpcn ausliefern? Wclck)eS Schauspiel für die Enteutel Ein frecher Schwindel. Vom Genossen Joseph Ernst in Hagen erhalten wir fol- gende Drahtnachricht: Tie TagrSzelknngen bringen die Nnchrichk, bah s ch mit dem Einmarsch der Reichswehr r l u v e r- fanden gewesen sei. Diese Behauptung, dir anS der Liigrnfabrik des WehrkrrlskominandoS Miinster stammt, ist ein frecher Schwindel. In einem Telegramm vom Äst. März an Tevering und während der Verhandlungen In Münster habe lch den Ktnmarsch der Reichswehr mit allen Mittel» bekämpft. Ilm de» Einmarsch der Reichswehr zu verhindern, hatte ich mich erboten, an de» Orten, wo die Ruhe wirklich gefährdrt sei, ohne die Reichs- wehr mit Arbeitern die Ordnung wieder hrrziistrsten. Se- vrring stimmte dein zu und bat mich, zur Regelung dieser Frage noch ln Münster zu bleiben. Am Morgen des l. Aprll kam es darüber zn einer Vcrstäudlgung. Tie Reichswehr sollte nicht marschieren. Unter Bruch dieser 'reinbarung hat die Reichswehr bereits in der Nacht vom t. zum 2. April Ihren Vormarsch begonnen. Auch anS dieser Meldung geht hervor, daß die Reichs- wehr die Abmachungen von Bielrscld und Miinster gebrochen und die Slib.uter'ckiast bewußt verhindert hat. leibst die Ord- nung im Ruhrrcvier wiederherzustellen. Schwere Schuld trifft die Zlegierung, die auf verlogene Meldungen aus dem Gebiet, wozu auch die Schwindelnachrichl über unseren Ge- nossen Ernst gehört, den Einmarsch der Reichswehr ge- billigt hat. l\W das die Regiernng? Uir» wird mitgeleUt: Der Vorsitzende der H. S. P. vom Hamm-Soest. Genosse Nudolf.stunze, ilsl»us Griind einer Verdächiigiing von atldeiiHcher Seil« hm ohne einen Haillbcsichl «on vi e l«b» w eb rso Ida tem in Schntzbusr(tenom., m e n worden. Unser Genosse stand aus dem Boden der Viele» kelder BesihWisse und hat an keiner Kampsbandiung ieilgcmvm» mem. Die von Pari»! Genossen Geirosfenni Maßnahmen zu seiner Jrcilass-mg sind bi-klicr ahn« Trsolg gobl leben. Billigt e» di« Regierung dnß die NrickMvshr im vlrchr- revier Verhaftungen auf eigene Faust vomümmtl der.neuen" pregternng.«i» vre demorranscye vregr-nninz dank des Generalsireiis wieder im Sattel saß, tat er so, als ob nichiS geschehen wäre und ließ durch ösfcnllichen- Anschlag v'r» künden, daß.die Studenten, die sich der Verfassung»- mäßigen Negicrung als Zeitsreiwillige zur Verfügung geßellt hätie»', in ihrem Studium nicht geschädigt werden sollten.(!> Und ein solcher �Ehrenmann, gebrandmarkl und der Ver» leumduiig bezichtigt, und des Hochverrat» verdächtig, darf noch öiclior einer staaUichcii Hochschul« der deutschen Republik jeint Helfferlch llöck ruf. Herr Hckfferich ist stölz. Er will die Kosten deS Erzbergcrprozesses allein tragen und weist das An- gebot seiner Freunde, den Mingelbeutel für ihn zu setovin» gen, so dankbar er auch ihr» Gesinnung zu würdigen weiß, zurück. Aber die Hilfsbercilen sollen doch nicht umsonst inj Portemonnaie gegriffen haben. Der tapfere Drachentötel will die eingegangenen Betrag? verwenden,„um der Wahrheit über d i e Z u sl ä n d e, um deren Auf» dcckuug undAbstellung eS Ntirbei meinem Vorgehen gegen Erzbcrger allein zu tun war, im deutschen Volke die weiteste Verbreitung zu geben. DaS betrogene und ausgebeutete deutsche Volk muß erkennen. i» welche Hände es geraten ist." Ob das betrogene und ausgebeutete deutsche Volk dies« Hände mit denen de? Herrn Hclfserich und seiner Clique der» tauschen will, ist freilich eine andere Frage. Sie vWreG'che VenZee. lknS wlvd geschrieben: Deiidsch'and jenseit» deS polnischen Korridor S, knSbesomder«! ccher Ostpreußen, gleicht einem Hccr'ayer. Die gesamt« Bauern» scheust ist von den Noaklioiiären bewasisnet worden: � nicht zi»m Schutze der Nepulblikl Die Dinge Kögen hier so, braß' wenn die NeichSregicrliing nicht l-chirunigst eingreift, Oilpreiu.ßcn balld salV- ständige Innkermoi.archi« sein wird. Die gcha»ne.n össenlftchen Bchördcn sind in den Häuten reokiionärer B0 und die der Unter» slütziingen von Familien von 12 074 aus 0157. See ehrenwerle vellor der lln'versiiül! Professor G. F. Nicolai, den Rektor und Senat der Berliner Universilät wegen seiner pazifistischen Gestmiung ein unerhörte» Tendcnzurteil erlassen hatten, wendet sich jetzt in einer Erklärung im.Vorwärts" gegm den Rektor Eduard Meyer.-Hatten wir s-inerzeit die eigenarügen Vorgänge dor und wähMid deS Verfahren» grge» Nicolai gekennzeichnet,— die. übrigens bon den sonst so eifrigen Univ.'rsiiälSbchörden noch nicht demontiert worden sind—, so wirft diesi Verösfenilichung noch«in ganz besonderes Licht auf die persönliche Ehren'- haftigkeit de» höchsten Würdenträger« der Berliner Univcr- siiäi. Demnach hätte M.'yer Nicolai gegenüber erklärt,.er habe. an» den Akten gesehen, Nicolas sei gar kein Deserteur, er halte anständig gehandelt, er sei bereit, ibn zu schützen und zn ver- teidigen, e» müsse ibm doch angenehm fein, von seinen Kollegen freigcsprechen zu werden". Nachdem der Rektor so die Protokoll- nnt-'rschrist Nicolai« erreicht Hab«, sei er im Sena'Surteil gegen ihn aufgetreten. Nicolai dezeichnet Ed. Meyer mit Recht als«in:n .ajcent provocateur".— Wir kennen den Herrn Sdnard Meyer, diese Zierde der Ber- liner Universität, schon längst in seiner ganzen Ehrenhaftigkeit. LMwvtz da ftllÜfc'SUliäM tUUirsiM,(X M dekanjitiich I Tonuerstag. de» 8. April, abends 7 Uhr, find-t m de- Bötzow-Brauerei, Prenzlauer Allee di« acNtUÜ linze Generalversammlung der SelriebsrSle Srod-Serli Vi'�r D» S,! »aiMis tlntor 51 15.50 n Slebnf Sern» statt. Ei«tritt haben nur die Delesicr Tageöordnnn der Jndustriegruppen. g: Die politische Lage, Der Aktions-Aussch VolKsoülins �»m flolv'V-r »ed »» 'rksaler»m fl0lvV7,IkttT 7\M\r: Nfcfa Damaskus 7 Lh»r: �wniUiWi item MüLiLgtÄ KiHxnickcr Str. bi. 7V Oir: VZ? H jffoung auf Segen �«natstJ-.isutep 0 p e r n h a* s: «>>, Uhr Ottiel.0. Sakaasp'elkai«; Uhf! Der Krawiiring DirakU««:»«»alaear« DesitidiM Tusfitsr 7 Uhr: Die Dame Kobold. KiAMkZSOe TV.: Oabrl»! SeklUings Flucht ßjoSss Sciisusri! ha'is K*riÄle Bahisch weiter Tt"?- HfepjffTle (Adalbert, Götz, Haack. Kon- GChewmkn. Fischer, M«riiia, Herrraena), lkiSim-fdllter tBehehet FriedrTChetsaöo) Ileitis Deaaentae 7 Uhr: Zum 1. Aiales My r rlia Scbau«ai«t la 4 Aafaheea vom C• n nrd Stack ob RsiüSiai-Tlseirter (StoStba a JeanowUxbrSske) TfttUch tt Uhr: Die Rastfhsfä £onn«b.dU.;RotkCppChe« Sotiaiee 4 Uhr: Her»»i« Rnl. KsüK SseMKilSll! D.rekter; J»a« Kre« AilabanJI eh 7 Uhr XI Mtn.; ...... rb«r». 0. In eins Miet\V erb« D?© k Hoheit Rose-Theater 7k U.: Cins Lied der Lieb» Walhalla-Tdeater 3k Uhr; Dle_Ehre 71 Uar: d t rR afct e'bindor. Sacno-Theftter nuhr: Ein alter SOnder E o iintg.> Uhr: Onkei Murltr Apaiio-Tbeater Triedrlchstr. 21*. Ii, AHabend'ich 71 1'' Soanut» 3'• n. 3 lis�arireltilciiss Variatf kTmiM! Ii ues UolKslhenter Köpenickep Strasse 68. Unterfrandbahn; Inielbrtteke, Stadtbahn: Jannowitzbr. rraltar. den 9. April IM# Zum 1. Male: i&s Parsäss Trasrödic voa Uans J. Reküsck Spiellsinms: Hsiaz Holdbarf. ftttuptrollei!: Ida Orleff, Alfred Rolcrle, Gerd Frlcke, Paml Herrn. Cri&ta Olte, Erich Pabst. Hans lUiurlch y. TwardewskL Preis» der Plätze:!A. 1.5« bis*. 12.-. Die i&ribelisgsriieiRscbaH sozialistischer Nationalökonomen erkltrt be*{jl. eines kßrzflcli in der„Freiheit" erschienenen Inserais, daß die betr. Vwaiwtal>uT!K nicht von ihr. sondern lediglich voa einer kleinen Oriirae ansteht die keinerlei BerecluftunK dazu besitzt ihren Namen zu führen. Der Zve~k der Arbeitstciiieinschaft sozialistischer NaUonaiäkORomen besteht nicht in der plcnloson Veianstaltung von Vortrügen, zumal,•wenn sie von N chifachltoitn fehalten werden. Sie Ist kein Diskntlcrklnb. sondern«-ine Arbeitss{e?ncin»chaft zur sysletna tischen,"wl �SO?l«Ch(lftllche»i Erforschung: der Mittel für die UeberfQhnine der kapitalistischen in die Sozialist!« Ue Oesellsct'nft. iayiteii©ii Sk P. D.(5pa» takusl nnd) Donnerstag' den L. April, abend« 7 NHr Schulaula, Mauteuffclstr. 7 Oeffentliche Volksversammlung Tagetordnunst: Die politische Lage und die P. D. LkttM der Tiilktt, Köllöitste» u. v. SttWUSsHe» VeÄjÄMs. ZßUsKe Tedi«. c30DOc>oo<)00coooocooy>oo(>3Zooo&z&2ocQoooQOQ UlwaHI zum Verbandslag Tomtta«. iien!1. April boa boraitttrin#"» Nbr b!« nnrijnilttng» 4 UWt hiibtt in i:i(b'»;8"iii.n S.-I.tc» Mc W.>h> Rat:: SUJooSU u. eriinrlvtiraburn: R-st- itani Rci-Hold. Alt-M°»»tt 7«. Webdiiin: B«R»itr»iit vaaman»,»«titbiRrnbe<4. Riorbfn: 9feitnura*t IBül.na, Omn. cnflmic 79. Siorb Cit: Rift.£>«,. D-injitier Ei«».br7l. nihe d-i?rkn lLlten: McsiP.ntnnt Liildi, Xcleröhur«« Siiojy: kl lBnlien-Pl»:... Tiid-�st: Zleftaurniit SiklUr,®i. »t.'i.tttln n. n«igeg: R«hl>ur.:ni Drcschcr, Hasenheid« llb-IlS rvemnnnptptz. TNeen: Strh.ii nnt Raulch. arenzbernNrnie 2. Wcftttche Vororte: ütituncNiiorj, Siesmartugkn-Stniß« 16, bti fluni. r. Bezirk flctttritm: Keftsiitant Blirgerheim, Site Cchönhauler Stroh: 2 �24 tkSpcniik nn» Unigrgcnb: ReRrnrnM Joch, ffitpotiltk, Kubomtr Sil«#: 20. ?. schaltet nlljSfing zur 79««. So» Wnhlkoniltrr. HsirHGlnllsiil! 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Apiil, mittags 1 AUhn j von der Halledes siädti- j i sehen Friedhofes in, Friedrichsfelde aus statt | Ehre Ihrem Andenken!{ Der Vorstand. lapfsr Ooöiinet von 9 W* t übr 0 Anskflatte und Pläne»n aur ernste Reflektaatea, und zwar persönlich dnreh üerllner Bodenverein A'iittcistriße 88 Ab Ort-od Stelle durch Hemmann. JUgerweg 8. Freie Weif Brillanten, Perlen, Seid» u. Sifberbruch kauft zu StÖ'rhS.GR Preisen C. Käferle, FroniifQrter Ullee Z77.I. Sonntags bis 4 Uhr. Messing Zinn Sämtl. Metalle! Quecksilber Piatin Go:d-, Sübor- Abfäile Zahnsehisse kaait za riesig iiohen Pifiisen in nntaren 6 Elaaafsjlftli Helall-Zenlraie Nachruf. Den Kollegen zur Nachricht, daß folgende gestorben srnd: Der Schlosser Wilhelm Berteit i Oldenbnreer StraSo 20, am 26. März, Der Werkzeujmocher Ewald Bimbos | Charkjttenborg, Röntgcnstr. II, an 27. Mfirf. Der Mnschincnarbeiter Hermann Bergmann Maateuflelstr. 11, am 27. Mirz, Der Oürtler Julius Zink NeokBlIc, Selchower StraSe 31, am 29. Mär» Der Pormer Hermann Wiesenth« | Urban s tr. 34, am 30. März. Der Schraubendreher Hermann Franke Neukölln. Prinz-Handjery-Straßc 42, am 30.' Der Fahrstuhl'üh''Cf Alfred Lück | Lehrter Straße 81. am 31. März, Der Masch nenarbelter Herbe/ 1 TschierscH Weidenwee 8, am 31. März. Der Nadler Adolf Lux Zlonsklrchstr. 40, an 2. A»ril. Elire ihrem Andenken! Die Ortsverw«!* A M t i i Stt] Beste Herren- und Oantenstoffe Offene Sie! lieiite saeti! Reicher bkumorisilsclier Inhalt Neuer Preis: He« 50 Pfennig f Metalleinkaufsteils Neukölln, Sclitlierprsineßade Z3 Lzalill die hoc Iis tan Tagespreise J # Spezialbshsndlung(g lilr Haut, und Gciclaä ecmalcltlcn Irtvalidenstp. 147 I. ftaze. Ecke Berti tr«8e. C. Weissen, Kostenlose Uütersucliuag und Beratung Oder AMeinLSe Bebandinng Rr.»fpoe»rfn~ vi«. 8 vi» der Markthalle— nimrMMir. JJi Ithll die höchsten Tagetipro's« ISr Kupfer, iBesylnr, Kici. Zuik usw. Sprecfrokooi'en tO-12 wmi 4-«. S.aBlag« 70-12 a*____.i— i eil wh Ihr Gaicblacbt,-. Haut-. 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