Einzelpreis 30 Pfennig 3. Jahrgang Die freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonn- und festtagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei reier Suftelluna ins Baus für Groß- Berlin 7.50 m. im voraus zahlbar. Für Donbene nehmen fämtliche Postanstalten Bestellungen entgegen. Unter treubane bezogen für Deutsch and und Oefteri 10.-M., ür das übrige Ausland 13.50 m. guzüglich Dalutaaufichlag, per B.ief für Deutschland und Oesterreich 17.-M. Retion und Expedition: Berlin 91. 6, Schiffbauerbaiam 19111, Fer precher: Anu Norden 833-36, 2895 und 2896. Sonntag, den 11. April 1920 Nummer 117 ▸ Morgen- Ausgabe * Jaferate foften die achtgefp. Norpareillezeile oder deren Raum 3.20 mt. zuzügl. 30% Teuerungss fchlag. Familiens und Organisationsanzeigen die achtgesp. Nonpareillezrile 2.40 mt. netto. Kleine Unze gen: Das feitgedruckte Wort 1.15 nit, jedes weitere Wort 85 Pfg., zuzügl, 30, Le serungszusch ag Stellengefuche, familiens u. Organisationse Wort- Unzeigen foften das fettgedruckte Wort 1.15 mt., jedes weitere Wort 85 Pfg. netto Inferdten Abteilung: Berlin 9. 6. Schiffbanerdamm 19 Bernsprecher: Amt Norben 833-36, 2895-96, 9768 reiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Internationale Schwierigleiten. Die Lage im Ruhrrevier. Daß diese Meldung ligt, geht aus ihrer Fassung selbst Gerbor. Worum jagt man nicht, twie viele Todesurteile ge- Ruhrrevier und auswärtige Bolitit Der rote Schreden" im Ruhrgebiet ist von einem fällt worden sind? Weil man die Oeffentlichkeit im unilaweißen Schreden abgelöst worden, von dessen Umfang man ren lassen will über das unheimliche Schreckensregiament ber fich gegenwärtig erst eine unzulängliche Borstellung machen Offigerstamarilla. tann. Um diese Tatsache zu vertuschen, wird die bürgerliche Bresse aller Richtungen von einer ganzen Reihe von Stellen Dem Reichspräsidenten ft ein Tobesurteil, bas bon bem systematisch mit Stachrichten versehen, die den Stempel der Kriegsgericht in Wesel gegen Paul R. Domott, einen angeblichen Unglaubwürdigkeit deutlich zur Schau tragen, trotzdem aber Amerikaner, gefällt fein foll, sur Bestätigung nicht bor gelegt worden. Alle Todesurteile ber Kriegsgerichte bedürfen begierig nachgedruckt werden. Gegenüber den Meldungen, die von dem Millionen- der Bestätigung durch den Reichspräsidenten. schaden sprechen, der den Städtern durch die Plünderungen Das Todesurteil gegen diesen Amerifoner ist aber geberurfacht sein soll, ist hervorzuheben, daß die organisierte fällt worden, wie aus einem Bericht des Lofal- Anzeigers" Arbeiterschaft überall dort, wo das von der Reichswehr und hervorgeht. Es stützt sich lediglich darauf, daß Domott mit den bürgerlichen Ordnungsstüten nicht verhindert wurde,& ührern der Roten Armee und im Besiz von Waffen gevon sich aus mit der allergrößten Entschiedenheit gegen plün- broffen wurde. Diese Waffe bestand jedoch nur in einem dernde Elemente vorgegangen ist. Aber diese Wieldungen Billigen Bulldogrevolver. über Plünderungen sollen ja auch nur die Aufmerkjanifeit von den wirklichen Absichten der Militariſten ab. Sabotage des Bielefelder blommens. Eigene Drahtmelbung der Freiheit". Effen, 10. April. R. B. Die Winkelzüge und Auslegungsversuche der bür gerlichen Presse vermögendas muß immer wieder festge stellt werden an der Tatsache nichts zu ändern, daß die deutsche Regierung zu der militärischen Aktion, die sie im Ruhrrevier unternommen hat, nach den Bestimmungen des Friedensvertrages und nach dem Zusatzabkommen vom August vorigen Jahres nicht berechtigt war. Der Artikel 43 des Friedensvertrages verbietet die Berwendung bon Truppen in der neutralen Bone. Das mit Franfreid im August getroffene blommen gewährt Deutschland die Bergünstigung, bis zum 10. April 1920 dort 20 Bataillone Infanterie, 10 Schwadronen Kavallerie und 2 Batterien Artillerie zur Aufrechterhaltung der Ordnung zu halten Tatsächlich operieren jezt im Ruhrrevier nach den Infor mationen, die die deutschen amtlichen Stellen der inter alliierten Kontrollkommission gegeben haben, 26 Bataillone Infanterie, 9 Echwadronen Kavallerie, 23 Batterien Ariil lerie, 4 Rompagnien Pioniere, 2 Minenwerferkompagnien, 3 Panzerzüge, 1 Panzerauto, 1 Fliegergeschwader, 1 Scheinwerferabteilung, 4 Automobilzüge und ein Reparaturpark. Außerhalb des Stuhrreviers in den übrigen Teilen der neu tralen Bone stehen überdies 5 Bataillone Infanterie um lenten. Es unterliegt feinem Zweifel mehr, daß die Militaristen im Stuhrgebiet irgendwelche Hemmungen oder Rüdfichten auf die Absichten der Regierung nicht fennen, und daß fie jetzt unter dem Mantel der Gejeßlichkeit das durchzuführen In der Freitag und Samstag- Nummer veröffentlicht das trachten, was ihnen vorher zu verwirklichen nicht möglich Ruhr- Echo" eine Anzahl Berichte über Ausschreitungen war. Ihr Kampf richtet sich nicht nur gegen Kommunisten und mishandlungen an Gefangenen durch Reichs. 4 Schwadronen Kavallerie. oder Unabhängige, sondern gegen die Arbeiterschaft schlecht wehr und grüne Bolizei. Für die behaupteten Tatsachen werden hin, so daß auch christliche und demokratische Arbeitervertreüberall eibliche Seugenbeweise angeboten. Am Donnerstag abend. hauptung zutrifft, die Kopfzahl der Formationen sei sa Selbst wenn die von den Franzosen nicht geglaubte Bea ter von ihrer Willfür nicht verschont bleiben. find auf dem städtischen Schlacht und Bichhof neuerdings zwei schwach, daß ihre Gesamtstärke die zugestandene Ziffer nicht Es ist der Kampf um die Macht, der gegenwärtig aus Arbeiter auf der Flucht" erfchoffen worden. Es steht aber feft, überschreite, hat Deutschland den Wortlaut des Ber gefochten wird. Die Militaristen wollen die in dem Biele- baß ein luchtverfuch nicht unternommen wurde. Am Samstag trages nicht innegehalten, und in Frankreich felder Abkommen vorgefehene Ortswehr, gebildet aus der morgen begab sich ein Mitglied der Redaktion des Ruhr- Echo" macht man nicht mit Unrecht noch besonders darauf aufe republikanisch gesinnten Bevölkerung, gar nicht erst entstehen zu den Militärbehörden und zum Gericht, um festzustellen, ob be- merkiam, daß Fliegerabteilungen eingefeßt seien lassen. Sie werden in dieser Absicht unterstützt von dem reits eine Unterfuchung bezüglich der erhobenen Anschuldigungen obwohl nach dem Artikel 198 des Vertrages Deutschland fapitalistijd gesinnten Bürgertum, das zur Niederhaltung eingeleitet ist. Er fonnte aber nur feststellen, daß in biefer Be- nach dem 1. Oftober 1919 feine militärischen Flugzeuge der Arbeiterklasse in den wirtschaftlichen Kämpfen an einer siehung noch nichts unternommen wurde. Es besteht mehr besigen darf, und der Artikel 202 ausdrücklich vor jederzeit gegen die Arbeiterschaft zu verwendenden militäri- also die Gefahr, daß die Dinge in die Länge gezogen und dadurch schreibt, daß alles Flugpeugmaterial nach dem Inkrafttreten schen Macht ein großes Interesse hat. Es häufen sich deshalb bie Aufklärung der begangenen Mihhandlungen und Berbrechen des Vertrages an die Alliierten abgeliefert werden muß. bereits auch die Nachrichten, die erkennen lassen, daß die unmöglich gemacht werden tann. Auch ist eine weitere Meldung Militärs gar nicht daran denken, die Bildung der Ortswehr eingegangen, daß am Kar- Samstag in Bottrop drei Simmerer über die Maßregeln gesagt, die Frankreich ergreifen werde, Allerdings ist in der Vereinbarung vom August nichts nach den Bielefelder Bereinbarungen vorzunehmen, obwohl erschaffen worden sind, obwohl sie gänzlich unschuldig waren. dadurch die beste Möglichkeit zur Schaffung gesicherter Zu- Die Durchführung des Bielefelder b. wenn Deutschland die Bedingungen nicht beobachte. Bon stände im Industriegebiet gegeben wäre. Aber gerade das rommens( cheint von ber Regierung nicht mehr einer etwaigen Besetzung deutscher Städte durch franzö muß ja die Reichswehr zu verhindern suchen, weil damit die beabsichtigt zu sein. In Essen ist ein sogenannter Wehr, fiche Truppen ist da nicht die Rede. Aber man mußte in Notwendigkeit für ihr Verbleiben wegfallen würde. ausschuß gebildet worden. Dabei wurde mitgeteilt, daß an die Berlin ganz selbstverständlich auf Repreffifalien gefaßt sein, Bisher sieht die Regierung der Durchführung dieser Errichtung von Detswehren bis auf weiteres nicht mehr gedacht und indem man über sie nichts näheres verabredete, liefs Abfichten ebenso totenlos zu, wie jie außerstande ist, dem werden kann. Die grüne Sicherheitspolizei soll im Industrie. man Frankreich in der Wahl seiner Mittel durchaus freie 28üten des Standrechts irgendwie Einhalt zu ge- bezirk ben Sicherheitsdienst weiter ausüben. Der Arbeiterschaft Sand. Vom Standpunkt des Vertrages aus ist also nicbieten. var hat fie feierlich versprochen, daß die Stand- foll gestattet sein, in die Organisation der grünen Sicherheits. mand in Deutschland, auch nicht die Konferenz der süddeut gerichte fofort aufgehoben werden sollen ,, aber sie üben polizei einzutreten. Unsere Genossen von der U.S. P. haben das fchen Regierungen in Stuttgart, befugt, sich über das Vorgehen trotzdem ihre Tätigkeit weiter aus und verurteilen zahllofe gegen protestiert. Bindende Bereinbarungen und Abmachungen der Franzosen zu entrüften. Das um so weniger, als erstens Arbeiter zum Tode, die nur die Kapp- Butschisten nieder- find noch nicht erfolgt, die deutschen Vertreter in Paris im Laufe der Verbandgefämpft haben. Obwohl bishr trotz der schweren Anflagen gegen Reichswehr lungen Herrn Millerand unumwunden das Recht eingeräumt Daß das geschehen kann, ist aber nicht nur Ausfluß der und grüne Bolizei reine Untersuchungen eingeleitet sind, wurde haben, deutsche Städte zu beseten, wenn die Verwendung Schwäche der Regierung, sondern auch Ausfluß ihrer Un- auf Anordnung der Reichsregierung eine Untersuchung wegen und als zum anderen seit dem 30. März über die Absichten der Truppen im Ruhrrevier länger als 6 Wochen danere, fähigkeit, ihres mangelnden Willens zur Er ber angeblichen durch die Spartakisten an der Neichswehr ver- der Pariser Regierung keine Zweifel mehr bestehen konnten. und als zum anderen seit dem 30 März über die Absichyten füllung des Bielefelder Abkommens. In ihm wurde allen übten Greuel eingeleitet, Stämpfern, die bis zum 2. April die Waffen niedergelegt Damit ist natürlich nicht gesagt, daß den Militärs jenhatten, Amnestie zugesagt, ohne daß dieses Versprechen bisseits des Rheins der Vorwand, der ihnen durch das EinAls unser Berichterstatter bann weiter über Mißhandlungen rüden der Truppen in das Rubrrevier gegeben wurde, ber eingelöst worden wäre. Es hat den Eindruck, ingbesondere nach der von uns bereits fritisierten Erflärung im Gerichtsgefängnis in Essen berichten wollte, unterbrach der nicht willkommen gewesen wäre. Sie warteten auf die GeWatters und Scherings, als ob die Militaristen in dieser das Telephon überwachende Offizier mit dem Bemerken, das legenheit, sich weitere Pfänder" zu verschaffen. Sie waren Frage einen vollständigen Sieg davongetragen hätten. seien unwahrheiten, deren Uebermittlung er nicht gestatte. Wir bereit, jede sich bietende Möglichkeit schnell und rücksichtslos Diefes Berhalten der Regierung und das Wüten des haben selbstverständlich gegen dieses unerhörte Berhalten fofort zu ergreifen. Aber an den vertraglichen Abmacyungen wird Militärs cher bringt auch diejenigen Kreise, die geglaubt bei dem militärischen Oberbefehlshaber in Essen Oberst von dadurch nicht das geringste acändert, und es bleibt dabei, baben, im Kampf gegen disziplinlose Elemente auf die Silfe Rennebach und auch bei dem Ziviltommissar bermeyer daß das Kabinett Müller, oder besser gesagt, der deutsche der Reichswehr nicht verzichten zu können, zur Besinnung. Beschwerde eingelegt, bei Schluß der Redaktion hatten wir aber Militarismus, die Verantwortung dafür trägt, daß num Schon ickt läßt sich beobachten, daß Groll und Erbitterung noch feine Antwort auf unsere Beschwerde, so daß wir auch Frankfurt, Darmstadt und die übrigen Städte unter der auch diejenigen erfaßt bat, die geglaubt haben, ein Wirken teine Möglichkeit zur Fortsetzung des Gesprächs hatten, da das Diktatur des französischen Säbels stehen. ber Reichswehr ici auch möglich unter Beachtung von Telegraphenamt sich weigerte die Verbindung erneut herzustellen. Menschlichkeit. Gesetz und Recht. Tas Wüllen des Standrechts. Wir sind auch nicht in der Lage, uns auf den Eina und spruch Englands Amerikas zu berufen. Sier bandelt es sich um eine Angelegenheit, men vom August mit Frankreich allein getroffen. Es hat Münster, 10. April. Washington, 9. April( Reuter) in den letzten Wochen ausschließlich mit Frankreich verDie Meldung, daß in Redlinghausen 32 Todesurteile Das Repräsentantenhaus nahm die Entschlichung, durch die handelt und damit seinerseits anerkannt, daß nur dieses gefällt worden seien, ist start übertrieben. Von einer Be- der Krieg mit Deutschland für beendet erklärt Rand berührt werde. Wenn jetzt andere Mitglieder der hätigung von vier Todesurteilen durch den militärischen Ober- wird, mit 243 gegen 150 Stimmen an. 22 Demokraten stimmten Entente mit dem Vorgehen ihres Verbündeten nicht einbei hlshaber fann feine Rede sein, da sich der Reichspräsident die mit der republikanischen Mehrheit zugunsten der Entschließung. verstanden sind, so ist das Verbalten Deutschlands damit Beitiauna der Todesrzteile felbit porbehalten hat Die Entschlichung gebt icut an den Senas Anicht im geringsten gerechtfertigt, Ende des Kriegszustandes mit Amerita. bie nur die Entente angeht. Deutschland hat das Abkom England hat eine Note nach Paris geriatet, in rung, hierfür ein Gebietspfand zu verlangen, Standalöser Uebergriff gegen englische ber es den Einmarsch der französischen Truppen bedauert und verurteilt. Ihr Wortlaut ist noch nicht bekannt, und es liegen einander widersprechende Nachrichten über den Ton vor, in dem sie gehalten ist. Die einen sagen, sie sei scharf und energisch, die anderen sprechen von freundschaftlicher Milde und versichern, in London beklage man sich weniger über die Aktion als solche als darüber, daß nicht zuvor das Einverständnis der Alliierten eingeholt worden sei. Hat Journalisten. Die bürgerliche Bresse verbreitet folgenbe Notiz: " 8 wei britische Untertanen, ein angeblicher Sorrespondent ber Daily News" und einer des Man. chester Guardian" wurden in Essen unter dem Verdacht der Teilnahme an der Nebolution verhaftet, aber bald wieder freigelassen. Die Nachricht ist in dieser Fassung gänglich irreführend, ja wir dürfen ruhig sagen, verlogen. Der Vorfall hat sich in Wirklichkeit folgendermaßen abgespielt: anerkannt hat. Wie hätte die französische Regierung über das deutsche Versprechen, die Reichswehr fofort nach wiederher gestellter Ordnung zurüdzuziehen, im Zweifel sein können? Weder für die Wiedergutmachungen, noch für die Auslieferung der Schuldigen, noch für die Kohle, noch für die Entwaffnung der Armee haben die Alliierten die durch den Verfailler Vertrag ausbedungenen Satisfattionen erhalten. die britische Regierung die Gefahr dieser fortgesetten systematischen Verlegungen wohl berücksichtigt? In welchem AugenNehmen wir an, die Note sei so entschieden und ein- blide glaubt sie auf dem Wege der Konzessionen stillstehen zur deutig als möglich gehalten, so dürfen wir deshalb doch dürfen? Auf jeden Fall ist Frankreich jetzt gezwungen, zu sagen: noch nicht glauben, daß England bei seinem Einspruch Es ist genug! Es verlangt weiter nichts mehr als dies zusammen etwa die deutschen Interessen im Auge habe. mit den Alliierten zu erklären. Die franzöfifche Regierung ist Als die Truppen in Essen eingerüdt waren, ging die Korres Sein Ziel ist, eine allzu starke Machterweiterung Frant- nicht weniger als die englische Regierung von der unumgänglichen reichs zu verhindern und ihm gleichzeitig die Möglichkeiten Notwendigkeit überzeugt, die Einigkeit der Alliierten in der Aus- spondentin der„ Daily News", Frau ardinge zur Komman zu einer eigenmächtigen Politik zu beschneiden. Es fühlt führung des Friedensvertrages aufrecht zu erhalten. Dieses enge bantur, um für sich die Erlaubnis zum telegraphieren und telefich als der Stärkere im Bunde, es hat durch den Strieg ein Einverständnis zwischen Frankreich und England scheint ihr phonieren zu erwirken. Sie erhielt auch einen Erlaubnisschein, gewisses Kontrollrecht über die wirtschaftlich sehr ge- jedenfalls unerläßlich zu einer gerechten Lösung der der aber auf dem Telegraphenamt nicht anerkannt wurde. Als chwäche Nation auf der anderen Seite des Kanals er- großen Probleme, die sich gegenwärtig der sie sich zur Kommandantur zurüdbegab, traf sie unterwegs den alten, und es will sich durch die Ruhmsucht und den Aus- Welt fowohl in Rußland und auf dem Balkan, Bertreter des Manchester Guardian", Herrn Boigt, der sich ihr anschloß, um auch für sich die Möglichkeit zu erhalten, mit behnungsdrang der französischen Militärpartei nicht um wie in Kleinasien und im 3slam stellen. seiner Zeitung in Verbindung zu treten. Auf dem militärischen diese Vormachtstellung bringen lassen. Außerdem aber muß der in allen Siegerstaaten noch lebendige Imperialis. Bureau empfing fie diesmal ein Leutnant Singenheimer, mus mit in Rechnung gestellt werden, und es kann sehr der, als er den Namen des Herrn Voigt hörte, den Herrn auf. wohl sein, daß Großbritannien nur deshalb die strafende brausend fragte, ob er der Verfasser eines mit Voigt unterzeichneten Telegramms sei. 2ie tönnen Sie folchen Miene auffett, um Frankreich zu Zugeständnissen in irgendDred schreiben?", fuhr er ben Engländer an. einem Teile der Welt, beispielsweise im Orient, au nötigen. Wie wenig bie in Frage kommenden Regierungen Burchvog von ethischen ind pagifistischen Gesichtspunkten geleitet werden, geht aus einer Meldung hervor, nach der der belgische Entschluß zur Unterstützung der franzöfifchen Maßnahme zuletzt darauf beruhe, daß Belgien eine Gegen leistung von Frankreich in der luxemburgischen Frage er warte. Wenn die Vertreter der Entente demnächst in San Demo zusammenkommen, so ist es wohl denkbar, daß der französische Einmarsch zum Ausgangspunft eines imperialistischen Handelsgeschäfts gemacht wird, bei dem für DeutschLand Feinerlei Vorteil herausfommt. Aus diesem Grunde märe es durchaus verfehlt, wieder auf die Uneinigkeit der Verbündeten zu spekulieren und aus neue in den Fehler zu verfallen, der für die deutsche Politik im Kriege und seit Beginn der Friedensverhandlungen so verderblich gewesen ist. Mit all den Hintveifen auf den englischen Einspruch verSucht man in Bergessenheit zu bringen, daß gestern der Termin abgelaufen ist, bis zu dem nach dem Vertrage alle Truppen aus dem Stubrrevier entfernt sein sollten. Diese Die Note schließt mit der Versicherung, daß die franzöfifche Regierung auf Grund dieser Erwägungen fich völlig bereit erfläre, sich vor ihrem Handeln in allen interaliterien Fragen, die die Ausführung des Friedensvertrages aufwirft, die Zustim mung der Alliierten zu sichern. Protest der französischen Sozialisten. Paris, 10. April An der Spitze ber heutigen Ausgabe der Humanité wird ein Protest des ständigen Verwaltungsausschusses der foaia listischen Partei gegen das Vorgehen der französischen Truppen in Frankfurt am Main veröffentlicht. Außerdem tabelt die Entschließung die jetzt von der französischen Regierung eingeschlagene Politit, die eine Bolitik bes nationalen Blods genannt wird. Verzicht auf die Kontribution. Frankfurt a. M., 10. April. Nach einer Besprechung mit dem Oberbürgermeister hat der französische General Demek, Kommandant der 37. Division, mit Rücksicht auf die gute Haltung der Bevölkerung in den letzten Tagen auf die Zahlung der ursprünglich geforderten Kontribution bon 10 000 Boldmark verzichtet. Es handelte sich um ein Telegramm, daß Voigt zur Be. ruhigung an seine Eltern geschickt hatte und dessen eng.ischez Tegt dahin lautete, die Soten selen gute Sterle und er gehe über Düsseldorf und einige andere Städte im Westen na Berlin zurüd. Den Offizieren paßte die Charakteristik der Arbeiter nicht, und vor allen Dingen hatten sie den Inhalt der Depesche offenbar dahin aufgefaßt, daß er nicht über die Ab fichten des Herrn Voigt, sondern über die Pläne der Truppen unterrichte. Infolgebessen bezeichnete Herr Singenheimer den Vertreter des Manchester Guardian" sowohl wie Frau Hardings erregt als pione Aber dabei ließ es ber Offigier nicht bewenden. Er schnauzia im schönsten Kajernenhofton den Engländer, der in der einen Hand seinen Hut hielt, die andere Hand in der Tasche hatte, an: Hände aus der Tasche, Sie berbammter eng lischer Schweinehundi" 10 Es wurden dann Soldaten hereingerufen und hnen der Befehl gegeben, die beiben zur Wache su bringen. Der Beutnant erteilte ihnen dabei folgende Instruktion: Scht ihr, so be tragen fich biefe englischen Schweinehunde nehmen haben!" Die Golbaten verstanden ble Andeutung Berpflichtung ist wieder nicht eingehalten worden. Man hat Die tonterrevolutionären Machenschaften. Bringt ihnen bei, welche Galtung fie tingui var in Paris um eine Sinausschiebung des Datums erjucht, aber sie ist bis jetzt nicht erfolgt und die Gefahr beZu unserer Meldung über fonterrevolutionäre Maden- und fielen über Boigt her, ben sie mit Schlägen und Stößen steht, daß sich auf der Linie dieser Bebingung die Engländer fchaften in Preußen teilen die P. B. N. mit, daß am Star- fchwer mishandelten mit den Franzosen einigen werden. Eine Reutermeldung freitag der Regierungspräsident von Stralsund, der Land- Bur Wache gebracht, mußten Wolgt und Frau Gardinge fich befagt. Großbritannien fei vollkommen bereit, irgendeiner rat des Kreises Franzburg und der Staatsfommiffar für mit dem Gesicht gegen die Wand aufstellen, und es wurde ihner notwendigen Wftion augustimmen, wenn die Deutschen die Mecklenburg Abg. Strüger beim preußischen Ministerpräsiden- unter Androhung der Todesstrafe verboten, ein Bort au sprechen Borschrift, die neutrale Bone zur festgefesten Reit zuten Braun gewesen sind und ihm darüber berichtet haben, Boigt wurde dann in einen anderen Raum geführt, und Frau näunnen, nicht erfüllten. Frankreich hat also alle aussicht, daß die Stappisten in Vorpommern nicht abrüsten, son bardinge begann nach einiger Zeit trop bes Berbotes fich mis eine nachträgliche Indemnität für sein selbständiges Han- dern im Gegenteil aufrüften, daß fie neue Beitfreiwil den Soldaten zu unterhalten. Der Verlauf und das Ergebnis beln zu erhalten. Von welchem Standpunkte wir auch die lige werben und daß besonders die Greifswalder Studenten diefes Gespräches sind außerordentlich bemerkenswert. Die Sol. Sache ansehen mögen: Deutschland bat auch in diesem Galle noch geschlossen, zu neuen reaktionären Taten bereit, da- baten fragten die Engländerin, warum die Engländer die Deut wieder unter dem Einfluß militaristischer Gewalten und stehen. Auch die Anwesenheit Bischoffs wurde gemeldet, fchen immer hinderten, wenn sie gegen bie Bolshevisten bor veaktionärer Gedankengänge eine Bolitik getrieben, die au wogegen über den Aufenthalt von Büttwit nur un- gingen. Auf eine verwunderte Gegenfrage fuhren fie fort: h allem anderen eber angetan ist, als zu einer Stärkung verbürgte Gerichte vorlagen. Der preußische Mi- habt uns doch bet Niga beschoffen." Damit ist ein neuer Beweit feiner internationalen Bosition. nisterpräsident hat daraufhin diese Meldungen sofort an die erbracht, daß es Baltikumtruppen find, die im Stuhrrevier ver zuständigen Instanzen des Reiches weitergeleitet, die alsbald wendet werden. In threr Gesprächigkeit erzählten die Soldaten einen Bericht über die bisher getroffenen Schritte veröffent- weiter, daß sie auf Befehl bie Datenlzeuge von ihren lidhen werden. Sturmhauben entfernt bätten und daß sie sur fliegenden Staffel Unter den schwierigsten Umständen übernimmt jetzt ein neuer Mann die Deitung der auswärtigen Angelegen beiten. Wir haben über den Feuilletonisten Abolf Köster, der nach dem bekannten Scherzwort burch die Uebernahme des Portefeuilles des Auswärtigen zum Bortefeuilletonisten avanciert, schon einiges gejagt und betont, daß jeine unzweifelhaften liberarischen Fähigkeiten uns feinerlei Gewähr für feine politische Eignung bietet. An der Spipe dieses Amtes muß, wie das bier schon häufig genug hervorgehoben worden ist, ein Mann behen, der mit dem entschlossenen Willen zu vollständigem puch mit dem alten System die Kraft berbindet, aus feinem Ministerium die reaktionären Elemente But ber. treiben, die dort mody wie bor feft im Sattel fiyen. Es ist uns mahr als zweifelhaft, ob Dr, Köster, der als einer der Radikalsten begann, um bann bei bem ausgesprochensten Sozialpatriotismus zu enden, die rechte Persönlichkeit am vechten Blaze iſt. Die offizöfe Meldung beftätigt demnach bollinhaltlich gehörten. Frau Hardinge überraschte fie dann mit ber Bests Wenn hinsichtlich des Generals ftellung, daß diefe Staffel boch in Berlin rageseiden auf unfere Mitteilungen. b. Züttis erklärt wird, über seinen Aufenthalt lägen nur bem Helm getragen habe, und erfundigte sich noch der Bedeutung underbürgte Gerüchte" vor, so müssen wir demgegenüber an dieses Symbols. Hohnlachenb enviberien bie waderen Nämpfer. unserer Darstellung festhalten, daß Lüttwig ungefährdet auf das habe bejagen wollen; er wird es wagen, une su ent den Gütern des Kreises Grangburg sigt und die Fäden einer maffnen?" Es gelang der Engländerin dann burch Vermittlung bea neuen fonterrevolutionären Verschwörung in der Hand hat. Das wird nicht nur von den höchsten Verwaltungsbeamten fener Oberbürgermeisters befreit zu werden und abends gegew Pommerns, sondern auch von dortigen Offisieren 10 Uhr wurde auch Herr Boigt entlassen. Das ganze ist ein unerhörter Standal, der wieder einmal bestätigt. Weshalb zögert die Stegierung, gegen die Lüftwit und die Engstirnigkeit und Brutalität bes deutschen Offiziers beweist. Konsorten einzuschreiten? Die Auskunft, die die Regierung Irgendein Verständnis für internationale Notwendigkeiten bebarüber erteilt, macht den Eindrud vollkommener ist ein solcher Halbgott nicht, von Latt gar nicht erst zu reden, Silflosigkeit. Sie läßt durch die B. B. 9. ber- und er ist stets bereit, seine Autorität mit Hilfe von Mißhand Wer sich in der Stolle etnes Artegsberichterstatters breiten, daß der Staatsfommissar für öffent- lungen zu stüben. Dabei ist ohne weiteres anzunehmen, daß unter der strengen Berfur der Obersten Heeresleitung wohl iche Ordnung bereits seit sirfa acht Lagen die gründ- man fich immerhin gegenüber ausländischen Bournalisten noch fühlen fonnte, und wer sich jetzt von der Deutschen Bei- lichste Untersuchung der Angelegenheit, der er die größte eine gewiffe Referbe auferlegt, und wir fönnten uns an der tung" bescheinigen lassen muß, daß er der gefilgige Wichtigkeit beimist, in die Wege geleitet und alle Anordnun- and dieses Vorfalls, auch wenn wir sonst keine Beweisstüde in Biebling und eine der Sauptstügen des nen getroffen hat, die der Beobachtung und Verhinderung der Hand hätten, borstellen, in welcher Art die Soldatesla mis damaligen Majors, späteren Oberstleut- irgendwelcher reaktionärer Butiche in Pommern dienen Fön- Angehörigen der Noten Armee umspringt nants Nikola i" gewefen ift, darf sich nicht wundern, nen. Mit derartigen Versicherungen ist der Oeffentlichkeit wenn er von denen, die es endlich an der Belt hatten, daß abfolut nicht gedient. Nach den Erfahrungen der Butschtage Die Auflösung der Einwohnerwehren. " in der auswärtigen Politit neue Bahnen eingeschlagen fann man der Tätigkeit des Staatsfommiffariats für werden, mit größtem Mißtrauen begrüßt wird, Deutsche Beitung" bat durchaus recht, wenn fie fagt, daß das Amt, das Dr. Röster antritt, unter den heutigen Verhälnissen mehr denn je einen starten Charakter erheische. Bon diesem Charakter bat ber neue Minister des Ausvärtigen bisher keinerlei Proben abgelegt, Frankreichs Note an England. Reaktionärer Widerstand. Stuttgart, 10. April. Unter dem Borsiz des Staatspräsidenten Blos wurde heute Die öffentliche Ordnung" tein Bertrauen entgegenbringen, denn diese famose Behörde ist lediglich auf den Kampf gegen links", auf die Bergiftung der öffentlichen Meinung mit Spigelmärchen usw. eingestellt, versagt aber stets, wo es sich um die Bekämpfung der militaristischen Verschwörer han in Stuttgart eine Besprechung der Regierungen Bayerns, delt. Daß der Herr Staatskommissar den Borgängen in Sachsens, Württembergs, Badens und beffens abgehalten. Die Bommern die größte Wichtigkeit" betmessen muß, ist eine bersammelten Regierungen nahmen einmütig gegen die fran Selbstverständlichkeit. Wichtiger wäre es, zu erfahren, wes- söfifche Note Stellung, welche die Auflösung ber Ginhalb es der Regierung noch immer nicht gelungen ist, der wohnerwehren verlangt. Diese sind als Schutz gegen Ausschreitungen arnd Verbrechen aller Art aufgestellt worden. Steckbrieflich verfolgten Butschisten habhaft zu werden. Die versammelten Regierungen erklären die Auflösung für uns möglich, da diese für erhebliche Teile Deutschlands gleichbedeutend mit dem Zusammenbruch der staatlichen Ordnung fei. Die Staatsregierungen verlangen von der Reichsregierung, daß diese erneut mit dem Obersten Rate der Gesamtentente in Berhandlungen eintritt, um den Fortbestand der Einwohnerwehren zus sichern. Ein paradiesisches Land. Baris, 10. April.( Sabas.) In der bon Frankreich ber britischen Regierung übermittelten Note stellt die französische Regierung zunächst fest, daß über die Boyalität ihrer Haltung tein veifel bestehen fann Die In der geftrigen Abenbausgabe stellten wir feft, baß sich bie Alliierten sind von ihrer Polibit stets verständigt worden. Die wichtigsten Organisatoren bes kapp- Butsches nach Bommern französische Regierung hat immer erklärt, gegen den Einmarsch verbrüdt haben, dort auf den Gütern ihrer Witverschworenen ein weiterer deutscher Truppen in das Muhrgebiet zu fein und bei beschauliches Dasein führen und fleißig an der Organisation einer * gefügt, daß die Erlaubnis hierfür auf jeden Fall die militärische neuen Ronterrevolution arbeiten. Am zweiten Dfterfeiertag Die Ginwohnetwehren sind ein durchaus reaktionäres Ge Besetzung von Frankfurt und Darmstadt zur Bebingung haben wurde auf dem Gute in Negow( Besizer Herr v. Struje) nach müsse. Am 8. April informierte die franzöfifche Regierung ihre Büttwis gefahndet. Man fand ihn nicht, ftellte aber feft, baß sich bilde. Ihre Auflösung muß gefordert werden ohne Rücksicht Vertreter in den alliterten Hauptstädten in diesem Sinne durch 40 andere Offistere bort befanden, die einen ständigen barauf, ob sie mit dem Friedensvertrag im Einklang stehen oder ein Telegramm, beffen Abschrift gleichzeitig den alliierten Bot Sturierdienst nach allen Zeilen bes Reiches unterhalten und plan. nicht. Sie sind eine inner politische Gefahr und es ist schaftern in Paris zugestellt wurde, worin Marschall Foch bie mäßig eine neue Gegenrevolution vorbereiten. Die Guts. durchaus nicht richtig, daß fie mur zum Schutz gegen Raub und militärische Maßnahmen prüfte, die nunmehr weder vermieden angestellten find burch größere Geldsummen gekauft Blünderung da seien. Ihre Gründer, Hauptmann Pabst und noch aufgeschoben werden konnten. Andererseits erinnert die worben. Sie überwachen den Berkehr und geben Signale, wenn Serr& ütt wik, kennen ihre wahren Funktionen jedenfalls viel französische Regierung baran, daß es sich um die Berlebung Gefahr im Berzuge ist. Dieses Bommern ist für die monarchistischen Gegenrevolu. beffer. Außerdem hat ja auch der Kapp- Butsch bewiesen, welchen einer der feierlichsten Bestimmungen bee Ber. trages handelt, und daß die deutsche Regierung felbft tionäre ein wahres Barabies geworden. Rein abeliger Hoch. Bweden die Einwohnerwehren dienen sollen. Die Arbeiterschaft die Notwendigkeit einer vorherigen formellen verräter läuft bort Gefahr, auf der Flucht erfchoffen au werden. bat also allen Grund, nachdrücklich auf ihre Beseitigung zu Bewilligung auf Aufhebung des Art. 48 und Ge kommt gar nicht erst in die Berlegenheit, fliehen zu müssen, drücken und die reaktionären Widerstände, die sich dabei bemerkbe alaimaeitia bas ment ses franabiiiden taie well tein Menid in Bemmern ernsthaft an ihre Berhaltung benkt.! machen, au berminben man Hofft zu einer schnellen Wahlgesche machen; Redner silderte zunächst das Berhalten der Vertreter Den Die Staatsbeamten und der Sozialismus. Sinigaris su tommen." Am Wittwoch soll die große politische. De- Arbeitgeber, deren einlichen zünstlerisch- patriarchat ſchen AufErfreulicherweise regt sich nach dem gegenrevolutionären batte beendet werden. Bom Donnerstag ab sollen das Reich 8- fassungen durch die Verhandlungen wie auch durch den Schieds heimstättengesek, Die Beamtenbesoldungspruch eine gehörige Storrektur erfahren haben. Im ersten TarifRapp- Butsch der kritisch- oppositionelle Geist auch unter den reform, das Reichsmehagesek, ber Entwurf über vertrag war mit Rücksicht auf die bordem 11. und mehrstündige Neichs- und Staatsbeamten in verstärktem Maße. Nachdem Aufhebung der Militärgerichtsbarkeit und einige Arbeitszeit als Uebergang zur achtstündigen Arbeitszeit eine sie von der alten herrichenden Klasse um ihre politischen fleinere Gefeße in schneller Folge erledigt werden. Wahrschein. 8½stündige Arbeitszeit von der Gehilfenschaft zugestanden, in Staatsbürgerrechte betrogen wurden und man ihnen das lich werden ein bis zwei Tage plenarfrei bleiben, wenn die Aus- Wirklichkeit eine neunstündige Arbeitszeit, da die Fritüd- und Koalitionsrecht vorenthielt, ist es begreiflich, daß sie nach schußberatungen dies erfordern. Am 24. 6. M. sollen alle Ar- Besperpause von je ¼ Stunde nur auf dem Papier stand. Hinzu den im Kapp- Putich gemachten Erfahrungen weder Luft noch beiten abgeschlossen sein. Neigung verspüren, wieder zu Heloten einer gegenrevolutioren Amtsautokratie zu werden. " * fam Sonnabends eine weitere Stunde und Sonntags vier Stun den, so daß die wöchentliche Arbeitszeit, abzüglich des freien Wochennachmittage 52 Stunden bezw, 55 Stunden betrug, falls ste Das neue Reichswehrgeses, das den Grundstod für das neue nicht noch durch Verkürzung der Mittagspause oder Fergbedienen Söldnerheer bilden wird, soll der Nationalversammlung demnächst der Kundschaft verlängert wurde. Die Herren Arbeitgeber glaubzugeben, ba feine Verabschiedung noch vor den Neuwahlen not- ten auf diese Arbeitszeit einen Anspruch zu haben, da sie ja Wochenlöhne von 84 und 98 Maart zahlten. wendig erscheint. Spenden entgegenzunehmen. Der Die 48stündige Arbeitszeit soll nun in der Weise geregelt werden, daß die Arbeitszeit wie bisher in die Zeit zwischen 8 und 7 Uhr mit zwei Stunden Mittagspause fällt, dagegen der Mon. tag in jeder Woche freizu geben ist in den Betrieben ohne Sonntagsruhe, bzw. bis zur Einführung der vollständigen Sonntagsruhe. Der Wochenlohn für Herrenfriseure wurde auf 145, Mart, der für Damenfriseure wad griseusen( mit regelrechter Behrzeit) auf 155 Wt. festgescht. Der Urlaub wurde zunächst auf 4 Tage bemessen und die weitere Regelung desselben, sctoie eine Meihe anderer Punkte: Baritätischer Arbeitsnachweis, Lehrlingsentschädigung u. a. m. der Arbeitsgemeinschaft der Tariffonirabenten überwiesen. Nach dem 9. November 1918 trat die Reaktion in den führenden und einflußreichen Beamtenstellen zunächst etwas in den Hintergrund. Aber sie verschwand nicht, sie versteckte sich nur, um später wieder die alte Neattion offen walten zu lassen. Die Tage des Kapp- Butsches waren für die vielen realtionären Geister unter der Beamtenschaft eine willkom Selft den Opfern der Bewegung im Ruhrrevier! mene Gelegenheit, aus ihrem kaisertreuen schwarz- weiß- Berlag der Freiheit" erklärt sich bis auf weiteres bereit, roten" Herzen keine Mördergrube mehr zu machen und sich offen zu den Kapp- Lüttwitern zu befennen. Wie bei den Baltikumborden die Offiziere, so stehen auch heute nach dem Fehlschlagen des Putsches die gegen revolutionären Beamten in führender Position natürlich wieder„ treu und brav" hinter der verfassungsmäßigen Regierung; aber nach wie vor haben sie kraft ihrer Stellung die Mittel in der Hand, poliKönigsberg, 10. pril.( 2. Z. B.) tisch mikliebige oppositionelle und radikale Elemente des Beamtenkörpers zu schifanieren und zu maßregeln. Dazu vormittag fanden im Lager der Gesellschaft für In der Aussprache trat eine ganze Weihe von Kollegen gegen find diese Herren um so eljer in der Lage, als es im Augen- Heeresgut nördlich Rothenstein große Explosionen statt. Als die Annahme des Schiedsspruds und für den Streit ein. blick noch verhältnismäßig wenige von den Beamten sind, Ursache kommt anscheinend Selbstentzündung beim Berlegen von Bekomme man jetzt die Sonntagsrube nicht, dann fönnе die den Kampf um die politische und wirtschaftliche Besser- Wurfeminen in Frage. Die Umgebung wurde sofort abgesperrt. men noch lange darauf warten. Andere Webner wiesen darauf Stellung der Reichs- und Staatsbeamten, unbeschadet aller Die 3 abt der Opfer ist noch nicht zu übersehen. hin, daß man den Arbeitgebern feinen größeren Gefallen tun fönne, ala jetzt schon den Streit zu beschließeri ohne noch ben Stonsequenzen, aufgenommen haben. Königsberg, 10. April. Schiedsspruch in Hanben zu haben. Durch den Tarifvertrag auf dieser Grundlage werde die Erringung der Sonntagsruhe feines wegs behindert, sondern müsse mur umso eifriger betrieben Heute Aus aller Welt. Explosionsunglüd bei Königsberg. Das deutsche Volt steht unmittelbar vor den Wahlen. Gegen 7 1hr abends befanden sich im Leichenschauhaus Nein Wunder daher, daß die Parteien aller Richtungen um sieben Todesopfer des Rothensteiner Unglücks, jedoch dürfte ihre die politische Gunst der Beamtenschaft. buhlen. Die Bahl damit nicht erschöpft sein. Im städtischen Strankenhaus Deutich nationalen haben bisher die Beamten fotvohl haben um dieselbe Zeit gegen 200 Berlegte Behandlung gefun als auch die Arbeiter immer nur als Objekte der Gefeb- den. Der in der Stadt und Umgebung angerichtete Schaden, Gesebben. gebung angesehen. Und wenn jetzt auch die Demokra namentlich an sertrümmerten Fensterscheiben, geht in die ten plötzlich entdecken, daß in ihrem Busen für die Be Hunderttausende. amten ein warmes Hers mitfühlend schlägt, so muß auch diesen Leuten die Frage vorgelegt werden, was sie denn eigentlich vor den Novembertagen 1918 Positives für die Beamtenschaft geleistet haben. Alle heuchlerischen Bersprechungen der bürgerlichen Parteien laufen darauf hinaus, mit ungeheurem Phrasenschwall Stimmenfang zu treiben. Daß auch die Rechtssozialisten mit einer umfangreichen Propaganda unter den Beamten eingesetzt haben, versteht sich am Stande. Aber auch hier muß den Beamten ins Gedächtnis gerufen werden, daß die zweifelhafte Koalitionspolitik der Rechtssozialisten es gewesen ist, die erst der Gegenrevolution in den Sattel half und die Beamtenschaft wieder um Haavesbreite um die wenigen fauer erkämpften Slechte brachte. Grubenkatastrophe in Oberschlesien. . Wie der Oberschlesische Kurier" aus Beuthen meldet, ereignete fich Freitag nacht auf der Castellengo Grube beim Borsigwert eine Sohlenstaub- Explosion, die zahlreiche Opfer forberte. Bis heute früh 6 hr waren 28 Tote geborgen. Behn verlegte wurden ins Lazarett gebracht, von denen noch wel gestorben sind. Acht Leichen liegen noch in der Grube. Eine Betriebsstörung findet nicht statt. Gewerkschaftliches. Das Bürgertum fann nur herrschen, weil es sich auf eine abhängige und politisch entrechtete Beamtenschaft stützt. Der Generalstreit und seine Wirkung auf die Angestellten. Die U. S. P. D. erstrebt dagegen die politische und die wirt- Die Afa hielt am 8. april vier öffentliche Versammlungen schaftliche Gleichberechtigung der Beamtenschaft und sucht zur ab mit dem Thema: Der Generalstreit und seine Sirkung auf Erreichung dieses Bieles das Hand- in- Hand- Arbeiten der Be- die Angestellten". Alle Versammlungen waren überfüllt wad ge amten mit der organisierten Arbeitnehmerschaft zu fördern. tragen von einem guten Geist. Ueberall brängten die Redner Das Thema„ Die Staatsbediensteten und der Sozialis- darauf, daß die Gewerkschaftsmitglieder sich mehr wie bisher mus" wird in einer Reihe von Versammlungen in der näch politisch" betätigen müßten. Das politische Hervortreten ber Gewerkschaften wurde allgemein begrüßt. ften Woche von der 1. S. P. behandelt. Die Staats- und Eine scharfe Abrechnung erfolgte gegenüber den bürgerlichen Seichsbeamten werden aufgefordert, für diese Versammlun- Handlungsgehilfen- Verbänden, dem G. d. A. und dem G... gen Propaganda zu machen und zahlreich zu erscheinen. Ein Der erstere hatte sich sofort auf die Seite der Mapp- Lüttwizer näherer Hinweis findet sich in der Rubrik„ Groß- Berlin". geschlagen. Der G... zeigte fich als das alte Schaukelpferd Die gegenrevolutionäre hohe und niedere Amtsbureau- und lehnte die Proklamation des Generalstreikes ab. Es gilt beshalb, biese reaktionären Angestellten- OrganiTratie ist nach wie vor am Werke, sich hinter den Kulissen fationen, welche mit einer wirklichen Interessenvertretung der durchzusehen. Es ist auch für die Steichs- und Staatsbeamten Angestellten" nichts gemein haben, restlos zu beseitigen. Wer höchste Beit, diesen reaftionären Treibereien ein Biel zu im Augenblid ber Gefahr nichts Positives für die Stepublik und fetzen. Reichs- und Staatsbeamte: Wacht auf! die Verfassung geleistet hat, hat damit die Kapp- Büttivih- Regie. Die ertappten Putschiften. Das deutsch- nationale Kapp- Flugblatt. rung gestärft. In allen Versammlungen wurde die nachfolgende Resolution einstimmig angenommen und Gegner wagten sich nicht zu melden. Resolution. Matuschbe empfahl, die Wusfertigung des Schiedsspruchs ab zuwarten, um endgültig dazu Stellung zu nehmen. merden. ihnen ab 1. April zugestandenen Lohnfäße sofort bei der nächsten Bestoffen wurde: die Versammelten verpflichten fich, di ihnen ab 1. April zugestandenen Lohnsäte sofort bei der nächsten Lohnzahlung zu fordern, desgleichen ben freien Montag von kommenden Montag ab zu fordern und sich dann um 10 Uhr bormittags im großen Gaale des Ge wert. fchaftshauses einzufinden. Die endgültige Entscheidung wurde bis zur nächsten Ben fammlung ausgefest. Bon feiten des Hauptvorstandes des Maler- und Ladierervers Sur Beitragserhöhung des Maler- und Lackiererverbandes, bandes wurde ben singelnen Filialen eine einschneidende Weorges misation der Unterstüßungseinrichtungen vorgeschlagen. Sie sollen wesentlich vereinfacht werden. Die reifunterstüßung wird nach dem Vorschlag um 150 Prozent erhöht. Aber auch die Erwerbs. lofen und Strantenunterstübungen follen eine wesentliche Gr. höhung erfahren. Eine Schöhung der Beiträge ist aus diesen und anderen Gründen unbedingt erforderlich. Eine Eibung der Ortsverwaltung und Vertrauensleute der Berliner Maler unb Badierer stimmte den Vorschlägen zu und beschloß, da auch eine Erhöhung des Ortszuschlages im Interesse der Organisation nicht zu umgehen ist, den Wettgliedern vorzuschlagen, eine Gr höhung des Beitrages auf 8,50 M. au beschließen. Die Seftion der Badierer schloß sich diesem Vorschlage an, ebenso eine Weit gliederversammlung der Berliner Filiale mit großer Mehrheit, nachdem eingehend über diese Angelegenheit debattiert worden mar. Endgültig wird die heutige Urabstimmung über die Gr höhung beschließen. Da es im eigenen Interesse der Mitglieber liegt, Mittel zu schaffen sum Ausbau des Verbandes zu einer Leistungsfähigen Stampfesorganisation, wird die Urabstimmung ficherlich eine Erhöhung des Beitrages auf 8,50 M. bringen, was bei der Lage der Verhältnisse und der Geldentwertung als Mindeftfah bezeichnet werden muß. Achtung Buchbrucer! In den am Montag, ben 12. 4., ftatt findenben Bezirksversammlungen werden die Sandidaten für die Wahl der Delegierten zur Verbands- Generalversammlung in Leip gig aufgestellt. G8 ift Pflicht jedes Stollegen, der auf dem Boden dafür zu sorgen, baß oppofitionelle Kollegen als Stondidaten in ber Opposition steht, die Bezirksversammlungen zu besuchen und Bosschlag gebracht werden. Ebenfalls ist es Pflicht aller Bere trauensmänner, Druckereitassierer und GeneralversammlungsDelegierten, die der Opposition angehören, am Mittwoch, den 14. 4., zur Generalversammlung zu erscheinen. Mit Abficht läßt man bie Generalversammlung gerabe am Bablabenb tattfinden, damit die Mitglieder der U. S. 3. die Generalversammlung nicht besuchen lönnen. Achtung! Fabrikarbetter! Die Arbeiterschaft der Firma Die am 8. April 1920 in Ser Brauerei Königstadt", SchönDer Hauptgeschäftsführer der Deutschnationalen Bolfspartei hauser Allee 10-11, im Deutschen Hof", Lucauer Straße 15, bezeichnet unfere Mitteilungen über das in den Butschtagen an- bei" Carl Breuer", Große Frankfurter Straße 117 und im gefertigte deutschnationale Flugblatt, das zur Unterstützung der Schwarzen Adler", Schöneberg, Sauptstraße 142, antvesenden. Störting u. Cohn, Steglig, Ahornstr, 6, hat wegen Nichtgehlung Rapp- Regierung auffordert, als von Anfang bis Ende er- burch die Afa in Gemeinschaft mit den anderen freien Arbeit Borschriften zum Betriebsrätegejes die Arbeit niebergelegt. Es angestellten erklären, daß die Proklamation des Generalstreifes der tariflichen Löhne sowie der Nichterfüllung der gesetzlichen Stunten und erlogen". Diese Erklärung ist eine beispiel nehmergewerkschaften die einzig mögliche und richtige Maßnahme wird ersucht, daß bie Arbeiterschaft, insbesondere die Gummi Jose Dreiftigkeit, die wir auf bas entschiedenste zurüd war. Die Versammelten stellen feft, daß alle übrigen Ange- arbeiter, diesen Betrieb auf das strengste meiden. Die Arbeits weisen. Wir haben bereits in unserer Mittwoch- Ausgabe die stelltenberbände in diesem großen Sampf gegen die Steaktion ber- nachweise sowie alle arbeiterfreundlichen Blätter bitten wir hierpräzisesten Angaben über die Herstellung des Flugblattes gejagt und damit ihre Eristengberechtigung berloren haben. Die bon Notiz zu nehmen. Verband der Fabritarbeiter Deutschlands. macht und den Namen der betreffenden Druderei angegeben. zum Abbruch bes Generalftreifes getroffenen Vereinbarungen Ortsverwaltung Groß- Berlin. Der Inhaber dieser Druderei hat mit beinem Worte unsere Dar- find nach Meinung der Versammelten das Mindeſtmas dessen, Die beste Gewähr für die Durch stellung zu bestreiten gewagt er wird wohl wissen, warum. was erfüllt werden muß. führung diefer Bereinbarungen sehen die Angestellten in der Inzwischen erhalten wir von einem in dem Betrieb Beschäftigten Aufrechterhaltung ber Einheitsfront aller freien Gewerkschaften, eine Zuschrift, die wettere interessante Ginzelheiten enthält. In der Arbeiter, Angestellten und Beamten. Sie erwarten, daß Vieser Buschrift heißt es: sich die Angestellten restlos den Afa- Verbänden anschließen und ebe Gemeinschaft mit dem allbeutschen, antisemitischen G. R. A. und dem nationalreaktionären G. b.., sowie allen Branchen und Fachverbänden ablehnen, die ebenfalls teine Daseinsberechtigung haben, weil sie die Angestellfenschaft zersplittern. Die Bojung sei: Rampf gegen alles, was abfetts bon uns steht". 3u Ibrem Artikel in der heutigen Morgenausgabe über das Kapp- Flugblatt der Deutschnationalen Bolkspartei möchte ich Ihnen noch einige Ergänzungen mitteilen. Das betreffende Flugblatt ist nicht nur gesetzt, sondern auch gedruckt worden und zwar in einer Auflage von ca. 30 000 Bogen, was ungefähr 100 000 Eremplaren entspricht. Wer den Drud dieses Flugblattes ausgeführt hat, ist nicht erwiesen, jedoch war die Druckerei während des Putsches durch Marloh mit ca. 50 Mann befest. Als wir in den Betrieb zurückkehrten, waren die Flugblätter fig und fertig verpackt in der Buchbinderei aufgestapelt. Bis heute sind diefelben nicht vernichtet, sondern werden auf dem Papierboden sorgfältig auf. bewahrt, jedenfalls mit der Hoffnung auf spätere Werwendung. Von anderer Seite erfahren wir noch, daß das Flugblatt burch die Technische Nothilfe gedruckt worden ist. Eine Anzahl diefer Blätter scheint auch verbreitet worden zu sein, benn uns werden von verschiedenen Seiten Exemplare bes Flugblattes übermittelt. Angesichte dieser Tatsachen sollte die Deutsch nationale Boltspartei es wirklich unterlassen, sich durch hari näckige Verleugnung des Flugblatts noch mehr zu blamieren Die Arbeiten der Nationalversammlung. Achtung! Betriebsräte der Holzindustrie! Achtung! Zentralverband der Angestellten, Fachgruppe 2. Die Tarif berhandlungen der nicht ständig Angestellten( Silfskräfte) bei den Magistraten Groß- Berlins haben entsprechend den Verhandlungen der Gemeindearbeiter eine provisorische Wegelung gefunden. Bei sämtlichen Groß- Berliner Gemeinden sollen bis zur endgültigen Regelung ber eingereichten Gehaltsforderungen vor einem Schiedsgericht Groß- Berlin zu den jebigen Gehältern sofort gur Auszahlung gelangen: für Jugendliche unter 18 Jahren 140 W., für Ledige über 18 Jahren. 200 M., für Berheiratete 215 M., für jedes Kind bis zum 16. Jahre 80 m. Elfenbreher! Branchenversammlung findet nicht heute, Sonntag, den 11., sondern Dienstag, den 13. b. W., abends 6½ Uhr, in der Böhow- Brauerei, Prenzlauer Allee, statt. Sperre über die Firma Richard Becker, Sattlerwaren- Engros, In folgenden Lokalen finden am Dienstag, den Prinzenstr. 49. Die Firma Richard Becker hat drei Mitglieder 18. April, abends 5. Uhr, für die einzelnen Untergruppen Ber- des Bentralverbandes der Angestellten anläßlich des Generalftreils fammlungen der Betriebsräte ftatt: gegen den Rapp- Lüttwiß- Butsch gemaßregelt. Da die Firma die I. Möbelfabritation: Muster- Festfäle, Kaiser- Wil- Wiedereinstellung der gemaßregelten Angestellten ablehnt, wird helm- Straße 81; hiermit die Sperre über den gesamten Betrieb gelegt. Jede weitere Tätigkeit von Angestellten oder Arbeitern bei der Firma während der Zeit der Sperre gilt als Streitbruch. Zentralverband der Angestellten. Deutscher Transportarbeiterverband. II. Baufach: Reichenberger Hof, Reichenberger Straße 147 III. Musikinstrumentenfabrikation: Schulaula, Reichenberger Straße 44; IV. Stød: und Schirmfabrikation: Maczinkowski, Michaelfirchstr. 24; V. isten unb Kofferfabrikation: Arbeitslosen. faal, tungestr. 80; faal, tungestr. 80; VI. Bergotber- und Rahmenbetrieb: Getvert fchaftshaus( Saal 11), Engelufer 15; VII. Rorb und Bürstenfabrikation: Greiwes Lotal, Stungestr. 3. Zur Lohnbewegung im Friseurgewerbe. Zähne 4 Mark! 7.- Mark mit echtem Friedens- Kautschuk schöne, natürliche Farbe bel 5 jähr. schriftlicher Garantie. Zahnziehen mit örtlich. Betäubung nach bewährter Methode bei Bestellung von Gebissen gratis! Eine Korrespondeng meldet: Am Montag wird der Neid langler eine Erklärung über die Vorgänge im. Ruh bezirk und die französische Aktion abgeben. Die Besprechung erfolgt wahrscheinlich erst am Dienstag. Am Montag foll noch bas Filmgefet in zweiter Lefung verabschiebet wer den. Die erfte Lesung der Wahlgefeße und der Entwürfe über Boltsentscheib wird ebenfalls am Dienstag erfolgen, gleichen Tage erfolgten Verhandlungen vor dem Schlichtungsaus. damit der Ausschuß seine Arbeiten beginnen fann. Die Barteien schuß, die von 9 Uhr vormittags bis 6 Uhr abends währten und In den letzten 2 Jahren über 2500 Gebisse zur vollsten Zufriedenheit geliefert. perben sich am Dienstag über die Art der Berabidlebung her mit einem Siebefequch endeten Am Freitag abend fand im Gewerkschaftshaus eine außer Spezialität: Zähne ohne Gaumen. Kronen von 30 Mk. an. ordentliche Versammlung der organisierten Friseurgehilfen und Keine Luxuspreise! Fachmännische Munduntersuchung und Rat kostenlos gehilfinnen statt. Da weit über 2000 Mitglieber erstienen waren, mußte die Bersammlung im hof des Gewerkschaftshauses tagen. Zahnpraxis Hatvani, Danziger Straße 1 Kollege Matuschte berichtete über das Ergebnis der am Ecke Schönhauser Allee. Eingang Danziger Straffe. Sprechstunden von 9-12, 2-7, Sonntags und Feiertags 9-12. SCHUHWAREN für Damen Herren u.Kinder in guter Verarbeitung u. reichhaltigster Auswahl 88888888 8 8 8 8 8 8 Theater und Vergnügungen. Volksbühne Theater am Bülowplatz 3 Uhr: Der Liebestrank 7 Uhr: Nach Damaskus. Neues Volkstheater Köpenicker Str. 68. 7 Uhr: Das Paradies Staatstheater Opernhaus: 6 Uhr: Aida Schauspielhaus: 7 Uhr. Der Marquis von Kelth Direktion: Wax Reinbardt Deutsches Theater 7 Uhr: Dame Kobold. Montag 7 Uhr: Dame Kobold Rammerspiele $ 12 Uhr: Musikalische Matinee 7U: Gabriel Schillings Flucht Montag 7 U. Die Büchss der Fandora Großes Schauspielhaus Karlstraße 70 Der weiße Helland 141.Abteilung, II Abend). Montag 7 U.: D. weiße Helland ( 42. Abteilung. 11. Abend.) Birektion Garl Meinhard Rud. Bernauer Theater I. d, Königgrätzer Straße 3 Uhr: Erdgeist M.Orska) 18U. Schloß wetterstein Montag: Sie" Dienstag König Nicolo Mw.: Schloß Wetterstein Donnerstag: König Nicolo Fr: Schloß Wetterstein Sonnabend: König Nicolo Stg. SchloffWetterstein Nachm: Edgeist( M.Orska) Montag:..Sie" Komödienhaus 3 Uhr: Liselott von der Pialz 18 Uhr: Der Herr Minister ( Max Pallenberg) Berliner Theater 3 Uhr: Bummelstudent. 7 Uhr: Der letzte Walzer JANDORF Belle Alliance Str. Gr. Frankfurter Str. Brunnen Str. Cottbuser Damm. Wilmersdorfer Str.( Charlottenburg.). Rose- Theater Circus Busch 3 Uhr: Wilhelm Tell. 7 U.: Das Lied der Liebe Walhalla- Theater 3 Uhr: Die Ehre. 75 Uhr: Der Rastelbinder Gas no- Theater Uhr: Ein alter Sünder Sonntg. 3 Uhr: Onke! Moritz 1 Apollo- Theater Friedrichstr. 218. Ailabendlich Sonntags 3', a. Unübertrefflichos Varieté- Programm! Theater am Kottbaser Ter Tel.: Moritzplatz 14814. Tägl.: 76 und Sonntag nachm. 3 Uhr: Elite- Sänger Horst, Puselil, B. Schrader. Schubert etc. Blüthgen- Konzert Vorv. 11-1 u. 4-6 U. Stz. 2 Vorst. 3 u. 7 U. 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Als ständigen Vorgesetzten handelt, scheint mit anderem Maße geErnst noch als Minister mitzeichnete, war sein Vertrauensmann messen zu werden. Gegen den jezigen Inspektor in Friedrichs niemand anders als der Kappist Regierungsrat Dohe, der felde werden die schwersten Vorwürfe erhoben. Vorwürfe, die Bolizeibezernent im Ministerium des Inneren. Dieser Doye auf Betrug hinauslaufen. Seit einiger Zeit sind die schwerwar der Gefährlichsten einer. Er war es, der die Schwindel. wiegendsten Anschuldigungen, die mit Beweisen belegt sind, ernachrichten über Eichhorn in die Welt hinausbrachte, er war es, Ritter ihnen gegenüber an den Tag legt. Hier sollte der geheben. Da merken die Arbeiter nichts von der Energie, die Herr der im Kapp- Butsch eine hervorragende Rolle spielte und jebt strenge Herr Stadtrat ansehen, hier hätte er Gelegenheit, zu felber stedbrieflich berfolgt wird. Es wäre ungerecht, au beraufaffen, wenn er fich nicht mitschuldig machen will geffen, daß Herr Dohe auch der Vertrauensmann des Herrn Beine, des verflossenen Ministers des Inneren, war. Mit ihm ist nun auch Eugen Ernst gefallen. Verlagsgenossenschaft Freiheit". An einer belebten Straßenede Berlins, was Jebe ich ein, zwei, drei Straßenhändler mit 8igaretten, daneben noch einen mit Schofolade, wieder einen mit Würsten. Alles scheinbar fräftige, gesunde Menschen, halb Einsteilen ist Herrn Richter, dem Polizeipräsidenten bon Am Montag, den 12. April, abends 6 Uhr, findet die der Verlagsgenossenschaft Charlottenburg, das Amt kommissarisch übertragen worden. Es Generalversammlung fn Bivil, balb in alter Uniform. Doch an ihren Gesichtern werben aber auch andere Personen als Anwärter auf den Bosten Freiheit", G. m. b. S., in der Bodbrauerei, Fidicinstr. 3/5 Sieht man, daß ihnen ihr notgedrungen gewählter, jetziger Beruf wenig Freude macht. Wieder ein paar Schritte weiter genannt. Auch hier taucht die Forderung nach einem Fach-( am Tempelhofer Berg), statt. mann" auf. Als solche werden zwei Namen genannt, die Tagesordnung: 1. Bericht des Vorstandes. 2. Bericht ertönt etrie Drehorgel, dahinter einer der bedauernswerte Herren Lehnert und Schrader. Schon wird aber gegen diefelben des Aufsichtsrats. 8. Neuwahl des Vorstandes und des Aufften Kriegsbeschädigten mit dem Schilde auf der Brust: Sturm gelaufen von anderen Anwärtern. Wir haben kein Besichtsrats. 4. Anträge. Gänzlich erblindet"! Noch ein paar Häuser weiter, auf bürfnis, uns in diese Ratbalgerei um den Posten hinein. dem Podest einer Fensternische hockt ein fleines Kerlchen mit Streichhölzern in der Hand, beide Beine bis kurz unterm Gesäß amputiert. So reiht sich Elendsbild an Elendsbild. Jumengen. Fort mit dem Belagerungszustand! Ale Legitimation dient die graue, mit Nummer ver fehene Mitgliedskarte. Der Aufsichtsrat...: Otto Döring. Achtung! Staatsbeamte. Doch wie eine noch wuchtigere Anflage gegen die heutige Die beiden sozialdemokratischen Fraktionen im Noten Hause Gesellschaft- ein Mann in zerrissener Kleidung fist auf haben der Berliner Stadtverordnetenversammlung folgenden An- In der nächsten Woche finden sechs von der It. S. B. D der bloßen Erde, den völlig entblößten Beinstumpf ausge- trag unterbreitet:" Die Stadtoreordnetenversammlung erfudy einberufene öffentliche Versammlungen ffatt mit der Tages streckt und bettelt! den Magistrat, fsdleunigst bei den zuständigen Behörden auf so- ordnung: Für all diese Menschen galt bisher immer das Rom- fortige Aufhebung des Ausnahmezustandes in Berlin hinzumando: Hinlegen! Nun, warten fie auf den großen Moment wirken." im Leben, wo es auch für sie heißt: Aufstehen! Schärffte Mißbilligung wegen der Demonftrafion bom 13. Januar. Da die beiden Fraktionen die Mehrheit in der Berliner Und du Vorüberziehender, hast du all die Schmach ver- Stadtverordnetenversammlung haben, ist die Annahme des AnUnd du Vorüberziehender, haft du all die Schmach ver- E3 geffen, die man deiner Menschenwürde in den langen trages sicher. Es muß daher auch die Erwartung ausgesprochen Kriegsjahren angetan bat? Hast du den preußischen Leut- werden, daß die Regierung fich endlich dazu befehrt, daß der nant, den ums feine Nation nachmacht, vergessen? Der dich Belagerungszustand in Berlin durchaus keinerlei Berechtigung bon vormittags 8-11 Uhr binlegen ließ, bis deine Lumpen mehr hat, nachdem dies auch die Rechtssozialisten, die bisher bor Dreck und Nässe starrten, der dich um 2 Uhr mit Taube- noch immer ähnliche Anträge unserer Genossen niedergestimmt ren Sachen antreten ließ, um dasselbe Spiel zu beginnen! batten, jetzt eingesehen haben. Hast du deinen Hauptmann, deinen Brigade und Divisionsführer und all die anderen glorreichen" Heerführer bergessen, die dir den stolzen" Namen„ Teutscher Michel" eingebragen haben, die dich in der ganzen Welt verachtet 13. Januar folgten auch die Friedhofsarbeiter des und berbakt gemacht haben? Die dir jahrelang in naffen städtischen Friedhofes in Friedrichsfelde dem Aufruf der Partei Erdhöhlen ein eines Zieres untwürdiges Dasein verschafft und der Rätezentrale, gegen das elende Betriebsrätegeses bor haben, die dir und dem scheinbar gesimden Straßenhändler dem Reichstag zu demonstrieren. Um die Mittagszeit berließen zu schleichender Krankheit und dauerndem Siechtum ver- die Arbeiter ihre Arbeitsstätte, um nach dem Reichstage zu geben. holfen haben? Willst du noch immer fnien? Immer noch Damit haben fie aber den Zorn des Vorsitzenden des Kuratoriums Hinlegen? Begreifst du nicht die Schmach, die der preußische für das Bestattungswesen, Herrn Stadtrat Ritter, erregt. Herr Militarismus dir und der ganzen Welt angetan hat? ist Ritter bat infolgebeffen an ben Obmann des Arbeiterausschusses, du noch länger auf dem Bauche rutschen, du deutscher Be- Langner ein Schreiben gerichtet, das feines Inhalts wegen nicht amter, du Hand- und Kopfarbeiter? Wartet nicht auf das uninteressant ist. Es lautet: gnädige Kommando von oben, sondern raunt euch selber su- Aufstehen"- Aufstehen und Festhalten! R. K. Kuratorium für das Bestattungswesen. 159. Bst. 20. Berlin, den 11. Februar 1920. Wie uns berichtet worden ist, haben Sie am 13. Januar 1920 um die Mittagszeit die Arbeitsstätte eigenmächtig verlaffen, um an der Demonstration vor dem Reichstagsgebäude teilzunehmen, und Ihre dort beschäftigten Mitarbeiter veranlaßt, Ihnen zu folgen. Eine diesbezügliche Parole war von Ihrer Gewerkschaft nicht ausgegeben worden. Wir hätten also gerade von Ihnen, der Sie sich durch die Annahme des Amtes nicht nur zur Wahrnehmung der Interessen der Arbeiterschaft, sondern auch derjenigen Ihrer Dienstbehörbe verpflichtet haben, erwarten müssen, daß Sie unbesonnene und erregte Kollegen zur Ruhe und Weiterarbeit ermahnen würden. Die Staatsbediensteten und der Sozialismus". Referenten sind die Genossen: Braß, Däumig Düwell, Wilhelm Soffmann, Roenen, u nert, 8achert, 8ubeil Die Versammlungen finden statt: Montag, 12. April, 6% Uhr abends: liems Festfäle, Hafan Dienstag, 18. April, 6% Uhr abends: Schulaufa, Tempelhofes heibe 13. Ufer 2. Dienstag, 18. April, 6% Uhr abends: Sophienfäle, Sophien Straße 17-18. Dienstag, 18. April, 7% Uhr abends: Charlottenburg, Beltshaus, Rosinenstraße 8.* Mittwoch, 14., April, 6 Uhr abends: Berlin D., Viehhof Börje, Eldenaer Straße. ftraße 142. Donnerstag, 15. april, 6% Uhr abends: Pharusfäle, Müllers Bableiche Beteiligung der Staatsbediensteten wird erwartet. Nofschreie der Unfallrentner. Schwer leiben unter den Teuerungsverhältnissen die Menten empfänger, mögen fie nun eine fleine Bension, Invaliden, oder Unfallrente beziehen. Teuerungszulagen find da und dort in Heinem Umfange erfolgt, find aber gänzlich unzureichend. Not schreie find es, die aus den zahlreichen uns zugehenden Schreiben der Rentenbezieher entgegenhallen. Am schlimmsten scheinen die Unfallrentner daran zu sein, wenn man überhaupt unter den Notleidenden differenzieren kann. Tatsächlich sind die Invalidenund Unfallrentner in einer schweren Notlage. Nur ein Beispiel von vielen. Da heißt es in einem Briefe u, a.: Ich bin am 23. Rai 1913 mit einer Rüstung aus 20 Meter Höhe zusammengebrochen und erlitt eine so schwere Wirbelsänten verlegung, daß ich von unten bis über die Hüfte bolständig gelähmt bin. Meine Bedürfnisse kann ich nur auf fünstlichem Trotzdem gab man mir eine Rente Wer wird Polizeipräsident von Berlin? Um die Beantwortung dieser Frage wird lebhaft gestritten. Berr Eugen Ernst ist als Polizeipräsident von Berlin erledigt. Seine Rolle während der Sapptage ist so atveideutig, daß felbit ber Bortvärts" Herrn Ernst nicht restlos helfen tann. Ernst hat im Interesse des Vaterlandes" seinen Poften weiter verfehen unter Jagom Wege verrichten. obwohl die Beamtenschaft es ablehnte, ber Rapp- Regierung zu bienen. Seine Entschuldigung, es hätte für Sicherheit und Ordnung gesorgt werden müssen, betrachten felben die Beamten als eine leere Ausrede, denn die Verant twortung für die unsicheren Zustände mußte ben Kapp- Lüttwik augeschoben werden. Aber Herr Ernst flammerte sich zu sehr an ben Posten. Als es immer unsicherer wurde, sette er sich ins Auto und ergriff topflos bei Nacht und Nebel die Flucht. In Velten wurde er angehalten und sollte in Saft gefeht werden. Da berief er sich auf einen Unabhängigen, den er von früher her kannte, unb burch deffen Hilfe fuhr er unangefochten weiter. 22 Der Sternsteinhof. Stoman von Ludwig Anzengruber. Als der Toni an den Tisch trat, fab er zwei Gestalten, eine dice und eine dünne, seinen Vater und den Käsbiermartel, in dem Hausflur erscheinen und sich nach dem Garten wenden, rasch bot er der Sali die Hand. Springen wir wieder' mal mit herum," rief er und zog das Mädchen haftig mit sich fort; als die alten am unteren Ende des Gartens eintraten, eilten die Jungen just zu seinem oberen hinaus. Der Käsbiermartel zeigte mit seinem fnöchernen Arm nach dem Paare.„ Schau', wie schön sauber sie mit ihm Schritt halt't," schmunzelte er. Ich sag' dir, fie mag ihn leiden." Wundert mich nit, is auch ein sauberer Bub'," sagte der Sternsteinhof- Bauer. No, so uneben is die Dirn' just auch nit, daß's ihm ' wider sein müßt'!" Bewahr'." Wir sprechen Ihnen hiermit auch noch auf diesem Wege unsere schärfte Mißbilligung über Ihr pflichtwidriges Ver halten aus und werden Sie im Wiederholungsfalle unweiger lich sofort entlassen. gez. Ritter. So Herr Stadtrat Ritter, seines Beichens Rechtssozialist. Er spricht seine schärffte Migbilligung über die Beteiligung an der Demonstration aus und droht im Wiederholungsfalle mit Entlaffung. Es handelt sich um Arbeiter, deren Interessen Herr fönnt sich leicht a beffere G'legenheit schicken, wie' 3 nächste Frühjahr, wo dein' Sohn zur Abstellung einberufen werd'n, daß mer'n gleichzeit von Soldaten frei und zum Bauern macheten?! Daß ich' n von Militari losbring', das laff' mir über, ich weiß mehr als ein' Weg dazu, du brauchst nur d'Rosten af dich a'nehmen." Daß weiß ich, daß du f' nit tragen wirst imd du weißt, daß ich einer bin, wo' 8 fein Haus foft't, dem' s af fein' Hütten ankommt! Aber dös is unbillig, daß ich mein' Hof mein'm schweren Geld nachwerfen sollt', um mir ein Herrn z'iegen." bon 80 Prozent, 92,85 M., bis September 1919, pon, da ab bekomme ich 100 Prozent mit Silflosenrente, 116,05 M. und 20 m. beten, befomme aber immer von der Nordöstlichen BauberufsTeuerungszulage. Um Teuerungszulage habe ich wiederholt gegenossenschaft, Sektion I, Berlin- Wilmersdorf, Sildegardstr. 29/30, ablehnenden Bescheid. Alle Rechtsmittel sind vergeblich. Trotzdem ich vollständig erwerbsunfähig bin und mich nur im Kranten fahrstuhl fortbewegen kann, würde ich gern Heimarbeit machen, aber ich fann feine bekommen. Die Lebensmittel, welche mir und meiner Familie zustehen, Bann ich nicht laufen. Butter, Schmalz und Fleisch kennen wir nur dem Namen nach. Soble fonnte ich nicht faufen. Wenn es welche gab, war natürlich Er bot zum Gruße die Hand. Im Wald hat's mich nit länger gelitten," jagte er, ich mußt' doch schauen, ob du bei dem argem Wetter fäm'st. Ich dank dir, daß d' dich nit hast abhalten lassen. Es is zu unfreundlich, als daß ich dich lang da verhalten möcht'; ich werd's furz machen. D' schlimme Jahrzeit is vor der Tür und bald werden mer heraußen im Freien uns nimmer zusamm'finden können; daß aber' n ganzen langen Winter über uns nur von fern und wie fremd begegnen follten, ohne ein vertraulich Beinand'sein, dazu kann ich mich nit verstehen, und das fannst auch du nit verlangen." „ No ja, du bist halt unbegnügfam, du hast dir noch Helene sab vor sich hin auf den Boden, sie hob die allweil nit g'nug berrisch getan af der Welt! Wann ich Schultern. Was is da zu machen?" sagte sie leise. ein' Bub'n hätt', ich fäß schon lang in der Ruh'." ,, Das werd' ich dir sagen. Tein' Mutter soll ein „ Du hast aber fein', und wann du dein' Dir'n aus'm g'scheit Weib sein, das ein Einseben bat; nit wie andere, Haus gibst, bist du nur noch freierer Herr d'rauf! Dös is die sich, alt, nimmer erinnern mögen, daß sie selber anch ein ungleicher Handel zwischen uns und der verlangt sein einmal jung g'west wären und nun' n Verliebten tein' Besinnen, und Besinnen, daß' s ein' nit reut, braucht sein' frohe Stund' gönnen und denselben alles für Sünd und Beit; darum laß' ich mich nit drängen. Nun is g'nug da Schand aufredmen! Mein Bader, der balt't wieder' s Gang' davon g'red't, schau'n wir lieber ein Bissel tanzen zu." für a Dummheit, und vor ihm muß ich wohl unser Sach' g'beim halten, bis ich ihm einmal a nachgiebige Stund' ab laner', denn fäm er früher dahinter, so möcht uns das leiclyt' ganze Spiel verderben, aber vor deiner Mutter bab' ich mich bei mein'm ehrlichen Absehen nit 8'scheuen; der könnt'st wohl all's Unjere anvertrauen, und was kann s nachber viel dagegen haben, wann ich von Seit zu Zeit bei euch einsprech'? Da sein wir weit sicherer wie unter freiem Simmel. In eurer Hütten sucht mich gewiß neamand." But, gut, schau'n wir zu. Aber' s Drängens wegen i's mir nit g'west, daß d' glaubst. Ich wollt dich nicht Also geb'n wir f einmal s'jamm, wie wir's schon seit brängen." langem übereins worden sein!" N ' s hat ja noch Zeit." "' s hat Beit!' s hat Beit! Bei dir hat's Beit! Die Dirn is mannbat, fag' ich dir, warum sollt' s d'schönst Zeit verpassen und überständig wer'n, wie wann ein arm's Waiser! wär', das nix mit in's Haus brächt', wie' n g'flicten Kittel, den f' am Leib tragt?!" Ich weiß ja, was f' mitfriegt,' s is wohl schon a Weil her, daß d' mir' s g'sagt hast, aber ich hab's noch nit vergeffen." ja recht, wann dir's g'merkt hast. Was ich biet, das biet' ich und da d'rauf kannst mich an der Stell' beim Wort nehmen: halt aber du nur mit dem dein'm nit ewig lang g'rid. Bei gar z'biel Seit zum Umschau'n fänd' sich ain End' doch was anders!" " Das würd dir auch viel helfen, ausg hungerter 8'fammicharrer," murrte der Sternsteinhofbauer, indem er borauf aus dem Garten schritt. „ Dich spann' ich doch noch in' Karren, ang'freffener Geldvertuer, brummbe der Käsbiermartel, hinten nach trabend. „ Geh', was du ein'm zumut'st," schmollte die Dirne. " Da müßt' ich mich ia frei z'Tod' schämen, wann ich ihr Is am nächsten Nachmittage Helene dem toten Walde das beichten sollt'! Was würd' sie sich denn denken von mir, auschritt, trieben schwere graue Wolfen vor einem falten wo ich s bisher hab' glauben g'macht, mir vermöcht's Winde einher. Es begann zu„ gräupeln". In einem Augen- feiner anzutun, und ich ließ'n Selecebinder Muderl nirr blide schien aller Raum zwischen Himmel und Erde allein aus Gnaden neben mir herlaufen?" von den durcheinander fegenden und wirbelnden, weißen Was sie sich denken würd'? Daß du hinter ein'm Un Rügelchen erfüllt; das währte einige Minuten, dann wurde lieben fein'm Rüden ein'm Liebern nachtracht'st, wie sie ebenjo plötzlich die Luft wieder hell, eine mürbe, flaumige bielleicht selber einmal getan hat, das würd' sie sich denken. Dede über dem Wege dämpfte selbst den Hall der Tritte Dann müßt' ja auch dein' Mutter fein' Kopf für ihr'n und die Stille, die rings geherrscht hatte, dünfte dem Ge- Borteil und fein Herz für dich haben, wann f dich nit lieber, wie da herunten als Herrgottlmachersmeib, o'n hör nun lautloser wie zuvor. af'm Sternsteinhof als Bäurin fiven fähet!" „ Das fürcht' ich nit. Ich fenn' dich z'gut. Du bist af doin' Vorteil. Tu neid'st' m Gulden seine hundert Kreuzer. Bon all n, die d' mir gleichstell'n fannst, hab'n die ein'n nur Dinden, die andern zivei oder mehr Bub'n, unter die' s Das Mädden zog erschauernd das Tuch on sich. Auf ganze einmal aufgeteilt wird. Stimmt mein' Rechnung?" der kurzen Strede, die es noch bis an's Siel zurückzulegen Freilich stimmt fl Freilich stimmt 1 Aber ichaut. hatte. Bam thm der Bursche entaeden. ,, Vein lieber Toni, da hat's wohl noch ein Weil' hin!" Wortjehung folgt Geld dafür da. Habe den ganzen Winter meine Stube durch Waldbrände gefährdet, fondern es geben durch mannig ein einzigesmal geheizt. Anzuziehen haben wir auch nichts faches Auftreten derfelben auch dem Volte ungeheure Werte vernur Lumpen. Ich bin nun so in Schulden, daß ich nicht loren. Im allgemeinen Interesse werden die Waldbesucher erweiß, was ich tun foll. 8wei Gasrechnungen sollen auch sucht, den Anweisungen der Aufsichtsbeamten anbedingt Folge au hlt werden, aber wom? Wir sind am Verzweifeln. Die leisten. allberufsgenossenschaft hatte über 15 Millionen Kriegsanleihe eichnet und für die Invaliden ist nichts da." Diese Notschreie tönnen beliebig vermehrt werden. Wann rb diesen Aermsten geholfen? Der Massenmörder von Fallenhagen. Lebensmitteltalender. Für Boltshochschule Neukölln. Die Eintragungen zu den Vore lefungen, Sprach- und Rechenkursen im Vierteljahr April/ Juni finden werftäglich von 10-1 unb 5-7 Uhr im Rathause, Bimmer 218, stati. Außerdem nehmen bie nachstehenden Buch handlungen ufiv. Anmeldungen zu den Kursen 1-24 entgegen: Lichtbildervortrag zugunsten eines Jugendheimes. Der zum Herrfurth, Kaiser- Friedrich- Straße 207; Fretheit, Neckarstr. 8; 16. März festgesetzte Lichtbildervortrag der Goz. Proletarier- Bidhardt, Berg, Ecke Prinz- Hanbjerg- Straße; 8. 8., Siegfried jugend über: Das Blumenthal und die Märkische ftraße 23; Prochnow, Hermannstr. 69; Freudenreich, Britz, Her Schweiz mußte wegen des Kapp- Putsches ausfallen. Er mannstraße, Gde Pintschallee. findet nun am Dienstag, den 18. April, abends 7 Uhr, in der Aula Müllerstraße Ecke Triftstraße statt. Billets au 75 Bf. sind Die Voruntersuchung gegen den Schlosser Friedrich Schu- noch an der Abendkasse zu haben. Um regen Besuch wird gebeten. ann, der bekanntlich der Massenmörder von Falkenhagen" Eine Sonderverteilung von Petroleum findet für diejenigen ausländische Hülsenfrüchte, 375 Gramm Zucker, 125 Gramm Weizen Wilmersdorf. 2 Pfd. Kartoffeln, 875 Gramm Großbrot, 200 enannt wird und im falfenhagener Forst, wie erinnerlich. Berechtigten statt, die bisher Petroleummarken für Wohnung grieß, 250 Gramm Marmelade, 125 Gramm Haferflocken. Frisch mehrere Jahre fein Untoefen trieb, ist jetzt gefchloffen worden. beleuchtung erhalten haben. Die Betroleummarfen für biefe gebackenen Reks mit dem Ausbruck: Brotkommission VII". Danach ergibt sich ein Bild von einem Verbrecherleben, wie es Sonderverteilung fönnen von Montag, den 12. d. M. bis Sonn- Kinder 4 Bäckchen 3wieback, 6 Bäckchen Milchfüßspeisen. Für Kindes entiebenerregender nicht zu denken und in der Berliner Kriminal abend, den 17. d. m. bei den Brottommiffionen in Empfang ge von über 6 Jahren bis zum vollendeten 14. Lebensjahre: 2 Päckchen geschichte noch nicht dagewesen ist. Schumann werden nicht nommen werden. Da es vollkommen ungewiß ist, wie sich die 3wieback, 8 Bäckchen Milchyfüßspeisen. Für Berfonen von 65 Jahren weniger als insgesamt 64 schwere Verbrechen zur Last Kleinbeleuchtungsverhältnisse im laufenden Jahre gestalten wer- und barilber: 2 Bäckchen Zwieback. Für werdende und stillende gelegt. Darunter befinden sich sieben Morde und drei gehn bersuchte Morde. Die übrigen Verbrechen find den, wird dringend empfohlen, das Petroleum balbigft, spätestens Mütter: A. Für werdende Mütter: 50 bis 200 Gramm Trockenganget, Rondensmild, B. Für stillende Plütter: Brandstiftungen, Notaucht und zahlreiche Raubüberfälle. Diefe bis 30. d. M. zu laufen und für den späteren Gebrauch zurüd- Dose Malgegirakt, 8 Dofen ungeheuerliche Babt seiner systematisch betriebenen Untaten zustellen. Roch spiritus auf Marten. Wer vom 1. Mai 50 bis 200 Gramm Trockengangel. Schmargendorf. Abholung vom 15. bis 18. b. m., 125 Gramm ließen naturgemäß den Berdacht aufkommen, daß man es in b. 3. ab Martenspiritus zum Kochen erhalten will, muß bis zum aust. Kartoffelstärkemehl, 125 Gramm Graupenmehl, 250 Gramm Schumann mit einem gemeingefährlichen Geistesfranfen zu tun 21. April bei seiner zuständigen Brotkommission einen Antrag Runthonig, 125 Gramm Grieß, 500 Gramm aust, weiße Berlbohnen, Die Untersuchung seines Geisteszustandes burch zwei stellen. Spiritus fann nur denjenigen bewilligt werden, die 250 Gramm Morgentrank, 500 Gramm Sauerkohl, 1000 Gramm aust Gerfienmehl, 500 Gramm Graupen, 500 Gramm Saferflocken für die Gerichtsärzte hat jedoch ergeben, daß der Massenmörder geistig teine andere Kochgelegenheit haben. normal ist. Kauft Trodengemüse! In anbetracht der stetig bebrohlicher 3eit vom 16. April bis 15. Mat b. 3. an Kriegsbeschädigte, die 30 Proz werdenden Lebensmittelnot muß es als besonders erwünscht bezeichnet werden, daß die Stadt Berlin in der Bage ist, wiederum getrodnetes Gemüse, zunächst getrod neten Weißtobi, auf den Markt zu bringen. Die Verteilung von zunächst einem Biertelp fund zum Preise bon 70 f. erfolgt als Startoffelerfab für die nächste Woche. Um alte Vorurteile zu zerstreuen, sei barauf hinge wiesen, daß der getrodnete Weißtohl von einwandfreier Art ist und, wie durch zahlreiche Bersuche festgestellt ist, sich bei richtiger Bubereitung nicht im entferntesten ton frischem Gemüse unterscheidet. Die Zubereitung ist gang einfach und macht teine Ar beit, da das lästige Buben erspart wird. Das Gemüse wird 24 Stunden gewässert unb bann in demselben Wasser, pas bringend gu beachten ist, wie frisches Gemüse gefocht. Das Ge müse ist besonders billig, da% fund getrocknetes Gemüse etwa 2 bis 2% fund Frischware entspricht. Die Bevölkerung tann nur, nachdem die Bagerbestände der Kleinhändler an roden gemüse im Laufe des Winters start geräumt sind, dringendst Darauf hingewiesen werden, die Gelegenheit, sich vorsorglich für etwa tommende knappe Zeiten einzudecken, nicht vorüber gehen zu lassen. batte. Arbeiter- Bildungsschule. Der Vortrag ber Genossin Dr. Anna Siemfen über" Der Naturalismus"( Gerhart Hauptmann) findet heute nachmittag 4 Uhr in der Schicklerstr. 6/6 statt. Proletarische Feierstunden. Durch den Kapp- Putsch war es ans unmöglich, unsere Feierstunden am 14. März abzuhalten. Die nächste Beranstaltung findet am Sonntag, den 25. April, vor mittags 11 Uhr, im Großen Schauspielhause statt. Die für den 14. März gelösten Karten haben zum 25. April Gültigkeit. In unferem Bureau, Schicklerstr. 5/6, sind noch Karten à 2 M. zu haben. Die weiteren Veranstaltungen finden in folgender Reihenfolge ftatt: 25. April: Distritte 6, 7, 8, 9 und Niederbarnim- Oit; 2. Mai: Distritte 10, 11, 12, 13 und Niederbarnim Nord; 9. Mai: Diftrifte 14, 15, 16, 17, 18; 16, Mai: Distrikte 1, 2, 3, 4, 5 und Teltoto- Beeskow. Für den 2. Mai fönnen die Barben fofort abgeholt werden. und darüber erwerbeunfähig find. 125 Gramm Rakao an stillende und werbende Mütter vom 4. Monat ab. 125 Gramm Rakao on Rinder, geboren in der Zelt vom 1. April 1914 bis 81. März 1915. 8 Pakete Wilchfüß- Speise an Rinder, geboren in ber Beit vom 1. April 1914 bis 31. März 1917. Neukölln. In der kommenben Woche 250 Gr. Marmelabe. Für bie bisher nicht belieferten Abschn. 13a unb b und 14a und b ber Kartoffels harie werden in den Verkaufsstellen für Krankennährmittel für jebes ausfallenbe Pfund Kartoffeln 125 Gramm Nährmittel abgegeben. An Stelle der neuen Kortoffelration Ausgabe von 650 Granfm Brot. Dia Fettration beträgt 20 Gramm Butter und 70 Gramm Margarine. Brig. Die Eintragungen in die Kartoffelhundenliste muß in bet 3eit vom Montag, ben 12., bis Sonnabenb, den 17. April, bei 18 näher bezeichneten Kleinhändler erfolgen. Lichtenberg. Voranmeldung bis 11. april: 200 Gramm Rangoon Bohnen, 125 Gramm Gerstengrüße. Ohne Voranmeldung: 250 Gramm Runthonig. 2 P. Kartoffeln, 300 Gramm Großbrot. Weißenfee. Auf Abschnitt 15 a bis e ber Kartoffelkarte 8 Räteschule der Groß- Berliner Arbeiterschaft. Der Kurfus des Genossen Asch geht ab Dienstag den 18. April wieder weiter. Des Kartoffeln; als Ersatz auf die Abschnitte 14 umb 15 d bis g, 750 Gr. gleichen der Kursus des Genossen Lier ab Montag, den 19. April. kaufsstelle Caffeler Straße 2 am Montag bis Str. 7001-10 000, am weiße Bohnen. 1 Pb. koftet 4 Wh. Es können kaufen in der Vers Alle andern Kurse sind bereits felt Ostern wieder aufgenommen Dienstag 10 001-12 000, am Mittwood 12 001-14 000, am Donnerstag worden. Shluß des Semesters in dve Woche vom 18. bis 24. April. 14 001-16 000, am Freitag 16 001-18 000, am Sonnabend 18 001 bis Das neue Semester Mai- Juli beginnt in der Woche vom 8. bis Keine Erhöhung der Aufwandsentschädigung für unbefoldete 20 000; in der Verkaufsstelle Distortusfta, 24, am Dienstag die Nr. 1 am Donnerstag 20 001-23 500, 8. Mai. Der Lehrplan beafelben wird in der Preffe, durch Frei- Stabträte in Lichtenberg. Die Lichtenberger Stadtberordneten- bis 3500, am Mittwoch 8501-7000, beit, und Arbeiterrat und in den Betrieben durch die Industrie. Versammlung hatte in ihrer letzten Sigung die dahingehende am Freitag 23 501-27 000, am Sonnabend 27 001-30 500; in der Ber gruppen bekannt gegeben. Magistratsborlage abgelehnt, die bis jetzt den im Dezernat ber- haufsstelle Langhansstr. 103 am Montag bie Str. 80 501-34 000, am Abbau ber Segten in den Realschulen. Vom 1. Oftober ab wallenben unbejoldeten Magistratsmitgliedern gewährte jährliche Dienstag 34 001-87 500, am Mittwoch 87 501-41 000, am Donnerstag werden in den städtischen Realschulen die Serten abgebaut, d. h., Auftvandsentschädigung von 2000 m. mit Birkung vom 1. Ot 41 001-44 500, am Freitag 44 500-48 000, am Sonnabend 48 001 bis es werben Schüler in diese Stlassen watcht mehr aufgenommen. Obtober 1919 ab auf 3600 M. zu erhöhen. Die Ablehnung erfolgte Niederschönhausen. Fettkarte( 15) 20 Gromm Butter, 200 Gramm mach einem Jahre auch die Quinten aufhören werden, wird davon einstimmig. Die beiden sozialdemokratischen Frattionen gaben Schmals, Kinder bis 2 Jahre( 81) P. Gerstenflocken, 2 Baketa abhängen, welche Entschliffe in der Reichsschultonferenz über die die in gleicher Sizung zu beschließende Gemeindeſteuererhöhung mittelkarte( 233), Bb. Beringe( 234), 1 Dofe Apfelmus. Als E fund, daß sie der Erhöhung der Entschädigung mit Rücksicht auf 3mieback, Kriegsbeschädigte( 58) 1 Bb. Berftenflocken. Siefige Lebensw Musdehnung der Grundschule gefaßt werden. um 50 Prozent nicht zustimmen tönnten. Der Magistrat hat fat für die ausfallenben Kartoffeln auf die Abschnitte( c, d, e, f nunmehr der Ablehnung der Borloge zugestimmt. und g) je 100 Gramm Bohnenmehl. Sartoffelkarte( 16), Abschnitte a und b fe 1 Bib. Kartoffeln. Riederbornimes Lebensmittelkarte( 11) 125 Gramm Grüße, Aufruf an die Waldbefucher! Mit Beginn des Frühjahres timmt der Ausflugsverkehr wieder in beträchtlichem Umfange zu. Elu alle Grunewaldbesucher tirb bie bringende Bitte gerichtet, Berlegung des Neuköllner Wohnungsamtes. Das Wohnungszur Erhaltung des Waldbestandes das Berbot des Rauchens im amt wird am Montag, den 12. April 1920, nach dem SparkassenBalde zu beachten, sich dem Walde nicht mit unterwahrtem Feuer gebäude Ganghoferstr. 11/12, 1. Stodwerf, verlegt. Wegen bes gu nähern oder denselben mit brennender Bigarre oder 8igarette Umzuges find die Bureaus des Wohnungsamis am 12. und zu betreten. Durch die in der wärmeren Jahreszeit zunehmende 18. April 1920 geschlossen. Die Abstempelung der polizeilichen Trockenheit ist die Brandgefahr im Walde ganz bedeutend erhöht. Anmeldungen findet am 12. April, vorm. von 8-10 Uhr, im Abgesehen von der Strafbarfeit im Buwiderhandlungsfalle werden Rathause, Bimmer Nr. 252, und am 13. April, borm. bon 8 bis oft nicht nur Reben und Gesundheit von Menschen und Tieren 10 Uhr, in der Ganghoferstr. 11/12 im Simmer 12 statt. R 29 120 52 000. Tegel. 125 Gramm Graupen auf Abschnitt 17 ber Groß- Berlinet Lebensmittelharte. Alt- Glienicke, 125 Gramm Marmelabe aber Gloup, 125 Gramm Berealmehl, 250 Gramm Erbsen, 1 Büchse Fleisch, 1 Büchse Leber wurst, Abschnitt 54 ber Jugendlichen- Karte 200 Gramm Teigwaren, 250 Gramm Hülsenfrüchte, 250 Gramm Grieß. Für Kriegsbeschädigte 500 Gramm Graupen, 1 Paket Bwieback. mmer langsam! 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M.. nachmittags 3 Uhr, von der Leichenhalle des Gemeinde- Kirchhofes in Marzahn, aus statt. Rege Beteiligung wird erwartet. Nachruf. Den Kollegen und Kolleginnen zur Nachricht, daß folgende Kollegen und Kolleginnen gestorben sind: Der Dreher Albert Wille Nieder- Schönhausen, am 29. März. Der Klempner Paul Henze Andreasstraße 18, am 2. d. M. Die Arbeiterin Johanna Werder Soldiner Straße 66, am 2. d. M. Der Schlosser Oskar Arzt Sparrstraße 7, am 3. d. M. Der Schlosser Robert Trolidenier Neukölln, Lichtenrader Straße 50, am 3. d. M. Der Nieter Karl Lucke Schenkendorf, am 20. d. M. Der Schlosser Birkenwerder. Ernst Golle Ehre ihrem Andenken! Die Ortsverwaltung. Sterbetafel U. S. P. D. 16. Distrikt. Bez. 644. Am 3 April verstarb unser Genosse Oskar Hübner. Die Einäscherung findet am Sonnabend den 10. April 5 Uhr nachm. im Krematorium Gerichtstraße statt. Ferner verstarb unser Genosse Wilhelm Bölk. Ehre ihrem Andenken! Der Vorstand. Neukölln, 8. Bezirk. Am 7. April starb unsere Genossin Klara Kappier Weser Straße 69. Die Beerdigung findet am 12. April 1, nachm. auf dem Gemeinde- Kirchhof Mariendorfer Weg statt. Um recht rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Ortsgruppe Pankow. Am 7. April starb unerwartet unser Genosse Herbert Schulze, Handlungsgehilfe. Die Beerdigung findet am 12, April nachm. 3 Ubr vom Gemeindefriedhof in der Schönholzer Heide statt. Zahlreiche Beteiligung erwartet die Geschäftsleitung. 10. Distrikt. Bezirk 501. Am 7. April starb unser Genosse Gustav Christ Kremmener Str. 4. Am Montag, den 12. April, abends 6 Uhr. findet die Einäscherung im Krematorium, Gerichtstraße, statt. Um rege Beteiligung bittet Der Vorstand. Für eigenen Bedarf kau e Nähseiden, Garne sowie sämtl. Futterstoffe, auch gute Stoffe. Zahle höchste Preise. Allweiß, Schneidermstr., Kastanienallee 52, Laden. Felephon; Humboldt 246 Spezialarzt Dr. Elpern Haut- und Geschlechisleiden, Blutuntersuchungen Gr. 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April, abends 6 Uhr, in der Aula ber Realschule Rigaer Straße 8, Konferenz sämtlicher Funktionär und Rommiffionsmitglieder. 11. Distrikt. Die Funktionärkonferenz des Distrikts finbet megen der Generalversammlung der Verlagsgenossenschaft Freiheit" eft am Dienstag abend 7 Uhr bei Meyer, Ackerstr. 123, statt. 17. Distrikt. Montag, den 12. April, abends 7 Uhr, bet Abraham, Nordufer 10, Distriktskonferenz. Dienstag, den 13. April, abends 7 Uhr, bei Abraham, Nordufer 10, die politische und Agitationskom missionen der Abteilungen:„ Stellungnahme zu den Wahlen". Donnerstag, ben 15. April, abends 7 Uhr, bet Abraham, Norbufer 10, die Frauenarbeits- und Kinderschutzkomimiffionen aller Abteilungen. Ref.: Gen. Faas. 18. Distrikt. Die Distriktskonferens und die Gigung der poli tischen Kommiffion findet nicht am Montag, sondern am Dienstag in Demfelben Lokal statt. Schöneberg, Bildungskommission. Montag, den 12. April, abends 7 Uhr, Kurfus des Genossen Dr. Asch über„ Wirtschaftlichen Nieder gang oder sozialistischen Aufbau" in der Gemeindeschule Feurigste. 57. Der am 18. März ausgefallene Runfiabend findet am Sonnabend, den 17. April, in der Chamisso- Schule, Borbarossaplab, statt. wene bellage zur„ Freiheit" Sonntag, 11. April 1920 Borbesprechung, betreffend Nichtteilnahme an der Religionsstunde und angesetzte Bertrauensmännemersammlung fällt aus. Es with auf bla Errichtung eines Moralunterrichts. Freitag, den 16. d. M., abends Bollversammlung am Freitag, ben 16. b. M., Sophienfälé, Sophiem 7% Uhr, letter Stein- Bortrag über: Der sosialistische Staat. fioage 17,118, hingewiesen. Tempelhof. Donnerstag, den 15. April, abends 7% Uhr, in der Deutscher Werkmeister- Berband, Bezirk 17( Fachgruppe 9), Gruppe Aula des Realgymnasiums, Raiserin- Augusta- Straße 19/20: Gebenk Sattlerei und Kofferbranche, Montag, ben 12. April, nochm. 5 ha feier. Mitwirkende: Genosse Zeid( Ansprache), Schauspieler Curt Bersammlung Oranienftr. 69. Lange( Rezitation), Volkschor Tempelhof- Mariendorf. Eintrittskarten Deutscher Werumeister- Berband. Fachgruppe 10, Holzindustrie. zu 1 Mh.( die für die März- Feier gekauften Rarten haben Gültigkeit) Bersammlung: Dienstag, den 13. April, nachm. 6½ Uhr, im Schult in den Verkaufsstellen der Konsumgenossenschaft, Kaufhaus Tempelhof heiß, Neue Jacobstr. 24/25. Fachgruppe 5, Chemische Industrie. Bers und„ Freiheit" Spedition, Werderstr. 31. fammlung: Mittwoch, den 14. April, nachm. 6% Uhr, im Schultheis Niederbarnim- Ost. Dienstag, den 13. April, nachmittags 5% Uhr, Neue Jacobstr. 24/25. leitung unter Teilnahme der gewählten Obleute der Distriktskom- 13. April, abends 7 Uhr, Sigung der Vertrauensmänner Ser Fach bel Albrecht, Lichtenberg, Neue Bahnhofstraße 2, Sitzung der Distrikts- Bund der technischen Angestellten und. Beamten. Dienstag, den missionen und fämtlicher Mitglieder der Agitationskommiffionen. gruppe 1a( Eisen, Soch- und Brückenbau) in ber Geschäftsstelle des Lichtenberg. Die durch den Generalstreik unterbrochene Konfti- Bundes der technischen Angestellten und Beamten. tuierung wird wie folgt fortgefeßt: Dienstag, den 13. April, poli- Buchbinderverband. Montag nachm.% 5 Uhr außerordentliche tische Kommissionen, Sonnabend, 17. April, kommunale Rommiffionen, Generalversammlung in den Berfiner Bereins- und Konzertsälen, Montag, den 19. april, Gewerkschafts- und Rätekommissionen, Diens Rommandantenftr. 58/59. tag, 20. April, Bildungskommission, Mittwoch, 21. April, Schiebs gerichts- und Zeitungskommiffionen. Bersammlungslokal für fämt liche Stommiffionen ist der Handarbeitssaal des Cecilien- yzeume, Be Binn abends 7% Uhr Bankow. Um den Genoffen die Möglichkett zu schaffen, die Ge noffenfchafts- Bersammlung der Freiheit" zu befuchen, findet die Funk tionärkonfereng nicht am Montag, fonbern am Dienstag, den 13. April, abends 6% üht, im Café Nieblich, Berliner Straße 44, statt. Hermsdorf- Waidmannsluft. Dienstag, den 13. April, 74 Uhr, Gigung des gesamten Wktionsrates im Forshaus. Wittenau. Monteg, ben 12. April, abends 7 Uhr, bet Sedner, Charlottenburger Straße 42 Vorstandssitung. Jeder Obmann der Kommission hat bestimmt zu erscheinen. Bereinstalender. abends Zentralverband der Angestellten. Bersammlungen am Montag, ben 12. April, Fachgruppe 15 b( Angestellte des Siemens- Konzerns), abends 7% Uhr, Musiker- Säle, Kaiser- Wilhelm- Straße 81. Fachgruppe 16 ( Angestellte des Papierhandels und Papierindustrie) abends 28 Uhr, Sophienfäle, Sophienstr. 17/18( Stellungnahme gum Tarifvertrag). Beccin heimattreuer deutscher Westpreußen Groß- Berlins, Bezirk Often. Mitgliederversammlung fowie Familienabend Donnerstag, den 15. April, abends 7% Uhr, Pfefferberg- Brauerei( großer Saal), Frank furter Allee 31.3. Turnverein Fichte. Wiebereröffnung ber 18. Lehrlingsabteilung am Montag, den 12. april, abends 7 Uhr, Görlizer Straße 51. Gingegangene Drudschriften. 3. Eisenberger. Die russischen Genossen bei der Arbeit Verlagsgenossenschaft„ Der Kampf", München A. Ellinger, Sozialisierung des Bau und Wohnungswesens Samburg 19. Herausgegeben vom Deutschen Bauarbeider- Ber band, Berlag von Fris Baeplcan, Preis 6 Mt. im Buchhandel. Karl Liebenedit, Briefe, Berlay Die Aftion", Berlin- Wil mersdorf, Preis 7,50. Osto Bauer. 12. November. 5. Seft: Die Sozialisierungs aktion im ersten Jahre der Republit. Wiener Boltsbuchhandlung Breis 80 Heller( 20 Brogent Tauerungszuschlag). Friedenau. Sonntag Landogitation. Treffpunkt pünktlich 12 Uhr Raisereiche", Rheinstraße. Wilmersdorf Halensee. Montag abend 7% Uhr bel Reichwalb ( früher Schäfer), Brandenburgische, Eche Mannheimer Straße, eriveis Fachgruppe 17, Sektion IIa( Ungestellte der Tabakbranche) abends Berantwortlich für die Redaktion: ifred Wielepp, Neukölln terte Funktionärfitung. Sämtliche Obleute ber einzelnen Kommissio 8 Uhr, Sophtenfäle, Sophienftr. 17/18. Fachgruppe 2( Vertrauens. Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. S., Berlin. Druck des nen müssen erscheinen. Bildungsausschuß. Jm selben Lokale 6% Uhr leute der Groß- Berliner Gemeinden). Die für Whittwoch, den 14. April, Lindenbruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. S., Schiffbauerbamm 18 Verkäufe 0000 Aprifweffer Ist ein schlechter Berafer für den Einkauf von Schuhen. Trotz Regenschauern und kühlen Abenden nahen dennoch die warmen Frühlingstage, wo man leichtes, elegantes Schuhwerk braucht. 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Mitgliedsbuch und Legitimationsfarten sinb am Engang des Saales was abstempe Yung vorzulegent. Chue Buch und Stavte Tets Butritt. Wer mit seinen Beiträgen über 8 Wochen im Wild ftaube in, hat ebenjaus teinen Zutritt Für diese Generalversammlung tommen noch die Deleglerten der Geschäftsperiode 1919/30 in Frage. Die Begirisverwaltung. Deutscher Metallarbeiter- Berband Verwaltungsstelle Berlin N 54, Linienfirafe 83-85 Geschäftszeit von vorm. 9 bis nachm. 4 Uhr. Telephon: Amt Norden 185, 1239, 1987, 9714. Montag, den 12. April 1920, abends 6 Uhr Bezirks- Versammlungen für die gesamte Berwaltungsstelle Berlin in folgenden 2otalen: Morben: Phatu- Sale, Werstraße 142. Werben: Eulanta, Demminer Straße 2. Morden: Slanin, Günthaler Str. 5. Norden: Büttner, Schwebter Straße 23. Moabit: Schulaula, rolnellfir. 2. Charlottenburg: Bottshane, Rofitenfraße B. Leften, Schöneberg, Brictenan, Stegl, lmersdorf: Schwarzer Abler, Schöneberg, Hauptstrasse 144( tt. Saal) Gildenbeglete: Sildoft, Waldemarstraße 73. Stentou: Hohenstaufen Edle, stotoujer Damm 75. Olten nud tordoften: Sum Dhbahnhof, Bistriner Play. Lichtenberg: Aula des Reform- Gymnasiums ,. Vartaue Strainu- Stummelsburg: D. Blume, Al Borbagen 66. Die Akkumulation des Kapitals oder was die Epigonen aus der Marxschen Theorie gemacht haben. Eine Antikritik B 2.50 Die Kommunist. Internationale No. 4/5 5.K. Radek, Entwicklung der Weitrevolution 2.A. Seehof& Co., Kandlung. Verlag. Kommunist. BuchBerlin N 24. Auguststr. 60, Eingang Koppenplatz. ilaaz am 31. Dezember 1919. Aktiva Cassa Utensilien. Bank Gesamt- Aktiva Al e 10 278 40 Cassa Passiva 489 90 Bank 8 650- Creditores: Geschäftsguthaben Pflichtspaiguthaben Spareinlagen 10 185 40 2150 7130 625 180 Versand nach allen Plätzen Deutschlands. Gegründet 1876: Berlin O. 112, Rigaer Sur. 71-73 a empfiehlt gate preiswerte Mabel- Enrichtungen in jeder Preislage Ganz besonders grosse Auswahl in Schlaf-, Speise-, Wohn- a. Herrenm jedem Geschmack entsprechend. 154 Musterräume Besichtigung ohne Kaufzwang gestattet. Lagerräume: 6096 O- Meter gross Gekaufte Möbel können bellebige Zolt kostenlos Ingern. 19413/30 Gesamt- Passiva 120 270: 40 Deutscher Metallarbeller- Berband, Deutscher Karisgarten, Neukölln 857110 Holzarbeiter- Becband, Berband der Dialer und Ladierer und Verband der Sattler. Mithin ein Verlust Am 15. September 1919 ist die Genossenschaft mit 12 Mitglieden gegründet. Am Jahresschluß betrug unsere Mitgliederzah! 35 Genossen. 17 500Dienstag, den 13. April 1920, abends 7 Uhr Versammlung Die Haftsumme beträgt demnach.. Berlin, den 10. April 1920. Arbelter- Bau-, Spar- und Produktiv- Genossenschaft. Eingetragens Genossenschaft mit beschränkter Haftpflicht aller im Sarosserie- und Wagenbau beschäftigten Kollegen Otto Weber. Ernst Böttcher. Richard Dittmann. Sitz Berlin. Berband der Gemeinde- und Staatsarbeiter 2 Distion. Ortsverwaltung Groß- Beritu. Johannisstrafe 14 15 11. Tel: Morden 2656/57. Wontag, den 12. April 1920, abends 6 Uhr, im Lolal, nigsbaut", Große Franffurier Straße 117 Versammlung aller Bertrauensleute und Funktionäre des Berbandes. Tagesordnung: 1. Bericht über die Lohntarisverhandlungen. 2. Der Generalstreit und seine Folgen, im umboldt- Gymnasium, Gartenftrage 25 Tagesordnung: 1. Stellungnahme zum neuen Zarif. Kollegen! Die überaus wichtige Tagesordnung madt es jebem Kollegen zur Pflicht, die Berjammlung zu befuchen. Das Kartell. Deulicher Bauarbeiler- Berband Bezir berein Berlin. Den verebrien Gewerk schaftlern und Parteigenosses empiehie ab 1. Juni meine neu renovierten Festsale zu Versammlungen und Vereins veranstaltungen. Hermana Dahlke, Neukölln, Karlsgartea. Kupfer Massing Zinn Sefton Steffan. Sämtl.Metalle Quecksilber Am Dienstag, den 18. April, abends 7 Uhr, findet bet Boefer, Weberstraße 17, ette Versammlung Erscheinen aller Bertrauensleute und gewüßiten Funktionäre der after in den Tiefbaubetrieben beschäftigten Mitglieder Platin Drgantiation dringend erforderlich. Legitimation ertellen die Betriebebiente. Die Ortsverwaltung. Deutscher Bauarbeiter- Berband Berein Berlin. ffro Engelufer 15, Bimmer 53, Zelephon: Aunt Morty 4096 n.8793. Richtung! Welgensee: Sum Prälaten, Leberstraße 122. Regel, Steinidenberi- eft: Morte, Belaiden bor- West, Sharaweberstraße 67,68. Oberfchonewetbe, Niederfchouetvelde, 30. hannisthal mud gegend: Schulaula Don schöneweide, Frischen Straße. G3peuld, Griebringen: Wilhelmshof, Edpenid, Hirchgartenstr. I am Bahnhof( endyhung! wahl der Bezletfettung). Tagesordnung in allen Bersammlungen: Stellungnahme zur Generalversammlung am 19. April d. 3. Dne Mitgliebson tein Zutritt. Baffretches und pünktliches Erscheinen wird erpartet. wwwwww Installateure kaufen billig sämtliches Installationsmaterial Stecker. Fassungen, Listerklemmen. Abzweirdosen. Tüllen, Stahldübel u. a bei S. Klein& Co. Berlin W 57, Potsdamer Straße 64. Fernspr. Lützow 6832 Geschäftszeit 9-5 Uhr. Die Ortsbertonitung. Kupfer Messing Blei gink Zinn Eisen Alle rohe Felle kaufen Arten Fuchs& Wild Katzlerstraße 10 ( am Bahnhof Yorkstrate.) Fabrikmanrer und Hilfearbeiter Montag, den 12. April 1920, abendo 0%, the, in Bites Genfales, Sebaftanstraße 39. Versammlung aller in Fabrilbetrieben beschäftigten Maurer und Hilfsarbeiter Die Tasesordnung wird in der Bersammlung bekanntgemacht. Das Gricheinen eiler Kollegen erwartet Der Vorftasch. Verband der Schneider, Schneiderinnen und Wäschearbeiter. Deutschlands, Billate Berlin, Gebaftianftraße 37.88. Am Dienstag, ben 13. April 1920, abenb 7 1hr, bet Im Gewertschaftshans, Engelüfer 16, eine Hein, Wilde& Co. gemeine Mitgliederversammlung Zentrale: Berlin C, Neue Friedrichstr. 21a, Ecke Königstr. Fernsprecher: Amt Königstadt 161 und 162. Größtes Sortimentsgeschäft der Branche. Wollsergel Atlas- u. Reversselde reichhaltige Farbenauswahl In schweren Qualitäten echtEchtes Watierleinen Samikragen, farbie 5,00 Elsongarn- Aermelfulier Westenstoffe fein und dicht Grosse Auswahl Hansels Roßhaar, Friedensqualitäten. Damenfutterstoffe Satin und Selde. unerreichte Auswahl. Tressen und Knöpfe für Kostüme.. Glühkohlen für Bügeleisen. Bügelöfen or Koksfeuerung. schnellste | Namen- Etiquetts Anfertigung. Gr. Zuschneidescheren Engelkles, staff. Gr80. Brotte Bügelbürsten Kreitzer f. Basleis, Bügelplatten m. Bücken Bügeleisen Kragenklötze Kielderbügel. Büsten mit verstellbarem Fuss. Kriegsanleihe wird mit 83% in Zahlung genommon! Billige Angebote!! 165, 236 Impr. 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Werte toegen! Ja Anbetracht der außerst wichtigen Tages orbnung hit es Bilicht eines jeben wilgtiebes, pinili zu er iheinen. Minglebsbuch oder Kontrollfarie legitimiert. Die Sektionsleitung. J.:. Zorusw. Am Dienstag, den 13. April 1920, abends 6 Uhr, findet im Getverffafspans, Engeinfer 15, Seal 1, eine Gold-, SilberAbfälle Zakngebisse kamit sa riesig hohen Preisen in unseren 6 Einkaufsstellen Baubeputierten- Berfammlung Matall- Zentrale fatt. bertreten fein. Der wichtigen Tagesordnung wegen muß jebe Baukelle Der Vereinsborsland, Geschäftsführer gesucht! der im Fach durchaus bewandert ist zum baldigsten Eintritt. Bedingung ist: Vollständige Kenntnis des Zeitungswesens in allen seinen Sparten. Ebenso sind Erfahrungen notwendig für Ausbau der Akzidenzdruckerei. Angebote unter Angabe der Gehaltsansprüche sowie Mittellung über seitherige praktische Mitarbeit und Nachweis der kaufmännischen Befäbigung zur Leitung eines solchen Betriebes an Adelt Schwarz, Mannheim G. 7. 25. 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Neuwahl des Branchenletters. 23ir ersuchen, file guten Befuch Sorge a tragen. itglieds bitch oder Starte Legitimiert. Done dies oder mit mehr als acht reftlerenden Wochetbeiträgen zein Zuiditt. Achtung! Die Konutsfon. Achtung! Damen- Konfektion! Mitgliederversammlung am Sonnerstag, den 15. Muri! 1920, abends 6 Uhr, in ben Central- gejales, Mite Jafobirake 82. Zagesordnung: 1. Welche Lehren zichen wir aus dem Generalftrell? Referent: Genoffe Stolt. 2. 23as bringt uns ber Spruch des Schlichtungsausschusfes vom 7. April 19.0? Mitgliedsbu oder Karte legitimiert. Dhne btes ber mit mehr ate acht restierenden Wochenbeiträgen ein Butritt. Die Kommiffion. Am Montag, den 12. Mpril 1920, abends 7 tthe öffentliche Berfammlung für alle in der Schürzenbranche beschäftigten Betriebs and Seimarbeiterinnen in den Sophieu- Sälen, Sophlenraize 17-18. Zagesordnung: 1. Warum wen wir uns organisieren und auf welcher Grandiage soll der neue Zari ausgebaut werden? Deferent! Relege Salawety. 2. Distrifion.& Berschiedenes. St Jmereffe eines net 3 Schaffenden Earls ist es füle jämt the Betriebs- und Gelmarbeiterinnen von grüßter Wichtigkeli, in Dieser Berjammlung jut ezjcheinen. Sle Rommilkon. Deutscher Metallarbeiter- Berband Berwaltungstelle: Berlin 91 84, nienfit. 88/85. Gefchäftszeit von vorm. 9 Uhr bis nadym. 4 Uhr. Telephon: Aunt Norden 185, 1289, 1987, 9714. Dienstag, den 18. April 1920, nachmittags& Whe Bersammlung aller in der Ritovi- und Rorfeitstangesindustrie beschäftigen Kolleginnen und stellegen in ber djalanin, Weinmeisteritage 16. Tagesordnung: Bericht aber unsere Berhandhing. 2. Brandenongelegenheiten und Verschiedenes. In Anbetracht der wichtigen Tagesordnung ft es bringenbe Pflicht eller Staleginnen und Kollegen, pünktlich in der Berjammlung zu erfdeinen. Chue Mitgliedsbuch kein Antritt. Roßhaare 10,- bis 20,- Wk. perky Kaninchenfelle. Kupfer, Messing, Biel, Zink, zahle noch anständige Preise. Produktenlager Benn, Münzstr. 3 Sonnabends geschlossen. 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