150-22 Die Beit Rontralt t. Den, die och bas per poli nur für polizei mmung thes an ängt e m er die ang tann trag für Scheibe lich be Nr. 202. Erscheint täglich außer Montags. Abonnements Preis für Berlin: Bierteljährlich 3,30 Mart, monatlich 1,10 Mart, wöchentlich 28 Pfg. frei in's Haus. Einzelne Nummer Pfg. Sonntags- Nummer mit bem ,, Sonntags- Blatt" 10 Pfg. Post- Abonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Unter Kreuzband: Für Deutschland u.Desterreich- Ungarn 2 Mart, für das übrige Ausland 8 Mart pro Monat. Gingetragen in der Post- Zeitungs- Preisliste für 1891 unter Nr. 6469. Vorwärts 8. Jahrg. Insertions- Gebühr beträgt für die fünfgespaltene Petitzeile oder deren Raum 40 Pfg., für Vereins- und Versammlungs Anzeigen 20 Pfg Inserate für die nächste Nummer müssen bis 4 Uhr Nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition ist an Wochentagen bis 7 Uhr Abends, an Sonnund Festtagen bis 9 Uhr Vormittags geöffnet. Fernsprech- Anschluß: Amt VI, Nr. 4106. Berliner Bolksblatt. Zentralorgan der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. ie m Redaktion: Beuth- Straße 2. Abonnements- Einladung. es ge Se er 3 B= tr en 龄 Hir 13 ble meis Lotal Berfond fret bandes b Silfstaffe 11 Uhr 12 deutschen bend von 1125 arftr. 61 mein a Billard Vorwärts ng, fowie tr.- Ecke rant Beachtun fowie all [ 1451 sarten My usflügl ohlen. andrey r, 35 Per teftaura hlstelle 5.[ 116 118 noffen, cs Thea ufs ori ( Spec. möglich uft, 9 an, Wal enplas hrer. ig zu Ge DE 291 Dresben 1204 Bichichbo 120 ndr. m ogenftr 128 ficht Gra 54 Tr 22.) 50 119 ld 106 FAQ ihm ment auf den Sonntag, den 30. August 1891. Expedition: Beuth- Straße 3. Eines darf die Arbeiterpartei mit gerechtem Stolze von zuströmen, mit der Manneszucht zu erfüllen, die das oberste sich sagen, daß sie auch nicht einen Augenblick die Thatsachen Gebot einer guten Parteitaktik, sie aus der Dumpfheit des falsch beurtheilt hat. Keine Selbsttäuschung, keine Ent- Unbehagens zur Einsicht in die Klassenlage emporzuheben, Für den Monat September eröffnen wir ein neues Abonne- täuschung, das ist die Bilanz des verflossenen Jahres. sie aus Malfontenten zu zielbewußten Sozialdemokraten mit dem Vorwärts „ Sonntagsblatt" Das Ergebniß ist nett und klar, und wir haben alle zu machen. Mehr als je ist heuer gerade die straffste Ursache uns seiner zu freuen. Das Wachsthum der Disziplin, eisern und unbeugsam, für das organisirte ProSozialdemokratie ist ein stetiges, unsere Reihen verstärken, letariat eine Nothwendigkeit. Wo die Verzweiflung Tauunsere Jdeen verbreiten sich zusehends, die Bewegung, sende und Abertausende packt, wo das blasse Elend die welche von der Industrie- Arbeiterschaft ihren Ausgang ge- Quartiere der Armen mit verdoppelten Schrecken bedräut, nommen hat und von ihr getragen wird, ergreift das wo die Leidenschaft Kopf und Herz erfaßt und erregt und platte Land, und kein Schlagododro Iskraut wird den der leere Magen gegen die karge Dialektik der VernunftGeist der Unzufriedenheit ertödten können, welcher im gründe sich empört, da hat die Arbeiterpartei vor allem als Gratisbeilage. ländlichen Proletariat umgeht. Die Politik unserer Geg- fühl und mit überlegener Sicherheit ihren Weg zu verFür Berlin nehmen sämmtliche Zeitungsspediteure, sowie ner, welche es längst verlernt haben, anders als mit den folgen. In festem Schritt mit faltemi Blute marschiren, unsere Expedition, Benthstr. 3, Bestellungen zum Preise Waffen der Gewalt zu kämpfen, ist darauf gerichtet, sehr mitten durch die erschütternden Szenen der Verzweiflung von 1 Mark 10 Pf. monatlich, frei ins Haus, entgegen. Für außerhalb nehmen sämmtliche Bostanstalten Abonnements gegen ihren Willen unserem Heerbanne immer neue und des Untergangs, das ist ein hartes Stück eine furchtbare Aufgabe. Aber diese um Preise von 1 Mark 10 Pf. für den Monat September Streiter zuzuführen. Wenn es wahr ist, daß die Ver- Arbeit, entgegen. blendung den heimsucht, welcher dem Verderben geweiht Aufgabe muß gelöst und die schamlose Hoffnung ist, so sind die Loose der heute Herrschenden bereits gezogen, deren zu Schanden gemacht werden, die etwa sich darauf und das nahende Verhängniß umwittert schon ihre Häupter. steifen, daß ein Hungerrevöltchen, ein kleiner Putsch Der würdelosen Gesinnung entspricht ihr blödes, verkehrtes die glückliche Gelegenheit bieten möchte, die ArbeiterThun. Sie häufen Unrecht auf Unrecht, sie verhängen bewegung mit Feuer und Schwert zu zernichten. Wie die Fenster ihrer Prunksäle, daß die Schatten, die trüben stets, so wird auch diesmal an dem stählernen Panzer Schatten ihnen nicht den Glanz ihrer rauschenden Feste unserer Einsicht jede Provokation ohnmächtig abprallen, stören, und troßig pochen sie auf ihre Macht, während und das eigene Geschoß wird um so wuchtiger den der Boden unter ihren Füßen bebt. Denn mitleidslos thörichten Schüßen treffen. Mit elementarer Kraft bricht die Arbeiterklasse sich Im Feuilleton begannen wir mit dem Abdruck eines äußerst spannenden französischen Originalromans „ Er kehrt zurück" von Jean Meroz. Theile des Romans gratis nachgeliefert. Neu hinzutretende Abonnenten erhalten die erschienenen Die Redaktion und Expedition des Vorwärts" Berliner Volksblatt. und gewaltig zieht das eherne Schickjal ſeine Bahn. Bum Todestag Laffalle's. hören. Die soziale Gesetzgebung elendiglich gescheitert, die Bahn, stetig und sicher. Und es ist kleinmüthig, mit Justiz unermüdlich thätig, die Frevel zu ahnden, welche ängstlichem Blicke abzuwägen, ob denn später einmal die Sie die Kritiker des Bestehenden durch ihre Kritik begehen, rechten Männer am rechten Platze sein würden. die Freiheiten der Besitzenden gestützt und geschützt, die werden da sein, wie stets in großen Momenten die großen Ansprüche der Armen kühl zurückgewiesen, die Schutz- Menschen auf dem Kampfplatz erscheinen. Die großen zöllnerei zäh festgehalten, während der schwarze Hunger Menschen, die sich als Werkzeuge der neuen Ideen wissen, Als wir die letzte Todtenfeier Lassalle's begingen, das Volk peinigt, der Militarismus immer herrischer, er, als Vollstrecker des Mandats, das die aufstrebende Klasse stand das Begräbniß des Ausnahmegesetzes vor der Thür welchem kein Wunsch versagt wird, die Belastung der ihnen ertheilt, sie, welche in ihrem Wesen, Wissen, Wollen Es hat ein schlechtes Ende genommen, dieses viel Massen unerträglich, die Welt der Arbeit geknechtet, auf die soziale Bewegung ihrer Epoche treu und klar wiedergehätschelte Lieblingskind unserer bürgerlichen Staats- daß die Herren im Ueberflusse schwelgen und zum Schaden spiegeln. Die Zeit schafft ihre Geister, die Geister nicht Aus dem schöpferischen weisen, und nun es wie ein gerichteter Missethäter sang- der Unterdrückten auch noch den Hohn hinzufügen, das ist die Zeit, sagt der Dichter. und klanglos hinter der Hecke verscharrt worden, mögen eine Welt, das heißt eine Welt. Die Noth der Zeit ist Schooße des Volkes werden Die geboren, welche das Jeine Sippen und Magen aber auch gar nichts mehr von furchtbar, die Krisis drückt, der Arbeitslosen giebt es Volf als Diener seines Willens bedarf. Und jeder Fortschritt Der Klassenstaat regiert heuer mit dem ge- täglich mehr, und die Herrschenden sehen es schweigend, der Arbeiterklasse vervielfältigt die Kräfte, die ihr zu meinen Recht, und was wir von Anfang an betont, daß thatenlos. Gebote stehen. Nicht der Einzelne, sie selbst lenket ihr der vielberufene neue Kurs aus dem alten Geleise nicht Die Werbetrommel, welche voll Unverstand und Geschick, und wer ihren Absichten zuwiderhandelt, ist ein Klaffenhochmuth die Bourgeoisie für uns rührt, hat einen verlorener Mann. Der Einzelne ist nur ein Glied der heit jeder Tag der allerneuesten Aera. Das Bischen zauberischen Klang, und in die entlegensten Bezirke, in die gesellschaftlichen Massenerscheinung, und durch die Massen grönländischen Sonnenscheins, der Anfangs noch flimmerte, verfallenen Hütten der Aermſten dringt ihr Ton. Welche allein wird die Emanzipation des werkthätigen Volkes wenn er auch nicht wärmte, war nicht dazu angethan, ein Unsummen von Groll und Erbitterung häuft die Politik beendet. fröhlich Wachswetter zu machen, und die Illusionen, einer Regierung auf, die den Kornzoll nicht beseitigt, mag Weil wir frei sind von der blinden Heldenverehrung, welche der oder jener Ideolog an seinem Herzen groß- auch der kleine Mann darüber zu Grunde gehen! Unsere mit welcher das Bürgerthum seine Heroen vergöttert, gezogen, mußten schmählich verwelken und verderben. Pflicht ist es, die Rekruten, welche in hellen Haufen uns deshalb gerade wissen wir unsere großen Todten zu ehren. Feuilleton. Nachdruck verboten.] Er kehrt zurück! Originalroman von Jean Meroz. [ 3 ය Am Abend, wenn sie zurückkehrte, holte sie ihren Vater wohin. Das ist wahr, erwiderte der Mann; Ihr kennt mich nicht von Gesicht, aber wohl dem Namen nach. Er zögerte ein wenig, dann sagte er rauh: Ich heiße Collard. Deshommes sprang auf. Collard hier! ab und half ihm den Laden schließen, dann gingen Beide verblüffen zu lassen, vor dem Abendbrot zwei Stunden spazieren, Niemand wußte miren! Seit drei Jahren war die kleine Charlotte ein junges Mädchen von auffallender Schönheit und überraschend vornehmen Auftreten. erweisen! Er erfaßte eine große Zange und schrie: Elender Spion, was willst Du von mir? Sachte, sachte, Freund, entgegnete Collard, ohne sich - Du wirst die Nachbarschaft alarMein Zweck ist der, ich will Dir einen Dienst Dut? Einen Dienst Einen Dienst Dir und Deinen Freunden! Er betonte stark die beiden letzten Worte. Dann fuhr er fort. Sie lernte bei einer Blumenhändlerin das Binden von Bouquets in rapid kurzer Zeit. Nicht aus purer Menschenliebe, wohlverstanden, sonBehausung, sondern arbeitete für eigene Rechnung mit einer Er hatte das in einem Tone gejagt, der Marche- Seul ihn| Und nun rührte sie sich nicht mehr aus der väterlichen dern weil es mit meinem eigenen Intereſſe in Einklang steht. musterhaften Geschicklichkeit und Ausdauer. So oft fie eine kleine Pause machte, drängte sie den erstaunt ansehen ließ. Kopf durch das Grün des Fensters hindurch und lächelte ihrem Vater zu, der in der engen Straße gegenüber seinen Entschluß gefaßt. hämmerte und flickte. ftalt auf der Straße draußen ihm das Tageslicht raubte. Eines Tages sah Deshommes plötzlich, wie eine Ge- laffend: Er erhob die Augen und bemerkte einen Menschen, deffen Gesicht nichts Gutes vermuthen ließ, sein Aeußeres| war unfauber und sein Auftreten anmaßend. Guten Tag, Marche- Seul! rief ihm jener zu. Nach flüchtiger Musterung seiner Züge hatte dieser Er warf sein Werkzeug fort und sagte den Laden verFolgt mir! das Feuer an, und der Rauch schwärzte die zerbrochenen Scheiben der Kapelle St. Julien- le- Pauvre. Ueber den Gypsschutt hinweg führte der Schuhflicker Collard durch eine niedrige Thür in das dunkle, schon ganz zerfallene Kirchenschiff. gestört unterhalten. Hier, sagte er fast zischend, können wir uns un Collard hatte gezögert, nicht weil er feige war, sondern weil er den Mann fannte. Er wußte, daß alle diejenigen, deren Chef derselbe war, ihn haßten, ihn, dessen geheime Aufgabe es war, diese Leute zu überwachen, um sie auszuforschen und sie zu denunziren. Er wunderte sich darüber, daß Deshommes ihn nicht in seine Wohnung führte. Hier in dieser einsamen Kapelle, mit ihren dicken, stummen Mauern, in diesem kellerdunklen Raum zwischen Den umgestürzten Säulen und geborstenen Sockeln war ein Messerstich schnell versetzt. Und da keines Menschen Fuß jemals diesen Raum betrat, so war es leicht, einen Menschen abzuthun. Die Ratten hätten es sicher übernommen, ihn bis zur Unkenntlichkeit zu benagen. Marche- Seul bemerkte das Zögern des Polizeispions. -Hast Du Furcht, daß ich Dich ermorde?- sagte er zu ihm. Und er führte ihn in die Rue St. Julien le Pauvre. antwortete Collard mit gezwungenem - Teufel! Mitten in der Straße wandte sich Deshommes plötzlich Lächeln, der Ort ist gut gewählt. nach rechts. Glaubtest Du denn, daß ich Dir erlauben würde, Es war da ein kleiner Hof, angefüllt mit alten Rädern meine Wohnung zu betreten? Vorwärts geh, und laß uns zur Sache kommen! Was wollen Sie von mir? Ich kenne Sie nicht! und sonstigem Gerümpel. Sie an halten antwortetete hart der Schuhflicker. Der Blasebalg eines Stellmachers blies in einer Ecke einer Stelle. wo wie ein wollten. wählen d wunderkr Probe u Gefahr Abfall 32 abgedruck welches t Rernfrag päpstliche vielmehr Frage und be also das nehmen. fagt der So auch ihn, dessen Sterbetag heuer zum siebenund- Inehmen müßte, bei dem verhungernde Soldaten sich auf Kosten die Sympathie für Deutschland, in Deutschland zwanzigsten Male wiedergekehrt ist. Eine titanische Natur, der verhungernden Bewohner von Stadt und Land verpflegen die Sympathie für Frankreich ist, so erleben wir jet gewaltig in feinen Vorzügen wie in seinen Fehlern, ein das föstliche Schauspiel, daß der französische Chauvinismus Kind seiner Zeit, erwarb er sich den Lorbeer als Denker und die Hungersnoth eine gewisse Gewähr des Friedens bilden. reich an Deutschland – und der deutsche ben So traurig ist es in Europa geworden, daß der Brotmangel den französischen Sozialisten vorwirst, sie hätten Frant und als Kämpfer. Die deutsche Sozialdemokratie zollt Wer weiß, ob die Ruſſen nicht schon an der Donau einen neuen deutschen Sozialisten, sie hätten Deutschland an Ferdinand Lassalle den Dank, den sie ihm schuldet, gern Vorstoß unternommen hätten, wenn nicht eben die Hungersnoth deutschen Sozialisten, sie hätten Deutschland an Der französische Chau und tiefbewegt. Was er für die Arbeitersache gethan, natürlich sogenannten„ Reichsverpflegungs- Gtat" vinismus wird durch den deutschen, und der deutsche durch im eigenen Lande sie zurückhielte. An Geld fehlt es ihnen Frankreich verrathen. wie er mit dem Feuer seiner Rede die Proletarier ent- fehlen einfach 13 Millionen Rubel" und zwar aus den den französischen so schlagend ad absurdum geführt, daß flammte, wie er die erste Form der Organisation that- Geldern, die bei den Bauern als Steuern erhoben worden sind, fedes Wort der Widerlegung eine Beleidigung für den kräftig schuf und durch seine Schriften wie kein Anderer wobei bekanntlich schon mancher armen Familie die letzte Kuh Leser wäre. gepfändet worden ist. Diese vom armen Volfe erpreßten Blutdie sozialistischen Gedanken im Volke verbreitete, wie er gelder laffen russische Steuerpafchas einfach in ihren unergründ Wir wollen freilich nicht leugnen, daß der französische durch den Zauber seiner Persönlichkeit die Arbeiter fesselte, lichen Taschen verschwinden. Wie mag es da mit den Geldern und der deutsche Chauvinismus sehr guten Grund haben wir Alle wissen es, die Alten, die ihn noch gekannt, die der Militärverwaltung bestellt sein! mit der Haltung des Kongresses, und namentlich der neue Generation, die seiner Erdentage Spur noch heute die elend find wiriſchen, and genſtigen Arbeiten und Fort- sein. Indeß wir halten unsere Kongreſſe ja nicht fe Europäer doch daran mit all unserer deutschen und französischen Delegirten höchst unzufrieden zu Kultur", technischen für wahrnimmt. fchritten! Wenn das nächste Jahr eine gute Ernte unsere Feinde ab,- und wir wissen, daß, wenn diese tommt, so vermehrt dies die Kriegsgefahr. unzufrieden sind, wir zufrieden sein können und um Es ist gefommen, wie es fominen mußte. Für die deutschen gefehrt. Fürsten der dreißiger und vierziger Jahre war Rußland ein Die Resolution betreffend den Militarismus deutschen Angelegenheiten. 1849 griff Rußland zu Gunsten war eine große politische That, deren segensreiche Folgen Sort gegen die Revolution, es hatte damals seine Hand in allen Desterreichs in den ungarischen Rampf ein, desselben Desterreichs, nicht ausbleiben werden und die noch eine besondere Weihe das heute in erster Linie von Rußland bedroht ist. Der Wider dadurch erlangt hat, daß die deutschen Delegirten die ein stand des heldenmüthigen Ungarvolkes ward durch ein russisches zigen waren, welche für den französischen Antrag stimmten, Silfsheer von 180 000 Mann unter dem Polenwürger Pas- den 1. Mai neben der Feier der Klassenforderungen des fiewitsch gebrochen. Damals rief Kossuth vergebens die Proletariats zu einem internationalen Friedens Regierungen und die Völker Europas die Völker Europas um tin Silfe gegen fest, zu einem Feste der Völferverbrüderung Bazen Nikolaus an. In der Instruttion, den e der Bölkerverbrüderung die zu machen. er an die diplomatischen Vertreter Ungarns im Ausland ergehen ließ, heißt es: Unsere Leser mögen entschuldigen, wenn wir uns noch Schildern Sie, was hier jeden Tag geschieht, und lassen Sie einmal mit dem Kämpen beschäftigen, der in der„ Kölni es eine Warnung fein für die Völker des Westens, denn nachschen Volkszeitung" für die päpstliche Encyklika einge uns tommt die Reihe an sie. Bezeugen Sie nur, daß Ueber ein Vierteljahrhundert ruht Ferdinand Lassalle nun unter dem kühlen Rasen des Breslauer Friedhofes, und er beginnt der Geschichte anzugehören, Gegenstand der historischen Kritik zu werden. Unbefangen und fachlich geschieht dies in der Einleitung zur neuen Ausgabe der Laffalle'schen Schriften. Wenn aber subalterne Gehirnchen ihren schaalen Witz an dem Vorkämpfer der Arbeiterklasse üben und krämerhaft an ihm nörgeln und mäkeln, so straft sie unsere lächelnde Verachtung. Mit liebender Erinnerung wiederholt das deutsche Proletariat die Worte des großen Briten: , Er war ein Mann, nehmt Alles nur in Allem, Ich werde nimmer seines Gleichen seh'n." Die Russengefahr. wird die unmittelbare Folge sein. B॰te ber " St großer antomna Seite F angenou der Ar aller T meinen, entwede rüdbehe verrichte ein ger nämlich folgeru gang w böriges beiten F unterbal Im S zehren." zufolge thätigte einbring tung de die Ruffen Alles zerstören, daß sie die Gruten nieder- treten ist. Die lange Polemit, welche er in der letzten mähen, daß sie plündern, daß sie Weiber und unbewaffnete Nummer dieses Blattes gegen den Vorwärts" abspinnt Männer mishandeln und Freund und Feind bestroßt derartig von Verleumdungen und Unwissenheit, daß rauben. Und vor Allem behaupten Sie, daß sie friedliche sie als Probe der gegen uns beliebten Kampfesart wohl Stätten betreten mit der Brandsackel in der Hand, und eine Erwähnung verdient. Der betreffende Herr beginnt daß sie Alles, was sie erreichen, in Asche legen." folgendermaßen: Das prophetische Wort des berühmten Magyaren ist auf Der sozialdemokratische Vorwärts" hatte am 15. d. W. dem Punkte, sich furchtbar zu erfüllen! Ja; nach uns kommt die Reihe an sie". Die Russengefahr liegt wie ein Alp auf una. die Frage aufgeworfen:" Wo findet sich in der Encyklika Dank den Arbeitervertretern von Brüssel, die in dieser eine einzige praktisch greifbare sozialpolitische Forderung Atmosphäre Einsicht und Muth genug besaßen, die Welt so deren Verwirklichung die angepriesene Lohnerhöhung und energisch zum Frieden zu mahnen! die Vermehrung der kleinen und mittleren Vermögen her beiführen könnte, und zu deren Durchführung der Staat und die herrschenden Klassen aufgefordert würden?" Wir stellten dieser dreisten Frage die andere gegenüber:„ Welche Politische Uebersicht. vernünftige sozialpolitische Forderung fehlt in der påp lichen Encyklica?" und zeigten, daß in derselben bis ins Einzeluste alle berechtigten Forderungen zum Wohle der 91118 Berlin, den 29. Auguft. den ist; lich, fom Abrede in jeder leiftet el denselbe sich auch wenn m mit in des Leb Jeder et ist hinw wendig barung fichtlich immerhi die nän einem unterhal unabhän Gesetzt, einem fe des dingunge Unterneh und die Spruch." Und triebene G in Bewe Auf dem Brüsseler Kongreß wurde mit Recht betont, der drohende Weltkrieg müsse, wenn er zum Ausbruch kommen sollte, fürchterlicher werden als alle anderen Kriege. Wir zweifeln nicht daran, daß er eine Verwüstung bringen wird, wie sie die Geschichte kaum kennt. Man rede uns nur nicht von„ Humanität" beim Kriegführen; einen lächerlicheren Widerspruch kann es gar nicht geben. Auch kommt es auf die, Mann es zucht" gar nicht an. Wenn die Heeresleitungen auch noch so sehr bemüht sein würden, Ausschreitungen zu verhüten, so würden sie damit wenig ausrichten, denn es ist die Ernährungsfrage, die im nächsten Kriege die Hauptrolle spielen wird. Wenn etwa zwölf Millionen Menschen gegen einander im Felde stehen, was bei den gegenwärtigen Rüstungen und dem ungeheuren Massenaufgebot noch recht gering angeschlagen ist für einen Krieg zwischen Frankreich- Rußland und dem Dreibund, so Die Bedeutung des Brüffeler Kongresses wird arbeitenden Klassen befürwortet werden, daß weiter auch bis werden bald alle Borräthe aufgezehrt sein. Die Kämpfenden durch die krampfhaften Bemühungen der kapitalistischen ins Einzelnfte der Weg zu ihrer Erreichung gezeigt wird. werden sich gegenseitig die überseeischen Zusuhren abschneiden, Presse, ihn als ganz bedeutungslos hinzustellen, in wirk- Wir belegten das letztere durch einige bezeichnende Stellen und Hungersnoth, Best und massenhaftes Dahinsterben der Völker famster Weise offenbart und aufs Hellste beleuchtet. Gerade der Encyklica über die Arbeiterausschüsse und Arbeiter Es ist interessant zu beobachten, wie die Ernährungsfrage was an dem Kongreß getadelt und verspottet wird, bildet vereine. Auf wörtliche Anführung weiterer Stellen der und die sich daran unfehlbar knüpfende Hungersnoth von den seinen Werth: das Fehlen großer Debatten, die Abwesenheit Encyklica verzichteten wir, weil wir doch voraus militärischen Theoretifern bereits zur Grundlage ihrer Pläne tönender, allgemeiner Phrasen, das Vorwiegen praktischer wußten, daß der Vorwärts" feine ders und Berechnungen gemacht wird. Ein russisches Militärblatt hat Gesichtspunkte- kurz: die Einigkeit und die Ziel- felben feinen Lesern mittheilen würde unlängst die Konsequenzen aus allen Hoffnungen und Befürch bewustheit. Von dem Zwischenfall Nieuwenhuis ab- Wie wenig wir uns bei dieser Annahme tungen in der Ernährungsfrage gezogen. Wenn es zwischen Ruß gesehen, ist nicht eine einzige Streitfrage aufgetaucht, welche geirrt haben, zeigt die Erwiderung land- Frankreich und dem Dreibund zum Kampfe fäme, war dort die Geister irgend erregt hätte. Die Fragen des Vorwärts" vom 22. d. M. An statt auch nur eine ausgeführt, so würde Deutschland bezüglich der Ernährungsfrage Militarismus und der Maifeier, auf die unsere einzige der von uns angerufenen Stellen am meisten in der Klemme ſein. Die gegen Frankreich kämpfen- Gegner ihre Hoffnungen geseht hatten, fanden durch tatt der Eneytlica mitzutheilen oder eine Krz dem Often, wie im Jahr 1870; Desterreich- Ungarn brauche alle volles Nachgeben allseitig befriedigende Lösung. Es wurde tik derselben zu versuchen, schwaßt das seine Vorräthe für sich selber und den deutschen Heeren an der nicht majorisirt, nicht vergewaltigt. Jede Nation" zeigte sozialdemokratische Blatt ungenirt weiter fromme" Arbeiter und päpstliche russischen Grenze bleibe dann nichts anderes übrig, als durch sich duldsam gegen die andere, und Niemand dachte daran, über, Schnelligkeit in den militärischen Operationen der Gefahr des allen„ Nationen" die gleiche Schablone der Agitation und Misch ma sch Ausschüsse, um auf diese Weile Mangels an Proviant zuvorzukommen. Dann müßten sie einen Organisation zur Pflicht zu machen. Der„ Fall Vollmar", seine unfrommen Leser über den wahren Einfall nach Rußland machen, wo man dafür sorgen würde, daß über den die Kapitalistenpresse sich seit Monaten unseren Inhalt der päpstlichen Encyklica hinwes fie sich nicht ernähren tönnten, und so müßte sich der Krieg hin- Kopf zerbricht, raubte dem Kongreß keine Minute. Nicht 3 ut äuschen. ziehen, bis Mangel an Nahrung und die damit verbundenen Bant, sondern Verständigung war der Zweck des Die Perfidie liegt darin, daß der Schreiber hier den Epidemien die deutschen Heere auflösten. Man wird zugeben, daß Einiges an dieser Berechnung Rongresses und dieser Zweck ist in vollstem Maße er Schein zu erwecken sucht, der Vorwärts" habe seinen Nur Eines ist dabei verreicht worden. In Sachen des 1. Mai wie in denen des Lesern den wesentlichen Inhalt der Encyklika unterschlagen, geffen und zwar eine Hauptsache: daß nämlich der Mangel Militarismus ist gemeinsames, internationales Borgehen ge- um so ins Blaue hinein polemisiren zu können, während an Nahrungsmitteln in Gußland zur Zeit infolge der sichert und das Gleiche gilt von sämmtlichen Organi wir den ganzen Bassus, in welchem der sehr ehrenwerthe schlechten Ernte größer ist als in jedem anderen Lande. Ruß- sationsfragen, die den Kongres beschäftigten. Herr Gegner die Hauptforderungen der Encyklika resümitt, noth, deren gräßliche Wirkungen im kommenden Winter den was unsere Geguer am meisten verdrießt. Und der Aerger haben, wie Jeder, der sich die Mühe nimmt, nachsehel Dieser praktische Sinn und diese Einigkeit sind es, unverkürzt mit seinen eigenen Worten zum Abdruck gebracht dem Nothstande und ein bei uns einbrechendes russisches Heer, macht sich darin Luft, daß das alte abgedroschene Stich kann. Gegen dieses Resümee des sozialpolitischen Inhalts das sich aus Rußland nicht versorgen könnte, würde zur Zeit wort der Vaterlandslosigkeit wieder herhalten richtete sich unsere Erwiderung. Man beurtheile danach bie auch in Deutschland die Mittel zum Unterhalt nicht finden. muß- und zwar hauptsächlich in Frankreich und in Deutsch- oben mitgetheilten Insinuationen des Blattes. Da daffelbe Man schaudert bei dem Gedanken, welche Gestalt ein Krieg an- land. Da nun die Vaterlandslosigkeit in Frankreich aber so außerordentlich darauf versessen scheint, daß wir die den Heere hätten keine ungehinderte und reichliche Zufuhr aus nicht unmöglich erscheint. land befindet sich jetzt schon im Zustand der Hungers= höchsten Grad erreichen werden. Auch Deutschland steht vor Block von Stein, den man mit Pulver abgesprengt hat, der Hauptaltar stand. - Sprich jetzt! sagte Marche- Seul. - Wohlan!- entgegnete Collard. Es giebt einen Menschen, den ich hasse; warum,- brauche ich Dir nicht zu sagen, das ist mein Geheimniß. Dieser Mensch hat ein schweres Vergehen begangen, welches seine Zukunft und seine Haut kompromittirt. Wenn er mein Feind ist, so ist er auch der Deinige. Du weißt, oder Du weißt vielleicht nicht, daß ich " Apft die Wir en ber Ein wunderers Bur offenbar h baß ein in Bermehri fördern, 1 Gie nie e Was hat er Dir gethan, daß Du ihn so verab Das ist meine Sache, antwortete Collard. Dandwert Teren Bern überha Ronfurrei Ausbeutu tann, daß eine Unga würde? als man sich uns beiteri Beb geniigt. Wer Es lag in seiner Stimme so viel Haß, daß Deshommes mit der Ueberwachung der Führer der Opposition und ihrer scheuest? Anhänger betraut bin. Diese Nacht habe ich vor der Redaktion eines ihrer Journale, in der sie sich vereinigt hatten, zugebracht. Ein nicht mehr zweifelte. Nunwohl, sagt er, Fremder, den man erwartete, tant. Da ich einen scharfen Blick fagt er, was Du mir da gesagt habe, erkannte ich ihn sofort. Alle Welt und auch ich glaubten hast, ist wichtig für uns, aber danken kann ich Dir doch ihn fern von Paris. Als er zwei Stunden später fortging, nicht, da Du nur Dein Interesse verfolgst. Jegt geh', id folgte ich ihm in den menschenleeren Straßen. Ich wollte will nicht, daß man uns zusammen sieht. ihn zu Boden schlagen, aber Jemand, der ihm ergeben war, sprang ihm zu Hilfe, ich wurde fast erwürgt. Und Du, Deine Ideen, Deine Freunde, Ener ganzer revolutionärer Zauber werden ihn an dem Tage, wo er damit aufräumen will, nicht geniren. - Sein Name? Als ich wieder zu mir kam, war er verschwunden. Aber ich weiß, wo ich ihn wiederfinde, und wenn Sie wollen, werde ich ihn Ihnen zeigen, bevor er abreist. Marche- Seul hatte gehört und überlegte. - Wer war jener Mann? Collard ging. ntbrennt Schuld au Offentliche ehaupten Auftifterin beutergrup Kein weifeln, Fünf Minuten später hatte Deshommes seinen Laden geschlossen und kletterte darauf die drei Treppen in seine Wohnung hinauf. Warte! Das, was ich Dir sogleich sagen kann, ist, daß er Soldat ist. Während Du glaubst, daß er weit fort, jenseits des Meeres ist, befindet er sich hier und konspirirt. Gestern Der Agent warf einen mißtrauischen Blick um sich und brachte er zwei Stunden mit Deinen schlimmsten Feinden beugte sich, als ob er fürchtete, daß die Steine selbst ihn zu, welche von Deinen politischen Ueberzeugungen heut hören könnten, zu dem Ohr Deshommes' hin. Nugen ziehen und Dich morgen füfiliren werden. Deine Ueberzeugungen stören mich garnicht, aber was die Revanche anbetrifft, so bin ich dazu jeden Augenblick bereit. Seine Tochter erwartete und umarmte ihn freudig indem sie ihn fröhlicher als jemals anblickte. Ju voller Jugendschönheit stand sie vor ihm, sie, welche die lichte Fee dieser kleinen dunklen Wohnung war. Das Essen war fertig. Seine Hand legte sich wie eine Kralle auf die Schulter Deshommes. Dann sagte dieser mit zischender Stimme: Ist es wahr? Wenn ich Dich hier aufgesucht habe, so geschah es wahrlich nicht um der Soziale einen Dienst zu erweisen. Dabei machte er jedoch eine Miene des Mißtrauens Glaube mir, ein für alle Mal! Entweder bringe ich Dich und wich, Collard loslassend, einen Schritt zurück. bei der ersten besten Gelegenheit in den Bagno oder Du brichst mir eines Tages, wenn ich nicht auf meiner Hut bin, den Hals. Das Gesicht Marche- Seuls verschönte sich. Die Runzeln gefurcht hatte, schienen unter dieser zärtlichen Umarmung und beim Anblick des sonnigen Lächelns zu schwinden. schwere Sohle hatte sie schon zertreten. der Borne geg Höhe in ein Kam Don der der eine früheren Getreider fertigte S geblieben Schraubt. bie von dies Ma mäßigen Dann leibenden nicht exij Sie trug an ihrem Busen eine Blunie, eine jene duftenden Rosen, welche noch im Herbst die Zimmer Reichen und Armen schmücken. Warum lügst Du, Schurke? Wenn es wahr wäre, Bei einer Bewegung brach die Blume und fiel zu dann hättest Du ihn längst gefaßt. Wer bürgt mir Deshommes Füßen. dafür, daß Dich nicht irgend Jemand schickt, um eine Das Mädchen wollte sie noch erhaschen, aber feine Infamie an mir zu verüben? Man weiß bei Euch nie, woran man ist; seid Ihr doch fähig Alles außer dem Guten Charlotte nahm sie traurig in die Hand, während zwei zu thun. große Thränen über ihre bleichen Wangen rannen. Darauf Collard nahm eine bittende Miene Herr ließ sie dieselbe mit einer leidenschaftlichen Handbewegung Deshommes, ich schwöre Ihnen, daß Sie mir glauben in ihr Mieder gleiten. können. Der beste Beweis ist der, daß ich eine schöne Das alles geschah so schnell, daß kein Wort gewechselt Belohnung durch diese Nachricht hätte erlangen können. wnrde. Aber was hätte man ihm thun können? Marche- Seul blickte ihm tief in die Augen. - Ich kenne Deinen Haß, sagte er leise, Du fannst weiter sprechen. Aber vorher erinnere Dich wohl daran, was ich Dir sagen werde. Wenn Du mich täuschst, wenn Du irgend einen hinter listigen Gedanken hast, so sieh zit, wo Dit bleibst; ich lasse Dich dann bei lebendigem Leibe viertheilen Du kennst Marche- Seul. Er hatte sich hoch aufgerichtet und in seinen Augen flammte eine solche Wildheit, seinen Mund verzog ein so grausamer Zug, daß Collard schauderte. Terselbe antwortete: das an. Marche- Seul hatte sich erhoben. Eine dunkle Röthe Robert Guidal ist in Paris, sagte er. Der Hund Deutschlan folgt immer seinem Herrn. Collard hat mich nicht getäuscht Vielleicht hätte der Minister einen Haftbefehl erlassen, überzog sein Gesicht. ist Alles. Und Du...? Marche- Seul schien diesmal überzeugt. Indeß er fragte doch: 19 got moju Fortsetzung folgt.) Das inb: Bolle, bie Es ber Breis regelm gegan mit Rogg bleiben, bethei 5lanb vir jetzt nismus cant e den d an Chan e burd t, daß ir den zöfifche haben, h der -ben zu ht für n diefe um 3 m u 3 Folgen Weihe Die ein mmten, en des Dens zung 3 noch Kölnis = einge Letzten Spinnt it, daß t wohl beginnt . d. M. cyklika Derung, ig und en her Staat Wir Welche päpft bis ins hle der auch bis t wird. Stellen beiter en der Caus der: ürde ahme g des reine ellen Kris digen: die Börsenspekulation, als die modernste Erscheinung des Kornwuchers." H Sprechlaal. wunderkräftigen Worte der Encyklika selbst in einer Probe unseren Lesern vorsetzen, wollen wir es auf die Gefahr hin, daß in unsere Reihen ein allgemeiner Schließlich werden wir noch zu hören bekommen, daß Die Redaktion stellt die Benutzung des Sprechsaals, soweit der Naum dafür abzira Abfall zum Katholizismus einreißt, einmal probiren. Wir das sicherste Mittel gegen die jeßige Brottheuerung eine Er- Intereffes zur Verfügung; ste verwahrt sich aber gleichzeitig dagegen, mit dem geben ist, dem Publikum zur Besprechung von Angelegenheiten allgemeinen wählen das Stück, welches in dem Artikel jener Beitung selbst höhung der bestehenden Zölle sei. Warum auch nicht, wenn Inhalt desselben identifiziert zu werden. abgedruckt ist, ein kostbares, ein unvergleichliches Stück, der Preis regelmäßig nach allen Erhöhungen 25. August, welcher unterzeichnet ist: W. Vogel, Wienerstr. 33, Auf den Sprechsaalartikel des Vorwärts" in Nr. 197 vom welches dort als Beweis dafür zitirt wird, daß auch in der heruntergegangen ist?" Kernfrage aller sozialen Fragen, der Lohnfrage, die päpstliche Encyklika uns so wenig im Stich läßt, daß ihr andere an, die ein wirklicher Freiherr v. Münchhausen nach Austritt aus dem Verein lange vor seiner Verurtheilung dent An diese Münchhauseniade schließt sich würdig eine erklärt der Unterzeichnete kurz und bündig, daß er mit dem genannten Herrn nichts mehr zu thun hat. Herr Bogel hat seinen vielmehr das Verdienst gebührt, diese schwierigste dem Bericht der„ Deister- und Weser- Zeitung" in Hameln Vorstande angezeigt und im Uebrigen hält der letztere einfach Frage mit unvergleichlicher Tiefe erfaßt zum Besten gegeben. Nur einige Blüthen seien aus dem die Beschlüsse der Generalversammlung vom 26. Juli hoch und und begründet zu haben". Wir bitten unsere Leser Versammlungsberichte mitgetheilt: also das folgende mit der nöthigen Andacht in fich aufzu nehmen. Nachdem vom Arbeiterschutz gehandelt worden, fagt der Papst meiter: aller weitern hat hinsichtlich dieser Sache in keiner Weise etwas mit der Die Konjunkturen haben sich einmal, was das Brotkorn Deffentlichkeit zu thun. Herr Vogel fungirte früher als Kassirer anbelangt, nicht nach den Wünschen und Köpfen der Herren und ist wegen Unregelmäßigkeiten in der Generalversammlung Liberalen und Freiſsinnigen gerichtet, sondern nach der Natur vom 26. Juli zu dem verurtheilt worden, was im Versammlungsund göttlichen Vorsehung. Es ist wenig gewachsen, bericht vom 11. August, Nr. 185, verzeichnet steht. Glaubt er, darum haben wir höhere Preise... Im Jahre 1847 war der daß ihm Unrecht geschehen, so steht ihm ja der Strafrichter zur Roggen etwa so theuer wie heute. Damals verdiente ein länd- Seite; der Vorstand wird zu jeder Zeit bereitwilligst erscheinen. licher Arbeiter etwa 50 Pig. pro Tag. Heute verdient Der Vorstand er mindesten 3 2 Mart. Die Löhne der Fabrik- und des Vereins gewerblicher Hilfsarbeiter. Stadtarbeiter, der Handiverker u. s. w. sind auch seit der Zeit * ums Doppelte und Dreifache gestiegen. Da 1847, bei dem In dem Bericht über die Versammlung der Freien Vereinigung Werthe Redaktion! Wir berühren im Anschluß hieran eine Frage von sehr großer Wichtigkeit, bei welcher viel auf richtiges Verständniß ankommt, damit nicht nach der einen oder nach der anderen Seite hin gefehlt werde. Da der Lohnsatz vom Arbeiter angenommen wird, so tönnte es scheinen, als feier m der Arbeitgeber nach erfolgter Auszahlung des Lohnes Verbindlichkeiten enthoben. Man könnte meinen, ein Unrecht läge mur dann vor, wenn geringen Lohn, fein Mensch in Deutschland entweder der Lohnherr einen Theil der Zahlung zu Hungers gestorben, wie kann da heute bei den der Graveure und Ziseleure am 17. August wird einer von mir rückbehalte oder der Arbeiter nicht die vollständige Leistung hohen Löhnen überhaupt von Noth in der Ar- geäußerten Rüge betr. den Quartettgesang beim Sommervergnügen verrichte, und einzig in diesen Fällen sei für die Staatsgewalt beiter bevölkerung die Rede sein. Diese eingebildete erwähnt. Ich möchte, zur Genugthuung der betheiligten Genoffen ein gerechter Grund der Dazwischenkunft vorhanden, damit Noth existirt nur in der freisinnigen und falsch liberalen und vorzüglichen Sänger, bemerken, daß meine Stritit sich Iedignämlich Jedem das Seine zu Theil werde. Indeß diese SchlußPresse. Wenn wirkliche Noth existirt, so ist diese nur im lich auf eine Stelle in einem einzigen Liede befolgerung fann nicht vollständigen Beifall finden; der GedankenKreise der Ackerbauer, die durch Mißwachs heim- zog, welche da lautete:„ Ich muß an Kaisers Seiten ins falsche gang weist eine Lücke auf, indem ein wesentliches, hierher ge gesucht, zu suchen, aber in keinem anderen Stande Welschland reiten." böriges Moment übergangen wird. Es ist das folgende: Arunferer Gesellschaft. Der Genuß eines guten Gesanges wird durch einen beiten heißt, seine Kräfte anstrengen zur Beschaffung des Lebensunterhaltes und zur Besorgung aller irdischen Bedürfnisse. Bildung und der Klassencharakter unseres Agrarierthums fein, auch ohne ihre Wiedergabe in dem Bericht überhaupt erIn solchen idyllischen Provinzial- Aeußerungen tritt die chauvinistischen Text wahrlich nicht erhöht und wäre im Uebrigen der Zweck meiner Bemerkung, man möge in Zukunft wählerischer " Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot ver- mit noch weit reizvollerer Offenheit hervor, als in ihren reicht und ich dieser nunmehr nöthigen Berichtigung" über zehren."( 1. Mos. 3, 19.) Zwei Gigenschaften wohnen dem großen Parteiblättern. Hier wissen sie, daß man ihnen auf hoben. zufolge der Arbeit inne: sie ist persönlich, insofern die be- die Finger sieht, und thun darum ihrem stürmischen thätigte Kraft und Anstrengung persönliches Gut des Arbeitenben ist; und sie ist nothwendig, weil sie den Lebensunterhalt Herzen eher Zwang an. den Lebens: V 16 1 11 H. Guttmann, Graveur, Brunnenstraße 9. * einbringen muß und eine strenge natürliche Pflicht die Erhal Herr Herzka, der in einem höchst phantastischen Buche tung des Daseins gebietet. Wenn man nun die Arbeit ledigIch erfahre zu meinem Erstaunen erst heute, daß Herr lich, soweit sie persönlich ist, betrachtet, so wird man nicht in Freiland" auf Grund zahlreicher ökonomischer Weiß- Tischlermeister Jde, Lindenstr. 16, mich beschuldigt, ich hätte eine Abrede stellen können, daß es im Belieben des Arbeitenden steht, verständnisse eine Lösung der sozialen Frage unter Bei- nicht von ihm herrührende Annouze in die„ Bolts- Zeitung" setzen in jeden verringerten Ansatz des Lohnes einzuwilligen; er behaltung der Konkurrenz also im Gegensatze zum lassen. Dagegen verwahre ich mich ausdrücklich und erwidere leistet eben die Arbeit nach persönlichem Entschlusse und kann Kommunismus, sich zurechtkonstruirt hat, plant eine 1. bei ihm die Arbeitszeit nicht 54 Stunden, sondern 57 Stunden auf seine Ausführungen im Sprechsaal des„ Vorwärts", daß sich auch mit einem geringen Lohne begnügen oder gänzlich auf Rolonisation im inneren Afrika, die seine beträgt, indem von 1/ 27-12 erfl. 1/2 Stunde Frühstückspause und denselben verzichten. Anders aber stellt sich die Sache dar, ebenso humanen wie verworrenen Zukunftspläne verwirklichen von 1/ 22-6 Uhr, jedoch ohne Vesperpause, gearbeitet wird. wenn man die andere unzertrennliche Eigenschaft der Arbeit soll. Es hat sich sogar ein Aktionskomitee gebildet, welches Uebrigens wurde die Arbeitszeit keineswegs eingehalten und wer mit in Erwägung zieht, ihre Nothwendigkeit. Die Erhaltung aus Eigenem die ersten Mittel zu praktischer Jnangriffnahme das wollte, dem wurde der Vorwurf gemacht, daß er zu pünktdes Lebens ist die nothwendigste Pflicht eines Jeden. Hat Jeder ein natürliches Recht, den Lebensunterhalt zu finden, so des freiländischen Unternehmens theils schon aufbrachte, lich wäre. ist hinwieder der Dürftige hierzu auf die Hände- Arbeit noth- theils noch aufbringen will. Dieses Komitee, dem eine Was nun der Verdienst von 8-9 Thalern betrifft, so erwidere wendig angewiesen. Wenn also auch immerhin die Verein Reihe sehr wohl fituirter Leute angehört, trat' neuerdings ich, daß bei pünktlicher Arbeitszeit der Verdienst zwischen 18 bis barung zwischen Arbeiter und Arbeitgeber, insbesondere hin- in dem österreichischen Pörtschach zu einer Plenarsizung arbeitende Geselle, welcher im Stande war, nachdem die Bank 21 Mark schwankt, außerdem dürfte höchstens der jetzt noch dort sichtlich des Lohnes beiderseitig frei geschieht, so bleibt doch zusammen. Die Versammlung ertheilte Dr. Herzka un abgeräumt und wir fort waren, wieder zu arbeiten( also nach immerhin eine Forderung der natürlichen Gerechtigkeit bestehen, beschränkte Vollmacht, die Mittel des Aktionskomitees zu Feierabend) und als Spezialität nur Bettstellen baut, im Stande einem genügsamen, rechtschaffenen Arbeiter die nämlich, daß der Lohn nicht etwa so niedrig sei, daß er Zwecken der freiländischen Propaganda zu verwenden; sein den von Herrn Jde behaupteten Verdienst von 8-9 Thalern, Forderung ist behufs Einleitung der vorbereitenden Schritte für zu erreichen. unabhängig von dem freien Willen der Vereinbarenden. Die freiländische Pfadfinder Expedition wurde dem- Ich bin jederzeit bereit in einer Versammlung Vorstehendes Gesetzt, der Arbeiter beugt sich aus reiner Noth oder um selben vorläufig aus den Mitteln des Komitees ein 84 wiederholen resp. tlarzulegen. einem schlimmern Zustande zu entgehen, den allzuharten Be- Kredit bis zur Höhe von 10 000 Gulden eingeräumt. May Schimpfe, Tischler, JED dingungen, die ihm nun einmal vom Arbeitsherrn oder Mit der faktischen Durchführung der Expedition soll ge SW., Hagelsbergerstraße 50 bei Grün. Unternehmer auferlegt werden, so heißt das Gewalt leiden, wartet werden, bis die Freilandbewegung in England und und die Gerechtigkeit erhebt gegen einen solchen Zwang Ein Amerita insoweit fortgeschritten ist, daß sich das Aktions- Die am vorigen Donnerstag in Feuerstein's Lokal geplant 3immerer Berlins! Spruch." komitee durch angesehene, einflußreiche Persönlichkeiten aus gewesene, aber vertagte Versammlung der Play= Und diese Kinderfibel- Logit, diese ins Monumentale ge- diesen Ländern zu verstärken vermag. Das Ziel der frei Deputirten findet am Donnerstag, den 3. September, statt. triebene Gemeinpläßigkeit, die an Polonius erinnert, sie ist ländischen Expedition wird das Hochplateau des Kenia in Alles Nähere wird im Vorwärts" befannt gegeben. Beweis der unvergleichlichen Tiefe", mit welcher der Ostafrika sein; dieselbe ist zunächst als Forschungsexpedition Die Kameraden sind gebeten, recht zahlreich pft die Lohnfrage auffaßt. gedacht, deren Aufgabe es in erster Reihe sein soll, die voll- 3u erscheinen. fommene Eignung des zu okkupirenden Landstriches für m J. A.: Julius Schend. dauernde europäische Besiedelung festzustellen. Die GeldEin näheres Eingehen auf die Polemik des Beschaffung will das freiländische Aktionskomitee zunächst wie wunderers solcher Tiefe" können wir uns wohl ersparen. bisher durch Gewinnung opferwilliger Persönlichkeiten im Zur Kennzeichnung sei hier nur erwähnt, daß der vertraulichen Wege fortsetzen; späterhin soll zu diesem Beoffenbar hochgelehrte Herr Sozialpolitiker unsere Behauptung, hufe der Weg der Deffentlichkeit betreten werden. daß ein wirksamer Arbeiterschutz die vom Papst gewünschte| Diese Versuche, wenn sich auch das Proletariat nicht Bermehrung der kleinen und mittleren Vermögen nicht das Geringste von ihnen versprechen darf, sind immerhin fördern, sondern hemmen muß, ganz absurd findet. Haben ein erfreuliches Zeichen der Zeit. Sie beweisen, wie tief fehlbar sein. Jeder Mensch macht' mal einen Fehler. Gie nie etwas davon gehört, verehrter Herr, daß das kleine das Bewußtsein von der Unhaltbarkeit der bestehenden Bus leven Vermögen vorwiegend gedacht der Arbeiter hat gedrungen ist. Handwerk- und an dies ist doch bei den kleineren und mitt stände auch bereits in die rein bürgerlichen Kreise ein gerber der Firma Krüger, Berlin, welche unter„ Sozialer berhaupt kein Vermögen, sich gegen die - баз eiter tliche Weife ahren 10 eg ier den feinen chlagen, während auwverthe efümitt, achsehen gebracht Inhalts ach die daffelbe wir die verab gommes gefagt Dir bod seh', id Laden in feine freudig t voller chte Fet Runzeln e Geficht arming en. ze jene ner der fiel zu er feine end zwei Darauf ewegung ewechfelt Röthe r Hund Betäuscht Wir hoffen mit dem Abdruck dieser Stelle den Wün Shen der Kölnischen Volkszeitung" genügt zu haben. " Die Wiener Landwirthschaftliche Bei CINT Briefkasten der Redaktion. Bet Anfragen bitten wir die Abonnements- Quittung beizufügen. Brieflich Antwort wird nicht ertheilt, J. Schenck. Auch das Expeditionspersonal fann nicht unBerichtigung. In der Notiz über den Streit der WeißUebersicht" in Nr. 199 des Vorwärts" veröffentlicht ist, muß die Unterschrift anstatt E. Schneider" lauten:" F. Trapp, A. Fischer, Berlin. Das hat für die Leser des Vorwärts" F. Siegerist. Herr Reichling ist seit gestern infolge seiner Wie in geschieden, deshalb verzichten Sie wohl auf den SprechsaalPrinzen- Allee 62/63, Gerberbörse." Ronkurrenz der Großindustrie vielfach nur durch maßloseste tung", eines der agrarischen Hauptorgane Desterreichs, nicht das mindeste Interesse. Ausbeutung der von ihm befoldeten Arbeitskräfte halten beschwört die Grundbesitzer mit den beweglichsten Worten, lann, daß eine Einschränkung dieser Ausbeutungsfreiheit für sie sollten sich zur Abwehr des sozialdemokratischen Vor- Abreise von Berlin aus der Reihe unserer Berichterstatter aus eine Unzahl dieser kleinen Existenzen den Ruin bedeuten stoßes gegen das platte Land zusammenthun. Würde? Da der fromme Zweck das Mittel heiligt, tann Deutschland so rüste sich nun auch in Desterreich der Artikel. Man sich schließlich auch nicht wundern, daß der Berfasser Sozialismus zur Wanderung in die entlegensten Dörfer. uns als Feinde jeder, auch der besten Arbeiterschuh- Gesetzgebung bezeichnet, und gentigt. Bebel zum Beugen dafür anruft. Das Wer hat die hohen Getreidepreise veranlaßt, darüber entbrennt jetzt ein grimmiger Streit, in dem Jeder die Schuld auf den Anderen zu schieben sucht. Während die öffentliche Meinung die Agrarier vor ihr Gericht fordert, behaupten diese, absolut unschuldig zu sein, die Börse sei die Antifterin alles Uebels. In diesem Zank der beiden Ausbeutergruppen nimmt die Köln. 3tg." jetzt mit grimmigem Borne gegen die Börse Partei. Sie schreibt: ber einen oder anderen Gruppe abhangen wird. Wie zu D. G., Ackerstr. 145. Der betreffende Genosse wohnt in Friedrichshagen. Als Programm der Sozialdemokratie, heißt es in dem köstlichen Artikel, sei vor allen Dingen auf die Vergesellschaft lichung des Grundes und Bodens Gewicht zu legen. Landarbeiter hätten zu fordern: Abschaffung der Gesinde Die Ordnung, Vereinfachung und unentgeltlichkeit der Rechtspflege, Verkürzung der Arbeitszeit, Einführung von Schiedsgerichten, in welchen zu gleichen Theilen Besitzer und Arbeiter sißen, und Aehnliches. In Bauernbezirken müsse versucht werden, die fleinen Bauern zu gewinnen; überhaupt sei die Hauptaufgabe Dies die die Heranziehung des ländlichen Proletariats! C. B. 47. Der Postbote hätte den Einschreibebrief gegen Grundzüge der sozialdemokratischen Landagitation. Und da soll man nicht von einer eminenten sozialdemokratischen Gefahr gemeinschaftliche Quittung beider Adressaten sofort aushändigen müssen. für uns Landwirthe sprechen?! Da erscheint es wohl nicht übertrieben, was Graf Goerz- Weisberg des Offenbarungseides geladen ist, nicht erscheint, kann auf AnA. S. 199. Wer in dem Termine, zu dem er zur Leistung fagt:" Familie, Waterland und Religion sol trag des Gläubigers zur Erzwingung der Eidesleistung verhaftet uns durch die sozialdemokratische Bewegung genommen werden, und was erhalten wir als Gegengeschent: Schrecken, Vernichtung alles Bestehenden, Hoffnungslosigkeit." O. H. Weberstraße. Wir können Ihnen nur rathen, sich einen Tauffchein zu beschaffen und auf Grund dieser Legitimation Militärpaß werden Sie schwerlich von der Behörde erreichen. Arbeit zu suchen. Eine Abänderung des Vermerks in Ihrem N. Bankstraße. Ihr Vater hat keine Invalidenrente zu beanspruchen. in der Wohnung befindlichen Sachen, auch die unentbehrlichsten R. 1000. Der Wirth kann für rückständige Miethe alle Betten 2c. retiniren. Ein treffliches Monument unverfälschten Krautjunker werden. richterliche, auf Bestrafung gerichtete Thätigkeit unterbrochen; es 2. R. O. Die Verjährung in Straffachen wird durch jede bedarf daher nicht der Zustellung des Strafbefehles innerhalb der Sreimonatlichen Frist. Trotzdem ist die Sache verjährt. Denn Kein mit den Verhältnissen Vertrauter kann ernsthaft bezweifeln, daß die Auftreibung des Roggenpreises auf die jeßige Höhe in den Verhältnissen nicht begründet ist, sich vielmehr als ein Kampf zweier Börsengruppen darstellt, dessen Entscheidung von der größeren oder geringeren finanziellen Leistungsfähigkeit| früheren Zeiten die Stärke der Baissepartei an den Börsen die Getreidepreise auf eine in den Verhältnissen nicht gerecht Geistes! Familie, Vaterland und Religion" ist in Gefahr, in Strafsachen wird bei der Berechnung der Verjährungsfrist der fertigte Tiefe hinabdrückte, so hat jetzt die einstweilen siegreich wenn die Arbeitszeit verkürzt und die Gesinde- Ordnung ab Tag, an dem die Strafthat begangen ist, miteingerechnet. Eine Schraubt. Auf wie lange, steht dahin. Die Landwirthschaft, übrigens wenig nüßen. gebliebene Haussepartei den Preis übermäßig in die Höhe ge- geschafft werden soll. Ihre folossale Angst wird den Herren am 9. Dezember begangene Uebertretung verjährt daher mit Ablauf bie von der Börsentreiberei so oft geschädigt worden ist, wird Immer größere Schaaren ländlicher Proletarier reihen die Sterbeurkunden der Eltern einreichen. Ko. Sie müssen zur Verheirathung Ihren Taufschein und J. F. 90. Sollte wirklich Ihr Kontrakt nicht die allDie von der chilenischen Regierung verbreiteten Kündigung Ihre Wohnung jederzeitig besichtigen lassen müssen? gemeine übliche Bestimmung enthalten, daß Sie nach erfolgter mäßigen Feinde haben. dies Mal den Vortheil von den Sünden ihrer gewohnheits- sich von Tag zu Tag in unsere Bataillone ein. inb: des 8. März. Dann folgt eine lange Rechnung, welche der nothleidenden Bevölkerung beweisen soll, daß ein Nothstand gar Nachrichten von einer vollständigen Niederlage des Insur- Wenn derartiges im Kontraft nicht steht, so genügt es, wenn nicht existire. Es lagere heute weit mehr Roggen in gentenheeres bewahrheiten sich glücklicher Weise nicht. Von Sie während bestimmter Tagesstunden die Wohnung zeigen. Deutschland, als in einem Jahre verbraucht werden kann. den verschiedensten Seiten laufen jetzt Meldungen ein, daß jolle, die natürlich das unschuldigste Ding von der Welt aufs Haupt geschlagen und Valparaiso be Der Preis sezt haben. Ein Theil der Regierungstruppen ging Es hat sich noch bei allen Zollerhöhungen gezeigt, daß während der Schlacht zu den Insurgenten über. Man von ihnen nicht beeinflußt wurde. Er ist sogar rechnet, daß in wenigen Tagen auch die Hauptstadt regelmäßig nach allen Erhöhungen herunter. Santjago erobert sein wird. gegangen. Wenn nun, obgleich Deutschland über und über bleiben, mit Roggen versorgt ist, die Preise gleichwohl auf ihrer Höhe betheiligt find, anklagen, sondern den einzigen Schul lo möge man nicht die Zölle, die daran un- ng m 150 2011 Briefkaffen der Expedition. Abonnent Thorn". Ihr Abonnement ist bis 13. September ausgeglichen. Am billigsten bestellen Sie unser Blatt bei der dortigen Postanstalt für 3,30 M. pro Quartal, weil dabei fein Kreuzbandporto in Frage kommt. 2. S. Wir bitten für das Inserat 1,20 M. einzusenden. H. S. 2. Wir bitten um geft. Einsendung von 1,70 m. in Briamarten, 01.01 Theater. Sonntag, den 30. August. Opernhaus. Die Hugenotten. Montag: Orpheus und Eurydike. Falsche Th. Keller's Hofjäger Bergmannstrecke. Hasenhaide Bergmannstr.- Ecke. Gr. Volksversammlung 1. 1188L Heute, Sonntag, den 30. August 1891: r. zur Gedächtnißfeier Ferdinand Lassalle's am Montag, den 31. August 1891, Abends& thr Sering Theater, Balie Deligt. Gr. Brillant- n. Pracht- Feuerwerk, im großen aale der Brauerei Friedrichshain( fr. Zips) Montag: Probepfeil. Friedrich- Wilhelmstädt. Theater. Der alte Dessauer. Montag: Dieselbe Vorstellung. Wallner- Theater. Ihre Familie. Cavalleria Berolina. Montag: Dieselbe Vorstellung. Berliner Theater. Julius Cäsar. ausgeführt von zwei renommirten Feuerwerkern. Grosses Extra- Konzert. m großen BALL. Saale: Marionetten- Theater: Große Vorstellung. Volksbelustigungen. Anfang des Konzerts 4 Uhr. Entrée 15 Pf., im Vorverk. 10 Pf. A. Froelich. Mittwoch: Sedanfeier, großes patriot. Volksfest und Feuerwerk. Bergschloss- Brauerei Hasenhaide. Heute, Sonntag 4 Uhr: 1283b Konzert u. Spezialitäten. phantastische Neue Welt, Thomas- Theater. Im siebenten Neue Himmel. Montag: Dieselbe Vorstellung. am Königsthor. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Max Schippel: Raffalle Leben und Wirken." 2. Diskussion. 3. Verschiedenes. Tellersammlung findet statt. Um zahlreichen Besuch bittet 339/20 Der Einberufer. Sozialdemokratischer Wahlverein des 6. Berliner Reichstags- Wahlkreises. Grosse Versammlung Nr. 2 Die F erfährt durc Echo": mit seinen Luri- Luri Grcentrits. Baretty- Truppe. G. Rose, Gesangs- Humorist. Avolos, mufital. Clown. am Dienstag, den 1. September, Abends 8 Uhr, im ,, Eiskeller" denten anre Ostend Theater. Der Trompeter Batty bressirten Bären. von Säkkingen. Montag: Die Ahnfrau. Residenz- Theater. Frou Frou. Montag: Dieselbe Vorstellung. Bellealliance Theater. Jung Deutschland zur See. Montag: Dieselbe Vorstellung. Adolph Ernst Theater. Unsere Don Juans. Montag: Dieselbe Vorstellung. Gebrüder Richter's Variété. Spe zialitäten- Vorstellung. Theater der Reichshallen. Spezialitäten- Vorstellung. Winter- Garten. Spezialitäten- Vorstellung. Konkordia- Palast- Theater. Spezialitäten- Vorstellung. Kaufmann's Variété. SpezialitätenVorstellung. Gratweil'sche Bierhallen. Kommandantenstr. 77-79. Heute sowie täglich: Auftreten der Bal champêtre. Puppen- Theater. Volksbelustigungen. Kaffeeküche. Monstre- Feuerwerker erren Leichnitz& Bau. Entree 25 Pf. Billets im Vorverkauf 20 Pf. Kinder frei. Montag: Benefiz des Musikdirektors Herrn Holtz mit seiner Rapelle. Chauffeestraße 88. Tagesordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion von der letzten Verfam lung. 2. Verschiedenes und Fragekasten. Gäste haben Zutritt. Um zahlreiche Erscheinen ersucht 344/7 Versammlung Der Vorstand. Zum Sterneder", Schloß Weißensee. des Berbandes aller in der Zertilbrange bejdäftigten Arbeite Montag, den 31. August: Lassalle- Feier, ausgeführt von den Gesangvereinen , Bruderherz"," Steinnelke", Ihn'scher Gesangverein ,, Humor". Dirigent: A. Miesch. Festrede, gehalten vom Genossen Herrn Roland. Alles Nähere die Anschlagssäulen. Alle Parteivereine find bestens eingeladen. Landsberger Allee Nr. 39/41. Hamburger Gaudebrüder ELYSIUM, Ronzert- und Roupletsänger. Anfang Wochentags 71/2 Uhr, Sonntags 6 Uhr. Entree: Wochentags 10 Pf., Sonntags 25 Pf. Empfehle meinen berühmten Mittagstisch à la Duval. 3 Regelbahnen 6 Billards, 2 Säle. 1169L Etablissement Buggenhagen am Moritzplatz. Täglich: Unterhaltungs- Musik. Direktion A. Rödmann. Dienstag und Freitag: Walzer- Abend. Großer Frühstücks- und Mittagstisch. Spezial- Ausschank von Patzenhofer Export- Bier, Seidel 15 Pf. 641 F. Müller. PassagePanopticum und SpezialitätenTheater. und Arbeiterinnen Deutschlands, Filiale der Weber Berlin am Montag, den 31. August, Abends 8 Uhr, in Heise's Salon, Lichtenbergerstraße 21. " in Für e groß fiellung unt für Diejen Drucke der gewissermaß wärtigen w fich die Mc nun in de geführt wür der ländlich im Sommer zur Ernte g Tagesordnung: 1. Bortrag über Zweck und Nutzen des Fa organs.( Referent wird in der Versammlung bekannt gemacht.) 2. Diskussio entlassen w 3. Verschiedenes und Fragekasten. Neue Mitglieder werden aufgenommen Um zahlreichen Besuch bittet 320 b Der Bevollmächtigte. Achtung! Allgemeiner Achtung! Dorf eingef Bu fostspieli auch ziehen Winter von Winterarbe immer weni Würde boten ausge noch schlimm der Stadt. alte patria stätten der nicht Arbeiterinnen- Verein sämmtl. Berufszweig Berlins und Umgegend( Filiale Norden.) Grosse Versammlung am Dienstag, den 1. September, Abends 8 Uhr, im Saale des Landsberger Allee Herrn Schröder( Wedding- Park), Müllerstr. 178. Mr. 39/41. Tages Ordnung: Sonntag, den 30. August 1891: Lassallefeier des 4. Berliner Reichstags- Wahlkreises( Osten). Grosses Konzert, ausgeführt von der verstärkten Hauskapelle unter Leitung des Kapellmeisters Herrn Brinner und unter gütiger Mitwirkung verschiedener Gesangvereine, als ,, Liedertafel der Maler" ,,, St. Urban 2c.( M. d. A.-S.). 3. Au 1. Vortrag des Herrn Lazarus über: Die Stellung der Frau in heutigen Gesellschaft, wie sie ist und wie sie sein soll. 2. Diskussion. nahme neuer Mitglieder und Verschiedenes. 11.00 102/8 ert tommen, we frist für fie Bedenkt ihrer Besch Schlafftelle Nach der Versammlung: Gemüthliches Beisammensein. Um 12 Uhr: Gedächtniß- Ansprache für die gefallenen Genossen Sedan, gesprochen von Herrn Lazarus. Zur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Herren als Gäste haben Zutritt. Mitglieder können ihre Beiträgeogis tomm richten. und Die Bevollmächtigte. meift schlec wovon folle wo der Lan der Ernte, fich auch in und die Dre werden; abe für fie die etwaigen he anlaffen, fo Deffentliche SchneiderSchneiderinnen- Bersammlun am Montag, den 31. August, Abends 82 Uhr, Pflaster zu Ich ha Auftreten des allgemein beliebten Malabaristen Mr. Pool. im großen Saale der Armin- Hallen, Kommandantenite, 2 der Zeit zur Zur Belustigung der Kinder: 331/19 Grosses Kasperle- Theater unter Direktion des Herrn Dimant. Aufsteigen des Riefen- Luftballons ,, Mnmpit. Die Kaffeeküche ist den geehrten Damen von 2 Uhr an geöffnet. Im Riesen- Saal: Grosser Ball. Herren, welche am Tanz theilnehmen, zahlen 50 Pf. nach. Entree 20 Pf., Kinder frei. Um zahlreichen Besuch bittet Anfang 4 Uhr. Das Komitee. Billets sind in allen bekannten Lokalen des Ostens zu haben. Tages- Ordnung: 1. Berichterstattung der Delegirten Frau Rohrlack über den österreichischer halb bin ich Schneider- und Schneiderinnen- Tag, abgehalten in Wien vom 15.- 18. Auguf 2. Diskussion. 3. Die Aufgaben der Werkstatt- Delegirten. Ref.: Kollege A. Täterow. Pflicht aller Maaß- und Tagschneider, Militär- u. Beamten- Lieferung Schneider, Herren Konfektions- und Damenschneider, Mäntelnäherinne Bügler, Stepper und Trifottaillen- Arbeiterinnen ist es, in dieser Versamml 4. Ersatzwahl der Agitations- Rommission. Entree 50 Bis. Oeffentliche Versammlung der Böttcher Pfg. Geöffnet von 10-10 Uhr. Castan's Panopticum. etzt: Friedrichstr. 165, 3. Ecke Behrenstrasse. Neu: Hamilton- Theater Originell! Ueberraschend! Geöffn. v. 9 Uhr früh bis 10 Uhr Abends. Entree 50 f. Kinder 25 Pf. Moabiter Gesellschaftshaus Alt- Monbit 80-81. HUF Täglich E Gr. Konzert. Spezialitäten- Borstellung. Montag, den 31. August: Kurzes Gastspiel des Meisterschaftsringers von Berlin Emil Borchardt, Grosser Ringkampf. Starte Männer zum Ringtampi tönnen sich bei der Direktion melden. Berlins und Umgegend Bam Dienstag, den 1. September, Abends 8½ Uhr, in Schneider's Salon, Belforterstraße 15. Tages- Ordnung: 135/2 abl eines Bertrauensmannes. 4. Verschiedenes. 1. Vortrag. 2. Bericht des Delegirten zur Streit- Kontrollkommission. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Einberufer: 0. Schmidt. Verein zur Regelung der gewerbl. Verhältnisse der Töpfer Berlins und Umgegend. Mittwoch, den 2. September, Abends 6 Uhr, in der ,, Berliner Ressource", Kommandantenstr. 57: Mitglieder- Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag über die Geschichte des russischen Nihilismus. Referent: Herr Roland. 2. Abrechnung vom Maifest. 3. Verschiedene Vereinsangelegenheiten. 319/1 zur Stelle zu sein. 276/15 Die Agitations- Kommission ift für läm Inficht ist, Ordnung av Der Abände frist bestehe und mehr teben." Die A Ge münster n politein, La bmungswer Parteitags der Schneider und Schneiderinnen Berlins Das Zentral- Arbeitsnachweis- und Auskunfts- Bureau der Schneider wochentäglich von Morgens 8 bis Mittags 1 Uhr. Achtung! Grosse öffentl. Versammlung Achtung der in Holzbearbeitungsfabriken und auf Holzplätzen beschäftigten Arbeiter Schwedterstr. 23. am Montag, den 31. August, Abends 8 Uhr, in Lehmann's gol Tagesordnung: 1. Licht- und Schattenseiten der Zentralifati Referent: Genosse Th. Megner. 2. Stellungnahme zu dem am 21. Sept. in Hamburg stattfindenden Kongreß, event. Wahl eines Delegirten. 3. schiedenes. Bur Deckung der Unkosten findet Tellersammlung statt. Die Agitationskommiffion 165/18 Berufen: Achtung! Achtung! Groje öffentl. Versamml Filzschuharbeiter. Bäckermeister u. Gesel NB. Die reſtirenden Mitglieder werden auf§ 8 Abs. 1 des Statuts Große Vereinsversammlung aufmerksam gemacht. Der Vorstand. Vereinigung der Drechsler und Berufsgenossen Deutschlands. ( Ortsverwaltung Berlin.) Anfang Sonntags 4 Uhr. Wochen- Dienstag, den 1. September, Abends Suhr, bei Scheffer, Inselstr. 10: tags 5 Uhr. Entree 30 Pf. Reservirter Play 50 Pf.- Kaffeeküche ist geöffnet. Volksbeluftigungen aller Art. Sonntag, Montag, Mittwoch Ball. Die Direktion: Hellmuth Peters. FRIEDRICHSHAIN AktienVersammlung. Tagesordnung: 1. Diskussion über die Theilarbeit und ihre Berlins am Dienstag, den 1. September Nachm. 3 Uhr, am Montag, 31. August, Ab. 8 Uhr, in der Brauerei Friedrichsha im Lofal Seefeld, Grenadierstraße 33. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Diskussion. 8. Vereinsangelegenheiten. 4. Verschiedenes. Tages- Ordnung: 1. Die Getreidezölle und die N 1. Stell jum bevors 3. Verschied für den 1., freis von J freis und F 10. Wahltre Haiden tätten e Shaft hat 14. württ tinberufen, 11 Der Befchictu anderen Ang Aus Kl dem Offenb ging gestern Bablurne al auf deren E Bayern abg Stimme 105 tie Sozialden 360/15 regierung, sowie das Verhalten Verbert gejt Freie Vereinigung der 1228b] Hambu: Benojien ei And nmgege Germania- Verbandes. 2. Verschiebe A. Müller, Bäckermeiste Achtung, Genossen! Sozialdemokrat. LeseWirkung auf unser Gewerbe. 2. Reglement für den Arbeitsnachweis. 8. Wahl Zivil- Berufsmusiker Berlins 2c. Agitationsverein des Arbeitsvermittlers. 4. Verschiedenes. Brauerei 187/13 Friedrichshain Königsthor. Heute, Sonntag: Grosses Militäru. Um zahlreiches, pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Fachverein der in Buchbindereien und verw. Betrieben beschäftigten Arbeiter. Montag, den 31. August, Abends präzise 9 Uhr: Vocal Außerord. Mitglieder- Versammlung Konzert. Anfang 4 Uhr.- Eintritt 30 Pfg. stattgefundenen öffentlichen Programm unentgeltlich. 2. Stellungnahme des Fachvereins bezüglich der Arbeitsvermittelung mit der Freien Vereinigung". 3. Verschiedenes und Fragekasten. Spinoz von Karl Ullrich, Wrangelfir. S Dienstag, den 1. Sept., Nachm. 1 Uhr: Montag, den 31. Auguft, im 2 Generalversammlung Außerordentliche bei Röllig, Neue Friedrichstr. 44. Tages- Ordnung: 1. Lassalle und die Arbeiterbewegung. Versammlun Tagesordnung: Laffalle und seine Bedeutung für Referent Th. Mehner. 2. Diskussion. Sozialdemokratie. Ref. Gen. Ta 3. Tarifaufstellung. 4. Verschiedenes. Der Vorstand. 367/6 Nachher gemüthliches Beisamme unter gütiger Mitwirkung des Ge vereins Liberté", Mitgl. d. Arb. Fachverein der Tapezirer 356/10 willtom bisher Lager beats, weld tothen Fahne Sinnspruche, Der Vorstan Zentral- Krankenkasse Töpfer. bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75, Berlins und Umgebung. Tagesordnung: 1. Stellungnahme zu der in der am 17. d. M. Montag, 31. August, Abends 81/2 Uhr, öffentlichen Versammlung angenommenen Resolution. bei Feuerstein, Alte Jakobstraße 75. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Link. 2. Dis3. Aufnahme neuer MitDas Erscheinen eines jeden Mitgliedes ist unbedingt nothwendig. Den fussion. Die Zahlstelle 0. Langestr. 383b findet sich vom 31. d. M.: Kollegen zur gefl. Kenntnißnahme, daß die Bibliothek nach Gründel's Re- glieder. 4. Verschiedenes. Um zahlreichen und pünktlichen Besuch ftaurant, Dresdenerstraße 116, verlegt ist. Geschäftsstunden: Sonnabends von 119/6 ersucht J. A. Der Vorstand. 8-10 Uhr Abends. Der Vorkand. Berantwortlicher Redakteur: R. Cronheim in Berlin. Drud und Verlag von Mag Bading in Berlin SW ,, Beuthstraße 2. Jeden Freitag: Gr. Militär- Frei- Konzert. Nieft's Fest- Säle, Weberstraße Nr. 17, find täglich, auch Sonnabends zu vergeben. B. Nieft. [ 1116b] Rüdersdorferstr. 8 bei B 318/10 70 ingen, mach Der Befuchern S große F Stille zuhör die Fefirede. wurde in 1 burger Komi ausgebracht. bierauf, daß gegend auf und brachte Sozialdemokr Nimmten. Das in Autonomi baben& Rampie Sprechung Schmeißes of Der Vorstan Hierzu zwei Beila geführet lich verbeffere bolles Bertr ng hr, Live) Raffaller fer. ses. teller" Berfamm hlreich nd. Trbeite erlins alon, es Gad istujion enommen gte. weig le des t in b ein. Au 1. Beilage zum„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Nr. 202. Korrespondenzen und Parteinachrichten. Stimmen über den Entwurf des neuen Parteiprogramm 3. Sonntag, den 30. August 1891. 8. Jahrg. schmachtenden Proletariat eine freiheitliche Lebensbahn brechen, um gresses einverstanden und sprach denjenigen gegnerischen Zeitungen, als freie Menschen des 19. Jahrhunderts ein menschenwürdiges welche über den Kongreß in einer, die internationale Sozialdemo Dasein zu genießen. Wie viele Opfer sind nicht Eurerseits ge- fratie beleidigenden, verlogenen Weise berichtet haben, ihren tiefen fallen? Wie viele Jahre Kerker sind nicht verbüßt worden? Wie Abscheu aus und forderte diese Blätter zur Scham auf." viele Familienväter ausgewiesen und die Familien selbst ins Ferner sprach die Versammlung ihren Efel aus gegenüber dem tiefste Elend gestürzt, und wo sind die von Euren Führern ver- Gebahren des Pastors Iskraut und seiner Helfershelfer, die in sprochenen reformatorischen Erfolge? Die Forderung der Aufhebung der Gesinde- Ordnung blutigen Wunden nicht zerren, um Euch den Schmerz desto felben unsere friedlich versammelten Genossen in der denkbar Wir wollen an Euren Spenge die konservativen Bauern aufgehezt haben, so daß dieerfährt durch den Genossen H. Eggers eine jedenfalls zum Nach- empfindlicher zu machen; denn Ihr seid das Opfer einer infamen brutalsten Weise mißhandelten, und gab der Erwartung Raum, Gezen anregende Beurtheilung. Derselbe sagt im„ Hamburger Gauflergeſellſchaft und von Charlatanen, Ihr waret die Ge- daß die Behörden mit aller Strenge gegen die Berüber und führten, darum seid Ihr nun die Angeführten. Euer hohes Ver- intellektuellen Veranlasser der Blutthat vorgehen und auch unterFür einen Theil der Dienstboten, namentlich für die, welche trauen ist durch Gure fanatischen(!) Rädelsführer suchen werden, ob die zur Aufrechterhaltung der Ordnung nach in großen Städten in Dienſt ſtehen, würde die Unter- mißbraucht worden; alle Gure Opfer, die Ihr auf dem Altar Spenge kommandirten Gendarmen ihre Pflicht gethan haben. hellung unter die Gewerbe- Ordnung ein großer Fortschritt sein, der Menschlichkeit gebracht, haben nur dazu gedient, eigen- In einer weiteren Resolution wird Angesichts der hohen für Diejenigen aber, welche auf dem Lande unter dem nükige Subjette, die Guch hinterlistig verhöhnen, zu Getreidepreise und des dadurch hervorgerufenen Nothstandes die Drucke der Gesinde- Ordnungen seufzen, würde dieser Fortschritt mästen. Die hohlphrasenden Demagogen, die fá u l- Regierung aufgefordert, unverzüglich Schritte zu thun, um die gewissermaßen mit einem Rückschritt verbunden sein. Bergegen töpfigen Polititer haben sich Gurer nur bedient, um die nur den Großgrundbesigern zu Gute kommenden Getreidezölle zu wärtigen wir uns, daß in der landwirthschaftlichen Produktion hohe Stufe des Wohlstandes zu ersteigen, während Ihr selbst im beseitigen. fich die Maschine auch immer mehr Geltung verschafft. Wenn alten Glende elender als je geblieben seid. Und Ihr zielbewußten nun in der Landwirthschaft die 14 tägige Kündigungsfrist ein- Arbeiter, die Ihr Euer Gut und Blut in die Schanze geschlagen, revolutionäre Sozialdemokratie schloß die denkwürdige VerMit einem brausenden dreifachen Hoch auf die internationale geführt würde, so würde das dahin führen, daß ein großer Theil für die heilige Sache zu kämpfen, sür die Emanzipation und ſammlung. der ländlichen Dienstboten während der flauen Zeit, die sich sogar Völkerrechte zu ringen, wollt Ihr noch länger an den Rockim Sommer, von der Zeit, wo die Sommersaat bestellt ist, bis schößen dieser Voltsverrather hängen bleiben? Wollt alte nicht * * R zur Ernte geltend macht, mehr aber natürlich noch im Winter, hr noch immer mit diesen schamlosen Buben Personenkultus Pößnic in Thüringen, welcher sich jetzt in Hildesheim Neumünster. Der Tuch macher Hugo Wegel aus entlassen würde. Die Dreschmaschine hat sich bald in jedes treiben und gleich Heiden des Alterthums Gößendienst verrichten? aufhalten soll, ist wegen unentschuldbarer Handlungen, die er Dorf eingeführt; wo dem einzelnen Landmann die Anschaffung Geht Ihr nicht, wie sie unsere gerechte Sache in den Hintergrund stellen, gegen Genossen der Provinz Schleswig- Holstein verübte, nicht u fostspielig ist, thun sich mehrere zu dem Zweck zusammen, um ihrer bobenlosen Eigennütigkeit den unbeschränktesten mehr als Parteigenosse zu betrachten. Nähere auch ziehen ja schon Eigenthümer solcher Maschinen damit im Raum gewähren zu lassen?- Für sie die Freiheit, für uns den Auskunft ertheilt die Agitationstommission der Provinz SchleswigWinter von Dorf zu Dorf und vermiethen dieselben, und die Kerker; für sie den Wohlstand, für uns das Elend; für sie den Holstein, Lauenburg und des Fürstenthums Lübeck, bezw. deren interarbeit für die Landarbeiter und Dienstboten wird dadurch Ruhm, für uns die Verachtung; für sie die Ueppigkeit, für Beauftragter H. Lienen. immer weniger. uns die Entbehrung; dies ist die Frucht, welche wir nach Würde somit die Gewerbe- Ordnung auf die ländlichen Dienst einer 25jährigen unablässigen Thätigkeit ernten. Damit aber boten ausgedehnt, so würden diese in einer Beziehung wenigstens ben chamlosen Führer stro Ich en ihr schmutziges Hand- Mädchen wurde bekanntlich vor einiger Zeit polizeilich Halle a. S. Der hiesige Verein der Frauen und noch schlimmer daran sein, wie jetzt und wie der Handarbeiter in wert lahingelegt wird, erheben wir Mitkämpfer unsere Stimme geschlossen. Jetzt erfährt das hiesige„ Volksblatt", daß auf der Stadt. Es besteht ja auf dem Lande noch vorwiegend das und rufen Euch zu: Seid selbstbewußt Eurer Manneswürde und Antrag der Staatsanwaltschaft gegen sämmtliche Vorstands" patriarchalische" Verhältniß, und wenn auch die Lager: Eurer Mannestraft! Nehmt Eure Sache selbst in die Hand; mitglieder Anklage wegen Vergehens gegen§ 8a des Vereinsstätten der Dienstboten- Kammern oder Stuben haben sie meistens was Ihr selbst durch Muth und Energie nicht vollbringen werdet, gefeßes vom 11. März 1850 erhoben und die Fortdauer der tommen, welches fortfallen wird, sobald die 14tägige Kündigungs- nimmermehr. Entledigt Ench des Joches des Führerthums, wie§ 8a des Vereinsgesetzes besagt, das Vereine, welche bezwecken, erbärmlich genug sind, so haben sie doch ein Unter- das vollbringen Euere ehrsamen Vertreter durch Phrasendrescherei Schließung des Vereins bis zum Erkenntnisse ausgesprochen ist. -3. ist für sie eingeführt werden würde. Ihr Euch des absoluten Despotismus entledigt. Keine Spur von politische Gegenstände in Versammlungen zu erörtern, teine Bedenkt man nun, daß die Leute, die während der Dauer Freiheit ist denkbar, so lange ein Führer existiren wird. Wir Frauenspersonen 2c. aufnehmen dürfen." Die Ver hrer Beschäftigung meist bei dem Landwirth in kost und appelliren an Euere Mannespflicht und rufen Euch zu: Tretet handlung findet am 6. Oktober vor dem Halleschen SchöffenSchlafstelle sind, auch nicht besonders gut, sondern ein in die gemeinsame Arena, wir wollen gemeinschaftlich gerichte statt. wovon sollen die Leute leben, wenn sie außer Arbeit, Kost und unsere Unabhängigkeit, für Freiheit und Gerechtigkeit des meist schlecht bezahlt werden, so muß man sich fragen, tämpfen, denn unsere Ziele sind diefelben; wir fämpfen für Logis kommen? Man wird einwenden, daß die Löhne in der Zeit, Menschenthums." Leipzig. Nachdem neulich eine Versammlung ver wo der Landmann nothwendig der Arbeitskräfte bedarf, wie in boten wurde, in welcher Genosse May über das Thema:" Der der Ernte, steigen werden; ich gebe das auch zu, wie auch, daß Anarchisten nicht verrathen, daß sie mit der Bourgeoisie an 26. August eine öffentliche Bersammlung der Parteigenossen des Deutlicher als durch solche tonfuse Artikel können die Militarismus und die Sozialdemokratie" sprechen wollte, ist am lich auch im Winter hier und da noch etwas Arbeit finden wird, einem Strange zerren. Freilich ist schon ihre Theorie weiter östlichen Bezirks aufgelöst worden, als der Redakteur des und die Dreschmaschinen müssen ja auch von Menschen bedient nichts als eine Barallele zur jezigen bürgerlichen Anarchie, wes- Riesaer" Bollsfreunds", Genosse Diehl, über das sogenannte für sie die 14 tägige Kündigungsfrist eingeführt würde. werden; aber dies Alles wird die Leute nicht sicher stellen, wenn halb gerade die größten, bewußtesten Ausbeuter und die Polizei- Arbeiterschutz- Gesetz etwas scharf referirte. Wir sind der festen etwaigen höheren Löhne würden den Landwirth erst recht ver- durch ihre Art und Weise, die Mitglieder der sozialdemokratischen gegangen sein würde, wenn die Versammlung ein normales Ende spitzel ihnen das wärmsle Wohlwollen widmen; aber daß sie Ueberzeugung, daß selbst der sächsische Staat nicht aus dem Leim anlassen, sowie er einen Mann entbehren kann, denselben auf's Reichstags Fraktion zu kritisiren, so augenfällig beweisen, wie erreicht hätte. Pflaster zu setzen, denn auch der Landmann weiß sehr wohl mit intim sie auch hinsichtlich der Dialektik mit dem Bürgerthum aus| offen 102/8 träge te. hr, ftr. 20 18. Auguft Täterow Der Beit zu rechnen. Die TM Treichijab bin ich der Meinung, daß wir die 14 tägige Kündigungs- ihre journalistischen und oratorischen Tollheiten werden nicht ver- gerichtet, in der gebeten wurde, daß, wenn Vereinen und Lieferung täherinne famml lins. Oneider Geöffne tung Lägen n's gol ntralifati - Sept. En, 3. iffion Gesell ptember richshai frift teben." einer Kloake schlürfen, das ist für die Anarchisten, welche doch Dresden. Der sächsische Gastwirthsverband Ich habe das Alles sehr wohl beobachtet und erwogen. Des die Weltklugheit mit Löffeln gegessen haben, thöricht genug. Alle hatte bekanntlich eine Eingabe an das Ministerium des Innern ift für ländliche Dienstboten nicht befürworten können. Meine hindern, daß die deutsche Arbeiterschaft ihren ruhigen Schritt Storporationen zur Abhaltung von Versammlungen die polizeiaſicht ist, daß wir zwar die Bestimmungen der Gewerbe- auch ferner einhält und sich niemals unter das schmählichste Joch liche Genehmigung ertheilt wird, man den Gastwirth, in deſſen Ordnung auch für die Dienstboten anstreben müssen, jedoch mit beugt, was es giebt, nämlich unter die Herrschaft der Phrase. der Abänderung, daß für sie die halbjährliche KündigungsLokal die Versammlung stattfindet, nicht für den Charakter verDie Arbeiterschaft wird den Provokationen des Anarchismus antwortlich machen und denselben, falls die Versammlung bestehen bleibe, bis sich die Sache mehr geklärt hat um so weniger Folge leisten, als sie weiß, daß derselbe ideell und politisch und nicht im Sinne der Regierung gelegen nicht noch mit Strafen( wie Verhängung des weiter nichts als ein Schürzenstipendiat der Kapitalsphryne ist; Militärverbots) belegen möge. Das Ministerium hat auf diese EinDie Agitationskommission unserer Partei in Neuer ist nicht der Vertreter der neuen Gesellschaft, sondern nur ein gabe im ablehnenden Sinne entschieden und dabei ausgeführt, die münster macht den Parteigenossen der Provinz Schleswig- lasterverwandter, idiotisch veranlagter Sprößling der alten, die Betenten gingen von dem Irrthum aus, daß die Abhaltung von Holstein, Lauenburg und des Fürstenthums Lübek den nach ihn im Stadium ihres vollständigen moralischen Untergangs| Versammlungen an polizeiliche Erlaubniß gebunden sei und daß Parteitags Wahlkreiskonferenzen mit der Tagesordnung einzu- Zerstören geschärft, zu positivem Schaffen fehlen ihm deshalb eines gewissen Charakters stattgefunden hätten, deshalb zur Verahmungswerthen Vorschlag, angesichts des bevorstehenden Erfurter zeugte. Seine Sinne find wie bei allen Jdioten lediglich auf das unter Umständen Gastwirthe, in deren Räumen Versammlungen und mehr ländliche Arbeiter in unserer Partei ein Wort mit meist auch materiell, durch seine Beziehungen zum Spigelthum, war, berufen: Jum 1. sowohl Neigung wie Verständniß, er erblickt folglich in jeder Stellungnahme zum Parteiprogramm, 2. Stellungnahme Thätigkeit, sei sie auch die mühevolle unserer Reichstags- Fraktion bevorstehenden Parteitag resp. Delegation zu demselben, und ihrer Mitglieder, ein Nichts, wie er selbst ein Nichts ist für Diese Konferenzen sollen einberufen werden die Arbeiterbewegung. 津 Hüttengrund( Meiningen.) Vorigen Sonntag fand hier 4. Wahlkreis des Bezirks Sonneberg statt, die sehr zahlreich aus vielen Ortschaften dieser drei Kreise besucht war. Es ist zu von antwortung gezogen und bestraft würden. Beides sei nicht der Fall. Soweit aber das Gesuch darauf gerichtet sei, daß während zeither seitens der Militärbehörden den Militärpersonen der Besuch einzelner Schanklokale untersagt worden sei dieser Maßregel fünftig Abstand genommen werden möge, so sei die letztere eine lediglich unter den Gesichtspunkt der militärischen Einwirkung zustehe. Man darf nun darauf gespannt sein, was die Wirthe an für den 1., 2. und 3. Wahlkreis von Flensburg, 4. und 5. Wahlfreis und Fürstenthum Lübek( 1. Oldenburger) von Kiel, 8. und eine Besprechung der Vertrauensmänner aus dem 2., 3. und Disziplin fallende, auf welche dem Ministerium des Innern feine treis von Jhehoe, 6. Wahlkreis von Ottensen, 7. und 9. Wahl10. Wahlkreis( Lauenburger) von Altona. Haidenheim( Württemberg), Die hiesige Parteimitglied- nächst eine recht interessante Erscheinung, daß die seitherigen fangen werden. Gehen sie wie bis vordem in dieser Sache mit Schaft hat für heute, Sonntag, den 30. August, nach er Landtags- Abgeordneten der drei Wahlkreise nicht mehr das feste der Regierung, so sind sie sicher, daß sie von den sächsischen Ar14. württembergischen Reichstags- Wahlkreises jogar, als ob diesmal die einzelnen Ortschaften an Begeisterung die ebenso sichere Aussicht, den Besuch des Militärs entzogen zu atten eine Versammlung der Parteigenossen des Vertrauen der Wähler auf dem Lande besitzen. Ja es scheint beitern geboykottet werden; thun sie das Gegentheil, so haben sie einberufen, welche sich mit der Diskussion des Programm- Entwurfs, den Wählern in der Stadt den Rang ablaufen wollen. Zu bekommen. Wenn die Wirthe gescheidt sind, ziehen sie das erstere der Beschickung des Erfurter Parteitags und mit verschiedenen nächst ist man am Sonntag darüber schlüssig geworden, daß die vor; an den sächsischen Arbeitern wird's liegen, zu veranlassen, anderen Angelegenheiten befaffen wird. dem regste Betheiligung an der Agitation den Vertrauensmännern zur daß jene recht schnell zu dieser besseren Erkenntniß kommen. Pflicht gemacht wird. Ueberall, wo Gesinnungsgenossen wohnen, Aus Klein- Steinheim( Kreis Offenbach), 23. August, wird soll dahin gewirkt werden, die Stimmen nur für einen Arbeiter- Sebuit.( Sachsen.) Einen interessanten und frohen Tag " Offenbacher Avendblatt" geschrieben:" Mit 116 Stimmen vertreter und nicht für einen Geldproßen abzugeben, gleichviel verlebten am letzten Sonntage eine größere Anzahl unserer haben für ihren Kandidaten sprachen die verschiedenen Genossen ihre Pflicht und Schuldig. * ging gestern Gemeinderath Peter Herbert aus der ob dadurch ein Sieg herbeigeführt wird oder nicht. Bahlurne als unser Beigeordneter hervor. Die Gegner, die Vertreter der Kapitalmacht", das soll die Wahlparole sein. ersten Stiftungsfeste des Arbeiter BildungsBayern abgestimmt hatten, 105 Stimmen zusammengebracht. Siegreich stehen somit wieder feit genau so erfüllen zu wollen, wie dies im Februar 1890 der Grenze, über die dortige Arbeiterbewegung nicht genauer inlie fozialdemokratischen Wähler da, denn nur solche haben für und 1891 geschehen. Derbert gestimmt. : die Re rhalten erfchieb fermeij sen! fepino t, im 20 gelfir. 8 d. Lalla And beefs, Der . Böhmen betheiligten. Man war bei uns, obgleich so nahe formirt, um so freudiger war man überrascht, daselbst in dieser Feier ein echtes und imposantes Volksfest beobachten und daran Aus Halle wird gemeldet, daß dortfelbst ein Sch wind- theilnehmen zu können. Fast sämmtliche Arbeiterver Benossen ein vom Arbeiter- Sängerbund für Hamburg, Altona falscher Thatsachen brandschaßt. So hat er dort Mehrere be- ein Stelldichein gegeben, und die Festversammlung, welche in der Hamburg. Am 23. und 24. August feierten die hiesigen er sein Wesen treibt, welcher die Genossen durch Vorspiegelung eine Nord böhmens hatten sich in diesem schlichten Dorfe bisher Lagewesene übertraf. Die Häuser der Straßen Barm- Genossen Hoffmann wichtige Mittheilungen über den Polizei- wohl 800 bis 1000 Theilnehmer zählen. Eingangs, nächst der mgegend veranstaltetes Sängerfest, welches an Größe alles trogen, indem er erzählte, er wolle zu Fuß nach Zeiß, er habe überaus reich und schön dekorirten Schüßenhalle stattfand, mochte tothen Fahnen und Bannern geschmackvoll dekorirt und zahlreiche solle als Zeuge auftreten, er wäre aus Eisleben. Mehrfach sind aus Innsbruck, Salzburg, Wien, Brünn, Reichen= welche zu dem Festplatz führten, waren mit Guirlanden, sergeanten Köhler in Gisleben zu übermitteln, er( der Schwindler) Begrüßung, wurden Glückwunsch- Schreiben an den jungen Verein Ginnspruche, 3. B. Nicht daß wir singen, sondern was wir seine Schwindeleien mit Erfolg gefrönt worden. Der Gauner ist berg und vielen anderen Ortschaften verlesen, und fingen, macht uns siolz und froh", begrüßten die Festtheilnehmer. in den zwanziger Jahren, von großer Figur, hat dunklen Schnurr- es war ein Hochgenuß, in den Zwischenpausen des Programmas Befuchern gefüllt, welche den Arbeitergefängen mit lautloser Anzug. Nach der Beschreibung ist der vorstehend Beschriebene das Podium betreten und in Poesie und Prosa die hehren Ziele Stille zuhörten. Genosse Karl Frohme hielt unter großem Beifall identisch mit dem Schwindler, welcher sich seinerzeit als Neffe der Arbeiterbewegung mit begeisterndem Feuer feiern zu sehen. wurde in seiner Repräsentanz( 3 Delegirte) seitens des Ham- verübt hatte. Wir ersuchen die Genossen allerorts, den Patron Volkssache geworden. desirede. Der Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend von Bebel ausgab und in Eisleben verschiedene Schwindeleien Die Arbeitersache ist hier so recht zu einer allgemeinen burger Romitees herzlich begrüßt und ein hoch auf denselben gehörig ablaufen zu lassen. ausgebracht. Einer der Delegirten, Genosse Neumann, erwiderte| ung ng: tung für en, Ta eifamme des Ge D. Arb bie große Festplaß war am ersten Tage von ca. 50-60 Tausend bart und ſtruppiges Haar; bekleidet war er mit einem grauen bald bierauf, daß auch der Arbeiter- Sängerbund Berlins und Um-| Dortmund. Am 25. August fand hier eine von ca. 1000 Begend auf dem Boden der modernen Arbeiterbewegung stehe Personen, Männern wie Frauen, besuchte Volksversammlung statt, und brachte ein Hoch auf die internationale, revolutionäre in welcher die Berliner Delegirteu zum Brüsseler Kongreß, die Nimmten. Jünglinge, bald ergraute Männer, mehrmals auch Frauen * Sozialdemokratie aus, in welches alle Festgenossen jubelnd ein Genossen Robert Schmidt und Friz Zubeil referirten. Fräulein Offenbach für eine lebhaftere Agitation in den Landkreisen des willtom Vorftan asse d geftr. 70 et Bo Vorstan Beilag • Das in London erscheinende Autonomie" schreibt in einer seiner neuesten Nummern: Tiety Rampigenossen Deutschlands! anarchistische Blatt 25 Jahre I ang Baader, Delegirtin für Berlin, konnte nicht erscheinen, weil fie ihre Stellung eingebüßt hätte, wenn sie noch länger ihrem Geschäft ferngeblieben wäre. Bubeil schilderte den Eindruck, den er vom Kongreß erhalten, als einen überwältigenden und großartigen, und Robert Schmidt erklärte nach dem Bericht der Die einziehenden Arbeitervereine wurden Don den Dorfbewohnern mit Blumen= sträußchen empfangen, und der Ort, welcher keine Fabrifen hat, hat einen Arbeiterverein, der bereits 100 Mitglieder zählt. Aus Hessen. Nachdem auf dem hessischen Parteitag in Großherzogthums Hessen eifrig plädirt worden war, hatten wir Anfang August in Bad Nauheim eine Versammlung, in welcher der Reichstags- Abgeordnete Ulrich aus Offenbach über Sozialdemokratie und Antisemitismus referirte. Trotzdem Böckel mit seinem Troß eine Einladung erhalten hatte, war derselbe nicht Derselben haben Euch Eure gewählten Führer mit Ver Westf. Fr. Presse":" Man fühlte sich( auf dem Kongreß) als erschienen. Die Versammlung verlief aufs Beste. fprechungen aller Art durch Koth und Sch I am m Mensch und trat als Mensch sich näher. Die nationalen Unter- ging eine Zusammenkunft der Vertrauensmänner des ganzen geführet, 25 Jahre lang habt Ihr die Frucht Eures schiede traten zurück vor dem einen gleichen Gedanken, der alle Kreises voraus, in welcher beschlossen wurde, die Agitation auf Schmeißes opferwillig dargebracht, damit Euer trauriges Loos beseelte, vor dem Gedanken des den Kulturfortschritt bedeutenden dem flachen Lande durch Benutzung von Vertrauensadressen und Derbeffere. Dolles Ein Vertrauen ganzes Vierteljahrhundert habt Ihr Euer Kampjes des Proletariats". Euern Vertretern geschenkt, damit sie dem I durch Gründung von Wahlvereinen zu pflegen. Als Vertrauens. Die Versammlung erklärte sich mit den Beschlüssen des Ron- mann für den ganzen Kreis wurde Benoise Fris Schmidt ac wahit; an denselben sollen alle überflüssigen Gelder abgeführt und durch ihn die Versammlungen arrangirt, sowie die Referenten besorgt werden. Die badischen Landtagswahlen sollen, scheint es, wieder im Beichen nationalliberaler Beeinflussung vor sich gehen. Nach Mittheilung des Säckinger Wolfsblattes", dem Organ des Reichstage- Abgeordneten Schuler, hat wenigstens der groß Herzogliche Kreisschulrath in Waldshut an die ihm dienstlich unterstellten Lehrer die Weisung ergehen lassen, für patriotische Wahlen zu wirken". fichen Bahnhof Nehm von dem durch Huftritte Zeit wurde der Noftizftr. 13 vo am Bein und a Birkenstr. 15 Kindes aufgefur wurde zu dersel Droschte überfal bewußtlos nach wurde ein Mar hängt vorgefun nung des Kause fallen einer bre bei der 6jährige Der erste Berbe gelegt. eingenommen wurde. Das nächste Reiseziel war Rüdersdorf. I am Bahnhof Friedrichstraße festgenommen worden. Die Grund Während ein Theil der Gesellschaft zur Fahrt dorthin den losigkeit desselben wurde sofort festgestellt. Dampfer benutzte, legte der andere Theil, Freunde einer fröh- Interessante Mittheilungen, so schreibt der Berliner lichen Wanderschaft, den zwar beschwerlichen, aber äußerst an- Börsen- Sourier", über den Aufenthalt des Raubmörders Wehel regenden Weg an dem wunderschönen Ufer des Kalfsees entlang in Angermünde, wohin sich derselbe am Tage nach dem Morde, zu Fuß zurück. Im Restaurant" Zur Berghalle" in Rüdersdorf also am Montag, gewendet, verdanken wir Herrn Marcuſe, den trafen die Genossen wieder zusammen; dortselbst wurde das Inhaber der Firma May Wölfert Nachfolger daselbst, der uns Mittagessen eingenommen und nach etwa 1/2 stündiger Raft setzte Folgendes berichtet: Der pp. Wezel traf hier am Montag früh sich der lange Zug, dem sich auch ein Arbeiter- Gesangverein an- 7 Uhr 40 Minuten, also zu einer Zeit, da von einem Morde noch geschlossen hatte, wieder in Bewegung, um das Rüdersdorfer nichts bekannt war, mit seiner Begleiterin, der schon mehr Bergwerk und die Maschinerien zu besichtigen, was besonders fach erwähnten Menzel von hier, ein und logirte in dem für die Schüler von war. hohem Interesse Nachdem nahe am Bahnhof gelegenen Bärbaum'schen Gasthofe Bur Die Verwendung der Lehrer zu solchen„ Korrekturen" des Alles in Augenschein genommen war, ging es wieder zur Stadt Berlin". Hier bestellte W. zunächst zwei Glas Bier und Volkswillens ist ja keine neue Erscheinung. Wenn man sich aber„ Berghalle" zurück, woselbst nach vorheriger Vereinbarung dann Kaffee; der Hausdiener führte sodann das Paar auf dessen erinnert, in welcher Weise von Vertretern der herrschenden der Kaffee eingenommen werden sollte. Dies war ein schöner Ersuchen auf ein Zimmer, und hier ließ sich W. sofort Wasch Klassen, Geistlichen wie Junkern, gerade in jüngster Zeit der Gedanke, indeffen es fam anders. Dem Wirth der„ Berghalle", wasser geben, da er sehr berangirt aussah. Als der Hausdiener Lehrerberus verhöhnt wurde, so begreift man nur schwer, daß Herrn Rönnebeck, war plöglich die Milch ausgegangen. Als dann auch Seise auf das Zimmer brachte, sah er die blutbefledte sich die Vorgesetzten der Lehrer noch getrauen, dieselben zu Vor- man sich bereit erklärte, auf diesem Lebenssaft zu verzichten, er- Weste des W. auf einem Stuhl liegen. spanndiensten des herrschenden Regimes auszufordern. In der flärte sich der Wirth außer Stande, sür so viele Personen das machte das Paar Rundgang durch deutschen Lehrerschaft muß ein großer Fonds von unheilbarer zum Rassee allerdings unentbehrliche heiße Wasser herzustellen wobei W. das Jaquet von oben bis unten zugeknöpft trug. Bor Rückgratsschwäche vorhanden sein, was um so wahrscheinlicher und gab seiner Meinung dahin Ausdruck, daß, wem dies nicht seinem Gange durch die Stadt gab W. der bedienenden Schwester ist, als sie Organisationen haben, durch die sie sich sehr wohl passe, getrost anderswo hingehen möge. Von diesem freundlichen des Gasthofsbesitzers ein fleines Packet zur Aufbewahrung schüßen tönnten, wenn sie nur über etwas persönlichen Muth Anerbieten wurde denn auch schleunigst Gebrauch gemacht, und weiter hatte er nichts bei sich und diese Manipulation ge da in Rüdersdorf kein weiteres Lokal zur Verfügung stand, so schah höchst wahrscheinlich deshalb, damit man bei etwaiger Ber verfügten. fuhren die Ausflügler nach Woltersdorf zurück, woselbst sie im haftung die geraubten Werthpapiere nicht bei ihm finde. Daz Lehmann'schen Lokale gastlichste Aufnahme und freundlichste Be- Paar kam dann in den Laden von May Wölfert Nachfolger und wirthung fanden. Der Rest des Abends verlief in schönster kaufte bei dem Geschäftsinhaber Herrn Marcuse ein feidenes Harmonie. Eine veranstaltete amerikanische Auktion erbrachte Stachenez, daß aber recht apart" sein sollte, für acht Mart, lichen Apparaten für beide Schulen Verwendung finden wird. Taschentücher und schließlich einen langen braunmelirten Baleto troßt den Erma 28,05 M., welcher Betrag mit zur Anschaffung von wissenschaft sowie zwei paar Strümpfe, eine Kravatte, ein halbes Dußend Als die Zeit zum Ausbruch gekommen war, wurde unter gemein- Die Sachen sollte Herr Marcuse nach dem Gasthause schicken, Mutter und heir . * Eine treffende Zeitglosse bringt die Zeitung der deutschen Bergleute" in ihrer Nr. 35 in Form folgenden Gedichts, das jedenfalls des Abdrucks werth ist: Uneigennütige Bitte. " Zwei Redakteure schon von unserm Blatte Hat man in Kost und Pflege übernommen, Sun ist der Dritte noch hinzugekommen Das Trio vollzumachen an der Platte. Wahr ist's, wir werden aufmerksam behandelt, Wie„ Ehrenbürger" fönnte man fast sagen; Der deutsche Bergmann kann sich nicht beklagen, Daß unbeachtet er des Weges wandelt. Doch ist's zuviel der Gütesie erdrücket Wir fühlen unwerth uns der Liebesspenden Und bitten sie an" And're" zu verivenden. An, And're", die noch nicht damit beglücket, Doch mehr berechtigt sind zu solchen Gaben, Die wir im Uebermaß genossen haben." Tokales. " 1 und langten die Ausflügler um 11 Uhr Nachts wohlbehalten und voll befriedigt wieder in Berlin an. einen aber Eine Stunde später die Stadt, Das Wall für und eine Das Volfsi einem vorhande Georg Engels reicher See- Offi. doch Die von Mutter, er muß tungen als See läßt die fein e abgeben lassen fagte Wetzel zögernd und über Wieland" fügte legend: Laffen dann hinzu: Zu den besonderen Eigenthümlichkeiten, die dem„ Kaiser gestiegen ist!" Dann bezahlte W. die Waare in Silbergel, tübchen zu zieh Sie nur sagen, für den Fremden, der dort soeben ab beim Zählen doch eine merkliche Aufregung, da er das Geld nicht " geordnet" hinzählte, sondern Drei-, Zwei- und Einmarkſtüde fuchte der Mörder noch Herrn M., ihm für einige Hundert Mart durcheinander zusammen schob und zusammenzählte. Dann er Der da der adlige Sch gelaffen hat, eir darob natürlich scheint auf der rechnung überau zweiten und b eingetro Scheint auf der statt und die al Neben dief gefchichte: zwei ismus überflie ihn auch schließ Dem voller dem Publikum Ramentlich war Bestes thaten, weniger befriedi Dem Stück Nachahmung de tannte Feuilleto und wißigen P fällig. Die Har ihrer Familie. gesellen, in welcher sich dieses kommerzielle Ungeheuer gefällt. Man läßt nämlich die Börsen- und Finanzblätter mit großem Behagen erzählen von den umfangreichen Geschäften, die der Kaiser- Bazar zum Abschlusse gebracht habe und die viele Hunderttausende von Mark darstellen, ohne daß die Deffentlichkeit viel davon gemerkt hätte". Nun, die Deffentlichkeit merkt aller- Rassenscheine zu geben, was Jener aber nicht fonnte. Hingegen hat Wezel bei der Firma Orthmeyer daselbst einen Hundertmart sich der schein in Zahlung gegeben und mehrere solcher Banknoten geu dings nichts von der großen Beliebtheit, deren Kaiser- Bazar angeblich zu erfreuen hat, und darum scheint es für wechselt, wahrscheinlich um die geraubten Scheine los zu werden; für fichie nothwendig gehalten zu werden, die vielfach angezweifelte Leistungsschließlich kaufte Wetzel noch bei dem Goldarbeiter Nolte Dostäßliche Not fähigkeit durch das Ausposaunen geschäftlicher Interna zu be- ringe und einen Ring. Um zehn Uhr Vormittags fuhr das Paar stellt sich im g weisen. Ob derartige vertrauliche Mittheilungen die gewünschte weiter nach Stettin. Als dann der Mord durch die Zeitungen Nachricht von d Beweiskraft in sich schließen, dürfte denn doch zweifelhaft er- bekannt wurde, stand es bei Herrn Marcuse fest, daß er den scheinen, denn ein altes Sprichwort sagt schon:„ Wer klagt, der Mörder vor sich gehabt habe, und er fandte der Polizei in hat! Wer prahlt, hat nichts! Den Kaiser- Bazar scheint doch wohl Spandau sofort die Nachricht, daß Wetzel in Angermünde ge irgendwo der Schuh zu drücken! Möge es sich die werthe Aktien Zur Verdeutschung". Aus einem Privatbriefe von gesellschaft zum Trojie gereichen lassen: So Manchem, der sich wesen und nach Stettin weiter gereist sei. Einer sehr unangenehmen Verwechselung ist ein in Hofrath Dr. Billroth veröffentlicht die Wiener N. Fr. P." fol- im Kaiser- Bazar Schuhe gekauft, geht es ebenso! Charlottenburg wohnender Friseur zum Opfer gefallen. gende interessante Stelle: Ein jeder gebildete Mensch, welcher Nation er auch angehört, hat eine unbestimmte Freude an dem Zwangsvollstreckungen finden in Berlin leider nur zu selbe befand sich am Tage vor dem Begräbniß des Kaufinan Klange feiner Sprache, wie er durch den Ausdruckswechsel hervor- häufig statt; aber nicht Jedermann weiß, wie es dabei zugeht. Hirschfeld in einer Restauration zu Spandau, bezahlte gebracht wird. Die indogermanischen Sprachen der bisherigen In den meisten Fällen handelt es sich um Gintreibung rüc- elbst seine Zeche und wollte sich entfernen, als er auf dem Kulturnationen stammen schließlich von einem Baume; das In- ständiger Miethen. Die betreffenden Wirthe oder deren Haus- Hausflur von einem Polizisten mit den Worten: Na, alter einanderwachsen der Zweige kann ich für kein ästhetisches Unglück verwalter übergeben die Möbel und Werthgegenstände ihrer Freund, was machen Sie denn hier?" angehalten wurde. halten. Wie die moderne Musiksprache von Italien stammt, so Schuldner dem Gerichtsvollzieher. Während dieser die Versteige- tellte sich, der„ Chart. M. 3." zufolge, heraus, daß der Chat ftammt unsere medizinische Sprache, ja überhaupt unsere wissen- rung vornimmt, tann der Beobachter wahrnehmen, in welch auf- lottenburger, der an Stirn und Hand gerade einige leichte Ver schaftliche Sprache von den Römern und Griechen. Die füd- fallender Weise die Alt Möbelhänder sich um die zu verkaufenden letzungen hatte, für den Mörder Hirschfeld's gehalten wurde, deutsche, zumal die Würzburger Schule hat vor einem Jahr Gegenstände drängen, so daß oft die übrigen anwesenden Rauf- Er mußte dem Beamten zur Wache folgen, wo sich seine Un hundert die Versuche gemacht, für Amputation Absetzung", für lustigen die zu versteigernden Sachen kaum auf ihren Werth prüfen schuld aber bald herausstellte. Erstirpation Auslösung", sür Resektion„ Ausfägung" 2c. zu können. Die Händler selbst haben natürlich unter einander sagen. Doch umsonst man blieb bei den aus dem Lateinischen das Abkommen getroffen, die Preise möglichst zu drücken. Daß man nicht in ein Wespennest stechen soll, hat ein entlehnten, allen Nationen verständlichen Ausdrücken. Virchow Der Gewinn, der oft recht beträchtlich ist, wird dann getheilt. Chaussee- Ausseher in Königs- Wusterhausen zu seinem Leidwesen und Koch und auch meine Wenigkeit sind doch gewiß gute So fommt es oft, sehr oft, daß die Gläubiger und Schuldner erfahren müssen. Derselbe hatte neben seiner Dienstwohnung deutsche Männer, aber alle Wörter, die wir in die Wissenschaft leer ausgehen. Es ist sogar nicht einmal felten, daß der Ertrag alten Brunnen stehen, der gar nicht mehr benutzt wurde. eingeführt haben, sind griechischen Ursprunges. Zumal die der Auktion so gering ist, daß nicht einmal die Kosten des Ver- Mittwoch wollte er einmal nachsehen, ob der Brunnen Nomenklatur der pathologischen Neubildungen und der ganzen fahrens gedeckt werden können. Infolge dessen zichen es unsere Wasser gebe. Er fezte den Schwengel in Bewegung, störte modernen Bakteriologie ist griechisch. Von einer Stäbchenlehre" Wirthe und deren Stellvertreter vor, die betreffenden Gegenstände damit ein Wespennest, welches sich im Rohr des Brunnens statt von einer„ Balteriologie" zu sprechen, wäre geradezu gemeinschaftlich mit dem Miether( Schuldner) zu verkaufen. gesiedelt hatte. Die Thiere fielen wüthend über den Störenfried Dieses Verfahren hat sich auch als ganz praktisch erwiesen, denn her, der vor Angst und Schmerz die Flucht ergriff und die lächerlich." Die Wasserwerks- Anlagen der Charlottenburger Wasser- gedeckt, sondern daß dem Miether sogar noch ein Ueberschuß ließen nicht von ihm ab und stachen zu, wo sie an ihn heran und seine 4 Rin oft ist der Ertrag so beträchtlich, daß die Schulden nicht nur Chaussee entlang lief. Das half ihm aber nichts, die Thiere fonnten. Da tam ein Wagen auf der Chaussee einher, auf welchem ein Bauer mit seiner Frau und einem Kutscher saß. In feine ledoch trotz alle Wer hat Recht? Es galt einst eine hohe Wette zwischen Verzweiflung lief der Chauffee- Aufseher mehrere Male um zwei jungen Gelehrten Deutschlands, was der Reinheit der Wagen herum, in der Hoffnung, daß die Wespen yo Sprache entsprechender sei: geessen oder gegessen!" Adelung's ihm ablassen und auf die Pferde überspringen Wörterbuch wurde als Schiedsrichter angeführt und entschied für Das Leytere geschah nun freilich nur zum Theil, es war no gegessen". Der Ueberwundene zahlte die Wette, legte aber, um eine ansehnliche Schaar, die ihm treu blieb, von diesem Reste die Entscheidung zu perfifliren, folgendes Gedicht bei: " " werte in Wannsee haben eine solche Bedeutung angenommen, zurückerstattet werden kann. daß der Berliner Architektenverein denselben dieser Tage eine eingehende Besichtigung widmete. Die Aktiengesellschaft Charlottenburger Wasserwerte hatte f. 3. zunächst die Anlage am Teufelsfee im Grunewald ausgeführt und erwarb sodann, als die Versorgung auf die westlichen Vororte zwischen Berlin, Charlottenburg und Potsdam, im Ganzen 12 an der Bahl, aus gedehnt wurde, am Wannsee ein 30,5 Morgen großes Gelände, um eine ähnliche Anlage daselbst aufzuführen. Nachdem sich die Bevölkerung der Vororte wesentlich vermehrt hatte, mußte eine zweite Erweiterung der Werke unter Ankauf von rund 35 Morgen Land vorgenommen werden, da der Bedarf die Leistungsfähigkeit von 8000 Rubikmeter für den Tag schon nahezu erreichte. Die Erweiterung, für welche die Maschine noch nicht in betriebsfähigen Zustand gesetzt ist, soll das gleiche Quantum liefern, so daß 16 000 Kubikmeter für den Tag abgegeben werden können. Zur Zeit umfassen die 12 Vororte eine Bevölkerung von 120 000 Röpfen. Die Werke entnehmen ihr Wasser mittelst Tief= brunnen aus dem von der Spree zur Havel gerichteten unteren Grundwasserstrom. Das Gebiet, welches von der Gesellschaft mit Waffer versorgt wird, liegt zerstreut auf einer Fläche von ganz bedeutender Ausdehnung, so daß 150 000 Meter Rohrnet verlegt find im Vergleich zu den viel größeren Berliner Anlagen ein sehr ungünstiges Verhältniß. Zum einen Am noch aber an ben Ge Eine rec geftern die erfte welcher sich ein antworten hatte Handwerker, 106 Bufominen, nich gemessenen Wir würden. fie be in und her daß fie es blieb imm zu einem gef Langer Zeit dan den Bizewirih quittiren hat nun miethe Bu laf die so unters in dem Mieth largestellt, als gegenüber seine teit in der Zah freite er sich aber dadurch, daß er sich in dicht wuchernde Sträucher an der Straße warf und sich darin herumwälzte. Mit ge schwollenem Gesicht, mit Augen, aus denen er garnicht mehr her aussehen konnte, tam er nach dem Pehold'schen Gasthaus Kolonie Neue Mühle", wo man schnell rohes Rindfleisch nassen Lehm herbeischaffte, um die von den Wespenstichen rührenden Beulen zu fühlen. Damit war aber noch nicht genug des Unheils geschehen. Die Pferde des Bauernwagens wurden von den übergesprungenen Wespen derartig gezwickt, durchgingen. Der Bauer und sein Kutscher wurden vom Wagen geschleudert, die Frau blieb der Länge nach auf dem Wagen liegen und wurde, während sie in Lebensgefahr schwebte, den Wespen nicht minder zerstochen wie die dahinstürmenden Pferde. Erst nach langer Zeit gelang es, die Pferde anzuberzeugte, daß halten und den letzten Rest der Wespen zu erschlagen oder z verjagen. Glücklicherweise ist es bei dem Vorfalle ohne Arder Welt zu f und Beinbrüche und ohne lebensgefährliche Verlegungen gegangen. Ein bedauerlicher Unfall wird aus der Thomasstraße ab als fich das UIL Derschwand. D liberlichen Lebe Urkundenfälschu Frau als reni nun alle mögli Dermochte der es bliel belfen: begangen hatte und trotz der V tiligkeit austhei Ich habe mich fläglich gegirret, Ich finde mich tüchtig gegäffet, Das hätt' ich niemals gegahnet! Es hat sich die Sprache gegändert. Sie hat das Gemeine gegadelt, Und setzt für geefsen gegessen. D'rum sei Dir die Gabe gegopfert, Nach der Du die Lippen gegöffnet. So sind nun die Berge gegebnet, So ward mir das Schiffchen gegentert, So hast Du die Lorbeern gegerntet, So wirst Du von Allen gegehret, Und ich von Niemand gegachtet. Es haben die Ochsen gegackert, Die Söhne die Väter gegerbet, Jetzt ist die Geschichte gegendet. Nanbmord in Spandan. Zur etwaigen RetognosBild- und zwar welches er in Stettin Infolge dessen stürzte der unglückliche L. aus beträchtlicher Genossen gelegentlich einer Fahrt nach Rahnsdorf dieserhalb Säulenplakaten wiedergegeben und gleichzeitig durch die Polizei auf welcher er stand, ins Rutschen gerieth und zu Boden stür nicht nur die größten Unannehmlichkeiten, sondern auch materielle eine neue Beschreibung der Kleidung des Mörders bekannt ge herab und schlug besm Fallen so heftig auf einen eifernen Schädigung gehabt, und 1 M. Strafe, Vernichtung des gelösten macht worden. Wetzel trägt jest: braunmelirten doppelreihigen Gartenstuhl auf, daß er schwere innere Verlegungen erlitt und Arbeiterbillets und Lösung eines neuen Kinderbillets ist für eine Ueberzieher, blau und weiß gestreiste Kravatte, grauen, weichen schmale Arbeiterfasse recht fühlbar, besonders, wenn mehrere Filzhut, blaues Jaquet und Weste, gestreifte Hosen und hat einen nach dem Krankenhause am Urban überführt werden mußte. Handkoffer bei sich. Uebrigens stellt die Kriminalin Betracht Es iſt feinen, graven and offer deutschen das in für Kinder unter 14 Jahren von vornherein Kinderbillets 3 Mörders behufs Vervielfältigung zur Verfügung, und wäre es leben zum Opfer gefordert. Der 18jährige Glasmacherlehrling Ein erschütternder Bootsunfall, welcher sich dieser Tag wünschenswerth, daß hiervon Gebrauch gemacht wird, da es Paul Meyer war im Begriff, eine Bootfahrt zu unternehmen dam Publikum und der Behörde nur so gelingen kann, des taum hatte der des Ruderns unkundige junge Mann aber blutigen Mörders habhaft zu werden. Kurz vor Schluß Boote Platz genommen und war vom Ufer abgestoßen, als ba Redaktion geht uns von unserem Berichterstatter Boot fenterte und M. in die Fluthen stürzte und vor den Augen aus Pausin dieses wohl nur des Reimes wegen aufgestellte Sprichwort darf aus Spandau die folgende telegraphische Nachricht zu feiner am Ufer weilenden Angehörigen versant. Trotz aller sofort Der Handelsmann Wilhelm Frank die Anzeige, Spaudauer Polizeibehörde Da das gegenwärtig herrschende schöne Wetter noch vielfach zu Familien- Ausflügen benust werden dürfte, so sei im Interesse der Arbeiter darauf hingewiesen, daß es nicht gestattet 3irung des Raubmörders Wetzel ist gestern in Berlin das photos Riydorf genreldet. Der Klempnerlehrling Lange war daselbst mit be Lösen. In der jetzigen Obstzeit möchten wir noch mal Veranlaffung nehmen, vor dem Genuß ungeschälten Obstes zu warnen. Es heißt zwar:" Aepfel schälen, unnütz quälen", aber der " daß auf macht unternommener Rettungsversuche gelang es nicht, Höhe getlagte zu 3 Serbste vor de Gegen des Anklage wegen mit seiner Veru Raufmann Trey über 1000 M. Buchhalter Sar Den Wechsel a lah und Bang Derwerflichsten Buchhalters Thür hinaus, den Ber viel 训 eine Polizeibericht. Am 28. d. M. Morgens gerieth auf de bei Leibe nicht als Norm aufgestellt werden. Schönes, flecken am unglückten dem najsen Grabe zu entreißen, seine Leiche wurde i loses Obst tann ja ungeschält efsen wer's mag, zumal Aepsel, der bei denen das beste Fleisch dicht unter der Schale siht, während Donnerstag, den 27. d. M., Abends gegen 7 Uhr, ein junger mehr erst nach längerem Suchen von Fischern aufgefunden die Schale der Birnen im Allgemeinen stärker und schwer zu ver- Mann, welcher eine doppelschirmige Müze getragen habe, auf ans Land gebracht. Die bedauernswerthen Eltern verlieren dauen ist, hat dagegen die Schale die bekannten rauhen und seinen 12 Jahre alten Sohn Wilhelm zugekommen sei und ihn dem Verunglückten ihre einzige Stüße. dunkelen Flecke, so muß das Obst vor dem Genuß auf alle Fälle nach verschiedenen solchen Ortschaften befragt habe, wo keine geschält werden, da mikroskopische Untersuchungen mit aller Be- Gendarmen stationirt seien. Kurz vorher habe derselbe Mann, ftimmtheit ergeben haben, daß diese Flecke Pilzwucherungen sind, dessen Personalbeschreibung auf Wegel ziemlich genau paffen solle, Anhalter Außenbahnhofe ein Bahnarbeiter beim Rangiren die beim Menschen bedenkliche Erkrankungen hervorrufen können. dem Chauffee- Arbeiter Schilling eine goldene Uhr zum Tausche Güterzuges zwischen die Buffer zweier Wagen und erlitt eine Machen wir unsere Kinder besonders immer und immer wieder angeboten. Diese Uhr, welche von Sch. nicht eingetauscht wor- schwere Quetschung der Brust, daß er bald darauf verstarb hierauf aufmerksam. den sei, habe später der Altbesiyer Beuster fäuflich erworben. Auf dem Mittelwege der Alfenstraße, gegenüber dem Haufe Frant giebt ferner an, daß der Verkäufer der Uhr, welcher ein verstarb Nachmittags eine unbekannte, etwa 25jährige Frauen Arbeiter- Bildungsschule. Bom denkbar schönsten Wetter sehr verstörtes Aeußeres zur Schau getragen habe, seit einigen person anscheinend infolge von Vergiftung. Als zu derfelb eilte zunächst Lage nach die Sanger wegen fchuldigung. ngeflagten 10 Dieser einsteckte Bank dann alle Sänger wegen Behörde schenkt Der damaligen bes Angeklagter Zweifel. Die S Ferienftraffamn Bank wurde au Gänger gerichte über Me begünstigt unternahmen am vorigen Sonntag die naturwissen- Tagen bereits in der Brieselanger Haide jich umbertreibend be- Beit der Kutscher Metz mit einem beladenen Steinwagen Ein Polizeibeamter ist sogleich nach Baufin Schillingsbrücke fuhr, löste sich die vordere Schütze, so daß schaftlichen Unterrichtsklassen der 1. und 2. Nordschule den schon merkt worden sei. längere Zeit geplanten Ausflug. Die an demselben in großer abgefahren, uin zu erforschen, ob und was an der Anzeige durch die nachstürzenden Steine vom Wagen geschleudert wu Anzahl theilnehmenden Genossinnen und Genossen begaben sich Wahres sei, insbesondere ob die Angaben mit Recht mit dem und unter die Näder gerieth. Er erlitt schwere Verlegungen, zunächst per Eisenbahn nach Ertner und von da zu Fuß nach Raubmörder Wezel in Verbindung gebracht werden können. Woltersdorf, woselbst im Lehmann'schen Lokale das Frühstück Gestern Mittag war hier das Gerücht verbreitet, der Mörder sei hain gebracht werden. Schil beiden Beinen und mußte nach dem Krankenhause am Friedrich In der Fruchtstraße... vor dem worten. Er 30 Straffache einzu in der jebigen Bulabitraje vor Grund Berliner 3 Wezel Morde, ife, dem der und tag früh rde noch mehr in dem Bur lier und if deffen Wasch asdiener tbefledte : später Stadt, ig. Vor chwefter ung tion ge e. Das ger und feidenes t Mart Dutzend Paletot schicken. en dort über " 1 Laffen en ab bewies eld nicht artitüde Jann ers rt Mart Soziale Leberlicht. Alte Schönhauserstr. 42 b. Reimann. Gesangverein ,, Morgenroth 2 Charlottenburg, Rosinenstr. 3, bei Grischow. Bund der geselligen Arbeitervereine Berlins und Umgegend. Bergnügungsverein ,, Amor", 3 Uhr, Nollendorferstr. 13, Maaßenstr.- Ecke. und Artistenklub Belle Alliance" fischen Bahnhofe, wurde Nachmittags der 7 jährige Knabe Karl Rehm von dem Pferde eines Postwagens zu Boden gestoßen und durch Huftritte am Hinterkopf bedeutend verlegt.. Zeit wurde der 5jährige Knabe Erich Schumann vor dem Hause Buchdrucker schreibt in Ausführung des Beschlusses der letzten Privat Theatergesellschaft Zu derselben Der Vorstand des Unterstützungsvereins Deutscher Rostiaftr. 18 von einem Bierwagen überfahren und am Kopf, Generalversammlung dieser Organisation eine wöchentliche Grivaam Bein und an der Hand verletzt. Birkenstr. 15 in einem Abends wurde im Hause Steuer aus in Rücksicht auf die bisherige ablehnende Haltung Kindes aufgefunden. fen die Zeiche eines neugeborenen Vor dem Hause Unter den Linden Nr. 22 der Prinzipale zu der minimalſten Forderung der Gehilfenschaft wurde zu derselben Zeit ein unbekannter junger Mann von einer und um dieser Forderung mit allem Nachdrucke Geltung zu verDroschte überfahren und anscheinend so schwer verletzt, daß er schaffen." bewußtlos nach der Charitce gebracht werden mußte. Abends Die erwähnte Extrasteuer wird vom 6. September ab erwurde ein Mann in einem Hause in der Fehrbellinerstraße erhoben. Der Vorstand behält sich vor, je nach Ausfall der Behängt vorgefunden. Zu derselben Zeit entstand in der Woh- rathungen der Tarifkommission, die bekanntlich aus den Vertretern fallen einer brennenden Petroleumlampe ein kleiner Brand, wo- nächst zusammentreten wird, die Extrasteuer auszuheben oder zu mg des Kaufmanns Treptow, Zehdenickerstr. 14, durch das Um- der Gehilfen und Prinzipale ganz Deutschlands besteht und dem bei der Gjährige Sohn eine Brandwunde am Oberschenkel erlitt. Der erste Verband wurde ihm durch einen Feuerwehrmann angelegt. Theater. gelassen hat, einfall verjubelt. erhöhen. rest Hoffentlich kommen die Buchdrucker mit ihrer Hauptforderung, dem Neunstundentag, durch. Ein Sieg in dieser Richtung müßte schon insofern von größter Bedeutung auch für die Arbeiter der übrigen Berufe fein, als er zeigen würde, was eine innerlich gefestigte, des Zwie spalts ermangelnde Gewerkschaft zu erreichen vermag. Sonntag: Bergnügungsverein„ Nord", bei Müller, Bafewalterftr. 3. im Reſtaurant Reyer, Alte Jakobfir. 83, Sizung. Aufnahme neuer Mitglieder. Adalbertstr. 8. Gäste willkommen Montag: Theaterverein, Soffnung", bei Schneider, straße 9.- Bergnügungsverein Alpen veilchen" erbittet Buschriften an . Hochheim, Grüner Weg 44, zu senden. Koppenstr. 43c. Theaterverein Camilla", bei Schröder, Manteuffels Rauchflub, Deutscher Mich e I" Theater u. Bergnügungsverein, or wärts", Nachm. 2 Uhr. in Schneider's Restaur., Adalbertstr.8, Sigung mit Damen. Aufnahme neuer mitglieder. Gäſte willkommen.- Geselliger Verein" Edelweiß", Brenze lauer Allee& bei Küster: Sigung am Montag, Abends 9 Uhr. Aufnahme Vergnügungs neuer Mitglieder. Herren und Damen dazu willkommen. Berein ,, Kollegenschaft Gemüthlich". Alle Montag Abends 9 Uhr, Gesang-, Turn- und gesellige Vereine. Lübeck's cher Turnverein 1. Lehrlings- Abtheilung turnt Montag von 8-10% Uhr Bant str. 9-10 im von 8-10 Uhr, Männerabtheilung.- ,, Berliner Turngenossenschaft" Lessing- Gymnasium. Turnverein ,, Osten", Lehrlingsabtheilung, Montag Seibelſtr. 30. am Sonntag, abends von 6-8 Uhr, 2. Lehrlingsabtheilung: am Montag, Abends von 8-10 1hr Abends, Blumenstr. 63a. It auch tĺub ,, Weiße Wolfe". Montag Abends von 9-11 Uhr, Streligerstraße Nr. 16, bei Becker. Rauchtlub Deutscher Michel" Montag Abend von 8-10% Uhr bei Schöneburg," Grüner Weg Nr. 9. Rauchtlub, Freiheit", jeden Montag um 9 Uhr bei Wuttke, FriedrichsbergerStraße 4. Verein der Oberlausiter", Montag, Abends 9 Uhr im Restaurant Hedwig, Rosenthalerfir. 45." Friedrich 3 Verein", ehemal. Schüler Verein ehem. Gäste willkommen. Vergnügungstlub Montag Abend willkommen. Privat- Theatergesellschaft, Privattheater Gesellschaft Augusta Victoria", Das Wallnertheater wurde vorgestern mit einem Volls in London warnt Unterzeichneter, im Austrage der London des Friedrichs- Waisenhauses," Montag, Oranienſtr. 34. Warnnug. In Anbetracht des schlechten Geschäftsganges ger Ber flüt und einer Parodie neu eröffnet. Das Volksstück nennt sich„ Ihre Familie" und ist nach Journeymen's Furrier Trade Union, jeden firſch ner- Schüler der 4. Gemeindefcule am Montag Damen- Sigung. Bergnügungsverein, 9% einem vorhandenen Stoff von den Herren Julius Stinde und gehilfen nach London zu kommen, denn viele Kollegen sind prinzenstraße 106. – Bergnügungsverein„ öibet 10", montag Abends» Uhr Borg Engels bearbeitet. Die alte Geschichte: ein hochadliger, schon seit Monaten außer Arbeit, und dennoch kommen jede in Neftaurant„ um Reichsgarten", Oranienſtr. 10s. Damen und Herren als Racher See- Offizier, der noch dazu Majoratsherr wird, verliebt Woche neue zugereift, verzehren hier ihre kümmerlich erworbenen s uhr bet Wolff, Brunnenſtr. 350.- Bergnügungsverein„ Gd eine 1B 2" fich in„ Eine von's Ballet," überbietet sich in Edelmüthigkeiten, Sparpfennige, welche sehr schnell hier alle werden, damit sie sich jeden Montag im Reſtaurant Reichsgarten, Drantenfor. 108." Vergnügungsmost den Ermahnungen seines Freundes und den Bitten seiner dann am Ende zu irgend welcher Arbeit hergeben müffen, um Werein, Amicitia", Sigung Sonntags um 3 Uhr im Vereinshaus, WilhelmButter und heirather, obwohl ihm Schande und Enterbung drohen, nicht zu verhungern. Sollten jedoch Kollegen trotzdem nach nung", Commitag, Abends s uhr, bei Krebs, Ohmgaffe- 2. Gaſte, Damen und " Die von's Ballet." Natürlich erfolgt der Fluch der Labor- Bureau( 187 City Road E. C.) im Continental Restaurant Sonntag 8 Uhr im Bittoria- Saal, Perlebergerſtr. 13. Gäſte willkommen. London kommen, so ersuchen wir dieselben, sich direkt an das Herren, willkommen. Mutter, er muß ins Ausland gehen, um dienſtlichen Verpflich bei Otto Gram( 817 Weiden. Zaselbst wird jeden Abend von 8 bis Bollad- Stub„ Eintracht", bet Gustav Schulze, Wienerfty. 68. Gäfte will läßt die fein eingerichtete Wohnung, um wieder in ihr Dachtungen als See- Offizier nachzukommen. Die junge Baronin ver- 10 Uhr Auskunft gratis ertheilt. lbergeld, stübchen zu ziehen, weil ihr versoffener Vater das Geld, welches der adlige Schwiegersohn zum Unterhalt seiner Frau zurück- Liffe, 26. Auguft. Die Zahl der Bergleute, welche Inzwischen läuft die Nachricht durch die Ueberschwemmung der Kohlenwerte von don dem Tode des edelimüthigen Seehelden ein und es herrscht Bruay arbeitslos geworden sind, ist von 1500 auf 2400 darob natürlich thränenreicher Jammer. Die alte Baronin er gestiegen. Hiervon haben ca. 500 der jüngsten ihre Arbeitsbücher cheint auf der Bildfläche und erlangt den nach normaler Zeit zurückgefordert, um sie auf anderen Zechen nach Beschäftigung rechnung überaus pünktlich der Theaterzettel läßt zwischen dem zweiten und dritten Att eine Pause von neun Monaten haben begonnen. Es handelt sich hierbei um die Ausführung umzusehen. Die Sto beiten in der Grube Nr. 4 von Bruay eingetroffenen Zuwachs der freiherrlichen Familie einer Sperrmauer von 25 bis 30 Meter Dicke. Die Arbeit wird Die Auslieferung wird prompt verweigert und durch das audringende Wasser sehr erschwert; außerdem macht Nr. 17 des Süddeutschen Postillon" in prächtigem gräßliche Noth Dem Brüsseler Kongreß zu Ehren erschien die droht dem jungen Erdenbürger. Da eitungen Nachricht von dem Tode des Vaters etwas verfrüht war, er er Unternehmens noch sehr fraglich ist. Hellt sich im geeigneten Moment denn glücklich heraus, daß die ich in den Stollen, in welchem die Mauer errichtet wird, ein Farbendruck." Dem Kongreß ist das Leitgedicht und der Farbengroßer Mangel an Luft bemerkbar, sodaß das Gelingen des druck der legten Seite gewidmet. Ein Berliner Straßenbild" scheint auf der Bildfläche, eine allgemeine Versöhnung findet lizei in Singegen ertmart oten ge werden; Ite Ohr as Paar er den L für fich. inde ge ihrer Familie. ein in 1. Der ufinann hlte da auf dem a, alter rde. G er Char hte Ver wurde eine Un hat ein eidwefen ng De. Test einen Am noch örte aber ens an Brenfried und die e Thiere n heran welchent n feiner um den pen von würden ar nod Refte be Sträucher Mit ges mehr thaus her in eifch und ichen her ht genug wurden daß fie in Wagen bte, ürmenden de anzu und friegt C. M. Frz. Seeburg. Dersammlungen. Neben dieser Hauptaffäre spielt noch eine andere Liebesgefchichte: zwei Kinder des sogenannten Volfes, eine von Patrio tismus überfließende Tänzerin liebt einen Mechaniker und ihn auch schließlich. Dem vollendeten Spiel der Hauptdarsteller gelang es, bei Der Verein Berliner Gastwirths Gehilfen hielt am Publikum das Interesse für das Stückchen wachzuhalten. 28. d. M., Nachts, eine außerordentliche Generalversammlung ab. Ramentlich waren es die Herren Grimmig und Meißner, die ihr welcher auch die Gastwirthe Gründel und Herzberg beiwohnten. weniger befriedigend waren die Damen. und tommen. Slub„ Geselligkeit", Sigung Sonntags 6% Uhr bei Schmidt, 28rangelstr. 141.- Geselliger Vergnügungsverein Nord" Sonntag Nachmittag 4 Uhr bei Rade, Müllerstr. 161. Gäste, Herren und Damen, willtommen. Theater- und Pantomimenverein Fideler Geist" bet rebs, Ohmgasse 2. 1. und jeden Montag nach dem 15. bei Abraham, Straßburgerstr. 6. Genossen, Gelliger Klub Namenlos". Jeden Montag nach dem auch Damen, als Mitglieder werden aufgenommen. Literarisches. zeigt in ergößlicher Weise den Handelsmann Eugen, warme Würstchen Marke Irrlehren", ausbietend;" Zur Kasseler Stichwahl" betitelt sich ein anderes Bild. Eine Reihe witziger Gedichte und Ausfäße füllen die Nummer. Vermischtes. Bochum. Dem„ Westfälischen Merkur" zufolge hat Relungen erstattete der Vorsitzende Kollege Thomas den Geschäfts- dakteur Fusangel den Staatsanwalt benachrichtigt, daß Dem Stück folgte eine Parodie, Cavalleria Berolina, eine bericht für das verflossene Quartal und Kollege Burmeister den er sich am 1. September in Duisburg stellen werde. Nachahmung der Cavalleria rusticana. Den Text hatte der be- Kassenbericht für das zweite ab 1. April bis ultimo Juni 1891.| tannte Feuilletonist Maximilian Krämer mit recht anmuthigen Demfelben zufolge belief sich die Einnahme auf 2139,70 M., die bezw. 16 Pf. pro Pfund zu erhöhen. Leipzig. 300 Bäcker beschlossen, den Brotpreis auf 15 wikigen Pointen geliefert. Die Musik war sauber und gefällig. Die Hauptfigur stellte Herr Guthery dar. und Gerichts- Beitung. Ausgabe auf 2043,45 M. Einschließlich sämmtlicher Außenbestände beträgt der Kassenbestand 299,20 m., der Bestand des eisernen Fonds 39,44 M. Die Richtigkeit der Abrechnung wurde von den Revisoren bestätigt und daraufhin der Kassirer entlastet. Nächstdem stand die Zeilungsfrage zur Verhandlung. Das haupt sächlichste Streitobjekt bildete die Frage, ob man die Kellnerinnenbewegung unterſtühen solle. Während der Vorsitzende letzteres recht thränenreiche Verhandlung beschäftigte bejahte, vertrat Gastwirth Herzberg den Standpunkt, daß weib Beſtern die erste Straſkammer des hiesigen Landgerichts I, vor liches Bedienungspersonal überhaupt nicht in die Kneipe gehöre, welcher sich eine Frau K. wegen Urkundenfälschung zu ver- die Kellnerinnen nicht tugendhaft zit antworten hatte. Der Mann der Angeklagten ist ein fleißiger der Verein Berliner Gastwirths- Gehilfen sich Handwerker, welcher emfig die Hände rührt, um sich, seine Frau Rellnerinnen entschieden lossagen müsse, wolle er nicht noch seine 4 Rinder ehrlich durch die Welt zu bringen. Die An- größere Schädigung erleiden, als bereits geschehen. Dieſe getlagte selbst ist gleichfalls eine einfache, bescheidene Frau, welche gegensätzlichen Standpunkte wurden von verschiedenen Rednern Jedoch trotz aller Studien die Kunst, mit dem ihr färglich zu vertreten und führten im Verlaufe der Verhandlungen zu äußerst troßen Unregelmäßigkeiten auf die Spur ge= Bufominen, nicht zu ergründen vermochte. Wie sie auch rechnete sitzende, Kollege Wegener, fein Amt als solcher niederlegte. bat als es des Vizewirthes Posen, 29. August.( Voss. 3tg.") Im Brudzyner Walde unweit Janowitz fand zwischen dem Landtags- Abgeord neten und Rittergutsbesizer von Brodnicki auf Nieswiastowice und dem Ritterguts befizer von Parus cewsti auf Obudno ein Pistolenduell statt. Ersterer erhielt einen Streisschuß, letzterer einen lebensgefährlichen Schuß in den Unterleib. Veranlassung zum Duell sollen an geblich Familienzwiftigkeiten gegeben haben. machen seien und So achten die höheren" Stände das Gesetz und das fünfte vont den Gebot! Best, 28. August.( Boff. 3tg.) Im hiesigen Handelsman der Diurn istengelber Die mann wurde sofort suspendirt. Die Untersuchung, die fortdauert, wird vom Minister Baroß selbst geleitet. Blätter folgende Mittheilungen, die von einem Prieſter Namens Ueber den Nothstand in Rußland bringen russische Naredey im Gouvernement Rasan" langer Zeit damit, die Monatsmiethe in Höhe von 42 M. an dem Augenblicke, wo sie den Beschluß fassen würden, die Ar- wurden 200 Hektare Fichtenwaldung zerstört; 10 Personen u einem gefährlichen Wittel. Ihr Ehemann betraute sie seit welcher den Gastwirth gehilfen flipp und flar darlegte, daß in Bordeaux, den 28. August. Durch eine Feuer3 brunst Bizewirth zu zahlen und sich darüber im Miethsbuche beiterinnen, d. h. die Kellnerinnen, ihrem Schicksale zu überlassen, find umgekommen. Ein ganzes Dorf, welches aus Holzgebäuden quittiren zu lassen. Als ihr das Feuer unter den Nägeln brannte, die Berliner Arbeiterschaft die den Kellnern bislang so that bestand, wurde vernichtet. so fräftig gewährte Unterstützung sofort entziehen würde. nun die ſonſt ſo zuverlässige Frau zweimal diefe Monats Sellnerinnenfrage stand insofern in enger Beziehung zur Zeitungsmiethe unterschlagen und die Quittung bem Miethsbuche gefälscht. Der Sachverhalt wurde erit frage, als sich die Versammlung darüber schlüssig zu machen targestellt, als der Vizewirth dem Ehemann der Angeklagten hatte, ob das Kellnerorgan, der Gastwirthsgehilfe", auch den Filomanow stammen:" Auf einer Wanderung durch das Dorf gegenüber seine Verwunderung über die plögliche Unregelmäßig- Kellnerinnen zugänglich gemacht werden solle, wie es vom Regegnete ich innerhalb einer halben Stunde sechszehn Personen, fich das Unwetter über sie entladen sollte, von der Bildfläche Kellnerorgan auch das offizielle Publikationsorgan der Kellnerinnen die mit dem Tode rangen. Ein altes Mütterchen starb vor meinen Wage überlichen Lebenswandel ergeben hatte, und er selbst brachte die Die Versammlung gelangte zu Derschwand. Der Ehemann glaubte, daß seine Frau sich einem fein und der Kopf der Zeitung dahin abgeändert werden solle. Augen. Die meisten von den Verhungerten hatten seit mehr als dem Beschlusse, daß den Fahlen Angesichtes, mit die Unglücklichen an, trüben Augen blickten mich und Urkundenfälschung zur Anzeige. Nach wenigen Tagen kehrte feine Kellnerinnen zwar die Spalten des Fachorgans zu öffnen jind, manche derfelben hatten nicht mehr die Kraft, die Hände Frau als renige Sünderin zurück, und ihr Mann, welcher sich aber der Titel des Fachorgans unverändert bleibt. überzeugte, daß die Frau thatsächlich nichts vergeudet hatte, that vereinigung der Maler, Latirer und verw. Berufsgenoten, ten sind so glücklich, diesen ihren Wunsch erfüllt zu der Welt zu schaffen. So wenig dies möglich war, fo wenig Armuth", Referent Kollege W. Schweizer. 2. Diskussion. 3. Wahl des Wor: das Dorf ging, desto mehr Elend bekam ich zu sehen. Vor den 8 Uhr, Nostizstr. 60. Tagesordnung: 1. Vortrag Nationalreichthum und Dermochte der Gerichtshof den bedauernswerthen Leuten zu fiandes. 4. Verschiedenes. belfen: es blieb immer eine Urkundenfälschung, welche die Frau einzelnen Häusern, am Straßenrain, vor der Kirche und an an= Privat- Theater- Gesellschaft und Artifenklub Belle- 3lliance". begangen hatte und trok aller Thränen, welche vergossen wurden Sonntag, 30. Aug., große Generalsizung. Probe. Aufnahme neuer Mitglieder. Deren Plätzen erblickte ich zahlreiche bleiche, abgemagerte, frank Sonntag, den 18. September, große Fest- Soiree und hafte Gestalten. Aus jeder Miene dieser Leute sprach Hunger froß der Borwürfe, welche sich der Ghemann ob seiner Vor- Ball in der Berliner Reſſource, Kommandantenjir. 67. Willets in Borverkauf und Entbehrung. Ein Theil derfelben zeigte sich ganz apathisch. gegleit austheilte, fonnte der Gerichtshof nicht umbit, die An- 30 f., an der Kaffe 40 W. Anfang 4 pe En ftürtlagte zu 3 Zagen Gefängniß zu verurtheilen. Allgemeiner Arbeiterinnenverein sämmtlicher Berufszweige Ber- Mit einer dumpfen Gleichgiltigkeit stierten die Armen vor sich line und Umgegend( Filiale Norden). Achtung! Große Versammlung hin ergeben in ihr Schicksal. Andere geberdeten sich ant Dienstag den 1. September, Abends 8 Uhr, bei Schröder( Wedding- Part) wieder wie rasend und verzweiflungsvoll. Sie sprangen Müllerstraße 178. Tagesordnung: 1. Vortrag des Herrn Lazarus über die oder One Arm gen ab Straße in Pft mit ber ie Leiter her Hob erlitt und eifernen ußte. efer Tag mit Menschen perlehrling ernehmen aber im als ba en Auge ller fofor den Ber purde viel nden und rlieren auf be eilte fchuldigung. Gäste Gegen den Möbelhändler Otto Bautz wurde im vorigen Serbste vor der zweiten Strafkammer des Landgerichts I eine Stellung der Frau in der heutigen Gesellschaft, wie sie ist und wie sie sein wie sinnlos von einem Plaze auf den andern, tobten Anklage wegen Urkundenfälschung und Betrugs verhandelt, die soll. 2. Disfuffion. 3. Aufnahme neuer Mitglieder und Verschiedenes. Nach und gestikulirten und fchrieen trampshaft: Brot! Brot! ber Versammlung gemüthliches Beisammensein. Um 12 Uhr Gedächtniß- Laßt uns nicht sterben!" Die Mütter, deren Kinder jeiner Berurtheilung zu einem Jahre Gefängniß endete. Der Ansprache, gesprochen von Herrn Lazarus. Bur Deckung der Untoften findet Raufmann Treuherz hatte von dem Angeklagten einen Wechsel Tellersammlung statt. Herren als Gäste haben Zutritt. Mitglieder tönnen schon zum Theil der Hungersnoth zum Opfer gefallen sind, hören fiber 1000 M. in Händen, den er am Verfalltage durch seinen ihre Beiträge bezahlen. Die Bevollmächtigte. nicht auf zu jammern. Als ich ihnen etwas Nahrung reichte, Achtung, Schneider u. Schneiderinnen. Deff. Versammlung am Montag, gaben sie vorerst von dem Brot den hungerskranken Kindern zu den Wechsel aus der Hand, bevor er das Geld auf dem Tische ordnung: 1. Bericht der Frau Rohrlack über den Kongreß der Schneider und essen, und erst dann suchten sie ihren Hunger zu stillen. Alles, und Beeren Kollege A. Zäterow. Pflicht aller Kollegen und Kolleginnen ist es, am Kräuter gab, da ging es leidlich gut. verwerflichsten Art. Er zerriß den Wechsel vor den Augen des plage zu sein. Die Agitationstommission der Schneider und Schneiderinnen Endlich Buchhalters und warf den Leyteren mit der Bemerkung zur Berlins. waren auch diese„ Nahrungsmittel" aufgezehrt. Thür hinaus, daß er Zahlung schon empfangen hätte. Sänger jeden Montag Abend bei Norbert, Beuthstraße 22 im Vereinszimmer. Freie Vereinigung der Baufleute Berlins. Gesellige Zusammenkunft In der Noth verfielen die Dorfbewohner auf neue Am Ideen, ihren Heißhunger zu stillen. Sie trockneten LindenTage nach diesem Vorfalle denunzirte Bank den Buchhalter tatton. Bahlreiches Erscheinen erwünscht. zunächst zu seinem Chef und dann zur Polizei. Wenige 31. August Abends ebendaselbst vor besprechung der wetteren Agt blätter, zerrieben diefelben in Küchenmörfern und beBrei daraus. solcher Berfamme reiteten bann einen die ausschließliche Nahrung ber ganzen des Herrn Ritter. Lese- und Diskutirklubs. Lese- und Diskutirklub„ May kayser, hiesigen Bevölkerung. Auf die Dauer konnte die Speise nicht das mangelnde Brot ersetzen. Hilfe war nur spärlich vorhanden Sonntag Vormittag 10% Uhr, bei Ammer, Bergmannſtr." 30. Lefetlub„ Wifen schaft". Jeden Montag bei Schnite, Kirchbachstr. 7. und es begann das große Sterben. Die Hungersnoth machte Spinoza" im Kreise während der letzten acht Tage solche Fortschritte, daß Arbeiter- Sängerbund Berlins und Umgegend. Montag, Abends sind." Gesangverein„ Esme= iren eine tt eine erstarb. Haufe Frauen Derfelbe en fiber bi daß M ert wur Bungen Friedri Dem Schl biefer Er erzählte der Staatsanwaltschaft, wie er dem Bank dann allerdings sofort vernichtet habe. Er bat ferner, den Gäste willkommen. einsteckte und dann erst den Wechsel herausgab, den er, Sänger wegen Fluchtverdachts sofort verhaften zu lassen. Die Jeden Montag, Abends 8% Uhr, Wrangelftr. 84. Gäste, Damen und Herren, in einer einzigen Ortschaft von 150 Familien 47 ausgestorben Behörde schenkte der Darstellung Sänger's mehr Glauben und in willtommen. Sozialdem. Lese- und Diskutirtlub " Die Veröffentlichung Filomanows hat überall den traurigsten ralda", Koppenstr. 35 bei Keller. Gesangvereintes er luft", Fichte Eindruck hervorgebracht. Wie jedoch vom Wiener Tageblatt" Liedertafel der Maler Kaiser- Franz- Grenadier- Platz 7, Der damaligen Verhandlung hatte der Gerichtshof an der Schuld 9 Uhr: uebungsstunde. Aufnahme neuer Mitglieder. Gesangverein ,, Nord= des Angeklagten Bany, troz seines beharrlichen Leugnens feinen deutsche Schleife", Naunynftr. 86 bei Zubeil. Bweijel. Die Sache erhielt gestern aber noch vor der zweitenstraße 29 bet strofche. Gesangverein Senefelder", Jüdenstraße 55 bei aus verläßlicher Quelle mitgetheilt wird, hat Herr Filomanow Bang wurde aus Plößensee vorgeführt, um sich wegen der gegen Ferienftraffammer des Landgerichts I ein gerichtliches Nachspiel. Trischmann.Gänger gerichteten wissentlich falschen Anschuldigung zu verant worten. Er zog es nunmehr vor, seine Schuld in der früheren brüthe" Bulabitraje in der jetzigen Sache. Der Gerichtshof verurtheilte ihn zu einer von fünf Monaten Gefängniß. 35 6. Skelter, " " bet Berg. Gesangverein Hand in hand", Reichenbergerstraße 27 bei noch über viele schreckliche Details berichtet, nämlich über epiSchröder. Moabiter Siebertafel", Wilhelmshavenerstr. b. Brosch. De mische Krankheiten, die infolge der Hungersnoth in Gesangberein armonie", Meyerbeerstr. 9. Gesangverein Ton mehreren Bezirken enstanden sind. Die russischen Blätter haben Görligerstr. 58, b. Toltsdorf. Männerchor, and in Hand". diesen Passus des Berichts unterdrückt. Gesangverein yra 2", Charlottenburg, Rosinen, bei Grischow. straße 3 Gesangverein der Kupferschmiede", Gefangverein Weinstraße 11, bei Feind. Blüthe", Prenzlauer Allee 232 bei Riedel.- ,, Sänger chor der Chirurgischen Branche", " offondo D Hiermit die ergebene Mittheilung, daß ich das Drogen- und Farbwaaren- Geschäft der Firma: Neumann& Windschügl, hier, Elsasserstr. 97, übernommen habe und solches unverändert fortführen werde. In Verbindung mit meiner bereits seit 1850 begründeten Drogenhandlung, Luisenstraße 39, bin ich in der Lage, meinen neuen Kundenkreis nach allen Richtungen hin besonders vortheilhaft und prompt bedienen zu können, und bitte daher, das der obigen Firma so langjährig geschenkte Vertrauen auf mich gütigit übertragen zu wollen, welches ich mit dem alten guten Ruf meiner Firma in entsprechender Weise werde zu rechtfertigen wissen. 1261 b G. A. Hesterberg, Chausseestraße 123. Empfehle mein reichhaltiges 1194L Uhren- Lager unter Zusicherung fireng reeller Bedienung. Verkauf und Reparaturen mit ein- und mehrjähriger Garantie. Bei Reparaturen wird der Preis vorher genannt. Karl Ruhnke, Uhrmacher, Inhaber mehrerer D.- R.- Patente auf eigene Erfindungen an Taschenuhren und Regulateuren, Berlin SO., Reichenbergerstraße 10. Die Fabrikate der türkischen Sulima Unserem Kollegen, dem Töpfer Frit Wolf, zu seinem am 31. 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Mittwoch und Sonnabend Abends, Südwesten: Mariendorferstr. 10 bei Grube. Ver trauensmann: Niez. Mittwoch und Sonnabend 8-10 Uhr Abends. Kulmstraße 36 bei Raumann. Bergstr. 60 bei Hilgenfeld, Ruheplatstr. 18, Geke Antonstr. bei Heising. Vertrauensmann: Leonhart. Mittwoch Hochstraße 32 a bei Wilke. Vertrauens mann: Schäffer. Mittwoch und SonnHochmeisterstr. 19 bei Schulz. Vertrauensmann: We i st. Mittwoch und Sonnabend Schönhauser- Allee 28 bei Ruhlmey. VerNordosten: " Moabit: und Sonnabend 8-10 Uhr Abends. abend 8-10 Uhr Abends. 8-10 Uhr Abends. trauensmann: Weift. Sonntag von 10 bis 12 Uhr Vormittags. Stehr. ihr Ende. Sonntag, den 30. August 1891. S. Jahrg. dadurch herbeigeführt werden, daß die Arbeiter mit den von Bleistaub oder bleihaltigen Farben bedeckten Fingern den Mund berühren und so das Gift direkt dem Körper zuführen, so ist auf das Strengste darauf zu achten. schnupfen oder Tabak kauen, 1. daß die Arbeiter während der Arbeit weder rauchen noch 2. daß sich dieselben vor jedem Genuß von Speisen und Getränken stets sorgfältig die Hände und das Geficht mit Seife und Wasser reinigen, und 3. daß ebenso nach Schluß der Arbeit Hände und Gesicht sorgfältig mit Seife und Wasser gewaschen werden. Wir ersuchen die Herren Arbeitgeber, im Interesse ihrer Arbeiter und im öffentlichen hygienischen Interesse, die Befolgung dieser einfachen Verordnungen ihren Arbeitern zur Pflicht zu machen und die Ausführung dauernd zu überwachen, auch ihre Arbeiter über den Nußen dieser Maßregeln belehren zu wollen. Gewerbedeputation des Magistrats. gez. Eberty." Referent unterzog dies Schriftstück einer scharfen und abfälligen Kritik und beantragte folgende Resolution: Form der Organisation sehr wenig Gewicht legte, vielmehr den die Organisation beseelenden Geist für die Hauptsache erachtete. Wie Kollege ad fonstatirte, ist diese Organisationsform seitens worden. Da aber in den Städten die Kollegen nur schwach verder Graveure und Ziseleure bereits seit einem Jahre durchgeführt treten sind, so war eine Verschmelzung mit der Organisation der Gold- und Silberarbeiter angeregtworden, und um diese Verschmelzung besser herbeizuführen, sprach sich Redner für die Gründung eines 3entralverbandes aus, wollte es aber den einzelnen Städten freigestellt wissen, neben der Zentralisation noch Fachvereine zu bilden; er legte den Gold- und Silberarbeitern dringend ans Herz, die Frage einer Verschmelzung und der Form der Organisation ernstlich zu ventiliren. Kollege Helwig plädirte für die Gründung eines Zentralverbandes. Diese Ansicht wurde indessen von anderer Seite wieder lebhaft bekämpft, ebenso der Gedante der Verschmelzung bezüglich der Gold- und Silberarbeiter, wobei man von dem Grundgedanken ausging, daß die Angelegenheit noch nicht spruchreif sei und vor der Hand jede Neuerung nur einen Rückschritt zur Folge haben würde. In der weiteren Diskussion, an der sich die Kollegen zahlreich betheiligten, tam es zu sehr inter- ,, Die heute, am 27. August 1891, in Gratweil's Bierhallen effanten akademischen Erörterungen, wobei die zur Debatte stehen- tagende öffentliche Versammlung der Maler und Anstreicher den Fragen sehr eingehend ventilirt wurden. Zunächst hatte die Berlins fieht in der Zunahme der Bleivergiftungen eine Versammlung nach dieser Richtung hin nur einen theoretischen natürliche Folge der heutigen fapitalistischen Produktionsweise. Zweck; die Kollegen werden noch öfter Gelegenheit finden, sich Sie bestreitet ganz entschieden, daß die Schuld an den über diese Fragen auszusprechen. Der Bericht des Delegirten Bleivergiftungen den Arbeitern durch Tabak rauchen, schnupfen aur Streif- Kontrollkommission, Kollegen 3 a c, wurde von der oder kauen zur Last fällt, und erklärt, daß die hauptsächlichste Tagesordnung abgesetzt. Kollege 3 a cf legte sein Amt als Dele Schuld die ungenügende Ernährung des Körpers infolge der girter nieder. Eine Neuwahl wurde vertagt. Mit der Er- miserablen Löhne und die dadurch bedingte verminderte Widerledigung des Punktes" Verschiedenes" erreichte die Versammlung standsfähigkeit des Körpers, ferner die zu große, in feinem Verhältnisse zu der Ernährung des Körpers stehende Ausbeutung der Arbeitskraft infolge der Akkordarbeit trifft. Die von der GewerbeDie Berliner Filiale der Berufsgenossen( Schleifer, Deputation des Wagistrats vorgeschlagenen Abwehrmittel nützen Birkenstr. 24 bei Vieck. Vertrauensmann: Präger 2c.) des Vereins der Lithographen, Steindrucker und gar nichts; dagegen verlangt die heutige Versammlung von dem Berufsgenossen Deutschlands hielt am 20. August eine Mitglieder: Magistrate der Stadt Berlin, um der schrecklichen Krankheit EinJedes Mitglied des Verbandes, sowie jeder Zimmerer ist versammlung ab, in welcher Herr Paul Jahn unter Beifall über halt zu gebieten, erstens, daß sämmtliche städtischen Maler- und & Schumerpflichtet, sobald er erfährt, wo Kollegen eingestellt werden, Wesen und Werth der Arbeit referirte. In der hierauf folgenden Anstreicher- Arbeiten im Regiesystem ausgeführt werden, und dies in einem der oben genannten Lokale zu melden. Diskussion sprachen die Kollegen Rose und Seydel im Sinne des zweitens, bis das Regiesystem geregelt ist, daß bei Vergebung Auch die Polire werden ersucht, den Arbeitsnachweis zu unter- Referenten. Den Kassenbericht für Mai und Juni gab Kollege von städtischen Maler- und Anstreicher- Arbeiten den betreffenden filsen, um somit jedem Zimmerer das Inarbeittreten zu er-. Bechert; nach demselben betrug die Einnahme 203,20 M., die Arbeitgebern die Verpflichtung auferlegt werde, den Malergehilfen leichtern. Aufträge werden zu jeder Tageszeit in sämmtlichen Ausgabe 186,55 M., es bleibt mithin ein Bestand von 16,65 M. die Arbeitsstunde nicht unter 50 Bf., den Anstreichern nicht unter Botalen entgegengenommen. Im ersten der genannten Lokale Kollege Schooß als Revisor bestätigte, Kasse und Bücher in 45 Pf. zu bezahlen und daß sämmtliche Vergebung von Akkordwerden Quittungen abgestempelt für Ost, Süd und Nord, und bester Ordnung befunden zu haben; man ertheilte demzufolge arbeit an Arbeiter untersagt wird." Reise- Unterstützungen ausgezahlt; zur Aufnahme in den Verband dem Kassirer Decharge. Ünter Verschiedenem machte Kollege Diese Resolution gelangte nach einer ausgedehnten Dis Statut der§ 11 des Rechtsschutzes jetzt fussion, welche durchaus im Sinne des Referenten verlief, eine, von 7 gelangen. Kameraden, tretet nun ein für die Sache und thut folgendermaßen' lautet:„ Der Rechtsschutz ist ein freiwilliger und stimmig zur Annahme. Auch wurde beschlossen, diese Resolution hure Schuldigkeit, denn nur durch die Antheilnahme eines jeden steht den Mitgliedern kein bestimmter Anspruch auf denselben zu"; den sozialdemokratischen Stadtverordneten, der StadtverordnetenZimmermanns fönnen wir erreichen, daß wir nicht Monate lang auch sind im Rechtsschutz- Reglement die Worte: jedem Mit Versammlung und dem Magistrate zu unterbreiten. Im Anmtlich der Straße ohne Arbeit umher zu irren brauchen. Weg mit dem gliede" zu streichen. Ein Antrag des Kollegen Rose, im November Persönlichen Haß, der ſtets und immer das, was geschaffen wurde, ein Familienkränzchen.zu veranstalten, wurde abgelehnt, desgleichen te Breifeieber ruinirt; tretet Mann für Mann' thatfräftig für unsere der Antrag Klaus: Zur Lassallefeier sich einem Verein anzuschließen. bache ein, dann wird sie gelingen und somit das Biel erreicht es bleibt demnach jebem Mitgliede selbst überlassen, wie es die ger Berlin werden. J. A.: Der Vorstand. Lassallefeier würdig begehen will. Die Erledigung der vom Kollegen Rose zur Sprache gebrachten Angelegenheit Quappe- Spill wurde nach längerer Debatte bis zur nächsten kombinirten Versammlung vertagt. Beim Punkt Arbeitsnachweis machte Kollege Seydel bekannt, daß in nächster Zeit Zirkulare an die Prinzipale versandt werden; ferner ermahnte Redner die Kollegen, das Anfragen in den Fabriken zu unterlassen und sich an den Arbeitsnachweis zu In der Mitgliederversammlung des Vereins zur Eine ziemlich stark besuchte allgemeine Braner- halten, auch sei es Pflicht eines jeden Kollegen, sobald eine Stelle Wahrung der Interessen der Berliner Knopfarbeiter, erfammlung tagte am 25. August. Zum ersten Punkt der in feiner Arbeitsstätte frei wird, dies beim Arbeitsnachweis zu welche am 25. August stattfand, hielt Genoffe Th. Meyner unter agesordnung: Wie stellen sich die Berliner melden. Kollegen, welche seit Mai Mitglieder sind und noch großem Beifall einen sehr lehrreichen Vortrag über den Sedantag brauergesellen zu ber erfolgten Auflösung feine, Graphische Presse" haben, wollen sich an Koll. Brausen- und dessen Bedeutung. In der Diskussion sprachen die Kollegen burch ben Berein beise der Brauergesettendorf, Waldemarstr. 40, wenden. Die nächste Versammlung findet Spies und Weispfluct im Sinne des Referenten. Unter BerUmgegend? besprach Kollege Hilpert zunächst die Art Dienstag, den 15. September, wieder bei Seefeldt, Grenadier- schiedenem machte der Vorsitzende bekannt, daß für Kollegen Edlich, welcher schon 1/2 Jahre krant ist, in den Fabriken weises und betonte, daß dieses den Gesellen so außerordentlich Weise der Gründung des in Rede stehenden Arbeitsnach- straße 33, statt. Lenschow u. Markert 25,25 M., Rasche 15,55 M., Duisberg Eine gut besuchte öffentliche Versammlung sämmt- 13,35 M., Siegel 10,90., Lebach 10,50 m. und Hölzerlein. nigliche Institut erst nach harten Kämpfen errungen worden sei. Ticher in der Blumen und Federbranche be 5,60 M. gesammelt wurden. Da in der Fabrik von Kaufhold sich im Anfang des Jahres 1890 feine Einigung mit den fchäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen fand am blos halbe Tage gearbeitet wird, sind die Kollegen daselbst noch Brauereibettzern habe erzielen lassen, seien die Gesellen in einen 27. August statt. Herr Reichling hielt einen Vortrag über Orga- nicht im Stande gewesen, eine Sammlung vorzunehmen, jedoch Banzen recht günstig verlaufenen Lohnkampfes sei die Gründung bewegung schilderte, ferner darauf hinwies, daß augenblicklich der eingetreten, und das Resultat dieſes für die Gesellen im nisation, in welchem er die allmälige Entwickelung der Arbeiter wird dies, sobald die Arbeit flotter geht, nachgeholt werden. geregelten Arbeitsnachweises gewesen, der den Brauerei schärfste Kampf zwischen Arbeit und Kapital tobe, und zum befihern sowohl wie den Brauergefellen viel genützt habe. Es Schlusse die anwesenden Arbeiterinnen und Arbeiter aufforderte, genossen tagte am 22. Auguſt cr. Die angekündigte Diskussion Eine Versammlung des Vereins der Sattler und Fachgelegentlich einer Konferenz von Mitgliedern des Vereins der sich durch die Gründung einer kräftigen Organisation an diesem über das Thema:„ Ist die heutige Gesellschaft lebensfähig?" geBrauereien das ſegensreiche Wirken des Arbeitsnachweises Rampfe imuthig zu betheiligen. lobend anerkannt worden. Nun komme aber auf einmal der staltete sich zu einer höchst interessanten. An derselben betheiligten genannte Verein und lasse durch Flugblätter in Die Diskussion gestaltete fich insofern interessant, als ein sich hervorragend die Kollegen Bombin und Haußner. Es wurde Brauereien die Nachricht verbreiten, daß der Arbeitsnachweis in Herr Hestal, Prinzipal, dem Referenten zu beweisen versuchte, ausgeführt, daß sich die heutige Gesellschaft durch die Konsequenzen daß in der in Lomme, fei unbegreiflich. Sache der Brauergesellen wäre es nun, ten. Der Neferent befchied den Prinzipal auf alle Ausführungen durch welche der Krieg Aller gegen Alle entbrannt ist, müsse über tr. b- Gefchaf orten. pauferfir. tr.23,0 oppenplas crfchaftl.g n heute ab verfauft. -Rejte 80 Spottbi 1091 Weg aden. 25 Bigar merifanif fo. 60 lage, Hof part burgerftr Gefga Adlersho 13. 690 igl. Am a. D. wi akobstrass egt.[ 115 rk. Elamation rozeß. Fi Pollak ertstr. 2, eftauration rden Berli unft erthe Weberstr. ihr Dtto 2113 Streit eines fei Recht Versammlungen. Arbeitsnachweises ſchluſse hieran fand für den bisherigen Vertrauensmann Kollegen Busch eine Neuwahl statt. Gewählt wurde Kollege Link. Ferner hatte die Versammlung Stellung zu nehmen zu dem im Januar 1892 in Frankfurt a. M. stattfindenden Kongresse der Maler und Anstreicher Deutschlands. Man beschloß, den Kongreß zu beschicken, vertagte aber die Wahl von Delegirten bis zu einer späteren Versammlung; jedoch werden die erforderlichen Sammlungen begonnen und zu diesem Zwecke Zehnpfennig- Marken in Umlauf gesetzt. zu wahren und zur Entscheidung der Angelegenheit das gründlich und bewies ihm, daß wirklich große Uebelstände in furz oder lang den Ruin der heutigen Gesellschaft herbeiführen. maßgebende Wort zu sprechen. der betr. Branche vorhanden sind, z. B. die überlangen Pausen Das Proletariat habe den richtigen Moment zu benutzen, um seine den Statuten ausdrücklich bemerkt sei, die Gründung des Arbeits zu thun). Frl. Weiß widerlegt gleichfalls die Behauptung des man sich nicht scheuen, es wieder von Neuem zu Knebeln. Auch In der Diskussion wies Rollege Sabel darauf hin, daß in( die Mädchen haben jährlich viele Monate lang wenig oder nichts Ideen voll und ganz in die Praktik überzuführen, sonst würde nachweises wäre auf den Beschluß einer öffentlichen Brauer- Herrn Heskal, die Mädchen seien mit ihrem Verdienst zufrieden. Die Taktik der Partei wurde noch gestreift und vom Kollegen Dersammlung erfolgt und könne auch nur durch den Beschluß Herr Hestal suchte sich nun damit zu falviren, daß er behauptete, Bombin hervorgehoben, daß das Proletariat erst wirthschaftlich einer gleichen Versammlung rückgängig gemacht werden. Kollege Frl. Weiß sei mit der Branche jedenfalls unbekannt und kenne besser gestellt werden müsse, ehe man es für den Sozialismus ge= vor und regte Debatte. Unter" Verschiedenem" forderte der Vorsitzende ersuchte die Brauergesellen, einig zu sein und aus den zwei die Verhältnisse nur vom Hörensagen. Aber Frl. Weiß stellte winnen könne. Es entspann sich hierüber noch eine ziemlich erbestehenden Vereinen einen einzigen zu bilden; das Bu- fich darauf dem Herrn sogar als Direktrice Geschäfts- Geheimnissen die Kollegen auf, sich nach Kräften an der diesjährigen Lassalleh Sonnta lammenhalten sei zur Zeit dringend nothwendig; in der erzählte merkwürdige Schultheiß'schen Brauerei habe man beispielsweise die bejahrteren beruhigte, sondern Miene machte, die schon so lang ausgedehnte nächste Versammlung Sonnabend, den 5. September, in demselben und Lohnverhältnissen. Als sich Herr Hestal immer noch nicht feier zu betheiligen. Außerdem wurde bekannt gemacht, daß die Rollegen entlassen und die jungen behalten. diefe Worte betonten mehrere Kollegen die Wichtigkeit des Arbeits- Diskussion noch weiter fortzuführen, wurde nach einem Schluß- Lokale stattfindet. nachweises, durch welchen besonders den älteren Kollegen Arbeit wort des Referenten der erste Punkt der Tagesordnung als hielt am 25. b. M. eine Mitgliederversammlung ab. In derbatten, hob Rollege Hilpert in seinem Schlußwort hervor, daß man fich ausgearbeitete Statut vorgelesen und bei der Abstimmung gegen felben berichtete der Bezirksvertreter Stegemann über die am heutzutage auf die angebliche Humanität der Unternehmer durch Der vorgerückten Zeit wegen vertagte man die übrigen Punkte 15. und 16. d. M. in Görlitz stattgefundene außerordentliche die Stimmen zweier Vertreter der Prinzipalität angenommen. Arbeitsleute folle aufhören, bis jetzt habe man aber noch nicht 4 feſte Berfprechen gegeben worden, die Stonferenz durch eie bis zur nächsten Versammlung. wünscht enburg" D Donner ftr.3.[ 12 beiter der Pian 1196 , Plombi nsteinstr 70 Perfone 17. qus so seinerzeit Folgende Resolution wurde darauf einstimmig angenommen: Redner ermahnte zu strammer Organisation. Die heutige öffentliche Brauerversammlung beschließt, den [ 124 sohnung Oftober en zu jede 1165 Pichichho 120 En, Küraffi eundl. m Boyenstr 129 er, Dresden 120 Der Ostbezirk der Rothenburger Vereins- Sterbekasse die tleinste Anstrengung gemacht, dieses Versprechen zu ver- deutlich, welche Macht die Unternehmer über ihre Arbeiter haben. höhung der Versicherungen auf 1000 M.; 3. Einführung einer In dieser Versammlung zeigte es sich wieder einmal so recht Als Herr Hestal von dem angeblich genügenden Verdienst" sprach, erhob sich unter den Arbeiterinnen ein Sturm der Ent rüstung, jedoch wagte es keine, in der Diskussion offen zu sprechen, Generalversammlung. Aus dem Bericht sind folgende Punkte hervorzuheben: Abschlußprovision; 4. Aufhebung der ärztlichen Untersuchung ( bis einschl. 600 M.); 5. Einführung von Versicherungen nach abgekürzten Altersgrenzen. Ferner noch einige andere nöthige Statutenänderungen. genommen. Arbeitsnachweis so lange in seiner bisherigen Form zu belassen, man fürchtete eben, entlassen und brotlos zu werden. Hoffentlich find, und dann denselben entweder ganz aufzuheben oder eine durch die Organisation den Muth bekommen, ihre Meinung offen großem Vortheil sind, wurden von der Generalversammlung anbis sämmtliche, augenblicklich eingetragenen Kollegen eingestellt wird auch das bald anders werden, indem die Arbeiterinnen Rommission zu wählen, die über das Bestehenbleiben des Arbeits- und frei zu sagen. nachweises mit dem Verein der Berliner Brauereien in UnterDie Mitglieder waren mit dem Verhalten und der Abstimhandlungen tritt. In der öffentlichen Versammlung der Maler und Hildebrand, Konrad, Norschat und Wagenführ gebildet; als über das Thema:" Die Bleitolik und die Gewerbeeinverstanden. Die Kommission wurde aus den Kollegen Hanke, Reiner, Anstreicher am 27. August referirte Rolege Bohlwegler mung ihres Vertreters auf der Generalversammlung vollständig Deputation des Magistrats." Die Berliner Gewerbe- auch mitgetheilt hatte, daß der Stand der Kasse ein guter sei, da Nachdem derselbe noch eine Reihe Anfragen beantwortet, Brauervereine? gab Rollege Richter einen Ueberblick über Zur Erledigung der Frage: Wa3 besweden unsere deputation versandte an alle Malermeister folgendes Schriftstück: deren Fonds sich im letzten Geschäftsjahr um 1732 165 m. ver" Verhaltungsmaßregeln mehrte, so daß der gegenwärtige Kassenbestand, welcher selbst= verständlich in sicheren Hypotheken und Papieren angelegt ist, 5 258 067 m. betrage, wurde die Versammlung geschlossen. Nach Erledigung einiger anderen Angelegenheiten wurde die Bersammlung nunmehr geschlossen. unter als Die Gravenre, Ziseleure und verwandten BerufsLeitung des Kollegen Guttmann in öffentlicher Verzur Verhütung von Bleivergiftungen. Nachdem die statistischen Ermittelungen ergeben haben, daß von Jahr zu Jahr die Erkrankungen an Bleivergiftung( Bleifolit, Bleilähmung) im Gewerbebetrieb in Berlin sich mehren und daß die Mehrzahl der Erkrankten der Klasse der Malec und Anstreicher die unterzeichnete Gewerbedeputation beschlossen, für den Klein genossen Berlins und Umgegend beriethen am 25. d. M. angehört, hat auf Anregung des hiesigen fgl. Polizeipräsidiums interessanten Vortrag über soziale Zustände im Alterthum hielt. fammlung über die Frage, welche Form der Organisation für betrieb Verhaltungsmaßregeln für die Personen, die mit Blei Worten: mit dem System der Vertrauensmänner, wenngleich er auf die l Die Kürschuergesellen und Mamsells hielten am 24. d3. eine öffentliche Versammlung ab, in welcher Herr Dr. Pinn einen Unter lautem Beifall endete der Referent mit den bekannten Proletarier aller Länder, vereinigt euch". An der fie die beste sei, und hörten demgemäß zunächst einen ent- arbeiten, aufzustellen, und werden die Herren Arbeitgeber ergebenst Diskussion betheiligten sich die Kollegen Riem, Wedemeyer und fprechenden Bortrag des Genoffen Reßler. Derselbe empfahl ersucht, ihren Arbeitern diese Verhaltungsmaßregeln möglichst Borrmann. Hinsichtlich der Wahl zur Agitationskommission zweckmäßigste Organisationsform die lokale Zentralisation ausgedehnt bekannt zu geben. Da thatsächlich festgestellt ist, daß die meisten Bleivergiftungen herrschte nicht besondere Einigkeit, man verschob daher die Bea sprechung dieses Punktes bis zur nächsten Versammlung. Herr ausgesprochen. Zum Schluß wurde noch über den Werkführer aus der Fabrik im äußersten Norden" kritisirt und unter anderem behauptet, daß derselbe den Kollegen den Besuch der Versammlungen Die Versammlung schloß mit einem dreifachen Hoch auf die Internationale Sozialdemokratie und unter dem Gesang der Arbeiter- Marseillaise verließen die Kollegen den Saal. verbiete. angenommen. Ich ha In keinerl. Borzügl. Arbeit. Berli 9 Möb Thomsen( Vertreter der Selbständigen) machte unter Anderem den der Bibliothek an, hierbei erwähnend, daß in letter Zeit mehrere das Personal des Zuges 240/2166 die Bremsen vollständig Gesellen den Vorwurf, nicht genügend agitirt zu haben, ebenso neue Werke angeschafft worden sind. anziehen fonnte, war der Zusammenstoß mit dem Zuge 2246 sei es nicht richtig gehandelt, daß man die Selbständigen nicht erfolgt, für den inzwischen allerdings das Einfahrtssignal geöffnet in die Filiale der Gesellen aufnehme. Dies veranlaßte mehrere Nigdorf. In einer gutbesuchten Volksversammlung, welche worden war, der aber wegen der großen Ueberlastung auf der Gesellen, Herrn Thomsen zu sagen, weshalb die Gesellen die am 26. August stattfand, hielt Genosse W. Schweißer einen Steigung von 10% nicht sofort anfahren konnte. Der Bare Selbständigen nicht in ihre Filiale aufgenommen wissen wollen. Vortrag über das Thema:„ Die Entstehung der Sozialdemokratie, Bug( 240) war mit der Westinghousebremse ausgerüstet. Diefelbe Da die Anwesenheit der Selbständigen in den öffentlichen Ver- ihre Ziele und die Verwirklichung derselben." Redner schilderte war aber in Biel außer Thätigkeit gesetzt worden, weil diesen sammlungen stets störend wirkte, so wurde beschlossen, dieselben die Sozialdemokratie als ein Produkt der Klassentheilung der Zug hier der Extrazug 2166 von Pruntrut ohne eine Uenderung bazu nicht mehr einzuladen. Hierauf gab Kollege Wedemeyer bürgerlichen Gesellschaft, welch letztere gleichfalls nur eine Ver- in der Komposition angehängt wurde, was zur Folge hatte, das die Abrechnung des Maisonds und wurde ihm dafür Entlastung änderung und Fortbildung früherer Gesellschaftsformationen dar- an dem nun aus 16 agen bestehenden ganzen Zug nur die stelle, und gab dann eine Skizze der Entwickelung des So- ersten fünf Wagen hätten mit der Westinghousebremse gebremst zialismus von der Utopie zur Wissenschaft, hierauf die Forde werden können. In diesem Falle war, gemäß eines Dienſt rungen der Sozialdemokratie bezw. den Entwurf des Partei- befehles der Direktion der Jura- Simplonbahn, diese Bremse außer programms besprechend. In Bezug auf den 4. Absatz des Dienst zu setzen und der Zug mit den Handbremsen zu bedienen. theoretischen Theiles meinte Redner, die Unternehmerkartelle feien Obgleich die vorhandenen Handbremsen gehörig besetzt waren, in ihrer weiteren Ausbildung wohl im Stande, zu zeigen, daß die tam ihre Wirkung doch zu spät, um den Zusammenstoß zu vers Ausbeuter nicht ganz die Befähigung verloren haben, auf wirth hindern. schaftlichem Gebiete planmäßig zu schaffen. Vor den Forde- Die Folgen des Zusammenstoßes sind bekannt: Bom Parifet rungen an die heutige Gesellschaft wünschte der Redner den Zug ist ein Personenwagen leicht beschädigt; die erste Maschine In der Generalversammlung der Freien Vereinigung Standpunkt der Sozialdemokratie gegenüber dem Parla desselben und die drei letzten Wagen des Extrazuges Nr. 2246 sämmtlicher in der Papier- Industrie beschäftigten Armentarismus wie folgt ausgedrückt zu sehen:" Bu wurden mehr oder weniger zertrümmert. Von den Reifenden beiter und Arbeiterinnen Berlins und Umgegend, welche diesem Zweck betheiligt sich die Sozialdemokratie an welche in diesen Wagen sich befanden, sind 13 Personen auf der am 24. August stattfand, gab Kollege Greifenberg einen Bericht den Wahlen für die gefeßgebenden Körperschaften und Stelle getödtet und 26 meist schwer verletzt worden, von welchen über die Thätigkeit des provisorischen Vorstandes. Es wurden versicht in denselben durch thre Abgeordneten die eine schon auf dem Transport nach Bern und drei seither im seit Bestehen desselben fünf Vorstandssitzungen, eine Mitglieder Intereffen der Arbeiterklasse. Sie ist sich bei diesem Vorgehen Inselspital zu Bern verstorben sind. Die Personenbeschädigungen Versammlung und eine General- Versammlung abgehalten. Außer zwar bewußt, daß angesichts der Macht und der Selbstfucht der im Pariser Zug beschränkten sich auf die Verlegung eines dem sind vom provisorischen Vorstand vier Bahlstellen errichtet herrschenden Klassen dieser Kampf aussichtslos ist, und daß auf Lokomotivführers und eines Bugsbegleiters. Die Frage, wen ein worden. Die Zahl der eingeschriebenen Mitglieder beträgt zur diesem Wege weder die endgiltige Befreiung der Arbeiterklasse strafbares Berschulden trifft, und welche besonderen Umstände Seit 178. möglich ist, noch irgend welche werthvolle Forderungen erreicht dasselbe mindern oder ausschließen könnten, muß den Gerichten Rollege Jahn verlas hierauf den Kassenbericht. Danach setzten werden können, die sich selbst auf dem Boden der heutigen Ge- vorbehalten bleiben. sich die Einnahmen aus folgenden Posten zusammen: Einschreibe- fellschaftsordnung bei einiger Opferwilligkeit der herrschenden geld für 178 Mitglieder 35,60 M., an Beiträgen bezahlt 44 m., an Klaffe verwirklichen ließen. Sie glaubt aber, fein Mittel un- Landsberg a. W., 27. Auguft. Das Bantgeschäft freiwilligen Geschenken 178,86 m., zusammen 258,46 W. Die Aus- benutzt lassen zu dürfen, welches die gegenwärtige Ordnung ihr von Hermann Pick stellte seine Zahlungen ein. Eine gro gaben betrugen 94,60 m., bleibt ein Bestand von 168,86 m. barbietet. Außerdem tritt die Sozialdemokratie gegenwärtig für Anzahl kleiner Handwerker und Arbeiter verlieren ihre G Auf Antrag der Revisorin Fräulein Heine wurde dem Kassirer folgende Forderungen ein 2c.e." Bezüglich der Gesetzgebung wünscht sparnisse. Decharge ertheilt, der Redner folgenden Sah in das Programm aufgenommen zu Bischofsheim( Rhön), 27. Auguft. Bei Unterweißenbrunn Die von der Kommission ausgearbeiteten Statuten wurden sehen:„ Das Recht der Gesetzgebung soll allein dem Volke zu fand ein Eisenbahnung I it ct durch Wagenausspringen ftat mit einigen fleinen Veränderungen Der fiehen und von diesem mittelst des Beschluß- und Borschlagsrechts Drei Bersonen find todt, eine verlegt. Das Unglück entſtan Baffus, welcher die obligatorische Einführung der Buchbinder- ausgeübt werden. Die Gesetzesvorlagen sollen, so weit sie nicht durch das Ablösen zweier Viehwagen beim Rangiren, welche mit Zeitung" für die Arbeiterinnen aussprach, fand dahin vom Volke selbst ausgehen, von besonders dazu gewählten fach großer Schnelligkeit bahnabwärts durch Unterweißenbrunn bi Abänderung, daß der Vorstand eine Zeitung alle Woche un- männischen Kommissionen ausgearbeitet werden, ohne Mitwirkung Wegfurt liefen. Nach dem„ General- Anzeiger" ist der Güteragent entgeltlich an die Arbeiterinnen zu vertheilen, die Wahl der eines parlamentarischen Körpers." letzten Punkte feines Zeitung, ob„ Buchbinder- Zeitung" oder„ Die Arbeiterin", aber Bortrags:„ Die Verwirklichung der Ziele" fommend, wendet sich Reder schwer verletzt, Gastwirth Mey- Weisbach, dessen Fuhrwer den weiblichen Mitgliedern zu überlassen hat. Außerdem wurde Genosse Schweizer gegen das seiner Meinung nach au starte Be erfaßt wurde, todt, ebenso dessen siebenjähriges Töchterchen. Di Schuld soll an der verpfuschten Bahnanlage gelegen haben. noch in die Statuten eingefügt, daß dem Kassirer ein Mantogeld tonen der Entwickelung, der friedlichen Umwälzung 2c. Die von 6 M. vierteljährlich zu bewilligen ist. Die Geschäftsordnung Bourgeoisie werde nicht gutwillig auf ihre Privilegien verzichten. Meseris, 26. August. Der dem Trunke ergebene Arbeiter wurde en bloc angenommen. Der Vortrag wurde lebhaft applaudirt. Robert Wutte hat der Posener Zeitung" zufolge in der Aus der Wahl des definitiven Vorstandes gingen hervor: Man beschloß, die Diskussion über denselben in einer Nacht zum 24. d. M. seine" erblindete Ghefrau e Erster Vorsitzender Kollege Greifenberg, Rendant Rollege Jahn, vom Vertrauensmann einzuberufenden demnächstigen Versammlung it o ch e n. Nachdem er derselben einen Messerstich in die Brust erster Schriftführer Kollege Krause; Beisitzer: Die Kollegen vor sich gehen zu lassen. Hierauf gelangte der zweite Punkt der beigebracht hatte, ist die Unglückliche noch die Treppe hinunter R. Müller, Freudenreich, Bahl, Geffinger, Treu, Frau Pleske, Tagesordnung:„ Stellungnahme zur Lassallefeier", zur Er- nach dem Hausflur geeilt, dort aber toot zusammengebroche Fräulein Schüß und Fräulein Urtelt; Revisoren: Fräulein Heine ledigung. Es wurde beschlossen, die Lassalleseier am Sonntag, Früh fand man die Leiche daselbst in einer großen Blutlach und die Kollegen Schwarzburger und Ahnert. In die Rechts- den 30. d. M., in Rizdorf in zwei Lokalen abzuhalten, deren liegend, vor. Der Mörder verließ früh gegen 5 Uhr seine schutz- Kommission wurden gewählt: die Kollegen Drews, Reuter, Wahl einem Komitee überlassen bleibt. Bur Regelung der Sache nung, um das Weite zu suchen, doch gelang es noch an dem Köppen, Woldt und Frau Habicht. Die Wahl einer Fach- wurden die Genossen Fr. Krüger, Walter, Meinz, Kleist, Herr selben Abend ihn festzunehmen. tommission wurde bis zur nächsten Versammlung verschoben. mann Schüß und Beschorner gewählt. Unter dem Punkt VerUnter Verschiedenem überwies man auf Antrag des Kollegen schiedenes" wurde das Urtheil des Schiedsgerichts, welches zur Dresden, 26. August. Der Kaufmann C. F. Hochmuth Drews der Berliner Streit- Kontrollkommission 30 M. Gin An Untersuchung der gegen den Genossen Steinmar vorgebrachten welcher aus abgekochtem Wasser und Korintheu„ Wein" fabrizi trag der Frau Habicht, auch im Westen eine Bahlstelle zu Anklagen gewählt worden war, bekannt gemacht. Dieses Urtheil und diesen unter der Etiquette„ Griechischer Tischwein" resp. errichten, wurde dadurch erledigt, daß die nächste Vor- lautet dahin, daß dem Genossen Steinmar bis auf Weiteres fein" Tofayer" und" Spanischer Wein" in den Handel gebracht hatte, standssigung sich mit der Sache zu beschäftigen hat. Vertrauensposten zu übergeben ist. Steinmar wünschte hierauf wurde wegen dieses Vergehens gegen das Nahrungsmittelgese Um eine Einigung betreffs des Arbeitsnachweises zu erzielen, ist eine Motivirung des Urtheils, worauf man beschloß, dem Wunsche 3 Monaten Gefängniß verurtheilt. der Vorstand der Freien Vereinigung mit dem Vorstand des in nächster Versammlung nachzukommen. Der Schiedsspruch Dresden, 27. August. Das sächsische Ministerium Fachvereins der Buchbinder in Verbindung getreten. Der wurde von der Versammlung gegen 6 Stimmen afzeptirt und Arbeitsnachweis sollte in den Händen der Buchbinder bleiben, dann diese mit einem Hoch auf die revolutionäre Sozialdemokratie und die Freie Vereinigung wollte einen Theil der Unkosten mit geschlossen. tragen, fofern die Mitglieder der Freien Vereinigung die gleichen Rechte hätten wie die Buchbinder. In dieser Sache war nun dem Kollegen Greifenberg ein Schreiben vom Vorstand des Fachvereins der Buchbinder zugegangen, welches derselbe auf Wunsch der Anwesenden verlaš. In dem Schreiben wurde vom nothwendig. Zu diesem Zwecke werden durch die zuständigen Vorstand der Buchbinder betont, daß die Mitglieder der Freien Behörden an die Gemeindeverwaltungen Anfragen ergehen, Vereinigung die Gleichberechtigung im Arbeitsnachweis nicht er- Das Eisenbahn- Unglück bei Zollikofent. Ueber den deren Beantwortung die Gemeindeverwaltungen den sachverstän langen könnten, sondern erst in zweiter Linie, also vor den In- Gisenbahn- Unfall bei Zollikofen vom 17. August veröffentlicht das digen Nath von Landwirthen sich erbitten werden." differenten, zu berücksichtigen wären. Dies gab Anlaß zu einer schweizerische Eisenbahn- Departement folgendes Ergebniß der Konstanz, 26. August. Der Mörder und Brand fehr erregten Debatte, an welcher sich die Kollegen Freudenreich, amtlichen Untersuchung: Drews, Tilgner, Morbach, Schoper, Henfelder, Pickert und Frau Die Zugszirkulation in der Richtung Biel- Bern war schon stifter Ebner wurde heute früh hingerichtet. Ebner Habicht betheiligten. Fast alle Redner tadelten das Verhalten am frühen Morgen nicht so pünktlich und regelmäßig, wie es im hatte vorher noch ein Geständniß abgelegt. des Vorstandes der Buchbinder, und beriefen sich auf die letzte Interesse eines geordneten Betriebes bei dem zu erwartenden Christiania, 27. August. In der heutigen Gigung öffentliche Versammlung bei Feuerstein, wo eine Kommission Andrang von Personen und dem dadurch bedingten regen Zugaller Branchen gewählt worden war, welche die Errichtung eines verkehr wünschenswerth gewesen wäre. Bedeutende Verspätungen Kongresses der Internationalen kriminalistischen Vereinig Zentral- Arbeitsnachweises in die Hand nehmen sollte. Zum in der Abfahrt der Züge in Biel sind zwar nicht zu fonstatiren, wurde die Herausgabe eines Werkes: Schluß gelangte ein Antrag Freudenreichs zur Annahme, welcher dagegen haben theils auf der Fahrt, theils auf den Stationen gebung der Gegenwart in rechtsvergleichenber Das Werk foll in 6 Jahren dahin ging, die Sache zu vertagen, und erst den definitiven Ent- nicht unbeträchtliche Zeitverluste stattgefunden. Bug 2246 ist von Darstellung" beschlossen. schluß vom Fachverein der Buchbinder abzuwarten. Nachdem Biel mit 9 Minuten Verspätung abgefahren. Laut Fahrordnug fertiggestellt werden, gleichzeitig in französischer und deutsche der Vorsitzende auf das am 17. Oftober in Norbert's Fest- hätte dieser Zug zwischen Biel und Bern nur in Zollikofen einen Sprache erscheinen und 10 Bände umfassen. Der Verlag wurde fäle stattfindenden Vergnügen hingewiefen hatte und der Diensthalt machen, im übrigen aber auf teiner Zwischenstation der Buchhandlung von Otto Liebmann in Berlin übertragen und Fragekaften erledigt worden war, wurde die Versammlung ge- Reifende aufnehmen sollen. Dementsprechend war auch die Fahrzeit ein Redaktionsausschuß unter die Leitung des Professors von List Vermischtes. be Gediegen Sop Hefte von 4Portière Reste Linjertoffe in Innern hat eine Bekanntmachung, die Erhebung der diesjährigen Ernte- Ergebnisse an Roggen, Weizen und ka toffe In betreffend, erlassen, in der es heißt:„ Um beurtheilen zu können, ob die gegenwärtige Höhe der Brotfruchtpreise einem angemessenen Verhältniß zu der diesjährigen Ernte fteht macht sich ausnahmsweise eine rasche Erhebung des diesjährigen Rejte von bi Salonteppi bedeut à Stück Teppich- 3 Ora H. Rie Berlin C., Wa Ernte- Ausfalls in Bezug auf Roggen, Weizen und Kartoffel artt. 2. Gese dieses Zuges nur auf 56 Minuten bemessen worden, welche der( Halle) gestellt. Fahrzeit des Pariser Schnellzuges am 17. August entspricht. be Die Strafgefe Brillen am R C Alu und 1 hwarz wer Nickelbrillen Rathenower E feit Wien, 28. Auguft.( Berl. Tagebl.) Die frühere Prima Die Fahrzeit der Personenzüge variirt zwischen 71 und 86 Mi- Ballerina der Berliner Hofoper, Maria Zaglioni, do. all Alles mit be glaferir. perngläje Ben! Richte Ex Preis mit Et Beste und Arbeiterinnen zur ersten Hilfe bei Unglücksfällen sette am nuten. Der Zug 2246 war zudem noch überlastet. Nach den 1866 Prinzessin Windischgrät, Tochter des Balletmeisters Patrifft alle schlossen. Im Verein Lehrkurfns der Berliner Arbeiter und 23. August der leitende Arzt Herr Dr. Bernstein seinen in der letzten Bersammlung nicht beendeten Vortrag über die Ursachen der Erkrankungen und deren Verhütung fort. In Bezug auf die von der Jura Simplonbahn aufgestellten Normen hätte dessen Taglioni, ist hier im Alter von 58 Jahren gestorben. Belastung auf der Strecke Biel- Lyß 170 To. und auf der Strecte Lyß- Bern 145 To. betragen dürfen, allein fie betrug thatfächlich M Einsendu Sonntags Diphtheritis Jermahnte der Vortragende die Mütter zur 231 To., es waren alfo 61 resp. 86 To. Ueberlastung vorhanden. fertig zu stellenden Marchthal- Bahn entgleiste geitern Nantniß, eige Preßburg, 28. Auguft. Auf der in den nächsten optischen größten Umfsicht. Fast alle Halsentzündungen fangen mit Troß Alledem war bei der Abfahrt des Zuges in Biel vom mittag infolge eines Achsenbruches ein Arbeiterzugt nach a Schüttelfrost und Erbrechen an. Es bilden sich häufig im Rachen Oberbetriebs- Inspektor der Jura- Simplonbahn angeordnet worden, Bremser und ein Arbeiter sind todt, vier andere schwer verlet fleine weiße Bläschen. Das Gurgeln mit Kaltwasser ist von daß der Zug 2246 auf allen denjenigen Zwischen- Stationen angroßem Werth und ungefährlich. Ziehen sich die Bläschen zu halte, auf welchen Leute zum Einsteigen bereit seien. Der Zug be ale Männer, Frauen und Kinder niedergemehelt. Die Piraten abfichtigten, hochgestellte Persönlichkeiten zu fangen, diefelben o Geifeln wegzuführen und für deren Freilassung ein hohes geld zu expressen. San Francisco, 27. Auguft. Nach Meldungen aus Shangha einer größeren, gran erscheinenden Haut zusammen, dann hat hielt daher auf drei Stationen an. Hierdurch, sowie durch die verübten 500 chinesische Piraten in der Provinz Wunchon man Diphtheritis vor sich und es ist sofort ärztliche Hilfe von der großen Ueberlastung bedingte, verlangsamte Fahrt auf Greuelthaten. Viele Dörfer wurden niedergebrannt nöthig. Der Lungenentzündung legte man früher Erkältungen der freien Bahn hatte der Zug nach und nach eine ganz beträcht zu Grunde, eine Erkältung tommt aber fast niemals in Frage, liche Verspätung erhalten, sodaß der ihm fahrplanmäßig in einem jondern die Krankheit wird durch Batterien( Fäulnißerreger) ver- Abstand von 22 Minuten nachfolgende Pariser Schnellzug sowohl urfacht. Auch bei Gelenkrheumatismus find immer Batterien als in Suberg als auch in Schüpfen mittelst der rothen Fahne Grundlage anzusehen. Was das Fieber im Allgemeinen betrifft, aufgehalten wurde, bis von der nächsten Station freie Bahn so zeigt die Erfahrung, daß es für den Organismus nicht schäd- erhältlich war. lich wirkt und deshalb nicht unterdrückt werden soll, sofern es nicht eine gewisse Grenze überschreitet. Die Diskussion über den nicht aufgehalten, obgleich die vorausgegangene Anfrage auf türzte 200 Fuß tief die Bergschlucht hinab. A Griese, 820 Abonnenten d UNIVERSAL Statesville( Nordkarolina), 27. Auguft. Der Perfonen zug der West- Nord- Karolina- Eisenbahn entgleiste, als In der folgenden Station Münchenbuchsee wurde er aber gegen 2 Uhr Morgens die Brücke bei Trestla paffirte un Vortrag war eine äußerst lebhafte. Nach derselben wurden als freie Bahn von Zollikofen nicht beantwortet worden war und Waggons find vollständig zertrümmert, mindestens 40 Baffagie Revisoren für die Abrechnung der Sammelbogen die Herren Polis, nach den Aufzeichnungen der Station Münchenbuchsee erst sieben getödtet. 25, darunter einige sehr schwer, verletzt. Ein Bil Michaelis und Westphal und Frau Kurzrock sowie Fräulein Heese Minuten seit der Abfahrt des Zuges 2246 verstrichen waren. train mit Aerzten wurde sofort telegraphisch herbeigerufen. gewählt. Ein gemüthliches Beisammensein machte den Schluß. Inzwischen war der leitere Bug gegen Bollikofen vorgerückt und Die nächste Vereinsversammlung findet am Sonntag, den 13. Sep- da das dortige Einfahrtsgeleise nicht frei war, vor dem Signal Menschenschinderei im neunzehnten Jahrhundert. tember, in Feuerstein's Salon statt, woselbst überhaupt alle Ver- gestellt worden. An dieser Stelle liegt die Bahn in einer der gräflich Almassy'schen Domäne zu Kétegyhaz im Bèteser fammlungen abgehalten werden. öffentliche Versammlung. Am 28. September ist eine Kurve von 600 Meter und ist die Aussicht in der Richtung nach mitate, Diözese Czanad, Ungarn, wurde Ende Mai und Anfang Ju der anschließenden geraden Strecke gegen Münchenbuchsee durch auf Befehl der Wirthschaftsbeamten ein Komplex von 30 3 Wald verdeckt. Nach Anhalten des Zuges wurde nun zwar mit Menschen aufgeadert. Je ein Arbeiter mußte Im Tischler- Verein sprach am 22. August Herr Szafranski der Bremser des legten Wagens mit der rothen Fahne zur das Ochsenjoch schlüpfen und den Pflug ziehen, während überstreits in früheren Jahrhunderten": Zum Schluß seiner Deckung des Zuges beauftragt; derfelbe hat sich aber nicht bis andere Arbeiter dirigirte. Wom frühen Morgen bis Abend wa intereſſanten Ausführungen betonte er, daß die Streits aus der zu demjenigen Bunkte begeben, wo er die gerade Strecke die Arbeiter vor den Pflug gespannt, gegen einen 20 Nothlage der arbeitenden Bevölkerung entspringen, welch lettere übersehen konnte, veil er zurückbleiben zu von 40, fage vierzig Kreuzern. Viele Neugierige gaff es sich wohl reiflich überlege, ehe sie das zweischneidige Schwert müssen, wenn inzwischen dem Keine der fo- gegeben Zug die Einfahrt frei dem ungewohnten Schauspiele zu; es gab eine große Erbitteru der Arbeitseinstellung in Gebrauch nimmt. Die Barriere des genannten Oppositionsparteien könne man für die Streits ver- war non einer Wärterin bedient Wegüberganges über eine solche Mißachtung der Menschenwürde und auch unt und nach Durch den Landarbeitern zeigte sich eine erregte Stimmung. Ja ma antwortlich machen; die Arbeitseinstellungen würden erst ver- fahrt des Zuges 2246 geöffnet worden, um die zahlreichen Fuhr kann offen sagen, daß diese Menschenschinderei den ersten schwinden, wenn die Ausbeutung des Menschen durch den werke durchfahren zu lassen. Inzwischen war der Zug 240/2166 zu den Agrarunruhen gab, die eine so bedenkliche Ausdehnu politischen Gesetze würden die aufgeklärten Arbeiter von dem vor dem Wegübergang sich befand, gab der Führer der Vorspann arbeiter als Meuterer und Aufrührer im Gefängnisse sizen. in der Menschen beseitigt ist. Die unzulänglichen sogenannten sozial( Pariferzug) gegen Bollifofen herangerückt. Als er in der Kurve gewonnen haben, iufolge dessen jest zahlreiche Knechte und Ban Wege nach ihrem Ziele der Befreiung der darbenden Menschheit nicht ablenken. Der Vortragende erntete lebhaften Beifall. Hierauf wurde eine Herren- Fußpartie beschlossen, welche am 13. September ihren Ausgangspunkt von der Station Hangelsberg an der Schlesischen Bahn nehmen soll. Dann ersuchte der Borsitzende die Mitglieder, sich recht bald in den Besitz der Urania- Billets zu setzen. Zum Schluß regte der Bibliothekar die fleißigere Benutzung wurde. Anft ADALI FR gol bekannte E el unser 1 anderen Hel unserer maschine das Achtungssignal, da er durch eine Deffnung zwischen Wärterhaus und Gesträuch gesehen hatte, daß die Barriere nicht gefchloffen sei. Auf dieses Zeichen hin sprang die Wärterin des Ueberganges, die Hände rasch auf- und abbewegend, dem Zug entgegen. Dies veranlaßte den Führer der ersten Maschine, das Noth- demokratie auch unter den Landarbeitern immer mehr signal und Kontredampf zu geben; was auch der Führer der faßt. Sie selbst geben sich ja alle Mühe, unsere Reihen zweiten Maschine sofort that, allein es war schon zu spät. The stärken. Herz jedes Menschen trampft sich zusammen, wenn ma unseren Tagen trotz der so viel gerühmten Humanität vou derartigen Behandlung von Landarbeitern liest. Dieselbe kann nur Grimm und Haß erzeugen und brauchen sich die Kapitalisten nicht zu wundern, daß die So Werthlose N Bob zu F Dr. Hoes Artillerieftr.2 tändig e 2246 Ich habe keine Filialen und stehe mit ähnlich laufenden Firmen eöffnet in keinerlei Beziehung. Bitte daher genau auf Firma zu achten. uf der Barifer Siefelbe diesem derung e, daß ur die ebremst Dienft außer dienen. waren, But ver Parifer aschine 2246 fenden, auf der velchen Jer im gungen eines ven ein nftände erichten chäft e große re Er enbrunn en ftatt entitand che mit nn bis Teragent uhrwert n. Die t. Arbeiter in der cut er Le Bruft Sinunter brochen Tutlache ze Woh an dem schmuth fabrizi " refp. ht hatte gefeh um bes jährigen Kars trtheilen te fteht reife in Borzügl. Arbeit. J. Baer, Großer Umsatz. 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Adresse , 10 -30 · -, 30 B , 10 20 Daniel in der Löwengrube. Vom Verfasser des„ Neuen Wintermärchens." 3. Aufl.. Diekgen, J., Die Zukunft der Sozialdemokratie . . b Die Religion der Sozialdemokratie. 5. Aufl. Gefet, betreffend die Gewerbegerichte. Vom 29. Juli 1890. Mit erläuternden Anmerkungen, einer Uebersicht des Inhalts des Gesetzes und alphabetischem Sachregister. Kart. Gewerbe- Ordnung für das Deutsche Reich vom 21. Juni 1869 in der Fassung des Reichsgesetzes vom 1. Juli 1883 und unter Berücksichtigung der durch die Gesetze vom 8. Dezember 1884, 23. April 1886, 6. Juli 1887 und der Novelle von 1891 eingeführten Aenderungen. Mit erläuternden Anmerkungen und ausführlichem Sachregister. Kart.. Invaliditäts- und Altersversicherung, Die, der Arbeiter nach dem Reichsgesetz vom 22. Juni 1889 furz und übersichtlich dargestellt. Zum Handgebrauch für alle bei der Ausführung des Gesetzes Betheiligten Kraffer, Friedr., Marseillaisse des Christenthums Lafargne, Paul, Das Recht auf Faulheit. Aus dem Frans zösischen übersetzt von Ed. Bernstein Laffalle, Ferd., Arbeiterprogrammi. Ueber den besonderen Zusammenhang der gegenwärtigen Geschichtsperiode mit der Idee des Arbeiterstandes -50 1, -, 20 -, 05 -, 15 Reden und Schriften. Neue Gesammit- Ausgabe Heraus:-15 gegeben im Auftrage des Vorstandes der sozialdemokratischen Partei Deutschlands von Ed. Berustein. Heft 1, 2 u. 3 à-, 20 Liebknecht, Wilh., Was die Sozialdemokraten sind und was sie wollen. Neue berichtigte und vervollständigte Auflage-, 10 Wissen ist Macht Macht ist Wissen. Festrede, gehalten zum Stiftungsfest des Dresdener Bildungsvereins am 5. Februar 1872. 1227b straße 42, Hof II r. bei Kraenite. 1239b Schifft. f. H., sep. Ging., Wasserthor= Schlafft. zu verm. 6. Krüger, Linienstraße 144, H. r. III. 1224b Freundl. Schalfst. z. verm. Adalbert1223b straße 81, H. IV. I. Möbl. Schlafft. f. 1 od. 2 Hrn. bei Hoffmann, Manteuffelstr. 57, IV. 1222b Frdl. 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Mit einer Einleitung von Friedr. Engels.. Organisation und Programm der sozialdemokratischen Partei Deutschlands( 100 Exemplare 80 Bf.). Prototoll über die Verhandlungen des Parteitages der sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Abgehalten zu Halle vom 12. bis 18. Oftober 1890. Soldatenmißhandlungen, Die, vor dem deutschen Reichstag. Stenographischer Bericht über die Sitzung vom 13. März 1891. Uebergangs- Bestimmungen, Die, des Gesetzes betr. die Invaliditäts- und Altersversicherung der Arbeiter vom 22. Juni 1889. Verfassung des deutschen Reich 3 nebst Wahlgesetz für den Reichstag und Wahlreglement. Mit historischer Einleitung. Kart. 3ur Landagitation. -30 <-, 25 -20 -, 05 -, 50 -, 15 Zücht. Tischler( Ladeneinrichtung) verl. Hülß, Oranienstr. 35. Ein Lehrl. z. Blechlackiverèi w. verl. 1238b Besselstr. 20. 1243b -05 . -, 30 , 10 Zwei tücht. Rorbmacher a. Lurus 1218b sof. gesucht Langeste. 12. Einen Korbmacher- Gesellen auf Lohn verl. N. Nagel, Holzmarktstr. 2. 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Abends 81/ 2-102 Uhr: Deutsch. Naturwissenschaft. Geschichte. 80 Montag: Dienstag: " 1 Mittwoch: " Donnerstag: " Freitag: 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-91/ 2 " " 11 Rechnen. n " 91/ 2-101/ 2 19 11. Sonnabend: 81/ 2-101/ 2 " " Nationalökonomie Für die Süd- Schule: Rechtschreiben, Geschichte. Sonntag Vormittags 81/ 2-10 Uhr: Buchführung. " 10-11 11 " 1 Stenographie. Zeichnen. Abends 81/ 2-102 Uhr: Deutsch. Montag: Dienstag: Mittwoch: " " " Donnerstag: Freitag: Sonnabend: " " 81/ 2-101/ 2 81/ 2-91/ 2 91/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 Geschichte. " Rechnen. " Rechtschreiben. " " Geschichte. " " " Naturwissenschaft. Nationalökonomie Für die Südost- Schule: Sonntag: Vormittags 9-11 Uhr: Nationalökonomie. 11-12 12-1 " " Montag: Dienstag: 8 " " Mittwoch: " Donnerstag: Freitag: " " Sonnabend: " 91/2 91/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 " " " " " " Deutsch. 30. 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Nord- Schule: Sonntag: Vormittags 9-11 Uhr: Deutsch. Montag: Dienstag: 11-1 " Naturwissenschaft. " Abends 8/29/2 Uhr: Rechnen. Rechtschreiben. Geschichte. Nationalökonomie " " Mittwoch: 91/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 81/ 2-101/ 2 " " " " Donnerstag: Freitag: 81/ 2-101/ 2 " " Zeichnen. 81/ 2-101/ 2 Geschichte. " " Sonnabend: 8- 91/2 " " Buchführung. 91/ 2-101/ 2 20 " Stenographie. teit in ihr zurück in Jahrhund Echönheite zu erfreu geschmackl Schmuckes empfindet. welche fic haben. bannt. und zu ein fteinernes Ja, man wir heute Landschaft Thal und waren es pläfirlich In der West- und Süd- Schule wird Stolze'sche in den übrig vier Schulen Roller'sche Stenographie gelehrt, da die Theilnahme der letzteren eine bedeutend größere ist. Der Buchführungs- Unterri fie mit g Menschen, bethätigter Auffaffung war unter Heifrod 31 Sprache armlosest Leben des Hamen 31 Liebe" batte. 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Kehr, Röpnickerstr. 126. Schmidt, Wrangelstr. 141. Schulz, Admiralstr. 40 a. Ulrich, Wrangelftr. 84. Zubeil, Naunynſtr. 86. Linke, Forsterstr. 45. Schayer, Reichenbergerstr. 54. SW. Grube, Mariendorferstr. 10, Fafforke, Junkerstr. 1. Wilschke, Razzbachstr. 1. Antrick, Steinmetzſtr. 60. Müller, Neue Maaßenstr. 2, 0. A. Böhl, Rüdersdorferstr. 8. E. Böhl, Frankfurter Allee 74, Heindorf, Weberstr. 66. Jnsinger, Krautstr. 48. Lock, Friedrichsbergerstr. 11. Tempel, Breslauerstr. 27. 400/16 Rusch, Markusstr. 31. Grasshold, Pallisadenstr. 59. C. Berndt, Alte Schönhauserstr. 18. Kuhlmey, Rosenstr. 30. Vogtherr, Landsbergerstr. 64. N. Abraham, Straßburgerstr. 5. Gleinert, Müllerstr. 174. Gnadt, Brunnenstr. 38. Kleinau, Gartenstr. 171. Lehmann, Brunnenſtr. 83. Schmidt, Tresckowstr. 24. Thierbach, Schwedterstr. 44. Raabe, Ruppinerstr. 46. Scholz, Kastanien- Allee 35. NO. Gumpel, Barnimstr. 42. Silberbach, Pallisadenstr. 98. Drescher, Linienſtr. 50. NW. Vogtherr, Stephanstr. 27a. 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