Einzelpreis 20 Pfennig. 3. Jahrgang Die freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Senne und fefttagen nur morgens. Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Baus für Groß- Berlin 2.50 m. ime Boraus zahlbar. für Postbezug nehmen sämtliche Postanstalten Bestellungen entgegen Unter Streifband bezogen für Deutschland und Oesterreich 10.-M., für das übrige Uusland 13.50 M. zuzüglich Valutaauffchlag, per Brief für Deutschland und Oesterreich 17.-M. Redaktion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerbamm 19 III. Fernsprecher: Amt Norden 833-36, 2895 unb 2896. Mittwoch, den 21. April 1920 Nummer 136 Abend- Ausgabe y Jnferate feffen die achtgeße. Nonpareillezeile oder deren Raum 5.20 M. zuzügl. 36% Teuerungszuschlag. Familien- und Organisationsanzeigen die achtgesp. Nonpareillegeile 2.40 mt. netto. Kleine Anzeigen: Das feitgedrudte Wort 1.15 Mt., jedes weitere Wert 85 Pfg., zuzügl. 30% Ceuerungszuschlag. Stellengesuche, familiens u. Organisations Wort- Unzeigen fosten das fettgedrudte Wort 1.15 m., jedes weitere Wort 83 Pfg. netto Inseraten- Abteilung: Berlin NW. G, Schiffbanerdamm IS Fernsprecher: Amt Norden 838-36, 2895-96, 9768 greiheir Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Die Schiffsabgabe. Die Aufteilung der Türkei. Der Friedensvertrag mit der Türkei. Amsterdam, 21. April. Baßerteilung für die englische Studienkommiffion für Sowjetrußland. London, 20. April.( Neuter.) Durch den Friedensvertrag von Bersailles ist Deutschland die Pflicht auferlegt worden, für den Erfaz aller Handelsschiffe und Fischerei fahrzeuge, die den Alliierten infolge von Kriegsereignissen verloren gegangen oder beschädigt sind.„ Tonne für Tonne und Art für Art" Sorge au tragen. Diese Bedingungen werden so ausgelegt, daß die deutsche Regierung zunächst das Eigentum an allen seinen Angehörigen gehörenden Handelsfchiffen von 1600 Bruttotonnen und darüber an die AlliierDie Arbeiterpartet gibt bekannt, daß fie vom Aus ten abtritt, desgleichen die Hälfte des Tonnengehafts der wärtigen Amt die Mitteilung erhielt, der Oberste Rat habe die Schiffe, deren Bruttotonnage zwischen 1000 und 1600 TonDer Berichterstatter der Westminster Gazette" in San Ausstellung von Bäffen für die englische Arbeiterabord nen beträgt und je ein Viertel des Tonnengehalts der Fischdampfer und der anderen Fischereifahrzeuge. Zu diesen spemo meldet, die adriatise Frage fei tatsächlich genung, die nach Sowjetrußland gehen will, genehmigt. fort abzuliefernden, Schiffen gehören auch alle Fahrzeuge, I ft. Die italienische und die südflawische Regierung sollen be. die fich zur Zeit im Bau befinden. Ferner mußte sich reits zu einem Einvernehmen gekommen fein. Deutschland verpflichten, auf deutschen Werften für Rech nung der Alliierten Handelsschiffe bauen zu lassen; den Umfang des zu bauenden Schiffsraums foll die Wiedergutmachungsfommission der deutschen Regierung mitteilen. Der in jedem Jahr aufzulegende Schiffsraum soll 200 000 Bruttotonnen nicht überschreiten. Ein Gegenanspruch für den Verlust deutscher Schiffe infolge von Kriegsereigniffen ist der deutschen Regierung nicht zugebilligt worden. Der Oberste Rat in San Remo. San Remo, 20. April. Der Oberste Rat verhandelte heute morgen über bie Huffchiebung der Berhandlungen zwischen Bolen und Sowjetrußland. Die Politit der italienischen Sozialisten. Mailand, 20. April. Jm Landesausschus der talienischen Sozialistenpartei hat gestern Deputierter Darotti erklärt, der Zuriner Allgemein der ganz Italien bedrshe. Demgegenüber betonte Turati, daß es Pflicht jedes Sozia listen sei, unter allen Umständen den Bürgerkrieg zu verhindern. Turati sprach sich gegen die Nebernahme der Regie. Derselbe Berichterstatter melbet über den türkischen Friedensvertrag, das türkische Reich werde start ver. leinert werden, da Syrien, Palästina, Arabien, Amsterdam, 21. April. Mesopotamien, Armenien, Thrasten und Die Zimes" melden, daß die Verhandlungen zwischen Bolen Hinter Adana foll und Sowjetrußland aufgeschoben wurden. Polen scheine ab Smyrna ihm genommen werden. eine fransöfifche und hinter Adalia eine italienifde warten zu wollen, welche Haltung die Alliierten einnehmen und Bene festgesetzt werden. Die Türkei werde die Hälfte ihrer wie fich die militärische Lage entwickelt. Die Bolschewisten hätter Diese Bedingungen müssen nunmehr erfüllt Untertanen verlieren und ungefähr neun Minionen den Rampf noch keineswegs aufgegeben. werden. Ohne Zweifel muß die Abgabe der deutschen Mohammedaner und zwei Millionen Christen umfassen. Schiffe an die Alliierten zu einer außerordentlich schweren Schädigung des deutschen Wirtschaftslebens führen. Deshalb haben sich die Vertreter der deutschen Regierung bei der Entente darum bemüht, eine Milderung der Bedingungen zu erreichen. Anfang März hat der Vorsitzende der deutschen Schiffahrtsdelegation in London eine Den fichrift über- finanziellen Mauseln des Friedensvertrags mit der Tür ausstand könne als Beginn des Sturmes betrachtet werden, reicht, in der darauf hingewiesen wird, daß unter den ei. Der Nat prüfte alabann die territoriale Frage ArWaffenstilstandsabmachungen Deutschland die Segelschiffe, meniens und die neue Grenze dieses Staates, wie sie durch die Dampfer unter 1600 Tonnen sowie die Sälfte der die Note des Völkerbundes beantragt worden ist. Schließlich beDampfer zwischen 1600 und 2500 Zonnen gelassen würden. faßte sich ber Rat noch mit der Batumfrage und der StelDies sei deshalb geschehen, weil die Alliierten sich der Kennt- lungnahme des Bölferbabes zum Schutz der türkischen Minder- rung durch die Sozialisten aus. Aus dem parlamen. nis nicht verschließen konnten, daß diese Schiffe zur Erbal- heiten. tung der deutschen Volkswirtschaft notwendig waren. Die Erfahrungen des letzten Jahres hätten aber gezeigt, daß Schon dieser Schiffsraum nicht genügt habe, um den Niedergang des deutschen Wirtschaftslebens aufzuhalten. Die in den Friedensbedingungen enthaltene Forderung, daß auch die im Bau befindlichen Schiffe abzuliefern find, habe die nangriffnahme des Baues neuer Schiffe unmöglich gemacht. Der Neubau von Schiffen werde durch empfind lichen Materialmangel, durch die Leistungen für die alliierten Länder, durch die Desorganisation der Arbeit weit hinausgeschoben; Kauf oder Befrachtung von ausländischen Schiffen in großem Umfange verböten sich wegen des Mangels an ausländischen Zahlungsmitteln. Eine Erhöhung des Schiffsraums sei daher in absehbarer Zeit nicht zu erwarten. Auf der anderen Seite gewinne die Schiffahrt für Deutschland erhöhte Bedeutung dadurch, daß infolge der Abtrennung landwirtschaftlicher Gebiete mehr Lebensmittel als früher aus anderen Ländern importiert werden müßten, daß der Eisenbahnverkehr zusammengebrochen und eine stärDie Entwaffnung Deutschlands. Barts, 20. April. tarischen Programm der Partei hob er drei Punkte hervor: BcSteuerung des Bermögens; vollständige Freiheit des Berkehrs; Sozialisierung von Grund und Boben. Die Schweizer Sozialisten zur dritten Juternationale. Der Ausschuß für Auswärtige Angelegenhei ten nahm einstimmig folgenden Antrag Maurice Raynauds an: Die Kammer beschließt im Interesse der Erlangung eines T. U. 8ürich, 21. April. allgemeinen Friedens und der Wiederherstellung normaler Be siebungen zwischen allen Völkern die völlige EntwaffBarteivorstandes der Sozialdemokratischen Partei, der britten Der mit 20 gegen 18 Stimmen augenommene Beschluß de nung Deutschlands und fordert bie Regierung in aller Internationale beizutreten, hat nur die Bedeutung, bak der BariciParteivorstandes der Sozialdemokratischen Partei, der britten Form auf, zu verlangen, daß die durch den Versailler Vertrag vorstand von neuem dem Barteitag den Beitritt zur Mos. festgefesten Entoaffnungsbedingungen tatsächlich genau burtauer Internationale empfiehlt und zwar mit der geführt werde.n Der Ausschuß beauftragt seinen Vorsitzenden Wahrung der vollen tattifex Selbständigkeit. Gin Bouis Barthou, der Regierung diesen Beschluß zu übermitteln. Antrag auf unbedingten Beitritt war nicht gestellt. Dem Das Mandat über Armenien. angenommenen Antrag Grimm stand ein folajer des Genossen Graber gegenüber, der fich auf den Boden der deutschen Unab. hängigen uns der französischen Mehrheitsparteien stellte und eine gemeinsame Resolution als Grundlage für eine Annäherung an Der Völkersund hat es abgelehnt, ein Mandat über die dritte Internationale vorschlug. Es wurde ferner ein Antrag San Stems, 20. April.( Reuter.) fere. Inanspruchnahme der Küstenschiffahrt notwendig sei. Armenien anzunehmen. Der Oberste Nat beschloß, die Verei- angenommen, der eine möglichst rasche Einberufung einer Kon. Es wird eine Rechnung aufgemacht, wonach Deutschland nach nigten Staaten um finansielle Unterstützung Arme- ferenz aller aus der zweiten Internationale ausgetretenen wörtlicher Durchführung der Friedensbedingungen insgeniens zu ersuchen. samt nur noch 850 000 Bruttotonnen an Schiffsraum verbleiben, so daß allein für Rüstenverfehr 350 000 Tonnen fehlen würden. Der Lebensmittel-, FutterstoffParteien fordert. und Rohstoffverkehr von Uebersee und der Schiffsverkehr Entente nicht zuletzt bei der deutschen Regierung zu suchen den sollen, und daß der Wiederaufbau der deutschen Han in Oft- und Nordsee seien bei dieser Berechnung noch außer ist. Sie hat als Unterhändler sich dieselben Personen aus- delsflotte nach dem Willen der in Deutschland tatsächlich Betracht geblieben. Die dringenden Vorstellungen der Regierung nach gesucht, die entweder als Vertreter des Reederkapitals keine herrschenden kapitalistischen Streise nicht eine Angelegenheit Die dringenden Borstellungen der Regierung nach günstige Stimmung beim Ententetapital erweden können, des deutschen Volkes, sondern ein Liebesgabentverk für das Milderung der Friedensbedingungen sind von der Wiedergutmachungskommission bisher nicht berüd- oder die während des Kriec's als begeisterte Berehrer des Steederkapital werden foll. fichtigt worden. Es besteht nunmehr die Gefahr, daß nicht schen Handelsflotten ungeheure Verluste zugefügt wurden, Weise schadlos zu halten. Es wird berichtet, daß in New nicht- Bootkrieges mit dafür gesorgt hatten, daß den gegneri- Inzwischen versucht das Reederkapital sich auf andere nur die auf den deutschen Schiffen bisher beschäftigten Seeleute in severe wirtschaftliche Bedrängnis kommen, für deren Deckung wir jetzt aufzukommen haben. Beson- Vork Verhandlungen über eine Vereinigung der sondern daß darüber hinaus das gesamte deutsche Wirt- deres Vertrauen bei der Entente wird ja auch die Tatsache amerikanischen und deutschen Seeschiff. schaftsleben ernste Schädigungen zu befürchten hat. Die nicht schaffen können, daß zum Reichsminister des Ausfahrtsinteressen geführt werden sollen. In den Annahme, daß die Benutzung von fremdem Schiffsraum wärtigen Herr Dr. Köster erwählt worden ist, der in Vereinigten Staaten, die vor dem Kriege zwar eine umfangteurer zu stehen kommen würde als die Inanspruchnahme seinen Kriegsberichten die Kriegsführung der deutschen reiche Küsten- und Binnenschiffahrt hatten, deren Seeverdeutscher Schiffe, dürfte freilich nicht zutreffen, da ohne Seeresleitung nicht genug loben fonnte. Fehr aber noch in den Kinderschuhen steckte, ist in den letzten Zweifel die deutschen Seeder bei der Berechnung von Frach- Bisher hat die deutsche Regierung auch noch nicht be- Jahren außerordentlich viel Schiffsraum für den transfen sich nicht an die Bedürfnisse des deutschen Volfes halten, wiesen, daß ihr lediglich die Intereffen des deutschen Volkes, ozeanischen Berkehr gebaut worden. Die amerikanischen sondern die Transportpreise dem im Weltverkehr geltenden insbesondere der Arbeiterschaft, am Herzen liegen. Die Reeder wollen nunmehr eine Verbindung herstellen mit den Tarif anpassen werden. Man muß aber damit rechnen, daß Interessen des Reederkapitals haben jedenfalls bisher noch großen Schiffahrtsorganisationen in Deutseland, besonders die Gefühle der Ententeländer für Deutschland sich noch keine Einbuße erlitten. Von Hamburg und den anderen mit der Hamburg- Amerika- Linie, dem Norddeutschen immer nicht soweit gebeffert haben, daß fie die Notlage des Safenorten werden zwar zahlreiche Entrüstungskundgebun- Lloyd und den anderen großen Reedereien. Diese sollen deutschen Volfes als einen Grund ansehen werden, die Begen über das Schiffsabgabeverlangen der Entente perfchickt. ihren Organisationsapparat und ihren Beamtenstab zur förderung von Waren nach deutichen Säfen zu beschleuni- Aber das Reederfapital wird in jedem Falle auf seine Rech Berfügung stellen, die Amerikaner wollen sich mit ihren aen, so daß wir Stobstoffe und Lebensmittel nicht in dem nung kommen. Nicht umsonst haben die Kurse der deutschen Schiffen an dem Unternehmen beteiligen. Hier und da Umfange erhalten werden, der für den Wiederaufbau un- Schiffsattien an der Börse eine schwindelnde Höhe erreicht, wittert man in Deutschland bei diesen Bestrebungen schon jerer Wirtschaft notwendig ist. trotdem die Reedereien brach liegen und eigentlich nicht eine Spike gegen England, man glaubt, daß die ininten Es muß dabei aber gesagt werden, daß die Schuld mehr viel Schijfsgeschäfte zu machen haben. Aber sie wissen, Staaten jich von der englischen Seeherrschaft befreien Som mangelnden Entaeaenkommen der daß fie vom Reich in ausgedehntem Maße entschädigt wer- wollen und dabei sich die deutsche Hilfe zunube machen Getrene Knappen. bas wesenheit Watters beunruhigten Klaffengenossen vorgeht, und auf der anderen Geite bedentenlos die Laten jeder Regierung, wie sie aut heißen mag und welcher Mittel fie fich auch bebienen möge, demütig hinnommt und fogar bedt und rechtfertigt. Bum Shluß fordert die Resolution die Reichsregierung be fheiben und höflich auf, endgültig Schritte zur Sosialisie. rung des Bergbaues au tun. Sie erflärt, die Sozialisie zung foi um so bringlicher geworden, geliefert weben". möchten. Richtiger wird die Annahme fein, daß es sich bei will man diese Erweiterung doch nur auf dem Wege über die gehen und die Ordnung Berguftellen. Aber bas i bas Stenne diejer Angelegenheit nur um ein fapitalistisches Geschäft st är tere Belastung der hohen Einkommen erzielen geichen diefer seltsamen Meinungsäußerung focigovertschaft. und bei den Verhandlungen in New York darum handelt,( Nach wie vor sollen von der Einkommensteuer freibleiben Berlicher Vertrauensleute, daß sie mit aller Schärfe gegen die polis in welcher Weise der Profit unter den Interessenten geteilt beiratete mit einem Ginfommen mit nicht mehr als 250 tisch verfehlten Handlungen der eigenen, in ihrer Mehrzahl it re werden soll. Pfund, das find 5000 Goldmark und Unverheiratete mu geführten und durch die Haltung der Regierung und die Ans Wenn in der Frage der Schiffsabgabe für das deutsche nicht mehr als 150 Pfund, das sind 3000 Goldmart. Bolt etwas erreicht werden soll, so müssen andere Wege Die Steuergesetzgebung Englands ist also der deutschen durch als bisher eingeschlagen werden. Solange die ganze An- aus beran. gelegenheit nur vom fapitalistischen und vom nationalistifchen Standpunkt aus betrachtet wird, solange darf man nicht erwarten, daß die Entente sich ihrerseits auf einen anderen Standpunkt stellen wird. Freilich haben wir feine Hoffnung, daß die Koalitionsregierung, die jede ernsthafte Der afte Bergarbeiterverband zur politischen Lage. Sozialisierung bisher verhindert hat, die auch gar nicht daran denkt, den Wiederaufbau der deutschen Sandelsflotte Der Bergarbeiterverband hielt am Sonntag in ,, well, wie der Fall der Rehlengewerkschaft Hermann I- III Iehrt, nach sozialistischen Grundsäßen zu betreiben, die ihre aus- Dortmund, Bochum und Mülheim je eine stark besuchte Bersammbie gröste Gefahr besteht, bak unsere Rohlensäge aus privat wärtige Politik von kompromittierten Persönlichkeiten fung der Delegierten der Ortsgruppen ab. Bertreten wat führen läßt, nunmehr andere Methoden anwenden wird, ganze Gebiet bon Hamm bis Duisburg und von Sattingen bis fapitalistischen Gewinnabfichten bem ausländischen Stapital out Eine Aenderung der Friedensbedingungen zugunsten Medlinghausen. referenten des Borstandes waren ufemann, Gegen diese Ungeheuerlich! eit fapitalistischer Brofis Deutschlands darf man nicht vom Ententefapitalismus er- ué und Walbheder. In diesen Versammlungen wurde angeblich überall ohne Widerspruch und einstimmig- eine Me. gier, die an Landesverrat grenzt, findet die Messlution aber warten, sondern lediglich von dem Anwachien des Einflufiesolution angenommen, die niemand als den Meinungsausbrud nicht jene faharfen usbrüde der Anlage, mit benen fie fich in der Arbeiter in Aber gerade daran scheint der deutschen Regierung nichts freigewerlichaftlicher Brtrauensleute ertennen würde, wenn bie ihren anderen Teilen gegen die über das Ziel hinausschiehenden au liegen, malt sie doch auch in ihrer Dentichrift wieder Resolution nicht ausbrüdlich als solche gekennzeichnet wäre. Was Muhrarbeiter wendet. Wir haben gestern auf ben bedeutenden Sieg ber fynd Babft die Gefahr des Bolichewis mus" an die Band. He enthält, fönnte eine Bersammlung von christlichen Arbeitern, Glaubt fie, mit solchem Schwab das Vertrauen der auslän- ja jogar der von uns gestern gekennzeichete emerfchaft9. fchen Arbeiter- Union über den alten Bergarbeiter- Verband bei dischen Arbeiterschaft gewinnen zu können? ben Betriebsrätemaglen im Gefentirchener Stevier n bund der Angestellten bedentenlos unterschreiben. 2ir fehen gang davon ab, baß der erste Teil der Refolution, gewiefen. Wir fagten bagu, bak bie Ta en unb Unierlaffungen ber sich mit den egoistischen, partikularistischen und deutsch bes Bengarbeiter- Werbandes der stärkste Grund für bie bedauerfeindlichen Bestrebungen" zur Loslösung eingeiner Meicheteile Tiche Erscheinung feien, daß die Propaganda ber Gabialisten beschäftigt, Wendungen enthält, die einen ungemein starten natio- einen sa bemerkenswerteren Grfolg bobontragen fonnte. Diese. nalistischen Beigeschmack haben. Wir wissen, daß vielen freien Resolution beweist nun, daß auch bie Ereignisse des März und Gewerlschaften diese Tendens noch aus den Kriegsjahren und April die Führer des Bergarbeiter- Verbandes nicht über ihre von der Politik des Sindenburg- Programms und des Silfabienst verfehlte Haltung belehrt haben. Fährt der Bergarbeiter Verband gesthes her anhaftet. so fort, bann wird die Folge davon ein immer größeres M: BBesonders bemerkenswert ist aber, was die Resolution über trauen der Bergartaitermassen gegen seine Führung und eine die März- und April- Ereignisse fagt. Die Resolution beteuert fortschreitende Absplitterung großer Arbeitergruppen fein. zunächst, daß die Bergarbeiter als gute und treue Anhänger der | Eber- Moste- Demokratie unerbittliche Gegner jeder Diftatur und die von unseren Geneffen in ben Gewertschaften angestrebte Nebenregierung sind. Das mit der Diktatur tann Besonders wichtig ist die Bestimmung. daß bei Vorliegen man bei der Erziehung, die die rechtsfogialistischen Regierungsaußergewöhnlicher Weißstände die Landesgentralbehörde mit Bu tommiffare aus dem Vorstand des Bergarbeiter- Verbandes ben ftimmung des Reichsarbeitsministers die Gemeindebehör Be garbeitern haben angebeihen lassen, noch verstehen. Aber was ben auch zu anberen als in den bisher erlassenen Verord foll es mit der Nebenregierung"? Die bürgerliche Bresse wird Organisationen, was die Tattit bes Bergerbeiterverbandes am nungen enthaltenen Waßnahmen, insbefondere au Gingriffen in biefe Wenbung ficher benutzen, um das gemeinsame Einwirken der bie Freizügigkeit unb in bie Unberleblid feit bes Gigentums unb vereinigten gelvertschaftlichen Epipenorganisationen auf die ge der Wohnungen ermächtigen oder verpflichten, oder mit Buftim gierung von neuem als eine der Demokratie schädliche, diktate mung des Arbeitsministers selber entsprechende Anordnungen ride„ Nebenregierung" zu erflären. Sie wird sich schmunzelne treffen oder die Berechtigung bazu einer ihr unterstellten Behörde auf das Beugnisser organisierten Berg arbeitet Gin Reichs- Wohnungsgefeß. Im Rei 3 rat ist in den letten Tagen ber Entwurf eines Reichswohnungsgefeßes nach eingehender Beratung angenommen worden. Das vorgeschlagene Gefet faßt die bestehenden Berordnungen über Maßnahmen gegen Wohnungsmangel aufammen ung sichert ihre Rechtsgültigkeit. Es bestimmt u. a., daß die Bekanntmachungen bom 23. September 1918 und 22. Juni 1919 auch über den 81. Dezember 1920 bin aus in straft bleiben. Die Landeszentralbehörden können die Gemeinden zu entsprechenben Maßnahmen ermächtigen oder berpflichten. übertragen fann. Weiter wird bestimmt, daß die zur Bekämpfung des Wohnungsmangels getroffenen Verfügungen im Wege des unmittelbaren Bolizeizwanges durchgeführt werden Tönnen. Die Strafen auf Uebertretung der Verordnungen sind bis auf 10 000 M. feftaefest worden. Sie treffen auch den, ber eine Besichtigung der Wohnung nicht gestattet. Bisher betrug die höchste Geldstrafe nur 1000 Mt. In der Vollversammlung des Neichsrats wurde wegen verschiebener Bedenken die Müdverweis fung des Entwurfs an die Ausschüsse beantragt, der Widerspruch jedoch zurückgezogen, nachdem die Vertreter des Arbeits- und des Seichsjuftigministeriums darauf hingeweisen hatten, daß bas Gefeh febr bringlich sei und noch unbebingt son ber Nationalversammlung erledigt werden müsse. Das feuerfreie Eriftenzminimum in England. In feiner Budgetrede stellte Chamberlain fet, bag bie englischen Steuerzahler ihre Pflicht so gut getan haben, daß die Staatseinnahmen 71 Millionen fund mehr betrugen, als bet Boranfchlag bor einem Jahre und 180 Millionen Pfund mehr ais der Oktobervoranschlag. So günftig in diefem Punkt die eng ischen Finanzen baitehen, so sehr ist auch bie englife Steuergejebgebung vorbildlich in bezug auf die Geftaltung bes steuerfreien Gristengminimums. Obwohl, wie Gham berlain mitteilte, die Einkommensteuer start erweitert werben soll. berufen. De Refolution wendet fich dann gegen ben hahmoi bigen Bersuch einer... Heinen Minderheit, eine gewaltsame Ditiatur bon linis aufgubichten". Sie gebraucht bie foarfsten Borte, un die Vorzüge, die sich in einigen Gegenden ses Stuhrgebietes nach dem Versdevinden der appregierung abgespielt haben, au bemurteilen. Und dann erklärt bie Resolution: taten jener unbisziplinierten, wahawinigen, oder bewust gegen Nur durch die, die Bevölkerung schwer bedrohenden In. revolutionären, höchft verbächtigen Glemente ist es zu der mili tärischen Beferung ber tommen. engebiets ges Es zeigt fich an diesem Vorgang mit aller Deutlichtelt, bağ abitatifierung ber Gewerkschaften die einzige Möglichkeit bietet, bie Bewertschaften vor dem Berfall zu bewahren. Nicht ihre Cobo tion, fonbern bie berberbliche und unfozialistische Tafsit folcher Berbände führt zur Berstörung bee wichtigsten gewerkschaftlichen beutlichsten zeigt. Borwärts" milteilt, hat be. Vorstand der Groß- Berliner fozias Ausschlußantrag gegen Davidfohn und Baumeister. Wie ber Semokratischen Barteiorganisationen die zuständigen Streisovna nifationen beauftragt, zu prüfen, ob das Ausflugverfah tent gegen die Barteimitatieber Davidjohn und Waume i ftet zinguteilen fei Beide haben bebanntlich in dem Brow eß, den Echeidemann genen hodin angestrengt hatte, eine Rolle nespielt. Das gleide Verfahren wurde gegen das Barteimitglie Stiebeling bestoffen, weil er für den Ausreitt aus der fo sialbemokratischen Partei agitierte. Reine Ranbibatur Bayers, Der Tongjährige bemoteatifche 78 Jahren und damit, daß für ben neuen Beibabschnitt ein neuer Führer, Abg. von Baher, hat eine erneute standidatur für Sen Reichetag abgelehn, Er begrünbet bies mit feinem ter bon Nachwuchs die Arbeit übernehmen müffe. Bolen verforgt Danzig mit Lebensmitteln. Bolen bat ble Versorgung von Danzig mit Nahrungsmitteln bis zur nächsten Das ist geradezut eine Gefchichtsfälschung. Der Gin Ernte übernommen. mart der eichswehrtruppen in bas Bahrgebiet wäre wohl zu berhüten gewesen, wenn die Regierung rechtzeitig den Rontettevolutionär attet abberufen und einen zu verlässigen Republikaner an feine@lelle gefegt hätte. Durch diejes versäumnis hat die Regierung es berlinber, bas bie e rubigung unser ber Arbeiterschaft bes Stuhrgebietes rechtzeitig und in großem Umfange eingetreten ist, und die befonnenen elemente der politis und gewerkschaftlich organisierten Ar beiterschaft die Möglichßert erhielten, aus eigener Straft und mit jelbgewählten Mitteln gegen die verhältnismäßig Flainen, ohne Bwed und Biel die Stube störenden Gruppen vorzu Bertbauer des Juftisbeamtenftreifes in Oberschleften, Des Justisbeamtenstreit in Beuthen, 91atibot und Oppeln bauert ohne Unterbredung fort. Die Juftisbeamten haben gum vede ber Verhandlung einen Fünferausichub gebildet. Dis nientefommission hat jedoch jede Berhandlung abgelehnt. achrichten ber Ententemächte ist sie zur Errichtung bes CberGerichtszuftändigkeit im Caargebiet. Nach ben eingegangenen gerichts in Saarbrüden weiterhin bas Reichsgezicht in Beipsig auständig. Neue Minister in Ungarn. Bum infiber bes Meuzeren wurde Graf Paul Teleli, gum Innenminister Dr. Michael Deneto er ernannt. Die Brüber Karamajow." Engus, Kunst und deutsche Künstler. abgeordneten, in sehr sonderbarer Weise zum Ausdruck. Es fehlte fritiden fchrieb und sich jetzt in der Täglichen Rundschau" aus nicht an Segen gegen die Arbeitet, bie es berstanden, ihre Bettung beutscher Kunst nationalistisch- antisemitisch überfügets Es ist selbstverständlich eine ungerechtigkeit, wenn nach dem wirtschaftlichen Interessen etwas früher, als die Serren Künstler Gin trauriger Spaß! Gefeß bom 24. 12. 19 die Künstler eine Umja bit euer von zum Bewußtsein zu bringen. Es fehlte bei einem Teil der Ver. 15 Broz. zahlen sollen, während alle anderen freien Berufe eine fammlung auch nicht an einem scharfen Broleft gegen berartige folche von nur 1,5 Brog. su tragen haben. Es ist selbstverständlich und sonstige deutschnationale Enbgleisungen. Immerhin ist man fungsichtig, das Schaffen der unter uns lebenden Künstler als verwundert, Bas bie Leitung des wirtschaftlichen Verbandes des Bugus su bestrafen. Denn wenn auch auf einen gewiffen, durch zunehmenden gewerkschaftlichen reinen Interessenbatoutfeins, But Erstaufführung im neuen sistheater. aus nicht fleinen Teil des Stunitbetriebes biefe Charafterijtit aus puntien au leiten verstand. Unter wenigen Ausnahmen wat earung bes Stavamajow Echauspiels, bas Wilhelm tafelsreli nach eine folche Versammlung nicht auch rein unter biefen Gefichts Für die Geschichte der Berliner Wolfsbühnen hat die Auffüh trifft, so trifft sie doch auf einen gewissen Teil der anderen freien es Berufe ebensosehr zu. Also haben die Künstler vollkommen rein wirtschaftlichen Interessen in famoser und phrafenloser Weise tung. Es war ein Erfolg, ein berechtigter Erfolg, nicht bei ben besonders auch ber Maler Baluschel, der klar und scharf die Dostojewski gezimmert hat, eine nicht zu unterschäßende Bedeu recht, wenn sie in Massen gegen das Geje protestieren. Bum 18. war vom Wirtschaftlichen Verband bildender Spünstler eine vertrat. Vor fast 10 Jahren( furz vor der Gründung bes wirts Tung. Es war ein Erfolg, ein berechtigter Erfolg, nicht bei den Bersammlung ins Serrenhaus berufen worden, in der eine schaftlichen Verbandes der Bildenden Künstler da Berlin, aber literarischen Najerümpfern, die bem Boll nicht geben wollen, was Des Boltes ist, wohl aber beim Publikum. Das„ Neue BollsProtestrejolution von mehreren hundert Malern, Bild- Beschrieben, ehe an eine folche Gründung gedacht wurbe) erichie theater" ber herren Berisch und Gelbberg hat ein Stüd auf seine hauern und Kunstgewerblern ohne Widerspruch angenommen mein Buch über die Wieschaftliche Lage der Stünstler"( München, wurde. Schön und gut! Aber die Bierbantreben, die borher Georg Müller), in bem sum ersten Mal auf wissenschaftlicher und Bühne gebzadt, bas literarisch gefehen eine Täterung am Geiste geschwungen wurden! Wenn das, was sich in den ersten Meden theoretischer Grumblage bie gesamten Interessen ber tünstlerischen Dostojewskis ift, und das doch vom Theaterstandpunkt aus seine austobte, der Geiſt der Künstlerschait ist, dann wäre eine Steuer murde und auf ihre Konfequens und Selbsthilfe hingewiesen. Bottstheater, wie es som Bolf gewollt wird, und es ist müßig zu und geistigen Arbeiter innerhalb bes Sapitalismus behandelt volle Aufführungsberechtigung hat. Das Süd ist edytes, techtes bon 15 Prog. noch viel zu niedrig; denn das war höchster Schund. Seitdem hat die geschichtliche und allgemein wirtschaftliche Gnt fragen, es der Weschmack daran zu bebauern ist aber nicht. Tal. Mit rollendem Bathos vorgetragene Tiraden über deutsche widlung in immer trasserer Weise die wirtschaftliche Lage der sadje, burch ben Erfolg besiegelte Tatsache und das ift bas Kunst und deutsche Kultur wirten aus dem Munde eines ist es, daß man mit dem Ge ofäus, Bildhauers und Profeffors, ganz besonders tomisch Künstler ins Bewußtsein gebracht und jede meiner Ausführungen wesentliche Ergebnis des Abends bon feinen reaktionären Wichen und interligchen abgejeben. Lutionäre Runft und erschaftsanschauungen, die in meinem erwiesen. Auch der Arbeitsrat für Stunft" propagiert revo ichmack des Voltes gegangen ist, daß man begeistert hat. Dostojewstis Roman Die Brüder Karamafoo" ist ein Werk Ihm scheinen die von ihm scheel angesehenen feinen Beute, wie Buche bereits berboeten waren. bon se unendlicher Tiefe und Breibe, ist so umfaffens und beller Mülkutscher oder Schraubendreher" noch bessere Objekte bes Gewalt über dem Menden unserer Zeit, daß ihne jeder gelesen Spottes und der höheren Bejteuerung au jein, als die vom Maler haben follte. Lieft ihn darum jeder? Rajelowstis Theateritüd ise Baluschet vorgeschlagenen Herren mit den Gürteln in der Der Musifreferent der Deutschen Zeitung schreibt am Tauengienstraße und der Schieberallee. Man hatte fast ben Ein. ein Theaterstüd, bas fch aus den äußerlichsten Romantellen aubrud, als ob einige Gerren die Erbitterung über eine wirtschaft Schlusse seiner Besprechung der Erstaufführung der„ Frau ohne sammenseht und ein Kriminaldrama aus dem Weltdrama dieses liche Bedrohung für nationale Propaganda ausnuten möchten, Schatten", e folle nicht versäumt werden, darauf hinzuweisen, Dichtung wecht. Viele werden es sich anhören, sollen es hören und Bum Schluß hielt ein Abgeordneter der Deutschnationalen Bolts. welch ungebeure Rongeifionen die Leinang ber Staatsoper bem fehen, benn sie werben fo gu Dostojewski gebracht. Und das ist eine partei eine sehr geschickte Wahlrebe! Man mußte mit tiefitem 3ubentum mache. Wetanntlich bürfe ber orthobore Jude am Erstaunen sehen, daß Dankenswert ist es, daß Baselowski nicht fälscht, sondern nur bei einigem Widerspruch die auf Sonnabend um 4 Uhr noch ein Theater betreten. Da die Juden dem Niveau einer Philifterkneipe stehenden Wike des Herrn jedoch den Sonntag nicht heiligen, brauche wohl auf die wenigen aus Doftojewskis Roman hevausholt, was er file ein wirksames Sojaus den rasenden, donnernden, jubelnden, demonstrativen Beis christlichen Kritiker, bie ihn feiern wollen, teine Rücksicht genome Theaterstück einer Boltsbühne braucht. Er läßt Dostojewski reden, fall dieser Versammlung von Sünstlern" fanden!! Es fehlte men su werben. Nun ja, wir lebten eben in einem Jubenstaat". gibt Doftojewstis Gedanken bem Bühnenraum und erschüttert mit nur die Militärtapelle, um dem verflossenen Mäzen" der deut- Sollten die Befer ber D. 8." wirklich so strobbumm fein, Doftojewstis Tragödie. Man fanit fich eine bessere Bearbeitung schen Kunst einen Tusch zu blasen. Sehr wohltuend berührte die benden, eine bühnenwirksamere nicht. Unb bas ist genug Art des Maler schlichting, der in phrasenloset flarer Each lich feit mit wenigen Worten die wirtschaftliche Tendenz ber Bersammlung wieber herausstellte. Aber das Niveau dieser Berfammlung deutscher Meister war recht blamabel. Die ,, deutsche" Kritit. bandenswerte Tat. biefen Blobfinn zu glauben, dann hätte der Sere Stritifer", sem der Besuch eines tros aller fritischen Gintvanbe boch großgearteien nt Szene gefeht waren die bier Afte von Direktor Being Opernwerts nicht Feiern, sondern Strafarbeit ift, ihnen noch auf Goldberg. Er hat bewiesen, daß man ohne große Mittel starte binden müffen, bas Bartett und die Bogen wären fast ausschließ. Bühnenbilder schaffen kann. Die Gerichtsszene mit den fbarr- stumplich von mit Staftan und Stirnlödchen geschmüdten galigiichen fen Gefchmorenentöpfen geigte es. Sie zeigte auch am stäriften Juden befest goefen, bie während der Bause im Foyer Magge fein tönnen als legiffeur. Bur Tagung biefer Rünstlerbertreter schreibt uns Genoffin und alte leider zum Verkauf angeboten hätten. Aber im Ernst: Diese Wolfsbühne muß Begeisterung erzeugen, weil fie fühl Die Aufführung bleibt auch am Sonntag eine Muhmestat des bae von Bageisterung getragen ift. Drei Seistungen ftab besonders Bu Märten: In der Proteftverfammlung bildender Künstler gegen die Intendanten v. Schillings. Gr mag fich träften: Die„ nationa- zu nennen. Die Werasjena der Gertha Sambach vor allem. idiotischste aller Steuern die Auguste ver" auf Rustment- hen Schauspielzeferenten treiben es nicht minder arg, am Diese Frau ift fo start in ihrem Spiel und ihre Sprache, so bol lam ber Protest yon fatten ber efenselben und Innerfier Slut, daß sie überwältigt. Reben >> Die Finanzlage des Reichs. benen der Minifter in diefer Erklärung nichts gefagt hat. der offischen Beitung" dazu:„ Die Leute haben auch ge Alles in allem ergeben sich für diesen gwed so große Sum- nügend Geld verdient, so daß fie es eine Weile mit an men, daß man die Forderung, die schon aus politischen sehen tönnen, und im übrigen ist man der Ansicht, daß niemand In der gestrigen Sitzung des Hauptausschusses der Na- Gründen erhoben worden ist, jetzt auch aus finanziellen Schaden erleiden wird, denn man glaubt allgemein nicht an Aonalversammlung hat der neue Reichsfinanzminister Dr. Gründen noch einmal wiederholen muß: Fort mit der einen Rüdgang der Preise, wenn man auch davon überzeugt ist Birth Erklärungen über den Reichshaushalts- Reichswehr, fort mit allem militaristischen daß ein weiteres Steigen der Preise nicht mehi plan für das Rechnungsjahr 1920 abgegeben. Unwejen! in Frage fommt." Der neue Etat weist eine Gesamtausgabe von rund 40 Mil- Die fapitalistische Bresse ist über diese traurige Finanz Ob die Baluta fich wether bessern, ob sie tenistens auf ihrem liarden Mark auf, zu der noch ein Fehlbetrag aus der Reichs. lage des Reichs außerordentlich betroffen. Die Deutsche jetzigen Stande verharren wird, läßt sich noch nicht vorausjagen poft und Eisenbahn von 12,9 milliarden hinzutritt. Der Beitung" weiß fein anderes Mittel zur Sebung unserer Sicher dürfte nur sein, daß eine weitere Steigerung der im freien ordentliche Etat zeigt laufende Einnahmen in Göhe von 25 Finanzen als die völlige politische und wirtschaftliche Ent- Sandel befindlichen Waren nicht mehr zu erwarten ist. Ob die Milliarden Mark, denen fortdauernde und einmalige us rechtung der Arbeiterklasse. Das Organ der Alldeutichen Breise im Einzelhandel wesentlichy gurückgeben werden, das hängt gaben von 27,95 Milliarden Mark gegenüberstehen, so daß und Schwerindustriellen sagt, daß zur endlichen Sicherung von Fattoren ab, die sich vorläufig mit Bestimmtheit nicht be bier ein Defizit von 2,95 Milliarden Mart verbleiben. Neben der inneren Ordnung jest" bas Heimsche Brogramm" verur eilen laffen. Jedenfalls wird man gut tun, sich nicht allzu bem ordentlichen Etat ist noch ein außerordentlicher auf wirklicht werden müsse: 8ehnstundentag, Afford rosigen Goffinungen auf eine Verbilligung der Haushaltskosten geftellt worden, dessen Ausgaben sich auf 11,6 milliarden arbeit und Streifverbot. Zu allem Glend, das hinzugeben, zumal die Preise für die rationierten Lebensmittel Mart belaujen. Ihnen stehen etwa 10 Milliarden Mart an das tapitalistische Bürgertum, allem voraus die deutsch- infolge der Preis und Brämienpolitit der Stegierung immer noch Einnahmen gegenüber. Aus diesen Angaben ergibt sich nationalen reise, über die werftätige Bevölkerung gebracht weiter in die Höhe gehen. also, daß das gesamte Defisit des Reiches etwa haben, soll also jest deren vollständige Bersflabung, ihre 4,5 milliarden Mart beträgt, wozu dann noch das Auslieferung an die kapitalistischen Ausbeuter hinzutreten. Defigit bon 12,9 milliarden aus Reichspost und Eisenbahnen hinzutritt. Die Arbeiterschaft wird darauf antworten, daß es aus der Finanzmisere nur einen Ausweg gibt: die völlige Befeitigung der kapitalistischen Wirtschaft, den sofortigen Beginn der Sozialisierung, die schnellste Berwirklichung des Sozialismus. Das neue Groß- Berlin. Hölz wird ausgeliefert. T. U. Prag, 21. April. ölz wird ausgewiefen werden. Die tschechische Stegies rung gewährt thm feinerlei Schuh und wird ihn als gewöhn lichen Verbrecher Behandeln. Gölz hat keine gewöhnlichen Verbrechen begangen, sondern in verhängnisvollem Irrtum über seine persönliche Macht fich mit völlig unzureichenden Mitteln gegen die Staatsgewalt gestellt. " Gewerkschaftliches. Wie dieses außerordentlich hohe Defizit gebedt werden foll, hat der Reichsfinanzminister noch nicht deutlich genug gelagt. Aus feinen Ausführungen geht aber hervor, daß man hierfür in erster Linie die Verbraucher beranziehen will, wodurch wiederum die minderbemittelte Bevölkerung zuerst getroffen werden würde. Er hat darauf hingewiesen, daß die Koblensteuer allein Am Sonnabend Beratung in der Landesversammlung. 4.5 Milliarden Mark erbringen werde, daß fie eine wesentthe Stüke des Etats sei und daß die ReichsfinanzverwalDer Gefebentwurf zur Bildung einer Stabigemeinde Berlin fung an einen weiteren Ausbau der Kohlensteuer dente. fell am Sonnabend auf die Tagesordnung der preußischen Die Kommission, die mit Er bat ferner mitgeteilt, daß Bölle, Verbrauchssteuer und Bandesversammlung gefeht werden. Monopol mit rund 9.1 Milliarden Mark veranschlagt wor- der Vorberatung der Materie betraut war, hat den Regierungsden feien. Dazu meinte er, daß heute die großen finanz- entwurf erheblich umgestaltet. In der zweiten Rejung hat politischen Ueberlegungen in den Vordergrund" träten, die Brandenburg eine Festlegung gefunden, indem folgender noch das Verhältnis der neuen Stadtgemeinde zur Provinz au Monopolen führen". Aus dieser ziemlich unflar gehalsaragraph beschloffen wurbe: tenen Formulierung fann man schließen, daß die Regierung Baragraph beschlossen wurde: Monopole schaffen win, die in der Sauptsache fiska- Bei der Auseinanderseßung( zwischen Berlin und der Profen Beriicherungsangejteliten, die fich neben der ilchen 8med en nubbar gemacht werden sollen. Coll bing) ann burch vereinbarung zwischen der neuen Stadt gemeinde Berlin und bem Provingialberband der Proving Brandas die Sozialisierung sein, mit der die Regierung ichman- benburg. insbesondere zur Bermeibung einer Huseinanderlegung ger geht? Die Schaffung von Monovolen zu fistalischen in Ansehung bestimmter Gegenstände, die Uebertragung Sweden, die Beritaatlichung bestimmter Gebiete der Pro eingeiner fommunale: ufgaben an eine von ve ben duktion oder des Großbendels nur als Mittel, bem Staats- Stommunalverbänden zu bildende or perjaft öffentlichen welen höhere Einnahmen zu verschaffen, hat mit Sosialis- Stedts( 8wedverband Berlin- Brandenburg) stattfinden. Die mus nichts zu tun! Mechtsverhältnisse biefes 8medverbandes, insbesondere bez bon ihm zu erfüllenden fommunalen Ausgaben, sind durch eine Sagung Der Reichsfinanzminister bat auch einiges über bie au regeln, die der Vereinbarung der Beteiligten unterliegt. Die usgaben mitgeteilt. Am längsten beschäftigte er fich Festlegung ber Sayung des Biveaberbandes bedarf der Beftätis mit den Lohnforderungen der Eisenbahner und der Eisen- gung durch das Schiedsgericht. Die Aufsicht des Staa bahnbeamten, die der Regierung ein ultimatum gestellt es über die Verwaltung der Verbandsangelegenheiten wird in hätten. Er hat sich zwar nicht ausdrücklich gegen diese erster Instanz von dem Oberpräsidenten, in höherer InLohnforderungen gewendet, aber er ließ doch durchbliden, tang von dem Minister des annern im Benehmen mit den daß fie ihm außerordentlich unbequem find. Das fennzeich font auständigen Ministern ausgeübt. Die Beamten des Bwedvernet die Auffassung des Ministers, die durchaus von kapitali bandes haben die Rechte und Pflichten von Provinzialbeamte 1. ftischen Erwägungen getragen wird. Die ungeheuren Ge handelten Angelegenheiten einem besonderen Gefes vor Im übrigen bleibt die Regelung der in diesem Bas graphen be winne aller fapitalistischen Kreise, die makloje Steigerung behalten." ber Profite der Unternehmer findet er wahrscheinlich ganz in der Ordnung; wenn dagegen die Arbeiter und Beamten berlangen, daß man ihnen im Hinblick auf die ungeheure Leuerung aller Lebensbedürfnisse eine Erhöhung ihrer Bezüge zugeftebe, bann vermerkt er es mit mißbilligenden Augenrunzeln und weiß für die Deckung dieser berechtigten Ansprüche feinen anderen Weg, als die Belastung der min Serbemittelten Bevölkerung mit neuen Ausgaben. Die Absplitterung der Versicherungsangestellten. Tagen in Weimar attgefundene Meichtonferenz Serim Det Vorwärts" bringt einen Bericht über die vor einigen Bentralverband der Angestellten organifier Frage des Reichstarifs auch mit den Absplit erungsbestrebungen einiger früherer Mitglieder beschäftigte. wurde in geheimer Abstimmung ein timmig feitgestellt, bag der Verbandsvorstand nicht anders handeln konnte, als nach der Bereitmilligkeit der Unternehmer den Streit abzubrechen. Dafür, daß der Reichsfachausschuß nicht anwesend war, fei deffen Leiter Dr. Vollbrecht, der jetzt die neue Organisation ins Leben rief, allein verantwortlic Nach diesem Bericht Die Absplitterungsbestrebungen feien auch schon bon langer Sand vorbereitet gewesen, und zwar im Intereffe einiger eigen füchtiger Personen, die auch von Anfang an darauf hingearbeitet bälten, den Tarif gum Echeitern zu bringen, um so die Ab. fplitterungsbestrebungen zu begünftigen. Wir geben im vorstehenden nach dem Bericht des Vorwärts" für den Werlauf der Verhandlungen wieder, da uns ein eigener Bericht nicht sugesandt wurde und wir deshalb nicht über bie Debatte orientiert find. Jebenfalls fchließen wir uns aber der in iede abgesplitterte Branchenorganisaton in der heutigen Zei der Resolution zum Schluß ausgesprochenen Ansicht an, daß überlebt und machtlos" ist. Die von den Genossen Malzahn uns Neumann eingebrachte und Jahresgeneralversammlung der Berliner Metallarbeiter. von Malzahn begründete Refolution, die einstimmig jur Annehme Die von den Genossen Malzahn und Neumann eingebrachte und gelangte, lautet: Die am 19. april 1920 in der Fidkinstraße zustimmen bon Dialzahn begründete Resolution, die einstimmig zur Annahme fagenbe Generalversammlung des Deutschen Metallarbeitervers gelangte, lautet: Die am 19. April 1920 in der Fidkinstraße bandes, Ortsverwaltung Vertin, erklärt zum Abschluß des Generalftreits: Das Schidjal des Gefebes with bon dem Bethalten bes 8entrums abhängen, das sich bei der Echlußabstimmung in der Stommission der Slimme enthielt. Es tit aber wahrscheinlib. bak es in der Endabstimmung doch austi in men wird. Rweifel haft bleibt, wann das Geseb in straft treten wird. Der Ent wurf sieht nach den Kommissionsbeschlüssen den 1. ui ver; es find aber Bestrebungen im Gange, den 1. Oftober als Leavin bes Infrafttretene zu bestimmen. Der Riß im Beamtenbund. Ohne Zweifel läßt sich bei den Ausgaben an manchen Stellen jehr viel sparen. Allein für Seer und Marine find im ordentlichen Etat 1,9 milliarden, für die AbDie Erklärung des Deutschen Beamtenbunbes, bag widlung des Seeres und der Marine im außerordentlichen Etat 2,5 milliarden mark ausgeworfen worden. An er sich in Zukunft von der Beteiligung an gemeinsamen Aftionen manchen anderen Stellen des Etats dürften fich noch wei- bet gewerkschaftlichen Epikenorganisationen mit ben foglalistis tere erhebliche Blusgaben für das Seertoefen vorfinden, von ihr stest werd Fride als Mörder Dimitry", der Schuldig Unschulbige, nicht immer gleichmäßig im Können, aber er tann blel und ist da, wo er fein Bathos bändigt, auf bester Söhe. Arnold Czempnis Bruder Jwan, der Unschuldig schuldige Aft ausgeglichener und überlegener, reijer. Die übrigen Rollen sind Bis auf Erich Kuttners Bater Stavamajors gut ausgefüllt. Am Betten Mose 2ichtenfteins bräutlich- philisterhafte Natarina. 3m dritten ft ist sie ber Agrafjona burdaus ebenbürtig. Herr Kafelowski hat den Schauspielern seinen Erfolg zu ban Ultid@teinborff. fen. Das Neue Boltstheater" hat ihn berbient. * Den Brübern Karamatoff ist nun auch noch das Schicksal der Berfilmung widerfahren. Kann man fdjen über die Berechtigung ber Dramatisierung einer fo ungebeuren Dichtung sehr geteilter Meinung sein, so ist Sie reine finomäßige Sustubung Dostojewstis ein roher Mißbrauch, der selbst vor ben höchsten geistigen Gütern nicht zurüdichredt. Es ist nachgerade Beit, bas ber Film in die ihm gebührenden Schranken zurückverwiesen wird. Die geftrige Prite Vorführung bes Raramafoil- ilma im ufa- Balaft am Bos wurde vom Bublifum fühl aufgenommen. Es erblidte im Gangex wohl nur die Illustrierung einer Kriminalgeschichte, die langt nicht von Dostojewskis Gnaden, fonbern bon bes Filmregiffeurs meifelhaften Fähigkeiten ist. In der Darstellung waren nur Werner Kraus, Janarings und Rottner wesentlich. B. den Batteien fernhalten werde, bat einem Teil der dem Bunbe angeschlossenen Verbände nicht genügt. Sie ver langen, daß Grklärungen oder Aufrufe des Deutschen Beamten bundes bon grunbjäklicher Bedeutung fernerhin nicht mehr ohne die vorherige Buftimmung des geschäftsführenden Vorstandes herausgehen dürfen. 828 Um die bevorstehenden Simpfe des Proletariats mit aller Bucht und siegreich führen zu fönnen, ist es notwendig, auf dent schnellsten Wege ftare Stampforganisationen fchaffen. Diese erb.idt fie einmal in den alle Sand* und Kopfarbeiter umfassenden Industrieberbänden, andererseits in dem Busammenschluß der Betriebsräte aller arteirichtungen zu Industriegrappen, deren oberite Körberschaft die Generalversammlung der Betriebsräte ist. Die Generalversammlung forbert baber alle in der Metallindustrie Beschäftigten auf, sich in der Organisaton und der Vereinigung der Betriebsräte zu einer einheitlichen und geschlossenen Stampffront zusammen sufinden. Nur hierdurch ist die Möglichkeit gegeben, daß die Arbeiterschaft durch ihre diretten Berfreler, die Betriebsräte, ginen enta scheidenden Einfluß bei fommenden Kämpfen haben. ist ein finnentitellenber Bebler unterlaufen. Der Gesamtbeitrag bec Infolge dieser Vorgänge hat nunmehr der Vorstand des Berichtigung. In dem Bericht über die Generalberjamming Deutschen Beamtenbundes feine Aemter einem sofort eine her Berliner Motalarbeiter in unferer heutigen Morgenausgabe suberufenben außerordentlichen Bundestag zur Betfügung gestellt. aweiten Beitragstaffe beträgt 2 Mart, der ber bulb zeichnet sich als ein Gegenfab swischen den reationären höheren nin teip. 15 fennin, bausfaifieter werben ersucht, bes Der Rig, der durch den Deutschen Beamtenbund geht, fenna ten tlaffe 65 Pfennig, nicht wie irrtümlich gemeldet 80 BienDie Beamten und den raditaleren, quin minbesten ernsthaft bemofra- eventueller Anfrage bies bahingehenb richtigsustellen. itsch, aum großen Teil aber fozialdemokratisch gefinnten mittle ren und unteren Beamten. Bahlreiche untere Beamte gehören unjeter Partei an. Die Ortsverwaltung. Achtung! Dachdecker und Berufsgenoffen! Die Bulage in Baugewerbe kommt auch für uns in Frage. Demrach beträgt des arbeiter 850 W. ab 6. April 1920, wo bis Sonnabend, den 24 Sohn für einen Dadbeder 5,70 m. pro Stunde, für den Silfs nicht gezahlt, erwarten wir Bericht in der Bersammlung am Sonne Groß- Berlin. Gine Gefahr für ben Bestand ter Beamtenorganisationen dürfte somit kaum bestehen. Es ist anzunehmen, daß die große Maffe der mittleren und unteren Beamten sich bei einer Bundes. tag von den Vertrauensleuten. bersammlung gefchloffen hinter dem bisherigen Borstand stellen und seine Handlungen in den Stapptagen und danach billigen wird. Daburch tann allerdings eine efplitterung ber oberen Beamten unb bie Bildung von Sonderorganisationen biefer reaktionären Gesellschaft erfolgen, toas indes für die fernere getverfchaftliche Tätigkeit bes Beamtentums nicht von großem Nachteil sein würde. Die badurch entstehenben großen felbständigen Organisationen ber unteren und mittleren Beamten würden collfommen in der Lage sein, Straßenbahn und Stadtbahn. Die Tariferhöhungen der Straßenbahn haben die eigentlich selbstverständliche Folge gehalt, daß bie Bevölkerung dieses früher jo billige Verkehrsmittel meniger start in Anspruch nahm ala früber. Beifellos verden viele Wege heute zu Fuß zurüdgelegt, zu denen früher die Straßenbahn benutzt wurde. Ein gro Breisrüdgänge auf den Warenmäellen. ßer Teil der Meijenden der Straßenbahn ist aber zur Benuzung Bat. Im Theater in der Königgräger Straße in die Erstauffüh- bie Interessen dieser Kategorien erfolgreich zu vertreten. rung von Shaw& Stomödie Die große Ratharina", die am fel. ben Abend mit Strindbegs Mit dem Feuer spielen" aur Darstellung gelangt, auf Dienstag, 27. fpril, festgelegt worden. Die leichte Besserung ber deutschen Baluta hat zu einer leb. ber Stadt- und Ringbahn übergegangen und hat auf dieser die Für die dekorative Ausstattung wurde Ludwin Rainer gewonnen. Kleinhänd- fehrsverhältnisse besonders zu den Hauptberlehrszeiten noch erben( perellen- Baſtipel( Direktion 18. Bromme) wird die No- ler unb konsumenten hallen in Erwartung eines allgemeinen bebli berilechtert. Die stärkere Benußung der Stadt Theater am Rollendorfplas. Wei bem ab 1. Mai ftatifinbenhaften Beunruhigung des Großhandels geführt. Die Meinhända bor der Straßenbahntariferhöhung schon nicht vorbildlichen Ver bität Gine Nacht im Barabies" außer Molly Weffely und Sticharb Südganges der Preise mit ihren Einkäufen zurück. Die Sändler und Ningbahn it so augenfällig, daß auch der unkundige Fahr Genius in Szene geben. wollen allerdings mit den Preisen noch nicht heruntergehen, weil gast bie Werbefehung der Büge ohne weiteres durch Vergleiche Jm Wallner- Th ater wird unter der Direktion Frieda ütft fie jest teine Berluste erleiben wollen, troßdem fie in der langen festzustellen imitande ist. Aber noch stärker als der Augenschein und unter der fünstlerischen Leitung des Kammerjängers Ser Beit ber fortgesetten Preissteigerung ungeheure Gewinne erzielt berzeugt die Statistit, nach der die Zunahme gegen die gleichen mann Gura am Sonnabend den 1 Mai, eine Opernspiel. haben. Immerhin beginnen in einigen Bweigen des Großhandels Tage im Vormonat rund 600 000 einfache Fahrkarten in geit mit Cavalleria Rusticana" und" Bajazzo" eröffnet. Is bie Preise erheblich zu weichen. So wird gemeldet, daß auf ber den ersten 10 Tagen bes Monat April betragen Gäste treten zunächst Germant. Je blomfer( Turibou und Canio), tantfurter Bäute- und Sell Multion die Breife 6s wurden also am Tage tund 60 000. Fahrgäste mehr be Annie Gura- Summel( Santugga) und Gruft Bosfony( Tonio) auf. für Großbielhäute um etwa 40 Prozent gegenüber ben bis. förbert als an bem gleichen Tage bes März, in bent die Berteuerung der Straßenbahn noch nicht eingetreten war. Im Theater in der Alten Jakobftraße( bisher Gben- Theater) herigen Preisen gurüdgegangen find. Für Kalkfelle und Roßhäute Auch die Zahl der Beitfarteninhaber hat sich erheblich vermehrt: geht als Eröffnungenovität am 1. Mai der Echwant Die ver- wurden ebenfalls wesentlich niedrigere Angebote abgegeben, so Gegen die gleichen Tage im März wurden insgesamt mehr ausfchwundene Bauline" von Willi Wolf und Martin gidel in Szene. daß deren Besitzer thre Vorräte zurückzogen. Auf der Frangegeben rund 25 000 Wochen- und etwa 7000 Monatstarten. Im Friedrich- Wilhelmstädtischen Theater eröffnet Ditet or furter Barenbörse tourben große Posten von Drogen und Diese Steigerungen verteilen sich natürlich nicht gleichmäßig auf Gert Sattenau- Thiel am 1. Mai bie Sommerspielzeit mit der Chemikalien zu weichenden Breisen angeboten, vorläufig nur von die Stadt und Ringbahnftationen, sondern sie passen sich dem Ver Gnagaschen Operette Der Qurmacher seiner Durchlaucht". Bref. Schwoahn. Der langjährige Diretor ber Berliner den Händlern, während die Fabrikanten nur zögernd folgen. Euch fehrsbedürfnis der betreffenden tabtpegend an. Die gröf be But Der langjährige Direl'or ber Berliner von der Leipziger Nandwarenmesse wird gemeldet, Bahnhof auf, an dessen Schaltern 127 000 Fahrtarten mehr als nahme im Verkauf der Einzelfahrkarten weist der Schlesische Urania, Prof. P. Schwahn, ift gestern nach längerem Seiben gebak die Preise für die wichtigfien Sorten von Bellen wefentlich im Bormonal verkauft worden sind. Bei den Zellkarten scheint storben. Edwahn hat sich vorwieged with auridaeaanaen inb. Beruhigend Semestt aber der Storrefpondent bia Ruuabnte bea Berlebts mest bon bent Beiteben vielbenukien Sternlunde beichäfti 2 An Straßenbahnlinien abzuhängen. Der sonst verhältnismäßig ber- fuchungsausschüssen feineswegs; Die Beamten sollten bielmehr tehrsarme Bahnhof Bellevue verkaufte in der Zeit vom 1. bis dazu beitragen, Sie Tatsachen restlos aufhellen zu helfen. 10. April 10 000 Wochenkarten mehr als im gleichen Zeitraum einer Vertuschung haben nur die reaktionären Beamten Interesse, des März, während der Bahnhof Hermannstraße rund die bei der übrigen Beamtenschaft jetzt Interessensolidarität 750 Monatsfarlen gegen März 1920 verkaufte. suchen. Der Zweck ist sehr durchsichtig.. Diese Zahlen veranlassen eine der Hochbahn ergebene Korrespondenz, eine Tariferhöhung der Stadt- und Ringbahn um Arbeiterbildungsschule. Donnerstag abend pünkt50 Prozent für noch zu niedrig zu erklären und mindestens fürlich 7 Uhr Fortsegung des Kursus des Genossen er z. eine Erhöhung der Fahrpreise um 100 Prozent einzutrefen. Das geschieht nur zu dem Zwecke, damit der Hoch- und Untergrund- Der letzte Vortrag des Genossen Crispien findet am bahn auf Konkurrenzstreden das fahrende Publikum bleibt und Freitag, den 23. März, statt. nicht auf die Stadt- und Ringbahn abwandert. Wir müssen entſchieden Einspruch gegen ein solches Treiven erheben, daß zu einer gewaltigen Schröpfung des Publikums hinausläuft. Die Eisenbahn ist ein Verkehrsinstitut, das durch eine verfehlte Tarifpolitik nicht in das Gegenteil berkehrt werden darf. Gegen Untersuchungsausschüsse. Räteschule der Groß- Berliner Arbeiterschaft. Der Kurjus Russisch II des Genossen Bronstein tann wegen Behinderung des Lehrers nicht mehr weitergeführt werden. Hus dem Gemeindeleben. Lebensmittellalender. Reinickendorf. Auf die Karte für schwerbeschädigte Kriegsteilnehmer entfallen für die Zeit vom 10. bis 25. April 1 Bfd. Teigwaren auf 45. Dom 26. April bis 2. Mai 1 Pfd. Buchweisengrüße auf 46 vom 3. bis 9. Mai 1 Pfd. Graupen auf 47, vom 10. bis 16. Mai 1 Pfd. Hülfenfrüchte auf 48. Die Ausgabe erfolgt in den amtlichen Verkaufsstellen unter gleichzeitiger Abtrennung des betreffenden Kartenabschnittes. Die neuen Karten sind ab 1. Mai im Wirtschaftsamt, Zimmer 90, in Empfang zu nehmen. entgegen die Händler Eggebrecht, Bahnhof Mitte; Lange, Bes: enftr. 50: Preuß. Neue Straße 3b und Paersch, Mariannenstr. 2. Für Zucker: die Händler Kühne, Teltower Straße 2a und Baersch, Biktoriastraße. Aus den Organisationen. 4. Distrikt. Die Teilnehmer der von der Bildungskommission beabsichtigten Kurse treffen sich am Donnerstag, 22. April, abends 7. Distrikt. Am Sonntag, 25. April, vorm. 10 Uhr, findet die erst Zehlendorf. Bis Sonnabend, 24. b. M., finbet die Ausgabe von Gemeindewaren und Zucker statt. Ausgegeben werden auf die graugrüne Lebensmittelharte: 150 Gr. Grieß und 150 Gr. Graupen auf 16, 200 Gr. Saferflocken( lose) auf 17, 150 Gr. Nudeln auf 18; auf die rosa Lebensmittelkarte: 250 Gr. weiße Bohnen auf 6, 125 Gr. Dörrbirnen auf 7, 1 Büchse Sardellenleberwurst auf 8; auf 51 der Jugenda Der Genoffe Emanuel Wurm hat sich am Montag in einer lichenkarte 150 Gr. Reis und 150 Gr. Röhrennudeln. Zuckerpreis: Privatklinik einer schweren Darmoperation unterziehen Pfund 1,44 M. Bei mehreren zusammenhängenden Portionen müssen müssen, die von Prof. Borchardt vom Städt. Krankenhaus in die Pfundpreise angenommen werden. Sarbellenleberwurst kann auch. Der Zentralverband der Gemeindebamten Preußens hat Wurm ist zwar augenblicklich noch sehr mait, doch hofft Prof.( Grunewaldallee 2) und im Konjumverein( Teltower Straße) ½ d. Moabit ausgeführt wurde und gut verlaufen ist. Genosse freihändig bei den Händlern entnommen werden. Auf 52 der Jugend lichenkarte wird bei den Händlern Eggebrecht( Bahnhof Mitte), Bork fämtlichen Unterverbänden folgende Entschließung mitgeteilt: Borchardt, daß er in etwa vier bis sechs Wochen vollkommen Sirup ausgehändigt. wird mitgeteilt, daß aus Anlaß der jüngster politischen Ereig- wieder hergestellt sein wird. Auch wir wünschen dem Genossen - Nachanmeldungen für Gemeinbewaren nehmen nisse in verschiedenen Gemeinden seitens der Stadtverordnetenbersammlungen Untersuchungsausschüsse eingesetzt worden sind, Wurm balbigste völlige Genesung. bie ermitteln sollen, inwieweit Gemeindebeamte und angestellte in den Tagen des Kapp- Putsches sich bergangen haben, indem Sie sich einer Begünstigung des Staatsstreiches oder der an ihm teiligten schuldig machten. Es liegt dem Zentralverband fern, irgendwelche gesehtvidrige Handlungen seiner Mitglieder in Cöpenid. Die am 16. d. M. stattgefundene StadtverordSchutz zu nehmen. Er verurteilt den Staatsstreich ebenso wie netenversammlung brachte zunächst die Neueinführung unserer 7 Uhr, bei Jantke, Zeughofftr. 21. jeden anderen Verfassungs- und Rechtsbruch, muß aber seine Genossen Werth und Kerkow an Stelle von zwei ausgeschiedenen für den 9. Mai in Aussicht genommene Besichtigung des Krematoriums Mitglieder darauf hinweisen, daß untersuchungsausschüsse der Genossen. Dem sozialdemokratischen Antrage betr. den 1. Mai in Baumschulenweg statt. Die Teilnehmer treffen sich um 9 Uhr bei eingangs erwähnten Art jeder gefeßlichen Grundlage entbehren. als internationalen Weltfeiertag in allen städtischen Betrieben Krause, Baumschulenweg, Kiefholzstraße, am Stichkana!. Soweit ein Beamter sich gegen das Gesez oder gegen seine Amts- durch Arbeitsruhe zu würdigen sowie den gesamten Schulunter- 18. Distrikt. Vollversammlung der Agitations- und politischen pflichten vergangen hat, kann in dem gefeßlich geordneten Ver- richt m allen hiesigen Schulen ausfallen und aus diesem Anlaß Kommission am Donnerstag, 22. April, abends 7 Uhr, im Lokal Bornfahren die Untersuchung gegen ihn geführt werden, also durch Gehalts- bzw. Lohnkürzungen nicht stattfinden zu lassen, wurde holmer, Ecke Malmöer Straße. von beiden sozialistischen Fraktionen gegen die Stimmen der Neukölln. Die große öffentliche Frauenversammlung mit Frau bie Organe der öffentlichen Rechtspflege, wenn strafbare Hand- Bürgerlichen zugestimmt. Die Tumultschadenersazansprüche an 3ies als Referentin findet nicht in der Kindl- Brauerei, sondern bei lungen in Frage kommen, sonst durch die nach dem Disziplinar- die Stadt aus Anlaß des legten Kapp- Rüttwiß- Putsches haben Kliem, Hafenheide 10/13, abends 6½ Uhr, statt. gesez zuständigen Stellen. Sich von anderen nicht gefeßlich be- die Summe von 100 000 m. bereits überschritten. Ein vom GePankow. Donnerstag, 22. April, abends 7 Uhr, Frauenleseabend fugten Stellen vernehmen zu lassen, ist der Beamte nicht ver- twerkschaftskartell vorliegendes Schreiben betr. Feststellung solcher pflichtet. Mit besonderem Nachdruck muß aber zurückgewiesen Personen, Beamten usw., welche sich anläßlich der hiesigen Un lung in der Aula ber Fichte schule, Colonnenstr. 22. Es wird verhandelt Schöneberg. Freitag, 28. April, abends 7% Uhr, Generalversamm werden, wenn seitens derartiger Untersuchungsausschüsse, wie es ruhen durch Denunziationen usw. besonders hervorgetan haben, über die Wahl der Geschäftsleitung, die Wahl der Delegierten für die vorgekommen ist, die Bürgerschaft zur Sammlung belastenden wurde genannter Kommission zur Berücksichtigung überwiesen. Kreisgeneralversammlung und die bevorstehende Reichstagswahl. Ohne Materials öffentlich aufgefordert wird und wenn dabei der Be- Ferner wurde beschlossen, die Gaspreise auf 1 M. und für Auto- Mitgliedsbuch kein Zutritt. amtenschaft ohne jebe Beweisführung hochperräterische Handlun matengas auf 1,02 m. pro Kubikmeter zu erhöhen. Um den be gen unterstellt werben. dürftigen Erwerbslosen Beihilfen gewähren zu können, wurden 12 500 m. bewilligt. Einem von unserer Fraktion gestellten Dringlichkeitsantrag auf sofortige Errichtung einer Säuglingsfürsorge- abends 7 Uhr, Mitgliederversammlung im Jugendheim( GemeindeSozialistische Proletarierjugend Stralau. Mittwoch, 21. April, ftelle wurde einmütig zugestimmt. Für unseren Antrag auf so- schule). Bortrag:" Jugend, Gewerkschaft und Partei." fortige Aufhebung des Belagerungszustandes stimmten diesmal auch die Rechtssozialisten geschlossen, während die bürgerliche Berantwortlich für die Redaktion: Alfred Wielepp, Neukölln. Fraktion sich dagegen erklärte. Sie änderten jedoch an der An- Berlagsgenossenschaft„ Freiheit“, e. G. m. b. H., Berlin. Druck der nahne unseres Anirages nidis. Lindenbruckerei und Verlagsgesellschaft m. b. S., Schiffbauerdamm 19. Von diesen Gesichtspuntien aus werden sich die Beamtenvertreter in der nächsten Stadtverordnetenversammlung, in der die Einjegung eines Untersuchungsausschusses durch die beiden sozialdemokratischen Frattionen verhandelt werden wird, leiten laffen. Man beruft fich auf das Beamtenrecht, das dem Beamten in jeiner Beamteneigenschaft bestimmte Garantien bietet. Eine Verlegung dieser Nechte enthält aber die Einfeßung von UnterGesunde und Kranke trinken Spezial- Arzt Santa Lucia Südwein verdankt seine feurige Süße der Sonne des Südens, Käuflich in Apotheken, Drogen- u. Feinkostgesch. Norden 6822. Pianos Stutzflügel, Harmonien jeder Holz- und Stilart. Kunstspielapparate, Notenrollen. Gebrauchte Instrumente in eigener Reparaturwerkstatt wie neu hergestellt. unter voller Garantie, Verkauf nur gegen Kasse, daher billigste Preisberechnung. Annahme von Aufarbeitungen, Reparaturen und Stimmungen. Max Adam, Münzstr. 16 Botenfrauen: stellt sofort ein Spedition Tempelhof, Werderstraße 31.. 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