Sdy«Ip«k 20 Pfennig ♦ 3. Jehwnng Montng, Jen 26. Jlprff«20 Sk»ftiiccit* erst! ei« mcrnens naS na<>a-it!->?. an£or.n-nnS �estiazen mir,.«a» Bezaasareis beträgt bei ireier.r.uNeLung in» tian?•'ir ir re'-- Veriin T.CO ha 3oraB» zahlbar, jür Oeübe-na ncHata sZm!'!che pajar.fia'ini StiMirag.-a erhaegen Unter rtreihan» bezogen flir veutschlan» und Ve�nr-i» so.— M,'ür dar übrig, blu-ian» !?-Z0 rN. zuzüglich Valutaauf, chlaz, per S.irf für Deutschland und Westerreich IT.— m. SeiofHon traö Krpeüiüon: sPevlin????.«.«äifffSn�sTSamut 191U. hjmftretjer: Amt Siorden«SS— Lg. S8SS nnd LL3S. ünmmn 1*5* )»«rate Tosxn die aS'lzefp. Nonxareüiizeile oder.eren Clauni ü..' r 07' ut/s tteutru>gr; schlag. Kamilien- und Biganisalionraneeigen die achtgesp. Nouuarrill-zeil» 2*0 Mi. netto. Kleine An,- gen: Ho« fe.t.'.edrnitic Ivo« MS üi!., jede' mtilert Wort S' Pfg-. zuzügl. 30', Cc eniugizufch ag. Stellengesuche jauiikien» u. Organifalionaa Wort» Anzeigen kosten das fcttzedruckl« Wort MC Alf., jedes U'ritere worl x> pfg. nett« Jnfernl-n.Rdleilmlg: Neriin NW. G, SrttiffSianerJfliHHi(9 ??ernwrechrr- Ami Rsrden HXff-*«, 9990-9«. 97«« Ms gehl im MHet Der Mfatükschplfm. Wer sind die Geldgeber? Bon vertrauenswürdiger Seite wird uns geschrieben: Es kann gar kein Zweifel darüber bestehen, daß das Munster- »ezer sich immer mehr mm Zentrum der militari st ischen Aegenrevolutton entwickelt. Es herrscht dort ein UN- unterbrochenes Kommen und Gehen von Oftijicrcn in Zivil und Uniform. Auch neuongeworbene Mannschaften treffen dauernd ein. Höchst bemerkenswert ist, daß auch die russischen V e r- schwörer ihr Hauptquartier in das Munsterlager verlegt haben. Die zaristischen Generale entfallen in dem Gefangenen- !ager gegenloärtig wieder eine lobhafle monarchistische Prosta- ganda; sie haben bereits eine größere Anzahl Gefangener für chre Zwecke geworben und nach dem Munste.rlager gebracht. Auch mehrere größere Transporte der ehemaligen I u d e n i t s ch- armer sind im Munsterlager zusammengezogen worden. lilwaloff Bermondt, Stabskcrpitün Tscheremissinoff und andere aus dem Baltikumabenteucr bekannte Verbrecher be- finden sich im Munsterlager. Die Besatzung des Lagers hat sich durchaus kriegsmäßig ein- gerichtet. Das Lager ist in weitem Ümkrei! durch Vorposten gesichert, hie bis zu 40 Kilometer vorgeschoben worden sind. Fast täglich tveroen neue Kormationen zujammangestcllt und umer irgendeinem Vorwand abgeschoben. Aus den Artillcriebeständen der Eisernen Division, die im Munsterlagcr aufgelöst werden sollte, hat Herr Ehrhardt allein vier Bataillone Ar» til lerie zusammengesetzt, die vom lü. bis zum 17. April ver- schoben wurden. Wohin, darüber kann vielleicht der General den Seeckt einige Auskunft geben, der für derlei Dinge zu» ständig ist. Besonders eifrige Beziehungen werden von den Verschwörern mit Bayern— wo sich der Major Bischofs befindet—, mit Pommern, dem Stabe des Generals Watter und dem »ennelagerbei Paderborn unterhalten. Auch dorthin werden Truppen dirigiert. Ueberhaupt kann jeder, der von militärischen Dingen eine kleine Ahnung hat, ohne weiteres erkennen, daß die Verschwörer diesmal nach einem einheitlichen strategi- schen Plan arbeiten. Der Putsch am 13. März hat gelehrt, daß ohne da? Ruhrgebiet eine reaktionäre Regierung in Deutsch- land nicht bestehen kann. Deshalb werden schon jetzt an der Grenze des Industriegebiets Truppen zusammengezogen, um sie im gegebenen Augenblick in Bewegung zu setzen, damit sie die Gegenaktionen der Arbeiter. rechtzeitig lahmlegen. Haben die Putschisten erst einmal das Ruhrgebiet fest in ihrer Macht, kennen sie Berlin von allen Seiten, gestützt aus die ländliche Reaktion, allmählich einkreisen uttd durch Hunger zu Fall bringen. Nicht umsonst rüstet man mit aller Macht jetzt auch in Pommern uns Ostpreußen, wo Königsberg zum Stützpunkt der Rebellen ausgebaut wird. Mit Munition und Proviant sind die Rebellen sehr reichtich verschen. Gelöhnt werden sie noch von der Regie- rung; sie erhalten pro Tag IS Mark und aus Privatmitteln ein« besondere Zulage von 4 Mark, zusammen also 13 Mark. Ein großer Dispositionsfond steht der Truppe zur Verfügung, wenn sie vom Reiche keine Unterhaltungsgelder 'mehr erholten sollte, kann sie sich jederzeit selbständig machon, und in der Tal betrachtet sie sich heute schon als eine Art Privatunter nehmen. Die Finanzierung, für die«m Reiche eine lebhafte Propaganda gemacht wird, geht vom Deut- schen Voikobund aus. Wenn sich die Regierung dafür inter- «sfieren sollte, kann sie sich einmal auf dessen Zenjraibureau, Berlin SW, Gitschiner Straße 110, erkundigen. Sie wird dort viel wertvolles Material vorfinden. Im Munsterlager felost herrscht er., straffer DienMetrieb. Am 20. April vormittags fand in der Kirche im Munsterlager eine Versammlung der gesamten Ehrhardttvuppen statt, in der atapitän.'eutnant Millinger, der Führer der löstv Mann star- ken Ofsizieristurm-Äbmstagnie, eine Ansprache hielt. Er erklärte. daß die Morvl gesunken fei. Der Dtenft müsse zur Wiederhcrsteb lung straffster Disziplin verschärft und verlängert werden. Wer nicht damit einverstanden sei, könne gehen. Das Tagesgespräch ist der bevorstehende Putsch. Eauz offen wird davon ge- sprochen, daß man in g:nz kurzer Zeik Rache nehmen werde für daS verunglückte Abenteuer am 13. März. Interessant ist, daß sich die Leute mit einer Arbeiterpartei brüsten, die hinter ihnen stehe. Sie beabsichtige, mit ihnen gemeinsam Front gegen die Juden zu machen. Von irgendwelchen Vorbeveitunge.i der Reichsregierung gegen die Srmmlung der Realtiouäre mx Munsterlager ist nichts zu merken. Sie ist machtlos Ihnen gegenüber, weil die Reichswehr jetzt noch mehr als vor dem 13. März unter dem Einfluß konter- revolutionärer Führer steht. Sie ist machtlos vor allem deshalb» weil sie nicht den Mut besaß. Herrn Ehrhardt verhaften zu las- sen, als er sich noch in Berlin befand und täglich mit seine., Freunden im Reichswehrministerium verkehrte. Jetzt haben er und seine Offiziere ihre Truppen so fest in der Hand, daß er auS Munster nur gewaltsam herausgeholt werden könnie. Generalfireikdeschluß der swsMche» Eiselivahner. Pari«, LS.«Pril. Der Kvngretz de« Eisenbahner ha« mir iggzg« Stimme« gegen 123 vl2 Stimmen bei 13 120 Enthaltungen d a S Per- halten de» rhemaUgen N crwaltungSratrS getade lt, so daß der bekannte Sekretär Bidgaray mit seinen Kollegen sein Amt niederlegte. ES wurden neue Gewerlschaftsskretärr gewählt, die dl« schärfere Tonart vertreten. Dtrse ist auch am dtack, mittag in einer Entschließung, dir das Programm der Ge- werkschast festlegt, zutage getreten. Aach einer Beratung des neue» BerwaltungSrates wurde »ine Tagesordnung angenommen, daß, da die Regierung nicht für die aus Anlaß de» lrhtrn Eifenbahnerstreiks gemaßrrgeltru Be. amten eintreten walle, ein sofartiger Ausstand in» Auge gefaßt werde, der nur dann beendigt werden soll, wen» folgende vier Punkte angenommen würden: 1. Verstaatlichung, 2. Wiedercinstcllung der Gemaßregeltrn, 3. Niederschlagung aller strafrechtlichen Lerfolgungen, 4. Anerlennnng de» GewerkschaftSrechtS. Diese Tagesordnung wurde mit 171637 Stimmen gegen 117 25'.' Stimmen bei 13 533 Enthaltungen angenommen. Der Führer der Eisenbahner Manmoussea« erklärte, eine s»- sortige ArbeliSeinstellnng sollt nicht heißen: morgen vormittag. Man müsse dem neuen VerwaltungIrat Zeit lassen, sich einzu- richten, die AuSsiandSleitung zu bestimruen, seinen Geschäfts- führende» Rar zu wählcn, kurzum, sich zu«rganisieren. Sofort dedeurt: i» kürzester Frist» 2 je-Men smenkMUea tehensmlttLifsKdungsn lionen Dollar» zu verkaufen. Die Nahrungsmittel sind wegen des ungünstigen Marlkurse» seit Monaten in den«uropäi- schen Lagerhäusern aufgespeichert. Nunmehr sind besondere Vereinbarungen hinsichtlich der ZahlungSbedin- gungen zugestände gekommen. Sie verhaMunge» in Sm Nemo. Einigung zwischen England, Frankreich und Italien. H. N. London, 26. Aprik. Nach Meldungsn aus San Roma hat die Konfsrenz nunmehr endgültig bsschlossen, England die Mandatur über Palästina zu geben, wo es eine Heimstätte für die Juden einrichten wird. Dies wird völlig nach den damals von Balfour entwickelien Plänen geschchcn. Die Begrenzung Palästinas wird zwischen Frankreich und England geregelt werden. Angeblich ist eine völlige Einigungzwi schen Eng. land, Frankreich und Italien bezüglich der AuSfüh- rung des Abkommens in den finanz-ellen und territorialen Fra. gen sowie über di« künftige Haltung Deutschlande gegenüber erzielt worden. Die Einzelheiten, die zu der Veroinbarung führten, find auf einer Konferenz zwischen Balfour, Berthelot, Scialoja und den Generalen festgestellt worden. In dieser Beratung wurde gleich- falls der Vorentwurf der Enienteantwort auf Deutschlands Antrag,«in H«r von 200 000 Mann beibehalten zu dürfen, festgesetzt. Einladung dnttsch« Delegierter nach Belgien. San Nemo, 25. April. Die Konferenz hat im Prinzip beschlossen, im nächsten Mo- not deutsche Delegierte nach Belgien zu einer Zu- sammcnkunft mit Vertretern der Alliierten einzuladen, um über � die Anwendung der Wieder gutmachungSbestim.� M u n g e n zu beraten. Der Oberste Rat hielt am Sonntag zwei Sitzungen ab. Nach I einer weitace# Sitzung am Montag wirb di« Kcv�erenz hertagt! mell-ea, d Die Kollage derMellsmvMei:. Die sprunghaft ansteigende und an keine Ercngen ge» bun-dcne Derteuerung aller Lebensmiddeil und Bedarfsartikel lastet auf unserm Volke mit einem kaum mehr erträglichen Druck. Geradezu fürchterlich leiden aber unter diesem Druck unsere Arbeits invaliden, die ja nicht imstande sind» durch Lohnbewegungen einen wenn auch nur germgen Aus, gleich zwischen Einkommen und Teuerung zu erzielen. Das. Gesetz über die Aläers- und Jnvaliditätsversichcrung, daK im Jahr» 4313 in die neue Reichsversicherungsordnung auf. genornmew wurde, endspuach trotz verschiedene? Werbe ssc« rungen schon vor dem Kriege lange nicht dem Erfordernis? einer ausreichenden Fürsorge, und jetzt versagen die Vcr>! sickieruugbträger, die La ndesv e rsiche r ung san staLe n. gänzlich, Ihre Fürsorge für die Versicherten ist überall schr mangci- hast. Von der Lande sversicherungsanstalt Dmndenburg sind' grohe Kapitalien angesammelt worden, ihre Leistungen sind aber außerordentlich geringfügig. Die durch die Bei- träge aufgebrachten Mittel wurden auch nicht immer für die Zwecke verwendet, für die sie bestimmt waren; die Zeich, nung einer Kriegsanleihe von 100 Millionen Mark z. B. dürfte wohl kaum die Zustimmung der Versicherten gefunden haben. Es muß deshalb gefordert werden, daß die ang«v samm.'lten Gelder so angelegt werden, daß sie den Versicher. tcn nützen. Die veränderten Verhältnisse erfordern aber besondere Mittel, und die bisher gezahlten Unterstützungssätze müssen als außerordentlich bescheiden angesehen werden. Auch die gewährten Extrazulagen haben die Unterstützungen nicht nennenswert aufgebessert. Diejenigen Kranken, di« 23 oesp. 33 Wochen bei den.Krankenkassen Krankenunter. stützungen erhalten haben, müssen nach Beendigung dieser Unterstützungsfrist sofort m den Genuß der Krankenrente. kommen. Es ist notwendig, daß 5drankenkassen und Landes» Versicherungsanstalt in diesem Punkte Hand in Hand arbeiten, ähnlich wie es heute schon in dem Verkehr zwischen den Unsallberufsgenosssnischaften und den Krankenkasse der Fall ist, daß nämlch nach Ablauf der 13 Wochen der Uirterstützungspflicht der Krankenkassen die weitere Unter- stützung ganz automatisch eiirsetzt. nachdem Krankenkassen und Unsallberufsgenossenschas't sich vorher miteinander in Verbindung gesetzt haben. Die Zahl der Krankenrenten ist fchr gering im Verhältnis• zu der Zahl jener Kranken, die all, jährlich di? volle Unterstützung von den Krankenkassen er- 'Fwlien. DaS ist wohl darauf zurückzuführen, daß die Nentenv erfahren eine allzu lange Zeit in Anspruch nehmen und Sie Batreffenden, auch in Anbetracht der niedrigeren Unterstützungssätze, sich gar nicht erst melden.' In dem Bericht der Landesversicherungsanstalt Branden» bürg wird auch gesagt, daß 1777 Anträge vorzeitig schon dadurch erledigt wurden, weil die Batreffenden inzwischen. bereits wieder arbeitsfähig geworden waren. Das ist ein Beweis dafür, wie langweilig in dieser Angelegenheit ge- arbeitet wird. Die Kmnkenrente— daS muß noch einmal betont werden— muß sofort bei Beendigung ber Unterstützung durch die Krankenkassen einsetzen, denn die Kran- ken, die 26 resp. 39 Wochen mit dem kärglichen Krankem gcld auskommen mußten, stehen natürlich in dem Anqen blick, wo die Aussteuerung vor sich gcht, vollständig mittel. los da. Di« furchtbare Not der Nenaenvmpfänger ist ja allge- mein anerkannt, so daß die Gemeinden zur Lmdernn-z dieser Not in erheblichem Maße beitragen müssen. In un< endlich vielen Fällen sind die Rentenempfänger auf die Almosen der Gemeinde angewiesen gevoefen, obwohl sie in(K-- sunden Tagen für die kommende Zeit gesorgt und ihre Bei» träge entrichtet hotten. Die Renten, die jetzt zur Auszahlung gelangen, sind aber außerordenlich niedrig. So be- trägt zum Beispiel die höchste Invalidenrente bis zum heutigen Tage noch 26,95 Mark für den Monat! Also ein Invalide, der vollständig arbeitsunfähig ist, soll mit 26.35 Mar? im Monat sein Leben fristen. Die höchst« AltersreütiL beträgt bis zum heutigen Tage 18,30 M. pro Monat. Das ist ebenfalls bezeichnend für die Verhältnisse, die bei den Renäenversahven und den Rentenzahlungen heute noch obwalten, und ein Beweis ba- für, wie notwendig ex ist, hrsr grundlegende Aenderungen zu schaffen, die den heutigen Verhältnisse einigermaßen entsprechen und den betres senden in die Lage versetzen, ein halbwegS menschenwürdiges Dasein zu fristen. Es sind ja zwar einige kleine Erhöhungen vorgenommen Wörde, Tie Stammrenten wurden z. B. auf Grund des Z 12dl der Reichsversicheruüg'sordnung je nach der Anzahl der Kind« imlter 15 Jahren um u ein Zehntel erböbtt ouki> f?nt«Tjo�fcn sich nocT) die S?cn¥en um eins Zulage don � 5 uitb ivwitcr von 20 Mark tm Monat. Die rSsWcnrrtrffrt ftnd cUnpHä vusterordentlich niedrig: die v-Ä-ste Waisenrente betragt 4. M. jji Monat. Die höchsten Wi»>vomenten nrarhen mona-tlich 7.05 M. auS; miyerdem ist noch jeder Wiltre eine Monatliche Zutage von 10 M. gewährt wo den. ES ist in Zutun st natürlich am besten, tvenn von solchem Zuiliagen abgesehen wird und die einzelnen Vtenten prozentual, und zwar um mindestens das Doppelte, erhöht werden. Aitch die Dorbcugungsmaßregeln gegen In- dalidität werden von den Versicherungsanstalten nicht genügend gesördert. Die Kosten für Zabnersah z. B. haben eine ungeahnte Erhöhung er sahnen. Während zu normalen Zoden der«iinzelne Zahn von der Lanhesversicherungs- anstatt init 0 M. bezahlt wurde, beträgt der Preis dafür heute schon 10 M. Viele Kranke müssen ohne die not- wendigen Kauwerkzeuge auskommen, da sie nicht selbst in der Lage sind, den überwiegenden Teil der Kosten zu tragen. Tie Zvlae davon ist, das: eine vorzeitige Invalidiiat durch Mögen erkmukungon eintritt. Hier kann die Lant-eSner- sicher ung ebenfalls praktische Arbeit leisten, wenn sie in den verschiedensten Gegenden Zahnkliniken eßdrichtet. Ein beso-uber'Z fchliinmeS Theina ist das der Lun gen- tuberkulöse. Vor einiger Zeit hat die Landesver- sanimlung in seltener Einmütigkeit Mahnahmen zur Ve- kcimpfwtg dtr seht furchtbar grossierienden Lungeutub-er- kuloie beschlossen, die hauptsächlich durch die Unter- ernähninfl, die Verhältnisse dcS Krieges und durch die Grippeepttemien hervor gernson ist. Jede einzelne Grippe- epideniie hmierlägt ihre Wirkungen, immer neue Erkrankungen an Lttngentubarkilkdfe vergrößern den Kreis der Kmnben. Die in Neukölln eingerichtete Lungenfünorge- stelle ist von solchen Kranken derart bestürmt worden, daß sie etwa 4 Wochen bis zur Untersuchung warten mußten, trotzdem dort täglich mehrere Act che und Schwestern tätig waren, die den betreffenden Kranken mit Rat und- Tat zur Seite stehen. ES müssen wehr Lunken Heilstätten eingerichtet Parken: die jetzt vorlxlndenen Anlagen sind für normale L-orhäiltnisse geiclaZon Narden, und wir haben ja während dar KriegLzeit gesehen, biß noch nickst enwinl diese be- Tcheihenen Betriebe aufrechterhalten werden konnten: es imlssten einzelne Heunstötten geschlossen werden. ES ist daraus zu dringen, daß die Heilstätten, die ihren Betrieb eiugoickwänkt halben, und diejenigen, die ganz geschlossen sind, sofort wied-or voll in Gebrauch genommen werden. Ueber verschietene Lungenheilstätten sind während d-CT' Kriegs jähre zahlrei cl>e Veschu�rden eingelaufen. Viele Klagen, besonders über die Ernährung, würben vorgebracht. Die geringst Ration der-Vorhände- nen Lebensmittel wurde oft nur nach Ostinst• verteilt, und die konfessionelle Frage hat z. B. in der Lungenheilstä�e Kol�oitz bei Kotchns nntunter eine ganz besondere Rolle gchpicklt. ES muß Verwahrung dagegen eingelegt werden, tvenn anders Denkenden irgend weleber Zwang in bezug auf den Kinchenbesuch oder da? Boten bei jeder einzelnen Mahlzeit ouserlegt wird. Man sollte lieber dafür sorgen, das; jedem einzelnen die Ration zukommt, die ibm vom Arch' verordnet wird, anstatt dast die Schwestern, wie es tatsächlich geschehen ist. einzelnen Kranken, die sich nicht so gebogen lmben. die ihnen zu- stehende Ration einfach vorenthalten haben. Mehr als bisher muß in der kommenden Zeit dafür gesorgt werden, daß dfe an Lungentuberkulose Erkrankten ans ihrer Umgebung, wo si« än- gesundheitlicher Beziehung eine hasonbere Gefiahr bildan, ans längere Zeit herarnsge- nommen imh der Gesundung vntgagengcfühvt tverden. Auch die Erledigung der Gemche wegen Het'versahien müßte werden, da ja durch doS allzu lange Warten auf die Genehmigung elne? Heilverfahrens sdlche Leibest sich inzwischen bcdeistond verschlechtert habeir können. Auch zugunsten der Nervenkranken muß die Tätigkeit in verstärktem Maße einsehen. Für an Lungentuberkulose Erkrankten und auch für GeWstÄkskranke— d» Geschlechts kvankhÄten grassieren ja in fast ebenso hohem Maße wie die Lungen'.»�rkulofe— std an den verschiedensten Stellen Auskunsts- und Be- ratungsstellen eingerichiet worden. Nicht nur die Zahl dieser Auskrinftsstzellen ist zu vergrößern, sondern die Aus- kunstsstallsn selbst müssen ihre Tätigkeit ganz bedeutend � erweitern. Es kann nicht genügen, daß man dem Kranken die Diagnose angibt und ihm sagt: die und die Krankheit hast du, sondern er muß gleich an Ort und Stelle amon- lato cisch bcbaudelt weckten,*o daß wirklich praktische Heil- "arbeit an ihm vorsenomman wird. Notwendig ist auch, daß diejenigen Einrichtungen, die für die Gesundheitspflege bestehen, also Kraukenkassen, LandcZversicherungsanstatten, Unsallberufsgenossensäxisten, Reichsversicherungsanstalt für Angestellte usw., vereinigt werden, um dann bessere Arbeit zu leisten. Die Zusammenlegung ist beabsichtigt: bevor sie aber zur Ausführung gelangt, muß man doch versuchet» den Verhältnissen' einigermaßen �Roch- nmig zu trogen und bedeutendere Mittel als bisher für die Eesnndheitspfloge zur Berfiigung zu stellen, und dann müssen auch auf schnellstem Wege die Renten auf eine Höhe gebracht werden, daß sie zu den Lebensunter haltnngskosten ivenigstens einigermaßen in eittem erträglichen Verhältnis stehen. Vtvch diö MlsWWSNS Mk den Äkiverischafleu? Schimahücher Belrug. Wie N»ir hören, beabsichtigt der sechste Ausschutz(vallöwirt- schaftlicher Lusschutz) der SZationelveriann.'.lttng kemmenbcn Tient-tag seine letzte Civang vsc den Wal'lrn abzuhalten. Damit steht uicht nur die Yiesetzesmaschine auf wirtschastlichem Ge. biete stich obwrhl eine Neil.e sehr wichtiger, dringender Bernd- nnngen der Criedigung harrt, sondern a»ch die von den Mehr. heittzpartcien den Gewer/schaften für„sofort" versprochenen Aende« rnngen auf dem Gebrrtx der Kohlen» und Kaliwirtfchaft würden unerledigt bleiben. Die Mehrheitsp�rteien bnben dem Abkomme» zugestimmt. Sie strd also vcrps!ich!et, dir gesetzlichen Organe zu belassen, damit diese ezeuptforderungen er- füllt werden können. Est, schmählicher Betrug soll an der Arbeiter- schast Vvllzo»en»uerden. Nebcrnimint der Ceniorenkouvent die Berventworti-ng, datz dringende Terordarmge!» im WirtschaftS- leben nicht mehr rrchtzkriiitig werden, so belastet er sich mit dem glatten Boich eines Abkommens, hinter dem die grotze Masse der Ltvölkerimg steht. Wir ertoarten eine klare n nz w e id d u t i g e Erkla- rung der Regierung und der Rationalversamnilung, wa? ste zu tun gewillt ist, um diesen Vetren a» der Arbeiterschaft zu verhindern. �Mennig� Erhöhung der ärzt! che» Honorare. Das Wohlfcchris- mstrisrerium haz die Aecz�ekanuner um schncAste Neutzerung er- sucht, ob d« alte Gebi'chrrn e.-dru.-m auster Kr�ft Au fetzen sei oder ob vom 15. Mai cm alle Sätze für Aerzte iiii Zaihnärzie bis auf weiteres um töck Prozent zu«hifen seien. Blutiger Zusammenslotz in Laibach. Am Sonntag kam es bei einer öfientlichen Streikvcrsammlung in Laibach zu blutigen Ausammenstößcn, wobei zwei Gendarmen und ein Zivilst ver» ivundet wurden. Die Gendarmen gaben hieraus Feuer auf die Menge ab, wobei zehn Personen getötet und einundzwanzig der- wunde t wurden. Der Führer der kommunistischen Arbeiterpartei Minster au» Duisburg ist am Sonntag in Frankfurt, wo er sich unter dem Nam�n König aushielt, scstgcnommen worden. ' tk„sWarzz hmkd". Neue Spitzelmärchen. W-er das Gruseln noch nicht gelernt hat, wird e» sicherlich jetzt lernen. Aus Angst vor dem immer näher heraufziehenden Reinemachungsprozeß leeren die militärischen Spitzelzentralen ihre geheimsten Schubfächer aus und beweisen wieder einmal der erschütterten MitiwK, vor welchen schwarzen /Ilmsturzplänen die militärischen.Nachrichtenstellen" dir Gesellschaft gerettet haben. Nachdem am Freitagmorgen die.Deutsche Teg-Sz-ilu»«" chr .Material' über die Verschwörertätigkeit deZ russischen Tele- gierten K>pp ausgebreitet und sich bereits eine gründliche SPif.wr geholt hat, rückt das Kapvistenblatt Nr. 2. hie.Deutsche Zeitung', in ihrer heutigen MorzensnZgaSe mit ihrem Material an. In großen Lettern über die ganze erste Seite verkündet sie:.Vor e i ti e m neuen Kommunisten ruf» stand.— Der Kampfplan zur Eroberung Mittel« dcutschlandS.— Groß-Derlin bleibt zunächst unberührt.—„Private' Teilnahme der N. 2. —.D i e schwarze Hand Eichhorns." Dann erklärt sie, sie besitze da? gesamte geheime Material der K. P. 2.' er einen»unmittelbar bevorstehenden großen kommunistTchcn Au?» stand', der die Eroberung Mitteldeutschlands und Thüringens bezwecke, lieber die.Mitwirkung' der V.®. P. heißt c?: .Dezeichnend ist, daß die ll. S. P. D. sich nur.pruu.wG daran beteiligen soll, d. h. man hält sich den Nucken sretz um im Falle des Mißlingens die Nolle deZ unschuldLvallcn Engels spielen zu können. Ein Teil der U. S. P. D. unter Führung von Eichhorn, Geyer, Braß und Bradtke s?) soll sich unter dem Kennworte.schwarze Hand' zur Mitwirkung an der Aktlo» in Mittttdcutschland bereit erklärt haben.' Die'e Mitteilung ist erschütternd. Soweit sind wir als» schon gekommen, daß die»schwarze Hand' der U. S. P. die s.c- schaft über Mitteldeutschland an sich reißen will. Ein G!" l. daß die Achtgro'chensungen de» ReichswchnninisteriumS— d:'ich von rbcen Vorgängern aus der Aera Puttkammer nur dadurch unterscheiden, daß sie zwar noch dümmer, aber dasür um so un- verschämter und habgieriger sind— über das Schicksal Deutsch» lands wachen. Nur ihnen wird e» zuzuschreiben sein, daß nicht wieder zwei Wochen bor den Wahlen ein„be'rasnieter Aw...t-* ausbricht, der, w:c im Januar IlllO, mit einem Blutbad. e der Arbeiter'chaft beantwortet wird. Oder geht etwa die Absicht der. militärischen.Schutzengel' und rhrer kappistischen Hinter» männcr in entgegengesetzter Richtung? Vluttzer ZLsa.'!«e«sistz is Vitterfeid. Wie das bürgerliche»Leipziger Tageblatt' meldet. kam es am Souiwbend nachmittag auf dem Tahnhos in Bitterfeld zu einem Zusammenstoß zwischen NeichSwehr und Reisenden, wobei ein Unterossizier eine., Arbeiter tötete, und jfwei ver>w?Mden tl'erlmern längst nicht mehr vnibelannlen Koinödie von«Frau Warrens Gewerbe" ein Zugstück gleich dem .Phgtnalion' gewonnen zu haben. Der irisch« Spötter Shaw ist tein dichterischer Gestalter, aber sei» Witz formt den Geist und riir�w fla-.airfvn in afaidnTifrrtfo wA«tMchSlÄNtijche Beleuchtung. Et zieht den Bürger an der Nase Harum und läßt ihn schließlich doch wieder beim»«. den. Wa» boshaft beginnt, eickei»» Ehrbarkeit. In»Candida' siegt die häusliche Moral über eraltierte Verführungen der Jugend, und Frau WarrcnS kupplevischr? Ge- werbe wird nach einigen kecken Plänkeleien, von der jiUlich«-'« festigten Tochter durch aufopfernde Bureauarbeit uhettouuoen. In einem sogenannten.Volkditück" kann e» schiic stach nicht solider zugehen. Wo uns Shaw früher das Theater und die Anfchauun- gsn zu revolutionieren schien, da erblicken wir heule schon wilder Anpassungen an den alten schlechten Bübnenbrauch und die Maööt der Gewohnheit. Adlige Nichtstuer, Schmarotzer und Kuppler werden von ibm trefftich gegeißelt, aoer Beamte und Bür'er können un? vor ihnen nicht retten. Schon feine»Helden'-Satire wirkte neulich allzu zahm und Überholl, die äußerste umwälzende Konsequenz geht ihm verloren. In»Antonius und Klcopatra' und»Mensch und Uebermensih' ist er weit größer. Di« Ausführung schlug«tuen fabfchen Weg ein. Statt die geistiigen Elemente de? geschliffenen Dialog» blitzend zusammen- zufassen und dadurch zu radlkaiisieren. unterstrich ste lärmbaft peogröbernd den Handlun-gSrnhalt und bersuchje sich in einer betonten Tvpisierung de» Englischen, wie man sich etwa»John Bull' in deutschen Schulen oder Wirtshäusern vorstellt. Man blieb durchau» kalt, vermißte energische Streichungen im ersten und vierten Akt und litt unter einem heftigen schausviek-rischri» Durcheinander. Herr Steinrück wartete mit echtem Bull» daggenium auf, Frl. ServaeS zwang ihrer Begabuiug über» trieben harte Töne und Gebärden ab. und Frau B a l l? n t i n erschreckte durch eine brutal« Najüvkichkeit, di« ihre Frau Wacre.r gar zu offenkundig gemein machte. Die Herren Klein-No.'ige, Herrmann und Schröder spielten Beixdix in London. Auch die grellen Bühnenbilder hälfen der rechten Stimmung, nickt nach. Es war kein Meisterstück der Regie Viktor BarnovSky». kl S. * „Der junge Mensch." In der..Tribüne' wurde am Sonntag mittag ein Dramck in acht Bildern von Han» I ohst»Der junge Mensch' gegeben. Neupatheiisch, auch expressionistisch, reformsüchiig ist dieser bald so, bald ander? verkleidete wedekindliche»junge Mensch" nun schon ein sehr alter Bekannter auf der Bühne und im Leben, dessen romantische Vorstellung von niemand gern gegrüßt wurde. Den obligrtcn Leide-isstettonen eines cben'o wahnhaften wie wahrhaften DichtcrjünglingS von der Echu.'Sauk durch Froudenhäufer, Nervenanstalt und Spital bis zixm Grab und Wiedevruferstehcn folgt man ohne zwingende Anteilnahme. Genug dieser fast schon alliäglichen Worte, Symbole und Ekstasen. Es war unfruchtbare Mühe, die Franz Wenzler inbrünstig als Hauptdarsteller und Spielleiter m-tsamt de» anderen'au: teiMitz:«ttsifteuten M.ttv i.kendcn a u ßoau�t�. Bei Anstalt zu den Wahlen. 5oz?ÄWchcs VchlabZsmmen jSr Bommern? Unser Stettiner ParteÄlatt»Der Kämpfer" veröffentlicht «lvten fpaltcnlan�en Artikel:.Ist die Einigung deL pommers.hen Proletarints möglich?" In diesem Artikel werden die Grunde für die Zla! fache untersuck)t, weshalb die rechtsfozd-.liftischen Lraa. «isationen ihre Leitung zu einem Wahlabkommen mit der Un» abhängigen Partei zu drängen suchen. Der Artikel kommt zu dem Ergebnis:.Ter Einigui-gKville wird tatsächlich aus der Ar- beitermasse geboren, die der unfruchtbaren ApalitionSpolitik überdrüssig genx:rden siird und einen annehmbaren Ausweg auZ der immerhin recht fatalen Situation suchen, in der sich jetzt die rechtssozialistische Partei befindet, nachdem die Kap» Pisten den Banlrott ihrer bisherigen Politik schonungslos bloss- gelegt haben." Im Anschluß daran berichtet„Der Kämpfer" über die V e r» lsandlungcn, die durch doS Angebot des Bezirksvorstandes der S. P. D. über ein Wal?labkemmen mit der Bezirksleitung der U. S. P. ftattgefnndcn haben. Als Basis eines Wahl» abkommen? wurde von der U. S..P. die nachstehende schriftlich: Fo r«n n l i« run g überreicht: „In Anbo! ra.lt des ErslarkenZ der Ncek.ion und der von ibr drohenden gcge.�rcvolutionären Erhebung ist die U. S. P. PommernS bereit. ein Wok-labkommen mit anderen setfialislischen Parteien einzugehen. Boraus setzung eines sckchen ist jedoch, daß d es: Parteien sich zu einer rein proletariel-en Bolitik bekennen, grund sä blich jedes parlamentarisel«?,• nenarbeiten mt bürgerlichen Parteien abkechnen, inSbesondcr: keine Re- gierungskoalition mit den'e-b.'n eingehen und be>i eMem für die sozialistischen Prreien eventuell ungünstgen Wah�anSsall bereit sind, auch ntit den außerparlamentarischen Machtmitteln des P rol-charia!» für die Durchsetzung seoner politischen Interessen zu kämpfen. Das nächste fsi l einer gemeinsamen sezlalistischen Aktion muß die Bildung einer reinen?l r b c i t e r. regierung mit ausschlaggebender sc�allftischer Majorität stein, die sich aus die Mach/ der organisserten Hand, und Kepf- arbairer stützt und sich, zur Durchfuhr ung folgenden Pro- grarams verpflichtet:(Hmr feigen d�e bekannten Mindest- fordcrungen, die von der U. S. P. gestellt sind.)' -Der Kä m.pf er" hofft, daß bei der Annahm« dieses TinigungSvorfchlageL durch d e S. P. D. von Pommern aus die Wiedervereinigung des zerrissenen d:utsck.:n Prole- tariatS ihren Anfang nebmcn werde. Wir vermögen diese Hv'snung ncht zu teilen, ebenso halten wir die Bereitwill' gleit unserer pommerschcn Genossen zu einem Wahlbündnis mit den NechtSsoziaüsten nicht für richtig. Wir find[ nach w'e vor der Auffassung, daß der Wahlkampf von den sozialistischen Parteien in voller Selbständigkeit auf dem Boden ihres Programms peführt werden muß, damit ihr Stärkeverhältnis sich klar herausstellt und bei den Wahlen nur solche Sezialislen gewählt werden, die gewillt sind, unbeirrt von kll.itfsschten auf die Koalition mit den bürgerlichen Parieren energisch die Ii.'erissü n des revolutionären Proletariat» zu ver- treten. Diese Wirkung wird aber durch Wahlbündnisse durch- kreuz! worden Sie Ä chlssoz�Nflea usü der Bahlüiw�. Im Wahlkreis Teltow-BecSkow, wie in?!icdcrbarnim.. haben geiie.n die recht efrziaiiaselon Organisationen zum Wah'kampf Stellung genommen. In Teltnw-Brreko« referierte Krüger, der erklär.«, daß die Frage nach einer r'in sozialistischen Regierung zu besahen sei, wenn eme sozialistische Mehrheit erlangt werde. Ihm entgegnete Külitz, daß mit dem Scklagwart D.mo- kratie Unfug getrieben werde und daß, wenn die sozialistischen Parteien auch nur 4L Prozent der Wäljler hinter sich hätten, sie dann sicher die Mehrheit der Kopf, und Haidarbei�er darstellen. Im allgemeinen ging die Anficht der Oppostiion nur dahin, einen ihrer Genossen an die S itze der Kandiva!cn>lifl« zu bringen Da- gelang denn auch, so daß die Kandidatenliste folgende Reihenfolge austvcist: E d. B e r n jl c i n, Eis vi cd: btyneck, Franz Krüger, Karl Mermuth, Ernst Dali bor, Jo'.zan'neS Haß, Ma� Cohen, Dr. Vendiner, Gertrud Scholz, Adele Schreiber, Emil Woldt, Robert Pohl. In Süederbarnlm erklärte Abg. Ardeitersekretär Hermann Müller, die NoSkepolitik könne nichj in Bausch und Bogen der- dämmt werden.„Ohne die Reichswehr hätten wir keine Domo- kratie, ohne Manneszucht' in Heer und obnc Oifiziere keine Manneszucht." Trotz dieser Aeußerungen, die nicht die geringste Aenderung in der Aefsassuiig verspüren läßt, wurde der Bor- sch'ag de» Boritandr?. die bi-be ugen Inhaber der Mandate Wissell, Hermann Müller und Frau Juchacz»weder aufzustellen, angenommen. Di« endgültige Aufstellung der Kandidaten soll in einer gemeinsamen Sitzung der in Frage kommenden Wahlbezirke vor sich geboir. Die oberschlesischen Nechkssoäialksten gegen die Koalition mit den Bürgerlichen. Hindenburg, 25. April. Ein außerordentlicher Bezirkstag der S. P. D. nahm ein- stimniig.eine Entschließung an, die sich für die Schaffung einer sozialistischen Einheitsfront in Oberfchlefien aus- spricht und zu den politischen Grundsätzen de? Erfurter Pro- gramm» bekennt. Jede? taktische Kampfmittel müsse benutzt wer- den, durch das eine Machtstärkung des Proletariats auf dem Wege zur Erreichung de? Sozialismus, erzielt werde. Einer reaktionären Minderheitsdiktatur müsse die stärkste proletarische Machläußerung entgegengesetzt werden. Ksalitionrn mit bürgerlichen Parteien, die einen Verzicht«»f die Vertretung sozin- listischrr Grundsätze bedeuten, seien zu verwerfen. Der Partei» lag protestiert außerdem gegen d S Mahlv-erhot der interalliiertem Kommission rrnd sprach sich dafür aus, daß die obersch'esische Sozialden xkratie nach, wie vor allen Auionoiniebcstrebungen ab- lehnend gegenüberstehe. kommrnWfche LeUskogsk-ndidasen für ZeNin. tZliwerkschastlickes. Liste Zettln. 1. Klara Zetkin(Siut�gact). 2. P-rul L e v i ftberliii). ss. W Helm Pieck lSteglitz-Bsrlin), 4. Paul Lange(Lankwitz), 6. Ernst Weher I Steglitz), i Kampf von solcher Ausdauer und Einmübigkeit muß zum Erfolg fühv.n und von allen Arbeitern un�erslützt werden. Zum Brculer«arbtilerstreik. Ettie am Sonntag, den 29. i.' M. in den-Iugendfälen"» i Rpsenthaler Straße 36, statdzefundene Funktiolcärvcrsammlung ! der sireckenden Brauereiarbeiter nahm de» SitnatianSbcrcht der ; Streikleitung entgegen. Aus dem Ver cht von Hodapp war zu entnehmen, daß d« Streik restlos erfolgst ist. Die endgültig: Zahl der Streikenden kann erst m Loufe des Montag? festgostellt werben. Die St im« mung unter den Streikenden ist dahingehend, daß sie gewillt i sind, bis zur Erfüllung ibrcr gerechten Forderungen im Streik j auszuharren. Als hanp. sächlichst« Streitpunkte find bezeichnet i worden: Die Erfüllung der Forderungen de» Zachrpersonal» und d'e Verkürzung der von den U.ntcvneh'nern auf drei Monat» festgesetzten Gcliungszeit für die Lohnsätze. Nach«ingvhender Debatte wurde der am Freitag gefaßte Beschbuh ausgehoben» woimch da- Füttern der Pferde verweigert wird. De Versammlung de schloß gegen etwa 15 Stimmen: Di« Streikenden sind bereit die NotstandSarbeit des PferdefüttevnS anS-iefichcen. wenn die Arbeitgeber sich bereit erklären, de« Tech» n-che Nothiffe ans den Betrieben fernzuhalten, bzw. wo diese schon in Tätigkeit getreten ist, aus den Betrieben hcrauszu» ! ziehen. Die Betriebsräte sind beauftragt, zur Regelung dieser An» gclegenheit sofort mit den BctrkbSleitungen in Verbindung zu treten. | De Versammlung b schloß weiter, daß die Streikenden kein : Interesse daran kalben, daß die in den Brauereien Friedrichvhai» '»nd Deutsche Bierbrauerei in Pichelsdorf lediglich mit Abrißarbeiten beichiftigten Arbeiter in den Streik troten bzw. im Sireik verharren. Jim übrigen wurden die bisherigen Maßnahmen der Srreiklcitung gulgeheißen. Die nächste Funktionärversammlung finldst Dienstag, nach» mittag 3 Uhr'n den.Jugendstilen", Raseirthaler Str'sse 36» statt. Die Streikleitung befindet sich im Beibandsburean der Brauerei- und Müihl'-nalcheitev, Zahlstelle Berlin C. 54, Mulack- straße 191. Fenfprechcr Amt Novden 4518. tn 5ktti! in der lo�muuisiischen yerlei. Die Ergauuerung der politischen Macht. Di«„Rote Fahne", de? Zentralorgau der K. P. T.. mach! gegenüber den Angriffen der K. A. P. D. folgende Feststellungen über die politischen Methoden dieser Partei: 1. Die K.A. P.D. bestreitet, mit den Kapp- Leuten in Perhandlung gestanden zu haben. Wir haben demgegenüber keinen Berus, öjfeittlich die Nainca derer zu nennen, die die Lerhandlungrn gepflogen haben, die dabei eingeschlagenen Wege und Umwege. Wir begnügen uns für heute, einen Namen zu nennen, der nicht von uns in die Öffentlichkeit gezogen werdest ist: Albert F ister. Wie erklären«rber weiter: ist die K.A. P.D. bereit, solche Personen aus ihrer Partei zu entfeenen. so sind wir bereit, ihr dieses Geschäft der Reinigung zu er- leichtern» indem wir ihr zu diesem Zwecke dir Namen nennen. 2. Zu sölchen Peromen, die hiernach au» der K. A. P. D. zu enlfvrnen wären— sofern nämlich die K. A. P. D. selbst solches Verhandeln für einen ntaterträchtigen Verrat hält— gehören W o l f f hei m und Lauffenberg in HanU»'rg, die bereit» vom September ISIS ab rni, Lettow-Vorbeck in Verbindung standen und aus Lettow-Vorbeck-Bauerschem Geist« heraus ihren Aufruf zum Nattov.albslschewismus erliehsn. Das war in der selben Zeit, in der sie m der� Hamburger„Kommu- nistischen Arbeiter-Zeitun g", der einzigen damai» legal bestehenden kc�mmuniftischen Zebu ng, da? Geschäft der Korrumpicrung der K. P. D. und deren Spaltung betreiben kormten, dank der Pressefreiheit, de ihnen, und nur ihnen, die Freundschaft mit Lettow-Vorbeck einbrachte. Damit ist ja wohl das Rätsel gelöst, das damals fast allen Kom- munisten unlösbar schien, daß nur das Hamburger Parteivlatt vcn keinem Pressevcrbot ereilr wurde. Und damit ist auch die andere seltsam« Tatsach« erklärt, daß die Hamburger„Kom- munistische Arbeiter-Zeitung" kaum 24 Stunden, nachdem W o lf f- heim aus der Redaktion entfernt worden war, dem Verbot Lettow-Vorbecks anheimfiel. 3. Was die Methoden de« individuellen Terror» und der Sabotage angeht, so werden wir auch hier un» nicht verleiten lassen, öffentlich Namen preiszugeben. Verwirft die K. A. P. D. drse Methoden und ist sie bereit, di« daran« sich ergebenden organisatorischen Folgen zu ziehen, so sind wir auch hier bereit, ihr all das Material zu liefern, das ihr den Rückweg vom Anarchismus zum Kommunismus erleichtern wird. 4. Was die Sprengung von K. P. D.- Versamm- lungen usw. angeht, so kann jeder Besucher einer K. P. D.-Ver- sammlung sich überzeugen, wie eine wohlorganisicrie, planmäßig im Saal und vor dem Rednerplatz verteilte Kolonne, die unter dem Kommando eines auf Wunsch mit Namen zu nennenden Mannes sieht, die Versammlungen sprengt. Kolonne und Führer bekennen sich zur K. A. P. D. � Ferner weist die.Rote Fahne" auf die von un» bereit» er- wähnte Aeußerung in der Berliner.Konnnunisteschen Arbeiter- Leitung" tzin. pass dttf iiB仫ilfii«Ufr LDci gebotenen" Gewalt zu greifen brauche. In ähnlichem Sinne �prache-u sich der Frattiouj»redner der Zt. A. P. D, Jung in dec vorletzten Vollversammlung der revolutionär n B.'triebSräte Groß» Bevlius aus, ein Beweis, daß der Versuch der'Trgaunerung der pölitischen Macht durch Fefdschen mit den Führern der Lande- knechtsbanben der Reaktion keine Entgteisung, sondern die Acuße- rung einer bestimmten politischen Methode der St. A. P. D. ist. Nicht minder wichtig ist der Hi-nwei» der /.R. F." auf die Zusammenaibei! der Hanchucger Führer der K. A. P. D. Lausfenberq» und Wolff he im mft Genevel Lettow- Vorbeck. Wenn die Angaben der R. F. zutresf'n, so haben wir e» hier mit einem Fall schlimmster politischer Kor- r u P t i on zu tun, und man kann der Forderung der R. F. durch- au» zustimmen, daß derartige Schandflecken, wie sie sich in der Praxis der Ä. A. P. D. zeigen, unwachsichttich ausgetilgt werden. 'Auch unserer Partei erwächst die Pflicht, unnachftchtlich gegen jene Elemente vorzugehen, di«— wie eZ mehrfach in letzter Zeit geschehen— die MtechttXn der K. A. P. D. in unsere Partei hin- einzutragen suchen, und davor nicht zurückschrecken, de» an-geb- lichen„Radikalismus" der K. A. P- D. gegen die eigene Partei ins Feld zu führen. Ans der ssarkelpreffe. Die soeben erschienene Nr. 17 der unabhängigen sozialdcmo- kratische-n Wochenschrift„Der Sozialist" enthält folgende Beiträge: Wahlen und ParlamentariSmu« von Rud. Breitscheid; Der Sozialismus und Lloyd George von Paul Colin; Die Arbeiterrät« in Deutschöster- reich von Karl Heinz: Der junge Engel» von Otto Jenssen; Internationale» Fürsorgewesen von Irma Hift; Ueber ExpressioniSmu» von Gerhart Seger; G e l dm oral und Sittlichkeit von Jakob Mcth. „Der Sozialist" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buchhandlungen, durch die Post oder durch den Verlag T. Bre'tschcid, Berlin W. 15, zum Preise von vierteljährlich 10 ML, E rzelnummer 1 Mk., zu beziehen. » Heft Nr. 12/18 der Wochenschrist.Der Arbeitervat" ist er» schienen. «u» dem Jnbalt: Sind wir w den letzten Wochen der Einigung de» Prvtelattat» näher gekommen? Ndax Siever».— Di« wirlschiftttche Bedeutung de» Bsiriebsrätegesetze». Bruno Asch.— Ungarn al» Räterepublik. Dr. Jui. Mose».— D.'r Klassenkampf in England.— Aufbau der proletarischen Rät« in der Schweiz.— Dokumente au» dem letzten Kämpfen: Poll- Versammlung der Gross. Berliner BelteebSräte.— Die VerHand» lungen in Biclafeld.— Konferenzen in Sackfen, der Ehemtvitzer Arbeiterräte, in Essen und Hagen.— Aus der Räteschule. Zu beziehen durch alle. Fr« iheit"-Spedit tonen, die Bwck.hand- lung der.Freiheit", Breite Straße fV9, oder direkt 6081 Lerlgg Atkieitttiflfj. Berltu SlKuutoiSt ak. Groß-Serlin. Konterrevolutionäre Justiz. Strafverfelgiing republikenischer Arbeiter. Die blutigen Vorgänge in den östlichen Vororten Berlin» sollen ihr, gerichtlich.'» Nachspiel haben. Man dürfte wohl er» tvarlen, daß die Kcipp-Osf. ziere al» di« nachge�vtesenermahem einzig Schuldigen zur Rechenschaft gezogen werden würden. Gegen sie, die zahlreich« Arbeiter unschuldig meufchlingS«morde- ten, die entgegen den Eriaisen de-r Regierung und den Befehlen ihrer Vorgesetzten Stanbrcchte auf eigene Faust abthielten und den gesetzlichen Bestimmungen hohnsprechend Todesurteile gegen friedliche Arbeiter verhängten und vollstreckten, die«cht einmal die Waffe in der Hand gehabt hatten, die mit schwarz-weiß-roten Fahnen, al» dem äußeren Zeichm ihres Rebellentum» in die von ihnen eroberten Orte einzogen, die Gemeindevorsteher und AM'Soorstehcr ihres Postens enthoben— gegen alle diese vom moralischen und strafgesetzlichen Standpunkte betrachteten unzweifelhaft gemeinen Verbrecher ist nichts unternommen wor- den, trotzdem die vorgefetzon Dienststellen ausdrücklich und wieder» Holl auf dies« meuternden Osfiztere hingewiesen wurden. Dagegen hat man gegen Arbeiter in den Orten Att-Glicnicke, Grünau, Köpenick Strafverfahren eingeleitet, weil sie im Jnter- esse der verfassungsmäßigen Regierung den konterrevolutionären Bürgern die Waffen abgenommen haben. Obgleich hierbei nie» mandem auch rnuc ein Haar gekrümutt worden ist, sollen di« Ar- beiter für ihre durckau» notwendigen Handlungen zur Siche» rrng der Republik wegen Hausfriedensbruch und schwerem D i e b ft a h l bestraft werden. In Fürstenwalde wurden sogar ztvei Arbeiter au» Ranen, die zur Vernehmung auf da» Amtsgerich! bestellt waren, sogleich in Haft genommen. Ist da» der Lohn, den die Regierung für ihre eigenen Be- schützer übrig hat? Greift sie hier nicht sofort«in, so straft sie nicht nur ihre Erklärungen im Parlament Lügen, sondern si« leistet einer konlerrevolu ionaren Justtz Vorschub, die mit dem Scheine de» Recht» umhüllt, größere Triumphe zu feiern vermag al» die bewaffneten Kappianer. Schikanierung von Kricgsöeschädlgken. Au» Spandau wird uu» geschrieben: „Mehrere SchwerkviegSbeschädige, die bisher als P förtneck und Boten in der MunitwnS-Apparadefabrik(RcichSbetricb) in Spandau tätig waren, sind jetzt don ihren Posten weggenommen worden. In der letzten Versammlung hat der Leiter der Span-- dauer Kriegs fürsorgestell«, Herr Vogel, erklärt, d« Direktion habe die Pförtner deshalb wegnehmen müssen, weil sie nicht mehr zuverlässig seien, da seinersei!» die Psörm-r von 8. 23. Nord bei den Unruhen den KriegSbeschädig.en Einlaß gewährt laben. Weiter hat Herr Vogel erklärt, daß d-e Direktion bea-bsiätige, sämtliche Kriegsbeschädigte al« Pjörtncr abzulehnen und dafür gesunde Leute einzustellen. Dies« Leute müssen jetzt in der Stanzerei schwer arbcllen. ES sind zum Teil Leute, d-ie nicht sitzen und stehm können. Die schwe ckrtegSbe schädi nie u Boten, die nur einen Arm haben, müssen nun im Betriebe arbeiten, während ihre Arbeit von jungen Frauen oder Mädtten erledigt cvird. Ms» zu ist da eigentlich eine Kriegs fürsorg»«Sßg, gzpMi jjp dach de» DiveMan«osnüber machtl?» istj." JC-iKltion d-r SpÄiü>au»r RolchZ betrieb? andeve Wreklven g» geben. Mutz deirn inrm-r wi-ede? Oel«ins Feuer gegossen werden. 'ri> zeT»1»ui»ge» vom SS." bis W. April: 2K-1 Gramm»0 Stamm Strnu»«*, g,iO Stemm Teigwaren 3G0 Er» mm P»li»lchl»«n. V«rl>aus vom 28. bis SZ. April: OCO«ronvm Marmelade, 121 Evamm©raupen, 130 Granun Shtfcrin. Ti»'.p«ld»f. 20 Gramm Autlsr, 70 Stamm Wralfeli, 125 Gramm ÜScize»«"-«ß. 19ß Gramm Teimraron. Für dmr Monat Mai: für 80— 70 j öd'ige: 2*50 Gramm Teigwar m. 250 Gram« G«rst»»slocken. 1«»et Sek?; für üb« 70j0hrig«: SöO S-mmn T�gwaran. 300®r«arm Gric», 2 P. Kcrff-Kakao jum Preise von NM stf«W TWkGqiV der Aoulüni-ISanoffealchaft ab 27. b. R. oueoeg�tn. Sämtliche C.nr.>afiner, u-iOc ihre fvOv'�Uaatien oe: rew/dar ÄZchSfiastnndc.r von L— 1 Uhr rzlcxzonisch oder persönlich an- wnd der(ZischSt--s.undl.nvon 0—1 Uhr t-l.'phonisch oder persönlich an» geben, ob sie vi- ohle» frei gol!-l-rl hltd.'N"Offen.. r.iekfsfchen?.«"«-:. F.-tilwrt--(17) SO Gramm Butter.«0 Gram» Kui»inver bis zehrt(83) zsto. Gersienmehl. 2.- K-i»"-»dach..» leaebefck..dtgt?(00) 1 Pfd. Ho:."llsch«n. Ko:» roffelko-'.e?.'o. a: 1''lfd.«««fseln als c�fo!- li- die mwfnvenden Airts«»:« ft uns e sA» w�inm Br«, t und � 1»?. H ich ige 8«6ea6'm'..:.iäauJ(-47) l- Pso. 0-ringa(2M. e-:- Tofo Sps-lnws. Die Pi.-lckcknrvten-ausgabe für Kranke und Echir-av�.-re find« ruf dem Pechau- am Mtiivoc'!. den 28., und Donnerstag, den 20. stall, und zmut ä—© c;:n*-.~i 15, M— L ZIr.uucr 10, M— S tu Zimmer 11, Z in Zimmer 18. Ausweis m-itbrwgen! AW tzm Srsa«Wl0AS«. B«zirkc.tz«öaM> BecliN-BrarDenourg. Hsnltz, Montag abend 7 Uhr. findet eine Lufammesi« kunft" der DlstriktÄobleute der A-llitationSkonnnission von Teltow-BeoSkow und PotSdc-m i in der AftbeiteroildungL- schule, Schicklcrstr. 6/6, statt. � � ,, ,. Wir ersuchen auch die Mitglieder der Landagltations. koimnisfion für Berlin-Stadt, vollzählig anwesend zu fern. Die Gefchästslettung. 4. Distrikt, 9. Abteilung. Mtkvsch den SS. April, extra-Z-chiabend in d»r Södutaulo, W'anoaistr. 28, 7 Uhr. 1». Dstirikt, 1. Abteilung. Dlsniiez 7 Uhr bii Büttner Gitzuvg sämtlich»- Mitglieder aller ttommifstonen. Mittwoch 7 Uhr bei Büttner.'sbeell'unz-versamnilung.— 4. Abteilung Dor.neretaz 7 Uhr boi Btitwer,...._ ,,, BMtUe.m Wegen be-sondersr Umstände kann die«raSiUans» flfcung b*z Stadtve-oroneteu erst am Di-nslag. 7 Uhr, stattfinden. Britz. 4. Bezirk. Montag abend 7 Uhr Eztrazusammendunft wegen der Äahlarbelt bei Zlllz. 7»ii»«sschiintzmifrn Ntttlvsch 7 Uhr bei Matte, ffichenstr. 70. Zichnng der Merndeiritte der drei Vemeindascholen sowie der Bit- Inen«»* med Fogendkommission.. VerelMalevder. 3-ntcatverd««. der«ngestefften. Fachgruppe 12(Asohalnndustrie) o&tntUd/t Dersirmminng Dien? lag 7 Uhr im Berboiusdureau Belle» «llimn�Stratze 7,10.-. m,... Snnd der Angestellten und D-amten. Berufegrupve Kunst- .lewetcheaxchnet. Dienstag, de» 27. April, abends 754 Uhr, Versammlung in der.Reuen Pl-stb-rmoni«'. Köpenicker Etratze SSM. Ber- tpaueusmänner der Swbeld.crnche und Innenausbau um 0 Uhr. «erdend de»««»ferschmlede. Die Versammlung, in der über die Tarifvechondlungen gelprochen wird, findet am Mittwoch abend ry, Uhr im. Gewerkfchafwh««» heute statt. Berantwortlich fü: dir P-dolltion: Alfred Wielepp, llleukölln. Berlagegenossenschaft.Zrcihzit", e. G. m. b. H., Berlin.— Druck der Llvtbeubtuturel und Seilctsgeftnichaft m. b.■% Cchifsbauerdamm 15. MMK Enifter lim. Scezlaiitat: /ÄunlgntBrsiichung gratis. 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