Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, en Sonne und festtagen riur morgens Der Bezugspreis beträgt bei ferier Zustellung ins Baus für Grok Berlin 7.50 m. im Doraus zahlbar. Für Doftbesne nehmen sämtliche Postanstalten Bestellungen entgegen Enter Streitband bezogen für Deutschland und Oesterreich 10.-M., für das übrige Ausland 13.50 m. zuzüglich Dalutaaufschlag, per Balef für Deutschland und Oesterreich 17.-M. Redaktion und Gebedition: Berit NW. 6, Schiffbauerbamm 19 III, Fernsprecher: Amt Norden 883-86, 2895 und 2896. Dienstag, den 27. April 1920 Nummer 146 Morgen- Ausgabe Inserate foften die actgesp. Nonpareillezeile oder deren Raum 5.20 mt. zuzügl. 30% Ceuerungszufchlag. Familiens und Organisationsanzeigen die achtgesp. Nonpareillezcile 2.40 mt. neito. Kleine Anzeigen: Das feitgedrudte Wort 1.15 ME, jedes weitere Wort 85 Pfg., zuzügl, 30%, Teuerungszuschlag. Stellengesuche, familien- u. Organisationa Wort- Anzeigen fosten das fettgedruckte Wort 1.15 mt, jedes weitere Wort 85 Ofg. netto Inferaten- Abteilung: Berlin MW. 6, Schiffeauerdamm 19 Beensprecher: Aunt Storben 833-36, 2895-96, 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Wer nicht für uns, der ist gegen uns! Konferenz der Mächte in Spaa. Hinzuziehung deutscher Bertreter. Paris, 26. April. ben die Allierten darüber entscheiden, auf welche Weise der deut schen Forderung stattzugeben ist. Neber die von Deutschland zu verlangenbe Wiedergutmachung wird in San Remo teine Biffer festgefekt werben. San Nemo, 26. April. Der Oberste Rat, der das Mandat über Palästina ,, Von den Anschauungen der Sozialdemokratie hat sich heute, wo unsere Wirtschaft darniederliegt, nit biel verwirklichen lassen." Triumphierend fonnte das der Reichsminister des Innern och auf dem Parteitag der Demokraten im Dezember ausrufen. In der Tat! Ueber- Nach einer Meldung des Temps"-Korrespondenten in bliden wir die anderthalb Jahre seit dem politischen und Sau Nems wird die deutsche Regierung eingeladen Großbritannien zugefprochen hat, hat beschloffen, daß die Fest militärischen Busammenbrich, die uns die Revolutionierung des wirtschaftlichen, politischen und geistigen Lebens bringen werden, den Reichskanzler oder einen anderen Ver- sehung der Grenzen des Landes besonderen Abmachungen follte, die aber nichts weiter gebracht haben als die glor- treter zu einer Konferenz mit den alliierten zwischen Frankreich und England überlassen bleibt. reiche Nationalversammlung und die ruhmbededte Noali- Ministerpräsidenten nach Spaa zu entfenden. tionsregierung, so müssen wir zugeben, daß der demokratische Die Zusammenkunft soll am 25. Mai stattfinden. Führer recht hat. Die Verwirklichung des Sozialismus hat durch das völlige Versagen der rechtssozialistischen Politik noch nicht einmal zu den bescheidensten Anfängen geführt. Me Ergebnisse der Konferenz in San Hemo. autreten. Die titlische Suveränität über des Gebiet von Enthrna Ga ift endgültig entschieden, daß England das Mandat über Mesopotamien und Bala stina, und Frankreich bas Mandat über Syrien erhält. Wilson ist ersucht worden. als Schiedsrichter für die Festsetzung der armenischen Grenze auf findet darin Ausdruck, daß der Bevölkerung verboten ist, Abgeord Die fapitalistische Wirtschaft dagegen fühlt sich so start wie San Nemo, 26. April. nete in das Athener Barlament au entsenden. Nach fünf Jahren nur je; der fapitalistische Einfluß auf Gesetzgebung und BerIn einer amtlichen Havasmeldung über die Ergebnisse der darf aber das örtliche Parlament von Smyrna sich an Griechenwaltung ist noch ungebrochen. In einer vor furzem zur Wahl herausgegebenen Schrift Berhandlungen der Konferenz und über die Unterredung zwischen land anschließen. Von diesem Beitpunkt ab würde bann die für des früheren Reichstagsabgeordneten off in Kiel ist dar- loyd George unb Millerand vom Sonntag vormittag heißt es: tische Suzeränität aufhören. Die Unterredung brehte sich in der Hauptsache um folgendes: gestellt worden, aus welchem Grunde die Rechtssozialisten die Die Konferens von San Remo wird auf die beiden ungemein Forderungen des sozialdemokratischen Programms nicht ausgeführt haben. Es fehlte ihnen entweder am Willen dazu oder, wo sich eine schwache Willensäußerung zeigte, wurde sie von den in diefer Partei herrschenden Namensozialisten unterdrückt Soff, fagt darüber folgendes: titigen benten Noten über eine Gewächtigung zur Unterhal. tung deutschen Trupsen in der neutralen Bone und über die Ber mehrung des fotonben Heeres auf 200 000 Mann antworten, aber bevor der Nat sich über die Frage einer Heeresvermehrung folüffig wird, wird er von der deutschen Regierung einen Be. Wie schon früher dargelegt, haben die Führer der Sozial- weiß ihres guten Willens verlangen, daß sie bestrebt bemotrate in Kriege alles daran gejezt, die Revo- ift, die mifitürlichen Bedingungen des Vertrages bezüglich der Tution und damit den Zusammenbruch auf der Herabjegung der Herredstärke und der Waffenablieferung aus. inneren front zu verhüten. Das ihnen von rechts-& uführen. Wenn durch eine gründliche Untersuchung die Nottehender Seite unterstellte Streben nach hohen, gutbezahlten wendigkeit einer Heeresvermehrung durchaus erwiesen wird, wer Stellen ist ein Märchen. Bestimmend für diese Haltung war wohl die Befürchtung, daß die Revolution den militärischen Bu sammenbruch bis zur vollständigen Katastrophe steigern wiebe. Daneben spielt aber offenbar auch die Ueberzeugung, daß weber die Führerschaft noch die Maffen der Eogialdemoratie auch nu im geringsten auf die lebernahme der Macht und Berantwortung im Staate borbereitet waren, eine Rolle." Die Nierten und Sowjetrußland. Die Baris, 26. April. Der Abgeordnete der russischen kooperativen Vereine Wo rodnoff ist in San Remo gewesen, nm über die Beziehun gen avischen den Alliierten und Moskau zu verhandeln. Folge der Besprechungen über Dußland ist nun eine Ausdehnung der Handelsbeziehungen zu Sowjetrußland und die Bereitwillig feit der Alliierten, mit Krassin, nicht aber mit Lit. winow zu beraten. Sowietrußland wird seitens der Affiierten nicht anerkannt demokratischer Beleuchtung aus. Und die Rechtssozialisten So fieht die Errungenschaft des Betriebsrätegefebes in brüsten sich jetzt, daß sie damit für die Arbeiterschaft einen wesentlichen Erfolg durchgefekt hätten! Es stimmt, daß das Klassenwahlrecht beseitigt worden ist. J talität unserer Partei zu, der für die Arbeitnehmer abschreckend Auch der Achtstunbentag und die Sonntagsrube im San- und erbitternd wirken muß." delsgewerbe find berwirklicht worden. Aber abgesehen davon, daß diefe alten Forderungen der Arbeiterschaft auch ohne Revolution hätten verwirklicht werden müssen, und daß fie in vielen anderen Bändern ohne Revolution durch In einer anderen demokratischen Schrift, die vor etwa gefekt worden sind, ist jetzt als Tatjache zu verzeichnen, daß Jahresfrist Dr. Walter Binner berausgegeben hat, durch die Bolitik der Rechtssozialisten die Reaktionäre dazu werden ähnliche Auffassungen ausgedrüldt. Schon teilen ermutigt worden sind, den Bersuch zur Beseitigung dieser mehr und mehr einfichtige Männer der Sozialdemokratie die Errungenschaften zu unternehmen. Immer frecher gebärden Auffassung der bürgerlichen Demokratie, bemerkt der Ber- fich dank Noste die Monarchisten, immer lauter werfaffer. Und er fährt fort: den die Stufe der kapitalistischen Streise auf Beseitigung des Acht tundentages. Mit dem sozialdemokratischen Revisionismus wird sich die bürgerliche Demokratie jederzeit verständigen fönnen, aber nicht, Aber die Rechtssozialisten rühmen sich auch dessen, daß weil wir das sozialistische Programm annehmen, sondern weil der Einfluß der Arbeiter und Angestellten durch die 3 a b bie Revisionisten ihre foalalisischen Anschau von B'e'tr'i'e'b's'r'ä't'e'n gestärkt worden sei. Was es in ungen rebibiert, weil sie ben ritum bes jozial Wirklichkeit mit dem Betriebsrätegese auf sich hat, welcher bemokratischen Dogmas extannt haben. Auch ie Erfolg der Arbeiterschaft damit beschieden wurde, darüber lehnen den Kommunismus ab, um den Insuallemus am gibt uns wiederum der demokratische Minister och, der Leben zu lassen. Aber wann wird es dem Sevtfionismas gelingen, durch seine Zusammenarbeit mit den Rechtsjosiatiften gefich innerhalb der sosialdemokraten Partei durchzusehen, die naue Kenntnis von dem Sinn und weck des Gefezes baben Wirkung der alten Demagogie vergessen zu machen, die der Maffe muß, Auskunft. Auf dem demokratischen Parteitag hat er bes Bolles die Bebereignung der Produktionsmittel verspeech?" folgendes ausgeführt: Wir hören aus den rechtssozialistischen Wahlaufrufen weiter, daß der t eichtum und das arbeitslose Ginkommen durch Steuern fräftig herangezogen worden sei. Eine besonders stark duftende Blüte am Baume der Koali tionspolitik foll ja das Reichsnotopfer fein. Sören wir darüber wiederum ein Zeugnis aus demokratischem Munde! Der Fabrikant und Abgeordnete Dr. Raschig bat auf dem demokratischen Parteitag in seinem Referat über die Wirtschaftspolitik folgendes ausgeführt: „ Das Notopfer war von vornherein gedacht als ein ungefähr sto angigprozentiges Opfer des gesamten Befihes. Man schätte den deutschen Besitz auf rund 300 Milliarden Mart und erwarbete aus dem Rotopfer einen Gritag von etwa 60 Milliar den Mart. Der deutsche Besitz ist jetzt, wo die Werte alle aufge blafan find, mindestens 1000 cber 1500 Milliarden wert, nach bom Marbert, ben wir jetzt haben... Wenn man jeht also in der fehlechten Markeährung den deutschen Besik, der doch in seiner Subflang im wesentlichen erhalten geblieben ist, zugrunde legi, so wäre der jetzige Befit mindestens 1000 Milliarden Mart. Das otopfer aber bringt nicht mehr als man vorher angenommen bat, und wir müssen froh sein, wenn die 60 Milliarden wirklich erbracht werden. Ga ift also jot nur ein Opfer von viel leicht 6 Bros des gesamten Bestes, weil das Fallen der Baluba das Rotopfer ganz zweifetros milder ge taltet hat, als es ursprünglich gedacht wan." Seitdem hat sich der Wert der deutschen Geldzeichen noch weiter verschlechtert. Das Notopfer ist dadurch nocy geringer geworden. Diese Frage ist inzwischen von den Rechtssozialisten in Aber wir müssen uns fagen, daß ein Geset, wie das Be. einer die bürgerlichen Democraten durchaus befriedigenden triebsrätegetek doch in den meisten Bestimmungen Weise beantwortet worden. Die Polttik der Rechtssozialisten nichts anderes enthält, als was im Arbeitsla m. während des Krieges und seit dem Zusammenbruch im Nomer- Gefeb der alten deutschen Regierung bebember wurden von der Richtung bestimmt, die man als reits vorhanden war, und daß wir uns bezüglich des Sevisionismus bezeichnet. Die jozialistischen Auffassungen janigen, was darüber hinausgeht, um eine ehrliche Berständigung find von dieser Partei über Bord geworfen worden, bürger- bemühen müffen, und alle diejenigen, die das nicht billigen, liche Tendenzen gewannen in ihr die Oberhand. So mußte mögen fich daran erinnern. Wenn man im vorigen Februar es dahin kommen, wie der Demokrat Hoff richtig feststellt, in der Beit des größten Umfturges, wo feiner mehr glaubte, Serr daß die Rechtssozialisten sich vollkommen auf das Paktieren feiner Fabrit zu bleiben, thm gejagt hätte, Du kommst mit diesen mit den ihnen immer näher rüdenden Demokraten und Dingen feet, so möchte ich den sehen, der nicht mit bei Plerifalen einrichteten, daß sie mit boller Hingabe die ben anben sugegriffen bätte." Kriegspolitik der alten Machthaber förderten, daß sie die „ Sehr richtig", wurde dem Redner bei dieser Stelle zu So fehen die großen Erfolge der rechtssozialistischen Revolution bekämpften, und schließlich fassungslos dastanden, als die Novembertage der Arbeiterschaft die Ge- gerufen. Ein anderer Redner, Graf aus Berlin, hat in Politik aus! Sie hat die Interessen des kapitalistischen legenheit boten, die politische Macht, die dem bankrotten der Diskussion über dieses Thema ausdrücklich bestätigt. Bürgertums gefördert, die revolutionäre Entwicklung der Bürgertum aus den Sänden gefallen war, zu übernehmen. daß durch dieses Gesetz nur die Intereffen der Unternehmer Arbeiterbewegung gebenmt, allen reaktionären Vestrebun gen Borsaub geleistet. Wenn nur durch den Kapp- Putsch Die von ihnen seitdem betriebene Roalitionspolitik ist die gewahrt worden sind. Er führte dazu aus: „ Es muß festgestellt werden, daß die Wünsche der ein Teil diefer Partei ernüchtert worden ist und vor der gerade Fortfegung der Kriegspolitik. Die Auswirkung des revolutionären Willens der Arbeiterklasse wurde verhindert Arbeitnehmer in diesem Betriebsräte Rom- Wahl die Sünden der Vergangenheit durch neue Verund damit der Boden geschaffen, auf dem kapitalistische promiß nicht erfüllt worden sind. Es geht nicht an, fprechungen auf die Zukunft vergessen machen möchte, so wird daß führende Leute der Partei fich gewissermaßen schriftlich und die Arbeiterschaft keine andere Antwort darauf haben als Wirtschaft id Politik fich von neuem festjeben fonnten. Nun stellen die Rechtssozialisten in ihren Wahlauf- mündlich entschuldigen, daß sie überhaupt an diesem Gesetz mit den alten Spruch: Wer nicht mit uns ist, der ist wider uns! rufen eine lange Liste von Dingen auf, die schon er- gearbeitet haben, daß Entschuldigungen vor dem Unternehmer- Wer die Verwirklichung der revolutionären Forderungen der reicht worden jelen. Daß sie dabei eine Anzahl von Selbst. tum gemacht werden und die Mitarbeit nur als Konzession an die Arbeiterklasse verhindert hat, der darf nicht erwarten, daß berständlichkeiten nennen und auf das Storto ihrer Politik Soalitionsregierung hingestellt wird, statt betouht mitzuarbeilen, ihm bei den bevorstehenden Wahlen dieselbe Arbeiterschaft fepen, mag der Wahliaftit zugute gehalten werden. Es ist eine Reform des Arbeitsrechtes in die Wirklichkeit umzusehen. ein Vertrauensbotum aussiellen wird. Er mas es sich bei rid ti bah mir eine Republik haben und Feine Monarchtene folche Stellungnahme lid einen Müdidiluk auf die Menel ben bilraerlichen Bartelen belend Die Zufände im Ruhrgebiet. Die Lage der Verhafteten. Genoffe Budwig- Hagen schreibt ums: Die Breußische Berfassung. Preußische Landesversammlung. Gizung vom 26. April 1920. Als erster Bunkt steht der Antrag des Bevölkerungs. ausschusses, das Kinderhospiz in Norderney auf Staatstoften in stand zu sehen. Abg. Berghaus( Dem.) befürwortete den Antrag namens der Mehrheit des Ausschusses. Genosse Dr. Weyl: die Schäden Wir wünschen den Boltsentscheid und Boltsbegehres aufgenommen zu sehen.( Bachen.) Das Boll foll nicht bloß alle bier Jahre mit dem Stimmzettel sein Wollen befunden, sondern bei allen wichtigen Entscheidungen mitzuwirken.( b. Hoffmenns Herr Kries, Sie waren doch schon früher Mitglied dieses Hauses. Warum haben Sie das nicht schon früher verlangt?) Der Ent wurf hat früher nicht zur Beratung gestanden.( Stürmische allgemeine Seitenteit.) An Stelle des Hanavats verlangen wir ein ausgebildetes 8weitammerfystem, wie es alle demofra tischen Staaten haben. Wir werden nach Kräften mitarbeiten, Breußen die Verfassung zu geben, die den Weberaufbau ere Genoffe Stoeder: Die Bartelleitung der 1. S. P. Westfalen hat in den letzten Tagen benfucht, festzustellen, wo die bon ber Reichswehr in den befetten Orten berhafteten Arbeiter geblieben sind. Ein großer Teil fist in Dortmund, ein anderer Teil im Sennelager bei Baberborn. Hiefige Rechtsanwälte find beauftragt, sich sofort ber Leute anzunehmen, und zwar ohne Rücksicht auf die Parteizugehörigkeit der einzelnen verhafteten Leute. Der nach dem SenneLager entsandte Rechtsanwalt Ellinghaus aus Hagen über mittelte uns die Nachricht, daß die Leute sich wohl über schlechte Behandlung in der ersten Zeit beschwerten, daß sie aber jetzt über die Behandlung durch das Sturmbattaillon Meist teine Klagen preußische Staat bazu, die Instandsezung der vom Militär wäh wird möglicht. Mit Recht wizb bie Frage aufgeworfen: Wie kommt der borzubringen hätten. Jm durchzuführen. Der Militärfistus weigert sich, Im Sennlager befinden sich etwa 600 verhaftete Arbeiter aus rend der Kriegszeit unbrauchbar gemachten Heilstätte für Kinder dem Ruhrgebiet. Sie haben durch erwählte Bertrauensleute eine ber jahrelangen Benutzung der Anstalt zu tragen. Hunderte von Gefonberen preußischen Verfassung teilnehmen zu müffen. Wir bebauern es sehr, überhaupt noch an der Beratung einer Erklärung an die Oeffentlichfeit übergeben. Diese lautet: Heilstätten find infolge militärischer Bejebung unbrauchbar ge- Wir Ungefähr 600 Personen, die bei den Unruhen im Industries worden. Wir sind es der Allgemeinheit schuldig, schleunigst helfend fehnen den Tag herbei, wo Preußen in einer einheitliche gebiet festgenommen worden sind, befinden sich im Sennlager. einaugreifen. Wir verlangen jedoch in einem 8ufasantrage, deutschen sozialistischen Republik aufgeben wird. Die von den dort untergebrachten erwählten unterzeichneten daß dem Staate entsprechend der aufgewendeten Mittel Gigen Die staatliche Gliederung Deutschlands sowohl wie Breußens ent tumsrechte eingeräumt werden. Wir erwarten ferner, daß die spricht keineswegs den wirtschaftlichen und tulburellen Bedürf Das Gerücht, es feien von den Internierten bereits einige Regierung nicht nach dem ersten kleinen Schritt stehen bleibt, nissen. Kein Wunder: find doch die Gliedstaaten, zum Teil auch abgeurteilt und erschossen worden, ist unwahr. Die Berhand, sondern dafür sorge trägt, daß alle Seilungsmöglich die Provinzem, in den bergangenen Jahrhunderten nur zu ofi lungen haben vielmehr noch gar nicht begonnen. Dieselben feiten ergriffen werden zur Wiederaufrichtung der deutschen Boltstraft. werden vor den zuständigen außerordentlichen Kriegsgerichten #tattfinden. Das Recht der Berteidigung ist unbedingt sicher gestellt. Ueber gefezwidrige Behandlung haben wir sur Beit Beine Klage zu führen. Diese Erklärung haben wir unbeein flußt von der Militärbehörde vor dem in das Sennelager entfandten Rechtsanwalt Ellinghaus aus Hagen abgegeben. Vertrauensleute erkläreu hiermit: Sennelager, am 24. April 1920. 23. Pentinghaus, Syndikalist; W. Hering, Mehrheitssozialist; Ludwig Schrid, 1. S. B.; Karuhn, R. P. D.; Alfred Büfe, Demokrat. Der Antrag des Bevölkerungsausschusses mit dem bon unserer Fraktion beantragten Bujake wird mit großer Mehrheit angenommen. men. Ohne Debatte werben der Gesehentwurf zur Aenderung der Hinterlegungsordnung in erster und der Gefeßentwurf, zur Er richtung von Ortsgerichten in Interliederbach, Sindl in gen und Julsheim in gtveiter und dritter Lesung angenom Es folgt die erste Beratung des Gesezentourfs über die borläufige Regelung des Staatshaushalts für 1920, Hierzu beschließt das Haus gegen unsere Stimmen und die der Rechtsparteien eine Beschränkung der Redezeit auf 15 Minuten. Es liegt ein Antrag gleichzeitig vor, auf auszus. die Gehalts und Ruhegehaltserhöhungen fofort einen Vorschuß Genosse Dr. Rosenfeld: Wenn es auch einigermaßen beruhigend wirkt, daß wenigstens die Gefangenen im Sennelager nicht gerade unter den sonst üblichen Mißhandlungen zu leiden haben, jo ist doch dringend von der Regierung zu fordern, daß fie Maßnahmen trifft, um die Anklagen gegen die 600 Verhafteten so schnell als möglich zur Erledigung zu bringen, damit die Wir lönnen die Beratung nicht vorübergeben laffen, ohne an große Zahl von völlig Unschuldigen, die sich be- die Regierung die Frage au richten, was sie getan hat für die ftimmt unter ihnen befindet, dem menschlichen Leben zurück- Durchführung der getroffenen Bereinbarungen. Weiter, ob fie gegeben werden kann. bereit ist, eine gründliche Säuberung des Beamten- und BerAnders als im Sennelager fieht es im Stuhrgebiet selbst waltungsapparates so schnell wie möglich vorzunehmen. Es kann aus. Eine auf dem außerordentlichen westfälischen uns nicht mit Vertrauen erfüllen, zu erfahren, daß Parteitag unserer Partei, der am Sonnabend, 24. Aprli, in agen stattfand, angenommene Resolution spricht Bände und zeugt von einer entfeblichen Willkürherrschaft der Weichswehr. In der Entschließung heißt es: Noske zum Oberpräsidenten von Hannover auserfehen sein joll. Da muß ich schon sagen, daß der jetztge Oberpräsident ficher republikanischer und demokratischer gewesen ist, als Noske. burch Eroberung, Raub, Heirat, Kauf oder Fürstenvertreter zu fammengeleimt worden, und dadurch zu böllig unorganisierten Gebilden, Zufallagebilben geworden. Wir werden uns gegen den Partitularismus, gegen den Kantonlirepublikanismus. Wir brauchen ein politisch und wirtschaftlich einheitlich verwaltetes Deutschland. Bir stimmen nicht ein in den Bobgesang auf die formale De mokratie. Der Rechtssozialist Heuschild sagte: Wir wollen die Demokratie um der Demolcatie willen, wir wollen die Demo tratie als Selbst 3 med. Nein, wenn wir wirklich file die Demokratie wären, wie Sie fie jest wollen, so würden wir, fie nur wollen um hes Sozialismus willen, aber nicht um der Demo tratie willen. Wir halten uns stets den Sozialismus als unser höchstes Ziel vor Augen. Wir teten den Fetisch der bürgerlichen Demokratie nicht an, den Sie uns als allein felig machend an preifen. Wir treten ein für die profetarische Diktatur. Die bürgerlichen Barteien haben ausnahmslos fiebaig Jahre lang die Dreidlaffendiftatur unterstützt, diese Diktatur der Junker von Gottesgnaden und des Großtapials. Wenn wir nun für die proletarische Dittatur eintreten, fo find wir nit eima Gegner der Demokratie schledy hin. Wir wollen die sozialistische Demokratie, toe wollen die proletarische Demokratie und nicht eine Scheiademokratie, die die Arbeiter weiter in der Bohnknechtschaft des Kapitals erhält. Mit der for malen bürgerlichen Demokratie fann der Arbeiter an sith nutz fehr wenig anfangen. Mit dem Stimmzettel allein wird der Aca beiterschaft nicht geholfen, damit wird sie nicht befvelit aus den Fesseln der tapitalistischen Lohn- und Profitwirtschaft, der tiefsten Unter Außerachtlaffung aller Bestimmungen der Reichsregie- halten des Rettors der Berliner Universität buard Meyer ist leberwindung der Bourgeoisie. Wir wollen die Beseitigung der Ich komme auf den Fall Nicolai zu sprechen. Das Ver. Ursache des heutigen Glends der Arbeiterklasse. Die Ueberwin bung der Lohn, und Profitwirtschaft ist nur möglich, burch die rung, unter Beiseiteschiebung aller avischen Arbeiterparteien und ambalos. Das von ihm verfaßte Gutachten ist leichtfertig ab fdambalös. Das von ihm verfaßte Gutachten ist leichtfertig ab Meichsregierung getroffenen Bereinbarungen wird die plan gejagt. Sämtliche 3itale fins unrichtig, viele dirette Fälschungen. Bobnartschaft, die Beseitigung der Ausbeutung, die Einführung mäßige Niederschlagung der Arbeiterbewegung Er mußte fich öffentlich als Bügner und Berleumber brandmarfen der sozialistischen Geſellſchaft. fortgefeßt. Maffenverhaftungen ohne Grund und Ursache werden lassen. Und dieser Mann ist noch Neftor? Wir erwarten, daß sich borgenommen; brutale Mißhandlung verhafteter Männer und minister Haenisch bes salles sehr energisch annimmt. Frauen find an der Tagesordnung. Unter Anwendung der Fol. Bum Etat möchte ich besonders auf die Position hinweisen, Jeder Arbeiter, wo sozusagen hinten herum, ohne pofitive Bahlen zu Wir der verdächtigt wird, an der Niederschlagung des Stapp- Butfdjes nennen, bie Sicherheitswehren eingeschmuggelt werden. beteiligt gewesen zu sein, ist vor Verhaftung, Mihhandlung und haben immer gebabelt, und zwar mit aller Schärfe, daß die Sicher. Grschiebung nicht sicher. Jede verfassungemäßige Abwvidlung ber heitswehren eingeführt worden sind, ohne daß die dazu benötigten Wahlen wird unmöglich, wenn die Meichswehr nicht aus dem In- Mittel bewilligt worden find. buftriegebiet gezogen und der verschärfte Belagerungszustand aufgeheben wird. Die Behauptung des Weilitäre, ein neuer Butsch bon links stände bevor, ift betoußter Schwindel. ter werden Geständnisse erzwungen Wir können auch nicht an der Tatsache vorübergben, daß noch immer in Preußen der Belagerungszustand besteht: Das ist Gjonbers bbauerlich im Hinblick auf das Verhältnis gu ben an deren deutschen Staaten, namentlich auf Thüringen. Noch immer erfolgen Beitungsverbote. Es bebeutet eine sehr bescheibene Wilderung, daß jebt eine Beschwerdestelle geschaffen worden ist. 23ir verlangen bie fofortige Aufhebung des Belagerungs austandes im ganzen Reiche, auch in Rücksicht auf die Wahlbeme sung. Wir fragen weiter: Die Siechtssozialisien fonnten eine andere Bolitik treiben, wegen ihrer Realitionspolitik mit den bürgerlichen Parteien. Wir brauchen nur auf die Staatea zu sehen, wo seit Jahrzehnten die politische Demokratie durchgeführt ist, nach Amerita, England, der Schweiz usw. In all diesen Staaten ist die Macht des Finang fapitals unerschüttert. Nun aber werfen uns die Rechtssozialisten immer wieder vor, wegen unserer Forderung der proletarischen Diftatur hätten wir aufgehört Sozialisten zu sein, umgefegrt wird ein Schuh daraus: Sie haben aufgehört rebolutionäre Sozialisten au fein, und find Heinbürgerliche Demofraten geworden. Denn unsere gemeinsamen Workämpfer: Mary, Engels und alle die an deren, haben Dußende von Malen die Forderung der proletarifchen Diktatur erhoben. Umfere Bartei jest ber Seeresorganis fation des fapitalistischen Staates die proletarische Herrschaftsorgnisation auf der Grundige des politischen Mätesystems ent gegen, dem bürgerlichen Parlament ben revolutionären Rätefons greß. Bwed und Bedeutung des Mätefystems liegen darin, daß die politischen Rechte in die Hände der werftätigen Waffen den Haab unb Stopfarbeiter gelegt werden. Die Arbeiter, die Angestellten, bie Auf die Abmachungen von Bielefeld und Münster antworten Beamten sollen die Träger der politischen Macht sein. Ausgeschlof die Ausnahmegerichte mit Buchthausurteilen. Wir forbern bon fen werden sollen alle jene faulen Drohnen, alle jene Nuznießer der Regierung Austunft, toie fie fich dazu zu verhalten gebentt, ber Fronarbeit des Proletariats, alle Ausbeuter der Arbeits daß die Kriegsgerichte nicht daran denken, sich an die Abmachungen fräfte anderer. Die proletarische Dittatur wird die Herrschaft ber tätigen, alle Klassen der Göre 90 Prozent der Bevölkerung ge halten. übergroßen Mehrheit des Bolles sein, die Herrschaft aller Werk hören zum Proletariat, Deshalb tann bel ber Uebernahme der politischen Macht durch das. Proletariat keine Rede von einer Wo bleibt die Amnestie? Die Regierung beschäftigt sich in einer Rundgebung mit der Lage im Ruhrgebiet, von der wir nicht zu erkennen bermögen, ob sie zur Beruhigung oder zur Aufreizung der Arbeiterschaft erlassen worden ist. Die Regierung erklärt, daß es zum Schuße derjenigen, die in der Abwehr des verbrecherischen Rapp- Butsches ihrer besten Ueberjeugung nach ihre Pflicht dem Bolte gegenüber und zur Berteidigung der Verfassung zu tun glaubten, feines beonderen Amnestiegesezes bedarf. Entsprechend den Betimmungen des Bielefelder Abkommens habe der Reichs ustizminister erklärt, daß eine Strafverfolgung diefer Berau air wünschen, wie es in dem vorliegenden Antrage verlangt lonen nicht erfolgen soll. Eine Amnestie, die über diese Brundsätze und die Bestimmungen des Bielefelder Abkommens hinausgeht, könne den geseggebenden Körperschaften Don der Reichsregierung nicht vorgeschlagen werden. wird, daß den Beamten und Behrern, sowie den Ruhegehalis empfängern usw. ein Vorschuß gewährt wird. Im übrigen neh men wir zum Giat biefelbe Haltung ein, wie früher: Wir lehnen es ab, der Koalitionsregierung auch nur einen Pfennig zu be willigen.( Bebhafte Zustimmung b. b. 1. Soz.) Nach weiterer unwesentlicher Debatte ging die Vorlage an den Hauptausschuß. Dann wurde in die Debatte über den Berfaffungsentwurf eingetreten. Zur Beruhigung für alle Feinde des Proletariats fügt Erfolg. die Regierung ihrer Erklärung noch hinzu, daß die Ansicht, Zobesurteile könnten infolge der Aufhebung der Standgerichte nicht mehr gefällt werden, irrig fei. Verfassungsdebatte. To Minderheit herrschafft fein. Die Regierung hätte, wenn es ihr wirklich um die Be. Punkten übereinstimmen würde.( Bebh. Sört, hört! auf allen Seinangrais, daß er nicht öffentlich tage, fo find wir anderer Ihr Schred gespenst von den Greueltaten der Roten Komee Das heißt, die Regierung fürchtet den Vorwurf der Begner des Proletariats, daß sie mit einer solchen Amnestie sieht nicht mehr. Die Revolutionäre aller Zeiten waren noch immer den Gegenrebolutionäven an Humanität, an Menschlich left taufenbfach überlegen. In der Beit der tommenden profe allzu große Milde gegenüber der Arbeiterschaft des Nuhrtavischen Dittatur wirb auch noch nicht ber hundertfte Teil der gebietes walten lassen würde. Sie hat anscheinend nicht die Greueltaten begangen werden, bie bas Rapital mit feinem weißen Absicht und vielleicht auch nicht die Kraft, um die Arbeiter Schreden in allem Bändern begangen hat. Die Rechtssozialister schaft des Industriegebietes vor dem Wüben der Reichswehr, mwollen dem Kampf mit dem Bürgertum aus dem Wege gehen, wie es in der oben wiedergegebenen Resolution geschildert aber Sie bommen um diesen Kampf nicht herum; er wird Ihnen Minister Severing: Der Entwurf tommt wird, zu schützen, aber fie hat auch nicht den Mut, um die weil Die Eigentüumlichkeiten bes Einfammer aufgezwungen werden. Der prußische Verfassungsentwurf enthält[ ehr unbemos Arbeiter, die auf Grund von Verdächtigungen in die Hände pät, Während alle füddeutschen der Büttel der Neaktion fallen, durch einen entsprechenden fyftems mit dem Finanzrat in Gintlang zu brin zatische Bestimmungen. Amnestieerlaß gegen eine Blutjustiz zu sichern, die sicher be. gen waren, ber bas retarbierenbe Element barstellen foll. Die Staaten die Volls- abstimmung mit in ihre Verfassung auf Berhandlungen mit ben Roalitonsparteien haben sich lange bin genommen haben, fehlt dieses Recht in der preußischen Berfanung. vorsteht, wenn den Striegsgerichten freie Hand gelaffen wird gezogen und haben zu feiner bollen Hebereinstimuf ber einen Seite die Vorenthaltung des Rechtes ber Volts. Sie machen keinen Unterschied zwischen mung geführt. Unter Berücksichtigung der veränderten Berhält uf der einen Seite die Vorenthaltung der Rechtes ber Volts denen, die vor dem 2. April oder nachher ge- niffe den Entwurf zurüdzuziehen und einen neuen ausgearbei- abstimmung, auf der anderen aber der Versuch, das 3wei. teten nach den Wahlen borgulegen, versprach keinen besseren ber inanarat" anders als den Verfuch einer neuen erften tammerfy item einzuschmuggeln. Und was bedeutet denn tämpft haben. Kammer? Wir fordern die Rechtssozialisten auf, bafür gu Ich habe hier nicht mein Kind, fondern ein Grbe zu sorgen, daß diefer Finanzrat verschwindet. Lassen Sie sich doch bertreten. Wenn ich hier meine Meinung frei äußern dürfte, nicht immer von den bürgerlichen Barteien an die Want brüden würde es sich zeigen, daß ich mit der Kritik des Entwurfs in vielen Wenn der Minister Severing sagt, es sei ein Vorzug dieses i zu leisten. Ansicht. Sine folde Dunteftammer wollen wir Wbg. Hauschildt( Sog.): Das alte Preußen ist nicht mehr. Das neue fordert neue Rechte. Als wichtige Ergänzung des Barlacht. Nachdem auch die Vertreter ber Provinzen, die wahr abstim. mentarismus betrachten und fordern wir die Volts a bit im fcheinlich von den reaktionären Brovinzialausschüssen gewählt mung. Die Grundfäße der Demokratie müffen restlos burch werben, in den Finanzrat hinein sollen, wird er ohne Zweifel ein geführt werden. Wir wollen, daß alle über 20 Jahre alten start reaktionäres Element fein. Schon ter Name Finanzrat" Bahlberechtigten to a b 1 bar find. Wir können uns nicht damit ingt so mittelalterlich. 35 Jahre muß man alt sein, um in einverstanden erklären, daß der Bandtag aufgelöst werden kann. biefe erlauchte Kammer bineinzukommen, und auf fechs Jahre Bu erwägen wäre, ob nicht der Präsident des Landtages unter lang foll fie gewählt werben! 23ir fordern die Durchführung des Buftimmung des Weltestenrats bas Recht bekommen fönne, die Der Landtag soll nur alle vier Jahre gewählt werden. Diefe Auflösung anzuordnen. Der Finanarat hat in meiner grat tion feinerlei Sympathien. Nachdem uns in Preußen Frist ist une biel au lang; mindestens alle zwei Jahre muz bie Steuerhoheit genommen, die Einnahmequellen wesentlich bebas Bolt über die Bolitit entscheiden können. Wir verlangen auch Die Häftlinge lagen über ungenügende Berpflegung. Die ränit worden find, ist unsere finansielle Beran.wortlichtett die eftlegung des Wahlrechts für die Gemeinden, bie Kreise und bie Provinzen in der Verfassung. Wir lehnen es ab, Preußen bortige Militärbehörde träfe teine Schulb. 28ie wenden uns an feineswegs herabgemindert. bie Arbeiter in den Orten, sofort Schritte an unternehmen, ba Dr. v. Kries( Dnat. p.): Die geringe Liebe der Regierung eine befondere persönliche Spike dadurch zu geben, daß dem mit ben Leuten Lebensmittel nach dort gebracht werden. Die Mitt. sur Borlage geht aus der Abwesenheit bes Ministerpräsidenten Präsidenten dieses Hauses Ministerrang verliehen wird und dah tet bazu können burgh Sammlungen in den Orten aufgebracht und aus der fühlen Begründung der Vorlage herbor. Wir sind er bas Recht ter Ministerberufung erhält. Verfassungsänderun werben. Jeber, der Menschlichkeitsgefühl besigt, wir helfen ber Anficht, baß die monarchistische Berfassung bie beste Staats- gen sollten durch einfachen Mehrheitsbeschluß herbeigeführt wer form für Preußen, wie fürs Reich ist. Wir fordern, bak die ben fönnen. foto arameiße Farbe beibehalten und festgelegt wird. An- Die Verfaffing mögen Sie jest geftalten wie Sie wollens Gaben nehmen alle Gewerkschaften und die unterzeichnete statt Republik follte man Freistaat fagen. Der Entwurf enthält Unser Ziel, der Sozialismus, wird kommen, trotz alledem. Wer unahme und Berteilungsstelle für eftfalen entgegen Rontab mancherlei Bestimmungen nicht, bie fich barin finden müßten, weiß, wie bald Jhre schönen Baragraphen wiederum von rechts Bubwig und Guftap Rellen aseca i.., Weftite,& menn rubige flootamunde Erwägungen lab gefunden hätten, über den Kaufen geworfen werden, wie balb wir wiedes bos achtung der Abkommen von Bielefeld und Münster zu tun wäre, die Pflicht, die Reichswehr sofort aus dem Industriegebiet zu entfernen und ihre Strenge gegen andere reise, statt gegen die Arbeiterschaft zu wenden. Ob die Arbeiterschaft des Ruhrgebietes wohl Neigung hat, fich noch einmal für diese verfassungsmäßige Regierung zu erheben? Bir erhalten ferner folgenden wollen, Aufruf an alle! Ginfammersystems. neuen tatastrophen feden? Die Waffen find in allen Bagern aufgewacht, und sie werden sich ihre Stechte nicht mehr nehmen lassen, sie werden sich nicht mehr um die Früchte ihrer Arbeit prellen lassen. Wir werden den Kampf aufnehmen. Wir fühlen bie Straft in uns, das Proletariat trop aller Widerstände, tros aller Hemnisse zum Siege zu führen und, verlassen Sie sich darauf: wir werden es zum Siege führen.( Bravo bei den Unabh.) Der zwelle Jail Weißmann. Der Staatskommissar zur öffentlichen Ordnung und bie ,, Deutsche Zeitung". In organffterten Befonberen gefeltet tourbe, erfart ber fton- gebungen ber festen Chmben, bte Drehungen mit bem General greß es für notwendig, die Bestrebungen und die Aktion der fiveit in einem Augenblid, wo die Nationalversammlung die Sui Arbeiter aller Länder auf die Sozialisierung der Produktions- sichläge bereits bewilligt hatte, waren ein politischer Unfug mittel zu richten, wobei er von der Grivägung ausgeht, daß die schlimmster Art.( Anseitige Bustimmung.) Freilich muß man Getoertschaften bie Borbedingung und Grundlage für die Ver- auch gerecht sein. Die Gijenbahnarbeiterschaft war die Gruppe, wirklichung der Sozialisierung bilden. war die Arbeitergruppe, bei der der Organisationsgebante ant wenigsten vorgeschritten war. Jahrzehntelang hatte sich die Gijen bahnverwaltung grundsäglich geweigert, mit den Verbänden über haupt zu verhandeln.( Gehr richtig!) Da war der Tag der goldenen Freiheit recht verlockend, und nur so ist das Wort eines Eisenbahnführers recht verständlich, daß die Revolution der Gijenbahn in Permanenz erflärt werden müsse.( hört! Sört!) Die Bewegung, die sich berzeit unter den Arbeitern aller Länder zeigt, ist ein Beweis dafür, daß dieser Wunsch tief in den Herzen der Masse lebt. Und unser Grefutivkomitee ist ber Ansicht, daß diese Bewegung in der kräftigsten Weise unterstüßt werden muß. Arbeiter= Alle Steuererklärungen werden Das Eretutivlomitee des Internationalen Gewerkschaftsbundes ruft daher die Arbeiterschaft der Welt auf, am 1. Mai Das gesamte Nationaleinkommen in Deutschland betrug bor mit aller Straft für die Sozialisierung der Produt dem Kriege 48 Milliarden, heute werden allein 28 milliarden wenn der Staat Bribatwirtschaft würde ungeheuer verlieren, Die Deutsche Zeitung" setzt, wie sie angekündigt hat, tionsmittel einzutreten. Die Forderung der Sozialisierung durch die Maschinerie des Reichshaushaltes hindurchgetrieben. Die müsse als vornehmste Forderung ber bankerott macht. Gegen früher ein Zahntel wird in Zukunft ettva angeblich bevorstehenden Rommunistenaufstand in ihaft im Vordergrund stehen. Daneben soll am Maitag für die der dritte Teil des Vermögens an die öffentlichen Körper der in ( Sört! Sört!) Alle Steuergeset Mitteldeutschland fort. Sich ernsthaft mit diesem Bashington eingetreten werden. Wir wollen," sagt der Aufruf, werden energisch durchgeführt werden. Ich warne die Kreise, die zu Wahlzweden veröffentlichten Spielbericht zu be-„ bie ganze organisierte Machi unserer zwanzig Millionen Arbeiter, glauben, fie tönnten wie während des Krieges den Staat und faffen, fann niemandem zugemutet werden. Dagegen ber- vereinigt im Internationalen Gewerkschaftsbund, ausbieten, um leine Forderungen verfürzen. dienen einige Begleitumstände dieses Wahlmanövers leb- ber Not und den Entbehrungen, unter denen das Proletariat nachgeprüft werden. Und wir haben die Möglichkeit, die Wahrs haftes Interesse. Der Minister des Innern, Roch, hat immer noch leidet, so rasch als möglich ein Ende zu machen." heit zu erforschen. Ich fordere alle Beamten auf, die Beranlegung zu ben direkten Steuern energisch und gewissenhaft vorzunehmen. gestern in der Nationalversammlung die Tatsache bestätigt, Wer bei der Steuerberanlagung läffig borgeht, schabet der Allge die uns bereits bekannt war, daß die Enthüllungen" der meinheit ungeheuer. Bestechlichkeit von Beamten fonnte, nut in Deutschen Zeitung" die fast wörtliche Wiedergabe einer verschwindend geringen Zahl von Fällen nachgewiefen wer eines Geheim berichts aus dem Staatskom. missariat des Herrn Weizmann sind. Der den. Das Barometer für den Stand unserer Finanzen ist nicht Schuld. Ihr Abbau ist das schwierigste Broblem. Sobald wie Minister hat also bestätigt, daß höchst interessante und der Umlauf an Papiergeld, sondern die Höhe der schwebenden irgend möglich, muß im Inland eine möglichst große Anleihe auf eigenartige Beziehungen zwischen dem Staatsfommissariat genommen werden. Zur Deckung der Fehlbeträge wird der neue und der Deutschen Beitung" bestehen. Angesichts dieser Reichstag neue Steuern beschließen anüffen; aber wichtiger als Tatsache erinnert man sich daran, daß dies nicht der fie find Staatsmonopole, bei denen es sich nicht um fiskalische, erste Fall ist, in dem eigenartige Beziehungen des fondern im wahrsten Sinne des Wortes um soziale Monopola handeln wird. Die Milliardenaufwendungen flir bie ausländis Staatskommissariats zur reaktionären Presse aufgedeckt chen Lebensmittel find nur für die Uebergangszeit zu rechtfer igen.( Sehr richtig!) Nur die Arbeit tann uns retten. Es gibt fein Wirtschaftssystem, das die Arbeit erfeben tönnte. Wenn der gute Wille zur Arbeit da ist, brauchen wir nicht zu verzweifelt, ( Lebhafter Beifall.) wurden. Der Aufruf ist unterzeichret bon; 2. A. Appleton( Eng land), 32. Joahaug( Frankreich), E. Mertens( Belgien), C. Begien( Deutschland), G. Dumoulin( Frankreich), Dürr ( Schweiz), D. Lian( Norwegen), R. Layerle( Tschecho Slowakei), J. B. Williams( Englend), und von den Setrebären Ebo fim men und J. Oubegeest( Holland). Die ewigen Zeitungsverbote Eine fleine Anfrage. Genoffe Stoeder hat im Auftrage der U.S.P.- Fraktion in Als vor einigen Wochen die reaktionäre Breffe ihre der Preußischen Bandesversammlung folgende Heine Anfrage an Hete gegen die rote Armee im Stuhrgebiet inszenierte, um die Regierung gestellt: die Regierung zum Einmarsch der Reichswehr- Das„ Ruhr- Echo"( Effen) ist durch Verfügung des Wehrkreistruppen zu bewegen, da war es die Bost", die allen tommandos unter Bustimmung des Regierungskommissars wegen boran ihre Greuel- und Rügennachrichten unter der Ueber- zweier Artikel verboten worden. Ich frage daher an: schrift Vor der Ratastrobbe" in die Welt posaunte. Dieser 1. Ist der Regierung bekannt, daß den Militaristen nur als Schwindel war so grob, daß die Reichsregierung sich ver- Bortvand dienen, die vorhandenen Kritiker ihrer zahllosen und anlaßt sah, vor den Vertretern der Presse diese Hegmethode scheußlichen Uebergriffe mundtot zu machen? der Post" zu kennzeichnen und energisch zurückzuweisen. Deutsche Nationalversammlung. Montag, den 26. pri 1020. 2. Wann endlich gebent die Regierung dafür zu sorgen, daß Da erschien plößlich in derselben Sigung der Herr Staats- bie Unterdrüdung der unabhängigen sozialistischen Bresse aufhört? Kommissar Weißmann und eilte der reaktionären Bresse mit einer Darstellung zu Hilfe, die entgegen der Auffassung der Reichsregierung die Lage im Ruhrgebiet als äußerst ernst schilderte. In feinen Ausführungen bediente sich nun der Herr Staatsfommissar unter dem Jubel der reaktionären Breffevertreter mit genau denselbem Wortlaut wie die Post" der Phrase, die von der Katastrophe im Ruhrgebiet sprach. Damals fiel bereits die eigenartige Uebereinstim migkeit des Herrn Staatskommissars mit der reaktionären Presse auf. Heute liegt nun in der Veröffentlichung des Geheimberichts des Herrn Staatskommissars durch die Deutsche Beitung" der zweite Fall vor. Wenn die Regierung wollte, so könnte das zu denken geben. Walters Ende. Viel zu spät. Berlin, 26. April. Generalleutnant von Watter, Befehlshaber bes Wehrkreises 6 in Münster, ist auf seinen Antrag von seiner Dienststellung enthoben worden. Die Berfolgung des Genossen Braß. Der Geschäftsordnungsausschuß der Nationalberfammlung beschloß in seiner gestrigen Sigung bem Plenum vorzuschlagen, bie Genehmigung zur Strafverfolgung des Unabhängigen Abgeordneten Braß zu verfagen. Aus der umfangreichen Debatte, die zu diesem Resultat führte, ging jeboch hervor, daß im Plenum ber Antrag auf Erteilung der Genehmigung zur Strafverfolgung wieder eingebracht werben soll. Beendigung des Generalftreits in Elsaß- Lothringen. Paris, 26. April. Der Streit in fat- Bothringen ist beenbet. Nachbem gestern in Paris unter dem Borkie des Arbeitsministers von Bertretern der Arbeitgeber und Arbeitnehmer die Grundlage für rine Berständigung gefunden wurde, haben die Streitführer von Baris aus Befehl erteilt, heute vormittag die Arbeit wieder auf Bunehmen Ruffische- lllauische Friedenskonferenz in Mostau. Ropenhagen, 28. April. Die Reichßernährungsminister Hermes: Die Hauptaufgabe des neuen Ernährungsministeriums ist die Kräftigfte Förderung der landwirtschaftlichen Erzeugung. Die Einfuhr ist nur ein Note behelf; die deutsche Zandwirtschaft muß dahin gebracht werden uns bom Ausland bollkommen unabhängig zu machen. Di Brotgetreideversorgung ist für die nächsten Monail durch Erfassung der heimischen Gente und späterhin durch Sus landseinfuhr sichergestellt. Die Stavtoffelversorgung wiel Einschränkungen und Unterbrechungen erleiben. Cventuell muß späterhin Mehl als Erfab gegeben werden. Die Fleiferation läht fich nur durch stacke Auslandseinjahr aufrecht erhalten. Lebensmittelablommen mit emerita, Holland und Nortvegen sichern unsere Ernährung bis zur menen Cente Berechtigte Wünsche der Landwirtschaft hinsichtlich des Abbaues der Zwang wirtschaft werben, soweit es bas Allgemeinwohl zuläßt, bevidlic tigt werben. Eine grundlegende Aenderung des Wirtschaftssystems Auf der Tagesordnung steht zunächst ber Notetat. Damit fann erit bann erfolgen, wann die Regierung bie Gewigheit hat berbunden wird der Bericht über die Prüfung der Propaganda- daß fie einen Fortschritt darstellt nub bem olemele dient. Cl ausgaben für die Sparprämienanleihe. Ebenfalls mit zur Be entscheidender Faktor für die gebung der landwirtschaftlichen Pro ratung gestellt wird ein Antrag Gente( U. Sos.), bie Regierung buktion ift bie au ersuchen, auf die Unternehmer einzuwirken, daß sie Arbeitern befriedigende Regelung der Bandarbeiterfrage. und Angestellten für die Tage des Generalstreiks Bohn wir werden nach Möglichkeit der Bandflucht vorbeugen und auf und Gehalt zahlen. Kapitalschwachen Unternehmern sind aus Reismitteln Buschüsse zu gewähren. Weiter werden mit der Beratung verbunden Anträge der beiden sozialdemokrati schen Gruppen, ben 1. Mai als gefeglichen Feiertag zu erklären. Schließlich wird noch ein Antrag der Unabhängigen mit zur Aus. Sprache gestellt, ber bie fefortige Aufhebung des Ausnahmegustan. bes verlangt. Finanzfragen. Finanzminister Dr. Wirth gibt einen Ueberblick über die Finanglage im Anschluß an seine Bebe im Haushaltsausschuß. Die Gefahr des finanziellen Zusammenbruches ist in bedrohliche Nähe gerüdt. G8 ist ein einheitliches Steuersystem endlich erreicht und bis auf die Besitzsteuer durchgeführt worden. Die Befizsteuer ist der Schlußstein des Systems. Der Steuergesetzgeber mußte scharf zugreifen. Es ist eine auffallende Steuerhebe vorhanden. Demgegenüber mußte bie Opferpflicht in der Nationalversammlung har zum Ausbrud gebracht werden. Die Bi nangreform ist auch Sozialveform. Die Reform hat auch tie estigung des Bauernandes erstrebt. Unter bäuerlichem Besi with natürlich nicht der Befih über 50 Hektar verfbanden. bie Rüdlehe aus den Städten gum Barbe hinwiefen. Ich werde mich ausschließlich leiten laffen von dem Bestreben, die Ernähr des deutschen Bolles auf eine breitere Grundlage zu ftellen. Eine erfolgreiche Produktionspaliti ist auch die beste Nonfumentenpa Bolt verloren, wer diese gefährdet, gefährdet die Jufunft unferes tit. Ohne eine genügende bensmittelversorgung ist das deutsche Baterlandes. Abg. Keil(@ 08.): Ungeheuerlich tft bie Zatface, bas bie Abwicklung bes alten Seeres, die nun feit über eineinhalb Jahren läuft, heute noch mit atvei Milliarben im Etat steht. Man spricht davon, daß es unmöglich sei, die Abwicklungsstellen aus den Safernen herauszubringen, die Grenzier plate frei zu bekommen uf. Dagegen muß es boch Weittel geben, und die müßten angewandt werden.( Beifall.) Aber das gilt im gewiffen Maße auch für die 8ivitb hörben. Das deutsche Volk kann sich nicht von seinem Verwaltungsapparat auff: ffen laffen.( Sehr richtig.) Die Dienstgeit bei Beamten, besonders der höheren Beamten, muß voll eingehalten werden. Was bom Arbeiter verlangt wird, verlangen wir auch vom Beamteng Steigerung der Leistung. Die Gojialisierung Die Ausgabezahlen unferes Etats müsten an die Türen von Kalt und Kohlenbergbau muß bringend lommen afler Bersammlungen angeschlagen werben, die für neue Forde, wenn sie auch, wie wir zugeben, nicht sofort der Seichstasse große rungen agitieren.( Beifall.) Die Ausgaben für Seer und Ma: Gewinne einbringen. Wichtiger ift pas Bertrauen der arbeiten rine find so groß, weil wir ein entlohntes Heer baben. Drei den Schichten, daß mit der Sozialisterung Ernest gemacht wieb williarden find für die er billigung der Bebens- und die Eindämmung des Unternehmergewinnes.( sehr richtig!) mittelpreise bestimmt. Diese brei Milliarden find einer der Abg. Dr. Dernburg( Dem.): Nur eine gute Produktions Fattoren, bie nedjnerisch die Wirkung des Kapp- Butsches aus politit grwährleistet eine eine richtige Verbraucherpolitik. brüden, benn es wäre unmöglich gewesen, nach dem Stapp- Butsch Weinifter fann fein Programm nur in Berbubung mit der Lanba noch eine weitere Steigerung der Lebensmittelpreise eintreten zu wirtschaft durchführen. Ich bin mit dem Finanzminister einig in laffen. Wir müssen erst wieder so viel produzieren, wie wir ber ber eberzeugung von der Notwendigkeit bes Stampfes gegen die brauchen; vor allem muß die Surusprobuftion nicht nach innen, Ausbeutung ber Notlage des Netches. Durch die Wegsteuerung sondern nach außen gelenkt werden. Es find noch 2,9 milliarben be Befipes werden letzten Endes die Arbeiter gepabigt burch neue Steuern zu beden, bie der neue Reichstag bewilligen muß. Wir haben einen ordentlichen Etat von 28 Milliarden Dex Abg. Naden( 8tr.): Man bergißt bei der Multi ber Stegies rungspolitik zu oft, baß wir noch beim Reparieren slub. Bei der Berwirklichung seines Programma mürbe fich der Ernährungs zu balencieren, während das Reich Anfang Juli 1919 fortbau- minifter ein großes Verdienst um bas deutsche Walt eriverben. Reichs finanzminister Dr. Wirth erklärt, daß die Absvickelung ernde Steuereinnahmen nur in hohe bon 4% Milliarden hatte. Der Geeresstellen bis zum Serbit möglidt vollständig burchge Berlinste Tidende" erfährt aus Kowno: Auf bas aber. Der außerordentliche Gtat läßt sich noch gar nicht übersehen, Un führt sein soll. Dem Reichshag wird am 1. Oftober ein Bere malige Ersuchen des russischen Außenkommissar fitfcherin sere Gesamtschuld beträgt fast 200 milliarden. Singebae geichnis derjenigen Stellen zugehen, die dann noch bestehen, das wurde Moskau als Verhandlungsort für die litauisch- russische Boften des außerordentlichen Etats erfordern besondere BeFriedenstonferens an Stelle Dorpats festgefekt. Die Konferens achtung. So werben von mir gefordert 2,1 Milliarden für bie uit er fonscollieren fonn. Abwickelung des alten Heeres. Wir müssen mit diesem Abwicke- Abg. Graf Bofabowsky: ch bitte bie ngierung zunächst unt foll in den ersten Tagen des Maiden. Die litau lungsgeschäft smellstens su Ende lommen.( Beifall.) Die Ne- ustunft, ob the die auffebenerregenden Enthüllungen der Deut tiche Regierung behnie bie Ginladung Lettlande zur Teilnahme gierung hat mir entsprechende Gemächtigungen erteilt. Eine Weil- fchen Zeitung über eine kommunistische Versaisörung befand an der baltischen Konferens in Riga a b mit der Begrimbung, die fiarbe ift notwendig als Erfab für die Tumultschäden, welchen sind und ob fie, wenn diese Rtteilungen richtig sind, die nötigen Teilnahme Bolens an der Konferenz mache Litauen die Beteili Ginbrud muß biefe Bahl auf das Ausland machen.( Sehr richtig 1) Borfehrungen getroffen hat, um Daben und Eigentum der Bürgs gung unmöglich. Wafer armes und ausgebeutetes Bolt, bas hungert und friert, au schügen. Wenn die Tatsachen ridig sind, dann wird die So muß für Tumultjchäben eine fo riefige Summer herauswerfen. gierung wohl erbenaen, Jeder Tumult, jebe Eachbeschäbigung ist unter diesen Umständen bas größte Verbrechen an den Kindern des eigenen Bandes. ( Betfall.) Die Gewerkschaftsinternationale zur Maijeier. " bas ber Feind nicht rechts, feubern links Rebt. ( Gehr richtig! rechts.)- Bum Stat bemerkt der Webner, daß mit ganz anderer Lattraft im Finanzminifterium gearbeitet werde Hinzu kommen aber vor allem bie noch gans unübersehbaren Reichsfinanzminister Dr. Wirth: es sagt Graf Bofadowsty Baften aus dem Friebensvertrag. Für die Bejahungsarmee haben bazu, daß seine Freunde im Besoldungsausschus einen Anrag An die Arbeiter der Welt! Auf zur Maidemonstration! wir bisher schon brei Milliarden ausgeben müffen.( hört! Hört!) eingebracht haben, wonach 70 000 nene Beamteenſbellen geschaffen Dazu kommen die zahlreichen Kommiffionen der alliierten und werden müßten.( Bebhaftes hört! hört! bei der Mehrheit.) Das Der„ Gewerkschaftliche Nachrichtendienst verbreitet einen affoglierten Mächte. Wir werden der Entente in Surge eine ift Theorie und Bragis! Im Reich@ wirtschaftsministerium be Aufruf des Internationalen Gewerkschafts- eingehende Darstellung über unfere finansielle und wirtschaft trägt das Gesamtpersonal einschließlich der Scheuocauen bundes zur Maifeier, in dem es einleitend heißt: liche Lage übermitteln, und die Entente wird hieraus die ent- 750 Personen. Das Exekutivkomitee des Internationalen Gewerkschaftstrafttreten des Friedensvertrages muß die Entscheibung fallen. Beitung" barauf ankommt, die U versuchung zu fördern, fo i Folgerungen ziehen. Vier Monate nach dem In- Reichsminister bes Innern Koch: Wenn es der Deutscher bundes hat in seiner Sisung vom 9. April b. J. beschlossen, Stichtag, d. die Arbeiter der ganzen Welt zu einer mächtigen Maidemon- Der 10. Mai ift also der Stich tag, und wir stehen furz vor dem die Veröffentlichung ein sehr schlechtes Mittel. Sie beruht übe Abschluß dieser großen Schidjalsfrage für unser Bolt. ftration aufzurufen. Bereits auf dem legten Internationalen Gewerkschafts- Bost rechnet trop erhöhter Gebühren mit einem Fehlbetragliche Sicherheit vorliegt. Ich würde es bedauern, wenn die Unter tongreß, der im Juli 1919 in Amsterdam abgehalten wurde, von einer Milliarde, die Eisenbahn jogar mit suchung durch diese Veröffentlichung gestört würde. wurde unter großer, Begeisterung beschlossen, eine Aftion au awölf Millarden Fehlbetrag.( ört! Sört!) Mit solchen Reichsverkehrsminister Bell verspridd äußerste Sparsamteit. gunsten der Sozialisierung der Produktionsdiffern lann man auf die Dauer überhaupt nicht wirtschaften. Die Beratung wcb abgebrochen. Der Antrag auf Er. mittel einzuleiten. Man mag fich zur Sozialisierung stellen, wie man will: eine Die Vertreter der Arbeiterorganisationen aus verschiedenen Rerstörung der 3bee wäre dann gegeben, wenn es uns nicht in bung der Leistungen in ber Invalidenverferung geht an einen Bändern haben bort u. a. erklärt: fürzester Beit gelingt, mit den großen Fehlbeträgen in diesen Aussuz. In Anerkennung der großen Arbeit, bie burch bie tion[ ozialisierten Betrieben aufzuhören.( Unruhe bei den Sos.) Diese Nächste Sibung: Dienstag 11 5. Anfragen. Weiter Ben Beter Motten the bie Arbeiter im allgemeinen Anb file ble Betriebe men fich palter Gewiffe Pumb beratung performing och enk durch ich Theater und Vergnilgungen. Volksbühne Theater am Bülowplatz 7 Uhr: Nach Damaskus. Menes Volksthenier Köpenicker Str. 68. 74 Uhr: Bas Paradies Staatstheater Opernhaus: Anfang 5 Uhr: Tannhäuser Schauspielhaus: 7 Uhr: Marquis van Kelih. Direktion: Max Rombards Deutsches Theater Th Uhr: Frühlings Erwachen Kammerspiele 7 Uhr: Stella. Großes Schauspielbans Karlstraße 7 U: Der weiße Heiland ( 12. Abteilung III. Abond) Direktion Carl Meinhard- Rad. Bornaner Theater i. d. Höniggrätzer Straße Tägl: D. gr. Katharina u. Mit dem Feuer spielen. Homödienhaus 48 Uhr: Der Herr Minister ( Max Pallenberg). Beriner Theater 7 Uhr: Der letzte Walzer mit Filial Massary usw. ssing- Theater Heute his Donnerstag 7 Ubr: Fran Warrens Gewerbe ( Claire Wallentin, Dagny Servaes, Abort Steinrück) Kins.- Theater Theater am Hollendorfplatz. Operetten- Gastspiel Walter Bromme. Freitag, den 30. April cr. 7 Uhr. Uraufführung Eine 7 Uhr Nacht im Paradies. Vaudeville in 3 Akten von G. Okonkowski und Will Steinberg. Musik von Walter Bromme. Regie: Franz Gross. Hauptdarsteller: Molly Wessely, Richard Senius, Rolf Brunner, Erna Salten, Max Willeaz, Misa Schütz, Karl Geppert, Josef Commer, Ludwig Michaelis. Musik. Leitung: Max Roth. Tänze: Rob. Négrel. uff TABATER Mozartsa a 1 am Nollendorfplatz Denisal. Kies Theater as pinsame Wrack Alabendi. 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Bericht des Borstandes über die use dehnung der Versichern: gepifcht und die Grbörung der Grundlo ne. 2. Enzungsänderung;$ 84, 10, 11 und 39. 3. Aenderung der Dienstordning. 4. Verschiedenes. Bertin, den 23. April 1920. Der Vorstand: Otto Gronau, Bersihenter. Hermann Rätebufrh. Schriftfrer. Die den Herrn Vertretern angehende Ausweisfarte dient gleich seitig afe Duitung über den Empfang der Entschädigung. Stenotypistinnen erste Kräfte die befähigt sind, einem größeren Büro selbständig vorzustehen, sofort gesucht. Meldungen 12-2 Uhr mittags oder 5-6 Uhr abends. A. Jandorf& Co. Belle- Alliance- Straße 1/2. Tüchtige Kontoristionen mit schöner Handschrift welche zugleich Stenographie u. Schreibmaschine beherrschen, sofort gesucht. Meldungen 12-2 Uhr mittags oder 5-6 Uhr abends. A. Jandorf& Co. Belle- Alliance- Straße 1/2. Stellung durch Arbeitsnach Referenten: Wegmaniu, Betrieberäte- Jentrale. Well. Agusangestellte find. kostenlos fede gewünschte Dr. Richard Wegener. Maifiner, Metallweis der Stadt Berlin Abteilung für Mausangestellte, A. Unger, beitersBerband. and Arans, Sozialfitische ormanns. 13( Nahe Bahnhof Börse), Eichhornstr. 1( Am AlteSchönhausorSt.14-15 Uhren- Laden. Proletarier- Jugend. Jugendliche Arbelter, Arbeiter, Eltern erscheint in Massent. Geatures 6 Nr. Sur untojenbahng 80 am oftiniana, Potsdamer Platz), Koppenstr. 1( Nahe Stralauer Platz), BelleAlliance- Platz 5, Paulstr. 1( Am Kriminalgericht), Friedrichstraße 112( Am Oranienburger Ter), Jägersta 14( Untergrund, bahnhof Friedrichstr.), geöffnet 8-7 Ubr.. Str. 146. Betriebsräte. Unternehmerkampf gegen das Betriebsrätegesez. Beilage zur Freiheit" Dienstag, 27. Myril 1924 bandes mur in der Höhe, die eine Anrechnung durch staatliche Inen Vorwurf der mangelnden parteipolitischen Neutralität eine Behörden ausschließt." Der Verbandstag protestiert auf das gehend zurück und führte aus, daß die parteipolitische Neutrali nachdrücklichste gegen derartige Bestimmungen. Solche Maß- fät bei den Gewerkschaftsbünden nicht vorhanden sei. Der Zennahmen bilden eine Prämie für die unorganifierlen Glemente. tralverband der Angestellten sei durch energische Wahrnehmun Von allen Behörden wird erwartet, daß die Unterstügungseinrich gen der Interessen seiner Mitglieder den Unternehmern beson tungen und Rechte der Arbeiterorganisationen beachtet und nicht ders verhaßt, die Gewerkschaftsbünde dagegen Lieblind bei diesen. angetastet werden. Besonders geißelte der Redner das Verhalten der Vertreter des Gewerkschaftsbundes der Angestellten bei dem Generalstreit zur Abwehr des Kapp- Buisches. Durch einen anderen Beschluß werden alle Bahlstellen, in bemen eine namhafte Zahl von Lehrlingen vorhanden ist, berpflichtet, Lehrlingsabteilungen zu schaffen zur Pflege des Lehrlingsschubes und der beruflichen Weiterbildung. Im zweiten Teil der Versammlung referierte Saußherz bom Hauptvorstand des Zentralverbandes der Angestellten über die Stegelung zur Schaffung eines Meichstarifs für die Angestellten bei sämtlichen Behörden des Reiches und Preuzens. Durch den Standpunkt der Regierung, die Bezüge der Ange stellen nur in Anlehnung an das Beamtenbesoldungs- Geich zu Die Arbeiterschaft der Firma Dr. Erich F. Suth, Gesellschaft Für Funtentelegraphie, Berlin EW., Wilhelmstraße 130/132 befindet sich seit dem 12. April im Streit. Der Grund ist folgender: Von dem neugewählten Betriebsrat ist durch die Direktion obiger Die Zahl der Vorstandsmitglieder wurde durch Bermehrung Firma que nichtigen Gründen ein Mitglied des ngestelltenrates, der Zahl der besoldeten und unbefoldeten Borstandsmitglieder um ebenso ein Mitglied des Arbeiterrates fristlos entlaffen. Der Ob je ein Mitglied auf 13 erhöht. Die Zeichnung des Vorstandes ist mann des Angestelltenrates war schon vorher, unmittelbar nach rechtsverbindlich, wenn die Unterschrift von drei besoldeten VorAufstellung des Wahlvorschlages gefündigt und bis zum endgülti- standsmitgliedern vollzogen ist. Die Zahl des Ausschusses wurde regein, ist ein Abschluß bis heute nicht möglich gewesen. 2.e gen Urlaubstermin beurlaubt worden, offenbar, um sich seiner zu auf 13 Personen erhöht. Zur Teilnahme an den Verbandstagen Verzögerung im Abschluß des Tarifvertrages jei auch darauf zus entledigen. Auf Grund dieser Vorkommnisse ist die Arbeiterschaft find in Zukunft drei besoldete Vorstandsmitglieder berechtigt. nachdem trok mehrmaligen Einspruchs des Angestellten sowie Ein Antrag Berlin, der auch für außerordentliche Verbands. rückzuführen, daß die zu regelnden Verhältnisse bei den eingel tage eine Neuwahl der Delegierten verlangt, löfte eine lebhafte nen Behörden zu sehr verschieden sind. Die Arbeit, in diese un Diskussion aus. In der namentlichen Abstimmung wurde der übersichtlichen Anstellungsverhältnisse Ordnung zu bringen, sei Antrag mit 53 gegen 105 Stimmen abgelehnt, weil die Durc= führung dieser Forderung praktisch unmöglich sei. Nach Neuregelung der Beiträge und der Unterstüßungseinrichtungen wurde der Punkt„ Lohnbewegungen" in geschlossener Gigung verhandelt. Arbeiterrates die Direktion auf ihrem brüst oblehnenden Standpunkt verharrie- als Protest dagegen in den Streit getreten. Die Angestelltenschaft verblieb im Betrieb. Zwölf Angestellte, die sich weigerten, Streifarbeit zu leisten, wurden daraufhin ebenfalls sofort auf die Straße gefegt. Die Direktion will bei einer ebenti. Wiederaufnahme der Arbeit, die nur unter bedeutend verschlech derten Bedingungen erfolgen tönne, nur 50 Prozent der alten Be begschaft wieder einstellen, selbstverständlich nach eigener Wahl, unter Ausschaltung der gejeglichen Vertretung der Arbeitnehmer. Der Willtür wäre hier Tür und Tor geöffnet. So sieht das Mitbestimmungsrecht des Betriebsrates bei der Firma Dr. Huth aus. Diese hat zwar den Versuch gemacht, sich durch eine Berichtigung reinzutaschen, es ist ihr aber nicht gelungen. Die Arbeiterschaft wird daber auf die Firma Suth aufmerksam gemacht und ge beten, mit ben Streifenden Solidarität zu üben. Schluß des zweiten Verhandlungstages. Gewerkschaftliches. Streit in der Filmbranche. Außerordentlicher Verbandstag der Holz- Oblente- Konferenz am Montag nach vorhergegangener Abftinu arbeiter. Berlin, den 26. April 1920. 2. Verhandlungstag. Die Spezialdebatte über die Anträge und Vorschläge der Statutenberatungskommission zur Beitragsfrage wurde weiter fortgefeßt. Es wurde beschlossen, daß die Zahlstellen nach eingeholter Buftimmung des Verbandsvorstandes berechtigt find, bie Mitglieder zur Zahlung eines Lokalbeitrages neben dem Brtlichen Verbandsbeitrag zu verpflichten. Die Genehmigung zur Erhebung von Lokalbeiträgen darf in der Regel nur erteilt wer ben, wenn der örtliche Beitrag nach Klasse I gezahlt wird oder die Höhe des vertraglichen Mindestlohnes für den Ort resp. Be ruf erreicht hat. In Ausnahmefällen fönnen Mitglieber ein zelner Branchen mit besonders niedrigem Verdienst von der Bahlung des Lokalbeitrages ganz oder teilweise entbunden werden. Die vorgeschlagenen Unterstübungsfäße der Statuten Beratungskommission wurden von dem Verbandstag gegen einzelne Stimmen atzeptiert. Bis zum 1. Juli 1920 müssen alle Zahlstellen die für sie gültige Beitragsklasse festgesezt haben. Die neuen Beiträge und Unterstützungen treten mit diesem Termin in Kraft. Nach Bahlung von 18 Wochen des vom Borstand ausgeschriebenen Egtrabeitrages wird die Streitunterstützung nach berjenigen Masse gewährt, die dem geleisteten Gesamtbeitrage entspricht. Mitglieder, die infolge Streifs, Arbeitslosigkeit, Serant. heit oder fich in Gefangenschaft befanden und teine 13 Extra beiträge entrichten lonnten, erhalten vom 1. Mai ab gleichfalls bie erhöhte Streitunterstüßung. Die Uebergangsbestimmungen wurden ebenfalls gutgebeißen. Weider wurde ein Antrag angenommen, der den Borstand bea auftragt, beim Gewerkschaftsbund dahingehend vorstellig gu werben, daß für alle Organisationen möglichst einheitliche Beiträge geschaffen werden, damit möglichst gleiche Unterstützungen zur Auszahlung lommen. Verband der Film- und Kino- Angehörigen hat in einer mung in den Betrieben beschlossen, ab heute Dienstag den Streit zu proklamieren. Drohender Streit der Elektrizitätsarbeiter. eine eminente. Nach eingehender Diskussion fand eine Entschließung etus ftimmig Annahme, die es bedauert, daß der Reichstarifvertrag noch nicht zum Abschluß gebracht ist und den Zentralverband der Angestellten beauftragt, dafür Sorge zu tragen. Der Betriebsrat der Allgemeinen Ortsfrankenkasse Berlin fendet uns mit Bezug auf den in Nr. 141 veröffentlichten Bericht über die Versammlung der Kassenangestellten der Angriffe gener ben Betriebsrat enthält, eine längere Grmiberung Gs heißt darin, daß der Betriebsrat bisher mit Erfolg für die Vermeidung von Ueberstunden gewirkt habe, daß er sich aber in letter Zeit ber Auffassung nicht verschließen fonnte, daß die erforderlichen Arbei ten infolge technischer Schwierigkeiten nicht nur unter Singuale hung von Aushilfskräften erledigt werben fönnen. Die Leistung von Ueberstunden sei auch von den gesamten Bersonal in einer Branchenleiter Mayena, der die Angriffe gegen den Betriebsrat tete, gewußt, denn er war selbst in der Betriebsversammlung an wesend. Bersammlung beschloffen worden. Das habe auch den gran riche revolutionärer In einer Versammlung der Leitergerüstbauer wurde der Bes Am 16. April fällte der Gemeindliche Zentralausschuß, einen richt über die Verhandlung mit den Unternehmern entgegen Schiedsspruch über die Lohnforderungen der Städtischen Arbeiter. genommen. Der Stundenlohn beträgt iegt 5,80 t. Die bisherigen Während der Schiedsspruch allen städtischen Arbeitern eine Stun tariflichen Bereinbarungen intl. Fahrgelb und Beit bleiben be benlohn- Erhöhung von 1,20-1,50. brachyte, mußten sich die stehen. Die Nachzahlung der Streittage wurde abgelehnt. Des 1. Mai wird durch allgemeine Arbeitsruhe gefeiert, und unter Arbeiten der Elektrizitätswerte mit 1,15 M. begnügen. Der Zentralausschuß tagte am gestrigen Montag um über stellen sich die Kollegen den Anordnungen der Gewerkschaften und die Ergänzungsbestimmungen zum Lohataris weiter zu entscheider Partei. Die Betriebsratstrahlen sind auf den. Die Arbeiter der Elektrizitätswerte sowohl wie die Arbeiter Grundlage durchgeführt. Die Versammelten beschlossen, ferner da der Gaswerte hatten sich im Laufe der Revolution bestimmte Ver- fie den Betriebsorganisationen ffeptisch gegenüberstehen, der nur günstigungen gegenüber den anderen städtischen Arbeitern errun zuständigen Gewerkschaft, dem Deutschen Transportarbeifer- Ber gen, bei den Gaswerten in Form der sechsstündigen Arbeitszeit, band treu zu bleiben und für deren Aufbau Sorge zu tragen. bei den Glettrizitätswerfen in Form eines 8prozentigen Zuschlages Die Versammelten erbliden in der Betriebsorganition die Zer aum Stundenlohn. Der Magistrat, vertreten durch Herrn Stadt trümmerung der so müheboll aufgebauten Gewerkschaften. Jebody ratedt, erklärte mit diesen Gorungenschaften der Revolution müffen alle Hände ans Werk gelegt werden, die Gewerkschaften müsse jetzt endgültig aufgeräumt werden. Der Zentralausschuß stellte sich dann auch zum größten Teil auf dem vom Magistrat vertretenen Standpunkt, in dem er zwar den Gasarbeitern die sechsstündige Arbeitszeit weiter zuerkannte, jedoch ben Elektrizitätsarbeitern bie 8 Prozent Zuschlag absprach. Die Arbeitenschaft der Elektrizitätswerte ist jedoch nicht gewillt sich die einmal errungenen Vorteile nehmen zu lassen. Gine borgenommene Abstimmung in den Betrieben ergab Ablehnung des Schiedsspruches mit 1436 gegen 34 Stimmen. Die Elektrizitätsarbeiter sind fest entschlossen an ihren Errungenfchaften unter allen Umständen festzuhalten und werden auch vor einem Streit nicht zurückschreden. Das Verhalten des Magistrats ist um so unverständlicher, als doch gerade die Glet trizitätswerte im lebten Quartal einen Ueberschuß von mehreren Millionen Mark Hatten. Die Bewegung, die als sehr ernst bezeichnet werden muß, gewinnt an Bedeutung und Umfang dadurch, daß sich die tech Ein anderer Beschluß spricht den Ortsgruppen mit Angestellnischen Angestellten mit den Arbeitern solidarisch erben 25 Prozent und den Ortsgruppen ohne Angestellten 20 Bro- tlärt haben. gent der Beiträge für Lotalamede zu. Ab 1. April fallen an alle Bahlstellen 5 Prozent der Extrabeiträge. Die Angestellten bei den Reichsbehörden. Der Antrag Hagen, nach bem die Bahlstelle Sagen beredtigt fein foll, für einen Tag Aufenthaltsunterstübung auszuzahlen, start besuchte Versammlung der Fachgruppe la im Zentralber Am 22. April 1920 fand in der Neuen Philharmonie eme wurde dem Vorstand überwiesen. Ginstimmige Annallyme fand ein Antrag Hamburg mit folgen bem Wortlaut: Mitglieber, bei denen anderweitige Anrechnung der Verbandsunterstübung auf den Bezug staatlicher Untertübung erfolgt, erhalten die Arbeitslosenunterstützung des Ver35) Der Sternsteinhof. Noman von Ludwig Anzengruber. Selene sah ihm mit glübenden, nun trodenen Augen hach, und hinter den geöffneten Lippen schlugen ihr die Bähne zusammen. Der Alte fuhr fort: Wie sich's weiter schiden wird, bas is dermal nur Gott allein bewußt, aber wann's Not tut, so will ich auch für fünftigbin meine Hand nit von dir abzieh'n. Für's Erste nimm das!" Er drückte dem Mädthen einen Bad Banknoten in die Hand. " Mit einem Nud stand Helene aufrecht und warf ihm bas Geld vor die Füße. Geld? Geld biet'st du mir?" schrie fie. Geld für meine Ehr'?! Für die reicht mer just bein Sternsteinhof meniger nit!" Sie preßte beide Bände gegen die Brust und die Sprache versagte ihr. " band der Angestellten( Angestellte bei Reichs- und Staatsbehörden) statt, in der Ucko über die Politik in der Angestellten bewegung und die unpolitischen Gewerkschaftsbünde referierte. Gr wies den gegen den Zentralverband der Angestellten erhobe Jauszustrecken und dann beteuernd an die Brust zu legen; nur ein Gefühl beherrschte ihr Sinne und Seele, das des erbittertften Hasses, verschärft durch die quälende Empfindung ihrer Ohnmacht, und während sie Stufe um Stufe, Fuß vor Fuß die Treppe hinuntermantte, tat jie das Stoß gebet: Gott möge fie den Tag erleben lassen, an dem sie dem protigen Bauern all das Heutige heimzahlen könne! Was willst du noch?" herrschte der Alte die Binshofer an, die noch immer an der Türe stand. Sie blidte verlegen und begehrlich nach den auf der Diele liegenden Scheinen. Ah, dir tut's Geld leid?" lachte er. No, so nimm's! Aber forg' dafür, daß die Dirn' Dummheiten und Aufhebensmachen sein laßt! Je weniger davon unter d' Leut' fommt, desto g'scheidter is's für fie jelber." Er schob ihr die Banknoten mit dem Fuße zu. Das Weib lächelte dankbar, raffte das Geld auf und schlich mit einem Bergelt's Gott" davon. „ Das steht." " Darum werd' ich halt d'Großjährigkeit abwarten. Bis dahin aber zieh' ich mich mit der Dirn' zusamm'." Wohin denn?" Bader," sagte Loni, ganz nabe an den Bauern Der Bauer zog den Mund breit und starrte ihr mit bfiffigem Blinzeln in die zornsprühenden Augen. Und herantretend, ich hab' mein Wort a'balten, ich hab' mich auf'n Hof war's alleinig abg'jeh'n, wie ich hist wohl mert," nit eing'mengt, aber jekt reden wir zwei miteinander." Der Alte maß ihn mit einem geringidhäzigen Blide. höhnte er.„ Bist a Ueberschlaue, du! Wär' der Bub' nit ber Toni bom Sternsteinhof g'west, er hätt dir nie in d'Na, so red' zu." Näh' kommen dürfen; find's auch begreiflich, müßt' nit," So lang' ich noch minderjährig bin, darf ich ohne detn' wie sich eine sonst in ihn berschauen könnt. Aber fein hast's Einwilligung nit heiraten eing'fädelt, das muß mer jagen! Nit umsonst hast dir Wort und Schrift geben lassen, und auch dein Leichtsinn war nicht unüberlegt; denn hitt schaut's völlig danach aus, als wär' bon deiner Seit der Handel ehrlich und die War' echt, während mer dir vorenthalten tät', was mer mur bersprochen hat, um dich d'ran z'friegen! Du siehst, ich kenn' mich aus. Es is eb'n leichter ein' jungen Gimpel fangen, als ein'm alten Fuchs Gisen stellen. Sei lieber fein vernünftig,"-er wies nach den auf dem Boden liegenden Bankzetteln, ,, und la nit liegen, was allein für dich da z'holen is, um das, was d' nie kriegst." Immer berzerrter war das Gesicht der Dirne geworden, immer frampfbafter arbeiteten ihre Büge, jett bollte sie die Faust gegen den Alten und taumelte zur No ja. Mer nimmt doch kein' Knecht, der ein'm etwa Türe hinaus. Sie hatte feinen Blick für Toni, der trokig beistimmend ihrem Abgange zunidte, feinen für die Mutter, in vierzehn Tag'n mit'm Sträußel of'm Sut bon der Arbeit bie it ermüdete, stumm die Sände aeaen ben Bauern habonacht " Das weiß ich selber noch nit. Stommt drauf an, wo ich " Das weiß ich selber noch nit. Kommt drauf an, wo ich ein' Blak find'. Von morgen an berding' ich mich als Knecht." au revolutionieren. Die Smiebe der Innungsbetriebe nahmen am Sonntag den Der angerufene Wericht.ber Vechenblungs fommission entgegen Schlichtungsausschuß hat folgenden Spruch gefällt: Urlaub bei ein jähriger Beschäftigung bier Tage, bei zweijähriger Beschäftigung sechs Tage, bei breis und mehrjähriger Beschäftigung fiebten Tage. Minimallöhne für Schirrmeister 5,50 M, für Beschlagschmiede 5 M., für Stod und Beschlag 4,50 M., für Stodgefellen 4 W. Die A Vereinbarung gilt vom 24. April bis 31. Juli 1920. Die Minimal löhne gelten ab 15. April. Britt eine wesentliche allgemeine Breisa steigerung ein, so sollen Teuerungszulagen bereinbart toerben Für den Abschluß der Behrberträge wirb empfohlen, ein Softgeld au vereinbaren in Höhe von wöchentlich 20 M. für das erste, 30 M. Nach Erstattung für das meite, 40 M. für das dritte Lehrjahr. des Berichts fand gegen 10 Stimmen eine Entschließung An nahme, die die Saltung der Bohnkommiffion billigt, aber die Bu geständnisse der Unternehmer nicht als genügend erachtet. Stur unter dem Druck der Berhältnisse erklärt sich die Versammlung damit zu frieden. Bei steigender Teuerung behält sie fich aber ihre Maßnahmen bor. Nach einem Hiniveis auf die Bedeutung der Maifeier und einer Aufforderung zur Arbeitsruhe erreichte die Versammlung ihr Ende," Für die Opfer der Mevolution wurs ben 275 Mart gesammelt. Betriebsräte der Kriegsorganisationen! Die gum Dienstag nachmittag 5 Uhr angefekte Versammlung in der Aula des Gymnasiums Kochstraße 18 findet nicht statt. Nähere Auffläs rungen folgen noch. Die Sektionsleitung der Fachgruppe Bad Arbeitsgente infchaft freier Angestelltenberbände( Afa). " G'wiß." Du willst mich nur schrecken. Ich här' ja schon lang von ein'm Abreben mit'm Räsbiermartel" " Da war noch a andere Abred' dabei, und is bigt die eine mit der andern hinfällig word'n. Bader, da d'rein fchyid ich mich niemal, so unter wild fremde Deut' in ein' anderm Weltteil! Da mach's fürzer, schlag' mich lieber gleich tot!" Dös werd' ich mir überleg'n; fein' Schad' wär wohl nit um dich, aber ich müßt' dich für ein Guten sahl'n."*) " Tu ich mir haft selber was an!" Carifari, dö's tun, jag'n's nit, und dö's fag'n, tun's nit!" No, und wann ich auf und davon renn'?" So bringen f dich balt ein, und du kannst in Sandk schel'n,' n Schandarm hinter deiner, durch ein paar Ort schaften spazier'n. Und just nit gib ich mich! Aug'sammm' verderb' ich euch 3 Spiel! Was dann nachher, wann ich mir aufällig ein Finger von der Hand had?!" Dös tu'! Dann nehmens? dich erst recht, stecken dich af a Festung wohin zu einer Straffumpagnie und da kannst bir karren und schaufeln g'nug. So, mein Bürschel!" ,, Bader, möchst g'scheiterweis mit dir reden lassen. Was ich da borbracht hab', war ja lauter Unsing. Wann d' etwa meinst, ich sollt mer doch nochmal all's reiflich überleg'n, so fönnt' ja sein, daß ich mich ganz anders b'finn, nit?" Nein, nein, müh' dich nit! Frei h'raus, dir trau' ich nimmer. Freilich, um losa'komm', wär' dir fein Versprechen heilig; aber du erfpar dir dös und ich mir d' Reu hint nach. Unter den Griff, unter dem ich dich hißt hab', frieget ich dich dann fein zweit's mal wieder, und du wärst ' s wird dich niemand nehmen." " Oho! Da d'rauf hoff' du nur nit. Ich fann arbeiten." ganz der Kerl danach, der mich leicht nachher noch ein" Dummer Bub', wie d' daberred'st! Was is da mein- a'schüchtern versuchet, durch's Droben, daß d' mer z'weg'n der Befreiung bei G'richt Anständ' machest! Ah, nein. Ehrlich seits z' hoffen oder a' fürchten? Dich wird kein Bauer neh- mährt am längsten. Ich tu' mein Pflicht, tu' du d' deine, men, weil d' Stellung vor der Tür is." dien' deine drei Jahr'in,' s wird dich nit umbringen." " D' Stellung?" Du ließ'st mich au'n Soldaten?" ( Fortsehung folgt.) *) Ginen Nichtsnußen, den man umbrächte, für einen Guten aahlen müssen, ift sprichwörtlich und besagt, daß das Gejeb be pobl leine Untericheilouna gelten kaffen würde ma Budbruderel- BiffBarbetter und ebelferinnen! Die Betriebs., Stach genauer ufnahme des Tatbestandes wurden ble belben Bel chen vorläufig nach wündjehoje gebracht, wo am heutigen Diens tag durch den zuständigen reisarzt die Deffnung der Zeichen zieds genauer Feststellung der Todesursache stattfinden soll. täte und Obleute der Betriebe, die der U. S.. und St.%.( Sparbabusbund) angehören, treffen sich heute nachmittag 4 Uhr zu einer wichtigen Sigung im Barabegarten Inh. Schmidt, Schwie bufer Straße an der Friesenstraße. Propaganda- Kommission. Die Differenzen in der chemischen Fabrik„ Roland" sind beigelegt. Der Streit ist aufgehoben. Verband der Fabritarbeiter Deutschlands, Bahlstelle Groß- Berlin. Groß- Berlin. Unterrichtskurse für Arbeiter. Boltsabstimmung in Ostpreußen. Die Bezirksgruppe Norden des Bundes heimattreuer Ostpreußen hält am Mittwoch abend 7 Uhr, in den Pharus- Sälen, Müllerstraße 142, eine Verfammlung ab. Die standesamtlichen Urkunden sind mitzubringen. Wer ist die Tote? Aus der Spree gelandet wurde gestern am Friedrich- Karl- Ufer die Beiche einer unbekannten Frau von etwa 38 Jahren, die erst turze Zeit im Wasser gelegen haben kann. Die Tole, nur 1,38 Meter groß, hat dunkelblondes Haar und ein Doppelkinn und trug ein schwarzes Kostümkleid, eine blaue Bluje, schwarze Strümpfe, schwarze Schuhe, einen grünen Selbstbinder und weiße Unterwäsche, die L. und 2. F. gezeichnet ist. Die Zeiche wurde nach dem Schauhause gebracht. Lebensmittellalender. Iung. Dommerstag Uhr Sigung fämtlicher Sommoner Tritter, Rüdersdorfer, Ecke Memeler Straße. 8. Distrikt. Heute abend 6% Uhr brei große politische Versamm Tungen in folgenden Lokalen: Riebeck- Braueret, Frankfurter Allee; Biehhofs- Börje, Eldenaer Straße, und Pazenhofer Brauerei, Lands berger Allee.„ Die kommenden Reichstagswahlen." Referenten: Mibe glieder der Nationalversammlung. Eintrittskarten zur Maifeier find noch beim Raffierer Willi Fischer, Schreinerstr. 18, zu haben. Die Maizeitungen find bei den Abteilungsleitern zu entnehmen. 10. Distrikt. Ausgabe der Billetts zur Maifeier Mittwoch 8 Whe in den Abteilungslokalen an die Bezirksführer. Bestimmtes Erscheinen aller Bezirksführer. 10., 11., 12., 13., 14., 15., 16.; 17.; 18. Distrikt; Reinickendorf und Zegel. Mittwoch 7 Uhr bei Diener, Achterstr. 123, Versammlung der Obleute der Distrikte von der Agitations, Frauenarbeits- und Kinders schutzkommission. T.- O.: Organisation der Maifeier im Humboldthain. 11. Diikt, 6. Abteilung. Mittwoch 7 Uhr Extra- 3ahlabend bel Clement, Sophienfit, 5/6. 14. Distrikt. Die Diftrihts- Generalversammlung findet nicht, wie in der Sonntagsnummer mitgeteilt wird, mit dem 15. Distrikt zue fammen im Stadttheater Moabit, fondern heute abend, pünktlich 7 Uhr, in der Aula Lavegowstr. 28 statt. 1. Geschäfts- und Kaffenbericht. 2. Neuwahl des Vorstandes. 3. Aufstellung der Reichstagskandidaten. Mitgliedsbuch legitimiert. Die Unterrichtsturse für Arbeiter E. V.( vormals Wademische Unterrichtsturje für Arbeiter), Geschäftsstelle Dorotheenstr. 49, beginnen am 6. Mai ihre Kurse. Der Verein hat es fich zur Aufgabe gemacht, Männern und Frauen der werttätigen Bevölkerung zu helfen, bie Kenntnisse aufzufrischen, die sie in der Zehlendorf. Bis Mittwoch, 28. April, Anmeldung auf Gemeinde Volksschule erworben haben, die jedoch im Bauf der Jahre in waren und Zucker. Angemeldet werden: auf die graugrüne Lebens Bergessenheit gevaten find. Der Unterricht wird von Studenten mittelkarte 250 Gr. Nubelt.( 20), 250 Gr. Marmelade( 21); auf die ber hiesigen Hochschulen erteilt. Unterrichtsfächer find: oja Lebensmittelkarte 250 Gr, braune Bohnen( 12), 1 Büchse weiße Deutsch, Rechnen, Literatur, Erdkunde und Naturlehre. In poli- ohnen in Echweinefett( 13), 125 Cr. Bachobst( 14); auf die Jugend- sälen, Müllerstraße. Ausstellung der Kandidaten zur Reichstagswahl. lichenkarte 250 Gr. Gogo( 53); 3ucher auf 86 der Zuckerkatte. fischer und religiöser Hinsicht ist der Verein streng neutral, er wird von Arbeitern und Studenten paritätisch geleitet. Für Besucher der Volkshochschule Groß- Berlin werden besondere Vorbereitungskurse in Deutsch und Rechnen eingerichtet. Teltow. 250 Gr. Haferflocken cuf 7, 250 Gr. Dhaggisuppen auf 8; auf die Krankenmehlkarte 1300 Gr. Krankenmehl. Die Abschnitte 18e- g und 19e- g dürfen von der Kartoffelkarte nicht abgetrennt irerden, darauf with Ersatz geliefert. Mittwoch nachm. von 4-6 Uhr Verkauf von Sülsenfrüchten, Fleisch- und Fischkonserven, Eipulver, Der Unterricht findet einmal wöchentlich, abends von Zitronensirup, weißen Bohnen( in Schweinefleisch gekocht) und Kerzen. 8 bis 10 Uhr, in folgenden Bofelen statt: Niederwallstr. 12, Donnerstag nachm. con 4-7 Uhr Verkauf von Kunsthonig auf 14 der Gipsstr. 23a und in Treptow, Neue Krugallee 6; ferner werden Sebensmittelkarte für Jugendliche( je 125 Gr.), Cefaße sind mitzuKurse im Rahmen der Lichtenberger Volkshochschule bringen. beranstaltet. Der Kurfus dauert etwa brei Monate und fostet Johannisthal. Ausgabe von Lebensmtitel von Freitag, 30. d. M., ab in ben hiesigen Meinhandelsgeschäften nach Maßgbae der Zucker Anmeldungen werden entgegengenommen am Mittwoch, den 28, April, in der Gipsstr. 23a und am Frei.hundenlifte: auf Allgemeine Lebensmittelkarte des Kreises Teltow tag, den 80. April, bon 7 bis 10 Uhr abends, in der Nieder- 250 Gr. Marmelade( 14), 250 Gr. Teigwaren( 18); auf Algemeine Lebensmittelkarte 1 Bädchen Milchfüßspeise( C08), Sonderausgabe( 609); wallstr. 12( allgem. Sörerversammlung). Hier werden auch über in der Gemeindeverkaufsstelle: auf 5 der Zusaßkarte für Kriegsbeschä bie Art des Unterrichts und über die Organisation des Bereins bigle 2 P. Grieß und 2 Pfd. Haferflocken in Paketen; auf 5 der nähere Mitteilungen gemacht. 3ufat harte für alte Leute 250 Gr. Haferflocken in Paketen. 4 M. Doppelmorb bei Müncheberg. Was den Organisationen. Achtung! Bezirksorganisation Berlin- Stadt! Die Distrikte werden aufgefordert, zum Empfang der Fahnen und Banner für die Maifeier am Mittwoch nach mittag 4 Uhr mit Ausweisen versehene Genossen nach der Breite Straße 8/9 zu entsenden. Die Geschäftsleitung. Alle anderen für diesen Abend geplanten 15. Distrikt. Bezichtigung! Die Generalversammlung im Stadt theater Alt- Moabit finest nur für die Mitglieder des 15. Diftriats statt. 17. Distrikt. Mittwoch 7 Uhr Generalversammlung in den Pharus Borher( 5% Uhr) Borstandssitung Utrechter Straße 1. 18. Distrikt. Dienstag 6 Uhr Bersammlung der Vorsitzenden der Elternbeiräte bei Börner, Bellermannstr. 97. Charlottenburg. Heute, Dienstag, 7 Uhr Sigung des Wahlkomitees bei Haase, Spreestr. 50. Charlottenburg, 4. Gruppe. Mittwoch, 28. April, 7 Uhr, Ertra Bahiabend bei Thelen und Liedthe. 8. Gruppe. Extra- 3ahlabent bei Stein. Baffauer Straße 25. Bortrag des Gen. Lömenstein. Charlottenburg. Jugendkommission. Mittwoch 7% Uhr Sitzung bei Ruffel, Wallstr. 68. Charlottenburg, 7. Gruppe. Mittwoch 7 Uhr Extra- 3ahlabenb Wislombftr. 4. Wichtige Tagesordnung. Brit. Donnerstag 18 Uhr Berfommlung fämtlicher Elternbeitäte in der Aula der 2. Gemeindeschule, Bürgerstraße. Wilmersdorf Hafenses. Agitationskommission und Ordner für den 1. Mai Dienstag um 8 Uhr bei Blöjer, Wegenerftr. 18. ilmersdorf- Halensee. Bildungsausschuß. Die Rinderprobe zur Maifeier findet heute nachm. 4 Uhr im 4. Lyzeum, Weimarische, Ecke Mainzer Straße, statt. Reukölln. Heute 7 Uhr Sigung der Elternräte bei Greif, Hermanns, Eche Schierkeftrofe. 1. Bildung des Orts- Elternrats. 2. Unfere Arbeit Räpenick. Das Erscheinen des„ Bolksboten" ist aus tednischen Gründen für die nächste Zeit nicht möglich. Nähere Witteilungen er folgen noch durch die Organisationsleitung. 11. S. 3. D.- Abteilung der Gafimirtsengefielten. Donnerstag vore mitten 10 Uhr wichtige Funktionärsvorstandsfigung in der Arbeiter bildungsschule, Schicklerstr. 5 II. Bereinsfalender. Gin graufiger Sund, der auf ein entjehliches Berbrechen Tchließen fäßt, ist in der Nähe von Müncheberg in der Mark ge= macht worden. Am lebten Freitag entdeckte man durch einen Zufall in einer Stiefernichonung an der Chauffee toisen Dahmeborf und Münchshofe eine in der Grde vergrabene Beiche, deren eines Bein durch den anhaltenden Regen der letzten Tage frei gelegt worden war. Als die benachrichingbe Boligetbermostung in Müncheberg die Ausgrabung ber Deiche anordnete, stießen bie da But bestellten Arbeiter zu ihrem Enesehen noch auf eine zweite Zentralverband der Angestellten. Versammlungen am Mittwochs Reiche, die in der gleichen etwa einen Meter tiefen Grube verFachgruppe 18( Angestellte der Buchdruckereien und Buchbinde 3. Distrikt. Mittwoch 7 Uhr Mitgliederversammlung in der Schulreien) abends 68 Uhr, öffentliche Versammlung in ben Sophiensälen fchaert war. Beide Deichen waren schon start in Bermesung übergegangen; fie mögen nach dem ärztlichen Gutachten bereits steben aula Boechhfir. 9. Stellungnahme zu den Reichstagswahlen und Auf- Sophienste. 17/18( Stellungnahme zum neuen Tarif). Fach. Monate in der Erde gelegen haben. Infolgebeffen ließen sich steifung des Kandidaten. gruppe 17( Gektion der Hotels und Restaurationsangestellten) abends 8 Uhr im Belt 4( Löwenbrauerei- Ausschank). Fachgruppe 18 irgendwelche Feststellungen über die Todesurjade nicht machen; Vesonftaltungen fallen aus. 8. Distrikt, 8. Abteilung. Der für Mittwoch, 28. d. M., anberaumte( Sektion: Gold- und Silberwaren- Detailgeschäfte) abends 18 Uhr im Berlegungen durch Schuß aber Siebwaffen waren nicht auffins- Extra- 3ylebend findet bereits heute abend statt. Verbandsbureau, Belle- Alliance- Straße 7/10( Bericht über die Tarifa bar. Bei den Beichen handelt es sich um einen etwa 28jährigen 4. Distrikt. Dienstag 7 Uhr Distriktshonferenz in der Schulaula oerhandlungen). und 1,65 Meter großen Mann und einen um etwa zehn Jahre Reichenberger Straße 67. Dazu sind die Schulobleute eingeladen. Deutscher Transportarbeiter Berband, Bezirk Groß- Berlim älteren, auffallend großen und träftigen Mann. Der jüngere Mittwoch in allen Bezirken Erta- Zahlabend. Wichtige Mitteilungen. Rellerarbeiter arbeiterinnen und Rutscher aus den Bein- Großhand Zote trug u. a. einen Blauren lienbadhnlichen Militärrod, der im 9. Abteilung. Gemeinsamer Zahlavend in der Schulaula lungen und Likör und Branntweinbetrieben Groß- Berlins. Mittwoch Futter die Zeichen... G. 6. 9. 1901" aufvies. Bei der Beiche rangelte. 128. Neurohl der Abteilungsführer. 12 Abteilung 17 Uhr außerordentliche Gruppenversammlung im Englischen Hof. wurden ein leerer Baustbeutel und ein Notizbuch, deffen Inhalt Gemeinsamer Zahiabend in der Schulaula Görlitzer Straße 51. Vor Alexanderft:. 27c( nahe der Magazinstraße). Bericht über die Lohn Donnerstag 7 Uhr Generalversamm verhandlungen mit den beiden Arbeitgeberorganisationen. Baum mehr leserlich ist, aufgefunden. Die zweite Die war mit tag des Genoffen Holzfälle. lung bei Graumann, Naunynstr. 27. Aufstellung der Reichstagskandigranmeliertem Angus, wollener Stridiade, Schnlichen und geboten. Mitgliebsbuch oder starte legitimiert. Streiftem Barchenbheb befietbet. Offenbar handelt es sich um 5. Distrikt. Heute abend 7 Uhr Funktionärkonferenz im Bewerkweiruffische Striegsgefangene aus dem Bege in Wincheberg. schaftshaus. Für diese Annahme fprechen befondere Werkmale der Kleidung. 5. Distrikt. Dienstog 8 Uhr Funkijonärkonferenz im GewerkAllem Anfcheine nach find bie beiben Ruffen ens bem Rager entfchaftshaus. Mittwoch 7% Uhr Mitgliederversammlung in der Schul wichen, wie bas öfters vorgekommen ist. Obwohl, wie gesagt, aula Bringenstr. 51. Aufstellung der Kandidaten zur Reichstagswahl. 6. Diffekt. Dienstag 7 Uhr Vollversammlung der Räte und Gewerkschaftskommisionen bei Knoch, Große Frankfurterftr. 16. Ferner um 7 Uhr Bollversammlung der politischen Kommissionen bei Bilzecker, Bumenftr. 34. Freie sezialistische Jugerb Neukölln. Heute, Dienstag, 7% Uhr im okal von Ribbe, Hobrechtstr. 9, Fortsetzung der Generalversammlung. Sozialistische Broletarierjugend Wedding I. Heute 7 Uhr wichtige Mitgliederversammlung bei Kroll, Utrechter, Eche Hennigsdorfer Straße. Zouristen Berein„ Die Naturfreunde", Ortsgruppe Berlin, Mittwoch 7 Uhr Ortsgruppenfigung in der Aula bes Sophien- Gyn nafiums, Weinmeisterfir. 14/15. Bortrag über„ Bemeinschaftsleben in der Natur"( Frl. Steinitz). Bund der technischen Angestellten und Beamten. Mittwoch 7 Uhr Vertrauensmännerversammlung des Baugewerbes im Rofenthaler Sof, Rosenthaler Straße 11. Merkmale äußerer Verlegungen zunächst niet en den Beichen Mitgliedsbuch legitimiert. bemerkt werden konnten, wird damit gerechnet, daß die beiden Männer einem Verbrechen zum Coser gefallen fine. Sie find wahrscheinlich ermordet und beraubt worben. Am vergangenen Gannabend weilte eine Gerichtstommiffion aus Münchsberg am 7. Distrikt. Dienstag 7 Uhr Generalversammlung in den Comenius- Verantwortlich für die Redaktion: Alfred Bielepp, Neukölln. Tatorte; gu der Untersuchung an Ort und Stelle war auch eta fäten, Demeter Straße 07. Bericht des Borstandes und Raffierers. Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. H., Berlin. 9. Abtei Lindendruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. H., Schiffbauerdamm 19. Bertreter der Staatsanwaltschaft in Frankfurt a. D. erschienen. Aufstellung von zwei Kandidaten zur Reichstagswahl. Spezial- Arzt für Geschlechte, Haut-, Hara-, Frauenleiden, speziell veraltete hartnäckige Harnielden, Ausschlag. Nervenleiden. nery. Schwäche, Kopf- u. Krenzschmerzen, Rheumatismus, Ischias, Gicht, Gegen Lues eigene Bilmethode, verbunden mit Salvarsan- Kuren. UrinB. Blutuntersuchungen. Im ersten u. ältesten Kur- Institut von Platin, Gebisse, Kupfer Blei auch einzelne Zäune 6 bis 75.- M., Knopfstiftzähne die Hälfte. Kupfer Messing höchste Tagespreise. Separates Damenzimmer. Zentrale für Alt- Metall, Eleasser Str. 78. Dir. Löser senior-1,48. Sonat. 9-1 Hur Resenthaler Str. 69-70 Rosenthaler Plata. Spezial- Arzt für alle Geschlechtskrankheiten, Harn-, Frauenleiden, Blutuntersuchungen, Salvarsan- Kur. Behandlung schnell, sicher, ohne Berufsstörung. MaBige Preise. 10-1. 4-7 Brunnenstr. 185,( Roseeth. 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Wir haben ihn als ehrlichen und aufrichtigen Menschen kennen und achten gelernt u. werden sein Andenken in Ehren haiten. Die Einäscherung findet am Mittwoch, den 28. 4., 5 Uhr nach n., in der Gerichtstraße statt. Die Hauptwerkstatt Grunewald L. A.: Bis Brisitervertretung Zeitungspapier per Kg 1,60 and Jagdwafien kaufen zu Glas. Lothringer Str. 89/90. hohen Preisen F.W.Vandrey& Co, Saxerizirik Berlin SW 68, Lindenstr. 90 Alt- Metalle für Engrosverwertung. Invalidenstr. 142. Nerd. 9649. Altmetalle sowie alle Arten Produkte zahlt höchst. Tagespreise Karl Kühn, Köpenister Strale 113 A Charlottenburg Botenfrau stellt sofort ein Spedition Lorenz Wallstraße 68. Genossen! Werkt für die Freihe