Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang Die Freiheit erscheint morgens und nachmittags, an Sonne und feftagen mur morgens Der Bezugspreis beträgt bei freier Zustellung ins Baus für Groß- Berlin 2.50 m. ins voraus zahlbar. Für Doftbeng nehmen fämtliche Postanstalten Bestellungen entgegen Unter Streifband bezogen für Deutschland und Oesterreich 10.-M., für das übrige Ausland 13.50 m. zuzüglich Dalutaaufschlag, per Brief für Deutschland und Oesterreich 12.- m Redaktion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbanerbamm 19 IIL Jernsprecher: Amt Norden 833-36, 2895 und 2896. Freitag, den 30. Apríl 1920 Nummer 153 Abend- Ausgabe Inferate toften die actgesp. Nonpareillegeile oder deren Raum 3.20 TL. zuzügl. 30% Teuerungss fchlag. Familien und Organisationsanzeigen die achtgesp. Nonpareillezeile 2.40 m. netto. Kleine Unze gen: Das feitgedruckte Wort 1.15 m, jedes weitere Wort 85 Pfg., zuzügl. 30%, Teerungszuschlag. Stellengesuche, familiens u. Organisations Wort Unzeigen Poften das fettgedruckte Wort 1.15 Mt., jedes weitere Wort 85 Pfg. netto Inseraten- Abteilung: Berlin M. 6. Schiffbauerdamm 19 Fernsprecher: Amt Norden 833-36, 2895-96, 9768 greibeir Berliner Organ dor Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Generalstreit der französischen Eisenbahner.| Sozialistischer Wahlfieg in der Für die Berstaatlichung. Baris, 30. April.( Savas.) Der leitende Ausschuß der Confederation General du Travail teilt mit, daß der Landeseisenbahnerbund Frautreichs am Sonnabend, den 1. Mai, in den Allgemein. ausstand tritt, um die Verstaatlichung der Eisenbahnen zu erzwingen, dies fordere die gefamte Arbeiterbewegung. Der Ausschuß werde sorgen, daß die Versorgung des Landes gesichert bleibe. Maiforderungen in Frankreich. Die französische sozialistische Partei fordert in einem Aufruf bas französische Proletariat auf, dur einen allgemeinen Streit am 1. Mai den Willen zum Ausdrud zu bringen, den Forderungen des Proletariats zum Siege zu verhelfen. Diese forderungen find: 1. Völlige Amnestie. 2. Ausdehnung des Rechts zur Bildung bon Bereinen auf alle Beamten. 3. Frieben mit Sowjet- up Land. 4. Allgemeine Abrüstung. 5 Sozialisierung der Probut tionsmittel Cloyd George über die Wiedergutmachung. Reinerlei Meinungsverschiedenheiten zwischen den Alliierten. H. N. 2ondon, 30. April. Im Unterhaus hat Lloyd George gestern eine Erklärung über Can Nemo abgegeben. Er sagte: Bevor die Konferenz zu fammentrat, habe es gewisse Mißverständnisse gegeben, die an fich nicht widtig waren, aber ernft gemacht wurden burch absichtliche Berhegungen gewisser unverantwortlicher Personen. Er fei glüd lich, jest feststellen zu können, daß der Himmel fich wieber geklärt habe. So weit er sehe, fei jedermann zufrieden mit dem, was in San Remo erreicht worden ist. An Deutschland sei mit geteilt worden, daß in dem Augenblid, wo die Zahl ber beute fchen Truppen im Ruhrrevier auf die in der Note vom 8. August 1919 genehmigte 3ahl herabgefest worben fei, die franzöfifchen Truppen fofort aus Frankfurt Befehl durchzusehen, und das sei eine der größten Schwierigt.iten, mit der die Konferenz zu tun habe. Die deutschen Geschüte und Luftfahrzeuge müßten abgeliefert werden. Dies fei eine wesentliche Forberung, auf der die Entente bestehen müsse, da sie nicht gestatten könne, daß diese Kriegswaffen irgendwo in Deutschland herumli gen. Bezüglich der Wiebergutmachung verlange bie Entente zu wissen, welche Vorschläge Deutschland zu machen bereit sei, um seinen Verpflichtungen nachzukommen. Die Entente wiffe sehr wohl, daß Deutschland unter den gegen. wärtigen Umständen nicht zahlen könne, aber fie möchte gern wissen, was Deutschland selbst als Betrag feiner Berpflichtungen anerkenne. jest bie beutschen Minister nach Spaa kommen mit gewiffen end gültigen Vorschlägen bezüglich Deutschland zahlen kann, und die Methode angeben, wie diefe Summe, bie Bahlung burchgeführt werben foll, aber wenn sie irgendeinen anderen Vorschlag zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen machen, werbe, a Iles glatt geben. ber Tschecho- Slowakei. Aus Prag wird uns geschrieben: Das Bolt hat gesprochen. Wer die ungeheuren An strengungen der bürgerlichen Parteien in den letzten Tagen bor der Wahl in die Nationalversammlung gesehen hat, wer diese Schmußmelle von Plakaten, Flugblättern und Wahlzeitungen miterlebte, in denen sich bergehoch die Demagogie häufte, wer die Appelle an die niedrigsten Volksinstinkte berfolgte. mit welchen die kapitalistischen Parteien aller Schattierungen und Stationen um die Stimmen des Volkes buhlten, den mußte doch ein leiser Zweifel beschleichen vor der Frage, ob die breiten Massen diesen Lockungen würden widerstehen können. Stationalismus und Klerikalismus, sie find immer die Urfeinde des an geistigen und wirtschaft es immer wieder, fich eine breite Gefolgschaft zu sichern. mit lichen Werten fo reichen Volkes geweien, und fie vermochten demagogischen Schlagworten ihr wahres Biel, die Verslabung der proletarischen Schichten, verdeckend. Lloyd George behandelte meiter die Frage der Mandate über fung: infolge der gebundenen Listen, wo die Kandidaten Die Wahlordnung hatte eine äußerst günstige WirMesopotamien, Syrien und Balästina und teilte schließlich mit, in der aufgestellten Reihenfolge als gewählt betrachtet wer welche Schritte die Entente bezüglich Armeniens hei Wilfon unter den, verlor der Wahlkampf böllig den Charakter eines nommen habe. Er gab weiter den Beschluß zur Bieberauf Duelle zwischen amei Bersönlichkeiten. Entscheidend war nahme der Beziehungen mit Rußland bekannt unb das Programm. Und so ließen sich denn gar bald aus fagte am Schluß feiner Rede: Die Klaffende Wunde Europas beder Flut von Barteien( es waren ihrer nahezu zwei ginnt jest zu heilen. Die Konferens in San Remo war ein Wahr. Dugend) immerhin trog aller nationalen Unterschiede zwei seiden auf dem Wege der Wiederherstellung geichen Amsterdam, 30. April. Laut Telegraaf fagte Lloyd George über die Stuhrfrage noch folgenbes: Ueber die Frage der Wiebergutmachung, Entwaff. nung usto. bestand zwischen den Alliierten teine Meinungsver. schiedenheit, sondern nur über folgendes: mächtige Lager heraustristallifieren Sie Rapitalis. mus, hie Sozialismus, hie Aufbau des Staates auf der Gewalt und Unterdrückung der nichttschechischen Nationen, hie friedliche Zusammenarbeit aller in einem wahrhait demokratischen Staate, das waren die Losungen, unter denen gestritten und heiß gestritten wurde. Dieses Gefühl der wirt. In einem Teile Deutschlands waren Ruheftörungen aus schaftlichen Bugehörigkeit bermochte sogar auf tapitalistischergebrochen, die nicht allein für Deutschland, sondern auch für alle Seite die sonst abgrundtiefe Kluft zwischen Tschechen und Welt eine Bedrohung barstellten. Die Kommunisten waren Deutschen zu überbrüden, und mimte man vor dem Publi Herren auch in den großen Industriegebieten an der Ruhr gefum gegenseitig auch den starken Mann, so verstanden fich worben. Sätten sie dort ihre Macht befestigt, dann würde diese die Herrschaften hinter den Kulissen um so besser. Die 25 Gefahr vielleicht auch anderswohin übergegriffen haben. Die Frage bis 30 Millionen Kronen, die beispielsweise nur die so war deshalb, wer fie unterdrüden solle. Die Franzosen waren genannte nationaldemokratische Partei, das Asyl der Großder Meinung, daß dies durch alliierte Truppen geschehen müsse. kapitalisten, für die Wahlagitation auswarf, stammten jo Alle anderen Alliierten hielten dafür, daß es den Deutschen über- gut bon den tschechischen pie von den deutschen Industriellen. laffen bleiben müsse, bie Ordnung in ihrem eigenen Lande herzustellen.( edgewood( Arbeiterpartei): Den deutschen Junkern!") Parteien( tischechische, slowakische, deutsche und madjarische) Abhold aller Reklame, tämpften die sozialdemokratischen Nach einer Meldung des B. T. B. erflärte Kloyd George den harten Kampf um den Sozialismus. Mit reinem Die Konferens habe weiter zum ersten Male deutsche Minister zur russischen Frage, der Oberste Rat babe den Beschluß Schilde traten sie vor das Volf, auf ihrem Banner das Be eingeladen, mit alliierten Ministern in einer offenen Konferens auf Annüpfung von Handelsbeziehungen und Gewährung aller fenntnis zur Schaffung der sozialistischen Reaufammenzutreffen, um die verfchi denen Fragen zu behandeln. möglichen Erleichterungen bestätigt. Die russische an els publik. Und das Bolt sprach. Millionenfach tönte die Es gab feinerlei Meinungsverschiedenheit zwischen ben Altierten delegation werde in England zugelassen werAntwort den Verteidigern der alten Gesellschaft entgegen, in ber brüstungsfrage. Wenn aber die Alliierten den mit Ausnahme von Bitwinowsti, ber feiner ein millionenfacher Schrei nach Befreiung aus den bisheri Deutschland befehlen, abzurüften, ergebe sich, das anscheinend Beit seine Vorrechte als Bertreter der Säteregiemung mißbraucht gen Fesseln wirtschaftlicher und kultureller Not! tein Mensch bie Macht in Deutschland babe, ben babe. und Darmstadt zurüd gesogen würben. Heraus aus den Betrieben! Angestellte! Arbeiter! Demonstriert am 1. Mai für den revolutionären Sozial'smus. Auf zu den Massenfundgebungen der U. 5. P. D. Die öffentlichen Versammlungen finden am Sonn abend, den 1. Mai, vormittags 10 Uhr, auf folgenden Plägen statt: Treptower Part, Tempelhofer Feld, Friedrichshain, Humboldthain, Lichtenberд, Blatz an der Barfaue, Bantom, Marktplag, Breite Straße, Niederschönhausen, Friedensplak. Westliche Berorte, mittags 12 Uhr, Wittenbergplay. Beamte! Spigel an der Arbeit! Die Rote Fahne" warnt vor einer gewissen Schröder. Mahnte, die fich teils in Männer-, teils in Weiberlieibern in Mitteldeutschland herumtreibt, in Verbindung mit der Deut jchen Beitung" steht, und besonders gefährlich ist, weil sie mit Plänen über Dynamitgeschichten hausieren geht und Genoffen su probozieren sucht Sie reift jest unter dem Namen Hoffmann" ober Bu Wir haben Veranlassung, unsere Genossen auch in Berlin zur größten Borsicht au mahnen. Auch hier find Die Sänger und Referenten werden gebeten, frühzeitig Spigel am Wert, die den Auftrag haben, den 1. Mai au benusen, um Unruhen oder Zusammenstöße mit Reids- eber Sicherheits anwesend zu sein. Die Arbeiter- Ruderer und-Segler halten ihre Maiver- wehr zu provozieren. Wir sind überzeugt davon, daß unsere Ge fammlung vormittags 11 Uhr im Birfenwäldchen, gegen- noffen bem mit aller Entschiedenheit zu begegnen wiffen und ba über Kuhstall und Carolinenhof, ab, bei ungünstigem Wet- für forgen werden, daß der 1. Mai in vollster Rube unb Orbnuna verläuft. ter in Botal Marienluft Infolge des gefeßlichen Wahlawanges war die Stimm beteiligung eine sehr große. 6 040 258 Wähler und Wähle rinnen gingen an die Urnen, 2 292 688 bon ihnen ent. schieden für die neue Reit, für den Sozialismus. Ueber zweieinviertel Millionen sozialdemokratischer Stimmen, mehr als 38 b. S. der Gesamtzahl der Wähler, das ist ein Ergebnis, das auch die kühnsten Optimisten nicht erwarteten. Denn es genügt nicht nur, die Zahlen allein zu werfen. Man muß in Betracht ziehen, daß diesmal auch bie Slowakei mitstimmte, ein Gebiet, das bisher aller Willkür der madjarischen Magnaten qusgeliefert war, bedingungslos tat, was der Pfaffe und der Grof" ihm vorgeschrieben. Um so erfreulicher ist das jetzt bekannt ge wordene Wahlresultat, das so recht die ungebeure Auf flärungsarbeit kennzeichnet, die von der Sozialdemokratie in den wenigen Monaten seit der Schaffung der Republik in diesen rüdständigen Gebieten geleistet wurde. Nicht weniger als 643 584 jozialistische Stimmen stammen aus der Slowakei, während die Klerikalen, die von hier eine Sauptstärkung ihrer schwachen Positionen erwarteten mit einer gewaltigen Schlappe abziehen. namentlich der tschechischen, hat das Militär ungemein Zu dem Wahlfieg der sozialdemokratischen Parteien, beigetragen. Der Rentralrat der Legionäre hatte in einem Wahlaufruf allen Legionären, die einen großen Teil der gesamten Militärmacht darstellen, empfohlen, sozialistisch zu wählen, mit der richtigen Argumentation, daß die Regionäre nicht nur für einen selbständigen, sondern auch für einen freien und sozialistischen Staat gefämpft hätten. Nahezu die gesamte Mannschaft wählte fozialdemo fratisch, was an verschiedenen, Orten die bürgerlich angebauchten Offizierchen sehr verschnupfte, namentlich als am Sonntaa abend nah Bekanntmerhen der Setultats an ber fchiedenen Orten die Soldaten boll Begeisterung an den lozialdemokratischen Wahlfeiern teilnahmen. " Ein unhellvoller Plan. Wie unter diesen Umständen die zukünftige begierungs-| Beitung" Golos Roffii" habe am 16. Apell d. J. an einer fombildung aussehen wird, ist äußerst schwer zu sagen. Nach der munistischen Versammlung teilgenommen, in welcher der Umstura Ein Stimmenvergleich ist an Sand der letzten Ge- ganzen Konstellation zu schließen, wird es überhaupt un- mit Waffengewalt und die Diktatur des Proletariats gefordert meindewahlen im Juli 1919 nur für das Gebiet von möglich sein, eine dauernd tragfähige Regierungsmehrheit wurde". In einer Berichtigung erklärt nun die„ Golos Rossii", daß Böhmen, Mähren und Schlesien möglich. Es erhielt dem zusammenzubringen, da der Parteitag der Sozialdemokra. nach die tschechische Sozialdemokratie damals 922 782 Stim ten wohl eine Fortiebung der bisherigen e bon feiner Seite subventioniert werde und daß fein Mit men oder 29,80 v. G. der Gesamtzahl, heute aber 1067 959 Roalitionspolitit ablehnen wird, andernteils arbeiter an der behaupteten Versammlung, noch überhaupt jemals oder 83,4 b. S. aller tschechischen Stimmen. Auf deutscher die Bürgerlichen, aber national gespalten sind, so daß bor- an einer fommunistischen Versammlung teilgenommen habe. Die Golos Rossii" hat wegen der frechen aus der Luft Seite betragen die entsprechenden Zahlen 623 166( 43,82 äufig an eine Soalition hier nicht zu denb. S.) und 688 261( 43,6 b. S.). Beide Parteien haben alio fen ist. Man spricht denn auch in parlamentarischen Kreisen gegriffenen Behauptungen der Deutschen Tageszeitung" die einen beträchtlichen Stimmenzuwachs zu verzeichnen, wäh- von einer aufgemeinsame Vereinbarung eingefekten Be- Berleumdungsflage angestrengt. rend alle übrigen entweder mit knapper Not ihre Positionen amtenregierung, worauf dann in etwa einem Jahr, behaupteten oder aber eine sehr fühlbare Stimmeneinbuße wenn sich die Verhältnisse etwas geklärt haben, 9ieuwahlen erlitten haben. Dies trifft vorab zu für die National- auszuschreiben wären. Die Senatswahlen dürften Vormarsch der Reichswehr ins bergische Land? demokraten, die mit Ausnahme des Prager Wahl- feine Verschiebungen in dem Stärfeverhältnis berbeiführen, freises, wo ihr Salbgott, Dr. Kramarich, als Listen da fie ia ebenfalls durch allgemeines und gleiches Wahlrecht Der preußische Minister des Innern, Herr Severina, führer aufmarschierte, eine vernichtende Schlappe erlitten. erfolgen mit der einzigen Eindycantung. Das statt mit 21 bat gestern in der Landesversammlung den Einmarich der Er be Reichswehr auch füdlich der Ruhr angekündigt. Auch eine andere Bartei hat sehr gelitten: die der tich e dh i- erit mit 26 Jahren gewählt werden darf. fchen Nationalsozialiſt en. Sie ist ein KongloSo ist die politische Situation trotz des zweifellosen hauptete, daß die Behörden den weiteren Vormarsch merat aller möglichen Interessen, berfolgt angeblich die Sieges der sozialistischen Parteien durchaus nicht geflärt. wünschten, da sie nicht mehr die Verantworung für die Ruhe gleichen Biele wie die Sozialdemokratie, will aber bei allen wird die parlamentarische Arbeit in der nächsten Beit fort. und Ordnung übernehmen fönnten. Serr Severing ftüste fozialistischen Bestrebungen das nationale Mäntelchen gelegt werden fönnen, so muß fie auf alle Fälle andere fich dabei vor allem auf den Oberbürgermeister uno in wahren. Sie bereinigte bisher auch den kleinen Mittel- Wege einschlagen als in der alten Nationalversammlung. Sagen. Wir wissen nicht, was Herrn Cuno veranlaßt bat, ftand unter ihren Fahnen, nun find die Gevatter Krämer ch fage: wenn fie fortgefekt werden kann, denn die wirt feine Stellungnahme jo blößlich zu ändern. Er hat sich aber abgesprengt und haben eine eigene Partei gebildet, so ichaftlichen Klaffengegensäge spiten sich namentlich in der wochenlang ganz energisch gegen einen Vormarsch der daß es bie Nationalsozialisten nicht über 383 860 Stimmen Ietten Reit in einem Maße zu, bak feitens der Arbeiter Reichswehr üblich der Ruhr widerfest und immer wieder hinausbrachten. Man rechnet fie gemeinhin zum foziali- fchaft fehr wenig Geduld vorhanden ist, die immer fübner betont, daß in den Städten des Bergischen Landes stischen Block, so daß unter ihrer Hinzurechnung insgesaint werdende Reaktion rubig weiterarbeiten au laffen. Und fo musteraültige Ruhe berriche. An diesem Aufstand hen 2966 503 bürgerlichen 2 878 548 fogia- tetrachten wir die Wahlen als ein er si es arnung 3. hat sich bis heute nichts geändert. Wir wissen aus eigener erftes Erfahrung, daß die Arbeiterschaft des Bergischen Landes Iistische Stimmen gegenüberstehen würden. Diefe Recheichen. Berstehen es die Herrschenden, um so beffer vom ersten Tage des Kapp- Butiches an bis heute eine nung ist freilich etwas optimistisch, da die Nationalisten für sie! boch wohl zu unsichere Rantonisten sind. Es ist nur zu hofien, daß der einsetzende Abbröckelungsprozeß weiterschreiten und namentlich auf Arbeiterseite die Erkenntnis Blaz greift, daß nur die Sozialdemokratie imstande ist, einen wirksamen Schutz der Interessen der Arbeiterschaft au erkämpfen. Politisches Band fenfum. geradezu bewunderungswürdige Disziplin an den Tag gelegt hat. Der Durchzug der Flüchtlinge nach dem bejebten Gebiet ist ohne jede Störung verlaufen, und gerade in Sagen ist es au feinerlei Ausschreitungen gekommen. Wir können. für den plöblichen Wandel der Die Deutsche Zeitung" hatte, wie wir seiner Beit berichte- Anschauung des Herrn Cuno feine andere Erklärung finden, ten, in ihrer Montag- Morgenausgabe phantastische Mitteilungen als daß er durch die fortgefekten Rügenmeldungen der Im ersten Ansturm baben die sozialistischen Barteien beutschland und über eine Geheimorganisation Schwarze aßnd" Gegensatz zu feiner jebigen Auffaffuna stehen die Bekundun über einen angeblichen neuen Kommunistenaufitand in Mittel Reichswehripitel nervös geworden ist. Denn im strengen meitaus die meisten Mandate erobert. Von den bei der ber 11. S. P. gebracht. Diese Mitteilungen zeigten burch ihre gen der Oberbürgermeister von Barmen und Elber eriten Stimmenzählung bejetten 198 Mandaten entfallen ganze Aufmachung, daß es der Deutschen Zeitung" nur um eine Felb, die auch heute noch betonen, daß ein Vormarsch 65 auf die tschechischen, 26 auf die deutschen Sozialdemo- neue Aufputschung der Oeffentlichkeit zu tun war. Selbst der der Reichswehr ins Bergische Land durchaus nicht erforder. fraten. Da die Wahlzahl für den einzelnen Abgeordneten Staatskommissar für die öffentliche Sicherheit, Weismann, lich sei. Auch die Frankfurter Beitung" meldet aus Elberawischen 19 000 und 27 000 fdywanft, find überall große fah sich genötigt, die Schwindelnachrichten ter Deutschen Zeitung" feld, baf alle Alarmaerüchte erlogen oder schamlos über. Stimmreſte übrig geblieben. Einem tatsächlichen Pro- gebührend zu kennzeichnen. trieben feien. Die Städte südlich der Ruhr wünschten feine portionalprinzip.folgend, werden für die zweite Stimmensählung die Reststimmen aller Parteien, die im ersten An- Giftmischereien fortzusehen. In der vergangenen Nacht ist die durch grüne Sicherheitswehr. Das hinderte indes das saubere Stappistenblatt nicht, feine Reichswehr, höchstens eine Berstärkung der Polizeikräfte fturm wenigstens ein Mandat erreicht haben, zusammen. Montagsausgabe der Deutschen Zeitung" mit ihren lügenhaften Die Reichswehr darf unter keinen Umständen in bas gezählt, die Gesamtzahl durch die restlichen Mandate geteilt Alarmnachrichten in einer Sonderausgabe von Hunderttausenden Bergische Land einmarschieren. Wir stehen kurz vor der und die so erreichte neue Wahlaa bl als Grund- von Exemplaren neu gedrudt und zum größten Teil auf das Reichstagswahl, die ganzen Vorarbeiten dazu würden auf lage für die neue Mandatzuteilung benüßt. Von den flache Land hinausgeschafft worden, Dieses Unternehmen fenn- das empfindlichste gestört. Aber das wünschen die politi67 Restmandaten wurden so 63 besetzt, es erhalten die zeichnet sich als politisches Banditenium niedrigster fchen Sintermänner der Reichswehr gerade. Es kann nach tichechischen Sozialdemokraten 5, die deutschen 8 Size, Art. Das Blatt der Baltikumer und Knüppel- tunges sucht durch allen bisherigen Erfahrungen behauptet werden, daß sie während 4 Mandate der dritten Stimmzählung, die auf Grund der neuen Refte wie die zweite vorgenommen wird, sein Vorgehen die Landbevölkerung gegen die städtische Arbeiter Bravofateure in das Bergische Land geschickt hat, damit ein Grund der neuen Refte wie die zweite vorgenommen wird, schaft aufzuheben. Es trägt bewußt Unruhe und Erregung Vorwand für den Vormarsch geschaffen wird. sur Berteilung vorbehalten bleiben. Insgesamt werden in der neuen Nationalberiam mbacht au sein, die von ihm angekündigten fommuin das Bolt hinein. Es scheint aber auch außerdem darauf beIung bie tschechoslowakischen Sozialdemo fraten 80 Mandate erhalten( bon insgefamt 300), die deutschen 32, die madjarifchen 10, insgesamt 122. Dazu fämen dann als Sospitanten die tschechischen Nationalsozialisten mit 22 Mandaten. Den bürgerlichen Parteien fallen 187 Manbate zu, der Reſt verteilt sich auf Sarpathenrußland, Teichen und das Sultichiner Gebiet, die noch nicht gewähit baben, ebenso nicht die sibirische Armee, die vier Bertreter entiendet. Mai- Uufruf!") Sordyt, Brüder hordyt! Es läuten die Glocken! Gar mächtig ziehet Die Freiheit den Strang Serbei denn, Brüder! Wohlauf, auch Schwestern! Bereint steht zum Kampf! Eilet! ihr Brüder! Auf daß wir erleben ben leuchtenden Tag! Und nicht mehr beklagen die Nöte des Morgen und wünschen den Schleier der bergenden Nacht, baß nimimer fo fiar sich spiegle im Licht das Elend und Grom. Serbei! denn ihr Brüder! Noch läutet die Glocken jubelnd die Freiheit. Go eilt! eh fie läuten bem göttlichen Boten zu Tode gehet ben Grabgejang. nistischen Unruben" am 1. Mai in eigenartiger Weise boraubereiten. Arbeiter! Seid auf der Hut! Bor einigen Tagen hatte die Deutsche Tageszeitung im Busammenhang mit einigen anderen ingwischen als völlig unwahr erwiesenen Behauptungen von der in Berlin erscheinenden demofratischen russischen Beitung Golos Rossii" erflärt, ein Mitarbeiter der von Herrn Kopp subventionierten russischen Die Landtagswahlen in Thüringen. Der Volferat für Th ringen fette den Wahltermin für den ersten Landtag des Staates Thüringen auf den 20. Juni fest. Ein russischer Protest. Die russische Mission in erhielt den Auftrag, gegen die Beschießzung der Schwarzen Säfen durch alliierte Ariegeschiffe und gegen die Erklärung des französischen Admirals, feinerlei Verkehr zwischen den russischen und den Entente häfen zuzulassen, Proteft einzulegen. Die Verwendung farbiger Befagungstruppen. In West minster in England fand eine Protestversammlung gegen die Verwendung farbiger Truppen durch Frankreich im Besehungsgebiet von Frankfurt statt. Idie Tolstojischen Zigeunerchöre mit ihren Vorsäugern und Die Anziehungskraft der Theatervorstellungen veranlaßt den Borsängerinnen, Einzelmelodien träumen bahin, verschlingen tnauferigen tussischen Bauern, der nicht gewöhnt ist, für Stulturfich mit einer zweiten Stimme au einem zauberischen amede Gelb auszugeben, den Beutel aufzutun: wozu braucht der Zweigesang, hell und hochgespannt vertlingen die langatmisen Analphabet eine Bibliothet? Aber im Butivischen Bandfreise Soprane, efstatisch bäumen sich die herrisch- beschavingien Bässe hat die fommunistische Gruppe eine Reihe von Vorstellungen her. und mit üppigem Wohlflang erfüllen die fettriftigen Tenore. For anitattet und mit dem Grlös derselben eine Befehalle einge. Chorführer Alexander Roschhh, dem Mufit aus allen zichtet. Muskeln und Fingerspigen zudt, lodt mit organischen Bewegun gen rhythmisch und dynamisch das Denkbarste hervor, was aus einer solchen Gesamtheit unübertrefflicher Einzelheiten heraus. zumeißen ist. Die Arbeiterschaft sei nochmals hingewiefen auf bas Konzert, das der Ukrainische Chor für sie am 1. Mai bei freiem Eintritt im Bentialtheater beranstaltet. Ruffisches Dorftheater. Friz Windisch. Das Mepertoire ber Dorftheater ist nicht groß; es ist aber interessant, daß es hauptsächlich aus flassischen Werken besteht. Giner besonderen Liebe erfreut sich enton Tschechow, dessen kleine Erzählungen, wie„ Der Uebeltäter"," Chirurgie" u. a. gerne inizeniert werden. Außerdem werden Theateritüde von Ostrowski: Armut ist feine Echante", von Gocci:„ Die Heirat", auch von Leo Tolstoi u. a. aufgeführt. In letzter Zeit vereinigen fich die Liebhabergirfel zu Bezirke. organisationen, die ihre Künstlerfräfte gleichmäßig verteilen, hie Kostüme und Delorationen verbessern und Theaterbibliotheken Die ruffifche Boltsmaffe in den Dörfern intereffiert sich am organisieren. Da sie im vollen Einverständnis mit den Streis meisten für dramatische Vorstellungen; die Anziehungstrait des abteilungen des Rommiffariais für Bolteaufflärung handeln, ne Theaters ist so groß, daß die Bauern gern mehrere Werst geben, nieken jte zbliche staatliche Silfe Sm Rybinsker Kreise haben um in ein Theater zu gelangen und 10 Rubel für einen Blak die einzelnen Birfel nach ihrer Vereinigung die besten dramati zahlen. Sind tie Deforationen auch gefajmadlos, die einheimi. fchen Kräfte auserwählt und eine musterhafte Truppe gebildet, fcben Bühnenfünstler auch unerfahren, ist das Repertoire auch die im ganzen Krcise Vorstellungen gibt. arm, sind die Bärte und Berrüden auch aus Sebe alle Mängel *) Gine Arbeiterm und Barteigenossin fandte uns diefe Berle, rationsmaler finden sich, die ihre Kunstfertigkeit ausschließlich in dem einen befinden sich die Deforationen und Kostüme, in bie mir als Meiruf veröffentlichen. Diesen Wandertruppen kommen die Organisationen der der Aufführung werden durch das aufrichtige Entzüden der Rue Eisenbahner au Silfe. In Sie ist eine nach dem Kreisgouver ichauer aufgewogen. Unter den Teilnehmern gibt es wirkliche neur Bodwoisti benannte Bühne in einem Eisenbahnwagen unterTalente, die ohne jede Schulung, nur der Eingebung folgenb. gebracht und wird zu Vorstellungen länge der Eisenbahnl nie br. ibre Rollen lebhaft und ganz individuell spielen. Auch Deto: nüßt. Dieser Theaterwagen ist mit zwei anderen verbunden: natürlicher Veranlagung verdanken. Im Dörschen Krausche dem anderen die Artisten. Das Komitee für Bollsausflärung ( Kreis Nischni- Nowgorod), bas nur 80 öfe bat, gibt es ein ber Moskau- u: st- Eisenbahnlinie hat ein dramatisches Studio Boltshaus mit einer guten Bühne, wo an Feiertagen Vorstellun.( Künstlerwerfstätte) eröffnet. Dasselbe Komitee hat im Jahre „ Das Lieb bedeutet für die Ukraine alles: gen stattfinden. Alle Deforationen werden von einem örtlichen 1918 25 Theater länge der Eisenbahnlinien organ fiert. Die mit fein Leben, seine Geschichte und feine beimatliche Bauern Abramytschen gemalt, der sich durch Selbitunterricht zum Büchern aus der zentralen Theaterbibliothek und mit kinemato ( N. Gogol.) weit diesem Inspruch ziehen Sänger aus bom ukrainischen Künstler ausgebildet hat. Um ihn gruppieren sich alle Liebhaber graphischen Films versehen werden. der dramatischen unit. Bruberland schon über ein Jahr durch die europäischen Kultur. Interessant ist es, wie sich die Bauern diesem neuen Einfall ftätten, um den Menschheitsschab ihrer urwüchigen Heimahveijen Der trainische Nationalchor. Grabstätte" In der Volksbühne fällt am 1. Mai die Vorstellung aus, über die Grbe zu beeiten. Und überall öffnen sich ihnen Seele gegenüber verhielten. Wie die Initiatoren die Gemeindever Die Mitglieder erhalten Nachricht, wenn für sie die Voritedung und Gemült mit feller Begeisterung. Was sie bringen, ist etwas fammlung um Sola für ein Boltsbaits baten, wollten die Greife nachgeholt wird. Hebbels Gbges unb fein Ring" wird ganz Elgenständiges, ist die Offenbarung eines Zukunftsgefchlechts, fie leicht abfertigen, indem fie fagten: Gibt es gar nicht! Das an diesem und nächsten Sonntag nachmittag gespielt, ferner am lit fprütende Inspiration eines neuen, naturfräftigen Musit. iit ja nur Spielerei!" Nach den ersten Vorstellungen jedoch er Mittwoch nachmittag 8 Uhr als Sondervorstellung beg Slaislichen tarafters, Seltsamste Intervallinien und kurven aus rassigem schienen Delegierte der Gemeinde:" Nebmit soviel Pierde, als ihr Theaters, wozu auch Karten an der Theaterkaffe zu haben sind. beiben Montagen, Freitag und Donnerstag Gefühl gefproffen, fontrapuntlife Melobiegeflechte, von selbst zum Solafahren braucht. Wir sehen, daß ihr uns Rugen brin. Abends an ,, Liebestrant". Am Dienstag, Mittwoch, Sonnabend und ineinanderwachsend und von unverdorbener Blutnotwendigkeit. gen wollt!" Die dramatischen Birfel wachsen in den Dörfern wie die beiden Sonntagen wird das ilhchen von Heilbronn" gegr ben Wufit, pie aus den Adern quillt, die wie ein Wilbjung in stodenIm Neuen Bolksthea er in der Köpenider Straße gehen an Der Schlichtheit und Gefundheit den fademic, uno Badilein Bilge nach bem Regen. So wird& aus dem Malmbiter affen Woonden nächster Woche Die Brüber Karamajom" produkten unferer Epigonen- fuftuhäuptlinge ins boble Geficht Streife( Gouv. Biatfa) mitgeteilt, baß dort überall Bildungs in gene. lecht. eftliche und religiöse Lieder fang in der Berliner sirfe! beitehen und es feine Gemeinde gibt, in der nicht Theater Gingakademie ber Ukrainische Nationalchor mit einem offen- borstellungen veranstaltet werden Das Theater ist die Kulturstätte, um bie fich hie anderen fühligen Musikantentum, wie es unsere übergibilisierte Beit laum noch aufzunehmen vermag unmittelbar entzüdend Bilbungsorganisationen gruppieren: Riefel fhe Echuntersig und in einen wilden Bann mitreikend. Man ben't an mujitaiische Birkel, Bibliothefen, Zefehallen, Stins usw, In der Tribüne werden die Franziska".Barfteffungen an Dienstag abend durch eine Aufführung von Johsis„ Der junge Mensch" unterbroden. Die Jug ntollhne hat ihre Eröffnung@ bocfeffung im Theater Landwehrtalino am 800 auf Montag, den 8. Mai berlegt Leipzig Weigerung der Berliner Einwohnerwehr düringer Wollgarnspinneret Seibaia 1919 24 Bros. Dividende zur Waffenabgabe. und 12 Bros. Bonus, 1918 12 Broz. und 8 Bros. Bayerische Celluloidwaren- Fabrit vorm. Albert Walfer A.-G., Nürnberg, 1919 20 Proz. Dividende, 1918 10 Broz., Gewerkschaftliches. Asbest- und Gummiwerke Alfred Calmon A.-G., Hamburg. 1919 le ein Berliner Mittagsblatt meldet, hat ble Auflösung 20 Proz. Dividende und auf je eine alte eine neue Aftie Binnenschiffeustreit und Lebensmittelversorgung. ber Einwohnerwehren zu st arfen Ronflikten innerhalb zum Surie von 160!!! ber einzelnen Ortsgruppen und Verbände geführt. In Berlin Die Aftiengesellschaft für chemische Produkte vorm. G. ScheibeDer Binnenschifferstreit, der die gesamte Schiffahrt der Elbe, und Vororten haben sich viele bisherige Einwohnerwehrmitglieder manel, Berlin, weist per 80. Sepetmber 1919 bei einem Aftien Ober und der märkischen Wasserstraßen umfaßt, greift schwer in Losgelöst und haben auf neuer Grundlage Bereini. Tapital bon 11 000 000 m. einen Gewinnüberschuß von 8 565 367,90 das Wirtschaftsleben ein, zumal die Schiffahrt im hohen Maße Mart aus. Dabei sind die einzelnen Rüdstellungen und Abzu Lebensmitteltransporten herangezogen wird. Es besteht die gungen, bie vorderhand noch in lofem Sufa mschreibungen, soweit man aus den rohen Bilanzziffern ersehen Gefahr, daß in Berlin liegende Rattoffeltranse menhang stehen, gefchloffen. Diefe neuen Vereinigun fann, sehr reichlich bemessen. porte unbrauchbar werden. Es liegen die ganzen gen stehen auf dem Standpunkt, daß sie bie Waffen erst bann Die deutschen Waffen- und Munitionsfabriken machen einen Transporte auch unterwegs fest. Nun wird versucht, die herausgeben, wenn es ber Regierung gelungen Dividendenvorschlag von 80 Prozent wie im Vorjahre. Schuld auf die Streifenden zu wälzen, was bieje mit Entifiedenist, auch die rabitalen Arbeiter zur Ablieferung Das sind nicht nur Beweise für die günstige on heit ablehnen müssen. Die Schiffsmannschaften find in ihrer über. der Waffen zu veranlassen. Die neuen Verbände haben iunktur. die gegenwärtig die meisten industriellen Unterar gen Mehrzahl im Verband der Binnenschiffer organisiert. fich politisch organisiert und werden bei den Wahlen bereits in nehmungen erleben, sondern auch Beweise für die Notwendig. Diese Organisation hat den Unternehmern bereits im Februar Teit der Sozialisierung, die den fapitalistischen Aus Verhandlungen angeboten und immer wieder versucht, die Diffebeutern bie Möglichkeit nimmt, sich auf Stoiten der Massen rengen im Berhandlungswege zu regein. Der Arbeitgeberb rband riesige arbeitslofe Gewinne zu verfchaffen. Berlin in Erscheinung treten. Dem Auftreten dieser Gesellschaft bei den Wahlen kann die Arbeiterschaft mit völliger Ruhe entgegenjehen. Ihre Entwaffnung muß aber jo fort durchgeführt wer ben, weil nur dadurch die dauernde Gefahr für die Sicherheit und Ordnung zu beseitigen ist. Wenn die Behörden fich nicht zu energischen Maßnahmen gegen diese Verbrecher. gesellschaft aufraffen, dann wird der Arbeiterschaft nichts anderes übrig bleiben, als die Entwaffnung selber durchzuführen. Sie fann nicht rubig su sehen. daß ihre schlimmsten Gegner im Besiz der Waffen bleiben und dadurch einen neuen Butsch durchführen fönnen. Mitglieder der U. S. p. als Förderer der K. 2. P. D. lehnte jede Verbandlung ab und hat mit anderen Organisationen, bie fast teine Mitglieder in der Binnenschiffahrt heben, einen Vertrag abgefchloffen, der einfach unannehmbar ist. Die Schiffs. mannschaften haben auf der Fahrt eine Arbeitszeit von 14 Stunden, diese foll auf 16 Stunden verlängert werben, alio die Nachtruhe von 10 Stunden soll auf 8 Stunden verfürst werden. Dann jollen ble Schiffer annichaften verpflichtet sein. troß diefer langen Arbeitszeit auf den Stationen noch auf anderen Fahr zeugen und auf Land zu arbeiten, dies lehnen die Schiffemanne " Interessant ist noch der Umstand, daß das Mitglied der chasten ab, weil fie fich fagen, in den Städten find Arbeitsfole 11. G. 3. und während des Krieges f.nhänger des verschärften nenug. die bies, maden fönnen. Dann hat man den Schifts. mannfchaften eine Conntagsruhe verweigert, sie erhalten drei U.Bottkrieges, Justizrat Dr. Broh für die A. B. den An- freie Tage im Monat, die aber vom Arbeitgeber bestimmt wer trag stellte, bas Storreferat Ctto Mühle zu übertragen." ben, ein Anrecht baran haben sie auch nicht einmal. Die Lößne Broh ist noch Mitglied der Unabhängigen Bartel. weil differieren givifchen 105 und 215 Marf, je nach den Chargen, als Aus einer Versammlung der. B. D.. bie am Montag in der Bockbranerei stattfand, berichtet die Rote Fahne" folgendes kleine Intermezzo: Das Schandurtell gegen den Genoffen Lachaise. fein Wangel an Anitand empfinden und feine aeringe Bootsleute, Seiser, Steuerleute, Maſchinitten und Kapitäne, Jett erft haben wir Gelegenheit, die Grundlagen des nieber- politische Einficht ibn immer noch hoffen läkt. durch fein Sler fordern bie Mannfchaiten eine Sulage von 30 Mart. Man trächtigen Urteils fennen zu lernen, welches bas außerordentliche Wirken die Spaltung der Unabhängigen Bartei Bewirten muk bebenken. ha di Schiffer einen getrennten Sausbalt führen Kriegsgericht in Essen gegen den verantwortlichen Leiter des au fönnen. Es dürfte nach diesem Auftreten wohl an der milen und mit biefen Löhnen nicht auslommen fönnen. Ga Ruhr- Echo", Genossen 2adaife, fällte. Genoffe Lachaise Beit fein, daß die Draanisationen biciem Treiben endlich haben neftern bereits Berhantuneen im Reichsarbeitsministerium stattgefunden, die aber kein Mesultat peseitigt haben, da die Mrfollte nach dem Urteil zum Ungehorsam gegen die Behörden ein Ende bereiten, denn nach dem Beschluß des Märapartei beitgeber nicht nachgeben. Die Oreanisationsleituna hat erklärt, aufgefordert haben und wurde beshalb au einem Jahr tages der 1. S. P. bürfen Mitalieder der Unabhängigen bak ber' reit fefort beendigt wird, wenn bis 9rbeitgeber die Gefängnis berurteilt. Es wurde ihm zur Laft gelegt, Bartei nicht gleichzeitig witalieb einer anderen politischen Erklärung abgeben, dah der Mertrag, den der Verband der Bin in zwei Notizen die Arbeiter aufgefordert zu haben, die Waffen Partei sein. nenschiffer nicht anerkennen fann, im Sinne der Forderungen reviblert wird. Die Verhandlungen können dann später erfolgen. nicht abzuliefern. Die beiden Artikel liegen uns nun bor und daraus ist zu ersehen, daß darin mit teinem Worte zur Gin größeres Entgenenkommen ist kaum denkbar. GB ist be Die Stimmzettel zur Reichstagswahl. bauerlich, bak hes Meicherheitaminifterium nicht den Einfluß Berweigerung der offenabgabe aufgeforbert wird. Der eine Artikel Nab fate Elemente" wendet sich gegen Nach dem neuen Reichewablgefeß ist es nicht mehr notwendig, besikt. ben Berrenftenbpunkt der Arbeitgeber zu breden. Die Verantwortung für die schweren Folan, welche in besug bie lügenhaften Berichte des W. Z. B., die sogar von verschleppten daß auf den Stimmzetteln die Namen der ganzen Liste enthalten auf ble Lebensmittelversorgung eintreten können, fällt auf bid eschüßen zu erzählen wußten, und gibi bann zu, daß find, sondern es genügt der erste Name einer jeden Arbeitgeber. nicht alle Waffen abgegeben, daß biele, biele berstedt werden. iste, ja es foll die allgemeine Barteibezeichnung auf dem Ohne diese Tatsache auch nur zu billigen, gefchweige denn dazu aufzufordern, wird sie dann einfach erklärt, erftens durch Stimmzettel genügen, vorausgesezt natürlich, daß sie deutlich die Anwesenheit erwiesen reaktionärer Truppen, und zweitens erkennbar ist. Weggefallen ist die bisherige Vorschrift, daß die durch die Furcht der Arbeiter, daß nach ihrer völligen Ent. Stimmzettel aus geglättetem weißen Papier bestehen müssen. waffnung ein noch schlimmerer Terror gegen sie einfegen würde. So ist es möglich, bei den kommenden Wahlen Stimmettel Die Nottz schlicht mit der Feststellung, daß die Arbeiter aus Beitungspapier zu oerwenden und damit tie Wahl sich auch durch die Androhung der schlimmsten Sirafen fosten nicht unwesentlich zu berbilligen. bon diesem Standpunkt nicht abbringen lassen werden. Die aweite Notia Bur Waffenabgabe" fonstatiert einfach, daß unter ben Arbeitern die Neigung zur Waffenabgabe nicht groß ist, weil fie eine neue reattionäre@rhebung fürchten, Bantbeamtenffret in Westdeutschland. Bon öln Wohltätigkeit der Kirche! Die Berliner Stabishnebe bietet trob eines vorher gebotener befferen Vergleichs 20 Jahre tälleen Angestellten 750 m. pro Monat. Dieses wurde in einem Ultimatum an die Stadtfynote abgelehnt und ebil. für den 4. Mai der Streit beschlaffen. Die hinter. Der Vertreter der Behörde, Konsistorialrat Bortela drohte dem Betriebsrat:„ Wer den 1. Mai feiert, ist fristlos ent Ieffen." Wie denkt Herr Generalsuperintendent D. Haendla hierüber? und weil, was besonders hervorgehoben wird, die Zusage der Gr borf auf Trier, München Gladbach. Mhebbt, Soerjammlung aller im Novembei 1919 bei der Firma beschäftig richtung von Crtswehren nicht eingehalten wird. Miebe, Weißenfee. Dienstag, ben 4. Mat. 5 Uhr nacht. 83/85. Sperre. Die Siedlungsbauten der Strot Nopenid find für Lohnfäße lingen, Ohligs, Walb, Opladen ausgedehnt. Bar Das ist alles, und daraus haben die Richter bie Wufforbemen, Elberfeld, Sagen, Aachen, Bonn und Mem. Solzarbeiter gesperrt wegen Nichteinhaltung der vereinbarten gung zum Ungehorsam herauskonstruiert, und das haben fheid wollen sich, wie der Allgemeine Verband der deutschen fie mit einem Jahre Gefängnis bestraft: Höher fann die Nicder Bantbeamten mitteilt, am 1 Mai bem Ausstand anschließen. Berivaltungsstelle Berlin Teutscher Solzarbeiter- Berbanb, tracht nicht mehr fein. Angesichts des Verrates an der vertrags. Brefeld, Duisburg, Effen, Dortmund und Siegen Neureg Tung der Lohnfäge für das gewerbliche Personal int willigen Arbeiterschaft ist das wohl die mildeste Form der Kritit. Steben Gewehr bei Fuß. Seit Dienstag, 27. April, ist es in Stöln chemischen und Mineralgroßhandel fowie in der VerbandsstoffNach gegenseitiger Verständigung mit dem Arbeits Die Artikel zeigten in Wahrheit ben Militärs, auf welchem Wege su heftigen Bufammenstößen zwischen der Boli branche! die von ihnen erfehnte Waffenabgabe zu erleichtern wäre, stellt ei und Streitposten gekommen. Die Schuhleute haben geberverband des Großhandels und dem Verband der Verbands. babei blank gezegen und auf die Streifenben eingehauen. Be mittelhersteller einerseits und dem Deutschen Transportarbeiter. einfach die Stimmung unter den Arbeitern fest, und das soll ein rittene wurden in die Echar der Streifenden hineingetrieben. Berbanb, Beairf Groß- Bein Chemische Branche, andererseits, fo furchtbares Verbrechen sein. Der Allgemeine Verband der Banfbeamten hat sich infolge diefer betragen die Wochenlöhne: für männl. Junendliche 05-138,50 0, Borkommnisse fofort mit tem augenblicklich in Berlin weilenden für männl. Erwachsene 185-240 m., für weibt. Jugendliche Diefe Rölner Polizeipräsidenten Runge in Verbindung gefest und 52-128,50 20., für weibl. Erwachsene 138-150 2. Burüdziehung der Polizei berlangt. Die Erregung der streifen. Megelung hat Gültigkeit bis aum 80. Juni 1920, fes Nähere den Bankbeamten soll hauptsächlich darauf zurüdauführen fein, ist im Verbandsbureau, Engelufer 14/15, 8mmer 33, zu er daß Banfdirektoren in ben Portalen ber Banfgebäude predozie. fahren. rende neden gehalten haben. Bier Bankbeamte, die den Verfuch gemacht hatten, die Streifbrecher bei der Sommerzbant qui güt. fichem Wege zum Verlassen berrbeitsstelle zu bewegen, wur ben in huzhaft genommen, wobei einer der Feitae. nemmenen gefeffelt wurde. Dem energischen Eingreifen des Allgemeinen Bantbeamtenverbandes gelang es, die Verhafteten nach bitündiger Haft aus ihrer Lage au befreien. Wiz mitgeteilt wird, fellen die Arbeiternewerkschaften gewillt sein, bei Fortbaugr dieser Bustände einzugreifen. Die wahren Ursachen liegen freilich po anders. Genoffe Lachaise hat einen unerschrodenen und mutigen Stampf geführt, um die blutigen Greueltaten einer entmensch ten Soldatesta ans Licht zu bringen und für immer festzuhalten. Dafür wurde ihm von der Meute bas Schlimmste angedroht, und Richter", allerdings Striegsrichter, geben sich nun freudig basu her, den Soldaten das Gefühl befriebigter Rache au berfchaffen und gleichzeitig Abschreckung zu erzielen. 2.ber der Erfolg lann nur bas Gegenteil fein, gesteigerte Revolutionierung der Massen. Die„ Mollage" der Unternehmer. Die gefchloffene Front der Unternehmer wendet sich überall mit äußerster Energie gegen bese notwendigen Forderungen der Der vorläufige Reichswirtschaftsrat zustande gelommen. " Groß- Berlin. Die Bedeutung der sozialistischen Jugendbewegung. 8u diesem Thema veranstaltet die fozialistische. Protefarler Jugend Bezirk Groß- Berlin heute abend 7 Uhr in der Stadta halle eine Maffenkundgebung. Es werden sprechen: Genoffe Pau! Wegmann über Jugend und Politit", Genoffe Ni Arbeiter. und Angestelltenfchaft uno versucht burch eine gefügige chard Wegener über Jugend und Kultur", Genoffe Meiße Breffe dem Wolfe einzureben. bag bas lebel ständiger Preis. ner über Jugend und wirtschaftliche Intereffenvertretung". fe erhöhungen seinen hauptsächlichsten Grund in den fortgesetten Gegenüber einem Bertagungsantrag im teichsrat sur Ber- jugendlichen Arbeiter Groß- Berlins und die Arbeiter Eltern wer Lohnsteigerungen der Arbeitnehmer hätte. Sier einige Bablen, ordnung über ben vorläufigen Meichswirtschaftsrat bat teichs ben bazu eingeladen. bie etwas ganz anderes betweisen. Die Nationalbant für Deutschland veröffentlicht wirtschaftsminifler mi bt dringend, von weiterer Verzögerung thren Gefchäftsbericht für 1919. Die Divibenbe von 7 Bros., bie abzufehen. Der borläufige Reichswirtschaftsrat würde fonit erit flett 5 Bros. für 1919 ausgeschüttet wird, gibt fein richtiges Bild nach Wiederausammentreten der Nationalversammlung nach dem Der tatsächlichen Ergebnisse. Um dieses zu erhalten, muß man 19. Mai gustande kommen. Im Volkswirtscaf savsschuß der einige Bahlen aus der Bilang betrachten: Während 1918 die Nationalversammlung habe bort von der Rechten bis zur äußersten Tantiéme des Vorstandes, die damals 518 965. betrug. bom Linten eine starte Uebereinstimmung geherricht, an den über bie Am Sonntag, den 2. Mai, perfammelt sich bie fogialiitische Reingewinn verteilt wurde, ist sie diesmal wohlweislich cich in Bertretung der Industrie getroffenen Vereinbarungen nichts Profetarier- Jugend zur Maidemonstration in Sabava. Es ist ben„ Verwaltungsfoiten" verbucht. Dadurch wird aunach die Ga Höhe des Betrages undurchsich ia, vor allem aber erreicht, bak bie mehr zu ändern. Der Reichsrat habe ja weitere zwölf Mitglieder selbstverständlide Pflicht aler Jugendgenossen, dort zu erschei Berwaltungsfosten beträchtlich höher erfcheinen, als fie in Birl au ernennen auf Grunt diefer Darlegungen wurde wie Bernen und ihre noch nicht organisierten Kollegen und Kolleginues lichkeit sind, d. h., daß man den Einbrud erweden tann, als ob prbnung endgültig angenommen, die Steigerung der Gehälter ufm. mit der Erhöhung der Eine Auf die Bebeutung dieses Beschluffes werden wir noch nahmen wenigstens einigermaßen Schritt gehalten hätte. Eats zurüd'ommen. fächlich sind die Gewinne viel faneller gewachsen als die Unfosten. Der Reingeminn ist bon 7025 507 auf 15 742 070 gestiegen, wobei zu berüdsichtigen ist daß außerdem in der Bewertung der einzelnen Posten der Bilanz bedeutende stille Meferben enthalten sind. Erhöhung der Pollgebühren. Der Schutz der Klasseninteressen der Jugendlichen, thre Seranbilbung au sielbewußten Revolutionären ist eine der brennendsten Tagesfragen. Die Jugend muß der Spike tes fämpfenden Profetariats voranschreiten. Darum erscheint in Maffen in der Stadthalle. mitzubringen. Treffpunkt mittags 1 Uhr Sabona- ferdebucht. Treffpunkt in ben einzelnen Gruppen und M Sather Martt, Landsberger Riah. Laufiber ire), Lübow- Platz vormittags 10 Uhr; Küstriner Platz 7 und 9 Uhr bormittags: Dingbahnhof Neukölln vormittags 7 und 10 Uhr; Bahnhof Gesundbrunnen vormittags 10 Uhr. Fahnen, Banner, Liederbücher, Mufifinstrumente mitbringen! Kappisten gesucht. Die Rappisten wagen sich wieder bar, Am Savpiſtenland in Der Reichsrat bat bie rantentaffenberordnung Die Kunstbrud. und Verlagsanfalt egel 1. nach den Beschlüssen des Ballswirtschaftsausschusses der National Naumann, Leipzig- Reudnik und Beib, zahlt dies- verfammlung, also mit geftfebung bon 15 000 Mark Gehalt als mal offiziell 17 Brez Dividende. Der Gewinnanteil der Af io oberster Grenze der Versicherungspflicht ongenommen. Auch bie näre ist aber viel höher, denn ihnen toird bei der gleichzeitig Verordnung über Erhöhung der Menten aus der Unfallver. Pommern haben sie sich eine Domäne geschaffen, in dem sie offen befchloffenen Rapilalaerhöhung auf je eine alte Aftte eine neue sum Surie pen 120 Bros. angeboten, während der Tagesture fierung wurde nach ben Beschlüssen des Boltawirtschafts- und herausfordernd ihre Geschäfte betreiben. Ihre Güter be um ein Vielfaches höher ist. Die Ausgabe von billigen neuen ausschusses angenommen. Aftien überhaupt ein beliebtes Mittel, Ertragewinne auszus Der Einspruch bes Reichsrate pegen bas oft gebühren. dem Reichsrat entgegen angenommen find, für erledigt erflärt. In den nächsten Tagen erschein.: fail'ten, ohne daß man bie Oeffentlichkeit mit hohen Dividenden gefeh wurde durch die Beschlüsse der Notionaleerfommlung, bir Das Reichswahlgesetz zahlen in Erregung bringt. Die Wandsbeder Lebergefelliaft in and Die Erhöhung der Boitgebühren wird also am bed zahlt 80 Prog. Dividende. Ferner 250. pro ftie als 6. mai in straft treten, außerordentliche Vergüturg. Tas find weitere 25 Prog. Bu Siefer ffeinen" Gewinnsumme: für jeden ftionär auf eine alte amei neue Aftien zum Aurie von 135 Prog!! Außerdem wollen wir folgende Abschliffe berzeichnen: Sarger Werte au Rübeland und Borge 1919 20 Proa. Dividende, 1918 12% roz., Deutsche Co nalbrennerei Aft.- Gel 1919 25 Broa. Dividende. 1919 25 3: 0 Wahlkreiseinteilung und Wahlordnung Erläutert von Emi. Bichhor Bestellungen. Insbesondere von den Organisationen umgehend erbeten. Sie werden nach der Reihenfolge des Eingangs erledigt. Bolnische Offensive gegen Comfetrußland. Nad bem polnischen Beeresbericht vom 27. April hat die polnische Armee unter Führung des Staa soberhaupts an der polnischen und wohnlichen Verlagsgenossenschaft Freiheit", Abt, Buchhandig Front en adgemeine Offenfive begonnen, die zur Eroberung bei, Brasna. Bilst. Lust und Chiloma führte. Berlin C 2. Breite Straße 8.9. Rittmeister von Saldern- Brallentin bei Döliz i. Pomm. Nur wenn der neue Administrator sich in der Kappwoche borzüglich bewährt hat, ist ihm die Anstellung sicher. Der Nappist von Salden- Brallentin arbeitet nur mit seinesgleichen. Man wird ihm das nicht verdenken. Aber die Ausschrei bung in der oben mitgeteilten Form zeigt die Dreistigkeit, mit der die Pommerschen Junker arbeiten. Legen dr tappistischen Gutsbesiker mit Bewaffneten watumetn 31. Auguft eine neue Sammlung, und zwar miles besonderet mittags I heren Babtabenbtonalen, tellung bei guger Die Groß- Berliner Semeinden bilden 1% Uhr, Chriftianiastraße, Abmarsch 1½ Uhr. und an die Spige ihrer Gutsverwaltungen stellen sie nur tap- Provinzialausschüsse. Wilmersdorf- Halensee. Freitag, den 30. April, nachm. 6 Uhr, Sigung pistentreue Leiter. Das betreist ein Injerat in der„ Deutschen unter Vorangehen des Magistrats Berlin einen besonderen Ausschuß zu diesem Zweck. Der Magistrat Berlin hat diesem Aus der Buvungskommission, der Frauenkommiffton und der Funktionäre in der Freiheit"-Spedition, Hindenburg- Straße 34. Sonnabend, ben Tageszeitung" bom 23. April, das folgenden Wortlaut hat: schuß 30 000 m. vorgeschossen, die auch am Sammlungsergebnis 1. mai, 10 Uhr früh, Treffpunkt aus dem Fehrbelliner Plaz, nachBin in der Lage, einen tüchtigen Administrator zu empfeh zurückerstattet werden. Berlin erhält einen Anteil an den gefam- mittage 3 Uhr, Kinderfest in den Räumen des 4. Lyzeums, Mainzer len, welcher mein großes Rit'ergut während Erkrankung mei- melten Spenden zweds Verwendung für die Auslandsdeutschen Straße, abends 7% Uhr, künstlerische Abendfeier in den Spichern- Sälen, nes ersten Wirtschaftsbeamten sehr gut bewirtschaftet und sich über die enggestedten Grenzen der amtlichen Fürsorge hinaus, Spichernstr. 3. Festrede: Genosse Ariur Crispien. Karten zu 2 Mk. auch in der app- Woche" vorzüglich bewährt hat. Zu der es gegenüber der Not und der Zahl an Auslandsdeutschen in der Freiheit"-Spedition unt bei den Funationären. 15.( Schinkel) Realschule. Die Kinder der Genossen treffen jeder Auskunft gern bereit Flüchtlingen immer mehr an Mitteln fehlt. Der Magistrat erhofft von der Opferwilligkeit der Berliner Ginwohner reiche Hilfe zur Daifeier pünktlich 8% Uhr morgens am Rafen: undteil des Falkfchließen. für die Volksgenossen, die ihre Stammestreue mit dem Verlust Pages zusammen, um sich dem 8½ Uhr beginnenden Umzug anzuihrer Eristenz büßen mußten. 2. Städtische Mädchenmittelschule. 3wecks Teilnahme an der ,, Gebildete" Rowdies. Bon einer Leserin unseres Blattes Maifeier Zusammentreffen der Mädchen morgens 8% Uhr pünktlich wurde am Mittwoch abend gegen Mitternacht in der Großen am Rafenrundteil des Falkplates. Von dort aus Anschluß an die Hamburger Straße beobachtet, wie zwei besser gekleidete Herren übrigen Kinder zum Abmarich um 8% pr. et entrate tell. Auss an den Straßenlaternen hochfletterten und das Licht auslöschten. Kinder nehmen an den Veranstaltungen der betr. Distrikte Am Koppenplatz schlugen sie mit einem Stod die Lampe in der schmückung der Kinder mit Blumen erwünscht. Teltow Beeshow. Donnerstag, 6. Mai, 6½ Uhr, im Gewerkschaftsdortstehenden Bedürfnisanstalt entawei. In der Kleinen Hamburger Straße berübten sie dann denselben Unfug wie in der haus, Berlin, Engelufer 15, Saal 5, wichtige Gigung aller örtlichen erstgenannten Straße. Gine Feststellung war nicht möglich, da Geschäftsleitungen, der Obmänner aller ärtlichen Agitationskommis leitung. Tagesordnung: Die Agitation im Wahlkampf, Mittel und feine Sicherheitspolizei in der Nähe war. Unsere Leserin be- fionen, der Obleute der Bezirkskommissionen mit der Bezirksgeschäfts merkt dazu, daß es notwendig fei, festzustellen, daß es sich nicht wege derfelben und bie notwendigen Borarbeiten für den Wahltag. Stralau. Die Stralauer arbeitende Bevölkerung trifft sich am um Arbeiter handelte, denen gewöhnlich derartige Taten unter1. Mai vorm. 9 Uhr in der Alten Taverne", Alt- Stralau 27, zum geschoben werden. Boraussichtliches Wetter für morgen: Ein wenig wärmer, schlossenen Abmarsch nach dem Versammlungsort Treptower Spiels burger See. Beginn 3 Uhr. zeitweise heiter, aber noch überwiegend bewölft bei ziemlich wiese. Nachm. große Maifeier in Schonerts Restaurant am Rummelsfrischen westlichen Winden, öfter etwas Regen. Lebensmitteltalender. Milchverforgung. Bom 1. Mai ab tritt für die A, B und C- Milch. karten die Beliefernugsliste I in Kraft, b. b.: I- Karten 1 Liter, Die II- Karten 1 Liter, BI- Karten% Liter, BII- arten% Liter, I Karten% Liter, CII- Karten Liter. Bezirk Hohen- Neuendorf. Die Genofsinnen und Genossen sowie Gesinnungsfreunde treffen sich mit ihren schulpflichtigen Kindern am 1. Mai, norm. 8½ Uhr im Restaurant Rütter( vo: m. Habermann) am Bahnhof Stolpe und marschieren geschlossen zum Versammlungslokal. Die Bergfelder Genofsinnen und Genossen marschieren vom Lokal ache ab, und die Birkenw der finden sich um 10 Uhr im Be gschloß ein. Die Mitgiledsbücher und karten sind an der Saaltür zwecks Abstempelung vorzulegen. Bereinskalender. Der 1. Mai und die Gemeinden. In der Sigung der Gemeindevertretung in Tempelhof lehnten bie reaktionären Barleien, von den Deutschnationalen bis zu den Demofraten einen Antrag der 1. S. P. und S. P., den Beamten, Hilfskräften, Arbeitern und Lehrpersonen den 1. Mai frei zu geben", ab. Den Antrag begründete unser Genosse rrgang. Da das Abstimmungsverhältnis in der Gemeindevertreterberjammlung 14 zu 14 stund, versuchten unsere Genossen durch Sinausziehen der Debatte auf mehrere Stunden, Beit zu gewinnen. Aber der fehlende S. P.- Schöffe Ewald tam nicht. Ein bürgerliches Mitglied fehlte auch. Den Ausschlag bei der Abstimmung gab der demokratische" Bürgermeister Wiesener, der es in Der Zeit des Kapp- Butsches fertig brachte, den zitfreiwilligen Beamten Urlaub zu geben. Diesen Herrn sollten sich unsere Genossen im Kreistag etwas mehr unter die Lupe nehmen. 11. S. P.- Fraktion hat sofort in den Vorort- Beitungen einen Aufruf erlassen, daß die Beamten, Hilfsfräfte, Arbeiter und Berlin. Auf allgemeine Lebensmittelkarte: 250 Gr. Mühlenfabri Lehrpersonen am Weltfeiertag der Arbeit nicht arbeiten sollen," kate( 25), 250 Gr. ausländ. Bohnen( 26), 200 Gr. Linsen( 27); auf 49 der Lebensmittelkarte für Jugendliche 200 Gr. lose Saferflocken. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten, steilnehmer und Berweisen ferner auf den Erlaß des Ministers für Volksbildung Die Anmelbeabschnitte sind von Sonntag, 2., bis Mittwoch, 5. Mai, und fordern alle Eltern auf, ihre Kinder am 1. Mai nicht zur bei ben Kleinhändlern abzugeben. Ferner kommen im Monat Mai Kriegerhinterbliebenen, Bezirk Norden III. Die Mitglieder treffen Schule zu schicken. zur Verteilung: an Kriegsbeschädigte mit einem Erwerbsverlust von ich am 1. Mai, vormittag 8% Uhr, in Reichs Festfälen, Prinzenallee 33, zum Abmarsch nach dem Humboldthain. mindestens 30 Proz. 4 Pd. Nährmittel; an Rinder im 1. Lebensjahr Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten und Kriegerhinter. Die Tariferhöhung auf der Berliner Stadt- und Ningbahn 1½ Bb. Weizengrief; ar Rinder im 2. Lebensjahr 1 Pfd. Weizengrieß. bliebenen, Bezirk Süd- Ost. Sonnabend, 1. Mai, früh 9 Uhr, Treffpunkt Brit. In der Woche vom 3. bis 9. Mai bei den Kleinhändlern fowie auf den Vorortstreden ist nunmehr endgültig festgesetzt 125 Gr. Haferflocken auf 22( grün) ber Groß- Berliner Zebensmittel- our Maifeier nach Treptow, Marianneuplah( rankenhausfeite), morden. Sie wird nicht am 1., sondern erst am 15. Juni in harte; in der Verkaufsstelle: Ps. Gerstenflocken auf 6 der Karte Birk Often II. Aus Anlaß der Feier des 1. Mai fällt die BezirksOrtsgruppe Lichtenberg. Die Kraft treten und beträgt 50 Prog. Die neuen Stadt- und Ring- für Kriegsbeschädigte; Bb. Gerstenflocken, 150 Gr. Schmalz, 250 Gr. verfammlung am Freitag aus. bahnpreise sind demnach für die drei Bonen 30, 40 und 50. Speifefirup auf Karte für werdenbe Mütter( 19. Woche); fb. Genoffinnen und Genoffen treffen sich zur Waifeier vormittags 9 Uhr, in der dritten Wagentlasse, und 50, 60 bar. 70 Pf. in der zweiten Gerstenflocken, ½ Pf. Speisesirup auf Karte für Kinder( 19. Woche); Kronprinzenstr. 9. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Wagentlasse. Alle übrigen Fahrpreise werden um die Hälfte des Pfb. Speifefirup auf Milchkarte BI, und II und I und II: 1 Bfb. Ortsgruppe Tegel. Am Sonnabend, den 1. Mai, mittags 12 Uhr, bisherigen Betrages erhöht. Die gleiche Erhöhung der Preise Reis, 1 Bfb. Mais flocker, 1 Dofe Malzeɣtrakt, Pfd. Milchfüßspeise, bei Lehnhardt, Berliner Str. 84. Treffpunkt zum gemeinsamen Ab erfahren auch die Monatskarten, Monatenebentarten, Echüler 1 Bfb. kleine weiße Bohnen, ½ Pfd. Kunsthonig auf 21( grau) ber Groß- Berliner Lebensmittelkarte; le 2 Büchsen Würstchen auf 49, 51 marsch nach Schulzendorf. farten und Wochenfarten. Bei diesen wird die Erhöhung bor- unb 53 bes Berlin- Briger Ausmeifes; 3 Bfb. Kartoffeln auf 19a- cnoffen treffen fich zur Maifeier am 1. Mai zur Teilnahme an den Vers Sozialistische Proletarierjugend, Aktionsbezirk Often. Die Ges aussichtlich erst am 1. Juli d. Js. in Kraft treten. 2 Pfd. Hülsenfrüchte auf 19d- f, 1 Pfd. Kartoffelscheiben auf 19g der anftaltungen der Erwachsenen um 9 Uhr im Heim zum gemeinsamer Gewerbliche Rechtsprechung. Bei der Bedeutung, die alle ge- startoffelkarte. Abmarsch. 3um 2. Mai( Sadowa) Massenausflug. Treffpunkt 7 und werblichen Streitfragen für die Allgemeinheit haben, erscheint es 9 Uhr auf dem Rüstriner Plaz. Freitag, 30. tai, große Rundgebung angebracht, auf das seit Juli 1919 erscheinende Mitteilungsblatt im Stabihaus, abends 7 Uhr. Alles weitere erfährt ihr noch in den des Groß- Berliner Schlichtungsausschusses hinzuweisen, das an Gruppen. Interessenten zum Selbsttastenpreis abgegeben wird. BeTouristen- Berein„ Die Naturfreunde", Abt. Norden. Teilnahme. stellungen find an alle Bostanstalten, fomie an die Bresse 4. Distrikt. Für unsere Rinder finden am 1. Mai Punkt 9 Uhr Abteilung des Schlichtungsausschusses Groß- Berlin, Berlin N 4, in folgenden Schulen Schulmaifeiern statt. Gefang, Borträge, Fest der Genoffinnen und Genoffen an der Maifeier des 18. Distrikts in rebe: Reichenberger Straße 44/45, Reichenberger Straße 67, Man- der Jungfernheide. Treffpunkt 1. Mai, nachmittags 1 Uhr, Badstraße, Schlegelstraße, au richten 22-2 Uhr. teuffelstraße 7, Görlitzer Straße 51. Punkt 10 Uhr Abmorsch bese Brinzen- Allee, in Wanderausrüftung. Abmarsch mit Festzug gefamten 3uges nach Treptom vom Mariannenplag aus. Neuköllner Schulpflegerinnen. Der Magistrat hat die Bahl Aus den Organisationen. Bea Druck der Nachmittags Vom Montag, 3. Mai, ab wird die Der Schulpflegerinnen durch Einstellung weiterer Pflegerinnen 5. Distrikt. Maifeier. Die Genossen treffen sich morgens um Verantwortlich für die Redaktion: Ifreb Bielepp. Neukölln. erweitert. Gegenwärtig find in Neuföln 17 Schulpflegerinnen 8 Uhr in ihren 3ahlabenbslokalen. Von dort Abmarsch. Um 9 Uhr Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. H., Berlin. angestellt, so daß jedem Schularzt jest eine Schulpflegerin zur Abmarsch des gesamten Distrikts vom Michaelkirchplab nach Treptow. Lindenbruckerei und Berlagsgesellschaft m. b. S., Schiffbauerdamm 19. Seite steht. Ihre Fürsorgetätigteit erstreckt sich in erster Linie 7. Distrikt. Die Genossen treffen sich am 1. Mai an folgenden auf alle pflegebedürftigen Kranten und verwahrlosten Voltsschul- Stellen: 3. 4. und 7. Abteilung 8% Uhr Rüstriner Plas, 5. 6. und und Mittelschulkinder. Jeder Schulpflegerin sind je nach S'arte 9. Abteilung 8.50 Uhr Comenius- plat; 1. 2. und 8. bt. 9 Uhr der Besuchsziffer mehrere Schulen, die au einem Schularztbezirt Rudolph- Plak. Treffpunkt: 9% Uhr Oberbaumbrücke. bereinigt find, zur Ueberwachung dieser Kinder angewiesen. Die 8 Uhr findet in Treptom im Bictoria- Garten eine Maifeier fiatt. Ein Wirksamkeit der städtischen Schulpflegerinnen hat bereits erfreu- tritt 0,75 k., Programm 0,25 Mk. Montag, den 8. Mai, abends liche Erfolge gezeigt, so daß durch diese verhältnismäßig noch 7 Uhr, findet für die 235. Knabenschule eine Elternverfammlung in junge Einrichtung eine neue außerordentlich ersprießliche und der Schulaula, Littauer Straße, statt. 11. Distrikt, 3. Abteilung. 3ur Maifeier treffen sich bie Genossen jegensreiche Tätigkeit in der sozialen Fürsorge Neuköllns au er mit Kindern in den Zahlabenblokalen morgens 8 Uhr. Die ganze warten steht. Abteilung trifft im Lokal von Paul Joost, Wallstr. 1, um 9 Uhr zu Die Bollsspende für die vertriebenen Auslandsdeutschen ver- jammen. Der ganze Distrikt um 9% Uhr auf dem Gartenplag. anstaltet mit Genehmigung des Staatsfommissars für die Rege 18. Distrikt. Die Bezirke fammeln sich am 1. Mai, vormittags Jung der Kriegswohlfahrtspflege in Preußen vom 1. Mai bis 8% Uhr, in ihren Lokalen. 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