• Einzelpreis 20 Pfennig 3. Jahrgang Die Freiheit" erscheint morgens und namittags, an Sonne und fefttagen nur morgens Der Bezugspreis beträgt bei reier Suftellung ins Haus für Groß- Beflin 2.50 m. ine voraus zahlbar. für Doftbezug nehmen sämtliche Postanstalten Bestellungen entgegen Unter treifban bezogen für Deutschland und Oesteirib 10.-M., ür das übrige Ausland 13.50 m. zuzüglich Dalutaaufichlag, per Brief für Deutschland und Oesterreich 17.- M Redaktion und Expedition: Berlin NW. 6, Schiffbauerdamm 19 IIL Fernsprecher: Amt Norden 833-36, 2895 und 2896. Montag, den 3. Mai 1920 Nummer 155 Morgen- Ausgabe Jnfera'e foften die achtgefp. Norparrillezeile oder deren Raum 3.20 mt. zuzügl. 30% Teueru gs3 schlag Familiene und Organisationsanzeigen die achtaefp. Nonpareillezrife 2.40 mt. retto. Kleine Anze gen: Das fe tgedruckte Wort 1.15 nit, jede weitere Wort 8 Pfg., zuzügl. 30. Te erungszufch ag Stellengefache, familien- u. Organisations Wort- Unzeigen foften das fettgedruckte Wort 1.15 m., jedes weitere Wort 85 Pfg. netto Juferaten- Abteilung: Berlin NW. 6. Schiffbauerdammi 19 Fernsprecher: Amt Norden 833-36, 2895 96, 9768 greiheit Berliner Organ der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Die Heerschau des revolutionären Proletariats. Maitriumph. P. D. marschiert. Es war eine riesige Heerschau des rebo-| nationale, eine Internationale der Tat zu errichten zur end lutionären Proletariats, ein guter Auftakt zu den Wahlen. gültigen Befreiung der arbeitenden Klassen aller Bänder von der Ein Bru er ruß aus Rußland. Genoffinnen und Genossen! Die Nationalversammlung hat es abgelehnt, dem 1. Mai den Charakter eines allgemeinen Festtages zu geben, und das war im Grunde gut so. Hätten die Bürgerlichen Rede des Genossen Schlapnitoff in Treptow. ihre Zustimmung zur Waifeier gegeben, so wäre der Sinn Die Maitundgebung der U. S. P. D. auf der Treptower Spieldicies Tages verfälscht worden. Solange die kapitalistische wiese betam eine besondere Bedeutung durch die Ansprache des Gesellschaftsordnung besteht, kann der 1. Mai kein eft der aus Sowjet- Rusland erschienenen Ver.reters der russischen Versöhnung sein, er muß der Tag der proletarischen Gewerkschaften, Genossen chlapniloff, ber aur Wiederaufrichtung internationaler gewerkschaft. Rampfbegeisterung und der proletarischen lier Beziehungen nach Deutschland gekommen ist. Er Soffnung bleiben. Heute noch wie immer muß die führte aus: internationale Arbeiterschaft ihren Willen zum rücksichtslofen Streit wider den Kapitalismus und ihre Sehnsucht nach dem Frieden und der Völkerverbrüderung auf der Grundlage des Sozialismus befunden. Den bürgerlichen Parteien ist dieses Ziel fremd und es muß ihnen fremd fein, und deshalb handeln sie durchaus in ihrem Geiste und in ihrem Interesse, wenn sie uns den 1. Mai allein überaffen. Die Wucht der Kundgebung ist durch ihre Stellung- dlung der revolutionären Klassenfämpfe in Ihrem Lande. Die nahme nicht beeinträchtigt, sondern erhöht worden. U.derall, wo Arbeitermassen zusammengeballt leben, war es ein richtiger Feiertag. In Berlin und den anderen GroßStädten Deutschlands ruhte die Arbeit fast vollständig, die Betriebe waren geschlossen, die Ladengeschäfte nur stellen. weise geöffnet. Frohe Mengen zogen hinter den roten Fahnen durch ie Straßen, berfammelten sich in Sälen und auf offenen ben und lauschten den anfeuernden Worten der Nedner. Am Nachmittag und Abend folaten meist Künstlerische Veranstaltungen, die bewiesen, welche Sehn fucht nach der Anteilnahme an den Gütern wahrer Kultur in den Herzen derer wohnt, die im Schatten leben. Auch aus dem Ausland liegen Nachrichten vor bon bem gewaltigen Umfang, den die Feier in diesem Jahre eingenommen hat. Mit Ausnahme von Paris scheint sie überall ohne Störung verlaufen zu sein. Aus Oesterreich wird gemeldet, daß allenthalben festliche Beranstaltungen und Umzüge stattfanden, Behörden, Theater und Geschäfte hatten geschlossen. Aus London berichtet ein Reuter- Telegramm, daß Tausende von Fabriken und Werkstätten geschlossen waren. Die Bautätigkeit ruhte. In London und den Hauptorten der Provinz wurden Demonstrationen veranstaltet. Auf einer Maffenversammlung im Hyde- Park wurden Reden in englischer, französischer, russischer, polnischer und jiddischer Sprache gehalten. In einem Beschlußantrag wurden foziale Reformen und der Friede mit Rußland verlangt. Aehnlich war es in der Schweiz und Solland. In einem Umzug in Amsterdam wurden Schilder getragen, auf denen für den 5. Mai zu einem Proteststreit gegen das bom Ministerium eingebrachte Gesetz gegen revolutionäre Bestrebungen aufgefordert wurde. Fesseln des Kapitals. Im Humboldthafn. Gegen 10 Uhr morgens rudten von allen Seiten lange Züge in den Nordpark ein. Boran marschierten jedesmal mehrere hundert Kinder, zumeist weiß gekleidet, rote Blumen tragend, dann folgten in großen Echarer Frauen und Mädchen mit roten Schleifen und ro en Blumen geschmüdt und dann, nach Diftritten zahlreichen Ordnern. Alle Zugangsstraßen wegten, so weit man bes betreffenden Etadtteiles geordnet, die Arbeiter, geführt von fel en fonnte, bon roten Bannern und Fahnen. Die ungeheuren Massen fanden auf der riesigen Wiese keinen Platz, die Mengen stauten sich, famen nicht an die Rednerbühnen heran, und so mußten sich allerorts hilfsber ite und redebegabte Genossen bereit finden, um die Bedeutung des 1. Mai zu würdigen. Auf der Spielwiese hiel en nach Gesangsvorträgen die Ge nossen Crispien, Otto Meier und Dr. Wehl die Fest reden. Sie feierten den Tag als die Beerschau des internationalen Proletariats, als den Tag der Völkerversöhnung, als den Tag, an dem das internationale flaffenbewußte Proletariat die Arbeit verweigert, um zu demonstrierer für die Zukunft des schaffenden Wolfes Die Redner schilderten auch die Rämpfe mit den Bers tretern der Gewerkschafts- und Parteibureaukratie, die in der Beit von 1895 bis 1918 die revolutionäre Maifeier ihres Chara. ters entfleiden wollten, um sie zu einem fonntäglichen KaffeeEs sei zu begrüßen, daß die deutsche flatsch zu erniedrigen. Bourgeoisie den Tag nicht zum Nationalfeiertag erklärt habe, denn in der jebigen Gesellschaftsordnung müsse der 1. Mai ein Stampftag bleiben. Im Hinblick auf die kommenden Wahlen wurde darauf hingewiesen, daß das gesamte Proletariat von den bürgerlichen Parlamenten nich viel erwarten dürfe. Wesentlich fönnte auch eine starte U. SP- Fraktion durch parlamentarische Arbeit das Glend des arbeitenden Boltes nicht mildern. Im Falle einer fojialistischen Mehrheit sei mit Sem Staatsstreich ber Realtion au rechnen. nationale Kapitalismus fönne nur durch das internationale Proletariat von seinem Biedestal gestürzt werden. Den Festreden folgten wieder Gesangsvorträge. Ebenso rubia, so entschloffen wie gekommen, rüdten die einzelnen Diftritte wieder in ihre Stadtviertel ab, an der Spitze aller Rüge wieder die Kinder und Kriegsbeschädigten. In den Arbeiter vierteln katten alle Geschäfte geschlossen. Ich bringe dem revolutionären Proletariat die herzlichsten Grüße von meh: als 4½ Millionen organisierten Ar= beitern der roten Sowjet- Republit, Ga bereitet mir große Freud, daß ich Ihnen diefen Gruß am 1. Mai, dem großen Tage der Manifestation internationalr Solidarität, an dem Tage der großen proletarischen Hee schau und an dem Tage des Cammelns der Kräfte zum endgültigen Siege des Segialis. mus übe bringen kann. Das Proletariat Rußlands sieht mit grozem Intereise und leidenschaftlicher Anteilnahme auf die EntAbweh des Kapp Putsches, dieses Angriffes der erstartten Reaflion, durch das deutsche Proletariat fand die herzlichsten Shmpathien des russischen Proletariats. Alle Ihre Gefahren, Leiden unt Opfer rufen unser heißes Mitgefühl wach; wir fühlen Ihre Niederlagen als unsere Niederlagen, The Siege als unsere Siege. In der schichte des revolutionären Kampfes in Rußland hatten wir ähnliche Perioden, in denen die Reaktion versuchte, mit bewaffneter Gewalt die revolutionäre Bewegung zu vernichten. Aber wir, das russische Proletariat, wollten nicht in ewiger Knechtschaft leben und gingen beshalb im Jahre 1917 von der Verteidigung zum Angriff über und schlugen die Reaktion aufe Haupt. Wir haben in unserem Lande die politische und wirtschaftliche Macht bes Rapitals gebrochen und damit die Revolution im Vergleich zu den anderen Lände n auf den äußerst vorgeschobenen Bosten vorgerückt. Wir, die industriellen Arbeiter Rußlands, haben in Gemeinschaft mit den russischen Bauern die Wirtschaft an uns geriffen und find ohne Großgrundbefizer und Fabrikanten die gemein. samen Besitzer, Beherrscher und Nußn eßer des Landes. Durch die Organisation unferer räte und Gewerkschaften verwalten und regeln wir unsere landwirtschaftliche und industrielle Produktion. Die Anhänger der 1. S. P. D. hatten sich in ihren Bezirks. Diese unsere berechtigten Bestrebungen finden die schwersten An- lokalen zusammengefunden und bildelen große Demonstrations. feindungen im Lager unserer tapitalistischen Feinde und ihrer züge, die nach dem Friedrichshain zogen. Mehrere dieser Züge berüh ten den Alexanderplat. Durch die Landsberger Straße befozialopportunistischen Lakaien. Im Friedrichshain. Die tapitalistische Reaktion gwang uns zur bewaffneten 95- pegte sich ein mit besonders viel rolen Fahnen und Demonstrawehr gegenüber dem Ansturm des Weltkapitals. Fast 2½ Jabre tionstafeln versehener Zug von ungefähr 5000 Menschen. Die lebten wir in einem bon unseren Feinden durch Eisen und Feuer Angestellten ocs Berlehrsgewerbes, Eisenbahner, gebildeten Gürtel, mittels dessen wir mit Feuer, Schwert und Straßen und hochbahner, zogen ungefähr 6000 Mann Bungersnot bezwungen werden sollten. Wir mußten daher einen start unter Borantriit des Musikkorps der Großen Berliner Stra blutigen, opferreichen und hartnädigen Ramp Benbahr, welches Marschweifen und Arbeiterlieber spielte, burch führen. Wir durchlebten in diesen 2½ Jahren eine unsag- die Neue Könichtraße. Auf der Spielwiese im Friedrichshain trabar schwere Beit, in der wir hungerten, froren und litten unter fen fich die Züge in unübersehbarer Folge. Diese Wiese Krankheiten. Wir leiben auch ett noch und tragen schwe: an ben fonnte die Bahl der hingust: ömenden Menschen nicht fassen. Folgen dieser Kämpfe. Da wir aber den festen Willen Schäßungsweise 40 000 Personen waren an dieser Stelle zusam aum Siege hatten, so gaben wir alle unsere besten Kräfte und mengekommen. Es war ein Meer von Menschen, aus dem vicle Mittel, Kopf, Sant und Herz zur Verteidigung und Aufrecht. rote Fahnen emporflatterien. An vier Stellen waren Wagen als Rednertribünen aufgeerhaltung unserer sozialistischen Heimat. Durch diese riesige An- fahren. Um% 11 Uhr wurde durch Flaggenwinken das Zeichen strengung aller Kräfte g lang es uns fast alle unsere Gegner aum Beginn der Festrede gegeben. Nebner waren die Genossen Eichhorn, A. Hoffmann und Ulrich. Die an der Denieberzuschlagen, zu siegen und zu vernichten. Durch die Vertreibung der gegen evolutionären Kräfte bon monstration zahlreich beteiligten Kinder wurden etwas abfeita Petersburg, Archangelst und Murmans gelang es bersammelt. Genosse Schen erkläre diesen die Bedeutung uns, die Blockade des Weltfapitals zu sprengen und dadurch mit des Tages. Nach Schluß der Reden wurden die Züge wieder forunseren west- und antraleuropäischen Bruberorganisationen wie miert, unter Vorongehen der Kinder zogen die einzelnen Di trifte der einigermaßen in engere Fühlung treten zu können. Ich zu ihren Versammlungspläten zurück. Viele bunderte Kinder tomme hierher als er ft er Abgesandter, erster bevollmäch versammelten sich nachmittags nochmals auf der Spielwiese, um ligter Vertreter der allrussischen zentralisierten Gewerkschafts- bort bis zum Abend bei frohen Spielen zu verweilen. Ve bände weds Wiederanknüpfung fester und dauernder inter- Am Nachmittag begab sich eine Anzah Mitglieder des 6. Be nationaler Beziehungen der gewerkschaftlichen Organisationen irte zum Friedhof in Friedrichsfelde, wo Genosse Nachdem wir das Kapital unseres Landes gründlich und ent- Schneidt an den Gräbern von Karl Liebknecht und Rosa Lurem. gültig befiegt haben, wünschen wir nun, daß das westeuropäische burg eine Ansprache hielt, in der er darauf hinwies, daß das fürch Proletariat teilnimmt an unseren schweren schöpferischen Ar- terliche Verbrechen, bem bie beiden Führer des Proletariats zum beiten zum Wiederaufbau unserer Wirtschaft, für die uns jcht Opfer fielen, noch immer ungefühnt sei. Im Anschluß hieran Die französische Bourgeoisie gehört zu den rabiatesten nach der Besiegung des Kapitals überhaupt erst die Möglichkeit wurde noch den Ruhestä. en Suno Saajes, Wilhelm Liebknechts, Ignaz Auers und Paul Singers ein Besuch abgestattet. ihrer Gattung. Sie strebt danach, wie der Genosse Bail- gegeben ist. Wir verfolgen mit lebhaftester Teilnahme und heißestem MitIant Couturier mit seinem flammenden Appell an empfinden die Entwicklung ber rebolutionären Kämpfe in WestTempelhofer Feld. die Soldaten sagte, ihr Leichenbegängnis mit Plutopfern zu europa, die sich mit gefegmäßiger Notwendigkeit zum Ent. An der einsamen Pappel, hier, wo sonst Wilhelm der Lette umgeben. Aber sie wird ebensowenig wie der Kapitalismus iheidungskampf zwischen Kapital und Arbeit entwickeln allfährlich zweimal Heerschau über feine Truppen hielt, wonten die müssen, ich bin fest überzeugt, daß alles Hoffen, Wünschen und nach Behn aufenden zählenden Massen hin und her. in den anderen Ländern dies Leichenbegängnis aufzuhalten Streben des organisierten russischen Proletariats den lebhafteiten no finnen und Genossen aus den drei ersten Berliner vermögen, das Proletariat ist auf dem Wege zum Siege. Widerhall in den Berg'n des deutschen Proletariats fudet und Distrikten und die aus Tempelhof waren zuerst erschienen Der 1. Mai 1920 hat es aufs neute bewiesen. daß ungrachtet der Schmähungen, Verlenmdungen und schon stolz auf ihre Anzahl. Dann aber verkündeten Tromund Lügen unserer offenen und versteckten Feinde den gemein- petentlänge neuen Zuzug. Es waren die Genossinnen und Ge famen Anstrengungen von Millionen arbeitender Hände und noffen aus Neukölln und Bris, die in cinem imponierenden Robie e aelinaen wird. eine wirkliche attive Inter- leftauae beranmarfchiert tamen. Am Serkoeraplak in Neuköün Auch in Frankreich scheinen größere Maffen als je zubor gefeiert zu haben. Aber in Paris ist es mehrfach zu Busammenstößen mit der bewaffneten Macht gekommen, bei denen Schüsse abgegeben wurden. Insgesamt sollen zwei Berfonen getötet und 27 verlegt worden sein, daruner drei ernsthaft. Unter den Verwundeten befindet sich auch das sozialistische Kammermitglied Blanc. Die Berliner Kundgebungen haben von neuem gezelgt, paß die Malle der Arbeiter unter dem Banner der 11. S. Die Ge gante dieser zug Aufstellung genommen und war von dork aus vollzählig zur Stelle, ebenso die Gemeinbearbeiter von den Wersammlungen zu Fuß begeben mußten, denn die Straße über den Hermanupiah, durch die Hasenbeide, Bergmannstraße Niederschönhausen. Das Referat hielt der Genoffe Alten, der bahn war vom Betriebsrat, der sich der Auffassung des Gewerk und Friesenstraße nach dem Tempelhofer Feld gezogen. Unter in vorzüglicher Weise auf die Bedeutung des Tages hinwies. schaftstartells anschloß, als nicht lebenswichtiger Betrieb anerkann Bopantritt einer Musiltapelle marschierten die Turn- und Sport- Der Gesangverein" 3ukunft" verschönte durch Vorträge von worden und verkehrtz nicht. bereine, die Jugendlichen und Kinder an der Spiße, denen einige Arbeiterliedern die von gutem Geiste beseelte Versammlung. In Oberschlesien wurde die Maifeier, wie uns ein Neſtwagen mit festlich geschmückten Kindergruppen folgten. Da- Mit einem Umzug durch den Ort, an dessen Spiße die Kinder Privattelegramm meldet, unter sehr großer Beteiligung behinter tamen die Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen. marschierten, wurde die Feier geschlossen. gangen. Es formierten fich Umzüge von zehntausenden Teil. Es folgten in großer Anzahl die Straßenbahner, die ihr Johannisthal. Die Demonstrationsversammlung gestaltete nehmern. Besonders start war die Beteiligung in Hinden. eigenes Musikkorps hatten, und hinterher die Postbedienste sich zu einer imposanten Kundgebung. Anwesend waren elva burg. Auch die polnischen Sozialisten demonstrierten in großen ten und einige Bezirke unseres Ortsvereins. Den Schluß bildeten 700 Personen. Das Referat des Genossen Freund wurde mit Massen. Zwischenfälle ereigneten sich nicht. unter Führung eines dritten Musikkorps die übrigen Bezirke. großem Beifall aufgenommen. Auch durch Niederschönetveide beSchäßungsweise betrug die Teilnahme an dem Zuge, dessen Bor- wegte sich ein Demonstrationszug. beimarsch dreiviertel Stunde dauerte, 12-15 000 Personen. C Nachdem die Massen sich um die fünf improvisierten Rednertribünen gruppiert hatten, berkündete ein Tropetensignal den Beginn der Feier. Bom Gesangverein Kreuzberger Harmonie" wurden in vortrefflicher Weise die Lieder Empor zum Licht" und Ich warte Dein einleitend zum Vortrag gebracht, während ein Musikkorps zwischendurch die Marseillaise intonierte. Dann be= stiegen die Festredner die Tribüne, die Genoffin Luise Biet, und die Genossen Stolt, Berger, Harnisch und Schnei der Neukölln. In einer turgen, padenden Ansprache wiesen sie uf den Sinn der Maifeier hin und weckten das Berständnis für die Aufgaben, die des Proletariats harren. Dann erfolgte der Abmarsch. Auf dem Wittenberg- Platz. Am Wittenbergplay versammelten sich die Genoffen aus Charlottenburg, Schöneberg und Wilmersdorf. zu vielen Taufenden strömten die Massen mit roten Fahnen und Bannern von allen Seiten dem Plaz zu. Die Straßenbahner, Post angestellten, Eisenbahner, die Angestellten der Hochund Untergrundbahn, der Feuerwehr, auch eine Anzahl von Schutzleuten marschierten in langen Zügen in ihren Dienstuniformen hinter der eigenen Kapelle der Straßenbahner, ihre Solidarität mit den Arbeitern damit bekundend. Die Genossen Dr. Moses, Löwenstein und Wegmann feierten unter begeisterter Zustimmung der Massen die Bedeutung des 1. Mai. Mit Hochrufen auf die Internationale und die proletarische Weltrebolution wurde die Kunogebung geschlossen. Die Massen zogen in geschlossenen Zügen wieder zurück. Die Abendfeiern. = Die Kandidaten der U. S. B. Berlin zur Reichstagswahl. In Zehlendorf fand die Maifeier aller drei sozialistischen Parteien 1. S. P., K. P. D. und S. P. D. gemeinsam statt. Die Festrede des Genossen Stössinger wurde mit großem Beifall aufgenommen. Rezitationen von Tilla DuIn der Generalversammlung des Bezirks Berlin- Stad! rieug und das Spiel des Lambinon- Trios gaben der Feier ihre tünstlerische Weihe. am Freitag wurden nachstehende Kandidaten zur Reichs. Die Genossen von Zeltom leiteten die Feier mit einem Bor- tagswahl aufgestellt: mittags- Ausflug nach Stahnsdorf ein. Um 1 Uhr mittage for- 1. Louise Zies 425 Stimmen, 2. E. Eichhorn 411, 3. Georg mierte sich die Arbeiterschaft zu einem imposanten Demonstrationszug turch die Stadt unter Mitwirkung von 2 Mujiffapellen. Ledebour 409, 4. Art. Criſpien 400, 5. Dr. Mofes 369, 6. Ad. Die Freien Turner, die Straßenbahner nahmen geschlossen teil. Soffmann 363, 7. H. Malzahn 314, 8. 2. Hoffmann 298, 9. Dr. Weinberg 289, 10. Rich. Müller 276, 11. Dr. B. Herk 256, Auf dem Schütenplay hielt Genosse Lange die Festrede. Fr schloß mit den Worten, daß der alten Internationale muß folgen. 12. Johanna Ludewig 242, 13. Mathilde Wurm 239, 14. Kar eine Internationale der Tat, des Kampfes und Kulisch 225, 15. Baul Edert 172 Stimmen. Freien Turnerschaft schlossen sich an. des Sieges, Turnerische Vorführungen der Jugend und der eit Deutschnationaler Wahlaufruf. " Tiefste Verlogenheit. fanten Maidemonstration der U. S. P. D. und S. P. D. Die Maifeier in Rheinsberg gestaltete sich zu einer impoBors mittags 9% Uhr fand im überfüllten Gaal von Gutschmidt die Festversammlung statt, die von über 600 Personen besucht war. Nun hat auch die Deutschnationale Volkspartei ihren Genoffe Bogeier( U.S. B. D.) hielt die Ansprache. Unter den Wahlaufruf veröffentlicht. Seinen Charakter erhält er, wie Klängen sozialer Kampflieder zog dann der Festzug durch die nicht anders zu erwarten war, durch die starke Betonung der Stadt, an dem sich von den 3000 Einwohnern Rheinsbergs über Notwendigkeit des Kampfes gegen den Bolsche. 1000 männer und Frauen beteiligten. Den deutschnationalen Einwohnern der Stadt wurde durch die Maidemon- wis mus. An nicht weniger als drei Stellen wird der ftration der Beweis geliefert, daß die Arbeiterschaft die Aufgaben bolschewistischen Gefahr" Erwähnung getan. Die Regieund Ziele des Sozialismus flar erfaßt und erkannt hat. rung habe durch Ausrufung des Generalstreiks den roben Auch in Köpernit, einem fleinen Orte bei Rheinsberg. Terror entfesselt und durch Ableugnung der bolfand am Nachmittag ein Maifestzug statt, an dem fast die ich e mistischen Gefahr den Feind ing gesamten Einwohner etwa 1000 Männer und Frauende utiche Land ziehen helfen. Am Wahltag gelte die zum großen Teil dem Deutschen Landarbeiter- Berband an- es, Einspruch zu erheben gegen die das Mark unjeves Volkes In Wilmersdorf fand abends in den Brachtsälen bes geschlossen sind, teilnahmen Auch hier sprach Genosse Vogeler: Westens eine tünstlerische Beransta.tung zur Feier des 1. Mai In der Heimstätte Gütergos bersammelten fich etwa etwa berzehrende Mißwirtschaft, gegen die verfassungswidrige statt. Tausende waren herbeigeströmt. Das Zeelanderfche 100 Batienten zu einer Maifeier. Teschte hielt das Referat Entrechtung weiter Volfskreise, gegen die tatsächliche Trio brachte Kammermusik von Beethoven und Mozart. Frau und gedachte der gefallenen Stämpfer im Ruhrgebiet. Die Feier Begünstigung des Bolschewismus durch eine Manja Barkan fang einige Lieber. Tilla Durieux, wurde durch einen Gesangsvortrag der Patienten„ Der Freiheit rücksichtslose Parteiregierung. Alle Kräfte müßten zusamunsere große und stets bereite Freundin, riß wie immer durch Sieg" eingeleitet. mengefaßt werden gegen die Gefahren des Der Taubstummen- Partei- Bund, Bezirk Groß- Berlin U..., volksfremden, Bol. ten Vortrag revolutionärer Gedichte die Menge zu einem Be- demonstrierte durch einen geschloffenen Bug der Mitglieder von der fulturzerstörenden geisterungssturm hin. Die Festansprache hielt Genoffe Glisabethstraße bis zum Versammlungsort, Friedrich Wilhelmi che ti smu 3. Crispien, und seinen internationalen Charakter erhielt der städtischer Garten, Chauffeestraße 30. Trotzdem infolge besonderer Hinter dem Bolschewismus rangiert gleich das JuAbend durch die Rede eines ruffischen Genoffen und durch die An- Umstände erst am Tage vorher bestimmtes über das Unternehmen dentum. Die Deutschnationalen versichern zwar schamsprache des französischen Genoffen Landrieu, eines Redat- betannt gegeben werden konnte, hatten fich an 300 Teilnehmer haft, daß sie jeden zersehenden, undeutschen Geiſt be. teurs unseres Bariser Bruderblattes der Humanité", der für eingefunden. Van Wensammlungsort sprachen der Genoffe Meier, fämpften, möge er von jüdischen, oder anderen Kreisen aus wenige Tage in Berlin weilt. Der brausende Beifall, mit dem deffen Nebe durch die Dolmetscherin, Frau Kühnel in die Beichen gehen; sie erklären aber, daß die Vorherrschaft des Juden. die Worte der Ausländer aufgenommen wurden, bewies, daß das sprache überlebt wurde, und die taubstummen Genossen Mertens, tums seit der Revolution in der Regierung und der Deffentdeutsche Proletariat feine Grenzen und keine Nationen fennt. Abermann, Gaede und Hoppe. Das Organ des Bundes erschien fichkeit immer verhängnisvoller hervortrete. Sie berlangen Auch in mehreren anderen Distrikten fanden Nachmittags im Festgewand. Da diese Nummer der Wochenschrift" des und Abendfeiern unter sehr starker Beteiligung statt. Taubstummen- Partei- Bundes auch für die kriegsertaub. außerdem die Unterbindung des Zustroms Fremdstämmiger ten wichtiges enthält, wäre es sehr erwünscht, daß sie weiteste über die deutschen Grenzen. Verbreitung findet, damit auch die hörenden Genossen einen Einblid in das Leben der taubstummen Genossen erhalten. Es find noch eine Anzahl Exemplare in der Redaktion der Wochenschrift", Sitterstraße 201, zum Preise von 50 Pf. portofrei zu haben. * Die Maifeiern der Kommunisten. Im übrigen zeichnet den Aufruf eine tiefe Ver. logenheit aus. Sowohl in dem, was er jagt, wie in dem, was er verschweigt. So wird der Mehrheit der Nationalversammlung die Schuld an dem Schmachfrieden" von Versailles und an dem Verlust seiner Handelsflotte zugeschoben. Man hält die deutschnationalen Wähler für verblendet genug, zu glauben, daß fie jene Ver brecher, die den Strieg entfesselt und frivol verlängert haben, nicht sehen. Desgleichen wird die Revolution für die Schulden des Reiches verantwortlich gemacht. Bon der leichtfertigen Finanzpolitik des Herrn Helfferich und von dem Bankrott, den der Krieg herbeigeführt hat, ist natürlich nicht die Rede. In Baukow gestaltete fich die Maibersammlung zu einer gewaltigen Demonstration der revolutionären Arbeiterschaft. Schon früh rückten die städischen Straßenbahner mit der Mufitkapelle heran; auch die Straßenbahner der Großen Berliner vom Bahnhof Schönhauser Allee und der Bauabteilung waren fast vollzählig zur Stelle, ebenso die Eisenbahner von Pantow, der Bezirk bes nternationalen Bundes der Kriegsbeschädigten, die Arbeiter- Die Kommunistische Partei Deutschlands( Spartatusbund) rabfahrer mit geschmückten Sädern und die Freie Jugend". Der veranstaltele am 1. Mai in Groß- Berlin 12 VersammlunWactiplak war voll besett, ais der Gesangberein" Banlower gen, darunter auf dem ehemaligen Grerzierplatz an der SchönBieberfreunde" mit einem Mailiede die Feier einleitete. Das Hauser Allee eine unter freiem Himmel. Die Redner schilderten Referat hatte Genoffe Hermann Weise übernommen, der die bie Entwicklung der Revolution in Deutschland seit dem 9. NoBebeutung des Tages für bas revolutionäre Proletariat würdigte. bember und beschuldigten vor allem die führenden MehrheitsNach Vortrag eines Kampfliedes durch die Arbeiterjänger wurde sozialisten des Verrates an der Revolution. Diese hätten im entbie Versammlung geschlossen. Nun formierte sich ein ungefcheidenden Augenblick die Arbeiterschaft im Stich gelassen und heurer Demonstrationszug, wie ihn Pankow in solcher fie feien verantwortlich zu machen für das Blut von Karl Bieb= Positiv verlangt die Partei u. a. eine feste und Ausdehnung wohl nicht erlebt hat. Bonveg die Kinder, biele necht, Stoja uremburg, Kurt Gisner und Lan- würdige äußere Politik. Für fest und würdig hält Hundert an der Zabl, feilich geschmückt und gefleibet, bann die bauet. Die Hoffnung des deutschen Proletariats zeige nach sie wahrscheinlich das nationalistische Geschrei und die Gesten Musikkapelle, das Personal der Straßenbahner, die Kriegsbeschä- u Iand hin, in dem unter der Herrschaft der Sowjet trop der Lersner und Konsorten. Außerdem fordert sie bigben, die Eisenbahner und bie einzelnen Gruppen der Organi aller Lügen der bürgerlichen Hehpresse das Proletariat anfange, bessere Versorgung der Truppen. Wir fragen fation. Um 1 Uhr langte der Zug am Rathause an, das glücklich zu leben. mit einer großen roten Fahne geschmückt war. Genoffe Die Rebner streiflen dann ausführlich die Vorgänge im erstaunt: noch bessere? Wir wundern uns aber nicht im geBaul Schindler hob in einer Ansprache herbor, daß den Ruhrrevier und suchten zu beweisen, daß sich in der Re- ingſten darüber, daß die Deutschnationalen die Beibehal tung der erprobten" Einwohnerwehren in ihr Bürgertum mun wohl die Augen aufgegangen sein müssen, daß die gierung seit dem Abgang Nostes nichts geändert habe. Es feitung der erprobten" Einwohnerwehren in ihr große Mehrheit von Bankowo auf feiten der revolutionären Ar derselbe Faden, nur eine andere Nummer. Die Realtion werde Brogramm jezen. Natürlich gehört auch die freie Wirt beiterschaft steht. Mit einem begeistert aufgenommenen och auf nicht früher beseitigt werden fönnen, bevor nicht nur fämtliche ich aft zu den Wünschen der Reaktionäre. Sie reden freibir revolutionäre internationale Sozialbemo Offiziere, sondern auch alle reattionsverbächtigen Beamten restlos lich etwas von der freien Wirtschaft in den Grenzen des tratie erreichte die Veranstaltung ihr Ende. beseitigt und durch Boltekommissare als Vertrauensleute des re- Gemeinwohls", aber das Gemeinwohl wird bei ihnen beLichtenberg. Zu einer machtoollen Rundgebung gestaltete bolutionären Proletariats erjekt werden. Zum Schluß forderten fanntlich vertreten durch Großgrundbesitzer und Großindusich die von der U. S. P. veranstaltete Maibersammlung. In die Redner die Mitglieder der Partei auf, sich an den Reich 3- strielle. fehrer endlosen Bügen famen die einzelnen Viertel unter Voran- tagswahlen au beteiligen und für die Kandidaten des Spartragen von Bannern und Fahnen in leuchtendem Rot, bon Schiltatusbundes zu stimmen. Dabei dürfe aber feineswegs das große fchaften um Selfferich und Hergt allen Kreisen des WirtBerlogen ist auch die Versicherung, nach der die Herr bern mit auf den Tag bezugnehmenden Inschriften, gefchloffen Biel der Räterepublik und der Diktatur des Proletariats außer dhaftslebens, auch den geistigen und körperlichen Arbeitern, nach der Barfaue. gezogen, den großen Naum bis auf den auch geistigen und körperlichen Arbeitern, lekten Platz füllend. Im Zuge fah man u. a. den Internatio- acht gelassen werden, beides Biele, die nicht im Barlament, fondern ihren Schuß angedeihen lassen und die Erringung des gleichen Rechts für alle Voltsteile sich aum Biel gesetzt haben. Von dieser Gleichberechtigung wagen Leute zu sprechen, die durch freundliche Vermittlung des Grafen Westarp zu Kostgängern der immer noch lebendigen fonservativen Fraktion des seligen preußischen Herrenhauses geworden sind. Die Maifeier der S. P. D. nalen Bund der Kriegsbeschädigten, bie Arbeiter- Sänger, Turner nur außerhalb desselben verwirklicht werden können. Die Kommunistische Arbeiterpartei Deutschlands veranstaltete und Turnerinnen und Hunderte von festlich geschmüdten Kindern. Genoffe, Küter wies in turzen traftvollen Worten auf 11 öffentliche Maifeiern. Ein starker Demonstrationszug bewegte die Bedeutung besonders diefes 1. Mai hin, als Demonstration fich unter Vorantragung roter Fahnen nach Friedrichsfelde zu den gegen den Krieg, für den Bölferfrieden, gegen jegliche Klassen- Gräbern Karl Liebknechts und Rosa Lugemburg 3. herrschaft und Ausbeutung und für die Verwirklichung des Gogialismus. Unter Borantritt von zwei Musikkapellen formierten sich sodann die Versammelten zu einem imposanten DemonDie G. B. D. hielt in Groß- Berlin acht öffentliche Ber Bis zu einem gewissen Grade wertvoll ist die unwahr. strationszuge durch den Ort, einem Zuge, wie ihn Bichtenberg sammlungen ab, in benen bekannte Parteiführer sprachen. haftigkeit, mit der man die Absicht der Wiederher. aus Anlaß des 1. Mai noch nicht gesehen hat Nach etwa ein Der Besuch der Versammlungen war nicht start, Rundgebungen stellung der Monarchie verschweigt. Sie beweist halbstündigem Marsch auf dem Gärtnerplas angelangt, löste fich ber Zug auf und die Viertel zogen einzeln nach ihren Versamm- unter freiem Himmel wurden überhaupt nicht vranstaltet, jeden- ums, daß zur Zeit mit dem offenen Bekenntnis zu lungslokalen zurüd. Von irgendwelchen Veranstaltungen anderer falls in der Voraussicht, daß sich Massen dafür nicht auf die Beine Wilhelm II. und der ganzen Gottesgnaden- Sippe im deutpolitischer Arbeiterorganisationen ist nach außen hin nichts be- bringen ließen. In ben Versammlungen wurde eine Resouichen Bolte keine Geschäfte zu machen sind. Nur in einem Punkte sind die Herren von der äußersten Bu einer großen Demonstration von mindestens 2000 Teil- hoben werden und der Kampf gegen rechts und links an nehmern gestaltete fich die Maifeier ber u. 5. B. D. in Steglig gefündigt wird. Die Resolution zeigte, bai bie Rechtsjogialisten Rechten wenigstens einigermaßen ehrlich. Sie bersagen es und Friebenau. Vormittags um 10 Uhr fand im feftlich ge- aus dem Rapp- Butsch nichts gelernt haben und auch nichts lernen sich, den Putsch der Kapp und Lüttwig zu verschmüdten Bürgersaal des Rathauses die Feier unter fünftle wollten. In der Bock- Brauerei versuchte Richard Fischer die urteilen und gestehen damit ein, daß ihre vorhergegangenen rischer Mitwirkung des Gesangbereins Friedenau Steglit statt, Regierungspolitik zu berteidigen. Er machte dabei über die In Versuche, von dem frechen Unternehmen abzurücken, nicht Cenoffe Stein hielt die Festrebe, Frau Bloch trug einbruds abhängigen einige recht törichte Bemerkungen. Für die Rechts- gar zu ernst gemeint waren. Wir werden sie also in dem volle Deflamationen bor. Die Anwesenden versammelten sich sozialisten hat die Maiseier jede Bedeutung verloren. Mit Recht Wahlkampf als die Genoiien der militärischen hierauf au einem Demonstrationszug und zogen mit Bannern wendet sich daher die Masse von ihnen ab. Sie marschiert in undiunkerlichen um stürzler und Gewaltpolitiker und Standarten unter Begleitung von Gesang am Stegliger Rat. richtiger Erkenntnis der Lage unter den Fahnen der 1. S. B. D. behandeln dürfen. merkt worden. haus borüber nach den Düppelplah. Dort wurde nach kurzer Ansprache der Zug mit Hochmufen aufgelöst. Die Maifeier im Reiche. Kommunalisierung von Wirtschaftsbetrieben. Dem Reichsrat In Treptow wurden in vier Schulen Schulfeiern bet Die Maifeier ist im ganzen Reiche ruhig verlaufen. In ist der Entwurf eines Gesebes über die Kommunalisierung von anstaltet. Die sozialistischen Lehrer und Lehrerinnen hielten Bor. München rubten alle industriellen Betriebe. Die Geschäfte Wirtschaftsbetrieben nebst Begründung vom Reichsministerium träge vor den Kindern. Männergesangbereine verschönten das waren wie sonst geöffnet. Am Vormittag fanden in den größten des Innern borgelegt worden. Fest. Die Kinder sammelten sich und zogen mit roten Fahnen Sälen die Versammlungen der Gewerkschaften und sozialistischen Das russisch- italienische Gefangenenaustausch- Abkommen ist nach dem Mariannenplak, von dort aus mit Musik und Gefang Barteien statt, zu denen die Massen in geſchloſſenen Zügen an- in Kopenhagen von Litvinow und dem italienischen Vertreter sum Treptowe: Bart. Sier hatte fich eine vieltaufenblöptge rückten. Auf dem Friedhof fand die Grundsteinlegung für ein Grosini unterzeichnet worden. Menschenmenge bersammelt, zu der ber Genosse Rusch über die Denkmal zum Andenken an die Opfer der ReDie russisch- littanischen Friedensverhandlungen sollen Anfang Bedeutung des 1. Mari sprach. Besonders hervorzuheben ist, daß bolution statt. ein Abgeordneter von Sowjet- Rußland, Genoffe Schlapnilow, großen Bügen unter Absingung revolutionärer Bieder. Die Mai in Mosiau beginnen. Für diesen Zived ist eine litauische gleichfalls zu der Menge sprach. Die Rede geben wir an anderer bewaffnete Macht hatte den ganzen Tag über Bereitbordnung bereits von Kowno nach Mostou abgereist. fchaft, doch verlief der 1. Mai in München böllig ruhig Amerikas Beteiligung an der Finanskonferenz. Wie aus Auch in Frankfurt a. M. ist der 1. Mai ruhig und ohne Washington gemeldet wird, nehmen die Vereinigten Staaten an Jn Niederschönhausen hatten sich auf dem Friedensplah biele Sunderte Männer und Frauen zur Demonstration bersammelt. Bwischenfall verlaufen. In den großen Betrieben wurde allge der internationalea Finangkonferena in Brüssel teil, haben sich Die Genoffen und Genoffinnen von Blankenfelde schloffen mein gefeiert. Auf den Straßen ging es lebhafter au als fenft, aber geweigert, die Echulden der Alliierten untereinander au ich an. Die Straßenbahn er voi biesigen Bahnhof waren Namentlich in den Morgenstunden. in denen sich die Maffen au verteilen. Stelle wieder. Der Aufmarsch dorthin vollzog sich in Generalversammlung des Bezirksverbandes Berlin- Brandenburg. Uit 225 gegen 170 Stimmen beflog Sarauf57 die Generalversammlung, daß mit Annahmedie jer Resolution alle anderen prinzipiellen Reso. tutionen und Anträge, auch die über die Haltung der Freiheit" erledigt sind. Ein Antrag auf Nichtbilligung des Verhaltens von Broh Charlottenburg wird für erledigt erklärt, nachdem der Borsitzend mitgeteilt hat, daß gegen Broh bereits ein Ausschlußberi fahren schwebt. Ferner stimmte die Generalversammlung einem Antrage zu Cloyd George über Deutschlands Lage. In seiner Unterhausrede über Can Remo fagfe Lloyd Georgi nach englischen Blättermeldungen noch über die Lage in DeutschTand, daß nach Berichten englischer Offiziere in Deutschland Am geftrigen Conntag fand im Walhallatheater, Weinbergs der prinzipielle Klaffenkampf. Auch kann man der Freiheit"= weg, die zweite Fortsetzung der am Karfreitag begonnenen Ge- Redaktion den Vorinurf nicht ersparen, daß sie in der auswärder zur Kontrolle der politischen Haltung der Freiheit" die Sin neralversammlung des Bezirksverbandes Berlin- Brandenburg tigen Politit nicht den Standpunkt des Leipziger Partei- febung einer Breßkommission fordert, die sich aus je einem Ver ber U. S. P. D. statt. Der Verbandsvorsitzende Brühl machte vor tages vertreten hat. Man kann aus diesem Grunde der Resolu- treter der Distritte Gr B- Berline zufammenseßen soll. Dies Eintritt in die Tagesordnung bekannt, daß zwischen der heutigen tion zustimmen, in der verlangt wird, daß die Freiheit"- Breßkommission soll nicht mit dem Aufsichtscat identisch sein. und der letzten Tagung eine Aussprache und Verständigung aller Redaktion sich den Beschlüssen des Leipziger am Generalstreit beteiligten U. S. P. D.- Körperschaften über die Parteitages mehr anpaßt. Wenn wir jebt in ben zur Debatte stehenden Fragen stattgefunden hat und schlägt aus Wahlkampf treten, so werden wir innerhalb unserer Partei eine biejem Grunde vor, von einer weiteren Diskussion Abstand zu geschlossene Front bilden müssen. Jedoch können wir diesen nehmen und nur den beiden Referenten sofort das Schlußwort Wahlkampf nur mit Erfolg führen, wenn wir von unseren Naren zu geben. Die vorliegenden Resolutionen sollen dami, ebenfalls als erledigt betrachtet werden. Gen. Abolf Hoffmann wendet sich prinzipiellen Zielen nichts aufgeben. Und deshalb müssen wir dagegen. Es wird hierauf beschlossen, die Debatte fortzusehen. auch von unseren Organen verlangen, hieran festzuhalten. Als erster Diskussionsredner erhält das Wort der Gen. Genosse Crispien: Wir müssen von unseren Funktionären ber ungersnot herrsche. In manchen Landesteilen erhalte die Stöder. Er betont, er habe lediglich die Absicht, einige Worte langen, daß sie sich nicht allzu sehr von ihren Stimmungen und Bevölkerung nur ein Drittel bis die Hälfte der zur Schaltung gegen die Schreibweise der Freiheit" zu sagen. Trog der Gefühlen bei zu treffenden Entscheidungen leiten lassen. In des Lebens notwendigen Kalorien. Die Bevölkerung lebe, auswiederholten Mahnungen, die er als Mitglied des Barteivorstandes einer Zeit der Umwälzung wie der gegenwärtigen kann die breite schließlich von Pflanzenkost, noch dazu von solcher ohne NährMitgliedern der Redaktion gegenüber gemacht habe, sei bis heute Masse in ihrem Wünschen und Wollen nicht ganz befriedigt wert. Hier liege die Hauptschwierigkeit der deutschen Regierung. noch nichts davon zu spüren, daß die Freiheit"-Redaktion die Das liegt auch zum großen Teil daran, daß die Ueber den Rapp- Butsch sagte er: Englische Offiziere haben Absicht habe, das Blatt im Geiste der Beschlüsse des Leipziger Massen selbst noch allzusehr der politischen mir auch den Einmarsch der Truppen in Berlin geschildert. Es waren nur etwa 3000 bis 4000 Mann. Sie erwarteten, daß man ihnen als Befreiern zujubeln werde. Nach ganz kurzer Zeit find diese bedauernswerten Menschen, die einen großen militärischen Staatsstreich auszuführen hofften, inne geworden, daß Deutsch land nichts mehr mit dem Militarismus zu tun haben wolle und daß die gesamte Bevölkerung, nicht nur die Arbeiter, sondern auch der Mittelstand und viele Angehörige des alten Adels gegen sie seien. Die Wiedergutmachung, meinte Lloyd George, werde möglich, sobald Deutschland nicht mehr hungere. " Barteitages zu leiten. Der Leipziger Parteitag bat den uerrist aus der Zweiten Internationale vollzogen und sich im Prinzip für den Anschluß an die Moskauer Internationale ausgesprochen. Wann und wo hat man in der Freihei," zur Aufklärung über bas Wesen der Dritten Internationale etwas gelesen? Jest, wo es zum Wahlkampf geht, hat unsere Presse ganz besonders die Pflicht, den grundsäßlichen Unterschied zwischen Rechtssozialisten und uns flar zu zeigen. Statt dessen habe die Freihei einen Artikel gebracht, der für die sozialistische Regierung eingetreten fei, trotzdem vorher der Parteivorstand in seinem Wablaufruf sich festgelegt hatte, daß der Kampf nach den klaren Grundsäßen des Leipziger Aktionsprogramms selbständig durchgeführt werden soll. Auch wir wollen die Einigung des Proletariats, aber auf der bon Leipzig beschlossenen Grundlage. Wir dürfen nicht in den Fehler der alten Partei verfallen, den Wahlkampf auf Stimmenfang und Mandatschacher einzustellen, sondern müssen klar und deutlich den Massen unsere Ziele vor Augen halten und ihnen fagen, daß wir in den revolutionären Massenkämpfen das wichtigste Mittel zur Erringung des Sozialismus sehen. Hierauf ergreift Genoffe Herb das Wort, um den Standpunkt Wir merden. Reichstagswähler Groß- Berlins! Erscheint in Massen in den am Dienstag, den 4. Mai, abends 7 Uhr in allen Stadtteilen und Vororten stattfindenden 20 Wähler- Versammlungen Referenten sind die Kandidaten der Unabhängigen Sozialdemokratie Der Eisenbahnerstreit in Frankreic. Barts, 2. Mai. Die Lotale werden in der Dienstag- MorgenAusgabe der Freiheit" befannt gemacht bahner ausständig, in Paris von 45 000 Angestellten 13 000. Das Vom Eisenbahnerausstand merkte man bis gestern abend wenig. Angeblich sind durchschnittlich 10 Prozent der Eisen" Schulung bedürfen, um zu einer vollen politischen Reife Es ist deshalb Pflicht des Führers, zu prüfen, au fommen. was er tun muß und was er nicht tun darf. Es darf dabei der Redaktion der Freiheit" darzulegen. Die Kritiker der Schreibweise der Freiheit" hätten sich die Sache sehr leicht gemacht. Auch bei den Ausführungen des Genossen Stöcker hätte er gewünscht, daß dieser Artikel angeführt hätte, in welchen gegen die Beschlüsse des Leipziger Parteitages verstoßen worden ist und nicht nur allgemeine Redensarten zum besten gegeben hätte. Wer in der letzten Zeit Gelegenheit genommen hat, die Tätigkeit Ser Redaktion zu berfolgen, der muß sich darüber klar geworden sein, für ihn nicht bon Entscheidung sein, ob er den daß die ihr gestellte Aufgabe faum zu bewältigen war. Beifall der Massen bekommt. Durch den Zwang wiſſen ſelbſt, daß von einem sozialistischen Arbeiterblatt vi bez Entwicklung werden wir immer mehr die Massen auf unsere Fragen und Gebiete zu behandeln sind, die bisher in der Frei- Seite bekommen. In dem Moment, wo die Massen sich start heit" taum Beachtung gefunden haben, doch sind auch dafür ge- und kräftig fühlen, werden sie aktionsfähig sein und erst dann wichtige Gründe und Ursachen vorhanden. Die Behauptung, wir hätten in der russischen Frage völlig berjagt, muß mit aller Ent- werden wir unser Siffionsprogramm durchführen können. Dann schiedenheit zurückgewiesen werden. Wir haben der ablehnenden wird das Proletariat die politische Macht übernehmen und der Sozialismus verwirklicht werden können. Diesen Standpunkt Haltung der Regierung gegenüber Sowjetrußland die Forderung habe ich in einer Reihe von Artikeln in der Freiheit" deutlich ber Anbrhmung friedlicher Beziehungen zu Rußland entgegengesett fargelegt. Unsere Taftif muß so eingestellt sein, daß wir immer und dauernd wirklich gut unterrichtende Artikel über Rußland ge- mehr Arbeitermassen für unsere Bolitit gewinnen und daß wir bracht, zuletzt noch die von Ballod und Krajsin. Stoffandrang als starke fampffähige Partei das völlige Vertrauen der Massen Papierknappheit, finanzielle Schwierigkeiten hindern uns an der genießen. Die Taklit muß aber auch beweglich sein und muß restlosen Erfüllung unserer Aufgaben und schaffen uns immer fich den gegebenen Tatsachen und Berhältnissen anpassen. Jeder neue Feinde. Verwahrung müsse er gegen die Behauptung Einzelnie von uns muß aber auch eine Kritik vertragen fönnen, Stöckers einlegen, daß die Medaktion eine starte Abneigung gegen wenn sich diese sachlich äußert. das Leipziger Programm hege. Die Haltung der Redaktion sei bon Anfang an darauf gerichtet gewesen, die Beschlüsse des Leipziger Parteitages im Blatte zu vertreten, aber auch den verschiedenen Auffassungen innerhalb der Partei und den drei Siveigen der Arbeiterbewegung Rechnung zu tragen. Diese Hai hung werde die Redaktion auch für die Folge beibehalten, wenn fie von der Mehrheit der Parteigenoffen gebilligt werde Gen. Hallupp wendet sich gegen die Zentrale der Betriebsräte, während Gen. Schneidratus die Instanzenpolitik der Partei verurteilte Gewerkschaftsblatt La Bataille" erklärt nach Mitteilungen der Eisenbahnergewerkschaft, daß man mit der Beteiligung zufrieden ist, und daß namentlich die Eisenbahner der Nord- und Ostbahn, die im Februar dem Ausstand ferngeblieben waren, sich diesmal beteiligen. Das Blatt bezeichnet die Mitteilungen der Eisenbahngesellschaften als nicht den Tatsachen entsprechend. Der Verwaltungsrat des Allgemeinen Arbelterverbandes ( C. G. E.) hat gestern abend beschlossen, die Bergarbeiter, die Dodarbeiter und die Eingeschriebenen der Handelsmarine für Montag zum Ausstand aufzurufen, und sich mit der durch die Eisenbahnergewertschaft hervorgerufenen Bewegung folibarisch erflärt. Paris, 1. Mai. Habas berichtet, daß mehrere Gewerkschaften in Versammlungen Tagesordnungen angenommen haben, in denen sie sich mit den streitenden Eisenbahnern soli barisch erklären. Der Vollzugsausschuß der Eisenbahner fordert auf, bis zur allgemeinen Erfüllung der Forderungen, auszuharren. Das Eristenzminimum in Groß- Berlin. hineingeschrieben, daß auch der Parlamentarismus Der Parteitaa, hat mit voller Absicht in das Programm als Kampfmittel benutt werden soll, ohne daß daraus gefolgert werden kann, daß wir den Parlamentarismus als Nach Muczynskis Berechnungen in der Finanspolitischen dauernde Einrichtung wünschen. In der Frage des Räte- Norrespondenz ist das wöchentliche Existenzminimum in Großsystem& tann ich feststellen, daß ich schon vor Jahresfrist einen Berlin vom April 1914 bis zum April 1920 gestiegen: für den Standpunkt eingenommen habe, der jetzt von maßgebenden Räte- alleinstehenden Mann von 16,70 W. auf 186 M., d. h. auf das gentoffen bertreten wird. An dem Tage, wo wir die politische 11,1- fade, für ein tinderloses Ehepaar von 22,25 W. auf 276 M., Macht übernehmen, da wird das Proletariat abtreten müssen, um b. h. auf das 12,4- fache, für ein Ehepaar mit zwei Kindern bon einem Nätetongreß Plaz zu machen, in dem es nur revolutionäre 28,75 9. auf 366 M., b. 5. auf das 12,7- fache. An den Die Koalition mit den bürgerlichen Eristenzminimum in Groß- Berlin gemessen, Parteien ist dann erledigt. Wenn wir den Sozialismus ver- ist die Mart jebt noch 8 bis 9 Pf. wert wirklichen wollen, müssen wir ihn alle in uns erleben und nicht nur predigen. Friebensratifikation in England. Das englische Unterhaus hat den österreichischen und bulgarischen Friedensvertrag in allen Besungen angenommen. Verschiedene Sprecher Hezeichneten den österreichischen Vertrag als zu scharf und befürworteten eine Revision. Groß- Berlin. Gen. Koenen unterstreicht in eingehender Weise die Ausfüh tungen Stöders. Er betont, daß er als Redakteur die von Herz gezeigten technischen Schwierigkeiten durchaus verstehen kann. Es handle fich aber hauptsächlich um die prinzipielle Haltung der Freihei!"- Redaktion. Ganz besonders die Stellung zur Dritten Internationale fei nicht die, die wir auf Grund der Haltung un Bur Frage der Dritten Internationale habe ich ferer Partei auf dem Leipziger Kongres verlangen müffen. Das mich gefreut, einer Anschauung zu sein mit dem Genoffen Wir fonnten nicht bedingungslos nach Moskau ist nur so zu erklären, daß die Genossen, die in der Redaktion Ledebour. der tvegen uns damals vorgeschriebenen Befigen, nicht mit dem Herzen bei der Sache find.( Zwischenruf gehen Hilferdings: Ich habe mein prinzipielles Einverständnis dingungen. Diese Bedingungen find jebt noch verschärft mit der Entscheidung des Parteitages damit betwiesen, daß ich worden. Moskau verlangt jetzt, daß der rechte Flügel der meine Resolution zugunsten der Resolution Ledebour zurückge- u. S. P. D. aus der Partei ausgeschlossen wird und daß sich zogen habe.) Gerade jezt vor der Wahl ist es gefährlich, wenn der linke Flügel der 1. S. P. der K. P. D. anschließt.( Lachen.) in unserer Parteipreffe eine Politit der Halbheit be- Dann erst könne die U. S. P. D. in der dritten Internationale trieben wird. Und gerade die Berliner Freiheit" ist für unsere aufgenommen werden. Die Parteileitung ist bereit, eine Komgesamte deutsche Parteipreffe tonangebend. Unser Parteitag bat entschieden, daß es die vornehmste Aufgabe der Partei ist, in Massenattionen die Rebolution bortvärts zu treiben, um zur Verwirklichung des Sozialismus zu kommen. Und es ist deshalb Der Kapitalismus schont mit seiner AusbeutungsPflicht der Freiheit"-Redaktion, das Berliner Proletariat in dies Der hier in der Diskussion beanstandete Artifel in der Frei- tendeng weder Alter noch Geschlecht. Männer, Frauen und fem Sinne aufzuklären. Aber die Freiheit" hält es mehr mit heit" ist vom Genossen Breitscheid gezeichnet gewesen. Es muß Kinder genießen in dieser Beziehung volle Gleichbrechtidem Barlamentarismus, wenigstens macht sie sehr oft entspre jedem Genossen frei stehen, in der Freiheit" feine Meinung au gung. In Wirklichkeit unterliegen die jugendlichen Arbeiter chende Verbeugungen nach dieser Richtung. Das fommt ja fagen, auch wenn er nicht den Standpunkt der Redaktion oder des und Arbeiterinnen einer schrankenloseren Ausbeutung als in dem bereits zitierten Artikel von Rudolf Breitscheid besonders scharf zum Ausdrud. Wir wollen den Gedanken nicht durch den Parteivorstandes vertritt. Im Uebrigen tann festgestellt werden, die erwachsenen. Noch viel zu wenig erkennen die BerufsWhatampi schleppen, als ob ber Barlamentarismus bas Mittel dag die Freiheit" ſelbſtändig zum Wahlkampf Stellung ge- organisationen ihre Pflicht, auch die Interessen der jugendiit, mit bem wir unsere Ziele verwirkliche Nur mit Haren nommen hat und darin vollständig die Auffassung lichen Berufsangehörigen wahrzunehmen. Für diese heißt der Parteitagsbeschlüsse und des Zentralbor Hierauf wird Schluß der Debatte beschlossen, und Genoffe tandes vertreten hat. Deshalb rate ich bringend davon es immer noch: Silf dir selbst! Und vieles liegt auf dem Däumig bekommt nur das Schlußwort: Unsere Partei beschäftigt ab, daß der Redaktion ein Mißtrauensvotum ausgesprochen wird. Gebiete des Jugendschutzes noch im argen. Wir erinnern sich nunmehr seit einem bollen Monat mit den Fragen der Taftit. Nach einer Reihe von persönlichen Bemerkungen wird fol- nur an das Kapitel Lehrlingszüchterei und Lehrlingsausbeutung. In diesem Kreis muß rüdsichtslos ausgesprochen werden, wie die genoe, bom Genossen er eingebrachte Resolution gogen wenige Leipziger Beschliffe durchgeführt werden sollen. Dieses Moment Stimmen angenommen: Bielen werden wir den Wahlkampf fiegreich bejteven! mission nach Moskau zu schicken, an der sich sowohl Genosse Däumig sowie auch ich beteiligen wollen, um mit den Moskauer Genossen direkt in Verbindung zu treten und ihnen die Unmöglichkeit ihrer Auffassung lar zu machen. muß bei dem jetzt zu führenden Wahlkampf im Vordergrund,„ Die Generalversammlung fieht im Generalstreik den Bor. muß bei dem jetzt zu führenden Wahlkampf im Vorden rund läufer einer Reihe von Massenaktionen, die zur Eroberung der Steben, und das war wohl auch die Beranlassung zu der scharfen politischen Macht durch das Proletariat führen werden. Sie anKritit an der Haltung der Freiheit". Daß innerhalb der Bartei erkennt das Gewicht der Gründe, die für das praktische Ber. Gegenfäße bestehen, wird ja von Karl Kautsky in einem Artikel halten der Partei- und Streifleitung maßgebend waren. Sie in der„ Weltbühne" im Februar sehr stark zum Ausorud gebracht. erblickt in der Revolutionierung der Massen und in der VerKautsky behauptet in diesem Artikel, daß unsere Partei auf dem schärfung des Klaffengegensages die wesentlichen Ergebnisse diefes besten Wege der Verständigung mit den Rechtssozialisten gewesen Stampfes. sei, und daß nur die Haltung der Regierung nach den Januar- Sie betrachtet es als Aufgabe der N. S. P. D. sie baburch Greimiffen diese Entwicklung gestört habe. Gegen diese versuchte geschaffene Situation im revolutionären Sinne auszunuben, um Berkleisterung hätte die Freiheit" unbedingt antworten müssen. ben Waffen die Notwendigkeit der Diktatur des Proletariats sur ( Zwischenruf il ferdings: Ist durch Bedebour geschehen!) verwirklichung des Sozialismus klar zu machen und die künftigen Der sonst mit großer Sachfenntnis geführte gewerkschaftliche Rämpfe vorzubereiten, Teil der Freiheit" läßt in verschiedenen wichtigen Fragen, zum Jugend- Maientag. Um für eine Reihe ihrer Forderungen zu demonstricren, hatten die Freie sozialistische Jugend und die Sozialiftische Proletarier- Jugend am gestrigen Sonntag eine Rundgebung veranstaltet. Enva 4000 Jugendliche beiderlei Geschlechts waren diesem Rufe gefolgt und hatten sich bei dem Restaurant Pferdebucht" in Sadowa versammelt. Auz allen Bezirken Groß- Berlins waren sie in der Frühe des Tages in Gruppen zusammengeströmt. Der Vormittag war turnerischen Uebungen und Spielen im Wald und auf der Wiese gewidmet. Mittags um 1 1hr begann die offizielle Feier. Diese wurde eingeleitet durch Nezitationen, denen eine mit jubelndem Beifall aufgenommene Festrede folgte. Den Schluß bildeten Massengefänge. Anschließend an die Feier formierte fich ein gewaltiger Diesem Ziel muß auch die Führung des Wahl- Demonstrationszug, der sich um 3 Uhr in Bewegung sebie. Beisipel ber Haltung unserer Genoffen in den Gewerkschaften und rampfes bienen, indem durch grundsägliche Agitation bie Boran die mufizierende Jugend, im Zuge selbst zahlreiche in der Frane der Arbeitsgemeinschaft die notwendige Führung bermissen. Die Frage der Sozialisierung ist von größter Massen für den revolutionären Sozialismus gewonnen werden rote Fahnen und Banner and überall fampfesfrobe GeWichtigteit. Es hätte schon längst in der reiheit" darüber Lärm müssen. Sur erfolgreichen Durchführung des Wahlkampfes ist bie fichter. Bon Sadowa aus bewegte fich der Zug über Kaulsgeschlagen werden müssen, daß die Sozialisierungsfommiffion noch volle Einmütigkeit und Geschlossenheit der Partei ein dringendes dorf nach Rummelsburg und von dort durch die Frankfurter nicht zusammenberufen ist. Darüber hinaus muß man den Gebot. Die Generalversammlung fordert alle Parteigenoffen und Allee nach dem Alexanderplat, wo er aufgelöst wurde. Massen aber fagen, daß die Gaialisierungsfommiffion auch nicht Genoffinnen auf, sich mit voller Kraft in den Dienst der Agitation bie Berwirklichuna bea Sozialismus bringen wird, sondern nur uab Propaganda zu stellen." Die Jugend, die den Sozialismus auf ihre Fahnen geschrieben hat. tritt richt ole mittender auf, sondern fors Welcher Mietspreis ist zu zahlen? bert ihre Rechte. Noch stehen viele abseits und lassen alles| reitete, daß er seinen Rundgang fortsette. In der Weinstraße( 11 B), 250 Gramm Morgentrank( 12 B), 500 Gramm Sauerkohl( 13 B), Ungemach seitens ihrer Ausbeuter geduldig über sich er- fiel der Mann plöslich über den Wächer her und schlug ihn zu 200 Gramm ausl. Gerstenmehl( 49 J), 8 Pakete tilchfüßspeise cr gehen. Auch die Eltern versäumen es noch oft, ihren Kin- Boden. Auf der Erde liegend zog diejer jekt seine Schuhwaffe illende und werdende Mütter vom 4. Monat ab gegen Borlegung und Abstempelung eines Attestes vom Arzt oder der Hebamme und des dern die nötige Aufklärung zu geben. Die sozialistischen und feuerte auf den Angreifer. Dieser wurde so schwer verletzt, Haushaltungsblattes. Die Ausgabe erfolgt vom 4. bis 8. Mai d. J. Jugendvereine widmen sich auch der Aufgabe, den Jugend- wurde nach dem Schauhause gebracht. Nach bei dem Loten vor- bis 1. Mai 1919, gegen Vorlegung und Abstempelung des Haushal ungs daß er auf der Stelle zusammenbrach und verstarb. Die Leiche 250 Gramm Sirup an Kinder, geboren in der Zeit vom 16. April 19: 4 lichen diese Aufklärung zukommen zu lassen. Darum sollten gefundenen Bapieren handelt es sich um einen Bureauvorsteher blattes. Anzumelden find vom 2. bis 5. Mai: 125 Gramm Grieß( 22), die Eltern es als ihre Pflicht erachten, ihre Kinder den ifons Maria. fozialistischen Jugendorganisationen zuzuführen. In der Katharinenstraße 4 erschien der 250 Gramm weiße Bohnen( 25), 250 Gramm weiße Bohnen( 26), 22 Jahre alte Galbanijeur Adolf Noak aus der Bernauer 500 Gramm grüne Erbsen( 14 A). Straße 108 in angetrunkenem Zustande in einem Scantlokal. Er Bankow. Diejenigen Personen, welche auf den Bezugs- und lärmie dort und griff den 39 Jahre alten Telegraphenenwärter Quittungsabschnitt 15 der allgemeinen Lebensmittelkarte Nährmittel Se gefangen on unfere Rebattion immer noch zuschriften, verfrat, schließlich tätlich an. August König aus der Soldiner Straße 71/74, der den Wirt bisher noch nicht erhalten haben, können von heute ab in den bes aus tenen zu ersehen ist, daß viele Mieter nicht wissen, welchen dieser auf Rock und verlegte ihm tödlich. König wurde von der landische wtaisfabrikate entnehmen. Um sich seiner zu erwehren, schoß kannten Geschäften auf den rorerwähnten Abschnitt 125 Gramm aus Mietspreis für ihre Wohnung fie zu zahlen haben. Wir machen Sicherheitspolizei in Haft genommen, aber wieder entlassen, da daher nochmals bekannt, daß der Mietspreis für Wohnungen nur er behauptete, in der Nativehr gehandelt zu haben. Von anderer 20 to über den Friebenspreis( boni 1. August Seite wird dies jedoch bestritten. 1914) betragen darf. Ein fester Reparaturzuschlag darf nicht erhoben werden, sondern über etwaige Reparaturkosten hat in jedem Gingelfalle Sas Mietseinigungsamt au entscheiden. Als Beispiel fühen wir an, daß die Wohnung, die am 1. August 1914 24 m. fete fofbete, jebt einen Mietewert von 28,80 Mt. hat. Da die jebt für rechtsträftig erklärte Verordnung des Wohlfahrtsminiflers rückwirkende Kraft hat, kann die Siebe zu viel gezahlte Miete ( über 20 Prog. Zuschlag) wieder in Abzug gebracht werden. Friedrichsfelde. Als Ersatz für die ausfallenben 4 B. Kartoffeln 300 Gramm Sülfenfühie. Am Dienstag: 1 Pid. Kunsthonig auf Abs schnitt 5 der Haushaltsaarte, 250 Gramm weiße Bohnen auf Abs schnitt R der Warenbezugskarte. Am Donnerstag: 250 Gramm Backs auf Abschnitt Sch der Warenbezugskarte. obft auf Abschnitt S der Warenbezugskarte, 250 Gramm Marmelade Alt- Glienicie. Auf Abschnitt 107 der großen Lebensmittelkarte tag in der Technischen Hochschule in Charlottenburg. Die Gefell Eine verhängnisvolle Reffelegpfofion ereignete fich am Frei cheft für Kälteindustrie( Auergesellschaft) ließ bort einen Steffet in dem großen Maschinenlaboratorium der Technischen Hochschule an- 125 Gramm Kunsthonig, auf Abschnitt 22 der Kreis- Lebensmittelkarte heizen, um ihn durch eine Wasserprobe zu revidieren. Anscheinend 125 Gramm Nudeln, auf Abschnitt 21 125 Gramm Erbsen, auf Abs platte bon etwa brei Meter Durchmesser. Das losgeriffene toffelkarte 250 Gramm gequetschte Hülsenfrüchte; für Kriegsbeschä nun infolge Ueberdrucks löste sich der Kopf des Kessels, eine Eisen- schnitt 21 250 Gramm Morgentrank, auf Abschnitt f und g der Kar schwere Stüd faufte zu Boden und erdrüdte die am effet han digte 500 Gramm 3erealmehl, auf Nährmittelkarten 250 Gramm Hafer tierenden beiden Monteure der Auergesellschaft Ernst Nickel flocken. Thiele aus der Harzer Straße 88 in Neukölln. Beide wurden aus der Friedrichstraße 26 in Friedrichsfelde- Ost und Walter auf der Stelle getötet Außerdem wurde ein Arbeiter Göra jo schwer verletzt, daß er sofort nach dem Krankenhaus gebracht wer. ben mußte. Eine Untersuchung des Vorfalls ist eingeleitet worden. Nate- Schule. Die Armeldelisten für den Unterricht find geDie Große Berliner Straßenbahn teilt mit, daß wegen fchlossen. Es tönnen nur noch Hörer aufgenommen werden für Gleisauswechselungsarbeiten auf dem Moltenmarkt in der Nacht folgende Kurse: Verkehrswesen, Ginführung in die Chemie, Ein- vom 3. zum 4. Mai von 11 Uhr ab die Wagen der Linie 28 führung in die Elektrotechmit, Landwirtschaftliche Fachlehre und zwischen Rathaus und Jannowitbrüde über Königstraße, carpolitik, Kaltulation für Metallindustrie und Vorkurse zur Aleranderplab, Aleranderstraße und in der Nacht vom 4. zum Maltulation. Alle andern Kurse sind überfüllt. Es wird ver- 5. Mai von 12 Uhr ab die Wagen der Linie 76, Richtung Lich en jucht werden, Parallelturfe einzurichten, die rechtzeitig in der berg, vom Moltenmarkt über Spandauer, Königstraße, Alexanderweifelt" befannt gegeben werben. plak, Alexander-, Blumenstraße umgeleitet werden. Arbeiter- Bildungsschule. Am Dienstag, den 4. Mai, abends 6 Uhr, findet im Rathause im Plenarjaal der nächste wissenschaftliche Vortrag für Referenten statt. Vortragender ist der Genoffe Däumig. Ein Maffenkonzert vor dem Reichstagsgebäude haite der Deutsche Musikerverband am 1. Mai veranstaltet. Tausende von Buhörern hatten sich eingefunden, die dem von 300 Musikern aufgeführten Konzert tosenden Beifall spendeten. Unter Leitung des Rapellmeisters art wurden die Werke des rebolutionären Meisters der Tonfunst, Richard Wagner, in künstlerisch vollenbeter Weise vorgetragen. Auch dieses Konzert fann als eine schöne Demonstration für den Maigedanken gelten; es wird jedem Teilnehmer in freudiger Erinnerung bleiben. Zu dem Streitbeschluß des Köpenicker Aerztevereins wird uns folgende Resolution zugesandt:„ Der Verein Sozialistischer Aerzte berurteilt die Beschlüsse bes Köpenider Werztebereins, betreffend Werzteftreit, als nicht mit der ärztlichen Ethif vereinbar und als Bergewaltigung der sozialistischen Kollegen des Bezirks. Die Bezirksgruppe Nord- West des Bundes heimattreuer Oft preußen hält am Dienstag abend 7 Uhr in der Aula des Friedrich- Werderschen Gymnasiums, Bochumer Straße 8 a, eine Versammlung ab. Lebensmitteltalender. Aus den Organisationen. Schirsa, Charlottenfir. 8. 1. Distrikt. Heute abend 7 Uhr erweiterte Borstandssitzung bel in der Schulaula, Friedenstr. 31. 6. Distrikt. Mittwoch 7 hr Fortsetzung der Generalversammlung 8. Distrikt. Räte und Gewerkschaftskommission Dienstag 7 Uhs bei Rettschlag, Echreinerstr. 18. fammlung findet die Fraktionssihung erst am Mittwoch abend pünktlic Charlottenburg. Wegen Verschiebung der Stadtverordnetenver 6 Uhr statt. Friedenau. Alle Elternbeiräte und Erfagleute Dienstag 7% Uh bei Sujahn, Stubenrauch, Ecke Wilhelmshöher Straße. Bereinsfalender. Zentralverband der Angestellten. Angestellte bei Reichs unb Staatsbehörden. Montag nachmittags 4½ Uhr im Verbandss bureau, Belle- Alliance- Straße 7/10, außerordentliche Funktionärsizung. Erscheinen sämtlicher Vertrauensleute bringend erforderlich; wo daten einzuladen. Mitgliedsbuch legitimiert. Betriebsräte noch nicht gewählt find, sind die 3. d. A.- Betriebskandi Treptow. Kartoffel: Puf die brei Abschnitte 19 a bis 19 c ber tig. Die Abschnitte 18 a bis 18 c werben, soweit es noch nicht ge Kartoffelkarte 3 Bfd. Die Abschnitte bis einschließlich 17 find ungül fchehen, mit 3 Bfb. nachträglich beliefert. Als Ersatz für ausfallende Kartoffeln gelangen zur Ausgabe auf die Abschnitte 19 d bis 19 g der ftellte) Mitgliederversammlung Dienstag 8 Uhr im Verbandslokal, Zentralverband der Angestellten. Fachgruppe 17( Bäckereiange Kartoffelkarte 250 Gramm weiße Bohnen. Nudeln: Auf Abschne 21 Belle- Alliance- Straße 7/10, 3immer 8. und 22 der Groß- Berliner. Lebensmittelkarte je 125 Gramm, zusammen 250 Gramm. Maismehl: Auf Abschnitt 104 der Berlin- Treptower 3. Mai, abends 6% Uhr, allgemeine Mitgliederversammlung im Ge Zentralverband der Zimmerer, Zahlstelle Berlin. Am Montag, außerordentlichen Verbandstag. werkschaftshaus, Saal 4( großer Saal). Tagesordnung: Bericht von Rebensmittelkarte 250 Gramm. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen, Bezirk Nordost. Die für heute abend angefeßte Generalversammlung Brauerei, Prenzlauer Allee 247, fiatt. Sehr wichtige Tagesordnung. findet umständehalber am Dienstag abend 7 Uhr in der Bötow Im Streite erschoffen wurden am 1. Mai awei Personen. Der Wächter August Schwabach aus der Graubenzer Str. 14, der im Dienste des Vereins der Grundbesizer steht, bemerkte auf Kartoffelkarte der Gemeinde Berlin- Tempelhof. Nährmittel: 125 Gr. Tempelhof. 7 Pfd. Kartoffeln auf die Abschnitte 19 a bis g der Teinem Rundgange in einem Hause in der Mehnerstraße einen Beizengrieß auf Abschnitt 11, 125 Gramm Getreidemehl auf AbMann, der ein Haus verließ, ohne es wieder zu verschließen. Schnitt 18 der Lebensmittelkerté des Kreises Teltow, 250 Gr. Marme Weil ihm der Vorgang verdächtig vortam, fragte en den Unbe labe auf Abschnitt 65( Anmelbeabschnitt 57) der Lebensmittelkarte der fannten, weshalb er die Haustür offen fiehen lasse. Dieser gab Gemeinde Berlin- Tempelhof. ihm zur Antwort, daß es ihn gar nichts angehe, und versuchte gleich, dem Wächter ins Gesicht zu schlagen. Es entspann sich lade( 20), 125 Gramm Graupen( 21), 250 Gramm int. Weizenmehl Berlagsgenossenschaft Freiheit", e. G. m. b. H., Berlin. Schmargendorf. Abholung vom 6. bis 9. Mai: 250 Gramm Marmes Verantwortlich für die Redaktion: 2. Liebschüß, Friedenau. jett ein Wortwechsel, dem der Wächter dadurch ein Ende be-( 9 B), 250 Gramm grüne Erbsen( 10 B), 500 Gramm weiße Peribohnen Lindendruckerei und Verlagsgesellschaft m. b. S., Echiffbauerdamm 18. Thenter und Neues Operettenhaus Berband der Maler, Cadierer, Vergnügungen. Volksbühne Theater am Bülowolatz Uhr: Gygez und sein Ring. Direktor: Jean Kren Allabendlich 7 Uhr 30 Min.: Die kleine Hoheit Apolio- Theater Friedrichstr. 218. Uuftreicher usw. Filiale Berlin. Dienstag, den 4. Mai 1920, abends 7 Uhr, tm Gewerkschaftshaus, Engel- üfer 15, Snal III, fombinierte Sigung der erweiterten Ortsverwal Neues Volkstheater 7%, Allabendlichtung und der Bertrauensmänner der Maler. Köpenicker Str. 68. 7 U.:,DieBrüderKaramasow Staatstheater Opernhaus: 7 Uhr: Die lustigen Weiber Schauspielhaus: 7 Uhr: Die Journalisten. Direktion: Max Reinhardt Deutsches Theater 7 Uhr: Die Dame Kobold Rammerspiele 7 Uhr: Stella. Großes Schauspielhaus Karlstraße 7U: Der weiße Heiland ( 18. Abteilung III. Abend). Direktion Farl Meinhard- Rad. Bernauer Theater 1. d. Königgrätzer Straße 7U: Die große Katharina Vorher: Mit dem Feuer spielen. Komödienhaus 18 Uhr: Der Herr Minister Berliner Theater 7 Uhr: Der letzte Walzer mit Fritzl Massary, Otto Storm, Hans Wassmann usw. Lessing- Theater Heute und Dienstag 7 Uhr: Frau Warrens Gewerbe Mittwoch 7 Uhr: Peer Gynt Deutsch.Künstl.- Theater Allabendi. Menagerie 7 Uhr: ( Adalbert, Götz, Haack) Trianon- Theater ( Bahnhof Friedrichstraße) Täglich 8 Uhr: Ida Wist in Sonntags 3%,. Unübertreffliches Varleté- Programm! Rose- Theater 7% Uhr: Offiziere Casino- Theater Taglich Orkel Cohn 74 Uhr: Sonntag 3 Uhr: Moritz. Theater am Kottbuser Tor Tel.: Moritzplatz 14814. Tägl.: 7 und Sonntag nachm. 3 Uhr: Elite- Sänger Horst, Ruselll, B. Schrader, Schubert ele. Blüthgen- Konzert Vorv. 11-19 u. 4-6 U. Bericht von den zentralen Berhandlungen und Stellungnahme zu unseren neuen Lohnforderungen. 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