Elnzelpreks 20 Pfennlg- z.?ayrgang vi» mSt9(Ukm nid**nt morfftu xmb nachmitt««. an 5«tm*>md FvstwA-» mir mor�tat Dtr beträgt bei Anstellung in» k>«n» tste �?oii»Ve,itn M. im »aran» zahlbar. Für pefttmu« nehmen sämtlich« postanstatien vesteäunge» entgeg«» Unter 5treifdand bezogen fklr?«v»sch'.and nnb Vestetreiä» 12�031* Ar d« übrige Auelanb 16— HL zuzüglich vawtaaufschlag. per Vlies für veutschlaad«nd V-fterrrtch 20.80 M Nevattion und Spedition: Verlin SZW.«. S�iffbauerdam« KSRII. Sernlprrch«- Amt Nord« SS3— SS taU 076». Zrettag, den 7. Mal 1�20 Nummer 164> /lbenö-Tlusgade Tnfewt« te(tri M>»chtg�p. n.RjH<«>*nr brm Sia..faniilim- uiO&lf HRtiportillftflfe 2�0 Dir. Itciw. KM.« u.)' gm; Da» fi'.ijtbturfr* LVcu J4I n: t, jrfr.. axilert rOoli w Ptgj Z.AÜgt. 30°. T»-»rungs�usch aa.>lrll«iutrfud». Law i kirn- a- Grga,ii,a»io.s» tD«Mlii]»igra foftm da» ftüftinOU tDtrt 1.15 Vit, jed»».itm wart»5 pfg. Rrtta NDirraien-Abiriluna Vrrll« W*9.«, ertilBbonrrfcnmm Iv Srr«Iprrch«!«>"<»lortm 8»»-»«,«uchhandlnn> Zculrum 2645 .Srrlhrtt-.vochdrutlrret Zcuicmu 2030. berliner■Organ bar UmbbänQigea Sorialömofratie OeutjtfMnba .'I;:f y- K-W?■ Die österreichische öozialdemolralie und der Genfer Kongreß. Keine Seleiligullz. Wie». 7. Mai. Die.ArbetteraZeitung" veröffentlicht die Antwort dcv Partei» darstandeS der Deutschen Arbeiterpartei DrutschSsterrcichS auf die Einladung deö Internationalen Bureau» in Brbflrl gur Be» fchickung de» lv. Internationalen Arbeiter, und Sozialistenkon. »resse, in Gens am 31. Juli 1020. Der Parteivorstand beschloß, sich an dem Songreß nicht zu beteiligen. In der Antwort wird betont, da» der Genfer Kongreß kein greig. «et«» Instrument darstelle, da» zur Wirderherstellung der Einheit der Jnteruationale dienen könnt«. Di« Antwort weist aaf die gleichfalls ablehnende Stellung der Unabhängigen Sozialdemokratische« Partei Deutschland» auf dem Leipziger Parteitag« und die üblich« Stellungnahme der So» »ialistisilrrn Partei Frankreich» und der Julikonfrrenz der Jndependrnce Labour Partei England» hin. Ein Kongreß, wo ganze Lnudcr, wie vor allem Italien und F r a nt» reich, höchsten» durch unverantwortliche Persönlichkeiten, nicht aber durch Mandate der Partei vertrete« sein würden, könne nUht al» zweckdienliche» Mittel der Wiederherstellung der internatio» aalen Beziehungen diene«. Amlsenlhelmag der Amsterdamer Bureaus der Z. Znlerualioaale? H. N.$ o o g, 6. Mai. Wie»Het Solk" hört, erhielt der Amsterdamer BollzugSrat eine drahtlose Nachricht au« MoSlau, die ihn selner Befugnisse enthebt. Da» Dekret kam oicht ganz uurnuartet. E» bestehen schon seit geraumer Zeit Meinung». Verschiedenheiten zwischen Moskau und Amsterdam. E» handelt« sich da nicht nur um grundsätzliche Aulchaunngen, sondern auch um die in M»»kau vorherrschende Unzufriedenheit über Art und Weise, wie ab und zu in Amsterdam bestimmte Geldsummen, In» welen, Geld, und Tilbenvertr»erwendet werde«. AI» ans ein« Anfrag« au» MoSka»«ine allgemeine Abrechnung nicht da» ge. wünschte Ergebnis hatte, erfolgte die Enthebung au« dem Amte, die sofort in der ganzen Welt bekanntgegeben wurde, um auch die bolsch« wostischen Agenten in ganz Westeuropa zu warnen. Wir szefren diese Nachricht mit VorHÄiaüt wieder und werden auf die Angelegenheit zurückkominen, sobald wir da» hoaiänMiche Parberblatt in Händen haben. wmm's Abschledsstrief. Am IL. April hat Genoffe Wurm an de« Genossen Kaatskh Ort» an den Genossen Henke, den Vorsitzenden der Fraktion her Nationalversammlung, Brief« gerichtet, in denen er sie von der beabsichtigten Cperation in Kenntnis setzte. In einem Gedenkartikcl in der.Bremer Arbeiterzeitung" bringt Genosse Henk« den Brief zum Abdruck. Auch wir wollen khn wiedergeben, weil«r da» Wesen diese» seltenen Manne», der «och al» Schwerkranker da« Interesse der Partei über sei» »isene» stellt, treu widerspiegelt. Der Brief lautet: Lieb« Kollegen, soeben komme ich vom Arzt, der mich schon bor einigen Tagen untersucht hat. Heut« hat er festgestellt. bah ich mich sofort einer Operation unterwerfen muh. E» hat sich im Darm ein« Beschwulst gebildet. Bereit« morgen. Freitag, muh ich in» Krankenhau»... Di« Operation findet am Montag statt. Nach der Aussage der Aerzt« wird sie vor» aussichtlich gut verlausen und mich wieder voll arbeitsfähig machen. Aber-- ü Wochen muh ich mindesten» fest liegen I vergeblich versuchte ich bcm Arzt begreiflich zu machen, dah die Operation sich n a ch den Wahlen auch noch vornehmen lieh« und ich jetzt zunächst selbst al» Operateur am Krankenbett der Nation meine Pflicht zu erfüllen hält«. Der Herr Professor aber weih e» besser— er befahl mein sofortige» Einrücken zu seiner Armee. So kann ich Tuch jetzt nicht bei der Wahlarbeit Helsen, so «eh mir da» auch tut. Aber ich werde Eurer und der länrpsen» den Genossen stet» gedenken und mein ganze» Hoffe» und Wünschen wich Tuch begleiten. Habt Dank für Sure treu« Ka meradschaft l Hoffentlich werde ich, wie e» der Arzt meint, wieder meine volle Arbeitsfähigkeit erlangen und dann stehe ich wieder in stieih und Glied zu unserer roten Fahne. Auf �rohe» Wedersehn l Herzliche Grühe Euer � V ® manuel Wurm. Mit Recht meint Genosse Henke:»Habt Dank für treu« itameradschaftl" Klingt da» nicht wie TodeSahn-nk Und zeugen deshalb die anderen Worte nicht doppelt für die Tapferkeit unseres Emma?. • Die schmerzlich« Nachricht vom Heimgänge Ihre» Herrn Gemahl», de» verehrten und lieben Kollegen, hat mich auf» tiesste erschüttert. Zugleich im Namen de» Magistrat» bitte ich Sw, gnädige Frau, den Ausdruck aufrichtiger und herzlicher Mittrauer entgegennehmen zu wollen. Schwer werden wir die Mitarbeit he» tatkräftigen, kenntnisreichen, selbstlosen und warmherzigen Manne» vermissen und stet» werde ich der lange« Iah« gemetn. feuuei Arbeit treu und in Ehren eingedenk sein. Oberbürgermeister Wermuth. » von tiem ärztlichen Direktor de» städtischen Krankenhause» Moabit. Geh. Med..Nat. Professor Dr. A. Borcharbt. der den Genossen Wurm operiert hat. ging nachfolgende» Schreiben ein: Hochgeehrte gnädige Frau l Smpsstngen Sie mein aufrichtige» und innigste» Beileid bei hm Sdiucua und uuerlcblicheu Bariult. treg durch da» Ab, leben Ihre» allverehrten und geschätzten Herrn Gemahls er» litten haben. Möge Ihnen, hochverehrte gnädige Frau, der Tedanke «inigen Trost bringen, daß nichts, wa» Liebe, Treue und Sorg» falt, nicht», wa» medizinische Kunst vevmag, unversucht blieb, um da» Ihnen und vielen anderen so teure Leben zu erhalten. Möge«» Ihnen«in Trost sein, daß e» Ihnen vergönnt war, dem Verstorbenen seine Leiden bi» zum letz!en Moment zu er» leichtern und daß der Tod ihn bewahrt hat vor neuen qualvollen Leide«. Mit vorzüglicher Hochachtung Ihr ergebe nlster A. Borchardt. » «n die Tenofstn Mathilde Wurm stnd noch eine ganze Anzahl BeitcidZkiindgebungen gelangt. So vom Präsideiten der Nasonalversammlung Fehrenback, vom preußischen Kultus» minister Hönisch für den Berenn Arbeslerpnsfe, vom RcichS» «rnährungSminister Robert Schmidt im Namen der Unrer» stützuagsveunnigung de» Vereins Arbeiterpresse, vom verband de» Sanität», und Lazarettpersonal», Ortsgruppe Berlin, von Genossen Dr. B o n i n g im Namen der Angestellten de» LandeSarbeitSamt» für den Bezirk Groß-Berlin. von den An- gest.'llten der Brotversorgung, Abtcilung Hauptkassenamt, von Genossen Dr. Weder für die Deputation d«S städtischen Ge» fundheitSwesen». Sarner hatesn noch ihr Beileid ausgesprochen: Herr ndrca» Blunck, SteichSjusiizminister! Herr RegicrungSrat Han» GoSiar» Pressechef der preußischen S'aatSregierung; Dozent der venvaltungSalademie Stadtschulrat Dr. Fischer, S.adtsyndilu» Dr. Hirsekorn, Stadtrat R o s e n o w, Simon(Nürnberg). ReiShauS(Erfurt): der Wahlverein der S. P. D. Gera-R' iicuß. Die Kabinettsbildung in der Tschecho-Slownlei. T- U. Prag, 7. Mai. Wie die Telegraphen-llnio« erfährt, gestalten sich die Ver- Handlungen wegen Umbildung der Regierung auf der Grundlage der Wahlergebnisse ziemlich schwierig. E» ist auZge» schlössen, daß«n rein sozialistisches Ministerium gebildet wird. Anderersei!» wäre ein Kabinett auf chauvinistischer Grund» läge für die Sozialift«« unannehmbar. Man hält e» n'cht für ausgeschlossen, daß die tschechischen Politiker noch zu dem AuS» lim fi»mittel greifen werden, mit den Deutschen einen Pakt zu versuchen. Möglichenveis« wird dann ein deutscher Politiker iu�hie tschechische Regierung eintreten. vissolali gestorben. Zürich. 0. Mai. Der itallenisch« reformsozialistisch« Parteiführer und Ex» minister Bissola ti ist Donn«r»tag nachmittag in Rom an einem heimtückischen Halileide« im Alter von 63 Jahren g«. starben. Bissolati gehörte dem äußersten rechten Ffliigel der ita» lienischen sozialistischen Partei, der sich bereit» ein Jahr vor KriegSauttmich von der Partei trennte, an. Im Kriege nahm Bissolati eine völlig kriegssreundliche Haltung ein, die üm-hift lua, Minister auffteigen Uetz». Sie deutsche Demokrafte. Mit der deutschen Demokratie ist es eine eigenartigt Sache. Solange eine demokratische Partei nottoenüig gewesen wäre, gab es keine; sie entstand, als durch die No- vemberrcvolution die wesentlichsten Vorbedingungen zur' Volksherrschaft geschaffen tvaren. Unter dem Gottesgnaden. system Wilhelms II. hatten wir verschiedene liberale Par- teien. aber keine von ihnen besaß den Mut, sich zur Demo» kratie zu bekennen. Sic waren im besten Fall fortschritt� lich-konstitutionell, das heißt, sie suchten nach einem für das Parlament möglichst günstigen Ausgleich zwischen den An- sprüchen der Monarchie und denen der Volksvertretung. Schon das Wort Demokratie flößte den braven Bürgern Angst und Schrecken ein, und der von Zeit zu Zeit unter» nommene Versuch einzelner Idealisten, diese Furcht zu bannen und bürgerliche Elemente um daS demokratische Banner zu scharen, blieb immer wieder in den Anfängen stecken. Ueber die Bildung von kleinen und einflußlose» Grüppchen kam nlan nicht hinaus. Erst als im November 1918 die reaktionären Gewalten von dem Proletariat hinweggefegt waren, bildete sich eine bürgerlich- demokratische Partei. Die alten Liberalen traten auf den neuen Boden, entfalteten das schwarz-rot» goldene Panier und entwarfen ein Programm, in dem das gefordert lvurde, was ohne ihr Zutun erreicht war. Die Gründung war eigentlich ein Treppenwitz der Well» ge schichte. Aber eS stellte sich bald genug heraus, daß nur dre Firma, nichtaber der Cha�j akter ihrerTräger sich geändert hatte. Der deutsche Liberalismus hatte sich nur ein neues Mäntelchen um die Schultern gelegt, und seine frisch erworbene demokratische Gesinnung äußerte sich sofort in dem Widerstand gegen die Forderungen der Ar» beiterschaft. Dieselben Leute, die eS nicht gewagt hatten, dem kaiserlichen Absolutismus die Stirn? zu bieten, begeisterten sich jetzt für die allgemeine ftaatSbünzerliche Gleichheit und entrüsteten sich darüber, daß die Vollsbeaustragten�o h n e Parlament regierten und sich bei ihren Gesetzen und Verordnungen aus das Recht stützten, das ihnen die Revo- lution gegeben hatte. Sie verlangten die Einberufung deS überlebten Reichstags, damit er die Ereignisse vom Nyvem- ber nachträglich sanktioniere, und al» dieses Begehren keine Erfüllung fand, bestanden sie lärmend auf der sofortigen Wahl der Nationalversammlung. Sie waren plötzlich die entschiedensten Gegner jeder Klassenherrschaft geworden, und, vom Schilde der Demokratie geschützt, wandten sie sich kampfbegcistert gegen die Ansprück)? des Proletariats. Sie hatten dabei das Glück, in der rechtssozialistischen Partei eine starke Unterstützung j« finden. Die Sozialdemokratie vergaß, daß ,ihre Demokratie ihrem Sinn und Wesen nach etwas ganz anderes sein mußte, als die bürgerliche, und sie sprang mit beiden Füßen auf den Boden eines Programms der formalen staatsbürgerlichen Glcichbereckstigung. So brauchten sich die Liberalen nichts zu vergeben. Sie konnten mit der Sozialdemokratie einen Bund ichließen und durften dabei der Ucberzcugung leben, daß ihre Mitwirkung in der Re- gierung das beste Mittel sei. den Sozialismus hintanzu- halten. Die Koalition machte tatsächlich eine liberale Politik, die durch einige sozial« Reformen verziert wurde. Soziale Reformen hatte der Liberalismus ja auch vordem schon gefordert in der Erwägung, daß mit ihrer Hilfe die Risse im kapitalistischen Gebäude zugestopft werden könnten, und daß es so vor dem Zusammenbruch zu bewahren sei. Nichtsdestoweniger erweckte die Allianz mit der Soziaß, demokratie in den Kreisen der linksstehenden Bourgcwste 'Feine ungetrichte Befriedigung. Die Partei BaffermannS so gut wie diejenige, an deren Spitze die Eugen Richter, Müller-Meiningen und Wremer gestanden hatten, waren in ihrem Manchesiertum allzüheftrge Gegner der äußersten Linken gcwsen, als daß sie sich min mit ihr hätten vcrbün- den mögen. Dazu kam, daß die Demokraten in der Hoch- stimmung der Gcburtsstunde eine Reihe der alten Bonzen abgesägt und kaltgestellt hatten. Einige von ihnen traten hinter Herrn Ctrcsemann und sammelten sich in dem Salon der Zurückgewiesenen, in der Deutschen Volks- Partei. Andere, denen die Revolution do<� zu stark in die Glieder gefahren war, warteten zunächst ab und gaben sich Mühe, die Demokratische Partei in ihrem Sinne zu reformieren, was in der.Hauptsache nichts anderes besagte, älS daß sie sich seihst wieder Einfluß und ein.Pästchen vor- schaffen wollten. Da das nicht gelang, entschlossen sie sich in einem Moment, wo.sich die Stimiming des BüvjjertumS allgemein wieder mehr noch reckt» zu orientieren schien, der Demokratie den Rücken zn kehren und ebenlallS tei der Deut'chen Volkspartci Unterkunft zu iuchcn. Der Uebertritt ist mit einigem Applomb vollzogen war- tmn, M? 7>fc Herren Memer ttirft Musskxrn Haiden Me Te- HiUHjtwunfl, daß man Mieder einmal etevas von ihnen redet. �efotgt lind diesen Sichlern im Westen tasck>enfovniat. soweit in der OeffenAichAcit>b«>?annt �worden ist, einige Pro- zessoren, Haussgnariar, Terwinspokulanten»md sonstige Versonon, di« bei der Verteidigung ihrer heiligsten Güter, der Portemonnaie-Interessen in?:r>er Partei, die an der Seite der So�ialdemotrati« marschiert, trotz allem Ent- lgegenkvmmen de? Verbündeten, doch nickst vollständig freie Bahn zn- haben fürchteten. Nach misten steht hie Gruppe hreser Uederlänfer einstweilen nicht gar»u imposant au», aber man darf sicher damit rechnen, daß die Wahlen der De- mvkva tischen Partei noch allerlei unangenehme Heber- vasckinngen bereiten werden. Was zurückbleibt wird dann weiter �xill und ganr, und unentwegt" in Domokrotic machen, die Gleichberechtigung aller Bürger fordern, jode Diktatur, besonders aber die- ienige des Proletariats ablehnen, und die Harmonie aller Interessen und aller Klassen predigen. P3 wird sich jedoch durch diese starke Betoming der Grundsätze niemand täu- schen lassen. Die Partei wird rund«und nett e i n e k a p i- ia listische sein und bleiben, und in der Demo- ioatie, wie sie sie versteht, mit Rocht nur das beste und ge- eignetste JHitwI sehen, die bestehende GoscllschastSord- nu«g zu«chatten. Sie wird mit der SszMMrns&atie gel'en, so lange sie'daduwtz die Trwichung chre« ZwieS nicht gesähndot.?*■. dem Augenblick, wo die Radijalisie- rung der Aibeitcvsckast sich mich im Parlament ausdrückt dber Refomnsmuö der Rechtssosiasist-n einer revvlu- ären Stinrmung Platz macht, wird sie die ffreundschastH. 'bände losen müssen, wenn sie ihren Anbang im?ande nicht vollends verlieren will. Ascherm!ttwgch-S!immnrlg. Di«.VoMch« sirttung" lästt sich von de? F r«rtt ds rrr-t c r I f« berichten, dast dort ein« Art Aschermittwoch-�Stiimmmg rrsche. Aus allen Gebrton twS DZarenniardteS sei ein« G«. >ä fr Sstocku ng eingetreten, nreil d»Z Pr«i»nw«au im Zu. mmenhang mü der Besserung der Valuta«rschüttert sei und oil nock, niemand wisse, wie iveit sich der Abbau der Preis« von den Rlchswfsm'ärkten auf di« siiabrAate fortpflcm�em werde, stür zahlreiche FabribÄe seien die Hersteller noch gar nicht geneigt, di« Preist herahzu setzen. Für vereinzelte Metallwaren seien di« Pmse etwa? gefallen, alle anderen Motavwaron aber behalten noch ihren Preis. Ftrr L«d«- und Schuhe feien Preis herab- ff«tzungen von 40— 60 Prozent vorgenommen worden. Aber .trotzdem konnten nur gcmz geringe llmfätz« erzielt werden. In der stemme, KJnfeuistri« zeigten sich bereits di« unheilvollen Solgon der vielgepriesenem Bngleichung an d«« Weltmarttpre'». Di« habe zwar den Händlern und Fabrikanten zunächst riefen« hafte Gewinne in den Schost geworfen, setzt aber mach« sich Wieder nach Besseoung der Valuta die Datsache geltend, dast die Jrtduistri« ihre Konkurrenzfähigkeit im Auslände eingebüßt Hab«. N!«nand könne voraussehen, wi« weit sich der Preissturz jetzt fortpflanzen werbe imd niemand wisse, ob nicht noch einmal ein« Gpochc neuer Preissteigerungen folgen werde. Ts wäre trotz dieser und ähnlicher Nachrichten übertrieben, von einer Krise in der gesamten Produktion zu sprechen. ES handelt sich vorläufig nur darum, dast grost« Mengen von Waren in der Hoffnung gekaust und aufgestapelt worden sind, mit ihnen noch größere Gewinne als bisher zu erzielen. Der durch die ge- «nge Verbesserung der deutschen Valuta entstandene Preissturz für Rohstoffe macht diese � Hoffnung vorläufig zuschanden. Mit allem Nachdruck muß man sich aber dagegen wenden» daß den Unternehmern, die bisher wahnsinnige Gewinne erzielt haben, ein Abbau der Löhne zugestanden wird, damit si« sich auf diese Weise für etwaige Verluste schab- lo» halten können. Die Einkommen der Arbeiter und Angestellten müssen im Gegenteil noch wesentlich ge. steigert werden, eh« davon die Red« sein kann, dast selbst bei einer Senkung der Warenpreis« da» Existenzminimum getoähr- leistet ist. Im übrigen sind die jetzigen Vorgänge auf dem Warenmarkt«in neuer Beweis dafür, dast der Ruf nach.mehr Arbeit", der von den kapitalistischen Kreisen und von der Re- gierung fest Monaten an d!« Arbeiter gerichtet wird, Humbug est. Solange die Unternehmer die Aussicht auf märchenhafte Profite hatten, ließen sie pvoduztren und stapelten die Waren auf. Jetzt aber, wo die Preise zurückgeben müßten und sie da- durch Verluste»n befürchten haben, wollen|U Me Produklion, TätigkeitSgebiA immer mehr«uf. eknr K n n? u p r« n z m k f L« A -m•-| Gewerkschaften einstellt, habe ich tä für zweckmäßig gehalten, dast von feilen meiner Partei jemanti spricht, den man n cht etwa auf Grund seiner Stellung einer BesangenheU «en Gewerkschaften regenftber verdächtigen kann. Ich habe daher rechtzeitig auf das bestimmteste versichert, daß ich in der Versammlung der DctriebSrätezentrale nicht sprechen werde. Am DonnerS'.ag erschien nein trotzdem aus Grund irgendeine? Versehens da? Plakat, in dem ich ol» Redner, und zwar nicht ai? solcher von meiner Partei, sondern merk- ttüidigerweis« CiS GewerkfchaftSbeamter genannt werde. Nach dem Plakat hat die Ver'ammlung dü Aufgabe, Entwürfe fst» die Arbeitsordnung mit Richtlinien für Einstellung und Entlasiung entgegenzunehmen. Damit nimmt di« Bvtr cbsrätezentrale Ab» schied vom Gedanken des politischen Rätesystems und zieht sich aus den Boden rein gewerkschaftlicher Tätig- k e i t zurück. Das kann ich weder al? Parteigenosse noch als GewerischastSmtigHed für richtig halten. Soweit die Betriebsräte gewerkschaftlich« Aufgaben z» er» ledigen haben, können si« dies nur mit den gewerk» schaftlichen Organisationen tu». I» diesem Ge» danken stimme ich mit der Asa überein. Für die Verwirrung in der Betriebsrätezentrale zeugt auch hie Tatsache, daß der von D ä u m i g herausgegebene.Arbeiter- rat, Organ der Arbeiter- und Betriebsräte Deutschlands", jetzt offizielles P u b l i k a t i o n s o r g a n de? fogenann- ten.Freien AngeftelitenverbandeS" ist. Warum? Offenbar nur, weil dieser Verband krästig auf di- Asa schimpft. Dieser„Freie Angestelltenverband' stellt in einem Flugblatt klar, kast dak Kapital niemal» nach den Grundsätzen der kommunisti- schcn Lchre auszuschalten sei, sondern, daß eine gerechtere Verteilung der Güter de» Produktionsprozesse» herbei» zuführen ist". Dieser verband will eine verschinelzung aller Angestelltenverbänd« fauch der Blauen und Gelben) herbeiführe« und ein« eigene Partei aller Ange st eilten gründen. Dieser Blödsinn wird dann von Däumig und seinen Freunden durch ihre Protektion de?.Freien Angestelltenverbandes" als—. wahrhaft revolutionär hingestellt. Berkin. den». Mai 1920.(gez.) Paul Lange. einschränken und die Löhne herunterschrauben. ES zeigt sich wiederum, welche Anarchie in der kapitalistischen Wirtschaft herrscht, und daß cS hohe Zeit ist, dast ihr durch sozialistische Maßnahme»«in Ende gemacht wird. Wer bezahl! die rechlssozialistische Propaganda? Daß die ReckitS sozial, st eu sich thre Parteipvopaganda etwas kosten lassen, zeigen die Verhältnisse in Ostpreußen. In dem kleinen Landstrich, der aus dem Stidt» und Laiiokrois Elbing, den Kreisen Stuhm und Itosenbevg und Teilen der Kreise Marieiiburg und MarieMvcrda besteht, haben sie nicht weniger alS sechs angestellte Parteisekretär«. Davon befinden sich allein in der klHneu 17 000 Einwohner zählenhon Stadt Marienburg drei. Die Stärke der rechtssezialistischen Organisation in dem genannten Gebiet reicht kaum hin, einen einzigen au» eigener Kraft bezahlen zu Virnen. Im gesamten Ostpreußen ve rügen die ReckstZsozialisten über 27 Parteisekretäre. Wie die Maricnburger Sekretäre selbst erklärt haben sollen, wird ein Teil der nötigen Gctdor aus Staatsmitteln gedeckt. Aohntich ist es mit dar Presse bestellt, In Maricnburg er- scheint zweimal rm IWeimt in einer Auflage von 16 000 Exemplaren ein rechtSsozialifttscheS Blatt. Gedruckt wird d>« Zeitung, deren Erstell» ngSkoswn urinidestens 3000 Mark betragen dünten, im Verlag der.Danziger Volksstimme"..Darf man fragen", Äreibt unse-r Slbinger Parteiblatt, das bis Dl nge aus nächster Hgde und aus eigener Anschauung ken-nt,.ob die» vechtsoz a- tejHche Matt viclieicht mit Geldern de» Heimatdienstes bezahlt wird? Und darf mni fragen, ob die halb bankrotte Danziger .Volksstimme" aus dies« Weise vielleicht mit deutsche» Staats- geldetn alfmentiert wird?" In der Tat scheint auch«n» die Frage berechtigt, ob au» den für AbstinvimiugSzweck« bestimmten Fonds rechtssozialistische Partsiunternehmen flott gemacht werden. Denn es bleibt völlig räisiilboft, wo di« immer mehr zusammenschmelzend- Pertei der Nschissozialisten die Mittel für ihre Riesenpropaganda hernimmt. Sie vrffmi'Slion der Selrlebirilke. Eine Erklärung von Paul Lange. Der.Nvrwärts" beschäftigt sich in seiner Morgenauk-gabe mit dem»stilloa. aber erbitterten Kampfe"«fa contra Be- trieb», ätezentrale", der auf großen Plakate» en den Litfastfäulen geführt werde. Er benutzt diese Gelegenheit, um einen Bericht zu geben über die Beratungen zwischen der Gr- werkschzftkommissivn und den Vertretern der Rätebewegung aus beiden Lagern über dieFormd«rB«trieb»räteorgan,. , a t i» n. Nachdem der Bericht über die Sitzung der Gewerk- schastskommisfion w unserem heutigen Movgenblatt zeigt, wie dies« Frage durch«inen Beschlust der GcwerkschiftSkoai.miss>on erledigt worden ist, erübrigt sich für uns ein solcher Bericht über die Vorbesprechungen. Der.Vorwärts' ahnt weitere AuSein- anders? Hungen und wünscht, daß sie in würdiger Form aus- getragen werden möchte, u Diesen Wunsch unterstreichen wir gern, und wir möchten mit besonderer Betonung den nachdrücklichen Wunsch hinzufügen, daß er vor allem von den Anhängern unserer Partei im Räte» und im Gewerkschaftslager er- füllt werden möge. Wir haben di« Hoffnung, dost da» geschieht, tveil wir wissen, dost über das Wesen der. Rätearbeit und über die hohen Aufgaben de, Betriebsräte zwischen beiden Gruppen völlige Nebereinstimmung herrscht. Dann kan» eS nicht zu schwierig sein,«inen Weg zur Verständi- gung über die Form der Organisation zu finden. Um aber auch unsere Leser laufend über alle Vorgänge zu Unterricht«-», geben wir ein uns van Ortskartell der Äfa zugehende» Schreiben wieder, in dem Paul Lange erklärt, daß er zu unrecht auf der List« der Referenten für die von der Betriebsrätezentral« zum Sonntag einberufenen versainm. lung steht. Longe schreibt: Nächsten Sonntag werden zwei D«tr ied» r Steve r» sammlungen tagen, ine der Del riebe rätezen trale und der Asa sArbeitSgemeinschaft freier Angestelltenverbände). von einem Krei-s« meiner Parkeigenossen war ich ersucht worden, bevor de Afa ihre versa mmlun?, einderusem hatte, in der von der Betriebs rätezentrale einberufenen Versammlung ihren Standpunkt über oie Aufgaben politischer Arbeiterräte zu vertreten. Nachdem sich herausgestellt hatte, dast diese Rede nach Loge der Sache im wesentltchen einne ablehnende Kritik an der Haltung der BetriebSrätczen träte selbst sein müßte, die ihr Nalvrallshue in Lutzland. Stockholm, 6. Mai � Der Rat der Volkskommissare Hai taut einem Moskauer Funkspruch am 1. Mai eine Bestimmung Wer Ausgab« de» Arbeitslohnes in Nahrungsmitteln erlassen. Die» bezeht sich nur auf die Arbeiter, die die durch den Tarif festgesetzte Zahl der monallichen Arbeitstage eingehalten haben. Di« Bcstim- mung gilt für di« ganz« Republik. Einen solchen Lohn erhallen di« Schwerarbeiter und Personen, die sich wit geistiger und Burcauarbeit beschäftigen und sich keiner jremden Arbeit bc» dienen.- Der französische SazsaNst Albert Thoma» ffk gu VttfyxrVkttH gen über Arbettersragen in Berlin eingetrossen. Dtr RetchSschulkonferenz ist nunmehr endgültig ans di« Zeit vom 11. bi» 19. J-uni 1920 festgesetzt. Si« wird am erstgenannte« Tage vormittag» 10 Uhr im ReichStagSgebäut« eröffnet werden. Der ReichSvrrkehrSmintstrr Bauer hat anlistlich der lieber» nahm« der Eisenbahnen durch daS llteich einen Ausruf an all« Eisenbohnangeslellte» gerichtet, in dem er si« aussordert. bei der Gesundung de» verlrhr». und Wirtschaftsleben» la�rast'« mit. zuwirkcn, wofür er weitgehende Förderung ihrer Wünsche zusagt. Der Streik der Bankangestellten dehnt sich weiter au». Auster München und Nürnberg befinden sich Augsburg. Würzburg und Mellingen im«uSstand. von Freitag an sollen sich weiter noch Ansbach Aschaffenburg. Cchwcinfurt, Landshut und andere Städte dem Streik anschließen. Ebenso haben sich die Dank- beainlen in den westfälischen Städten dem Streik angeschlossen. graue,»dorffcr, Staatssekretär des MeickiSverkehroministe. rinm«. Der bisherine baperisch« BerkehrSmimster von Frauen» dörsfer-ist zum S aatSsekretZr im ReichaverkehrSminiiterinm und zum Leiter der Zwo-gstittle München der Reich» ei svnbahn ev> nannt worden. Lästiger Ausländer. Di« sthweizerffch« Zentralstelk« für Sin. Wanderung hat. um allen Eventualitäte« vorzubeugen, üb«, Kapp die Einreisesperr« verhängt. Hinrichtung eine» Zarenmörder». Wie von polnischer Teils hallbamtlich mitoeteilt wird, ist der in Warschau vor längerer Zeit verhasieie Zarenmörder PoSredn ckil wurde länzend gelebt.... Die Kaiservilla feibst ist nie wieder von deutschen HeereSan gehörigen bewohnt worden, so war«ö vom Kasser bestimmt worden. Der Größe ,uv«hnsinn Wilhelm» II. bukd-tte nicht, dast nach ihm ein anderer Sterblicher daS Haus gewöhn«.' Die Verpflegung. In der Heimat ast man Steckrüben; an de, Front.Draht. bschau*— soweit man nicht Offizier oder Küchenunteroffizier war und den Mannschaften, di« Liebesgaben, Fett- und Mleisch. rationen wegstahl, auffraß oder nach Haus« schickte. Ander» in den Armeeoberkommando?:„ES gibt nur eine Feldkoft" hiest e» und Ludendorff illustriert diesen Befehl, wenn er in seinen KviegZerinnerungen erzählt, daß er selbstverständlich besser leben mußte, als die Frontsoldaten, die ja nur ihr Leben täglich«in» zusetzen brauchten. Dafür mußt« Ludendorff auch in schwerer geistiger Arbeit vom Sandsack geschützt«, Quartier im Kreuz- nachcr Kurhau» täglich Tausend« in den Tod hetzen. Dr. Appens, der Freund de» früheren Kronprinzen, weist über da» Treiben de» Großen Hauptquartier» in Tharleville viel zu erzählen:.In den Schlächtereien mußten die Lecker- bissen aus den geschlachteten Tieren ausgelöst werden und van- dcrten in die Offiziersküchen. Für Mannschaften und Lazarette blieben di« gleiscchrationen zweiter und letzter Güte. Den Edelsten der Nation sagt« die einfache Bauernbutter nicht mehr zu. Deshalb richtet« di« Heeresverwaltung in Tharleville eine Zentralmoklerei ein, um schmackhafte Rahmbutter und vollwertigste Sahne zu schaffen... Der Bau kostete 80 000 M. JcdcS Kasino hatte seinen eigenen Koch mit dem nötigen Unter- pcrsvnak. Alle« Leute au» erstklassigen deutschen Hotel». Für G«bW, N«chsp»isen usw. hatten di« größeren Kasino» noch je einen Konditor hokondarS, nur die- Brötchen wurden st, einer VWer«, svmnnschestlich hergestellt. Much ein besondere? Grau- brot ließen sich die Offiziere hacken. Die Offiziere luden sich gegenseitig zu Abend«in. DaS waren besondere Gelegenheiten, die Küchenleistungn ausS höcbste anzuspannen und vor allen D'ngcn ven Weinkelter. Der Generakstab glreb Mo'.och.»em VUe stittlicken. S» g-erzt an da« Ungobouerstche.»«» an die Kanttnenvirwaltungen d«r P'Sfektur geliefert»erden mußte,«i« Nimmersatt»am rn-r besonder» icr General 3» l I n« r, o«« Aejntant d«S General, aartier» meiste»« van Frcvtag.Sor'nzhosen vor. Em Lenwan: von M. handett« avi Beffhi de» Genera S Mllner. Air konnten nicht genug herbei schaffen. Di« OrSonnanzen kredenzte» atte Süd. weine als Appentiv flbpetiiai-regfr),»dlrn Borde,-x z„ Hnilpiipeiien. Lfföre zum Moffq. H. k, nnd schweren Bürznnder be: Beginn der Fideitta»,>?« n.chl seilen in wüst« Orgien„uS- artete. In zwei KasiuaS der lcdteo KrieaSiabre trieb man« toller al» die flottesten ki»rp»ftudenten bei ihren Kne.pen. Eni- weder stieg den Herren mit de» Wem auch der Srötzenwahn in den Kopf und sie brüllten Befehl« an die schlaftrunkenen Ordon» ranzen mit überkippender Stimme in den Morgen hinein»der andere fpielten ien Kasinogarten Pf«rdch«n wi« unser« Klcmrn iu den Kinderstuben. An einem hellen Eommermorgen habe ich gesehen, wie eine Korona von Offizieren kreisförmig um eine S,ippcnlerrine standen und al» Nachtgeschirr benutzten. Die Be- völkerung und unsere Soldaten schauten dem Schaust,,«! zu. • Dirbstöhle. Da» Geld zu diesem Lebe« muhten die befeiffen T ädi: aufbringen. Unter den nichtigsten Povwänden wurden Slvafgelder von ungeheurer Höh« erprestt und an die Offiziere verteilt. AIS nicht« mehr da war, legten sich bte Offizieoe noch mehr aufs Stehlen al» vordem. H» war vor dem Zusammenbruch.»Als Tharleville von dem zweiten Kammandninen derlassen war," schreibt Dr. Appen»,»brach di« Meute lo». Kein« Formation wollte sich von ihren Zimmer-, Bureau» und Kasinomöbeln trennen. Diplomatenschreibtische, lederne Klubsessel, Teppiche, Fenster- vorhänge au» schwerem Plüsch— alle» schleppten Lastauto» öffentlich, am hellen Tage, zum Dahnhof. Wn» au» den Ouar, tieren der Offiziere unb höheren Beamten gestohlen worden ist, spottet jeder Beschreibung. Die Wäscheschränke waren schon lang« leer. Tisch«, Stühle, Besten, Eßgeschirre, Bestecke und Uhren wanderten nach. Selbst Bad-ecinrichtungen sind ausgebrochen und mitgenom-men worden. Später haben solch« Plünderungen immer krassere Formen angenommen. Kuiffuverke. seiden« Damenkleiber, Leibwäsche, allez verschwand schon mit dem Fortgang de» Große« Hauptquartier». Die nachfolgenden Formationen trieben e» noch ärger. De Komlnandanien waren mattlo». Beschwerden der Zivilbevötke» rnng ohne Erfolg. Di« Bürgermeister der beiden ktiidte ballten eins Faust in der Tasche. Noch in den letzten«cw-ieu de» Kriege» habe ich«riebt, bast riesige«ichcnmöboi au» allen Patr>zievhäuscrn grftehlen worden sind. Gemälde, Spiegel, Klaviere, Famllienandonken, a cht» war heilig. Dt« Präfeklur bot«m Vftd de» Grauen». In den weiten Hallen'war nicht ein Stuhl mehr zn finden. Bon den ptachtvclle,, GappeltSren«ingen die L-derbeziige in Fetzen derab. In vielen Hänsern waren siw»- und Wasserhähne offen gelassen. In den Fiinmern lagen B'rge von Abfällen, von menschlichem Unraz unp verdorbenen Speise- «ieu. Sie(EmScifsotganifnfion»er Mieler. In dreitägigen Verhandlungen hat der nach Raumburg ein- Hausen« Deuijch« viielerlag nach Ueberw>ndung gahlrzichcr Schwieriglei:«,, di« Aufgab« gelöst, für Deutschland eine«inhell» lich« Micierbeivcgung»u schaffen. Rcieterverein« gibt«S in Deutschland schon seit Jahrzehnten. Ei« führten unter der gührung bürgerltcher Badenresormer ein stille«, beschauliche» Dasein, zählten nur wenig Mitglieder und deschränllen sich. aus den Kamps gegen Ausschreitungen wucherischer 'auSagrarier, ohne an dem£t»tem der kapitalistischen Bau- und ZohnungSwirtschast zu rütteln. Cfrst die mit dem Krieg und der allgemeinen Wohnungsnot verbunden« Umwälzung im Wohnungswesen, die«inen gesetz- lichen Mieterschutz noiivendig machte, hat eine Mieterbewcgung von grösiercr Bedeutung geschaffen. Besonder» in den Groß- städten Berlin und Hamburg schloß sich die Arbeiterschaft zu großen Mietcrorganisatioven zusammen, di« infolge der poliii» schen Schulung ihrer Mitglieder den Kern der Wohnungsfrage klarer erfaßten und statt dem Herumdoltcrn an den Symptomen die Lösung des Problem» erreichen wollten durch die Beseitigung de» kapitalisiischen Systems im Wohnungswesen, durch Soziali- sterung des Grund und Boden» und de» Wohnungswesen». Diese von sozialistischem Geist erfüllte Micterbcwcgung schuf sich ihren organisatorischen Zusammenschluß im Februar v. I. durch die Bründung de» Allgemeinen Deutschen Mselerberbande», der schon bei seinem ltntstehin rund BÜOOOO Mitglieder im ganzen Reiche lunfaßt«. Die Tr«nnung»lini« zu dem alten Mi«ter-Bund, Sitz Dresden, zog der neue Berliner verband mit seinen Forderung«» der Sozialisierung und der allgemeinen Durchführung de» MieterratSsystcm». Da» Nebeneinander-.und Gzgeneinanderarbeiten zweier Mieicrorganisationen hatte'di« Wirkung, daß dem Tinslutz der kapitalkräsligen Grundbesitzerorgansfationen aus Regierung Behörden kein Gegengewick, her M>elerschast entgegen� Verden konnte. Inzwischen yat aber der Mißerfolg d:r Pa mitielchen de» von Stcgerwald»ersuchten, von Schlicke Kräften sabotierten alten �bürgerlichen unvollkommenen Mieterbeweguilg ein.n in her ung heivor» geruten. Auch diese Bewegung gibt" den Widerstaud auf gegen die Forderungen der Sozialisierung und de» Mieterrätesyslem». So war der Wog frei für di« Zusammenfassung aller deut» fchen Mictervereinc, wie sie jetzt auf dem vom Berliner Verband nach Naumburg cinberusene» Deutschen Mietertag geschehen ist. In Naumburg begründete M a l l w i tz- Kict die Notwendigkeit einer TinheitSorganisation der Mieler in der Hauptsache damit, daß selbst die sozialdemokratischen Mitglieder der Regierung in der Wohnungisroge ihr Programm vergessen haben, von den Demokraten ganz zu schweigen. Herr Bauer beispielsweise habe sich von paberland vollständig.einwickeln" lassen und spreche geradezu begeistert von diesem hervorragendsten'Vertreter der Bodenspekulation inst seinen.vernünftigen" Ansichten. Sine einheiiliche Micterorganisalion müsi« darum Regierung und Parlament zur Sozialisierung durch die Mietnrät« zwingen. devor von d u patriotischen Hau»agrariern der deutsche Grund- desitz mst hohem Valutagewinn an Ausländer verschachert sei. Gegen die EinheitSorganisaiion und das Berliner Programm erhoben die Vertreter de» Dresdener Bunde» keinen Widerspruch. Tin rheinischer ZentrumSmann, der nur den Grund und Boden, nicht aber da» Wohnungswesen sozialisieren wollte, blieb allein. Allgemeine Zustimmung fanden auch die Grundsätze, die Dr. Hau» M e h er- Berlin für die Neuregelung de» Wohnung»- Wesen» unter der Herrschaft de» kapitalistischen Wiulschasl»- fhstem» aufstellt«. Er teilt den Mietzin» in drei Teile, die Rente, die laufenden HauSaußgaben und die Wied'rherstellnngSkostcn. Als Rente soll der Vermieter etwa 4 Prozent de» Wchrbeitragc» erhalten, womit er die Zinslasten decken kann. Die lausenden HaiiSauSgaden sollen von der Mieterübaft aufgebracht, aber auch allein vom Mieterrat verwandt werden. Zu den HauSverwal- tungSkosten trägt der Vermieter bei. Di« normalen Wlederher- stcllungSkosten— nicht die vom Vermieter verschuldeten— trägt die Mieterschaft. So wird der Mietzin»»nabbängig vom V«r> mrter festgestellt und der vollständigen Sozialisierung ist dadurch der Weg gebahist, daß zunächst dem Vermieter nur noch sein Kapital verzinst wird. Zur Frage der Miet-Einigungsämter wurde«in- stimmig«ine von Miltz. Steglitz begründete Entschließung an- genommen, die folgend« Forderungen aufstellt: l. Wahl der Mieierbeisiher direkt durch die Mrterschaft der Gemeinde. 2. Anerkennung de? Mieterräte als Beteiligte vor dem M E. A. 2. Wiederaufnahmeverfahren bei Entscheidungen, die den Grund- sätzen der Mieterischubocsetzgebunq widersprechen. Neu mann- Pankow sprach über die Mi«t»steuerkrag<'. Er begrüßfe unter dem Beifall der Versammlung die AMehrnrng der ersten unfoziaken Regierungsvorlage. Er begründet? einen Enwiurf, der die Inhaber kleiner Wohnungen steuerfrei läßt, daiür aber die über den notwendigen WohnungSb-darf hinan» vorhandenen Luxuswobnräum« in starker Progression kräftig kann man im Wahlkampf wieder gegen di« Begehrlichkeit der! Arbeiter loSzctern. In Wirkstchkoil wird seine PeschasfungSbei- Hilfe, auch nur 27S Mk. Wucheulvh» verlangt. Diese Forderung ist in Anbetracht der zu leistenden Arbeit sicherlich nicht un- bescheiden. Der SchlichtnngSauSschnü Grost-Berlin teilt mit: Eine immer größere Ananspruchnabme de» Schlichluiig�iu-styusieS Groß-Ber» Ii» veranlmßt« die GcschästSfwhrung jäm tisch« Spruch» I a m m e r n in Ärbaitcr» und Ängeilelltensacheu außerhalb deb derzeitigen Dicnstgebäude» Schlegelstraße 2 in nur zeit» weise gemieleten Räumlichkeiten von Hotel» und Gasthäusern tagen zu lassen. Zu dieser MaH» nähme zwang die schon längst vorhandene Unz»längl:chkott de« Diensträum« für den Gcichüj'.Sbetrieb des Schliätungsausichuss»» Groß-Berli»». Um Verzögerungen sowie uirliebsaipe ViärungsN bei den Verhattolungen vorzubetigen, werden die geladenen Pap, Wien sowie auch die Beisitzer ersucht, alle schrisllich.u und mund- lickien Beriachrichiigunge» und Anfragen nur direkt an tu* SchlichiungiauSichuß Grußdlerlin. Berlin N 4, Schlc'elstr. K Fernsprealcr: Norden 12200— 1220h zu richem. von wo an« diÄ elben sofort an die zuständig« Stelle pwiter gclSiitc.t werden. besteuert. ES müssen Sicherungen geboten werben, daß der Er- trag dieser Steuer ausschließlich zur Schaffung neuer Wohnuss- gen. nicht ober al» Prämien für private Bauunternehmer ver- wandt wird. Der Mietertag stimmte diesen Forderungen zu. De? neugcschaft'enc.Bund deutscher Miclerv. reine" hat zu- nächst noch seinen Sitz in Dresden, die Geschäftsstelle befindet sich in Berlin. Die tyrganisation umfaßt über 250 OOV Einzel- Mitglieder. Reichslags-Kandwoken|8c IlleSlenburg-MeS. Die BezirkSkonferenz der U, S. P. D. stellt« folgend« Kan-______ d Baten für die Reichstagswahl auf: Dr. Joseph Herzfeld-Berlm,»ahme zwang die schöit längst vorhandene Unzulänglichteit Karl Roß-Lübeck, Frau Luis« Zietz-Berliti, Herbert Mahenburg----- i:-._ aöM.rfutnnAa/mafii Schwerin, Hernnann Neckerei«stock, Wilhelm Sc ngpiel-Fürsten- berg, Hans AuchS-Schwarim. Dl« Kandidaten mußten sich zur Anerkennung folgendem Boschlusses verpflichten: Abgeordnete haben ihr Mandat niederzulegen, wcmn der Parteitag für Meck- ienburg die MandatSniederlegumg mit einfacher Stftnmenmehr- heit von dem betreffenden Abgeortmewu verlangt. Rechtssozialistische Kandidaten. Die Münchener RechtSsoziallsten schlagen für die Reich«- tagSwachl an erster Stelle den früheren Minft'ter Auer vor, sowie Frau P f u e l, Fritz G r u b e r und an dierter Stell« den Post» sctreiär Wolf, dem gemäß regelten zweiten Vovsitzcmden de» BayeMchem Bcamtenge-vertschaft. Di« rechtSsoziaftstifche KreiSkonseremz für Hanau-Gekn» Hausen beft'mmt« den bisherigen M�. Gustav Hoch wieder zum Reichstag» ka-udidat vir. Verdreifachung der Kohlenfleuer? E» ist da» Kennzeichen der Steuergesetzgebung der gegentvär- tigen Regierung, daß sie dauernd«ieuern beschließt, die eine Verteuerung de» Produktion»prozeffse» zur Folge hoben und durch die letzten Ende»«in« starke Belastung der Verbraucher herbeigeführt wird. Da» gitt sowohl von der Umsatz, steuer, al» auch von de» andauernden Erhöhungen der Eisenbahn- und Posttarife, vor allen Dingen aber von der Aohlensteuer. Sie besteht seit einiger Zeit in Höh« von 20 Prozent und hat naturgemäß neben den dauernden Preissteigerungen für die Kohl««inen wesentlichen Teil der Schuld, daß die Vorteuerung der Waren so großen Umfang erreicht hat. Bereit» seit feiner großen Finamzrcd« End« de» vergangenen Jahre» hat Erzberger ein« neue Erhöhung der Kohlensteuer an- gekündigt. Wie jetzt milgetetlt wird, steht dieser Plan vor seiner Verwirklichung, und zwar soll die Swuer verdreifacht, also von 20 auf 00 Prozent erhöht werden. Da der Durchschnitt de» Stelnkohtenipreife» haut« einschließlich der L0proz. Erhöhung 200 Mark beträgt, so würde sich der Preis der Kohl« bei Erhöhung der Steuer auf 50 Prozent auf 255 Mark stellen, ganz abgesehen von der Erhöhung des Preise» für die Kohlen selbst, die von den Großindustriellen veiter betrieben wird. Die Folge diese» unerhörten Plane» wäre, daß Levens- mittel und Mieten eine neu« Steigerung erfahren müßten, daß all« Jndustrieprodukte teurer würden,: die Lebenshaltung der Massen aber noch schlechter und daß sie gezwungen wären, um sich vor der DereZciidung zu schützen, den Kampf um Erhöhung der Löhne und Gehälter mit größerer End- schiedcnheit al? bisher aufzunehmen. Die Absicht der Regierung auf Erhöhung der Kohlernsteuer ist ein Teil ihrer verfehlten W rt- schafttpcckitik, die, ansta:t auf die Verbilligung der Produktion hin- zuarbeiten, ein« Sicherung der Riesengewinne der Großindustriellen zur Folg« gehabt hat. S- war e» überall: deutsch« Kultur! Jetzt regt sich ganz Deutschland über den Grußerfaß auf. den französisch« und belgische OkkupotionStruppc-n im Rheimland er- lassen haben. Nnd doch ist er nicht» at« ein« getreue Kopie früherer deutscher Befehl« in Frankreich und BÄgien. Jeder männliche Einwohner mußte da mal» beim Nahen eine» den Hirn Offizier» da» Trottoir verlassen und durch Abnehmen der Kopf- bedeckung seine Achtung zeigen. Dann kamen tue AvangSdcpor- tationen. Mit Reitpeiftchrn wurden di« Abschied nehmenden an». einandcrgctrieben: Frauen und Kinde? verkamen bei de? fchtveren Arbeit zu Tausenden, von der Plünderung der Fabriken wollen wir schweigen; e» würde zu weft führen. Da» französisch« und belgische Volk hoßs� da» alte Deutsch- iand mit Recht. Die Revolution brachte teine Reformatian der Gesinnung. Man haßt un» weiter: Ich versteh««». Gefängni». Bon den neikltärt schen Strafiompagnien weiß ich nicht». Über al» sich am Ende de» Kriege» die Gefängnisse mit Deserteuren füllten, fand auch ich mich eine» Tage» im Militärgewahr. sam Berlin. Dircksenstraß«, wnder. Mit Fußtritten empfingen mich die Aufseher, alte Untervsfiziere. wie jeden andern. Von dem wenigen Essen wurde«in erheblicher Teil von ihnen E> stehlen. Dann sah ich.«» war am 20. August 101«. wie ein Leutnant in der Wachstube unter Assistenz eiwger Unterofsizicre einen Arrestanten, d«?«uS Verzweiflung einen Selbstmordver such gemacht hatte, mit Fußtritten gegen Leib und Kopf ganz erledigte. Die Anzeige, die ich noch der Revolution an die Mili- tärbchörde richtete, ist bis heute noch nicht beantwortet. 99 war nicht di« Tatsache de» Kriege» aklein, unter der wir kittrn. Mehr alz die Geschosse peinigt« un« die Bestialität, Feig- heit und Eigensycht jener, dir un» Porbild und Führer sein sollten. Jeder Sold«t erlebt« Achnltch»«. So«eiste unser ge- meinsainer Haß bi» zur Revolution, vergesse« wir jetzt nicht di« idevllen und materiellen Verwüstungen, die uniere.Führer" a« eigenen und fremden vukwgut verüdien. vergessen wir nicht die«inst im ßoihatenrock geballte Faust mit der wie Ber- geUuug schworen- S. L. Verschärfung des Binneufchiffttstretts. Die Arbeitgeber lehnen Verhandlungen ab. Der Reichsarbeitsminister hat dem Verband der Binnenschiffer mitgeteilt, daß seine Bemühungen. Verhandlungen zustand« zu bringen, gescheitert sind. Der Arbeiigeberverband lehnt jeded ZugeständiiiS ab und beruft fich auf den Vertrag. Dieser Vertrag hat natürlich weder ein« rechtliche noch eine moralisch« Grundlage. denn die Organisationen hatten zum mindesten kein« genügende Vollmacht, denn über zwei Drifte! der Schiffsmannschaften waren nicht bei ihnen organisiert. Aber auch die Mitglieder des Trakisportarbeiter-PerbandesS und de» verbände» der Maschinisten und Heizer sind geschlossen mit in den Streik getreten und protestieren somit gegen den Vertrag, der ein« Verschlechterung ihrer Verhältnisse bedeutet. Wie der ReichSarbeitSminister noch mittelt, lehnten der TranSportarbeiter-Verband und der Zcntralverband der Maschi- nisten und Heizer e» ebensallS ab. mit dem Verband der Binnen- schiffer an den verhandlungSiisch zu erscheinen. Die» ist einfach unbegreiflich, nachdem zwischen den Organi- sationcn EinigungSverhandlungcn angebahnt sind. ES scheint, als ob die Arbeitsgemeinschaft höher gestellt wird, al» daS Allgemein- wohl, denn dir Streik zieht immer weitere Kreise. Die SchifsSinannschaflcn, welche bisher bereit waren, die Arbeit wieder aufzunehmen, wenn die Zusicherung der Vertrag?» revision gegeben würde, haben nunmehr beschlossen, und zwar in den Hauptstreikorten, di« Arbeit nicht früher aufzu- nehmen, bi» die Verhandlungen über die stritti- gen Punkt« abgeschlossen sind. Das Ergebnis der Betriebsrälcwahle« bei de» Berliner Großbanken. Wie un» mitpeteilit wird, hat die klngestelltenschaft der Deut- Mjen Bank. Dikkontogesellschast, Dresdner Bank, Darmftädter Bank, Commerzbant, Reichsbank sich bei den in der letzten April- woch« statigefundenen BetriebSräiewahlen mit erdrückender Mehr- heit für die Liste de« gewerkschaftlichen Allgemeinen Ver- ba n de S der Deutschen Bankbeamten entschieden. Auf den Verband entfielen bei der W-.chl der Angestellten- gruppen 10 557 Stimmen(66 Sitze), während der Deutsche Bankbeamten- verein es nur auf gzss Stimmen(14 Sitze) gebracht hat. Die Arbeiter-Vertreter gehören restlo» dem Verbände an. In dem Wahlresultat kommt di« tiefgehende Er. bitterung der Angest-llienichaft de? B«nkg,rr>«rbe» über ihre wirb schaftlich schl'chte Lage deutlich zum Ausdruck. Gleicheeitiz be- deutet dies«r Wahlau»iall die Quittung an die B«nkl«stun,en für ihre wenig ,nt»eg»nf»mm«nde Haltung in der Tariflrtg,. Höllenqualen im Untersuchungsgefängnis. Wahr« Hungerkuren mußten dir im Moabiter Untersuchung»- xefängnis untergchrachben Gefangenen fcuwhsiicchcjt. In der Vew cifUiug waren einige von ihnen auf den Gedanken gekommen, durch Fluch:«u» dein Gefängni» von ihoen Leitn.i zu te freit er*. Flucht mißlang aber, und ernig« der Gefangenen hatten sich nunmehr wegen Meuterei vor Gericht zu vcrcmiluorteu. Vor Gericht führten die Angeklagten lebhafte Klage � über die SrnährungSverhältnisse im UntersuchungS; Gefängnis» die geradezu unmenschlich gewesen seien. Ein Gefängnis sei allerdings kein LuxuSrestanrant, ab«? die. Ernährung müsse doch wenigsten» so sein, daß nicht L0 vom Hnndert der Untersuchungsgefangenen dt'n Hungerjod sterben. Wochenlang Hab« e» Werder Sbcn, in Wasser gekocht, gegeben, viele Untersuchungsgefangen« hätten sich a u s den mit menschlichen Ertrenrenten gefüllte tt K u bei n Speisereste hprauSgesucht und verzehrt. Auf Be fragen der Verierdiger bestätigte ein«esangenenaufseher, d Wasielewski i.i 14 Tagen über 20 Pfund an Gewich abgenommen habe. Das Gericht sah sich angeiich.» diesev geradezu haarsträubenden Zustände veranlaßt, die niedrigste ge- VtzlWw Strafe in Anwendung zu bringen und verurteilte zwei Angeklagte zn'sech» Monaten Gefängni», während«ku dritter sretgesprochen wurde. Ginge«» nach dem ReätSempfinden tze» ffalM, dann müßt« die GefängniSverwaltu.ig bestraft werden. ß'.eucrtittge« im Ringbahnverkehr fstsst i«r diesjährig« Sam« mcrfahrplan der Eisenbahndirektion Berlin vor, die einen«äAyj neuen Fahrplan der Bollrinnzfige zur Folge hoben. Di« dt»- herigen Fahrpläne, di« die Vollringzüpe vo» der«inen Sudring, Hälfte ans die andere überleiteten, übertrugen Unregelmfthtt- leiten, die i-i dem schlechten Lokomoiivniaierial unvermeidlich waren, fast unmittelbar von der«inen auf die andere Hälfte de» cht beide Hälften von» auf der einen Richtung andere Hälfte� über- tragen kann. Auf der Ringbahn sind stündlick sechs Züge tn leder Richtung vorgesehen, die vom Poik-damer Rmgbahnhof rnn 7. 17, 27, 3?; 47 und 67 Minuten jeder vollen Stunde in de» Richtung'Neukölln— Stralau— Stummelsbiirg—Nordring, und um 2. 12. 22. SS. 42 und 52 jeder vollen Stunde in der Richtung talensee— Westend— Nordring abfahren und dort nach eine» innde 50 Minuten Fohrzeit wieder eintreffen. Auch der Au Z» gleich zwischen verspätet kurz hintereinander aus gleicher Richtung kommtnder Züge ist vorgesehen, so daß sich Verspäiunjjen de» Züge alsbald artkhebcn. Infolge der Neuordnung erhalt de» Potsdamer Ningbahnhof sogenannten RichtungSbetneb und zwa» werden di« Züg« nach Tcmpelhof von der linken, östliche» Bantw steigsei te. di« Zuge nach Westend von der rechten, westlichen Bah« »eigseite de« Ringbahnstcig:» abfahren, so daß ein Einsteigen rfl den falschen Zug dort nunmehr zur Unmöglichkeit wird. Ein WohnungSbrand entstaub gestevä erbend im Haus« Ryke- straße 35. In der Wohnung de» Arbeiter» Otter war durch Explosion einer SpirituSflamme Feuer ausgebrochen, durch da» die ISjährige Tochter Anna in Lebensgefahr geriet. Tie wurde mit schweren Brandwunden in da? Krankenhaus am Friedrich?» hstn gebracht. Durch die tatkräftig« Hilfe der HauSbewolmchl tonnte das Feuer vor Eintrafen der Feuerwehr gelöscht werde» Da» Zimmer brannte vollständig au?. Vermißt wird seit dem V. April der 21 Jahre alte Tduard Woyla» au» der Pankstraße 48. Er hat sich am vormittag zum Arzt begeben. Von diesem Gang ist er nicht mehr zurückgekehrt. Er war bekleidet mit grauschwarz-gcstrcifter Hose, braunem Paletot, grauem velourhnt. Zweckdienliche Angadeu erbitrea die Eltern nach obengenannter Adresse. Morgen voraussichllicheS Wetter in Berlin und Nmge!*end, iemlich kühl und veränderlich, irbeuvieg nd bewölkt mit ttiche« offen Reftenfällen und frtfchzn südwestlichen Winben. Ms de« oremsiallonen. ». Dlstelbt. Montag, den 10. d. M.. abend» 7 Lhr. Schulaulo, Ritt-nwalder Sir. H Orünbung einer 3 u g c n d| c h 1 10 n.«OH über 14 ssahre alftn Iu«endli»en. auch deren Eltern und AngehdrtgA werden um pünltilichs»«rfchelven gebeten. Ii, SiftriM. S»ni,e»bend. 7 Uhr, erweiterte Dorstandssitzung. Abi ieiluag« fuhrer a>j Uhr»«t Hofsenovn. Sychener Siraße S. Sonntag, 10 Uhr, Muvdlaewerdreiwng von allen Iahlaben» lokalen aus, � Teltow-Deeobow. Sonnabend nachmittag von 6 Uhr an für an« Ortsvereine von D ok'Berlin Einpfangnahme von Flugblättern int Bezirksbureau, Neuhonn. Dieselben müssen bi» Montag abend ver» breitet werben. Der Arbelter-eMern-vnnd FSrugpe Moabit)»eranstaliot isdeit Sonntag Ninder-Auesliige Lsniilag, den S. Vtai, Ausssugeoet taab- Winkel. Teefspunkt» Uhr KI. Tiergarten, Kriegerbenbmal. Mitzu- dringen Verpflegung bi» abenbe, Trinkbecher und 2« Pf.(nicht mehr ■RMWMW... Bold),»hne Kopfbedechnng. s.'"" m aziäliftlsch« Prvlesorieejng�ed, Gruppe Osten. Heute, Freit»» wichtige Mkzliederversenimlung(Wahlen) in der Konigeberzer»ftaße 7. Beginn pünkilich 7M Uhr. Die Wahlen in der Miiieldoutschon C 6«nl für Doutschland finden später Stzltt lchdi- stltt. dubank med der National- Lohnbewegung im Spediteurgetverbe. Duoch die bürgerliche Presse wird«ine Nachricht verbreitot, wonach die Rollkmsche? Forderungen gostellt oaben, die außer»inem Wochenlohn von 300 Mark noch eine BeschaffungSbeihilfe von 7S0 Mark bi» zu LS 000 Mk. verlanaen. Die Lbückit ist zu durchsichtig. Damit irr aarr nftofiaion T»c«n»rediotrv: Das Reichswahlgesetz Wah1kr#isoin(«lIungr und Wahlordnung Brtaur««* von Brnt Siehho n Beitelloaeea Inebetondtre vec tleii>«w>at-aU»»»n nmecb.flttd erbeten. Sie wer««» neeti«er RellJCnffiire Jcs Ulua.n««»rtrssM Verlalcgenossenachnlt„Freiheit". Abt. Buchhaodlg., Berlin C 2. Breite StraBe 8. g. Krkanntmackun� delreffsnd die Auslegung der lielchslagswShlerllslen in Verlin. Nach der Bestimmung de« Herrn Reichsmimsters 6e« Innern sollen die Wählerlisten sür die Wahlen ffum Deutschen Reichstag« 8 Tage.lang, und zwar vom S. bi» einschließlich 16. Mai 1920 ßu jedermann« Einsicht öffentlich ausliegen. Wir geben hiervon der Berliner Bevölkerung prit dem Hinzufügen Kenntnis, daß die Auslegung iggi den genannten Tagen, und zwar? an den w«chent>,e» via mittag» 12 Uhr bis abend« 7 Uhr, rm den beiden Sonntage» und am Himmel« fahrt«««, e von»ormittags 10 Uhr bi» nachmittag» t Uhr a den am©chiufc dieser Bekanntmachung aufgeführten SS AilSiegestellen erfolgen wird. Die ufst-llung der Wählerlisten ist nach dem Woh. ungSslande von Mitte«vril 1920 erfolgt. Wahl. berechtigt ist jeder deutsch« NeichSangehörige männ- pchcn und weiblichen Geschlechts, der ») an, Wahltage, de« 8. Juni 1920. da« 20. Leben«jahr vollendet hat, also am 6. Juni 1900»der früher geboren ist, � Verzeichnis der AuSleq-ftell-n für d) nicht entmündigt ist und nicht unter Vor- mundschaft oder Pflegschaft steht. e) sich am Wahltage nicht im Verlust der bürger. lichen Ehrenrechte befindet. Für Mlitärpersonen ruht da« Wahlrecht, de». gleichen für am 6. Juni 1920 in Haft befindlich« Personen. Wer die Wählerlisten für unrichtig oder unvoll- ständig hält, kann die» binnen 8 Tage» nach dem Beginn der Auslegung, also bi» spätestens 16. Mai 1920, schriftlich anzeigen oder unseren in den Au»- legesiellen ariwesenden Beamten mündlich zu Proto- toll erklären, mutz aber die BetveiSmittel für die Richtigkeit feiner Bchauplungen, soweit diese nicht auf öffentlicher Kennmi» beruhen, beibringen. Zur Vegründiiag einer nachträglichen Aufnahme in die Wählerliste ist— abgesehen von etwa sonst noch erfordcrliche» Urkunde»— entweder der Mirt. vertrag, die letzte Strnerqutttnng, die©eburtS. Urkunde oder dir polizeilich bescheinigte WohuungS- anmeldung vorzulegen. Um ein« glatt« Abwicklung der Auslegung der Listen zu ermöglichen, wird empfohlen, mit der Einsichtnahme nicht bi» zum letzten Auslegung». tage zu warten. die ReichskaqSwählerlisten Für die Stadtbezirke Auslege stell« Stratze l— IS 13—00 imd 22— SB 21 und 26—80 31— 88 39-48 44-47 B 48A— 49 und 88 B 60—66 A 57—61 B 62—66 60 A— 68 09—74 75 A— 70 B 78 C und 78Ä— C 77 A u. B, 79 u. 87—88 80-81, 84—86 unh 68 QQ Q4 82, 83 und 96-08 99—104 105—106 und 107 B 107 A, 108 A— 100 110— 112 A 112 B— 118 B 114—118 119-126 120—182 133—137 138— 144 145-149 150—154 165—160 161—106 166, 168—170 167 A— E 171-176 Ä 175 B— 177 B 177 C— 177 F 178 A-179 A' 179 B— 180 A u. 190 D 180B u.C u. 181 D u. H 181 A, B, E und P 181 C, G, J und K 182—188 180A, D, P, 198 C ti. H 189 B, C nnd 190 C 189 E, 190 B, E, F 190A, D, G, 191, 198 B, 193 D und 198 G 192 A, 193 B, E, F 193 A, 194 A— 194 C 195—200 201—208 209—213 214—217 218—228 224—229 230—234 2®— 240 241—249 C 248 A— 948 246 A— 247 A 247 B— 247 F 248 A— D 249 A— 249 C u. 849 G 249 D— 249 F u. 260 B 250 A, C, D und E 261—253 u. 264 B U.v 254 A, G und E 255—258 250—261 B 261 C— 266 267—270 971—274 B 275—278 270—288 284 A— C und 888 B 285— 287 C 288 A, 289 u. 290 A—C 291 A—C und 202 C 292 A. B. v und 203 A 293 B— 294 B 295-298 A 298 B— 801 302— 304 305—807 308 A. C. v und F 308 B, E, 800, 810 D 810 A, B, C, E«. 811 C «IIA, Q, D, 818 318. 326 A und B 314 A—C 314 D— 818 317— 819 B 320 A—C 821 A— 322 .323 A— 824 A-D Turnhalle der 24. Gemeindeschul« Deutscher Dom Aula der 44./27 Gemeindeschule Turnhalle der 157. /164. Gemeindeschul« Tilruhall« de» sfalk-Realghmnasium» Aula d�r 99. Gemeindeschul« Turnhalle der S2./173. Gemeindeschul« Turnholle der 165./150. Gemeindeschul« Turnhalle der 116 /108. Gemeindeschule Turnhalle der Arndt-Realschule(Nr. 8) Turnhalle de» FriedrichS-Realgtnnnasium» Turnhalle der 28./217. Gemeindeschule Turnhalle der 133 /149. Gemeindeschul« Turnholle der 16g./192. Gemeindeschul« Turnhalle der 8Z./g3. Gemeindeschul« Turnhalle der 106/152. Gemeindeschul« Turnhalle der 68./50. Gemeindeschul« Turnhalle der 20. Gemeindeichule Turnhalle der 46 Gemeindeschul« Turnhalle der 114. /1 22. Gemeindeschul« Turnhall« der 177./191. Gemeindeschule Turnhalle der 100./102. Gemeindeschule Turnhalle der 232 /2lg. Gemeindeschule Turnhalle der II. Hilfsschule Turnhalle der 4 /5 G-meindeschule Turnhalle deS Viktoria-Lyzeum» Turnhalle der 62 Gemeindeschule Turnhalle der 29. Gemrindeschule Turnhalle der V. Hilfsschule Turnhalle der 12/64. Gemeindeschul« Turnhall« der 135./13?. Gemeindeschul« Turnhalle der 88. Gemeindeschule Turnhalle der 18. Gemeindeschul« Turnkalle der 220./255. Gemeindeschule Turnhalle der 52./71. Gemeindeschule Turnhalle der 136./119. Gemeindeschule Turnhalle der 98. /87. Gemeindeschule Turnhalle der 81./I09. Gemeindeschule Turnhall« der 271/258. Gemeindesch, rle Turnhalle der 203 /3. Gemeindeschul« Turnhalle der S68./27S. Gemeindeschul« Turnhalle der 57. Gemeindeschule Turnhalle der K3./66. Gemeindeschul« Turnhalle der 257./294. Gemeindeschule Turnhalle der 218. Gemeindeschule Turnhalle der S43./267. Gemeindeschul« Turnhalle der 104. Gemeindeschule Turnhalle der L39./296. Gemeindeschul« Konferenzzimmer der 121. Gemeindeschule Turnhalle d. VI. PslichtlorlbillnrngSschule Turnhalle de» Govhi�n-Realovmnasium» Turnhalle der 8./63. Gemeindeschule* Turnhall« der 1. Gemeindeschule Turnhalle der Hecker-Realschnl«(Nr. 2) Aula der I5g./154. Gemeindeschul« Konferenzzimmer der 89. Gemeindeschul« Turnhalle d«r 25. Gemeindeschul« Turnhalle d«r 162./197. Gemeindeschule Turnhalle W 110./174. Gemeindeschul« Turnhalle der 249. /261. Gemeindeschule Turnkall« der 209 /205. Gemeindeichule Turnhalle der 286. /298. Gemeindeschul« Turnhalle der 42./275. Gemeindeschul« Turnhalle der 51./304. Gemeindeschule Turnhalle d»i Lnisensiödt. Gnmnasium» Turnhall« der 132./142. Gemeindelckule Turnhalle der 190./198. Gemeindeschule Turnhalle der 67./I3. Gemeindeschule Turnhalle der 260 Gemeindeschul« 241./250. Gemeindeschule. Zimmer 1 vart. Turnhall« de» Humboldtghmnafium» Turnhalle der 111./136. Gemeindeschul» Turnhalle der 245 �244. Gemeind-schul« Turnhalle deS Friedrichhgvmnastum» Einfahrtshalle der 13. Realschule Turnhalle der 187. Gemeindelch, rle Turnhalle der 231 /268. Gemeindeschul« Turnhalle der 222 /218 Gemeindeschul« Turnhalle der 206/212. Gemeindelchule Turnhalle der 41 /242. Gemeindeschul« Turnhalle deS Dorotheen-Lvzeums 168./132. Gemeindeschule. Erdgeschoß, Zimmer 3(Phnsikzimmers Turnhalle der 160/188. Gemeindeschule Turnhalle der 183/19«. Gemeindeschul« Turnhalle der 295.-'285. Gemeindeschul« Turnkall- der 5S./300. Gemeindeschule Turnhalle der 8. Gemeindeschule Turnhalle der 262./27a. Gemeindeschule Turnhalle der 308. Gemeindeschul« Turnhalle der 273 /201. Gemeindeschule Turnhalle der 75 Gemeindeschul« Turnhalle der 118/127. Gemeindeschul« Zimmer 18 der 225. Gemeindeschul« Turnhalle der 43./.lll. Gemeindeschule Turnhalle der 208 /283. Gemeindeschule Turnhall« der 2S4./S29. Gemeindeschri« Gescüiiftsfiihrer$esiuh!l Derselbe muß mit der Mie-.erbewegung vertraut sein und für Vertretungen vor dem Amtsgericht und Mietseiniguncs- Amt befähigt sein. Meldungen mit Qehaltsansprüchen an Mieterverband, Gruppe Ciiarlottenburg»Spree', Rcuchlinstraße 1. Soeben neue Nummer erschienen! Der Sozialist Unabhängige Sozialdemokrat. Wochcnschril! Herentecfcben von Dr. Rud. Breiischeid Abonnements vlerteffShrMch 10 Mk� Einzelnummer I Mk. Bestellungen sind aufzugeben bei der nächsteit Postanstalt, bei den Spediteuren der„Prciheir oder In der Üucbbandlung.Freiheit. Breite Straße 8-9. Berlin, den 4 Kai 1020. BlGfllÜIllf. SBeimuJA Hinter der Garnisonkirche 2. Eingang Tanbenstratze. 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Prenzlauer Allee 228. Georgenkirchstratze 11. Steinstratz« 29/34. GipSstratze 23». Kovpenplatz 12. Wcitzcuburger Stratze 4». Zehdenicker Stratze 17/18. Schwedt-r Stratze AS. Ruppiner Stratze 48. Danziger Stratze 23. Schönhauser Allee 166». Greifenhagener Str. 58/59. Duuckerstratz« 65/66. Scherenbergsiratz« 7. Driesener Stratze 22. Schönflietzer Stratze 7. Gleim stratze 49. Demminer Stratze 27. Graunstratze 11. Ackerstratze 28». Bernauer Stratze 89/90. Wattsiratze 16. Gartenstratze 25, Eingang Bergstraße 58. Bflualtratze 12. Pankstratze 20/22. Albrcchtftratze 27. SchleSwiaer Ufer 14. Gerkardtstratze 5. Bochumer Stratze 8. Rostockcr Straß« 82. SiemenSstratze 20. Wiclcsstratze 58/54. WilkelmShavener Dtratz« 2. Quitzowstratze 115. Etenhanstratz« 8. Müllerstratze 158/159. Tegeler G'.ratze 18/20. Ostender Stratze 39/40. Lütticker Stratze 4. Schöningstratze 17., Schulstratz« 118/124. Utrecht« Stratze P/81. Anto-nstratze 36/41. Panlstratze 17. Böttgcrstratz« 18. Stratze 4». 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