CinZelprels 20 Pftrmg ♦ 3. �ayr�eng Sosn dsiB, den L. M-üi:?20 Nttmmer?S5- Nergen-�usgabi vi»„txtxhrxt0 rTiffreint mwflen* ,md nirf"Tmttas#. tm fcnn« und mir nwgnw T>et rentftsrrti* brttv�gt be»«t«r.ustekuna ms �ans fir(Ho*»:« 8.B0 M. tw »?«rrtu» zählbar. Für'«Obe'vc nehmen sämtliche Beslell>m ren«iitacgeit Unter tr#r an� bezogen für Zeutsch and und(P.fWir i i»2.� M, ur örsubr.gt �'v—. m. zuzSattt» valutaaussch ag. per V.ief für Deutsch. and und Oesterreich 20.50IN »md l�rvedt/ion: vtvWn �?W.« �»vftmüfrörtiiim l�ni, -üiut S33— 36 jwft 9» GS Die«chbqef�aften» Noi parrillezeile l�de? deren Raum kostet S.— lNt. e,nschließ ich Teneru»gs�?<'eine Rn;e gen: Da» ke tqedruckte lvon 2— Rifv jede, weiter» Vor» t.'k» einschließlich T? errn»g»zufch'ag taufende Anzeige« laut Tarif. �ai'.ilien- Anzetgen und Stellengesuche 3.20 Mk netto pro Aeiie. Stellen gesucht in D.'rtanz»igen: da» settgedrncki» lvoct �.50 Mk., jede» weitere Vor» u— Mk. f»iiften am Donner»- tag an»«»»m>n«n hnt, können wir unoichäng�en uns in manchen Punkten einverfton'Sen erLIären. Besonders aber HtU dos von chretn Schlußsatz der da beißt:„Befrciult» aus den Banden bürgerlich- kapitalistischer Anschauung»- iws«, aber auch UcbeNtinöung aller Zersplitterung im La- ger der Arbeiterbavegiing sind die Vorbobmgnng siir den Sieg der Arbeit durch den Sozialismus."?tichts ist wahrer, als daß nur die Schafinng einer geschlossenen Front der Arbeiterklasse den Triinnpti unserer Zc.die Herbeis ü-hren Der frühere fmuische Reichoverweser M a n n e r- geaen heim hat sich vor einigen Tagen in Berlin aufgehalten, kann, rndd wir werden im Wahikawpf so gut wie in unserer h.„ t.rK,,,« hon Srii/riv«,,,« ,« ni-nonrs>rrc>n gesamten politischen Agitation Nicht aushören, diesen Ge- um d.n F. d.,..g gegen u.r Sozrnn«en, den Krieg Rußland begonnen und danüt die'chwerflcu KomplLatio neu heraufiwschtvvren.! Auch mit H!ifc der deutsche» realtionären Kreise soll also Dieses Borgchen gegen Sowjet-Rußland ist diktiert Ruszlaud in schwere Kämpfe verwickelt werden, die nach von der Furcht des interr.«ii»;!oleu Kapitals vor dem sieg- der Berechnung der imperialistischen Staatsmänner den reichen Vordringen der foziakstifcho« Weltrevolution. Die tvirtschaftlichen Zusaamenbruch Sowjet- Rußlands zur imperialistischen Entente- Ttaatsmä.rner gbttz'oen durch die Folge haben sollen. Zertrümmerung der sich m»hc und mehr stabilisierenden � Das darf die deutsche Arbeiterschaft russischen Berhältnesie dem Sozialismus m Europa feine nicht zulassen. stärkste Stütze zu nehmen und ihm den Lcdens.wrv abzu-' I�or Streich, der gegen Sowjet-Rußland geführt schneiden.! wird, ist ein Faustschlag auch in das Gesicht des deutschen Die Anzeichen häuseu sich, daß unter Führung revolutionären Proletarials. Englands sich der eiserne Ring um Sowjet-Nußland � Darum auf zum Protest! schon in der allernächsten Zeit zusammenziehen soll. Mit Am Dienstag, den 11. Mai, nachmittags 5 Uhr, wird mit aller Schärfe entgogenAutrelen und darauf hinzmvei Vra-»n .Oaimwnic vorläufig nur auf dem Papier. Sie ist Dheorie, und sie kann nicht Praxis werden, bevor über sehr wichtige Dinge ein Cinverständms erzielt ist, und von diesem Ein- Verständnis sind wir, wie eS uns scheinen will, heute noch recht weit entfernt. Da ist zunächst die Frage, wieeszurZersplitte- r u n g der lozialistischen Arbeiterbewegung in Deutschland k«m. Durch die Verhandlungen der ! Reichs�onferer« zog sich wieder wie ein roter Faden die Bebauptirng, daß wir und die Kommunisten an der Zer- splitievung die Schuld trügen und damit für das Fehlen einer soziatdvmofrrchischen Mvhcheii im Parlament verant- tivrtlich feien. Dieser Aiissassiing haben wir immer wieder hoher Wahrscheinlichkeit ist damit zu rechnen, daß neben da» revolutionäre Proletariat Groß-Berlins Polen auch das Ungarn der weißen Schreckensherr- fchaft, daß auch Serbien und Rumänien das Kesseltreiben gegen unsere russijchen Genossen eröffnen werden. An diesen Treibereien sind auch deutsche Kreise beteiligt. Auch nach dem zu- sammengebrochenen B a l t i k u m-A b e n t e u e r scheuen im Luftgarten laut und eindringlich seine Stimme erheben, um in einer gewaltigen Kundgebung gegen die Erdrosselung der Sowjet-Republit zu protestieren. Arbeiter, Angestellte und Frauen! Wir rufen Euch aus zmn energisch«» Protest gegen deutsche reaktionäre Kreise, zum Teil in amtlicher Stellung, die reaktionären Machenschaste». Die Geschäftsleitung des Bszirksverbandes Berlin�Brandenburg U. S. P. D. Die intersslionile MichwZruiig gcßr Ssmstl nWnd. Mannerheims Mission. T. u Der General Mrnnerbeim, welcher am 3. Mission in Berlin eingetroffen ist, hat hier schen Gesandten konferiert, obschon ein seitens der finnischen Gesandtschast nicht Berlin, 7. Mai. Mai in politischer mit dem f i n n i- --Mlicher Empfang stattgefunden hat. Mannerheim bat dann eine länger« Konferenz bei dem pol- nischen Gesandten Schebecko gehabt. Nach einer Mel- dung der.Telegraphen-Union" ist Genera! Manncrheim bereits wieder von Berlin abgereist und hat sich zunächst nach Lindau begeben, um nach der Schweiz weiterzureisen. Der Austnt- halt Mannerheims in Berlin sollt« mü glichst geheim ge- halten werden, so dah durch die oben erwähnten Gesand'schastcn auch kein offizieller Bericht hierüber veröffentlicht wurde. Rotterdam, 7. Mai. Gmer englischen Meldung au? Kowno zufolge bat Polen ausier mit der Ukraine auch mit I i n n la n d nach Geheimderhandlungen ein Bündnis abgeschlosien. In polnischen diplomatischen Kreisen hält man e» für wahrscheinlich, dag Litauen, Lettland und Estland ein De f e n s i v b n n d n i S als Gegengewicht gegen den polnisch-ukrainischen Bund bilden werde. Die Lage an der russifch-polnifchen Front. Eine russisch: Warnung. Berlin, 7. Mai. Gin Funkspruch au» M«?k»«„An Alle" besagt: In der „Jstwestta" beweist Nudel in einem Artikel, wie absurd die sranzösische Politik fei, wenn fir sich in ein Nbenteuer einlasse, dat fatal für Polen auslaufen müßte, welches Fraukreich«ll Alliierten gegen Deutschland nötig habe. Nachdem er die inter- nationale La,e dargelegt habe, kommt Radek zu dem Schluß: Wir führen diesen Krieg u?ltrr zehnfach besseren Bedin- gilngen n!» denjenigen gegen Krltschak, Denikia«nd Jndenitsch. Unser Berirauen auf den Sic» ist nicht nur«us dem Krilstr- »uterschied zwischen Nußland und Pilsn begründet, sondern auch auf der ganzen internationalen Laze. Em Dementi des englischen Geschäftsträgers. Berlin, 7. Mai fW. T. B.). Der britische Go'chästZträger ersucht uu? um verössentlichuna folgend r Erklärung: Anläßlich der von der„Freiheit" und aiideiten Zeitungcn gebrach'en Behauptungen erklärt der englisch« GeschäsSträger nachdrücklich, daß General Malcolm den fen. dasi wir zur Trennuivg gezwungen»varen, weil die damaligen Mohikiestler im Krieg jene Trnndsätze preis- gegeben haben, bereu Hochhält ung allein einer proieiati- schen Partei die Existenzberechtigung verleiht. Dasi unS der Bruch nicht leicht geivonden ist, weiß alle Welt. Wir waren zu sehr durchdrungen von dem Mauben an die Notwendigkeit beS Zusammenstehens, als ixch wir srivol daS Tischtuch zerschnitten hätten, mrb erst nach lan- gen inner-en KÄmpsen, and als die bisherigen Kameraden sich anschickten, unj � Stuhl vor die Tür zu setzen, ent- schlössen wir uns zu einem Schritt, der um der Wieder- gesunbling der Arbeiterbewegung willen unvermeidbar war. Die Entwickelung b a t unser Handeln ge- r e ch t f er t i g t. Die Massen wenden sich nies>r und mehr unseren Fabnen zu, und heute können die Rechtssozialisten von unS nicht mehr wie ehedem als von den Trümmern iprechen, die der große Strom irgendwo ans User schtvem- men we>de. Wir ftesten als eine Macht neben ihnen, mit der sie sich au Seinanderz u sicher haben, und deren An- ziehc.ings.'rxstt aus die Proletarier sie insbesondere am Vor- abend der Wichs siircksten. Wenn luir auf die Münde der Spaltrmg ziirückkom- nien, so nickst, weit es uns Freude macht, asten Streit ans» neue zu beleben, um tauseudmat d-inrhgshockseltes noch ein- mal zu tviedevliolen, sondern nur, weil-da 3, mos uns damals schied, auch noch heute seine Bedeutung besitzt, und weit die vornehmste Voraussetzung ddr Einigkeit die vo l Ist ä n d i � st x Kia rh ei t ist über das, lvas wir wollen und wie wir cf.juollen. Erfrelllickzerweis« nennt ja auch die Resostition der ReickAkonsel'rnn d;e Befreiung aus den Banden b-ürgerlickier amd kavitcstisnsifx-r Anschviiimasiyerse eine der Vorbedin- gnichen ftir den soziatistischon Sstg. Aber die Partei, die so spricht, war eben mit ihrer Kriegspol itit in burgerlick)- kapächlisllscher AnsckMiungsn'eise besirngen, und sie hat sich, »!>1S schlimmer ist. auch in der RevasiltionsePockle von dielen Banden nickst zu lösen vermocht. Wir reden nickst ckrisstibr- (ich von N o s ke und seinem verruchten System. Wir Mf'rän'on uns auf die Festäellung, daß die Rechts- General Mannerheim niemals gesehen hat und mit ihn, i sozialisten sich mit bürgerlichen Parteien zur auch in Berlin nicht zusammen gewesen ist. i RegiewMgsdild-ung verbiiidot hoben. Sie versuchen dieses Alle Gerächt« über irgendwelche angeblich Pvifch-N den lll�ve ck'en von vom Prinzip des KtassenbampfeS mit den beiden besieh nden Verbindungen kennzeichnen sich als falsche! Rücksichten ans die Situation zu entschuldigen, in die wir link f-.rtetrnfin/-.»«fr.jir�v-wi.rr ift*.ivimtlI UNIpP � 5 rt p Ä Nilst n /tWfvrn.'fk.f W-f und böswillige Ausstreuungen. Protest Rakowskijs gegen Polen. Ter k» w s k i i prvtrstwr« Haag, 7. Mai. Nieuw« kouranl bringt ein brahtlase? Moskau«: Telegramm, wonach eine be'andere Kommstsion ernannt worden sei, die dicsAslen Armee durcli die Aufgab« Hub«, die£tr?i(r«ft« und Kampfmittel an der polnische» babr man diese Nachri-t rcn Front zu verstärken. Vorsitzender der Kommission sei Brufftlow. auch d'e anderen Mitglieder seien aus dem Kriege bekannie inili tärische Fnbrer. Einer Blättcrmc'dung«,,? Wortchau jufo'g« dauert der Kampf zwischen®o!fch«öi;!«n und Polen um den Besitz von Kiew Tag und Nacht fori. Di« Polen dringen tu einem grotzen Halbkreis langsam vorwärt». Bvrsitzende der ukrainischen SvwHregiening R a> wendet sich in einem Funkspruch«n Warschau und gegen die barbarische Behandlung der Gefungenca d«« � pvluifchen Mili.'ärbrderden. BiShrr nicht veröffentlicht, um oie gespannte Lage zwischen Polen und der Illca ne nicht iiofsnnnMos zu «lache«. Mit der polnischen Offensive itiüff: diofe Rücksicht fallen. Nakow»ki> wrist inSbes-uwere aus dir barbarische Ermorvnng her svwirt eussisck>cn Roten Kreuzkimmisfion„nd die Erschießung v,« Gefange»eu durch polnische Lsfizicre hin. die e? dabei besonder» auf die Israeliten abgesehen haben und droht(Legenmnß- nahmen an. sie bauch unser sllsih-stänbiges Vorgeiten gebracht hätten. Aber nebnrrn wir seilbst an. wir trügen alle Schuld an dem Flchl- schiagon sozial ist! Uler Hoffnungen, so wäre damit noch kein-Kro.ts gerechtfertigt, daß die soziwdvmoifmbische Par- tei den Wog zu D«nakraten und Klerikalen einschlug. Sie �konnte den Bürgerlichen das Regieren allein?it>enlassen und imrt uns gemeinsam in eine Opposition treten, die die i Hnunbgedauken des Sazsickismus rein etilxilten hätte. Allerdings hcitte sie sich damit von der schemati- schen A u t f ci s s u n g der Demokratie lossagen und ein Vcrstänkmit bcstür genstnnrn miiffen. daß eine Ne- vöSntion. die die l»m»rä!gimg der WustschustSordming zum p.irt tat. nicht mit dm Zusammentritt einer Natiouatver- sammtunzi beendet sein sann. Aber sie schwor auf dem Stimzuzettet. weit sie zur Renalution talsäckstich ganz anders stand, als wir. und sie ivunbte sich gegen unS und dos vor-, VSrjSswi'niende Pvo�etariat. weil sie den Sieg des Sozialis- mu» üU ein in weiter Ferne UegendeS Ivcot archih. von dem man un besten Falte träume» dürfe. Der SozkUiö- trat« mar ihr nid# eine£ad>e des Witten«, fondern höchstens eine Sache des Höffens. Sic tat nid)lS, lnn die GelmtShelferm einer neuen Zeit»» werden, sondern sie botz�.ügie sich damit, Nesorinen der kapitalistischen Ge- fellschaft an.sufrreben und damit letzten EiudeS die Herr- fchaft der alten(Steiiwritcn M befestigen. ES fie>l)t>o cuiS, a>ls ob nach dem sinpp-Putsch, der Mir durch daS Verjagen ihrer Vertreter in der Regierung mSg�.ch umrde, ein geioifser lkrnsclitvuüg bei ihr Platz ge- griffen liabe. Zlber nach allem, was mir erlebten, sind wir volter Rtihtrauen gegen die Führung. Wir können ans des Gefühls nicht entschtogen, daß chr nvu erwachter NaidikatiKuruS nur eine Ner- ber»g>!ing tvr den Massen ist, die man bei der Stange halten will. Worte vermögen uns nichtbare Linie zieht. Ten Kampstvillen zu entfachan und ihm feine Ziele zu sehen, betrachten wir auch als unsere vornehmste Aufgabe in der Wohlkampagne. Wir nehmen die Front gegen die Reaktion, aber wir können nidst darauf verzichten, uns dabei auch wider die Politik der Ned)tssozia. liste» zu wenden, die die im November 10! 8 niedergeworfenen Gewalten erneut hat zu Kraft und Einfluß kvui- men lassen. AssüchineMslM vns Pres? bieMra'. Nur noch wenige Wochen scheiden uns von den Reichs- tagSwahlon. Särfste politische Gegensätze trennen das Volk, wurzelnd in den wirtschastlichn Verhältnissen unstrer Vasellsckiaftsordinuna und auf die Stütze getrieben durch den gegenrevolntionären Putsch der Kapp�Lüttwitz»Üb Genossen. Die Republik ist ihm nod> nicht zum Opfer gefallen: dafür aber benützen reaktionäre Justizbehörden die veraltete und auf kapitalistisch bourgeoise Jnteresicn zuge'chnittene Straf- verfolgungSpraxiS. um Tau'ende von Arbeitern, die gegen die Kapvisten die Waffen erhoben hatten, einzukerkern und unter nichtigsten Vorwänden unter Anklage M Land- friedenSbruches und unerlaubten Waff.ntragenS zu stellein. Die militaristischen Verbrecher aber lausen zum größten Teile noch frei im Lande herum. sitzen nach wie vor aus ibren militärischen Posten oder hatten genügend Zeit und Gelegenheit, sich ins Ausland zu slüäst.n. Anstatt daß nun die Siegieruna jeden Fingerzeig dankbar benutzte, der Anlaß zur Einleitung von Strafvsrfolgun- gen kappistifch Verdächtiger geben könnte, läßt sie es zu, daß die Orgau« der U. S. P. D.. die an den Schandtaten von Rcichezvehrtetlen und ihrer Führer Kritik übten, ver- boten oder unter Vorzensur gestellt werden. Unserem Parteiblatt in Zeitz, dem„Polksboten'. ging unterm 1. Mai— ausgerechnet I— vom Pressedienst beim Oberpräsidenten der Provinz Sachsen, der «leichzeitsg deren ReichSkoinniifsar und militärischer. Oberbefehlshaber ist. sowie identisch mit dem Rechtssozialisten Hörsi na berüchtigten schle-si'chen Angedenken», ein Schreiben zu. das folaendermas en lautet: .In Ihrer Nummer S8 bringen Sie eine Notiz kibcr die tWenVntbctinng de» ÖkncraUeutnoni« Watier:.T»'r Hoch. vcrräer Wats'r enttasien." Auf itzeranlaisung de» N«- gternigikommissar» und Obcrpräsiden. nn Hör sing möchde ich d.e verontwo-rilictien Herr«» Ihrer Zeitung fmmMichst darauf ausn.erksam ma.t«"N, sich«nc» drvarlig hetzerischen Torr». wie er in diesem Ariikel zum Ausdruck kommt, nach Atöglichkeiil„u enthalten. Der Herr Ühe iredakieur w isj ganz genau, dbenso loic der Herr O'verpräsidenl, daß in der D.'- zeichuung.Hochnerräter' eine Verunglimpfung u. d Eneslellmig der Tatsachen liegz Eine solch.- Echreibwese, wie sie in der letzten Zeit«n Ihrem vl�itte brli vt niird, trägi wachrtich nicht dczzu bei di« durch die letzten Vorgänge ervegten iÄemüüer zu de- rubigen,' sondern liefert nur n«u»n Zür�fwst für dt« Urteils- lasen Massen. Der Herr Megieevpslommisiar ist weit davon rmferni. d!>. P».ff»sreshei-t, auch für d.m.Votkrt-oirn". in irgendeiner Weise emzuschränken, er läßt«cher den leitenden Vi eilen doch auf da» enlschledenste mchelegen, sich in der Fassung der pol tische» Artikel und Notizen eine r/aoiss» Nesrrvr auszucrieeen und»ich: in diesem uuverantmorilich hetzerischen Tone zu schrechen. Eck bissen sich Vv»,-länge, die �ch in den Köpfen der vor- ichirdenrn Leu!« auch rtrschledenartig darstellen, in rn�ig m und dr ü energischem Toie schreiben, wenn man dcr AnsUtz. ist. di'r t.. rheit tu otfr.cn. Der H rr A.g!«rung»kommissar erwartet, d«ß sw sich sestien stl.undticheu Lorirc lhtU'Heu inchi unzugangüch zeige u weroen, da- mit er zu sciumn größten Dedauern nicht gezwungen sik, den .VolkZboten' unter Vorzensur zu stellen. Mit rrgeuenfter Hochichl ung Burghard.' Zu diesem Schreiben ist zu bemerken: Die eigene» Parteigenossen deS Herrn Hörsing in Westfalen— u. a. Herr Osterroth, M. d. N.. können mit Material über Herrn Watter dienen, selbst der„Vorn'ärtS'' registrierte seinen Abgang mit den Woten:„Endlich, nur zu spät!". Fest steht, daß Herr von Watter am 15. März Herrn Lütt- nütz sein Bedauern aussprach, daß er ihm nicht mehr zu Hilfe kommen könne, fest steht, daß Herr von Walter am 15. März die monarchisrisdfen Freikorps Lützow Lidftschtag und Schulz mit schwarz-weiß rote» Fahnen ins Ruhrrevier einmarschieren ließ, jest steht, daß mit seinen ulti- uialiven Aussührungsbestimmungen zur? Bieletelder Abkommen sich im ossenen G�ensatz zur Reichsregienina stellte, veröffentlicht sind verschiedene Briefe des Majors L!d>t schlag die deutlich Watters Kenntnis von der reaktionären Berchwörung beweisen: und sc st steht endlich, daß Herr von Walter vensionieri wurde I Wie kommt der Magdeburger Oberpräsident und..Sozialdemokrat" dazu, di? Partei dieses offenbaren Hochver- räters zu ergreifen? Was ficht ihn an. um der Interesse» eines Privatmannes willen der von Watter jetzt ist, den Aiiitssdsiinmel in Bewegung zu setze» und einer Zeitung die Verhöngung der Vorzen in anzudrohen? Oder handelt er im Auftrage der Reichsregierung die Herrn von Watter für einen ihrer treuen Fridoline erklärte und keinen Zlveiset daran aufkommen lassen will? Und sdsticßlich no«b eine Frage: Wer ist dieser Burg- h a r d. her das Schreiben an den..Volksboten"»nteizeich- net hat? Ist es derselbe Mann, dessen Tätigkeit in Ober- sdstesien noch in denkbar'chleditesler Erinnerung steht, der an der Spitze der„Dentichen Vereinigung" stand und neben Herrn Hörsing die.Hauptschuld für die verfahrenen Zu- stände in Oberschlesien trägt? tk„MjlSMg" der Mrlr.eSr'zade Etzrtzardst Der RcichSwehrminister, der vor einiger Zeit mit großem Pathos erklärt hat, er»verde die Marincbrigade Ehr- Hardt wenn nötig mit Gewalt auslösen, läßt bisher»och »eden Mut dazu vermissen. Tie Rachriditen, daß er die Brigade«»ach dein System des Hauptmanns Schnm-de a n- zu sie dein gedenkt, sie also in alle Ewigkeit t-eisammen- zuhalten sich bemüht, werde» bestätigt. Der Reidpswehr- minister will durch das verlockende Angebot der Ansjedlnng die Brigade schwächen und so ganz ollmählich zu ihrer Aus- lösung gelangen. Um seinen fehlenden Mut zur gcivalt- samen Auflösung zu verbergen, vcrichmzt er sich hinter der Ausrede, daß es aus politischen Gründen eine sehr zweifelhafte Angelegenheit sei, mitten im Wahlkamps iH'iw.Itsam gegen die Brigade vorzugehen. Inzwischen sendet die Brigade ihre Werber in alle Welt und vermehrt sich von Tag zu Tag. Die„Berliner Volkszeitung" konnte in ihrer Morgenausgabe vom 7. Mai mitteilen, daß im Wartesaal der Hl Klasse auf demBahnhofFriedri chst r aß« ein Uintcrosfizier Naberger von der 3. Kompagnie der 4. Marinebrigade aus dem Munft-rlager fsir sein-y Brigade Mannschaften cmlvarb. Er hatte genügend Blankosormu'arc zur Erlangung von Militärsahrkarlen bei sich, die von der 4. Marincbpigade unterstempelt und von dem Komj'agnie. führer Leutnant Jordan unterze!d)i,et waren. Dieser Borsall zeigt aufs klarste, wie der Herr Neichswxhrniimst'er kick) die Auflösung der Marinebrigade vorstellt Die Son-derkorrespondentin der„Daily NewS". Frau Stanhardinge. die einige Tage im Munsterlager ge- weilt hat. erzählt erstaunliche Neuigkeiten, die Herr Gcßler der Oeffentlichkeit bisher mitzuteilen vergessen hat. Danach ist der Kapitän Ehrbardt vorläufig durch den General Behrendt ersetzt worden. Dieser bat die Ausgabe, die Mariuebrigade in eine neue Marineform a- tion umzuwandeln, die di« Bezeichnung„der Schiffs stamm" trägt. Alle Laute, die in di.se neue Formation übernommen werden,»Verden zuerst ans der Brigade Elirbardt entlassen und beurlaubt. Sie erhalten bis zum 10. Juli die völlige Löhnung von feiten der Ma- rincbrigade und eine Tr uprämie für die Monat? Januar bis Mai. So sieht also die„Auslösung" der Meuterer- irnvtze aus! Neue Gewaltakte der Ehrharbt-Leute. AuS Münster geht uns folgender Bericht über Ge- waltaktioncn der unter Ehrhardt vereinigten Baltikum- und ReichsrncHrbanditcn zu: „Arn 29. April drang ein« Vatronille von etwa Ai bi« an dl« Zähne brwaifncten Ehrhardt Band»«n in di« W-Hniing d-.« Hvtrlbcätzer» Ott» Föhnholz und„verhastele" ihn ohne Grund. Am 29- Apul wurde der Schtosser Heinrich H o d e r g im Ens« Wcnliiiann ohne Grund von der trtol betrunkcue» Srldatcßta furchtbar»rrhaurn. Am 1. Mai wurd« der D c m o n. stration»»»« der recht»s»zialistikchen Arbeiter. sch af. Munster» auf da« unslätieste befch mpft, und al» dir Arbeiterschaft sich nicht prosojjeren tzeh, versucht, dem zu», Bah». Hof gehenden Zu« die rtfr gähn» j« entreißen, wa» vorerst nicht gelang. Als sich da»» dcr DemonftrationSzus vom Sahuhsf mi, dem von Hadnover einOrtrofsen«« Si-.-dner, Professor Lffer, zum Fest otal.n Bewegung srht«, dra igen unt r Führung de» Leutnant? Müller etwa 39 mi. Armrcp.stolrn und Gummi. knllppeln Bewaffnete auf den Zug der Arbeiter ein und erzwangen unter M-ffhandlnng«« dt- Enefernung dcr Fahne. Bsn der Fahne blieben nur Fetzrn übrig. Nasldem an der Mü!,le>,teich» brücke eine andere Horde defer bewaffneten ahrhardt-vrigade Teilnehmer de»«rbeiteoz�ge» mi« Hchzügen bearbeitet nnd den Träger einer ztvegen Fr-buc gezwungen ha»en, feine Fahne in den Miihlrnteich»u werf»», wurde dann»or dem Festtokal „Deutsche» Hau«" der Pl»f,f?»r Osf-r von einer de tte,, Bande verhaftet und unter schweren Mißhandinngen zun, Loger-VrecstlolaI gebracht. Di«-rpi-.biitnnifchen Ticherh« tSmnn«. schaften sahen alledem tatenio» nnd, wie bei ähnlichen Borgängen am 29. und 27. Januar d. I., mit e nrr gewissen Genugtuung zu. Besch enkwee! ist, deß«bheh.i dt, der mit fe.ner Frau bei dem Gastwirt Rnrstdv« w»h»t, am|».«,r,l im Torfe Munster, als» we� entf-rrat vom Irvppcn.nger. vor dem dortigen Krieger. denk.»«« e.ne«roße Parade«b-j-.-lt.«>a krieg» starte» BalalN»-., Infanterie,» Bat»i?'»n, Keld»'-ti>>rrir, frch» f.. wer« und sechs leicht« Bleich uw�-twehr.jt»«n,vguie», drei Schein- werferzüge, drei Panzerantcs, tfftt GsTudran tkavaNvrte, da» l? dir Must.rksllektion, die Ehrhardt den hic» weileude,, Jn ercssen- trn in alle« Oeffentlichkeit und mit weheuden Fahnca, die».cht ganz rot, aver»nbefchrrivlich bunt Itztd, vorführt«. Kein Arbeiter dachte auch nur darau, diesen Slandal zu st»reu,»i gleich et aüge- rnr.n bekannt ist, daß die Brigade entweder nach Pommer», Sachsen(Schutz gegen Aburteilung der Kr.egovcrbrecher»»der N-tgarn soll Ebenso allgrtncia bekannt ist r», daß d>e Brigade im..Rirssrnlager" bei den Baracke-, lS, l? und 18 große Mengen von Munition aller Ars»ergeben ha». Nur de««mtliche» Stellen ist veloon nicht? bekannt. Die Regierung ist infolge ihrer jammervollen Unent- icknedenhcit gegenüber leder Reaktion völlig machtlos. Die Ehrhardt-Brigade, vi« befehlsgemäß längst hätte eustvass- »et ipin müssen, macht, was ihr beliebt. Sie verhaftet und verhaut sriedlithe Bürger, veranstaltet Paradefeste und tanzt dcr Regierung ans per No!e herum. Ehrhardt läßt sich und sein? Söldner nicht entwaffnen Andere Militärs sind eifrigst dabei, ihren Racheplänen gegen die Arbeiter weitere Stiitzpnnrte zu verchassen. Sie haben die Regie- rung bereits gezwungen, ws Bielefelder Abkommen zu brechen. Mrnister Severing mußte im Reichstage erklären, die Regierung könne ihr Wort nicht halten die Reühswehr marschiere trotz des Bietefelder?lbkommLns in die Gebiete südlich der Ruhr. Es wiederholt sich dasselbe Spiel, wie vor dem Kapp-Putsch. Die Militärs entliijtdcn der Regierung die öffentliche Gewalt. Die Regierung läßt eS geschehen, bil sie eines TageS wieder davongejagt wird! Das Kapttä» Ehrhardt, syöhlt. In der Unterredung mit der Korrefpondenfin bei „Daily News", die oben erwähnt ist, Hot sich Herr Ehrhardt auf die Frage, weldjer Ursache er das Mißlinge» des Kapp- Putsches zuschreibe, solgendermaße,� geäußert: „Nicht dem Generalstreik, sonder« den Intrigen jüds» scher UnterstaatSsekretäre, denen e» gelungen war. einen Streik der NrgierungSchcam:«» herbeizuführen und s» die TlaatSinalchine lahmzulegen. Wir habe» e» nnterlasse«, diese NnterftaatSsekrrtärr zu erschießen, ein bedauerliche» Versehen! A.' Feigheit de» Bürgerkum» ist ebenso vecautivvrllich für unseren Mißerfolg. Di« Bürgerlichen waren zwar über unseren Putsch entzückt, blieben aber zu Hause and wuschen khre Hönde i« Unschuld, anstatt osse» hcrl>e!zueilen und un» zu helfen." Vom Generalstreik meinte der ftcptiSn, daß eine Neqiernng. die eine starke Militärmacht h-nter sich häite, durch den General- streik nicht bezwungen werden könnte. Herr Ehrhaidt führte weiter auS: .To» Militär muß die Ordnung aufrecht erhakten»nd Plünderungen»erhindern, und die Rezieruaz muh soviel Nerven haben, einmal 19 999 Menschen im niirtllchen B rlin Hunger» sterbt» zn lassen, bann wirb da« Volk für eine Weile wohl keinen jwritcn Generalstreik unternehmen." Wird nun endlich die Regierung, ttnrd endlich dei Nelclfswehrminlster seine Zurückhaliustg gegen Kapilär Ehrhardt ausgaben, die Mrutererbrigade aiiflöi'en uni nberhairpt dies.rn unii>öglicl)en Zusländen ein Ende machen? Wahl'erwxrion. Die„Deutsche TageSzestlma" veröksensfichs ein Schreibkn ans der Zentrale für H e i m a t d i e n st, die aus öffentlichen Mitteln unterhalten wird. Es wird darin Kenntnis davon gegeben, daß der Heimatdienst Mitteilungen versende, durch die mit allen Mitteln zur Stärkung des.Koalitionsgedankens beige- tragen worden soll. Eine der Hauptaumgben des Heimat- diensteS sei. mit Hilfe der Parteiorgan isatio- nen dieses Ziel zu erreichen. Am 29 April habe im Diensigebände der Reichszentrale für.Heimatdienst eine grundlegend? Bk'vrechung stattgesunden, an der auch eine Vertreterin des Zentrum» teilgenommen habe. Unter den Augen der Regierung wird also eine unerhörte Bkeinflussung der Kahler zugunsten der KoalitionS. Parteien getrieben. Wir verlangen, daß diesem Skandal sofort ein Ende gemacht wird. Wir haben zwar eine Parteiregicnmg. ober die RegierungS- Parteien sind nicht befugt, ans öffentlichen Geldern die Mittel für ihre Mahlpropaganda zu bestreiten. Freilich sind nicht alle!» die RochtS'ozialisten die Kostgänger des Reichs, and, die Demokraten und daS Zontrum heteiligsn sich an dieser Korruption. Die und der fcr*9. A. Z.- Verlin, 7. Mm. Amtlich. Der Verkauf der Norddeutschen Buchdruckerei und Verlag»- austnlt, in welcher die.DenUche Allgemein« sieiinng" erscheint, ist der NcichSrcgierung am Mittwoch mittag bekanntgegeben loorden. Sie hat sofort die Nachprüfung der rechlichen Unterlagen ihre« Verhältnisses zu dem bisher halbamtlichen Blatt angeordnet. Gleichzeitig ist ihr von dem neuen Besitzer die Mitteilung zugegangen, daß er bis zum Abschluß der Dahlen keinerlei Veränderungen in der Zusammensetzung der Redaktion oder in der politi- schen Haltung des Blatte» eintreten lassen werde. Dir Ergeb- nissr dcr rechtlichen und politischen Nachprüfung werden demnächst mitgeteilt werden. Da« Kirchcnan?trltt»»rfetz. Ter Rech Sa-»lchuß der tzande». Versammlung beriet da» Kirch«! a>-»jeitt?->«'«tz, erledigte sedoch nur die grundsätzlichen Fragen endgältig durch Mehrhci Sdes.blnß. S» wurde eine Srwögnngllrist eii�ge'vhri, wie sit früher bestand-» bat. Der Au»t itt an» der tzaubek irck-e ge'chicht wie krühcr durch strstävung»« dem Amtsoerichs. Die sten-rlichen TlZirkungen de» stirchenau«trl t»!»Il?n e, ft nach Ab'onf eine» stahre», bei aus-ererdenNichen Bauten»nlcr llmständen sogar erst nach Ablauf de» zweiten Ltsuer-'ahreS«inircisn. Ein«enceakstaatsaiiwalt ai« Hochverräter. Rcchtssoziosistische Abg.-ardnete hlbeu in dcr preußischen Landebverfgnim'ur� dl- kleine Anfrage»-rg-b-acki, ob der Regierung belanni sei, d-ß dcr S'eiieralitca««„walt Pia ich ke anlißlich d.-» K-ipp- Putsche« die Ibm uincrst lltrn Beamten der Bla-atSanwalt'chalten aufgc. -ordert h-'.be. Im �ipc t"t de* Balerlande« weiter'>'arb'!te; und d-e er Aul'orderunz h nzng.fügt l-abe, sie entspreche auch»einem Bcf>. hl dc« llieich'knzler» Jürch"? Die Gemeinbe.»- tz Kreistag?»« l>l,n L�arkcblct sollen räch einer Bekanntmachung der stie.ü rui.-,«-lam.»lssion in gleicher. atlgcmclner unmijteN�rei uu»-geheimer Verhaitutswahi spätesten» am LS. ä*�* erlo g«» I cllW NU Di« Bedeutung d«s Genfer Konzresses lieg! jedoch nicht in den einzelnen dort beschlossenen Paragraphen, seine Bcdeurunz liegt in der Tatsach«, dafc er überhaupt möglich war und einen so glänzenden, von international sazialistrichcm Geist beseelten Perlauf nahm. In Genf find zerriflcn« Inden geknüpft■ und neue aufgenommen worden, die einen Schritt weiter bedeuten werde» in dem riesenhaften und zähen Ringen de? Proletariats aller Länder. Gl ist zu hofsi'N, daß auf dem im nächüen Ldkiobcr in Z?>al. land großen Saal d»k Vdaifon Tommunale au» Herzen»nb K hlen der der verschiedensten Nationen begefte.t»r!lai»g, der K«inp-fe»ruf der International«: Voller, hört die Signale! «luf znm lehien Ge focht I Die Internationale Erkämpft der Menschheit Id. cht! ZUffk t» srauMsches Sefaz«>»»!r?M» Die Klagen über von den französischen schwarzen Desatznng». lruppen im Rhciiiland begangenen Sittlichkeitinerbrechen nehme» einen erschreckenden Umfang an. Wenn auch derarlige Fälle zn meist von der bürgerlichen Presse ausgebauscht worden sind, s. Ingen seht ein« Me'.rg« von Meldungen vor, die di« Verbrecher sehe Lcichtfert gleit dcS OberkoinmandoS der französischen Nhcinarmee gegenüber den zahllosen Untate« der schwarzen Truppen bloß. stellen. In verschiedenen Slädten deZ besehten Gebiete» wurde üe Znttrnaüvnale der KliezslsÄeh«sr. Aus Gens wird unt geschrieben: Sre ist Wirklichkeit gelvorden, die Internationale derer, die fünf Jahre lang gegen-inauder gewütet haben aus Geheiß der Kapualisten, aller Länder und ihrer Zuhälter, auf da» Geheiß der StinneS, der Ludendorjf», der Eberl« und der Scheideinänner, der FochS, der Dechanel», der Millcrand», ThoinaS', Reuaudels, der NittiS, der Lloyd George» und HendcrsenS— bi« FuwNieti» uale der KnegSteilnchmer. � Einer Einladung von Henri Barbusse folgend, waren am!. Mai in Genf die Vertreter der verschiedensten Ovganisa- tionen der Kriegsbeschädigten und Kriegsteilnehmer au» Deutsch- laud, Elsaß-Lochringen, Frankreich, Eng'and und IMli n zu. sammengekommen, um sich die Hände zu reichen, di« sie nie wieder gegeneinander erheben wollen. Den österreichischen sewie russischen Vertretern war der Tintritt in die freie Schweiz der- weigert worden. Eröffnet wurde der Kongreß durch da» von heiligem Feuer durchglühte und vom Geiste de» internationalen Sozialismus ge° tragene Bekenntnis von Henri Barbusse. Wie mit einem fein geschliffenen Degen durchhieb er die nationalen Phrasen, die überall die gleichen sind, zeigte ihre innere Nuwichrhaf'igkeit und Hohlheit, er wie» aber auch zugleich den Weg, den die Internationale der Kriegsteilnehmer gehen muß. .Man' spricht vom Vaterland", so führte er an»,.auch wir sprechen vom Vaterland, aber das unfrige ist ein anderes, nicht eine gepanzerte Festung nach außen, zum Tch'.chc der Kassen- schräuke im Innern. Unser Vaterland hat keine anderen Grenzen, als der Horizont, als die Natur»nd der menschliche Geist. Unser Vaterland ist viel zu groß, als daß«S die anderen verstehe» könnten. Wir wissen, daß die«fotionen von heute nicht? find, al» Hrömmecstücke der Menschheit. Ei« find nur Erb stächen unter dem geioalligen Himmel, deren Randliaien die Zeichen de» Streites und der Zerrissenheit der Jahrhunderte tragen. Diese Swaten können nur bestehen durch militärische Macht und geheime Diplomatie, unehrliche Konkurrenz, Haß und Lüge. Sie find«ine tragisch lächerliche Mißgeburl,«ine künstliche Zu'ammen- sassung von Herren und Sklaven. Die.»«»lionalen' Herren. sie wissen sich zu verständigen über die Länder hinweg und ihren Nutzen auf Kosten der Unterdrückte» herauszuschlagen. Gerade diese bestialische Einrichtung veriverfen wir. Wir sagen, daß die l-goisiischen Jntrresscn der Herren genau so überall dir gleichen ind, wie die gemeinsamen Interessen d«e Proletariat». »llle Völker haben den natürlichen Drang zu Vereinigung. stur in einem großen, die ganze Welt umspannenden.Valer- and" gibt e» ein wiekliches freies Spiel der Kräfte und damit ue Harmanie. tue den Frieden craiöglicht. Du Idee der.Na'.wn" vaie ein« vorübergehende Erscheinung in der Enüvicklung der Menschheit. Man sagt uns..arbeitet, nm die Zivilisation zn retten", d. h- •sie Neichen wieder reich zu machen, damit sie wieder imstande sind, den blutigen Krieg nach innen und außen zu sührrn. Wir wollen gerne arbeiten, die Arbeit ist unser Glaube, aber wir wollen auch, daß die, die nichts arbeilen, auch nicht» essen sollen, daß die Pucasiien der Menschheit, die von der Arbeit anderer leben, berschwinden sollen. Wir zeugen n«l Rußland, wo uns die Morgenröte einer neuen Gesellschcht»ntageustrahlt. Dort ist rv neue Menschheit auferstanden, di« den Kamins ausgenomme« hat g-gen den Meli- tariSmuS von ganz Europa,«in Kamps ebenso gigantisch wie ent- scheidend und dach so natürlich wi« der Kamps des Tage» gege,t die Nacht. Nachdem Garbi'sse- mrter Krausendem Beifall geendet, spricht der Vorsitzende der deutschcn Grupue de« Internationalen Bundes der Krieche lchädigten Genosse Karl T t« d t- Berlin, von Weichem Beifall empfangon. Er antwortet kurz, aber markant und au? innerstem Cvnpfiuden heraus, so daß auch die, vi« sein« Spruche nicht verstehen, sie doch erfühlen und mitgerissen werden. Seine Worte find drts Gelöbnis der nrteriiaiional«,, Solioaritut. Das gleiche, nur in anderen Sprackxm und Formen, aber vom gleiche» Geist beseelt, sagen die Vertreter der anaeren Länder, alle suhlten sich, wte Barbusse sagt«, als die Glieder einer großen Familie, die wissen, daß sie«ng zusammengehören. Wenn trotzt*,» in Genf recht irbhaste und langa'Mauernde Debatte» über den Anschluß an die Dritt« Internationak« geführt wurden, so geschah die? nicht au» prinzipiellen Gegensätzen, sondern lediglich aus tallisch», Erwägungen. Di« D?kussion inud schließ ich durch ein« ein- stimmig beschlossene Sympo.hie- und Tankeserklärui� an die Dritt« Jnlerualionale ihr End« und vorläufige Erledigung. Die auf dem Kongreß angenommene» Richtiinlen sind«ine glänzend« Stechtsertigung der i.ither vom Jn'ernationalen Bund der Kr, egSbe s chädigte n bcsolglen Grundsätze. Di« Richtlinien be- zeichnen da» ta> udalrsrlsche Suite IN al» die Ursack* aller Kriege und lehnen eine Unterscheidung zwischen Angriffs, und Per- teidigungSlriegen ab. Eine große a n t i ni i l i t a r j st i s ch e Propaganda, besonder» auch unter der Jugend soll durch- geführt tixTdeit. Wir möchten dabei auf eine Grfahr hinweisen, die in der Anführung von Rezepten liegt, die, wie e» in Genf gefcheljen ist,..._ �. im vor»"« schon für bestimmt« Fälle bestimmte Heilmittel ver-" �' schreiben. Wenn B. der Generals.re.k im MobilmachungSfalle not, er,«der Kur, der Marl am Frei. ___ V TSi rt v» � �«» t c I»svo Fn Itlltt) f\dt}'__.... /SZ..iL- » U'N 9 llh? s:a M lbs Stola Seisla große Bau der sozialistischen Gesellschaft beginnen, die Ursachen i mininm von 3750—.ISOV M. aus btüy-Möv M., Zinn von 8300 des Krieges beseitigt werden.'"Ä �500 M mrf ftiiyr— flWtiO SJf.. Neinnick«! nn: B200— 5400 M. bis 8500 M. auf CtOO—OOOO M., Neinnickel von 5200—5400 M, ans 4800 M.', alles für 100 Kilogramm. Die Tchwer industriellen in Drulschlanh denke» trotz deS all» - gemeinen Preisrückganges für die Rohstoffe gar nicht daran, sich sür ihre Erzeugnisse tiefet Bewegung anzupassen. Sie wolle« im Gezcnteil ihre Preise nach weiter steigern. Jetzt verlangen fi«, t»!,»,« Ueherpreise sür Eisen noch um 10 Prost. erhöht werden sollen. Da» Reich Zwtujchoftsawt hat jedoch vorläufig diese Forderung atzgelehn,!. »****.. �....« J«e WIK« eeimmlll-lkrWM m Organiiatwnen r* irrten sein wird, denn der Gedanke, daß«ine Vor dem Schwurgericht in Kö»lin begann:n am DienSlag Organisation von KriegSi* schädigten und Kriegsteilnehmern aus gruppemveise di« Verhaudlungen wegen Landfriedens- s»»>«hstischem Boden stehen muß, ist nicht mehr auizuhalwn. ibruch, Raub und Diebstahl gegen die Teilnehmer an dg» Tie Opfer des Kriege« wolle» in ihren Organisationen«ich! Unruhen und Plünderungen im September vorigen Jahre». nur die Veeirviung ihrer berechtigten materiellen Ansprüche, si..' wollen euch, daß das Wirklichkeit werde, was am 1. Mai im Da» Urteil gegen di« vor Gericht stehenden Arbeiter lntiU wegen einfachen Landsriedensiiruchc» auf je 4 Ä'lonat« Gefäng- n i«. Das Verfahren gegen einig« Arbeitcrsrau.'n wurde ab- geziveigt und einstweilen verlagt. Von den bei der solgendm Sitzung auf der Anklagebank sitzenden Arbeitern wuri� der«m« von der gegen ihn erhobenen Anklage freigesprochen, während«in anderer zu 1 Jahr ö Monaten Zuchih au»»nd 2 Jahren Ehrverlnst und die übrigen Angeklagten zu jv ö Monaten G»- itngnis verurteilt wurden. Doch soll bei allen di« Untersuchung»- «ast voll auf die erkannte Straf« ist Anrechnung gebracht Werden. Sie fiftüssüSca der SessMe. Nach einer Meldmrg de».Berliner Tazätzlatis" Hai Enrranza, der Präsident der Republik Mexiko, insolge'oeä Ansturm» der Rebellen sein Amt ni e d« r g e I e g t. Zu seinem Nachfolger wurde Alfredo Nobleo Domingues truan der von beiden Pnvteien anerkannt sein soll.> Zu disfer Nh.lldung bringt daS Blvit noch einige M.tlei hingen, auS denen h«N,orgcht, daß eS sich in M-zilo diesnwl wieder um einen S reit um di« Polrolcinnquclkei, handelt. Mexiko hat von den französischen Koinmnndostellen das Ein« eisen der grosze Reichlümer an Erdöl. Sie deß.nden sich znineist im Besitz deutschen Sicherhei.spolizei verboten. Gegen dttsenigen Sckiwar.! peS amerikanischen Kapital», inStesondere deö Standard Oil F.m. die an anständigen Fronen und sogar Kindern SiMichkest». Eontpcmh. dem bekannten P..drc4emn,Trnst. Außerdem tst an verbrech», begangen haben, ist in den allersclteirsten Fällen«w s � �eiMlflWngue(ten mch t. reffen seriiwo Kopital» zu schütze w Db'smal scheint der amerika rische Oel-Trust ans«gen«! Jaust vorgegangen zu sein und eine.Revolution' angestifwt zu h>A.«N, die sich gegen Tarranza richivln. Earranza soll nämlich. vsrsiicht haben, durch Maßnahmen der Gesetzgebung die Schätze des mexikanischen SWdens gegen den Einfluß d«L an»!äiid!sch«q Kapitals nach Möglichkeit zu sichern. Stärker aber als btt m«xika nsck« Präsidcat sind die amcvika ischpn Ovlkönige. Ihnen, scheint«s stcht gelungen zu sein, eine ihnen»vtllsS'rige Person auf den höchsten Posten der mexikanischen KepMlk zu setzen. Au» diesem Voogaug«rsiciht man wiederum, Ii* Ich ungeheure» Einfluß der KaPtol.smilS apSzeisiben ar stände ist. Nicht iinrwsr li- gen die Absichten de? Kapitals so offen zutage, wie in dem Kampfe dar amerikunifchrn Oellönig? gegen das Versügungsreeht ein«? anderen Lande» über soiii« Erdschätze. Was aber in Mexiko in verhäit.ismäsfig Beiwern Umfange sich Ke gl, das hat sich im Weltkrieg in rtesenhaftem Rahmen«bgösp'rckt. Unter bor brechen deutscher Mit tä. Personen in Frankreich und Belgien jUt? i Flügge des Se Ibsibes! im mua gS rechtes der Völker, der CcrtdW» verscht» legen, kirr schon beginnt sich in England der Wio.'rstaiib! gung der verschiede.«en Naterlänbor gegen fremde C ruberer sind gegen regen. reich dw Verw-ndung farbiger Truppen durch Frankreich zn Wir hoffen, daß die Snipö:»ng ber ganzen Welt Fronk- >4« VMrr in«inen jahrelangen Kui rg gehetzt iwrd.m. Die Leichen haben sich zn MiMonenhausien geiirnrt. Unermeßlich«« zwingen wiU», auch<äi Stege» di» pvimäiste» öegein d», Elend, Ozeaue von Blut un-d Tränen sind stbar die Welt her- ' niedergegangen. Hinter dseser Tragödie äb«r sieht dos Kapibnl ir id streicht mit höhnischer Grimasse den Prosit ein, den.hm dieser Karg gebracht hat. Wann wird dock Praletariot der ganzen W-rlt daranS d« Lehn' ziehen, daß es nur«inen Feind gegen sich hat, dt« International» de» Kapital»? Kultur zu«i.ten. ku�vrschaM w der deulschen Aspsbltt. Am 0. Mai fand bor der Strafkammer de» Land. gerichts l Berlin«in« Verhandlung gegen UntersuchungS- gefangene statt, die aus dem Moabiter UntersuchungSgesäugiiis ausgebrochen waren. Als Grund sür ihr« Flucht gaben si« an, die ErnährungSverhällniffe im Untersuchungsgefängnis seien geradezu.uninenschüch' gewesen. Viel« d.'r Gefangenen seien dem Hnngeriod« zum Opfer gefallen. Wockzenlang habe es»ur in Waffer gekochte Pserderüben gegeben. Viel« Unter- s u ch u n g» g e f a n g« n« hätten sich au» den mit menschlichen Exkrementen gefüllten Kübeln Speisereste b e r a„« g e s a ch t«nd gegessen. Aus die Frag« de« Verteidigers bestätigte ein als Zeuge anwesender Gew. genenwärttr. daß einer der Angesiaawn inner-, halb 14 Togen üb.-r SO Pfund Gewichtsverlust gehabt habe. l Wäre dieser Fall nicht gerichlsnotorisch, man würde ihn fürs einfach nn mög ich hasten. In den tiefsten Bergwerken Sibirien» und während der Zeit der wütendsten Verfolgung der russischen! Revolutionäre durch die zaristischen Schergen ist niemand In. ihrer Gewalt durch Hunger genötigt gewesen, sich auS dem Abor!; fein.' Nahrung zu suchen. Die» g. cstehen zu lassen, blieb einer � Gefängnisverwallung der deutschen Republik am Sitze der Reich»- regicrung vorbehalten. � Wir fordern die sofortige Untzerst'chnng des Vorfalles und die strengste Bestrafung des oder der Schuldigen. Gedrückte Stimmung an der Mrfe. Mne Mederassnawe der ru?sisch-hsl!Snd!scheu kezIehyvZeu. Haag, 7. Mai. Di«»»»ei>« Kammer hat d«n Antrag Maveft»yn auf Herstellung von Peziehunge» zu Rußland mit iä gegen mc« abgelehnt. »S©lim». 1 und die Dienstverw igerung gefordert wurde, sv muß doch bei allen guten Absichten, die solchen Vorschlägen zugrunde liegen, bezweifelt werden, ob sie eine wirksame Wafs« bilden. Negativ' Powlen haben immer etwa« sehr Bedenkliches, st»'verden in diesem Falle um s» weniger Erfolg haben, als im Kriegssalle immer mit einer hhpnotifterten, jeder yeinunft unzugänglichen, 8A Abgeordnete ber Nationaknersammlnng bleiben vorlaufig auch Mitglieder des neuen Reichstag», E« sind die V�rireter der Abstimmungsgebiete in Ostpreußen, West, prenßen und Oberschlesien und die Vertreter von Sck>lc»wig» Holstein. Von den Zg, die sich keiiKS Wohllampfe» zu unterziehen H.A>en, sind l? Toz oldemvlratcn, 8 Demokraten, 8 Zentrumsmit» gliader. 2 Dcutschnational« und!e l Mitglied der Deutschen Volks» Partei und des Holsteinische» BnucrnbunbeS. Die Wahlen für dies- Gebiet« finden erst im Oktober statt. Tie Franzosen werben deutsche Lnnd.irbei�er. Die fnanzSsische Regierung hat in dem b setzten CVep.et eine Bekonutmachiing erlassen, wt'rrn londwi'tfchasil.ch« Arbeiter gesucht werden, die in den zerstörten Gebieten a boi«n wollen. Die ungarische Friedensdelegatlo» ha, Donnerstag abend Ver» failles verlasse» und sich nach Bin da Pest begel«n, wn die Änttvorh auf di« B»gcnvorschläg« zu überbr-ngen. .. in Stockholm s.SO. in Zürich 10,70. Auf der anderen Seit« sind di« ausländischen Geldzeichen an den deutschen Börsen z u r ü ck g e a a n g e n. Di« sogenannten Valutapapiere erleiden erheblich? Kursstürze. Die Sveknlation, die in der Hofinnng auf neue Rieiengewinne in den Tagen d"» »iodrigsten valutastand»» tzroß« Wertpnpiertäufe vorgenommen hat, sucht ihren Besitz wieder abzustoßen. Aus dem Waren»! markt bleibt da» Ge'chäst still,»»eil die Konsumenten ebenso An» Ser var!ei»«sse. Die faecheti erschien»>he Nr. 10 der»»nabhäng-gen fojie�hemo» > tti. tischen Wochen sch rift„Der T«»i«llfl" nntl/ätt folgende Bon» . wäge: Cmanuol Wurm von P-nU Hcrpi Die Wieder- chelebung des Militarismu» von Emil Rabold; Re- arganisation de« Außendienste»»an.Kuno Tis- mann s Reaktionäre PoliZisierung der Wissen» schafi van e'.nem Uchv-rsitätsschrer! Die.Gag> al isä«,, rung' der Fiau«« von Kurt H. Busse. werden, er. mutz sich, wie Genosse Earl», Frankfurt it. M., vom gedrückte Stimmung eingetehrt ist.* Internationalen Bund zum Ansdnuck bracht«, auf di« Er» Inzwischen macht sich die rückläu'iq« Bewegung in den T« soeben«aschhcnene Nr. kv de»„Arbeiterrat"«nthätt greis,, na der»olttische.n Mach, hinzielen, d. h. Kamps Preis»» kür Rohftosf« b«i den Metallen weüer bemerk-' svlyeiche Pa-sträge: Material für die Praxis der B«. oeaen vi. �runoen all,7 Linder und ihr« weißen«arden bar.«°m» b.« zum 7. Rai sind nach»si iz.ell«.. Festste liunyen j i rl« b» r ä t e; Entwurf z« ei..«r Arbeitsordnung n- t-_ v-r•-„r»„ o■ v' in Berlin die Meiallpeei!« folgendermaßen ziirückgcaaitgen:— mst e.nem Vovworz von Ernst Täumig; Aufgaben der Kampf für tue Entwasinung der Bourgeorsie in allen Landern �,�.ro,t7jkupf«r von 2ülS auf 2875 M.. Raffinadekupser von Betriebsräte vca, Paul Wegonaim! Di« w'irlschafk» und die Bewaffnung der Arbetterschast. Erst dann, wenn die. ,800— 1850 M. auf»'«0—1700 R.. Weichblei von 700 M. auf tiche Lag« So w j« l. R u ß i o n d»: Aulvuf da» Mästdumb« Herrschaft aller Hand und Kopfarbetier errichtet ist. kam» der j 025— 050 Ziirk von 775—800 M. auf 700—760 M, Alu». der Gewerkjchafwvuchätche Söw/:trußlä.idj � sich in patriotischer Exstas« besindlichen Masse gerechnet werden �»>e Händler in Erivariung-ruf Preisrückgänge mit Käufen muh. Der Kampf muß unsere« Erachten» stet» positiv forimilie>4 zurückhalten. Da» alle» trägt dazu bei. daß auf den Börsen»me gedrückte Stimmung eingetehrt ift- Inzwi sehen macht sich die rück'äu'iqe Bewegung in den Preisen für Rohstoff« bei den Metallen weiter bemerk- Bom 4. bis»um 7. Mai find nach offiziellen Feststellungen ;,/• .1 .... ' R«,, izim&jäi tii f&hci mnmtlw v*SHn*all xtu '*'�Ss ♦T 1- : Theater und üerziiiZzuiizea. Volksbühne Tliettcr»in ßdlnvolats U.r K Uhchaa T.Ballbrsaa Keues yolhstfieater Kö{>«nlcker S«r. 64. fiU.:,Dtcör6dcrKara»a«a»w*. \ Plrektio«:«»»»«WS»'«« Deutsches Mer pVUhr; Die Dame Kobold «mmersvle!« »VUtif: Stella. vfiroOss Schaosplsüiaas Karfsfraß« TU: Der weiße Heiland ,(2S. Abteilang HI. AbeadX Staatstheatee Opernhaa»; aoftat 6t Uhr; Carmen. SchasiplelhHiii: ft Uhr; Der Kronprinz Dtnktlra Dan■tlahard— Ksd. Banntr Theater L d, KUnlgsriltzer Ströhe kHU.; D. arofle Katharina pllt dem Feuer spielen. tWcSlenhaus kß Uhr: Der ffcrr Minister k(Leonhard haskeO Berliner Theater is Uhr; Der letzte Walzer wit frli»! b»w. igj-Mr S chaubühne Landsbcreer Alle« 76/77 direkt aro RioebahnboL Hcato rincea: Strenge ie(. Heide Sobleckl(eren Winter Stromski teeen Koseuberscr stscheldungsHanöf: ! DerButie-ji greüMcl! ksnMM�I I Vurv�rtct Ifl—?».»h.1 Uli'j Hehle hie Moni*! 7� Uhr Prau Warrens Qewcrbe leidelM.'teter MHlSSttlC tAdalberi Oftt7. Maaclr� r Trlanon-Tiienter {Bahebof frledrichstrafic) Täzitcti t« Uhr: Ida WBst in M.y r rha t LzlS Weiftngpalast � MVIerstraB« 182/183 Direktion Leo Hlrschleld Art Lt(.; friti Moreno Kapelle: PrcdICornoUen Großes Haipropmm TerhoMlco Bit Kabarett AJlrüen L Kiälts Charlotte tob Barg Frön lein Chrlstiaai MBiler-Tenx Fritz Moreno Fredl Sieg Oute Welte, gute Btere. Sonnt»? d Uhr kielte Pr.: errscbalfltch. Dlgner gexMChL ■ Reslrtenz-Thenter Btadlbaht Jattowltibrücke.. Uutcrprundbthn Kloatentrj f Tärrnch MI»Ihr; Die RatchMfs Soaitfae 4 Uhr kleine, Pr.: tMabal p�aihaila-Theater —-lieh A Uhr; Mwt liefert Unsere"' ptgnitfhw.j setz Neues Querettenhuus Direktor: Jean«Uea AMibendllch 7 Uhr PJ MI«.; ilöEgineyofflClm ApoSio-Thoater frledrlcliatr. 218. H\l AJJabendlicli fi J 2 Sonntass 3*1 a. i ünabir.rsIfilAas Vzrldtö Picgramm! !S>@8&n bar imd au) TePtahlnt ui mdwlgca Preiset. ViiüumtMftiUiai«! aJmixsr, Seh-afzlmnrtr, iv immer, HiiretXNBtitr groBer Antwakl ElMxeln« Udbes Farbig« ttäohea iEeisor l.otlirüszer Str. 67. rCüs no-thesitar i Xtt* Onkel Cclin onntas Uhr: MorltE« Rose-Theater . Uhr: limilia Oalotti. pk Uhr; Ott 1» Sfftjil en laVt«. Voigt-Theater Badstraße SS. WssrnsiULkbald. Sonntag naehm. 3 Uhr: Qartrin-BrNfuung HüRiSfisiscSi. UrleiDaitüDg _ 3n)nng 4 Uhr. Tltn-tcra Kntllyu« Tor 1VL tlunupl iu 11814. Tut Y1, n. KM'uUig acehw. S Vbn ZltteSSn�vr nintliaea'Ktueel VerrkU— 1%».4-4U. 'Stoffe! zur Damen- und Merrettbokleidanc itterstoHe/ Knöplo tünisMion für Damen«.Mftdchen Maö�niertisunf IC-Pelzl SO 26, Kelthtter Slr.B• wmeeemer' !tt€eSd II! ISr jede W'ensnche. Hfichtle Atkoulspreiee(. P(ttd«cliel«e, > Hnllnnien Uotdaejcasltnde. Tcppidi«, Bücher gsüf, WolU. i Crtedrlchatr. 41 IU. lau Otadr. Achtung! in he* Tie ßagettUtcn und ihn Ot!r'e6»ntr)rel';nfl«««ü�cn am Svmttag, den f. Wal, v»rm. g'/- Uhr Zentral- Zestfäle» Mit»)tt»blttuße» anweseMlsel» rh 1, VI* 6ri,ee» Kuidaii«ne Inmdachet lUiBgegede». die) der veiriebiiat bade« mvd Dütglieaednch e.ne«»er unlerjeichnele» SeiHnhe lejlrttrlrrl?tm On tritt! Oetr-ebsrätezentrale für gestellte ettUn fcS).«I. ecflt'BUlaaet'eitage 7 10 ftfa, Grtokartell Hrost-Serlfn. ZenfrdPtchanB iet ßngesl«Ill»n. 0«n»»et lechnlschen DnßelTtlHen an»»««mteo. teut. scher weetmalH.me-dan». Hoacftdltcntttdon»»e, ku Sendet«, Ouch» Bu» Zelt» e«- (tentthee. Oenessenschnft»eiitfdjer vöhnennn Spezlelebtcii-nj: f6r Unat-, H Tit-»vd Uatcrlj'fWckHr«. B!i5chcrp!atz 3 (direkt am iiaiiesehet TorX Sprech*, uuden 10-1. i-7V«. Sonntac* i|— 1 Uhr «Sttdeedar H."M' mir Ith «anfle-stetiHttel..Parasan" aewlrt; M IU teil-Set Valteln k. helle, w»» ich eil 4 Iakr-a-'aeivet», dede. 6e4e»d.tn>-ea a»14!««N», d-re« mchl Je ttrM'.. wie zur de. rilhmt. Qaeemlmiuel.». N. in Si. Eerelia Taueenüe belrelt «t 10,50. Otto Rel.l el. tmün 40,»iteniahnrir. 4. Ajineepistolen tad J*rdwal,c« kante« a» hodtt Preisen P.W.Vaaelruyi Co. eeechr-eb» B e r I i a S�'»-1. Lin'etstr. 90, AUe Gebieso, auch zerbrochene, Platin, Ooldbruob Stlbchpbruch, ■amtüche Metalle hick.to Ti« streite. Ii■ alt E. Uaufidorf, Ckasafitastr. Iii. Port«! I, v. I. FKl:e,Peill«,Flll::lf?Cif£i68 vtrkati' nreissrert Ander«, Berlia. B�-kanalenBo 49, Dachpsrpen, In verschleJener Sti.ike. tu- oh einzelne Rolle», nscftpix, znm Streichen(feer.Mi) der Pappdächer. Fasai'kiti ustd KlabcmassQ, zum Dichten ach:dh*fter Dächer., Slrelchffar.ige F�r�en, för Dr.cbpappa. Holz und M•rerv.c/lc, D3Chpix<{sc-Bcl sv;«t.,fsS2-Hoabit7£, Verkaut im Pabrik- Kontor.• 1 "ucjicoa: Me.hU 7oj'J and BSL Sjilßibchrer neue S. S. tad W. bis 300*/, kauft Morsc-nstarn nr LidttiüHri, a Alex.-�73. Spir Itsli'Sf, rin S.S.ilf.lifcJ5-l%iliiIsci:Iq kauft f€!?uk!:elf. Lichten%art. MSUendorfstr tl EkMg fUifto. I 1. 1.- Lt�e 1521. Pützirlpm-rnnlniiej K'cberin— Finderin, fcflbtaL bei kdchitrn LAIinca,>a asd aufe. dem Hau«. Bacbtuan«. Leipzirer Str. 103, Hyfs Lsnd Jurte Midchen werde« iör Haor- und Lnndwir schall verlanxt. Melken i rwQHk''h<. aber nicht Beding mx K'eiaa» rci. Vsclü'«nK mit P>i»icrcii ina ArbullsnaL.iWcis üe. Stadt Beriiu. Landwirt ch. Ahile.s Rückerstr. f. VermUtl. kos'enl� P!SMn:n auf ötehumfaiikrazea. rcr.hta» iür dauernd« Beacbäl iK»»� an'or» verlangen (tclir�dcT Horcluirdt.\ Ale Sa i«»Aj7feL2k \ Sk. 1(>5. ; MKS CSW Sie Hiedkrbeledsuz des UililariSM §. Von Tmll Z�abold. Äuf der NeichZkonferenz der NechtZ» �,ien behnuptete S ch e i d e in a n n, der -uar�utsch h«ve die Wiedererstarkung des n Militarismus verursacht. Das ist eine < chichKSfälschiing. Denn die Tatsachen d«» i.w.eit, d-b der kaiserliche Militarismus ssfort .:ch dem Zusammenbruch im November ISlS .>n den RechtSso�ialisien vor seinem völligen tlnterganz bewahrt wurde. NoSke hat ihn dann organisch ausgebaut. Die n-;ch stehende Da'skcllung fuxt auf einem Artikel in der neuesten Numuicr des.S o z i a l i st". Ale im November 19lS die ehemals so stolze Armec dcS kaiserlichen Drullchland zusanimeng-etiochen war und m»? noch icrmüvbte Trümm.r den deutschen Boden betraten, schien eS mit der Herrschast d-S Militarismus endgültig vorbei zu sein. Tie Masse de? Soldaten trat nahezu restlos auf die Seite ded revolutionären Bod'eS, di>d Führer aber verkrochen sich in die Mauselccher oder fanden sich stilljchwei. gend mit den neuen Verhältnissen ab, lvenn sie sich mcht gar der Republik zur Betiü.qung stellten. Tie Wußten, datz das Mab ihrer Schuld voll wor. Sie hatten durch ihr Aerhalten während des Krieges jeden Kredit und jeden Respekt bei dem Volke verloren, und sie hielten es deshalb für geboten, mög- liW ivnauffälliq im Ctrudel der Allgemeinen Eneignisse unterzutauchen. Tai Verschwinden des RilitariZnmS wäh- rend der ersten NevolutionZwochon war jedoch nur eine äußerliche Erscheinung. Denn der Militarismus war durch ein« jahrhundertelange Geschichte so �est mit den ökonomischen und geseMlaftlichen Einrichtungen des Ttaa- tes v.'Nvnchsen. daß er nur dann völlig von der Bildfläche verschwinden konnte, wenn die gesamten Politischen urch ge- scllschaftlick?en Verhältnisse von Grund auf umgeändert ws» den wären; Da nicht? dergleichen geschchen ist, konnten die reaktionären Klassen Deutschlands allzu schnell wieder Politi- schen Boden gewinnen. Und damit war natürlich auch für den Militarismus eine neue Eristenzbasis geschaffen. Denn beide, der MilitoriSmus und die reaktionären Klas- sen, können nur gemeinsam bestehen; sie ergänzen sich gegenseitig, verfechten die gleuhen politischen und ökonomischen Ziele und wachsen gewifsermahen aneinander empor. Da dem Militarismus durch das Fortbestehen seiner ge- sellschastlichen Lebensbedingungen der Boden nicht entzogen worden war. hätte durch geeignete Mahnahmen der neuen Regierung seinem Wiedererstarken eim kräftiger Riegel vorgeschobein werden müssen. Das wo? das dringendste Gebot, daS die junge Republik zu erfüllen hatte, sollte ihr Grundbau nicht von Anfang an auf schwachen Fühen stehen. Der Re- qirriing lag die Pflicht ob, sofort nach dem Wafftnstillstand das Große Hauptquartier mit Hiudenbuvg an der Spihe aufzulösen und sämtliche höheren Kommando stellen und Stäbe zu beseitigen, wie eS von den Soldatenräten und von der U. S. P. D. immer wieder mit allem Nach- dnifk gefordert wurde. Denn hier saßen die tragfähigsten Stützen deS kaiserlichen Militarismus, hier herrschten die Männer, die sich nur schennöar auf den Boden der gegebenen Tatsachen stellten, im übrigen aber bestrebt waren, das alte Heer nicht restlos auSeinemderfallen. zu lassen, damit ihnen von de? früheren Macht wenigstens noch ein Bruchteil �»r Verfügung stand, auf den sie sich dann, wenn die LerhÄt- uiiic für sie günstiger geworden waren, stützen konnten. Die unabhängigen Volks beauftragten hoben in der kurzen Zeit ihrer Reg; e i-ungSta üg-Jcsit ständig verfocht, in diesem Sinne zu«irden. Ein positives Arbeiten scheiterte aber«n dem Widerstand der rechtssoziatisti- ichen RegierungZ Mitglieder, die durch den Kricq in eine stärke Abhängigkeit von den militärischen Führern geraten waren und auch nach dem schmählichen Zusani- mcnbrrch sich von dieser zweifelhasten Gefolgschast nicht losmaclren konnten. Aus diese Weise getaug es den Heer- iührern, kleinere Tri»pp»rteile, die sich ün Felde besonders betwihrt hatlan, und an denen auch die Revolution nahezu spurlos vorübergegangen war, geschlossen in die Heimat ',urü«kz«Iühren, mit dem sichtbaren Zw;ä, ein Gegen gewicht gegen ein weiteres Umsichgreifen derRevolutionzu schaffen. ES handelte sich hierbei besonders um jüngere Truppen, die noch keine tvlittfehe Schulung hinter sich hatt«l. Auf sie wurde mit allen Mitteln der Bcrhctznng eingowiikt, eS wurde ihnen vorger.det, daß die Front nsck> hätte standhalten und Deutschland den Sie« erzwingen können, wenn die Heimat nicht verfaßt hätte und der Armee durch die Revolution die Waffen nicht aus der Hand gefchlaqen worden wären. An dieser Hetze beteiligte sich auch daS große Hcuptquartier oonz h«rvorrc»ge»»d. Wir erinnern nur an die verloz.nen Er. lasse, die Hindenburg«n»eftr>«tt inS Land gehen liest Auf die Fronttr Uppen fetztm die Militaristen, die im Ber- ein mit der Reaktion am Grabe des kaiserlichen Deutschland trauerten, ihre stärksten Hoffnungen. Sie erworbeten von ihrer Rückkehr nicht nur«ine StabUiueruns der inneren Verhältnisse, sondern die kühnsten Sckwärmer unter ihnen hielten sogar die Zeit für die erste gegenrevolutio- näre Erhebung gerommen. Sel>r deuillch kommt daS in einem Gebeimbericht zum Ausdruck, der Ende Rovonchor IsttS von Berlin aus an die zuverlüsstssten militärischen Führer verschickt wurde, und in dem über die politische Lage und über die sich daraus ergebende kontervevolutiontrre Tak- tik folgendes Bild entworfen wurde: Di« bdogevliche« Parteien xersplttterten sich in„bMwolratffÄ'e" Nunde, wiederum unter siMrung von Jude«, TT). Wulff usw. Wie da? Zentrum sich stellt, ist zur Zeit noch ungewiß. ErcheoMr hatte Getr wit v.r. aus der anderen zu ängstigen. Da ein Kommando fehlt, muß die Angst dir Leute wachmachen. Geeignete„SpartaknS"-Propa. gauda ist angebracht, wie eine Propaganda für hie Frauenwelt. Cin bedeutsamer Schritt wurde«ciolgreich«ingeleitet. Diskret müsst'n di« Kasernen und die Mitglieder d«S A.» und G.- Rates bearbeitet werden. Sin Zttfoavmenstch wird i« Bälde er. wartet und dann dürfte die Revolution komme«. Rettung wird von den Fronttruppeu erwartet, die ent» sprechend im voran» durch geeignete« Material bearbeitet werden müssen. Flugblätter usw. Biel wird durch dcn Truppenempfang erreicht werden. Die rote Fah«e wird nicht vorherrschen: eö w'ld unter dem weig-vot mit schtoarzem Bären(!), schwa z-rot- gold und auch Wied« die schwarznveiZ-rote Fahn? erscheinenl Liebknecht fielst geivissermafie« aus' der Totenlisle! Seine Tochter hat er schon nach Hellaud geschafft, seine Söhne werden an- dauernd geprügelt. Er seiöec zieht von cil.em Hetel in daS andere, ßlegen ihn und die Nvlschewisten mutz sich die erwähnte geheime Propaganda richten! Die im dem Bericht angekmidigten Ereignisse sind am G. Dezember 1918 eingetreten. Genosse Lebetour hat darüber in der gestrigen MorzenauSgabe eingehend berichtet. Wenn auch der Streich mißlang, so zeigte er uns doch, daß die Gegenrevolution, von den Trägern des alten MUilauS- muS ausgehend, bereits recht lebendig geworden und mehr war, als ein bloßes Phantasieaebilde. Was aber die Taktil anbelangt, so Hecken uns die weiteren Ereignisse gelehr», daß die in dem Berich! festgelegten Richtlinien von dcn Ksn-terrevolutionären bis in die letzten Tage hinein aufs genaueste befolgt würben. Li« arbeiten auch heute noch nach diesen Richtlinien., Am 24. Dezember 1918 legte dann der alte Militari- muS erneut eine Probe seimer Lebensfähigkeit ab. Tie in der Röhe Berlins zusammen>sez»genen Fronttruppchn wur» den auf Befehl der rechtsgoziolisttschen Bolksboanstrogten gegen den M a r st a l l in Bewogun? gesetzt, um die rcvo- lutionäre Volksmarinedivision, die mit der Kommandantur in einen Konflikt geraten war. aus Berlin zu vertreiben. Der Plan scheiterte an dem Widerstand der Matrosen und der revolutionären Arbeiterschaft, die sich den Truppen ent- gegenwarfen. Die Unabhängigen Bolksbeauf- t r a g te n aber, die diesen Gewaltslreich nicht billigen konnten, schieden auS der Regierung au». Damit hatten die reckitSsozialistifchen VolkSbeauttragten freie Hand. Sie konnten nunmehr ihre Geschäfte, die sie mit dem alten Militarismus bisher geheim betrieben, ganz offen fortsetzen. N o s k e, der in die Negierung berufen wurde, war ein eingefleischter Feint, der Soldatenräte. Er hatte vorher schon in Kiel wiederholt erklärt, daß ohne die kaiserlichen Offiziere eine Wehrmacht nicht zu bilden sei. Aus Deck- offizieren, Fähnrichen und.Kapitulanten hatte er dort bereits eine mehrere tausend Mann starke Truppe zustimmen- gestellt. Als Wehrmini st er konnte er nunmehr un- gestört an den weiteren organischen Aufbau des Heeres her- antreten. Die Januarereignisse gaben dazu nur den äußeren Vorwand. DaS Söldnerheer wurde geschasfen. Werbungen setzten in großem Umfange ein, Offiziere und Studenten wurden aufgerufen zum Kampf gegen die'Ar- beiiter. Sie eilten in hellen Scharen unter die alten, ge- liebten Fahnen jchworz-weiß-rot, deren Glanz schon zu der- sinken drohte. Im Januar 1919 jah Berlin zum ersten Mal« nach der Revolution wieber Truppenaufzüge vom alten kaiserlichen Gepräge. Mitten in der Re- publik entstand eine monarchistische Wehrmacht, aber di« verantwortlichen Männer der Regierung sahen in unbeitz� voller Verblendung und Kurzsichtigkeit nicht, welche Gefall sie damit heraufbeschworen. Weit besser wußte die Reak- tion, waS die Stunde geschlagen hatte. Die„Deutsche Lei- tung", da» Organ der alldeutschen Schar fmaooer, maß der in Bildung dsgriffenen Wehrmacht welthistorische Bedeutung bei und ichrieb aus Anlaß deS ersten mili- 41 Der Sternstemhof. Roman von Ludwig Anzengruber. „Das is a Fehler," fiel ihm der Pfarrer eifrig ins Wort,..»in leidiger TemperamentS�ehler. da hab'n S4 voll- kommen recht, mein lieber SederlI So oft mir so ein der- luderter Ausdruck h'rausfahrt, reut mich's und bitt' ich Snsern Herrgott, daß er mir d' Sünd' verzeiht, und schäm' h mich nit wenig, mich alten— mich alten Menschen über (o einer Ungebühr zu ertappen, wogegen ich Jahr aus und «in'n Bauern gute Lehren geb'l Run, Sie hab'n g'seh'n, daS vorhin war weg'n der verhöllten Pfeifen, das is mein Schaden g'west. den ich durch mein' Zornmütigkeit nur größer g'niacht Hab', daß ich mich aber einmeng' und da- durch etwa ein' fremden vergrößer', da werd' ich mich hüten: überhaupt Gottdienen und D'reinteufeln stimmt mir nit. Doch weil wir just auf dem Gegenstand sein, reden wir sich aus. Sie sind noch jung. Herr Kaplan, und können zu- lernen, und ich bin nit zu alt, mich ausklären zu lassen. Reden wir sich aus. Wo nachher, meinen S4 denn, daß'S selbe Dreintcufeln am Ort war'?" „Der Johann Nepomuk Kleebinder und di« Helene Mnshofer haben das einmalige Aufgebot erwirkt und können ln wenig Tage« über Hals und Kopf in den heiligen Ehestand treten." „Wohl!" „Nach dem Gemunkel und Gered' der Leute dürfte aber eine Entwürdigung des Sakramentes dahinterstecken, di« für die Gemeinde vom übelsten Beispiel sein könnte." „Versteh', versteh' Sie vollkommen, Herr Kaplan. Aber auf Dürfen und Können können und dürfen wir nichts geben. Wo sie fürchten, in Schmutz zu greifen, da halten El' als reinlicher Mensch die Händ' davon. Alles G'red' und G'munkel hat nicht Hellers Wert für mich, erst wenn sich dessen volle Wahrheit im Beichtstuhl erweisen sollt', tritt die Frag' an mich heran, wie wohl das räudige Schaf am heilsamsten zu behandeln war', ob ich'n Stab Wshe oder 'n Stab Sanft dazu auS'm Winkel langen soll, und bitte. Herr Kaplan, bitte, sich eben just da cn meine Stell' zu der- letzen. Was würden Sie tun? Würden Sie durch ein be- londere? Veranstalten, und war's auch nur durch ein Ver- Bonnern in der Amtsstube, wo jod's horchen herzurennt, das in der Näh' weilt, würden Sie durch so was Vergehen, tie schon unter's Beichtsiegel g'nommen sind,'n Leuten zu vermerken geben? Wollen Die die G'fall'nen statt sie auf- zurichten, tiefer niederducken und die andern d'rübsr weg- steigen lasten und in ihrer Schadensreud' und Hochmütig- keit bestärken? Wollen Sie ein'm G' chäpf. das die Un- sauberkeit, in der'S bisher g'steckt hat. mit einmal inne wird und sich rechten Weg'» besinnt und voll Angst und Verzagtheit aus selb'n hinflucht't, denselbigen Verlag'» und erschweren? Wollln Sie daS?" Sr machte dabei mit dem Pfeifenrohr einen Ausfall gegen dcn jungen Kleriker, und traf mit der Federspule dessen zweiten Rockknopf. Der Kaplan knickte, beide Hände Vorstreckend, in dem Stuhl« zusammen, als ob ihn der Stoß niedergeworfen hätte.„Mein Gott, nein." sagte er. „Ich denif selber, daß Ihnen dazu'S Herz versaget," fuhr der Pfarrer fort.„Gchau'n D', Hasen vom Kohl scheuchen und Gäns' in Stall treiben, i» halt zweierlst! Um von üble Vorsatz' abz'schrecken, mag' schon taug'n, ein' rechten Lärm»'schlagen, aber'm Gescheh'nsn gegenüber richt't mer Mit olle Himmelheiligkreuzdonnerwetter nix, und wann einer da werktätig Reu' bezeigt, so muß ich trachten, daß ich ihn bei gut'm Mut und Willen erhalt' I Die Leut' sündigen oft in aller Anschuld— will sagen— auS purer Dummheit, Bosheit liegt ihnen fern und'm dolns fragt selbst die irdische Gerechtigkeit nach. Nun mag'S in dem Fall mit der Braut schlimm g'nug bestellt sein, aber'n Umständen nach iS es ausgeschlossen, daß das 'm Bräutigam verborgen bleibt, und der is ein �braver Bursch, und wenn der'n Mantel der christlichen Nächsten- lieb iiber'n Schaden breit't, soll ich'n nachher aufdecken? Soll ich die Dir»', die sich g'rad' noch rechtzeit, bevor sie sich verloren gibt, auf Zucht und Ehrbarkeit zurückbesinnt, hart anlassen und machen, daß s' auch nur für ein' Augen- blick ihre guten Vorsätz' bereut?" Er reckte die Hand empor und schüttelte mit den gespreizten Fingern.„Ah. nein, nein, msin Lieberl Ich weiß zu gut. mos so eine z'rück- g'tretene Reu' stiften kann, das is wie bei ein'm Ausschlag, und dt« Folg' möchü' ich nit auf mein G'wisien nehmenl" „Jsck» ja auch nit," seufzte der Kaplan. „Und was Sie von ein'm üblen Beispiel und Ent- Würdigung reden, trifft auch nit zu. So ein ledig'S Z'samm- und Auseinanderlaufen find't mer, leider Gott'», g'nug da herum in der Gegend, und in dem ltegt'S üble Beispiel, nit an denen, die'n kirchlichen Segen ansuchen. Es kann auch von keiner Entwürdigung d«S Sakrament» die Red' sein, denn dem der Eh' geht, wie wir wissen, da» der Büß' voran, auf alle Fälle treten also beide Teile rein vor'n Altar hin: in'» Herz vermag ich kein'n z'schau'n, steckt noch in irgendein'»! Falterl ein Schmutz vom Vor- hergegang'nen, oder nimmt ein'S die«ufzuerlegende Pflicht nit ernst g'nug, so hat daS jed'S mit'm Herrgott allein aus- z'inachen, und dessen i», wie geschrieben steht, da» Gericht: wir sind nur seine Gnad'nVerwaüsr, und die hab'n wir auSz'teilen, wie ich mein', noch der Vorschrift, ntt gepfeffert und nit überzuckert." Der alte Herr hatte daS Pfeifenrohr an den Enden angefaßt und wiegte mit den Armen, jetzt machte er«inen heftigen Ruck, daß«* sich bog.„knack" jagte eS: er schlug i ärgerlch die beiden Stümpfe gegeneinander, schleuderte.sie dann nack, einer Ecke und bewegte die Lippen, da er sich aber nicht« verlauten ließ, lo mag es dahingestellt bleiben, ab er nicht etwas im Stillen, ganz für sich, einen„ver- luderten Ausdruck" gebranchte. Er warf die Hände über den Rücken, machte ein paar Schritte, räusperte sich und hob wieder an:„Ja. mein lieber Herr Seberl, Sie kennen halt die Mensch?» noch viel zu wenig, und gar erst die Leut', die Leut'I Man nennt uns imt unrfonst Scelenärzt', wenn auch Neuzeit g'sagt wird, See!' hätt' der Mensch gar keine, das is Wortfechtorci und Silbenstechsn: der Mensch hat so was wie eine Seel', das sag' ich allen gelehrten Herren zu Trutz, ich, der ich jetzt meine guten dreißig Jahr' dasitz' auf einer und der nämlichen Psarr', und alle meine Patienten vom ersten bis zum letzten, vom ältesten bis zum jüngsten genau kenn'! Der Mensch hat eine Seel'. die ihm im g'sundcn Körper verkümmern und über'» siechen hinauswachsen kann, ein Ding, das z'tiefmnerst uns per Du anrcd't, und, wann das sagt: ,Du Hallunk'4, so goben wir unS bei oll'n Reichtümern und Ehren der Welt nit z'frieden, und wann es sagt: Du braver Kerl', so halten wir getrost aller Verleumdung und Verfolgung Stand. Wenn aber Gottlosigkeit und Zweifel, eigene oder fremd woher, der Seel' d' Red' verschlagen, so wird sie krank nnd wir haben dann die Wahl, wie wir ihr Luft machen wollen, durch die Furcht vor'm Teufel und der Hölll, oder durch d' Hoffnung auf Gottes Erbar.nuna und daS Himmelreich, und da weiß ich's nit anders, als daß der Mensch die Erbarmung sucht: der Sündigste verstockt und verhörtet sich gegen die Furcht, aber die Zeit und die Stund' kommt, und wär's seine letzte, wo er sein Ohr der Botschaft von der Gnad' und Erbarmni» Gottes zuneigt. Paarmal schon bin ich an die Sterbebetten von Erz- hallunken g'nifen worden und hätt' lieber al» nit, gleich nach dem SlindenbekenntniS davonrenncn und sie allein liegen lassen mögen, aber wann s mich ang'schaut hab'n mit Aug'n wie ein winselnder Hund an der Ketten, der'n Bauer mit'n Tremmel herzukommen sieht, ja, du mein Gott, da Hab' ich all'n Trost, mag er g'schriebcn steh'» oder nit aufgewend't, daß ich ihnen über ihr letzte Not hinweg- helf'. So waS will dUrchg'macht sein, von dem Augenblick an, wo man sich aus Hellem Mitleid um so ein' verlor'nen Menschen zu ängstigen anhebt, bis dahin, wo einem mit ein- mal hart und leid um ihn g'schieht, bi» z'letzt, wo man sich zugleich mit ihm beruhigt und in selbem gott- und Welt- ergebenen Frieden, wie er von der Srd', aus'm HauS scheid't. Sederl l Solche Wunder der Barmherzigkeit muß man erlebt und Gott dafür die Ehr' gegeben haben, dann cnttchließt man sich wohl zur eindringlichen Vermahnung, zum aufmunternden Zuspruch, aber auf's D'reinteufely gibt man nit so viel." Er schnippte mit den Fingern. (Fortsetzung folgt.) fänföeR Aufzugs«ach d« Revolution m Berlin baS Folgende: Die junze« Seute, die alte» frldbewihrt»« ftmaw, dir h»»te in Hjuna rftfiicrt find, mit ihre» eheliche» Q)»flchi«rn und leuchtendcn«ngen,?e feilen«iE»», dah e« ein«eltaefchicht» l icher vergang ist, der«Ü ihren» Cingug feinen Anfang nimmt E5 ich her der Wirdergebmrt de» Reiche», da» sich nach den» Drlirin m einer schweren Arankheit langsam, langsam ans sich selbst zn de sinnen beginnt. Die alte kaiserliche Arm« war also wieder da. Wen« sich auch äußerlich manches geändert hatte, ihr Wesen war dasselbe geblieben. Der Drill, die Disziplin, der Kadavergehorsam wurden neu belebt, die Rocht der Sol- datenrätc gebrochen, die Komma ndogetvakt ausschließlich in die Hände der monarchastrschen Offiziere gelegt, t) i« kümmerlichen Ueberreste d«r revoluti«. nären Truppenteile verfielen schnell der Auflösung. In dem Berliner Rärzaufstand, der von den Militärs angezettelt wurde, um die Volk»- marinedivision geiraltsam zu vertreiben, fand das Werk seine Krönung. Nach knapp drei Monaten war der alte RilitariKmu? zu einer ansehnlichen Macht herangewachsen. Da die aktiv« Wehrmacht durch die Waffenstillstand»- bedtn�nngen an eine gewisse Grenze gebunden war, wrirde zu rhrer Berstärknng eine Reihe militärischer Nebcnorganisationen ins Leben gerufen, Haupt- mann P a b st von der Garde-Kavallerie-Schützen-Division ichuf di«»E inwohnerwehren und die Z e i t f r« i- willigen, später noch die Sicherheitswehr. Alle diel« Organisationen standen unter fester militärischer Füh- nn»o, bildeten mit der Reichswehr und den Freikorps zu- samnwn einen festen Wall gegen die Republik, waren die Hoffnung und der Stützpunkt der monarchistischen Reaktion geworden. Di« rechtssozialistische Partei, die für die Bildung der antirepublikani chen Webrmacht die Hauptverant- w o r tu n g trägt, versucht sich heute damit zu entlasten, daß sie behauptet, sie sei durch die sortgesetzten„Putsche" und„Aufstände" der radikalen Arbeiterschaft ganz gegen ihnen Willen dazu gezwungen worden. Diele Behauptung ist nicht stichhaltig. Denn ganz abgesehen davon, daß die Putsche vielfach durch Spitzel und Provokateure hervorgerufen wurden, um die DaseinSberschtigung der Wehrmacht nachzuweisen, hätte die damalige Regierung zur Aufrecht- erhalwng der Ruhe und Ordnung wohl«ine Sicher- hettStruppe, niemals ober ein monarchistisches Heer gebraucht. Wie in Oesterreich, so hätte sich auch in Deutschland ein« republikanisch« Wehrmacht auf- bauen lassen. Führer und Mannschaften waren vorhanden. Auckf die organisierten Arbeiter hätten sich einem wahrhaft republikanischen Heere gern zur Verfügung gestellt, und daS, waS sie während des Krieges gelernt hatten, im Sinne der Republik verwendet. Den kaiserlichen Ofsizierin aber, unter deren Druck sie während des langen Krieges gestanden und ic unendlich viel ertragen hätten, wollten sie sich nicht unterwerfen. In den Werbeaufrnfen wurden ja immer nur„zuverlässige" Leute gesucht, die bereit waren, daS alte Verhältnis zwischen Offizier««d Mann wieder anzuerkennen. Gerade die Werbeaufrufe bewiese«, daß keine republikanische, sondern«ine f a i s« r- I iche Wehrmacht ausgebaut wurde. Für organisiert« Ar- beiter, für S o z i a l i st e«, war darin kein Platz, wohl aber für junge, unerfahrene Bursck)«« vom Land«, die sich willip der alten Be'ehlsgewalt nnterwarsen und wie weiches Wrnds in den Händen der Führer zu jeder Aufgabe ver- wendet werden konnten. p euhsche tendessersammlune. Sitzung vom» 7. Mai. Bcamtenbesoldungsreform. - Iii der gestrigen Sitzung der preußiZchen LandeSveej.luninng wurden die samtliche», mit der Beaml.ivbefoldiing im Zusammen l«nge sichelten Borlagen ohne wesentlich« Dichau« unver- ändert tingeiutumen. GS soll dies jedoch nur ein« vorläufige Regelung sein, weil sich die II»möglich? dt herauügestelli hat, die Gess.ch.m.rrürfe in der lue» n Zeit seit ihrer Erndringung«n gründlich durchzuarbeiten. Die koalierten Pari»i«n haben jedoch da» begreislich.- Interesse, den Brennen zu i**i bevorstehe!»be>' W-chlen eine Morgengcche mitzubringen. Daher nach allzu lange« ZSgern piötzlich die jiudechast« I IVim lffi-kt»rziuvuiwnc n uiU de» Parlaments nach der Wahsi'-use, sollen di« Borlaexn einer Nachprüfung unterzogen werden. Wir sind natürlich von dar Dringlichkeit der GechaltSregdung vollkommen Äerzeugt und haben de>alb der«ige narlt igen Behandlung keine S-Auierichteit«, in den Weg gelegt. Ilrvsere Fr ktioa bat aber setbstvervändlick ihre schweren Bedenken geltend gemacht. Vollständig ablehnend .hat sie sich den Te u e r uch g S z u l ag e n für die Aeijt- lichen gegenüber vergalten. Tie dafür angeforderten 120 Mivio. nen Mark in-üoden besser den in verzweifelter Lage befindlichen Remienempfäng-rn zugute kommen, wie Genosse Richter auS- führte. Cr mochte dadurch den g-faiich.'N klrchenfrommen Wespen- schwärm mobil, Genosse iffcotsth. Hossmann räucherte sie aber an«, wie sie eö verdienten. Für die von uns beantragte Streichung der Positionen stimmten nur die Unabhängige.» und die RechtSsozia. listen. Die Aufhebung der Standesoorr echte des Mels. wurde dbbattelo» in erster Lesung angenommen. Der solortig�n weiten u,ch t>ritte>a Beraiung wurde wideriprochen. Sse wird erst mrch dem Sll. J-tini, dem Tag de« Wiederzusammen. tritt?»ach den Steichstag-iwahle», wieder auf der T-mr.. rdnung erscheinen. Aus de? ZZiulel. , Warnung vor eisern Schrviirdler. G.?gentvärtig»mchi ein„Genosse" Fisier die Ruude durch die Org"vartei von der ru'iilcben Kommunisti'chen Partei an- erkannt wird. Der„Bund" hat zl»ich»«itiq d«»«strlU»ur Z. Lwt«>tnatio»uzle befchivH««. Wie das Irntralksrnttee d«g.Bunde?" miiteM. lH«ft von den*2 ontoefent*« Delegierten die Minorität am mensche- wistnsche« Standpunkt soft. Sieben Delegiert«, an ihrer Spitze Abramovitsch, verliehen den Bersammluvassaal mit der Grllämma ihre»»»»scheide nS vom.Boich'. i.Xunt£" 4. 6. SO.) Ar* dem tnlen usMische» Serler. Von Dr. S. D Die nugarische Proletarierherrschaft, die bi»r Monate lang bestanden hatte, ist jetzt nicht? weiter- minalpro�tz", dessen vtien aus dem Tisch de»»»ach blutiger Rache lechzenden ungarischen KlassengerichteS lieg-n, dessen„Angeklagte" aber die furchtbaren Qualen ungarischer Kerker erdulden»der da? hart« Brot einer sehr traurigen Smizration essen müssen» Di«««richte de» weißen Terror» sind ein Hahn jeder Rechtspflege. S» ist nicht nninteressant,«inen Blick auf jene.Verbrechen" zu«wen, au» denen sich dieser„Monstre- Prozeß" herausgebildet hat. Ter Beomte, der für die Zwecke einer Unterricht»- rtoer Arbeiterinohlsahrtsinstitution da» PaloiS ein«? Magnaten beschlagnahmt hat,»vird wegen Staub und Hau?- frwdenSbruch zur Verantwortung gezogen; die Sogialifierer der Fabriken haben sich ebenfall» wegen Raub und Gewalttäiigkeit zu verantworten, der lprosessor und Sehrer wird wagen Verhetzung und Aufreizung zu vielen fahren schweven Kerker verurteilt, die Richter de» RevolutionSiribunal»«erden, wenn sie ein Tod«»- urteil säSten, w:g«n Mo de» belangt und«uSntchmkle» gehängt; haben sie Geld und Freiheitsstrafen verhängt, so müssen st« wegen he« vergehen» gegen die persönlich« Freiheit urtd wegen Erpressung büßen. Nicht« ist natürlicher, al» daß die Assent-Aerzte nun unter Anklage wegen Anwerbung une.laubter Kriegsmacht und zwangsweiser Einreihung, jene Seldaten aber, die auf Be- fehl an der Niederwerfung der Gegenrevolution teilnahmen, wie zum veifpwl jene, die die an der Gegenrevolution beteiligten Monitoeen beschossen, chschon sie auch niemand trafen, nun»nie. Anklage weqc n Mordberimh? gestellt werden. Wer wird sich dar übe■ wundern, daß man arm« fünfzehn- und sechSzchnjährige Mädchen und Knaben wegen„vaterlanbsfsind- liehen und unpatriotischen ZXnehmen»" au» allen Schulen de» Reiche» ausschließt, daß in jedem Amt ein.Rechtfertigung»"-Bor- gehen betrieben wird, und wer rasch avancieren will, braucht nicht»andere» zu tun, als durn vorgesetzten zu demtnzisrcn, daß er sich i«„Privatgesellschaft" oder auch nur„unter vier Augen' über die Proletarierherrschast günstig geäußert habe. Ein„Recht- fertigungZ'-vorzehen»i.d auch in der Schule betrieben, nicht nur gegen die Lehrer, sondern such gegen die Schüler, in den Theatern g.gen die Schauspieler, die in soziolistisch gefärbten Etucken ausgetreten sind, und für diese» Purifikation»-Aaß ist genügeich charalteZstisch, daß man an den ungarischen Hoch- schulen bloß mit der Erlaubnis vor. fünf Offizieren der Brachial- gewalt inskribieren kann. Man kann sich leicht den Leiben»- weg de» unglücklich.�, lcrnbeg'crigen Mädchen» vorstellen, da? ausbricht, um sich die Erlaubnis der fünf Offiziere zu erworben. Daß jeder ungarisch« Richter jetzt grausam nach Nach« lechzt, läßt sich vielleicht noch»erstehen. Aber da», was der ungarische RechtSanweliSstand in der ganzen Justiz-Komödie pro- duziert, ist da» alle. empörendste und allerichändltchstr. Hier einige FäK: zur Jlluprierung. In Sern einen schweren„Kriminalprogeh", der mit mehreren TedeSuriellen endet«, bekamen die Verteidiger erst unmitdelbar vor der Verhandlung die Anklageschrift. Zu Beg'nn der Ber- Handlung erhob sich der«ine Verteidiger und verlangte die Ver- iagung der Verhandlung unter Berufung feawrnf, di« Verteidiger hätten zum Studium de»! nklagemateeia'.» noch keine Feit ge- habt. Da fuhr ein anderer Verteidiger von seinem Platz auf und protestierte gegen tun Antvag seine» Kollegen, der die schwerste Beleidigung de» ungarischen RechtSanwallsstande» sei, da er der Annahme Raum gebe, man tönnt« für kornmunlstlfche Verbrechen eine Entschuldigung finden, vollkommen verständlich ist e» unter solchen Umstänben, daß sich per verteldlgcr de» einen wegen Mar. de» belangten mch spiler auch zum Tod« verurteilten AnzcKoHten unmittelbar vor seiner Verteidigungsrede an den Staatbamoalt wandte und diesen fragte, wen»r eigentlich verteidig«. Die Angeklagten werden ihver Redefreiheit unter dem Bor- wand beraubt, daß„in d«n Räume« eine» ungarischen Gerichte» kommunistische Reden nicht geduldet werden Wunen". Daß während der Ve. Handlungen auf der Gcleri« Mitglieder der Ber- »«nignng„Erwachsende Urgarn' erscheinen nud jene, die zugunsten der Angeklagten aussagen wollet,, terrorisieren, tst bloß ein stilgemäßer Rahmen de» gegenwärtige:, ungarischen Rechts- leben». Freilich ist auch die Lage stne» Richter»(wenn sich ein solcher findet), nicht zu beneiden, der sich»er herrschenden Stimmung zu»'»ersetzen wagt. Bor jedem Richter schwebt«l» furchtbare Warnung der blutige G.ist de»' UutersuchungSrichter» Ludwig Kevac», der die Untersuchung jn der S.Merdung de» Grasen Steson Tisza leitete und nicht geneigt war, die den Minister- Präsidenten Friedrich belastenden Aussagen verschwinden zu lassen. Dieser arme Ludwig KovacS, Vater von fünf kleinen Kindern, arbeiüt« eine« Räch mittag» allein im Gerichtsgebäude und beging in nervöser Srschöpstheit„Selbstmord"; er sprang vom dritten Stock, da» heißt, er wurde mit zerrrümmerien GUe- der««irf dem Hof de» GerichtSgebäude» aufgefunden. Er„hinter- ließ" angeblich auch Aver Briefe, doch wurden diese niemals publiziert und es sich sie auch niemand. I, zwischen find die gegnerischen Parteien der Rationalver- sammlung bestrebt, einander den Stempel des Bolschewismus auszudrücken, und dbes gebingt meisten» auf allen Seiten. Der gewesene Ministerpräsident Stefan Friedrich derlieh, als er flES Geisel verhaftet wurde, in einem Brief seiner Empörung über diese Behandlung Ausdruck, da er schon seit langer Zeit ein überzeugter Kommunist sei. De: Kultusminister Stefan Haller leistete dem National-Rat zweimal den Treueid, was er jetzt mit der naiven Behauptung abzuschwächen versucht,„er habe bloß die Lippen bewegt, aber die Eidesformel nickt gesprochen", von de« gewesenen Berpflegnngsminister Aa.l Erech, der einer der extremsten Küster der christlich-nationalen Perle ist, wurde erst vor einigen Tagen eine Eingabe verö- itlicht, die er an einen Volkskommissär gerietet und in der er der Proletarierregicrung in größter Untertänigkeit seine Dienste angeboten hatte. Gegen Ministerpräsident Karl Huszar wurde in der eigenen Partei die Beschuldigung de» Bolschewismus erhoben, und man versprach ihm sogar, zur Jlluftrierung der gvoßen Einigkeit, ewige Oh-- feigen. 5n dem großen ungarischen Kerker leiben, stZhnen, Kerben die Verfechter der ge.echten Sache de» Proletariat». Vor der Kerkertür fallen di« Henkersknechte ül'ereinander her. Jeder der Henkersknechte behauptet von dem anderen, er gehör« nicht vor die Tür, smcher« hinter die Türl Und seder hat recht! Diese Satasrei Ist das sicherst« Zeichen dafür, daß di« Türen de» großen erngartfchen KertzevS enriiisgen, die Aufrechtere rmd Reß- lichen herauskommen, die Hineingehöreuden, die wahren Räuber Mörder und Defraudanten, die über di« Leichen anderer Voru wärtSstrebenden, hineingelangen werden, di« gegenwärtige» Ha» ren de« weißen Ungarn! (Deutsch von Stefan I. Kirim) I �rVertschaftliches.| An alle oppvfitionellev BvchVrucker. .Borwärt»" und in der �S«rltn«r Volks» zrilung" suchen die im Schiapsttau der S. P. D. befindbich«» Koliegcoi ihrer Neckwsität Herr zu werden. Wir können ihre» Schmerz begreif«,. Hat doch der bisher so gut funktchinerend« Regieappauat verjagt. Deshalio versucht man nun, durch Wettern über die Lauheit und Gleichgibl wgkcit der Kollegen die selben aufg äußerste anzuspornen. Daß man uns, die wir für«ine großer« GeineinsamieitSibce eiutveien,»bieder als Zenfplitlerer hinfbeilltt ist ja mangels neuer Ideen begreiflich, zieht aber bei dem größte» Teil der Kollegen nicht mehr. Die- Äollegenfchaft hat längst er» kannt, daß bei Gefährdung unseres Be, bandSgichauds» die oppofi» iioncllen Kollegen stets die gemeinsame Front gegen da» Unternehmerrum gewahrt haben. Roch begrwlicher wird de» Schmerz unserer unentwegten rechtsextremen Kollegen, wenn mau dedenkt daß e» ihn«, mcht eiiunal gelungen ist, die nötigen!dan» bidaten zur Stichtvahl zu«rhal.en, so vaß sie sich noch«in«« Kollegen der Lzchnqiüon fAdot-f Freudenreich) borgen mußlen, um dadurch die zur Stichtvahl notigen Kandl taten vortäuschen zu können. Resigniert geht man daher zu der Zeitung einer Partei, die durch ihre arbeiterfeindlich« Politik be» wiesen hat(zuletzt bei Bezahlung der Gor»eratstr«ittage und beim 1. Mai), daß sie nicht da» Beste de: Arbchterschaft will. Daß ein derartiges bürgerliches Blatt sein«©jxrlten nicht um die Einlflkei« der Arderterschaft zu wahren her» gibt, darüber sollte sich jeder Kollege ktar sein. Wir gratu» »ere» zu diesem gl tassenbewußt sein und rufe» den Kol» legen erneut zu: Erst prüft und dann wählt! Der AktümSausschuß der oppositionellen Buchdrucker. I. A.: K. W. Schmidt Die Früchte des Betriebsrätegejetzes. Kaum ist da» unter Mitwirkung der Re«tsssvzial.ist«n M- stand« gekommene BetriebSrätegesetz in Kraft getreten, da be» kommt die Arbeiterschaft schon die bitteren Früchte dieses edle» SewächfeS zu kosten. Wir hoben schon mehrer« Male darüber berichten können, wie leicht«S den U.ü er nehmern gemacht ist unter Berufung auf ddefcS Sejetz die Betriebsräte aufs Straßen» Pflaster zu Nprsew Jetzt zc,gt em neuer Fall, der sich in der «.ES. Blühlampenfabrik zutrug, wie da» Unternehmer» tum mft den LertvaueuSper fönen der Arbeiterschaft umzw» springen wagt. Ja ditvet WWciUrng dieser Firma war e» zwischen ein« Lcberwrin und ihren Kolleginnen zu'Differenzen gekommen, weil erstore derartige Rekordleistungen bei chrer Arbeit vollbracht� daß sie von allen übrigen Kolleginnen als gesichrliche Lohndrücker im angesehen wurde. So hoch die Quantität war, so schlecht war die Qualität Wie gewöhnlich, wird natürlich bei solche« Paradepsevden immer«im Aug« zugedrückt. Di« nach solchen Äe.ftungen nach unten zurech» gestutzten Akkorde rnüjsm erfahrungsgemäß aber sauberer ausgeführt werden. All« tUoewierinnen der Nb.eiiu.ng waren sich darüber einig, mit diese» Kollegin nicht mehr weiterarbeiten zu können. Man wollte eia» mutig die Arbeit runde rieget». Ja dieser Situation griff de» Betriebsrat ein, wie e» ja da» BetrvebSrät>eges«tz vorschreibt, um den Beiri-eb„vor Trfchütxrungen zu betvahrcn und um auch daS„gute Siuvernehmer. unter der Arbeiterschaft" wieder her- zustellen. Di« durchaus ruh, gen und fachlichen Worte, welche der Betriebsrat und zwar« der Hauptsach« nur zu informatorische« Zwecken glgenüber der betrefft,«den Arbeiter,., äuverte, wiiioen ton dieser hinterher dermaßen verdreht, daß die Direkeio» glaubte, dem Betriebsrat und drei anderen Mitgliedern bv» Bo- lriebSratS, die durch Versammlungen, Besprechungen usw. irgend- wie in Jusammeiihaing mit dieser Angebegvichrir staiwen, euww Strick drehen zu können. Sie wurden turzertxind aus»-Straßen» Pflaster gesetzt«ber nicht gem� damit Ein« Vertrauen»» parson wurde vom Diretvr z.emiuh unverblümt chr« Sntiassung in Aussicht gestellt, weil sie zur Bal-rMSv« r sa mm lu ng eingelade« hatte, deren>Sesuch wäihvend der Arbeitszeit zuerst von durchauck kompeteotzer Stelle genohmigt, im letzten Moment jedoch plötzlich verboten wurde. Dasselbe Schicksal sollte auch den anderen Ger- trauenSpersonen blühe». Sure Be.eiebsversamnrlung hat zu dieser Angdeguchrt b»- wit» Stellung genommen und die Wiedeveinstellung der lbemaß- «gelten gesocdevt, falls sie weitere Maßregeln ergreifen werdem Bn der versanunlung wurde auch beftnurtgegeiven, daß auch s r a IN- W e r k an der Warschauer Brück« schon ein Be- tviebS-ralSmitglied srftrlo»«ntlassen worden sei, wob« der objek- tst»e Tatbest. Wertheim übernommene Personal der Tarif und die bestehenden Vorteil« darüber hinau» Geltung haben sollen. Am 1. April hielt sich die Handwerk»- betriebsgesellschast aber n'cht mehr an die» Versprechen. Zunächst wurden die Osterfeicrtage nicht mehr bezahlt, dann wurden die Krankheit»tage in Abzug gebracht, ebenso Unverschuldet«» Fern» bleiben von der Arbeit durch Lohnabzüge bestraft Der Arbeitgeberverband für den Sinzelbanbel hat zn dieser Angelegenheit Stellung genommen und erklärt, daß der Tarif auch für die Handwerksbetriebsgesellschaft— wenigstens für die von A. Wsrtheim übernommenen Handwerker— maßgebend fei. Die Firma kam dem trotzdem nicht nach. Eine Betriebsversammlung befaßte sich kürzlich mit dieser Angelegenheit. Die Firmenvertreter, die zuerst ihr Erscheinen zugesagt hatten, waren im letzt«« Augenblick„verhindert, jvitz Versammlung d«N«f sehr stürmisch und nahm zum Schluß ein« Nesoiution an, womit der Betriebsrat beaustragt wurde, den SchüchtunaSauSschutz anzurufen, damit dieser über den Tnrrf- un» Wortbruch der Firma sein Urteil fülle« kann. Streik der Markthelfer i« Berliner Buchhandel. Da die Ar-- Gektyeber die Forderungen der Markthelfer im Berliner Buch- Handel abgelehnt haben, wurde in einer gestern stattgsfundenen VertrauenSmännerversamnUung beschlossen, ad heute, 8. Mai, in den Streik zu treten. Als Wochenlohn für Markthelfer übe« HO Jahre waren 905 M. gefordert, die Unternehmer wollten aber unter keinen Umständen mehr als 180 M. zahlen. Bei einigen Finnen, die die Forderungen bewilligt habe«, wird weiter gearbeitet. Tiesbantrebeiter. In der Sohnstreitigkrit zwischen dem Reichsverband de? Deutschen Tiesbangewerbez und dem Dent- fchen Ba-uarbeitcrverband Wer die Höh« deö Lohnes für über 18 Jahre alde Tiefbauarbeiter ist vom Tarifamt folgende» se- Mosten Warden: Der Stundenlohn kür Ti«sbauarl>ester über Ifc Iah« wird mit Wirkung vom Ib. März 1090 ab auf 4,kb M., sowie ab 0 April aus 5,-10 M. festgeseüt. De: Anspruch auf N-rch- Zahlung acht verloren, wenn er nicht bis spätestens zum 22. Mai 1090 geltend gemacht worden ist.— Wir fordern olle Koklegen. die auf die Nachzahlung Anspruch erheben, auf, sofort bei der Kirma, bei der sie am 15. März beschäftigt waren, di« Nachzählung zu wOamieien. Deutscher Banarbei ter-Berband, Zweig- derrin Berlin. Rollkutscher, Speditionsarbeiter! Arbeiterräte, Betriebsräte und Betriebtobleut« aus de» Speditionsbetrieben Sirsh-Bertü»»! DionStag, 7 Uhr, bei Bdler, W-berstr. 17, Zusammenkunft. Die Branchenleitung. Frlsenrgehilfen zur SonntagSkontroNe! Sonntag, 9. Mai, vormittag 8H Uhr Treffpunkt für die SonntagScuhebewegung in folgenden Bezirken: Zentrum: TNsabcthstraße 30 lPassagef. Friedrichstadt: Georgenstr. 24 sBahnhof). Warscharter Brücke: Warschauer Str. 61. Südwesten: Delle-Alliancep-atz S. Baye- rische» Viertel: Martin-Luther-Str. 78. Charlottenburg: Sa» dignpplatz(Stadtlahnbogen). Jeder muß mitarbeiten, auch die schon lange die Sonntagsruhe haben. C/rtsvcrmaltnng Groh-Derlin. I. A.: Walter Zobel. Aw. Süd Spandan. Sonntag vorm. 10 Uhr Versammlung Rabenästrabe 8(Mecklenburg). Zutritt haben nur ehemalige Akkordarbeiter und Arbeiterinnen, welche bereits Aklordnachzah- inng erhalten habe»(Seidel). muß, dann soll«S wissen, daß die Angestellten der Arbeiter- Vertreter allss getan haben» um die Bewohner Berlins davor zu dewahren. Der Vorsitzende de« Beirats für di« Mehttagerung beim .-.in.--u« aitogpftrott löetutnL NriÄ. Speckschiebuvgen. In der«ehrt« Straße und Umgegond bilde« SpeckMeSuwsen das TageSee-fpsäch. In den Keller» zweier Häuser find Ünmonge-n' Venz: Speck aufgespoichert und immer neue Sendungen koenmei, hurzu.s darvn fent EefängnlSyof Sknzeln derNesfen m» wandet. für die Knoche.-:««« si-Wbar« Handlung nicht tri- Hwoa« fci»;«*, weiden p« jewie«Öe Pechonr«» die über den V«r-? Ugii W G-'. te Angabe« uachtn i.»yen, geboten, der SriminaW Aoliget i« Pol vda», Z'-mr-:< 8ch i.i rim.-Wachtmeifter Schnogo fchtif siÄ sd««Msdtich Vi.UetlanjB zu-machen. Strengst« egnitztu wird zugesichert.-» Der Dnft, de: den Kelle»«ntftrSmt, läßt darauf schließen, daß die Arrfbetoahrung dieser so begehrten BahrungSmittel viel zu wünsche« übrig läßt. Neber den Sigkntümar dieser Speckbvn st« besteht keine Klarheit. D« Magistrat fall mit diesen ISorr(i:-m nichts fa tun haben, wird vivmutet, daß militärische Stellen Eigentümer dieses Speckes find. Groß, TmpörUidg nicht es nun i« der ärmere« Bevdlkerang hervor, daß tSgilch Sp-ckskiien per» schoben werden. Auf dem Wedding gibt»s Kneipen und Lty-wren- goschäft«, m denen dieser gestohlen« Speck ganz offen-gehandelt'im Städtt.-ch» Ki«d-«chort<-«ab Kindergärten tn ReukNla. Dl» Ktubertzertg und&h.bftcärfrv find den fitzt ah von morgen» 7 ttlfi, abends S dcht We-�n r-er Höhe des Hoch» «etde»»tz». ttdti auf die BcBmui' hoMegrr K.'.mmer veswi-os««. ttiidmnrfjiiwia tze-S ibtagistratS bi\ Btrtndfbij In Sscker ml Krnlil««. «ürnberg, 5. Mai. Heute trat hier im„Künstle rhan»" der 16. aufiererbentliche VerbandStag der obonzenanwen Organisation zusammen.®\« Fülle von Aufgaben harren der Erledigung. Außer den G«- schäftsberichten stehen acht Punkte zur Verhandlung, von denen der Punkt.Arbe'tSgemeinschaft— Rätcsystem' durch Reservnt« und Korreferenten behandelt«erden soll. Statutenänderungen, Regelung der Beitrag» und UnterstützungZfraaen, Abschluß von ReichStariien für daZ Bäcker- und Kandito.gewerbe, Maßnahmen gegen dir LehrlingSzüchterei und besonders der Znsammenscklnß zu einem Nahrung»- und Genußmittel-Jndustrieverband find weitere wichtige Punkt«, die zur Perhandlung stehen. A-u» dem vorlieaenden Geschäftsbericht ist z« erleben, daß die Organisation im letzten Jahre eine» anherordentlichen und schätzenÄvertcn Aufschwung genomm- n bat. Da» Verbands- vermögen ist von 430 804,31 aus 1171598,55 M. gestiegen, die Mitgliederzahl ist auf über 80 000 gestiegen, von denen 18 440 wetbl ich« sind. In der Begrüßungsansprache teilt« der Verfitzende D i e r- «etzer mit, daß dem au» Frankreich hwrher delegierten««< nosten von der dortigen Regierung die Ausreiseerlaubnis v«v. weigert worden ist.«in« Mitteilung, die vsm Verbandstag mit Entrüstung ausgenommen wurde. Zu Vorsitzenden deS VerbandStageS wurde» Diermeyer elnstimmig ulid Hetzsch»Id geM" sine stark« Rindecheit ge- wählt. T-n Antrag Schumann- Berlin, der dahin ging,«inen Delegierten, von dem er annahm, daß er der Bctrieblorganisatien angefiZ-re. nicht zum Perba ndStage zuzrstassen, wurde nach stundenlanger Dibatve durch einstimmig« Annahme einer hier werde» Frttwanen verschoben. Hier muß eaedNch A«ned«r ein treten. Schwer sollte da» nicht fällen. LebeNimtttelvtrsorgvns und Schffferfiitvik. Der Beirat für die Mehllagerung bei« Magistrat Berkin schreibt unS: Am 28. April 1990 haben auf»mrnd de« Ausbruch?» M Binnenschiffahrtstreikes die Angestellten- und Arbeitermitglieder des Beirats für di« Mehflagerung beim Magistrat Berlin im Ein- Verständnis mit der Arbeitsgemeinschaft Berlin und des Zentralen Ausschüsse» aller Hilfskräfte Schritt« bei der Generalstretkieltung der Binnenfchisßer unternommen, um Notstand»arbciten für die gefährdete Mehlversorgung ausführen zu lassen. Et handelte sich vornehmlich um die Ausladung von Kähnen und Dampfern, sie mit ostpreußischem Mehl belade» a« den Mehlspeicher» Berlins lagern. Da« ostprrußffche Mchi»var durch den Sangen B>«rffernwg, durch die Umladung au« Seeschiffe» in BinnenschiftahrtSkähne in Stettin und durch die lange Kahnlagerung während de» Hafen» arbeiterstreik» in Stettin in einem Zustand hier angekommen, der befürchte« ließ, daß eine we-itey- Lageruiut«n Kähnen die refttof« Verderbnis de» ge-,amten MehleS nach sich zieht. Eine Lagerung über den 30. April hinaus konnte der Beirat nicht verantwort««. Die GtaatSminifterien wurden angerufen, im Jutcresse der Lebensmittelversorgung auch den Arbeitgeber nun zu einem Cnt- gegenkommen seinerseits zu veranlassen, wie das di« Zentral- streitleitung schon getan halte. Auch am Morgen de» L. Mar»xir von diesem Entgegenkommen de» ArbeitgeberverbandeS nicht» zu merken. Der Beirat veranlaßt« nun die direkte Benachrichtigung de» Reichswirtschaftsministerium» von sich au». In Gemeinschaft mit dem Magistrat überreichte er unter der Zustimmung des Stadtrats Weis« und de» Stadlverordnetcr-vo itehcrs Dr. Wehl dem Oberbürgermeister Mermuth die Schilderung von der in- zwischen gewachsenen Gefahr bezüglich der Verderbnis deS oft- preußischen Mehle«. Der Oberbürgermeister Wetrmufh benachrichtigt« in dem Sinn» da« RelebStoi-etschastSmnrister-iu«, und ba- den krbeitgeb»«- verband der Brnnenschifscr in Hamburg im Interesse der Be- völkerung zum Entgegenkommen zu bewegen. Die Gesamtwochen», enge für Berlin beträgt 24 000 Doppel- zcntner Mehl. In Kähnen lagern hier z. Zt. 19 000 Doppel- Zentner, die der Gefahr des Verderbens ausgesetzt sind. Das WirtschastSmimstcrium hat bisher den Widerstand des Arbeit- gebcrverbande» nicht gebrochen oder nicht brechen-können. Wenn verlin 1» de» nächste» Monaten wieder dumpfig»» Brot essen Gtom»l tot SHar!s«enb«eger Gtattv«szd«vkR- ve«satmnlimg. ff?»* ffitfMMt der uwmbhünglpen H'naktion ü-lwr Sie anseb- liche» M»h!M-ebuugeu de«®WÄ»n»tS s:ihrt«ke te der«istrlgs« Giadweu-ordnrtemiverfimrinsui� z« Beginn der Gi�ung z» erregten««SehwstnrfetziEwn. Der»agilftrat hatte groHe ü-.n- gen angeblich verdoel-ereen M-tfikS einer �M:m>üna-stanft.:d über- wiesen, in der Presse wurde jedoch behauptet, daß dieses Mehl nicht verdorben gawckfen sei. Auf in-e Anfrage dev unaPhärsgig-en Fraktion antwortete der Stadtrat Kugustin, daß da». Mehl von mehreren Stellen als nicht»wehr zu«- menfllstichen Genub her- went-.bar bezeichnet wor«>en fei. D«? OSerbiienr-nmeiste« griff den Begriimder der Anfvag«« durchaus unfach>:ick>sr fiMfk an. und glarrbte, der»nwbhüinchqea Fvaktion Vorh»üinngen über ihre Antz gaben machen zn können. Ihm endaeansten die Genosslm Hertz und Löwensteill, und stellt«» fest, daß die öffentlich- Erörterung dieser UnHeiegonsteit urck�h-n-gt naiwendiig gewesen sei, da die allerwerschwdeickt«» Gerüchte darüber stn Nnckare-r waren. Die dunkle« Andeutu-wgen deS OberbürgenmetsterS Über nnfnchllche Kvecke, die dle Unabhängigen«reit dieser Anfnage aastetttch der» sobstchhätten, gaben Beranöassuna tziu heftigen Tn-zrift'«« g-gen de.» Oberbgvoevmeifter, dessen Pfr-ckfi»» wäre, derartige beweis- lofon Verdächtigung«« zu nnterlasson. Nach dies-er Anfrage trat die versainnrlinrg in die navfamgveiche Tagesordnung ei». Marke Villtr fi. Die Partei hat-tn der letzten-Zeit einen großen Teil ihrer Besten hergeben müsse». Jeder neu« Verlust trifft unZ darum um so schwerer. Marie Mlke ist nur 48 Jahre akt geworden. Die Hälfte ihre? Lebens hat sie für die Sache der proletarischen Frauen gewirkt. Früher im.Verein der ar» bettenden Frauen und Mädchen' und seit Inkrafttreten deS AeichsvereinSgesetze« in der Partei, war fi« unermüdlich tätig. Lang« Jahre al» Vorstandsmitglied de» 5. Kreises, zuletzt noch im Vorstand de» 10. Distrikt», arbeitete fie, bis sie vor einigen Monaten schwer erkrankte. De« Verlust werden insbesondere auch die politischen Gefangenen und die SchutzhLstlinge außer- ordentlich beklagen, denn wenn e» zu helfen galt,»ar di« Ge» nossin Bolle i ininer«ine der«rsten. Proletarische Feierstunde» finden am Sonntag, vormittags 11% Uhr. im Großen Schauspielhaus statt. Ts wirken mit! Der Ukrainisch« Nationaichor unter Leitung seines Dirigenten Koschtztz, Till« Durieux— Regitattanen. Waldemar Henke— Toner, Dr. Lüdtke— Orgel, Dr. Rudolf Breitscheid— Ansprache. Karten sind noch zu haben in nnserrm Bureau, Schtcklerstr. 5, Buchhandlung der.Freiheit', Brette Str. SO, und bei Kröger Putlitzftr. 10. Arb:iterbikdv»»s«schule N. E. P. De« nfichste wissensthaftlich« Vortrag für Referenten findet am Dienstag, den 11. Mai, astend« 6 Uhr, im Plenarsaal de» Rathause« statt. Genosse Dr. Hertz spricht über Srnährnngsfragen. Erweiterungen de« SountagSverkehrS find in größerem Nm. fange auf den fco« Berlin ausgehenden Fernsirecken von nächsten Sonntag, den ö. ah bt« auf weiteres vorgeffhen. Aus den auf den Bahnhöfen autchüngenden lSekaniiimachun-gen ist zn ersehen, daß vom Anhalter Bahnhof folgende Züge auch an de» Sonntagen gesaheen werden: 804, ad 5.20 früh nach Franffurt (Main); Zug Zill, ab 5.50 früh»ach Mltervrerda- Dreödzn; t> 42 ab 7.00 vorm. nach Frankfurt(Wa:»)l D»SO, ab 8,39 vo in. nack! München; 284. ab 11.88 vorm. nach D-reSven;«SO, ab IL-kx- mittag» nach Srs-urt; 80S, ab 4L0 nachm. nach Erfurt; 81, ab g.4S nachm. noch Dresden; v 104, ab 0.50 ebb«,, nach Pfauen; D 106, ab 7UX> abd». nach Dresden;«mS der Gegen-ncht»:-� vsv- kehren di« Gchnellgüge von DocSden an 11.07 vor-m, von Pleam an 12.20 nachm., von Feanffwet 0W«in)«n 7J6 ak»».,«f.b von Münch«« an 8.26 abd»., sowie«in-e Reihe von Personenzügen. Bon der Stadtbahn verkchren Sonntag» wieder:»55, ab SPar- lottenburg 18.00 mittag» in der R'-chtung Schwcidemü�l und 941, ab 494»ach«,«ach Sommerfeld; in der Gegenrichtung fahren 243 von Fjaww, an 5.2« nachm. nn'o L4L«« Schief. 5.41 nacbm. Nach dem Westen verkehren wieder 284, ab GM«,. Vhf. 8.42 nach Duisburg; v 172, ad 7Kb früh nach Bentheim! 664, ab 8.20 vorm. nach Güsten; D 14, 12. 17'' mittags nach KRn; 618, od 6.18 alw». nach Güsiem. In der G-egenrichiiing verkehren die Mge an Sharlottendurg&M früh von Duisinrg, an 188 mittags von Güsten, sowie die beiden Schm-llzüge von Köln bzw. Benchsim an 5.57 nachm. bgw. 11.61 nacht». De Fahrplan für den DonntagSverkehr vom Lehrter Bahnhof enthält all« Züge, die an den Werktag«» verkehren. Vom Stettiner Bahnhof fahren die Züge ab Mriin 2.04 nachm. nach Nn 2.00 mittags nach Magdeburg,«ndnch auch noch der Zug 370, ab 7.31 ebenfalls nach Magdebneg. I« der G«>genrtchtu»a ve'-lcuren dt« Schnellzüge, an SW nachm. von Düsseldori,«m 7.54 ab von Köln»nd di, beiden Magdeburger PersvU«n«üge, an Berlin 1.4L nachm. und 8.57 ak-cnd». «»e x»etze veefchiebnng v»u Masazinstlck« ist in Spa: d-.'U vorgekommen. A«» Ne-ichSverpKeguvgtamt sProst.-S.>nt) PstS» dam hatte 8500 Säcke, Münd-eftwect 000 M., in das Festung s- gefängni« Spandau zum LuÄbeffern gegeben. Nachdem die Säcke sorttg waren, sollt«, sie ve:abrcduligS>vmä-ß abgeholt werbe:«. Am S. 2. und boten vchfchnte Neukslln. Zu den Vbrtrckgen der Dogende»! Ftcki-n» tftib:„Das mod««« Drama' und Julian Borchardtzx. .Dw tonifs-Y K-ckdenkvaeßistZ, Hre Ursachen und die Mittel der wrtche am IS. Mai d««knen, hvmch«, noch Anmeldung«» Isin Rathaufe, 3! mm er Sich ht der Zdi do» 10—1 Uhr entgegen» genommen. Svmmnnnler VcllZblldnngsanSschuss Rrinickendnrf. stm de« ü Mai, nachmittags 4 Uhr, beginnt eine neue- von Äiuderberstellimg«, im.SCtoco* Di« erste Vet» ansi- Uu-s M eine Vorst? Srrrg de» von uns erworbenen «tten.D! Ein irr!: 20 Pf. Verr!', hri matte?,, er irenssen, Yez. Lichtenberg. BersammUmg heute abend?}£ licht im Carilicn-Lhzeum, Nathans-- sir,.!->?, Llchlenbeva. In diefsr V?rsamnUr:ng Hommsa alle Fragest bezi�tich dsr Rtztimmnug zur Sprache. Der B-Ufeemeister Jakob Plewinskk, Große Frankfurter Straße 2, ist wegen unzuverlässiger Betriebsführung auf die Dauer van U r Wochen von der Mehlzuteilung ausgeschlossen worden, der Vückerm eiste« Paul Mever» Berlin'S.«, Blücher» strnß« sitz, auf die Dauer von drei Monaten. Ans dem Maifest des 8. Distrikt» im WirtShan» zum Steuer» hau« sind folgende Gegenstände gefunden worden: ein Hut, ein Ste-k» ein D« m«, Portemonnaie mit einem größereu Betrag. Ab-» «ih»»u s- rd die Sachen bei Li. Nnppert, Kochhaunjtst Atz Seitqg» siligrl st Ztr., wochentags von 5— ß Ilhr abend«. cedmsmiuelMmier. Bettln. 250 Drdmm aasl. Bohnen. S>a Gram« Hase-rflocke«. W« AnmeldoebsthNttl« sind vom Eonnwg, b-n S, di» Mittwoch, de* Ii. Mal, bei den Kleinhändlern abzv-gevem) ««vickwndort. H Pfd. Kunsthonig,% Pfd. Telzware». Pankow. Die bei den hiesigen K aufleu,. n noch t-esiudbchen Aest» desiünda au Haferflocken können auf dsr. Abschnitt 40 der Leben»» n-üwikatt« fiir Jugendliche adgegebe» und eniuommen werden. 6b» «n.faHen e-.if diesen Abschnitt Lvv D.ainm. S-iedcichoselde. AI» Ersatz für die fehlende« 4 Pfd. Kartossel» ramm Z-Zangoon-Dohnen. Am Dienstag: W0 Oranirn Haferflocke» «auf Abschnitt 8 der E-rotz-Berl. Lsdenemitieldart«, 125 Gramm Grieß sff. Am Freitag: 2S0 Eramm Backobst Abschnitt Z. der Waren» l-»z.ugokar!s. ZöO Gramm Marmelade(Abschn. 20 der Eratz-Berl. L-eb-iMmittelksrte)._ Aus den Ongonifanom 4. Distrikt. Sonntag früh 8 Uhr in alle» Bezirke« Flugblatt» veedrelr-.»�. Die Abteilungvfiihrer können stch disfelbe» am Sonn» -obend obend vom Genossen Hellmuth abholen. Dienstag 9% Uhr Dlsttikwkonferenz in der Schulaula. Noichenberger Strasse 87. Hier» zu find auch die Mitglieder der verschiedenen Kommifsione», ferner dt« Referenten und Diskussionsredner eingeladen. 6. Tisirikt. Die Frauen treffen sich zum Frauentag bei Schwel» kardt, Alt- Fakobstr. 23/24, am 1410 Uhr vormittags. 7. DWckiltz Treffpunkt des 7. Distrikts für den Frauentag Eon»» tag l! Uhr Eomenfus-Piatz. Abmarsch 0% Uhr vom Platz durch Maure» 1er Siros:— Frankfurter Strosse. 8. Distrikt. Zum Frauentag treffen sich dlo Parteigenossinnen Sonn» tag morz-n? in ihr-,, Abteilung�- Lesoabend»- Lokalen um S Uhr morgens 3% Übt Trefftunkt orn Paltenplotz(Normaluhr). Don dort ilblrrorfch noch dem Derfaminlungslskal. S. Distel«. Die stienokfinnen d.essen sich Sonntag IS Uhr Dan» tlger. Eck» Greifswaldsr Mrasse. Don dort gemeinsamer Derfmnmt ülngsb-snch. 11. Aicke«u«q»-Ybt ritte der Allttettsn-Kvmnrission Sonnabend. abends 7 Uhr. F't'gblatter abhÄtck!>«t Korff, Elifidethirtrch». Mrasse 1ü. Iii. T-Fttstit. Heute 7>'- Konfitten» fllmtllchec vo-rstandsmitglle- de» und Funkiionüve bei l-"Vr. Atviptsche. lkckt Ketmoer Strasse. 14. und M. StU'- bt..wie ttzinosslnuet» Stoabtt» troffen sich Sonn» lag vormtitoe»».ls Uhr«m Denfi-al sin Kidinen Tlevgart« zum Besuch de» Prouetztoge». sttemand darf fehlen. !ss.»istttkt. O«nn»b«»d 7 Uhr Borstandssitzung bet Schultz» Dldewbure»? A-teass«»8. 17. Äistetkt. Heute abend Handzettel- und Fwgblotwerbrettrmgl! um 7 Ld-- VON d«:i z lfisbrndr-holen-aus.— Die GenSfsinnen- de» 17. Diftrikts treffen siö) zum Frau»»tag«n Sonntag, vormittags- 10 WH-, am Lervüld platz.„ ffWtftzß-Frtetzeei«». tLittnnosllStmp-fsion,«ttter Dbegd de» rsM»; (�.--n Kursus«s,in«>end, Uhr, bet Spieß, Fftsdenea, Khetn», Ecke irnedergstrehe. Te«':.>bes. Heuw A6 Uhr Aktisnsvr-!-?btzun« des Decker, Ring- ""«....... 1 V.'-m utzd der Agit« NmtFm. sink eben fast» eingeladen/— Ktorge«, Sonntag, Landagt- tetton.«l'chrt frtih b'A M« Dtchnssel«»pestrasse nach stSffe«. Sieelendv.f. Heut« 8 lfi>r de!-'1er F n>.riivnti'sttzung. Sonn- Die Mitglieder dar Poll er Agitatlons- tag 9H Uhr in her Aula. Lyzeum» lstinwkehe tz--I-g!i«deroersammlung. jdteewtatz 7 Uhr Aula, Lyzeum, Niogsirahe,»ssentlrche Fravenver- smnv-.'ang sKr-auenterg). st.'ipenick. Sonnabend 714 Uhr bei st-'f.w. Schung fZmMchee Funktionitre der Partei.— M'swach v-'rtifllfie«WorverlanimlNUtz in,..tzkhroelzer tSarten'. B-n. DSn m tss svricht iKer: S. P. D. und K»tchztag»»ah�.— Der am S:--.-poch siÄmtz Aahlabend finde« deshatv schon am Tisnstaz, den 14» Rai, In den b- kannten Lokale« statt. P'-sigmul. chemeln'amo Ntzanq, MlmMch« Mern» bstrSte Sonnodend nachmlttass o Ith! ut fc»c Anassenschule, Tonradck stresse(Musik saelZ. � m vorfiWwaw». Sonntag S Uhr Sonntag 10 Utjc Festfö!,», Tonradstr. 44. iieft}«« Adirrol-ef. FvaueeK« in den Borsigwalde« tyenoffin Vtannthal. gblettverbreiwng von den Zahl» abentlokeien. �rtÄ-r-chofiugrn. Sonntag v-ormttta-N 8 Uhr, im den bekannte« Vs'trksloi eleu F1ugb1t>st?e-- r- sinng. an der alle Patteimltgliedo« te'inekmen müssen.— PeziltzsMrer Seemndend tz Uhr m.der Sänge»» heile vlaterial abholen.—-'oniitog FoinMenr-ussvg nach München Hofe. Trefftu'Nkt ruchmitiv-g 4 Ich? am Knrvaik. U. S. P�Fraktt«» ss�eUstlschee Krbmr. Atzim« mittags 11 Uhr Schule Hinte« der Earnlfon-kirche. Sonntag vor? i-y iwii.c4i/ JUU;«711 Jd%-'""Wi> viisyn. ifiw-'i vs i»4 i. d. I. erschienen auch im AestungSnefängni» 8 Fuhrwerke ein Begleitmann und gaben an, die Säcke für PcesNrm ab-; Veresnsfalsnder. Freireligiale Temewde. Sonnsag voemitiag 11 Uhr t« Stadt»-. hausi Klesterstr. SO, Vortttetz des Hearn D». P. Ketsch»:„Sozial! sm,»! alz Ethik".— Harmonium: Aus„Der Troubadour�(Berdi). Gast»- willkommen. Lerbc.rd AolksM-undheil. Sonntag, den S. Mai, Frllhltngsfest tu» „Milogsiheim''. Beginn 6 Uhr. Öäfitz wisiksmmen. Am. Bund det KrleaebeschSdftiech vriegrup R»ntag St4 tzi-nc im„Doldefce«»� Ott«-.-- r-'ppew Tltttamwlung «vieltfÄscho ProSet»»t«dnWo«v ch?»!�tfitelws tn* tzentrali ßtzUPsi psidtt VW em Wentvg, ssinvern*m Ürunoestag. de» 13. Matz. in d»« Eck«!» Wz.imneistsvfk.lo kfiiinmer 17) statt. Alle Kruppe» müssen»enraten fein.— Die Generalversammlung findet am Milttvoch, den 19. Matz abend» 7 Uhr, in der Echuwula Weinmeisterst r. 10 statt.. ck-gieitmann und gaben an, die«acke für-fiaisoa« ao»; Veriogsgenossenfchaft Freiheit", t. u>. sollen. We Säcke wurden auf fite Wagen gebaden, die Lwb-ndrnck rel und Ve'i-maoet.-üttckckt Berantworilich für die Redaktion: L«o Lfeb�schütz, Frieden- Berlegsgenossenschast.Freiheit', Leo Liebs chiitz, Friedenau� D. m b. ö. Berlin.— Druck de« ujt m. d. tt. Schttldanerruuu« Ist» M, Schulmeisier Dre�ener Str. 4 BERL8M SO Rottüussf Tor Anzüge Sport-Paletots CZ □ i Wir bringen hierdurch zur öff«,iUicl,rttM»nntni», W5 der Herr OberprSsident von Berlin zum KreiSwahIleiter für den WiVHkkreiZ S «itH«iui»»«t S>. At»it Mt» enf» Seden «o.d«> und s»d!e»i l.Ieende inutz-dei-d. die Utc dm S5e vi icr v f/v c. uftru OitSkranlenkafse erst mit d m 10. Win! I»t(» in rtrtitt irrten. veicha. nmtiiNiptcht« tnih obnt rijdirlnliiite de» 1. UrMSter, Bc ii rn, Otc eUen, Lr§ Hinge, IiekfltiJlclt 3. Jj(iii6j«wer,«»«><>.- Wik. 3.»etriedddramie. ffllrtr.üeiiur und eticite«n,dt;Bte in äfitilich (jUSofrutti Sie nnz jäm:'.w, wenn diele SkOT H l*®» ihren r-Vtr,!>■, w» Kidrt 4. Handwn.iig ISf n und StlJtHnte,«ed lftn mrd Leyrünge in Siprljetsii 5.»ah-ien« und Crtlicricvmi'gücCer, ehne Nüctstchi«u[ den Snnstweri I. littjTet und Siit i» r. Sie«eriUdeudh wie Wut rin4«tr:it; IScrüitc;i.h 1»«»«»»« 10. SPtnl 1930»d in K Lehn!»I n in Siuse A (VeCtlintie »ImCtiitocit) 2 3 4 6 » 7 8 » 10 11 12 tri einem Tageererdiruft ixm H? 2,00 mt. 2,0t»f. d>S 4,m®!?. 4,01. «.Ol. R.Ol. 10.01. 12�1. i»5h. . Ji.t4. HZ1• tRin- 6,0» v.'X) io,oü 12,00 lj, 0 l\W 21. 0 2400 37,oO 27. 9U SBadituOcUcnf Zeniralverhand Ort G!aser .sahlttcNe Verlin. Unter A»4UHnahm» aus unser» Bsknnntmachuiuz vom 13. Tprii!ö?v. detressend Einrichiung von stadit- sthen Ainherhori»« und llindorzilrlen ivtrd ergänzend gekannt grnnedcht, d-tz zustanfiig dl« stSdilfch-n Kinder- ho ie und Sinderaärien von morgen» 7 Uhr dt» aö»nd» S Uhr Beäfritet bleib««. Da» Hor!g»ld beitägt pro Mach« 1 9».(Cr jede» Kind— bei ttiotlch.m vesu 9,!» Vttt. jne Tag. Für jede»»«it»re K'.nd au» der- selben FniirUI««»rdea pro Woch« 0,7k Mb.«rhob«n. Für da» in ai>«n H,ri,n gleichmütig zu v,ro1so!g«nde Mittag, ss«i»inschliebllch riachmiiiagostafs««(«veniuell Supp«) me d»» O.VV Mk.«rhoden. Dt« Anmeldungen t*r di» Kafnohme werden in den Horte» seihst«nt- aegengenimim«,!. Zurzeit stnd folgend« Horte und kärie» in Betrieb: tUud ergaben kirchnchss» 8, Kinderhort Friede lsiroze 88, Rinderyort Steinmehstrah» 85, Äinde-hort Äl.'iirmrstftrehe 113, SU«deich» rt echierke'lrahe, Crht Jlsepratze. JleulKSn, den 4. Mal 1980. Der Ragistrat. Jugendamt. h OeacMecM»-, Hout-,!5an!-, frauenieldca: sp«z- veraltete, fear(n£okfKe HemleWei«,»crv. Sc.iwfiche, SalvarsaB-Kuren, IMtt-«. Boitin(«raualtBTi e. Licht- u. Plnton-Bebafid oag. Durch- ie«ekt>ve, l!Ätl»u»«n»e. BMtrBb'angtn. Oetremi�WartMtRtmei �amen»od der ArxtMelies ReiJaMtAH von nahe Af�xasderplau 9-1, 4-S. S«iinlÄ-s 9-1. vis Urabstimmung über Sie Erhöhung See verbanösbeiträge find«»m Tonuad.«», nochm. 4-7 Nhr NN»»omting vorut. v— 11 Uhr, I» nechitetrtide» 2o!.i«n stcU: Restaurant Köhler, Eiialicher Sie. HO. . SR o;b c», BUIoivstr. 41, , 1 e i ch« rt. Lübecker©it. 8, , Rippe, Swinemünder Sit. 47, m Witt, Pasemolker Sir. 1, Weist. Svnnenburger Sir. 18, , Vindseil, Rominiener Str. 89, r Hahn, Börlher Sir. 15, �© ch u 1 1, Mariendorfer Sir. 8, ,?» u> ch»» r, ReustöNn. Aeuiorftr. 8, , Schiller, Tharioiiendurg, Kirchstr. 80. Bei der Abstimmung stnd die Berdandedücher vorzu- legen. Die Vezlrbeleiior haben die Siimmzetiel di» Freiiog im Bureou abzuholen. Di» Rückgabe der Stimmzeii«! must bis Moniog abend erfolgen. Im Iniorest» der Organisation«» Dfiicht jedei Kollegen, sich»n der Abstimmung zu beteiligen. DI» Orisorrrvaliung. I. M° r P u r s ü r st. Zleffht btt l�iilltt s�dr»ch-.r g. Schri'ißikhtr. Dirtr«!?«» Druckereien, i« denen»er Kasseubote leine Stimmzettel zur etichwahl aSgepeden h«t, ttnnen»iefettte« im Nlir» «chchdle».__ Der«-«»»rstau». ?ut»r»aiionaler Zrauentag Srißk Skistliche x«!jls« Soniitag. im h. Viict, vorm. 1» Mb*. OrauertiT j.loftoM, SdchnhoofesstS»» 10 II. S»W»»or»nu«g Vis prsletarilchsn Zrcuen im Ä)ek«rs»o'uttH«. Itkin. i III in A estm! 8»»»»-NUtch, porttl droiichieot». 0»»ice«r»g-�cr!in Ro*»f"fit H* wsk'rsi Relereclnirt«k»«i»m4i filr alte Qcsciilechtokrankhelten. Mnr«-, rreurslnldeu. blBtn« ersecliunxea, Salvursiin- Kur. Neh.n-tiaoe soimeit,«Icher, ciime Berufs.:!;: unn. MlBlife Preise. Dr. m««. Lonitner, S»rec■i.ji«« ifl-I 4—7 ,. S. 10— u. Bryatjffi�gisfcr.iaa,(Rosentü. pigjz.) lltr Yhoui- und OescdbilectstiRlclacn CA �»» a irrv» irinnatr. 147 «»W T-ch I. rtus». Evii« Nern.ti-u»». MMwi yrfgriü£?'i!RS BHä Berstung ifeer s&üüs�lie eeüanfiiBng Srr«cbi»fvnr«B 10—12 und 4—8, Seualctso 10—12 für Oescklachts-, Haut-, Harn-, tk'Ä«» fraueiileiüap. spezieil voraitetc Iwu-tni.�ihi'fye Haraleiden,\MSfchtti. IfervanfeUl«« bwt Sclrwächo, K»pi-«u KraKRseiMBorzafl. ttds««<,!:»« üa. IscIlUs, Gicht. Ge«en Luft« eiueue il illneihoile, v«tbuaden HiitStlvarsan-KgrÄB. Urtii- j. ÜinUintersuchuns««. Im arstea». ittestao Äuir-lmutHui von Dir. L©s«r senior M WMWer Str.£8-�8 � ¥ür sp��er T®» zahlt die höchsten Preise wie altbekannt die S�roduktcnhandliiiigf, Bertin SO.. OranlenstraBe 184. KapSer M. 13.— Messmg1 M. 7. Rotgsuß H. S.- per Kilo nicSTil t»ls!| 2Snn Quecksilber Sämti.Metaiie Platin Gold-, Silbar- HbfilSe Zahna«bisse ktvit an riesig Mr Preisdii In urmo 6 Elflkfi�StfiliU Msfaü-Zentraie l.BriraDWsStr.ll am Rosentka er piati 2.Fetinimiß24S »m Wfd'linKplatz Z.LMMIr.LS nai'c der 1 ufmstraBt 4.E�!!2l0fStr.2 bell« fe«i»4n«eerfcr Str. am Anhaher Dalinboi S. Hßli Jlln tius.-Fryr.-$tr.229 pahe Hermanupiatz 8;W«M8!SW«72 am Battennla's. Silber HSr öA Wsäl- feßBipf, Kr ZeüuEssa s.PiailiKiler hiieäsr GrSls, n �.sifiUeo de! kr FREIEN WS LT W EFitS ist das resio prspsssrMMe! Vorrückt siiisd alte Preise nnc.'i onten. trotrdoi« rnlils ich tflr IC.-»ttiüpifor 11.—, 8.—, taeroin« 5.—, E8«l 2J»9, JSnk 1.EÖ M. b. kg sdw• alle Cfsrl5r.f1 P.-crlakle u.Z�itwngagMi�icr zum HiehstenTazespreise hankt B®hreiris.lä!:eö�: ■naa Hl»«rnitleit«»» w rd dir©Äl't»!>-»«rnndlobiie« Er leten t: u«ii«wag vom 4.»nge»«»«I,a»»r6«»n|3r »it nt g'.üÄiJu. r Slsrin�.ZcftungspasiSer kauf"« über küchsten Tagespreis Pücrlar.tr. 31, V,'iaii4»l«tr 78. Palkeostelnetr. 18. Mio.oelk rclialatzl, V. arschauer S'.r. 18. Pia achtir. I» LiberdasiraJa 4. Bern aanplatz 4. UMnlielre S:raOe ich Neuköl i« Montac.d. 10 Mairaah]efQr RiÄnüeJl.iißH." Hotgnß. 8.-H. Kess!Bg, 5.-M. m. 2i5M. sovriti Zina. Zi#•. ku�i/vnsiik Mite» SAnkaufstdllen;B | WeiiienhargerStr. II I Kasinvicn-AI es 85 an dar Odorborfer Str. | Köpenick er Str. 1218 j nah« Ada botmr. Iiiüic�ttiirlvr Vr M7 nm NsttefbacWpiats Lebuser Str. 14 am StraMabtrgar Platt RU:!fEr11.50 ISfSSEfl�($,50 Blei 3,- aiuinlnfüin 10,- aswla Z an» Quecksiioer BEfMiier S!r. S8 zwL>SN\«k«-o. DrKftft-.iutr. 1 k�rdmer Str. 1 _ JEc k q' ek S• k ku aar, Allee Kupfer\T,- 3"'A©F.ä.ing rahlc bis Moc ag: Ii Uhr. Eadewa»«, IflKintlflSl!Z I9fz!nn Zinn hi r.« Iiltenfte. Im T.Wal Ii> ......»„»ueiie.» 4«» Ailanatiaan©rtNren'i�aiit SooUa» weistonse» »rae»,. Ikmt.n**. vi» 25 CHk. »er Kita bis 4S Mk. rer Kilo k a n f t UnajchaiaiieMrcr Scha zcniiorier Vir. 13. Tel.: Nard. Sieinpl. no.'. A.s'-anf n r vorm. Ä' 9 Vi r. Todesanzeige. Nach langem, schwerem Leiden entschlief sanft am 4. Mai 1920, abends 8 Uhr, meine treusorgende Frau und inniggeliebte Mutter Marie Bölke geb. Schröder Dragonerstraße 38/40. Um herzliches Beileid bitten Die troaernden glntsrdlledsnev. Die CinzschernuB findet am Montag, den 10. Mai, nachmittaes 2 Uhr. im Stld.ischen Krema oriura, Oericht- straße. statt § Sieriielaiel der II S.P.| ■ � 4. Clslrlki. 2. Abiclinax M Ver.iorbe» Genosse| N Qastwi t Gustov Hanzul Rcichenberger Str. 47 Bf erdiKun?, Sonnab-«'J I 1 Uhr. Thomasklrctohof.| HermannstrÄß«. Nachruf. 163. Bezirk. 1 AbUfluna Genosse Dent at Ernst Hut er Muskauer Str. 59. Bferdlunnshatbaraits{ statteefandan. Deulsc er Oauafbciter verband, Vcro n Berlin. Den Mitflledern mr Nnchricht, daB der Kohege Er, k*. Kupfer Mentlnx Cntrli Sar, IrtalhM rls konitruhob. Preisen Mats�seftm&Eso Prln.-'eeülaoe fiif.17, aikei terläfft'r. Eua U. S. P. D. Graß-Benin 10. Distrikt. Am 10. Mal verstarb nach langem, schwerem Leiden aasere lanf Ihrite Mtrstreiterin. 1 icnossin Marie Bölke im Alter von 45 lahr.n. Wir verlieren in Ihr e.ne onscrertltifsten Genossinnen, die ststs an erster Stelle fßr unsere Ideale kämpfte. Einäscherunz Montag 2 U r» GerJchtstraCc. Rege Betelliirunst erwartet Üer Vorstand, immmmmmaammmma* Dßütsclier Melallarbeiter-Verlianil Verwaltunesstelie Berlin. Todec-Anzeige. Den Kolleean zur Nachricht. daB folgeade Kotleger gestorben sind! Der Rohrleger Karl Kau, ' Char'ottCBburc, Schillerst ale 83. am 4. d. Mts. Die BecrdieanK findet am Sonnabend den 8 d. Mts.. ! ntchmitiais 4 Uhr. von der L?ich.nhallc des Trinitatis- Kirchhofes in Stahnsdorf aus statt Der Scblasser Fritz Kiäke, ! KolonlestraBe III. am 6. d Mts. Di« KlntscheruBf findet am Diensfa?, den lt. d. Mts., nachmitiags 2 Uhr, im Krematorium. Oerichtsiraie. stau Rege ßetsiligunf wird erwartet B?«', Kupfer, Rolfin�. M««a r fr.] IC iTÜsa, Welßm�tsli kauft z« hohen Preisen Leng, IticUieobere, Nied»rbaru!MS'.r(iRe 9. Querceb part. A ä« t• J;ß«i«s 8nil ond Kabel. Litzen, Morore LeitunKsdrälite, Schreib- maschincn, so�ie sämtl.! .'chttaJlatioa materlaL i�faklr.lVevksii�r.akülfH{ KoMbuser l>»mm 9K E np.| S«>»l»ifCetr. Tri-' Wo1, ä 57 Nachruf. Pmi Kallegea zur Nachricht daß fofgeade Kollegen gestorben sind: Dor BostePar Jcscf Kamen» Kolberger Straßn 5. am 21. April. Dar Schlosser Thecder Kersten am 1. d. Mts. Dar Arbeiter Tnoodcr Damorcw, Werftstraße 4. am 1. d. Mu. Ehre ihrem Andenken 1 Die Ortsverwaltun;. »__ Z Xlrsn I LU-lzlnri! W-eiasfi-setAl«! L .«pfwr: Roiwtus f�aasä«» A'iunic.n�- MiokaifthL i sla» ktAkf C'iür aUstsapJia�clte. ■ QjsRcko Ibar l Staap-Iolpeplexi—— ~'��breab sa«. Z k« b.*.—— diolcl-n üömttouevil: 5Äüf?ÄÄÄ zäzJ•' 1 ni et oe persönlich ur-te Oaran'ie Tat fei rtiügea ___~- C Spr�cbz 18-6. Str. 10-1?. Mitlw getehl. Sctin'ilatftsth'«?, fig.« Jeden Posten bis 300"« Naturstah!, Holzschrauben kauft f lsiis'Sii MoigeiLlefn nur Liciilst.berg, Woiek.o'a'r. 18. A|»t Iii« »r, K.i erstr.4. II NiU.« Mcz-PI, WWWMZ Wlaalq« Auawahl— Vorneiipne SStroltenmusOP 42.— 70.— 125.— 140.— 16«,— 2Sl).— 22?.— 305.— e.CO.— SSO.— 463.— 3a;HQtt- Anzstse neuest« Foraiw,.. 430.— 4ßv/,— 525.— Gilö.— 7C0.— 375,— Cularva?! U. 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