Nummer 167> Sonntags-�usgabe vi« abgespalten« No,'var?ill»�ei!e oder deren Heutm kostet 5.— Ott einschließlich Teuerung«; tschlag. K'etne Anzeae«: Da» seligedruckte Wort 2.— ITitr jedes weitere Wort 1.50 mt,«mfAUeßlich Te erungszusch.aa taufend« Anzeigen laut Tarif. FamMen- An.eigen und Stellengesuch« Z�o Mk. netto pro Aeii«. Stetiengesuche in v?ort«nl�eigen: da» fettzedruÄte Wort Mk., jede» weitere Wort U— Mf. �nsermen-Adteitttnu: SnftJln NM. 6, BslusfVntterd�mm 19 �5er«rvrfH>ert«n,» Morde« 8Ä�—.1«, Bnchhandwni Zemrmn 2�45 �Freiheitt'-Vuchdrmkcrei Zentrum silKlO. Einzelpreis 30 Pfennig- 3. Jahrgang Sonntag, Ken 9. Mai 1920 Dt«»�rettreft* epchotnt«orzons und nachmittaa«. an 5imw und Festtagen nur n. argen» Der Vez»o»pr»i» htrifi hei reier �uftrfluTu» in» San» Htc«Kroß-SerNn S.W M. hn »aran» zahldae. Fdr Ooitdr»«« nehmen sämtliche Postanstalten Bestellungen e» tgegeu vnter.-trei'tmn»' l�zogon fSr?»«tschiand nnd Gesteer-ich!Z.b0M� ür da» übrige Au»tand lt.— M.{»jstgftch Dalutaanfichiag, p«r V»i«f fstr Ventsch'and«ud Oesterreich 20.50 M ttobrnhien Hüb G�»-dtti«n: Bari in 9?M.*, �ediffdauerda«« Fernsprecher: Amt Norde» 993— 36 und 9769. Set Sinn des Sozialismus. In den Mittelpunkt unserer Wahlagitation, in den Mittelpunkt jeder Vcrsammttin�Srede müssen wir die derung aus Durchsührun« des Sozialismus stellen. Die technischen und ö ko n o m i s ch e n Vorbedingungen für die Verwirklichung der sozialistisäicn©esellschast sind gegeben. Es handelt sich darum, auch in den breiten Massen der Hand» und Kopfarbeiter das Bewußtsein zu sck�fscn. daß der Sozialismus nötig und notwendig ist, damit die geistige Vorbedingung für seine Durchjührung sc- schaffen sei. Daran bat eS bisher noch in hohem Maße gemangelt. vor dem Kriege war die Arl>e!terbervegung allmählich viel tu sehr erfüllt mit dem©eist« eines allzu genügsamen Re- fornlienius. Die DaizeSsorüerlmgen und die Tagesinter. essen beschäftigten allzu sehr den Sinn der Arbeiter. Ter Sozialismus war für viele ein in der Ferne mschwimmen- des Ideal geworden. DaS war ja gerade die größte und verhängnisvollste Schuld des Kapitalismus, daß er die Ar. bciterklasse in hohem Maß nnt rein materiellen Sorgen er. füllte, wie er überhaupt den Geist aller Gesellschaftsklassen vergiftete, indem er den ganzen Sinn der Unterdrückten aus den Kamps um die täglick?e Notdurft, das Trachten der and«. rcn auf öde PluSmach.rei und Liarrierefireberei hinlenkte. Auch im Beginn der Revolution machte sich das Fehlen einer wirklich sozialistichen Ueberzeugung und der tat bereiten Einsicht, das; jetzt die Stunde des Sozialismus und nicht eine Gelegenheit zu günstigen Lohnlvwegungen � ge» kommen sei, sehr stark fühlbar. Und deshalb gilt eS jetzt, den Wahlkampf zur intensivsten Propaganda nick>t für ein zelne Teilreformen, sondern für den Sozialismus selbst auszunutzen. Das kann geschehen, wil die Nevo lution die vorbereitenden Kämpfe deZ Prol« tariots in der Hanptiache zu einem gewissen Ab schlich gebracht hat. Eine Reihe wichtiger polilicher und sozialpolitisitvr Re'ormcn sind verwirklicht. Sie sind zum Teil noch nicht endgültig gesichert und auch dafür wird der Ausgang deS Wahlkampfes von einiger Ve deutung sein. Mer im wesentlichen handelt cS sich in Hin> kunst um die wiich.'ichcn EntscheidungSkämPfe Mischen kapitalist- scher und sozialistischer Gesellsttzasts. ordnung. nm die große MenschheitSsrage der Beseitigung der KlassentzerruMt. Eine M e n schtze i ts. und keine Messer- und G e b e l f r a ge! Di?.materielle Not, die der Kapi- talismuS über die Arbeiterktaffe vertzäugt, für die es im kapitalistischen Sichrem vorübergehende Linderung, aber keine Beseitigung gibt, lxtt das Proletariat befähigt, die historiM Vedingtheit be§ KapttaliSmuS zu erkennen und feine Veseitigung als daS Endziel seiner Politik zu er- streben. Aber die Verwirklichung des Sozialismus bedeutet weitaus mehr a!» eine vloße Linderung der Not breiter Massen! sie bedeutet den Beginn einer ganz neuen Kulturepoche. Die bisherige Geschichte bat große und bedeutende Kichturwcrt« geschaffen. Aber im Vollbesitz dieser Kultur ist heute trotz aller AufklärungS- und BildungSarbeit nur eine kleine Minderheit. Die große Mehrzahl ist von ihrem Genuß, aber auch von dem Mir- sch?afsen an der Kultur auSgeschiosien, weil daS Monopol an den Produktionsmitteln, vwit die Klassenherrschaft zu- «le'ch das M o n o p o l der höheren Bildung für die Herrschenden bedingt. Sozialismus aber bedeutet, daß die Sorge um die materiellen Bedürfnisie d«; DaieinS auf» hört. Die Frage, werde ich heute noch zu xsstn haben, werde ich morgen über eine Wohnung vcrßiigen. mich kleiden, werde ich mich in ffuchmft etwas bester nähren, etwas gesicherter eristieren können oder droht wieder Arbeitslosigkeit und bitterster Mangel diese Fragen, die trotz aller Geaenwehr in der kapitalistischen Gesellnbaft den Ginn der Millionen erfüllen, sie werden endlich ver- schwinden, weil die Sicherung de? DastinS— und mag c§ in der tlebergangszeit auch nock; ein sehr arbeitsames und nicht allzu genußreiches sein— endlich erreicht sein wird. Die Sicherung der Existenz bedeniet aber die größte Umwälzung in der Menschheitsgeschichte. Denn daS bedeutet daß die materiellen Sorgen im Dasein der Menlchen endlich in den Hintergrund treten und damit die Menschheit sich, befreit von der Knechtung durch die TageSsorgen, der Arbeit an der Weiterentwicklung der Kul- tur an ihrer steligen immer fortschreitenden Emporzüch- tung widmen kann. Und nickt mehr wird der Kultur. besitz Privileg, einer Minorität und nickst mehr die Kultur arbeit daS Werk kleiner Scksichten iein. Denn mit den. ökonomischen Monopol ist auch daS kulturelle, das BildungSmonopos gefallen, das ausschlief', endst« und drückendste aller Privilegien der Klassengesellschaft. Jetzt Können in den Dienst der Emporarbeitung wirklich all« ZW Treiben ber HschsWAer. khrhardk und todendor?. ES sind schon liebliche Zustände, die in Deutschland herrschen. Der Kapitän E h r h aw d t konnte wochenlanz inmitten seiner Truppe im Munsterlagcr der stcckbrieflickien Verfolgung, die die Regierung gegen ihn eingeleitet hatte, trotzen. Keine Hand wagte, sich gegen ihn auszustrecken. Er ließ sich von fremden Journalisten intervieluen, drohte den llnterstaatestkretürai, die nach seiner Behauptung den Er» folg des Kapp-Putsches vereitelt hatten, daß sie bei der nächsten Gelegenheit an die Wand gestellt würden, sprach davon, daß ein« Regierung Nervo, genug l>aben müsse, um unter Umständen einmal zchntauseird Arbeitar im Norden Ber- lins verhungern zu lassen, kurz und gut. er spielte die Stolle eines Vtannes, der sich seiner vollständigen Unantascharkeit bewußt ist. Um seinen Ruf in„völkischen" Kreisen zu heben und stinen Mut im hellsten Lichte erstrahlen zu lassen, versicherte dieser Räuterhauptmann auch, er werde sich bei ge gebener Gelegenheit freiwillig den Ge- richten stellen. Diesen Entschluß hat er indessen, wie auS dem Abschiedsbefehl an l.ine Brigade hervorgeht, jetzt aufgegeben. Der Dcsehl, der eins der bezeichnendsten Dokumente der deutschen Republik ist, lautet folgender. maßen: Munsterlager, den 8. Mai tSA. Kameraden t Ich Habe meinen bisherigen Entschluß, mich freiwillig in Haft zu begeben, aufgegeben. Entscheidend war für mich der fest: Wille der Brigade, weder eine gewaltsame Fe st nähme, noch eine freiwillige Stellung zuzulassen. Ich konnte et nicht verantworten, daß meiner Person Wege» die Regierung zu Maßnahmen hätte gezwungen werden können, die Kämpf: zwischen Truppen und Nnruhen zur Folg« gehabt hätten. Der Brigade wäre letzten Endes dadurch für die Zukunft jedes ein- zelnen Schaden entstanden, und so sehr ich et anerkenn«, daß die Truppe dies« Rücksichtnahme abt.'bnte. die Fürsorge für die Truppe bleibt für mich die vornehmste Aufgabe. Mit beeinflußt hat mich, daß mir von allen Seiten von einer Gestellung abgeraten wurde. Auch nicht eine Stell« hat mir zu» geraten. Di« Gründe sind einleuchtend: 1. Der Ruck nach der linksradikalen Seile ist unverkennbar, di: Lage im Reiche ist unsicher, die StaatSautorilät gering, fraglich, od die Regierung sich noch lange hal- t e n kann. 2. Di« sicher lang« während« llniersuchungShast würde nach all dem bisher Durchgemachten meine Widerstandskraft brechen, so daß ich bei der Hauptverhandlung, körperlich und geistig ge» brachen, nicht mit der erforderlichen Kraft für da» Geschehene einstehen und mich v'rtefbigen, daS reichhaltige Material nicht ausnützen könnte und der Geyenpartei leichtes Spiel ließe. Damit würde der ganzen Sache und dem Ansehen der Brigade und de« Offizierkorp» außerert-entlich geschadet werden. Da» Volk s»ll hören und wissen, welche» unsere Beweg- gründe waren und au» welchen Motiven heran» wir gehandelt haben. Leicht ist mir der Entschluß nicht geworden, in Sicherheit z» gehen, er paßt nicht ,u dem ganzen bisherigen Bild d» Brigade, Aber ich kannte und durfte die Drupp« nicht in die Lage bringen. für mich mit der Waffe«inzustehen oder mich in Schutzhaft M nehmen. Nochmals sage ich Ihnen allen Dank für daS, toaS die Brigade geleistrt, für die Treue und da» mannhafte Einstehen», Da» Volk wird erst einsehen, was ei mit der Brigade verloren hat, wenn et zu spät ist. Ich werde das weiter« Schicksal der Brigadeangehörigen mit demselben Juteresse verfolge« wie bisher als ihr Kommandeur, und hoffe und wünsch« für un» alle baldige besser: Zeiten. Wohin Sie auch komme», halten Si« da» Banner der Brigade, auf dem Vaterland, Ehr«, Zucht, ManncStveue, Kaincradfchast stand, weiterhin hoch, der an» ständige Mann wird immer durchkommen. Und kommt eS erneut zu ernstem Kampfe in unserm ermüdeten Vaterland, so hoffe ich, daß uns die alte Kriegs» flagg«, die wir wieder zu Ehr:n gebracht haben, erneut vereinh, Lebt wohl, Ihr wackeren Männer der 2. Marinebrigade! gez. E h r h a rdt. Weiter kam. die militärische Uiwersck/imtihot woliü nicht getrieiben.vcvden, denn hier wird offen cutKyesproche», daß die Truppen unb ihre Ossiziere sich den Teufel um die Re- giermpg inub schre Anordn-uiigen kümmern. Die Brigade stroikdt sich gegen die Derchrvst u ng ihrer Führers, und dieser Hochverräter fügt sich dem Willen ferner Söldner, pfeift auf das Gericht und verbirgt sich. Kein Zweijat, daß es ihm ebenso wie seinen Mitschu-ldigen geSirrgen wird, sich dem Arm des Gesetzes zu entzirkben. Die Ne�iorung ist wieder einmal überrascht und der StaalSfoniiiiissar für die Erhaltung der öffentlichen Ordnung erklärt in fchäner Naivität, daß alle Bevick)!«, die ihn. zugekommen seien, alles andere eher lätten er'.varten lassen, als eine Flucht ErHardts. Ader selbstverständlich bkl,!ch, so sagt er, ob sich die Regierung noch iairge halten könne, und er spricht von der Mogiahkeit eine« neuen ernstes Kanrpfes, der die Bri- g«de u n t e r d e r a t t e n Kt r i e g S f l a g g e mit chm wi«. der vereinen werde. Wenn wir e« nicht vorher gewußt s?ätten. so wisse« wir e« jetzt, daß der mißglückte Dechuch vom 13. März im güichigen Moment wiedenlwit werden soll. Und der Be- fetzt MmhardtS eft nsttsi>das einzige Anzeichen. Wie dos Berliner Tagefilatt" meldet, befindet sich der General Ludendorff seit einig en Tagen in Berlin. Auch wir liaben von der Anwefonheit dieses M itverfchnore- nen der Kapp und Lüttwitz Kenntnis eivickl!ma nesteklt war. D nn nur, wenn sie cS wissen und wollen, kann der GozialiSm«» stegen. Dann ist aber auch sein Sieg sicher und unaushaltsanrl SMpfraUir!) and wi-. Ananffe gegen die Dienstag- Kundgebung. Der Zluiruf unserer Berliner Parteileitung zum Pro- lest gegen die krisgerischen Treibereien gegen Sowjetruß- land bat auf die reaktionären Kreise wie ein roteS Tuch auf einen Stier gewirkt. Wutentbrannt stürzt sich die ..K r e u z z e i t u n g" aus diesen Aufruf, den sie als Ve- weis dafür anführt, daß der..deutsche Bolschewismus" zu neuem Schlage rüstet. Wollte man den Phantasien der „Kreuzzeitung" Glauben schenken, so müßte man annehmen, daß der Krieg der polnischen Militaristen gegen Sowjet- rußland eine Intrige— der Bolsckwwisten sei, die den Ein- marsch der Polen in die Ukraine absichtlich herbeigeführt hätten,»in dann dinen oolchewistischcn Ausstand im Rücken der Polen, in Deutschland, heraufzubeschwören. Dümmer kann allerdings die jetzt'o beliebte Bolschewistcnhetze nicht betrieben werden, als durch solche Phantastereien des kon- servativen Hauptorgans. Die osfentsichtliche.HoWc-fttfelt ihrer KawftrMionen hält inl)es die„�lreuzzoitung" nicht ab, die Anfrage an die Negieviinis zu richten, ob es gestattet wevden könne, daß unter ihren Augen„öffeiitlickie Kundgebungen für ein Land ftattchnden,>das sich mit anderen im Kriegszustand befindet". Das /ei. nicint die„Kttuzzeitung", ein Bruch der Neutralität. Sie denunLieit alfo ooMoinnien bemißi eine Kiundgebung, die sich gegen die internationalen Kriegs- treibereien wendet, als einen feindseligen Akt gegen die Entente. Der Zweck dieser Denunziation ist ofsenfichtlich der, der Regierung internationale Schrsieri gleiten zu be- reiten, mn sie auf dem Umwege über die Entente zu Re- pressivmaßnaihmen gegen die Kundgebung am Dienstag kii veranlassen. Richtet sich schon diese Handlungsweife des konservativen Organs von selbst, so ist es dock) gegenüber den Hetzereien der bürg etlichen Presse notwendig, aus den eigentlichen Sachverhalt h i ru»weisen. Wie liegen die Dinge? Durch den plötzlichen Vorstoß der Polen gegen Sv!cget-R>ilßland erneut die Brandfackel des Krieges in die östlichen und südöstlichen Gebiete hinemgescksiendert»norden. Der Friede, der unmittelbar� vor dem Abschluß zu stehen schien, ist wloderurn in weite Fern« gerückt. Internationale Kompli- .kationen von unübersehbarer Tragweite stellen bevor. Der wirtschaftliche Wiederaufbau Ost- und Mitteleuropas wird verhindert, rend den Gsivnm tragen mir jene imperinlisti- schen Kreise davon, denen die Verewig, nng des KriageS'und der R-mn der europäischen Kantinentälmöchte alls Ziel vor- sihivebt. Kann eS unter derartigen Verhältnissen eine dringendere Aufgabe geben, als den Kampf gegen diese Kriegstreibereien. der zugleich ein Kampf für den Frieden und den wirtschaftlichen Wiederaufbau� der zerstörten Länder ist? DaS deutsche Proletariat, und mit ihm auch daS Proletariat der Ententeländer, erkennt dies« Aufgabe Es crlwbt Protest gegen die Verhinderung des Friedens mit Sowjctrußlandl«S'bekämvit alle offenen und geheimen Feindseligkeiten gegen die russische Arbeiter- und Bauern- «publik, die sich heldenhaft gegen eine Welt von Feinden verteidigt: es fordert mit aller Entschiedenheit, daß allen verbrecherischen Treibereien gegen Sowjetrußland ein Ende j�setzt, und im Interesse deL Wiederaufbaus deS deutschen jr'.'WWW".................■■ Ludendokss. Von Igvaz Wrvbel. „tzd) hod« seit«Inig«! Zeit nicht viel von der WM gehört, ich leb« hier still und zurückgezogen, beschäftig« mich mit Schreiben, lese viel, geh, spu.-ie- ren und ardeil» im Darten. Di« körperlich» Bewegung «inerseit»»nd dl« absolule seelische Ruh« andrerfeU« «-frischt mich ouberordenllich Au» Berlin geflohen bin ich nicht,«der ich' Hab» Berlin verlassen, weil in Verlin, genau wie im Ravemder. mahle» gegen mich g-heht worden ist Ich deabsichlig« aber, in«inigen Tagen nach verlin zurückzukehren." feidendorsf. »Im H«rz«n steckt der Istensch, nicht im«aps." Schopenbauer. »Der Deutsch«, wie er sein soll"— tur» war die Charakteristik, ßk« der biirgerlich« Posauuenbläser im Kriege dem General ikrrch Ludendorff und dem ZeitiingSleser tn» Ohr musizierte..Ein Allan» von Schrot und Kvrn, ein Mann von eisernem Pflicht. gefithl, von eherner Energie..." Ich weiß doch nicht. > Erich Ludendorff wird unier den Blinden ai» Einäugiger Jkduig, begreift schon»916, auf welchem Stuhl er sitzt, und reiht bald die gesamte Führung de» Lande» an sich. Da» alte der» �achtungsvolle Mißtrauen de» Militär» gegen Zivil— hier kann K» sich einmal restlo» auswirken. Maßgebend wird allein da», wa» man»militärische Notwendigkeiten" nennt, für die Wirt- schaftlichen und internationalen Zusammenhänge kommandicri man sich je einen Leutnant ab, und die Arbeiterfrage regeln nach Bedarf Bezirköfeldwcbcl und Militärgericht. ES gibt im letzten Stadium der Lungenschwindsucht etwas, wa« man Euphorie nennt; dem Todkranken wird unendlich wohl, und er glaubt, in kürzester Zeit da« Bett verlassen zu können. Und da« tut er dann auch... Deutschland war im August 191« kannibalisch Wohl, und der Lichterfelder Kadett, der e» führte, mußte damal» glauben, endlich habe sich die Welt in da» verwandelt, was sie »on Recht« wegen schon immer hätte sein müssen: in ein blutige» Paradefeld. Die anderen bliesen: Da« Ganz« Halt! Nnaii»löfchlich steht lest: Erich Ludendorff floh nach Schweden. Unter Friedrich dem Zweiten war da« nicht üblich gewesen— der Gneräl neuen schlage» floh. Er hieß drüben solange Lindström, bi» man ihn sinauswarf. Dann kam er zurück, mit einem dicken Band Memoiren bewaffnet. Ai« SHtxiwiun brachte» Geld. Der Man», belle» Taaes« WiniwastSkevens die Bezteywngen mit tFowfetrnßlcmd aufgenommen werden. Wenn das ein„Bruch der Neutralität" icin soll, von dem die„Kreiizzeitung" faselt, so wäre Neu- iralität gleichbedeutend mit bewußter Preisgabe der Inter- essen der deutschen Wirtschaft und des deutschen Prole- taviots. Auch der„Vorwärts" erkennt diesen einfachen Sachverhalt nicht an. Er spricht zwar davon, daß der Krieg Polen? gegen Rußland der sozialistischen Welt natürlich nicht gleichgültig sein könne. Er erklärt, daß jede unneutrale Haltung deutscher Kreise und jede deutsche Unterstützung ;inks konterrevolutionären lBorsto-j� gegen Rußland von der deut'ck�n Sozialdemokratie verurteilt und bekämpft werden würde. Gleichzeitig bringt er cS aber fertig, die Aktion unserer Partei als eine„unneutrale Handlung" zu . ezeicknen, an dem die Sozialdemokratische Partei ihre Be- Heiligung entschieden ablehnen müsse. Eine andere Haltung der sozialdemkratischen Partei haben wir auch nickst ertvartet. Mehr als zu einigen nichtssagenden Phrasen gegenüber Sowjetrußland vermag sich das führende Organ der sozialdemokratischen Partei auch in diesem ungeheuer wichtigen Augenblick nicht aufzuschwin- gen. Seine proletarische Pflicht gibt eZ preis zugunsten einer„Staatsmännern", die weder staatsmännisch noch zweckmäßig ist. Es wäscht feine Hände in Unschuld und zieht sich auf das unnahbare Gebiet der„Neutralität" zn- rück, statt offen und klar den Interessen deS Lande?, den Interessen des Proletariat? zu dien n. Auch in diesem Falle gilt, wie so oft, für den„Vorwärts" und seine Par- tei das Wort d?S Evamfekiiims: „Ich weiß deine Werke, daß du weder kalt nach warm bist. Ach, daß. du kalt oder warm wärestl Weil du aber lau bist, und weder kalt noch warm, werde ich dich aus- speien auS meinem Munde." Englische Munitloncliefernngen an Polen. R»tterdam, 8. Mai. „Tally Herald" meldet, in den Oscindian Dock? werde der Dampfer„Folly Georg:" mit Munitiin fü« Waeschan beladen. Der dänisiiw Dampfer„Neptun" s el bereit» ml» acht grohrn Flugzeugen für daS polnische Heer«nterwegS, ein andere» Schiff, da? we-zen Havarie in den Hafen zurllikkeheen mußte, fei ebenfall.stt Mnnitton für Polen betade«»»edea. Auch Rumänien rüstet. V. A. Budapest, 8. Mai. 2Bi:. ster Lloyd" au» Bukarest meldet, wird in Nu- mäuicn fieberhaft g« r ü st« t. Ein Vertreter des Gene- rals AvereZcu wird sich nach Warschau begeben, um mit dem Präfidenten P isudski ein Büadsi» zwischen Polen und N u m ä n i: n abzu schließ«». Kiew von den Polen erobert. Krakau, 8. Mai. Die hiesige Fnukenstrsion nahm heute folgenden Funkspruch au» Moskau auf, der gestern 1 Uhr mittag» aufgegeben wurde: Di« polirsschen Pan» haben, nachdem sie die FriedenSverhandlun- gen abg�rochrn,«in« Offensiv« begonnen und Kiew ringe- n o m m c n. Russische Erfolge. Amsterdam, 8. Mai. Laut.Daily News" meldet ein Moskauer Fuirfspruch, dciß den Bolschewisten in der Gegend von Baku neben großen Vor- röten an Benzin, Gasolin, Schmieröl und Rohöl 499 999 Tonnen Cerosin und 1 899 999 Tonnen Maznt in die Hände fielen. Der verkehrsstrell ta Fravkrelch. Nach den vorliegenden Meldungen scheint sich die Girelklage in Frankreich wenig verändert zu haben. In Le Havre haben die Metallarbeiter au» Solidarität mit den Eisenbahnern den Streik aufgenommen; ebenso haben die Arsenalarbeiter in Toulon den Streik proklamiert. Dagegen haben die Eisenbahner in Valencienne» und Lille die Wiederaufnahm« der Arbeit be- schlössen. Die französisch« Regierung scheint«if da» VerHand- befehle dem Proletarier und dem Bürger fbi» zum Feldwebel aufwärt») strikte» Aushalten in Todesnot anbefohlen hotten, kniff aus und brachte zwar ein« Niederlag«»ach Haufe, aber doch auch diel, diel Geld. Und so tief und unerschütterlich eingewurzelt ist die Liebe de» schlechtern Teil» unsre» Lande» zu diesem Mann, daß die Haupttatsachen seiner Geschichte heute entweder vergessen oder umgedeutet werden. Erich Luden dorff verlor den Krieg, floh und verdiente aus recht unmilitärische Weise Geld. Dies«.preußische" Verantwortung, die der da zu tragen hatte, glich einem rosa Guaimischweinchen, da» pfeifend zu- sammenfiel, wenn ina,. drauf drückte. Verantwortung? Wir haben immer gedacht, da» hieße gradestehn für etwa», da« man getan habe. Und wir alle sind gern bereit, einem Führer in der Stunde der Rot nicht hereinzureden, wenn er nur Mann» genug ist. hinterher auf peinlich)« Fragen Antwort zu geben. Ich hatte Gelegenheit. Erich Lndendorff in jener Sitzung vor dem Untersuchungsausschuß im deutschen Reichstag zu sehen. E» war die größte Enttäuschung meine« Leben». Ein Mann? Ein polternder und aufgeregter verwaltunySbeamter mit etwa» zackigen Manieren, und wenn ihm die alldeutsche Press« damals bescheinigte, er sei außer Hindenburp ter einzige Mann im Saale gewesen, so lag da» nur an der Zusammensetzung einer Kam- Mission, die zu ihrem größten Teil au» Waschweibern bestand. Und wie er da stand und sprach und so gar nicht antwortete und sich so gar nicht verantwortete— da» war mein Preußen. Da» war der Feldwebel, der ein Mann war vor Unteroffizieren und Mannschaften: das war der Großgrundbesitzer, eine Leuchte der Wissenschaft unter Kaschubrn und Kossäten, denen er da» Lesen verwehrt hatte: da« war der Beamte, dem die Brust schwoll, wenn er ein wehrlose« alte» Weiblein kommandieren durfte. Ludendorfs ahnt« instinktiv, daß ihm einmal in seinem Leben «ine wirkliche Gefahr gedroht bat: im November Achtzehn von den entschlossenen Soldatenräten. Und da riß er au». Man hätte ihn nicht aufgehängt. Man bat ihn auch nicht aufgehängt, ai» er wiederkam, obgleich aller Welt bekannt, war, daß er konspiriert« und mit stellungslosen Offizieren und solchen, die e« täglich werden konnten. Pläne schmiedet«... Kapp kam, Ludendorfi sagte seine Walz« auf, die einzig«, die er gelenit hatte:.Durchhalten!"— und dann brach da« ganze zusammen... llnauSIöichl'ch stobt fest: Erich Ludendorfi floh...... Unter Friedrich dem Zweiten war da»»icht üblich gewese»— der General neue» Schlage» entfloh. Ulng?angeoor sn w. xs.x.«mang uicy-r eingegangen zu len und arbeitet vorläufig mit den alten Praktiken der Verhafinifi und Verfolgung von Streiksührern weiter. ij)emäß ihrer ll-i. kündigung sind bereit» 76 Eisenbahnarbeitcr entlassen und zttn wettere unter Strafverfolgung gesetzt worden. Man spricht vre der Verhaf ung des bekannten sozialistifchcn Agitators V c r f e u i l Jedenfalls find in Toulon und Pari» weitere Verhaf. t>l n g e n, darunter die de» G'noffen Ernst L o r i o t, erfolgt >LS öe«?sch'ho!lövd!sche SceNlsbssmmpr. Haag, 8. Ma:. Wie da» Korrestottbrnzbureau ersähet, sind die nieder ländische und die deutsch« Regierung heute in der Angelegenhei! dez Kehlen- und Kreditabkommens einig geworden. Die beut. schen Unterhändler find bereit» wieder nach Deutschlan! zurückgereist. Eberl SMsl zwei«ese TsSesNriei!?. Essern 8. Mai. Die Slrbefier Joseph Biesemann an? Effen-Borbeck und Joseph Fuch; an» Essen wäre» am 18. April 1929 vom außer- ordentlichen KriegSzevcht wegen P ündernnz mit Waffengewalt zum Tode verurteilt. Da der Reichspräsident von demBeznadigungSrccht leinen Gebrauch ge- macht hat, ist daS Urteil mvrgenS S Ulir in Münster durch Erschießen vollstreckt worden. Den Kcinp-Hockp er eck t e ru wind kein Hcmr gekrümnfi, döe Arbeiter wenden«vstk-ossen, des fit daS Kennzeichen der Her» schuft der Konli tronSrvgierung, on deren Spitze„So- zialdvtuokvaten" stehen. Unv dos(.mrd von Viesen Herren den Arbeileru«or noch Qls ErftÄg gepriesen l Kanu es unter der Herrschaft«der TentschiioticmolZen«sch immer sein? Drei Avtevorien aus ftivf Fraoen. Wir heben letzthin au» dem Miiteilungahs-ttt d-e R.'prVika. ick schen FiihrvrbundcJ fünf intevessaitti Fragen, an dl» Reich?- nehvmimstcrium gerichtet, wicidevgcg-ben und dazu bemerkt, daß der R. F. D. wohl kam» eine Antwort darauf erhalten würde Ja der»Berliner VoIkSzeibung' gibt dafür ein früherer Angehöriger des Freikorps von L ü tz o w auf drei Fragen die folgenp- Antwort: Frag« 1; Oberleutnant Maria» führt« in den Tage» de» Kapp Put'ches ein«, ans den in Zossen zurückaebliebene» Resten deS F r e i k o r?» L ü tz o w znsammengestelllx S ch w a- dron, di« im'er oem Namen.Dolteiechwadron" an dem Uar> stürz beteiligt war und später in AdlrrShof gegen die.Sparta» kist.-n" kämpft«. Marloh führt« die Schwadorn unter falsckwm Namen. Frag« 3: Da? in Remscheid von den Arbeitern g«- schlagen« Korps Lützow wird nicht, wie vermerkt, im Sennelager neu ausgestellt, sondern Mannickatt�n wie Offiziere werden in da» ncu?ormicrt« Sturmbataillon tendorf" übergeschoben. Diese» Bataillon»-«chmittendorf i? nur ein umgetauftes Korps fiiihaw. Seine drei Schwach ronen: nebst einer Battcri«, waren an den Kämpsen ,m Rubr» gebiet unter dem Namen �Lützow" beteiligt, �ur Zeit liegt die Truppe in E s s e n. Frag« 5: Da» frühere Sturmbataillon Roßbach liegt unter Führung des Leutnant» Roßbach gleichfalls in Essen. Die Roßbach-Truppe soll nicht erst umge» wandelt werden, sondern sie führt bereit» jetzt' die Beze9h> nung»Jägerbataillon 34". DaS ReichSwchrministeriiim, wo Herr Geßier residiert, kann über diese Ding« natürlich nicht unterrichtet sein, denn sie fallen unter da» Ressort de» Herrn— von Seecktl Die Einäscherung des Genosi n Rmm. Die ElnZschernii» de» Genossen Wurm findet am Montag nachmittag Z Nhe im Krematorium in der werichfilrafle statt. Der Aittritt zu« Trauerfeier ist nur gegen Eintrittskarte zulässig. W. A. d. K. Mitgliedernersammlung am Montag, de» 19. Mai, abend» 7,99 ll h r, bei K l i« in», Hasen- Heide 13. Bei der Wichtigkeit der Tage«»rdtning wird um püiikt.'iche« Erscheimn gebeten. Der Jntewssen-?»Sschuß der Wach-Abtlg. der Kommandantur. I. A.: F. W. Leppin. Hunderttausende find in Ackergräben verdreckt und verreckt, Knaben bluteten vor Npern, weil einem General auf der fett- gepolsterten Brust noch ein Orden fehlen mochte. Frauen schlugen die Arm« über dem Kopf zusammen und stierten tagelang blöde und leergeweint vor sich hin: der da sitzt in Holland. ES geht ihm gui- ES beeinträchtigt ein venig seine Verdauung, daß mau in Berlin gegen ihn hetzt. Er hat doch nicht« Döse» getan? Er sähe heute al» offener oder verkappter Diktator auf einem Thron, wenn die Arbeiterschaft im März diese» Jahre« nicht zu- sammengchalten hätte. Und er erinnert im großen und ganzen an einen Jungen, der die Fensterscheiben einwarf und davonlief, al» der Wächter mit dem Stock kam... Ich bin e» nicht ge» wesenl Ich Hube es nicht gewollt... Diese neue Führerschaft macht Mode. E» scheint bei nn» schon ganz tn der Ordnung zu sein, daß man. solange man im Amt ist, Kritik und Einspruch unterbindet mit dem Hinweis auf eben jene Verantwortung, und daß man sie hinterher höhn- lachend von sich weist. Ich habe immer geglaubt, Ludendorfi fei in diesem Fache so ziemlich da» Letzte, wa» eS darin geben könne. Seit NoSk« nifi der ReichSkonferenz seiner Partei eine Red« ge» halten hat, weiß ich, daß es noch beträchtlich tiefer geht... Lernt daran». Folgt Evern Führern, wenn Ihr Vertrauen habt, aber verlangt unerbittlich—»nd fetzt da« durch—, daß sie Euch gradestehn, wenn sie verspielt haben. Sonst kann sich jeder dumme Junge die äußern Annehmlichkeiten eine» Führer» dasein» verschaffen, und wenn'» regnet, spannt er seinen Schirm auf und geht nach Hause. Die alten Römer und Grieche» dachten darin folgerichtiger: gestürzte Politiker hatten bei Ihnen nichts zu lachen, sie verbannten sie, weil sie richtig erkannt hatten, daß sich kein Mensch ändert, daß man nicht umlernen kann, und daß eine Republik von einem Antirepublikaner nicht» zu erwarten hat. Ludendorfi und NoSke. Lehrer und Schüler, Feldweoel u»? Unteroffizier— si« sind beide schlechte, weil veraniworttingSIos« Führer. Kläglich und klein würden si« versagen, wen»<"» zur Abwechslung einmal ihnen und nicht den andern an den Krage« ginge. Man interviewt sie nach wie vor, sie haben Pläne, sie werden gehört, sie schreiben und verdiene« Geld und genießen da» ver- trauen unaufgellärter Menschen. Wir aber lönncn nicht ver» gessen und rufen ihnen zu: Ihr habt versagt! Ihr hobt versagtl Ihr babt versagtl Wa» ist Ludendorff?: Ein deutscher Führer, wie er nichj lein lall. r-"Mzeder Der S slschen BoitsjarteV Äir baben vor einigrn Tagrn berichtet, daß der Syndikus Deutschen SpiriluSt>krbandcS, Herr Dr. N c u m a n n, von leiaem Verband 50000 Mark erhalten hat.chainit er zum Wohle der deutschen SchnapSsabrikanten an aussichtsreicher T'cSe zum NcichStag kandidieren kann.(5benso hat Herr Dr. Hugo, da? besoldet« Vorstandsmitglied des Verbände» der deutschen Leder- großhändler 50 000 Mar? zum Tank dafür erhalten, daß er ak» VI. b. Hl. die Aushebung der ZwangSb.ioirtschastung für Leder durchietzte und den Ledcrinteressenten dadurch die Möglichkeit vernhaffte,«nf Kosten der armen Bevölkerung ungeheure Gc- Winne einzuheimsen. Herr Dr. Hugo soll wieder inS Parlament einziehen, um.der Lcdermirtübaft ein» zielbewußte Ver- trctung" zu sichern, und sein Verband schnorrt deshalb schon seit Monaten um Geld, ebenso wie die SchnapSsabrikanten den Klingcldcu cl schwingen, um die Kandidatur ihre» Vertreter! Dr. Neumann zu sichern. Beide Herren gehören der Deutschen .VolkSpartci an. also jener Parteiorganisation, die mit Slresemann an der Spitze die Korruption bekömpfen will. Und dazu ist diese Partei auch wie geschasfenl Nicht nur die Lederwuchcrcr und die Fuselbrcnner sehen in ihr die würdigste Vertreterin ihrer Interessen. Auch die Schwerindustrie, der Handel und andere GeivcrbSztveige erwarten von ihr eine»Te- sundung' unserer wirlschasi.lichcn und politischen Verhältnisse, und zwar dergestalt, daß sie sich dabei noch mehr alz bisher auf Kosten de» arbeitenden Volkes„gesund" machen können. Kein Wunder, wenn daher dieser Partei da» Geld in großen Strömen für den Wahlkampf zufließt. Allein in den allerletzten Tagen find für den W a h l f o n d s folgende Deträge«ingegangen: Wchlbelrieb. Ce-zenrevoZülioüSie Mffekidrüdsrschasi. ZAch reich Hie mili-tvril'ckwn Nachnckitenslessen die monav' Hisvhsäfe Presse mit verlogen«-» Pkeild.uiugen ieder t>n>or< stckjeiche Pwdsche der kbvmiimnrsben versohen, vrArnisierev „Selbswcwständllich brauchen wir.innere Ruhe, innere die ässibilcirs gchiiz sysle-timiisch die Gegen rcvvwtion. Poiw Ordnung, umerniüdiich geregelte Arbeit, strengste Sparsamkei! j niern, Ostpreußen, SlWsien und das Richrgediet sind be aus allen Gebieten." Und w-.mn wir das alle» Haiben. wird reit? ssuvit flcsichert, inch ein neuer Schlevg mit größerer unsere Valuta— l a n gs amer sinken als bisher. Stri. A ussiclft auf Crfvig goMrt werden bann. Nuch Bayern gen wird unsere Valuta erst wieder, wenn wir unsere Sffent. ist den Versckpvörern epgoden. Jetzt gelt es nur noch lichen Zhin-lnzen saniert haben und wenn wir durch«ine große M i t te'I d e u t s ch la nd in die Hänide W HeikoiMtleN, da- Stenerreform die Inflation beseitigt und die Ikfent�ichen Ein-"Ut die Lechindnng ztr-ilchen NoiÄ und Sütd tiergeslelü ist nahmen den öfscntlutwn Ausgaben angepaßt haben.">nid die Operation nach einem oinlieitlichwu strategiischen Für den Wablkampf kömiei mr deshalb die Schrift von »czyiisti sehr empfehlen, zuinurl»e auch sonst noch wertvolle» latenal enthält. und die Operation nach einem Plan vor sich geben kann. Die rechtssozialistische..Mcigdc. burger Vo-lkKstinuue" weiß darüber aus Altengrabow fotgende neue CinzÄheiten enitA» teilen:. Es ist einwands ei festgestellt worden, daß durch einen Feld» webe! Schramm und durch Angehörige de» berüchtigten ehe» mutigen Detachements.K n i e", das jetzt zur Belohnung für j sein« Kapp. Treu« als 1. LandeS»Jäg«r-Batl. in Auf einer.sientnimstagung hat der neue Rcichsfinanz- Potsdam liegt, rnskische Offiziere aus dem Lager Altengrabow Znsatnmeuhiitch oder Lozisiisiernn-,? 150 000 M. L5V00. 50 0l>0„ 20«»00. Z5 000. 20 000. 10 000, 5 000. 5000„ 25 0(10, 15 000. 7 500. 10 000. 3 000. die Bayerisch« Brauerribesiber.......... ßlrichovrrband deS deutsch«» TicsbougcwerbcS... Rerdcrvcrband Hamburg.......... Rheinisch-Westsiilisch s tt»hlenf»ndlk->t...... Band Pommerscher Landwirte, 1. Rate..... Krupp von Bohlen-Halbach......... Domtapitulär Augsburg.......... Werner n Pflciderer, Maschinenfabrik, Stuttgart Hrlmuth Hirth, Flugzeugwerte, Stuttgart...» Schlesisch« Montaugescllschaft........ Maschincnfabrit.................. Verbund der Thllriugischrn Holzproduzenten.... Mantelbaufirina................ Dauiriimode Modenhaus Dreroll»»,.».. Leiserowittch, Zigarrenhaudtuni 2 500 Lcisrrowilsch,(»osz Eier».......... 2 500 Studenten v.rbiuduug Heidelberg. Hcilbronn, Göttin» gen, Tübingen............. 72 000 ! Dal stnd inSgefamt 087 600 M a rk. Damit ist aber Liste noch keineswegs erschöpft. Ter Geidstrom hält ununter- ibrocheu«m u,» fte�t tu de« Maße, je näher der Wahltermin ru ä.. vor alipn Dinge« ist e» dt« Großindustrie. di« a l» Geldgeber rn der Deutschen VotkSparlei auftritt. Si» weiß, daß sie in don Abgeordneten dreser Partei willfährige Vertreter ihrer Fnteressen hat, und daß«» ihr dann gekngen wird, die Sonderinteressea dar Großindustrie poch mehr«IS bis-her du rä zu sitzen. Dieser Plan müßte mißlingen, wenn nur die Groß- knbusrrrei-Sen Wähler dieser Pareei wären. Aber di« Summen. die d.es« Herrschaften geben,«Verden zu cine-r skrupellosen Wahl- ag Nation berrutzt. di« den Zweck versosip, auch Arberler, Ange» stellte, B«ennre u,� tn, MiruUschichien für diese Partei zu ge- Winnen. Aber gerade sie müssen erkennen, daß sie danrit fremden Interessen dienstbar gemacht werden solle a, daß sie ihr« eigenen vück« zum Gärrner mmchr«. Denn der jetzt begoioiei»- Wah�kampf steht dte Verfechter de» aiien egoistischen Wrrlsihairsprinzip», de« Kapsali», miS, in schärfstem Kampf gegen d* Vers echoe? 60» SozialiSmu«, der allein die Strttung vor dem drohenden Zufaninienprrch bietet. Deshalb, Arbeiter, AugesteUt«, Beamte, laßt euch durch die tleißnerischrn Worte eurer Klassenfeind« nicht eiufaniien, sorgt dafür, daß sich am 6. Juni alle um da» Banner de» revolutionären SozinliSmn», um da» Launer der n»abhängigen Sozialdemokratie Icharen. Schulilen, Slevern und VÄnkll. »kr-..�. Fim,ng:vlitit war leichtsimrig. si> lange wir an de,. Kiez gianbten. See blieb leichtsinnig auch nach der Needer sieze. Sie i st ieichtsimiilg bi« auf den heuiigen Tag." Mit diesem Motto ha« Dr. Ku.zynSti eine Kleine Broschüre.Schulden. Steuer« und Valuta" derössenilicht s Verlag Hau» Robert Engeluiairn, B�r- minister Dr. W i r t h über Deutschlonds wirtschaftlichen Zllsanlmenbruch folgendes ausgefühtt: Im ord.-ntlichcn Etat ist ein Fehlbetrag von fünf Milliarden, nn außerordentliche Etat ein Fehlbetrag Ocn 12 Milliarden. Dazu kommen di- Fehlbciräge der Eisen- bahn mit Ii Milliarde und der Reichspost trotz der neuen Gr buh. ren mit mindestens I Milliarde. Es ist unmöglich für das deutsch« Volk, daß diese Wirischost einige Jahre dauern kann. Hier bau. iclt ei sich um die sozmsisierten Betriebe. Wenn nicht Arbeiter »nd Beamte alles alifbiete.n. daß unter Aufwand aller Arbeitskräfte diese Fehlbeträge verschwinden, dann ist der Sozialist-- rungSgedanbe ermordet und erwürgt. Für 30 Milliarden Fehlbetrag muß Deckung geschafft werden. Das direkte Steuersystem sit im wesentlich» abgeschlossen. ES wird aber allein nicht gen legen. Das indirekte Steuersystem ist ebenfalls schon an- gespannt. Ed erhebt sich di« Frage, wie wir zablen sollen. Ohne Regelung und Kontroll« der Produktion kommen wir aus de>m> Ewnd nicht heraus. Ein fteieS Spiel der Kräfte in dem Umfang wie früher ist nicht mehr nröglich. Die Luxuöproduf- lion muß auf den Weltmarft kommen. Verbrauchen wir z. D. e ng.'führte Seide, dann si-hli da» G?ld für N chrungSmittcl. W i r fressen unS selbst auf. Da» deutsch« visü verzehrt mehr, al» es produziert. Von der Nuvkihsiritrissen Ssziald?mokraile find diese Tolsgchen. die Wirth feststellt, bereits bei der Berritiinz der letzten Sicuervorlonen fcslgchtellt worden. Aber duinalS wollten weder die bürgerlichen Patteien noctf die ReckltS- sozialisten sie erkennen und noch ilwen handeln. Ne ver- sucksten, durch Steuerslickevei. insbesondere dnrch die Be- losti'.ng des LkonsumS der breiten Mosten ouf dein Wen« der indirekten Sieuorn einen AuStveg zu finden, um jetzt sehen zu müssen, doß daZ Defizit des Stootes inimer größer wird und olle Vereckmunsten über die Steuererträge nicht stinnnen. Es gibt keinen anderen AuSivsg mehr als planmäßige technisch beste Organisation der Wirtschaft unter Ausschaltung de? Unternehmergewinns. Die Sozialisier nng allein gewährt die Möglichkeit des Wiederaus- baneS der Wirtschaft. Für sie kämpfen wir deshalb im Wahlkampf. Kandldaken der v. S. y. V. An der Spitze der unabhängigen Liste für die Reichstags- wählen stehen im Wahlkreis Hannover die Genossen E ck a r d t- Brannschweig, A d« r h o l t- Hcnntwer, Karsten- Pen,« und Boß- Braunschtveig. Genosse Henke steht an erster Stelle der N. S. P.- Kandidatentrst« zur bremischen B ü r g er s chaft» w a h l. tazareZkinsaffen sind wnhsberechsigl. Es ist die Fragr entstanden, ob Angehörige de» alten Heere», die sich infolg: von versi'tzungen oder Krankheit noch in Lazarett» behandlung befinden, wahlberechtigt stnd oder unter die Bestim» mungo» de» neuen Wahlgesetze» fallen, nach denen Soldaten, so- lang« sie dem Heere angehören, nicht an der Wahl teilnehmen dürfen. Nach Rücksprache mit den zuständigen Stellen stell.'« wir fest, baß di« Soldaten des alten Heere» auSnahmlo« wahlb«reck)tigt find, sofern fie nicht etwa zur R>nch»wehr übergegangen, von j dem Wahlrecht find mir ouSgcichlossen die Angehörigen der Reich»- s wehr. Schon auf Grund de» Friedensvertrages können An-! gehörige de« allen Heeres nicht mehr al» Soldaten gelten. Sie find zumeist auch entlassen oder die formell« Entlassung ist in die Weg» geleitet. Jedenfalls haben ste Anspruch darauf, in di« sich ankrworben, in Trupp» von zirka 15V Mann nach P'o m m e r n gebracht und auf Gütern>— natürlich zur Landarbeit I— untergebracht worden sind. Sonderbarenveis« hat man Wert dariuf gesi gt, zur.Landarbeit" Artillerie- und Pionieroff i- ziere hcranzubekommen und jedenfalls nimmt man an, daß fi« den bevorstehenden Putsch besser zu trainieren versteh cn Ferner hat ein Leutnant Lündberg aus Berlin in Altcngrabow mehrmals russische Offizier« und auch einige in da» Lager zurückgelchrte Angehörige de» DetachemenlS für da! trotz de» AuslösungSbeschIZ noch lebende Korp» Mei sel nach dem Munsterlager angeworben. Erst am 20. April ist wieder«in Trupp von zirka 100 Mann mit russischen Offizieren.mit der Marschroute.Munsterlagcr' abgegangen. Durch sofort angeordnete Neberwachung ha! die Sicherheitspolizei zirka 20 ÜKann dieser Leute auf dem Magdeburger Bahnhof festnehmen und in Haft setzen lönneu. Die Untersuchung.st roch nicht abgeschlossen. Fest steht aber, baß dt« Fäden dieses Unternehmen» bl» nach Berlin, vielleicht bi» inS Neichswehrministerium gehen. Der. Werbcleutnont Lündberg hat nämkich den Angeworbenen erklärt, daß«r im EinverslänirniS de» bekannten.Kapp-Lberst" Bauer. und eine» Hauptmann» Mensch Handies auch hat«r von seinem Werbesitz im Bahnhofkhotel Dörnitz bei Alleugrabow mehrmal» mst deni bekannten Hauptmann Koch im Reichöwehcmtu-.sterium Abt. To..Baltikum' tclephoniert. Die Lagerverwaltung Hot natürlich— wie immer— von all den Vorgängen keine Ahnung!" Auch wir wissen auS sicherer Ouesse, daß die Angaben der.Magdeburger Volksstimme" den Tatsachen entsprechen. Die Waffenbrüdcrschast. die während deS SinUifunutbcn- leucrS zwischen den deutschen und russijchcn Verschlvörern geschlossen wurde, ist in den Kapp-Tagen erneuert worden, und sie soll sich bei dein kommenden Schlag noch lrefilicher bewähren. Die Negierung aber sieht diesen Treibereien tatenlos zn. Sie kann nichts dagegen unternehmen. weil sie machtlos ist und in unheilvoller Vev- blendung sich nicht zu dem Schiritt entsäsiieß.'n kann, die Arbeiter zu bewaffnen, die allein in der Lage wären, den Meuterern und Verbrechern in der Rcichsloehr einmal sür immer das Handloerk zu legen, tangsom und wenig si�er. Sommerfrischen für Hochverräter. Nach einer amtlichen Meinung hat da» UntersuäiungSmnf de» ReüHSn-ehrmstvisieriuzn« sich nr iler mit der Teilnahm« von Offiziierrn an dem Kapp. Pouch beschäftigt und dabei folgende 8 Kall« arlodiqt: 1. Gegen Ok>erleuinant Lüdecke, da bw ssib wider ihn ev> hobenem Befchuldigu�gen a!» völlig haltlos eaiuiefen 2. haben, nicht» zu»ranhassew n. »�1*1 Uiu w�v/ 1---- Xi. l»lC fin W. 16), die am der Kinaiitzpobilik de» Deutschen Reich«» in den'Wählerliste d«» OrtiS aufgenommen zu werden, in dem fie letzten Jayuy, schars« und vc rechtig!« Kritik übt. I befinden. Di« Gründe für da» Fia»to unsirer Gteuerpoktik steht KuczhnSki ersten» in �rr Unsiichlichteir d,r Se«u«rgesitz- gebaut zweiten» m der Un-vichtigleft per Grtragschätzuagen und driven» in der Langsirmkest der Durchführung. Gerat* das letzte ist von außerordentlieler Bcdeutwng, denn auch von den im letzten Jahr beschiossiiwn Besttzsteuern fft bi» jetzt noch keine ein» »ig« erhoben worden, so vaß Kürzynsft nrit Recht sagen kann, daß unsere Bevölkcrung sich v:«l stärke, betastet glaubt ati ste e» tatsir chtich ist und die Steuereinnahmen nicht mrtfcon» dem öfsentyichen Bedarf gerecht werdet» lLum Schluß untersucht da» Schristchen dl« Nrsachen»«» Tiesstandes der deulschen Valuta und weist nach daß ein Land, da» fein« laufer.den Ausgaben nicht in Ueberem- stimmung mit seinen Sileuerertrü�wisscn und anderen regelmäßi- gen Sunnchmea bringen kann oder will, oder da» durch svrtzeietzt« Inflation de« Geldumlaufs und Steigerung der verzinslichen Schulden ohne entsprechende Steigerung der greicharcn Worte sei,« tau finden Beoififtriss« befriedige» will, nie vertrauen boi den übrigen Ländern genießen wird. Gegenüber den Schlag- »orten, Arbeit verbürge vi« Hebung der Valuta, sagt deshalb KuczhnSki: Dn Aelchskagswatzlleiler to BetHn. Der Lberpräsident hat zum Kreikwahlleiter für den Wahl- kreis 2 sB erlin) uM> zum Verixindcwahlleirer für den Wahl- kreisverbaud Brandenburg l, umfassend den Wahlkreis 2 und den Wahlkreis 3 sPolSdam ll) den Bevlirier Stadtrat L oe h n i n g und zum Stellocrtreter den Stadt at Koblenzer ernannt— Für den Wo h l kr« l» 4(Potsdam l> fft der RegierungSrat K r e t s ch- mar in Potsdam zum KreiSIvahIIeiter und der RegrerungSral Baron». Loeweiistern zu seinem Stcllvert.eter ernannt worden Der Wahlkreis 4 umiaß, die Kreise Westprignitz, Ostprignitz. Ruppin. Templin, P renzlau, Angcrmürid«, Olx-rbarnim. N«der- barn'm. Ojthavelland, Westhavciland. Zauch-Belzig und Jüterbog. Luckenwak« sowie di« Städte EberSwald«. Lichtenberg, PolSdam, Spandau und B andenburg a. H. Ferner hat der Regierung»« pärsident in Potsdam für den Wahlkreis 3 fPotSdum ll) den RegierungSrat v. Echoen in Potsdam zum KreiSaxrhlleiter und den Reg'erungSrat KoSIowski zu seinem Stellvertreter ernannt. Der Wahlfrei» 3 fPotSdam ll) umfaßt die Landkreis« BerZkow- Storkow unp Drltav sowie die Städte Thartotteotnivg, Schöne- berg, Neukölln und Wilmersdorf. Zu einem Truppeil.>oil außerhalb Bierki»» ist gd versetzen: Hauptmann Weber. Die Akten sind dem Oierrcichäaniorfft zu übermcifin in de» Fällen de» Hauptinam» Berendt uud Leutnant» Frei- He rrn v. E r f s a. 4. Unter Ueierweisung der Akivn cm den OberreichvanwaU sind l>iS zur Bomidigung doS gerichtlichen Versahrm» zu bcursirubcn: Major d. Stephan y. Major v. Som- Merfeld, Haulpmau« v. So mm er seid uud Rubti- meisker S ch r v t« r. Das UntersuchungSamt de» ReichSmfnisfirlum» scheint nach ganz eigenartigen Methoden zn arbciien. Es stellt meiste»».ha-t«, lose" Beschuldigungen fest oder empfiehlt ganz bescheiden die vor- läufige Beurlaubung der Sck�wcrstbelastcwn. Ganz eigenartig muß e« aber brrühren. wenn für schuldig befunden« Offizier« nicht dem Gericht übergeben, findern außerhalb Berlin» ver» setzt werden. Bei dieser Art von Bestrafung wird den Leuten. di« heule an der Arbeit sind, den n e u e n P u t s ch z» organisieren, geradezu da» Rückgrat gestärkt. Sie können sich mit urnjo größerem Fleiß an» Wrrt machen, wenn sie wissen, daß sie bei einem eNvaigcn Fehlschsirg nicht bestraft, sondern im ungüniligsten Fall« wie der Hauptmann Weber in ein« Sommerjrisch« außerhalb Bcr. lin» versetzt werdenc r» den nScnvien Togen ervchetnlj Das ReichswaMucsetz mit Wahlhrcisemfeilung und Walilortixtung ErUSuten von Rrri Otohho n RerteNuneev l«»be»ond«r» voh den Organi�Ätio�eji UMtrebencl erbtten. Sic verde» nach der Rclhcnfol«« des Uinjanc« eriedift Verlajjsgenossenschaft„Freiheit", Abt. Bnchhandlg.» Berlin C 2, Breite Straße 8 9. ßllltt iioriittttj 11 Ilhr Ach DllMjt KlssicilStlsgiMIllllllls ss in VgWchtllitr Tkilibkrzsllikz ss Referentinnen öie Genossinnen Zieh, örannthai unü OJuiff A» WERTHEIM m H Die neue Frühjahrs-Preisliste wird nach atuwdrtt kaslenfret zugesandt W aschkleider in« geparkt««» Schlei erstoff 135 »TU Krepp»toff, 159°° reich getHckt, leicht angestaubt 00 195 W ascliblusen am Watcfaelager 39 50 »a» einfarbigem WacdKstoff, KJaacnoform....... aus weifiera Batist, mit CQ00 imitierter Handstickerei,,, v V aus farbig gestraftem P rrlcal, Q 00 mit weißem Einsat»..... O a* aus farbig gestreiftem Perkai, Sportform..... aus weißem Voile mit Spitzen reich garniert... aus einfarbigem Waschstoff, SchoSbluse, garniert 105°° 125°° 135°° Waschstoffe Baumwoll-Müsselin 1450 _ bedruckt, hell- und Ol 00 V Olle d unkelgr undig dkl Batist noSTwSif Tk,:2 550 KjreponäL"biÜr:265» Vollvoile»öS— 265° Voile fr? 30°» OpalÄt"�� 31-° Voll voile i?5°«Ä 4 500 Damen-Halbschuh braun ChevreaunmSduiSr«.. 295° Theater uns wznWuft!!. Volksbühne ThetJjef*m I5Bf dr®|*t(. Sü.: D. trolle b.al..______ Mit oem Fever spiclea. U&entiau 3 Uhr:..Stv' iß Uhr' ri«r Ii ort WlnlstBf (Leonhard Manlrel) Beriinsr Tmter B Utjr: BHomwi i�fcndefrtfBb W Uhr:l>ePJct*tO Wa1«T mit F'rJrtl Munti-y onsr» ii-St sr». Z Uhr Der rot« Haha Donnerst 3 U»; Dor rv(o Dabo, Sonntag bix Donaarxt TT(A Frau Warronsfiow» Freitag 7T Uhr: Peer(tJ Sonnahond bis Montag 74 Frau Wi fcitstllM-Ttottr Sonn las 8 ühr. 04- Donnerst. A Uj. Dl Allahcndl. 7� Utor: (Adrtibert, «S CS: Irtcnea-Thestsr (BÄhahof fij te u iorser s«*u«ht TSglieh i? Wir: My r rha SsHäenz-TbBßier 'Stadtbahn JuisTOvhwbrtA»* jlcrate nachm. 4 Uhr, Kiel»« rrd Der gute Ruf TlUlleh n UV: ÜC MNM {�ÄäarA-fiMter Renn SMreMKsA Direktor; Joua»»SM AllabcHdtioh 7 Uhr>i Min.: ApoMooThantar frlodrlolnT. 31» 7I> AUxhondHo» Ii; ' Suuniagi V t a i UßöbartrttfiMitt Varleti-Pngranun! TVoator« TCertbaoTor T»l Mnnupl.iu US!» 1 Tlel. Vit o Honntag ■ uehu. 8 Gurt fSnofBrnA SoflR(og t Vorst ST o. TT Nachm. sin cigsaef Kind frei. 1» boldoa Varxtenuagaa; ealüeteJ? t�,.D.(ir.Gic.?üitet. Der Wilddieb. Gssno-Tneter Onkel Colin Uhr: Morüo 8 i/- Freitag bis Montag Volks-Tkeator NcukSlIn, HcrmannitraBe 20 ßiircli die Qoniiiere des Elends und Varbieciiens 1 Soziales SittengemSlde in 7 Akten. A »•»•aao«»«»>»»•*•#•••—••»»♦•»•»»»♦♦♦ 5 Apollo-Theater 5 Berlin BcUorter StraBe 1$ Per scliönde q. grüßte Ggsmlfta' Die Glocke Mit OpernsSnger M. Leonards. «a•««»»«O««•»«••••«•##•«•»•(ras»saasaa aas Lschtspiel-Palast N.. Prlnzenallec 43 BeSettttaM U Teil Freanörn des gelben Hannes. Mezatrtsnnl Am N- Her. dor fp l» tz U,T A 1 ex s aderpl&tr U-T Wslnbar�twes IC „Dar Weg dor Greta Loaaan" öohxoxplol Ii. 4 Akten mit Lotte noamonn Knmmorllchtuploto o» fot-rtxmer Ftatz Di« BrOdar Karamasaff k»~\>�vn Ruin An ro. Do«ioJ«w«ld öl c•« t Carl F r o£?» I e Ii Ü.T K« r tür st« n d a m m 2® üoT Noll«ndorfpSatx 4 Dia Söhne du» Graten Oossy Albsrt and El«« Ba««ermniin und Gertrud Welcknr Ü.T t'riea�iGhr-trasäe ibO Da» a i n s a m« Wrack 8«QMtlo«A- F!h« ia 6 Akte« Leo Holl/Karry Llodtk« Reftie; Hetnz Karl Hella; d U.T Öcüönrbcr«. ii<- cf-t-' r Indische Rache H«txfntraarliche Akte v o q B. Uabir.an« und Georg Jacoby. Edith Meiler/ Harry L«dtk« Georg Alojcnndef/ Joa«l �«t«rheiw» _ ß«Ci«: weorg Jaooby U. cid» Z» I• II s c H• II B«»pld«fvtcflör: Doraeh/ Konstantin/ CrGnlng Kaiser-T>�«/ Harfmann/ Diogelrrann Gore Ii K««we' . h*H, Naisek) Wsehenhigt ab 7 ühr x Sonntag«! Beqlnn 4 Uhr rvi-i.».-i- 5eekls«hs u. KeucKsrWsrsn llsaal�nia�dar FisvhhaH« Stvglltz\ AlbreclitBlr. l.TI. Fcke Dflonelatr. Spiel und Sport BERLIN 5 W 19. KommanUxateastraBe 87 Abtei eng I: SportgerMtc!, SporfhcKlelduna und Wander- Ausr�atnnoen. Abteilung II: Vmpresaerel tUr Herragg- und DAmciUvIUc. Eigene HuJlcxbrllt, DIE M (/nnkh i nffi g*J s*t/*Id»ackr*tijek»» JARRB VCEF Xrfr fmlUik UMd ßfrt/*t*rl*eä» Kultur i o a o «aBiAo«DCMo««CM«csArf.# a(ist«r#ß.4.a«i. atait« Schriftleitung: Felix Stössingcr 47 BeitrSg./ 273 Seiten/ 26 BUdar Preis M 1Z—, dar ch die Organisationenmit betr Schtlichem Rabatt EIN UNENTBEHRLICHES WERK FÜR ALLE POLITIKER, FÜR ALLE REFERENTEN, AGITATOREN. FUNKTIONÄRE DER PARTEI. EIN PROGRAMMBUCH DES SOZIALISTISCHEN AUFBAUS IM SINNE DER U. S. P. 1). Mittwoch. 13. Mal, 7V, Ukc Rose-Theater gv£5s.»Ea:rossj • PfciJiAj-miaxu.. ! Gustav Mahler: l VI.(tragische) Sinfonie| otr.: Klaus Pringsheim. j i Mit dem Pliiiliarmouiichen Orchester. g. ri Karton: IS bis 3 M. und Ltvuer bei Bote& Boaks1* p.____ Wertkeim, AbendkaskSe._ BfisteÄs!, Hünzjii kauft GroesRiann. Jc r.nnisstr. 4; t Norden 20» 21 1 StoUflfti«!. Harmesiaa Jeder Holz- nnd Stuart KMMUpißlappHrate, Hotenrollea. Oebrauchre lostrunienie»n eigen-T Kc- parsiurwerkstatt wie neu hergestellt, uater roltoi Oaranlic. Verkauf bot tere« Kasse, daher bllhfsie Preis- bertchnöng. Annahme von Auferbel- tuascB, ReparotoreB und Stimmungen. Max iPIcfllllfl« Münzstr.lSj Mt w&Oreiid des Krieges)H«sal ersdtieaeaeB > p a r t a k u s H r/© f e sind soeben in Buchform neu erschieneiio Spartakus-Briefe Preis M. 5,- ('ersssceber: K. P. D. Sportabnsbund) Zu begaben: Arbelier-Buchhaniiiuaz, Berlin. Annens(aß.' I. ßucbboudiunc der K. P. 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UUll.axie. »r?»» t kt«tts-bt«. Coru. n. miuiwntctfuii'tittj j KcßlgtK 34 30, nJUSSULj 1«tit. 1U_1 m b— S.«omu. lU—L Rv. IC, 7. Erste BMW zur«FreHell" ff;'*, 9. M 1520 Frauentag 1�20 Arbeilsri«»en. SJort Her gleichen Mühe ststs umgeben gehn die Tage grau an mir vorbei. Nennt eS. wie ihr nwllt, nur nennt'S nicht Aeben, dieses stunrpse, öde Einerlei. Schon in ineine frühen Mädchenträume kreischte Ncrdeichrrren, schrill und laut. Wände stand, und lärmerfüllter Räume haben meinem Welken zugoschaut. Der Maschin« hier, davor ich stehe, war ich lange vor dem Mann vermShst. Was zerbrach in dieser horten Ehe, oft hob ich es trauernd überzählt. Weich sind meine Hände nie gewesen. Eisen ist so hart fast wie die Not. Schaut hinein und ivollt: Uhr könnt drin lesen von dem schweren Kampf um Licht und Brot. Zwischen Fron und kleiner Freude sehen weiterhin die T-ag« grau vorboi. Einmal oder rnutz die Sonne sehen auf das trübe, stumpfe Einerlei. Karl Broger. G Aauenla-j Md Wahikamps. Von Hanna Hsrtz. Die WaMen Mmi Reichstag, die am S. Uuni skrtt- finden sollen, vetlechen dem Frauentagen Deutschland eine ganz besondere Bsdeutung. Der ursprüngliche Ginn des Frauentags als ein« internationale Kundgebeen-g für die Erlangung der pobi-tischen Rechte ist heute erfüllt, in den melsten suropäischen Staaten haben sich die Frcrnen entweder ihre politische Meichbarechtigamg erkämpft, oder sie ist ihnen, wie in RuAl-md. Deutschland und Frankreich,»lS ein Geschenk der proletarischen Revolution in den Schoß gefallen: und in den Staaten, in denen die Frauen noch minderen Rechtes sind, fewrn ihnen die politische Mvich- berechtigung nicht mehr lange vorenthalten bleiben. Trotz- dem war es ein richtiger Grdaitke der sozialistischen Frauen, auch weiterhin für die Abbattung des Frauentages sinzu- treten, nicht nur eis kn Bekenntnis zur Solidarität für die Frauen, die sich ihre politischen Rechte noch nickt«r- kämpft haben, sondern auch ÄS eine wuchtige Kundgebung für die völlige Befmung der Frau aus wirtschaftlicher Ab- häugigkcit und damit als«in Bskenntnis zum Soziaiis- tttus. Di« proletarischen Frauen müssen erkennen, daß sie sich oinzriordn«n'haben in die Reihen des Proletariats, daß der BesroiungSkcrmpf der Arbeiter zugleich ein Kampf für die wirtschaftliche und rechtliche Gleichstellung der Frau ist und daß sie auch die Mittel gebrauchen lernen müssen, die die Arbeiter im Kampf um die Macht anwenden. Diesen Gedanken den proletarischen Frauen einzuprä- gen, sie hinnwgKrrhaben über ihre eigenen kleinen Sorgen und Nöte, ihnen den Weg zu zeigen, dar sie für die Ak- tionen lder ArbeiterKass- stählt, ist sine der wichtigsten Aufgaben deS Frauentages. Die Arbeiterklasse hat erkannt, daß auch die Wahlen tum Parlament der Stärkung Hm Machst dienen können, und gerade in diesem Kamps bedarf sie in besonderem Maße der Unterstützung d«r proletarirhen Fronen, di« den AuS- zang der Wahl«utscheidenb beeiniZussen. TeShatb muß der Framentog cnch«in flsmmznber Ruf an d'e proletarischen jvrai«« sein, auch diesen Kampf in einer Reihe mit rhrpn Klassengmossen zu sichren und nicht den Einflüssen der bürgerlichen Parteien zu unterliegen. "Die bürgerlichen Parteien erkennen sehr wohl, welch« Macht durch die Wahlen in die Hände der Frauen gelegt ist, sie bauen auf die politische Gleichgültigkeit und' leichte Beeinflussung vieler Frauen und lassen kein Mittel un- versucht, sie für ihre Parterzwecke zu gewinnen. Dabei schrcckcn sie nicht vor der Verleugnung früherer Grund- sätze und Anschauungen zurück. Das Zentrum hat sich— auch in anderen Staaten— zu einem warmen Befürworter des Frauenwahlrechts entwickelte nachdem es erkannt hat— und dos haben ihm die Wahlen im vergangenen Fahr bewiesen—, daß der Einfluß der Kirch« immer noch stark genug ist, den proletarischen Frauen den Bück für ihre Klasseninteressen zu trüben.— Auch die Deutschnaüonalc Lolkspartei hat sich jetzt mit dem Frauenwahlrecht schein- bar abgefunden. Sie hat einen eindringlichen Wahlaufruf in die Frauen herausgebracht und fordert sie auf, bei der Wahl für die deutichnationalen Derlreter zu stimmen. Da st es wohl angebracht, daran zu erinnern, wie die„Teut- che Tageszeitung" am 30. August lsilS über das Fronen- oahlrecht urleilte. Nackdem sie dargelegt hat. daß die Be- mfstätigkeit für viele Frauen„leider" eine wirtschaftliche stotu'endigkeit geworden sei. schreibt sie über die Frage des lfranenftimmrecksts: „Sorn Stand p»mlt der konservative» Welbanschcruung ist iiese F-age überhaupt nicht zu erörtern. Di? Forderung .■•j politischen FrauemIimmrechrS schlägt der konservativen Welt- tviunng geradezu inS Gesicht." Können Leute mit solchen Anschouung-N die Interessen .r brauen wahrnehmen? Es wäre ein großer Fehler, anzunehmen, daß es gleich- ~ sei, wie im Parlament die Interessen der proletari- x�'itan vertreten, ob einig« Geaenwartsjordcrungen mehr ober weniger vevwivKiHt werben. Es kann dem Pro- letariat in seinem Kampf um den Sozialismus nicht gleich- gültig sein, daß die Bewegung fortwährend gehemmt oder verlangsamt wird dadurch, daß ein großer Teil der prole- tarischen Frauen, von den allzu großen Sorgen des Alltags und vor allem von den Sorgen um die Kinder zu Boden gedrückt, jeden Sinn für öffentlich« Fragen und damit jedes Interesse auch jür politische Aktionen verlieren. Deshalb ist es eine politische Notwendigkeit auch im Hinblick auf die großen kommenden Kämpfe, daß wirtschaftliche und so- ziale Forderungen der Frauen schon im Parlament im In- teresfe der proletarischen Frauen entschieden werden. Denn jede Verwirklichung einer Gcgenwartsforderung. die die Lage der Arbeiterinnen und proletanschen Frauen hebt, fördert zugleich ihr Klasienbswußtfein. und macht sie fähig, ihren Blick auf größere Dinge zu richten und an den Aktionen des Proletariats als klassenbewußte Kämpferin- nen teilzunehmen. Darum kann dem jetzigen Frauentag in Deutschland leine erhöhte Bedeutung dadurch verliehen werden, daß er den Auftakt bildet zu einer regen Propaganda unter den Frauen des arbeitenden Volkes für die kommenden Wahlen wie für die sozialistische Bewegung überhaupt. Das Klassenbewußtsein der Arbeiterinnen zu wecken, sie für den Sozialismus zu gewinnen, das würde eine ungeheure Stärkung der Arbeiterbewegung bedeuten. Nicht gleichgültig dürfen die Frauen des Proletariats in diesem Wahlkampf, der schon eine Machtprobe zwischen Kapital und Arbeit bedeuten kann, zur Seite stehen: der Wahltag ist auch eine Probe für die Reife der proletari- schen Frauen, und je besser sie diese erfüllen, desto mehr tragen sie dazu bei, den künftigen Famenteg zu einem Tag für de« Sozialismus zu gestalten. Der AckeilM«. Wir halben ein Bett, wir haben«in Kind, we-in Weib! Wir haben auch Arbeit, und gar zu zweit, und haben die Sonne und Regen und Wind und uns fohlt nur eine Kleinigkeit, um so frei zu sein, wie die Vögel find: Nur Zeit. Wenn wir Sonntags durch die Felder gshn, mein Kind, und über den Nehren wert und breit daS blaue Schwalbendolk blitzen sehn, «h. dann fehlt uns nicht das bißchen Kleid, um so schön zu sein, wie die Mz»l find: Nur J»it. Nur Zeit! wir wittern Erwitte rwtnd, wir Bs??. Nur sine kleine Enngkeit; uns fehlt ja nichts, mein Weih, mein Kinö, als all das,".mi durch uns gedeiht, um io kühn zu sein, wie die Vögel sind: Nur Zeit. Richard Dehmel. durchiausen hat, wir können tleS-Ken sowenig, tni« sah über We Tauer unseres Lebens eine Gewißheit hrfben. Aber wie die Lust rinn Leben uns beherrscht, so tonnen wir auch die Hoffnung hegen, diesen Sieg zu erlaben. Stehen wir doch in einem Zeit- alter, da? sozusagen mit Sieb-nmellenstl-feln vorwärts stürmt und deshalb all« Feinde einer neue», höheren GesellschaftS» Ordnung erzittern macht. Von dem raschen Wachstum und der immer gewaltiget! werdenden Ausbreitung der sozialistischen Ideen liefert jeder Tag neue Beispiele. Auf allen Gebieten regt sichs und drängt nach vorwärts. Die ll> Morgendämmerung zu einem schönen Tage zieht mit Macht herauf, Kämpfen und streben wir also immer voran, unbekümmert darum,.wo' und.wann" die Grenzpfähle für ein« neue, bessere Zeit für die Menschheit eingeschlagen werden. Und fallen wir im Laufe dieses großen, die Menschheit befreiende« KAmpfes, so treten die unS Nachstrebenden für unS ein. Wi« fallen in dem Bewußtsein, unsere Schuldigkeit als Mensch getan zu haben, und in der Ucberzeugung, daß da S Ziel erreichtwird, wie immer die demFortfchritt de« Menschheit feindlichen Mächte sich dagegen weh, ren und sträuben mögen. .Dem Sozialismus gehört d�e Zukunft, daß! heißt i»erstar Linie dem Arbeit«« nvdder J pa u,st Sie?,a»«AS die ftzlsls llm'ulto. Von August Bebel.*) Die Grundlagen des Destehenden werden von allen Seiten angegriffen und die wuchtigsten Hiebe werden gegen die Stütze!» der alten Gesellschaft geführt. Die revolutionären Gedanken dringen in die kenservativsten Kreise und bringen die Reihen unserer Feinde in vsSst- Verwirrung. Handwerker und G-ichrte Ackerbauer und Künstler, Kouflente und Beamte, sogar Fabrtkan- ten und Bankiers, kurz Männer jeder Cieltung schließen stch der Arbeitern an, die das Gros der Avmee bitbcn, die um den Steg kämpft und ihn erringen wird. Alle unterstützen und cogänzeu sick gegenseitig. Auch an die Frau im allgemeinen und an die Proletarier!!' im besonderen tritt die Aufstvderung, in diesem Kampf nicht z» rückznbleiben, in dem roch für ihre Befreiung und Erlösung ge- kämpft wird. Es ist an ihr, zu beweisen, daß sie ihre wahre Siel luwz in der Bewegung und in den'Kämpfen der Gegenivan für eme bessere Zukunft begriffen hat und entschlossen ist, daran Tei! zu nehmen. Sache der Männer ist cS, sie j« der Äbstreftung aller Lorurteile, und in bor Teilnahme am Kampfe zu unterstützen Aiecna.'d unterschätze seine Kraft und glaube, d:.ß es auf seine Person nicht ankomme. Für den Kampf um den Fsr'schr'tt d'» Menschheit kann keine Kraft, und sei sie noch so schwach, ent- behrt werden. Das ununterbrochen« Fallen der Tropft» schließlich den härtesten Stein«rrk- Und aus vielen Tropfen entsteht der Doch, au? Bächen der Fluß, aus einer Anz.ihl Flüiv'- der Strom, Schließlich ist kein Hindernis stark genug, ihn in sin uem nrajestätisch«» Lauf zu hemmen. Genau so gehK im Kultur leben der Menschheit. Handeln alle, die sich berufen fühlen, mr ganzer Kraft in diesem Kampfe, so kann der endliche Sieg»ich fehlen. Dieter wird einst um so größer sein, je eifriger und auf- opferungsvoller jeder einzeln.» die vorgezeiebnete Bahn verfolgt. Bedenken, ob der einzelne ungeachtet aller Opfer, Arbeit und Mühe den Beginn einer neuen fftchncren Kulturpericche noch er- lebe, deS Sieges Früchte noch genieße, dürfen keinem aufstoßen, noch werft g-r dürfen sie ihn von dem betretenen Wege abgalten Wohl kennen wir weder die Tauer noch die Arz der Enüoicklungs- Phasen bestimmen, die dieser Kampf um die l>öchsten Ziele zu Au» Bebels,.Tie Frau und der Sozialismus", Stuft- gart, Verl. Distz. Arme««nd LSkztzfke«. Von Toni Sender*). Die Rille können nur dann Ausdruck de? Massen« willen? werden, was sie ja sein sollen, wenn daS Recht der Mitwirkung und Mitbestimmung nicht für eine ganze Hälfte de? Proletariats toter Buchstabe bleibt. AlS Sozialiften oerlangen wir ja grundsätzlich das Recht der sozialen und menschlichen Gleich» berechtigung, über das Recht politischer Gleichberechtigung hinaus. Wie wollen wir da verkennen, daß die Frauen am besten selbst die Sachwalter ihrer eigenen Interessen, inSbefandere bei eine« Reihe von Frage» de» öffentlichen Öfber», d-c sie ganz besonder? als Frau und Mutter berühren, fein werden. Wir brauchen hier nur Fragen herauszugreifen wie die der Erziehung, der Kinder- und Säuglingsfürforge der?. uSgestaltung de» H.imS und dann insbesondere einer völligen Umgestaltung des sozialen Rechts. Ist doch die kapitalistische Wirtschasts- und Gesellschaftsordnung den Frauen ganz besonders verhängnisvoll fühlbar geworden: aus ihrem btttarsten Leid, ihre? persönlichen Lebenserfahrung heraus ist ihre Kritik herausgewachsen und div Sehnsucht nach einer durchgreifenden Umgestaltung.' Der Krieg war hier ein graufamet, aber gesteenger und gründlicher Lehrmeister; er riß die Fauen heraus aus ihrem Heim, zog sie in den Produkt onSprszeß hinein und gab zugleich der von der steten S» ge um ihr« Sieben im Tchiitzenaraben gtz- quälten Proletariern zugleich die Erfüllung von Pflichten auf, so schwer, wie ste selbst der Mann zu keiner Feit zu erfüllen ge- habt hat. Di« Führung des HauShaftZ, de« V-rsorgung mit dem Roftvendizsten und die notwendige Orientierung über die zahl» reichen, einander überstürzenden öfientlichen N.rordnunzen stellten die Frauen piötzfch vor eine Reihe der schwi-er'gsten Ausgasten, zwang sie dazu, sich auch um Dinge dcz öfser.ilichen Lebens zu kümmern, die bisher allein dem.Herrn und G.bierer" vorbehalten st. Wesen waren. Aber so ungechult und unvorbeveitst unser« Prolcta. wrfrauen und Mädchen größtenteils waren, wir müssen ihnen die Anerkennung zollen: Rasch haben st« sich zurecht ge- funden und den B-wfts geliefert, daß man kein R- cht hat. in ihre Ebenbürtigkeit und Fähigkeit den geringsten Zioeifel zu setzen. Die kapitalistische Welt freilich zollt ihnen diese Arrerkennung nicht; denn wenn wir auf der einen Seite feststellen mußten, daß mit der größien Rücksichtslosigkeit vorgegangen wird, um sie wieder aus den Betrieben zu ei-bf.'.ns», zahlt man ihnen eine so jnmimale, ganz wesentlich geringere Arbeitslos enunter- st ü tzu n g wie dem Mann, die eS ihr ganz unmöglich macht, auch nur das Notdürftigste zur nackten Existenz anzuschaffen und Tausende von diesen unglücklichen Gc schöpfen aus Selbsterhal» tungötrftb schließlich«uf die Straße treibt. � Nu» aber taucht die Frage aus: Wie ßsttju« wir eZ ermöglichen, daß auch die Frauen durch ihre Mittäiizftii in den Räten mteressiert werdcn am pvolciarischen Besreiungs kämpf? Sehen wir weiter untäftg zu, dann werden wft die b ttcre G sahrung machen müssen�- daß durch die Verleihung dez Wahlrechts alle bürgerlichen Parteien um dw Seele der Fraue», werben, alle Mittel— i bis zum letzten Beichtstuhl der Kirche— werden aufgeboten, um sie unier allerhand gl.'ißnerischen Versprechungen :n den Wah.'kampf hineinzureiten, und es werden oftmals nicht die Schlechtesten, sondern die Interessiertesten und Lernbegierig» sten sein, die sich bau dteftr ftgit-ftionSiä igbftt erfasse« lasicn. Und gerade, weil wir uns über die Wertung des bürgerlichen Parlaments keinerlei Täuschting hingeben, Genossen und Ge- nossinnen, weil wir wissen, doß wir durch den PaleiuwiiioriZmuS niemals zum Sozialismus gelangen werden, müssen wir nun- mehr unverzüglich unsere ganz? Kraft dara» setzen,«nch die weib» kichen E«verbZ tätigen in diese proletarischen Kampfes, inftituti onen Hitwinz': bringen. Wen« der fest: Wille dazu vorhanden ist, läßt sich auch die Frage nicht allzu schwer lösen. Soweit w ibliche BorufStSt'gc im Betrieb«der im Bnreatt in�Fraze stemmen, ist ihre Erfassung im wirtfchasftichen Rätesystem lBetriel'Sräten) an der Stätte ihrer Arbeit> ohne weiteres niöy lich. Aber Grundsatz müßte darum sii«, daß die Frau»« im vc- lriebk at ibr« Vertretung zum«fttdesten progentual aus Grund der Anzahl der Beifügten erhalten müssen. Darüber hinaus aber sollten unsere: rbzitSkovcgen nicht kleinlich sein, sondern im Interesse de? eigenen BesreiuneSsampfes die Frauen im stärksten Maße zur Mitarbeit heanx'chen. Drr Einwrnd. die Frauen seien zu diesen schwierigen Fvnktio. nen noch n>cht befähigt, kann anzelicht« der ungeheuren keiftunzeit der KrirgSzeit beute nicht mehr stichhrlftg sein-, haben doch die Frauen in ihrer praktischen Tätigkeit sich tüchtige Vg mchtiteti und tkrfahrungen e- worden, wenn«» ihnen weht auch ncch sehr häufig«n der Redczeneandtheit fehlen mag. Aber letzten Endes' -» P l0,ni 5r<>uÖi und das Räbesvstem. Berlin lllSft, Bcrlag.Freiheit" fot gerade Vit war« rerne wrwryfm-w «msiger Hrfteit, nab �ch zweifle feinen dag bU Praxis der Zusrwimennrdett unsere Gerwflea par baS b« Kun-tbehrlidjfeit der weiblichen Mitarbeit lehttn wird. 9!e Zrau imb öe: SoMimms. Von N. Lenin.*) Die Frau ist trotz der befreieirdsn Gesetze nach wie vor tinc Haussklavin geblieben, denn sie wird von der Klein- »rbeit der Hauswirtschaft erdrückt, erdrosselt, abgestumpft don der Hausarbeit, die sie an die Küche und an das Kinder- limuier kettet und ihre Kraft durch grotesk unproduktive, kleinliche, nervösmachende, verdummende und bedrückende ilrbeit ausbeutet. Die wirkliche Emanzipation der Frau, der ioirkliche Kommunismus beginnt erst dort, wo der vom Proletariat am Staatsruder geleitete Kampf der Massen »egen diesen Haushalt im kleinen einsetzt, oder richtiger, vo dessen Masienumwandlung in d-ie sozialistische Grotzwirt- ichast beginnt- Befassen wir unS in der Praxi» genügend mit dieser Zirage, die theorctrch jedem Kommunisten einleuchtet? Mit richten I Behandeln wir mit genügender Sorgfalt die Itzeime des Kommunismus, die bereits auf diesem Gebiete vahrzunehmen sind? Noch einmal, nein, und wieder neinl öolksrestaurants, Krippen, Kindergarten— doS sind Bei- ipiele dieser Keiinc, die einsacken, alltäglzchen Mittel, ohne »ompöse, schwülst tzze feierliche Voraussetzungen, sind Mittel, »ie in der Tat imstande sind, das Weib zu emanzipieren, Hrs Ungleichhrüt mit dem Mann zu verringern und aus- luheben, entspreckiend der Rolle, die die Frau in d?r Pro- Auktion und ini öffentlichen Leben spielt. Diese Mittel sind Dicht neu, sie sind— wie überhaupt alle materiellen Vor- »ussetzungcn des SoziaiismuS— vom GrofjkapitatikmuZ leschoffen worden. Aber im kapitalistischen Staate waren sie erstens eine Seltenheit, und blieben außerdem— uaS besonders zu beachten ist— entweder Gesch>ästSunt>:rnehmen mit all den übten Seiten der Spekulation, Profithascherei. �irug. Fälschung oder„Afsensprünge der bürgerlichen Philanthrophie", die mit Neckst von den besseren Arbeitern tzehastt und verachtet wurden. Es unterliegt keinem Kweifel, bah wir bedeutend mehr derartig« Institutionen haben als früher, und daß sie im Begriffe sind, ihren Charakter zu verändern. Entschieden weisen die Aibeiterinnen und Bäuerinnen bedeutend mehr organisierte Talente auf, als wir wissen, Persönlichkeiten, die die Fähigkeit besitzen, praktisch eine Sache durchzuführen. die für eine große Anzahl Arbeiter und ein« noch größere Anzahl Konsumenten von Wichtigkeit ist. zznd das ohne jeden Aufwand von Nedensarten, ohne das Getne. Wezänk und Geschwätz über Pläne, Systeme usw., dies« ewige Krankheit der so eingebildeten Intellektuellen und der neugebackenen Kommunisten"'. Doch wir pflegen leider diese Keim« lange nicht genug. Schaut auf die Voungeoiste. Me großartig versteht sie. die Trommckl für daS zu vWr«n. was f« braucht I Wie werden von ihr die in den Augen der Kspitaststen»muster- gültigen" Unternehmen in Millionen von Sxemxstaren ihrer Zcitunge-n gepriesen Wie wird au» den.Marter- «nstalten" der Bo-uvgeoisie«in Gegenstand nationalen Stvizes geruacht. Unser« Presse fünrnrert sich nicht, over Mmmert sich nur sehr wenig darum, wie die besten Volks- «Bstauronts oder Kr>tPen eingerichtet sind, sie sorgt nicht b-siir,-daß durch tägliche Hinweise di« Ginrictstungen »nrstersült-g toerdon. sie macht keine Reklame für sie, seht nicht a-uSfiÄwlich auseinander,»r>Äche BequenrUchkeit den Konsumenten aus ibnen erwächst, weich« Produkt ionser- sparuis,»reiche Sn-ttastung der Frau, welche sanitäre Ber- besseoung sich aus der mnistcr�Mligen komnru nistischen Ar- beit ergibt, sich ergckben kann, sich aus die ganz« Gefeklschast, v-irf alle WorKtätigen erstrecken kirnirt«. Musterprvinrktion, Muster wnrstag«,«ine nwstevgllltig« Sorgfalt und-Gcnrissanhastigloit bei der Esirvinnung und ') AuZ der neuesten Schrift Lenins.Dt« groß« Jstttatto«*, Nnion oerlog. Bern l&äO. wemtig �eiTTIWTV töTVT, n-ru-I letrcnuirK»«*»,>»~ mustergültig« Sauberkeit dieses oder jenes ArbetterlMrses dieses oder jenes Viertels, alleS das uruß zrrmraÄ so viel wse heute der G«Mnstand der Beachtung unid der Beschästi- gung svilvohl für unsere Presse, wie auch für jede Arbeiter- und Bauernorganisativn sein. Alle solche Einrichtung» bedeuten Schößlinge des Konnnumsmus, und die Pflege dieser Schößlinge gehört«u unserer vornehmsten und ersten Aichgabe. Sehl h\t WSHlerZUen ew! I» Berlin u«b de» Vororten Urge« die Wähler! i;■« jrder. mann» Einficht vom 9. bis 16. Mat d. 3. »nb s««rr an den Wochentagen von mittugt 12 Ubr bis abend? 7 Uhr, an den beiden Borntnucn«od am Him metfahrtstag« von vormittag» 10 Uhr bi» nachmittag, S Uhr-uS. ES ist Pstlcht tine» jede« Wählers, hch dave» zu u�crzru�cii, d�ß sein Name in die Wählerliste eingetragen ist. Dabei wird empfohie«, nicht erst die lehteu Tage der VaSlegczeit zur Einstchtn ahme der Liften zu bennhe«. Einshriiche gegen die Wählerliste können nur bis»um 16- MW schriftlich oder mündlich zu Protokoll der in den«nSlegestelleu anwesenden Beamten eingelegt tverden. Den Einsprüchen find BeweiSmiitel beizusüge«. Zur Begründung einer nachträj�iche«, Aufnahme in die Wählerliste ist— abgesehen vnn etwa sonst noch erforderliche» Nr. künden_ entweder der Mietvertrag, die letzte Steuer,«iitung, dir Geburtsurkunde ober die Polier t«>ch bescheinigte WohuungSanmel- dunz vorzulegen. Um eine glatte klbwickknag der klnSlegnng der Listen»n er» mbgliche», wird empfohlen, mit der Sinstchtnahme nicht bi»»um letzten kluglegnngStage»« warten. ReichtztagSwätzler ist,«er am Wahltag flj. Iunk) Retch«» ingrhZ.-iger und zwanzig Jahre all ist. Wähler! Sichert euch das Wahlrecht! tebe�siniNelsafender. iverN«. kkl» Ersatz für die ldürznngen werden dt«»C Tf-ftotim m 8.N Mal ob mit M Liier Vollmilch deliefert.— Ja der Woche vom Ui. Mat d!» IS. Rai darf Brot und Mehl nur auf die Vrotdarie od» Sogedon und entnommen werden, deren Abschnitt, da» Stichwort.Horden" tragen. In der Woche vom 10.— 16. Mat wird bezirkowelse auo- ländlsche« frische« Schweinefleisch oder inländische» F.ischsleisch an»- gogeken. SchSnebeeg. Vi» 11. Mai Vvranmeldung für 122 Vramm Teig- waren aus Abschnitt 17, 126 Tramm Haferslocken oder Hosergttitz» auf Abschnitt 18 der ollgemeinen Leden»mitte!kort» und 1 Paket Penner» Haferkakao sgarantiert 60 P oz. ttakao) zu 126 Gramm aus Abschnitt 12 der roten Schöneberger vezugskarle. Luegegeden werden in der nächsten Woche'« Pfd. ttartofsein ans die Abschnitte 20» di» 6 der Schörieberger startoffelkarte und siir»»»fallende stariosfeln ohne Voranmeldung SSV Tramm ausländ. Bohnen auf den Abschnitt SO e der Schöneberger ftortoffefkartt; serner werden verteilt: 126 Tramm .Aaferslochen auf Abschnitt 16, 126 Tromm versleniadridcte aus Ad- schnitt 16 der allgemeinen Lebenomitteliiari« sowi» 1 Päckchen Penoer» Not« Trutze und 2 Päckchen Pennec, Sotzenpulver auf Abschnitt 6 der roten Echöneberger Bezug, karte«nd 1 Päckchen Penner» Fat« Trütz« auf Abschnitt 6 der grilnen Schönebe-ger Bezugskarte! autzerdem Forlsetzung de» verkauf» r>«n 260 T ainm Bahnen auf Abschnitt Z, 260 Tramm iniänd. Erbsen auf Abschnitt 4 der raten»Nd grünen Schönederger Bezugakvrte. Der Abschnitt 12 der grünen Schönede» ger B«zng»karte wird kiermtt al» verfallen erklärt. Wllm-rswwf. 4 Pfd. startotfein, auf ZV» 300 Tramm H0ts«n- (üchte, SSO Tromm Marmelade(20), 128 Tramm Haferstocken(21). Ur Jugendliche 200 Tramm Haferflocke«(IS). Zufatznährmittel für stinder: 1 Pfd. an»i. W-izengrietz(61 L I, 1) II, f) I und C 11)- vor- anmeldunng für 260 Tramm weitze Bohnen(26). Illr Kriegsbeschädigte von AI Pro». ErrverbsunfShiakett und do-über: 4 Pfd. Nährmittel nach Auswahl, 1 Dos» Kondensmilch. Für werdend» Mütter. Z Pfd. Nährmittel, davon 1 Pfd. Zwieback oder Kek», 60 bi» 100 Tramm Trocken» ganze!. 1 Do'« Malzextrakt. 3 Dosen Kondensmilch(nur im 4. bi»»in- -chlt-kttch s. Monat). Für stillende Müller: 2 Pld. Nährmittel. 60 di» «so T vmm Irockengnnzei. 1 Dos« Mälzer trokt. Dce Auegabe der vollmt'chk arten(Juni lltiO) für Kranke und Tenesend« ersoigi durch di« Idtetteing für Krankenernährung vadensch« Strotz» 4SfU nachstehender Auegadeorbnung gemäk: Buchstade A— st: Rvniag, 10. Mai, T— K: Dien-tag. 11. Rai. S— P: M.itwo� 1«. M-i, C—G: stroitag, 14. Mai. t— 3.: Sonnabend, 15. Mai. Ne»>k3lln. Zortfetzung de, verkauf, von Kunsthonig(Abschnitt 13): 3 Pfd. Kaltoffei« und al« Ersatz«0 Tramm Hülsenfrüchi« ab Donnere- Trotzhandelsgeseklschafk vre meunormer' KolonlatwareTgefchafr» wr» lausrnd mit bosnischen Backpflaumen. Backobst, Rrschckakao, Bohl nen und tfrblen, Linsen. Haserbackmehl, Reismehl, sterilisierte»meri!»» ntsche Mich in Dosen, Tee Salzgurken. Salzgemüse,«-»fsee-Trsatz. Stow rinkerzen, Mai»si«ken und Maiegriesp Britz. 260 Tramm Weizenküchennu-Hl, 260 Tramm Derst-nmehh 260 Gramm Welzengrietz. Kar!« für Kriegeb« schäbig-»: 1 Pfd. Weizc-w grietz. Kart« für werdend« Mütter: 300 Tramm Weizengeietz, 150 Dr, Schmolz, 260 Tramm Speifest Up. Kort« für Kinder: Pld. Kek� 260 Tromm Wetze ngrictz, 260 Tramm Speisesirup. Drotz-Be. linn Lebensmittelkarte:> Pfd. Net», 1 Pfd. Roisfiocken. 1 Dose Rcrlz» erttekt, X Pfd. Rilchfutzspeis«, 1 Pfd. klein«, weitze Bohnen. X Pfd. Kunsthonig. veclindSritzer Auewei»: Abschnitt 4», 61, 6S und SO je zwch Büchsen Würstchen* 8 Mk. Lichtenberg. Boranmeldung bi» 12. Mai- 126 Tramm Haferflocken, •260 Tramm Bohnen. Ohne Voranmeldung: 250 Tramm Marrirelad«, 250 Tournm Mühlenfadrikote.— Auf U rlaudevbezug.�karte: 100 Tramm Rehrmittel ono 260 Tramm Marmelode.— Auf Zulatzäart« für Heime gehehtte«rrog». und ZWiiyesongene für die Ai.schntt«e 10—«0 t« XO T.ronm-uel. Hülsenfrüchte in den dekranten Geschäften. Weltzanse». In der kommenden Boch« können rn unsere« Peo> Kaufsstellen auf Abschnitt S» und b der sür den Vemeindebezirk Berlin- Aeitzcnlee geltenden Tinkaufskart« 500 Tramm geschälte Erbse» od«, Bohnen zum Preiie von 2.60 Mk. entnommen werden. Für die im 1. und 2 Lebensjahre stehenden Kinder können am 11. und 12. Mat la der v-rd-uf!.st«lle Taleler Sriutz« 2 folgend« Nährmittel entnommen werden: 2 Pakete Keke, 2 Pakete Zwieback, X Pst». Maisflock 4 Pakete Mllchlützfpeise. 1 Büchs» Malz. Pankow. Pom Montag ab 126 Tramm T«>tgwor«n>18). Ntcderfchöll hausen. 20»ramm Butler, 260 Gramm Margarine, stü» Kinder bi, 2 Jahr« Pfd Te.ftenmehl, 2 Paket« Zwieback. Krieg» beschädigt«(ft?) 1 Pfd. Haferstocken. K-rtosfeikart»(20) Abschnitt, t, h und c 3 Pfd Kor löffeln. Hrestgck Leben», ntitelkar!»(267) X Pst» «ül-ens-st(266) 300 Gramm Erbsen. Tegel. 260 Gramm Küchenmehl(Vi), SSO Tromm weitze Bohne» <«): für Kinder 600 Wixunm Kiadergerfierunehi(4) und für«bor» SeaU 600 Trgemn Haferflocke»(10). Ans deu SrntmisaNomL. u Distrikt.«. Abteilung. S-chlmorgen. vienetag. de» 11. Matz bei Schirm, Tha-lottenstr. S. Tagesordnung: 1. Die N«>ch»tag»w-HIi» Z Fortsetzung der Diskussion vom»prit-ZatztMorgon. Borftandosttzun«, Montag 7 Uhr del Ott«, MardgrofensN. tz. I Distrikt. Die Gewerksch-st»- und«äreko-nrnMa»«w»»t tm Dienstag ocend 7 Uhr en dem ArdeUeobUdunsskursa» w dar Back gewerkschui».«urfürstenstr. 14t, teil.______ 0. Distrikt. 1. Abteiiuag. Seweinsamer Zadiadead Mtwooch 7 Uhll Teltouwr S-.ratze S bei Nickel.,. Z Distrikt. 4. Adt. Mo.uag 7 Uhr Sttz-ng der vezirkofahrW»»t Kommifsionemitglieder bei Zacharias, Dleffendachflr. 64. 7. Distrikt. Mon-ag 7 Uhr«»drrav-Selttaie.«ndreoafk.«, Mi» alledervei sonrmlung. Bortrag: Pariaurenlartomu»(Ten. Sr. celler). 8. D, strikt. Montag abend 7 Uhr In der Schulaula EckertftratzH Dkfirlktskonserrnz sSmIllcher Funktionär«»nd«ommlslionsmllgludetz Tttäuierungen de» Wahlgesetz«» und Wohloorderettung«». Referost Eichhorn. All» rededegodlen Genossen»nd olle diejenigen, dt» am itzes» renien-Kurfue tellnehmcki, versammeln sich»« 0 Uhr det Rorhroft Nlgae-r Straße. �.. 1«. Distrikt. Montag, de« 10. Mol, Sttzuog das Borst-mbee dch Aktioner al es» der«ezirksfithrer und sämtlicher Sn-KIionürz. la�, orbnungl Die Reichstag» wo hl. 10. Distrikt, Dt» Genofi«». die«» der Beisetzunst der TenostA Böhlke teiinehmen, ttefien ich um 1 Uhr Arkoua-Piotz. Rage V4 iellrgung erwartet der Vorstand bestimmt. 11. Distrikt. Ronlo, 7 Uhr Dlstrtktskonfeve», bei Meyer,«cke» strotze 128.' 12. und IL Dtstrtkst Gewerkschaft», und»ätekommtssion. Menta( 7 Uhr Schulaula, Scherendeigstratz« 7...... 16. Distrikt. Montag 7 Uhr Bezirkefvhrer�tonserenz d«t vroast WUHeimshavener Slratze 24._ 1«. Distrikt. Otffeiülich« Fraoenoersawmlnng tarn Montag in d« .Bock-Braneiei--, rhausseestrotze. Tageeordnung: �vt« Frauen»nd dt« Retchstageneahl". Dt stet kt.». Abc. Mittwoch 7 Uhr gemetnfch-stNcher Zvhtadenl l« der Schulau ia. Wrlldenow-, Ecks Drlflstrotz«. 17. Distrikt. Di-nelag odond 7 Uhr bei Rennow, vrüsseler.«cht Tenter Strotze. Bor-.iag de» Den. Otto Meter. Zur Teilnahm« sind serpslichlet die Mligiieder de, Bezirk»-, al» auch de» Dtstrtkt»-Aklion»> raw. außerdem dt« Genossen, t'.e fähig sind, t» kleinen Bersammlunge» über die Neichtogswohl zu referiere».. Eha-lottenbur«. Elternräte und die Obleute sämtlicher SchuleA Dien»lag abend 7 Uhr Versammlung im.Bblkshau»", Stoflnenstr.«, Di» Genosse» vom«ngereu Wahlausschutz trefsen sich um 0 Uhr. D«t � Obmann. Ehaelottsndurg. Montag abenb 7 Uhr Funktionärsitzung tm.Bolk» hau»--.— Dt« Teilnehmer an der Dtenoirg-Demonstratidn trefsen sich um Uhr zum gsrneinsoman Abmarsch an» knie. Die Fabriken werden zum Anschluß aufgefordert. evUm«r»d,-f. Heut«. Sonntag vormittag 10 Uhr. findet ein» ge- metnseme Sthung»er politischen und«gilation.ckonimi?sion tn der .Fretheii'-Spedilion. Hindenburgflr. 34. statt,«ottationsmaterial ist dort zur Abholung bereit.— Dienetag, den 11, Mai, ässentliche Volk» ktckllne» Bpreciio?!.»vkr« lisn letirt l'.s- erithfüMtr geriarte Sprachlohref.«Pontlagi 497. Brl.ipostarnt Cf. firäensrnflrkT 1 ' Piir SOlort ein Blterer aiVAliW Jautrnde Clßa. l-ui i.uii Arbeit fsosMcht, perff'itfu all. Arbeit, ti??ert. mit G«lia(f9a!»spiöcb. im MfljX ScimMdte frfegri, umn Kf.r. S c h i e 1 1 e r g e r m« ii t _ Rp cek. Lfitrowitr»B e 2._ MißliNkl WÄck! K'eb�fin— Biwlifin. feQWc, bei lvHcliet>3n Lfthiten, in ar.ä auß«r dem HÄD*e. RnciiMienn. Lel.ptiger Str. 103. Lei«t nfcrettw i sehe. 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Februar 192l) in Düs>eU>orf wurde von diesem und dem Vertreter der Vereininung der T>eut?ä>en llebeitÄeber'vei'baiide auf die unbedingte ZtotZvenidigkeit hin- aetoicien, dufz von den Aroeitgeberverbänden und eüiz.tnen Lrchoitgebcrn keine Erweiterung der im Gesetz vor- gesehenen Rechte der Arbeitnehmer zugestunden werden darf. Es wurde demgemäß beschlossen und dieser Beschluß ist als GesanUbelchtuß der deutscl>en Industrie zu betrachten und entsprechend zu befolgen." Diese Arxmoisung gibt der Syndikus der nordwesKichen Truppe der Dsutsrl)en Eisen- und StMindnslrie, Herr Dr. Hoff in einem geheimen Zirkular am 27. Februar tö20 den angeschlossenen Firmen bekannt. Jetzt nach der zum größten Teil vollzogenen Wahl der Betriebsräte und nachdem sich die Valuta, wenn auch nicl)t Ivcsentlich. so doch merkbar gehoben>hat— und nunmohr so ziemlich ein Ausgleich der Jnlandpreise m>it dein Weltmarktpreis mal Valutadifserenz herbeigeführt ist— liest sich der Beschluß gerade so, als ob die Unter- nehmer bestrebt wären, dadurch neue Streiks zu provo- zieren, um hierdurch den Grund zu erneuten Valutaspekula- lioncn zu bekommen und die Schuld an diesem erneuten Lalutasturz der Arbeiterschift in die Schuhe zu schieben. Das Betricbsrätegcsetz. das die Arbeiterschaft in ihrer Demonstration am 13. Januar als ein arbeiterfeindlicl>es bezeichnete, wird, wie wir immer behaupteten, zu einer Ouelle neuer schwerster Konslikte. Aufs■neue drohen dem Wirtschaftsleben Deutschlands die schtvcrsten Gefahren. Die Unternehmer benutzen die mit Hilfe der RechtSsozialisten ge- gebenen Bestimmungen des B.N.G., um den Arbeiter wieder in das vorrevolutionäre Abhängigkeitsverljöltnis zu bringen. Insbesondere muß der 8 1 des Gesetzes, der sagt, daß die Betriebsräte dm Arbeitgeber zur Erfüllung der De- triebsräte zu unterstützen halwn, herhalten, um alle die- jenigen Betriebsräte, die als ehrliche und aufrechte Vertreter der Arbeiterschaft auftreten, zu maßregeln. Besonders in der Metallindustrie mehren sich die Fälle derart, daß man von einem ganz systematischen Vorgehm sprechen muß. Jeder Betriebsrat, der eimm im Bei neb beschäftigten Ar- beiter warnt. Raubbau mit seiner Arbeitskrast zu treiben, wird rücksichtslos auss Pflaster geworfen. Werden sich die Sckilichtungsausschüsse der Ansicht bor Unternehmer, daß dies ein Grund zur sofortigen Entlassung, anschließen? Tun sie es. so wird sich die Arbeiterschaft«geschlossen auf die Seite der Gemaßrcgeltcn stellen. Eine Reihe heftigster Kämpfe wird entbrennen. Zu weiteren Streitfällen wird der§ 35 deS V. R. G. fiihren. der da bestimmt, daß die Betriebsräte ihr Amt un- entgeltlich als Ehrenamt ausüben.§ 35 sagt weiter, daß notwendige Versäumnis von Arbeitszeit eine Minderung der Entlohnung oder Gehaltszahlung nicht zur Folge haben darf und Vertragsbestimmungen, die dieser Vorschrift zu- widcrlanfcn, nichtig sind. Dem Wortlaut de? Gesetzes cnt- sprechend werden die Unternehmer sich bereit erklären, die Versäumnis zu bezahlen. Sie behalten sich ober vor, die Rotwendigkeit der Versäumnis zu prüfen. Betriebsräte, die bisher, um ibren Aufgaben gerecht zu werden, gar nicht oder nur zu einem kloinen Teil praktisch arbeiten konnten, wer- den von den Unternehmern kategorisch zur Leistung„prak- tischer" Arbeit aiifgesorbert nnd mit Entlassung bedroht. Die Arbeiterschaft muß sich weigern, die Prüfung der Not- wendigkeit der Versäumnis durch den Unternehmer vor- nehmen zu lassen. Toiiscndc von Fällen werden den Be- triebsräken unterbreitet werden, die diskreter Natur sind. auf stiamisient>?rhässnisse Bezug nebmen»nd. in da? Bereich ver Sternsteinhof. Roman von Ludwig Anzrngrubrr. Der Kaplan sah ahs dunkclrotcm Gesichte mit keuch- tenden Augen nach dem Pfarrer. Er erhob sich und streckte ihm die Hand hin.„Verzeihen SV flüsterte er. „Ah. geh'n S' mir weg. da gibt'S nix zu vcrzeihrnl Sie sind hierorts mein Assistent, alz solchen kann ich Sic nit auf eigene Faust herumdoktern lassen und muß Sie Wohl über mein' Mcthod', die sich d' Jahr der bewährt hat, au'klär'n. so wie ich d'rauf schau'n muß. daß Sie erst mit unsere Patienten vertraut werden. Es is gar eigen und merkwürdig mit'm Volk." � Er wiegte nachdenklich den Kopf.—„Stell'n S' Ihnen vor. was die letzten Tröstungen anlangt, passiert's mehrfach, daß einer, in dess'n Herz- kammcrl es unsaubc- g'nug ausschaut, sich steif und fest'n Himmel erwart't. während ein alt's. fromm's Mütterl, waS nie keiner Flieg'n ein Leid ang'tan. die Holl' sürcht't, wie nit g''ck>cidt. Es is mir unerklärlich, aber, es hat ganz'S Ansehen danach, als war' bei solchen Leuten, die doch nit davon g'lesen. nocki g'hört hab'n, von selber der Gedanken erwacht, daß Gott von all'm Vorhinein, ohne daß durchs Kenklwn eigenes Dazutun d'ran was z'öndcrn stllnd', ein reit zur Seligkeit und'n andern zur Verdammnis be- stimmt hätt'I",,... Der Kaplan machte der. Versuch, Runzeln zu ziehen. vaS aber nicht gelang, da sich die Haut über seine niedere Stirn glatt wie ein Trommelfell spannte.„Acrlauhben, voo äaber sünlet sihch teer Getange?" fragte er. erregt und — hochdeut'ch. Der Pfarrer sah ihn mit hockzgehobcnen Augenbrauen erstaunt an.„Im heiligen Augustin anwortete er.„wenn ander« mein Gedächtnis im Behalten nit schwach i'word'n ist.".......,„ Sederl sah vor sich brn, er stemmte die Fingerspitzen einander und druckte langsam Handfläche� an Hand- stäche.„Vcrzcib'n S'," murmelte, er,„'s meinige hatte mich sür'n Augenblick verlassen. Uebrigen» ist dieie �„Nur spekulativ, wie eS mehr oder weniger alle« is. iifMr'S credo h'nnuSaebt babs der sozialen Fürsorge fallend, vom Betriebsrat erledigt wer- de» müssen, ohne daß dieser in der Lage ist. dem Unter- nehmer die Notwendigkeit der zur Erledigung dieser Fälle gebrauchten Zeit nachweisen zu können. Die Ucberlastung der Vorsitzenden der Betriebsräte wird eine so große werden, daß dieser versuchen inuß. mit der Festlegung der Geschäftsordnung nach 8 34 die Arbeit möglichst aus alle Mitglieder des Betriebsrates zu verteilen. Es wird sich als zweckmäßig erweisen, daß, besonders in den Groß- und Mittelbetrieben den einzelnen Mitgliedern des Betriebsrates die Erledigung besonderer Fragen zu übertragen. So wird der eine bei der Erledigung der Lohnfragen. der andere bei der sozialpolUnckzen, der andere in wirtsckzaftspolitischen. der vierte in Ern�hrungs-, der fünfte in gewerkschaftlichen Fragen usw. mitwirken muß. Hier werden die Unternehmer, den Herren-im-Hause-Stand- Punkt wahrend, auf möglichste Beschränkung der hierfür aufzuwendenden Zeit und auf Festlegung bestimmter Tages- stunden zur Erledigung der Aufgaben drängen. Ein Ding der Unmöglichkeit! Ein weiterer Kampf wird sich entwickeln bei der Durchführung der Bestimmungen des 8 36. Ein Teil der Unter- nehmer weigert sich, den zur Geschältsfiihrung benötigten Raum, ein anderer die benötigte Handbibliathek, sonstiges Material in genügender Menge. Schreibmaschine, Schreib- kraft, Telephon uiw. zur Verfügung zu stellen, andere wieder weigern sich, die Barauslagen für die Zwecke der GesckwftSfülming des Betriebsrates zu ersetzen. Die allerheftigsten Kämpfe werden jedoch entbrennen um die nach§ 80 zu schaffende Arbeitsordnung und um die nach 8 78 aufzustellenden Richtlinien über die Einstellung und Entlassung von Ar- b e i t e r n. Zur Schaffung der Arbeitsordnung tragen die Unternehmer alle reaktionären Bestimmungen sämtlicher Arbeitsordnungen der letzten 30 Jahre zusammen, um ihren Herrn-im-Hanse-Standpunkt Nncder voll zur Geltung zu bringen. Richtlinien über die Einstellung und Entlassung von Arbeitern aufzustellen, die die entscheidende Mit- Wirkung deS Betriebsrates voriehen, sind die Unternehmer überhaupt wicht bereit. Zwar versuchen die Gewerkschaften auf diesem Gebiet, das auch für sie Neuland bedeutet, in zentralen Verhandlungen vorzugehen, um Einzelkämpfen, in denen, besonders in der jetzigen Konjunktur, die Beleg- schalten der einzelnen Werke unterliegen könnten, vorzu- beugen. Der Vorstoß der Unternehmer auS Anlaß der oben be- sprochcncn 88 1. 34, 35, 36 zwingt jedoch zu der Annahme. daß diese Verhandlungen scheitern werden, wenn nicht in letzter Stunde die Zentralinstanzen der Arbeitgeberverbände auf ihre Mitglieder nach der Richtung einwirken, daß wäh- rend der Verhandlungen eine Kampfpau'e einzutreten hat. So wird in der Tat. wie wir vorausgesagt haben, das Wirtschaftsleben Deutschlands durch die Sabotage der Unternehmer gegen die praktische An- Wendung des BetricbSrätege setze? in die ich wer st en wirtschaftlichen Kämpfe verwickelt werden. DoS B. R. G., geschajfcn olS ein Damm gegen die ioziale Revolution, beschwört so insoloe des Vorgehens der Unternehmer neue sozial: Kämpfe herauf. Daran werden auch die Bestimmungen de?§ 93, nach dem der BezirkswirtschistSrat als Beickiwerdeinstanz bei Streitigkeiten zu entscheiden hat. nichts andern. Ganz be- sonders für Berlin, da für d.'n WirUckinstsbezirk Groß- Verlin der BezirkSwirtsisiaftSrat noch nickst einmal gebildet ist, muß nach den UebergangShestimmungen die Landes- zcntrolbchörde oder eine von dieser zu bestimmende Stelle bei Streitigkeiten entsch.sidcn. Diese Stellen sind für Berlin die Gcwerbeinspektionen, deren untemehmerfreundliche Haltung der Arbeiterschaft zur Genüge bekannt ist. So rufen wir in zwölfter Stund« den Unternehmern ein Halt zu. Tic Regierung aber möge auf die Zeichen der Zeit achten. Tie Arbeiterschaft jedoch rüste s i ck z n neuen K ä m P sc n l nur vorgebracht, weil'? mir z' Anfang meiner Secl'org, viel z'denken geben hat. und ich war damal der Meinung, solche Anschauungen untcr'n Leuten hätten ihr'n Grund in der Uebermlltigkeit der ein'n, denen ihr Leb'n lang' all's Gute zug'flossen is. ohne daß sie ein' Finger danach auszurecken ! brauchten, und in der Verzagtheit der andern, die von der Wieg'n an all's Elend verfolgt hat. Mag schon was Wahr's d'ran sein, aber für alle Fälle wollt's nit ausreichen, und bei nähcrem Zusehen bin ich aus welche getroffen, die'n Katechismus mit gar eigene Augen lesen und für d' Gebote Gottes und die Vorschriften der Kirche völlig farbenblind sein: mit solchen hat mer erst a hell's Krenz. ob s' d' Gnad' Gottes mit'm irdischen Wohlcrgeh'n, die AndachtSiibungen mit'n guten Werken verwechseln, oder anderSwaS. anderswie. das is ein Teufel. Und so viel ich bisher G'legenheit g'habt Hab', die Dirn'. illwr die wir'n Dischkursch führ'n, zu beobachten, scheint mir, die is von derer Gattung. Na. wann s' dö Tag' zur Beicht' kommt, hör'n S' ihr'S ab, Herr Kaplan. Sie können dabei WaS lernen." „Gerne." ES pochte, ein halbwilchstg?« Dirnchen schlupfte zur Tür herein, drückte mit einem Stoße seiner Rückseite sie wieder ins Schloß, lief dann auf beide Geistlichen zu und küßte ihnen die Hönde. „Ah. d» bist'ß Hannerl?" fragte der Pfarrer, die Kleine in die pralle Wange kneifend.„Kann mir's denken. warum d' herlaufst. Hat g'wiß der Storch schon a G'schlvisterl g'bracht?" Tai Kind nickte. „JS'S a Brüderl?" Das Kind schüttelte den Kopk. „Ein Schwester! also. Sollst wohl d' Taus' ansag'n?" Die kleine Dirne nahm jene schweimiiiige, einfältige Miene und stimmende, klagende Sprechweise an, welckie sie den Erwachsenen bei Beileidsbezeugungen abgelauscht hatte. „'S Kindl bleibt un? nit, d'rum is d' Hebmutter mit der Nachbarsliesel alS Gödin') h'raufg'rennt, daß ,'s nur gleich g'tauft wird. Sie warten in der Kirchen." Der Psarrer stürzte aus der Stube und lief köpf- schüttelnd nach dem Gotteshause, um ein Wesen in die 'is Eüdin--'xaukzeuain. Patin. Insbesondere müssen die großen gewcrkschastlicheu Bünde sich der Sache des Proletariats annehmen. Der kommende, den Arbeitern aufgezwungene Kampf wird und muß das Proletariat einen Schritt vor- wärts aus dem Wege zur Erringung der wirtschaftliäscn Milcht führen. Dieses Vorwärts auf dem Wege zum Sozialismus ist jedoch nur möglich, wenn das Proletariat allen Veslrebun« gen, die geeignet sind, die Einlnut zu stören, auf daS energischste entgegentritt. Nicht in Einzelaktionen darf sich der, Kampf verlieren, wie syndikalistische Propagandisten wollen. Nicht geschwächt werden darf die Stoßkraft des Proletariats in diesem wirtschaftspolitisck>en Kamps durch da? Soudeworgehrn von nach Parteizugehörig. keit zusammengefaßter Betriebsräte, sondern unter ziel- bewußter, den Geiamtkmnpf iiberschanendcr und zusammenfassender Leitung der Geiverkschisten muß in die Mruern der kapitalistischen, die Arbeitorschaft unterjochenden Ziving- bürg die Bresche gelegt werden. Gewerkschaftliches. Aue neue ßomp'ltotil des vslernehmerwms. Das Aufleben des Hansabunbes. Im Anschluß an die am Sonnabend vormittag abgeholten«! Haupwersammlung des Hansabundc» veroustalUte dieser gestern nachmittag im stark besuchten Plenarsitzungssoal« deS ehemaligen Herrenhaus«»«in« Kundgebung zu dem Gedanken der Schaffung einer Gewerkschaft der Unternehmer. In tcmpcra- mentvoller N«de sucht« der Shgründer und Vorsitzende des Hansa» bunde», Geheimrat Professor Rieß-r, die NoUvendigkcit eine» stärkeren Zusammenschlusses der Unternehmer nachzuweisen. Be», sonder» wandt« er sich g«gen di« Sozialisierungf diese könne nur international vor sich gthen. Sozialisiere Deutsch» lond allein, dann müsse es zugrunde gehen. Dann setzte sich Nießer mit dem Betriebsrälegesetz auseinander. Wir können es nur als Theaterdonner bezeichnen, wenn der Redner in diesem Gesetz, das den Arb-itern doch nur Scheinrcchte ge- währt, einen Ausfluß deS Herrenstandpunkles der Arbciterklassi- erblickt. Wir glauben schon genügend Beweis« dafür erbracht znt haben, daß unter der Herrschaft dieses Gesetzes die Uniernehmcr» Willkür— also der Hcrrenstandpunkt von rechlS, dcn Herr Rießer angeblich ebenfalls ablehnt— nach wie vor ihre Orgien feiert. Natürlich schwärmt Herr Richer auch für dl« Arbeits» gemeinfchaflen, und den Arbeitern und Angestellten ver» spricht er das Blaue vom Himmel, sogar die Gewinnbeteiligung, ein Lockmittel, womit sich di« Arbeiterschaft hoffentlich nicht mthr einfangen läßt. Wenn Herr Nießer dann zum Schluß sagte. ohne Unternehmer kann kein Staat bestehe», dann mag die» die Meinung eine« Menschen sein, der sich für unersetzlich hält. Mio sind anderer Ansicht und wünschen den Tag herbei, wo wir kein» Privatunternehmer mehr haben. Wenn dann auch der kapitalisti- sch« Staat zum Teusel ist, di« sozialistijche Gesellschaft wird bestehen. Di« Hauptversammlnng erklärte sich zum Schluß mit einem Aufruf an die Unternehmer Deutschlands«inverstanden, worin dl« Rotwendigk-it eines stärkeren Zusammenschlusses geschildert wird. Von einer neuen Organisation soll aber Abstand g-'iiom- men werden, der Hansabund soll dies« Aufgabe übernehmen. So wäre also der Hansabund zu neuem Leben erwacht. Er wird den Kampf gegen die Arbeiterbewegung ausnehmen, und da» ist zu beachten. Ob er damit größer: Erfolge erzielen tvird» hängt von de: Arbeiterschaft selbst ab. Streikgefahr bei der Nelchs-Post- und Telegraphen- Verwaltung. Dw Gefahr, daß dt« Arbeiter, Handwerker und Arbeste rinnen» die van der Rcichs-Telegrapbenverwaltung im Tcleg aphenlmu, UmscdaltiingS- und fternsp rech dien st, in oe» Apparatwerkstänen, Zeupämtrrn, S>tang«nznberm> nnSanitalten. ferner in den Post- christliche Gemeinde aufzunehmen, das, ohne in einer Wieg« gelegen zu haben, in den Sarg gebettet werden sollte. .», » Der Kleebinder-Mlickerl und die Zinshofer-Helen' weren von der'Kanzol geworfen worsen.') Am darauf- folgenden Nachmittage stieg die Dirne die breiten Stufen zur Kirche hinan, langsam, mit gesenktem Kopse: oben angelangt, wandte sie sich nach links und schritt dem Psarr- banse zu. Dort stand sie eine Meile unschlüssig vor der Tür der Kanzleistube. dann pochte sie leise, auf den Zuruf von innen faßte sie mit unsicherer Hand an die Klinke und trat ein. Hinter dem Schreibtische saß der Kaplan, den Kopf über einen mächtigen Folianten geneigt, sie sah nichts von ihm als feine großen Hände, mit denen er die Teckel de» Buches umklammert«, und seine Schädeldocke mit �dem struppigen Haar, in dessen Mitte ein kablcr Fleck, die Ton« sur, glänzte. .Gelobt sei Jesu» EhristuS," sagte si«. „In Swigkeitl" Ein Schwärm von Fliegen surrte an ihr vorüber. Sie wehrte einige ab und sab zu, w!« sie sich jagien. zerstronten und mählich an verschiedenen Stellen wieder zur Ruh« kamen: dann flüsterte sie:„Hockcvürden... .WaS gibt'«?" frogte der Geistlich)«, ohne aufzublicken. .Ich bin d' d' Ziflshofer Helen',— die Braut,—" «Weiß e«."* „Da war' ich hält und tat' gern beichten." .Jetzt gleich?" „Wenn's sein k�M und ich nit ung'legen komm',.Hoch- würden, war' mir's.»kber, jetzt alcich." Der Kaplan nickte, schob das Lineal als Lesezeichen zw scheu die Blätter, klappte das Buch zu»nd erhob sich- Erst jetzt, wo er vor der Dirne stand, richtete er seine unsteten Augen aus sie, sie blickte ihn schüchtern an, da lenkten beide die Wimpern und sahen nach der Diele. Ter Ton der Stimme klang rauh und die Rede:m> freundlich, als der Kai'lan iagt«:„Geh' sie voraus in di« Kirche, fooinnk sie sich noch ein wenig, ich komme gleich nach/'(Fortsetzung solgt.) ») Aufgobsten. TUyiunmLin,■vtfiqa�ntmrtTTiT Usia. oc�SftSgt Dt«» rv f~it v teter legen, ist in bedrohliche Reihe gerückt. I Das ReichS�sstmion�e-x-um verhondek! bveeits soit Mitt« Aprii mU den Berimewi der in Detrech'. fornntepideii Beicknnde üöet den SÄtotu%«net yieicha.Ioei+vcttta�aS, der den Arbeitnehmern«ruch »ach Anficht der Nerwnttikng u>»«dmgt erforderliche Anfbefterung bringen soll. SB« der GchwierlgKet und dvm Umfang der Materie ist«S tisher noch nicht michich oetvesen, die Sveehandiungen zu Nachdem die Verhandlungen zwischen den freien Atfatt- »ehmerorganisalionen und dem Verband Berliner Metall- hchvsfrielwr«sultatlo» verlaufen waren, entschieb am vorigen Mitttooch ein vom AstbeilSmimfterium eingesetztez TchtebSgericht fjL.. w y y j r.---- i---- r-»y � 0 w« zu �r tilge ti. H» ist ober daml dem«ti beiden Seit«, erfreu- (IcheUiMljie vorhanden«« P». iiä»-d- zung»ioll!v« gelangen, wen-g- stenS Wer gewiffr Puntte Tinoer i�ndmA»»riehen den Parieien zu erzielen. Bereits am IS. April unMeKoichKW»» die Bertretcr bei: itrboitnek-m« und dar Herr ReichSpastminister AieSbertS daS Abkommen Ä>«e die �oheijAHi, die fkr d4c T»i< vom 1. Januar brS ?u>m Sl. Mörz 1880 m«Mtattig treten sollen, und am 8. Mai wurde eine illerenwarung getroiMi über die Entlohnung, die mit dem 1. April ItiäO in iltetf; t-.itt. Die Zlrbeiücr, Arbsklerinn«« und Handwerker dürften also mit Fug und Recht erwarten, das; sie»»»mehr unvei�üchlch«, den Wcsttz der naaizuzahi-enden!L«trage komm», würde». Tie haben aber d-ie Rechnung ohne den„Wirch", den neuen Herrn im Steirds- kmanzm im istcriirm, gemacht. Tiefer hat eS bidtang—. obwohl scit b«un Äbschtust dar ersten Bereinvarungem bercidS S Tage der- flösse« sindl—«cht für nötig erachtet, sein« Iuftimnmng zu der Uon seinem KoalllionS-, ja K�sttion»fr«unbe im SUHödpusijmni» sttrmm ausgefp-rochenen Bewilriznng zu(«fec«. Diese» Käsern Wied von den Arbeitnehmern ai'»«in unberc«htl»»e» Verfchlcp. punzlmamioer aufgefastt, und cS wird auS allen Te«en de« Reuhs. gebiers die F-iroerung erhoben, dost die ßahnfemimffion und die OrganisationSisitung«, die BcrhanZlungcn abdr-ehen fsllen. Au« einer ganzen Reihe von tS�zirken liegen sogar schoi, Beschwfse vor, die Arbeii«inziafraß-nt. S» must damit gerechnet werden, dast die «pdeiwrjchaft den Kichrern au» der Hand gleitet, wenn nicht wenigsten« die Nachzahlungen und Nachzah. i«» g» Verfügung sofort ergeht! Mir fragen: Soll wirklich da« deuiische Verkehr«, und Wirt- sthaMeben erner neuen schweren Störung autgesetzt w rden. weil Man im ReichLsrnanrminÄchriwm aus Mangel an Entsi�ustiähig. k-it oder au« lurreauteatiichen Gnwögungen irarndwelcher Art ein« Wavnahme auf die lange»Zank schiebt, die sich unter kein«, Um- Sünden vermeiden laßt? Wir erwarten, daß der Reichskanzler. fa da« gesamte Reich« cchi nett sich unverzüglich mit der Sache de- «ssen umd die drohende Wesahr abwenden. An die Funktionäre und Vertrauensleute der freien«ngeftellten-Gewerkschaften, die Mitglleh der U.S.P.D. sind. Am DienZtag, den 11. Mai, abends 7 Uhr, findet in der llüla de» Margareirn-LyzeumL. Jfflandstrah« 7/11, eine weiter« Zusammenkunft statt. Tagesordnung: Stellungnahme zur Neu- wohl der Nationalversammlung. I»folge der Wichtiakeit der Tagesordnung bitten wir alle Vertrauensleute, vollzählig zu erscheinen und belannte Zank- fionäre, welche ebenfalls auf dem Boden der U. S. P. D. flehen, auf diese Versammlung aufmerksam zu machen. Einlast nur gegen Carzeiguiig des Mitgliedsbuches der K. S. lfi. D. Mitojiedsbuch«iatt freien Angeltellten�iicwcrrschoÜ vnd ffunktionür-AuSweiS. Der WahlauSschust. I. A.: Georg Andrte. Bezahlung der Generalstreittage in der Metallindustrie. die Verhandlungen dem IwareiW , ingvsvbt« unter Vorüd de« früheren StoatSminister« Wiff»l dies« strittig« AnHeteaenhett. Ans dem sehr ausführlichen Ech-et-Sspruch geben vir folgend«, die Arbeitnehmer besonder« enteressterende Stellea wicher: Kür den ausgefallenen ArbeitSverdieust werden«ntschädiwak«i gefährdet, We em» Amerika ftbot Hmnhurz Leben» mittel auf dem Wassn-sw«««»hÄt. Die Pe-ger S�g'.-unz wird sich daher veranlaßt sehen, cheerseii-, die Be-mittkuna d«, deutschen Negierung zu erdttten, um vielleicht auf diese Werse •ine stbnelle Beilegung de« Slreike«-der w-.ügiwr» die nnge- shin der hi Beförderung d-r für die Tschechchiavofci bestimmten iEchifft�adungen zu erreiche». Zum Streik der Beonetestar�iter. «M Freitag haben zwischen den«rboitgebern u-nd Ärbril- irn dcS Brauer« iaelver be» Berhunvlailgen stattgefunden, in «„ hinsichtlich der Tarifiragen oin« Einigung«'»xli wurde. I fintr Sitzung der««»UaiiMtSlcwte dor»Mutreiaulwidec wurde " da» Angebot der Arbeicheber al» unannehmbar adgetehnt. Braueveiarbeiter vegrünben diese Ablehnung damit, dah, die Arbeltarber ihr Angebot abhängig mache» von einer Entlassunz von ea 16 Prozent der setz te» Ardeiter und Angeftelltsn des Brauereiaewerbe«, die bw zum Horstst dies'« Jahres erjolgan fall. Ferner haben sich die Vertraue me der Defriftuno des Tarife« nicht«inverstanden erNärl. �,s-Sg, für Ablohnung 2700 Stimmen. Da» Gesamtergebnis oer Adfiim-muiig über den Schiedsspruch ist: Hochkabn. Teltower Kreisbahn, Hoitigenseer Bahn und die Kroße Berliner für Annahme de« Schied« tpruch»: 9037, für Ab- iehnung: 6161 Stimmen. Durch Verhandlung pc« ArbeiterauSschusse« mit dem Aufsicht«- rat der Großen Berlioer Straßenbahn wurde folgend« Vlcein- barunz gr'trofsen: V»n dem gezahlten Vorschuß von 300 Mark werden nur für Monat April 196 Mark abgezogen. Die restlichen 176 Mark werden af» einmalig« Teuerung« zulcr.ze botrachlel. Di« Tellersarnmlung für die poliststben Gestingenen bei der Bollvvrsammlung ergab 966 90 Marl. Dieser Betrag wurd« an de» ffiensisen SP«« abgefützrt. Der ArbeiierauSschuß: Balzureit. Schaumburg. Der SchtebSstwuch für die kommunale» Hilfskräfte ist in der Nacht zum Sonnabend gefällt Warden. Gr erstreeft sich auf 70 Gemeinden Grotz-Berltn«. Die Gehälter werden in verschieden« Gruppen chngetellt. Danach stellen erhalten: die Jugendlichen 460 M.(männlicht) uwd 866 M.(weibliche) steigend bi« 786 bzw. 636 M.; dazu kommt ein Teuerungszuschlag von 66 M. Für die' ngsst llten über 90 J-chre find solgende Gruppen vorgesehen: 1. Angestellte mit mechanischen oder einfachen Dienftieistungen: AnfangSgehalt für männliche Angestellte 826. nach einem Dienst- sehr 860, nach zwei Dienstjahren 675 Mark. Die entsprechenden Stitze für weibliche Angestellt: 686, 700 und 726 Mari. 8. An- gestellt« mit qualifizierten Dienstleistungen: männliche 876, 896, Stb Mark; weibliche 716, 766, 7öS Mark. 9. Angestellte in oer- antwortlicher Stellung: männl-che 926, 960, 975 Mark, weivlichr 766, 776, 796 Mark 4. Angestellt» in verantwortlicher und lei- tender Sonderstellung: männliche 976, 1000, ION Mark, wt ist!»che 795, 815, 835 Mark. Zu den GehaitSsätzen für alle AnoesteMen über 18 Jahre tritt ein Teuerungszuschuß von monatlich WO Mark für Ledige, von 150 Mark für Berhci ratete und 40 Mark für zedc« versorgungSberechtigte Kind.— Die Arbeitszeit bleibt unverändert, soll ftdoch auf acht Stunden täglich bei den vorstehend festgesetzt«» Gehaltssätzen erhöht werben kdnnen, svbakd für die Sbeamten die achtstündige krbritSz.it eingeführt wirb. Der Ur- laub wird wie folgt geregelt: 10 Tage bis zum 21. Lebensjahre, zwei Wochen bi» zum 24. Lebenliabre. drei Wochen bi« zum SO. Lebensjahre nach zweisähiger Defchäftiaung und vier Wochen für über liOstiheig« Angestellt nach drertsthrtger Dienstzeit.— Hinsichtlich de? Mitbestimmungsrechtes gelten entgegen den bi«- herigen Vereinbarungen die Bestimmungen tet BetriebSrate- gesetzc«. Der Mantettarif gilt vom 8. Mai bi« zum 31. Dezember 1990, bor Gehaltstarif vom 1. April bis zum 90. Juni 1920.— Den Kriegsbeschädigten wird die KriegSdirnstzest auf daS Urlaubs. und Dieristalter angerechnet, deSglechen den Kriegsgefangenen und Ziviliuterniertcn, di« sofort nach ihrer Rückkehr in städtische Dienste geirrten sind. DI« HilfSsckstteiber in der Preußischen Justizverwaltung er- haki.'N die jewelk�g Ultimo fälligen, übrigens sehr niedrigen, Ge- hstistr erst am 3. und 4. deS folgenden Monat» ausgezahlt und ntSfie« van diesen Riescnbezügen sogar noch di« heute auch nicht »«nz billige» Eckwkbfedern beschaffen. In unzähligen Fällen ist sistqestellt worden, daß da« ArbeiiSp.nsum einfach nicht zn bewilitigen ist und diese» zu Haus« ohne Sntgelt erledigt wer- den muß. Heevarhobend sei noch bemerkt, daß angeblich die Absicht bestehen soll, dies« Hrt, der Vertreter de« Gewerkschaftsbundes, versuchte das Verh strn d�r Leitung dc» Bu.ck>e» zu rechfertigen, flu, Rechtfertigung de» Erlasses de» AcheitS Ministers Schlicke führt« er ao«, daß iu«m bn-rü-tsUheige» müsse, daß in den Ministerien mxtz immer Ire alten G heimwSt« säßen, wodurch di« Arbeit der nun alt Minister lätigen Genossen so erschlve« wäre, was»in«, solchen Erlaß erklärlich finden lasse. Dies« Ausführungen fand«» stürmischen Widerspruch de» Verbands tage». Gegen da« Hauptvorstanb« mit»! ed Fitz gerichtet« Angriffe, baß er sich von den: Mtlitärbehistde während de» Kriege» hätte rella mieren lassen unter Anoaden, die für ihn als Arbeiter» führer sntchrenb iväoen, wies dxfer al» unzutrcfferd zurück und wurde vom Ha uvtvor stand» mstgtiad Lank«» untevstutzt. Am Schwßmr�. o�r Vorjttzenv« Dret mp.r e r orn-ver» treter de« Kcwerkschaf.Sbunde« nicht im unklaren darüber, daß dsm Brbeitsmnstfter Schlick« der schärfste Kamps angesagt werde. Entweder der Erlaß«.verde zurückgezogen ober eS gebe keimen Arbeit Simm ister Schlicke mehr. Der Kampf(fgen die Gelben ist der Kampf gegen da» ArbertSministerium. Der Schluß des Tage» brach« bi« Referate der Vorstand» Vertreter über die Statutenänderungen und BoitvagSsrhöhunge� die sich«ck» notwendig erwiesen haften. «'«NllllkNt-!— i- Seirisbsräte. Benchkigung. Gegenüber der Veröfteutkichung Paul Lang«» ft» d« �K-eihei-t' Skr. 184 vom 7. Mai d. I. stellen wir fotgende« fei«: > hat. Eine solche ging uns erst am Donnerstag aveno. cm d!« VersammlungSanzeige schon oinen Tag veröffent- var, durch P. Lang« telcphonisch zu. >ie Vertreter der K. P. D. im Aktionsausschuß haben un» Ai» Reserent für dl« am Sonntag, den 9. Mai, im flnckuk Büsch stattfindend« Generalversammlung wurde von der K. P. D durch den Gen. Stricher ihr Part.i�.uosie, der Gewerkschaft». angestellte Paul Lange angegeben. ES trifft nicht zu, laß di« Betriebsrätezentral« rechtzeettg ein« Absase de» Reserenten«r. haften hat.«Eine solche ging stn» erst am Donnerstag abend. nachdem'' licht war, Di« 1___________......._____ gegenüber erklärt, daß sie unter Beibehaktung ihrer grundsätzlicken Auftaffung über politische Arbesterräte an dem Aufbau der Be- irirtSriiteorganisation m untrem Sinn« mitarbeiten wollen. Wemt nun P. iLonge erklärt:.... Die Betriebsrö�ezentrale nimmt Abschied den dem Gedanken v«» pofiftschen RckiesystemS und zieht sich auf den Boden rein gewerischaktttcher Tätigkcft zurück". so ist da« eine wider besseres Wissen aufgestellte Behauvtung. Die Betriebträtezentea?« hat sich zur Anfgab« gestellt— und war hierin mit den Vertretern der K. P. D einer Msinung—, durch den fluiammenschwß der(Betriebsräte aller Parieten in der Röteorsanipttion die EinhestSi'ront aller Hand. a„d Kopfarbeiter herbeizuführen und die BeirtebkrSt« für dt« Aufgaben et« Träger der sozialistischen Wirtschaft vorzubereiten. Wenn P. Sange von einer Verwirrung in der BedstebSrätnzentrale spricht, so müssen wir di« Beurteilung dieser Behauptung.seinen Parteigenossen überlassen, mit veren bisheriger Stellungnahme in der Betriebs- röteftage sich P. Longe in Widerspruch stellt. Wie wissen, daß die Stellunanahnie Lauge», die letzten Endes auf eine Hilsd- aftion fite vi««..< reaktionäre Gewerkschg�tGakktk htnoutläust, dem Awiefpoft»fl-sschrn seiner kommunistischen Weltanschauung und seinen Pftstkpen als Angestellter der Afa entsprungen ist. gez. Malzahn. Berga»g«nhett und Gegenwart! Ich stehe an der Mhre in Grünau. Ter akte Fähr- marm und Ä stnd stille Freunde. Er hat mich vor Jahren einmal aus dem Wasser stezogen, als meine Jolle 50 Meter vom Fährhaus in«inen schweren Rordsturm trotz gerefftem Zeug kenterte. Darüber haben wir beide kein Wort verloren. Ich bin nicht der Erste und war nicht der Letzte, dem er seine Hilfe �«h. TsS find so Sesdstvsrsktzndlichkeiten.— Wir äugen beide über den Fluß. Sin taubengrauer Himmel überspannt das dämmerige Wasser. Wa« im Sonnenschein un» nahe Neyt, steht jetzt»veltenweit auL. Rechts vsrli.tet sich die Dahme durch grüne Wälder nach Cchmdrfwitz, ein paar Inseln mütterlich im Schoß. Links zieht sie an Fabriken und Trockenplätzen vorbei nach Köpenick. C« ist seltsam still. Kein llluderboot. kein Dampfschiff, kein Schietipzug. Aber drüben segelt eine Zille. An der Ecke bei Wendenschlofc noch«in«. Und ganz weit hinten steht man«in weiteres dnnFle« Segel auitouchen. Wie passen di«!« Zeugen längst hinter un» Liegend er Vorgängen- Heft in da» märkische LandschastSbild!— .Seit wann segeln denn die Schiffer»nieder?" frag« ich. ganz von Erinnerungen an di« Ki»tdheit erfüllt. .Seit gestreikt wirdl" antwortet der Alt«..Seit kein Schleppdampfer jährt!' Ach jal Der Schifforstseikl Destoogen kein Dampfschiff. Deswegen kein Schlepp- zug. Deswegen die stliöne Dahme sich selbst zurückgogoben Hai ho! Jetzt kommen dl« Alten wieder zur Geltung. Die noch«inen Mast an Bord, die noch ihr Segel in der Koje haben. Es sind selbständige Schiffer, die dort drüben an der yinne stehen nnd die Schot anholen, wie«inst in ih«r Jugendzeit. Wir fahren tibor. Lang und massig kommt chn« Zille hsran. Kluckernd zieht«in leichter Wellenstrich ini Lee davon. Turmhoch ragt da»«intach geschnitten«, viereckig« Spietlegsl in den dchmnorigon Ab«tdhimrnel. Der schwa«? Leib b«S dnnilen Schifte» saht wohi 4000 bi» 5000 Zentner. So zieht öS hin, der Zeug« der Vergangenhesitl— Der vergmigenheit? Ach. Wir st»»d arm gewordsnl Wir können, wir d ü r f» n die Kohlen nicht mehr tonnen- weife zum Schornstein htnatiSjas-n. Warum bauen wir nicht wieder Segekschtft«? Vftl« Massengitter konnten mit ihnen befördert>verd«n. Sie find Au bari'Mwm? fkwnt Ahr Irfe stinken Ge�eShooi«. bi« jeden Dchleppzug uberholen? Die Konstrtckteine dieser Fahr- Ee können auch schnelle Fmchtzseaöer baueut Di« großen fmaster, die„Broußen*, di« die.Ltickn er»"- se, laufen»uf dem Ozean jeden Frachtdatnpser Vor- bei: sie halten mit manchem Passagirroampfer mit. Solche Geschwindigkeit wird kein Binneirschift erreichen. Aber mft wachsender Größe vermögen st« attch an die Geich« in- digkeit der schnellen VcrpnäH»mss»boote heranzukommen. Baut Segelichtjfel Baut Ssgelschifftt Wir stift» zu arm, um Kohlen zu verschwenden l 2: H 1* x* e 4 Mark! 7.— Mark mit«elftem Friede i\s~K.Ä\itftcl7iulc. »chtM. MtQfitciw r.rb. bti 5(ihr.•ohriillichcr Garantie. 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Die Aebeitorfchaft hat ihr« eigenen turn- und Shorivereine, die ihre Aufgaben im sozialistischen Sinne ersüllen. Da diese in de» Leistungen den bürgerlichen vereinen nicht nachstehen, ist siir keinen Arbeiter ein Anlah vor- banden, eine« bürgerlichen»nein in irgendeine. Hinstcka»» unterstützen, Veutschnaiwnaltt Wahttampf auf dem Städtische» Vieh. und Schlachthvf. Am ffreitag wurde der Wahlkampf unter«igenmZchtiger Verl trgung der Dienstzeit von Herrn Oberinspeftor Lorenz eröffnet. Im Weinsaal der Viebi �..... den internation-» l« Im Weinsaal der Viefhofbsrs« versuchte der Oberinspektor Ansjeftellliin und Beamte», klar zu machen, dass all« Parteien cnatton-»l« Vcrbrüderun««rftredten, nur wollten unser: eren Feind« von uns Deutschen nicht? wissen. Rur die Deutschnational« Partei könne sich noch mit Stolz Deutsch« nennen. Der Schachiruf der Deutschnationalen sei:»Juden raudl" Die Deutschnotiorial< Partei hätte ihre Slnhänger unter den Junkern, Landwirten und den akademisch gebil- deten Beamten wozu er sich selbst rechnete. Di« jetzig« Regierung sei ein« schlappe Bande; sie zeige keine« Mut der Entente gegenüber, sei vollständig mmloi. (5r prieg di< G-treidezölle und bedauert«, hast da? ckewuritais- gefühl den Bor-� setzten gegenüber gesehävunden'Zeine weiteren Äugsührnngen zeigten, dah er schließlich Ochseusleisch verteilen, aber nie und nimmor sich«in Urterl erlauben kann über die Aiele der politischen Parteien. Di»kusfion war nicht erlaubt und den Fwischenrusern wurde empsodien, sich die Tür noch bei Tag« zu suchen, da e? sonst leicht dunkel werden könnt«. sWat sollt« da? bedeuten?) An die Beamten. Angestellten und Arbeiter de» städtischen Vieh- und Schlachthof» wird im Lause der nächsten Woche d«r Ruf ergehen, zu zeigen, dag für deutichnationale Gedanken auf dem städtischen Vieh, und Tchlnchthos kein Platz ist. Die Tages- ordnung wird lauten: Diskufsion über den von Herrn Ober- inspektor Lorenz gehalt:nen politischen Vortrag. Diskussion für ledermann zugesichert. Der Herr Oberinspektor wird dan« die Antwort bekommen, die ihm gebührt. Der anmutende Oberbürgermeister. So stürmisch die letzte Thartoite-ndurzer Stadtverordnetenversammlung begann, so sru-misch endet« sie auch. Bei der Beratung de» Anch'chufefcetichrf übet d« Ilntersuchung der Vorgänge währe, ck> der Kapp- Tage stellte Aenosse Löwenstein fest. dag der Oberbörgermeuster die Vetchandlungen des AuSschufse» durchaus nicht gefördert ha&e. Der Obarbiirgermetster eewd«äte, in einer von groszter Anmastung und lleberhebu.na getragenen Rede, daß ihm da» Urteil der StadivetorbnetenversamnUung ganz gleichgültig sei, und d..ß er selbst, wenn sich ein« Bbchrhest für da? gegew ihn beantragte MihtraueirSvol-nm find«,««it Lache» und Richdachtung darüber hintveggehen würde. Diese Kstrois« und mit sclner sonstigen verbindlichen Art in schärfst-., n Wibcaspruch stellende Rebe»and bei ds« Bürgerlichen großen Beifnll, bei d«n so�laidemokratilche» Parteien heftig« Eni- ruüung, während die Demokraten vor Erstaunen Über dies« v»n> fsaun gebrochenen Angin si zunächst gar k«iue Worte f�den. Der Redner Otto erklärte aber später, daß die Erklärung de» Ober- bürgermeister» nicht nur im Ton üderhebltch, sondern auch ein: Verletzung ve« Äleisbe» der Städxc-rdnuag fei,»nd bah« ein« mjr; yanqtvay«r: �rvnttrg mnd DkiMSkag von 1 Jbsenstraß« 17: Die.�taa von 3—6 Uhr; Wkißenburge« Straß« 4n: Donnerstag 2st,— 6H Uhr; Pallaöftraße 16: Dienck- tag von 3— 6 Uhr; Reichenberger St raste S4/4S: Montag u«st Donnerstag von 3— 6 Uhr, M-lö.woch von 3—4 Uhr(Ob>crst»rf«)j Frankfurter Alls-°r!1: Montag u. Dienstag von 3— 5 W)t; Kopp«»« strahe 84; Freitag von 8— 6 Uhr;«angarver Straße 6: San» abend von 3—6 Uhr; Riedeeschäueweih«, Beviinor Straße Slle Donnerstag von 3— 6 Uhr; Köpenick. Wi Ichelmstraß« 8 f Gemein dck» schule): Mittwoch von g— 6 ttchc; PeterSchagcn s Ostbahn), Schutze D�nStag von 3—6 Uhr; Staaken, Barte astasttschnl«: Möwe D>ön»taa. Mittwoch, Freitag. Sonnabend, vormittags; Tempel! zried«i�°°!t dhetm-Gtraße, 2. Gemeinäefchwle, AdlerShof: Herausforderang bedeute, die die Demokraten errffchie- dem zurückweisen. An der saelstlchen Stellung gegenüber dem Miß- trauen«Votum werde aber dadurch nicht« geändert. Nach dieser Rebe wurde Schluß der Debatte bestbloffen. In einem Schlußwort wa.idte sich der RechtS-sozwüst©lallet gegen den Ober- bürgevineistmu Er habe jetzt endlich die MaSke fallen lassen, nach »em die Singeeneindung E7«rrst>tte»»buvgS beschlogen sei und er in Pentsion gehen tön-ne. Nach einer nochmaligen Aufmb-'V'}*« Debatte bezeiehn.n Genoß« Hertz die von dem Obertckt�e�meister oabsichtigte Nichtachtung«ne» MedrheitSbefchlnsteS de. Ber- ianemkung als ein moralisches M-ankv, von de«, evstaurr� r' sich der Obevbürgevmelster auch dessen noch rühme. Bei der Abstimmung wurden dir ÄuSichußairträge«.tge- r, minen. ebenso der rcchtSsogialsttische Antrag mst Ausnahm« de» Absätze», der daS MißtrauenSvo««n gegen den Oberbürgenmeister enthielt, da i»»« Demokraten geschlossen dagegen itimMteu">» oeaen>42 Uhr fand die Bersaaemlum, Ende. Proletarische Feierstunde«. Die heutsg- Beranstaltuna im Großen Schar fp'eihause ge- winnt durch die Mitwirkung de» nkwinischk'n NationalchorS unter Leitung seine» Dirigenten Koschhtz ein besondere» künstlerische» Interesse. Karten 4 2 Mark sind noch an der Kasse zu haben. Beginn her Veranstaltung pünktlich 11 H Uhr. Eltcrnbeiratslvabl-'x fn L-ßarlvtteudurg. Arn 80. Mai sollen n"-«3� tz tZst«! Ottenburg die Wahl«,_____________________________ der Eiiewibeirät« vorgenommon werom In den andern Orte«.! �'är"«�cü."daß"die"". F�reie� WVtt��'weäechhT»««n«»i dv»» v f /) i 7, j,*»ch.> T rrifl»r, ff)f? i\»i rt f<»»i! N ioltfTI 1! t/lll r>«>o i,-> r».»»... Xe neue Nummer der„Freiem Welt". Mit dem neuesten Hefte stellt sich die»Frei« Welt' in dsck » ienft de» Wahlkampfes. Da» Bild ist«in unübertreffilch« Agi» tator und unsere Benost«: iverden die Pflicht haben, besonder» d»e Wahlhefte der.Freien Welt' nach Möglichkeit zu verbreit«». Fällt ej einein Genossen schirt.r, sie sich anzuschaffen, so könne» sich zwei oder drei zusammentun, di« Hefte im Betrieb herum» zeigen, so daß jedermann zum Agitator für den Sozia» l i« m u» wird. Jedenfalls wird auch jede Kummer her.F-wm« Welt" anschauliche» Bildermateriai bringon, .-in der»Freien Welt' beginnt zugleich der neue Roma», ein Hu'mor'stischeS, reich illustriertes Mesterwet:»Carlos und Nicola»" von Rudolf Johanne» Schmied. Die», die kleine« Beiträge für die Haudfrau und manches ander««erden wo die Elternbeiräte schn> einigen Monaten in Funktion ge» treten sind, hat e» sich durch die Praxi» erwiesen, daß den Tltern- beiräten ein weite« TäiigkehSfeid offen steht, das im Jirteress» unsere» gesamten"chul. und ErziehungSwr sen» z« beackern ist. Dellhalb darf erwar-e! w-rden, daß die Wahlen in Charloltcnburg bei unseren Genossinnen und Genoß'en mit ebeivso aro�m Eifer betrieben werden wie früher in dm, anderen Orten Groß-Berlin». Die ersten Versa, mnlun-xe:, de» Elter» haben bereit» statt- gefunden, und von den Schult«� �rn sind jetzt Einladungen zu einer zweiten Versammlung ergangen, wo die Wahlvorständ« ge- wählt werden sollen. Dr« ersten Versammlungen waren nicht so gut besucht,«te«« zu wünschen war. E» sei dellb-nb hiermit die dringend« Bitte ausgesprochen: Beteiligt euch auch so viel wie möglich an alle» veranstattungen, wo die GsternratSwah�. b-» sp. oche n werden l Das rückst anbfch! Berlin. behrlich-r Familiechlatt bleir r Ein« Reche �oxortc, darunter?-rvteiiberg, hoben bereit» von 1 Stadt wegen für oie K-nder, welche an d.in konfessionellen?ke- ligi-nSumerrich: der Schuten nicht teilnehmen, LebenSkunde und ReligionSg? schichte eil. geführt. Ja, selbst in Düsseldorf werden sar sole Kinder von der stadtischen Ber- wcrltung die entspreche, rde Anzahl weltliche Schulen ein- gerichtet.— Wo bleibt Berlin? Eltern. HM auch Berlln da« Fiel erreichen, indem ihr eure Kinder von dem R«li g i 0«» u nter r i cht der Schule zurückbehalt« Die Frelreligü» Gei.llinde Groß-Berl.n» läßt setzt m siebzehn Sch-i»» rür diejenigen Kinder, welch« den Religionsunterricht de«. Schule nicht besuchen, Unterricht in Leben»», GemetnsthastSkuiide und ReligionSgeschichtr erteilen. Freigcsiiinte Lehrer und Lehrerinnen haben sich sür den Unterricht b:re. ige stellt. Der Untere eb« wird ohne Rücksich, ob Lichtenberg. chöShlervsten einfehsnl Die Äifls« fieacfl aus vom 9.&:»»3. Mai einschl. an den Werktagen von 8 bi<. 3 liijr, Sonntags und am KimmelsachrtStage von 9 bis 1Ä Uhr an folgenden Staken: im Rachause, MvLen- dorsttr. 6 sStadtverordiietensitzungssaal, Amuner W): in der Schule Atzhodienstr. 45/4»r Straßen- bahn sowohl im Interesse dk» R übernehmen« selbst wie an» all» gemeinen wirtschaftlichen Gründen und angesichts der schwere» Belastung der Groß Berliner Bevölkerung der Tarifsatz von SO Pf. nicht Überschritten weiden darf. Dk endgültig« Entscheidung wird in der i« wenigen Bagen stattfindenden Groß-Berline« Be:band»v-'sammlung fallen. Die chahtpreiserinähignnn für Siedler imd Laul>e«k«linisk Heilstätten; Richtung Wildpa'k: Lienewitz. Schern; wchtung von �—4 Uhr; LtvetziMstrab,: 2«: Montag und Dvnw.rStag von Wustermark: Gr-B, Haitz, Satzkorn und Bredow; Rrch ring Narren,: 3—6 Uhr; Tegeler'«naße 18/L0: Msntag und Dienstag von Berger Damm. Börnicke, Bredow; Richtung Tegel: Kreminen. J 1 Tüchtige imiMnsign niiiiiiiiiiiiimmiimmmnii für die Abteilungen Bottfedern Betten Lebensmittel sofort gesucht. Meldungen: 12—2 Uhr mittags, 5—6 Uhr abends. A. Jandorf& Co. «Miuek Damm 1. eßscnnitszen s—5 vor. aamm erste Kräfte die befähigt sind, einem größeren Büro selbständig vorzustehen, sofort gesucht, Meldungen 1—2 Uhr mittags oder 5— 6 Uhr abends. A. Jandorf& Co. Belle-Alllance-Straßc 1-2. Die Stelle der Leiter In der weiblichen AMeilonK des Arbeitsnachweises der Stadt Berlin roil Infolge PcnroHlemng der fettigen Slellee- iiiheberin een betet« werdes, Ucwerberioetn mit reicher Erl.nrune enf dem Oeblcte de« Arbri �nachweiset wolle«»otort«chriirtlchee Oesncl! hei der DsuulaUon ihr Arbeite. nachtve's HerUn, Epandaner Strasse 32, einreichen. Jahrestehalti der Otupne IIa mit 7600 Mk. bis HZOOMk. fMathstgchelt ie 1» Jahres) «od auterdem Teuer. ngstalaga voa ISHi M. Ilr Ledige betw. 2000 M. Iflr Verheiratete, Deputation für Arbeitsnachweis filsas. Hein, Wilde& Co.j Zentrale: Berlin C, Neue Friedrichstr. 21a, Ecke Könlgstr. j Zweiggeschäft: Krausensir. 12, Ecke Charlottenstrasse j Wol Iser&e reichhaltige farber.at.i\ tml EcMes Waitfeielncn fein und dicht Elsengam-Aermeüiinsr Atlas- o. Rsoeriselde; Ia achver.« Qualittlcs Samlkrageo, Ä 5,00! Ia tchverea Qualittlcs echt» farbls Westenslaff©! o rosse Auswahl HSnsels RedTaar. Fricdcnsqualititeu., Damenfutterstoffe Tressen und Knöpfe für Kostüme. Gltthkohlen fOr Bügeleisen. Bügelöfen| Namen-Etiquetts AÄ»lV j Btselplatles a tlrtes 1 Bfitclel.efl I KrarcnllStis I Qsrr-t Itter I. f »gStin. tia«. litt I Knill BdgclbUrttcs I KleldwtCrcel. Büsten mit verateilbarem Fus«. il Tr. 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J■—-g »ie«Staa. de« II- Mal iOSO« abend» 7 Uhr Branchen-Versammluttg der Flach» und Silbe, stichgraveure w Märkische« Hos, Admiralstr. 18 c. Xag(> tet« gaiiitt Ztiil'�kr Holzaibiilcr Vnbsal Berival luni.» trll« Berlin. Bureau: Berlin 50. 16. Kuugestrobe 80. Telef. Ami Mpl. 8678 und 10088, ffi rirao, den 1 1. Mai 1020, abendS 0 Ntzr, findet i« der„Nene« Welt", Hascnbcide, Gesamliierlriilleiism! nuer- Veriammiung statt.(Hinterer S.ral.) ragekorduung: t. Tut. 'eeenuabme de»Veril< J» von den Schtedagericht». verhanNungen über die TeuerungSzula«» vor dem RetchSnrdeilsamt. L. lC>« Balutarntw cklunq und die wirischafiliche Lage. Sieftrcnt: W.noge Dr. Hilferömg. E» wird gleichzeitig auf die allgemeinen Mit. gliederversammlun�en hingewicscn, die am Man. ta', den 17. Mai. in allen Etadlbezirken statt- finden. Delgleichen werden die Holzarbeiter ge- beten, d>« Urabstimmung am IS. Mai schon j.tzt im Auge zu behalten. __ Die ertäteerwaltnna. Leulschsk vlfuMe ler-Vefhfwi! «ettfen»ee»rntf. um» aw'boitbron�e. Dienstag, de« 11. Mai, 7 Utzr Jentraiseftsäle,«lte Jatobstr.»e Bersi mmlunu »llcr f»»rr) Ct«».«. EipSbaubranche beschäst. Sollege«. r»f>«»»rd»»sa: 1. Ist ea- liiiim»»»« dsn«»vfubn- «eder tm Dmihtfitrvi«, pebischt»etbe»? S.»u«n,sisir. Criaefne»»UtcSeCcr», eng»er«lf»t«u te. IK»rw,-it° TettinnS-Leitnng, ZtlilttlStkheuS itt CihvijsiKlhtl ZjtLislhisdS. Zahlstelle veriin. Moslag. den 10. Mi 1920, kbenSs 0 W bei Boeker, Wcberstra�e i? Gklltllll-NktsilüUIlsilllg. DageSordnung: t. Kassen» und Geschäftsbericht. >. Bericht vom Berbandätag. R. verschiedenes. Bei der Sichngkeit der Tagesordnung ist c» �fl.chs »n»»scheinen. Mitglifdöbuch les'itiwiert." Die �ttSveiwaltung. Am Wfkwoch. deu 12. Mi. sdends 7 Uft findet bei Voeker, Wrbcistrabe l?. ein« MlammlW in MS»SaiüAi statt. Tagesordnung: t. Die gegenwärtige Lag« in der BaiMuh: 2. Dilkuision.— 3- vetlchicdeiicö. Da« Erscheine« aller Kollegen erwartet Tie Vranchei, ld tiiNj,. Ret. Befitead.■«. rVttMan , E'«-. Wm«!-. Ilt'Mrtni, fM.'nci�aV »,___~ T~~— TL Li»»e»r»c-t»r-if)r.v.Kirch!>icli Alaaandcpate*, 45. u»eeii«cb. he« 1L1 fria Ueobeelu. Milv. bmIl inrleieo. lea(«B-U Verteeacatuebea Proxasse, Herrensocken BaumwoUäor, achwort> u. farblft»ehr preiswert Damenstrumpfe la üaumwollflor. Sohle/ Spttae,Ferae8ut verslSrkt Kräftiger, elegantar,«ehr bequemet Herren-Strassenstiefel Eleganter, gonx modemer Hochschaft-Damensticfel Feine weisse und farbige Halbschuhe und Frühjahrsstiefel Braune Stiefel u. Halbschuhe in grosser Auswahl»ehr preiswert , Weti«r»r.3l'Telat.: Aiej.tM.5) Krieg4?.»«ihs wird zu 84•/« in iahluni zaaseimsn. Fesche Formen I Prima Stoffe! Jport'acboo aiu Tricot�awehe 62, 8( inwaa .ü-astjaid JarVen 265, 396 ÜSwgaa•sotäBtol gnto Stoffe 87, 119 Corcrooatn.tat«} 276, 4JB ■mjtr.'.Xn'al, waM.rdictl 169, 283 Saidenmüalal 299, 41S ne, tiotta Farmen 156, 219 Hodallkoatfiat« 38ä, 625 GomaiSnSatal fedcrl. für Herraa o. Cam�n 39}, 510, 5to?frS-ko 18, 69. 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Sonntag 2 Uhr Darsammtr.'ng in den„ÄOiftg- walder(Jcftsiiien". Treffpunkt der Tegeler Genossinnen um 1 Uhr an? � „luehafcim". J Aeiedrichefeld«. Di« Beerdigung des bei der Arbeit verunglückten ©enoflen Ernst Nickel findet oni Dienstag, um 5 Uhr von der Leichenhalle d«s( Friedhofes, Fr!edt!c!i»felb«»Kc: iaharst, ans, statt.» Die G?> Nossen werden am rag- Beteiligung ersucht. NiodorschSnhausen. Man lag 7 Uhr bei Malis Sitzung der Odientc, vezirksfZhrer und Gesästiftsleikuig. Dienstag 7 Uhr Restaurant „Sstnoarzer AMer" öffenHiche Frau; ws«rf»mml*p.g.. iTHtliuosi) 7 Uhr Zahlübend alle: Vejirke bei Tunsch. Sanssouci. F eiiag 7 Uhr ossent- liche Ächleroersamnilung k«i Tnnfch. Die Bersantmlungen werden pünktlich«rosfn«!. Frauentag für Höhen�ieuandorf, Wrkemverder, Bargfefbe, Harm»- b»rs, SöaiSaisnr.shijt. 13. M«i(Himmelfahrt) nachmittag 4 Uhr bei Genossen Rütter(vohnhof Stolpe). Referat der Genossin D L h l z über „Die Aufgaben der Frau". Treffponki aller Genossinnen Um L Uhr in Hohen>?!euendOTf bei kSenossen Richter, Oranienburger Etraße 1L1. Zahl eiüze» Erscheinen der®en»sstnnen ist Pflicht. Riederfchöneiaeide. Montag öffeeitliche gr-uenversarmnlnikg m der Aula der Gemeindeschule. Rrferetini Genejstn Drescher. Post und Tolegronlst», Gruppe.'iöe.reand! Hoizindcht-ie. Deffenilichc Versammlung alle: Werkmeister Diensiag S Uhr im„Schuliheiß", Neu« Iakodstr. ZchjS. Fachgruppe 7, Textilindustrie. Bexirksoersinddersamm- inng Montag 7 Uhr im Rathauskeller(Etngang Iudanstrahe) Konserven» und Marmeisden-Fndustri«. Versammlung aller Werkmeister Montag 0 Uhr im Bureau, tt. 2, Siralaner Siraße 50 I. Deutscher Hu t»: de! ter�ve rhand. Montag abend 7 Uhr im Geiverk- schnsishnus. Saal 3, Versamtnlung aller in R-pavatnr- und Umpreß- betrieben beschüsiiglen Anbei k»p und Arbeiterinnen. fhntzblTbcroerbanS. Th»inoitihographische und photographische Be- triebe.. Montag 6 Uhr bei FAgener, Seydelstr. 80, Sitzung der Ver- tr.,1 m. d. H., Schiffbauerdonun IS.( 7Vj»r Alcxand€rplat$ ßalltonpflanzzen Petunien\ Hart,*»50 Pelargonien I pfanxm y-» Kleiderstoffe Wßschsfoffe Seidenstoffe Kleiderstoff jW-"--u--J 2950 Bedrockt. Mnsselin »r«iL »chiluH Muat. klot 18" Schotten für and Biosan.. Motor Schwarzweisse Karos tZt,"tt* n mndvrn«» Farben hr«j|. Mo'er EoSienne 3450 39" 6960 Kostümstoff 79" Sclileierstoff �ruok' 29" Baumw. Kleiderstoff 3600 Zephyr 34" Schleierstoff 38" Waschkrepon.......... Ufr 1 5" Batist bestickt. Blnmenniniter.... Metel 21" Batist bestickt, et». ItO cm breit. Meter 34" Schleierstoff b�VÄr4 muJZ 24" Voile-Volants et*. UO cm breit Meter 43" Blusenseide Petix�trette*...Met« 39" Schwarze Seide«» sieeeg..««« 42" Bastseide eetnrterbi,. et».« ee> br.Metei f äff et sebeere. beppeltbrett..... Meter 89" Crepe de chxne«». ino«».... 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Friedrichskelde-Karishor»!. die des Wohrlegers Walthcr Thiele am Montag, den Ift. Mr-i. nach n. 3 Uhr auf dem Fmmaus-Fricdi.of Neukölln, Herma instr. statt mm----- Deutsclier Melallaibeltsr-Vsriiand Verwaltungsstelle Herlin. Todetd-Anccige« Den Kollegen zur Nachricht, daß unser Kollege, der i Arbeiter OHo Gramenz, Reinickendorf. Sehlltingstr. 23, am 7. Mai gestorben Ist. Die Beeidigung findet am Montag, den 10 d. Ml«-., j nachmit'ags 3 Uhr, von der L ich r.hallc des Gemeinde-| Friedhofes in Reinickendori. tiumboldistraßc, au« statt, j Rege Beteiligung wird erwartet. Alte Gebisse, auch zerbrochene, Platin, Goldbrueh ßllborbruch, aSmtliche Metalle böch'tu Tag sprclsv-, ksaSl E. Hauedorf, Cbauuuccir. HO. Portal 1. v.l. tiachruf. De» Koilerca xur Nucbricht daß anser Koüeec, de Heller Paul Lehmann, llg NenWIln. Krteacbcckttf. et am< Mai eestorben Ist.' Hiirc ihrem Andenken 1 Die Ortsvcrwaltune. Deutscher ßauarhclte«»| verbünd. Verc.n Berlin. Ferka1, Pölk!,Fui;erjcl:w:is« verkauf! nreiswc« Anders, Berlin. Btrhen«li-«8. Sicnbls Mk. 45.— Zlvviv Mh. ZT.— Mssslr'gW!. 8.5S Uuecks! bar. itie!. usw. kacit Adolf Scharfer. »IN.. Wlturociur Sir. t«. TraLer-MagJ-zln (JroD. Aironahl.) Ullrich 1,-1» j , MoimnsirsBeS?' (Kolonnaden)| !I.Sf,FraK.Str.1!5i (nahe Andrcasstr.) AaswahltendUMO»oJ »t Zentrum 7899. nraqs yo�O los'.s� HStstnetalle S DI. bOcbstea Tiec.prelse Iii. Kupfer, SKtrSSing, Blei, Zinic, Zinn, Ait-Eis-n usw. eaHt nur Willi IHaupt, _ Slrawaberger S,r. 31. i t-Mita-H von Handler fflr' ngro. Verwertung Invel'd. n