greick)en Führung deS Wahl- fomvfe» hervorgolwhen. In ollen Reden, in den Be» schlüssen der rclijtsjcMUiitsiikHen Reichstvirferenz. ebenso wie in den Spalten des.Lonvcirl»" kehrt diose LeSa« täglich wieder- Run ist die Einigung der Arbeiterklasse ein sehr riillZml icheS, ja jm Jnteresie der Revolution und de» Sozia» liSmuS nodvcndrgeS Streben. Aber die Spaltung der Arbeiterklasse wurdedoch schon vor» bereitet durch die reformistischen und op» Portunistischen Strömungen vor deni Kriege. Akut wurde sie durch die bodenlos verderbte Kriegspolitik der RechtSsozia» listen, und er tv eitert und vertieft durch ihre antisozialistische Nevolutionspolitik. Und die Nechtssozialisten!)obcn feinen Zweifel gelassen, daß ste auch für die Zukunft, je nach dem Ausfall der Wahl, durchaus gewillt sind, die Koalition mit dem Bürgertum aufrechtzuerhalten. Eine Wahlparole unter der doppelten Devi-se der Einigkeit des Proletarials und der Koalition mit dem Bürgertmu ist ein Unding, ist ein plumpeS W a h' m a» ö v e r. Die Koalition mit dem Bürgertum steckt den Rechtssozialisten tief in den Knochen und ist ein Erbstück jener unseligen K/iegspolitik. die die Einheit der deutschen Arbeiterbeivegnng zerriß. Die rechissozialistische Kriegspolitik ist der Ansang vom Ende der MialdzMkratiicl.en Partei. Die Kreditbewillig u ng deS 4. August 1914 offenbarte die erschütternde Tatsache deS völligen Zusammen- öruches der offiziellen Parteipol itik. Es ist nötig, alles ins Gedächtnis zurückzurufen. Es ist nötig, sich der Schmach des Abfalls von allen sozialistischen und internationalen Grundsätzen zu erinnern- Wie leicht vollzog sich dieser Aib fall! Vor die erste Prckbe gestellt, versagte dvS ganze geistige und politische Rüstzeug, stürzte das ganze stolze Gebäude, die stärkste Hoffnung und Zuversicht der sozio listischen Internationale in sich zusammen. Nicht aus Zwang und Notwendigkeit wurde diese Bahn beschritten, so ndernausvöllig freier Wahl. Weder können sich die damaligen Mohrheits- sozia-listen darauf berufen, daß di" Massen sie im Auonsl 1914 davongejagt hatten, wenn sie die Kriegskredite ab» lehnten, noch daraus, daß ihnen zu Beginn des Krieges jede Möglichkeit fehlte, die Intrigen der deutschen und öfter» reichischen Kabinetls. und Militärpolitik zu überschauen, um so gleich im.Ansang zu erkennen, um was es sich bei diesem Krieg bandelte: um einen gewaltsamen Vorstoß de? Sie russische« Reaklisnäre an der Arbeit. Leulsche Walsen gegen Sor"''bland. deutschen Imperialismus zur Erreichung seiner verstiegenen weltpolitischen Ziele. Denn was bei milder Beurteilung entschuldbar er scheint für die ersten Wochen des Krieges, das wurde zum Verbrechen, da man den einmal beschrittenen Weg allen Warnungen, allen neuen Tatsachen zum Trotz, kritiklos innehielt. Und das enthüllt den Kernpunkt der Tragödie: Tiefe Politik, die die Sozialdemokratie zum getreuen Schild» knappen des deutschen Militarismus und Nationalismus erniedrigte, die den Fortschritt des Sozialismus und den Ausstieg der Arbeiterklasse nicht mehr vom sozialistischen Klassenkampf, sondern von Gindenbnrg und Ludendorfs, vom Ersolge der deutschen Waffen erwartete, die alle inter» nationalen sozialistischen Ueberlieserungen zu Boden trat, diese Politik entsprach der ganzen geisti» gen Anlage des größten Teils der Führer. Für Scheidcmann, Ebert, Davch, NoSke, für Legion und Bauer waren-die großen richtunggebenden Gedanken des Sozialismus und Internationalismus wirklich nur Lippenbekenntnisse, nur erfolgversprechende Mitlsl zum Zweck. Für einen Teil der Parteimitglieder irar dies keine Ueber- rgschung. Tie Parteitage der letzten Jahre vor dem Kriege. viele Vorgänge in den örtlichen Parteiorganisationen hatten die drohende Gefahr entchiillt, daß das großartige An» schwellen>der Parteiorganisation, der wachsende Einfluß der Gswerkschaftsfübrer, der nngsheure bureaukratische Apparat. das geistige Leben der Partei hemmten, daß der Bewegung in die Breite nicht die gerstige Vertiefung folgte. Aber die Folgen, die sich für die übergroße Mehrheit der, Anhänger der Kreditbvmillrgung ergaiben. übertrafen selbst die schlimmsten Befürchtungen. Eine kurze Zeit» spanne, vom 31. Just hjs 4. August 19l4, kaum vier Tage, hatte vermocht, nicht n-ur die sozialistischen und inteinatio» nalen Grundsätze über Bord zu werfen, sondern auch die einfachsten Geletze der Gerechtigkeit und Menschlichkeit. Mau erinnere sich, mit welcher Selbstverständlichkeit der deutsche Einmarsch in Belgien aufgenommen wurde. Da war kein Eefiibl mehr für das maßlose Unrecht, das darin lag, daß man ein völlig friedliche? Land-mit allen Schrecken de? Krieges überflutete Nolwendiakeiten". Die„strategischen Notwendig Aus die Anfrage de» Oderstleutnan loa« im Unterhaus, ob die englische Regierung u oaß kürzlich mindesten» zwei SchiffeWassenun) Munition von Deutschland»ach Finnland gebracht hätten, antwortrtr Bonar Law im Namen der Regierung b e» j a h e 0 d. Auf die Frage eines anderen Abgeordneten, ob diese Wassentran Sporte von Deutschland ohne Befragung der Alliierten vorgenommen v oca seien, erwiderte Bonar Law, er glaube, daß die A l l i e r t e u u i ch t befragt worden seien. Diese Meldnn« bestätigt indirekt unser« kürzlich» Mit» teilung, datz General Maiinrrhrim mit de« Strich»» w« h e m i n i st e ri u m wegen Lieserung von Walsen und Muni» iion nach Finnland vcrdandrlt hat. Die Sirgicrung hat«ch bis- der zu dieser klngelegenhett nicht gelluhert. Jetzt, nachdem die Tatsache der deutschen Waffenlieferungen nach Finnland von der englischen Regierung beftntigt worden Ist, wird die Regierung«ch nicht liinger in Schweigen hüllen dürcn. Sie wird sich darüber äußern müssen: 1. welche Stellen die Waffen- und MunltionSiieferungen nach Finnland veranlaßt haben, und 2., wie die Rezierung diese Lieferungen mit der noch dieser Tage vom«ußrnmintster Sit per prvtlamicrten Neutralität gegenüber Sowletrnßland in SinUang ,« bringen gedenkt. Sie SolldarilSl der Arbetterllaffe. Amsterdam, 14. Mai. Wie der„Telegraaf" au? L» n d» n meldet, beschlossen dir Londoner Hafenarbeiter kein Schiff zu laden, da» Kriegsmaterial nach dem mit der russischen Räteregirning vrrsein- dcten Lande führt. Infolgedessen mußte ein englische» Schiff, da» Kanonen und Munition für die polnische Regierung an Bord hatte, diese KriegSvarräte wieder auslade«, um an- dere Ladung nehmen zu könne». Die russischen KeaWnare in Deutschland. Wir Haren unzählige Mal: auf da» Treiben der russi'chcn Reaktionäre in Deutschland aufmerksam gemacht und insbesondere darauf hingewiesen, daß sich B e r l 1 n zu einem Zentrum der russischen Gegenrevolution entwickelt hat. Die» ge- schah nicht nur vor den Augen der Kvalitxon-öregl-erung, lan-ge Zeit hindurch hat die Regierung diese» Treiben sogar noch direkt ge» forden. Man braucht nur an da» Baltikumabenteuer zu erinnern, da» viele Monate lang mit offiziekler-deutscher Unter- stützung gegen Sowjetrußland betrieben worden ist. Da».8 Uhr» Abendblatt" bringt nun eine längere Darstellung über die russisch- reaktionäre Wühlarbeit in Deutschland, die«» ere zahlreichen Mit- teilungen darüber bestätigt und c» noch in«inigen Einzelheiten ergänzt. Es wird darin zuerst da» Baltikumabcnteuer und di« Bildung einer nordwest-russischcn Regierung mit den Herren Do- nowa und von Rümmer geschildert. Da» Attentat auf Ge- nassen Haas« wird mit diesen Umtrieben ,n einen gewissen Zusammenhang gebracht. Die Ermordung von Haase soll die Rache für die von ihm beabsichügten Enthüllungen über da» Trei- bcn der russischen Gegenrevointionäre gewesen sein. Ei wurde dann einige Zeit still in den russischen Ze.eisen iit Berlin. AtS aber der Kapp- Putsch kam, lebten deren Pläne neu aus. Kach dem Zusammenbruch der Kappherrlichkrst verlegten di« Führ«« der russischen Gegenrevolution ihr« Agitation nach Patz««», Au» den weileren Mitteilungen de» Blatte» entnehmen wir da» Zolgend«: Der Plan, dessen Durchführung angestrebt wird, ist, d»h Freikorp», die der von der Entente gesorderien Demobtllfie» rung xrnler liegen, nach Südrußland zu schassen, und zwar unie* dem Vorivand«. die dortigen deutsch«, Kolonisten zu verteidige», Der Garoeoberst Schte�Iowitow sitzt heut« a!» Verbind dungiosfizier der russischen Reaktionär« bei gewissen bayerische» Mviiarchistm« in München, wo im Bei sein des Garderittmeifte«» Rosenberg und de» Senator» Be l ga rde lang« Konferen« zen darüber stnltsaiiden, wie e» möglich wäre, die aufzulösendeit Freikorp» in russische Dienst« zu übernehmen und aus de« Donauweg« über Rumänien nach Sildrußlanh zu trandpa»- l irren. Südrusstsch« Großgrundbesitzer haben sich bereit erklärt, de» deutsch«, Freikorps Landbesitz zuzuteilen und wollten st« dann zur Bertsidlgung ihrer Güter gegen die Bolschewik! und gegen die landbrgchrenden Bauern vertuenden. Di« fron die renderi deutschen Militär», die hinter diesen Plänen standen� verfolgten natürlich ander« PZäii«, in di« auch General Wrang«! ein- bezogen war, der jetzt mit einem kleinen Rest der Denikinarme« dir Kriu, hält. Sie wollten sich km Rücken Polen» ein« Opera- lionSbasi» schassen. In diesem Zusammenhang» ist e» sehr de» merkenswert, daß sich etwa vor drei Wochen ein Abgesandt« de» General» Wcangel, der Rittmeister Jarmolow, t« Berlin aushielt und hier nicht nur mit den in Betvaiht kommenden russischen Persönlichkeiten, sondern auch mit eine« einflußreichen Mitglied ei-ner Entente Mission Besprechung«» hatte. Für den Fall, daß der Abtransport dieser Freiwillig«» nach Slldrußland gelungen wäre, wünscht« man, daß der gewesen« Hei man der Donkosaken KraSnow, der sich augenblicklich in Wannfee bei Berlin aufhält, unverzüglich nach dem Dongebiete zurückkehre und dort wieder an di« Spitz« de» Donkosaken trete. diese Pläne waren aber nicht nur russische, ukrainische und veutsche, sondern auch andere reaktionär« Kreise einbezogen. Vor allem Ungarn. Admiva! Horthy sollt« seine Truppen zur arrtirnssi schon Offensive zur Verfügung stellen. We Fäden spielen auch nach Serbien hinüber, wo sich da» Zentrum der russischen poetischen Emigranten befindet. Die rassischen Gesanienen im Mnfierlager. Kurz nachdem di« Brigade Ehrhardt nach dem Munsterlag«« abgerückt war, tauchte die Nachricht auf, daß ohne Wissen der NeichSregicrung ein großer Teil russischer Kriegsgefangener nach dem Munsterlager transportiert worden sei. Das Reichswehr- Ministerium hatte nicht» Eiligeres zu tun, als diese Nachricht auf da« nachdrücklichste zu dementieren. Erst jetzt stellt sich ihre völlige Nichtigkeit herauS. ES sind in der Tat auf bisher unerklärliche Weis«, jedenfalls ohne KcimtniS der amtlichen Stellen im Heeresabwicklungsamt, die russischen Gefangenen au» dem Sennelager in» Munsterlager transportiert worden. DioseS eigenartige»Versehen' soll nunmehr einer Korrektur unterzogen werden und die russischen Gefangenen au» dem Munsterlager wieder in da» Sennelager zurückgeführt werden. Es soll übrigens in Deutschland Leute geben, die naiv genug sind, sich bei solchen Vorgänge» nicht daö Geringste zu denken.. leiten" dünkten schon in der Parteigenossen nirg diesen ersten Tagen der MÄrrzahl ch michtiger als alle intcrnatio- »ärdfranzösischen Deportationen unterschied sich die Mehr- zahl der Soziatdcmvx'ratie getreu den Stichworten, die das nalen vöttkerrechtlichen l'!...ach>in-gen, als alle Ehrfurcht und � Kriegspresseanit den Scheidemann, Lensch und Konsorten Achtung vor-der Unantasrvarkeit der staatlichen. Sonveräni-; in nichts vom bürgerlich, nationalistischen Standtat fremder Nationen. i Punkt. Erschreckender trat dieie furchtbare Tatsache erst Und so ging es unaufhaltsam abwärts. Sozialistisch« hervor, wenn hier und da verschämte Neste aus der Ver» Tageszeitungen entblödeten sich nicht, mit nationalisti chcn � gangenheit auftalichten. Hetzzitaten in schreienden Lettern, wie„Jeder Schuß ein' Aber damit erschöpfte sich die ungeheure Schuld der der die die heute unter Wahlkamps führen, sind Sie. Nnß, jeder Stoß ein Franzos, jeder Tritt ein Brit" ihre! Rechtösazialisten keineswegs. Titelseite zu schmücken. Tie deutschen Berichte über den Parole der Einigkeit ihren_H....T,................. Franktireurkrieg der belgi'chen Bevölkerung wurden ohne wahren Zerstörer der Einheit der deutschen Arbeiter jede Kritik entgegengenommen. Wer die Ansicht vertrat, daß tzowegung: geistig und materiell. Nachdem sie man dem unglücklichen belgischen Volke nicht die Mittel an» � durch ihre Hurrapolitik die übergroße Mehrzahl der dem- rechnen dürfe, die es in diesem Berzwciflungskampf an»>■— u_-:_ wende, wurde als G e r e ch t i g k e i t s f a n a t i k e r ver» lacht oder, was das schlimmste, aber begnemste Mittel da- ................. mals war und heute noch ist, er wurde d e r S y m P a t h i e a 11 Z st r a t e g i s ch e n> m i t den„Feinden" verdächtigt, �n der Beurtei. ~ � luna aller dieser Dinae wie auch später der belaifcöen und scheu Arbeiter in den nationalistischen Rausch hinein- geschleudert hatten, begann mit allen Mitteln der Schi- kane, der persönlichen Verunglimpfung, der Gemeinheit, der S ärke, die das Mitschwimmen im allgemeinen Strome verleibt denen gegenüber, die grundsatztreu und über den Augenblick hinausschauend ihre kritische Stellung bei- Im VsWechi der Soldaten. Znr Behebung vielfacher Zweifel, wer zu den Soldaten im fciime des RcichtwahlgcsctzeS gehört und daher an den NcichS- tagSwahIen nicht teilnehmen kann, teilt das Ncichsminijtenuin de» Innern folgendes mit: � Nach dem Neichswahlgesetz ruht daS Wahlrecht der Soldaten während der Dauer der Zugehörigkeit zur Wehrmacht. Zur Wehrmacht gehört nur die vor» läufige Sieichswehr und die vorläufig« LieichS» marine. Zu den Soldaten der Wehrmacht zählen die Mann- fchnften, die Unteroffiziere, die Deckoffiziere und die Offiziere ein- schließlich der SanitätS-, Veterinär-, Zeug- und Feuerwerks- Offiziere, dagegen nicht die Militärbeamten. Angehörige der Sicherheitspolizei sind LandcLbcamte und keine Soldaten der Wehrmacht, also wahlberechtigt. Angehörige des alten Heere» und der frühere» Marine, die sich»och in Lazaretten befinden, zähl«« nicht zu den Soidaien der Wehr- macht, es sei denn, daß sie zur Reichswehr oder zur ReichSmarine übergetreten sind. Das gleiche trifft bei den erst jüngst aus dem Auslande zurückgekehrten und noch in Sammelstellen unter- gebrachten Kriegsgefangenen zu. Auch singehörige der A b w i ck l u» g S fi e l l e n und de? HeimkehrdicnsieS gehören nicht zur Organisation der neuen Wehrmacht, ebensowenig die Angestellten des RcichswasserschuheS. All« dies« Personen sind daher wahlberechtigt und in die Wählerliste« aufzunehmen. Allerlei o»s dem Wch'kawpf. Der Geschäftsführende Vorstand de» Bunde» der Aufrechten, von dem man bisher nur wußte, das; er«in Bureau im Berliner Westen unterhält und damit der wohnungs- losen Bevölkerung eine Unterkunfismöglichkeit raubt, erläzt einen Aufruf, in dem er seine Freunde bittet,.Mit Gott für König und Vaterland, mit Gott für Kaiser und Reich l" nur für die Deutschnationalc» zu stimmen. Der deutschvölkische Schutz» und Drutzbund, eine cbenso überflüssige und volksschädliche Gründung, fordert seine Anhänger auf. dafür zu wirken, daß kein« Juden und keine.Judenhetzcr' in den Reichstag gelvählt werden. Die wahren Vertreter dieses Bundes such wiederum die Deutsch- nationalen. Die Deulschnationale Volkspartet gibt schließlich bekannt, daß sie al» Kandidaten drei Offiziere aufgestellt habe, und sie erwartet von allen Leuten, die von den Offizieren eine Ver- tretung ihrer Interessen erhoffen, daß sie für die Kandidat«» der Deutschnationalen VoliSpartci stimmen. Diese Mitteilung erhärtet aufs neue die Tatsache, daß die Dentschnationale Volks- Partei die Wiedererstehung des fluchbeladene» Militarismus will, der das deutsch« Volk in da» liefst» Unglück gestürzt hat. Graf Posabvwsky kandidiert doch! Graf PofadowSky.der ursprünglich zum neuen Reichst«� nicht mehr kandidi.-ren wollt«, bat jetzt die Kandidalnr im 13. Wahlkreise Halle- Merseburg doch noch übernom« m e n. Ott wird auf die erst« Stelle der Liste gesetzt werden. Erzbrrgrr kandidiert wieder. Der gestrige Parteitag der württembergischen ZentrumSpart» stellte Srzberger mit 836 gegen 27 Stimmen bei drei Ent- Haltungen wieder als Kandidaten für die Re!chS:agD» Wahl auf. Zeiten und Vaver oppofllon in Baden. Am Dienstag sind auch in d« ba d i sch e n Zentrum»» Partei be! der Kandidatenanfstellung die Würfel gefallen. Die reaktionäre Richtung siegte. Die ZtntruinSleitung. in loelcher der Abgeordnete Dr. Zehnter. Oberlandg richtSpräsi» dcut in Karlsruhe, sich nicht mehr zur Annahme dr? Abgrordueten- mandatS bereit erklärte, hat vor dem Ansturm deS rebellischen Bauernverbandes kapituliert, der durch seine schonungS- lose BmichcningSpol'tik und Bekämplung der badilcheu Koa- litwnSregicrung sckon schwere Vrrsckte in den kalholischen Bauern- verein g.lcgt Hot!«. An Dr. ZebnIerS Stell? ist ein ausgesprochener Versechter nackter Bauernintercsien getreten. » ym Kreise Potsdam kl kTeltow�BceZkoweStor'ew Thar'-tten- burgj wadidieren für die Deutschnabionalen: 1. BerlagSdilektoe Reinhold W u l l c, 2. Graf W efta r p, 3. Fräulein Oberlehrern Anna Lehmann,«. Land:rirt M a s sa nt e-Rudow. Die Rechtssozialisten in Nnterfranken üelltzen folgende Kaub dat:n auf: Fritz EndreS ehemaliger S'natZ- minister; Emil Reiß, Sladtsekretär in Wür?>-rg; Joseph Säck» ler, L-aiidtagsabgecrdn'tcr und Cladlrat in Schweinsun; Feliz Freudenberger, Bürgermeisler in Würzburg; Krrl Fäth, Gastwirt in ElAnann, und Heinrich Schmitt, Schreinermciste» in Neustadt a. S. lüe�ansn, die Hehe?«««« die Opposition.>!.Parafirapl>:n auf mehrere Jahre in» Gefängnis kommt. Diese ewige Unsicherheit ist außerordentlich schädlich für de» EMühl der Rechtlsichercheit und dar allem für das Vertrauen de« Volke« zur Regierun-g. Dal versprechen, da» die R e i ch» r e g i e r u n g und der R e i ch s k o m ni i s s ck r wiederholt gegeben haben, muß eiuge- löst werden, schon aus dem einfachen Grunde, weil man nicht Hunderttausende bor Gericht brnge» kann uu.d weil die ge- samte Wirtschast in de» von den sitlichtlingen übraschwenimte» Gemeinden, aber auch in den ve» ihnen verlassenen Gemeinden anßerordeiitlich leidet. Gemeine Verbrechen müsse» selbstrer» ständlich von de? Amnestie ausgenommen, nwrd.'n. Aber r» Ist «In»mvlirdiger und gefährlicher Zustand, wenn fortwährend entgegen den» klar auSsesprrchenen Witten der Reztening An< llagen erhobrn werde,,»nd Verurteilungen rrsvleen snr Taten, dle nach den wlederhelten Ertlörungen der Ltegieriing nicht verfolgt»»erden sollen. Co hat z. B. da» Mülheliiier Kriegs- gericht einen 17>:ihrig..n ftmgen Menschen z» der»besonder? mibdcn' Slrafr von 1 Iahe Gefängnis verurleiit, weil er bis zum 31. März T eilst in der Rot?» Armee getan tmlte. Meder glaubt man. wie bei dem Streik 1912, durch furchlba? harte llr. teile die.rcvolü'ionäre" B wegung ein söir allemal»mle-drücken zu können und bedenkt nicht, daß man nur Ocl in.» Fe»er gießt! Die Gefängnisse werde» überfüllt, Gerichte»>nd dst Gnadkninstanzen»nü Arbeit überhäuf« und d'e so schon dar- mederliegeude Wirtschaft leidet. Wa« aber da» schlimiuste ist daz Vrrtravcn zur Regierung uud zur �errchnzle t schwindet immer mehr und macht eii:em wtttenden, verbissene» Hasse Platz, der sich früher oder später furchtbar entladen muß. Da» Essener Organ drückt sich in einer sehr sanften«Tonart «u». Wollte es die Dinge beim Rainen nennen, so müßte e« die eigenen Genossen in der Regierung wortbrüchig nennen. Jedermann in Teutschland weiß, daß G j e s b e r t S in Biele- seid, daß Severins in. Münster, daß Blunck in der Nationalversammlung wieder und wieder ganz un mißverstand- sich völlige Amnestie versprochen haben, für alle die, die zum der» abredeten Zeitpunkt(2. April) rechtzeitig die Waffen nieder- legten, für alle die, die irgend eine an sich strafbare Handlung begangen hätten.in der Slbstcht oder zu dem Zwecke der Ve- tzänipfnng de» Kappschen Aufstand«»". Jedermann weiß, daß die Arbeiter dc» Ri'hrrevier» nur auf Grund diese» Amnestievcr- sprechest» ijjte Wgjfen niederlegten. Wird diese» Amnestieversprechen nicht gehalten oder mit Irgendwelchen formellen AnSflüchlen umgongen, dann steht die Regieruiig in den Augen der Arbeiterschaft als eine Regie- rung de» Wortbruchs und des Betruges da. Löst die Regierung ihr Ainnesticversprecheu nicht schleunigst ein, so ist sie nicht nur politisch, sondern auch moralisch erledigt. Macht sie mit der Arbeit oder vielinehr dem verbrechen der Kriegsgerichte nicht schleunigst Schluß, so wird ihr auö dieser Saat eine Ernte erwachsen, die grauenvoll ist. DicS ist keine Frage der Polittk mehr, die» ist eine Frage des Recht» und der Menschlichkeit. Dir rechtssozialistische Partei aber möge zu- setzen, daß sie nicht mit hincingezogea wird in die» Verbreche,, ihrer Genossen in der Negierungl Elno Kontrollkommission nach dem Nuhrgebiei. Da? überwältigende Material, bc.S die„Freiheit" und der größte Teil der unabhängigen Presse über die Schreckens. Herrschaft im Nuhrgcbiet veröffentlicht haben, hat die Ne- gieriing nunmehr veranlaßt, zwar nicht einfach den Belage- rungSzustand aufzuheben und die Kriegsgerichte zum Tcnsel zu jagen, aber sie gibt wenigstens zu, daß dort unten eine Schreckensherrschaft eingerissen ist, für die nie- m and mehr die Verantwortung tragen könne. Im Verfolg dieser Erkenntnis hat die Regierung nunmehr nach dem Ruhrgebiet eine Kommission geschickt, die au» den Vertretern von fünf Ministerien besteht: dem Vertreter deS NcichSunnisteriumS deS Innern. Geh. Rat von Jaeobi, dem Vertreter deS preußischen Mini- storiumS de» Innern, Geh. Rat von Rodenbeck, dem Vertreter des NeichSjustiziiiinisteruuus, Geh. Rat Z w c i- gcrt, dem Vertreter de» preußi'chen Justizministe- rinms. Geh. Rat T i g g c», und einem Vertreter de» NeichSwehrministeriumS. Diese Kommission toll da» vorliegende Material an Ort und Stelle nachprüfen »nd insonderheit die Art der dort geübten UrteilSsällung einer sorgfältigen Prüfung unterziehen. Lnnützes Kraslmklerl!»». Die Regierung hatte bei den von ihr veranstalieten Presseempfängen erklären lassen, daß sie' weder Vertreter zur Konierenz nach Tpaa nach zu den am lll. Mai in Paris stattfindenden wirt�chastlichen Besprechungen entsenden werde, wenn n i ch t v o r h e r d i e s r a n z ö s is ch c n Truppen au» dem Maingau zurückgezogen worden seien. Roch am Freitag abend berichtete die oifiziöse„Deutsche Allgemeiiie Zeitung", innerhalb der deutschen Regierung bestände N eb e r e i n st i m i» n„ g darüber, daß die Räumung deS Maingaucs eine Voraussetzung für diese Verhandlungei: sei. Anzwlsckjen hat nun die Regierung Angst vor der cige- uen Eon rage bekommen, und sie läßt mitteilen, daß von ihr diese Mitteilung nicht ausgegangen sei. DaS ist eine leere AnSred«, in Wirklichkeit haben ihre Pressevertreter diese Mitteilung in die Oefsentlichkcit lanciert. Man muß sagen, daß dieses Kraftmeiertnm der Ne- gierung geradezu frevelhaft ist. Tie Räumung deS Maiugaues war von der Enientevresse bereits für Mon- tag. den 17. Mai. angekündigt worden. Statt nun die Räumung abzuwarten, stößt die Negicrung ein? Drohung ans und macht dadurch die ganze Angelegenheit z» einer Prestigefrage für die Entente. Bei den imperialistischen Tendenzen der ententistischen Regiernngen ist zu befürchten, daß diöse /ich von der deutschen Regierung nicht irgend- welche Vedingungen für die Konterenz'in Spaa werden vorschreiben lallen. Die Regierung fordert ali'o mit ihrer Drohung die Entente-Regierungen geradezu dazu heraus, iine neue Machtprobe»u inszenieren und den Mowfiau vorläufig nicht zu räumen. Wird der Mainga» infolge dieser Vorgänge nicht geräumt, und wird ferner die Kon- icrcnz in Spaa durch das Verhalten der deutschten Regie- rung verhindert, so wird kein Schleichiveg und keine Ausrede die deutsche Regierung von dieser ungeheuerlichen Schuld reinwaschen. Wird verschoben oder nicht? Renter ersfitzrt: Es ist siemlich ful»«r, da» Llovv Nie»»»» und Mick er and bei den Vcratunzen In Htzthe sich dahia einige» werden, daß die Konserenz i:i Spaa aufgeschobe» wird. Da eS nicht zweckmäßig wäre, wenn die Konserenz inttte» in tzie deutschen NetchSlazSwich'ei, fiel« und da e» für olle leite vorteilhaft nitre, wenn die deutschen Vertreter auf der K m- ferim» d«S Vertrauen de» neue» Parlaments»e- nteßen. ttelne OTe'ernng prioaler Mdompfer. Di« zurzeit in London weilende deutsch« Schiff, Prlvd'.'logalion, die über die Abgab« der»ach dom Friedensvertrag noch abznli«. strichen deutschen Handelsschisf« und Fischereifahrzeug« unter. imndelt hat mst der interalliierten EchisfahrtSkammission e'n Ab- kommen geschlossen, nach dem die Abgabe der Fischerei-Fahrzeug« enf cii,« Anzahl reichScigener Fischcreidampfer bo- schränkt wird. An Stelle der übrige» nach dem Fnedenkvor- trag abliesernngSpflichligen Fischereifahrzeug« sind Neubautcu, so, vre Ziöalerial snr den Fichereibrixirf zu liefern. Der Wert deS Fifchereiabkoinmcn» besietztt darin, daß die deutsche Fischevki von der im Friedensvertrag auferlegten AbZ vf von Fische reifahrzcrrgen. die im bisherigen Betrieb tätig waren, befreit bleibt. Die Fischversorg„ng Daulschkand» kann daher im hlSfer'ern lkmfane» aufrechterhalten iverden. Die» ist aber nur dadurch erreicht worden, daß d» Reich durck> Hiu- gal« eigener, bisher zrien Teil anderen Zwecken dienend«: Damp. fer. durch lieber nahm« von Neubauten rimd durch Zusage von Malenalbicfcrui�cn besondere Verpflichtungen den Verbündeten g�nüber l)>rt übernehmen müssen. rolserverhetzuist. Die belgische Poslverwaltung hat, wie daS Reichsposiminlstr» rinm miitzeilt, die Posisäcke. di? die au» Belgien kommenden Deefe enthalten, zum Teil nicht mit der Aufschrift..-n Me. rnapre" versehen, sondern pasür die Formel.,en IZe>eh>!e" gesetzt. Trotz der Vvrstellungen der denlschen Overposidire lioa war die belai'ch« Poswerwaltung bisher nicht in der Lage, diese oitenbare Beschimpfung deS beukschen Volke» abzuitellen. Die Oberpost- direkiion hat deshalb der betg schen Postverwaltuni e ne neue Mitteilung zugehen lassen, daß sie künf.ig derartige Post mit be'ei.'igenden Aufschristen unbestellt an die belgischen Post- behördon zurückgehen lassen werde. E» ist ganz zw? felloS«:ne sinn- und zwecklose dölkerver» hetzend« Beschimpsung, die hier von belgischen Postbebörden betrieben wird; g«-.«,, ss« muß auch d!« deutsche Arbei'ersehrft pro- d'stieren. Alwr wir wellen dabei nicht vcrgrssen. daß di« Er- regung in Belgien, au» der heran» derart ge Uelvrariffe und Ungerechtigkeiten entstehen, erzeugt ist surch die Schuld d-s. jenigen Svstcm, und derjenigen Parteien, die den Ein- marsch in Belgien, die Deportationen, die Ver- Wüstungen in den belgischen Gebieten, die Zerstörungen in der belgischen Industrie gebilligt und gefördert haben. Tie letzt» Wahl berufsmäßiger«tadträte in München, bek der zwei Unabhängige und ein Demokrat gewählt worden waren, und die von verschiedene» Seiten angefochten worden war; Ist von der oberbaycrischen Kreisregierung al» ungüktrg erklärt worden. Die Bersassung für Thüringen angenommen. Der BolkSrat von Thüringen nahm endgültig mit ollen gessen zwei Stimm«, der Rechten die Verfassung für da» Land Thüringen an. fst gtoße Sftdf!n ffrvnkrelch. Weibe Salbe. Paris. 14. Mai. Der Minister der Oeffentiichen Arbeiten, L e T r o q u e r, wird der Kammer am Dienstag einen Gesetzentwurf über die Ilmgestaltung der Verwaltung der französischen Eisenbahnen zugchen lassen. Dieser Gesetzentwurf sieht die Einsetzung eineS Oberrats der Eise n bahnen vor. der auS 24 Vertretern der Eisenbahn� direktion und 24 Vertretern auS dem Volk bestehen soll. Die Autonomie der Verwaltungen der Eisenbahngcsefr schasten soll durch den Gesetzentwurf nicht berührt werden Die Bestimmung, das; die Selbständigkert>der Eisen- btVhngescllsck'aften durch das Gesetz nicht«berührt werden soll, niocht so einen„Oberrat" zu einem Messer ohne Heft und Klinge. Eine solche„Uiugestaltiing" der Ersenbahn verwltuttg wird die«nbeiterschaft nicht zu befriedigen ver ntägen. Strabenkämpfe kn Le Havre. ».X. Part?, 14. Mai. Nebcr dt« Lag« in der Provinz wird folgendes gemeldet: In Bordeaux streiken die Arbeiter der elektrischen Zentrale, die elektrische Beleuchtung funktioniert nicht mehr. In L y o n wird die Anzahl der Streikenden auf 70 v. H. der Arbeiter ge- schätzt. In Marseille ist der Slrahenbahnverkehr unter- brachen. In Nantes, wo nur teilweise die Strahenbahner preiken, erwartet man die baldige Wiederaufnahme der Arbeit ßn©t. E t i e n n« streiten die Arbeiter der Arserale und der Verkehrsbetriebe. In Le Havre begaben sich eine grotze Anzahl der Streikenden, nachdem sie ein« versa m in lung abgehalten hatten, nach dem Gefängnis, wo einige Führer der Fach- vereine gefangen gehalten werden. Polizei und Kavallerie trieben die Streikenden aus- einander. 5r!e&eo zwischen 5owjelrußland mit) Georgen. i Paris, 14. Mai. Aach einem in Äinbo-n aufgefangenen Funkspruch au» MoS- kau ist der Friedensvertrag zivischen S o iv j e l r u f;- land und der DlcjmWil G«»-r gi« n unterzeichnet viordeu. > � BcrNn, IJ. Mal. De« hiesig« Vertretung dar N-epiibsl? Georgien teilt mit: Die in der Press« verbreitet« Nachricht, TisliS sei von den Volsche- »otstea befrtzd, entbehr« jeder Grundlag«. Derhafkung von Polen in Moskau. Der»Gonniec M i»ki" berichtet nach Mitteilungen von UkBch Biirzcn au» Moskau, das; dort viele Verhasuingen von Polen voogenommen wurden. D«S FlüchtlingStomitee auf der Ljubianka Nr. 17 ist verhaftet! dir Lokalitäten wurden versiegelt. Di« Filialen diese» Komitee» wurden liquidiert. In der Wa iscbauer Idar wurde snmUilie» Personal verhaftet und Sin Hinirrhalt eingerichtet! all«, weiche sich in polnischer Sprache bist» die Angl stellten wandten, wurden vertzajletr u Lle lkasonallsüsche Bewegung In der lötfef. Konstantinopel, 14. Mai. wird mitgeteilt, dast der nationalistische Führer Mnstapho Kr mal in Angara eine Olcgirrting bildete ii»d an bie FricdenSkoiifcreiiz telegraphierte, das, die Annahme der Fric. ven»peding»nge» durch die gegcnwärtge Delegation null und nichtig sein würde. Lank„Dallv Telegraph"' sind alle Verbindungen»wlschen ? a k u, Grivan und T>slt» unterbrochen. Amsterdam, 14. Mai. Der Konstantinopeler Korrespondent der.Time»"' meldet, öaß die Nationalversammlung Mustapha Kenia IS zum Teil cu» gewählten Vertretern, zum Teil au» Abgeordneten de« aufgelösten türkischen Parlament» besteht. In Angara wurde ein Kadinett von Kommissaren mit Mustapba Kemal a!» «rstom Kcnnniissar gebildet. Di« Nationalversammlung beschloß die Verträge und Abtoinmeii, die die türkische Negierung seit den- vatfenstillstand mit einer mi-kwärligen Macht abgeschlosien Hai »ich« anzuerkennen und jeder nickU duich die Nationalver- fammlnng erniächtiglen Person da» Recht abzusprechen, daS kür- tische Reich auf der Friedeiiokonjvrnz zu vertreten. Te ist durch diese Haltung der Unternehmer unvermeidlich. Daß die Unternehmer nich! einen Funken Vev ntivortungSgefühl gegenüber d'w WirtsckiaftZ leben haben, geht unzweideutig davau» hervor, daß sie in Köln die Verhandlungen vor einem durch das Reich»>arbcitSmiiristcr!i!«u eingesetzten Zwangsschiedsgericht abgelehnt und das; sie elwaige Zwangdmaßmchmen der Negierung mit der S ch l i e- ßung sämtlicher Banken zu beandoorlen gedrobi haben. Im Reiche ist et tut einer größeren Anzahl von Stadien bc- reit» zu Ausständen gekommen. Im Angenbiiick befinden sich über 50 000 Bankangestellt« im Reiche i in Streik. Nach dc-n bisherigen Vorgängen besteht kein Zweifel lnehr darüber, daß die Verl! ner Danlbeiamten sich jetzt der letzten Per- ha ich I u n200 Mark für Lehrlinge («r die Zeit vom 1. Januar 61» L Mal. Sofortiger Eintritt tn «enr Verbandlungen z„r Schaffung eine» Reich». karts, ml» Rückwirkung t'j 1. Mal.«-lang» vieler Reich». tartf nicht ziistaade gekommen Ist, wird allmonckPlich«in >i»rt«l der Ab g e l t n n g» s u m m e alv Provt» Zum Skrelk der ZrlseurzehNsen. S500 Friseurgchilfrn und-Gehilfinnen versammelten sich am Freitag nachmittag im großen Saal« der Dötzow-Braucrei. Die Arbeitnehmer stellten n-. ue Fordern»gen mit ISO Mark für den H:rre srrseur und 100 Mark für den Dimensriseur und Friseuse. Außerdem wurde a» den alten Forderungen: vollständige Be- IriebZrnhe am Sonntag und Schafiung de» parii.ätiichcn Arbeitsnachweise», seslgchailcn. Sloch Schluß der Versaiuiniung bewegte sich ein Dt-n>o.i st rarunichchst über die Friedrichstadt nach dem Westen, der mehrer« tausend Personen vereinigte. Die Gehilsen- sckaft steht einig und geschivsscn zusammen. Sonnabend früh Huben sich all« Kollegai und Kolleginnen von 8— 11 Uhr in den Kontrolllolalen zu mi.'ldcn. Norden: Vrunienstr. 70-, Süden: Lossener, Eck« Bariilhcr Str.; Osten: Wiener Str.' 10; Weste» und Eharloltcuburg: Martin-Luther-Str. 78; Zentriim: Elisabeth- straße 80-, Steglitz und Friedenau: Rothcnburgstr. 41! Spandau: Klostcrslraße, Ecke Gr. Hamburger Str.; Köpenick: Rosetistr. 10. Heule. Sonnabend, werden die ersten hygienisch eiiigerichtelen Rasier» und Frisierstuben für Damen und Herren in allen Stadt- gegendeii erösfnet Wir bitten alle Genossen und Genossinnen, nur diese De- triebe in Anspruch zu nehmen. Die Bckimntgube dieser Frisier- und Haarschneidcsttiben erfolgt durch Flugblätter und Plakate. Dir Bedienung wird' kostenlos ausgeführt. Eiiizelvewilligungeii von Arbeitgebern laufen bei der Streik- leitnng in grußer Anzahl ein, jedoch stehen die Arbeitiichnicr vorläufig eineiu Teilitreik ablehnend gegenüber. Sobald in ein- zelnen Friseurgeschäflen die Arbeit durch Bewilligung unserer Forderungen aufgenoiiuucn wird, tverden diese Betriebe durch be» sonder« Plakat«»rit dein Stempel der Streikleitung und ilntcr- schrist leniitlich gemacht. Alle anderen Bekanntmachungen sind aus Jrreführruig berechnet. Kollegen und Kolleginnen, befolgt »iir die Weisungen, die euch durch die Zentralstreiklcitung gc- geben werden. Die Zentralstreikleitung. Für den Presicausschuß: Erich Schüler. ffanff kfs e» atet, ba? VTe WknWWtk«ttktMlaTfl Urlegtzbefchädlg« t«n immer nolb zu zwei Dritteln auf Vi e ll n t e r» slützung angerechnet wird. Ter Abbau der Rente ent- sprcelwnd dem steuerpslichtigen Einkommen, beginnt nach dem Gesetze viel zu früh, er dürfte erst bei einem Einkommen von 10 000 Mark einsetzen, und die Rente darf nicht, we bi» jetzt, steuerpflichtig sein.(Anhaltender Beifall.l Da» Referat wurde mit zahlreichen, dazu vorliegenden Anträgen einrm Ausschuß üb«.wiesen. Schümann- Hamburg ber-'chiete sodann über die sozial« Fürsorge für K r i e a S b e s chä d 1 g te und KriegSh-inter. h hieben« und forderw, daß namentlich in den Organen der Be- rusSbcratung>vie in allen FürforgeangelegenheUcn, Vertreter tfr KriegSbeschridigten zugezogen werden, nicht nur als Schreib» arb.'iter, sondern aut al» Leiter. Es fehlte noch c-iui Gi'si'tz über die LwmigSeinstrllung Kriegsbeschädigter.(Beifall.)—- Hrk, b i g- Bcrl n berichtete über SicdlungS- und Wirt» scha ftSf ragen und riet zur Bildung von Wirtsck>af:»gci!ossen« schasten. Zur Dnrchjührnng einer unifassenden Siedlung sordrrt« er ausreichende Finanz erung der Heimstätten durch den Staat durch Gewährung vo>.i Krediten, Anpassung der Kapitzilabfindung an di« heutige Geldenvoertung und Besneiung der Sedlungen von der Vorausleistung für Kirchen- und Schulzivecke. Es sprachen ferner K a z in c ye r> Stwigai-i im Namen her KriegSbe schädigt en, Frau Schott- Stuttgart für d�e Hinter- bliebepen, Li ot h- Frankfurt a. M. für die Gefangen:» und R i» b e r- Magdeburg für die Kriegsteilnehmer. Alle dies« Redner übten an dem RcichSoersorgungSgesetz Kritik und wiesen nach, welch: Fovdcriingen des ReichSbundoS in diesem Ge- setz noch unerfM geblieben seien. Ein neue» ZeitnngSvrrbot. Da» Erscheinen deS.<3teiv* den zier Geselligen" ist auf Anordnung der Mikitär- bebörden bis auf weiteres verboten. Der Grund zu dem Verbot soll in einem Inserat liegen. Massenai'Sw-eFungcn aus Eupen. Laut.Aachener vo-lkS- freunü" verfügte die bcigische Behörde in Eupen viele An»« Ivevsungen. Alle Sinwol.'-ner des Kreises Eupen, die nach Krieg». ausbruch dorthin gezogen sind, mußten sich bei der belgischen Behörde mcid.'n, wobei die Mehrzahl den A u» w« i s u.1 g»- b e f c h l erhielt. Insgesamt sollen 2600 Personen davon be- troffen werden, die innerhalb einer Woche Eupen verlassen müssen. Die deutsche Regierung nirternahin©chrttc bei der belgischen Regierung unter Hii�vciS darauf, daß Brlgtei, nach dem Friedensverträge zu dies«» Ausweisungen nicht berechtigt sei. S»»»•»>**»* öelriebsräte. .rmwft J üonzteß des llelchsdunSes der Kriegs- belchiiZigtea. Die gestrige Tagung de? ReichSbundrS der KriegSbeichädigten, Hinterbliebenen und KnrgSleilmhnia biacht« zunächst die AuS- s p r a cli» ü b c r d' e R« n 1 c n v e r s e r g» n g d e r K r i e g»- beschädigten. WolfSbcrg- Hamburg fübrie d-izu auS: Der Krieg ist iniliitürisch glänzend, svztalpstidiich d,i gegen iipcrhaupt nicht vorbereitet gewesen T»iZ alte Mannschaftsvcrjorguniglges.tz war e>»e glatte Unzulänglichkeit und Ungerechtigkeit. Daraus er»! klärt sich der umhenimbare Drang der KriegSbe-chädigirn nach j wirticho'tiiclien Kompsorganisalionen. DaS Rentenv.-rfahren wurde schon im Februar 1019 durch eine Verordnung neu geregelt. weil«S in einem demolrati-chen StantSivcsrn 0!» völlig unmöolich empfunden werden mußte. Dennoch ist die Handhatzuna der Mili» tärvrrjorgung noch durchaus unbefriedigend. Der Vorsitz der MilirärvcrsorgiingSgerichte liegt in d.-n Händen von Juristrn. die allzu ivciiig'Menschen find, der zweit« Juiist ist—«in unhalt» barer Zustand— Vertrrtcr der Regierung, also Partei. Die lllessitzer dürften nicht den Organiiationcn entnommen werden, die im Geiste der alten Kriegcrvercinr aebcitcn. Die Reu en» sestsetzuiiz muß den atla'.oinischeu und den der» fit che» Staden der DienstbeschSdigung berücksichtigen. Da» ReichSversor- gungSgesetz folgt dieser Forderung und ist in diesem Punkte die Eriüllung eine» alten Wunlche» der Kriegsbeschädigten. Bei voller Erwerböuniähigkeit darf kein Unterschied zwischen den Licntenbeziehcrn bestehen, denn die Höchstgrenz« ist immer nur«in Existenzminimum, dos ohne Rücksicht auf die geistig« und berufliche Vorbildung gleich zu bemessen ist. Große Mißstimmung muß die D r e i ,1 1 i« d e r u n g der V e r u f S k l a s s e n hervvrrnien, um so mehr, als die zwei!« Klasse, die 25 Pro,. BcrufSzuIagc erhalten soll. 80 Proz. de. Rentenbeziehcr umsaßt, während die erst« Klasse(besondere Be- rusSauSbildung), die 50 Proz. erhält und die dritte Ktasse(un- gelernte Arbeiter), die nur lO P oz. bekontinl, nur s« 10 Proz. der VersorgnngSb. rcchligleii ausmachen. Die vaitci!« de» Ge- setze» liegen vor allem in der Beseitigung dc» Ehargenunler- schiede» bei der Versorgung. Die Ossiz e.Sobiirdung, die allgr- mein bitter berurleiil wird, bedeutet nur ein kleine» Zugi-siänd- »i«. da» zu dein durch da« Gesetz ergiellvn Fortschritt in keinem Vcikhällnis steht. Die Bestimmungen Über die HeilaiiitaltSbehand- lung werden hoffentlich dazu führe, 1. daß die Heilanswllen»ichi mehr der knmmrjptah der Kriegsgewinnler, sonder» Erholung»« stäklen der Kr cgkopfer sein werden. Bei der praktiichen Durch- süh ung de« He iverfohrenS muß aber vermieden werden, daß dadurch die Renten herabgedrückt werden. Sehr bcdmiertich ist ei. daß den KriegShinterbtiebrnen die Heilbehandlung nicht gewährt wird. Da» ReichSversorgungSgesetz erfüll» auch die For- derung der KriegSbeichädigten»ach Be ü�sichpigung de» Famftien. stände». E n weiterer Fortschritt ist dir Neuregelung der Bezüge der Hinierbliebenyn, durch die den Hinterbliebenen die Möglich. kei! gegeben ivird� sich m-t Hllje der Rente der Erziehung iheer Kiuder«11 widme». ifiebbuiUi Beifatt.) Ein urbattbaner Zu» Die Organisallon der Betriebsräte. Genosse Stolt schreibt»nS: In Nr. 173 der.Freiheit' vom 13. Mai macht mir Genoss» Oskar Vtusch in seinem Artikel.Partei, Gcwertschaftea lind Betriebsräte' den Vorwurf 1» 0 1, g e l h a s t e r In- f 0 r»1 a t i v u über.die Absichten und Beschlüsse der Berliner Gewcrtschasiskoiniiiission', der ich als Mitglied angehöre und bei der Beschlußsassung zugegen war. Genosse Rusch bestreitet, daß bis Betriebsräte in der BerufSgcwcrkschast erfaßt werden sollen, das werde in der ZirkuS-Busch-Resolution zu Unrecht behauptet und die aiuvesenden Betriebsräte seien dadurch getäuscht worden. Damit die Leser der„Freiheit" sich selbst ein Urteil bilden könne», sei erwähnt, daß die von mir in der GewerlschastStoirnuis» siouSsitzung eingebrachte Reiotufion, nach der.jetzt d!« Betrieb»- räu aller Lrgamjalioueu und Parteirichtungen nach Industrie- und VerkchrSzioeigen zlisammenzusasseii und unter ein« noch den Grundsätzen de« RätestisteinS gewählte Leitung z u bringen seien", abgele-hnt und v.ie de» Gewerk- f che fi»0 11 sich uff es gegen 28 Stimmui cngcuoiumcn rvurde. Nach dii.'fer Enlschließung .solle» die Betriebsräte von den einzelnen Gewerkschaften zusamincngcsaßt werden. ES sind regelmäßig Versainm« tun gen der Betriebsräte der einzelnen Ge» >v c r k s ch a s l e n abzuhalten, die sich mit de» Frage» der Schulung und Bildung der Betriebsräte und der Regelung de« Lohn- und Arbeitsbedingungen zu beschästigen haben". So der B e s ch l u ß der GewertschastSkommissio». Von einer Zlisaigiiieiisassung der Betriebsräte nach Industriezweigen über dc» engen GewerkschaftSrahinen hinaus unter eigener Räte- leiinna kein Wort. Die. G edäAF iliS�schw ächc" de« Genossen Rusch gibt ihm aber nicht das Recht, mich in der.Freiheit" anzuzapfeu. Betrlcbsrätezellschrift der Metallarbeiter. Der Zeniralvorstand des Metallarbeiter» Verbandes gibt seit bei» 15. April eine inona lich zweimal erscheinende Revue für die FliNktonäre, bor allein für de Be» triebSräle der Metallindustrie heraus. Die Redaf- limi l egt in der Hand de» G-iiessen D i ß m a» n. Im Get-iit- wori in der Nummer l heißt es, daß die Zers-chrift sich d« Auf« g-rte stelle, de,, Betriebsräten die geistigen Waffen für ihr« Ar- beit zu liefern. Di« Zei. schrist hat sili ern weitreichende» Programm gexi.ben. Sieben alle» Fragen des Art» iter recht», dc» Tlirifwes-cnS, der Verwaltung» ehre, der Bilanzkunde, der techusche., und lanfmännifche» Orgunifation der modernen Be- Irie— also»eben aller Fragen, die dem Betriebsrat bei fi'incr A rl>eit im Bei rieb selbst interessiere», wird die Ziertfchrist allgemeine voCkBuirlschastliche Fragen behandeln, dü- Wir schasi«» geographir pslege». Kenntnis vrrbrnte» üü:r Rohstofsquelleil un(i Atsotzflcbiele und inlernalionale AuStauschliezi. Hungen, um auf selche Art de» Blick tz-er BelriobSräte bestärndig aus da« Wirt- schaftSgaiize und die Weltwirtschaft z» richten. DaS Organ soll seriar Berbmdung-Sglied schassen zwischen den Be, triebträten der Met«llii,d»strie in ganz Deutschland, um durch eincn E r f a h r» n g» a n>> a u s ch ousfläcei.d und anspornend auf Vi« Eroberung weiterer Rechte, aus d>« Sicherung neuer Machtpositionen zu wirken. Die erst,:» Hefte erwecken da» vertrauen, das; die Z«! schrist halten wird, wa» dirset Programiy verspricht. Ihr Inhalt steht auf einem ausgezeichnete» Niveau. Nebei wichtigen Arbeiten von Tom Sender und Robert Dißinann über vi» Aufgaben und die Arbeiten der BeinebSent« nennen w-ir besonders einen Artikek über.Kopf» und Ha>, darbe! er im B«- trieb" von A» f h ä u f e r und ei.re wich ige tvirtschafchich-tech« Nische Abhandlung von Ingenieur Hede! über die.NormunA nid ihre Bedeutung für die deutsche Jiidustria", und«in« ivert- volle Avbeit über.E s«»- und Ttahl-preis- von A I l a n t i r u I. D i ß 1» a it n behaichet! ferner da-» Thema übe'r die Schasfiing einer neue» ArbeitSardnuna, und Lisa H a t m a n n beginnt mit einer Artitel folge üb,:r sststemalijche Buchhabtlt.ig und B-kanz- kund«., Wir begrüßen die Zcitschrif- freudig als einen neupn starken Faktor im Kamps« de» Proletariat« um fei» Rech» auf Mitbestimmung im WirtschaftSteben und als«innn neuer Führer der Arbeitermassen auf dem Wege»u den Höhen dal Wissen», der Boraussetzung der Macht. Resultat der BetriebSratswahl in der Knore-Vrems«, v. S. P 2204 Stimmen>2 Manb le, S. P. D. 855 Svimmen 2 Mandat«, Gewerkverei» 85 Stimmen= 0 Mandat. Bei dert Angestallten erhielt bi« Asa-Lisde 202 Stimmen--- 2 Mandat«. die Tentschnadoilwleu 150 Stinunen st l Mandah. 3L� IT Thealet und SerznAunzen. Volksbühne Theater am BfÜownlatz 7 U.: Das Kiithdicn v. tieilbronn Heues VolHstiieater Köpenicker Str. 6S. 7� Uhr: 0!e BrOder Karamssoff Staatsthea tei* Opern h ans; 7 Uhr: Die Fledermans. Schansplelhaui: 7 Uhr: Marquis von Keith. UlrelcUon; Raa Reinhardt Deutsches Theater /h Uhr: Dame Kobold. Hammenpiele ?!> Uhr; Stella GroSes Schauspielhaus Karlsfraße ' U: Der weifle Heiland (30. Ableitung UI. Abend). Direktion arl Meinhard— Red. Cenueer Theater I.<1. Rönlggrstjer Straße iU.: D. eroDe Katliarina '•tit dem Heuer spielen. KotnL'dlenhaus S Uhr: Der IlTr Minister Berliner Thealer .3 Uhr; Der letzte Walzer mit Fritzt Massary nsw. i .JS' IStmui Heute bis Montag 7i Uhr: Frau Warrens Gewerbe SMMMMIlk �uh-r?'- Menagerie (A. da Iber! Qötc;, Haack) Tricnon- Theater (Bahnhof Krieürichstialle) TU Kl ich 18 Uhr: Ida Wfist m My r rka �onntag 1 Uhr kleine Preise: ier rschalltlch. Diener gesucht. Residenz-Theater Stadtbahn Jannowit/brQckc. 'Jntergrnndbahn KlosterstrJ Täglich �8 Uhr: Die MWM SOT.nlao: 4 Uhr kleine Preise: Uer ffute Ruf. leues Operettenhaus Direktor: Jean Kren L. u. 16. Mal abends 7 Uhr: Prinzessin Friedl iiUllhalia-Tneater Täglich 7V Uhr: Unsere ftlatrdalenen. SiK.nachm.3 U/Dasüeseta Apollo.Tiieater Friedrlchstr. 218, Ii, Allabendlich 1t, ' 7 Sor.iuags 3''. n. i's lÄr.föitlichcs Vaiietö-Pfogramni! Rose-Theater u.: Am Ende d. Welt i Uhr: Die Jüülf von Toledo Oartcnbuhne; 7'v Uhr: Pas Ued dor Liebe TSieal. a.�oltbus.Tor Tel. Morl'zp'atz HhK | j Allabendlich 7*/, Uhn la-GUte-Sänget? OlUtbgen-Konzert Vorvk. II w.4-6 U. (SasiRO-Tfeester X: ßnkcl Cshn De- faUcbe Cousin� Voigt-Theater tiadslraQe 58. Sonntag nacbm 4 Uhr: Qartefieröffnunsr. /(oazeit- ünteriiolttingen S ch aubühne Lnedsberrcr Allee 76/77 direkt am Ringbahnhof. Wiedrraufoahnie des Entsc sidungskampfes; Die Bibel der Ehe Wit Recht kann das Werk von vr. Zvr. Spier Die Schule der Ehe Ein Lebensbuch zur Pflege des ehelichen Glücks so genannt werden. Wie viele Millionen Wenlchen gehen n«. beraten und naiv in die Ehe, welch eine unendliche Summe menZchlichen Gliickz ist in Scherben gebrochen, weil viele Ehen falZch nnd nnvorteilhast geführt wurden. — Dieses Werk mit feinem vor- sorgenden und aufklärende« Ena kann so viel Unheil verhüten und ist daher wie geschaffen, ein Ratgeber für alle diejenigen zu fein, die ein wirkliches Sluck In der Ehe finden wolle«. Da- Bl-rli umfalSt 15»opiW and Ifi e«. 700 Seite» flnrlt. "PteU vornehm gebunden'21! k, 3150.— ön dezichen durch Bogler& Eo� Berlin W?, KötHener Str. 27. /T Soeben neue Nummer crsdiicnenl Der Sozialist Unabhängige Sozialdemokrat. Wochenschrill Mo r�Jis gegeben von Dr. Rud. Dreilsdieid Abonnements vlerteUSbrllch 10 Mk., Elnzelnnrnmer 1 IWk. Bestellungen sind aufzugeben bei der nächsten Postanstalt, bei den Spediteuren der„Fieiheit" oder In der Buchhandlung«Freiheit'*, Breite Straße 8-9. w BricfmarKen, NOnzen kauft Grosscriann, Jcbannisstr. 4 Norden 106 21 Achtuael Einzel- Verkauf zu GroßkandclaprelseB. Der Lage der arbeitenden Bevölkerung Rechnung tragend, habe ich mich entschlossen, nnter Ansscbaituog des Zwischenhandels meinen Lagervorrat zu wirklichen GroOhandelsprelsen abzugeben und verkaufe im einzelnen, soweit der Vorrat reicht: Prlraa Bettzfichen In hellen Mustern, ca. 84 bu das Mtr. 24.50 M. Pa. weiß Köpcrbarcbond zu Meuiden.„ 75„„ m 22.50 M. Prima wel« Linon zu Betten..... S4».» 22.50 M. Pa. creme Molton zu Hemd. o. 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W«bl»eit den S— 5 Uhr. »ne jeder seine Bfli»"' (Genossinnen und Senossen »erfangt am M-ntag früh die neu«(Nummer ie Tri (ll*a85änziZt revokuttonäre(Wochenfttzrift für(vokKoauMkärung Aerauegeöer Rart Kchneidi ?» ßaLen sei aste« Atraszen?tlndkern und an stimtkiche« Riooßen, Preis 40 Pfennig. Kupfer A�SSSiNZf RvtAnL Zinn Quecksilber Sämtl. Metalle Platin CSold-, Silber- Abfälle Zahngebisse kanit za riesig hohen Preisen In nnseren 6 Einkaulsstellen Metail-Zentraie l.Brunnenstr.ll am Uosentha'er Platz 2.ronRStraBo48 am Weddingpiatz 3.BeQsseistr.29 »»ahe der TurmstraBc z.Mnüokstr.2 Ecke Schöneberger Str. am Anhalter Uahnhof 5. HeuKliiln l«i8.-Fri«ir.-8tr.229 nahe Hcrmnnnplarz® 6.Weliienveg72 am Baltcnplatz. Alte Gebisse dwle H. 9 p. tädä (bei Echtheit) Knopfeiiltz&hitc M. 5.— Will. Gold-Bruch hohe Pr. Zahn- tachn Laboralor, Ro.entwelg, Oranienburger Strasse 38, zw. Artillerie- g, Friqdticti- straße Bektronutore Gleichstrom kauft Oreheiron Berlin W 9. Linksir. 10. 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MaU Ehre ihrem Andenkenl Die Orlsverwsltif««, Berlin W 8 Leipziger Str. 08 Dr. ntetl. Hollaender Spezialarzt für Haut- und Geschlechtsleiden Harn- u.Blutuntersucnungen Sprechstunden: li-l voim„ 5-7 nachm., Sonntags 11-1 Aufklärende Broschüre Nr. 14. Mk. 2.50(Nachnahme! Dynamo-Spusendrähte lind blanke Drähte kaufen höchstzahlcnd jeden Pos Elehiro-snro InslIaäCi-------------- ----------------- Posff» O 27. Gritner We» 100, Könlgstadt 6232 n. 381, oooooooooooooog iltteirail >, i_____ o <>---- o O Toifr; August- und O O Kl- AuguststraBe � stellt sofort ein O O o f>........... � | lobannkslialle 9| O C O O 5 CO O O OC O 0_O Sped. UatzKy s Charlottenlinrs Botenfrauen slelit sofort ein nMIIMMilllltllllllllWIIMWl» Sped. Lorenz, Wallstragca«ISg Z Hen.. 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Zj a d u l, R o sr und Freudenreich. Von der rechten Seite wurden Hus. iluuroun und Edel gewählt. Von den LS zum VerbandSiag zu entsendenden Delepienen gehöre» also lg der Opposition und lediglich ö den ptechtSsozialisten aiu Da» auheror�iitl ch gute Siesultat ist d»e natürliche Folge der Haltung der SkchtSsozialistei,. die sich so gerne mit den Unter. nehmer» in«cdeilegcinetnschaslen verbrüdern. Die Sntwicktung in unserem Sinne ist damit bei den Buchdruckern noch lange nicht abgeschlossen, der Ruck nach linlt wri> noch schärfer einsehe», wenn die Buchdrucker üb« die jetzigen Tarisverhunblungen voll und ganz orientiert sind. Die Lohnbcwtgullg der Holzarbeiter. Auch in der Holzindustrie sabotieren die Unternehmer die Produktion, nm die Preise zu steigern, und schaffen damit auch hier den für die Arbeiierschuft uiierträglichrn Ausland, einen An»- gleich für die sleigendeu Xleben» losten nicht erlangen zu können. In der gestrigen VerlruuenSinäniierversainmlung in der?te»«u Welt berichtete Siegel« über den Stand der Verhandlungen. Die Unternehmer haden, nachdem vereinbart war, da» Schiedsgericht anzurufen, plötzlich erlüirt, datz sie den Instanzenweg durajgehcu wollen, und datz denigeniäd«cil Verhandlunge» vor dem Sctstjch. tungöliu» schuh und vor der T»r>fkvin»iisstou stallfinbe« müssen. Auch da» gemachte Angebot einer lSprozeilligen Teuerungszulage haben sie zurückgezogen. Dies« BrüSlierung wird entsprechend beantwortet werden, wen» der Zeitpunkt dufür gekommen ist. Die' Verhandlungen werden weitcrgesührt. Zum zweiten Punkt der Tagesordniing hielt Genosse Dr. Hilferding einen Vortrag über Valuta und WirtschuftSkrisr In. klaren AuSsühruiigen legt« er dar, wie die gegenwärtige Krise von den Unteriiehiner» ver- ursacht ist, die ihre nun schon gewohnten Rirsengcwinn« nicht ein« geschränkt sehen wollen. Trotz guter Produkt ionSinöglichkeite«. trotzdem die VolkSoiasseu nach Waw» hungern, wird»in« Stockung herbeigeführt, die ein« weitere VvlkSaiiShungerung be deutet. Der Arbeiter verliert durch die Ginschränkung der Pro. duktion die Möglichkeit, seinr Lag« zu verdrssrrn, während der LebeuSbedarf immer unerschwinglicher wird Wollen wir anS dieser ungeheuren Vereleiidiing erwehren, dann müssen wir mit aller Macht dt« Durchführung de» Sozialismus als die einzige für uns mögliche Lösung«.rurebeu. B roher Belsall zeigt« dl« Zustimmung der Lecsamr.lr.ng. Dir rarffverhandlimgen im Verstchernngtzgrwerb«. Von dr*«, SfjitralwrKmÄ der Angestellten erfahren wir:.D'e seit dem �«ui rügende» Beehtinotunorn sind Nicht«m Donutkölug. so» Freitag zum Abschlub gekommen. Obgleich der A. v. d. V Benage zur„zreiyeu- lutwn nahm dt« Versamrnll'ng gegen wenige Stimme»«wier grotzem Beifall an, während die der G«wcrkschaft»bunö»vertr«ter im gleichen Stimmenverhältni» abgelehnt wurde: .Die versammelten Angestellten der chemischen Industrie empfehlen die Ablehnung de» Schiedsspruch» in Sachen ihres Ver» trage». Betriebsabstimmungen sollen sofort entscheid««. Sie er. blicken in dem Schiedsspruch keine nur einigermatzrn der Teue- ruilg entsprechende, khr« bescheidenen B.»ürk»ils« auch nur un> nähernd befriedigende Lösung ihrer Gehalt»! rage besonder» im Hinblick auf die Riesengewinne der chemischen Indujlr:«. Sic sind überzeugt, da� in der kapitalistischen Wirschast eine gerechte Gülervcrteilung überhaupt nicht möglich ist, und fordern daher eine schleunige Jiiangriisnahme der Sozialisierung der dazu überreifen chemischen Industrie.' Lohnbew-iiunk in der Parfümlndustrle. Die Arbeiter und Ardeiterinne» der Parfümindustrie nahmen am Mittwoch Stellung zu de otschlögen de» Verbandes der sieinselsen» und Parfümeriefabeitanien betreffs Regelung der Löhne. Der Vorschlag des Verbandes der Feinfleisen- und Plar» fümerlefabrikanten wurde wegen der unzureichenden Lohnsätze einstimmig abgelehnt. Auch hier wie ans allen anderen Ge- bielen machen die llnternehmer den Versuch, die Spanne zwi- scheu dem Verdienst und Lebensmittelpreisen immer mehr zu vergrüstern. Tu« Parfümeriearbeiter und-Arbeiterinnen, welche bi». her kein« Verbindnng mit der Gruppe hatten, werden ersucht, sich sofort im Bureau de» Verbände» der Fabrikarbeiter. Engel- ufer 16, Ausgang O l, zu melden. Da» VerkaufSpersonal der Firma Stielke«st gestern w den Streik getreten. Lohnforderungen sind die Ursache. Die Fivma Sfbelke, die m, den Bahnhöfen das Monopol für Zeitunfl�crka-uf hat und austetidcm in Berlin und Vororten ZeituiiiyShioSle unter. l>>At, fft bekannt dafür, dag sie die Angestellten schlecht«irtlohiite. Da» Verllrifspersoiial will nun seine Forderunixo«st dem Wog« dev Stre-ifeS durchsetzon. Hafte nf! ich hcrt«S Erfolg vnchdlndrrvrrbaitd. V.rtrauenSmännerverfammmlung Mon- tag. Xb Uhr, n» GewerksäpistShaufe tviestaurant). Bericht über die Leipziger Verhandlungen für alle in den Buchbiiidere-rn, Buch- druckereien, GeschäflSbücherfabriken beschäftigten Buchbinder. ß. M IM .......... MC G. DA. 81. D A. und G K. A. am Donnerstag br eite erne Vereinbarung unterschrieben haben, gela,,» eS un« dock) mxh, einige erhebliche Vorteile für die Kollegenschaft zu erwirken Infolge Raum- mangels beschränken wir uns vorläufig auf diese ckurzc Mitteilung und verweisen«wf unseren genauen Bericht in der heutig-, AdendauSuaba Z. d. A.' Lohnbewegung der Wklschefahrer. Am Mittwoch traten die ährrr, mnhdem eine Slnigung nicht»n erziele» war. in den treib Wahrend sämtliche beleiligtei: Firmen daraufhin die ForderuNge« der Arbciler bewilligten, weigert sich die Firma M. Loewy, Eichenborfstr. LS, die geforderte» Löhne zu zahlen. Die Firma sucht jetzt durch die.Morgenpost' S l r e rkbre ch» fu werben Zuzug ist fernzuhalten. Qiut M-fsenversammlnv, der AngesteNlea ver chemtWru hl» bustri« fand am BkilUvoch, den IT d M.. i» Kliem» Festsälen statt. Ungefähr LUlB Angestellt« der chemischen Jndustne waren erschiene», um den Berich, über den Schiedsspruch rntgcgenzu- nehmen. Nachstehende, von«fa-Milgliedern e:ng,'braehte Nela« verbands'ag der VSSer«nd Kondsloren. Nllrnber», V. Mat. Fünfter verhandkungStag. Beim Punkt � der Tagesordnung, Z u s a m m« o fchl u st zu einem Nahrung», und Aenustmittel-Jn. nustrtevrrband. schilderte der Vorsitzende Diermeqer die schon bisher vom Hauptvorstund unternommenen Schritte und auch die Schivierigkeiten, die sich einem Zusammenschlust der Organisation.» zu einer Organisation enlnegenlürmen. Die Diskussion ergab da» erfreulich« Nef-cUat, deist von beiden vorheinde- nen Richtungen anerkannt wurde, dast der Zusaminenschlust ein dringend notwendiger sei. Allseitig kam die Meinung zum AuS- druck, dost eS nur die ober« Gewerkschaft Sbureau» krall« sei, die sich diesen, dringenden Gebot ent- gegenstekle, und durch nahezu«instimmige Wahl cinrr stvm« misston au» den Rethen der Mitglieder, die die Aufgabe haben soll, den verschmelzungSverhandlungen mit anderen Orgernisatio- »en be-izuwobnen und diese noch Möglichkeit zu fördern, bewies der VerbandStag, dag epf jahrn der MUalifjU der ernste Wille zur Schaffung einer Jndustrievvgailisonan vorhanden fsS Es wurde insbesondere zum Ausdruck gebrocht, dast nun auch in den anderen in Betracht kommenden Ocganisationen der Gedanke der Jndustrieorganisation mehr a!» biSlier prcwugre« werden mutzt«, um den Gedanken zur Tai werdrn zu lassen. folgte» dce Referate von W« i d l e r über den lü. G«. werkschaftikongrest und von Lanke» über den 3. stvternntio» nalcn Bäckerkongrest. Zum ersten Punkt wurde ein Antrag an- genommen, Ur den Houptvorstand beauftragt, bei der Leitung de« GewerkschafiSbunde» dahin zu wirken, dast unverzüglich mii den Vorarbeiten zu einem auste'.ordenUrchen Gewerkfch.iftSkougrest begonnen wird. Zu dem in kurzem stattfindenden Jiiternalio- nalen Bäckerkongrest wurden D-ermeger. Lanke». Hetz» fchold unp Hauck delegiert Eine T-iSkufston über die vor- stehenden Paukt« war infolge der vorgeschritlenrn Zeil nicht mehr möglich. � Sechster v e rha n d l u n g»« ag. Der letzte Tag begann mit den Beratungen über die Bor- schlüge der Statulenberaluugskommissivn. Es wurden Beiträge vorgefchlagra von 66 Pf. bis 6 M. t« W Lohnklofso»»o» stü liH, Wochemlohn beginnend bi» L(X) M. Diese Beilräz« wurde« all» scitig als zu hoch bezeichnet und nahezu einstimmig br schlaffe� die Beiträg« u> der bestehenden Höhe zu bele.ssen, daulr aber dt» Lechntlossen von 36 M. beginnend bis 360 M.(«.izustellen. Das vorgelegten Sätze für die Kranken- und ArbeitSlofen-Unle» frützung wurden erheblich herabgesetzt und dafür i» in« Etoelb» Unterstützung rinc höher« Stuf« eingesetzt. In der Debatte kam immer wieder die Meinung zum AuS« druck, datz trotz de» Beschlüsse» über die ArbeilSgemeinschast eS eine Nottoend gleit wäre, der Organisation«ine» Kampf- ch a r a k t e r zu geben und da» käme durch Bereitstellen einer hohen Slreikunlerjtützung am besten zum Ausdruck Ferner wurde beschlossen, dast, während die neuen Unterstützungssätze erst am l. Juli l!)2l in Kraft treten sollen, die Streikunterstützung schon ab l. Ott. d. I. gewährt werden soll. Ferner kam' ein An r, zur Annahme, der verlangt, dast zu den AufgsBen der Orzcacisafilm auch gehören soll, an der Beseitigung der privatkapitalistische» Wirt- s ch a f l» w e i s e mitzuarbeiten. Ebenso wurde ein weüeree Antrag angenommen, der»uS- spricht, dast Mitglieder der Technischen Nothikfe nicht Mit« glieder de» Lä>terverbandeZ sein dürfen. Ein« gründlich« Durchberatung der vorgelegten Anträge und de» Statut» war nicht mehr möglich, da der BerbandStag am Monlag unter allen Umständen zu Ende geführt werden sollt» und«»n grosser Teil der Delegierten schon im Begriff stand, abzu- reisen. Im Schlussivori mahnte Hetzschold zur Einigkeit und dacan, da ss sieh nunmehr alle Kollegen und Funktionär« auf den Boden der gefasstr» Beschlüsse stellen mögen. Unter Hochrufen auf die Organisation wurde der VerbandStag geschlossen. Elltrnbekräte, helft bei der Ouäkcrspcifungl Da» Ziel der sozial-"fischen Schule ist die Einrichtung ge» meindlicher, öffentlicher, am besten obligatorischer Schulspeisung. Die Elternbeiräte nrüssen sich darum bekümmern, dass dieselbe zeitlich und örtlich passend gelegt wird. Am besien ist r», pro» leturtsche Mütwr zu» besoldeten Mitwirkung herunzuziche«. Bog diesem Ziel stick» wir leider noch weit entfernt. In äusterft dar.kenswert« Weise hat sich aber die religiös« Gesellschaft der Freunde(Quäker) von Amerika unserer armen, ausgehungerten Kinderwelt angenommen. In allen Groststädte« Deutschland» erfolgt zur Zeit die Speisung von Tausenden von Kindern, dir von Lehrern, Schulpflegerinncn und Schulärzten ausgesucht werden. Für die Auswahl soll nur die Unterernährung massgebend sein. Die Speisung wird von den Quäkern durch VenraueirSleuien überwacht und die Gemeinden stellen ausser den Schulleitern noch zwei Kontrollprrsonen. An jeder Schule kom» men aber soviel Kinder in Frage, dost dieser Apparat nicht au»- reicht. Es ist deshalb Pflicht jede» Elternbeirat», wie bei allen schiilpslegerischen Mastnahmen, auch hier helfend«inzugreifen, Der einzuschlagende Weg ist solAerrber: Der OrtSauSschuss für Amerikuhilsr wird ersucht, die Elternoeiräte zür Hilfeleistung zu- zulassen Gründe: Grosse Kinderzahl, Beseitigung der Störung de» Uiiterrichl» im Falle der Beteiligung der Lehrkräfte. Ja einige» Schulen wurde dir Hilfe gern gesehen. Leide» haben ein- zeln« Lehrerkollegien in echt schulmeisterlicher, dormärzlrcher Art da» nbgclehut. Baut man so die Brücke zwischen Schul« und Hau» 7 Die Speisung ist an sich unentgeltlich. E» entstchcu aber den Gemeliidrn durch Ablochen»nd Transporte Koslen. dir für jede« Kind etwa 8v Pf. ausmachen. In einigen Orte» werden dies« Unkosten von der Gemeinde getragen. In uiidercu, mu z. B. in Neukölln, erhebt man aber täglich LS Pf. Zuschuss auch von den ärurslen Kindern. Dazu kam in der ersten Zeil noch ein Wiege- geld von 30 Ps. aus der SlatSwage. Pflicht der Ellernbeiräte ist es, folgende« zu beaniragen: l. Volle Uuentgeltlichkeit der Speisung und des Wiegen«. L. Untersuchung sämllicher Kinder und Auslese der Bedürsligslen nach der Arztzensur. 6. Berücksichti- gu.ig der Kinder von Kriegshinlerbliedeiien und Schwerkriegs- 49) Der Sternfteinhof. Roman von Ludwig Aazengrubk?. Wahrend der junge Mann mit dem Schmerze rang, der ihm die Brust zusattiineiischnürle. tiHmti cr der ihm ganz tinversläridlichen Herzlosigkeit seine« Weibes gedachte, daö ja allein ihm zu Liebe der Multer gut sein innsfle. lag die alte s�rau in ihrcni Kämmerlein mit gcsaltete» Händen und starrte mit tranenversdileierten Augen vor skch hin. Eines sich nah. zunächst wissen, dem nia» nicht früh genug sterbel Das wuc wieder ein quälender Gedanke mehr, die viele Zeit über, Ivo sie mit sich allein mar. wie eben jetzt. Waö mag in eimsanicn Stunden in der SeÄ« eines Todkvairken vorgehen lk W<»s sonn die alte �rau. ollein g-lasien mit dem Gr- dartken an den Stod? WoS dachte sie ifacun Konmien und Grillen des Sohnes? Wenn er kam: srih ich fhn doch wieder, wenn er ging victleiclst nimmer! Srih' es nicht mehr, mein Kittd. höre nicht i»vl>r seine Stimme, emttfmb'. nidst meljr sein t reiche rglig Liahlbezeigent Es rst dodi«in Eigenes um da« SterHenI— Ein? idlivere Träne rollte iöber die einge» tzllene Wcinge, da hört sie Tritt«, trocknet die Augen und tickt nach der der Türe, ousten wird es wieder stille, wieder Hpinnt sich der Gedanke fort: Er ist doch ein Eigen?»... tuieder souchten sich die.Wirnpern. WoS sie all' für Gchei- denSwrih dachte,»ver weist es? Ach.«varuin nnront der Mensch taarsendsach Wschieo. um einmal! zu gehen? WS der Monat viu«our, sagte sie:„Ich hätt' nimmer «rtwdrt, dast ich den Ersten noch erteb." Dann ober kann«in ttog,»vo eS bat Leiden über die gediddige�rau gwoann und sie nur den einen Wunsch hewuSsticft:„Ein End' will ich. »in End'." und da»vor es. wo cuich der Sohn davrmter zu- fcfmeifbroch und laut au« tisffter Brust airfsMuchzte. Sie aber sagte: �Lasi' gut sein, ich kann mir wohl denken, wie dir i». Und mm kamen jene qualvollen tetzten Tag« and Nächte, deren Erinnerung nach Jahren noch jeden durch- ischauert, den je Liribe oder Pflicht an da« Steribrilager eine» «roerfrartken bannte- Dies« schwer, Heit Wer war «nen kein Vorwurf zu machen, si« wich nicht vo-n der ßmnftn. ßt taax ibi Zaa uab Nacht«u Dienst. uiwerdrosjen eilte sie an den Herd, kochte und(briet zu guaj da itrodile denn Wahl zu Anfang den».Manne da« Meine ungeiwötmlicl�r Sdund«. wenn geraiö« ein sogenanntes jai- dauern und er versuchte eS. mil ihm zu sch'ikeen, ab«,' er kam sriies Geiüstk b?i der Leidenden, sich cinftcllte. Sie rtsfj damit nicht recht zslstaud«, werf ihn dalxu stets>>« Weib Muckevl aus der Arln'ilsstivde herbei, als die enUe Fr»u in; gar eigentümlich grostäidgig und mit IpStlisch«« Lächeln Zügen lag. damit die!«. wolc!>e sicher mir noch der Wunsch:»eoBad)le!e: bald'.reh er es jedoch ganz sein, nackiveni ihm nach der Gegeuiwurt des SdiincS jesWiieU. leidster sterbe, i Helene eimnal m-urrig den Knasten von der Seite gerissen Heieue drückte der Tolen a»d) die Slugen zu und schloss i>hr � und gesagt statte:.Zu irxi» das? Da« komnit il«u ntt zu. den illZmd, va Muckerl sich jdioute. Hand an die Leid>« zu j Wenn bu dein Wort halt'st, eS z'ftittern. mehr zu oerlangen, legen. MS die Blätter eben zu vergilben und zu'.wrilken begannen. ienfte man den min zur Riche gokonmuenen armen. l'yat eS kei, Neckst' gemarterte» Leid in die Erde. Vom Graibe weg eilte Helene Ilittken Schrilles jffi---— So ober hatte es b«r redlime Mann nickst gemeint, als er sein Verfpreckst'n gab. auch recht schasse.,, für da?„oirdere" WWW... zu sorgen, und dast deseS nun. wie fremd im Hcruse. heran- voraus, um daheim die Fenster zu ofjnen.rvacksten sollte, verleidet« ihm die Sorge für dasselbe. und das.HauS zu lüften.! Nicht tauge hauste er mit Helenen allein unter einem An Mlickerl. der mit gesenktem Kcxpsc und hängenden Dackie. so nnistte er sich im Stilleu eingestcilien. wie doch olle# , Armen, wie träunicnd. einherschiich. hotte sich die. Mahner! gar anders gekommen, als er sich'« gädacht. B�hll sah er Settherl angesdstossen, si«-bezsngte ihm ihre Anteilnahme ooumndcrnd z» dam fugendsckfanen. stattlickien Weibe auf und i nicht mit Worten, sondern durch Seufzer und„eribännlicheü aneickannte dessen überlegenen praktiscku'n Sinn Air Wirt» �Detiie".> schalst urfd Löben, aber in diesem selben Gin»«, dem nur da« Plötzlich-blieb-der Holzschnitzer strihen, eS preßte ihn Bogestene zu Recht bestand, der genau ochmag, was sridem cteix,« auf dem Herzen und eS würgte ihn im Halse, er„zükam', un-d seihst die dargridotene sreurde.Hand zurück- - �—.ES ist arg.' bracht« er mühsam wies, um die eigene srei zu bohalten. handelte sie auch, iveun sie die Zärtlichkeiten de» Manne« über sich ergehen liest und dessen schmeickirlnlde.Hand van dem Kinde.. abwehrte, dem mustte e« aiuKslpreche'n. heraus. Die Dirne svstte ihn begütigend mit beiden Händen- IW.. WI... über dem Ellbogen seines linken Arme».! übrigen« mich sie nur eine geslreng« Pflegerin war und ..Meinst du. die lüftet' nit gern?" fragte er flüsternd. sttiSb. da e« in ihren Augen n-ickst viel mehr Anspruch als „Sie. nmist ja nwW, Muckerl. der Tot ng'ruch lS übel den auf Gafirecht hatte. Tag für�Tag vergällten solche er- -und vetzi cklst' sich so schiwex." Sic dut'S gern, weiil si« frvch iS, .................. dast mein' Mutter auS'm.Haus.' Maria 1" Gepiherl fa-ltete die Hände unld starrt« ihn erschreckt an. Er nickte ihr tnit tränenden Augen zu, dann wi n>kte er nach ihrer Hütte, bei der st« eben angelangt waren, und ging von dem Mädchen himveg- ■. Hfv.„ raoi kältende Wolbrnehuiungen dem Mann« die Freude über ihren Anblick und daS Beliaaen über ihr annisichtiges, bäuS- lick>es Walten: mit Geiuolt lagt« eS dann inrnier in seiner Seele den trüben Gedanken aus. dast sie es geiveien. welch« di« letzten Lribenstoge seiner Mutter verbittert, und so. in rasckwrn Wechsel, bald angezagen von ihr. bald abgestoben, fühlt? er sich bald müde, herzenSnnid«. Si« war mm allerdings unbestrittene.Herrin im Hause, aber in wrilckieni? Wer»rar sie?'» Z>visckeabiiili-Ier Herr» ___... gottI»iack>erS Weidi— Wenn si« Abends mit dem ssleinen Ellwo zw«! Monate darnach ward in der Hütte deS.Hann« aus dm» Arme unter die Türe trat und hinoors sah Holen« betreut« da» Kind sor-gsäshig. aber si« zärMt« und spielt« mit ihm nur, w«»n sie-in überaus auter Laune sich selber alelchsorn vergast und da» kam Äusterft selten vor. und all' die blinkenden Scheiben zu Scherben werfen mögen s oiher wie weit, wie weit lag der prangende Hof. für sie wohl gar wi« au» der WelU(Fortsetzuno MgU beschädigten� Die jjuater sind als die Neranstalrer>n allen Fragen ausschlaggebend, lkllcrn dürfen zu den Spciseräuinen n snzelaffcn werden. Es ist darauf zu achten, das; die Kinder die Schrippen mindesteirö anbeißen, damit ein Verkauf auf der Slraze«»sgesthlessen ist. TaS Kosten der Speisen ist nicht Sache der Lehrer und Elternräte. Au die Kinder richten die Quaker die schöne Mahnung, daß nur Hilfsbereitschaft und Liebe und nicht Krieg und Gewalt der Menschheit Friedet» und Glück bringen können. Lebensmitteldemonstration in Neukölln. Während der gestrige» Stadtvcrorductensitzung demonstrierten unsere Nculöllner Genossinnen gegen die Lebcnsmittclteuerung. Einer Deputation, die beim Bürgermeister vorstellig wurde, folgten bald einige hundert Frauen, so dag die graste Vorhalle sture und die Treppeilflure dickt gefüllt waren. Bürgermeister Scholz versprach den Versammelten, in den nächsten Tagen beim Er- nährungsinimstcr vorstellig zu werden und eine Vertretung da mitzunehmen. Nach einige» weiteren Ansprache« wurde die Demonstration beendet. Mehr Nückstchtnahme auf die Kriegsbeschädigten must inimcr wieder verlangt werden. Uns gingen wieder einige Beschwe:dcn zu, die diese gebotene Rücksichlnahnre durchaus vermissen lasten. Ein Kriegsbeschädigter schreckt uns, dast er am 2g. März 1918 in Frankreich so schwer am rechte» S rm verwundet wurde, dast er Linksschrriber werden mustte. Seit der Zeit ist er sieben- in« l ärztlich untersucht worden. Da er trotzdem bi? jetzt noch keinen Bescheid über sein Rcntcnvcrsahren erhalten hatte, schickte er seine Frau nach dem Versorgungsami in der 2ütz«v- straste. Dort rrhielt die F au den Besck-ck, dast ihr Mann noch uiatsvonzweiAerztenuntersuchtwerdenmüstte. Wieviel Acrzte werden denn noch herangeholt, ehe festgestellt wrr- den kann ob der Mann rentenberechtigt ist oder nicht. Und ist die Zrit von über zwei Jahren nicht etwas reickbch lang für ein Ncntcnversahren?— Im zweiten Falle handelt«s sich um die Behandlung eines schwer Nervenkranken durch den Nervenarzt Pros. Dr. Henncberg, Pastauer Str. 3. Dieser Herr, der doch wissen mustte, dast Nerve»! ranke leicht erregbar sind, hatte den Kriegsbeschädigten, der sich ihm aus Anlast eines Renten- Verfahrens im Oktober v. I. hatte vorstellen müssen, durch gänz lich unangebrachte Redensarten proooz'evt. Der Kranke, der sich eine Zeitlang mühsam beherrscht hatte, war darauf laut schreiend zuS dem Untesuchungszimm.r hinausgelaufen, worauf Dr. Henneberg nach Angabe des Kriegsbeschädigten hinter ihm her- gelaufen ist und ihn beschimpfte und bedrohte. Wir rieten dem Beleidigten damals, sich m-t einer Beschwerde an das Bezirks- kominandv zu wenden, was er auch tat. Jetzt, nach einem halben Jahr, Hui er endlich einen Bescheid erhaitcn, und zivac dahin- gehend, daß er ohne ärztliche Untersuchung eine kleine kurz bc- sristele Rente erhalten soll. Dagegen steht nichts in dem Schrei- den, ob gegen Dr. Henncberg etwa? unternommen worden ist. Wenn in dieser Weise verfahren wird, darf man sich nicht wun- der», wenn die Behörden mehr und mehr das Vertrauen der Bevölkerung verlieren. Eine Waffenluchr unternahmen in der Reicht vom Donners- !ag zu Freitag vier Sicherhe i l Spoi izichm auf d«i» Laudengelündc »l der Eiewsn'sswdt. Ww uriS mitgeteilt neird, tvmvden dabei sämtliche Lauben und Stallungen gowAlsam erbrock)en. gefunden wurde aber nichts. Welcher Spitzel mag wohl hier toleder seine .Hand wn Spiel gehobt und dureN seine saischrw Angaben die Poll- zei auf ehie falsche Fährte gelockt haben? Und wer ewt-schadigt nun die Laubeulolonisten für den ihnen«ntstairdenen Sch den? Beide Fragen werden wohl auch diesmal im Lande der«olleudrtcn Rechtsgarantion unbeantwortiet bleiben. Mit Gas vergiftet hat sich die Lljährige Frieda Flenzazewöky in der Bclle-Alllanee-Straste 60. Das Mädchen hatte sich in einer Brsnzefabrik eine schwere Bergiflimg zugezogen und hatte dann in einem Anfall von Lebensüberdruß Selbstmord begangen. Die Gasvergiftungen in Groß-Verlin nehmen in einer Weise zu, dast die Feuerwehr und Rettungswachen täglich mit Rettuilgs- versuchen aus Anlast von Gasvergiftungen zu tun haben. Am HimmclfahrtStage hatten die Wachen besonders zahlreiche Mcl- düngen empfangen. U. a. aus der AndrcaSstr. 32, Christiania- straste 99, Lychencr Str. 22, Schulzeudorfer S!r. 7, Chodowiecki- flraste 1, Brunnenstr. 37, Bergmannstr. 196, Bclle-l'Miaiice- Straße 56, Hasenheide 66, sowie mehreren Vororte». In den meisten Füllen, wo die Behörden rechtzeitig benachrichtigt wurden, gelang es den Sainaritcrn, die Vergifteten zu retten. In mehre- reu Fällen kamen aber die Mannschaften zu spät. SiedlungSland in MahlSdarf. Wie uns der L i ch t s-n b c r- ge r Diagiftrat schreibt, ist der größte Teil der über 966 Sied- lungsparzellen auf dem der Stadt gehörigen Gelände des ehe- rweriigen Rittergutes Mahlsdorf vergeben worden. Eine Anzahl Eltern beirät«. Montag 7 Uhi Konferenz der Distriktsobleute der Elternbeiräte in der Arbeilerbildung? schule, Schick lerstr. 5/6. 1. �errcht der Obleute über die Tätigkeit de: Eüernbeirüte. 2. Die nächsten Aus- Pertrauenslcule der Afa. Die ouf dem Boden der U. S.?. stehen- den Be.trouensleule. die bisher an den st»«tz«f»nden?n stufammen- Künsten nicht telsnel/nen konnten, wollen sesort ihie Sdrcsse Zwecks Uebermittelnng»on Werbematerlal an den Eenosssn Andres, Berlin- Lichtenberg. Rlttergulstroste 167. einsenden.,. m„ 6. Distrikt. Die engere Boistandssttzunz findet Montag bei Galla-, Barnimstr. 26. statt.— ,, 17. Distrikt. Sonntag vormittag 10 Uhr Sitzung des Waylksmuees ibei Ncnnow. Drüssolsr. Eck« Genler Ct-atze.— Ebendaselbst Montag ,7 Uhr Dolstandssitzung.. Tempclhof. Sonnabend 7)4 Uhr de! Becker, Ringbohnstr. 6, Einteilung der Wahlarbeit. Erscheinen müssen politische, Agtlations- und Rätekoinmission, Funktionäre und Wahlhelfer. Tempelhof. Der Lichtbildervortrag über„Arbeitsschule" kam» � umständehalber heute, Sonnabend, nicht stattsinden. ! Tcmpclhos. Sonnabend 148 Uhr veranstaltet bei Elternbeirat der rl G-m-indeschuie in der Aula der Luise-Sen.tctle Schule. Tcmpelhof, i G-rmaniastr. 4.«inen Lichlckildervarlrag mit dem Thema:„Die Arbeite- j schule.* Der Vortrag ist uncnigeltlich. ! Lichtenberg, Fri-drichsfelde. Kaiilsdorf, Marzahn nfw. Die zu Sonnabend, den 15. Mai. einberufene Sitzung muh auf Dienstag, � den 18. Mai, 6 Uhr, im selben Lakai vertagt werden. Lichtenberg. Kommunale Kommission, Nahiungsmiltelausschutz. Montag 7 Uhr im Cäcilien-Lvzeum, Handarbeitssaal, Rathausstrahe. U. S. P.-Fraktion sozialistischer Lehrer. Sonnabend, den 16. Mai nachm. 4» Uhr, Sitzung im Berliner Rathaus, Zimmer 16?. Siachhe- Vollsitzung. l von Parzellen sielst jedoct) I.mf dem Teil zwischen der Berliner Chaussse und der Ostbahn und aus dem Getänsc zwischen zu bei' den Seiten der Hönower Chaussee noch.zur Berfügiürg. Parzellen auf dem letztgenannten Gelände können auch an auSwärüge Bewerber abgegeben werden. Auskunft im Stadth»,use Lichtenberg, Türschmidtstmsjo 26, Erdgeschoß, rechts, Zünmcr 11. Lichtenberg. Beim Frauentag ist ein Drmeivschkim gefunden werden, derselbe ist abzuholen bei Fr. Thurm, S�nanw'.cker- slraße 24._ tebensmiNelkalender. Lichtenleeg. Voranmeldung bis IS. Mal: SSS Gr. Erbsen. Vor- anineldung bis 15. Mai: L7ü Gr. Zucker Ohne Voranmeldung: 2 Pcick- chsn Elltzstosf, 256 Gr. ausländisches Kartosselmehl, L Pfd. Kartoffeln. Wannsee. 256 Gr. Marmelade, 256 Gr. Weizenmehl, 226 Gr. Mais- flocken, 256 Gr. weihe Bohnen, 256 Er. gelr. tfartosseischeiben, Bohnen mit Speck(S-Pfd.-Dose), Bohnen<»» Schweinefleisch gekocht). Hol- sleinifch« Suppenwürze, 125 Gr. roher Kaifee oder Kakaos Aus den organifaklonen. Vereins?al-nder. Arbeiic rbild angsschule. Dir nächste wifsonschafllichs Vortrag für Referenten Sonnlog vormittag 0 Uhr in der Arbeilerbildungsschuie, Schicklerstr. 6/8. Die Genossen Dr. Brett scheid»nd Alexander Stein sprechen liber„Buslandspolitik*. Obleute der Distrilito-BIldung-kammlssionen. Montag 6 Uhr Sitzung in der Arbeilerbildungsschuie, Schicklerstr. S/S. Dahl«Ine» dritten Vertreters in den Aktionsrat. Frclrcligi-sr Ermeind«. Sonnlag vorm. 11 ilh- im Stadthaus, Klosterftr. 56, Dortrag des Herrn Dr. H. Hasse:„Mentckensegen— Erntesegeu." Harmonium: Bercease tKoza «ehet Dr.©rrmann•BSegL vcriln N>4. Selhringcrr Sir. 43, 8. den Ktadivzroldneten. Hort» »lldunpü-Sdiuidirerior Otio alerten. Berlin N 4,>'R(l|lr. 1«. 4. den Siodweroidn«. fform riitfin* StvtU* BerlliiO lie,6iimartUTlh.J7, II. zn Sieuoemcicm; L km SladwerordneteR ffrti)«irolat, Berlin Nöi, Ätderitzstr. t, i den Slaktrat «uanft»IMi«, ■: N 211, Vonsti, -r»7. b) d«? WohlP kldvzrdundcrBron. dendurs I, UM nslend den «o. Ire!» 2(««r»n> und hm am den Stadl trt ftn a'iatlirtifiiducu, B rillt;- Schüneder-i. SlmfrDtt und kttrlin- Wlrrr-ddrs. loro.« aus den grellen Irbow und «eeSfaio-Siertdw r siedenden vndlirel» Z II. Bernauer Str. 88 III Prenzlioer lllsi LS Cingan? Raabcstr. 17« Einkauf! von Lampe«, Elsen. Köpfet Messin t. Biel. Zink.Paprerwv. höchstzahlend Raupachstr. 15. V Kupfer p. 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