KJ Berliner Organ t>pr Vmbfiänaiaen SwMdemß&titfe S>mt]tf)tanö8 ............ -�MMWM�WWWMM VA de« Sozialismus will. Wmt för diell.S.V. Einzelpreis 30 Pfennig- 3.?ahrpong Sonntag, öen 23. Mai:H20 Vit rr'chnTir u-T�rt.� unb nflArmnus». an 5«int« unc.ie'noacn n«i rnowitm Ufr Bf�uf5*»rrt» bttr'�r* rtl tTtirt �nfWUiti« in» P�om» Hit Gro�-L�riin 8J50 M. im vor au» fdbüxetr, von fpcbitio« ftffeft adgrholt 7.— Ift. Für poftbnua nfhnten sämtliche Pofinnfia im �tesiellungen entgenen. Unter s»re,ft>un' dezogen für ventsch» umd und Oeste, reich 12.�0 Sr da» Ädrige Au«Iand tN. znznalich veUata» aufschiag, per Blies skr Ventschiand und Oesterreich 70.50 M. RedaM»»n und fc�Peditis«� Veriiu?»W.«, T.�i�danerda«» IVKRA. Jermprecher:«mf N-rVe« 8S�-~36 Ott*»768 Nummer 190- Sonntags-�usgabe vi««chtaespattene �"�arrivezeile-der deren Baum kostet 5.— ITTf. einschließlich Ccuemiijty fchtag Kiein« An�e'qen'. Da» s�tgedruckte wort 2.— Vlk� jede, weitere lvort UW Mt� einschließlich lte erungezusch' qa Lausende Unzeigen laut Tarif. J amiiien» Auieigen und 5tei!«naes'»che Z.20 Mi. netto pro Aeile. Stellengesuche i tvortanzeigen: da» fettgedrn�te lvort l-L0 jede» wettere Werl ,.— Mk. ißnteraten-Abwtlimq SNS5 8.> i» DttMsvrecher: Amt«u�nndlun> Zemeu» W4& �Feeihett"-«lvchdL«tterei Kmtrum 036. Zwei Vellen. ES ist erschreckend, auf einem wie niedrigen geistigen Niveau die Propaganda steht, die die düraerlickzen Parteien in dem ae�enwärtigcn Wahlkampfe entfalten. Nichts ist zu spüren von der peioaltiprn AuSeii»anderschun�, die jick, im Tck�kje der zusammenbrechenden bürgerlichen Gesellschaft vollzieht. Nichts weist darauf hin, dafj die heericheiidcn Klassen sich der gewaltigeu Aufgaben bewicht sind, die sich aus ter notweudia gewol.d.mcn radikalen Umgestaltung der tPirtickHifUichcn und polili>ä>en Verhältnisse ergeben. Der Wahlkampf der bürgerlichen Parteien gleicht vielmehr wie ein Ci dem andern den ReichstagStpahUänrpfen im alten kaiserlichen Deutschland, und wenn man auf Unterschiede hin- weiten wollte, so könnte man vielleicht nur noch die skrupel- losere Demagogie der Demokraten und dos Zentrums, mit ihrer Mittelstandsretterci und„Demokratie", und eine noch gr öftere Verwilderung der rechtsstehenden Parteien mit ihrer beispiellosen Pogromagitation und Judenricchcrei nennen. Der gekennzeichnete politische Tiesstand der bürgerlichen Pamien ift ke.ue ZusaMer�! iuung. Er ist evenio be- zeichnend siir den Versall der kapitalistischen öofcnfchnft, an« eiwa die Fa n ln iSerkch in ungon im alten kaiserlichen Rom vor seinem Zusammenbruch, oder die völlige Demoralisation des feudalen Frankreichs vor der groften Nevolution. Die znsanlnienbrccl?ende bürgcrlickie Gesellschaft hol keine einzige Idee, die sie der neu heremsziehenden sozialistischen Gc- sellsck>ostssorm entgegenstellen könnte. Sic klammert sich vielmehr krampfhaft an fene Machtpositionen, die ihr durch -ihre wirtschaftliche Vorherrschaft überliefert worden sind. Sie fälscht die Formen der parlamentarischen Demo- kralie in ihr Gegenteil um. indem sie durch Deeinslnssnng der Presse, durch»virtsckviftüchcn Terror, durch Mißbrauch des politischen Herrschastsapparates usw. in Wirklichkeit die Diltatur der besitzenden Klassen aufrich- tet. Sie ist ihrem ganzen Denken und Fühlen nach kon- s e r va t i v. Denn sie sürchtet das Neue, sie zittert vor dem Lcrlnst ihrer Herrschaft, ftellung über die groften Massen des misgcb nieten Volkes, sie kennt nur ein Ziel: die„Ruhe" lind die„Ordnung", die Sicherung ihrer Privilegien und ihres Besitzes, tue Ausrechterhaltung der Prositwirtschaft, die dos Ideal der bürg rliäxn Welt bildet. Tie Differenzen innerhalb der bürgerlichen Parteien find nur geringsügigcr Natur. Wenn ie, so hat dw' Wort Lassall es von der„einen reaktionären Masse" jetzt Geltung erlangt, wo es sich uni die Austragung des Gegensatzes zwischen Kavitalismus und Sozialismus handelt. Mögen auch Gegensätze bestehen Awichen dem Industrie-»nd dem Agrar kapital, zwischen dem Republikanisinns der Demo'ra- ten und dem Monarebismus der D iftschnaticmalen— letzten Endes stehen sie einig und geschlossen da bei der Ab- wehr der revolutionären Forderungen des ProleKriats. rind N'knn ein Teil der bürgerlichen Parteien, wie etwa die LinkSderm kraten und d. r linke Flügel des Zcnlrnms. sich auf pol �.i schein und wirtschaftlichem Gebiet fortschrittlicher zeigt, so mag vielleicht das Hauptmotiv darin liegen, durch eine derartige.Haltung die rebellierenden Arbeiter, Ange- stelllen„nd Bo.'niten. die noch im Fahrwasser der bürger- lichzen Parteien schtrimn'en, vor dem Anschkuft an daS klassen- beivufttc Proletariat zurückzri kaltem * Vollst? Einigkeit berrcht im Grund? genommen in den bürgerlichen Parteien auch darüber, welch? Kom'eancnzen sich aus einer Ncugruppierung der Kräfte im Reichstage ergeben würden. Gehen die Rechtsparteien mit einem starken Zuwachs aus den Wahlen hervor, so werden weder Zentrum noch Demokraten davor zurückschrecken, sich mit den Neck'lsvalteien zu koalieren,»m gemeinsam das Prole- lariat niederzulmlten. Das Beispiel Bayerns würde dann vorbildlich für das ganze Reich sein, und daft der .gute Wille" dazu vorbanden ist. zeigt nicht nur die Rechts- schwenkung des Zentrums, sondern auch das skandalöle Verhalten der Regierung und der Mcbrheitsparteien in den letzten Sitzungen der Nationalversaminlung. Ergeben oluT d'f Wablen eine Verschiebung nach links, so etwa, daft mit eine, sozialisti chen Mehrheit zu rechnen wäre, so würden dann erst recht die bürgerlichen Parteien in ge- schlossener Front ausinarschieren. Dann würde sich zeigen, wie Heuchler! sckl die Schwüre der bürgerlichen Parteien aus die„Demokrotie" und den Mekrbe'>«n«ll?n d?« Velkes find. Und erst dann würden di? eigentlichen Triebkräfte der konterrevolutionären Rüstungen, die jetzt mit Hoch- druck betrieben werden, ans Tageslicht treten. In dem einen wie ,n dem andern Falle würde die draufgängerische Talttk der bürgerlickzen Parteien letzten Endes ihren Untergang beschleunigen. Etabliert eine bürgerliche Mehrheit ihre offene Diktatur gegen das Pro- lctamt. so ist die Einigkeit des Proletariats und damit ein? neue Etappc der proletarischen Jievolution da. Versucht aber eine bürgerliche Minderheit, sich gegen ein? sozialistische Mehrheit mit Wassengcwalt in den Sattel zu setzen, so ist der Bürgerkrieg entfesselt, dessen Ausgang nicht zweiseihast sein sann. So oder so: die Entscheidung ist dann nahe- gerückt: alle Versuche der Ucbcrbrückung der Gegen- sätz? sich vergebüch. Das Proletariat sieht sich dann im Interesse seiner Existenz, im Interesse der wutschastlichen und politi sehen Entwicklung des Landes genötigt, den ihm aufgezwungenen Kampf bis zu Ende auszui echten. ES lämpft als Wortsüh'-er der groften Mehrheit des Volkes um di? Erhaltung der Demokratie, um die Neugestaltung der im Elend vcrsinkendin Geisllschaft, um die Wrgbcreitung für den Sozialismus. Noch vor wenigen Monaten. konnte der Tübinger Na- tionalökonom Professor RobertWilbrandtin seinem Buche„Sozialismus"(Verlag E. Tiedcrichs, Jena) an die Adresse der ontisoziaUstlchcn Mehrheit der Nationalversammlung schreiben: „Man Qlmbt nicht, eine antisozialiftische Mehrheit känirte Unheil verhüten. Sie kann eS nur erzeugen. Man glaube nicht, die Soldaten böten noch irge od weichen Schutz dagegen. Sie langen nicht dagu, di« Enttäuschungen einer ganzen Klaffe— der grogeren und aktiveren Hä>ste nnlsercS Volkes— nieoerzu- lnallen. Man giaube nicht, die Torsicht könne heute der bessere Teil der Tavierleit sein, nur d'e Tat koun rette,,." Zu dieser Tat bat sich die Nationalversammlung während ihrer ganzen käst anderthalbjährigen Eristenz nicht ausznlchwingcn vcrmock't. Diese Tat kann auch nicht von einem Reichstag erwartet werden, der etwa eine Nenauflag? der Nationalversammlung, mit ihrer demokratisch-reckrtS- sozialistischen Koalitionspolitik böte. Diese Tat kann nur vollbracht werden von einenl im sozialistischen Willen go- einten, zur Tat bereiten Proletariat, das die Staatsmacht in seinen Händen voreinigt, um sie zur radikalen Umge- staltung der bürgerlichen Gesellschaft, zur Aufrichtung der sozialistischen Gciellscklaft zu benutzen. � Mit Recht weist aber Professor Wilbrandt in derselben Schrift darauf him daft der ganze Jammer unserer politi- scheu Zustände unter der Herrschaft der demokrati'ch-rechts- sozialistischen Koalition darin begründet war, daft die So- zialisten nicht s o z i a l i st i s ch genug waren. Dieses Urteil ist nicht nur ein Todesurteil gegen die rechtssozialisti'che Politik, bei der der Gedanke des Sozia- zialismus von allerhand politischen Erwägungen und Kom- binationen in den Hintergrund gedrängt wurde. ES ist auch eine Mahnung an alle sozial!stisck>en Kreise, weit über die Grenzen der rechtssozialistischen Partei hinaus, den Willen zum Sozialismus mehr in den Vorder- grund zu rücken, das passive Verhalten gegenüber den be- stehenden Verhältnissen abzustreifen, das Denken frei zu machen von allen kleinbürgerlichen Hemmungen, und Kraft und Initiativ« zu cntN'ickcln bei der grundlegenden Vor- arbeit�zur Umgestaltung der Gchellichaft in der Richtung Zum Sozialismus. Wir wissen, daft der Erfolg dieser Arbeit nickst allein vom Willen der Menschen abhängt, und daft die Ueber- schntzung des WillenSmoments, bei Nichtberücksichtigung der ökonomischen Voraussetzungen und reale» Machtverhältnisse der Klassen, unvermeidlich zu schmerzlmften Rückschlägen und Niederlagen führt. Aber nicht minder schädlich wie eine Ueber schätzung ist auch eine Unter schätzung deS Wil- lensrnomenls. Sic ist es um so mehr, wenn die Entwickc- lung sich mehr und mehr zugunsten des revolntionären Pro- leiaeiats verschiebt. Taft dies jetzt- in Deutschland der Fall ist. hat der gewaltige Ausschwung der Mass r-bnvcgung während der Kapptage gezeigt. Tie Verschiebung der realen Kralteverliättnissc war io augenfällig, daft selbst ini Organ des Gewerkschaitsbnndes in dem sonst das sozialistisch? Ten- kon vom fornialdemo raftichen überwuchert wurde, die Gedankengang? Lassalles lebendig Ivueden, um den klaffenden Gegensatz zwischen der politi chen F o r m und der ökovomi- icheu Wirklichkeit Nil»niHM»» i>o>„ MrhrbeitSvotum eines bürgerlichen Parlaments und dem Machtwillen der groften Mehrheit des arbeitenden Volke» aufzuzeigen. Dieser G«qensatz ist heute noch vorhanden, er steht alS stärkste treibende Kraft hinter allen Erscheinungen der deut» chen Politik. Er beherrscht letzten Endes auch den Wahl- kämpf, in dem der sozialistische BesrciungSgedanke gegen die Rückständigkeit und Unfruchtbarkeit des kapitalistischen Bürgertums kämpft. Im Besitze des rassinieift ausgebauten Herrsckmfts- und VcrdummungSinstruments der Verwaltung, der Kirche, der Schule, der Presse usw. vermag das Bürgertum noch immer grofte Teile des arbeitenden Volkes, entgegen ihreri eigenen Interessen, an feine Fahnen zu fesseln. Es vermag noch immer nach dem alten Grundsatz der römischen Cäsaren:„Teile und herriche" einen Teil des Proletariats gegen den anderen auszuspielen. Aber dennoch ist der Gedanke deS Sozialismus auf dem Marsche. Er dringt nicht nur in die Breite, sondern auch in die Tiefe. Er zwingt die Massen, sich ihre Führer nicht danach auszusuchen, daft sie sich Sozialisten nennen, sondekn auch wirklich Sozialisten sind. Der grobe Fortschritt des jetzi- gen WahlkampseS. sein? grofte Bedeutung für die Geschichte des Sozialismus besteht darin, daft er vor den Augen der revolutionären Massen unbarmherzig alle jene Sozialisten enthüllt, die nicht sozialistisch genug waren, um das Wollen des Proletariats in Taten umzusetzen. Und seine Bedeutung besteht ferner darin, daft er, mindestens im Lager des. Proletariats nicht den Kleinkram politischen Par- teigezänkS, sondern die groften Probleme des Sozialismus, die Prolsteme de? Aufbaues einer neuen Ge'ellschaft in den Vordergrund rückt und damit den Willen zum Sozialismus, den Willen zur Verwirklichung unserer Endziele steigert und zu entsprechenden Taten drängt. Möge der Wille zum Sozialismus sich bei den Wahlen nicht nur darin äuftcrn, daft das Proletariat die Mehrheit für sich zu gewinnen sucht, sondern auch darin, daft es daS Banner der Unabhängigen Sozialdemokratie der Vertreterin des revolutionären Sozialismus zum Sieg« führt._ 3« erste Schritt zMZsMZsAas. Die Frage des Sozialismus ist heute eine Frage der politischen Macht. Denn die technischen und ökonomischen Vorl>ediugungen für die Vergejellsckiastung der cnt- scheidenden Zweige der Wirtsckwst sind durch die Entwicklung des Finanzkapitals, durch die Entstehung der Kartelle und Trusts und die immer mehr zunehmende Kontrolle de? Ge- samjkapitals durch die Groibanken pegelwn. Im Kapitalismus selbst haben sich Tendenzen zu einer organisierten Wirt- schsst entwickelt, und es gilt jetzt, in den tvichtigsten Jndu- slrien nunmehr diese kapitalistische Organi'ationöform in di« Vtrsiigungsgeivalt der Gesellschaft überzuleiten. Das kann aber nur geschehen, indem das Proletariat die politische Macht erobert inrd an Stelle der Diktatur des Kapitalisums seine eigene setzt, um so die Staatsmacht zur .wundlegenden Aondaung der Gesellsckxsstsversafsnng anwenden, die Klassenherrschaft und damit die Klafsenunter- schiede beseitigen und so die sozialistische'Demokratie vcr- wirklichen zu können. In einem industriell so hochentwickelten Lande wie Teutschland, das in der Weltwirtschaft so stark verflochten ist, ist die Durchführung des Sozialismus a» geivisse Bedingungey geknüpft, die einfach aus dem ökonomtickten Zwangs folgen. Wir können nicht mit einem Schloge die Wirtschaft in allen ihren Verzweigungen und Verästelungen sozialisieren, ohne Alfterordentlich? Störun- gen in der Produktion und in den Absatzverhältnissen her- vorzurufen. Tie Abhängigkeit vom Weltmarkt erfordert ein solches Vorgehen bei der Sozialisierung, daft dadurch namentlich dir Handelsbeziehungen mit dein Auslande nicht in allzu starke Mitleidenschast ge.zagen werden. Denn wir sind für die Eicholtung des Lebens eines, groften Teiles unserer Bevöllcrnng auf den Bezug ausländischer Lcbens- nird Futtermittel, für die Uusreck'terholtung unserer Pro- düktion auf den Bezug unentbehrlicher Rohstoffe an- gewichen, und diese müssen>v!r mit Waren, die wir ausführen, brwhlen. Schon die Rücksicht aus den Export, aber auch dir Schwierigkeiten, die einer' sofortigen Sozialisierung iil zeriplitirrton Industriezweigen mit überwiegendem .Klein- und Mittelbetrieb entgegenstehen, machen daher ein lt»kvnu»>t»« h*i w>i Sockatuieruna notwendig, • tefr rmS mm, mff tvttWm ProdnMonIxk�grn m Sö«eutschland weitgel>end zusammen. Es sind die Gebiete der ndustriellen Urproduktion, die Gewinnung von Kohle und Eilen, die die wichtigsten Mat die Konzen tra- kion und die Monopolbildnng des skapitalS ihre höchste kluSbildu'rg ecieidtz. Deshalb mutz die Sozialisierung beim teerglxiu und bei der schweren Eisenindustrie beginnen / Neben der Verfügung über die wichtigsten industriellen Ptohstosse mutz sich die Gesellschaft dann die Verfügung über die Kraftgewinnunq sichern, um tatsächlich entschei- deuden Einslutz auf die Gesamlwirtschast zu erhalten. Von diesen ökonomischen Machtstellungen ans kann dann der wei- tcr« Aufbau der sozialistischen Wirtschaftsorganisation vor- tzcnoimnen werden. Dabei kann je nach der Natur der Industrie- Zweige in verschiedener Weise vorgegangen werden. Man kann z. B. bei der Schuh- und Textilindustrie die- »eigen Waren, die dem inländischen Massenbedarf dienen, in den leistungsfähigsten sozialisierten Fabriken herstellen lassen, wählend man die Luxus- und Exportiabrikation zu- häckist noch freiläßt. Zugleich wird man durch Masinahmen, die auf eint Syndizierung und Ausmerzung rückständiger kBirt riebe hinwirken, zurückgebliebene Industriezweige so- �ialisterungSrcif mackzcn. Diejenigen Konsummittelindu- ltrien. die einen lokalen Bedarf befriedigen, eignen sich vor vllem für die K o m m u n a l i s ic r u n g. Dies gilt in erster Linie auch für den Wohnungsbau, während idie Bauindustrie selbst dadurch, datz ihre Abnehmer die so- lialistischen Kommunen werden, zur Sozialisierung reif werden. Gerade das Bauwesen macht beute bei der autzer- ordentlichen Wohnungsnot eine gemeinwirb'chaftlicki«, so- xialistische Bewirtschaftung zu einer drängenden Forderung. Vorbedingung der kkommunalisierung ist die Schaffung ieineS NeichsgeseheS, das den Kommunen die nötigen Nechzte einräumt, um auf rationelle Weise die Privatbetriebe über- eiehmen zu können. Trotz allen DrängenS. trotz der.gründ- slichen VorbercitungSarbeit der früheren SozialisierungS- kommission haben Regierung und Nationalversammlung ein solches Gesetz solange verweigert, bis eS zu spät war. si>r jüngst vorgelegte Entwurf ist recht mangelhakt. Die Frage wird von dem neuen Reichstag entschieden werden Und der Wahlausgang wird dafür nicht zuletzt von Ein- flutz sein Ist die Sozialisierung einmal in den wichtigsten Pro- buktionszweigen durchgeführt, so gestaltet sich deren weiterer Ausbau bedeutend leichter. Die sozialisierten Industrie- zweige werden sich in immer grötzerem Matzstab und in stets rascherer Reihenfolge ihre Hilfsindiistrien angliedern können, die ihnen Produktionsmittel oder andere Mate- rialien liefern: sie werden auf diese Weise immer größere Teile der Wirtschaft ergreisen. Tie Beherrschung der wich- tigsten Industriezweige sichert der Gesellschaft aber auch durch die Mittel der Preissesisetzung und der Rohstofl- beliefcxnng entscheidenden Einfluß auf die anderen formell loch nicht sozialisierten Industriezweige und macht eine ein- beitliche Wirtschaftspolitik im Interesse der gesamten Ge- fellschaft möglich.> Insbesondere ist es ohne weiteres zu bewirken, daß auch in den scheinbar noch pnvrtwirtschaftlich wganisierten Nnternebmungen der Unternehmerproiit der- ringert und allmählich ausgemerzt wird, indem bei der der Revolution stand der efccttäoHge Kat-itänleutnomt�i? enget Verbindung mit dem Berliner Vollzugs rat. so drrstwre« wir»,«r wflffnn nur' dann«wer on»«r umei iwriii'�ftTr enxwmen. einern höheren Lohn für die qualiftzierte Arbeit der Leitung'"--<-« L"t~' entspricht. lieber die Notwendigkeit deS Sozialismus kann eS bei der Arbeiterklasse selbst leine Zweifel geben. Die Saziali- sierung der Kohlenproduktion mutz aber heute selbst außerhalb der sozialistischen Kreise alS eine unbedingte Notwendigkeit erkannt werden. Di« deutsche Kohlenproduk- tion ist bereits ein tatsächliches Monopol, und die Beherrscher dieses Monopols, einige wenige grmz grotze Kapitalisten, be- nützen ihre Stellung, um auf immer weitere Kreise der Wirtjch)aft ihren Einfluß auszudehnen. Jede Wirttchafts- Politik, die nicht ausschließlich ihren privaten Interessen ent- spricht, wird von ihnen vollständig und mit Erfolg sobotiert. Dabei hat daS kapitalistische Monopol zu einer Preispoliiik geführt, die für die Eutwialung der übrigen Industrie dar- hängnisvoll zu werden droht Die Kohlenpreise werden Eberi ouS die ZsSesmteNe. Ein Protest der Pazlfist«, und Kulturvereine. Dem Reichspräsidenten Sbert ist nachstehend« Protest übermittelt worden: .Stach amtlichen Meldungen de» Wolffschen Bureau» hat de» Reichspräsident Ende April dS. IS. ein Todesurteil deS autzer» ordentlichen Kriegsgerichte» in Wesel bestätigt. Ohne im gering» sten zu dem Fall selbst Stellung zu nehmen, erheben die unter» zeichneten Organisationen Protest gegen diese Haltung de» Reichspräsidenten. Gleichviel, ob wir als Pazifisten. Sozialisten oder Christen die Abschaffung der Todesstrafe Verlan» gen, wir verlangen sie, weil e» notwendig ist, in dies« Zeit der so hoch gehalten, daß auch die unter den ungünstigsten Be- 1 Gefühlsverwilderung die Stimme zu erheben für Vernunft und dingungen arbeitenden Werke gute Profite abwerfen, wäh- rend die günstiger produzierenden Werk«, die viel geringere Selbstkosten haben,«rntzerordmtlich hohe Renten beziehen. Nur einer sozialisierten Kohlenwirtschaft würde eS möglich sein, einen Ausgleich vorzunehmen und einer irnrch'chnift- lichten, viel niedrigeren Kohlenpreis festzusetzen, der die Kosten für den gesamten Kohlenbergbau deckt, ohne Ueber- gewinne für einzelne Unternehmimgen abzuwerfen. Dazu kommt noch, daß die Kvhlanberrei. heute ihre Machst dazu benützen, um durch die Verbindung mit der Scf.were iseninbiistrie allmählich) zu einem Monbantnist zu gelangen, der sie praktisch zu den.Herren des ganzen d ersticken Wirtschaftslebens machen würde. Die Verhältnisse fordern bei der Kohle aber noch dringender die Verfügung�- aewalt der Ge'ellschaft als ehedem bei den Eisenbahnen. Wie bei den Eisenbahnen, so ist auch bei der Kohle daS private Monopol, daS feinen Besitzern die Macht gibt, über die Kohlenzuteilnng und Belieferung und damit über die Existenz ganrr Wirtschaftskreise zu entscheiden, ein un- erträglicher Zustand. D seinem tiefsten Gehutt reckst eigmllich da» Fest der Hetzer und Wühler, tue von den Herrsche, den verhöhnt und verfolgt, unbeirrt Uni das Grün der Bäum«. Selbst schmächtige Stämme bauen die Botschaft der Erlösung im heiligen Glauben an ein« grosv' !n die br'Mncnde Sonn« kühle Schattenasyle und ihre Kronen| Sache allen kündigen, zu deren Ohr sie dringen können. Wie schlirtzen sich zu dichterem Dach Dieses Pfingsten vermag nicht Pfingsten an die Gesetzgebung auf dem Sinai-und die Prepa- prehr das flockig fprosiende Grün der Birken zu plündern, das gaiida d S Ebris/intun!« eri-nert. so vermag e» in unseren Tagen wu» scheut, al» sei ein linder Liegen plötzlich sin Fall in Blatte! zu nmier Gc'ttnnq und jungem Weot gelangen, inirni-S zum perzaubertt Groß und in die Einheit der Sommerfarbe gedunkelt..Fest jener Kämpfer sil erheb, die aderma'S zu einer de er nnert da? Laub schon an die Feit der Frucht, nickst rneh- aitt freienden Eicsetzackl'ung die leidende Menschheit auf den Sinai zu Blühen. Eine Feier der Erstlinge de» Feld«? war fa auch in seinem fähren streben. In ndem Flugblatt, in jetznr �V o l i» v e r- tlnsprung da» Fest, mit dem in unserer unlustigen.Zeit bereit? sammlu ng lebt der moderne Pfingstgeist, der die ernste wssen- vor der HThe des IahveZ die großen Feste abschließen; in sten fokioenden sieben Monaten wird der Sta>'tLbürger nicht mehr auf dw«i volle Tage der Arbeitsfrou entzogen. Auch heute ist Pfingsten noch ein Opserfest der Erstlinge. Rur sind et nicht die Gtfbcn deS Landes, dic man hingibt. Vte!» wehr pflegt man an diesen Tagen die Erstlinge der Textii- fndiistcie den Elementen'zu«reihen. fichcr Gewitderstunn ein so r« stste an den Psingsitagen» allwo erstenmal in den rauhen Kempf um? Dasein Hin anZige stoße>, Warden. Da» Wort von dem geschmückten Psingstcchsen bat chbr'"-" schaf stocke Erkeiintni», die Köpfe klärend und die Hä de lenkend, in die Massen binanSträgt und den großen Gedanken zur Trieb. seder ihre» tvfPbewußten Handelns macht. Fr stsich nicht im Rausch, nicht in ekstasischer Verzückung er- risn in«ctauuuup cv. f.•„ gstßt sich heute der neue Geist über die Menschen; durch nüchterne* Jäesonnenbest und durch zäue Arrest gewinnt-r da» Velk mid rhnen istcht heilig ist und daß sie seine Ausbreitung fürchten und hemmen. Auch in unserer bürgerlichen Gesellschaf! blüht e» nicht pf ngstlich; da»,«va? man Realpolitik nenn', ist die Verleugnung und Verneinung dos freien Gedaiiken» BegeisterungSlo» findet man fein Genügen, dem niedrigsten Interesse wirr verschlun» gene Manlwlirfrgänge gegraben. Der Schwärmer ist ihnen ein lächerlicher Gesell oder der Todfe nd, den zu vernichten dl« wichigste Ausgabe der Simi? macht ist. Statt zu der Gewalt de» Geistes bnkennt man sich zu dem Geist der Gewalt, der da ist, der Ungeist Man gkackbt an die Retigion der Kano e. de« rauchlosen Pulv r» und der Panzerplatten. Leben vernichten ist ihnen der Inbegriff der Wellgeschchle und der Zrveck des Dasein» liegt ihnen darin, die Aktinnkur« zu steigern. Die Faust entscheidet all- Fr'agen über Recht und Unrecht— ein Tor, der sich für fHeair ereifert. Der bei! ige Geist ist ein Amnrenmärchen, an dem crllei sall» die Schrckkindar noch da» Lesen lernen mög n, we's nnn einmal Herkommen ist. Aber im praktischen L.ben höhnt n.an nur über die fromme Lege ide vom (Geschrieben Pfingsten 1900.) tag» mühen ersticken und märtet nur auf de Siunde, daß sie in «orsen. Dv» W°rt von oem ge..«ymu«len PsMMowien rar ungestümer Tatkraft herverbreche. Im Proletariat.'.«t der gött. übrigen» in diefom Brauch nicht seine Quelle. Und se-lch fest-- liche Funken der Begeisterung für daS meirschhcitlickje Ideal, wie [kicheS Unwetter vermag um so ergebiger mit den Schöpiungen% bcr-ch. end und sorgsam prüfend ek auch für sein de» Men.chen-f-'ft'.-» sein S'üel zu ttelben. ale in di-s-r steck wd-r i arb.ifet. Es fcheuf wich die tcmsend pe nlich erwogenen Di-Wl che auf Grund ein« zwingenden NaturgeietzeS überall zu Hammerschläge, um die Kultur zu schmi.chen, aber tt'r Glaube» -finden ist, nur nicht zu Haus. Man ist Pfingsten immer, mte".-, ttn b;c Sache lenkt d m Armen, bewahrt vor dem Ermatten und tupkvS unth Grs-oftur WnrYi hörrrn itn rr>n:'r>Ä nnn« m............<_>. m___!- re.......t-..«.., iwgS, und jegliche Kreatur«uird dapum auch stet? unicnveg» vom Rethen betroffen. E» ist i>:S Fest der Freizügigkeit und zugleich eine symbol'sche Vorfeier der Zerstörunig der großer Städte, die man für ein paar Stunden überwindet, indem man sie verläßt. Verzagen und ich dieser Begeisterung liegt die Gewähr des eud l chen Erfolgs. Gewiß ist eS Pfticht, all die unendlichen Schtvieriglkitr» und Hindernisse zu fcben m d zu erwägen, aber armselig die, denen die Mühsal nicht den T r o tz erhSht, demm nicht in der Gegenwehr die Strafe wächst. E» g bt keine Vom alten geistigen Gehakt ist dem«nederne« Pfingstl» größere Gefair für die menschliche Entwicklung, al« di« müde, SrsthlS v-.rblieben. Es ist nicht m hr der Siege? lag der Idee, dü verzagte Gervöhnung an uuerträglichc Zustände, die schließlich wie fwn Hohen und Niedrigen stets in fremden Zungen, zu reden xj-n unenlr nnbares Naturgesetz scheinen, und in deren sicinlicher -scheint, di« dem befruchte nden Blütenstaub gli'ich über di« Well tveht und ditz Geister begeistert, daß ihr Denken, Füllen und Wollen ki Flammen erlodert. Man steigt nick» mehr auf d e Ausfickung die einzig möglichn Aufgabe erkannt w.rd. Nein, man darf nimmer die Fähigleit verkennen, sich aus deni Gegenwärtigen völlig hinanSzu denken und den Flug ins Reich der unternehmen. Man muß e». trotz allem Berge, um in die weiten Lande den Jubel der Erlösung aus der, freien Vernunft zu ttm'ck-tsckaft lsinauszurufen und nicht rnckh r predigt in nrhaSeiiem, Spott der Philister und Feiglinge, der Bnu olen und Phantasie- Erfülltsein die Menschheit den Glauben an de siegende Mach: losen wage», psingstsrendig in fremden Zungen zu reden— des Gedanken», an die Gewalt de» Guten und di« urzcrsiörbare der Heimattsprache br.i Begeisterung. Gewalt der Vernunft. Zum mindesten sind jene Klassen demj E» ist da? Zeichen a.edcrgchender Klassen, datz d« Geist In 5es Seift. DaS ist der Geist, der um die Höhen kreist iind der die Tiefen füllt: der heilige Geist. Kein bohles Ding, kein wesenloser Schein: Lebendig Feuer und unendlich Sein. D.in Auge sieht, dein Ohr vernimmt ihn nicht: Ihn fühtt dein Geist, das Licht von seinem Lichri Und wer der Menschheit lichte Psado weist Ans EicndS Rocht, ist Geist von seinem Geist. Sein Odem weht, wo laut das Kompsl.arn klingt Wo heiß das Volk ncuch Recht und Freiheil ringt. Sein Sturmwind braust und smne Flamme loht, Wen er berührt, den rührt nicht Not und Tod. Und ob er sprach in fremder Zunge Bann, Verständlich wird sein Wort für jedermann. Vieltoulend F.'ämmckten fuhren erdenwärt?; In roter Lohe stcht des Volkes Herz. Der Zukunft Himmel ist ihm aufgetan, Vom Sturm verstäubt der graue Lügenivahn. Tie letzte Kette schmilzt im Wetiertzl'lag— Und Pfingsten kommt, der Bölk iffeiertag. Und über der erlösten Menschheit kreist Auf Taubenschwingcn Gott, der heilige Geist. Clara M ü l le r-J a h n k«. Es leb! i>!e Sealilim! Die Deutsche Demokratische Partei, di� � in ihrer Ueberzeuauna von der �Harmonie oller Jnter- essen bekanntlich allen Klassen und Stäuben recht zu machen verspricht, oerösientlickit soeben einen Wohlausruf an das deutsche Landvolk, in dcni sie ihre Absichten sowohl wie ihr« Verdienste auszählt. Sie will im Bündnis knt dem Deutschen Bcniernbund u. a. eintreten für raschen Abbau der Zwangswirtschaft, Fe st- halten am Privateigentum in der Land- Wirtschaft, Abbau der Arbeitslosenunter- st ü tz u n g und bekennt sich zur scharfen Ablehnung oller Soziali s ierungSbe st reb un gen der Sozialdemokratie. Sie rühmt sich dann Weiter ihrer bauernfreundlichen Daten in der Steuerpolitik beim Sirdsimgsgeseh und bebt besonders hervor, daß sie beim Betriebsrötegeseh fast das gesamte Bauerntum ausgenommen hob«. Einen besonderen Absah widmet sie dem Kamvf gegen den So-ialismuS. Da heißt es: »Die Sozialdemokratie steht auf dem Boden der Sozialisie- rung der Landwirtschaft. Dal bedeutet die Vernichtung de» freien Bauerntum«. Sie ist die Trägerin der Zwangswirtschaft. Kam- munalisicrung de« flleingewerbeS und des Handwerk» ist ihr Ziel. Ällendiefen V« str e b u n g e n trittdieDfUtsche Demokralische Partei auf da» Schärf st e ent- legen'. Kein Mensch wird den Demokraten den Anspruch strei- tig nicidhen, für Vorkämpfer deS ZkipitaliSmus gehalten zu werden. Aber was sagen die Rechtssoziolisten zu dieser Aufzählung der dem okro tischen Heldentaten? Sie haben sich auf ein Schiff mit einer Partei geseht, die sich der Vereitelung aller sozialistischen Bestrebungen rühmen darf,» und sie behaupten doch, noch wie vor Sozialisten zu sein. Vielleicht äußern sie sich auch einmal zu der Rede, in der der demokratische Abgeordnete N us chke vor kurzem die Koolitionspolitik damit verteidigte, daß sie einen Keil in die Front deS revolutionären Sozialismus getrieben lab«. Es dürfte ihnen recht schwer werden. den Arbeitern die Notwendigkeit eines Bündnisses mit einer Partei kfar zu machen, die um die Wählerstimmen mit dem stolzen Hinweis auf ihren gegcnrcvolutionären und anti sozialistischen Charakter wirbt. WahlSemagoZie. Denn eS z« den Wahlen geht, dann haben dl« sonst so pro» gramnitos«» bürgerlichen Parteien plötzlich Programm« in Hülle uns Füll«, vor grundsätzlichen Programmen hüten sie sich, wie vor der Pest, denn auf Programmsätz«, die dauernd« Geltung haben, kann ein« Part« von ihren Anhängern tn der unangenehmsten Weife verpflichtet werden. Dafür schaffen sie reichlichen Ersatz durch Wahlprogramm«. Solche haben sie in großer Anzahl und in der verschiedenartigsten Au»fertigung. In dem«inen steht da» Gegenteil von dem anderen, je nachdem da» Wahlprogramm sich an die verschiedenen BevölkerungSschilbten richtet. Tvr Au kruf der Demokralischen Par. sei an die Landbevölkerung(stW die veattionäoon Tend'n- zen dieser Parle! wert deutlicher zu erkennen, als die demago- gilchen Wahlbriefe, die die Partei der Schstot- und Finanzaristo» iratie an die großstädtischen arbeitenden Massen zu richten beliebt. Hier zeigt sich einmal deutlich, wo eine echte und ehrliche Interessen- und GesinnungSgemein- schaft vorhanden ist. ES ist iniereflant, diesen Aufruf für die Landbevölkerung zu vergleichen mil einem Wahlappcll der Demokraten an die An. gestellten, der einige Tage früher erschien. Hier ist zunächst von den wichtigsten Punkten de» Aufrufe» an da? Landvolk gar nickt die Rede. Hier hütet sich die Demokratische Partei, von der scharfen Abwehr der SoziallsierungSbestrebungen zu sprechen. Au-j> die starke Betonung der airSreichtnden Preis« für t>>« land- wirtschaftlichen Produkt« wird unterlassen. Und während man sich tnn B-ru«rn gegenüber r ich int, daß iwm chnon da» BcirieW- rätegesrtz vom Halse gehalten habe, erklärt man den Angestellten, man trete ein für.die U m w a n d I u n g d«» Die n st v er- Hältnisse» au» einem Gewalt- und Machtvcr. hältn!» in:!n soziale» Rechtiverhällni»', Wieso hoben nur die Angestellten, nicht aber die Lantarbei'er Anspruch aus eine solche Umwandlung? Solch? Beispiele des Widerspruch'» und der windigsten Demagogie könnte man noch turmhoch häufen. Abe re» ist immer lo gewesen. Wenn es zu den Wablen ging, dann zeigten diesi Parteien einen IanuSkopf und dozu einen drehbaren Halswirbel, damit sie sederzeit imstande waren, da? je- wcilig passende Angesicht dem staunenden Volke zu zeiaen. Heute, da e» bei dem gellenden Wahlsystem aus jede Stimme an- kommt und da die Stimmen bi» au? den letzten Rest verbraucht werden, tritt diese Erscheinung noch deutlicher zutage. Di« Folge davon wird sein, daß die arbeitende Be- dölkrrung, Bauern wi« Arbeiter und Angc stellte, dieser viel und alle» versprechenden Gesell- schaft überhaupt nicht» glaubt- Re stiz'kloli im» der Friede. Da» Ungarn de» weihen Schreeken» ist bekanntlich ha? Land der Selstisuchk der deui'chen Reaslionäre. Da» Henkerregiment Hsrthy» und die wüst- Pogromhetze in Ungarn findet den Beifall der deutsil>en konterrevolutionäre in demselben Maße wie?ie Versuche der ungarischen Junker, üch durch ihre reaktionäre Politik die Gunst der En'ente zu ersch'eicheu- Diese Politik hat den Horlhy und Konsorten allcrding» oerteufell wenig genutzt: der Friedensvertrag setzt da» frühere Ungarn auf ungefähr ein Drittel seine» bisherigen Bestand«» herab. Di« Drohung mit der Nichtuntcrzeichnung de, Frieden», die gleichfalls den Beifall deutschnallonaler Blätter fand, blieb natürlich ein? lächerliche Gest« und wie bereits telegraphisch gemeldet, ist der Vertreter Ungarn» bereit» in Pari» rlvgetrofsen. um den Frieden zü unterzeichnen. Der konservativ«.Reich» böte' bemerkt zu dieser Nachricht: .Eh« man große Redensarten von sich gibt, soll man erst seine Lage und WidZrstandimöglichkeit äbstb ätzen. E« wäre nicht nötig gewesen, daß die ungarische Regiening da» wenig Würde verratend«, lediglich aus die b e s ch w i ch- tigende Täuschung der Bevölkerung berecknele Possenspiel der sozialdemokratischen und SrAberaerichen deutschen Regierung so genau nachahmt«.' DaS ist vollkommen richtig. Hat aber die rechtsstehende Presse in Deutschland bor der Unterzeichnung de�l Frieden»» vertrage» nicht genau dasselbe.Posienspiel' wie jetzt oic ungarische Regierung getrieben? Hat sie nicht durch Lufpest- schung der nationalen Leidenschaften ein frivole» Spiel mit dem Frieden getrieben? Hat sie sich nicht gleichiall» der bewußten .Täuschung der BevKkcrung' schuldig gemacht? Die Kritik, die dem.Reichsboten' unversehens entschlüpft ist, ist die denkbar schärfste Verurteilung deS demagogischen Treiben? der rechtsstehenden Parteien in der Friedensfrage. Auch darüber müssen die Wähler am 6. Juni ihr Urteil sprechen. BeiriebsvertranensZettie mh Gewerkfchaftssttnktionäre. In den nächsten Tagen finden in den nachbezeichneten Lokn lcn Versammlungen aller ans dem Boden der N. 0. P. D. stehenden Gewerkschaftsfunktionär« und B e- triebS-LertranenSleute statt und»war: Für das graphisch« Gewerbe: Am Mittwoch, den 2K. Mai, nachmittag» b Uhr im Dresdener Garten, Dresdener Strohe lö. Für das gesamte Verfehrsgcwerbe: Am Mittwoch, den 2kl. Mai, ubeudS 7 Uhr in den Musiker- Sälen, Kaiser/Wilhelm-Str. 31. Tagesordnung:„Die bevorstehende Neichskagswahl." Referenten.'«rchur Erißpien, Paul Hofsmau», Grohmana. BertraurnSmänner-AnSwei» niw MitglledSl-uch der Partei nnd der Griorrksämlt legitimiert. Ohne diese kein Zutritt. Der Wahlausschust der U. E. P. Gro�-Beriin. t\t RUchs?W b?s Zentrums. Die R». ichZIiste de» Zentrum! enthält an erster Stell« folgende Namen: Dr. Peter Spahn. SlaalSminister a. D., Berlin« Lichterselde, Dr. Fanz Hitze, UiiiversttätSprofessor, Münster, Westfalen: Dr. Heinrich Broun», Direktor de» VolkSverein» für da» kath. Deutschland, M,-Gladbach: Frau Hedwig DranS- feld, Schrlslstellerin, Werl, Westfalen: Johann Koch, Oberpost- schaffner Essen. Ruhr; Dr. Franz' F or t m a n u, S,hriitleiier. Berlsn-Charlottenburg: Arno v. Rehbinder, NechtSanwall. Berlin. Die reatt!g»fßre Ieont. Die Bayerische Volkspartei hat hefchlossen, �'ihre Reichswahiiijte mit den Listen der Li h e i n i s che n B o I k v- Partei, der Thristlichen Volkspartei in Hessen. Nassau, der Christlichen Rechtspartei in Hesse» zu verbinden, um so ein Zusammengehen der föderalistischen Parteien herbkizuführen. Diese» Hund-in-hand-gchen soll auch nach den Wahlen fortgesetzt werden, um den F ö d e r a I i»- muS im Reiche zu stärken. Setzen wir stall Föderalismus Reaktion, so sind die Herrschaften nach Verdienst und Charakter gekennzeichnet. Weitere AuslrMe aus derZZst'keiKlZßppei-ZNNzes. Fräulein Anna v. G i e r k«, da» brfamite Mitglied der deutsch-nationalen RaichStagkfraktion, ist, w>ie die.Vossische Zs!» latvg" mitteilt, uarmittelbar nach Schloß der Natwnalversamm- lang auZ der Pv rd, sein Mo erial dem Pressechef der RcichSreuerung Rauscher zum Kauf angeboten, von der deutsch smnionalen Partei für de» Fall der Nichtverös'entlichiing eine Abstandssumme von WllOO Mk. gesordert und da» Materia! auf � allerlei unlauteren Wegen ernwrben zu l>»ben. In die gleiche �sterbe hieb der Geschäftsführer der dentschnat onalen Partei von i Lindeiner in einer Erklärung di« er am Donnerstag abenp in ' einer Wäb'erVersammlung in Eharloitenburg abgab \ In einer Berichtigung, die Herr Kro'chel der.Post" und der.Dcu schen Tageszeitung" gestern zugegen l eß, erklärt er, daß«r Rauscher weder kenne, noch direkt oder indirekt mit ! ihm verhandelt habe, daß der angedeutete Erpressungsversuch an- ; wahr sei, und daß ihm von dem Geschäftsführer der Deutschen Vol.'Sportei. l>ei der er in der letzten Zeit angestellt war, die so- sortige Entlassung angedroht worden sei, wenn er die Anschüre herausbringe. Wir baden keine Vvranlassung, in diesem Streit für Herrn Kroschl Partei zu ergreijen. ES ist aber in-teressant, daß dw iDeutschnationale Volkspartei zur Widerlegung oe» sie schwer be- : lastenden Material» keinen anderen Weg findet, al» die Vev ! breitung von Unwahrhei.en und persönlichen .geaen chteu bisherige« Generaiiekretär. Vis«VerfoiMNg- dsr Vulschlflsu. Da» ReichSIvehrministcriiim teilt mit, daß das Material über Teilnahme von HeercSangehörigcn am Kapp Putsch da» nach dem 1. Jiiin eingereicht wich nicht mehr berücksichtig! werden kann. Di» hewsst nichts andere», al» daF die ststehrzahi der Vec- brecher st ras' sei davonkommen soll. Das Reichswah%esel3B mtt WftlsJkreiseintellan� KJEfl Waklordnwrg ErtSuicrt von EirJ ElcViViorn Preis 4.- M«rk � � � Or e• n l> a 1 1 Un e u»rhaltfn Rahattl '«erleumdun«:n i VoTlajJsgcnossenschßU„Freiheit", Abt. Bucbhandl& ' Berlis C 2. Breite Sir 8, 9. Scgweiszer SticlkGreißoffe N t V&U'VOlle Stickt, em. 110 em irtk....... 2950 3S5® 4SSO ä�oljc-f OJä3I1/Ä bmtitkt«i. 110 cm breit.. Mettt 33'�® 43�° 38°° k?WM.-kMsse»s WeiS.?«ÄMKA... B£ui'aad,B«M.... Motor 2S 13 KMMM. Saiu ISS" EaEäSW.-M-äSS. SÄT WM. Es8?issa.r. etwa;w n. Mali Handirnai Motor IS bodrnckt............ 5s Zcp» �aSr".-4,0�. »eil, bMttokt,«w» UO ob Motor Zs 24 ZMieiSWiVZ�"'"�" I p«Hbrwt Toü-Vcik jä."'" P5 ettflffif bestickt, etwa 110 en breit, aS'*iIi?2 in TerschiedcneD Farben ff Jl 1 Li 1 n i i»0 lTI| d«etw«t»a 110 cm s®ifssrf!sii �rd".�ri7.r. Meter m && §s preiswerte JOelgfer» u. SeMen/fo�fe E�fCBfS�C bei.««�,..,. Meter 2Z'° Sääwane Seilte zI-° Bastseide sütV�Vf*..T. 5850 Tfe?2sl•ob»*« dspp�lbrsM.... Meter �9� gieldcrseläe 8490 UMSeesette ÄKÄär.§3" kwzesZwkie ssr1" sz°° 2S° §MsMa.«.�'."."Me� SS'° 34- «T«MHLe �".Uar?.,". Meter Z�° 4i60 in#ilf WC# � ff rr4nwoll«rn«, dopptltbrtit. �fAtzSV Cm�tltTKvIXC iB t J»?1®b Farb«n.. IMer ä'J KiMatocSc i::.v仫9" 79" UerreoileU �'iü, rrüS 8ä!0 Tnemer und Ueränlisansen. Volksbühne /Stt. 3 Uhr; vyr«,« und wen Rinj •7t Uhr: Der Bich' rrroie Z«:eni«a {Mte..lUhr fiyew«»4 BiB Wn« i7U.: Des Kfi llicben r Hrllbroan Ksues VolHsilis&igr Köpenicker Str.(ä ■n mir: Die Gcwüiticsen Staats theat«i* Opcruhau«: j(Anßsr AhonaemoiiÖ «Uhr: Die Mclstcrslnrer Schauspielhaas; V0. R S. aaebtn. 2 UUr: 43. Vclks-Vorstsllanf Maria Stuart & Uhr: Der Krouprinx Direktion t K&x hrmUar4l Deutsches Thenler H Uhr: Dame Kobold. plotiiaiK 7 Uhr: ü«r leheod« Lelcknara t)ieisstaK 7 Uhr: Und das Llckt scheinet In der Plasteruls Kamniersplele OS Uhr: Stella � ÜMoirtag 7». Uhr: Stella. tpicnstajt 7\i Uhr: Zum I. Malt: Der Üraud i« Opernhaof teuiies Schauspisihaüt b Karl«iraßt* Au.; Der welBe Heiland. ( iNaclim. Abteile. K., 3. VofsO B| Uhr: Oresiie. [_(38. Ablcilun« III. AhendJ Honta� 7V Uhr: OrcaDo U''. Abteilung HL Abend.) Dicnstac 7V Uhr; Oreatle L(40. AhleHun t 1H. Abend.) Gas ao-tbsiter TS Uhr; Onkel Cohn An tilee Pelertacefl naclim. 3b Der falsche Cousin. Walhalla-Tiioater TSt'ieb Tb Ulir: Unsere Mardalenen. str.nactinu3 a- L>«s(iesetz Rose-Theatsr 7\ Uhr: ScherarzwaldHaiTdeL O&rteubiJhne: 7\ Uhr: Das Lied der Lieht AfialSd-Theatör Lriedi IcJwtr. 213. 71/ Allabendlich H j /# Sotiutax« 3, u. J üniteeftlkhes Variela-Ptiigramnil Th.*t.r a.Kottima.TOd Tel. Muntipleti 1B1A Taellak 9% übe: eMeLZRtzsr bintkcewKHZeft. _ T0fTfc.ll-in B.«— 8. Beniner Mer Kastanten-Ailee 7—9 Ab PBaxsti-u: T2tfiich.* IZVariati-SaflsatenlZ An beide» I�ngstftiertaxea j iroßet Extra-frub-RonzBP1 »em. Rlitms PtthäU Dlrebtiu Cut Hilnlitid— BjkL Theator I. d. iMsIggrützerStrflBs / Aa beiden Peierteeen: ftUhr; t dffelStlM Orska) fou.: I>. troße Katharina b. Mit<1. Feuer spiele». Hcni�dleniinas An beiden P«ierl>ees: e Ulir;..Siebs Übe; oie Reise In die Mfidchenzeit. Berliner T&ealer An beiden Petertatfen; d Uhr: itiitnrueiKtiidetictft. iß Uhr. Der letzte Walzer mit Fritrl Maanary, Out Storm, H- ts VVe�xman». KxmmBrtxnzspleie Bflltw»(r. 6 LüUow 2303 u�.. Scfrönfißltstflnze V8?5af.|aa|£-Psüssf„Cpom-BsfÜb' ZommextHsatsr!€ Voigt-Theater Uadstrabe 68. T« den PfiriMtfck'rtBÄen! Jitijfras- 1 feikciitüjMOii'.l'l „.AcU�. Großer Bai! nuhn Kslsfirpiatz 3 QmH' �uerweik Optrettt la 3 Akte». IM- II Neu'e nnd Montasr 31 Uhr; Der rote Hnhn Äentc bis Uo�ncrst«« 7S Uhti ■ Frau wav-rens «ZABfOT�S Äerfens, S- rvaet». StcinrOck) Tre:t; c 7 Uhr: Zum tcutta Male in dieser bpieUeit: Peer Oynt ßonr:;. eni bis Monta* 7VUhr: Fraii War: enj Uc wo;.;•« BEütscI.Pssü. Tscttif Bit timsOjbSoBXioU J5, MaJ kt'Xit jLutllbf rktilooUiM« Heute und Moptag 3 Uhr: D?ss Ir�e �ubf- Menagerie •SÄrröeft. K ui Oät/.) & Oueretten&aM Direktor: Jtiui Kr om Abends 7 Uhr: Prinzessin Frisiiil KmeMsS l. o.?. Pfintstfele-rtar j!,B.2liF.FejtToritll8.7J. Naehui. 1 eigener Kind frti In bcliion Vorstellutisen Cpn'fipl*"• mi-«1»"'»» -- i, 1. Li Eip«rlinmtst«r Sul.itru*, llor W<'w u. fu-utor rur Kr.it' sz.ru#:„D8rill!Jine!3" IttlsJ 1 t-rt I:.: 20 - 1 Gastspiel d. Metropol- Ibeater-Orchestcrs 55 KUostier Dinsiit; ba�ist?»' Bit» S ch aubühne Landsberger Aiieo 76/77 direkt am Rtugbakinhoi Tä?|icii grsBar MiisttfflnjBr-WatiitrHl Ma»to So«ntoe: ' Wietof&aiiffls des EntscInldaBgskaiipfgs: Schachkchneiiicr ttejen Winter Caltch«tauu«»*. pf i ttt- Schmi;» ' Ur�atukl»«i ITw.cu i Vorh. d. gr. V«rl«t4-T«il. ' hin ht bwwh I Ski kr ItnM.m I to b-«toi««« I to MMW '!MW5tlk!sn ' �»(«iMtiaHfftmMdttisttntisaaMiiM] 1101*1 1 Clemntestes BtKktts sii dt« W;stta* EHen Siavrldcs Anita Dicksteln ; U'rron|td«n Abend ' etÄofflwitff: Prfti Ptchs l KtitirsMTStteitmMfseMtsitssMiuMsT liüaa-Bar 5-Uhr-Tee Intimes Koaz?r( Eröffnung der Sommersaison 1920 Sonntag, den 23. Mai(1. Pfingstfeiertag) KONZERT und THEATER Das S'äsdsil Lusttpfel ig 1 Akt Q e rdlSe e f nan«, O pc rc u«n sat g e i»n; Z? s: e u n cr- Ka-rer, �et. v. Corps di ballei/ Solotanz: ßalle.tm. telise>l«laaic/ VIkTOR RITIBR Anfano des Rrosrarms « Uhr Große Berliner Ausstaffungs rc=c=3© Operette K Opereff« In 3 BDdem. Der FTOn�nq am Potsdamer Plate Hermamip-nte 3, 1 Treppe Rudersport in Wannsee Im V: rgnüour.osparK.Oroe-Berön* Revoiuiion in NeuKölin CX5aDC�CXXK5C=368£Xi=3£XX3e}5�C£5CS3C<�2S5CS3EB Nene Dekorationen I GroSes Orchester! Erstkl. Kostüme! GroSes Ballett l Tfeeflisr�asse se5ffnet töflicfi vorfuiltais n!) lß-1 u. 3-3 ölir- TMF.i ul*�u.t5cböneb«rc DI« Brüder Karam�sofff «ach dem Komma vo.t Do«lo;uw«ki U.T FriedrishNtr«« h« loG SSeln unter Steinen nach d, x'a chBKmi�. Drama T.Htrmann budcrfr.ann O m r Mann mit dam Affenkopf B. B. Schwan V mit Konrad Praher u. T itisaanuerpta* DlaSShna des Orafon Dossy B«li*««iii»l mit A'b.r« und t l.o».««c.rmnn'- U.T V»»lll0w«�«»�glO „91a Mall" bckiuil« U o Akten Dar Mann ml« dem Affenkapf 1). B. Bo'»«flk m l Re»«d Oreber Am 1. und 2. Feier»«*: Renzert u.SaezIßlitttien l-S Frühkonicrt Im kl. Saal; Tanz TägL Kroße Operetten- Vor«t«l!u*Ecn mit Konzert a. bunt. Programir. Ta**4 aea«w»errae;eu 4 uhrt Johamt'sieuer Täglich Vtl Uhr: M y r rha ! Residenz- TU BHier /Stadtbahn Janmiwltzbrücke, Aa beulen Feiertagen 4 Uhr: Der gm® Rai Tätlich is Uhr: Die Bas.äüGüi Vrai 2l:a-6srtea ISoiRrlefa Prtof. 2 Burie'Ucn; VartSitä Pflnvsten 4 Iii PöllSarrwIt.»v.mv Ahendt»« Uhrt TjchtcbflSlcrBüscbe EoIod e KONZERT des Ukife'G�iCflM&aäldiDiS Karten aa dar AbcndkaiM IB bl» 3 M. Karlssnften.Reakil�i Drn verehrten Oewerk- schaftfern and Parleiccossen empfehle ab 1. Juni meine aeu rennvierlea FeStSil© an ! VertamrnlunÄe« und Vereins- ; vernnstni inngen. > Hermann Dahlhe, Neukölln, Karlsgartan. IB. Fetariasj Morcea* 7 Ubr: FrtSiiKnzsrt Nscbmttt«*« 6 Uhr: Zota 1. Mal« In Berlin fl-FfüPWl Attraktionen: Kehlst!■che �chaelibaha I Fot TreO-Vtascd no Hsy Ischls Dorl/ i'edel« und 5.!«l»alclab-fiah?i Der» l.-erut ee i Wild\4�nt-ScVeu \ammnhit- b'ensvn i Kala knmbca?>ei{re.>*r80 lÜppv.« Jrom/tffifdnnrenaea S««»ri. spfolö und viele« Neue. Meislerschait icn Europa Bf, her ISRInaer femeidtt« a; Konrad E.:»r, ?:;Lvj:-,u.'r.UT.r.i Am I. u. Z. FHitir�ttelert««. Anl. 6 Uh Gr. Früh- Konzert!___ | Brauerei Könifsfadt| - Scfiönbau�uf Tor, J 1.« 2. und 3. Pttaestfeforta«: ♦ Gr.Garten-Koaj:ert|: aaaialhhrt to« Herliner Konzert-Orchester. Muslkdlrrktv-r M. F.«ar«. - Erdtfnung dar Ptiman-Dtai«.---. R«« Uebirsi'8- ZIsaifw. 030. 1.20. I sa 2— M. Orlgl«»! n«nBtw«cker 2.25 M. | W.P«»*>. K önlggrttxor Str. 42. idöbei '"sLl?*" Ball bei groß. Orchester Beg'on 4 Uhr. Spesieüt&t: BOrgerlichc lltoin«-Eiffitlitl.|N Modern* Sptsd-, Bei«- ul MUliiMir w großer Aaswahl. Sehr. l!ebei,| Andreasstr. 28. oe�oooooooo oo« �o«>o ao ooo ooo oo g Spiel n. Sport, Berlin SW 19£ % Kommenclnntenetrane 67. 3? �(••(IIM«nß»tMIM«Mß(l»l«tlll»Mlf9ß«l|ßMC«l«»d«(lßiß«ßinM»»MI«M9M«M«M«M � g Fußbälle, Ii. Rindleder, 12 tl�. S O Größe 5 mit prima Blase S O Mit. 130.—, U5.-, 165— O Z Schwimmbälle S � Größe S mit la.«b�I. Gummiblaac Mk. 48.— � | KindsrluJSbällc A»--.;.. g ZGOOOWOQeOC�QGCOOOOOO�C&iOCC C o Seefische u. Rauchemaren Gacal-nnA-Sar Fischhasll« Sf«gKtz Albrec'itstr 131. Pcke Dflp-elstr. (ICg UN•* UH«. I gg mgf Gr. Frü� konzart nsikdirektor h.«laarz. � Am I. M. 2, Pflngtt- i. ftlarts«: � Mnsikdi »♦»♦<♦♦♦♦« Y»»»»»»♦»»»»♦♦»»»» ♦«» 1 MDm Brl IfEBrkea mimWaamcR» '• 4 NeukOlio. ScbSfutedtsir. II kauft Qrolimann. JohaaniMtr. Norden 10 621. AlleSortcu OlftscruJ'assuDscn FachgemlUle Reparalaren. Eck« Kaisei-FrUdricifStral«. ffV»-« mm m a* kut. Uelstand. rll N—s. fti zilJuiS. ■ IN-, UiafK-. tt/t mim, hthmi üül «• 4m..aa«M An Lzudf rrlc tsr« i D f. v. K|r chbdc h- Atoxanaorotr« AS«,» Deobacht. Nltw.«amh. jarUtan. tssatsflD- tt Verfr««en'»achen! Demaftcbat trsehaiat: Kataja: Der Terror der Bourgeoisie in Finnland. Frais Torsasslchlllch: Mark 1.50. Zn beilehea durch»Iis Hachhsndlnagen. sowie die B«ch- H«ndlun«en der K. P. D. NcukOlla, W.rlhesueBe 69; Uerlin. Aaaeastr. I and A. Seehol» Co, Berlin N 24. Aussststr.hO. Verlag BEF, Amsterdam. Aasnalan*og ts DcatschJaad LBnchhandl* Orgaairatioaea: A. Seehol& Co. Verlad, Ber|inN24. Au«uststrn?e60. ✓ 4 Ät. 190. Erste Vellage zur„Arelhell fmtiit, 23. Bai UM - Entwurf zum Aufbau einer VeMebsrSleorganisation. Die Zentral« der Betrieb»räte von Groß- ßetltn sendet un? sollenden Organisationsplan: Der Au?- fchuß der Berliner Gewe p ks cha f t S ko m m i ss i o n hat der Oeffentlichkeit«inen Entwurf zur BetrieblrAeorganisation unterbreitet und die Betriebsrat« aufgefordert, dazu Welluirg zu nehmen. Mr waren und sind jederzeit beveit, mit der Berlin«r GewerlschaftFkommllsion Uber die Zusammenfassunz der Be- trieb Sräte und di« Abgrenzung ihrer Tatzeit»in« Verständigung herbeizuführen. Von dem Entwurf de» AuS- schusse» haben wir erst durch die VerötfentNchung in der Preffe Kenntnis erhallen. Warum der Ausschuß der GewerlschaftZ- kommission di« Veröffentlichung vornahm ohne uns Gelegenheit zu geben, dazu Stellung zu nehmen, ist uns nicht verständlich. Er hat den von un» bereits vor litngerer Zeit aufgestellten Eni- Wurf benutzt und mit Bestimmungen versehen, die ein« wes«nt- sich« Beschränkung des Seldstbe stt m mu n g»r« cht» der Betriebsräte zur Folge haben. Wollen di« Betriebsräte zu dem Entwurf de» Autschusses Stellung nehmen, dann müssen sie auch den Entwuvf der Zentrale der Betriebsräte kennen. Wir geben denselben hiermit bekannt. Besonderen Wert legen wir darauf, festzustellen, daß über die Zusammenfassung der Betri-bSräte sowie über die Aufgaben nnd das Tätigkeitsfeld derselben die BetviebSrät t s e l b st |U entscheiden haben. Jede Jnstanzenpolitrk lehnen wir Hb; über unseren Vorschlag sollen die Betrieberäte entscheiden. / Einleitung. Da? Näteshskein lvird als O rtsa ni sa k k o nt so r m »er sozialistischen Gesellschaft anerkannt. Seine beiden Betätigungsformen, di« politische und die wirtschaftliche, sind bereits vor der Eroberung der politischen Macht durch da» Proletariat mit aller Energie zu erstreben. Diese Notwendigkeit hat der bisherige Verlauf der sozialen Revolution bestätigt. � Die soziale Revolution erfordert die Einsetzung olly: Gräfte des Proletariats. Das deutsche Proletariat ist zur Stunde organisatorisch und oolitisch zerklüftet; eS zu einheitlichen und geschlossenen Kampfformationen zusammenzufassen, ist das nächste Ziel. Das Rätesystem gewährleistet die Sammlung de? Proletariats. Zur Verwirklichung der wirtschaftlichen Betäti- g n n g s f o r m des RätesYstemS können die technisch-organisaio- rischen Bestimmungen des zu konterrevolutionären Zwecken ge- schaffenen BetriebsrätegesetzeS erfolgreich ausgenützt toerden. Es gilt jetzt, die Betriebsräte aller Organisationen und Pnrteinchtungen nach Industrie- und Be'rkehrszwei- gen ziisammenzniassen und unter eine nacb den Grundsätzen de« stätesy'temS gewählte Leitung zu bringen. Oberste Instanz dieser Rätevcreinigung ist die G'e neralversammlung der Be- triebsräte deS Wirtschaftsbezirks, in der die Betriebsräte aller Gruppen ihrer Stärke entsprechend vertreten sind. Die Aufgaben und das Tätigkeitsgebiet der Rätevereinigung wird durch die Kämpfe im Verlauf der sozialen Nevoliitipii be- dingt. Solange die politischen Arbeiterräte noch nicht in Funktion getreten sind, übernehmen die Betriebsräte die Durchführung der großen politischen Aktionen, die über den engen Partei- und Gewerkschaftsrahmen hinausgehen und die Wahrnehmung des vrosetarischen Gesamtinteresses zum Ziele haben. Das macht eine Ergänzung der Leitung der Rätevereinigung durch Vertreter der politischen Parteien und Gewerkschaften, die ich zum proletarischen Klassenkampf bekennen, notwendig. I. Organisationsausbau und Tätigkeitsgebiet der Betriebsräte. Die Zusammenfassung aller! Betriebsräte (Arbeiter- und Angeitellteirrätel erfeigt auf der Grundlage der Fn�ustriegruppen, wobei nicht der Beruf, sondern »er Betrieb für die Zugehöriglcit zur Gruppe zuk' blaggeb üd ist. Die Zusammenfassung der Betrieb' rate erfolot durch die Zentrale d c r G e t r? e b Z r ä t c und durch die O r t? a u S. ch ü s s e de? Berliner Arbeiter, und An ge stell- l« n ge we r! scha f t« n nach folgenden Jndustriegruppeu: 1. SandwiaHchast. ss 2. Bergbau, Hübten- umd SaNneMesen, Torfg-rUere� 3. Sitevn- und Bauindustrie: 4. Metallindust««. b. Ehemtsich« Industrie. '■X>?«Nckt«n«O» wnjz ZeMindustrie. Qapierindüftrir,,- B. Lederindustrie, Ai 9. Holzindustrie. 10. Lebens» und Genustmi itel in d uss.chk, 11. Banken und Handel., i;; 12. Berkehr. f .13. Staats- umv kommnnake Behörvest Upd Institut» 14. Fveie Berufe. �■% Die produktiv» Giaenori des Botriebe» oder Beruft»»m, scheidet über die Zugcl>urhzt?ft zu einer Haupt, kyw. Unter gwuppo. Hat»in Betrieb mehrere Prod u ssi cm«a rten, so ist der größte Pro» düktiauszweiig de» Betriebes für die Zuteiluna maßgebend. Di« GeweÄlchaften haben das Recht und die PjÄcht, zur Hplebfgnnz von Beruf»,»ich fötldunTSsrag««.ihr« BSmeihSrähs KusamÜM» zuberufen. �,!.. II,. Organ« ö«r Arfammengefahten MirködsrÄ« h«s M' Wirfichaf�ezin's. »s Generalverfammlun«. Die zufammsngefaßien DetrteDZ- rate(Arbeiter- mi> Amaeftelltcnrät«) toähless die GeneraLver- fammlung de» WirtschoftSbezirk«. Di« Genera lversam mkmig fesst sich aus den Delegierten der Jnduseriegruppon zusammen. Di« änzcchil der auif di« einzelnen �dufwie�vulpipen entfallenden Tx» logierten ergibt sich«ns der Anzahl der in den Jnduftriegruppen Tätigen.(Arbeiter, Arbeiterinnen, Angestellte.) d) Aktionsausschuß.(Zentrale.) Die Generakveastnnmlung wählt au» chrer Dtitte die Leituna der Organisation(SCkdionS- auSschutz). Dieser besteht au» 24 Persorten und soll sich mittel» Kooptatum durch Bertreier der auf dem Boden de» Älafsem» ksmpfes stehenden Geworkschaftein und politischen Partai«, auf» 43 Mtglioder«vgänzen. Der MtiontauSschuß wählt aus seiner MAte einen geschäft«- führenden Ausschuß. Di« Mitglieder dieses geschäftSstchrenden Ausschüsse, werden besoldet. Ihn« Wahl bedars dm BeMigung durch dr« Generaltiersammlung. e) BollverfamnUnng»er Hauptgruppen. Di« Betriebsräte (Arbeiter-, Angestellten rät«) ainar jeden Industrie bzw. Verkehr»» grupp« bildem die Bollversammluing der Haupt grupPe. 6) GefchäftSführender Ausschuß der Hauptgrupp«. Di« Vollversammlung einer jeden Hauptgruppe wählt auS ihrer Mitte 'den geschäftsfüment«»! Ausschuß der Hauptgrupp«. See euch scheidet über die Stänke des Ausschusses und Wer etwaige Be» lokdung einzelner Mitglieder desselben. e) Nntrrgruppen. Für disjeniaen Haupt»Jnduftri:- bzw. Berkehrsgruppen, die infolge ihrer Stärke di«. Betriebsräte iricht in einer Vollversammlung fassen können, werden Untergruppen mit UntergruppenauSschüssen gebildet. Di« Wähl aller Organ« der Rätcorganisation wird nach den Grundsätzen der Verhältnis- wähl vorgenommen. Die Gewählten können jederzeit abberufen werden. in. Aufgaben und Tätigkeitsgebiet der Organe der Räteorgan ijation. Die Räteorganisation will alle Kräfte des werktätigen Volkes sowohl zu einer Kampforganisation zur SrkSmpfung de« Sozialismus erfassen, wie auch gleichzeitig alle Vorber«i. tungcn zur U-bernahme der kapitalistischen Wirtschaft und deren Ueberleitung»um fozialistt- scheu Gemeinwesen treffen, um sich dann selbst zu einem das ganze Wirtschaftleben tragenden Orgcmtsmu» fort- zubilden. a) Die Generalversammlung der Räteorga- n i s a t i o n nimmt zu allen wirtschaftlichen nnd politischen Fragen Stellung. Sie entscheidet über die Notwendigkeit politischer Ak- tionen und führt diese Aktionen gemeinsam mit den sozialistischen Parteien nnd den auf dem Boden des Klassenkampfe» stehenden Gewerkschaften durch. Die Generalversammlung stellt außerdem einheitlich« Richt- linien für die Tätigkeit der Betriebsräte auf. wie st« auch da? Verhältnis der Hauptgruppen zueinander regelt. Tie Beschlüsse du Generalversammlung sind bindend für die Räteorganisation. d) Df«»ollheiisMmmsS«« b«« Hap ptgrupptst entscheidev i»«r all« Fragen der Hanpissruppe« nach den vorf der Qjtv.' wiper'«nru!; rrsg der Mt«raamsation aufgestellten allgtf mein«, RichMnien, Ei» regeln Außerdem da» TaiigkettZgebiet dtt Vn».r«mppen... Di« Organ« der Hauvtgruppen müssen mit den Leitungen der Gewerkschaften, die auf dem Boden des Klassevf kämpfe» stehen, gemeinsam arbeiten, vm einheitliche und Aefchlos» sen« Aktionen durchführen zu können. Soweit reaktionäre Ge< werckschaften Schwierigkeiten berette«, haben die Mitglieder die Pflicht, für di« Beseitigung der rÜckpästdigW Leitungen GewpchchgfW- K«g«»u tragen- � Dc« zür ErfSlluvg der Aufgaben der Räteorganisation«fort derkichen finanziellen Mittel werden durch freiwillige Beitrags der Arbeiter und Angestellten aufgebracht. Zu diesem Zweck» gibt di« Zentral« der BetrieöSräi« Marken Heraul. Ueber di» SS«' SKJIWW d» Mittel»ntschetbet dt«'x.v M f � Rätekongrsk':'' ...... Di« Z/Nkrals der«eirt«b»räte und di« Geirl.rkschaftskouMist fion b«reiten sofort di« Einberufung einet Reichs-Räte-Kongref- se» der Betriebsräte Deutschland» bor. Al» Delegiert» ni t! Stimmrecht dürfen nur Betriebträt« entsandt werden. Di» Rätezentrale, Gewerkschaft« und Parteien können ein« be- schränkt« Anzahl Delegiert« entsenden, di« nu» mit beratend ev Stimme am Kongreß teilnehmen. Der Reichskongreß der BeiriebSräti entscheidet endgültig über die Zusammenfassuna der Betriebsräte, ihre Aufgaben und Tärigkeitsgebiet. Die Vorschläge der Berliner Gew.-rkschaftSkom� Mission und der Zentrale der Bttri»b»rüt« al» Antrags dyn Sansretz vAttbreit»t«Mrien,. � v g"•m«Ä'., f a»6t!(w! Nchml m üttic« r. HtiLungl öeteiebsräte, Die Etelluuznchm»- hex BetrkbsrSke zm Organisakions ftage.—- vml Lauf» der euaanaeney Woche fanden wi-do»«Serf smnmlungen von BeMoSi&m mehre«, größerer Jnduftrtei grupveu statt. In der Gruppe �t«itst««nd Betuindustrie" wurde nach einem Referat de» Genossen Stolt, d-efsen Ausführungen in der Diskussion im weietrilicken unterstrichen wurden, gegen ein« Stimm« folgend» Resolutio« angenommen: -Die versammelten Betriebsräte der Stein- und Bauindustrie verpflichten ihre Vcrbandsvertroter in der Berliner Gewerkschaft� kommission, dafür zu wirken, daß sofort eine Verständigung mit! der Zentrale der Betriebsräte, Münzstraße, über die Abgren- zung de» Tätigkeitsgebiet» der Gewerkschaften undl der revolutionären Räteorganisation erfolgt. Die Versammelten: sind fest entschlossen, jeder Tätigkeit irgendeiner Gewerkschafts- Instanz, die auf die Zerretßnng der revolutionären Klassenftont! de» Proletariats und die Yerhistdevnng de» Aufbaues eine» revolutionären Räteorganisation hinzseft, deg«ntschiedenstei» Widerst and entgegen zusetze«,- � m Die BttrieMrät« Set Verkehrsgtuppe forderten nach einem instruktiven Vortrag des Genossen Richard! Muller, dessen Au»füKrungen von dem Genossen Jakobs iN noch ergänzt wurden, von ihren Teilnehviern folgende»: 1. sofortige Meldung bei der Zentral« der Betriebsräte, Münz- straße 24, zweck? einheitlicher Zusammenfassung aller Betriebträte ohne Üntersthied der Partei- oder Gewerkschaft»» zuoehöriakeit; 2. engst« Zusammenarbeit mit den Betriebsräten der An- gestellten; S. schärfsten Kampf für da» volle Kontroll- und Mitbeftim- mungsrecht innerhalb der Betriebe. Anch diese Versammlung nahm Stellung für die Betriebs- rätezentrale und gegen di» GewerbschastSkom Mission und be- 561 Der Stemfteikchof. Roman von Ludwig Anzengruber. Am früihen Morgen des Tages, an welchem der Toni »ur T'tncurfl nach Scywenldorf himilberfuhr, hatte das junge We b des Holzschnitzers das Haus verlassen, Nim vor dem Eintreffen des Brautzuges dorr in der Kirche fein zu Wunen. Fer.e nerveuaufregende, alle Furcht ussd Scheu bedingende Neugierde, welche'dem Manne oie sträubenden Blicke auf Grauenhaftes, Widerwärtiges, OuAendetz lentt, und dem Weibe die Augen nicht davon abwenden läßt, welche die Menfckien nach Richtplätzen, Leichentzöfen un5> Unglücksstätten drängen macht, jener Trieb, Arges zu Manen, hatte Helene befallest, hatte thr den weiten''Weg unter die Mße gegeben Und bannte sie nun in der Kirche am sftlße des Pfeilers fest, an weichem sie anit hochftopfendom Herzen und verhaltenem Atem'lehnte, bis alles— vorüber war; dann.schlüpfte sie mit im Gedränge Hinaus und liöj auf schmälen, nur einzeln gangbaren Pfaden über Felder, �HaWen und Hänge und kehrte auf weitem Umwege, durch den Busch, der ans«dem Hügel hinter dem ssrie aber halb ihrer Hütte lag, nach Zwischenbühel heim. Tort'brauste, dröhnte und schüttert« schon die Luft von dem Gelärme, Musizieren und Schießen auf Pom Sternsiern- Hose. Wie dadurch befangen und beirrt verrühtete Helene läffig uitd nebenher einige Hausarbeit und als der Abend kam, bei dessen Slkftvoigen das geräuschvolle Treiben auf der Höhegzegenüber bald allein in aller Weite ldos große Wort führte, da brachte sie das Kind zu Bette, bot dom Manne gute Nacht rnid trat unter die Türe des.Häuschens, bort staub sie, das rechte Bein über das linfe geschlagen, die Hände über dem Schoß gefaltet, den Kaplan den Türpfosten ge- lchnt und starrte hinauf nach dem Sternsteinhof. Bon dort fang und klang, hallte und schallte es durch die stille Nacht, von Zeit zu Zeit prasselte leuchtend eine Rakete empor, Und dieses Getöse und Gebraus wird.Stunde für Stunde fortwähren bis zum Frllhrot und sich erst im Hessen Sonnenschein des Tages mählich beruhigen; dann hebt es wohl morgen, vielleicht auch noch übermorgen, nach Ti'chzeit wieder an und verliert sich mit den abziehenden ®' ston. Morgen werden die Zurückgebliebenen sich über- lärmen, um die Weggegangenen zu ersetzen und übermorgen m?"» ,ffU' dry an! m Tag? herzlich müde sein. Ein grelles Jauchzen, das einer aufsteigenden Raketen- I garbe nachgellte, machte das junge Weib fröstelnd zusam- . menschrecken, es strich mit der Hand über die Stirne, er- munterte sich, schloß die Türe und suchte sein Lager auf. Käsbicrmartels Sali schien wirklich wie von Holz, wenigstens heut an ihrem Ehrentage, ihrer nunmehrigen Würde, als junge Stornsteinhofbäuerin, eingedenk, ging, stand, saß und tat sie so hölzern, daß Toni darüber lachen mußte, aber er gestand sich auch, daß sie aus gutem Holze wäre. Er hatte mittlerweile, waZ die Weiberleut anlangt, zugelernt,— der Soldatenstand soll ja auch in der Be- ziehung eine gUte Schule sein,— und wußte einen Unter- schied zu machen, zwischen den einen, die schalkischen Krä- mcrn gleich, welche Schleuderware feilbieten, ebenso gerne betrügen, als sie das„Betrogen werden" leicht verwinden, und den andern, die nicht lecker nach Unerlaubtem, sich jedem unlauteren Handel von vorneherein verbieten und die Schlagfertigsten unter ihnen wohl auch dem zudringlichen Krämer als Abstandsgeld eine Münz« verabfolgen, die unter Brüdern fünf Gulden wert, selbst vor Gericht nur Kurs- schwankungen unterliegt und seit die Welt steht, noch nie mit falscher Präge vorgekommen ist, trotzdem aber an Lffent- lichen Kassen nicht an Zahlungssta-tt angenommen wird, wogegen sich allerdings vorab die Steuereinnehmer höchlich verwahren würden. Ob dem Sternstemhofer Toni je unter der Hand einer oder der anderen ehrenfesten Schönen jene einseitige Scham- röte aufgestiegen, welche nicht das Resultat eines phy- siologischen Prozesses, sondern das einer fremden Kraft- äußerung ist, davon'at er nichts verlauten lassen, wie denn wichen Vorkommnissen gegenüber selbst die geschwätzigsten Männer sich strengster Diskretion zu befleißigen pflegen; sicher ist. er empfand Genugtuung darüber, daß er nunmehr auch von einer solchen Ehrbaren nur„Liebes" zu gewärti- gen habe, und es schmeichelte seinem Stolze, in deren Allxin- besitz und ihr Herr zu sein. Daß diese seine Bäuerin sich nicht gegen ihn auflehnen werde, dessen war er gewiß, er hatte die acht Wochen über Zeit genug, sie kennen zu lernen, und es hätte dazu nicht einmal so vieler Tage bedurft. Die Strenge, die in ihrem etwas scharfgeschnittenen Gesichte lag, deutete auf Selbst- bewußtsein und ernste Auffassung eigener und fremder Pflicht, aber galt nur den Leuten, um sich nichts zu ver- geben, galt nur dem Gesinde, um tS nicht lässig werden zu lassen, dem Manne nicht, dem sprach das dunkle, im bläulichen Glänze schimmernde Auge, und nur das; das junge Weib war eines jener Gsschöpfe, die mit einem Blickei auf den Mann für ihn durchs Feuer gingen, wenn es sein müßte, ihm aber hinwieder ihr Leblang kein zärtliches Wort gönnen und das ein« so selbstverständlich finden wie das andere. Es war nach Mitternacht, als die Hochzeftsgäste, deren Otts- und Zahlensinn wohl einigermaße« getrübt sein mockste, mit emmal die Abwesenheit des Bräutigams und der Braut wahrnahmen, eine Entdeckung, die großen Lärm und einen Aufwand bedenklicher, aber keineswegs neuer Witze veranlaßt«; alle taumelten auf und wollten den beiden Sck«viegervätern zutrinken, aber die Gläser klangen nur mit dem deS schmunzelnden Käsbiermartels zusammen,.> der Bräutigamsvater fehlte. Der alte Sternsteinhofer war kurz nach dem Aufbruche deS Paares weggegangen, er fand dasselbe oben in der großen Stube; der junge Bauer hatte seinen Arm um die Hüfte der jungen Bäuerin gelegt und beide blickten ver- wundert auf, als sie jemand herankommen hörten. „Du bist'S, Vader?" fragte Toni.„Kommst hitzt un- glegw." „Geh gleich wieder," brummte der Alte,„wollt' nur schau'n, doch nit nach Euch." Er trat vor seine eiserne Kasse und rüttelte an der Schrankklinke, nickte befriedigt mit dem Kopfe, dann griff er in die Westentasche, brachte den Schlüssel zum Vorschein, schloß auf und langte mit der«. Hand in das Fach, Papiere rauschten unter seinen Fingern, ein Gcldsäckchen klirrte gegen ein anderes, er pfiff leise vor sich hin und warf die Türe wieder zu.„Ein' guten Rat tät' ick» Euch geb'n," sagte er, sich an das Paar wendend,„beb leib' kein Einmengen in Euer Hausen.— das ist E«er Sach',— dem schau' ich zu und da tu' ich Euch nix«'wider, aber auch nix z'lieb, das sag' ick) gleich; nur eins mein' ich, gar ganz mit mir verderben sollt't S Euch's nit. Es is noch was da!" Er schlug hinter sich mit der flachen HanL gegen den Schrank.„Gute Nacht!" „Gute Nacht, Vader," sagte Tonk« „Gut' Nacht," flüsterte Sali. Die schweren Tritte deS alten Bauern verhallten auf der Trevve. (Fortsetzuna folgt.)]> rrachiok alle Parre7- iirtb WsiverlM�SsSbrer, Me sich der Sa« »ammensaffung der Angestellten amfc Arbeiter auf der Grundlage oes Rätesyftems entgegenstellen, für unwürdig, weiterhin führend« Posten zu bekleiden. In einer gut besuchten Versammlrrng der Betriebsräte des graphischen Gewerbes referierte Genosse Berger über Meie und Ausgaben der Betriebsräte in ausführlicher und sachlicher Weise. Räch ausgiebiger Diskussion wurde eine Re- Solution einstimmig angenommen, die im wesentlichen denselben Sinn hat wie die des LertchrSgewerteS. Afti-Betriebel In den demnächst eiNKuberuferchen Gruppen- vcrsamnckrngen werben die notwendigen Sfuwiweisfc verteilt>»U> >en, Di« BotriribSvätekursc der Asa srillvn mö glichst noch vor den ReütMrgSwcchilen begegnen. Folgende Bhemata sold'i ui dteson Kursen behandelt werden: �Weltwirtschaft'—.Aufbau"— „Geld. Und BSrsentechni?"—„Bibrng"—„Betriebst ochnik". Unbedingt nötig ist«s, daß die Kolleginnen und Kollegen, die Betriebsräte, Angestell.enräte oder BetricbSobleute sind, sofort schriftlich der unterKsechaeben Geschäftsstelle melden, welche der oben angegebenen Kurf« sie belegen wollen. Di« Härgebühr für Vi« einzelnen Kurs« wird auf da? akberniedrigste bemessen werden. We atere Leitfäden für Betriebsräte sind im'Neudruck er» schienen und� können bei der unterjeichnetn, Geschäftsstelle täglich(ausjet Sonnabends) in der Mij. von lg bis 2 Uhr, ausserdem Montags mit) Freitags iwn 6 b-«S 7 Uhr nachmittags abgeholt werden. Afo-OrtSkartell Gross- Berlin Stwüffchaftiickes. ifKSKtfspssxi�niaAui» sm�Wij&zastgsg; ?ntermftlonale Konftrenz der Hotel-, Restauftmt- vnt> Cafs-Angestelltea. ®oin Mai tagte n, Amsterdam die Nl. Internationale Konferenz der.llnic« der Hotel-, R-staurant- und llafeangeftcllten. Die Konferenz war mit insgesamt 30 Dcle- ßiarten der der I wte rnat i ona len Union onHeschlojseneu Organi- sationen aus folgenden Ländern beschickt: Deutschland so). ptfrt rr e ich(3), Holland sg), Frankreich(S), trng- land st), Amerika st)� Belgien(2), Schweden Ci), welche zusammen eine Mitgliederzahl von 200 Otto repräsentieren, davon 10 0000 allein in Deutschland. Den Bericht des Internationalen Sekretärs gab Poetzsch(Deutschlgich); über dt« vorbereitenden Arbeiten zur III. Konferenz berichtete van HenSden(Holland). Den Kassei, bestand gab Strählt nger(Deutschland). Di« Ein- «ahmen während der Berichtsperiode betragen 2548,06 M.: die Ausgabe n 821,10 M.; Kaffen-bestand 1720M M. Das bisherige Statut wurde mit geringen Wänderungen »es§ 4, die B e i tr ag S p fl i ch t, und der!s§ 13 und 14, die UebertrittSbedingungen von einem in den andern der angkichlossenen Verbände betreffend, beibehalten. Was die UebertrittSbedingungen anbetrifft, ist auS H§ 13 und 14 folgende? von Bedeutung: Alle Mitglieder, welche in ein frenwes Land reisen, haben innerhalb 4 Wochen nach ihrer Zu- rmse in die der Internationalen Union angeschlossene Landes- organisation überzutreten; Eintrittsgeld braucht nicht gezahlt zu werden.— In Ländern, wo Organisationen bestehen, welche der �uternationaten Union angeschlossen sind, dürfen«msländische Organisationen nicht gegründet werden. Zum Punkt 6 der Tagesordnuug, Lohnbewegungen, Unterstützung� bei Streiks und AnSsperrungeu, wilrde folgende Resolution einstimmig augenpmmeu:.Im Jnter- esse der gastwirtschaftlichen Angestellten liegt es, ig allen Ländern feste und auskömmliche Löhne zu erhalten, das i Trinkgeld restlos beseitigt zu sehen. Die ange. schlossenen Verbände find deshalb verpfttchtet, ihr« für die Be- seitigunq des Trinkgeldes kämpfenden Berufskollegen aller Länder moralisch und wenn notwendig und möglich, bei diesen Kämpfen auch fi n a n z i e ll zu unterstützen. iBor allem müssen ' sie bestrebt sein, den Zuzug fremder Arbeitskräfte abzuhalten." Zum Punkt 7 der Tagesordnung, Beschäftigung frem- der Arbeitskräfte en den einzelnen Ländern, wurde folgende Resolution einstimmig angenommen:„Die Frei- zügigkeit der Arbeiter und Angestellten stach allen Ländern ist zu gewährleisten. In Staaten, in denen im Gefolge des Krieges die Einwanderung ausländischer Arbeitskräfte durch gesetzliche Matznghmen verboten beziehentlich eingeschränkt ist, hat die orgamfiert« Arbeiterschaft die Pflicht, für die Beseitigung dieser Gesetzesbestimmungen einzutreten. Einwandernde Arbeiter sind verpflichtet, der im Zuzugslande bestehenden Organi- sation beizutreten und die Bestrebungen und Kämpfe ihrer dortigen Kollegen zu unterstützen und sich den Aufgaben und Bestimmungen der in Frage kommenden Gewerkschaften zu fügen. Jedem Versuch, die Zuwanderung fremder Arbeiter im Interesse chauvinistischer Bestrebungen zu unter- binden, ist mit Entschiedenheit entgegenzutreten." Um die Verbindung zwischen den einzelnen Organisationen oer Internationalen Union«rnsrechtz« erhalten und zu fördern, soll ein periodisch erscheinendes Korrespoudenzblatj hcrausgegebin werden. Bei der Wahl des� Sitzes der Internationale und der Person des Sekretärs erhielt Deutschland den Sekretär und Kassierer mit dem Sitz in Berlin; den 1. Vorsitzerlden Holland und Frankreich, England und Schweden je einen Beisitzer. Darauf wurde von Poetzsch im Rainen der deutschen Dele- gierten eine Erklärung ungefähr folgenden Inhaltes ab- gegeben:„Der Verlauf der Verhandlungen hat ergeben, daß man uns Deutschen von feiten der Kollegen derjenigen Länder, welche uns im Kriege feindlich gegenübergestanden haben, kein Mißtrauen entgegenbringt; darüber freuen wir uns Um aber alles aus dem Wege zu räumen und um die gegenseitige Verständigung im Interesse der Internationalen Soli- Parität noch mehr zu fördern, übergeben wir bis zum nächsten Kongreß das Sekretariat an unsere holländischen Kollegen." Somif wäre der Sitz des Sekretariats in A m st c r d a m mft van Heusden als Sekretär, van Kempen als Kassierer und als Beirat: Etienne(Belgien). Caais(England), Poetzsch(Deutschland). TarifverhazrdÄtKgeN der MetaRarbeiker. Die Verhandlungen zürn neuen Abschluß eines LohntarifeS und der damit verbundenen Eiirgruppierung der verschiedenen Berufe in die fünf Lohnklassen hat infolge noch zu überbrückender Differenzen«nie» endgültige» Abschluß noch nicht gefunden. Um fiw unstre Kollegen nach Möglichkeit sofort einen Ausgleich ztvifchen der gegenwärtigen Lohnhöhe, und den Anforderungen der Lebenshaltung zu schaffen, haben sich beBe Berhandlungs- wrperschaften verständigt, bis zum endgüttigen Abschluß de» Tarifvö, provisorisch folgende Lohnerhöhung eintreten zu.lassen: fiir Männer über 18 Jahre weiter« Erhöhung der Tarifsätze um 0,50 Ml-, für Frauen über 18 Jahre der Klasse B 3 weitere Erhöhung der Tarifsätze um OLb Mk., für Jugendliche beiderlei Geichlcchts weitere Erhöhung der Tarifsätze, 14— 16 Jahre ur» 0,20 Mf, 1b— 18 Jahre, um 0.30 Mk. Die seither gezahlten TetterungSzufchläge für die Ehefrau und für jedes Kind unter 14 Jahren bleibe» bestehen. Die neue Lohnregeluug gilt mindestens für die Dauer von vier Wochen und soll mit der oui Sonntag, den 33.Mai folgenden Lohnwoche beginne». Es betragen also die jetzt fLr Männer über 18 Jahre z« zahlende« Einste llungslöhne ohne die im Schiedsspruch- vom 21. August 1919 vorgesehene, drei Zuschlägen: Von i« 0,10 Mk. Klasse l 5 Mk., Klasse II 4.80 Mk-, Klasse III'4 60 M?.. Klasse IV 4,50 Mk., Klaff« V 4,20 Mk. Die Attmdbasis Klaffe I 5,90 Mk., Klasse II 5,10 Mk, Klaff? III 4,00 Mk., Klasse IV 4,70 Mk.. Klasse V 4,00 Mk. Für Frauen Etnstellungölohn 2,60 Mk., Akkord basiS 2,90 Mk. Jugendliche(männliche): 14— 15 Jahre 1,40 Mk., 15— 16 Jahr« 1,55 Mk.. 16-17 Jahre 2,15 SÄk-, 17—18 Jahre 2,55 Mk. Jugendliche(Weibliche): 14— 15 Jahre 1,40 Mk., 15— 16 Jahre 1,50 Mk� 16—17 Jahre 1,95 Mk.. 17—18 Jahre 2,15 Mk. Deutscher Mvtallarbeiter-Berband, OrtSderwaltung Berlin. Der Streik u» FrijevrgsNerhe gcht weiter! Die Arbeitgeber verlangen, daß die Gehilfenschaft dir Waffen strecken soll. Und dann will man sich an den Verhand- lungstifch setzen. In der Meistervcrsammlung am Freitag war man sogar der Meinung, wenn Pfingsten vorüber ist, will man eS sich erst noch überlegen. Das Arbeitsministerium ist an- gerufen worden. Der Jntxressenverband der Arbeitgeber hat der Streik' efiung gestern abend mitgeteilt, daß er zu Verhandlungen bereit ist unter folgenden Bedingungen: 1. der Streik ist al» beendet zu erklären; L. der Terror auf der Straße aufhört; 3. die fliegenden Rasierstuben sofort aufgehoben werden. Man wird es versteheo, daß die Streikleitung diese Forderungen wohl abtehnen muß. Die Vertreter de? Jntereffenverbandeß haben de» Streik hevaufbeschivoren und suchen nun in der bürgerlichen Presse die Tatsachen zu verdunkeln. Deshalb sei nochmals gesagt, daß fie es ablehnten, einen Wochen lohn von 146 bzw. 155 Mark zu zahlen. Sie beanspruchen ferner ein« neunstündige ArbeftSzeit,«er- ewigung der SonntagSarbsit und der Mißstände auf dem Ge- biete des ArbeitsnachtoeiSwefciis, deS Lehrlingswesens, ohne der Gehilfenschaft das geringste MübesttmmungSrecht einzuräumen. Nach Ausbruch des Streiks war Zeit genug zu neuen Per- Handlungen, um die Bewegung vor Pfingsten zu beenden. Unter Verschanzung hinter formale» Vorwänden wurden Verhandlungen vereitelt. Die Scharfmacher sagten sich, wenn erst die Feiertage vorüber seien, würden die Arbeitgeber i» ihrer Gesamtheit zu Entgegenkommen weniger geneigt sein. Sie versicherten ihren Ruftraggebern, wenn der Streik sich über Pfingsten Hinzich-, dann sei er verloren. Diese Spekulation müssen die Gehilfen notgedrungen zuschanden machen, da sie nicht wieder zu den alten Lohnbedingungen die Arbeit aufnehmen können, sondern alles daransetzen werden, den Betrieb ihrer Fliegenden noch erheb- sich auszudehnen. Werden diu Fliegenden auch weiter- hin gehörig in Anspruch genommen, daun können die Gehilfen es mindestens ebensolange aus- halten wie der größte Teil der Arbeitgeber. Aendert der Jnter-ssenverband seine Taktik nicht grundlich, dann wird die Streikleitung dazu übergehen, mit den einzelnen Arbeit- geberkorporationen zu verhandeln, eventuell mft den einzelnen Geschäftsinhabern Tarifverträge abschließen. Die Betrieb der grösseren„Ali-geuden" zeigt deutlich die lleberlegenhcss einer konzentrierten Betriebsweise gegenüber der infolge der LehrkingSwirtschast in eine Unzahl von Zwerg- betrieben zersplitterten Kleinbetriebsweise, die sowohl eine �Ver- schwendung an Ge schäftsun kosten bedeutet wie an Arbeitskräften, kurzum unrentabel fit. Darunter sollen dann die Gehilfen leiden und mit der Hälfte der Löhne wie in anderen Gewerben.zu- frieden" sein, um Trinkgeld bemüht sein und durch Verlaus „Prozente machen". Die Zünftler wolle» eben, ez soll alles hübsch beim allen bleiben.. Am 3. Feiertag, 8>/a Uhr früh, Versammlung ,n der Bötzow» Brauerei. Die Lage der Angestellten im Hochbaugewerbe. Die Gehaltsverhältnisse bei den Angestellten im Hochban- gewerbe sind jetzt derart traurig, daß z. B.«in bilanzsicherer Buchhalter ca. 300 bis 400 Mark weniger verdient als ein un- gelernter Bauarbeiier bei der gleichen Firma. Techniker mit der denkbar besten Vorbildung und langjähriger Praxis bestimmen an Gehalt bedeutend weniger als der Maurer auf dem gleichen Bau, trotzdem die Lohnverhältnisse bei den Arbeip'rn auch nicht allzu rosige sind. Trotzdem lehnen«S die Unternehmer unter Führung ihres Vorsitzenden, Herrn Heuer, hartnäckig ab, die bereits am 15. April d. I. vom Schlicht» ngsausschnß durch Schiedsspruch festgelegte Teuerungszulage von 275—500 Mark zu zahlen. Da die Verhandlungsmöglichkeiten erschöpft find, finden crin 26 d. Mts. in den Betrieben, in denen augenblicklich ein« günstige Geschäftslage zu verzeichnen ist, Abstimmungen über einen evtl. Streik statt. Sollten bis dahin die Arbeiigeber sich nicht eines Besseren besonnen haben, wird der Streik bei den größeren und mittleren Baufirmen unvermeidlich. Die Berliner Bauarbeiter zum Verbanöstag. Eine gut besuch!« Generalversammlung der Bauarbefter Berlins nahm am Mittwoch den Bericht vom Verbandstag in Karlsruhe entgegen. Der Berichterstatter K a i s e r führte aus: Auf diesen VeÄandstag standen sich zwei grundsätzliche Anscha». ungen gegenübev. Die Opposition holte, um als geschlossenes Ganzes dem Hauptvorstand gegeniiba'zu treten, ihre Maßnahmen getroffen. Ein Antrag, mit dem Genossen H e ck« r t einen Kok- legen der Opposition in den Vorstand hinein zu wähle», wurde. abgelehnt. Kaiser ging daun alle Einzelheiten des Verbands- � tages, über die wir seinerzeit berichtet haben, durch, und verwies i besonders daraui, daß die Opposition eine Erklärung abgegeben; habe, sich dem Beschlutz betr. parteixoTitficher Neutralität des I Verbandes nicht zu fügen, sondern die Politik zu treiben, hie im � Interesse der Ärbettecklafse notwendig sei. yn der Diskussion kam fast reNoS die Befrievigung de, Berliner Mitglieder mit der Haltung ihrer Delegierten zu» A-ilsdritcE. In die VereinÄestung wurden gewählt: Bvcsttzender Emil Thons, Stellvertreter P. Kaiser. Kassierer: Aug. War. t e>i b e r g; Stellvertreter: A. Serger. Schr.ftführer: K. Schiele; Sielldcrtreter: O. Mücke. Sekretäre: K. Ger icke. Roh Heidtke, Gustav Hopp«, Falkenbevg, Rochenburg. Revisoren: Boventhien, Herzog, Graut Schiedstommiss«»: Binting, Wo gener Grell, Merkel, Schiff irau» und Krüger. BerwaRditmgskss ufücr. Vom Zentralvcrband der Angestellte» wird unS geschriebe« Verwandluugsküujiler kann man die Macher des Freien Ange, stelltenverbandes aennen. die sich je nachdem«S die E i t u a, tion erfordert, auch als Zentraler Ausschuß oder wie cm 23. Februar 1920»IS.Obleute der Großbetriebe" kostümieren Wir hatten in der„Areiheft" vom 14. April schon auf dieses Spiel hingewiesen und damft natürlich den Zor« des F. A. M heraufbeschworen, der sich m der Nr. 5 ihres Blattes in wüste» Schimpsreden äußert. Da aber der Verfasser des Artikels auäf behauptet, daß die Mitteilungen de» ZentvalverbandeS der Ange. stellte» über die Zusammenkunft im Rathau« der Wahrheit nicht entsprechen, so nehmen wir Veranlassung,»och mft einigen Wso ten awf diese Angelegenheit einzugehen. Die Einladung zu de« 28. Februar druckt das Organ deS F. A. V. ab und d»- heißt es am Schluß: Im Austrase der Obleute versihiede«« Nroßbetrtebe. g«z Unterschrift. Da wir annehmen, daß diese Unterschrift auf dem Exempl«, des F. A. V. etwas undeutlich geraten ist, so wollen wir eich zisfern helfen. Sie heißt: Burkerti Wer ist Burkert? Der Lorsitzen dr des F. A. Der Referent des Abends war Berner. Wer ist Bernerk Redakteur des F. A.V. Der F. A. V. wollte also mit seinem Märchenspiel den An» schein erwecken, als wenn es in den Großbetrieben Groß- Berlins Obleute gibt, die im F. A. V. ihre Vertretung sehe». Dies ist schon darum ausgeschlossen, weil die Obleute dieser Sroßüetriebe betonnttich zu den aufgeklärte» Angestellte» gehöre». Sie betrauen darum auch folgerichtig nur eine frei. gewerkschaftliche Organisation mft ihrer Int«» effenüertretung den Zeutralverband der Angestellte«. Graphisches Gewerde. Dienstag und Mittwoch 5— 7 Nhr Ausgabe der Broschüre von Bötcher, Leipzig..ArbeitSgemeinschrft ober Klassenkampf', im Lokal Bmfin, Stall schreniberstr. 47. Di« Betriebe müssen Vertrau enslente hinsende». Der Streik in der Bersiner Stadtstinode. Die Frist für dt« Zustimmung deS Schiedsspruches für die Angestellten, sowie für die Friedhofgärtn«r und-arbeiter bei der Bersiner Stadtsynode war am 20. Mai abgelaufen. Di: Stadtsynode hatte den Spruch nicht angenommen. Durch Eingreifen de» ReichsarbeitSmini- steriums wurde am 21. Mai vom frühen Morgen bis zum späten Nachmittag nochmal» verhandelt. Dem umsichtigen und fach- lichen Eingreifen von Dr. Meves gelang eS, einen für die Arbeit- nehmer annehmbaren Vergleich zustande zu bringen, welch w von dem Schiedsspruch nicht erheblich abweicht. Di« FriedhofSgärtner und-arbeiter waren noch am Pfingstheiligabend in den Streil getreten, wenn nicht diese Lösung gefunden worden wäre. Di« Bevölkerung Groß-BeriinS fit durch das Eingreifen d:S Reichs- arbeitsministeriumS vor Aufregungen und Schaden bewahrt ge« bliebenl GciverkschaftSkommfifion SckZneberg. Sitzung: Donnerstag, 7 Uhr bei Grundt, Meininger Straße 8. Vortrag des Genossen Brückner: Einge-meiinduirg Groß-Beütn. Erscheinen aller Del«, gierten«osorderlichl Vetei«s?alkVde?. Rateschul« der Nroß-Berl!»« Arbeiterschaft, Knrsvertrauensleutel Vertrauenemännerversammlung am Mittwoch, den 26. Mai, abends um 6 Uhr Zlnnner 34. Di« Kurse: Kommunale Lebensmittelversorgung, Deutsch und Wirtschaftsgeographie können noch Hörer annehmen, Meldungen umgehend an das Bureau Mtmzstr. 24 III. Beginn der Kurse in der Woche vom 31. Mai bis 5. Juni 1820. Asa-Beifitzer des Echlichtungsansschussesk Donnerstag 6K Uhr Brauerei Patzenhofer, Fldicinftr. 2�3, Bsrsammlung sämtlicher Asa- Beisitzer des Schiichwag sausschusses Viotz-Berli». Mitgliedsbuch legi, tuniertl Band der technischen«ngesiewen mid Beamten. Mitgliederversammlung der Orlsverwaltung Norden IV in der Schuleula, Grüi» chaler Stroh« 5, Mittwoch 7 Uhr.— Ortsvorständeversammlung im Krisgeroercinshaus, Thausseestr. 84� Donnerstag 7 Uhr.— Fach- gruppenversammluna der Architekten im„Restaurant zur Klause", Charlottenburg. Kanlstr. 2S, Donnerstag, 7 Uhr. Deutscher etscniiahner-Verixmd, Ortsgruppe Trotz-Berlin. Die von den Eüterbodenarbeitern i» der kommenden Woche geplant« Bersamn»» lung findet nicht statt. Arbeiter- Tamariter-Kolonnen verlia,«. V. Abteilung?empel- Hof-Moriendorf, Dienstag. 7VH Uhr. im Lokal von Streiter, Marien- darf, Chaussesstr. 27, Beginn des Krankenpftege-Kursus.— Abteilung Osten-Weitzensee: Donnerstag 7 Uhr im Lokal von Piekenhagen, Scharrsnweberstr. kl, Mitgliederversammlung.— Abteilung Norden: Freilag 7 Uhr in der Echulanla Be'nauer Strotze 89/90, Beginn des Kiankelipflegs-Lehrkursus. Laut Beschlutz der Gsneralversmnmlung sind die Mitglieder verpflichtet, an diesem teilzunehmen. Iransportarbeiter-Berbanv s Chemischer und MmeralSl-chrotzhondel und Berboudstoffo). Dienstag 7 Uhr im„Könlgstadt-Kasino", Ho.z» marktstr. 72. gratze Branche iwersamwlung. !Z«liisabittiamu«g in Osipreutz»». Dienstag 7 Uhr grotze Ost- pvensjen-Beisommliing der Bozlrksgruppe Norden in der Aula Mullei» stratze löS/läS, Ecke Triststratze. Mitgliedskart« mitbringen. �«I 1* in e 7.wm mit echtem FrSeöeiiS'-KÄiitscl�iil«._ schöne, uatürKcha Farbe bei 5 jähr, schriftlicher Garantie. Znimrlchen mit örtJlofc. nach bewähiter Mofikxle bei B«84eUaaR von Gobfe««« gratis. SpezxaHtSt; Zältns; ohne Qautncn, Kronen von 30 Mk. an« Käme LcxtispreJse.' fachroäc?',»{• c'ie Maaduoterswchooß nml Rp.t kostenlos Zibiiw: H a t v a n I.««r SireSs] Eck« Sctiftskaoser AJleo, rlaaafla Dan'zl#er Sirate. Srrechstunden von d— I 2—7. Sonniaes und Feiertags 9—12. In den lot-ten 2 Jabr.n aber 2IC0 Gebltae rar vollsio. Zufrledcnbslt telhiert. ....... Warenhaus IL JOS OjOLl&(jQ, iNlGLltvÖlll�l/ Berliner Str. 51-55 preiswerte Musseline, prärna Quaiiläf, ca. SO cm brefi... Meier 10,73, 12,50 BetlSf, besfiöct, VÄS rrJf farbig............. Mefer 15�'" ' Musseline, scSde Sfl-eSenmu&ter, ca. HO cm breS:... Msflsr Voüe, bedi-ucid, Sfreffen- und P'.s�klrtu.isler....... Mefer lö'5 . BaflSt bedrudö, hübaede moderne Muefer,....... 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Auslieferung in Deutschland für Buchhandlungen und Organisationen: A. Sethef& Ca Verlag, Berlin N 24 Augustsir, 60. Deutscher Melallarbeiter-Verband Verwaltunesstelie Berlin. Todes- Anzeige. Den KoMezen zur Nacfaricht, daß folgende Mitetieder gestorben sind: Der Arbeiter Gustav Fischer ! MfrbachstraBc 25, am 19. d. Mts. Die Beerdigung findet am Dienstag, den 25. d. M., nachmittags 3 V Uhr, von der Leichenhalle des Neuen Thomas- Kirchhofes. Hcrmamistraße, aus statt. Der Maschinenarbelter Rucioif Niedner ,"rinrenallce 83. am 20. d. M. Die BeerdiRun? findet i am Dienstar, den 25 d.M. nachmiitars 3 Uhi, von der Leichenhalle des Aiteu Pauls-Kirchbole», SeestraBe, | aus statt Der Maschinenarbeitcr Richard Tiigner I SickineenstraBe 3, am 20. d. M. Die Beerditunr findet ' am Dicnstae, den 25. d.M.. nadimittars 3 Uhr, von der Leichenhalle des Neuen Johannes-Kirchhofes, Plötzensee, aus statt. Ehre ihrem Andenken! Reee Betellimne wird erwartet Die Ortsverwaltunz. Deutscher Bauarbeiierverband Verein Berlin. Den Mitilledern zur I | Nachricht dafi der| Kotiere Hermann Schadswi'z i (Bezirk Süd-Ost) i am 20.Mai verstorben ist. I Die Beerdigung findet am Montag, den 24. Mai, nachmittag 3 Uhr, von j der Halle der F.mmaus- gemeindo in Neukölln, j J Bermannstr., aus statt. Am 20. Mai starb der| Kollege Kail Zippeiiing (Bezirk Osten II) Die Einäscherung fin- I ■ det am Dienstag, den| 25. Mai, nachm. 41 2 Uhr. im Krematorium Bnum- j I schulenweg statt. Ehre Ihrem Andenken! Der Vorstand. Ehreiicrkläruns:! Die Beleidigung, die ich gegen Frau Emma Paulat. wohnhaft Piicklcrstraßc 44, In meinem Lokal Zeughofstr,21, öffentlich ausgesprochen habe, nehme ich mit Bedanern zurück und erkläre dieselbe für eine ehrenhafte Frau. Frau J a n t k e, ZeugbofstraBe 21._ Ich nehme hiermit die Beleidigung an Herrn Bäckermeister Hans Artus zurück �.Mnlda Xodd- Danksasrunsr. ! Für die vielen Beweise i herzlicher Teilnahrae bei ; der Einäscherung meines lieben Mannes des Gast- [ wirts Ludwig Paul sage ich allen Genossen [ und Genossinnen der U. S. P. D. sowie allen Freunden U; Bekannten [ raeinen herzlichsten Dank. Die tieftrauernde j Witwe Marie Paul nebst Tochter iWestmannsl Irauer-Magizin i Groß« AiiKwalil.R Billige ProlHc.; I. M,!tr-astra8e37aS (Kolonnaden)| lll.Gr.Frankt.Str.1l5l (nahe Andreasstr.) AuswakUendunQ. sof. Amt Zentrum 7890. | Sonntags geschloaven M&bQl* tfindhorst, Marian aenstr. 25 1 Cottbuser Str. 15 1 r Coitium!rlrt». Rr. 190. Aweite BZiiaU zm„Zreih w 50ÄMZ. 23. NÄ 1021 Wahlpftngsten. Das diesjährig« Pftngstm steht im Zeichen der Wahl- arbeit. Drouh«,, in der Provinz finden selbst an den Feiertagen Wahlversammlungen statt, in der die verschiedensten Parteien ihre Redner verschicken; auch Flugblatt- derbreitungen werden an diesen Togen vorgenonunen. Zahlreiche Persammlungsredner und Kandidaten bearbeiten eine bestimmte Ortschaft uird die gesamte Umgegend. Da:st jeder Tag berechnet und die Psingsttage machen keine Ausnahme, selbst auf die Gefahr hin, daß da und dort bei schönem Wetter der Dersammlungsbesuch leiden sollte. In Berlin und den Vororten sind die Psingsttag« ruhiger. Versammlungen können wir in den Wochentagen abhalten, auch Flugblätter können wir in der Woche verteilen, so daß mancher AuSslug gemacht werden wird. Der Aus- slugSverkehr ist durch die hohen Fahrpreis« sehr beschränkt. Der friujt'T so beliebte verstärkte SonntagSverkehr nach entfernter gelegenen Bororten die Extrazüge nach Freien- Wolde, EderSwalde und Stettin sind längst beseitigt, gar nicht zu reden von dem eingeschränkten Fernverkehr. So wird der Groß Berliner im engeren Groß-BerUn blerben und Pfingsten so gut eS geht verleben. v* Die Auswahl demokratischer Kandidaten für Groß- Berlin. Da».Derlinrr Tageblatt' beschäftigt sich in einer längeren Darlegung mit der neu zu bildenden Stadtvervrdneten-Versamm. liiug und deren Dedeulung. Ed wendet sich flogen die klc.nliche engstirnige?lrt, mit der die Deuwlialeu ihre Nandidaien auf- stellen. Es sagt n. ,(Siue sorgfältige Verücksichitgung'ko.nmunalpolütisch er- fahrmer Pcrsönücbleiten mich um so enfichied.'ner beansprucht werden, al» die deniokrat�'ch« Partei in keinem Falle auf eine Mehrheit im G r o tz- B e r l i n e r Paria- ment recbnen kann. Mit dem Gewicht der Stimmen kann sie deshalb nicht wirken; sie wird nitter allen Umständen wie schon seil den Wahlen vom Winler 1919 mit einer s o- z i a l d e m o l ro t i sch e n U e b e r l e g« n he i t rechnen müssen. Gerade deshalb muß verhindert werden, daß die Be- zirkkvereinSstrategie allein da? Feld behauriet. Wa» dabei das lepie Mal hcrandgekommen ist, hat die Erfahrung gezeigt. Bon l6 demokratrsclen Siadtoerurdneicn sind fünf, also fast ein Driüel, zur Deutschen Volk'pcrrtei übergetreten. Ein« ähnlich« öiNtäus-bung würden die demokratischen Wähler Gnoh-Aerlin« nicht zum zweiten Male ertragen. Deshalb muß d>m maßgebenden?arteiiirftan?en mit allem Nachdruck nahegelegt werden, daß lle nicht auSschlicßlich im Sinne de» .Kantönligeistes' entscheiden und besonder» bei der Aufstellung der Stadt liste lstaum für kommunalpolitifch« Kapazitäten schaffen, die auch einer sozialistischen Mehrheit gegenüber den demokratischen Bedank n erfolgreich vertreten können. Wir hoffen, daß e» nur dieser Anregung bedarf, um bei der An»- Wahl der demokratischen Kandidaten den Anspruch auf eine �ernchsichttaunn führender kommunalpolitifch« Periönlichlpitea gerecht, zu werden.' �Merkenswert ist. dafp die Domakraten sein« große Hccks- nung/n auf die Mahlen für Groß-Brrlin sehen. Sie werden dann recht haben, wenn unsere Genossen alle» tun, rrm für Unsere Sache energisch Propaganda zu machen. Dies« Wahlarbeit werd« am besten sofort nach Abschluß der ReickiStagSwahl in �Angriff genommen und dann mit lhochdruck fortgesetzt. Zunächst ssilt e», alle vorbereitenden Schritte zu unternehmen und die Kandidatenfrage dt» End« dieser Woche zur Erledigung zu bringen. Znr StaHfrerorkwettKwahl am 20, Juni d. I. Da» Wahlrecht zur Stadtverordnetenversammlung und Be° »irklversammlung Hab n nur diejenigen in der Neick-StagSwahl- liste stehenden Personen, die bei veginn der Auslegung der Wählerliste, akfo am 80. Mai d. ff., seil einem Jahre ihren Wohnsih in Groß- Berlin ßai'eu. Der Magistrat Thor- lottenburg fordert solch« Rsich»tag»wäh!er. die noch nickt »in Jabr in Eherloiteirbu'g, wohl alier in Grost-Perlin wohnen. auf, ihm biz.-inschlicßlich 20. Mas den Nachweis über die«in- jährige Wohnsihdauer in Groß-Berlin zu erbringen. Dieser Nachweis kann tnirch amtliche Unterlagen mütchfich oder schrist sabridrck«(SSC), 8 Päckch«»«o.«©dstw(5596). M9«oema oueL iSef« ffitlmcräittetf. 4 Pfd. Stavtriflelix enf E e EW®vostm Otttf»» srCchi«, 2£Jj fütamw."iiußhonlg(üS), KV Eramv!«»»>!- Bshiwn vo» onmest»»», für den v«z«z von kli."»vgri�ß für tt.nder im 1. mU 8. Ledensjahr«. A. ssür wervelid« ytiitrtH i Ps!>. Nährmittel, daveUi ,.. �... M..........------------------» �... t Ptd. Zwieback oder ff«d», CO bis 100 VraMM T'dck—sa-zei.» Das«» stattet«itch. Wir wollen nicht die einstmals üblichen Methoden, AcmbenwnUch(rot i-n 4, bis einschlietllch 8. Mow�ts. L. fiüt(lüljub» Wir find sicher, daß dies« Vorfäll« nicht vereinzelt dastehen, sartd.rd daß nua nicht all« zu unserer Kenntnis gelang! sind. Da der Kommandeur der SicherheitSwehr, Oberst von Kau- p i s ch, um» versichert hat, daß er die Ausschreitungen seiner Untergebenen rücksichtSlo» destrasen werde, würd««S sich emp- fehlen, daß in allen Fällen von größerer Bodeulung Anzeige er lich erbracht werden. Das Wahiamt IM Charlottenburger Rat- l st l a d d e, van der stßerlnter Krimincchpolizei festzzeuommen. P»b<« hau» s,w Turmzimmer de« fta Usaale«., st. Obergeschoß) ist täglich"'~----.._------—-j von 9— 2 Ubr geöffnet. Wer in der N.eichSiagl-'väklcrlist« steht, aber noch nicht ein kiahr in Eßarlottenburg, rvohl ab»r ein Jahr bereit» in Sroß-Derlin wohnt, darf sich als, nicht darauf ver- lassen, daß er nun auch bestimmt in der Wählerliste zur Stadl- derordnetenversammlung steht. Er sichert sich da» Wahlrecht zur Siadtverovdneienvcrsammlung daduab, daß er den vorhin de- zeichneten Nack-wciS über die einjährige Wc-msichdauer in Groß- Nerlin erbringt. Zugleich sei auSdrückNch darauf aufmerksam gemacht, daß biejenigen Wahlber»ch!i(sten, die in d-r NeichStavSwakNiste fehlen und nicht rechtzeitig Einspruch erhoben haben, sich da» Wahlrecht zur Stadtverordneienversammlun» noch sichern können, voraus- gesetzt, daß sie«in Jahr in Äroß�Sorlin wohnen, wenn sie tvährord d'r Auslegung der Siad'verordneienwahNist« vom SO. Mai bi»«nschließkrch 8. Juni khre Nachtragung deautrazen. Nochmals: Die grüne Stcherhettoswözci. Die Tin!« in lurserer Feder, mit der wir den Artkkl j» onscrer Kestiigen Marqeunummer über Ausschreitungen einzelner SicherheitSbeomten schrieben, war noch nicht ganz trocken, al» sich schon wi«der ein neuer Fall ereignete. Am Freitag abend beobachtete«in junger Mann in der Jnvalidenstraße, wie dort zwei Händler, d'e„Maien' zum Vfingstfkst anboten, von Sicher- heitSsoldatvn festgestellt wurden. Er geriet dabei mit mehreoen Passanlen in ciiw llnierhaltung und äußerte u.»Unsere SicherheitSpalizei sollte zuerst die Pwbrecher und Schieber großen KdilS dingfest machen.' Diese drch wohl nicht ganz utchervchtigt« Meiiningfäußerung führte nun ober dazu, daß der Sprecher veihastet»ich nach der Wache in der Baliastcaße gebracht wurde. Hier wurde er bvfchimp't, und al««r sich da» vevbat, von einem Ämmien in« Gesicht geschlagen. Wir haben un» überzeugt, daß der junge Mann ein rechtsseitig stark aelchwillene» Gesicht da- dongelragen ha!. Der veinehmeude Offizier hiett e» dann für angeb'ack., den jungen Mann im Kas,ruenh«ftou zu vernehmen und ih-i dann in eine Zelle fp�rren zu lassen; erst nach längerer Zeit wurde der ve«ha fiele wieder entlassen. Nvber dies« Dache sind uns berei!, mohrer« Bos«hwItt«r: S Pfd. Nihr-.»Ute',»3 bl'i 20" Ecamw Trochens-n�ei. 1 S«ftf SJiolzejitoiit. Nenliöllw In der lammenden Woche: Hssettssock«««ck liner Lebenemilleldnitr Adfchiiili« 81, S2. CS, i'O t* H Pfd. ffot siuflenbiicht dOO ffitotmn SHulvetUß(13). Für Kinder d> p.m-rsi-a Jahr SR Wramm«uc-Iändische» Wrizenmohl und LVO Dralf m Hafese fwcke«. Für Kinder von 1-2 Jahren bOO Onmun ciiWünblM)«« Weilenmehl. Die ItS; loffciraüon beträgt 5 Pfd. «rt«, 250 Gramm Holr-rflack.,-(27) gtou). flriecvbefch-ÄM*« 1 Pfd.<5>erllenf!«fc»R(0). Werdend»»!.. ler»ud Kwdec: V, Pst. De« fden flocken.% Pst. Zwstdock. Iugendl.>i Pst. Epellelirap ss.Si, Milch« bar!» X B uni C I und II ICO(Stcnvm Knlino. H Pst- Kelu».®tcB- «erllnet Leben«nitt-lhirt«-. 1 Pf»- 3Nt«, 1 Pst. Lial»fl«ck»n. 8 Pfd. «aisgrieß, 1 Tos° Malz-rlrndi. H Pfd. M Ich! üh speis« l2« Mpi). Zfljtenborf. Di« Hnmelbur-g;Uf stinveinbewo-.en und Zucker N» die Berleilungspertode vom O dl» 15. Juni findet com Tltnetcß bi» Donnri-laz(tott. Angemeldet werben: aus dl» graugrüne ecSen»- mitlelkarte: 500 Gramm weiß« Bohnen l�)> 2�0 Gramm siudetn(M); auf dt»-osn Ledenemttleldar!«: L50«ramm grüne Trbstv uvd US Gr. Ddrroi rn«n<20). Zucke« wird auf Lbschmit 83 angemeldet Lichtenberg. Doronmeldunz bis zum 28. Mal: Auf Adschn.H«l 8. ll©. K und S. de- Licklenverger Lebenomlilcihaii» 125 Ottttnn« Hn'erflocken: auf Abschnitt 27— 7ö Gramm clusländisc!.« Sti>!»i». Ans Zlbfcknut 22», k. e. ä und c der Kailssfelliurl«» Pfd. Kart oft«!*. Ohne Boränmeldung: Ans Abschnitt 20-250 Gramm Ma-rnelad». Xu! Urlauberiiorte: 100«rmrnn Nährmittel und 250 Gramm Morrn»- lad». Auf Zusaßckor!« für bel<»L«I�hrt- Krieg», und Zvilnefang»!»« «dschntte 1 c dl« v c st 250 Gramm ausländisch« HiUlentt-iZchi» l« d»» behonnten Geich ästen.._. sirledr!ch»test?. Bis. Mittwoch 250 Gramm weih«® Dos» Apfelmus. Antz-r Fett und Karloffel» alle» gegen BorluuneidmV bei den Händlern bi» Dien»Iag Abend. Ans de?! 0rt?a«Wio«ea. t, 5-,», 1«., II. und 10. Distrikt. Dienstag pünktlich fl OW Gipefir 23 a Echuloula FvnkIionSrkonstr-nz aller zu««ompninat» P>>waliung»bez!rk tstiliwstiltUe»ählsitd»» Suuktivaä»»mmm!« "'s." Dlprstt. Westen. Dieaolag 7 Uhr lvezirk-fShreistdun« hei Wiemer, vlllowftr. BS._ 4. Distrikt. Mittwoch 7 vhr GenerÄversammlunv. r-�eoordnung: 1. Stellungnahme zu den Stabiverordneten- und Bezirkealpevrdnrtrn« wählen, 2 Aufstellung der Kandidaten. Mitgliedsbuch leg>!«nb>rt. 4. Distrikt, ü. Abteilung. Tt-nttog 7 Uhr ExtrazahIabtNd Otanie« fkak« 180. Tagrsoidnuitg: 1. Unsere vorkerettunge» zu den 6 lobt« verordnetenwahl«». S?»f«rctrt: OA. lliutorf. 8. Vorschläge zut Kandi« botenüfte.__. 6. Tiftrik«. 8. Abt-slr-ng. Dtenawg 7 Uhr Adtellungooersa-mml«!» Nndreaostr. 10, Schulaula.. S, Diflestt, 8, Abteilung. Mittwoch 7 Uhr aemetnfchaftttcher Zap- abend b>I Poweleit Fostypr. 7, 7. Disteikl. Dienstag 7 Uhr in den Tonlentus�äSIen. Mvmä» ler strah««7. Milglirderversmnmlunp. Tagesordnung: I. Da» neu« «r,h-P» lin. 2. Atttstellung der Kandidaten. 10. Dt-'rtti!. Ml'twrch 8 Wjr Sitzung der Wahlpropagondai«i»> mifsson d,i Tro»». Aolllner Straß» 64. Di» Abteiiungsführer bort» selbst Vi« FIugdlKtier abholen. 1». Distrikt. 4. Abteilung. Dienstag 0 Uhr bei Büttner, Schwedt« Giil-ßr 23ki, Abst il ung«,»?-«: r-.tttng, Tagesorbnung: Bericht übe» Siabivero-nstewwahlen. Die Agitationskommlsslon und der Bezirk 5.10 ist besonder, eingeladen. IS. Dsilr»»,!.«bteilnng.«m Di-n-ttng. den SS. Mal. abend» 7 Uhr. findet bei Kedel.«oftwer Straß««S,«In-«bteilungskont-ren, der kommunal«,, Kommission, politischem, Frauenarbeit», und Agiw- ttoneksmmilöo« statt. Tagesardnung: Stellu�gnahw» zur Stadtoer- ordneten«ahl,'.._ IT. D, Polst«. TOunicj(8, Pfivgstf-s-rt-g. vormittag» 9 Uhr) Dar» standesttznug bei Rinnoro, Brässoler». Ecke Gen ler Straß«.— 1. Ab- t« i I u n j: lUieilunpsstssflwixUuf 9 Dienstag 7 Uhr in der Schuleula Rrckeplatjslreß» 6—7. Tagesordnung! Aufstellung der Kanbida!«» zu den St»d,„?s»adl:»!i!H- b?w. Beeirkw:»rdueten-Wahien.— 8. A b- teilung: Am 2. PflngWeUttng Familien ausfiug noch Tegel. Treff- Punkt moigens 8 Uhr dsi Pifch-e, 0!a»istr. 40.—«btellungsverfamm- lunq Dienstag 7 Ilhr in de« Schulauio Ofener gtros}«. Togeeordming: Aufstellung Set Kandidaten zu den Eiadtverordnelen- bzw. Bezirk»- o-ro.bneten�Aahien. 4.»rück Yrenzl»«»« Tor. Dienstag 7 Uhr Aula ______________ WWWWW___ rJ(L...................... s-nefdib-r Btiafi« 6 Zusammen kKnst alldt Bezirksführer oder Stell« steß einen Teil der Vrotßckrwn. die!Hm«f» Vorfdeher tr r«etzl-!-eetv»s«r. Bdieilu.,«- und Dch.ibi.a lleztte der Kommunalen Kon». M Ästr7k7'l0'� di« sich leider auch vereinzelt bei der �blauen' Polizei wieder zu eniwickrl» begingen, von neuem entstehe« lass«n. Zum Prügeln und Beschimpfen sollten Polizeibearnte sich nicht ver- leiten lassen. Wenn sie glauben, von jemand beleidigt zu sein, steht ihnen der Schutz der Gesetz» jederzeit zur Seite. Ocfstnmg der Flu�badca�ftatt an der Tw-rystratze. VI» l-tzte der städtischen Ftu�b-chrans astt-n wird-nn DienS- tag, den 2b. Mai 1920, morgen» 7 Uhr, di« Doppelanstalt an der Cuvrtistraße— für rnättitlichc und weibliche Personen— den Badebetrieb eröffnen. DivZ Näher« über die BemrtzunAZzriten, über bi« Preise der Bäder und den Schwitnmumcrr'cht ergeben die bei der Anstalt aushängenden Tarif«. Kinder unter 10 Jahren werden nur im Begleitung Erwachsener zugelassen. Dir nächste Nummer der»Freiheit� erscheint DirnStag nachmittag. Wählt Liste U. S. P. D.i Diese AufsinBcrung pwongir g-.'fkrn morgen in roter Farbe aus den Bürgcrswigen im Norden d.r Siwdt. Die Schchstniierm« war sehr gut gSitrngrn und gut leSo.rr. Die Arbeiter, die am Morgen zur Arbeit gingen, freuten sich über dicie nette Nachtarboit; wichers dachten Mitgi eder der grü- ntr. Sicheiche ü Spott zet. Sie sahrit in dieser Verschönerung dd» nackbon Bürgersteige» ein schwere? Terlarrhe:'. Sie bekämet, e« sogar fcru.y, ckiiiy* Tnnosseu iostzumechnron. Eine surchiare Tat, bogawgen in der Zeit den Wahl Propaganda. Wa» soll di« Siftie- rung unserer sjeettc für einen Zweck haben? Weicher Panigraph soll Uerl.'tzt sein T Und warum werden auSgevcchnrt ll. S. P.» Äeui« sosdgenowmen? Da» war ja frühe? taum der Fall. Wir haben noch nicht gehört, daß dicjentgen festgenommen und fest- gestellt wordeu sind, die die großen Ausruf« an Mauern und Zäunen angeklebt haben die Plakate der Regierung über Sozin- lisierung, Technische Nokh'lfr, Warnung vor Generalstreik und anderes enthielten. Und da» soll doch streng genommen auch nicht sein. Und ha! di« Sicherheitspolizei kein« anderen Aufgaben al» aufzttpassen, ob der Bütgersteig Wahlaufforderungen bclommi? Dazu ist sie un» doch zu teuer. Der Unterricht in Leben», und Gemeinschaftskunde sowie NellgionSseschicht«, verwnstcrttot vom der Freireligiösen Gemeinde, findet für die vom Religionsunterricht atstwmeidetcn Kinder im Mfletchcn Schulen statt: 54/131. Ejemeindeschuie, Cfetxr Str. 6/7, DienStag u. Freitag von S— 4 Uhr; 205/199. Geureinde schule, Levetz«ostr. 25, Montag u. Donnerstag von 8— 5 Ilhr; 295/385. Strmeinde schule, Tegeler Str. 18/29. Menrtag u. DienSiag von 2— 4 Uhr; 82. Gemeimdeschute, Pankjir. 47, Montag u. Dieirkiag von 4�—8 Uhr; 303/49. Gemeindeschul«. Jbsoustr. 17, Drmr.tfg von 8— 5 Uhr; 22/173 Gemeinde schule. PallaSirr. 15, DienSiag von 8— S Uhr; 68/50. feemeiitbe schule, Reichemberger Sir. 44/46, Monrog u. Donner Klag von 8— 6 Uhr, Mittwoch von S---4 Uhr (Oberstufe); 57. Siemieindeschul«, Frankfurter Allee 271, Montag u. DienSlag von 3— 5 Uhr: 18. Gemen ideschule, Kopve-nstr. 84, Freitag von 3— 5 Uhr; 806/307. Genre indeschu!«, Natugardev S!r. 5. Sonnabend von 3— 5 Uhr. Di« vom ReligivnKunterr-icht befreiten Kinde? können in der ihver Wohnung zunächst gelegene» Schul« diesen Unterricht besuchen. Jugendweihe Lichtenberg. Dir Genossen werden aufgefordert, ihr« dt« Schul« verlasienden Kinder zu der Ende September stattfindenden Jngendtvelh« umnehend anzumelden. Anmeldun- gen ueihmmi entgegen: Paul Kl ticke, GcheffeSftr. 11; Paul Werner, Wilhelmstr. 3; Franz Heldt, Mainzer Sir. 17. Auszeichnung von Obst und Gemüse. Die PreiOprüfung»- stelle Groß-Berlin macht bekannt, daß trotz der Freigabe de? Obst- und GetmisehandelZ die Verpflichtung de» Kleinhändlers zur AuSzeichnttng der Ware fortbesieht. Fünf Arbeier beim Kirchenba« verunglückt. Ein schwerer Vauunrall ereigne?« sich gestern vörmiitag beim Bau der katholi- schen P'arrkirch« der CorpuS-Ehristi-Gemeind« in der Thorner Steaße. Beim Ausrüsten stürz!««in Gewölbejoch im Mstielschiff ein. zertrümmerte da» Gerüst und riß fünf Maurer, die auf diesem beschäfttai waren, herunter. Die Feuerwehr holte die Verunglückten, deren Namen al» die Maurer Kle inert, «teinmann, Schtegra, Runge und Schultz festg, stellt wurden, au» den Trümmern hervor. Sie wurden mit schweren, aber nicht lebe tiSges ährlichen Verletzungen in da» Krankcnhau» am Friedrichkhain eingeliefert. Die Ursache de» Einstürze» konnte bisher nicht ermittelt «erden. Wetten� Schiebungen mit Brotkarten wurden zwei Köpenicker, ein Wa-gfitolniShilpSbeamier Boble und ein Bäckermeister fein Fach�tvtrschwie.don, bis seine Mitarbeiter wcgyo, rangen waren. Dann tteckde«r sie in seine Aktentasche und nahm sie mit nach seiner Wohnung. Dr-vl holt« der Bäckermeister Iratzde. der 1 M. für da» Stück bezastb!«, sie ab.>mi sie an Biräi-ner BerutKgenofsen z» venschieben. Im Berffn mischt»« d'e Bäck» fin•eiste t ine Kdps- nicker Karlen unter dt««igsncw und erhielten so mehr Mehl aiZ ihnen fttlam. Daß da»„Geschäft' einträglich war, geht daraus herbor, daß Yostle rn der kurzen Zc-tt. d-ie er«» betreiben konnte, 20 000 fit. bei de? KLpenlcker Bank acklc»t«i lonnt« und noch 5000 M,. im Hause hatte. Auch qttfm di« fcsBiligtan UPettrnei' Bäckermelsttr wurde ein Gtrafverfcchrein einyrieitet. Wex.en est»«« Ävtritukerblosion wurde die Berliner Fever- N>»hr nach der Grün thaler Straße 2 alarmiert. Dort war eine VplritttSpläit« unter starkem Geräu'ch eppiodiert. Ein Mann hatte dabei so schwere Verletzungen erlitten, daß die Feuerwehr lhn sofort nach dem jüdischen Kranken banst sckattte, wo man besonder» schwere Brandwunden im Gesicht feststehe. DaS Feuer konnte bald gelösch! werden. ewfvfbcn wurde in der Frc ttazverka mml wrg de» 4. Diftt-iktS im Märki'chen Hof ein Schirm, der bei Packhöuzsr. Britzer Str. Nr. Ick abg.chokt werden kann. tag» S Uhr, Funkst Ce'w.mintffMbet. Derkst». Vrot und Nehl auf dt» Kart» mit dem Stichwort Westen darf»est von Montag, den 84, Mai, ab verkaust werden.— Die MV schnitt, 28 der Berttver Kart affelk arte verkieren mit Dienstag ihre »iNttpiiett. 125 Gramm Teigwaren(IT), 185©vooim Haserflockon oder Hafergrütze(18 der oTstwrelMn Vedev-mittetksrte)«ed 1 P,k»t Venner, Hafeekakaa tzgaraniiert 50 Pr»z. Kakao) zu 185 Gramm IIS der roten Eck-Ineberger Bezugekarie), ferner Zortfetziing de« Verkauf» von 500 Geamin weihen Bohnen(W Un* 1 Pfurdpla» Ausländem arm«lab, an) Abschnitt 8 dar rate» und grün», SchZeiedeigar Bezug,!»«»'«. Sharlettenburg. LZO Gramm Fleisch, 5 Pch. Kartoffeln, 80 G.a-mn iZutter, TO Gramm Mavparine. Allgemeine G»»h.v«r!>n«r Lebens mittelkart«»lt«u/druck llharlettendurg: A6 G-»»un Marenelad« eder ?10 Z'o�m LuckereSb«n!»f>(50), 123 Siamm•erfWnFdtflMtt*(M), 200 Gramm Linsen(87), 126 Gramm Teigwaren(83). ISv Gramm WeizenzrieK(20). Charlottenburger rat, Nahrungsmitt-lkart«! 185 Ö-fri;«* Kakao(iCii, 126 Gramm Vollreis 3C4L 850 Oiamm Äküe- bozitck 218— 808, 255 MT-SU,»41 A, Distrikt 10 ganz. Disirltt 19 mit«lifctbrjlrk 841, MS, 809—«» F.. V Atzattatben»««.«m 2. Vffnsstfeiertag, vornsttta tionärfliruna im Baikehau». j S»htc,-bZrg. Dlenr'eg T% Uhr eltzvng de, Wahlkomitees mit den Gaztrbaf-H�ern und Cb:r:-!»n her KammMO« dei Berg, Feurigsir. 19, Der>lii!»n»?al tagt 1 Stund» voedor. O-rnlilltn. Das ll>.a-4»ikur«-'u bleibt«m 8. F-isrtag geschlossen. N-skliKn. Lu der am Monla«. drn 21. tN»>. statisindenden Gene« ralre.leuwcki!»,! vo» Groh-Gertt» Hai jeder Bezirk zwei Delegiert« JN «ittsenden, Mir httten um>!mgib-.»d»? er nähme der Wahlen, Dtttuff't»;'.daestaentmckt yA. fomnarttai ß'-i Uhr in Pankow, xorestr. 6,11, im Lakai Traber, Sitzung der Diftrlkieieitung mit den Oickeu en der AgstaffoWckommlffibn und den Vorsitzenden der oinzel- im« Oriojj-spjKr. Foder Ort mutz»ertretan sein. Dirnaic.r 7 Uhr im Clttii«»er,zrum erweitert« Funk« t-onbr�ionferrire. Antt t h.-cke»«cher den Dwgliedern der Bezirk»- letttMß bi« AbVUu»gofHver, Seupprnst't'e», sowie di« bisherigen Stadeös-ardnet»«, steui« fiim!1ich« Mirtteber der Kaminifllonen. Mist g!!«c.sbvch üchtttmia-t.— TU Uhr im Eos«»ellevue 571t. jiv«ienK«)»Mr.iiseea d», stritten BWottU.— Donnerttsg 7 Uhr Sitzung dar Frauen» rbrUikiotnmifp. an bck NAH»st» Schulz, Kronprinzenssr. 47. — Landagttatton: Raferse.te«, iauel» all» Sem offen, dl« sich am Wahl« tage al» ÄSechihelstr zur B-r.ÄPMg stellen, wollen sich bitte am Frei- iaw den 81.«»»! ü Uhr, bei vldöecht, 9U»a Vahnhofttr. 8, p»«in« »jetzt ist»» Auespec.he«insiichan. S-cht»«�ra,,. Die u»! an 6% Uhr im Jimmet 23 Nathan» Sitzung der Ksurmunr.'«« Jtommlfjli« und de, Wohl fahrt»ail.ffchusse». Otol»b,»"inS!!,ors»OZ. D.mnaheg abend 7 Uhr DUtplieberaarfammlung in d«: Aula des»ealgy-mtsAtt«� Bern�r Straß«. Tagecardnun«: Aufhellung da, K-andtdar«?nr Siebt-»ad Bezirlesverordnetenwahl. X'm V.s-i. Steuetag 7 V.ht In der Schalaula Grunowstretzc außer« osdesttich« Esneralrer,''/u'-ttttiZ. TeLzsordnung: 1. Stellungnahme zu den Wahlen für Giotz-Varlw«tu 80. Funl. 2. Ausstellung der Kandst daten. Weffieusea. Diemstog 7 Uhr Sitzung de» AkUonsreckev«nd d« KovMU-nalen Kommfi'i«: btt Adstk«. Wa;M«bort. Wi8h>t>s:'<>••**, A-A-tzwwtzel. Dienstag 8 Uhr nnber» ardenUsth« Si.lgllederZe.stmmlun?. Tdsma: Aufstellung der Kandi» data« zur Stabtve.srtneienr.-rdl Seatz-Eorktn. iveeantwaett-ch flr dt, r!:d,-'.:to,-. Lea Liebfchiitz, Friedenau. Berantxzortlich f d, ssuferaienteil! LudwtgKomeriuer, Karl'ehorss verlagagenojjenfchast.Zrethett',», G. m. b, H., verlin.— Druck bei Stnbmdnickeiei und verlagsgesellschaft m. b. H, Echiffbauerdamm IE F*!. A. Kloo«, BorSH KO. BS, Kur t Vi 6 h i m a rt■<, Berlin S, 42. Zwelhundert-Mark-PraSss: Fron Certr. Sohnhopt, Berlin N., W. S o o«5 c r. W?"r«srr«-rtr}, I. I n. Fnrlän W- A'fens n I re h« n n. Hr-lla WO., n. K I e I n• r t. Berlin TL Vrtt über eine Million Bormll-Vertes nclEuf unser SOOO-Mark-Preieaugrch reiben ein canfen. In Anbetracht der grosaon Beteiligung haben wir die Preise um 1000 Mark erdSht. Es kommen also insgesamt COOü Mark zur Auszahlung. JltlOML! Enhündert-Mark-Prefse: H. B 0(I I F e r, Frleiienau, Harle Kalenkewlcx. Rerlla O- Eeorg Arnold, Carl'n Frau Krappe. BerOn SO, BJ. Rinner, Berlin SO, Frnu R I e b n t d. Trmtolhof. A Dök, tlrhlorfcMo, Frau. Daumparrtt Pankow, Lonne. rieukSlin, Maro. Hepronüorfar. Stegtitz. 5 Füfifs'ü-Mark-Prelse: Ha* iTank. Berlin Kl?,_ (Dp. A. S r n! f o I d, Ferlln W, Otto W«dt ho Berlin KW, Otto tiSe'vor, rerlln IM, Br. C. Li««». Berlin W, V, Lfobenth»!- VorNn«- Angvsi K o r h e r. Berlin N, Fpleda H o r rn I c h. Berlin WO, Ad. Q m t k I n d. Berlin O, Hans Loonold, Berlin HW, Robert S o h K f e r, Borlln WO, Emmi FrSaderf. Berlin O, Stto A d o m I. Berlin WO., ermann K r« t n I fi. Berlin W, ermann W e I 9 a, Berlin SO, ßorhard Bethge. Terltn NO, HL Dürfeidt Berlin NO, frlmo P? Bhlsdort. rerl'n IM, F're f Blrar. bur.?. Fr»» M. Stent*. C: rrlrltariburg, Otto fl*t, Clr-rlottor.bnro, L. Howltz. CnarloUcnbupg. Hot« Raffke, tlennlpendorf. Fra i E. Dresel. Fried nrau, F'-»-». Schwerin, Friedenau. vf Uli Sonntan, Pankow, Th. Hausen. Pankow. tr banne, venia» llslenso«, Hermann R 1 o b n. Sts Eine vreuetoka, Itr'iienow, Anous» S o h w• p I n. Friedenau, Artur H e n z a. Naukoiln. MN ?7? aä ■k-Prefsa: M e n*, F 9-l!n StTf, larmenn R fi d e n, t'nrltn'f., -icrmmn B n m k o. t? frUn»0, farmuB«» tl h I k e. rerl'1« Enge, S t r 6 m e r. f rb Böberg. fr. IM e I« e o, Fr" c-'snaa, *>**!*"«hl. RtagHST- rpfr.b S n h r n I a r. P?r-reor, In-en Rolebe, r-ff nblsikanse* tif id'f e n n 1, Rieb' lue;« Wollbnuson. Hannover, :■*. K v n o, r:» if. Hans KOrnor, Pankow, Rieb. R r o Ii n, r.Vedor,chffnhru»on, CoJr. D r a I k a. IZolnlch» da f, f- a-'JSt örslkn. Reln!cko;iilapf, fornrnn III brich, LloLtsrfalila, C. n a k o vt 1 1 z. Liobtsrfeido, reo-»'' e n a u c h. Potorrbnnon, A. H n e h o w. Terma'bof, A'frsd fl o ti r.i o n n. Britz. Fr. Heinrich, Eherswälde, So�iO Heiland. SIee'lt*. t ritt Wisse. Tempelhof. *1. ft d a I f, ünioasro. Alfred Wagner. NeukLII», Frau Ch. Rebneider. Baum- acliulonwen. Anna SchpOdor. Charlettenburg. F. It orthold. Fr oder n:i. UcKe Trazan, Dberloite�hurg, Er'ch L e h m a n n, Cberlcttanbura, Will? Reiff. Oe-Iln N, f rau S. Raas, Tciol, Hm, Wilde. Be-Iln W, Frl. A. W llk o. Pctr-'am, F. L«» t! o. Berlin W, Frloda Höring. Berlin R, Fr. F r a e s•. Cewersdorf. Ferner 50 Trostpreise ä 10 Mark- 100 Trostpreise a 5 Mark. Krlicli Gesellschaft Z Berlin Zimmerst�*. 13. B0RAXIL Elsidit d'a ptsn alten Es gibt nichts Besseres für die WäscSic.— Uaberaü erhältlich.— Es gibt nichts Besseres für die Wäsche. .V.'.W.V.V.V.V.V�.V.W.V.V.\V.V.VA'.V.V.V�WAV..VBV.V.%W.V.V.'.VAV�.VAV. S&schüftszßlt S— 5 übr. 'Mmm, Wiide€© I Zentrale: Berlin C, Neue Friedri�str. 21a. Ecke Königstr, | Zwciggesdiaft; Krausenstr. 12, Ecke Charloltenstrasse AWN WIiveMkMlt M Braach?. gcuttitetbfiRö d r(Biafct �«»blftclle Verl in. Sanurrttaa. dkn L7. d. ZZIt».. I.bei!d« 7 Uhr, wr Scwrrf- ! sch«!i»!l?!N» MiglieSer-Verlawmluuii. Stricht d« Tartflommifft»». 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AKV idfeeit XJZJZlLif" � talügk fchnslLs, N«.MZL.« u.GTmi tlHißini. B«arM � S.M Nzc«M'SWS? Stmpe S4-3'5. TUcrritipl. 7026 J�kArt-----—-----------...----- moiib hilf ivjlta. Ilm Rreltiio. Sei-?», M»l,»bru'i» 7 Nkr. ilntei In-»«0»-»ler Il-tz, t,«! der tu her .Vechici!»!!«- wUmi�esduiioi«Uglicb-i-jrti.ipuiima e-se Azestise �kcksms nite He*. S.jrJetbuuej; iVHifit ii-m verra»»r««« mit vprliblZe«» Mr die weitere rs,ljt?-ii»er finntd-vär-»,r ixi.ivle Verl.» X tm-u:»ii lf«( lirbMuiviv. 1»kict r.pairmi.iij m tex n.miiichr aortMtult»zw. VF., UN«Uft Hktö-lti oki»;«» iti». tldrtidrt» ttnrifn wie»««in.«'n-erki-m. l«i ein 3le»»;ea,»•* I. Sunt ISIS-de»»»• Uhr, in*. ,««:„« SM»",«afeak»de.«tes MlMÄt K ißlÄtt-M'MZlM tt«-»»«i. ,t 1. Vvreihiinnn veru lär dir lüUdihhriich »eudeu IRitsUeeer. t-kUri-in MiißU�ibuw Uüii» INI»«N«.�uivdutg« «.»»n-l . ß c I. t»« II n«: 1. a««««! 1ÖS0.- 9.©0rtdi!8«f am« eet Crtiucrktalttnn nn«ldiel- -».«'er nj Sem gzcrbunSstofl. ffelität rj. Lesiu.nn. l.-vi:«Ulf»>«»«J r»>i..irt«I«« idlio leal fe»t»».—«ol, ll»:||c< eiirtdnt» 9iC Cvi*"ittweU.;*ti. J.«1: W. G �»»«er. Lemicher Melallarbeiier-verdaNd vetwnllunysflell«: Berlin?!!t, Linienilr. 8?�». Eeschiislezeil von vorm. 9 Übt bt» nachm. 4 Uhc. Telephon: Ami Norden I8ü, ITiS. 1987, 0714. Mittwoch, den 20. Mal 1920, abend« 1 Uhr, Brattchett-Bersammlung der Graveure und Ziseleur« Im �Märkischen Hof". Admlrolstr. 10 e. log, ordnung: 1. Bericht von der P-rhend. Inno vor dem Tchlichtung,ku»schuh am 14. Mai 1!»20 (Jieldjstatif)- 2. Sranchenangelogenheiten. S. ver. Ichiedene». Die Versammlung wird pünktlich eröfsnet. üMiuer-Äen fflr Lau'�cnkolör: dien zum Strlbslaa'stLilcn» fr tiier tauber. Oartcnkcriizpimirefl,; SC lüucltc. ftiitiffst Bezux». aoene. Qebr, Pompenu K*ohrt erheb', bilheer. Robert Hrien.j fsiMf-brit Benr, iriut# ■irißt ZI t. 2 Min. vom Suhle«. Bbf. entfernt Mittwoch, den 20. Mai 1920. abend« S!4 Uhr, vZisamAimg aller in der Batterie» n. Elementindustrie beschäsilglen Kellegiinnen und Aeilegen in der Aula de» K ö 1 1 n i s ch e o Gymnasiums. Znselstr. i.6. Tagesordnung: 1. Be. ichl Übat die mit den Unternehmern geführten BeehoRdlungen. i..Berschie- den«».____ Km Mittwoch, den 20. Mai 1921, nachmittega 1H Uhr, im Sophien. Gymnasium, SUinstt. Sl/34, Branchon.VerfammlttNfl aller in der chtrurplsch»« Beanch» beschäftigten«ollegen und Kellrglnnen. Tege»»rdnunz: 1. Bericht von der lehte» Be, Handlung. 2. Branchenangelagenheiten. S. Sei- schiade«»». Di« Oetevensaltung. warn&l Sehl«t*tr8 wpem«-, Herron-Zimmer, Küchen, große Auswahl ZahlungserleichteruaK auf Wunsch Neu�ebauer, Charlotten bürg. Wiiiiie' 4düf frrf Str. IÄ1. Ecke SchillcrsiraCc. Kein Laden. / Kilma SlBlli SM Tl-Z WÄ WM tl. Filr Xl unil.ill eiolnnarvä» t U-rr. lirk» ZI« Llnvotivef, viti»l» iürisrniEisier SKatM. Rcwerbiiiige« vfod zu rtebt«« rn er ErfNi-iitiz den Lebenslauis an WKbelia'«itWI««« k I Ul»?. vahnhoistzaLe?'8 5.'»»rc noCt»i-.i orKaniSicn. Ernoteemitaw OÄer'.e* siad his zum 6. Juni an obengenannte Adret«e elnrassaden- um,■■niaia««' i in——--- r fflirn tiiwiit KtNÜcher I oi!«!ik:icr-Ntt!!l!!ii> B.-rwaUun. S elli B e r l i Bureau: Berlin SO 16, 91ii''(!eürafce 80. Iernspr ch-r: Amt Nioritzpiatz 1082:; und SS7S. «m L�i.rw»»,»rn S«. Ai»t,»nenH 7 Uhr. wi�tSniO» st«d»-8>dUjti-, 7-, | K. vr,»»«a»i z c.rutz He i. ««ai.ilii-a u»d»0n«tichei ä'ichat» n>»rl-ieachi e i i»i»f dl». Tk Citittirttvaligng. tzb»S!' -f« x Mittwoch, den 1920, abend» 7 Nhr: Brattchonlottfetettzett für jugendliche Vertrauensleute t» I,i,fndfii Lo elf»: San- mn» g>e!»khr»i»na»ffe» nx»««miede: IRfwirti».'!««i». En.'l'il'f it D»«! llj.. ggeetzeN-iua.Her uno«echaulter: X■.wtl'idpe.siu IttiM s H. 10'. «e!>. und«t»et jrhfilrr,«Urtier nn> ffl rot) eure: m iKri«e-ifti».!» ,»,»! j).• «.etrr»moNle«re un» Ulemvner. SRnfchtne«,»nd Ritto» ichl.lt er:«e»>». üinieniireiif »tu»ifsen rreelmliiie n-n lemen Mteewoch lm �«na» h.iinn-nn-n S.K.s lfm».»cn tf die»fwiidu a U(U.unKlnilt foiMs diei it-fr gm. in.»> f»"M"'«l»«. luouen. —- giit|lic»4l»ite feiilmlftt!--- reÄft Vsiuirtze ler-�erhMd Sekt!»«»er«tu» au»«iv»dan»r«,<, Ilm»«iüwech.»en 9».«»> 1»»»'«»»>»« 7 Uhr. Ante« im«ewerdchasiehau»,«sgelNler 13, ciae Alte Gebisse anch aerbroeben« bis aooo a k» Einzelne Piaiinstlf!- sähae von 9-2 0 M«. jedoch nicht unter y Mk. i roZahn. I�clin. C/oac- 9 U»!«• ii ot laik t©. Go(d- und Silfcerornc i«owie Uegensidiidtf kau.t wtit Über Tasesprci» J. Herz FchrbclÜner Sir. 52 an der Brunnensirasse Äon-abends weh ossen. 1006 Fahfw- rad iiäntol 135 Mkw Schläuche 40 Mk. Regenhardt. Bin-Lid tenberg, S ieg f riedstraOe 9, • M V w» 4» AK) w(*•«T»** mt------•—»•**«- Bersam mlnnis ajti ia» r eui«. an,» p Hver.i»f»diW!r.(i»i lUllfje Tl.«(ictautc|t>i>»1 na«In»Ii».iaztlaoea. hau rebnifdelte Z- iti'«ecd r»' iieitschritteii w -i.Tfi icii» Ai i r e u lede»-i i SKiedr-.cdate.>!r»a'.teia !ÄU WM2. iz&ufo Eenaasslaöi OescUZitaaeu»—14, V»-— 6 U»r. r«,««rde» I SfT E(fiirt4df-ni» f.-tt M tw S-HUchiimgaeidschichf». ASiflltl.a. I Bat»! MM«aM<»*i>!>f«I i. fdeimm iifii dnSli.f gi»ii»!>eii. » ii Iii:» da« tt e ge«,>» d l . eine«armii r: ch A csisr-Haachkhe -»in, n«til>i. d>». Zam: �>7». >»* eihr.1 R.l— ij,..... ii Oll.«dcticl, tlc im*0 Sil. tttt a«b:i(lni(« i. j i.