Snzelprels 20 Pfennig- 5. Jahrgang Vknstag, öen 25. Mai 1920 »�reibeit. erscheint morqcns und nachmittag, an �onn» und.sesitagen nur merqev» Der Beznasprri-.beträgt bei»reier AuäeSnna in, tiau, für Groß-Sellin&90 M. im rorau» zählbar,»an der Spedition selbst atz, holt lN. Kar poitbernz nehmen sämtliche postanstaiten ZZestellnnzen«ntzearn. Unier Streifband bezogen fiir Deul'ch- iand und lvesterreich 1Z50 Hl., für da, übrige Ausland>6.— 2n. zuzüglich valnta- anfschlaa, per Slirf für Deutschland und Destmeich ro.50 m. Tlshoflioa und Es�dichv,: Berlin NW.«. Schiffbanrrdamm Will. lornsprecher: Am» Norden»SS— S« und»70» Kummer> �seiiSäMi»Nwr ÄIÄllÄiSB. SKfc a wort 1.50 Ulf. elnlchiiesttich Cr.erunvxulchdt laufende A-MtZ« _______ lengesnche 3. dar krttgedruchw«ort «WM« I» m<, jede«»etttr» wart 1.,, w»N.-l�- - Antigen unt» KnieratennUbteiluna- Beriili LchWoneedtu«« tS Feensprecher: Amt N-rde» SS»-a«. Bochinnbi� gent««»«4!i »Freiheit-. Luchdruckxrri Semrnm OS». girlmer-Organ tw Vnabjjängfgm SojM&mcfratt �eiäjUMnös Sie Ermordung des kapitäuleutuanls Vaafche Die Einzelheiten, die üiber die Ermordung heb begann- ten Pazifisten, Kapitanlentnant a. D. Paasch«, bekannt werden, bestätigen vollkommen die Vermutung, die wir schon in unserer SonntagAausgÄbe ausbrachen, daß es sich um eine neue Mordtat der Militärclique. an einem i'hr unbequemen politischen Gegner handelt. Wäh- ren-d eine anscheinend aus militärischen Quellen stammende Danstellung, die von einer Berliner Lokalkorrespondenz ver- breitet wird, von„kommunistischen Umtrieben" Paasches saseilt, der sich der ihm drohenden Verhaftung durch die Flucht entziehen wollte, veröffentlicht das„Berliner Tage- ulatt" eine Darstellung seines Sonderberichterstatters, die die ungsheuetliche Mordtat in allen Einzelheiten schildert. Es evlveist sich, daß gegen Kapitänleutnant Paasch« eine Denunziation vorgebracht worden war, nach der er auf seinem Gute Waffen, und zwar Maschinengewehre, Ge- wehre und Munition in großen Mengen versteckt halten sollte. Darauf erteilte das Gruppenkommando in Deutsch kröne den Auftrag, das Gut nach Waffen gu durchsuchen. Es heißt dann in dem Bericht weiter: Tatsächlich erhielt die Gendarmerie von Kreuz am Frei» lag die Verständigung vom LandratSamt in Schönlank e, daß die Durchsuchung in den Mittagsstunden stattfinden werde und daß die G e n d a r m e r i e b e a m t e n sich den nach Wald- frieden entsandten Truppen zur Verfügung zu stellen hätten. Ein Gendarmericoberwachtmeister und ein Wacht- meister begaben sich denn auch nach dem Gute. Unterdessen waren von Teutschklrone aus in zwei Lastautomobilen 60 Reichswehr- foldatcn unter Führung zweier Offiziere mit Maschinengewehren nach Waldfriede» entsandt worden, wo sie gegen 3 Uhr nachmittags Aus Weiteven Mittgikungen geht hervor, daß das Mtli- iär weder einen Haftbefehl noch einen schrWichen Ausweis vovgezeigt hat. Die Offiziere hatten auch ihre Namen nicht angegeben, und bis Familie weiß jetzt noch nicht, welcher Truppenteil da? Gut bes Ermorbeten ie» sucht hat. Es ist also alles nach demselben Schema vor sich gegangen, wie bei der Evinorbung anderer poetischer miß- liebiaer Perionen. Zuerst eine Denunziation, dann eine militärische„Aktion", dann eine Erschießung auif der „Flucht",— alles unter Deckung der Anonymität jener fei- gen Morbgesellen, die nach Derubumg des Verbrechens r«i- nen größeren Wunsch haben, als wieder im Dunkel zu ver- 'schwinden. Die Mordtat an Kapitänleutnant Paaschs beweist auf das schlagendste, daß auch heute in Deutschland, dieser „freiesten Demokratie der Welt", Ding« möglich find, die in keinem andern Lande denkbar wären. Eine mordklilstern« Komorra, die im Besitz der militärschen Macht ist, verübt am hellichten Tage einen Mord nach bem andern an sried- lichen Bürgern, die den Mondgesellen aus irgendeinem Grunde verhaßt sind, und di« Regierung und die Gerichte sind— wie die Fälle Liebknecht. Luxemburg, JogicheS, Dorenbach usw. erwiesen hoben— entweder nicht Willen», oder nicht in der Lage, das Treiben der Mörderzentrale zu verhindern und zu sühnen. Auch in dem Falle Paasch? erwarten wir von der Untersuchuna nicht die entsprechende Sühne und die Verfolgung der Schuldigen. Wie Nachrichten aus dem Tatorte besagen, hat die Er- mordung Paasches. der bei der Landbevölkerung, nament- lich bei den Arbeitern und Kleinbauern außerordentlich beliebt war. ungeheure Empörung hervorgerufen. Diese Em- Seit« hat«»an auf dem Gute'ft&tr,»»»N Ätodafl*«Mt aufkomme» zu lasse», den Telephon«« my» nicht crffuibert, Der Geudarmeriewachtmoister Wendlaudt, de« Vacfche vom See heraufeeholt hatte, hat wiederholt betoat, Paafche fsi nicht von ihm verhaftet worden, er hiitt« auch k»hu Recht dazn gehabt. Unter diese» Umständen Handel es sich bei der ErWehang«mei»«»,!att»nMi»r'd!ki»«.schr nicht verhaktet war, stand eS in selliem Belieben, ob er fscä».« mit de« Gendarmw» gehe» weilte. Gr svlange if« nicht -utssesprvchen, völlig frei iu sennu Vavegunse» wm «cn. In feiner Gnrkeenung lch,»u««Ser Grund«mc, Laasche scheu häufig militärischen Makürakteu zum Opfer grfiÄe» war. Auch beim lthteu«app.Putsch war c, von v»rfchi«e»«a Seiten bedroht worden.-si Sit der Aktion war«. zirka«0 schw«»d«w'rsf»atr Soldaten»«fgeboten worden, die tu tluto» mit UafchinrNi gewehre»«ach dem Gut Paasch«« transportiert wurde«,«ährvt Angaben über den Truppentril sowie über«, militüchch, ttm* mandostelle folgrn noch. Der Oberleutnant, der die Aktio« VefchNgtr,»rdnr« an, dah all» Personen, dt« ei», ga», brstimmte«perrN»!, überschreiten, erschossen werbe« s-lltrnl Dt,«perriiul» wurde von ihm ea. 1l)i> Meter vom Hunt entfernt bestimmt, Der nnglilikliche Rauche hat v-r uygesähr eine« Ich, sei», »tm vrrl«»». ftr hwterläht»irr klria« jWMtztztz MKG '?. '""llJ'' �...hl'.. ttntroji". Tie Soldaten verließen in dem 10 Minuten von dem �övung muß die weitesten Kreise deS Volke» ergreifen und schone entfernten Orte Wlesentyal die Automobile und stiegen bie nickt sehen wollen, end-lich die Augen öffnen Sie kleine,«aldbetzandene Anhöhe, auf der da? Schloß liegt, hinan.'•*"—*■—■' r"" c"«■-•—- Hier wurde um das Gebäude in weitem Umkreise eine Postenkette gezogen. Dann betraten die Offiziere mit den beiden Gendarmerie- beamten das Haus. ES war aber nur das. Dien st personal und die Hausdame anwesend. Kapitänleutnant Paasche befand sich eben an einem in der nächsten Rahe des Schlosses in der'Talmulde gelegenen kleinen See um dort zu baden und dann für seine Arbeiter zu fischen, za er ihnen mit den Fischen ein Pfingstgeschenk machen wollte. Als die Hausdame den Besuchern mitteilte, daß der Hausherr am See weile, beorderte einer der Offiziere den Wachtmeister, Ihn herbeizuholen. Dieser entledigte sich nun des ihm geworde- nen Auftrages in einer eiwas eigenartigen W e i s e. Er iegab sich nach dem See, und als er dort den Kapitänleutnant, den er persönlich sehr gut kannte, traf, sagte er ihm, er habe ihn, da er gerade seinen Bezirk inspiziere, begrüßen wellen. Gleich- zeitig teilte er mit, im S ch l o s s e' s e i ein Besucher, der ihn sprechen wolle. Ahnungslos begab sich Kapitänleutnant Paaschs, nur im Badekostüm— er ging im Som- mer mit Vorliebe sehr leicht gekleidet— nach �einer Wohnung. Nach wenigen Schritten bemerkte er die Soldaten, und nun ereignete sich di« Tragödie, über deren Ver- lauf allerdings die Schilderungen der einzelnen Augenzeugen stark auseinandergehen. Die N e i ch s lv e h r i o l d a t e n behaupten, Paaschs hätte sich sofort, ils er, sie erblickte, umgewandt und sei spornstreichs davcnge- laufen. Sie hätten ihm dreimal Halt nachgerufen und erst dann geschossen, als er in dem bewaldeten Gelände ihren' Blicken sich ,» entziehe» drohte. Jedenfalls traf eine der Kugeln den Un- glücklichen in den Rücken, durchschlug den Körper und führte leinen sofortigen Tod herbei. 'Nach der Darstellung von anderen Zeugen des tragischen Vorfalls soll sich dieser aber ganz anders abgespielt haben. über den wahren Charakter des deutschen MilitariSnius, der in öer staatlich konzessionierten Mörderovganisation, genannt Reichswehr, seme lhöchste Vollendung erreicht hat. Der Fall Paaschs ist keine Einzelerscheinung, er ist daS Symbol des heutigen Deutschlands mit seinem wieder- erstarkten Militarismus, der wi« eine sprungbereite Bestte dasteht, um sich auf seine inneren und äußeren Gegner zu stürzen. Ob N o s k e oder G e ß l e r oder sonst jemand da» Aushängeschild dieses Militarismus sind, ist gleichgültig. Solange diese militärische Organisation, diese von einer sestgeschlossenen Clique kaisertreuer Offiziere mit allen Mitteln der Verhetzung zusammengehaltene Söldner- armee besteht, ist an eine Gesundung der Verhältnisse nicht zu denken. Es kann vielmehr, wie die täglich neu bekannt »erdenden Putschabsichten beweisen, nur noch s ch l i m- mer werden. Deshalb muß die allgemeine Forderung lauten: Nieder mit dieser militärischen Organisation, fort mit der Reichswehr, dieser Pestbeule am Körper Deutsch- lands, fort mit dem Militarismus, der das größte Hinder- nis zur Wiederäusrichtung Deutschlands istl (Eigene Draht meldung der.Freiheit".) Am Freimg, de» 22. Mai, um 3 Khr weilte Haitz Paafche c» einem zu seinem Gute gehärieen See. Er hatte gerav»>e- badet, als er von beut Gendarmerie-Wachtmeister Wendlauvt auf- gefordert'wurde, in sein(Paasches) Haus zu komme», weil ,r ihm etwas mitteilen wollte. Ahnungslos ging Paasch«, der nur mit Badehosen und Jackett bekleidet war, mit, und al» er sich zirka 1Ö0 Meter dem Hause genähert hatte, sah Paasch« an der Böschung versteckt mehrere Soldaten. Paafche, der sich da» Plötz- liche Auftauchen offenbar nicht crklä'en konnte und wohl eine Paaschs wurde nach diesen Mitteilungen sofort von einem der Falle fürchtete, machte kehrt. Darauf wurde ve» drei Soldaten Posten mit Gewehrschüssen empsangen. In der Ueäerraschung .randre er sich um und suchte hinter einer Scheune, die bereits auf dem Grund und Boden eins» Gutsnachbars liegt, Deckung. In der Nähe dieser Scheune stand aber ein zweiter Posten, und dieser gab, ohne das? Pansche ihn sehen konnte, und »hne daß er ihn anrief, den tödlichen Schuß ab. Im ganzen ist viermal auf Paafche geschossen worden. Während sich die Ange- jörigen um den Toten bemühten, nahmen dann die Soldaten die Durchsuchung de» Schlosses vor. Sie fanden keine Waffen und verließen auch bald da» Grundstück. Von einer Seite, die dem Verschiedenen uahefond. wird erklärt, daß die Untersuchung so flüchtig vorgenommen wurde, daß versteckte Waffen, selbst wenn solche vorhanden gewesen wären, überhaupt nicht hätten gefunden werden können. Es wird aber versichert, daß Paasch«— was schon auch seiner tzanzen Dcnkungsweis« entspreche_ tatsächlich gar kein« Naf''en auf seinem Gute verborgen hatte. Die teoldäten legniigteu sich denn auch mit der Entnahme von tzrei Jagdgewehren des Besitzers, ohne daß darüber eine �DuiUuna»/urda. I auf ihn Feuer abgegeben, ein Schuß traf ihn in» Herz und führte den sofortigen Tod herbei. Paasckte» Hau» wurde einer Hau»- suchung unterzogen. Hierbei wurden Einige Nummern der „Roten Jahne" und der„Freiheit" sowie die Wahlliste zu den Gemeindewahlen gefunden und beschlagnahmt. Der ilihmde Oberleutnant erllärte der HauSdam« frohlockend, da habe» wir ja ausreichendes Belastungsmaterial. Im übrigen war die Hau»- suchung ergebnislos. Der Befehl z» der ganzen Aktion soll von de« Stant». k o m m i s s a r für die ä f s e u t l i ch e Sicherheit ausgegangen sein. Der führende Offizier erktiirte der Hausdame, es lägen i» Berlin bestimmte Anzeichen vor, daß Peasch« zu kommunistischen Zwecken ein greße» Wafsonlager unterhalte. Bemerkenswert ist auch, daß bereit« am Tage vorher ia den um- liegenden Dörfern Hochzeit, Selchowbammer nnd Wiesenthnl der F»r«sprechv?rk.'hr unterbrochen wurde, damit nicht«ine Warnung über die gepl-nte' militärische Aktion nach Paolche? Gnt Wald- j frieden gei-ing?. Gleichseitig halte man die Dörfer militärisch j von jedem 2'erkebr mit dem Gut abgeschloTen. nm auch ei»;' mündliche Warnung unmöglich zu machen. Aus der anderen j Ns MiSrverschwSrms. Diu Mittelungen über di« UmsturzvorSerei militärischen Verschwörer, auf die wir fortgesetzt wiesen haben, verdichten sich mit jedem Tag« immer und veranlassen jetzt sogar bürgerlich« Blätter, drir. Warnungsrufe auszustoßen. So warnt beispielsweifs „Vossisch« Zeitung' vor dem„Frontbund" in Paderborn, auf dessen Konferenz u. a. folgender Punkt, der offenkUnd». auf Vorbereitung zur Meuterei und Hochvetztzak hinweist, beraten wurdet .Sofortig» Verpflichtung zu gegenseitiger Hilf«, niemal» mfi Waffen gegeneinander vorzugehen oder zu verhafte«— sofortig« Meldung von Befehlen über Abtransport, Auflösung, Zerreißmi von verbänden. Entwaffnung, Absetzung besonder» b»liebtet Führer— weiße und schwarz» Listen?'> Auch der.Vorwärts' veröffentlicht alarmierende Nach- richten über di« Vorbereitungen der militärischen V«<> schwörer. Trotz zweimalgen Verbots de» ReichSwehx- Ministeriums wird weiter geworben. In Paderborn wurd« der monatlich« Zugang durch Werbung auf 2000 Mann g»> schätzt. Den Verschwörern stehen ungeheure Mittel zur Verfügung. Tiner der Geldgeber davon ist der Poflv mersche Landöund, hinter dem wiederum der Bund dL v Landwirte steht. Die zum Schein aufgelösten Frei- korpi werden systematisch auf die pommersche» Landgüter verteilt. Waffen usw. werden mitgenommen.(Nebenbei bemerkt: Di« aufgestapelten Waffenvorrät« werden bei etwaigen Haussuchungen nur in den allerseltensten Fallen gefunden: aber auch dann gehen die Vevichwörer straflos aus. Dafür bieten Durchsuchungen nach Waffen wie der Fall Paasch« beweift— erwünschten Vorwand zur Er- niordiing politisch linksstehender Personen.) Was nun die Taktik de» geplanten Vorgehen» anbe- langt, so sucht man zunächst angeblich k o m m u n i st i s ch c A u f st ä n d« zu provozieren. Zu diesem Zweck bereisen verkleidet« FreikarpS-Osfiziere da» mittel- deutsche �lndusttisqebist. wo sie al» Lockspitzel Eingang ir die Arbeiterschaft zu gewinnen suchen. U eÄer die weiteren taktischen Maßnahmen der militari- scheu Verschwörer teilt der„Vowväri»" folgendes mit: Bricht der erwartete und echo'-tte„A-usistand" aus, so verhalten sich Reichswehr und Freikorps zunächst Passiv. Dann wird von den Freikorps die Kohlenzufuyr aus dem Westen und die LebenSmittelz-u-fuhr au» Ost- «lbieu unterbunden. Erst wenn hierdurch Hungersnot und UrtbeitSloffiackeit auf den Gipfel getrieben sind, sollen die Truppen aa»„Retter in der Rot" erscheinen, den.Bolsche- wiSimi»' niederschlagen, um mminehr al» Sieger selber eine Regierung einzusetzen. Weiter bemerkt der„Vorwärts" kvSrttich: -Die Nezierung weiß wohl von diesen Absichten, aber ihre Maßnahmen werden dadurch sabotiert, daß die Verschwörer in allen maßgebenden Ltellen ihr« Helfershelfer undFörderer sitzen haben. Sie erfahren neu« Befehl« früher al» di« An,t»stell»n. an di» st« gerichtet find,»ud find so in vor Lag«, rechtzeitig ihre Maßnahmen zu treffen. Wa» di« lsie- gierung anordnet, geschieht nur dem äußeren Schein, nach, de, Sache nach aber wird gerade da» Gegenteil gemacht.<�e aktiven und passiven Md-rständ» sitzen sowohl im Reich». Wehrministerium in E'-sta!t reaktionärer Offizier« als auch im Reichsamt de» Innern, dem die Zibilkommlssare unterstehen, im Gestalt reaktionärer Geheim rät«. Eoba» IRpenereTflr Bet©e�ritirotf bo'n Jaeöbs, früher fcmf«. katibci; Abgeordneter, ganz unbegreiflicherweise die Enthaf. »ung festgenovimener FreilorpSwerber angeordnet. i Mittlerweile gibt die Heeresverminderung den Vor» wand, um alle Truppenteile, die während bei Kapp-PutscheS sich hl» regierungttren erwiesen haben, systematisch auf» ju läsen. Hier wäre nur zu helfen, wenn die Odert räsidenten tilt Zivilkommifsare eine oberste Kcnnmandogewalt für ihren Bezirk erhielten, die sie ja in rein militärtechnischen und tak- tischen Fragen nicht«mSzuüben brauchten. Heute ist jedenfalls die Rechtslage so, daß sich die Militär? jeden Einspruch der �ivilbehörden in ihrer Art der„ReichSwehrsäubttung" verbitten können. Soweit unsere Information, von der wir nochmals betonen, daß sie sich nicht auf irgendwelche vagen Beriichte stützt, sondern von einer Ste«-; stammt, di« genauen Einblick in diese» Tretben hat." Die A-tz-vÄn i>eS„Vorwärts" sind so präsise und ihrer ganzen NatsÄ fe ernst, daß sie die iebHnfteste Beobachtung beonspruch->r.� Ueberflüsiiy»u sagen, daß die hier geschil- berre bedrohliche Lage nur deStiaib entstehen konnte, weil die nach dem Generalstreik vereinbarten acht Punkte nicht eingehalten und selbst die in Angriff genommenen Maß- nahmen von amtlichen Stellen aus systematisch verzögert worden sind. Die Warnungen und Forderungen der Ar- better haben nichts gefruchtet. AuK Furcht vor der Arbeiter- ichatft haben die Kost i ti o n S pg r bei en rhr Wort gebrochen, die Arbeiter hinters Licht geführt und den Kappisten wieder de Waffen und die Macht in die Hand gegeben. Unter Leitung des Generals v. S e e ck t, den bis Demokraten so- fort nach dem Köpp-Putsch als Natter in ber Not warm anS Her» drückten, ist der militärische Apparat weit mehr als unter Lüttwitz in ein Jnstvunient der Gegenrevolution ver- . wandelt worden. Die Lage ist so ernst, daß keine Stunde mehr verloren werden darf, fsimi Teil sehen selbst die Rechtssoqiaiisten cm, wie ungeheuer groß die Gefahr ist, die jetzt droht. Sie vermögen sich aber ebensofvenig wie nach dem Generalstreik »u einer entschlossenen, zielbewußten Haltung aufzuschwin- gen. Es hibft kein Mundspitzen, es muß gcvfrffen werden. Nur die entschlossene Wbwshr der Arbeiterschaft vermag noch die drohende Gefahr von rechts abzmvenden. Nur die schleunige Verwirklichuna der in den acht Punkten nieder- gelegten Forderungen, insbesondere die schleunigste Ein- reihung organisierter Arbeiter in die bewaffneten Formationen kann di« Gefahr eines Ausstandes der„Kaiser- treuen" beseitigen. Zögert die Regierung auch jetzt noch, so trägt sie di« Verantwortung und dl« Schuld an dem herauf- üchcnden blutigen Bürgerkrieg. Sie Ziissz der Zische. Ncch einmal der Fatl Siomfm. Ueber die Strafvejffolgung unseres Genossen Ober- lehrer Dr. Siemsen wegen seiner Tätigkeit als Zen- fo r in Essen während der Kapp-Tage durch daS dortige Kriegegericht und über den Versuch de? Kultusministers H a e n i s ch, die Außerverfolgungsetzung Si«msens herbei- zuführen» haben wir berichtet. Die rechtsstehende Press« i erhebt nun zu Zwecken der Wahlmache gegen den siultiiSminister H a e n t s ch den Vorwurf, er schütz« den Oberlehrer Genossen Dr. Memsen in unrechtmäßiger Meise vor der Strafverfolgung durch das Kriegsgericht in E s j e n, et halte ihn verborgen usw. Soviel Behauptungen, soviel Liigen. Tatsache ist nur, daß der Kultusminister die zuständige Stolle gebeten hat, nach- zuprsifen, ob die Tätigkeit de» Genossen Siemsen nickst unter die Amnestie falle. ES war die verdammte Pflicht und Schuldigkeit des Ministers, seinen Untergebenen vor der alle? Recht mit Füßen tretenden, brutalen Gswaltjustiz des Kriegsgerichts Essen zu schützen. Trotzdem einwandfrei feststeht, daß Genosse Gienlsen mchtS irgendwie Strafbare» getan'hat. ist noch jetzt ein ..... Nil- II „Die EewsttlS�g.- v Zur Ausführung im„Reuen VpRSthenter". Ludwig Rubiner, der glühende Kämpfer für reine? und befreites Menschentum, starb vor lvenigen Monaten. Ein Achtund- ireißigjähriger, der alle» Leid der Erde in sich spürt« und sich im Linne Tolstois dem Weltgeist verantwortlich dünkte. Er schrieb eine dramattsch-poliiische Legende»D i e Gewaltlosen" in wn härtesten Verzweiflungsjahren und vollendete sie kurz bor lem Ausbruch der Novemberrsvolution. Es ist kein Drama und Än Dcndenzftück, wie sie vor und nach ihm zahlreich aus die psihne drängten. Er dachte-wohl selbst kaum an«ine Aufführung eines JdeenwerkS, in dem er der Zeit zum Ziele verhelfen rollte dadurch, daß er über die Zeit hinweg das letzte Ziel selbst 18 Wirklichkeit aufstellte. Eowiß, die Personen seine« Dramas si.d„nur" die Vertreter von Ideen, aber darum doch keine blut- eeren Schemen; sie leben vom Geist und Willen einer religiös ubrünstigcn Schöpferkraft, di» zerstört und aufbaut, Führertum ils Betrug entlarvt und die Horzon der Menschen emporreißt. Ekstase, Pathos, unbedingte Hingabe an die Idee sind die "lammenzeschen dieser Dichtung unserer Zeit. Sie ist im In. ersten aufwühlender als die in mancher Beziehung ähnlichen, aber äußerlich geschickteren Bühnenwerke Georg Kaisers, der Ru- linerS allzu umfangreiche» Manuskript«iner Beardeitimg unter- p-g, die auch der„Volksbühne" vorlag. Die Buchausgabe, die mit Kaisers»Hölle, Weg, Erde' und Tollers„Wandlung« in der Sammlung„Dramatischer Wille" erschien(Verlag Kiepen heuer. Potsdam, jeder Band 3 M.) liest sich nichtsdestoweniger wie ein hinreißende» politische» Manifest, wie«>n Aufruf zur Micnschlich. feit. Wiedergeburt de» Menschen kündet, nein will eS. Mehr rl» daSI KlleS! Da» Höchstel Reugebaut der Erde! Neugeburt der ganzen Welt!«ellenden Hohn schreit Rubiner dem ihm bi» in �en Grund der Seele verhaßten Feist sing in da»„ganz gewöhn- lich«, platte, niedrig fleischige Bürgergesicht". Ter rächt sich m TUatet, zischt und zetert über solch«»„sozialistischen, komm-u. nistischen, bolschewistischen Wahnsinn"! Aber die Arbeiter, die in da».Reu, BolkStheater" gehen, werden angesichts brSber gewohnter landläufiger Bühnenvorgänge hier vielleicht mancher rein ideellen Uebeesieigevnng vielleicht etwa» befremdet gegen- überstehen-, aber sie ertennen und begrüßen den Vormarsch der ZI eltr« volution, wenn am Schluß der Dichtung der„junge K-cnsch' über alle Schrecknisse und Jrriümer, Verzweiflungen, / rr�' und Opfer hinausschreitet mit der zuversichtlichen Ver. "ng„Wir müssen weiter! Unser Wr- � moch i Länder l" �.Te Gewalt, ober auch ohne Zögern und.'."'.ck r:'..''•> ..'• � Aua*. Luickie und teile Vcrltäuduuita Haftvefey! ysgen kyp erlassen. Di« SkeflTetzsng aber läßt e S zu, baß die Kriegsgericht« sich weiterhin nicht die Spur um ihre Verfü» gungen kümmern. Oder hält auch sie es etwa für ein„gemeines Verbrechen",'daß Genosse Sienifen, nachdem die Mehpheitsparteien aufgefordert hatten, sich den Anord» nungen des VollzugSrats zu fügen, die schon bestshende Zensur übernommen hat in der Absicht, vorgekommene Uebergriffefür dieZnkunftzuhindern und für eine orbungSmäßige Handhabung ber Zen für zu sorgen? Wir verfangen, daß die Regierung s«m lediglich von politischem Haß und Rachsucht geleiteten Treiben der Kriegsgerichte und der bestehenden Rechtlosigkeit endlich ein Ende macht. Gute Zeile« für Körder. BreSla«, 22. Mm. Wi« die Befehlsstelle ö des GeireralkounnandoS mitteilt, hat sie folgendes Schreiben des Ersten Staatsanwalt» in Breslau»s- halten:.Da» gegen unbekannte Angehörige des Freikorp-i Aulock eingeleitete Ermittlungsverfahren wege-.i der Vorgänge in der Schweidnitzer Straße am 18. März 1220 gelegentlich de» Abmarsches diese» Truppenteils habe ich e i n g e- stellt, da die Ermittlungen einwandfrei ergeben haben, daß der Angriff au» der Menschenmenge heran» auf die Truppen er- folgt ist, dies« sich somit in der Verteidigung und damit auch in der Notwehr befanden. Ueber ein Jahr lang hat der Oberle'sinant Aulock mit seinen Röuberhorden Schlesien tyrannisiert, Abgeordnete zu verhaften gesucht und sich der wiederholt beabsichtigten Auf- lösung seiner Truppe zu entziehen gewußt. Am 18. März schössen die natürlich zu Kapp übergetretsnen Truppen, dem Beispiel der Manne« ergäbe Ehrhardt folgend, in das Publikum hinein, wobei fünf Personen ums Leben kamen. Aber der in den Breilauer Behörden wuchernde reaktionäre Geist; der auch den demokratilchep Staatskommissar zu Fall brachte, ist stark genug, die Täter ebenso zu schüren wie die längst festgestellten Meuchelmörder d«S Genossen Schottländer. die MersuchMKsksmWe Im Wchswehr- / mwlslerlun!. Der.Welt am Aonta?" wird aus Neukölln berichtet: 83» nach dam Kapp-Putsch di« demokratische Siadwerord- netenfrakdwn tn Neukölln die Einsetzung eines Ausschüsse» daaMragt hatte, der die gegen einige stadsische Beamte erhobene Beschuldigung der aktiven Teilnahme am Kapp-Putsch untersuchen sollte,«ntrüstet» sich hiergegen in schärfsten Au»- drücken der Stadtverordnete T r e f f e r t al» Redner der bürger- lichen Fraktion. Jetzt ist derselbe Herr Treffert in» ReichSmehrministerium berufen, um al» Z i v i l k o m m i s sa r an der Untersuchung der gegen die Kapp-Ossiziere erhobenen Anklagen teilzunehmen! So hat man wieder einmal den Bock zum Gärtner bestellt! Di« ganz« Unt«rsuchung»komödie im ReichSwchrministerium dient ja nicht, wie auch dieser Fall wieder treffend beweist, der Auf- klärung, sondern der Verdunkelung der Angelegenheit. Di« Offiziere de» ReichSwehrmimsterium» hängen sich doch nicht selbst. Das Verbot des Nüuchener..Kampf''. Nach«in« Meldung der„Telegraphen-Union" soll da« ErscheinungSverbot für unser Münchener Bruderblatt, da» seit sech» Wochen unterdrückt ist, in den nächsten Tagen aufgehoben werden. Damit erledige sich die in einem Ultimatum der Münchener Betriebsräte ausgesprochene Streik- drohung. Die Vtreikdrohung der Münchener Betriebsräte gegen die amtliche Beeinflussung der Wahlagitation, wie sie da» Verbot des „Kampf" darstellt, kann nicht eher erledigt fem, als bi» da» Ver- bot tatsächlich aufgehoben ist. de» Preletariat» mit den herrschenden Mächten de« Kapit«cki»mu» und MUitari»mu». Schmach über alle„Revolutionäre" mit doppeltem Boden. Befreiung der Arb.it von Knechtschaft und Au»d«utung. Schaffensfreude auf neuer Erde. Da» sind mit dem ewig wiederkehrenden Postulat der Freiheit die ethisch- politischen Forderungen in diesem so gar nicht literarischen Stück. 9» hat statt verliebten Szenen die Lhrik der großen Menschen- siebe. T» verlangt die volle und mutige Hingab« de» Ich«. E» hat statt der Handlung, die völlig Nebensache ist,«inen Ideen- geholt, der die dramatisch« Form zum Bersten bringt. Neigungen zu Wiederholungen(die al» Einhmnmcrungen, Bestärkungen ge- dacht sind, aben von der Bühne abschwächend wirken), zu fast wundergläubigen Abstraktionen, zu Tolstois urchristlicher Askese sind deutlich spürbar. Wir tanzen ihm all« noch zu sehr in der Macht und Gier, der Herrschaft und Gewalt der Gegenwart, noch nicht arm genug für die Zukunft. Antrieb, ge- rade aus der Kraft der Verzweiflung da» Aeußerfte zu wollen, statt in träger Hoffnung zu schlafen. Wir dürfen un» freuen, daß das„Neue Volkstheater", von starkem Wollen beseelt, sich Nubiner» dramatischem Weckruf nicht verschloß. Auf der Jagd nach sommerlichen oder winterlich'.a ZuBücken, gehen größere und reichere Prwattheater um so ernste Aufgaben im weiten Vogen herum. Außer dem guten Willen ist aber auch da» Gelingen zu loben, ohne künstlerisch hervor- stechende Einzellcistung-.n und beim Mangel aller äußeren Mittel eine von innen zwingende Gesam'wirkung zu erzielen, die sich auf achtbarer Höhe hielt. Die Spielleitung Heinz Gold- berg? zog vier Akte in drei zusammen und suchte aus der Karg- heit auf Kosten farbiger Gestaltung und Abhebung eine Tugend zu machen. S» hätte manche» ohn: eintönige« Grau noch klarer durchleuchtet, gedrungener und gestufter sein können, aber im genzen wurde das darstellerische Problem bewältigt, weil alle mit gleicher Hingabe bei der Sache waren. Der- Erfolg mag die Volksbühne am Bülowplatz zu ihrer Pflicht anspornen, sich nun- mehr ihrerseits an Kurt EiSnerS gestaltungSkräftigzre» Ideen» drnma, seine revolutionäre weltpolitische Posse„Die Götter- Prüfung" heranzuwagen. Erich Baron. Jst Mchker von AMmea." Lalderen w der BokkSbühne. Da» Theater«m Bülowplatz beschließt das Theater,. i einem Schauspiel CaldervnS und wird es vielen zur Freude noch oft spielen.„Ter Richter von Zalamea" hat-ftte ewig jung» Wirkung«j c:• i c i t" herausgebracht, das den, B-ibl�nm im 7" m.;:;l.t gleichermaßen wie den Darstellern zu be» tzg�cn scheint. . ver Kampf am das LeMebSnilezeseß. Die ersten KonfiAe.— Die Zechenherre« gehen voran. Die Konflikte, die sich aus dem Widerstand der jln t«r- steh me r{jegen die Anwendung des Betriebsräte. g e s e tz« S ergeben, nehmen ihren Anfang. Die Unternehmer haben don ihren zentralen Organisationen strenge und über alle Einzel- hei den informierende Anweisungen zur Verhinderung der Wirk- samkett de» MfeheS erhalten. Die ausgegebenen Parolen werden liberall streng befolgt und der Konflikt ist naturgemäß dort am ijchärfsteu, wo die Betriebsräte ihre Recht« am energischsten in Anspruch nehmen und ihre Aufgaben am sorgsamsten erfüllen. Eo haben jetzt die Zechenverwaltungen deS rheinisch-west. sali schen Jndustriebezirk« den BctriebSratsmitgliedern, die wäh» tend der Arbeitszeit die Schachtanlagen beftchren, um stch über den Stand der Anlagen zu informieren, die dazu verwandte Zeit vom Lohn abgezogen. Einige Zechenverwaltungen verboten den Betriebsräten dag Besahren der Werke überhaupt. DaS vorgehen der Zechenverwaltungen sWSr absolut im Eegensatz zum Sinne bei Bei riebsrät e ge sttzeih ob»?�. da? Gesetz den Widerstand de? Unternehmertums in diese«, sz-alle begünstigt, weil es keine klare» Bestimmungen Wer den strittigen Punkt enthält. Aber da» Gesetz verpflichtet den Betriebsrat, für mögl chst große Wirtschaftlichkeit des Betriebes zr.>'«en und bei der Neueinführung derbcfferter Arbeitsmethoden mitzuwirken. Dazu ist notnnndig, daß der Betriebsrat über den technischen Stand der Werksanlagen informiert ist und die>c Information kann er sich nur durch periodisch wiederholte Kontrolle deS Betriebes während der BctriobSzeit verschaffen. ferner daS Gesetz bestimmt, daß den Betriebsräten aus ihrer Tätigkeit keiner- lei Schaden erwachsen darf, so ist eS selbstverständlich, daß ihnen auch keine Lohnabzüge für die Zeit, d» sie zur Ausübung Hjwer Tätigkeit nötig haben, gemacht wevdea dürfen. Aber das sind juristrscho Zwirnsfäden, üh«r die daS Ztchen- kapital gewiß nicht stolpern werd. ES koiwmt dem Unternehmer- tum. auch gar nicht darauf cm, das Gesetz falsch oder richtig zu interpvetieron und anzuwenden, sondern e» kommt ihnen auf den Konflikt nn. E» handelt sich darum, die Delriebsräie von dolnl)je«m zur Ohnmacht zu verdanrmen. Was wir schon vor «i niger Zoit schrieben, bewahrheitet sich: der Kampf um das Be- tri«!» Srätoge fetz ist durch das Inkrafttreten feiner©cftimmuitgcn nicht abgeschlossen, sondern«r beginnt. Gelingt es den Arbeltern nicht, gerade ihre die Kontrolle d« Betrieb« betreffen- den Rächte auf da» enorgischfbe zu wahorn, s» werden di» Betriebs- rät« z w« ck- und machtlos«, derLächerlichkoit preis- gegeben.« Gebilde. Erst bann hatte die Arbeiterschaft den Kampf um daS Räteeecht vollends verloren. ES kommt' hinzu, daß km gegenwärtiges Augenblick.«mgesichF drt heranschleichenden WirtschaftSkvise, dem UntennehoniMwm erst recht daran gelegen ist, Konflikt« mit der Arbeiterschaft zu provozieren, um weitere Lohnerhöhungen zu verhindern, um Entlassungen und Betrieb»- «iaschränkungen vornehmen zu können, kurz, um in der vor- wirrung der Krif« und der trndürch hervorgerufenen Schwächung der Arbeiterorganisationen die Alleinherrschaft deS Unternehmertums wieder doürnds zu de festigen. CS ist l»n Zu. st II, daß fast gleich. zeitig allerlei ernst« Stimmen«»S Unternehmerkreisen sich sogar gegen die Arbeitsgemeinschaften wenden. Gelbst diofe yammoM Gebilde werden von den Anternehmern jetzt als«ine Last empfunden. Es kommt darauf an, daß die Arbeiterschaft daraus di« rrch- tigen Schlrchfolgerungen zieht und die Vorgänge auf den Zechen als die ersten iFlaiimnenzeichsa kommender Känchfe erkeimt. SS ist notwendig, daß vor allem der Allgemein«deutsche Wo- werkschaftsbund, der mit«ichücher Verspätung eben anfängt. sich für die Betriebsräte zu interessieren, die Echtheit dieses Interesse» sofort dadurch zeigt, daß er die gewerkschaMch organi- sterte Arbeiiierschaft geschlossen zum Schutz e der Recht« der Betriebsräte urrb zum Kampfe gegen die An- maßungen der Scharfmacher aufruft,«he es zu spät ist Taten werden zeigen müssen, wie weit dfcS Interesse des Bundes für die Bstr.KhSräfc' nnd ihre Rechte ernst zu nehmen ist. Von der Regierung aber ist ein sofortige» Gingpctfcn zu forde v.» durch Herausgabe einer authentischen Jntexpr«. tation der betreffenden Gesetzesbestimmungen, nötigenfalls einer Kar formulierten Verfügung, die zunächst die UndeuUich- keiteit de» BetriebSrätogefetzeS ausgleicht und da» Uaternehnier- !«.«- zur Zahlung der Löhn« für die Zeit, in der die Be- ir�bSxc-K während der Arbeitszeit tätig sind, zwingt. Im übrigen kommen di« Dinge gerade noch zurecht, um di« Arbeiterschaft vor den Wahlen durch An. schonungSmatercal über den Wert der sozial» politischen Gesetzgebung der Ko ali tion s p a r. teien aufzuklären. HroK-Serlin. Wuulm uvö Ävtts»»sdÄ B�irksverbWld Berlin— Brandenburg. Die Verband, �enerawersammlu-lg findet am Montag, den 81. Mai, in vor MusilerfAen, Krnsc v-Wi lhctin-Et raste, statt. TageSordnur-g: 1. Die Stadwerorbnetenwahlen von Groß-Berlin. S. Aufstellung der Kandidaten zur Stadt liste. Jeder der IS Wahlkreise hat das vtecht, zwes Kandidaten zu «omimieoen. Di« Reihenfolg« bestimmt d'e Generalversannnlung. Wir ersuchen, die Vorschläge vorher dem VerbanvSbureau, Schick- lersivaßc! S/8, an di« Adresse de» Genossen Hermann Müller ein- zureichen. Wie uns nritgeieift wird» besteht in einigem Distrikten die irrige Meinung, daß bei nach der Neuwahl eventuell ausscheidenden Stadwerordneten die Nachfolger auS der Stadtltste eninom- nien werden. Da? trifft wicht zu, sondern die?!achsa!ger der au»- scheidenden Stadtverordneten werben der KroiSItste entnommen. Ist diese«rfchöpft, erst dann kommt die Stadllist? in Frage. Di« Weschäftsloitung. Naubüberfall bei einem Geincindevorsv'her. Einen Raub- Überfall verübte eine Berliner Einbrccherbande bei dem We- meindevo.steher Wilhelm Bathe in dem Dorf Paaren im Gllem fOsthavelland). In der Nacht zum Sonntag erschienen mehrer« mit Karabinern und Pistolen bewaffnete Männer beim Gememde- Vorsteher und erklärten, daß sie als Avantgarde' für die anmarschierende Note Armee Quartier machen sollten. Der Ge- meindevorsteher ließ die Männer\r. seine Wohnung. Die Männer überfielen ihn und beraubten Schränke und Kästen, Sie schleppten S0 0O0 Mark bar und Lebensmittel auf«inen Wagen. AI» alarmierte OrtSeinwohner auf der Bildfläche erschienen, wurden ft? von den Rssubrru beschossen, ohne baß semand verl-chl wutbi.' Mit ihren Schüssen weckten sie daJ Dorf. Tnotzdem gelang«kl ihnen, mit dem Wagen aus dem Dorf zu entkommen. Sie w erden von sechs Männern ans Paaren auf Fahrräder« verfolgt und schließlich kurz vor Tegel im Wakde eingeholt. Aus dorn Wagen befanden sich nur noch zwei Männer, die festgenom- men werden konnten, l Zu einem Zwischenfall mit einem englischen Soldaten kam eS in der Nacht zum Pftngstsowntleg an der Ecke Friedrich- und Mtte lstraße. Der Obermaat Henry Cassel versetzt« in anzetr.uv- kmm Zustande einem Spasevgänger einen Schlag ins Geficht. Der Geschlagene ließ den Melrosen durch einen Beamten de« Sicherheitspolizei feststellen, wobei konstatiert wurde, daß Casset der e,iMschen Martue-Kctmimissim� zrngehört. Wegen Cassel ist Stvasemzeige erstattet worden. V A«s des orßaAisalionen. i. TIstrNrt. Mittwoch 7 Uhr Eztrasahlabend der 4. Abtettung. Alt» Iabobstrohe, Jugendheim.— Eztrazahladend der 5. Abteilung det Rathmann, Wilhelmstr. UZ. 4.»kfiridt. Honte abend In allen Abteil im gen Versammlungen betr. der eiadlverordneton- und und Aaztrkoverordnetenwahlen. Die Abteilungeftthrer werden ersuchl, die Handzettel sür die iiss�nt« lichen Versammlungen sofort beim CSenossen Helmuth abzuholen. Mltwoch abend 7 Uhr kSenerolverfammlung in der Cchulaula Man« teusfelsirahe 7. Tagesordnung: 1. Die Statztverordnelen» und See zirlisoerordnetenwohlen. 2. Ausstellung hex Kandidaten. X verschiedene».— Genossen, welche am Tage der Wahl im Kreis« Jüterbog WabIHIlfe leisten wellen, können sich dort ebensalls melden. D!» Flugblätter sür die ssrauenoersammlungon können von den Abtei- lugsleitorinnen am Donnerstvg bei Ciebentops, Muekauer Str. 3lh abgeholt we ben.— llwmutslag abend 7 Uhr Sitzung der Dildungs- Kommission bei Helmuth, Sörlltzer Strohe 53. 10. lühtdt. Die enget« Vorstandssitzung ist nicht Dienstag, son- dein am Donnerstag 7 tthr bei Büttner. Wir weisen daraus hin, daß alle Funktionäre an den Konferenzen fttr Stadwerordetenwahl teil- nehmen. 11. Distrikt, 1. Abteilung: sämtliche Genossen, S. Abteilung: Genossen der Wohldezirke 025.«R und«27; 3. Abteilung:©enossen de, Wahlbezirke 611—«1« am Mittwoch, 7 Uhr, Mltvliederversammlung in der Schnlaula, Waitstr, 13. Stellungnahme zur Stabwerordneienmahl, Aufstellung von Kai�iidaten. 11. Distrikt. 0. Abt. Mtwoch, den S6. Mal. 7 Uhr bei Clemeich Sophienstr. ofg, Trtrazahlabend. 12, Distrikt, 8. Abteilung. Mttwoch 7 Uhr AbteNungsv-rsamm. lung. Aufstellung der Stadtverordneten und Bezlrksverordneten- Kandidaten. it. tlissrlM. Mittwoch abend 7 Uhr bei Kaiser,©otzkowskistr. 8ch Dlstrlktakanserenz, dazu die Abtellungsobleute der kommunalen Kam- Mission, Stellungnahme zur Stadiuerorbnelenwahl. Tharlet'iftdur«. Morgen, Mitiwvch. den 96. Mai, Extrazahlabend.— Zugleich findet in ber Zeit von 6—9 Uhr abend« in bell Druppenlokvlen die Urwalst d«r Kandidat«« zur Stadwerordneton» oersammlung statt. Köpenlckl. Heut« abend 71h Uhr vohnhosstr. 41 Sitzung sämtlich«, stunktlvnäre der Partei. MUtwach 7% Uhr Im„Schweizer©arien", Fartsetzung der am MUlwvch»«tagte« auherordeniiichen Mitglieder« Versammlung. Donnerstag 7>4 Uhr Restaurant Katzner, Fraktion»« sstzung. KarlakoFt. Mittwoch 8 Uhr in der Aula der 4. Volksschule Augusto-Diktoria-Strahe 36. Miglikdervorsammlung. Tagesordnung: 1. Siestungnahme zu d,n Wahlen für Grotz-Derltn am 29. Juni. 2. Aufstellung dar Kandidaten. VereZuskAleuder» NepubNkanifchor Führer- Bund, Ortsgruppe Derflnl. Mttiroch 8 Uljr Mitgliederverfammiung In Kliern» stestsalen. Hafenheide, Wichtige Tezeeordnung. Auogade der neuen Mitgliedsbücher. veraniwarilich für die Redoklian: Seo Llebschütz, Friedenau. . verantwortlich f d. Inscralenteii: LudwigKsmeriner, Kariehorst ! voriogsgenossenschatt„ Freiheit", e. G. m. b. S„ Berlin,— Druck der i Ltndendruckecei»nd Verlaxsgesellfchasl m. b. H., Schisskauerdamm 19. JPMIHarof* Wanzentod in Fl. ä 3.75, 5,50, 9— II M. Mottentod in Reuteln ä 75 PI. KepS- und Haarwasser eepen Läuse, in Flascncii 4 4 M. und 6 Mit Parasiten»*. inernent eegen Körper- u, Kleid" rl.lnse, in Fl 4 4 M. u. 6 M. Trlcresol-Puder slesien Flöije 3 Mk. pSdC.Ueberall erhältlich,"e#® v�mkhtet rsdlkaS Hersteller: Apotheker OTTO PFEIFFER& P1EHLER Chemische Fabrik, �Piell!erol"t BERLIN N 65, Schulstraße 16. I Hupferle'tBiigsa, IKoiore, DynsBWlräM _ kau t zu Höchstnreiskin Elolcfroburoaa.LaniieStr� iTroppe, nicht Kellur. Alexander 3939. WM« MMtnIn-MdM »erwaUungsNelle«»er»««. 6i. Linie» ,tr.»8*85.* t», a a'iäj.it v u vorm. 9 USt ttt nach«. 4 Vitir. XeitWe«:«-et«i'tseit»'•, 19», tt*l,»71«. I Tanucrsiag, den 27, Mal 1820, abend» 7 Uhr, MMeN'VersMmltmi 1 her Schmiibt und Hamm-rführer Donnerstag, de« 27. Mai 1220,«detid» 6K Uhr. Nopcheu-Verfstmm mn der Ekk!ramrnte«re und Helfer Droh-Verllns tzn der Aula des Köllnischen Vymna- s i u m», Inselftr, S/Z. Tageserdnungr 1. Bericht iider die ver« «andiungen mit den Metallindustriellen. 2. Diokusston vber den Vortrag:„Lehren de» Denerolstrelk»". , ß. Dranchenangelegenheiten. Lm Donnerstag, de« 27, Mal 1SS9, abends S Uhr, , im Gewerkschaftshau», Engeluser 15 ?(Saal 1) VraiMn-Vermn! t'mn S«r Metall- und Reurloerdreher sowie»dreherlnnen. s Tagesordnung: 1. ve.lchl über die Ein« fuppierung. 2, Diskussion. 3, Branck)enangeleg«n. ile« und Bers6)!ed«ne». Ohne Milglisdsbuch ked, Zutrttt. A«»onnerelag. de» 27. Mai IZ2». abend» 4)4 Uhr. .Dresdener Garten", Dresdner Sir, 46 a, Ecke Prinzenstrahe. VrWK-x-Y-rssvimlpni »ver I« der Gold« und SlNerwarenindustrie beschäftig- . te» Arbeiter und»ri»»itevin«e«. | Tagesordnung: l.'Tarissrogen. 2. verbands- chid Branchenangelegenheiten. [ Hm Dsnnerrtag, den 27. Mal 1922, abends 0 Nhr. Im ,F!» s e n l h a l e r Hof", St»[enH>alet Str. 11/12, \ Konferenz ( der weiblichen E»rt»«ueji»Ieut«. Tagesordnung: 1, Vortrag»es Kollegen Mar Guische über Krankenkassen und Bersscherungs« ese». 2. Verbandsangelegenhelten und Verschiedene«. Hm Mittisvch, den 22. Mai'.S22,»band» 7 Uhr, t» Saal de, Arbeitsnachweise», Linlenstr DSM. Versammlung ckller 1« Fmnmqabetrieben befck�stigt»« Schmiede. TagesordnunU: wichtige Bafchlutzseffung er den Schiedsspruch. Di« Ort»Verwaltung. realschll WelassMMsr.vecklliiü VerwaltvnnSsteve Verttu??«S4,«inienstrave 83-8S. GeichäfiSjeit von vorm. 9 U!>r bis nachm. 4 Nhr. Teirvlon: Vinn Norden 1�), 12.1!), 1987, ff7i4 Achtung!. Achtung! »annereiag. den 27. Mai 1220. abend»« Ufrr Brnnchett-Versantittlttttft der E nrichter. Nevisoren und Rsvissriunen in da Scklilania. a> ppe»»!ntz IS Teg.öordiiun«: I iaerickt über»»lere Bcrhand- lnngen. 2. Lrenchenangele inoiNen. 8. Lerjchlrocne». MWcl! EM» M. ASvensSf 21, Htctbaln Bä!üwsif«2G äprechstnndsn wociientass vou v— 12. 3— 6 Uhr. Nur 2 f üSle S»reise: -SlLZldik« 3 PS. m.-7,50 M. R:i f Achtimq! Klempner. Achtung! «Im louuereiaa. den 27. Mai l»20, abend» g Uhr. in Nöler« gestlSlen. ü'gcderltr. 17 Brattchen-Bersammlnnft derKleluPner. Hilssartzeiter».Arbeiterinnen. reaedordnun»: I.«icrichi über dir Ncir>aidlnn«en mit den Memilinbustriillen. 2. vcrden»»- nnu BronckMangcl-genhcile». S.»«lschirdeüci. Ohne lRltpHctebuid lein Zulrllt. Am Donnerstag, de« 27.' Mai 1820, nachm. i.3 Nhr, Im«nglilchen vol. Rieeanderftr. 27 Branchen-Verf'mmlnuft der EifenNöbel». Dchlvaizblech« und Möbel« fchlokibranche. rasctordnun«: i.«.-riiei de»»olltgen Künstler. 2.«iranchenangeleaenhelleii. 8. verschiedene». Am Mittwock, de« Sit. Mal lN20. abend» 7 Nhr. im Lokal den iWov'chläger,«dalberistr. 21 Vrattchett-Versnttonlnnq der Drabtarbriter lv, oü-Verlitis. Taeeeerdn»»»: 1. vench« do» der verhaudiung mit len Uniernchmer». 2. vre>ichei«io,eie>zende!ten. »m Donnerdtaa, den 27. Mai 4920. abend« 7«Hr. del Hnmniel, Sophienstr. 3 Verlriluensmämec-ZsWfereiiz der Eisenkonstrukteure, Kadrstuhlmonteu. und Siguglbaumiiuteure. __'__'_ Sic Cri»#etU)oI(nitn- Schäne nalitrliehe st-rboo n rormen mit echtem rrieäenaVeuHshnk».«ohriltlleher Qiifanil« Ootdkronen. lirCcken. Stlftilhne. Mun.1- tlntersui liuna gratis. Keine Luxusnpe'se. KllWör-SvWs Gaumsalossr Zshsgrjnlr. !!! Seid!!! IQr iode Wensache. llüclut» Anicaufrpreise f. Pian.lschetoc, Rrillnnisn, OoldeeeeniiLlnde. Teppiche. Riichei us*. u»ill, F-Iadilcksir.»I III, Iii:':c*ttr. 3cnl«aWetdöKö der G-'aser. p'reiiaa, den Sit. Mgl. avend»\8 Uhr. te»«einerk- s«�as»shauS MkZl'edtt-VörsKMml-ML ra«e5erdiiiiii«! Iveirieboiüte-eniiale»der«iewerlsehaf!. Alle Verl«ueneiei te und v>!ried»rdte»ilissen erlcheinen. __ Wie emuertimltniiq. Z 2.:«lax« u t i» 1 0, F8r Kleinstadt Elbiaeerodc I Ilarz. stell a 3»00 Einwohner, wir« ei« BQmiüer sssuEh?. ewtrbtnicM sind zu richten un'er Bcifüfung dos Lebenslaufs an Wltholm Matthlos in EibhiKerode I Maiz, Bahnhöisiraße 318. Bcdinsun? ist, 5 Jahro politisch organisiert. Crnstenmitint« Offerten sind bis zum 6. Juni an•beugenannte Adrtsse cinzus?ndea. Kir Laubenkelon-sien zum StibsUufsiedieo, rJlea-sawrrsr, Qartnnspritzpumptn, Sc'läurhe. L- 9* � Billigst Bezu�s- AU« Iis. Üehr. Te» rüÄi penu.lv* oh ro erheb', billiger. Rohort Hrlen. PuKpcßHf*, ßm», KfMf- iiraflajlc. 2 Min. vom Schlea. BM. entfernt E i m k a u f von Lamnea, El?en, Kupfer, Mesain�.Bloi.Z.itk. Papier usw. hochstzaKilead Raupachstr. 15. stellt sofort ein A Tip M, Wefierslralle 31. BeltnUsse BcfrcliiBR sofort« Alter u. Ocid.lechl ang b- Ajiü!; ums, diskret. Manrtmal, t Berlin, Bells-Aliiaacc-Str. 32 StrJirt Scr Ms!». Lsiitlkl, Avßlkikhtl m. Bilinle vertiir._____ Mittwoch, den 2«. MoiTeifrendsTubr tu der Sentral-3stt(it!arrer?? I'rels M. 6.{50. Prospekt jrrali«. Versand geg. Nachn. j Ei-icii Sobnlr�, Rnr|In N 37, Choriner Str. 46. _ Xlnn! l ölainia I W«lsaaaic�Äl5! •> ufjför I Hatancu i MesFirnr S. Alaminluta i NIobMabS. I Biel> 2ljok i GSd�xsit-mnfrl&scSiG J —— Qaesks&Sbor! StBnr.ioI|»anior!— — T&hmizehlaeti. Zihn bn M. 73.—.- 1 Gold«- u Slll>erl>rucn! �i�vTWhlOllrf* Eilelas ola!l-EI*ka«C®biiro d V«13» ArMii 1 vll M• Webers(r. 3f Ferner: J � Eine geiahrvolle Wette � Apcillo-Theater / Berlin N, Beliorier Straße 15 1 Heimy Porten � 5 Kohlhiesels Töchter � yiscitin Nerven-Kraft-Tabletten für alle Nervöse, bei körperlicher u. geistiger Überanstrengung oder Abspannung geg. Schlaflosigkeit u. Kopfschmerz. zu hab. in all. Apoth. u. Drog. scuaEBEimx, dees j* is „Henny-Porten-Zyklus KammeHlchteplele am fotsdamer Flute*-;r. ®ie Zaust dt» Sitten I.-. n.Teft/ »ach dem Eoman von Rudolf Strafe> Henny Porten ✓ Eduard v. Winterslein .» Ü.T Kurfllrstendamm 26 H ö fe e n I u f i * Lustspiel in 4 Akten mit Kenny Ponten ort o zartsaal am Aoliecdonpiatz O s s E s Y a g e b u c h Lustspiel mit Ossi Oswalda Oer fldele Eskimo _ B. B. Schwank mit Arnold RSock_ UaT Noll ei«dorfpratz�a.bchöncberg Die BrUder Karamasoff nach d«ni Komaii von Poitojewaki_ U.T b'rieariebstrassu lau Stein unter Steinen nach d. Kieieimaml�.Srama v. Hermann budermann Dar Mann mit dem Affenkopt _ B.B. Schwank mit Kor.rad Droher U.X Aiexannurpiata Die Söhne des Grafen Dossy Sciumenirl mit filberlurd ei«-.e aaseermann U.T W elnberKBwog „Die Mali" Schaospiel in 8 Akten j-" Dar Mann mit dem Affenkopf B. B. Sohwank mit Konrad Droher U. T blasen neide 2 b Das einsame Wrack Seneatione- Film in b Akten Woehentaqe eh 7 Uh»/ Scnntaq,: Beginn 4 Uhr BrieftnarKen, Hunzen kauft Grossmann, Johannisstr. 4 Norden 106 21 Lnno- T erfassen am Halensee 4 Uhr nachmittags täglich: Gastspiel des venifirHten Ordiesters des Hetropoi-Theoiers 55 Kfinstler I Dirigent: Paul Hülm Wein-, Bier-, Mokka- Terrassen, Klub-Säle Schattiger Konditorcigarten Ab 4 Uhr: Intimes Konzert von Mitgliedern des Philharmonischen Orchesters. Leiter: Walter Beliing LDRo-Palols Elegantestes Ballbaus des Westens Eilen Sfavrides« Anita Dickstein . tanzen jeden Abend I Ballorchester: Fritz Fuchs, � lüna-Bsr oä Uhr- Tee AttnRtlonen Kubistische Schnellbahn 0 Der eiserne See 0 Bayerisches Dorf 0 Fox-Trott-Maschine 0 Fontaine lumineuse 0 Hippodrom 0 Rodel- und Bobsleighbahn 0 Katakomben 0 Wild-West- Schau® Sportspiele 0 Autorennen 0 Radrennmaschine für alle Geschlechtskrankheiten. MarB-, Frauenleiden. Blutu«;ersuchunzen. Salvarsan- Kur. Behandlune schnell, sicher. oh.e Berufsstörung. Mällro Preise. Dr. med. Eommer, Sprcc'izeltea 10-1- 4— 7'� s. 10—12. Brunn�nsfr. 185(RoseML Platz). für Geschlechts-, Maut-, fiarn-, Frauenleiden, speziell veraltete hartnäckige Harnleiden, Ausscblng. Nervenleiden. Bin. Schwicbe. Kopf- u. Krenzschmcrzon, Rbeumatisinns, Ischias, Gicht. Gegen Lues eigene Heilmethode, verbunden mit Solrarsaii-karen. Urin- u. Bhauntersucbungen. Im e raten u. ältesten Kur-Institai von Dir- Löser senior Hur Rosenffinler Str. 69-70 rc.c..<ä m».-. CMAvisi.ll W# fär Geschlechts-. Haut-, Harn-, tftiK Frauenleiden; soczlcll veraltete hartnäckige Harnleiden. Ausschlag, nerv. Schwäche, Bintunter- suebung. Salvarsan-Kuren, Ucht-Bcfaandig.. Höhensonne. Bestrahlunsen. Getrennte Warteziramer. in der Heilanstalt von Löser, Müfzstr.% Spezial-Arzi für Haut- und alle GescHlechtsleiden, Harn- und Blutunterauchungen Dr. med. Karl Reinhardt Potsdamer Strasse 117 Sprechstunden: 112— 2, id— tlO abends. SenntazVH— I Uhr. AuUlärcnde Broschüre mit B.schrelhunt säiutl. ncltveriafaren im verschlossenen Kuvert tea. Einsendung von M. 2— portnlrel. tu der l&tzawstrtu. # Spesiaibehandlung# Mir Haut, und Oaschlechl-leloen Invalidanstp. 147 ■ Wf C3ilSS™a)Cf L Etaze, Ecke BerseiraSe. Rostenlose OntersucHuni und Beratung über saciiiieRidfie Bebandlnng Spraob-tandea IC'2 and 4— S, Sonalac- 10— 12 Iap£®r Messing' RotguB l'mn Quecksilber Sämtl. Metalle Platin Ciold-, Slib«r- AbfäHe Zahnso�isss itaalt za ritslg hüiien Prslsen in unferan 5 Einkaiitsstcüsn II l.imnaensir.ll am Rosenlha'.cr Platz Z.FennslraBe48 am Weddingplatz 1 3.§3asselstr.29; nahe der furrastraße! 4. Heukölln fck.-FrieJr.-Elr.229 nahe Hermannplatz 5.WeItfenweg72 am Ba!«aer- 19 Verkäufe JsckettanzG&e, Cutaways, Paletots, Hosen. Kostüme, Mäntel verkauft eeorns billig Leihhaus Moritz- pletii Ma.____ �cluslieeferiiste bessere Anzüge, auch Maß, spottbillig, guss, Wilhelms tr. 40a, Koch- straCanecke.__ Tüteljrere Jacke tanzüse, Qehrockeazüge, Sommerpaletot«. Jünglingsaiuttge, Soiumerulsler. Jllngllugsmän- tel.spottbllllg.Friseurgeschäft, ReucfaMnstr 6(Moabit). öarnin.nverhani Deutsch, Landsberger Straße 13._ Brunnen. Sauger, Draht- geilecht. Handwagen verkäutl. Lichtenberg, Pfarrstr. 45. uardinen ister von 06 Mark au. ve-- itt Fried s Ansslatlungs- is, Prinzen Straße vierund- itzig, zwei Troppen, am Titzplatz._____ Kreurföch«e I sowie mdere neue Pelzsachen aller Art. keine Versatzware, immer loch zu staunenerregeud spott- oiltigen Sommerpreisen Im I elhhausl Warschauer Str. 7. Aufkäufer! Suche Werkzeuge aller Art wie Spiralbohrer, Qewlndcbobrer, Reibahlen, Zangen, Handhämner. Feilkloben. Maschinen-, Schloß- und Holzschrauben, Zentrierbohrer. Stechbeitel, Hobeleisen, Hand-, Rücken- undStichsügcn.Holzmaistlbe, Bolzraspeln, Pellen aller Art. »lohiwinden. Handbohrwio- J.ec. Alt-Kupfer, Messing. Löf- .»Ivs. Werkzeug- und Schuell- ' n Lchmlrgellelnen usw. ( a.rtur Zwick, O. 34, Rlcht- j■o.vi.-.iv. 10. Tel.; Kgst. 8607, J �'olegr.-\nschr. Werkzeug» ■ v-chmlrgelUinen. Maschinensch rb..SchIoEschrb., Zangen. Feilen. Spiraibohrer, neu kauft Rominger, Qr. Frankfurter Str. 93, vorn 2 Tr. Nur nachmittags. Gardinen, Stückware, Fenster 45 Mk,. Schalgatdinon 75—, Künstlergardinen 125.—, JSO._ ,175.— aufwärts. Gr, Auswahl in TOilbottdecken, Stores. Portieren, lerne» Steppdecken, Tischdecken. Diwandecken. Teppiche usw. konkurrenzlos billig. Gelogenheltsklute Gormannstraße 1(Ecke Weiu- meistcrstrtßeL Boschkaraen, Magnete. Zenith. Pallasvergaser. Motoren und Autozubehörteile kauft Brandt. Schleslsche Str. 12. Mnritznlatz 1434. Konkurrenzlose Höchstpreise f. Spiraibohrer, Schmir- gelleine». Holz-, Schloß- und Maschinen-Schrauben. Feilen. Werkzeuge. Bosch-Magnete und-Kerzen etc. Anders, Gr. Frankfurter Str. 101. Schnellaufbohrer, neu, kauft zu höchsten Tagespreisen Morgenstern,.nur Lichtenberg, Gartnerstraße 13. Alex. 5273. Spiralbohrer. Werkzeuge, Nägel, Schmirgelleinen, Eick- tromalerl allen, sowie jeden Posten Altmetalle kauft dauernd zu höchsten Preisen. Rheinsbcrger Straße 52. Laden. Humboldt 2903. Sptralbohrer.Sehmirgel- leioen. Holz- und Maschinen- schrauben, Kugellager, neue, kauft Zenmer, Hnssltenstr.44, v. IV. Spiro IhoErer sowie sämtliche Werkzeuge kauft zu kon- kurreazlosen Preisen Willy Berlin. Tnrmairaße 19,1 Spiraibohrer, neuc.ieden Posten kauft Marlen, Löwe- ztraße 2. v. HL M bpiralbohrer, Werkzeuge kauft Schlosserei Gram mau. Pal isaaeiistraß« II. Spiraibohrer kauft gegen sofortige Kasse Schulze, Friedenau. Fregestraße 81, Pialzo. 4875. spiraibohrer 1 Schmirgelleinen, Feilen, Werkzeuge and Motore kanlt zu konkurrenzlosen Preisen Maschinen- n. Werkzeugvertrieb, Siekingen- Str. 80. Ecke Beusselstraße. Spiralbohrer, mit höchst Aufschlag, kauft Bock, Ltt- becker Straße 33._ Spiraibohrer, Schmirgel- feinen, Gewindebohrer, Naturstahl, Feilen kanltieden Hosten Jungnick, Prinzenstraße 5. Moritzplatz 14318. Spiraibohrer! kauft zu konkurrenzlosen Preisen Adolf Lehitzki. Komniandantenstr.65 Spiraibohrer S.S.. konisch 350% kauft Machek, Neukölln. Emser Straße 74. 4—6. Huplerdratat, Silberdraht, sämtliche Installations-Artikel kauft und verkauft Merkur, Schönhauser Allee 28. Kusellaeer kauft ständig Relnickcndorf-Schönholz.Ora- natenstraße I. III. 3 bis 7 Uhr. Kucellagrer. Spiraibohrer, Feilen. Fräser. Werkzeuge. Scbmirgelleinen, Holz-. Schloß- u. Maschinen- Schrauben sow. Nägel. Boschmagnete u. Boschkerzen kauft. dauernd jeden Posten zu höchsten Preisen Zigarren- geschüft Gubener Straße?S, Tel. Kgstdh 3778,___ Instaüations- MaieriaiT Elektromotoren, auch defekte Glühlampen kauft und verkauft NyHof. WalimannsiraSe iL Alexander 5284. Möbel iceen Dar und Teil« xahlunz in eroßer Auswahl zu bllliesten Preisen. Wohnzimmer, Schlafzimmer, Spoise- zimraer, farbige Küchen, einzelne Möbelstücke. Größte ROcksIcht. Gekaufte Möbel köeneii kostenl. lagern. Kriegsanleihe nehme in Zahlung. L?.ndwehr. MDlIerstr. 7. 1 Tr., direkt am Weddingplatz. Cslaeralseilakftwia.Klel- de rsplnde. Vertikos, Trumeaui, engl. Bettstellen, moderne Küchen. Sofas. Ruhebetten, Schreibtische und ganze Wirtschaften verkauft preiswert Ooldmaun, Danzlger Str. 5H, Chalseloneues.?t.i.< bit 600.—. Metalloetten 250.-')« 2000.—, weiße Schlafz'mw-- Meicke. Auguststr. 32a, Ougb. Leim. Schellack. Drogen, Anlegeöl, Harze, auch kleine HosteekaaftWinkler.Oranien- burger Straße 12 Leim kauft stets Siebold. Blumenstraße 74. Firniß, Lelm. Schellack, Blelweiß. Terpentin kauft iede Menge. Franz Kischinat, perlin O 112, Senmeatr. 18.111. CHaiselonaues. englische Bettstellen, Paleatmatratzen 175. Auflagematratzen 173, Tapezierer Walter. Stargarder Straße 18. Möbel Selten blllisr! Schlaf- zimmer, helleiche, nußbaura, 130-160 brciterSpiegclschrank, Wohuzimmcr, Speisezimmer, Sofa. Umbauten. Küchen. Petersburger Str. 41. Zahlungs- erleichterung.__ köCtien billiger. bis Pfingsten Ausnahmepreise. Riesenauswahl. Küchenmöbcl- fabrik Himmel, Lothringer Straße 22(Schönhauser Tor). Kaufgesnche Platin-, Gold- und Silber- Abfälle. Oneckailber. Ketten, Ringe, Bestecke. Uhren. Tafel- anfsätze. Tressen, photogre- phische Rückstände. Papiere, Olühstrumolesche, alte Zahn- gebisse. sslpctersaures Silber. i derea Rückstände n. Gekrätze • usw. kauft Platin- und Sll- I berschmelzarei Broh. Berlin. | Cöpenlcker Straße 29 Te|,. phon: Moritzniet. Kre. Eigene Schraelvc,'irvötr Verwertung;___ Kupferlettuneen. Kabel. Litzen, Spalendrälite kauft zu den höchsten Preisen Elektro- hüro Lange Straße 271, nicht Keller, Eckt Andreasstraßo. Alex. 3939. Goldbruch und Silberbruch. Uhren, Wertsachen kauft höchstzahlend Schubert. Beer- waldstratte 5.1. TVaren Jeder Art kauft Welsch. Wassertorstr. 12-13, Mofi'zplatz 3264 Leim. Schellack. Firnis, Lacke. Bleiweiß, Terpentin kauft jeden Posten zu den höchsten Preisen. Handlung ehem. Produkte, Wilhelm- Siolze-Straße 28 UCgsL 7|l7). Spulemlrähte. Dynamo- drähle. Leitungsdrähte. Eick- iromaterial kauft Heumüller. Dresdener Straße 106,_ Zalingrebisse, Platin. Goldbruch und Silberbruch. Edelsteine, Schmucksachen kauft Edelmetallscnmelze, BlnmenstraBe 88. Zahne, alte Gebisse, Platin. Gold kauft Dentist Werner bei Metzger. Jablonskistr. 3. Säcke. Garne. Sacklumpeu kauft Metzger, Jablonskistr. 3. Telefon: Könlnstadt 2627. Ankaufstelle Neukölln, Juliusstr. 39, Tafelleim 30.—. Schellack 100.—. Schall- platten 10.—_ Pinsel. Schellack, Leim. Benzin sowie sämtl. Materialien kauft Schmidt& Wehner. Fehrbelliner Str. 24. Kaufe alle Autokerzen, Weinen, Wasserlhorstr. 51. Gram mophon- Plätten, Wacftswalzen. Bruchstücke. allerhöchst zahlend Einkanfszentrale Culmatr. 28. Grammophon- Platten, auch-bruch, höchstzahlend Weißberger. MüIIerstr. 133a. Unterricht Fnörrööer Fahrrider. gebrauchte,! Riesenantwahl. Schlawe-J WtlBinaizteratraße 4,. Tiermarlit Schäferhunde. Stuben- hnndc, Hnndcverkaaf. Ankauf, Dreisurbnch 3.— M., Kupire«, Handtfutterverkauf. Schaff- lands Handeparkt Palisaden- itraße 25., Rlchtisres Deutsch sprechen, schreiben lehrt Erwachsene obends erfahrener Sprachlehrer...Postlagerkarle 497'' Briefposfemt C2. Prislerschule Bülowstr.94 Ansleäelungen Wandlitz. Onadratrute 30 Mark. 10 1 Mark Anzahlung. HülseB.Stegliiz.Vionvillestr.Il Fernsprecher Sieglitz 2694 Pfitershagan Parzellen. Lehm-Laube, kleine Anzahlung, Hülsen. Steglitz, Tr»ilÄchke»tr aBä. Versciileilines Erflnder. Pntenibnrean. Packscher. Oertraudtenstr. 15. Hechtsanwalt(früher)} 30iähr. Rechtspflege. Blumen. stieße 74, kostenlose Rechts. auskunft. Verteidigung i, Slrnlsaclieu, Verlretung m Zlvilprozessen. Beobachtungen, Ermittelungen In Alimentenklagen. Ehescheidungen! Füisorgesachcz. Gnadenge. suche. Strafaufschubl Haft- entlassungenl Mäßige« Mono. rar! Teilzahlung gestaltet. Beleuchtunr. modernsU* Elektrlsch.Qas, audiZahlungs- erleichlernng. Fei«& Co» Potsdam dt Str. 56 1. Hochbthn fifliAU/ciX-