Einzelpreis 30 Pfennig ♦ Z. Mrga!n P-.e..•rtihttH' et'd-ftnt moiarns un» naOimittaa» on Sonn» und �eNtagri! NN. nicrarn» D?.- r«;iic?pr«i» l'rtr.' it dei rrior �nileUona'mä l:au» frr(Sto�»i'erim 8.50 M. im »»>-n- s.'.i.'.bar, Ben d-r 5.-Mlion fdfrft abzeho» 7__ M. für fitübtvj nctmtn jemtlid!« poS-nSa t.n Sefleännge« intgtjm.' Unter StolfMwb bejoaen für. deutsch» Uns und®f(le.r.-iA 17.50 m.,'ür ins übrige Tlnflanü IS.— m. eu�nlich faluto» aufidilM, per»rief für vent'chlnnd und Oesterreich M.50 M. Redolkinn. und Ssnntags-ftusgab-» Die achigespaliene Nnnpareillezeile oder deren»aum kostet 5.— Ulk. ei nsck. lieblich Teueni.in-i fiüiag. Kleine Anze geir Da« feitgeSrurfle ICott 2.— Ulk., jede weitere lvorr 1.50 Ulk., einschließlich leierunnzruschian. kansrnde Anreizen lnut Tarif. La.-, ilien»?tnzei en und Sirilenzesuche'z'.zri Mst nrtio pro xieile. Stelieuzesuche in IDortan'eigen: das fettzedruikte U)ort 1.50 Ulk., jedes weitere Ivort 1.— Ulk. 3ni«tä,cH» ibttlluiiB;«nlut«Sö. 0, ZchiMianerdamm U» S«r»lprecheo:—-nt Jlnt'om SSO—t«, Vt'.chhmchwn'l Zentrum SC45 .Freiheit-'Buchdruckerei Zemrum«30. berliner-Omon 2!e Durze! hss vsdsZz. AuK dem hestigen Kampf der Parteien, der in den letz» ten Wochen vor dan ÄeichstagSwahlen entbrannt ist, treten immer deutlicher die Umrisse der beiden grossen um die Macht nnilenden Parteigruppen hervor: de? Partei des Kapitals und derParteideS klassen» bewustten Proletariats. Unter den kapitalistischen Parteien hat km Verlauf deS WalilkampfeS die Deutsche Volkspartei mehr und n:?dr die Führung an sich gerissen. Sie untersckjeidet sich in ihren Zielen und Anschauungen nur wenig von ihrer Nachbarin»ur Rechten, der Deutschnationaley Volkspartei. mit de? sie ein intinloS Bündnis eingegangen ist. Aber während die extreme Rechte, deren stärkst« Wurzeln Im fett» Halen Großgrundbesitz und in der OsfizierSkasts liegen, und deren Agitationsniet Hoden auf die nationalistischc Aufputschung und den Judenpogrom zugeschmtb.'n sind, bildet die Deutsche VolkSpartci— der..Stall Stresemann", wie sie sich selbst in einem ihrer Wahlfluichlätter bezeichnet— da? Sanimelbecken aller großkapitalistischen Elemente, die, krüher in der Nationalliberalen Partei vereinigt, zu Beginn der Niwolution»ur Demolraiischen Partei abgeschwenkt wareu und jetzt wieder niit einem starken Ruck nach rechts sich dem konservativen Junkertum genähert haben DaZ Pv zeichnen oft» hei dieser, Partei ist viclzt etwa der Umstand, daß arbeiterfeindliche bürgerliche Elemente sich in ihr vereinigen, sondern vielnieh? die Tatsache, daß diese Partei auSgesprochen.ermaßon zueinem Jnstrumentder Schwerindustrie geworden ist. Man kann rund heraus erklären, daß die Deutsche Volkspartei ihre Pr.sse, Ihre Führer, ihre ganze Wahlmaschinerie von der Schiver» Industrie gekauft und in rein amerikanischer Weise von jhr gehandhabt werden. An der Spitze dieses großzügigen Geschäfts steht S t i n n e S, der im Kriege und in der Ne- Solution Millionen über Millionen verdient hat uno jetzt Ait rücksichtSlosiw Energie sich an die Spitze jener Scharf» giachergruppe gestellt hat, die alle Minen springen läßt, um die politische Macht an sich zu reißen und der Arbeiterklasse ihr« wirtschaftlichen Errungenschaften zu entreißen. Selbst die gemäßigt demokratische„Magdeburgische Reituv.g".sieht sich zu der Feststellung genötigt, daß der Eintritt solche? Leute. Wi« Hugo StinneS. Vogler, Becker» Hessen, Rießer, Krem er und Westermann, alle» fanatisch« Gegner einer jeden Dozialisierung, in die Deutsche Volks- partes Sprengpulver für die Koalition bedeutet. Wir gehen weiter: wir sagen, daß daS offene Hervortreten der schwerinduslricllen Scharfmacher in den jetzt entbrannten politischen Kämpfen Sprengpulver für die gc» samte deutsche Politik bedeutet. Mit derselben Rücksichtslosigkeit und eisernen Energie, mit der diese Leute Jahre vor dem Kriege den Nüstungswahnsinn gesteigert, die Hegeriscfcn Konflikte vermehrt, die imperialisti'chen Treibereien und später den Weltkrieg für ihre nackten Pro- fit» und Machtinieresscn ausgenutzt haben, stürzen sie sich jetzt in die politischen Parteikämpfe und verleihen dadurch dem ReichstagSwahlkamps den Charakter eines erbitterten Zweikampfes zwischen den Machtträgern des Kapitalismus und dem um seine Befreiung ringenden Proletariat. ES ist in der Oeffentlichkeit diel zu wenig beachtet Vörden, daß die Gruppe der Schwerindustriellen schon seit Monaten bemüht war, einen großen Teil der führenden bürgerlichen Presse auszukaufen, nm damit den gewaltigen Apparat der Mossenbecinslussung in ihre Hand zu bekom- men. HugoStinneS allein hat nachunwidcr» spräche nen Pressemeldungen 64 Zeitungen gekauft. Auch andere großindustrielle und kapitalistische Konzerne beteiligen sich an diesem Massenankanf der Zei- hingen, der in Wahrheit eine ungeheuerlich? Korrumpie» rnng und B'sinflussung deS gesamten öffentlichen LebenS darstellt. Auch sonst wendet die Schwerindustrie ungehe'ne Mittel auf. um die Reaktion in allen ihren Positionen zu fsin vn Schon im Oktober v. I. hat Herr Alfons Horten sirins), der jahrelang als einer der leitenden Direk- ! Thyssen-Konzern hervorragend tätig war, in der rist„Der Sozialist" darauf hingewiestn, daß die UN» wen Preiserhöhungen der Schwerindustrie, die sich aus > äiardenwerte belaufen, zum Teil darauf zurückzuführen sind, daß die Industriellen nicht nur ihre Spekulations- .erluste abwälzen, sondern auch noch die gewaltigen Mittel sir den reaktionären Kampf gegen die sozialistischen Be- sirebungen der Arbeiter als„SelSftkostenzuichlag" in Rech- nyng stellen. Besonders ei'rig rüstet man für eine unge» beure Veoinflussnng der öffentlichen Meinnag mittels jedei Art von Agitation bei den nächsten Wahlen. .Bei dieser Gestgiachrit soll euf Jahre Hitmus die soxialistischc KSvqMNH i» his Liulbttboit oodräiwt wttdeg. S&ms üiii»s Wählerinnen und Wähler! Eine Woche noch trennt uns von den Wahlen zum Deutschen Reichstage. Wasdiese Wahlen für die zukünftige Gestaltnug Deutschlands über alle früheren Parlameutswahlon weit hinaushebt» das ist in deif vergangenen Wochen des Wahlkampses immer und immer wieder betont worden. Das Echickcsal der deutschen Revolution ist anfs engste verknüpst mit dem Ausgang der Aeichstagswahleu. Wir sind zwar nicht der Rieiuung» daß das Wohl und Wehe des Sozialismus nnd der Revolution von diesem Wahlergebnis, abhängen, aber wir sind durchdrungen von der«»geheuere» Wichtigkeit, die diesem Aufmarsch des deutschet»; Volkes zur Gestaltung seiner ZuKunst innewohnt. Arbeiter, Angestellte, Beamte! Wir haben nicht nötig, Euch nochmals alle die tiefen Gegensätze anfzu zeichne«, die uns von dem Bürgertum jeder Schattierung scheiden, wir haben auch nicht nötig, Euch bei dieser Gelegenheit daran zn erinnern, wie sehr die Partei der Rechtssozialisten den Suteresien der Revolution schnöde zuwidergehandelt hat. Die Erfahrungen der laugen Kriegsjahre, das schwache Aufglühen einer neuen Hosfnungsfreudigkeit im Beginne der Revolution und desseuVernichtung durch die Diktatur der„vollet.deteu Demokratie" und die wachsend« Macht der Gegenrevolution haben Büch und Gedanken geschärft. Zur de« revolutionären Sozialisten gibt e« tu diesem Wahlkamps nur eine kompakte Gegnerschaft vom Deutschnationalen bis zu den Rechtssozialisten» von dem bitterste« Gegner des Sozialismus und der Dsmokralio überhaupt bis zu deren schwächlichen und zrundsatzloseu Vertretern. Dlo Partei des sozialistischen Klasjenkampses, die Partei der Revolution, die Partei des Sozialismus, das ist die Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands. Sie allein sammelt die Hoffnungen, den Wut nnd die Tatkraft des revolutionären Proletariat« i» ihren Rechen. Sie allein wird dem Sozialismus zum Siege verhelfen. Wählerinnen und Wähler! Gebt am 6. Juni Eure Stimme nur den Kandidaten der llnab- hängigen Sozialdemokratie! Die Unabhängige Sozialdemokraüsche Parte! Deutschlands hat im Bereiche Srotz-Berllus folgend« Listen aufgesteilt: Wahlkreis 2: Stadtkreis Berlin: I. Lulle Zieh tz. 6ml( Eichhorn 3. Georg Ledrdoar «. Arthur Erlepie» 5. Dr. Julius AloZe« S. Adolf Holfmoua t. Heinrich Blatzahu S. Wilhelm Hoffman« ». Dr. Siegfried Weinberg »0. Richard AliiUer >>. Dr. Paul Hertz 12. Johanna Ludeiulg 13. Karl Kuhlifch 14. Paul Eckert 15. Hermauu Ritter Wahlkreis 3: Potsdam II (Tellotv-Beeskow): 1. Srltz Aubeil z. Däumig 3. Dr. Kurt Loeweuftel»' 4. Zrau Anna Nemitz 5. Zran? Kiiuftler «. Paul Wegmanu 7. Dr. Joseph Herzfeld S. Ewald Boglherr 9. Walter Sioocker 10. Wilhelm Hotz manu Wahlkreis 4: Potsdam I (Niederbarnim): ,. Dr. Rudolf Breitfcheid 8. Paul Brühl 3. Zrida Wulf 4. Wilhelm Staad Z. Richard KSter 6. Otlo Gäbet 7. Richard Pfeiffer ». Paul Schindler 9. Alfred Zvhu| 10. Zeitz Thurm II. Zo'.cf Nawrocki IL. Erich Baron CIXKXV.-.SSSSS rechtzeitig in größtem Umfange die nötigen Mittel bereitzustel- len. Sicher ist. daß die Rürkstcht auf die Anforderungen der real» lionären Propaganda nn nächsten Wahska mpf zum sehr erheb- lcchen lLril ibri der Aemessung der jetzigen Preiserhöhungen für Etzen und Ttahl mitgewirtt hat uud daß viele Mfllwwn her Van der heutigen sozialistischen Regierung bewilligten PreiZaüf- schläge aufgewendet werden sollen, um dieser Regierung selbst bei de 1.1 bevor st eh enden Wahlen endgültig ein Ende zu bereiten." l>-Sozial,ist", Nr. 42 vom 13. Oktober 1919.) Das Auftreten der Schwerindustriellen im jetzigen Wahlkampf und die ganze Haltung des„Stalles Strese- mann" bestätigt his ins eir.Mlne die Warnungen Hertens.! Ihre Aktion bsfchl sinkt sich aber nicht allein auf den An- kciu> der Presse und einer ganzen parlantentarischen Partei. Lnck wM..tllche« tzpgebvtzrs Mittel iiu M Unternehmungen aus den Kassen der Schwerindustrie. Reben den G?oßrlgwrir?n sind die Schwerindustriellen di« � n u p tg e l d g eb e r der Baltikum er, der Frei« korps, der kappistischen Verschwörer, der antibolschewistifchen Ligen, det Spitzel- �und Mörderzentralen usw. usw. Ein kleiner Teil der dem Volke. escoi men Milliarden wird auf diese Weise als neue? Anlagekapital der raubgierig- sten Industriehyänen verwendet. Was tut's, wenn Land und Wirtschaft dadurch ruiniert nnd hie politische Moral durch und durch korrumpiert wird? Für die Herren Schwer» industriellen bedeutet die Verwendung eines Teils ihrer Millionen für die Vorbereitung des Bürgerkrieges e i n (Geschäft, von dcm sie sich die Riedermerfimg der repolu» tionärc« ArbeiterMft und die Eiablierung ihier unbe, schränkt«-. MMüeirMst pMrMG � ftle Aufdeckimg dieser ZmcimmenyAnge suyrt uns zu' eigenUichen Wurzeln der Kämpfe, die nach der Rcvolu. »ion in Teutschland geführt werden und als deren Etappe auch d�e jetzigen Wahlen und die Tätigkeit des künftigen Reichstages gelten kann, �ec Äurcha-ung der pratelari- ichen Rtasscnbcwegung und die winschastliche Umschichtung in Deutschland hat mit unaufhaltbarer Wucht die Frage der G o z i a l i s i e r u n g aus die Tagesordnung gestellt. Dieses Problem entspringt nicht irgendeinem dogmatischen Por- Arteil, irgendeiner Marotte der Arbeitersch�ift und ihrer Führer: seine Lösung ist vielmehr infolge der zunehmenden Anarchie der kapitalistischen Wirtschaft zu einer Exi- stenzfrage der deutschen Wirtschaft, zu einer unabwendbaren historischen R o l w c n d i g- keit geworden. Die Behandlung der Sozialisierungs- frage unter der Herrschaft der Nationalversammlung und der rechtssozialistisch-demokratischen Koalition ist nichts weiter als eine böswillige Hinderung einer jeden Sozialisierung gewesen. Während in großspurigen Plakaten immerfort verkündet wurde,»die Sozialisierung mar. schiert", sind in Wirklichkeit die Vorschläge der Sozialisie- rungskonimission zu den Akten gelegt und den kapitali- slischen Einflüssen der Jndustnehyänen Tür und Tor gc- öffnet worden. Bezeichnend dafür ist die zunehmende Macht der Kohlenherren, die sich trotz aller Sozialisierungsver» sprechungen der Regierung in Wirklichkeit zu den H e r r e n des ganzen deutschen Wirtschaftslebens gemacht haben. Die Schwerindustriellen suchen die e Macht immer weiter auszudehnen. Sie suchen die wichtigsten Positioneir des deutschen Wirtschaftslebens in den Händen einer kleinen Gruppe zu vereinigen, um durch ihre wirt- schaftlichc Ucbermacht jede oppositionelle Regung der Arbeiterklasse, jede selbständige Existenz der mittleren Schichten unmöglich zu machen. Während der Stand der deutschen Wirtschaft nach der Ueberfühnmg der Kohlen- und Eisenproduktion und der Kraftgewinnung direkt schreit, streben der Herren Stinnes und Konsorten, durch Besitz- crgreifung dieser Fundamente des Wirtschaftslebens, di» Diktatur über das Wirtschaftsleben und da- mit über die große Masse des deutschen Volkes an. ' In dieser Gegenüberstellung des StrebenS deS Proletariats nach der Sozialisierung der wichtigsten Wirt'chaftS- sweige und der diktatorischen Bestrebungen der Schwer- Industrie liegt der Kern der jetzt entbrannten politischen Kämpfe. Die kapitalistischen Industrie- - Hyänen wissen, was sie wollen, wenn sie die Presse und die Politik korrumpieren, die bewaffneten Horden für den Bürgerkrieg ausrüsten, das westfälische Industrie- und Kohlenrevier durch die Ansammelung von bewaffnetem Kräften in eine Festung der Konterrevolution verwandeln. Doch auch die Arbeiterklasse weiß, was sie will. Sie stellt dem rücksichtslosen, über Leichen hintpegschreitenden Machtwillen der profitlüsternen Schwer- industriellen ihren Willen zur Ueberführung der gesamten Wirtschaft in die sozialistische Gemeinwirtschaft gegenüber. Sie sammelt ihre .ijanze Kraft, um die Widerstände der kapitalistischen Dikta- toren, die die Anarchie und das Elend verewigen wollen, zu überwinden. Die Wortführerin de» revolutionären Proletariat», die Iln abhangige Sozialdemokra- tischePartei. deckt vor dem ganzen Volke die Korrup- ition und daS Chaos der kapitalistischen Diktatur aus. sie mobilisiert die ganze Kraft der Arbeiter- >5 lasse gegen ihr« Hauptfeinde, die Schwerindu- striellen und Großagrarier und ruft alle, denen eS ernsthch 'um die Umgestaltring des deutschen Wirtschaftslebens auf fcem Boden des Sozialismus zu tun ist. zunr unversöhnlichen "Kampf auf gegen diese Fcimde des Proletariat» und des ganzen Volkes. � Nitt noch eine Woche trennt nn« von den Wahlen. . Jeder klassenbewußte Arbeiter, jeder überzeugte Sozialist muß in dieser Zeitspanne sein Letztes hergeben, um die Feinde de? Proletariats aus ihren Positionen zu drangen und das Banner der unabhängigen Sozial- idemokrati«. der Wortsührerin des revolutionären �/Proletariats, zum Siege zu führen. Keine selntillchen Abfichlen SowjelrnßMs I Von dem Vertreter der Svwjctrcgierung in Berlin, Victor Kopp, erhalten wir folgende Erklärung: ' Anläßlich bei Zusammenbruch! bei polnischcn Ossenfive und bei Zurulsbrängenl der polnischen Frsnt durch dir /Truppen erscheinen in der deu.fche» Presse al-irmierenbe Nach Ein Spitzel enllarvl. Die Nachrichtenquelle des Herrn Weißmann. Wir haben schon wiederholt feststellen muffen, daß in die Ar» bcitcrorganisationen Spitzel hineingedrängt werden, dir die Auf. gäbe haben, die Arbeiterschaft zu unüberlegten Handlungen auf» zuputschcn, damit die konterrevolutionären Militär! Gelegenheit zum Einschreiten bekommen, vor der Oeffentlichkeit al! die Net. ter des Vaterlandes erscheinen und auf diesem Umwege die Mili» tärdiktatur aufrichten können. Diese bezahlten Kreaturen fähren sich mit überradikalrn Redensarten bei der Arbeiter» fchaft ein und versuchen, sich auf diese Weise das Vertrauen z« erschleichen. Um sich bei ihren Auftraggebern beliebt zu machen, um für ihre Tüchtigkeit mit hohen Geldsummen de- lohnt z u werden, sauge» sie sich dir Nachrichten, die sie ihren Auftraggebern übermitteln, a»S den Fingern, und mit diesem von nichtswürdigen Halunken überbrachten Material leiten dann die Regierungsstellen und die rechtsstehenden Parteien ihre Ak» tionen gegen das sozialistische Proletariat ein. UnS ist es jetzt gelungen, einen dieser Spitzel und Provoka- teure festzustellen. Der Arbeiter Waldemar Perschallrr, wohnhaft Magazinstraße 13a, der zur„BorwSrts'-Besatzuns ge» hörte und dieserhalb eine längere Gefängnisstrafe verbüßt hat, hat in den letzten Wochen den rechtsstehenden Organisationen die Pläne einer angeblichen kommunistischen Kampforga» nisation verkauft, mit dem Hinweis darauf, daß er eine führende Stelle in dieser Organisation bekleide und an allen Gcheimsitzungen teilnehme. Dieser Spitzel schlimmster Sorte, der während seiner Gefängnishaft und noch nachher au! dem politischen UntcrstützungSfondS der Berliner Arbeiter Bei- Hilfen bezog, hat auch einige Flüchtlinge aus dem Ruhr» gebiet, die von der Militärkamarilla verfolgt wurden, der Poli» zei denunziert und sie an! Meffer geliefert. Er steht sicher schon seit langem im Dienste der Gegenrevolution und es liegt sogar die Vermutung nahe, daß er auch all Mitglied der»Vor» wärts"-!Aesatzung im Auftrage einer Regierungsstelle handelte, da während der Januarkämsfe nachgewiesenermaßen eine ganze Anzahl von Provokateuren vorgeschickt wurde, um die revolutio- närea Arbeiter zum Weiterkämpfen zu veranlaffen und der Re- gierung dadurch dir Möglichkeit zu gebe», den Aufstand mit aller Rücksichtslosigkeit ntederzufchlagea. Die»or kurzem durch die Presse gegangenen Mitteilungen über Putschabsichten der Kommunisten, besonder» die Nachrichten über eine kommunistischeGeheimkonferrnztnReu» k ö l l n, sind dem Kopfe de» Spitzel» Perschallrr entsprungen. Er hat da» erschwindelte Material, das er den rechtsstehenden Par- teien verkauft hat, auch dem Rrgierungsrat Schwarz belm Staatskommissar für öffentliche Sichrrhrit gegen Bezahlung über» geben; von ihm stammt auch die MitteUung, daß in der Nacht vom S. zum 3. Juni Offizierspogromr beabsichtigt seien, und aus dies» Meldungen eines verkommenen Subjekts ist der StantSkom. miffar für dir öffentliche Sicherheit, Herr Wrißmann, auch prompt hereingefallen, ohne daß er sich der Mühe unterzog, dir Glaub» Würdigkeit diese» Manne», von dessen Vergangenheit er keine Kenntnis hatte» erst»n prüfen, bevor er von de« Material Gr» brauch machte. Perschallrr ist von kleiner, schmächtiger Statur, trägt helldlon» den Spitzbart und geht gewöhnlich l» Soldatrnkleldung mit Schirmmütze ohne Kokarden, da er angeblich über kcinr ander« Kleidung verfügt. Er ist etwa 30 Jahre alt, hat je eine Mit» glirdSkarte der Kommunistischen Partei und der U. S. P. D, außerdem trägt er einen Entlassungsschein bei sich, auf dem vermerlt ist, daß er wegen Teilnahme an der„Bor. wärtS"-Besatzung mit Iß Monaten Gefängnis bestraft war. Bei den Kommunisten, di« mit Perschallrr in Verbindung standen, sind säe die nächsten Tage Haussuchungen vorgesehen, da der Spitzel den Behörden auch sehr viel Adressenmaterial übergeben hat. Wir sordern die Arbeiterschaft auf» Neue auf, alle derartigen Subjekte von sich sernzuhalten. Wer sich mit ihnen einläßt und auf ihre Pläne eingeht, wird zum Verbrecher an der sozialistt» schen Arbeiterbewegung und dient, ob er will oder nicht, der Re» aktion, die sichderartigeSubjekte kauft, umüber einen Berg von Arbciterleichen die Militär» dikta tu r aufzurichteul Sie gelbe Perlei. .Di« Partei de» Wcederaufdau»" nennt sich irr«» führender Weis« d« Deutsche BolkSpartei. Sc« will dem .Wiederaufbau", wie sie Hn aussaht, mit Hilf« ihrer schwevindu» sirielltn Geldgeber und der— Gelben bewerkstelligen. Di« russischen gelben Wertverein«, die eineinhalb Jahrzehnt von Unternehmer- geidern gespeist, ihr Schmarotzerdasein geführt Häven, wurden durch den 9. November zunächst erledigt. Schon zu lang« hatten '"7,.......,... ninf»!,. ki. av/.fMirnnh hitrifr rnssisckie! durch den». scovemver zunächst errecngi. zu lange yaicci MK Sri durchsichtig ist. legt der Unterzeichnete Wert daraus festzustellen, daß weder die russische Sowjet» Regier«n, noch da» russische Volk irgendwelche feindselige Ab» sichten gegen Deutschland hegen, und daß die„rufst. sche Gefahr" in den Berrch der Fabel oder böswilligen Erfindun» gen gehört. AebrigenS läßt sich der sachliche Wer» dieser AuS- streuungen daran ermessen, daß Ve Kdmpslinie augenblicklich in einer Entfernung, von etwa ÜS-x 399 Kilometern von der deutschen MeichSgrcnze verlätzft, und daß daznTschcn zwei selbständige Staa. ten, Litauen und Lettland, liegen, deren Unabhängigkeit Rußland anerkannt und di« mir dem Deutschen Reiche in Frieden leben.' B. K o p p. Die verlostcnen Nachrichten, von denen in dieser Er- klärunq die Reöe ist. gehen nicht allein von der Presse aus. j Auck amtliche Stellen sind an dieser Jrre'ühriing der Oessentlichkeit beteiligit. Im Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten der bayerischen LandeSverlammlung bat am Donnerstag ein Regierungsvertreter auf eine gestellte Anfrage ausdrücklich bebaiir>tot. daß ein rusiischer Angriff zu befürchten sei. Und die N e, ch s r e g i e r u n g bat. wie dort ferner mitgeteilt wurde, die deutschen t r u p p e n v e r st ä, k t, um dle'ein' angeblichen AngnslS- versuch zu begegnen. Ja. die Neichsreg-erung hat noch er» klären lasten, daß die Sowjetregierung in Mitteldeutschland und im Riibrrevier Ausstände anstiften wolle, um den»Uli- tönschen Widerstand zu schwächen Wir haben schon gestern bei der Besprechung der Mun» chener Sitzung daraus hingewiesen, daß es sich hierbei um eine P l u m p e W a h l m a ch e handelt. Empörend muß es aber geradezu wirken, daß auf solche Weile von der Regte. nina den reaktionären Kreisen die Mittel geradezu in die Hand gespielt werden, mit denen sie ih> e gcsährlichen, g c siert, schon viel zu lange hatten sie unter dem alten System den Unternehmern Streikbrecherdienste leisten können. Nach dem 9. November liehen auch die Unternehmer wenigsten» offiziell die Gelben fallen., Die gelben Drahtzieher gaben trotzdem ihre Partie nicht verloren. In aller Stille sammelten sie sich. Den Versuch, als Gewer.'schaft aufzutreten, machten sie meist gar nicht. Dafür be» tätigten sie sich im Einverständnis mit gewissen Unternehmerlrei» sen, recht eifrig auf parteipolitischem Gebiet in der Deutschen Volkspartei. Den Einflüssen der Unternehmer gelang«s auch, zwei Führer der Gelben, G e i h l e r jPotSdam) und «dam(Essen) an die zweite Stelle von Vorschlagslisten der Deutschen Toikspartei zu bringen. Der Plan ist sehr durchsichtig. Durch rein gewerkschaftliche Tätigkeit werden die Gelben es nie zu etwas bringen. Ihre geradezu übelriechende Vergangenheit haftet ihnen an. So versuchen sie mit Hilfe ihrer rückschrittlichen Freunde politisch eine Basis zu gewinnen, wenn'» irgend geht, sogar einS oder zwei MeichStagSmandätchen zu ergattern, um auf diese Art dann ihre gelben Ideen besser propagieren zu käu» »en. Sache der gewerkschaftlich organisierten Arbeiier, Angestell» ten und Beamten wird eS sein, diesen sauberen Plan zu der» eileln. Zugleich ist auch auf der ganzen Linie intensive Ausklä- rungSarbeit über das Wesen ter deutschen Balkspartei zu leisten. Sie hat auf dal g e l b e Pferd gesetzt. Kein Mann, keine grau ans dem Volke kann die Kandidaten dieser gelben Parte! wählen. Damit der Humor auch zu seinem Rechte komme, sei noch mitgeteilt, daß e» der Poftl>eamte Morath vom Deutschen Be» amtenbund, der christlick� GewertschaftSsekretär Streiter und der deutschnotionalc Handlungigeh�fenführcr Thiel« anschei- uend recht gut mit ihrem„gewerkschaftlichen Ansehen" vereinbaren können, a!S Durch'allSkand'di'ieg d'« Rtichtlistc der ben di wichen Pvlklpertei mit chrem Namen zu schmücken. der Eelbparteiler. Wir fragen: Wa» sagt der Vorsitzende I m b u s ch voiq christlichen Bergarbeiteroerbande, der semerzect our giftgeschwollenes Luch gegen dr« Gelben geschrieben hat, was sagen Stegerwald, der Koalilionsminister und Führer der chriistlichen Gewerkschaften, waS sagen die Leitungen des Beamten- bundeS und des deutschen(chustlich-nat.) GewerkschaflSbundes zu diesem politisch sehr dreieckigen Verhältnis ihrer Gefolgsmannen zu den.Gelben" und der»Gelbcnpartei"? Di« klassen bewußte Arbeiterschaft wird e» ihnen allen am 6. Juni heimzahlen. * nTfi rfi'fp n äenen das beut che Volk in weitestem iAuherdem steht im Wahlkreise Arnsberg der christlich organisierte. Zwcae oienen, W»•»-«n.1» IBMU», Sie neuen VuifchvsrbereilmMn. Der.Volks ze-tung" wird von durchaus zuverlässiger Seiiie mitgeteilt, dah täglich größere Trupps von Baltikumcrn von Pots» dam nach Münster, wo sich anscheinend dal Hauptquartier der westdeutschen Militärputschistcn befindet, vorschoben werden. Frei» tag abend sind wieder e-.wa gö Mann mit dem Birmondts-Kreuz und dem Hakenkreuz von Potsdam abgefahren. Sic hatten Ur» laubsscheinn nach Münster bei sich, die von einem Oderleutnant Eberl« unterzeichnet waren. Wie es sonst in Potsdam steht, darüber erfährt man aus einem Bericht des Republikanischen Führerbun/des folgendes: »Di«.Säuberung" der Reichswehr wird besonders tn Potsdam in grohzüriiger Weise durchgerührt. Hunderte von Soldaten werden auf Grund der durchzuführenden HeereS» vermlnderung entlassen was verständlich ist; unverständlich bleibt aber, dah an Stelle der Entlassenen svsort Baltikum- soldaten eingestellt werden. So sind fitzt bei der B. Batterie des leichten Artillerieregiments Nr 3(Hauptmann Gröben- dinkel) vier Unteroffiziere und 29 M-ann entlassen und durch Daltikumer ersetzt worden. Charakteristisch für die militari- scheu Zustände im allgemeinen und m PotSdnm im besonderen est, daß bei einem Abtcilungsstabe«Batnillonsstabs 27 Offiziere, darunter drei Majore und sieben Hauptleute, Dienst tun. Di« Republik hat'S ja dazu. Im Vestibül deS Wirifchaf Sgcbäude» der Kaserne Nedlitz befanden sich einige Hundert frisch mit Hakenkreuzen versehene Stahlhelme Bei der 4 Kämpogni« Gaodeschützenbataillon werden noch Daltikumer eingestellt." Auch der.Vorwärts" verösfentlichi eme Anzahl neuer Mitteilungen über die Vorbereitungen des neuen Putsche». So ent» favtet der.Fr o n» bu n d" in Berlin Kine rege Werbearbeit. Seine Berliner Zentral« ist nn Restaurant Ruhland am Tckoigntz. Platz tn llharlvttenburg. Die Verbrämung der Flugblätter findet vom Hause Suarezstrahe B77«niS statt, wo der Bruder de» Hau!» Verwalter» die Ausgab« leitet. Der Sergeant S t o I l b»i r g, der fein Hauptquarrier in Paderborn hat, ist vor dem 27. d. M. mit llOO) Ftugblätrern tn Berlin eingetroffen, die am Donnerstag nachmittag an Frontbündlrr verteilt wurden. Stollberg meinte, daß dir Regierung spätesten» u, der Zeit vom 8. bi» lv. Juni ge. stürzt werden solle. Richtige und gesä-schte, mit der Unterschrift de» Hauptmann» von Pfeffer verschene Ausweise'ür alle Zwecke hat Stollberg ebenso wie bk anderen Werber in Fülle bei sich. Er tst außerdem mit zwet' geladenen Rnvolv-rn und mit Eierhandgranaten ausgerüstet. Auch sein.Komplioe, der Offizier- stcUdertrrler? s> e r, reist mit falschen Ausweisen>n Deuitschland herum. Der VcrtrauenSmarin de» Frontbunde» für Berlin ist der ebenfalls al» Wnrbcr tätig« Gefreite Arnold, der in der Gubener Strahc 8 bei Mann wohnt. Daß di« Regierung die Putschabsichten durch ch« falsche Mikitärpolitik noch fördert, geht auch au! folgendem Telegramm» de«.vorwärts" aus Oldenburg hervor: .Da» Oldenburger Reichlwehrreg ment Nr. 110, ja» sich bei dem Kapp-Putsch sofort auf den Boden der Verfassung stellte und gemeinsam mit der hiesigen Bevölkerung für Ruhe und Ordnung sorgte, soll von Oldenbur« nach Celle verlegt werden. Dafür ist gestern nacht daS Schützenregiment 297» da» sogenannte Freilorp» Schulz, in Oldenburg eingerückt. Die gc- samt« Bevölkerung, besonder» eie Arbeiterschaft, ist auf» äußerst« erregt über den Einmarsch die'er Truppen. Die sozial» drmokrattkche Parteileitung und der LandeSarbeiterrat haben durch Telegramm an den Reichswehrmi nister und den Re ch». Präsidenten Ebert die sofortige Zurückziehung dieser Truppen gefordert, oa dci, Freikorps Schulz ein iebr zweifelhafter Ruf vorausgeht. Das Freikorps ist aus dem RuKrgebiet her ein- «c rückt. Sefji verbleiben würde in Oldenburg den Generalstreik zur Folge haben."» Wt« da» Blatt ferner mitteilt, bringen auch einige recbilwzja. listtsche Provinzblätter alarmierende Meldungen über Putschvor- bereitungen. So soll ein Schlag gegen Berlin von den Orten Kornheim und Stentsch bei Frankfurt a. O. au» geplant sein. Die Führung liege in den'Händen von vier Generalen. Die Niederknüttelung von Mitteldeutschland werde von Hannover aus in die Wege geleitet. Für den Bezirk Frankfurt a. O. ständen 2399 Offiziere in Mannschaftsuniform zur Verfügung, die mit Maschinengewehren und Handgtanaten aulgerüstet seien. In den Händen der Verschwörer bcländcn sich Listen zur Berhaf. tung von Arbeiterführern. Entlassene des Freikorps Lühow au» dem Sennelager sind nach S t o l p i. P. dirigiert worden. Nach Ostpreußen gelangen aus dem Seewege Trupp» von B0 bi» 190 Mann, au» reaktionären Freischülern und Baltikuinern bestehend, die auf di« Güter in Beibehaltung der militärischen Organisatton verteilt wurden. Auf den Gütern Nork'tten und Wold- Hausen sind mehrere Kisten mit..Maschin mt-ilen" an- gekommen, die m Wirklchkcit Maschinengewehr« ent» Helen. Di- erste M.-G»Kompagnie de» omktionären Infanterie. Regiment» 233, dal aufgelöst wurde, ist mit schwarz» weih. roter Fahne, mit monarchistischer Mu'ikbeglei. t u ng nach Grünbe'de an der Tilsit— Jnsterburger Stricks geschafft worden, wo die Kompagnie geschlossen nach einem Gut mar-X schirrte und dort untergebracht wurde. Was will der Frontbund? Von der Zentrale bei HrontbundeS, unterzeichnet Hauptmann Pfeffer, erhalten wir ein Schreiben, worin versichert wird, dah der Frontbund lediglich eine rein wirtschasiliche Beruf»- Organisation sei und sich nur mit sozialen,.»lernen Fragen inner» halb der Reichswehr beschäftigte. Wenn ill«,, Beri-cn der Zusammenschluß und die innere Kräsi gung gvgöniit werde, wanim nicht dem Soldatenberus? Der Frontbund ,ei von den besten Absichten beseelt.* Die bisherige Tätigkeit de» Fronibundel hat in Wirklichkeit gezeigt, dah er nach den Absichten seiner Gründer und Führer ganz ander« als wirtschaftliche Ziele verfolgt. Kein sozialistischer Arbeiter wird den Soldaten, die doch mciitenl nur Proletarier im Wafsenwck sind, verübeln, wenn sie ihre wirt» schaftlichen Interessen zu wah.cn versuchen. Aber da» tun sie, irregeleitet durch die reaktionären' Mililärl. gerade nicht. Sic lassen sich noch immer»i» b-inbe We lze.,.,/ gegenresolutionärer Elemente nebrauchen und o'ill euch per Frontbund nur dem Zwecke dienen, der Reaktion in Deutschland vollends zum Siege M�nge Hergl un» yeMann. Der Vorsitzende der deutschnationalen Partei, der frühere preußische Finanz.-ninister Hergt hat sich endlich ent> schlössen, zu den Mitteilungen Stellung zu nehmen, die der Rechtssozialist Heilmann über eine zwisä)en ihm und Herzt am 13. März gepflogene Unterredung ver öffent licht hat. Der konservative Führer gefällt sich in einem gewalti gen Wortschwall und suäst umständlich die Hcilmannsche Tarstellung als unwcihr zu kennzeichnen, aber im Grunde bestätigt er alle wesentlichen Angaben seines Besuches. So vor alleni die, daß er sich an dem kritischen Tag«� zu dem Kappunternehmen abwartend verhalten hat und weit davon entfernt war, es zu verurteilen oder auch nur zu inißbilli- gen. Tie Art, wie er diesen Punkt behandelt, ist klassisch. Er läßt den Blättern durch die Leitung seiner Partei mit» tzülen: Nwvahr ist weiter, daß Abg. Hergt gesagt haben soll, daß leine Partei gegenüber dem Ilmstand«, daß 5iapp und v. Liiltwitz »i« Macht augenblicklich in Händen hätten, sich natürlich nicht rein »egativ verhalten, sondern auf dem Boden der jetzt gegebenen Tatsachen mitarbeiten werde. Dieser letztere Ausdruck ist— so fat man offensichtlich das Gespräch nachträglich zurecht gemacht— ms der Kundgebung der D. N. V. P. vom 14. März entnommen. Lei dem Ge'präch vom 13. März hat ider Abgeordnete Hergt im ftegemeil erklärt, da ß e r seine Partei in keiner. Rich» !ung festlegen könne. Jeder Politiker und also auch Herr Heilmann müsse aber den gegebenen Tatsachen, d. h. dem � Imstande, daß Kapp und v. Lüttwitz jetzt die Macht in Händen Atten, Rechnung tragen. Herr Hergt konnte seine Partei nicht festlegen. Was heißt dos anders, als daß er abivartcn wollte, wie der Hase lies? Glückte der Streich, dann mallste man„auf dem Bo- den der jetzt gegebenen Tatsallsen" mit; ging er schief, so sucht? man sich herauszulügen. Wichtiger aber als die von vornherein vergeblichen Be- mühungen, sich reinzuwaschen, ist eine Behauptimg, die Hergt bei dieser Gelegenheit über die Vorschläge des recht? soziali st ischen Landtagsabgeordne- t c n aufstellt. Wir lesen da: Der Kern der ganzen Unterredung«ist, daß aimerseit»«in Porschlag von Herrn Heilmann und andererseiiS ein Gegenvorschlag dom Abgeordneten Hergt gemacht worden ist. Herrn Heil» Manns Vorschlag ging dahin, daß durch Hilf« der Deutschnationalen Kapp und v. Lüttwitz zu» fünften der alten Regierung beseitigt und da» >ür diese durch Beitritt von Vertretern der Rechtsparteien ergänzt werden sollte. Die Bestimmtheit aber, mit der diese Feststellimg ge- Macht wird, muß Herrn Heilmann zwingen, sich zu äußern und eine klare Antwort auf die Frage zu geben, ob er eine Umwandlung der Regierung unter Hinzutritt der Deutsch- nationalen in Anregung gebracht hat Kann er den Vor- schlag nicht in Abrede stellen, so interessiert uns weiter, ob bie'e Idee auf seinem eigenen Beete gewachsen ist, oder welche Stellen der reckstssozialistischen Partei mit ihm im Einverständnis waren. xrvWtn. Die Prstokotk«,»eiche Me tarnen und Adresse« de» Kläzer enthalten, wurden ebenfalls mitgenonimen. Es ist zu be. fürchten, daß die Terroristen gegen dies« vorgehen werden. Die britische Delegation sprach in dieser Angelegenheit bei dem Ministerpräsidenten vor, erklärte ihre Entrüstung und forderte Garantien, daß die Offiz ere an den Briefschreibern keine Racheakte verüben. ES sind neue, sehr grojje Berfa l g u n g e n im Zuge. Der Sinn des BorgehenS der Offiziere ist, zu zeigen, daß sie und nicht dir Regierung die eigentliche Macht in den Händen haben. So haben sie auch gegen die Lnwesenheit der britischen Delegation protestiert. Steckbrief gegen Karolyi. Budapest, 28. Mai.(Ung. Korr.-Bureau). Der Kommandant des hiesigen Militärgerichts hat die st e ck- brieflich« Verfolgung des Grafen Michael Ka- r o l y i angeordnet. Die Anklage gegen Karolyi lautet auf Ver- brechen zur Anstiftung de? Attentats auf Tisza, ferner auf Verbrechen gegen die Wehrmacht, Verletzung der mili- tärischen Pflicht, MajestätSbeleidigung und Aufruhr. Da» Interessante bei dieser Cache ist, daß Stefan Fried- rich. der Begründer des weißen TerroS, dem das heutige Re- ginie noch nicht reaktionär genug ist, aktiv an der ersten ungari- schen Revolution unter Karolyi beteiligt war und der Beteiligung am Morde deS Grafen Tisza zumindest nicht fernsteht. m Das MnkGmetll in Ungarn. Die Horthyregierung läßt den Dementierapparat spie- ken und leugnet alles ab. Sie lädt internationale Kom- »rissionen ein, die sich überzeugen sollen, daß es in Ungarn einen weißen Terror ,.ni ch t g i b t". Unterdessen geht das Morden weiter. Dafür einige Beweise: Das Hejjas-Detachement erschien in der Stadt S z o l n o k. 3 Personen wurden von ihm nach Abony der- schleppt, von denen nach den bisherigen Fcststelluligen 13 Per- sonen unter furchtbaren Torturen nieder- gemacht wurden. Am vergangenen Sonntag erschienen mehrere Offiziere deS HejjaS-DetachementS unter Führung eines Oberleutnant» namens T a s s y in der Siadt KiskunhalaS, verhaftete» zahl- reiche Arbeiter und Juden und verprügelten sie mit Eisen stocken und Ochsenziemern. Am nächsten Tage setzten die Offiziere ihr blutiges Handwerk in JäSzberänh fort. Hier wurde der Advokat Dr. Bender seines Augen- iichtS beraubt. Oberleutnant Ivan HejjaS hielt überall Keden, in denen er der Bevölkerung versicherte, e» dürfe ihr da- lür kein Leid zugefügt werden, wenn sie die Juden erschlagen �»er bei den Juden plündern. Das ist nur eine kleine Probe aus dem täglichen �lktionszettel der ungarischen Mörderbanden. Horthy aber läßt in die Welt hinausposaunen, wenn wirklich terrori- stische Akte vorgekommen seien, so handele es sich um indivi- duelle Racheakte und»stent« sU'ovoea.tLnl's. Wir bleiben demgegenüber bei unserer Behauptung, daß alle Gewalt- taten sich unter Billigung und Förderung der Horthy- Negier ung vollziehen. Ein weiterer Be- weis für diese unsere Behauptung findet sich in einer Per- öffentlichung des ungarischen Militärverordnungsblattes. Dort wird mitgeteilt: Gouverneur Nikolaus Horthy hat den berüchtigten Kommandanten des Pronay-Detachemcnts, Rittmeister Baron Paul Pro nay, den Mörder vieler hundert unschuldiger Arbeiter und Juden, zum Major )er Kavallerie in der ungarischen Nationalarmee, erner den Oberleutnant Grafen Andreas Jankovich- v 6 s ä n, der ebenfalls zahlreicher Morde llberwie- icn ist, zum Rittmeister der Kavallerie außer Dienst trnonnt. Wenn der Mord so belohnt wird, braucht man sich über das tägliche Morden nicht zu wundern. Das ganze Christentum" d?r Horthyleute besteht in einer ekel- haften Mischung von Brutalität und Heuchelei. Eieuer Drahtbericht der.Freiheit". Wien, d-n L9. Mai 1920. Tie britische Delegation zur Prüfung der verhält- »isse in Ungarn ist nach Wien zurückgekehrt. Während ihrer Vudapcster Anwesenheit fanden schwere Judenpogrome statt, denen 3U0 Schwervcrwundete und meheer, Tote zum Cjifer feien. Auf die Nachricht, baß die Dokumente deS soziolistischoti stechtsschuybureaus der Delegation zur Verfügung gestellt »luden, stürmten in der Pfingst'nacht Offiziere«no Soidaten -aS Gebäude der Sozialisten, demolierten die Redaktion des Reps.zara" und. raubten ungefähr Ü(iA) Dolu.'iiente über Bcr- ''»w— a und Hl« richtuoavi»onJirl-esteru durch fvllizieröterror. Mh!eniersMm!!!>W!i»er A. S. 55. 9. Versammlung unter freiem Himmel. Trcptow-Baumschulenweg: Heute 4 Ilhr auf den Trcp- tower Spielwiesen. Oefsentliche Wählerversammlungen. Berlin. TicnStag abend 7 Uhr in den Gerulania- Sälen, Chausiecstraße. Genosse Dr. Hilserding spricht über „Sozialisicrung". Niedcrschönhauskn. Montag, 118 Uhr abends, im Schwarzen Adler, Blankenburger Straße. Veamle und Angestettle des Mchs. Siss�s vn) der GsAMde! Oefsentliche Mählerversammluugen. Sonntag, den 39. Mal, vormittags 19 Uhr: Wein» meiftrrstraße 16/17 i Hophien-Lyzeum. Montag, den m. I, abends 8 Nhr, Charlotten- bürg, BollshanS, RiT.. 3. Dienstag, den 1. Juni, abends 8 Uhr, Biehhofblrse, Eldenaurr Straße. Donnerstag, den Z. Juni, abends 8 Uhr, Müller- st r a ß e 158,159, Ecke Triftstraße, Schulaula. Tagesordnung: Die StaatSaugrstellten und Beamten und der neue Reichstag. Referenten: Düwell, Hoffman«, Schneist» er, Znchert, Luise Zieh. bezwecke keine dauernd« Besetzung, sondern nur di« tlSSsung feß dortigen Truppen. Laut.Time«" meldet der Moskauer drahtlose Dienst, da? der Prozeß gegen di« Minister Koltschabk» in OmSk be4 gönnen hat. ZerMkkwsMl der rvssisHsnMeßsMMgenen. Der Abtransport der russischen Krieg««! gefangenen der unter der Leitung de» I. K. R. K stehendech Uebergabrstofion in Narwa ist im Gange. Bis zum 23. Matz sind 5 Schisse mit. ca. 8400 Russen nach Narwa abgegangen� von wo 2509 bereits in Narwa auSgetaufch. sind. Auf Wunsch deö russi schert Negierumg wird im Abtransport folgende immer wiedertz lehrend« Sdeihenfotge eingehalten: 1. Aentratruhlarid, 2. Ural un* SJo-go, 8. MesUics« Gouvernements, 4. Sibirien. 6. Südliche GouvsrnementS. Bis zu in 23. Mai sind Transporte aus folgenden Lagern ab- gegangen: Havelberg, Stargard, Attdamm, WünS«' dorf, Kaf sel-N iede r zwe hr e n; demnächst kommt Hain» in« l b u r g und dann wieder Nt e r s« b u r g an die Roih«. E« finden 2 tut 3 Transport« wöchentlich siait Das englisch-japamsche Vßvd�s. London, 29. Mai. Nach einer„TimeS'-Meldung aus Tokio erklärt man int Ministerium deS Aeußern, daß Verhandlungen zwischen der eng« lischen und japanischen Regierung über die Erneuerung des englisch-japanischen Bündnisse» noch nicht begonnen haben. Offizielle Kreise in Tokio nahmen an, daß der Vertrag unter den gleichen Bedingungen wie 1911 verlängert wird, Im anderen Falle läuft der Artikel 6 deS Vertrage» ftillschwei- gend weiter bi» zum Ablaufe de» auf hie Küudigung folgende» Jahre». Die AbsllMRUNg der pariser Kammer. Paris, 2g. Mai Nach der richtiggestellten Liste ist da» VertraufnS- Votum der Kammer mit KOI gegen 63 Stimmen angenommen worden. Unter den letzteren befinden sich 6 9 u nifi» ziert« Sozialisten. 83 S-timm«n>.ha>ttungen verteilen sich auf fast alle politlschmi Kreisst. Der Wortlaut der Vertrauenskagevordnung. , Die gestrige VertrauenStageSordnung der Kammer für da» Ministerium Millerand lautet: Die Kammer ist der Ansicht, daß der Vertrag von Versailles die völlige Wiedergut- inuckning der an Personen und Sachen verübten Bnchädigmi- gen Deutschland auferlegt. Se Rll:gt die Erklärung der Regierung und lsiU; da» Verträumt, daß sie die Rechte und die Interessen Frankreichs wahren»verde, indem sie im Einver- ständni» mit den Alliierten alle Garantien«u» dem Friedensvertrag sicherstellt. KekiKoBliossrechl f3r die frauzZsischmbeamlss Pari», 29. Mai. Der Ministerrat hat heute vormittag beschlossen, den Beamten, die den Beschluß gefaßt haben, sich dem Allgemeinen «rbelterverbanh(C. G. T) anzugliedern, eine Warnung zu- g« h'e n z u l a s s e n. E» kbnne nicht geduldet werden, daß die Bereinigungen der Beamten in syndikalistischer Form entgegen den Gesetzen weiter beständen. Ander» verhalte«S sich bei den Arbeitern, denen als» da» gewerkschaftliche Recht zurr- kannt wird. Ei» entsprechender Gesehrntlvurs soll am DienS- tag der Kammer unterbreitet werden. Part», 29. Mai. Nach Hava»m«ldungen au» Lyon und Marseille haben die Eisenbahner in den dortigen Bezirken heute die Ar» be i t aufgenommen. Mch die tschechischen Sozialdemskrakea gehen nicht nach Gens. Prag, 29. Mal, Die erweiterte Vertretung der tschecho. slowakischen sozialdemokratischen Arbeiterpartei hielt gestern und heute Beratungen ab, in denen u. a. beschlossen wurde, de« Genfer Kongreß der zweiten Internationale nicht»« be- schicken. Veginn rvUch'isipasischer VassenMands- vechsvAungen. London, 29. Mai. Die Feindseligkeiten zwischen Japan ui�d Rußland sind am 2S. Mal z u E n d e gegangen. Russische und japanische Kom- Missionen sind zum Abschluß des Waffenstillstandes In EbaborowSk eingetroffen. Nach einer Meldung aus Tokio erklärt daZ Auswärtig« Amt« die Enlstzsidung»rot lerer Kruvoen nach Sibirien Eise NchWW im alle, die es srnpht Wir erhalten folgende Zuschrift: In Nummer 194 der„grciljoft" vom Domrerstag, den 27. Ma�. Morgenausgabe, hat Genosse Cwsplen unter obiger Ueberschrrftz einen Avtilol gegen die Betriebsrätezentral« veröffentlicht. Dieses Artikel fordert.in mehr al» oiner Hinsicht zur Abloehc herauO� lieber den sentimental niovabisierenden Grundton, den an�u» schlagen Genosse Crispien allerdings Meister ist, ion-rr!« man zu» Not noch hinwegkommen. Leider hat Genosse Exiipion in seinen) Bestreden, den Hohenpriester einer wohl-tempcviorten Partei moros zu speien,-nur so im Borübergehen brennend« und nicht au� geglichene Sircitsvagen berührt, di« man nicht au» der Well schrffh wenn man sie mit moralingesäuerter Saue« übergießt. Solch) Frag«» sind z. B.: EeMtändige Organisation der BetriebSrätl oder deren Einkapselung in den allen GswerkschastSapfiarat, De» iziehunq der Rä:oorganisat:on zu Parten und Geiverschasten, R» volubiouierung de' alten DorufSgi-werkschaft«! in Richtung au� den Jndmstriever'. Stellung der U. S. P.«Gewertschaftler ins Kampf« gegen die arbeitsgemeinschaft usw. usw. Alle» Fraget» d« ein« grundsätzlich« Besprechung erfordern, damit n'chl die Instanzen, sondern das klassenbewußt« Proletariat selbst itz Betrieb, Partei und Gewerkschaft da» letzte?' sprechen kam» Ich möchte gern auf all« diese Fragen r w gebührendes Au»führlich!eie eingehen. A'ber die Redaktion.»Avmhvit" ort klärt mir, daß sie diese A uSe i-n anders c tz ungen bi? r-ch den Wählest zurückstellsn wolle. Ich erlaubte mir dazu siechenden Bescheidenheit zu erklären, daß di«. R d«S Genossen Crispien mit gleichem Denn dem DersammlungSbeschluss«, in aller mir zu« i'sion den Artibet Maße hlu-e messen müssen. der den Genossen Crispicti zum Schreiben seine» Artikels veranlaßt und um sein« Psingst- erholung gebracht hat, könnt« ich wenig räiefreundlich« Lebens äußerungen prominenter Part» genossen gegen überstellen, die auck mich zum Abfassen von Abwehrartikeln hätten veranlassen könnet» Ich will aber angesichts der drohenden gegenrevolutionäretz Gefahren einerseits und anderepseit» wegen der revolutionär«) Aufvütlelung der Massen in diesen Tagen vor der Wähl, de» Widersachern der Rätezentrale auch nicht den geringsten Anlaj zu der Behauptung geben, al» ob un» nur an der Ausrollung det Partchzortke» gelegen sei. Ich behalte mir daher ein ausführsichet Eingehen auf den Artikel deS Genossen Crispien und aus die hl ihm sehr oberflächlich gestreiften Probleme vor, bi» Wahlaübo» und Wahlpsychos<> überwunden sind. Dann imissin die Streatsrages in all ihren Konseguenzxn geklärt und gelöst werden. Ernst D ä u m i g. Mr haben den Arti?el CrispienS veröpfentlichh gerobe um zu peMtten, daß die wichtige Auseinandersetzung über das Verhältnis von Räte-, Partei- und Gsverkschafttf organisation auf das v e r s ö n l i ch e Gebiet hiinibergespieu wind. Die sachlich« AuSeinandersednug wird dann mn s» rühriger und objrcktfver nach den Wahlen erfolgen können. Falsche Berichterstattung. Di«„V o s s H ch e.F e i t u n einen Bericht über ein« Versammlung de» Genossen Mal ' hak .a�n •n den Sophien-Sälen gebracht, der'einen Abschnitt seiner Red« sinnenistellend wiedergibt. Au» einer Berichtigung, die dem Blatte zugesandt worden ist, entnehmen wir, daß Genosse Maitzahn» cht gejagt hat, eine Niederlage Polen» würde zu einer Verbrüderung mit Sowjetrußland mit militärisch-kriegerischen Zielen führen, son< dorn da? Maltzahn ausgeführt hat, die Niederlage Polen« würden die deutschen Militär» zu einer neuen Bolick>owistenhcye benutzen. Unwahr ist auch, daß Maltzahn gefugt haben soll«, da» deutsche, österreichische und russische Proletariat könne der Entente«n solche» Heer entgegenstellen, da» keine Welturacht dagegen an- kämpfen könne. Genosse Maltzahn hat in Wirklichkoit auögesührt, tmß di« deutsche Arbeiwrklasse keinen militärischen Vor» stoß gegen So w j ei ru ß I a n d dulden dürfe. Unser Fiel müsse win, di« wirsichiaftliesim und freundschaftlichen Bezehanaeu zu Rußland herzustellen. Das sozialistische Proletariat De-utfch- land», Rußsand« und Oesterreich» würde»i-ne wirtschaftliche Macht darstelle», die von dem kapitalistischen Ernftuß nicht mehr zu erschüttern sei und den Siegeslauf de» Soziatisam» goivöhr« leiste. Deutschlands Beptrtter aus der SeemnnnSkonferenz de» Völkerbundes. Am IS. Juni b»(sinnt in Genua die zwette Tagung des bcm Böikvrbund an�glietzerten Internationalen Arbeiisamteii. Auf dar Tagesordnung ficht nur die Beratung über die Auwew- duirg der Beschlüsse dar Wdihiirgdoner SltbeilKmifmnj aus di« Seeleute. Al» deutsche Vertreter gehen zu der Tagung Eiehelln- rat Lehmann vmn ReichSarbeiSnirn-isderium, Geheinwat Werner vom Neichtw�ivtschaftSmlnftterinm für die Regierung, Direktor Vög er-Haneburg vom Zantzralvanein dir Deutsche» Reeder für dt« Arbeitgeber und RenhSmiisister a. D. Wi lsell slir die Arbeitnehmer. PaßanSwciS für das»berschl« lisch: AbstinnmineSzichtet. Die llifcralliierte Regierung», und Plebiözitkommifs«»! bksitmm.o, daß ab 1. 6. 1929 niemand ui da» Avil an tmm(chgr biet gelaiiHri» kairn, ohna mit einem Patz, oder Personalausweis versehen zu sein, der von der Regierung sciipeS Heimawandes bzw. der zu- ständigen Kre Spolizeibrhördi: ausgestellt ist und da« Plsimr ih hvutiüii'ilieo Jhmi friiivfc, in tzers» Sitmi*. 0» jBwriwpfr mmmm A HW'W iJS»'« WM •1 Hl ca. 110 cm breit, blau-weiß getup't, mit kieinen Druck- HcJcr ieiuern.••••••»*•«•« VIC itMNMBlC*?*1 W " T-' «i:V /"'�w IjlckcaHeid-er aus krüJdger. 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Scliauspielhant; Rm.?i U.: Minna yop Banili«t» Anian I 7 Uhr. Kronprinz. Direktlo«:«K Ralnlurt» BenlscDßS THecter r\ Uhr i Danse Kobold. Montag 7 Unr: Dar lobend� LafckBtr.t SotmnerBpiolzelt ab DlensMg, den I. Innl»n» ab»ndlich7t il. Mm Pailtnbar J III ,äcc!i ich»äf«In fc.tiitj... RmnfnerjDlsle Ulir: Steil-:. Man y.TV.-. EasriS fc'ITu}) ftaM.- Sornmerispielzelt ab Dienstag, den I. Juni Fi Uhr; Die Hdcbce d.Pandort, Mittwoch rnm>. Mal« 7 Uhr! Talfun. Ms SofiausirWiiaas Karlstraüe Sonntag 2 Uhr; Jnllun Caesar(Nachmittagj Ab� teilungA, 4. Voratellun-.)■' 7U.; JuTus Caeser Cut. J ioO Montag 7h Uhr: Oreatie." (4j. Abtoilnng III. Abend.) Dienstag 7i Uhr: OrCSt.ie. «4. Abteilnng III, Abend.) DirekUes «tri Kala ha:«— kad. Btraaser . troße ICathariiM n. Feuer spielen. «MWÄM t übr:„Sie" 8 U.; Dia Reise I d. MädcStorelf MM Mew r: fifiian'.öte'n&r h tsn V'ihr; Der itiSiK« Vralzer 1 |*W 'UM Formatter a. Hifttt©-TV. ÄfinrftaB rh; Ifif'M!:,.-i'ihSS dswterbe diertesu. Ssofae«, bSeinrJcin) Ifiit w. ft Ii.- iKe Mnrows« VOM A.'-JS Um dcrelißanaus Direktor: Juan..'.reu Abends 8 Ubn PriTs�essiu Fi*ledl Triflnoa-TDssfer OSalmhcf Pi1cdrfr.h*traÖc) Sonufap 4 Uhr kleine Preiset Johaimisleaer Taflicli 8 Uhr; Ida Wüst 0. Brno« Kaitner In Der gido Rai l!s:I6W-7VM? CStAdftafea Jtnuov�liibrllcke, Sor.nUs 4 Uhr kleise Preise: Der gute Rul Ttftlich W Uhr: ßle UMN-lwÄÄ BlumenalraÄ» 10 Albert Bassormann „DIedplsme" <0 Wochen Im U. T. gespielt) PersSnllchei Antlrelcn des Qrotesk.Komjkers Fotlliili, Caslno-Thester yvuhr: Onkel Cohn Votlisstllck In 3 Auliügen Walhalla-Theater .. Tdgllch 7) Ubn Unsere Aiazdalenen. Stg.nacijai.3iU.:L'as(jesetZ Rose-Theater 7k Uhr: Schernrsw'ildmldnl. . Onrienblläne: itii Uhr: Da« Med der LleW Vh.ot«?. iionLf*n.Toc , Tel. Moriuplnu HS14 ,;,iah V% Übr: Miüieen- Kodier!, Vorrlcll— IV» n.*— 0. MB» M» !.•«trsuicfn-AIl»© 7—-9 12f£WeMseBl! Ta'ii-Diele LkvM Lllü Anieng bS Uhr . KtMMtsnlia, Er srt.%«'•«'Wen- W • WSfif r-/ a- J' V3,.:. Doncerstng I:>-,!: urtflg 71' U.i pIsiMAfisas« v.;u ArciS O*«KM«:•«■•'Tis??. tut k«„ i pfjeiii..-..as'liMsor ruh:: vt«? i;*t ,7k Uhr; H 7-'-�Z tfe ,tMaz'. Kirrt(jöle) ÖÜüstft;!. 7 U.-■t.'i'in'vr.,:pleIzeH Z".5U Jr■' 1 e: D.iö l-..»v» i's"i'.-wß mit.- vi a x A 1 a I b c«' t 5»..". j-.l ljt.i.ü-'!.. w- Uhr: P#r umi*» im® tatüi 71/ 3 er, Vorst«)!, fl # fi Lcki. 1«tum. M M' I Id bddea Vorstsfluatt. W•: U Sf. ll?s�;�Pfogf. ■ 9.«L WWWo" ®. i. teüetlasi�i �s?33, 41�(191.181 k. Mlfiih-VsfäSg. iipalla-Thca ter Frlertrictotr. 218. Ii/ Allsbocdlioü Ii. V(' Sonntags 3' n. J'* WWM'.iM farifla-Pfcsranm! Lehrer-V«urciur Smo» A lexanrJer'.'.iafv: IDlr. KWN Ider snvergleichlichs pl 3nuberkDus:ler l- ■ ml! seinem prachtvollen j Palsst der Illusionen. 1»glich tb.ods 8 Uhr. Sonn- a l'csf.sgs 4 Uhr und B Unr. ÜAiajatrSSut:;..p:uit) Blilow str. 8 LStzow 330» J". Uhr XcüUnJieltstßoic .f" JkillüUUiUU'.iil. ' ttköiiLdLkz Iziislttk. IZZ/IZZ»>.e.ilZ?.lt klebte ringen: VVnnlcU gegen V.ilZi»»«»» Auda«» gegen DS�iag EntscMMsBgskanpf LS«so gegen Aclusar Vorher! Kcnzerl und Varidli k'tn 7 Uhr/ linskUarfi 8V Dfcr • �lllilllHl�irjT>"LTl SpSefplän <1er UcUspiel-T�esIsr £i ifiJi'l i iV HTTirw— um— n ii Freitag bis Montag Volks-Theater Neuköila, Ilcnsannitraße 2d Fllmoperett« Wer zalcSil in«»!. einen Frau Furnnr: Die Sacht nach Luxus isVVX\\V\%XVVVXXVVV>-VX%VVV%,VOi.< WaihaHa» Garten Heinrich Prang 2 Burlesken» Varselö iraesrai Eünigsisdt 1 Jeden Sonntag; Grolles Carien-Promcnidun-Kaasei t Ucrtinsr Koaicrt-Orcbcsles*. Oberm'J.vikiiielster: Heim. Haart Im Saal: tirober Ball. Ueginn 8'/» Uhr. Eintritt einschl. Steuer Mk. I.—. Voigt-Tiaaater Dadstiage 58. Sorjn merk ahne; TS/Jlc'i it.ucVn. 6 Uhr.• Anfau? der Vorteil Socntags 5 Uhr, xW' Woche ntas« 7 Uhr. Voranzeiirc: In den nächsten Toyer Bcginn der Welt- nieister-RiitKkSni.'tle n r d B�xkivi ■• saal; Jeden Mjitorftch» Donnerfta.?, Soimtbcnd und.>. Sohn tag; foeeU.r li*lL � !nr Parkett- M Kr. 200. Erste Beilage zur..ZreiheU" SonnlW, 30. MI 1E20 Zrelgewerkschaslliche velriebsräie- Zentrale« der Arbeiter und Angestellten. Nachdem die Zentralleitungen des Allgemeinen Deut- Ä?n Gewcrkichaftsbundes und der Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände bereits am 20. Mai d. I. die auf Grund des Betriebsrätegesctzes gewählten Betriebsräte aufgerufen hatten, ihren Zusammenschluß innerhalb der Gewerkschaften zu vollziehen, werden nunmehr für das Zu- sammenwirken der freien Gewerkschaften mit den Aetriebs- raten folgende Richtlinien veröffentlicht: Richtlinien des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaft sbu.ndes fA. D.G.B.) und der Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände(Afa) für die örtliche Zusammenfassung der Betriebs-, Arbeiter-' und Anae- stelltenräte. I. Zweck des Zusammenschlusses: 1. Zur Verwirklichung ihrer wirtschaftlichen und sozialen Auf- eaben werden die auf Grund des Betrwbsrätegesetzes gewählten Betriebsräte in Gemeinschaft mit dem Ortsausschuß des A.D. V. B. und dem Ortskartell der Äfa in einer Freigewerkschaftlichen Vetriebsräte-Zentrale der Arbeiter und Angestellten zusammengefaßt. II. Gliedening: a) Jndustriegruppcn: Di« Ortsausschüsse des A. D. G. B. und der Äfa berufen die Betriebsräte zu gemeinsamer Arbeit. Zu diesem Zweck werden Gruppen gebildet. Maßgebend für die Einreihung in die Gruppen ist wich de� Beruf, sondern ledig- lich die Zugehörigkeit zum'betreffenden Be- trieb. Jede Gruppe führt eine besondere Legikimationskarte. Farbe der LegstimationSkartc: Zur Gruppe 1 gehört: Bank-, Vevfichorungs- u. Handelsgewerbe ziegelrot' hur Gruppe 2 gehört: Baugewerbe und Steinindustrie grün zur Gruppe 8 gelhört: BekleidungS- u. Textilindustrie gelb Zur Gruppe 4 gebort: Chemische Industrie blau zur Gruppe ö gehört: Freie Bsrufe rot mit grünem Strich zur Gruppe 6 gehört: Graphisches Gewerbe u. Papierindustrie rot mit gelbem Strich zerr Gruppe 7 gehört: Holzindustrie' rot mit blauem Strich zur Gruppe 3 gehört: Landtvirtschaft gelb mit rotem Strich zur Gruppe S gehört: Lebens- u. Genußmittelindustrie gelb mit grünem Strich zur Gruppe 10 gehört: Lederindustrie gelb mit blauem Strich zur Gruppe 11 gehört; Metall indu st ri«, grün mit rotem Strich zur Gruppe 12 gehört: Staatk. u. kommun. Behövd. u. Institute grün.mit geNbem Strich zur Gruppe 18 gehört: Verkehr grün mit blauem Strich zur Grupp« 14 gehört: Bergbau, Hütten u. Salinen blau mit rotem Strich sur Gruppe 1v gehört: Sozialversicherung � blau mit gelbem Strich Mt an einzelnen Orten die sine oder ander« Gruppe nur in geringer.Zahl vertreten, können sich ihre Angehörigen einer der- wandtan Gvupde awschließen. Neben den Haupigruppen können auf Beschluß der Vollpersammlung der betreffenden Industrie- gruppen Untergruppen gebildet werden. Alle auf Grund deS BetviebSrätegesehes gewählten Betriebs- catSmitgliedor haben sich sofort nach erfolgter Wahl bei dem OrtS- »usfchuß des A. D. G. B. und der Afa zu melden, wo sie ihre LegitimatronSkart« evhalten. Die Betriebsräte«inelr feden Jndustriegruppe bilden die yollveriammlung. Sie entscheidet in ihrer ersten Zu- sammenkunst, ob be! den weiteren Vollversammlungen alle Mit- glieder der Betriebsräte teilnehmen sollen, oder ob ein-Delegierten« Wstem eingeführt wird. b) Gruppenrat: Zur Wähl eines Gruppenrates werden von den Ortsausschüssen d«S A. D. G. B. und der Afa die gewähl- tcn Betriebsräte gemeinsam i n dust r i egru p p e n w e i s e zu- sammettbevufen. Der Gruppenrat besteht aus fünf Mitgliedern, idsm von Arbeiter- und Angest«lltsns>eete mindestens je zwei Per- I fönen angehören müssen. Ihm gehören ferner mindestens je ein Vertreter der freien Arbeiter- und Angestelltengewerkschaften an, die an der betreffenden jndustriegruppe besonders beteiliigs sind. c) Generalversammlung der Betriebsräte: Die Generalvcr- sammlung aller am Ort befindlichen Betriebsräte wird erstmalig vom OrtsauKchutz des A. D. G. B. und dem Ortskartell der Afa einberufen, später vom Zentralrat. Die Generalver- sammlung besteht aus den Delegierten der Jndustriegruppen, den Ortsausschüssen deS N. D. G. B., den Ortskartellen der Afa und deren Sekretären. 6) Zcntralrat: Jede Jndustriegruppe wählt aus ihrer Mitte zwei Betriebsratsnntglieder, von denen einer ein Ar- beiter, der andere ein Angestellter sein muß, in den Zentral- rat. Hierzi/ treten die Mitglieder des Ortsausschusses des A. D. G. B. und des Ortskartells der Afa sowie ihre Sekretäre. Wenn der Zentralrat die Anstellung von besonderen S e- kretären für nötig erachtet, so ist dazu die Zustimmung deS Ortsausschusses des A. D. G. B. und des Ortskartells der Afa er- forderlich. e) Bollzugsrat: Der Zentralrat wählt au? seiner Mitte fünf Personen in den Vollzugsrat, von de»en mindestens 2 Arbeiter und 2 Angestellte sein müssen. Weitere fünf Mit- glieder des Vollzugsrates weiden, nach Uebereinkunft der Be- teiligten, vom Ortsausschutz des A. D. G. B. und vom OrtS- karteil der Afa gewählt. III. Aufgaben: a) Gruppenrat und Gruppenvollversammlung: Der Gruppen. rat führt die Geschäfte der Jndustriegruppe auf Grund der Beschlüsse der Vollversammlung. Diese soll vor allen» mit Unterstützung der Betriebsräte das Material aus den ein- zeinen Betrieben icrmmnln, um so den erforderlichen Heber- blick über das ganze Gebiet einer Industrie zu gewinnen. Die Gruppenovgane befassen sich mit wirtschaftlichen Fragen ihrrS Gewerbe zweiges. Soweit es sich dabei um ge- werkschaft.iche Aktionen hartdelt, bleiben die satzungsgemäßen Be- fugniss« de? Gewerkschaften bestehen. b) Generalversammlung, der BoMiebsräte: Alle Wirtschaft- liäea Fragen, die mehrere Gruppen oder die gesamte Arbeit- nehmerstbaft berühren, fallen in das Aufgabengebiet der General. Versammlung. Diese stellt ferner gemeinsam mit den Grwerk- schaffen Richtlinien für die örtliche Tätigkeit der Betriebsräte aus. c) Zentralrat: Der Zentral rat ist der Beirat de» Vollzugs- rats. In technilsch-organifatorischen Fragen entscheidet er selbständig. 6) BollzugSrat: Der VollzngSrat ist da? ausführende Organ der Generalversammlung der Betriebs. r äte. Er bereitet; ihre Berfammlungen vor und führt ihre Be- schlüssle auS. IV. Arbeiter- und Angestelltenräte: Die Arbeiter- und AngesteUenräte können innerhalb der In- dust ä« gruppen getrennt? Bollversammlungen abhatten, die sich mit den besonderen sozialen Fragen oder Aktionen der Arbeiter »der Angestellten befassen. Die Einberufung erfolgt durch die Arbeiter- bzw. Angestelltenmi tglied er des Gruppenrat«» im Einvernehmen mit den beteiligten freien Gewerkschaften. Wirt- schaftlichn Fragen können nur in den gemein» samen Vollversammlungen der Arbeiter und Angestellten behandelt werden. V. Wahlen: Die Wahlen zu den erwähnten Körperschaften erfolgen nach dem Verhältniswahlsystem. Wird ein De.egierdeasystem eingeführt, so müssen mindestens ein Drittel der Delegierten An- gestellte oder Arbeiter fein. Für die Gsn« ralverstnn m wng der Betriebsräte muß jede Jndustriegruppe durch mindesten» fünf Delegierte vertreten sein, von denen ze zwei Arbeiter oder An- gestellte sein müssen. Wählbar sind nur Personen, die mindestens seit einem Jahr Mitglied einer dem A. G.D.B, oder der Afa angeschlossenen Gewerkschaft sind. VI. Betriebsobleute: Die Betriebsobleute der Kleinbetriebe(§ 2 deS 23, R. 0.)� sind in der Vertretungsbefugnis den Betriebsräten glerchznstellen-3 VII. Finanzierung: Die Kosten werden vom Ortsausschuß des A. D. G. B. unds dem Ortskartell der Afa, entsprechend ihren Mitgliederzahlen, ge- meinsam getragen. Es kann zu diesem Zweck eine Umlage et» hoben werden. 1 Weitere Auskünfte über die Zusammenfassung und Tätigt keit der Betriebsräte erteilt die Gewerkschaftliche Zentrale der Betriebsräte in Berlin, Bureau des Allgemeinen Deutschen Gewerkschafksbun� des, Berlin SO 16, Engelufer 15, IV. Der Borstand des Allgemeinen Deutschen GewerkschaftSbnndes. C. Legten.. Der Borstand der Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände,) Aufhäuser. Urban. Klingen. �* Den Richtlinien ist ferner ein Anhang beigegeben, der di» Gruppeneinteilung näher erläutert. Genossen, die für diese Einteilung Interesse haben, können den Anhang vom A. D. G. BJ oder von der Afa beziehen. ' Sie Nollage der Eiroockslose«. Kongreß der Erwerbslosenräte Deutschlands. Zweiter VerhandlungStag. Zu Beginn der heutigen Tagung wurde beschloffen, von eineß Diskussion über daS Referat des Genossen Fuchs� iK. P. D.)?lfW stand zu nehmen. Als Vertreter deS Zentralkomftees der U.S.P. ist Genosse Dr. Mose» anwesend.] Das Mitglied des ReichserwerbslosenauSsHusseS Z öS k s führte in seinem Refipat:»Wie helfen wir am wirk»i s amsten den Arbeitslosen" anJ: Die Erwerbslosen!! sind die Ausgestobsnen»in d?r heutigen kapitalistischen Gesellschaft.i Das SolidaritMgefühl her arbeitenden Klaffengenossen lasse oft, viel zu wünschen ül>xia. Die S. P. D. haben ihre führendes Männer in der Koalnionsregierung. Dieser einschließlich de»; Reichsarbeitsministers Schlicke ist jeder Pfennig zu viel, den sie für die Erwerbslosen gusgeben sollen. Aber auch die U. S. Pp Fraktion in dpr Nationalversammlung ist für eine vom Erwerbs» losenmiSschutz überreichte Petition nicht mit genügendem Rach-j druck eingetreten. Die Gewerkschaften sind leider zum Übergroßend Teil Aohäager der Arbeitsgemernschaft. Aber auch die Betriebs-� rätezentrale yabs euttäuLcht. In ihrem anderthalbjährigem Wir-' ken fei sie auS ihrer Reformtätigkeit nicht herausgekommen. Genosse Neumann als Vertreter der Berliner Be«- triebsrätezentrale legte M ausführlicher Weife de»� Standpunkt seiner Freunde dar. Für sie bestehe die Frage, ob. den Erwerbslosen auch in der kapitalistischen Wirtschaftsordnung geholfen werden fall. Da diese Frage niemand verneinen kann,! ergebe«S sich von selbst, daß alle praktisch tätigen Ge- nassen auch gewisse: R« f o rm ar b eit e n ausführen müssen! Damit ist nicht gesagt, daß wir den Boden deS revolutionären Klassenkampfe? verlassen. Die BetriebSrätezen- trale exbftckt ihre Hauptaufgabe darin, durch Erfassung und Echui- lung der Betriebsräte den Weg zur Uebernahme der ProduktionS- mittel zu ebnen. Der Vertreter der Berliner Gewerkschaftskommission, Genosse: Hilde STj ei in, stellte einige falsche Behauptungen über die Tä-' tigkeit der Gewerkschaften tti der Erwerbslosenfrage richtig. Wer: die Gewerkschaften als Kampforganisattonen darum verwerfe, weil eS einigen Führern heute noch möglich ist, die Idee der ArbsitS- gemeiiifchast hochzuhalten, befinde sich auf falschem Wege. Wie Mehrheit der Berliner Gewerkichastskommisfion ist Gcgnev' der Arbeitsgemeinschaften, und er könus allen auswärtigen Ver- tretern anempfehlen, auf die Gewerkschaftskartelle ihrer Bezrefeg einzuwirken, daß diese ebenfalls öcn Böden deS Klassenkan'pte» wiederfinden. Herfurth(K. A. P. D.) begründet« in ouSfühclicher Weife eine Resolution, in der gesagt wird, daß die Erwerbslosen» räte gegenwärtig nichts fein löiuie i. der Kongreß möge aus diesem Grunde beschließen, die Erwer'isloienräte zu beauftragen, ihre Mcuboie in die Hände ihrer Auftraggeber zurückzulegen... Der.Kongreß beschloß, über diesen Antrag zur Tag e-S.» ordnung überzugehen. Dagegen wurde ein Ancrag an- 61) Der Sternsteinhof. Roman von Ludwig Anzengniber. Kalter Schweiß troff ihr auS allen Poren, dann schauerte sie wieder wie�im Fieber zusammen. Das find't sichl klang es ihr, wie von außen, unmittel- bar an dem Ohre. In diesem Augenblicke tat der Mann drüben einen schweren Atemzug mit weit offenem Munde, eS klang wie Knöchel. Mt Anstrengung unterdrückte Helene einen lauten Auf- /ckrei. Nun begannen ihre Pulse zu hämmern, sie unter- schied jeden einzelnen Schlag dem Gefühle nach, sie emp- fand es auch, ohne zu zählen, daß in einer genau wieder- kehrenden Frist das regelmäßige Klopfen wie durch rasende Doppelschläge unterbrochen wurde und dann flüsterte, wisperte und raunte es ihr zu: Du's— tu'S— tu's— «s find't sich— es find't sich! Und das kehrte wieder und wieder, sie wußte es genau: wann, und trotz sie sich die Ohren mit den Händen zuhielt und den Kopf im Kiffen und unter der Decke vergrub, es> klang immer verwirrender, drängender, gebietender: Tu's— tu's— tu's— es iind't sich— es find't sich! Da warf sie sich aus dem Bette zur Erde und kroch auf /an Knien in den Winkel hinter ihrer Liegerstatt: sie stieß den Kopf hart gegen die kalte Mauer, und blieb mit der Stirwe auf derselben lehnen, ihre Hände falteten sich krampf- hast, sie krümmte sich zusammen aus Furcht vor sich selbst, oder vor dem, was aus ihr heraus, wie leibhaft sie anzu- fassen und zu bewältigen drohte. Sie begann zu belen�erst ini stillen, dann mit halblauter Stimme: ohne auf den Sinn zu achten, murmelte sie eifrig die Worte, um ihre Gedanken zu verscheuchen, und die unheimlichen Rufe zu übertäuben. Manchmal erhob sie die Stimme, als wollte sie etwas zurück- schrecken, das nach ihr fasse: dann ward ihr Gemurmel mählich eintöniger und gegen Morgen brach sie kraftlos in der Ecke zusammen und schlummerte ein.' So fand sie der HerrgoUliiiacher. Unter seiner Be- .rung schrak sie ans. 4M AewMllen." iaate er, ii.'i feerni mit buL. «ührur �_ll „Schlecht is mir gewest," antwortete sie,„mein Leb'n Hab' ich kein' so schlechte Nacht g'habt." „No, wär' nit ans,"*) meinte er kopfschüttelnd. XVII?. Etliche Tage nachher fand sich mit einmal der kleine, säbelbeinige Agent der„Handelsgesellschaft für religiösen Hausrat in Kleebinders Hütte ein. Er hatte sich die Jahre über äußerst selten blicken lassen und war dann immer mit einer gewissen Zurückhaltung, aber auch mit aller gebühren- der Rücksicht empfangen worden: der letzteren konnte für diesmal allerdings der Umstand einigen Eintrag tun, daß seit längerer Zeit die Bestellungen merklich abnahmen. „No, auch einmal anschau'n lassen?" rief der Holz- schnitzer nach der ersten Begrüßung.„Hoffentlich bringt's mer doch Gut's Schau a schöne Weil' her, laßt's mich völlig feiern, braucht's auch gar nix!" „Recht haben Se, Herr Kleebinder, wenn Se sich auf- halten," sagte das Männlein.„Die Geschäfte gehen flau. Mein', was wollen Se? Die Gesellschaft war verfallen in ä grausamen Irrtum, se hat gemeint, mit de Woor' werd' sich verbreiten der rel'giöse Sinn un mit'm rel'giöfen Sinn wieder de Woor' un es werd' kan End' nehmen; nu der- langt aber nor der rcl'giöse Sinn nach der Woor', die Zahl der Abnehmer is ä beschränkte un die Zahl ls erschöpft. Gott, was haben dagegen die Engländer for a reiches Absatz- gebiet for indische Götzen, was werden gefadriziert in Lon- don! Se sein aber ach ä groißes Handelsvolk. un is mer immer afgesallen, daß se ihr'n Sabbat esoi heiligen." „Sein s' Juden?" „Wo denken Se hin, Herr Kleebindcr? Christen— Christen, sag' ich Ihnen vom reinsten Wasser. Aber hören Se af ein' Rat, Herr Kleebinder, sehen Se sich um um ä Nebenverdienst, wie ich mer Hab' umgeseh'n um an'n." „Ich wüßt' mer kein'." „Lassen Se sich sagen, machen Se beidni'che Figuren." „Wenn auch kein' Sünd' dabei wär', ich verstund mich nit d'rauf.", „Sein Se nix ängstlich, ich an Ihrer stell wurd' mit «).«Das wär' mt auS" oft nur ein Ansruf naiver Verwun be«ma."manchmal auch in den Bedeutung:»: Da» fehlte noch.. Ä...,... DsS giWsftnsch ßfc. SösS Msk unerwünscht. Ist nicht©NO-«a.36t ffiinfl».? de Götter ach noch fertig lverhen. Schnitzen Se ein' Mann, was gar kein Kleidungsstück tragt, wie anstatt'n Hosenla�- .ä Weinbeerblatt und setzen Se ihn af ä Weinfaß, haben Ss oi Bacchus, geben Se ihm in die Hand'nen Tremmel, werd' eS fein der Herakeles, lassen Se ihm tragen Flügel an de Füß' un ä Stanzen, woran sich statt'er Bretzeln ringeln e poor Schlangen, is der Merkur fertig, de Hauptsach' in der Mythorlogie ist de Natürlichkeit. De Färb' kennen Sa ach daran ersparen, machen Se de Figürcher nur rechl schmutzig, das is ä Kunstwert, was Platina heißt. Ich be- sorg' Se, wenn Se wollen ä ganzes Mythorlogten-Buch. worÄn se alle stehen afgeseichnet, de Götter un da Göttinnen." „DüS sein dö Weibeln don dö, was nix anhab'n? Schau'n dö auch so aus?" „Einselweis tragen welche esoi alte Kleidungsstücke: /iber wenn Se mer folgen, Herr Kleebinder, so machen Se nor Venussen, se sein immer verkäuflich. Uebrigens was« red' ich Ihnen vor, als ob das wär' for Se was ganz Neues? Sieht doch de Venus af ä Hoor gleich der heiligen Eva, af soi ane wcrd'n Se doch schon ämol effektuiert haben ä Bestellung?" „Da irrt's Eng*) groß, sagte der Hergöttlmacher über- legen,„z'erst merkt's Eng. is d'Eva so wenig heilig wie der! Adam und nachher trag'n dö,'vor s' der Herr auS'm Pari» deis jagt, ein Schurz von Laubwerk und dann, ln der Wild- miß, ein' von Tierfell." „Nu, was ä groißer Irrtum!? Lassen Se de Helligkeit samt'm Laub un'm Fell weg, so haben Se, was Se brauchen/ Muckerl schüttelte ärgerlich den Kopf.„Dös verstehtsi Oes nit. Nie noch is Adam und Eva verlangt word'n, be- greiflich, wer stellt denn auch so was in d'Stub'n»'n Kindern unter d'Augen?" „Es gehört ach nix for de Kinder. Schnitzen Se, wie ich gesagt Hab', ä Eva un heißen Se se Venus, was liegt daran? Sie werden mer danken, un um ä Vorbild brauchen Sitz ach nix zu sein verlegen."' Er deutete nach der Kiiche, im Helene am Herde beschäftigt war.„Was baben Se vor ä Prachtweib!"—(Fortsetzung folgt.)« 7fn genommen, der den NeichSerwerdSlosenauSschuß beauftrage, cie VZarteien und Gewerkschaften zu zwingen, zu der Frage der Er- werbslosigteit Stellung zu nehmen. Weiter wurde eine Nesolu- iion einstimmig angenommen, in welcher der Kongreß die xe- samte Arbeiterschaft Deutschlands auffordert, die Herstellung von Waffen und Munition sowie auch den Transport von Mordwerk- zeugen unter allen Umständen zu verweigern. Desgleichen wurde eine Resolution einstimmig angenommen, die sich mit dem neuen �Zlan der Reaktion, einen erneuten Putsch vorzubereiten, befaßt, Und die von den Erwerbsloscnräten Deutschlands fordert, mit allen Mitteln dafür zu sorgen, daß überall sofort politische Ar- beiterräte gebildet werden, die ihre Stütze in dem Reichsrätekon- greß finden sollen. Zu dem Punkt Arbeiter entlassungen und Ar- beitsbeschaffung legte der Vorsitzenoe Schmidt in aus- führlicher Weise die Notwendigkeit einer stärkeren Einwirkung der Commune auf die Reichsregierung dar. Zu dem Punkt Not- standSarbeiten hielt ein Neuköllner Genosse einen Vortrag Dbcr die dort eingeleiteten Notstandsarbeiteu. Dann nahm der Kongreß d'." Neuwahlen zum Neichsausschufi vor. Es wurden die Genossen Zoske, Wurm und Märkisch gewählt. Dieser Ausschuß hat aber nicht wie bisher mit der Neichsregierung oder sonst-gen Behörden für das gesamte Reich Verhandlungen zu pflegen, sondern lediglich die Verbindung mit den Landesvorständen aufrechtzuerhalten. Zu den am kommenden Mittwoch im ReichsarbeitSministerium stattnndenden Verhandlungen werden von den Landesvorständrn der Erwerbslosenräte Delegierte bestimmt. Es soll dann über die noch offen gebliebenen Punkte der aufgestellten Forderungen ab- schließend verhandelt werden. Achtung! Bmwrbeiter! Um St, d. M. nahm der SchlichtunMuSschuß unter Mit- wirkgng eines Unparteiischen zu den strMig gMillbenen Fragen im Groß-Berliner Hoch- und Betonbmigewerbe Stellung, und diene zunäch-st Nachstehendes zur Mitteilung: Für Maurer, Bauarbeiter. Betonarbeiter und alle sonstigen unter den Tarifvertrag fallenden Arbeitnehmer, sollten die Stundenlöhne von, LS. Mai d. I. um 80 Pf. und vom 1. Juli d. I. um weitere 80 Pf. erhöht werden.-Trchen wahvcnb der Vertragsdauer wesentliche Aenderungeu in den Kosten für den Lebens- „nwrhakt ein. so soll in Zwischenräume.: von zwei zu zwei Monaten eine Revision der Lohnsätze stattfinden. Die Niitgl cd- schaft soll am 7. Juni über Annahme oder Ablehnung des Tarif- Vertrages entscheiden. Die zentralen Verhandlungen für den Tiefbau werben am 8. Juni forlge setzt. Der Tarifvertrag für die Angestellten der Metallindustrie ist immer noch nicht zum Abschluß gelangt. Auf die nochmalige Zusammenfassung der Forderungen der Angestellten ist eine er. neutc Ablehnung des Verbandes Berlinor Metallindustrieller er- folgt. Dem Wunsche der Angestellten Rechnung tragend, ist jetzt die Vermittlung des ReichsarbeitsministerlUMS angerwfen worden. Um jeder G-fahr von irgendwelchen Komplikationen innerhalb der Betriebe vorzubeugen, sollen die Verhandlungen unverzüglich eingeleitet werden. Geschlossener denn je werden die Angestellten hinter ihren Organisationen stehen und zunächst den Schiedsspruch des ReichSarbeitSministeriumS abwarten, von dem es abhängen wird, ob die. Angestellten gezwungen sein wer- den, sich mit den schärfsten gewerkschaftlichen Kampfmittel» ihr Recht zu erstreiten. Arbeitsgemeinschaft freier AngesteMenverbände. Tarifvertrag für die Angestellten des Reichs und Preuhens. In einer am Pfingstsonnabend den ganzen Tag bi» spät vibeads dauernden Sitzung war Emiguny über einen Teiltarifver- trag enthaltend die Getatsfestsetzung und Gruppeneinteilung er- Meli und ein« Kommission jür die Redigierung diese» Vertrages eingesetzt worden. Ja der Sitzvng der RedaktionS» und Tarifiom- pnifflon machten Ressortvertreter erneut Schwierigkeiten und ver- langten weitgehende sachliche Aenderungeu. Der Vertreter dek Reiehöfmanzministeriums hatte sich in der Sitzung am 22. Mai vorbehalten, seinem Minister Vortrag zu halten, gleichzeitig aber die Erklärung abgegeben, sich für den Vertragsabschluß einsetzen zu wollen. Der Relchsfinanzminister und der preußische Finanz- Minister hatten Anfang Mai zugesagt, daß der VertragSaosch.uß biZ Mitte Mai unbedingt erfolgen werde. Die Vertreter der Re- gievung sollten dementspvcchsade Anweisung erhalten. Ein« Kahi- nettsfttzung hatte am 21. Mai zu dem Tarifvortrag Stellung ge- mommen'"ch den Regierungsvertretern Direktiven für den Ab- schluß geiwTien. Demgegenüber steht das Verhalten der Regie- rung»Vertreter die nach Meinung aller anderen Verhandlungsteil- nchTiier die Angelegenheit nicht boschleunigen, umsomehr als nach Meimr.rg des VerhrndlungSführerS dcS ReichSarbeitZministert- ums die Einigung am 22. Mai er. tatsächlich erreicht war. Dcü, gegen über muß festgestellt werden, daß die Geduld der Augestellten bei Behörden' zu Ende, die Stimmung derselben ein« so erregte ist, daß der Regierung zugerufen werden muß: Sei gewarnt und hüte Dich in einer Zeit erregter Spannung neue Explosionsherde zu schaffen. Achtung Metallarbeiter! Bei der jetzt bevorstchenden Urlaubs- ertei-.ung haben sich verschiedene Arbeitgebw, die dem Verband Berliner Metallindustrieller angehören, auf den Standpunkt ge- stellt, daß die Urlaubs tage nur in der Höhe entschädigt werden sollen, die dem Verdienst der letzten Wochen entspricht. Durch die gegenwärtige Wirtschaftskrise wird in einer Anzahl Betriebe «ine geringere Stundenzahl gearbeitet, als wie sie im Tarif fest- gelegt ist. Den Verdienst der wirklich geleisteten Stundenzahl wollen die Arbeitgeber bei der Berechnung der Entschädigung für die Urlaubstage zugrunde legen.. Nach Rücksprache mit d'.m Ver- 'band Berliner Me.alltnibustrieller haben wir festgestellt, daß seine Mitglieder durch ihre Organisation informiert wurden, daß für die Entschädigung der Urlaubstage die tölhstündige Arbeitswoche einschließMch Familienzulage zugrunde gelegt werden muß, auch wenn gegenwärtig weniger Stunden gearbeitet werden. Wir bitten alle unsere Funktionäre, bei Verhandlungen nch den Betriebsleitungen dies« Feststellung genau zu beachten. Die Odis- derwalwng. Ein drohender Streik der kaufmännischen Angestellten der Kolonialwaren- und verwandten Branche. Der Zentralverband der Angestellten, sah sich am Sonnabend, den 29. Mai 1920 veranlaßt, die Tarifverhandlungeu mit den Arbeitgeberverbänden abzubrechen, weil der Arbeitgeberverband sich weigerte, den neuen Tarifvertrag vom 1. April 1920 datieren zu lassen. Ferner wur- den für Verkaufskräfte usw. Gehälter von 150 M. monatlich angeboten. Die Beratungen mußten nach diesem Vorschlage er- gebnisloS verlaufen. Am Freitag, den 4. Juni 1920, abends iVt Uhr, findet eine große öffentliche Versammlung im Lust- garten statt, in welcher die Angestellten zum Streik Stellung nehmen Deutscher Hokzarbeiter-Verband, Zahlstelle Berlin. Betriebs- röte und Bctricbsobleute. Um die Adressen der BetviebSräte und Betriebsobleute fastzustellem,-und um die Logittmationskarteu auszustellen, werden alle mit dieson Funktionen betrauten Kol- legen ersucht, von Montag, den 31. Mai und folgende Tage im Bureau, Rungestraße 80 lArbsftSlosensaal),«n der Zeit van 4 bis 7 Uhr nachmittags zu erscheinen. Die OrtSverwaltung. Achtung! Holzarbeiter. Wegen Einführung schlechterer Ar- beitSbedingungen, als sie bisher im dem Betriebe üblich� waren, hängt worden. Wir ersuchen alle Holzarbeiter um Ablehnung jedes Arbeitsangebots obiger Firma. Deutscher Holzarbeiter. verband,.Zahlstelle Berlin. Baudelegierte! Montag, 7 Uhr, Versammlung für Bändele- giert« des Hoch- und Tiefbaugewerbes, sowie für Sie Genevalvor- iammln ngSdelegierten. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen. Hilde sheftn, 2. Diskussion, 8. Ausgabe der Legibi-mationSlarten für Betriebsräte. Jede Baustelle muß vertreten sein. Angestellt» im Gastwirtsgewrrb«! Dienstag, dem 1. Juni, nachts 11K Uhr, drei öffentliche Versammlungen im den Musiker- sälen, Katser-Wilhelm-Straße; Zentralfestsälen, Alte Jakobstraß« und Cafe am Nollvndorsplatz. Referenten: Gabel, Ritter, Fritz Schneider. Transportarbeiter aus dem Berliner Buchhandel. Der Tarif für den Buchhandel ist nunmehr abgeschlossen und liegt gedruckt vor. Denselbe kann im Bureau des Transportarbeiterverbandes, Zimmer 83, und beim Kollegen Fritz Schade, W. 67, Blumen- thalstraß« 13, in Empfang genommen werden. Die Tarifverhandlungcn im ZeitnngSgcwcrbe! Nachdem in dem Termin vor dem Temobilmachungskomm:ssar Em 19. Mai der letzte Einigungsversuch gescheitert ist, da der Arbeitgeberver- band zur Anerkennung de? am 4. Mai gefällten Schiedsspruches nicht zu bewegen war, haben wir erneut die VebbindlichkeftS- erklärunig des Schiedssvruches durch den Dsmobilmachungskom- missar beantragt. Dersslb« hat am 27. Mai di« Verbiiidlichkeits- erAär-ung ausgesprochao. Darauf haben wir von dem Arbeitgeber. verband für das Berta«? ZeitungSgsweribe bis spätesten»�2 9� Mai vortnittagS 10 Uhr di« Anerkennung der Verbind! ichkeitserklarung und Auszahlung der Drillichen Gehälter zum 31. Mai verlangt. Der Arbeitgelberverband hat uns hierauf zu einer Abschlußsitzung Berliner Zeitungsgewerbes am Montag abend 7H Uhr in den ZentöZlfestsülen, Alte Joköbslraße 80/32. Zentralverband der An- gestellten Der Tarifvertrag für die Angestellte« der Konfektion ist für das Gebiet des ZweckverbandeS Groß-Berlin für allgemein ver- kindlich erklärt worden. Die allgemeine Verbindlichkeit beginnt mit dem 1. April 1920. Gedruckte Tarifterträg« sind im Bureau des Zentralvevbandes der Angestellten, Berlin SM. 81, Belle- Alliance-Straße 7/10, erhältlich. Vereinslalender. Zentralverband der Angestellten. Fachgruppe 7 lNstn-Klein» Handel) 1. Juni, 7kZ Uhr, össenlliche Versammlung der Angestellien des Tisen-Kleinhandels in den Zentral-Festsälen, Alte Sahodstr. 30/32. — Fachgruppe 116-(Holzhandel) 31. Mai, 7 Uhr, MitgUede.ver» sammlung im Verbandslokal, Belle-Alliance-Slratze 7/10.— Fachgruppe 17, III(Gartenbaubetriebe) 31. Mai, 8 Uhr. Sektionsoer» sammlung im Verbandsbureau. Belle-AIliance-Strabo 7/10. Zimmer 16. Deutscher«isenbahner-Verband, Ortsgruppe Groß-Berlin. Dienstag 0 Uhr In den Prachtsälen Alt-Berlin. Blumenstr. 10. Funk- tionärsitzung, zu der auch alle an aussichtsreicher Stelle stehenden Betriebskandidaten und Wahlvorstände eingeladen sind. Mitglieds- buch legitimiert. Deutscher Werkmeister-Verband. Gesundheitsindustrie(Zentral- Heizung und Rohrlegergewerbe). Die Kollegen werden ersucht, zu der am Dienstag k Uhr in unserem Bureau. Stralau«! Straße 56, stattfindenden Versammlung vollzählig zu erscheinen. Deutscher Werkmeister-Verband. Sämtliche Werkmeister der Textilbranche versammeln sich am Dienstag. 1. Juni, 6 Uhr, im Rais- Keller. Punktliches Erscheinen ist dringend geboten. Tagesordnung: Bericht über den Schiedsspruch vom 27. Mai. Bund der technischen Angestellten und Beamten. Mitgliederver- sammlung der Ortsverwaitung Tempelhof Dienstag Uhr im Restaurant„Kurfürst", Tempelhos, Dorfstr. 22. Arbeiter-Samariter, Kolonnen Berlin, e. B. Technische Kommission: Mittwoch 7 Uhr Sitzung bei Fejfahra, Melchiorstr. 15.— Abteilung I (Melchiorstratze):? Montag Zusammenkunst in der Schul« Annenstrah« an der Prinzenstraße. Einführung des neuen Abteilungsleiters. Di« rückständigen Prüfungszeugnisse werden verteilt.— Abteilung Osten: Montag Lehrabend bei Piekcnhagen. Echarnweberstr. 61.— Abteilung Süden-Neukölln: Freitag 7 Uhr Milgliederverfammlung im Ideal- Kasino. Weichselstr. 8.— Abteilung Pankow: Freitag 7 Uhr Lehr» abend bei HoschKe, Florastr. 24. Zentraloerband der Fleischer. Dienstag 7 Uhr MItgllederversamm- lung bei Boeder. Weberstr. 17.— Bezirksversammlungen: Neukölln» Britz: Mittwoch 7 Uhr bei BglewskI, Neukölln, Doddinstr. 57: Weitzen» see-Heinersdorf: Mittwoch 7 Uhr bei Weber, Weitzensee, Friedrich- straße 37. Ecke Streustratze. Deutscher Transportarbeiter-Verband. Montag 7 Uhr allgemein« Mtgliedervorsiunmlung der Sektion II bei Boeker, Weberstr. 17. Möbeltrauoporterbeiter und Instrumenten träger Groß, Berlins. Mittwoch 7 Uhr Branchenversammlung aller Im Möbeltransport be- fchäftigten Arbeiter, Kutscher und Packer sowie der Instrumenten» trägcrkollegen im Lokal von Anton Boeker, Weberstr. 17. Vertrauensleute der Gruppe III(Samt' und Seiden). Dienstag VA Uhr Sitzung bei Witt«. Postftr. 20. Luxuspapierbranch«, chromolithographische und photographisch« Betrieb». Montag nachm. 5 Uhr Deleglettensstzung sämtlicher Ver» trauenspersonen und AusschutzmUglieder in der Aula der Gemeinde« schule Annenstr. 1k. Deutscher HSndler-verband. Verwaltungsstelle Berlin. Diens- tag �8 Uhr autzerordentlich« Generalversammlung im Englischen Hof, Alexanderstr. 27c. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten,-teilnehm er und -Hinterbliebenen. Bezirk Norden 7. Dienstag 7 Uhr Bezirksver. sammlung bei Reich, Prinzen-Alle« 33. Wichtig», Tagesordnung. Internationaler Bund der Kriegsbeschädigten, Bezirk Süden. Mittwoch 1% Uhr Bezirksversammlung im Dresdener Garten, Dies» dener Strahe 45. Kriegsopfer. Heut« vorm. kilO Uhr gross» öffentlich» versamm- lung NN Schweizergarten. Thema: Der international« Kongreß der Kriegsopfer tn Genf. Freie sozialistische Jugend Südost. Dienstag X« Uhr pünktlich zentrale Sitzung im Heim, Alt» Iakobstrasse.— Mittwoch 7 Uhv Generalversammlung von Gross-Bettin im Sophlen-Gymnasium, Wein« »neiflerltr. 15. Geschäftlich« Mitteilungen. Im Konzertgarten Plenterwald, herrlich tm Treptower Park gelsgen(ehemaliges Eierhäuschen), findet am Z. Iunt das sich jeden Mittwoch wiederholende erste grosse Gala-Feuerwerk statt, das zn einer Sehenswürdigkeit der Reichshauptstadt gestaltet wird. Luft- akrobaten und Turmseilkiinstler werden ausserdem Ihr« Künste zeigen. An jedem Sonntag finden wieder di« beliebten Zrühkonzert« bei freiem Eintritt statt. Siingkämpse finden jetzt täglich tn der Germonia-Brauerei, Frank» furter Allee 313, statt. Die Veranstalterin der Ringkämpf« teilt un» mit, daß di« in der Germania-Brauerei stattfindenden Ringkämpfe nicht um Geldpreise ausgetragen werden. Es sind Ausfchei- dungskämpfe, bei denen die Partner stet» ausgelost werden, und di« bis zur Entscheidung durchgeführt werden. Diese KSmps« sind als Vorkämpfe zu einer Konkurrenz um die Weltmeisterschaft gedacht. Zähne mit echtem Frle(len»~K.£iulschulc tehOne, o*iariiche Narbe bei 5 jähr, schriftlicher Garantie, 1 Zahnziehen mit örtlich. Bttäuhnnz nach bewShrter Methode bei Beatellunz von Gebissen tratlsl Spezialität: Z&hne ohne Gaumen. Kronen von 30 Mk. an. Keine Luxusprelsel rachmlanlsche Mund unter such an« und Ret kostenlos Zahnprosis H a t v a n i, Dcnzlger Straße 1 Ecke Schönhauser Alle«, Einaani Danzlicer StraBe. 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Die Wahrheit Ober die Berliner Straden- klmpfe. 48 Seiten...... Mk. 1.00 Von Hugo Haast. 24 Selten, Mk. 0.75 Aus dem Inhalt; Generalstreik nnd Straßen- kämpfe.— Die Kommunisten' nnd die Straßen- kämpfe.— Wie et kam.— Vnrlogene Berichterstattung.— Der Pollzlstenmord In Lichtenberg.-- Standrecht und Massenhinrichtungen.— Die Ke- glerunggtruppen.— Nur bedingungslose Ueber- gabe.— Dlp Mitschuld der Regierung.— Was nun?— Anhang: Das Rtvolutionsprogramm der U. S. P. D. Bichhorn Ober die Januar-Ereignisse. Meine Tätigkeit im Berliner Polizeipräsidium und mein Anteil an den Jannar-Erelgnissen. Von Emil Eichhorn, Mitglied der Natlonal-Versammlung. 104 Seiten.......... Mk. 2.50 Eine Abrechnung mit den Rechtssozia- listen. Von Arthur Crispin». 32 Seiten Mk. 0.60 Oer moralische Zusammenbruch der S. P. D. 24 Selten....... Mk. 0.75 Das Reichswahlgesetz mit Wahlkrelseintellung und Wahlordnun ahlordnung Von Emil Eichhorn. Mark 4.00. Wcs ist Sozialisierung? Von Karl Kautsky. Referat, gab alten auf dem 2. Rcichskongreß der Av, S�- und B.-Rlte am 14. April 1919. Zweite erweiterte Aullage. 32 Selten............ Mk. 1.50 Was Ist Sozlallslerung? Von Karl Kersch. Ein Programm des praktischen Sozialismus. Mit Anhang. 48 Saiten Mk. 1.00 Ledebour vor den Beschworenen. Von Georg Ledebour. Eine Anklage gegen die Regierung Ebert-Scheidemaan. bringt diese Schrift die wörtliche Wiedergabe der Verteidigungsrede, die Ledebour am 2. Verhandlungstag vor den Berliner Geschworenen In Erwiderung der gegen ihn erhobenen Anschuldigungen hielt. 48 Seiten........... Mk. 1.00 Der Mord an Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg. Mit Porträte der Ermordeten nnd Bildern der Angeklagten... Mk. 6.00 Der Zusammenbruch der KrlegspoUtlk und die Novemberrevolution. (Beobachtungen eines ehemaligen Feldsoldaten.) 32 Selten............ Mk. 1.00 Die deutsche Arbeiter-Revolution. Gedenkschritt aber den Verlaul des ersten Revoln- tionslahrcs 1918 19. 43 Seiten... Mk. 1.50 Die Kriegsschuld der Rechtssozialisten. Von Heinrich Ströhe!. Diese Schrift enthält Aufzeichnungen. die Ströhe!, ehemaliger Redakteur des ,, Vorwärts", aus intimster Kenntnis eller Vorgänge bereits Im Juli 1917 veröffentlicht hat. Man erfahrt aus Ihnen viele bisher unbekannte Tatsachen Ober die Haltung der Rechtssoziallaten während des Krieges. 68 Seiten.• Mk. 2.00 Die MOnchener Tragödie.(Entstehung, Verlanl und Zusammenbruch der Räterepublik Manchen.) 64 Selten....... Mk. 2.00 Opganisationan erhalten Rabatt I Verlagsgenossenschaft„ Freiheit" Abteilung Buchhandel Breite Straße 8-9 Bhtung Zahnleidende! Lassen 81» sich nicht Irrefflhren durch schreiende Reklame. Reelle gute Bedienung finden Sie in der ahnpraxis Humboldt raauer Str. 40liU Ecke Swiaemünder Str. Nicht In 6— 8 Wochen 1 sondern in 3— 5Tag»a wurden säntl. Militär- u. Zivilgarderoben gefärbt— Trauersachen binnen 1 24 Stunden.— Samt- n. 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E i n s p r üxb e gegen die Wählerliste» sind späte- Pens Ziehen Tag«»ack dem EndUermi» zulässig Spätestens am L. Jnnt: Sinreichung der NeutvahlvorschlSge und der Bezirksverordnetenuiahlvorlchläge beim Kreiswahl- fcwtnüflctt, Di« Kandidatenlifte mu? von mindesten? ItX) im Wahlkreis zur Wahl berechtigten Personen unterzeichnet sein. Spätestens am Ist. Juni: Einreichung der Stadtwahlvor- Schläge � mindestens von 2GO Wählern unterzeichnet■— beim leitendes Wahlkommissar(siehe.Freiheit' Nr. ISS). Spätestens am 10. Juni: Anzeige beim leitenden Wahl- iommissor über Verbindung mehrerer Gtadtverordnetenvorichläge; heim Kreiswahlkommissar über Verbindung mehrerer Bezirks- verordnetenwahlvorsäbläge. Die Erklärung über den Anschluß Die Vorstände beb Tentschen und de? Breukischen Städte!<:ges traten iu der vorigen Woche in Berlin zu einer Sitzung zu- saimnm- Den Hauptgegenstand der Beratung« tiildeten F i- nanzfraaen(die gemeindlich» Besicumiug de» Mindesteinkommens, die Teilung des preußischen Anteil» cm der ReichSein- kommensteuer zwischen Staat mid GemeÄtdeverwaltungen, die Frag« de? Schullasten crusgloichS, die Abänderung verschiedener Be- stimmungen de» KomuMnalabgabengesetzeS). Auch to«irden dt« vom Deutscheu Städte tag für den vorläuftgen Neichewtrt- schafttrat zu benonuenden Mitglieder gewählt und«war die ' rren ObeÄoüryermeister W e rmu th-Bvrlin, Blsi�er Dresden, Dr. Lohmeher- Königsberg, Dr. Luther- Essen, M i tzl a s f(Ge schäftsf'chr«« de» Deutschen Städtetages), Dr. Scholz- EharlotteuÄung� Voigt- grvntfuot o. M. und Stadt- vat H u m a r- Münchem., Di« Abw-ckelnngdstelle de» Bekleidungsamt» deZ lll. Armee. korps gibt bekannt: Den nachdem I.Juli 1919 zur Entlassung ge- kommen« Arl'eiiern des früheren KrieiAtbekleidun gSa m ie» III. A..K. in Spandau steht«vch ein voller WochenUlw zu. All« diefcniggn, di« bisher nichi in den Besitz desselben gekommen stich, werden eräucht, sich schnellstens schriftlich oder persönlich, spätesten» bi» zum Lg. Juni 1920 beim Lohnbur»r» der MwiAchungSstell« des BekleidungSamiS in Spandau zu melden. K»ntr»ll« vo» Beamten de? Wohnungsamtes,«in besonderer Fall gibt Veranlassung, die Juhoter von Wöhnungen darauf hin- zuweisen, daß die Beamten und Angestellten de» Wohnungsamtes, die nHt der Beschlagnahme und Bestchrigung von Wohnungen beauftragt sind,«inen fchviftlichen Ausweis vom Direktor des Woh- "r---------;v-.r.■__»urrrnai«n», e.nen.1 usiooco vom vz■ u y- ein-s Kr-,zwahlvorschlaaeS an einen P adAvahlvorMag muß nungSamt«» unt-oschricben und ein- Marke als Legitimation bei ebenfalls spätesten» am 19. Juni beim leitenden Wahlkommissar »ingereicht sein. GroZ-Serlin. iS&OBUSS Me ffreiheil lacht! Di« Nreiheit lacht) t,- Volk kannst fcf begreisew, WaS etnstmal» dich zu-t Demut niederzwang, Erhabnen Haupte? darfst du'S von du streifen: Laß mächtig»nerden deinen grelhettedrang. Die Freiheit lacht! Nun Volk, steh' auf den Beinen, Beschau der Kaufpaläste Riesenprachr, Die dein« Arbeiten in sich dereinen, Di« du zu ihrem Reichtum erst gebrach!. Die Freiheit lacht! Drmn zeige deinen Willsv, Gib ihn in Wort und Taten jedem kund. sich fichrvn müssen. Di« Nummer der Mark« ist auf dem schrift. iichen AiiftwetS«tngetragen und zwar ianechalb deS StempslS Laß nicht durch«ngsigekühlt Wie'S drr mnS Herz ist, tön S> au? dewem Mund. Di« Freiheit lacht! Laß sie dir nicht verderben! Denk an de» eignen Leibe» Not und Weh�,,. Schlag bei der Wahl die Geldsa-kmacht rn Scherbeul Gib dein» Stimm« nur der U. S. P.! Geht die SlahWrwrbnettnwM- Giften eknk baoechtig«» lwnwer�ig �t. Di« Wähler können sich nicht fcjwf feurrh die Anberaumung der Etadtserorduetenwaht o.n von 29. Juni d. I. ist es den Ävnsindebehordeu«Msmh unmöglich ge» macht, selbst bei jedem Bärger nachzuxrjlfm, ob er dereit,«m Jahr in der Gemeinde oder in Groß-Berlm wohnt,»a«r.lart eS sich auch, daß an viel» Wahlberechtigte, die dies« Borbchm�un- gen Erfüllen, die Anfrage ergangen zft, ob sie bereits cwt Iaht tu der Gemeinde oder in Groh-Berli» wohnen. Der Gound für dies« Anfrage ist in fast allen Fällen der, daß bei d» letzten kersonc ni tandSonfnahme die Frage reicht beantwortet wurde, wo di« Wohnung zur Zeit der vorletzten Person�tandSaufnahm« im Oktober 1916 war. Jeder Wähler muß. um fich fm JBahfcecht zu sichern, von dem Nacht der C'-nstchtnahm« ,n die Wahlerliisten mrd dem Recht-de» Einspruch»«wbedrngt Gebrauch mache«. Wi« wir bereit» gemeldet haben, liegen in Eharlottz«« bürg vom 39. Mai bi» 5- Juul die Wählerlisten für dt« am 20. Juni stu �findende» Stadtverordneten!, mid Bezirk» ver» ordneten. Wahlen ftir Groß-Bep.in aus. In Lichtenberg werden die Listen vom Stmniag 7M Vfai) bis DminerZtag(6. Juni) von vormittag 10 bis nach« mittags 5 Uhr ösfentlich ausgelegt und zwar: 1. Nathan», Möllen. dovsstrasie ö, Zimmer 25. 2. Restaurant Siahlbeigp Atzpodien- siraß- 48. 3. Schule Friedrichstrafe 71. 1. Eingang, Erdgeschpß. -—--'-".-rjr.. r �---— X4» hü u ü W Große§eausnverj>amml»mgeK, veranstaltet von den Genossinnen des 6., 7., 8. und 0. Distrikts, finden am Montag, Z?.Mai,abSs.»fjUhr, auf üe?$r*9cn Spiele wie�tzÄ �<ö?ichshain statt, K' v wir grauen der erwerbs» tätlgen A«vvlkerung«ingeladen sind. � crschsfnt in VRaffsnt Dic Genossinnen de«? Disttikls wessen fich am Balte�glatz, bi« Genossinnen des 9. Distrikt« am Arnswalber Platz. Abmarsch S Uhr. blüs TüwschmiÄstraße Ä. tt.lts. Die zu den«n- Seinen Auslege stellen gehörrg-n Straßeilzüge werden durch öffenti iichen Anschlag bekannt gemocht. Die Erhöhung des Zeitungspreises. Nach der Peröffentl'chw'a der neuen Vveife bex Berlin« Zek. hingen schickt? unS«ii"!r unserer L-ser eine Kart«, deren Inhalt wir unfern Leiern nstlst vorenthalten tonnen. wenigen, aber treffenden AeÄr-.r lauten:■, „In drr si uMn Morgenausgabe sagen Die, daß dl« Poei» «höhuug �»�.Lokafauzeiger" noch nfa?r feststeht. Aus diese Erhöhung werden Sie wohk lau«: warten können. Herr Dtiune» i>at genug Oisid, um den Jdwten der ReichShauptstM den Anzeiger auch ohne PveiSechöhung zu liefern, um sich so die abspringenden Adonuenten der anderen Blatter zu sichern." De Spewfatmn des Herrn Stinnes auf die Dummheit wird bei den klassenbewi'-ßi'-n Arbetzern stchlschlagen. Di« Ar. beiter werden, da sie die Notlage ihrer Presse erkeunsn, ihrer Zet- tung treu bleiben. Aber auch die SckMutzkonkmrspz der.»er. Iwer BoikSzeitung", di« der„Freiheit" durch intensive Propaganda unter Hiumei» auf geringeren Aocnir,'m«ntspr>ei» Leser abspenstig msiien will, Wird u.rter politisch rejs-m Amliterq kernen Hrfolg hchiu, l' y Wie bekämpft man praktisch de» Dchleichhaubel? Da die Kur- ipffalschleichhändler fsir Kavtosiel»«nonme Preis« erzielten, haben die Kommunen Groß-BevlinS'sich die größte Mähe geache«, um --------- j r IL Dieses ist unter werden nwn an _________ isgegchsn. Wie er» fachen daher inbbc sondere di««»rbeitend« vedc-iksamg diese Kar- tof'estnengen um�ihend abzunehw-n, vo die MöStichkeit»besteht, daß in kurzer Zeit keine neu« Lufahr mehr erfolgt. Durch diese, vorgeben ist e, miöglich. den Schleichhandel auf dem Geb-.ste der Ko rto k ie lvevsorgu/ng»u unterbinden' Dw Acheiter�riiähruggS- "»»iizrissum. de» WohmrngSamtiai»duz bei Vorzeigung beider Legiiima-ttonen «st bot vom Wohnungsamt Beauftragt« berechtigt, Einlaß fa dt« zu besichtigenden Räume zu verfangen. Die Lichtenberger INrcht»ir«»ru»stSft,ll« dm StaMH-ri-H Türe- [chnritztfhait(gfnfstws Montag», Vttttwoch», Donrerttag« von 4—7 Uhr, DienSU-g», Frrftag«, r-cannabends von 10— PL Uhr), «iteiit» l l« a Einwohnern kostenlos Au-ckunft ollen OiechtSgeHiewl, insbesondere VurgerMpS Gzietzbuch..Miete, Dtenstveetrag, Forvarung»., Sachen-, Vherecht, UnterfliützungS- onsprüch». ft-nroi lien-, Erbrecht), Gewerbeordnung, Hände., recht, Zivrfacosteßordniing, Strafrecht und Strafprozeßordnung, Anbei- tmversicherung, Ge.ueind«. und Staat Sangelegeuheiten, Armen» fachen und UnterlMtzungSwschnsitz, M-ilitarrenrvuairgelegen Herten, Schul- und Steucissachen. Di« städtisch« Jngenbbllhn« in Lichtenberg hat da« Gastspie! der Märchen-Puppenspiele(Leitung Heinz Käme) wegen de« großen Erfolge» verlängert. Bi« End« Mm wird nach. miitagt 4 Uhr �oliaapchen", ab 1. Juni �ftumpelstilchen", dazu Kasper lestüste ausgeführt. Eintvitt für Kinder 60 Pfermig, für Erwachsene 76 Pfennig.— Zu den Abendstlm Vorführungen für Erwachsen« kostet der Eintritt IchO M. Di« CharlotteuburAr städtische Beschwerdestelle im SiathauS, Zimmer 43»(Fernsprecher: Magistrat Eharloitenburg 242 i nimmt mündliche Anzeigen und Beschverden über Wucher und Schieberfam werktäglich von C— 7 Uhr nachmittag»(außer Sonn» abends) entgegen. Mündliche und schriftliche Anzeigen und Be- schwerden dieser Art können außerdem von K— S Uhr bei der Ermittelungsstelle der PreiSprüfungsstess« Eharlottenburg, ftnife- beckstraße 68(Amt Heinplatz 8601) vorgebracht werden. Die Große Berline» Strahenbah» teilt msti Um vielen in ükeini-k.'nbors beschäftigten Arbeitern frühmorgens das rechtzeitig» Erreichen der ArvaitSstelle zu ermöglichen, wird der um 6,10 aü Oranienburger Tor verkehrende Zug der Linie 02 vom 1. Juni an versuchsweise 6 Minuten früher, alfa bereit» 6,06 von dort atbfahren. Ein bedauerlicher Unglücksfall ereignete sich bei der Quäker. speifu-ug in der 9. Gemeindeschule in Neukölln, Boddinstroße. Di« Kinder waren an eimem Eiiengitter, welches einen Schacht von einem Meter Tiefe umschließi, angetreten, als plötzlich ein Wagen mal Lebensmitteln, die für die Schule bestimmt waren, dicht au dem Eisengittsr entlang fuhr. D«! Kinder drängten, um nicht überfahren zu werden, mi: aller Macht gegen da» Gitter, welche» nachgab und mehrere Kinder m-iieiß-. Dabei kamen zwei Kinder zu Tode, mehrere wurden verfetzt. Dies» Unglücksfall hätte sich, wem, irgendein« Aufsicht Vorhand«» gewesen wäre, Dermoiden fassen, doch hat sich dt« Lehrerschaft unsem der HauShaltungkfarte im Gern ein de«E r näh- rungfcwnt, Wilhelinftraß« 9, zum Verkauf.. Da» Konzert der Gesangvereine Gesundbrunner Harmonie und Sborfotteubnrger Liedertofcl(M. d. D. A. S. B- findet am heutigen Sonntag abend, pünktlich 7!4 Uhr, im Bronze rtsaal der twcksschirf« für Musich Eharlottonburg, Fafonenstr. 1, Singang Hardenbergstraße statt.' tebevgivttlelkalejjder. Keelw. Fn der Woche vom Zt. VM dl» g. gunk werden gas die Shmlatteudm«. 250 Dr. Fleisch: 10 Pfd. Ärntoffeli»; H Pkdi Zuckor: K) 0t. Cutter; 125 Er. Haferflocken: 260 Et. Zerechmehi» 860 Dr. Maiosabntiat«: 250 Dr. Kunsthonig. Neukölln. In der kommenden üö»>ch» sfortseßung de» SUtfttmf»i 00» Haferflocken. Die Kartotfelratton beträgt B Psd. Mittwoch, de» 2. Juni, können auf Adlchniit 40 der Neuköllner Warendezugokarfe 10 Psd. Kgrtofseln besonder» entnommen werden. Britz. Durch di» Kleinhändler: Erosj-Becitner llebennmittelkart«' WO Gr. Marmelade(29, grün): 259 Dr. Eorstenmehl(S1, grün): 200 Dr. Broupen<28, grau). Durch dl« Vorkaufsstell«! für Krtegsbeschitdigt«: 1 Pfd. Buchweizengrütze(10): für werdend» Mütter und Kinder; M Est». Buchweizenürütz»(13): Droh Berltner Lobmemitielkarteu LiO Dr. Honig(30, grün): 1 Schachtel Streichhölzer(32, grün): Milch- karten A 1 und 2, B 1 und 2 und T 1: 1 Psd. Auolandegrietz, H Pfd. Kindergerstenmehl: Müchkart« C 2: 1 Tos« Erbsen, Lohnen pder Spur- gel)« Kind: Kartofseln:>« Person 7 Psd. Lichtenberg. Voranmeldung bis 3. siunfe 260 8r. Bohnen(24); 123 Er Ret»(30); auf Urlauberhart«! 100 Gr. Nährmittel und 250 Dr.' Marmelade; auf Zusatzhorte für Sonderzuiveisungen an heimgekehrte Krieg«, und Zivllgesangen«(Ic— 6c): so 230 Do.«uoländisch« Hülfen- friiek';!n den dekannten Erfchäften: auf Na—« der Kartoffelkart« 5 Pst,.Kartoffeln, gn den städtisch«» Fischhall«» Fisch« zu«rmäßigte» Preise,'. Auf 478e, k, g. Ic, a der Zuckerkart« 87ö Dr. Zucker. Voranmeldung Ki» 1. Juni. Zr'.edrichsfeld«. Dienstag: 280 Dr. Linsen(97); 950 Dr. Marmelade(23). Donnersiag: 250 Gr. weihe Lohnen(26). Freitag: Rotz« fleisch aus den zur';\i: gültigen Abschnttf der Roßflelschkarre.— Für die Aachs rem 31. Mal bi» 5. Juni 6 Pfd. Kartosfeln: auf Abschnitt 20 (untere Hälfte) der Droß-Berliner Lebensmittelkart« 10 Pfd. Kar- toffeln. T!» Verbraucher habe» dteselben bi» Mittwoch, e. Iunl, von den Händlern abzuholen, da nach dem 2. Juni d»r Abschnitt al» ver- fallen anzusehen ist. Treptow. 7 Pfd. Kartoffelp; 230'Dr. Kakao; 1 Dos» kondensiert« Milch an«m« deich» Mütter mi« 4. bis 8. Monat auf Grund einer Be- fchslnizung: t-Pfund.Dla« vlensnkontg an bedürftig» lungenkranke auf Pmmd clner.Bescheinigung(V.LO M.); 2 Paket« Haferflocken unl» 2 p eiere Zwieback juc Kinde: im 1. und 2. Ledenslakre auf di» Ab« sthniit« L 1 und A II der Milchkart» für Monat siuni! S Paket« Hafer» 'locken und 2 Dos-n ptaizextradt für Kinder vom 6. bi» 6. Lebensjahr« auf d!»«bschultt» VI, Sil, lll und TU der Milchkart« füp Nonot Funt. Stralau, iisuf Abschnitt 17 376 Dp Zucker. Karr-nadschnttt« bfa Diener ag abzugeben. «Zoihenso«. 10 Pfd. Kartofseln f»' di« Woche vom 7. di» IS. Juni. di« Entnohm« hat bis S. siuni zu e.falaen. Für Jugendlich« od Moivr tag bis Donneidtag ta der Vsrkauf'jleil« PIstorlusftr. 24: 1 Pfd. blus, landsmarmelade, 2 Hering« zu se SO P'. oder 1 Hering zu 1,60 2t Für Kinder im& bin 6. Lebenejlchr» gfa Mittwoch unh Donne.stag i» der Ve-kaufssteit, ftasolerstr. 2? Psd. Maisflocken, 4 Päckchen Mllchsptzspeise, 1 vtck Kernflsi!:far Kinder im 1. und 8. Lebensjahre am Montag pnd Diene fah*.-er«»rkaufsfteile Äafelerstr. S: 2 Paket» Keks. 2 Asket» ZnWr'ä! t flachs» Maitz, 4 Päckchen Milch, satzsp-is«,•/, Psd. Majsfl»ck-n. flr'ch Kernseife. Pankom. 250 Di Marm.tgi-«(M, Nieder schZnbausen.>"0 Gr. b>!r..er. Löü Dr. Margarine Kr Kinde» bi, zum 2. Zokc»% Psd. Pe fianmthi, S Paket« Zmit.1,*., 2 Dosen Malzextrakt: für Krleasbeschädlgt« 1 Pfd. Hakrflocken>S5>: 4 Pfd. Kartosfeln(Z!): aus hirstg-z Lebensmittelkarte: 1 Dia»g°«. di» sich noch zur Verfügung stellen wollen, sind ebenfalls eingeladen. 4. Distrikt. Die Plakat» für di« D!en»!azv«rsanm,Iuug«n sind, heute, Sonntag, vormittag um 10 Uhr. von Ba»r. Nant-uffelstr. 72, abzuholen. 6. Distrikt. Vbteiiungsführer Montag abend di» 0 Uhr bei Lodde, Marlmssir. W, Flugblätter abholen. 7. Distrikt. Treffpunkt zum Frw-ewMeeting am Mar tag abend Sit Uhr in der Weberwisfe, Memoler Strotz». Abmarsch 5% Uhr. «!l-Kart»n mit 1 Liter. B I-U arten mit 1 Liter. B N-Kart»» mit 1 Liter, T I-Karten mit Jk Liter und tt ll-Karlen mit% Liter Bttlch b»li«sert,— Zur Zeit sind dt» Karfosseizuksthren noch reichlich. Es Kon» daher jeder Karteninhaber auf den Ae schnitt U der Berliner Bezugskort« 10 Pfd. Kartosfeln von Mustfag, St. Rai. ob bei seinem Kartofselkleinhöndler entnehmen. Da vorauesichttich di« Kartoffel- zufuhren bald aufhören werden, in jedem Haushalt ein kleiner Vorrat a>, Kartoffeln ohne Berluste aufbewahrt werden kann, lolrd jedem. der auch in d»» kommenden Wochen Kartoffeln haben will, dringend 9nz«igt«st, di, Ii) Pfa. Kartoffeln sofort abzunehmen. im Bezirk Sorge zu tragen. 11. Distrikt, 2. Abteilung. Montag 7 Uhr öffentlich« Versammlung in Meyers Festsälen, Slckeislr, 123. 11., 13, 16, 17. and 13. Distrikt. Montag, vi. Mai, abend» 0 Uhr («in Stunde vor de; Deneialverfammlung) Konferenz de« Delegierten zur Berdandsgenerolverfammlung in de» Mufikerfälen(Speisesaal). Kalser-Willielm-Strage. Erschein«» all«, Delegl»«»» Pflicht! Di» Vorstände k«r genannte» Distrikt,:. -.3. Distrikt. Montag 7 Uhr öffentliche Frauenversammlung tn der Schulaula Dlejmstr. 40.„Die Frauen und dl« Neichztagowahlen." Referentln: Genossin Braunthal. 13. Distrikt. Montag 7 Uhr Sitzung sämtlicher Fugendkommissionee Mitglieder bei Tarleben, vurnsdorfltr. 13. 16. Distrikt. Dienriag»7 Uhr M i iglsiderver sa mmlun g tn der Bockbrauerei, llhausseest?. 04. GtsllUstgnahm« zur Dt? dt. und Bezirk»- rerordneteiuiKihl und Ausstellung der Kandidaten. S'-sirkoergantsation Teltow-Deeskow. Am Montag Ausgab« her neue?» Flugblätter tm Parteibureau, Neckars! r. 3, an all« Ortsgruppen de» Bezirks. Vom ollen Material haben folgend« Ort« noch nicht» abgeholt: Adlershof, Döhnsdorf, Schmargendorf, Nieherfchöneweide, Nudoch und Zossen. Die Agttatwnr Kommissionen sind für pünktlich« Abholung und Verbreitung von Material verantwortlich, Charlotte uburg, 4. Gruppe. Montag. 31. Mai, 7 Uhr abends, öffentlich« Frsuennerfammlung tn der Aula d«r L1,/2S. Gimeinde- schule, Witziebenstr. 84/35. Ref.: Genossin Bloch. llharloiieilburg. I5lt,rndelrat«wahl«nl Die Genossen au» allen Schulen treffen sich heut«, Sonntag, abends 7 Uhr, bot Werner. Wall. strotze SS, zur Feststellung de» WahlresaUate". Zsrledeuq» Dezirkssühperl Mgntog 0 Uhr von Hujahn. Wilhelms- höher Strohe 2ß, idiaterial abholen.— Helserl Jlugblattverbreitung um y47 Uhr von den bekannten Lokalen aus.— Funktionäre! Aon. tag v Uhr Sitzung bei Hujahn. Jrauenieseadend Montag'ja Uhr t>«i Klab», Kan-:j«rystrgtz»,—- Helfer, Klo sich für den Wahltag dem Lande zur Verfügung stillen wollen, melden sich Dtenxtag um 0 Uhr int Hujahn(Adresse oben),— Mittwoch 8 Uhr(tttta-ZöljIebeich in den bokannse» Lokalen. Neukölln. Montag grotze Flugblattverbreitung. DI« Bezirksfühior hol«» Maierial bw 6 Uhr nb«nd» vom Partetkureau ad. Lichtenberg. Montag 7 llhr Frauenkssenbeud des 2. Viertel« im Ha»darb«it,saal d«» Cieilien-Liizeums. Vortci Schulz.— Montoz 7 Uhr Sitzung d»r Werner, Wilhelmstr. 8. Llcht-nbers hrledrichsfikd».«auledorf usw. Dienstag um 0 Uhr Diftrikiekonfarenz im Tafä Bellevue(am Bahnhof Rummelsburg). All« O-t« müsse» v«rtr»t«n fein. Obirschönemeld». Montag» Uhr Flugblattverdrettuna. Dt« Bezirksführer holen die Flugblätter bei Fmdecg ab. illlederlchüaewcid«. Piontag 04i Uhr w'chtigr Alugblatwerbreifang von den Vesieksiokale» au». NtederfchLnhause». Montag VS Uhr ö ff entlieh« Versammlung Im „Schwarzen Adlerf, Blqnksndurger Elvatz-.— Dienstag(48 Uhr Sitzung de. Dezirksführer mit den Obleuten, Gemeindevertreter» und der(Sefchästsieitung bei Matts, Eichenftratze. Mittwoch Trtra-Zahl- nbend aller Bezirk« l» d»» Bezirkslokole». Vorbond der Dastwirttgehllfen(U. S. P.>. Montag vormittag 10 Uhr bringend wichtige Zusammenkunft sämtltcher Mitglieder!n der Arbeiterbildungsschtil«, Cchlcklersirotze. Bortrag der Genossin Berta Vergnügungskommtssion bei Beron'worilich für die Redaktion: ü«o Löbschütz, Fritdenast. ajfrantroorllich f d. FrisetaUnfeir; LudwtgKom«rin«r, Karlshorst VerlasdgtzjwlMchaft.Freiheit",«. G. m. b. H, Berlin.— Druck der Lind»ildruÄer«i und Eerlagegesesifchaft m. b. H, Schfrsinnierbinv> 15 Hein, Wilde ! Zentrale: Berlin C, Neue Friedrichstr. 21a, Ecke Konigstr. I Zweiggeschäft: Krausenstr. 12, Ecke Charlottenstrasse| 1 MZ« SortlnKDtMSft Her Branche. Mu eröffnet t Ich zahle die höchsten Preise ior"....... 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Zlinnhme der JDdreSlechuil»« Iii« mg, 2. KWn-einnj der 84 2, 18, 19, .9, Ru?!VI 1 und 14 der Setziuig. 3. Brrjchledcnr». HJcclln, den 20. Wol 1930, Der vorftnnd. St. Eni Ich k.«orsilcndet. flnfmqen und velldwerden, welche die«insicht in di« Äkicn der«alle erlerdei llch»lachen, find wäieften» dl» zum 3. Juni i« nafieiilotnl schrfilllch el zuielchrn, Zoeben neue blummer eiscbienenl Oer ZomIisI Unabhängige Sozialdemokrat. Woclienschrifl Heranszezeben ron Dr. Rud. Breitscheid Abonnement* rlertellJbr'lch 10 Mk, Clnielnnmmer I Mk. Bastellunzen sind aufzuzeben bei der nächsten Pos!- ans lall, bei den Spediteuren der„rreibelt" oder In der Bnchhandlncz Freiheit", Breite StreBe S-Sl Kriegsopfer Connfnn, bcn so. aRoi 193a-10 Uör bornrittno» Große ösfenttiche Bstfnmm«nn w. S ch w e i z e rga tt e n(fln.ÄbÄn' £tt iikrnitioBolf SoiirtlTfr SriMstr i« Snf. BtituSoffcc eticheinf In Mafien. wtetairtloitaler ttunb Orr rtrlenOopfer tonn tHerliit. I ellischer tactlieilec-MaiiD Verein Verlin. vAro Tkigelufer 15, Zimmer 03, Telephon: Amt Moritzpl. 409S«.8782. Achtung! Montag, den St. Mai, Achtung! abrtsdS 6'/, Uhr , Versammlung Echer Vetrlebdoblenle,(VanbeleBieete)»etrtevsrilte «eneratber!nm!ii!unB»i>e!eBlerte lue da« Hoch uns Kmnehierbe im blaueu eaal der PerNner Aereius» uns jeonzertfn e, Nommaudauleustr. öS/SU. CagesorbmiNB! I, Aoriroit de» wenoficn HUdedhclm über Je. trtedöriile und Wewerlichnilen. 2, TlNnistnn. , DI« Wlchtigl.lt der Tuqrioisuung ersn.d-ri volljähllge» El- steinen. BRugUeuadiich legtiimtert. Der Vorstand. DsiiWl MsAMtt-WkWt verwaliiMBOilelle Berlin Si. SX, Linienstr.«Z-8S. Ar �i 1 e g l« r,«laltcumarkt 7 Tranchen.Bersammlung t?gge»-vrdnnng: .Bericht den den Verhandlungen ml« den Arbeitgebern.' Diilgl edsbuch- oder Parte legitimiert. Dfine die» oder mit mehr t!» 8 renlereiiden Wo-i/n-Bcllrdgcu lein Zutritt. �Zahlreichen Brsnch erwartet 3ilt flommlfflsn. Achtung! Achtung! WkMklae WMmiMiiilW! am DtenbinB. den 1. Jiinl 1020, abend« 6 Uhr in der.Stoun SSell", Haieiihr.de 108/114, Zagtt.Oibnungi s I. Abrechnung Mm I. Quartal 1920. 2. Vor ichläge Mr die halb- Ehrlich au» der Orttvectuuitung au»iSeIdenden M.lgtieder. 3.»lebt dorn Veebui>d»tag In Sltirnoerg. ific.erent! Pollege W-Lebmann. MiigiiedSduch- oder Kurie legitimiert. Oi.ne die» oder mit mehr 91» 8 reilte. enden Wochen-Lettrügen lein Zutrtit. _ Die Qrtbverwaltnng. Um DIe«»lan, de» t. Sunt 10?<». abend« 0', Uhr, In den«ophieu-SSleu, eaMueafiratie 10 17 Branchen-Versammlung der W e r k i e» a m a ch e r. Tagesordnung: 1. Siochmallge Beratung de» Taris» und der AuegiclchSintlohnnug.— 2. DtSluifion. Arn»!e»»«a� de« 1. final 1090, abend» 0 Uhr. In den Bharn»-Bäleu, Mülln iirafie 142, aroter aal. Ta ge» o r d u u ng: I.«'er an üdrr die Verband ungen de- Ireffseiitgrnpdicrung.— 2. Distuifion.— 41. verbendSangelcgen- heeicn und Vnlchi.dene». «cht'iNBl «Ichtnn,,! 9i|ßit)ntL knkMaÄiMkaz der Schrandertnanche am»lensiaB. den 1- In»! 1020, abend»« Udr, � im Lvlat von Ed ein ttvilouier«-«rahe 10. vrauchentammlt|tou»!NliBl>eder um s nii>. Sie Qrtevrrwaltnng. ch t u n g! S ch t» h m a ch c r! Montag, den SI. Mai, abends 8 Ubri SeßenllichL Versammiung djller Kollegen der Schoß, u. mechanischen Betriebe. Tage»ordnnng: I. Vortrag de» Aenofieu I a l o d 1 über vrodnkitdweie«, 2. Biete«ntiprache. «chnh-VrodnMb-saenosteiischaft e. w. m. b. H. Berlagsgeuosseuschaft „Freiheit" e.G. m.b.H. Die Fortsetzung der Oeüemi-VkrsWidknz findet am 7. Zchni 1926 abends 61/, Nbr in den VhnrussSlen Berlin H. Müllcrstraße 142, statt. Der AitffH tsrat ? A. Otto Töring. verband der Semeinds- u? ö LkaSiSNdeüer Zhilialr«rok�veriin, 3al)a»ni«itr. 14 13. Die filllnl, Mteh-aettin tuebt ttuen 1. nnd L BedoN- uiäelittgleu lrw e etnen E-lretar. Btw-rder müfien mindeiltn» be i jnnit DUij itb einer fr.te*»cweTtji-oti teilt- Becdandilollegen erdaiten den Borzug. K:nnt tfie tu ter Arveilerbetoe-ntig oiote rednirische nnd ichri illche veiuAgnna find Vo dedinguna. r', ,oldu»g erioigt»uch den»leichliisjen de» Siürnbergee Berdandttrti.:.tnzu komuien die leweilig vom Verdandsvorfiend iefigetegleu Te'.tnngt- znlogeii. Bewerbungen mit Vebe»laus sind vi» znm L0.?iini mit der An« chriit„picntcrbmin'* an die OitSderliiaUiuig Berlin I-I 24, Ztohanniastr. 14/10 III.»u itchtin. iBiinns! Trayer-Magazln IUroG« AuMwalil.r Billige PreU«-. I. MührtiislraOsd?«! (Kolonnaden) |li.6r.Frukf.Str.115| (nahe Andreasstr.) AttSW�Maen�nng. tof. Amt Zentrum 7890. ! Sonntag« ß8'-0hlosst«n. MOB EL extra biilis. Schlst-, fepeiso-, Herren-Zimmer. KOchen, große Auswahl Zahluncserieichierunz auf Wunsch. Neu�ebauer, CharloUsnburg. WUmersdorfcr Str. 128,1, Bcke SchiilerstraBe. Kein Laden. 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EcltU(»»(•■.«i«»1«'"f» Mtnehend' ItWdlT Pelertnia., Rüche 45 65,«, 12U, ISO M.| lletveütR iS: M.'Z 8. 1 to�ajli.AöTSS Z,«a,dsa4>. baist.les-d'ass. � Mite MetaMEiter-VeM Verwaltungsstelle Berlin. Todes-Anzeigea Den Kotlegen xnr Nachricht, dal! lolgende Mitglieder gestorben smd; Der Dreher Adolf Leawseke Prlni-Cngen-StreBe 23. am 26. d. Mts. Die Beerdigung findet am Montag, den 31. d. Mts- vomiitings II Uhr, von der Leichenhnlle des Neuen Nararelh-Kirelihofes IN Keinlckendorf, Kdgelstrafie, aus etatt, Dar Schlosser ASbert Loitz Neukölln. Lelneslr. 52. nm 26. d. Mt«. Die Beerdigung findet am Montag, den 31. d. Mts., nachmittags 2h Uhr. von der Leichenhalle des Neuköllner Gemcinde-Fried- holes in Neukölln, Marlendotter Weg, ans statt. Dar Klempner Kermann Bensch Wiener Str. 53, am 77. d. MU. Die Beerdiffonz findet] � am Montag, den 31. d. Mts., nachmittags 3 unr, von der « Leichenhalle des Thomts-KIrchholci in Neukölln, Hermannsiraßc, ans statt Reno- rar! 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