Einzelpreis 30 Pfennig ♦ 3. Jahrgang Sonttübenö, öea 5.?0ki 1920 v». tnämmt•Kt.ftm im» StmUft m> mcniat$ trar«i Mk W»}4t W1 mit 3b»»» ,[< lO-OS Ui. m »»"II" JoMM:,»«I Wr friMit»(»f»n*.M IN. jit Pt!l*rui*thn;m »«iWSiwft« ,»ts«z«». itf.w)tn(*t fiMf+m Um« mi« efffitrtw lt.e« Di, it Ix» Diul9 ant»7 SS Nummer 210 � Morgen-Ausgabe M M»*�«(Ww rr*.>p«n(IIM»(»•««»>>-» H«m Mtl L- DI«.»,>rl>ch ««»wnut(*«t S.- Btf,)»««♦»t.Un )Dm I.ij Ulf., C»u|»nt» a«|ti9rt laut f.jf. HxMiN»«» Xu»«!*««■*« J«*nmM(uA» 1.» Wl vMc fxt?»!«..- At w atttUnpiritf. bat MtiAm»! iv.ri U« l*(, libtt miHn BOert I. If. «» tt•eaflü)fani& Lös antisemilische Lözesgediide. Di« raifiumSrcn Kreis« suchen>«ch einem Sündei?s>ock fiir ben verlorenen Krieg auf öen li« die Entrüstung bti teeifei Don den wahren«Schuld igen abmäßen tonnen. Geit Lohren Mollen sie diireli Entstellung und Minachtung der LÄtsachen die Vorstellung erwecken. ÄS ob der militimiche Lusammenibruch«in« Folge der„zersetzenden jüd!sck)en. anti- militaristilchen ProTiogonda" genesen sei, die ihre letzte Krönung m,»Vn angeblichen russischen Gohdwndungon ans k)r. Cohn fand und al» ihr Ziet die jüdische Weltherrschc.lt ansieht, iwiii einem ungeheuren Auftrand von Geld und Papier wird diese Beh-Zi�ung immer mieoer mZ Volk getragen und hat ihren Höhepunkt ün jetzigen Wcchlkcunpf «rreickch Ein« der HaupOeschuNiigungen ge>gen daS Judentum ist der Lorrvurf.«S sei international und aübeit« aus die Tsersetzung deS christlichen Bci.gstandeS zuni Z»oeck« der llufoichtung der jüdischen Weltherrschaft ihin. Damit zusanmnenlliängend wird die airgohliche Solidarität der Juden untereinander den Antisoiniten als Bockild ent- aegen gehalten. Wer sehen wir uns an Hand einzelner Lei spiel« an, wie eS in Wirklicksieit mit der Behaupitung bestellt ist, daß all« Juden, die sich in führonden Politischen Stellen belätigcn, oder die durch ihr Kapital einflußreiche Wirtschaftliche Stellen erlangt haben, sich immer zuerst als Ereairftrogte der jüdischen Gesamtheit fühlen: Ter zur Zeit wohl am inen'len genannte Jude Trozki, ehedem altz Ler künder dei KoiiclMuZnuiS und.Zerstörer dcS riiffischen sv. ilitariSirnuS, von denselben rerktionären deutulen Klvi» sen gefeiert, die ihn herbe als Alljudcn und Schreckens« yerrlcker beschimpfen, hat niemal» während seiner ganzen politischen Tätigkeit ander« al« russische»nd sozialistisch- trolipoli tische Ziel« verfolgt. Das russische Judentmn stand dagegen immer in keiner gewaltigen Mehrheit auf seilen der badet! ischen Regierung KerenSbi, und Trotzki erklärt« einmal«iner Delogcrtion großer jüdischer Gemeinidcn. die bei ihm vorstellig Wierde:„Z u e r st bin ich Russe jUnddannJuder Daß aber die angeblich in Rußland vn der Herrschost befindlichon Juden in Wirklichkeit unter den Anhängern de« Bolsch�aiSmuS nur in verschwindcikder zu finden sind, ergibt sich auch.au« dem von der Soevjetregierung End« 1913 veröffentlichten Ergebnis iilber die Zujämmenetzimg der Petersiburger kommunistischen iParteiorganisation. nach dem von den 124 071 Petersburger Koimmulmsven nur 2,3 v. H. Juden sind. > Wi« eS mit dem Internationalismus d«S deutschen Judentum« bestellt ist. zeigt ein Schreiben, da« der Vor Jihende de«„Zentralverein« deutscher Staat«- 'ürger jüdischen Glauben S" an den Konsul Mar; gerichtet hat, wonach der 200 090 Mitglieder umfassende Zentralverein grundsätzlich auf dem Standpunkt frhe, daß seine Mitglieder national-deutsch orien- iert sind. Und Kurt EiSner, der Berliner(nicht aalizische) Jude, antwortete einigen Juden, die ihn baten, sich im Interesse deS Sen-itiSmuS ins Privatleben zurückzn- «ieden, daß, wenn beute immer noch ein Unterschied »wischen Jüdischen und Richtjü bischen gemacht werde, er sagen müsse, daß die ganze Revolution u m s o n st gewesen sei. Von Walter Rat Henau, dem Direktor der A. E. 0., schrieb Otto von Gottberg während de« Kriege» offiziös für da» KrlegSmini- ft e r i u m:„Er kam ohne Ruf mrd Amt,«in Deutscher in Sorge um da« Vaterland. Wie wenig« ein Kenner unserer Wirtschaft, fühlte Dr. Walter Rathenau, daß Deutichland «inen längeren Krieg siegreich nur dann überstehen könne, penn der Staat ohne Säumen zu ormnifiertem Sammeln. Sparen und Möhren der für dl« Kvieaführung nötigen Stoffe schritt. Der KricgSmin ister sah den Mann, den er gesucht hatte." Die» letzte Beispiel allein zeigt säen, wie falsch die Bchauptung ist. daß die Juden an allem Unglück schuld seien..»»'>»■' Sie Wimzea der seycsretsoMea. Bildung einer Weihen Armee. Vor einigen Tagen brachten wir die Mitteilung, daß Kh in Berlin Offizierskompagnien gebildet lk>bsn, mit'dem sichtbaren Zweck, im gegebenen Augenblick Hc Arbeiter niederzukämpfen und die Herr cha-t der MUi- Krpartci zu errichten. Die Berliner Gründung ist keine Einzelerscheinung. Im ganzen Reiche rüstet die Gegen- xsvolution zu einem neuen Schlag, und alle Einzelheiten. tije dar icher bisher bekanntgcwordöni sind. st?ben im Zu- anrmcnhang mit dem allgemeinen großen Plan, der Von den entkommenen Kappisten ausgearbeitet worden ist und nach dessen Richtlinien jetzt überall die planmäßige Erfassung aller antirepublikanischcn Elemente betrieben wird, damit der kommende Putsch mit besserer Aus- ficht ans Erfolg unternommen werden kann, als es am iE. März der Fall war. An der Tatsache � �....... �..... � eines kommenden, wohlorganisierten Fahrtäuswei��werdeV benutzt V u t s ch e s i st n i ch t m e h r z ii z w e i f e l n. Es'-- kommt nur noch auf die Wahl des Z e i t v u nk t e S an, der den gegenrevolutionärcn Kreisen am günstigsten zum Losschlagen erscheint. Wie fieberhaft im ganzen Reiche gc- � die arbeitet wird, und daß dabei nickll nur die ReichSruehr die j � g Die hier wiedergegebenen Richtlinien haben Gültig- � keit für das ganze Reich. In Berlin sind in letzter Zeit! bs'vndere Werbestellen errichtet worden, die nur techni- fches Personal anwerben und in den verichiedcnstcn Formationen der Reichswehr vorläufig unterbringen, i Diese technischen Truppen sollen bei Abwehr des Put'cheS durch den Generalstreik die Nothilfe unterstützen, Straßenbahnen, Eisenbahnen und den gesamten Verkehr wieder in Gang bringen. Militärisch glauben die Verschwörer mit Recht das Feld ichon heute behaupten zu können. ES handelt sich nur noch um die Aufstellung von technischen Formationen zur Ab» wehrdesGencralstreikS. Die planmäßigen Rüstungen der Gegenrevolution lasten sich nicht mehr abstreiten. Die Verschiebung von Baltikumern nach Pommern nimmt ihren Fortgang. In den letzten Tagen sind auch Süddeutsche, vor allem Bayern, in Scharen nach Pommern geströmt. Stolp ist gegen- wärtig der Sammelpunkt. Gefälscht« Urlaubsscheine ilnd Die Regierung tut nichts, um wenigstens diesen offenkundigen Betrug, der fckwn während des BaltikumabenteuerS betrieben wurde, zu unterbinden. Auch in der Mark Brandenburg schreiten Recht belustigend haben sich in jenen Tagen störigenl auch die Führer der Tauschen Lollsparlei verpalten. Sie boten sich, patriotisch wie sie sind, sofort telephonrch an, durch Eintritt ins Kab nett das unglückliche Babcrland retten zu belscn. Hm Ctrescinann hat das freilich in Abrede g> stellt. Aber nun erzählt Heilmann, daß dag Telephon- gefpräch von dem Abg. Dr. Leidig gefilhr! worden ist, der versickert?, daß er z u g l e i ch i m Auftrag und im Namen des Herrn Dr. Stresemann spräche und lelephvuisch« Antwort an Herrn Dr. Stresimann erbat. her rnisl'che H?ere?t«W. kämpfe mit tvcchselsöem Ausgang. Moskau, 4. ljuitv. S!M»ofilich Drissa haben wir eine« Angriff des Feinde, Ausrüstungsorbeiten fort. . P. D. für den Wahlkreis Die Parteileitung der Frankfurt 0. O- hat Studenten, die Baltikuincr.� die Freikorps und die O'si- s � � Tele Kiere. sondern auch die reaktionaren Bürger� und vor allein �(]ramm flcr,ä-tct; die Bauern organisatorisch erfaßt werden, dasür soll folgendes Schreiben, das in W e st f a l c n verbreitet wird. »lS Belag dienen: Greven, den 19. N. 90. SLestfalenl J.i der nächsten Zeit, wcrt.r'chelnl�ch in den Wahiwge'Y z»ollen d e Noten den hetzten und verntchtenÄen L-chäag xge» die politische, wirtschaslliche und veligos« Freiheit deS den. scheu volles sichren. ZL«nn das gelingt, erleben wir für unabsehbare Zeit ruf- fische Zustände. Um das zu verhüten, haben entschlossene Männer in allen Provinzen Ten schivnds die Bildung einer pcoe i tze n" Jeitlreiwilligen-Arme« eingeltütet, die keinerlei politische Ziel.- vnsolgt, und nur tm ä-ußersten Notfall« B-r- Wendung finden soll. Wenn abrr diese Armee ln Aktion tritt, dann wird sie riiiküchlSl»«»uf�ffen und sich auch von der Siliatienreflicning nicht in de,, Arm fallen laffen. Ter Reichswehr sind durch die Reg-erung die Hände je tun den, dcsgle-ichen den ihr angegl ever.en Kitfrcumlligc». bevbänben. Darum müssen wir beschleuiigt«ine Neu- organlsation vornchm«r. Die Entscheidung steht vor der rvr«. In einer S-itzung am henfigen Tag« im Landesbaus« zu Münster dm ich zum»orlSufgen KreiShauptmann de» Land- kreise» gewählt wurden. Eau-Hanplmann ist vorläufig Herr Von Schulz, Landrohauptmann Herr V. W a l l« y. Dringende» C-rchMer vi# ist zunächst, beschleunigt festzu- stellen, aus wen wir rechnen können. Ich spreche daher die herz- liche Bitte, au», umgehend zu w e r b e n und Namen und Waffen« gattimgen der Fr« will gen mir möglichst bi» zum Lü. d. M. mii- zuteilen. E» kommen nur solche Männer ci Frage, dl« unbe- dingt auf dem Boden der Ltersassung stehen und entschlossen sind, dem Aufruf zur gegebenen Zeit unverzüglich Folg« zu leiste» Die Ziechtoparteien»rganlsieren in allen Kreisen de» Nicderlauslh wie auch in den anderen Teilen de» Wahl- kreise» Franlfurt a. Oder planmäßig einen neuen reaktionären Putsch. Ist diese Tatsache der Reich»- regierung bekannt und wa» gedenkt sie dagegen zu tun? Di» Erregung der Arbeiterschaft wächst von Stunde zu Stunde. Wir bitten um sofortige Mitteilung der Gegenmahnahmen dcr Regierung. ES musi entschlossen gehandelt wer- den, rbr eS zu spät ist. I. A. d-r Parteileitung der N. S. P. für den Wahlkreis Franlfuri 0.0. E. Rosemann. Unsere PnrteUeitiing wird der Regierung die gengium Ilnterla-ien für die Rüstungen der Gegenrevolution in der Niederlansitz lielern. Wir warten ab, ob Gegenmaßnahmen von der Regieriina getroffen werden. Die Arbcitcrsihaft ober fordern wir aus. die Rübe zu Vewahren, sie muß vor allem acht gefan auf Spitzel und Provokateure. die jetzt wie Unkraut aus dem Boden wachsen und Per- wirrung und Unheil anzurichten trachten. Die Reaklion will den Kamps, sie arbeitet planniäßig auf den Bürger- krieg bin. Tie Arbeitcrickiast wird und darf ibr nicht die Handhab? zum Losschlagen geben. Aber wenn sie aus- holt zmn Schlage, dann soll sie auf einen Widerstand der Ärbeiterklaste stoßen, der zäher und ausöauernder sein wird als am 13. Marz., MlüSrlfche Menlemer. Allerlei Crrsichte gehen wieder, an über neu» Pläne der beut- sehen Militärpartei gegen den Osten. Sie erholten eine be- /sondere Bedeutung dadurch, daß sich jetzt auch die„Deutsche �Tageszeitung" sehr ernsthaft mit ilmen beschäftigt. Wenn ; gerade diese» Blatt sie der Beachtung würdig hält, darf man sie Bayern ist mit leuchte nb-c-m Beispiel varangcyangen und wvhl nicht länger al» grundlos bezeichnen. hat die Gefahr de# Bolschelvi#inu» endgüe.g beseitigt. Bor allem! Die„Deutsche Tag-Szeitung" beruft sich ans russisch« Gitellen, waren r4 die Daioeru, die ihr-Land gcreti« haben. WestfÄktsche Bauern, wt ein Gleiche» und rettet Seite an Seite Mit den Bürgern unsere hotkiglten Güter und unser Baterland I Jetzt»der nie! S» ist die Sch ckßrisstulch« u-nserc» Volke». Tie namentlickien Listen stich an den Überzeichneten ein- zusenden l gez. Stteler, Korvettenkapitän a. D., Greven i SB., Bahnhositraße. Daß die Herren auf dem Boden der Versafsung stehen wollen, ist nur ein vorgestkvbener Täulchungsversuch. Sie mei-nen im Ernst, wenn schon von der Berfasiung dir Rede ist, ncUfirkich nur die von 187 1. tbnen akS erreichbares Borbild Bayern vor, das wirklich« kildeal ccher, dem sie zustreben, ist das Ungarn des weißen Schrecken? und des behördlich sanktionierten Massennlords. Auch die rheinisckwwcstfäliicken Graßindustriellen haben in Verbindung mitOffizrercn ein Aktionspro- nnchste�ukunst ausgestellt. Es wurde. Arbeiterzeitung" in .«scheu g r a m m für die em-er Meldung der recktSstziali'' Ssien znfolae. belchlosien: Einer Entwaffnung der Truppen muß mit allen Mitteln entgegengetreten werden a) durch entsprechende Brandarttkel in den»»« Vorfügun, stehenden TagoSblättern, b) gegebenenfalls durch Waffengewalt. Di« Truppen, die fest tn der Hanhz ihrer Führer sind, sind entsprechend zu belehren, besonder« ist darauf hinzuweisen, daß der Arbeiter sie b r o t l o» machen will, und daß sie bei einer Regierung von»echt« die erste Flöte spielen würden. Versucht die Regierung vor den Wahlen kein» Auf- l 8 f» n g, so hat sich die Truppe rubig zu Verhalten. Wenn die W-hlen zugunsten dor LinGdarteien««»fallen, Ist militärisch»Inzuschrolten. E« sind sofort sämtliche Arbeiter- führer festzunehmen, so daß dt« Arbeiterschaft, Ihrer Führer beraubt, tn keinen Abwehr streik eintraten sann. Einem eventl. Generalstreik bei dar Eisenbahn ist wie folgt zu begegnen: Die für die Verschiebung der Truppen sowie für die Zufübri-ng von Lebensmitteln notwendigen Züge werde« von den-technischen Trnv'-en der Freikorps gefShr«. Der Bahnkürpor Ist sofort zu bcsttzen und durch sichere Leute abzufverren. In Frag« kommen zunächst ehemalige«ktip» und Reserve. »ffiziere, dann bessersitniert« Bürger, klein« usw.— Telegraph und Telephon müssen bedient werden. Die Freimachung dam nach denen der bekannte deut-Ich« General Hoffmaan ln drn nächsten Tagen»In#., Kurier nach vudapest schicken will,»m dem AtaatSverweser Horthy zu s'««u, di# deutsch«„Mlitärpa riet" fei entschloffen,«tn Heer gegen Sowjetrußland auszu- stelle» und wünsche gemeinsam mit»itgcrn»u operieren! di« G«. neraie v. d. G« l tz und L u d e n d» r f f ständen hinter ihm; man werde nach Budapest komme«. Da» agrarisch« Organ wlll da,« erfahren haben, daß v. d. Goltz und Ludendorsf die ihnen in diese» Gerüchten znge- schoten« Rolle unbedingt von sich weisen, vom Genera» Hoffmaan aber lieg««in solche» Dementi nicht vor. In Berlin besindliche Offiziere mit General BiStnpski und«walow-Ber. Einstweilen.c.fwebl l � � � � � Spitz# solle« mit Hofsmann und britischen Ossi» ' zieren zusammen arbeiten und die Reise nach Ungarn schon sllr dl« nächste ZeU t» Aussicht genommen haben. Dir Deutsch# TageSieitung", dl# den Plan verwirft, sieh« bin. trr der ganzen Jntrlg» England al» Anstifter. Nun steht e» fest, daß e» englisch# Politiker und englisch« Generale gibt, di# einen Krieg gegen Sowjetrußland, del dem sich unter Um. ständen deutsch« und ungarisch« Truppen al» Kanonenfutter v«r. wenden lasten, nicht ungern seh«,, würden, aber ei wäre irre. ssihrend, die deutschen Abenteurer In Grneralunisorm nur al» dir Instrumente de»„perfiden Alb-ion" hlitzustellen. Dies« Leute spielrn ibr eigene» Spiel. St« wollrn gegen den russischen Bol« fchrwiSmn# mobil machen, um den deutschen BolschewiSmnS, unter dem sie nicht nur den Sozialismus, sondern auch di» Republik oerst-het,, niederzuwerfen. Da» Fiel würde den Deutsch. nationalou schon recht soin, aber dor Weg dünkt ihnen gosäh-Ilch und deshalb suchen st« da» Projekt«t» Mn England beeinflußt in Mthkr#dtt zu dringen. Die MerlMsrester vom Hlärz. Die Auseinandersetzungen zwischen Verat und S e i l m a n n dauern fort. Der daitlchnationale Fuh- rer bleibt dabpi, daß sein ,:cht«soj'-allstisckier Befuck?«? in den Kapptagen den Eintritt von Mitgliedern der Rechtsparteien in die«»«terung angeregt habe. Hcrfft sagt: „stuVchtf» Versucht«c(Hattmanm) z», destoobiom, daß tx d« Dewtsch»a»i»:«»i«u Beck«»Partei ein« Betr�-g"ng bi» für Horb»!. fühonwz b-or v»« ihm freuechtichft zuHostardenen Noinvshlon ango- votan h«°b«. Ich«vi-»»«»« mich nanou, daß Herr H#> l ma n u von einer sofortig««,. ll-mb I l d u ng' der M#gi#. „. run« gesprochen ui-d auf d>« gorod« fi�-itzew«vd.-n«n M» !r. nein« Fabrikant«,, nifznrstelton hat. Tem<«(>-nüd»:st von m-.r orvär!, durch eigeneck Personal daß rne t'otze der Mraoru-wG. di« doch»ällig ad» i ooiourtsck�ifw-l Hab«, nicht in Petoaeht Urnnotn könne, sondern«uw ! Roub i l» ue, g»rfoiq«, müss«, daß bot alledam nur an»ine abgeschlagen, stm Abschnitt von Swencjany sind unser# Abteilungen nach einem erbitterten Kampfe gegen Osten zurück- gegangen und kämpfe« jetzt In dir Umgebung von Cumilo- wit'chi. In der Richtung auf Mologeschno dauern dir Kämpfe an, wobei einzelne Stellungen ihre Besitzer wechseln. In dem Ge- biete westlich von der Brresina sind unsere Abteilungen unter dem gegnerischen Drucke 10 bi» 15 SBirst gegen Nordosten und Norden zurückgegangen. Im Kirwrr Gebiete fürnpftn unsere Abteilungen mit einer feindlichen Abteilung, dle auf da» Ostufer de» Dnjcvr befördert worden ist. Im Abschnitt von Tiarsan stehen unsere Truppen Im Kampfe mit einer liebermacht der Polen, welche bedeutende vriitälkungen dvrlhtn geworfen haben. Tie erbitterten Kämpfe werden 15 bi» 20 Wcrst nörd, lich und nordwestlich von der Stadt Taraschlscha geführt, wo c» dem Gegner gelang, bi» znr Eisenbahn vorzudringen. Er wurde durch wiederholte Gegenangriffe südlich von Beloj» rcrlva vertrieben. Unser« Kavallerte bat, durch Infanterie unter« stützt, den Feind überfallen und mehr al» OOO Polen vernichtet. Endlich der Stadt S k w i r a haben wir den au,-reisenden Gegner zurückgeworfen. E» wurde» Gefangene ge» macht und fünf Maschinengewehre erbrütet. Im Ab- - schnitt der Stadt Wapniarka haben unsere Truppen den Wider- stand der Polen gebrochen, Huben sich der Station Krivoiolsk und einer Anzabl Gemeinden beiderseits der Eisrnbachnllnie be» «nächtigt. Wir erweitern unser« Erfolg in der Rich, tung»ach Norden. Tm Urteil cepen dle ßoltföaf-Bcnlerm Der NcvolutionSgrrlchtShof hat in der Angelegenheit de# Mitglirdcr drr ehemaligen Regierung Koltschak da» Urteil grsällt. Diese» stellt fcst- 1. daß sie sich»n elnre Berschwörung unter Mithilfe an»« Wärtiger Regierungen gegen die Arbeiterrcgicrung bctcillgt haben und dir Wiederausstellung de» alten zaristische» Siegime» bezweckt haben, 2. daß sie einen bewaffneten AuShnngrrunglkrteg gegen di# Arbeiterregirrung organisiert habcn, Z. daß sie da» Eigentum Sowjetrußland» geplaudert und den fremden Reglerungen»»«geliefert habrn, 4. daß sie in verräterischer Weise bewaffnete Truppen autz« ländischer Imperialistischer Regierungen gegen den Staat, dem si# selbst angehörrn, einberufen babrn, 5. dnst sie»lnr Masirnverwüstung russischen StaatSelgratumtz «nd de» Eigentum« der arbeitenden Vevölkernng verursacht habcn, ü. daß sie systematisch eine Massenhinrichtung organisiert haben. Verurteilt wnrben lm ganzen 2t Personen, darunter fünf zum Tode durch Erschießen. Tie übrigen ,n Zwanitz- arbeit entweder aus Lebealzeil oder auf 10 und S Jahre. !!e toirälm Verhandlungen. Während die Vct Handlungen zwischen Lloyd Georg» »nd Krasssn weitergehen, wird die Spannung innerhalb des englischen Kabineiis von Tag zu Tag größer. Neueren Meldungen zu'olgc. wird bereits mit einem Rücktritt des verbandlungSfreundlichen Staatssekretärs de? Aeußern, Lord E u r z o n. gerechnet. Nach einer Havasmeldimg wird in Wa'hingtoncr RegiernngSkreisen erklärt. Amerika werde ans der Konferenz deS interalliierten Obersten Wirt- schaftSrateS mit Krassin inoffiziell vertreten fein. Trotz- dem hat daS amerikanilche Staatsdepartement dem StudtcnauSschnß der Handelskammern die Pässe nach Ruß- land verweigert. Der Oberste Nat will eine Mission entsenden. H.H. London, t. Juni. KOhrschetnkich wird der Oberste Rat eine Mission nach Ruß- land senden, welche dl» von Keaffl« gemachten»«gaben übe» dto Egportsähiskeit Rußland»«achpeüfe« soll. EugllsHer ßrM tör Pari», 4. Juni. Roch»wer Rentermeldnug i» wr Betrag de» englische« Kredit,» für de« wirtschastllcho«»«fba« Mittel. e«r»pn»»nd der baltisch«« Gtaato«»orläuflg auf 10 Mll» liona« Pfund St#rltng s#sttz#s«tzt werden. ZuksruaUosigler GeWN?schGskon??ctz. V-ri». 4. Juni. Dne«llgdmet«»«#»#rks«a st»»««p##ß zu veranstalten. ,u. g#ftt««». A«t.Vli«unä d.-r>s«cht 4p"a« 4« i«« gedacht fein mehret«» Bun'ton irreren. Da»«tandrecht wird f»»«rt per. st doch»c j-»«« ttac.«6« Heen, Hrimonn hängt„nd strikt« zur Dnrchf-'hrun# gebracht. P a,, a l d e m a- i jst tj«atüriich fahr t'jwneeBefcn, jetzt»er ttine«, Y«rta«wwsse« k r a t, s ch e Blätter sind sofort zu besetzen, die R e d« k- teure fest zunehmen. Die Macht y«ht auf die militärt- scheu B-'#h?e/-aiar Über, die dafür zu tor-en haben, daß alle Fiihr-r t-r Arb?ttcr«r.sch"blich gemacht w-�rr. Ei» U« b e r w a ch u n g» d i e» st ist»in-erichtet, der alle#, nl#«in selch»« deü�i«b«n, dar mnmai M«rfottetbche Ve-'ftänt- »># für ein« Sxugfung n>< de« tttch#i4x»rtci«, gezagt hat." (£5 wird H.rrn Hkilmerm nclch dicsm Feststellungen sehr schwer norden, sein freundliche» Angebot au die?tationa- iisteu zu be'ireileu, und m.'n kann eS nur mit Bleuten be- wa« mit Arb«it«rai'aeliae,ch?i»en-.II tun h«tt, kontrolltart. L.'«be„#.- arüßeu, daß von diele« interesianteu Verhandlungen noch wichtig# B#tri#b# sind durch Aodrghung AnMeStp« auftechtzuachaktcn. ktc Todotzstraf« für die j vor den WM«» der LefsentUchktt K«mtot« gegeben wor-- ist zum Prüfest#» don tdül ist."-»worden. «ikitätls»« Grnßpfktckst Im»»setzk««»«biet, vi» bi«.Frank- kurier 3«i;unj"»»« Koblrng meld««, hat die Jnieralliiert# Rkeinlanb-Aommlsfio« n«u»rbineck angeordnet, daß alle de,,,- sch#« Mil»tärpersonen, Postztzf., Feuerwehr-„od First- deemte in lln+fcm dl# F a h« c« der»:rbSndrt«n Machte»rüßen»üffrn. Di« Okfigiere müssen b-i« Offizier« der tzerbündete«#Ui*«« um» bSde-en Ranee« grüsirn. «ll. ar.dev«» Dmitsch#« in Uniform müssr« vntrntrofiziere grüße«. P»llI1d(»tp«»ahl w Paraznap. Nach eln-er Hwxttzmrfdunfl Parwgaatz»owel Gondra o:nwV> VstzlMcht Ölt Ge»t??schB�r. Die Plüne K»«ktisn in Seycrn haben den Nrbritrm hart die Eis ihren der reakioniirea Herrschaft deutlich gezeizt und sie »ur vbuichr vereint. In vielen bayerischen Orten ist auf ein» «iitiz j« Beschluß der Leitungen der rechtissiialiftischen«nd der unabbäuziie» Partei in Serbindunz mit den OrtSanIschchsfen der viemerkschaften und den VetricbZrSten, den Mitzliedern der«e- werkschasten und ihren Bnzchörlgcn die dringende Pflicht auf» rrlczt«reden, von ihrem Wahlrecht Eebranch zu machen und ihre Stimme lückenlos für eine der sozialistischen Parteien ab» zugeben. WaS In Bauern Pflicht eineZ jeden gewerkschaftlich orgsni» sierten Arbeiter?, Angestellten und Beamten ist, da» ist eZ auch im übrigen Reich. Tie Reaktion holt zu einem entscheidende« Schlage aiiü. Sie wird, wenn sie zum Sieze gelangt, all« yoliti- schen Rechte der Arbeiter beseitigen, um die alte kapitalistische Hörigkeit wieder auf'lirichtrn. Die Auzllbnnz des Wahl- recht, ist deshalb für sedcn gewerkschaftlich Organisierte» heilige Pflicht. «oMiSchlge Wtmi, Auf Tumd eines 5!obinettsbesck!liisseZ ssN« Ke den St? lv etiiebcn den Arbeitern und Lecimten am 1. N-ai Urlanb flehen Weiterzahlunq d es Lohnes ge- währt werden. Aus diese Weis« zc« sich die Rtsiieruna aus der Klemme, in die sre die Nationalversammlung durch die Ablelinnnn des 1. Mai als aeietzlichcn Feicrwst �bracht hatte. Wie dieser Kabi"cttÄ»e'chlus, aber tatsächlich inne- «ehalten wild, das zeiflt nacksolstender ftrltfch, den de, van- desfinanzamt Troß-Verlin an fem« underseordwrtrn Tienst- stell n richtete: Eingana Lb. b. IsiLO. Rr. 2»37. I./LO. B. 2800. LandeSfmcmzamt Gro�-Bsrttn. Able'lung ff f. Ar 2l0. S. III. v-rlin NW. 7. 21. S. im Im Hinbli-k auf dir Entscheidung de» Herrn Reichdichatz- minister, vom 7. Ma» 1900 Nr. I p 2/4.390, miige teilt durch dwZs. Nr.!4b. b. 0. om Ib. S. 20. läz! sich die«?, verkiigung vom ö. S. 20'. lit.b. III. betreffend Lohnzahlung für den 1. Mai nicht ausi-chterhaltea und wird daher aufgeh-hen. Die danach zu Unrecht gezahlten Löhne sind bei der Au,» »ahluna der neuen durch Nr. lSS. S. III. vom!7. b. 20 ange- künl gtcn TeucrungSzuschläge einzn behalten. Nach Mit» teilung de, Herrn Reich, schahmtnister, enthält da, nächste V A Bl. unter Nr. I. p. 2/4bb4 vom 12. b. 20 den genauen Erlast über dies« TeuerungSzuschläg«. gez. Domino. An das Reich, Verpflegung, amt Berlin, Reich, verpflcgungSamt Nr. 2437/1. 20. Abd-?-k an.S." p.p. Berlin, den 2S. ö. 20. gez. Schiel. gez. Denke. Wir haben cS hier mit einem ganz groben Wortbruch, mit einer gegen Treu und Glauben verstoßenden Hand- 1 lungswcise zu tun. Nickst genug damit, daß man Nachtrag», sich seine Entschließungen wieder aufbebt, wagt man es aucb noch, den Beamten den schon gezahlten Lohn für den 1. Mai von der neuen Teuerungszulage abzuziehen. Diese Negierung. die sich weder stark genug fühlte, den 1. Mai überhaupt nickst anzuerkennen, noch ihm rückhaltlos zuzu- stimmen, verlegt sich nur noch auf di« feigsten, hinterhältig» stcn Maßnahmen, �br fehlt jeder selbständige, kraftvolle Entschluß, sie ist daZ Produkt der inneren Haltlosigkeit und Schwäche der bürgerlich-rechtssozialistischen Koalition. Die Beamten und Angestellten der Staatsbetriebe müssen dieser Negicmng am 6. Juni die verdiente Quittung ausstellen d»rck> ibre Stimmabgabe für die Unabhängige Sszialdem akratische Partei. ?ie Eer'el der Groß!«!» Me. Was kostet ein Mandat? Die Deutsche VoikSpartei ist nicht» andere, al» We b-ki» tische stilial« der Großindustrie mtt bem«vstrag, alle Wünsche dieser Kapitaliften zu befriedigen. Zu diesem Zweck stellt die Großindustrie au, den Rtesengewinnen wöhrewi» de, Kriege, und der Revolution dieser Partei Millionen und Aber- Millionen zur Verfügung, hat StinneS, der eigentliche Führer dieser Partei.«4 Zeitungen aufzekaust, die unter der 21*i< der- Nnparteiiichleit den stcldzug der Großindustriellen uwi/ebbhen. Tie.Echiesisch« VolfSzeitung" versfjentlicht zwei Schriftstücke, deren be"'.-.rkenSwerteste Stellen zeigen, wie eng die Verbindnng der Deutschen Volispnrtei mit der Großinduftri« ist und wie die Kandidaten dieser Partei nicht, ander«, sind, al, ihr« willfährigen Zh�ener. In de« erst,n Schrift» stück heißt«,: »... Wir haben... sür die nSchf»« Noch,«Ine»«*• traulich« Besprechung der Industriellen anbe- räumt und welle« nvii ein'val hören, wa»««, dort für Bar- fchliizr zemacht wrrdeu. Nrnr-dinz, bewirbt sich ein»an G»n«r«l- direkter LSzier sehr«arm e«pf»b!rn»r Kandidat.. � der LegatisnSrat a. D. van R b e> n b« b« n um«in« Kantldatur. Herr v»n KHeinbabt» hat sich hier»ar,,si?llt und te».-b»lt,t die ganze>nr»l,»»nh,it mit afsenbar»ntrm Geschick. Er hat»u- n-Schfl sehr erfreulich« Be,i»dnn,en ,nde»„vre,» lauer Strursten xiachrichlen" an,»knüpft, er ver» fügt über«raße Geldmittel, dir er«n» ,«r«er» f g g ii n, fl e l l« n will, und er l»t sich auch»rbpte«, red- nerisch überall aufzutreten.. Di» Each» W dach die, daß wir, wen« die Wahlru schnell»sinmen, dann ahne finanzkrSf» ti,« und«ute Kandidaten in«rahe Schwieei«- keiten, geraten, und»aß wie schstminsteufall«,»»reifen müssen, w» sich Olnti» bietet..•" £■'c ,it Schreiben, da» vam 9. April datiert»irr, sag»ine slbst!a, GrfLhI de, deutschen Haffe, und der dcntfchrn BeraeltnnA auskosten, msiffen den GottrZarm der nudzleichrnden Gcrrchtiokeit fühlen.(5, handelt sich heute um mehr al, um da? bloße Bestehen der Forderung de, Bibelwortes „Mein ist die Rache, ich will vergelten, fpriikst der Herr". Wir mliffrn glauben, daß iru, der deutschen Abwetirkraft, die an den Feinden die vtrausamkrit»ergilt, Gotte, Wille spricht. Wie Oiott sichtbar geworden ist im deutschen Volk, so ist er ievt sichtbar > geworden im deutschen Heer. Ja, e, ist Gottr» strafende, rächende, vergeltende Hand, die die asiatischen Horde» zu Hunderttausenden in, Schattenreich schickt e." Und zur qleickxm Zeit, wo Millionen deutscher Proletarier in den Sck?üd«nrt haben, daß eine achtwöchentlich« Diktatur de. Pro» letariat, Unsinn sei, denn di« Zeit nach dem 9. Novemb'r habe gelehrt, daß man schon an une achtjährige Diktatur de, Hr.'te- wriat, de.cken müsse, wenn man andere Zustünde auf allen Ge.!umt: bieten schalsen will. Diese Aeusierung Futran, bezeichnete der Mmterfeldplah, ■S. P. D Referent al, eine Anforderung zu Gewalttaten und Rlarignnr.iplatj. sagte, daß Futran somit leinen Tod zu recht verdient bat.! Am Gärlitzcr»ahnhas. Al, ich, wie auch der Borsrhrnde von Menz unsere Entrüstung Spertplatz, Goßlerst-ieh», darsiber auZsprachen. griff dieler.Herr zu seinem Hut und ging Wkberwiose, Webcrstraße, mtt d n Worten, daß er mit Leuten unsere» Schlag--» nick«,, '« wn will.?!, ich am s.lb.n Nachmittag, Sonntag, Steucrhau,, Landebero-r den SO. Mai, im Nachbarort Groß-Wolt»r,dorf, wa vV in einer Berfammlung sprechen sollte, den Genossen diel«, Bor» kommn!« erzählte, teil'en mir dt« selben mtt, daß drelelbe S. P. Do-Redver am vorhergebevden Abend in Groß-stloltorSdor? In seinem R serat genau dieselben Acußerungen getan ba'. Von den Genossen in A l t-? ü d e-« d o r f, wo derselbe Re'erent oeivrochen hatte, wurde mir bestätigt, daß er mit kckbioen Ai:,. lsihpnnaen auch da au'gowortet hat und damit gegen d!e N. S. V.®, Ulfieaar-g'-H ist Der Herr S. P. D..R scrent heißt Fohde und ist Stadtverordneter in Köpenick. glied der Demokratischen Partei, erklärte in der weiteren Diso kusston, sie müKe leider dem U. S. P.- Ret.«er Recht gebe«, toack er üi»er Eerlach gesagt habe. Tie lamme soeben au, btif Sepmen-SAen, wo ihr Parteifreund Gras Harry Koßlor vo< einer meist au, Unabbängigen und Koinwniisten �eJehandez» imposanten Bersamm.ung unter lmn'eker Stille eid�tt»undeckit vollen Bord-�g ü-brr P«r-i>i>»mu,«ehaldan h-rste. l»m so um» i angenehmer se, sie über tei Niveau dieser Versammlung berührt, In einem ssstündigen Schlußwort versuchte Stadtrat Loeh» ning au, der unangenehm gewordenen Situation, zu retten, wai roch zu redien war. Ja, Paz-ißiÄmi, sei«ine sch'av orhaben« Ee-che, aber— keine Pa rteiange lege nheit. Beim NuSeinander« Mbcn der Versammlung konMe man manchem der ahrsaenoll Hpteßer die GewisscnSzweifel vom Gesicht lesen. j Em H D litr TahImc'Miffe zu nttaleat Während bei den Wahlen zum frichirren Reichii'a», di« Oefsenllickckeit schon im Laus« der Nacht di« Wahlergebni�e etj fahren konnte, ist da, bei den Berhü-ltniewahlen i'.unöglich. Ach dem heutigen Wahlsystem ist j-eder Krei» in etwa 1S00 bi, 2000 Wahtbezirle cing-eteidt. Nach»cm Abschluß der Wahl h«t de« Wahlvorsteher jede, Bezirk, da, Ergebnis festzustellen. Da« dürfte in einer grossen Anzahl von Wahlbezirken noch am Sonntag abrnd möglich sein. In den ländlicheti W-ihIbrzi-rien ist e, wekil ausgeschlossen. Wenn die AuSs zä-üut g der Stimmen eitva gegen 10 Uhr beendet ist, muß da> Ziählergehni, sofort auf telegraphifchrnn oder telephonischem. Weg, dem KreißwabNeiter mitgeteilt werden. Auf diese Weis« dürft 'i«n bei dem Krci.--«»h-lleit>er in der Nacht zum Montag noch au, einer sehr grossen Anzahl von W ahl ibez-i r k«n die Ergebnisse einlaufen. Auf keinen Fall ist aber-damij zu rechnen, daß au, sämtlichen Wahlbezirken schon da, Zähl, ergebni, einlansen wird. s Di« Arbe.t d«r Zusammenst-ollung der auf die ber'chiedewit Wah Ivo r schlüge entfallenen Stimmen beim Kreiswahlleiter ein« so erh.>btick>e, daß si« frühest««, im Laufe d i Montag beendet wenden kann. Der Kreiswahlleiter teilß dann da» Ergebnis«tegraphifch nach Berlin dem ReichSwahl, I«il>er mit. Man rechidej in Berlin damit, dag dielleicht dick Di«n,tag abend die Ergebniss« eingelaufen sein werden.. Tretz dieser durch die lai-gwier-g« Zählarbcbk erschwerfeitz Festftelh.mg der envgüi-tlgcn Crarbnisse wind es aber möglich fei-n� bereit, im Lauf« der Nacht zum Montag Teilt ergebniss« hauptsächlich au» den großstädti, schen Bezirken zu erfahren. Da auf je 60 000 süß einen Wahlvor�schlag abMgeben« Stimmen ei-n Abgeordneter endz fällt, kann au, den Teileryichnissen auch bereit,«in Bild übe� den Ausfall der Waht grwmuien werden. v!e 5. Vahlnvmmer der Jtalan Vell". D>« Wahlhefte der.Freien Welt", die im Wahlkampf berektsi f «chknebe»«. im Schwarzen Adler. Hauptstr. 144, 7V1«Hr. 1 NpüftAn. Heut» Sonnabend, den i. Juni, abend, 7 Uhtz, dreiti, Opfer vrrlüufiz Han, Paasch« ge- worden sei. Herr Loehning habe der U. C. P. Mangel an Fdenlen vvracworsen; w» seien denn die großen Ideen der Dem«?rail«k Sichtlich»nanzenehm berührt vor Herr."»ebning ran der Fest- stellung der Tat'ach«, daß van 21 feeiuckrali chan StaMVetarbaeien riinf;*c BalkSpartei übevgetrete« find, ferner, dost De. Fritz Gerlich, einer der Seuchie-t der De-lo'raten, z«m Hauvtlchpift- lciter der.München«: Nenefti« Nachrichten", die»om Oh«»»«. Kau»»«,«uoiwn,«twcieit«. _ KrgU MwansaS Hgmb.urgxr. Mges�rlMM ( a i- v«v v- v. � o w ti j W-A.j rVTHH�p».«/»•..\.«..»w Braun-hal, Genosse Dr. M�sc, und Bruno Lsch. der l»utschrn Kultur" teM unl mit de: Antidelschewiftisch»« Pze» dee Firma»P-'nkeadpnitoevschaft" ,hr tun tzabem. Ger» sei' die« Die 9i«a„zum Schutz« wieder cinaml mit, daß sie *-n'Av»AL äst jetzt unter pUU.'iH.e Unwesen toc-bt, Mumm. fln«efsr flaief Der Oavstß:k«utm»nt«sizsch j» SaiMw-i st: in stn»r-ocht im«, brtann�«»-.!«, baß in der Ermttta» tu.To�o�jrtui W»«eaen im . % PFUMD g|«8 1 i Isafe mm"14-3 p ' fii.iAl.en /AN IN eRD�-EERUN. KMM laser-undbörorWume is�?00 5cmle5iTcmeStrASSe/' NR' SS. Landibfrstr AIIm 76 77 Loovtsx.öcnS. Janl, «owi« tsxlicd GroSsr Ksrrträr�ns�s- Mülksipt Vorher: Dxs stae, xrsZ» Vtrtstä- Pr#;ras!SB. Allan Sanalkra« Uhr. Wcatiaow.*! Uhr. Is<«i rtcluten Taeoa; Darlaa �»r RMlscalc« Baiitmqie. Verw»ttmiB«rt,'.3g'7�n«awiwr*«Biw�� Wi! Nichi ftasK da«'JSrrk vou Dr. Jsr. Split D!o Scltnle der Elsa fein Lebensbuch zur Pflege de« eheUehsn Glücke ss o�naniil«>«rd»u. Wi» vi«'» WlUlvn»« Mivlche» xsyrv m. berattl» nvö ua!»!» die«The,»�7!ch«in» «vNld'Ich« nl«n'ch'!>l tolS«:» ist i» Schssb«» zedcoche«,»ei! vi«!, Ehr« saijch««daav�l!»,!hafig«,'»!),<«orde». — V�l«» Werk u;>i sc!::«« vor- jorgrvdev v.-d anNiläre«??» Tun kav?! l» viel Uvbsil vsrhÄe« and Ift bofcft»i» xelHaIru, »ic AalPtder Jät«'!» di»- {calgrn-.a Zein, die»in «irk-ichezÄuick in der figt p:.d»n isoüen. Ca« V»c!c*«V8! 15 mch y es?»>«»ii«, K«ck. Drei»»«rcch�i"to. JIJ».— Z" tejitt«»vach Bogler 1. Ge., �5«Hn W% Kökh,s«r 65t. ST. To-Je.« ar.r»»ge. r.tn tollsten tar Nachricht, äit an, er Kolltgs. «sr UhrllBf M?7S«Z SsStlüer, Sttrg*r« JMI ämmMi. mmmt l?nmo�S>'«"= Touptta(TST)j i�sonntaJ��penbur�| | 10 Uhr: V/oIlörEÖara-| X««lir«i> Vor olaeirAtts A'nmm r.d« Bder unver gleicht ich« W ZaeberktiMtier feS mit««ir.em erecSstroMeu P«!a*t der MlKnlonen. C. W@lss@rJ, Mitim BaigfsacHscs Rad Bemtass zs�MSZs Bfisodlung Spwl&gfanK�&q 10—13 wmA*— 8. Sgaaelag» iO— dH ÄÄ hr.• talek'K« flaraieliea« Ki:*$s:hl*r.. ftarv.Scfcirlche. Oes�i Luej ho sab. S«fv»rsj«-ö;vrefl, BMufwirttjctoehwoiref, Im«rtieo uad mr. LSmr»M WVTtiM tfar Ifeeafts�r Sir. 55-78 Taglirk nbands I Ubr. SlMrr. tK l tat. UHieF, 4(De Isliti Mnr.|. Fueisg-iitnätatg spricht Scnnabsnd, den 6. Juni, Garmmla-S&o. ZaüinM. GioS-Biilifl Tora». Klic--c'i— RatanhaM« l'Sr Frtiteg: Ofritt» „Spree zauher'1 AH lunattMud; VJ Mlrch««- kUi»» fraise Hinsel una Cretcl tÖ Orof« PrsmiAt« iQ DU jr. KI! «rktr st H flMtwt, M. Tkpvimi li'j.; O. srrofie Katharina l A'.lt d. Feuer spielen. tMiHsnliaiis |U.; VI» Reis« I. d. Mlidchanzall Berliner Tbenter ü Uhr: Der le'xte Walzer ein. Tsrtank! i'is« teeeigs Sts>.««er Sanas« ScJtrj N 4, Ber*«ci*«t*T tf es- preiJ» ?renz'T(mfcie8?8 Eliwj.Raabestr.lT. Vsrlct6-Pfsgr«njwl ■rerTTT�VT-'"' HtTaaÄiii.chSpNis Bdlawslr.( Lkteow 2393 K5OUWM«e Ein« pelltitch« undj satirisch« A b r• c h n a n g| von Felix Stötsinger und Karl Eolti Mit tirkn 30 öil.i«rn , Witt?«»er Umachiag Preis ungsiiitr M. 4.— Barisllunjen tchon Jetzt erb«tan| B�chtianäfuß.� Pralbeii I Berlin C 2:: si Breit« Straß« 8-9{ tonnte« und Monte» 7t', Uhi Sic M■ rc'Jtce von Are! .eopeldi ra kvOntitanti Nsatn bis Montll TLUHr: Die bässert Häufte ""'Llüf x A d a l_b» r t W» ßpereÄBBS Direktor:«>«ä» Ü.rea Abends 7 Uhr: Prisizessln Fiiedl l.Brnunsiufp.tl 2.Fßan!in!Be4S 3i5nj!C�.29 S.Bfifiämätr. 2 MMMkök.tt». ZtLÄllMÄS l-S'iti SU nJsrHictwtsn pralssn fcils-KseHoi, ASaahU, B«s 4'*$t49i RflBÖi-roäte (Eahniiot friadriOittiaJIn) TJslIch 6 UUr: Ida Wfist u. Bruno Kuslnnr In l)er jput« Hat Zonntag 4 i hr kleinn Prtl««: Hessl�i Blei AlAJOcrälnlum sewie 2ül.on u. 0�eo:-»iJeur_ kaaft Je Lcs Oaaz'ust ■ad laiilt Uber de« liklittali�srftJiirsiiu in«ixeran 3 Bfr.Iinai« einem diametralen Gegensatz zn de« frchgebigen Per- Ih.üi?n der Unternehmer in diesen Dingo», die ein« gut« Verzin- füng d«S angsieqten.Kapital» voraussehe« Besten, stand ho« Snt- llohmmg der llrbeiievfchaft. Hier bedarste e« immer wieder der schwierigsten Kämpfe und Verhandlungen, um wenigsten» einige iGralchen Lohnerhähuag zu erringen, damit die Lohnverhältnisse Ober Haupt noch in einem verhälwi» zu den wtntschafMchm Zu- ständen erhatten werden konnten. Und dennoch war sehr oft der �'leniungsvorwurf zu vernehmen: die Lohnerhöhungen feien ßchuld an der Steigerung der Preise, also auch der der Leben»- hlittei. Diesen für die Arbeiterschaft fast unerträglichen Zustand toünschten di« Untornehmsr dauernd beizubehalten, di» der ß>. März einen Umschwung hinterlieh, der naturgemäß die rasende Holzindustrie am schwersten treffen mußte. Da» durch gewiegt« Daiifeotteur-Börsenmannöver verursacht« Anziehen der Valuta «imevfeüS, und da» zugestopfte.Lach im Westen' anbererseit», keifte dam Schiebertum ein wenig ba« Handweei und die Haupt- tÄrnehn»«»oarren in lurzrir gait verschwunden- Di« Gefahr be» stamd, dee Produckte mit westqer Gewinn abgeben zu müssen aA ViÄhar, und nun entpuppt« stch d»e tzi» znm llaberdruß betoste Web« de« Unternechmeirtum» zum WntfchostSaufhau und der All» |jevi«mhait: die Betrieb« werden stillgelegt und auf Abhilfe wird gesonnen I Dar allgemein« Hunger nach Provutien feim eigene« Boll« kümmert dies«.BolWgenoss«»" nicht im Fringsten- Da der Stau? der Vecksta keinem Ratungefetz ustervegt, svnds-u! ein« K»lg« dm Prelsftwgevungo» im Jnlm-.ve cht. ssttr, He Arbeiterschaft von einem Bist«« der Preis« nicht mir nicht», ß»wdavn für die hrinyande« Natr-eapigheiie« steigert sich dar peei« fegar noch- fSieb« da» Brat.) Der«dtitzmarki ist nawraemäß dSWg der Bsvengung prstS Dessen ungeachtet werden Äte N«r?ft»«r Holzarbefter sich der WiAür de» Unternchmertum» nicht so ebne weitere» beugen. Der revolstio»ir« Geist ist nicht durch die Hungerpeitsch: zu bäubigen, und die roformistischen Schlacken in manchen Acheiter- kstpf-n werden durch solch« Machinationen um so schneller fort- geblasen werden. Ein weiterer Teil wird mit den anderen seine Lehren daran» ziehen. Dieser Wirtschaftsordnung seist Kraft leihen, ist«in Verbrechen an der Menschb-it; lie vürd bloßgelegt durch da» Heine-Wort:„Wenn du aber gar nicht» hast, ach, so laff« dich begraben, denn ein Recht zum Leben, Lump, haben nur, die etwa» haben." Dies« Feststellungen, die hier in der Holzindustrie gemacht «»«rden, tv�fcn auch auf andere Industriezweige zu.ieei«l. GprenzwiS einer ll. E. P. D.-Versastmwng in Vabsrboru. degetzen, tvenn«weh«ick» eftu» Uftberfüllung mit Aa«n. ßikmn wege« der Urnnögs chfett der K»stk«me» t?n, fftr die mrn! dvikt, weiß sie, wie sie zu wählen hat. �glückLch" de« llkrtlmvSpre st nabeflebeechö«, Ksstea sich etwa» emzufcha>ffl«,».,ft wen« t* nach fa notwendig ist Da strrnen di« llsternahmer nach oinvm Ustevege, M ist«e P«rs ch I e chte- ckung der»ahn. u«d A rtz« i t«de d in gu n ge nl kMo «rf Kasten der mn ja stcht Mn bem dtpherigen Profit •fevo« zuaedm f> mMfen, ßel der Bowr«, windw fta«(w.ach; i_, � M �' v i SDie Orttgrupp, der ll. v.?. D. P ad e rb arn hatte zuw Al» ersi-»«üwl d»n!« dn.««echmm« ,-ü�ch-r Fahrun-! l � 5�»Festl� Mählesters.nnlung ei!cke«.fea in der sttn betr.«»c*terer Oiuerun�ziiLanK,«ststn-eche«* de» Peaerttieg«.: c.< rl berbäkstffen«w Um-».tat:«-i.zrSchchchww.*****| � d.u'schnakion-l.ant.s.mMch.r !s0 ÄngehSrig« der ougrtuch m Auflösung befind» gefieOt m» fe« wm den dorhrntzme» wefterg�tW«er.! � Marmelade„Löweafeld � dem-en nelager de» sollten,«der twm- boKnüze« sich di« Berit w« Echarftnach« j S« g e«»'»«»» t sch« d l g n»»»»« i 0� vi« r l. die thneu der Holstndwstvie»wch«il Wem sie«na« law bwsteu»<*.rmbchaunwr" Seit««"stiUllk. nach Paderborn WrPtert Lohnabd«. ihn. D« Zweck'»« Uestumz ist dar. alt««vhne auf!««-d«». um die Versammlung zu tzw«**-«uSgcrfist«: Um te» iaä Niveau de« RaichidtarifZ zu senke«, de, für Beeftn»nf Grund**** HeldeniShm mt«tr.:äcet.eCm, Hmffigionawn»fallen lokal«»ettbchanw» nicht et--»«vetcheub«ngeftchen werden i>n» Htel�sfeN' Leicht««. G. waren glrechsallS in Bevettfchoft. Durch Ölufteßang von tzlugzetteln und»nileben Zur Verstärkung tzi-se» dSbrnerntBel» tdrztv»in Teil der anftssnnchjch« war Me nötig« htibri Bei riebe frfoi* 5k Arbeit»»«44, um Mt notwendigen Bn t> la ffu« g« n— desander» der vetriebwchte— t>srzN»«h«en E n«»irrer Teil h« di« Betriebe sefert gnuz'öiSssiegti all«» Einspruch wurde tauben Vh««w gevredigt. 3» behördliche» Stellen versagten tzänDlich. j» keinem Fe» ffi den Ardeftem, dt« doch da« WirrschaftAiebsn«fdanen sali»«, verstand giletstet svsrdrn, ein v«w«l», daß dt« tzwstanzen mst den snterrsst» konftrm gehen- Ganz besonder»«Useitig werden die veschwerden de» A»> teiUr durch die Vertreter de» DemaSi.'-nachuugSami«» behandelt. In vielen Fällen der Mulduug von vetrUMfUllegangen wurde den Arbeiter» lediglich d!» gleich« Uirtveorti»ASe» tn Ordmmg, die Vlicher weilen«in Tefmi aus, 54» Firma dann ihren Betrieb Nicht ausrechierl-altenl" Da« hindert«»stren Teil der Unter- steh in« r aber durchau» nicA, S Tage»ach solchen Weit« festste l- luu?!«» einem Teil khrer Arbeiter ei»« An�sordernng zur Arbeit»- ausnahm« zugehe« xn lassen, wenn ste sich eSerdtng» ganz de- ftimmien Bedingungen unterwerfenl Sin Dorn i« Aug» der Hsizi«dnstrj?llrn scheine« die Be- kriebSräie z» sein, die in fast aste« Betrieben al» erst««f die Strafe flezcn. Ganz otse« und n�geatert wird bt« Sabotage de» P-'!r!«>ci.'rät?gis-5r» betrieben- stester gibt k» in der Herr» lirtjsn R-publik leine Stelle, die hier ein wenig herzhaft ein« gr'ift. Der B-'�rkSwieeschastSrat, der den vrtriebdrSien|wr Erste stehen sollt-, Hai da» Sicht dieser, rüden Welt noch nicht er« blickt, und»UN iibcri ,'jt man den Ar««» der P'.in, slgchtzem tf i-lu"Ztn|»i» wirb. A» Smatft brach der Referent sein Rsfsr»t db und der P-rfitzend« sr'lloß die Bersamenlung. Wütend darüber, daß ihnen ihr Vorhaben fehftchlug, heseiztin die militärischen Radcnchelden die Surgänge, �zozen Deiche und starke Gummiknüppel a la Knüppe.kunze, öffneten die mftgevracht-n»andkoffer. in welchen si« ihre Ntfe-ve. was'en haften und v-rieillien sie. Jüdisch aussehende Veriamm- lun(i»ieilr-eh!«un: wurden verprügelt. Ein wüte» �niichnn« oifat«nitaud, bei dem d«: B-walfneten nach der Bühne drangen� um sich de» Rrdner» zu bemöchligen. Genosse Weis« konn-e sich durck eine Hintertür vor den finnlosen Gömi.tmMt'chen reiien. Aus dem Vorder- und Hinterhof sellbst hatten vordem schon Teile bewaffneter Trupp» Stellung genommen, um von da au« tat- kräftig in die.Schlacht' einzugreiftn. Da tB aber kern« Arb-.t mchr gab. zog die Bande unter dem Gesang.Deutschland— Deutschland üfter alle»' und unter Vorantragen erner sÄvarz- wciß-rotrn Fahne In Marschkolonne ab. Die FreikorpSbande hat sich aber auch in diesem F«le a.» die Kraft«rwiescn, die da» D3se will und stet» da» Gutejchafft. Keine Stimme wird durch deren.Heldentat" der U. S, P.D. verloren gehen. Im Gegenteil, viele der bi»h:r."V sannnlung awweftnd gewesenen bürgerlich Gesinnten hirf-en durch diese Versammlung gefthen, welche Gefahren ihnen die KoalitwnSregi-rung großgezogen hat. und sie haben erkannt, di: Hüterin der wirklichen politischen Fralhert nur die U.«« P.D. ist. Die eWsches ArhÄlettele k. �l hei Lesin. Am LS. Mai empfing Lenin tu Mo»kau die De l«» gation der englischen« r b«. t e r p ar t« i. Georg« Young. ein angesehener- Äscher Journal.stder d-n.Daich Herald" vertritt und der russ'sch-n Sprache machftg ist, erstatte� seinem Blatt einen Bericht über diese Begegnung, die wir wort- !ich wiedergeben wollen, da sie un» wichtig genug erlche'nh Aouno gibt nur die Antworten Lenin», aber au» den Antworten geht deutlich der Inhalt der Frage h-rvor. .In seiner Antwort an Shaw(Texttlarbeiter) gab Lenin zu, daß die englische soziale Revolutwn sich aus> h r e e ig« nq Weise entwickeln müsse und daß da» Bestehen aus russischen Methoden ein Kehler wäre- Indem er Willi a m� erwidert«. besürivortet« Leteit die Organisation«iner femstftuttorellen Kommunistische Partei, di« am Parlament twln�men solle, aber er führt« au«, daß, wenn LS Prozent der� Arbeiter d.« soziale Res�urtion in Rußland zur Tatsach« gemacht hatten, ein geringeres««chaltni» in England genug« w»««. wo e» weniger bäuarKch« Besitzer gäbe.. Zn der Antwort auf«allhead erklärfe sich Lenin da, mit einverstanden, daß die Delegation sich auf dt« Wiederher. stellung de» Frieden» b-nzentrieren sollt«, obwohl er persönlich daran zweifelte, ob die gegenwärtigen Sntenteregieruirgen je» mal» Frieden machen würden. In Erwiderung«lf Turner sagte er, daß Rußland sich weigerte, die Delegatt-ei der Liga der Rationen zu empfangen, weil die Lijna nur di« Entenp oertrete und diese Rußland bekämpfe. Aus Miß Kon fiel d» Frage nach den Beweisen der englischen llnters.ußung für Polen, sagte Lenin, daß solch» Untersetzung ebenso wie an geheimer Pertrag unmöglich auszuzetgcn sei, sowie zum Baspie der neue Aeheimvcrtrag über die Aufteilung �«�sien». .Dolly Hor.rld" füg! hier in ftlanrtnem zu. daß ßntim»war mft feiner g-evichntan zsffenhrit zugebe, daß man in Mo-tkau tein« tatsäehb�chen B«v«ift der Hikse der Allüerien für Paen»oäl«gc,n Eäduation und fereftet ei-ne riefigt Enrwickl-.ing für de Kufernft vor. Drnn durch W Kvüze verschirkdoisn Zusammenbruch de,r Pro. dutSian wiwd durch Mafewrhen«« enigogengrarboitet. die ketn iriihe. re» Ragnne hätte ouise>twzen können,«nie ziun Beispiel durch Ar» , beiftWoosg. T-ü Bnichränkungn« imd Untorstrückungon de» gegen» . wärvigeei Regime» sind Folgen de» KaegeZ, wer» sich in seiner Milde» u-ng wZchr«cck> de» Frixdcm« vor t« polnischen Qssensiv« te'gte. Dft Bor Herrschaft der Bol'chewäki ist der PaeteidisziotÄ zu»ufchraiben tewi« avrr«nrfchiebanen Poletik und der allge» inonb-'u Au»rtom«unq, daß ftoithonrrftn und selbst Ärik'k«ähi�ud de» KvieorS unerwünscht sind. Ter Knie« und die Blockade aklein hinde-n Mitzlaind daran, zum iemeren Ferch eu»md zunn Gedeihen ga«ichanxn. Die BolkSkomm ssare»nd Beamten raten leidenschaftlich dl« Hilf, der britischen Arbeiter an, damit si« ihr« Regleruiig b«» stimmen, die Blockade aufzuheben, die jetzt trotz aller Per- j sprechen eruenert mvrde, besonder» in bezng auf Zusichr von , uiediftnisch-n Mitteln. i Da» iuteressan'este in dem Bericht ist zweiftlso», wa» Lenin über die englische soziale Revolution sagte, daß sie sich auf ihr« eigene Weise abspielen müffe und daß man tich nicht eng an da» russische Beispiel halten dürfe Wa« aber für England gilt, hat dieselbe Berechtigung für andere Länder. Ecine Betonung der Notwendigkeit parlamentarischer Arbeit für eine zu bildend« Kommunistisch« Partei in England, wird wahrscheinlich den Be- strebungen zum Zusammexschluß der Hnttsozialifiischen Gruppen eine gute Nnterstühung sein. Wichtig wäre«» jedoch auch zu wissen, wie Lenin sich zu dem Wunsch der britischen sozialistischen Partei stellt, trotz deS Aufteben» in einer kommunistischen Pap t«i den Weiftfchtfc»» die jtrteiWrtznrtei"«usvechtzuer halten.' Bevor bU Versnmmknng«rüstnat wurde die von wost Wer L0V0 Personen besucht w«. wacht« de? Vorsitzende bekannt, daß auftakle de» vorg«sichenen Skaferenten dar Genofl« Hermann Wtifs-Bervn da» Meferot«cherneh«»» fxri«.», stelle da«e dta Ssichsorderung«n»t«»tt Wofsen in dt« B-rsommiung Eingad-rnnganen, d4« Bafjrn m den Wirt«bgugebe*. Die Puchchm tonen die-s« Attffmwerung jsdsch nicht n-uh,»« aber di« erschienene ruhige Wähiarfchaf»>nch,»m ihr» Versammlung zu bchng«,.»uucven sich der Perstand«>» der Rch«»nt chntg, diese doch trotz Ux»«henben Psfohr zu enöfsoan. Genas}« Weise tonn« fckn««itSsährunzen«int Zctt lang in Putze und leAtzorfler ZustkiMMui»» de» größte» Teil» der An- w�serchrn tnochen Pwtzlich nchnten fprilli Pfeif«» signale, die »o« Zeichen»um Ptnrm gaben. Huf»;„0J«i»ter mit den Inden!" vAchlogt die Fnd-a tetl" und ander« Stzukich« Echrei« ertönten 0*14 htm wsiden Konzert. Aus di« orneut« Zeitteilung he» Res«. Mnten, daß«r t« k»i« Jnde sei,»och v»n Hudrn adsiamm«. daß aber,»en» et«S wäre.«, sich dessen uicht schäme» würde, wurde ch» zugeschrien, dann sei rr ei» Judenzennss« und Spartakist«, Durch sein« ft&e-rfefttw Kiche gelang«» de« Redner zw«, steh im«« wieder einig« Keitlang Gehör zu»er- schaffen, doch wurden die bew-offneien, durch d'« Koalitionckregie- rung lsng« gehogwn Pfleglinge durch Mnwesend«, a l S Zivi- lest«» verkleidet« Offizier« und einem Teil Unter- wieder durch Pteitomrf» erneut aufgejtachelt, so MieW««». SsÄ«ÄtkMxs JAtaeua Dt« vcklntsch« GrenzkepirnNr. Dar tzolnische Fftauz, min ster eröi-eß«ine Barfügung b-trefteich ti-rsönlich«"k-V, sion aller Passagiere, di« au» und nach Polen reisen. Rtsz dn sisrlelpresie. Di« soeben erschienene Ar, A der unabhängigen sn.igrn.n,�, kratlschen Wochenschrift„Der Sozlnlist" enthält folge, ide V-i- träge: Klassenkämpfe in Frankreich Kon L»'a»- «TlitatilwB» und Gegenrevolution von Emil »atmlb; Velitik al» Beruf von Otto Leichler' Da» Manifest der.Relchenberger Linken"' von Otto �fr'- r1!' 0 14,t* 1 i i'*® IL" n' U" i.«"er Ago'ton: Rasslsch« Menschen von Anna Piemsen:«»» der Internationale. , Ä'a list" erscheint wöchentlich einmal und ist durch alle Buchhandlungen, durch die Pest oder durch dcn Vnlag T. Breuscherd, Berim W lS, zum Preise von vierteljährlich 10 M- Eu�el»«uun« 1 Bfe, y» beziehen. « Heft 18 der Wochenschrift.Der Arbeit-rr a t":st er« schienen. Au» de« Inhalt: U. 6. P und Rätcbewcgung. Die gegeuwärftg« Lag« in Sowfttrußland� lhftwick-l"»« br» R'i e. «ebnnfers. Lohn und Währungew-rt. Rußland« und Deut'ch'a�-d, Leuchtmittelnot. Papiergeld, Kaligewinn«, Nnoarn als Rälc- repuolik, Arbeitßgemeinichaft. S»«2ÄÄ«M-»-»d», bi««» ÜSSC Y Gewertfckaftliche». Verband der Gemeinde� und Staatsarbeiter. Die außerordcntbchs Een:raN>er!iimm!u7ig der Delegierten »rch LciricdSrüle der kommunalen Vetr-.ed« am L. Juni in der �Köni�Sbank' beichüft!iai begann denn die Verhandlung vor der Grosirn Deputation. Die!4 Servit- punkte wurden fast resboS bewilligt. Z. B. beginnt der Urlaub bereit« nach ttjühriger BcjchästigimKS'dauer mit lv Tagen und sieigl R» zu 4 Wochen. Die Zahlung de« Lohnes in Krankheits- fällrn wurde ebenfalls erioeii«rt: nach Ljähriger Dienstzeit bi» ju Ai Wochen, bei Heilstättelibehandlung darüoer hinau» di» zu deren Beendigung Im Fol!« de» Tod<� eine« wemgsten» 5 stahre beschäsiigten Arbeiter» echält die Ehefrau den Lohn noch k Monate lang weliergezahlt. Da» SchiubmngGiueien wurd« gestaltet wie etwa beim SchkstblungSauSschusi Grosi-B-rliit. AeS Finanzinstang m Lohn. wnd Nia n te Itarisa b jchlu Ks rage n wurde die Brost« Deputation, fest* getcgt, wa« den VorUil hat, daß die Gemeindr-arbeiter nunmehr iofort emen endgültigen Spruch haben, wodurch«ine Verschlcp- pung. wie sie beim fnchaen Sch'ichlungSvertahrr.n dauernd Tat- lad# ttKir, nuirmel)! toirb. �i€ ixtuer i>eS 2Rährcnd de, Li c n e r a l st r e i k? S'.ceilpösteichienstc tat. dersucht« eine. Morgen, einem Angrstell. ten, der zu den Tür.stlingen der Divektion gebärt, von d r Ar- beitöaufnahm« abzuhalten„ird ihn von seinem uniollcga'en Veroalton zu stber�ruaen. wa, ibm leider nicht gelang, vi-lglehc diesem Kollegen trotz fein« langjährigen Tätigkeit bei d-r F'rma seine soforttre Lmilastung einbrmhte. stn dtep.M ch'.ll« jonw im Fali« der Sn-lassung einiger Betrieb» rabZinitglke der war ein» zufriedenstellende Lösung trotz der so viel gepricke-re» Demokratie in dem Q»rum.Und«nc.henen nicht zu erzielen. Wir bemerken hierzu, dah zu dem Gew..ra!stretk nicht nur die aUt Regierung Eb» ct»Bauer.Sdo»k« aufgefordert hatte, sonder- auch die deiiwiratische P-ntt«i. Zu« demotrattschen Par- tei gehört aber da» AufsuhtSratSmitgsich dieser Gesellschaft, der bekannte R-in erwähnten Vorgängen, so ist wohl»an der viel gepriese««» Domokurt« in der Praxi» bei diesen Herren am allarrrmsKet,-it � Das Vn?-?ksik'5a:'OAram-VsreV- tion mit dem RoichZtagSkandldaten Drrnburg an der Spitze ist nicht denioknattsch, sondern ari>eiterfeinslich urrd kc>tit«r«-ooiut!»- när. Vilich das MtttcilirnaSibiatt für di« Ängeborigen ber Osram. Gesellschaft versucht durch ungünstige und entstellte Berichte über Sowjet-Ruhiand die überzeugten und aufgeklärten Arbeit« und Angestellten von ihrem Ziel«, Verwirklichung de» Sozial', mu,, abzubringen, da, Solidarität, gesühl der deutschen SUdrUerschast gegenüber der russischen zu untergraben. E? ist dringend an o« Zeit, dist alle für di« O,ram-Ge- sellschast in Frage lammenden Gewertfchaften sich eingehend mit den arbcitvrkeindlichrn Maßnahmen der OSram-Direktion de- ichäftigen. Der Regierung aber möchten wir den Rat geben, der konterrevolutionären Bestrebung dieser Direktion ein« ganz be- sondere Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. LohNbeVegMig der Buchbinder in den Buchbindereien, Buchdrucker eien und Gc'chästsöuchfnbrilcn. Wi« bekannt fein dürit«. tlt bei den Eisenacher VerHand- lungrn ein derartig minimales Angebot von den Unternehmern gemacht worden, welche, für rml in B«lin uncrnuetim&ae»nd von unserem Verlreter in Sisenuch sofort al»»n-iültig für Berlin erklärt worden ist. Trotzdem wird versucht, der Kolleg-n- schaft da, Angebot schmackhaft zu machen. Mit einem Schlage erklärt sich der Verband Berlin« Buchdruckereibcsitzcr bereit, den Reich, tarif anzuerkennen. Wa, im März diese, Fabre» nicht möglich war, ist jetzt für die Herren Selbstverständlichkeit. Der Verband Berliner Bnchbinderetbesitzer leistet sich bekanntlich Erlravakanzen, von unserer Kollegeiischast die Ausgabe der »tl-stündigen Arbeitszeit zu fordern und dann erst eine kleine Tariferhöhung zu gewähren. Es ist Vorsicht geboten. Unsere Forderung in den Betrieben lautet: l.Ai Marl für männliche, 75 Pf. für weibliche Personen pro Stunde auf die letzigen Ve- züg«. Die vertrauenSpersimen werden verpflichtet, diese Forde» rung zu erheben und un, in der am Montag, den 7. d. Mt». bei Gcaumann, Raunhnstrasi« 27, stattfindenden Vertrauensmänner-Sitzung Bericht zu erstatten. Di« Branchenleituna. Der Lohnk' � Die Wähler Am gut. sich mit einer Legittmaiion zu sehen. Der Wahlvorsieher kann ein« solche verlangen, wenst er eS für erforderlich erachtet. ES genügt Stcuerjetftkl odeg ein anderer behördlickier Ausweis. Die Wahl ist geheim. Der Wähler oder die Wählerin müskert ihren TtlmM Zettel in einen Umschlag stecken, der ihnen ausgehändigij Wird. Nur ein Zritel darf eingesteckt werden, und zlvaa einer, der mit der Pewteibezeichnunz Lmse Zuch(U, L. verseilen ist. Am Wnhltisch. � Dar Wabler oder die Wählerin trif� tn�k?em UmsMach in dem der Stimmzettel steckt, an den Wahltnch heran, sag! Namen und Wohnung und— nachdem festgestellt ist, dag der Name in der Liste steht— übergibt den Umschlag Hkf» Wahlvorsteher, der ihn in die Wahlurne legt. Dezirksverein Berlin-Branbenburg. Au den heute abend stattfindenden Aersammlunge««n!. Boranstaltungen ersuchen wir die DistriftSleiwngen, für ge« nügend Ordner Sorge zu trage« und sich ist keiner Wrtstz provozieren zu lassen. Da» Zcntralloka! für Nadfahrer, welche eis Wahlhelfer tätig fein wollen, ist bei Heinrich, Nnngeftr. 7. Anruft Wontzplatz iAT2, Lei Jücbarf bittcu wir. dikjz Sttll« avzuch rufen. Unsere Sfaöstlste flix ble StablverörHnelenwahk. Die am 31. 5. stattgefunden� Genera fversammlung best Bezkrksvcrbandcs Berlin-Brandenburg hat zur Stadtlist« für die Stadtverord-netmwahlcn das folgende Nesnltat er» aeben: Clara Wrstl. Hermann Weise, Arthur Dahlke, Luis« KaukSky, Otto Gabel, Hermann Schmidt, Bruno Krause, Nasa Lindeinann, Fritz Danziger, Hermann ClasuZ, Gustaf Tempel, Margarete Wengeis, Lehrer Bröse. Reinh. EichnTr« .<>ugo Dann. Fntz Waldheim, Rudolf Dorr, Hsrnmmß Radlke, Rudolf Kühnel, Georg Richter, Karl Lier, Robert Wsilfdoef, Gustav Straube, Otto Loose, Gustav Winkel« stsscr, Paul Bcnsch, Georg Stolt» Hanö Buchivciz, Brumt Lehf«. August Cckwppke. Walstaebesl»nd Tichcrheikspolfz� Wir Huben«i>c stich miicwu-'ft. wi« di« Sich«vh«it»polizei w» Kvro«,,, Berlins über die W» l»arb«tt tx-itkt, wen« ft« von unsere» Partei cnu'nccht, wi« ji« bie Leute uerhasvet«, di«»uf tum Bürgel» sic ,« An'tz ist anoit,'etten.>tz« wird u>.4 von der In der Mab lafer- Käsern« fta!ioni-rten Politischen Ableilunn Awddina 0» weldet: ttlnsere Kkebekolann« rückte ges!>evn abend ltl? lkhr«ch. Autzess wir war noch Genosse damit beschästtzat, Plakatrest« o« D. N. Big. au einem Pr«tU!rzaun zu«ntseon«», um un-stver«Igen«i, besser Mir Getluttg>u brirgen,«1» im Atahikainps.an jedess Partei au<»en»an»>teS Mttol. z v!« yorielle äleses Angebote» liegen ftn der tiervormg eneosfen durch den besagten„(Ii.", der rixn 4 M-�nn von der flache geholt hatte, festgestellt. Zwei wurden unter Mitnahme d>S zu verhindern. Der Rvnchmord in der Steglcher Straße, dem der Kunst- und Antiguilätenhändler Nerstor zum Opfer fiel, ist noch nicht RUiinrtnht»*.1-----— O weiter aufgeklärt. Durch Zeuaeniternehmungen wurde festgestellt, � � Chauficestcaßc abgesugrt, wahrend tDir am Mittwoch abend nach 0 Ilhr, nachdem der Angestellte w>dg- imbtn!«ue mitgem echte u-eir« als gegangen war, noch mehrere Personen bei Reißer gowesen sind. . Jr in/r Sahichof zu tragen, welches ledoch As ist grichen worden, daß dieser um TA Itbc in dem Zimmer, auf, un, er« stritte Ablehnung nunmehr seitens der Beamten in dem er später ermordet aufgefunden wurde'"' prsolgte. ?kachdem wir aus der Wache ganz energisch die Avfnahme rineS Protokolls und einer Lurttuag über die Leiter gefordert hatten, tourde un>S die Leiter wieder freigegeben. Wir begaben uns nun zur Wache Eixiusseestraße, um nach ainseren Genossen«u sehen, da auf dieser Wache die Eingcliafer- jicn sehr oft Mißhandlungen durch.D>t!t!rf dem Wvgc n.'.ch dortb-n wurden uns di« Plakate mit dem Bemerken.aha. Unabhängige", abgenommen. Unser Material wurde unS zuerst mit dem Bemerken,„wir solle!', es uns am 7.. Juni holen", vorenthalten. ! Rachdami die Herren von unseoin Genopen ganz energisch aus bk weiec N«H«rsch»ricung ihrer veftiAnisse aiiünerbfam gemacht .Zvu-'den urä» w>r auf jeden«in" Onitälni? ftbrr»as Rat-ri.rl .sowie die Aufnahme eineS Protokoll« verlangt hatten, schien ei» !«ich khercn zu dämmern und erhielten wir dann um /»r! Uhr '.tinser Mabcrial zurück. i Interessant ist noch die Feststellung, daß eine Kolonne der . Dent'ch«,. Lp. nsben und völlig unbehelligt blieb. Da» kp allerdings charakteristisch. In mrdevcn Städten ist c- yeng ivid giitc, daß die Zäune mit Wahlplaka»cn aller Parteien beAsot sind. Niemand findet etwas daran. Nur L.-itor unserer EiHexheitkrchizej scheinen neovöS zu werden, wenn st« A. S. P. JtlM': Die Waffen der Cinwohnerivehr. ...>. das Gaslicht an> ftockie. Bei ihm befanden sich zu der Zeit ein Mann, der nicht näher beschrieben werden kann, und eine Frau, die einen krempenio:?!! Hut mit einem Halbsch seier trug. Um 9 Uhr wurde ein Mann in d.-m Gchlafzimmtr dcS Ermordeten peschen. Er wühlte dort in einem Beb älter. Um vier Uhr meldete nch ein Mann, der sich KrauS nannte, zum Besuch an. A�S ihm ereoidcrt wurde, daß Ncißer nicht da sei, sagte er, daß er dann etwa in anderthalb Stunden kommen werde. Bis K Uhr 10 Minuten, ab? der Angestellte wegging, war er noch nichi da- orwLen. Vielleicht ist«r spater noch gekommen. Er wird ersucht, sich bei der Mordkommission Neißec im Polizeipräsidium zu meid«». Ebenso alle teescni�en, die vielleicht abends noch vor- sucht haben, Reißer tclexchoniich oder persönlich in seiner Weh» uung zu sprechen. A Pfd. Kunsthonig. Kinder t?s zum S. Lebeu-sahre Können auf Ab« schnitt 10 und 11 der Voll- und ZusnßKarte mit Zucker beliefert werden» Die Vlrkenwerder Morbefstire. Die vorgenommene Obduk- tionäre ist Pflicht. der Leichen der Frau Reimer und ihrer Kinder hatte den � Tifirckt, 1. TTbteU Aus den Ocoanifafionen. 8. Sifirifvt. Ter Abmarsch vom Hohenslausen-Platz erfolgt...... k„ i„ s,. Schlachthofverwaltung in Verwahrung hatte, st» wird in ein«_..« toäm n ,mh Meise mit ber Waffensuche umgegangen, die in schroffstem! Wählerliste zur Re.ckswgSwahI e,ngetrag-n-n Wahlern und Widerspruch steht mit dem Verfahren, da», ftiiher gegen Arbeiter ��"'nn.n am l-che«u,«er», arten»gesandt worden n. den, »«liebt wurde. Wenn hier nicht fester zugegrissen wird, muß man �i-n di- Mitteilung gemacht wurde, �rß st- in d.« Wahlerltst- sauf den Gedanken kommen, daß man nicht zufassen will. j mngetragen s.nd.� Damit wurde dem Empfänger d.-Pä.mt ab- '-' o oiii.....> genommen, sich lellift noch davon zu uberzeugen, ob er IN die In der Bezirkö-Generalversammlnug am LI. Mai in den Musikersälen ist ein Schirm zurückgelassen worden. Ter Finder jvird gebeten, ihn im Bureau Schicklerstr. V abgeben zu wollen. 11 Deutfchnationale und Volksparteller für Eroß-Berlin. Dt« Deutschnationalen und Bolkspartoiter si-nd mit der Auf- •JcLimg ihrer Kcr.rdidaten für die Groß« Bsrliner Stadtwerordne- sk-.nis.twrkommlung zu Ends. Die D.ntfebnationalcn h-ben de- Zäunt« Parteivertreter auf ihre Liste gesetzt, wie Herrn Justizrat [SCr. Lüdicke�Spanidau, den Arbertersekretär Paul Rüsfer, Rektor (Jt'wH, Stadtrat Fwtz Wege, Pfarrer Kock u. a. Chart»»!, nbuoz itzvikk oen> Oberreichsanwalt Dethleffsen, Wilmersdorf den Stadt- /verordnetenvorsteher Frviiam senden, Reukölln hat unier anderen he« Berliner Stadtrat Beruht aufgestellt und Treptow hat Wu l.jrssheven Berbandkdiroktor Dr. Steinig.r präsentiert. Di« Deutsch« .»olkspartei will für Charlottenbilra den dortigen Oisi-rbürgermci- jfter Ssschoi, stnds.t, Wilmersdorf hat Herrn Dr. Leidig amtzerstöM, Hve Etahtlistf' sieht noch nicht fest. Die letzten Mordtaten. Dach Oerbrechen an dem Oberlehrer Dr. Hembercher TfJItt sich immer weider auf, wenn auch die v-rhafiet« Shesrau immer dadei bleibt, ihnen Reffen Walter Protze zu' dem Morde angefttstet zu haben. Frau Dr. Hemherser erklärt« bisher Wählerliste eingetragen worden ist. Zugleich sollen diese ÄnS- weiZkartcn als Legitimation des Wählers bei der Wahl selbst dienen und endlich verfolgen sie auch den Zweck, dem Wahl- vorstand da» Wahlgeschüft zu erleichtern, weil auf jeder Karte der Wahlbezirk und die Rummer in der Wählerliste de» betreffenden Wählers angegeben sind. Außerdem steht aus der AuSw«i»?arte noch, daß von S Uhr vormittags bis 8 Uhr abend« gewählt wird. Diese letztere Angabe ist unrichtig. ES wird auch an dieser Stell« darauf aufmerksam gemacht, daß die richtige Wahlzeit von S Uhr vormittag» b i« L Uhr nach- mittag« ist« Schiebungen mit Brotgezreidr. Der Steglitzer Krirninäl- poliGiei ist eS gelungen, einer umfangreichen Geireid sch.ebung aus die Spur zu kommen und sie durch rechtzeitiges Eingreife» zu verhintzcrn. Die Polizei hafte in Erfahrung pebvarht, daß ein Aaufmmtn W., Sieglitz, Kärnerstraße 40 wohnhaft, 2(50 Zentner Broigctreide, be unter der Bezeichnung Lupine an seine ALmsse auf dem Bahnhof G cglitz angelommen waren, half« md'aden und in seine umfangreichen Lagerräume in der Körnersrraße ung. Heute nachmiiiag 5 Uhr tresfen sich di» 'lenosä'inen und Genossen auf dem Arnim-Platz, Seneseldor Str. 3, bei K lehne. Dillrlkt. Sonnabend, den 8. Juni, abends 5A Uhr. öffentlich« W.chlirverfmnmlung c-uf dem«rerzlerplatz. Schönhauser Allee. Di« A»l«!lung,n irellen sich um ö Ubr auf Ih'en Sammelplätzen. Achtung? Da» ZenlralwahEureau bee 18. Distrikts befindet sich am Sonntag, den 8. Juni, bei Emst Hütner, Gaiekoftr. ts. Telephon-Amt Humboldt 88.15. 1.'.. Dillrtkt. 2. Abt. Heu'» 5 Uhr Treffpunkt sämtlicher Genossen Gaudi!., Ecke Sonnenburyer Strafte. 17. D drtkt. Tie Genossen tresftn sich heut« abenb 6 Uhr a« To«rb!»re.P!aft zweck- Abhaltung von Wanderverfammlunsen im Distriki. ?h»rl»tt»ub>u,. Radfahrer, w-Icke sich om Tage ber Wahl zu« Verfügung ltell�n ivogcn. merden g«l-ekn. am Sonntag, den 8. Iun� vorminog, S vhr. im«ahlbursau, Spreestr. 50. sich zu melben. «.her-lstteiü«",. 7. Gruppe. He-rt« Sonnabend, bei Thunock, Wie» '"' rend. S schein»« aller P-rteiHeuassen ist Pflicht. Temonst-ction.'iehen die Scheneberper Betrieb« »ss-n noch dem Jintnfelbf.PIofc.— All« fttäfft, M« em WakÜnge Helsen w°ll-n. melden sich im Zentralwahlburem, Apoflel-Prnlus-Sb'eft, gg fTelephon-Amt Stephan 120). Friebenou, Sannobenb abend 6 Uhr Zusammenkunft mit ben Stege litzer Gen-'en au' dem Tllx?«l.Plvtz. Genossinnen und Genossen, b!« zur Wohl ke't»n wollen, melden sich om Tage ber Wahl bei Epieft, Rh«!!»». CA« lllöntmberpstraft,. Gtefttttz. ItertwinM 5 Uhr am Düppelplah. Trmuefl?»?. Dienttag. den 8. Juni, abenb» TA Uhr, bei GrW machet, Sitzung der Frau?narb«i!»Kommission.„ Licht»»berg. Monte.» 7 Uhr in Zimmer 25 de« Rath aus«? Eitzunä der Fraktion, der Kommunolen Kommission und ber Burgerdepu» Hcrlwi.__„- F/ichrtchohogen. Heute abenb 754 Uhr In den Sötgefttilen öffenfe lichc Co'tovKfmnmlang. Referent: Dr. Breikschell», V§ke!l!S'a!eNder. FrZirUio'öf« Gemelnb». Eonn'eg vorm. 11 Uhr in bor E4»dth»ssch Klosterstr. LS. Aortrag des Herrn Dr.». Rofenberg:..Au« der Oefchichte de Ketzerverlo!?ui»g!Nss— Harmonium: Einleitung zu.Traviota (Aerbi).— Wegen der Wahlen findet dl« Ellernwanderung am Sonn« lag. den N. fluni. ftoO. Agiwtionodezirk Osten der Soz. Proletarierfugend. Sonnlaj )49 Uhr K., iiiner Platz an der Normaluh-. Treffpunkt aller Ge. noffinn-n und Genossen, die für die U. S. P. Wahlhilfe leisten wollen, Mandolinen und fcnftige Mnsikinstrumenle mitbringen.— Dienstag, den 8. fluni, wichtige Sitzung aller Delegierten de» Bezirk» im Jugend« heim, ö�nixsberger Straft» 7. —aari 1 1»» Ii inj—«—————— seine umfangreichen Lagerräume in der Körnersrraße abtransparfieren lassen. Als die Kriminalpolizei zu einer f&iijcckp suckung der Ktllercven schri't. stellte sie fest, daß die angeblichen 2»6 Zentner Lupin« m:« 180 Zentner Roggen und 60 Zentner loch dabei bleibt, ihnen Reffen Walter Protze zu' dem Morde Gerske bestand. Da» Getreide wurde ivfchlagnahmt und der sioP angestiftet zu haben. Frau Dr. Hemberser erklärt« bisher Rei-hSpetucidefteUe zliprführt. Interessant ist e», daß der Kauf- auch stet», daß Protz« und sie allem von dem Berbvechen aewußt' mann W., der außer dieser großen S-üitbung auch.in verschieden« Härten. Ausdrücklich aefvagt, ob denn die Tat nicht auch ihrer kleinere SchleichhandelSgosebäste Vcitvick-it gewesen sein soll, der damaligen Mieterin, der j:tzigen Frau Weis« au» Brandenibura nachträglich bekannt geworden sei, behauptete sie fortgesetzt, daß dies« davon nicht» gewußt halb«. Unterdessen hatte jedoch Frau sZWris« ein umfassenidcS Gefwndm» ihrer Mitwisserschaft abgelegt. /Western nachiniltag nun wurden die beiden Fraurn aus dem !>. Polizeipräsidium von Kriminalkommissar Dr. sidrcmann einander stcgienichergestellt. Da» Wiedersehen war zunächst etwa» bewegt, big größere Bewegung zeigt« jedoch nicht Frau Dr. Hernberger, ' sondern Frau Weis«. Di«s« konnte sich über ihr Mißigeschick, das fit in die Angelegenheit vertoickelte, weniger bernchig-n, eil die t Frau Oberkahrcr über das Verbrechen an ihrem Manne. Roch Kartosfelleinkäufer de» Magistrat» Steglitz war. veberfahren wurde gestern abend gegen 7 Uhr am KönigStor ein Knabe von einem Wagen deS FahrgefchärtS Willi. Rutlig, (streifStoaider Straß« 220 a. Dem Knaben giivien dt« Räder des schweren, aber leeren Rollwagens über die Beine. te�slMekfKender. Welftmfte, schnitt 29 der oll gemeinen LedmmwlHeT&art« 125 Gramm Hafersiocken, Abschnitt 12 z und h der Cliikausskari« Soeben ist erschienen: Dl© Sladt�emslndc Berlin Mlt Eialeilont? und Erläuterungen ;; von Karl Leid:: 64 Seiten, Preis 5.— Mk. UnsnlbehrKch für Jeden in der kommunalen r. Bev/eiJunji Groß-Berlins Tätigen n Bei BczuJ durch di« Organisationen oder Oemsind« vertretet- Fraktionen Rabatt Sofortig« Bestellungen erbittet VerTags�8ncs5cnscIia!tnFrei3icit", e.G. m.b.H. Abteilung Buchhandlung, Berlin C 2, Breite Str. 8-9 SinaiiimortlliJ) für die* Stcbektien: Leo Cifbfchüft, Friedenau. Bs.ailtworlflch f b. flaferotenteil: Ludwig Komeriner,«arlshorst lllerioxsgenossenfchoft„Freiheit", e. G. m. d. H., lderlin.— Srudt der Lindsndruckerei und V»-!aL»i,ef«NfchasI m. b. H., Lchifskauerbamm lg. «»>»»««»»»««»»»«»»»»»»»«»'«»»' Männer! Frauen! 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