Einzelpreis 30 PMnkg• 3. TMKailK Tonntag, Sen«. ZunI las» Die..�rcideit� erscheint morqens und nachmkttazSp SonNbaßS und Montaß» nur riniNai. ms Bau» für«droß»S»r1,n|0u00 Nummer 272> Sonntags-Musgave land und D-sterr-ich 16.50 m, rüt bal abrij« Jtusianb 21-16 ln. 8.60 HL tfluOO m.«In g«t poMnitt� nt�mn Unter Stceifbanb bttojen Mt ventsch» Ausland 2(40 lN> jujfijnA valnta» -uftchlag, per S-ief für ventschlan» nn»«vrfinrrlch 86.66 M. htzelpaUene Nanvarelllezeil« aber derrn Raum kästet S.- Mü einschließlich ngsz istblag. illem» Anzeigen: Da» feltgedcuckt« Ivart 2.— INÜ, jedes weitere (.60 HTt, einschließlich Teremngszuschlaq. laufend« Anzeigen laut Earif. mi W 2lni#S«tMt unh fp*i ei#�!i A# x in p m*«« a*«•>* �r*efln 5ttsseii�r�ii ch e Redaktion»mV Erveditw«:«erim NW.«. echiffdanerda«« ISiri. Sernfprech«: Amt Norden SS»— SS n>»»7«». vi» achtzefpalten« Teuerunzsz tvor« 1-66---,.,...._—--( H..HJ...UM......" 1• l-J Mamillen- Anzeigen und Strllengefach» 3.20 INk. nett« pro Zeil«. in wortanzeigen: da» fettgednuit, Wort(.60 Mk, jede» weiter« Wort ,.- Mk. Nnferalen-Abteilunnt«erlin MW.«. Tchwbanerdmn«»» Fernsprecher: Am» Norden»»!!—»«. Bnchhmidiima Zentrnm«»4« .Sreihrit"- Bnchdruttcrri Zentrum los». berliner-Orffan .s�-, 's-, r v�iv,»v'-'"'«VV-•«'-.. !Wt)HWWs'4K: Und min auf, Ihr alle, die Ihr zum schaffeuden und werttätigen Volk gehört! Auf und fällt die Entscheidung! Der heulige Tag bedeutet die Volksabstimmung über die nächste Zukunft der deutschen Politik, und wer nicht milstimmt, schaltet sich selbst äis. Inmitten einer Wirtschaftskrise werdet Ihr zur Wahl gerufen. Der fluchwürdige Krieg hat das deutsche Volk ausgeblutet, feine Wirtschaft ruimerf, seinen Gütervorrat geleert. An dem Nottvendigsten leiden wir Mangel. Für die Massen Hecht unerreichbarer Luxus schon, ganze Stiefel zu besitzen, neue Kleider und neue Wäsche sich anzuschaffen. Und da, während wir am Nötigsten Mangel leiden, werden die Schuhfabriken geschlossen. Webereien und Spinnereien stillgelegt, da nimmt die Möbelindustrie Arbeitcr-Entlassungen vor, und die Kleiderprodultton wird ein- geschränkt. Das Volk hungert nach Waren, die Arbeiter wollen arbeiten, aber das Kapital verhindert die Arbeit, weil der Profit nicht mehr hoch genug ist. Begreift Ihr es, Arbeiterinnen und Arbeiter, Angestellte und Beamte? Weil Ihr zu wenig Lohn erhieltet, weil Euer Einkommen zu gering war, weil Ihr entbehren mußtet, während das Kapital die Prosite häufte, deshalb werdet Ihr jetzt bestrast mit Entlassungen und Arbeitslosigkeit!' Rein, Ihr begreift es nicht, denn es ist ja Wahnsinn. Nie war Arbeit dringen- der, und die Arbeit stockt. Nie waren Waren nötiger, doch sie können nicht abgesetzt werden, und ihre Erzeugung wird vermindert. Aber dieser Wahnsinn gehört zum kapitalistischen System, das keine planmäßige Produktion kennt, das nicht für den! Bedarf der Gesellschaft, sondern für den Profit der einzelnen Besitzer produziert. Dssball) müßt Ihr alle, die Ihr zum arbeitenden Volke gehört, heute Eure Eni- scheidung.treffen, die Entscheidung zwischen Kapitalismus und Sozialismus. Wollt Ihr die Geisel der Arbeitslosigkeit zerbrechen, wollt Ihr die Lohnknechtschast beseitigen, wollt Ihr, daß die Ausbeutung der großen Masse der Schafsenden und Werktätigen zugnnsten einer kleinen Minderzahl beseitigt werbe, dann wählt die Vorkämpfer des Sozialismus, wählt die Vertreter der unabhängigen Sozialdemokratie! Nicht um einzelne Reformen, nicht um bloße Lohnaufbesserungen Handell es sich. Sozialismus bedeutet die planmäßige Organisation der Wirtschastskräfte durch die Ge- samtheit für die Gesamtheit. Sozialismus bedeutet, daß die Gesellschaft endlich zur Herrin über ihre Produktionsmittel und zur Leiterin der menfchllchen Arbeit werde, und daß das Produtt der gesellschaftlichen Arbeit auch wirttich den Arbeiteichen und Schaffeuden gehöre. Sozialismus aber bedeutet noch mchr. Die Menschheit soll endlich erlöst wer- den von der Sorge um das tägliche Brot. Der Geist des Menschen soll nicht stets erfüllt fein von der Furcht um die Sicherung der nackten Existenz. Das Dasein soll endlich gesichert werden, damit alle Menschen teilhastig werden der Schätze der Kultur, die im Jahrtausend« langen Wirken aus der Arbeit der große» Masse« ausgebaut worden ist. Alle bürgerlichen Parteien find Gegner des Sozialismus. Offen und unverhüllt treten die beiden verschwtsterten nationalen Parteien für die kapitalistische Herrschast in ihrer brutalsten Form ein. Ansgehatten von den Millionen der Agrarier und der Schwerindustrie, kämpfen sie für die Erhöhung der Grundrente und des Profits. Ihnen schließen sich in der Feindschaft gegen den Sozia- lismus die Deutsch-Demokratische Partei trnd das Zentrum an. Bei beiden Parteien spielen die Interessen des mittleren und tteineren Besitzes die ausschlaggebende Rolle. Aber auch die Rechtssozialisten haben sich allen Versuchen zur Verwirklichung des Sozialismus entgegengestellt. Statt nach dem Zusammenbruch am 9. November die Macht auszunutzen, die dem Prole- lariat zugefallen war, haben sie sich mit den bürgerliche Parteien verbündet und mit ihnen vereint, trotz des unablässigen Drängens der unabhängigen Sozialdemokraten, jede sozialistische Maßnahme verhindert. Um für das Bürgertum bündnisfähig zu bleiben, haben sie die Sozialisierung des Bergbaues vereitelt und erklärt, die Zeit für den Sozialismus sei noch nicht gekommen, unsere Wirtschast sei bankrott. Die im- gewöhnlich hoben Gewinne, die seitdem alle Geschäftsabschlüsse gezeigt haben, haben die Hohlheit dieses Schlagworts zm Genüge offenbart. Die Rechtssozialisten haben nicht nur den Sozialismus preisgegeben, sie haben eine Politik verfolgt, die die Macht des Proletariats auf allen Gebieten verringert hat. Sie haben den alten reattionären Militarismus wieder neu geschgffen und bis zum 13. März war ihre Politik leine andere als die der Verfolgung und Masiakrierung der revolutionären Arbeiterbewegung. Die No ske und Heine haben jeden Arbeitermord, jede„Erschießung auf der Flucht" verteidigt und gerechtfertigt, und die rechtssozialistische Partei hat ihre Politik gebilligt. Die notwendige Folge der rechtssozialistischen Politik war der Putsch der Kapp und Lüttwitz. Aber als der Generalstreik der Arbeiter und Angestellten die Putschisten verjagt hatte, da fanden die Rechtssozialisten noch immer nicht die Kraft, mit dieser Politik zu brechen. Die Mindestforderungen der organisierten Arbeitnehmer- schaft und Beamtenschaft sind unerfüllt, eine neue Putschgefahr, großer und bedenklicher als die erste, steigt drohend wieder aus. Zur wirtschaftlichen Krise gesellt sich die poliiische Krise, die die schwachmutige Politik der Rechtssozkalisten hervorgerufen hat. Wähler und Wählerinnen! Mit unheimlichem Eifer arbeitet die Reaktion an der Organisierung der Gegenrevolution. Die mvaarchi- stischen Militärs holen zu einem neuen Schlage aus. Ihre politischen Wegbereiter sind die Deutschnationale Partei und die Deutsche Volkspartei. Durch eine wüste Iudenhetze, durch Erregung wilder Mordinstintte gegen die Führer der Arbeiterbewegung suchen diese Vorkämpfer des Ervßkapitalismns die Stimmung für die Gegenrevolution vorzubereiten. Bor keinem Mittel werden sie zurückschrecken, um die Arbeiterschaft niederzuschlagen. Der weiße Schrecken wie in Ungar« droht, wenn ihre Pläne gelingen. Deshalb, Arbester und Arbeiterinnen, Angestellte Mb Beamte, muß das Prole- tariat, der Gefahren bewußt und entschlossen, sie zu uberwinden, sich zusammen- schließen zu einem festen Block, an dem der Ansturm der Reaktion zerschellt. Die Zeit der Entscheidung ist gekommen, und bängliches Schwanken erhöht nur die Gefahr. Unsere Wirtschaft muß wieder aufgebaut werden, aber nicht für das Kapstal, sondern für die Gesamtheit des schaffenden Volkes. Die Reaktion mutz endlich niedergermMN, der Militarismus gestürzt werden. Bahn ftei für die Herrschast des arbeitenden Volkes! VereknigMg aller Arbeitenden in der Partei der Unabhängigen Sozialdemo- kralle, das ist die Losung! Der 6. Juni mutz Msere Partei erweisen als die westaus stärffte Partei der deutschen Arbeiterklasse. Stimmt für die Partei, die fordert, datz die polillsche Revolullon zm sozialisll- scheu weitergeführt, datz die bürgerliche Demokralle durch die sozialistische vollendet werde, datz die deutsche Arbetterschaft den Kampf um die Eroberung und Behauptung der polillschen Macht bis zur Verwirklichung des Sozialismus fortführt. Wer für die Rechtsfozlalisten stimmt, stimmt für die Lähmung der proletarischen Mach«. Wer für die Konnrnrnisten stimmt, stimmt für die unveranlworlliche Zersplitte- nmg der revolutionären Kräfte. Wer von der Wohl fernbleibt, stärkt die Reaktion und wird ihr Helfer. Jede einzelne Sllmme gllt, jede einzelne Stimme wird gezählt. Die Sllmme, die km einzelnen Wahltteis nicht ausreicht, um ein Mandat zu sichern, kommt dem benachbarten Wahlkreis zugute oder hilft für die Reichsliste einen Sitz erobern. Deshalb auf zur Wahl! Gestaltet, Wähler und Wählerinnen, die Bolksabfllm- mung Mm Volkegerichl! Rechnet ab mit den Mfägllchen Leiden, die Euch die bürger- lichen Kriegstreiber und Kriegsverlängerer gebracht haben. Erinnert Euch m das Wüten der militärischen und polttischen Reaktion, an die zahllosen Opfer, die in Berlin und München, im Ruhrrevier, in allen Teilen des Reichs gefallen stnd. Erinnert Euch all derer, die noch immer hinter Gefängnismauern sitzen. Rechnet ab mit der Polillk, die den fluchwürdigen Namen Noskes trägt. Vereinigt Eure Stimmen auf die Vorkämpfer gegen die Reattion und für den Sozialismus. mie Stlmmeo des arbeitest» Voltes km Sie Listen her u. G; V.j / r"' Die EMeidsng. Die heutigen Wahlen werden für die Enkwicklung des proletarischen Befreiungskampfes in Deutschland von großer, weittragender Bedeutung sein. Sticht etwa, weil ton dem Ausgang der Wahlen die Verwirklichung unserer isozialistischen Endziele abhangt, sondern weil dieser Wahl- gang eine neue Etappe der proletarischen Revolution in Deutschland bedeutet. Wer daS Wort Revolution im Hcngabelstnne auffaßt, wird diese Ansicht als eine Konzession an den bürgerlichen Reformismus betrachten. Wer aber den Begriff der Revo- lution marxistisch erfaßt hat und ihn in der gegenwärtigen Periode im Sinne der fortgesetzten Steigerung der Macht des Proletariats bis zur Besitzergreifung des gesamten Wirt- schaftlichen und staatlichen Apparats auslegt, wird unschwer erkennen, daß der heute zum AuStrag kommende Zwei- kämpf zwischen dem Proletariat und der Bourgeoisie, zwischen dem Sozialismus und dem Kapitalismus, trotz feiner Äußeren parlamentarischen Formen, ein untrennbares Glied in der Kette der revolutionären Entwicklung Deutsch- lands darstellt. Den breitesten Kreisen deS deutschen Proletariats ist eS bereits zum Bewußtsein gekommen, daß die Revolution vom November 1918 nur deshalb im Sumpfe der rechtSsozialisti- schen Koalitionspolitik verebbte, weil ein großer Teil der Arbeiterklasse selbst, berauscht von der Leichtigkeit deS ihm in den Schoß gefallenen Sieges und befangen in den Por- stelliingen des bisherigen Entwicklungsganges in Deutsch- land, vor den Konseguenzen seines eigenen Sieges zurück- schreckte und ihn nicht im Sinne deS Sozialismus zu nutzen verstand. Doch die anderthalb Jahre, die seither verflossen sind, sind harte Lehrjahre gewesen. Aus seinen Fehlern und Irrtümern hat das Proletariat gelernt, und in den schweren Kämpfen des Revolutionsjahres hat es jene größere poli- tische Reif» erlangt, die ihm, als Folge der politischen Rück- ständigkeit Deutschlands überhaupt, bisher gefehlt hatte. Heute steht der überwiegende Teil des deutschen Prole- tariats, und zwar der energischste, nach politischer und sozialer Erneuerung strebende Teil im Lager der u n» abhängigen Sozialdemokratie. Dies soll keine Ruhmredigkeit sein. Wir konstatieren einfach diese Tat- fache, weil in ihr der historische Wandlungsprozeß zum Aus- druck kommt, den das deutsche Proletariat in dem harten Lehrjahre der Revolution durchgemacht hat. Diese Tatsache mit überwältigender Wucht zum Ausdruck zu bringen, ist die Aufgabe des heutigen Wahltages. Klar und eindeutig muß beute der Welt gezeigt werden, daß die Unabhängige Sozialdemokratie Deutschlands aus einer kleinen verfehmten und verlästerten Oppositions- gruppe während des Krieges zur st ä r k st e n p r o l e t a r i- schen Partei Deutschlands geworden ist. Diese Tatsache ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil sie mit einem Ruck daS Bild des gesamten ParteilebenS in Deutschland perschiebt. Die Radikalisierung der Arbeiter- klasse und der Uebergang eines großen Teiles von ihr in das Lager der unabhängigen Sozialdemokratie zwingt die bisher vorherrschende rechtssozialistische Partei zur Preis- gäbe ihrer bisherigen Politik, die im Namen der Arbeiter- klaffe die Arbeiterklasse fesselte, den Sozialismus verriet und die Bourgeoisie wieder fest in den Sattel hob. Durch das Abschwenken der Arbeitermassen zur unabhängigen Sozial- demokratie ist diese Politik endgültig gerichtet. Will die rechtssozialistische Partei nicht die legten Neste ihres Ein- flusseS verlieren, so muß sie ihre Positik ändern. Die Ar- beiterschaft wird wieder in ihrer Gesamtheit auf den Boden des revolutionären Klassenkampfes treten. Die Boraus- Setzungen für den Zusammenschluß der breiten proletarischen Masten auf dem Boden deS revolutionären KlastenkampfeS werden damit geschaffen. Ob die rechtssozialistischen Führer wollen oder nicht, sie werden sich der Tatsache beugen müssen, haß der Sammlungsprozeß des Proletariats sich in dieser Richtung vollzieht lind daß die Einigung ver Arbeiterklasse— nicht in Worten, sondern in Taten— unter dem Banner der unabhän- zigen Sozialdemokratie marschiert. Diese Tatsache ist nicht nur für die. politische Entwick- kung Deutschlands, sondern auch für die Arbeiterbewegung lt die Listen der 1t Die Unabhängige Soziaidemokratijche Partei Deutschland- hat im Bereiche Eroß-Berttu- folgende Listen aufgestellt: Wahlkreis 2: Stadtkreis Berlins 1. Luis« Zieh 2. Emil Eichhorn 3. Georg Lcdcbour 4. Arthur Eriipleo 5. Dr. Zuliu- Most» 6, Adolf tzoffmauu X. Heinrich Mastahn 8. Wilhelm Hostman» Dr. Siegsried Weinberg 1». Richard Müller »1. Dr. Paul Hertz 12. Johanna Ludewig 15. Karl Kuhllsch 14. Paul Eckert 15. Herwanu Ritter Wahlkreis 3: Potsdam ll (Teltow-Beeskow): ». Sritz S»beil Z. Ernst DSumig 5. Dr. Kurt Loewenstei» 4. Frau Anna Nemitz S. Fran? Künstler 6. Paul Wegmann X. Dr. Joseph Herzfrld 8.. Ewald Vogtherr 9. Walter Stoecker 10. Wilhelm Hogmao» Wahltreis 4: Potsdam I (Niederbarnim): I. Dr. Rudolf Breltschew 2. Panl Brühl Z. Frida Wulf 4. Wilhelm Staad S. Aichard KiiU« 8. Otto Säbel X. Richard Pfeiffer 8. Paul Schindler 9. Alfred John 10. Fritz Ehurm 11. Josts Rawrockt 18. Erich Baron der ganzen Welt von größter Bedeutung. Die Bildung eines festen Blocks deS klassenbewußten Proletariats, der sich eine Position nach der andern im politischen und wirtschaftlichen Leben erobert, ist nicht nur die beste Sicherung vor der schleichenden Gefahr der Konterrevolution, sie ist auch die beste Gewähr dafür, daß die deutsche Arbeiterklasse, die eine fünfzigjährige organisatorische und geistige Schu- lung im Sinne des Sozialismus hinter sich hat, den Kampf um die politischeMacht mit Erfolg aus- fechten und den Uebergang von der kapital i st i- schen zur sozialistischen Wirtschaftverwirk- lichen wird. � Die Befestigung der proletarischen Macht in Deutsch- land ist selbstverständlich von der gewaltigsten Bedeutung für die Entwicklung der internationalen Arbeiterbewegung und den Sieg des sozialistischen Gedankens in der ganzen Welt. Denn noch immer steht die deutsche Arbeiterklasse in den ersten Reihen der proletarischen Internationale: noch immer blicken die sozialistischen Arbeiter der ganzen Welt voll eifrigster Teilnahme auf die Entwicklung der deutschen Aroeiterbewegung: noch immer ist Teutschland, trotz seiner wirtschaftlichen Schwächung durch den Krieg und den Friedensvertrag, für die gesamte Arbeiter-Jntcr- nationale das Musterland der Organisation, von dem in Anbetracht seiner vorge''chrittenen sozialen Klassen- scheidung vorbildliche Schritte auf dem Gebiet der Verwirk- lichung des Sozialismus erwartet werden.. Noch in einer anderen Hinsicht ist die Aufrichtung eines festen proletarischen Blocks, als Vorstufe der Eroberung der politischen Macht durch da? deutsche Proletariat, von größter Bedeutung für die internationale Politik. Deutsch- land ist nicht nur in politischer, sondern auch in Wirtschaft- sicher Hinsicht der Mittelpunkt Europas und daS Durchgangsland zwischen dem Osten und dem W e st e n. Die Machterweiternng und Machtbescsti- gung deS deutschen Proletariats muß deshalb nicht nur zu einer Annäherung zwischen Deutschland und Rußland, und zu einer revolutionären Beeinflussung der westlichen Län- der führen, sie wird auch die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem mit hochentwickelter Industrie ausgestatteten Deutschland und dem industriearmen Rußland, dessen re« volutionäre Arbeiter- und Bauernschaft ein gewaltiges Reservoir politischer und wirtschaftlicher Kraft darstellt, immer enger gestalten. AuS dieser Sachlage ergeben fich Ausblicke, deren Be- deutung weit über den Kreis der auf der Tagesordnung stehenden Fragen hinausgeht, Ausblicke, die uns mit der Zuversicht erfüllen, daß die heutige schwere Lage der beut- schen Wirtschaft nicht von langer Dauer sein wird. Gewiß ist heute noch kein Anlaß zum übermäßigen Optimismus gegeben, denn die herrschenden Klassen haben daz deutsche Volk nicht nur in die Katastrophe de? Weltkrieges und des wirtschaitlichen RuinS gestürzt, sie verhindern auch heute, im Interesse ihrer Macht und ihres Profits, den Wiederausbau der deutschen Wirt'chaft durch die planmäßige Kraft de» sozialistischen Proletariats. Doch die geichichtsiche Entwick- lung läßt sich nickt aufhalten. Nicht nur innerhalb deS deutsckstN Volkes sammeln sich die Kräfte, die diesen Wieder- aufbau ins Werk fetzen werden, auch von � außen her drängen die politischen und wirtschaftlichen Kräfte, die zur Ucberwindung der heutigen Krise und zur Revision de» Versailler Friedens im Sinne deS internationalen Sozialismus führen werden. Voraussetzung für den schnellen Sieg dieser Kräfte ist freilich der Sieg des sozialistischen Ge- dankenSinDeutschland selbst. Nur der feste pro- letarische Block im Mittelpunkte Europas, nur seine systematische, aufbauende Arbeit,� gepaart mit seinem Streben zur Eroberung der politischen Macht, wird diese Entwicklung ermöglichen. Der heutige Wahltag, der der unabhängigen Sozialdemokratie einen durchschlagenden Er- folg bringen muß/ wird eine bedeutungsvolle Etappe auf diesem Wege bilden. was bedeulel das? In der Richtrrscheu Druckerei in Luckenwalde sind au? Veranlasinna einer höhen militärischen Stell« gestern Plakate mit folgendem berüchtigte» Text hergestellt worden: Halt! Wer weitergeht, ans de» wird geschossen! Wa» soll das bedeuten? Werde» schon alle Vorbo» reitungen, getroffen» um eine Wiederholung der blutigeK Märztage de» vorige« Jahre» zu veranstalten? ,j Zwtschretten der russisch-Mavischeu Friedens- Verhandlungen. Kown», B. Sfuni_ Der Corsitzend« tzer vibauiZschen 5W«)benlöl&oti»«infl teilt«ich dah die Verhandlungen in MoSta« erfolgreich fortschreit««, so daß vi»» hofft, m dr«l bi» vier Wochen den geleden«»«» trag unterschreibe« zu können. vier Zahne und ein lag. Dem Ignaz Wrvbel. D-e meksten Leute überlegen sich weitaus sorgfDtilger, wa» für ein« grau st« heimfühven, al» welche Aste st« für den Ktichi. tag wählen. Die Tolpatfchigkeit eine» verliebten jungen Bräutl- flamZ ist philosophisch« Stich«, verglichen mit der Unbedachtsam- seit, mit der manche Manner und Frauen an die Urne gehen. Wissen fie, daß jeder einzelne Briefumschlag mithilft, den Laus von. vier Jahre« zu lenken? Manch« wissen«» nicht. i Run kann man nicht von jedem Menschen verlangen, daß er Merlegt und bedächtig ist, daß er in die Zukunft steht und daß er vorsorgt, für fich, und durch die Gesetzgebung für seine Kinder. Aber könnt ihr euch nicht erinnern? Wer Jahre und«in Dag. Aber wir«vollen einmal nicht an die vier Jahre der nächsten MeichstagSsession denken, sondern an andere vier Jahr«. An vergangen« vier Jahr«. An die große Zeit von 191« bi, 101». M» wir aus dem Marsch in die Stellungen bon SuwaM waren, der tropenkollrrige Offizierstellvertreter umjagtr die. gehorsame Herd« auf seinem ÄesrchlSesel, der Hauptmann kollerte, und die Unteroffiziere taten ihr Menschenmöglichste«, um fich wichtig und die Mannschaft madig zu machen— al» wir auf diesem Marsche verschwitzt, müde und dreckig rinherkrochen, hörte ich meinen Nebenmann vor sich hinmurmeln:»Wenn Ich hier wieder raulkomm«... I* Ich seh« noch di« grimmig« Bewegung, mit der er sich den Tornister hochzog. > Wenn ich hier wieder rauSiiomm«.,. T Ein Fluch und ein Aufschrei von Millionen, vier Jahre lang. Eine dumpfe gequält« Hoffrning, vier Jahre lang. Trägetz Abwarten van Urlaub zu Urlaub, von Offensive zu Offensive— vier Fahr« lang. Geivtral- stabZbrricht« und andere Lügen, Berumglimpfungcn der steinte durch die Heinckrieger, vsrschmockte Offiziere und befördert« Jeur- nalisten, betrunkane Etappinkommandanten, derhune Helferinnen und schnauzende Bahnhostfeldwebel—— und unter all dem, gequält, keuchend und plattgedrückt von der Last«ine» verruchten Syst.m»— der Mann Wenn ich hier wieder rauSkornme... l Bei jedem Kan- preußischen Spektakelstücken, bei Drillübungen unter feindlichem Feuer und bei Komödien, inszeniert von uniformierten Pfaffen, ordenverleihenden satten Militärbeamten und bei der verkitschten Auffahrt dev Tatütirta— t immer wurden d-ese Worte gesprochen und gedacht: Wenn ich hier mal wieder rauklomme... l Denn die» war die allgemeine Neberzeugung: ei müsse nach Abschluß de» Kriege» eln« Generalreinigung erfolgen. G» müsse einmal den Machthabern, den großen und den kleinen, gezeigt werden, daß man nicht ungestraft vier lange Jahre auf Leibern und Seelen Herumtrampel» dürfe, daß man nicht ungestraft Glanz, Ehre, Ruhm, Geld und Fleischportion sGoulasch und Weiber) für sich t» Anspruch nehmen dürfe, dabei dem wehrlosen Landsmann da» überlassend, wa»«» Unangenehme» in der Krieg- führung gab: den Swrmangriff, da» Postcnschieben, den Marsch und die Latrinenrelnigung.«o» Appell 5» schweigen. So glaubten alle. Im Augenblick wehrte fich keiner. Biellricht konnte sich keiner wrhren, vielleicht gehört« der ganz« schwer« ganattlmu» von Karl Liebknecht und den wenigen anderen dazu» Sechsundsechzig Millionen die Stirn zu bieten und vor seinem Geschrei von wahnsinnig gewordenen Professoren, dekorierten und«klamierten Schriftstellern, Militär» und Granatenlieferanten, kühl und knapp zu sagen: Nein. Der Sandhaufen war den Neitvsagetn gewiß, und dazu hatte nicht joder da» Format. Ich habe kein stecht, je- mand daran»«inen Vorwurf zu machen— denn ich Hab« da» Format auch nicht gehabt. Auch ich habe geschwiegen und bei mir gedacht: Wenn ich hier mal wieder rauklomme.,, J Und nun sind wir draußen. Und jetzt•—? »Die Zeit, die eilt, die Zeit, die eilt. Wei» dein« Wunden i O Schmerz und Blutl Wird alle» wieder gut: Kühl wehen die Stunden." G» ist da» durchaus Merkwürdig« geschehen, daß alle drauf und dran waren, alle» zu vergessen. wäre bestimmt alles vergessen worden, wenn da» Schützenfest gut ausgegangen wäre.) Man war schon im besten Zuge, alle» zu vergessen, da »lachten die Offiziere, die an ihrer Stellung klebten, wie die Fliegen am Honig, den taktischen Fehler, sich durch Krawall, Putsch und U ebergriff« so unliebsam in Erinnerung zu dringen, daß alle» wieder auf sie aufmieelsam wurde. Lud jtk* Jftc- mtpm•: Di« Erinnerung an da», wa» gewesen ist. Di« Erinnerung an einen übermenschlichen Druck, der die Adern fast zum Platzen und die Gefäße der Seele zum lleberlaufen bracht«. Di« Er- innerung an«ine Zeitz in der wir Material waren, rollende» und eingesetzte», in der der Mensch beim Leutnant anfing— und aufhört«. So aufhört«, daß diese» uniformierte Stück Stoheit überhaupt nicht mehr fühlt«, daß ein bärtiger Landsturmman« durch Frau und Kinder und Berufsarbeit an da» menschliche Leben gekettet war, daß auch er immerhin, entschuldigen st« da» harte Wort, ein Mensch war. Der Koksfritze, der, al» Kompagnie- führer verkleidet, mit verschränkten Armen vor so einem stramm aufgebauten Elend dastand und ihm erklärt«:.Ich, Ihr Kam- pagnieführer» verweigere Ihnen den Urlaub, und wenn de? Kaiser kommt, da kann er wicht» machen I"— der Rittmeister, bei einem kotigen und totmüden Mann, der au« der Offenstv« doi Lerdun kam, kinter die Ohren schlug, weil er einen Lattenzaun umgebrochen hatte— die Monokelknaben, denen in Lille kein Küchenmädchen zu schlecht und keine Brüsseler Spitze zu gut war— all da» steigt noch einmal auf. Habt Ihr vergessen? Ihr habt nicht vergessen. Und wenn Ihr nicht vergessen habt und wenn Ihr wie die Tiere vier Jahre lang gelitten habt, immer mit der einen Hoffnung, daß der Krempel doch einmal ein Ende haben müsse und daß ihr doch einmal herauskommen würdet und einmal mit der Gesellschaft da» tun könntet, loa» die Intendantur immer vorhatte und nie ausführte: ASrechnul.ig— wenn Ihr da» gefühlt habt, dann könnt ihr nicht vergessen haben. Und geht heute zur Urne heran und denkt an vier Jahr«, An vier Jahr«, die gewesen sind und an vier Jahre, die kommen werden. An vier Jahr« schmutzigster Vovgangenheit und an vier Jahre folgenschwerster Entwicklung. Dieser Ttinwgittel ist KideJ: eine Quittung und«in Wechsel auf die Zukunft. Ich weiß, baß sich viele von un» im grimmigen Herzen die Abrechnung mit menchen ihrer bunten Pciwiger noch anders vor- gestellt haben al» so— mit diesem einen Briefumschlag. Ader dieser ein« Briefumschlag kann genügen, um eurem Willen, der in der großen Zeit gebändigt und gefesselt am'Boden lag und nun aufflammt, Geltung zu verschaffen. Bier Jahr« liegen hinter euch, vier Jahve ReichZtagißsston Begen vor euch. Zwischen diesen beiden Zelten steht der g. JuNtz Des M«»» Dag,-< VaWalWsches. Wr We heutig« Wahl ist bat NaichSgÄi«t to�etttam ir 85 Wahlkreise geteilt worden. Von diesen stimmen jedoch nur 82 Kreise ab, da in den ÄbstimmungSgebietsn Ostprtufeci� Ober- fehlest en und Westdeutschland die Wahl vertagt werden mußte. Für diese drei Kreise gelten die bisherigen Abgeordneten als gewählt. Es handelt sich hierbei um 18 Rechtssozialisten. S De- molraten� 9 Zentrum. 4 Deutschnationale urtd 2 Deutsch« Volks- harter. D:e Regierungsparteien sind dadurch von vornherein im Vorteil; die unabhängige Gi�ialdemokratie dagegen, die in diesen Kreisen bei der NationaloersammlungSwahl keinen Kandi» baten durchdringen konnte, hei der jetzigen Wahl aber zweisellos einen erheblichen Stimmenzuwachs auch in diesen Gebieten zu erwarten gehabt hätte, wurde dadurch von vornherein zurückgesetzt. An der Wohl zur Nationawersannnlung haben sich 30 524 848 Wähler, ungesähr 8S Prozent der Wahl- berechtigten, an der Wahl beteiligt.«»«ntsdeken auf die ein» zclncn Parteien folgende St-immen: Unabhängige Sozialdemokratie., 2 317 200=» 7.8 Prog. Rech ssazialisteu 11 SOS 04S-- S7L � Demokraten««•••!««• 8 841 82B" 18.5. Zentrum 6 080216-- 19,7, Dcutschnationale 8121479 a 10�. Deutsche Volklpartei 1845638 a 4�, Die übrigen Stimmen, soweit sie zur Wahl von Abgeordneton führten, verteilten sich auf Welsen, Bayrischer Dauernbund, Schlriwig-Holsteinische Bauerntzemokrate» und Braun schweig: scher La ndcsw ahlverband. An lvdanduten«Hielten: Unabhängige Sozialdvauckrati««,»h,» LS NechtSsozialistien 16S Donwkraten Zentrum � Deubschnotional« ,,,»,«,»«44, Deutsche VolkLpartet»19 Welsen..»»,,»»»«*>® Bayovscher Bauernbund.-»»»,» d Schlekmig-Holstaini sch» Bauer�demokraien. 1 Vraunschweigisther LanSeSwahlveoband.. 1 Bei der vorigen Wahl ist die unabhängige Sozi-Scmolvatt« außerordentlich benachteiligt worden. E»«ntsielen nämlich im Durchschnitt aus je«n-n Kandidaten dcS Zentrums 6» 716. der Aechtssogialisten 70 607, der Demokraten 76 224, der Deutsch- nationalen 70 942, der Deutschen Volkspartei 70 823 Stimmen, dagegen auf je einen Abgeordnet«, der unahängigen Sozial- donVkraten 105 331 Stimmen. Bei der heutigen Wahl kommt auf je 60 000 Stimmen ein Abgeordneter. Die Gesamtzahl der Ab- geordneten richtet sich wich der Zahl der abgegebenen Stimmen. sie ist aFo nkht an«ine bestimmte Grenze gebunden." Y.!n WahUrei« 0. Potsdam II. dar die Stadtkreis« Char- ihstenburg, Berlin-Schön-derg. NeukSlln. Berlln-WilmerSdorf, owie die Kreis« Teltow und BeeSkow-Storkow umfaßt.«rhlelUn 1019 Stimmen: N UnaShängig« Sozialdemofratt,, 198869 Stimmen a 1 Mandat RechtZsozialisten ,,,»«» 363 049 m aß» Demolvaten-.«»,»• 1®°®!** Drut'ch national« ,,«,»» 109047« a 1 H Deutsche Volkspartei,,», 86 478» a l Jentrum>...»-»» 19872, a 0» Im Wahlkrei» 4. Potsdam I, der die Kreise Prenzlau, Trmplin.? ngermünd«, SberSwald«. Oberbarnim. Berlin-Lichten- bevg, Niederbarnim. yaterbog-Luckenwalde-Zauch-Belzig. PotS- oam. Spandau. Osthavelland, westpriegnitz. Brandenburg, West- havrliaiid. Ruppta und Ostpriegnitz umfaßt, wurden 1919 abge- geben für:. � Uiiabhäng'ge Gozialdemokraki«, 188 007 Stimmen a 1 Mandat R-chtssozialisteu««»»>>®11 967 m a B n D. mol calen.»»«»«• 186818». a 9 M Deutschuational«,,,,, 117 64? n a 2 M Deutsche VelkSpartet»,»» 96624 K- a 1« Zentrum- 9® 368 � a 0« Di« heutig« Wahl wird ohne Zweifel«in« erhebliche veränds- euiig dieser Ergebnisse bringen. Wenn die«erktätig« BcvSlkerung ihre toll' flicht tut fo muß der 6. Juni 1920 etnegewaftig« Kundgebung für den Sozialismus, für dt« un- abhängige Soztaldsmokrati« werde» i We für kranke Wähler. IH* ArheIt«r'�a'3arli«r»Kol»nn«»t� Berlin, »richstn in:m!enstehe.itwn Lokalen für d-n Dag der LZafL von 9 Utr an Samarlterfwtionen. Krank«. KeiegSbescha. bi gte Greife und schwangere Frauen können mündlich oder WIephon sch männlich« oder weAich« Gamarit«, für den Tran,- Port rrsp. Begleitung«um Wahllokal anfordern. Dtt Lbhertt- gung der in Begleitung von Samaritern befindlichen Personen findet außer der Reche statt Transport« müssen frühzeitig an- gemeldet werden, um Berücksichtigung zu sinden. v«i des wideren Vorkommnissen können von jeder Station Samariter- durch d« Zentrallcitung angefordert ivcrbei» Samarltcrwachen am 6. Jim!. Osten: Grand-Hotek, Mexanderplatz.»lex. 1891/02; Schmidt, Franklurtex Alle« 1, Krtnkel, Lbertystr. 13, Kgst. 3821. Wachs, Koppenstr. 42. Nordwesten: Kasan. Deuflelstraße 71, MoaX-111, Olbrich, Lübecker Str. 22. Moab. 2456. Norden: Brcniteo. Sellerstr. 1, Hansa 299, Fränzel. Reinickendorfer Str. Nr 42, Hansa 1108, välr, Badstr. 44, Moabit 6709, BüttnerS «eftsale, Schwcdter Str. 23/24, He-mbriS 38. Schlotterbeck, Dan'ig er Str. 03. chumlwld 4422,«liesch«, Kopenhagener Str. Nr 72, Hnmbo'd 1291, Rackwitz, RheinSbcrger Sir. 66, Hmn. 972. Süden: Welchiorstr. 15.»Ä>I. 1854, Belle-Alltance-Platz 6, Jftpl. 5 97, Waffe rtorstr. 56, Mpk. 5776. Zentrum: Prmz- Leu S-s chlnanb-Str. I, Ztr. 2686. Südosten: JlzandS, ftalkens.ci str. 40. Mpl. 18349, Burchardt, Gittlitzer S-r. 62, Mpt. 811. Mertens, Schl'sische S r. 21, MK. 6296, Lokal Reil«»- berger Sir, 16. Mpl. 2994, Händel. Sorb-rgstr. 11. Steph. 8831. Tchöneberg: Obst, M>arIm»Luth«r-Str. 6g, Steph. 4049, Groß. Eedaustr. 17. Slenb. 8886.«harlottenbura: Volk». SWSfc Richten he r ff- Piekenbmren, Scharrenweberslr. 60, Kgst. 4182. Neukölln: W-thncr. Bergur. 41, Neuk. 1790, Schllier, Ber- llner S.r. 90, Neuk. 1156, Jdeallaswo, Auichsechr. 8. Neut 403, Fritsch, Nooatstt. 30, Neuk. 1247, BeugS. Hermannstr.»91, Neu. Iclln 558, Kurtl«, Wißma.mier. 24, MPk. 13438. Müller, Herfurt- platz 12. T e m p e l h o f: Grützmacher, Berliner Str. 61, Süd- ring 1223. Mariendorf: Schireiter, tzhauffeestr. 27, Süd. ring 157. Marienfeldc: Moide nhauor, Berl,ner Str. 61, Snbrmg 187. Pankow: Böhm, Fiorastraße 93, Pkw. 8703. Weißensee: Berliner Hos. Slegesstimmung im Rheittlkud. Im„Vorwärts' teilte der frühere preußische Ministerpräs'-» dent Paul Hirsch seine Eindrücke aus dem westdeutschen Industriegebiet mit, wo er in ein-.gen Dersammlunffen gesprochen bat. Er ist erfreut über die rührige sozial istische Wahlagitation, die dort getrieben wird, und berichtet ron der dort herrschende» frohen EiegeSstlmmung der Sozialdemokraten. Daß die Massen dort aufs äußerste radikalisiert sind, kann er dabei freilich nicht verschmeig-n und gibt auch zu, daß„daZ eine oder andere Mandat auf Ädsten der Sozialdemokratie an die Unabhängigen falle'. Wenn er dann weiter zugibt, daß man des BruderlampseS müde sei und gemeinsam gegen die Reaktion kämbfen müsse, so ist das an sich richtig. Wer es ist eine unglauibliche Entstellung de« Tat- bestände?, wenn er meint, haß allmählich die Stimmung Zugunsten des Zusammenschlusses der beiden sozialistischen Parteien de Oberhand gewinne. Herr Hirsch muß doch wohl auch bemerkt haben, daß gerade im rheinisch-»e st fäliscküen Industriegebiet zum min» besten unter den Arbeitern die R e ch t S s o z i a l i st« n völlig a b- gewirtschaftet haben und daß in vielen großen und klei- nen Städten diese» Gebiet« bis tief ins bergisch« Land hin. ein überhaupt kaum noch mchtSsozialistische Proletarier anzutref- fcn sind. Da» Wort.MehrheitSsoziaKsf, das ja auch anderwärts seine ursprünglich zahlenmäßige Bedeutung längst verloren hat. wird dort kaum noch verstanden. Ja, selbst Beamte auf den Eisen- bahnen. Elektrischen usw., die man auf der AgitationSreis« nach ihrem politisch«» Glaubensbekenntnis fragt, weisen eS mit Ei»t> rüstung zurück, etwa noch als RcchtZsuzialist angesprochen zn werden. Hier und Dort ist wohl auch etwas W-chlmüdigkeit zn he. menken, aber der 6. Juni wird dort aufs kräftigste rot angestrichen werden. In K ö l n und Umgegend haben die RechtSsogialisten und daö Zentrum freilich nock nicht in dem Maße auSgespiclt, wie eS unier günstigeren Aoitatioukum'ständen auch dort sein müßte. Aber als eine erfreuliche Erscheinung ist«Z zu varzeichren, daß gerade dort die nationalistische Aufreizung einer ruhigeren De- nrteilung betuiders de» Engländer gewichen ist, die dort öiJ BesatzungStruppen durch ihr korrekte? Verhalten fast ausnahm»- loS in gutem Einvernehmen mit allen Schichten der BevAke- nwtß leben. Erbitterung, von der auch Herr Hirsch spricht, herrscht nur über daS andauernde Wüten der Soldateska und der Äandgericht« im angrenzenden Gebiet» de» deutschen De- lagttungZzusturdeS. Alchl die Spuren verwischen! Wir halben in unserer Freitag-MorgenauSgib« die Scham- losigkeit der„Roten Fahne' niedriger gehängt, daß die Unabhän» gigen von Anbeginn an mit unsichtbaren Fäden mit der Entente- borrgeoisse verbunden gewesen seien. Statt ihc-u Mißgriff zu zu» geb-n d- r sie auf«ine Stufe mit den deuiichnationalen Verleum» der» �»stellt hat,'.eiirlert die„Rotr.ifahue' mit de», Worten, wir würden um« vielleicht noch an dl« Unterredung unsere» Thrfrrdak- teur» miti dem englischen Geschäftsträger Matcolm erinnern. Diese Wendung ist ein« elenpe Drückebergerei und »eine Gemeinheit zugleich. DaS kommunistisch» Zenirnlorgnn kann nicht den geringsten Beweis für feine vcrieumderlsche Be- hauptu.'g vorbringen, daß unsere Pa.'tu von Anbeginn an mit der Entente-Bourgeoisie verbunden gewesen sei. ES tritt die Flucht on, indem«S geheimnisvoll auf die Unterredung unser:» Geimffen Hilferbmg mit dem englischen Geschäftsträger Maler I« «nfpielt Scl'lm im Dezember vorige» Jahn-i dersnchie die„Rote Fahne' auk dieser Unterredung politische» Lapital für sich zu schlagen mo ei.ten VerkeumdungSfelbt-iz gegen den Genossen Hilferding z» inszenieren. Sie nnißte ihre Kampagne«i»st:ll-n. nacho.'M«iiewandfrei festgestellt wurde, daß all« ihr« Anschuldi. gungen au» den Fingern gesogen wariw Jetzt tischt da» kommunistisch« Zentralorgan, in der Hoff» nnng ous da? kurz» Gedächtnis seiner Leser, die Lüge vom DezeM- ber noch einmal auf. Wir können dazu nur sagen, daß die an» geäi'ich«.Prinzipienfestigkeit' deS kommunistischen Organ» sich lediglich darauf beschränkt, neu« Verlonmdu.vgen durch alt« zu decken, um beim Ertapptwcrden wenigsten» die Spuren der- wischen zu können. Auch da? ist aber der„Roten Fahne' diesmal horbetgelungen. tudendorff iind seine teule. Kor vier Tagen veröffentlichtem wir unter der Ueberfchrist: ..LudendorffSLeutealSKapitalverschieoer' detaillierte Angaben über Millionenverschiebungen deutscher Kapitalistenkreise, die Hand in Hand mit hohen deutschen Militärs aus dem Kreise Ludendorff» die Ausplünderung de» deutschen Volke» betreiben. Der Apparat de» deutschen Generalstabes, der während de» Kriege» den schmutzigsten, verbrecherischsten Zielen diente, ist jetzt in den Dienst der Kapitalsverschiebungen gestellt. Offiziere, die früher Pest- bazillen und Bomben nach dem neutralen Au»land schmuggelten, schleppen jetzt, beschirmt von der Gnade LndendorsfS— der den KapitalSverschiebern bereik"ftlliast seine Kapitalien anvertraut— Millionen deutschen«iolk». vermögen» nach dem Auslande, um sie dem Griff der Gteuereinnehmer zu entziehen. Während man armen Aus» Wanderern an der Grenze den größten Teil ihre» Bar. verinögen» abnimmt, um es zu versteuern, während man im Inlands den Arbeitern, Angestellten und Beamten den Lohnabzug für die Steuern auferlegt, mästen sich verkrachte adlige Militär» und ihr« kapitalistischen Austraggeber an den Erträgnissen der planmäßig organisierten Millionen- Verschiebungen. Vier Tage sind seit unserer Veröffentlichung verflossen, die im gesamten Auslände ungeheure» Aufsehen erregt. Doch die deutsche bürgerliche Presse hüllt sich, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen, in«isige» Schweigen. ES schweigt die liberale Blirgerpreste, e» schweigt die rechts- sUzende Presse, die Presse LudendorffS und seiner Komplizen, eZ schweigt die rechtssozialistische Presse, die so ungewollt zur HslferShelferin LudendorffS und seiner Leute am. Diel» Verschwörung tzS. Schweigek» ist W die moralische Verlvdderung Deutschlands nicht minder bleich« nenv, wie jene Korruption, die durch dieses Schweigen go> deckt wird. Doch eS wird allen diesen Herrschaften nicht gelingen» den Bann des Schweigeiis aufceckstzuerhalten. Sie Wersen gezivungen sein, sich zu äußern. Auch die Regierung wird sich nicht weiter in verlegenes Schweigen hüllen können. Die Massen haben ern gewichtiges Mittel, um ihnen allen dia Zunge zu lösen. Sie können heute durch ihre Stimmabgabe bei der Wahl zum Ausdruck bringen, was sie von den hochge st eilten und hochmögen- den Millionenschiebern halten, die im Bunde mit den Militaristen, mit hochtönenden patriotischen Phrasen im Munde da» deutsche Volk ausplündern und begaunern; was sie von jener Presse halten, die die kapita- listische Korruption durch ihr Schweigen fördert; was sie von der Negierung halten, die nach wie vor dieser Korruption untätig gegenübersteht und kein Wort deS Vorwurfes gegen die bloßgestellten Schieber findet. Wer gegen alle diese Mißstände Front machen will, wr, mithelfen will bei der Säuberung dieses Augiasstalles, der gebe seine Stimme ab für die Clfle her llmibhüsMn Seiisli-iMfreRcl Sin deutschMonaler VahlschMdel. ttn.8«wird geschrieben: l Der Deutschnational« HandlongSgehilfen» Werb a nd, der sich bekemnitKdj mit iseinem ganzen Äppaeat i« den Dienst der Agidalion dvr Deutschnattonaien PolkSporte» und der Deutschen Dolktpertei gestellt hat, ist in letzter Minute dazu üborgeffoug«,,«inen besonder» rcfßim exten Schwindsl m Szene zu setzen. In Frankfurt a. M. wurden biefer Tage 6ie La» torneeipfätzl« usw. vnt kleinem Zettelm bckwbt, dte fobgemven Word, laut haben: .Di» Mitglieder de» Zentrald«rbanpe» der Angestellten wäll» len mxwbhämgtg, wKialdoniekralisch oder komnuinifttsch; war nteht mnabhänffiff cider konmunististh wählt, muß xani ouS dcun Zone trattxirtwnb' und „Anpestellte, durch Sur« MiiffNedschaft km ZentrvStzerbanI der Angefüllten fördert Ihr die Destrebnmgem der Unabhämaigen Gaziakdemodratiißben Partsi und der Kämmunsitischen Part« DcnttschiwndS. Alle, die das nicht»vollen,«nüssa au» dem Zen« tval vorband der AiregeftelWcm horauS". Mit diesen Zetteln will man den Anschein erwecken, al» od der Zeuidvalderbond.der Ari, gestellten für die llnoibhängig« oder Konmnnrfftilsche Part«! Propaganda macht. In Wirklichkeit stom» man die Zettel au« der Deutschnattrmalen Sudelküche. Es ist»im, wandsfrei festgestellt, daß Mit-ziiedsr de» Deutschaa-tionalen Hand- lunflSgehilfenverbandeS«S waren, die diese Zettel verbreitet halbe«», El braucht nicht besonders betont zu werden, daß der Zoirträlvoa band der Angestelltem wohl von seme-n Mitgliedern fordert, daß si« sich am dor Wahl boteiligem, eS ihnen im übmgen aber freiläßt, sich di« Partei selbst zu wähilvn. Allerdings rechnet er mit Sicherheit darauf, daß keim Zemtralvoitbamds-Mitglied töricht genug ifh etwa der D�tschnativnalem VoüSparteii oder d« Deutschen BoAS» parte««ine Sdmmne zu gelbem. 1 Sie ConUonet verhaadlmige». Ncich den vorliegenden Meldungen nehmen die Bev» Handlungen zwischen der englischen Regierung und Krassin Iveiterhin einen günstigen Verlauf. In der nächsten vor- gesehenen Zusammenkunft am Montag wird Krassin naej einer„D«na"-M<:ldung die Antwort auf die drei Haupt» bcdingungen Lloyd George» erteilen. Lloyd George Hai nicht nur die Freigab« der englischen Gefangenen in Ruß« land und den völligen Verzicht auf bolschewistische Pro- paganda in den Ländern.des Westen» und in Asien ver» langt, sondern vor allem Mrgschasten, die auf die Wahrung der englischen Interessen im Orient abzielen. Französische» Protest wegen rumänischer Toldsendungeit, H. N Pari», 6. Inn». ©er franzäsische Botschafter protestiert« beim schnubisch«» Minister de» veußern gegen di» Goldsendung, welch» vor einige» Zeit von der Sowjet regimrng im ffiiniflang mit einer vor kurzer Zeit mit schwedischen Kausleuten geschlossenen Vereinbarung gte macht wurd«. Japanische Truppenbewegung ln Sibirie«. H. N. fiinbon, 6. Jnnl Dal mansche KrkegSmwlstrrlmn teilt in feiner Wochenübeck» ficht über di« militärischen Operationen mtt: In Sibirien vnter- nahmen di» Japamrr eine konvergieren!»» Bewegung am Amur» flu» entlang graea di» Russen» dt» sich nördlich de» Hidfi»er- schanzt haben. Japanische Wasserslugzeug« erkimdepte» die rusfi, ich«» Stellungen. Kowjetrußlanb und Pcrsiea.> i Amsterdam, 6. Juni. WW„Tim»»'••••• 18 17.90 4.75 14.90 Beils'AJli&ncr: (Uüilescfits iüci r'3£ v r mm 1 �Hr � 1> Große Frankfurter Straße, Bnumemtraße, Kottbmer Damm WilmersJrtrfer Strasse iCharluttenlsurg) MMMÄMMZM-- Mest�enabgsbe vorbehalten. VüEdar fifid 'ILMMSM. Volksböhr.o Sonntae 3 Uhr: Gütz von Borliciilngen. Sonntaa; 7'/? Uhr: Der filchler von Zabmoa. �QBtt�U.rOStl v-�efllchlntOT fieses Wsfteßter Köp�nicker Str. U.: Volks-Voratellune Oie Journalisten. ahdr. 7 U.: DerKronprinz. J�onta jt 7 Uhr: Oespewter. Direktion: Max' Baiaaar« Dcjtsciies Taster Sonntag T1/* Uhr: SoGiiiGliwartinJilii�.. Mon*. AU.: tudi i«5 mr rin#:i{Iun.. KamnisrsDicle Sonntaa /''j Uhr: T«m?u n Wontaa 71 Uhr: Taitun. Grones SchoiiSviBüiaiis Knrlstrnae Sonnlag?■ Uhr: Julius Clear. (Nnchm. Abt. B. S. Vorstella.» 7Uhr: Jit'.iurCä.artauB.Abonn-r Mnntatr 7 Uhr; Julias Cäsar. <3. Ahle'Ming IV. Abend.) fc.. wr/ja Carl MelaHard- Bad, B«raM»r Thoeter I. d. ■■eri \8Ü!:*Ö'er?flS Xs'.harina a, fltlt d. Fct.sr spielen. llsinSMMni BU: Di« Reiset d. M Sdclienadi Bsrllner TSiestgr �8 Uhr; Der letzte Walzer Trianoa-Äter (Bahnhof Frledrichstxaße) Täßlicli 8 Uhr; WaWUst u. Brano Kasjner in Der gufo Ruf Bonntaa> i'iir kleine Preise; _08f MMW... K-ziklM-MelLk fStadtbaiin JannoariflitirUcke. UntererraKialm Klostcrstr.J T:, flieh tS Uhr: Dil WkLiM Bonntax S Uhr kleine Preise; ■lohannisttwer._ ferRO-ifce&tw nuhr: OsikelCohn l �olkistörk m a AbIaMm Mf- m l 3 Uhr: Pvemalion m Die Msrfiis« von Ärcis Montag bis Freiing 7, Uhr: Pyarma/Ioa. Sonnabend 7 Uhr: Zum I.Male: fcml&ütiü m Das Gias der Jurgfrsa Sonntag und Montag 7,/»Ubr; LßopoidlneKonjtBDtla Das Olas der Junsfrau OtabtlSisillEsie? 3 Uhr: Die« Irae. Allabendlich 7d Uhr: DJebessert Hälfte mit Max Adalbert Um Operettenlioüs Direktor: Jean Kren Abends 7 ührt Prinzessin Fried! '�ä[ii".'iR-füeatcr r, Uhrt Kasernenluft. Mnnf. 71 U.:Ufl*greMagdalehatl Rose-Theater 71 Uhr: Schwarxwnldraädel. Gartenbohne täglich: AbSU.; Kon/.ei tu�pezlaliläten TS Uhr: Die Pincht Hm die t rde. • Taoatar a KlotibueTor JL ro. iiui iupiatx iiea fg a Vtf'm 7H, Phr; Ii W Stiufliffcn-Kauei«. A" Torrlr. il-iv, 0.4—8. EhemaHares VsfZrt > tiadntraBe 88. Sommmerbllnne: Täglich nechm. 4k Uhr! uotdsne fiva Lnstspiel In 3 Akten AnsehlieBend: i?ose rromaihold S'ixlales Lebensbild In 4 tkten Eenlncr Brate? Kastonien-Alleo 7—9 MMS-wiÄ'NsZ Tan" JJiele Slg�k BülS Kfiflt'.o-Thk»; tap Fried rlcbstr. 218. 71/ AMAbendlfch 1» 3 Sonntags 3* r» u. 7 f Varletd-Prograninil �-SfljioBörinrepef-� UfiSne&erB lisptslr. 122/123 Kr.l! Iriuir COOOOOOC�OOOMMOOOCOOOMOO Heute Sonntag ringen: KS,r".'Ä Gesusa____. Lowe D5Hn* gegen VolStitiadn RcnzErt ü.'Vnrlett Ist KnzsrtT Ar/ IniUadiak IBr Montaz: FortMtzong der EnttchelDuagaUmpr« .............. im.......■III n»I Kaiser- Allee 51/52. Sonolagr, den«. J«mi, ■owie UcUobi. Rsnzßrt, Tiieater, ondvorleti ]2A!trai(iiDnsBuinnera! Roso??? Da* tnysf orlt sa RitMl Voronxelgel In den näeb.ien Tagen; Segln» liittllagkämpfe 'S Antnng Sonntags 4(Dir. Wochentaz» 6« Uhr. "rfc Er ▼ T T T T ZMDSMelltek .Groß Berlin )(vorm. KOem'») * ifasenhelile IS. A TSgllch A Cr.flperellMiBflllWBi „Priszostia vom Nil" Vorher: Konz.ft nd y erstkl. Utiula« Pregremni 0 Jcd. SnnnabM« nachm. o Gr. Kffldeiyonteltsni Anfang: Konzert: 0 Wochentags Sonntn»« k6 Uhr W Uhr Proerammt t Uhr Große Operette: 18 Uhr, Ktmmertanztptale Blilowstr. 6 Lfltrew 7388 MnfMMze Loferer- Vor ein sb Ana Aiwci v dorplatz Heule legier Tug Dir. Rössrbf ■ der navergleichliche B 1 ZauberkQnsticr lal mit seinem prachtvollen[ Palast der Illusionen. Abends ö Uhr. Htnte oacinnittags 4 Uhr{ litrte IWif-] Kabarett i voll Cha.ue.nb'aB.SS Jeden Abend; Erich CcroQl Aaftng 7 Uhr.l Ii Tiimrtii TäUtUoh da» ctoBa Juni- IMMr AlfowWelM ulMifantl» ft Neue Mi [ iimU IBtU. UiKaiieWi IM/IM] IlBUch |K6nz8rtB.VofSie!'iJ!!g Jedom Donaeritag; t 1 ELITE-TAOI Jeden Olcnstag, Ml'twoch, Donnen CHroMer Will- rirrsm Freitag bis Montag Volks-Theater NeekSIln, HermaMttraB« 20 Das Tagrebuch einer Verlorenen Voa ala.r Tot«. Nach dem Roman von Mar». BCtuaa «GGOGOG»»»»»»«.«««»»«»»» Apollo- Lichtspiele BERLIN N, Mfillcratrafl., Eck« Seestralto Erich Keiser-Tits fat dem Kolosse1. werk Die UM der Entschefdnni Lichtspiel-Palast � s N, Priexenallee 43/43 I Die Herrin der Welt 5. Teil Ophlr, die Sladt der Venan:enhelt Apollo-Theater Berlin N, Beliortcr Straß« 15 W anda T renmann in dem Leboasdnma Seelen im Sumpf Opernsänger M. Loonardl alant wi.doe — Aal alte« Bahnen Cnbar.t- Elnlng.— w M irttlntl Püoto«pparftt9 Ankaut vT.',r.u; Photo- Steckalrnann, W. 9, Potsdemer Str. 138. Me für Anznge, gut und billig. MiaserFritzHg. AU« Bdibdiuuf etrilifja. ScKfgtibiihtne Landsberger Alle« VA'TV, flntt 80 BlqlMdsI Sonntag, dea6.Janl: Herausforderung Rlngkucpf des bereBRten Schlag-Chanipians Thompschow, welcher um I. Pfingstfclerteg im Stadion mit Weltmcliter Trengt gerungeft hatte, gegen Meisterringer Lomzickf Meisterringer von Oberschletlcn. Vorher: Konzert und Variete Anf ng des Konzertes 4 Uhr Beginn der Vorstellung 6 Uhr Atontaa Besinn der Internationalen Boxkämpfe Rät. Beistand, ML frsi?«, TtilnMoni. Em-, liiinnt-. tlraliulm, titttoiniich. LtndgarlcHtsri" Proz�ssQ» ""jZ.T Ja LnndgarlcHtfirnt Dr. v. Klrohbach- M Alexandspstp. 43. uweiuch. hn. r.dL/JJxLbMft, H htowBi BT a anniiinf tu Mal GMJGG ninial ab tl Uhr. Attraatton.n ab 3 Uhr, Koncrk ab 4 Uhr. Heute Sonntag: Höhen- und Wasser- feuersvsr.h— Sroa-Doppelkoazert 37 Attraktionen II Dlaitslag, H. Jiu.ii Voikstag Etitrltt. 1.50 Mark fiwill"äF««erw«pk UiltU- OopjHilkoazart •edeekln Tcrreneea und «ehäna, üb IT OS« perxeran. PlenterwaSd ehem.«tadt. ElerhBuser-——" rt NEUII, Beat«, Soaatae, n. lOcUoh NEUII y Weltsensation Anftreten der Aclonl« Broihers The desplsera Ol Ihe dearv und Turmseilkünstrer Llcpelt u. Misses Mary V , KONZERT. Dir. Robert Leusclmer C •.— C—C—S-'C— C- Treptow-C— �--w- NEUE WELT, Hosenhelde 106-114. Freitag, den 11. Juni, abends T'ij Ub* Konzert des Blülhner-Orchesters mit dem Scheinpflug'sdien Chor „Die Schöpfung"*- Dir.: Poixl Scbelnpflufj. SoL; Coxxinrer(Soprnnl. Sdieurich(Tenor), SchopfBn(Bafe). Karten xu M. 2,7J sind xu haben m der.Freiheit", breite Slrafec. Spiel u. Spore STÜ 89» Ketwfnrmdantetiit»». 67 Spezial-Sporthaus (lr FuBbaü, Leichtathletik, Turnen, Hockey, Schwimmen. Wandern. Ringen, Boxen BOchep för ietlen Sport . Uaterani vieler Arbeiter.« pari Ttrclna Deutschlands. Nr. ZlZ. Die Varteieu im Wahitamps. Erste Zestese M..MW" SsNW. ß. ZW! IM Je näher die Entscheidung rückte, desto fieberhafter haben die Parteien gearbeitet. Je nach der Parteikonstella. tlon und nach den Geldmitteln tritt die Wahlarbeit äußerlich in die Erscheinung. Das Zentrum, das diesmal in Oberschlesien, wo nicht gewählt wird, die Kräfte sparen kann, konnte um so eifriger alle Agitatoren nach dem Westen und.Süden Deutschlands werfen, dorthin, wo seine Domänen sind. Alle großen und kleinen Zentrumsführer waren als Versammlungsredner angekündigt. Im„heiligen Köln* und in der ganzen Rheingegend wurden alle Orte, auch die kleinsten, von ihnen eifrig bearbeitet. Die Pfarrer taten ein übriges und werden noch zuletzt alle Kraft für die Erhaltung der Kirche einsetzen, von der sie ihren Gläubigen erzählen, sie sei bedroht. Wie sehr das Zentrum sich als kapitalistische Partei fühlt, geht daraus hervor, daß es bei einer am Sonntag in Wiesdorf bei Solingen vor- genommenen Gcmeindewahl mit der Deutschnationalen Volkspartei und den Demokraten einen bürgerlichen Block gegen unsere Partei bildete. Mit großen Mitteln arbeiteten überall die Volksparteiler. Mit ihrem Geldsack suchen die Großindustriellen alles zu kauien. Sie sind in diesem Wahlkampf am gefährlichsten, weil sie am skrupellosesten agitieren. Kein Mittel ist ihnen zu schlecht, wenn es gegen uns geht. Die Deutsch- nationalen, die wir zur Genüge kennen, können die Wähler nicht mehr täuschen, auch wenn sie sich die Maske der Volksfreundlichkeit umhängen. Ihre Versammlungen sind ziemlich schwach besucht. Das gleiche gilt von den Deutsch. Demokraten. Ueberhaupt ist im allge- meinen erst in der jüngstvergangenen Woche eine Steigerung des Wahlinteresses zu merken gewesen. Die Rechts- s o z i a l i st c n haben überall ihre zahlreichen Partei- sekretäre und ihre Kandidaten ins Feld geschickt. Größere Versammlungen hatten sie da. wo ihre Minister als Redner »ngekündigt waren. Herr Braun und Herr Müller, Ministerpräsident und Reichskanzler, stiegen zum Volke her- meder und suchten die Koalitionsregierung über den grünen Klee zu loben. Unsere Partei hat den Kampf gegen alle bürger- lichen Parteien einschließlich der Rechtssozialisten mit aller prinzipiellen Schärfe geführt. Unsere Redner haben überall getreu der Parole� unserer Parteileitung die s o z i a l i st i- fchen Grundsätze in den Vordergrund gerückt und den bürgerlichen Parlamentarismus als eine scheindemokratische Herrschaftsinstitution gegeißelt, die man nur als Mittel im proletarischen Kampfe benutze, immer betonend, daß unser Ziel nur der Sozialismus sein könne. Ueberall zeigt sich, daß die Massen der Arbeiter uns zuneigen, soweit sie nicht schon unsere Anhänger sind. Die Rechtssozialisten haben durch ihre Presse und auch vermöge ibrcr politischen Acmter immerhin noch eine nicht zu unterschätzende Stauung, die aber dank ihrer immer arbeiterfeindlicher werdenden Politik stet? schwächer wird. Eine traurige Rolle spielten die Kommunisten. Sie vermieden eS, sich auf eigene Füße zu stellen. Rur in seltenen Fällen beriefen sie eigene Versammlungen ein. Sie zogen es vor, ihre Redner in unsere Versammlungen zu senden und dort nach dem Berliner Rezept bestimmte Per- fönen unserer Partei mit niedrigsten Worten persönlich an- S rempeln. Diese niedrige Kampfesart fand aber den ent- iedenen Mderstand der Arbeiter. Rur wenige ihrer Redner waren sachlich und begnügten sich, ihre Idee wirken zu lassen. Taten sie daS ehrlich, so kamen sie sehr in Ver- legenheit, wenn sie einen wesentlichen Unterschied von den Zielen unserer Partei herausarbeiten sollten. Ihre Politik ist mehr Gefühlspolitik, und ihre Redner wußten oft selbst nicht, waS sie den Arbeitern von sich selbst sagen sollten. Sie sprachen von Schwankungen unserer Partei. Tatsächlich ist es umgekehrt. Im vorigen Jahre warfen die Kommunisten uns vor, wir seien Verräter an der Revolution, weil wir uns an den Wahlen zur Nationalversammlung beteiligt«», obwohl ihre Führer wie Liebknecht und Nosa Luxemburg schon damals sich für die Wahlbeteiligung aussprachen. Heute beteiligen sich dieselben Kommunisten an der Wahl, tun also dasselbe, was sie uns im vorigen Jahre zum Bor» Wurf machten. In den Versammlungen wandten sich die Kommunisten gegen den Abbruch des Generalstreiks in den Märztagen, obwohl man einen Generalstreik nicht ewig fortführen kann. Dabei waren sie es, die am 13. März sich zunächst gegen, den Generalstreik wandten, Gewehr bei Fuß standen, und erst dann zum Generalstreik aufriefen, als die Arbeiter sckon längst darin standen. Nur als er zn Ende ging, war es ihnen wieder zu früh. Die Arbeiter erkennen immer klarer, wer die schwankenden Gestalten find, die ihre Haltung durch Angriffe auf unS p verdecken suchen. In die Versammlungen der Rechtssozialisten oder der bürger- lichen Gegner bemühen sich diese„Revolutionäre" nicht: sie wirken also nicht revolutionär, sondern reaktionär. Auf die Dauer wirkt diese Kampfesw.cise abschreckend. Die Arbeiter wollen von ihr nichts wissen, weil sie nur die Arbeiter- bewegung schivächt. Vor den realen Machtverhältnissen kann niemand die Augen verschließen. Es gilt nun alles zu tun, um die Machtposition der politischen Gegner der Arbeiterklasse zu schwächen. Sie wird aber gestärkt, wenn den bürgerlichen Parteien Wähler- stimmen aus Arbeiterkreisen zufallen. Die bürgerlichen Parteien rechnen auf die Gleichgültigen, auf die Indifferenten, vor allem auf die Frauen. Diese Wähler- schicht entscheidet die Wahl, entscheidet darüber, in welcher Weise in nächster Zeit regiert werden soll. Und daran baben die Arbeiter, die Angestellten, die Beamten, ein großes Interesse. Wer heute, Sonntag, einem bürgerlichen Kandidaten seine Stimme gibt, handelt gegendasJnteresse der werktätigen Bevölkerung, handelt gegen daS eigene Klasseninteresse, wird ein Verräter an seinen eigenen Klassengenossen. Für alle, die der ar- beitenden Bevölkerung angehören, mögen sie mit der Hand oder mit dem Kopse arbeiten, gibt es heute gar keine an- der« Wahl: Er kann nur einem Vertreter seiner Klasseninteressen, einem Kandidaten der Unabhängigen Sozialdemokratischen Par- tei, feine Stimme geben. Auf zur Wahl, wählt dir Kandidaten der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei! Zmrläjfige Verireker See Anler»chmer- Zntereffen. Ein günstiger Wind hat uns da? folgeiche dzzsichnenSe Zirkular in die Hand gespielt: Hansa-Bund Berlin, NW 7, 10. Mai 1920. für Gewerbe, Handel und yndustrie Dvroche-nstr. 3« »anMhrnt#: S°-,nst>r.i Aentr. 10982—88. vanf für Handel nnd tlnbustrte Berlin W SS, Schinkelplad 1—4 Telegramm-Adresse: Hansabund Postscheck.«vnt»: Berlin 12 447 DaS Präsidium Betrlfst VieichStagSwlchl. Unserer programmattscheck yorderSätz entsprechend, züver» liissige Vertreter an» Handel, Industrie und Gewerde ia grSKercr Zahl als bisher in den Reichstag zur Wahrnehmung der Jnter- essen don Handel, Gewerbe und Industrie hinrinwählen»* lassen, habe» wir mit den Zentralleitunzen der Parteien zweckdienlich» Berhaadlunge» gepflogen nnd folzeud« Ergebnisse erzielt: An sicherer Stelle auf den SlrichöNsten bezw. in den Wahl. kreisen werden folgend« Herren««»«nscrem Mitgliederkreis«nt. weder endgültig«der vorauSfichtlich,— die endgültigen Verhandlungen sind bis zum Augenblick noch nicht abgrsihloffen,— anfge. steüt uwodenu Scna.'or B e y t h i« n, Direktor deS Verbandes der Handel sschwh. und Nabattftwrvereine Denischlmidz(i. Hannover(2). B.>, Dr. B i l l r r, DIrrktor des Verbandes deutscher kaufmünuischer Gen»fsenfch«fte„, Berlin std. fiü'.s, Ddvektor Dr. D i» t r i ch, Bayrische VereinSbank, München (D. V.), Direktor Dr. Fick, Tchnellpressenfabeik KSnig u. Bauer, Würz- blTTA D. Stadtrat F i n d e i f c a, Plauen i. V..rnswndt« in dem Hanse Breite Straße 8/3, Hof linkst. Der Berlag. 67) Oer Sternsteinhof. Roman von Ludwig Aazeuaruber. Als nach des nächsten Tages Arveit Toni wieder seinen flewohnten Weg geaarrpen war. berief die Bäuerin die alte Kathöl zu sich, daß dies« ihr beim Ankleiden behilflich wäre, es gelte einen Besuch. „Je, Ivo willst-denn aar hin?" fragte die Schaffnerin neugierig. „Nit weit," antwortete kurz die Bäuerin.„Schau' mal, ob der Schwieher schon hat anspannen lassen." Die Alte auckte zum Fenster hinaus und erklärte, weder einen Schwieher noch einen Wa-pen zu sehen, die besten Augen der Welt würden-ihr nicht dazu verholfen haben, es müßte denn der Schupfen, in welchem der Wagen imter- gebracht war, von Glas gewesen sein, dann hätte sie an dessen Rückwand auch den alten Sternsteinhofer wahrgenonr- men. der dort lehnte, seine Pfeife� schmauchend swd die Zwischenbühelerstraß« im Auge behielt. Oben in der Stiche saß die Bäuerin in vollem Staat, lange vor der Zeit fertig: sie wollte sich nicht rühren: aber doch spielte sie unab-lässig das Taschentuch von der einen:n die anders Hand und dann hatten immer die Finger der- senigen, die gerade frei war, an einem Kleiderfältchen, an Krause oder Bändern der Haube zu zupfen, oder an dem Scheitel zu glätten. Ueber ein? geraume Weil' kam der alte Sternsteinhofer um die Ecke in den Hof geschritten und betrieb die� Instand- sctzung de? Wägelchens: er schob selbst von rückirnrts nach, als-dasselhe ans dem Sckmvfen gerollt wurde, er Köpfte auf dem Braunen auf den Rücken und gab ihm paar ante, auf- munternde Worte, dann ging er hinauf nach der Stiche und sagte zur Bäuerin:„No, fertig wär'n wir, laß' uns geb'n!" Er leitete sie ein paar Schritte....Je, du mein, dir zittern ia die Kmee, ftnnn vermagst dich asin Füßen z'halten. llonim' ler, witzd g'icheidter sein. Nimm mich um'n Hals." ?r hob sie wie ein Kind auf seine Arme und schritt mit lbr 'rätschbe-'nia über den Gang, hie Stiege hinunter, durch den Äur und hob sie aus den Wagen. Er nahm an ihrer Seite lllatz, ergriff den Seitriemen und.fmhts-und sstzte tai jSsÄbrt ist Bewegung. Das Gesinde blieb nur so lange in Ungewißheit, wohin die Fahrt ginge, bis man den Wagen sensoitS der Brücke dem unteren Ende de« Dorfes«ulenken sah. dann galt es für ausgemacht, daß die Bäuerin zum Kleodinder fiiihre, um sich auch mal das Votivbild anzirseh-en. Schon von weitem nahm der alte Bauer die Zmshofer wahr, welche mit dem Kinds auf dem Arm« die Strecke zwischen der vorletzten und letzten Hütte, gtoich einem Wachposten, au-f. und niederschritt. Als die Akte den Wagen her- ankommen hörte, blich sie stehen, einen Augenblick lugt« sie unter der vorgehaltenen flachen Hand scharf nach den Heran- kommenden auS, dann ließ sie das Kind zu Bo-den gleiten, schob es in das Vorgärtäl deS Holzschnitzers und Nef eilig ihrer Behausung zu.''- Der Bauer lächelte hämisch. Vor dem Häuschen des Herrgottlmacher« zog er die Zügel an, noch einen Gclmtt ließ er das Pferd tun. damit er vom Kutscherbocks in die Stube zu blicken vermochte und als er dort den Mann am Arbeit Ztifcte stehen sah. rief er ibu an:„He, Kleebinder, kirnm a Weng h'vausl D' Bäuevin Hütt mit dir«'reden. Sie erweiset dir WM gern sM'n d' Ebr', aber sie iS so schtooch asin Füßen. Sei also so gut." Damit stieg er ab, Nxrrf der sungen Frau daS Leitseil zu und ging nach der letzten Hütte: als er dort eintrat, stand inmitten der Stube der junge Bauer, die Hände in den.Hosentaschen und murrte:„No, was soll s?" „Nir nit," sagte mit Whncischer Freundlichkeit der Alte. „Gar nix nit, Tonerl. Nur a End' mach'n mer. dein un- säubern Gängen. Dein Weib red't just drent' mtt'm Herr- gottlmachier." Ein Griff, schmerzend und unabschütteWar, wie d�r Druck einer eisernen Klammer, dielt Toni, der aus der Tür stürzen wollte, ziwück..Fein Ausseb'nl Duksch'n woll'n wir kein's dobei. Js ja auch für dich's G'scheidtesie, Lunrp!" „Welcher Schuft," knirschte der Vergewaltigte,„hat mich verraten?" „Nit allmal is einer, was d'&eirt' vor Unheil warnt, damit's ihnen nit gar über'n Kopf wachst, a Schist! Dös- nml ober trifft's zu: du selber hast, mehr als dir und andern liob, im Schlaf ansg'sagt." �_ Ter junge Bauer iah den eckten erschreckt an, da»n schlag er dn kurzes, verbittertes MMter auf nytz m-urmMe: „Wahr is'S, ich hätf mich auch soll'««in' Stub'n weiter ziehen.". Indes- war der Klocb index vot ßaS HauS nnd an den Wagen getreten. du a Mon," empfing ihn die Bäuerin,„so hüt' auch, wie sich sschört, dein Weib. Weißt du, wo di hitzt is?' Der Hoi'chvrntzer starrte sie an.. Sie neigte sich von ihrem Sitz« gegen ihn und bf galln ihm znzufWstern und je Ksirger sie sprach, je bleicher wurde der Pdcmn, je krampfhafter irmWossen seine Finger den Eisenstab, der am Kutschbocks augebrach war: bis das Weib immer häusiaer vom Schlichten uirieichrochn, nichts mehr zn sagen wußte und da« Gesicht mit dem Tuche der- hüllend, zurücksank, da zog der Mann die bebenden Hände von der Stütz?, kehrte sich ab und taumelte in das Hans. Der alte Sternsteinhofer führte den jungen aus der Zknshoferschen Hütte.„Hitzt komm'," sagte er und beim Wagen angelangt:„Setz' dich in' G'rkit." „Wer iS der Herr?" knurrte Tonn„Setz' du dich hinein." „Ich weiß," höhnte der Alte,„dir iZ nit unlieb, mich d'rein z'feh'n, dösmal aber schickt sich's wohl besser für dich da rückwärts." Toni erwiderte nichts er schwang sich hinten auf den Wagen und saß mit herabbaumelnden Beinen, den Rücken dem Vater und dem Weibe zugekehrt und fort ging es. Helene war, als der alte Sternsteinhofer der Hütte ihrer Mutter zuschritt, herausgeflüchtet nach ihrem Garten und hatte lai/chend in der Laube gestanden, ohne daß sie aus den einzelnen Lautest, die von dem kurzen Wortwechsel her- überdratmen. oder auS den, zeitweise vor dem Hause hörboren DWuchztönen klug zu werden vermochte: die Deutung des Vorganges blieb somit ganz ihrem dosen Gewissen über. lasten und eiy solches schließt meist überraschend schnell. und richtig- Sie hörte den Wagen sorsraswlmz noch blieb sie, wie gebannt, gleich reglos an der nämlichen Stelle, plötzlich machte ein klägliches Kindergesch,-ei im Hanse sie zusammen- schrecken, sie huscht« nach der Küche>md ittgte scheu um den Türpfosten in den Türpfosten w die hg sah sie den kleive« Hawstö M-epomuk hsusizpfc n�sn öttit großen stehen, - 1 I M mnm* der Crwerhslosen. Verhandlungen im Reichsarbeitsmrmstormur. � Am Mi�twvch, d«n L. Juni, fand wiederum im Arbeits- Ministerrum ein« Besprechung stait zwischen»er. ttetern des ArbeusminPeriumS und des Kinanz. und Wohl. sahrtsmirnsteriumS, Vertretern der einzelnen Swdt- bchorden, der Arbeitsgemeinschaft freier An- 1°�« der Gewerkschaften, Ge,ch�ft»sjchr«�en AuSfchutz der E r w« r b S l o s« n r ü te Deutschlands und Erwerb Swsenr Sien au« Morddeettschinnd. dem bx letzten Gebret und etlichen anderen Teilen des Reiche«. f't««Handlung drehte sich hauptsächlich um die zurSS- gestellten Punkte der von den«rbeitSlasen arrsgesteLien 1« ff-> r- derungen. D�r Punkt 2 der Konoerungen, der die Differenz im. zwischen KranlenKew und Erwerbsloi'en- untcr�ruHUng behoben wissen will, fand sein-e Erjed�gung dadurch, dci;>n di-ser � Krage«ine Verständigung mif den Krankenkassen herbeiaefichrt werden soü. Zum L. Punkt: Leichafsung von Lebensmitteln zu einer Berdilli- ginig von SO Proz. an alle Minderdeamtelt«, kam c« zu scharfe» »auSz»k»mme». trachtet diesen Abzug als eine Benachteiligung der gesamten gfioerkschastlich organisierten Arbeiterschaft. Gen. Hamacher- Köln betrachtet die Anrechnung de: Rentrnbezüg: der Krieg?- beschädigten als«ine Straf«. Die Kriegsbeschädigten seien aber schon bestraft genug durch den Verlust ihrer Arbeits- kraft durch die Schuld der verhängnisvollen Kriegspolitik des alten Regime». Schmidt- Berlin betrachtet die» als einen Eingriff der Regierung in die Recht« der Arbeiterschaft. Die Unterstützungen, welche die Erwerbslosen von feiten der Ge- werkschaften erhalten, seien in Wirklichkeit weiter nichts al» von denselben selbst eingezahlte Spareinlagen, die im Falle der Erwerbslosigkeit zurückgezahlt werden. Der Stadtvertreter Altonas meinte, der Aknug fei praktisch nicht durchführbar. I« Punkt 7, wonach Erwerbslosen, Minderbemittelten, Rot- stand«- und Kurzarbeitern die Steuer erlassen werden soll, soll der§ IL der Verordnung, wonach bei Einkommen, die aus öffentlichen Mitteln gezahlt werden, keine Steuererhebung stattfinden kami, Anwendung finden. Die Arbeiterrät« sollen in ihrer jetzigen Erfassung bestehen bleiben, wie in Punkt ö gefordert wurde, Zum Punkt 11 betreffs der Veröffentlichung frei- gewordener Stellen soll dem neuen Reichstag eine dem- entsprechmid« Borlage zugehen. Punkt 12 wurde dadurch erledigt, daß in der Verordnung über den Achtstundentag beireit» ein Paragraph bestehe, der S)t r a fb e st i m m u n g e n Vorsicht bei Ueberschreitung des Achtstundentages. Hiermit hatte die Sitzung ihr Ende erreicht und nicht befriedigt verließen die Berliner sowie die aus- wärftgen Vertreter der Arbeiterschaft das Ministerium in dem Bewußtsein, daß, solange dieser alte Beamten- und Gehcimrats- avparat in diesen Ministerien fortbestehe, irgendeine Hilfe nie zu erwarten sei. VMttgvzevttatZsu. Die Deutsch« Bank hat die Absicht, di« Württembergische DereinSbank in sich au�unehmen. Die.Frankfurter Zeitung" berichtet darüber, daß damit eine» der bedeutendsten Provinz- Institut« von den Koloffen de» Berliner Bank'apital« erobert und so der KonzentrationZprozeß innerhalb der Banken weiter fort- gefetzt wird. Nachdem vor kurzer Zeit bedeutende Verschmelzungen im Konzern der Commerz- und Disconto-Bank erfolgt sind, die Bank für Handel und Industrie scheinbar auch vor neuen Pro- fekten steht, bedeutet di« beabstchtigt« Verschmelzung der Wüch- tembevgsschen Bank mit der Deutschen Bank eine außerordentlich« Beschleunigung dieser Tendenz. Die Württembergische Vereins- barck verfügt zur Zeit über 17 Filialen und 14 Depositenkassen, sie ist bei einer Reih« Firmen kommanditisch beteiligt und steht in engen Beziehungen zur Württembergischen Bankanstalt sowie zur Hofbank und dem Bankhau» Dörtenbach u. Co. Mit der Uebernahme der Vereinsbank würde dieser maßgebende Einfluß affso auf die Deutsche Bank übergehen, so daß sich der Umkreis der wirtschaftlichen Macht diese? Rieseninstrtutez wieder beträcht» lich erweitern würde. Der Einfluß, den die Großbanken auf uuser Wirtschaftsleben haben, ist gar nicht hoch genug einzu- •chätzen, ihr« Vergesellschaftung daher eine der Borbedingungen einer durchgreifend«» So« z i a l i s s« r u» g. GsWsrffchaftlzches. Die Lage im Frkseurgehilfenstreik. Die Streiklage hat jetzt, nachdem die Berliner Gewerkschaft?« kommission entscheidend in den Lohnkampf eingegriffen hat, eine wesentliche Änderung erfahren. Es wird nach wie vor Wert darauf gelegt, korporative Tarifverträg« abzuschließen, aber«< können auch einzelne Firmen die Forderungen anerkennen, um ihr Personal vom selben Augenblick an zur Verfügung zu haben. Am Freitag ist di« Berliner Gewerkfchastskommiffion, nachdem der Jntereffenverband ein« Verhandlung vor den Wahlen abge» lehnt hat, a» die einzelnen Arbeitgeberkorporationen h eräuge- treten, um zu VerfjanMungen zu kommen. Es ist schon ein groß» Teil Arbeitgeber dazu übergegangen, die Forderungen der Gehil- fen schon jetzt zu bewilligen, um ihr Personal im Letrieb zu Habens Demzufolge werden nun die Arbeitgeberkorporalionen wohl not« {«drungen doch mit den Gehilfen verhandeln müssen. Die Ge, ilfen haben jetzt neuerdings, nach Lag« der Verhältgisse und uitz einzelnen Arbeitgebern die Möglichkeit zur Unterschrift zu gebntz die Löhne für Herrenfriseure aus 180 M. und für Damen« sriseure aus 170 M. festgesetzt.®» muß hervorgehoben werden, daß die Meister schon vom 1. April ihre Preise erhöht habe, und man die Gehilsen höchsten» mit Seine» Aufbesserungen übet 34 und 93 M. abgespeist hat. Bewilligungen werden weiter in der Glksabethstr. gO entgegen« genommen. Die Streikleitung bittet, möglichst in den Bormittags, stunden zu erscheinen, da fich wegen großen Andrangs die Arbeit in den Nachmmagsstunden nicht bewältigen küßt. Betriebsräte der Holzindustrie! Alle in der Holzindustrie beschäftigten Betriebsräte und Bs triebsobleute Verden nochmals darauf hingewiesen, sich unvert züglich, soweit daS bis jetzt noch nicht geschehen ist, zwecks Fest< miimMH miiitun wwffljnnww besonders 1 preiswert! Llse/ Beispiele «»Rnimouii Preiswerte Damen- u. 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Deutscher Holzarbeiterverband, Verwaltungsstelle Berlin. Zur Lohnbewegung in der chemischen Industrie Ervst-Berlins. Die Arbeitgeber der Chemischen Industrie hciben gegen den SchiddSfchruch des Vezirks-TchlichtungSauS-schusseS vom 14. Mai 1020 beim Aentral-Schlichtun�SauSschuß Widerspruch erhoben und beantragt, die Sache zur nochmaligen Verhandlung zurückzuver» weisen. Zur Begründung führvn die Unternchme-r aus, dab der EchlichtungSauSschrch nicht ordnungsgemäß zuiammengesetzt war und wenden sich in ihrem Widerspruch zugleich gegen dl« Be. »cchlung der Fcierdage, wie auch gegen die Höhe bei festgesetzten Etundenlochnes. Der Zentral-TchlichtungSauSschuß hat wegen nicht ordnungsgemätzzr Zusammensetzuing de» BezirkS�chilich. tungSauSschusse» dem Antrage stattgegeben und den Unter» nehmern zugleich empfohlen, aus die zu erwartende Löhnephdhung ob 1. Mai 1920 Vorschüsse zu zahlen. Der Vertreter der Unter» nehmer erklärt«, daß feiten» de» ArheitgeberverbandrS Weisung Mr die«ilzzelwn Unternehmer ergangen sei, einen wöchentlichen Zuschlag zum Tariflohn von SO M. für-Männliche, 40 M. für Wewliche und 30 M. für Jugendliche zu zahlen. Da wir fest- gestellt haben, daß diele Untirnehmer dieser Weisung nicht ge» folgt pnd, fordern wir unsere Kollegsnfchaft in den Betrieben auf, die Zuichläge unter allen Umständen zu verlangen. Die nächsten Verhandlungen vor dem BezirtS�chlichtu OuSschufj finden am Dienstag, den S. Juni d. I., vorm. S U ES fests W.. HWW..._W 1 gewesen, ob wir uns in unserer Angäbe allzuweit von den Datin der EichSuru ndstt. 3(Nrbeilgebewerband der Chemischen no Jndustrii) statt' und ersuchen wir die� V« rhanblungSkommi ssioa wie auch dt« Organisation-Svertreter, pünktlich zum angegebenen ftermin zu erscheinen. Verband der Jabrikardeite«. OrtSderwaltung Droß�verNn. Was geht in den Warenhäuser» vor? Der Zentralverixrnb der Angestellten sendet unS nachstehende Zuschrift:' .Zu unserem Artikel.Wa» geht in den Warenhäusern Ber- RnS vor?' bringt die Firma L. Wertheim in der Abendausgabe her.Frecheit' und de».Vorwärts' vom 2. Juni«ine.Bcrichti- «»on- die mit allem Nachdruck Einspruch erhoben werden reaktionär« Borgehen der Firma gegen all« noth so Vorkommnissen, die nach objek. ____ r-—----,.nt« absolut nicht stichhaltig sind, und tn ihrer Konsequenz zur Entlassung«ine» großen Teil» derje.it- gen<&iuppt von Angestellten führen müßt«, der der Gemoßregelte angehört. Wir behakten um» vor, nach Zusammenstellung de» ganzen Material« zu gegebener Zeit her breiten Dcffenttlichleit Entsprechend» SufNarungen zu geben. Wo» die Zahl der Eni- Fassungen anbetrifft, so beruhen unsere Angaben auf Mittet- bmgen au» dem Personal, dock kann zugegeben werden, daß diese don nn» zu hoch benannt wurde. Da» erklärt sich au» der Tat- fache, daß die Firma sich nicht verpflichtet fühlt, der Angestellten- mchen entfernen.' r,_�, mwwiimMwwwrMW-___________ � Päpp-star-�andellM-ntog. 6 Uhr. bei Müll«. Reu ... 14/15, Ecke Wallstr., wichtige Sitzung. � Luxuspepierdriinch«. Am Montag, nachm. 5 Uhr, In d:r Sophien« sälen, Sophienftrage 17/18, B r a n ch e n o e r s o m m l u n a. �ages» ordnung: Berichterstattung von den Tarifverhandlungen. Teutschcr Hutarbeiter-Derband. Montag, den 1. Juni, abend» 6 Uhr, Eewerkschaftshaus, Saal 1, Versammlung aller in der Damen« Achtuirg! Zimmerer! Montag, den 7, d. M.. abend», finden tt. allen Bezirken iBe- dutbranch. beschäftigten Arbeiter. und Arbeitettnnen. ' u*»'«rbeiter-Samariter.Kolonnen B-rltn, e. V- Samtliche«o, zirkslokalen) Bezirksversammlungen statt. Beschlußfassung ÜS»! � � �7n stth e7' a m u n iinA l a r m für die'Wahl« den Schiedsspruch unserer Tarifverhandlungen. Erscheinen aller ab t ton. Wachlokale sind an anderer Stelle b-danntges-dsn. Kameraden ist dringliche Pflicht. Der Vorstand. I. A.: F. Benada. Achtung! Töpfer! Die Firma A. Seeg«, Pankow, Berliner Str. 8, ist wegen Beschäftigung von Unorganisierten gesperrt. Zentralderband der Töpfer. Filiale Sroß-Berliu. Schiedsspruch für dt, I-nfmänntschen Angestellte», lhtast- gcwerbejcichnet und Werkmeister der Möbel, und holzverarbeite«. den Industrie. In der am 1. dZ. Mit», stattgefunden en S'.tzung fällt« der Schkichtungg-AuSschuß einen Schiedsspruch, welcher unter Fontsall der bisher gezahlten BrutwteuerungSzutagen den kaufmännischen Angestellt: n eine Teuerungszulage von SS Praz., den Werkmeistern und Kunftgewerbezeichnern eine solch« von SO Prozent zubilligt. Ueber Annahm« od« Ablehnung diese» Schiedssprüche» nimmt die gesamte Nngestclltenfchaft in der am 3. Juni, abend» 7 Uhr,«n �Schultheiß', Neue Jakobstraße 24/25, stattfindenden Versammlung Stellung. Di« Geschäft» stunden de« OrtSkartrll» de,?rdeit»geme!n. schuft freier AngestelltcnverbSnd«(BcttiebZrätezenttale für Auge. stellte), Berlin EW. 01, Belle-AMance-Str. 7—10, sind ab 1. Juni 1920 wie folgt: Täglich 10—2 Uhr(Sonnäbend» 10—1 Uhr). außerdem Montag» und Freitag» nachmittag» 5— 7 Uhr. Sprechstunden, der Geschäftsführung: Täglich 12—2 Uhr(Sonnabends 12— 1 Uhr), außerdem Montag» und Freitag» nachmittag» 5—7 Uhr. Vereinskalende?. Zentral« der Betriebsräte, v»tri«b»rSt« und Ob» «Snn»r der Chemisch»» Industrie! Dienstag 7 Uhr tn d«r Schulaula, Morkusstr 4», Vollversammlung. Tagesordnung: L Bericht übte dl« Verhandlungen über den Aufbau der Betriebsräte- organisatton! 2, Wahl der Delegierten zur General Versammlung.— B»trt»d«rät» und Obmänner der Teptlltndustrlel Dien»Iag 7 Uhr in der Schulaula, Zflandstr. 9/11, vollo«rsammlung. Tagesordnung wie vorstehend. ZriUraloerdand der Angestellte«. Fachgruppe 4» Vtttgli«t>erv»r. I; Kellner im Cafö Josty, Potsdamer Platz, 52 M.; PaterStzovff 50 M.; au» der Sschftrkass« der Arbcit.-c rfchaft hev vhemifchen Fabrik Schering lin Tkmelvtlenburg 150 M.; 100 Paul 16,80 M.Z Zucker Leseabend 50 M.; Wulff 10 M.; Controlle 40 M.;«>. R.. Pankaw 20 M.; v. Platirk« 10 M.; Matzlauch 5 M.; KicschhauM 20 M.; Kickel 10 M.; Arb. d. a. Goliasch& Co. 87 M.; N.». 90 Mark; Hermann Krichemann 20 M.; durch Menzel, Brüssel« Straß« 11.20 3».; XL©. PV Steglitz 10 M.; Ungenannt 6 SIL) Oefientl. Versammlung der StaatSbediensteten Neukölln, Dellev- sammlung 51,30 Di.; XL S. P., Friedenau 185,05 M.; Arb. d. Fa> Fritz Puppel-Treptow 197,50 M.; Baustelle Zigvastr., Neulökstl 10 M.; Baustell« Kaiser-Hriedrich-Brücke�O�? M; Charloit-w bürg durch Will 1. Gruppe� I d Bezirk durch Wilk A. Gruppe, Gruppe 2 M.; XL S. P., Steglitz 15 M.; Dr. Joh. KöniigSbergeq Freiburg SO M.; Schmida, Berlin, Hollmannstr. 12, 131,25 M., M. Zachmann. Wilmer»dorf 10 SU.; ScheSky, Demmin 6,18 M.i Kübler& Co., Neinickendorf, Streichsaal 10 M.; M. Wolf, Chent4 nitz, AndreaSsw 8, 10,50-M.; Dietrich, Straßburg, MÄhlenstr. ch 3.10 M.; Schneiderwerkstatt.Nicola', Hohenitaufenftr. 38, 75 M.s Gewerkschaftskartell, Düsseldorf, von der Union 500 M.; Arb. d, Fa. Mäschl« 227 M.; Art», d. 14. Bahnmeisteret 4 M.; R. Hirschj Lichtenberg, Herzbergstr. 140, 50 M.; Funktionär« der«rntsu«, Genosftnschaft Berlin, 13. und 14. Abi lg. tn Neukölln 19 M.js Willi Pasch. Berlin 10 M.; Geb. P. Lang«, Fabrikard. Ver». Mai» festtede Teltow 15 M.; Theater- und Sparverein.Freiheit' 1918, Ueberschuß der Vorstellung vom 2. März 100 W.! Kollegen bell Fa. Weab u. Redlich 10 M.; Markthels« rinnen im Wexandr�" durch Lichterfc ld 77,78 M.; Hollmann 9,50 M.; Gaßmann,>1 kow 20 M.; Krankenunterstützungsverein der Schmiede, Berlin 6 M.; Besammelt im Lokal von Leaw, Koloniestu. 80,21 M.; Ar und Angestellt« der Fa. Kremmerer& Co., Pento» 150 N Kohl& LanSk! 20 M.; Gen. Grobler 10 M.; Gen. Wundko 16 M.; Stellmacherei Hopp«, Badstr. 100 M.; Hermana Schmil 10 M.; XL 3. P., Lichtenberg, 6.«btl«. 20 Ml: ll. S. Pitz Lichtenberg, Karowcrke 81,70 M.; Arb. d. Fa. Greul, Tharlottew« bürg 47,50 M.; Sindermann, Bandelftr. 13, 7,50 M.; Männer» K�U»lfcrV4|**.. XW, WlrV»ei»»V gesangvercin.Frohe Sänger' 1920 gesammelt am Himmelfahrt� tag zur Herrenpartie 29 M. Summa 3170,07 M., bereits quifi» tiert: V7 9SS,70 M. im ganzen 101100,43 M. .' PerlagSge nossenschaft.Freiheit' CR®. tst.?, H. Der Vorstand. I. v.: R. Budde. �. ...................■ Waschstoffe ßaumwollmusselin bedruckt. 1650 Ripspikee weiß, für Kleider und Röcke 2250 Voüvoile we«.............. 2400' Krepon glatt, viele moderne Farben 2650 Schleierstoff Än Farben.. 1850 Voüvoile Mur,u�.r: 26-° bedruckt, etwa 110 cm br. 91725 L/jJölblUi iö hellgrundig gemustert.."' 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Wnrin» nnd Kalt- Prester, Echnttlarbrttrr, Zuschneider iowle all« weivlrchen Berufs- angehörten vorflehender üarrgarie»«ingcwden. ES ist Pflicht aller, Ohne»ittgltedsbuch kein Z» tritt I Am Dienstag, den8.Junl lvtv, abends 6 Uhr im Solal von Beter. Mllllerstruße 1?S Wckaiitllsilliiiiiitrillinfkllii? des 15. Bezirks. Achtung! Achtung! Am Dienstag, de« 8. Cnitrt 1920.«achmittags S Uhr bi den Sophtc« Sälen. Sephirnstrabe ll-l» Vkanchenversammiuug der Mechaniker, Uhrmacher, Optiker und aller in den mechanischen Betrieben beschaf- tigten Kollegen und Kolleginnen. Tagesordnung: 1. Bericht der Brcmckentomnnsston nnd de« Brmichenirtier« über Ihre TötigleV. S. Di«:n sion. S. Neu- Wahl der Brancheiikommisston. 4. Beticht über den Stand unserer Lohn- und Arbeilsdedtugungm. Die Ortsverlvaltnng. Lpezialarzt Dr. Elparn für Haut- u. Oesculechtsleiden hält fetzt Sprechstunden: 9—1, 4—8, Sonntau 9—10 Or, Frankfurter Str. 37 (Strurteer Pkrfr. feto ffi�ntralle). * vr. Skotti für Geschiecnw-, Aft Maut-. Marn-, f raueaicideu. bart�ickke Harnleiden, Ansschlaz. oerv. Schwäche, Qegen Lues Hur Rasentimlir Str. 69-70 Berlagsgeuvssenschüf! „Freiheit" e.G. m.b.H. Die Fortsetzung der . General-Versammlung findet gm 7. Jnni 1920, abends SV, Uhr in den pharnssSien Berlin kt, Müllerstratze 142, statt. Der Auffichtsrat. __ I. A. Otto Döring. Qeslchtzhaske N. alle häSiich. KSrperhaare vernichtet sofort «chmend. u. radikal„DepHetor'* darch Ahstcrben der Wurzeln aihu&hHch u- für immer. Ga- raiitaBscfrädf.lM.S,—. FGr starken Wuchs>1.7.50. Otto Reiche!. Berfrn-R'. riscnbahnstraCg 4. Spetlaäarzt Dr. med. Laaba bchoud. schnell,(irtlnM,, möglichst stömerfl. u. ohne Benlliftonwg Me-fchlcchrbkranrhrit, SH» PHtit«.Äo»�,r>arN'."rnuen» ttck»«.«chwflchc. Srproo« sie Mechoden. vorn- n. Bkrtiinttrsiininng. K«. 34-36, jJÄU Spr. ro_l n.5— a.®oniii. 1U— 1. Tfitoyieranf eiitlernt sicher, ot(. Kenüst eine Sitzun*. C. WeiBserf. IcosmeUlustitut invalider.st.H/ Bqpi-c'-et. 101? u. n. 4-B Uhr. Tsrn«h tri.ch, Seefische u. 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Karl Reinhardt Potsdamer Strasse 11? uz�um Sprechstunden: V12— 1.>6—110 abends. SonoUr Iii— 1 Uhr. Aufklärende Broschöre mit Be-chrcfbnni! sämtl llcilverlakre« versctiloaseren Knvert«et. Einsendung von U. 2— norto-rel f, beftüffl« chronlMje Ae> W UVTh/«nd Wmei'kibciriben wo alle« anbete»erlag le. ll&tnra-InstitBt Sit Biäci!erp!aizJ(dlfslrt sm Haleso�n Toi). SvrcchilMid? 10—1, 4—8. Sonntugs 11—1. — 8 Wartezimmer— Verla imen' giftfreie? llk. mell. üsIIseMi . Berlin W 8 I UljizlgerSir.108 Spezlalarzt für Haut- und CaacWeohUlalden- Harn- UaBIufcoterswc�unsen Sprechstanden: 11-1 vorm, 5-7 nachm.. Sonntags 11-1 Aufklärende Broschüre Nr. 14, Mk., 2.50(Nachnahme) neihlcideit «Uene Püfi«, Flechten, VencaentzüntMß««. Hantjacke«, alte Wua. den, Haemorrhoiden, Hautleiden, wunde u. rissige Haut, Pickel, Nervenschmerzen etc. beitt selbst i. d. IrnTtnäcteigst-Pftlleo Uta uoechitsbercs Baas- mlllel, welches auch bei d. heiligsten Schmerze» u. Jucken, aolorti!;e Lin- derung u. 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T.»Itnh.«ni,.�estm-«r»mi°MttI-n>, Ortxinalpodnnge» tosten nnt»II. 14—?4tt»«u Sie aoch heil« an vrnemlbenvt Vatts-Geinndbeits- Zentrale Devlti 12 112. Erüh beiaer Stroste 8. IwfWrnnzslf oich�» Nber t>eNv>l> drr Tizvhtlti d. Innert,»ibrombrhandla. v. Dr. med, d-llnst zu»>.. 8.— oorrdiig o�mBerwagen . ZmS INI wähle heut' die L. S. P. Heut'»um Wahltag treten an- Die Parteien, Ätaun für Mmn. Viel Plakate sieht nian prangen, Um die Stimmen«inzujangen. Wie sie tiigcm-uird vcrjip rechen, Reiben ans t>en Mund, �den frechem Da wird einem ach und weh. Doch man hofft auf U. S. P. Den? an dein Fanriliengliick, Denke an den Krieg»unick, De»i? fi« Notke. Lirttwitz, Kapp, Bring fie heute auf den Trab. AÜ' wr wüsle» Wohlgeschrei Macht das Volk nicht froh itnfc frei. 53 führt dich zu Gliichcs.HöV Nur allein hie U. S. P. Junker, Pfaffcm. Schlotbaron Wnncn dir ein' Hnngerlohn. Zchslommen bei des Volkes Oual, W» shristllich, deu'tsch und mitional. Di« noch?.Krieg nnd Roche schreien, Nennen sich die VolkSparteien. Troid' fie fort ans deiner Näh'. Wähl« heute U. S. P. Scheidemänner, Demokraten, Alle halben'�ich verraten. Jetzt sie mn das Volk sich reiben, Alle, all«, wie fie heitzen. Daritm mif utnd nicht besinnen, ?in« Welt kannst«du geuvinnen! Spreng' die Kettest. ,md nun geh': W ä h l e ih e u? d i e U. S. P. Wahltag. F. N. Nun ist er endlich da, der Wlahkto�. Heute soll die Entscheidung fallen,«ver in nächster SRubcr sein soll. Von Dauer wird diese Entscheidung nicht sein, wenn die Arbeiter nicht cinschlv'fen. Und dah sie sich nicht «inlullen lassen, dafür sorgen sclwn die Verbältnisse und wir. Uber im Augenblick ist eS auch nicht gleichgültig, wie die BSobl aaiSsöllt. Die Gegner haben oll« Dcldereitungen ge- troffen, um die WaA zu chren Gimsten zp,-enken. In ihren Mitteln find sie nicht N'ichlerisch. Da.darf niemamid zu.lbanse bleiben. Die Herrschasten m Berlin W. und anderwärts werden heut« sogar nrit ihren Dt-iäsilboten zur Wakst g�hen. Und manches unaeifgeklärte Dienstmädchen wird sich heute tider die besonders freimbliche Herrschast wimldern. die ihr einen Stimmzettel in die Hand gilbt. Und dieser Zettel s�rird von diesem Mädchen abgegeben werden.— wenn e5 nich-t gelinst, no chin lepler Stunde einen Gegoneinfiup ons- �zuitben. Uebeichaupt wird die Wobl von den weiblichen Mäh- lern entschieden wenden, denn sie bilden die Mebrzabl. Und wir Wissen daß viele sfrauen noch, stark in reaktionären Vorurteilen besangon sin». Die Zech! der aufgeklärten Frauen ist noch nicht genügend groß. Aster es gibt auch genug Männer, die noch nicht wissen, wohin fie gehören: sie werden von vielen Frauen beschämt. Heute müssen all die Ctfrcn und Wall! faulen angestoßen werden, zur Wohl zu gehen und für ihre Klass? zu stimmen. Die Angehörigen der erwerbstätigen Bevölkerung fönnen nur U. S. V. D. wählen. DaS ist selbstverständlich. Aber die.Hauptstiche ist, baß die Gleichgültigen noch angestoßen werden. Da kirn« neu unsere Genossen noch beivte manches tun. Sie können ihre Hausbewohner zur Wahl anregen, aber nicht etwa An» Hänger der Gegner, besonders wenn man dies von vorn» herein annehmen kann. De Wahl dauert bis 6 Uhr abends: eS ist also genügend Jost zur Abgabe der Stimmen. Die �anbenbesther tun g»st. erst ihrer Wahlpflicht. zu genllaen. um dann nach ihrem Rittergut zu gehen. Di« Frauen fönnen am Nachnnkiag wählen, wenn sie nicht vorziehen, schon »m Vormittag wst dem Mann« gemeinsam zur Wahl zu gehen. Aber ganz gleich, wann der Einzelne fein Wahlrecht Ans übt. Versmimen darf er die Wähl unter keinen Um» ltänden. Jode Stimme gilt, jede Stimme zählt. Auf zur 'Achll : Zentralwahllokale der Berliner Distrikte." Da» Hauptwahlburrm, befindet sich im Partciburea« Schicklerstraße 5/6. Tel. Anruf: Alexander 3007. König. ktadt 3753. Die DistriktSwahlbureau» befinden sich in folgende« Lokalen: vokal: Straße- Telephont I. Distr. Lehmann, Hallesche» Ufer ls. Aollendort<382. 2.. groll. Mlowstr. S6. Kurfürst 9991. 8.. Maust, Bergmanriitr. 97. Aolleadorf 458. 4.. Helliniith, KSrstder Str. dS. vd>rihr»l-ch g,S<1. v.. Echwrikardt, Alte yakodstr. 23— L4. Koritzplatz IdstlS. «.. Maz Otto, Pelisadenstr. 4. tllerander Bl?3. 7.» vtrrimbach, Warschauer Str. 91. Nexonder 1728. 8..«Irsch, Petersburger Str. LI.«ler. 299» lbi» 8. y• nach 0 Uhr; Piebhof orten mich rn gleicher Weis« das Resultat festgestellt und g-Mt. Durch«In« Oeffnung tn der Decke dvang e» m di« übermittest werden. Telvphonisch bitten wir ams Nach- richten nicht zu übermsttoln, da wir rille Leitungen für Ferngespräche freilMen müssen. An daS Parleibureau Schicklevstr. 5 find hie Rejitstate im Laufe des Montags zu 'senden, 'vst' Wahlbeeinflulsung. darüberliegenide Wöhnung de»»2 Jahre alten Dachdecker» Her« mann Jolichmann. Er und di« cben,o alte Wirtschafte vrn Wil- hetmin« Backmann atmeten im Sckllaf da» Ga»«in und verlor-» die Besinnung. Ms sie gestern beide aufgefunden wurden, hatten die von einem Arzt angestellten WiederbelebungiSversliche nur noch bei der Wirtschafterin Erfolg, Jollchmann war schon tot. Di« Leiche wurde d:m Schauhaus« ülberwiejen, dir Wittschasteri» nach dem«rankenhause gebracht. '<■' tebeusmittelkslevder. BerNn. Auf den Abschnitt V der Berliner Bezugokart« KZnnel wiederum 10 P f d. Kartoffeln abgegeben und entnommen we» den. Dom 7. d. M. ob wird ouf dt» ittagermilchltarlen, deren Der» teilung Im Mal stattgefunden hat, und zwar aus Sorte I und ll lratt Mag? milch Vollmilch verabfolgt. Charlottenburz. 2-M) fflr. Fleilch, B Pfd. Kartoffeln, 20 Kr. Butter, 2-10 Er Margarine. AUgemein« Groh-Derliner Lebensmittelkarte mit Aufdruck Charlotlenburgt 12S Er Hnferflocken flib,. 125 Er. Tetge Von Unseren Lesern wind uns geschrieb«, daß in vielen Lokalen, in denen die Wählcrlrften zur Stadtverordnetenwahl ml»I«a«n, Wahlbeeinslussung gemeben wird. So geht un» Heu.« ein Flugblatt der.Deutschen VostKpartei' zu, daß im Wahllokal in dar Danziaer Straße von dem dort bei der Einsicht in toi« Wühlerlisten Aufsicht führenden Beamten verteilt wird. Ein- Wendungen«rniger(A-noss«», die den Seamtcn auf sein unzu« läfsig«» Tun ansmcr�am mach en. wies der. Herr.nt-t dem Be- mtrken ab, n sei Beamter und Mitglied der Deutschen Voll». Partei.,_...,_ Da» Flugblattverbeilen im Wahllokal durch«irren Beamten waren lZt). Charlottenburger rote NahrungsmUtelkarte: 250 Er. ist selbstverständlich unzulässig. Da» wird den H-rrre.i der Mai-fabrlkat,(20», Kunsthonig t!!01>. natürlick Ntcki lein.«erkalten lib.lmersdorf 200 Gramm Lmsta(27). 1» Drmnm D-rstew grilß« sSL,. 125 Gramm Mlnssadrikal«(?«>. LA> Gramm Rei, sI.,: fllt Kinder: 250 Gramm Fruchlstrup, 0©lücft Milchsiihfpeiscn, IVi Pst», Weigengrieh auf 63 A l und 2 Pfd. aus 53 A II. Filr Krregobeschä» digt« von Ll> Proz. E:wirb»unfähigI»«It und darllber: 5 Psd. Nähr» miltel. Flir werdend» Mütter: 3 Pfd. Nährmittel, 60 61» 200 Gramm Proclierojicn.Tci, 1 Dose Malzextrakt, 3 Dosen Kondensmilch. Fll« stillend» Mülter: L Psd. Nährmittel. 60 Mo 200 Gramm Trockenganzeh 1 Dose Malzextrakt. Di, Ausgab» der auf Grund ärztlichen Zeug, niste« bewilligten Pollmllchkarteii für Juli 1220«rlolgt durch di» Abt letlung für Krankenernährung, Badsnlch» Straße 48/44, nachstehendet Au»gab«ordnung gemäh: Buchstabe A— F am Montag. D— K am Dien» tag. L— P am Mittwoch, U— S am Donnerstag, 1—3 Freitag vo« 8—2 Nh-. NsndSlln. In der kommenden Woche Neumisgnb« von 500 Gramm Marmelade mit 50 Proz. Zucker hergestellt auf Abschnitt» Ig und 23 der Groft'Berliner L»dcn»mill«lkar:». Di» Frist für die Sonomrelduna zum Ponboirbetug für Kinder von 3— 3 Jahren wird bis zum 10. Juni verlängert.� Die Kartosselraiion beträgt 6 Pfd. loorausstchtllch noch Sonlctecrieilung). Die Bückercien und Kolonialwarengelchätte wer« den von der Neuköllner Grohhandelogelelllchast lortlauseild mit gutem Gebäck belielert, da» au» haudelsfreien Rolimaterlalien hergestslll lfl, Ferner Ist Kafsee-Erlah in rorzüglicker Qualität tn den Handel ge- bracht. Beide» Ist auch in den städt. Verkaufsstellen«rhälilich. j Brist. Abschnitt 33 grüni 1 il>sd. Marmelade,«bfchnttt 84 grvnl 1 Pst>. Teigilmren. durch di« Berkaufostell». Kart« für Krieg»« be'chüdigle«b'chnitt Ur 1 Pfd. Aueivndogrieh. Kori» für werdend« Mütter und Kind-r. Abschnitt 14: X Psd.«u»land-arl«st. Kart« fü< Iugeittlicke. Ad'chnltt f.l: 14 Pfd. Sago. GrohÄerUn« L«b«n»mltt«le VollSpartui'' natürlich nicht uir&tlaimt sein. Ihr Verhalten zeigt»der, daß ihnen beim S:rmm«,fana jede» MM«cht ist. Die schlagenden Beweise. Der.Lokal-Anzeiger" bringt In seiner AbenbauSgabe vom B. Juni einen Bericht über eine Wahlversammlung, veranstaltet vom Dculschnalionastn Volksverein Schditeberg am Freitag abend in der Aula der Hohcnzollern-Obor.Reolschulr, Delziger Straße. Dieser Bericht ist eine völlige Entstellung der Tatsachen. Die beiden Ncfcrenten, Frl. Dr. N« u m a n n und Behren», gaben mit ihren AuSsuhrungen zu verschiedenen Zwischenrufen Anlaß, die von dem deuischnationalcn Publikum mit.Rau»"- Rufen kritisiert wurden. Der Versammlungsleiter mußte selbst seine EellunungSgenossen auf da« Ungehörige ihre» Benehmen» aufmerksam machen. Kurz vor Schluß de» Referat» erschien eine starbe Patronill« bewaffneter Sicheihettzfoldaten. obnc daß irgend. ein Anlaß hierfür vorhanden war. Erst auf eine Geschäft»- ordnungSdebatte zwischen einem unserer Genossen und dem Wer» sammlungSleiter verunlaßle Letzterer die Truppe, den Saal zu verlassen.— In der anschließenden Diskussion sprach ein zweiter Redner, unser Genosse K e m p f. Die deutschnationale Zuhörer- schar nahm eine sehr bedrohliche Haltung ein. Minutenlanger Larm mochte teilweise di: Ausführungen de» Genossen unhörbar. Einig« besonder» Erregte scherten sich um da» Rednervodinm Und stießen den Genossen wiederholt in den Rücken. Diese» prüde weu vftHvjjcu iuiwvciv'yu»;i wen 4uuu.c«u jcicjc» fwuwe j ,i»- �" V---"'7. nJ Verhalten des deutschnnlionalen Publiluni» stach kraß ab von dem Al-'cknltt 3? yrün: 44 Bfd. Kunsthonig. Karloss«,so.l». 34 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18. *y7 R ätsch. Büttner, Joost, Schmidt, Hästner, Kaiser. Krüger, Klinge, Euen, Schuchorbt, öär!« Königst. Sil.) kliexander LlbS. vumbokdt 88. vumbolldt(1504), kninboldt 4123. Lumboldt 8885. Vkoabit 542. Moabit 1768. � Moabit 9045. --r- Sumbolbt 717. Friebeberger Skr. k.' Sckrocdtir Str. 83. Wattl'tr. 1. Vappelall« 64.; Gau-dvitr. GotzkowSkhstr. 84. Vutlitzitr. 10. Sellepitr. 14.% Utrcckter Str. f. .... Ehriiliiamastr. 11�»!.� Nicht eingeteilte Genossen haben die Pflicht, sich ta diesen Lokalen einzufinden. � Feststellung des Wahkresuttats.- Die Wochltei!?r. in idm Distrikten müssen das?? Sorge krogen,»daß!n jedem Waitzilokos«in Genosse k>er Aliszähtnng beßwohnt. Im Distrikt muß kxinn das Ergebnis oller LSaäUv'kale znsanrinen'stostellt und durch einen Raüfvhrer »u �5 R'.'dckktton ockandt �cädesr-.Iluch in den fOtttr 200 Unabhängigen versuchte, die Versammlung zu sprengen", ist eine völlige Unwahrheit. Es waren überhaupt nur gegen 50 Genossen anwesend, die da» Ziel fortgesetzter unsläliger Angriffe seitenv der deutschnationaler. Zahörec waren. Zu einer Prügelei, von der der.Lolal-Anz.' zu berichten weiß, ist c» dank der Ruhe und Besonnenheit unserer Genossen nicht gekommen. Die Sicher- heitSwehr war wie bei alle» anderen Wahlversammlungen völlig überflüssig und wirkt» tn ihrer starr bewaffneten Anwesenheit nur aufreizend. Achtungt Mllteschule bcr Olroh-BerNner Arbesterschaft. Alke HSrcr werben gebeten, ihr« Hörertarstn in den Kursus.znitzu- bringrn und auf Verlangen vorzuzeigen. Di« VertvauenSIeut« werben gebeten, die Karten zu Ansang der Stunde einzufammckn und dem Genossen Lehmann zweck» Abstempelung zu übergebe in Hörrr der Kurse Wesen und Aufbau der modernen Industrieunternehmen und Fabrikorganisation! Die Kurse finden am Montag von 5— 9 Uhr, im Zimmer 84 der 24. Oßnneindeschule, Hinter der Garnisonlirche 2, statt. Um pünktliche» Erscheinen wird gehrten. Da» nächst r Etäd.slche Volkskonzert de» Philharmonischen Orchester? unter Leitung von Richard Hagel findet Montag, den 7. Juni!9S0 im der Philbarmon'!«. Ber'.brirgerstoaß« 22/28, statt. Beginn de» Konzerte» 6 Uhv.(Wagner-Abend). BolkShochschule Rentölln. Am Freitag, den 11. Juni d. M., abend» 8 Uhr, findet eine Versammlung der Vertreter der Hörerschaft zu den Kursen im Vi-rtelfahr April-Juni 1020 im Zeichen- saal der I. Mädchenntittelschule, Donaustraße 120, statt. Eine Tev'Ausfübrung für Jimendliche wird von den Schau» splol«rn de? Slaat»!»eaterS am Montog den 7. d. M., in d«r »Neuen Welt", Hasonbaide, in Sz?n« grben. Am Montag, den 81. Mai, wurde diese» Schilleriche Schauspiel unter nicht ende» wollendem Beilall von he» ersten Kvoften unser«? SiaatStheater» ausgekübri. und«» ist zu begrüßen, daß der Magill rat Neukölln, der dies« Außsghfnngen organisier� sich um ein« M.-derchslung. die diesmal lür Jugendliche von 12— 15 Jahren bestimmt ilt, be- müht hat. Die Vorstellung, die diesmal derctt» um 6 Uhr beginn!. wird stckerlich ebenfalls den Beifall der Belucher finden. Der Eintrilisprei» beträgt nur 1 Mark und such Karten in den bekannt«« vtrkaufsslellen noch z» Hadem Die Propaganda-Zgasserballfpiele de» Arb« l ter-Wassersport- Verbände»(Kre» I) im Engelbecken, Luisenufer, weichen am Montag, den 7. Juni, und m Montag, den 10. Juni, fortg?setzt. Ts spieen«nn 7. 6. Vonvärt»-Nrli»mcl»burg geg,'» S. B. Frei- heil! Fr. Schw.miner-Ekßrrlottenburg gegen V.Si. Union; am Donnerstag, den 10. 6. A. S. B. Neukölln gegen Neptun-Weißer»- fee! � VorioärlS-Neukölln gegen VorwärtS-Norden I und skr. Schwinimer-Choulotlieiiburg gegen VorwärtS-Norden II, Eintrittspreise werden nicht erhoben. Selbstmord eine» Einbrecher». Am Neuköllner Schiffahrt»- kanal. in der Nähe der LlZildenbrnchstraßc, schoß sich am Freilag ein Einbrecher, der in der Deupitzer Straße beim Bodendiebstahl ertappt und verfolgt worden war, vor den Augen seiner Verfolger eine Krigel in den Kopf. Sterbend stürzte er in» Wasser. AI? man ihn au» dem Kanal zog, war er bereit» tot. Nach den bei dem Daten vorgefundenen Papieren handelt«» sich um einen au? Lodz stammenden Arbeiter Paul Hcntichel. Bei ihm wurde noch allerhand Diebe?beute und auch mehrere Uhren, die wahrscheinlich au» Taslhcndiebstählen herrühren, gefunden. Durch«Ine verhängnisvolle Revolverfpielerrl ist wieder«in. mal ein junge» Menschenleben vernichtet worden. Der Njährige Schlosscrlehrling Walter Kreb» besucht« am Fr«>tag abend I» Begleitung zweier junger Mäd«h«g ein Kino in der Turmstrohe. Während der Vorstellung spielte da»«ine Mädchen mit einem Rcooloer, der sich entlud und durch dessen Kugel der junge Mann getötet wuide. Die beiden Mädchen, di» noch untelannt sind, waren unbemerkt verschwunden. Der Märder Protze verhaftet. Wie au» Breslau gemeldet wird, ist dort der Schlosser Walter Protze, der im November 1918 in Berlin den Oberlehrer Dr. Hemberger orscksossen und die Leiche zerstückelt und beiseite gcfckafst hat. verhaftci worden. Die Bcr- liner Kriminalpolizei ist ans dem Wege nach Breslau, um Protze von dort nach Berlin zu transportieren. Ein schwere» GaSnnglück ist durch die Fahrlässigkeit eine? ausziehenden Mieter? in der JuliuiSstraße 8 ,u Neukölln hervor- gerufen worden. Dieser schraubte beim AuSzieben au» der allen Wohnung«ine Lampe vom Gasrohr«rb, versäumte aber, das Rohr mit tzem Stöpsel abzudicht-n. So entströmt« da« Ga» braun« Bohnen(281, 100 ffl«, chsllhlpels»(28), l Pst>. Frucht« Zugendlicheiibort«: 1 Paket Ksd»(54), 150 Gr. Röhretniudelii.__. Lichtenberg. Voranmeldung bl» 9. Fant 1820: 250 Gramm Hafer« flocken in Paketen auf Abschnitt 81 der gemeinlamen Leben-mtttel« karte. Aus Abschnitt LI», b. c. d und c der Kartoslelkorle 6 Pfl». Kortoffeln. Aus Urlaudertezuaolnnt» s« 180 Gramm Nährmittel untz LbO Geomm Marmclabe. Auf ZufoPkart» für Sonderzuiweisungen all heimrekehrle Krtez?», und Ziollgefangene 250 Gramm Hlllsensrüchtst �>«f Abschnitt 1« dl»»c tn den bekennten Deschösten. In den städtt« fchen Flfchhullcn: Ediottenheringe, Marlnoben. verlchleden» Räuchew waren und Flsch« zu bedeutend ermäßigten Preisen. Fcl«drkch»leld«. Dlenstogt 250 Gramm Mormelade auf Abschnitt 8> (obere Hälfi«) der Grch-Berlincr LebemvmlUelkart», 126 Gramm Linsen mif Adfchnllt 16(untere Hälfte) der Grohes«rlin«r Lebensmittelkarte). Schokolade. Donnerstag' 250 Gramm welk- Bohnen aus Abschn. 1» lunlere Hälfte) der Groß-Derliner Lebenomlltelkarie, Lv0 Gnamitz Erbsen aus Abschnitt 11(unlere Hälsie) der GrotzBerllner Ledrn»! mittelkari«. Auf dt« Lieichskartoff«lk.art« werden pro Kopf 10 Psd» Kartotf-In obgegeben. Treptow. 20 Psd. Kortoffetn. Dl» Abschnitt« 28 sind«ngllltlP 126 Gramm Nudeln sOO) 126 Gramm Kuasthonlg(3). Reinickendorf. 14 Psd. Karloflela au' Hbschnllt M und L3»—«I der Reinickendorfer Kariofselkart» sür L Woche» vom 7. Juni dl» 20. slnni 19?0. RlederschSnh-i'sen. Fetlkart« f2S): 20 Gramm Butter. 260 GramnI Margarine. Für Kinder bis zu 2 Fahren f4 Pfd. Gerstenmehl, 2 Pal kete Zwiebock. 2 Dos-n Malzexkakl. Krieg»beschädigt»(SO): 1 Psd. Sago, Kartosfeln 7 Pfd. sSS«— g). Hiestg» V»b«n»mltt°Ikart«(275) I» 2 Abschnitt« 1 Dos» Apselmutz, L«bc»»mitte!kart« Risdorbarnl«,(»y H Psd. 6000.___..: Aus den StMvifMnet». l. Dlflrt»», Fohlmorgen. Dl-nstag. den 8. Funi, früh b«i Cchlrch Portrog de» Genossen Fritz Schneider. All» Genossen de» Zahlmobg«» müssen omvescnd lein. t Dlfirilit. Die Sitzung der Pollllschen und Agltallonskoinmissiotl sältt biet» Woche au». 8. Distrikt,«inderschutzkommlssson. Montag abend 7)4 Uhr des CaM*. Gneilenauftr. 88. S. Distrikt. Am Montag abend 7 Uhr findet bei Räisch, Fried«« k«rger S'.rasse 1. erweitert, Dorstandssttzung statt. Di« Tagesordnung lauiett T>!» Ausgaden zu den Stadtve-ordn-tenwnhlen. Distrikt» angelsgenhelten und Perschledene». DI» Odleut« der Kommisstone» werden gebeten,«bensal!» zu erscheinen. Der Zohladend findet tn d«H Abteilungen statt Mittwoch schon«nn Dienstag abend 7 Uhr mäglichss gemeinsam. 18. Distrikt. Dienstag.» Uhr, vorstanbestkung bei Hübnettz Gaudnstr.: abends 7 ich Uhr, Distridwkonserenz in der Schulaulch, Sonnenburger Strohe. lt. Distrikt. Sitzung der Dlldun�tkommlfston am Dienstag. d«A 8. Fun», abend» püitkllrch 7 Uhr, in der£80. Gemeindeschul«, Tegel»! Strotz« 18. 17. Distrikt. Montag. T. Juni, adend» T Uhr. bei Rennow. votz standsstbunn. Trliaw-Bersliow. Da« stentratwahlbureau d«, gesamten vek »lrk, beiludet sich im Brzirksbureau, Neukälln. Neckarstratz« 8 lTelee Phon Neukälln 1804). Dasselbe ist heut« ununterbrochen b!» 12 Uhtz nacht« a-ässnet. Van 8 Uhr abends kann auch Telephon Nsukäiln Nr. 1)678 zur Uebermittlung von Wahlrefullaten benutzt werden. Witz ersuchen um schn-Ilst- FulleNung der örtlichen Grgebiiiss, durch D« Nutzung beider Telephon-Nummern oder durch Boten. Charlolwnburg. Montag, den 7. Juni, abend» 7 Uhr, FunkilonMl sttzung. um 6 Uhr Sitzung der engeren Deschäslsleiwng im Volkshaui� Rostn-atttatz». Neukölln. Montag, abend, 7 Uhr. Geschäftsleltung und sämtlich« Funktionäre In der KIndl-Braueret.— Dienetag. abend» 7% Uhr, (kllernverlammlnng der 27. und 28. Gemeindeschul» tn der Oberregle schule Emser Strotz« 187. Distrikt NIederber>,Im.Nord. Da» gentralwahlbureau befindet llch in Pankow, Breitest r. 14(Türk. gelt. Tel. Pankow LOS). DI» lllesuttate stnd noch dieser SI«N« zu Üdermltleln. Lichtender». Bild-ung»hommilst»n. Sitzung am Montag abend 7yi Uhr bei Säiulz. Kronprinzenstr. 47. Trevtom-Banmschtilenwrg. Heut« Sonntag morgen Punkt 8 Uh« treffen sich sämtliche Genossinnen und Genossen mit Kindern sowie all» Freund« der U. S. R. aus beiden Orteteilen an der Lohmühlen-, Eck« Harz»r Strotz«, wofeldft dl« Ausstellung de« Demonstrolionszugee et« ioiftt. Feder hat dafür zu»gitteren, datz«in« starke Beleiligung er» zielt wird. Im Laufe des Tage» hat sich sed» Genossin unb jede» Genossa restla» unserer Sacke in den Zenteolwahlburemi, zur Be« liigung zu stellen: Saumschulenweg bei Voge», Baumschulstr. 18� Treptow bei Sondig, Grätzfttatze. Pankow. Um unleren Mitgliedern die Gelegenheit zu geben. dl< Grnoss»nschaft»o»rs«mmlung zu besuchen, findet dl» Funktlonärkonf« ronz einen Tag später statt, und zwar am Dienstog, 6V4 Uhr abends bei Meitzner. Schlotzstr. L. Berantworttich sür d>e Redoktlon: Leo Liebschütz, Friedenau. Berantworllich s b. Jnseraientell! LudwiaKoineriner, Kailehorsl ........... B»rlag»g«nossenschast rFrtlh«!l",«.®. in. v. f., V erlin.— Druck jw�intztrt litni pas�ßf. oa«a�ft8>Ha teßstU«Vt JindenbrnchjrtS.nno Bcrlagsgelellrchoft m. b. H.,<"ssbouerdaptt'f st ... v.--:.;- Hemdentuch so cm t««, krsMj. oimsut.:;,; �:; Hemdentuch und Renforcee«r ua,. und Beiiwssct« Louisianatuch Eellv'ische prim%?.uur 23°° Weiße Bettbezüge T*,JSr. 125°° Bettlaken aua kräftigem, weiden Wäachetuch,........ 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