cwAtlprefs 30 Pfennig ♦ 3. Mrpang Dienstag, Sen S. 3uni?�20 Oie„trtxbe't* tru�tint morttn* im> nathmitw.}«, Sonntags ZYtontA�f nm rmiMtft. Der �etuq»preis beträat bei �»tftefluiw m» htrn»nr«3pt#4i• �tdm(0.00 IH, im porsv* tttb'bar, von de?
: 1. Lozrl err, 2. Hern, 3. Müller. 7. Mecklenburg(?): 1. Hrrzfeld, 2. Rost. 8. Breslau(?): 1. Gruschwitz, 2. Müller. ° l'- I m,*. l2. Merseburg(5): L Luncrt, 2. fieene», 1 Düwell, 4, Kante,&,»r. Wackwitz, 6, Caupe. 13. Thüringen(5)?„. 1. Bock. 2. Meheh-sk, 1 Kssr-sel», 4, Fr. vnn», 1 Hille!««, S. Hcym. 15. Hamburg(l)l L 8! eich, 2. Thülma� 16. Weser-EmS(1): 1. Heule, 2. Srast, 3. Fr. vt,s«l-r. 17. Qsthanuover(l): 1. Bary. 2. Frieling. 18. Hann.-Bra»nschweia Mk 1.(f ifarbt, 2.»dcrh-lt, 3. Varste« 19. Wcstsalen-Nord(1): X. Ernst, 2. Schmitt. 20. Westsnlen-Süd(2): I. Ludwig, 2. Trüber, 3. Oettiashan». 21. Hrssen-Nossa« ll): i. Dibw-un, 2. Stiibet, 3. Hstttman«. 22, Hekscit.Tarmsiadt(1)J 1. Beckmann, 2. Fischer. 23. Kvln-Aachc»(1): 1. Fric». 1 Eckhardt. 24. Koblenz-Trier(1): L Fries, 2. Boländer. 25. Düsieldorf-Ost(4): 1. Fr. SJgr.tJ. 2.©ran, 8. Merkel, 4. Kafmam«, 5. Sauerbrei». 26. Tüsseldors-Dest ,1)- 1. Stöcker, 2. Walther. 27. Oberbahrrn-Schwnben(1): t. llnterleitncr, 2. Thomas. 28. Nirderbttyrrn-Oberpfals(?): 1. Renter, 2. Schnurer. W- PWärW, 1 31. Drrsden-Baubcn<2): 1. Ftcis rer, 2. Sch'rmer, 8. Nlsta«. 0" 1.' IrV ökllr,' 2. Seegcr, 3, LipInSN, i. j»Ml, 5. kieKerafch. ..... 4> 34. Wutkrmberg(2); 1. LriSpien, 2. Remmele, 3. Fr. Zlegler. 33. Baden(1): 1. ö. Geck, 2. Schwarz, 3. Kruse. Reichsliste:(?): 1. Sender, 2. Dittmann, 3.©reunlt, 4 Hertz. 5. K. Grhrr, 6. Mittwoch, 7. Hrrzfeld, 8. Puchta, Ö. Moles, 10. Fr. Wulff, 11. Sauerbretz, 12. Bertcle» 13. Roscmann, 14.©ruschardt, 15. Jlettnrr, 18. Hetzdcmann, 17. Kinkel, 18. Hütt mann, 19. Zianch, 20. Ernst, 21. Weserneyrr, 22. Branbt, 23. Eckhardt, 24. Grunwatd. Vsrlöuslze ErgeSnlsse de« einzelne« Wahitteisen. Wahlkreis Rr. 2 fBerlin): u.V. P.D. 437 188, E. P. D. 185 280, Zentrum SS100, Do molralcn 74 503, Deutschnationale 120799, Deutsche©clls» Partei 149112, Ä. P.D. 13 086, Aufl'aupartei 6, National- bemolraten 826, Hauiwversche VollSpartei 102, Wirtschaftliche Vereinigung 24 017. Wahklrcis Kr. 3(Potsdam II): u. S. P. D. 243 040, Deutschnational« 116 746, Deutsch« BollZpartei 106 031, Zentrum 17 231, Dcin»fraten 7ZLS0, S.©. D. 133 930, K. P. D. 8019, Wirtschaftlich«©mim- gltng 4024. Wokükreis Nr. 4(Potsdam I): Noch kein Gesamtergebnis. Wahlkreis Nr. 5(Frankfurt a. O.): v.T. P.D. 68 500, K.P.B. 7309, S. P.'D. 154 600, Polen 4000, Lausitzer Vol?Spar«i 200, Zentrum 26 000, D Brutich- national« 156 600. Wahlkreis Nr. 6(Pommern): 1' v. S. P. D. 140 085 Stimme», S Mandat«,<». P. D. 164 962 Stimmen. 2 Mandate, K. P. D. 9129 Stimmen, 0 Mandate, Demokraten 35 984 Stimmen, 0 Mandate, Deutsche Volkspartei 161 915 Stimmen, 2 Mandate, Deutschnationaie©»lkspartei 277 453 Stimmen, 4 Mandate, Zentrum 6 882 Stimmen, 0 Mandate, Deutscher Wirtschaf-Sbund 6 Sil Stimmen, 0 Mandate, Neformgiuppe der Demokraten 1 756 Stimmen, 0 Mandate. Wahlbeteiligung etwa 60 Pro» Gesamtzahl der abgegebenen Stimmen 7 7 4463. Wahlkreis Nr. 7(Mecklenburg): «. S. P. D. 44 227. Deutschnationale 91 895. Deutsch« Volk». Partei 73 799, Wirtschaftibund 26 800, Zentrum 1671, De- mokcaten 44 446, Sozialdemokraten 165 040, Koaumluisteo 4484. Es fehlen noch 125 ländliche Bezirke. Wahlkreis Nr. 8(Breslau): U. S. B. D. 94 851, Sozialdemokraten 818047, Demokraten 64 111, Zentrum 119 571, Deutsche Bollspartei 112173, Zdeutschnlional« 113870; MiUeljtaudSparttt 16340, Kommunisten 3109. Wahlkreis Nr. 9(Liegnitz):. 1.«- u s. B. D. 38580, S. P. D. 97802, Demokraten 46180. Zentrum 26 424, Deutsche Volts partes 66161, Deutschuatio- aale 48 868. Wahlkreis Nr. 1!(Magdeburst) k U. S. B. 176 495, Deutschnationaie IKl 691, Deutsche Volks- Partei 134 046, Zentrum 13 873, Demokraten 133 669, S. P. D. 175 172, K. P. D. 9805. Ratisualdemokratea 1949. Wahlkreis Nr. 12(Merseburg): U. S. P. D. 310 427, Deutschnationalen 182380, Deutsche LolkSpactei 98 836, Zentrum 0545, Demokraten 68636, S. P. D. 61 053, K. P. D. 10 60». Wahlkreis Nr. 13(Thüringen): ll. S. P. D. 310 257, S P. D. 166 819, Demokraten 86289, Zentrum 47 241, Deutsche Volkspartei 144 760, Deutschuatio- nale 89 762, K. P. D. 19 533., Wahlkreis Nr. Ib(Hamburg):/ U.V.P 84 464, S. P. D. 216320, Dnn. 97 729,«.©p. 84 248, Dtn. 69 766. Christliche©p. 5802.«. P. D. 927, Deutsch-Hannoversche P. 281. Poleq WZ, Ratümate Dem. »02. Wahlkreis Nr. 16(Weser- Tws): u. S. P. D. 103 251. S. P. D. 112 474, Shristtsich soziale Portei 1231. Zentrum 131 840, Demokraten 79 533, Hannoversche Partei 20 921, Deutsch- Volkspartei 1414-13 putsch. »aiiwiale 28 166, K. P. D. 12 788. MMwa«l mK&m Gin Schrill vsmAs! Je mehr Nachrichten einlaufen, desto sämrfer tritt d-Z Wahlergebnis in feinen einzelnen Zügen hervor. Mit hohe? Befriedigung dürfen wir das Wachstum unserer Partei betrachten. Während des Kriege' und auch nach dem Zusammenbruch war die Unabhängige Sozialdcmokra- tie noch eine kleine Minorität in der deutschen Arbeiter- schaft. Die Purtei verfügte nur in einzelnen wenigen Orten' über eine festgefügte Organiiation und eine nennenswert« Presse. Bei den Januarwahlen zur Nationalversammlung musterten wir nur 2!4 Millionen gegen 11� der RechtS- sozialisten. Die Wahl zeigte, daß wir ansierhalb der alten radikalen Parteizeniren, die bei der Spaltung sich fast ge- schlössen der Unabhängigen Sozialdemokratie angeschlossen hatten wie Berlin. Halle, Leipzig, Thüringen, nur übei; wenige sichere Stützpunkte versügen konnten. Wie ganz anders heutel In den alten Zentren unserer Bewegung sind unsere Erfolge so groß geworden, dah der Einjtutz unserer Partei auf die Arbeiterhewegung der allein entscheidend« ist. Aber dasselbe gilt heute dort, wo das industrielle Leben Deutschlands am stärksten pulsiert, in N Heinland-Westfalen. In Düsieldorf, Neruscheid, Bochu«� Essen. Elberfeld, in all den zahllosen Jndustriestädien hat die Partei einen glänzenden Aufschwung genommen und überall die Ncchtssozialisten gewaltig überflügelt. Waren wir vor einem Jahr nur erst die Vorhut de: Arbeiterklasse� so haben wir heute die Massen hinter uns. Aber nicht minder bedeutsam sind unsere Erfolge ty allen anderen Teilen des Reiches. Die Ergebnisse in Slld" deutjchland, wo wir wie in München die Rechtssozialisten überholt oder wie in Baden und Württemberg ihnen trotz aller Ungunst der'Verhaltmsse ganz nahe gekommen sinvtz zeigen, daß wir heute im Gegensatz zum Vorfahre zu eiuez Reichspartei geworden sind. Diese Erfolge sind um so höher zu bewerten, da sie unker schwierigen Umstanden errungen sind. Unsere Organisation ist in dielen Teilen uoch mangelhaft, unsere Presse noch ganz unzulänglich entwickelt. Vor allem war die Agitation stark eingeengt durch die geringen Geldmittel, die zur Vcr- fügung standen. Nichts lächerlicher, als wenn die biirger- lichen Leitungen uns die Verfügung über groste Gcldsum» mcn andichten. In Wirklichkeit können wir mit Stolz darauf verweisen, daß wir wohl die einzige Partei sind, deren Wahikosten ausnahmslos von ihren eigenen Anhängern, au» den Arbeiterzroschen bestritien wordsn sind. Demgcgcn« über standen nicht nur größere Geldmittel, sondern vor allem der stärkere Organisationsapparat und die entwickel- tm Presse der anderen Parteien. Verfügten doch die Rechissozialisten allein über die dreifache Anzahl der Zei- tungen und über einen gerade auf die Wahlagitation de- sonders gut eingestellten Partciapparat. Wo in einzelnen Gegenden die Stimmonzohl unserer Partei hinter dem Fort- schritt im übrigen Reich zurückbleibt, ist dies vor allem auf solch« lokalen Mängel der Organisation zurückzuführen. ES wird eine wichtig« Aufgabe der künftigen Parteiarbeit sein, dort, wo eS nötig ist, für Abhilfe zu sorgen, und im übrigen den Nahmen unserer Organisation fest zu fügen, um den Gewinn zu einem sicheren und dauernden zu machen. So dürfen wir ohne Ruhmredigkeit behaupten, daß de* große Erfolg unserer Partei durchaus derZunahme des revolutionären Bewußtseins und der sozia- listischen Erkenntnis in den Massen selbst zu der- danken ist. Unsere Wahlarbeit war vor allem darauf an- gelegt, die prinzipiellen Grundsätze des Sozialismus in den Vordergrund zu stellen. Denn nicht Wähler zu gewinnen, sondern sozialistische Kämpsor in unsere Partei einzureihen, war unser Ziel. Dem Erstarken unserer Partei steht auf der anderen Seite das Erstarken der bürgerlichen Reaktion gegenüber. Tic bisherige Koalitionspolitik hat einen Stoß erhalten, der ihre Fortführung auf längere Zeit kaum mehr gestattet, iJöailch hti den.£1x*cxltdfcn aroßer Schmerz., fat
»et Kit �QiDjptTäjmmcrten �Kmofrofm sehr offen, de! den deutschnationalen Reaktionären mehr verhalten zum RuZdruck kommt. Es war ja so beauem gewesen, diifj ein Keil der Arbeiterschaft sich dazu mißbrauchen ließ, gegen den anderen Stellung zu nehmen und die kapitalistische Herrschaft zu stützen. Bedeutete doch die ganze Koalitions- Politik, wie sie von den Rechtssozialisten getrieben wurde, nichts anderes als daß. dem Bürgertum irgendwelche Kx-ientlichen Zugeständnisse an die Arbeiterklasse erspart blieben. Dabei wurde den reaktionären Parteien noch die politisch� Verantwortung für all da« Unglück und Elend abgenommen, das sie geschaffen hatten. Die Koalitionspoli' tik lag deshalb ausschließlich im Klassenintercsse des Bür- gertuins, und weil sie das Klasseninteresse des Proletariats preisgegeben haben, deshalb mußten die N-chtssozia- l i fi e n schließlich zusammenbrechen. Und dieser Zu- sammenbruch ist desinitivi denn die deutsche Arbeiterklasse hat sich wieder zu den Grundsätzen einer klaren, sozialistischen Taktik und Ueberzeugung durchgerun- gen, und wird nie weder zum Instrument bürgerlicher Poll- tik gebraucht werden können. Wollen die Nechtssozialisten den Versuch mackzee, die Koalitionspolitik fortzusetzen, so wer- den sie sehr bald auch Kn letzten Nest ihres Einflusses und ihrer Bedeutung verlieren und kaS Schicksal jener italienischen Nesormsozialisten erleiden, die jetzt ein kleines Häuflein von Offizieren ohne Armee geworden sind. Die Klasiengegensätze sind in Deutschland zu stark geworden, alS daß für Vertuschungen und Vermittelungen noch viel Sfamn wäre. DaS hat gerade die Koalitionspolitik und ihr Ende gezeigt. Die deutschen besitzenden Klassen haben am si. Juni ein Bekenntnis abgelegt, das ihrer wirklichen Gesinnung weitaus mehr entspricht alS das Ergebnis der Wahlen zur Rationolversammlung, die unter dem frischen Eindruck dcS militärischen Zusammendruckt und des vollständigen Ver- sagenS des alten Systems stattgefunden hatten. Sie haben gewählt, und nun mögen sie die Verantwortung tragen I Sie find cS, deren Politik das ganze wirtschaftliche Elend er- zeugt hat. Sie mögen den Versuch machen, nun zu zeigen. wie sie jene hmlickien Zeiten herbeiführen wollen, die sie bei den Wahlen in Aussicht gestellt haben. Wir wissen, wie dieser Versuch ausgehen muß, und fühlen uns stark genug. zu verhindern, daß er auf Kosten der Arbeiterklasse gemacht wird. Die llämpfe, die uns bevorstehen, werden nicht leicht sein. Aber die Klarheit, die sie fchasst» tverden, sind die Vorbedingung für den Zusammenschluß des gesamten Prole- f�riatS im Lager des revolutionären Sozialismus und da- jnit für seinen schließlichen Sieg. Und so sind stuch diese Wahlen ein DchriN nach Porto Sri»..: �, anschktneud in wenig verminderte? JoK in den neuen AeichStag zurüikiehrt. Denn diese Partei, die in sich setdst alte Karden de» «vpeklrumS deutscher Palinl Bereinigt, hat auch in sich selbst die Umstellung vorgenommen, die dem Wandel der Zeiten entspricht DaS Zentrum, da» ging, war ein andere» ol» da» Zentrum, da» kommt. Zwar ist im demolratisch gestimmten Württemberg t£rz- berger wiedergewählt worden, aber die Kraktwn, die au» der bau Trimdvrn geleiteten Wahlagitation erstand, wird in ihrer Ge- samtheU erheblich mehr rechtsgerichtete Polilitcr umjasten als jrüher. Ein recht interessantes Symptom der katzenjämmerlichen Stinuminfl in der Dcmokratisckicn Partei ist es. � daß der Reichssckxitzminisler a. D. Gothein im„Achttihr-Abeud- blatt" die Wahlniederlage der Demokratie der Tatsache zuschreibt, daß sie im Herbst wieder in die Regierung eingetreten sei und die Steirergesetzgebung ErzbergerS mitgemacht habe. Herr Gothcin schreibt: Die starte Rechsschtocnlung der Wählermassen ist vor allein darauf zurückzufirhrcn, daß die besitzenden Klassen— Gewerbetreibende. mittlere Landwirte grrße und kleine Kapitatriicn ata- demisch gevildele Beamte— in Massen deutschvollSparterlÜch oder deulschirabional wählten. De starte Heranziehung von Besitz und Einkommen, die unsinnige Sto'felung dr'r Sevuern. die dem fisther reiä)«» oder wohlhabenden Mann nicht soviel übrig ließ, wie er zur notdürftigen Fristung feine» Leben» brauchte, die den Bewepbetretbenden da» llapita! wegsteuer!« und dessen Neubildung unmöglich machte, trieb diese Wähler nun ein. mal von einer Partei fort, die die BergnUvoctung für diese Sieiir ige ietzge düng mit übernonrmen harte. Vergebttch habe ich i» der Presse wie in der Fraktion gegen diese gefährliche Steuer» gesetzfiebiing meine Stimme erhoben. Vergeblich vor dem Wieder- eintritt in die Regierung gewarnt. Ter an sich berechtigte Wunsch. in dem jetzt hinter un» liegenden politisch überau» gefährdeten Winter der Regierung ein: breite©asi» zu schassen, ließ dainal» alle vorgebrachten Bedenken überwinden. Wäre es also nach dem Wunsch dcS Herrn Gothein ge- gongen, so hätte die Politik der KoglitionSparteien noch mehr als bisher der Steucrsckvu und dem EigentiimSsanatiSimiS der besitzenden Klassen Rechnung tragen müssen, um die Wählerschaft nicht in'das Lager der Deutschen Volnom'tci hinüberzirtreiben. Das sin-d Gestäibdiiisse. die man zur Bs- »rteilung Kr bürgerlichen Koalitionsvolitiker im(üeoucht- MS behalten nmß. Die katzenjäm-merliche Sttiimitnvg. die aus den Ausjührungen GotYemS spricht, wird sicherlich auch auf die ssirage der neuen Regierungsbildung, die jetzt die Parteien auf das lebhafteste K'chäftlgt, nicht ohne Einfluß bleiben. Allerdings gehen heute die Vici- VorlLuslze Ereelnilsse avs den elnzilneii wayllieise». (Fortsetzung von der t. Seite.l AafslkreiS Nr. 17(Osthannover): Roch(ein Gcsainlergevni». Wahlkreis Rr. Iii(Süd- Hannover- Brauuschwcig): u. B. P. D. Sozial�cliiolrutei, aüb 4öa, D uisch» hannover>che Partei ILV llitz, Zentrilin 47 v:4l, Demolralen bv iZbt, Deutsche VoltSpartci ltXt Deutschnat.ciiale Partei Will, Drulschsozialistische Partei Ml, Ncitionaldemokialen 635, Kommunisten 4366 Stimmen. 80 Landdezirle, namentlich in Braunschwcig, strhen»och au». Wahlkreis Rr. Ist(Westfalen» Nord): u. s. P. D. 1Ö162, Zentrum 340 2-26,®. P. D. 213 328t Deulschdeniolralischr Pari ei 46 032, Deutsche Vollspar» tei l 10 385, Deurschsozialljtische Partei 039, Deutschnationul» Partei 03 013, Polen 15 302, K P. D. 13 006. Wahlkreis Nr. 2l)(Westfalen» Süd): U. S. P. D. 231 ölt, S. P. D- 244 l3v. Kommunisten 11 291. Demokraten 59 783, Zentrum 328 902, Deutsche VolkSportei 191 266, Deutschnationale VolkLpartci 60 772, Christliche VolkSpartei 575, Polen W 586. Wahlkreis Nr. 21(Hessen- Nassau): u. s. P. D. 110 000, Deutjchnaiionake 155 000, Deutsch» VolkSpartei 154 000, Zentrum 137 000, Demolraten 90 000, Sozialdemokralen 241 000, Kommunisten 10 000. 400 Bezirke stehen noch au». Wahlkreis Nr. 22(Hessen- Tarmstadt): II. S. P. D. 72'218, Dentschnatioiiale VolkZparlei 83 159, Deuische VolkSpartei 04 053, Amt cum 95 453, Sozialdemokralen 179 814, Kommunisten 8035, Demokraten 03 715. Wahlkreis Nr. 23(Köln» Aachen): U. S. P. D. 29 350,©. P. D. 02 206, Demokraten 21 856, Zentrum 159 213, Deuische Volksparlei 54 177, Deutschnalio- naie 10 384, K. P. D. 22, Chrisiliche Resoempartei 11912. Wahlkreis Nr. 21(Koblenz- Trier): U. S. P. D. 1920, Deutschnationale 13 049, Deutsche VolkSpartei Gi55, Zentrum 10 600, Christliche VolkSpartei 161, Demokraten 677, S. P. D. 4008� DaS ist nur da» Ergebnis von Kol'lenz-Swdl. u. e. B. D. 13 118,©. P. D. 27 431, Demokraten 7428, Zentrum 120»Ö. Deutsche VollSpartei 40 842, Deutsch- nationale 18 000, Christliche Resormpartei 10 201. ZerspUlteel 116. ohne Emsluß bleiben. Allervings geyen geaw mt a-cei-«,« r*rI[T.rs0rf. CffV Mmgen über die Zusammenarbeit mit den rechlsstehenKn � � P©."309950 s P D 91813, K. P. D. 12 Parteien bei den Demokraten noch stark auseinander. Sa-___ ,.! ,00001 DerWahMssallund dievarleie«. Der Ausfall der NeichStagswahlen hat besonder» nieder- schmetternd auf die demokratiscki« Partei geivirkt. Sie er- kennt offen an, daß die KaalitionSparteion eine k a t a st r 0- phal« Niederlage erlitten haben, und daß vor allem die Demokratische Partei einen beträchtlichen Teil ihrer An- hangerschaft eingebüßt hat. � Im»Berliner Tageblatt" fckjreibt Dr. Paul Michaelis: i Da» Schwergewicht de» Erfolges liegt bei der Deutschen 0 l k« p a r t e i und in zweiter Reihe bei den Deutsch- »rationalen. Diesen Richtungen gegenüber hatte die Deutsch« demokratische Partei einen schweren Stand. Sie hat sich in ein. Deinen Wahlkreisen sehr tapfer geschlagen, aber im ganzen einen beträchtlichen Teil ihrer im Janckar 1919 gewonnenen Stimmen «m die reaktionären Parteien abgeben müssen. E» ist nicht in slbrede zu stellen, daß die zum Teil direkt widerwärtig« reoktionär« Wahlagitation, die mit unbegrenzten Mitteln der Kriegsgewinnler arbeitet«, mit ihrem Appell an die niedrigsten gnstinkte, an«lassen- und Rassenhaß und mit ihren großspreche- rischen Behauptungen unter die bürgerlichen Wühler Berwirrung zetragen hat. Doch diese Methode mit ihrer Beschimpfung der pegner und mit ihren faustdicken Lügen allein hätte nicht in so Verheerender Weis« gewirkt, wenn nicht ein Teil der bithe eigen Anhänger Kr Demokratie ihren Grundsätzen untreu geworden WS« und zahlreich« Parieisenofse» tust sich gevissen hätten. Die Demokratie ist von hinten erdolcht worden. Dazu trat besonder» bei den demokratischen Yranen eine bebauet- »che Resignation und zum Teil ein« Flucht aus die reaktionär« £eUe, Nicht minder scharf deurteilt Theodor Wolfs im „Berliner Tageblatt" die Wahlmederlag« der KoalMonS- �®» wäre sinnlos, inrrch Vn»legrrkünste ein Endergebnis rosig verhüllen zu, vollen, da» sich gar nicht verhüll»« läßt. T>ie Demo- kr-ti,e, und befonKr» d« Deutsch« demokratische Par- tei. hat eine schwere«kderlage erlitten, der Dtehrhrii»sozial. dameckrotie ist e» nicht M«l besser gegangen, die biScheriKe Regie. rnng»k«alitlsn ist sehr geschwächt worKn. und link« gehen die Un. ovhöngiqen. recht« gehen die Deutschnaiiaunlen. geht vor allem die Deutsch« Volkswirtes mit einem erheblichen QkUim Wl Stimmen und lüeiTbaten au» Km Wahikampf« hervor. ttn der»v»ssi scheu Zeiwng" fällt Seora Bernhard »wer die Wahlniederlage der Mtttelparteien folgende» Urteil: Wenn man sehr beflissen wäre. Kr Tendenz dieser Wahler- »ewegung«in, höhere Vernunft zu untersteNen, so könnte man in Km Wahlergebnis»ine reinliche Scheidung zwt- scheu der sogenannten bürgerlichen und der sozialistischen Weltanschauung sehen. Denn die Deutsch« Boltspartei hat ihre großen Wahlerfolg«— abgeseh«» »on Kr starten AbwanKrung früher Kutschnattonaler Element« infolge Kr lärmenden und skrupellosen antisemitischen Agitation Kr Altkonservativen— wesentlich Kr scharfen Anklage gegen die Kntsch.demokratisch« Partei zu verdanken. Und ebenso beruht Kr Zuwachs Kr Unabhängigen Sozialdemokratie auf ihren Fron- talangriff gegen die.Verbürgerlichung" der MehrheitSsozialdemo- IraUn. Ab« man kommt der wirklichen Bedeutung K» Wahl- ergebniss«» wohl erheblich näher, wenn man ihn al»«ine Nie- derlage der bisherigen Regierungsmehrheit und al»«wen Sieg alle» dessen bezeichnet, was in der Opposition stand. DarüKr darf auch die Tatsache nicht hinwegtäuschen, daß das 1 1 u m,>«n itdach«n ben. R«-irri'na»'--rt«i">�"häri». wähl Dr. Paul Mick>acl>s wie Theodor Woljf sprechen sich entschieden stepen eine Kombination auS, an der die Sozial- denwkratie nicht teilnehmen würde. Die Deutsche Dcmokra« tische Partei könne, so schlecht Walff, unter>gar keinen Um- ständen in einer Negievung mitwirken, die zu einer Kampfregierung gegen die gesamte Art» ei- terfchoft werden msißt«. Wir bez,n>eifetn jedoch, daß dies« Anschmmng sechst in der Demokratischen Partei vorher rsckicnrd ist, vom Zentnum ganz abgesehen, dessen Führer Trimborn ganz offenkundig die Verdinduieg mit den rechts- stehenden Parteien herzustellen sackst. In der recht ssteKnden Press« ist der J'chel Wer den Wahlerfolg der reaktionären Parteien natürlich sehr groß. Sie sucht diesen Erfolg asS über alle Maßen groß darzu- stellen und sioht sein« Ursache in der.�gesunden Roaktton" breiter Volkskreise gegen die sozialistischen Experimente und die angebliche Preisgabe der nationalen Interessen durch die Regierung und die MehrheitSporheien. Daß der Wachlerfolg der Rechten vor allem auf die ungähenerttckie Walilkorruip- twn der von Stiirnes gekauften Deutschen Votksiparlet zu- rückzuführcn ist, wird von der rechtSstelstnden Presse ge- ftissentlich verschwiegen. Um so deutlicher zeigt sich jetzt in den Aeußernngen der rechtsstehenden Matter, daß die Deutschnationale VolkSpartei und die Doirtsche VolkSportei bai den Wahlen ein Spiel mitverteiltenRollen gespielt haben. So gibt die.Dentsche TageSzei- tu n g" offen zu. daß die beiden Rechtsparteien„politisch- taktisch im wesentlichen alSeinheitticherBlock in die Erfckieiming treten und im Parlament arbeiten" werden.> Ueber die Frage der künftigen SiegievuwgSbi.ldun'a äußern sich die rechtsstehenden Matter s«h«r«t»oalftion glücklich M flKrtritien Kgonnen hntt«, die Wieder zerreigung unser«» Volk«» w di« Massenscheidung, die WirKraufrichtung der ablokuirn zwischen Kn Arbriier- Massen und den anKren, die sie ali dir Bürger ihnen sslndlich be- zeichnen. SS ist schon so. Diese Wahle n sind ein Un. »j« jmk umitUNm Üfc tat Mitzsr stirbst MrA jfsts�n IBS, LyM. 930, De« mokrolen 58 052, Deutsch« VolkSpartei 123 90-1, Dcntscbnaiio» nale volksparlei 117 508, Zrnirum 225 332, Christlichsozial« 1811, Polen<6 54. Wahlkreis Nr. 26(Tüssclbosr.West): n. S. P. D. 98 829, Demolralen 33 812, Dentschnationakg VolkSpartei 44 259, Deutsch« VolkSpartei 85 812, Zenrtunt 391 494, Christliche VolkSpartei 8443, MehrhcilSsozialiste» 06 740, Kommunisten 36 845, Polen 10 595. Wahlkrris Nr. 27(Obrrbayrrn. Schwaben): U. S. P. 137 079, S. P. D. 154 734, K. P. D. 88 748. Bat)«« rifche VolkSpartei 806 201, Dem. 77,847, Bauernbund 06 96� Mittelpartei 86 120, Deutsche volkvpartei 23 405. Wahlkreis Nr. 28(stiiederbayern- Obrrpfalz): Roch kein GefamtergebuiS. Wahlkreis Nr. 29(Franken): ll. S. P. D. 138 411,©. P. D. 146 022, die Deutschs-�ialistisch» S Partei 2407, Baverisch« Volksparlei 224 633, Bayerische Mitlelpariei(Deutschnationale Volkspartei) 143 804, Deutsch» demokraten 109 828, Deutsche VolkSpartei 27 469, lt. H D. 9495. Wahlkreis Nr. 39(Pfalz): N. S. P. D. 28 805,. Vp. 6, Dtchn. 30. G!»'ow. Ü. S. y. D. 85, S. P. D. 49, Deutsch. Dem. 20, D. Dp.?. Dtschn. ,97. Gr. SietScn. N. S. P. D. 101,®. P. D. 123, K. P. D. 2. D«li?sch. Dem. 15, D. vp. 115, Dtschn. 115. «tzsimannZdorf. Ii. S. V. D. 122, S. P. D. 8, Deutsch. 147; D. vp. 195; K. P. D. 0, Deutsch- Peter«cha«ent N.«.». 464, N. Y D. 7. Et P. D MX, Deutsch-Dein. 105, Zcntc. 2, D. VcSksP 172. Dtschti«!!. 187. VozclSdorf: ll. S. P. 144, S, P. D. 34, St. P. D. 8, Zentr. 2. D. Vol.'Sp 8, Ttschnatt. 73. Alt-Laudöberg: U. S. P. 327, E. P. D 390, K. P. D. 1. Deulich-Denu 28, D- Valksp' 330, Dtsck�iatl. 571, Zentr 6. it-ialch-w: U£.». 103, S. P. D. 31, D. Volk«» 175. Lindcnverg! U. S. P. 175, S. P. D. 27, D. PottSp. 131, D> schnall. 101. Munchehrfe. N®. P. 50,©. P. D. 20, Dem. 14, D. volkp. 1, Dtschnatl. 30, Deutsch. W4rtschast«ninl> 12. K!»ste'frli»e: U. S. P. D. 192. Sozmtdemokraten 157, De- mokraten 121, Kommunisten 24, Deulschnatienal« 216. Malch,«: N. S. P. D. 193, Sozialdemokraten 31., Deutsch« VoMpar�ei 175. wnichlid! II. S. P. D. 101, Sozialdemokraten 145, Demo» kraten Iii, Deutsch« vottdpartei 270, Dcntschnational 88. ter me k-Srüemherglsche Laadtsy. Die Z'�ammensechnng de? neuen Stuttgart,?. La�.dtos4 gestaltet Juni. sich wie folgt: Dir Sozial. strn erhalten Deutsch-Dem. 4 � ordnete» die NnahhSngigen 8KeeiS- nndO Lande«» geordnete, dt« Bürgerpartei 6 und 4, der Bauernlnind 12 und 6, die Deutsch« EolkZpar.et 2 und 2, die Demokraten> nnb 6, da« Zentrum 18 und 5, die Kommunisten gehen leer an«. Die biSherlgen K'oalitionSparteien verfügen somit über 5 5 Tiste(früher 1211, die bisherigen Oppositionsparteien über 46 Sitze(früher 29). Dt« alten gührer besiuden sich un�er drn Wiedergewählten. «»cherhaskewr??«Wk«r» lach vke ZMgTlÄÄ v»«5» maiiFen Lürrwohuerrvchr sclKcn ihr am ge 0 l ie d e rt werde», Zu diesem Aoeck, der von der glegierung gebilligt und gefördert «erde, sei d.r frühere Führer der Wt diu: rk dorfer Nnwohnerwehrh Hcaiptirww« Beyer(dieser M«iii wurde lue gen seine I Verlxrö« tens in den Kappiwgen von seirwin Poston enlsehi) bereit« mit dem Führer der StcherheUKwehr in Verbindung getreten. (HZ wurden dann noch orsanisotcwisch« Einzelleiten besprach«� aber immer irurd« betont, daß man im Tigpernehmen und sosaf ans ttnordanng de» KrichMvehrinintstrriu»» bandle, lim feinde zu beruhigan, wurde eine Verfügung de» Reich»t wehrmintsteriuinZ uorjcti�t. Da« Frage, warum denn da» aste» nicht äsfvntlich besprochen, werde, beantwortete Gnaf Ali« dahin, das� so edva« auf die Roten tue? ein rote» Dich wirkest würbe. DeShaw nrüss« man tum offen tltcher Besprechung A b, stand nehmen. Er ttn«S weit« daren,f hin, dast da» Staichs« ivrhrMnisteriuin die Auskunft ertea« ha?>s, c» ständen«u« Nlcherschkagnng einer Auflehnunz der Linke«:«eh« Drnstpen ringi um Berlin zur verfüsnug el? je zuvor. 1 Eine woitere Besprechung Word? sodann auf DienDiwz. dost 8. Juni, abci'ch« 3 Uhr, in einem Lotat am HohenHosterndam« 19 Kreis, und 7 LandeSabge..-inlwwifen; st« soll unter twr Firma einer sefeW-pm A-rsaawww Dem. 10, D. Vp. 10. Dtschn. 103. Sesch'w. 11. S. P. D. 53,. S. P D. 01313 (10 10: 110 801), Dlschn. 0607(6000), D. V. Y. 34 006(16 693), ioei�j. Pfeffer wird trotz der aufkündigten>!>unq«v«( cr'/e unbehelligt weiter konspiriere« können, LK br'ilisS- Acks'MeZegsliW ll. dl. London, 6. Jiknk. Di« Sritlsche ArbesterdklogoNzn ist au? Ungarn zii?ück«ekehich. In einer Unterredung mit elnri» Mitarbeiter des„Maas chester Guardian" sagt» der Führer dcr Delegation Wegde» w»» d, eS bestände kein Zweifel, das) eine weihe SchreckeuLherre jchaft in Ungarn vorbandri, sei, obwohl ein britisches Weihbuch diel dementier«. Bon den 12999 politischen Gefangr« n«» seien über 1909 hingerichtet worden. Die Jude»» Zentr� 82 320, Ü'brisll. B. P.� 8554( 126 777)� Dem. 14 808(38 090).! toftedtn r e st I»» verfolgt, b t e Lage in den Städtest sei«bschenlich. Die Banern seien dagegen sehr wohlhubentz geworden. ä I f t e zurückgegangen sind. vunn. N.T. P.D. 2399, D V.P. 7485. Zentr. 17 950. Christi. V.P. 671, Dem. 1325. « Utw bekannten Vertretern der anderen Parteien fetzt gen»äkj!t: d!« N c ch 1 S s o z i a l i sl« n Nei schau», «. P. D. 2, P. D. 8. Wustermark. 11. S. P. D. 166, Zonlr. 2, D. vp. 34, Dnat. llg. Behlefan,. U s. P. D. St. S. P. D. 190. Dem. 19 D. vp. 45. Dnal. 28«. Nieder. Reucndorf. U.€. P. D. 84,®. P. D. 25, Ä. D. vp. 31, Tnuit. 62. Eichstädt. U. E. P. D. 146, S. P. D. 04. K. P. D. 1, Zentr. 8. D. vp. 13. Dnat. 88. Geltow. U. S. P. D. 299. S. P. D. 125. Dem. 3V. D. Vp. 14 Dnat. 203. Seeburg. U.S. P.D. kB, S. P. D. 14, Dnat. 84. Seegefeld. U.E. P.D. 43, S. P. D. 116, Dem. 1, Zenfr. 4. »iartee. U- S- P. D.«6. S.P.D. 12. Dem. 3. Zentr. 2. Dnat. 69. Zauch.vclzig. U. E. P D. 1664.«. P D. 41t«. K. P. D 104, Dem. 1012, Zentr. 5. D. vp. 2060. Dnat. 3431. Sonstige 682 Pelzig. U. S. P. D. 251, S. P. D. 637. K. P. D. 5. Dem. 225 Zemlr. 1, D. vi'- d25, Dnat. 311. Sonstige 355. 'Jüterbog. U. S. P. D. 581. S. P. D. 942. Dem. 942. Zentr. 55 D. vp. 1011, Dnat. 462, Sonstige 2. Treucnbrieyen. U. S. P. D. 489, S. P. D. 772, Dem. 461, Zentr 1 D Vp. 578 Dnat. 445, Sonstige 200. Berzfclde. U. S. P. D. 136, S. P. D. 157. K. P. D. 13, Dem. 78. Zcntr. 2. D. vl>. 172. Sonsd ae 9 Markendorf. ll. S. P- D. 28. S. P. D. 125. Dem. 29. D.«v 15. Dnat. 45. Kl.-Zinna. U. S. P. D. 123, S.P.D. 247, Dem. öS, D. vp. 59, Dnat. 62. D. vp. 80. Dnat. 53. Qultzhljbel. U.S. P.D. 46, S.P.D. 150, K.P.D. 1. Tun. 2«, D. Vp. 8. Dnat. 76. Perleberg. u. S. P. D. 842, S. Y. D. 1217. K. P. D. 1, Dem. 406, Zentr.«0. D. vp 1406. Dnat. 1104. Lenzen. U. S. P. D. 122, S. P- D. 80». Dem.«6 D. vp. 473, Dnat. 877. H,i«r>»»rf. U. 6. v». 169,«. V- D. 71, Dem. 1, Z««tr. 14, D.?v. 119, Dnat. Ll». vlankenfekde. U.«. P. D.»29, S. P. D.»1. Dem. 1. Zentr 8, D. vp. 71. Dnat ,9«. 0. Karow, lt. S. P. D. 14L S. P. D. 159, Dem. 66. Zentr. 4. D. Vp.>53, Tnat. 08. Schönow, lt. S. P. D. 229, S. P. D. 148, K. P. D. 11, Dem. 9, Zentr. 9. D. Vp. 164.' �' ßturn nenser. U. S. P. D. 8,®. P. D. 87, D. vp. 15, X«ut 65. Buch: U. S. P- D 1233, Sozialdemokraten 896, Kommunisten 12, Demokraten 101, Deutsche vcllSxarlci 883, Deutfchnationale 472, Zentrum 03. Sredcrsdvrf: U.«. P. WS, K. P. D-»4, S. P. D.{60. «wltbcheDmn. Il-Änit iL D. vollen. 140.efr»dakt«ur Rippler und Klara Mende; endlich die Deutschnationa» l«n: von Graes«, Wnlle, Hammer. Bruhn, Mattet'i.tz, Gchi«1e, Hergt, Kichnwawa, Dr. Koesick« und Just�vat DittvA auf eine Wiederverelulgiinz mit Orsterrcich und auf die Wie« derherstellnng der Habsburger Monarchie ge« richtet. Wedgewood ist der Meinung, das) eine Rückkehr der Htbfte bürget absolut nicht auKgeschlvssca sei. Essiertlde Valstksmer. Drei Tote, sechs Verwundete. »knr Smnieckviid, den 5. Funi. sollte«n Soest da» gtveit« Bataillon Jusuintmerepiment» 02 mrt dein ersten Bataillon der RaichStvehrinfanterie 13 Versehmolzen weiden. Di« Maschi. nengewehrkompagnie diese» Bwaillimz(die früheve»sta- schinengetvehrkeenpognie Li bau) widersetzte sich grwattkam der Auflksung und kehrte ihr? Maschinengewehre gegen ihee die Haf. lösung fordernd«» Borgesetzten. Da Ber Hand! im gen nicht zuni Ziel führten, wurde die AufkSfung gewaltsam«rzwunigen. Di« mit der Burchjlchrunq der EnitoasfilN!!« beaustrazzten titeichSwehr- truppen hatten drei Tote und sechs verwundet« ,u beklagen. Da» meuternde Bataillon hat sich, wie alle Bwltikmnrreippen, am 13. März an der Durchführung de» Kapp-Putsch«» beteibig». lk» kmn dann wegen dieser vorzüglichen Bewährung in» Ruhr- gebiet und half dort auf Befehl der Regierung die Arbeiter nie- derknuptteln. ütchcrflüiiig zu sagen, datz auch jetzt gegen die Meuterer nichts unternommen wird, otewhi Aufruhr und Ungehorsam vorliegt..Die Regierung fügt an di« Meldung den Satz an, daß her biutige Vorgztivg.rein milstä»: scher" Katur sei. Er zeizze vor altem, wie schwierig sich die von der Entente gefordert« Herabminderung de? HeereSslärke durchführen last«, Sine üble Heuchele» l?«nn wenn sich die Truppni der Auf. lösung widersetzen, dann trägt daran niemand weiter dl« Schu» af» die Regierung, die trotz de» Krieden»vertra9e« bis dar kur- zem Reuanwerbungeq voenehuteu ttetz mid sie Zuch heut« nach Nicht verhindert, Vie MchysrheretkÄNLsa der TlMvohveMeh?. Uoiet w« Tätlztett der-aufgetlSften' EineoohumMteheen gehen un» sehr merkwürdig» WifMiiurigeu ,u: Zu Sonnabend, den 5. Juni, hatten dl, pokiiisch zuberkässtgen Vkttgiied»« d»r«hwnalism WilmerSdorfer Uintootpuirwehr drin. gende Einteduwgen zu Zufammmküntl-n i» verschtede»»«« Privat. tvahnueigen erhalten. Eine von diese» Vespvechungen fand bei. sptelpttnise in dcr«ne» Gritepenfüh««» der Etnweh. »erwehr, de» Grafen Alt««, in der Pariser Sl ratze 3, stau. Dort wurde den Crfchieiwaen von dem Graf«« Ahon«ttua sol. gen de» ouSeiuandevzesetzt: Uhr: Tiefletnd. Sch a o sp I e Ihastt BV Uhr: Uecr Oynt. GroGas Scliausois �üs KarlsiraB« DIcnstiz 7 Uhr: Ji:!Ins CInr. << Abteilung IV. Ab«»Jj Dircinian IbH Oalikard— ftud. 1 beater L. d. KönlggrötzerSfraßfi lau.; ü. ünoßeKathadaa ib mit d. Feuer spielcu. HonioUisnliauj 8U>: Dte Keiso I, d. MSdclienKcM Eerlinsr Theater Uhr: Oer letzte Walzer üuektlon: Xu RaUbardt I Deutsches Theater Bis einseht. Doaaerslac letzte Aufföhrunfen 'lUhr Max Paiienbera: yehienwar ein Jüngling.. Ab Freitat Qattsp. Werbrr.irk Schrei nach dem Kiod Roniinersplßle 7q Uhr: Tai:ua« Lupu Pick, Vaileutlo» Kleines Schsüsplelliam 7V, Uhr; Leibicxrdlst Abel. Kita Dors.h, Man« Jpaketraaon. Panl Eberty Theater des Mens fV Uhr; Schrei nach dem Klvd Cisci* Wer bezi rk. Sek vaaucke Polozkaja, Pretta/ zum 1. Mnle:. Die goldene Rlttcrzclt Burleske uiU PALLCNB11RQ. r Trinnen- Theater (Bahnhüf Frledrich.sttafi«) Tästich 8 Uhr: IfiWDit u. Bruno Kattnor In Besr gute Ruf Bonr'a? 4 Unr Iclelne PtoIm: J}ßr Menlkied.�. Residenz-Theater fStadtbaha Jannowi abrücke, Untergrundbaho Kiostereür.) T5KlicU V3 Uhr: L'z Rasöiiiofis Boauljx 4 Uhr klein» Pr«ia«; ■.loiiannls/oier. ; üjsso- Theater n uhr-. Onkel Cohn Volks�tOck In 3 Aufzügen Um-H liente bi; Proita-; 7i Uhr; Pygmalion OatselltetL-Tlieiter Allabendlich 7i Uhr: Die bessere Hälfte mit Max A d a I b e r t_ ßsiiss Oprettenhüns Direktor: Jes.a lU«a Abends 7 Uhr: Prinsessin Frledl Paliiaka-Theater DlepitJ UVUnsercMaxdateooe ZWMMM» „Cioü-iiäiiia-. iticai. Silem'» SS MasöRhclü« 15 SS 7i Uhr: PflszesslnMia «rStt s!i!V bitirt burt. frejnen. Rose-Theater Uirr: SchwarzwaidmSiloL Oarteubtihne täglich: Y�Uhr: Ple riucbt um die Erde, Tfeeal**' AKotttmB.Tor � Tri kionupiit# ItSiä. s) av.-.iiHh KliL Tffar? Ehe malles Volji-Xixeater \ Badstreßo 58. S o m m m e r b 6 h■ TÜ�i:ch nachm. 4k UlirJ «ioldene i£va Lustspiel In 3 Akte« AnfichlieOcnd; Rjsc Frammhold Soziale* Lebensbild tu 4 iktei» Beftifler Pä Kastanien-Allee 7—9 yteHrtggtT TaM-s ÖCOlrte, AcVnta, Oel.r aaw. tys Boolsmoiforen-von 10-73 P.S llxnst Machnow, Weiomeisterstr. 14.| hirttaten Cnarrndh».)« Berlin». Molbel ,; K ahlül'o ki'.tul ra 1 1 fl Sciumnliprelseii KlMaie Aluminium, Ccllulotd. y�üikSiiie, Pia In. Oolö.SHlrer, PBTIIRS Prunzlaner Sir. 71. N&@9JS Wilrtslr. 3. Q. EßMSL- bclieaor Str. SO 'EJEQCrüSK' Schöaebcrs. tlahflitr. 40, HHASS Skailtzer Str. 95t M* ImR»«Ur.- BOSLKE# Ramnlantr. Id.% j|2.FeBn3iFü8e43 3.BessseSstr.29 U srfidMrAtwvmU, oer Moderne rormea jr»Uw«t/ Milgerrckt s getUugtm. Sstsworlmmsr/ Hcrrenzimme� Wohnzimmer/ Schlafzimmer Salons/ Farbige Küchen LMrufts, Irtsrtssisl, BitSefii-Jmil«« j W.ii«.«lanlactlwt.»■ fll«l>»oOTl4ehl»lilinm»f| Bmnnsa-Slraue t Frankfurt. Allea 350 »KBt'ibdPrDHjma 103 GSsrlhtfJ., Sctinwiif. I «v B. FEDER 1 1 ünnraPiKtr 11 1 V»M»»«IßBlKSHfW-BttJffllP ffl A.ll. JllilölUll. 3 B f:«M-kinihiBaißene Ocrlln 91.54. aiatrnRrpSc S3.KA Eßil ElStl Kupfer... 7,30 Messing.. S,7S Slei.... Ztnlc....«.�2 »i'.o andere Sorl.hSchitiahlcad MeUllisKtit, UUä.-iEiif St?, t3 28. RBpfsr.o-aJ.sii BOQBB »or.-l« büchito TatMpreite tllr Zinn, Biel. 7 Iah zahlt W I E M E R Pasetilstpxsee 3 aa der Helmholttttratze and Öotzkowsky-Brück«. ICunfer Messing Blei, Zink Quecksilber zahlt höchst« Tagss- prelse Prssi'yiiÄ!w25 Eing. Raabostr. 17.| Kili'ISI kgfisiic8.föik. Kstzsü h n KW„ Wügn» asa„ »oirlo»SmittsJ»« Aitmetslie w«IgHkM» Tsps�sb« Deit: Tasche* öe!lc Alliancestf.98. Dsrnn'.inerstr.rkj.PLBrMBncnstr., Lnncenbeckstr. 4, E. Clbin-jer Straü« und Warschauer Str. 79 (Mof links). Lis 7,o 0 kupfer Messing« 4,— »NV> 8Sei. Zink arar. i.ult AüSrS. W.llleni orter Etr. II Kntenir.g.Allc« AF. Rclnlthendnrlrr S.r.-.IIc IC7 -------- I'nmhnldt 3Z?.V------- Btzkmlhinaeriene sicrliu 91.54, UlalcnRrahc S3.Ö5, Oif.mSfrliftt voa rofm. 6 Uhr tu aatfjra. 1 utt, Zclfiil"jn: Vmt«orbtn 1F9. 1339, I9S7. 97i4 »oMURlinc. ben 10. Inn», nbrnb»»!I0* Brauchen-Versammlttttg ,--- der Drürfer■■=> Im Salat w.>!»«m<>rstreße 76. Zanelsrbnua«: 1. 2. vr.«ch-na»!»«lq>eahrll«a. 3, verschiedenes. L-V-r-ich-»«rlchelnoi 1»«Hreapfitch». � � � »i« orrthevtsorttma. ftcimfvflf 09.. hm 10, 3n«l 1030, aSeud» 7 UO» UersLAMluNg der im den Netricbeu dcS Verlhier Kun?t« gewerbes(Bronze-. Marmor-«- d Alabaster- Industrie) dsk-liäftiate» Arbeiter und Arbeiierinne» Im MSrlNchen<»of,«Ibmlraillrejse 19 e. Xe eelaihnan j: 1. tWeldrt hon her Inrttbrt'dnnblnua am 1. Sinnt 10S0. PHadllchc» and jdhlrUcha» S0ch«l»rn Ist undrdlnz: rzl-rhrrlrch. »1? CrHbeTtsointtia. B«Dbtlr.e drintend zb extra hohen l».'eisen Kwpf�r �jQssiäig BSeä �olgwss Wicht!« fUr Hfcndlsrl Wegen Preistreiberei keine Preisanroace! Oe2iy. 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BawSir.ßS 0 stris v'rj an PosenlhJ»!er PJätz, Xii«S�«SS0BBSäBE Köpenick Unsere Spedition ist verlegt worden von Rosenstraße 1 nach BahuhofstraBe 8 'W Köpesaick f!e Miiteisie PSällnzihn© kauft I E.iJakefBidießi.tSllL �touxmiiaiiiB� Oesossen.©ßcn Sie, bevor die Preise wooh tiefer»inkent Kanko O'fJvf«• Bf tXCh. K&a.zut*. Ifc Uhf««WtJit«, töfücb: rittUsl ir«Hlch« 4irenA»Ull« usw. Oold- aad r>?ibarb?«tfli. Rl{�*uch einzelne ZÄhnc bis Hk|S» 7J K. siiiv Bestes Absatzgebiet für ilisdlef ...» und Zahnürzr«, � iüsbllzlskwf Ws:! üsrscr& Knaak, Paffser Sir. 49 »» der Uhlatidftr.B«. £101 Kcta Ladra. n»'emraf* UWaad 1169 fahrgcld wird bei Ankail vers«lot Pahiverbinduez ii: 62, 6<\ 57. 77. 7a. 90. 162. P. Q. A, 1, L, 0 Hochoahu Hoheneolleriihlat«. fuHerstefte NChararu«»»d Seiden kasl» i.d.e Po.tea Wr eil. Bäd�rl. Zahle hdchilt Preise. Aitweiß. Sehneldermstr., Kasta.Ueall«. 82, Lsd«n, Telenho»; Humboldt 246. i Gewisse 1 i Zaha 7«.. JB. f ; FlatlsobfäUo s Kapier. Keseinj| t Blei. 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Kr.?U, Die Schlacht bei ASony. Von Sigmund Kunfl, Wim. Abony ist ein Marltflecken in der großen ungarischen Tiefebene und liegt atuischen den Städten Tzolnok und ttoes- teiiiet, deren letztere eine Weltberühmtheit erlangte durch die unter dem Konrnumdo des Ivan HäjjaS vollführte Kri.gS- Handlung der ungarischen Nationrilannee, wrmittets welcher einige hundert gefangene Kommunisten, Sozialdemokraten und anbcir Juden grausam hingernordet wurden. Ivan ädönas trägt seit dieser Ieit den Nanren: der„Vesreier von Kecskeniet". Er begab sich End« Avril wieder auf den Kriegspfad, und. die Geschichte seines Sieges, die die Kriegs. berichte des ungarische Generalstabes ouZ unbegreislicher Bescheidenheit bisher verschwiegen haben, soll der Welt nicht länger vorenthalten bleiben. Das Detachemeut HvjjaS hielt am 24, April seinen Ein- IMg nach Szolnok. Sofort wurden olle Verdächtigen, die sich noch in Freiheit befanden, zusainmengefrngen: die Leute wurden auf der offenen i�trabe angehalten, au? den Woh- nungen und Werkstätten geholt, und auf diese Weife wurden etwa 60 Gefangene gemacht. Man trieb sie zusammen, schlug sie blutig, und nach manchen Fährnisten— wobei.zu er- wähnen wäre, daß der Redakteur Geza Hay. der Detektiv Bela KiriUy und der Schlofsergehilse Zariwzcy erschlagen und einige dann entlassen wurden— trat die ettva 80 Kopfe zählende Gesellschaft die Fahrt nach HajmÄskvr an. Darüber ausführlicher zu boricliten, erübrigt sich aus dem 0'>runde, weil all dies mit der Schlacht von Abony. mit dem Gegenstand unseres heutigen Heldenliedes, nur in einem losen Zusanimenhang steht. Als auf diese Weif« dix sündige Stadt Sgolnok etwas gereinigt wurde, erließen der Tafel- richter Kolomcm S�färy und k»er Oberleutnairt Stefan Kövaer— wahrscheinlich im N�nren der Vereinigung dar „Erwachenden Vlagyaren"— die folgende Einladung, deren Original sich heute in London befindet: Wir ersuchen P. T. morgen, am LS. April, abend» rnn 0 llhr pünktlich im großen Saale bei Mathaufes zu erscheinen, wo Jt>»n HöjioS persönlich erscheinen und mit den Mitgliedern der Ver- einigung Nücksprache zu pflegen wünscht. Gez.: Koloman S�fiach, Stefan Köver. Buchdruckerei Josef Larga, Szolnok. ES fandm sich zu der Versammlung alle Spitzen der DeHörden ein, mit der Ausnahme deS Negiernngskommif- särs Stefan Lippich�. der zur Derichierstattung an die Ns- gierung nach Budapest führ, obwohl das dicke Ende, worüber er berichten sollte, erst jetzt nachfolgte. In der er- schienencn Korona sah man den Vizcgespan Alexander, den Bürgermeister Speit, den MagistratSpotar der Stadt und deS.KomitaieS und viele andere. Nun hielt der„persönlich" erschienene Hsjsas eine Ansprache, in weMjer er die Intel- ligenz von Szolnok wegen ihrer Lauheit und Saumseligkeit in der Kommunistenvcrfolgung scharf rügte und dann wärt- lich das Folgende sagt«:„Ich bin kein Phrasendrescher, son- dorn ein Mann der Tat. Ich bringe die Botschaft von Kecs- kemöt,-die Boifchast und nicht den Grüß von Kecsekemet, die tiefe Verachtung, die Kecskemet Szolnok gegenüber emp- findet, welche Stadt nichts für die nationale Armee opfern und nicht mit den Kommunisten aufzuräumen gewillt ist. Ich werde diese Stadt dem Erdboden gleichmachen lassen und dann mit den roten Gefangenen das weiße Szolnok erbauen lassen, wenn da keine Aenderung eintreten wird." Er erklärte dann noch später, daß er die Namen derjenigen, die eingeladen wurden, aber nicht erschienen sind, feststellen lasten wird. Also sprach der Gewaltige und nachdem noch der Oblt. Köv6r in gleichem Sinne sprach, dankte der den Vorsitz führende Tofelrichter Süfürtz für die„glühende patriotische Rede" und schloß unter Eljenrufen auf Häjjas die denkwürdige und wie es sich sofort zeigen wird, nicht unfruchtbare Versammlung. zm„FrelljM" LlenM S. MlM In der nachfolgenden Nacht erschien nämlich eine Abordnung der.Erwachenden Magyaren", geführt von Ivan .Häjjas, Steian iiöuör. Lt. Franz Molnür, Ofsiziersafpirant Andor Mqlnür, Oberleutnant Julus Ktudik, sämtliche Ossi- ziere der nationalen Armee im GesängniS von Szolnok und forderten die Herausgabe von 18 Gefangenen. 17 Männern und einer Frau. Dem Namen nach sind uns folgende bekannt: Johann Dcrag. Arpad Fmta, Mihael Hir, Ladislaus F. Bede, Iobann PiAIfsy, Stefan Mohü.cS, Ladislaus Pinter, Johann L.iß, Ludwig Timar, Johann Hoksüri. Der Verwalter des GefängnisteS und der Vertreter der Staats- anwaltfchaft protestiert« gegen die Vcr'chleppung der Ge- fan,wnen. aber ihre Verwahrung war vergebens. Die Un- glücklickM wurden mit dünnem Draht gefesselt, blutig ge- ichlagen und dann nach dem nahen Abony abtransportiert. Wie sich nun die Schlackt von Abony weiter entwickelte, dar- über soll der amtliche Kriegsbericht aussagen: Köm- g. rang. Jägcrtotoillon von Szegad. 8. Xlimpugnie. Dieustzettel. Abcmtz, 2. Mai 1020. Ich■Hab« S"«neiden, daß die rot« Vewegmrg m der Dcdr iiier- schast von Szviiuwl�son SCog zu Tag slärier wi.0. Die.fäoen der ora« Wien geschürten Dewvgung prüfe« in dam GSfä-ign-isse der Szelnokor StaaistNMialisclasi zusammen, und zwar in Händ' , der dort t« GeAechrsam- sich kefii�dende-n früher«, DirektoeiarmS- mch,tieZX!r und anderer ShirÄch grfätzclxie» Sulijciie. Ais Äe- roeiä erwähne ich, daß bei«in« Durch'iuchung de» Gefäirgm'ste» 'Ichoiftvn aufgesu»ii>«n wurden und daß der Internierte Jafvf Bu- | izti e-S gefta-Si. daß die in den, �o'jiolex Gesängmsi« Ithn-den Zwnmrlmis!«, sich talsächilich mit dar ÜZorbeiraiiung eme» Paasche» defaßle'i, di« Direktion dazu kam«dnrnm-nrueriftii>i)e Trsindung.) Haup enanm Smarich Makay und Ivan Hejja» bemächtigten sich in dar Nacht vom 23. Aprii der gesät, riick sien Kommunisten, damit ü>ve Tri'.nahme an denn für die ersten Martage geplcrn-ten ffintsche auf d-ieie Weise unmägllch ge>n dacht werden sollte. Di« Gasaiirgci!«, wurden von Szolnok nach Adany zu meiner Kompagnie eiiigräesert. In der darauffolgenden Nacht überfielen diese Kommunisten den Wackst- pasian, wollten ihn seines Oiewehre» beraubrn amd verprügelten ihn.(Da» ärztliche Attest ist beige schlosien.) Darauf stürmte die Deraitschaft au» vom Wachtziimmler hinaus und meyelte bi« Kom. mnnistea nieder, vm die Ruhe der vevülkenin« nicht zu stürrn, lieh ich die Leichiuuu« noch in derselben Ruch« verscharren. And ea« Ztd'liiir, Oi>e"!enlnlN'ch Knmpagirir konnnarSiant. An da» Kanrmcrndo des Sn.«ny. Jägerregiment» Budapest. Für die Richtigkeit der«dschsiffc Budapest, 20. STiui IWli. DfwBn. ßofir«! Wie übet es bekommt, ein Weil» zv Wn,— � und daß sie XX. SonntagS wollte Helene allein, wie sie gekommen Kech die Kirche auch wieder Verlusten: alz sie die breiten Stein« stufen hinunterstieg, gesellte sich die Matzner-Sepherl zu ihr und sprach sie an:„Grüß' Gott, Kleebinberin. ich hör' iai- dein Mann soll recht schlecht sein?,".«*-. i Helene nickte.' i'*,, „Mein'," fuhr die Dirne fort,„mit ihm lapnst ndch 0 wahr'S Kreuz hab'n: mir scheint, er is gern') krank. »Ich wüßt' nit. daß er'S früher g'west war'!"' „O dock,. Hab' ich nit schon einmal seiner Mutter kftW kenwarten geholfen?" ,? Di« Kleebinberin bNckte sie sinste? cm. Aber Sepherl achtete es nicht und sprach Welker rmd wunderte dazu immer mehr mit den Augen, als überrasche sie das ruhige Zuhören der anderen, oder ihre eigene Neda. »Und wann d' nix daxgegen hätt'st. ich sähet''n Wohl gen« amal wieder und tät'n auch öfter b'suchcn, und wann dir recht war', so ging ich dir auch an die Hand und Hebels denkst wohl nit von so ein'm Beisammensein?"' „Bist g'scheidt?" fragte Helene.»Wann d''n heim« suchen willst, werd' ich dir's doch nit verwehren? Und wann: d' mer beistch'n willst in der Pfleg', so wünsch' ich dir dafür Gott's Lohn und Uebels denken war' g'rad sündhaft, wo der Mann siech dahrnliegt. keine arg'u Gedanken hat und auf keine bringt:" „So ging ich gleich mit dir/ „IS recht. Komm' nur." AlS die beiden in die Hütt« treten, erhob sich die alt» ZtnShoser von der Waschbank, worauf sie gesesten.„Er hat sich die ganze Zeit über nit g'rührt, nit«'rufen, nix ver- langt," raunte fl« ihrer Tochter zu. dabei blinkte stx mit den Augen verwundert nach Sophorl und schüttelte kau« merklich mit dem Kopfs.-) Helene macht« eine kurze, ärgerliche Bewegung, Ml letfi Kinne den W?g nach der Türe weilend, und nachdem die Alte duch'ig davongeschlichen, drückte das junge Weib sacht« an der Klinke und rief baiblcuit in die Kranlenstube hinenu . Muckerl, jchlasst? D' ü-ahlver-Sepherl wär' da, dich bsur> silchcrr." �"chöttlikfe iiBA.
v,v�».■-■■vtr-TsH 'mmn Gewerkschaftliches. Ver Kampf im Frlfeurgewerbe. Ne ArbÄtgeberkorporation«�«--«besondere der Interessen- �söand, haben kein Interesse, den Streik zn beenden. Entgegen den Beschlüssen der Arbeitgcberkorporat-onen» haben hunderte »on Arbeitgebern om dorigen Sonnabend uich am gestrigen Man- tag die Forderungen der Gehiljen bewilligt. Di« Zahl der De. Billigungen steigt ständig. Die größten Betriebe der Fe-edrichstadt� w.rd de« Zentrum» und«in groger Teil in der Peripherie haben die Forderungen heut« schon anerkannt. Ilach diesen Gesichtspunkten zu urteilen kann man der Uteinung fein, dast dies« Woche, wo der Kampf vier Wochen dauert, der Streik fein Ende finden wird, veranlasst durch das Eingreisen der Bcrtincr Gewerkschafldkommtssion. Der Boykott und di« der organisierten Bevölkerung haben Erfolg« gczsitigt, die pch in den näästcn Tagen besonders zeigen werden. E» besteht di- Hoffnung bsi den Streikenden, trotz nachhal- At>I«hnung des Interessen Verbandes, den aufgezwungene» zu einem grrten Ende zu führen. Die Bewilligungen wer. &»> i!«ch wie vor Eiisabethstr. Ll> entgegengenommen. Ani Ti«»Stag«lx-id Vj8 Uhr nehmen die Streikenden in einer Per- fftjmnlung, die im.Deutschen Hof", Luckauer S.rasse, ftattfii.det, �t i>»r»age weiter Stellung. Perjei und Getoerksck�stSgenossen, unterstützt unS auch weiter hin, indem ihr nur der Parvl« der Berliner Gewerkschaft«. frrmveifst»« Folge loistet und euch in den fliegenden Rasier- und Fvisiert-«, rieben bedienen lässt. Di« Streikleitung. Beendeter Streik der Wachangestellten. Äf:«-ircik der Wachangestellten bei der Deutschen Wach- �esenthaler Str. 86, ist nach einwöchiger Dauer durch YAMstz ein?« Tarifvertrages beendet worden. Zur D'ilegimg HjS Streiks war der SchlichtungSauSschuss angerufen worden, der «m Freitag einen Schiedsspruch fällte, den jedoch die Wnchange- fl»Li«n«blehn-n musslen. In dem Schiedsspruch sollte die Per- «nsidoucr auf vier Monate festgelegt werden, obwohl Arbeit- n«vmer sowie Arbeitgeber sich nur auf zwei Monate festlegen woklten. Desgleichen war über die Höhe der Kl-idergelder unter »en Parteien bereit» eine Einigung erzielt, trotz alledem setzte ß; echlichtungiauZschuss weit minder« Sätze fest. Anstatt zu sichte«, wurden durch den Schlichtung»au»schuss neue Streitig- t«« heraufbeschworen. Noch am selben Abend wurden mit den Unternehmern neue Verhandlungen ausgenommen, die an, Eonnabend festgesetzt wurden und ein Ergebnis zeitigten, mit dw« die Streitz-ntzen stch schliesslich euwerstandea erklärten. Holland. Achtung Sto-karbelterl l�deiezaa�(Holland« wird den dort beichZ-tigten Stock- SNa-Aeru dl, Anerkennung de» vom«iederl. Bund der Möbel- g: v«rg» legten Vertrage» von den Unternehmern verweigert. twaiflen Arbeitsangebot« müssen abgelehnt werden. Die»- ich« Anfragen sind nur zu richten an den unterzeichneten enden der Abteilung Oldenzaal d. Niedcrl. Bundes der Vtad-ekmacher, Kall. Wilh. Glaser, Langekampstraat 19. «rbcitarsreundlich«. Blättes�dcs In. uird AuSlmid«» werden «vn Abdruck ersucht., b.,..> !»-A?vv■H.iwwmn.dBff Arbeits � � � � ' 5D« Wasslerf tzkwt' NeichSlag sind ötznUerl SWÄ?r>k Ar- lbeiMaz« lieg«: Hintor untt. Noch smd die Ävsultafe nicht oenau bekannt, und schon gibt eS neue Arbeit. Wir find »berhnupt nicht gewöhnt, auszuruhen. Es gibt in unseren «ümpfen zwar gewisse Atempausen, aber nicht, um auszu- tznchen, sondern um Kraft zu neuen Känwsen zu sammeln. 'kine Kampfpartei wie die unserige muss auf allen Gebieten eS öffentlichen LebenS in die ErMinung treten. Unseren Genossen können wir aber nicht einmal eine Atempause Jossen. Uns winken die Stadtverordnetenwahlen Air unsere Stadtgemeinde Berlin. Am 2l). Juni, also am Wonntng über acht Tage, soll die Bevölkerung von Gross- Jverlin über die Zusammensetzung der neuen Stadtverord- htetenversanimlling und der B envaßtu ngSbezrrke die Entschei- lldung treffen. Diese Entscheidung ist nicht weniger wichtig «ls die am Sonntag gefällte. Mehr nochl Man kann sogar -lagen, dass der Ausfall der Stadt- und Bezirksverordneten- rvahkn für die kommunale Entwicklung Gross-Berlins von tziner epochemachenden Bedeutung werden kann. ES handelt sich darum, ob daS neu? Gross-Berlrn eine saziolistifche Mehr- kstlit erhält, und dass danach auch die kommunalpelitischen Mahnahmen beeinslusst werden. Nach dem Ausfall der Nerchstagswaihl in Gross-Berlin ist diese Sicherheit gegeben, i>«nn uxsers Genossen in gleicher Weise auf hem, Posten «d, wie bei den«eichstogAva�en.,>.■ soeben stattgefundene Wahl wrrd o:K bÄsvtfrehonoe WiM veeinträchtigen. Was an uns liegt, muss gskckxhen, uw»« dsrhindern. dass das zu unsonn UnguiKon goschieht. Wir ztvoiksln keinen Augelchlick daran, dass dem so wird, wenn nn�-vs Gonossen in ihrer Arbeitsfreudigkeit nicht er, lahme«,»nd wenn ferner jeder Genokke und jsd» Genossin ssi« zum 20. Juni ihre Pflicht tun. � Ein« schSanose VerorbnAng. , Wir b-vtchleken kü»»ll«h, b»f,»in«. Fron, vi« wl»hl«ni benachbart«« Vtolkerriltsitzer trug, von«inem Poliz«i. Hegmle« fpscheftillt wurde, petzt w,rd uns«in Fall b«kannt, wo »«r Shemann einer ftcau, die Kartos felschalen auf dem Lichten- v,ra.>r Markt aeg-n Kleinholz«in'auschte, in«ine Geldstrafe von BO Ä. zuziiglich 4,60 M. �«r.qiSkosten genommen werden soll. «m IS. klnni 1018 ist eine Verordnung«»gangen, wonach Speise- teste in«in auf den HauShofen stehende» Sammelbecken geschüttet werde« wüsssn. Diese Verordnung war unsere» ErachtenS schon nur Feit ihr«, Einführung«in« unwirksame Massnahme zur Erlanaung von viehsutter: setzt ist st« e» um so mehr, al» nie- imand st« mehr befolgt. Wir haben zur Zeit so viele Kleiütier- halte, in allen Häusern der Grossstädte, dass die Speisereste, in»- besonders auch jdart»fs«lschal«.n, dort direkt von den Nachbar»- lenten. die-kein Kleinvieh haben, abgeliefert«erden und gute Vettoendung finden. Der Händler auf dem Markt aber, der solch« Btzeiftreste gegen Tauschmittel(in diesem Falle Kleinholz) annimv'.t, wird die'e Kartofselschalen auch nicht ander» verwen. d e, all zu« Viehfüttern. Damit wäre also der Zweck der A-r» «rduun, doch auch erfüllt. Wie kommen die Beisörden nun dazu, Wir etfvotfnf, daß die Skrafversssgung'aufgehoben imÄ. Die Verordnung aber soll!« als unzeitgemüss verschwinden, zum mindesten sollte sie aber eine Umänderung in dem Sinne er- fahren, dass nur sinn lose Lergeioduug von Speisen und Speiseresten bestraft wird. Warum mutz die Wahlerllfte eingesehen werden? Bei der Wahl am Sonntag mußten wieder mehrere Personen von der Teilnahm« der Wahl ausgeschlossen wcvlx'n, weil sic nicht in der Wählerlist« standen. In den meisden Fällen löste dici« Mitteilung be» den Betroffenen Proust au». Aber«» half ihnen nicht, sie musste» von dannen ziehen, obne wählen zu dürfen. So bedauerl-ch da» ist, kann doch nicht» dagegen unter- noinmen werden. Da» Wahlgesetz schreibt vor, dass-die Wähler- listen zur Einsicht äu»gelegt w-rde» müssen. Da» ist geschehen, und e» hatte jeder das Recht, Einsicht zu nehmen und die Listen eventuell berichtigen zu lassen. Wer daö versäumt� hat die Folgen selbst zu tragen. E» soll zwar nicht, aber e» kann vorkommen, dass bei der Ans- stellung der Wählerlisten«in fach durch Versehen der damit l>e- schäf igten Beamten Auslassungen un'erlaufen, so dass einzelne Wähler dann nicht in der L.ste erscheinen. Daniit, dass solche Fehler gemacht werden, muss jeder Wähler rechnen. Deshalb merke sich da» ein jeder: wenn zukünftig wiedcr di« Vählcrlijwn «uSkiegen, versäume niemand, si« einzusehen. Ausstellung der Stenerkarten. Die Vorschriften der 4i Si» KS de» Einkommensteuergesetze» vom 29. März 1929 über die verläufige Erhebung der Einkommensteuer durch Abzug vom Ar- bnlSlohn sind mit Wirkung vom 25. Juni d. J». in Kraft gesetzt. Hiernach hat sich jeder Arbeitnehmer eine SteNerkart« auZstellen zu lassen und sie dem Arbeitgeber bei der Lohnzahlung zum Ein- kleben der Steuermarken vorzulegeil. Die Ausstellung der Steuerkarten erfolgt in"Berlin durch die städtischen Steuerkaisen, welche die AuSserti-niua»- stellen bi» zum 89. Juni d. II. von morgen» 8 bi» abend» 6 Uhr geöffnet halten werden. Die Ausstellung der Steuerkarten kann v»n her Gemeindebehörde auf Antrag auch Arbeitgebern überlassen werden. Um den Arbeitnehmern zeitraubende Weg- zur AutfertigungSstelle zu ersparen, wird den Arbeit- «ebern empfohlen, die Ausstellung der Steuer- karten für ihr Personal nach Möglichkeit selbst z u b e w i r k e n. In diesem Falle aber ist zur Vermeidung von Dvppelautfertigungen den Arbeitnehmern bekannt zu geben, dass, sieb eine besondere Beschaffung der Steuerkarten durch si«''elbst erübrigt. Berliner Betriebe mit zahlreichem Personal können S�cuerkartcn in grösseren Mengen von der HauptanZgabestelle im Stadthaus— Eingang Parochialstr.— Erdgesckoss, Zimmer 64, während der Dienststunden von 8— 8 Uhr, abholen lassen. Arbeitnehmern, welche da» vierzehnte Lebentjahr rwch nicht vollendet hoben, sind Steuerkarten nicht auszustellen. Tinen Avtschrri an dl« Oefsrntlichkeit richten die Patienten der Hoilsrätee Beelitz. Nack wockenikangen Geiuch««, sowie Ver- standkiillGM über Erhöhung de» HauSgelde» für di« Familien und Angehörigen der Patienten der Heilstätten mit dem Borsiaud« der LanbeSversicherung und OrtSkrankenkassen ist ihren der Boscheid zugegangen, dass beide Jirstanzen nicht in der Lag« seien, da» Houlaekd zu erhöhen. Für Kranke, die schon vor dem 1. Mai in Boelitz zur Kur waren, wird ein HanSuesd zwischen 18 und 42 M. pro gezahlt. Wer soll jej� davon lePen? Hier bekämpft man die Tuberkulose und Nervenleiden und bei den Angehörigen taheim zieht man si« gross, da dies« nicht einmal imsinnde sind, für da» Geld die rationiert«, Lebensmittel zu kaufen. Wenn den Patenten nichr bald Rat und Hilfe kommt, find sie gezw'.-ngen, tpve Kur zu unterbrechen und als kranke M-r-'cl�n zu Hause di« Arbeit wieder aufzunekmen bis sie auf der Strass» zusammen- breehen-und dann der Allgemernheit zur Last fallen. An den Lichtenbrrger Magistrat richtet stich«in Vorschlag, den ckn Leser unseres Blattes macht. An der Bahnstrecke Erlner be- findet sich der sogenannte.Krause» Pfuhl", ein Wasser.cich, der laut Boschluss der Lichienhorger städ lichten Körperschaslen zltge- scküttet werden soll. Durch da» Abladen des Müll» in diesen Teich sterben die noch zahlreich darin enthaltenen Fisch? nach und nach au». Der Vorschlag geht nun dahin, einen kWnen Abflusslanal ausstechen istl lassen, damit die Flsth« sich vet'-n lönneri. Unser Leser weist feever darauf hin. dass Personen, die in dem Teich angeln und fischen, ohne im Besitz einer Angelkarte zu sein, fci Sirene getlommen werben. Wir geben ihm recht, wenn er sagt, dass e» widersinnig ist, einerseii» da» Fischen zu «rsiklneven, andererleiiser die Fi säoe dem Ersticku--vttvid-' auS- zulstefern. Der Liichtenl>erger Magistvat follle Massnechmen treffen, di« vernünftiger sind. Zu dem Unfall bei der Quäkerspeisirng teilt uns der Neu- köllnrr Magistrat folgende» mit: Infolge Bruche« eine» Nitter! sind mehrere Kinder gebgentlich der Anfuhr der Quäkerspeisuno in«inen tiefen Kcllerichacht gestürzt. Glücklicherweise sind fast alle mit leichten Hautabschürfungen davongekommen, nur«in Kind hat eine Gehirnerschütterung davongrtragen, e» liegt im Kraukeichau» und befindet sich den Umständen nach gut. Tote». fälle sind nicht vorgekommen. Die Meldung, dass sich die Lehrer» schaft der Schule geweigert hat, bei der Öuäkerspoisung mitzu- arbeiten, trifft nicht zu. Sir hat sich nur gegen gewisse Ueber- griffe gewech�t. Bedauerlicherweise ist der Speisewagen trotz dir angeiiindig'en Verlegung früher angefahren, so dass zu dieser Zeit keine Lebrverson zur Beauksicht'gung da war. Nach der Ril. düng der Küchenvcrwaltung sollte der Wagen erst um st»2 Uh'.' eintreffen, fuhr»be? schon um Kl Ubr vor. Von 1 Uhr ab waren 2 Lehrkraft« zur Aufsicht da. Ein Verschulden kann der Lehrerschaft in dielem Falle nicht beigemessen werden.: Daft c» an rechiOeittger Aussicht gemangelt hat, gibt selbst obige Zuschrift zu. Und das ist die Kernfrage. « erkoren. Am 1. Feiertag bei der Veranstaltung d«» 8. Di- strsiktv» hat«in« Lienossin eine goldene Brosche verloren. Der Finder wird gebeten, die Brosche gegen Belaheiung bei Hvsfnlwnn, LUgaer S««chs M, abzuliefern.->»1-- JTv',.CV'' (Berne Tempellwf. Sitzilmg dar Geenvimidevsrtrot'.lng am, 8. 6. 29. Vrong illercmanri(U. S. P. D.) und Rudolf(Dem.) werden als Gcmetndevertrater verpfliichtet.— Ein Antrag der U. G. P. D. «nd T. P. D. die Zahl der Schöffem aus sech» zu evhöhea, eist not- wendig, wie Gonosse Jfrrgemg autführte, um dar Stionmengleich- hoit 4n der Gomeiinde Vertretung, die dem Wahlresultat nicht«nl- spreche, ein Sude zu machon. ES habe fick, gerade im letzter Zerf geneigt, doh wichtig« Airfräg« durch de bürgerlichou s�rchttio,»«, ackgelichmt wlirdon. Bei St>immen«nchaltl:mg der Buvgersichen Frattion wird bar Antrag anqanonrnwu.— Einer fünften Nektar. stelle wick zugestämmrt.— Ten Beamten uvb Lehrern soll ein Vorschuß«n Höh« de» DissereeizbotracleS zwischen jetzigem Ge- halt icrtd BesoidungSordnnmg de« Znwtferaukschuss Awss-Derlm, einschl. 59 Pro«. T«ueruilg»z«lchlag gezählt«erden.— Ein Mit- besdinninungLoe cht wi rd den Beamtvn oclvährt. Sien. Irr zarig verlangt«»n gleich«» auch für di« HilfÄräft« und Arbeiter.— Die Ei-aführung der vetriobSeröissnungSste'.'er, gegen di« unsere vt«-nof»n sprechön, wird vertagt.— Da» C�. statut, wonach zur --- g.. j||------------|--- �-| � last. Lchstrer Vcstauv'kcle, das Zsitsrestmlligenckolpe wSee errsis» löst, gab aber zuerst icin« Antwort auf die Frage,„toieviel W-ije fei, beschlagnahmt seien". Zum Schluss gab er zu, es nicht zu wissen. Der Antrag wird mit 13 gegen 11 Stimmen«ckseichnt. 4 RechtSsozialisien fehlten, trotzdem sie für den Antrag sti«mev wollten. Wieder ei« Bestrag zu dem AdpifeJi,.Worte und Tater der S. P. D." 5ebSASKUke!?s!eKdZr. Tvingrlhsf. Kartoffeln können ohne Abgab« der Abschnitte de» Kartofseikar!- freihändig gekalist werden. LS Dr. Dutter, TD yr. Mavgarine,- 260 Kr. weiße Söhnen(26); 125 Dr. Haferslocken(59); 500 Kr. Ketreldemehl(36). Teltow. 250 Dr. Teigwaren(17); 200 Gr. Margarine; 5 Karlofseln. AI, Dorauclieserung für die Doch« vom 14. bis 20. stiuu 5 Pfd. Korioffeln. Mittwoch nachm. von 4 dl» 7 Uhr verkauf ovn 12S Kr. Kakao an Personen im Ä!!er von 70 Jahren und darüber gegen ve.lage der Ausweise und 100 Dr. Bonbon gegen So, löge der X* und ib-Liter-Kiiiidermilchkarlen. Weißen sie. 7 Psd. Kartofseln; auf 13» und b der Einkau'skart« in den zugelassenen Axolheken und Drogerien 1 Päckchen Ektzstaff. In der verliaui-slell« Pistoriusstraße am Dienstag,«., und Vmrr.cA, Z. Juni, ein Refiposten Hering« zum Preis« von»0 Pf.«pd 1.« M. Alt.vlictiicl:-. I Pfd. Marmelade(118); 1 Pfd. braun« Bohnen(UP: 1 Pfd. Saukobnen(1101; 10 Pfd. Kartofseln(120); Pfd. A«rf)-w<5«,: S Pfd. Kar'ofs.ln und 1 Pfd. Karwfselmalzm-hl; 14 Pch. H»(»rsi«re»: [ftt Kriegsbefchädigie 1 Pfd. llerealwehl._.__ LSbaes-Z�aidmannslnst. Abschnitt 88 und 29 der Gwß.PerNner LsbenemiiteNiarte 250 Gramm Haferslocken, Abschnitt 49 der Karte für Jugendlich, zoo K-anrm Teigwaren. Ziblchntt« 25 der örMche» Swens- miltrlkarie 500 Gramm Aübensaft, Kinder bis zum vollendeten S. re- benoiahre 1 Dose Malzextrakt. Personen über 70 Jahr«, iveedenb« Mütter und Wöchnerinnen 125 Gramm Kakaopuloer, - 1 w ds» Crganifaficr�n, Vezirksverbsnd VerNn-Brand-nburg. Tie Sevt-BerNmw Referenten wertem ersucht, sich heute zu«lue« Aeleeeujeuzrckvvnnenkunft. an der auch die Spifi-nkandtd-ckec, dar Hict» e-rordneten- und D?zirlisoerordn»ten-»6vqtdr»if» LrtAn�meu -ottZr», in 1er Ardeird-tbildungsschul», Echicklerllr. 5K» VM 5 tthp»pch- «iÄa«s-lnzusinden. Di« DeMstsl-itung.. Zwf«:snt!»ln«iihursus. Der Kursus des Kanosss» diesen Dienstag noch Nicht statt, dasür aber beftumnt» � Srttlon P-st um, Telcgrsphf«. Trmtag nachm. 5 Uhr Dollvem fennm'.ung füm.ltcher Funk.ionace etnlchlreßlich der auf UN,«rem Loden ltchenven Patriebsräte. MtlgUrt�duch legitimiert. 2. T.striki. Dienstag T'A Uhr Sitzung der Ellerndeirat« Magd«. 0tIr3«.C Trfrftkt.». AdteNong. Mittwoch 7 Uhr gemeinschaftlicher?-hV abend in d»r Schuläula Nitmeftr. 10. Ergebnisse der SwichsiagswatjW#.' Tlellungucchm«»■««-uwahl de» Distrtktsvorstandes. Z. DislelÄ. 4. Ait�wn«. Mittwoch gememfamer Zahlabentz stutz« Schulaula Diestendochstr. 51.„ ,M._ ,,\ 7. DstwNrf. Sreiiog 7 Uhr Sitzung der Zeltungs. und Agitatlon». kommifsien bei König, Lange Streßs 53. 8. Di Prikt. Dienstag 7 Uhr in der Schul-ulo Tckiertstraße Kons feren" sämtlicher Funktionäre, Kommt lsionomilg.ieder und �erjcn.geu! Genossen, die als Dezirks» resp. Siadtoerordnel« in Frage eoinnW. „Unser Strbsrfsplofl.",, � � 8. Distrikt.». Abteilung. Mittwoch 7 Uhr Hemelnsamer Zah.adel» in dar Sch:clm!la Stroßmannstr. 0. r.,.. 9. Dipeikt. Bttbungokommission. Dienstag 7 Uhr«chung b«4 Schlecht«?, Danzigee Straße 4Ld. ie. Distrikt. H:ut» 7 Uhr«rweltert» Vorst andositzung de! vsmner, Cchwadter Straß» 8».,.« 11. Dlstviüt. Dia Dlstriktkonserenz sindat am Dteoswg«ckend: pünktlich 7 Uhr. bei Meyer,«ckerstr. 12». statt. Die FtlNkttonälch die zum Wahtkrei» Waddir.« vehiiren. nahmen jedoch an der S*™«"- tnmen D!stri»>konf«,»n, diafe» Wohlkressa» in der Schmlaula Trist-, ?ck? Mllllerftrohe, am Dienstag te«. �__ «chtvngl II, 13., 13., 17.. 18. Tiflrllit. Mittwoch 7 Uhr gemvli? fam« K-al-kövfeiinz in der Schul au lo Müll»-, Ecke �dfisteaß«. � lt. DPrikt. Dlinstoq 7 ktih» erweiterte vorstai-dssitzunH bei Ssstk mann. Lechsnsr Straß» v...„ 15. Si-irtki Dlmckag 7 Uh» Distrikddonfer-n, bei Krü»,t«. Pr»> lrksir. 10. Uw>ckie»gtas»rtzchilnen all-, Funktionär«»rforderltch «»tzarlvttaadrMU. S»nnad»nid 7 Uhr im Bostishan» Verlam.u..'.onH aller««»??»»» allerndelotit«. Tagasordiumg?.Di« Aufgadeu tztr «terndei-.s-s." Resercnt: Lehror v,»f«. h vchSnrteea. 35iM». P?<.»z.Handi«rr-«t?vß««/St.» e�>- l!??Sd.v,'chem. Niiüurch W Uhr pemelnschastlstch« AUpr vslw-rso-i'm- henq!» 1» Art» k«, Soph ien. k»rckgimt n-si'sms, Vtrssrsir. 31/84- .»achch« r«? vir CnchartWirTwpn«kor den HmRw»« Wt v»lel»dorät«. Oiganis-sti««. 2. Wnchl dar Delagi�ten zur«an.ralrelfammtnng.. und Angastellt-noSt« und B«tiiUd»»W*rt«. sin fSavtrliuiv« llell listen. Ran« ss.i»drtchftr.«i.«dend, 7»he. finden st» diafe-a kscha de« l6,lel«k? ckl-reejammkmgrn statt, und zivae «-»» Wtstssch sttr die Kvunp-ilt voerfl-, virficheoungs- und Hamvw» «•»»rfce, »rrng. »r.... VaZrf»tti>m«s- . für di««nnünen: rt», fr»le B»r>»f«. 1 > vondneletststasl. sik dl» tztatrwm: otiUÖ», Be»»»«,, SrtHtUtiuJtrW,' Lrt.rlnkuftri»!■ SAAt«W«cfeil»nd Sisinlndustr,«. fitmi» sifch»« K-wert» und PnMea.ndulirle. �nwntlt«?. und Denvhmlnellnd�ftrl«: rfNch« und kommunot« vechS.cken rm» und Salstw» und S«:»Ioe,.. »U!ld da»«eckst.«ngasteMen»n» vr«nrf-n. Mmem»(TstSft I»t1-nd"rg m. WIloTiabPfNMfmrmtnn» Wenoteg, J48 Uhr, im»enp fchen&««».«iickfch«!d.. Eck» Schlllsekwaha. i De'-Lchsr Trasepartsrdeller.verdond.««w»rK?Ick» Ast» g« st«> I>» d«» Krl«g»organ>kati»n«n. Msttwvch? Uh< wschtiv« v' rt-«tr»�-i>s.nn«ruars« worin«g bei fs»olara, Milchiarft». 1». — Sektion I. Pronck» der V«kl»tkung»indvst»le> vsrtraueneleirf«»u, all?» vetrtrden d»r Damen-, Mädchen- und S?us»nk?n?«hlt»nl Danne'»t»>z 4 Uh« wichÜH, Funchti«alln»«i««>chl lustg dal Savdelstr. DO. S»»''chMr!lL««k>welsia»?»rtaub>. Mltlwach I. Bunt«Mm. 5 charf'wnr;«!!,!, der p«zuapapi stfc-onchj im iRestrmroirf Scholihrl Tg-ückcrbr.»h.— Di-r.-!»». 8. ssunl, nachm. 8 Uh». verfammlu g "lla» W«iKm,Illsr de,»äefundheits.Zndustrle i»»i'.ssr«« Vureo«, Stvalcttar Sireß,»81.„... f?rrnm»>or4a?b«i!,r. Börde nd). Mittwoch 7 Uhr iBrrlomwW»» d-r llahefcunnvlfitiMi mit d«v»»Uwuijwfl�u»«« M Gchntl. E'og-si-s»- Ist. Dtüt'che« vorN-e�P-rtanst. B-dtton 7. Deutsch»? TcXTpitU «?b«Uer-v«»b»nd, Bezirk 7, Oftd'Ofl, Dienetag, den 8. Juni, nberf;". BarfsaiiBlit*«. 5:,t. J»s»r»i»ntsil: lödwiz Kom»rin»r, N»r!»holst H, Bmtlin.---!vl««fi der S„,?ch'liha«i«st«mtst-chll» E-eieü'S-no�nfch-st„Freihat",«. O. m. b. H, Weil in.— Druck d«r