Einzelpreis 20 Pfennig- 3. Jclatücng viLkstkg> Sen 15.?W»i MZO IM« ,.tt«tb«H# pr«<«>cm< moraen» u»& Sonntag»nd Montags nur einmal. Der V«�»n»vrei« beträgt bei reie? Z�KeLnna ins Nsu«'«r--Seri n iv.SS M. im voran» von der Spedition s«?!'st abzrhott«.SV M. Für nedmen sämtlich« k>oftanfta>ten Bestellungen entgegen. Unter �tmrtvrn: bezogen für Vevtsch» Umd»nd(Nest«: reieb J6.K) ZN�.«r d.rz öl'riqe RnslsnS Zs.SS M. zuzst.ulch Bniuts» «uftchlag, per Bties für DeutschUrnS nnh«Mbewich*0-00 M. ffletaWmt imb Yirv»virion: Beriün 5t 2S.«, �?<�Ba«erdanrm IS«l. FO?«ip»echer: Amt Norden«TZ— 86 und 976«. MtNMtt 227 F 7ibiMS-Msgab� D». adfff�patktw'V'.ar otor.pem Htium kostit Sittcm-.oqj Xln« tnt. 1» j< rnt einschk>«ANch MtjrtnKfl« Wsti 2.— Mi. j»d«> totUere löart uxi Mi. tixfAtlatM) l£»--r»»A,zxsch.« Ctm�n� Jlnulj« Itnilif. • anj»l|nt«n»?Mjf«wc(ac'>e JJO Bit. n.«. pro£mt. Sl.IIim�xchc w J»roi.in)tl9nn Sb» itUprtnütfc Oimrt JJlo«i. ,«»», t»tW w«I t.— Mi. twu C- Otftt»•JHnr■Swi.:««frta«SS.«,«ttJilSwwtri'Soram I» SNM�r-ch«!»"W Worhe»»»K—'S«, v«chtzand«m>? L-Mru« Ä«45 �»kihitM-Suchdrukieret gL»n«!n berliner'Organ txr llmbb&ntfgm Stgialömofnitie OmtMtanbs W K 1■•:' �MWMWAWWWW�MNOMMMMWUMW WW GGMMMWMM Kiew Von der wkea Armee MruSerobert. VW ZetWrAsgen ö�eH die Vsien. tSigene Trahtmeldunq der.Freiheit".) R e v a l, 14. Juni. Kiew ist von R-te« Truiw-u genommen worden. Die Pole« haben beim Nückzng unerhörte Greueltaten begangen. Eir sbrenzten und vernichteten alle Gitter»«»d Personenbahnhöfe, Kanalihation, dir Aasserlei- tnng, die elektrische« Statioue«. Sie sprenzten die Wladimir-Kathedrale mit de» berühmten veZuchoffs- frrölen. Durch diese Maßnahmen, die vo» keiner militiirischen Notwendigkeit diktier, sind, wird die Stadt der Gefahr schwerer rdidemischer Krankheiten aukgeseht. S i n o w j e» schreibt die Derantwortlichkeit für diese Veftiali- »tit, welcke die Greueltaten des WeltlriegeI«och übersteigen, de» sranz?. fischen und englischen Kapitalifte» zu, die Piisudski beherrschen. Die Arbeiter Q-steurrpa! haben ihre proletarische Pflicht, indem sie de» BlunitionZtranZport für Polen ablehnten, großartig erfüllt. Sie werden ihren bürgerlichen Rcgiernnzcn ihre Taten vergelten. Kiew» Aurückeroderung ist strategisch und politisch von grSHter Trdcutnng. Die neue Offensive in SWrußland. Amsterdam, 14. Ju»'. Wie die.Times" aus Konstantrnopel meldet, hat General Wrangel B e r d i a n s k an der Südküste de? Asowschen McereS fast ohne Widerstand genommen. Sein Ziel ist die Be- sehung des AetreidelafideZ südlich von der Linie Berdiansk— Cherson. Ohne diese müßte die Devölierung der Krim, die durch VOO 000 Flüchtlinge auf 2 Millionen angewachsen ist, verhungern. In einer Proklamation verspricht Gtiieral Wrangcl den Bauer» Land unter der Bedingung, daß es gehörig bebaut wird. Sine spätere Meldung besagt, daß di? Truppen Wrangels M e I i to p» l genommen haben. Dabei fi-len ihnen 5000 Eesangene und 27 Geschütze, sowie 5 Panzerzüge in die Hände. Wrongel» Verlust belicf sich auf 500 Mann. Be« Dumer ikber seise EwbrKS» dl R«Usuö. .Dailh Herold" veröffentlicht ein Interview»ine? setner Mitarbeiter mit Ben Turner, der nach"sechswöchigem Aufenihalt in Rußland«m vergangenen Mittwoch in Äondem ein- getroffen ist. Turner erklärte, daß der einstweilige Borbericht der Labvnr Party und den Gewerkschaften über- geben sei und wahrscheinlich klnde der Woche veröffentlicht wer- den würde,«r erklärte es für unzutreffend, daß er de« Korrespondenten der.Morning Post' in Reval gesagt hätte, in Rußland hätten die Arbeiter keine industrieSe Freiheit..Ich sagte nur, daß alle Arbeiter Mitglieder ihrer«tewerkschafie» find und daß Streiks nicht staitfinden können. Wie sie sagen, können sie nicht gegen sich selbst streike». Da» Bestrehe» g cht dahin, die Produktion zu vergrößern, da der Bedarf noch S Jahren Krieg und Revolution sehr groß ist." Turner sagte weiter, daß die Lebensbedingungen in Rußland sehr hart wären, da die Bevölkerung g» wenig Nahrungsmittel hätte, aber bereit sei, für ihr? Prinzipien zu leide«. Neber dem Sindruck, den er v«n Lenin empfangen hat, sagt Turner folgende?:.Ach hatte ei« Jniervie» mit Ssm» am zweiten Tage meines Aufenthalt?, und das weitverbreitete Bikd von ihm tut ihm unrecht, weil cS ihn strenger macht, als er zu sein scheint. Er war sehr sreundlich und sehr frei- mutig. Cr uerbirtt jeiue Meinung nicht twk drückt sd- gcuau austst' lieber die allgemei»-'« Bedtngnuzen sagt« Turner, daß Ruß- land wenig rollende» Maierial habe. Bis Rußland Handels- bezichungen mit»nderey Ländern mlstrimmt, toird«» w'stft leiden. Man habe diese Handelsbeziehungen jedoch vorbereitet »nd wolle diese durch Tausch durchfuhr««. Rußland sei bereit, Flach?, Korn, Platin und sogar Gald zn geben. .In zehn Jahren wird Rußland ein große» und eiusluß- reiches«and sein.' fuhr Turner fort,.und wird die meisten seiner Bodü-snisse selbst befriedigen,»orauSgeseht, daß et Snt- w'cklungSuchglichkeiien erhält. VctresfZ des Sowjet. Regierung?. chstems habe ich in den allgemeine» Prinzipien einige Bedenke«. ?ld«r da, Experiment hatte keine sollen noch die Gesetz«, betreffend die vermepensabgab« und die damit zii'ammenhängenden Finanz frage,«rled�ftt werden. De». gleichen soll der versassungseutwurf i« Haus« einzebracht und seine Beratung beendet werdr». Die �ratungen über die Bildung der Regierung werden in der nächste» T'tzurz deS Haupt. auöschuNes fortgesetzt weröc», �«Ucsh l«««»je». In Aibanien ist ein ernster Aufstand der«inheimkkche» Bs- vökkerung gegen die Italiener aus�deochen. Sinig« be. deutend- Städte,«utibari, Dulcign». Sinti Qu«. ranta, Tepeleni und Da sc in Ii, stich bereit» Mn den Italienern geräumt. Die Aufständischen, du offenbar von griecki scher rmd jugoslawischer Seite untersttcht werden, fi-h-u vor v a l« n«. Bon Italien werden aste Anstrengunz-n gemacht, u» d«? Anssiaiwsbezvegung Herr zu werden. Fünf Schiachtschiffe und zahlreiche Torpedoboote sind nach Albanien«bgezangen. Die Halieniche Ceffenttichfeit ist über die Au fsi,»nd»br«egung außerordentlich erregt, mehr als über dw Kabineltskrise. Die Sozi». listen find gegen die militärische Niederwerfung der A»fstandsbewegung und verlangen die voklstäu- dige Räumung Albaniens. SoziMMcher Proltsi gegen dk I,u?a,sioa Wüikm in Albavit«. T.U. Zürich, lv. Juni. Der„A v a t i" veröffentlicht ein,» Protest der s»,i». listische» Parteileitnng, der di« sofortige Römnung Alb»«imS fordert. I« einer heute in Mailand fiattsind«nd«n' ihm vertretens SiichÄtng stavpar hervortreten. Znsammcnkunst«it b«n vertroteru d-»r eis»n»«h««r und Kiicht Zulletzt iirfielse her Politik der NechtSsoziatrsten hrrt � sich der Charakter dieser Partei Der Mgeorbnet« T r i m b o r n hat sin Laufe des estrige« TageS mit den Parteien über die Re«ierungZdll- ung verhandelt. Die Recht S�oziali st en lehnten zu- nächst die Erweiterung der Aoalrtion nach rechts und ebenso die Weiterbeteiligung an der alten Koalition ab. Herr Trimborn besprach dann noch die Möglichkeit eineS Blocks der Mitte, der au« Demokraten, Zentrum und Bolks- partei bestehen würde. Diese verfügen zvxrr nicht zahlen- mäßig über die Mehrheit, könnte sich aber bei wohlwollender Neritrvlität der RechtSsozialisten und der Deutschen Volk»- Partei halten. Die RechtSsozialifte« könnten eventuell einen Fachminister al» �SicherheitSwache" im kkabinett zurücklassen.»l» Reichskanzler käme Herr Fehrenbach in Betracht. Die Reck>t»sozialisten behielten sich eine endgültige Antwort vor. Ilm ähnlichen Ginne hatte Herr Trim- bor« anch mit den anderen Parteien verhandelt. Damit find die Versuche zur Regierungsbildung in ein ernsthaftere» Stadium getreten. Denn sowohl die Aufgabe Müller» wie Heinze» war von vornherein zum Schei. tern verurteilt. Hätte Herr Sbert sofort Herrn Trimbor» mit der SUgirenngSbildung beanstragt, wäre überfliissiger Zeitverlust erspart godliebsn. So imird- ganz unnötig die politische Nervosität gesteigert, und den rechtsstehenden Kreisen wurde damit erwüwichte Gelegenheit gcflebcn, gegen da« parlamentarische Etzstem vom reaktionären Standpunkt au» Etimmiin« zu moeyen und für da» sonderbare«v-ebilde eine» unpolitischen Kabinetts einzutreten. Aber die Betrauung Müller» und Heinz«« hatte schon bestimmten Sinn. Sie entsprang dem Wunsch der Rcchts- foziaktsteu, die Verantwortung von sich auf andere Parteien abzuwälzen. S« ist eine Unehrlichckei t, wenn die RochtSiozialisten erklären, daß unsere Ablehnung, an der Regierungsbildung im Verein mit bürgerlichen Parteien teilzunehmen, die Situation geschaffen habe, in der nur die Bildung emec rein bürgerlichen Regierung möglich sei. Denn sie wissen eben so gut wie wir. daß weder Demokraten noch Zentrum mit der Unabhängigen Sozialt-emokratie eine Regieru?»g gebildet hätten. Sie wissen auch, daß dank der NoSkcPolitir eine solche Regierung jeder realen Machtmittel entbehrt hätte. Einer Durchführung irgend welcher sozia- tistischer Maßnahme« hätte« die bürgerliche« Mimstsr un- übettvindlichen Widerstand' entgegengesetzt. Diese Nezic- rung hätte nur um denselben Preis regieren dürfen, wie ihr Vorgängerin, nämlich durch de« Verzicht» ufjede wirklich sozialistische P o l i't i k. Ihr Resultat wäre nur gewesen»ine weiter« Kompromittierung des So- zialiSmu» und ein« Stärkung de» MmhtbÄvußtseinS deS Bürgertum» infolge der Preisgabe grundsätzlicher soziali- stischer Politik durch die Trägerin dieser Politik. Dafür lehne« wir allerdings die Bevanstvortung ab. Die Unabhängige Sozialdemokralie hat bei Zlusdruch und während de? Kr.egeS uncrstlüttertich an Taktik und Prinzip de» internationalen LoziaiiSmu» feststehalten, trotzdAir wir danmii noch ein« kleine uud sckswache Partei waren und die Massenstimurung gegen uns gerichtet war. Wir haben eS getan, weit wir uns bewußt stich, die Vertreter der dauern- den und bleibenden Klasseuinimssen des Proletariats zu sein, auch wenn die Blassen selbst sich in bestimmten Situationen über ihre Interessen täuschen. Wir haben nach dem Zusammenbruch, n schtzvach: die KsalitionSPelitik der ReckstSsozialistcn setzte sich gea-n un.S durch und wir schieden auS der Nrgierung au». Nun ist diese Koa'itionSpolitik zu santmeligev rochen, weil ein großer Teil der Arbeiteikasse erkannt tat, daß, sich sollüMtrsche Politik nickst im Verein mit den bürgerl>ck?eu Parteien treiben läßt. Die Wahlen haben sleichyeilig ge- zeigt, daß auch im Pürgerstlm die Neigung geschwunden ist. mrch nur im bescheidensten Maße ernsthafte Kvnzessioneii der Arche! terklasse guzzsgestehen. DaS drückt sich nicht mir in dem Erstarken der nationalen Parteien au». Auch die Stimmung der Demokraten und de» Zentriun» hat sich genrandelt. Nach dem Zu- saimnentbrnch war da» Bürgertrim eingrschürhtert. ES rech- nete damit, doß die Nrbeiterfilass« den entscheidenden Ein- Mß in der Regiernnq bcktzauplen werde. Seine Mitregie- rung sollte ihm wenigstens einen Teil seine? Einflusses netten. Daher seine Bereiüvllligt'eit»ur Koalition, deÄwld stimmte«» bei den R a i lo nal rat fiixrfilcn für die Mittel- Parteien und beJitttti ließ ncuuenUstch da» Zentrum, die in Seclcut« sv» die Verhinderung transportc organisiert werden. der Truppen iunudilt. Im Zentrum hat der rechte riltwel wieder die Oberhand und die Demo- kralen betonen geflisstirtlich, wie weit entfernt sie davon sind. den Soziallstze» chugrstäntznille zu.»uachrn. Em ssufanrmmarveNeit mfl BTeTm IPen Ministeriums" ist daher von vornherein eine totgeborene. Die Krise tästl sich nicht lösen, indem man eine neue Etikette«rfin- det. sondern nur. indem man den sozialen Machtverhält- wissen den entsprechenden politischen Ausdruck gibt. Bei dem jetzigen Stand der deutschen Entwicklung kann aber die Arberterklaste allein noch nickt die Macht ergreifen. Tie Frage ist also nur die, ob ein Teil der Arbeiterklasse sich noch durch Eintritt in die bürgerliche Koalitionsregierung zur Verhüllung diese» Tatbestände» herbeiläßt, oder ob dem Bürgertum allein die Verantioortung überlassen bleibt. Die Unabhängige Sozialdemokratie ihrerseits hat die Aufgabe dafür zu sorgen, dast die klaren Richtlinien grundsätzlicher sozialistischer Politik innegehalten»verde», bv» da» Prole- tariat stark genug ist, sie zu verwirklichen. Trimborn« Mission gescheitert? Nach der Vtitteilung«ine» AtUtag»blatt» ist auch der Versuch Iw» FeniruinSführer« Trimiorn.«nun ÖMorf der Witte zu bilden, pofiehend au» Demofrase«. Zenteum und Veutfcher Volke Partei gescheitert. Da der versuch de»vlldung«ine» reine» Recht». Vabinett» durch Herrn Trimborn.gleichfall» al» ausgeschlossen gelte, werde er sein Mandat in die Hände de» Reichspräsidenten zurücklegen, der nach seinen bisherigen Absichten nunmehr den Demokraten Schiffer daaustragtn»»«rde, die Kabinettsbildung »u versuchen. Vettere amtliche Vahlresulla'e. Noch ei»» unadhänglgea Maubat i« Sachsen. Dre»de», 14. Juni. 'Z* amtliche ErgeAni» Im 81.(Dresdener) Wahtireise ergibt eine wesentliche Verschiebung der Zahlen nach oben. S» tritt in» sofern eine Aenderung ein, al» di« Unabhängigen im vbem nitzer<»».) Wahlkreise«inen Sitz mehr er. halten, so daß stch ihre Vesamtzahl für Sachsen von g aus 10 erhöht. Di« bisher gemeldeten«amen in den sächsischen drei Kreisen erfahren«ine Abänderung insofern, al» an Etclle de! auf der Chemnitzer List« der sozialdemokratischen Partei an neunter Stell« stehende stellisch der an vierter Stelle aus der Dresdener Liste feuannte Hermann Krätzig-Berlin tritt, sowie dast zu den Unabhängige« noch der aus der Chemnitzer Liste an dritter Stelle angeführte Redakteur Puchta(Plauen) neu hin- zukommt. Die Gesamtzahl der für den Reichtlag gewählten sächsischen Abgeordneten erhöht sich demnach von SS ans SS. K»In, 14. Juni. lvri der amtlichen Zusammencechnung der Rest- wahlslimmen in den Wahlkreisen Köln— Aach« n und Ko- blenz— Trier ergaben sich für di« Deutsch nationale Volk»- parte! M881 Stimmen; sie bleibt ohne Mandat, weil ihr Ilö Stimmen an SO 000 fehlen; dagegen hat da» Zentrum mit 7b2SS Stimmen im Kr»i»wahlverband« Rheinland-Süd noch ein weitere» Mandat, und zwar von der Kandidatenliste Koblenz— lCcier, erhalten. Die Restwahlslimmen aller übrigen Parteien, die sämtlich unter(XZOOO blieben, sind auf tzi« Reichs- Wahllisten übertrage« worden. . Duisburg, 14. Juni. Amtliche» Wahlergebnis. Im M. Wahlkreis (Düsseldorf• West). Christlich« volkSpardri 838 stimmen (lein Sitz. Demokraten 86 060(kein Sitz), Deulschnatonale 48 702 (kein Sitz), Deutscht Volt»parlet 80 982 sl Sitz). Kommunisten 30 808(kein Sitz). Polen 10715 stein S tz), Mehrhclt«sozia!is,en SS 716(S Sitze). Jntolge Vlstenverbinduna mit dem 2». Wahl- kreis Unabhängige 98 818 Stimmen(1 Sltz), Zentrum 301 227 (5 Sitze). Ludwigshafen, 14. Juni. Zdach dem endgülitg festgestellten amtlichen Reicks- tagswahlergebnis wurden im Wahlkreis 30(Pfalz) abgegeben: Für die N. S. P. D. 39 622 Stimmen(kein Sitz), S. P. D. 88197(1 Sitz), Bahr Polkspartei(Zentrum) 93 900 ll Sitz?, Dews.b« Polkspartei 104 1 67(1 Sitz), Deurfch-demorroti- fcke Partei cktOM(kein Sitz). K. P. D. 2780(kein Sitz). An Reststimmen entfallen au« dem Wahlkreis 29 auf die U. S. P. Mölter, Zraneu! Erneut werdet Ihr an die Wahlurne gerufen. Am Sonntag, den Juni sollt Ihr in Grost-Berlin die neue Stadtverordnetenver- iainmlung ivählen, die während vier lange Jahr« über alle Eure Wünsche und Beschwerden entscheiden, von deren Ar- beit in erheblichein Umfange Euer Glück und Euer Wohl- befinden abhängen wird. Schweres lastetauf En cht Die Leiden und Entbehrungen während des Krieges haben Eure Kraft ge- "chwächt, Eure Gel'und-Hsit zerrüttet, Eure Kinder in den Zustand der Unterernährung gebracht. da§ schwere Gefahren iür ihre körperliche und geistige Entwicklung mit sich bringt. Sterbtickkeit und Krankheit nehmen unLr der Arbeiterjugend immer größeren Umfang an, zumal da durch Meikelofigleit und Linken der Löhne die Ernährung der Arbeiterfamilien sich noch weiter der- schlechtcrt. Mütter und Frauen I In Eurem Interesse liegt eS deshalb, wenn oinc sozialistische Mehrheit in der Einheitsgemeinde die Erfüllung Eurer Wünsch)« in Angriff nimmt. Von den bkrgcrlichen velkrekeru hiibl Zhr. vi�ls zu erwarkeu. Sie sind Vertreter der Interessen der De- sitzenden und haben nur immer für die Aufrechterhal- tung ihrer Vorrechte gekämpft Sie wollten auch ferner die konMUinale Zersplitterung, die Teilung. Groß-Bertin in reich?« und arme Gemeinden aufrechterhalten, die ihnen geringere Steuerlasten auferlegte als den ärmeren Schlich- ten. Sie suchten den Schutz für die Mütter, die Kinder, die Säuglinge, die Armen, Kranken und Siechen und tvie Unterstützung der Erwerbslosen auf das denkbar niedrigste Maß herobzuschrauben. Ihre Vertreter haben z. D., ledig- lich um der EstparniS von lumpigen 100 000 M. wegen, in der reichst?» Gemeinde Charlottcnburg die Gewährung billiger Milch auch an die Kinder von zwoi bis 6 Jahren abgelehnt, ebenso da» Verlangen der hungernden Er- werbslosen nach einer kleinen WeihnachtSunterstützung. Gebt deshalb alle Cure SliKmen der 11. S. p. Ihre Vertreter haben stets für da? Wohl der Arbeiter- familien gekämpft, ihrer tätigen Arbeit in den Gemeinden verdanken bie Frauen und Mütter>deS wertätigen Volke» manchen Fortschnitt. Sie werden auch für die Folg« in diesen? Sinn« wirken. Sie werden insbesondere ein- treten für: Uebernahm« der Lebensmittelversorgung durch die Gemeinden, für die Abgnbe von guten, billigen Lebensmitteln und auch anderen Vedarfsgegenständen, Einrichtung von städtijchen Entbindungsanstalten und Wöchnerinnenheimen, Schaffung und Ausbau von Knipven, Kindergärten und Kinderhorten, verbunden mit ärztlichen Beratungsstellen für die Mütter. Seine Stimme darf deshalb am Souukag verloren sehen. Alle Mütter und Frauen, denen das Wohl ihrer Kinder und ihr eigenes Wohl am Herzen liegt, die mit- arbeiten wollen an der körperlichen Gesundung uwereS Nachwuchses, die den sozialen Fortschritt der Arbeiterklasse befördern will, müssen am 20. Juni eintreten für die Listen der Unabhängigen Soziaibemskralle. 55 086.«. P. D. 4003, Bahr. Volkspartei 10 720, Deutsche Volk». Partei 80 740, Teutsch-demokr. Partei 11909, K. P. D. 10 466. Demnach erhäli noch die Deutsche Volkipartei einen weiteren Sitz, so dast im 80. Wahlkreis gewählt sind: 1 So- zialdemekrat(der srüh re baher. Ministerpräsident Hosfmann). 1 Kandidat der Batzer. Pollspartei und 2 der Teulschen Volk»- Partei. Die Abgeordneten aus den Abstimmungsgebieten. Berlin, 16. Juni. Der Oberste Rat in Paris hat die?lbsicht, die Mandate der au» den klbstimmungsgcbieien in den neuen deutschen Reichstag übernommenen Abgerndneten für ungültig zu erklären, ausgegebeu, Die varlei der �yeruhfamcren- Elemenke. Im roten>.Tag" schreib« der rechtssozialistische Professor Paul Lensch in einem Leitartikel: .Zwischen Sozialdemokraten und Unabhängigen scheint di« T-eni.ung sich derartig zu vollziehen, daß die«eiteren immer mehr di« Partei der iogenaniucn„lleinen Leute", der Unter- bc« inten und Heimarbeiter, wird, der etwa» geruhsame- ren Elemente, in deren provinzielle und ländliche?lbge. legenheit die Wogen de» KiassciikampieS schon etwa» schwächer hinüberichlagen, auch der. älteren Arbeitergeneration. die durch die SrgauisaNon an der Partei festgehalten ist und nichi mehr»umlernen" will. Die Unabhängigen dagegen wer- den mehr und mcbr die Herren der eigentlich groß- industriellen Bezirke. Sie sind im Weiten voigcrnckl und beHusch«» vor all,-» Berlin, wo ihnen allerdina-i die Haltuna de».Vorwärts", desse:: Unzullinglichkeii in bsn weitest.'» K'e�kn de: allen Partei-'elber lebhaft beklagt wird, wertvolle Zutreibcr» oierste geleistet hat. Er in ersier Linie ist dafür peraiitworilich zu machen, wenn die Partei ohne posttische Richtlinien blieb und, in der herzkiemmeiiten B sorgnis. sie tonne den Anschluß vcr- passen, äng?Uich hinter jeder BoltSstimmung herlief. To zag sie denn in den Wahlkampf unter dem todesmutigen Schlachtruf: Der Feind steht rech:«! Aber«» half alle» nicht». Die Prügel kamen von link». Jetzt ist gar nicht auSgcfchlossen, daß bei der so durch und durch opporhinistrstchen Politik, die die Partei tieibt, sie mit verstärkter Inbrunst nach jener Seite drängt, von wannen die Prügel kamen, da sie die Radikalisierung der ArbeiterpsistHvIogie nunmehr am eigenen Leibe erkannt hat. Herr Lensch ist ztvar gerade kein politischer Charakter und seine Wandlung von d-'e ultraradikalen Seil« bis zum Ucber» Nationalisten macht ihm so leicht keiner nach; da«r aber während de» Krirge» zu den Wortführern der rechtssozialistischen Pott« gehört hat und auch heute noch deren Mitglied ist, so wird wo-, ihm wohl di« Sachkenntnis über da» Wesen seiner Parcti nicht abstreiten können. « für dt» Mgerblock bei den Gemeinte- wählen. Da» Gesetz über die CinheitZgemeinde Droß-Verlin ist besann der» von den BenoaltungSbeamten der tvestlicheii Dorortgemrinden heftig bekämpft worden. Au» Furcht, chre selbständigen Slellun» gen einzubüßen und damst ihren Einfluß auf das Bürgertum, suchten sie dauernd der Verwirklichung der Sinheittgeyieind« Schwierigkeiten in den Weg zu rollen. Nur mit teilweisem Erfolg. denn daZ Gesetz kam ja schließlich, wenn auch wesentlich ver- schlechtert. doch zustande. Gegenwärtig sucht aber di« Deutsch» Volkspartei ihre Gegnerschaft zur Ginheitögemcinde zu vertuschen und ihr Charlottenburger �Spitzenkandidat, der dortige.Oberbürger- meister Dr. Scholz, folgt ihr in dieser Absicht. In einer Ver» sammlung am Sonntag erklärte er lediglich, daß di« Deutsche Volkspartei an dem Gesetz Groß-Derlin.keine besonder« Freude' empfind: und suchte dann die Deutsche Vokkipartet als pru Kern der bürgerlichen Fraktionen hstizustellen, die sich um sie jäiareii müßten, um dem Einfluß der Massen zu begegnen. Die Sehn. sucht dieser Herren ist also die Verwirklichung einer E.in. HeitSsront de, gesamten Bürgertum» zur Rettung seiner bedrohten Vorrecht«. Aber ihve schönen Wort« werden auf die Wähler wenig Eiiw druck machen. Diese wissen, daß Venoaltungsburoaukrali« undi reaktionär: Parteien, einig sin� in dem Bestreben, die bedrohten Vorrechte der oberen Beamten uns des Bürgertums zu retten und werden deshalb bei der Wahl am 20. Juni überall für die Wahl der unabhängige« Kandidaten eintreten. Streik der siiidll chen Meiler In rvsseldorl. In Düsseldorf sind am t2. Juni die stättischen Arbeite» wegen Lohnforderungen in den Streik getreten. Vor allem sint die Arbeiter der EaZ- und Elektrizitätswerke an der Betvegunj beteiligt. Die Stadt ist infolgedessen ohne Kraft und Licht. De» Straßenbahnbetrieb ruht, di? Asttungen sind nicht erschienen. ES wird behauptet, daß die Bewilligung der Lohnforderungen den städtischen Ctat in't 12 Millionen Marl betaslcu würde. Ferner wird in den Meldungen in der üblichen Weise mit de,"'-vo Technischen Nothilfe gedroht, die von der Stadwrrwal'- rung herangezogen werden soll. Also die übliche Art. Die Arbeiter stehen im Lohnkampf, well die Lebensmittelpreise sie dazu zwingen, und die Presse vre- breitet allerlei Mären. Die Düssekdorfer Arbeiterschaft wird ihren kämpfenden Genossen zur Seit« stehen. Eröffnung der Danzlger verfassunggebenden Versammlung Am Montag wurde die verfassunggebende Versammlung der zu- liinst.gon ßreien Stadt Tanzig, der 120 Abgeordiwre ang hören. eröffnet. Hierzu waren erschienen der Ob.rkominissar de« Vötter- buirde-s Sir Reginald Tower, der Staatsrat uuter Führung von Obertbürgerniefster Sa hm, der Gcnerallommisjar der Repli- blik Polen Dr. von Biesigdecki, der d.ulsche Reichs« und preußisch« Staat Skom»«ss».c, N.gieruwzSptäfideirl Förster, der Gouverneur der alliierten Streitkräfte in Tanzig, General HawkinS, sowie die ausländisch?., Konsuln. Sir Reginald Tower hielt eine längere Ansprache, in der er auf di« stolze Ver- gangenheit der freien Stadt Taozig hinwies und d e Äuirrchk- «vhallung dieser Tradition als die Aufgabe der Versammlung bezeichnete. Hie weis erjolgte die Konstituierung de» Hause», zu defsen Präsidenten der deutschnationale Abg. Gen-rratsuperinicir. dent Reinhard gewählt wurde. Der Aerztestrelk. Der Hauptverband deutscher Ortskranken- lassen teilt mit: Der Schiedsspruch im Aerzte streik ist von den Krankenkassenverbändcn mit de: Betstn- gung angenommen worden, daß Mindest- und Höchstsätze für die Panschbeträge de» Acrztebonorar» festgesetzt werden. Zentrale Verhandlungen im Reichkarbeittministerium stehen bevor. Bi» zur endgültigen Einigung bleibt der vcrtragslose Zustand be- stehen. Abschluß de» neuen vergarbeitertarlf». Der am 21. Mai für da» Ruhrgebiet ve.einbarle Tarifvertrag ist heute zwi- schen den Vertreiern der Arbeitiiehmerverband« und den Ver- tretern de» ZechrnverbandeS endgültig abgeschlossen wo den. Tie Bergarbeiter erhalten eine Lohnerhöhung von sechs Mark. von der 1,60 M. von der Zech« in bar gezahlt und 4,60 M. vom Reich übernommen werden. Die Angestellten erhalten den Reichlzuschuß m gleicher Weise wie die t rbester. außerdem he. komme» sie ein« der Lohnerhöhung entsprechende GehaltSousbesse, rung. Durch diese Regelung wird eine Erhöhung der Kohlen- preise ve-mieden. Der vilkerbundrat trat am Montag im St. Jame». Palast in London zusammen. Eric Trummond, Curzon, Flcur an» Frankreich und der persische Minister de» Aeußern, Prinz Firuz, waren zugegen. Spanien, Belgien. Japan, Italien und Griechen- la»d waren durch ihre diplomatischen Mistsienrn vcrireb'n. Avenol.Frankrcich und Nansen-Norwegen wohnten der Sitzung in beratender Eigenschaft bei., Der Streit um die AlandSlnseln. Die schwedisch« Regie- rung hat an die fünf Großmächte«ine Note gerchtni, in welcher sie einen M«inung»au»taujch über die Frage der Alandsinseln verlangt.' � Die Neuvrdnnnz In PalZstlna. Herbert S a m n e k hak eine Erklärung über die Richtlinien abgegeben, die er bist lieber- nahm« de» Amte» eine» Ob. rkoliimissar» für Palästina z» be- folgen gedenkt. Danach soll an Stell« der Militärverivaltung «ine Zivilverwaltung treten, wobei die höheren Posten von tüchtignn und erfahrene» englischen Beamten besetzt werden, während die unteren Posten für Angchörige der örtlichen Bevölkerung ohne Rücksicht aus da» Glaubenshekenninl» ojsen stehe». Lnstdienst Vvrdeaux— Genua. Die Eröffnung de« F'ug- MeniU'S zwilchen Frankreich» nd Italien wird morgen iräh in Bordcaur stattrinden. Di« Route gebt von Bordcaur über Tou- touie nach Genua, Zum eoWabzog füc Die eMmmeufleuer. tn Deutscher Posizcibcamtcniag. ü. Bekanntlich sind die Unternehmer verpflichtet, vom Z 5. Juni ab allen Arbeiter» und Angestellten l» Prozent de» Lohnes oder Seh alteS für die NeichSeinkommen. llener e i n z u b e h o l t e n. In den letzten Tagen erschien nun dieser Angelegenheit noch folgende amtliche P.'ittcilung: Dor«rbeiig.'ber nimmt an. dag tvenn er den Arbe-tSlohn Der Reich, verband der Polizeibeamten Deutschland» trat im Schlüsse eines bestimmten Zeiträume» zahl«, er eine � Montag in den Kammeriälen zu seinem 2. ordentlichen Ver ovppeltc Licchuung aufmachen müsse- Einmal, wa» s«i„ i«nd»taa zusammen. E, sind Bertreier der Polizeibcamlen- 'irbeitnchnier bis zum Vi. Juni und dann wa! sein Arbeit- Dreine au« allen Teilen de» Reiche, zur Tagung erschienen. »eh,»er von. 25. Juni an v-rdient- Diese«uffassu.m i 5�'«erbanddrarfitzende Schräder betonte ,n seiner Ä.-grü- rrig. Dem z e h n p r o z e n t i a e n A b it u a uiit-rlieat bung-ansprache u. a. den gewcrkschastlichen Charakter der Orga- t-der Arbeitslohn d e r p o m 25 � u n i an zur?"all°n- Generalsekretär Dr. Krancke sch-lderl- da, Wesen U.i Sza hlu ng Q e'. a n g t. unb jrcat aüch"onit, wenn er b--.G-«-r.schafi-«-.sen. Tie NustlärunMrbei. hatte.n. den i.us d.e vor dem legende Zeit entfällt. Werden also eetsptelsweil« sür die Lohnwoche vom 2t. bis 2li. Juni 250 lvt. -s.n»n �.ausgezahlt, so sind 1V Prozent von den ganzen ilBO M, zu kürzen. Werden am 30. Juni 1000 Uli. Arbeitslohn sur Juni ausgezahlt, so unterliegen die ganzen l000 M. dein vibzug. Eine AuScinanderrechuung also zwischen dem vor und nach dtm 25� Juni verdienten ArbeilSlohn findet nicht statt. Diese Notiz ist insofern richtig, al» dec Arbeitgeber keine doppelt- Verrechnung vornehmen»m u g". Er ist aber dazu be- rechtigt. Eine Änseinandcrrechnung zwischen dem vor und nach dem 2». Juni verdienten Arbeitslohn.findel' zwar .nicht statt", cS besteht aber keine Bestiminug darüber, daß dem Arbeitgeber verbalen ist, bei vierzehntäglicher Lohnzahlung, 5. B. vom 14. bi, 24. Juni, den Perdienst ohne Abzug ans. Kreisen der Polizeibramlen noeii wenig Ersolg erzielt. Di« Kameradenvereinc bczeichrrcten sich zwar als Gewerkschaften, arbeiteten sedoch im alten Sinne weiter. Der Redner trat für eine Verständigung mit den Aiigcstclllcii und Arbeitern ein. Nur dadurch wäre et möglich, in der Bevölkerung kür die B.am- tensorderungen Interesse zu erzielen. Auch die Polizeibeamien lämen au, dem Volke und müsiten deshalb zum Volte gehören. In der AnSspinche traten alle Redner für die Durchsührung de, gewerlschasllichcn Wedanken, in der Polizeiorganisalion ein. Der erst« Tag schloh mit einem Rescrat dc, Verband, vor- sitzenden Schräder über die Besoldungtreform und der Annahme folgender Entschließung. »Die in den Kammersä en vcrsammellen Vertreter der Po- lizeibeamlev Deutschland, erklären hiermit, daß das Ergebe is der neuen BcsoldungSresorm in keiner Weis« für die zuzahlen und den Verdienst für den Rest dieser Lohnzahl.nig,. � P o I i z e> b e a m t r n zufriedenstellend auSgeiallen ist. Periode entweder ain Sonnabend, den 20. Juni, oder mit der! Die Poliznbcamtcn Deut'chlandS fordern neben einer durch- nächsten Löhnung zur Auszahlung zu bringen. Dasselbe gü, I greifenden BesoldungSreform in cht Stellung hineingruppiert zu für wöchentliche und nionatliche Lohnzahlung. werden, worin sie ihrer Tätigkeit livd Vorbildung nach gehären. bk-s�«d-?d»Äs �l!" im Hin. nel ni r,.s�eutc od-r Velrn.bSratc den Unter- it)r Dienst' ein besonder« ausr-ib-nler und gesäbrlicher nehnier veranlasfen, den bis zum 24. Jum verdienten Lohn an j ift( ch« S o n d e r v e r g ü t u n g e v. wie sie in den Schlnßbemer- n»r„n,. r-n". auSzuzahleii. L» handelt sich da bc, lungen zur BesoldungSordnuvg Ziffer 4—8 vorgesehen sind." nur um eine verhältnismäßig kleine Muhe, die jeder Betrieb diesem Tage nur auf sich nehmen mutz. Der Lohnabzug wird vom steuerbaren Sinkommen borge- nommen, d. b. von dem tatsächlichen Verdienst ohne Rücksicht auf die durch Gesetz zulässigen Abzüge. Eine' V e r r e cb n u n g der A b z ii g e. findet für da? laufende Sleuerjahr 1020 erst im— nächsten Jahre statt. Wenn man berücksichtigt, daß bei jedem Steuerzahler für die eigene Person>500 M. steuerfrei sind, außerdem aber noch für die Frau 500 und für die Kinder eben-> falls 500 oder 700 M., so liegt auf der Hand, daß selbst da»»,! wenn man nur diese Abzüge berücksichtigt, der z e h n- l f r s£ C"'-'i? e Lohnabzug/ � Wirklichkeit vie l'Ztraße gesetzt. Entweder arbeiten— oder sofort entlassen, so 0 oßet i st, als die zu entrichtende Steuer. Es � lautete die Entgegnung, welch« Herr Vetter als Inhaber seinem daher bei den heutigen hohen Preisen für alle Lebensmittel> Personal entgegenhielt. Lediglich übcrnervöse, Auftrctcn diese, _ dfrsSartikel den Lohn- und Gehaltsempfängern nicht' Herrn, tvelibcr sich bemken fühlt, unbedingt von keinem Perso- gleichgültig sein, ob ihnen der Verdienst bis zum 24. Juni ohne!»al die 48stündige Arbeitszeit zu verleingcn, ist schuld, daß die oder mit Abzug ausgezahlt wird. Arbeit in dem Betriebe eingestellt wurde. Oder sollten noch an- Es liegt auf der Hand, daß die gegenwärtig vorgeschriebene �ere Gründe vorbanden sein? Da» Personal nimmt den ihm Praxis l)eS unterschiedsloseit' zehnpro�entigen Lohn-! �ufgezwltngenen 5kampf auf. Chcmische Industrie! Funktionär, Konferenz der Arbeiter der chemischen Industrie findet am Mittwoch, den 16. Juni 1020, abend, 0 Uhr, in der Aula deS Piktocia-Lyzeuin», Prinzenstraße 51, statt. Tage,- Ordnung: Unser Lohntarif. Funktionärkarte legitimiert. Streik in der Buchbinderei Emil Vetter, Dülow« straße 66. Anläßlich der in voriger Woche in ollen Bnchbinderesen au'yestellt«» Forderungen wurde die Kollogenschaft von der Firma Gmil Vetter glatt auf die abzuges unter keinen Umständen aufrecht erhalten werden kann. Diese Art de? Steuerabzug, ist im höchsten Grade unsozial. Je größer die Familie ist, desto höher ist der Betrag, der zu Um recht abgezogen wird. Wenn auch eine spätere Verrechnung statt' finden soll, so findet diese für da? gegenwärtige Steuerjahr jedoch erst im nächsten Jahre statt. Die wirtschaftlichen Verhältnisse der Arbeiter und?lngestellien sind aber nicht der Art, und vor allen Dingen bei kinderreichen Familien nicht, daß sie monate luug beträchtliche Abzüge vornehmen und»--wissermaßen«in kleines Kapital in diesen Abzügen sammeln lasse» können. Heute braucht jeder Arbeiter das, wa, er verdient, unbedingt zum not- wendigen Lebensunterhalt. E, muß daher darauf hingewirkt werden, daß 1. der Verdienst bis zum 24. Juni an diesem Tage«hne Ab» »ug ausgezahlt wlrd, bei dem zehnpro, entigen Abzug da» steuerfreie Einkommen berücksichtigt wird, eine Verrechnung der Lohnabzüge durch die Steuerbehörde auch für da? laufende Stenersahr bereit, früher und nicht erst im nächsten Jahre erfolgt. £. 3. Ccnlns Brie! en die erglifcheu Arbeile?. In dem vorläufigen. Bericht der britischen Aubeilerdeliogotiim koi-rd der Brief Lenin, an di.e britischen Arbe'ter nicht«r. wähnt. Dieser Brief ist der Arbeil«rt>rrlen der ob gen Tab'll« angegebenen »u Ministern ernannt worden. Dadnrch erfährt die Siegierung i bi« da« BerlMn:« zu säm liche» LvereScu eine bedeutende Verstärkung. Erwerbung estnischer Werften durch England. W'� die estnisch« Zei ung.Postineß" berichtet, beabsichtigen englisch« In- vuslrie» und Bemksirmen, die drei größten estnischen Werften zn erwe Den. Dadurch würden die Engländer in den Besitz d-r besten HawnstrcFe dec«slläcndilch«ta Küste in ein Läuae von 12 Kilo- me-ler getan gen. Stimm' n zeigen, lasse» da, stärkere Eintreten der abgegebenen Frauen für die Ziois, Parteien erkennen. Eine mijzqluckte Nechiferkigung. Der Magistrat Berlin fühlt sich bewogen, auf unfern in Nr. 214 der»Freiheit" vetöffe»! licht«» Artikel»Eine schikanöse Ver» ordnung"«ine längere Erwioernna«u mben. Er weist Darauf hkn.'Sälsmit der betreffenden Verovdmrwg hitM:« war, dererwr»- handenen Bestand an Milchkühen in Groß-Beriin. der während dcS Krieges sich um etwa 14 000 Milchkühe verringert halte, loci- ler zu erhalten. Dabei habe auf di« Perwciidung der Küchenn ckbsälle nicht verzichtet werden können. Wir haben selbst! l>ervorge haben, daß der Sinn der Verord» mntg verständlich ist, aber wir haben deren ZiveckmSßiokeit. wi« sie durch den Wortlaut und die Anwentamg gegeben ist, bestritten. Wenn jemand Küchenabsälle. die noch zur BorfiUtcrung vor wen- det werden können, diesem Zweck entzieht, handelt er ge rllschastö. schädlich, und wenn dazegen mit Strafbestimmungen vorgegangen wird, ist da.ie-gcn nichts einzuwenden. Wir können aber nicht ein. sehen, warum auch Personen bcstvast werden, die ja gerade die Küchcitabfälle dem erivähnten Awcck, wenn auch indirekt, xiifcih- ren Der Magistrat verlangt, daß Kücheiiabsälle in besonvcr» da- zn'aulgesleUten Gefäßen geschüttet werden. Wie dem in der Praxi» Folge geleistet wird, darüber sagt die Erwiderung selbst folgendes: „Die Sammlung der Küchraabfallt wird leider von der Be- völkernng sehr vernachlässigt. Müll, Papier, Glasscherben, Na- oeln und dergl. werden zwischen die werivc'llen Abfälle geschüt» tet, so daß di« Molkereibetriebe nicht selten mit schwe» ren Erkrankungen sogar mi t v e r k u st e i n c r Milchkuh zu rechnen haben. Di« vielen unbefugten Abholer der Abfälle aus den Vororlgemeinden fügen den Kuhhaltern, besonder, in den Winlermonaten, erheblichen Schaden zn, was ans die Milcherzeugung nickt unwesentlichen Ciiisiuß hat." Dadurch ist die Unziveckmäßi.gkeit Oer Veeoidn-ung am besten bewiesen. Viel besser ist eS, die Bevölkerung öfters daraus hinzu. weise», ihre Küchcnabsälle entivedcr direkt oder durch Verinittiung eines Dritten den Tierhallern zuzuführen. Wenn dafür ein ge. ringeZ Entgelt gezahlt wird, dann ist das nicht mehr als billig, denn die Abfäll« besitzen doch auch noch vi neu gewissen Wert. Wer verharren also auf unserm Stand mnkt und fordern Aufhebung der Verordnung und der Strasversügungen. Bczirksverband Berlin-Brandenburg. Am Donnerstag, den 17. Jrrni, abends 8 Uhr, findet fr, LehrervereinShauS, Alexanderplatz. ein« Versammlung de». Funktionäre statt. Tagesordnung: Unsere Stellung zur Regt» rung?b!ld»ng.> Die DistriktSleitimgeir und vrlSvereinSborsttzenden werden suchtz den FuNktionäreu Ausweis« zur Kontrolle zu verabfolge«! Die Geschästsleitung. Die 30. Iahrfeker des Turnverems Fichte., von herrlichstem Weiler begünstigt, ging die turnfporll!ch< Veranstaltung, die der ArbeiterÄurnverein.Fiehle", Berlin, zur Feier seine» 80. GründungStage am Sonntag veranstaitet hatte, vor sich. Ein stiattlicher Lug von jungem und altem Tur. nervolk, insgesamt 6000 Teilnehmer, traf sich mittags 12 Uhr am Mariannenplatz, um unter Beteiligung mehrerer Musikkapelle� und einer zahlreichen Menschenmenge sich nach dem Vere»iSt»rn4 platz in Treptow in Bewegung zu setzen. Im Zuge selbst wurde,« die verschiedensten Banner und Tafeln milgcsührt. die die Fvr» derungen und Wünsche der Arbcilersportler zum Ausdruck brachten. Der Zug selbst bewies, daß in den Reihen der Arbei- ierturner der richtige Geist in bezug auf Körperpflege vorHerr. sehend ist. Im Gegensatz zu dem bürgerlicheu SpielPlatzwerbelag am 0. Mai d. J. Während der Zeit von S— 6 Uhr wurden auf dem großeft Spielplatz im Treptower Pack vor einer großen Zuschauerinenge Massensrciübungen der etwa 4000 Kinder und elloa 2000 Turne� und Tnrnerinnnen gezeigt. Erhebend wirkten die Frciübnnge, der Kleinen. Große» Jnieresse jedes Einzelnen zum.Gelinge« de» Gtanzen Heizulmgen, konnte man hier beobachten. Das schärf den Geist und macht auch die Jugend zu feldsiändigen Glicderi der Menschheit. Weiler wurden MannfchaftSkämpf« km Eilbotenkauf. Faust, Raff-, und Schlagball usw. ausgetragen. Die Resultale sowie das Ergebnis de» Sechs- und Zwöislampfe» folgen am Schluß d«< Bericht». In kurzen Worten gedachte der Vorsitzende Genosse K oef de, Kampse» de» Turnverein«.Fichte" während seine» 30jährigee Bestehen» und forderte di« Arbeilerschast Groß-Verli»s puf, wei, tcrhin mit für die Ideale de» Verein« einzutreten, Resultate. VerclnSzwölffampf. 1. Fichte; 1. Mannschaft 26� Puuktef 2 Fichle-Moabit; 1. Mannschaft 27 Punkte. Geräte-Sechskamps. Manner-Oberstufe? 1. Schmidt, Fichte 17, 356 J4 Punkte. Mittelstufe: 1. Rodrian, Ficht« 14, 442 Punkte. Frauen-Oberstufe: 1. Große. Fichte; 2. 38814 Punkte. Mittelstufe: 1. Höckel, Fichte 1; 894 Punkte, Jugendliche; 1. Klinkenberg, Fichte 1, 425)5 Punkte, Räteschnle der Groß-Berliner Arbeiterschaft. NurS-Ver- trauensieute! Di» nächste regelmäßig« VerbrauenS-niännerver- sammtung findet am Miitwoch, den 10. Juni, otbondS)47 Uhr, icir Zimmc« 33 dc, Schullokal, statt. Ei sind äußerst wichtige ge- schäftliche Dinge zu besprechen. Jeder Kur» imnß muidisten» eine» PerlrauenSmann entsenden.— Der Kursus Materf lkunde für Textilindustrie, Warschauer Platz 7/8. findet ob Mittwoch, den 16. Juni regelmäßig ftett. Der Kursus Deutsch don 6— k�üllhr findu nickst mehr n> iwr Milnzskaße 24, III, joudam im techui« ioklail. im Zimmer 27, statt. Republikanischer Führer-Vund, Ortsgruppe Rowawe». Am Mittwoch, den 16. Juni, abend»)43 Uhr. vcransialiet vorstehende Ortsgruppe im Restaurant»Deutsche Festsäle, Wilhelm-, Ecke Friedrichstraß«, eine öffentliche Volksversaminlimg mit dem Thema:»Wer schützt die Republik?" Da diese Frag« bei der politischen Unsicherheit ein« brennende geworden ist, wäre ein starker Besuch erwünscht. Crzl-Huni für do» Vaterland oder für dl« Menschheit! lmiiet da, Thema einer össenUichen Versammlüng, die am MUNvoch, 13. Juni, 7 Uhr, im Gottlt 140 der Universtlitt, Unter den Linden, stalislndet. Referent ill Eenoss» V:. Seidel lZü.ich). Freier Eintritt und Di»- bussion. Veranstalter ist di» Vereinigung sozialistischer Studenten Droh verlin». EchSneber«. Anmekdungen für d!e Ferienkokonsen werden bi, zum 21. d. Mi,, in der.FrciheitS"-Spedi!ion Golhensir. 40 und bei der Genossin Kopischke, Sedanstr. 53, enlgegengenommxn. — In der öffentlichen Ko m muna'wäblerve r sa m m I u n g am Sonn- abend ist ein Portemonnaie m t Inhalt gefunden worden. Ab- zuholen in der.Freik«!t"-Spedit>on, Golhenstr. 40. Wer ist der tote Linabe? An» dem blordhafen gelandet wurde gfstze u in der NLitze der Kieler Brücke die Leich« eines unbeinan- tan Knaben von etwa 6— 7 Jahren. Der KVeirne, der tnahrsisieinlich leim Spielen in, Wasser qsiallen und erirmrksn ist, ist 1,1 Meter prost und hellblond, bot«in f««w nperHranntpS Geficht und trug ein« dunkelbraune Leibchenhos« und ein wriß-�rot gestreiftes He>md. Voraussichtliche» Wetter für verlin«nb Nmgegentz am Mittwoch: Fortdauernd trocken und überwiegend heiter, nachlS kühl, in den Tagesstunden müßig warm bei ziemlich frischen nördlichen Winden. Freie Welt Neue Nummer I Bilder ais<* Deiit«cH'iamd, Rinaland, Amerika, Düntemarlc Viel Unferhellungssloll Heft irt ?!«s den Orffan�aMoncn. S. Distrikt. ZMItivoch 1% Ui)t Bezirkssührersttzung bei Wiemers. VAoioftr. S«.— Donirers!� ZohloHcnd in Ken bsknnnlen Loiinlen. S. Distrikt. Mittwoch 5 Uhr F cwennersammlung bei C-chiveikardt, Mle IoKotistr. 23. Vortrag iet Genossin Mittag:„Di, Arbeiten in der Kommune." 8. Distrikt. UmftSird-halber sinkst dl» Dastchtigung des Dodani» lchsn Da.tsns im Monat Juli statt. g. Distrikt, l. Abtcllnng. Mittwoch 7Vi Uhr Abteilung»Versammlung im Varadissgarlen. Landsberger Alle« 1S7. 9. Distrikt. Mittwoch 7 Uhr iisfentliche Kommunatwühler-Ver. famnstung in der Auls des Lyzeum, Greisswalder SIrah« W. Genosse Goh spricht über d«, Thema:„Eoll die Reaktion in das Rote Haus einziehen?" Nach der öss-ntlichen Versammlung Wahl der Delegie ten für di« Berbandsizenerolversonimliuieg 0 oh-BeUin. Die Genossinnen der Kinderschuhkommifston. ebenso dl, Genossen, die al, Obleute der einzelnen Kommisstonen gewählt stirb,»e.den gebeten, vollzählig «nwesend zu sein. lk. Distrikt. Zrauenarbeltskommrsston. Mittwoch 7'� Uhr Hsnd- zettel und Plakate in Empfang nehmen des Kurzroek, Zs»n»kl?ch. platz 5.— Freitag 7V£ Uhr S'fenklich« Frausnversammlung bei Bütiner, Echwedter Straße ZZ. Genosün Dsming spricht über:„Wen wählen die Frauen ins Etadtparloment?" Ist. Distriki. Mit! wach 7 Uh. müssen die AbteNungsführar bei Kunzrock, Zivnski chplatz 5, die Plakate in Empfang nahmen und die Genassen zum Kleben einladen.— 4. Abteilung. Mittwoch 8 Uhr Abteilungssißung bei Hehn, Wörther Stncße lö. Einteilung der Dahl» arbeiten.— Mittwoch 3 Uhr Tresspunkt alier Genossinnen und Go» nassen in ih?n Abtsilungslokalen zum ylakals kleben.— Tonner«- tag 7 Uhr öffentlich« Versammlung bei Dütlner, Schwodter Straße Zg. „Di« Stadtpelordnetsniwahl." tt. Distrikt. Mittwoch 7 Uhr Kommunalmählsr- versammlunaen. 1. Abteilung: Schulaula Wattstr. 16; 2. Abteilung: Meyers F-stsäls, Ack» str. 1S3: 5. Abteilung: Köhlers Festsäle, Tieckrstr. 47. 12. Disiilkt. Mi,twoch 8 Uhr Zusammenkunst der gesamten Agita- tionskommission bei Marx. Oldenburger Straße 10.— Donnerstag 8 Uh. Sitzung der politischen Kommission bei Schulz, Oldenburger Straße 19. B ezirk Hohenneuenbors. Mittwoch 3 Uhr lm Restaurant„Zur sLoM'.«ugust-straß». Vortrag ttter �n-irg-on nnr» rrperperrnimm Res.: S-todrverordneter Dr. AUHur Rosinberg. Die Mitglieber du« vergfelde. Birkenwerter und Stolpe sind hierzu eingeladen. � k'harlo tinknrg. Heuie, Dieneiag. abend 7 Uhr Flugblattverdrsb tunj von den G uppen!»kal-n aus. | Friedenau. Mi.woch 7'/, Uhr Mitgliedernersannmlung Im R-k» hau, sBürgersaati. Thema:„Reichslogs- und Sta! Weiordnetenwab Lichtenderz. MiUwach 7 Uhr Ätzuirg der Frauenarbsilskommis- j ston im Eeeitien-Lyzeum. Stlniids«dorf-Sest. Tonnsrstag S Uhr Handzetteloe'breilung.— i i FrsItog 7 Uhr össenllith« Aähltiversammlunz in Hartmanns Brauerei, ' Scharnwsbenstr. 101/161. Weißens«». Mo A»n 8 Uh' Zahlabend in den Grupp-nlokolen.— 1. Abteilung. Morgen L Uhr Abteilungsabend bei Feh endlhol� Seba n str. 4S. Berantwortlich für die Redaktion: Leo Liebs chüh, Friedenau. Be antwo tlich f d Inseratenteil: LudwigKemeriuer, Karlshorst Verlagsgenossenschall..Freiheit", e. G. m. b. H., Berlin— Druck der Lindendruckerei und Bkiligsaesellschasl m. b. H., Schiffbauerdamm 19. Oeffcntliche Bekanntmachnng. «cmklfthkit ß V,«bs. I bet«»»m 1. Mai IWO bringe ich nT? Tig fcntt bit am«onntaq.b». Fun! i3VU« lrichStapsniahltreis- i(Vcrlin) stnttg�Ncn Stcich»»ag wähl jllr öffenilichm»-"ntili». d.,k entfieien aut die jlrT lalenen Krel»w hsvorschiaft« KZ�kssiZWliz-'e L�fl�gst�sss« Ii llistxMhi!! si»LstkSLene ijrr.«.,�en'>ckail mit h�w•anktcr Haftpflitht j Am!2. Juni verscliied nnch kurzer, schwerer Krank-''' heit nnsei lieber KoMcge, der Gewerkscliaftsangesteiite Erscls Ly:k 25 33 033139 Im Laufe des QescbäfHahres lf19 ist kein Qenoss« bei-' Ke.reten und ke ner an a ch'edcn. Am 31. Dezember 1919 betrue ie Mltgliedcrzabl 16. D.s Mitg-ied rguthaben hat s ch niciit vermehrt und nicht vemindert und be«rua am 31. 13. 1919 Mark 460..—. Die Haftsumme hat sich auch nicht! vermehrt und nicht verini«.dert und betrur am 31. 12. 1919 ebcnfa ls Mark 480.-. Der Vorstand* W. L i e b i g. Der Aufsichtsrat: Karl Schiern an n. 'm Alte rcm 46 Jahren. ,\ Wir betrnuern-in dem so plötzlich Dnhfntreschie- , denen einra uaserer besten, verdientesten Mitarbeiter und Kollevi. Wir werden dem Verstorbenen, der uns stets ein Vorb ld an neuer Pflfcbtcrlöllung und Qcu issenhaflig- k-e:t war und sie!' bei a'len wegen seines liebenswüf- digen Wesens großer v»! ebheit erfreute, immer ein treues Andenken bewahren. Beriia SO.-ten 15. Jnni 1920. GcwerkschaUshaus. Me An�esf elften des deutscht-� Transportarbeiter- Verbandes der iee.• Verw. üroß-Ucrlin. Die Einäscherung findet am Mittwoch, nachmittags . Vjd Uhr. im Krematorium, Treptow-Baumschuleowcg Kitfholzstiaße. statt. ÄTiivt-o.. �rrzmsz... Die Be�IrksvcrwaliunR des deutschen Transportarbeiter- Veibantica. Rat. Beistand, efil. Pieb?, TernMtme. , l**. tönnfi.-. Uft«ei», Ät.._7 Laadgerle tsratÜr.y.Kircbhach- A!*xan(lerstr. 4-5. uneii-ch.(m. Titrti) t-T.»r. Benhacht. 51liw. nainh. Juristen. SeratilW-l! Vcrtra.en stachen! Sßdwein,«rJenkt»ein« l-urlx- Süsse der Sanas d. Südcm Depot N. 4. UergrstP. 34. Nord. 6822. Ueberau kSuflich. --------'--—- 1 8m KelchitaniOdhlhetlMttaBbe N(Branden bu.z D»etfcUeu sich die Stimmen wie sei««: I. e„I>Ide»«kratische Perlei P-ntschlend«...... II. jlenlrum«-Parlci............ III. Denitdie Der oirelische Hortet.......... IV. lxinio. netienete VoII»darl»i.......... V. Treuliche SolHmtiri............. VI. IlnotWnoi.ie Ccjiolhirae'tallsdj« Porte! Deut'tle»»». Ntl»«Otmunitlische.«riet Deutichtond« iSporletn-bund) X. Bin,(,i t«irischail» und Arde.Iipariei(aniiienportel) XI. Slotl, noldemolronsche Portei.......... XIII.- eiitlcd�onuouei(he L st«........... XIV. Wirtsdiostliche Sttt.mtjUiig»ob ieilt««. B.... ••• ttlmmen td II treten lufoltie der su.ie'ntT-ntn«erbindun« deS stenirumt-Wobl>01 ti�le,,e» lur den Reickeiogt- »ad trete 2 tvcrliu, mit dem Aemruuie-Wahtuorjchto«« lllr dcu Retchii rgeiuolillrei«»|PotSt>om II) hinzu die an Ie,lcren Wedtvorlchloi,................................ lüülgen«linimen mtfSat traf................. du weiterer NboeordneieBsi, d.««eichtleoewohllreise« 2(«erli») sür die Zentnune-P-nlei. s» daß nnr Rcsti immett»eroleidei-. llnbcriick, in,tlgt blieben«Llli«««tbnmtB: Leu diesen «dt« 3RM* 00 4«" «üisiO »on den Aohldorichlägen 1 der SojlBUemoIrolitchtii Partei............ 2. der H turtim,-Peilet................ z. der teitidim Teiuottatiichen Perlet........... 1. d-r S/«ut(diitotionol«n Peil Partei............ h. der Scutidirn 5io9«pactct............,.. ». er Ilnadhanaiaen Sezi-iOemolrirtinbrn 4«riet Pent chleude.. b. der Nommnutftiiden niarrri reut qiend« iSparteln-duttd).., II. der Nelianaldemokretischen Partei............ U. drr r,ti»ch-danu»»erl cheu Liste............ U. der«itti.«midien tdereinizun«»•« vertier«. v...... lm NebNrcise 3 (� erlint 7474 15 429 2 404 5)0 504 86 667 13913 811 105 »249 Im Dabllrrlse 8 (Pot»dem II) 26 646 402 »8"l 1 81 8068 II»46 10 872 447 147 16186 lottflbi im«et» PendMolliRii« II (draudtu«>iia I) 81 1»> 403 44 ISO 1476 SStUS 46 615 34 8 4 77» 283 44 438 «er II», den 12. Juni 19«. tet VLNeiler für den Relchskagswzhltteig 2(3etlln) und zugleich der Verbands wahlleiler für den Relchsiagswahitreisoelb md!!(Vraudenburz 1) - taehniug. Sla ttal. Stmlsted« Ktddller der Firma Seltchow Schöneber«, ktnncu em Mi t- vech n Douee stet tw schee 4 n. 5 Uhr, das»om Maglsirel erlaubte Urittsl Mteikrrld. bei .Ytaudtke, Behnstr. 25 ebholen lui. Johann hchumann. Vuirauensmau. TaflSirei cenr. i«?, Ttiieodor Meealers, Lichtenberg:. n. k-4„ Gtrlc.elr&Be 34 Jltorta Kast, 7494. 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Kflls-v wohiiliait l'.lseu« bahnstr. 37., ausgesprochen habe, nehme Ich mit grüß m Bodauern zurück und erkläre dieselbe als eine ehrcnHaho und unbescholtene Person, Frau Kauianna Klingel, Fisca- balins;r. 3 Erfinder. Patentbareaa, Pack' eher,(lerlraudtenstr. 15, Zentrum 7p