"'s. MW a:! in dkj 3,70 Aa h di« aktisch UuSkir in�ge W gespev! Zedürsti ag. deit> der P» m. auS tvtf' ischsr um degZepfa' 'w> cklnn� MtÄM onnen w" )t wcrd» bsi diek«' iac tanpfo , b«h-'' cht Bev!» • A'«gaAz ru�entw' acnu ; 3to über »rhund« gen Mi t'. Hast 'rarmlx»� Belohn"« �elpreks 20 Pfennig* 3.?ahr?ang Mttwecy, oen 1H. 3um 1920 ib«lt� erscheim n,or.,«ns und nackmtttag». Sonntag» und kNontag» nur einmal Vasprei» beträat bei reier AnNeNnna in»'„r»re«�»ans bezogen für Veutfch» und Dcste'.rejch lS.50'ür da» übrige Aasland Zl dt) N'i. �üzü�Uch Vatuta» aufichlag, per Brief für Deutschland und Gesterreich 20.00 M. Ion und Lbrpeditiou: Vertin RW. v. Tt�iffvauerdamm AVKll. echen 9lmi Norden 833— Sß tmb 976a Nummer 229 � MsKö-VusDabe Di« a«bi�espart«ne No.par'iNezeil««dt« deren Raum ksliet'>■— ITTf, einschließlich «Leuennon fchlag at'eine An;c 9»n c Das ie tzedruckte Morl 2— Ni jede weitere toort 1.20 mf., e nsckliehtich Te»rnnaezusch aq rnufeitde Anreiaen ln>»e Fancilien. An,, igen und Si.Ilcnnel.lch- Z.lcc- Mk. neti» pr««teliengejinche w Wertanzeigen: da, settzedruckte XCott l-Sfl Ulf,>»>»,»ei lere w»»!>.-»lt. nnlertttenoflbtMlutta«'erlin WSS.«. 10 T«»i»lpr«!Z>ltr!«««»«JitrOrii«»lt— 1«, Blichisandlttn' Zeivrum Z«4S »Freihett�-Bschdrultcrei Aenikm« tum 5 l* nschaftl� >enb Alet« ttmMfiH woge» 5it}un9 I 6to'' !e Verminderung des Heeres ans MAS Me.Ku dmchgeKhtk. ArOMsssMM. 2. X. Seit Wochen stehen wir im Zeichen einer wrrj» schaftlichcn Krise, die einen immer größeren Teil unsere, hart w»r>«n. E« wi»t> eine solche stattfinden, sobald Krasfin Vcoduition ersaht. Während man zunächst in einzelne« ok, M»chk«u D n t w« r t auf die bei den beiden ersten Verhand- s Krcison an eine vorübergehende Veränderung der bisher s« liinxe» aufgeworfenen Fragen erhalten hat. Tin Hindernis ist �»ünstigsn Konjunktur glaubte und der Meinung war, in- , ücht»ingetreten. In der Kraze der r u f s i s ch e n S ch u l de n, j jolge des allgemeinen Mangels Würde bald wieder ein« die als di« wichtigste angesehen wird, chat Krassm bisher«ine kinlwort ans Moskau nicht erhalten. Delgien lmd Laxa« vnha�dtw mkk Krcisfin. London, Ii. Juni.(SJMiier.) Die belgisch» und die j'a'p a n>? ch r Regierung haben beschlsstr», f!.ch an den Btsbrechungen der»nslische« Regieruug mit t» beteilige». Das de 7�. C�V n reff«' ne. UTß Vorst" «m Eier dam, 13. Juni. Erwidcrirng auf eine Im englischen Parlament gestellte 'über die Mahnahnieu, die Deutschlund seit der Kenseren« Rsmo gnr Eifitllutlg der anttraffungsbestimmungen de« �Vertrages get offen h«t, erteilt» Lleyd Geerg, eine Lntwort, in der rS heißt: Am 10. Dl a i fchtihte die rte Kontrollkommission die Starke fce» deutschen Heeres K r a ss t n �OLO Mann, am 10. Juni wurde in clit»,» deutschon "Uch amtlich bekaunt gogoben, baß bis zu dies»«: Tage da? Heer auf kOO OCO Man» vermindert worden sei. » Mitte. lu.ig, erklärt« Ll-hd George, ist bisher von der 'orten Koiitrolllommission noch nicht nachg-hrlist worden._... � I8".�u,nl. . M........ DaZ Wiener �chwurg'riSt vechandelte heut« xezen dw bei- S aber liegen Anze.chcn dafür vor, daß daZ tr.iiiu� Heer � � n ungarischen Offiziere Eugen Bleich und � Monat beträchtlich vermindert worden ist. Leloman Kig.die den Subastefter Kowu�unisten Bei« Vchön •sie«.-zahl von L.nl-n.st entlasf.n wred-n. Dl»«tu- L«w»ttse«t Ux die unxarisch» Äwnge brach.tcn und an die nn.' r............»arisch« NZgirru»» autlie'er.«n. B la«»»dn hatte imveezeit Wäh«> °>» l,'elt..,ecreS sind der VUm*tU verschmölze» mr.. � igt jwmdtn,r« den Professor Ve.lndt i» Vuvapest am � ««, bsntscho Rreirrung erteilte Befehl zur kinflZsung«»d' Donaer-Ouai«iedirgestlafien und»rar dann nach Oesterreich ge- �ung i*r unerlaubten Forma., ene.» tiab der Einwohner-.Cr'�n wurde nach seiner AuStit'e-ung in UnHar» g«. , Ut t. K> st ivu:de zu dre, Jahren schweren Kerker», ; Bleich ju dreieinhalb Jahren schwere» Kerkers verurteilt. Al??!? ß«M vt mmftm WesscheASLSsr. '"t vklbebaltung einer bewaffneten Q!e« .'/r i». 23 27» Cicfchäß« und 37 202 Maschkougewehr, sind Astert»uerden. ng njeti«« J ellmu'», che.�1° «sfelstk- � ackenst� VW «Sl dnuvs' :$J nk' Sic dringt« b c r»och und im»wer auf Erlaut v�lec.u.il» W) ru ftjchs ZiroblM. 'e» tl.dl. London, 10. Juni. . blich umllzt sich im Völkerbund eine St-önmag gegen �"Iliilg, daß man di« vorsische Frage von dem all- � tj(Ö1; i e»b«Ä �'oderum, da) die russische Frage> Zrost�,(1� Vorsts) behandelt»oerden könne, v-b'" rech' ii" russischen Problem trennen könne, geltend. Auch der abge'oudert von dein ulüsse widersproche« » ül?» gxpr.I." behauptet, e» sei Unsinn, wenn die �te inimer behaupten, sie können zur Beendigung de? �"Kriege» nichts beitragen. Ts gibt allerhand »�elen zu z'.vliizen, seine historische biolle �"nd st ister tu T u r o p a aufzugeben und ihm �'r-acheu, dah dol lbarn znerteilte 0,;S!-t grs'Z genug ist, ♦"lea seine ErobcrunzZgeltiste unterdrüllen kann. neue WeSe der Hochkonjunktur einsetzen, befestigte sich end, sich die Heberzeugimg, dah wir es mit einer Erscheinung inirerhalb unseres«konoinischen Lebens zn tun haben, die all« Grundproblome der gegenwärtigen Wirtschaft ausrollt. Die Anschauung, das; der Zusammenbruch der Kuufkrast die Stockung deS Absatzes herbeigeführt hat, und nicht etwa eine früher oder später zu behebende K a u f u n l u st, der sogenannte Streik der Käufer, setzt sich in sehr dielen Kreisen langsam durch. Die Schliegung zahlreicher Fabriken de, Schuh-, Textil-, Holz-, Leder-, Ziegel- und vieler ander« Industrien, in denen offensichtlich ein bedeutender dringen- der Bedarf dcL ganzen Volke? vorhanden ist, hat als ei» Alarmsignal gewirkt und vor allein in den Kreisen de, organisierten Arheitersthast zn einer ernsten Auseinander- setznng über die Fragen der Wirtschaft geführt. Da wede, ein Mangel an Vroduktionsmitteln. an Rohmaterial no� cn ArbsitSkrästgn den Grund zur Stillegung der Betrieb« sbscz-bcn bat. erhebt sich die Frage nach dem Volkswirt. schasnichen Sinn derartiger Maßnahmen in ihrer ganz«« Bednitung. Unter d«» Eindruck dieser Situation standen die V» ratunsen, di« der Wirtschaftsrat beim ReichFwirt- schaftSministerium vor einigen Tagen gepflo-zen hat. Man beschäftigte fick» mit den verschiedenen Problomen de? Augenblicks, unter denen die Frage der V a!» t a und ihner Stabilisierung an hervorragender Stelb: stand, die Er» Hebung dgr A u s f u h r a b g a b e eingehend erörtert, aber vor allem da? uns besonders interessierende Gediat d«r ProduktioiiSgestaltung berührt wurde. Der StaatSs»kw» tur im Röichsu>irilch.i'tgministerium, Brof. Hirsch, wi«* auf die bereits eingeleitete und weiter durchzuführande ki ile n m VekhandluNZe« ml Srssßn. Schwere Lumhev in l�fSM?gMen. Paris, IS. Juni. Nach einer HavaSmetSunz«nS Teheran vrm 14. Juni hat sich die schon bei.wtrudi jorche Lag« in K sopotami-n in den letzieu Tasen verschlimmert. In Rosul seien s.stwere � � D � J Kr.ruhen auSßebcochen. OOOD Araber HSti.',, di« T««tSgedäude �Umgruppierung der A r b e l t e r s ch a s't hin dt« angegrifsen. Man nv ldej z«7,: reich» Tete. Di« VevSind,.-.-,««« unter dem«rstchtßvnnkt« � erfolgen tolle das; di«' In du- mit«eg da d seien adz« stritten! auch in Hambra?«t!e» j strien. die über g-niigsnie Absatzmöglichkeit«, und Austräge blutige Zosammcnstötz« ftat'«»funde«.«n«agdad seien die, v-rfkigen— ,. B. di- Keblenr-viere. di- chemischen Fabri- «srnsts�ont«, der da» V-kize-kommiffanat»ezog«,. ,!M die«e-! ken. die Sauwirtschaft usw.— ni't ArbsitSkvZkt«, v-rwrat sreßung»er p�i tischen Cof«»genen zn v.r'angen. Auf dem s und dadurch' die Gefahren der Tigrl» seien englische Schiffe geplündert" �. tötet word-'n und dw Besatzung ge- London, Ii. Juni. l',ft erfährt: Bisher ist e!i:e neue Kenferen««»«i- �" f f i ii und den englischen Mimstern nicht verein- Zag Dö-tz!e?göbvls in JoksdW l P«tkd»m, 15. Juni. Endaitltig» Ziffern au» dem Wshlttrch» Hotkdsm I: gültige Stimmen SA?, fchlt'ge K»«:mvnif»;n 1«VSZ. Un-bbZ-zize«Sß«, Netzrh»tt»s«s allsten 175 782. Ds«e!vst-n c 04 457, Denp'che Volksxart»! 140 ibst. Zentrum lö SLZ, Ztzatimval. , doinolraivn b'S, Mr fchastsdmnd IS 370, L»fb-ut>a»«ej SL, i Teutschnatiouale>07 423. foTf.'-tinirtTr. laasaamsEm» iS� WUjß, 2 K wj Alf' "* ut •nS'! SÄ ,S> h. % js! i lL'e eu. e ii t" ch n a t i o n a l e ReichZtagSfraktto» ver- darikbee kraten den Antifem4»t»mu«-rdlehn-n w* dip Parobe«»geben: Der J'ch- ub:r da» Vi terland. Auch die»Täglich« St und schau' sagt den TtmehaHn dast ihnen zulieb, auf der Rechte» niemand auch„ur ein .. Arbeitslosizk-it hereiig»- mindert werden. So notwendig es ist, dah überhaupt ein« weitgehende Organisation d-ß ArbcüsmarkteZ erfolgt, di« eine Umichichtung ermöglicht, wenn in«inizen Jlndusirieu mehr Kräfte gebraucht werden als zur Ze't vorfligbar sind, f» ist das eigentliche Problem ein anderes: Es k»mmt nicht darauf nn. welchen Jsndustrien unter den augonbhicklich«» Berhältnifsen au» irgendwelchen Gründen genügend Aufträge, afi« ArbeilsmSzlichteit, zur Verfügung stehen, sondern eS gilt, dafiir zu sorzen, dosi die Pr»- dwkitenszveetge in Gann«rhalt-n werdiur, die für die drin- ggnden Bedürfnisse unser?? Polk»? von b:f»ndrt'«r V»d»u- tung find. Wir wissen»«im gntou, das; es u»t?r de» ba- stehend»! politische» Lerhältnissen nicht niög'ich ist. sesoch «ine Umgestaltung dnrchsusühren. die eine volle T-frieitzi- «ung de? allg«n»in«n Bedarfes stcharstellt. aber c? ist e«« Un.mözstchkeit, den Wizriff der BerfügunPßg«»»»� dar ei»- jelnr» Vnvatßgpitalisten in der bish-riße« Form zu««- ballan und«S gebnldig mitanzu'eh««, d»ß bu»d»«:'e»»» Zlelk eineK Lrk.'ä uug lötzt doia-us schti-'k-n. t«r'- .,»-reit find, alle mögstchen.Opfer'«u trw«««!. um >n die Slrzicruny zu gela den. Die.Psst"«nier- noch, indem sie ausfükch. datz nicht die D-inekiatcn die >hs>o �ii er der Weimarer Berfa ffung, die alleinigen««zum ��''berrfdtwft und de» KlaffenhafteS und allein nur geg-'u i�'lchocher mit«emlern scier». Da feien denn doch an- 'n,." � 1 a m« r und bezüglich der Politik der Berföhnung tz>,' �westn. deutsche TageSseitung' allcrtlng» Ist üd«r �«�Ungen der D'mokratcn auhcrordeutlich«ntrüst:!. Sic >°"i: Demokraten damit die Sache de» Bürgertum, von i«. graten und«-ine nichtf-zialistlsch- Li-�ierun-g isav-ti-rl «t, j'w« dorbebeltlose Anerkennung de» W-imar-r Per- �i..'"ch von soz i si>d: mol ra ttsiher S-üe noch n'cht rrfolat.. n i ..» und Bcsitrnpfueig sed.r, p,a lsich» "iMlg von der«Mchrnut« und»c'llllnickur.g M Agitation aSküno-H»u machen-. Aach d-c,cr te schpn noch befcumicji, datz dt? Sern»- M« kZartlki'l ii*. (7,»ut cherrn Trwborn-»» Handwerk gepfirscht. I in Pirmasen» eingeleitet, die" darauf hinzielen,«ine Stet». In der demokratischen Preis« wird die SrLärung»«<>«»,,. aufnähme der Arbeit in den Betrieben zu ermözlüchen. kratifchen Parieivo»sitzend»» mit Bettatl aufgenomnsi«».?>«» Man beabsichtigt, mit den Rstteln der produkii«?» ßir- „Berliner Tageblatt' begrützt sie«'S die erst« voi� werbslosonsürsorze da? Gcksiihzeug soweit»u veibiSißen, staatsmännischem T-iste zeugende Kundgebung, die seit Beginn datz e* auch für di« minderbemittelte BevölkeruisiZ«r- der Krisi»»»» einer leitenden pofitischen Ttelle in die l-»fk«,u-! schivinglich wird. Air begriision«ine Madnahase, die dkir- lichkeit hinausgegangen s-i. Tie.Bos fische Z e i t ü n g"! auf hinzielt, die Erzeugung in dieser Industrie wieder a«f. sieh! sch-n da» Tnd« der Ktis« voraus und glaubt, das; die Ml- zunehmen, aber wir fordern vor allem, das bei der Inda, dunz de? Kabinetts nunmehr wahrscheinlich geworden sei. Da«! triebnahme für Rechnung d-Z Reiches fvlgentze GcstcfaÜU Blatt rennt auch schon einige Namen, die für die leitende« � punkte berücksichtigt und event. gegen den Widerstand deß! Mtnisteeposien in»luSsicht genommen seien; sie dürften vor-' Unternehmertum* durchgeführt werden: läufig wohl nur auf Bermutungen beruhen. s Ueb-rnahme der Ledervorräte zu d-n heutig eil Alle» in ollem kann man sagen, dah der Block der �kitt« � Marktpreisen' unter Prüfung unb�eiligter Sachverständi. in der Vlldunz ba-rifsen ist. und daß es sich bei den Nuieiuander- � ger und unter Mitwirkung der BitrtebSräte. ÄuZschgltuna Hungen in der bürgerliche» Prcge lediglich u�n lliückzug»- der privaten Kalkulanonsforuien, di- zu»hier Bsrteuerung Änkeketen und außerdem darum handelt, bah jeder der Beteilig-. de» Schuhwerks fähren würden: Aufstellung v'ou Kalkül :en möglichst viel für sich selbst bei diesmu Geschäft herauszu- j lotionen auf d»r Basis der tatsächlich gezahlten Söhn« unb hol«, trachtet.'anderen Betriebsunkosien. Beschränkung des Unter» Twymergcwwnz auf ewm mMgen Aufsichkslohn. Verkauf der fertigen Produkte durch die kommunalen Organratio- neu, die Konsumvereine und die Organisationen der Ar- hfttnehnier. Es ist natürlich notwendig, diese Maßnahmen nicht nur auf die Schuhindustrie zu betränken. Gerade in der Textilindustrie sind inzwischen sehr viele Ein- schrcinkungen der Erzeugung vorgenommen worden, und wir wissen, daß der Mangel an Bekleidungsstücken— insbesondere Wä che, Kleiderstoffe usw.— außerordentlich groß ist. Selbst die bürgerliche Presse hat in verschiedenen Aufsätzen darauf hingewiesen, daß die Frauen und Kinder des Proletariats zum Teil so mangelhaft versorgt sind, daß- sie es nicht nichr wagen, sich in den Polikliniken aus- zuziehen, weil sie sich der fehlenden oder jämmerlich zugs- richteten Unterkleidung schämen. Die gleiche Notwendigkeit besteht auch in der Bau- m a t e r i a l i n d u st r i e. Wir stehen trotz der immer schwieriger sich gestaltenden Wohnungsverhältnisse vor der Einstellung der ge amten Bautätigkeit, weil bei den heuti- gen Preisen eine Herstellung von Häusern derartig teuer ist, daß kein Privatunternehmer sich geneigt fühlt, sein Geld in ein deiartiges Unternehmen hineinzustecken. Man hat erst kürzlich bei einem gemeinnützigen Tiedelungsuuter- nehmen die Erfahrung machen müssen, daß die Kosten eines Einfamilienhauses, da? aus 4 Zimmern, Kammern und Küche besteht, ohne den Grund und Boden etwa 130 Y0U Mark betragen. Wenn man die Trstaltung der Wirtschaft weiter dem freien satzmägkichkelt— bestehen bleibt, die volle Entfesselung der' gesellschaftlichen Produktionskräfte verhindert wird. Wie wir auch die Probleme der gegenwärtigen Wirtschaft überdenken, es zeigt sich stets von neuem, daß die kaPitalistische Form der Erzeugung und Verteilung bereits zu einer Fessel der Gesellschaft geword.m ist. Die ungeheuren Vorteile, die Vereinheitlichung. Ausnutzung des Standortes, Anwendung neuer technischer Methoden Sericnherstellung usw. zu bieten vermögen, werden nicht genutzt, weil das starre Recht des Einzelnen innerhalb seines Betriebes immer noch uneinge- schränkt herrscht. Der lange Weg, der in der freien Wirt- schaft im Kampfe der Unternehmen gegeneinander durchge- macht werden muß, ehe die unrationell arbeitenden Werke stillgelegt, höhere Stufen der Produktion gewonnen werden, bedroht die lebende Generation in Europa miteiner fortschreitenden Verscklechterung der Lebenshaltung, mit einer Vernichtung un abschätzbarer kultureller Werte. Wir haben den millionenfachen Tod und die ruchlose Giiterpernicbhing des Weltkrieges erlebt, die einen furcht- baren Schatten über unser ganzes Leben werfen werden. Wir wissen, daß die Folgen dieser Jahre sich nicht über Nacht beseitigen lassen, daß auch die Produktion der ganzen Welt unter den Einwirkungen des Krieges leidet. Aber wir sind auch nicht gewillt, uns von den Formen des bisherigen Lebens, die dem Unter- gangegeweihtfind, einengenzulassen, wir wissen daß die Voraussetzungen einer ökonomischen U m ge stsltu n g innerhalb der Max Weier. R. K. Monivg abenb ist Professor Max Wsvtl plohÄ MÄuchen geflorben. Weber hat ein Alter von 56 Jahcrn iv» und mit schmerzlicher Ueberraschunig wird die Nachricht.»� Hinscheiden des Gelehrten die Welt erfüllen. Mit ihm der bedeutungsvollste und sicher der charaktervollste VerW� ser Grneratiom der deutschen GeisteSwissen'chast gestorbc» Webers Arbeitsgebiet war außerordentlich umfassend. Schüler d.s Handelsrechtslehrers Goldschmidi und des Finows ews den Erforschers der deutschen Agrargeschichte Meitzen tritt i*. zunächst juristische und wirtschaftshistorisch« Interessen. De � bestimmend für eine seiner ersten Arbeiten,.Die römisch'f jy.�a gc schichte in ihrer Bedeutung für da? Staat?- und Privat tiflssx», VCU A.S. „. Um den 5 g;®,P., bei s Charakters de- Kretisch zu P. und Idnimenstellun »Die Jdeol ,. putsche Erschei ssl Wiignctisten in owohl die Gründlichkeit der geschichtlichen Darstellung nl die eigenartig« ökonomische Analyse sicherten Weder sosor! ersten Platz unter den deutschen Nationalökonomen. �--..«»-,>„1, wandte sich Weder immer mehr soziologischen und kulturgel- � merika Iich«n Studien zu. Insbesondere interessierte ihn der Zu�'i �ch>va>i?.m zivi hang zwischen den großen religiösen und ethischen Delv Noske u urä) dem Wirtschast�leben. Sin« glänzende Studie üb« l � Kommunisr protestanlischen Geist und die Elhik des Kapitalismus er« I0»>m.n: diese Forscherarbeiten, die in d«m außerordentlich iniess�' Die Difiav und anregenden Werk„Die Wirtschaftsethik der Welirclig� lglb zu einem vorläufigen Ab'chluß gebracht wurde. Wax Weber war kein Anhänger der materialisiisDr schichlsauffassung; er wies der.Propheti«", da» heißt der� Verkündigung neuer grundlegender ethischer Gedanb-'i>? 'elbltändigen Einfluß zu, der unter Umständen daS gaw Willen des Unternshmers überläßt, so ist an eine modernen Wirtschaft gzg eben sind, und wir Aenderung der besiehenden Verhältnisse in absehbarer Z.it kämpfen dafür, daß an die Stelle der kapitalistischen Ord- nickt zu denken und die Verelendung des Volkes muß einen nnngslosigkcit die s o z i a l i st i s ch e O r d n u n g, die plan- unerträglichen Umfang annehmen. Von dem Zwang der mäßige Zusammenfassung der produktiven Kräste und die Wirtschaftsgesctze ein« Durchsetzung der neuen, notwendigen.�'rechte Verteilung des allgemeinen Arbeitsertrages treten. Formen zu erwarten, entspucht der liberalen Doktrin, diei Die Widerstände der Nutznießer des bestehenden Systems im Kamps der Konkurren,, den Krisen usw. einen Weg zur müssen überwunden werden. Noch nie hat e:ne bevorzugte fortschreitenden B.ssening sieht und nichts mehr fürchtet als Schicht der Gesellschaft ruf ihre besonderen Privilegien frei- den entschiedenen Eingriff der gesellschaftlichen Organe. Das Proletariat weiß aber ganz genau, daß dieser Gesundungs- Prozeß, wie die kapitalistischen Herrscher ihn sich vorstellen, in stärkstem Maß« aus Kosten der arbeitend. n Bevölkerung vor sich geht, daß die großen Massen der Notleidenden den Löwenanteil der Zeebe bezahlen, und eS ist deshalb ent'chlos- fen, seinem Willen zu einer planmäßigen Umgestaltung der Wirtschaft gegen jeden Widerstand Geltung zu verschaffen. Wir fordern die Einleitung und Durchführung einer planmäßigen ProduktionSpolitik. DaS Recht des Privat- eigentümers, über die ihm gehörigen'Produktionsmittel zu verfügen, muß in stärkstem Maße eingeschränkt werden, die Möglichkeit, den Betrieb stillzulegen, die Erzeugung zu ver- ringern, inuß an die Zustimmung einer Kommission deS de- treffenden Wirtschaftszweiges gebunden sein, die auS den Vertretern der Regierung, der Arbeiter(Betriebsräte und Industriegewerkschaft), der Betriebsleitungen und der Kon- fumenten(Kommunen, Konsumverbänb« usw.) zusammenge- jetzt werden könnte. In dieser Form soll zunächst wenigstens verhindert wer- den, daß die gesellschaftlich« Erzeugung bedingungslos in den Willen einzelner Manschen gestellt und die allzemeine Not cm Gütern verschärft wird, ohne daß ein unilberwindbarer Zwang zur Einstellung der Produktion vorliegt. ES soll Veiter in diesem Rohmen versucht werden, die Organi- �ition der Güter Herstellung unter dem Gesichts- punkte der Wichtigkeit planmäßig umzustellen. Bei allen derartigen Forderungen sind wir unS aber im klaren, daß eine Aenderung der bestehenden Verhältnisse innerhalb der kapitalistischen Wirtschaft nur zu sehr un- vollkommenen Ergebnissen führen kann, weil das Grundübel -- das Lohnsystem und die durch die Kaufkraft bedingte Aö- willig verzichtet. Auch die Durchführung der Sozialisienmg ist eine Frage der Erkenntnis, des Willens der großen Masse und der Macht. «�... 0*4, v**•*••**.««-*•(! tf4*' v■ By, schaftsleb�n durch die neu« Auffassung von Zweck und 3�!» Tnüsse, d. h der wirtschaftlichen Tätigkeit für da» gesam-e Leben d« Sayns kl schen umgestalten könnte. Seine Auffassung stellt st ----------.......-..... Auffassung„ ilegenpol zu der von Karl Marx dar, aber spine Darfi", nicht nur auh.'rordentiich fesselnd und anregend durch di> Für hohe GemAeprelse. Der Verein deutscher Garteiibaubairieb: hat folgende» Tele gramm an den Reichspräsidenten und den NeichswirtschastSmimster gerichtet:„Gegen die bekanntgewordene Freigab« der Gemüse- und Obsteiirsuhr nach Deutschland erhebt der Verband deutscher Gartenbaubetriebe schwerste Bedenken. Sämtliche Gärtnereien Deutschland» haben sich in den letzten Iahren aus Gemüsebau eingestellt und die Landwirtschaft hat den Feldgemüsebau in weite. stem Umfange aufgenommen, so daß die Gemüseversorgung d?» deutschen Volke» durch die heimische Erzeugung sichergestellt ist. Schon jetzt ist durch Freigabe de? Handels ein U«berangebot und starke Preissenkung eingetreten. Gemüsebau gibt vielen Tausenden Deutscher Arbeit und Verdienst. Durch vollständige Freigabe der G miiseeinsuhr würden sämtliche Gemüsezüchter ruiniert und ihre Arbeiter erwerbslos. Um unüber- seh bare Schäden abzuwenden, bitten wir dringend, de» Termin für Freigabe vorläufig aufzuheben." Wir sind im Geg-nteil für die völlig freie Einfuhr von Ge- müse und Obst. Es ist falsch, wenn die Interessenten behaupten, bereit» jetzt sei ein Ueb«rang«bot von Gemüse und Obst vorhanden und es sei eine Preissenkung eingetreten. Das Gagen. teil ist richtig. Die Preise waren nie so hoch wie gegen- wärt ig, sie verhindern, daß die Masse der Bevölkerung Gemüse und Ost kaufen kann, so daß nicht all« auf dem Markte feil- gebotenen Waren Absatz finden. Die Einfuhr au? dem Auslände ist deshalb nötig, um die Preise für die inländische Erzeugung zu senken. Da» aber wollen die Produzenten nicht, sie kennen «mr die Sorge um den eigenen Profit. neuer Gesichtspunkte, die dieser originelle Geist stets weiß, sondern die Beibringung eines umfassenden ma NrialS ermöglicht g rade dem Marxisten, den Zusaw�? zw schen der herrschenden Ethik einer Zeit und dem Wi«'� leben viel besser zu erkennen tlZ eS vor diesen Arbeit� lich war. Max Weber war aber nicht nur«in bedeutender sondern, waS davon allerdings unzertrennlich, aber bei i W Qe-konom'«Professoren aus der Aera Wilhelm» II. und itf c* nicht sehr häufig ist, ein charalkterfester, von keinem Interesse als denn der WahrlheiiSforschung geleiteter haßte die preußische UniversitäitSpolitik, er haßte die eien�. nungsträgerei und Straberei und bekämpft« sie rücksih� ioi den schaftlicher Wesse. Er haßt« auch die spezifisch K Unterordnung und Einordnung der Individualität in d« nssation unter Verzicht auf seUbständige Meinung. Jen« schaftlichen Klopffechter, die der Jnteressenvrrtrewng vcn Klasse, daS Abautgardl Diktatur de St'udpunli man perlo he! t des Pavlamrn: 0. M nehmerverbänden den wissenschaftlichen Mantel umhängen, i' er, so oft er nur konnte. 1 Max Weber war der allgemeinen Stellung seiner> entsprechend zu sehr Individualist, um Sozialist zu sein. � über die Vertretung der radikalen Sczialpoliiik nicht hinaus in der Politik vertrat er nur 0ie Forderungen der Dem«'?' aber mich hier mit seiner ungewöhnlichen Unerschrocken� einer Zeit, wo die Opposition gegen den deutschen Scheid tionaliSmus in Universitätskreisen sehr festen war. Wie in seinen Schriften war dieser Mann auch im Uchen Umgang: Ungemein anregend, sprühend von einem hinreißenden Temperament. Eine Diskussion___ über wissenschaftliche oder politische Fragen war ein Pj � Genuß. Stets hatte man da« Gefühl, einem Mann zu stehen, dessen ganze Leidenschaft der Erkenntnis gewidm�, Schmerzlich ist der Gedanke, daß diese« Leben, daS in de«'' Jahren allerdings durch starke Nervosität an seiner volle« � entfaltung gehemmt war, nun plötzlich aufgehört hat. Die. Geisteswissenschaft hat»inen Verlust«rlitten, der geg> nicht zu ersetzen ist. Pcoduklior So h. hängigen te'cn Wied übe die N t age» un vbjcktiv nr i Dl« Dikl«! Iiatwendigl zu brechen, schw-'cichai kanifch'te i Scheu ciz, i Lhnchsuftiz Terror ge� rovoluiiiom hingungeil zu verzich verwandel, filbcx den s Angst vor Denn listisch? Kr sogar in di st onärsien 'ge besten de Proletari« Ii nabhäng der„mor< Bester in letaviats kleinbllrgc DaS , deutschen ,ijj Parla und Pro Lossagen ein tatsää Demokrat Bewnßtse s. Dasselbe perialistisi und Ossi, wenden, stische Kr lichen St vorbereite anS ihrer bei diesel beklagen, ke!t, zum Sieg der fürchten, zulassen, «bensovie und gew Vorbereii schub leis Dero bürgerlich deutschen tistcn in angesickls durch die (oder fei, flöten?st er Ausl Die Diki die klare lwenn ai Gerichle. zu, e ri - der deust listen zei liche Agst die ganz »- Jede Me' «in- Kri Politiscke Krieg hei nären P Bauern i Krist» i« nahmen Zurrst Uo ren Entk lutionäre V'.vlelar! stültig vi sklav rei Ein« Mistische rialistisch «hne ff." «ugen. Prol tar Sin und Pap«nda nicht kla . Im Ntvgliche Zeften, t> Ver Mo.d aus der See. Von Max Dort«. Wir dreißigtausend nichtdeutsche G«el«ute der international«» Handelsmarine sind noch ung«rächtl Wir haben keine Ruhe in der Tiefe vieler Meere. Al» zerfallende Leichen schwimmen unsere Körper in den Kammern» Messen, Maschinen- und Heizräumen— selbst in den Kambüsen der versenlten Schiffe. Sind unsere Seelen auch vom abbröckelnden Körper gelöst. so sind sie doch noch unbefreit. Und jammernd müssen wir dem Verfall unserer vielgeliebtsn Echiffe in den Abgründen der Meere zuschauen. Der böse Seerost zerfrißt unsere Schiffe. Der Wasserdruck hat viele von ihnen breit- und plattgedrückt. Dieser gleiche Druck hat anderen versenkten Schiffen die verschiedenen langdurchlausenden Decks aufgerissen. Die Eingeweide der Echiffe: einst wertvolle Ladung— si» sind verschwommen oder die Netzkraft des Meeres hat sie zu Beflandlci'en der glasiggrünen Gelvässer aufgelöst. Schornsteine sind gestürzt. Sie sind die Tunnel» mächtiger Tiefseefische und krabbeliger Langusten geworden. DaS Meer flutet von einem Ende zum andern frei durch sie hin. Da liegt auf blutroten Granitfelsen di« schöne— ach! die wunderschöne stolze„Lusttania". Hat sie auch etwa» Schlagseite nach Backbord—: so liegt sie doch nich! derartig schief, um reigcnlustigen Tänzern und Tänzerinnen da» unterseeische Nachtvergnügen zu mindem. Da ist der nußbraun? Gesellschastssalon. Frei schwimmen große rosige Ouallen durch di» eingedrückten Fenster in den naßbr:..ren Salon. Sie baumeln den Tänzerinnen an die Kleidei röckc, sie stoßen sich an eckige Knochenflücke unter scidene» und feinleincnen Frauenkleidern. Tänzer im Frack. Etwa« schlotterig anzuschauen. Am ambrabraunen Flüg?l sitzt der Virtuose, er spielt und spielt— aber alle Töne sind unrhhihmisch—«» ist immer dasselbe hohle Gurgeln der glasiggrünen See. Der Spieler am Flügel grinst zu seinem eintönigen Walzer. —: Das gleiche stereotype Lächeln auf den Gesichtern der Tiefseetänzer! —: Alle diese Gesichter sind bleich— krrochenbleich—: die Zähne aber funkeln wie weiße Perlen. Und goldene Perlen stehen dazwischen. —- Ein Sägefisch kam durch das eingedrückte Fenster-, er zerstörte diese tiefirächtlrche grüne Symphonie: wo er in Neu- gier mit der zackigen Schnauz« hinfuhr: da stürzten die bleichen Schädel von ihren spinnedürren Halsknochen. —: Und Tänzer und Tänzerinnen waren im Augenblick nichts «l» ein Kleiberbündel mit schlotterndem Knochengelenk— im nußbraunen Gesellschastssalon der heimtückisch gemordeten wunderschönen stolzen„Lufitania". Wir: die unerlösten Seelen der ertrunkenen dreihigtausend nichtdeutschen Hochseeheizer und Janmaaten: wir haben da» alle» gesehen! Und wir sahen mehr: Fischdampfer und Fischkutter sahen wir auf der Doggerban! und auf den flachen Seegründen vor Flandern verfaulen. Noch entsetzlicher!—: Wir hörten die Schreie wehleidender Verwundeter— wir hörten die Klage ihrer Todesstunde, al» sie mit dem schönen Hospitalschiff vom schönen liebenden Sonnen- licht in die unheimliche glasig-grüne MeereStiefe hinabsanken. Alle» Leid— aller Mord ist noch ungerächtl O— wir ertrunkenen nichtdeutschen Seeleute der inter- nationalen Handelsmarine—: wir wissen viel! Wir sind im Tode Erkennende geworden. Wir wissen: nicht die seemännischen Genossen Deutschlands sind di« Schuld unseres Todes— die Schuldigen sind die deutscheu Sierugeuerale. Und die flunkernden vielzüngigen deutschen Diplomaten. Berlin, Oberste Heeresleitung, Großes Haupiquariier:— da ward unser Mord ruchlos beschlossen. Ungerächt sind wir— solange unsere Mörder nicht von unseren deutschen Brüdern und Genossen zur Rechenschaft ge- zogen werden. Erst wenn ein deutsche» Volkstribunal mit unseren Mördern Abrechnung gehalten hat: dann werden wir armen SeemannSseelen unsere letzte Ruhe finden. Wir werden dann leicht sein. Wir werden hinauf können: in die Freiheit des Wasser»: alS weiße Schaumwellen werden wir mit dem Winde sonnhin segeln— und wenn die große rot« Mutter Sonn« in ihr orangeseideneS Abendbett steigt: dann werden wir sie um ein Ruheplätzchen bitten. Der rosige Jungtag wird die Feier unserer körperlichen Wiedergeburt sein. Vielleicht auch nicht?—————————— Diesen Traum hatte ich heute nacht. Soeben entfalte ich ein großes bürgerliche» Handelsblait. Darin lese ich von der Härte der gestrigen deutschen Kriegs- gegner— und ich lese von der kaum nennenswerten verbliebenen deutschen Handelstonnage. Ich lese von Haß und hon Rache. Angeekelt lege ich die bürgerliche Lügenzeitung beiseite— ich gehe an meinen Amboß, an meine Arbeit---- aber den ganzen Tag will ich an meinen Traum denken.-- und die Verbindung zwischen ihm und der heutigen deutschen Handelstonnage will ich suchen! Gabriel» Rejan», die durch ihre Gastspiele auch in Berlin gefeierte französische Schausvrelerin und Theaterleiterin, ist in Paris gestorbeD � Drahtlose Technik. Dieser D?ge hielt vor überflllltem Saal der Vorsitz�, Berliner Ortsgruppe de» Deutschen Mvnistenbundes h. c. Graf von Area einen Experimental-Lichtbilder über„Das Neuest» in der drahtlosen Technik". Zuw*'' örtert« der Vortrage nd« di« sachlichen Beziehungen zwü�J naturwissenschaftlich-technischen Thema und der mo� ••»* VW W V*(| v I»|»4 I* WyV 1 4••• 4�v(|■ Denkeinstelluing. Alsdann gab der Vortragende die phyi'�j und technischen Grundlag» für die Begriff« der Fer»� und die besonderen Eigenartsn von Schwing» ngSvo�j welche durch die Resonanz von Schwingung»! reisen unk, Enevgieaufnahme gekennzeichnet sind. Insbesondere en j er die Energieverieilung von einem Punkte aus über di*J Erdoberfläche, die anfänglich zunehmende Zerstreuung � und später die Konzentration am Gegenpol der Erde.'vi dabei auch die Verbindung mit anderen Sternen, wie w.J die LeitungSnotizon von Mars-Telegrammen, die Aufmer- in allen Kreisen erregt hat. Wenn auch die theovetis� lichkeit einer solchen planetarischen Kommunikation ni#1 J rede gestellt werden kann, so können doch die beobach!� � fachen auf das Vorhandense:» einer außenweltlichen J" � schließ?» lassen. An den Experimenten zeigte Graf aus dam Gebiete der drahtlosen Telephooie, sowie die � j feit, in dem BortragSrawm mittels eine? auf dem � gestellten KreiseS„Rahmenempfänger" mehrere europäisi"'� stationen aufzunehmen und die Morsezeichen im ganz�stj räum« loa hr nehmbar zu machen. Dabei konnte auch die ö'\ sche Richtung de» FernsenderS, au! welcher die Zeicht nommrn wurden, beobachtet werden. Die Kulturabteilung der Nnivcrsum-FIlm A.-®. /j. anstaltet im Einvernehmen m-t dem Ortsausschuß'-...ei ReichSschulkonferenz am 18. Juni nachmittag» eine führung von Ausschnitten au? wissenschastücheu und l'11 filmen ans ihrem Archiv in den Kammerlichtspielen» damer Platz. �# Vorträge. An den Freitagen, den 18, und 25. SI'.,?'A| Herr Dr. B n e g e vom Deutschen Mvnistcnbund einen hängenden Vortrag über„Die moderne Rassenibeori«� � staufenstraße rsamr und Bekämpfung der Krebskrankheit ii, S Uhr (früher Herrenhaus der Wissenschast" im Wernrr-SiemenS-Rcalgymnasiun'-- 47, abends 7 Uhr, halten.— Die di«'i£';öt�j neralversammlung des Deutichcn Zentralkomitee» zur" in'' i 19. Juni, 5 Uhr nachmittags, im VnIkStvohlsahrt»"� j,;: ,[ nhaus), Leipziger Straß« S— 4, statt. neralversammlung wird sich um Xv Uhr dos lbst im «ine öffentlich« Sitzung anschließen, zu der Aerzte und gelassen sind und in der die Professoren Szchäfer,» und Lewin Vorträge halten werden. Im Thaliatheater gelangt„Ihr« Hoheit, die «tte von'Walter W. Goetz«.«in Sil. Juni zur SriWujG« '-»Se A. s. D.«nv die z. z«lemalio«a?e. eicht.w' IL . Ii ÄUrrt')cn Wunsch noch„GcrodebieiMng" der Taktik der »i.�- P.. bei gleich.', eitiner Anerkennung des revolutionären '-'d �'�akters des Leipzigecr Aktionsprograniins der U. S. P. a?016'!® 5» rechtfertigen, bringt das Antwortschreiben ulnotl,icu>5 unter der Ueberjchrift„Die Hauptfehler der " und der Zentriunsparteien überhaupt" eine Zu. � Anstellung der verschiedenen Fehler, die die U.S. P. Leblich begangen hat. Wir lassen diesen theoretisch wich. 'all' Teil de? Antwortschreibens ungekürzt folgen: l..•-'< Ideologie der Führe: der u. S. P. ist leine spezifisch i, Erscheinung. Auf demselben Ctandpunkt stehen die �"ductiiten in Frankreich, die I. L P. in England, die A. S. Z. .ulturga- uierika und andere. Ihre Eigentümlichkeit ist da» beständige !r Zustm dchvaiiken ztvischcn dem offenen Sozialverrat voui Bew kdpus Nolkc und der Linie des revolutionären Proletariats, d. h. >ie übel � llainmunikmus. Tiefe Fehler fassen wir in folgenden Punkten inuS«rfj �lammen: ititeteH'• Die Diktatur bedeutet den Sturz der Vourgecisie durch eine leltrelim Klasse, das Proletariat, und zwar durch feine revolutionäre -de. J Avantgarde. Es Heidt in Wirklicbkeit den Genck'tSvunkt der ,'i»iM Tlkiatr.c drs Proletariats zu verlassen und tatsächlich auf den .-hl vi* Standpunkt der bürgerlichen Demokratie überzugehen, wenn üit»inn verlangt, daß die Avantgarde sich erst die Mehr. heit des Volke? durch Wahlen in die bürgerlichen Parlamente, in bürgerliche Kousiituanten usw. erwerbe» 'Müsse, d. h. durch Abstimmen bei Vorhandensein von ttshnsklaverei, bei Vorbandensein von Ausbeutern, unter deren Koch, bei Vorhandensein von Privateigentum an ProduklionZmitteln. So handeln die rechten Führer der deutschen Unab- hängigen und der französischen Longuctisten. Diese Par- te'cn wiederholen die Plra'en der bürgerlichen Demokraten »l»rr die Mehrheit des..Volbeö"(das Wl der Dourgeoisic bc. t agen und vom jtapital nirdcraehalten wird) and flehe» objektiv noch aus der Seite der Bourgeoisie. Die Diktatur des Proletariats bedeutet die Erkenntnis der Jiativeiidigkeit, den Widerstand der AnSbenter mit Gewalt mnb.'n i ganz- nd Bed!> >en del ellt s° Darsttl!« urch di> tet» z»r» wn ju fcm�:. n SlBiil"; arbeit«1 der t bei und inem r Wloi* z elondt rucfftchtj* jrsisch/! in d�k Jen« »g von ingen, r' er G«n� sein. � '&naV\c ; Ewifl«" heiockeni«-. Scheie� ch im f znewid>- � in den ti :. Di« t". lorsitz-� i.S& -ibder�l Zun�ss zltriM Ä Ferin IflSt»1! n UN». re er di« >.»«' vit Ä .-«tisch' nicht'» ncht�M die � stob«1« Misch'.-> nZtN �,1 >ie sschen; „..i c (tt# uß utit"V , ain � , � . z�' x s um,.* f -jähs' z- ffts«r% fi?K- Ii»:"1':, Jln '0 0 Echcvciz, in Mncrika) gro ft systematisch zu Pogromen, zu: athnchjustiz, zu Morden, zu militärischen Äetioait taten, zun» Terror ge�sn die Kommunisten und in Wirklichkeit gegen alle robolu lomarea Schritte des Proletariats. Unter diesen Bc» bingungeu auf die Anwendung von Gwixalt, auf den Terror zu verzichten, heißt, sich in einen weinerlichen Kleinbürger tierwandeln, beißt, reaktionäre, Neivshikrgerliche Illusionen «ibcr den so.- alea Frieden säen, b— konkret gesprochen— Angst vor dem Haudegen de? sFfTIzlerS halben. ..Denq dar verbrMe�zsMe und reaktionärste imperia» .istische Krieg von �»z„ig,g hat in allen Ländern, in allen, >n den s�aokrat-i-schen Stepiwlikem Zehntausend« der real- bonar-stev erzogen u.nd in den Bordergnind der gestellt, die den Terror vorbereiten und ihm ziun besten der Bourgeoisie, zum Besten des Kapitals gegen das Proletariat verwirklichen.— Die Reden einiger Führer der Unabhängigen auf dem Le'-pfiiaer Kongreß über die Frage der..moralischen Unzulosschteit� des Terrors seitens der Ar. bester in bezug auf die weißgardrsblschen Henker de» Pro. letaviats bewol-'en. daß diese Führer durch und durch mit kleinbürgcrl'cbeu Wnificfston durchtränkt sind. DaS Verhalten zum Terror, daß die rechten Führer der deutschen Unabbängigen und der französischen Longucttisten iu ParlamentSreden, Zeitungsartikeln, in der Agidillo» und Propaganda offenbaren, ist daher ein vollständiges Lossagen von dem Wesen der Diktatur des Proletariats, ein tatsäävicher Uebergang zur Position der kleinbürgcrkichen Demokratie, ist D e m o r a l i s i e r u n g deS revolutionär«» Bewußtseins der Arbeiter. m- � ». Dasselbe bezieht sich auf den Burgerkrieg. Nach dem it». perialistischen Kriege, angesichts der reaktionären General« und Offiziere, die de nTerrsr g-gen das Proletariat an» wenden, angesichts der Tatsache, daß schon neue.mper.alt. stische Krieg« durch die gegenwartige Pol, iik aller bürgee. lichen Staaten vorbereitet werden, und nicht nur bewnß» vorbereitet werden, sondern mit objektiver Unvermeidlich?.!, I an» ihrer ganzen Politik folgen— unter diesen Bediiiguiige». bei dieser Situation den Bürgerkrieg gegen die»u«beiit«r beklagen, ihn verurteilen, ihn fürchten— Heißt in Wirklich. feit, zum Reaktionär werden,— da» heißt, sich vor.ein Sieg der Arbeiter, der zehntausende �pser kossen kami, fürchten, und ganz-sicher ein neue? imperialistisches Blutbad zulassen, da« gestern'Millionen Opfer kostet« und morgen ebensoviel Opfer kosten wird. DaS heißt, den reaktionären und gewalttätigen Gepflogenheiten und Füchten und der Vorbereitung der bürgerlichen Ofsizier.' tatsachlichen Vor. Derartig reaktionär ist in der Tat die Mich«, kkii,. bürgerliche, sent'mentale Position der rechten Fnh�r der deutschen Unabhängigen wie auch der franköstlch-n Longu«. tistcn in der Frage de? Bürgerkrieges. Man schließt d�?l',0n angesichts der weißen Garde, ihrer V�hreitnng und«chUj iw durch die Bourgeoisie und wendet sich heuchlerisch. Parasitisch soder feige) ab' vo» der Bildung einer?oten G�de. e ner Kiotcn A m?« der Proletarier, die sahig war«, den Widcvjtaiid der AuSbeuber zu unterdrücken. Die Diktatur de» Proletariat» und d'e Ratemacht d.deiUn die Nare Erkenntnis der No wendigkcit. Je* �r�r-lch-r. 'wenn auch'epublikanisch-demok-atiichen) Dtaatsappar«, dk Gerichte, d'e Bureankrat»-. die zivile, wie d�.wwtar.s� i pv. » u, e r b r e ch e n. in Stücke zu ichlagen. T'- r-cht« Fuhr • der deuttchen Un abhängigen und der kra nzvM' Jr"*> listen zeigen Wide Ev-enntni«. die-er Wr.hrh-'it.»och alltug. liche Agitation in d'e'tr Richtung. Biel schlimmer, sie sichren . die ganze Agitation in enlaegengesehteM Gersi«.. Zstide Revolution bedeute', zum Unttvschfed- von d« Reforgn. «in- Krisiß, und»war eiu°«n und für sich überaus tiefe Politische und ökonOMi'che."«abhängig von der durch d> Krieg hervorgerufenen KrillS.— Die Aufgabe d.r revolutio. nären Partei de, Piole ariaiS ist«S. b«" Arbeitern und Bauern klar zu legen, daß man den Mut Hab. n muß. Weser Krili» tav' r zu begegnen und in den revolutionären Wafr. «Ämen dl. Kraftquelle zur Uebcrwindung»» k-nden R.» �urck 11>veNvindung dieser größten Krisen durch ttvolutronA. r.n Enthusiasmus, durch revolutionär E�rg-e. durch revo. lutionäre Bereitschaft den schw-rsten Op ern kann da» »«kelariat die Ausbeute'' b-'i-g-n und die RenMeit end. gültig von, Kriege, vom Joch de? Kapita.», von Lohn- "'�sVintnSren Au-weg gibt«S nicht- denn das refor. � wistische Verhüten zum Kavitalis.nu, h°t.gestern da« j «hn�e� E�e�erzei��urd�'� �.n��h�dln'die�D�a?�! Äne�leere ipro» Uicht Nar. xi.-Aöin da? Proletariat auf alle («Lp�gLN�it sie �, �»inlveis ülS viVgliche Art und �-üe«m � H. A{i&«eht. O�- �jssen. die die proletariiche N-twturwn nu jekkkv ist srdoch die Wiedergebm-t der Wirtschaft nur aus Grund der proletarischen Diktoiur denkbar-, denn auf iapita. listischer Basis ist möglich nur ein« beständige und immer tiefer gehende Auslösunz. Durch ihre kleiubürgcrlichc Feig. heit ziehen die Führer der U. S. P. den ohnehin qualvollen Prozeß nur in die Länge und vergrößern dadurch die Leiden des Proletariats. 6. Das«owscisystem ist die Zerstörung der bürgerlichen Lüge. Die Freiheit, die Press- zu beste-ssjen, die Freiheit der Reichen und Kapilalisten. Zeitungev, zu laufen, Hunderte von Z-j. rungen aufzukausei, und dadurch die sogeiianiite.öffentliche Mnmmg zu fälschen,— die man.Pressefreiheit" nennt. Diese Wahrheit erkennen die deutschen Uiiabhängigen wie ihre ausländischen Kollege-, nicht; sie handeln nicht nach ihr, sie agitieren nicht täglich für die revolut'onäre Vernich- . iung jener Unterjoche na der Presse durch das Kapital, die die bürgerliche Demotrati« fälschlicherweise Preßfreiheit nennt. Da sie eine solckg Agitation unterlassen, erkenien die Unabhängigen nur durch Lippenbekenntnis die Sowjetmacht an; in Wirklichkeit sind sie von dem Vorurteil der bürger- lichen Demokratie vollständig bcherrscht. Die Sriwopriation der Druckerc'en nid Papiervorräte � Diese Haup, fache verstehen sie nicht zu erklären! denn sie begniifkm sie seli.st nickt. DaSs. lb« bezieht sich auf die BprsaiiimkuiigSsreieeit— diese- Freiheit ist eine Lüge, solange die Reichen die besten Gebäude kauitn � auf die Bcwasf- nung d'S Volke«, die Gewissensfreiheit— die Freiheit des Kapnal«, ganze Kirchenorgonisationen zwecks Betäubung der Massen mit re igiösem Opium z» kaufcii wnd zu bestechen— nid auf alh» übrigen bürgerrch-demokraiischen Freiheiten. «. Die Diktatur deS Proletariats bedeutet das Vermöge», die Bereitschaft und die Eutschlossenheit, die ganze Masse der Werktätigen und Ausgebeuteten durch revolutioiiäre Maß- »ahmen, durch Expropriation der Ausbeuter auf ihre Seite, auf die Seite der revolutionären Avantgarde des Prole- tariats zu ziehen.— Diese sind in der täglichen Agitation der deiitschsn Uiiabhäugigeii(z, B. in der„Freiheit") nicht zu finden.— Im besonderen ist diese Agitation unter den lünti» lichen Proletariern notwendig, unter den Kleinbauern (Bauern, die keine Lohnarbeit miSbeuten, Bauern, die wenig oder gar kein Getreide verkaufen). Diesen Schichten der Be» völkernng muß täglich, einfach, populär, auf die konkreteste Weise klar gemacht werden, daß das Proletariat nach der Er» oberung der Staatsmacht unverzüglich ans Kosten der expropriierten Großgrundbesitzer ihre Lage verbessern, sie vom Joch der Großgrundbesitzer befreien, ihnen als einer Klasse große Güter geben, sie von den Schulden befreie» wird, usw. Dasselbe muß der städtischen nichtproletarischen oder nicht ganz proletarischen werktätigen Masse erklärt wer- den.— Eine solche Agitation wird von den Unabhängigen nicht geführt. S. Die Diktatur des Proletariats bedeutet und setzt die klare ErkeiintniS voraus, daß das Proletariat kraft seiner objek- tiven ökonomischen Lage in jeder kapitalistischen Gesellschaft die Jiiteressen der ganzen Masse der Werktätigsu und Ausge» beuteten aller Halbproieiarier,(d. h. der von teilweisein Per- kauf ihrer Arbeitskraft lebenden), aller Kleinbauern und der- gleichen richtig vertritt. Diese Schichten der Bevölkerung folgen den bürgerliche» und kleinbürgerlichen Parteien(darunter auch den sozialipl- scheu Parteien der 2. Internationale) nicht kraft ihrer freien Willensäußerung, wie die kleinbürgerliche Demokratie an» nimmt, sondern kraft de» direkten Betruges durch die Bour. geoisis, kraft ihrer Unterjochung durch das Kapitzal, kraft des Scloskbetruges der kleinbürgerlichen Führer. Diese Schichten der Bevölkerung,(die Habbproletaricr und Kleinbauern) wird und kann das Proletariat nur»ach seinem Siege, nur nach der Eroberung der Staatsmacht aus seine Seite ziehen, d. h. nachdem eS die Bourgeoisie gestürzt, dadurch alle dies« Werktät'gcn vom Joch deS Kapitals befreit und ihnen in der Praxis gezeigt hat, welchen Nutzen (Befreiung von den Ausbeutern) die proletarische Staats» macht getvährt. Diesen Gedanken, der die Grundlage unh die wesentliche Idee der Diktatur de; Proletariats ausmacht, verstehen die beut- schen Uiiäithäng'gen und die Long-uetiston nicht, tragen ihn -nicht in die Massen, propagieren ihn nicht täglich. 9. Dw lbna-bhängigen(der rech e Flü-gvl) und die Longuet-iste» betreiben kein« Agitation im Heere(Eintrttt in» Heer zwecks Vorbereitung seines UobemaRgeS auf die Seile der Arbeiter igtgfn die BourgeoPe). Sie schaffen keine Oraaui ationen S» diesem Zwecke. Sie antworteten nicht au? die GswaAtatcn der. Bour. geoizie, auf deren endlose Uebertretuiigen der.Gesetzlichkeit" (-im« während des imeriulift-i-schen Kriege» so auch nach dessen Beend gung) durch'hsteinat-sch« Propaganda illegaler Or- ganilationeu und Dchafsung derselben. Ohne Verbindung von legalcr Arbeit mit illegaler, von legalen Orgairsationen mit illegalen, kann von einer wirk- sich revolutionären Partei deS Proletariats weder in Deutsch. land. noch in Schweden, nock in England, noch in Frankreich noch in Amerika die Rede sein. lll. Die Grundsrage der sozialistischen Revolution, die Expropriation der Ausbeuter, stellen die rechten Führer unter die Be- nennung„Sozialisterring" und stellen sie reformistiich»„d mcht revolutionär. Da» Wart„Sczmlisimirm-- vertuscht die Notwendigke t der Konsiskation. die durch-das unert ägliche Jmq der imperialistischen Schnlh-n und der Verarmuna der -rbeiter hervorgerufen wird, vercuscht den Widerstand der Ausbeuter und dt« Notwendigkeit revolutionärer Maßnahmen des Proletariats zu seiner Unterdrückung. Dies- Framciellui-g erzeugl notwendigerweiie refo-rmistischc Illusionen dw der Diktatur de« Proletariats durchaus nicht entsprechen. kl. Die Kommunistische Internationale bält ei nicht sv,. ungereäck. sondern auch prinzipiell für unz-Uässia haß hie U- A P.. Deutschlands d-e. tatsächlich die Grundideen der deutschen Spartakisten übernimmt, wobei sie sich hj.s. L«.If ugiam. inkonsequent und unvollständ'g aneignet in den tleinhürgerlich-demokratisch« al? eine revoluiionär-chroleta. rische, sie ist pazisislisch und nicht sozialrevolulionär. Infolgedessen erfolgt die.Anerkennung" der Diktatur de» Proletariats und der Sowjetmacht nur»i Worte». « dkS gegebenen Lande«, die durch langen und schive- A"1?.!?/ �Ulf Segen die Opportunisten, so auch aegen dir Syndikasisten) ihre Fähigkeit. d,e Arbeiterklasse z� einer solchen Diktatur zu fuhren, bewiesen kwt, von 0Ucn bewuß- Jen«'br.t-rn untecflüy!. ihre Autorität gesestigt ihre er- rungeii« Tradition sorgfältig behütet und entwickelt tverde. ©er SpfttafüÄund in Teusichland, der von solchjen Führern T it Liebknecht gegründet worden ' ai'." solcher, der die internationale Bedeutung inc:?tvanwarde cröaücn hat und der Verluch ih-n' z- um- elien, w.. dies die Unabhängigen in Deuischland tun. ist nn- ist, ist e gehen möglich. KonfstN im EssetidchiibMeS. Lahmlegung der Tacifberatungen durch die Ministes. Die gegenwärtig schwebenden Verhandlungen über einen R e i ch s t a r i f für die Eijenbahn-er werden von der Bcbörd-e wieder durch allerlei Ausfluchte in die Länge ge- zogen. Die Verwaltung treibt dasselbe Spiel wie im De» zember, wo sie ebenfalls den Abschlich der Beratungen hin- zögerten, bis an vielen Orten deS Reiches Streiks der Eisen- bahner ausbrachen. Scheffel berichtet im„Vorwärts" über den Gang der Verhandlungen. Aus dem Bericht geht hervor, daß die Verwaltung die Tarifpositionen, die sich auf die Lohnrcgulierung beziehen, immer wieder beiseite gestellt hat, ohne sie zum Ab chluß zu bringen. Das Ziel der Organisationen ist die Herbeiführung einer wirtschaftlichen und sozialen Gleichstellung der Ar- heiter mit den Beamten. In einer eininütigen Erklärnng vom 12. Mai forderten die unterhandelnden Verbände, daß als V e r h a n d l u n gs b a s i s ein Einkommen von 6 M. pro Stunde für den Handwerker der ersten OrtS- klaffe mit den entsprechenden Abstufungen nach unten betrachtet wird. Unter Zurückstellung mancher Wünsche der Ardeitep und Angestellten war es schließlich möglich, die Borschläge der Verbände und deS Ministeriums einander sehr weit anzunähern, so daß eine Einigung zu erwarten war. Plötz» lich wurden die Unterhandlungen zum Stillstand gebracht. Scheffel schreibt über die eingetretene KrisiZ: „Die gNverkschastlichen Organisationen haben sich schließ. lich mit der Gewährung von Unterschiedsbeträgen und Ueber« teuerungSzuschlägen trctz alle: B-edenk-n abgefunden. Nicht ans die Form kommt eZ ihnen an, sondern au? de Sicher. st e l l u n g d e r E x i st e n z �e r Eisenbahner. De« Aer, langen d-:r Arbeit, rdertreter nach einer Auksvracke mit oen Verantwortlichen Stellen, dum ReichSverlehr«. und dem Reichs» finanzminister, konnte infolge der politischen Äonsieilation nicht, «-füllt werden. Damii können wir un» alz vernünftige Men< scheu absinden, nicht«be: damit, daß heute der V-erhandliingS- kommission erklärt wird, daß selbst die n. E. so geringen Vor» schlage der Bertreter deS ReichSverkehrZministeriumS, die im Einvernehmen mit den Vertretern anderer Ministerien unS ge. macht wurden, noch nicht die Zustimmung der zuständigen M i- nistet gefunden haben, weil letztere ohne Zu st i«i m u» g der Volksvertretung nicht einen retcn Pfen. nig bewilligen wollen. Damit ist doknmsutieet, daß in langen und kostbaren Wachen leeres Stroh gedroschen wurde" Es hat also den Anickzein. als erhofften die Minister von der im neuen Reichstag vorljerrschenden R e a t t i o n eine Erleichterung ihrer Lage, vielleicht daSEndealler T ar i f b e r a t u n ge n mit den Eisenbahnern, die ihnen ohnehin stets lästig waren, und die Wied?rh»rst-ellimg der alten, bequemen Zustände, unter denen Löhne und Gehälter einseitig durch die Verwaltung festgesetzt wurden. Darum setzen sie plötzlich alles auf die Karte der Volks- Vertretung. Vrslch g8fi?a öie schreckWsmZe:!?. Bon den außerordentlichen Kriegsgerichten in Rheinland» Westfalen ist auch eirve ganz« Anzahl jugendlicher Proletarier zu schweren Zuchthaus- und Gefäugnisstrafcn verurteilt worden. Auf einer Konferenz der Sozialistischen Proletarier» j u g e n d in Hegen i. W. wurde gegen diese Justiz folgender Protest beschlossen: „Die am 18. Juni 1020 in Hagen tagend« Konferenz der To z-alistischen Prolrtarierjugend Nheinlanb, Westfalen« erhebt schärf» sten Protest gegen die nngeheuerliche« Urteile über die an der Abw»h» des Kapp-PutschrS beteiligten jungen Proletari««. Wir fordern von den sozialistischen Parteien und den Kampsorganisa» tionen der Hand- und Kopfarbeiter, schnellsten» all« Mittel anzuwenden, um die Freilassung der Verurteilten zu erwirken. Die genannten Körpirschaften müssen umgehend dafür eintreten, daß dir Eltern der gefallenen Jugendkämpfer, soweit dirselüen Ernährer waren, unterstützt werden. Den flüchti- gen Jugendkümpfern muß unverzüglich die straffreie Rückkehr ia ihren Heimatsort ermöglicht werden. Wir appellieren an die ge- samt« sozälistische Jugend Deutschland», dies« unsere gerechten Forderungen sich zu eigen zu machen und nvergisch überall dafür einzutreten. Die gesamte sozialistische Presse wird um Abdruck gebeten." -'("... � V'- v umviji litzjC i l, C« tvpl inOQl" rea,!« st-h'n al» diese. Mi: diesem' Uebel. das dem Pro�- in der Epoche von iSbg bis ISIS unerhört« L-sten vcr. wt-d du�' �"»7.-"- aussöhnen; denn dieses Ucbel hüllt Auseinandergehen von Wort und Tat ver- Auf i-lchc Woffx jst hj. Propagaui'a die nanze Ä" Unabhängigen xjii arDBen und ,« oanien«ne medr Die Heilung des Haarausfalles durch künstliche Höhensonne, Von?. Kort, Loitei- de« künetl. Hähensonnenbad, Attlj". Daß der Haarausfall nicht durch Haarkraftdalsame Miß ander« chemische Geheimmittel verhütet werden kann, dürfte den meisten bekannt sein. Weniger bekannt dürfte sein, daß eS seit einige» Jahren ein sehr einfaches Mittel gibt, den Haarausfall zu verhindern und neuen Haarwuchs zu erzeugen. Dies ist die Be- strahlung mit künstlicher Höhensonne. Die Ursachen de» Haarausfalles sind teils in der mangelhaften Ernährung der Haarpaville zu suchen, z. B. bei Blutarmut, nach sieberhaften Erkrankungen, besonders nach Typhu» und Grippe, teils sind die Ursachen örtliche Erkrankungen de» Haareö, z. B. bei ringförmigeui Haarausfall, Haarspaltungen usw. Im allgemeinen wird die Heilung des HaarauSsalleS durch Bestrahlung de» Kopfe« mit künstlicher Höhensonne erzielt, indem durch die Be- strahlung«in Erythem(vermehrte Blutzufuhr) der Kopfhaut er- zielt wird, wodurch die Haare vermehrten Nährstoff erhalten. Sehr bald hört der Haarausfall auf und e» setzt ein üppiger Nach» wuchs neuer Haar« ein. Noch mehr beschleunigt wird der Nach» wuchs, wenn, besonder» bei Blutarmut oder nach Grippe, neben den Kopfbestrahlungen Ganzbestrahlungen de» Körpers mit künst- licher Höhensonne erfolgen. Dadurch wird schnell das Blut der» bessert und ist darum wieder imstande, die Haarpapille aus- reichend zu ernähren. Auch wo der Haarausfall auf nervöser Grundlage beruht, sind neben Kopfbestrahlungen Ganzbestrahlnn- gen zu empfehlen, durch die auch die Nervosität beseitigt wird. Auch Glatzen, die jahrzehntelang bestanden haben, können durch künstliche Höhensonne wieder behaart werden, so lange noch «ine keimkräftige Haarpapille vorhanden ist, und dies ist in 80v. H. der Fall. Es ist mir schon gelungen, solche Glatzen durch vier- malige Bestrahlung zu üppigem Haarwuchs zu bring«». Da» sind natürlich Ausnahmefälle. In vielen Fällen gebärt natürlich Ge» duld dazu, um so schöner ist dann aber der Erfolg. (Um Rückfrage» an die Redaktion zu vermeiden, sei bemerkt, daß da» künstl. Höhensonneubatz..««;«« sich Belle-Alli- anceplatz tj» befindet und der Verfasser diesrö ÄrtikelS vo» lO— 1 und 4— 7 Mir ktn'wnl»» Auskunft aiht) hr�r'' umii iliniiri»Biiiini ih Wer treibt Spalwngspvlitrk in den Sttvrrkschasteu? Die Ortkgrupp« de-Z Deutschen S'senbshneMerbandeS hat \ Lchrervcreinichi»liS ihre«Veneratvevftimmlung fort- idiZuZiag im der Hrrilptvorstand möge twe Grunde feiner Wlehnun» beiannt- veoen, erfrchr man aus einer langen Rede eines Ter Weiers dieser Körperschaft nur, der HauPworfiand könne eine« Besch!» h. den er d-.ermal gefasz! hat, nicht mnstoben. Wie in der B-rs«mmliin, ttm 30. Mai, föbet die W.t ber chiet Ba»»n, konnte man auch diesmal nur den Nudruck«townen, daß die Bemerkung eines Sied- nerS berechtigt ist, der ,-rgt-: daß sich der Hauptvoiftand in ge- hA'sigec Weise vom Paric standpunkt leiten läßt, um die»irt- Viel PlStze voryandvn, wie HerrenhäuSIer. Das wcrr auch nicht notwendig, denn wenn überhaupt Verhandlungen stattfanden, und das geschah nicht oft, waren doch nur ein br» höchstens zwei Dutzend dieser bevorrechteten Klasse an- wesend. Da werden es die neugewäblten Stadtverordneten auch ertragen, etwas unbequem zu sitzen, aber die große Millionenausgabe ist zu vermeiden. Eine solche große i Autgabe heute zu machen, hätte kein Mensch verstanden. � Wenn die Verhältnisse einmal besser sind, und das wird 1 noch eine Bett dauern, dann kann auch auf diesem Gebiete Neues geschafft werden. Vorläufig wird das Geld zu ' anderen Awecken notwendiger gebraucht. Zur Entlastung der Mietseinigungsäinler. d-s graHcn. Es ist lächerlich, ivenn in einem Verband, der für das Lichbcst inmungsrrcht seiner Mitglieder eintreten soll, eine Hand- voll Mer.'chcii 10 OVO Mitglieder bevormusndcn und ihnen aus Grund cmcS verstaubten Paragraphen das Recht Venveiaern, den zum Vorsitzenden zu wähleri, zu dem sie Vertrauen heb--.». Int«- � EW... DD------ JerlWafti Mollen, die m dieser Reinheit nicht emmal mehr m den NoSke» gneden berät gt wird. Aus verschiedenen Aeußerungen einzelner Mitglieder de» Hauptvorstandes war ersichtlich, daß sie den Kcarflikt ans die spitze treiben wallen. Sie schrecken vor einer Schädigun« deS Verbandes nicht zurück, um den zu beseitigen, ber cS wagt, vor der Politik der Arbictsgemeinschaften nicht stramm zu sieben. Räch einer unwidersprochen gebliebenen Erklärung hat ein Mit- glicd de« Haichborstandes geäußert:.Lieber werden wir den D.(?. 55. auf die Hälfte reduzieren, als unter diesen Umständen Vrierarbeiten. Ilm nicht dem Hauptvorsiand Ge'cgenheit z» s>ebcn, die Ortsgruppe D-rlin zu zepürcn, bat Genosse Geschke die öersammlnng eindringlich, ihn bis zur Verbandsgeneralversamm» tnna im September nicht zu wählen. Ruf diesem Berbardstag soll die Abrechnun» mit dem Hauptvorstand erfolgen. Daß diese Abrechnung eine gründliche sein wird, haben die bisherigen An». ttnauder'ehu'.gcn gezeigt. AI» besoldete Mitglieder wurden in die Ortsverwaltung gewählt die Genossen Alibor, Hermann Schul», Pauli! und Pietsch. ES kommt dielsach vor, daß eine Mieterpartei im Vsrhand- lungStcrmin vor dem Mieteinigungkamt über die erfolgte Ladung ihre Verwunderung ausspricht und erklärt, der Mitwirkung des Mieieinigungsamtes hätte c» gar nicht bedurft, wenn der Ver- ! mieter unmütekbar mit ihr sich in Verbindung gesetzt hätte, ' wäre e» leicht zu einer Verständigung gekommen. An die Ber- . mieter richtet di« Deputation für das Wohinuirgswesen daher die dringende Bitte, fortan das Mieteinigungsamt ztveck» guUm- mung zur Kündigung usw. erst anzurnfen. nachdem ihre Eini- gungSvcrsuch: mit der Gegenpartei fehlgeschlagen sind. Die gleiche Bitte ergeht an die Mieter für die Fälle, in denen sie antrag»berechtigt sind. Diese Mithilfe aller Beteiligten ist un- erläßlich, um den sehr belasteten MieteinigiingSämtern unnötige Arbeit zu ersparen und sie so zur sach- und fristgerechten Er- ledigung wirklich zwingender Anträge in den Stand»u setzen, sie liegt also im Allgemeinintereffe. Eine„Fügung Gottes". Der Mord an dem Oberlehrer Hemberger ist ziemlich auf- geklärt. Jetzt wird noch mitgeteilt, daß zu der Zeit, in der der Oberlehrer ermordet wurde, im Grünauer Forst die Leiche eine» Dfrii'idr chkcitScrklSrvnq hez Lchiebsshriichs im versichornng»- «werbe. Vom �-ntralverband der Angestellien wird uns ge- chrieben: Das ReichSorheitSministerium hat den«in 4. Mai lVLv gefällten Schiedsspruch für die Angestellten der Provision»- iieveralagcnjeu für allgemein verbindlich erklärt. MaiiueS aufgefunden wurde, die die Frau Heinbergeg. als die >«r roß-Serlin. Das Heim der Eroß-Berliner Stadtverordnelen. Die am 2V. Juni zu wählende Ttadtverordnetenver- .ommlunz wird aus 225 Stodiverordneien bestehen. Für ihre Sitzungen müssen Räume beschafft werden. Der Minister hat den Berliner Magistrat angewiesen, für Räumlichkeiten Sorge zu tragen. Der Magistrat ist zu dem Entschluß gekommen, den jetzigen Stadtverordneten- fitzu!>gL!qal dazu herrichten zu lassen. Zunächst war daran »sbacht, den Saal nach der Seite, an der da» Präsidium sich befindet, zu erweitern. Die Durchführung dieses Pro- jektc» beanchrncht einen Kostenaufwand von 3� Millionen Mark, eine Summe, die der Magistrat bei der heutigen Finanzlage nicht glaubte ausgeben zu dürfen. Die Bau- Verwaltung machte deshalb den Vorschlag, die Sitze im Saal enger aneinander zu rücken, dis sreigewordenen Gänge zu kassieren und so die nötige Zahl der Plätze zu gewinnen. Zwar müssen die Stadtverordneten andere Platzinhab-er ersuchen, auszustehen, um zu ihren Plätzen zu geladen, aber diese Unbequemlichkeiten sind in Reichs- und VtaaUparlainenten auch vorhanden. Im englischen Par- r.ment hat überhaupt nicht jeder Abgeordnete einen Platz. Tin dort große Tage sind, und die Abgeordneten sind .»irklich ziemlich vollzählig zur Stelle, müssen eine ganze Ldrzahl von der Tribüne aus den Verhandlungen bei- wohnen. Und im alten Herrenhaus waren auch nicht so ihre» Mannes bezeichnete und auch beerdigen ließ. Der Mau» hatte seinem Neußern nach den besseren Ständen angehört. Er wurde beschneben all 1,70 Meter groß, kräftig, mit grauem, starkem Haar und ebensolchem Schnurrbart. Betleidet war er mit dunklem Jackett, dunketgestreister Hose und dunklem Pale- tot sowie gelben Schuhen. Bei der Leiche wurden gefunden ei» Bund mit sieben Schlüsseln, ein Kneifer mit brauner Horn- sassung in einem Etui mit der Firma Paul Krüger, Berlin, Roßstraße 14, ein Taschenmesser mit Hülle, eine Haarbürste, ein Bleistift und eine Schere. Da die Beschreibung de» Toten ungefähr mit der Be- schreibung de» als vermizt gemeldeten Dr. Heinberger überein- stimmte, wurde dessen Ehefrau hiervon in Kenntnis gesetzt und fand nun die günstigste Gelegenheit, den aufgefundenen Toten als personengleich mit ihrem Ehemann zu bezeichnen. Sie nannte diese Gelegenheit bei ihren Vernehmungen recht doppel- sinnig als eine„Fügung Gottes". Die Rachrichtensaminelstelle über vermißte und unbekannte Tote beim Polizeipräsidium Berlin ist nun bemüht, die Person- lichkeit de» fremden Toten zu ermitteln. Im Besitze der Frau Hemberger wurden noch zwei Schlüssel, ein Hau»- und ein Korridorschlüssel, der Kneifer in Hornfassung mit Etui und die Hülle des Taschenmessers vorgefunden. Diese Gegenstände können während der Dienststunden im Zimmer 45«. de» Polizeipräsidiums(Erdgeschoß) besichtigt werden. Bei der bevvrstehenden Reisezeit sei darauf aufmerksam gc- macht, daß in diesem Jahre von den erwachsenen Zöglingen der städtischen Blindenanstalt, Oranicnstraße 20. bei Lieferung de» Bindfaden», Hängematten in alle» Größen angefertigt weiden. Die Bestellung kann an den Wochentagen von s—ll Uhr erfolgen. Auch an die Stuhlflechlerei, welche die Anstalt betreibt, sei bei dieser Gelegenheit erinnert. Die zu flechtenden Stüh'e werden auf Wunsch au» der Wohnung abgeholt und wieder zugestellt. Versammlung aller llvestpreußrn de» Bezirk» Osten und Lichtenberg am 17. 0. abend» 7 Uhr in den Andrcasfeftsälcn, AndreaSste. 21. Aufklärung über die Abstimmung. Turner und Gpvrtgenossen. Heute abend Versammlung Zelle st raße 12 Mclnlckendvrf. Elternabend. Am Donnerstag, den 17., nicht Mittwoch, abend» 7'/i Uhr, findet in der Aula der 5. Se- meindeschule eine Zusammenkunfl der Eltern der 2. und 5. Ge- 1 meiubcichule in Reinickerdorf-West statt. Der Gemeindearzt Genosse Dr. Drucker spricht Über:„Gesundheitliche Schulkiuderfür- sorge". Freie Aussprache. Elternbeiräte sorgt für guten Besuch. Aus öen Lrstamsa'ionen. 10.»lstrkbt. Die Lunlllionäre und Eenossen werden ersucht, sofort alle Plaliaie. Schilder und Fahnen bei Müller, fitcmmeu« Straße B, Laden,»bzuliefein. 11. Distrikt. Die Legitlmatton-n zur FunlittonSrkonserenz am Donnerstag im Lehrervereinshous find am Mittwoch vom Genosse« Kinff abzuholen. tun« Inn« ö. Ablsilung vom Genossen Korfs, Elisabeihkirchstr. 18, abzuholen. lt Distrikt. 8. Abteilung. Donnerewg, 17. Juni. 7 Uhr, Ssienr- ficht Kommunalwählerversammlung in der Schulaula Alb echtstr. Treptvw-Vaumschulenweg. Donnerstag 7 Uhr finden in beiden Ortetoilcn össentlich» Wählerrersammlungen unter freiem Himm» statt. Für den Ortstsil Baumschulenweg vor der Kirchs und für Trep- tow Gräfe., Eck« Plesser Siraße..„ ,, Schönebeeg. Donnerstag, 17. Juni, 7 Uhr bei Berg, Feurigstr. 1»» erwstterle vv.stondssitzunq. Di- Obleute der Kommisstonen nehmev varon teil.— Freitag. 18. Juni. Extre.'ahlab-nd in allen Bezirken. i Bezirk Donnerstag.— Die Frakiionssitzung fällt am Freitag aue» Eharlottoaviir«, 8. Gruppe. Tonnerstag. 17. Juni, 548 Uhr, Gxnw zahwdend bei Kühn«, Narburger Strohe 1». Da» Erscheinen aller>8 dringend notwendig. Verelnskalender. Angestellten. MitgN-dorverssmmlung«» Zentratv-rband der...................-. Donnsrvtog, den 17. Funi. Fachgruppe 6 a und bq» »»gros) 8 Uhr Prachtfale Ait-Beriin, Blumenstrasss 10. Deutscher Tranoporiarbeitcr-Vertand, Bezirk Groh BcrNn. Han- delshilfsarbeiter und Arbeiterinnen aus der Leder- und Lederwarew blanche(Handsl und Industrie) Sitzung der Beilrauensmänner- Danneretog 654 Uhr bei Witte, Postftr. 29. Deutscher Werkmeister-Verband. Sämtliche Werkmeister v« Elemente- und Balterlefabrlkotian versammeln sich am Donners. og. den 17. Juni, nachmiHazs 8 Uhr, Im Bureau Stralauer Str. 661. Angestellt« des Mäbeltzanvels, Kunstgewerbezeichner und Werw meiste.- de, Mödelhandels und der Kredithäus-r. Am Donnerstag, de» 17. d. m., obend» 754 Uhr, si»d«t im Schullheitz Ausschank, Neu» Iokodstr. 24.1«,«ine Versammlung obiger Angestellten, weiche e�» Afa.Ovgrmisation angehören, statt. Tagesordnung:„D!e neuen Haltssitze noch dem Schiedsspruch für den Möbel-Handel und dl Kredithäuser.- Referenten:„Silbe.rna-nn vom Z-nlro>lvirband der Angestellten und Rcd-r vom Bund der technischen Angestellten uiw Beamten. Betriebsräte der Bekleidung,, und T-xiil-Industrie. Unter- grupp« 4, Wäschssabrikation, Konfektion. Donnerstag, den 17. Juni, nachmittag, 6 Uhr, Versammlung in der Cchulaula Weinmeisterstr.>o- Tagesordnung: 1. Bericht über die De Handlungen mit der Eewe-w schaftskommisston. 2. Wohl der Delegierten zur G-eneralversammlui» Erscheinen aller Betriebsräte unbedingt ersa derlich, da die in d-- letzten Versammlung vorgenommenen Wahlen ergänzt resp. endguvw festgelegt werden müssen. Zentrale der Betrieb» äte. Der sozialistische Studentenbund veranstaltet Donnerstag."" 17. Juni, in der Untversttäl, Hö.saal 140, abends 754 Uhr. einen Bo trag von Harry Gras Keßler über das Thema:„Soll Deuischland den Völkerbund eintreten?". Arbeitslos« Lichtenberg, Frledrichsseld», Karlsherst und Stral»» Am Donnerstag, den 17. Juni, nachmittags 2 Uhr, findet in d« Aula Parkaue ein« Arbeitslosenversammlung statt. GeschSstlichs Mitteilungen. Das von Herrn Dr. Kiopstock gegründete Institut für w ed� zinlsche Diagnostik blickt heule aus«in zwanzigjährige» stehen zurück„ Verantwortlich für die Redaktion: Leo Lledschütz, Jriedeno�: Ve anlwortlich s d. Inseratenteil: LudwigKomeriner, Karlshow Vsrlagsgenastenschasl„Fieihell", e. G. m. b. H., Berlin— Druck' Lindendruckerei und V-rlagspesellschosl m. b. H., S6>>ssbauerdamM> Gcsetzeseriflntsmngen fDr Srlielter n. Ilnsestcllte HEFT 2 0er ksttlM-oöZNko» II!i!!ti»!»IIl!lltIi!iiIlii!>I!>M Von Rudolt Weck, Arb.-Sekr. Preis 2.S0 M. Ist für jeden Arbeiter u. Angestellten im Kleinbetriebe unentbghrSf'h! tehensRttsel?«ken)er. Verleg: Bucliftaiiiil.,)Frei{ielt ssunt. ab auf 80 Pf. je Pfund herabgesetzt. ASvftnslf bsnstrsß« 21, KceH�ishof tffiiwstr. Sarechstuaden wechantuae von 9— 12, 2— 6 Uhr. Nur Z fr: IPrelse: 5 M. m. 7,30 M. hBne naldrl'ehe Parben a Portnee mit echtem FnedensV annchnk n. ichriftlicher Qenntie (leidkrenen. RrQcken- Stlttzlhne. Mond- fÜ® v'hOiSt Ünicrsachunr uratis. Keläe Luiciisrre ae. Easmer-Tanxsplele BiUnwstr.i. i® SelbnlttijU'j. Telephon: LUtzow 2305. Tiflleh?'/. Uhr Orl«" t iselias Ba lett m Scliönfüit�änze Spiralbokrer T chti ScTiaiircelSeiaen neue. k«u(i Mfllier,_____ •trete' 38(Alexsnderplatz. nur Neue ooo-.oocoMocooooootcoooMoooeocooaeeoooooooooooooa Sctawelzar Ornicn, Am Pdedrlchiheln'e9i2. Alittwoch zum 1. Mole: Die Mac3U A Sie,) Pabrtk a-Pinedlt: Uotikaw.fcyair. 21. HaneteacdiSit: Qotzkowskyatr. 13. II. Oeachllt: MSckerastr. 112. 1 III.( ieachglt: SchSnkaoser Allee 17«, an SiMlaNtr Pltll IV. nenchült: Wim'rudurl, rhlaerf f. 74, kliftöfl K�fafäiaht, (Ztrii und Wsctöa'et kauh bOtlutzaliloutl |«2)€Srt2fMö jtIIä W 9, LinUstraöc iC. 1.: Uitzow STÖS und SSlbu für dia Abend- Fr«.ilieit müsß9n»pfiwsion* b!z 10 Dhr vorinittafirs. iür«lEn(.'arau�eievedau TashiadUUr nachm.. der tspcUiiion Schiff- 1 baiierdamui isteUigeiielartscln' Set Sltenieirit Von Dr. Kurt Löwen stein Preis 2.25 M. erscheint am Sonnabend. Organisationen erhalten Rabatt. Bestellungen richte man sofort an die ZMHmhlkllg„Freiheit". Breiie Strühe 8-3. Xnnatim» I In allen iinaditionen des Verläse« KLEINE MMN Oeschametc»«' r Berlin NW 6. Sch ffbaU dämm 19 Das fleberschrlftswort Z.— M.. Jedes weitere Wort Im Text 1.50 M. netto; StellenKesucfae: Ucberschrlflswort 1.50 M.. Jedes weiter# Wort Im Text 1.— M. I V e r H fi u f e CerdineavevLoat Dentach. Landtbersar StraBe IZ. CurdiaeaverkeaA Penaur 4,1 Mk.l'i llbeitdetken. Stnrea. Üivaadecken. Betiwäselie, -dnilrelair.< tlu« T rup-.«. Nlhmaschlne veikanft Kuna. Kominteaar StraBa 25. Hibßl Chaieeloneuee. isa— w« <00,—. Metalibantn 250.— k.a 2000.—,»cltza Scbdlaimmer Idelcl-a,-stucu�lalr. Ala, Oueb- v>elten killlei 5cdl»l- rlmnier. kellrictie. uiiSbaom. >,«.100 k,eilerSvi«eelacbrauk. w«b»e>mmar. Speiaer mmer. Sola Umboalaa. Xacben, Neieraborra, Ltr.41 2aliluM»a» erlelcbleruu#. Hflufgßsoclie ' Nähm 33 Clii» e(aneh rcnara;urfähi|(j kauft Wolf. Peldzcugraciaieistr 4. Moabit IS92. Blektromaterial kauft Qänucliel, t aua�tr, AS, Hol II. (irammoalion- l'la ich. auch Bruch. Stephan, Neu- kd'ln, laaratralc 12(Ra'i anal. Lern. Schellack kauft Herbst, Tapeile er, Orot; Maml.nrtcr Str. la 19,_ Pirnis. Lacke, kaufeu Qebruder Porowski. HueUe. aausiiate I Nallend.rl 2.17». Tftnoel. Schellack. Laim. I'.eni n sowie tänill. Materialien kmiti Schmidt 5< Wehner. Pein kallin.r Str 21. EntUssuiicsanzftea. Ulster. Stiefel kauft Wanner, Dragonernr. 8. Bindfaden. Sattierftrn. Packleinen, Mfti eUtoHe kau t herbat« Tapezierer. Große hawihtt'ger Str 1» 19__ Pfan ischalaa. _______ Wertaachen. kanli mii ROckkaufl- recht Schmidt& I-8:p«-. afa— apTechl". V, ac•ene ,_b"pobl'5> Sprachlehrer" Ci 4«" vrle'po"�' v Preünufrnd. xnterhalienei. anoitbi Lt. Ueien Lichtenberg riaxhagenerstr. 29.___ Fah' radmäntel.»•"«. 95.—, 10 115— M-»»".« Schlauche 2«-. 32.-. 35— M- Kraus. Ur Prankiurter Str. 52, nauentJ,� I ehrnparrel�mnl. kleine StegllH' öf seüt wrß sßiesßRgii MBismem fcr Jrelbcir'5.r nitiiiGiiohuißrlßKolleien! BsstßsWßibmaterifii' Änzelpt! ».trubert* i «ft Vetzunsprei , voraus jäHbai sämtliche Poftc lanö und Gest auf Bednttlon ni Fernsprecher M fficts lv Die Be ' Millionen 5B?It werden Paris übertr Tis Aus-zabc haben vieliacl Körperschaste Städte mit! aene Gemeir llnd Staates Wenn di wztc, durch vie Mehrheil sws dem Bo! leine kons treter nur in Partei fti . Wir teifj tischen Mach fcorlamentari Proletariats ßing von B ! ch e i d e n d �stieindlicher Aber immer! i e u c n V c de; Wohl de, Mlosc Pio ke n V r o p lqqe der Gen Reiben. Wir fori |[i.e qklczcmcii dienen, auSsc Migeielien vi �aS und Br �esen(P?rs ieusiung, Be �ertried von dellunss von Verwaltung! v- en. die s «estaitungstt � Wir ver Wohnung suwirken, d lowj- ai �worden we '''eit eS die nenügei Ijtflcn, wo! vkiuscr und 'nd Ledi .. Die Vr �Nmgsqese Mußfassun� ??dquert. Nechztssc �dten. v o.1 werden, Raupten. fefer aeke �liite r ÄI° I i g "«'ident H russischen �aiiqlos" 'Ich}011 i i au a,°.u n e N"I !»- l!? ob c �.keit 1,. bietet t �.stsflächei �-ne. toci dzw�chon tz�unq t �auen Wenn Sr.to wese saunend Man 5 nur