Nnzelpreks 20 pfennkg-?. Vonnerstag, öen 17. Juni 1�20 vi» �»»id»!».»»'«i'eini moraen«'no Sonntags und Nl.ntag» nur einmal. Le» �»»««»prei» de'r�-,1 M reier?»«-»i,nn in« i ,i:i. o'.: rii I 1000 m. IM »»ran» zadldai, r>m>»er Sp-»i»!pn fel»l>«»ziliplr z»y Für»»»pe>nn nrdmn, Umtlichr PpftnnNa ien d!isi,llnn�e» eni�eae». iluter?i,e"»'>n� i-rzpaen für Neulich» tan» und Gesleireich I«.ro I».,«Ilr du, n bei n» Uu?!nnd 21 5.1.Mi. v-iftili.lj Ua!u»o. -uflchlaz, x»r Biirf für vtutschiand and Oesterreich 20.00 III. «edaltwn im»«Spedition! Verim««.«. Zie iffliauervam« 19 tu, y«r»iprecher! ttmt Sorben 833—30 um» 0708. Nummer 23t* Menö-�usgave Di# achtaefpaUenc Noi parkiNezeil» oder deren Raum kostet Mk. einschließlich Teuer« a», ich'ag K eine)l»ne qen: Da»''eit�edru. Ztt»it?vnncrt»amm IW Aernlpeechee: 91«t«tinrbpn fis:i_3«, Viichl'aiidlun' Jcmru« X64fi „FreihcU-»Luchbruckcrct Zcmrum-030. berliner-Organ ber Unabhängigen SoiialömioFmtie OattfäMnöa Sie Seaieru«gsbi!dmg. Auch Dr. Mayer lehnt ad! Wie wir bei Nednktionsschluh erfahren, hat Dr. Mäher die Ueberuahme der jinbinettSbildunst abgelehnt. Gegenwärtig wird mit dem bisherigen Präsidenten der Nationalderiammlnng, dem Abg. F e h r c n b a ch, wegrn Urbernahme der Kabinettsbildung verhandelt. Der„Vorwärts" behandelt die Bildung eines Mi» nisteriumS der Mitte, das heigt ein Ministerium. daS aus Demokraten, Zentrum und Deutscher Volkspartei iwammengefetzt ist, bereits als fast feststehende Tatsache. Reichskanzler soll Dr. a y c r- Kausbeurcn werden, wäh- rend die übrigen Ministerien folgendermaßen beseht wer- den: Inneres: Koch, Auswärtiges: v. Rostih(früherer sächsischer Gewndter in Wien), Wirtschaft: Wiedfeld, Finanzen: W i r t h, Ccbah: v. Siemens, Arbeit: S t e- per wald, Verkehr: Gröncr, Reichswehr: Gebler, Justiz: Hcinze. Zentrum und Demokraten hätten dem- nach je drei Vertreter, die Tculscl>e Volkspartei einen. Die Herren Grüner, der frühere Generalleutnant, und Wied- selb, der früher im Staatsdienst war und jetzt Direktor von Ktufp ist. gelten als Fach minister, zählen aber politisch auch zur Deutschen Volkspartei. Ob die neue Negicrunq in dieser Form wirklich zu- stände kommt, steht aber noch nicht fest, da von Dr. Mayer noch keine Antwort vorliegt. Das Ministerium der Mitte würde im Reichstag über keine Majorität veriügen. Es ist also auf die wohlwollende Neutralität von rechts und links angewiesen. Tie Rechtswzialisten werden diese Wohl üben. Der"Vorwärts" sagt darüber: .In einem parlamentarischen Staat stürzt man Megierungen. Wenn man selber an die Macht kommen will. Will oder kann man das nicht, so wird man immer bedenken, was die Folge des Regierungssturzes sein würde, und wenn man zn dem Ergebnis kommt, datj das Ministersrürzen im Augenblick nur den im Hintergrund lauernden schärfsten Gegnern zugute käme, so wird man sich die Rache noch cininal übcr.cgm. So erklärt ei sich, das} die Sozialdemokratische Partei gegen die Nene Negierung nicht sofort— gleichgültig, was s i e tut— w i e ein Stier mit gesenkten Hörnern an« rennen wird. Wenn eL Leute gibt, die unter allen Um- ständen eine Regierung der Rechten haben und die Sehnsucht der Deutschnationalen nach unbeschränkter Macht befriedigen wollen. so mögen sie da? Geschäft, das sie begonnen haben, zu Ende führen. Die Sozialdemokratische Partei wird sich aber von solchen Bankerottpolitikern ihre Tak.ik nicht vorschreiben lassen." Im übrigen setzt der„VowärtS" seine Schieber» taktik, die Verantwortung für olles, was da kommen Brarsco.izsrsruiamn rmmsacB&miit/zxMaB mag, auf die Unabhängige Soziakbemakratie zu walzm. unentwegt fort. Er lügt, dab wir eine Regierung Hclsferich- Liidcndorff getvünscht Höllen, obwohl er wcib, da» eine solche Regierung bei den gegenwärtigen Machtverhältnissen in Teutschland ausgeschlossen wäre und nur politiichcn Kindsköpfen vom„VortvärtS" als Schreckgespenst vorgegaukelt werden könnte. Ter„VortrörtS" redet von dem„Dolch- stofz in den Rüchen der Aibeiterklaste", den die Unabhängi gon geführt hätten, eine Vehauptlrng. die genau so Nor»nd genau so gutgläubig ist, wie die Ludendorsss von der Er- dolchung der Front. Aber all dieses Geschrei wird schon durch die einfache Tatsache widerlegt, dafz auch die Rechtssozialisten selbst nicht in die Koalition gehen, owvohl zwischen den Herren Heinz«, Gröncr und Wiedfeld und den buhnigen Koalitionsgc- nosscn der Ncchtsjozialisten, wie z. V. Blunk. Gothein und Dernburg ein wesentlicher politischer Unterschied auch mit der Lupe nicht zu entdecken ist. Die Rechtssoziglistc» hätten uns sehr gern zur Fortsetzung der bisherigen Koalitions- Politik gehabt. Wie sie selbst dabei die Rolle der Rücken- deckung für die Bürgerlichen gespielt haben, so sollten wir ihre Rückendeckung gegen link» abgeben. Im übrigen hätten sie mit den Bürgerlichen zusammen dieselbe Politik fort- aestvt, die so völlig versagt hat. Selbst, wenn man die Koalitionspolitik mit den Namen Noske und Heine noch nicht für genügend charakterisiert hält, so darf man wohl daran erinnern, dost trotz deö Erfolges des Generalstreik» im März die Koalition so völlig versagt hatte, daß nicht eine von den gewerkichaitlichen Mindestforderungen durch- geführt worden ist. Im Gegenteil, genau wie unter Noske, ist die Reichswehr wieder zu einem machtpoliti chen Instrument der Reaktion gemacht worden, war diese Regierung vor einem gclvaltsanien Sturz von rechts nicht weniger als sicher. Das geschah unter parlamentarischen Verhältnissen, die eiwer Koalitionsregierung weitaus günstiger gewesen sind als die gegenwärtigen. Ein Versuch der Unabhängi- gen. in der Koalitionspolitik sozialistisch)« Forderungen durchzusehen, wäre schon in der Regierung an dem Wider- stand der bürgerlichen Minister und auch an dem ihrer mhts'ozialistijchen Kollegen gescheitert, erst reckt aber an deni Widerstand der bürgerlichen Majorität im Parlament. Ist aber für den Sozialismus nichts zu erreichen-- und der Sozialismus läßt sich nur im Kampfe gcg.n und nicht in der Koalition, in der Arbeilsgemeinschast mit der Bourgeoisie erreichen—, dann wäre da» Resultat r.ir eine Kompromittierung des Sozialismus und eine Schwächung� des proletarischen Klassenkampfes gewesen. Die reckitssozialislischen Spuren schrecken, und deshalb lwt uns das LiebcSwerbcn der Rechtssozialisten um die Unabhängige Sozialdemokratie. die sie vorher und nackcher nickt genug verunglimpfen kö,:- ncn, stets nur ein ironische» Lächeln abgenötigt. Mm Bcrltefong Ammkks in AM. türkischen nationoWiischen Stveitkräst« sät ien I S m i d ange- grifftn. Hefiy« Ä'önipfe Kitten vor den Vercid guireölinien si.pt> II. U. London, 17. Inns. gefinnden. Zahlreich: Flüchtlinge seien in Haidar Pascha 'Da? Au?wärt1gc Amt in Wasbingion dementiert offiziell angekommen. Nach den letzten Nachricht n hätte die engüsche dir Gerä»ke. tvonoch Lbcrst House na-h Europa gegangen sei, Garnison noch nicht in den Kampf eingegrisicn, um die türkischen um die Seroini-tirn Slaote« in Spaa zu vertreten. Unter den � Sicgicru.igSlruppcn zu unterstützen, die sich auf Jömid zurück gegrutvilrtige» Vorhalt üsien tvärden die vermutlich nicht irrten sein. auf der Spaaer Vercinizten Staaten Konferenz ver- ziehen. M Wl sarismö!n?rnn?reich. 70 000 Franzosen im Orient. 5i?Z OrlfUfflf| fC(£1)005. Revision des türkischen Fricdsnc.vrrkragts..»».», P» r r», ig. Jum. , r vr o>. 1-«; Der HcereSttukschust nahm Mittwoch den Bericht Andre vu'. Le fe vres über die Grundzüqe des Entwurfs zur Reorga- -Daiky Telegraph meldet, daß bei der Abimcklung �r Griew. Armee entgegen, den der KricgSminIster in ,u ,di,».mm,,„>.,«»>,«-»„d-.,,. T„ Mm«., plötzliche Abreise PcnizeloS nach London und die Reite deS Groß- 1«'frstigt sei, nicht mSgl.ch wäre, sch-n jetzt eine Militär. vesirS nach Paris solle damit im Infamincnhang stehen.~ Dir 1 dienstdaner unter zwei Jahren in Aussicht zu nehmen. Fee» armenische Frage sei fast nicht zu lösen, da niemand daS Mandat über Armenien übernehmen wolle, wed r Frankreich, noch Eng- land oder Amerika finde sich dazu dereit. Tie Orient fragen büßten neu untersucht werden. Kritisch« Lage an der asiatischen Küste. Pari?, IV. Juni. ncr äusjerte sich Ccfeore über die Verwendung der franzijsisci»en Bestände im Orient, wo gcgonwärti, ungefähr 70 000 Mann stch-n. Die NeiMtagSohgeordneten der Kommunisten. Wie die .Rote Fahne" mitteilt, ha! in Ebcmiiitz der dort gewählte Hecken j auf die Ausübung de» Maneai» verzickiet; an sein« Stclle ist!-. Klara Je l ki n getreten. Klara Ze-kin. die an der Spitze der j bercels im Frieden-10 ONll ,* a nu s t f n in E l NZ! m- Soziaiiskische Schulpolllik in der Skaökgeme'mge Berlin. It.-I-. Wer die Verhandlungen der ReickSschuktz konfercnz aufmerksam verfolgt hat, dein wird sich mit aller Deutlichkeit die Ueoerzcugung eingeprägt haben, duß die dringend notwendige Umwälzung unseres Schullocsens in erster Linie eine politische M a ch t f r a g e ist. Seit vielen Jahren haben die begeisterten Ideologen für eine � gründliche Umgestaltung des Schulwesens gekämpft und ' einige wenige durften auch auf der NcichsschulkonfercnZ ihre Stimm« mahnend erheben. Jedoch die übenoältigcnde Mehrheit der Schulmänner ist stoelkonscrvativ, berauscht sich an der Güte dcZ Bestehenden und kämpst lvie ein Löwe um die wissenickiaftliche Höhe der höheren Schule als Ge� lchrtcnvorbcrcilungsanstalt. Der Sozialismus ist gewiß kein Verächter der Wisien- schaft, doch es ist Heuchelei, wenn man mit dem Abbau der höheren Schule die Wissenschaft gefährdet glaubt, obwohl man doch weiß, daß höchstens 1 Prozent der Besucher der höheren Schule für' spätere wissenschasUiche Mitarbeit be» rufen ist. Die höljere Schule ist auch längst nicht mehr, was sie einst sein wollte, eine Gelehrtonschule. Sie ist längst eine Beriifsvorbereitiingsanstalt geworden für jene Berufe, die. weil sie Macht, gutes Einkommen und Ehre einbringen, die bevorrechtigten Stände sür sich reservieren wollen. Da» Ergebnis der ReichStagSwnhlen zeigt zwar eine beträchtliche Siärkung des revoliilionäien Willens der Ar- beiterschast,»nd insofern bedeutet sie einen Sie,) der Poli- nk der U. S. P. Aber noch ist der sozialistische Einfluß nicht stark genug, um positiv im Sinne sozialisü'cher Politik durcksdringen zu können. Wir können daher sicher sein, daß, wenn dieser Reichstag arbeitsfähig sein wird, er in der NeichSfchiilgcsetzpebiing höchstens ähnliche kailtschnkartiye liberalisierende Bestimmungen schassen wird, wie sie die Reichsgesetzgebung in bezug aus die Sckmls bereits nieder» gelrat bat. Dach di« Schulsrage verlanat im Interesse de» Proletariat» dringend energischer Maßnahmen, da man Vau oben höchstens wohlklingend« Phrasen erwarten kann, s o daß die Umwälzung von den Gemeinden aus kommen muß. Um so dringender wird eZ lein, daß in das neue Groß- Bevlin eine überwältigende sozialistische Mehrheit unter dem ausschlaggebenden Einstnß der lt. S. P. kommen wird. Die Gemeinden können ans dem Gebiete von Schule und Er- ziehung selbständig allerhand schaffen,»nd die Arbeiterklasse dnrch die Wahl Einfluß erringt, dann wird die Regierung eS nicht wagen können, dem ausaesprock-enen Will m Groß- Berlins zu einer proletari cl>en Entwicklung imiereS Schul- Wesens allzu große Hindernisse entgegenzustellen. Leider ist es den Reaktionären in Preußen gelungen, die soziali- stistli« Stoßkraft auf dem Gebiete der Schule zu zerst'litlernt leider bat da» Gesetz Groß-Berlin den einzelnen Bezirken auck) eine ziemliche Selbständigkeit gelassen. Als Sozialisten kennen wir für ganz Groß-Verkin nur ein einheitliches kulturelles Bedürfnis: Abschaffung der Bevorrechtung der ständischen höheren Schule und ihrer unberechiigten. beträchtlichen sinan- ziellen Unterstützung aus öffentlichen gemeindlichen Mit- teln: Erweiterung der Bitdiingsmöglichkeiten für die Kin- der der großen Masse de? Proletariats. Gerade wir wollen der Begabung und dem Talent den Weg zur besten Ausbildung für diese Gemeiw'chaft ebnen, doch der Weg muß frei werden für alle, niebt versperrt durch die Mittel- und Minderbegabten der besseren Stände, nicht verbarrtfadieit durch Scbulgeldbarrwre und saziale Not. Durch Sicherung dieser allgemeinen Grundlage kann die Stadlgeiueinde Ber- !in den einzelnen Bezirken ihren Willen aufzwingen, wenn die Unabhängige Sozialdeniokratie in dem Stadtpanament Berlin der ans'chlaggebende Faktor wird. Zunächst gilt eS. einem furchtbaren sozialen und er- ziekiernchen Mißstände durch Schafkung von obligaio- r i s che n Schulgärten für das 5» bis zum vollendeten 7. Lebensjahre abznhelien. Uwere untei ernährten vrolela- rstchen Kinder sind mit dem k>. Iabre sicher nicht icbiiln is, viele von ihnen sind so schwach und kränklich, daß selbst eine oberflächliche ärztliche Untersuchung sie von dem Schulbesuch zurückstellen würde. Aber auch sür die übrigen würden sich bald üble Folgen eines zu sriilien Schulbesuches— wie Blutarmut, Gewichtsabnahme. Kurzsichtigkeit. RückgralS- Verkrümmung— mbänaniSvoll bemerkbar uiackx'N. Das HauS aber bietet keinerlei Mrälickkeit für geordnete er- zieheri che Beeinslustiing. Man loll doch nicht vergessen, daß «in der i,,. O...... I r, r a Ze l l I n neire'.en..'nara Sellin, die«n oer lspiye oer! vorvns>1>> ,s>- ri!■».. u u ,,« ,>>,>> i 1, 1» �, II.. III. Nach einer Londemer Moldnnig de?.Tomp-" w.rd die Lag« Neick»s!isie der K. P. D. sians, ist zugunsten von Paul L o v i j m« r w o h n» n g e n bansen mußten, und daß dieseS Woh- der asia lache» Ä liste der Meermigen kritisch. Die»nrlickaeuctea. nunaselend beute oeradezu unerträglich aeloordcn ist. Dazu fiv.timcn die vrnährunliSschwlerinkeiien tn- i V?r cil�eiiikincn Tcuc'ruiia. TciS alltieincin? Elend ist diciei» Gebiete so qeftieaen. dnb die(jenisindliche Hilse jfit mit Iii» aslende» SL'iofcnaljnicn cinflreifcn njiifc. Eine solche ist die Einrichtung der Tchnlkindergärtein Binder sind hier von 5 bis 7 fahren in spielender Be- Äicistignng z» de» e> nstcren Dingen de? Lebens körperlich lind geistig hcran�nbilden. Ein solcher Schnlkindergcirten ist gleichzeitig der beste Ausgleich siir die bnnslichen lln- gleichheitc» der Voierziehnng. In den Schnlfindergnrtcn können die minder die sprachlichen Mängel ihrer häuslichen Umgebung ausgleichen lernen, können sich niit niitzlichen und anichanlichen Gegenständen vertraut machen und zur srric», frohen Gesittung herangebildet werden. Der Schul- kindcrgarten ist gleichzeitig die beste Vorb.rcilung für dir allgemeine Grundschule. Ein sozialistisches Verlin könnte auch den begabten P r o I c t a l i e r k i n d e r n in gang anderem Mache denen, als es bislang mit dem notdiirstigen Freistellen- shslem geschehen ist. Stach V.dorf könnton an die Ge- in indeichnte»l lassen angesiigt werden, die für Knaben und Mädchm, die Begabung und Neigung dafür zeigen, eine Woiterbiidniig mit dem �icle der Vorbereitung für eine Sieis.piiifnng geben. Der Vorzug dieser Weiterbildung läge darin, das; man den Gemeindcschnlen nicht ihre be- gabteslcn Kindcr entzieht, und dah dü"'e begabt Kin�-r enkschechend ihrer gleichdeillichen Vorbildung in Kursen zu- sarnmengewht werten könnten, olrne das; sie, wie eS bei der Ableitung in die höhere Schule geschieht, erst die Schmie- rigkeilcn»»gleichheitlicher Vorbildung zu überwinden hat tcn. Dieser A» s b a n der G e ni e i n d c s ch» l e könnte allmählich die höhere Schule völlig iitersliissig machen. Andere Möglichkeiten der sozialistischen Dchlilpolitik sind die V e r w e I t l i ch» n g unserer Schule, das Austreiben des nationalistisch chanvinistisch-n Geistes, der AnSbrm der leibliche» Versorgung, obligatorisch.' Sctml- speisting. schnlpsleaerischc Versorgung und vieles mehr. Unendlich viele Aufgaben find in nniercr jseit dring!iä>er denn je. und eine sozialistische Mehrheit kann und muh sie in An- grisf nehmen. Wir sind rniS dessen wohl bewnht. bah G�oß-Berkin tkne arme und verschuldete Gemeinde sein wird. Dach diese Einrichtungen brauchen keine Un'ummcn z» verlchlingen: sie säen aber d.ii Same» der proletarischen Zukunft. Das müssen besonders d i e F r a» e n sich gesagt sein lassen deren Wahlbeteiligung das vorige Mal leider mehr der Sie- «flion als dem SozinliStNuS zugute kam. Wer auf dem Gebiete deS Schulwesens eine freie»nd entscheidende Entwicklung im Sinne de» Ausstiegs des Proletariats will, wer in unterer Zeit das sozialistisch, Erzichungsidenl vorbereiten will, der kann am 20. Juni nur U. S. P. D. wählen. schwctgt seinen Lesern, daß wir ausdrücklich folg-nd«? ftstg-stcll! i schäpfungen bei der Pokizes nach den Namen und Wohnun- haben: Bei allen derartigen Forderungen sind wir uni aber im hat k o m n> c n e n ! gen unserer Parteiführer fahnden? webrminlstcr nicht unbekannt sein, Es dür'te dem Reichs- tan der Belagerungs- b' ÄitMiÄ �h"?u nV°Ü: 1 zuständ>Vugehoben �ist �nd'daß die"Reichswehr demnach - o i<.> kemcriei Recht hat, sich Polizeibcfuqiussc anzumaben. Ein« paroleausgabe der„flolen Fah.e". In dem Leitartikel unserer gestrigen Abendausgabe hatten vir gefordert, dajj man die Gestaltung der Wirtschaft nicht dem freien Willen de» Unternehmer» überlassen, sondern mit einer planmähigen Umgestaltung der Wirtschaft end- tich beginnen solle. 9» war dort im einzelnen ausgeführt worden, welche Mahnahmen im Interesse de» Proletariat» schon setz» gelroffcn werden und auch gegen den Widerstand de» Unter» nebniertum» durchgeführt werden mühten, damit durch die gegen» wärtig« wirtschaftlich« Krise die Verelendung de» Proletariat» nicht noch weider« Fortschrltte mach«. Di«.Rote Fahne" druckt ta groher Aufmachung«inige Sah« au» diesem Artikel ab, um daran di« Behauptung zu knüpfen, dah wir die Arbeit»gemein- fchast al» unsere Losung auSgege&en hätten. Da» B alt»er- stets von neuem, dah die kapila istische Form der Erzeugung und Verteilung deren» zu einer Fessel der Kesellschas! geworden ist. ?oz Blatt verschweigt ferner, dah wir auch bei düser De- leg.'nheit zum Kamps« datür ailigeruscn haben, an die«t.lie der tapitalistilchen OrdiuingSlosigkeit die sozialistische Orb- n u n g, die planinähige Zuiammen'assung der produiiiven Kräfle und die gerechte Verteilung des allgemeinen ArbcltSer.rage» zu sehen, und dah unser Artikel damit-'chloh. dah die Durchführung der Tozialisierung eine Frage d r ErkeiintniS, de? Willens der grossen Masse und der Macht sei. Man sieh! daraus, dass die„Note Fahne", die jeden Tag für ihre Leser zehn neue Losungen herausgibt, un» ein« Parole unlerstellt dal, die wir niemals ausgegeben haben. Unter den zehn täglichen Losungen der„Roten Fahne" befindet sich jede?» mal iiiindeiteiiS eine, in denen die Absichten der Unabhängigen Soz'aldenwtrali« in ihr Siegenleil verdreht werden. Auch diese» Mal ist da» Vlalt bei seiner Paroleau-gab« seiner Gewohnheit treu geblieben. Norerdeilen siic die Ktgeireselllügn. Die Reichswehr stellt Mvrderlisten auf. Der Plan der Militärkainarilla, bei Ausbruch der Gegenrevolution so'ort alle Arbeiterführer zu verhaften und nach berühmtem Muster„auf der Flucht" unschädlich zu machen, ist am l3. März nicht zur Ausführung gekommen, weil die Verbrecher um Kapp und Lüttwitz zum vor- zeitigen Losschlagen gezwungen wurden und dadurch in eine gewisse Nervosität gerieten. Bei dem nächsten Putsch soll dieser Plan aber ganz bestimnit ausgeführt werden. ES sind zu diesem Zwecke von den G c h e i in o r g a n i- sat ionen der beiden Rechtsparteien Anweisungen ergangen, allerorts Listen mit Angabe der Adressen der Arbeiterführer anzufertigen, und auch die ReichSivehr stellt durch ihre Geheimorgani'ationen derartige Mvrderlisten auf, wie folgendes Schriftstiick beweist: Plauen, den S. Juni lv20. N e i ch Sw eh rb r i g a d e Ar. tö L. Ik, L7. Haft-jtommand» Nr. lböit la. An da» P o l I z e i a m t Plauen. Dringlich l Mit dem Ersuchen um Feststellung der Personallen und Wohnung folgender Personen: Dressel= U.©. P. Schiiirch--- U. S. P. Puchta ts U. S. P. Jäckel--- U. S. P. Fränkel--- U. S. P. Zeidler= IL©. P. Müller-- K. P. D. AbteilungSchef: (gez.)(undeutlich, etwa Junghold) Hauptmann. Der Reichswehrmlnister Gestler macht gegenwärtig wie sein großer Vorfahre Noske JwpoktionSreisen und lästt sich von den Truppensührern versichern, dast sie»treu zur Verfassung stcchen". Wir fragen ihn, wer die Bildung von G a f t k o m m a n d o L bei der Reichswehr angeordnet hat und fiuS welchen Gründen diese merktvilrdig.n Neu» Duldet der Reichswehrmini, t«r die Ausstellung von Mörder listen durch die Reichflvebr und welck>e recht- lichen Gründe glaubt ci dastir anführen zu können? Wir erwarten ein»? klar« und schnelle Antwort! tk Unlersuchunz iider Öle MezvorgaM. Beim Untersuchung»«»sschust für d!« März» Vorgänge im Neichiw-Hrminist-rüu» sind gegen NSl Lfiiziere Anklagen erhoben werben. BiS jetzt ist in 307 Fällen ent» schieben. In 97 Fällen ist ernf D i e n si e n l l a s s u n g u.1 S Beurlaubung erkannt, während der Rest durch Versetzung und Niederschlag sein« Erl b gun-g sawd. Ilm auch dam Unterpersenal zu sein m Recht zu helfen und unrechtmässige Cntlassungyn zu verhülen, ist ein weiteres Rescrat, für Beschwerden für Un l e r p e r s o n a l zuständig, mit einem Ofsizier, Unterofiizier u.ib einem Zivilreserciüen errichtet roaiben. Die Meikers�a'! UcbecgUsse Nach einer Meldung deS tf?g?n di? fm Zöschen iu öiersch�iieii. BreSlo», lv. Juni. .... �. 3 Uhr-AbendblatteS" auS A I« i» w i tz sind die dortigen Betriebsräte der grossen und kleinen Betriebe gestern bei dem französischen PlebiSzit-Präfekten wegen der französischen Uebergriffe vorstellig geworden. Ter Sprecher habe betont, dah die äusserst erregte Vl-lwitzer Ar» beiterschaft gewillt sei, falls ihre Bitte um Abhilfe nicht erfüllt werde, zur Selbsthilfe zu greifen. Ter Präseit Hab« erklärt, dass sich General Gratier von der Ententckiunmisfion in Gleiwih befinde, um die Vorfälle zn untersuchen. Er habe weiler den Arbeitervertretern mitgeteilt, dass die Schuldigen zum Teil schon verhaftet seien und b« st r a f t werden würden. Di« Verletzten würden durch die französischen Behörden entschädigt werden. Da» Verbot deS Waffen trage nS werde durchgeführt werden. W. BuSIßnD will Ö!e UüLbhilkgiM! Pari?, 16. Inn«. Nach eines HavaSmelbnng auS Teheran hat die Cow- j e t r e g I e r« n g auf die Note der persischen Reziening in einer Erklärung geantwortet. Tie Unternehmung, die die Sowlet- reglerung eingeleitet habe, richte sich nicht gegen die Nn» abhänglgkelt PersienS, jedoch sei rS notwendig gewesen, die russische Schiffahrt im kkaspischen Meer zu schlitzen. Die Towjetreglernng verpflichte sich, Enseli an dem Tage zn ver- lassen, an dem dl« Unabhäiiglgkett Persien» sichergestellt sei, nutz Persien nicht mehr unter fremder Beeinflussung stehe. Rußland und der Völkerbund. kl. U. London, 17. Juni. Ein vom Pökkerbundrat heranZg gebene» Communiquä besagt, die S ow jetregierung bade sich auf die Anfrag» des Völkerbundrate» vom 26. Ma!, ob sie«inen UntersnchnngSau»- schütz zulassen würde, geweigert,«inen solchen in Russland zuzulassen, bevor die durch die polnische Off n'ive hervorgerufen« Lag««ine günstigere Wendung genommen Hab«. Meezlehtitig. Ein HInwtlS auf unser Schulprogramml«nd di» Stadt- verordnetenwahle«. Boa Joh. B r«« s«. L Kunsterziehung war vor mehr alß einem Jahrzehnt eine in den Kreisen der Künstler mit grosser Begeisterung und in der pädagogischen Welt mit regem Eifer und grosser Sorgfalt er- örterte Frage. Zu praktischen Resultaten gelangte man jedoch nicht. Die Künstler schössen über da» Ziel hinan», wenn ste verlangten. dah.da» ganze Gebiet der künstlerischen Anschauung, der künstlerischen Freude an den Dingen, die man den Kindern beizubringen hat, nur vom bildenden Künstler zu erteilen sei". (So der Bildhauer Obrist au» München ans dem Kunsterziehung»- tage in Dresden.) Sie vergassen, dass Kunst ausüben und Kunst und Finsternis einer absteN-cnden Kultur d«v» Fanal«v an vermitteln zwei verschiedene Dinge sind, dass der Künstler zu»! Menschentum», schreien wir für unsere Jugend den Schrei nach natürliche Erziehungsziel: die Erziehung de» Menschen zum Menschen. Dann kam die Zeit der Erfüllung der nationalen Erziehung. Der JJminer-feste-drufp.Mensch war(im allgemeinen und besonderen) da» Ideal de» Tage», der vernagelt« Hindenburg, da» pädagogische Wahrzeichen manueller Betätigung. Und nun? Nach der Nevoluiton stand und stebt Deutschland» Jugend da,— verhungert an ve.b und Srel«. Di« Rcvolutioi' braäte der Schule die B freiung n cht. Der Zopf, der hängt ihr Hindin: mittelalterlicher Kirchenmummenschanz, mehr oder iveniger lauter Rummel mit.Heil dir im iSegerkranz" sind noch immer ihre charakeriistischen Mcrkma'e. Jede frei« AuSzcstat- mng der Schule, namentlich.in der Richiung der wcl'lichen Schule, wird sosorl im Keime erstickt durch.da« Rvich".(Siehe Sachsen.) Schmückt doch eben da» Weimarer Schulkompromiss da» Jesiiwlderbütlein de? Zentrum». Um so anfrrcht' r pflanzen»v r Sozialisten in dieser Nacht quälte si« min furchtbar, da si« erkannte, dass sie da» erste Mal in ihrem Leben liebt«. Und trotz aller Liebe und Hingabe ihrer» seit», bestand vine Kluft zwischen ihnen, welche beide dc» Loben» nicht froh werden lieh. Doch die Zwei bemühten sich stark, ein« Brücke über dese Kkuft zu bauen. Aler kaum hatten sie sich dl» Hände gereicht, so stürzie der Bau ein. Nun placken und mühen sich beide weiter, bie Kluft zn überbrücken, indessen lächelnde Bourgeoissöhnchen umgehe« und weiter Kluften zivischen Arbeiterherzen rcissen. C, Br. Das Neue V-lkStheoter versucht nach den kit'rarifchen A»r> � strengungen der Winterspielz I» jetzt my leichter Schwankwar« A!» Kassenbeheif zum Unbergang für weitere künstlerisch« Auf. gaben mag man ihm und se'nen Besuchern dieses sommerlich« I Vergnügen göm en. aMn hält- vielleickt ainb einen velkSiiiin» lickrren Humor finden können al» in den pcss-nhast verwi'chsel- weilen der schlechteste Interpret seiner Werke ist. Und wenn sie nach dem alten Satz, dass da» Best« für die genug sei, ihnen gleich die grössten Werke unserer Meister er- schliessen wollten, so übersahen sie die psychologisch-didaktischen Borautsetzungen für die Lösung deS Problem», die in der Ent- Wicklung de» Individuums, seiner physischen und psychischen, be- schlosien liegen. Bon der Lehrerschaft wurde mit Nachdruck dar- auf hingewiesen, dass künstlerische Erziehung keine blosse Kunst- schutzbeslrebung, sondern die Erziehung überhaupt ist. Kunst- lerische Erziehung ist natürliche Erziehung. Sie findet ihren vornehmsten Ausdruck in der Ausbildung der Sinne. Diewcil un» eben Muiter Natur Vernunft und— alle Sinne gegeben hat, Damit gelangte man ohne weiten».zur Idee der Arbcht»- schule und zur Forderung einer grundstürzeiiden Ar iderung unsere» Stunden, und Lehrpiane». unserer Klassen- und Staube»- schul«, unsere« gesamten Schul, und Erziehu gSivesen». Doch»di« Schuir ift ein PoiiiikumI" Di« Behötben lachten und spotie'.en der Kunsterzieher. Man setzte in den Mittelpunkt aller Erziehung nicht wahre Menschenbildung, sondern komman- dierte die nationale Erziehung. Der immer mehr zur kriegerl- schen Auseinandersetzung drängend« JmpeviaiiSiniiS (richtiger: mlssbrauckste) die Schule z» seinen pädagogischen Pov spanndi nsien. Neben der Religion sollte der kriegerische G.sist dem volii: erhallen bleiben. Jede» Unterr ch«fach trat mit sein m Endziel in den Brennpunk! hurrapolitischer Deutschland-. Deutschland-über-olleS-Erziehung und verschütte'« gänzlich da» mit der Frag« der Kunsterziehung hennifbeschivem ne tcn»Drei Zwillingen" der Herren Impekoven und M a t h e r n. aber lustig war e» schon, wenn sich Herr 53 a s e l( al» natürlicher und mit blanken Aeuglein quierschvcegnügtcr Komiker vom W.'inbändler in einen blaubiüt'gen Adeiiipross und wieder zurückverwnndelle. Ta nahm man tnnn schon eine allzu auSged hnte Länglichkeit de» Schiran?»(der durch Slreicknng.n und flottere» Tempo leickl abzuh ifen wäret) U"d manche Epäss« ältesten Kaliber» gutwillig in Kauf. Die Ausführung hielt sich mit der drastischen Josesin« Tora, Frl. Konschewtka, den H.'rren Lobe, Her in usw. auf ansländ'gem Lustspiel- niv au. Einige sehr provinzielle Typen taten der allgein, inen H iterkeit weiter keinen Abbruch. Im Kleinen Theoter spielte man jetzt«In« Komödie von Rudolf Lothar.Das Morgenblatt". Tie Bezeichnung �...> Komödie verspricht etwa» zuviel, aber immerhin, die Sache ist fallan Ebenso war ,«:«« Person ihr wohl wb gewrien Go fcirn unterhaltsam, vermeidet Knallelsekte, und vor allem: e» wird vor- e». dass ung«vollte uns gewollte Zuiammentwnft« da« Band fester� trefflich g. spielt. Tie Geschichte ist die, dass ein angehende: Mi. nisieo durch den Pressefvidzug de».Morgeublattc»" unmöglich Sädägung, Freude und Lioll Di- in programmatischer Kürz Kinder aeradr gut! genieiss-lten Sähi unsere» Schulprvgvamm, graben di« künstle. rische Erziehung wieder au», zeigen bin Notwend. gleit«ruer «chulcevolution und ihre Mittel und Wege. tie mi Ez war zn Pfingsten, al» sie sich kennen lernten. Eigentlich waren bvtf* schon ein ge Jahre bekannt. Ihr Bruder und er waren Kollegen. Doch Pfingsten, al» sie einen Au»slug zu vieren machtew, war für ihre nähere Dekannt'chaft ausschlaggebend. Si« hatte ihm in ihrer fliwke.n, leichten Art der Bewegung ge- Scknilprogramm der 11®. P. Herausgegeben vom Zentral komstee. Mit eiii-in Vorwort von Georg Ledebvuc. Verlag.Freu heit"..Preis 1�0 M. | schlössen. De» Mädchen, obschon Arbs'lerin, verkehrt erzogen und da« > Leben dvcch d-i« vergoldete Lorgn« le ihrer Mutier betrvchtend, ! verii rächte-hre Freistunden fast ausfchliessl'ch in den Kreisen der i Bourgeoisie. Für sie begann nun ein Umstellen. Denn er war � Arbeiter und seiner Klasse bewusst. In anregenden Unterholtun- i gvn wurde viel von ihrem früheren Leben gesprochen. Oft, mit brauchte � bangem Schrecken, musste er feststellen, d,iss hre Seele gang von der Bourgeoisie verseuch! war. Ihr Korper war jedem soll, gie ch � welchen Alter», wenn er ihr nur essi paar vergnügt« Stunden b-i Wein und Musik darbot. Ter Arbeitersohn zermarterte sich in langen Nächie-n da» Hirn, ob solcher gän!«ii»; denn er liebte da» Mädchen. Von seinem wuchtigen, zorii«ntbr«.mit«n Vorwürfen oft' in schwere We'irträmp'e geworfen, erwach e sie und wün'chle, dass alle« n cht geschehen wäre. Aber Geschehene» besteh und g'hnl nn», wenden wir d»n Kopf, mit verzerrter Fratze entgegen. Durch' diese» Mi die Fratze schauen, wurde in des ArbeilersoHn?» Herz........ tut oft ftüü« Widerwille gl�cu das Mädchen geboren Da» t Pojiauiy Dec Sauyajy gemacht wird, hernach aber al» gerechtfertigter M'nlsler zurück- kehren kann. Dazwischen spielten die üblichen LiebeZgeschichlen. ; l» Chef de»„Morgeublotte»" war Otto Treptow sicher und geivandt, al» abtrünniger Jmirnairst und b-inah- HanhelSmlnislee war Willi Kaiser ckiarakt-ristisch. Helmut Krause so- wie die mr fpielenden Dämon sandcn gleichcrmaft n Dcisall. Die Volksbühne hat auf ihren Spielplan für dai nächste Spiel jähr svlgende Stücke: S o p h o k i e»: AnUgone, Shakespeare: Winterinärchen, Di« lustigen Weisxr von Windsor, Goethe: Faust. S ch i l l e r: Kabale und Lieb«, Wallen« stein, Grillporzer: Die Jüdin von Toledo, Anzengrn, der: Da» vie-te Gebot, Der G'wiss-nswiirm. Björn i on: Ueber die Kraft, Strindberg: Nah Dauvsku». 2. und S. Teil, Shaw: Kapitän Brassbaund» Bekehrung, Barbach: Der tot« Tag, Karl Hauptmann: Epbraim» Tochter, Pulver: Noberi d« Tenjel, Z o I f; Kcrler und EtlösuiiOt Tagorß� SHo� !l. S. p. und die 3. Zulerualisnale. IV. Der lchte Abschnitt des Briefe? SinowiewS behandelt die Stellung der U. S. P. zur Internationale. Es heiht in diesem Abschnitt, onichlicfeenb an die von uns bereits ge- «nn�cichneten elf Punkte wicfolgt: Tieselbe klcinbürocrtich feige Politik betreiben die rechten Führer der N. S. P. auch in bezug auf die Frage der inler- »olionalen Pereinigung dcZ Proletariat!: t. Die rechten ttnabhäiigizen und die Longuctislen vertiefe,, »nd cn.wickem„ich: in den Massen daö Bewußtsein der Fäulnis «ud der Verde, btichlcit jenes LtesormiSinuS, der latsächtich in der ü. Internationale vorherrschte(1S80 b!» iai4) und sie zugrunde gerichtet bat, sondern sie vcrdunke'.n diese? Bewußtsein, verhüllen die Krankheit, anstatt sie auizudeckcn. Die Frag« de? Zufamiueu» bnichk der 2. Internationale, eine Frage von größler welthisto- rischer Bedeutung, die Ursachen diese» Zusarnnirnbruchc», die Hauptfehler und die Verbrechen der 2. Internationale, ihre Nolle in der Eigenschaft«ine? Hil-Skontor? bei dem.Väikerbnnde".— nitc diese Fragen wurden von der U. S. P. gar nicht ausgeiior» sen—. Dadurch verhüllt sie diese verbrechen und»erdunketl da? U.'assenb.wußlsein der proletarisch!» Massen. 2. Die Ilnabhüngigcn und die Long letisien verstehen ed nicht und klären die Massen darüber nicht aui, daß die imperialistischen Mehrgeloiiine der vorgeschrittenen Länder diesen erlaubten(und gegenwärtig ertauben), die OberschiHlen des ProtetariatS zu l'rstechen, ihnen Brocken de? Mehrgewinns fdcn sie an? den Ko- lonie» und der finanziellen Ausbeutung der schwachen Länder ziehen) zuzuwersen,«ine privilegirrie Schicht geschulter Arbeiter zu sckasfcn u'w. Ohne Enthüllung diese? Nebelz. ohne Kampf nicht nur gegen hie Aristokratie der Trade-Nnion?, sondern auck gegen alle Aeiißc- rnngcn de? Kleinbürgertum? der Zünsie, der Arbeiteraristokratie, der Privileg en d-er Oberschicht der Arbeite-, ohne schouungStose Vertreibniig der Perlreler riefe? Geisdc? aus der revoiulionäreu Partei, ebne Appelation an die Unterschichten,S der 2. Internationale a»?'reten nnh sie Vorurteilen— in Worten jz. B. CriSpien in seiner Schrift, streck- teil die Unabhängig n einem Friedrich Adler, dem Mitglied der österreichischen Parici d�x He ren NoSke und Scheidimann, d e Hand hin. � Tie Unabhängigen dulden In Ihrer Milte Literaten. die alle Ernndbegrisso der Ditlatur de? Proletariat? ve.neiiie» sKautZky u. Co.). Die Unabhängigen hoben an der Verner und der Luzerner gellen Kanlerenz tei'genomn� n. Tie Unabhängigen haben auch nach dem LeiMigor Kongreß ihr Feniralorgan.Freiheit" in de» Händen de?>5 g-«chten Hilferding, eine? � nhkingtr? der gelben 2. Internationale gelassen. Diese? Aukeinaildcrgehen von Wort und Tat charakterisiert d!« ganze Politik der Führ?: dir Partei der Unabbängigen in Denischland, der Longuetisten ,n Frank eich. Eben d e Führer teilen die Vorurteile der kl.-inbürgorlichen De- mokralle und der reso-mistisch demarnlisierteu Oberschichten deZ ProkeiariatS, entgegen den revolutionären Stzmpathien der Ar. beiicrmasscn, die zum Sowjetshstem neigen. b. Wäbrend die Führer der U. S. P. unier dem Druck der Arbeilermassen mit der kommuiiisttschen Jnternaiiolia.e in Vcr- Handlungen trelvn, wenden sie sich gleichzeitig an die Parteien der 2. Jifternatlonale sdorunirr an dl» weiß« Mattnerheimsche Sozialdemokratie Finnland?)! d ese Parteien„eiinen sie sozial revoliilionne und sie schlage» der Kommunistischen Iniccuationale vor, sich mit diesen Parteien zu p.reinigen. Dieser hilflose Versuch, noch«ine vierte, eine Bast ardinternational« zu gründen, ohne klare? Programm, ohne sesic Taktik, ohne AnZsichi aus ein« Fukunst ohne Perspektwen ist dem Untergang« geweiht. Er beweist aber, daß die rechten Führer der Unabhängigen den D> schluß dcz Leipz gfr Kongresse? ihrer eigenen Partei sabotieren und«n eine autrickstig« Verewigung mit d t Avantgarde de? tin- ßoiden internationalen Proletariat? nicht denken. Im Zusammenhang mit altem Va. hergehenden erklärt da? Sxektttivkomite« der Kommunistischen Znternat-onale: ») Di: Kommunistische Fniornalionale stellt gegenwärtig die größte Kraft vor. die schon die wickst-gsien wirklich rcvoluüonärcn Elemente der internattcnalcn proletarischen Bewegung vereint elezi«rteN der angeführten Parte.«», ivia die Ersah- run-z gezeigt hat, möglich. D i? Orekutivkotnike« der Kommunistischen Juternaftonalc ist sich dessen beumst!, daß infolge der Kompliziert- lieit der Beziebungen und der spezifischen Eigentümlichkeiten in derEntwicklniigderillc« v o l u t i« n, mit Viesen E i g e n Iii m l i ch k e i t e„ st r e n g gerechnet werden muß. Wir sind durchaus be« reit, die dritte International« zu erweitern, die Erfabrungder pioletacischen Bewegung in allen Ländern in Weira cht zu»leben, daz Pro- gram m der dritte» Internationale auf Grund der Theorie d«? Marxismus und derErfahrnng de? revolutionären Kamps«? inder ganzen Wei! zu korrigieren und zu ergänzen. Wir lehnen aber entschieden jede Mllarbeiterschaft mit de» rechten Führern der U», »bhiingig--, und der L»na>>etisien ab, tir dt- Ne'.p'gnng zurnck in den biirzerlichen Sumpf der gelben zweite» Jniernaiiona'r ziehen. Indem da» Cwckulivkomitc« de» Beschluß dwi Leipziger Ko»-- gresse? in dem Teile, der von dem Bruch mit der ziveiien Internationale spricht, begrüßt nnd die Delegierten der U. S. P. zu verhiMdkilwaen auffordert,«rückt«■? die feste lleSerzeugung aus, daß durch die revo utionäv« Sll«»ntni?fäp>gkei! der proletarischen Mass«» d i e Reiben der Führer der U.S. P. g e s ä n- ber t werden, d!« Partei zur Vereinigung mit der Komniuni» llischen Part«i Deutschland? gebracht wird uno schließlich sich ihre besten Stenttnt« unter dem ge-neinüimea Banner der Komuluni» lUIckea Iprtevnatümale o�sn-owrui wcrdeiP Da? Exefullvkamft«« de? Kcmrmnnftkllchen IniernaNcmal« schlägi den«nis�zeklärten Arbeitern Deutschlands vor, diese Anl» wort in öffentlichen proletarischen Veriauienlungeil zu erörtern und genaue und klare Antworten auf dt« berühmten Fragen van den Führe.» der U. S. P. zu verlangen. Das Exekutivkomitee der Kommunistischen Internationale sendet dem heldenhasteu Proletariat Deutschland? brüderlich« Grüße. Aus die hier beriihrsew Fragen kommen ivir in einem besonderen Artikel zurück. Ler kilmps der Crnidurbe'ler. Die berühmte Wiedcraufbaupolitik der Nochtsvarieien besteht vorwiegend darin, daß die Wucherer und Plünderer des Volkes, die sich in dioien Gruppen organisiert haben, die Grundlage für den Wiederaufbau, eine gesunde Sozialpolitik und eine anständige und auskömm- liche Entlohnung sowie ein entsck>cid?ncs Milbcstimmungs- recht der Arbeiter, vollends zerstören. Am schlimm- sten fvütet die Gehe dort, wo alle did'e Erscheinuingen den Ausbeutern am unbeguemsten sind und wo sie sich zugleich immer noch ani stärksten fühlen: in der Landwirt- schaft. Der Widerstand des Agrariertumt gegen die T a r i f p o I i t! k des Landarbeitcrverbandes ist bekannt. Schlimmer als anderwärts wird von den Grundbesitzer- organisationeu und ihrer Presse auch die Hetze gegen den A ch I st u n d c n t a g der Landarbeiter betrieben. Sie operieren mit den dümmsten Verdrehungen de? Tatbcstan- des, indem sie den Achtstundentag als für die Landtvirt- schlaft gegeben hinstellen, was den Verlhältnissen gar nicht entspricht, denn alle Landarbeiterlarife erstrehen wohl die Regelung der Arbeitszeit für die Landarbeiter in der Nich- tung auf den Slchtstundentag im Prinzip, passen aber die Arbeitsdauer stets den beionde- ren Saisonbedürfnil' sen der Landwirt- schaft an. Einen Achtstundentag nach Art der Arbeits- zeit in den Industriebetrieben gibt eS in der Landwirt- schaft nickst. Aber es wird gehetzt und gelogen und verleumdet— und somit verhindert, daß die Landarbciterschaft zur Arbeit auf reeller, auskömmlicher und menschenwürdiger BasiS gelangt. Wir müssen unS das einprägen, um zu wissen, wo die Ursachen liegen, wenn neue Landarbeiter- streiks in den kritischen Momenten der landwirß'chaft- liehen Produktion ausbrechen. Es find allerlei Anzeichen für eine solche Möglichkeit vorhanden. Schon seit Wochen wetterleuchtet eS in vielen Gegenden des Landes. Nun berichtet der„Vorwärts" über neue Konflikte in Pommern. DaS Blatt schreibt: .In Pommern aber vmifelt tet.Pommersch« Darck». bund" jede? Zu.slanbekomnwn einer tariflich«» verein» barung zw.sch.n den Arbe>'tnehmerorgams mungen hatten, erwiderte der Vorii-bende, Lam>gcrichl?direl!or! Tchninger:.Dal ist doch«in« Anmaßung, die die Herren Ar- beitcr sich haben zuschulden kommen lassen." Verieidigsr:.Man hat nur heute vergessen, daß die Arbeiterräte nach der Revolution weitgehend« Bcsugniss« ausgeübt haben." Vorsitzender smit sta ker Betonung): ,He»r Rechtsanwalt, w r haben nicht? vergessen. Wir haben lauge genug in Deutieblaud obn« ArbeUerrät« amu o"1 fcsktOrtWr' BerfeMgtch Tam�Am Mckck WÄ» nung sein." Vorsitzender:»Wer hat UN? denn dem Untergang» entgegengeführt?" Verteidiger:»Nicht die Acbefterräie. sondern die alte Negierung Wilhelm? II., die das deutsche Volk ivt des Krieg gestürzt hat." Nun ve-rliummie der Vorschend«, Auf Antrag de? Verteidiger? wurde der Landrat de? Kreise? Niederbarnim, Schlemminger, vernommen, der bekundete, daß di« Arbeiterräte de? Kreise? Niederbarnim fast täglich B«« schlagnahmungen vorgenommen und sich dann mit der Staat?« anwaitschaft in Verbindung gesetzt hätten. Diese habe niemal? in dem Vorgehen der Arbeilerrät««ine Amtsanmaßung erblickt. Di« Arbeiterrät« haben sich gerade durch die Bekämpfung de? Schleichhandels groß« Verdienste erworben. Genosse Dr. Rosenfeld beantragte die Freisprechung der Angeklagten. Die Arbeiierräte hätten nach dem allerding? un- geschriebenen Recht der Revolution die Befugnis gehabt, Lebens« mitlelbeschlagnahmen vorzunehmen. Sie hätten dadurch dem Volke«inen großen Verdienst erwiesen, und«? sei unerhört, daß da? Schöffengericht die Angeklagten verurteilt habe. Jedenfalls hätten die Angeklagten sich im gulen Glauben befunden, da sie auf Grund der von keiner Behi'rde be,.instandeien Täligkcit der Arbeilerrät« annchmen mußten, zur Vornahme der Beschlag« nahm« berechtigt zu sein. Da? Landgericht ließ dahingeslellt, ob den Angeklagten ein Rech« der Beschlagnahme zustand, jedensall? hätte» sie ge- glaubt, ein solche? Recht zu haben. Deshalb verkünd-le da? Bericht: Die Angeklagten werden freigesprochen und die Gerichtskosten der SlaulSkasse auferlegt. Wenn die Behörden doch nur in der Verfolgung b»r Kap» Pisten den gleichen Eifer an den Tag legen wollten wie bei der Bekämpfung der Arbeiterrätet— Durch solche Prozesse gegen Arbeiterräte machen sich die V.hörden nur lächerlich. Sie er» leben selbst bei ben Strafkammern den wohlverdiente« Hereinfall. Ausbefferung der Hivlerblsebeuenbeziige. Amtlich wirb mitgeteilt: Durch die TageSpress« geht eine von einem der Verbände der Kriegsbeschädigten und Krieg'hinler» bliobenen veranlaßte und ciejmiÄ au? omllichcr Quelle stammende Mitieilunenen durch da« Reichdver- logungSgesetz sichergestellte Erhöhung ihrer Renenbeztwie durch Borschußzahlungen so schnell wie möglich, wenigsten? zu einem Teil, wirksam zu machen, so sind dies« noch nicht so weit gerieben, daß heute schon Einzelheiten bekanntgegeben werde» können. So- l>ald Endgültiges festsieht, wird Bekanntgab« erfolgen. Im übri-- gen muß darauf hingewiesen werden-, daß die in Vorbereitung bc-- findlich« Maßnahm« nicht auf vi« Anregung«ine? einzelnem Verbandes zurückzuführen ist, sondern auf freier Entschließung der N«ich?regie>run>r, beruht, der die lsto-tlage in den Kreisen der Hin- terbliebrnen sehr wohl bekannt ist und die daher unmittelbar nach Annahme de» Reich-Sver sorg-u irgäoe,'« tze? die nötigen Schritt««im» geleitet hat. Die Mitteilung wird für viel« eine Enttä-uschung bedeuten. Sie ist ein neucS Zeichen dafür, daß das Temptz der Negierunns. und Verordnungarbeit nicht Schritt hältmitdemBediirfniZ. Die Urhebereitelkeit, dig aus der Wendung lipricht, daß die angekündigten Maß- nahmen auf die freie Entschließung der Regierung zurück-- zuführen sind, scheint uns wenig agi Platz« zu sein. Wich- tigcr wäre«S. daß die maßgebenden Stellen ihr Interesse für die Sache durch schnille« Handeln bekundeten. Verschlechkerung des verlehcs mit Oslzzre. tzcr. Auf Grund einer Mitteilung der polnischen Neuerung war- dsa vom 15. Juni ab auf den Strecken Laueniburg— JtnxjhÄt— tötrfchau und Könitz— Dirschau all» Meisenden, fo-weit sie mit- durchgehendem Fahrkarten nach und van Ostpreußen versehen sind, als Reiise-nde Fichrkarwn b-oha-ndelt Außerdem werde« diese Reisenben auch Schivierigk.'iten lboi der Bepäckbo-fövdevunz. der Zollbehandliing und hinsichtlich der Anerkennung ihrer Pässe zw erwarten haben. Der Ukrfcitze mit Dunzig wird durch dies« Rege- tung nicht detroffen. Um»i« verbind-. rng zwischen Ostpreußen und dem übrigen, Deullschland au-frecht zu erhalten, legt die dentscho Eisenl-ahn-- »«toaltnng bis zuck anderweitigen Regelung der verkchr»feaqe- ein SchnellzugSp.mr über di» Strecke Könitz— Ezersk—- Marien Werder— Ostpreußen ein. Aus dies« Stoecker wird«i« polnisch«« Pasjüifiim nicht»r forderlich sein. verhaftete polnische Arboiterfüh''«». Am Sonntag wurde« in Kowno 17 Arbeiiersührer wegen Verbreitung einer kome mnnistischen Proklamation verhaftet, in der zum bewaffneten Widerstand gegen die Rationalversammlung, zum Sturz der Regierung und Ilcbernahme de, RegierungSgewalt durch tzaS Pvoleianal aufgefordert wird. Die SichcvheitSpvlizeibeamten gegea den Frontvnnd. Der Kveite Vertrrkerlag de? Wftischafisverbande? der Beamten der Sicherheitspolizei Deulschland», der vom 10. bis 14. Juni in Stettin tagte, nahm auch gegen die zersetzenden Bestrebungr» de? F.ciUbunde» und zu den gegen di« Eichercheitspolzei gerichteten Angriffen Stellung. Es wurde?ine Entschließung angenommen, in der gegen du? Verfahren dc- Front bund e? schärhie Verwahrung eingelegt und zum Ausdruck gebracht wird, daß den gegen die Existenz und das Ansehen der Gicherheittpol'zelveamlen gccichie- ten Machenschaften dr» Fronlbundc? mit allen Mitteln entgegen- getreten'werden soll. Gewerkschasiszusammonschluh in Elsah-Loihrlnzen. Eine in Straßburg zusammengetreten« Konsen'.Nz der drei Metall- arbe-terihndikat« von Clsaß-Loihringen beschloß die Berschmelznng der drei Verbände. Sitz. de? neuen- Verbandes ist Straß bürg; jede? Departement bildet cinen Bezirl für sich mit je uiner Bezirksleitung in Mülhausen, Straß« bürg und Metz. Gteichfall? wurde-einstimmig der Anschluß an die Föderation de? Ouvrär? de? Mclaur Siviftaire? de Frä-i« beschlossen. ErZsfnung der inbernatlonalen Juristenkonsercnz. Die inter- national« Juriseenlonserenz wurde gestern im Huage-r Friedens- Palast mit einer Rede de» holländischen Außcnministcr? van Karnebeek eröffnet. Sein« Rede wurde von Löon Bourgeois und Baron Deschamp? beantwortet. Gin« Koalitiniliiiederlaze in(Lnzland. Bei der Ersatzivahk in Loulh wurde der unabhängige Liberale Wintringham mit 0859 Summen gewählt. Turner sÄoalttionSunionist) er- hielt 7L54 Stimmen. »das 4vi.7 Mk. mit Frisdenckautschuk 5 Jahre schriftl Garantie. Zahrie.iehen mit UetSnbanx bei Dasteliuns voa Ueblsae» arnili. Kronen v. 30 Alk. an. �nez,: Zähne ohne Gaumen. Keine LutüSplSiSS. ahn-Praxis S2aSuariSj Dasiiger 8üki38t »«BIMM'JMMVJifiUa Gtwkrkschastliches. "■»»SXgg-i'aa#!»)�* Eer.eralvnZammltMg der Fleischer. Di? Mittwoch im Böhmischen©tdichtius abgehaltene®e� jWratbecfommluna der LirtttzrWp« Bert in des Zemiralverbailoes der zleischrr. nahm zunächst d:n Bericht von den Delegierten zur reiraitkonserenL(Rlichskonserenz) entge.>'n. i-US wöchtWer Le- schlug ist zu Venne rken, dnb die Beteiligung an der Arbeittge- »leiuschast aiigck-hnt winde. Des weiteren hat sich die Beirats- Icmferen« bchchäfligt: mit d-r grage der Aufhebung der ZwrngZ- wirischajt, mit der E.höhuiig der Be-itrüg- und der Streikunter» stüszwn, und mit der stc.'ge de: ArbeittHeschassuuz. Zwm Schluh wurde«in Antrag anLen.e.ni:uen, der den Hauptvorstand beauftragt, Schritte gegen die neue Schlicht« tigSsltmung zu unter- nehmen. Dies« Berichte sowie der Geschäftsbericht des Genossen Vbstn wurden zur Kenntnil genommen und dran Kassierer Eni- lehnrug er- eilt. Die Ver'onmuung beschäftigte sich dann ausfuhr- audgezahit wenden. Olnvoht in einzekiM Großbetrieben Schichi Wechsel eingefichrt ist, daS heisjt, daz ei»« Schicht abwechselnd eine Woche arbeitet und eine Woche feiert, ist die Avbcitölosig. wir im Beruf uwerlräglich. Fobz.nde Rcholution wurde m dieser Nrage beschlossen: UeVer Ivb!) arbeitslose Ncischergesellen wollen preduktib arbeiten! Wollen Arbeit und keine Erwe rbSt os'Ntun te r» stiihung! Tin großer Teil der arbeitslosen Jln scher sind bis zu 12 Monaien erwerbslos und es besteht keine Aussicht auf baldig: Arbeit im Berufe. Airs diesen Grm.oen fordert die Ge «eraüLersanwnlung, dag baä NeichswirtschrftSmwisterium und dtt5 Reichs ardoitSministerium für Avboit sorgen, sei ei durch Nnlstellnn.i auf andere Berufe, durch NotstandSarbeiien u. a. Die ardeiw. äsen gkei chergesellen, zum größten Test KriegSteil» «hmer,»erlangen Arbeit, und diese so bald als möglich! Sie können auch anöers! �\i Firma Ma ffci--Schwartz ko pf f beschäftigt in ihrer söge- na.>nten Marineadteilung zur Erledigung der notwendigen Ab- rcchnLnze» für Marinelieferungen zwei Angestellte. Der eine war tT'manm de« AngestelltenauischnsseS und hat sich für die Jntrr- essen der AngsstctUen besonders eingesetzt. Weil er aber energisch di« Uollezenschaft verlrat, sucht« man ihn loSzuwe-rden. Man kün- bigte ihm. Ein Schiedsspruch de» Schl ich! un PZau Z scstu sie» hob diese Kündigung auf. Die Firma erkennt aber— großzügig wie sie mm einmal ist— diesen Schiedsspruch nicht an, und stellt den Arbste Ilten, wie e» in der miUtärischen Sprach« l-eistt, zur„Die- Position", man bezahlt ilm, beschäftigt ihn al-er nicht. De vinßiASTiid KkchengemeZnöen als Ausbeuter. Die im Kirchendienst tätigen Sklaven beginnen zu erwachen. 5!>d:m die Angestellten der Siadtsynode ihren Ford«rungtn «i.f.ncnschenwürdige Entlohnung mehr Nachdruck verleihen, sind auch die ffriedhessarbeiter in eine Lohnbewegung eingetreten. Sie alle wollen sich nicht mehr mit der Vertröstung auf die Be- IcSnung im Jenseits abfinden lassen, zumal sie sehen, daß ge- rede ihre Arbeitgeber, die Geschorenen und Gesa)eile!ten, nach- drücklichst auf«ine entsprechend auslömmliche Entichädigung für ihre Tätigkeit im irdischen Dasein halten— die Herren in Au.:? und Talar halten auf gute Psründenl Wie aber die Arbeitskrast der im direkt n Kirchcndienst stehenden niederen Kircheubcamteu seitens der geistlichen Arbeit- geber eingeschätzt wird, das zeigt deutlich ein uns vorliegender "irbeitZverlrag zwischen dem Pastor Betten st cd t an der � firchengemsinde ,M a r t h a' und dem I. HilsSliichendi�ner j B i n k« l m a n n und seiner Ehefrau. Danach erhält derselbe ür seine Funkiionen: Bei den Bei- und Kirchen stunden zu rnlieveii, die Glocken zu läuten, Hof Und Garten in Ordnung ',u halt'», jährlich LL0 Mark und üi) Prozent TeuerungZ- gulage, sowie frei« Wohnung im Seitenflügel des Psacrhaufes!! Sain« Frau, die den Haupt- und Nsbenaufgang deS Pfarrhauses, 'rechten Aufgang zur Kirche, Boden und Keller de? P'ar-chauseZ, Hof, Bürgerstcig und Strahenoamm, soweit es polizeilich ge- fordeit wird, zu reinigen, die Türen um 8 Uhr zu schließen, für Beleuchiung zu sorgen und den Garten in Ordnung zu halten, beide Konfirmand-cnsäle und die Vorhalle zur Kirche zu reinigen, heiz n und beleuchten, hat mona[ich 5 Mark mit 50 Prozent Teuerungszulage!! Außerdem erhält ste für die Her- richtung und Beseitigung mit Tischen und Slühlen zum Kon- firmandennnterricht pro Tag 1 Mark. Bon diesen fürstlich-kirch- lich-n Löhnen werden noch 10—11 Mark vierteljährlich für Krankenkassenb-citräge in Anrechnung gebracht. Was wunder, wenn die Familie vollständig seelisch degene- ricrt ist und sich zwei Kinder derselben in GeisteZfürsorpe befinden! Während der Herr Pfarrer und die kirchlichen Organ« im Genug leiblicher und geistiger Freuden da» Himmelreich den Armen predigen, verkommen die seiner Fürsorge unterstellte« Diener in geistiger und leiblicher Armut— hie Pharisäer, dort .stöllner— Christus würde solche„Diener auf Erden" auS dem Tempel mit Nicken stäupen! Die aber an den-Segen der Kirche" glauben, stnd wirklich— geistig arm! Steuerabzug und Gehalkzahlung. Im Magistrat lagen gestern verschiedene Anträge vor, Lohn und Gehalt für Juli schon am 10. bzw. am 24. d. Bits, zu zahlen. Die Anträge nahmen Bezug auf einen Beschluß des Magistrats, den städtischen Beamten schon am 10. Juni ihr Gehalt für das kommende Vierteljahr auszuzahlen. Dieser letzte Beschluß war gefaßt im Hinblick auf die BesoldungSreforin. Inzwischen ist be- kanntgemacht worden, daß nach dem LS. Juni von den Löhnen iinb Gehältern 10 Prozent für Steuern in Abzug zu bringen sind. DaZ bewog nun auch andere Kategorien städtischer Ange- stellten und Lohnempfänger, auch für sich die Auszahlung von Lohn und Gehalt vor dem LS. Juni zu verlangen. Im Magistrat wurde dargelegt, daß eine städtische Behörde derartigen Um- geHungen der Steuerpflicht nicht die Hand bieten könne, zudem die Steuerpflichtigen davon überhaupt keinerlei Nutzen haben als höchstens den, daß sie später die Summen nachzahlen müßten. Es wurde deshalb beschlossen, die Gehaltsauszahlung an die Be- amten mit dem lOprozentigen Abzug erfolgen zu lassen, womit alle anderen Anträge abgelehnt sind. Der Schiedsspruch der Hilsskrfiste»»r dem Magistrat Berlin. Der Magistrat Berlin hatie sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem Beschluß der letzten Stadtverordnetenversammlung, den Schiedsspruch der Hilfskräfte betreffend, zn beschäftigen. DaS Resultat der ausgedehnten Erört rungen war, daß in einer ge- mischten Deputation die Sache einer nochmaligen Beratung nwer- zogen werden soll, daß aber inzwischen die Beiräge nach den Aus- schußbeschlüssen der Stadtverordneten zur Auszahlung gelangen sollen. In dieser gemischten Deputation soll auch über das Per- hältnis der Entlohnung zwischen Beamten, Angestellten, Ar- besten: und Hilfskräften beraten iitw beschlossen worden. Berufsberatung und Lehrstellenvermittelun, nennt sich eine soeben eingerichtete neue Abteilung deS L i ch t c n b e r g e r städtischen Arbeitsamtes die dafür Sorg« tragen will, daß die schulentlassenen Jugendlichen nicht als ungelernte Arbeiter ins Leben hinaustreten, sondern nach Möglichkeit den Berufen zu- geführt werden, für die sie nach ihren körperlichen und geistigen Fähigleilen geeignet sind. Die Beratung und Vermiitelung er- folgt durch geeignete Berussberater völlig kostenlos in der Marktstraße 10/ll(Turnhalle) wochentäglich für männliche Jugendliche von 11 bis 1 Uhr, für weibliche Jugendliche von 1 bis 2 Uhr. Verringerte Teilnehme am Ncligionsunterricht in Neukölln. Auf eine Umfrage des Neuköllner Magistrats bei den Eltern und Lcihrern der Gemein beschulen haben sich die Eltern von LAX) Kin- dern sowie 28 Lehrer gegen die Tei-lnahm« am RaUgionsunter» rieht ausgesprochen. Die-n Frage kommenden Kinder sowie Lchrper.sone.n sind nunmehr vom Nelig'on»Unterricht und von der Te-rl-ucchme an sämtlichen religio wn Veranstaltungen befreit worden. Tie stahl der nicht am Religionsunterricht teilnehmen- den Kinder steht aber immer noch in keinem Verhältnis zu den etwa 40 000 Arbeiterkindern in Neukölln. Für aufgeklärte Ar- bester, die die Schule im sozialiftifchen Sinne umaewanbelt wissen »vollen, muß es selbstverständlich sein, daß sie ihre Kinder nicht am KeligionSunlerricht teilnehmen lassen.� Es genügt eine«in- fache Mitteilung an den Rektor, laß das Kind nicht mehr am RciiaionSunierricht teilnehmen soll. DnS 5. Stiidt. BolkSkvnzert des Bkilthner-OrchesterS findet am Freilag, den 13. Juni, ab nd» 7lt Ulw, in der Berliner Bockbrauerei, Fidicinsiraße 2/3, unter Leitung von Paul Schein- pfkug statt. Karten sind zn haben in der-Freiheit", Breite Strafe, und an der Aleend kasse. Die städtischen vklleidnngSstellen in Lichtenberg sind jetzt Mittwochs und Sonnabend» von 3— 1 Uhr nnd nachmittags von 4— 6 Uhr, an den übrigen Wochentagen die Bekleidungsstelle Frankfurter Allee 87 von 8—3 Uhr, der Schnbverkauf in der un- teren Turnhalle der Schule Böcklinslraße(Ortsteil Boxhagen) lvcm 8— 1 Uhr geöffnet. Die BekkeidiingSstelle bkekek J. Jf. JS itei weise he rabgc setzten Preisen solgcndee Waren an: j Arbeitsanzüge[getragene Militäranzüge), Männeranzüge(bis Größe 50), einzelne Westen, Sommeranzügc, einzelne Hosen, Westen und Jacken für Jünglinge, Staubmäiltcl für Frauen, Leinen-, Kammgarn- und Ehebiot-Röcke, Blusen aus Barchent, VoiV- und Schleierst.offen. Im Schuhverkauf werden sehr preis- werte Herren-, Damen- und Kinderfchuhwaren angeboten. Der Verkauf erfolgt ohne Schein an Lichtcnberger Einwohner. Wer ist der Tote? In cr.icm Wärterhäuschen erlhängt hat sich im: Tiergarten ein unbe?. 4 M.): 2Si) Dr. Lhizinmeiht(Pfd. 1,40 M.) und 1 Päckchen Slilchsühlptifv (55 Pf.) auf 23; 1 Pfd. Zruch!maim-lad-(einfchl. Glas Pfd. 5 20 M.) auf 30; für IuMNdlich« 1 Paket K-k,(fX) Pf.f und 150 Er. SiShren- nuoeln(Pfd. 1,23 St.) auf 54. Zucker(Pfd. 2 M.) wird auf 83 und 88 auvgogtven. Ms den örganisalionen. 4. Distrikt. Morgen. Freitag, 0 Uhr Flugblattverdrsllung von allen Bezirken au«. Die Fliegblätter wollen die Ableilungoführer von Tinn«r abholtn.— Zur Wcchldemonst.alion am Sonnabend treffen sich die Ableliungen um li-e, Uhr, und zwar: I., 2., 3. Abteilung: Kort- bufer Tor: 4., 5.. 6., 7. Abteilung: Eörlitzer Vahnhof: 8., 9. Abtei» lung: Mariannenplah: 10., 11.. 12., 13. Abteilung: Schle fische? Tor. Die Sänger von Südosten treffen sich um Uhr am Bahnhofs- «ingenA areltrepve. 7. Distrikt. Treffpunkt zu der Demonstration am Sonnabend 5 Uhr: Rudolfploh, S'/i Uhr: Komenlusplatz. Da« ZcntralwahIIoliat de« Dist ikl« befindet sich bei Krummbach. 10. Distrikt, 4. Abteilung. Freilag M7 Uhr Eztvazahlabcnd, Mehla. b-it. Keiner darf feh.en. 13. Distrikt. Sonnabend Uhr Wohlproprqonda-Dcmonstration. Treffpunkt Teutoburger Platz. Abmarsch pünktlich g Uhr. Ncgv Beleiiigung wird erwartet. 11. Distrikt, 4. Abteilung. Freilag, 18. Juni, 7 Uhr öffentlich« Kommunaiwühlerverlämmlung in Kellers Festfälen, Bergsir. 09. Keukilln. Di« zu beut« abend in der Aula der Nealfchule Doddin» strotze«ngefetzte Wähle. Versammlung für Beamte und Angestellt« findet nicht dort, sondern in der Kindlbrauerei, Hermann» strotze, statt. Tempclhef. Sonnabend, 18. Juni, 7tzj Uhr öffentliche Bersamm» lung in der Aula de» Lyzeums, Esrmaniastr. 5...Ein letztes Wort z,»r Eemeindewahl und die politische Lage." Ref.: Eemeindevertrete« A. Fr.gong.— Freitag. 18. Juni, nachmittags von 5 Uhr ab F!ug- biatwerbreilung von den bekannten Lokalen ans.— Heute. Donners» tag, abend Material abholen bei Bielfchswsky, Kaifer-Wilhelm» Strotze 21. Lichtenberg. F eitag. 18. Funi, 7 Uhr Flugblattverbreitung van den bekannten Steilen au».— Sonnaöend. 13. Juni. 7 Uhr öfsenllich» KommunalivLhIerv'rsommIungen: Aul» Parkaue, Ref.: Stabiverord« n«t,r Nielitz: Fahnke-Realgymnasium, Marktft.atze, Ref.: Stadtver» ordn«t«r Mehlhos«. Meitzenfe«. Um Mitzrerständnisse zu vermeiden, sei darauf antz, merksam gemocht, detz unser» Kommunalmähler-Dersammluno ma gen, Freitag, abend» 7� Uhr, In der Aula Wölkpromenabe stattfindet. Re'n''i-ndorf-Ost. Heu!« 7� Uhr g-otze Lffentl>cl>» Wählerver» sammiung in Ken Hube'tussälen.-Die Aufgaben des nvuen Stadt» parlamen«»." Redner: Eenoffe Fl'cher-Weitzenfee. StadtmatzNirel»»(F tedrich-hvin). Die Stimmzettel sind bis Freitag nachmittag beim Eenoffen Dietrich, Romintener Strotz« 48 lLaden) abzuhv'en. Dos Zentralwahllokal befindet sich Drotze Frank- furter Strotz? 17 bei Rofe. SekÜea Post und lelrgrnpki«. Freitag nachm. 8 Uhr erweitert» Borstonbssitzung mit Abt«ilung»füh:«rn, Bezirksführern und Kassierer» Schicklerstr. 5.' Vere'vskglende?. verband der Fabrikarkelter D»utschl«nd«, Gmpp« her Schalt- platten- Arbeiter. Freitag, den 18. stuni. nochmltiog» 5 Uhr, im»Prä- taten", Weitzenfee, Lehder Str. 122, Gruppenve fammlung. Verantwortlich für d«« Redaktion: Leo Liedfchütz, Friedenau. Ts anlwortlich f d. Fnfeiotenteil: Ludwig Komeriner, Karlshorst Asrlagsgenossenfchaft-Fieiheil",». E. m. d. H., Beriin.— Druck der Lindendruckeiei und Berlogsrefellschasl m. b. H., Cchissbauerdamm 13. Dealsslier Milaüartalter-VsrSanil Verwrltun�sstel!» Berlin. Nachruf. Den Knlleeen r.ur Nachrieht,r.hrer Icden Posten, Schm rgcllcinen, Posch-Ma ■ etc-Anlas er-Kerzen kauft hOchstra'Fc: d Zarnwn. 0«1P. Mirbnchstr, 21. v Hl, 4 Uhr ah. Spirslbolirer kauft gegen sofort« re Kasse Schulze, F« ledennu. Wiesbadener Str. 6. Pfa'zb 4375 SpiralboJirer. Wcrkzen e. Nägel, Schrn:(gelle'>nen, Klck- troma'erialien.«owi®-eden Posten Altmetalle kauft dauernd zu höchsten Preisen. Rhel' SbcrgcrStraße S2, Laden. Humboldt.;00S. AuiküuJerl Suche Werkzeuge aller Art wie Spiralbohrer, Gewindebohrer, Re'b- ahlen, Zargen, ilandhlmner. Feilklo en. Maschinen-, �chloQ- und Ho.'z ehr- uben. Zcn'riciboJrrer. Stechheitel. 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