Änzelprew 30 pfennlg- A. Jahrgang Soiinabenö. öen 10. 3unj.920 J>le �Freibeit" prfdi?int mcrarns und nac�nnttay». 5onn»«»T? und Montag» nur einmal. Pcc Be?«a»p?et» detroat hei erer �iiftefhmn ins bau» wr reH«i>#ch»» jaOO M. im »orans jähttHU, txm der Spedition sethst abgeholt S.50 M. Für poV'r» ,n nehmen sämtliche �-stanftn.te« LeOellunAen entgegen. Unter Strei'b.�nd tvzogen für k'entsch- fand und©cfltiTeich 16�0 lN., ür dvis ulnri�e Ausland 2l.50 M. zuzüNich Valuta- aufschlag, per vlief für Deutschland und Oesterreich 50.SS M. IledaMon nnd lürvedition: tffrü« NüS.«, Sch»iftd�«ecdamm kSrTI. ?ee»lptecher: Amt Norden 852— S0»nd 9768 Nummer 234> M rgen-/?usgabe Die achtgefpnktene No» parrillezeile oder de?en Raum tostet 5.—- Mk. einschließlich Teuer« na»z schlag K>ine Ai�e aeu: Da» fe tgedruAte lvori 2.— Uik� jede; a»eitere Mort t.?>0 Mk� e'nschließiich Te ierunGSzusch aa. taufende Anzeigen laut Tmif. Familien■ Anzeigen und Slellengefuche 5.20 Dir. netto pro �eile.' Strliengefuche in tvor tanzeigen: da» fettgedruckte VOovt Mk� jedes weitere!vor»».— Mk. Nuirratett-Abteiinnq<». Ii» Fernsprecher: Si»i-»"»rpe» SX*— vuchhnndl«n> Ze«r«m 9045 .Frelhel»"- Upchdructerei ytmium iOSO. berliner-Orffan bw Unabhängigen Sopalömofmtle AMWümSs or neuer Entscheidung. Soll tm künftigen Grob-Berlln die Reaktion triumphieren? Soll die große Masse der erwerbstätigen Bevölle- rang unter die Hcrrschask der allen reaktionären Parteien kommen, die gewöhnt sind, ihre Interessen auf Kosten der breiten Schichten wahrzunehmen und aus unserer Haut Riemen zu schneiden? Soll ini neuen Grosz-Vcrlln die alte Cliquen- und Betteniwirlschaft wieder aufleben und Triumphe feiern? Soll die gesamle ftädlische Verwaltung mit dem Seist kapitalistischer Herrschsucht und Prositgier durch- tränkt lvcrden? Sollen die Arbcilerfeinde obenauf kommen? Oder: Soll im neuen Groß-Verstn der Wille der breite» Volksschichten mastgebend sein? Sollen die Träger des allen rückständigen Systems /kcht vielmehr ersetzt»verden durch ekne vom freien Geist getragene Verwaltung? Will die arbeitende Bevölkerung Groß-Berlins alles über sich ergehen lassen und am Sonntag die Hände in den Schoß legen? Die Antwort auf diese Fragen soll am morgigen Sonntag gegeben werden. Der Ausfall hängt ab von der Wählerschaft und von dem Grade, in der sie sich an der Wahl beteiligt. Das Schicksal Groß-Ber- lins wird morgen entschieden. Zrvei Klaffen der Be- völkerung stehen sich gegenüber. Die eine ist draus und dran, alle Macht an sich zu reisten, um ihre Herrschaft zu befestigen. Sie lebt auf Kosten derjenigen, die sie aus- beutet und benutzt mich die Gemeindeverwaltung, um sich zu bereichern. Zu diesem Zweck« sind unsere« bürgerlichen Gegnern alle Mittel recht. In ihren Wahlartikeln weisen sie auf die elenden sozialen Zustände, auf die Schuldentvirtschast, aus die schlechte Cniährung und die heben Preise für Lebens- mittel hin. Sie tun das, um die Wähler zu täuschen und zu beirügen. Die heutigen unhaltbaren Zustände, unter denen Reich, Staat und Gemeinden seufzen, sind eine Folge des entsetzlichen Krieges. Die bürgerlichen Par- tcien haben durch ihre Politik den Krieg herausbeschworen, ihre Schuld ist e», dast der Krieg diese lange Dauer ge- habt hat. Die agrarischen Parteien haben im Kriege da« Volk ausgeivuchert wie noch niemals zuvor, sie, die großen Patrioten und Vaterlandsfreunde. Diese Pharl säcr verdrehen heute die Auge« ob der Schnldenwirt schaft in den Gemeinden, die durch ihre Politik ver> schuldet ist. Die Schuldigen rufen: Haltet den Diebk Jetzt»vollen sie bei den Gemeindelvahlen ihr heuchlerisches Spiel fortsetzen. Sie beschwören die Bevölkerung, ihnen die Stimme zu geben,„da wir sonst unrettbar Peter»- burger Zuständen und dem sicheren Untergange entgegen- gingen". Diese Wölfe im Schafspelz sind endlich er- kannt. Der 20. Juni must ihnen die Antwort auf ihr un- verschämtes Treiben geben! Die Demokraten verlassen sich im Gegensatz zu den Deutschnatlonalen auf die geringere Wähl erzähl, von der sie glauben, dast sie ihnen zugute kommen wird. E» ist ihr eigenes Werk. Sie haben in der Preußischen Laudesversammlung für die einjährige Aufenthaltsdauer als Voraussetzung für die Wahlberechtigung im neuen Groll- Berlin aellimmt. In soziale« Frage« sind sie»m keinen Deut besser als die Deutschnationalen! Daran ändert alles siistliche Gerede nicht das Mindeste. Nicht Worte haben Geltung, sondern an den Talen wird der Mann gemessen. Und die Talen des Komnmnalliberasismus liegen offen zutage. Seine Politik»var die der verpaßte» Ge- legenhcilen. Dast das neue Grost-Berlin erst heute kommt, wo es fast zu spät ist, ist die Schuld des Berliner Kommunakfreisinns, der vor lauter Bedenken zu keinem sesten Entschluß kommen konnte. Was bleibt der Wählerschaft am morgigen Sonntag übrig? Wenn die arbeitende Bcvölkenmg nicht gegen ihr Klassenintercsse gröblichst verstosten will, must sie am 20. Juni einen Stimmzettel für den revolutionäre» Sozialismus abgeben! Sie must wählen die Liste der S. P. D. Die Rechtusoztalkstcu geben sich als die»Vahren Ar- beitervertreter aus. Sie wissen aber, dast die Arbeiter- schaft in Grvst-Berlm ihnen das Vertrauen entzogen hat. Und dieses Mißtrauen»vird cm» morgigen Sonntag erneut zum Ausdruck kommen. Die Rechtssozialisten stellen sich in ihren Aufrufen hin als die Männer, die allein von Verantwortungsgefühl beseelt sind. Das ist Lug und Trug. Wir lehnen es allerdings ab, eine Ver- ant»vortung für die Fortführung der Koalitionsregierung zu übernehmen, das heißt für die Unterstützung und Auf- rechterhaltnng der bürgerlichen Herrschaft durch die Mit- Hilfe der Arbeiterklasse. Mr lehnen die Verantwortung ab für Zustände, die der Poltttt der Kriegs freund« zuzu- schreiben sind. Diese Veranttvortung müssen»vir denen überlassen, die diese Zustände heraufbeschworen haben. Aber wir nehmen jede Verantwortung ans uns für eine Politik, die der Machtcrtveiternng des Proletariats und der Verwirklichung des Sozialismus dient. Eine solche PolitU ist in der sozialistischen Gemeinde möglich, u,ld sie»verden wir mit aller Kraft verfolgen. Nur die Unabhängigen Sozialdemokraten geben die Gewähr dafür, dast durch ein neues Grost-Verln» großzügige vom sozialistischen Geist diktierte Kommunal- Politik getrieben wird. Die Entscheidung kann nur fallen zwischen den alten reaktionären Parteien und der Partei der Zukunft, der Unabhängigen Sozialdemokratie. Die Anhänger des alten Systems, die Militaristen, Kapitalisten, Bankiers, Finanziers können nicht ander, als einen Vertreter ihrer Klasse wählen. Die arbeitenden Massen, Männer und Frauen, müssen ihre Interessen entgegensetzen. Das tun sie, wenn sie den morgige« Sonntag zur Wabl gehen ui»d dem Kandidaten der u. S. P. D. ihre Stimme geben. Keiner fehle! Jede Stimme gilt! Es handelt sich um die Entscheidung über das schwarze oder rote Berlin. Deshalb, Wähler und Wählerinnen des werktätigen Volkes, sorgt dafür, dast der 20. Juni sich zu einem neuen Siegestage Eurer Partei gestalte, der Unabhängigen Sozialdemokratie! Was erwalten wir von oer kotvmunaiisieruüg? Die En t i che id nlia darüber, ob und wieweit eine Sozia- kisicrunq unseres Wirischastslebcns möglich und durchiühr» bar ist, hängt nicht allein von der theorelijäzcn Euvägung, auch nicht allein von dem mehr oder minder eucen Willen derer ab. die durch eine solche Umgestaltung unseres Wirt- ichastslebenS gefährdet werden, rändern ist nu; abhängig von der politischen Mach t. Es ist eine sclbslvcr» stänHiche Pflicht der Arbeiterklasse, diese Macht im s o z i a. l i st i j ch c n Sinne auszubauen und darauf hinzuarbei- Jen, datz das Endziel der Arbeiterbewegung, die sozialistische Gcsttlung unseres WirtschchtslebenS, zur Tat wird. Die Gemeinden sind in allererster Linie dazu berufen, auji diesem Wege vorwärts zu wandeln. Allerdings Hot bisher die von den Nechtssozialisten so gepriesene Koalitionsregierung das Kommunallsicrungs- geietz länger als ein Jahr lang verschleppt und durch den Entwurf, der von ihr dem Rcichsrat vorgelegt worden iZ, deutlich gezeigt, daß sie die Kommunalisicriiilg nicht er» leichtern, sondern erschweren will. Die Koalition mit dem Bürgertum führt eben dazu, datz die poliliche Macht der Arbeiterklasse geschlvächt und ihr Bestreben crschvert wird, das beiseite zu»välzen. was bisher jahrzchntc- und sahnjundertelang ihrem Fortschritt hindernd im Weg stand. Denn das, was bisher von den Gemeinden a»f dem Gebiete der Kommunalisicrung geleistet»norden ist, ist zum Teil immer von dem Gedanken getragen gelvescn, daß durch Kommunalisierung den Gemeinden Einnahmequellen er- schlössen»verden sollen. Bon unserem Standpunkte aus aber ist die Komninnalisicrung und Sozialisier»»� nicht in erster Linie dazu da, um Einnahmen zu is ch a s f e n. sondern sie ist dazu da. um die Produktion der dazu reifen Betrieb« auf der h ö ch st e n wirtschaftlichen S t u- fe n l e i t c r unter ÄuSniihung der v o l l k o rn m e n e n T e ch n i k so zu gestalten, das; einerseits die Produkte ver- billigt werden, andererseits die in den Betrieben bs- schästigten Arbeiter ein in e n s che n w ü r d i ge S Da- sein führen können und gleieftsniig dadurch, datz sie an der Leitung der Betriebe durch die Arbcitcrräte mit beteiligt sind, die A r b e i t S f r e u d i g k e i t der Arbeiter an dem Werke, das sie zu rchaffen haben, gehoben wird. DaS sinddieGrundlagen für eine sozialistische S o z i a l i j i e r u n g. Jede andere würde nicht sandcres sein, als ein als«in fiskalisches Ext'eriinent, nichts anderes sein, als ein fiskalische» Expeciinent daß vielleicht der Zweck das Mittcl heiligen soll, daß vielleicht die Einnahmen, die aus der Sozialisicrung herauskommen, nun der Allgemeinheit dienen, wobei inan dann aber genau erst Prüfen mutz, ob nicht in unserer UebergangZzcit. in der eben noch die knpitalisti(ck>cn Klassenunterschiede vorhanden sind, Einnahmen auf Kosten der min derbe- in i t t c l t e n B c v ö l k c r u n g s s ch i ch t e n geschaffen werden, die dabei unverhältnismäßig staik zu tragen hat- ten. Und das kann der Zweck einer wirtlichen Koinmunali- sierung nicht sein. Mittel auszubringen für eine Gemeinde ist Sache der Cteuergesctzgebung. Sie innß den Gemeinden die Möglichkeit geben, die leistungsfähigen Steuerzahler entsprechend zu den Lasten heranzuziehen. Aber sie durch fiskalische Unlernchmungcn auszubringen, wäre ebenso ungcrccl>t wie die indirekten Steuern. Die Sozialisierung hat also den Zweck, die Produktion, sirtneit es ans technischer Grundlage möglich ist, zu ver- billigen und dadurch den Einwohnern der Gemeinde die Möglichkeit zu geben, ihre Bedinsnisse so billig als möglich zu decken. Dadurch wird eben ihre gesamte Lebens- läge gehoben, und das ist die Aufgabe der Sozialb, sierung'und Kommiinali sierung. AIS Voraussetzung für die Kommnnalisienmg und Sozialisierung wird allgemein erwähnt, daß nur „reife" Betriebe kommunalisiert werden können. Bei der Auslegung des Begriffes aber, was„reif" ist, ist in B» tracht zu zielen, das; Betriebe, die herite vielleicht noch m�t reif sind, vielleicht niemals reif werden, weil das Unter- nehmer tum sich fürchtet, sie reif werden zu lassen. Deshalb hoben wir»ins vielmehr bei der Komnmnalisiming zu fragen: Ist das V.'diirhnis, das durchs den Betrieb gedeckt wird, allgeniein? Und zweitens: Ist es möglich, aus höherer Stufenleiter dor Produktion durch Konzentrierung der Produktion, durch Maschinentechnik usw. eine b i l k i- gere ProduküonSform zu schassen? Sind diese B auS- setzungen gegelvn, dann Hab eine sozialistische Grnieii e di« Verpflichtung, zu sozialisieren, auch wenn'diese Konzen ation des kavitalisliicken Betriebes noch nicht eingetreten i'1 Denn bei dem wichtigsten Gegenstand, der sü."Gemeinde»uerü tiir die Kommunalriieruna in Ära omuit. foulT«t ItfrTn Wiklßelingtäfen, der ffcflcrtcSfn&ew J�L' kn'iesw�s in der»inficht reif sind, dag sie bereits allfs strassst« konzentriert und org«nisicrt sind, sondern im ©eatiitclL das» sie reif sind, weil si» eben des- o r g a n l s i e r t sind und. zersplittevt. unSinochtfertiHtc Un- kosten und vertsucruns,«« der Waren her-vorrufen. Da« ist der sssüll bei der Lebe nSni ittelversorg ung. Der Krieg, der harte Lehrnwister. hat gezeigt, was vor dein »liege an dem hestigen Widerstand des BülgsrtumS gc- mieitert ist. wie niitzlUH es ist. bnfe die Gemeinde wenigstens die Verteilung und die Herbeischafsung der Lebensmittel uoernahkn. Obwohl der Gemeinde die Voraussetzung fehlte, die nostvendiz ist, um Kommunalistcrung wirklich frncht« bringekid zu gestalten, nämlich die unbegrenzte Möglichkeit, sich Ware zu velsrl)afsen, ist dennoch) Gutes geleistet worden. Aber allerding«, seht in der Zeit, in der die Krieg« hosfent- lich für immer hinter uns liegen, ist die erste Aufgabe, daß wir nicht nur die Verteilung durch die Gemeinde zu übernehmen uns bemühen, sondern dasz wir auch die Er- Zeugung der Lebensmittel in Angriff nehmen. Aber auch die Verarbeitung gewisser LebenS- mittel durch die Gemeinde wird zur zwingenden Notwen- digkeit, vor allem die Uebernahme der B ä rk e r e i. Die Großproduktion in der Bäckersi hat längst ihr Anrecht aus Alleinexlstenz erworben. In einer Zeit, in der der Klein- betrieb pro Geselle IS Sack Mehl, der Großbetrieb bis 37 Sack Mehl verarbeitet, wo olho die Leistungsfähigkeit eines Menichen auf mehr als das Doppelte gesteigert ist, durch die Hilssmittel der Technik, ist es ein w, r i s ch a s t l i ch e r Unfug, wenn der Kleinbetrieb aufrcchterhaiten bleibt. Die Not, in der Deutschland sich befindet, ziviugt uns zu sparen, und da diese? Sparen nicht mehr stattsinden darf auf Kosten der Löhne der Arbeiter, muß gespart werden auf Kosten der Produktionsweise, die ersetzt tverden muß durch die vollkominenste ProduklionSiver«, den Kleinbetrieb mit Heranziehung aller maschinellen Kräfte. Auch die Her- sUllnn� des BiereS wäre reif für di« Konimunalisterung. Ein anderes Gebiet, auf dem die LebenSmittelperfor- /ung direkt nach Koiiununalisierung schreit, ist die Versor- guim der Städte mit Milch Diese kommunale Milchver- sorguttz, ist aus gesundheitlichen Gründen zum Schutze her Säuglinge und Kinbor dringend notwendig. Zur Vvrtei- lnng der Milch in Verlin allein werden gegenwärtig schon äLOQ Kleinhändler gebraucht, von denen inanckx bei der jetzigen Milchknapphrit bloß 10— L0 Liter Milch täglich er- halten. Dichc Uiiwirtickxlsllickckett führt zur BanatlsteiU- gung der Käufer— und besonters zur Bcrschlechterung der Milch. Di» Mtich muß in gesonderten Räumen perlrieben werden, wo nur Milch ausgeschenkt wird, wo sie geschützt ist gegen olle Gerüche und Ansteckungen, und da« läßt ßch. wie das auch in manchen Gemeinden bereits geschehen ist, durch die Koinmunalisiernng der Milchversorgung ln die Wege leiten, wolrei die©emeind» sich auch die Milch. erzeugung sowohl in den Slädten wie auf dem Lande wird Zu eigen»lachen müssen, UM unabhängig zu»Verden von etwaigen allzugroßen Gennnngclüslen der MiichÜeieranten, Auch daS Wohnungswoien kann und muß sozialis>'.'r! jperden. Dabei dürfen sich die Gemeinden nicht damit be- Vnügen, nur den Grund und Boden in Anspruch zu netz- f»kn. sonder« st» müssen auch selber Wohnungen. Hrntier auen, sie In eigene Venvaltung nehmen, dies« aber nicht von Owigkeitö wegen vollsührea lassen wie bisher, sondern durch M i e t S a u« ich u sie die Häuser sich selbst»erwal- ten lassen. Alle diese Dinge sind bew'.t«»n der Praxis in» kleinen erprobt, müssen nun aber im großen durchgeführt worden. Die Gemeinden müssen aber auch die N o h m a t e- r l a l i e n, die sie zum Bau ihrer eigenen Häuier brauchen. sich auf komniunalcm Wege verschaffen. Sie inülsen eigen« Ziqzeloieü. eigene Holzverarbeitungstverkplaize und bergt. einrichten. Das wird schm deswegen zur Notwendigkeit. weil untrennbar mit der Wohuun�Sirage die Verkehrs- frage verknüpft ist. Gcrade ein« Stadt, wie Verlin. kann ja nur außerhalb de« heutigen HäuserineereS neue Wohnungen ausschließen, die nur erreichbar sind durch schnelle und billige»UerkehrSmIttep Da muß lelbsiverständ- licki die Gemeinde ihre Hand auf de Verkehrs- wejen legen und dasür ist zu betonen, daß bei Uebernahme der bestehenden Verkehrseinrichtungen, wie z. B. der Etrab?nbal?nen. selbstverständlich nicht der Buchwert dir abgerumpoite» Iwstcn zu bezahlen ist. sondern der wirk. lich« T a r>v e r t, den sie heute besitzen. Die Durchsetzung dioser Grundregel aber ist bei der Uebernahme der Großen Verlinor Straßendahn»erhindert»Vörden durch das Hehlen eines Enteignun�zgchetzeS, so daß»ine große End.chädigung an di« Stttienbeiitzer gezahlt werden mußte. Auch der K o h l e n h a n d«! muß lommunallfiett wer- den, weil aus d>el«»n Göl-iet die unnötigen Kosten, die durch «inen zerslpUtterten Kleiichandel tntstehen. cHeirfallS erspart irnd die Erzeugnisse verbilligt»Verden können. Ebenso dringend ist die Kommunal isierung d'8 Apotheken- Wesen«, die Koninwnatisievuna von Ve'. ehrungS- und U n t» r h a l t u n g« m ö g l I ch k e i t e u. Durch die Lchafsung eine« n s e r a t» n m o n» p o I«»ich eigenen Druckerei.»irK' Anschlachvesen« könnten die Genioind.n nicht nur zur Gesundung deS Pressewesen« beitragen,»ondern sich auch»r heklick« Einnahmen v»rscht,fse»r. Don außerord.'Nt- licher Bedeutung ist auch di» K o in m u u a l t s i e r u n g d«» BestottungSwesen». Alle diese Hordorungcn aber können nur verwirklicht Werben, wenn durch«in KonuminalisierungSgesetz den Go- »»»inden weit gebende Enteignunssbefugnisst gvfteben wer- den und wenn in der SinheitSgemeind» eine mit dem«nt- fchiedenen Mtle.r zur Verwirklichung de« Goztallsmu». beseelt« sozlaliskisch« Mehehett entscheid««» ist. Di« Heind- schall der Rechtsso,.iakiften gegen alle sozialistisch«, Muß- nahn�n läßt nicht erwarten, daß ste tu dar Gemeinde Der- seck4er sozialistischer Taten sein werden. Wer d««- halb will, daß durch ein, großzügig» Kom- munalisierunj, dem Toztali«»,»« in de, Slemetnd, Dahn gebrochen und Wegweisen. d«»««schassen wird, der mn ß genau, wie am S. Sun l. auch am L0. Juni die List, der Unad- stzänaigen Sozialdemokratie wählen. «rr» t« H«»». tAt«vbeil», Ne» stAMschen eleNrizitSt� cherkes w früe find RwlNig nachinzttag wagen Sichnsoederuna«» In de« Anstand oetrrlen. Der Betri«b der Slnaß-iwahnen ivird nur zum Teil mürecht»vhaltea. Dl« Stadt ist ohne etellrtscheZ gj�L.——-*------------------'—' j Ae Regleningskrlse. Die Verhandlungen gehen weiter. Zentrum und Deutsche Volkspartei haben sich bereit erklärt, in das Kabinett der Mitte einzutreten. Die Demokraten haben gestern den ganzen Tag verhandelt. Endgültige Be- ichlllsse sind von ihnen nack» den bis zum Abend vorliegenden Nachrichten noch nicht gefaßt worden. Ihr linker Flügel sträubt sich gegen ein Zusammengehe« mit der Deutschen Votkspartei, deren gehässige flanipfesimse bei ihnen noch nicht vergessen ist. Diese Richtung möchte am liebsten mit den Necht�ozialiften die alte Koalition wieder herstellen. Der rechte Flügel hat sich mit der Zusammenarbeit der Deutschen Voikspartci sibon abgesunden, verlangt aber, wie »vir gestern schon mitgeieilt haben, von den Rechtssozialisten Garantien dasür, daß das Kabinett der Mitte nicht durch Mißtrauenskundgcbungsn in seiner Tätigkeit gestört werde. Die„Post* redet den Rochtssozialisten gut zu, sich dock) an der Kabinettsbildung zu beteiligen. Für die Vcrhand- limgkN in Spaa seien sie dock) in erster Linie morali.ch verpflichtet, sie seien j,e»au so»vie die Demokraten die Träger des Versailler Friedens. Sie nn'ißtcn also der Konserenz m Spaa a!« Regierungsträgor beiwohnen. Aber die Rechts- sozialisten. so führt die«Post*»veiter au«, suchten sich davor ans den bekannten Gründen zu drücken. Sie wollten sich der Mitverantwortung gegenüber diesem von ihnen eingeleiteten Schniachfrieden entziehen, um sich dann spater vielleicht doch noch der Koalition anzuschließen. Auch die „K r e u z z c i t u n g* sagt de» Rechtssozialisten. es sei doch nicht angängig, daß sie jetzt das Zentrum einfach im Stich lassen und sich so der moralischen Verantlvortung für Vor- iailles entziehen. Die NechtSsoziaiiftcn dürsten auch nicht in einem so kritischen Aiigenbiick wie gsgenwartig da» eben erst errungene parlamenlaoisch« Syst»»« durch»ine reine OppofltionSpslitik sabotieren. Die reaktionäre Presse erhebt also gegen die Rechts- sozialisten ühnitche Vorwürfe, wie sie von den RechtS ozia- listen gegen»in« erhoben»rnden. Es ist nicht uninteressant dies« Jdeengleichheit zwischen den Reaktionären und den Rechlsjozialisten sastzustelleut Tolle Vkrürehungslitusle. Der«LortvärtS* greift in einem ellenlangen Artikel den gestern»«rösfentlichten Aufruf unserer Parteileitung an, um noch in» letzten Augenblick durch Verdrehung uns Entstellung dar Tatsack)«n Stimrnenfang für di« Komm»- nalwahlen zu betreiben. E« ist nichts Erschütterndes, nxrs er vorbringt, ledlglich dieselben Plattheiten, die er nun chon seit zlvri Wochen»viederkäut. um die Veranttvoriung iür di» innerpotilijckze Krise der Unabhängigen Sozialoemo- kratie aufzuladen. Doch eS ist immerhin recht interessant, zu verzeichnen, welch ein Maß von Gedankenlosigkeit der«Vorwärts* bei seinen Lesern voraussetzt, wenn er jetzt zu behaupten»vagt. die Unabhängigen seien nur des- halb nicht in die Regierung eingetreten,»veil sie schwack»- mutige und feig? Jammergestalten �eien, die zwar im Wahl- kämpf den Mund nichi voll genug nehmen konnten, aber setzt nichts gegen die Reaktion durcl�nietzen inrstand« seien. Und da solle man an die«Diktatur des Proletariats* glaubcnl .Warum— so Hecht«s toSrlliich weKer_ macht man denn u'X der.Diktatur b-Z Pvolfiaaktt«" nicht jetzt schon den Ansang, indem inan die crtvorbeue»pptcht ausnützt und gegen di« bürgerlichen Parteien etwa» durchzusetzen veosirchi?* Der Analphabet, der diese Zeilen gs'chrieben hat. scheint von dem Begrisf der Diklatur de« Proletariats und des Sozialismus überhaupt dieselbe Vorstellung zu haben, »vie etwa die Kuh von der chinesischen Grammatik. Sonst N'ürde er hie Frags der Diktatur de« Proletariats nicht zu verkoppeln»vage» mit dem pvtittschen Schachergeschäst. auf da« die Bemühungen, die U. S. P. zur bisherigen Koalition heranzuziehen, ja letzten Endes Hinausliesen. Trch ganz abgesehen von dieser Entglei ring, wie u n« h r l i ch ist überhaupt das ganze Treiben deS«VoNvärt«". Er ivcifi ebenso gut wie mir. daß»veder die Demokraten noch da? Zentrum an einer Siegte1 ung teilgenommen hätten, in der»nisre Partei«inen maßaebenden Einfluß ausübte. Selbst»v.nn sie zum Schein eine solch« Koalition eingegangen»väre, so»väre diell svwrt in die Brüche gegangen, wenn die U. S. P. mehr hätte sein wollen, als«in bloßes dekoratives Anhöngsei der bürgerlich rechtviozialistischen Koalition. Nun stellt der«Vorwärts* folgende Milchmädchen- rechrnnia auf:«Wer Wrt, daß die Mehrheit der Mi- nister bürgerlich lein mübte? Im Reichstag sitzen 100 So- zialisten. si« brauchen zur Meknheitsdildnng etwa noch«0 bi» 60 Mann. Und gegen di,.e 40 bis 60 tollten die 100 vollkommen ohnmächtig sein?* Ter.Vorn'örts" stellt sch mit dieser Frage dümmer, als er ist. Er weiß sehr uwhl, daß die fchlenden 40 di« 60 Mann, eben»veil sie zur MehrHeitS'bilbiing»n entbehr- l ick- wären, die beiden sozialdcmokraiisck en Partei n unter ihren Willen zwingen würden. Da«»vürdr bedeuten, daß die Vertreter der beiden Arbeiterparteien vollkommen von dem Willen der mit ihnen verbündeten k a p i t a l i st i- scheu Parteien abhängig sein»vürdcn. Jßa« bei einer solchen Zusammenarbeit hermiskommen könnte, zeigt die snderthakbjährig« Praxis der bürperlich-rechtssazialistischen Koalition, die letzten Ende« den Sozialisum« k o r r u m- viert und kompromittiert hat, ohne der Arbrtev flösse auch nur»inen Teil sener Erningenschgslen zu bringen. deren die Rechtssozialisten sich ständig rühmen. In einem der lichten Augenblicke, die der„Vonv&rtS* nach der Wahlniederlage vom 0. Juni hatte. Ichrieb er: .»wer i« reckte««ugenblick Nein»u sagen versteht)»nd nicht auf durchsichtige Sockung-n kapitolisti scher DteofUenÜre bin- eintällt.'eflen I« wird eine, Tage» um so taut« und kräftig«! «rving-n.*(5?t. 801 vom 6. Jnnt.) Diele Worte richteten sich gegen dl« Bestreinngen. die NechtSsoßialisten zu einer Koalition mit der Deulsckien BolkSpartej zu gewinnen. Genau dieseibe Antwort, di« der „Vorwärts* für die Lockungen der kapitalistischen Reaktionäe« halt«, haben wir für die Lockungen d«r»ch« i n- sozialistischen Reaktionär«, die bewußt ein unehrliches Spiel mit der Arbeiterklasse treiben. Wir sind besten gewiß, daß unser klare«»fiene««Nein* durch den weiteren Gang der Entnücklung seine vollste Rechlserti- flUNfl toiti.«'"' vle 6eg?mmWlW«sla Nemrm In Bremen hat unsere Parte! bei der W»hl dt»«eiyei� Stimmen auf sich vereinigt. Daran« fotzoen Lchrgerliche und NechtZsozialisten, daß die U. P. P. in Bremen verpflichtet sei, die RegierungSbitdung vorzunehmen. Zu Ihnen gesollen sich jetzt auch noch die K o m m u n i st e n. In einem lange» Lr�käl in ihrem Bremer Orsan bemühen sie sich allen Truste« um den Rachwel«, daß e« eine.revolustor.Sre Tat* sei, wenn di« U. S. P. in Bremen eine sozialistische Regierung-bilds. Bezeichnend ist folgender Tatz des Kvinmunistenorgans:«Kür eine revoiuito- näre Partei beginnen hiero jetzt eine geschlossene Front bilden und gemeinsam seine Iiiteresten watzrnehinen. ohne mich dem politljckten Bekenntnis seiner einzelnen Glieder zu tragen. SD(r« Zusamnien.chkuß wird seine Stoßkraft znnäck'st auf zwei Punkte richten: die Rege- ltiNst der Produktion soll gani nach dem Willen des Kapitals erfvigen, der Verbraucher voUkoiiimen der Willkür der Be- fitzer der ProduktiouSniittel oukgeliesert werden! den For- dernngen der Angestellten und Arbeiter gegenüber soll eine kiiibeitliche Phalanx gebildet werden, der Unternehmer will wieder ilnilmgcschränkt„Herr im Hanse* sein, der wirklickw Produzent, der Arbeiter und Angestellte, soll bei der Rege- lung der Lohn- und Arbeilsverhättniste � möglichst wenig noch mitzureden haben. Das Hai«ptziel dieser Vereinigung ist jedoch der Wider st and gegen jede'Sozialisier u n g, die Verhinderung der Venvirklichung der so- ziallstischen Forderungen. Dieser Zusaniiuenschluß des Unternehmertums ist also ein« ernste Mahnung an da; Proletariat, sich gleichfalls in einer geichlossenen Front zuaminenziifinden und Aemkinsam den Kampf zur Ueberwilidiing der kapital!- stischcn Produktlonsu�eije, zur Verwinklichnng deS TozialiS-� iiiils zu führen. Der geschlossen auftretenden Kapitalsmacht muß die ebenso lückenlos zusammengeschlossene Macht der Arlwiterklesse aus der Grundlage de« revolutionären Klaj- scnkampse« entgegengesetzt weitenl Zwangr-psliM im beletz'en Gedipk. In t>«n von be» Franzosen besetz!«» GebicUn ist In de» letzten Dingen ein äußerst sckvrscr KnrS eingeschlvg n wo. den. I» Wiesbaden. Mainz und L>idlvii>»lwl«,i wurden ArbeilerfÜhrei vbrba'let, auch mehrere Zeitunge'» sin� verhole» wo. den. Di« Gründe iür diese» Vorgehen sind von den franzSstschen Behörden bisher mxtz nicht bcknnnt�xnebeii n»zed-n. Tie Arbei�rschust Ist wegen der Verhaftungen äußerst erregt worden. Am Fresiag morgen wurden in LudwigShvfen rrueut mehvere Arbeiter, führer verbaflet, und zwar: Etsdtrat, Arbeite ßkretär R a u> schert'S. B. D.j, Ebrdlrat, Metaliarbe>terverband»be«m!er Fischer sT. P Dr) und Biadt�at. Oilenbahnverbandsbeamier Baum stl K. P B.>. Sie wurden im Aut» au» der Stadt lneggesüdet. Eine größere stuvallerienbteilung m't Maschinen- gwoebren ist!» LudwigShafen eingerückt. Wahrscheinlich wird»t in Vndwigkhafen und v'el!»icht im gangen besetzten Gebiet ZU etnrm Generalstreik der g e s a m le n«rbeiterschast kommen. Di« Aulregung unter den Arbeitern ist gerade deetzakb brsvi-ber» groß, weil die verhalte»«»»>> d«« hen«r,aG.icks»eu A-beltersührern im vesetzben Geb'et' geHeren. Amtlich wird zu den Berhastungen nock, mitgetetttl Die auf- sehen rregende« V«rhafluna«n von Ardei'ersübrer» durch dl» sranzöstschen BesatzungSbrhSrden In der Psalg. habe» dem Re'ch»» lommlst«, im hesrtzien rheinischen Gehl«t Anlaß zu Borstel- luazeu i der Interalliierten Rhelnlands- k«mmiision gegeben. Diese Hot Bert�tern der psslger buw beiterschast die sosorlize Entsendung«tne» Ofst» zier».ach LudwigShase» zur SrSrterung tz»g Angetegenhach zugesagt. %ti L»»darhelterstrrie 1» Bommern. Der Landavbeti»», streik In der Prodinz Pommer» bat an Umfang«rhebkich»n- genommen und greift noch immer weiter um flch. Bi»h. r hat er dvei Kreise Kö«l>n, Stolp und Scklawej mit ungefähr»Q Gütern ersaßt. Fraglich Ist. ob die RaistandSarbeU«» hg»» richtet werden! hierüber»ird noch vevhaubeU, unablässig für Die Liste der Der Ist Gs!>««r der EivheiksZemeinde? I All« bürgerlichen Parteien! Rur widerwillig hat ein kleiner Teil der Demokraten für das Gesetz Groß-Berlin gestimmt. Aber auch unter den RechtSsozialisten f.nd scharfe Gegner der EinheitSgcmeinde. Der Charlottenburger Virchtssozialist Dr. B o r ch a r d t hat sogar in einem bür- «crlichen Blatt einen Hilferuf an dir b ü r a e r l i ch e n Parteien gerichtet und sie aufgefordert, gegen die Sin- hritSgemeindr und damitgegen da» Jnter- esse der Arbeiterklasse zu stimmen. Dieser Biann ist Tvitzenkandidat seiner Partei in Lharlvttenburg! Arbeiter, AiigrstelZte, Beamte! Könnt ihr einer Par- tri. die rtiras derartiges duldet, die sich zum Mitschuldigen einer die Arbeiterklasse schwer schädigende« Haltung macht, Eure Stimme geben? Nein! WSzU deshalb am 29. Zml aar die tlslea der d, S. p. Der Schiedsspruch der SilssanzesleNen In Gesahr! Au» den Kreisen der HUiSuiw standen wird unS ge- trieben: Wenn die städtilchen HllfSarlssstellten geglaubt haben, dah durch den Beschluß der Berliner Stadtverord- netenversailimlung und durch ähnliche Beschliissc in den Vororten die Anerkannuiv ihrer Forderu>agen gesichert sei, so sind sie Ichinählich enttäuscht worden. Entgegen den Srwartmigen ist der Berliner Magistrat den Beschlüssen der Stadwerordnelenversanimlung nicht beig«- treten, sondern hat die Vorlaye nochmals zu erneuter Veraiung in eine gonijchte Deputation zurückverwiesen. Da« ist ein unerhörter Vorgang. Seit Monaten haben Verhandlungen mit den Hillkkrüften statt- gefunden, die sich zu einer Vorlage an die Ttadiverordneten- dersammlumi verdichtet hatten.?sn dieser letzten Dtadtver. ordneteiiversainmlung aber bemühten sich die Recht»- so�ialiflen, wieder unr ein« Ver.tagung her- beizuführe Nachdem ihr Antrag abgelehnt war. muhten sie sich entschliefjen, wenn aml, widerwillig, entgegen den Ausführungen der ebenen Redner, für die An» tröge der unabhängigen Partei auf Annahme de» Schiedsspruch» zu stimmen. Jetzt will nun der Magistrat ds, Sache erneut verzögere Hilfsangestcllte, Eure bescheidenen srorderungen sind in Gesahr, nachdem die Erhöhung der Beaintengehälter in den meisten Vororten beschlossen ist. In Berlin am nächsten Donner»tag verabschiedet wird, und die Herren MagistratSinitchieber sich neige Gehälter bewillt- gen lassen wollen. Während ein HilsSnngcstellter nur eine Erhöhung von etwa 100 HS 150 M. monatlich erhalten soll. sollen die Magistratsmitglieder eine solch« von 1500 bis 2000 M. erhallen. Ter Oberbürgermeister von ll h a r l o t t e n b u r g z. B., der Spitzenkandidat der Deutschen Volk»partel. will soaar, da� sein Geholt von jetzt «nur" 12 100 Wl. auf— 7K 000 M. erhöht wird. HilsSangesielltel Diese Gesöhrdung Eurer belcheidcncn Forderungen ist nur möglich ge- »ochfn, weil die RechtSsozialisten durch ihr Verhol- ten in der Stadlverosdnetenverlammlung den reaklio- n ö r e n Elementen im Magistrat den Rücken g c st ä r 5 t h a b e n. �etzt hoffen diese Herrsck)asten aas einen neuen Hm fall der Rechtssozialisten. der ja nmh ihrein bisherigen Verhalten ouch mit Sicherheit eintreten wird. Erkennt an dies«» Dingen, daß?rhr Eure Interessen nur wahren könnt, wenn Ihr jetzt bei den Wahlen die Kandi- daten der Unabhängigen Sozialdemokratie wählt. Ihr müht da'ilr sorgen, daß der Einfluh di-'er Partei auf die Ge- sa'ncke der Stadt wächst, damit die Bürgerlichen und die Necht�aziaüsten Euch nicht erneut tZlisck)en können. Deshalb aus zur Wahl der unabhängigc» Kandidaten. 9er S eneritWdül. Dies« Mitteilung ist von Anfang bt» zu End« unzutreffend. Räch Znungen, die dem ersten Lohnabzug auf den Lb. Juni festgesetzt haben, nur die N«de gewissen von pem Lohn, an dem der Abzug vorgeniunmen«erden soll, nicht aber davon, dah dieser Lohn d'e Detdleistun� für ein« in der Lfergangentzeit sich vollzogene Arbeitsleistung darzrsstellen hat. Die»zu ständige Stelle' handelt also iu vzilig», Unkenntnis de- gefetz» lichen Bestimmungen. Sie scheint aber auch di< NejchSabgabenordrrung zu kennen, die st« zweimal erwähnt. In den ß! b und kbü>st die Rede von der Steuerhinterziehung und Ihrer Bestrafung. Wird am SM. Juni Etehalt oder Lohn schon für«in« künstle Zeit ge» »ahli,«bne dah dabei bcr Steuerabzug vorgenommen wird, s« wird »«-. pteich nicht» von seinem Recht der Steuererhebung genommen, -"ssi-r pni-iv-hmer noch Lohnempfüngec haben die Absicht, sich da. durch pr Steirnpflicht zu entziehen. Seibs! Behörden zahlen d' et» mal dt« Bebälter an Ihre Beamten und tzl ngestellven schon vor dem üblichen Dermin au»-, will die.zuständ'ge Stelle' auch gegen dies« dn. Borwurf der S eueehinterziehung erheben? Diese orrnze i.ngrlegcnberi artet aber geradezu zu«In«m Gkät.da l au». Roch vor wenigen fogen hat der Vertreter de» IR«ichIstnanzminist«riun.t f-J der Berliner Pressekonferenz mit. geteilt, dost dl« AuZzahIung von Lohn und Behalt am LS. Juni auch für die Arbeitsleistungen nach diesem Termin durchau» zulässig seir«! diese R-..»kunst gab«r im Einverständnis mit seiner»o-H»'rtz»n MehSrd«. Am gr«itag hat nun dieselbe Be» Hörde kh.'« irreführend» Mitteilung herautgrgcben, ohne ihren tzkrtreter bei der Presse knferenz davon zu unterrichten. Di« Bertreter der Press« verlangten»inmüilg, daß dt« zuständige Stelle Ihr« Rachrtcht schleunigst wieder zulücknechime. Darübe» hinan» mutz gefordert wenden, tatz im VieichSfivanzministerium, in dem über die Ausführung de« Einkomnwnsteu-'rgesetz»» und der Retch» Vik�neberz. Sh-misso-Schuk«, Vasbarossaplatz(7% Uhr). Rahnsdorf! Povadievgarten{tü Uhr). Ocffrnilich« Wahldemonstrattone» finden statt an folgenden Plätzen: Abend» S Uhr: Exerzierplatz kBondtz- Eck« Sonnendnrger Straß«), Sparrplwtz(nah, der Trtf.steatz«), Dönhoffplatz sGftd- feite». tzdend» B Uhr: st I,dri««ha«n sVplelw'ek). Humboldthain. Humannplatz, stlelncr Tlerzarten ist riegerdent»:«!). Abend» OM Uhr: Arntwaider Pietz. Tagesordnung In alle« P»ransla!tung««:rIede«Sbv»tr«g»I durchsetz«« z» können. Da« sei«icht die Sprach» brutal»« Gewalt� soubern big Sprach« de« ist»» e ch t t g l e i t. Ten r'ner.zuständigen Stell«' ss» gestern mlltag durch da» Kotfssch- Buroou«ine Milteilung».rb:eilet w.-rd-n. ivonach vezlrkktzerbaud Berlin Brnndrnbu»«. Da» Zentral- � � S Z,f Arbeitgeber Behälter oder Löhne, di. nach dem � fokal für Radsahrer. die am Waisltaqe ni« Helfer tätig sein 85. Zun MRO M>ß werden, vor dl.ssrm Tage oukzah,!. nach! wollen, befind-ot stck> bei Heinrich. Rungestr 7(Moritzplatz l L.n lNcichkabvalenvrdnung unzulässig handle und u'och 447L). Wir bltt«n. bei Ved.,rs sich a:. dies, Glesse zu wen. si 50 de» S>„ll-n>mtus,e.,cr�ssetze»>.« sz.ifich haslba» sei. Zudem j den.— Di» GtadlwatzlkrriS.Obleut« von«— 15 werden mache er sich mxh§ SO) der Vie.chzabgabeiwrduun, wegen j«sucht, tbr Hauptwa�Ilokal der«sisngshnt' heul« mitzu- »'.«uerhtnlerziehuug strafbar s tiilzn, damit st« inSoa.amt Veröffcsttiicht werden können. Ter Nord i« Sab Thgl. In dem Pwzetz gegen die MaeburAr ZeitsreiwiMgen, die »ei Bud Thal lü unschuldige Arbeiter ermordet haben, wurde am Donncr»!az die Zeugenvernehmung«röfsnet. Zurrst wurden ze-vi Kainerupeiizeiigen vernommen, bor Führer-de-» Zetifrei- willige n-bala�llon» und ehe--.«!!«,! FregatlenkupidSn Selchow und der Oberleutnant Baldu». der da« Unternehmen oenen Dhal gelei-tet halt«. Ihre Äudiazen lassen natürlich ihr« Kam«- radsa und Kommilitonen al« weitzefte Lämmer erscheinen, die höchst unfern und uur unier>»m Zwang der militärischen Rot. wei.digkeli di» Erschictzungen voraenammen hoben. Selchow er- Väri», da» Nnternctzmen gegen Thal au» eigenem«nwleb an- «ordnet zu haben, da ch« Rnchrichten zugegangen seien, da» sich tn Xltal«in letl der Noten Aeme« aushalte.(Also wieder elende Spitze! mache I) Auf dem Marsch nach Botho wurden dt« B«. kan..ien«n scbwer dewacht hiater dam Bataillon nef-ührt. Ernen Dgftztzl. die Besangenen zu»»schietzen, will der Zeuge grbon haben:«, ho-b« uur besohlen, unter»Ken Umss auf Ftl, heute»u schietzen. vbrrleutnant Bold»» gibt an, datz ar tn Setteisiädt ein« List« mit Namen von Plöudcroru ,pnd Nolgardipen erhalten Hab«. Mit Erschietzen sei den tGesangeneu nicht»edroht worden, man hästg chn«» Mr gesagt, Mss A» m tii ßiitHatzubi. Lhnra.-—-- nicht g». lmständen AI» erster Zidlkzen»« wurde nach der M!l1»g»p-ug.n desindet sich eben. lall» unser dan Opfern. Er guig am fraglich«,, Morgen noch öetielstädt, wo er Mthastet, aber bald wieder freigelassen wurde. Am närhsten Morgen swn-d der Baier dann sunen Sohn al» Leiche wieder. Der Zeuge Fennenbera au» Thal wuid« au, dem Weg« roch Settekstädt voll einem Posten augehalten u.rb nacki einem Auowei» K-sragt. Da»r keinen besatz, sagte dias,» zu ihm:.Uuftöndig« Leute tzab,-n einey Au-s«,i«, nur Lu«»,«» leben keinen. Sehe« Sie stch den Vh»»ss«egr»h»n a«. Wer keinen AuSwe!» I.ml, wird erschossen.' Di« Erschossenen seien in der Mchrzahl tüchtig«, ordentlch« Arbeiter gewesen. Z«»o«, Stu- deut Kuber, gibt an, datz»inzel,« Lewheu von d«n Ben-Zhnern LeitelstäHtz mit Zützen getreten worden seien. Nach de» Angulben de» nächsten Zeilen wntzt« der Trschsss-ne F u I d n e r welche» La» seiner harrt«. Er rief seinen Angehörigen beim Abschied zu:.Mach, e» gut! Brüh Marie und di« Stnder. Ich komme nicht wieder." Am m.MsrvMn H3 SachverstäiUnac» Dr. K j ftb besessen Prevßev bleibt Aepubllk. Im BerfassungSauSschu� de» preutzlschsn Londellverfammlunh beantragten die Deutskhuotisnolen am Mittwoch, Proutzon nicht n!» issepublii, sondern c>!S Freistaat zu bezeichnen. Dr. Ä« r n d t («in Tenwkrat) schioh sich diesem Antrag« an. Zue Vegrüichung führt« dieser a»S, datz da» Wort Repubkit«in Fremdwort sei, da» verdeutscht werden müsse. Dabei mutzt« Abzeordneler Hoedsch(Deutschnational) zugeben, datz die Begriff« Republik und Freistaat sich nicht vollkommen decken. Dr. Rosen seit zeichnung Einspruch. Der Präsident Poesch schlotz sich dein au und wünsch!«, datz diese Herren at» Eozialdemokralen bezeichns' würden. Ein»lgeittümliche« und ungerechtfertigtes Berlanzen» linser Antrag wurde von allen anderen Partelen abgelehnt. Di« Rechtsparteten beantragten, dl« preutzifchen Landes- färben f ch w a r z> w«! tz in der Verfassung festzul�en. Dt« Herreu schingen höchst patriotisch« Töne an und erinnerten a» die alle Zeit, da die deutschen Farben mit Stolz getragen wurden.. Dr. illofenfeld(U. S.) und Heiimann(Saz.) wider- i sprachen der pesblegung dieser im Fahr« 18tW durch käniglich., Verordnung festsi»se..-ien Farben in der Berkassung. DI« Reich». j färben genügten vollkommen. Di» preutzifchen Farben solltet.- so schnell Mi« möglich verschwinden. l Mit einer Stimm» Mehrheit ward« de» Antrag der Recht»-- Parteien abg, lehnt. Bei der Beratung de» j« de« Verfasfunglentwurfs da- antragt« unser Vertreter di« Zulassung von Bolklabstim- mungen. Di« anbeten Part»!«» stellten ähnlich« Anträge und e« ergab sich im Au»schutz eine Sinmiiiigkeii dafür, in di» Verfassung Bestimmungen über Bolksbegehr und BolkSenischettz aalsuuelutteu. Dl» sipd�t MrgN stfü� rTÜMIBT QUO! öerjnOSBmcn. Volksbühne Utir; tif Ihttif IM Itkmtt. leiiss Vdkstlißrt» Köpenicker Str. fifi. st ubr: Die 3 Zwiiiisge. / Siaaisthvster Opernhstus: a n?nn? 7 Wir: P.j0O!fS!tO Sokaaspitlkaas. Anfsa* 7 UWr: Ktrl SJcbJj'.-r'i— Und. I vmaoer 7trcst»r i. U. FJBli'.fäizifStniS« 7 Uhr; 2ir»i srst«« Male; nit Lncie Höflich. Lodwig Hartaa, Theodor Becker. FSlMMW IU.: VZ« R«*set.d. ftifidckeazolt lifllBer füssiir g Uhr: per latxi« W«!z»r Grsfu Sstiawiiihfis KarlsteaSe 'onnab. 7 Ubr Ly Istratfl (22. A btfcll up t IV. A b« od.» Direktlmi: fJM»«Jaüa»« DwtKfc« Thecter- Talfun. iGiminj!«!« CßcUsa der Paudora. Kiefen 8okU«M>« Lcibcrarilljt Ihm m �'istess Ooldsüü Ktttarzelt Kciißs üpßrafifenliaas Direktor:./oca Krön MTribeiwiHch 7 Uhr3;f Mtnulem PHnzessla Fxiedl MrW-7tz«i1er (Bahnhof Priedrlchstfaße) Tü�lick 8 Uhr: Der Wie M >onutag d L'isr klci«« Preise; Mf KStox-Theofer Siadtkahii Janaowii/brUcke. Jntc rgt unrf hals u Klos tcrs tr.) Tl.-'Ich V« Uhr; E2 kißJtMfS soantag 1 Uiir klcUie Preise; fj Joh»ryil»4#mt. f mm„ pr»9f5? i btaiCi SO V, f.lERSPIELZF.rr Allabendlich L Uhr; m G?.s 8:ai öc? Jugj&ai StStK'iIMLTI«!» Ailab.ndlicb TS Uhr: Die bessert I läifte mit Mix Adalbert Beniner Protei Kastaniea-All«« 7— V Taü-Di.,. GroSer Ball Anfang �5 Uhr SfalbaUa-Theater TäEl ch TS Uhr: rKasernenltilt. Sononerihetiter „Cfo6-Es?Ha", ibeni. tili«': sx Hasenlielde 15=b Ab Mittwoch: 'aFSrslerthrlstel Iii IS Hr.!»f_Ht!iatar-!cr)lrfwi iipUtl 14SU. « Tttiatna a Kottbui TM £ .Ms.' •i, SZwLsr l'S tt.i—«■ Bhemalices Voigl- liieat�r Badstraße 58.* SopM«afar ..kohl Prelis Kr, KUPFER, Biel. Zink. HESSIN,. SUannlaS, Zi.irttoi.c, INI Y CeUutold. mm, Pia In. Geld, Silber, PEYEKS Pronzfaucr Str. 24. M5SJ3�S Waidstr, Z. G. BRI4EL� Gehener Str. 5? 'DIEG2NER< Sciiöneaeru, Bahn str. 46, HAASE SksfUzer Str. 95a £skj UAftllf PllÖ. BOELKB Ramalarstr. 10. 1® r � v. i � rak'sii w:r k�ssn Itr fiStiagie?. iltiüifel!, und Rascha, daß Sie stets nur noch zu uns koumi*». F.<£ W. S& y, Mete'!- und U«n!»> wuron�utiti unr, Kidu-Ci.ka.i: Bcril» S W, M.rat.wihiti 4. rerus.. Mp!. 7MI liäqUhr-Unkauti U e Ii. SO 1 Cuvry.tr. 3S. FtfcMr. M»t. T4Z IsOttfirls Gftnsbnu'jrt fflr Urandönburg und SUdtkreis Berlin �lishöRji KM 7. klNÄ ierll löftOOO BONG. ALSS �rv»Uue and 1 FrKmie i. W. Mk. teoseo *>v* X w-: +!> e»»4 jas Toslas-Anzo'jQ. Den Kollegen zur Njchrich', daS uoicr Kollege, der Kienipncr Gtlo«Sauren, Neukölln, Utkslr. 13. am t4we!rI «», T�» b-» Hl. vb. p! Ooirl— u I Q»icnh*ttlU* kEÜÜ»lBne: �ziöiigiHl: l»«ri5rt.telTkI Kielsaaeta'U&�'skaiilsLvifO Wtbers4f.3{ Telef.: Ale*. 4343)| Special-Atsä tÜr af!« OfBChlÄcIrtskrankheften« Htm-, Frattwiloldön, Blurpu ersgchunfe«. Salvarsan- Kur. Behandlong RcbnsU. sicher, ohn« Bsrufsaiöi ung. MftCige Preis«. Deflsoctfcit Dr. med. Uowmer. io-i. 4—7<*. S. w— 12. Bruiui«nitr.1S5 EvlKV. RM. Sp@z!3äl-B@eiaRc8Sung fflr Ge»cli{©cb(8-. Haut-, Hsirn-, f rnuapield«!.; siühiUII veraltste harlaScbtgc naraJeldom. Aptsshtog.»srv Schwüctse, ßlnlnRlttr- sucbuitg. Snlrartaii-Kur««!, LI ht-Bohsorti?. Hdkonstovne. ß« s Ä KairJ Sk-berS, Berlin. StcellUer St, 24, 3 am 10. d- H. gestorben ist. f] Uhre Ihrem Ancletikenl Die Ortsverwaltunsr. # Spcizialbehandlung# Il'r Vi» Ml. und Oc;«civ(e.c*sl,(«plcion CfJ#Äh5««*«>»9 lnwaiidenalr. 547 s Wvf 03 B» est s S 9 I. Elaze. Ecke BcrgJlrafto. E&sten!ese OntenQtiDDs nnd Berauns über sssfesesßB« Bensnsflang »«k IhQ-f 2 w»4 4—8, H�nalag« fO—il Spfszt�l-ilrzt Dr. bkotte für iwch mit.»I«»l®J C>ert«u» SdntlMhm in L.Ueen JC (>mes• Brian eihar in R�i � J~, errtm•«rtntuihc Im*«niest O' ----«.«>-«,25 • fr»«der M. 3,6i . Irr. Meter JB. 9!terhrmhm..... 91: x« m.»1,(0 tw» Cu,!/u K!>«b»i,-Hrmhm, 60 xuh»0 ca Ul'g «TvflliasthlaMdl« UueschlOAdtichrr, la Cueaf., ntr«. ""b.....•«. 148,1 uxi 1(3.58 Zri'ot• Reienei• st�rn, mor ne. »!.«, In«i!««tSien, Mr lumcx uui xlndche» Dameu-Beklcidnng. Sivaat« Jktiü jei« In den«.dernste» tde», tu I«.i jtr Jtreste. tu, leiten odee(ntHaea stt.jse«... CTC ftst m. 7*,—. bdi,—,«00,-, e»iu,£y MMente CKfliM.I U Ichtna», kt.x nie» fatb ine. ir de», rtlinn Ztcstea, («trte guiiutUrtin Z8»»n.sten..?Wl 12 SR. 41,6,—, 406,-,.So, De «»«tmimönf,!, bel.xhere®ele« ,»«»et»,«rzttHtlche cat.llliit,»ehr ,»>,,'doli. In»en nteestex Setrd«! 66 un» z»t«eet einr M...... xJu.CS »«tttMi�nctf« iu eenr fotlhett Iwta- fclt,,.n Sl.Jjrteit, neu ste izarnte», testwon, Ittaa un» iae*iS•••• K tifl «. t«6.-. I«-i.-. 1.6.-, 11«.—, OJ.ÖJ 9Ifi««nb« OUtbie tu rtstm«-Ich» tiarten.(«a txxr»aal«, U tiortp, » ide»e ttfrine ufta...... OC Ast «. HO,— et» 68.—, 47,—, 83,-, 6S,st? Schuhwaren. Lebw-Schnhw.ttrn 10"/, Pre terntäijinttin. «terrmftiefrl,»tSste 40/46... 47a an sh i.j.t, xzb,—, aue.-, im,—, liü.uJ «KrWotplrfrf, et»�»6,W � gfj Xrnttttflirfrl.«rSste so, 42.,. fip CO aru,—, 186.— ,11h. 166,—, iio,—, öü>W Schwarze HalMehnb�iSröbe«! 48 jgg Fg Z-rbist« Ctalfchtatstc, eilte sc u gg i m Ä- »£. 140,- «dhr»nlbschuhe.»niste ZS/!Z. M. lZk,—, 140,-, 116,-, Kinherstirtet,«Ute»« w.«.- ge.he, rnrnfchnh» für fllukrr, et.»/s7 « 74,80, xnrnfchntzc stU«erwachsene, Gr. 68/42»..».»» M. L6,—, Titümpfe. 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Alejanderpl, | Eilia'a: U«df,tr. 5 Min. v. Bhi üesund or. U, S. P. Neukölln j Am IT. Juni»erstaib unser Oenosse, Oer vlast- wirt Hsrnißsn SliMser t Wdchselstr* 8.(5. Bez.| Die B'.crdlgung findet I | am Sonntag, dcn20, Jusm i um I Uhr auf dem J0- I disctien Friedhol In| We'ßcnsce statt ! Um rege Bsteiiigung, ersucht] fBcr Vorstand. Bäilschir äjiüri'.llir- rirbast Voreio tsnin. Den Mllgliodern zur Nnchicht, daü der Kollego BeniM loppe am 16. Juni verstorben ist. (Bezirk Schöneberg), Ehre seinem Andenken I Die Beerdigung findet am Soanabend, don 19. Juni, nachm. 2 Uhr, von der Hallo de?;! SehönebrrgerPriedhofe« i Blanke Hölle aus statt. � Der Vorsi'and. ICupf epf Hessing, 8Iel,X!nk, /ik-i. Wg!7iMZ, K!-t!NW vssersiimiisiM Istnlu'ikli.I.zr.lüilefSiLüi >. tllklildii'z. fl�llkZlzA II. teititlle. Slebselzslr. 13. Die Bibel der Eh *% V Mit Recht ka«n das Werk von Dr. Zur. Spisr Die Schtilo dor Ele® Em Lebensbnch i«r Pflege des eheliche« Gliichs so g»n.6«n! wrrdo». Wie vir!« Aillivurn Wrusche» gihrn>:n» bera'su und naiv in dir Ed», wr'ch ein« «uevd.'iche Summ«enschlichia SILck« ist Zu Schsrbru gebrochr«, well viele Ohrn saljchnndnnvorieildastzrZiihrtwnrd»». — DieZes Werst mi> loinm vor» sorgeudev und«iijklövcnicii Ca«' Uaii a so vi»l Unheil verhüte» «nd ist daher wie geschaZeu, «in Ratgeber Iii« all« die- j«nig»» zn sein, di« ei» «iek'ichesSiiiik in der Eh« finden«osten. 7>a. V«k umsaht»5«oiOW im» Ifl ee. 700 ftÜM Putk. frd.»«uchm.«beintae m. 3 I.W.— S» d<.>a«a stitch Bvgler& So., Berlin W 9, itölhener Str. 2r. Kr. TZA. f# ii LsnAabeud. 19. Zun! ISS Vss I]R( die Z«gz»d«an»er neuen EeniMe Sraz-Serl!« zu veriasgen? In lichtlosen Wohnungen, auf Höfen, wo oft kein Sonnen strahl hin. indringt, wächst die proletarisch« Zugend Grrß-Berlini heran, di« Jugend, die berufen sein soll, unsere Zukunft zu fein. Ungeheuer ist dai Wohnungselend, ebenso schlecht, geradezu furchtbar die Ernährung, und wenn wir hören, daß allein in Berlin ungefähr 30 000 tuberkulöse Kinder dem Siechtum und damit dem sickeren Tode entgegengehen, dann beschleicht einem das Grauen angesichts der Tatsache, daß scheinbar keine Hilfe vorhanden ist, für alle die unglücklichen Opfer der kapitalifti fchen Gesellschaftsordnung und tiefer Haß steigt in uns auf gegen diejenigen, die das Elend durch de» Krieg— es bestand ja schon seit jeher, aber nicht in diesem Maße— verschuldet haben. Es gibt nur eine Hilfe und die ist: Kommunali» fierung des HebammanwesenZ, der ärztlichen Versorgung und des Wohnungswesen». Es geht nicht mehr an, daß so viele Mütter im Kindbett sterben, oder dauerndem Siechtum verfallen, weil ste nicht die Milte! besitzen, bei der Geburt ihrer Kinder in cmsreichendem Maße ärzlliche Hilfe und Rat in Anspruch zu nehmen. DaS WohnungZelend ist auf dem Höhepunkt angelangt. Prolttaeifche Fanrilien wissen buchstäblich nicht, wo sie ihr Haupt hinlegen sollen. Kinder sind mit Erwachsenen in einem Raum zusammen- gepfercht. Taß da die Klagen über sittlich« Verrohung nicht verstummen kdiinen, ist geradezu selbstverständlich. Aber gerade von denen, die am meisten über die Verrohung der Arbeiterjugend die Augen verdrehen, wird allen Maßnahmen, die geeignet wären, wirksamste Abhilfe zu bringen, ganz entschiedener Widerstand geleistet. DaZ Kind wächst heran und ist schon in frühester Jugend den Gefahren der Straße ausgesetzt, weil Tausende und aber Tausende von Müttern arbeiten müssen, weil der Bater entweder nicht genug verdient oder aber, weit der Krieg den Vater aus dem Kreise der Familie gerissen hat. Diese Kinder gehören in Kindergärten, wo sie unter berufener Leitung die Liebe empsangen können, die sie sonst entbehren müssen, wo sie aber noch bei frohem Spiel und doch Belehrung vorb?r«itet werden können auf die spätere Schulzeit. Darüber hinaus verlangen wir aber auch Schaffung von Kindergärten für alle Kinder, weil nun einmal unsere Proleiariermütter durch die Röte und �Sorgen des Alltags nicht in der Lage sind, ihren Kindern die Erziehung zu geben, die nun einmal notwendig ist. Einzelne Gemeindrn haben den Anfang damit gemacht, aber die meisten derartigen Einrich. hingen find in den Händen der Kirchengemcinden, welche einzig und allein den Zweck verfolgen, treue Schäflein ihrer Glaubens- gemcinschasten heranzuziehen, das soziale Moment kommt erst in zweiter Linie. Dasselbe trifft auf die Kinderhorte zu, die ebenfalls unbedingt notwendig sind, um den Schulkindern, welche tagsüber ohne Aufsicht sind, das EliernhauS zu ersetzen. Man hält die Kinder der Straße fern und bewahrt sie davor, mit den bürgcr- lichen und Sittengcsetzen in Konflikt zu kommen. Ilm den Gesundheitszustand der proletarischen Jugend zu heben, find Ferienkolonien in ausreichendem Maße zu schaffen, die nicht immer im Gebirge und an der See zu liegen brauchen. Wir haben in der Provinz Brandenburg genügend ehemals königliche Schlösser mit ausgedehnten Parks, die wie ge- schassen zu derartigen Zwecken sind, wir erinnern an Babels- berg, HuberiuSstock, Jagschloß Grunawald, die durch Anlage von Baracken noch erweitert werden können. Hier einen Druck auf die preußische Regierung auszuüben, ist eine der wichtigsten Auf. gaben des neuen Berliner Stadtparlaments. Aber auch da? Schulwesen schreit nach gründlicher Um- gestaltnng. Artikel US, Abs. 2 der Verfassung sagt:.Innerhalb der Gemeinden sind indes auf Antrag van ErzieHungSbevechtigten Volksschulen ihre; Bekenntnisses oder ihrer Weltan schau. n n g einzurichten.'— Hier muß schleunigst an die Arbeit ga- gangen werden, eS geht nicht m«hr an, daß Kinder von Dissi- Kenten von einzelnen Lehrern al» Schüler zweiter Klasse behan- delt werden, weil sie vom SielegionSunterricht befreit sind. Also sofort Schaffung weltlicher Schulen in allen Stadtteilen, die dann aber noch mit dem Geist unserer sozialistischen Schul- reformer erfüllt werden müssen. Abbau der höheren Schulen, Aufbau der Volksschulen, freie Lehr- und Lernmittel, das soll unsere Losung sein. Auch die Fortbildungsschule muß mehr in de« Vor- dergrund des allgemeinen Interesse» geschoben werden. Bei einer Zusammenkunft der Kömmeoer Groß-BerlinS, welche im April d. I. stattfand, in der über Ersparnisse gesprochen wurde, die bej, verschiedenen Positionen gemacht werden müssen, wurde auch daS Fach- und ForidtldunHöschulwesen genannt. Dagegen wer» den wir uns mit aller Entschiedenheit wehren, meine Herren! In einer Zeit, wo Milliarden für die höchst überflüssige Institutionen de« Reichswehr vorhanden sind, soll auf dem Gebiete des Schulwesens gespart werden? Da» wäre ein« Kulturschand«, an der die Vertreter de» werktätigen Volles keinen Anteil haben dürfen. Darüber hinan» hat die Stadtgemeinde Berlin die Aufgab«. der schulentlassene» Jugend Gelegenheit zu Erholungszwecken zu geben durch Schaffung von Lehrlingsheimen im An- fchluß an die Ferienkolonien, durch Errichtung von kommunalen J»K-ndheimen, durch Förderung de» Jugendwandern», einmal durch Errichtung von Wanderherbergen und dann durch Geltend- machung ihre» Einflusses bei der Regierung in der Richtung, daß auch unserer Arbeiterjugend die FahrpreiScrmäßignng zusteht. welche ohne weitere» die Jugend der besitzenden Klassen, soweit sie bis zum 20. Lebensjahre noch die Schulbank drückt, crhäkt. Theater und bildende Veranstaltungen für die Jus'nd, Spiel- und Sportplätze sind ebenfalls Forbernnßen der Jugond, welch« der Erfüllung harren. Im Süden Berlin? dehnt sich«ine ungeheure Fläche des Tempelhsfer Feldes au», un- benutzt, nur al» Sdjlupftviniel allerlei dunkler Elemente, hier einen großen Volkspark mit Spiel- und Sportplätzen zu errichten, wäre eine Aufgabe, welche uns den Dank aller kommenden Generationen zuziehen würde. Die Regierung denkt nicht daran, sie braucht das Fekd für militärisch« Zwecke. Hier gibt es kein Bitten, hier heißt eZ fordern, einmütig muß das neue Berliner Stadtparlament den Willen der Vcvölkeaung zum AuS- druck bringen. DaS wird sich aber danach richten, wie dies« Körperschaft zusammengesetzt sein wird. ES ist darum Pflicht aller der- jenigen, welche die hier angeführten Forderungen der Jugend vertreten, am 20. Juni nur einen Stimrivjettcl der L i sie der II. S. P. D. in die Wahlurne zu werfen. Eltern, es geht um di« Zukunft Eurer Kinderl> Besinnt Euch auf Eure Pflicht! Die Stellungnahme der Afa-BetriehsrÄte zur Bildung von Bettiebsrätezentralen. Das Ortskar!," ll Groß Berlin der Afa verirn, staltet« in der Zeit vom 9.— 16. Juni vier große Betrebsräteversammhingen 1 am tücker Jnidu ftri cgriu ppeu, die sehr gut besucht waren. Nor- p e l erläuterte in allen Versammlungen die Richtlinien dcs A. D. G. B. und der Afa. Unter Hinweis auf die bisher frucht- losen Bestrebungen anderer Stellen, mit der Zusammeniassunz auch die parteipolitischen Gegensätze aus der Welt zu schaffen, ein Beginnen, welches auf diesem Wege immer ohne Erfolg bleiben müsse und auf den Kapp-Putsck, welcher die Ewigkeit der Arbeitnehmer auf dem Boden der Gciverkschaitsbewcgnng ge- zeigt habe, wies der Referent»ach, daß nur durch Bildung frei- gewerkschaftlicher BetriebSratezcntralen die Einheit der Betriebs- rätlxwegung gewahrt werden könne. Die einheitliche Stellung- name zur Verbesserung des BctricbsrätcgesetzcS als nächster Ausgabe, ebenw zur Schlichtungsordnung und zur Wirtschaftskrise mache den sofortigen Zusammenschi uß der Betriebsräte zur untbo- tingten Notwendigkrit. Die von gewisser Seite Wider besseres W'ssen auSgestreub Behauptung, Arbeiter und Angestellte sollten getrennt werden fei durch die Richtlinien widerlegt. Arbeiter und? ngeitellt« gv hören zusammen. Daß die Betr'cbiräte zu»Funktionären b« Gewerkschaften herabgewürdigt' werten sollten, davon könne g« kein« Rade sein, sie sollen vicüwchr durch die ONtkartelle d« Afa und CrtSaciSschisi« teS A. T. G. B. znscsmmengefaßt und hierdurch für ihre besonderen und großen Aufgaben sroigemachi werden. In den Diskussionen erbob sich gegen die Ausführungen de» Referenten keinerlei Widerspruch. Von sämtlichen Industrie» gruppon wurden p'oviwriiche Gruppenräte gewählt, so daß sc»» bald die Berliner Gewerkfcha'tSkommission mit ihren Vorarbeite, fertig ist, die gemeinsame Arbeit beginnen kann. Die Lohnbewegung in der Zigarettenindustrie. Die Zigarettenarbeiter hatten dem Arbeitgebcrverband eine Forderung auf weitere Erhöhung der Teuerungszulage um IVO Prozent unterbreitet. In den darauffolgenden Berhandlun- gen, die �viickcn den beiocn Erga Nidationen statt' auiden,'---aute eine Einigung nicht erzielt werden. In der am IS. Juck stott- gefundenen Perhandlung vor dem von den Arbeitnehmern an- gerufenen EinigungSamt wurde nun ein Schiedsspruch gefällt. der dahin geht, daß für männliche Arbeiter weitere 13» Prozent, für weibliche Arbeiter 40 Prozent zu bewilligen seien. In«iner Versnniiinknng der Zi«rcttenabbeitcr wurde gestern dieser Schiedsspruch einstimmig abgelehnt. Die Arbeiterschaft ist der Meinung, daß bei dieser Erhöbung der Teuerungszulage für die weiblichen Arbeiter noch nicht einmal die erhöhten Krankenkassenbeiträge gedeckt würden, viel weniger den ver- teuertcn Lebensmitteln Rechnung getragen wird. Dann wurde aber auch betont, daß die männlichen Arbeiter in der Zigaretten- industrie, denen man ja im allgemeinen weiter entgegen- gekommen ist, nur 10 Prozent der gesamten Arbeiterschaft brtraoen. Di? Ansseider sind aber auch der Meinung, daß die Zigarettenfabrikanten sehr wohl in der Lage sind, die von den Arbeitern gestellte Forderung voll und ganz zu bewilligen. Denn gerade die Zigarettenfabriken sind cS gewesen, die während und auch noch nach dem Kriege ganz ungeheure Gewinne ein- geheimst haben. In der Diskussion, die sehr stürmisch verlief, wurde fast von allen Nedn-rn gefordert,. daß, wenn sich die Unternehmer nicht bereit erklären, weitere Zugeständnisse für die weiblichen Arbeiter zu machen, zum äußersten Mittel, d. h. auch zum Streik zu greisen. Nur mit Mühe und Not gelang eS der Verbands- Irihe-c. die Arbeiter von ütbersilwn csckntten zurückzuhalten. Schlisßkich wurde aus der Mitte der Versammlung eine Reso- lution eingebracht und auch einstimmig angenommen, wonach der Schiedsspruch abgelehnt wird und die VerbandSleitnng beauftragt wird, mit dem Hauptborstand auf dem schnellsten Wege in Verknndung zu treten, um die Genehmigung zum Streik zu erwirken. Buchbinderverband, Luxuspapierbranche. $Te Firma K u tz n e r«. V e r g e r, Lottumstr. 0/10, weigert sich hartnäckig, die neu abgeschlossenen tariflichen Löhne anzu- erkennen. Nachdem die Organisation mit der Firma verhandoll hat und keine Einigung crzwlt werden konnte, traten sämtlich, Kollegen und Kolleginnen in den Streik. Es wird über den Betrieb hiermit die Sperr« verhängt Kein Kollege oder Kollegin darf dort Arbeit annehmen. Insbesondere wird die Fiema versuchen, ihre Arbeit all Heimarbeit zu vergeben. Wir bitten deshalb um weiteste Untev stützung und breiteste Bekanntgabe dieser Notiz. Werde niemand zum Streikbrecher?!! , Die Branchenleitung. Lohnbewagung in der Stuck» und Eipsbaubranche. Nachdem es durch längere Verhandlungen mit den Arbeit, gebern nicht zum Ablchluß eine? Tarife» gekommen, indem in verschiedenen Punkten keine Einigung erzielt wurde, hatten beide Parteien den Scklichtun<>»auSstl«rß o.npen'fe«. Den cinithmirrtg gefällten Schiedsspruch haben die Arbeitgeber ohne Begründung 78) Der Sternsteinhof. Roman von Ludwig Anzengruber. „WaS laufen denn dö?" höhnte der Alte, mit der Peitsche nach den Wegeilenden deutend. .Weil' s' Letfeig'» sein." sagte der Bursche. »Und du, Lump, b'haltst vielleicht a gut G'wisscn, Wann b' an einer Dieberei tcilninunst und trau'st dich noch, mir cos«csicht z'trutz»n!?" Der Kneckit zuckte die Achseln. ,�ein' Red' bin ich dir wert? Na. wart' dafür lehr' ich dich Sprung' machen I" Schon hatte der Alte mit der Peitsche zum Schlage auZgeholt und der Knecht die Ar nie abwehrend vorgestreckt, da trat die Bäuerin ans dem Flur.„Wie er dich schlagt. Heiner!" rief sie..Schlag' du nur z'ruckl Das brauchst dir nit g/ fallen z'lassen. Du hast nur getan, waZ dir is auf- g'tnag'n g'west.", Da liefe der alte Bauer die Geißel hinter nch m s G'rät fallen und kletterte mit vor Wut bebenden Gliedern mühsam vom Wagensitze herab.„Du— du—!" stöhnte er mit versastender Stimme.„Hetz'test's G sind auf., ich an dein's MannS leiblichem Badern zu virgrerfcn?!— Wo is der Toni?!" „Ob'n af seiner Stub'n, durchs offene Fenster Hort er jed's Wort, was wir da reden, und wann er mir waZ wehren oder verweisen will, braucht er nur'n Kaps h'rauLz'stecken. Den Respekt, der dir»IS mein' Z Mann's leiblichem Vater zukam', gäbet ich dir gern', wollt'st nur du da af'm G Haft nit mehr wie ein solcher bedeuten, aber ein' Neo'nherrn tenn' ich nit und daß du von unserm G'sind' züchtigen willst, Wer q'horfamt. das leid' ich nit!" „Kenn' ich nit— leid'' ich nit!" spottete der Alte nach. Ob du—! Hast aber reckst,«aS brauch' ich dem Kerl da erst über'n Grind z'fahren? Lcdig an dich Hab' ich mich »'halten. Und nit als Reb'nherr, als wem eig'ner und als Herr auf und von mein'm Eig'ne« Wg' ich. was hast d» b'rauf zu sucküw. was hast du mir davon»verschleppen?! SckÄU. schau', du weifet das schon, bevor d' noch d'Augcn in deiner Stub'n hast'hrum gehen lassen? No. das Rätsel iS nit schwer»'raten? den Weg. den d kommst, is.Kein � .>----- hü» V alt' Latb-l 1» ßulrA«rm_ „DöS iS ö Sli'rnweib und da af'm Hof alt word'nl" »Und wann ich will, wird s' auch kein Tag älter d'raufl '.Du jagest{' fort?!" knirschte der Alte. „Wann s' dir g'sagt Hütt', was du nit erfahren durft'st, b'smnet ich mich kein' Augenblick, weil s' dir aber nur g'sagt hat, was ganz unrerborgen bleibt, is mer d' Sach nit so viel Aufhebens wert. G'hörig rüffeln werd' ich mir s' weg'n ihrer Hinterhaltigeit, weiter nix." „Ja, Hab' d' Knad', und � dann fei auch so gut und laß' m«r nur gleich morg'n wieder mein' eisern' Sckircin dorthin schaffen, von wo d''n heut' hast wegschleppen lassen." „Dös weniger. Der bleibt, wo er is." „Vorenthalten tät'st mir's, Diebin?" brüllte der alte Bauer, die Faust gegen das Weib erhebend, das einen Schritt zuffickwich. nicht vor der Bcdrehmig. sondern vor dem Schimpf. Er liefe den Arm sinken und knurrte höhnisch: „Meinst, hast was davon, dumme Mir!? Fehlt dir nit der Schlüssel? Den folg' ich dir nit aus!" „Den b'halt' nur." sagte trotzig Helene.„Ich will a Ordnung, nit das Deine! Der Schrein is bei uns gut ausg'hob'n und der Schlüssel bei d i r. Du bist a alter Mann, wie leicht versperrest amal nit, verstreuest selb'n was. oder a sremde Hand greifet zu, dann müßt''s Oberste z' unterst g'kehrt werd'n, mer Hütt' d' Standari") af'in Hof und's ganz G'sind' im und'schafienen Verdacht. Besser bewahrt, wie beklagt l Wir langen dir nit h'nein. aber's is nit mehr als billig, daß wir wissen, wozu du h'nein. langst: du könnt'st auch aus Vergessen ahne G'schrift Kauf' und G'schästen ab�chließan, dich betrügen lassen, und am End' wüßt' mer nit, wo's Geld hinkämma is, ob d' Gläubiger, die sich melden, auch reckite sein und wo mer d' Schuld- ner z' suchen Haff d'riim g'hört der Schrein hin, dort, wo er hitzt steh?, und er is nit's Letzte, was mer in Obhut nehmen muß, wann d' eS so weiter fort treibst. Sckiau's' an,'s arme Roß, da stebt's noch und kommt kaum zu ihm von dem Hetzen, wie d' d' Stelil'n'") h'raiifteiifelt bist: wenn d' Rofe und Rind verabsäumst, so kann mer das un- schuldig' Vieh nit d'riinter leiden lassen, und müßt's halt auch in liniere Ställ' einstellen. „Du nahmst mer auch noch mein Vieh?!" Gor-sdarmerie. Stocke"-� die Aichöhe. Die Bäuerin kehrte den Rücken und schritt in den Flur. einen Blick tat sie nock über die Achsel nach de«, Riten, und obwohl dieser in der Dunkelhelt den Ausdruck, der in dem- selben lag, nicht zu Unterscheiden vermochte, so empfand ei ihn doch als eine eben so entschiedene, wie verböbnenbe Bejahung'einer Frage. „Oh. dull" Er schrie auf, und dann, beide aneiuandergeprefets Fäuste in einem gegen die Wegichreitende schüttelnd, keuchte er:„SflTS— all's— nahmst' mer?!— Dafür nimm ich'n Seg'n— von Haus und Hof und Gründl— Von Hau« — und Hof— und Gründl" Taumelnd schritt er seinem AuLgeding zu. Nachdem die braune Stiite einen Augenblick nachdenklich gestanden, hieraus, wie von Fliegen beunruhigt, nachdrücklich de» Kopf geschüttelt hatte, folgte sie bedächtig mit dem Wägel» chen nach. Es war in der darauffolgenden dritten Nacht, bet Mond schien in die Schlofstube. der junge Sternstein» hofer gäbnte im Bette und die Bäuerin fragte aus dem ihren nach dem seinen hinüber:„Du Tont?" „Was?" murmelte er. „Host du die letzten Nacht' her g'sthlafen?" „Wie a Ratz'." „Hast nix g'hört?" „Kein' Laut. Was sollt' ich denn?" „War vielleicht nur a Einbildung von mir." „Wird schon sein." „Oder alleinig mir z' hören b'stimmt." „Dös is nur wieder a andere. Schlaf, los nit auf hörst Vi ix. Gute Nacht I" „Gute Nacht. T-nl." Beide kehrten sich der Wand zn, eS dauerte aber nichi lange, so drehte sich die Bäuerin wieder herüber, sie hob den Kopf und stützte ihn mit dem Arme, und sah sich in der Stube um: milchweife glänzte e§ von der Ecke her. wo das Gitterbettchen stand, in welchem der sechsjährige Miickcrl und die anderthalb Jahre alte Juliane schliefen, die volle Mondscheibe beschien den Kindern daS Gesichff Helene erhob sich rasch, sie eilte hin und verhing das Gitter mit Tüchern, damit die Kleinen nicht schwere Träume bf kämen, oder gar mondsüchtig würden. tFvrtsctzung solgt� atvjeiftyrtl Vaf fca# bc5©emo9ll'ma®mrgsHmtinT[T0TS mi!vc Arboit�ieber, sich zur AWcchimig des S.chieüspruch» zu imkern, irxi>r vi? z�im 13. Jum eine Antwort nicht eingeiausen. arf-5"" als wenn die Herfen Arbei:Mber eS zum ubichiiij; eincS Turins mch; kommen Uifleti wollen. �i.»««m Donncretag, den 24. Jum, in Wille? YestsSlen. BfwfHffnjtr. 89, stattfindend« YerZammluiiq bex H*tci;nefc«er wird sich mit dieser SnqeK-Acnheit UfchäfiB�ea. Ein« Ukenaeversammlun, de, Verll«-, SeweekiAafi,. »omimsfioo sindet am vchntaH. den 2l. Juni, nachmilta-sZ S Uhr, im Blauen Taal der Berliner Berein«, und AorK. rillten, Kam. mandantensl raffle d«/vg. statt. ra�Sordnui»g: 1. Wahl de« ersten Vorsitzenden, 2. vencht über die Tit« numwi— Hroß-öerlia.| Achtung! Für unsere Abonnenten. Die llngst envartete vroschilre«Der Mieterschutz� ist nunmehr alten unseren Svedietanen zugeznngeu. Alle unsere Abonurnten, die damal» da» Januar-Adannement voll bezahlt hatten»»d jetzt noch Abonnenten sind, erhalten von »n» al» Ersatz für de« damaligen Ausfall, der durch da» verbot RoSke» verursacht war,»täge Brofchüre unter Vorlegung der Januar Quittung in der für lie zufitindigea..streibelt".Sp.bitl«», sofern ihnen di» Broschüre»och nicht durch die votensrau zu- gestellt wurde. Der Serlag der«Freiheit-. Kommunaltsterung de? Schlachterele«. In den hohen Fleischpreisen zahlt die Bevölkerung nicht nur Liebesgaben für di« Agrarier, sondern auch die Erhaltungskoslen für ein« Unmenge Existenzen, die keine gesellichastlich nützliche oder notwendige Arbeit leisten. An dem Beispiel einer kleinen Stadt, wo sich die Verhältnisse besser übersehen lassen, zeigt sich di-Z besonders deutlich. In Stecklinqhausen erhielt die Metzgerinnung im ersten Halbjahr 1919 für die Schlachtung und den Fleischvertrieb von 66 Stück Vieh(5723 Kilo Fleisch) 4578.40 M. bezahlt. Auf deu Kopf der Bevölkerung entfällt pro Woche 95 Gr. Fleisch. 48 Metzgereien find vorhanden, die von diosem Umsah erhalten sein wollen. Die Stadt hätte für die gleiche Arbeit in eigener Regie folgende Ausgaben gehabt: Für die Schlachtung von 66 Stück Vieh, bei dem damaligen Wochcnlohn von 90 M., für 8 Arbeiter 270 M. pur den Umsah de« Fleische« in 12 Verteilungßstellen an je einem Tage, die für damalig, Verhältmsse hohe Summe von je 50 M.. also 600 M. Und 100 M. für das Zerlegen und die Zuteilung an die Verkaufsstellen. Die Stadt würde mit einer Ausgabe von 1900 M. gut auSkomnten, und somit% her Abgaben ersparen können. Aehnlich liegen die Verhältnisse auch in Berlin. Taujende kleiner Schlächterläden, die nur an höchsten« zwei Tagen der Woche beschäftigt sind. Müssen erhalten werden und nehmen den so knappen Wohn- räum unnötig in Anspruch. Dafür, daß sich die Herren Schlächtermeister mit ihren Familien vom Gelde der ar- deitenden Bevölkerung erhalten Tassen, werden sie nicht müde, den Frauen, die beim Einkaufen über die schlechten Zeiten klagen, zu erklären, daß di« Arbeiter mit den Streik» an allem schuld sind. Mehr al« 1000 Schlächter- gehilfen sind in Berlin arbeitLlo«. Man wird sie in � andere Berufe überkCitcn mLsten. Warum sollten mag auch die sogenannten Meister, die auf Kosten der Konsumenten einen guten Tag leben, eine? nützlichen Bochästigung zugeführt werden? Auch von den Fleischverteilungsstellen werden Sünden an den Konsumentcninteressen begangen. Aber nur deshalb, weil die Wahrung dieser Interessen Bureaukraten überlassen ist, die wegen ihrer Klassenzuge- Hörigkeit gegen die Händler und Wucherer nichts Durch- greifende« unternehmen können und wollen. Nicht der freie.Handel, sondern di« Kommunalisierung kann die Verhältnisse bessern. An die Stelle der bureaukratisckzen ZivangSwirtschast kann mir die sozialistische Dedarfswirt- schaft treten. „ Wer nimmt stSWche Deihilfsn? Kur wenig S.-kannt dürfie«» sein, dag Kinder, die zu AngehSrigen und Bekannten zweik» Erho'unghrl ichen Unfug kann nicht schart genug eingeschritten «erden. Aber wer tut da»? Sonsenwc�dseier de« Sozialistische« Proletarier- Jugend. Di» sozialistische Proletarierjugend Berlin» veranstaltet am heutigen Sonnabend in de» Gosener Bergen ein Sonnen- wendfcier, bestehend au» Festansprachen, Musik, Konzert, Reizen, Eonnenwendfeier und Sonnenweudtreib«». Rege B»- ieiligung der Arbeiterjugend ist erwünscht, Di« Stimmzettel für Spandau find fafort«tl der Redaktion der«Freiheit- abzuholen. Einen rafsinierte« vetru,»versuch hat ein« vermögend» Frau Doktor St. au» Leipzig unternomm«n. Unter dem vorwand, daß ihre Wohnung renoviert wird, begab sie sich zu verwandten ANS SSN NMsslMOklen. l. und 5. Distrikt. Sonnabend abend Uhr Umzug. AaF Itellung DSnhosf-Platz Süd seil«. I!. Distrikt. Am Sonn lag morgen 7 Uhr treffen sich die Genosse» an sollenden Stellen: 1. Abteilung: goratftT. 62 bei Scheiicniuler, 2. Ableitung Bergmcmnstr. V7 bei lNac». 3. Abteilung Blücherstr. 60, bei Stofiodi, 4. Abteilung: Schönletnstr. SO bei Kein. 5. Distrikt, I. Abteilung. Do» Wahlbureau befindet sich bei Daum» StaNsch eiterslc. 47. Meldung der Genossen daselbst früh 7 Uhr. 6. Distrikt. Zur Demonstration versammeln sich heule abend unsere Genossen um 4 Uhr in ih-en Dezirke-llbteilungeiokalen. Ab» marsch nach dem Schleidenplatz 4>>i Uhr. von dort noch dem Fried- richcchain Punkt 6 Uhr. Zentral wahliokal cm Sonntag bt» 7 Uhr bei Kirsch. Petersburger Strasse 8l. Berkündlgunq de» Wcchlresullate» von 7 Uhr od In der viehhoseborse. Stdencrer S! atze. S. Distrikt. Die gesamt- politische Kormnission tritt zu einer wichtigen Tesprechung»m Sznntoz, den 20. Juni, morgens tt> Uhr, de! ri.'ich, Friedeberger Str. 1, zusammen. Jeder gewählte Genosse ist verpflich<.:t zu erscheinen. 3. Distrikt, 5. Abteilung. Die Genossen treffen sich zur Wahl- Hilfe Sonntag früh 7 Uhr b«! Schlächie', Danziger StraHe 42. 10. Distrikt. Sonwibend 5Vi Uhr Wv hl pr opoga nda>De m on s! ation: Tresspunkl Teulobu?ger Platz. Abma.sch 6 Uhr. Keiner sehle! 1l. Distrikt.». Wahlkrei«. Zur Demoirstrotion treffen sich die Genossen um 6 Uhr in den Abteitungslokoien, um'A0 Uhr lonimeln (ich die Abteilungen aus dem Garten-Platz, von dort gemeinsamer Abmarsch nach dem Humboldlhain. 10. Distrikt. Die Abteilung�führer müssen heute abend 6 Uhr Plakate abholen bei Krone. Wolliner Strasse öS. II. Distrikt. Handzellel sür die am Dienstag, den SS. Juni, abend» 7 Uhr, in der Schulonla, Gartenstr. 23, und Schutaula. A' zust- sirasse 67, stattfindenden öfsenttichen Balkmiersammlungen sind am Sonnabend, den 10. Juni, abend» 8 Uhr, für.die 4., S., 6.. 7. und 3. Abteilung von Gen. Korff. Sksalechki chstr. IS. für die I.. 2. und 2. Abteilung, enn Siontrg, den LI. Juni, Iiachmittazz 614 Uhr, von Joost, Wallstr. 1,»b-uholen. II. Distrikt. Die Stimmzetiet für Derlin-Miti« sind beim Ge, Nossen Korff, Glifadelhfctichftccchs, abzuholen am Sonnabend nach- mi. tag 5 Uhr. 13. Distrikt, 3. Abteilung. Die Genossen treffen sich h-ut« z,3 Uhr am Dineta-Plass. TeltowB-eenoni. Wir ersuchen, sosort bis heute vormittag II Uhr alle Zent.olirahilokale der an den Etadlvero:dn-t.e»wo!)Icn beteilig- !, in tun».-fi-n 01-rKÄliniff.» I-M..«L,«i*.»erontworllch für die Rednktion: Leo Itebschütz. Friedenau. di« j�in« Dame, die m bin dil>rn Dithultm.sen lebt und n,cht Oerantroortlich f d. Inseratenteil: LudivigKomeriner, Karlehorft toi» manche«rbciwrfrau au, Rot zur verbrecheri» werden � verlag»gen°ssensch«st.Freiheit", e.«. m. b. fj.. Berlin.- Druck der lm»» Dageeovbnuugs Eozl«ll!llsche prol. Jugend Oross-Berlin. Wir machen nochmals darauf aufmerksam, da, der Dresspunkt für die Svnnenrvend seier heule abend II Uhr in den Gosaner Berge» vor der Schiller» brauchte, i»«in« Ganatorium gebracht worden. t Lindendruckecet und verlagegesellschafl m. b. H., Schifsbauerdamm IS. 5ekukksus Lsrlo�iti Erste Etage Damenstiefel, ßocltsclitif!, Oooävstir M IIS.- öekanntmachung b«t»effe«» die erpmaliaew Wahlen ,«r Stadt- perotdnetenveesammlnng und»«»«n Be- »»«»ersammlungen dernenen Stadtaemeinde «rliu a« Sonnta«, de«»«- J«ni 1VS0. Vi» Abgrenzung der Lkchldeztrke. die ernannten Ncchloorsteher»ab deren Steüoeri.eter iowle die WohicSum«. i» welche» am Sonntag, den Lv. Inn! IVTS, d»« erstmaligen Wahle» zu, Stadwerorbnetenveriannn. lsng und zu den Beztrdeoersammlungen der neuen SSaolgi'ineinte Deritn statt finden werden, haben wir— nach«ahlkreife» adgegrenz!— am vergangenen Sonntag im Gemeinbeblatt der Stadl Berti» und durch S-iulenanschlag»eröfsenllichl. Der glelche esülenan'chlog wl°d nochme«, am!«.»nd 90. Juni lato erfolgen. Am letz tqe nannte» Zag» toerde» auch Me inzwischen«iwsetietenen«enderungen im Oe- CtnbeMait und an den»nschlagsäute» betuuMt gege- I we be». wir mache* hie veen bei Berliner D-vSlkerung mit dem Hinzufügen AHttellung, da«— mit nur wenigen Auen ahmen—.die gleiche»«atzlrkume wie bei»er »etchelagewahl Verwendung finden und von de»«ich- lern leicht«ms de» Säulenanschtägo»«rnsttelt werde» Umntx. Berit», de« 0. Zmri ISA. «egiftret. «e'ckek fltgb. Nr. im Wahl. 30.; Mlätr MlaMtt'StrM Bette eltiiB»» Ii eile Merlin 31. B4. Oinlenflt. 83-35. «<«ettez.il»»»»rm. 9 Uhr dl«»aihm. 4 Hin. r-iqu»»:«•. r ei-voc« 1»>. las«, iw, SN». Montag, den LI. Juni, abend» 7 Uhr, Versammlung füMicher Prüffeidmoatevre vad Helfer w dm SUufUro-ZiefttSleM.»atln.»llhel«-«l,»d« Sl. kee»eerd»u>>s> I. Ii- Hohe- ued a>d»ta!«dni».uq-n der tzv« terimouieurr. 2. Cdeii»u-r gnt ndlueielemi-isst-e itMd*«»tiessichien«, u»>« deu S.>U�,.t>t<»a» 3.«e- rnmocr lui». Ae« grftb-i-M li-nilichec«»aici-r, UV. peile» �iu t» ewss- f-wei» du OÖawelnSetttlt find, tft.ndcdreql, Af.tqt. Sie Ortdbetuieltnn». KupferS, Messing<», Biet S.Zink 1.20 S{>ulz8nicrferSlf.2 Molaile Kuoter. Rotuu«. Biel. Menslnsr, Zink. Zinn. Larermetail utw. kautt»e salbe rbietberoo Taee»a,el.ea Zuckei-mann, Eleaeear StraSed, vor» IL ..... Norde« ettl. i i.. Altmetalle Kupfer p. kg d. 8,50 Messing p. kg b. 4.50 Niel. Zinn. Zink kanlt Mlen. 3 Ankaufst.: WeiuonburgerStr.ll, Kastanien-Allee 85, rleintekandoifsr Str. 10/. Knufetösilchclte OeDisseu. Brennstihc Zealan bia 20 ML Platin, SA, Rademachcr, 'l-nkälln. DuaiattuUeJe». )- Meialliiikaufsslille O s I e ra, Qriner Wo» 80. ■M tt MUu Teeannhi»r Kupfer. Moaolna. SlcL. XZaK ww. EleKtnmitore aieiebitrea Dredttron keait IiigHMreuSeiilitiitlss üerlla W% Uekttr. 1» yuJdnatiWi v* tm Qaicksllbar, Zalwgebisit.• Alt-PHöier. Platifl-Siibwbrud!,'' kaull an GchinulieroIi«a 1. Brunnenstr. 11 2. HeuköiiQ 229 Uui-liaiial-Sauu. Rii3fer.K.a8.- Rotäuß... 6.- Hessing »owla HöcU.i, Ta;e»nralae llr Zinn. Blei. Zink und Vk eissmetallrekit W I E M E R Pascnlatr. 3 ■a der lialmholtritraue end Oelikowrkv-Bflcke. LflgennttüllbfjfSlfSi Kupt«r...» MK. Mcuälno..-4_ ülol..., Z„ «iw. kauft Me.aitzentrala Alte Jakobstratte SA Hof« KaÜar rechts. ÄTTo Wela. stuboKi_ fH*ari«)nstr.11f Brjnn«n*>r. 174, neb. Qold-Btis««. S;r««8« 112, neb«n JanJo f. ia�alidanstr. 1�4. En�-o«; N 4. ber�sirada« 34. Tili�uc: keriai»2ü Derby- dognac Stirkater veae»»«Idru Bordeaux. Portwein. J. F. Rauch altee aekBÄ'liee Pap!»., Zeiiancen. Zelladu-men, Vä-Ker, ikripturea etc. teuft tu WWifnn Eeefcieioj« l-rlt» beydlltz. »«ulölte, ß.-r.ii-r.nu«» 4, --- fSMlttiea 73U, «nni ncne jsekflMi-, üd-, Ia,,. 4». Srriluimllitt, v«ÄÄ ) Bfliöra-lnstitut, y BlOctiefPintz 3 (direkt a» Hellavcbea�aTk* Sprcokiiuadea 10— 1. i-t, Sdaniee, voa II—| Uta 3 Wartorltair*» ; Parabeüum- 1 I Pi&ioico, Gowchro aller Art kaufen Frank a Co, W8, Mark(ral>»»»-> spiieatcm die 10 Uhr vormiitars, ier dca ileraMtiolircndea Teg bis 4 Uhr nachm.. bei der Expedition Schill- Unlnfflleteft aei»