rmxttpktls SS Pfennsg. S. �cfrpotiB Sonn-!en». Ken?uak ,H2S' D>« nlQtjnl mcxaitu un» nactmittaa«, Senntaas und IHontans nur limiML Dtt PiiuaicTiit brfnV!>>>!'tun niiltnuno ins:>«», nir«Ptoj-ärrim(OjOO III. im x'l« ff'W,ion s-lbst otgrlfolt 8.50 m. FSt poftbrn.« nebntm »mqiche ptstmistalw, vtsttllunzrn tn, argen. Unktt Strt.ibnn- dez-atn für I>«u«sch» lau» und vifltitel» 18.50 M,'ür da, üdtiae Ausland 21.50 lll. inzli.ilich Palut» «uftchlaz, per».itf für Viutschland und wtfittrtich 20.00 M. «edattlon nnd«r>e»i«a»: Bcrli» NW.«, attiiftmurtoims» 19 111. Ferniprechtt- Am» Norden SSS—Sß 9783. Nummer 235> flbenö-�usgavS Di« achigtspattint NanpaniUeztil»»dar deren Saum fofirt 1.— Sit einfchlirßNch Teurtungszaschlag. Kltin« An>r gen! Oos te tgrdtuiftr S'ort 2.— Sit, jedes it-ritrrt WoTt_ l.,r>0 mt, rinschlirstlich lz�r rrnng, Züsch ag. taufend« Anzeigen laut Tarif. Laniiteen» Anzeigen und lrtellennefuche 5.20 Me. netto pro Aeile. Stellengesuche «U ttK'rtanjtijtn: da» sellzedeuckie tt>ort 1.50 Sit, zede» weitete Ivoti t.— Ml. rtnicraifnr'Stitfilunq: Oirrlitz NW.«, Schlfft'nnrrdantm IU gernsprechor:«m» Norsr« 8.13—»•, Bucht, andlunn Zentrum 9946 .Frciheit-'Buchdruckcrci Zentrum*0»0. berliner-Organ ät VmfiMngfgea SorMömofratie OeutMtante d 5t.> ii.«r .-.'C-i 3# Die Entftheiüung naht. Der morgige Tag soll die Entschritmug bringen über da? Schicksal der neuen EinhritSgemcinde Groh- Berlin. Nur die Freunde der Einheitsgemeinde sind imstande, aus ihr eine sozialistische Kommune zu machen, deren Wirke» daS Jntcrcsie der werktätige« Bevölkerung zu vertreten sucht. Die bürgerlichen Parteien sind alle Gegner der EinhritSgemeiude. Aber auch die Rechtssozialistcn haben in ihren Reihen offene und versteckte Gegner. Nicht olle ihre Führer sind so ehrlich, wie der Charlottenburger Dr. Borchardt, der die Einheitsgemeinde als das Unglück für die Arbeiterschaft ansieht und deshalb die bürgerlichen Parteien gegen die Arbeiterschaft zur Hilfe rief. Trotzdem wagt es die S.P. D., der Wählerschaft diesen Mann als Kandidaten zu präsentieren. Das allein lästt erkennen, daß die Rcchtssozialisten die Absicht haben, daS Haudinhandarbeikea m'.l dem VSrgerkum gegen die UundhSngige SoziLldemokcalie. das sie bisher in Berlin und in den Vororten übten, weiter fortzusetzen. Die sozialistische Mehrheit in der Einheitsgemeinde ist in Gefahr, wenn die nähme auf die althergebrachte» Rechte des BürgertnmS. Wird diese Politik fortgesetzt, so hat auch weiterhin dir Ar- beiterschaft allein die gewaltigen Lasten i» der Gemeinde zu tragen. Damit aber muh gebrochen werden. Die Emheits- gemeinde Grosz-Vcrlin mus? der Arbeiterklasse den Aufstieg ermöglichen zu materieller Besserung und zur Schulung in allen Verwaltungsangrlegenheitcn. Nur die Unabhängige Sozialdemokratie tritt dafür ein, daß aller �influtz la der Einhelksgemeinde au die Arbeiter» Augestelileu nud Beamten übergeht, daß rücksichtslos mit dem bisherigen Cliquenwesen gebrochen wird, daß die Bevorzugung deS Bürgertums, die die Arbeiterklasse benachteiligt, endlich aufhört. Die Unabhängige Sozialdemokratie aber ist auch die einzige Partei, die, gestützt auf ein klares Programm, in der Kommune wirklich sozialistische Arbeit leisten will. Sie wird,' wenn sie die Mehrheit in der Gemeinde besitzt, mit aller EutsWdeuh.it für die kLwmuuslißeruug eintreten. Insbesondere die Kommunalisierung der Lebens- RechtSsozialisten ausschlaggebenden Einfluß erhalten. Genau! mittclversorgung muß im Interesse der minderbemittelten wie sie im Reich die sozialistische Regierung ablehnen und Bevölkerung sofort in Angriff genommen werden. Auch daS dafür eine bürgerliche Minderheitsherrschaft- durch Wohl- wollende Neutralität unterstützen, genau so haben sie in allen Kroß-Bcrlincr Gemeinden stets für eine Stärkung deö Bürgertums gesorgt und mit dem Bürgertum gegen die Unabhängige Sozialdemokratie gearbeitet. Das Bürgertum aber hat jahrzehntelang auf Kosten der Arbeiterklasse seinen Einfluß aufrechterhalten. Er kann nur gebrock?«» werden durch eine entschieden sozia- listische Polit.ik, die auf die Interessen des Bürger- WmZ keinerlei Rücksicht nimmt. Die Politik der Rechts- sozialisten im Reich, im Staate und in der Grmcindc war »lkr bisher stets geleitet von einer übera«S großen Rücksicht- Wohnungswesen, das Druckerei, und Ansch'agwescn, das Bcstattungswcscn, die Herstellung von Erzeugnissen, die für die eigene Ausführung von Häusern und Wohnungen notwendig sind, und anderes mehr sind reif für die Kom- munalisirrung. Aber nur die Unabhängige So- zialdemokratie trittdafür ein. Wer deshalb an der großen Aufgabe der Durchdringung de? Verwaltung mit sozialistischem Geiste mithelfen will, wer einer wirklich revolutionären Politik auch in der Gc- meindc die Möglichkeit der Verwirklichung geben will, der benutzt den morgigen Tag zur«»ablässigen Werbearbeit und Stimmabgabc für die Listen der Anabhäusiigeu Soziaidemokralie. Ausruf zum Kampfe gegea Voleu. Kopenhagen, 18. Juni „Berlingsle T'dende" meidet aus Helsingfars: L e 1, i», «'r v'tz k i«nd der Just zminister KurSki fordern in einem Manifest da» alte O f f i» i e rk» r v s auf, die Kampfe in »er Krim, im Kaulasus und in S-Hiricn einzustellen und sich der Towjetrcgierung sSr de« Kampf gegen i»«S imperia- l» st i f ch e Polen zur Bcrfügzing z» ftekrn. Wenn sie zum Sieze StuvlandS beitrugen, würde man ihnen A m n e st i« für ihre frühere Tätigkeit in den Heeren Kaltschak», Deniki ns -"d Wrangcls gewähren. Ein ähnlicher Aufruf, sich dem va terkau de zur Verfügung zu sttli,», wird an die Marine- 'ifiziere und die russische J«telligrnz gerichtct. frsulrejch uaö Die EnwMimg LeulschllZvDs. Paris, 18. Juni. I« der Kammer erklärte bei Verotnng deS Krieg?- budget» der Abzeordnete Oberst Tabryin in bczug auf Teutschland, daß die deutsche Militärpartei durch die Riederlngr Uircn Einfluß uerlaren habe, daß das deutsche Volk den nicht mehr»solle, und daß auch Teutschland bezüglich seines Material» nicht mehr in der Lage sei, anzugreifen, solange die Alliierten die Brückenköpfe am Rhein besetzt hielte«. In diesem«ngonblick rief der«bgeordnete Bernadotte: eolch« verbindlichen Reden sind widerwärtig! Alt der Ab. geordnete Tabrpin erklärte, rx glaul« an dem guten Willen de« deuttckw» Volle»,»ief dor Abgrordnete Daudet, er verkenne die Wahrheit! Ter Kriegsminister orNSrtc, daß er n i ch t so 0 p t'- n i st i s ch s e i, wie der Abgeordnete Tabryin. In D«»lschla»d ,cbc es eine Anzahl«oute, die sich nicht unterwerfen wollte». ES «ebe Zabeiken» die noch immer für den Krieg arbeiteten, sogar neue Fabriken, vi« Kriegsmaterial herstellien. Er habe alS KriegSmialster nicht daß Recht, optimistisch zu sow. Deutschland mache«.icht de» Eindruck eine» bestvgteu Landes. T« KriegZminister wies auf die großen Schwierig. leiten hin, denen die Kontrollkommission(angeblich) begegne und auf den schlechten Willen Deutschland» hiusichitlich der Vernichtung de» L-riegsmaterialS. Frankreich müsse so gerüstet sein, daß der Mann, der ihm gegenüberstehe, wisse, daß, wenn Frankreich etwa« oon Deutschland verlang«, e« sich auch in der Lage sehe, es durch. zusetzen. Unter dieser Bedingung könne mau de» FriedeuSver- trag zu einer Realität machen. Die RegiewvgSirise in Oesterreich. Wien, 18. Juni. Bei der heutigen Besprechung der Parteiführer beim Prüsi- deuten(3 e i tz über die Neubildung der Negierung schlugen die E h r i st l i ch- S 0 z i a l en die Bildung eine» Ka binett» aui neutralen Fachmänne Parteien unterstützt werde, oder eventuell eine KouzentrationSkabincttS, lehnten al>er die Betrauung de» d c missionierten Koalitionskabinetts mit der Fori sührung der Geschäfte bis zur Durchführung der Neuwahlen a b. ie Großdeut schcn stimmten der Bildung eine» neu Reallionöre Sozlalpolilik. D � traten Kabnieits zu. wenn Krieg ftützung verpflichteten. Die Sozialdemokraten erklärten, sie könnten ein bürgerliche» Kabinett, auch wenn«s nur au» sogenan». ten Fachmännern zusammengesetzt sei, weder wählen noch unterstützen. Die Beteiligung an einem Konzentration». kabinetl sei für die Sozialdemokraten a u» g e s ch l 0 s s e n. Die Sozialdemokraten würden iw äußersten Falle, wenn infolge de, Weigerung der bürgerlichen Parteien, die Negierung zu über- nehmen,«ine Negierung überhaupt nicht zustand« kommen könnte, zulassen, daß die soziaidemokralisiben Milgljeder de» gegeuwnrti- gen Kabinett» bis zu den Wahlen die Eleschöft« weiterführen, und zwar unter der BorauZsetzung, daß bestimmte Bedingungen be- züglich der Wahlordnung, de» Wahltermin» und der Vermöge n»abgäbe erfüllt würden. Die Verband- lungen wurden dann bohufs Berichte rttatluna an die Parteien unterbrochen. We Rwftion in De-utzsckKmid hrrt eS gut. Bei jedein Versuch oder joder Gelegeicheit, wieder zur Macht zu koiwmeu, sendet sie'den Boden Zfur Wirde ocrrrfrickftuwg chrer Gewalt durch die Regicrmden lder Repubiilk lso tresflich bereitet, Äatz sie mrr'den angesponnenen Faden fortzu» sipirmcn braucht, um zum Ziele zu gdlanMit. MS Kapp und Littteoitz an ber Spitze boutchungviiger LondSkneckite in Berlin einbogen, fanven sie neben konterrevolutionären Truppen'den Belv'gerunigsFutsdan'd und die Technische Sdcxt- Hilfe vor, alles zur gefälligen Benutzung zur Verfügung gestellt durch die Ebert, Noske, Heine. Jetzt, nachdem di« Wachten der Reaktion den.legalen" Wog zur Macht geebnet zu>l)oben scheinen, ruft die reaktionäre Presse Mnächft nach einer Kammer der Arbeit und nach obligat-arischen Schiedsslerichten. Und sieh«-dar wiederum ist alles prächtig vorbereitet. Die Kammer der Arbeit, wie sie reaktionärer nicht sein kann, ist in Gestalt des ReichSwirtschaftSratS'bereits im Werden, imd in der Schlichtet ng so rbn un g liegt der Entwurf für ein Gesetz über Migxitori'sche Schiedsgerichte gebrauchsfertig in den Wien bcs Herrn Schlicke. Ebenfalls so reaktionär, daß die Herzen der Sippe um Stresemann uni Hergt nur so lhüpfen werden vor Vergnügen. Wir haben diesen Gesetzentwurf schon einmal bei einer Betrachduing seiner gemei ngefcchrlichsten Bestimmungen als einen ganz e i nse it ig geg e n die organisierts Archeiterschaft gerichteten Streich gckenn- zeichnet. DaS auf dem Boden der ausgleichenden sozia» lenGerechtigkeit mit Hilfe der berühmten Parität! erblühte GiftgewächS sucht allerdings zu täuschen. Das Gesetzpapier verteilt das Recht mit großer Sorgfalt gleichmäßig auf Unternehmer und Ar» hei ter. Aber diese Parität in der Gerechtigkeit ist schon ein Nachteil für die Gewerkschaften. Unternehmer, und Arbeiterorganisationen existieren und kämpfen unter so ungleichen Bedingungen, sind so verschie» denen Bowogungsgesetzen unterworfen und folgen so un- gleickfen Artrieben. daß eine in der Theorie gleiche Bec Handlung in der Praxis immer zum lVorteil der Unternehmer ausschlagen muß. denn die natürlichen und sozialen Bindungen, die die Bedingungen und Möglichkeiten des offenen Kampfes jkhnehm beengen, hemmen die Arbeiter- gewerkschaften viel stärker als die Unternehmerorganisation. ES ist viel Dichter, eine Aussperrung zu machen und zu führen als einen Streik. Daher galt einst ganz allgemein die Auffassung, die Arbeiter seien di« wirtschaftlich Schwachen, auch wenn sie organisiert dem gleichfalls or- ganisierten Unternehmertum gegenüberstehen. Eine gesunde Sazialpositrk. die diesen Namen verdient, ist stets, auch von den mildesten Sozialreformern, als ein S ch u tz. das heißt ässo eine Bevorzugungder wirtschaftlich Schwa- chen angesehen worden. Hier aber, in der Schlichtungs- ordming Schlickes, stoßen wir plötzlich auf ein sozialpolitisches Gesetz, das beide Gruppen gleich und'damit d i � A r- beiter schlechter behandelt, das auf solche Art die wirtschaftlich Starken vor den lebenSnot- wendigen Forderungen der wirtschaftlich Schwachen in Schutz nimmt. . Der Zwang zur Anrufung eines Schiedsgerichts vor oiner Bewsgung soll nach dem Entwurf für beide Teile gleich sein. Für die Arbeiterorganisationen b r a u ch t m a n d 1 es-n Zwang nicht, denn sie haben stets vor einem Streik Verhandlungen versucht und werden sie auch fernerhin stets herbeizuftihren trachten. Die Bw- pflichiimg zur Annwung deS DcküedS-ocrichtS bedoutet also nur eine unnötige_ Einengung-der natürlichen taktischen r n vor. da» von alle» Entwicklung einer zeden Einzdibewegung. deren Bodingun- '"•ä parlamentarische l, gen und Vewegungsgesetze so eigenartig sind, daß es widernatürlich ist. sie unter ein schematisch von außen anzuwendendes Gesetz zu zwingen. Ein solcher Zwang bedeutet eine S ch m ä l e r u n g dcS K 0 g- lit,»nSrechtS und seiner freien Anwcn- d u n g. Wird diese Unnatur erst fühlbar, fo mich sie z u r Umgehung d c s G e s e tz e s reizen und Versuch« zur gewaltsamen Erzwingung der verlorenen Freiheiten hervorbringen. Es ist kein Zu-fvll. sondern die Wirkung eines logischen Gcetzes. daß in Allst rglie». dem Motterßonbe der cihiigatorisck>en Schiedsgerichtsgesetz-' gebung. das Aufblühen der sizndikdlisthchen Bew gung ni- sommenfällt mit der Einflichrung und Ausbreitung der Schiedsgerichte. Gegen bog Unternehmertum ist der Zwang zur schiedsgrnchtlichen Verhandlung weit weniger, vielleicht garnicht wirkmm. Die Slrasondrohungen. die der Entwurf bei Nichtbeachtung der geietzlichen vestimmüngcn vorsieht, werden die Koalitionen der Unternehmer nicht treffen. Auch die Anordnungen über die Abstinr- mnng vor einer Aussperrung lassen sie unberührt Der einzelne Unternehmer aber hat jederzeit das Recht. leinen alle drei Parteien sich zur Unter- J5cTr!c5 j» �no�Tt. Cr Frnit�f niir nftSj Sem CorSifb Sor prciiBiidKii �iji*iilHJÖalHl;üi»>c zu rinm» flüin'iyc» ZnlpiiiiN «Uniuiitld�lllidffcilcn" vorzuichiitzrn. Als Herr Ocler iin Januar init den Schtiesninaen der EisenbaliiiwerksläNe» begann, beteuerte auch er Heina und hoch, dcifo von einer A u S s p e r r u n g keine Nedc sei» könne. Dir VelriebS- schliebuNg lei nur notwendig zur Daichsiilirung einer itteu- regelung der Belriebsordining ze..cks H.buna der Wirt- schnstlichkeit der Velriebc. Dnniit ist durch die Slnatsaewnlt selbst der P r ö z e d e u z s a I l lZes>lider Enb.vurs sie vorsiöhk, beiun�int bcol» fliussen toird. Ebcn'so unsinnig i-st der Dcvslurlv die UntcrnÄMn».ro zur Anerkennung i-hnen una»genehmer, aber für.>:r- tiiisX'ich erklärter S ch i e d S s p r ii ch c jiuwrqcn zu Nich.en. Der Zlnxing zur Aurusung des Schiedsgerichts und die Ddögilichkcit der Bosch�vcrdc oder Neoisio» verzögert die Er- icbigiiiifl eines jeden KousliktS ungeinvin. Bevor uichr �.lle SchKin>i;cintVg?c des gcvichdlicltcn JnstangenLire�.. du-rcl)- Iverfen sind, dari sich keine Geiverkschi-st riihren. D.i Vor- s i he n d c des SchieosgerichtS be-stiumit die s�rist innerlich der sich die Purkoieir ,'>ur die Aiinahiuc oder Mlehirung eines Spruches zu entschetde» kiaden. Er kann den mchcrflen Zeitpunlkt ocr Entscheidung beliebig s a n g e b i» a u S- schieben. Nohiuen die Unternehmer den Spruch an. während die Anbeitcroiganisationen ihn ablehnen, so mich von diese», Tcrinin ad n'bcrmolS eine Woche per- st r i ch c n s c i n. bevor ein geptautcr Streik beginnen Xirf. sost'rn der Spruch? nicht für vcrbiudtich erblärt wird, rvuS den Streik rvtlendS nusschlirbt. Tos aber sind Nur die cmi nicisleu ins Airge sallciiden ssessoln. Dag»! kommen mkdere MögliclMiten der Verzögerung, die durch das Recht der Vcn!t«'M'iingIbel>örden zum Eingreifen in die ArÄutskon- Plifte„von Sfcni'tS vx.-gen" cnistohen. Durch alle diese Verschtingungcn und Verschleppungen wird cS dem Unternehmertum erleichtert, ja geradezu an die Hand gegeben, Voibereitungen zur geivalt- fonini Aälvehr unangenehmer Entscheidungen, deren Mög- lieUeit wir angedeutet haben, zu trcssen. Wir müssen von dieser Seite auf alles gefaht sein. Die Haltung der organisierten Unternehmer gegenüber dein V e- t r i e b s r ä t e g c s e h beweist, wie geschickt und skrupellos sie den Widerstand gegen unbequeme EesehcLbcstiiumungen tu organisieren verstehen. Betrachten wir dazu die weitgehenden Machtbeflignlsse. die der Entwurf den Verwaltungsbehörden geben will, und vergegenwärtigen wir uns den Charakter dieser Vcrtvaltimgsbchörden, so bedarf eS keiner Prvphctengobe, um voraliSznsehen, das; den Gewerkschaften aus alle- dem unentrinnbare Bindungen ihrer Be- wcgiingsfrriheit envachsen werden, während daS Unternehmertum sich nur insvsern an die Bestim» nmngen de? Gesetzes wird zu halten brauchen, wie eS ihm genehm ist. Die Gewerkschaften werden diesen Weichselzopf von Wiedertracht und Dumm- h c i t, gewachsen a in Kopf eines sozial! st i- scheu ArbeitSministerS, restlos abschneiden in ii s s c n. Lassen sie sich auf diesen Lciin lochen, bann sind sie verloren. Nicht nur. das; di« Gewerkschaften durch ein solches Gesetz lahmgelegt werden, nein, es würde auch vie Gefahr auftauchen, dafj die Arbeiters ch a s t einem Versuch der GewerksckKiften, mit diesem oder einem ähnlichen Gesetz zu arbeiten, nicht lange zögernd zusehen. sondern ihnen den Nucken kehren und neue Organi- sationen bilden wird, um mit gewaltsamen Mitteln den Weg zurück zum Recht zu suchen. Auf die Wirkung der.Schiedsgerickstsgesttzgeduiig arif den Charakter der Gewerkschaften in Australien iwven wtr sckon GehM'en eines sibklschea Heimkehrers. Ist es denn wirklich wahr? Kann es denn möglich sei»? Ma» kann cS immer noch nicht glauben. Wir sind ja zu häufig. J.u grausam rnitänscht worden. Viele Taufende van Kameraden i»d im E end der sibirischen Gefangenschaft darüber zugrunde gegangen. Alle waren wir schon verzweifelt, und niemand glaubte mehr, die Heimat wiedersehen zu können. Aber jetzt ist kein Mveifet mehr mögiichl— DaS große Schiff dort: daS ist die .Ccuta", und die soll unS ausnehmen und uns nach Stettin bringen. Gang deuilich kann man cS sehen. ES Ist ein deutscher Dampfer. Die schivarz-wcitz-rote Fahne figitert am Heck, lind setzt kann man auch sehen, wie die Mairvsen in der Takeiage hcrlimkieitern. Plötzlich erschallt ein brausende» Hurra vom Schiff zu unserer Argrüfsung über die ruhig« Fläche des sin»:- scheu ZitecrbufcnS. Wir sind jetzt im Machtbereich Deutschtand». Uilscrc Gefangenschaft kzat jetzt ein End«! Der Gedanke benimm, uns den Aicm. I der von un» hat über vier?ahre In der Gesangenfchasi geschincickitei, und der Gcdankp, doss wir endlich befreit sind, ii, so ük�rwältigenb, das; wir gar nicht imstande siiid, un» so Plötz- lich mit dieier Tatsache abzufinden. Wir können e» einfach nicht swfle»!— Wir iorrde» an vord gebracht. Wie ein Traum»intet iiii» alles an. Tie Matrosen behandeln»nt wie Schwerkranke. Aber am nächsten Tage ist schon alles ücheriminde», Uiid die Aciigieid.' erweicht. Man will doch w'sse». wie c» zu Hauke m,»- sieht. Tie Meisten haben über ein Jahr keine Nachr cht au« der Heimat crha len! Und wa« wir durch Zufall erfahren haben. ivar viel zu lückenhaft, ol» daß wir un» ein richtige» Bild l>ätten machen könne», vom Kapitän bi« zum Schiffsiungen, Arzl. Telegraphiflen, keiner kann sich reiten! Jeder wird mit Fragen bestürmt: Wie sieht c» m D»t'chleind an«? Wa« ist dort lo«? — Doch wa»>vir zu hören bekommen, klingt wenig ersr«nlichl Zwar wa« un« der Herr Tokior oder TranSporlleiter erzählt. hört sich ander« an, al« die Darstellungen de««iitfache» Matrosen. Mwr der G iindten ist stet« der gleiche! Tie T luation ig Deutschland ist böse— unser wdoch hat wieder überhand genoinnicn! Tie WiedersebenSlrende lästl iillr» andere zurücktreten. Wa» sollen wir un» mit allerlei Be- K'lifctt giiälen, wo wir die stckere AnSlicht haben. In einigen Pagen in dem schönen Tenischland zu seinl lkndl ch s«be n wir die deut'che Küste. Duischland ist>» Licht I Wir sehen die saickere» HäuSclwn von Siui»c>nü»de. n»d noch ein paar Dinud?» Fabrt durch Twine und Hais— mib die„Geniel" legt im Freihairn von Steltin an. �nnge Mädchen begrüßen un« mit Vtnwen, eine M>ifilkao.lle spielt. C« ist alle« sehr schö»!— Daß da? Lied.Deiilsä'Iand. Teulsch'.'nt Über alle?" ge'pielt tvi'd. will un» ober weniger geiallen Wir sind nicht mehr so große Patrioten, llnd da« wissen wir alle hsnWlwsesm. ünfrrf, shrrr nnkürNckwn Enkwlckkung?- liiünlickjfciU'n borauöl, ist die Geiewelsckdislsbeivegnng rnchl lebenLiähig. Sckw» die freiwillig ffe'wähllen jZrelheitS- lwjchränkiingen. die die Gewerkick�stsiiistvnzen, ciiicin ver- fehlten taktijckX'n Prinzip folgend, den Orgnnisnttoncn viel- fach auferlegen und besonders in letzter Zeit anscrlcgl haben, hoben die Gewerkschaftsheweffung in eine Krise ge- tvorsen und ihre Einheit bedroht. Mit der Freiheit der Gewerkschaften stehen Einheit und Be- stund dcrBcwegtina aus dem Spiel. Im Kampf gegen das G wy müssen die Geiverlschastcn mit ihrer Frei- lwit ihre Geschlossenheit verteidigen. Die deutschen Gewerk- sch'sten h'.öv. den Etaatsstreichverstich der Kapp imd Ge'- nossen bekämpft, sie Iverden auch gegen die Ansprüche der legalen„demokratisch" fundierten Reaktion der kapptsiischen Parteien kämpfen müssen, wenn es sein muh. mit dem gleichen PZ i t t e l, ni i t dem sie gemeinsam mit den sozial! st ischen Parteien den Putsch niederzwangen. Herr Schlicke aber dürfte z» den fozsaldemokratUck?en Minisiern gehören, deren fruchtbare Tätigkeit c? den Rechts- Parteien WiinschcnÄvert crsck>cinen lägt, die Rcehlssoziolisten in eine vollends reaktionäre Koalition aukziinchmen. Den Kapp-Piitch hat der Mann ülierdaucrt. Er wäre, wie uns scheint, robust genug,»m cnich die gegenwärtige Krise zu überstehen, wenn der Wille seiner Partei, fhn nicht daran hindern würde,» Sie llegierungskrlse. E? ist noch alle« lmverändert. Di« Demokraten beraten noch iinwer; heute Vormittag fall ihre Entschcitning darüber fallen, cb sie in da« Kuibrnett eintreten oder nicht. Di« bis gestern nicht cinigelroph.ivn demokratischen Abgeordneten sind zu diesom Iirwck tckegraphisch herbeigerufen worden. Die Herren Fchrenbach und Trimborn hoben erklärt, dotz se unter keinen Umsländen Mit der Twiltschcii vokkkparici cllein ein« Negicrung bilden wür- den und auf weitere versuche, ein Äotiiwtt zustande zu bringen, vernichten müßten, wenn di« Deuwkeaten ihre Mitwirkung ablehnten. E« ist also noch ungewih, ob die Negierung der Mitte zustand« komimicn wird, indinerhin aber rrsrrhren wir, daß sich ihr Pro- gramni bereits im Stadium der Ausarbeitung im einzelnen befindet. Die„Gieriiiaiiio" weudct einen lprn�n Leitariikc! dar- an, urn den Demokraten kiar zu mock).'N, daß ste doch in die Ne- gicruirg der Mitte eintreten mutzten. Bedenken wegen de« Re- gierungSprograinmS sollt« man von ihrer Seit« nicht vorbringen, bevor nirrn nicht versucht Hobe, darüber in gemeinsamer VUiZ- spräche zwischen alten drei Parteien sich volle Kteerhert zu ver- schassen. Las enSBülge Wahlergebnis. Insgesamt 26 017 590 gültige Stimmen abgegeben. DaS endgültige Ergebnis über die Wahlen ziim neuen denssthcn Reichstag wird jetzt aurtlich bekanntgegeben.. Da- „ach wurden insgesanit 2(i017 5>90 gültige Stimmen abge geben. Die Gesamtzahl der Abgeordneten beträgt 4 L lZ. R'achstehcn'd lassen wir die Zal�lcn der auf die einzelnen Prirtcien� abgegebenen Stimmen folgen. In Klammern geben wir die Zatyl der Abgeordneten der betpefsenden Partei wieber. Es fallen Stimmen auf die Sozial- demokratische Partei blll4 4bl»(112 Abgeord- netc), Zentrum 3540830(08 Abgeordnete), Deutsch demokratische Partei 22023 3 4 (lö Abgeordnete), Dcutschnationalc Volks- l'artci 3 73 0 778(00 Abgeordnete), Deutsche ltl o I k s p a r t e i 3 0 0 0 3 1 0(02 Abgeordnete), llnnbhäii- gigr sozialdemokratische Partei 4 895 317(81 Abgrordiictr), Deutsche M i t t c l st a n d s p a r t e i 1 1 070(0 Aüge- schon: Tr'seZ„Deulschlond über alle»" Hut uni m diesen Krieg hineingetrizben, und ihm verdnnke» wir unsere traurige Lagcl.. Aber wir innchen guie Miene zu diesem„bösen Spiel". Doch al» man un»»och da« schöne Lied vorspielt:„Wem Golt will rechte Gunst erweisen, den.. da wurden wir doch ärgerlich. Da« war doch kein« Gunst, sich jah.elang In de» sibirische» Sieppen herumireibcn zu müffrnl— Aber alle» nimmt ein Ende, und so auch dieser schöne Empfang, und wir dampf?» nach dem Durchgangslager ab. Dort sollen un« doch herrliche Genüsse erwarten! Der Dank de» vaterlande« Ist un« ja geivitzl Schon am nächsten Abend gab der EmpsangSauSschutz ei» Abendessen: Klops mit Kartosfelsalat. DaS ivar für«ine» a»S- gehuiigertrn Grsangenenmagen mal wa» FeineSI Datz aber der Herr versitzend« während dez Essen» un«»och eine all-. dcuische Wahlrede vorsetzt«, da« trar aber nicht feint Kann man UN« denn da» bißchen Essen nicht ruhig genießen lasse» kl Will man denn mit un« armen Gefanflenen, die doch die»u- i reiben? Laßt un« doch in Nuhel Wir wollen von Politik Iivibcn? Laßt un« doch in Ruhe! Wir wolle»von Politik vorläufig gar nicht» Hörem Am allerwenigsten aber vo» eurer!— Tann gab ei»ngefäi'r 300 M., einen Anzug und ein Paar Stiefel. Mit 300 Mark läßt sich eigentlich nicht viei ansang?», und der Anzug ist euch nicht viel wert', aber lachend konstaticrtc» wir, daß cr die Ncisc bi» nach Berli,, wohl noch an»halten würde. Doch d es« schweren Ungclüme von Schuhe nl Tie sind gar nicht zu vcrwe ten. wenn man nicht gerade da« Glück hat, Laiidaibeitrr zu sein M>t du'fen bcrirsterten und lc- nagrlten Militärschuhen wirst un» jede Hauksrau au» de, Wohnung. Wir lassen un» aber darüber keine grauen Haare wachse» Un« st ht ja da» Wiedersehen mit unseren Angehörigen bevor! Rost sei Tankl Man findet sie noch ciiiigermaßcn gesund vor Zwar recht schmal und blaß sehen i't au»— kein Wunder: Die jahrelaugc Angst um»n«. Not und die lintcreriiährung sind»ich. spurlo« an ihnen vorübergegangen, nber da» solle jetzt alle» d. sser Iverden. Der Ernährer ist wiedr zu Hause I Und in der alle» Stellung muß man ja wieder angenommen werden. Da» ist ja gesetzlich. Frohen Mut» stiefelt man nach seiner alten Arbeitsstelle hin. Man ist ja seiner Sache so siettcr. Man muß ja wieder eingestellt werden. So steht e» ja im Gesetz. Mit sauersüßem Lächeln empfängt«inen der Ehes.„Al'o Sie sind wieder da?" fragt deiablasscnd der G. wältige.„Faivohl, Herr Meyer, ich bin wieder da."„Na, wie war e» denn in Siv.rien? Ülcchl kalt, nicht wahr?"„Jawohl, Herr Meyer, rechi kalt; da« heißt: im Winter." Und so plSt'chert da» geistreiche Gespräch sorl. Endlich merkt er. woraus e» ankommt:»Ach so, Sie Wolfen wieder bei UN» eingestellt werden?"„Jawohl, Herr Meyer!".Ja. da kommen Sie aber zu einer schlechten Zeit. Wir müsseti uils.ren Betrieb gerade jetzt sehr verkleinern." orfmese?. Kom?n»nkstsfkrcttisck>e BoikSpaltel L003 (0 Abgeordnete), Bat? eri scher B a u e r ii b» n d 2 18 8 8 4(1 Absteordneie), Hannoversche usw. Partei !!l9 100(5 Abgeoi önete), Denlicher Wirlickxuisbiind sük Stadt und Land 88 052(0 Abgeordnete), Chrtstliche Volks- parlej 05 210(0 Abgeordnete, Vgycrische Volks- pn rtci 1 1 7 1 722(durch Lvrrcckrming in den WablVcr- bänden zusammen 21 Abgeordnete). Teulschsoziabflilch« Partei 72t0(0 Abgeordnelc). Lausitzer Volkspartei 8052 (0 Abgeordnete), andere„Parteien" 84 703(0 Abgeordnete). öle SrganlsalioilsplSne der SegenrevaAl'oii. Gefangene find„still zu beseiligcn".- 5. Die rcaklionäre Presse Iwl!» den letzten Tagen Wieden holt tendenziös zu recht gemachte Nachrichlen über die Vor- bcrcitunge'n cincS„liirkSrödi/aien" Putsches in die Welt gesetzt, der in aller Kürze zur AnSsührung ko«ii>men tverde Sic hat dalbei die Abwehr m a tz n n h in e n der Anbeiie, in A n g r i s f s a k t i o n e n umzulegen-, wv aklx-r dii wirklichen P» t s ch i st e n z» suchen sind. daZ mag W- gcnder OperalionSplan dclvcisen. den unseren Ge» nossen in Stettin in die Hönde gefallen ist: Strcnggehelml OperittionSpsaa ste Greifenhagen, Pyri». ArnSrvaldr-West, Vtatzgalrd-Südost. i. VclegungSpkätze f. Tki�z« und Anie-ge. 2. SlabSguarlier Sabow. Opcralion»plätze Greifenhagen(Dr. S e i f f e rt), Seiilötenitz(Lt. Mackensen), Blaukenjee(Lt� v. Helldorf, JacvbSdorf(Dt. Bart). 3. �.Beginnenörtlichcr Unruhen: i I. Jede» Gut wartet cS. Die nanvendigen Waffen bereit halten(evtl. Jagdgewehre pp.).? n g wirdj zur Pflicht gemacht. Sammelstellen und die daS Kcmnnandq führenden O!fi,ziere sind namcndiich angesüllirt. Wbgeick>en: Grüne Binde am linken O ö e r a r m. die sich fedetz Gut saebst besorgt. Auf Anforderung l)aben die Güter W a« gen undPferdezn stellen zur fchnelleren Bcfördcr-nng der Ka-mpsiruppen. Die befohlene WiderftandSlinie sog unbedingt gelwlten werden. Der OKtration�lon regelt, wie man sieht, alle m!lp tarischen Mab»ch>nien biS inS kleinste, von der„unsicht- baren Bewaffnung" bis zmr„stillen Beseitigung der Rö« delsführer". linier„Ausbruch innerer Unruhen" ver-stckhesi die Gegenrcvolutionäre natürlich nichlS weiter als die Ab» w e h r a k t i o n der Anbeitersck>ast gegen einen neuen Putsch zur Beseitigung der Republik. »Sooo...... ich denke, man wird wieder an seinen alte» Platz gestelll?"„Ach so, Sic meinen die gesetzliche-Bestimmung? Selbstverständlich können Sie wieder eintrrlen. Aber da» sage ich Ihnen gleich: Nach drei Monalcn müssen wir Sie wieder rntlassen. Wir haben nicht genügend Beschäftigung. Die Valuta sieigt, u»d dey Absatz sinkt." Und nun steht man wieder auf der Straße. Der furchtbaro Kampf um» Dasein hat wieder begonnen. Geputzte Damen tan« de!» kokett vorüber, elegante Herren stolzieren gewichtig vopbei. Die Läden gefüllt mit den vrrsührcrisckchen LuzuSsache», di« Delikateßgeschäfte voll der herrlichsten Leckerbissen. E» ist doch alle» dal Warum soll ich denn Not leide»? Und da werde ich surchillHir belehrt: Ja, Mensch, daS ist alle? nicht ftir dicht So viel Geld kannst du gar nicht mit ehrlicher Arbeil verdienen, um daran leilnchmen zu können. Da» ist alle« nur für Kapitalisten und Schieber, di« berstanden haben, sich der„HecreSpshcht" zu entziehen. Und während wir im Felde standen und unsere?ln» gehörigen ohne Ernährer, gequält vom Hunger, zur verzweif» liiiig gebracht wurden, da blüht« deren Weizen.. Und dafür habe ich mich jahrdang im Schützengraben ge» schünde», habe tausendmal den Tod vor Augen gehabt, wurde von Kosaken geichlagen, damit unterdessen diese» Pack zu Haus« sich niästct? Ist denn die Deulichiand der Ti'ch nur für Betrüger und Schieber gedcckl? Ist da» der Dank de» vaterlande»? War darum die Nevoinlion? Unserrin» wird zum Dank für jahrelange strengste Pilichleriüllung mit 300 Mark und ein paar wertlosrn Lumpen abgespeist, während die Drückeberger und Schie- der in Sau» und Brau» leben können. Darum haben wir gekämpft? Da ist der dumme, ungebildete Nüsse, auf den wir immer mit hochmütiger Verachtung herabgeblickl haben, doch klüger ge- Wesen: Er nahm sein Gewehr, trieb diese» elende Gesindel zum Tempel hinaus und rief: cknioi zpelculanti! a. ft. Nusst'che Littrotur. Dostojewtki» Biographie ist von seiner m der Schiveiz lebeiiden Toihter gescheiev'» worden. Si« wird in einer schwe z rischen und re chSpeulsche» Ausgab? cr» schei pn.— Dr. Alfons G o I d j ch it> i o i. von cincr W rlsthaf S- Studienreise au« Eowj.irnsilmid ziirückftekchit. läßt im Ernst Rowohll-Verlagc Tagcbu.tblät'cr.Moskau 1020" und«in umfangreiche» W°rt.Di« wirtschastl che Organisstiou Sowjet. r u ß i a n d«" rricheinen. Finnland im Anfange de» 20. Jahrd»»dirl». Herausgegeben im Anjlra-e de» Minijlerittm» der AnSwärckge» Angelegei heit«» Mit I0ü Ablddungen»nS 1 Karte. Druaere! der sinnischen llite» raturgesellschist. Helsingsor». Verlag Clto Ha nasswoih, Leipzig. Nudolf Goldicheld, Grnndfrnzen de» Menschenschicklat». Verlag E. V. Tai&, Go- Leüucka. Wien. Kürüt» Die ciWsch'NtMen verhmWnliea. d r r s p r u ck) sowohl bei den französischen Verbündeten, wie inner» halb seines eigenen Landes. Vor kurzem hat Cr im Parlainent noch einmal auf die Eni» fchliehungen hingewiesen, durch die d-e leitenden Staatsmänner der alliierten Nationen sich auf den Konferenzen von London und San Nemo einstimmig für die jlnbahnling von Verhandlungen mit der Sowjetrepublik auSgeslproclzen haben. Trohdem fährt die bürgerliche Presse Frankreichs fort, den Leiter der englischen Politik heftig anzugreifen und ihn— wenn auch in den vorsichtigen Wendungen, die einem in die Irre gehenden Freunde gegenüber am Plnhe sind— deS Verrat» an den lranzösi schen Interessen zu beschuldigen. Die franzii» fische Bourgeofie deubt nur an die Milliarden, die sie dem zaristischen Nuhland geliehen hat und spekuliert nach wie l»r auf de» Sturz der bolscheU'istisch-.'n Negieruug und auf ihre Ab» lösung durch irgendein Stetem, da? den französischen Rentnern wieder zu ihrem Gelde verhilft. Sie ist weiter datwii überzeugt, drisi, wenn latsüchlich der Handel mit Nufzland wieder in Gang kommt, die englischen Kapitalisten das Fott von der Suppe schöpfen werden ul.d aus diesen Gründen sieht sie In der Fort- srhung de» KviegSzustaudeS den einzigen Weg, der zum Heil füh- ce» kann. Aber bedenklicher als dies« Abneigung der herrschenden Klasse tn Frankreich sind die Widerstände, auf die Lloyd George in England selbst, und zwar bei sei nen eigene» Freunden und Kollegen stößt. Vezcich- nend fü-r dw Situation ist ein Artikel, den in diesen Tagen Winston Churchill, der KrlegSminister. in de.Evcning NcrvS" veröffentlich hat, und der von den wildesten Ausfällen gegen Lenin und die Bolschenwsten strotzt. Fn demseüben Augen» blilk, wo der Premierminister mi-t dem amtlickzen Vertreter Stuhl iands Verhandlungen führt, nennt der KriegSiiiinister Lenin ein Ungeheuer, da» Nußland seines Frieden« und seiner Freiheit beraubt habe, und daS nichts sehnlicher wünsche, a!» den Urrter Ping des große» britischen Nciche». Aber damit nichi genug! Daß die Polen ihren Krieg gegen N uhtond mit englischen Waffen führen, ist bekannt, und nicht minder steht fest, daß der General WraNgel, der jetzt auf den Spuren DenikinS von der Keim her gegen die Note Nepublik marschiert, über Waffen und Materialien verfügt, die ihm bon England geliefert worden sind. Während die eine Hand sich anschilkt, Verträge zu unterzeichnen, liefert die andere dem Gegner besten, mit der man sich verständigen will, die Mu> nitio» zu se'ncr Bekämpfung.?n der Tat ein Zustand, der an innerer Uuwohehufligkeit nicht übertroffcn werden kann, und den der liberale.Manchester Guardian' vor einigen Tagen sehr treffend chnrakterisicrte, wenn er schrieb, daß d>i Negie- ru-ug mit zsivei Stimmen spreche und gleichzeitig give! vcrschle den« Wege im Auge habe. Lloyd Georg« sei ofsenbac nicht im» fcslßiche, seine eigciic Negieruug zu kontrollieren. Wäh.eud er sich um den Frieden bemühe, seien andere Miiglicder de» Kabi» neltS darauf au», jeden General und jeden Poliliter zu unter» stützen, der sich gegen Svwjctrußland rüste. Auf den Ausgang diese» merkwürdigen Kampfes darf man gespannt sein. Sehen wir von den englischen Arbeitern ab, die durch ihr proletarisches Empfinden auf den Weg der tzreundschaft mit Nnßland getrieben werden und die deshalb Lloyd George lvi seinen De'prechungen mit Krassin den Rücken decken, so handelt e» sich bei dem Gegensatz dee dnrch die Namen Lloyd George und Winston Churchill am besten gekeiingeichncl wird, um da» Ringen von zwei Gruppen, die beide ka- p I t a l i st i s ch« Interessen vertreten und nur über die Methoden une'nig sind. Der KricgSministee und seine stark Militärisch orientierle Gefotgschaft hat vor allen Dingen die bot» sckzewistilche und sozialistische Ansteckungsgefahr im Auge. Er fürchtet d e Herstellung normaler Dozichungen zu Nußland, weil kr die Sorge höh daß durch sie der sirzialiftische und klassrn- kämpferische©erst der englischen Proletarier gefördert tverden könne. Für diesen Sozialismus hat Lloyd Georg« natürlich ebenso» wen'g übrig me sein Kollege, aber er glaubt die Vorteile des englischen Kapi!aki?muS auf andern, Wege besser wahren zu können gl» dieser. E rrmäl sieht er die Bedrohung der britisckxn Interessensphären in Asien durch die Dolschew ki und hofft, daß ein Handelsvcr rag der unbcynemcn Tätigkeit der Nusien in Per» sien und an den Grenzen Indien» ein Ziel setzen werde. Dann aber will er und wollen die liberalen Kreise, die aus seiner Seite slchen, eben Handel treiben und Gcevinn« machen. Sie hallen es für falsch, sich die Moglichkrt zur Aniuüpsiiiig kommerzieller Beziehungen durch sentimentale Vorurteile zu verdauen, und deshalb erinnert der leitende Staalsinann England» mit Stecht daran, daß man doch schließlich auch mit dem z a r i st i» fchen Rußland Handel getrieben habe, ohne daß mar. mt seinen politischen Grundsätzen einverstanden gaw.sen sei, und daß die britischen Kauklenie sich b-xl" auch nicht gescheut hätten, ihre Verbindungen mik der Türkei zu unteohalten, obwohl die Grau'amkrit der türkischen Reaicr'ing noch viel niederträchtiger gewesen sei, als di« der Bolschewik!. Bei der Veranlagung des englischen KavItaliSmu»»nd nicht de» englischen allein.dürfen wir anuohmen, daß diel« Aus» fassung lchttcßlich den Sieg davontragen wird,«venu man sich an. der» talfächlich x n Geschäft versprechen kann. Alle» wird davon rfbhängcn, was die Nüssen zu bieten vermögen. Schaui ein Pro» flt dabei heraus, dann vcrt ägt sich da? Bürge'tum mi! dem Teufel in der Hölle. Rur fluchten mir, daß der Tieg dieser Nick»» tung auf keinen Fall ein ganz uneingeschränkter sein wrd, und auch mepn die Rüsten Flachs und Korn nach England liefern und gar englisches Kapital sich in russischen Eisenhabnen und Bergwerken investieren lasten, werden sie doch, solange die gegenwärtigen MochiverhäsiNist» ,» Eimlnnd bestehen, genötigt sein, gegen den anderen Flügel de» engiischen Kapitalismus gerüstel gu bleiben. Er wird einstweilen nicht davon ablassen, in das Gebiet de» ehemaligen russischen Reiche» Waren z» exportleren, die der Sutvjetregierung weniger erfreul'ch sind al» landwirt» schaftlich« Maschinen und Eisenbahnmaterial. »nrger Vadftieftttr an ea gegangen. Ebenfalls Ist der Verlag I.<8. Holhwarkh Nachf. in Frank» f„ r t am Main, In dem die.F r a n k f u r t e r N ach» richte»' erscheinen, an«in Frankfurter Finanzkonsorrium verlauft worden, da» diese Zellumg im Srai« der Deutschen PolkSpartei weiterführen will. Gemciildeardeilec mid Sladlverordiielen- wähle«. In« von ig Veranlassung ober hak Herr Dittmer sich feiner Fürsorge für di« städtischen Arbeiter zu rühmen. Denn Ol» eingefleischter Anhänger der Arbeitsgemeinschaften hat er e« zu- stände gebracht, daß der Beitritt der Berliner Kommune zum Ar- beilgebervrrlMnd der Gemcnchcn beschlossen wurde. Dadurch ist die Gefahr hevaufbeschworcu warben, daß der ReichSmanteltarif, der von diesem Verband auSgearleitet werd, mit der sehr wesentlichen Verschlechterungen für die Berliner Arbeiter enthält, auch für Berlin Gettung haben wird. » Ebenso unrichtig stud die Behauptuiigeti Dikkmer» über dle „hervorragend« Tätr-gkeii' Sassen dach» in d«r Jugendpflege. Er soll di« fürsvrgevischen Einrichtungen vollkommen neu aufgebaut halben, während rn Wirklichkeit von grundsätzlicher sozialistischer Arbvit nicht im geringsten die Red« sein kann. Fm Gegenteil, mehr noch? als früher sind jetzt in der Jugendfürsorge di« ad«. Ilgen Damen, di« sozial« Arbelt nur aW Sport befrachten, „»»schlaggebonb. Die Drc klonen herrschen auch unumschränkter als je. Sozialisten stich mit Absicht überhaupt nicht zu dieser Ar- Seit herangezogen worden, so daß im wesentlichen alle» in den alten Bahnen sich befindet. Aehnlich ist e» in der Erwerbslosen» sürsovge. Auch hier hab.m d-e Unabhängigen Sozialdemokraten. inSbcsondcr« die Genossin Mathilde Wurm, einen harlnäckigen Kampf gegen da» Bürgertum und die, RechtSsogialtsten führen müssen. Jeder klein« Fortschritt mußte erst unter Ueberwindung ihre? scharfen Mderstairde» errungen werden. Jeder wirkliche Fortschritt inder Gemeinde ist auf die Tätigkeit der Unabhängigen Soziak» de», o« raten zurückzuführen. Sie verkörpern all«» das wirklich sozialistische Element in der Kommune. Sie alle!« haben die Du kraft an den Tag gelegt und die Unabhäwgigleit vom Bürgertum bcwi.stn, die Voraussetzung eine« svziatiMchen Fort. schritt»-st. Ne Eisenbahnerabordnnng bei tleyd George. Keine Einstellung der Munilions» und Truppenscndungen »ach Irland. London. 19. Juni.(Renter.s Der Sisenbahnfvvrrr Thoma» teil» mit, die Abordnung habe Lloyd George vorgrschlngrn, die Regierung möchte die Sendung von Truppen und Munition nach Jr- land einstellen. Doftlr würden die Eiscnbabner an da» irische Volt eine»«ufrus richten, verbrechen, Grwnlttntlgkriten und Ausschreitungen jeder Art zu untrrdriirfm. Während diese» Wakfcnstillstande« würden dle englischen unddieirischrn Gewerkschnst«kongrefse»nsammenkommen. Hierauf solle die Regierung mit den VellzugsauSschitssei, der zwei Kon- grelle beraten, um eine endgültige Lösung der titsche» Frage au- zustrebe«. Die Regierung lehnte e» ab. dt« Entsendung von Truppen unb Munition einzustellen. Sic werde aber olle» tun, um e ne Herausforderung zu vermeiden uni» werde wie jedem Vertreter englischer und Irischer Körperschaften einschließlich von Vertretern der Sinnftiner Besprechungen abhalten. Weiter könne die Regierung nicht gehca. Thomas sligte hinzu, die Rrglrrung beabstchtige. fall» dl« Etsrnbaherrr auf ihrer Weigerung, Truppen und Munition zu befördern, verharren, die t r! s ch e» E. i f e» b a h n e n still- zulege«, wa» eiue äußerst ernste Lage hervorrufen wstrd«. die polnische Labznelisktife. Warschau, IS. Junt. I«« B rejSki hat den Auftrag zur Bildung de» Kabtuett» erhalten. 10. seneralverslmmmlvg vell-omsiideL der Leulschen Luchdrucker. Zweiter vrrhandlungStag.. � ! deq Der grobsopilzliskische Meinpnasauflavf. Nachdem die bayerische Dcmwkiatle ihr« beiden Miiiichciier �aupiorgane, die.Müiichcn-Auöburgcr Abeudzeituug' und dle Miinchener Wemest n Nachrichjeu", an die RechtSparteieu ver� uet» hat, jiub uuiunLhr auch dle bomokrall scheu.A u a S- Russische Gmerkschaslsverkrekkr nach England London, lS. Jnui. Die englisch« ArbelteraVordnung, die Rußland besii.tft Hit, hat den Allrussischen GeloerkschäftSbiind riugr- laden, eine Abordnung zu sondeu und hat driugeud ersucht, »lleS mögliche zu tun, um den" uii gestörten Zutritt der Delcp.aüow Iwrit Ciiglaiü» gu eruiöglichou, De Aussprache über den Vorstandllbericht wlrh forlgeseHl Ebel- Berlin rriil für die Vertretung der Buchdrucket im BuchlvirlschaftSamt ein und wendet sich in längeren� AuSt führungen gegen die Opposilion. Der Generalstreik s-i sehr zweischneidige Waffe. G a b b e y- Berlin: Seih habe gestern gesagt, daß mit alten Mitteln deS gewerkschaftlichen Kampfes nichi weücr ge> arbeitet werden könne. Da» meinen wir auch. Die Arbeits» losenfraae ist heule nicht mehr zu lösen als eine reine Nnter, stühliiigsfrage. Redner bemängelt die DemobilmachungSbestinr« mungest, die den llntcrnehmcrn iiiancherlei Massen zum Durch« schlüpfen böten. Bei der Frage der ArbeitSloiigkeii wird sich die Solidarität der Kollegen zeige» können. Auch die'Erziehung des Nachwuchses müßte Im Geiste einer Weltanschauung erfolge» die die Arbeiter zum Klassenkampfe zusammenführt. Dal geschieht aber nicht dnrch ein Blalt wie der„Jungbuchdruckerl I» revolutionären Zeilen werden die Bnchdru�� dazu gel zw u ngea, lüguerische Rachrichleu zu verbreiieW�Jii diese» Punk!« müsse Klarheit geschaffen werden. lBeifall.) S p o r n- Breslau: Wenn Beschlüsse gefaßt werde», die dij Opposition nicht mehr zu ihrem Rechte kommen lassen, so iverde« Sie hier dasselbe erleben, wie auf polilischem Gebiete. Redn« weist an der Hand von Beispielen auS seinem Gau die schwan- kend« Haltung de» VerbandSvorsinndeS nach, der sich untätig gezeigt habe, den Organisationen klare Direktiben zu gebeq. (Beifall.), Seitz-Berlin: Die unsiiheren Verhältnisse tn Verlirr während de» Generalstreiks hallen zu den ausiveichenderr Antworten geführt. Der VerbandSvorstand vertritt die Auf» fassung, daß sich keine iRitgliedschaft mit Zirkularen an die Gau6 toenden dürfe. Disziplin inüsse gewahrt werden. H o f- Karlsruhe: Eine gesunde Opposition müsse man gelte« lassen. Nach der Aussprache müsse ein klares Einverständnis erzielt werden, wo wir iiiiS zusammenfinden könnlen. Bei de« unaeheuren Teuerungswelle mußten wir Gewehr bei FW stehen, weil uns die Hände gebunden waren dur die tariflichen Abmachungen. Es müßten ander« Wege gefunden werden, um die Kollegenschaft Hesse rzuslellew Wenn nicht mit Tarif, dann ohne Tarif.(Beifall.) Müller-Reuilingen: Es sei falsch, daß geglaubt werd«� Leipzig und Berlin seien die einzige» Orte der Opposition. Au«st in den kleinen Orten sei die Gehilfenschaft nicht auf dieTarifgemeinschaft eingeschworen. Der Jnz dustrieverband müsse kommen. Die Opposition habe schon tn dert neunziger Jahren besiauden und damals schon sei gegen di� Tarifgemeinschast angekämpft worden. R e i» n« r- Königsberg verteidigt di« KriegSpoNtik der werkschaften. Dom Tarisgedanlen müsse die starre Form nommeu werden. Körber-BerNn(Verbandsvorstand): Ich selbst stehe meht oder weniger auf seiteit der Opposition. Bei aller Opposition muffe die Nückternhett gelvahri werden. Ich bin einverstander, mit der Opposition und verlange Klassenkampf in'seder Richtung« aber in veimünftiger Weise unter Berücksichtigung der realen ßeu haltuifle. Graß mann- Berkin(Vertreter de, A. G. B.) verteidigt die KriegSpolikik der Gewerkschaften. Die Arbeitsgemeinschaften sind der liuvullkommene Ausdruck einet unvollkommenen Welt, Die Nnternehni erseien an die Gewerkschaften herangetreten. Die Vertreter der Gewerkschaften hätten dackdolS erkannt, daß die desorganisierte Wirtschaft wied'.r aus� gebaut werden müsse. Der' Redner verteidigt dannj in seinen weiteren Ausführungen da, Vetri«bSrät«gesetz, di« Tarif- und GewerkschaftSpolitik der OrganisatioiiSIeitungen. In den Gewerkschaften sei nach Auffassung der Opposition die Eint-e gung nur dann möglich, wenn die Mehrheit über den von den Minderheit vorgehaltenen Stock springe. Der Kampf müsse jedoch durchgeführt werden bis zu den letzten Konsequenzen. Wenn sich die Richtung«» in den bevorstehenden Kämpfen über alle Partei« doktrin hinweg einigen, dann werde cS möglich fein, her llleaktW zu begegnen.(Beifall.)> �-y Ra ch rn i t t a g S s i tz u n g. vor Eintritt in die weitere Diskussion erteilt dle Mandat* prufungSkommissioli ihren Bericht. Ein Protest gegen die Main datc der Leipziger Opposition wurde aus Antrag der Mandat» Prüfungskommission gegen drei Stimmen abgewiesen.> Hierauf wird in die weitere Aussprache über den Vorstand» berichl eingetreten. Die Verhandlungen gestalten sich teilwetst sehr lebhaft. Von der Opposition kamen M a r t e n S- Hambur» uiid L a in p e- Berlin zum Wort. Der erster« geht auf die Hanv burger Verhöltniße ein und begründet in wirksamer Weise di« geschichtliche Notwendigkeit der Opposition. Lampe- Berlin e« örtert die grundsätzlichen Gegensätze zwischen der alten Gewerk. schaftSbureankratie und de» Forderungen der revolutionären Eni- Wicklung. Die Kollegen müßten fleißig auf die neuen Kämpf« vorbereitet werden. Der Generalstreik habe gezeigt, daß di« Massen der deutschen Arbeiter der Diktatur de» Proletariat» neigen. Hesselbart- Leipzig wendet sich in seinen Ausführungeft inSbcsoiidere gegen die Tätigkeit der Leipziger Opposition und be-« merkt, daß eS sich um einen reinen Partcikanipf handele. Di« U. S. P. und K. P. D. wollen die Gewerkschaften zerstören. Unter sleigenoem Widerspruch ergeht sich der Redner gegen di» Vertreter der Opposition. Dieser komme es nur darauf an, Kriti? zu üben und keine praktische Arbeit zu leisien. Hierauf«rkalgt Schluß der NuchmUtagSsitzung. Der recht» sozialistische Portettoz ist für die erste HSIst» de? Oktober nach Kassel einbernfeii worden. Der„Vorwärts" ist weiter Ablag rungSstälte für Schmievz sinken, die erlogene Behauptungen nicht mit ihrer Person zu decken wagen. Zu dieser Rolle eignet er sich vorzüglich.—- Wenn der.Vorwärts" aber außerdem Lust verspürt zu eineii Diskussion über moralische und sittliche Oualifikationen von GeschäitSführern, so sind w t r dazu bereit. Wir empfehlen der »VorwärtS'-Redaktion sich aber vorher bet seiner Preßkornmissiorr zu erkundigen, die in der Lage ist, ihm für diese Diskussion out ihren Inlrressanten Verhandlungen wert»,■ volle» Material zu dieser Frag« zur Verfügung zu stellen. Wo sind Von er und Bischofs? Die Nachricht, baß Generah L ü l t w I tz, Ol», est Bauet, Majat Bischoff und Kvrvetten»! K'pitän Ehrharb! sich in Budapest au-halten, soll nach eftien amtlichen McldiiNtg an» Budaj-cst, vollständig aus her Luft ge� griffen sein. Rur Oberst Bauer habe sich kurze Zeit in IXiga�ii aufgehalten, er sei aber nach wenigen Stunden, unbekannt wohiit weilergereist. Di« Herren Hochverräter haben auch �ga keinen Erund, nach Ungarn zu verduften. Si« sind in Dcättsch land so fichs geborgen, h.ch si« nicht» zu befürchten»rau.kil Aug der parlelpreffe. Die soeben erschienene Nr. Lö der unabhängigen sozialdem»! kratischen Wochenschrift.Der Sozialist" enthält folgend« Beitrage: Der Wille de, Voltes" von Rud. Breitscheidt F a ch m i n> st e r und Außenpolitik von Kuno Ticmann; BolichewiZmii» oder Sozialdemokratie? von Karl H inz: Wirtschaftskrise 1920 von Bruno Asch» Hl c u i Q diu I e n. b cz Siuuaeuilic von Gcorü 2ujA>„4 i Gewerkschaftliches. flggi � titii DW>MaZ Ur �le Angestellten in der chemischen vndustrie. 7; w>-_*:_■<--w-- Hem�che juNuffefc des Zentroiverbandss .Ser Nng«stelli«n sprach SXinnet»iag©cn. Kaspac über die Wirt» ' ije und den Tari�vornag>in der chemischen Industrie. r Tarifvertrag, unter gchnsrigen Umständen abgeschlossen, dringt den Angestessten das knappe Exisoenzminimum.?dun die Arbeit ttwaS nachläßt, suchen die Arboitgeder ihr« Meseugewinne»er- Di« Angest gcssen zu machen und Mitleid zu erwecken. Angestellten ist zu belichte, x, das, Verhandlungen um? »verden sich dadurch nicht von ihren berechtigten Ansprüchen ab- bringen lassen. Ueber den Tarifvertrag im chcntifchcn Großhandel man suh seit Dionaten in widerioäctigen prden Lohngroschen herumschlagen muss. Be- Inders der demokratische Kauvidat und Unternehmervertreter Dr. Engel ist kratnpshccht bemüht, durch alle erdenklichen Schliche die Angeslelltrn und Arl-e'ter um ihren sauer verdienten Lohn zu bringen. ES ist wieder nottoendig geworden, den SchlichtungS- ousfchust anzurufen. D.r Zerrt ralvcrband der Angestellten wird nicht nach'asjcn,«he auch für di«se Angestellten ein günstiger Tarif Erreicht ijs,— AchtnnU. VW.-Glld.Sptt'tda«. Gew. S>K t, YS. S, ZS. l Und Dreherei. Alle ehemaligen Akkordarlbaitec und Arbeiterinnen vorstehender Geioerke, welch« Akkordnachzahlung erhalten haben, »veffien sich Dienstag, den 22. Juni, vorm. S Uhr, vor Aw.-Süd- Spandau. Desgleichen diejenigen vom Gew. Rp. 1, Or. 1 und Or. 2, welche ihr« Nachzahlung noch nicht abgeholt haben. Da laut Gesetz ab 25, Juni von jedem Detrag, welcher zur Au?» Zahlung gelangt, 10 Prozent für Steuern in Abzug gebracht werben müssen, ist eS ratsam, daß alle in Frage Kommcndtn erscheinen. Seidel. «WrrtWeTHe Tkitstoyen von Druberver-wen. die dem her Zu- sammenkunft keine Nachricht hatre,, urü» an der Verschmelzung inleresstert sind, wollen ihre Adress« ai» Nein hoch Seiht, Ber- ltn O, 24, Petersburger Str. 63, gelangen lassen. Produktivgenosfenschasten. Mon ab, in der Genosse duktionStoesen sprach. An die Parteigenossen in Ertst-Berlln! Am Montag tritt«rstmallg die neu« Reichs tagSfrakston in Berlin zu einer Sivung zusammen. Parteigenossen, die«rnea oder mehrere Abgeordnete vor- übergehend bei sich aufnehmen wollen, werden ersucht, ihre Adresse sofort dem Parteiburcau, Echicklerstraße 5/2, zu überuritteln. �elephonischcr Anruf«lerander 3V07, jdönigstadt S75S. sti-ie Geschüsi/lcitung d«S Bezirksverbandes verlin-Braud-nl urg. I. A.: Paul Brühl. Die hungernden Postillione. Man schreibt«nS: Ein eigenartiges Schauspiel Tonnte man vor einigen Tagen im Norden erlebe«. Sechs Postillion« mit Harmonika und Schckdern mit verschiedenen Aufschriften, zogen von Hof zu Hof und sangen Lieder, um sich zu ihrem Hunger- lohn etwas dazu zu verdienen. Von den Arbeitern wurde die Not anerkannt und die Gaben flössen daher in reichlicher Füll«. Wie mir versichert wurde, werden vi« Postillion« jetzt in ihrer nicht auskommen kann. Hoffentlich wird die S. P. D. sich dieses zu Herzen nehmen und für die Diäten etwa« besser sorgen. Bei den kommenden Wahlen werden die unteren Postbeamten denen ihre Stimme geben, die ihr« Interessen wahrnehmen, und das ist die U. S. P. D. Erüudimg eines Arbeiter-Turn- und Sportvereins für Grosj-Berlin. Fn eister am 17. d. M. ftattgesundeneu Versammlung im Gew: rkschaft ShcruS refevisrle Genosse Weyer über die Not- wendigkcit ein«? Zusammenschlusses aller in Frage kommenden Arbeiierturn. und Sportvereine im neuen Groh-Berlin. An Hand von vielen Beispielen erläuterte W. die Vorteile oineS solchen ZuscnnmeiischlusscS. Die Aussprache, an der sich viel« Vertreter z>er umliegenden Brüd«rvereine beteiligten, erjjab dahingehend Klärung, daß in erster Linie sich die Verein«, die dem Arbeitet» 'Turn- und Sport-Bund angehören, sich zu«inem Verband Gross- Zevlin zufamirmctutw um vann spater eine engere Verbindung kller dem Arbelter-Sportkarttll Eross-Berli» angehörenden Orga- nsatio-nen zu ermö<»ichen>. Durch einstimmige Annahm«(«8 waren 37 TuriwerSine und J2 anbere Sportvereine vertreten) einer im Sinne des Referats abgesastten Rrsolution, wurde somit die Gründung einer turneri- eschen EinheüSorganisativn beschlossen. Zweck» Durchführung der Vorarbeiten wurde«ine achta'iedrige lkomimision getvählt, die zu Ende Juli«ine neu« Zufammenkunst«inberuft, um die Verschwel- zung der in Frinje stehenden Vereine weiter zu r«guli«ren. gleich ein Teil der Arbeiter vor den Folgen der Kwi« bewahrt bleibt. Di« Dchuhfabriken, dl« mich der letzten Hochkonjuxiktur bis über 20 Prq�ent Dividond« und GratiSoinen verteilt hrben, legen die Produktion still, da die!« Gewinn««ingeschränkt werden müssen. Dieser maßlosen Ausbeutung soll die Genossenichafl ent- gegenwirken. In Berlin gib! es bereits Produitivgenossenschaften der Schneider und der Holzavbeitcr, die vorirefslich florieren. In WeissenselS fei während d«S Krieges eine Schu-hgenossenschast mit 1ö Avbvitern gegründet worden, die vom Magistrat Betriebs- kapital erhält, und nun in der Lage war, all« Kriegerwitwen und Waisen, sowie an die Angehörigen der«n polatischen Minpfen ge- fallenen und gefangenen Arbe ier gratis Schuhwerk zu verteilen. Die neu« Genosscnichast wird die Arbvit mit einer grossen Ne. paraturwerkstätte begüi-nen und dann zur Fabrikation von Ar- beiterschuhzeug übergehen. Gegen kapilalistrsche Tendenzen, die sich wiederholt m Produktivgenassenschaflen bemerkbar machten, sollen d!« Bestimmungen des StatuiS sichern, wonach nicht mehr alz 4 Pro�. Dividend« verteilt werden dürfen und jeder Genosse ahne Rücksicht aus die.Zahl seiner Anteilschein« nur eine Stimme besitzt, die nich! übe r troghar ist. Prinzipiell wäre dazu zu bemerken: Viel« Avbeiter>'«h!chten drängen zur Cesbsih Ise in der ProduktionSregelunq, da Rege- vung und Arbeitsgemeinschaften aus diesem Gebiet so schinählich versagt haben. In der kapitalistischen Wirtschaft können sich jedoch nur die Genosscnschasdcn konkurrenzfähig erhalten, die zum Gross- betrieb gelargen. DaS Bvsitzinteresse der Mitglieder, steht nach erreichtem Erfolg, allen Neuaufnahmen entgegen, well sich aer Vermögensanteil der einzelnen durch die steigende Zahl der Mit- glieder vermindert. Man kuckst dann Lohnarbeiter«inzustellen oder die Reche der neuen Genossen einzuschränken. Die Ge- nossenschaft wird auf diese Weis« zu einer Aktiengesellschaft, in der allerdings Arbeiter die Aktionäre sind. Ingen deine Bedeu- tuna für den Sozialismus hat sie dann nicht mehr. Di« Schuh- machet hoffen dieser Gefahr durch die sichernden Bestimmungen im Statut zu begegnen. Mit grösserer Sicherheit könnte die» jedoch geschehen, wenn«ine st>ziakrstische Gemonde oder KoiiiiliM- penossenschaft das Betriebskapital vorstrecken und in oen Liefe- rungSverttägen die Gleichberechtigung der Genossenschafter zur Bedingung machte. ES ist zu hosfon, doss die neue Genossenschaft solche Förderung findet und dadurch das wird, was sie werden will,«in« Vortstus« der Sogiatosierung. Jngendweih«. Die Jugendweihen für Groß-Berlin finden an de» drei ersten Sonntagen im September statt. Anmeldun- gen werden im Bureau, Schicklcrstrasse ö, Hof II entgegen- genommen. ArbriterhildnngSschule, Abteilung Elternbeiräte. Am Dien». tag, den 22. Juni, abends HS Uhr, findet in der Aula des Köllnischen Gymnasium?, Jnstlstrosse, eine Konserenz der Ob» leute, Stellvertreter und sonst interessierter Elternbeiräte statt. Tagesordnung: 1. der GcsinnungSuntsrricht in dey Schule. 2. Praktische Arbeit. Das 2. Städtisch« Volkskonzert de? Blüthner-Orchksters findet am Montag den 21. d. M., abends 7H Uhr, in den Germania- Sälen, unter Leitung von Paul Schcinpflug, statt. Karten sind zu haben in dar.Freiheit", Breite Strasse und am der Abendkasse. Der Brennlnst�ertauf im Stratzenhandel. Der Magistrat veröffentlicht eine Bekanntmachung, nach der Brennholz im Stvaßenhandel nur im Dr-ischnitt und in geeichten Messbänken von der Bertiner Drennslvss-BcischaffungS-Gesellschaft von 0,05 Raummeter Inhalt(geeicht auf 02 Quadratinetsr) verkaust Verden darf. Der Verkauf in anderen Schnitten und in anderen Massen, insbesondere nach Gewicht, Kiepen und dergleichen ist im Strassenhanbel verboten. Zuwideckh.'ndliingen werden bestrast. Neukölln. Für die Eltern der die 11. Gemeindeschnle an d«r JonaSstrasse besucherden Kinder findet am Montag, den 21. Juni, abends 7 Uhr, in der Aula der Cberreal schule in der Emser Strasse«in« Ek'ernversammlung statt. Zahlreicher Besuch liegt im Interesse aller Eltern.- Eine Brieftasche mit verschiedenen Aegrt!m«tivnen und Parteipapieren ist am Montag, den 14. d. M., auf dem Weg« von Baumschulenweg noch dem dortigen Bahnhof oder vom Görlitzer Bahnhof nach der Görlitzcr Sirasse 104, verloren ge- gangen. Abzugeben im NeuTblln» Parbnbu rnni. Neckarstraste 8. Der fassche Dr. Hemberger erkannt. Nach der Aufklärung des grausigen Mordes an dem Oberlehrer Dr. Hcmberger blieb noch übrig, den Mann festzustellen, der am 22. September ISlS in der Grünauer Forst erhängt aufgefunden, von Frau Hem- berger al» ihr Mann bezeichnet und dann auch als Oberlehrer Dr. Hemberger in Grünau beerdigt wurde. Dieser wurde jetzt festgestellt als ein 24 Jahre alter auS Schönfliess gebürtiger Ex- pedient und Stadtvertreter Georg Böttcher, der zuletzt in der Blücherstrasse 34 wohnte. 1 s So« Gerüchk dock«WMT WaiVf, Jx* hi-M Mstssstl ff« fut > Norden Berlins verbreitet wurde, ch falsch Die in chrer Wob- i nung, Luxemburger Strasse 34, in der vergangenen Nach! � lock am Boden liegend aufgefundene Arbeiterin Henriette Rosen« berg ist, wie ärztlich iesigestellt wurde, einem Herzschlag er'cgcn, Voraussichtliches Wetter für Berlin und Umgegend an, Sanntag. Zlemlieh kühl, Aunächst stbcrwiegenb trübe und etwa? neblig, mit leichen 9i«ge>nällen uisti massigen«ordßwst'ichn Winden. Später zeitweise aufklarend. � cebensmMellalender. N»imch«nderf. Ein grStzer-r, von der D-meinde gebousiet Posten priina Frucht- und Rübenstrup Diid in den amtliehen B-tliauss-fi'llen und in den Konsum-Geschäften zum Preis« von 2 Stk. pro Pfund frei- händig abgegeben. Avs den OrqanlWlme«. t. Serfth« Dahlkreis(Wedding). SM« Dahlkommission des Z. Kreises hat zu der Etadwcrordneienwabl am Eonniag ihren lljh im Zentrallvahldurcau, Pankstr. SS. bei Elessler. Ieltp!»n: iL',' bit 2075. Aufammentritt Conntag, den 20. Juni, vormiitags 10 Uhr. Die zu dem 3. Aahikreis gehörigen Diftrikie wollen ihr gesamtes Dahlinaterial sich aus dem genannten Lokal unoerziiglich abholen. «. Distrikt. Heut« adend 2 Uhr grosse Wahldemonstrolion am GSrlitzer Bahnhof. 1«. Distrikt. S Abteilung. Sonntag ftüh 7 Uhr Treffpunkt aller Denosten zur Wahlarbeit, Lothringer Str. 101, bei Brandlchäbel. lt. Distrikt l3. Wahlkreis». Dos Zeniralwahidursau des 1>. Di- stbikts(S. Wahlkreü) b-finbet sich b«i Joost, W�tftt. I. Tel. Hum- bolvt lSSl. Die Wahlresultat« sind schnellstens nach dort abzuliefern Material wird Sonnabend abend nach der Dsmonstralion im obigen Lokal ausgegeben. 11. Distrikt(8. Wahlkreis). DU Genossen treffen sich pünktlich am Sonntag früh um HS Uhr In den Zahlabendlokalsn. Alle sonst i>«rfiigbarcn Genossen sind sofort nach d«m Zenirolwahlbureau. Watt- strass» 1, zu schicken. Di« Znzleiier von der Reichstag? wähl und die Radfahrer hab-n sich um 8 Uhr morgen» dort«inzufinden. 1l� Distrikt, 0. und 7. Abteilung. Sonnabend, den Ig. ssunh rHends 7 Uhr: Oefsentliche Kommunal-Wichlerversammlung Schul« oula. Gipsstr. SZ 11. Distrikt. Di« Resultat« von Berlin-MIt« werden bei Korsos Aisabethkirchstr. 13, entgegengenommen. KHavlottenburg. Kintxischutzl ommllsion. Heute, Sonnabend pünktu lich 7 Uhr. dringend« Sitzung im Rathaus, Zinuner 204. Dos Er» scheinen aller Mitglieder ist notwendig. Wahlv«r,in Treptaw-Baumschulenweg. Heute abend S Uhr Flu» blatwerbreitung von den Bezirkslokalen aus. Reg« D-IeiNgunz er» wünscht. Di- Genossen und Genossinnen de» Ortsteils Trepiow, dl« Wab-hilfe leisten, treffen sich nach Schlich der Flugblaiwerbreitung bei Fandig, Grätzstt 4S die Genossen und Genossinnen des Ortsieils Baumschulenweg. die Dahlhilf« leisten. tr«ssen sich Sonntag früh 7 Uhr bei Doges, Baumschulenstrasse. Steglitz. Dienstag 3 Uhr Mitgliederversammlung wr vymn-iiuzch Heesestrasse. Lichtenberg. Montag 7«4 Uhr im SiadtoerorbmeUnsitzungesaal«, Zimmer 25, Frakiwns- und kommunale Kommissionssttzung. Pankow. Heute abend 7 Uhr Kommun-alwählerveffammkungei» in den Schulen Kaiser-Friedrich-Sir-ch« 53 und Wollanlistr. IZU Kinder'chu>> Kommission. Die heut« morgen angezeigt« Sitzung Ist nicht für Berlin, sondern für Charloitenbury. Rahnsdorf. Wilhelmshogru. Hessenwinkel. Sonnabend, den lg. Juni, abends SH Uhr. im Lokal von Sorg«» I«Uigung ist erwünscht. «rbelter.Wandcrdui».Naturfreunde».»gitat>on»ezirll Tettom. Di« Ordnerzusammenkunst zur Sonnenwendfeier findet am 21. Juni. abends 8 Uhr. bei Prohaoka. Neukölln. Boddinstr. 57, Ecke Isar« strasse statt(nicht im Sdeab-Castno). Die Ortsgruppe» wevden ge* beten, genügend Ordner zu entsenden.! Verantwortlich für dt« Redaktion: Leo Lübschütz. Zrledena», Verantwortlich f d. Inseratenteil: LudwigKomerlner, Karlshorfl Verlagsgenossenschaft»Freiheit»,«. G. m. b. H., Berlin.— Druck der Lindendruckerei und V-rlagsgesellschast m. b. H-, Cchifsbauerdamm lg. Klasse rif u s f i x. Von Frllz Scheneltler« Preis l.SO Mark enthfflt wlchfloe» Meverial fOr ReferenJer» Organlsaflonen erhalfen Robaffl BucSxbandlung„FrelKell", Berlin C. Z Brelle StrnOe 8—9. GescMWirer! Wir snehen rum sofortigen Antritt I. Jnll einen weiteren Ueschfiftsführcr. Bcdintnngen: Mindesten» SjÄhri�e Mitelicdscltait. Orsrtnisatorisch u. rednerisch befähigt u. mit allen ein.schIHgigen Verwaltungsarheiten gut vertraut. Die Ans-c lung erfolgt nach den Beschlüssen der Stuttgarter Oencral Versammlung. Bewerber wollen unter Angaba des Pamillenstandes. Alter, Beruf, und den Nachweis ihrer bisherigen TSligkeit ihre Bewerbungen in geschlossenem Umschlag mit der Aufschrift.Bewerbung" an Wlfhclnt K�ch, Görlitz, Lnlsenstr. k bit liigtteu du 23. Jati einreichen Deutscher Metallaibeiter- Verband Verwaltungsstelle Görlitz. Altmetalle Qaechsüber, Zakagsbisse kauft zu Sehrt elzpreisen Weidonweg 72, Hof. Isoüarlen Kupfsrdraht, Litzen und Wachsdrahi kauft höchstzahlend Ingenieurbersso Schlichilng, CcrUii W 9. LinkstraB« IG. Tel.: LBtaow 370S nnd M1P. Annahme In allen Speditionen des Verlaares KLEINE ANZEIGEN öeschllftsstelle: BerllnNWö.Sch flbauer- ____________ dämm 19 Das llebersclirittswort 2.— M., Jedes weitere Wort im Text 1.50 M. netto» Stellengesuche: Ueberschriliswort 1.50 M.. 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