Anzekprefs 30 pfcimfg- S. Jahrgang Sonntag, öen 20.?ual 7920 Nummer 236> Sonnkags-MVgM V!« Kreide!«» m««« v.»».»»««a,» Somniaft n» m riroMl. �„___«.�..___. v jl M fftin IM K«tt.«r««t-s-rw,(«LOO DL Im Di«„Sieibeit* rrMitiirt Der Itf'nMpr«» belli romn« j»,,ew». Üe.l*r SlrtlKxmb»MMtn fft« vwtlch. laio mtö B.'steireich ILSO M,(««»u forVjt Vusl«n»».10 DI. fujO�n�~" i«f fit»«»tschi-->> unk«.»erreich MlOO OL miffchtan, r««»lief fit»«»tschi-»» im»«.»irreich t-i nnd(fstifbition: Orrltn NW. 8,_ ■'jl.. 3lmt Siordeu SS«—»S»tu 97 Tic nchljffpoB««» lUoparelOtjritt( C.i.er«n|)«)iiMlii Klrin� Zloze-««, !Uorr UO Olk,«inf.chii.Klich tte�eruHäijufchJaff. ijiriiitien» Xnjrigm m» 51.11 niq�uch« SJO ML in UJortanjrtjuu»a, frö�ebruift. w«t i.50 DM, jed» ixiitn löert Inserat eo-Adteilung: Berlin RW.«. Schiffbanerdamm 10 Zrrnsprecher: Am««»rdr««.vr—«a. Buchhemdlonq Zentrom»«46 „Irriheit'-Vnchdrncker« geommi»OSO. •Orr ferm Dmtm tofH L— DIL«insqlwtllch Da fr. f.jtörntfl. lv»«l 2.— Ml,)<»<> nxitoce «auf.nbt Jtnjtljm hnet I-rtf. > Mi». St.Ii.n»«fnchr ■" DM. berliner£>rgan im" UMbbäntfgen Soßalömwfmtie SeitiMfanda Koch die sozialistische Gemeinde! Nun heraus! Wähler und Wählerknnen des werktatlgeu Volkes und erobert Euch heute Gro�-Berlin. Eut alle Eure Pflicht, stimint Alaun für Mann und Zran für Frau für die Unabhätlgige Sozialdemokratie, und Verlin, die neue Einheitsgemeiude wird die größte fozialiflifche Gemeindeverwaltung fein. Shr habt es in der Hand, Berlin zur Hauptstadt des Sozialismus ZU machen. Gewaltig ifl der Ansturm der Gegner» Die bürger- üchen Parteien wiflen, daß es aufs Ganze geht. Neger und eifriger als foust flnd ihre Wahlvorbereiwngen. Sie treibt der Haß gegen den Sozialismus, fle treibt die Furcht vor dem Verlust einer wichtigen Machtstellung, öhr Hochmut kann es nicht vertragen, daß Arbeiter, Augestellte und Beamte die Herrfchaft w der Gemeinde ausüben und die Eräger ihrer Benvalwng werden follen. Zu bitter wird es ihnen, niclzt mehr nach altgewohnter Art über die Arbeitenden, Schaffenden gebieten zu können. Von Wahlmlldigkeit ist bei ihnen nichts zu fpüren. Deshalb laßt Euch, Männer und Frauen des werktätigen Volkes, nicht überrafchen, laßt Euch nicht überrumpeln. Fede Stimme ist wichtig. Erfüllt Shr Eure Wahl- Pflicht, dann kann die Gemeinde zu einer Keimzelle des Sozialismus werden. Shre Verwaltung kann der Hebung der Lebens- Haltung der arbeitenden Maffen dienen. Die Kommuna- lisiernng kann dafür forgen, daß wichtige Produktionsgebiete in die Gemeinwirtfchaft überführt werden. Deshalb darf bei diefen Wahlen niemand fehlen, denn jede fehlende Stimme bedeutet Stärkung der Reaktion, bedeutet ein Hindernis für den Sozialismus. Kämpfen die bürgerlichen Partelen diesmal mit ungewohnter Energie, fo bleiben auch die Nechtsfozialisteu nicht müßig. Sie wollen die Niederlage vom b. Fun! auswetzen. Deshalb haben sie die Lüge erfunden, daß die Unabhängige Sozialdemokratie sich der Verantwortung entziehen wolle. Das Gegentell ist wahr. Wir übernehmen jede Verantwortung, wenn unsere Wähler uns stark genug machen, sie zu tragen. Wir übernehmen alle Pflichten, w.eun wir'sie im Sinne des Sozlallsmns erfüllen können. Das ist in Berlin der Fall, wo die überwältigende Mehrheit des werktätigenden Volkes hinter uns steht. An Euch ist es, Wähler und Wählerinnen, uns diefe Krafi zu geben, indem Fhr heute gefchloffeu für die Liften der Unabhängigen Sozialdemokratie stimmt. « Groß und schwer find die Aufgaben, die vor uus liegen. Fürchterlich flnd die Folgen der Ferstörnng des Krieges auch für Berlln. Sie sind gesteigert worden durch die uuentfchloffeue und unfruchtbare Wirtfchafts- und Steuerpolitik der reÄztsfozialistifcheu Koalitionsregierung. Fhuen ist mit den alten kapitalistifcheu Methoden der Gemeindeverwaltung allem nicht zu steuern. Wie auf allen andern Gebieten ist auch hier zielbewußte, aufbauende, sozialistische Politik das, was uns not tut. Die Rechts- fozialiften haben dafür nie die notwendige Entfchloffenheit aufgebracht. Allzu sehr sind sie in bürgerliche Anschauungen verstrikt. Deshalb keine Stimme den bürgerlichen Parteien! Keine Stimme den Nechtsfozialisteu! Geht heute, Wähler und Wählerinnen, alle zur Wahl, stimmt für das sozialistische Groß-Berli»� stimmt für die Listen der U. S. P. D. Sie woWÄlM gedMele Keaktlon. Nach unsäglichen GeburtSwchen scheint das Kind nun endlich zur Welt kommen zu wollen: alle Anzeichen sprechen dafür, das; wir binnen kurzem eine neueRegic- rung baben werden. Und zwar eine Regierung, gebildet auS Demokraten. Zentrum und Deutscher Volkspartei. Die letzten Sckiwierigkeiten, die sich der Bildung dieses Blocks entgegenstellten, waren dadurch gegeben, dag die Demokraten ihr repuHlikaniWs Gesicht wahren wollten. Sie forderten von der Partei Stinnes-Strcscmann ein rückhalt- loses Bekenntnis zur Republik. Aber da diese schwer- industrielle Gruppe auf ihre monarchistische„Weltanschau- ung", mit de? sie den Wahlkampf geführt hatte, nicht der- zichtcn wollte, waren schließlich die Demokraten geneigt, mit sich handeln zu lassen, und so gingen sie von ihrer ersten Fordern i-, ab und verlangten jetzt nur noch, daß die Deutsche potkspartei sich auf den Boden der Wei» marer Verfassung stelle und sich bereit erkläre. dNe Versossung zu verteidigen. DaS Wort Republik wird in dieser Fassung ijorgfältig dermieden, und. wie es heißt, sind nun die Volksparteiler entschlossen, eine entsprcclx'nde Versicherung abzugeben. Die Bürgerlichen rechts und links haben sich seit dem November MS schon auf so viel« Böden gestellt, daß eS am Ende jür die verschämten Monarchisten keine allzu große Leistung ist auch den Boden der Weimarer Verfassung zu betreten. Sie werden auf ihm verharren, bis ihnen ein anderer sicherer und zuverlässiger vorkommt. Das Ganze ist ein kindisches Spiel mit Worten, und die Verträge, die die zur gemein- samen Rettung des Vaterlandes Verbündeten abschließen, sind wirklich nicht mehr als ein paar Fetzen Papier. Mit Shakespeare können die nun vereinigten Parteien feststellen, daß die Not einem zu sonderbaren Schlaskame- raden verhilft. Da sitzen jetzt auf einer Bank die anti- semitischen Volköparteiler und die von ihnen so heftig an- geseindetcn Vertreter des jüdischen Kapitals. Da reicht, was fast noch amüsanter ist, der Volksparteiler R i p p l e r. der als Leiter der„Täglichen Rundschau" zusammen mit seinem damaligen Freunde, dem Grafen Hoensbroech, eine deutsche„Los von Rom"- Bewegung zu entfachen suchte und niemanden inbrünstiger haßte als das Zentrum, den „Nömlingen" freundschaftlich die Hand. Aber du lieber Himmel! Die Parole„Los von Rom!" ist nicht stark genug, um den Ruf„Los vom Sozialismus!" zu übertönen, und wenn eS um die Verteidigung der Profitinteressen geht, dann schließen sich die teutschestcn Männer auch mit den Juden zusammen, und die jüdischen Kapitalisten werden sich auf den Standpunkt ihre? Wiener Glanbensgenossen stellen. der seine Stimmabgabe für die Christlich-Sozialen recht- fertigte:„Lieber ein kleiner Pogrom, als eine große Ver- mögen sabgabe." Einstweilen gibt es freilich auf dem äußersten rechten und dem äußersten linken Flügel des neuen Blocks noch einige Opposition. Drüben werben Bedenken laut, daß man sich durch die Annäherung an die Demokraten zu weit von den Dentschnationnlen entferne, und hüben warnen die sogenannten Auagdemokraten durch den Mund der„Berliner Volkszeitung" vor einer auch nur wilden Ehe mit der Strescmann- und Stinnespartei. Indessen das wird sich schon geben. Man wird sich im vaterländischen Interesse löblich unterwerfen und versuchen, mit vereinten Kräften die Karre in Bewegung zu bringen. Trotzdem hat die Sache noch ihren Haken: der M i k k e block verfügt über keine Mehrheit im Reichstag. Jedoch auch diese Sckzvicrigkrit wird über»,, wunden werden, devn die Rechtssozi allsten gebe» deutlich genug zu verstehen, daß sie der neuen Regie- rung gegenüber einstweilen wohlwollend« Tnldung zu üben gedenken. Dahin sind sie also »ach so vielen stolzen Versicherungen gelangt. � Si« gehen nicht in ein Kabinett, in dem Mitglieder der Deutschen Bolkspartci sitzen, aber sie sind«ib- schlössen, ihnen gegenüber eine freundliche Neu- tralität zu beobachten. Sie lehnen es ab, mit der scharfmacherischen Schwerindustrie eine Regierung zu bilden, aber sie ermöglichen das Zustand«- kommen und die Existenz einer Regierung, in der die Partei der Schwerindustrie eine einflußreiche Nolle spielt. Sie grüßen Herr» Stinnes nicht Unter den Linden, aber sie unternehmen auch nichts gegen ihn. Sie werden dafür sorgen, daß daS neue Ministerium bei der ersten entscheidenden Abstim- mung im Parlament eine Mehrheit erhält, denn sie sind wohlwollende Dulder. ., 6? m filrwä�r ein er?8rmI?cheS Sv�el. das Sie So. Demokratie in den lchten'beiden Wocfcen spielt hat. st0 cilein d-er Wahl hatten ihre Fiihl?er nicht mehr den Mut, die alte oder eine neue Koalition mit den Bür- flci'lichen einzugehen. Aber statt sich grundsätzlich zur Po- tttik des Klassenkampfes zu bekennen, bewarfen st« uns mit Schmutz, weil wir uns selbstverständlich weigerten, ihnen Anter Aufgabe unserer Grundsätze die Möglichkeit zu ge- währen, aufs neu« den Weg zu beschreiten, zu dein ihre Sehnsucht sie trieb. Nichts hätten sie lieber gesehen, als das; wir� ihrem Lockruf zum Eintritt in die Regierung ge- folgt wären, weil ein solcher Schritt uns kompromittiert und gleichzeitig sie gerechtfertigt hätte. Nachdem ihre freundlichen Vemühungen fehlgeschlagen sind, bringen sie nicht die Entschlußkraft auf, es auf die Bildung eines rein bürgerlichen Kabinetts ankommen zu lassen und mit uns gcmeinsain das gesamte Proletariat aus die Linie ziel. bewußter und kraftvoller Opposition zu führen, sondern sie diilden wohlwollend die Herrschaft einer Partei, deren j Hintermänner sich in Krieg und Revolution als die schlimm.■ fycn Feinde der Arbeiterlüisse erwiesen haben. Die Rcchtssozialisten glaubten sich damit herausreden! Au können, daß sie in ihrer Neutralität, die tatsächlich auf eine Unterstützung des Gegners hinausläuft, nur verharren würden�'so lange die neuen Herren nicht gegen die Arbeiter regierten. Ja ist denn nickt eine kapitali- stische Regierung immer und unter allen Umständen eine Negierung gegen die Arbeiterschaft? Hat eine Partei, die das Proletariat zu vertreten vorgibt, das Recht, mit ihrer Opposition zu warten, bis man sich drüben stark genug fühlt, zn irgend einem vernichtenden Schlage gegen die Proletarier auszuholen? Muß sie nicht um des SozialiS-; mus willen gerade in einer revolutionären Epoche wie der gegenwärtigen von vornherein der anderen Seite den schärfsten und rücksichtslosesten Kampf ansagen? Die Fragen bedürfen keiner Zkniwort, denn, sie sind längst entschieden. Aber eben deshalb ist es auch entschieden. daß di« rechtssozialistische Partei sich deS Anspruchs begeben hat, ats eine Vertreterin des grundsätzliche« So» zialtsmus zu gelte», Stimme« zvr JJeM der LeiWssz'aWev. fitoel Sti armen führen wir zur ftrftlj tm rrchtSsozdallsiischc» PofltTl an. Zunächst die der.Bossischen Zeitung': J&i* mvckwürd laste Noll« in der ganzen Krise spielen di« Sogfakd« mittaten. Ihre Lrefs« macht den Unabhängigc» die hrftigsde» Vjnuftvf«. Werl sie durch ihr« Wdstinrnz ein««Kegie» rang Hetfsenich' Helsen hcraufbe!ch«»örcn. Meichzcüig lehnen sie«der selbst die Beiern iu>k? an der Negcerung ab. ohne dafür »rgriibtuelch« sachlichen Gründe anführen zu können. Der ein. gift Uickerscliev gegen üler den Unabhängigen besieh« darin, daß sie einen indirekien Einfluß auf die Kegieruna»brldung au». zwltben suchen. Jetzt, too ei ernst wirch geben sie ihre gespielt« »sirrück l>>ltung auf und bsscheoüren die Demolraten geradezu, daß sie tun. tua» sie sell>st veaveigern." Dendi icher noch al» diese» bürgerliche deutsche Matt wird .H«t«»n nicht««statt»», ad» w« ich« n d« Meinung«» zum An»dr»ckz» dringen. So wird dies« Partei in der LgndeSversammlnng geschlossen für de» Gesetzentwurf eintreten und da» Gewicht ihre« großen Sttmmenzahl in di« Wagschale werfen. Vtit B«da»«rn müssen wir feststellen, daß in dieser wichtigen st rag«, der Selbst» Verwaltung die Rechtsparteien sich einsichtsvoller erweisen all die Sozialdemokraten. Den Ausschlag werden di« Demokraten geben. Mögen sie sich der großen Verantwortung bewußt sein, die sie für dl« Enttoicklung unserer Selbstverwaltung haben! Selvsssperständlich haben die DeuHchnattonalen da» Zeugnis diese».Sozialisten' sofort benutzt und sich in den Verhandlungen in der preußischen Landesversammlung über den Gesetzentwurf Groß-Berlin mehrfach auf Borchardt berufen. Das nennt dann der.Vorwärts":„Borchardt Hobe feine besondere Auffassung zurückgestellt'. Er meint ferner:.An dieser Parteidisziplin mögen sich die unabhängigen Wahldemagoge» ein Beispiel nehmen.' -?* t- v' Da? also ist bei den Rschtssoziallsten ParfetdlfzkMch toPHii einer ihre? Führer die bürgerlichen Parteien gegen die Stellungnahme der eigenen Partei zum Protest aufruft und die Reaktionäre, die ihre Desitzinteresfrn gegen die Arbeltcr verteidigen, al» einsichtsvoller als die eigene Partei. Wir d mken für eine derartige Nuffastuw, der Partei- disziplin. Sie.zeigt, daß in der S. P. D. ein Verstoß gegen die Arbeiterinteressen nicht nur schonende Duldunn.>ondarn auch Billigung findet, daß in dieser Partei die Arbeiter- intcrefsen durchaus nicht mehr das bestimmende Motiv sind. Da das di« ganze Politik der S. P. D. in der Ge- mvinde kennzeichnet, darf deute kein Wähler die L i st< der S. P. D. wählen. MSiw der Zmimzswittschsft r-sd erhShang. Die ,tr;; ja; 7. t'.Ing" hatte vor einigen Dogen die 2ReU dung von dem völligen Abbau der ZwangSloirtjchast bis zum 1. Oktober gebracht. Daz» ergeht eine Auslassung de» Reichsministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, dl« er- klärt, daß an eine Aushebung der LtvangKvirtschas! am 1. Ok- lob er nicht gedacht sei. Da» ReichSmini st« rm in steht auf dem Standpunkt, daß schon im Hinblick ans die allgemeine Er» nührungSIage eine solche Matz reget die größten Gefahren mit sich bringen würde. Da» Ministerium halte daran fest, daß für di« wichtigsten Nahrungsmittel in der nächsten Zuluast an e.n« Freigabe nicht gedacht«erde« kann. Da» ß Ile nicht nur für Getreide«nd Milch sondern auch für Fleisch Gerade hier- über sei in den letzten Tagen eingehend verhandelt worden, aber selbst hervorragend« Vertreter der Landwir! schuft hätten oie Be- rrchtignng der gegen die Aushebung der Zwangswirtschaft be» firhenden Bedenken anerkannt und sich während einer Ueb-t» gc-ngSzeit mit einem bloßen Umbau der ZwangSwirifchast e'.!i» erstanden«ttätt Da» ReichSmini sterium erstreb« einen plan. mäßige» A d da» der Zwangswirtschaft, förder, dl« frei« f-usuht für diejenige»»ahnunj« mittel, welche d-e Gr tud'-ag« der Ernährung bilden, könne jedoch ein« Lockerung oder eine Auf, gab« der Zwangswirtschaft erst i» Frage ziehen, wenn dt« Sicherheit best.hl, daß bei freier Wirtschast für jeden die Dick ul» de» Bedarf» zu erträglichen Preisen möglich ist. Dies« Erklärung de» Ministerium» kann die Taksache»ich! an» der Welt schaffen, daß gegenwärtig der Abbau der ZwrngS» wtrtschafl in einem so beschleunigt» Tempo durchgeführt wird, daß dadurch der Ernährung der großstädtischen Bevölkerung die größten Gefahren«vwachse». ■vai Ministerium gibt an, e» wolle die Versorgung der Brvök?«» terung mit Lebensmitteln zn.ertrögNchen Preisen' sichern. Sein« Taten stehen mit dieser Erklärung in schresfflem Wider» sprnch.«» sei denn, daß ein« Beabrchfochung der Preiße anch noch al» erträglich« Preis« augeseben wird. Di« kfrrigab« de« Karwffolbewirtschoftuwg imd die Veivwlfachumg der Preis« für dieses Erzeugnis find«in warnend«» Beispiel für die gefährliche Politik, die dag den Agrariern anßerordeub» lich günstig gesinnte Reich» ernährnngSmirristertum betreibt. Roch einer von ihm erlassenen Devordnung ward der Erzeugerprei» für die Tonne Kartofsetn, wenn die Lieferung zwischen dem 1. pult nnd dem ii, September erfolgt, auf MO Mark feftgeietzt. Dock können die LandeSzeutrukbekBrden den Prel? für den Monat fsufl sogar Vs«ruf 700 Mark erböhen. Da» beißt alw. daß der Ieutrwt Kartoffeln br'reit» beim Erzeuger etwa 35 Mark kosten wird. Rechnet man dazu die Kosten de» Groß, und Kleiichnnbek», so if kein Zweefol, daß der Preis für da» Pfund bei Abqabe. an den Perbvaurh« mindert cm» 60, wenn nicht 70 ober 80 Pf. betragen wird. Da« ist orne so drück»« Belastung für die mÄGerbcnvÄwli« BevRkernng, daß die schwerste Gefährdnng ihre« 9t* nährnn g dadurch zu erwarten ist. Aiech die übrigen vom RcichSeruäbriingZminisierium geplant«N Maßnahmen, der.llmba» der Flelschbewirtschaftung', de:»Abbau der Feiibewirtschaftung' wcckt schwerste Dedr'nken unp wir wer» den in der nächsten Zeit Veranlassung nehmen, diese Politik«nS» Mettch»rtttfch z» belenchten. / 9 et Ausweis. Von Peter Pank«». »D!« Losung, Vurschel' »Hl, gut Brandenburg allewege!' »Passiertl' Wenn den Deutsche mal irgendwo hingehen muß, braucht einen An»wei».<£• gibt in diesem Land« wahrscheinlich we!». Kummer machen könnte? Aach»nendliche« Gewürge bekommst du«inen AnwoeiS. Spaß deiseU«. Besonder» seit dem Krieg« Ist Über Deutsch. land ein« AuSweilsench« hereingedroche». Im Feld« war e» eine der leichteren LeuwaniSkrankheitcn(die schwerere» wurden mli Sakvarsa» behandelt), für all und jede Tüligkrit des Muschkoten die Roiwendigkeit eine» Ausweise» vorzuschreiben. Der Mann wollt« au» der Kammer ein Paar Hosen empfangen k— tln»- «uz der bin lln leroffizie« wollte Krähen schießen k— Ausweis. Ob man ohne Ausweis sterben durfte, stand dahin, aber sicherlich hat eine Tafel gefehlt: Da» Betreten des Kriegsschauplatzes ohne Ausweis ist verboten.' In den meisten Fällen wickelt« sich im /r überhaupt kein Hau» und leinen Viaum, für die man»ich:«inen AnSwei» braucht«. Der Vorgang ist immer derselbe: den ahnungslosen Wanderer überfällt ein barscher Man»> knurrt ärgerlich:.AuSwetSk,' wirst die Leute ohne den Fetzeu Papier. Felde di« Sack)« so ab, daß man de» verlangieo«nSwe!» aus wieder zurück und läßt di« Lente mit dem Fetzen Papier in» den vnr-au» noch langem Hin nnd Her ziemlich onstaud'loS gelobt« Lond. Wo bekommst du einen Ausweis her? � bekam, so daß e» also eigenilich auf daSseld« herauskam, ob Arn eine»«u.w«i» zu bekommen- manchaml heißt deri�erM�n/inen D�enWcilbfaunv passierte°deroballe Leule An-wei» Paß odee Vnmeldeschvi.. ober Passi.rkarle oder Per» � k a*** sonolpapier_ um«inen Lu-we,» zu bekomme», mußt du in! wurde u» endlich diel Papier verschmiert nnd Zeit vertan. Deutschland Im ein©utean gehen, ßu dem Bureau fitzt ein Denn abgesehen von der Wichtigkeit, di« jede deittsch« Dienst- Mann, der frühstückt. D» klopfst»orfichtig a.w gehst leise herein stelle an» sich z» machen gewöhn! ist, abgesehen davon, daß ein (daß d» dir nicht die Stiefel vor der Tnr eu, ziehst, liegt nur großer Tesi dieser BriNennalwn seinen Dienst nur im Zimmer daran, daß du noch nicht genügend Ehinefe bist), stehst dich un'. z«'�»iev imstande ist— und wenn kein Dienst da ist. dann endlich ehrfurchtsvoll im Heiligtum um und wagst endlich, den macht i»inen—: abgesehen davon sind die preußischen Ge- Mund aufzumachen:.Buten Tagl* Nicht». Der Beamie klappt hin., m der Tat so konstruiert, daß fle ohne umständliche Listen. seine Stalle auf. Kös«. Mutter halte auch... Der Beamle Negistraturapparate und den— Ausweis nicht auskommen ist ärgerlich. Du sagst nichi».«ine dicke. Fliege stößt sich de» kSnnen. Wie b kannt. sehen englische Hauptbücher viel einfacher Kopf mr der Fensterscheibe. Nach einer langoa Weile bekommst ,J»«««!, deulsck�, und das Ga-chöf! geht drüben auch. Was den d„ jtzw-evolutlonaie Wallung und machtz-..Rhml'— Gar Leuten hier fehlt, ist de� gesunde Menschenverstand. Dafür habe» nicht, stwch einer längereu Weile wr.lbe,»o: Käsrmann den ste den Ausweis fltztzf, stecht dich der dn ckr�rtich h.nter»er Schranke«lsgebao!«ln Tel,»"»:vr5«»ogSwlrtschaftNchen Shstrm» ist stf�st,»»0-«,rfSvoll an und hebt oe». Kopf mit einem Geräusch, � so ein« SliiSit-rWroe'rgenhi»? it«-S da» Lustigste und Traurigste da» ungefähr»He' heißen kann. Du sagst oeinen Ber» anj. daran Ist, daß die.Behörde--'«enau wissen, daß fi« den Tinten- Da Polltest, sagen wir, nach Schlesien fahren und einen aus- kämpf mit Vera Lebtn'mmee»erllcren, den praktischen Anforde» gestop�te� Bernhardiner mitnehmen and dein« alte Tante, uud>, ninge» dcS»age»'.och nicht gerech! werden, und daß ihnen letzten du brauchst dazu ein« Ausfuhrbewilligung und eine Einreist.- tfn de» alle Schieber duich o!« Lappen gehen. Wen w?s!» drnnf '.rlaubni» und«inen, Herrgoilnichtnochmal, einen A»Gm>D. i Den Dummen. Die Geschickten Vitien Immer ceneu AuSwciS. Di« Tragödie beginnt. Der Käsemann macht dir ,««. et> Woher? Die haben ihn. Schwierigkeiten, bi» dir die Lust vergeht, in deinem ganze,, Lev»»� Di« Au»weiZkrankh«it sitzt dl.'iem Volk tief w den Knochen. je noch einmal nach Oberschiefirn zu fahren,»nd bi« dewe«ilte j Hervorgenife» ist sie durch den unseligen Drang der Bürger. Koni« und der aulgestopfte Bernhardiner gänzlich von de« immer und überall Behörde zu spielen. Wenn sich sech» sonst Motten zerfressen sind. Du hattest dir da» so einfach gedacht, gescheite und vernünftig« Leute in Deutschland zusammentun und — aber der Mann belehrt dich«ine» bessern. Ungeheuerer Kummer türmt Hch vor vir auf: denn welchen Zweck hätte sonst Dalrin de» Matme« hinter der SKhasfe wenn«r dir keinen ein Ami aufmachen, dam, lo» albernen polizeilichen Meldeshstem, da« nur In diesem galt« gesegnetem Lande blüh!(«nd da» noch kebneen Verbrecher go schadet, aber»ausrnd anständige Menschen eine Last gewesen ist) — wir finden ihn in sinnlosen Meldungen und Bapperlen. dl» Niemand Nest, nnd die nur dann wichtig werden. N-rnu st« nichi gemach: worden sind— wir finden chn in Listen und Prolokollrn. die jeder zn führen xlaubi— wir finden Ihn In den läppischsten Formularen nnd GrlaubnlSsckieinen die ausgestellt, an»gefüllt, «mterschrleben, gest mpelt und abgegeben nierden müssen. Und »abei ersäuft b>rS Land in Niwrdnnng. DaS ist keine parteipolitische Fraz«. di« mit dem AnSwei». Wenn da» einmal aus de«, deutschen KA«-ien herausginge: da» frtet Nein« SKurjtrmt sich einbildet, der M!itckPu»kt der W-li ju sein»nd sich de« weitern einbildet, die Leute Höllen all« nicht« zu tun, al» dies« albernen Formalitäten zu enöllürn— wenn oa« einmal au» den Köpfen herausging«! Jeder, der die» hier liest, nickt vielleicht mit dem Kopf nnk lächelt i*ni> V«Cfi; Ja. Rech! hat er. Aber ob'« deSha» eenea ck«Sir»-i« weniger geben wirb? Jeder b-äki alle A'wweif« füt Lbevfiütstg— nrrr den fei»,«« nicht. Und munter ichnvient ein ganz« vol?, statt zu arbeiten, weiter Formulare. Nnd e« soll mich gar nickt wundern, daß eine» Tage«, wenn Srlch Lndendorsf in den Himmel kommt kund wo köme er bei der aaerkarmi guten himmlischen Justiz W«chl ienst hi«?i— dal dem veedieewoi, General ein dicker VachimeiP« mit«ch, po« Keinen Flügalcken auf dem Rücken»ntgigi»fch-»iSeN, sich gerad« aufrichtet, di« Knochen zusamuMouritz« und alleegut itiiügst an) gehorsamst meldet: Jitt bitte um einen llutwclll' ZeNttKkWatzlburl'aus der Dahsbezltte. Dahsdezir?, Berliu- Sttite: L«hl»un,», Spaadcmer Strafe 3!(Jrnlrum 780?)-. UBaty&eÄirl, XAtxqai Um: Laiser, Evtzkvwtkhstr. M(SRoö- bil 5-12); Wahlbezirk, 2075); Wtihibczirk. ©trosje 1 Wahlbezirk, Strahe 17 Wahlbezirk, Mrderschch dvr Zreispnich der Marbvrger Slndenken! vi« r b»»,,>». J»»t Z» fce»»r I, ß». grricht»»,rh»»»l»a»«««»? vi« M»rb>ur»rr Zeltfretwllzra weg?« Erschichua« d«r Thaler Ge- sangrnr»»»»-rdr hc»t» da« UrUil(efäSt Sf.raÜiAt �»zcllaztc»»urbcn frritrssrachr«. Da» Aerich» rrkeontr»», daß dir A«»ae» lZa't', Arnsld»ad Frau tSalf b« l r l d l e t und« l h» ya adelt srir». Dafür köm» uur der«ngrklazt? Gdbcl and weltrre ZrttfrrlwiUig« la vrtrach», dl« 'ich« aater dru>aen zu verdunkeln, wrnbr sehr bald bestätigt. Durch Wribensee, Pankow, Reinickendorf urw.: Augenzeugen und Indizien wurde festgestellt, daß von Türkisches Zelt, Pankow, h) reite Str. 14«inem Fluchtversuch oer Gefangenen nicht im entsenii-'stcn Wedding: Ctüssler, Pankstr. L5 �Moabit Prenzlauer Tor: Ratsch, Fricdederg« (Alexander 2153): Fnedrich�Ixun• Nose. Große Frankfurter (.stönigslad! LOW): Halles» Tor: Sch>r 181);\ 11. Wcihlbezirk. Schönebeig usw.: Stratze 33(Stephan 120); 12. Wahlbezirk. Neukölln usw.: Neckarstr. 3(Neukölln 1894); 14. Wahlbezirk, Lichtenberg usw.: Nestanrant Schulz, Krön- Prinzen-,(jcke Ccharnweberstrntze(Königstadt 851); Iß. Wahlbezirk, Restaurant Launt, chpostel-Paulut- Parte ibureun, Neukölln, K � p p i st e n. Sie unterstützten daS Verbrechen deS Lulb WitzputfcheS und wandten sich, als der Streich von det Ai beilersäsost siegreich abgewehrt worden war. gegen hie au der Abioehr des PutscheS beteiligten Arbeiter, um an diesen, wie auch an anderen Orten Deutschlands, ihre Rache zv kühlen. Die nich>!L-ivürdige Denunziation kii>ez d u n k« l e n Spitzels, dessen Name wohlweislich verschwiegevj ?urde, gab den zei: freiwilligen Studenten Leronlassung, -ich Thüringen zu ziehen und in Bad Thal die Verhasiungen vorzunehmen. Sie hatten den Auftrao. dazu weder von einer amüickien Ltcgierungsstelle, noo, oon einer Militär« behrrb« erhalten. Die Gefangenen wurren auf dem Transport nach Gotha in der sckstverften Wense mißhandelt. beschimpft und a n g e s p i e n. Durch Zeugenaeessagen ist erwiesen, daß unter den Zeitsreiwilligen eine Verabredung gctrvfsen wvrven war. die Gefangenen zu beseitigen.' Von einem Fluchtversuch konnte keine Rede sein, denn die Gefangenen wurden unter st a r k e r B e w a ch u n g abtransportiert. Außerdem wurde festgestellt, datz in den Stunden, in denen die Bluttat verübt wurde, dichter s Nebel herrschte. Wenn die Gefangenen also wirklich geflohen wären, wäre es ihren Verfolgern wohl kaum ge» liirigen, sämtliche 15 Mann durch tödliche Schüste nieder, zu- leichten /Pankow 2W). Alle Genosien, die noch nicht zur Wahlarbett eingeteilt sind, haben sich nach diesen Lokalen zu bemühen, lieber- schüssige strafte in den ZentralwahlbureauS haben sich zwecks Verteilung dem Hernptnxihiburrau. Schicklerstr. 6/0 Klexander 8007, Königstadt 8759), zur Verfügung zu Kellen. * DaS Zentral Wahlkokas für Rad fahre?, die am Wahltage alz Heiser talig sein wollen, benndet sich bei Heinrich, Rungestr. 7(Rkoritzplah 4472). Wir bitten, bei Bedarf sich an diese Stelle zu wenden. Die RedermMan? de? Dihlergehuiffe. Ilm etn fchneNe»»nd inmvnktel Wadferzebuis sefi-, nullen, werderi dt« mit der ycflgckloa, detrante« Nen-sse« an«li«n Orte» um Veachtm»,. fdacnUt« UklchUInto»«rfacht: T4« tkrsrbalfl,«ul den eirizeliien WntMikalm werden de» Hn»>pt«alN'bnw>an»» m O r« z«!,rlrazrn(hj verlta feftrt de« Amuealwablt»»,««»>. Dt» DetSicwtjftwrtirn» ÖvtU'Nwa d-r« dl« Wefumlrrfullatt au« itlrna Ork dem Aentratwahtvore«-« Idee» CWztrf». Di« Aeutrirlnachl» bnrenn« der kSvdlbeztrtr stelle» cheeefel«« dt« Kesannresnltat« ihr«« vestr?» nater tlustihrua» d«r«iAzelne» Ort« d«e KedaMun de«„Fedtzeit- s»f»rt per Voten«de« ZIndfalpe«»n. En fei« Wfbcnlir»(st am denkt»«» Gnuiitn» zu« CntzegenimJrm« der CSnWrrfuUntt dt» 12 llpr nxudr» teOflntt, CS« die Stefatlnl«»l« zu diese« Stund, nicht a»«el>efer< werde»»aae», st« bi« spStest-n» vlontn, felUi ß Ith««" nn« gestm»«*, SllMeihtnj«», die nnfl spSte« zn geben,{5«i*m fU« die M»»t»sstm»»ad»»tcht mehr derll-kfichtigk«erden. fftne««Itcre Bu»frrtl«itnfl der ftrrlSjnfeemmenftettyngen ist fpitta« dem Certicndälmetan, Schirklerst«. 5,N, 5» ßdeef�Sxn. Sie UMererw NimSkMrger Zuchlhms. Am 18. MZrz brach Im Brandenbnr�e« Fuchthous ein« Meuterei an«. Ä« Gefangenen llderw/.Uigten tu allen Ad- teiluuaen ihre Wäner. drmu sich ihrer stidiikleider und versuchten dann zu entfliehen. Sin Teil von ihnen tvucdc durch hinzniommeud« Perloncn an der Flucht gehindert, während lk> Kafa,»»>ern die Flucht gelang. Ä«ch diese imirden nach kurzer Zeil wieder ergriffen. Sämiliche Gefangen« hatten linaere Strafen zu verbüßen, zum Tell lebenslängliche» llnchlt?an». liötzen dieser Meuterei hatten sich der Schmied Anton, der Arbeiter Sänger, der Reiserde Krostenberg, der Ichlessee Garsch, der türkische Oberleutnant Edtd Gchükrt, der Barbier Gonkiewitz, der Artist Jsaat. der Gärtner Astel und der Kaufmann Orth vor dem PoiSdamer Schwor- gericht zu verarriworien. Die Berhandlunaen fanden am Frei- lag und(Jamrrbenb(iett und waren nach dem Standen« d u r g e r Zuchthau« d-rtegt worden, u»u drcfe» nlchl vom Nuffil?tzeu. Sämiliche Angeklaglen sagten übereinstimmend au«, daß sie dxrch das'chlechte Esten— meisten« stinkender Fisch— zu, ihrer 7lai-«trieben worden wären. Die Beweisaufnahme er�ab, daß die Angc'lagdcn Singer, Anton, Kr-ifienbera unv Stbiikr! :> Heuptschuldtgen waren. Alle Angeklagten sind nach ihrer Wledercrgreifvna»«n Ncickivwrchrfoldatrn brutal mißhandelt worden; sie trugen zum Teil die Spuren der Mißhandtungen noch an ihrem Körper., Gestern abend wurde da? Urteil gefällt. Ss lautet«: Gegen den Airaci'agten Anton ans 2 Jahr« Zuchthaus,«gen Sänger auf 8 �ahre Znebtheu?, gegen Kiastenl>erg und Schükr! auf je 1?abr � Mone-e Zuchth-iue, gegen Gasch auf t stahr Gelznnnl«,! gog-n Iiark st Monat« Ge'änguii, gegen Gontlcwitz auf S Mo- nat? GerängriS. Di« Ana« klagten Istck»nd Orth wurden frei- sest'rochen. Die Beri-rteilung der Angeklagien Anton, Sänger, ?/-ü,r! und f ralienberst erfolgte wegen schwerer, dl« der ander«« ■k, m Icictner Meuterei. si recken. Es hätten doch mindestens mehrere mit � die Neb« sein konnte. Denn dir erschossenen Arbeiter logen i V erletztingen davon kommen müssen. Aber die Tatsache, daß längs der Straß« teilweise inHaufcubeieinander; Amtliche getötet wurden, und zwar durch S ch ü s s e a u S Und d!« Sckjüste, durch die sie ihr Leben aushauchten, waren' nächster Nähe, von denen nach Aussage der Snchvev- auS ganz naher Entfernung abgegeben worden,!»'in d igen feder einzelne tödlich wirken so daß die Geschosse explosive Wirkungen hervor- kiußt«, beweist wohl zur Genüge, daß eben teilweise so«ntfetzlich sie ,ihre Angehörigen nur riefen, wodurch die Getöteten de r st ü m m e l t wurden, daß mit Mühe wiedelerkannten. Die Schreckenstat hat I« ganz Thüringen and«seit darüber Hinau» Abscheu und Entsetzen rufen. DaS Blut der unschuldig ermordeten Arbeiter schrie nach Sühne. Ader vergeblich wartete der Teil deS Volkest. bei dem die RechtSgrundsätz« noch nicht verlottert sind auf dir Anklage ge««i, die btlchuüsiqfm Studenten Erst tri# In der Presse wiederholt auf da? Leckbrechen auf- merksain ganmcht und restlose Aufklärung ge-fo'- dort wurde, fag-te die Regierung eine'.strenge" Unier- itchung ri Tie beschuldigien Studenten, größtrnteK» R:- erveofsiziere. wurden aber niicht sofort in Unter- uchungShaff gerccmuiien. damit Lhnen die Möglichkeit zn einer Verdunkelung genommen werde. Nein, sie ölie- den uiDebestigt auf freiem Fuß«, konnten sich»ntrr- einander verabraden. die Spuren i?;res Verbrechens vcr- wischen«nd als gefchlofsen? Lügegemein- f ch a f t vor die Schranken de? Gericht? treten. Und waS daS Empörendste war, die Befchuldiglen wur- den, tchtocchl sie fltf# Zeitfreiwillige der Militärmacht nicht angehörten, vor ein Kriegsgericht gestellt und damit ihren, ordentlichen Richter» also der zivilen StrafgewaU entzogen. Und nuchr noch: Omxchü all? Tatmerknwsk«neS vollendeten Morde? die Angefckinldigten nickst tvegen MordeS, sondern nur wegen Totschlages unter Airblage gestellt. Die begründete Ansickst. datz mit dem Prozeß wieder eine Gr- richtSkomödie aufgefülirt werden würde, wie wir sie in den Prozessen gegen die Mörder Rosa LuxenchurgS und Karl LickbknechtS und die 32 unschnkdigen Matrosen er- lebten, fand d�rrch das Marburger K�iegsgenckst seine Ve- kräfligung. Die angeklagten Ssildcnten wurden frei- gesprochen, rtbwcchl die DeweiSau-fnalzm«, so schlecht sie mich geführt worden war, die letzten Zweifel darüber de- hob, daß die 16 unschuldigen Arbeiier a-nS Bad TZwl das Opfer eines gemeinen Verbrechens gawordeu waren. Di? Beweisaufnahme hak ergeben, daß der Verbrecher- z«g noch Thiiiii�ien von den Marburger ZeidfreiwWsgen auf eigene Faust unternommen wurde. Wie alle ZeitfreiwMi- gen, so standen auch die Machurger in Ve-bindung mit den kein � Fluchtversuch vorlag, sondern' daß die Ge- faugenen einem vorbedachten Plane gemäß ermordet wurden. Außerdem steht nach fest, daß die Gefangenen nicht vereinzelt auf freiem Felde, sondern dicht weben d«e hervorge- j Chausiee ausgefunden wurden. Der Freist? ruch der Marburger Studenfen ist daSl Todesurteil für hie Militärgerichtsbarkeit. Die vielen ungesühnten Derbrechen, im ersten Jahre»ach denk Novemberumsturz von der Gegenrevolution ausgeführt, baden ein würdiges Gegenstück gefunden. Bor der gesam- ten Kuliunvclt steht die unerschütterliche Tatsache fest, daß die Ermordung von Arbeitern und Arbeiterführern, vor- aenommen von gegenrevolutionären Offizieren, in Dentsch- 'and straflos bleibt. Die Institution der Militär. gerichlsbarkeit ist der verbürgte Schiitzbnes für Mörtel auS Offizierskreisen geworden. ES gibt ,n Deutschland keine Möglichkeit, die Verbrechen der gegenrevolulionären Offiziere zn«sühnen, weil die einzige richterliche Instanz, die für' Militaristen in Frage kommt, nach allen vorliegen- den Erfahrungen entweder überhaupt keine Anklage erhebt, ober, sosern sie dieser Verpflichtung nicht entgehen kann, grundsätzlich immer zu«inem Freispruch kommt. Dieselben Kriegs- und Militärgerichte aber, di« die Kameraden aus ihren Kreisen der Gerechtigkeit cnl- börioaen wurden stehen, werfen Arbeiter, die zum Schutze der Republii die Massen ergriffen, auf Jahre in die Zuchthauses und Gesängnisse. Diekdr Zustand ist einfach nicht»ehr zu ertw.zen. Die KoalltionSregierung hat eS nicht vermocht, dem Volks die einfachen RschtSiarantien zu gewährleisten. Wir sind dank der Militärgerichtsbarkeit schlimmer daran, wie irgendein mittelalterlicher Räuber st aat mit den verwildertsten RcchtSsitten. Diese bittere Tatsache muß ndlich offen ausgesprochen, zur Wachriitteliing aller sttiii' sierkn Menschen in die Welt hinauSgeschrien werden. Ma« die kommende Regierung zusammengesetzt fein wie sie will. wir fragen sie schon beute, ob sie die mittelalterliche Rechts 'Institution der Militflrgerichte fortbestehen lassen will. V»ii der Beantwortung dieser Frage hängt es ab, ob wir noch ki-.i Recht für im« in Anspruch nehmen kSmren, nntac zivilisierten Menschen zu wohnen, oder A man sich schämen muß, ein Deutscher zu sein. ßsiKe EchShulig des d?ukfchen Heeres auf 260 M Alaun. Baris, IV. Joni. Man versichert, datz dl« sseage der deutschen ZurLsiung>n Bausven? bespreche,, werde. AI!« Alttlertrn seien sich d-irin «tutzi, bog die Stürte de» den Ischen Seerez wie«ü Stieben"- vertrag sei, 100 000 Mann tetvojen nrftfs mid d«j diese Zahl beibehalten werden soll«. Aschm�lllis rerschlebvug der SMl-kWfmsz. Barl«, 10. Juni. „Eck!» de BariS" meldet, datz die Konferenz!n Spaa im Za� sammeuhan-i mit den Schw rrjzx-i'cn, die sich bei aer ßniin', iftbnnfl in Peutfchland z-lz:!!, b»? zum Zv. Juli h'n.mSgescho bin werden wird. M Sewfall Assf?s. Zar AegietuTgb� iZMg h ELkgl?. ?- v. rankwartliche! Nedslteur de« �eLhner Vokksblasite«'', Ga-.e c«ivetzc, hatte sich vor dem Eosihaer SckSffenger-'cht zu ver- ».norten, da der ehemalige Neichawohrmin�tcr Nodkr Straf- airteag v?«en B»l«id�ung gogen ihn gaftellt hatte. Kushr hatte in einem Aeti4el u. a. behauptet:.Aa»sie»nittphe sich nicht, hin- 'er dem Aü-tzen d»r Bettovertretung mit der Tntcui« Verband- lungen ztve.-k? Schaltung einer gegenrrvssu'ionär n Arbeilerlvnch. ga-'de a»znwntck»n.?!o»se. von allen guten Geistern vrriasien, vird eines TazeS auch van seinem dem Kapsinl?uhä!t rdlenste .ritzerchen uniformierten Gesindel verlasse« sein; er wrd wieder crvesien ruüffcn und davor da! er am mvisleu Angst."?Z«jt»rwurd« n dem Aassatz behaupiet. die Soldaten hätlon anlZtzklch de« Kapp- Putsch«« junge Wräteilet mgcha�delt. Ter Der i einziger wollte»"« Gericht d-n WcchrheiiSl'ev�z in, Fall« llottt antw�n. Der An- trag ttiuwe«der obgeiekmt, da e« sich u«n e-n« formeK« Boleidi- dung hm«d«l«. Kür den pveiton Teil der Bilechstzung dagegen ivurt« die Tsitw«l»alefn»ch«e zugeiasien. Gl« ergab, haß sich zeit- freiwill a« MaiHviger Ktndenton In der Tat lledergriff« ertaubt ''ben. T-ara»»fh!n wnrö« der Angeklagte�reigesprochen. Nach den letzten LandtagSwahlen hcsteht j,, Gotha ritte b c= getliche Mehrheit von einer Stimme im Land- tag. Di« Ulmichäwz'ge Doziaidsuwlrttti« lehnt daher die Vetelli- guieg an der SlegierungSbiidung ab, ebenso die Vecrrettln,z im Präsiduem de« ßundaaged. Di eine leistungZsähige Resievung au« dem Parianrent s»ll>st taum gebckbet»Verden fcmn, bentzt man an die Vorusung eines D ea m ten ka b i n e t i Z. Inzwischen dauert die Kvangsrerwattung durch den Reick kkemmifsar Nolle fort. mmi Md Vsl5�«!fch�S in Je. che'. wurde allerdings abgelelnt. In d'esetp Falle tr�rbe die Volks. j, abftiuttn.nng davon abhängig gemacht, daß sie von einem i Fünftel aller Wahlsierechtigten gefordert wird. Ferner wurde der Antrag durch LolkSabstimmung auch dio Einberufting dos Landtages erzwingen zu können, abgelehirt. j Die Rechte unternahm einen Vorstoß, daS Mahkalteit anf 21 Jahre heraufzusetzen und daS Wahlrecht bo» «wer gewissen Dauer des Aufenthalts in Preußen abhängig zu machen. Dieser Versuch der Ensrechtung der Jnien!: wurde durch die Vertreter der leiten sozlaldeiiwkratsfchen F»ak- liottcn zum Scheitern gebracht. Die Ve'.atungen wurden schließlich abgebrochen: eS soll jei't eine Bencraldebatte über eine etwwg» zweite Kammer(Fi»aui> rat) und die Staat« spitze(Staatspräsident) geführt werden. Ter VrokeMelk ln tudwfgshafen. Die LudwigSchnfener Attwttersch-rft hat einen 4.8stündige>' Proteststreik beschlössen, der sich �gcn die militärischen Zvdrßüah' inen der franzSsüchen Behörden richtet. Wi« die P. P. N. mittei» len, ist das Ultima Iwm der Arbeiter adgelu-ufen. Die Iranzos.cn �.«gen stch unnem«m 18. Juni di» gesamt« Arbeiterschaft in einer großen Protos Ivo rs«n«1 lu n z davon Kenntnis gewnume» hatte, daß den Aei'eiterlommissiou«« von v r Interalliierten LOerkomunifsion und deim Direktor de» französischen Geheimpolizei erklärt worden ist, dr gan vorgenommen seilen, um gewaltsai. l'ewegunyen zu verhindern- di Olomparz toHederfl«W?hlt. Wie aus Montreal berichtet wird, i tze-mperö mit aüco Stimmen tuedcc z»»u» Präzidante« der om�edlaatlch»» tikchrtUrkS�evation»«oäAlt lvorden. Der preutzkscbe Vi-rfassungSanSschuß beriet am Fveiiag die Fragen der VvltSabitimmung und r? ergab sich eine«igentümliche Ueberrinstiwmung der VeUrrter aller Bariei« ü'brr die Not. UMidigieit, vom Laudtag an da« Volk appelliere» zu tSaurn. Dir Rccht« wette iarte mit dar Lintcn. sts«lch«r Wandel feit frölheren Zeiten, wo die Herren der Rfchten nickst da»«» dachte u, dem Volk« solche Befugnisse einzuräuman. Gcund�ttzlich«nrde ans Antrag de« Geaos-en Dr.�-!°senfeld beschloffen, datz schon da« R-ockst habe» setz, eim- Der Antra« u«p-re3 Ver- iBerloi(uiifl«ä»becunaen eben» au behandeln. t« MvMftch« LmdUhi 1' ■'f ' ,»* Ii!N j'.m» rz« e iY zwanzigstel der WliSirr , Voklsentschsibung herbe izuführen. i.irritrt Ilckber den Landanbelh-rstaelk t» lsiamimern erfahren dst P N.', daß der lhach.mg des Streit» in den Kreisen, ioo er scho« früher airk-gebrochen war. anschetnend nicht größer ge- wachen ist, dogagf« hat dor Storik inzwtgsien«och weitere Kreise erfaßt. So iv rd gemeldet, chch er auch auf die strcrs» Kol ürra und Kärlin ühe«goz.r.jk>w hat. Di«»»endigung deS StreSS ist davon aSWicht� daß«H tz, tugirr Zeit zu Vuckkverträoon an lomvre». ....... A.WEKTIIEIM Waschstoffe Baumwoll-Musselino, Kcep�n, Voile, bestickter Batist. Mtr. 12 50 KGwzsZÄvns Blwseastoffe k—rsM«NÄ.. m*. IS80 oehwsrx,®ue« QualKSt............... Mir. Sl*!00 t'äßl j�SßlSCiSfS©!' 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Herren-Echnür-Stiefel aus dunkelbraunem Leder, mit gelochtem Besatz, moderne Form, gute Verarbeitung... .�"4 §5 165' 245 245 Tiienter uns Volksbühne I Uhr; QÄt* von WerUchln*«!! •VUhr Kine Landpartie n. 1« Geacfeüchto isues VolksliÄr j Köpenicker Str. 68. w.r; Die 3 Zwiiiinge. Staatetheater Opornhans: (Anßer Äb/mnemenO WcSköre Anfang 5 Uhn Sohausplelhao* V.-V. Minna von Harobetai Anfang 2Vi Uhr. J�yfnailisrten Aafanit 7 Uhfi Mr»lrU»» iarl Bttlzliard— Uad. Btxuuttt Ttaoaltr I.(1. PnlsorOtzcrMe 5. Geständnis tiit Lud« Höflich, Ludwig Huitau, Theodor Becker. ' KomMIenfeaas IU.; DloRdiel.d. MSdcheuzcll i MliRer T'aca'ßr [S WriOe r letzte Walzer GroÜos SchaussiisShaiiS KerlJfraÜe. Sornl. 21 Uhr: Ly latrnt« a\aci.m-Abt. A, 5. Vo.-slcllg.) Sonnt. 7 Uhr: Lyslstrat« <23. Abteilung IV. Abeail.). 'üirc' ion: BhlS«MOUnctt Mimi TU* Taiiuo. UciaiHerjplßle BCchse der Pandora. Klcfees Scfiaisspielbaus beibtrnnllst ßssißr üw Wöstens Ooldene Ritterzelt Um CsißißttßnMQS Birelrtor: Jean Ere« U;.iben?l!lch7Ubt30 Minntcm Ponsessin ; Fiiedl Trißncn-Töeater (Bahnhof Frleiirlchstiaile) Tfidüch 8 Uhf fsr Siiie Nk 5or-o»i' 4 U! r kleine Prelte; Ssdrenfm Sonn. tg i Uhr kleiae Prelaa: Jöhflmnisfcacr PßsKSenz-Tiißfltßr ütt.ai n Jannowltr-brück itergrnn Ibahn KJoßtcrst 'i ü'. lieh V8 Uhr: m NAüwW WWWM>WtiD»M»W fc liBH 'oT.'MffR?PfELZriT t u r v nf rote Hahn Allabendlich 8 Uhr: tepsi'üß Iminfo m 0»s Glas der Jongfrau �3tsclM.-T!ieatsf i Uhr: DIöS Jrao. Allabendlich 7� Uhr: 1' f Ballsclamieders VarSete-Gartcn- B«.tlstra£5>e 13 Dir.: Gralxlmcmn Vom lO. bis 30. Juni Grc3es Bcniljan-Varle'ä- Pfogramra Auftreten von 26 Urlislegi Jeden MItteo-och Gr. Brlllant-Feüeraerh Frl. Ettina, Treper-Akt (iebr. Alexander. Instrumenlallitea 3 A'.orleys, Dnhtieliwunder Charles& Ly. komischer Radfshrskt Hartley und Ultra. Oymna>tik«lu Fimzl Frou. Berliner Soubrette Bllen hllr. ayrnnssiik-KombiaullonsaU 5 Farlands. Tsnzsiene su( dem Knust. letball Qehr. Schiffer am blngndn SuB 3 Burneliys. Stelien-Akrobsten Paul(iramscb. das Berliner Unllram (iebr. Terras. Btelliinler?? We£l!ensc©r Sommer-Theater Prenzlouer Promeneide O O Dir.: Orntilmnrsn B Vom lO. bis£3. Juni Der e Eleisciiiiif�i Dm gr..Berliner VolKssfüdc mit Oasang!n 2 Akten v. OaJtcsr Wagner MusM von Karl JJUiU cri» Vorher das neue Bcmbeii-yarieli- Programm! Jeden Donnerstag E38le-Ta<3 mll Brillant-Feuerwerk Kinder zahlen auf allen Plflöen halb« Preise. Waihaiia-Tiioatsr Tl glich n Uhr: Kascrnechtlt. SonunerthMter .EihC Berlin", ilicra. ühs-n'« --- Hasenheide 15= Ab Mittwoch: •aMeKiiflsiel Ii!S fr. SritlSHähet-Vortlcih 1. Chcmallzes Voigt- ü'aealer üadstraße 58. Sotnmerbühuei Täpltcfa nachm. Uhr' Wieder ein Kämpfer Jibends 7l't Uhr: BusFraßleSnysinM Apollo-Thcatsp rrledrlchstr. 218, fr/ Allabendlich'Ii /'9 Sonütagt a. J' ünQberirGfftlchei Varlßtö-Pfcgrainnil �Sea© Mstt Arnold Scholl Haaenhelde 108—114 Täglich Konzert und Vorstellung Dienstags. Mitiwochs, Donnerstags u. Sountaes; Srocser£iall. Dil(sflidDlkl ht tKrh|l5Hr.oL Anfsnc wochentags S Uhr, Sonntags 4 Uhr. Rose-Theater 3 Uhr: Charl.rs Tante T\ Uhr: SchWinweldmfldeL riarteebBhno tSglich; 7t/, Uhr: Bio Flucht tun dleFrde. Knmni�r«Ten xnplc I e Billow»tr.6.ainNnl!cndorlplnti Teicphon; Lfitzow-309. Ta glich T5, Uhr; IlfM'-lehin ml Schanheltsläoio. NouoWell.HascnheldelOSUX Freitag. den 35. fenbebdsT Whn {flBierldüiliiiBer�feteslefi m, d. Manncr-Gesarnverein „Berliner Lledor-Qucrtelt" Dirigent; Paul Schoinpfing. ftd.l.d. e/wUctr�ltg 8tr.»kfiloftta? u. Kruft Feuerwerk Heute:«rOB-ßßppe|.Kon26ft Kammer- Tanzspiele DfilowstrnCa 6 Am Nollendorfplatx Telephon.- LCBzow ZSOS TazUch orientalisches Ballotl und SehÖnheiästänse 7% übn kKiimI Hö'il�'ndl ai MWtw Eleute Sonnlag: Berlinei Konzert- Orcliester Maaiüicdlreklcrrf Borna. Bitcrx lim grossen Söcü D A 1» lr be! aforKbcy- - aefzfem Orcbeafer- Kocusorlbe�Tsa 4S t-'iif Besriß'Jßf�eiep h-i��r.«. llnqzHlmiW unter Mitwirkung de» Phifhnrmnnischen Drehest und erster Könstler Oonnerstag, den 24. Juni, abds. 7 Uhr, in der PhiUiarmonle. Bcrnburcer StraSe. 22/23. Jeder Berliner Kriegsgefangene erh< z Preikxrtsii und 1 Qutschcin für Ziga reit und Z'garetlan bei der Kflessgrcfauccnenheimicchr, Beriln.SchloRpiat/ 1 1 Tl. loh M.cfc. u. Räucherwaren QeAVtirmander Fisolthsll« Stegtitz' Alhrechtstr. 131. Ecke f)üft-«istr. 1! Es Lini olle: vliliz !! M. ss lsi olles Uli Ich fettige Ihn n Anzöge an. auf rein Leinen und Roßhaar gearbeitet, in tadelloser Ausfüimmf. fär puren Sita Garantie, streng modern von 450 M. an. Haben Sie Stoff, von 300 M. nn. Auf Wunsch Vertretcrbesucli. kill PaialÜ. Voisand feinsier HlirranbBMttKliiRg. w«ii3tr*ße 25- (50©0®00000cx3000e«30000000so000n HerrtBarn. Dlrelttor d Devrt»Aen Bank. Renry Nathan, Direkt. A Drcsd. Bank. 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Juni, darf kein Aug dir ungarische Grenze passiere«, kein Schis In Ungarn einfahren» kein Brief, kein Telegramm von«der nach Ungarn weiterbefördert werden. Der ganze Berkehr muß stillgelegt werde». Keine Steinkohlen, keine Rohstoffe, keine Lebensmittel, kein Brief«nd kein Tele- gramm dürfen mehr ins Land." Dem Aufruf des Internationalen Gewerkschaftsbundes sind bkr Arbeiter zahlreicher Länder gefolgt, voran die Arbeiter DcutschösterreichZ, der Tschechoslowakei, Polens, Rumäniens und Italiens, von deren Entschlosienheit es in erster Linie abhängt. Auch die Arbeiterorganisationen Deutschlands werden das Ihrige beitragen, um den Boykott HorthY-UngarnS wirksam zu mache«. Dir Borstände der Verbände der Eisenbahner, der Maschinisten und Heizer, der Transportarbeiter und der Arbeit? gemeinschaft freier Angestelltenverbände haben sich für den Boykott Ungarns erklärt. Es gilt nun, die Beschlüsse in T a t e n umzusetzen. Bei hcm Kampf gegen den weißen Terror der ungarischen Junker muß die deutsche Arbeiterklaffe einheitlich und geschloffen mit an erster Stelle stehen. ES ist ein neuer bedeutungsvoller Schritt auf dem Wege einer selbständigen proletarischen Außenpolitik, den der Internationale Acwerkschaftsbund jetzt unternimmt. Bon Protesten»nd Dcmon- strationcn geht die Arbeitcr-Jnternationale zum aktiven Kampf gegen die blutgierige Bestie der Konterrevolution, zum oirckte» Eingriff in den Mechanismus des internationalen UnterdrückungSapparats der herrschenden Klassen über. Die deutsche Arbeiterklasse muß es als ihre Ehrenpflicht bettachten, diesen bedeutsamen Schritt zn fördern und zum Siege zu führen. Denn damit bekundet sie nicht nur ihre Solidarität mit den ver- blutende« ungarischen Prolclarierit, sie hilft auch mtt, der mft der deutschen Reakti on eng versippten Schreckensherrschaft der ungarischen Soldateska ein Ende zu bereiten. Ungarn vor dem Uoy?ott. Unser ungarischer Korrespondent schreibt uns: Die grauenvollsten Mordtaten der Offizier?- Terroristen haben bisher die Ruhe der ungarischen Regierung und des Parlaments nicht zu stören vermocht. Erst als die Nachricht von dem ungünstigen Bericht der englischen Arbefterdelegation über oen weisten Terror aus London eintrifft, und wie Ungarns Herren vom Boykott des Internationalen GewerkschaftKbureans erfahren, ändert sich die Stimmung' der ungarischen Regierung und des Parlaments. Die ungarische Regierung greift zu einer neuen Taktik. Bisher steinpelie sie sämtliche Nachrichten vom weißen Terror zu gemeinen Verbeumdunge«. Jetzt gibt sie das Verkommen von Attozitäben zu, erklärt aber, dag diese von mr- verantwortlichen Elementen begangen wurden und daß sie künftig alles aufbieten werde, damit solche sich nicht wiederholen. Die Freunde der Führer der mörderischen DetachementS, die Verherrlicher der Heyjas und Pronay wenden sich empört gegen die Individuen, die die Osfiziersunisorm mißbrauchen und somit den guten Ruf der nationalen Armee untergraben. Landwehr- minister Soos behauptet im Parlament, daß die weißen Terrv- visten das Land mtt dem Untergang bedrohen. In der am 5. Inn! niit Ausschluß der Oesfentlichkeit abgehaltenen Sitzung der Ratio- nalversammlnng erheben sich Stimmen, die den weißen Terror noch energischer brandmarken. Albert Apponyi erklärt, daß I»nicht in Offiziersuniform austretende Zivilpersonen, fondern j wahrhaftige Offiziere die Atrozttäte» begehen". Nach dem ge- j wesencn Ministerpräsidenten Karl Huszar„verüben zwei Gesellschaften die Attogitäten: die Erwachenden Ungarn" und Mitglieder der Armee. Letzter« begehen solch« Mordtaten, daß sich daneben die Grewetl der Kommune und die spanische Jnquisi- li»n schämen können. Mit diesen muß man wie mit wilden Bestien umgehen:.man muß sie totschlagen". Er wisse, daß er sein Leben aufS Spiel setze, indem ex dies sage, er erfülle aber damit eine Pflicht..Es wird keine Ordnung geben, solange bc- sonders jener Bandst.namens Heyjas nicht unschädlich gemacht sein wi-rd." Diesen Bandit«amen? Hchsas feierte» die Fühver des heutigen Ungarn noch vor«inigen Monaten an einem KerStemeter-Bankett, an dem auch der Herr Ministerpräsident Huszar teilnahm. Der gekünstelten Empörung de? Parlaments folgten auch ver- schiedene Verordnungen. Ministerpräsident Simonyi droht mit dem Standrecht all jenen, die unberechtigte Gewalttaten begehen. Dieses Standrecht wurde bereits vor 7 Monaten verhängt, und doch ist seitdem keinem einzigen weißen Terroristen ein Haar gekrümmt lvorden. Wie ernst nvmv dieses Stand« cht nimmt, dies beweist auch der jüngste Pogrom, bei welchem»Erwachende Ungarn" t ungefähr dasselbe, wie die.schwarze Hundert")' fest- genommen, aber trotz der Erklärunig des lMinisterpräsidenleu nicht vors Standgericht gestellt, ja der größte Teil von ihnen bereits freigelassen wurde. Das ungarische Ministerium gab auch eine Ven- ordnung betreffs der DetachementS, die so frei schalten und walten, heraus. Es verordnete, daß die DetachementS in die Militärjustizorganisationen vorschmolzen werden müssen und in der Zukunft Mttitürperionen gegen Zivilpersonen nur w dem Falle vorgehen dürfen, wenn letztere unter die Kompetenz der Militär- jusiiz fallen. Di« Spiegelfechterei dieser Verordnung liegt auf der Hand. Die Mikttärdetachements sind bewaffnete Truppen, während die Justizorganisation des Militärs Bureau dienst ist. Bewaffnete Justizumppen gab es in der ungarischen Armee nie. Die ganz« Verordnung bedeutet folglich nichts anderes als eine Wieder- belebung der aufgelösten DetachementS unter anderem Namen. Ebenso wenig ernst ist die Verfügung betreffs des Schutze? der Zivilpersonen. Die Militärbanditen sind gegen Zivilpersonen mich bisher immer unter, dem Vorwande vorgegangen, daß diese gegen die Interessen der Wehrmacht verstoßen hätten. Sehnlichen Vorwand werden sie wohl auch künstig finden. Manches Zeichen spricht dafür, daß da» Versprechen der Regierung nicht ernst zu nehmen ist und daß eS keinen anderen Zweck verfolgt» als durch diese Sche! nverfügungen den Boykott zu vermeiden. Am Tage, wo die Verordnung über die Auflösung der DetachementS erscheint, zerniert ein solches Deiachemen! das Haus der Budapester Arbetterkrankenkaff«, durch.vühlt darin alle? und zwingt die Beamten und Beamtinnen, die Pogromlieder und obszönen Couplets der Offiziersterrorlisten unbedeckten Haup- !es anzuhören. Die»Erwachenden Ungarn" protestieren, von Selbstbewußtsein, strotzend, in Versammlungen und Plakaten gegen ihre geplante Züchtigung. Dt« christlich- nationale Parte» verbreite! Tausende von Flugschriften, iu denen sie fordert, daß der im terta ndssem dlichen Sozialdemokratie der Schutz der Gesetze enck- zogen werde.' llnd für ihre Einwilligung zu diesen Scheinverordnun- gen fordern die OffizieiStcrrvvistan auch Gegendienste. Es gelang ihnen auch bereits durchzusetzen, daß die Regierung einen Gesetz- cntwurf über die Einführung der Prügelstrafe dem Parlament vorlege. Es wird auch ein Gesetz über die Todesstrafe der kam- munistischen Aufwiegler vorberettet. In legaler Form wollen sie von nun an all das tun, was sie bisher kllegealer Weise getan haben. An legalem Prügeln und Morden könne, so meinen sie, niemand etwa? auszusetzen haben. Und daß die Terkoroffiziere sich auf die ungarisch« Rechts- pflege gettost verlassen können, dafür einige Beispiele. Die lllljährig« Fabrikarbeiterin Ka tha r in e Do b o S wird vor dah Ausnahmegericht gestellt, weil sie während der KSmmnne, als sie abends von der Arbeit heimging, auf der Straße die Inder- nationale zu singe»' pflegte. Der Lehrer Franz LantoS wird zu viereinhalb Jahren Kerker verurteilt, weil er während der Kommune gegen den Religionsunterricht agitierte und übet einigen Helden der ungarischen Geschichte, wie St. Stefan, Jo» Hann Hunhadi, der König Matthias geringschätzige Bemerkungen machte. Die proletarisch«Außenpolitik muß sehr energisch� und ernste Verfügungen treffen und auch zur Tat greifen, da- ! mit in Ungarn nicht nur in Worten, sondern auch in Taten gegen das Regime des weißen Terrors gekämpft werde. Das Gespenst des B o y k o t t S hrt den Herren des Landes des weißen Terrors ohne Zweifel Schrecken eingejagt. Eine wttklich-e, ernste Wirkung ettvarten»vir jchvch erst vom effektiven Boykott. Eigeuu Drahtmeldung der»Freiheit". � Wie», 19. Juni In DeutschSsterreich ist der Boykott Ungarns lückenlos durchgeführt. Die Bankbeamten weigern sich Geld- und Wechselgeschäftt mtt Ungarn zu vollziehen. Bei der Oesterrcichisch-llngarifchea Lank werden 59 Millionen ungarisches Geld nicht übermittelt werden. Schon vor 2 Tagen sind 20 Waggons Zucker«nd Blei, die muh Ungar» gehen sollten, aufgrhattcq worden. Auf der Südbahnstrecke ist da? PrivatmobMar Harth Ys, aus Pol« kommend, angchalttn. Ungar» hat nur für 2 Woche» Zeittliigspapier. Durch den Boykott müssen täglich 140 Waggon? Kohle, nach Ungarn bestimmt, ausbleibe». Die tschechoslovchkische»rbeitaeschast hat sich dem Boykott restlos an geschlossen. Ja Pre&r bürg sind die Donauschiffe schon am 18. Juni angehalten wordene Die britische Mission m Budapest macht Anstrengungen, um zu vermitteln, fiitt die ungarische Regierung ist nicht zw nennenswerte» Kouzcsstmrrn grneigt. A» der tschrchoslowaki- schen Grenze unterstützen Arbeiter die Gendarmerie, um d«r. Schmuggel zu verhtnderu. An der rMnäuifchr» uud jugoslawischen Grenze find dieselbe» B-rkehrnngen gerroffen. In Ungar« wird offizie» die Nachricht vrrbttftek, daß dft deutsche»rbetterschpst den Boykott verwerft, und daß die! Dentschöfterreiich entzogene« Lebensmittel nach Deutschland ge- sandt werden würde«. Ferner versucht die ungarisch« Megierung eine tntgrnationale«ktto» einzuleiten,»m die tt» Deutschland»nd Deutschösterreich neu z» bildende» bürgerlicheck Regierungen gegen die nepe außerordentliche Macht her Arbeitern Nasse m mobilisier?«.,, * Tick! kattruattuuaft GckftrkschastSbund hat durch sewey Sekretär Finnnen ei» Telegramm an die ungarische Regiermh richten lassen, in dem er vor dem«m SO. Juni beginnende» Boykott noch einmal dringend»n die»«sarische Regierung appell- iert, genügend Sicherheiten für die soiforttgr Beendigung jedeck ttrroristischen Vorgehens«ad für die Möglichkeit der freien Eni Wicklung der Arbeiterbewegung fordert. T- TT- Budapest, 19. Juni. Hier find 900 Waggons Wetzen und 990 Waggons Mais auf Schleppern aus Jugoslawien eingetroffen. Dies« sind sttf Oesterreich bestimmt, werde» aber nicht mehr weiterbefördert, weil mit der Boykottierrmg Ungarn? schon ver dem 20. begonnen Wurde, und zwar mit der Zurückhaltung von 29 Waggons Zucker tu Wiener-Neustadt. In ungarischen Häfen find erhebliche Mengeck von Gasöl aus Numäme-n eingetroffen, die von'Oesterreich fiw 52 Millionen gekauft und bereits bezahlt Wurden. Auch diese Sendungen werde» zurückgehalten. �: T U- Wien, 19. Juni. Die interaMievte Kommission in Budapest hat eine Unter- suchung der Magazins angeordnet, da verlautete, daß mittels 'Schleppdampfern auS Deutschland Maschinengewehre und ze» legte? Artilleriemateriak auf Rechnung der ungarischen Regie- rung nach Budapest gebracht worden sein soll. Für den. Fall, daß derartiges Material gefunden werden sollte. Wird es beschlagnahmt werden., i ■m 79) Dsr Sternfteilchof. Roman von Ludwig Atizcngrubcr. Die Kinder hatten die Decke hinuntergestrampolt uud lagen nackt., Helene betrachtete den kräftig entwickelten, gesunden Knaben, tippte ihm sachte aus die Wange.„Bist mein sauberes Vürschel, du," sagte sie, und als zufällig in dem Augenblicke das kleine Mädchen eine greinende Miene zog und das Pätschchen gegen das Auge führte, fuhr sie begütigend fort:„Nein, nein, du auch bist mein schön's Dirnd." Sie breitete die Decke über beide und schritt nach ihrem Lager zurück. Nahe demselben, schwang sie sich Plötz- lich mit einem Sprunge hinaus und saß ausrecht und lauschte. Da war es wieder, was sie schon zwei Nächte beim- ruhigt hatte, was sicher mrr ihr zu hören bestimmt war, weil doch sonst niemand etwas darüber verlauten ließ.— Wie auS weiter Ferne, leise, doch deutlich, als liefe es innerhalb der Mauern hinan, für kurz aussetzend, dann hastiger wiederkehrend, scharrte und pochte es! heute aber war das Poltern ärger, wie in den beiden Nächten zuvor. Ein leiser Frost schüttelte die Bäuerin. Welcher Spuk wollte sich da einnisten und ihr das.Heim verleiden? Rumorte die alte Kleebinderin, der sie den Tod gewünscht, oder der Muckerl, der ihr die Untreu' nach- trug, oder die Sali, an deren Stelle sie sich gesetzt? Wohl war sie nach ihrem Ziele über diese dreie hin- weggeschritten, aber sie hatte dabei keines mit dem Fuße gesucht, und daß die im Wege gestanden, wie ein ihr von ihnen zugefügtes Leid empfunden; sie achtete dieie Rech- nung, Posten durch Posten, ausgehoben, wer oder was wollt? nun mit einem Male, gleichsam eines unbeglichenen Restes halber, an sie heran? Nein, nein, weder die Kleebinderin noch der Muckerl vermochten da auf dein Stcrnsteinhofe„umzugehen", wo sie nie heimgesessen waren, die mußten, wenn es sie nicht in der Erde litt, auf dem Kirchhose„geistern" oder in dem Häuschen, wo sie hairsten und starben, hier oben nicht. Es konnte nur die selige Bäuerin sein! Warum aber, wenn die ihr. Helenen, etwas wollte, Lam sie nicht in diese Stube. wo sie die längste Zeit vor ihrem Ende zugebracht, an dieses Bett, in dem sie die Augen schloß? Ein jähes Grauen rüttelte! Helenen zusammen, sie setzte die Füße auf die Diele und trat von der Liegestatt hinweg. Der Spuk will sie allein an einen einsamen Ort laden und wird nicht eher sich zur Ruhe geben und immer drängender und ungestümer werden, bis sie gehorcht«nd Folge leistet und dahin geht/ wohin er sie verlangt! Nichts blieb über, um wieder Fried' ins Haus zu be- kommen, als gern oder ungern ihm„nachzuschauen", was es auch sein mag und kannl Doch vor dein Aergsten, daß sich das Gespenst an einein vergreife, konnte man sick ja schützen, und nicht alle Tage kriegt man Geister und erfährt dabei sicher Dinge, wovon nicht jeder weiß.— Ist's die vorherige Bäuerin, so soll sie sagen, ob sie eine Sorge auf Erden zurückgelassen, darüber sie nicht zur Ruhe kommt, ob für ihr Seelenheil etwas zu tun, oder ob sie auS Bosheit und .Abgunst so„rumore": der Sorg' soll sie entledigt und er- löst werden, was für eine arme Seele geschehen kann, soll geschehen, aber den Polter- und Plagegeist würde man auch auszutreiben und hinwegzubanncn wissen! Nicht das Ge- ringst? will sich die derzeitige Bäuerin gegen die vornraligc vergeben, und stiege die gleich unter Kettengerassel als leibhafter Höllenbrand aus dein Boden auf! Oh, sie soll es nur kundgeben, was sie will, und auf Ansprache inttß sie ja Rede stehen, und das lieber gleich, che einem der Graus über den Kops wächst und man noch der Sinne und der Zunge Mei- ster ist. „Alle guten Geister loben Gott, den Herrn, sag' an, was is deiir Begehr' n?" Noch einmal wiederholte Helene flüsternd den Spruch, dann begann sie, schwer ausseufzend, ihre Kleider übcrzu- werfen. Als sie die Strümpfe angelegt hatte, schlich sie zu dein Wäscheschrein, zog behutstlin eine Schublade auf, aus der sie eine geweihte Wachskerze nahm: im Vorüberhuschen ergriff sie"ihre Schuhe, und mit einein scheuen Blick nach den Schlafstellen des Mannes und der Kinder öffnete sie die Türe. Deutlicher schlug das unheimliche Geräusch an ihr Ohr. Zögernd stand sie einen Augenblick, dann strich sie mit einem Zündholz-über die Mauer, entflammte die Kerze, nahm einen der geweihten Zweige, die über dem Weihwasserbehälter hingen, an sich, und nachdem sie die Finger in daS Naß getaucht rnid sich dreimal bekreuzt und besprengt hatte, verließ sie die Stube. Die Kerze und den Zweig zwischen den Fingern der Linken, unter demselben Arm die Beschuhung, und mit der freien Rechten das Licht scistitzend, eilte sie über den Gang nach der Treppe: dort schlüpfte sie in 5ie Schuhe und stieg da im bedächtig Stufe um Stufe hinab. Im Flur hörte sie das Gepolter ivie aus der Erde herausschallen, um ihm nachzugehen, mußte sie also hinunter in das Kellergeschoß. Hnndegeheul tönte vom Hose her. Sie preßte die Hand ganz oben gegen das Brustölatt, denn bis zum Halse hinauf schien ihr das Herz zu schlagen. Sie ging ein paar Schritte vor und lehnte sich an einen Haustürpfosten und starrte hmaus in die schlveigende, mond-l helle Nacht. Unweit stand ein großer Hund, in braunem, schwarz. geflecktem Felle, der seine mächtige Schnauze gegen den Himmel gerichtet hielt und zeitweilig langgezogene Töne ausstieß, die sich kläglich genug anhörten. „Tieger!" rief die Bäuerin halblaut. Das Tier wandte den Kopf und kani sofort in un- gelenken Sprüngen, schweifwedelnd, heran. Helene faßte den Hnnd am Halsbande, um ihn�m den Flur hereinzuziehen, er kam ihr zuvor und hüpfte im- geschlackst um sie l)er und äugte dabei so dumm giitmüftg, wie immer, und kein Haar seines. Felles war gesträubt: Orte aber, wo es nicht geheuer, machen Hunde fürchten und Pferde scheuen. Tieger schnüfselte gleichmütig an der Kellertreppe, doch als die Bäuerm sich ansckstckte, hinabzusteigen, schoß er eilig voran. Helene warf den geweihten Palinlätzchenziveig hinter sich, Gespenster waren keine um die Wege,„lebige" Leute trieben da irgendeinen Unfug, und zwar welche, die zum Hanse gehörten, das war deutlich dein Gehaben nufc Geber den des Hundes zu entnehmen. .. lFortsetzung folgt� V' / // S \ v>\ '�«WkiW.W� <*isan»•■»,•.'VS moderne Oürtctform Groß-Serlia. Rüttelt die WaWaul«, auf! Die Entscheidung über das nvue'Gvob-Berlin ist ab- hängig von dom Grade der WahÄeteLissung der schaffenden BövAkcnmg. Wie sie sich das Bett sih echtmacht, so ln>irb sie liegen. Unsere Gegner haben alles getan, um auf die indifferenten Kreise nnt alten Mitteln der Lüge und Wevlsum- dung eingutwirten. Die �ntscljeidnng siegt bei deir groszeii Massen. Es-ist«ine allbekannte Erscheinung, bofe die Wahl-' beteisigung sich-niindert, wann Wahlen k>unz lüniereinander stattfinden. Es gibt Leute, die ihre Bequoinlich?»it in den Bordergruud steilen, anstatt das Allgsmeininteresse. Sic meinen, die anderen werden es schon machen. Bei den jetzigen Wahlen gilt jede Srtmme; jede Stimme wird gezählt und kommt beim Endergebnis mm Ausdruck. Niemand sollte daher einen Ausflug machen oder sich etwas vornehmen, bevor er nicht sein Wahlrecht ausgeübt hat. Bornebmlich kommt es aus die große Zahl der Weib- sichen Wähler an: sie bilden die Mehrlheft der Wähierschcht j und sie sind zu leicksi geneigt, die große Bedeutung zu; rmterfchä'tz-n die in der Walhtbeteiligung siegt. Die Fwnsn� der arbeitenden BevR?erung baben das allergrößte Jnt«r-, esie an der Geftailtung des fünftigen Grvß-Bersin. Der heutige WMausfall entscheidet darüber, welcher(Seist im neuen Be�jn der maßgebende sein soll. Und desbakb darf heute keine Lässigkeit eintreten. Wer heute der WoA fern- � bleibt, stärkt die reaktionären Gegner, die uns den Fuß aus den Nacken setzen werden, sobald sie gur Herrschaft gelangen. Jeder Wahlsaule stellt sich in den Tnei Avbeiterfeinde. bereitet ihren Triumph vor. Ein Wahltriirmplh der alten Sippschaft siärft diese Ge- sellischast auch im Reich und Staat und ermutigt sie zu neuen Entrechtungen gegen das arbeitende Volk. Jeder, der heute der Wohl serii/WsilW, ladet eine schwere Mitschuld auf sich, ist vermsitwrttich für alle die Gemein- heften, die am arbeitenden Bälfe besangen werden. Niemand darf deshalb sich seiner Wahtzflicht entziehen! Geraus aus den Proletariettvohnungsn: Aus zur Wahl für die Listen der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei! In letzter Stunde. Zu einer machtvollen Demonstration gestalteten sich gestern die grogen öffentlichen Versammlungen, die die Genossinnen und Genossen«S Nordens im Hmnboldihain veranstaltet hatten. Sin rensi der nrfk roten FsHnen, vlÄen Plnkaten und mchrrren Musikkapeven und ungeheuren Tausonden zählender Zug bewegte sich durch den Norden der Stadt. Im Humboldtcham sprach der Genosse CriSpie» und die Genossin Zieh. Die Versiunminngen waren ge» tragen vom Geiste de» revolutionären Sozialismus. . Wie die Aufhebung der Zwaugstvirkschafi wirkt. Bi? zum März dieses Jahres konnte man für ILO Mark ein Pfund gebrannte Geeste kaufen. Dann begann die Freigabe des Hafers zu wirken, die der sozialistische Minister Robert Schmidt verfügt hatte. Die Gerste vorfchtvand aus den Geschäften und nach einiger Zelt war nur gebrannter Hafer erhältlich, für 4,30 Mark das Pfund. Nun ist der Hafer wieder unter Zwangs- Wirtschaft gestellt, und die gebrannte Gerste ist wieder da. Ader heute muh man 10 Mark für«in Pfund bezahlen. Mt Ermächtigung des ReichSwirtschafiSunnisterS wird angeblich nur ausländische Gerste zum Brennen verwendet. So werden durch zweifelchaft« Experimente die letzten Reste der WirtschastSregu- lierung untergraben, die ursprünglich dazu dienen sollte, den Lebens.»ittslwncher zu verhindern, und die heute zum größten Teil nur dazu dient, ihn zu legalisieren. Trotzdem muffen wir uies bewußt bleiben, daß nicht der freie Handel, sondern nur eine Badarsöorganisation, die auSschtisßt'ch von Konsumcnten- intersisen geleitet ist. wieder geordnete Zustände in die Lebens- mitte ivertetsirng bringen kann. Die rechtssozialistische Kvalitionöpolitik, der wir diese Preis- btldungen verdanken, ist uns wahrhast teuer geworden. Jede Taste Kaffee sollt« uns daran erinnern, wie man uns in jeder veziehung deu Ausbeutern des Volkes in die Hände gespielt hat, weil sich ciniK:„opfervolle" Marnwr. von dem Opfer der Mi- mstersthast nicht trennen konnten. Schwöre Geftchrdung der SiraZzenpassanten. Ein Leser schreibt unk: In welcher leichtsinnigen und un- Verantwortlichen Motte das Leben von harmlosen Paffanten durch Mikttärpersonon gafäyrdet wird, beweist Wied« einmal folgender Fall, den ich aks Augenzeuge beobachtete. Am Donnerstag, den 17. d. M., nachnütlags 4 Uhr, befand ich mich auf dem Wege zum Bahnhof Rexanderplatz und passierte die Dirffeustraße. Ich sah do»t drei junge, Dem Knabenalter kaum euttoachsine SoSaten der RaichSwehr zwei Arrestamen transportieren. Emer der Arrestanten trug Uniform, der andere war«in 18 bis 19 silbriger junger Mann in Zivil. Allem Anschein nach sollten die Gefangenen in da« MiMärgowahrsam in der Dirksensiraße eingeliefert werden. Unmittelbar vor der Markthalle standen Otzsttvagen. I««inem dieser Wagen trat einer der Arrestanten mit den TranSporteuroii heran und kaufte Obst. Der andere Ge- sangene stand»ltva fünfzehn Schritt weiter entfernt und»loh im Moment, a!S er sich von feinen TranSportcuron unbeobachtet sah. Plötzlich sah dieses einer der Soldaten, lief ungefähr 20 Meter nach, riß dann ohne den Müchstgen anzurufen, sein Gewehr von der Schrckter und gab einen Schuß aus den Gefangenen ab. Der Schuß ging fehl wich drang neben der©cheii« eines 2c Jaks in der Dirkieustraße ein. Es hätte nickt viel«esthlt nud einer der am Fenster de» Lokals sitzenden Manner hatte dir LekWsijinig- feit deS jungen Schütze« wst seinem Leben bezahlen mästen. I» lelben Moment als der Soldat den Schuß abgab, kam ein hoch» beladener Wagen quer über die Straße gesahren, wodurch eine weitere Schießerei verhindert würbe. ES war dadurch dem Mächtige» goiungen, in der belebten Kbuiztzraße za verschwinden und diesem Umstand ist sS zu doste«, daß ei« Unheil vereitelt wurde. Dieser Vorfall muß Vevanlastung geben, daß die Schießerei in den Straßen Beikins»«boten w,rd. Ein solches Verbot ist rmter der früheren Regierung erfotgt. Wir sind aber heute in einer von Sozialdemokrat« beeinflutztc» Republik. SchichkvWse SichechettebsaNtte. UnS wird st>lHe»der Vorfstl Mitgeteilt: In der Nacki zum Sonnabend waren einige Genossen damit befchäftigi, in der Gegend der Kaiser-, Macmmn-, Große Frankfurter und Kleine Frankfurter Straße WaÄptakate anzukleben. Plötzlich tauchten in der Kaiserstraße zwei Siekerheitsbeamte auf und der eine rief:„Was machen Sie da?" Die Genossen entfernten sich hierauf. Da zog der genaante Sichterheitsocamte seinen Ne> vower und gab mit dem Rste:.Ich schieß« Sie tot" einen Schuß ab, der gIü«Mchsrw«se niemand verletzte. Wir haben schon oft genügt, d«ß die Sicherheitspolizei von ihrer Waffe häufig eine« Gebrauch macht, der über den groben Unfug hinauSgelst. ES wird Zeit, daß den Manuschaften einmal gesagt wird, daß die Waffe nur im äußersten Notfall zu ge- brauchen ist. Zum Arbeiter-Sportfest am 15. August. Me Arbeitervereine. Partei- und GcwerkschastZorgar.isationen werden gebeten, für Scmntag, den Ib. August(nachmittag), irgendwelche größeren Veranstaltungen nicht zu treffen. An diesem Tage findet daZ a l l g e m e i n e S p o r t- fest der gesamte» A rd«> te r» S p o r to r g a n i s a. tionen Groß-BerlinS und Umgegend im.Stadion' (Grunewalb) statt. VorfNhrnngsn werden veranstaltet von den Turnern(Erwachsen» n»ick über llXX) Kindern beiderlei Ge» schlschts). Schwer, und Leichtathlrle«, Nadfahrern, Wanderern,(beide Organisationen), Schwimmern, Schachspielern und den Fußballspielern. Es soll in diesem Jahre ein wirkl-ches VoMfsst werd««. Alle? r b e i t e r» Musik-Vereine kBlSf«-), die durch ihr» Teilnahme das Fest verschönern wollen, mächt«, diesbezügliche Zuschriften bis 20 Juli rchien an Robert Oehlschläger, Berlin R. SS, Hoch. st ä d t e r Straße 10. Sporltresbende und Sportliebende ArbeitSbrüder und-Schwvftrrn rüstet zum lü. August! Eine LiebeStragSdie spielte sich gsttern vormittag in der TreSclowsircrße ab. Dort wohnten die 33 Jahre alte Frau Marie Kühl und ihr Geliebter der 42 Jahre alte Artist Richard Herr- mann i« dem Hause LZr. 67 zusammen. Zwischen den beiden Annalinie tm allen RpeaiUonon doa Verlane* K I, E I S 55 A'B. 55 1 4» 55 H Da« Uobaaaahpifiaworl 2.— kll», jedaa wehere Wer* im Te«* i.M iE, netto; Slellengcauchei UeberachrUtawopl l.SO M., jedes weitere Wort bn Text I— M. «♦•rUftfla« teile: Berilnnw«, SehlKfcaoer- daian» 10 Richtiges Deutsch Iprechen. sdireiben lehf, Cr- waC'stae abends erfahrener 6r>r:cUdirer.„Poilleeerkarte fi?" Brlatpostsmi C2. RuestSOh nmerHchtet t!..»" Expedition dsrl'relhelt Schldbanerdamra 19. Selosteefertlrte bessere «nsQre,«uch MaB. spottbillig, Kuts. Wiihelmstf. 40a. Koch- Sradenecice.______ I Vornehme Jackett-. Smo- «tnc-, FrackanzBge, Sommer- Eletots, Oummlmdntel, Hosen alen sie nm billigsten Im Ihbans Rosenberg, Rosen- " aler St nBe 14. ehrcreJacketanzÜBe. Qehrockanzöge, Cutaway- snzust Smokinzanzue, Jtin2- UnÄsanzllgft, �Nnelioe»mSote!, ftpottbilliCe Prisen rjrescfaaft, OarrHnen. Stores, K&ottler- goroiiuren, Meterware. Mnü- gardinen. psoiswart. Laads- bertter StraBe 13, ScholmlMle. 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Nach einem heftigen Austritt griff Herrmann zur Pistole und gab drei Schöffe auf Frau Kühl ab, bis st« schwer verletzt um Hilfe rufend nach dem Hof« hinaus flüchtete. Rachbarn holten die Polizei, die die Bevletzt«»ach dem Krankenhaus am Kriedrichshaü, bringen liest. Die Wohnung fanden die Beamten verichloff'N. Sie brachen auf und sahen Herrmann tot auf dem Fustboden liegen. Man glaubt« erst, dast er fich erschaffen habe. Ts ergab sich jedoch� daß er sich vergiftet hatte. Die Leiche wurde beschlagnahmt und nach dem Schau- Haufe gebracht. lZolkZabstimmung in Osttzreuße«. Die im Stadtbezirk Norden wohnenden adftimmuntchberechtigten Ostpreußen können Nie an«. Rchen WrÄstausweife, soweit diese nicht von den BbstirnmungS- Ausschüssen dirett zugesandt sind, im GefchäftSlokal Sesstaiße 39 Westaura�t zur Seekiaufej täglich von 4 bis S Uhr twhnnttngS in Empfang nehmen. Erhöhnag der Pf'.cgegeldsStze für die städtischen Pstezskiuder tu Charlottenburz. Die Deputation für Jugendwohlf«chrt in Thar» .>—.... erhöht, Sie zahlt für*. un-*. 140 im 3. und 4. Lebensjahre lOb 2t, nnd im 6. trU 14. Sc- bcnöjahr« 85 St. monatliches Pfiegegek». Sir gewichrt den Kin- dern ferner freie ärztstche Behandlung, freie Medizin und nach Bedürfnis auch BeNeiduim. Kamillen, die 5dinder in Pfbege nehmen wollen, mögen sich beim Städtischen Jugendamt, Kirchhof. straß« 9, melden. Mündlich« Auskunft wird dort Zimmer 3 von 12— 9 Ahr erteilt. Lichtenberg. Falsche Gerüchte werden von einem Teil ber.Händler beim Publikum verbreitet, dahl ngrheud. al? sei«S ihnen nicht möglich, von der RahrungSm'ktelverwaltm'g Kar- toffeln zu erhalten, so daß sie die 5hmdschost nicht bedienen könnten. Die Stadtverwaltung verfügt»der reichlich über Kor. toffeln. Das Publikum hat Gelegenheit. Händler, die angeblich von der Stadtverwaltuno Kartoffeln nicht erhaNen koewen, in Baracke III, RathauSstratze, nauihast zu machen. Handtuchftvff, Auttrrftoff, Mantelstoff, Drellhosen, D__________ Damenröcke.'Damenmäntel. Winterjoppen, Schürzen. Näheres am schwarzen Brett de» Reuen Rathauses und Zstnmer 217. FriedrlchSfelde. Die Gemeinde(ErnährungSamt, Wilhelm» straße 9Z hat preiswert abzugeben gegen Vorzeigung der Hau». haltungSliste: Kinderanzügc, Herrenhesen, Ktiadenhos«,, Kinder- segeltuchschuhe und Kinderstiefel. Der Berkauf findet werkdSglich fauch Sonnabends) van 9— I und 3— 6 llhr statt. Jngendweihe Neukölln. Die Ellern, die ihre Kinder noch nicht zur Jugendweihe angemeldet haben,«erden ersucht, die An- Meldungen umgehend im Burwi, Neckarftraß«,.Freiheit' Tmserftraste 39 und von Mittwoch nachmittag 4 Uhr beim Go- Bechen Schneider im Jugendheim, Nogatstmst« 16, zu vollziehen. Eltern der 31. Gemeindcschule in Neukölln. Montag, den Kl. Juni, 7 Uhr, öffentliche Elternversamm-lnng in der Aula de? fia r ei-F r iedrich-Vea lgym nasi tmS, Kaiser-Frirdrtck'-Straße 208, Vortrag de» Genossen Schirsider über ErziehwugSprablems. Gäste Villkommen. .. sZMelkaie.iÄee. Mllcho-rforguag. Z» der Ksche»»m LI. bis L7. d. M. werden auf Sie Ab schallt« B u vmb C! bot Mageemilchüar wa, Serie I und II, l Viter. Haferflocken, ki Pst». Kal-es. Mtlchkarie L und L I und II; X Pfd. Kakes.«artoffeta stvihändig i« bÄrebigsr Nieug« je Pst>. 20 Pf«. Artzteudoef. Di« Anmeldung auf Gemeindewarsn für die Berich- luug-ereriode vom L bis 15 Juii erfolg! vom LI. bis M. Juni. Angemeldet werden auf die grauy.üne gebeasvrtltelkart« Pfd. «erskenflocken,£90 Gramm Graupen, 1 Pfd. Fruchtmarmeiade(in Gläfern), 125 Gramm Dürrbirnen. «chNicketckorf.% Pst. Haferftocken(240), 2 Pakete Mrlchfüh- fpesse(SlOp 7 Pst. Kartoffeln, 20 Gramm Butter, 250 Gramm Schmalz. Auf die Karte für fchwerdefchSdigte Kricgeichlnehmer für die Zeit vom 21. Juni bis 27. Juni k Pfd. Talg(56), vom 98 Juni Ms 4. Juii 1 Bfd, Linsen(57). vom 5. Ju« bis 11. JuN 1 Pst, Derst-nf'.ocken(58), vom 12. bis 1». Juli 1 Pfd Teigwaren(59), vom 20. Juki bis SV, Juki 1 Pst. Haferflocken{60). SXe Ausgabe erfolgt in den amtlichen Berkaufsstellen. Di« neuen Karten find ab 20. Juli im Wlrtfchaftsamt, Zimmer SO, in Empfang zu»ohinen. Lichtenberg. Voranmeldung bis 23. Juni 25V Gramm Hoferfi ecken (401c schädigte 1 Pst, Teroalmehl, aas Nähimitielkarien<20. Woche) H Pst.«riet. Sfibors. 890 Gramm Haferflocken(31), 600 Gramm Kunsthonig (38)! für Kranke 260 Gramm Teigwaren(4), für Kinder 2r0 Gramm Eersienmehl(4). Geschäftliche Mittelllmsen. Das bekannte Spezialgeschäft Siegfried Pchrcni't. Leip, Ziger Siratze 9g, zeigt in seinen Echcntfenstern die modernste Damen- Konfektion. Di» Preise sind bedeutend herabgesetzt Dahlfeft der ArSetter-SamMMMöMsM Auch bei den Stadwerordnetenwahlen werden die ArPeiiev« Samaritsr-Kolonnen Berlins in untenstehenden Lokalen Wachet« bereitstellen, um allen Kranken usw. die Möglichkeit z»r Stimm« abgäbe zu geben oder zu erleichtern. Transport«, desimderK Massentransporte aus gemeinnützigen Anstalten, sind mögSchst früh anzumelden, damit die notwendigen Gerät« rechtzeitig tze» ordert werden können.; Wachen am 20i Jftir k Brand Hotel. Alexanderplatz. Schmidt, Frankfurter Alle« 1. Ktenkel, isibertystr. 13. Loäal. Koppen» Ecke Lange Str. Buchholz, Sellerftr. 1. Bähr, Aadstr. 44. Schlotterbeck, Danziger Str. 93. Lokal, Melchiorstr. 13. „ Wassertorstr. öS. . Reiche nberger Str. 16. » Falkensteinftr. 49. Burchardt, Görlitzer Str. 62. Mertens. Schleififch« Str. 21. Schöneberg: Händel, Vorbergstr. 11. Grofj, Sedanstr. 17. Charlottenvurs? VoftShau?, Rosinenftr. 3. Wilhelm t60S, Theken, Kaifer-iFriedrich-Str. 45b,, 8390, Lichtenberg: Pickenhogen, Scharrmveberstr. 60. Neukölln: Schüler, Berliner Sir. 99, Jdea Ikaftno, Weichfelftr. 3. F ritsch, Nogatstr. 80. Bengs, Sermannftr. 201. Knrtle, Wißmannstr. 24. Müller, Herfurkhplatz 12. T« m pelhofZ Grützmacher. Berliner Str. 61. Mariendorfi Schreit er. Thansseeftr. 27. Marien fekbsb Moldenhauer, Berliner Str. 61. B ankolotz Böhm, Flora str. 93. Treptows Sandig, Graetzfir, 49. Weißens««n Gemcindeturnhalle. tM? »W? Mexander 2ßÖ(S2. Königftadt 8891. Hansa 200. Moabit 6709. Humboldt 4453. Moritzplatz 1864. 6778. , 2091. 18848. «4. * raoe. Stephan 4049. 3895. KöntgsiakÄ 4ä52> <» *( Neukölln 1183. 408. 1847. «68. Moritzplatz 13438. Südring 1236. Südring 187. Paulo, v 3703. Deiantwortlich für die Redaklion: 8«o Llebschütz. Zrieden«!. Verantwortlich f d, Inseralenteil! LudwigKomeriner,«orI,tz«ist Berlagsgenosienfchvst„Fielheil".«. G. m. b.©.. Berlin.— Druck der Cnbenbruckecel und B-rlagsgesellschaft m. d. 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Die©eirktorSte sind iui!»rba?b des dh» Vertreter der Arbeiterschaft DegenHbrr dem Unternehmer und haben«ach dem Bctri«bSrategeietz di« Aufgaben der feikherige» ArbeiterauS- fchüsse übernommen. Diese Aassabt« sollen mit dem vrbeitSee» biet der GeWerks chaftr« zvsanune«. D» Betriebsräte sind daher als CTQm*: der Gawerisschasten. d. h. der oraanSsierten Gsoerk- schaftSnutglieder zn betrachte«, in deren- Anftrage«d Sinver- siandnÄ, mit deren Anterftuhnirg sie Hand«!« müsie». Udbcr den Rahmen de» seich-rmen TätigZeitS'rebiete» der Ar- beiterau?schüsse hinan» müssen die Betriebsräte Organe de» Pro- tetariats»veiseu, die da»» derufe« sind, mtMihclsea an der den »»S»« erstrebende« Veseitiga-d, de» tapita in tische« Wirts chaftS- SstemS und dem vrrfba« eine» s»zIMMchr» Gemeinwesen». T«S ?triebSrätdgesetz>si weit davon entfernt, den Arbeiter««nd ihre» Vertretern lB-triebSräte«) dav« KsrezwnaSsrecheit a»d am- fassende Arbeiderrrcht« z« sicher»,� sonder« vi« einzelnen Para- graph.'» de» Eesetze? si�d dazu o-rgeta». die Rechte der Arbiter «iwjuengov, ihnen m der freicn Sntfatrnng der Kräfi« Nessel»«,» «»legen. Diese Hemmnisse z« beseitigen«nd die der Arbeiter- »lasse z-isidhend«- Recbt« im WirtschastSläbea bis zur Durchfüh- «UNg--- F—--- w,..... . Räten den Rückhalt»eben,*'"* de« fi« ihre« Äusgnbe» nicht gt. recht werde» iönnea. Da»«rtütignngtyeld der Betriebsrat« siM mit dem der Ge- lv«r?sch»fte»«lsammen, eS sind gemeinsame Ausgaben, die sie Ki erfülle» habe» Die Gewerkschaften sind die wirtschaftlich-» aurpf-�avganifatione« der A-cheiter. AuS de« GewerksehaftS- »ilaliedern müssen di« D-tricdSräte hervargch:», nur in Gemein- schast mit de« Gewerkschaften Können die Betriebsräte ihre Auf- Hoben im«ngste». gn Janunaiütti de« von Hand-»Nd Kopfarbeitern «rfüllo». GrfmberAq kK, beh sich die GewerkfHnsie»«»f»e« lv-Se» »r.'»cvolarwAAre« ltlassenkompfeS steSe», Venn ei» retviutwaärrr Kampf ist e», de» sie«r fübren kaben, und revokutionäre Auf- die Gewerkschot s«, und BetriebSräde«s2L«> Gaoe» find Müssen, we»» Die te&t den SozialiSinu» sät verwirtiiche»«volle«. eralversammluiig de» Deutschen Metallarbekt«. Verbände» bat sich auf de« Boden de» revolutionäre» Klassen- «nd de» Rätcfystem» gestellt. «isa-tion ist«» nunmehr, die Detr-ebSräte, die in der ,s»rgonlsaÄon wurzeln müssen, den große« Am die ihrer ha rre». Zauipse»«nd de» Rätesystem» gestellt. Aufgabe unserer —"*■—'•--•-—-—"chaffeR, MDD�DDDzhcrn, | Dazu gehört»eben der im engeren»lahme« 5? ksetriebS-reUegescheS liegenden issäkigkeft die Betätigung auf (sieb irren, die den Vorbereitungen zur Gogialisierwng diene». e Betriebsräte habe« sich g. B. mit alle» einschläglgeu Fragen fU deschäftägen. di« für den ProduktionSprozc� in Frag« komme n>. Wir fordoNi das Kontroll« und Mitbestimmungsrecht für die spetriebsorga»isatio«. Prodnktion, Preisbildung, den Warenabsih tzsw. a!»«orftus, de««a erkämpfend e« sstesiiizen vestwr«m»g»» Hecht« der Schaffenden. Als wichtige Gebtete komme««.«.&- Frage: t, D-ie Organ- fosion de» Betriebe«, der Fndustriessrnppe««d ihrer Zusammenhänge mit andere« Andustriesioeigen. L. Di« Verte-Ilerng der Arbeitskräfte, edewäielte Betrieb» still» legnnaen, Zufammeirleguiige» usw. S. Die Erfassung de» Einbaus» und die Vert-kkrmg der Roh- stoff« usto. it. Der Absatz refp. die Verteilung der ProbMve. v. Die Festfetznug der Preise. Giue Beschäftigung mit diese« Fragen dedingt rip enge« Ausammm-wirkru der Betriebsräte«ach Fndnsteiesruppen, ebenso auch innerhalb der einzelnen Industriezweige der Metallindustrie. Zvie gemachten Erfahrungen, Anregungen nfw. find auZzn- stairfchen, gemeinsam« Problern« und Aufgaben im Zusammen- wh.Vn dep Betriebsräte frei von jedem engeren Betrieb»egoi»mu» gu lösen. Die organi sa arische Zrrsammensassuug der Betriebs- r>ke geschieht wie folgt: A. I» jeder Mitgliedschaft unser e» Verbandes«rfokgi durch unser« Organisation eine örtliche Zusammenfassung aller Be- triebSrät« der Retallindustrie, die ihr« llntergliederung nach In- dustriegruppen erfährt(je nach Größe und Ausdehnung der eis- Minen Industriezweig« der Metallindustrie am Orte). Soweit Betriebsräte, die in der Metallindustrie beschäftigt find, einer anderen BerufSorganisatio» angehären, ist mit letzterer «in Tinvernehmen herbeizuführen, um eine«rih-itliche Zusam- man fasse, ng aller Betriebsräte für die gesamte Metallindustrie zu «rmöglichen. Sämtlich« BHriebSrSte am Orte wählen eine Kom- «issto», dt« tn Gemeinschaft mit de?(Ortsverwaltung die Geschäfte der Betriebräte führt. Soweit«ine ärklich« Gliederung »ach Judustrieg nippen vorhanden ist, wählen die Betriebsräte der �einzelnen Gruppen einen Obmann. Die Obleute der einzelnen Zndustrtegruppenräte bilden zusammen die leitend« Kommission Di« Leitung der Betriebsräte erhält eine Vertretung z« den Be- chatungen der engeren Ortsverwaltung/ wie umgekehrt di« Ort«- sterloalturig gn den Beratungen der Betriebsräte. B. Heber da« engere Wirtschaftsgebiet(VerwaftungSstelli) FimruS erfoägt eine Zufal.nnenfassung der Betriebsräte der Me- talliiidiistrie allgemein wie nach Jndustriegruppen innerhalb be« einzelnen Bezirke unter Anlehnung an die BezirkZeinteilung nnd Organisation unsere« Verbandes. Mit der, Erledigung dieser Arbeiten de« Betriebsräte wird in den einzelnen Bezirken einer her Kollegen der Bezirksleitung betr-n-t. Soweit dazu besondere Anstellungen notwendig sind, muß die? geschehen. Dem mit der Ehrung der Geschäft« für die Betriebsräte betrauten Kollegen n Sitz der Bezirksleitnngs-steine Kommission beizn- «den, die von den De!rieb»räten che? Bezirk» gewählt und bei der die einzelnen Fndustriegrvpw'n zu berücksichligen find. j C. Am Sitz de« vorstände« werden die notwendigen Ein« rtchiimgen getroffen, um die zentralen Arbeiten und Aufgabe« d- r Betriebsräte-mter de? Leitung des Vorstand«? zu erledigen. Von den Betriebsräten der einzelnen Fnbustriegruppen Dentsch. landS wird je ei« Delegierter bestimmt, die zusammen den Beirat ifccS vorstände» für alle zentralen Aufgaben der vctriebSräte «lden und mit ihm zu gemeinsamen Beratungen üb« Arbeite« tatd Aufgaben der Betriebsräte zusammentreten. v. Für di« zentrale Zusammenfassung und Erledigung nnd Arbeiten der Betriebsräte all« Industrie«(Hand- und Kopf- arbeiter) fordern wir: t- Eine Vertretung de« Deutschen Metallarbeiter-Berbnude«. � die Behandluua dies« Sraa-« durch da» Lorfwjü.>-» 2. deutsch« S«z-!«ijchaftsS«ndcZ«K Us.Afa" tn Frag« kommen. Die Bestimmung eine« Betrat» au« den Betriebsräten der einzelne» Industrien(analog de» für unsere Organ isationv» zentrale vorgesehenen Beirat» aus de» Reihen d« Betriebs- räte der einzelne» Jndustriegruppen innerhalb der Metall- industrich. Als ei« besondere Aufgab« zur Fort- nnd Durchbildung der Betriebsräte kommt nebe» bex Herausgabe unser« Betriebsräte- Zeitschrift die Abhaltung von Kursen für die Betriebsräte in Be- t rächt. Letztere find örtlich nnd bezirNich sowohl aklaemein wie nach Jndustriegruppen durchzuführen und sollen ihre Fortbildung in besonderen Kursen für das Reichsgebiet«fahre«. Di« Erhebung besonder« vetträz«(obligatorische od« freiwillig«) durch die Betriebsräte ist abzulehnen. Die A-rs» bringung der notwendige» Mittel, wie sie entsprechend diesen linie» für Zioecke der Detrü bSräte i» Frage kommen, erfolgt die GeweökschaftSorganisatto». D« erweiterte Beirat, der sei« Einverständnis mit de» vorstehenden Richtkinien erktärt, lehnt die Zusammensassvn« fc« ve- triebSrüte in etaer besonderen Organisation'Betriebs rätezentrale) ab. Di« gesamte» Mitglieder unsere» Berl-ande» werd«, auf» gefordert, im Sinn« dies« Beschlüsse ga handeln. SsVerkschastliches.| Zmn Kcmlpf fro FriscÄrgcwerd«. Das Darifbertr-�Mwrbältut» t» Friseur gewerbe Im Friseurberuf ist e»«wslich g-tNngrn, wieder zu einem lragsv«hällniS zu ioatmat D« Lohnsätze welch««ro Stretä»»»cht höh-« geworden, betragen al» S-sichnt. em v«- de» ») Herreufriseur« IllS b) SDarneurrisatre 146 Sit, für seuje»«sii vogelrechi« Lehrzeit 145 Ml, �'•�r ohne regei recht» Lehrzeit nach ftündig« Tätigkeit als Geh-tfiN von«uw-u Julie SS Säk, ' � für Haar- arbeit« und-arbeit erirmen 120 Mk., guatifmierte 145 Mk, fl für von Amt Jahren 120 Mk, von drei Jahren 14V Mk, c) kür Haar» eure«nd Tinrichd« 176 Sltt(bei Akkordarbeit tritt von 80 Prozent auf den Stundenlohn et»), g) für jerniK* 106 STX Die LShne für Aushilfe betragen ,90 Mk. für die Stunde a, für Herrenfriseure,-1,30 M. Damen» fri ftute b. So«abend- nnd Sonntag»-?«l�llfe von Sonn» abend» 1 Uhr ab 87,60 VSL LerlanfSpvozente werben mindestens K) Prozent gezahlt. Di« Lohnwoche endet Mttkwoch abend, BöhnauSzastkrug findet ebenfalls Mittwochs jmtt. Höhere Lahne(Terr-rungSzuIc-geu ufw.) dürfe»«n leinem Fache«nd Betriebe auf die Veveinbartrn llÄndestlöhn« herabgesetzt ober in Auvechunng gebracht werbe«. Kürzere Arbeitszeiten, auch in Gestalt ttugeicz M-riogS pausen, dürsi» in keime« Betriebe verLingert Werde». AkbeÄSzeiti Die»rbettSgoit ist hu'gh* ftCMkn Wie im afte» Tarifveriwag: zwei Sin übe» Mittag und für Frichstüib- npd Lesperpausi zusammen ein« halbe Stund«. Dieser T-irifverirag gilt beiderseitig(Jnteveffeuverband der Grvß-Bevtts«ich ArbeitnehmervrrÄind de» Friseur, nnd wbeS) vom S1. Jnnt 1SD0 ab bt» gam 1. Oktober 1020. ottagen»nd Kolkegionen j Am Freitag, de» LA. Inn», abead» Ahr: Groß« Mtofliederverfirmmkung im Großen Sera« da« GewarkschaftShaus«», Sm-gelufer 16..» Der Schsebssprnch km EmzdhmtM. 8» den Germaniasikle» versammelten stch Freitag abend die Angestellten der Waren-, Kaufhäuser und Spezialgeschäfte, um den Bericht über den Spruch bezüglich des RahmentarifeS d«S vom Reich?« l< l>.-its-:> intsterinm eingesetzten Schiedsgericht» ent- gegmqunehme». Will« führte n.«. auch an, daß in de» letzten ein« Gesten angenoinme» werden würde. Dies« Notizen stammen nicht vom Zentrakverband� fonder» wahrscheinlich vom SieichSarbestS- Ministerium. Di« Versammlung war von dem Spruch de» Reich»arbeit»- Ministeriums nicht begeistert, und nur durch Hinweis auf die augenblicklichen Berhältniss« konnte bei der geheimen Abstiu-mung ein« ganz gering« Majorität für die A-n-ahme de» Spruch«» her- "ri werden. Di« Arbeitgeber haften am 18. Juni die Verhandlung»- kommisfion noch einmal zn einer Besprechung eingeladen; fie wMt«n, wie fi« sagten, für die nicht klaren Punkte eine unzwei- deutige Auslegung herbeiführen. Hierbei zeigt« sich wieder ein- mal, daß die Vertreter der Gewerkschaftsbund« e» scheinbar für ihr« vornehmste Pflicht halten, in strtttigen Punkten immer den Arbeitgebern beizustehen, während die Vertreter de» Zentralve» bände» an dem Standpunkt festhielten, daß das Wenige, was der Schiedsspruch Gute» gebrocht hat, unbedingt erhalte» bleiben ninß Am 82. Juni entscheidet sich,'S euch die MMWd« tz« Spruch«igeuomme» Hab«, oder nicht. Achtung Zlmmererk Wegen Richtonerlenuung de» gat& geschlossenen Tariflohnes wird über die Terkzeugf-ima Stack & Co, Bcrli n-Mari«n felde» Grosibcerenstrahe 4L, AvSetinng Modell, un» Fabriktifchierei Ädolf Mltmrrdt und dem SV-Ä»»«»- bau tn Münchendorf deriewen Firma die Spare verhängt. Seat Zimmerer darf dort tn Arbeit trete«. Der Vorstand. Zentral-Verband der F-mmevec Zahlstelle Versin and Umgegend, Engel-llfer 14 i Der Stencrabzuz nsd sein« Wirkung für die AngrZteMem lieber dies» Thema wird in einer Versammlung aller BelrieoS- ritte, Auzestellteniäl«, Betriebs obleute«nd aller FunftiOnäso Afa- Verbände nächsten Donnerstag, des 24. b. SR,«w~ 7 Uhr, im KriegervcreinShauS. Chausseestr. 04, Reck'iüau Ntchard Becher sprechen. Der K�tra.t gut«tTS aus dem Gebiete de? gesamten Sieuerweseu». Die Betrieb».»nZ VerbandS-Veri reiungeu der Lngestr.ü-.u, die in Afa-Necbänoen organisier! sind, feien schon jetzt ans diese ho�lüchliü» Versamw lang cniftnerlsam gepmcht. -' Aus de» LtganiWonen. Refteeutiimen-Kurf'!». Des Kursi» da» Senossen Jenssest «och«m den drei komiuer-ben Dl«n->do?-s statt,»l« GesesiiNNM, S« w be» letzte« Ws�.'a vc>i> der Tetlnobin« abgetzalter, mitbin, foll-en dt« drei eldeud« roch da«» stch u« dt» wichchM» liwetNW» über Eozialisieni-lg haudsii._____, De« tloifchuft der kiutdecfchichdu— itfllWi triff» sich dem Ki. d. M, mittag« von 1-8 Uhr bei Paul Hoffmem� DeolM 0� Gubener Stratz« 5, zur bewajte» ll!«ri-�lmnd»Hi» dt» Ii Derlwer Sist.-itüe«tagekche« sind..,... Sektic u P-ost mW Teftg-ftWi Stwst«« 8 Atze i, so.'�r-d m L»»» len verscnumüunge»! Ioschftr. 7 bot P»,o»,lrih Berich lflr. 14, DlW>> loser Sie. W. Eckolitzer GU. K btl Schade, CharloUeubur»«mfd» Fried rich-Aluh« 46 bei Tb-eteil.-- 8. Distrikt. Di««rwriierie Decsd� lltzrnez flrid-t Slcht ww sonst üblich bei tt! ätsch, dvi H-ils«. Vötzowstr 8. Mx.ntc>g 7 Uhr statt. Die O bleut« Stt gugrndkommWett sich«» Montag um 7 Uhr b«I Dryg». Acnowalder Platz, EcS« woidenb-vger St-utz». Er. schewen oll« gewählten Funktionär» dieser Kommission ist Pflicht. ReuKSlta. Silo �ilg.>'! om-m ssior, Monwg l! Uhr bur?» Sitzung mr Pmtetbureon, Arckiaritr. S.—«Str. und Geworkschaftskomm-lsio«. Di«nstag 7 Uhr wicksiis« Ntzuu» Ui Äemwecker. �fsiwöiUwrich» Etoatze. Tcki» Tellstrahe..... � � Llchio-ibr-iZ. D-chmt« Vllb-mgok»mmlsstos«». �rdm«««n Volks!l.-ste Sitzung Dienstag«drud TJ< Uhr im losti ßasrptstr. 8.„_-. Weitzens««. Da« Wchlbureca besirdet sich v«l lliiaschch Verl««« Allee 261. Eck««r-nstratze(Tel.: Keibense« 228)... vorsigwald«. Unser« G«noss-n t-efsen sich zum Negeabn» o« Ben. Be-zrwo«n, ncchniititvj« 3K Uhr. bei Äottschach, Ernstsir.�1. Vewerillcbafb«««nd RtztrSoonnlssion Verl!». Sitzung der Qule-nr Dieneiag 7 Uhr bei RSHrw», Nen» Fiiebrtchlir. 1 ft4r«U l'jchsi. brück ch. de- VerelnZkaleNder. Fentrale der v«tr?«dsr!tte ssvetrieb-cR« der Staat»-«nd Komw» nalen BrhSrden mri Insiwrie). Montag« Uhr Polwersmmiilv-ch» der Schuianla, Wriinmelsterste. IL. Bericht über di» verhaadinngen mit der cgewertzschoslskonnnissioit. Wohl der Delegten«, zur S-n«« valverscmrmiunz,— iöririetsittt» dar Cjiu.jrtrtfch ssi, Vntergrnpp» 1- Montag 6 Uhr V�rsawmlung w S4h«Ntz»f«l d—«»Szu»>-«tch SL\tgi sirstz« 24 lll. Togeoordm-ng wi« r�tstäzelch. m m�, Betriebs rät« der gr�isischea L-idusirle. �teenckog t nhr W« Saal 4 de» Dswerkschoftshaus««, Engelusir 1b, Vollveriumm.nig, bricht über di« TtnigonzooechandkMch««. Wahl M» Delegteri«» pU b-oneraloerstomnlung._. Zentrolverdaad d« Angestellten. Fachgnrpp« Ii g.(»elmchtung� Körper»� Vronzo- und MstocklnxnensobrkKotton) 7 Uhr tm Ort-tburean» Bell»�I!lian->uStratze 7 KD- Fachgn-PP« 2 a fMaalstraisangestelUe und«Ifekräst»). BH Uhr, flwnwterfSfe, Tel>o««r Str. 1/4.— Fa»-i ccumh! 8 b st??-bitlonsangesteMe) B.-kieb»rStet Funktionäre! W.ch- tio» Besprechung. 7 Uhr, bei Bäke«. W-bersirotz«. mit de« Funkiw- -taten der Ztollkntscher und Irg d« ÄIQ-V.chie.. Verband der Faibrikarbrit««. Für die tn Parflinf-ibrik«« beschuh tigten Kollogen-in!, Kolleginnen Montag<47 Uhr in der©chinowM d* 128. Cemriiw« schule. Annensir. 1b, äuherst wichtttze»-»»chiwetf««»» lung. Miigliedrl'nch legittmiert.....»... m, SSietecocr-�oid lllroh-Lerlln, Gruppe Korben, AWnling* Ug».■» neraioerstmnalu-i« i* d»c �Susuttri SSnigstud»*, t \ 1 DeBWr NekMNWler-VerdavS •"T/jIW*!«»»« Orrlht M.Si, Ui-.:ie>lfH>*||e 83.S5. MU b»it vorm. 8 nt't Mo nach,» V«euf»a»!g»zZris,n. ! X nn na; L lw>»,»,«-» lorifofcScwt. Ä«. L. tKcmfeioanc-'I�en�iien.■ 2.«»r?ch!»d-s«s. Sertanii 1«: kmniSt- a. StsatsiriM"""'S""' IohanniSftrns?« 14/15;n. Msutag, d?n 21. Juni 11)20, abends G Nbr, im.Großen Saal" der Andreas-Zestsälc, AnvreaSstrage 21: WWMMtze GenMimsWAlmg Mmtm uns»?a SmeiÄtSsÄSkü dr�Miis. ßWMC! 5Ncmpizcr. i Am•Swniwtrtiofe den 2.J. Juni 1580. sfer-i?» 8 Uhe, in A»», r, F» st s ä l,». A'-b-rsN. 17. onnaff. SteUuttcl«ahme zum AKiauf des LohntarisS. .x, ,1 Sämtliche Delezierten aus den Gemeindedetrieoen sind verpflichtet, «chlWKt,?««sc>'-nen.— Tclegiertenlarte und Mitgliedsbuch legitimiert. Die Oittlverivattlmit. üMrsr?«?? Xm 17. Juni verschied j 1 nach kurzem, schwerem Leiden unser lieber Kol- Icje und Mitbegründer | der CJenossencchaits-| | Tiüehlerei„Ideal*4 Rslnfeslil F�t im Alter von 40 Jahren. Ehre seinem Andenken! | Die Kollesen der Gc- □o;se«ischaf(s- Tlrch'e- rel.IdeeT NctikdllR. s§ i Die Beerdigung findet m Dienstag. Dauisciisr l-ielalii;t-äi!6r-Veriiai!l Vcrwaltanzgatelie Berlin. Wkiasiaz SithKifeai *<* Hitatfnte, tUfsa&titn und«Arbeite r!>»»en. TaHeeerdnung: 1. Borteng. S. Vrmichen- A>»�e»»>ch»tr.>n. g. Perlchl�ene». Tiitglledeluch legitänlertl SAÄWuei! Z—z!I!ir. Wildß a Am T-tetHttsksfi, den 84. Juni, nachmittag« IVi Nhe, �im.Dreedaar Darte n", Dresdner Str. 4S c. Vrauchett Bersatttmlsr . der Geld- und Tilbecarbeiter. Dl« TagesordniUtg wird in der Dersnmwlüng d«. Arn»! gemacht. Di« Ortsverwaiiung. i-Ä Dieneiejd den 82. Juni, abend» 7 Uhr» i B ers am in l tt n f! Ubx in k«e vatterle. und«timente.Jndustrle beschZf« , tigie» Ksil»<»n und«»lle«n»en Im.Tsweclilchafiehau»", Tngewier IS lSaal VI. Tageiordnnng: 1. Dericht der Kommt sst»» ßber HU verband! tingen detrefl» der Teue.ur.ZijuIage pnd de» Daeis, 2. Dtslmsston. Dlenstaz, den 22. Juni, oachnrMags 4 Uhr, V anchett-Versammlttng «et in der SÄdschrnnk�idufiri» beschilsttgten Ketlegen iid d«t Aula-des Schiller-Lyzeunr«. Pankstr. 14, Eing. vöttgelstrahe. fi Doge sordnung: 1. Etellunsnrchm« jrtr Des». Jftrnosjiiipfie. 2. Kündigung des latiföettiag»». � Zirnnchenenselegenheuin, 4, verschiedene». Ohne Mitgliedsbuch kein Autritt. �entrsle: ikrlin C, Neue FriedricL'str.«ja, Ecke Könijfstr. Zweiggeschäft: Krausenstr. 12, Ecke Chsrlottenstrasse I (Ectjteö'Zt)atü et leinen Dil. JS.00 Hetmel/utter, wo cm erat M. 22 JO EiSBögsrn-Afirflieliultör j W®st€«|t»ffe Hansels RoSliaar. Priederisquaütaten D a, m enluttcratoHs®ai'n un4 Seids. -J" iJ X r u I. I.«. e 3 1 U I S. V nnerreirt[e Auswahl. Tressen und KaSofe Or Kostüme. GIQUkoblon fflr BQgeSeisen« >» Dknowch den 28. Juni, abend» T bei Sems, Schlegelstr. C, Uhr. Gkancheu-Versammluttg der Suszugsmonteur« und Helfer. Doge s o rdn u n g: 1. Bericht von der verhand- lchioekonmnssion. 2. Brascheiumgele-genheitsn. 3. ver- 1£ schied«;?-. Ohne Mitgliedsbuch kein Zutritt. LüdSlöksz» I hkunieQ-Etiquetts .'j B4(»l»>a(ien«. tM« I rtttrtt'.tt* I KregeaMSIre I G ncrtliicr I. fjfej Gr. Znsrhneldesch fren| l'.Hfkt*. tlatL Ml.| tj*1j nfiieibürtUa| KIcliUrkdecL B&sten mit norateUiiarein Fuss. schncHate Anfcrtizanr, Stm Nonieg, den 31, Juni, abend» 8 Uhr, 8» den„So p h> e n- S ä! e a", Sophienstr. ITßS, StycBi kr rrwitntd! MMsM« Zutritt»us gegen DorjeilN'ng der gestempette« iegittsurktsn.'karl» und de» Mtgliedsbuche». dl« Dienstaz, den 22. Juni, abend z 8 Uhr. im veiauslaal de» Saphien-Lyteum-, Züeiumcii'tar» s-ah« IS. Konferenz der»»arblichen Vertrauensleute.. Titaieserdun-ng: 1. Derbandsasgeisgenhekt««. t, 8?Tf9f»'fcjnes. Dl« Ortsoerwalwng. «chdangi Achtung! ßMebsrLtt tot Grephifchen Zuövstüe! Disssta«, den SS. Juni,»«h-nittag» S Uhr. l» Enal* des„(5 e to e r k sch of t» h ou f«»" Engeluser 15, � o l l V e r s a m m l n n y � ailsr iet dera?eblung»n. 2. Wehl von Delegierte» zur De- »rraiversoinmiung. 3 D-lschiedencs. Zu dieser üuherst ivichiigen Beisammlung«rmarten «dr da» vollzähitge Erscheinen aller Betriebsräiel Vr«rhlsche» Ko-.t-ll. Tie Släte-Zeutralen. gvmlllcli« fabrllcst« La«er Ketten 15—. ka!:r.esek«NM lieLe8m'öfi'!Z.FWe!ik«lmLiler »It Baeux-alNl fi�h''' B>4! da» Stick& B*ö" CS30 LuftsohSauolie.. 25, 30, 35 ßOO! Lcutd oken SS, HO, 120,«» Sohl«achp*rfan.ln-n.»ocläRd.,S'.flck2i:S Fuflpumpen 30 51. Rahmenpuninen 10 M. 20.—. 30.—, i8.— 51.. LenKstantren 10—45 51..»»spannle rilnter- nnd Vorderräder. Stack 50 51. I�eue ffahmen, lonpltit 200 51. Pedale. Paar 35 5t. 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Oenosse Friedrich Bcrremann Die Heisetzung findet| am Moutfur. den 21 6.! snf c'em BersiKwalder) Friedhof, nachm. 4 Uhr, statt. Rege Eeteülgnntr er- wartet Der Varslaad. Danksagung. FQr die vielen Bewofde ; anfrfchtlgcr Teilnahme j | bei der Einäscherung: n«ein es Heben Mannes.{ des Ocwoxkschaftsan- rrestelltca Erich I.«ack,; sowie för die bcrzJlchen Kranzspenden säten wir! allen, besonders den An- i froste! Itcn d. Bet.-Vcrw. j des deuischcn Trans-, portarbeiUr-Verbandes,' sowie den SÄntjem nnd> Redner de« Wahlver-, ein« nnd den Mietern 1 | des Hnuses Docsestr. 6. I unfern herzlichst. Danic Z !■'Äfrpf 5»r HWerii�Wac Emilie l�ick. Todes- Anseiga* Den Kolleffen xur Nachricht, daß n.�ser Koflete, der Metallarbeiter Fri£drieh Bersiemaan, Dorsi�walde. Neue Ernststr. S, am 16. d. M. gestoibtn ist Die ileerdgung findet am Montag, den 2t.€. 1920,' nachrniltaas 4 Uhr. von der Lcivhenha'lo i-.s Boislg- waMer Friedhofes in Uotsigwaide aus statt Rege Dcielliguog wird ervanet Rachpuf. Den KoNexe» zur Nachricht, daß folgende M!- 1 gfleder gcstoiben sind: der Alascblnenafbciter Hermann Bahr, Berlin, SchweriostraBe 5. ..-as 10. d. M., nt' Schlosser Wilhelm Löchow, Tempelhof, Werdtr Str. 27. *M 14. d. M.. der Metallarbeiter EhreMrsad K&nn{cl«e, Derlln/Taborstr. 15, am 15. d. M, die Arbeiterin . Ksria Ladzikcwn�I, Berlin, Heidenleldtati. 18, am 17. d. M. Ehre Ihrem Andenken I Die Ortsverrraltuns. irler IdHitlltil KüfllK-System li8i)!�r.l8JÄtÄwJ5 Sprechstunden 9—12, 5—7 Zahaziehen mit Bctaabiug3 ÜU Plomben, Mnttrlal; C»m»< PiiBt«..... 3 HL tnttf-iiuchiH-W»«'.«.. 5 Z imaliPthf�aj�oBl» I fialMiMiiDK-ritime.. I Wchn-ibj#..|t{««H kt'atW M-tfso; IC Isnt. j) oiet E Üe dil'iflf MUel Wir liefern auf bequemst© Teil- zali!un.T zn bedeutend horabge- «o.rten Prclgcn kompl. Wohnunzs- elnrlchtungen. Einzelmöbei. Oekaufte Möbel können kostenlos lagern. Gebr. Kassner, | BQlowstr. 6, am Nollen- doriplatz. MSÜiffrsrne und Seiden kanfe jeden Posten för eig. D-dJirf. Zahle höchste Preise. 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AU-Papier, ultea epbnS'ltas Panier, Z.itansen, Zollsihtiidaa, idäcker, Skript wre« etc. lauft ja tzöchfiea t