EknzeZpreks 30 Pfennig- 3.?ebrgang Senntag, öen 27. 3unl?g20 Vit.»»U'ett- ra.timiito«, Sonntags und montags mir-inm-l. Uir Sttiuspnis Mir. igt Mi rcifr■■■fluni ms int r Orto''• i'ft'm 10.00 i'l, im «Knaus �aHt-m, oon Mr 5("Mtion selbst atgrboll 8.50 m.<ür poftbfma npMnm fämllldjt poftansta trn ffstcstungen tnlgtgfn. Unter C-uc b|N!> l-itoarn für 1 rutfch- umd und(Drflcir-i.1i!«.',0 III, ür das ubricte Au» and:i.50 r:. z'rSrliib Doluta« aufichlaa, per Slici für Deutschland und(Destcrrcich ZO.OO m. NrdakUon un» l�vasitinn: Brriin«W.»,?o,iisi>iiucrdaiiim 1911/. niernspiecher: Ann Norden 8SS— S« uud 976». Nummer 2�S> Ssnntags�usgabe Die achtqespnltene Nonvareillezeile oder deren Nnum kostet 5.— Mk. einschließlich Teuerung'sz.sch'.ag. Kleine Anzogen: Das so �aedruckte lvort 2.— N,k� jedes weitere lvort l.:.0 Mk., einschließlich lte ervngszusch ag. taufende Anzeizen laut Tarif. Familien- Anzeigen und Stellengesuche 2.20 Iftf. netto pro Aeile.' Stellengesuchs in IDortanzciaen: das fettgedrurkte Wort il.50 Dlk� jedes Veitcre Wort- illf, ?;?Ueri,teu-Ak»tei»nnq. Berlin NW. 6, �.4ß „Freitiett--vmhdruckcrei Zentrum berliner■Organ ber Vnobbänßfgen SoMbmofratie OeiOJibtanba Neue Ssieusive gegen die Voleu. Tie parltülische Schllchluugs orduNUg. Sozialpolitik läßt sich nach den Mitteln, mit denen sie chr Aid zu erreichen trachtet, in zwei Gruppm teilen. Die eine Gruppe oder Art sozialpolitischer Gesetzgebung nm- faßt den A r b e i t e r s ch u tz. die andere bezieht sich auf die Lohnpolitik und den Arbeitsvertrag. Ter Ziveck jener Art von Gesetzen ist der unmittelbare Schutz des körperlichen Dnseins des Arbeiters vor den Verwüstun- gen des Fabriklebcns durch Sozialversicherung und Ge- werbcaufslchti Arbeiterschutz soll direkte Hilfe oder Beihilfe des Staates oder besonderer, unter der Aussicht der Organe der Gchetzgebung und Staatsgewalt stehender Körperschaften zwecks Erhaltung des Lebens der Arbeiter sein. Die zweite Gruppe von sozialpolitischen Ge- setzen beginnt in Deutschland mit der Einführung der Koalitionsfreiheit durch die Gewerbeordnung und endet mit dem Versuch, die Koalitionsfreiheit a u f z u- heben durch die.Schlichtungsordnung' des Herrn Schlicke. Bis zu diesem Gesetzentwurf war es der we- sefiUkhe Ztvcck dieser Art der Gesetzgebung, die Selbsthilfe der Arbeiterschaft frei zu machen, um danach den entstehenden Organen der Selbsthilfe, den Gewerkschaften, die Begründung und Gestaltung einer�,Arbeitnchmer"» Lohnpolitik selbst zu überlassen. Tic Beziehungen zwischen beiden Arten von isozialpoli- der im Arbeitsvertrag gegen Lohn verkauften Arbeitskraft verbunden ist. Ihr letztes Ziel ist denn anch völlig gleich, sofern man über die weiteren politi- s ch e n Absichicn hinwegsieht, die die eine oder andere Rc- gierung oder Hernschastsforin oder die Arbeiterklasse selbst mit bestimmten sozialpolitischen Gesetzen verbindet. Diese Absichten können natürlich ungemein verschieden sein. Sie pendeln zwischen dem Willen der Arbciterklaslse, die Sozialpolitik zu benutzen zur Stärkung ihrer Kamps st«llung gegenüber der bürgerlichen Gesell- schast, und dem VersuchreaktionärerStr ö m u n- gen, die Sozialpolitik zu einem Mittel zur Unter- d r ü ck u n g oder mindestens Einschläfcrung der Ar. beiterschast zn gestalten. Die gebräuchliche ideologische For- mcl für die Zlvccke der Sozialpolitik aber, deren allgemeine Anerkennung teils ans die Forderungen der Arbeiterschaft, teils auf das Bedürfnis der Unternehmer für eine gesunde und leistungsfähige Arbeiterschaft zurückzuführen ist, ist der Diskussion über das Thema führte immer wieder zu der f*? Jf...1. V...___- i r lf i.f. I~T-Tv �" W. �.*11»•' CO», mrtrt hi.-hrtv-.... �...C �.... „Schutz de«-wirtschaftlich Schwachen', woru iler man bisher trotz allem Geschrei der„notleidenden Industriellen' doch noch imnier die Arbeiter verstanden hat. Diese von wohlmeinenden Sozialethikern entdeckte und von gefährlichen arbeiterfeindlichen Demagogen gern benutzte Formel kann zwar irreiührend sein, aber wir müssen uns doch an sie halten, wenn wir den sozialpolitischen Go'etzgebern auf die Schliche kommen und den Abstand zwisrfwn ihren Lobpreisungen und der Wirklichkeit erkennen wollen. Direkte Eingriffe des Staates und seiner Organe in die Lohnpolitik— etwa durch Festsetzung von gesetzlichen Mindestlöhnen— gab � c3 in Deutschland nicht. Auch in bezug auf den Arbeitsvertrag beschränkte sich die Gesetzgebung auf die Anordnung einiger allgemeiner Stornien, die jedoch keineswegs absolut bindend waren, sondern der privaten Abmachung den freiesten Spiel- räum liesten. Anch die Einrichtung von öffentlichen Schlichtlingsorganen für Streitigkeiten aus dem Arbeits- vertrag ist kein solcher Eingriff.- Bei der Festsetzung der Arbeitsverträge und Löhne bewegen sich die Gewerkschaften —theoretisch— völlig ungehindert. Die Gesetzgebung, die da? Koalitionsrecht gewährt und dadurch die Bildung von Arbeiterkoalitionen fördert, wirkte nur insofern mittel- bar ans die Gestaltung des Arbeitsvertrages ein. als das durch die-solidarische Betätigung in den OrganHatronen gesteigerte Kollektivbewubtsein der Arbeiter un hestigsten Kampfe gegen den Widerstand der Unternehmer allmählich zum kollektiven Abschluß d es Ar- beitZvertrages. zum Tarifverträge führte. Mit der neuen Form des Dertragsabschlustes entwickel- ken sich selbslgeschnebene Gesetze für die Durchführung der Verträge und eigen- Organe zur Ueberwachung der Durch- sühruna. Auf der Grundlage des Kampfes und des »öllia freien Privatvertrages entstanden hier festere Normen für den Arbeitsvertrag, als die Gesetz- aebuna sie bisher zu sefatsen vermochte, upd bald taucht« der Gedanke auf. den Tarifverträgen gesetzliche Der- Kindlichkeit zu geben und ihren Abichlub an gewisse össentlich. rechtliche Voraussetzungen zu knüpfen. Die Schwierigkeiten der Materie lieben jedoch alle Beteiligten immer wieder von diesem Gedanken Abstand julwien. Äede die drille polMe Arniee geschlagen.- H. N.$ o a u, 2fi. Juni.| Die seit einem Monat ständig angekündigte grotze bolschewistische Offensive, die dann jedesmal wieder dementiert wurde, scheint nun. mehr mit dem gestrig«, Tage tatsächlich auf der ganzen Linie eingesetzt zu haben. In dem amtlichem Moskauer Bericht heißt eS heute, daß in. folge deS EingreisenS der rnssischcu Kavallerie in die vorderen pol» Nischen Linie» folgendes Ergebnis erzielt fei: 1. Di« 2. polnifilte Armee ist außer Gefecht gefetzt. 2. Die dritte Polnische Armee In der Gegend von Kiew Ist von ihren Hinteren Verbindungen abgeschnitten. Z. Die 6. polnische Armee in der Gegend von PolonSk hat ln ihrer rechten stlankr die Stütze verloren und ihren Rückzug bereits begannen. Ausgehend von dem Einbruch in die.polnisch» Front hat die russische niederschmetternde Offensive auf der ganzen Front be- gönnen. Die 2. polnische Armer hat auf die Gefahr hin, ganz in unser« Hände zu fallen, ihre Konvois, Depot« nnd Lager ver- nichtet. Ihr Rückzug ist in Flucht auSgeartrt. Ein Teil der Armee ist in unsere Hände gefallen, ein anderer Teil hat sich über Felder und Wälder zerstreut. Dem Rest gelang e«, über Komposten sich einen Rückweg zu bahnen. Jrdensallz existiert die 3. polnische Armee nicht mehr. Die ganz« Gegend von Int?(?) ist von brennenden Konvois und Autos aller Arten erfüllt. Wir haben 70 Geschütz«, 250 Maschinengewehre, uage- zahlte Gewehre� und Kanonen erbeutet. Gegen- wörtig ist die V. polnisch« Arme« im Rückzug begris» f r n, die 2. polnisch« Armee hat sich zurückgezogen, um sich zu er- gänzen. Tie 3. existiert nicht mchr. Die rote Armee marschiert auf der ganzen Front vorwärts. Sie hat die Linie Awrutsch In. tat in— W imm ha— M aika überschritten. S:gen dle ll�erslLtzung des polnischen 5?ldzNgeZ. DaS Westsuvapäische Sekretariat der Kommunistischen Internationale erläßt an die Proletarier aller Länder West. europaS einen Auifruf. in dam zurWerhinderungdes Transport? von Waffen,■ Munition und He« re sib eda r f an die oepen die Sow-jetrepuAik kämp« senden Heer« Polens aufgsfardert wird. Es heißt in dem Ans ruf: Aibeiter, Arbeiterinnen k Folgt dem schönen Beispiel, da« Euch Ächeveste-vn uoed Brüder in Trieft umd amberen ita- ti«nischen Städten gegeben! Faßt die nämbchen We- schlüss«, die die besten englischen Gewerkschaften gefaßt und durchgeführt haben. Haltet alle Transport« an, voie benon Ihr wißt oder vormutet, daß sie zur Hntevstührnig d«S polfl mischen JelvziigsS dcstiminii sind. Wcht ein Waggon mit Mordwerkzeug, Kleidung, Stiefeln usw. für die polnischen Truppen, mit! Werlzeugina sch, neu für die mit Hilfe des französischen iiwpitalS «nitsiaiebonen polnischem MunitionSsabrilen, darf die Gvenzei» Eures Landes überschreiten. Die ArlbeitSmittel, AUbeitSlräfte' mch VvrkehrSeinrichtungen dürfen owr oinom Zivccke dienen: Lebens- bedarf zu erzeugen, der dem Elend der oobeiteckden, dar- vondcm Massen steuert. Der Aufruf sogt zuim Schlmß. daß den vereini-gten Ka- pitalisten die Macht der einigen Proletarier stegensibergestellt werden nisisse. Indem die tvesieurapäi» sck>en Arbeiter den rufsiscl>en Brüdern und Schwestern! helfen, verteidigen sie ihre eigenen Interessen. Em im&e- zlioungeneS Näterußland ist ein Unterpfand für den Free- 'den nnd die Freiheit aller Völker. Die A5umung der nkukraken Eine beulsche Note an die Fricdenskonftrepz. Pari», SS. Juni. lHavaS.f Der deutsche Geschäftsträger in Paris M» h e r überreichte dem Sekretariat der Friedenskonferenz am Freitag nachmittag ein« Not« der deutschen Ne gierung, in welcher von den Alliierten eine Verlängerung der Frist verlfliigt wird, die Deutschland zur Räumung der neutralen Zone ge- währt wurde. ES wird darin erklärt, daß es Deutschland».»möglich ist, diese Zone bih zum 10. Juli zu räumen. Diese Note kreuzt« sich mit den drei Noten der Alliierten, dir am DonnerStag dem deutschen Geschästsiräzer überreicht wurden. Ueberzeugung, daß die Hindernisse schier unüberwindlich seien. Der Fehler war nur, daß man. abgesehen von poli- tisrhen Bedenken, die auf allen Seiten, beim Staat, wie bei den Arbeitern und Unternehmern bestanden, die Schwierigkeit nur immer darin sah, daß die freie Entwicklung des Tarifgedankens noch nicht genügend fortgeschritten mar, um gesetzgeberische Bindungen ertragen zu können. In Wahrheit liegt sie darin, daß der Versuch, das Problem im großen Umfange zu lösen, darauf hinauslaufen muß. dem auf privatrechtlicher Grundlage entstandenen Tarif- vertrag öffentlich-rechtlichen Charakter zu geben und ihn damit in eine seinem ursprünglichen Wesen völlig fremde, lfeinem Gedeihen absolut unzuträgliche Sphäre zu versetzen. Die Lö'ung des Problems bis zu einem gewissen Grade. der noch den natürlichen Bedingungen des Tariftvesens entspricht, ist leicht möglich und ist erfolgt durch die be- kannte Verordnung vom 23. November 1913. Die Schlichtungsordnung macht nun den Versuch zur Lösung der Frage im großen Umfange. Und'sie macht Jwbei den entscheidenden Fehler~ ihre sonstigen Nichtswürdigkeiten haben wir schon zum Teil gewürdigt—. daß sie die Grundsätze, unter denen privatrechtliche Verträge zustande kommen, schematisch auf den Tarifvertrag als öffentlich-rechtliche Angelegenheit, zu der sie ihn macht, überträgt, indem sie beide Kontrahenten des Avbeitsvertrages, Unternehmer und Arbeiter, gleich behandelt. Sie fordert von beiden die Anrufung-der Schiedsorgane und die Unterwerfung unter ihr« Entfchei- düngen unter absalut gleichen Bedingungen. Wir haben schon kurz auf diesen MangÄ(oder ist es Niedertracht?) und auf die Folgen, die er für die Arbeiter-- organisationen haben muß. hingewiesen, aber wir glauben! ausführlicher werden zu müssen,-um verstanden zu werden. Der Tarifvertrag ist ein reiner Privatvertrag. � Daran ändert nichts die Tatsache, daß er für einen großen. Kreis von„Staalsbürgern' Göltung hat, denn die ver-: tragschließenden Organisationen handeln nur als Beauf- � tragte von Einzelpevsonen und bis vor kurzer Zeit wnr es sogar jedem Angehörigen dieser vertragichliesiendeu Orga- ni&tiouen vwalick. für ic-tiea Teil i i iod«u Lalle von dem Vertrag zupückzutrelen, ohne daß rechtliche Nachteile jiük ihn daraus entstanden wären. Als Privatvertrag ist der Tarif mir mögllich auf Grund der U e b e r e-i n st i m m u n g beider Vertrags- Parteien. Darum ist es natürlich und seldfwerständiich, daß die Derlra-gAdöstimmungen völlig gleiches Recht und gleiche Behandlung-der beiden Kontrahenten vorsehen müsse. Der Tarifvertrag bericht-daher auf-deui Prinzip der Parität. Anders ist er als Privat- vertrag nicht deckbar. An diesem Eh-arakter deS Tarifs ändert auch die Ein» richtpng von staatlichersei lS organisierten S ch l i ch t u n g S» stellen nichts, die die Aufgabe haben, die Asibeitssireitig- keit zu schließen und kollektive Aibeitsverträge zum Ab- schluß zu bringen, solange die Benutzung dieser Stellen und die Unterwerfung unter ihre Entscheidungen dem Er- messen der Parteien überlassen bleibt, die l-tzlen Endes den Vertrag schließen und allein für seine Inn«!- -Haltung bürgen. Auch das Recht deS Staates, die abgeschlossenen Ver» träge für allgemein ve rb i nd-l ich zi, erklären, be- deutet keine enficheidende Veränderung des ZufdandeS, in den, der Tarifvertrag Privatverlrag ist, i denn. auch j;sit bleibt der ohne staatlickien Eingriff,-lediglich aufGrund privater Verständigung abgeschlossene Vertrag dos Primäre, der staatliche Eingriff, die Verbindlicl)- keitSerklärung das Sekundäre. Der Staat begnügt sich in diesem Falle da-rnit, den Wirkungskreis der Minochuugen der Vertragskontralienten auszudehnen und die Nechisficher. peit des Vertrages zu erhöhen, ohne auf die Gestaltung del Vertrages selbst Einfluß zu-nehmen. Völlig airders wird-das Verhältnis, Kenn die Organ» der Staatsgewalt das Recht bekommen, einen Zwang auf dieParteienauSzuüben, teils zur Herbei- -s üh run g von Verhandlungen vor einer staatlich sanktionierten und mit großen Machlbefugnissen ansgestatte» teu Schlichtungsinstanz züvecks Hepöeisuhrung einet» kollek- twen ArbeitKvc-rlwges. teils zur Herbei führnug-der Unterwerfung der Parteien unter die Entscheidungen der Schlicksiungsorgane des Staates. Schließen bkide Gruppen, llnternehmer nnd Asib-itee, aus freiem Ermessen einen Pr-ivatvertrag, dann ltab�n beide ehiaudex teUütverlläiidiUch. al» ateicklln-'-�« Kontrahenten gsgenÄher. DM man indes öffentlich recht- liche Bestimmung erlassen, die die E n t s ch I u st f r c i- heit der Organifationen aufheben und die Bewegungen der Korporationen unter dem Zwang eines st a a t l i ch e n Gesetzes st e l l e n, so kann der GesetzgeHer dahei nicht stumpfsinnig ausgehen von dem für den Privawertrag gegeHensn Prinzip der Parität, sondern er must anknüpfen an die natürlichen Be- wegringsgesetze, denen das Leben der Korporationen in der g e g e b e n c n U m w e l t ans sozialen oder anderen Gründen unterworfen ist. Unterwirft man das Zustande- komunen der Verträge dem Gebot der Staatsge- Watt, so must man ansgohen von den Grundlagen, die die hesteibeude Staats- und Gesellschaftsordnung den vertrag- Wiestendcn Vcrcinignngen bietet. Die soziale Umwelt aber, in der die Gewerkschaften und Untcrnch'merverbände existieren, beruht auf der k a p i t a- listischen Wirtschaftsordnung, die die Gesell- fchaft in Klassen mit einander imdersprcäienden Interessen tntb»ng-Ieichem Kräfteverhältnis teilt. Eine auf Parität beruhende Gesetzgebung, die die beiderseitigen Organi- jsvtionen, die geschaffen sind, um die gegenseitigen Kräfte zu messen, formalrechtlich in den gleichen Nahmen m spannen sucht, ist ein Teil der blödsinnigen �.dee, daß d.ese widersprechenden Interessen und ausein- cmderstrcbende Kräfte unter einen Hut gebracht, auSge- gUchen werden können. Bei bürgerlichen Sozial- reforme rn, die von dem Prinzip des In�erestenans- gleichs ausgehen, ist diese Auffassung verständlich. Sozialdemokraten aber sollten darüber einig fem, daß solche Gesetzgebung zu einer schlimmen Benachteilig n n g der Arbeiterschaft führen must, dast das Prinzip der Parität hier Anwendung f i n d e t, u m b e r A r b e i t e r s ch a s t z u s ch a d e n. Bei voller ss r e i h e i t der V e r t r a g s ch l i e st u n g wird �7 in der Theorie— die aus der gleichen Behandlung der� beiden Kontrahenten im Vertrag entstehende Benachteiligung des einen, schwächeren Teiles ausgeglichen durch die Freiheit der Entschließung, gegebenenfalls durch das Messen der Kräfte im o f f e n e n K a m p f. Gier- bei wird das gegenseitige Kräfteverhältnis in jedem Einzel- falle von neuem festaostellt und auf Grund dieser ffest- stclliing erfolgt der Vertragsabschlust. Schon die Möglich- keit des Kampfes wirkt in diesem Sinne remilierend. _ Wird die Freiheit der Entschliestung und die Möglich- reit des Kampfes anfge hoben, wie es durch ein Gesetz pach dem Muster der S ch l i ch t u n g S o r d n u n g geschehen ivürde, wind die Kraft der Selbsthilseorgancs�tionen der Arbeiter gebunden, so wird das soziale Kräfteverhältnis jpvischen Arbeiterschaft und Unternehmertum mit seiner ganzen grasten, durch die kapitalistische Ordnung bedingten Ungleichheit ungehemmt wirksam. Darauf must sich eine dauernde, bei jedem Bcrtragsabschlust tmn neuem wirkende Benachteiligung des sozial schwächeren Teils er- geben. Ja noch mehr: Unter solchem Gesetz steht die Arbesterschast beß gleicher Behandlung und Wertung ihrer Organisativ'ien in den Verhandlungen stets der v e r- einten Macht der Unternehmer und der Organe des Klassen st aates gegenüber. Die Unparteilichkeit der vom Klassenstaate und seinen Organen gestellten entschcideirdon Schiedsrichter ist eine Miktion. Die Arbeiterschafr wnist daher die schematisch« Ileber- rragung des Prinzips der Barität auf diele Gesetzgebung konsoguent ablehnen. Den Gewerkpkasten must die volle Freiheit der Bewegung und EntMiestuna er- halten bleiben. Will der Staat den Abschluß von Tarifen �fördern und die Schlichtung von ArbeitSstveitig-' feiten möglich machen, so mag er das bestehende konfuse Schlichtungswesen von Grund auf ordnen und s y st e m a t i s ch o r g a n i s i c r e n, aber er soll die Finder von der Koalitionsfreiheit lassen. Die Benutz n na der Schiedsorgane und die Unterwerfung iunterihre Entscheidungen must in d a S freie Ermessen der Arbeiterorganisationen g.«- stellt bleiben. � Dieser verbastte und verächtliche Name wird wieder lernt/„Der frühere NeichSwehrminister Noske," so wird halbamtlich gemeldet,„ist zum Oborpräsidenten son Gannover ernannt worden."' Die Meldung klingt unglaublich, ist aber wahr. Man hat eS wirklich gewagt, diesen Menschen, von dem man an- nehmen mustte, dast er schmachbedeckt irgendwo in der Vcr- senkimg verschwunden sei. auf einen hohen VerwaltungS- Posten zu stellen! Diese Ernennung ist eine freche GerauSforde- c u n Denn Noske ist nicht etwa ein Mann, der blost eine sevfcyfte Politik getrieben hat: der Mensch ist als Perlon widerwärtig und eine Provokation für jeden, der reinlich mch anständig empfindet. Er hat nicht nur sein Schergen- Handwerk mit häßlichen und rohen Reden begleitet: der Mann ist vor allem doch so unmglich dumm gewesen, ist in so tölpelhafter Weise den Militärs hereingefallen, dav es eine blanke Unmöglichkeit sein müßte, diesen Mensckien noch |it einem hohen StaatSamt zu berufen. Wenn ein Noske fn eiivin Öbervräsi deuten taugt, ja wer taugt dann nicht besser dazu? Denn klüger, befähigter und anständiger stnd Millionen und Millionen in Deutschland. Diese Ernennung beweist, dast sich de» rechts- sozialistisch« Führerschaft noch heute Mit brera Noske solidarisch fühlt. ES war nur cm W a l, l n, a n ö v e r. daß sie den Mann nicht zum Nc-chstag kandidie:?» ließen. Deshalb warteten sie mit der Er- nennnn« biS nach den Wahlen. Ihre wirkliche Gesinnung offenbart diese Bersorgunq N-skeS mit einem hohen Swatsamt. Herr E b e r t hat seinen Schützling gut unter- gebracht denn wir vermuten, daß sein Etns.ust bei dieser Ernennung nicht zum geringsten den Ausschlag wen rechtSsosialWschen Arbeitern aber, die sich über Sie Gestmwng ihrer Fi. rer noch wimer Illusionen hingeben. nwg dies? Verhöhnung ihres Willens, Noske in der Vec- senkinrg verschwinden zu lassen, eine bittere �ehre von der internationalen ScemannSkonferenz. Der AuAibnß Pl'Mtzuna der Arbeitszeit, der grundsichhch b;e i u n- b.Ä o'ch e angenommen hat. lehnt mit 15 gegen 14 Süm- r'' chnan Antrag der Vertreter der britischen Seeleute ab, die dioiiltio.'n Abmachungen den einzelnen Nationen gomast ihren Dchürfa!?-« zu überl-sien und die vrbeitSjsttt IM -u'eti'äuj ll Muichen toöch-ntlich jestzuzetzeg, Die tzbensMl kelviimhe». Die Unruhen, die in den verschiedensten Gegenden deS Reiches aus Anlast der hohen Preise für Gemüse und Obst entstanden sind, haben in ben letzten Tagen größeren Um- fang angenommen. Kaum waren sie in dem einen Ort be- endet, als sie in anderen begannen. Auch heute liegen Meldungen vor. dast in Bremerhaven, Geestemünde und Lehe, serner in Magdeburg und Duisburg und auäz in einigen süddeutschen Orten neuerdings die Entrüstung der Bevölkerung sich gogen die Händler gewandt habe, die die Erregung der Bevölkerung durch hohe Preise erzeugten. So verständlich die Stimmung der Bevölkerung ist, die sich in diesen Kundgebungen äußert, so verfehlt sind s i e d o ch i n ihren Wirkungen. Es ist salsch, anzunehmen, dast die Händler, insbesondere die Klein- Händler, allein die Schuld an den hohen Gemüse- und Obstpreisen tragen. Seitdem im vergangenen Jahre die Bewirtschaftung von Obst und Gemüse aufgehoben worden ist und seitdem durch die agrarische Licbesgabenpoliiik die Preise für alle. anderen landwirtchastUchen Erzeugnisse aus das Mehrfache des vorjährigen Preises gestiegen sind, ist eine unaushaltsam steigende Tendenz gerade bei den Er- z e u g e r preiskn eingetreten. Die Landwirte nützen die siir sie günstige Konjunktur, die durch den Mangel an Lebensmitteln besteht, mit aller Schärfe aus. Die AiiZschmwngen, von denen die Proteste gegen Sie Preissteigerung in einigen Orten bog'.dtet waren, sind nur W a s s e r a u s die Mühlen der Reaktionäre. Es Ist erwiesen, daß in einer Reihe von württemÄergischen Or- ten reaktionäre Elemente, die selber an der Auswucherung der Massen lödhasten Anteil lhaben, die Menge zu gewaltsamen Vorgehen anreizten. Jnsdeson- dere ans Ulm wird das berichtet. Hier hat auch, trotz der Wariiimgen nncMsting'.ger Genossen, kein Militär und keine Pslizekvehr kommen zu lassen, da die Arbeiterschaft selbst die Riche auisrechterholten werde, Polizei eingsgri-fsen und blindlings in Sie Massen hineingeschossen. Ebenso bezeich- nend ist die Mitteilung aus Bremen, daß die Demonstranten zur P.ündoritng von jüdischen Warenhäusern angereizt wurden. Die Haltung der reaktionären Presse zeigt, daß ihr alle diese Vorkommnisse sehr gelegen kommen. I n einem Leitartikel: Vor neuen Unruhen, fordert Sie..P o st" geradezu zu solchen De- m o u st r a t i o n e n auf. Die Arbeiterschaft würde also nur ihren größten Fein- den einen Gefallen erweisen, wenn sie ihre politische Aktion in solche einzelnen Handlungen auslösen und den Vorwand geben würde, zu einem gavaltstinmi Einschrei- !cu gegen die gesamte Arbeiterbewegung. Nicht die.Händler sind der größte Feind der mind.wbemittelten Massen, sondern die Agrarier, deren unersättliche Profitgier die Ursache dafür ist, dast die Preise für alle landwirtschaftlichen Er- ,'engnisse, nicht nur für Obst und Gemii'e. dies?»norträ zlich-e Höhe erreicht haben..Der Kampf der Arbeiter klastc muß sich deshalb richten gegen diese Agr-r-er niid gegen die Politik der Regierung, die ihnen ans Kosten der Lebenshaltung der breiten Massen immer neue Liebesgaben gewährt. Die Genteinben müssen bieten Kampf unterstützen nub in weit größerem Umfange als das bisher geschehen ist. sowohl die Erzeugung als auch den Handel mit dicien land- wirtschaillichen Produkten in eigene Hände netznien. Ihre Preisgestaltung muß vor allem unter dem Gesichtspunkt er- folgen, das Ansteigen der Preise zu verhindern und die inindörbemittcltcn Massen vor der Ausbeutung der Agrarier und der Händler zu schützen und sie mit woblseil-'n Nah. rnngSmitteln Versalien. Die Feindschaft der Agrarier und der Händler gegen diese Betätigung der Gemeinden ist der beste Beweis dafür. dost sie von ihr ein? Bedrohung ihrer Profitinteressen befürchten. Lle erste SHirng des um Kabwk!-». verlin, 26. Juni. OffixlkS wird mitgeteilt: Heute nachmittag 4 Uhr find die erste Sitzung»dc 4 neuen KulünettZ statt. Zunächst leistete der Reichskanzler und die neu in die Regierung eingetretenen Minister den Eid auf die Verfassung. Darauf wurde unverzüglich in die Erörterung deS neuen Programms der Regierung eingetreten, über Sa« völlige Ueberoinstimmung erzielt wurde� Sie Vrhl des Relchsxrkiß�er.ken. Eberl bittet um baldige Terminbestimmung. Der RelchSprSsident hat folgende« Schreiben an ben Reichskanzler gerichtet: Räch ß 2 de«(ycfcijt« über die Wahl de? Ne!ch?prSfldenten vom 4. Mal 1920 fReichSgescyblatt Seite ö49> hat der Reichs- tag den Tag für die Präsidcntenivahl zu bestimmen. Ich bitte Sie, Herr ReichSkanzier. veranlallra zu wollen, daß der Reich«- tag den Wahltag alsbald bestimmt. GesamlergeSnls der bayerischen candkagswahlen. T.ll. München, 20. Juni. Heute konnte endlich die Sitzung de« Landeswahlausschusses stattfinden zur Feststellung de« endgültigen Gesamlergebniffe« der bayerischen LandtagSwahl vom 0. Juni. Danach haben in«- gesamt erhalten die Deutsche VolkSpariei 05 Sitze, die Sozialdemokratische Partei 25, die U. S. P. D. 20, die Bayerische Mit» lelpartei und die Deutschiiationale Volkspartei 14, die Deutsche VolkSpartei in der Pfalz 5, die Demokratische Partei 12, der Bayerische Bauernbund 12 und di« Kommunistisch« Partei 2 Sitze; zusammen 155 Mandate. Ae Zahl der Mellslosen. Räch den Mittellungen de« NelchSarbeitSministeriumS beträgt die Gesamtzahl der Erwerbslosen am 1. Juni nicht ivvniger al« 01 541 weibliche und 208 900 männliche Personen, so daß an etwa 270 000 Arbeit«lose mit 252 023 Angehörigen Unterstützung gezahlt wird. Zu dieser großen Zahl orbeitSevilliger Menschen, die mit den kleinen Beträgen der Unterstützung nicht im entferntesten ihren notdürftigen Unterhast zu bestreiten vermögen, kommen die zahllosen Arbeiter, die infolge der Betriebieinschränkungen nur 24 oder 30 Stunden pro Woche arbeiten und natürlich mit dem verringerten Lahn auch nicht leben können. E» gibt keine drin» gendere Aufgabe al» die Lösung dieser Probleme unsere« Ar- 'KKtSmarkleS. Von ihr hängt di: Existenz von Millionen un'erer ßtottsgenosten ad, Dazu kommt aber, dag die Güteruot nicht mit ErwerbSlofenunterstützung beseitigt werden kann, dielmehr elnzfch und allein durch die schärfste Anspannung aller Kräfte, Da dt« kapitalistische Wirtschaft offensichtllch nicht imstande ist, dieser Auf- gäbe gerecht zu werden, muß die organisierte Arbeiicrscha'l alle« v.rsuchen um di« Lösung der brennendsten Fragen in gemein- schaftlicher Form zu erzwingen. Welche Stellung die neue Regie- rung demgegenüber einnehmen wird, kann un« allerdings kaum zweifelhaft sein, denn sie hat nicht umsonst die MrtschaftSministe- rien mst Männern besetzt, die Vertreter der schärfsten kapib-» liftischen Tendenz sind. 5jiHKchwindel. Bekanntlich hat der klerikale„BayerischeKurier� vor einigen Tagen sensationell airfgcpuftctc Mitteilungen über Piltsch- und GeneraiisireMchsichten der sozialistischen Parteien m die Welt gesetzt. Cr mußte von einer U. S. P.» Sitzung in»lnnchen zu berichten, in dar Sie mS Ein- zslne gÄ. enden Pläne besprochen»orden seien. Unser München er Parteiorgan, der„Kampf" gfist in seiner Nainrer vom Freitag offen zu. daß in der Tat eine Sitzung Münchener Genossen dbHo&Aten worden sei, in der die Orqanisasion eines künftigen GeneratstrcKs auf der Tagesordnung gestanden halbe. Taibei aber liebe man ausdrücklich n u r S! e Abwehr eines reaktio- nären Unternehmens im Auge gohatbt. Daß nicht nur dl» II. S. P.. schrsibt der.Kampf", sondern alle Arbeiter-, Angestellten- und Bcamtenorganisationen für den Fall eines reaktionären Putsche«, und nur für diesen! ihre Porber-estrivgen treffen, d. h. den eventuellen Slre! organisieren, Kurie verbtndnngen sdwffen uüu., ist ein öffentliches Geheimnis und ein« Tc!bstverff8nd!ichkeit. Gegen Banditen vom Schlau- der Marburger Arbeiter. Mörder gilt e? zur S»i55?&>» lichcn Verleumdungen de».Baizrifchen Kurier". Selcht- verständl'ch ist vorgesehen, daß die organisierten Arbeiter, Slnge» stellten und Beamten die verfassungstreuen Einwohner», Aüt-er- heits. und Reichsimhrtruppen im Kampf gegen die aufrührerische Soldateska unterstützen. Di« U. S. P. braucht da? gar nicht�zu ve heimlichen. Im©cgewteil. Sie ruft da« ganze Volk zur Or« ganifation diese« Kampfes auf. Im Aus> e t i g<» Abbau der Preise hingearbeitet werde. Die nordschleswtgschen Gesetzentwürfe wurden vom dänischen Reichstag einstimmig angenommen. Auch die Sozialdemokratc» stimmten für die Annahme. Wieder rtne deutsche Bcrtrestmz in Japan. Am Freitag kamen in Tokio 51 deutsche konsularische und diplomausche Beamte an. D»r Widerstand der türkischen Rationalisten. Die.Time»" bringt in einer Konstantinopcler Meldung einen Bericht über eine geheim« Sitzung deS Parlament« von Mustapha Kemal. In dicker Sitzung wurde England al» Erzfeind der Türkei erklärt und beschlossen, daß die Ra'ionalisten sich dem türkischen Friedensvertrag bis»um letzten Aiemzva w i d e r i c v e w. ord m HM|oll$8ifpl|e! Eis 113 Lp'hel Ist SatDs- f»Boa!ie Js- StJjttSsa-Eioilioa. <55 werden Jjkrmil zwei anonyme Schreibe n verlesen, d'e den Angeklagten Fichtmaim belasten. Zicchtsanwalt Tr. Wein. bcrg protestiert gegen die Ve.lcsung. da die�e nur den Avcck haben könne, Stimung gegen den Angeklagten zu machen. Rechtsanwalt Dr. Weinberg fragt den Zeugen weiter, ob ihm bekannt fei. dag Die politische Abteilung des Berliner Polizeipräsidiums der LocksPigei Teufel das dem Diamanicnhänd�r Lriowski gc raubte Geld mit Genehmigung feiner Dlenfbitcue behalten hat. Der Zttige verneint dies. Bei der Vernehmung de? Zeugen Kriminalwacht. meist erHelmka gchst dieser an. dag er den Epihel Teufel bei der Garde-Kavatlerie-Tchühen-Tivision kenne» gelernt habe. Tie» ser habe ihm mitgeteilt, ihm sei bekannt, das; ftjlch�tanii der Mörder Blau 5 sei. Augerdem habe er noch eine Reihe anderer Rtiiteilungen bekommen. Rechtsanwalt Dr. R o f c n f e I d: Wer hat Jlmcn diese Mit. tellungen gemacht?— Aenge: Agenten der Garbe-Narallcric- Schiitzen-Division.— N.cht-?anw. Dr. Rosenscld: Wisson Sic die Namen derselben?— Zeuge: Nein, ich kannte nur ihre Nechtsanw. Dr. Rosen feld: Wiwiel B,-ntei>. nummern gab es denn bei der«arde-Savallerie-Schiitzen-Divi besteht noch. Der Mordprozeh Man vor dem BevNner Schwurgerichl iieckt noch, im Ansati�slfh�fum. Wenn iil isoni vor einem �uhre hoenÄigbcn Ledorourprozeß und in i>en vielen anderen Potii-Hchen Prozessen, die bisher stalbgesunden lialöen. das «ock!pitzeklnl.l>?ien der bchörd-lickzen und besonders der «nilitärilcksen Die Mieten HÄvnnzeichnet worden ist, so kann man bei diesem Prozeß nur noch von Lockspthel-Kloaken fp rechen. Bereits nach'den bisherigen Erhebungen steht est. daß die Unl)öber d.eser Mordtat Lockspitzel sind, die Uli Dienste der Polizei stehen. Darüber hinaus besteht der Nummrrn. a--.' s'i1 K0s? �vonLock.. will diese Frage bcanstanden, jedoch°nt sp'tz e I n ausgeiAla-rt svorden r>t. doch ist das ganze ,0 ge- Zeuge: Einlnurdertzeh...- RechtLamv. M o s e.. s e l d: schickt ln>,leniert wor�sn, daß Angshbrdge der Kommuntftl- genägt mir. schon Partei mit in Verdackst geraten m'nßten.| � eBrlam der Verhandlung gidt der Staatsanwalt dem Bei dor«estliigen Vellhandlun>g Hixir besonders bezeich- Kriminalkommissar Dr. Nicmcnn den Auftrag, den Spitzel nend, daß das von einem außerordentlichen Kriegsgericht Akosta, w nn er seiner habhaft werden könne sosort� z u sogen Mchtmann«esaitte. ans zwöli Jahre verhaften, da er unter dem dringenden Mordverdacht stehe CfÄKiÄSK? ÄÄi"■ Ä* S?JrlÄlÄ»äs sl&'ffi."'?• % SÄ fe".*Äg*Är. ti'ii'ssä.". w sä» �oranen airf die A..,cha« des iberuckstigten Lvck�pitzchs stö:tzt"'und dcsbo!b die Annabm- berechtigt sei daß sticht- slenid. Dieser war, wie IN dem ll?tell ausdrücklich Cit-!inmtr unschuldig zn«oölf Jahren Zuchthaus vcrurleklt werden aogaden wird, der chnilchrer bei dem s�ichtmann zur Last ge-■ ist Die Verteidigung behält sich vor. die Bcwci-fnhrnng nach die. Höchen Verbrechen des versuchten Nanchmordes an dem wt Richtung hin. im Lau:- des Prozesses anzutreten, so daß dreier Dtviiiantenhnnd.cr Ortowski. Gegen Teu'el ist kein Vcr- Prozeß ausgerollt iverden muß.».-„, fabrni eingeleitet wichen, weit er von seiner vorgesetzten! Hieraus iolgr die«ermbmnng des Kr:m,nalkomm,!iar» Beuorde, d. l. der OderlAlnant Westarp, den Auslma er- Tretiin. Diest'r schildert, daß d'e Svuren uach-�u�-n fuhr bullten hatte. Fichtmann M vernichten. Trotzdem der Ae- � München bat:- er dw V-rnebmu� des L�mtzels Ansiemng des Verwreckzens zugegen waren, nicht mit Ve- � flirnniü�t Idawt�en konnten, daß Ficht wann-bei vom Per-!"" Der«naekl°°t° Hop! drecken �beteiligt aar genügte die Änssage des Lockspitzels Teufel den mann, S.vU*!aI.>wesl„-boä(Vcri:I>t in die Mcl.utb'.VÜ r di Ak d-ieiLZ war, d?r die Vkl'�en reine Fi.wi'fd sehte. R-echlsanivait Dr. Wernherg> Tötung Blaus an< hat die Wied-eransnsqmc-dös Lensai!>en3 öeantragt. trotztwm! Schreibers soll diews Urteiil zur Charakteristilk deS AngeAagden in Ptefoin Prozeß t)e rangezogen werden. Besonderes Interesse muß d-e Oeffentlichkeit auch an der Herderiaassimg des Lockspitzels Schreiber nntcm Schreiber war als Lockspitzel für die Nogiornng in Mnnawn tätig, wurde derselben aber lästig, als er in der lürthe von München einen niederen erschossen hat. Er ist da- Wals in Schutzlmft genommen worden, später aber, nachdem er tie protokollarisck«n. den jetzigen Angeklagten de? Blau- Prozesses schwer belastenden Aussagen gemacht hat. von der Poli.ieibehörde nach der Schweiz abge'choben worden. Trotzdem der dringend? Berdackrt besteht und trotzdem dem Staats. cmwalt die Mirichrr Adresse deS Lockspitzels Schreiber be- ranmt ist. besteht nach Ansicht der Staatsanwaltschaft keine WÄlUchkeit. Schreiber nach Berlin zn holen, um ihn zu ver- V. i!'iC!1- �2 war auch lehr interessant.zu hören, daß dim G(.s fangen geladenen Spitzel Strotz, David. Samson und Tc nsel deshalb nicht vor Gericht erscheinen können, weil sie kinkSterroristische Akte zu bcfiircksten hätten. Wenigstens deltatigic der als Feiige Dr. Rirmann diese vom gesprochene Vermutung. Die von dem als Feugc vcrnoliiine- NM Kr i NN n a lwackst m e i ster Helmka gemachte Festslellnna. daß P'"t Gardc-Kavallerie-Schiitzen- SDioision tätig gewesenen Spitzel nicht mit Namen kennen könne. da cS 110 waren war ebenso intsresßmt»vie die Mitteilung, des als Zeuge ver- nommonon Krimmalkoinmissars Trettin. der erklärte, daß er in der politischen Abteilung deS Berliner P o l i z c i p r ä I'i d i u m s seinen Dienst versehe. Mit Necht gab der Verteidiger Dr. Sioscnseld seinem Erstaunen darüber Li»Sd ruck, da doch diese Abteilung angeblich nicht mehr Existiere. Daß man die bekannte Polszeiagentin Schröder-Mcchnke als Mann verkleidet und ebenso den Lockspitzel Teufel längere Zeit in die Zelle des Angeklagten Fichtmann steckte, um diesem irgendwelche Aeußerungen zu entlocken, ist ein !chr bclicbleS und wirksaiites Dorfvhrcn unserer Unter- «chungsbebörden. Siach allen diestn bisher gemachten Feststellungen können Wir es nur begrüßen, daß der Oesfcntlichkeit durch diesen Prozeß gez agt werden kann, in welch gemeiner, schmutziger Weise die behördlich smiftiomcrten Lockspitzel ihr Haudwerk betreiben.� Dritter Verhandlungstag. IIS erster Lenge wird Krimiroikommissar Dr. Riem an n vernommen, der«ls Mitglied der Mordkommission die ersten chsst- stcllungcn roch Aussindung der Leiche BlauS zu mochrn hatte. Blau mar Agent der ontibelsclewistischen Liga in München»nd übte besonde.i innerhalb der Kommiinistischen Partei ferne Tätigkeit an 8. Da die Arg legcnhcit einen starken politische» Ein- schlag Hobe, sei stc an d'e Abteilung l abgegeben worden. Be- sonder»' Hobe die Vernehmung Pohl! eine Klärung gebracht. Ter Angeklagie Fichtmann sei durch Angaben des Spitzels Tcuscl schtoer belastet worden. Rechtkonwalt Tr. Weinberg befragt den Zeugen, ob e, wisse, warum die Zeugen Ttrolz und Teufel nicht erschienen sind. Sie stehen doch im Denste der Polizei und sei der Ausenthali dieser©pitzel doch genou bekannt. Staatsanwalt: Ist das vielleicht darauf zurückzuführen. taß diese Zeugen de» Terror von lii»ks fürchten. Zeuge: Da» kenn nur daS rlnzige Motiv sein. R cht Sa nu« lt Liebknecht befragt den Zeugen, db ihm be- Jannliei, daß der Spitzel Elrolz eine provokatori.che Hctztätigkeit ausgeübt und besonders gegen Blau gehetzt hole. Ter Zeuge verneint dos. Der?l ii g. klagte Fichtmann teilt mit. daß Ttrolz während der llnwrsuchuugshast i» seine Zelle gelegt werden se>. um ihn Hoppe erkennt in der Photographie de? der in der Winklorschen Wobnnn« z-igeg-n Flasche mit Morphium»nd den Strick zur angeboten hatte. Bezüglich der SR�otograp.nc käme ihm da« Gesicht dokannt vor, eS besine AVtinlichfeit mit dem Gesicht deS einen Feldgrauen, der a» dem Mord beteiligt war. Der Angeklagte Fichtmann gibt, nachdem er die Photographien angeleben hatte, folgende Erklärung ab: „Äm 3. oder 4. August kam ich zu dein Genossou Heinrich, dem Redakteur der Z-ilsibrift..Der Hammer der Gleichheit. Dort lernte ich diesen Mann kennen, er nannte sich: vch nicht Eckreiber, sondern Schweizer. Genosse Hei-rich wollte einen?lrtiiel schreiben, um gegen die terroristischen Ideen an, zukämpfen. Schreiber erklärie sich'dagegen, und auf die Frage, wn« denn vorgekallen sei. aab er. in die Enge ge- trieben, au, daß er den Blau in einer Kommunisttnversamm- lung als Spitzel eutlarvi babe. Auf die Frage, was denn aus gla» geworden sei, erklärie Schreiber: Blau ist erledigt. Genosse Heinrich machte ihm daraus Vorwürfe, da ein Aken- scheuleben doch bcilig sei und er als Tolstoianer einen Mord uichl dulden dürfe..' Vorsitzender: Sie glauben also, in der Photoaraphte de» Schreiber diesen Mann wiederzuerkennen.— Angeklagter F i ch t m" n ,i: Jawohl. Der SiaatSauwaU stefit daraus de» Antrag, de» Heinrich als Zeugen zu laden. In der N a ch n> i t t a g S s i tz u n g schildert der Zeuge „.. Kriminalkommissar T r e 1 1 i n, wie er den Schreiber in Muri- t vernommen« urtminglkomniissnr che» kennen gelernt habe, a'.s er sich dort in Schutzhaft befand. Staatsanwalt Dr. Orth mann aus- Bon der Münchener Polizei war er ihm schon als eine Person- lichkeit bezeichnet worden. Schreiber gab dem Zeugen ungefÄr folgende Darstellung de» Sachverhalts: Zlm 28. Juli liabc� ein gewisser Herrn, Schuster und Echreiber verabredet, sich s am 20. Juli am Hanpibahnhof München zu trefken. um nach Berlin zn fahren. VerabrcdungSgemäß trafen sie sich und Herrn er- ilärte, er müsse noch jemand mitnehmen. Er ging fort und kam »ach einer Weile mii Blau zurück. Herrn, Schreiber, Schuster und Blau fuhren am Abend de» 20. Juli von München ab, um vorläufig bis Leipzig zu fahren. Im Zuge habe Herrn und Schuster in Abwesenheit Maus dem Schreiber mitgeteilt, daß man Blau nach Wien bringen will, um ihn zu er- in o r d e ii, da sie ihn als Epitzcl entlarvt hätten. Am 30. Juli kamen sie in Leipzig an. An diesem Tage ist von Leipzig ein Brief an das.Berliner Tageblatt" geschrieben worden, in dem die bevorstehende Ermordung BlauS mitgeteilt wird.-Der Schreiber dieses Brieses war nicht zu ermitteln, jedoch wird an- genommen, daß Schufter ihn geschrieben hat. Blau und Hern, ivollten sich dann simmer nach Schilderung Schreibers) am 3l. Juli in Halle treffen, um nach Berlin zu fahren. Schreiber selbst will am 31. Juli nach Hötensleben, dem Wohnort der Eltern HerniS, gefahren sein. Arn 2, August abends soll dann Herrn sehr aufgeregt nach Hötensleben gekommen sciu und er- klärt baben, er komme onS Berlin. Die beiden nächsten Zeugen, der Vater und Bruder d e» H e r rn schildern d esc Angelegenheit gerade-umgekehri. Herrn ist am t. klngust in Hötensleben eingetroffen und hat sich per- fonlicb beim Gemeindeamt angemeldet, was sehr leicht festzustellen ist. Der inzwischen als Lockspitzel erkannte Schreiber sei ober erst drei bis vier Tage später nach Hötensleben g'kommen. Trotzdem Sie beiden Zeugen nicht vereidigt w.rden brauchen, verlange» sie, daß sie diese AuS'ogen mit ihren Eid erhärten wollen. Ter nächste Zeuge Kriminalkommissar Maßsack gibt an, das) er Im Dienste der Abteilung la, der sogenannten politischen Ab- teilung stehe. N.-A. Dr. Noseufrld: Ich höre mit Erstaunen, dah der Zeug» von der pvlitlschcn Abteilung spricht. Es he ißt doch, diese sei aufgelöst? Zeuge iverlegc»): Ja, die politische Abteilung ist ausgelöst.(Ii.-A. Dr. Nosenfeld: Aber Ihre Abteilung bearbeitet doch de» politischen Teil und heißt im Präsidium immer noch po. lltische Abteibung? Zeuge tzögernd): Ja. Lt. A. Dr. Rosrnscld: 3o, so.— Im weiteren Verlouf seiner Vernehmung gibt auch dieser Zeuge an, daß Schreiber ausgesagt habe, daß Herrn erst am 2. August in Hötensleben eingetroffen sei. was von den beiden Zeugen Herrn nochmals auf das ollerentichiedenste bestritten wird. Am Schluß der heutigen Verhandlung ersucht dann N.-A. Dr. Nosenfeld den DloatSonwalt. um die Herbeisckrasfung eine« Aktenstückes, an» dem hervorgeht. daßVluaam lO. Januar 10 10«in Auto des Berliner Magistrat» be schlag- nohmi hat. Auch tmrd>n diesem Aktenstück gescwt. daß Blau bei den Jaunammuhen al« Rädelsführer mit einer Gtuppe die Biizensteinscht Druckerei besetzt hat. Die Verhandlung wird hieraus aus Montag vormittag Oli Uhr vertagt. zu bespitzeln. M Rechtsanwalt Dr. Weinberg beEagt den Zeugen, ob Ihm ffb r* l'/n nvon't �r�a f�W�t�a"r p�'a�s B�"i> l e r" Der Kommunist Platten im Schweizer N-tlonalrat. Der au» ab, den Aufiraa erkalten hatte. Fichtmann Nußkand zurückgekehrte Schweizer Bolichewist Fritz Platten, der �» i• n Der?eua, verneint dies Ter Angeklagte wegen feiner Tätigkeit im Laudekstreik vom M.litärgericht zu »u°""' ch- �ira,, enZ?.aenob nicht Teu"l in seiner« Monaten Haft verurteilt wurde, rückte in den National- G Anwart erkiS" habe er könne e, niebt genau sagen, ob rat nach, well e'ner se.ncr Freunde, der in bvs V-rsichernng«. � �-........ Zeuge gericht gewai.lt wurde, welches Amt mit dem eines?!atpnal- Der WsliSsyloN gezcu be« weiße« Schrecken. AuS Wien wird uns geschricberri Der Wetibohkott gegen Horthyungarn wird von der deutsch, österreichischen Arbeiterschast prompt ausgeführt. Der Kampf det Arbeiterschaft enthüllte aber auf den ersten Schlag, wie viel« offene und verkappte Freunde da? blutige Horchyungarn in der Republ» besitzt. Die ch r i st l i ch s o z i a l e Presse erklärt, der Boykott sei'die.Judcnkanone' und sei era jüdisä)er Rachcfeldzng gegen b-S christliche Ungarn, aber merkwürdigerweise h.tzt die ganze sogenannte«Judenpress e", d. h. die kapitalistisch« Presse ebenso gegen den Boykott, als die antisemitische. Außer, dem mobilisiert die bürgerliche Presse, den Magen deS Spieß» blirgerS gegen das Herz deS Proletariers: sie malt die entsetz» licke Hungersnot, die Wien infolge bei Bovkotts beKirohen wird, auf die Wand, obwohl die Lebensmittelversorgung Wien» von Ungarn ganz u n a b h'S n g i g ist und hoch- slenS etwas Obst n;ch O. sie erreich lomimt. Nachdem aber daD Obst und vielleicht Gemüse leicht verderbliche Waren sind, hat die ungaetsche Regierung ein ebenso großes Interesse, daß diese Lebensmittel den Weg in? Ausland finden sollen, als die deutsch» österreichische. Wenn da» Obst nicht ausgeführt wird, bleibt eS entweder am Halse des bäuerlichen Produzenten, oder aber muß c»'auf dem wenig, lanfkrästigen ungarischen Morkte abgesetzt werden, was' einen Preissturz hervorgerufen und der Regierung unter der Bauernschaft kaum nützmi dürfte. Tatsächlich kommen Nachrichten von Budapest, daß der Obst, und Gemüsemarkt über» füllt ist und die Preise sinken. Die Krokodiltränen der bürger» lichen Presse, dos; die erste Folge deS Boykotts die Aushungerung derjenigen, d. h. der ungarischen Arbeiterschaft sein wird, zu d-'ren Gunsten der Boykott untevnammen wurde, kamen«twatz verfrüht. Während die Doykottparole von allen interessierten Arbeider». sib ichton befolgt wurde, macht ein Teil der Beamtenschaft bei der Post- und Telegraphenverivaltung und bei der Eisen» bahn den Versuch, den Boykott zu durchbrechen. Dar» über sind schwere Kämpfe eübbrannt und der Kampf gegeq Hsrtdvungarn nimmt die Fonmen eines Kampfes gegen die gel* ;5en Äronüenorgani'ationen an. die sich wieder die Hilfe der Req gierung sichern möchten, waZ aber bisher an dam Widcrstanvq der sozialdemokratischen Milgst-der der Regierung gescheiter»� ist.?stn Wiener Ostvahnhvf versuchte die Beamtenschaft die Ab« lassung der Güterzug« nach Ungarn durchzutetzen. die Vertretet der Arbeiter drohten in diesem Falle mit der Lahmlegung de» ginzen- Verkehrs und lordcrt-n von der Betriebsleitung dl» SuSpcndierw.ig der boykottbrcchenden Beamten. Di�fe Forderung tiägt den Kampf in die Regierung und so ist de? Boykott schoq am dritten Tag« zu einer Kainpffrage der denischösterreichischei� Politik gcivordcin. Unter diesen Nmstilnden ist eg ausiervrdentklcki wichtig, da? die Arbeiterschaft aller an Deuts ch'öste»reich angrenzenden Länder, aber auch oller derjenigen� wo Nochrichten nnd Waren nach Nngorn aufd«geben werden, diu mit den tavfee kämpfenden Oesteereichern zur Hilfe eilt, daß siS all» nach llnzorn bestimmten Sendungen schon tn ihrem Land« ausholten sollen, damit nickst die ganze Last des Boykotts von de» ös-meich:sch«n Proletariat getragen werde. » Wie», 20. Jvnk« Die Delegierten deS internationalen Ge« werkschaftbunde« für die am Mantag im StaatSamt de» i Aeiidern beg ngenden Perbandlungen i« der Botzkvttfrage stub heute abend hier eingetroffen. eohnbewszuvg der amerikaplfchen NfevhaWtt. rkdl. Chicago, SS. Juni. Die Führer der Elfenbabnergewerkschast erklärten in einet Ver'ammiung in Chirago, die Lage an den Eisenhahnen sei seit Kriegsende sehr ernst. Man müsse daran zweifeln, daß cZ möglich sein werde, eine vollständige Lahmlegung de» TranSooet» venrkehrS zu verhüten, wenn nicht die Lohnsteeitigkeiiea schnell und befriedigend zu Ende geführt würden. Sie VerhaMeMn mit Sra'fta. London, 26. Inns. Eine Gruppe von Gro�k.'usleuten hat mii Krasjin verhan« delt. Der Führer erklärte später, tue Depritierten hätten«nt Rußland HaeidelSabmachunqen von großer Wich- t' g k c i t geiraffen. Aller Wohrfcheinkichkeit nach wurde es mit Rußland zu bedeutenden GeschPlSahschlüssen lommen. Krossin habe sich verpflichtet, daß Rußland alle Einkäufe ra Gold bezah» lcn solle.> Stockholm, LS. Juni. Wie betest» gemeldet, hat der russische Gcnosseusch.iftSvor« band durch feinen Vertreter'Krassin vor einiger Zeit mit eine«» schtveidischen Konsortium neben an-deren Grosigesellschafteu die Lieferung von 1000 Lokomotiven im L a'u f e von sieben Jahren abgoschlossen. Diese» Konsortium hat jetzt fast da» ganze Aktienkapital von 6 Millionen Kroneu der größten schwedischen Lokomotivsochrik der Nyldgilist und Holm, Atl.-Aeß in Trollheetta erworben. Da die Fabrik nur 100 Lokomotiven jährlich liefern kann, ist eine beträchtliche Erweiterung aller Be« triebe geplant. Fichtmann bei der Ermordung deleüigt getycheA Dr. Riciusyv fistn yai;u. IralcS u-uzerklMtr ist» aus dem ÄatipiiaUgt ausscheidet. PersonalverSnderungen in Prenhen. Herr Hörfing, der bisher da» Oberpräsidium von Sachsen konrrnlssaristh vonroltcte, ist defimiti» zum Oberpräsidvnton«rnonnt worden.— Landrot S ch l> t t ist jetzt desinibiv zum Land»«! in Wiesbaden er- nannt worden.— Laindroit Freiherr von Schröder In Eckernförde ist in den chnstmcstioen Rnhestand versetzt worden. Der Beigeordnete Rath im Essen ist mit der kommissavschk., 5.1er- waltung deS LlndrntSamteS Witt lag« vom 1. Juli ah boauf» tragt worden.— Polizeivräjident Nichter endgültig zum Poi lizciprästdenten von Bcrlln. Soeben erschienen:• Die Internationale Tragikomödie In S Asten. Von Emil H a l l u p p. Preis 4.— Mark. Buchhandlung„Freiheit", Breite Straße 8-9 Uraufführung heute Nachmittag = im Walhalla-Theater= iteSi Oa«-IOe3sea kuriert, gute Qualität........................................ Meter Bett-MeiS einfarbig rot, Klasenbrelfe................................... Meter itehfeensSaffle etwa 115 cm breit, schöne Streifen. Meter iloh-�asscl kräftige Qualität.............................Meter ScSiSeierstoff etwa 95—100 cm breit, verschiedene Farben,......,.......... Meter SkiiieSerifeff etwa 115 cm breit, rosa oder hellblau....... Meter Dirndlmuster............................................... Meter etwa 115 cm breit, weiss, gute Qualität...................... Meter Perkai gestreift oder gemustert, für Blusen oder Oberhemden........ Meter kÄsxzsr» eimarb.g, in modernen Farben. Meter 13. 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It�nlGP ües Westens '/iS Uhr: Ooldena Rlttenelt *" ütriktion O&rt Steinhzrd— JUd. Eernaotr Theater I. d. KünissrützerStraOe 5. Cses�ändsiSs KemötiieRlinns ( U: Die Reise I. d. M.Vdchcnzcll Berliner Tlisnier k5. Uhr: Dar I etzte Walzer IS SOMMliRSPlELZriT 8 Uhr: Der: oto Hahn Allabendlich 8 Uhr: LepmlM socsiaitla m Das Glas der Jungfrau I Uhr: Liebe. AKabendi.ch TVtJhr: Ditbessertnäfte mit Max Adalbe/rt Rose-Theater 7� Uhr: Scbwarswaidznädei. (jaitcnbühno täfflich; 'Uhr: Die Frucht nm die Prde. i m ßüsrstifnbnas D.rektort denn Hirn* Allabendlich 7 Uhr 33 Minuten: pjrinzesslsi Fricdl 5 ßhemalises Voi�t-l'iüßaier Üadstrfßa 53. Sommerböhne: T;t?!ich nfwchm. 41 7 Uhr: Ei* 10 fcyie Nummer. Er muH taub sein I abends 7S Uhr; SasfrWfivomAint Tricnon-TliGntcr (Dahnhot Friedrichttiahc) TlEllch äS Uhr: Maskerade Sountts 4 Uhr kleine Prelle: Der Störenfried. Residenz-Theater rStadtbabn JMnowitzbrtick«, Untergrundbahn KlosterstrJ TÄKllch SS Uhr; Die Rusclüicffs Sonntag 4 Uhr kleine Preise: Der«rute Ruf. Heues Volkstheater Köpenicker Str. 68. n uhn Die 3 Zwiiiinge. Eerilnsr Prtiter Kastanien-Allee 7—H j2to�MofeBl2 Tariz-Diele 6�1�« Bßll __ Anfang i.5 Uhr_ Walhada- Theater Tfigllch 7� Uhr: Kasernenluft. SsnunerlhEnter „ßrnO-Berlln'', etiem. filem's — iinsenheide 15= Täeilchs v.: Ist-ahin-Schampd ICrone u. Pessel Das Ende einer Kßnlgskronc. Üanimer• Tan z<»|>ieKe Bülowstr. 6. am.NoIlcndorfplatz Tclep.hon; Ltltzow.2305. TSgllch 7� Uhr; Oflsnl. Billett und Schönheiust�nze. jitfeaa Welt Arnold Scholz Hasenheide 108-114 Täglich' Konzert und Vopsteflung DienstaEa. Mittwochs, DonnerstaE» u. Sonntaes: Grosser Bali. Eis laMtshs Ist t!|l;c!i ssiitnt. Anlans wochentacs 5 u'hr, Conn;aEs 4 Uhr. TSflat«r a Kc Uüua.iO* Tal. Munteplxtz 14814. Tisriicti 7 lO Kenracn Stehplati I,— M. Neben verd&n 21 bis 1000 M monatlich. 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Die Vorstände der baugewerblichen Arbeiterverbände sehen mit großer Besorgnis das ständige Wachsen der Wohnungsnot. Hunderttausende von Familie« sind entweder ganz ohne Wohnung »der müssen sich mit elenden Behelfswohnungen begnügen. In Frankfurt a. M. sind über 30 000, in Berlin über 40 000 Wcch- nungsuchende vorhanden, für die keine Wohnungen zu beschaffen find. Aehnlich liegen die Verhältnisse in ander« Orten. Die lleberDllung der Wohnungen und damit die Gefahr der schwersten gesundheitlichen und sittlichen Schädigung groher Be- »ölkerungstreise nimmt ständig zu. Nach Schätzungen von Sach- tenncr» fehle« in Deutschlaad zur Zeit rund ekne Million Wohnungen. Diese Wohnungen müssen gebaut werden, wenn all« unsere Volks- genossen in einigermaßen menschenwüÄigen Behausungen unter- gebracht werden sollen. Sie können aber nicht gebaut werden, weil infolge des Wucher? mit Baustoffen aller Art die Baukosten zu wahnstnniger Höh« emporgeklettert sind und weil die Mittel zum Wohnungsbau fehlen. In den letzten Iahren haben die Regierungen und Parlamente versucht, die Wohnungsbautätigkeit durch Gewährung von Baukostenzuschüssen tn Gang zu dringen. Die Mittel, die kür dies« Zwecke aufgewendet worden find, waren voll- ständig unzureichend. Zur Beseitigung der Wohnungsnot wäre« Hunderte von Milliarden nötig. Zur Aufbringung dieser Cum» msn haben die Negierungen und Parlamente bis jetzt nicht das Nötige getan. Es beftcht die Gefahr, daß die Wohnungsbautätig- keit in absehbarer Zeit ganz eingestellt werden muß, wenn nicht durch da» Eingreifen der Dotksgesamtheit dt« nötigen Mittel zum Bau neuer Wohnungen beschafft werden. Der Rückgang der Bau- tätigkelt hätte für l>ie deutschen Bauarbeiter eine nie gekannte Massenarbeitslosigkeit and tine gewaltig« Steigerung des Elends zur Folge, dem auch die Organisation der Bauarbeiter nicht mehr steuern könnte. Auf der andern Seite führte die Einstellung oder die weitere Ein- schränkung der Bautätigkeit zu einer masslosen Vergros-mmg ber Wohnungsnot Und zu einer so gewaltigen Steigerung der Mieten, wie sich da? wohl heute nur wenig« träumen lassen. Den Nutzen davon hätten die Hausbesitzer und die Grundrentner, deren Eigentum gewaltig hn Werte stiege. De» Schade» aber hätte das gesamte übrige Volk. Diesen Gefahren gilt es entgegenzuwirken. ES gilt, da» Gewissen der Oeffentlichkdt wachzurütteln und den Regierungen und Parlamente« den Ernst der Lage mit aller Eindringlichkeit und Deutlichkeit vor Augen zu führen. Die Vorstände der baugewerblichen Arbeiterverbänd«, ein- schließlich des Bunde» der technischen Angestellten und Beamten, halten es für notwendig, daß die gesamte deutsche Bauarbetter« schaft ihre Wünsche an die Regierungen und Parlamente i» einer einheitlichen, machtvollen Demonstration zum Ausdruck bringt. St« rufen deshalb dt« deutscheu Bauarbeiter auf, am 1. Juli Massenversammlungen tn ganz Deutschland abzuhalten, um dort khr« Fowrrungen an die Regierungen und Parlament« zu erheben. Aber die Förderung der Bautätigkeit und die Beseitigung der Wohnungsnot geht nicht nur die Bauarbeiter an. Auch die Mieter» Siedler, Schrebergärtner, die Mitglieder der Brn, genossen. fchaften, Heimstättrngesellfchlrften usw. siud an dem Vorhanden- sein genügend guter, billiger und gesunder Wohnungen und so- mit an der Förderung de? Wohnungöbautätigkeit interessiert. Sie müssen deshalb ihre Forderungen m:t der deutschen Bauarbeiter- schaft gemeinsam erheben. Deutsche Bauarbeiter, Mieter, Siedler, Kleingärtnerl Die Beseitigung der Wohnungsnot ist nur mit Hilfe umfassender Sozialisierungsmaßnahmen zu erwarten. Solange der Kapitalismus dem Volke im Nacken sitzt, so lange Wucherer und Schieber das Volk ausplündern und durch ihr Treiben der Arbeiterschaft die Lust zur Arbeit nehmen, kommt da? deutsche Volk nicht aus dem heutigen Elend heraus. Laßt uns deshalb zusammenstehen im Kampf« gegen die Schie- bcr und Wucherer im Baugewerbe I Laßt uns den Kampf gegen die Selbstsucht aufnehmen und laut und deutlich die gemein- wirtschaftliche Regelung de? Bau- und Woh- nungSweseng fordern. Im einzelnen haben wir folgende Forderungen zu stellen: 1. Rücksichtslose Erfassung des verfügbaren Wohnraumes unter Mitwirkung der wohnungslosen Mieter. 2. Beseitigung des privatkapitalistischen WohnungSwncherS durch Ueberführuug deS BesitzrechteS der Mietshäuser in die gemeinwirtschaftlichv Hand von Heimstätten und Heim» piittrnvrrbänden. Z. Schärfste Bekämpfung des BaustoffwucherS. verbot deS Abbruches von Baustoffbetrieben. Ausbau des Beschlag- nahmerechtz an Baustoffen aller Art. 4. S o z i a l i sie r u n g der Zement- und Kalk- i n d u st r i e und weitestgehende Nntrrstübung der von der deutsche,, Bauarbeiterschaft eingeleiteten Sozialisierung der Baubetriebe. 5. Ueberführung des Besitzrechtes am Boden indiesisftz-ckliche Hand. Belastung deS BvdcnS mit der Grundpsiinst intensivsten Anbaues zur Hebung unserer LebenSmittrlerzcugung. K. Tatkräftige Unterstützung der bestehende« gemeinnützigen Stedlungsgesellschaften mit Land, Baustvfseu nni Kapital zur Förderung von Heimstätten mit Gärten. 7. Sicherung und Erweiterung der bestehenden Laubenkol»- nien«nd sonstigen Kleingärten sür landlose Wolmungen. Deutsche Bauarbeiter, Mieter, Siedler, Kleingärtner! Wir erwarten, daß Ihr allesamt die Versammlung am 1. Juli besucht, und sie zu einer Massenkundgebung gegen die heutige Wohmwgs» not und für dt«' Inangriffnahme der Sozialisierung macht. Die Vorstände der bauqewerblichen Arbeiterverbände. Die A. S. P. S. usd die 3. ZnlsmüklgWle. Bericht des Zentralkomiless über die Aussühruug des Leipziger Parteitagsbeschlusses. III. Am 30. April besuchte unS das Mitglied des Exekutivkomitees der Uli Internationale, Genosse Schlapnikoff aus Moskau, der Vorsitzende de» russi- schen Metallarbciterverbandes. Er überbrachte uns die Grütze der russischen Genossen und forderte uns aus,-mög- lichst bald eine Kommission nach Nutzland zu schicken. Eine zweite Unterredung des Zentralkomitees mit dem Genossen Schlapnikoff hatten wir am 7. Mai. Es wurden ihm eine Anzahl von Fragen vorgelegt, die sich auf bestimmte Punkte des Antwortschreibens der in. Ilster-- nationale bezogen. So die Frage, ob als Bedingung für unfern Zusammenschluß mit der III. Internationale der Ausschluß bestimmter Genossen aus unserer Partei gestallt IM>1»»»III!! IWIIlll>W!I>I>!»l>I»>l>»II!!M>! I»I........ 1111111 III! II IT Sonnfag, 27. Zuni 1020 würde. Genosse Schlapnikoff meinte, datz sich die Antwort nicht gegen Personen richte, und datz von der Forde» rung eiues Ausschlusses von Mitgliedern! aus unserer Partei keine Rede sein könne. Es sei aber notwendig, datz die Partei weder Zweifel a« ihrem revolutionären Charakter noch an ihrem rcvolutio- nüren Willen lasse. Eine weitere Frage war, ob die Mos» kauer Exekutive als die Vorbedingung für den Zusammen- schlutz die Verschmelzung unserer Partei mit der Kommunistischen Partei Deutschlands st e 1 1 e. Genosse Schlapnikoff hielt das für ausge» schlössen. Wie sich das Verhältnis dieser beiden Parteien zueinander gestalten werde, das würde sich nach dem Zusammenschluß unserer Partei mit der III. Jillernatio- nale ergeben. Bei dieser Gelegenheit haben wir den Ee» nassen Schlapnikoff auf eine Reihe irrtümlicher Auffassun- gen über das Wesen unserer Partei in dem Antwort» schreiben der III. Internationale aufmerksam gemacht und eine ausführliche schriftliche Antwort in Aussicht gestellt. Am 31. Mai erhielten wir dies Telegramm: Die Exekutive der Kommunistischen Internationa!« stellt mit Bedauern fest, daß der Parteivorstand der deutschen Unabhängigen Sozialdemokratie ihr Schreiben vom 5. Februar 1920 unbeantwortet gelassen hat. Diese? Schreiben behandelt alle Streit» fragen, die zwischen uns und der deutschen Unabhängigen Sozial- demokratie bestehen. Eine klare Antwort ans unsere Au-füh- rungen würde ganz gewiß zur Klärung eines Verhältnisses de? Parteivorstandes der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutsch- lands zu der III. Internationale beigetragen haben. Mehr nach als diese Unterlassung bedauert die Exekutwo der Kommumsti- schen Internationale die Tatsache, daß der Parleivorstand oer Unabhängigen Sozialdemokratie es für möglich hielt, unser Ant- wortschreiben den Mitgliedschaften vorzncni hallen. Das Vor- hältnis der Unabhängigen Sozialdemakratie Deutschlands zur Kommunistischen Internationale ist nicht nur Sache des Partei- Vorstandes, sondern Millionen der deutsiben Arbeiter, die hinter der Sozialdemokratie Deutschlands stehen und auf deren cnergi- schcS Drängen der Parteivorstand der Unabhängigen Sozialdemo- kratie genötigt war, mit uns in Beziehung zu treten. Für daS wirkliche Verhältnis der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutsch» lands zur Kommunistlschen Internationale ist die Meinung der unabhängigen Arbeitermassen entscheidend und nicht das halbe Dutzend von Männern und Frauen, die im Parwivorsiar.de der Unabhängigen Sozialdemokratie sitzen. Sondern die Million der unabhängigen Arbeiter entscheidet durch Taten, ob sie zur kom- munistischen Internationale gehört oder nicht. Wir sind ch.be r- zeugt, daß es genügt, den Sektionen der unabhängigen Arbeiter den" Sinn ihres eigenen Kampfes zum Bewußtsein zu bringen, damit sie sieb bewußt für die Kommuiüsiische Internationale ent- scheiden. Die Verheimlichung unseres Schreibens bedeutet als» objektiv nichts anderes, als den Versuch der Verschleppung der Entscheidung der U. S. P. D.-Massen in der Sache ihres Vcr- hältnisses zur Kommunistischen Internationale. Jeder Versuch der Entscheidung dieser Sabotage der Beschlüsse des Unabhäugi» gen Leipziger Kongresse? durch den Parteivorsrand der Xtnab« hängigen Sozialdemokratie, der bisher zur Ausführung des ParteitagSbeschlusseS sich zur Absendung eine? kuwn Briefes aufgeschwungen, zunichte gemacht wird durch die einlache Tat- lache, daß für den Kampf der deutschen Arbeiterklasse lie Frage teS internationalen Zusammenschlusses eine Lebensfrage � ist. Ganz abgesehen aber davon hat die Veröffentlichung� unseres Schreibens durch unser Westeuropäisches Sekretariat bewiesen, daß eine technische Möglichkeit der Veröffentlichung vorhanden war. Da uns der ernste Wille der großen Mebrheit der unabhängigen Ar- beiter zum Eintritt in die Kommunistische Internationale bekannt ist, halten wir es für unsere Pflicht, ungeachtet der Hindernisse. die der Frage der internationalen Gkuigunz des» Proletariats seitens deS Parteivorstandes der Unabhängigen Sozialdemokratie gestellt werden, Sie aufzufordern, Ihre Vertreter nach Moskau zu entsenden, damit wir Ihnen die Thesen der Exekutive der Kom- munistischen Internationale über die faktischen Fragen dos Kampfe? um die Diktatur des Proletariats unterbreiten können und so zur Klärung der Frage gelangen, welch- Gründe den Vor- stand der llnabhängigen Sozmldemokratie zur Verzögerung ihres Anschlusses an die Kommunistische Internationale bewegen. Dann wird es die Sache der unabhängigen dontschen Arbeitcr fem, zu entscheiden, ob sie mit dem Parteivorstand der U. S. P. D. oder mit der Exekutive der Kommunistischen Internationale einver- standen sind. Ilnüberwindbcrre technische Schwierigkeiten stehen tum, gesellschaftuche Stellung, Familie, während er dm H'■' 1■ ac r und die Angst um das nackte Leben kennen lernt luw vepi.eiich sticht sein Kind zu retten, während er erfährt, wie trügerisch sein SchriMeüevenhm war, daß er, ein Acrcudex, die Lugend, dst ihm folgt, in tödliche Verwirrung führt; während er die tiefste Selbst- Verlassenheit durchleben muß, kommt ihm die neue Erkenntnis: da» neue Leben erbaut sich nicht durch Vergeltung und G-.lvalt, son- der» durch Aerzeih«» und Liebe.— Ein« einst von ihm Bc.iühric, jetzt zur Soidateiidirne erniedrigte, wird von ihm gefunden. Er uünmt sie in sein Haus und seine Pflege. Er hält und üeui die vsrjinkcnde Tochter. Er begegnet rwch einmal seinem Wcibc, und die beiden reichen sich am Sterbebett ihres Kindes die Hand zur Versöhnung. Ein Stück russischen Daseins, aus unpolitischen, au? parteilosen Augen gese�m. Es ist nicht der berüchtigte Standchnikt„über den Parteien"', dielmehr de, Mick des unpraktischen, hikflosen Menschen, der Blick da? zeiilofen TsthterS, dem sich das Spiet der gesell« schaftkichen Kräfte auslöst in den Kampf leide uscha st ge pc i lscht c r Menschen gegeneinander und gegen ein übcvgetoaltiges Schicksal. Durchsch«u«st> erkeimt er die Hisslostgieit und Gebundenheit all dieser Kämpfenden und«rieftet sie erkennend mit ihnen. Und dieses MUsiden— mit den adligen Kadetteu ebenso wie mit sci- nem terroristischen GestmgniSdirektor— gibt feiner Dsthiung die Partei losigkeit. die doch von RichiungSlosigkeit so weit eistsernt ist. Dies« Parteilosigke.it Vielmehr vermittelt erst recht die starke Er- kenntnis des Dichtere: d seres Aktionsprogramms als volSfonrnren Gleichberechtigte wegen Hes ZusammenMusses unserer Partei mit der III. Internationale gu verhandeln haben, unter Wahrung her Autonomie unserer Partei Wer ihre inneren Angelegenheiten nn-d über ihre Taktik bei strenger Anerkennung nnd BeachtlNng hes Ziels und-der Grund- sähe, die sich die Internationale gibt. Dieser Bericht wird auch jene hü glichen persönlichen Treidereien als Verleumdungen brandmarken, durch die ein- zelne unserer Parteigenossen als Saboteure des Zusammen- schlusses mit der III. Internationale erscheinen sollen. In unserer Partei besteht erfreuliche Uehereinstimmung darüber, daß alles geschehen muß, um den Beschluß des Leipziger Parteitages zur Frage der Internationale unverzüglich und loyal durchzuführen. f L Gzwerkschaftiiches. reii gesunden, den Etrrlkend'est In den Ku'Kä zu sassen. Züle haben nunmehr die Speere über die Firma Sochazeewer, Union- und Wickefftraße, verhängt. Jeder, der darf«rbeuor, ist als Streikbrecher zu berrachlen. Vor Zuzug wird dringend pe» warnt. Deutscher Tranöportarbeiterverband. Eeneralversamwlmiz der Fabrikarbeilir. Die ausserordentliche Generalversammlung der Derval- tnngSslclle Berlin behandelte gestern unter dem Vorsts; deZ Gen. Raimann die Lldiräze zum VerbcmdZtag. Gan. Rückcr le» richtete über die zahtreiÄen Anträge, von denen sich ein beträcht» licher Teil gegen die KriegSpvlitik der Gewerkschafren, gegen die Haltung deZ GcwerkschaftSbundcS während der Kapptags, gegen die Arbeitsgemeinschaften und gegen die Haltung der Redaktion deZ'»Proletarier" richten. Di« Diskussion zeigte, daß die Berliner Mitglieder die Annahme dieser Anträge wün- schen. Beschlüsse wurden in dieser fsrage nicht gefaßt. Auf Antrag der Ortsverwaltung wurde«ine Beitragserhöhung für Berlin beschlossen. Ungestillte bex Berliner Metallindustrie! Montag vormittag 9 Ubr findet in HavertandS Fest- fä-leu. Neu» F-viedrechstr. 3S>«in« Verstummlung der BelriebS» rät-e, �tnaestellterrrät«, BotrickbSobleut« sowie der VerbrndSfunk�o- näre, die �der A.sä an.geschlossan ssiBd, statt. ES wirb Bericht erstattet Blumen- und Federarbeiterlunen Grofr- Berlins seid bereit! >dvr de-uit- dem Per- gebühr« In her Hoffnung,«cht bald in MoSkaü mit dem Exekutiv- komite« st» Berhattplungeni treten»u können, zeichnet (Unterschrift.) Äm 9. Jtmi schrleb unS Las Westeuropäisch« Sekretariat btt Aomm-ustistischen Jnter- K a t i o n a l«: Wir Übemfeniden Tuch astbei die TageSordaun« de» zweit«« Internat t ovalen Kong-esse» der Kammu. nüti schen Jnide-rn-ationote. Wir schl-a-gen Euch vor, die von Euch be'chlossrn« Delegation nach DioSkau«lnustnden, daß e« ihr mög- lich sein wirb, gleichzeipig mit dem Kongresse in Mos.'au an» fv«f«'d zu fein. Wir antworteten am lt. lFuni:• Da» ZemtvaAomite« der v. S. P. D. dcrnkt-für die freundliche lleÄwnittlnng der Tagesordnung de» II. Internattonalen Kon» eresseS der Äommvntstische» Internationale. Das Komitee wird IhrerAnregungRechnung tragen und s e i n« D e l e- gation nach Moskau so einrichten, dqtz sie gleichzeitig mit dem Kongreß wx Matkan anwesend-ist. Am 11. und am 19. Juni nahmen SaS ZentraK-omitve, bst Beirat und die KonbrolikommilZion abermals in einer cemvinfamen Sitzung zur Frage her Internationale Siel- -IilN-g. Es wurden nunmehr oi« Genossen Cri spien, De? Tarifvertrag der mit dem Arb-Ägebe-pverbaind 'chm Blumen, und Biätterfabritanten eimrseitS, und band der.FwbwÄirbeite-r, Zahlstelie Groß-Bertin«md-srersaitS am Lg. Dezember ISIS abgeschlossen wrirde, g't von der Organisation gekändizt Worten. Em neuer TarssveotvugSsnttvurf ist den Ar- beitgebcrn eingereicht. Jetzt orhält dar F�rikarboiisrvvrblrnd folgendes Schreiben: Wir bestätigen dan uns«rnge reichten TarifvertragSentZriurf und erlauben ui;», darauf folgendes zu erwidern: Die augon- blickliche Kwifonzeit er scheim-t uuS»ich: für Tarrfverhandlu-ugen geeignet. Wir möchten empfehlen, daß-Sie die ausgesprochene Känv-iguny zurückziehen, und daß wir den Tarif bis auf wei. lere« mit vierwöchiger Kündigungsfrist f. beide Teile ver- läagern. W'-r hoffen, daß Sie mit Wisarem Vorschlage einberfwnden find und zeichnen hochachtuingSvoll ArbeitgeberverLand der deutschen Blumen-, Blätter, und Fe dewnsabr üan-ten und verw.©eitwtöe E. B. Der Vovst-nrd. Dr. Birnbaum. Blumen» und Fedsra-rbei-terin-mm werkt Ihr waS? Di« Herren wittern Morgenluft! Sie halten jetzt die Zeit für gekommen, ihren Arbeitnehmern den Daumen aufs t.uge zu drücken, hat e) doch ein Herr fertig gebracht, einem Arbeiter zu sagen, er soll sich die Zulage von den VerbandSangestellten zahlen lassen, d?nn die leben ja blo» von den Arbeitern! Merkt Ihr eS? Eure Organi- fatlon ist den Herren schon lange ein Dorn im Aug«, trotz ihrer Freundlichkeit. Nun glauben sie einen Schlag gegen diese führen zu können. Laßt diese Absicht zu schänden iv'.'rden, und schaart euch um so fester um die Fahne der Organisation, nm den Macht. lüften der Herren«in Parolj bieten zu können. Vor allen ingen verweigert von heute ab jede Abendarbcit und jede lieber st und«. Wer setzt noch Abendarbeit oder Ueber- stunden leistet, begeht ein Verbrechen nicht nur an sich, soniKrn «n die gesamt« Arbeiterschaft. Am Mittwoch, den 30. Juni, abend« 0 Uhr, findet bei Wegner, Sehdristr. 80, ein« Funktionärkonfercnz für unser« Organisation statt. Da»(?rschein«naner ist dringendnotwendig. Verband der Fabrikarbeiter Zahlstell« Groß-Berlin. Eine Firma, die sich über die BeZchlusse ihrer Organisation hinwegsetzt. Ave Versuche des Deutschen Transportarbeiter-VerbandeS, welche im Auftrage ihrer dort beschäftigten Mitglieder unter- nommen wurden, haben es nicht vermocht, die Kohleufirma Sochazeewer zur Anerkennung de» TarifeS zu verpflichten. Auch der Spruch des Schlichtungkausschusscs Groß-Berlin, der dahin geht, daß die Firma den zur Zeit geltenden Tarif anzu- erkennen verpflichtet ist, sind an dem Starrsinn des Firmen- inhaber» gescheitert. Nunmehr sehen sich die Arbeiter genötigt, von dem letzten ihnen zu Gebote stehenden Mittel Gebrauch zu machen und die Arbeit niederzulegen. Seit Montag, den 21. Juni ISA), stehen, dieselben geschlossen im Streik. Die Firma versucht sich nunmehr dadurch zu helfen, daß sie eine Klein- kohlenfirma aus der Emdencr Straße mit der Ausführung ihrer Arbeiten beauftragt hat. Dieselbe hat sich auch tatsächlich be- Betri-ebSvertretumpen, sowie alle Afaftm-ttiomäre müssen unbedingt amvessnd fein, um-m den Dc t c ittbsvers-am m! ungen am Montag nachmittag Bericht erstatten«uld abstimm-on lasse», zu können. Die Berschmeizung der CisenbahnerorganisaKonen. Die in Augsburg abgehalten« Generalversammlung de» Verbandes des deutschen VerkchrSpersonal» hat einstimmig die Verschmelzung mitdem Deutschen Eisenbahnerverband beichlossen. Letzterer ba» ein« Mitgliederzehl von über 400 090. der Verband de» deutschen Ver- kehrSpersonalS über 109 000. Mit der Verschmelzung dieser beiden Verbände wurde die stärkst« Eisenbahnerorganisalion der Weit gestbaffen. Die Vertreter des PostpersonalS. das im verband des deutschen VerkÄhrSpersonalS stark vertreten ist, erklären, daß da» Postpersonal unter allen Umstände« im großen Verband bleibe» Wied. Achtung! HvlMbekter! Folgende Betriebe find wegen Einführung tKrschlechterter Arbeitsbedingungen und Entlassung der Betriebsräte gesperrt: Ti-'chlerei Kurt Label, RüderSdorfer Str. W. Ti'chlcrei Norddeutsche Möbelfabrik, Frankfurter Allee 807. Tischlerei QJcorpe u. Köhler, Strelitzcr Str. 60. Tischlerei Steinbach u. EhaudlnS, Wollankstr. 0». Die Sperr« über die Tischlerei FLr-sterlina ist aufschoben. Di« OrtSvcrwaltung. Allgemeiner Streik der Arbeiter mtd Angestellten in Potsdam. Seit Sonnabend nachmittag S Uhr ruhen in Potsdam alle städtische Betriebe mit Ausnahme der lebenswichtigen. Di« Straßenbahn verkehrt nicht, ebenso liegt da» Gaswerk stiÜ. Da» Wasserwerk ist vom Streik ausgenommen. Die Urfacb« de! Streik» ist dir Ablehnung der Forderriugen der Arbeiter und Angestelltenl nach Gleichstellung nrt den Groß-Berliuer Gcmeindeangestelllerr» Für den Streik haben sich 90 Pro», der Beteiligten ausgesprochen� Auch di« Beamte« beabsichtigen sich dam Streik gn-u schließen.. Bcrbmid der Steinsetzer und VernfZgenossenl Am f. Julk nachm. ö Uhr, findet im Zirkus Busch eine große Pnotestver». sammlung statt. Wegen Sielluugnabme dazu trefs«n sich all« Vorstandsmitglieder, Betriebsräte, Betriebs«? man»er. sowie alle Vertrauensmänner aus dem Gau Groß-Berlin am Montag, den 28. Juni, abends 7 Ubr, in Berlin, Jrnxrtibenstr. 1(Hrrmonie), Erscheinen der betreffenden Kollegen ist dringend erforderlich« I. A.: I. Sibura, Gauleiter.. Erklärung: Der Ortbvorstand des Verbandes döö Buch- und Steindruckerei-Hilfsavbeiter und Arbeiterinnen legt V>:rt dar- auf festzustellen, daß der Bevollmächtigte Otto Gloth in der Versammlung der Betriebsräte fGrephrfches Gewerbe) nicht hu Namon des Ortsvorstandes yesprock;en, sondern seche persönliche Meinung zum Ausdruck gegeben hat. Betriebsräte, Obleute und BertrauenlmSnner der„Sattler, Tapezieret und Portrfeulller. lv ton tag.«schon 5 Uhr, Verfnunn- lung in der Aula des Sophien-RealgymnasiumS, Woinme ister- straße 16/17. M.omsum.'-G&nossscmschaSt Berlin ü« Manulakturwarenlager: Brunnenstraße 183/190, I. Etage c. G. h. 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Zereainiehl(3«) vem LS. Juni bis 8. Iuii, 156 COi. K'.infch onig. Auchtichwore(AH> vom 22. Juni bis z. Juli, Li � Er. Maisflocken(3oS) vom Z. bis 10. Juii. Veer-nreiobs Kanu bei finntüchen Koufieu�en, soweit der vorrot re-xht, zum Preise von 8,70 SR. fto Pfd. bezöge« werben. KriogsbeschSbigte, die 3« Proz und mehr »rwerdaunfähir; sind, erhol!»» für Monat A«i> je 1 Pst. Teigrvarcn, Wrizenzrieft, Graupen und S Pfd. iniänd. HsßeriiShrmlttel. Die Be- rechiiguaxei, arden zum Dmpfang der Ware verousgabt dde zuständige «lotkommiMen unter Borlaze einer besonderen Deschiiniguirg. Jm Nio. maj Juli erhalten:») die schivangeren Frauen vom 4. Monat ab 2 Pfd. �t gwaren, 1 Pst>. Zwieback und 2 Psd. Karerslockren� vom 4 bis ein- schibfciich 6. Monat«ugetbem 3 Büchsen kondensierte Milch mit Zucker «an Grund von brsorrderen Berechtigringskarten, die durch die Kranken- «rnähtungsabteilung unter Borlaoe der Ublick-n Nachweise ausgegeben Werben,' b) die Kinder im 1. Lebensjalire T50 Dr. iniäno. Hofernähr- mütel, die Kinder im 2. Lebensjahre 500 Gr. inl. Hafernidir mittel auf besonders Derechtlgunnskarten, die durch die Drotkommifsionen gegen Torlaae sinss amtlichen Altersnochweise» zu derselben Zeit wie bsi den Kriegsbeschädigten au r-g« geben werden. Wir werden an die timder vom 12. bis 12. Lebensjahre, das sinb die Kinder, die in de: Aoit vom 1. Juli 1962 bis 30. Juni IVOS gsdo en sind, eimnallg im Mon�rt Juli je ein« Büchse kondensierte Dollmilch(Auslandeware) zum Kreise von?,20 Mi. verausgaben. Wilvaersdorf. 220 Er. Hoserflocksn(32): für Kinder 1 Päckchen Panin(5.1 E ll) Dovannieidung für de» Bezug von Kinber garsten- m»hl für Kinder im 1. hj» 6. Lebensjahre. Für werde nbe Mütter 4 Pfd. Nährmittal. ü Pfd. Kcchao( 4 A), 2V— 900 Gr. Trockewzanzei (3.10 Mr pro SO Sk.). 1 Dose Maliertrok!<3 M.>. 3 Dosen«onden». Milch, je 2 M.(nur im 4 bis einschl. S. Monat). Für sttliende Mütter L Pf>. Nährmittel, hi Pfd. Kakao(4 äst.), 60— 200 Gr. Trockenganzei, 1 Dos« Malzextrakt(3 M.>. Aeh'endorf. Zucker für b>» Zoii vom 1.— 15. Juli ivl i um Mon- äog, 98. Juni, auf Abschnitt 90 der Zackerkorj« anzenxldot. Nmikolln. 95-0 Gr. Mihlonprodudts aus 34 der Groß-Berliner Lodensmitletkar'.«? 500 Gr. Sirup auf Warenbezugsdorte. Die Kar- toffslroiion beträgt 6 Pfund. Brist. Durch die Kleinhändler: I» U Pfd. Hafzrflockeit(SL und 33 weih), fi Psd. Küchenmoiil(St woih). 1 Pfd. Narmeiad«(08 grün): durch die Verkaufsstill«: 1 Pfd. Röhrennliboln für Krtegskeschüdigt«: � Pfd.'Rohrvnnudeln für Werdend« Mütter und Kinder: Kartofsein fvelhiindig. Lichteftberg. Voranmeldung bl» 30 Juni: SSO Gr. Haferflocken (483): SvO Ol?. Welzens- lest für Jugendliche( Ä J). Qhn« Boranmel- dung: 254) D: Sirup(403): 4 Päckchen Suzstofs(400): 10 Pfd. Kar- tafscln: S7ö Gr. Zucker(404. Doranmeldung bis SO. Junt). Pankow. ISS Gr. dänischen Hartkäse(88). NioderschZnhaasen. SO Gr. Butt-?: SbO Gr Mmgarine: sil- Kinder Ks zu 2 Jahren)4 Pfd. Gerstenmehi, 1 Paket Zwieback. 1 Stück aus- landtsche Kernseif«(i)2l; für Erwackien« über«0 Jahr« 1 Das- den- ben,>-rt- Milch(1),- für Kriegsbeschädlet« 1 Psd. Haserflock.en(60): I reis Oeocitsm.ifielk-avl» Niederb-nrnsin-« 190 Gr. Haserflocken(28 tt. 99); 250 Cr. Marmelade(33); 125 Gr. Teigwaren(00); aus hiesige Leben«- s mitielkarte: 3 Knorr.Suvpenwiirfel(980), je 1 Vrleschei» HsDüMoss !(378 tt 278); auf FuHenditchenkarte 220 Gr. Haserflock«»(48). Sii-nt- ikhc Lebensvtilci auster Fett gegen Voramneldung bei den Händlern bis Montag abend. Weizensee. 6 Psd. Keerioffeln; auf allgemew» Lebensmittelkart-: 27.0 Er. Küchenmeh!(04), 1 Pfd.»«»ländische Bohnen(W und 26); Vi- Auggab« erfolgt in den St.-»oussstellen d.-r Gew-.inde. Die Aus-eei». karten zum Bezüge von Ruch zu ermäßigten Preisen»erden am kommenden Dienstag und Mitttvoch im Lebenemiltelamt ausxestellt. Inhaber von Magermsichkarien können r-om 1. Juli mit)■» Liter Soll- milch beliefert werben, wenn i i-'elben sich bei einem von der hiesigen Miichku anstatt beliefernden Händler anmelden Von MonOag. 23., bis Mittwoch, 30. Ji-ni, Niu-intrazunsen zum Bezuo-e für Zucker. Alt. Dlia.r icke. X Pfd. Reis und X Pid.««losselsiStkemehl(129); V, Psd. Erbsen und X Psd. Maisflocken(ISO); 1 Pfd. Ma meled« und X Pfd. Kunsthonig(131); 15 Slfo. Kar tos sein und 1 Psd Saubohnen (152): auf Nährmittelkart«(27. Woche) l5 Pfd. Haferflocken; aus Kreis- l-i-uzmittelkarie(34) X Psd. WeizemneP; für Krieg«bischÄt-4jt« 1 Psd. Eerscümehl. fm öcn üegai»tfcjflim An all« Distrikt«. Der im Bezirk„Halleschao Tor" als Bezirks» vero'dnsier gewählte Genosse Otto Loose, Bildhauer, Liegv.ister Stcahe 19, ist mit dem vom IS. Distrikt auege-äztosi-nen Otto Loose nicht identisch. Konmiunalwahlkril» Berlin 2(Wedkwg). Elternbeiräte. Donnerstag 7 Uhc Sistung in der Jchultmla Müller str. ISS, Eck« Trift- straße. Tase»o>:nun-g: 1 varicht von der Re-chsschülkonferenz(Kos.: Gen. Ausländer). 2. Bildung eines Kreisrlt-rndci-.ak. L. Distrikt. In der gestrigen lobe»an zeige-des Genossen Eduard B-vaune muß es Cu imstr. SS statt Gödenstr. SO heihen.— Dieirsiog, 29. Juni, 7X Uhr, Mitgliebervers-amniUmg in der Cchula-ula Pallas- ft-dii 10- Tagesordnung: T-tellnn.gn.chm« zur vi-rba»d«>e»»er»loer» fammlun-g. Di« Genossen des SO. Bezirks treffsn sich eine halbe Stunde früher Wahl eines Bezirkafü-Hrers. 3. Distrikt. Monwz 7 Uhr Frouencckend bei Lenge, Gneifemru- strax- 35. Dtoluissionsot>cnd. ö. Distrikt, 8.«ttrilemg. Donnerstag. 1. Juli. 7 Uhr, Extrazahl- abend in den Lmra-Sälen, Neu« Köntzstr. 7. L! ttch»lagsabg«ordn«tec Gen. Märcker-Eo-ingen fp.tcht üd»r«Die politilch« Loge-. 0. Distrikt. Dicnstog, 29. Juni, 7 Uhr, Borswndefiflung bei Galla«, Go«vg.-nkirchstr. 8. Adteilwwstchr«« und Dist-.-ickt»sblen:« sSmtl icher Kommistianen sin-d eingeladen Sdadtverordnete, Bezirkr-verordnet« ui»d sünttliche Elternbeiräte, wie cwch die C. P. D. und GhriftJichen einleben.— Tlittivoch, SO. Juni, 7 Uhr, tn der Schul«,!» G-ongrn- kiechstr. 2 B» trag des Genossen Silenz; JDi« Arbeiten der Reicht- schulkonferenz." 7. Distrikt. Mar tag. 28. Juli, 7 Uhr Lefeabonde: 3.. 4-und 7. Ab- teilung bei Äön-ig, Lang-estr. 50; v., S., 8. und v. AWc-ilnng tn der ©chulculo Litauer Strafe« 18; L und 2. Abteilung in der Schulaula Goslarftr Olk S. Distrikt. Montag 7% lHr Fvauenlefeabend del Schlächter, Dan-ig-r Strafe«. 0. Di,-.!,-.t. Die gesami« Jugendkommission tritt Montag 7 Uhr bei Trog». Döfeoivstc. 23, Ecke Arnswalber Pich, zuscnamen. 14. Distrikt. Montag 7 Uhr Frauenicseabend bei Marx, Olden» burger Strafe« 10. Ref.: Gen. F. na Wulff— Dienstag 7 Uhr Sitzung der kommunalen Kow-mifsim, bei Kaiser, Dotzkowskgstr. 34. 14. Distrikt. Montag 8 Uhr Sitzung der politischen Kommission bei Kaiser, Cofekdwshnstr. 24. 10. t?-lsirl?!i. Z.«HLsNtMg. Montag TW llhf FvazMkfckSeni» 5«* Evnst. or'str. 0.., Sdn-KSSn. Alon'ag. 28 Jum. 7 Uhr, Fmktionssitzung de: Tlcd> veroränsten im»n&m, 1«Mstw.«* biach, Sitzung nehmen auch die««ug,»Äjtt»n S-«:«-»nb Ve»ivh«»e»-»rdn«4en teil.~, t 3!.--b lln. Haien Monte« Meterral im Purl-is ?llss4-«i.»?z. i. mi 3. S!s«4«f. Monlag 7 Uhr x«-uenl�o-.bend HoNeiftoa�e, HsudarSellssa-ell.„....� KcktdclchoftAe.« i ld« n g»k» m mifsii'»«. Slkntag 8 uhst b-i Ecdirmg, 3e:*»n Cteafei« 83, B-rtrag de» G-n. Pensen« überi .Wie erziehe ich m-Bn Pcrns«. Montag iX Uhr im»Türkisthen Zeti". Br�t» vir-».—--------- versammkin� i» dar Schulanke Sec�romsi-Mfe»._ schuf,», und ftsffMibtt-icht. 9R-»wj«H( der Geschähe.«- tv»«. O»- «wjf««e«a der gefamt»» S5»*&ife>üaw n-cch« 14— Dienetag T Khr H-'N-— l. t SecMeevftMfe». Tezeav-d�nnz:•»- aftg»!»z»nh:it«n. S-ssfchirbüfto». oh»« sw«r.9k�#t»»ss« km« ZutPlt. SMmhof. Aonü-S 7a Uhr yrnuenobelnd im Zeichens»«! d»« 2. EeenewdeschUl«. Kad-ickeHe. U. B-rtre-z de- G««>»f,-tn über �dm>-?««it»n«ri!«ni-f»tis-n-. SriodrichshafeM,. Idtae« 7 148 Uhr Fa-ruenlefee-b-md w ha« MvK»» sälrn. dar Sa»»P»» mnm Ketchei-t-Baeltn.— SUttwech TA Uh- Zah-i ch«d» stf den«st-o-rs««,.»»'.-trag de» Gen. TÄnelt. Pest«»'« Mittwoch 8 Uhr B-ild-liz.e- uu.d Rednerkeirsu, in b«r Albeiterbi'. nezÄllNle, Sä-lckierfer. S/S. Slt««W»mS!na für vi» SM.«.WinM**». Dlrnein« y.: l'ht, in der ech-loul«.„ls-n-chr-engo- vrh Erzieh�no�-««»». A'tstwb-« wirb der Schularzt A og*t beant-roo ten. Unfae«« Palte iyMlg«» mir» der Desuch diofer YerfatLmlnn««mpsohien. VZM'iZMyHU. Dl- W?r»m»'fl«r der»ch««ch?o Ehennsch» tyto&A* das habe» am«»ntog. 2«. Jrmi. im VHQmHma»ch»lch«ch. strafe, 21/25 cm« versam-miu«-«. Cs M öbes die Tckrif�h«!«»a» spro-l---m neettseu.„,. Z«-t»ak»»b«ch dr- Vm-s�UtU Fach g-n-P?- N,(Best- und Tei-g.nwh-rckemn-wn. Koche-»:") 48. Jerot. T Uh:.« S5«-.-bo»b»Wv<.-rI Ve.'le-üliwnwaeStrafe» 7 50.— ffachgruppa Ui (Eis-n-, bis-m-m-aren.. S-dM-,«öh-»».. W«r»z--ng-,*** Handel) 29. Jvvh ry, Uhr»W«j»»de»'e»s»-mmwng im„»-.««nacme-. Alc-rmb-nc-nft'-. 27». Unter Tee-ifverare«. Z««»»e«lv.-rlamd dar AugasteilU«. fe a ch goit p p« in- r>. a l-inf gesieild, bei fc:n Kelchs, und Stostecketzö»««. einschl. ve-.ch�-r.-.-t«» wesen un« Pas«, Jechgeup». Hfl»(ßtoV#** � betriown). MtWl-i-tter fit- dl-«eronch-itb om s« 4 U!,r im Lustg-rteu sind«» Diensbeg»an 10 Uhu eil tut Beil«,-w burerm adaecholen._.„__- «cht?m.5l gwfWoiÄtwfeÄM«ech*aS*nvt«tiunu«» de« Aul» ügtt 128.iÄ Ilitne» flt. lb(�e.z.-.z«s Bb'.se). I iqBffif�MMIbpiiBfMMfWtlHIIIIIIIlllIHMnBIWlWTIWIWIIIIIIII'>>>>»........................... «itae 4 a. 7 Mk. mit Friedea�ca�-lsakiSfi 5 Jahr«»ciwKtL Onraatle. Zahnziehen»Sit fflchtiSaJww« bei SesteUnne von UehUaea zraiis. Kjr««oa v. 3. t-ek.-•». 8M.: ZShne ohne Gmemm* KÄl altn■ Praxis N S t ¥ SIBk Iii t. Biiiigc AFigeboie für die Meise! 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De- f ruber 1016, tn tferdwdmrg mit 8 bv der Lerordmurg Uber le Äahlen zur versaßuoggebendtii deiilfchcn Natwnaworiamni- luuz vom 30, Kevenrber ISIS der WahiauSichu« in feiner Cr»ng vi in 26. Juni 1020 fesigestelll, daß aiS lrifatz für den aü. zepüide««, Nbiieoidnefen nsch der durch de» Wcchivotlchfa-t A- uif Hossmunn gegebene» Ncchensofge gruu Minna Sicichert, Beef!» KV 53 iuünebnrger Str. 7 v üi; 20 frt Sc« ReiS,Stvabk>eietzrS vom SO. November 1918 « itc» rnafiunggebende tron' uhe Lande-vetiammtung etrUritf. Settvii, den 20. Juni 1920. tri«-echzrMvmsssa» für den WahlfrefS Berlin für die .cchf»» zur vrrjafiimggebenden prenuischr» Liuided- •':, dcr>o.muUuiig, L»ehnt»g, Studtrat. ?! u. Nr.ly7<�dl 1920. MM LMMdk-ÄSM «rrv'.)",'---».7«'dlerlln ZteSS. Ldufeuftr. S9-8S. e-i/j 9«« vorm.» u.r M««»chiu. 4 Um. Tr-.rh-,-.:« 1«»roen 18'.»i-M. ISA.»714. ttteBStt'"-1"'"ff SSait MtzKeSer-LersssMiiivz IHegictit ist SeMllsekfanmIiwzt 1 itt OlNoalmuBstelle linder am ,»64)11.6 6 Uhr, t» den fflet- s.'iitute in), fruit mit fvigendee 3. 5h«« mW»er n-. ,r-«»ae-,t Vi, i;#f« etnea»e» Vewrio,.-«,- Oo-u» yitKig n«; .____ ,.,. Mn�aftfmntioiir-Earfc für de«UtglrcdeS efamWMni c■truciswitutia»od res t-irigüewtmcOts, iS;r> «ÜKftt, welch« nicht X...... 1 B. «. tV-.t»»ii SrTc f.vf der der ttDIil rmh'»«rlißt der SZevisoren, »«• nmO dum Cc-'sXiuut»uruit'aenti'.rr «»den ÄvilFhclilen. »er Pein« u»g,-Trir»-r!»n!-'»nrmilsi»n. W>W»»>Vc nur i.kirii«»rz»rK»u,i der De»»r»N«ii-LckIIIm»tIrmi!» ekren veutni T-legicrle find, haben Cttncn ijutrttc (?rwsrl»s!ose(Traufe)! ??«0r!!'ooeeXiichiub bietyi ho« tenou der(d,r.ii..TtaSffkiin(| im S SU»r:!«.?, den 1. Nu» Ih'iO de»«nrn Ad« mfi iloH tn., Die ttdnt.m•.Mieder!»-.!«» er u cht.>>»' lw�ro-dona«s Atinroerii, ren M. Krn-n etftrtett. 7r I.niren KdgrhDZe, deren ZM1-« an, iSv,?-»'.««, d-m 1. S«it». geben«le, und$miM «•, äViidWin, fc;i 39...mti«b und niiaifm am 89. ßrsfl ig» frei!).?e r' UchtctifvP-rec gilb SanlnBbwtM«ichen liiafeftw.» er r ly m« ci» BdSiiiMngertvitt» adgenedcv werden. Pig jw/umg erfoli,»»ermnln.z von S d>s tu liyk Nfdlg» .5 von s d>s 13 liyr, > Oneefri'f»!!!- t'Aitbmw,» iTvIWrmi, Sit Brbeittloke! rrT'-. i!«6 halber findet In der Ildgadi der vlichl» dir-n A-e-he am?S. und SO- gnni rndr«, -"sie» am SS. In»!-8!6 hr Buch am du. g.'den De« fofirnde Die»->«»««2, Ihr Puch om ßinrt ad med fc le am 1. M!» endet, geben hoien tm?. NM«eis. l-ot.> nvM'i, dr» 1.?irt1, bleiben die«bkerigungdfchallcr dir Bon« dadurch nnot rcrilhrr NU» finden auch au diejem . nc» Juni ab uii» trollst gliche» SlrthMiMit -bNdh« deduro itSOt o< in der iidfichiH Wetfe statt. rl-'-in-sti W stolldrKz?er. 3t.*>, t> SV JumlvSN,»achrn.S Uhr, in, s-etvertfchaftShau».«»oeMtfer IS i Zusammenkunft DMtt ZSl!m? Zti WeMMSMMM. Die vrtSvcrwaltuna. ?« S- sondern ir» 3—-3 -6 Wochen| ' sondern in 3-SlV-sem werrfoo sämil. Militär- n., I'ivii£:r»deroben irclftrbr. Tfeneren clica hinnen i 24 vtstaaen.- Saut- u. PfWctvn.iedeeoben werden| dvr;h AttWJmplen Wie non hergestent. •tcknelFäA' r')» u. cum» Ref. Tel.: Amt ttl«?«! HnnM 1075 1(Cwlm& Ssteer), PnbrtllM.r rcit.e'.itekowf kvMe. 71.!*rt«it(:MCb3ttn ! O-M.-w izFn-i. KS, fl OaertOli MKokoeig*«. IW. ; Iii ,,'».urcSlftnlewseeAlh» yd.» fe«e!Werftli. J *- Wy.Vr rstitl. Udjaoch'tr."»• Aufham wwei Werders55 G■scl'sctintt für r'al-'.isclie Volksaiifklärnng. mmm W�ßMsmlWs» DiensJas«««äcsi£?. JurJ 1020, ebenets S War im Sltzung««sa! des Hcrrcnhaoses, LeipMcrer-StraOc Oermania-Praclitsäle, Cliausscp.straße 110 .Aula des Sophicnjiytnnasirims, WeirmeisterstraOe 15 Aala der Cäcilicnschule, V. ilniersdorf, Kikolsburgcr Walz 5 Voiksliaus, Churlottenburg, Ros nenstraße 4. Thema: Das Gebot öcr Slundo Redner: Prof. Dr. Pnrtl Lensch(bicoreni'an,). Max Colien-Reoss CQermaniaiaie', Artar Zickler(Sonhieniymnas um). Erwiu Darth (Cdclhenichule). Arno Pranke(Volksbaus). Eintritt frei. Eegi«« pünktlich Q Uhr Freie Aussprache. ;-\A)1AA.AA»A,ly-.'VrTn7>r tcuischer LmiKheilsr-VeldMid Brzirksücrein Berlin. Sektion der snict. nnd Mipdiiaudranche. Dienern», den Sil! Juni>920. alten»» 7 Uhr, findet im«SrlvcothhnttshnrrS, Engel-Ufer IS, S!r. Znnl, eine Tageiordnuni 1. DI« verbladiichleirsri Pä cung de»«d 1S10, 2. L akuisil'u und Sb irnmung. iirdbfpruche» dorn 21. Mai In Anoelrachl der wirhtlgen Tagebordnirrrg tst e« Pflicht aller MUrstrd. r unsere« Bc rbandcS, auch der Bildhanor, in dieser Lee.ai-tmiung zu eri.'irwrn. Miigitcdbbiich odu ltanlrolllarte leafllmiert. Dt« Tottlondfcttana. MichtM te? ZMteklröez der �ngclldfea Vollversammlung am Mitttvoch. �cn Juni, abends 7 Nbr, in Havcrla».ds Ltestsälcii, Neue Kricdxichstr. SS. Dal>r«ordnut»g: 1. Lcricht don der Ctnung de» verbandst» «tstUnffi» tn Hombwan ühtt drn»«stfÄniß der sechst sichrenF liölKscn uon der Ofiposulon.— 2. Waa nun? Partei» oder Derbandstduch Ist am Singanq al« Legltlmalloir ivÄ'.en.- aal Zage n dt bl.-let Veritmininn» wird eine «-c Prolinoersominlung stausiuben, die sich ebeitsall» nlie Ang«lrgmh«>l deichüftigeit soll. T'ie Dvvositivn best Zrn»r»lvcrl>au»cs de» rltigefieMe« Z. St.: 21!« �«t,-Oeiltn S 43, yhjifiijtt. ..7. Ii- i MSSISl e.vtra billiar. Schlsf-, Spaise-, Horren-Zimmer, KGchen, grolle Auswahl Zahlungsorleichtcrunz auf WunsctL Ncti�ebaiier, Charlotten burgt WUmersdorfer Str. 128,1, Ecke SchillerstraSe, Kein Laden. II Unentbelirlicli als W n. chs c h x a«r c wc rk üLor die poliU&ckco Vor�äcgo Im neaen DentscbicLadi „Freiheit" Berliner Crgrajt dor CJnabbiUicrUroa £oa�aldemokrat)e DeuiscaiaiKSs. Für Redaktionen, Partei- und Gcwerk- sebafisarchive, Bibliotheken, Lesehallen usw. unentbehrlich. 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V.S. „fmpi ll 5?KN-N. 2t Dm! 1�23 roß-Serlin. Das amtliche Wahlresultat für Errb-Vcrlin. Vnvlich— t'«t)3 Ta�e nach i>trr Wcchl zum StvdtParla- »n?nt Groß-Beriins—(fönnen i>ie amtlichen Ziffern über �das Akttylcrgrßms«dekanntgegellx'u werden: größere W-erschiebungen iljoloen igogenitlKr t>en bisherigen Schätzungen nicht stattgefunden. In Greß-Benlin Haben ihre Stimmen abgegeben 1 G45 341 Personen. Es entfallen auf die Unabhängigen Sozialdemokraten WS 657 Mah nheitSslv, ia'l'istcn Deut sä)« WolikSpartei Deiitfchiwtionale Deutsch)? Denwikratirn WirtschxrfÄiäie Vereinigimg Zentrum Liste Steininger(BürgeiHlotf) Unpvlitisa)e ZraueuDercinig-uuig insgesamt: 233 586 275 661 188 207 116 657 68 636 61 388 16 509 938 bäume gesehen hat. Der Start i?t gegenliber Marienluit. daS f Die Kohlenstclle Grotz-B-rlin wiU mit: Wegen grober Vo� Ziel an d-n' Tribünen des Berliner Re«attavere!nS in Grünau, itäh- gegen die Verordnung des KohlenveobamdeS Gratz°B�Un Die Rennen beginnen um 2 Ubr. Vorder findet eine Auffahrt, dar KcH!cnhä«ül«vm»erau Emma Knorn,<.<.>.».!, J*. d-r D une.-Manr.sa'aften statt. Ein stark besetztes Orchester sorgt sohilstrah« 2, der Fortbetr.-b deS Kcchwnhanee-s umterM. wer.en. Nätefchule brr Groh-Berliner«rbetterschaft. Besichtigung der Städtischen Hehere» Fachschule für Textil- und Beche-dunaS. gewert�e für alle früheren und jetzigen Hörer de' Kurte» Ma» tcrialkunde für Texiil'.Jichustrie am Sonnlag, den 27. Junu vor» mittags pünktlich S Uhr. Eingang zur Schule Am ZHarjOzaue« Platz 7/8. Ter Fachabteilunz der Verlincr Holzindustrie des Arbeits. Nachweises der Stadt Berlin, Nü«. erstr. 9, wird mit dein l. �sult diese? kstchrcS eine Rbleilnng für Holzbildhauer angegliedert. Die ........ 1 615 211 Stimmen.! Der Wahltjnofienl iMtägt 7312. Die auf iic einzelnen Parteien entfallenden Mandate .Jalben wir bereits gestern mitgeteiitt. Wo bleibt die Hilfe der Kriminalpolizei? > Zu diesem Thema wird unZ geschrieben:»Am S. Mai wurde � vre Witwe Frau B., Lisenstr. L, van einem Einbrecher hnm»\ gesucht Er liefe Velten, Wäsche und fast alle Kleidungsstücke 1 der Witwe und einer bei ihr wohnendm Nichte mitgehe� Dem dort als Afterin-ietcr wohnenden Former H. stahl et Umtljche Wäsche und Kleidunvkstücke außer dem, was dieser auf d m Leibe trug. Der Wert de? Gestohlenen betrug ca. 20 000 M. Die Ermittelungen der Kriminalpolizei blieben vorläuüg ohne Erfolg. Drei Tage nach dem Diebstahl erhielt die Frau V. einen ©rief von dem flüchtigen Einbrecher, in welchem dieser miUeilte, daß er die Sache» an den Zrgcrcrrnhäudlcr D. in der Chausiee« prafee verkauft Hab« und sie sich dteselt'ea wieder holen soll«. Die in dieser Richtung von der Kriminalpolizei aufgenommen« Unter» suchung förderte auch die Sachen zutage: di« Kriminalpolizei k�> schlagnahnrie sie und übergab die Angekegetrheit der Staats. «mwaltschaft Im übrigen b Neben die Sachen weite? bei dem Handler. welcher sogar ein ebenfalls gestohlen?» Medaillon der Witioe an der Uhr trägt?tun scheint- die Angelegenh it auf den toten Punkt angelangt zu sein. Frau 25, deren Nichte und der tfvrmer H. haben nichts auf dem Leibe, sind b�i jetziger Zeit auch nicht in de? Lag« sich etwa» zu kaufen. Es wäre angebracht, wenn in biticin Falle die Dekörden auch so schnell arbeiten wür« den wie hei gennfjen politischen©ergeben.' 5>er den Behörden gemachte Vorwurf, der wohl in erster Linie di« Kiimiirvlpolizei trifrt. erscheint wohl berechtigt Wir erinnern unS a» Fälle, wo©estohlenen sogar die wi- der enl» deckten Schmucksachen sofort ausgehändigt worden sind, und di« jind doch nicht so unentbehrlich wie Kleidungsstücke. Die neue Nummer der„Freien Welk" dringt»Uder vonHansPaasche und LeoFogische», eine Aufnahme von T r o h k y zu Pferde bei einer �ruppeninfpektion,> «in Bild mr? der ungarischenFolterkammer, da» einen! Memarterlen zeigt, die G e b u r t? st ä t« e E h r i st i. bewacht von � einem englische» Soldaten, und Bilder vom Preissturz in England und Frankreich. Ei» Studentenarlikel wird treffend durch drei Bilder aus dem Klosett der Universität Rostock! illustriert � Die antisemitischen und monarchistischen Inschriften i an den Wänden zeigen da? Studententum in seiner tiefsten Er» liärmlichkeit Ein Artikel über die Valuta ist lehrreich, aber doch unterhaltend mit ausländischen Karikaturen jtllustricrt. El» iherrlicher Brief von Rosa Luxembu g a-uS dem VreSlauer WeKergefänegniS zeigt dem Proletariat, welche glühonde und «dle Seele in dem Körper der schändlich Ennordeten gelebt hat. Ein« potitischle Karikatur,.Parole Siinne»', bildet da» Titel- bild des reichhaltigen Hefte».— Preis des Hefte» 50 Pfennig. Der Freie Nuderbund Berlin Hat im Laufe des letzten Jahres einen recht guten Aufschwung genommen. Gegenwärtig gehören demselben sechs Rudervcrcinc an, die sich laut DundeSstatul verpflichtet beben, nur sreigcwerk- schaftlichc oder politisch linksorganisierte Personen auszunehmen. Die iechS BundcSvereine.R.-P. Vorwärts".»R.-V. Freiheit", »N. V. Eollegia",.Ruderfreunde",.Freie Ruderer-Vereinigunz 1918" und.?!uder-Gesellschaft Pichelsberg«" haben elwei 800 Mi!- ? lieber und verfügen über eine Flotte von 200 Booten. Mit einer 8. B u u d c S- R e g a 1 1 a, die diesmal am 4. Juli in Grünau stätis'ndci, will der Bund, der hauptsächlich das Wander- rudern pflegt, der Berliner Arbeiterschaft zeigen, dafe in seinen Reihen auch ernster Sport getrieben wird und irischer Wcttkampf seine Siätte f ndet In zehn gut besetzten Rennen werden un- ser: Maauschasien über dieselbe Bahn gehen, die so oft bei den etemaligen.Kaiscr-Llegatten" herrliche byzantinisch« Purzel- für musikalische Unterhaltung. R chtzestiges Kommen sicfcrt einen guten Platz. Stehplätze zu 1 M. und Tribünen-Sitzplätze zu 2 M. sind im Vorverkauf bei den BundesvZreinen zu haben. Ebenfalls findet am Sonntag der Verkauf von Eintrittskarten an der Kaste statt. Wir weisen hierdurch auf die Anzeige in heutiger Nummer besonders htn. Die Kohlenstelle Groß-Berlin teilt mit: Vom 1. Juli 1920 ab werden zur Entnahme und Abgiabe von Kohlen folgende weiter« Abschnitte freigegeben: Abschni.i 5 der l2-Zir.»Kochkarte, Abschnitt 15 der 15-Zir.-Kochkarle, Ab» schnitt 25 der 24-Ztr:-Kochkarte, Abxbnitt 35 der 32-Ztr.-Koch?arte; Abschnitt 5 der S-Ztr.-Osentarte, Abschnitt 15 dch 10-Ztr.-O'eit- harte, Abschnitt 25 der 20-Z!r.-Osenkarte, Absistnist 35 der 30-Ztr.- Ofenkarie, Nbschnitl 45 lytv 55 und 55 der 40-Ztr.-Oscnlarte. Bevorzugt zu beliefern sind die früher freigegebenen Ab- schnitte der Koch-, Ofen-, Koks, und Sonderkarte, sosern sie nicht für verfallen erklärt sind. Es kann den Verbrauchern nicht dringend genug empfohlen werden, sich rechtzeitig um die B.'Itcferting des freigegebenen Ab- schuitts 4 und 5(14 und 15 usw.) der Koch- und Ofeitkarte zujbc- miiicn. Die baldige Venfallerklärung des Abschnitts 4 s!4 usw.) ist in Aussicht genommen, im nächsten Winter muß zudem mit einem höheren Kohleiipreise und mit großer Knappheit an Brenn- Materialien gerechnet werden. Ein aufregender Borzang spresie sich am 20. Juni auf dem Schlesischen Bahnhof ab. Ein Augenzeuge schreibt unS:„Der von Bahnhof Warschauer Drücke 8.25 1!br abfahrende Zug nach Grunewald ging von dort bereits überfüllt ab und da sich auf diese? Jahres eine Rbleilnng für Holzbii Abteilung ist von 8—10 Uhr gcöfsnet. Bestellungen werden unier Amt Norden 11 040—40, 3791—97, 3091—92 und 9701 erbeten. Der Bäckermeister Adolf Scheithatier ist wegen unzuver. lässiger Betriebs sührung auf die Dauer, von 4 Wochen vom Mehl« beziige auSg schlössen wotdcn. Tie Kloseitgebühren erböhen sich. Vom 1. Juli ab erhöherr sich die Gebühren für die Benutzung der Bebst r' i'.i San italte n in der 1. Klasse von 20 aus 30 Pst. und in der 2. Kl.— nur in de« Männerseite— von I 0 auf 20 Pf. Reinickendorf: Kommunaler VolikÄstlduirtgSauSschuß Del. w ckendorf. Est» Bkütlhner-Koinzrrt für Olt» und West-Re mcken» darf findet am Mittwoch, den 7. Juli. ,m Garten(bei Vstck-ch Hta-uptstvahe 51, stakt. Klarten zu 2,50 M. find bei Pen F:,n-ktto» nären und in den GemeiudaverkausSstallen zu lzriben. Neukölln. En« ElternOersammlnug de? vier silemeindeschvken in der M-etiestrafee und E chiltorpramenadie(21./23., 22. und 24.) studot am DicnS ag, 29. Juni, a'ynb? 0% Uhr, m der Au'a der Realschutc, Bodditesiraß«, statt. Lehrer Gen. Bonfong spricht über das Thema:»Die Grundlagen der Gamsdn scha-stSerzirhu ng. Lichtenberg. In de? Politi-Timk d«S städtischen Kranken» I hauscS, HuberltuSstvaße 4, weirdan rat? Unbemittelte gegen dem Schlesischen Bahnhof diel« Leute befanden, die auch noch. Entolchlung von 6,50 Mark stt? die Kolctrbc: Woche uat ersucht, utch mitwollten, so hielt der Zug vielleicht etwa» langer wie üblich. 1 b«hai»dc(t. Kassenpatienten halben keinen Zutritt. S-is Noch bevor alle Türen geschlossen waren, gab der Staiionsvor- �?! a ch p r ü s u n g der V e rm ö g c n Sv e r h ä l! n i s s« de? 2>e» sleher das Abfahrtszeichen und 2 bis 3 junge Leute, welche auch � handelten findet durch da? Wohlfahrt kamt staitt. welches im Falls noch mitwollten, befanden sich am Eingange von verschiedenen* de? bdichtbedürlfti-gkeit nach der Mediziner ltaxe nachträgt chi Türen, konnten jedoch nicht mehr hinein, da die einzelnen■ liquidiert. Eoup« überfüllt waren. Diese drei jungen Leute waren nun s Jug-udwrikte in Bernau. Di« U. E. P. t>?nctnflaTlet auch die?» gezwungen, da sich der Zug bereits in langsamer Fuhrt befand, mal ün September im Petein mit der Scrzia'isti schon Pvoletarier» 12 und 1 Uhr, in der Tiockstrafee ein Buch mit VcitragZmarkeni verloren. Da derselbe erst.'tzpflichiig ist, bittet er den ehrlichem Findet die Marken im Bureau des Verbandes, Engclufcr 15, Zimmed 43. oder bei Otto Troplow, N31, Lortzingstr. 20, Quer4 gcbäude" Treppen, abzugeben.'/ Berlin. Der Magist.nt l)at den Lndenverkeufogrels für Einheit?» wirst onberrcrt.ig festgesetzt. Co hostet com 08. Hunt ab das Pfttitdk frisch« Lederiourst unb frisch. Blutwurst 5.20 Mark. Habichte auf die jungen Leute, schlugen zweien die Mütze vor � sin, Ehauss«istr>afe« 5, pari. dem Kops und als ihnen dies bei dem dritten nicht gelang, rife j Verloren! Beilragcinkassiere? de? Deutschen TranSvork» der Ueberwachungsbeamic mit brutaler Gewalt den jungen'».,» Mittwoch, den 23. d. Mts., zwischen! Menschen von dem in Fahrt befindlichen Zuge. Ich selbst stand am Fenster im Nebenwagen und konnte leider nicht mebr ab. springen, um den Torgang protokollieren zu lassen. jFin Interesse dcS fahrenden Publikums müssen daber die Dcainten an- gewiesen werden, dafe sie sich anständig betragen. Der herunter- gerissene junge Mann hätte durch daS Herunterreifeen schwer zu Schaden kommen können. Der Bock al» Gärtner. Ein grofeer Einbruch wurde kürzlich aus der Friedricksstrafee gemeldet. Au» dem Kaufhatre Modcrna ivaren nicht weniger a!» 17 Schreibmaschinen gestohlen worden. Eine Fensterscheibe toar zertrümmert, so dafe augknommen wer- den mufete. dafe die Diebe zur Nachtzeii durch diese» F tnter ein- v.»,(cn.,,«» s», i.a™ oe---.,»1 »tiunneil icirn. tst'st. 1920~ Tie N-urrg-lur.a B-soldii-.q i-, Beamten. L.'Äs'LS».-«« L bruch nur vorgetäuscht ist. Der Wächter bandigte den Einbrechern, � tul.rten Beamten i�auraten, Oynd.kuS und 4.urg.rmcti.r) die noch nicht ermittelt find, die Schltissel auZ und verliefe dann auf zwei Stunden seinen Pasten, damit sie in aller Ruhe„ofhei- ten" konnten. Bon den gestohlenen Schreibmaschinen bat d:e Kriminalpolizei 10 wieder entdeckt und dem beswhlcnen Geschäft wieder zugestellt. Ans dem EemeiilSe'elittt. wird der TeverungSzuschkag nicht mi! 50 Proz., sondern nur mit 30 Proz. berechnet. Die bürgerlichen Fraktionen und der Börger» meister se'bst wollen eine Regelung, di? z. B. das Endgehalt de? Bürgermeisters auf 54 000 M. gebracht hätte. Der Befchtufe bringt 43 250 M D'c niedrigst. GehaliSiklasse hat ein Endgcbalt fnach Jahren) rcn 14 109 M. Unser Genosse Jrraang wie? am Eine Wohlsahrts.WandcranSstelliinz, die Antilnrung übe?... e soziale Ungerechtigkeit bin, hohe und siiedrige Gehälier gleich» verihearemden voASkoanSheiten(Tuvcwkmos� AlkoholiSamt», S>i�- Pnoz. zu erhören. Eine Staffelung war? not. hngSsteribltdckeit u-stv.) schaffen w'.ll und mt grofeem Orfoug di B. wendig, um niedrige und hohe Gehälter nach der Milte zu nähern. sckpn ui anderen Genieinden S-vofe-B.?rmS ge'evn hm,'st irtzt auch Entwurf estteS HauShaliZplanS für 1920 wird zugestimmt von dan Gemeindeni Reintckendorf, Tegel i»itd Wr». � mit Rücksicht auf Grofe-Berlin keine Acndcrung an dm bis. tenau im Reswurank.. �eevalb, Neiwcke�dors, Nestdenzstrafee,, Kommt ssioiiSbeschlüssen vorgenommen. Genosse Jrrgang eröffnet wo?Z>en.«n 5—.!tt«'st 1-d-m Emtaauene» j kritisiert das Verhalten der HauZhaltSkommission, wichtige soziale der Zu tritt, k�tenfre- gestattet. Nach Bewrf f-ndon auch Milchen j Anträge, wie hauptamtliche Anstellung eine- Schu'arz cS. obiiea. .teni->010» � bermn» uutd ae.cktlai>«n« f�xis� Schulzahnpflege, obligatorischer Schwimmunlcrricht, freie Lehr» und Lernmittel usw. abgelehnt zu haben. Die Gewerbe» stcucr wird in Klasse IV 100, Klasse III 150 und in Klass, I und II 250 v. H. betragen. 5— 7 Uhr FühriniaSvor räge statt. Vereine und geschlossene Ge- sellscktaften, welche"die Nusstellung zu anidercn TageSstiiNiden zu besuchen umd einen besonderen FachriinaHvortrag wünschen, können sich tsieserhutb mit dem AuS-stellungSle.-ter, Hsrvn West, verstäu» dlgen. Auch solche Ve?an s!aÄ wnmtn sind kostenlos, da genannte drei Gemeinden die Ausstellung ftnunziell tränen. Es wäre sthr ennTnischt, Nvidit die Anbei terschaft van dieser Gekeyetcheft, sich so- zial.hygennsch bewhrvn zu lassen, recht ausgiebigen Gebrauch itvachem wüllde. Die Propagando-WasserbaNspIele im Engrlbecken, vevanstaltet vom Kreise I des Arbeiter-Tita ssersport»Perl>aiide?, wenden mit den Stpieltogan am Montag, den 28. Juni und Donnerstag, den 1. Juli beeudsti. Eeplaut ist, im Monat Auwist diese Votesührungen zu wederholen. Am Montag, den 28.-Juni spielen:.Vorwärts"- Ru.mmelSbtrrg gegen. Vo raxi? t»">Ne uk. lln,„Fr. Schwimmer". Chirrlo tcinburg gegen A.S. V. Noitd,.Nop!tin"-!L.ichte!illvrg gegen „B. S. Union"', am Donnerstag, den 1. Juli: A. S- V.�euköllii ozerontroorlltch für dt« Nedoltlion: Leo Li-bschittz, Friedenau. gegen.Napinn-Weifeetliee,.Vorwc«»'»Rordetn I gegen.Vor- i zze anlmocktich f �d. Inseratenteil: L u d w l g K o IN- r in e r. Karlshorft warts"-iNeukölln,.Fr. Cchv minar"aV� Eigentümer Staüt Neukölln QUOkS pk'SlSSk'OAQkigStOtgSIA� IIA ZStASttAWStnSIA I>e£ der slHdtlsdien BeRletdiixigsslelle in NeniiöIIo, ESercjslrailie 2.Q Damensfiefel moderne Fassons, exlra gute Roßchievreaux- und-t/chÄ Rindledersqrien, MK. Oes d? Tinszell von 8— O IT!\r FadimlinniscJre Iletiittiiving gewcilsrlelstkef Herrensfiefel gediegene Arbelf, prima Rindbox, Kurze modert�e-t-i � Form,.,,., MK, ii�.— ?? f pftnderstfiefel bequeme Form, dauerihalle Qualifak>> von..... 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