Nr. 189. Abonnements- Bedingungen: = Abonnements Breis pränumerando: Bierteljährl. 3,30 Mt., monatl. 1,10 m., wöchentlich 28 Pfg. fret ins Haus. Einzelne Nummer 5 Pfg. SonntagsNummer mit illuftrirter Sonntagss Beilage„ Die Neue Welt" 10 Pfg. PostAbonnement: 3,30 Mart pro Quartal. Eingetragen in der Post BeitungsPreisliste für 1897 unter Dr. 7487. Unter Kreuzband für Deutschland und Defterreich- Ungarn 2 Mart, für bas übrige Ausland 3 Mart pro Monat. = Erscheint täglich aufer Montags. Vorwärts Berliner Volksblatt. 14. Jahrg. Die Insertions- Gebühr beträgt für die fechsgespaltene Kolonelgeile oder deren Raum 40 Pfg., für Bereins- und Versammlungs- Anzeigen, fowie Arbeitsmartt 20 Pfg. Inserate für bte nächste Nummer müssen bis 4 Uhr nachmittags in der Expedition abgegeben werden. Die Expedition tft an Wochentagen bis 7 Uhr abends, an Sonn- und Festtagen bis 8 Uhr vormittags geöffnet. Kernsprecher: Amt I, r. 1508. Telegramm- Adresse: " Bozialdemokrat Berlin". Zentralorgan der sozialdemokratischen Partet Deutschlands. Redaktion: SW. 19, Beuth- Straße 2. Parteigenossen! Laut Beschluß des vorjährigen Parteitages findet der diesjährige in Hamburg statt. Auf Grund der Bestimmungen der§§ 7, 8 und 9 der ParteiOrganisation beruft die Parteileitung hiermit den diesjährigen Parteitag auf Sonntag, den 3. Oktober Sonntag, den 15. August 1897. Expedition: SW. 19, Beuth- Straße 3: einpräge, der Staat vertrete das gesammte Volt, und verstrichen und die Regierungen denken nicht an die nicht einen Theil desselben, folglich auch keine Klaffe Einberufung des Reichstages, der Landtage. Die sächsische dem Staat vor Regierung hatte es sei eine schnöde Verleumdung, die Absicht, jedoch die preußische zuwerfen, daß er unter dem Einfluß und der Leitung Regierung, die einstweilen noch maßgebend ist in Deutschland, einer bestimmten Klasse stehen und sich dadurch zum Nachtheil hat nach kurzem Schwanken gegen die Einberufung von anderer Klassen bestimmen lasse. Der Staat sei allgütig wie Reichstag und Landtag entschieden, und damit den Beweis der liebe Gott, der seine Sonne gleichmäßig leuchten läßt über geliefert, das sie es für eine wichtigere und dringlichere AufGerechte und Ungerechte. gabe des Staats hält, Bestrebungen, die der besitzenden und herrschenden Klasse unbequem find, durch polizeiliche Knebelgesetze zu unterdrücken, als für die Opfer der HochwasserKatastrophe, und für die Verhütung solcher Ratastrophen gesetzgeberische Maßregeln zu treffen. Nun, wir kennen das Lied und wir kennen den Text. nach Hamburg in das Etablissement, Tütge", Valentinstamp, ein. Es ist einer Zeit entsprungen, wo in Deutschland, insbesondere Als provisorische Tagesordnung ist festgesetzt: in Preußen wirthschaftlich noch patriarchalische Zustände vorherrschten, die naturgemäß auch politisch in patriarchalischen essen- Gegensätzen und Interessenkämpfen noch nicht die Rede sein konnte, und die embryonisch vorhandenen Gegensätze noch in Nebel gehüllt waren. Sonntag, den 3. Oktober, Abends 7 Uhr, Vorversammlung. Festsetzung der Geschäfts- und Tages- Ordnung. Wahl einer Kommission zur Prüfung der Mandate. Montag, den 4. Ottober und die folgenden Zage: 1. Geschäftsbericht des geschäftsführenden Ausschusses. Berichterstatter: A. Gerisch u. W. Pfannkuch. 2. Bericht der Kontrolleure. Berichterstatter: H. Meister. 3. Bericht über die parlamentarische Thätigkeit. Berichterstatter: M. Schippe I. 4. Die bevorstehenden Reichstagswahlen. Berichterstatter: A. Bebel, 5. Die Betheiligung an den preußischen Landtagswahlen. Berichterstatter: J. Auer. 6. Die Maifeier 1898. Berichterstatter: H. Förster. Es war das die Zeit, wo das Märchen vom sozialen Königthum dem Volke erzählt ward und hier und da Gläubige fand. Heute wird es auch noch erzählt. Aber Gläubige findet es nicht mehr, und kein preußischer Polizeibeamter löst eine Versammlung mehr auf, wenn ein Redner von Klassen, Klassengegensägen und Klassenkämpfen spricht. 3wei Monate Extra- Tagung des Landtags für ein Knebelgeset.inding Reine Berufung des Landtags und Reichstags für ein Nothstandsgesetz nach der unerhörten Hochwassers Katastrophe des diesjährigen Sommers. Das sind zwei Thatsachen, so beredt, so lehrreich, daß kein denkender Mensch sich der Wucht dieser Beredtheit und dieser Lehre entziehen kann. N 11930 O! Vielleicht bekommen wir doch noch eine Extratagung des preußischen Landtags und des Reichstags. Aber nicht um den Opfern der Hochwasser Katastrophe Die Logik der Thatsachen hat sich in die dicksten Schädel Hilfe zu bringen, sondern um den Versuch zur Verhängung gebohrt, und angesichts der wirthschaftlichen Revolution eines neuen Knebelgeseges zu erneuern. angesichts der Millionärzüchtung auf der einen und der Der moderne Klassenstaat offenbart sein innerstes Wesen Maffenverarmung auf der anderen Seite die Klaffengegen- nach zwei Richtungen hin: säge noch leugnen wollen, hieße die Augen dem Tageslicht ver Positiv durch Maßregeln zu gunsten der besitzenden schließen, und leugnen, daß es eine Sonne giebt. Negativ durch Maßregeln zur Unterdrückung der nichts besitzenden Klasse. Doch der Klassenstaat wird noch immer geleugnet; 7. Bericht über den Arbeiterschuh- Rongreß in Zürich. Bericht und wenn man es ihm ins Gesicht sagt, daß er ein Klassenerstatter H. Moltenbuhr. 8. Organisation. Berichterstatter J. Auer. 9. Anträge zum Programm und zur Organisation. 10. Sonstige Anträge. Parteigenossen! Wir fordern Euch nun auf, die erforderlichen Borbereitungen zu treffen, insbesondere die Wahl der Delegirten und bie Einreichung der Anträge rechtzeitig zu bewirken. Die Anträge müffen spätestens am 17. September in Händen des geschäftsführenden Ausschuffes, Adresse: W. Pfannkuch, Hamburg Eimsbüttel, Eichenstraße 4, I, sein, wenn sie entsprechend den Bestimmungen des§ 8 Absatz 2 der Parteiorganisation im Vorwärts" veröffentlicht werden und in die gedruckte Borlage für den Parteitag Aufnahme finden sollen. Anträge von einzelnen Parteigenoffen bedürfen der Gegenzeichnung des Vertrauensmannes, falls sie zur Veröffentlichung und Berathung gelangen sollen. Die Adresse des Lokalkomitee's ist: G. Blume, Hamburg Eimsbüttel, Bismardstraße 10, II. Die Parteigenoffen, die zum Parteitag kommen, werden ersucht, von ihrer Delegation dem geschäftsführenden Ausschuß und dem Lokalkomitee rechtzeitig Mittheilung zu machen, damit dieses in bezug auf Quartiere zc. die nothwendigen Vorbereitungen treffen fann. Mandatsformulare, mit deren Bersendung Mitte September begonnen wird, sind durch das Bureau des geschäftsführenden Ausschusses, Hamburg- Eimsbüttel, Eichenftr. 4 I, zu beziehen. Die Genossen, welche Anträge einreichen, werden darauf aufmertfam gemacht, daß etwaige, den Anträgen beigegebene Motive weder im Vorwärts" noch in der dem Parteitag vorzulegenden gedruckten Vorlage Aufnahme finden können. Die Genossen haben das Recht, ihre Anträge auf dem Parteitage entweder persönlich zu vertreten oder durch befreundete Genoffen vertreten zu laffen; außerdem empfiehlt es sich, wichtige Anträge vor dem Zusammentritt des Parteitages in der Parteipresse zu erörtern. Die Motive aber in die Parteitagsvorlage aufzunehmen, verbietet sich aus räumlichen Rücksichten und um der damit verknüpften unvermeidlichen Wiederholungen willen, Hamburg, den 14. August 1897. Mit fozialdemokratischem Gruß: Der gefchäftsführende Ausschuß. Der Klaffenstaat. staat ist, und ihm den Spiegel vorhält, in welchem er sein fettglänzendes Schlot- und Krautjuntergesicht erblickt, so läuft man noch immer Gefahr, der Behauptung falscher Thatsachen beschuldigt zu werden. Galilei war der Behauptung falscher Thatsachen angeklagt, weil er verkündete, die Erde drehe sich um die Sonne, und nicht wie die an den Schein sich flammernde Unwissenheit meinte, die Sonne um die Erde. Galilei wurde verurtheilt, und heute weiß jedes Kind, daß die Erde sich um die Sonne dreht. 3 Noch klarer und handgreiflicher ist es, daß der moderne Staat ein Klaffenstaat ist. Für den Aberglauben, die Sonne drehe sich um die Erde, sprach der Augenschein. Der Augen schein täuscht aber nicht über die Natur des Staates als eines Klassenstaats. Im Gegentheil: der Augenschein, die augenfälligsten Thatsachen bezeugen, im Bunde mit der Vernunft, den Klassencharakter des heutigen Staats. Greifen wir zwei Thatsachen heraus. Klasse; Wenn wir die Thätigkeit des Deutschen Reichs und der Reichsregierungen überschauen, so finden wir, daß sie sich durchaus fortlaufend und methodisch in diesen zwei Richtungen bewegt. Gesetze über Gesetze, welche die besitzenden Klassen mit fetten Staatsgeschenken auf Kosten der Allgemeinheit überfchütten: die Schutzoll- Gesetze, namentlich die Korn- und Fleischzölle, die künstliche Vertheuerung der meisten Lebensmittel zum Nugen der kapitalistischen Produzenten, ein Füllhorn von Liebesgaben. Und neben diesem üppigen Gastmahl für die besigenden Klassen die mageren Bettelsuppen der sogenannten Sozialreform, die im grunde genommen nichts anderes als ein Feigenblatt für die großen Staatsgeschenke an die besitzenden Klassen ist. Und das zweite Hauptstück der Klassenstaats- Thätigkeit sind die Maßregeln gegen die Emanzipationsbestrebungen der ars beitenden Klasse. Kaum war das Deutsche Reich begründet, Im Frühling laufenden Jahres machte der Staat einen so huben die Versuche an, das ohnehin durch und durch reVersuch, den Wünschen einer winzigen Minderheit von Fabri- aktionäre, den krassesten Klassencharakter an der Stirn tragende fanten und Krautjunkern entsprechend die ganze arbeitende Strafgesezbuch durch Bestimmungen zu zu vervoll Klasse, das heißt die Mehrheit unseres Volkes das wichtigste ständigen", die auf Lahmlegung aller Unabhängigkeitspolitische Grundrecht na ch st dem allgemeinen Stimmrecht Regungen der Arbeiterklasse hinzielten. noch mehr zu beschränken, als dies ohnehin bereits Dann folgte das Sozialisten geseh, das 12 Jahre der Fall ist. Um diesen Plan zu verwirklichen, ließ lang jeden freien Gedanken ächtete, das politische Leben Deutschder Staat den preußischen Landtag zwei Monate über die lands vergiftete und eine Korruption großzog, verglichen mit übliche Zeit hinaus tagen, und lub dem Land eine Ausgabe der selbst der Schmutz des französischen Kaiserreiches reinlich von einer halben Million Mart auf. erschien. Der Plan scheiterte. Dem Sozialistengeseh, das an seiner eigenen Schande zu grunde ging, folgte der kurze Lichtblick der Verheißung ernsthafter Sozialreform: die Februar- Erlasse mit dem Nachspiel der internationalen Arbeiterschutz- Konferenz. Er Der Klassenstaat ließ aber seiner nicht spotten. machte seine Rechte und seine Macht geltend. Und der kurze Lichtblick war nur die Einleitung zu neuen Feldzügen gegen die arbeitende Klasse. Seitdem ist eine andere Thatsache eingetreten, die, mit jener vereinigt, neben sie gestellt, dem Staat das Merkmal des Klaffenstaats mit grell leuchtender Deutlichkeit aufdrückt. Eine Katastrophe der Elemente, wie wir sie in unserem Jahrhundert nicht gleich ausgedehnt und verderblich erlebt haben, brach über weite Landstrecken Deutschlands und namentlich Preußens herein. Der Umfang der Katastrophe ist so gewaltig, daß selbst die fanatischsten Gegner der Staats- Ein verschärftes Sozialistengeset wurde von hilfe, z. B. die„ Vossische Zeitung" zugeben, hier reiche die den herrschenden Klassen geplant, das um sturzgesetz, Privat hilfe nicht aus, hier habe der Staat einzugreifen. das zum Glück an dem Unwillen der gesunderen BevölkerungsLebensrettung von Behntausenden, um die Zukunft von Wohlan: es handelt sich um die Rettung, die nackte schichten scheiterte. Hunderttausenden, um das Geschick fruchtbarer Provinzen, um die Verhütung ähnlicher Katastrophen kurz, um ein Wert, das allein der Staat verrichten kann, um die Erfüllung einer Pflicht, welche zur Existenzvoraussetzung, zur Existenzbedingung des Staates gehört. Und im Frühling des heurigen Jahres ein neuer Anlauf zur Ruebelung der arbeitenden Klaffe. " Auch das kleine Sozialistengeset" ist an dem Unwillen der gesünderen Bevölkerungsschichten gescheitert, die nicht dulden wollen, daß das deutsche Reich die Domäne des Königs Stumm und seiner schlot- und frautjunkerlichen Sippe wird. Die Stumm'sche Klique ist durch ihre Niederlagen weder bekehrt noch entmuthigt. Sie betrachtet den Staat als ihr Eigenthum, die Regierung als ihr Monopol, und sie fährt fort in ihren Bemühungen, den Staat, der ihren Interessen. fo freigebig gedient hat, zur völligen Knebelung der Arbeiterklasse, und, wenn es irgend angeht, zur gewaltsamen Niederwerfung der ihre Rechte fordernden, für ihre Befreiung kämpfenden Arbeiter zu zwingen. Die Wahn finnsthat eines durch wahnsinnige Knebelgesege in unzurechnungsfähige Wuth versezten Arbeiters in Spanien soll zur Herbeiführung eines wahnsinnigen Knebelgesezes in Deutschland benutzt werden! Wozu bedarf es des Staates, wenn der einzelne von der Gesammtheit, die sich Staat nennt, hilflos dem Ruin überlaffen wird? Wozu zahlen wir dem Staat Steuern? Wozu In Deutschland war es noch vor 20 Jahren verboten, haben wir eine Regierung? Der Schutz des Staatsbürgers, von einem Klaffenkampf zu reden. Zahlreiche Volksversamm- die Wahrung seiner Interessen das ist zu allen Zeiten als lungen wurden aufgelöst, weil die Redner den Klaffengegensat 3 wed des Staates hingestellt worden. betonten, den Parteientampf wie überhaupt alle politischen Guthic Rhodus, hic salta! Hier war eine Geund ökonomischen Kämpfe als Phasen des Klaffenkampfes be- legenheit. Hier hatte der Staat sich zu zeigen, Farbe zu bezeichneten und in den Arbeitern das Klassenbewußtsein zu kennen. wecken bemüht waren. Und da der angerichtete Schaden hunderte von Millionen Das waren„ aufreizende" Lehren, welche Unzufriedenheit beträgt, und ohne die Volksvertretung und den gefeßgebenden in den Massen erwecken mußten und den Umsturz vorbereiteten. Körper die nöthigen Summen verfassungsmäßig nicht zu beUnter dem Sozialistengesetz verfielen sie der bekannten schaffen sind, so war es ein Gebot der Staatspflicht: Die allgemeinen Wahlen stehen uns in der ersten Schablone auf den Umsturz des Beſtehenden gerichteter Be- die Kammern der betroffenen Einzelstaaten zu berufen, und, Hälfte des nächsten Jahres bevor. Vorher soll das neue strebungen. weil es sich um eine, das gesammte Reich angehende Knebelgesetz um jeden Preis fertig gemacht und dem deutschen Uud wehe dem, der da sagte, der moderne Staat sei ein Katastrophe handelt, außerdem auch den deutschen Bolt als Schlinge um den Hals gelegt werden, damit es wehr Reichstag.. los der herrschenden Klique überliefert sei. Klaffenstaat. Nun Die Berufung brauchte nicht gleich am ersten Tag zu er Der Staat, so wurden wir zornig und väterlich von oben die deutsche Arbeiterklasse läßt sich nicht täuschen. belehrt- nicht selten unter Verhängung von Gefängnißstrafen, folgen erst mußte annähernd der Umfang der Katastrophe Sie weiß, was gewisse Kreise ihr zugedacht, und wessen sie sich damit in der Einsamkeit der Zelle die Belehrung besser sich ermittelt werden. Allein die hierzu nöthige Zeit ist jetzt zu versehen hat. Sie wird ihren Willen bei den nächsten Wahlen mit nicht| infolge seiner Haltung in der orientalischen Frage" aufs mißzuverstehender Deutlichkeit kundthun. Der Klassenstaat ist mächtig, mächtiger ist das deutsche Volk. Politische Neberlicht. Berlin, 14. Auguft. Was geht vor? Der Vizepräsident des Staatsministe riums Herr v. Miquel ist zwar auf Urlaub; er scheint den felben aber nicht nur der Pflege seiner Gesundheit, sondern auch zur Vorbereitung der nächsten parlamentarischen Kampagne zu widmen. Am Donnerstag hat er mit Stumm, am legten Sonntag mit Herrn Lieber verhandelt. Wahrscheinlich baben die Gespräche sich vornehmlich um Marinefragen gedreht. Jedenfalls haben diese Zusammenfünfte nicht rein zum Verguügen stattgefunden. Die Haltung der freifinnigen Volkspartei bei den nächsten Wahlen wird der wichtigste Gegenstand des demnächst zu Nürnberg. stattfindenden Parteitages dieser Partei bilden. Diesen Verhand lungen widmet heute die Freifinnige 3tg." einen Leitartikel. Wir entnehmen demselben die folgenden Stellen: Was die taktischen Wahlfragen anbetrifft, so kommt hier das Berhalten zu anderen Parteien, insbesondere auch zu der nächststehenden Partei, der deutschen Volkspartei und zur Freisinnigen Bereinigung in betracht. Von Bedeutung ist die Frage, in wie weit Kandidaten anderer Parteien schon im ersten Wablgang zu unterstützen sind. Nicht minder wichtig ist die Frage des Verhaltens bei Stich wahlen. In dem Maße, wie die Freifinnige Boltspartei auf die Unterstüßung anderer Parteien an gewiesen ist, hat sie alle Ursache, ihre Unterstützung solcher Parteien in anderen Kreisen überall von einer Gegenleistung abhängig zu machen. Solches aber läßt sich nur erreichen, wenn in solchen Fragen des Verhaltens zu anderen Parteien die Parteigenossen in den einzelnen Wahlkreisen nur in Uebereinstimmung mit der Zentralleitung ihre Entschließungen faffen. äußerste erbittert ist. Die anglo- indische Regierung trifft auch militärische Vorbereitungen im großen Stil. Und die englische Presse, welche bisher die indischen Vorgänge ziemlich leicht nahm, oder wenigstens so that, verhehlt sich nicht länger die Gefährlichkeit der Lage. schaffen müssen als die Ermordung des spanischen Ministerpräsi denten, um einer neuen Aktion die Wege zu ebren und den Erfolg zu sichern." Das heißt doch nichts anderes, als daß die Leute von der" Post" so ungeschickt wie möglich für die von den„ Berl. N. N." gewünschten Ausnahmegeseze Propaganda machen. Für die" Post" gilt eben das Sprichwort: Wie der Herr, so der Diener." Daß Rußland in Indien und Afghanistan seine Hände - Die Kölnische Zeitung" entdeckt nachgerade wieder im Spiel hat, wird von niemand, der die Minengänge der ihr nationalliberales Herz. Will sie sich auch anläßlich der ErDie russischen Politik kennt, in Zweifel gezogen werden. mordung des Canovas noch nicht zur Befürwortung von neuen Hauptziele Rußlands liegen gegenwärtig in Ostasien, und Ausnahmegesehen verstehen, so fordert sie jetzt doch internationale sind die Engländer, was jetzt sehr wahrscheinlich, für einige Abmachungen zur Abwehr der Anarchistengefahr. Nun wenn Beit in Indien und an der indischen Grenze beschäftigt, so man einmal auf der schiefen Gbene ist, so giebt es kein Anhalten, hat Rußland bis auf weiteres freie Bahn in Ost- bis die Tiefe des Abgrundes erreicht ist. Einstweilen begnügt sich die brave Kölnerin" mit, firengster Anwendung der bestehenden asien. Gesetze", und hält eine Lobrede auf die Abschreckungstheorie, die sich vortrefflich bewährt habe. Wir hätten gedacht, diese Theorie fei gerade durch die Ermordung des Canovas ad absurdum geführt worden. Indeß wer kann die verschlungenen Wege nationalliberaler Logit ergründen? Wenn die Kölnische Zeitung" unter den internationalen Abdie Auslieferungsverträge begreift, fo follte machungen auch Auslieferungsverträge begreift, so sollte fie doch wissen, daß für Mörder die Auslieferungsverträge bereits beftehen, daß aber der Wunsch nach Auslieferungsverträgen für politische Verbrecher" weder von der englischen, noch von der französischen Regierung erfüllt werden fann, so lange diese beiden Staaten ihre jezige Verfassung haben. Die neuesten Telegramme lauten: Simla, 13. Auguft. Es ist beschlossen worden, zwei Brigaden indischer Truppen in Rawalpindi zu konzentriren. Simla, 14. Auguft.( Times.") Die Brigaden, welche in Rawalpindi zusammengezogen werden, erhalten friegsgemäße Ausrüftung. Sobald die Konzentration ausgeführt ift, werden weitere Truppenbewegungen erfolgen. Die in Pendschab vereinigte Truppenmacht wird start genug sein, um Operationen nach jeder Richtung hin längs der ganzen Nordwestgrenze zu unters nehmen. av, 14. Auguft. Der afgbani Bombay, 14. Auguft. Der afghanische Agent in Ralfutta ift vor 3 Wochen nach Kabul zurückgekehrt. Auch der afghanische Agent in Bombay ist vor einigen Zagen infolge einer Aufforde rung des Emirs Abd- ur- Rahman abgereift, nachdem er seinen ganzen Befiz veräußert hatte. Ebenso sollen die Agenten in Simla und Karachi abberufen sein, Man glaubt hier, daß der Emir die Aufstände an der Grenze zum wenigsten dulde. Es wird gemeldet, daß ein Theil des Afridi- Stammes in Waffen steht. Die Hindu in Pischawar befürchten, von den Muhamedanern ausgeplündert zu werden. Die Dorsetshire- Regimenter sowie EingeborenenTruppen haben Befehl erhalten, die Besagung von Rawalpindi au verstärken. Deutsches Reich. Der vielseitigste Mann im Reichsdienste ist jedenfalls der Generallieutenant a. D. Staatssekretär von Podbielski, im Nebenamte Staatssekretär im Reichs- Postamte. Donnerstag ist er in Hannover eingetroffen zur Theilnahme an einer Sigung des Vereins zur Förderung der hannoverschen Landespferdezucht, in dessen Direttorium der Staatssekretär das Amt eines Sekretärs bisher bekleidete. Und auch Belgien und die Schweiz, obgleich zu schwach oder wenig geneigt, politischen Verbrechern auch gegenüber den Großmächten ein sicheres Asyl zu gewähren, werden sich zur Au 3lieferung von politischen Flüchtlingen nicht zwingen lassen. -Wie groß die Durchschlagskraft der klein= talibrigen Geschosse ist, fönnte man bei der Schußübung des Husarenregiments in Grimma sehen. Vom Schießplage bei Höfgen aus flogen manche Kugeln über das Möncher Holz hinweg und schlugen auf dem über 2 Kilometer entfernten Marthaschachte in Balken und Mauern ein; mit welcher Kraft, das bewies ein Schuß, der durch ein Küchenfenster fuhr und dieses so glatt durchschlug, daß nur ein leines freisrundes Loch, aber fein Sprung entstand. Die Kugel fuhr dann noch durch eine Thür und in die Wand hinein. Die Freifinnige Boltspartei ist auch in vielen Wahlkreisen vertreten, in welchen aur Beit noch keine Aussicht ist, mit einem eigenen Kandidaten durchzubringen. Die Geldmittel und die rednerischen Kräfte der Partei in solchen Wahlkreisen sind zweckmäßig der Partei für andere Kreise zuzuwenden. Dies ist bisher - Sächsisches Versammlungsrecht. Aus Mylan nicht überall in wünschenswerthem Umfang der Fall gewefen. Die im Voigtlande wird dem„ Sächs. Boltsblatt" berichtet: Nach dem Frage der Konzentration der Kräfte der Partei auf erreichbare Er Bergschlößchen", einem vergrößerten, schönen Lokal, war für Mittfolge verdient überhaupt die sorgsamste Erwägung. Im Jahre 1898 woch eine öffentliche Textilarbeiter Bersammlung einift offenbar die Rampfeslinie der Partei eine zu ausgedehnte geberufen. Theilnehmer dazu fanden sich auch in großer Bahl ein, wesen. Freilich laffen sich nicht stritte im Voraus die Wahlkreise aber der Wirth öffnete den Saal nicht. Von der Amtshauptnach dem Grade ihrer Aussichten taffifiziren, da vielfach erst mit- Der Minister der öffentlichen Arbeiten hat mannschaft Blauen sei ihm mitgetheilt worden, daß die Versammlung der Wahlbewegung selbst sich darüber ein flares Bild gewinnen nach dem„ Hann. Kour." die fgl. preußischen Eisenbahn- Direttionen nicht stattfinden könne, da er für das von einem anderen Täßt..." und die Direktion der Main- Neckar- Eisenbahn ermächtigt, freiwillige Grund stüd angebaute Stüd teine Schanttonzession. Neben den Reichstagswahlen verdienen auch die Landtags. Gaben an Lebensmitteln, Kleidern Decken, Betten und Haus habe. Aehnlich sagte auch der erschienene Polizeibeamte. wahlen ins Auge gefaßt zu werden. Die Betheiligung der Partei an geräthen u. f. w., die zur Unterstützung der durch Ueber- Trotzdem der Einberufer die Anmeldebescheinigung vorzeigte und zu denfelben ist lange noch nicht rege genug und der Bedeutung der fluthungen und Hagelfchlag betroffenen Bevölte erklären suchte, daß eine Versammlung schließlich doch nichts mit Landtage für die Gesetzgebung und Berwaltung entsprechend. Dies rung in Schlesien und den Königreichen Sachsen und einer Schant- Konzession zu thun habe und man in der angilt sowohl für die Mittelstaaten und Kleinstaaten wie für 2ürttemberg bestimmt und von Privatpersonen, Unterstützungsgebauten Hälfte nichts trinten wollte, mußten alle Preußen selbst. In Preußen finden 1898 Neuwahlen statt zum fomitees oder staatlichen und Kommunalbehörden an die mit der Bekommenen wieder nach Hause gehen. Landtag für eine fünfjährige Wahlperiode. Was für Nach. Vertheilung der Liebesgaben betrauten Komitees oder Behörden Man sieht, die Findigkeit der sächsischen Behörden ist so aus. theile das preußische Abgeordnetenhaus anrichten kann, haben gerichtet sind, auf den Staatsbahnen und der Main- Neckarbahn bis gebildet, daß sie zum Erstaunen der Lebenden und der Nachwelt foeben die Verhandlungen über die Vereinsgefeßnovelle tlar zum 31. Ottober d. J. frachtfrei au befördern. Die fgl. Eisenbahn- immer neue Auflösungsgründe zu finden verstehen. vor Augen geführt. Die Frage der stärkeren Betheiligung der Kommissare sind ermächtigt worden, den ihrer Aufsicht unterstellten - Ueber das Begnadigungsrecht und die Vers eigenen Parteigenoffen ist für uns wichtiger als die Frage Privatbahn- Verwaltungen die Gewährung der gleichen Frachtfreiheit antwortlichkeit des gegen zeichnenden Ministers der Betheiligung der Sozialdemokratie an den Landtagswahlen. zu gestatten. urtheilt in bemerkenswerther Weise der braunschweigische LandesFreilich wirkt die grundsägliche Nichtbetheiligung einer großen-Staatshilfe oder Privathilfe bei den Uebergerichtsrath und frühere nationalliberale Reichstags- Abgeordnete anderen Partei ansteckend auch über diese Partei hinaus. Noch nicht schwemmungen? In Blättern, die dem preußischen Finanz- Kulemann feinem Gnade" überschriebenen Artikel in der Zukunft". genügend ift auch darauf aufmerksam gemacht worden, in welchem minifterium nahestehen, wird, wie die Kölnische Beitung" bervor Dief Schlußsäge desselben lauten: großen Umfang gerade bei einer schwachen Betheiligung der Wähler hebt, mit etwas verdächtiger Betonung auf die private Wohlthätigkeit Soll der dem Monarchen ertheilte Rath und der auf grund britter Klaffe hier die Stimmen des großen Beamtenheeres ins hingewiesen, und wenn es dann weiter heißt, daß den Landräthen diefes Rathes gefaßte Entschluß sich nicht auf unflare Gefühle Gewicht fallen. Die Beamten werden zu den Urwahlen gewiffer aus vorhandenen Fonds Mittel zu sofortiger Unterstügung über und Stimmungen, sondern auf wohldurchdachte Gründe stützen, maffen tommandirt; sie erhalten einen halben Tag Urlaub dazu, wiesen seien, so findet diese Angabe eine merkwürdige Illustration fo ift es nicht allein möglich, darfiber Auskunft zu geben, sondern während für alle andern Personen die Betheiligung an den Wahlen in einer Verfügung des Regierungspräsidenten von Liegniß, in deffen diefe Auskunft verstößt gegen die Stellung des konftitutionellen den Berluft eines halben Arbeitstages bedeutet..." Bezirk die am schwersten betroffenen Ortschaften liegen. In dieser Verfügung werden die Landräthe darauf aufmerksam gemacht, daß Staats- und Provinzialbeihilfen für Schäden an er Privateigenthum nur ausnahmsweise au Tangen fein dürften. Die Nachrichten aus Judien lauten immer bedrohlicher. Wenn sich auch vielleicht die Nachricht des Reuter: schen Bureaus" aus Bombay nicht bestätigen dürfte, baß der Emir von Afghanistan all seine offiziellen Agenten aus Judien schon abberufen habe, und mag es auch falsch sein, daß auf rührerische Schriften von Afghanistan aus unter die indischen Truppen vertheilt worden sind, so unterliegt es doch keinem Bweifel, daß die Haltung der Afghanen von Tag zu Tag feind ficher gegen England wird und daß ein Krieg zwischen England und Afghanistan in nächste Nähe gerückt ist. Ein solcher Krieg ist aber, bei der militärischen Tüchtigkeit der Afghanen und der Bodenbeschaffenheit ihres Landes für sich allein schon eine sehr ernste Angelegenheit, doppelt ernst aber ist die Aussicht auf einen solchen Krieg im gegenwärtigen Augenblick, wo ganz Indien in Gährung begriffen und die ganze muhamedanische Welt gegen England Die Schlüffelburger Feftung. Ihr, die Ihr hier eintretet, Laffet jede Hoffnung hinter Euch." Sechzig Werst von Petersburg entfernt, da wo die Newa aus dem Ladogafee tritt, steht auf einer einsamen Jufel die alte und unzugängliche Feftung Schlüsselburg. Felsenhohe Mauern schließen fie von der Außenwelt ab. Man erfteht hieraus, wie recht wir hatten, die schleunige Ein berufung der Parlamente zu fordern. Das Monarchen nicht in höherem Grade als die Darlegung der Gründe für jede andere Regierungshandlung. Auch bei ihr ist die Pflicht zur Auskunftertheilung eine nothwendige Folge der ministeriellen Berantwortlichkeit, und wie diese in der Berfassung nicht auf bestimmte Gebiete und auch nicht auf die allgemeine Richtung der Politit beschränkt ist, sondern auch auf ganz bestimmte einzelne Maßregeln sich erstreckt, so gilt das auch für die Begnadigung. Nur die - Die arme Post" des König Stumm wird nun Tag für praktische Unmöglichkeit der Kontrolle aller Atte der Regierung durch Tag von ihr sonst politisch nahestehenden Blättern gehöhnt und verbie Bolksvertretung bezeichnet die Schranke. Gewiß ist der Monarch spottet wegen ihres lächerlichen Verfuches, das Attentat gegen nicht verpflichtet, einer abfälligen Beurtheilung der Thätigkeit Canovas in die für ihre Brotgeber töftliche Waare eines Ausnahme feiner Minister durch deren deren Entlassung praktische Folge aber zu geben; die gesetzes gegen die deutsche Sozialdemokratie umzusetzen. Möglichkeit eines eigenen Urtheiles Heute widerfährt dem Organe des Herrn v. Stumm das zum foll wenigstens der Volksvertretung geboten werden. Mitleid herausfordernde Mißgeschick, daß auch die Berl. N. N.", Verhältniß zwischen Bolt und Fürften ist das der Gemeinalso das Organ, das Herrn v. Kardorff, dem intimften Fraktionsschaft der Interessen und des darauf beruhenden gegen genossen des Schloßherrn, von Hallberg, stets zu Diensten steht, feitigen Vertrauens. Dieses Vertrauen aber fordert volle Offenheit schreibt: und flare Begründung. Ein Gnadenrecht, das sich auf unmittelbare Was ferner das Vereinsgesetz anlangt, so wird die und deshalb unkontrollirbare Eingebung ftüßt, läßt, freilich eine Regierung fich eine augträftigere Motivirung be- solche nicht zu, aber es ist der Ausfluß eines Königthums im Ein täglicher fünfzehn Minuten langer Einzelspaziergang in extra Hofe befindlichen Gendarmen von allen Seiten mit Fäusten auf dazu hergerichteten Räfigen war die einzige Abwechslung ihres ihn ein. abftumpfenden gleichmäßigen Lebens. Später durften sie zu zweien In derselben Weise wurde Jwanoff geschlagen. Und ein Wachts gehen. Es blieb ihnen nichts anderes übrig, als die traurige, gedanken- meister, der ihm einen Hieb auf den Kopf versette, sagte: Das ist lose Bewegung von einer Ecke ihrer feuchten Zelle zur anderen Ecke, meine Hand. Aus der alten Festung eilten ihm zwei diensthabende und dies Wochen, Monate und Jahre. Unteroffiziere entgegen, um ihn in Empfang zu nehmen, wobei sie ihn auch mit Fauftschlägen traftirten. " So schlug man auch viele von denen, die noch jezt am Leben find, auch Frauen gegenüber nahm man teine Rücksicht. Wie die, die bereits toot find, geschlagen wurden, dafür können wir feine Zeugen aufbringen. Eins steht aber fest, daß die Behandlung der Arrestanten jetzt eine weit bessere ist. Doch auch in dem herzlosen Wesen der Aufseher flackerte mitunter ein Funken menschlichen Gefühls auf. So wird folgendes erzählt: Als Ronaschewitsch im Herbst nur mit einem Hemde und der Zwangsjacke bekleidet auf den falten Boden des Karzers geworfen wurde, da bestand ein Unteroffizier darauf, daß ihm ein Tuchrock gegeben werde, wie es das Gefeß auch vorschreibt. Als einst in einer sternen Die Unterredungen mit dem Geistlichen waren allerdings geftattet, doch wurde von diesem Rechte selten Gebrauch gemacht. Diese Unter- Bei Lugowsken, der am Kopf eine vernarbte Wunde hatte, öffnete Die alten, düsteren und schmuzigen Bellen liegen zu beiden redungen gehen in folgender Weise vor sich: Auf das Bett setzt sich sich dieselbe bei einer solchen Operation und sie begann zu bluten. Seiten eines langen, dunklen Rorridors. Nur durch ein kleines der Geistliche und vor demselben steht der Aufseher mit zwei Das schadet ihm gar nichts, sagte ein Unteroffizier, davon krepirt Milchglasfenster oberhalb der Decke tann das Licht in dieselben Gendarmen. Die Beichte fand jedoch unter vier Augen statt. Bur er nicht. Dem gefesselten Ronaschewitsch zupften sie heftig am Barte. bringen. In die dunkeln Ecken dieser Bellen verirrt sich fein Ehre des Geistlichen muß gesagt werden, daß er die Gefangenen nie Als einst Jurkowsky in den Karzer gesteckt wurde, da sagte der Sonnenstrahl, von hier aus ist auch nicht das kleinste Stückchen ausforschte, wie es andere Geistliche thun. Das Klopfen war bei dienstthuende Wärter zum Gendarm: Wenn er nicht gehorchen blauen Himmels sichtbar. strenger Strafe untersagt. Von jeder Beziehung mit der Außen- sollte, dann trattire ihn mit Schlägen. Seit 1882 ist diese düstere Feftung zum Aufenthalt für die welt waren die Gefangenen vollständig abgeschlossen. Nicht nur die hervorragenderen Staatsverbrecher bestimmt. Alle hier Eingesperrten Besuche von Verwandten waren untersagt, fogar jeder briefliche Verwurden bis jetzt zu drei verschiedenen Zeitpunkten zu Einzelhaft ver hier mit ihnen. Nur furze Nachrichten über das Befinden der Ber urtheilt: 3u 16, 20 Jahren und lebenslänglicher Einzelhaft!! bannten in der Form, wie: lebt und ist gesund, wurden von dem Im Auguft des Jahres 1884 wurde hierher der erste Trupp der Gendarmerie- General Drshewsti oder dem Kommandeur der schrift Berurtheilten überführt. Im ganzen 20 Mann: Myfchtin, lichen Abtheilung der Polizei ertheilt und auch dies nur ausnahms Nemolowsky, Buzewitscha, Dolguschin, Saweise. welin, Slatopolsty, Robilansty, Ignaty, Die geringften Uebertretungen der Festungsordnung, wie: Iwanowi, Iffajeff, Galis, Gratschew3ty, Aron Anpochen, Singen 2c., waren mit den härtesten und unmenschlichsten tschit, Boybanowitsch, Buzinski, Trigoni, Frolento, Strafen belegt: dem fog. Karger. Als Karzer dient ein noch älteres, Marofeff Bapow, Boliwanoff und Jurkowski( Die Berbannten, schmutziges Gebäude, welches allein auf einem Hofe liegt und von beren Namen in gesperrter Schrift gedruckt sind, find seitdem ges felsenhohen Mauern umgeben ist, nicht weit von dem Thurme, wo hellen Nacht Bopor aus dem Karzer tam und er, der so lange den storben.) im vorigen Jahrhundert Johann Antonowitsch eingefertert war. Auf Anblick der Sterne nicht genossen hatte, den Kopf, hob und gen Traurig erging es den Rämpfern für die Freiheit Rußlands an dem Wege zum Rarzer werden die Sträflinge von den Gendarmen Himmel blickte, da befahl Sokoloff, der Auffeher der Schlüffelburger ihrem neuen Verbannungsorte. Bon diefen zwanzig Leuten hat noch rücksichtslos gepufft und geftoßen. Dann steckte man fie in die Festung, stehen zu bleiben. Mag er sich's anfehen", sagte er. Und tein einziger die Freiheit wiedergesehen. Zwangsjacke, band Hände und Füße so fest zusammen, daß die dann fügte er hinzu:„ Ich bin ein gläubiger Christ!" Das strengste und härteste Leben begann für die hier Ver- Stride ins Fleisch schnitten und in diesem Zustande wurden sie Männer und Frauen, ohne Ausnahme, wurden vom untersten bannten. Man steckte sie alle in dieselbe Kleidung: Graue Jacken auf den Asphaltboden der falten, schmutzigen Belle geworfen, wo Aufseher an mit Du" angeredet. Selbst der Arzt weicht hiervon mit schwarzen Mermeln, schwarze Müße mit schwarzem oben auffie oft, nur mit einem Hemde bekleidet, 12 bis 13 Stunden lang nicht ab. Der Polizeidirektor und die Minister waren bei ihren feltenen genähten Kreuz, lange Röcke und Beinkleider, die aus gröbstem lagen, gleichviel ob es Sommer oder Winterszeit war. Besuchen den Gefangenen gegenüber höflich. Aber auch hierbei ist Stoff gearbeitet waren. Man gab ihnen schlechte, Nur wenige ertrugen diese Karzerstrafe. In den meisten Fällen eine Ausnahme zu bemerken. Nachdem Martinoff vor dem Aufseher schlechte, ungeDie nügende Nahrung, aus alten verdorbenen Stoffen verloren fie hier den Berstand und die legte Kraft. ausgespuckt hatte, kam der Gehilfe des Ministers des Jnnern ins zubereitet war: Kohlsuppe, oder andere Suppe und Brei, alles Diefe Strafe hatte im Januar 1891 Sofie Ginsburg durchzu- Gefängniß, wo er brutal und lärmend auftrat. Bei seinem Erscheinen mit schlechtem Fett zubereitet, bildete das Mittagseffen. Was übrig machen. Im Frühling des Jahres 1887 verbrachten Schewiroff, wurden die Bellen geöffnet, die Gendarmen stürzten hinein und blieb, wurde zum Abendessen aufgewärmt. Das Weißbrot wurde Ulianoff, Offipoff, Generaloff und Andrejuschkin hier die Nacht preßten die Gefangenen gegen die Wand. Hierauf ging dann der sowohl den Gefunden als Kranken entzogen. Etwas Thee, heißes vor ihrer Hinrichtung. Hier mußten alle, die im Jahre 1887 nach General hinein und schimpfte. Als er in die Belle Schebalin's Waffer und ein Stückchen Zucker war alles, was die Kranken Schlüsselburg überführt wurden, die erste Zeit verbringen. trat, fragte er ihn Lesen Sie? Jener antwortete: Ja, ich lese, erhielten. Es gab teine Bücher, fein Papier, teine Beschäftigung. Wir lassen einige Beispiele über das Verhalten der Gendarmen und lächelte hierbei. Schabeto schrie:" Welch' unverschämte Frage! und Beamten den Berbannten gegenüber folgen: Manutscharoff Wissen Sie, daß die Unverschämten hier mit Ruthen und Und indem er sich an *) Nur Lugowsken befand sich hier 10 Jahre. Er wurde auf sang. Das war ein Verbrechen. Zwei Gendarmen ergriffen ihn Peitschenhieben bestraft werden?" Feftungskommandanten, den Hauptmann Choroschinsky, administrativem Wege eingesperrt zuerst 5 Jahre und als die bei den Handgelenken und schleppten ihn über den Hof zum Karzer. den Obgleich er feinen Widerstand entgegenseßte, schlugen die auf dem wandte, sagte er: Hauptmann, er erhält Ruthen und Peitschenhiebe. verstrichen waren, weitere 5 Jahre. V theokratischen, nicht aber im Verfassungsstaate des neunzehnten Jahrhunderts." Wieder Blutopfer in unseren Rolonien. Ein Telegramm von Upington meldet, daß 90 Deutsche unter Lieutenant Helm einen Angriff auf verschanzte Aufrührer machten und dieselben zerstreuten. Gefallen: Lieutenant Altrock umd zwei Reiter, verwundet: vier Reiter. Verlust der Aufrührer: 20 Toote. Desterreich. Wien, 14. Auguft. Der Herausgeber des Deutschen Bolts: blattes", Bergani, hat infolge des gestrigen Geschworenen- Urtheils fein Reichstags- und Landtagsmandat sowie alle übrigen Ehrenämter niedergelegt. Schweiz. die Madrid, 13. Auguft. Der Generalftaatsanwalt wird morgen eine Verordnung bekannt geben, durch welche verboten wird, Nachrichten über Anarchisten, die vor Gericht gestellt sind, zu veröffentlichen, weil troß des beften Willens des Autors folche Veröffentlichungen zu Berherrlichungen von Verbrechern werden. Um AusEngland. welchen jede einzelne girta 900 Stüd Patronen enthielt. Ein tolonialer Streitfall zwischen Eng- nun einen möglichst großen Gewinn herauszufchinden, wurde Chronik der Majestätsbeleidigungs. Prozesse land und Solland. Aus London wird geschrieben: In die Anlage der Gebäulichkeiten auf so bodenlos leichtsinnige Der Arbeiter Paul Weißenburg aus Grödig, Kreis Goldberg- Haynau, englischen Kolonialkreisen dringt man auf einen Gewaltatt Art bewerkstelligt, daß man sich sogar in Bulgarien, wo man doch wurde wegen Diebstahls im Rückfalle, Majestätsbeleidigung und gegen Holland. Legterem ist es bekanntlich noch immer nicht au allerlei Dinge gewöhnt ist, erstaunt fragte, ob die Behörden denn Sachbeschädigung von der Strastammer des Landgerichts in Liegnig gelungen, auf Java und Sumatra die kriegerischen Ats chinesengar feine Augen hätten, um den verbrecherischen Leichtsinn zu be zu 5 Jahren Zuchthaus, 6 Jahren Ehrverlust und Stellung unter tam me vollständig zu bändigen, und seit zehn Juhren hat es die feitigen. Auf einer Anhöhe in der Nähe der Donau, links vom Bolizeiaufsicht verurtheilt. Die Majestätsbeleidigung war in einem holländische Kolonialverwaltung ftillschweigend zugelassen, daß Bahnhofe und neben der Ziegelfabrit wurde ein Terrain abgesteckt Schreiben gefunden worden, das der Berurtheilte an die Polizei- fich im Norden von Sumatra ein fast selbständiger Atchinesen und darauf eine Bretterbude allerprimitivfter Art errichtet, welche bald staat bildete, dessen Haupttätigkeit behörde in Goldberg gerichtet hatte. Seeräuberei ftellenweise nur mit Schilfbecken bedacht war. Und in dieser Bude, wurde. Diese Piraten haben denn auch wiederholt englische Schiffe welche nur darauf zu warten schien, daß jemand mit einem brennenangegriffen, worüber dann die britische Regierung in Haag Bes den Streichholz tomme, um das ganze Gebäude in die Luft fliegen schwerde führte. Holland aber war weder in der Lage, die See- zu lassen, duldeten die Behörden die Vornahme einer folch gefähr räuber zu züchtigen, noch gestattete es, daß England Strafzüge in lichen Arbeit, wie dies das Entleeren von Patronen ist. Die eigentThatsache ist, das Innere von Sumatra entfende. Mitte Juli ist nun abermals liche Ursache der Explosion tennt man nicht. ein englischer Dampfer von den Piraten auf Sumatra überfallen und daß plöglich mehrere tausend Stück Patronen auf einmal losgingen vollständig ausgeplündert worden, wovon erft jetzt die Kunde nach und ein Gefnatter verursachten, als ob zwei feindliche Armeen sich England gelangt ist. Die britischen Rolonialtreise versichern des im Rampfe befänden. Die unglücklichen Arbeiter, 818 an der Bahl, halb, England werde, falls auch diesmal die holländische Regierung verfuchten sich durch die einzige Thür zu retten und brachen auch feine hinlängliche Entschädigung bieten und eine exemplarische die Bretterwand durch, um schneller ins Freie zu kommen, doch Büchtigung der Uebelthäter gewährleisten werde, kurzerhand das gelang dies nur wenigen, da die überall herumfliegenden Patronen nördliche Sumatra von englischen Truppen besehen die meisten Arbeiter tödteten. Man fand eine ganze Menge Leichen mit Rugelwunden im Körper. Das Unglück würde teine so große laffen.Ausdehnung angenommen haben, wenn nicht die Spanien. Bern, 12. Auguft.( Eig. Ber.) Da die Schweiz in nicht ferner Zeit ein einheitliches Straf- und Zivilrecht erhalten wird, beuter die vier Thüren, die in den großen Raum führten, in welchem so nehmen auch die Frauen bei Zeiten die Gelegenheit wahr, ihre die Entladungsmanipulation vorgenommen wurde, während der Interessen und Rechte zur Geltung zu bringen. In jüngster Beit hat Arbeitszeit abgeschlossen hätten, damit ja teiner der Leute herausdie Union für Frauenbestrebungen dem eidgenössischen Justizdeparte tönne. Durch diesen Umstand wurde die Flucht der armen Opfer ment in Bern eine Eingabe gemacht mit einer Reihe von Wünschen erheblich verzögert, benn bis die Bretterwand durchbrochen wurde, waren schon eine Menge Leute von den herumfliegenden Kugeln ge= und Anregungen zum Schuße des weiblichen Geschlechts und zur Verbesserung der Stellung der Frau im ehelichen Güterrecht. Unter Madrid, 14. Auguft. Die„ Gaceta de Madrid" veröffentlicht troffen worden. Der höchste Lohnfah, den die Ehrenleute zahlten, belief sich auf höchstens 80 Pf., die meisten verdienten indeß nicht mehr anderm wird verlangt, daß die Strafen für unſittliche Hand einen Erlaß, welcher den Gerichten anempfiehlt, alle diejenigen als 48-64 Bf. täglich, und eine Anzahl Kinder vollends erhielt ungen an abhängigen Frauenspersonen auch auf die Beitungen zu verfolgen, welche in irgend welcher Art und Weise die nicht mehr als 20 Bf. pro Tag. Die bulgarische Opposition gedenkt Aerzte ausgedehnt werden, wozu ein draftischer Fall in Anarchie in Schuß zu nehmen suchen. Der Prozeß gegen Angiolillo die furchtbare Ratastrophe zum Anlaß einer scharfen Attacke gegen Zürich Anlaß gegeben hat. Ferner wird die Erhöhung der beginnt am nächsten Montag. die Regierung in der Stuptschina zu machen. Altersgrenze für den geschlechtlichen Schuß der Kinder von 15 auf Ueber die spanischen Folter Antlagen Amerika. 18 Jahre verlangt und ebenso das Alter der Chelosigkeit für äußert sich der Führer der französischen Antisemiten, Eduard Mädchen von 16 auf 18 Jahre. Weiter wird verlangt, daß für Drumont, Chefredakteur der Libre Parole" in Paris unter die sofortige Rücksendung aller dort landenden Anarchisten verfügt. New- York, 14. Auguft.( Franff. 3tg.") Die Regierung hat Ghescheidung die Mißhandlung schlechthin genüge und nicht erst die anderem: schwere" Mißhandlung, und daß eine Bestimmung auch die Straf Mit einem Gefühl von Erregung Fund Mitleid habe ich die-Nach dem nordischen Dorado Masta schiffen barkeit derjenigen Person festsetze, die mit Verschiedenen uneheliche zerbrochenen Glieder eines ehemaligen Gefangenen von Montjuich sich die Goldsucher von San Francisco, Portland, Oregon u. s. w. Kinder erzeuge. Ferner wird verlangt die Gütertrennung der Ehe berührt, eines abgezehrten, fleischlofen, steletthaften Geschöpfes, das schaarenweise ein. Von San Francisco fahren in diesem Monat Teute, die Zulassung der Frau zum Vormundschaftswesen 2c. Herr del Marmol Der Ausgewiesene Ich nicht weniger als elf Dampfer nach den Goldfeldern von Klondyke zu mir führte. Die Eingabe schließt mit der dringenden Bitte, die ge leugne nicht, daß Canovas ein bedeutender Minister gewesen sein ab. Mehrere Expeditionen nehmen zerlegbare Flußboote mit gebenen Anregungen ernstlich zu erwägen, und sodann heißt tann und sogar ein angenehmer Mann im privaten Verkehr, aber Dampfmaschinen- Einrichtung mit, um bei Ankunft an der Mündung es weiter: Es ist gewiß sehr berechtigt, wenn Gestaltung des Gesetzes auch die Stimmen und Wünsche der gesehen habe, die Gelenke gebrochen waren. Wenn man in Spanien Bergebens sind die Warnungen erfahrener Leute, die Masta's Frauen, die ja auch unter diesem Gesetze stehen müssen und die die Leute, die nichts gethan haben- denn sie wurden ja freigelassen mörderisches Klima kennen. Den Goldsucher schreckt die Todesdoch mehr als die Hälfte unserer Bevölkerung ausmachen, gehört in einen solchen Zustand setzt, da frage ich mich, was man wohl gefahr nicht ab, er sieht nur in der Ferne das verwerden! Sie find es, die dem Vaterlande, das ihnen gewiß ebenso mit den Leuten macht, die für schuldig erkannt werden, da man sie führerische Glück ihm winken. Viele Goldsucher, die jetzt ab= theuer ist, wie dem männlichen Bürger, Söhne mit Aufopferung im Gefängniß behält." Aehnlich äußern sich andere Zeitungen, reisen, anstatt den Aufbruch ins gelobte Land auf die ihrer besten Kräfte auferziehen; fie leisten als alleinstehende er besonders natürlich die sozialistischen und radikalen Blätter. Es günftigere Zeit im Frühjahr zu verschieben, ſehen sich der Gefahr werbende Frauen dem Staate die gleichen Steuerpflichten wie wäre traurig, wenn Spanien heute noch die Folter nicht abgeschafft aus, an der Mündung des Yukon überwintern zu müffen. Unter die Männer und helfen als Lehrerinnen wie Beamtinnen hätte, aber es ist wohl nicht anzunehmen, daß diese bedauernswerthen den Klondyke- Fahrern befindet sich auch eine Kooperativ- Expedition in redlicher Arbeit mit an feiner Wohlfahrt; fie ge- Beute sich selbst derartig verunstaltet und vertrüppelt haben.von 150 Deutschen, die auf dem Landwege über den Chilfoot- Baß nießen auch die gleichen Bildungsgelegenheiten und find ins Goldland vordringen will. Ein jeder der Betheiligten hat dadurch befähigt, den Fragen von allgemeinem Interesse 500 Dollars zu den Kosten der Unternehmung beigesteuert; der zu das nöthige Verständniß entgegenzubringen. Es würde der Gesetzerwartende Gewinn soll Gemeingut fein. Die Goldablagerungen gebung unseres fleinen, aber in Fragen der Gerechtigkeiten und des auf dem Grunde und am Ufer der Flüsse von Masta sind nach der Fortschritts stets in erster Linie stehenden Landes gewiß nur zur Ansicht des Generals Duffield, der Masta genau tennt, auf hohen Ehre gereichen, wenn sie auch in dieser, gegenwärtig in ber Gletscherverschiebungen zurückzuführen. Durch den Druck und die ganzen sivilifirten Welt nach Lösung verlangenden Frage der recht Reibung der sich verschiebenden Eismassen wurde das Gold aus dem lichen Befferstellung der Frau einen herzhaften und ehrlichen Schritt Gestein losgelöst und bergabwärts geschleift. nach vorwärts thäte!" Die Bemühungen der organisirten Frauen werden wohl nicht ohne Erfolg bleiben. Zürich, 12. Auguft.( Eig. Ber.) Der noch immer im Stadium ber Borberathung befindliche Entwurf eines Gewerbe. ( Arbeiterschuß-) Gesezes für den Kanton Zürich bildete in legter Zeit wieder mehrfach den Gegenstand besonderer Berathungen in Arbeiter- Verfammlungen. Eine solche der Züricher Arbeitskammer nahm eine Resolution zu Händen der kantonsräthlichen Kommiffion mit folgenden Forderungen an: 1. Die Sonntagsruhe soll mindestens in dem. Umfange, ben der Entwurf vorsieht, garantirt werden. 2. G3 foll der gehnftündige Maximal. Arbeitstag eingeführt werden. 8. Für Ueberzeitarbeit ist ein Maximum feftaufezen; fie foll nie für länger als drei Wochen und für länger als eine Stunde per Tag gewährt werden. 4. Die Lohnkaution ist zu verbieten. Ebenso ist dem Unternehmer das Recht der Bußenverhängung zu entziehen. Umfangreiche, den Entwurf eingehend behandelnde Eingaben sind von ber organisirten Arbeiterschaft bereits früher an die Regierung gerichtet worden. Frankreich. Paris, 14. Auguft.( Frankf. 3tg.") Die Stegierung ließ dem Bringen von Orleans bedeuten, daß fie fein Duell auf französischem Boden verhindern werde. Die beiderseitigen Beugen befchloffen, Belgien oder die Schweiz als Terrain auszuwählen. Die Orleans waren nie Helden! So erklärt es sich auch, daß Henri von Orleans so viel Lärm über sein Duell machen ließ, daß die französische Polizet es verhindern mußte. Trigonji unterbrach er gleich beim ersten Worte. Lassen Sie die Wünsche. Dieses Gefängniß ist Ihr Grab. Bei Ludmila Wolkenstein schrie er etwas von Ruthenhieben. Doch das muthige Mädchen veririeb ihn aus der Zelle, indem sie sagte, daß sie nicht geneigt wäre, derartige Drohungen anzuhören. Fast alle Besuche der höheren Aufsichtsbeamten waren troß ihrer Höflichkeit und ihres Lächelns, von irgend einer Beschränkung begleitet. Portugal. = Lissabon, 13. Auguft. Nach einem amtlichen Telegramm aus Lourenço Marquez schlug General Gouverneur Albuquerque den Mapulanquene- Stamm vollständig. Der Aufstand im Gazaland ist beendet. Ein Telegramm des Gouverneurs von Zambest meldet die vollständige Beruhigung dieses Distrikts. Bulgarien. Fürst Ferdinand soll nach heute eingegangenen Privat meldungen aus Sofia die vom Kabinetschef Stoilow angebotene Demission nicht angenommen haben. Es verlautet sogar, daß Fürst Ferdinand jede Entschuldigung Desterreich Ungarn gegenüber ablehnen werde. Ruftschuk, 11. Auguft. Die furchtbare Erplosion in Die Frants. 3tg." meldet aus New York: Nachrichten aus lasta befagen, daß beide Päffe von Glondyle blockirt sind, und daß Wie aus Seattle gemeldet viele Goldsucher zurückkehren müssen. wird, will ein Londoner Syndikat eine Expedition von 5000 Personen von Seattle nach Clondyke absenden.-3 Lima, 14. Auguft. In der Botschaft des Präsidenten aur Eröffnung des Kongresses wird weiter angekündigt, Peru werde binnen kurzem in der Lage sein, die Provinzen Tacna und Arica von Chile wieder einzulösen, ohne im eigenen Lande eine ZufatPartei- Nachrichten. Ruftschut, über die wir bereits berichtet haben und bei der 200-300 Menschen das Leben verloren haben, wie sich jetzt heraus gestellt hat, ist auf die schamlosen Ausbeuterpraktiken einiger Privat. unternehmer zurückzuführen. Das merkwürdige Zusammentreffen der steuer zu erheben. Exploſion mit der Ankunft des Fürsten Ferdinand hat vielfach zu der Annahme Veranlassung gegeben, als ob es sich um ein Attentat gehandelt habe. Dies ist jedoch nicht der Fall. Die bulgarische Re Die diesjährige Parteikonferenz für den Wahlkreis gierung hatte seit längerer Zeit zirka vier bis fünf Millionen Gorau wird Sonntag, den 22. August, von vormittags 11 Uhr in ihren Magazinen lagern. Um damit aufzuräumen, bot sie Frankfurt- Lebus Sonntag, den 29. Auguft, zur selben Stunde Patronen der außer Gebrauch gefeßten russischen Berdangewehre ab im Schüßenhaus in Gassen, die für den Wahlkreis biefelben zum Berkaufe aus. Die Gebrüder Jwanoff, welche im Ruge'schen Lokal in Neu Hardenberg abgehalten. als blind ergebene Anhänger der jeßigen Regierungspartei einen gewissen Namen haben, erhielten bei der Lizitation den Zuschlag und zwar zu solch günftigen Bedingungen, baß sie ein glänzendes Geschäft machen fonnten. Die Unternehmer hatten nämlich, wie das Rumänische Tageblatt" schreibt, den ganzen foloffalen Patronen vorrath umsonst, resp. mit der Verpflichtung übernommen, das Pulver In Stettin beschäftigte sich der Sozialdemokratische Wahlverein aus den entleerten Hülsen an die Regierung abzuliefern, während in zwei Versammlungen mit der Frage der Betheiligung an den die Messinghülsen und Rugeln ihnen als reiner Gewinn verblieben. preußischen Landtagswahlen. Am Ende der Berathungen Im Rustschuker Depot lagerten im ganzen 20 000 Riften, von wurde mit großer Mehrheit eine Resolution angenommen, laut " Juri Bogdanowitsch und Ludwig Worinski starben an der Schwindsucht im Jahre 91. Sophie Ginsburg durchschnitt sich die Schläfenadern und starb Jahre 1891. im Budzinsky wurde wahnsinnig und starb. Tschedrin wurde 1886, Ranafchewitsch 1889, Pochitonoff 1895 nach der städtischen Frrenanstalt überführt. Inwatschoff litt an religiösem Wahnsinn und wurde 1887 nach In dieses düstere Grab wurden im August 1882, auf Befehl des Baren, ber der Friedensstifter" von servilen Geschichts- Sachalin verschickt. schreibern genannt wird, 21 Leute geworfen. 21 der beften, Diese Reihe der freiwillig und unfreiwillig aus dem Leben energischesten und folglich der für die Regierung gefähr Geschiedenen, der heldenmüthige Tod Minakows, Myschkins, lichsten Freiheitskämpfer. Hierauf wurden immer und immer Gratschewsky's alles zufammengenommen veranlaßte die Obrig wieder fleinere Trupps politischer Berbrecher dorthin geschickt. feit, nach und nach eine Befferung in der Lage der Gefangenen Man nahm ihnen alles, was ihnen theuer war, sie wurden aus eintreten zu laffen. Die erfte Erleichterung erfolgte nach dem Tode dem Leben ausgestoßen und fern von den Freunden in der Einsam- Gratschewsky's. feit einem langsamen Tode in diesem feuchten, düstern Grabe geweiht. Aber die Kämpfer ergaben sich nicht. Sie fämpften nicht mehr für das Wohl der Menschheit, diese Möglichkeit war ihnen jegt genommen, aber für eine bessere Behandlung ihrer eingesperrten Kameraden. Minatoff hungerte, um Bücher zu bekommen und um eine ZuDer Arzt wollte ihn fammenkunft mit den Kameraden zu erzielen. tünstlich ernähren. Minatow schlug ihm ins Geficht. Vor Gericht entschuldigte er sich bei dem Arzt; nichtsdestoweniger wurde er erfchoffen. Myschtin warf dem Aufseher einen Teller ins Gesicht, um die Möglichkeit zu erlangen, sich vor Gericht über die schlechte Behand. Tung aussprechen zu können. Hierfür erhielt er viele Schläge. Die Mitgefangenen hörten seine Worte: Weshalb schlagt Ihr? Erschießt mich, wie 3hr es mit Minatoff gethan habt." Er wurde sofort nach dem Karzer überführt und im Jahre 1885 hingerichtet. Michael Alimento erhängte sich. Tichanowitsch wurde wahnsinnig und erhängte sich. Budzewitsch, Sawely Slatopolsky, Robihansky, Nemolowsky, JBajeff, starben nach andauerndem Hungern bereits im ersten Jahre an der Schwindfucht. Ignati Jwanoff wurde wahnsinnig und starb. Gelis starb 1887. Arontschick wurde bereits in der Peter- Paulsfeftung wahnsinnig und starb. Gratschewsky schlug den Arzt,( einen anderen) um, wie Myschtin und Minakoff die Möglichkeit zu haben, vor dem Gericht sich aus: zusprechen. Er wurde aber weder zur Rechenschaft gezogen, noch erschossen. Er war zweimal im Harzer und in einem alten Gebäude. Schließlich begann er zu hungern, wurde wahnsinnig und verbrannte fich im Jahre 1888. Die Parteigenoffen in Spandau beschlossen in einer Berfammlung am Mittwoch mit allen gegen 1 Stimme, von einer Beheiligung an den 2andtagswahlen abzusehen und sich dafür mit allen Kräften an der Reichstagswahl zu betheiligen. Dies sind ungefähr alle Erleichterungen, die durch einen wahnfinnig hohen Preis erkauft sind: Durch Tod und Irrsinn vieler Rameraden. Doch trotz all dieser Erleichterungen steht die Feftung Schlüffelburg noch weit hinter den Anforderungen aller modernen Gefängnisse zurück. Sie dient noch immer einem ihr von der Regierung zu gewiesenen Zwecke: Zum Grabe für alle, die hineingerathen. Die Kranten werden faft garnicht behandelt und die Irrsinnigen bleiben, mit geringen Ausnahmen, im Gefängniß. Dieses Gefängniß haben nur 5 Menfchen lebend verlassen: 1. Rarauloff im Jahre 1889; er wurde nach Sibirien verschickt. 2. Lugawsken im Jahre 1895; er wurde verschickt, niemand weiß bestimmt wohin, man nimmt an, nach der Stadt Priffewalstan der chinesischen Grenze. 8. Manutscharoff, der nach Sachalin verschickt wurde und 10 Jahre Galeerenstrafe durchmachen mußte. 4. Schebalin, der im Herbst 1896 entlassen wurde. 5. Ludmila Wolfenstein wurde 1897 von der Festung aus nach Sachalin verschickt. Es befinden sich noch Sie haben noch in Haft: zu verbüßen: 1) Trigoni 2) Zurowhew. B) Bantratoff. Zuerst wurde Sokoloff aus dem Dienst entlassen. Dann folgte eine Reihe anderer Erleichterungen. So wurde das Tragen von Brillen erst erlaubt, nachdem Lopatin drei Tage gehungert hatte. Augenblicklich befinden sich die Gefangenen in einem zweistöckigen Gebäude, welches in der Weftecke der Festung steht. Von drei Seiten ist daffelbe von Festungsmauern eingeschlossen, welche das Gebäude weit überragen, und von der vierten Seite von einem nicht hohen Baun. Von einigen Fenstern aus tann man die Kirche, das Haus des Aufsehers, die Gräber der bei der Einnahme der Festung im Jahre 1703 hier Gefallenen sehen. In der Ferne erblickt man das Haus des Kommandanten und links von den Gräbern die Staferne. Acht Jahre waren die Fenster aus Milchglas und die Gefangenen litten sehr darunter, daß tein Licht in die Bellen drang. Alle wurden augentrant. Im Jahre 1890 wurde das Milchglas gegen durchsichtiges Glas ausgetauscht, so daß die Gefangenen ein Stückchen Himmel zu fehen bekamen. Dies war eine große dosome Reform. Der eiserne Tisch und die Sessel waren wie früher an der Wand gefchloffen, doch werden seit einiger Zeit andere Stühle den Gefangenen gegeben. Es wird auch besser geheizt und das Essen hat sich hinsichtlich der Quantität und Qualität verbessert. Bum Thee wird ein halbes Pfund Weißbrot geliefert. Die Ge- 15) Noworußty fangenen gehen wie früber einzeln spazieren, im Winter in Käfigen und im Sommer im Gemüsegarten. Zweimal im Jahre, Ostern anfangs September, dürfen sie an ihre Verwandten schreiben, freilich wird nur ein kleiner Auszug, aber niemals das Original abgeschickt. 6 Jahre don 14 Jahre 18 3 " 12 8 " 4) Janowit 1.11 5 5) Frolenko... 14 6) Marofoff # Lebenslänglich 14 " 7) Ponoff Machaiel 14 8) Boliwanoff 14 9) Jurkowsky. 10) Wera Figner 14 a " 18 11) Waffili Iwanow 13 12) Aschenbrenner. 13 13 13) Pochitonoff. 14) Martinoff " " " 18 " 10 . # 16) Lutaschewitsch. 17) Lopatin 18) Jwanoff Sergei 19) Starabworsty. 20) Antonoff 21) Orschit 9 " 9" 9" 9 " 9 • " 7 16 " Zwei Reformen stellten sich als besonders wohlthätig für die Gefangenen heraus. Die erste besteht darin, daß sie Bücher lesen Von den 21 Gefangenen find 17 für immer bier begraben, aber dürfen, allerdings nur wissenschaftliche. Ueber den Grad der Wissen sie sind noch am Leben und senden allen Grüße, die sich der Freiheit schaftlichkeit urtheilt freilich die Gendarmerie. Die zweite darin, und Gleichheit erfreuen. Idaß ihnen erlaubt wird, zu zweien in den Werkstätten zu arbeiten. welcher der Verein sein Einverständniß mit der Aufhebung der] Wir warnen deswegen nochmals bringend, den gewiffenlosen| Borschrift persönlich von der richtigen Stellung der von ben Zügen Kölner Resolution erklärt, es aber ablehnt, schon bindende Beschlüsse Aufforderungen unserer hiesigen Unternehmer Folge zu leisten, diese zu paffirenden Wechsel zu überzeugen, fordert die Generalinfpettion darüber zu fassen, in welcher Weise die Betheiligung an der Land- gefchehen nur, um die jetzt im Kampfe feststehenden Zimmerer der Eisent ahnen die Bahnverwaltungen auf, in allen jenen tagswahl vor sich gehen soll. zum Nachgeben zu zwingen und erwarten nach dieser furzen Auf- Fällen ein eigenes Aufsichtsorgan zu bestellen, in denen es dem In Duisburg erklärte sich in einer Parteiversammlung der flärung über den wirklichen Sachverhalt, daß vorläufig kein Zimmerer betreffenden Verkehrsbeamten nicht möglich ist, die Kontrolle pers Referent Rahl gegen jede Betheiligung an den preußischen nach Berlin kommt, derselbe wird nur die Zahl der Arbeitslosen fönlich vorzunehmen. Auf diese Weise wird bei der Ein- und AusLandtagswahlen. Die übrigen Redner waren aber fast vergrößern und dazu beitragen, uns den Kampf zu erschweren. fahrt der Züge die größtmögliche Sicherheit geboten, was in sämmtlich für Betheiligung, und zwar in dem Sinne, daß die in Sämmtliche arbeiterfreundlichen Blätter werden um Abdruck anbetracht der Ereignisse der letzten Woche nur mit Befriedigung Frage kommenden linksstehenden bürgerlichen Parteien unterstützt gebeten. hervorgehoben werden soll." werden sollen, ohne daß wir mit ihnen Kompromisse abschließen. Lohnkommission der Zimmerer Berlins und Umgegend, Berlin C., Von der Agitation. Reichstags- Abgeordneter Klees aus Grenadierftr. 33. Magdeburg übernimmt in der nächsten Woche eine Agitationstour Deutsches Reich. durch Hannover, Oldenburg und durch das bremische Gebiet. Die Metallarbeiter Deutschlands werden ersucht, den Zuzug nach der Fabrik von Grob u. Ko. in Leipzig Gutrisch Die von den Gera er Parteigenoffen veranlaßte Agitationstour streng fernzuhalten. In dieser Fabrit ist ein Dreherstreit aus des Reichstags- Abgeordneten Seifert aus Zwickau ist beendet. gebrochen. Die Arbeiterpresse wird gebeten, hiervon Notiz zu Genosse Seifert sprach in den Orten Gera, Hohenleuben, Dürrenebers- nehmen. dorf, Langenwegendorf, Lobenstein und Schleiz. Die Versammlungen waren, im Verhältniß zur Bevölkerungszahl, besonders in den ländlichen Ortschaften gut besucht und werden unserer Partei manchen Indifferenten zugeführt haben. Reichstags- Abgeordneter Wurm ist auf einer Agitationsreise: durch Württemberg begriffen. Er sprach in Eßlingen, Ulm, Biberach, Reutlingen und Sinttgart, in welch' letterem Orte er das gegenwärtig besonders aktuelle Thema„ Eroberungspolitit, Flottenpläne und Wolfswohlfahrt" behandelte. Wurm spricht ferner in Oberndorf, Schramberg, Geißlingen, Heilbronn, Gmünd und Lorch. Mus Dijon in Frankreich wird gemeldet: Der hiesige sozialistische Stadtrath hat für den 2. November einen Kongreß der sozialistischen Stadträthe Frankreichs einberufen und gedenkt ihm für seine Sitzungen den Saal der ehemaligen burgundischen Landstände anzuweisen. Falto Polizeiliches, Gerichtliches 2c. der Ofenfabrik Saronia in Meißen vorläufig au vermeiden. Die Töpfer Deutschlands werden ersucht, den Zuzug nach Die dort beschäftigten Töpfer- 64 an der Zahl befinden sich in Die organifirten Maler in Röthen in Anhalt haben wegen Lohndifferenzen zum theil die Arbeit niedergelegt. Lohndifferenzen. Unser Wiener Bruderorgan schreibt über diesen Erlaß: Wir fonstatiren vor allem, daß es lediglich die durch die Zeitunge bekannten und das reisende Publikum betreffenden Unglüdsfä sind, deren Häufung diesen Erlaß verursacht hat. Jahraus jahrei ereignet sich auf den österreichischen Bahnen eine so große Zahl vo Unglücksfällen, daß Desterreich auf diesem traurigen Gebiete di Vorrang vor allen europäischen Staaten Rußland und Belgi höchstens ausgenommen behauptet. Hat doch diese Thatsac schon vor etwa 3 Jahren den früheren Präsidenten der t. t. Staat fällen etwas zu thun". Freilich bestand diese That lediglich bahnen, Ritter v. Bilinski, veranlaßt, zur Verhütung von Unglüc einer Ermahnung an die Bediensteten, sich mehr an den Geist an den Buchstaben der Instruktion zu halten. Man hätte meinen sollen, daß diese feichte und faloppe Auffassung von d das Ursachen der Eisenbahn Unfälle durch in feiner. von Gösting im voriger In Leipzig dauert der Maurerstreit unverändert fort. Ju Leipzig dauert der Maurerstreit unverändert fort. geradezu typische Bahnunglück Buzug ist streng fernzuhalten. Jahre beseitigt und durch die Einsicht, die soziale Lage In der Musik wertfabrit von Ludwig u. Co. in war jedoch so wenig der Fall, daß noch vor ganz kurzer Zeit, am der Bediensteten müsse verbessert werden, ersetzt worden sei. Das Leipzig- Neuschönefeld, Eisenbahnstr. 70, find wegen der Entlassung 13. Juli d. J., bei Pürstein ein in seinen Ursachen dem Göflinger Seite wird deshalb um vorläufige Vermeidung des Zuzugs ersucht. Göftinger Wächter hatte 23, der Bürsteiner 24 Stunden von 7 Zusammensetzern Differenzen ausgebrochen. Von betheiligter Ereigniß durchaus verwandter Zusammenstoß stattfand. Dez von der Streikkommission wird uns mitgetheilt: Die hiesige Firma Dienst. Der General- Inspektion ist nun doch endlich eine leiſe Ohme u. Becher( Moltkestr. 62) sucht in fast allen Zeitungen Ahnung davon aufgedämmert, daß die Ueberbürdung des Maurer bei 9 stündiger Arbeitszeit und 55 Pf. Lohn pro Stunde. Personals die Ursache der vielen Bahnkatastrophen sein könnte Das ganze ist aber nur eine Mache und soll dazu dienen, Maurer Freilich eben nur eine Ahnung. Denn statt das Wächter, Ver - Vom Schöffengericht in Spandau wurde Genosse Lauin Masse heranzuziehen. Die Firma Ohme u. Becher ist gerade schub, Bugsförderungs- und Bugsbegleitungspersonal zu vermehren, tant zu 10 M. Geldstrafe verurtheilt, weil er am 1. Mai in dem eine von denen, die in den letzten Jahren die Arbeitslöhne am begnügt sie sich mit der Bestellung eines eigenen Aufsichtsorgans für Lokal der Pichelsdorfer Brauerei ein öffentliches Vergnügen( eine meisten gedrückt haben. Wegen der Art und Weise ihrer Konkurrenz die Wechsel und es ist nicht einmal aus dem Erlaß zu ersehen, ob Maifeier) abgehalten hat, ohne im Besitz der behördlichen Er ist sie vor mehreren Jahren seitens der Unternehmer- Bereinigung damit thatsächlich eine Vermehrung der Beamten oder nicht viels laubniß zu sein. Der gleichfalls mit angeklagte Defonom der( Arbeitgeber- Verband) auf die Einhaltung der üblichen Lohnzahlung mehr eine Neubelastung des ebenfalls überangestrengten Beamtens Bichelsdorfer Brauerei wurde freigesprochen. Das Vergnügen wurde vertlagt worden. Der Maurerstreit dauert unverändert fort. deshalb als ein öffentliches angesehen, weil Fremde gegen Entree Wir ersuchen die Redaktionen der Arbeiterzeitungen von vordaran theilnehmen konnten. So war es auch u. A. dem Ge- stehendem Notiz zu nehmen. meinde Diener Schirmann gelungen, gegen Entree Einlaß zu er Die Stereotypeure und Galvanoplastiker haben halten. beschlossen, eine eigene Organisation zu gründen. Der Bürgermeister Girth von Torgau, der jetzt wegen UnterDie organisirten Schneider Sachsens hielten diese Woche mit einem eigens ernannten Beamteu, dem lebel nicht gänzlich schlagung ihm anvertrauter Gelder einer entehrenden Strafe ent- in Dresden eine Konferenz ab, wo hauptsächlich die Frage des gesteuert werden kann, es müßte denn die Zahl der Neuernannten gegensteht, fühlte sich seinerzeit durch einen Artikel beleidigt, den die Arbeiterschutzes in Beziehung auf die Konfektion eine außerordentlich große sein, ist darum klar, weil ein eins Halberstädter Sonntagszeitung" über die Reichstags erörtert wurde. Vertreten waren 12 Orte durch 16 Delegirte. Im zelner, insbesondere auf großen Bahnhöfen, wo die Wechselwahl in Torgau- Liebenwerda brachte. Die Staatsanwaltschaft erhob Vordergrund der Diskussion stand die Forderung nach Betriebsstellung oft sehr rasch an den verschiedensten Punkten geändert nicht nur gegen den Redakteur unseres Bruderorgans, sondern auch wertstätten. Sie seien das Fundament, auf dem allein eine wird, unmöglich alle Wechsel rechtzeitig in Augenschein nehmen noch gegen Verleger und Drucker Anklage. Jetzt hat das Land- Regelung der Arbeitszeit und der Löhne möglich wäre. Da aber fann. Das echt Desterreichische an dem Erlaß ist jedoch seine gericht die Eröffnung des Hauptverfahrens abgelehnt, da es in den vom Staat nicht viel zu erwarten ist, wollen die Arbeiter selbst von den Beschränkung auf jene Unfälle, die öffentlich von sich reden inkriminirten Artikel eine Beleidigung nicht finden konnte. Dem Unternehmern die Einrichtung von Betriebswerkstätten fordern und machen. Machen Stan Auffeg'n!" ist sozusagen sein Motto. Die in Untersuchungshaft befindlichen Bürgermeister Girth dürfte dieser eventuell erfämpfen. Um erfolgreich vorgehen zu können, soll alles losen Unglücksfälle, die unabhängig von den Wechseln, vor allem Ausgang des Prozesses sehr erwünscht kommen, denn er hätte fonft mögliche gethan werden, die Organisation fräftiger und attions beim Verschieben, erfolgen, existiren für die löbliche Generalinspektion in der Gerichtsverhandlung als Zeuge erscheinen müssen. Der Parteigenosse Karl Keil, früherer verantwortlicher fähiger zu gestalten. Eine in diesem Sinne gehaltene Resolution nicht. Die Eisenbahnbediensteten brauchen ja feinen Schuß. Und wurde angenommen. Die Frage wird den nächsten deutschen wie wir unsere Eisenbahnverwaltungen kennen, wäre auch der an Redakteur des Sächsischen Boltsblattes", verläßt heute Schneiderkongreß voraussichtlich lebhaft beschäftigen. Seit der Kon- sich zweifellos einen fleinen Fortschritt bedeutende Erlaß nicht heraus. Sonntag das Landesgefängniß in Zwickau nach fiebenmonatiger feftionsarbeiter- Bewegung in Berlin macht sich unter den Schneidern gekommen, hätte nicht in dem verunglückten Zuge der Prinz von Gefangenschaft. Wir wünschen dem erprobten Mittämpfer baldige Sachsens allgemein eine rege Agitation bemerkbar. Montenegro gesessen. und vollständige Erholung von den Wirkungen des Kerkerlebens. Die Auflösung des Arbeiter- Wahlvereins in Planiz durch Die Arsenalarbeiter des Triester Lloyd haben dem Wiener im Pittsburger Echo" wie folgt geschildert: Henry Florsheim bes die Amtshauptmannschaft in Zwickau ist von der Kreishauptmann Fremdenblatt" zufolge der Direktion eine Denkschrift überreicht, in Ein Zahltag in einem amerikanischen Kohlenrevier wird schaft aufgehoben worden. Die Amtshauptmannschaft hatte zahlte am Sonnabend Nachmittag gleich nach I Uhr seine Leute aus. die Auflösung damit begründet, daß für eine Versammlung von der sie die Entfernung des Arsenal- Direktors, zweier englischer Der Polizeihauptmann war in voller Uniform und schwer bewaffnet Mitgliedern des Vereins ein Vortrag über die Berkürzung der Zeichner und von sechs Beamten und acht Aufsehern verlangen. in der Office zugegen, seine Dienste wurden aber nicht gebraucht. Arbeitszeit angesagt war, welches Thema dem statutarischen Der Tagelohn soll um 30 pt. erhöht und die Arbeitszeit herab: Etwa 2206 Dollars an Arbeitslöhnen wurden ausbezahlt und nur Zweck des Vereins: Theilnahme an allen volksthümlichen Wahlen, gesetzt werden. Die Leitung will diese Forderungen unbedingt etwa 300 Dollars hiervon in Baar; Laden- und Mietheschulden vers nicht entspreche. Die Kreishauptmannschaft hat diesen Grund" zurückweisen und soll gewillt sein, das Arsenal eventuell zeitweise vernünftigerweise nicht anerkannt. Dritter internationaler Textilarbeiter- Kongreß zu Roubaix. Roubair, 13. August. Fünfter Verhandlungstag. Der Rongreß erledigte heute rasch den Rest seiner Geschäfte. Die Beschickung des internationalen Arbeiterschutz- Kongresses in Zürich zu sperren. Ausland. Die Londoner Telegraphisten beschlossen in einer Versamm lung, die von männlichen und weiblichen Beamten start besucht war, ihre Forderungen aufrecht zu erhalten. Zur Achtstundenbewegung der englischen Maschinenbaner. Das D.-B. Herold meldet aus London, daß der Verein der Schiffsbauer beschlossen habe, daß die Werften, deren Arbeiter ausständig find, ihre rückständigen Arbeiten im Auslande ausführen lassen sollen. Unternehmer- Verbände. und personals mit einer schwierigen im höchsten Grade Wir vermuthen verantwortungsvollen Aufgabe bewirkt wird. Erfahrungen nnseren eher das letztere, das heißt, daß die Beamten in ihren freien Stunden" die Wechseltontrolle werden vornehmen müssen. Daß aber damit, selbst nach schluckten alles übrige. Aus der ganzen Arbeiterzahl, etwa 250 Mann aus den Germania- und Nottingham- Gruben, bekamen wenige oder gar keine baares Geld zu sehen; Laden- und Mietheschulden überfliegen ihr Guthaben dergestalt, daß sie nur zum Kassirer zu gehen brauchten um zu hören, daß sie nichts zu bekommen hätten. Ein Mann, der 22 Dollars zu gut hatte, bekam 73 Cents in Baar heraus, er biß die Zähne aufeinander und ging seiner Wege Ein anderer, ein junger Mann, der sein Alter auf 22 Jahre angab, erivartete 17 Dollars zu bekommen. Sein Guthaben wurde für seines Vaters Hausmiethe zurückbehalten. Bei hunderten anderer Unternehmer geht es ganz anhlich zu, und was hier beschrieben wird, ist eher als Regel, denn als Ausnahme zu bezeichnen. Und angesichts solcher Zustände verwundert man sich noch darüber, daß die Arbeiter Die durch einen Delegirten wurde mit Rücksicht auf die Kosten bei Stimmengleichheit abgelehnt: dafür waren Deutschland, Desterreich und Belgien, dagegen England, Frankreich und Holland. Sehr langDie Voltsstimme" in Frankfurt a. M. veröffentlicht zwei Rund- rebellisch" werden und einen Streit inszeniren! wierig gestaltete sich die Debatte über die Höhe der Beiträge für schreiben, betr. die Massenaussperrung der dänischen das internationale Sekretariat und das Stimmrecht der einzelnen Eisen, Stahl- und Maschinenarbeiter. Das erstere, Die Fabrikinspektorin für Jolington( England), Miß Gray, Nationen auf dem internationalen Kongreß. Es war vorgeschlagen, batirt Mainz, den 22. Juni 1897, ist von dem Geschäftsführer der besuchte im vergangenen Jahre 1251 Werkstätten, außerdem einige daß für jedes Mitglied der Organisationen eine Steuer von 1 Ctm. Süddeutschen Gruppe des Vereins Deutscher Eisen- und Stahl- Werkstuben berichtet sie, daß diese nur dort in genügender Weise hundert Wäschereien. Ueber die Zuführung von frischer Luft in die jährlich für das Sekretariat erhoben würde. Die Engländer waren Industrieller unterzeichnet und lautet: mit diesem Vorschlage, der sie zu einer Leistung von ca. 1600 Frks. " P. P. Den verehrlichen Mitgliedern der Gruppe beehre ich stattfände, wo die Arbeitgeber Berständniß dafür hätten. jährlich verpflichtet hätte, während die übrigen Nationen etwa mich, das anliegende Rundschreiben des Hauptvereins, betreffend die Arbeiter sähen in der Regel die Nothwendigkeit, das Fenster zu 600 Frts. zu zahlen gehabt hätten, einverstanden, bestanden aber hart- Arbeiterverhältnisse in Dänemark, zur gefälligen Kenntnißnahme eröffnen, nicht ein. Sie erkennt aber auch hierfür die Gründe an: Es näckig darauf, daß dann das Stimmrecht nach den Leistungen bes gebenst zu übersenden. Hochachtungsvoll! Der Geschäftsführer. ist natürlich, daß die Arbeiter nicht 10-11 Stunden dem Luftzug messen würde. Dieser Standpunkt rief heftigen Widerspruch hervor. sich aussetzen mögen. Vielfach suchen aber auch die Unternehmer Was brauchen wir dann noch internationale Kongreffe, rief der Ver- Das Zirkular des Hauptvereins, datirt Berlin, den 14. Juni, beleuchtung herbeizuführen, um Ersparniffe zu machen. Gewöhnlich die Erwärmung der Arbeitsstuben nur allein durch die Gas. treter der französischen Textilarbeiter, wenn die Engländer die über hat folgenden Wortlaut: wältigende Majorität haben. Soll es denn hier auch nach der An die Gruppen des Vereins deutscher Eisen- und Stahl wird im Winter des Morgens nur einige Stunden bei künstlichem Macht des Geldes gehen? Schließlich wurde auf Antrag der Industrieller. Von dem Verein von Fabrikanten in der Eisen- Lichte gearbeitet und die dadurch entstandene Wärme soll dann für deutschen Delegation beschlossen, die Beiträge folgendermaßen industrie in Kopenhagen und den Provinzen Dänemarks ist den ganzen Tag aufgespeichert werden. Miß Gray berichtete von festzusetzen: England 300 Frs., Deutschland 200 Frs., Frank an den Verein deutscher Eisen- und Stahl- Judustrieller das nach: 172 Wäschereien an das Ministerium des Innern, von deren Existenz reich 200 Frs., Belgien 150 Frs., Holland 25 Frs., Defter stehende Schreiben gerichtet, das wir hiermit unseren Mitgliedern dieses bis dahin überhaupt noch keine Kenntniß hatte. reich 125 Frs. Die Zahl der organisirten Textilarbeiter soll zur Kenntniß bringen: Dittmar. Depeschen und lehte Nachrichten. nicht in betracht gezogen werden und die Abstimmung auf den inter-" Nach vergeblichen Versuchen auf dem Wege der Verhandlungen, nationalen Kongreffen nach Nationen erfolgen.- Der nächste Kon- ruhige Arbeiterverhältnisse in unseren Fabriken zu erlangen, haben greß soll in drei Jahren in Deutschland zusammentreten. Die Wahl die Mitglieder der genannten beiden Bereine, welche den des Ortes bleibt den Deutschen überlassen. Die Situationsberichte größten Theil der dänischen Maschinenfabrikanten vertreten, Vororte Barmbeck erkrankte eine Familie von sieben Personen Hamburg, 14. Oftober.( Privatdepesche des Vorwärts".) Im sollen fünftig in drei Sprachen gedruckt vorliegen. Die Unterstützung beschlossen, von heute an Lockout für sämmtliche Schmiede nach dem Genusse von Wurst. Der Arzt konstatirte Vergiftung durch der Gewerkschaftspresse wurde beschlossen und dann der Kongreß und Maschinenarbeiter zu erklären. Der Lockout ist heute in Wurftgift. mit einem Hoch auf die internationale Verbrüderung der Arbeiter geschlossen. Gewerkschaftliches. Berlin und Umgebung. Stellmacher! Sämmtliche Kollegen, welche in einer Treppengeländer- Werkstelle beschäftigt find, in welcher am Montag, den 16. August, die Forderung zwecks Einführung der 52 ftündigen Arbeitszeit gestellt wird, werden ersucht, falls in einer Wertstelle die Arbeit niedergelegt wird, dies umgehend dem Arbeitsvermittler, Elsasserstr. 3, mitzutheilen. Die Agitationskommission. fraft getreten und umfaßt vorläufig ca. 2500 Maschinenarbeiter Dresden, 14. Auguft. Amtlich wird bekannt gemacht: Auf und Schmiede. Da die Gewerkvereine, welche hier zu Lande alle der Linie Mügeln- Geising- Altenberg wird Gesammtverkehr von unter sozialistischer Leitung stehen, diesen Schlag dadurch abzuwehren Mügeln bei Pirna bis Köttewiß am 15. d. M. wieder aufge suchen wollen, daß sie die Arbeiter nach dem Auslande schicken, und nommen. da es uns bekannt ist, daß eine große Zahl schon nach Deutsch- Budapest, 14. Auguft. Die Meldung der Hermannftädter land abgereist ist, um Arbeit zu suchen, so erlauben wir uns, den Tribuna", wonach in Bistrit( Siebenbürgen) bei militärischen geehrten Verein zu ersuchen, durch Mittheilungen hierüber an seine Mit- Uebungen von Soldaten des gemeinsamen Heeres und Honveds glieder so viel als möglich zu verhindern, daß Schmiede und Maschinen- die Honveds auf die Ersteren mit scharfen Patronen geschossen arbeiter, aus Dänemark tommend, in Arbeit genommen werden, so lange haben sollten, entbehrt nach eingezogenen Erfundigungen jeder der Lockout nicht gehoben ist, worüber nähere Mittheilung Ihnen Grundlage. Es sind wohl belanglofe Verlegungen vorgekommen, zugehen wird. Indem wir Ihnen im Namen unserer Vereine dieselbe doch rühren dieselben von Sandkörnern her, welche, wie bas bei follegialische Stütze unfererseits unter ähnlichen Verhältniffen in Manövern häufig vorkommt, in ein Gewehr hineingerathen waren, An die Zimmerer Deutschlands! Zu wiederholten Malen Deutschland zusagen, ersuchen wir Sie freundlichst, einem der unter(??? Red. d.„ Vorw.") haben wir an dieser Stelle darauf hingewiesen, daß sich die Zimmerer zeichneten Präsidenten mittheilen zu wollen, wie Ihr Verein sich in Berlins im Kampfe mit ihren Unternehmern befinden. Obwohl vor dieser Sache zu stellen gedenkt, sowie auch, an welche andere Vereine 14 Tagen, nachdem in einem dreiwöchentlichen Kampfe für zwei von Arbeitgebern wir Ihrer Meinung nach diese Verwendung richten Drittel der hier am Ort beschäftigten Kameraden der Stundenlohn sollten. Den 9. Juni 1897. Hochachtungsvoll Der Vorstand: von 60 Pf. errungen war, der offizielle Streit aufgehoben wurde, R. Helweg, Kopenhagen. Jens Lange, Svendborg." ist damit keineswegs der Friede zurückgekehrt, sondern der Rampf tobt Form Berein Deutscher Eisen- und Stahlindustrieller. unentwegt in einer anderen weiter. Die Unternehmer versuchen auf alle mögliche Art und Weise, uns die errungene Position wieder zu entreißen, kein Mittel ist ihnen zu schlecht, wenn es nur Erfolg verspricht. Vor allem verfuchen sie jetzt unter den rosigsten Versprechungen durch ihre Preßtofaten Zimmerer aus der Provinz und anderen Orten nach Berlin gu locken. so Kameraden! Wir halten es daher für unsere dringendste Pflicht, Euch darauf aufmerksam zu machen, daß jezt nicht nur teine Nach frage nach Arbeitskräften innerhalb unseres Berufes in Berlin ist, sondern noch ein beträchtlicher Theil unserer Berufsgenossen ohne jegliche Beschäftigung ist. Be.... wortlicher Redakteur: August Jacobeh in Berlin. Hochachtungsvoll und ganz ergebenst Der Geschäftsführer: H. A. Bued. Soziales. Die Unfälle auf den Eisenbahnen Oesterreichs haben sich in letzter Zeit derart gehäuft, daß die Generalinspektion der Eisenbahnen unseres Nachbarlandes sich gezwungen sieht, an die Eisenbahnverwaltungen folgenden Erlaß zu richten: London, 14. Auguft.( Frankf. 3tg.") In der gestrigen Vers sammlung der Telegraphisten wurde nach Annahme einer ersten Resolution, worin die Telegraphisten die sofortige Erfüllung aller ihrer Forderungen verlangen, ein Brief Sir Albert Orllits verlesen, der zur Mäßigung räth. Darauf sprachen einige Redner gegen den Streit, und zuletzt wurde eine zweite Resolution angenommen, welche extreme Maßregeln als unpolitisch bezeichnet. Fiume, 14. August.( B. H.) In der Ortschaft Blobin schlug der Blitz während des Kindergottesdienstes in die dortige Kirche ein, wobei eine Person getödtet wurde. Mehrere der Kirchenbesucher trugen Verlegungen davon. Ein zweiter Blizstrahl spaltete den Kirchthurm, welcher einstürzte. Glücklicherweise war die Kirche furg vorher von allen Besuchern verlassen worden. Kopenhagen, 14. August. Rigau's Bureau" erfährt aus Christiania: Der heute früh beobachtete Ballon ist wahrscheinlich doch Da öfters konstatirt wurde, daß die diensthabenden Beamten nicht derjenige des Luftschiffers Cetti, da Cetti gestern nur zwei infolge von Arbeitsüberbürdung, wegen der räumlichen Entfernung turze Luftreisen von Arendal aus unternahm und sich seit gestern und aus anderen triftigen Gründen verhindert waren, sich laut Abend wieder in Arendal befindet. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Max Bading in Berlin. Hierzu 3 Beilagen u. Unterhaltungsblatt. Ir. 189. 14. Jahrgang. 1. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 15. Auguft 1897. Prozek Schulze, Erbe und Genoffen. gefunden werden könne. Der Vertheidiger wendet sich weiter gegen bedingt zu vermeiden. Auch das Verbessern der Hefte während der das vom Staatsanwalt beantragte ungewöhnlich hohe Strafmaß. großen Paufen ift niemals im Schulzimmer vorzunehmen." Die polizeiliche Aktion, welche im April dieses Jahres durch Er beantragt Freisprechung, eventuell eine geringe Strafe wegen Ueber die Gründe zu dieser Verfügung, die von verschiedenen Seiten, aussuchungen bei verschiedenen Parteigenoffen des vierten und Preßvergehens, und ersucht um volle Anrechnung der Untersuchungs- namentlich aber von der Pädagogischen Zeitung", scharf getadelt hsten Wahlkreises, fowie durch mehrere Jnhaftirungen eingeleitet hast, die in diesem Falle ganz unbegründet war, da es fast nie vor worden ist, wird nun von einer Lokalforrespondenz nach Information rbe, hat sich inzwischen zu einem Strafverfahren gegen folgende gekommen sei, daß sich ein Sozialdemokrat durch die Flucht der Be- an genau unterrichteter Stelle folgendes mitgetheilt: An der 195. Ges irteigenossen verdichtet: 1. Buchdrucker Franz Schulze, ftrafung eines von ihm begangenen politischen Bergehens entzogen meindeschule ist schon mehrfach über Unpünktlichkeit beim Beginn der Schankwirth Wilhelm Grbe, 3. Hutmacher Richard babe. Erbe habe faft 15, Schulze 9 Wochen in Untersuchungshaft geseffen. Unterrichtsstunden geklagt worden. Außerdem hat das Verbessern lose, 4. Portier August Schneider und 5, dessen Sohn. Die Staatsanwaltschaft habe ja ihr Möglichstes zur Beschleunigung der Hefte während der Pausen in den Schulzimmern fast allgemein stattDie Verhandlung fand am Sonnabend im tleinen der Untersuchung gethan. Dagegen habe das Polizeipräsidium die gesunden, so daß eine gründliche Lüftung der letzteren, wie sie von der hwurgerichtssaal vor Der 2. Straftammer am Land- Atten vom Untersuchungsrichter eingefordert und dieselben vom Behörde im Interesse der Kinder wie auch Lehrer unbedingt ge icht I statt. 28. Mai bis zum 22. Juni behalten, um sie dann zurück- fordert wird, fast regelmäßig unterbleiben mußte. Außerdem aber Die Anklage behauptet von Franz Schulze, daß er von zuschicken, ohne daß etwas Wesentliches für die sind nicht nur während der Pausen, sondern auch sogar während bekannten, durch Urtheil des Landgerichts Neuwied vom Untersuchung durch das Polizeipräsidium ge eines großen Theiles der Unterrichtsstunden Hefte verbessert worden. Februar 1883 verbotenen Flugschrift„ Ein neues Wintermärchen" chehen wäre. Die Angeklagten seien an der Aus- Um diese Mißstände zu beseitigen, hat der zuständige Schulinspektor e Auflage von 6000 Exemplaren gedruckt und dadurch einer un- dehnung der Untersuchungshaft schuldios und es rechtfertige an das Lehrerkollegium wiederholt dringende Wünsche und Tannten Person zur Begehung einer Majestätsbeleidigung fich daher die volle Anrechnung derfelben. felbft ernste Mahnungen gerichtet. Trogdem ist alles beim welche in dem Inhalt der Schrift erblickt wird Beihilfe ge Nach langer Beraihung fällte der Gerichtsalten geblieben, und daraufhin erft hat der Schulinspektor Teistet habe. hof folgendes Urtheil:" Raute sich verpflichtet gefühlt, dem Lehrerkollegium gegenüber in der Erbe wird beschuldigt, den Auftrag zum Druck einer neuen Die Druckschrift„ Ein neues Wintermärchen" enthält zweifellos betreffenden Sache entschieden vorzugehen und zu diesem Zwecke die Auflage des Liederbuches" Der freie Sänger" ertheilt zu haben. eine Beleidigung Kaiser Wilhelms I. Aus dem Zusammenhang bewußte Verfügung zu erlaffen. Selbstverständlich trifft dieselbe das Einige der in diesem Liederbuche enthaltenen Gedichte soll nach geriffen, fönnten einzelne Stellen auch als eine Beleidigung Berbessern der Hefte während der freien Zeit der Lehrer im KonferenzAnsicht der Anklagebehörde verschiedene Klaffen der Bevölkerung zu des jetzigen Kaisers aufgefaßt werden. Ein solches Verfahren zimmer nicht, denn hier bleibt den Lehrern die Verwendung ihrer Gewaltthätigkeiten anreizen, weshalb Erbe des Vergehens gegen sei aber unstatthaft. Da die Schrift als ganzes genommen Beit zu dergleichen Arbeiten vollkommen überlassen. 3130 Str.-G.-B. beschuldigt wird. den zur Zeit regierenden Kaiser nicht beleidige, so müsse leber Volksfefte leitartikelt die Deutsche Tageszeitung". Dem Klose, in dessen Gewahrsam 2800 diefer Liederbücher gefunden Schulze von dem Bergehen der Majestätsbeleidigung agrarischen Blatte dämmert es da ein wenig ob des Sündenregisters, wurden, und Schneider, Vater und Sohn, die nach der Anklage freigesprochen werden. Dagegen hat er, indem er die das die preußische Bureaukratie mit der Zeit auf sich geladen hat: en Druck der Bücher ausgeführt haben, sollen zu dem Vergehen Expedition der Druckschrift, welche falsche Angaben über den Drucker" Wir haben die alten Volksfeste so mit dem Stacheldraht bureauErbe's Beihilfe geleistet haben. und Berleger enthält, besorgte, gegen das Preßgeset ver- fratischer und polizeilicher Schranken umgeben, daß das Volk Ferner find sämmtliche Angeklagte des Vergehens gegen das stoßen. sich nothgedrungen hinter dem Schnapsglase sammeln mußte. Wir Preßgesetz beschuldigt, weil auf den betreffenden Druckschriften Der Inhalt des Liederbuches„ Der freie Sänger" enthält nach haben die jungen Burschen und Mädchen von dem Dorfanger und unrichtige Angaben bezüglich des Druckers und Verlegers ge- Ansicht des Gerichts Aufreizungen zu Gewaltthätigkeiten, daher ist dem„ Sommerhaufen" in die qualmigen, dunftigen, stickigen Tanzfäle macht sind. Erbe, welcher den Auftrag zum Druck desselben gab, aus§ 130 getrieben, und nun ist es schwer, ihnen wieder Freude an rechter Str.-G.-B. zu bestrafen. Feftfreude beizubringen. Das ist ein Stück Boltserziehung, aber dieses Stück wird nicht von der Kanzel oder vom Katheder gelehrt, sondern nur auf dem Festplane oder im Festsaale. So lange die sogenannten besseren Stände sich von den Boltsfesten fernhalten, weil sie angeblich den Geruch nicht vertragen fönnen, so lange wird dieses Erziehungsstück nicht ge hilft wenig; es gilt, an der Hebung der Volksfeste selbst und perfönlich mitzuarbeiten." Der Angeklagte Schulze giebt zu, bei dem Transport der Druckschrift vom Drucker zum Buchbinder mitgewirkt, bestreitet aber, den Druck des Klose und Schneider jun., von denen angenommen wird, Heftchens bewirkt zu haben. Erbe bekundet, daß er den Auftrag daß sie Kenntniß von dem strafbaren Inhalt hatten, sind wegen zum Druck des Liederbuches„ Der freie Sänger" gegeben habe. Beihilfe zu bestrafen, dagegen wird Schneider sen., dem eine Dasselbe sei zusammengestellt aus einer Auswahl von Liedern des Kenntniß des Inhalts nicht nachzuweisen ist, freigesprochen. " Sozialdemokratischen Liederbuches", wobei aber alle Gedichte, welche Es wird erkannt: Gegen Schulze auf 1 Monat Ge= früher für strafbar erklärt erklärt worden sind, fortgelassen und fängniß, welche Strafe durch die Untersuchungshaft verleistet werden können. Klagen allein hilft nichts, verbieten allein durch andere ersetzt worden seien. Klose bestreitet, daß büßtist. er außer den bei ihm beschlagnahmten Liederbüchern noch Gegen Erbe auf 4 Monat Gefängniß unter Anrechnung andere besessen und verbreitet habe, während die beiden von 3 Monaten Untersuchungshaft. Angeklagten Schneider ihre Thätigkeit beim Druck der Bücher Gegen lose und Schneider juu. auf je zwei Wochen zugeben. Gefängniß. Rechtsanwalt Heine beantragt, Erbe aus der Haft zu entlaffen, der Staatsanwalt widerspricht dem Antrage, das Gericht aber giebt demselben statt. Sämmtliche Angeklagte bestreiten, davon Kenntniß gehabt zu haben, daß der Juhalt der genannten Druckschriften etwas Strafbares enthalte. " Lokales. zu An sich haben diese wohl auch nicht besonders ernst gee meinten guten Vorsäge wenig Werth, da es einfach ein Unding ist, in der Zeit der sich auch auf dem Lande immer mehr zuspizenden fozialen Gegensätze von Festen zu reden, an denen Arm und Reich mit gleichem Behagen theilnimmt. Aber aur Kennzeichnung des Wirkens unserer Bureaukratie sind die mitgetheilten Worte schätzbar. Die Beweisaufnahme drehte sich hauptsächlich darum, ob Schulze das„ Wintermärchen" gedruckt und Klose sich an der Werbreitung Der geschäftsführende Ausschuß für die Ueberschemmten des Liederbuches betheiligt habe. Unter den Zeugen war auch der hielt gestern unter Vorsiz des Oberbürgermeisters Zelle eine Sigung Kriminal- Kommiffar Schöne, der zur Bekundung der ihm selbst Die Parteigeuoffen des 3. Berliner Reichstagswahlkreises ab. Bunächst wurden verschiedene Mittheilungen gemacht, die für nicht gegenwärtigen Einzelheiten eine Anzahl der ihm unterstellten und unternehmen heute einen Familienausflug nach Schmargendorf, die Deffentlichkeit kein besonderes Interesse erheischen. Die in unseren Parteigenossen von früheren Gelegenheiten her bekannten Restaurant„ Sanssouci". Treffpunkt vormittags 10 Uhr voriger Sigung bewilligten 5000 M. für die Lausitz sollen an den Beamten mit zur Stelle gebracht hatte. Etwas Wesentliches im Lotal bezw. dem angrenzenden Wald. Rege Betheiligung er- Regierungspräsidenten nach Frankfurt a./D. gesandt werden, welcher zur Belastung der Angeklagten fonnten dieselben wartet der Vorstand des Wahlvereins. dieselben an die verschiedenen Komitees ohne Unterschied nach jedoch nicht bekunden. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner bestem Wissen und Gewissen zur Vertheilung bringen foll. 5000 m. find Der Staatsanwalt hielt die Auflage in vollem Umfange Reichstagswahlkreis. Die Parteigenossen der Oranienburger Bor- auf Antrag des Gesandten v. Jagemann für Baden bewilligt aufrecht. Es sei zwar richtig, daß die in dem Wintermärchen" stadt werden hierdurch ganz besonders auf die am nächsten Dienstag, worden. Am Mittwoch, 12 Uhr mittags, wird das Zentralkomitee enthaltenen Majestätsbeleidigungen sich ursprünglich gegen Wilhelm I. den 17. b. M. in Täger's Gesellschaftshaus, Gartenstr. 13, statt 8usammentreten und soll bei demselben beantragt werden, noch gerichtet hätten. Es erscheine indeß zweifellos, daß durch den Neu- findende Wahlvereinsversammlung aufmerksam gemacht, in welcher 100 000 m. zur Vertheilung an Meistbedürftige zu bewilligen. Ferner druck der Schrift diese Beleidigungen auf den gegenwärtig re- Genoffe Schippel das Referat halten wird. Siehe auch heutiges soll das Zentralkomitee entscheiden, ob auf den Straßen Sammelgierenden Kaiser gemünzt wären. Die inkriminirten Lieder Juferat. Der Vorstand. büchsen aufgestellt werden sollen oder nicht, ferner wird bei dem aus dem Freien Sänger" seien ebenfalls aufreizenden Charakters, selben beantragt werden, Delegirte in die Nothstandsgebiete zu ents das gehe schon daraus hervor, daß mehrfach Berurtheilungen wegen fenden, um die eingelaufenen Unterflüßungsgesuche zu prüfen und Der Staat als Beschützer und Retter. Eine deutsche Verbreitung derselben stattgefunden hätten. Diese Thatsache wäre Druck gegeben. den Angeklagten, weil sie Sozialdemokraten feien, sicher be: Bentral- Baus und Wohnungsgenossenschaft über ganz Deutschland, begutachten. Die Sammellisten für die Häuser sind bereits in fannt gewesen. Besonders erschwerend sei es, daß die Lieder, D. h. eine Vereinigung aller Spar- und Bauvereine, soll gebildet Oberbürgermeister Belle theilte noch mit, daß bis zur Stunde weil sie zum Singen nach bekannten Melodien bestimmt sind, ein werden; so wünscht es der große Hamburger Mietherverein. Aber an Beiträgen die Summe von 205 000 m. eingelaufen sei. Während weil sie zum Singen nach bekannten Melodien bestimmt sind, ein die Lösung dieser Aufgabe aus Privatmitteln sei unmöglich und der Sizung gingen noch ca. 6000 M. ein. gefährliches Werkzeug der Agitation unter der deshalb müsse der Staat al3 Beschützer eingreifen. In erster Linie der Sitzung gingen noch ca. 6000 Mt. ein. Jugend darstellten. Was das„ Wintermärchen" anbetreffe, so sei das Das Bierherz ist eine jedenfalls in wohlgemeinter Absicht Hohenzollernhaus und sein derzeitiger Träger darin in so schänd- müßten die folossalen Fonds der Alters- und Invaliditäts- Genossenlicher Weise beleidigt worden, daß ein so frevelhaftes Bestreben, die schaften, die heute schon ca. 600 Millionen betragen und im in den Handel gebrachte anatomische Darstellung, die in den Kreisen allerhöchste Person herabzusehen, nicht nachbrücklich genug bestraft Jahre 1900 auf das doppelte angewachsen sein dürften, heran- der Berliner Biertrinter manche heitere Unterhaltung hervorruft. werden könne. Auch hinsichtlich des Liederbuches handele es sich um gezogen werden. Vor allem soll der Reichstag veranlaßt werden, Bon einem süddeutschen Mäßigkeitsverein angeregt, zeigt die Die plastische Darstellung das infolge andauernden übermäßigen Biers einen Fall der Abwehr wüster Agitation, und sei auch hier eine die Wohnungsfrage in den Kreis seiner Berathungen zu ziehen. Dieser fulminanten Rede gegen Schulze sechs Monate, gegen der fapitalistischen Ausbeutung des Grund und Bodens zu betrachten, Text schildert die nachtheiligen Wirkungen des übermäßigen Biers exemplarische Strafe am Plaze. Der Staatsanwalt beantragte nach itetige Zunahme des Proletariats sei ohne Zweifel als eine Folge genusses vergrößerte Herz des Biertrinfers und daneben eine Nach bildung des Herzens von normaler Beschaffenheit. Ein beigegebener fo berichtet die Zeitung„ Das Grundeigenthum". Diese Zeitung der Hausbesizer wettert seit Jahren gegen solche genuffes, der namentlich dann als gefährlich geschildert wird, wenn unerhörten Bestrebungen, welche nur darauf abzielen, den Brund- er regelmäßig erfolgt und die Krankheitserscheinungen, welche das Der Vertheidiger, Rechtsanwalt Wolfgang Seine, legt besitz zu stören, zu schädigen, zu vernichten. Es wird dann der vergrößerte Bierherz herbeiführt. G3, wird dargelegt, daß diese Verwahrung ein gegen die Annahme des Staatsanwalts, daß die übliche Nachweis geführt, wie viel Kleine Wohnungen leer stehen Herzvergrößerung eine Folge des im Biere enthaltenen giftig wirken. Angeklagten unwahre Angaben, denen man feinen Glauben und welche Ungerechtigkeit es sei, den Baugenossenschaften Geld zu den Alkohols und der durch den Biergenuß beständig stattfindenden schenken tönne, gemacht hätten, um sich herauszureden. Das treffe unverhältnismäßig niedrigem Zinsfuß zu leihen. Merkwürdigerweise Veränderung der Blutzuſammensetzung ist. Die ganze Darstellung nicht zu. Die Angeklagten hätten wohl ihre Aussage verweigert in ist aber in diesen Entrüstungsartikeln niemals davon die Rede, erinnert lebhaft an den bekannten Säufermagen, der vor einer Reihe den Fällen, wo andere Personen dadurch belastet werden konnten; in welchem Zustande fich denn die leerstehenden von Jahren ein hervorragendes Kampfesmittel in der Bewegung die Angaben aber, die sie hinsichtlich ihrer eigenen Berfonteinen Wohnungen befinden. gemacht hätten, feien durchaus glaubwürdig und der Wahrheit entsprechend. Erbe habe ja zugegeben, Erftens sind es meistens Hofwohnungen, deren Fenster und Brauerei hat man sich ein Exemplar des Bierherzens kommen lassen Druck des Liederbuches bestellt habe. Den Angeklagten Klofe dieser Wohnungen figen wie auf der Straße; zweitens haben Hof- Ausgaben; die größte gestattet ein Aufklappen des nachgebildeten Druck des Liederbuches bestellt habe. Dem Angeklagten Klose Thüren so schlecht schließen, daß die Armen im Winter in vielen und dasselbe zur Erheiterung der Gäfte aufgebaut und mit unterhaltenden Bierversen ausgestattet. Das Bierherz erscheint in zwei fei nicht nachgewiesen, daß er außer den beschlag- wohnungen z. B. in Berlin überhaupt nur einfache Fenster, so nahmten Exemplaren noch andere besessen habe, er könne also auch daß der Proletarier, dem ohnehin nur spärliche Heizmittel zur Ver- Herzens und einen Einblick in deſſen Inneres; bei dem kleinen Bier nicht wegen Verbreitung bestraft werden. Den beiden Angeklagten fügung stehen, an eine warme Stube fast garnicht gewöhnt ist. herz ist dieser Einblick nicht möglich. Da der Preis ziemlich hoch Schneider sei zu glauben, daß sie den Inhalt der von ihnen ge Drittens stehen in diesen Wohnungen Desen, die sich meistens in ift( 50 bezw. 22 M.), so werden sich wohl nur die Brauereien druckten Bücher nicht gekannt hätten. Wenn der Staatsanwalt annehme, daß man als Sozialdemokrat aus der Parteipresse wissen dem allererbärmlichsten Zustande befinden; entweder rauchen sie mit hohem Dividendenüberschuß den Luxus der Anschaffung im geoder haben unbrauchbare undichtschließende Thüren. Ueber die ſundheitlichen Interesse ihrer Biertrinker erlauben können. müsse, welche Lieder für strafbar erklärt worden seien, so Jämmerlichkeit der fleinen Wohnungen könnte man spaltenlange Die Aktiengesellschaft Siemens n. Halske wird mit den genüge wohl der Hinweis, daß die Zahl dieser Verurtheilungen Artikel schreiben, aber über die Widerharigkeit und Gleichgiltigkeit neuen Fabritbauten auf dem von ihr angekauften Gelände an der eine so große sei, daß selbst Sozialdemokraten, die sehr vertraut der Hauswirthe gegen die Klagen der Miether bedarf es allerdings Unterfpree unweit der Jungfernhaide noch in diesem Sommer be mit den Parteiangelegenheiten seien, doch nicht Kenntniß von allen nur einer Zeile. ginnen. Es werden hier zunächst das Kabelwerk und die Gießerei, Erbe ein Jahr, gegen Klose drei Monat und gegen beide Schneider je einen Monat Gefängniß. § daß er den werden können? Der Staatsanwalt halte die Lieder für besonders gegen das Branntweintrinken war. einschlägigen Urtheilen haben könnten. Wenn der Inhalt der Nun ist es ja recht beachtenswerth, wie sich ganz ohne Buthun zwei großartige Anlagen, errichtet. Die Werke sollen auch Bahn Liederbücher strafbar wäre, so würden sich die Angeklagten allerdings der Sozialdemokratie im Spießbürgerthum die Ueberzeugung heraus- anschluß erhalten, wozu eine Ueberbrückung der Spree hergestellt schuldig gemacht haben, jedoch verstoße feines der fraglichen Lieder bildet, nur der Staat kann hier helfend und beffernd eingreifen, aber werden muß, um eine Verbindung entweder mit der nach Spandau gegen 130. Mit recht habe Erbe darauf hingewiesen, daß die wo ist in Deutschland ein Staat, der Verständniß und Willen hätte, führenden Hamburger Bahn oder der Berliner Ringbahn herzustellen. Ueberzeugung von einer friedlichen Entwickelung der Sozialdemokratie mit den Jahren mehr und mehr zugenommen habe. Wie solle es denn das Wohnungselend ernstlich zu mildern? Die bisherige Wirksam. Die Bahn soll sowohl zum Gütertransport wie auch zur Hin- und nun kommen, daß durch Gedichte Gewaltthätigkeiten veranlaßt feit der Baugenossenschaften reicht nicht viel weiter wie die der Rückbeförderung der Arbeiter dienen. nun kommen, daß durch Gedichte Gewaltthätigkeiten veranlaßt Ferienkolonien für die Schuljugend, das wissen die Hausbesizer recht Die gegen die hiefigen Drogengeschäfte erlaffene Polizei gefährlich, weil sie zum Singen bestimmt seien. Demgegenüber er- gut, sie brauchen daher die Klagen der Miether in den kleinen, Verordnung, welche bekanntlich mit dem 1. Juli in traft that, falten, rauchigen, engen, finsteren und theueren Wohnungen noch wird noch nicht zur Ausführung gebracht. Wie ein Berichterstatter innert der Vertheidiger daran, daß es in Deutschland eine Zeit gab, lange nicht zu berücksichtigen, und der Arbeiter bleibt darauf an wissen will, find die hiesigen Polizeireviere angewiesen, die Kontrolle wo die Gesangvereine für höchst staatsgefährlich angesehen wurden, daß aber diese Auffassung jetzt für lächerlich gelte, und das gewiesen, rubelos von einer Wohnung zur andern zu ziehen um in den Drogenhandlungen noch nicht auszuführen, es ist den mit den Fehlern zu wechseln! Drogisten stillschweigend ein Aufschub zur Durchführung der Ver politische Regime jener Zeit jämmerlich Fiasko gemacht habe. Zur gänzlichen Durchführung der Verbreiterung der ordnung bis zum 1. Januar bewilligt worden. Die Thatsache, daß Wintermärchens" stehe fest, daß Hinsichtlich des Schulze diese Schrift nicht gedruckt habe. Er solle zu dem Artilleriestraße nach Maßgabe der für diese Straße festgesetzten die Durchführung der polizeilichen Bestimmungen, betreffend Verkaufs von einer unbekannten Person verübten Vergehen der Majestäts- Fluchtlinie ist noch von dem Grundstücke Nr. 1 und 2 Terrain er- und Lagerräume in der Drogenbranche, in der vorgeschriebenen kurzen beleidigung Beihilfe geleistet haben. Die Majestätsbeleidigung könne forderlich. Während die Verhandlungen mit dem Eigenthümer von Beit unerreichbar, in vielen Geschäften aber auch für später undoch nur durch Verbreitung der Schrift, in welcher sie ent- Nr. 1 einen befriedigenden Abschluß erhoffen lassen, haben die Ver- möglich ist, scheint die Behörde zu einem weniger scharfen Vorgehen hallen sei, begangen werden, aber nicht durch den Drud handlungen mit den Besitzern von Nr. 2 zu einem günstigen Ergebniß veranlaßt zu haben. Jedenfalls dürfte die Verordnung noch eine derselben. Nun steht aber fest, daß die ganze Auflage beim nicht geführt. Der Magistrat hat in seiner letzten Sigung beschlossen, erhebliche Veränderung erfahren. So der Berichterstatter, dessen Buchbinder beschlagnahmt wurde, ehe auch nur ein einziges die Stadtverordneten- Bersammlung in einer Vorlage zu erfuchen, sich Mittheilungen wohl erst der Bestätigung bedürfen. Stimmt die mit der Erwerbung der erforderlichen Fläche von Artilleriestraße 2 Nachricht, so wäre wiederum ein Beispiel dafür vorhanden, daß Ereniplar verbreitet worden sei. Vergehen Das Majestätsbeleidigung, welches der Unbekannte begangen haben im Wege des Enteignungsverfahrens einverstanden zu erklären. Die man unbequeme Verordnungen und Gefeße an Unternehmern viel fofle, sei also, jelbst wenn die Schrift nur solche enthielte, Enteignungsbefugniß zur völligen Freilegung der Artilleriestraße ist milder anwendet, als Arbeitern gegenüber, die, wie die häufigen nicht vollendet, also könne auch von einer Beihilfe teine Rede sein, der Stadtgemeinde bereits durch kaiserlichen Erlaß vom 30. Jan. 1893 Vereinsprozesse beweisen, ohne irgend welche Rücksicht stets zu strenger Bestrafung gebracht werden. und der Versuch oder die Vorbereitung zur Majestätsbeleidigung sei verliehen worden. In der Berliner Lehrerschaft hat bekanntlich vor kurzem nicht strafbar. Aus diesem Gesichtspunkt fönne also Schulze nicht Eine für Geschäftslente und Private gleich wichtige Eins bestraft werden. Das inkriminirte Gedicht enthalte zwar eine Be- eine Verfügung des Stadt- Schulinspektors Kaute an das Lehrer- richtung ist für sämmtliche Bahnhöfe Berlins getroffen worden. leidigung des verstorbenen Kaisers Wilhelm I., es sei ein Beitgedicht follegium der 195. Gemeindeschule großes Befremden erregt. Gs Sie ermöglicht die Hinterlegung von Packeten und eingekauften und die Beziehung auf diesen Monarchen, namentlich in seiner hieß in der Verfügung u. a. 3u meinem Befremden habe ich in Gegenständen aller Art bei den Gepäck Aufbewahrungs= früheren Eigenschaft als Prinz von Preußen so deutlich ausgedrückt, daß Erfahrung gebracht, daß in den Schulzimmern während der Pausen stellen und die direkte Abhebung durch die Reifenden auf sehr Das ist unstatthaft und in Zukunft un- leinfache und billige Weise. Auf den Bahnhöfen werden Formulare eine Beleidigung des gegenwärtig regierenden Kaisers darin nicht Hefte verbessert werden. der = Cusgegeben, die aus einem Ausweis zur Erlangung der hinterlegten| hundert Städ, wurden in ihren Bauern erstickt vorgefunden. Die Auf der Sonne herrscht in diesen Tagen eine außergewöhnl Gegenstände und einem davon abtrennbaren Nummernzettel bestehen. Treppen waren noch gestern taum passirbar, so hoch lag der Schutt Thätigkeit; unweit der großen Fleckengruppe der vorigen Woche it Will ein Geschäftsmann für einen Reisenden ein Packet zum Bahn- und der von den Wänden heruntergefallene Anpuz. Die Verwüstung sich eine andere ebenso große gebildet, die sich von der ersten Las hof schicken, so beklebt er es mit einer Nummer und händigt dem in dem Haufe ist grauenhaft; ohne Lebensgefahr kann man die durch unterscheidet, daß sie sich aus vielen gleich großen Kernen zu Reifenden den ausgefüllten Ausweis mit der gleichen Nummer ein, Räume nicht betreten, nichts ist von den Flammen verschont ge- fammenfegt. Man zählt mit dem Riesenfernrohr der Treptower gegen deffen Uebergabe der Reisende dann an der Gepäck- Auf- blieben, so daß es noch wochenlanger Thätigkeit bedarf, um das Sternwarte mehr als 28 solcher Kernflecke, die im Gegensatz bewahrungsstelle gegen Zahlung einer Gebühr von 10 Pf.( für zwei Haus auch nur auszuräumen. Sehr hervorgethan haben sich bei zur alten Gruppe nur mit einem matten Halbschatten umgeben sind. Tage, ebenso viel für den dritten Tag 2c.) den Gegenstand oder das den Rettungsarbeiten die praktischen Aerzte Dr. Rabe und Dr. Neben diesen Fleckenerscheinungen ist auch eine große Zahl von Packet ausgeliefert erhält. Der Ueberbringer des Packets erhält als Alexander Wolff. Sie waren unermüdlich von Anfang bis zu Ende Fackeln sichtbar geworden, die sich mehrere Taufende von Meilen Quittung über die erfolgte Hinterlegung von der Aufbewahrungs- aur Stelle sobald irgendwo ärztliche Hilfe gebraucht wurde. Gestern als verschlungene und mannigfach gekrümmte Lichtadern über die stelle einen Schein. Die Formulare find für alle Berliner Bahnhöfe begann die Feuerwehr die Brandstelle aufzuräumen. Die Abge- leuchtende Sonnenoberfläche erstrecken. Diese Fackeln bestehen zumeist dieselben. brannten sind größtentheils versichert, so z. B. der Kaufmann D. Böhm aus emporgeschleuderten glühenden Wasserstoffgasen. mit 50 000 M. Wie der Kapitalist die Vorschriften der Gewerbe- Ordnung mmgeht und dabei die Lasten der Versicherungsgesetzgebung erspart, lehrt die Geschäftsführung der Buchdruckerei Dudek u. Ko.( Inhaber Karl Heinze). Dort wird, wie man uns schreibt, das Falzen der vielen Tausende von Prospekten, welches sonst von 10-15 Mädchen verrichtet wurde, die wöchentlich bei gewöhnlicher neunstündiger Arbeitszeit 13 M. erhielten, jetzt von dort beschäftigten Arbeitern und Arbeiterinnen nach Feierabend in der eigenen Wohnung besorgt. Durch diese Arbeit erhöht sich ihr Einkommen wohl um 7-10 M., dafür geht aber die Arbeitsgelegenheit für die oben genannte Zahl von Arbeiterinnen verloren. Ganz besonders thut sich in diefer Praxis der Obermeister B. hervor, der sein an und für sich ansehnliches Einkommen durch Frau und Tochter auf das Doppelte erhöhen läßt. = Die neue Banpolizei Verordnung für den Stadtkreis Berlin soll, dem B. 2." zufolge, in den nächsten Tagen amtlich publisirt werden. In der großen Berliner Kunftausstellung wird zum Schuhe des Publikums vor Regen beabsichtigt, vom Haupt- Eingang( Straße Alt- Moabit) bis zum Portal des Ausstellungs- Balastes eine mit Glas überdeckte Wandelhalle herzurichten, ähnlich derjenigen, die vom Hauptgebäude zur sogen. Weft( Maschinen) Halle führt. Die Ausführung wird derartig gefchickt gemacht werden, daß die Bartanlagen dadurch nicht ungünstig beeinträchtigt werden. Diese schon früher bestandene bee hat durch die jüngst gewesene Regenperiode greif bare Gestalt gewonnen. ei! te er 111= And den Nachbarorten. Die Allgemeine Bolts- Krankenkasse theilt uns mit: Bei dem gestrigen Brande in der Müllerstraße 175, bei dem der zweite Direktor Herr Ed. Bittcher wie durch ein Wunder der Gefahr des Den Parteigenoffen von Steglit- Friedenau zur Nachricht, Erstickens entronnen ist, hat über der in demselben Hause befindlichen daß die Versammlung des Arbeiterbildungs Vereins am Dienstag, Allgemeinen Volts- Krantentasse" auch insofern ein glücklicher Stern den 17. August, abends 81/2 Uhr, in Steglitz bei Schellhaase, Ahorngewaltet, als die Räume der Kaffe die einzigen im ganzen Hause straße 15 a, stattfindet. Die Mitglieder werden ersucht, ihre sind, die sowohl vom Waffer sowie vom Feuer vollständig verschont Quittungsbücher mitzubringen wegen einer Revision. Recht rege geblieben sind. Der Betrieb ist keineswegs gestört. Dies theilen Betheiligung wird gewünscht; Gäfte haben Zutritt. Auch ersuchen wir zur Beruhigung der vielen hunderte von Versicherten, deren wir die Genossen, welche dem Verein noch fernstehen, sich Interessen bei dem Brande auf dem Spiele standen, hierdurch mit. demselben anzuschließen. Der monatliche Beitrag beträgt 20 Pf. Die Räume der Kasse befinden sich jetzt Müllerstraße 174 I. Der Vorstand. " Bon verschiedenen Seiten sind uns Buschriften zugegangen, in denen Die Friedrichsberger Genossen werden darauf aufmerksam bitter Klage darüber geführt wird, daß die Feuerwehr erst so spät gemacht, daß am Dienstag, den 17. August die Versammlung des an die Rettung der arg gefährdeten Bewohner gegangen fei. Dies Arbeiter- Bildungsvereins ausfällt, da eine öffentliche Boltsversammsei nicht einem Mangel an Muth, sondern der unvollkommenen Aus- lung einberufen ist. Näheres siehe Annonce. rüftung der Mannschaften zuzuschreiben. Es wären nur zwei Wie der Amtsvorsteher für die Sozialdemokratie sorgt. auf Hilfe harrenden Personen zum theil nichts anderes übrig ge- beabsichtigte am Sonntag, den 1. Auguft, im Lokale des Herrn Holz Hafenieitern vorhanden gewesen, sodaß den in furchtbarer Angst Der Arbeiter- Bildungsverein für Mariendorf und Umgegend blieben sei, als der gefahrvolle Versuch, durch den entsetzlichen in Südende ein Sommervergnügen zu veranstalten, an dem außer Sprung aus der Höhe auf gut Glück ins Freie zu gelangen. Auch den Familienangehörigen auch sonstige Freunde und Bekannte des die Rettung auf das Nachbardach hätten die in betracht kommenden Vereins hinzugelassen werden sollten. Der Amtsvorsteher Bewohner nicht mit Hilfe der Wehr, sondern auf eigene Gefahr von Mariendorf, ein Herr Dent, versagte aber bierzu die unternommen. Genehmigung mit dem Bemerken, daß das betreffende Lokal Berlin ist auf Mittwoch, den 18. August, festgesetzt. Die Jagdzeit Luftbarkeiten nicht eignet. Einige Mitglieder des Vereins beseitigten Der Beginn der Jagd auf Rebhühner im Stadtkreise den baupolizeilichen Vorschriften nicht entspreche und sich für größere dauert bis Dienstag, den 14. Dezember, einschließlich. unter Einwilligung des Wirthes die veralteten Zustände des Lokals, Wie ein völlig Gesunder für geifteskraut erklärt werden Falscher Verdacht. Aus Wilhelmsburg meldet das Bolts- und nun sollte das geplante Bergnügen am 22. August stattfinden, tanu. Der Bürstenmacher K. in der Hochmeisterstraße lebt mit blatt für Harburg" zu der auch von uns erwähnten Verhaftung in um den Wirth für seine Ausgaben wenigftens in etwas zu entschädigen. feiner Frau nicht im guten Einvernehmen. Was die letztere bewogen der Thiele'fchen Mordsache: In unserer gestrigen Nummer berichteten Aber auch diesmal war es nichts. Das Lokal eignet sich dem Amtshaben mag, ihren Mann, der auf jeden Unbefangenen den Eindruck wir über die Verhaftung des Arbeiters Krause. Wie uns jetzt mit vorsteher zufolge zwar jetzt für kleinere Vereins- oder Volkseines geistig durchaus klaren Menschen macht, für geistes gestört aus- getheilt wird, ist der Verhaftete gestern wieder aus der Haft ent- versammlungen, aber nicht zur Beranstaltung von Luftbarkeiten. zugeben, möge dahingestellt bleiben. Jedenfalls gelang laffen, da er sein Alibi nachweisen konnte. Da Aussehen und Namen Ein drittes Gesuch an den Amtsvorsteher zu Mariendorf hatte ebenes ihr, die erforderlichen zwei ärztlichen Atteste zu des Verhafteten mit dem des Mörders genau übereinstimmt, so falls feinen Erfolg. Es bleibt nun alles hübsch beim alten und die erhalten, auf grund deren fie die Einlieferung bes glaubte man, den Mörder erwischt zu haben. Krause war am Mitglieder, sowie sonstige Freunde des Vereins werden für diesmal alten Mannes in die neue Charitee veranlassen konnte. Auf Montag auf der Blohm u. Voß'schen Werft in Arbeit getreten. auf ein Vergnügen verzichten müssen. Die Maßnahmen des AmtsBetreiben seiner Frau erhielt R. am 10. Juli den Besuch des Attentat eines Wahnsinnigen. Von einem älteren Arbeiter, vorstehers haben recht agitatorisch gewirkt. Die Leute sagen sich, Dr. Hesse, Weißenburgerstr. 64, der sich als Kaufmann bei ihm ein namens August Hempel aus der Blumenstr. 27 a, ist gestern Morgen daß eine Partei, deren Anhänger von Amtswegen schon vor der führte und über die Lieferung eines Postens Bürsten mit 91/2 Uhr, der Tischlerlehrling Franz Krüger, der bei dem Meister entfernten Möglichkeit geschützt werden, daß ihnen im zu großen R. verhandelte. Nach diesem Besuch atteftirte Dr. Hesse, Werner in der Langeftr. 91 in Stellung ist, in der Krautstraße au- Gedränge ein Schaden geschehe, für die Gesellschaft von außer daß K. dem Trunke ergeben und aus diesem Grunde gefallen und durch zwei Bißwunden in der linken Wange gefährlich ordentlichem Werth und der Anhängerschaft aller rechtlich denkenden nicht mehr geiftig normal fei. Es möge hierbei bemerkt werden, verlegt worden. Der wunderliche Mann, der früher bereits in Menschen würdig sein muß. Umso nichtswürdiger ist es eigentlich daß der Hausverwalter, sowie andere Hausgenossen des R. demselben, Herzberge internirt gewesen ist, giebt als Entschuldigung für seine von den Sozialdemokraten in Mariendorf, daß sie gegen den Amtsden sie seit Jahren tennen, das Zeugniß eines soliden, nüchternen That an, daß er plöglich von einem Wuthausbruch überrascht vorsteher eine Beschwerde eingereicht haben. und arbeitsamen Mannes ausstellen. Das zweite ärztliche Attest worden sei. Der Angefallene wurde nach der Unfallstation VIII Bei dem schweren Betriebsunfall in der Artillerie- Werkstatt rührt von dem Armenarzt Dr. Buchstein her. Dieser hat den angebracht, wogegen der Irrsinnige zunächst dem Polizeirevier auges zu Spandau, wo im Februar d. I. ein durch elektrische Kraft geblich Geiftestranten gar nicht gesehen, vielmehr soll er das Attest führt wurde. Dort soll man ihn nach einer faum glaublichen betriebener, vierzig Bentner schwerer Schleifftein auseinanderbarfst, nur auf gestellt haben, weil bereits ein solches von Dr. Hesse vorlag und meldung wieder entlassen haben; nach einer andern Meldung ist er war, wie damals mitgetheilt wurde, der Monteur Nieprecht aus um die Frau R., die ihn mehrmals deswegen anging, endlich los in die Charitee eingeliefert worden. Berlin getödtet und der Maschinenmeister Bathmann in Spandau zu werden. Am 7. d. M. wurde nun der nichts ahnende alte Mann burch zwei Leute aus seiner Werkstatt von der Arbeit weggeholt. dem Potsdamer Plage am 29. v. M. Schwer verwundet wurde, be- feinem Aufkommen wurde gezweifelt. Nach 28wöchiger Behandlung Der Post- Hilfebote Sparmann, der bei der Explosion auf schwer verlegt worden: ihm waren beide Beine gebrochen, und an Man ließ ihm, obwohl er darum bat, nicht einmal Zeit, sich umzufindet sich, einem hiesigen Blatte zufolge, auf dem Wege entschiedener im Spandauer Krankenhause hat der Verunglückte am Sonnabend fleiden. Wie er ging und stand, in Arbeitskleidern, mit vorgebundener Schürze und in Hemdärmeln wurde er auf eine Tragbahre Befferung. Er wird voraussichtlich in Kürze aus der Unfallstation I, feiner Familie zurückkehren können: er ist gebeffert und vermag gefchnallt, in ben vor der Thür stehenden Krankenwagen ge- wo er barniederliegt, als vollkommen geheilt entlassen werden. Die sich mit Hilfe von Stöcken fortzubewegen. tragen und nach der Charitee befördert. Als der Sohn R.'s Erzählung, daß Sparmann infolge des Unfalls sein Augenlicht auf Durch einen ,, ftreifenden" Banunternehmer ist die rechtNachricht diesem Vorgange erhielt, von die Dauer eingebüßt habe, ist also unbegründet. zeitige Fertigstellung der neuen Kirche in Groß- Lichterfelde start ges verzüglich zur Charitee, wo er seinen Vater noch im Aufnahme Eine unangenehme Verwechselung hat bei dem Un- fährdet. Der Fall zeigt das Submissionswesen in schönster Blüthe. zimmer traf. Es gelang ihm jedoch nicht, die sofortige Entlassung falle stattgefunden, von dem am Freitag Morgen der Maurer Fer- Die Maurerarbeiten zum Bau der Kirche wurden in Submiffion des Baters zu erwirten, denn es war Abend, und ein Arzt, der den dinand Schulz aus der Pafewalkerstraße 4 auf einem Neubau am vergeben. Bei den Angeboten zeigte sich eine erstaunliche PreisEingelieferten unterfuchen konnte, nicht mehr anwesend. Auf grund Schiffbauerdamm betroffen wurde. Der Berunglückte, der vom Ge- differenz; das höchste Angebot betrug 44 558 M., das niedrigfte daDer ärztlichen Atteste mußte man den R. aber vorläufig be- rüfte gefallen war, starb vorgestern Nachmittag. Nun wohnte im gegen nur 19 115 M. Der Mindestfordernde, ein Bauunternehmer halten. am folgenden Tage, nachdem der betreffende Hauſe Paſewalterftr. 4 bis zum Oktober vorigen Jahres auch ein Mertens, blieb Sieger, ihm wurde der Bau übertragen. Gleich Oberarzt begutachtet hatte, daß an dem alten R. feine Spur Droschkentutscher Ferdinand Schulz, der dann nach der Bring hinterher müssen Herrn M. wohl felbft Bedenken über feine Ralvon geiftiger Störung zu entdecken sei, fonnte der junge R. seinen Eugenstraße verzog. Nachdem die von der Krankenhausverwaltung fulation aufgeftiegen fein, benn er begann den bisher gezahlten Bater nach Hause führen. benachrichtigte Frau des verunglückten Maurers bereits am Todten Stundenlohn von 50-55 Pf. auf 45-50 Pf. herabzusehen. Die über sein Geschäft die Sperre und bette ihres Mannes gewesen war, erschien am Freitag Abend im Arbeiter verhängten die ortsüblichen Löhne wieder einfelben Krankenhause auch die Frau des Droschtentutschers Ferdinand nöthigten ihn dadurch, Schulz, um ihren todten Mann zu sehen. Zu ihrem nicht geringen zuführen. Nun stellte Mertens bei der Gemeindevertretung in GroßSchrecken war ihr nämlich von anderer Seite mitgetheilt worden, Lichterfelde den Antrag, ihm Zulage zu gewähren oder ihn vom daß ihr Mann verunglückt und seinen Verlegungen erlegen fei. Bu Bertrage zu entbinden, da er nicht im stande sei, zu den bedungenen ihrer freudigen Ueberraschung erfuhr sie nun, daß man ihren Mann Preisen die Arbeiten auszuführen. Dagegen wendeten sich aber die mit einem anderen Schulz verwechselt hatte. übrigen Submittenten in einem Schreiben, in welchem sie die GeDer cand. phil. Ludwig Glanflügel, Sekretariatsassistent bei meindeverwaltung baten, Herrn M. zu strenger Innehaltung des Der Brand in der Müllerstraße, Ecke Fennstraße, der, wie dem töniglichen Statistischen Amte, ein Bruder des Bildhauers Bertrages mit den Bedingungen sowie der festgesetzten Termine angemeldet, vorgestern Abend um 73/4 Uhr bein Gasanzünden in dem Otto Glauflügel bierselbst, ist auf seiner Ferienreise in Norwegen zuhalten. In der Gemeindevertretung ist man derselben Ansicht; man verlangt die Herstellung der Arbeiten zu den festgesetzten Manufakturwaaren- Geschäft von 5. Böhm ausbrach, war einer der verschollen. Höchstwahrscheinlich ist er verunglückt. Er befand sich Preisen. Da nun Wi. erklärt haben soll, daß er unter diesen Umtgrößten und gefährlichsten Brände, die in Berlin feit Jahrzehnten zuletzt, zwischen dem 29. Juni und 4. Juli auf der Route des ftänden streifen müsse, so darf man auf den Ausgang der Sache vorgekommen find. In wenigen Minuten stand nicht allein das Kaisers von Stahlheim nach Bergen. einigermaßen gespannt sein. Das amtliche Organ der Baugewerks. große Geschäft von Böhm mit seinen acht Schaufenstern in hellen Spurlos verschwunden ist seit vorigen Sonntag der 18jährige meister, die Baugewerts- Beitung", mißbilligt das Verhalten bes Flammen, sondern das ganze sechsstöckige Haus vom Erdgeschoß bis Gustav Biesing aus Magdeburg. Die Eltern, welche glauben, daß er Maurermeisters M. auf das Entschiedenste; sie hält dafür,„ daß zum Dach bildete ein Flammenmeer. Die Flammen hatten sich über sich nach Berlin gewandt hat, bitten, ihnen über den Verbleib ihres den himmelschreienden Mißständen im Submissionswesen nur geeine Wendeltreppe der ersten Etage mitgetheilt und waren blißschnell Sohnes, der auf einem Rade fuhr, Auskunft zu geben. Mittheilungen steuert werden kann, wenn hin und wieder ein Erempel statuirt von Etage zu Etage übergesprungen. Noch bevor die Feuerwehr sind zu richten an Gust. Ziefing. Magdeburg- Neustadt, Moldenftr. 40. wird. Dieser Fall erfordere ein solches Vorgehen im höchsten Maße. eintraf, stand das ganze Haus in Flammen. Der Kaufmann Der Sohn war bekleidet mit einem bellgrauen Sommer Jacket und Gelten seien die zahlreichen Mißstände im Submissionswesen so H. Böhm, der in der ersten Etage seines Geschäfts thätig ebensolcher Hofe, trug ein weißes Sportshemd und gelbe Schuhe. drastisch beleuchtet worden wie hier, wo ein Unternehmer die Arbeit war, fonnte sich nur dadurch retten, daß er auf den Hof hinab Er ist ein träftig gebauter Mensch. Sein Rad hatte schwarzlacktirte mit 19 115 M. übernimmt, während der Durchschnitt der eingegangenen fprang. Ihm folgten die Verkäuferinnen Bollehn und Roft. Alle Felgen und etwas schadhafte Pedale. Angebote 31 485 M. betragen hat, also der Ausführungspreis nur brei erlitten Verlegungen und befinden sich in ärztlicher Behandlung. Berunglückt ist gestern früh der Professor Hermann Schröder 60 pet. des Durchschnitts der Angebote ausmacht. Um den das Der Hof des Ecgrundstücks glich einem Schornstein, in seiner ganzen in der Ramminerstraße dadurch, daß er beim Abspringen von einem ganze Gewerbe schädigenden gewiffenlosen Unterbietungen vorzus Ausdehnung er ist nur etwa 30 Quadratmeter groß und rings in voller Fahrt befindlichen Pferdebahnwagen mit dem Stiefelabsatz beugen, die dadurch befördert werden, daß Nachzahlungen an die von Mauern umgeben war der Hof von Flammen eingebüllt; am Trittbrett hängen blieb. Er fiel rückwärts zu Boden und zog Submittenten geleistet werden, fordert die Baugewerts Beitung", fie schlugen vom Erdgeschoß bis über das Dach hinaus. Nenn sich am Hinterkopf eine nicht unerhebliche Verlegung zu. daß für alle im Anschlage nicht vorgesehenen Aenderungen und Bersonen waren in der größten Gefahr, zu verbrennen. Eine Frau Wegen thätlichen Angriffs auf eine Radfahrerin ist durch Arbeiten nur dieselben Einheitspreise in Anfaz gebracht werden Bischof warf aus der zweiten Etage ihre beiden Kinder in ein von den Schutzverband Berliner Radfahrer" gegen den Lehrer Herr dürfen, wie in den Positionen des Anschlages. An diefem Beispiele Bivilperfonen und der Feuerwehr gehaltenes Sprungtuch und sprang mann F. zu Charlottenburg Strafanzeige erstattet worden. F. hat tönnen die Innungsbrüder erkennen, daß Lohnbrückereien nicht allein felbft nach, alle drei Personen erlitten dabei Berlegungen und wurden nach den Angaben der gegen ihn gerichteten Anzeige nach einer auf den Arbeiter, sondern auch den ordentlichen Unternehmer schädigen. mittels Wagen der Unfallstation nach dem Augusta- Krankenbauſe in dem Augufta Viktoria- Platz an ihm vorüberfahrenden Dame mit der Scharnhorststraße gebracht, wo es ihnen heute früh schon er seinem Schirm ohne jebe Beranlassung geschlagen. Glücklicherweise das große Lofal von Gustav Bastian ein Raub der Flammen geJu Heegermühle bei Eberswalde ist in der Nacht zum Freitag heblich beffer erging.- In der ersten Etage wurde das Dienst: traf er die Dame selbst nicht, sondern nur das Schutzblech des worden. mädchen des praktischen Arztes Dr. Zippert, der mit seiner Familie Hinterrades, allerdings mit solcher Gewalt, daß daffelbe vollkommen nicht zu Hause war, vom Feuer überrascht. Es sprang ebenfalls in verbogen wurde. Gleichzeitig beleidigte er die Dame durch ein das Rettungstuch und wurde dann gleichfalls ins Augusta- Hospital Schimpfwort. geschafft. Durch den Oberfeuermann Krüger, die Feuermänner Fuchs und Heinberg wurden mit größter Bravour eine Frau und zwei ftraßen- Brücke wird behufs Vornahme von Reparaturarbeiten von Die Friedrichsgracht zwischen der Gertraudten- und GrünKinder über das Dach gerettet. Bom Dache des Nachbarhauses aus heute ab bis auf weiteres für Fuhriverte und Reiter gesperrt. drangen diese drei Feuermänner an der Façade des Hauses entlang bis zum Balkon der vierten Etage des Eckhauses, wo sich eine Frau der Ost- und Nordsee und des Mittelmeeres angekommen. Neben mehr ihnen„ Darlehen zu 6 pet. Zinsen" gegen Wechsel, wobei es ihm Im Berliner Aquarium sind vielföpfige Sendungen von Bewohnern mit ihren Kindern in der größten Gefahr befanden. Ueber eine oder weniger bekannten Thieren verschiedener Klassen brachten sie einige vor allen Dingen auf die Kostenvorschüsse ankam. Nachdem die GeldLeiter, die vom Fenster aus gehalten wurde, brachten die drei Arten, die im Aquarium nicht vertreten und hier überhaupt noch nie zu Es ist von uns schon mehrfach gerügt worden, daß es unter den geltenden gefeßlichen Bestimmungen gar zu leicht ist, jemanden für geistestrant erklären zu lassen. Als geradezu unglaublich aber erscheint es uns, daß ein Arzt die Geisteskrankheit bescheinigt, ohne ben betreffenden gefehen zu haben, vielleicht nur im Vertrauen auf ein ihm vorgelegtes Attest eines Kollegen. Es darf erwartet werden, qaß die Betheiligten sich äußern und der Sachverhalt sich dann doch anders darstellt. # Die im " 0 Schlüterstr. 9a, 8 Tr., in einem Ghambre garni wohnhaft gewesene, Bahlreiche Betrügereien hat der in Charlottenburg, leichtgläubige Leute veranlaßt hat, ihm ihre Ersparnisse anzus angeblich erst 18 Jahre alte Georg Schmidt verübt, der unter der stolzen Firma„ Bank- und Hypotheken- Agentur, Inkasso- Bureau" vertrauen. Auch Leute, die sich vorübergehend in Nothlage be= fanden, find Opfer seiner Betrügereien geworden, Er versprach Feuermänner die Personen in Sicherheit. Eine alte Dame wurde sehen waren. Die merkwürdigfte unter ihnen ist ein Fisch aus der an suchenden die verlangten Borschüsse und die Wechsel eingeschickt hatten, mittels Rettungssades geborgen. Außerdem ist noch eine große eigenthümlichen Gestalten und Absonderlichkeiten hinsichtlich der Organisation ließ er nichts mehr von sich hören. Wie groß die Zahl der Geschä Anzahl von Feuermännern in großer Lebensgefahr gewesen. Der und Lebensweise reichen Gruppe der Haftkiefer, welche von allen anderen digten ist, darauf läßt der Umstand schließen, daß der Schwindler Oberfeuermann Bring erkrankte an Rauchvergiftung und mußte Knochenfischen dadurch abweichen, daß die stark verkürzten Ober- und sein Geschäft mit Hilfe von zwei Schreibern betrieben hat. Nachdem Dreiviertel Stunden lang durch künstliche Athmung erhalten werden. bunden sind und daß ferner die Kiefer entweder mit sehr starken und harten als der Boden ihm zu heiß wurde, unter dem Vorwande, zu einer Swischentiefer stets unbeweglich mit einander und mit dem Schädel ver er so in furzer Zeit eine Reihe von Betrügereien verübt hat, ist er, Oberfeuermann Krüger zog sich eine schwere Handverlegung zu, Bähnen bewaffnet find oder daß sie solcher ganz entbehren. ebenso die Feuermänner Leischner und Bowiß. Feuermann Pfäffing Aquarium eingetroffene Spezies ist ein sogenannter Horn- oder Drüderfisch Hochzeit zu reisen, am 15. Juli flüchtig geworden. Er wird jetzt erfrankte an Rauchvergiftung und mußte nach dem Augusta- Hospital( Balistes), der durch seinen hohen, seitlich stark zusammengebrückten, mit steckbrieflich verfolgt. Die für ihn bestimmten Briefschaften und geschafft werden, sein Kamerad Windmüller fand Aufnahme im fleinen rauhen, beweglichen Schildern bekleideten Körper und durch seine Reklamationen, die noch nach seiner Abreise zahlreich einliefen, find Gerhardt- Stift. Allen Erkrankten geht es den Umständen nach heute hübsche Färbung auffällt: auf olivenfarbigem Grunde hebt sich an Körper von der Kriminalpolizei beschlagnahmt werden. Zahlreiche Personen, beffer. Brandinspektor Rohnstock mußte sich wegen einer Augen- und Flossen die schönste blau- oder meergrüne Marmor- und Tüpfelzeichnung die von ihm geschädigt find, haben sich bereits gemeldet. ab und dazu erglänzt das große Auge im reinsten Grünblau. Der neue Derlegung vom Dienst dispensiren lassen. Gaft bewohnt das große Becken neben den Dorschen und nicht weit davon Für den Betrieb des Elektrizitätswertes Oberfpree hat haben einige Eremplare eines reizenden, mit fünf schmalen, dünnen, jetzt der Regierungspräsident zu Potsdam wegen der zur Anwendung schlangenartig biegsamen Armen ausgerüsteten Schlangensterns( Ophiotrix) fommenden hohen Spannung zum Schuße des Publikums und der Unterkunft gefunden. Anlagen für die Kreise Teltow und Nieder- Barnim besondere Der Schaden ist ganz bedeutend, sämmtliche Miether, mehr als zwölf, haben ihre gesammte Habe verloren und nur das nackte Leben gerettet. Sämmtliche im Hause gehaltenen Ranarienvögel, mehr als Der Arbeiter- Bildungsverein für Mariendorf und Umgegend veranstaltet am Dienstag, den 17. d. M., abends 82 Uhr, im Lotale des Herrn Gerth, Tempelhof, Dorffir. 18, einen Lese- und Distutirabend. Thema:" Praktische Landagitation". Um zahlreiches Erscheinen wird gebeten. Am Sonntag, den 22. August cr., findet im Lokale des Herrn Holz in Südende ein gemüthliches Beisammensein mit Familie ftatt( da uns für genannten Tag das Sommerfest verboten ist). Für die Berliner Genossen bequeme Fahrtverbindung vom Anhalter Bahnhofe aus. Der muthmaßliche Entführer des Schulmädchens Wahrendorf aus Spandau, der 21 jährige Kaufmann Richard Büttner aus Berlin, der mit seiner Mutter auf Tegelort eine Sommer wohnung bezogen hatte und seit dem Morde verschwunden war, hat fich am Freitag der Polizei in Spandau freiwillig gestellt. Er be hauptet, mit der Angelegenheit nichts zu thun zu haben, indeß wurde er von der Polizei festgehalten, um allen Personen, die das Mädchen an dem tritischen Tage sowohl bei der Abfahrt von Spandau als auch auf Tegelort in Begleitung eines jungen Mannes gesehen haben, gegenübergestellt zu werden. tonnte. Polizeivorschriften erlaffen. Nach biefen ist die Gesellschaft ver- Izur Folge gehabt. Wenn man ihn auf freiem Fuß gelassen haben| festgestellt worden, daß dem Berbot des§ 115a der Gewerbe- Ordnung pflichtet, zum Schuße des Publikums ausreichende Einrichtungen( Fang- würde, so würde er den Verein durch Veräußerung feines Mobiliars, zuwider die Auszahlung von Löhnen an Arbeiter, insbesondere nege, Warnungszeichen zc.) au treffen. Alle eine Starkstromleitung tragen welches zu Spottpreisen verschleudert worden sei, in weit größerem Hafenarbeiter, in den Privaträumen der Wirthe oder in sonstigen mit den Gestänge find in etwa 2,5 Meter Höhe über dem Boden mit Maße habe entschädigen können, als es jetzt geschehen sei. Die Frage Schankwirthschaften in enger Verbindung stehenden Lokalen einem weißen Ringanstrich von 75 Zentimetern Höhe zu ver- des Vorsitzenden, ob er nicht eine Sommerwohnung in Wannsee ge- stattgefunden hat, und daß bie Arbeiter dabei gefeben, und die Träger für Hochspannungsleitungen müssen außerdem habt habe, beantwortete der Angeklagte bejahend, es sei aber nur ein zwungen find, einen Theil ihres Verdienstes in der Wirthin die deutlich lesbare Aufschrift: Borsicht! Hochspannungs- leerer Raum gewesen, für den er während des Sommers 48 M. fchaft fofort wieder zu verausgaben, weil sie entweder längere Ieitung!" tragen. Dagegen haben bei Arbeiten in der Nähe der bezahlt habe. Der Staatsanwalt beantragte zwei Jahre Gefängniß Beit auf die Auszahlung warten müffen oder von dem WirtheLeitungen die Arbeiter solche Vorsicht anzuwenden, daß keine Berüh- und fünfjährigen Ehrverlust, der Vertheidiger, Rechtsanwalt Bronter, sofern diefem gleichzeitig die Annahme der Arbeiter für gewiffe rung, auch nicht mit den Werkzeugen oder sonstigen Geräthen erfolgt. fuchte eine Herabfeßung der Strafe zu erzielen, der Gerichtshof er Betriebe obliegt abhängig find, werden die betheiligten Kreise Insbesondere ist es auch verboten, Fahnen oder andere Gegenstände tannte nach dem Antrage, aber mit der Maßgabe, daß zwei Monate darauf aufmerksam gemacht, daß bei etwaigen ferneren Zuwider an Gebäuden, Maften oder Bäumen derart anzubringen, daß die durch die erlittene Untersuchungshaft für verbüßt zu erachten seien. handlungen gegen die Arbeitgeber und lohnzahlenden Personen auf Leitungen berührt werden können. Auch ist es streng untersagt, Einen unglücklichen Griff that der Stadtverordnete Plischke, grund des§ 115 a und§ 148 I 8iffer 18 ber Gewerbe- Ordnung die Leitungen mit irgendwelchen Gegenständen zu behängen. Bu als er im Monat Juni d. J. auf die Empfehlung eines Bezirks mit Geldstrafen bis zu 150 M. event. mit Haft bis zu vier Wochey, widerhandlungen gegen diese Vorschriften werden, soweit nicht nach vorstehers hin den Buchhalter Friz Milay annahm, um gegen die Wirthe wegen Misbranchs ihres Gewerbes zur Förderung sonstigen gefehlichen Bestimmungen eine noch höhere Strafe verwirkt freiwillige Beiträge zum Besten der Sanitätswache 12 einzu der Völlerei auf grund der§§ 33 I und 53 der Gewerbe- Ordnung ist, mit Geldbuße bis zu 60 Mt. oder entsprechender Haft gesammelt. Milah verficherte seinem Auftraggeber, daß mit Entziehung der Schankkonzeffion vorgegangen werden wird. ahndet. er gerade für die wohlthätige Einrichtung der Sanitäts Der Kampf gegen die Konsumvereine. Der Konsumverein wachen das regste Interesse habe und mit Fleiß und Eifer dem in Leipzig- Blagwiß hatte in seiner Generalversammlung vom Sammelwert obliegen werde. Dies that er denn auch, aber zu 5. März d. Js. fein Statut revidirt und unter anderem folgenden einer Abrechnung war er nicht zu bewegen. Als er immer neue Baffus aufgenommen:" Die durch eigene Produktion hergestellten Ausflüchte machte, nahm Herr Plischte die Hilfe der Polizei in Anspruch. oder veränderten Waaren tönnen auch an Nichtmitglieder abgegeben Nun stellte sich heraus, daß Milah insgesammt 156 M. einfassirt, werden." Diefer Paffus brachte die Vereinigung gegen die Konsumden ganzen Betrag aber für sich verbraucht hatte. Das schlimmste vereine auf die Beine. Sie richtete sofort an die Kreishauptmannwar, daß inzwischen der Zeitraum, auf den sich die Erlaubniß der schaft Leipzig eine Eingabe, in der darauf hingewiesen wurde, daß Polizei zur Veranstaltung einer Haustollette erstreckte, abgelaufen durch eine derartige Bestimmung gar nicht zu kontrolliren sei, ob war. Der Sanitätswache tonnte somit nicht ein Pfennig zu nicht auch andere als felbfiproduzirte Waaren an Nichtmitglieder geführt werden. Im gestrigen Termine entschuldigte Milah den abgegeben würden, und wurde verlangt, daß die KreishauptmannVertrauensbruch mit seiner großen Nothlage und da eine solche fchaft das Statut inhibiren und dem Ronsumverein aufgeben sollte, auch thatfächlich vorhanden schien, erkannte bas Schöffengericht für die Abgabe selbstproduzirter Waare besondere Verkaufsräume zu nur auf eine Gefängnißstraße von einem Monat, während der Staats- fchaffen. Das Bemühen der Krämer war aber ein vergebliches, anwalt 3 Monate beantragt hatte. Denn die Kreishauptmannschaft hat es abgelehnt, dem Anfinnen Gebildete Randaubrüder. Eine nachhaltige Erstattzugeben. innerung an den Tag feines Staatsexamens dürfte der Ingenieur Unentgeltliche Verabreichung von Diphtherie Heilserum Leopold Dietrich aus Merseburg aus der heutigen in Nordhaufen. Während für die städtische Armen- Krankenpflege Sigung der zweiten Ferien Straftammer am Landgericht II in Nordhausen das erforderliche Heilferum aus dem Vorrathe des davongetragen haben. Dietrich war wegen versuchter Be- Krankenhauses verabreicht wird, können die Aerzte bei anderen unamtenbeftechung und wegen nächtlicher Ruhestörung angeflagt. bemittelten Einwohnern, die sie für zahlungsunfähig balten, eine Na, ua! Ein hiesiges Blatt giebt folgende Geschichte zum Ihm zur Seite standen der Ingenieur Wilhelm Alisch aus Char Anweisung ausstellen, auf die hin die Apotheken Serum auf besten: Gine eigenartige Dienfibotentalamität ist in Spandau zum lottenburg und der Architekt Leopold Roulle aus Deutsch städtische Kosten verabreichen. Die Armen Deputation prüft Ausbruch gekommen. In den Spandauer Fabriten herrscht Wilmersdorf. Letztere beibe waren auch wegen ruheftörenden Lärmes nachher die Rechnungen nebst den ärztlichen Anweisungen und gegenwärtig großer Mangel an Arbeitskräften, und aus diesem zur Nachtzeit angeklagt, Roulle überdies noch der Körperverlegung entscheidet, ob die Kosten nachträglich beigetrieben oder auf Grunde ziehen es viele Dienstmädchen vor, ihren Dienst ohne jeg- beschuldigt. Der Angeklagte zu 1. batte am 14. März d. J. sein die Armentasse übernommen werden sollen. Uebersteigen die Ausliche Kündigung zu verlassen und Beschäftigung in den Fabriten Staatsexamen abgelegt und bestanden. Zur Feier des Tages lud er feine gaben hierfür den regelmäßigen Etat, so ist die Bewilligung außer auzunehmen, wo fie fofort angenommen werden und reichlichen Lohn intimsten Freunde zu einer solennen Kneiperei ein. Lettere fand in ordentlicher Mittel vorgesehen. Diese Einrichtung ist anerkennens erhalten. Die Herrschaften Spandau's müssen die größten Opfer einem Lokale zu Deutsch- Wilmersdorf statt und währte bis gegen werth, sollte aber, wie die Soziale Pragis" mit recht bemerkt, bringen und den Lohn bis aufs Vierfache erhöhen, um überhaupt 2 Uhr nachts, so daß der angetrunkene Alisch den legten Zug nach dahin ergänzt werden, daß die Koften niemals auf den Armenetat, häusliches Dienstperfonal zu erhalten. Zum Schutz gegen die Kon- Charlottenburg nicht mehr benutzen Nach 2 Uhr sondern nur auf den Titel Gesundheitspflege 2c. übertrattbrüchigkeit haben viele Hausfrauen die Hilfe der Polizei an hörte der Nachtwächter Hornfuß auf dem Johannplate in der nommen werden. Die Heilung anfteckender Krankheiten geschieht im gerufen. In den legten Tagen find an 50 Fälle dieser Art zur Kolonie Grunewald einen infernalischen Lärm und dazwischen allgemeinen Interesse, und es liegt fein Grund vor, gerade Anzeige gebracht. So entseßlich wird die Kalamität" wohl brüllende Rufe Wächter! Droschte!" Er begab sich an die Stelle, den Vater des franken Kindes dafür mit den an der Armenunternicht sein. von welcher die Rufe ertönten und traf dort die drei stüßung haftenden Nachtheilen( Verlust des Wahlrechts 2c.) büßen zu Der Stralauer Fischzug ist bekanntlich im vorigen Jahre von Angeklagten, welche mit ihren Stöcken einen Privat- Brief- lassen. taften bearbeiteten und dazu brüllten. einigen gefchäftskundigen Wirthen neu aufgeputzt worden. Auch am die Radaumacher, welche behaupteten, nicht gerufen zu haben, Angestellte der Papierbranche foll errichtet werden. Der Wächter forberte Ein Erholungs- und Genesungsheim für kaufmännische 24. August dieses Jahres soll das Fest begangen werden, und zwar auf, sich zu legitimiren, und da diese sich dessen weigerten, verlangte Gin Romitee, dem die Firmen Friedr. With. Abel in Magde will man Bilder aus dem Boltsleben in Transvaal arrangiren. er, sie sollten ihm zum Amtsbureau folgen. Sie liefen statt dessen burg und May Krause in Berlin angehören, berichtet, daß das Theater: Wochenchronit. Neues Operntheater( ro II). nach drei verschiedenen Richtungen auseinander, so daß sich der Projekt bei den Fachgenoffen lebhafte Bustimmung fände, so daß Sonntag: Don Juan".( Don Juan: Herr Fr. d'Andrade; Donna Elvira: Wächter genöthigt sah, zur Nothpfeife zu greifen. Auf dieses Signal man in der Lage sei, die erste Stiftertafel, abschließend mit 15 200 herzogl. fächs. Kammerfängerin Frau Baumann aus Leipzig, als Gäste.) hin kam der Wächter Manste hinzu, mit dessen Hilfe die drei Aus- Mart, zu veröffentlichen. Weiter hätten eine ganze Anzahl Firmen Anfang 7%, Uhr. Montag:" Carmen".( Carmen: Frl. Prevosti, Escamillo: reißer gestellt wurden. Roulle, der verfolgt wurde, blieb endlich namhafte Jahresbeiträge zugesichert. Das Heim soll Unbemittelten Herr Demuth, als Gäste.) Anfang 7/2 Uhr. Dienstag:" La Bohème". An- stehen, erwiderte aber auf die Aufforderung des Wächters Manste, möglichst ganz freien Aufenthalt gewähren. Ferner sollen bei großen fang 7 Uhr. Die übrigen Tage der Woche noch unbestimmt. Schauspielhaus. Sonntag:„ Der Verschwender". Montag:„ Coriolan". ihm zu folgen:" Ach, was wollen Sie von mir!" und damit ver- Entfernungen die Reisekosten zum theil vergütet werden, damit auch Dienstag, zum 200. Male:" Die Journalisten" Mittwoch: König fetzte er dem Beamten einen Schlag ins Gesicht. Als sich nun die Angestellte aus entlegenen Provinzen das Heim benußen können. Ottokars Glück und Ende". Donnerstag: 1812". Freitag: aust" beiden Wächter mit den drei Arrestanten auf dem Wege zum Amts- Gs ist nun ein Abkommen getroffen, wonach in dem Mühlenthal( Herr Dr. Max Pohl, als Gast.) Anfang 7 Uhr. Sonnabend:„ Coriolan". bureau befanden, erklärte Dietrich den Wächtern:" Ich will Ihnen Hotel bei Wernigerode, das man als zufünftiges Heim in Aussicht Sonntag:„ Ein Sommernachtstraum. Montag:" Der Bibliothekar". eins fagen! Ich bin der Schwager des Polizeipräsidenten! Sie brocken genommen hat, schon jetzt Angestellte der Papierbranche Unterkunft Das Ensemble Gastspiel des Lessing Theaters wird im Berliner sich heute eine schöne Suppe ein! Aber noch ist es Zeit; wenn Sie zu erniedrigtem Breife finden fönnen. Es wird ihnen für 2,75 bis Theater neueinstudirt am nächsten Donnerstag das Lustspiel Der Veilchen: fich besinnen und uns laufen lassen, dann friegen Sie jeder ein paar 3 M. täglich volle Pension, also einschließlich der Wohnung gewährt. freffer von Gustav v. Moser mit Ludw. Stahl in der Titelrolle zur Auf- Bigarren, die Sache ist damit gut und ich will weiter nichts draus führung bringen. Am Sonntag, Dienstag, Mittwoch und Freitag finden Zur Bundesrathsverordnung über den Betrieb von BuchWiederholungen des Luftsbiels" 8wei Wappen", am Montag und Sonn- machen!" Die Beamten gingen nicht darauf ein und so erhielt druckereien und Schriftgießereien. Die Zeitschrift für abend bes Lustspiels„ Die golbene Eva" statt, bas auch auf dieser Bühne Dietrich noch eine Anklage wegen versuchter Bestechung. Bezüglich Deutschlands Buchoruder", das Organ des Deutschen die beifälligste Aufnahme fand. Heute Nachmittag gelangt zu volts feiner lautete das Urtheil wegen der Ruhestörung auf zehn Mark thümlichen Preiſen Hermann Sudermann's Schauspiel Das Glück im und wegen der Bestechung auf 50 Mart Geldstrafe. Alisch, der Buchdrucker-( Prinzipal-) Vereins, konstatirt, daß wenn die auf AbWinkel" zur Aufführung.-Im Deutschen Theater wird heute nur wegen Ruheftörung angeflagt war, wurde freigesprochen, auch änderung der früheren Vorlage gerichtet gewefenen einzelnen Abend„ Einsame Menschen", am Montag„ Die versunkene Glocke", Dienstag Soulle erzielte bezüglich der Ruhestörung Freisprechung, wurde aber wünsche der Prinzipale auch zum größten Theil unter den Tisch Die Weber", Mittwoch Die versunkene Glocke", Donnerstag Frei wilb", Freitag„ Die versunkene Glode", Sonnabend„ Einsame Menschen" wegen der Körperverlegung unter Berücksichtigung des Umstandes, gefallen sind, die erhobenen Vorstellungen, insbesondere die des gegeben. Kammerfänger Ludwig Baer, welcher heute im Theater Daß er wegen eines Rencontres mit demselben Wächter schon mit Deutschen Buchdruckervereins, doch dahin gewirkt haben, daß die Bes Westens, und zwar nur an diesem einen Abend, als Turiddu in 50 Mark Geldstrafe vorbestraft war, zu 150 Mark Geldstrafe Vorschriften in den Hauptpunkten eine gegen den Entwurf mildere Fassung erhalten haben, namentlich insofern, als den ausführenden Cavalleria rusticana" auftritt, ist in Berlin von seinen Gastspielen bei oder 30 Tagen Gefängniß verurtheilt. Stroll noch rühmlichst bekannt. Am Montag verabschiedet sich Hofopernsänger Noch ein Prügelpädagoge. Der Schullehrer Albert Rusch und Aufsichtsorganen mehr freie Hand gelaffen ist, berechtigte BerEs werde für viele Druckereien Bertram: vielfachen Wünschen zufolge wird der„ Don Juan" in derselben in Ellerswalde war vom Zandgericht Graudenz zu dreißig Mart bältnisse au berücksichtigen". und mancher Schaden Besetzung wie bei der Erstaufführung wiederholt. alle für faft Eine zweite Wohl Geldstrafe verurtheilt worden, weil er einen Schüler derart zu Menge von thätigkeits- Borstellung findet am Montag im Belle: Alliance Schanden geprügelt hatte, daß der Junge mit einer Unmenge blut Theater statt. Der Kammerfänger Heinrich Zeller aus Weimar wird hierbei mitwirken und Herr Henry Mohwinkel die große Szene und Arie unterlaufener Striemen bedeckt war; außerdem hatte der Prügelheld aus der„ Sizialtanischen Vesper" von Verdi vortragen. Die Oper dem Knaben eine blutende Wunde am Ohr beigebracht. Die Re„ Enoch Arden" von Erben wird zum ersten Male wiederholt. vision des Jugendbildners wurde vorgestern vom Reichsgericht vergewerbes müßten sich hierüber mit dem Gedanken trösten, daß durch Die Operette Die Geisha" wird im Lessing- Theater auch in der worfen. nächsten Woche allabendlich zur Aufführung gelangen. Es finden im ganzen Zu einem Monat Gefängniß wurde vom Schöffengericht nur noch 17 Wiederholungen des Werkes statt. Das Schiller: Dresden ein Buchbindergehilfe Schulze deshalb verurtheilt, weil Theater beginnt die neue Saison am 19. b. M. mit einer Aufführung er in einer öffentlichen Versammlung ein auf batted gift in fich beziehendes von Grillparzer's Luftspiel Weh dem, der lügt!" Freitag und Sonnabend Gewerbegerichtsurtheil eine Schmach" genannt wird diese Vorstellung wiederholt. Der Vorverkauf für die Eröffnungs feinen Kollegenkreisen als Anarchist. Er bestritt dies aber vor Ge vorstellung beginnt am Montag an der Tageskaffe des Theaters( 10%, Uhr feinen Kollegenkreisen als Anarchist. vormittags). Eine Vorverkaufsgebühr wird im Schiller- Theater bekanntlich richt, indem er meinte, daß er es nicht mit seiner Ehre würde vernicht erhoben. Jm Theater unter den Linden den Linden wird einbaren tönnen, Anarchist oder Sozialdemokrat zu sein. Diefes Millöcker's Gasparone" gespielt. Nächsten Sonnabend wird als feige Beginnen zeigt das Maulheldenthum gewiffer Leute hier in erste Neuheit Der Herr Beaudeau", Operette Friz Baselt Dresden wieder in hellem Bichte. gegeben. Im Bentral Theater bleibt„ Ein fideler Abend" auf dem Repertoire. Die Direktion des Apollo: Theaters hat den Ertrag der am 12. d. M. zum besten der Ueberschwemmten vor sehr gut besuchtem Hause stattgehabten Vorstellung dem hiesigen Zentralfomitee überwiesen. Am Dienstag findet die 100. Vorstellung der Operette„ Benus auf Erden" statt. Die Besucher erhalten ein geschmac volles Souvenir in Albumform, fowie ein Eremplar des fo schnell populär gewordenen Kußwalzers. An demselben Abend dirigirt der beliebte Kapell meister und Komponist vor Antritt feines neuen Engagements an den FoliesBergère in Paris hier zum letzten Mal. Im Ostend Theater beginnt die heutige Vorstellung von„ Unsere Reichspost" um 72 Uhr; am nächsten Mittwoch findet bereits die 75. Aufführung statt. M von Soziales.dr Scheerereien mit unterlaufen. Das sei aber bei solchem Reglementiren und Schablonisiren vom behördlichen Tische herab einmal nicht anders und die Unternehmer des Buchdruck und Schriftgießereidie Verordnung auch vieles Gute herbeigeführt werden wird. Ueber außergewöhnliche Schädigung durch die Gefängnißarbeit hat sich die Bürsten waaren Industrie in Hessen it a dt verkauft schon seit Jahren die im Gefängniß hergestellten zu beklagen. Die großherzogliche Gefängnißverwaltung in DarmBürftenwaaren zu verhältnißmäßig niedrigen Preisen an die Händler. Jeßt bietet sie ihre Waaren den Konsumenten direkt, also unter Um= gehung der Händler an. Es versteht sich, daß die Privatindustrie diese Ronkurrenz nicht aushalten tann. Es wird nun versucht werden, durch den Landtag Abhilfe zu schaffen. Die Mainzer Abgeordneten Dr. David und Haas wollen die Angelegenheit dort zur Sprache bringen. Versammlungen. abasid Gerichts- Beitung. Beitung. Neb1896 und alterspaß im Jahre Sprachen wurde. Der Berlauf der Versammlung war ein äußerst " an Fabrikinspektorat. Nachdem Hessen, Sachsen- Weimar und Bayern mit der Anstellung weiblicher Fabrikinspektoren vor Ein starkes Aufgebot von Schuhleuten in Zivil und in angegangen sind, wird, wie die Magdeb. Zeitung" erfährt, nun auch Sachsen- Koburg Gotha diesem Beispiele folgen. Der Uniform hielten unter Führung einiger Wachtmeister und Lieutenants bisherige Fabrifinspektor für Sachsen- Koburg- Gotha, Herr am Freitag Abend die Weberstraße befeßt. Der Gegenstand dieser v. Noftiz, ist in den Ruhestand getreten. Das Amt ist dem Chemiter polizeilichen Fürsorge war eine im Nieft'schen Saale tagende von Dr. Schwarz in Gotha übertragen worden. anarchistifcher Seite einberufene Boltsversammlung, in welcher die Alters- und Jnvalidenversicherung. Die„ Berliner Polit. Ermordung des spanischen Ministerpräsidenten Canovas be= 1896 von den Anstalten für Invaliditäts- und Altersversicherung an ruhiger und bot nichts befonders Interessantes. Die Redner welche eine Ghe ein- Weisheit, Pawlowitsch und Landauer bezeichneten Die Unterschleife des Tapezirermeisters Ostar Wiechardt, weibliche Versicherte, Attentat als bie Handlungsweise eines Menschen, welche beim Bekanntwerden so unliebfames Auffehen in Handwerker gegangen find, 1,4 Millionen an Beiträgen zurückgezahlt das sind. Es dürfte von Intereffe sein, die An- der nicht etwa Propaganda der That treiben, sondern nur freifen erregten, gelangten gestern vor der 9. Ferienftrafkammer des Land worden festzustellen, welche bie einzelnen wollen Bundesstaaten habe Rache nehmen für die in Barcelona gerichts I. unter dem Vorsiz des Landgerichtsraths Boisly aur Er- theile örterung. Wiechardt, der aus der Untersuchungshaft vergeführt wurde, beziehungsweise die einzelnen preußischen Provinzen an dieser seinen Gesinnungsgenoffen verübten Grausamkeiten, die Canovas gehabt haben. Auf Preußen find rund verschuldet, ja sogar veranlaßt habe. Wenn auch die Verübung der legte ein offenes Geständniß ab, so daß jede Beugenvernehmung er Rückzahlung übrigte. Seit dem Jahre 1848 besteht in Berlin der Verein selbst- 883 000 m. entfallen, wovon der Löwenantheil mit 192 000 M. von artiger Attentate nicht den Prinzipien des Anarchismus entspreche, ständiger Handwerker", welcher bezweckt, die Mitglieder zu belehren, ihnen der Rheinproving gegeben wurde. Ihr folgi Berlin mit 107 000 m. so babe man doch keine Ursache, den Ermordeten zu bedauern. Je beizustehen, und sie durch Darlehne zu unterstützen. Der Verein besitzt Die Zahlen find auch charakteristisch für die Häufigkeit der Ghe- größer und drückender die Gewaltherrschaft sei, desto bäufiger würden auch Racheatte wie der vorliegende sich ereignen; andererein Vermögen von etwa 80 000 Mart. Seit 11 Jahren bekleidet in schließungen von Arbeiterinnen und Dienstboten, um bemfelben der Angeklagte die Stellung eines Rendanten. Wurde einem fich in der Hauptsache bei diesen Rückzahlungen handelt. Weft feits würden solche Attentate nicht vorkommen, wo die Rechte des Mitgliede ein Darlehn von der Prüfungskommission bewilligt, so falen gab 88 500. M., Schlesien 81 000 M., Hannover 74 000 M., Proletariats anerkannt und gewürdigt werden. Heffen- Nassau erhielt der Angeklagte eine schriftliche Anweisung, das Gelb Sachsen 67 000 M., Brandenburg 56 000 m., Eine General Versammlung des Vereins der Töpfer auszuzahlen. Der Darlehnzentnehmer hatte ihm als Sicherheit einen 55 000 M., Ostpreußen 43 700 M., Schleswig- Holstein 41 100 M., Berlins und Umgegend tagte am 12. D. M. bei Wilke, Andreas und Westpreußen ftraße. Gin Antrag auf Auflösung des Vereins und Uebergabe der Wechsel auszustellen, der ihm bei Rückzahlung des Darlehns wieder aus: Pommern 26 700 M., Bosen 25 600 m. Was die übrigen Bundesstaaten betrifft, Bibliothet an die hiesige Filiale des Verbandes wurde in namentgehändigt wurde. Nun legten viele der Darlehnsentnehmer fein 24 000 m. aus. Gewicht auf die Zurückerhaltung des Wechsels, fie ersuchten bei so entfielen 107 000 m. auf Bayern, 194 000 M, auf das Königlicher Abstimmung abgelehnt, dagegen folgender Antrag an Rückzahlung der geliehenen Summe einfach den Rendanten, den reich Sachfen, 42 609 M. auf Württemberg, 32 800 M. auf Baden, genommen: Die General- Versammlung des Vereins der Töpfer Berlins Wechsel zu vernichten. Dieser Umstand brachte den Angeklagten 36 200 M. auf Hessen, 24000 M. auf Mecklenburg, 31 400 M. auf und Umgegend beschließt heute: Der hier am Orte befindliche auf Abwege. Er quittirte im Kaffenbuche nicht den Eingang des auf Thüringen, 12 600 M. auf Oldenburg, 14 700 M. auf Braun- Verein der Töpfer bleibt als Bibliothek Verein bestehen zurückgezahlten Darlehns, sondern steckte den Betrag in seine Tasche Schweig, 55 800 M. auf die Hansaftädte und 22 500 m. auf Elsaß mit einem Beitrag von monatlich 10 Pfennigen. und ließ den Wechsel liegen. Dies Manöver setzte der Angeklagte Lothringen. Unter diesen Zahlen wird hauptsächlich die auf fort, in ben legten vier Jahren eignete er sich insgesammt 7850 M. an. Bayern gekommene Summe auffallen, da sie im Verhältniß zur Be- handenes Vereinsvermögen bleiben im Befit beffelben. Bis zum Die Bibliothet, sämmtliche Bestände, Juventar und etwa vor Der Angeflagte meinte, daß durch eine weniger oberflächliche Revision, völterungszahl auf eine recht geringe Betheiligung an der Rückzahlung 1. September hat jeder feinen Verpflichtungen dem Berein gegenüber nachzukommen; der Verkehr ist bei Moll, Klosterstr. 101. Vom wie sie geschehen sei, die Unregelmäßigkeiten schon früher hätten dieser Beiträge schließen läßt. entdeckt werden müssen. Er sei durch Verluste in seinem Geschäft Hinsichtlich der Auszahlung von Löhnen in Wirthschaften 1. September b. J. tritt der Bibliothekverein in Funktion, woran in Noth gerathen und der erste Schritt vom Weae habe die anderen macht die Polizeibehörde Hamburas folgendes bekannt: Nachdem lieder Töpfer Berlins sich betheiligen soll. die es Für die Opfer der HochwallerKatastrophen find uns ferner die folgenden Beiträge zugegangen: Wieth, Wilhelmstr. 28 1,-. 2. 2. 30,-. Gürtler von Calm und Bender 10,-. Rauchklub Südost 5,-. Arbeiter der Lackfabrik Gembicki 5,-. R. W.-, 50. W. Sch. 2,-. Schloßgärtnerei Niederschönhausen 3,95. Lederarbeiter von A. Bunke 5.--. Müßenfabrik G. A. Hoffmann, Sebaftianstr. 14, I. Rate 27,50. Arbeiter der Metallwaarenfabrik Löwy u. Söhne 10,20. Summa 100,15. Bereits quittirt 1227,85. Gesammtsumme 1328,-. Weitere Beiträge nimmt unsere Expedition entgegen. Sozialdemokratischer Wahlverein für den zweiten Reichstags- Wahlkreis. Dienstag, den 17. August, abends 8, Uhr, bei Herrn Bickel, Hasenhaise 52/53( fleiner Saal): Oeffentliche Versammlung. Tages Ordnung: Briefkasten der Redaktion. Wir bitten, bei jeder Anfrage eine Chiffre( zwei Buchstaben oder eine Bahl) anzugeben, unter der die Antwort ertheilt werden soll. Die juristische Sprechstunde fällt bis Ende Auguft aus. Im Briefkasten werden juristische Fragen auch weiter beantwortet werden. G. Behrend. Der Raummangel verbietet uns, Berichte über Krantentaffen- Versammlungen zu bringen. D. Schulze Thurmstraße. Wir müssen es ablehnen, einen solchen Bericht zu veröffentlichen. K. 3, Charlottenburg. Uns ist von einer Anfrage nichts bekannt. Vielleicht wiederholen Sie dieselbe. Stationen. Barometer stand in mm, reduzirt auf d. Meeressp. GUG Windrichtung Windstärke (-22314111521 Wetter Temperatur nach Celsius ( 50.4° R.) Swinemünde Hamburg Berlin Wiesbaden 765 SSD woltig 18 764 GO 766 SSD 765 bedeckt wolkig halb bedeckt 17 18 17 München 767 M halb bedeckt 18 Wien 765 Still wolkig 17 Haparanda. 760 Still Regen 12 Betersburg 762 bedeckt 11 758 halb bedeckt 15 Aberdeen. Paris.. 754 W heiter 17 765 SW heiter 17 Wetter Prognose für Sonntag, den 15. Auguft 1897. Ein wenig fühler, zeitweise heiter, vielfach wollig, mit leichten ort Regenfällen und mäßigen südwestlichen Winden. Berliner Wetterbureau. Zentralverein der Bildhauer. ( Verwaltungsstelle Berlin.) Dienstag, den 17. August, Köpenickerstraße 62: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Geschäftliches. 2. Bibliothekangelegenheiten. 1. Vortrag des Genoffen F. Ewald über: Die Fortschritte der Kollegen Hasel. 4. Verschiedenes. Arbeiterbewegung seit Erlaß des Sozialistengesetzes. 2. Diskussion. Achtung! Die Genossen werden auf die Lassallefeier am Sonntag, den 29. August, im Restaurant Sanssouci in Schmargendorf, Ruhlaerstr. 20, aufmerksam gemacht und sind Billets in den bekannten Zahlstellen zu haben. Zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein 238/16 für den 3. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Mittwoch, den 18. August, abends 8½ Uhr, in Krieger's Salon, Wafferthorstraße Nr. 68: Dersammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genoffen Dr. Lux. angelegenheiten. 2. Diskussion. 3. Vereins: Der Vorstand. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Heute Sonntag, den 15. August: Familienausflug nach Schmargendorf, Lokal, Sanssouci". Sozialdemokratischer Wahlverein 241/1 im 4. Berliner Reichstags- Wahlkreis( Süd- ft). im Lokal des Herrn Brüder, Waldemarstrasse 75: Versammlung. Tages Ordnung: 1. Vortrag des Genossen Th. Metzner über:" Die Sittlichkeit der heutigen Gesellschaft." 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Neue Mitglieder werden aufgenommen. 243/ 10* Den Mitgliedern zur Nachricht, daß in dieser Versammlung die Billets zur Urania" für den 5. und 12. September zur Ausgabe gelangen. Der Vorstand. Sozialdemokratischer Verein für den 5. Berliner Reichstags- Wahlkreis. Versammlung am Donnerstag, 19. August, abends 8 1hr, bei Herrn Buske, Grenadierstr. 33. Tagesordnung: 1. Vortrag des Genossen Wagner über: Industrielle Entwicklung und Arbeiterkämpfe. 2. Diskussion. 3. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Um zahlreichen Besuch bittet 245/14 Der Vorstand. Sozialdemokratischer Wahlverein für den 6. Berliner Reichstags= Wahlkreis. Dienstag, den 17. August, abends 8½ Uhr, Groke öffentliche Konfektions- ArbeiterinnenVersammlung 22/12 am Montag, den 16. August, abends 8 Uhr, in Stecher's Salon, Andreasstr. 21. 3. Vorlesung des Der Vorstand. Deutscher Holzarbeiter- Verband. Tages Ordnung: 1. Die Zustände und Lohnverhältnisse der Firma Ruben, Heilborn u. Ko. und die Ausbeutung der dort angestellten Verkäuferinnen. 2. Wie stellen sich die Konfektionsfirmen Berlins zur Auszahlung des Lohnes am Sonn abend? 3. Wie stellen sich die Konfektions- Arbeiterinnen zu den von der Orts Krantentasse der Schneider und Schneiderinnen angestellten Ver trauensärzten, sowie zur Anstellung von weiblichen Krankenbesuchern und die für gesund erklärten und entlassenen Kranten aus der Charitee? 196 Mittwoch, 18. Auguft, abends 8% Uhr, bei Cohn, Benthstr. 20/21: Referentin Frau Gubela. 4. Verschiedenes. Zur Deckung der Unkosten 10 Pf. Entree. Um zahlreiches Erscheinen bittet Die Einberuferin. ( Zahlstelle Berlin.) Vertrauensmänner- Versammlung für sämmtliche Bezirke und Branchen. Tagesordnung: 1. Die Zwangsinnungen nach der vom Reichstag an genommenen Sandwerkervorlage. Referent Th. Glocke. 2. Werkstattstreits und der Streit der Baudrechsler. 3. Verbandsangelegenheiten. Die Kollegen werden ersucht, dafür zu sorgen, daß jede Werkstatt vertreten ist. Die Ortsverwaltung. Zur Beachtung für die Beitragsammler! Die Ausgabe der Bücher und Marken wird von jetzt ab vom Kollegen Maaß auf dem Arbeitsnachweis besorgt. Charlottenburg. 292/5 Am Montag, den 16. August, abends 8 Uhr, im Lokal des Herrn Leder, Bismarckstr. 74: Oeffentl. Holzarbeiter- Versammlung 292/6 Tages Ordnung: 1. Bericht des Gewerbegerichts: Beisitzers. 2. Wahl eines Delegirten zum Arbeiterkongreß in Zürich. Der Einberufer. Achtung! Rirdorf. Achtung! Dienstag, den 17. August, abends 8 Uhr, in den Viktoria- Sälen: Verbands- Versammlung der Holzarbeiter. Tages Ordnung: 1. Vortrag über:" Arbeiterschuß- Gefeße". 2. Diskussion. 3. Wahl von 4 Beitragsammlern. 4. Verbandsangelegenheiten und Verschiedenes. Sämmtliche Holzarbeiter werden ersucht, zu erscheinen. Mitglieder werden aufgenommen. 292/4 Die Ortsverwaltung. Allgem. Arbeiter- u. Arbeiterinnen- Verein Berlins und Umgegend. Montag, 16. August, abends 82 Uhr, bei Stabernack, Jufelstr. 10: S Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: 18/13 1. Vortrag. 2. Diskussion. 3. Vereinssachen. Da vom Vorstand unter Vereinssachen ein Antrag( welcher auf Aende: rung von§ 2 des Statuts hinzielt) zur Diskussion gestellt wird, so ist zahl: reiches Erscheinen der Mitglieder nothwendig. Wir erwarten, daß jeder Kollege und jede Kollegin am Blaze ist. Der Vorstand. Achtung, Putzer! im Lokale des Herrn Täger, Gartenstraße 13: Dienstag, den 17. August, abends 8%, Uhr, in den Armin Hallen, Versammlung. Tages Ordnung: 1. Die Handelspolitik und die Arbeiter. Schippel. 2. Disfuffion. 3. Vereinsangelegenheiten. Gäste haben Zutritt. Zahlreiches Erscheinen erwartet Kommandantenstr. 20: Ausserordenti. Mitglieder- Versammlung Referent: Max des Zentral- Verbandes der Maurer Deutschlands 246/13 Der Vorstand. Bildungsverein ,, Mehr Licht. Sonntag, 15. August, abends 7 Uhr, im Lokal Alexanderstrasse No. 27c( oberer Saal): Derlammlung ( Bahlstelle Berlin I). Tages Ordnung: 1. Vortrag über das Zwangs- Jnnungsgesetz. Referent Genoffe Pötzsch. 2. Verbandsangelegenheiten. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen wird ersucht. Hierzu sind sämmtliche Baudeputirte und Gäste eingeladen. 135/4 Die örtliche Verwaltung. Verband der Graveure, Ciseleure etc. ( Filiale Berlin). Vortrag des Reichstags- Abgeordneten Wilh. Liebknecht über Dienstag, den 17. Auguft, abends 8% Uhr, Oranien: Strake 51: ,, Geschichte und Geschichtsschreibung". Darauf: Geselliges Beisammensein und Tanz. Gäste willkommen. Friedrichsberg! 57/3 Dienstag, den 17. August 1897, abends punkt 8 1hr, im Lokale des Herrn Rud. Müller, Frankfurter Chauffee Nr. 86: Große öffentl. Volks- Versammlung für Männer und Frauen. Tages Ordnung: 223/19 1. Vortrag des Herrn Dr. Wurm über: Die Erhaltung der Seh fraft, mit Demonstrationen an fünstlichen Augen." 2. Disfussion. Zur Deckung der Unkosten werden 10 Pf. Entree erhoben. Um zahlreichen Besuch bittet Achtung! Töpfer. Der Einberufer. Achtung! Donnerstag, den 19. Auguft, abends 6 Uhr: Vertrauensmänner- Bikung bei Moll, Klosterstraße 101. Versammlung. Große öffentliche Versammlung der Händler u. Händlerinnen Berlins u. Umgegend ant Dienstag, den 17. August, abends 8 1hr, im Englischen Garten, Alexanderstraße Nr. 27 c, oberer Saal. Tages Ordnung: 1. Fortsetzung der Diskussion der aufgelösten Versammlung vom 11. August bei Gründel, Brunnenstr. 188. 2. Verschiedenes. Als Diskussionsredner ist unter anderem der Vertreter des„ Lokal: Anzeigers" eingetragen. Der Wichtigkeit der Tagesordnung halber ist das Erscheinen aller Kollegen und Kolleginnen erforderlich. Die Agitations- Kommission. J. A.: Otto Schulze, Thurmstr. 18. Große öffentliche Schuhmacher- Versammlung am Montag, 16. August, abends 82 Uhr, 2b im Lokal des Herrn Gründel, Brunnenstrasse 188. Tages Ordnung: 245 1. Das Handwerkergesetz und die Bedeutung der Krankenversicherung. Referent Kollege K. Lange. 2. Verschiedenes. Der Einberufer: J. Gge. Drechsler! Montag, den 16. August, abends 8 Uhr, im Englischen Garten, Alexanderftr. 27e: Große öffentliche Versammlung sämmtlicher Branchen. Tages Ordnung: 1. Der Stand der Lohnbewegung unter den Baudrechslern. 2. Die Mißstände in den Drechslereien und welche Schritte haben wir in diesem Jahre zu unternehmen. 292/2 Die in betracht kommenden Bauwerkstätten sind besonders verpflichtet, vollzählig in der Versammlung zu erscheinen. Der Vertrauensmann. armor- u. Granitarbeiter. Dienstag, den 17. Auguft, abends 8 Uhr: Oeffentl. Versammlung bei Hoffmann, Alexanderstraße 27c. Tagesordnung: 1. Vierteljahresbericht. 2. Bericht der Revisoren. 3. Gewerkschaftliches. Um zahlreiches und pünktliches Erscheinen ersucht 207/5 A. Wolff, Vertrauensmann. Verband der in Holzbearbeitungs- Fabriken n. auf Holzplähen besch. Arbeiter Deutschlands, Filiale Berlin II, Norden. Dienstag, den 17. August, abends 81/2 1hr, Bergstraße Nr. 12: Verbands- Versammlung. Tages Ordnung: schaftliches und Verschiedenes. Die Mitglieder werden ersucht, ihren Pflichten 1. Vortrag des Genossen Hoffmann. 2. Diskussion. 3. Gewerks nachzukommen. Des Vortrages halber werden die Frauen besonders ersucht, 294/1 zu erscheinen. Der Vorstand. Freie Vereinigung aller in der chirurgischen Branche beschäft. Berufsgenossen. Dienstag, 17. August, abds. 82 Uhr, bei Gründel, Brunnenstr. 188: Ausserordentliche General- Versammlung. Tages Ordnung 1. Bericht der Kommission. 2. Diskussion und Beschlußfaffung hierüber. Kollegen! In dieser Versammlung soll die Entscheidung fallen, od wir uns dem Metallarbeiter- Verband anschließen oder ob wir selbständig 249/5 bleiben. Erscheint daher alle Mann für Mann! Nur Mitglieder haben 48/17 1. Geschäftliches. 2. Die Erfolge der Agitationsreise durch Deutschland. Butritt. Buch legitimirt. Der Vorstand. Referent: Sollege Brückner. 3. Diskussion. 4. Berschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Tages Ordnung: Bentralverband Mechaniker u. Uhrmacher. der Zimmerer Deutschlands. Dienstag, den 17. August, abends 8 Uhr, Zahlstelle Berlin. Den Mitgliedern zur Kenntniß, daß unsere regelmäßige Versammlung am 15. Auguft nicht stattfindet, soudern am in Fenerstein's Salon( Inhaber: M. Herzberg) Mittwoch, den 18. Auguft, abends 8 Uhr, Alte Jakobstr. 75( oberer Saal): Deffentl. Versammlung. Tagesordnung: 1. Vortrag des Kollegen Paul Litfin. 2. Diskussion. 3. Abrechnung und Beschlußfassung über den Unterstüßungsfonds der Uhrmacher. 4. Neuwahl des Vertrauensmannes der Uhrmacher. 5. Wertstatt- Verhältnisse und Zahlreiches und pünktliches Erscheinen ist nothwendig. Berschiedenes. 167/20 Die Vertrauensmänner der Mechaniker und Uhrmacher. in den Arminhallen, Stommandantenstr. 20. Tagesordnung: 1. Vortrag. 2. Bericht des Vorstandes. 3. Gewerkschaftliches. Um recht zahlreiches Erscheinen ersucht Der Vorstand. J. A.: H. Knüpfer, Golzftr. 17. 254/17 Verband der Korbmacher Berlins und Umgegend. Montag, den 16. August 1897, abends 8%, Uhr, Oranienstraße 51: Mitglieder- Versammlung. Tages Ordnung: Kollegen, diefe Sizungen finden von nun an wieder regelmäßige Freie Vereinigung der Zivil- Berufsmusiker Solzarbeiter Berband. 2. Verſchiedenes. und haben die Kollegen auf jedem Bau einen Vertrauensmann zu wählen, der in obigen Sizungen ihre Wünsche zur Geltung bringt. Berlins und Umgegend. Gleichzeitig ersuche ich die Kollegen Berlins und Umgegend, sich reger Dienstag, den 17. August, vormittags 102 Uhr, bei Berliner zu betheiligen und sind 1. Antrag betreffs Auflösung des Lokalverbandes und Anschluß an den 283/6 Mitgliedstarte legitimirt. Um zahlreichen Besuch bittet Marten hierzu in folgenden Zahlfillen zu haben: Stofferfit: 101 beft Moll, Ordentliche Mitglieder Versammlung. Achtung! Klosterstr. Tages Ordnung: Buchbinder. Der Vorstand. Achtung! Zentral- Krankenkasse. Sonnabend von abends 6 Uhr an, Kollege Pehl; Rosenthalerstr. 57 bei Babiel, Sonnabend abends Uhr, Kollege Thiele; Charlottenburg, Grünstr. 12 bei Kalbo, Sonnabend abends 6 Ühr, Kollege Lange; Pantom, 1. Aufnahme neuer Mitglieder. 2. Antrag: Gründung eines unter: jeden Sonntag nach dem 1. und 15. im Monat bei Deventer, Mühlen- und stüßungsfonds. 3. Wie denken die Mitglieder über eine Krantenunter50/19 Florastraßen- Ecke, Kollege Günther; Rirdorf, jeden Sonntag Vormittag stügung? 4. Vereinsangelegenheiten und Verschiedenes. Die Krankmeldungen geschehen vom 16. d. Mts. ab beim Kollegen bon 10 Uhr ab bei Thomas, Bergstr. 162. Mit follegialem Gruß Mitgliedsbuch und Karte legitimirt. Bahlreichen Besuch erwartet B. Kolath, Skalikerstraße 22, 1 Treppe, abends von 7 bis 8 Uhr. Der Vertrauensmann: Franz Pehl. Der Vorstand. 27/19 194/2 Die Ortsverwaltung. Verantwortlicher Redakteur: August Jacobeh in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Br. 189. 14. Jahrgang. 2. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 15. Auguſt 1897. Juli Mnferm neuesten Kurs. 1. Gera. Genosse Najort wegen Beleidigung eines Lehrers 1 Jahr 6 Monate Gefängniß. 2. Bayreuth. 2 Monate Gefängniß Genosse Lauboldhof wegen Beleidigung eines Pfarrers. 8. Würzburg. Der Vorsitzende des Wahlvereins wegen Berstoßes gegen das Vereinsgefeb 20 M. Geldstrafe. " " Bielefeld. Zwei Maurer 6 bezw. 4 Monate Gefängniß wegen Mißhandlung von Streitbrechern. Grimma. Wegen Verübung groben Unfugs awei Genossen zu je 5 M. Geldstrafe. 6. Frankfurt a. D. 100 M. Genosse 3 appey wegen Beleidigung eines Gefängnißinspektors. " " " Magdeburg. Genosse Vahle wegen Beleidigung der Polizeibehörde 100 M. Geldstrafe. Dresden. Die Tischler Ebert und Gräfe 3 beziehungsweise 4 Wochen Gefängniß wegen Beleidigung eines Streit: brechers. Hamburg. Ein Ziegelarbeiter wegen versuchter Nöthigung 6 Monate Gefängniß. 16. Königshütte. Wegen Verübung groben Unfugs der Kolporteur Dylong 6 Wochen Gefängniß. " Hamburg. Ein Kohlenarbeiter wegen Nöthigung 3 Monate Gefängniß. 17. Köln. Einen Monat Gefängniß Genosse Hofrichter wegen Beleidigung eines Notars. 1. Oeffentliche Quiffung über die vom 4. bis 10. Auguft cr. für die durch Univetter Gefchädigten Deutschlands bei der HauptStiftungskaffe eingegangenen Beträge. Marie 2,-. Charlottenburg 20, 20,05. 17. Poremba. Genosse Schwalbe wegen Störung der Sonntagsruhe 20 M. Geldstrafe. 21. Stade. Wegen Offizier- und Beleidigung des Meiningischen Landtags je 250 M. Geldstrafe Genosse Thiel, Harburg. weida Genosse Schöpflin in Burgstädt 1 Monat Ge fängniß. 28. Dresden. Die Maurer Busse und Fischer 7 bes ziehungsweise 5 Monate Gefängniß wegen Bedrohung und 22. Köln. Genoffe Gilsbach wegen Uebertretung des Preß- Erpressung. gesetzes 20 M. Geldstrafe. " Halberstadt. 600 M. Geldstrafe Genosse Künne wegen Beleidigung eines Polizei- Kommissars. " " " Breslau. Wegen Beleidigung eines Berginspektors Genosse Steiger 150 MM. Geldstrafe. Leipzig. Genosse Teich müller wegen Sammelns 30 M. Geldstrafe. unerlaubten Nordhausen. In der Berufungsinstanz Genoffe Herrling, Sangerhausen, 15 M. Geldstrafe wegen Haltens einer Grabrede. Apenrade. Der Tischler Me told wegen Verrufserklärung 4 Wochen Gefängniß. 26. Chemnitz. Wegen Beleidigung eines Geschäftsführers die Metallarbeiter Krause, Riemann und hödt 1 bezw. 2 Monate Gefängniß. " Leipzig. 3 Monate Gefängniß der Maurer Hummel wegen thätlicher Beleidigung eines Streifbrechers. " Hamburg. Wegen Vergehens gegen§ 153 der GewerbeOrdnung ein Kelner 2 Tage und ein Hafenarbeiter 1 Woche 8 Gefängniß. 27. Glanchan. Genosse Schmalfuß wegen Berübung groben Unfugs 20 M. Geldstrafe. " Chemnitz. Wegen Beleidigung der Polizeibehörde in Mitts 21.1 " " Bremen. 50 M. Geldstrafe Genoffe Rhein wegen Offiziers beleidigung. 29 Hamburg. In der Berufungsinstanz ein Heizer wegen Wider stands gegen die Staatsgewalt 1 Monat Gefängniß. Leipzig. In der Revisionsinstanz Genosse 3ahn in Breslau 2 Monate Gefängniß wegen Beleidigung eines Polizeis beamten. " 30. Regensburg. Genoffe Hagen wegen Zeugnißverweigerung 3 Tage Haft. 31. Reichenbach. Wegen unerlaubten Sammelns Gen. Grüner 15 und Genosse Walther 20 M. Geldstrafe. # " 09 Halle a. S. 70 M. Geldstrafe Genoffe Thiele wegen Bes leidigung eines Kreisblatt- Redakteurs. Aachen. Genoffe Krewinkel wegen Beleidigung eines Wirthes 150 M. Geldstrafe. Charlottenburg. Wegen Verstoßes gegen das Vereinsgeset Genosse Stoppel 50 M. Geldstrafe. Jusgesammt wurden erkannt auf 1940 M. Geld- und 5 Jahre, Monate, 1 Woche und 3 Tage Gefängnißstrafe. Hamburg Eimsbüttel, den 5. August 1897. Eichenstr. 4 I. Der geschäftsführende Ausschuß. Bürgerverein zu Karlshorst 28,-. Liebig, Geh. Hofrath 10,-. Württemberger. Reich, Lothringerstr. 10,-. Firma A. u. R. 7,-. Verein dantenstraße 5a 21,65. Krüger, Ernst 8,-. Tallardt, Mar 2, Mitts selbständiger Zahnkünstler 50,-. Haberfern, Lübbenerstr. 50,-. Expedition wochs- Stat, Kulmbacher, Breitestraße, 10,-. Meyer 1,-. Mindscher der National- Zeitung" 500,- S. S. 100,- Michelet, Stadtverordneten Gesangverein 36,-. von Forstner, L., Lutherstr. 19, 10,-. Rottner, Karl Vorsteher- Stellvertreter 100, Borbereitet. Deed, Baurath 25,-. Grunewaldbrider Charlottenftr. 8 1,-. Seyl, Robert, Unter den ft. Masch. Bau- Att Atelier Bertha Bechstein 13,-. Eisermann, Wittwe, 3,-. Wappler, Holländer, Emil, Baufdirektor a. D. 500,-. 2G. K. Pschorrbräu- Garten 25,-. Firma Naud u. Hartmann 300,-. Wolff, Buch: 3,-. A. F. 20,05. Techn. Büreau der Berl. Anhalt. Masch. Bau- Att.Ges. 10, Skattisch„ Maselgustav" 4,25. Friedrich 100,-. Praffe, Emil 100,- balter 10,-. Dr. Meyer, Magiftr.- Assessor 30,-. Mattel 5,-. Post: Lotte 3,- Verein ehem. Kameraden des 3. Garde- Regiments 3. F. 50,-. Krause, Friedrich 20,- Ravené'sche Firmen 2000,-. Mugdan, Stadrath Statklub des Schönhauser Viertels". 5,-. Füllgraff, Friedenau 20, Bezirksverein Berlin V vom Deutschen Wertmeister Verband 18,05. Samme 100,-. Fischer, Julius 10,- Dietrich, Paul 3,-. Dietrich, Frau Kramer, Fräulein 1,-. Verein ehem. Kameraden des II.( Bommerschen) lung der Seßerinnen- Schule des Lette- Vereins 5,-. Beamte der Firma Courtois, P. 1,-. Wanner 1,-. Kachne 1,-. Demmler, Adolf 10,-. Radfahrerverein Hohenzollern", Arm.- Korps 30,- Verein der Militär- Kriegs- und Friedens- Invaliden, Armin Tenner, Berlin 25, Ulrich 1,-. Zehlendorf 10,- Fröhlich, Theodor 20,-. Nöhring, Gerichtsschöppe 10,- Veteranen und Militär- Anwärter von Berlin und Umgegend 11,65. Jacob, 2. Rannau 1,-. Bruder 1,-. Pfeiffer 1. Suth, 1,-. Nöhring, Frau Bertha 10,-. Aus der Sparbüchse der Angestellten der 5,- Ungenannt 20, Statgesellschaft des Gr.- Lichterfelder Klubs 33,-. Freitag 1,-. Voigt, R. 1, G. R., Friedrichstr. 16 5,-. Krämer, Alte Großen Berliner Pferde- Eisenbahn- Gesellschaft, Bahnhof 6, 10,-. Unge: Wagner, C. 9,-. Schultheiß Brauerei Attien- Gesellschaft 500,-. Lietz Jakobftr. 69 3,-. Stammtisch der Weingroßhandlung Krall, Zimmerftr. 2 nannt 30,- J. B. E. 20,- Zöller, Wolfers, Dröge, Straßenbau- mann, Magistrats: Sekretär 5,-. Ungenannt 3,-. Höfer, Fräulein 3,- 20,- Regelflub„ Bersunkene Kugel" 10,-. Rosenfest der Kremer'schett Gesellschaft 100,-. E. R th, Neu- Weißensee 0,50. Göde, Alb., Dellschau, Otto, Kommerzienrath 500,-. Gesammelt am Stammtisch in Tanzschüler 13,-. Gemüthliche Regelpartie aus Villa Lucie, Finkenkrug Restaurateur 10,-. Gundlach, J. 56,25. Stephan I, Neftor 2,-. Ange den Lichtenberger Bierhallen( Rudolf Milster) in Friedrichsberg 6,-. Fa 4- Angestellte der Firma John Henry Schwerin 25,80. Miether des stellte des Hotel Kaiserhof" 75,30. Professor Dr. Bertram, Geheimer milie Vorhauer 2,-. Walter, Fritz, Birkenstr. 58 10,- Kehrewieder 6, Hauses Chauffeeſtr. 39, für Schlesien 87,50. Angestellte im Hause Nr. 39 32,50. N. N. 10,-. R. W. bir. 3–, Chauffeestraße Regierungsrath und Stadt: Schulrath 30,-. Schend, Gustav, Hof- Trampe, Frau 100,-. Schadt, Frau 3,-. Lohff, Reftor, für Schlesien 10, buchhändler 30,-. Wiechert, Magistrats: Sekretär 5,-. Beder, Ober: Groß, Magiftr. Sefretär, Engelufer 4 10,-. Granel 3,-. Weland, J. 20, Beamte der städtischen Fleisch- Untersuchungs- Station I, Zentral- Markthalle Stadtsekretär 10,- Personal der Firma G. Bendix, Schneider- Artifel 6,50. Steinlein, Rudolf 100,- Freiherr von Reischach, Hofmarschall Ihrer 22,-. Stammtisch des Restaurants Kaiser Friedrich", Inhaberin Frau Turnverein Friesen" Berlin v. 1865 40, Wolf, J.- Straße 3,- Bach: Majestät der Kaiserin Friedrich 100,- v. M. 300,- Frau Meyer, Sarah, Thiem, Charlottenburg, Kaiser Friedrichstr. 5 26,15. A. B. M. Berlin 1,-. manu, Paul 10,- Barnbeck, Wittwe 6, Donnerstag: Statgesellschaft Angermünde 50, Meyer, Siegfried 20,-. Hirschfeld, Alfred 15,- Personal der Ringbahn Station, Schönhauser Allee, für Schlesien 7,50. Mosny, Schäfer30, Schulze, Otto 20,- Brösch, Heinrich 5,-. Hartleb, A. 6,-. B. 5,-. Michaelis, Hartwig, Frobenstr. 31 10,-. Direktion des Wette um einen Rosenstock für das Riesengebirge 4, Köhler, W. 6, R. S. u. Komp. 100,- Eine Hochzeitsgesellschaft bei Zentral- Hotels in Berlin 200,- Dielit, Paul, Kontursmassenstraße 20 3,- Familie Dorn, f. Schlesien 1,50. Kampfenkel, Gr. Frankfurters Röhl 15,- Ernst Rappe u. Hecht 20,- Nohn, Magistratssekretär 3,-. Berwalter 50,-. Aftien Gesellschaft für Kohlen Destillation in traße 139 20,-. Götsch, Wwe.. Friedenstr. 69 3,-. Stammtisch KronprinzenR. 2, Borchardt, Stadtrath 100,- Frizz Frante u. H. Friz 10,-. Jacob Bulmte 300,-. Hüßener, Direktor in Bulmte 30, garten, Friedrichsberg 5,50. Georg Habermann's Hochzeit, Charlottenburg u. Balentin 500,-. v. T. 5,-. Fidélmann, Frau Emmeline, für Schlesien Bolle, Carl, Meiereibefizer, in Firma C. Bolle, Alt- Moabit 99/103 1000, 4. Ungenamit 1,- Personal der Firma Gustav Cords 37,-. F. F., 100, Orgler u. Fidelmann, für Schlesien und Sachsen 200,-. Dr. jur. Stadion, Brecht u. Co. 100,-. C. J. B. 14,-. Frau Michelet geb. Otto Strafgelb 3, Wette" E. M." 15,-. Bert, Ludwig, Bantier 1000, Carl Gelpfe 300,- Schulz, Carl, Hausbesizer, Hafenhaide 9 10,60. Seidel, 50,-. Zimmermann, Carl 500,- Wollheim, Cäsar 5000,- Kreitling, Stochgeyl, Hof- Schornsteinfegermeister 30,- Gesammelt im Hotel Silefia" Wilhelm 1,25. Pelzer, 10,-. Wollny, Frau Geheimrath 100,-. Rott u. Stadtverordneter 20,- Dr. Veilchenfeld, Charlottenburg 40,- Dr. Jäger, 83,50. E. T.( für Curtis C. Howard) 50,-. Thierichens sen., Friedrich, 20/21 50.-. Buchhalter der Firma Schünemann 200,- Heymann, Emil 500, C. H. Herm. Schmidt 50,-. Berlin 100,- Dr. Paul Meyer 100,-. v. B. 20,- Stiller, Carl 20,- Rentier, Leipzigerstraße Mankiewitz, Paul, Direktor 350, Durch die Exped. der" Post" 470,-( Geh. Registratur III des Ausw. Amts Tiek u. Hahn 20,- Frau Gransee, wwe. 40,- Raehmel, Kommerzien: Friedrich Thierichens 7,-. Mieste für Schlesien 150,-, Boenice u. Eichner 300,-, R. R. Gr., Naumburg a. S. 10,-, Schmidt, rath 100,-. Struwe, G., Stadtrath' 500,-... 3,-. Sübel, Boffener Wilhelm Ernst u. Sohn, Verlagsbuchhandlung 50, Leo 5,-, Meißner, Eugen 5,-, wie vorstehend 470,-) Hartmann, Benno straße 55 10,- Davidsohn, Josef, Münzstr. 7 9,- Fräulein Lemfe, 10,- Büttner, Otto 2,-. Brückner, Lampe u. Co. 300,-. P. S. 10,-. 10,- Reuter, Bezirksvorsteher 30,-.. G., Kochstraße 3,-. Müller, Marie, Lothringerstr. 49 1,- Moser, Adolf, in Firma Georg Fromberg Expedition der„ Täglichen Rundschau", erste Rate 1883,75. F. D. 5, Dr. H., Professor, Berlin SW. 47 10,-. Frau Wilhelmine 20,- Personal der Firma S. Wolle 23,-. Archimedes, u. Co. 1000,-. Schropp, Simon 20,-. Chr. Kraft Erbprinz zu Hohen: Raab, Bezirksvorsteher 3, Aktien- Gesellschaft 50,- Henschel, L., Direktor 20,- Karl u. Mar Cohn lohe- Dehringen 100,- Dr. Heck, Direktor des Zoologischen Gartens Sammlung aus Malchow- Wartenberg und Faltenberg durch Prediger Gartenbauverein Wilmersdorf 10,-. Kranske, 100,-... 36 20,-. Settlig 5,- Drei Statbrüder 9,-. Dr. M. E. 10,- 10,-. Rieth, Architekt, Elsholzftr. 20,- Bauer, Rentier, Kreuzberg- Sabedant 100,-. 20,-. Lesse, Geheimer Justizrath 50, Verein ehemaliger Garde- Küraffiere 50,-. Stuhla, Friz, Fabrikant 100, straße 28 30,-. Grams 10, Göttingen Dr. H. 15,-. Ungenannt Professor, M. Marian u. Co. 100,-... 3,-. Pring 1,-.. M. 5,- Strofer 20,- Gerlach, J. C., Klosterstraße 45 30,-. Klub Drüdeberger 4,85. Dr. Ferd. Petersen, Prof., Riel 50,05. Jac. Ludw. Bruhns u. Sohn, Lübeck, 6, R. M.( Brief) 500,- v. Keßler, General, Lutherstraße Nr. 2 50,- Streißmann, Gen. Konsul 50,-. Grünfeld, F. V., Leipzigerstr. 25, 500,-für Schlesien 50,-. Schloß Silberkopf, Oberschlesten 50,-. Sammlung v. Brochusen, Apothekenbefizer 50,05. Wattuschka, Mar, für Schlesien 5,05. Frühschoppen bei Franz Kohler, Stadt Coblenz", Seydelstr. 21, 13, des Mühlhäuser Anzeigers, Mühlhausen( Thüringen) für Sachsen und Salomonsohn, Frau A. 20,- Meutberger, B., Anhalter Bahnhof 20,- Scholz, August, Eigenthümer, Memelerstr. 55, für Schlesien 18,- Gall, Schleften 208,70. Eppen, Louis, Winsen a. d. L. 100,-. Müller, Land15 Lehrer Giese, Karl, Prinzen Allee 41 10,-. Stat Gesellschaft Anhalter Bahn Emil, Westend, Eichen- Allee 4/6, 2000,-. Von der Expedition des„ Berl. gerichtspräsident, Bielefeld 10,-. Wille, C., Friedenau 10, Instituts Schloß Wendel, Annaburg 55,-. H., Berlin, hof 30,- Dr. L. Kny, Professor, Wilmersdorf 100, Gesammelt bes Müller, Rechnungs: Tageblatt" und der Berliner Morgen- 8tg.", 1. Rate 5000, 50,- Baronin bon Sternfeldt, Wiesbaden Rath, Friedenau 10,-. Marschall, Geheimer Rechnungs- Rath 20,- von den Stammgästen im„ Kulmbacher Bierhaus" W. Steinte, Breitestr. 22 Weihenstephan- Palast D. F. H., Postamt 70 20,- Dr. Straßmann, Professor 20,-. Meyer, 28,85. Dr. med. Meyer, Edmund 20,-. A. D. 5,-. G. K., Friesenstr., 10, Schulenburg, R. 20,-. M. und K. B. für Schlesien 10,05. Max, Sanitätsrath 100,- v. Carnap, Hauptmann a. D. 25,05. Fa. C. für Schlesien 10,-. Brüninghaus, Genthinerstr. 35 6,- Vogt u. Nerp: v. Eitorff, Generalmajor 3. D. 10,05. Thielemann, Ferd. 20,-. P. 2. 5, Müller, Neue Königstr. 89 50,- Kirchner, C. 3,- Dr. Jacobsen, E., mann 20,-. Bonnet, Julius, Kastanien- Allee 84 10,- Lachmann, Hugo, Frau Tannhäuser u. Dr. Jähns, Max( 100 u. 50) 150,-. Fr. Dr. Batter Gabler, Prediger em. 10,-. Herbig, Rob., z. 3. für Preußen 20,- Deutsch, L., für Preußen 10,-. Dr. Streder, Dortmann 20, Neue Mühle 100,- Neßler, Jüterbog 3,-. v. Borke, H. Altwigshagen mund 64,- Dr. Schöller, Landrichter in Düsseldorf, für Schlesien und F. L. 25. Rückert, Theodor, Organist 3,-. Dr. jur. Krönig, Direktor 30,-. Philippi, E., Gutsbesizer in Wendorf b. Wismar 20,-. Dr. Ed. Sachsen 50,- Frau Schurmann, W. in Kettwig 60,-. Binde, Th., Prof. Kollegium der 164. Gemeinde Schule 29,05. Stammtisch zum Elefanten Friedenthal, Kammergerichts Rath 40,-. Seler und Cäcilie Seler, Steglitz, zu gleichen Theilen für Preuß. Schlesien, in Marburg 50,- Frl. v. Wisleben, Marienfließ( Meyenburg) 10,- 1. Rate im Rheinischen Hof" 20,-. Dr. Gallenkamp, Vizes Böhm. Schlesien, Sachsen und Württemberg 80,- Personal der Firma d. Samml. des Egeln'schen Tageblattes 89,-. Frau Rust in Ballenstedt 40,- Frau Stadtrath Friedenthal, Bertha 100, ,, Köthener Abend" und Zeo 6,- Männer- Turnverein Adolf Seligsohn 13,10. Buchholz, Hilfsarbeiter, für Schlesien 3, Berg- Erste Rate der Sammlung der Saale- Zeitung" 800,-. Dr. Höfinghoff in Präsident 100, mann, Frau, Elise 50,- Walter, Franz 1,-. Grunow, Oberfriseur 10,- Wittstock 10,-. Collaes, Eduard, in Prenzlau 67,- v. Herzberg, Land: Angermünde 95,75. v. Wilms, Reg.- Assessor in Potsdam 10,-. Wallburg, Schmidt, Herm., Brandenburgstr. 7, 1, J. Th. 5,-. L. B. 5,-. Gerson, Hermann 500,-. Dr. Aßmann 25,- rath in Wernigerode 50,-. Haus und Grundbefizer Verein in Stolpe Wilhelm, Friedrichshagen 20, H. M. Schöneberg 10,-. Altmann, Karl 3, , A. F. 5,-. Kegelverein A. B. H. 20,-. Meyer, S., Justizrath und Wannsee 35,35. Freiherr v. Erffa- Wernburg 50,-. Dr. Kries, Geh. Reg.- Loeser u. Wolff 500, Fr. M. Schulze 1,-. Wollenhaupt, Stadtbau Stadtverordneter 100,-..§. 3,-. Leuschner 0,20. Heckmann, Paul, Rath 20,-. Erbe, E. A., in Schmalkalden für Sachsen und Schlesien 20,- Adler, Mareus 50, Fabrikbefizer 100,- Freitagsgesellschaft Pfefferberg" 31,- Von den Sammelgelder der„ Stargarder Zeitung", Stargard i. Pomm., für Schlesien Inspektor 10,-. Verband reisender Kaufleute Deutschlands, Seft. Berlin 100, Beamten des Wahlbureaus 21,-. Dr. jur. Jaffé, Alfons 100,- 365,30. Gesammelt in Stepeniz i. Pomm. 96,-. Ungenannt in Wesel 10, Mitglied 2319 des Verbandes reisender Kaufleute Deutschlands 3, Frau Oberinspektor Bolizei Bureau der Central Markthalle 9,-. Von Mitglied 3362 desselben 5,-. J. unbekannt 5,-. den An R. L. und Dr. B. in Köln 20,- v. Esmarch, Neuhäuser( Pillau) 100, gestellten der Apotheke" Bum weißen Schwan" 6,-. G., Bau Dr. H., Frankfurt a. M. 10,-. Gemeindetaffe in Dillingen 500, Lützeler, Fehmer 5,-. Frau Scholz, Wwe. 3,-. Freifinn. Freunde bei Wwe. Arend rath 10,-. Bessert- Nettelbeck, Fräulein P. 50,-. Thiele, Robert 25,- Max, Malmedy 20,-. Graf v. d. Bussche, Ippenburg b. Wittlage 100,- 13,50. Schulze, Rentier 0,50. Frau Baumstr. A. Haute 5000,-. Frau Gräfin P. Stw. 3, Guth 3,- Kuhn, C., Rathsmaurermeister a. D. 100,-. b. b. Groeben, geb. Gräf. Kielmannsegg, Potsdam, f.Schles. 300, Fiedler, F., Kirstein, fgl. Bauinspektor 20,- Bokelmann, Rathenowerstr. 94 a 15, Katte, Ph. 10,-. E. S./m. 200,-. Ungenannt 5, Maurermeister 10,-. Fahsel, S., Maurermeister 10,- Fuhrmann, Carl, Dr. Th., Berlin SW. 5,-. Schmoller, Professor 30,-. Caspar, Geh. Ober: Kalbe, J. F. 20, Architekt 1,- Grund, F., Architekt 1,-. Bertram, J., Vereid. Kurs: Reg.- Rath 20,- Rogge, Theodor, für Schlesien 15,-.§. N., Belle- Alliance- Beit, Ed., Geheimrath 1000,- Wanderverein Sternat 40, 15, Redaktion der Neuen Stettiner Zeitung", 1. Rate 1000, Matler 100,- Reichel 5,-. St. u. W.( Brief) 500,- Stammgäste des straße 17 20,-. Fr. u. Otto Kuthe, Frizz Ramme 60,10. Dr. L., Kurfürstenstr. 10, liches Bad- Kommissariat in Kissingen als Ertrag eines Konzertes 1320,-. Restaurants Ruhstall" 100,-. Ungenannt 10,-. Fiebig 3,-. Haferland Dr. Aug. Meißen, Prof., Geh. Regierungsrath a. D. für Schlesien 100, S. Bleichröder 5000,-. 2,-. Firma V. Manheimer 1000,- A. Tidemann Nacht. 50,-. Deutsche Bersonal der Firma Emil Lefèvre, Oranienstraße 25,- Nickel, Emma 5, Bant 5000,-. Dr. v. Cuny, Profeffor u. Geh. Justizrath 100,-. Deutsche Stammtisch im Schultheiß, Alt Moabit 15 10,-. Dr. F. Mahla, KeithBant, Depofitentasse 50,- Steinthal, M., Direttor 500,-. Roland- Lücke, straße 8 100,-. Fries, Brüden Allee 29 100,- Schroeder, Ministerial: 2., Direktor 500,-. Dr. Siemens, G., Direttor 500,-. Personal der Firma Direktor 30,-. Barella, P. F. W. 20,-. Dr. Rose, V. 50,-. E. Belter Hermann Gerfon 20,75. Mennide. 100,-. Sommer, B. 10,-. Lic. u. Schneevogel 100,- v. Schend, Majar 30,-. v. Scheel, H. Geh. OberAreibig, Superintendent 30,- Jufaffen der Neuter Stiftung 16,-. Regierungsrath 40,-. Graeber, J. 15,- Freitags- Regelgesellschaft Linden- Badstrasse 35/36. Gesundbrunnen. Badstrasse 35/30. Insassen eines Stiftshauses 35,-. Regelfub„ Süße Schubkarre" in part", Schöneberg 15,-. Dr. Benda, C. 10,05. H. H., Lüßowstr. 3 10, Jeden Sonntag von nachmittags 4 Uhr ab: Tempelhof 10,-. Bullin 1.- Krüger, Siegfried 5,- Krüger, Gustav 5,-. Winterstein 4,- Geisler, J. 20,- Kracht, Hermann, Direktor 10, uhtide, Karl 10,- Ihre Majestät die Kaiserin Friedrich 3000,- Belle, Thelit, E., für Schlesien 1,50. Ribbed, Referendar 3,-. Melzer 10, Oberbürgermeister 300,- Belle, M., Fräulein 30,- Matthes Caffel, Mertens, Magistrats- Hilfsarbeiter 5,-. Weber, Bau- Inspektor 5,-. Richter, C. Neifegerste 6, der Firma M. A. 5, Adolf, Rentier 100,-. Die Beamten des 13. Polizei- Reviers 14,60. Entree frei! Im Saale: TANZ Entree frei! Philippsthal, Ad. 100,- Boas 3,- Hauf, Bertha, Frau 3,-. Heffel, Fräulein R. G. 30,- 3epp, Mar, Magiftr.- Sefret. 5, Sammlung aus bei verstärkter Haustapelle unter Leitung des Tanzmaitres Herrn se ügler. Bezirksvorsteher Stellvertreter 10,-. J. u. S., Mariannenstraße, 10,-. Oft- Divenow 20,- Pierer, Alfred, Senator 100,- Dr. H. 20,-. Regel: Spiecker, Magiftr.- Sekretär 3,-. Dr. D. Brückner, Propst u. Wirti. Ober: flub Conus", Friebenau 20,- Röhrborn, Magiftr.- Sekret. 3, Fräulein Anfang 4 Uhr. Entree 20 Pf. 1. Plat 30 Pf. Kinder 10 Pf. fonsistorialrath 100,-. infe, Margarethe 5,-. Gebrüder Friedländer, v. Siemens, Hertha, Charlottenburg 1000,-. Herger, Ludwig, Kaiserstr. 25 20, Hof- Juwelire 100,-. Dr. Kag, Edwin, Rechtsanwalt 50,-. Jaeds 1,- Graf Guido Hendel von Donnersmard zu Neudec 3000. Menzel, RathsWolf u. Rosenzweig 12,-. Personal der Firma Wolf u. Rosen maurermstr. 20,-. Personal d. Herm. Fromholz'schen Fabr., Elsasserstr. 82 15, zweig 5,-. 5. sen. 20,- Sedt, M., Lehrerin 3,-.$ 3. G. Verein der Württemberger zu Berlin 1000,- von der Rede, Staats5,- Dr. Straßmann, A. 20,-. Rosenberg, Herrmann 10,-. minister 100,- Herzberg, Moris, Schuhmachermeister 50,-. von Wind Reichenheim, Ferdinand 300,-. Bureau des Stadt- Ausschusses 30,-. Er heim, Polizeipräsident 40,-.. N. T. 76,-. Heyfe, Herm. 5,- Meye, pedition der Berliner Zeitung" 526,87( darunter befinden sich mit besonderer Friedrich, Postsekretär 3,-. Weber 3,-. Diener 3,-. E. W. 6,-. Firma Mittelstädt, Bestimmung 76,60 für die Schlesier und 14,-f. d. Württemberger.) N. N. Theodor Lindner 50,-. A. s. 10,-. Ungenannt 3,-. 5,- N. N. 30,-. Erdmann, Otto, z. 3. Stadtfulza 50,- Schwabe, Wilhelm 20, Durch den Berliner Lokal- Anzeiger" 1112,96 Mark. Fr. M., Groß- Taburg Pension Hilgenberg 500,- Gardemin, Charlotten: Rammstedt, Ferd. 20,- Gesammelt vom Verein Landwehrtopp", Restaur. burg 10,-. Haase, C. G. 50,- Richter, Bergrath, Eisleben 20,-. v. Kühle Seydelstr. 22, 4,-. Bureau des Vereins Deutscher Eisenbahn- Verwaltungen wein, Regierungsrath a. D. 50,05. Werner, Frau Gutsbefizer, 3. 3. Neu für Schlesien 4,50. N. N. für Schlesien 25,- Dienstags: Wanderer" für Am Küstriner Platz Hermann Imbs. Am Küstriner Platz fünfendorf 50,-. Sammlung des Mühlhäuser Anzeigers"( Thüringen) Schlesien 10,-. Frau A. H. 5,- Verein ehem. Kameraden des 3. Niederfftr Schlesien u. Sachsen 400,-. Stöpte 12,-. Rotten, M. M., Berlin N.W. 6, schles. Inf. Regts. Nr. 50 laut Beschluß in der Sizung, Arminhallen", Ge 50,- von Glasenapp, Geh. Ober- Finanzrath 50,-. Baumgärtner, W., Kommandantenstr. 20, 10,-. Verein Geselliger Friedrich" 10,-. bei Oste, Ernst 50,05. fammelt des der Geburtstags: Feier Bankier 20,- Heider, Heinrich, für Schlesien, 100, Herrn Schirop 14,71. „ Kalte Neune" SO. 10,-. Mateke, Albert Fahrenkamp, Oberstlieut. a. D. 10,-. Neumann, Eug. 20,05. Pfaff, Heinr. 50,-. Segelflub von Lucadou, Th., Oberst a. D. 10,- Hering, E., für Schlesien 50,-. Partenheimer, Carl, Sammelliste von Müllerstr. 2 38,-. Segelfub„ Alle Möller, Emanuel, Fabrikbes. 100,- Ein Einwohner, Marienstr. 32 5,- um" bei Heine, 1. Abend für Razen und Neunen, für Sachsen 8,30. Mehrere Beamte u. Unterbeamte des Poftamts 52, Werftstraße 11,05. Die Aſſiſtenten des Poſtanweisungs- Amts 24, E., Staplerstraße 10,- Frau Entree Sonntags 20 Pf., Kinder 10 Pf. Wochentags 10 Pf., Kinder 10 Pf. Beamten der Firma J. Dreyfuß u. Co. 74,- Hirschmann 6,-. Jaeger, Reinhardt, Wittwe 3,-. Ungezwungen 3,- Nebel, Otto 3,-. Nebel, A. Zung sel. Wwe. 400,-. . 2,05. Liebermann, C., Professor 300,- Sophie, geb. Müller 3,-. E. L., Mittagstisch bei Schultheiß 8,-. Stat Hartmann, Heinrich, Deldruckbilderfabrikant 100,- Dr. Berger, Refe: bei Stüdemann, Schüßenstraße 5 5,- Erlecke, C., Friedenau, 10,-. Reschke, 6., Hochradel, F. 3,-. Erlös einer Sammlung 50, Rosenthalerstraße 42 Behme, W. 5,05. von Bülow, Frau 30, 34,75. Tiegs, Lüneburgerstr. 3 3, Görs 1,-. Weiß, Bredowftr. 42 5, Frau Sebastianstraße 17 2, P. Stammtisch Heinrich Janz 50,-. J. H. October u. R. G. 40,- Kollegium Frau G. 5,-. Verein der Briefmartensammler zu Berlin 8,50. Gesangder 73. Gem. Schule 30,- Julius Springer, Berlags- Buchhandlung 500,- verein Alpenveilchen", Mitglieder des 17. Jnnungsbezirks der Berliner Th. L., Bielefeld 3,-. Dennerlein, C. 5,-. Ludwig, J. 5,-. Kaffe Barbiere, Friseure und Perrüdenmacher- Innung 12, Restaurant Marienbad" S Garten- Konzert, Schöne Königs Daus u. Miſch 10,-. Halfter, W. Botsdamerſtraße, 100, na War Bau- Chipettors,-. Gies, Ingenient 10,-. Frt. Limbſtebt, Laura, Rentiere100,- Theater- und Spezialitäten Vorstellung rendar 5, Pony- Reiten. Passe- partouts haben Giftigfeit. Volksbelustigungen aller Art. 4 Kegelbahnen. Die Familien- Kaffeeküche ist von 2-6 Uhr geöffnet. Meine Garten- Lokalitäten sind zu Vereinsfestlichkeiten an den Wochens tagent, ebenso Säle und Vereinszimmer zu Hochzeiten, Privat- und Vereinsfestlichkeiten mit und ohne Theaterbühne zu den koulantesten Bedingungen zu vergeben. 23108 Max Mekelburg, ehem. Küchenchef renommirter Häuser. Ostbahn- Park Täglich: Konzert, Theater- und Spezialitäten- Vorstellung. 3- Meu! Der Stumme und fein Affe. Ausstattungs- Ensemble. Neue Attraktions- Nummern. Kaffeeküche. Voltsbeluftigungen. Mittwoch: Kinder- Fest. u. B, der au Berlin$ 50. 10,-Max Kliem's Sommertheater " der Kreuz Beitung" 1000,-. 3. Weißner u. Go. Nachf. 100,- Luby u. Schreiber, Neue Königſtr. 63 30,- Klub ber slopstodbrüber, erfte Großes Konzert, Spezialitäten- u. Theater- Aufführung. Schellingstraße Priemer 6, Smilie Rose 2,-. Fuhrmann, Rate 50,- Hutsammlung, Wallstraße 21 5,-." Heiraths Zeitung" Ungenannt 5,-20,- Gesammelt vom Stammtisch der Schönhauserstraße 23/24 100,-. Brauerei Theodor, Alte Königstadt F. L. 50,-. Hoffmann, Defonomierath 130,-, hiervon 30 M. für die Auf einer Landpartie 20,-. Personal von Kamper u. Weber, Komman Hafenhaide 14-15. Auf der neu erbauten Sommerbühne täglich: Jeden Sonntag, Montag u. Mittwoch in den Parquet- Sälen! Grosser Ball. Entree zum Garten 15 Pf., dafür 1 Gl. Bier 10 Ltr. Max Kliem. Für den Juhalt der Inserate übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung. Theater. Sonntag, den 15. August: Neues tgl. Operntheater( Kroll). Don Juan. Anfang 7 Uhr. Montag: Carmen. Schauspielhaus. Der Verschwender. Anfang 7 Uhr. Montag: Coriolan. Deutsches. Einsame Menschen. Montag: Die versunkene Glocke. Anfang 7 Uhr. Berliner. Zwei Wappen. Anfang 712 Uhr. Nachm. 3 Uhr: Das Glück im Winkel. Montag: Die goldente Eva. Leffing. Die Geisha. Montag: Dieselbe Vorstellung. Westen. A Basso Porto.( Am unteren Hafen). Hierauf: Cavalleria rusticana. Anf. 7 Uhr. Montag: Don Juan. Nenes. Der Stellvertreter. 7½ Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Unter den Linden. Gasparone. 7 Uhr. Montag: Dieselbe Vorstellung. Oftend. Unsere Reichspost. 72 Uhr. Nachnt. 4 Uhr: Eginont. Alexanderplatz. Verbotene Früchte, Hierauf: Eine tolle Prinzeß. Friedrich Wilhelmstädtisches. Ein toller Einfall. Montag: Dieselbe Vorstellung. Belle Alliance. Spezialitäten. 6 Uhr. Urania Taubenstrasse 48-49. Naturkundl. Ausstellung tägl. geöffnet von 10 Uhr vormittags Damen und Herren, en Arbeiter- Bildungsschule. zu größeren Aufführungen, fucht Theater- Verein Freier Wille. " 1 ab, Eintritt 50 Pf.- Wissenschaftl. Derselbe tagt jeden Mittwoch, abends 9 Uhr, im Märkischen Hof", AdmiralStraße 18 c. Wöchentlicher Beitrag 10 Pf. Theater abends 8 Uhr. 15b eventuell Theilzahl. Fran Olga Jacobson, 63/ 11* Invalidenstr. 145. Passage- Königstadt- Kasino. Bühne v. Mt. 2 an eitzat. Panopticum. Solzmarktstr. 72, Ede Alexanderſftr. 21. Vorletzter Bestgelegene Fest- Säle Bertins, Sonntag. empfiehlt den geehrten Vereinen 30 Sonnabends und Sonntags zu allen Gelegenheiten unentgeltlich. 21898* Kinder Heinrich Metzner junior. Neue Heizung! Neues Licht! der Wüste. Restaurant ,, Friedenshalle". Juh. Sepp Wiedemann, Vorstellung 12,5,7,9 Uhr. Castan's Panopticum. Friedrichstr. 165. Bären weib die grösste Sehenswürdig keit des ablaufenden Jahrhunderts ist wieder da!!! Neu! des Maestro Liberti, Italienische Kapelle 5 Herren, 2 Damen. Apollo- Theater und Konzert- Garten. 19078* Friedenstr. 67. Empfehle mein Weiß- u. Vairischbier- Lokal. Garten. Kegelbahn. = Vereinszimmer noch einige Tage in der Woche zu vergeben. Für gute Speisen u. Getränke ist bestens gesorgt. Gesellschaftshaus Swinemünderstr. 42( alte Nr. 35) jeben Sonntag: Ball u. Theater- Vorstellung. Empfehle meine Säle( 250 u. 700 Bersonen fassend) sowie Vereinszimmer zu Festlichkeiten und Versammlungen. 16012* Hübner. Konzertpark Apollo. Benus auf Erben. 8 Uhr Friedrichstr. 218. Dir. J. Glück. ,, Zur Wolfs- Schlucht". Paffage Panoptikum. ber Wüste. 30 Kinder Ostend- Theater. Gr. Frankfurterfir. 132. Dir. C. Wei. Unsere Reichspoſt. Anfang 72 Uhr. Jut Garten: Anfang 4 Uhr. Auftreten sämmtlicher Spezialitäten. Hugo Schulz. Täglich um 9 Uhr: Venus auf Erden. Am Tempelhofer Berg Otto Reutter, Mr. Rudinoff ferner Auftreten von Spezialitäten 1. Ranges. Kaffeneröffnung 6 Uhr. Konzert 61/2 Uhr. Anf. d. Vorst. 71/2 Uhr. Dienstag, den 17. August 1897: Zum 100. Male: Paula Grigatti, Henriette Ferry, Rostümsoubretten. Harry Marly. The tmo Pauls.Venus auf Erden. Mrs. Luzernow. Photographien. Debende Montag: Dieselbe Vorstellung. Anfang 5 Uhr. Central- Theater Alte Jakobstr. 30. Direktion Richard Schultz. Abschieds- Vorstellung für den Komponisten Paul Lincke. 6. Bürgerliche Brauerei Täglich Frei- Konzert d. beliebten Damenkapelle Humor". Sonntags: Im Saale: Gr. Ball. Familien können Kaffee tochen. H. Nümann. 20042* Röhr's Fest- Säle fr. Vettin's, Brunnenstraße 34. Empfiehlt feinen Saal, 450 Personen fassend, den Vereinen zu Ver fammlungen und Feftlichkeiten. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Achtung! Achtung! Wedding- Park Der schönste Ausflugsort, Müllerstraße 178. Gr. Garten- Lokalitäten, berdeckte Sommer- Kegelbahnen, Franz. Billards, Beluftigungen aller Art. Kaffeeküche täglich geöffnet. Jeden Donnerstag: Sonntag, den 15. August 1897: Gr. Ernte- und Familien- Fest. Wiedereröffnung Emil Thomas a. G. Bum 88. Male: Ein fideler Abend. Jeden Sonntag: Frei- Konzert und Ball. am Wald gelegen, ist Vetter Nehse's Restaurant, Baumschulenweg, Canner Chauffee 32646* 3205b Mein Saal Ede. Zum Nenen Spreewald", Safenhaide 12, ist an Vereine für Sonnabende noch zu vergeben. M. Fischer, Restaurateur. Beben Gesellschaftsabend. Feuerstein's Festsäle Mittwoch: Auftreten des Konzertfängers Herrn Kroll, sowie des Konzertpianisten Abend. Ser Burleste, bramattsche Revue in einem Vorspiel und 3 Bildern von Julius Freund und Wilhelm Mann städt. Musik von ber: schiedenen Meistern, arrangirt vom Kapellmeister Julius Einööshofer. Anfang 28 thr. A. Batich. Entree frel. Wilhelm Trapp. Puhlmann's Vaudeville- Theater Schönhauser Allee 148, Kaftanien Allee 97-99. Täglich: 0000000000 W. Noack's Theater Brunnen- Strasse 16. Im Reiche der Sirenen. Täglich: Konzert, Theater. Große Ausstattungsburleske Alte Jakobstrasse 75 Grosse und kleine Säle zu Versammlungen unentgeltlich, sowie zu Sommer- u. Winterfestlichkeiten b. koulanten Bedingungen. Reichhaltige Abendkarte zu solid. Preisen. Pilsener und Bötzow- Bier. Vereinszimmer noch einige Tage frei. Naunynftr. 86. [ 22606 W. Liebehenschel, empfiehlt fräft Brühſtücs, Wittags. Mariannenstr. 48, * und Abendtisch zu soliden Preisen. unb Spezialitäten Borstellung. mit Gesang und Tanz in 3 Abtheit. Achtung! 4 Säle Ludwig Glaser, Humorist. Nobert Nelly's Geburtstagsfreuden. Dia, Operett Sänger. Tittle Nannon, zu Versammlungen und Vereins. Festlichkeiten.[ 22489* Alexanderstr. 27e( Engl. Garten). Bustspiel in 1 Aufzuge von O. Pitschel. Miniat. Soubr. Geschwister Erneſto, dopp. Seil. Barbarina's Ballet. Mrs. Truby, Luftpotpourri. Stinematograph!( lebende Photogr.) Mundt's Saal. nen: Du ahust es nicht! Men! Original Schwant von M. Reichardt. Großer Beifall! Großer Beifall! Flotte Bursche. Komische Operette in 1 Att von Franz v. Suppé. Zum Schluß: Kinetograph ( Lebende Bilder). Jeden Sonntag, Montag, Dienstag und Donnerstag: im Saal: Grosser Ball. Yiktoria- Brauerei Lützow- Strasse 111/112 nahe Potsdamer Play. Täglich: Stettiner Sänger ( Weysel, Pietro, Britton, Steidl, Krone, Röhl, Schneider und Schrader.) Zum Schluß: zum unbedingt viertletten Male: Gin vergnügter Wahltag. Anfang hente 7 Uhr. Entree 50 Pfennig. Der Novität Strampelbrüder wegen können bestimmt nur noch vier Aufführungen vom Vergnügten Wahltag statt: finden; es ist also heute un bedingt die letzte Sonntags: Aufführung dieser Nummer. Morgen Montag: Anfang 8 Uhr: Zum brittletten Male: Gin vergnügter Wahltag. neue Serien. Großer Ball. Anfang 4 Uhr. Entree 30 Pf. Reserv. 50 Pf. Schweizer Garten. Am Königsthor.( Haltestelle der Pferdebahn.) Am Friedrichshain. Neues Riesen- Programm! Ein Sport- Fest in Wusterhausen. Gr. Ausstattungs- Operetten Burleste. Jnh.: Ernst Gründer. Köpnickerstraße 100. Fernsprecher Amt VII 39. Täglid): Grosser Ball. Saal und Vereinszimmer stehen den Vereinen unentgeldlich zur Verfügung. 22552* Etablissement Feldschlößchen. Inhaber Fritz Nagel Müllerstr. 142. Im größten und schattigsten Garten Dr.Simmel Moritzplatz, i.Haus v.Aschinger Spezialarzt f. Haut n.Harnleiden. 10-2, 5-7. Sonntags 10-12, 2-4. Bahn- Atelier. Künstl. Zähne in tadelloser Aus ührung v. 3 W., Blomben v. 2 M. an. Schmerzlos. Zahnziehen mitt. Cocaïn, Cloréthyl, Chloroform und Lachgas unter Leitung eines praft. Arztes. Bei Bestellung v. Künstl. Zähnen Zahnziehen, Bahnreinigen umsonst; Raten3ahlung gestattet, Woche 1 M. Guckel, Bausiger Plazz 2, Effasserstraße 12, Stegligerstraße 71. Dr. med. Schaper, * Sonntag, den 12. September 1897, abends 62 Uhr, in Cohn's Fest- Sälen, Beuthstr. 20: Gr. Versammlung. Tagesordnung: Vortrag des Genossen Liebknecht über: Geschichtsmaterialistische Weltanschauung. Nach dem Vortrag: Gemüthliches Beisammensein und Tanz, wozu nur noch Mitglieder mit ihren Angehörigen Zutritt haben. Eintritt 10 Pf. Wir machen schon jetzt auf das äusserst interessante und lehrreiche Thema aufmerksam und erwarten zahlreichen Besuch. Der Vorstand. Ferner machen wir bekannt, dass Anfang Oktober der Unterricht in der Annenstr. 16 beginnt und erwartet zahlreiche Betheiligung Näheres in späteren Inseraten. H. Zimmermann, Uhrmacher u. Juwelier, 206. Oranien- Str. 206. Regulateure, 14 Tage gehend u. schlagend, in Nussb. M. 12,50. Reparaturen an Uhren u.Goldsachen billigst unter Garantie. reelle Dutaten, ge D. O. Genossenschafts- Bäckerei Vorwärts". 99 Am Oftbahnhof Nr. 3. Ging. Genossensch. m. beschr. Haftpflicht. Wir bringen den Genossen hierdurch zur Kenntniß, daß am Donnerstag, den 26. d. Mets., nachm. 5 Uhr; in Außerordentliche pr. homöop. Arzt u. Spezial- Trauringe en 980. Dufat. unserem komtor Am Oftbahnhof 3 eine arzt f. Haut- u. Harnleiden, Frauenkrankheiten. W. 35, Schöneberger Ufer 25. Spr. 9-1,4-7, f.Damen 4-5 nachm. Auswärts brieflich. Möbel verliehen gewesene und neue, ftannend billig, Theilzahlung gestattet. Beamten ohne Anzahlung. 17918* Neue Königstr. 59. Deftillation, Vereinszimmer, zirka 60 Personen, reelles, gangb. Geschäft, Unternehmungen günstig zu verkaufen. an einen Parteigenossen wegen anderer Swinemünderstr. 51. 22182* Bettfedern, bei gereinigte neue, vorzügl. füllend, Pfund 50, 70, 90 3f. Halbbannen Pfd. 1,10. Halbdaunen, silber: hell, Pfb. 1,60. Daunen von vor zitgl. Füllfraft( 3 Bfd. genügen 3. größten Oberbett) Pfd. 2,75, empf. das als streng reell bekannte, 1870 gegr. Spezial- Geschäft von S.Pollack, Oranienstr. 61, am Morigplay. 23139 Johannisbeerwein 10 Liter Weinglas 10 P. Damit ein geehrtes Publikum sich von der Güte und Vorzüglichkeit unserer Fruchtweine überzeugen kann, haben wir in der Kommandantenstr. 67 einen Ausschank errichtet. Eugen Neumann& Co., Lindenstr. 16. Obst- und Beerenweinkelterei. Möbel in jedem Stil und jeder Holzart äußerst billig, auch auf Theilzahlung. Gr. Lager gebrauchter und verliehen 22812* gewefener Möbel Oranienstr. 73. ( nfallsachen, Klagen, Eingaben Putzger, Stegliterstr. 65. Kinder- Bettstellen Kinderwagen 6,00, 9,00, 15,00, 18,00 bis allerfeinste. Leiter, Sportund Puppenwagen. ( Vers. ab Fabrik.) E. Stiassny, Berlin C., 22,50 M. 11% Dutat. 17,50 m. Kronengold geftemp. 900. 7 Gramm 20,50 M. 51 Gramm 15,50 M. Alle anderen Goldfachen ebenso reell.[ 2724b Hugo Lemcke, Auguftstr. 91 pt. nahe d. Oranienburgerstr. Gegr. 1840. " Auf Theilzahlung! Schlag- Regulat. 14 T. geh. 18 M. Silb. Herren- Remont.- Uhr 15 Uhrmacher Charlottenstraße Nr. 15. Kein Abzahlungsschwindel.* Generalversammlung stattfindet. 276 Tagesordnung: 1. Statutenände rung. 2. Geschäftliches. Um pünktliches Erscheinen ersucht Der Vorstand. Hermann Teupel, Geschäftsführer. Hermann Großmann, Kassirer. Von der Reise zurück 316 Dr. Paul Marcuse, Brnunenftr. 138. Empfehle allen Freunden und Be Uhren-, Goldwaaren- Versand. tannten mein Weiß- u. BairischBaar- Berkauf u. Theilzahlung. Bier- Lokal. Franz. Billard. Bestellg. briefl. Vogdt ,. Auguftstr. 92. 20b M. Hofa, Rosenstr. 9. Neu renovirt. Für Schornsteinfeger, Schmiede, Schloffer, Hütten, Bergwerfarbeiter Krug zum grünen Kranz, und so weiter empfehle echt indigo Weddingstr. 7. Junge Damen serviren durchgefärbt, schwarz und blau mein vorzügl. Lagerbier. Um zahlPonimersch sog. Koerliner Leder, reichen Besuch bittet A. Jacob. unübertroffen an Haltbarkeit, zu Hosen und Anzügen billigst ver Mr. 1,25 Heilgehilfen- u. MasseurPr. Pr. 1,45 M. Muster franko zu Diensten. 33296 J. Lichtenstein, Kolberg i. Pomm. Kursus der Berliner Heilgehilfen- Junung Fertige Garderobe! beginnt Dienstag, den 21. Sept., nachm. 5 hr. Auskunft und Anmeldungen beim Obermeister Herrn John, Brunnenstr. 137. 306 Allen Freunden und Bekannten zur Nachricht, daß ich ein Licht-, Seifen- und PetroleumSehr elegant, vom Maaßschneider gearbeitet, Anzüge zu 20, 23, 25, 28 bis 35 m. liefert Tomporowski, Schneidermeister, Jüdenstraße 37, I., kein Laden. Bei Maaß- Garderobe auch Theilzahlung gestattet. 21942 Graefe's Fleckwasser Geschäft eröffnet habe.[ 34786 beseitigt jeben Fleck, ohne den Stoff Stettinerstr. 63, M. Graefe. 20012* anzugreifen.& Flasche 25 Pf. Droguerie Auf Wunsch sende fret ins Haus. Um gütigen Zuspruch bittet 23wve. M. Spiess, Bohenstr. 7. Destillation, Borg., verf. Prenzlauer Bo speisenSie? Allee 14. Bomm. Küche. Oranienstr. 181, Hof part. Mittag m. Bier 50 Pf. von 12 b. 4 Uhr. Abendeffen 30 Pf. an b. 26 b. 12 Uhr. 23479* Große Auswahl. Rheumatismus, Gicht, Jschias, Podagra, Haut, Blut: und Frauenkrankheiten, veraltete Geund Blasenleiden heilen sicher u. radikal bes Nordens( 8000 Personen faffenb) nur Wallstraße 21. fchlechtsleiben, wagen-, Nerven, Nierenjeden Sonntag: Sarrasani's urkomisch breffirte Gr. Theater- u. SpezialitätenThier- Familie. Jm Saale: Grosser Ball. Voltsbelustigungen aller Art. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Pf. Jm September ist nur noch ein Sonnabend zu vergeben. Concerthaus Leipzigerstr.No.48. Täglich: Hoffmann's Quartett und Humoristen. Anfang Sonntags 7 Uhr. Entree: Saal und II. Rang 50 Pf. Logen und I. Rang 1 M. Eine ganze Loge( bis 10 Personen) 8 M. Bestellungen im Bureau. Konzerthaus Sanssouci, Vorstellung. Im Volfsgarten täglich: Frei- Konzert. Sommer und Winter- Kegelbahnen. Krieger's Festsäle Wafferthorstr. 68[ 2295L empf. feinen Saal für Privatfestlichfeiten, Kränzchen, Vereinen und zu Versammlungen. Jeden Sonntag, Dienstag u. Donnerstag: Gr. Ball. F. Schlote, Schulstr. 66, empfiehlt allen Freunden seinen neurenovirten Saal, 300 Personen faffend, zu Bersammlungen und es faffend, mit Pianino. Itchkeiten. 17 Brochnow's Betten Fabrik Bettstellen Matratzen. Kompl. Federbett, groß, m. neuen Federn, Bettstelle, Matraze u. Keilfiffent, alles zufammen 23,- Das: Münsel's Loh- Tanninbäder, Wallstr. 70, Neu- Kölln a. W. 6-8, Pantstraße 32 und Ansbacherstr. 19. Lohbäder für Krankenkassen. Freundliche Hofwohnungen billigst Swinemünderstr. 51/52. * 52 Streliterftr. 52 Border: u. Hofwohnungen zu verm. Weißensee, Straßburgstr. 1, Vord. Wohng. zu 11, 12, 15 u. 20 W. mon. sof. Bitte genau auf Nr. 35 zu achten. Jede Uhr repariren und reinigen toftet bei mir unter Garantie d. Gutgehens mur 1 Mark 50 Pf. außer Bruch, fleine Reparaturen billiger. Großes Lager neuer und gebrauchter Taschenuhren, Regu: fatoren und Wecker, alle Arten Ketten, sowie Brillen u. Pincenez. * Carl Lux, Uhrmacher, 35 Chauffee- Straße 35. Carl Becker Cigarren, Cigarretten u. Tabake Lindowerfir, 25 an der Müllerstr. Arbeitsmarkt. Zuzug von Formern, Kernmachern n. Maschinenformern ist nach der Firma Rissemann& Kühnemann freng fernzuhalten. Ebenfalls nach der Firma Rudolf Wolter, Müllerstr.13. Bauschlosser, der selbständig arbeiten kann, wird ges. Verheiratheter bevorz. Kazbachstr. 4, I. Achtung! HolzbearbeitungsmaschinenArbeiter. 83/20 Bei Hellmich, Bergstr. 37, haben die Kollegen wegen Differenzen die Arbeit niedergelegt. Buzug fernhalten. Der Vertrauensmann. Morgenrock- Arbeiter. Tüchtige Arbeiter auf Morgenröcke besseren und mittleren Genres, die bei fauberster Ausführung größere Posten liefern können, finden dauernde und Lohnende Beschäftigung gegen Vorlage von Probearbeit. Meldungen Adler23b ftraße 4, III bei Geschäftskeller, miethe 300 Mart, Büschingstraße 24. Möbl. Schlafft. Münchebergerstr. 5, 4 Tr. r. Frol. Schlafft, Kattein, Stalizer 136 straße 127, 1.§. III I. Möbl. Schlafstelle, Frau Gutknecht, 176 Orgler& Fidelmann. Putzfedern! Junge Mädchen zum Lernen gegen Fehrbellinerfir. 97. of I. 2 r. 1/11 fofortige Vergütigung verlangt 166 146 106 felbe feiner 33,-, 43,-, 63, 73,- u. höher. Betten- Fabrit Stand 10,-, 11,50, 18,-, 30, bis allerfeinste. Stopfen der Betten auf Wunsch im Beisein der Käufer. Vereinszimmer, 50 Perf. 23482 Bettstellen, deutsche u. englische, für Erwachsene u. Kinder. Politer- Bett Schlafstelle, 2 Hrn., Admiralstr. 23, stellen, Chaiselongues, Matragen we. Linte. fabrik. Kinder- Schlafft. f. S., Boechstr. 11, H. p. wagen, Riefen: Müller. auswahl, hochmodern Schlafft. f. 2 S., fof. o. 1. 9., Gräfe 10,-, 16,-, 20, straße 36, Quergeb. I. Hasenjäger. 126 b. allerfeinste. Kinder stühle, Puppenwag. Schlafft. f. anft. H. Naunynstr. 53, b. III a. Oranienplatz b. Dammberg. Theilzahlung nach Vereinbarung gestattet. Schlafft, 6 M., Pallisadenstr. 57, Amt III 5281. Schuhgeschäft. Kinderwagen: u. Schlafmöbel. Bazar Baby. Kottbuſerſtr. 4 n. Jub. S. Pierry. Fest- Säle, Inh. Heute, Sonntag: Gr. Extra- Vorstellung. Die mit so großem Beifall aufgenommenen Bilder aus dem Berliner Voltsleben. Die Ballhaus- Anna. Neue Spezialitäten: u. a. Broth. Marcelli, die best. musikal. Clowns. Anfang 5 Uhr. Entree 30 Bf. Passe- partouts gelten heute nicht. BALL. Avis! Montag, den 16. August: Benefiz für Jos. Aschinger. Freundliches Logis ist an einen anständigen Herrn zu vermiethen. Sebastianstr. 39. Jeden Sonntag: Volks- Ball. Einige Sonnabende sind noch fret. Weiß u. Bairisch Bier Lokal Bur neuen Post, Beuthstr. 21. Billiger Frithstud, Mittag u. Abend- Invalidenstr. 160, n. 6. Markthalle. Schwedenstr. 18b, b. 3 Tr. I. tisch. 2 Vereinszimm. Berkehrslokal. Alexanderstr. 44( Alexanderplatz), Möbl. Schlafft., sep. Eg., ManteuffelIII. Oranienftr. 70, Ede Komman: straße 63, S. 2 Tr. b. Rösler. der Wiener. Defterreich. Arbeiterztg. bantenstraße, IV. Reinickendorfer: Möbeleinrichtung, Nußb., neue ftraße 2 D- E. V. Charlottenburg, Stube, sep., verm. Saß, Oranienſtr. 11. bestellte Arbeit, dilligst verkäuflich Wilmersdorferstr. 22, I. Für Wieder Kl. möbl. Zimm. Brizerstr. 6, v. IV, Admiralstraße 8, vorn I links. verkäufer nur Invalidenstr. 160.* Betray. 150/20 Rosen, Gertraudtenstraße 23. außer d. Hause( 1,75-2 M.), nicht ausTücht. Mamsells auf Jackets Stolbergerstraße. fertigen. Fritz, Gerichtstr. 16, Eing. Mamsells auf Damen- Jackets, Stüd 2 M. 266 216 Brauns, Chorinerstr. 59. Mamfells auf Jackets, in und außer dem Hause, verlangt 186 Kraak, Swinemünderstr. 50. Mamsells auf Babys verlangt Berg, Grüner Weg 118. Tüchtige Tischler werd. verlangt Feldmann& Wegner, Belle Alliancestr. 84. 256 2 Farbigmacher verlangt Stallschreiberstr. 18. Die 9. reich illustrirte Preisliste 1897 ist erschienen und wird auf Wunsch gratis und franko zugesandt. Bekanntmachung! Renz' Ball- Salon, Naunynstr. 27 ( am Oranienplatz). Einem geehrten Publikum zur geft. Kenntnißnahme, daß wir unser obiges Lokal wieder selbst über: nommen haben. Nach vollständiger, großartig durchgeführter Renovation Wieder Eröffnung am Sonntag, den 15. August diesen Jahres. Unsere auf das eleganteste dekorirten Salons zu Versammlungen, Vereinsfestlichkeiten und Hochzeiten zu den koulantesten Bedingungen zur Verfügung stellend, empfehlen sich, zu freundlichem Besuche einladend Sochachtungsvoll Gustav Graumann u. Frau geb. Renz. Etablissement Süd- Ost, Waldemarstr. 75. Roh- Tabak. Empfehle meine Säle zu Versammlungen und Vereinsfestlichkeiten un entgeltlich. Mehrere Sonnabende sind noch zu vergeben vom 15. Mai bis 15. August, auch Sonntage. 10798* ff. Hermann Brüder. Heute Sonntag Großes Militär- Konzert. Große Internationale SpezialitätenBal champêtre: Neue Großer Vorstellung. Welt Volksbelustigungen BALL. Anfang 5 Uhr. Entree 25 Pfennig. Borvert. 20 Pf. Hypodrom ete. Hasenhaide. August Frölich. c. Größte Auswahl. Billigste Preise. dermärker 66-80 Pf. verft. P. E. Platt& Söhne, Brunnenstr. 197( am Rosenthaler Thor).[ 16280* Roh- Tabak en gros. en détail. Zeun& Ellrich Rheinsbergerstr. 67, nahe Brunnenstr. Roh- Tabak billigste Preise 16302* Max Jacoby Strelitzerstrasse Nr. 52. M. Mörschel, C. Jüdenstraße 36, Rohtabak ( An der Stralauerstraße) 2042* empfiehlt fein Weiss- u. Bairisch- Bierlokal nebst gr. Vereins. zimmern f. 20-80 Pers. Frühstücks, Mittags- u. Abendtisch z. solid. Preis. Friedrichsfelde, Brinzen- Allee 30, Ecke Wilhelmstr. Großer schattiger Garten mit Veranden und großem Turnplak, 2 Kegelbahnen, Kaffeeküche( à Liter 60 Pf.) Speziali täten Vorstellung bei freiem Eintritt. Großer u. Kleiner Saal mit schöner Bühne und Nebenräumen an Vereine und Gesellschaften zu vergeben. Gute Speisen und Getränke zu soliden Preisen. Jeden Sonntag: Grosser Ball. Franz Bube. ,, Volksgarten", Kietz- Rummelsburg- zene Brins- bertite. 70, nur 3 Minuten von der Station( Vorortverkehr Ertner- Fürstenwalde) entfernt. Ueber einen Morgen großer Garten, Glashallen, Saal mit Parquettboden, Kaffeeküche, 2 Kegelbahnen, Voltsbeluftigungen. Gute Speisen und Getränke zu soliden Preisen. Jeden Sonntag: Komiker- Vorstellung und Gr. Ball. Franz Gittler,( früher Berlin, Mariannenstr. 48). Vereinsbrauerei- Ausschank Rixdorf Herrlicher Garten u. große Säle Mittwochs und Sonntags: Gr. Frei- Konzert. Deconomie: Martin Berndt Vorzügliche Küche, Wurstpavillon, Schießstand, Kegelbahnen u. sonstige diverse Beluftigungen. Kaffeeküche von 2 Uhr ab geöffnet. Pferdebahn vom Morigplatz für 10 Pf. bis zur Brauerei. Nieder- Schönhausen Klubhaus Sanssouci Lindenstr. 25. Jeden Sonntag: Frei- Konzert. Großer Ball. Kaffeeküche à Ltr. 60 Bf. Großer Garten, 1000 Personen fassend, Vereinen und Gesellschaften zu Feft: lichkeiten bestens empfohlen. W. Schlak. [ 20322*] Brauerei- Ausschank der Brauerei Stralau Oeconomie: Birkholz& Mittag. Jeden Sonntag und Donnerstag: Theater- und Spezialiäten- Vorstellung. Garten- Konzert der 20 Mann starken Hauskapelle. Im Saale: Grosser Ball bei gänzlich freiem Entree. Sport- und Ruderboote in gr. Auswahl stehen zur Verfügung. Kaffeeküche v. 2-7 Uhr. Volksbelustigungen jeder Art. 2 verdeckte Kegelbahnen. Gute Biere, ausgezeichnete Küche zu soliden Preisen. Birkholz& Mittag. Nuhlaerstr. 20. Restaurant Ruhlaerstr. 20. Sanssouci Schmargendorf, direkt am Grunewald mit schattigem Garten. Spielpläke. Kaffeeküche. Kegelbahnen. Im Parquet- Saal jeden Sonntag: 1721L] Grosser BALL! Dr. Derrnehl's E. Fähse, Gastwirth. Achtung! Kein Laden. Nur eigene Fabrikation, 25 Cigarren Eisenpulver. 103/31 Mart. Garantie rein amerikanische Ganz vorzügliches Eisenpräparat seit Tabake. Rippentabat 2 Bfb. 60 Bf. 30 Jahren bekannt und überall be: H. F. Dinslage,[ 16162* währt. Schachtel 1,50; 1ebliche 3 Sch. Rottbuserstraße 4. Sof 4,25. Kein Geheimmittel, Analyse beigepackt. Hauptniederlage: Apotheke zum weißen Schwan, Berlin, Spandauerstr. 77, echt m. Schutzmarke Darlehen 0. Bürgsch. gewährt d. " Sparkasse" d. Schles. Credit: n. Hyp. Bankgesch. Korallus, Breslau. Statut geg. 40 Pf. Möbel. Möbel. In den neu erbauten großen Sälen Nene Schönhauserstr. 2, Seitenflügel u. Duergebäude, erste 1. zweiten Etage, dicht a. Hackeschen Markt, werden neue u. verliehen gewesene elegante u. einf. Möbel zu jebem annehmbaren Preise vers fauft: Nußbaum, Mahagoni Kleiderspinden u.Wäschespinden36, Waschtoiletten, Stühle 3, Korridor spinden 20, Stommoden 16, Bett stellen m. Matratzen u. Reiffiffen 21 M., französische, fournirte Muschelbettstellen m.Sprungfeder Matragen u. Keilfissen 48, Tru meaur 58, elegante Plüsch- u. Stoff- Garnituren 70, 105 Mart, Herren Schreibtische, Damen Schreibtische, Sophas mit Sig auszug 33 M., Spiegel in allen Größen u. Arten, Ankleideschränke, Frifirtoiletten, Garderoben- Spinden, alle Arten Küchenmöbel 2c. Auch gebe ich Einrichtungen auf Theilzahlung, Beamten mit ganz geringer Anzahlung. Getaufte Möbel fönnen beliebige Zeit stehen bleiben u. werden durch eigene Ge ipanne transportirt u. aufgestellt. parterre. and Ausflügen mlause, Daltung bei Festlichkeiton arlernen. Schönste UnterBehr leicht spielend und sa BLAS- ACCORDEONS 7.W. Jehring. Katalog gratis a. franco. von Mk. 8.50 bla Mk. 80.Harmonikas bess. Qualit Fabrikation von ZiehVersand geg. Nachn. Verpackung frei. M. 8.-, 3.50. Mk. 3.50, Preis Klingenthal 1.814 Guter Brand! Borzügliche Qualität! Größte Auswahl! Billigste Preise! Sämmtliche Fabrikations- Utensilien. ( Neue Formen, sehr gr. Ausw. à 1,40 M.) Man verlange Preis: Verzeichniß. 16498* Heinrich Franck, Mr. 185, Brunnenstr. Nr. 185. Ausvers tauf zu folgend. noch nie dagewesen billigen Preisen. Reinleinen Sommer- Pferdedecken, Größe, in d. so sehr beliebten-Mustern, prima Leberriemen mit unterfüttertem Bruftsüd, ertra Windschnur, ring& um Bordüre, Paar nur M. 7,90. grau, m. 185 cm vollständige Fliegen- Net Deden, fr Dom Kummet bis Schweif, Baer nur R. 4,90. Ohrenlappen 45 P grau, hochfein( wie Ab. bilb.), Kutschnee, fb.), Dom Kopf bis Schweif, Paar nur. 7,90. Militär Schlafdecken( oder Pferdedecken), dunkelgrau, 140: 190, benäht, jet Paar nur. 7,50. Doppelschlafdecken ,, Hohenzollern"( gleichz. f. Reise od. Divan), 150: 200, extra groß, fammetweich, in den reizenbft. doppelseitigen Jacquard- Fantafte Mustern, jegt das Paar nur M. 4,90( früher M. 7,50). Favorite", hochf. Schlaf-, Reise. oder Divan Doppelbeden, 150: 200, in ben herrlichften, doppelseitig gewebten Jac quard Blumenmustern, das Paar nur M. 6,90( früher M. 9,50). Steppdecken, reine Bolle, 150: 200, beliebte Farben, pro Stüd nur. 5,90 ( früher M. 7.50). Enttäujung ausgeschlossen- da nicht Zusagend. zurücknehmen. Hunderte von Nachbestell. Bersand geg. Nachn. od. Bor herjend. d. Betrages. G. Scbubert& Co., Kommandit Gef., Berlin, Beuthstr. 17. Deutsch. Porter Deffert. n. Malstraftbier 1. Rang. Brauerei Burghalter, Potsdam, gegr. 1736, bef. f. Blutarme, Brustkrante. Bleichs., Wöchn., Refonv.2c. d. leicht beköminl., nahrh. fräftigste Bier. 3ft blutbild., desh. beff. Gesichtsf. u. Gewichtszunahm. überr. 14 Flasch. brei, 50 zehn M. exkl. In Geb.( 4 1/8, 1/16) 3. Selbst: abs. wesentl. bill. Allein. Versandtft f. Berlin u. Prov. Borterfellerei Ringler, Berlin, Brun nenstraße 152. NichtFlaschenzahl -Qual. entscheid. Enorme Borräthe zurüdgesetter Teppiche!! Portièreu!! Gardinen!! Kinderwagen Steppdecken!! Raften, Leiter und Sportwagen, Kinder Holzmöb. Niesenauswahl. Fabritpreise. Kinderwagen, hochmodern, 15m. Musterbücher gratis. Alte Wagen fäuflich. Theil zahlung gestattet. Woche 1 M. Andreasstr. 53, part. u. 1. Et. Aluminium- Gebisse, Preis per Zahn inkl. Platte 4 Mart Kautschuk- Gebisse Preis per Zahn inkl. Platte 3 Mart. Plomben 1,50 M., Bahnziehen 1 M. Schmerzloses Ziehen eines od. mehrerer Zähne( Lachgas- ob.Chloroformnarfose) im Beisein eines Arztes 6 Mart. Waldemar und Reinhold Haupt, Brunnenstraße 18 II. Frankfurterstraße 113 II. erstaunlich billig. Teppich- Haus Emil Lefèvre, Berlin S Oranienstr. 158. Prachtkatalog mit buntfarbigen Teppich Illustrationen, sowie zirta 200 Gardinen und Portièreu- Abbil dungen in fünstlerischer Aus: führimg auf Wunsch gratis und 16349* franto! Grösstes Teppichhaus Berlins. auf Möbel Theilzahlung. Neue J. Kellermann, Jakobstr. 26. Die 9. reich illustrirte Preisliste 1897 ist erschienen und wird auf Wunsch gratis und franko zugesandt. Baer Sohn Herren- u. Knaben- Bekleidung. Fabrikation in grossem Maassstabe. zwischen Invalidenstrasse und 24a Chausseestrasse 24a, Friedrich- Wilhelmstädtischem Theater. Bahnhof Jannowitzbrücke. 11 Brückenstrasse 11. Ecke Rungestrasse, nahe dem 16 Gr. Frankfurterstr. 16, schrägüber dem National- Theater. 1. Alle Preise sind streng fest, sehr billig und Geschäfts- Grundsätze: in Zahlen an den Waaren ausgezeichnet. 2. Der Verkauf geschieht nur geg. sof. Kasse. Zur Reise, zum Radeln. Reise- Anzüge. Jaquet- Anzug Mustern Marke 62. Durchwebte Buckskins in soliden 18 Mk. 50 Jaquet- Anzug sehr strapazirfähig Marke 63. Melange gehaltene Zwirnbuckskins, 18 Mk. Marke 64. Wollzwirn, elegante Pfeffer- Salz- 22 Mk. 50 Jaquet- Anzug Dessins Jaquet- Anzug Coating in grosser Farbenauswahl Marke 65. Gute Kammgarnmisch. und Geraer 25 Mk. Jaquet- Anzug den neuesten Farbentönen... braun Marke 67. Glatte und gemusterte Stoffe in Mk.Jaquet- Anzug Make GS. Fein. reinw.Kammgarn in grau, braun, 32 Mk. tabak, blaugr., u. chocolad. mit gutem Sergefutter Marke 66. Sehr fein. Crepe- Cheviot, ganz 36 Mk. Jaquet- Anzug u neue sehr haltbare Webart in mittleren Farben Jaquet- Anzug marke 67. Curlstoff, solide gehaltene Carreaux, 39 Mk. Jaquet- Anzug arbeitung, auf Seide... 45: MK. neue ganz eigenartige Fabrikation. Marke 69. Saison- Neuheiten in bester VerReise- Havelock si Farben Wetterfarben. 1 1 1 Reise- Havelock Marke 60. Cheviot- Loden in praktischen 7 Mk. 50 Reise- Havelock Marke 61. Cheviot in grau und Mode.. 10 Mk. Reise- Havelock Warke 62. Diagonal- Loden in modernen 12 Mk. Reise- Havelock Marke GB. Langhaarige Strichloden in 18 Mk. Starke Kameelhaartuche, im- 21 Mk. Reise- Havelock Marke 64. Reise- Paletot Marke 50. Glatter Cheviot, gefüttert. reicher Farbenauswahl prägnirt Reise Paletots. Reise- Paletot Marke 51. Cheviot und Covertcoat in verschiedenen Melangen Satins u. Diagonals mit gutem Sergefutter reinwollene Satins .10 Mk. 15 Mk. 18 Mk. Reise- Paletot Marke 58. Dunkelbraun, graue und modef. feine 21 Mk. Reise- Paletot Marke 54. Luckenwalder Covertcoats u. Reise- Paletot Marke 56. Ganzwoli. Aachener Kammgarne u. Reise- Paletot Diagonals, Farbe schwarz, blau, braun. Mk. ne sy, Elegant, Covertcoats u. Satins in 36 Mk. neuesten Gummirte Regen- Paletots aus Doppelstoffen, Gummi zwischen zwei Geweben. Sämmtliche sind mit prima Paragummirung versehen und heiss vulkanisirt. Sämmtliche Mäntel sind genäht und geklebt und zeichnen sich durch tadellosen Schnitt und vorzügliche Bearbeitung aus, so dass sie allen Anforderungen, die 25 Mk. an ein feines Kleidungsstück gestellt werden, genügen, 40, 33, 30, Staub Mäntel. TO Mantel. Fester, crèmefarbener Diagonalstoff. 0 • Mantel. Praktischer starker Stoff in ganz kleinen schwarz- weiss verschwommenen Carros . · Lüstre- Jackets. 3 Mk. 50 Mantel. Verschiedenfarbene Lustrestoffe 9,-, 8,-, 7-, 6 Mk. Grünl.Baumwollstoffm.Uml.- 1Mk. Schwarz und farbig, unge- 3 Mk. Sommer- Jackets. füttert 1 I od. Stehkrag. u. Gummizug Jagdstoff in grüner u. brau- Mk.50 Glatter und gemusterter Mk. 50 ner Farbe Grauer, ganz klein karrirter 1Mk.75 Lüstre Köper in sehr vielen 4Mk. 25 Baumwollstoff Waschbare, sehr gute Zwirn2 Mk. stoffe Guter baumwollener Köper- 2 Mk.50 stoff Braun und grau melirte 3 Mk. Zwirnstoffe • Panamastoff. Farben. Schwarze u. farbige Mohairs 5 Mk. Schwarzer Cachemire, ganz 6 Mk. gefüttert Schwarze Diagonals und 7 Mk. 50 Crèpes, ganz gefüttert. Radfahrer- Anzüge. Sämmtliche Anzüge bestehen aus Jacket, Weste und Hose. Marke 202. Glatte Strichloden in ver18 Mk. Radfahrer- Anzug Marke 201. Zwirnbuckskin, braun und 15 Mk. grau, klein gemustert Radfahrer- Anzug Schiedenen geschmackvollen Farben... Marke 203. Guter Wollzwirn, sehr schöne 21 Mk. sogenannte Pfeffer- Sala- Farben Marke 205. Sportzwirn, gesetzlich geRadfahrer- Anzug schütztes Pflanzenfasergewebe( D. R. G. M.) Radfahrer- Anzug ge 27 Mk. Marke 208. Reinwollene Geraer Coatings 33 Mk. Radfahrer- Anzug in geschmackvollen Sportfarben Marke 209. Neuheit: Genua Cord, eintönig 27 Mk. Radfahrer- Anzug gestr., sammetart. Gew., angen., kleids. Tragart Gummirte Radfahrer- Pelerinen. 6 Mk. 50 Schwarz mit grauer Innenseite Radfahrer- Hosen. Radfahrer- Hosen Marke 211. Braun u. grau milirter Zwirn- 3Mk. 50 buckskin, doppelter Gesässboden Gesässboden Radfahrer- Hosen Marke 13. Dunkelblauer Cheviot, doppelter 6 Mk. Radfahrer- Hosen Pflanzenfasergewebe, doppelter Gesässboden Marke 214. Sportzwirn, gesetzl. geschütztes 8 Mk. Radfahrer- Hosen Marke 215. Hose zum Lang- u. Kurztragen, D. R. G. M., aus Sportzwirn u. a. Stoffen Schul- Anzüge. Brauner Baumwollstoff; für einen 6jähr. Knaben. Jede weit, Grösse steigt um 20 Pf. Grau u. braun melirt. Drell2 Mk. stoff; für einen 6jähr. Knab. 2 Mk. 50 Jd. weit. Gröss. steigt u. 25 Pf. Grau gezwirnt. fest. Waschstoff; f. ein. 6jähr. Knab. Jede weit. Grösse steigt um 25 Pf. Uns. allgem. bek., Gut- Heil". Anzug; f. ein. Gjähr. Knaben. Jd. weit. Grösse steigt u. 25 Pf. Reise- Beinkleider. Mk. Mk. 50 5 Mk. Hosen Marke 443. Gestreifte Hosen Marke 441. Grau Hosen Marke 444. Eleg. neue 3.- Mk. und melirte Zwirnbuckskins verschiedene Farben Marke Hosen Streifen u. Carreaus u. schwarz gestreifte Stoffe, solide in englischem Ge- 9,- Mk. Nachahmungen engl. schmack. Marke 447. Prachtv. br. sestr. Buckskins, Neuheiten 7 Mk. 50 Hosen Neuheiten in Cottb Mk. Hosen Marke 448. Sehr u. Aachener Er- 12,- Mk. Hosen Marke 440. Woll- Zwirn- Buckskins in Hosen Marke 440, Durchin verschiedenen 6,- Mk. Mustern. 8,- Mk. in derber solider 13MK.50 Marke 219. Façon 85 Pfg. sehr strapazirfähige Waare gute Forster zeugnissen zwirn und Cheviot einfachen schönen Melangen webte Kammgarne Qualität Radfahrer- Mützen Wagner. Mit Innenfutter Neu aufgenommen wurden: Radfahrer- Sweater, Strümpfe, Gamaschen zu sehr billigen Preisen. Leitung eigener erster Moderne Maass- Anfertigung meister zu sehr mässig. Preisen. Falls obige Angebote ausverkauft sind, wird Ersatz oder Neuanfertigung ohne Preisaufschlag gewährt. Berantwortlicher Redakteur: Anguft Jacobey in Berlin. Für den Inferatentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin. Größte Schuhwaarenfabrik auf Handbetrieb Berlins. Aufmerksam lesen! Aufklärung! Goodyear auf Rand genähte Schubwaaren sind die Besten der Welt! Garantie für beite Saltbarkeit durch Garantiescheine für all' meine Schuhwaaren, bie empfangene für auswärtige Räufer genügt Von dem Anspruch auf Gutſchädigung ten Gebrauch zu machen. bei unans Bei etwaiger Unzufriedenheit ist weiter fein Wort zu verlieren nöthig, sondern nur Borlegung oder Einsendung des Reclamationsscheines. Jede Reclamation ift mir willkommen und wird über Erwarten des Käufers zur größten Zufriedenheit erledigt.- Die mit einem bezeichneten Artikel find theils mit Factiszuthaten in der Einlage hergestellt, da fie sonst ihren 3wed sehr leicht zu sein nicht erfüllen. Die Anschauung, daß eine Spans genau einlage zwischen Sohle und Brandsohle minder. werthig fei, ist eine irrige.- Die Spaneinlage Bemeffener ist um mehr als das Dreifache theurer als das aber bitte den ausgiebig leder, welches man hierfür zu verwenden pflegt. -Spaneinlage ist nicht nur leichter, sondern auch in sanitairer Hinsicht mehr zu empfehlen als Leder. und von mir bereits seit circa einem Jahr in Deutschland in den Handel gebracht, Reclamationen werden nur im Hauptgeschäft, An der Spandauer Brücke 2, erledigt. dieselben sind sicherlich bei jedem intelligenten Schuhwaarenhändler, wie Schuh Verkaufs- und Versandbedingungen: Gegen Maß bitte durch Versenken eines waaren handelnden Schuhmacher zu haben. Es tritt hier dem Leser die Nachnahme oder vorherige Einsendung des Be- passenden Stabes in den getragenen Stiefel festFrage entgegen: Wer verkauft diese und andere besten Schnh- trages. Porto trägt der Besteller. Von 15 M. zustellen und in Centimetern anzugeben, und ob waaren am billigsten?( Siehe unten Stimmen meiner Feinde und an versende franco auf meine Roften, wenn Spann hoch oder niedrig. Für Schuhwaaren Concurrenz). Jeder Concurrent, er mag heißen wie er wolle, der Käufer sich auf diese Zeitung bezieht. einen besseren auf Rand genähten Schuh oder Stiefel stichtconvenirendes bitte mir im Originalzustand mit Gummisohlen, obgleich zu den beften empfiehlt, und den Namen des genialen Erfinders„ Goodyear" zurückzusenden, und empfängt der Besteller Fabrikaten gehörend, sofort sein Geld aurück. Das Garantie. Damen- Fußbekleidung. Herren- Fußbekleidung. Melton- Pantoffel tile in reicher Melton- Pantoffel mit Filafoble, geFarbenauswahl mit ge= Atreiftem Futter und, rothem Hackenstück, aller- 35 Pf. liebste Ausführung. Hackenstück, sehr geschmackvoll ausgeführt 45 Pf. von Schuhwaaren, wie sie so epochemachend auf dem Gebiete der Schuhfabrikation noch Saffian- Lederpantoffel ber Lederpantoffel gendhte Zeberioble mr. 2,40. nie dagewesen ist. Die Goodyear- Welt- Methode warf mit einem Schlage die foble, 1,45. verdunkelt, spiegelt dem Publikum falsche Thatsachen vor und lügt. Jeder anständige Leser und Käufer wird sich mit Verachtung von einem Menschen wenden, der den Namen des hochverdienten Mannes- ,, Goodyear" verschweigt, um sich im Publikum den Anschein des Erfinders zu geben. Vor etwa 5 Jahren erfand ein Amerikaner Namens Goodyear eine Maschine zur Herstellung beste Handarbeit über den Haufen. Goodyear nähte Schuhwaaren find die Stiefel der Zukunft ste bis heute nicht geführt, wird sie führen müssen! sehr leicht und praktisch gewendet, farb. auf Rand se Lederhausschuhe leicht ringsum wr. 1,80. Lederhausschuhe memort, leichte gr. 2,20. und wer * ringsum ge elegante Wiener Ausführung Ledersohle u.durchgenähter Ledersohle. Abfaz ausgeschnitten in eleganter gehörend, übernehme keine ringsum gewendet Atreiftem und rothem aus Roßleber, mit Absaßfled, durchLederhausschuhe* farbig, leicht Mt. 2,10. Halbschuhe, Roßleder, zwei Seiten- Gummizüge, durchgenähte Ledersohle. nur reine Lederzuthaten, als Haus-, Straßen, Turnschuhe geeignet. Mr. 3,25. von Roßleder, mit Gummizug ob. zum Schnüren, zierlichem Knopfbelaz, derber Strapazirschuh, mit mit Seiden folid genagelter Sohle Lederhausschuhe mit durchgenähter und reinen Leberzuth aten, mit Schleife Mt. 3,20. Derselbe braun, echt ziegenlederm. Schleife.3,75 Besak- Halbschuhe Lederhausschuhe ausübung tenant mt. 4,50. oder geberschleifen, Lederkappe. Lederfutter aur. 2,50 humpeia einachs Roßleder- Halbschuhe Gummiau ber& Mr. 5,00. mr. 3,00. sohle und reinen mt. 3,75. tuch, rings gewendet, Holzabsatz Schnüren, und Zierkappen, durchgenähte Sohlen und markirter Rand Ledersohle nur Die Goodyear auf Rand genähten Schuhwaaren haben vermöge ihrer exacten fabrikation glatte Brandsohlen, haben inwendig weder Pech noch Garn, weder Stifte noch Nägel, kurzum nichts, was den faber füßen auch im. entferntesten unangenehm werden könnte; die Sohlen find Kalblack- Promenadenschuhe schmiegsam und elastisch, weil durch die exacte Verarbeitung nur das beste material Schnürschuhe, Roßleber, mit durchgenäßter Leber Rindleder- Zugftiefel wit berber, genagelter reinen Leberzuthaten, Strapazirstiefel mt. 4,50. Derselbe mit geſchärzten Knopflöchern mit geſchürzten Knopflöchern gr. 4,00. Schaftstiefel von fernigem Rindleder mit berber, mr. 5,00. Schnürschuhe, Robleder burchgenähte Leberfohle m. Ralbladblatt Mr. 4,50. Derselbe mit geichürzten Knopflöchern mr. 4,75. Schnür- und Spangenschuhe, aber. verwandt werden kann. Die Pahform der Goodyear auf Rand Goodyear auf Rand genähten Schuhwaaren sind die besten aller bisher dage. wefenen und eristirenden, weil die Rahmeneinstechmaschine dem zwicken ergänzend zur Seite steht. Jn folge der Solidität und Gleichmäßigkeit der Rahmeneinstech- und Doppelnaht ist das bei handgenähtem Schuhwerk häufige Aufgehen der Nähte völlig ausgeschlossen. Während der Handarbeiter auf dem Schooße den Schaft mit der Zange nach und nach über den Leisten zieht, um ihm mühsam die form desselben zu geben, zieht die Goodyear- Welt- Maschine den Schaft gleichzeitig und gleichinäßig fest über den Leisten. Wie mühevoll der Handarbeiter die Sohle an den Rand näht, wie er sich anstrengen muß, den Pechfaden straff zu ziehen; wie er sich den Pechfaden dadurch herstellt, daß er viele fäden Garn durch kalten Pech zieht, wodurch nur die äußerste Oberfläche, nicht aber das Junere dieses so entstandenen mäßig und von dem jeweiligen physischen Zustande des Arbeiters abhängig ist. Des Morgens in gut ausgeruhtem Zustande wird er den Pechdraht weit fester ziehen als er es Nachmittag bis zum Abend im Stande ift. Ganz anders die GoodyearWeltmethode. Sie ist die Handmethode, jedoch mit größter Kraft, Sicherheit und Zuverlässigkeit ausgestattet, und dabei bei Weitem billiger. Die Spannung der Nähte bei der Goodyear- Weltmaschine ist viel stärker und selbst verständlich immer gleichmäßig. Pechdrahtes berührt wird; er geſtaltet fich ungleichmäßig, wie auch die Arbeit ungleich, waaren haben vor allen bisher erschienenen Maschinen- fabrikaten das Leberjuthaten und Zierfappe zum 1. reinen Lederzuthaten zum Knöpfen. Biegenleber, in elegantefter, modernster Ausführung, mit reinen Leder Zuthaten wt. 4,50. juthaten · . . genagelter Sohle, Handarbeit Glatte Rossleder- Zugstiefel mit reinen Leder zuthaten, freng solide genagelte Sohlen, niedrige oder hohe Abfäge, früher wet. 5,50 jett Butt. 4,75. Dieselben in noch eleganterer Ausführung mit Befap. Cordellappen und Knopfverzierung ant. 5,25. Dieselben mit glattem Oberleder, leichtere Ausführung. m. genähter Sohle u.mart.Rand, beste Haltb.901.5,50. Dieselben mit Bejag. Cordeltappe, Knopfverzierung. in leichter Ausführung, mit genähter Sohle und martirtem Rand, sowohl als Strapazirstiefel wie t. 5,75. als Sonntagsstiefel zu empfehlen Knopfschuhe, braun, echt Biegenleber, eleganteste, modernste Ausführung, reine Leder: mr. 4,75. Bugstiefel in nur wirklich gutem Oberleber mit nur in nur wirklich gutem Oberleber mit nur ogleder- Zugftiefel, la fatinirtes Roßleber, mr. 6,75. Don Mt. 3,90 bis 9,50. bete pasform, auf Rand gelb genäht Knopfstiefel von mildem Roßleder, 11 Knopf hoch. Spiegelroß leder- Zugstiefel, na, nagel, berber Strapazirstiefel, Handarbeit. mr. 5,75. mt. 7,25. reinen Leberzuthaten gefteppte Spigtappen, durchgenähte Kernfohlen . . ohne Seiten Knopf- und Schnürstiefel in diger in feinster Aus Spiegelroßleder- 3ugstiefel, as führung, und piger Façon, geichürzte Knopflöcher, mt. 6,50. martirtem Rand. Herzblatt oder Besaz leber, in hocheleg.. moderner eckiger und spißer Façon..Mt. 8,50. * m. Gummizug. • . * durchgeeinem Stüd, auf Rand gelb genäht, beste Ausführung Mk. 7,90. genähte Ledersohle, Leberabfaz u. Lederbesak Mt. 3,10. durchgenähter Gummisohle Mt. 3,50. und Lackseitenleder. genähter Ledersohle u. reinen Lederzuthaten mt. 3,75. für Herren. Kalbleber mit Gummizug in bentDie Goodyear auf Rand genähten Schuh- Knopf- und Schnürstiefel, led anal Braune Segeltuchschnürschuhe, burg. voraus, daß fie ebenso leicht wie Handarbeit, ferner genau wie es bei Handarbeit Echt Ziegenleder- Strandknopf- und Casting Promenadenschuhe mit Radioise der Fall, von jedem Schuhmacher wieder auf Rand genäht, besohlt und jede Schnürstiefel bar feinster me. 8,75. Ausführung Reparatur wie bei anderen handgenähten Stiefeln vorgenommen werden können. Lasting- Promenadensch. chleifen auf den Echt Ziegenleder- Strandschuürschuhe, Die besten Schuhwaaren der Welt find Blatte u. durchgenähter Ledersohle mr. 1,90. in piger u. eciger Façon, m. birch. Mr. 6,00. Braune Segeltuch- Schnürsch." Goodyear! Wer diese und andere Schuhandere Schuh- näyte Beberiohle, Leberabjak u. Leberbejas mit. 2,60. Goodyear- Welt ist der beste Stiefel der Welt! waaren am billigsten verkauft, darüber lasse ich Dieſelben* m. durchgen. Gummisohle Mt. 3,25. Raphaëli's Goodyear= Welt- HalbLafting- 3ugstiefel genähter Leber Sohle m.Ladieitenleder durchschuhe schuhe bar vornehmster Ausführung Mk. 10,50. die Stimmen meiner Feinde und Concurrenz folgen: Mt. 2,75 Raphaëli's Goodyear- Welt- Halbschuhe Schnüren in obig. Ausführ. für Herren. Kalbleber zum wr. 10,50. Kalblack- Promenadensch.* in elegan law. tester Ausführung mit Leberabſaz. mr. 3,85. Raphaëli's Goodyear- Weltstiefel: Kalblack- Chic- Schuhe* Kalbled. Bugstiefel, Oberleber gewaltt, mt. 12,50. wr. 5,00. Raphaäli's Goodyear- Weltſticſel derfelbe Stiefel wie vorstehend mr. 11,00 Kalblack- Spangen- Schuhe* Raphaëli's Goodyear- Weltstiefel: Kalbled. Bugstiefel m. Besatz u. auf Mt. 13,50. Raphaëli's Goodyear- Weltstiefel: Kalbl. Agraffenstiefel in obiger Aus- mt. 13,50. : Eine in Berlin erscheinende Zeitung nennt mich die Schlenderconcurrenz. Dieselbe vertritt die Jutereffen der Schuhhändler und schreibt in der Ausgabe Nr. 5 vom 25. februar, Seite 8, nachdem die Zeitung eine Anregung, Schuhhändlerspeciell für Berlin, gegeben, fährt sie folgendermaßen fort: Es müssen Vereinigungen Vereinigungen zur Bekämpfung der Schleuderconcurrenz zu begründen, u. Ablat in elegantester Ausführung in elegant. Ausführung • mr. 4,50. stattfinden, da einzelne Geschäfte gegen die Schleuderconcurrenz Goodyear- Welt ist der beste Stiefel indem eines Jacques Raphaëli absolut nicht ankämpfen können. Dieselbe Zeitung nennt in Nr. 2 und Seite z Berlin mein Reich. Die Berliner Schuhmacher- Börse nennt mich den großen Schleuderer se mir den Zutritt in dieselbe untersagt. Die Leipziger Illuft. Schuhm. 3tg. tischt ihren Zefern in ihrer Ausgabe vom 1. 2ovember 1896 auf Seite 231 die erſte Instanz meines durch 4 Instanzen so glänzend verfochtenen Processes, dem ich meine heutige Größe und den Umfang meines Schuhwaarengeschäftes zu danken habe, mit folgender Einleitung auf: Dor Kurzem!( der Proceß begann im December 1891!) wurde ein Berliner Schleudergeschäft wegen unlauteren Wettbewerbes( 1891 Gesinnung hat dies dictirt: un der Welt! ohne Seitennaht mit Seitennaht gefeßter, durchlochter, echter kappe. Ralbleder, Knopfftiefel m. Kalbglacé Raphaëli's Goodyear- Weltknopf- Raphaëtt's Goodyear= Weltstiefel: stiefel, Satin- Kalbleber, 188 nopf boch mnt. 11,25. Raphaëli's Goodyear- Weltstickel, Naphaëlk's Goodyear- Weltstiefel: nobelste Ausführung Kalb Glacé Schnürstiefel mit feinstem genarbten Ralbleder Besatz Einfaz und echter durchlochter Stappe Mk. 13,50. Stalbbesaßficfel m. Glacé- Eini. u. echt. Knopf mt. 11,25. 14,50. Für Mädchen und Knaben! genagelt. lauterer Wettbewerb! zu 500 Mk. Geldstrafe verurtheilt. Welch' niedere Braune Segeltuch- Turnschuhe mit tug out batte: Rossleder- Knopf- u. Schnürstiefel, berber Strapazirstiefel, Dieses Blatt bringt die erstinftanzliche Verurtheilung ausführlich über meine glänzende Freisprechung, beantragt durch den Kgl. Staatsanwalt bei der V. Strafkammer des Kgl. Landgerichts I hierselbst am 20. März 1893, worin derselbe erklärte, daß meine Kundschaft weit über ihre Erwartungen hinaus, theils füir, theils weit unter der Hälfte des Werthes Schuhwaaren von mir gekauft bekundet durch zahlreiche Zeugen, sowie durch gerichtliche und außergerichtliche Sachverständige schweigt jedoch das Blatt vollständig! 1 3ch zwinge meine Concurrenz auch das Material der Stiefel zu was ich seit Jahren thue wenn dieselbe es bisher auch nicht gethan mit der Zeit wird sie es thun müssen! nennent Alle Anfeindungen werden mich nicht hindern, Krebsschäden aufzudecken, unlantere Handlungen zu entlarven und garantivt reelte Waaren zu billigsten Preisen nach wie vor zu liefern. Große Preißermäßigungen, zum Theil wegen vorgerückter Saison, die das nebenstehende Preisverzeichniß zeigt. Seitenleder und Keil bis zur inneren Länge von 18 cm Mk. 1,75, bis 22 cm Mk. 2,-, bis 26 cm Mk. 2,40, bis 30 cm Mk. 2,75. Braune Segeltuch- Schnürschuhe is sur tuneren zänge von mit Leberbefaß und bias 18 cm Mk 1,80. bis 22 cm Mk. 2,10. Braune Segeltuch- Turnschnürschuhe mit Bummifobre und rings mit Gummibesat bis 18 cm Mk. 1,55, bis 22 cm Mk. 1,80, bis 26 cm Mk. 2,35, bis 31 cm Mk. 2,80. Roßleder- Turnschuhe mit 2 Seiten Gummi zügen, durchgenähter Lederfohle, reine Leder- Buthaten, bis zur inneren zänge D. 18 cm Mk. 2,25, bis 22 cm Mk. 2,75, bis 26 cm Mk. 3, Rossleder- Zug- u. Schnürschuhe, gediegene Sandarbeit, ge nagelt, Strapazirichuhe, bis zur inneren Länge von 18 cm Mk. 2,50, bis 22 cm Mk 3,25 Echt Ziegenleder- Strandschnürschuhe berible it reinen Le mit durchgenähter berzuthaten, bis 18 em innere Länge Mk. 3,25, bis 22 cm Mk. 4, einbällig gearbeitet, für erwachsene Mk. 4,-.. An der Rosslader- Zugschuhe, senaben, v. 21-25 cm innerer Länge Fabrik-, Versand- und I. Kaufhaus II. Kaufhaus III. Kaufhaus IV. Kaufhaus Jacques Raphaëli, Cigarren- u. Garderoben- Offerte siehe Seite 2, 3. Beiblatt. bis zur inneren Länge von 18 em früher Mt. 3,50, iegt Mk 3,- bis 22 cm jest Mk. 4,-. Knaben- Schnürstiefel on Soleber, mit Besas, einbällig Echt gearbeitet, bis zur inneren Länge von 22 cm bis 25 em fegt Mk. 5,25. Ziegenleder- Strandknopfstiefel foble, ausgenähten knopf löchern, bis 16 cm innere Länge Mk. 3,50, bis 18 cm Mk. 4,75, bis 22 cm Mk. 5,75. Rossl.- Knaben- Schnürstiefel einbällig, genäbt, jest mk. 6,60. Russische Kalbleder- Schnür- u. Knopfstiefel, splöcher. ausgenähte Spigrappe, genähte Sohlen, bis 18 cm innere Länge Mk. 5,25, bis 22 cm Mk. 6, mit echt französisch cm Mk. 7,25. Russisch- Kalbleder- Schnürstiefel graffen, föfifchen Lager in Hausschuhen u. Pantoffeln für Kinder und Mädchen, wie Baby- Schuhe in grösster Auswahl und verschiedensten Ausführungen. Das Besohlen der Herrenstiefel berechne ich mit Mk. 1,90, mit Abfaz 2,40, ber Damenstiefel Mk. 1,35, mit Abjaz 1,75; genäht 10 Big. theurer. hof Börse). Spandauer Brücke No. 2( StadtbahnPotsdamerstr. 106a, Ecke Steglitzerstr. Grüner Weg 31, Ecke Andreasplatz. Jerusalemerstr. 5051, Ecke Zimmerstr. Meine Geschäfte find Wochentags bis 10 Uhr Abends und Sonn- u. Feiertags von 8-10 n. 12-2 Uhr geöffnet. Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. Wochentags bis 10 Uhr Abends geöffnet. Br. 189. 14. Jahrgang. 3. Beilage des„ Vorwärts" Berliner Volksblatt. Sonntag, 15. Auguf 1897. = monaten heranzuziehen. Soziale Rechtspflege. stelle zu errichten, was jedoch abgelehnt wird. Zum Schluß wurde eine Menge Material bei, durch welches der im Gewerbe herrschende der Werkstatt Kontrollkommission aufgegeben, die Arbeiter mehrerer Stellenwucher kritisch beleuchtet wurde. Arbeitszeugnisse. Eine wichtige Rechtsbelehrung, die die Aus- Werkstätten einzuladen, wo die Verhältnisse ganz besonders im argen Der Fachverein der Bäcker( lokale Richtung) hielt am fertigung von Arbeitszeugnissen betrifft, erhielt neulich der Vertreter liegen. 10. d. M. eine Versammlung bei Gründel ab. Der Rechenschaftsder Quisiana- Company vor dem Gewerbegericht. Gegen die Im Bezirk Norden hielt Klingner einen Vortrag über bericht vom Monat Juli ergab, daß eine Einnahme von 754,38 M. genannte Gesellschaft flagten ein Aufwärter" und eine Mamfell, die Entstehung des Weltalls. Diskussion fand nicht statt. Zum und eine Ausgabe von 87,10. zu verzeichnen war; bleibt ein die in dem automatischen Verkaufssalon in der Potsdamerstraße Beitragssammler für die Zahlstelle Bergstraße wird Lindner ge- Bestand von 667,28 M. Sodann hielt Herr Dr. Wollheim thätig gewesen waren. Die Kläger verlangten einen Restlohn und wählt, Gustav Mochert wird in die Werkstatt- Kontrollkommission einen Bortrag über die Einwirkung der Luft auf alle organischen Zeugnisse, die sie auf ihre Führung ausgedehnt wünschten. Der Vor- delegirt. Der Obmann tadelt den schwachen Besuch der Vertrauens- Lebewesen. An den mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Vortrag fizende bemühte sich um einen Vergleich, wogegen sich der Vertreter männer- Versammlung und wünscht, daß die Vertrauensmänner mehr schloß sich eine lange Diskussion, in der namentlich die schlechte der Beklagten insbesondere wegen der Zeugnisse sträubte. Er wollte als bisher ihre Pflicht thun. auf jeden Fall im Zeugniß des Aufwärters seine Unzufriedenheit In der Bezirksversammlung Moabit hielt Bagold einen Ventilation in den Backräumen und in den Schlafſtuben der Bäckermit diesem ausdrücken; den Aufwärter machte er dafür verantwort beifällig aufgenommenen Vortrag über„ Kapitalismus und Ver- gesellen gerügt wurde. Dem Vorstand gegenüber wird der Wunsch lich, daß das Lokal in der Potsdamerstraße unter fittenpolizeiliche brechen". Gingeladen waren die Arbeiter von acht Werkstätten, geäußert, den Referenten für eine Reihe Vorträge in den WinterAufsicht gestellt wurde. In den Räumlichkeiten hatten sich nämlich denen vorgeworfen wurde, daß sie in den Vertrauensmänner- und abends die Huldinnen der Straße etwas breit gemacht; der Bezirksversammlungen stets unvertreten seien; von sechs waren die Im Fachverein der Stockarbeiter hielt am 10. d. M. Frau Herr machte geltend, daß der Kläger die vorgekommenen Kollegen erschienen. Nachdem noch einige andere interne Vereins- Rohrlack einen Vortrag über die Fabrikinspektion. Eine Dis Ungebührlichkeiten nicht hätte dulden dürfen. Auf eine angelegenheiten geregelt waren, erfolgte Schluß der Versammlung. tusfion fand nicht statt. Die Quartalsabrechnung vom letzten Frage des Vorsitzenden vermochte er indeffen keine der„ Ungebührlich- Die Bautischler der Bezirke Osten und Nordosten Vierteljahr ergab eine Einnahme von 50 M., Ausgabe 40 M., GeDen Vertrauensleuten wurde befeiten", die das liebevolle Verhalten der Polizei veranlaßt hatten, waren nach Straußbergerstraße 3 eingeladen, aber nur in geringer sammt- Kassenbestand 332,72 M. näher zu bezeichnen. Hierauf hielt ihm Assessor Krause vor, daß ja Anzahl erschienen. Festgestellt wurde, daß die Mehrzahl der Bau- tannt gegeben, daß der Kassirer Robbert Grimmstr. 42 III. wohnt. somit jeder Anhalt für ein schlechtes Zeugniß fehle. Ein solches tischler noch unorganisirt ist. In die Kontrollkommission wird Unter Werkstattangelegenheiten wurde es den Kollegen von Noa dürfe nur unter Berufung auf Thatsachen aus= Meier gewählt. übel vermerkt, daß sie sich der Laune des Herrn Noa in bezug auf gestellt werden. Lägen teine dafür sprechende Thatsachen vor, In der Branchenversammlung der Ladeneinrichtungs- Nachfeierabend- Arbeit willenlos fügen und außerdem eine unwürdige dann müsse es der Arbeitgeber unterlassen, seine Unzufrieden- Tischler referirte Nusche über die Lage der Arbeiter dieser Behandlung gefallen lassen. Die Kollegen von Noa mußten zugeben, heit im Beugniß auszudrücken. Der vom Gerichtshof angestrebte Spezialbranche, wobei er die Nothwendigkeit der Organisation be- daß fie innerhalb einer Woche vier Tage Ueberzeit gearbeitet hätten. Vergleich kam darauf zu stande; der Kläger und die Klägerin er- sonders betonte. Giner im Sinne des Referats gehaltenen Reso- Angeführt wurde, daß unter den Arbeitern dieser Firma große hielten Beugniffe, die ihnen zusagten. Die erwähnte Rechtsbelehrung lution wird zugeft mumt. In 14 Tagen soll eine weitere Versamm Uneinigkeit bestehe, auch seien diese noch meist Leser bürgerlicher stellt einen Fortschritt dar. Der Vorgänger des Dr. Strause im lung abgehalten werden. Blätter und so sei es erklärlich, daß sie nicht die Kraft besigen, die Vorsiz der Kammer VI, Assessor Leo, vertrat stets den eigenthüm Mißstände zu beseitigen. Der Vorsigende forderte die betreffenden lichen Standpunkt, daß das Urtheil des Arbeitgebers im Punkte energisch auf, sich der Organisation anzuschließen. der Führung entscheidend sei. talp dr Versammlungen. 1 Deutscher Holzarbeiter Verband. Bezirks und Branchen Versammlungen vom 9. Auguft. Im Bezirk Osten sprach Jost über: Klaffenkämpfe. Neumann und Mettler werden zu Beitragssammlern gewählt. In der Nähe der Babel'schen Bahlfielle soll eine neue errichtet werden, sobald ein paffendes Lokal gefunden ist. Bekannt gegeben wurde, daß die Firma Wiemann, Kl. Andreasstr. 8, für die Firma Wöhler arbeitet, wo die Tischler im Ausstand sich befinden. Von den Arbeitern der eingeladenen Werkstätten war niemand erschienen. Die Küchenmöbel- Tischler hielten bei Buste, Grenadier ftraße, eine Branchenversammlung ab. Weishard berichtet über den Streit bei Henkel u. Nezzband und gab bekannt, daß bis jetzt noch feine Einigung erzielt fei; von den früher dort. Beschäftigten Eine öffentliche Versammlung der Gafiivirthsgehilfen habe keiner wieder angefangen. Leider haben sich einige Streitbrecher tagte am Donnerstag bei Herzberg, früher Feuerstein, Alte Jakobgefunden, welche die Stellen der ftreifenden Arbeiter einnehmen. ftraße. Zunächst berichtete F. Wegener als Beisitzer zum GewerbeDas unsolidarische Betragen derselben wurde einer herben gericht, wobei der Redner verschiedene Urtheile und deren BeKritik unterzogen. Alsdann werden die Anwesenden darauf gründungen feitens der Kammer VI hiesigen Gewerbegerichts aufmerksam gemacht, daß jetzt die Zeit fomme, wo wieder Ueber- fritisirte, die weder den praktischen gewerblichen Verhältnissen ents stunden verlangt werden. Diese sollen möglichst eingeschränkt oder sprechen, noch mit den Anschauungen der in betracht kommenden ganz verweigert werden. Da die Küchenmöbel- Tischlerei auch schon Arbeiter übereinstimmen und deshalb seinerzeit auch in der Presse zur Saisonarbeit gehöre und ein Theil der Arbeitgeber in der einer Kritik unterzogen wurden. Der Redner rügte im weiteren das flauen Zeit immer wieder Abzüge zu machen versuche, müssen die Auftreten des Herrn Assessors Krause als Vorsitzender der Kammer Kollegen fich organisiren. Sieben Kollegen werden zur Werkstatt- den Parteien gegenüber, das bei dem einen oder dem anderen Theil der Kontrollkommiffion gewählt und den Bezirken Südosten, Osten, Betheiligten wiederholt sehr übel aufgenommen und zur Kritik Vers Im Bezirk Süd- Ost hielt Mehner einen Vortrag über: Nordosten und Norden zugetheilt. Es sollen in kürzester Zeit öfter anlassung gab. Nach einer furzen Diskussion, an der sich die Beisitzer Zeiske und Weinacht betheiligten, berichtete 3eiste über die Die Schule. Als Bezirksbeisiger wurde Kollege Lował wieder Versammlungen dieser Branche stattfinden. Thätigkeit der Gewerkschaftskommission. Die Versammlung erklärte sich gewählt, nachdem der Borsigende auf die am 12. d. M. stattfindende Die Mitgliederversammlung des Verbandes der in der mit den daselbst gefaßten Beschlüssen und der Thätigkeit des außerordentliche Generalversammlung aufmerksam machte, erfolgte Kürschnerbranche beschäftigten Arbeiter und Arbeiterinnen Delegirten einverstanden. In die Lokalfommission für den im um 11 Uhr Schluß der Versammlung. In der Versammlung für die Rosenthaler und Schön- vom 9. d. M. bewilligte die beantragte Erhöhung des Abonnements- Oktober in Berlin stattfindenden Gastwirthsgehilfen- Kongreß wurde hauser Vorstadt wurde ein Vortrag nicht gehalten, weil ein preises des Fachorgans von 6 auf 8 Pf. pro Nummer. Des weiteren Braun, Scheffler, Kettner, Thiede und Felgentreff Referent nicht zu erlangen gewesen sei. Zur Ersatzwahl der Werk- wurde der Vorstand beauftragt, behuss Ergänzung der Bibliothet gewählt. der nächsten Versammlung einen Auszug der in Aussicht genommenen statt- Kontrollkommiffion wurden gewählt: Hindringer, Alt, Wolf, Bücher vorzulegen. Auch soll ein neues Reglement für die Bibliothek Sizung 9 Uhr, bet H. Hensel, Brunnenstr. 173. Bortrag des Herrn Warschafsky Grunert, Geppert und Beutel. Als Schriftführer: Berndt. Als Beitragsammler: Lokscheider. Die Versammlung nuzte den Abend ausgearbeitet werden. Ferner wurde beschlossen, am Sonntag, den über: Frig Reuter. Distusfion. Verschiedenes. Gäste willkommen. aus mit Besprechung von Mißständen in verschiedenen Werkstellen. 15. b. M., einen Ausflug nach Grünau zu unternehmen. Treff- Sizung und Probe im Restaurant Mowad, Manteuffelstr. 9. Die Angelegenheit Meßhagen wird der Kontrollkommiffion über- punkt morgens 73/4 Uhr am Bahnhof Jannowihbrüde. Für Nachzügler bei Wagner in Grünau. wiesen. Im Bezirk West und Süd Weft referirte Grempe unter In der öffentlichen Konditoren- Versammlung vom 10. d. M. großem Beifall über„ Riefenfernrohr- Bauten der Neuzeit". Zu Ver- hielt Genosse Hoffmann einen beifällig aufgenommenen Vortrag. bandsangelegenheiten beantragte Köfter, in Schöneberg eine Zahl- Diskussion fand nicht statt. Unter Verschiedenem" brachte Stoch Cognac deutscherRum anerkannt gut à Literflasche Mt. 2.10, 2.50, 3,-. à filerflasche, Mt. 1,10, 1,60, 2,10 Cognac fine Champagne, bei Entnahme von 5 Flaschen 3/4 Literft. à Mt. 3,50, 4,50, 5,50, 7,50, 12, Einzelne Flaschen senden durch unsere Gespanne frei Haus. à Flasche 10 Pf. billiger. " Kosmos", Verein für voltsthümliche Wissenschaft. Dienstag, den 17. Aug., Privat- Theater- Gesellschaft Erika". Montag, 16. d. M., abends 9 Uhr: Pankow- Nieder- Schönhausen. Donnerstag, den 9. August, abends 8% Uhr, findef in Thiele's Restaurant in Nieder- Schönhausen, Bismarckstraße, eine öffent liche Versammlung ftatt, in welcher unter andern die Zustände in der GemeindeSchule zur Sprache tommen sollen. Pflicht der Eltern, deren Kinder die Ger meindeschule besuchen, ist es, die Bersammlung zahlreich zu besuchen. Theater Verein., Tata- Toto". Heute Nachmittag 5 Uhr, im Restaurant gonas, Gr. Frankfurterstr. 42: Generalversammlung. Fruchtsäfte Ungarwein Fruchtweine Himbeer- Saft, Kirsch- Saft, Johannisbeer: u. Citronen- Saft, à Literflasche, Mt, 1,30, medizinischen, befte Qualität, à Literflasche Mt. 2,10, 5 Literflasche Mr. 9,25, Johannisbeer Wein, weiß und roth, Heidelbeer: u. Stachelbeer- Wein, à Flasche( 2 Liter) 75 Pf. Stonsdorfer Liför, à Str. 1,20, 5 Str. 5,50. Echt. alt.Nordhäuf. à 2.1,-, 52.4.50 Advokat, feinst. Eier- Likör, à Cf. 4, Pomeranzen, Ingber, Wachholder, Getreide- Kümmel, à Liter M. 1,-. Eugen Neumann& Co., Berlin SW. 68. Seruſprecher: Amt IV. 9676. Comptoir und Gesammtkellereien: Lindenstr. 16, 3. Hof. Wir bitten um Besichtigung unserer jederzeit geöffneten Kellereien, woselbst Kostproben gratis verabfolgt werden. Detail: Verkaufsladen: Grüner Weg 56. Belle Alliance- Plat 6a, Amt IV, 3679. Neue Friedrichstr. 81. Genthinerstr. 29. Potsdam: Bäckerstraße 7. Rauche Askari! Anerkannt feinste Cigarette der Gegenwart. à 3, 4 u. 5 Pf. i. d. Cigarr.- Gesch. käuflich.[* EUCASIN patentirt. Oranienstr. 190. Bostes und billigstes Ernährungs- und Kräftigungs- Mittel für Blefohsüchtige, Lungonkranke, Magenkranke, Genesende, Kinder und sohwächliche Personen. Reines Milohpräparat. Nährwerth: 1 Kg Eucasin mehr als 4 Kg bestes Fleisch. Die Fabrik versendet eine Kostprobe Eucasin nebst Kochrezepten vom Mundkoch und Küchenmeister Sr. Majestät des Deutschen Kaisers franco gegen Einsendung von 40 Pfg. in Briefmarken. Preis per 100 gr. Büchse Mk. 1.25. äusserst wohlsohmeokend, leicht EUCASIN- CAKES verdaul, heben die Muskelkraft. Nährwerth höher als bestes Fleisch. 1 Packet mit 20 Stück kostet 60 Pfg. Radfahrern, Ruderern und Touristen besonders zu empfehlen. Käuflich in den Apotheken, Drogen-, Colonialwaaren- und Delicatess- Handlungen, Conditoreien. Majert& Ebers, Fabrik chemisch- pharmaceutischer Präparate, Grünau- Berlin. Gen.- Ve: tr. f. Berlin u. Prov. Brandenburg: Alexander Hilbig, Berlin SW., Wilhelmstr. 12. Zu haben in den meisten Kolonialwa aren-, TRADE MARK DP THOMPSON'S SCHUTZ- MARKE Droguen- und Seifenhandlungen. Dr. Thompson's Seifenpulver ist das beste und im Gebrauch SEIFEN- PULVER billigste und bequemste Waschmittel der Welt. Man achte genau auf den Namen ,, Dr. Thompson" und die Schutzmarke ,, Schwan". J.B. Elegante Paletots und Mäntel. · Kommandantenstr. 67. J. Baer Berlin N.,[ 16252* nur Gesundbrunnen 26, Badstraße 26, Ecke Prinzen- Allee, empfiehlt, wie bekannt, in reellster Ausführung und allerbilligsten Preisen. Herren- u. KnabenGarderobe, Arbeitssachen. Anfertigung nach Maass. Monopol- Cheviot!! Unsere bekannte Specialität Elegante Einsegnungs- Anzüge. solid u. modern bewiesen durch zahllose Empfehlungen, liefern wir in schwarz, blau oder braun 3 Meter zum Anzuge für 10 Mark. Extra prima, 140 Centimeter breit, 3 Met. zum Anzuge 12 Mark, reine Wolle, echte Farbe. Ferner ESKIMO in 6 modern. Farben, eleganter gediegener Winterüberzieherstoff 2/8 Meter für 12 Mark 75 Pfg. ganz neu Wilsnackerstr. 25. Charlottenburg: Kaiser- Friedrichstr. 48. Mohren- Cacao aus der Fabrik von A. L. MOHR, Altona- Bahrenfeld, grösste Cacao- Fabrik Deutschlands, garantirt rein und in Geschmack, Nährwerth und Aroma gleichwerthig mit den theuersten Deutschen und Holländischen Cacao- Sorten. Von Mohren- Cacao werden nicht, wie bei der Konkurrenzwaare, verschiedene Qualitäten, sondern nur eine feinste Qualität ,, Mohren- Cacao" fabrizirt zum Preise von 99 99 M. 1,40 pr. Pfd. in/ u. 1/2 Pfd.- Packeten, 1,60 » Pfd.- Packeten. Ueberall käuflich. [ 150/7 Muster von diesen hervorragenden Specialitäten und allen Wilhelm Lorenz, N., Voltastraße 43 anderen Herrenstoffen bis zu den hochfeinsten speciell: früher Koppenstr. 47, Aachener prämiirte Tuchwaaren in über- empfiehlt sein Weiss: u. Bairischbier: Lokal nebst gr. Vereinszimmer. raschend schöner Auswahl zu bekannt niedrigen Preisen franco an Jedermann. Abgabe jedes Maasses. Wilkes& Cie., Tnchindustrie, Aachen No. 78. Durch Ersparniß ich in meinem Geschäftslotal von Laden- und Schaufenstermiethen biete Landsberger Strasse 90, I. Etage, 23262* weiß jeden Bortheil im Ein speciell Schlesische Fabrikate: seinen fauf und empfehle zu Hemden, Bezügen, Betttücher, Handtücher, Taschentücher, Tischzeuge und Servietten, Hemdentuch, Hemden- und BlousenParchende, Züchen und Inletts, Gardinen, Flanelle und Teppiche in großer Auswahl zu billigen aber festen Preisen. 90 LandsbergerSiegbert Schwerin, Berlin, Strasse 90, 1 Et. Jägerhaus, Schönhauser Allee No. 103. Neu renov. Garten( 6000 Perf. faff.) mit neu gebauter Bühne für Vereine, gr. Tanzsaal, 4 Regelbahnen, Kaffeeküche von 2 Uhr ab. Grösste Volksbelustigungen in ganz Berlin.[ 20338* 味 銀 Lustre- u. Komptoir Joppen v. 2 M. an. Wer- Stoff- hat! ** Fertige Anzüge in 3 Verarbeitungen** feinste Futtersachen, zwei Anproben nach 1. Verarbeitung englisch. Mustern verarbeitet, 20 Mk. sauberste Handnäharbeit haltbare Zuthaten, praktische u. moderne 2. Verarbeitung Façons, fest genäht, unter 18 Mk. Garantie 3. Verarbeitung guter Siz, sauber genäht 15 Mk. !! Tuch- u. Bukskin- Reste für die Hälfte des Fabrikpreises ff. Rammgarne, blaue u.' braune Cheviots, praktische Muster in Herrenstoffen zu Anzügen, Baletots, Hosen. Knabenanzügen spottbillig. Umsonst zugeschnitten. Gelegenheitsfäufe. Reste zu Seltene [ 64/ 17* Ludwig Engel, Münzstr. 26, parterre. Tak Duk Duk Elegante Fracks verleihe für 2 M. Sonntags von 7-10 Uhr Vorm. und 12-2 Uhr geöffnet. Wochentags bis 10 Uhr Abends geöffnet. Herren- u. Garderobe KnabenMarke: „ Derfflinger" Aufmerksam lejen! Schutzmarke ,, Derfflinger". eingetragen unter dieser Schutmarke, Zeichenrolle Nr. 23887 des Kaiserlichen Patentamtes. des größten Alleinverkauf Confectionshauses fir Berlin Deutschlands. Diese Garderobe ist auf das Beinlichste fauber wie nach Maaß| lich, einen schlechten Stoff hierzu zu verwenden, da bei ber Con- I großes Muster für etwaige Defecte, die sich im Laufe der Beit angefertigt, fie ist nicht zu vergleichen mit der überwiegend ge- struction der Maschinen die Maschinennadel sofort den schlechten bilden, besonders für Hosen, welche bekanntlich mehr leiden, zur botenen Schund- Confection, wie solche leider heute den Markt Stoff durchschneidet.- Selbst bei der billigsten Waare ist das Reparatur. Untergeordnete Materialien werden bei dieser Marke beherrscht, sowohl in Qualität als auch in Ausführung. Material nicht im Entferntesten zu vergleichen mit dem Schund, nicht verarbeitet; diese Garderobe befigt den elegantesten, modernsten Die zur Anfertigung dieser Confection verwendeten Maschinen sind wie er zum überwiegenden Theil geboten. Auch hierbei wird, Schnitt und beste Paßform für jede Durchschnittsfigur. Sämmtliche von mir verkauften Kleidungsstücke werden meinen Kunden allerneuester Construction, die Ausführung der Stepperei und der dem Preise angemessen, daß denkbar beste Material verwandt. Nähte ist weit erakter als Handarbeit. Während in vielen Kurz, das Material sowohl als auch die Ausführung der Marke gegen Vorzeigung des Reclamations- Scheines unentgeltlich Häusern zur Maazarbeit auch Lehrlinge herangezogen werben, ist Derfflinger repräsentirt den Jubegriff aller Vollkommen aufgebügelt. Troy der exactesten Ausführung und der ganz ein Lehrling bei der technischen Ausführung dieser Confection gar vorzüglichen dazu verwendeten Stoffe, verkaufe ich die Marke nicht zu verwenden; daher die absoluteste Sauberfeit in der Aus- heit in fertiger Garderobe. Jeder Anzug geht nur zu enthält ca. cm Hause und eupat en 30er Derfflinger" au nachstehenden unglaublich billigen Preisen: Knaben- Anzüge von Mt. 2,50 bis 15 Mt. bucftin Stoff, praktischer Reise- und Strapazier- Anzug. menaden- Anzug führung. Da die Nähte ſehr fest genäht werden, so ist es unmög- frisch gebügelt aus dem „ Derfflinger" Seven Badet- Sinzage, einreißig, mittel und befarbig gemustert. Zwirn. Mr. 11, ,, Derfflinger" ger, prafet Belfe in Chia, beringbe und bunkelgrau, deviotartiger Mr. 15, ,, Derfflinger" Bauer Farbe, von Dauerhaftem Gewebe big, in mobe, brauner und blau: Mt. 18,50 Derfflinger" serren Jacket- Anzüge, zweireibig, in mittelfarbigen Mußtern Mt. 22,50 „ Derfflinger" engage, einrelbig, feiner, folider Diagonal, eleganter Bro: Mt. 27, Mt. 28, Derfflinger" serren Jacket- ngige, einreibig, in hellfarbig farrirten Mußern Derfflinger" oerren- Jacket- Anzüge, einreihig, Kammgarn, fchwarz und blau Mt. 32, ,, Derfflinger" even Jacket- Anzige, zweireibig. Diagonal Cheviot, in blau, braun u. Mt. 32, „ Der flinger" Serenadet- Musige, einreibig, bunkle, follbe Mußer, gewicht Kamm. Mt. 36, ,, Derfflinger" watetots, in hell- und mittelfarbigem Satin, englisch Façon ,, Derfflinger" Baletots, Diagonal, in modernen Farben, englisch Façon ,, Derfflinger" Beinkleider, hell, mittel- und dunkelfarbig schwarz 22, 24,- bis 36,- Mart. 22,-, 28,- bis 38,- Mark. 28,-, 32,- bis 45,- Mark. Serren- Jadet Anzige, ein und zweireih., Phantasiefstoffe u. Cheviot, au 12,50, 15,-, 17,50, 20,-, Serren Jacket Anzüge, einreihig, in Diagonal und Kammgarn in braun, blau und schwarz, zu 21,-, 23,- 26, 27, 30,- bis 38,- Mart. Serren- Rock- Anzüge, schwarz und blau, zu 25,50, 30, 32, 35, 40,- bis 45 Mark. Rammgarn- Gehrod oder Gesellschaftsanzüge, zweireihig, zu 25, Baletots in allen Farbenstellungen, deutschen und englischen Façons zu 9,50, 11,50, 15,-, 17,-, Savelods mit ganzer Belerine in den schönsten Phantasie: und glatten Mustern zu 9,50, 10,75, 14,50, odejoppen mit Gurt over Bug zu 3,50-4,50-6,25-7,- bis 11 Mart. Die gleichen Joppen aus Beinkleider von Cheviot, Kammgarn, Velour, Buditin und sonstigen guten, wollenen, bauerhaften Arbeitssachen am Lager. 15,-, 19,-, 22,-, 25,-, 26,-Mart. anderen haltbaren Stoffen zu 4,-, 5-, 6 Mark. Stoffen, tadellos sigend, zu 3,-, 3,75, 4,50, 5,-, 5,50, 6,-, 7-, 7,50, 8,50 bis 13 art. von dauerhaftem Material, in gediegener Näharbeit, find in großer Auswahl 9,50 Mt. 20,- Herren- Jackets in pacea, Banama, Cachemire, Renforce, in schwarz und farbig, von 2,50 Mr. 30,- Serren- Wasch- Anzüge Herren- Wasch- Anzüge von 5,75 bis 10,50 mark. Mt. 6,75, 13,- Knaben- Turn- Anzige in allen Farben imb Qualitäten von 2,50 Mart an. Maßbestellung! nobelsten Gig wirb garantirt. der Gehandelt wird nicht. ,, Derfflinger" surichen Anzüge in verschiedenen Qualitäten und Farben von Mt. 8,75 an, jebe Größe um wr. 0,50 feigend. Cigarren, gut gelagert, Posten bis zu Für Händler andere Ausstattungen. ca. 3 Millionen Don Reichste Auswahl in Stoffen, für beste und schnellste Arbeit wie 10 Mark bis 250 Mark per Mille abzugeben. Berlaufs- u. Bersandbedingungen: Nicht zulagendes auf meine feber Marte unentgelt er sich auf diese Zeitung bezieht, erhält bei 500 Gid. 3%, 1000 Std. 5%. 2000 Roften zurück und erhält Käufer nach Rücksendung der Waare- sofort den Betrag nebft allen Auslagen zurüd, auch fönnen alsdann 4 Probe Gigarren von lich geraucht werden. und Rabattgewährung ausgeschlossen. Glid 8%. Marten bis einschließlich 2,25 find von Fran Unter 100 Std. von jeder Marke werden nicht versandt. 300 Stüd franco über ganz Deutschland; für Berlin Detail Berkauf von 10 Std. an zu Original- Preisen. Ob leicht, mittel oder kräftig gefl. anzugeben. Nach einer öffentlichen Erklärung der mir mehr als gegnerisch gesinnten Lohncommission der Tabakarbeiter in No. 122 des Vorwärts vom 28./5. 1896 verkaufe ich 1000 Stck. Cigarren billiger, wie man hier Arbeitslöhne bezahlt! Ein besserer Beweis meiner Leistungsfähigkeit existirt nicht! 100 Sid. • ( Partie), Façon, ca. 12 em Ig., ca. 4 cm • Cigarren à la Manilla, rein aus Tabat, würzig u. voll, ca. 102 cm lg.,| Mexico- Havana( nur für Qualitätsraucher), ca 9%, em lg., ca. 5 cm. Umf..| Marke Import, bandarbeit( Meßsche Breffe), ca. 11%, em Ig., ca. 5%, cm Mk. 1,50. gleicht der feinft. cubanisch. Havana- Cig., pr. 100 Std. Mk. 4,50. Umfg., fchlägt biefe Cigarre vermöge ihres toßbaren Aromas, faftigen und Der Bortoersparnis wegen empfiehlt es fic, 3 Driginal- Badete doch milden Beschmades eine Import Cigarre, die mehr als ben doppelten Werth hat. Eine Riße, 250 that enthaltend, franco über ganz Deutsch 200 Std. zu beziehen. Marke 2, ca. 10 cm 1g., 5 cm umfg.. Sumatra Dede, in Kasten Marke Edina umi. Deli Dede, G. gelir- Ginl., pr. 100 Std. mk. 5, land Mk. 15,50. Marke Servantes, fräftige, vollwürzige Havana Cigarre, circa 11 em 1g.. 5 cm Umfg., beren Werth den sehr geringen Preis bel Weitem übertrifft, Mk. 7,50. pr. 100 Std. Marke Calderon, Havana, Handarbeit( Mehsche Presse). Decke HavanaBlätter- Auslese, feinste La Cruz des Almas- u. Havana- Einlage, ca. 10 cm Mk. 9, Ig., ca. 5 cm Umfg., vr. 100@td.. Mk. 1,75. Mk. 2,50. p. 100 Std. Marke Schuss in norm. Größe, unsortirt in Bapier, p. 100 Std. Marke Merkado, ca. 10 cm lg.. 5 cm Umfg. p. 100 Std. jett Mk. 2,50. Marke Piccolo, 8 cm 1g., ca. 4 cm Umfg., rein überfeeischer Tabat, Mk. 4,50. Marke Manilla, ca. 10% em Ig., ca. 5 cm umfg. a. d. Brandfläche, pr. 100 Std. jetzt Mk. 3, Marke Universal, ca. 11 cm 1g., ca. 5 cm imf., Salon u. PromenadenCigarre per 100 Sid. jekt Mk. 3,25. Originalrifte, 200@td. enth. • Mk. 5,-. Mk. 5,50. Marke Regenerativ- Cig, ca. 10% cm[ g., ca. 5 cm Umf., früber ver faufte ich diefelbe um 10% theurer, pr. 100 Std. Marke Campos, ca. 16, em lg., ca. 5 em limf., Havana- Dede, BabiaFelig Einl., pr, 100 Std. fett. Ein großer Posten Neu" . Marke Afuto, sa. i cm Is., ca. 5 cm Umf., in weit eleganterer Marke St. Andres 11% em lang, ca. 5 em Umfang, in Marko Lopez de Vega, imyolantes Regalia Bodfaçon, ca. 12 em Is.. Marke flor de Cuba, en bochelegantes, iblantes apon, " Badg. 4 × 25 Std, mit buntem Bande gebündelt. Sumatra Dede mit vorzügl, harmonirenden Tabaken, gemischter Einlage; fie bilbet vermöge ihrer entzückenden Ausstattung und Ausführung eine Augen weide und ist aus diesem Grunde auch für Händler geeignet. Ein toloffaler Mk. 3,50. Posten, per 100@tr. ca. 10 cm lg., ca. 4 cm Umf., aus rein überseeischen Tabafen u. zw. ff. Deli- Sumatra Dede mit Felix Brafil, Sumaira u. Java- Einl., hervorragend foftbarer Geschmad, mild und doch würzig; die Cigarre Wunder der Billigkeit bei außerordentlich lanb für Mk. 10, echten verpadt, tabellos im Brande. Tro ihrer Größe von außerordentlicher Wilde und tostbarstem Geschmad im Sinne des verwöhntesten Rauchers. Der Rauch der Gigarre fann ohne Beschwerden in sich aufgenommen werben, wie bei einer Cigarette. Wer mit der heutigen Conjunctur der cubanischen Zabate vertraut ist, wird es conform mit mir richtig zu würdigen wiffen, wenn ich behaupte, daß mit dem hier folgenden Preise der Gipfel ber Leiftungsfähigkeit erreicht ist, pr. 100 tünt Mk. 6, Wer macht's mir nach? ca. 12 cm Ig., ca. 6 cm Umfg., großes Mk. 6,-. po Labats- Conjuncfur, in Riften zu 250 cid. franco übergaben Diplomaten- Cigarre, font, eine beton emigres die ich bisher geliefert, p. 100 Std. ca. 5 cm Umfg., Havana- Einlage, zartekte Deli Maatschappi- Dede. Diese Cigarre wurde am hiesigen Plage mit Mt. 250.- pr. Mille verkauft, dieselbe offerire ich, so lange das beschränkte Quantum reicht, in Risten à 50 Std., pr. 100 Std. su Mk. 10,- unb barf mir wohl beshalb jebe weitere Anpreisung ersparen. .Mk. 12,50. Marke El Viso, Bockfaçon, ca. 10 em 1g., ca. 6 em Umfg.. fetne Havana Handarbeit- Cigarre pr. 100 Std. Marke Triumfante,„ Regalia- Bodfaçon" mit Ringen verziert, Sandarbeit, 15 cm Ig., ca. 6% em Umfg., zarteste, feinfte Deli Decke, Havana- Blätter Auslese in der Einlage, pr. 100 Std. Mk. 15,-, auch wern Riftchen & 50 Stid abgegeben. Damenkleiderstoffe, Gardinen, Herren- Knabenhüte, Handschuhe für Herren SHO Mein Inferat, Schuhwaaren betreffend, fiehe 4. Seite 2, Beiblatt. Jacques Raphaeli Berlin. Fabrik und 1. Kaufhaus 11. Staufhaus II. 9 III. Kaufhaus ven- logov. Ranthans IV. Kaufhaus Meine Offerte gilt bis zur nächsten Anzeige. Möbel- und Polsterwaarenfabrik A A. Schulz, Möbel gegründet 1878. 1922L* Reichenbergerstrasse No. 5, zwischen Kottbuser Thor und Ritterstrasse. Sehr großes Lager bürgerlicher Wohnungs- Einrichtungen in Nußbaum und Mahagoni von 240, 300, 400, 500, 600, 800 bis 10 000 m. in nur anerkannt gediegener Ausführung. Metzner's Korbwaaren- Fabrik. Berlin, Andreasftr. 23, vis- à- vis dem Andreasplatz. II. Geschäft: Brunnenstr. 95, vis- à- vis Humboldh. III. Geschäft: Beuffelftr. 67( Moabit). IV. Geschäft: Leipzigerstraße( Spittel- Kolonnaden). größtes Lager Berlins. Kinderwagen, Musterbücher gratis. 1000 Mark 16062*] zahle ich jedem, der mir in Berlin Kinderwagen Bazar Max Brinner, Jerufalemerit. 42, Brunneustraße 6, SOOLKLEIE, SCHWEFEL FICHTENNADELBADER. Damen spottbillig streng reell. Mn dev & Börse). Spandauer Brücke Nr. 2( Stadtbahnhof Potsdamerstr. 106a, Gde Steglitzerstr. Grüner Weg 31, Gde Andreasplak. Jerufalemerstr. 5051, Gae Bimmerfte. Gegen Erkältung, Gicht und Rheumatismus. Loh- Tannin-, Heisstrockenluft- und Dampfkastenbäder mit Verpackung, Massage. [ 16099* Ritter- Bad, Bad Frankfurt, 18 Ritterstr. 18( Ede Prinzenftr.) 136 Gr. Frankfurterstr. 136. Bäderlieferung für sämmtliche Krankenkassen Berlins und Umgegend. Täglich von 7 Uhr morgens bis 6 Uhr abends: Gegen Wochentags bis 10 Uhr Abends geöffnet.- Sonntags von 7-10 Uhr Vorm. und 12-2 Uhr geöffnet, Verkauf von frisch gek. Fleisch. Bettfedern Rindfleisch Schweinefleisch pro Pfd. von 30 Pf an, 40 Pf. [ 2125L Verwaltung der Kochanstalt Städt. Schlachthof Dresdenerstr. 16. Künftl. Zähne, loses anziehen. Theilzahl. Goldstein, Oranienftr.123, vorzügl.u.Garant., schmerzl., Bahnschmerz beseit., schmerz Großartige Auswahl oon Kinder, Sport, Homöopath. ein größeres Kinderwagen- Lager bejtes Fabritat, als bas meinige nachweist. gratis u. franto. Arzt Dr. Hoesch, Linienstr. 149, 8-15-7, Sonntags 8-10, f. Brust-, Unterleibs. Frauen-, Kinder-, Haut-, Nervenkrankheiten Theilzahl. gestattet| Poliklinik Liesenstr. 17. 2-3 Uhr. und Puppenwagen, billigst. Musterbuch 1624L* das Pfund für 50 Pfennig. Gänseschleiß Pfd. 1,25 m. enorme Auswahl ( auch in Inletten und Bezügen). Fertige Betten der große Stand 12 Mart. A. Schonert 8 Mariannen Platz 8. Wegen vorgeschrittener Saison, um zu räumen, Preise bedeutend ermässigt! Herren- und Knaben- Moden jeden Genres, Carl Zobel, Köpnickerstrasse No. 121. Ecke Michaelkirchstraße. Strengste Reellität.- Grösste Grösste Leistungsfähigkeit. Verkauf bester Qualitäten. Streng feste Preise. Mit ,, überaus billigen Preisen", wie es Reklamegeschäfte thun, renommire ich nicht, da sie doch meist nur auf Täuschung des Publikums berechnet sind. Jeder prüfe, ehe er kauft, Preise und Qualität meiner Waaren, vergleiche sie mit denen sogenannter Reklamegeschäfte, und er wird den Unterschied herausfinden. Carl Zobel, Herren- und Knaben- Moden jeden Genres, Köpnickerstrasse No. 121. Ecke Michaelkirdjftraße. Berantwortlicher Redakteur: August Jacobey in Berlin. Für den Inseratentheil verantwortlich: Th. Glocke in Berlin. Druck und Verlag von Mag Bading in Berlin.