Einzelpreis 20 Pfg.• 3. Jahrgang Montag, den 23. August 1920 Nummer 345• Abend-Ausgabe •".i beim» voraus zahlbar, von der Spedition selbst abgeholt 8,80 M. Füi sämtliche Postanstalten Bestellungen entgegen. Unter Streifband Dvltschlc ,Z> mil> Ocster?eich!«,i0 ZU., für da» Obrta? Auilaad 21,50 M. 9.itt) ioawta-Tuffchlag, per Brief für Dcipfchland aad Oesterreich Z0,— M. «. Ii»»cht,rfpoleeae Monpare>lle>«ile»der deren Baum»aste« 5,— M.«wschNestlich ��I'Nulchlas.«Irin- Anzeigen! Da» selrgrdruchte War! M., lede, melier» ktnschttrilllch Teuerungvzufchlag. Laufend' Anzeigen la« Tarif. Familini�lnzrigen und Si-I'en'Gefuch- Z,20 M. nitro pro Zeile. et'lle».»»s»ch, w Wort-Anz-igen! da» fettgedruckl, Won l.su M., fede» weiter« Won l,— M. Swiipmtza: LvttN!» 20Zg, im, 4518 460J, 45)5, 464», 4»tt. berliner-Organ bar Vnabfiäaölsen SctMöenwfmüe S>eutlWfttnös Der Rückzug der Russen Die Kampflage Proftken, 22. August.(Prioattelegramm.) m�'uc* H M 5S« vierte Armee Befindet sich im vollen Riick- »«gc über L o m s h a nach Erodno. Lomsha ift vom Stabe der crten Arm«, und allen revolutionären Komitees geräumt. Die iiih'u? �nil von der zurückstrebcnden Armee überflutet. Die de' Bevölkerung, die sich der revolntionären Regierung für »" Verwaltungsdienst und als Miliz zur Verfügung gestrllt Are-?��t ebenfalls. Der Rückzug erfolgt nach echt vusfischee «, 0 11 B e t ü schnell und in ziemlicher Ordnung. Die wo« n""en haben in Lomsha teilweise stark geplündert, ob- «?!.NS von der Kommandostelle streng verboten wurde. Unser '"»'«statt« hat selbst inmitten der Kolonnen teils lausend, »e° Ehrend starte Unlust der Truppen feststellen können. Es ab'» Zwar keine Berzweifelung wegen der Niederlage, V»«--. � Kampfunlust. Der Stab der vierten Armee ist nach uuftow verlegt. Alle versuch«, die Narewlinie bei Lomsha zu N>sd gescheitert. Di« östlich« Festuugvwelle Lomsha ist nur v« Wit klrtillerie bespickt. Der allgemeine Rückzugs» beli�d � Erodno. Dort sollen sich angeblich starke Reserven l iVi' nach Bialqstok vorgeschoben werden. Die Bahn« Lomsha— Bialy st ok befindet stch bereits teilweise „'n Sünden der Polen. Dadurch ist der Rückzug nach Osten Nord Teil« der vierten Armee stehen vor der Gefahr, nach Kition" die deutsche Grenze gedrängt zu werden. Die revo- Ho; sind au, sämtlichen Orten, auch aus Bialy- Moskau, 21. August.(Durch Funkspruch.) ren?.�ntionsbericht der russischen Sowjet- publik vom 20. August. Kamlik�s�nitt Plonsk und Ziechanow dauern hartnäckige ........ iou kämpfen unsere Truppen Linie Wyskow— Stanislawow. Im Abschnitt sind Kämpfe westlich des Flusses Bug im e m b e r a: Unsere Truppen entwickeln ihren und haben nach Besetzung des Fleckens Elimjomn bee��"".die Linie der Ortschaften ostlich und sudöstlich von Lem- schäl»' Wir machten 300 Gefangene und erbeuteten 20 Ee- haben»ni Abschnitten Tarnopol und Butschatsch iSmnsonv• e Truppen den Strypa-Flutz überschritten und gel?en Ablibnif? c> westlicher Richtung vor. An der Krim front, im Kämnk«» Mechow, besetzten unsere Truppen nach hartnäckigen kinen o».-Ration der Ortschaft Postljcwka und erbeuteten d«r> �?orstärkunaen. An der Kaukasussront, an der Sjisr. Jsowsihen Meeres, landeten feindliche Truppen bei gelande 1?. Achtyrskaja. Unsere Truppen, die ihnen entgegen- '«not wurden, haben den Kampf ausgenommen. p Königsberg, 22. August. Send Tie Polen haben Mlawa und die Ee- lenkn? Przanysz und südlich von Ostro- b e r a f««»*1 Erenzabichnitt Janow— Flamm- von gestern und heute andauernd Erenzüberschrcitiingen wurde» iÄn o»et 4" bolschewistischen Armee statt. Bisher lich der Das poln.Dc�Z�ttrum�näheN den R u r e z bei Bolschewistische Angriffe '—••»i.w wt. wi-uwcfchow wurden abgewie- maesch auf wurde genommen. Der bolschewistische Bor- erreicht. Lemberg hat die Gegend östlich und südöstlich Lemberg Uebcrtritte bolschewistischer Truppe« > der Königsberg, 23. Augnst. »«lschewistcn«j, t,0M Viiklenberg find bis jetzt rund 7000 Zwischenfälle n»rtlt;,.ttlcten- Die Entwaffnung ist ohne erfolgt."fen, die Jnternierung im Lager von A r y s Die Verhandlungen in Minsk stocken ,e Polen schützen Wrangel "»ach einer Hava-n..«» P a r i.. ZZ. August. sriedens- und Wafs�.?«� aus Minsk sollen die Bor- schreiten. Man verfiel..."��"���"dlnngen nicht voran- lungen weitergeführt � � tle Waffenstillstandsvcrhand- redingungen. d, �"ben können, aber unter so en Armeen gra.»'« Vorgehen der russi. mi ilich machen,"'u Eeneral Wrangel un. Lelspstt Polen t-i* �nsstsch� Bedingungen ab? Di» mm den Sowjet».. � der polnischen Regierung bisher nur J," k ausgestellten, Polnischen Telrgraphen-Agentur b°kannten�«?dwa�n° llnd i» einzelnen Punkten schärfer»i- �>,! sind in m- fi!»«.».,?!* kI«. NJ® vwjrtregiernng NUN- . aufstellt, könne die polnische Regierung nicht annehmen. 0" Die Entente für Mäßigung Amsterdam, 22. August. Nach einer Londoner Meldung entwickelt stch die polnisch« Eegeuosfensive so erfolgreich, dasj in gewissen politischen Kreisen bereits die Besorgnis geäußert wird, daß Polen zu weit gehe. Lord D'Abernon und Iusf�rand haben des polnischen Vormarsches zu bespreckzen. Marschall Fach, der zweifellos der Urheber der strategischen Pläne sei, soll, wie verlaute, gegen einen weiteren Vormarsch auf russisches Gebiet sein, ebenso wie er gegen den früheren Vormarsch gegen Kiew gewesen sei. Er sei der Meinung, daß die Polen sich darauf beschränken müßten, das ethnographische Polen von den roten Truppen zu säubern. Eine Kundgebung der Moskauer Negierung Gegen Wrangel Moskau, 28. August. In einer KnudgeBung der Regierung heißt es: Die Niederlage des weißen Polens veranlaßt die französische Regio» rnng, Wrangel als Hauptstsßkraft gegen die Räte« r e p n b l i k vorzuschieben. Aus diesem Grunde hat die Wrangel- front gegenwartig große Bedeutung erhalten. Wrangel, der sich hauptsächlich aus die Kubanreiterei und Denikinsche Infanterie stützt, versucht von der Krim aus in da» Dou- und Kudaugebiet einzudringen. Er rechnet ans die Hilfe der ukrainischen Sroß» Bauern. Er stellt die Räterepublik vor die Möglichkeit eine» Verlustes der Donezkohle, des Korn» au» dem Kuban» gebiet und des N a p h t a s ans Grosnys und Baku. Das würde für unsere Wirtschaft unschätzbares Elend zur Folge haben. Der Kampf gegen Wrangel wird zu einer der wichtigsten Aufgaben der Räterepublik. Dies« muß die Wrangelsront mit Streitkräften ans der Etappe der Armee vernichten, ohne im geringsten die polnische Front zu schwächen. Die Bildung besonderer sreiwilli» ger Kavallerieabteilungen zur Ergänzung der roten Armee, die Abkommandirrung der besten Arbeiter durch die Partei, di« Räte uud Gewerkschaft«» verbände und die Durchführung von Maßnahmen, die unsere Südarmee stärken könnten, Hebung der Produktion und Wahrung der Disziplin der revolutionären Ordnung, da» find die allgemeinen Auf- gaben der Arbeiter und Bauern im Zusammenhang mit de« Kamps au der Wrangelfront. Achtung Seeleute! Munition für Pole» Part», Zt. August. Nach einer Havas-Meldung aus Malta hat der ameri- klinische Dampfer„Noripincs" in Saloniki Munition f ü r P o l e n geladen. Er ist am 17. August unter polnischem Kommando nach D a n z i g in See gegangen. Friedensproklamation der englischen Arbeiter TU. London, 23. August. Das Aktionskomitee der euglifcheu Arbeiterpartei erläßt eine Kundgebung, woriu es erklärt, daß die Arbeiterschaft Englands das erste Ziel ihres Kampfe» bereit» erreicht habe. Kein einziger Soldat wird am Kriege gegen Rußland teilnehmen. Es gilt aber noch zwei Ziele zu er- ringen, erstens die Aushebung der bestehenden Blockade gegen Rußland und zweitens die HerbeisührnngdesFrie Dens- zustande». Zur Erreichung dieser beiden Ziele muß die eng» lische Arbeiterschaft ihre Propaganda oerstärken und unter Um- ständen durch den Generalstreik den Weltfrieden herbei» führen. Schwindel TamschiKs Der von den Eisenbahnern auf dem«stettiner Bahnhof ange- halten« Wassentransport sollte noch Tamschichs Behauptungen. nach den von ihm vorgelegten onitfichen Bescheinigungen und nach einer Depesche des Königsd�er Polizeipräsidenten Lüdbering, für die Sipo in Ostpreußen bei"«-«! seien. Jetzt stellt sich hevauo, daß Liibberlng von Tamz. /ick getäuscht worden ist. Tamschick wollte mit einem für die Sipo bestimmten Transport einen Transport von Waffen und Munition verbinden, der für einen anderen Austraggeber durchgeschmuggelt werden sollte. Die Eisenbahner haben also recht gehabt, als ste den Tamschick- Transport anhielten. Schärsste Ausmerlsamkeit aller Arbeiter ist auch weiter geboten! � Die Verhandlungen der Regierung mit der Reichstransportkon- trollkommission werden heute abend, 8 Uhr, beginnen. _ viv vvv***«.».., f— j m, nur auf den Augenblick in den Rücken zu fallen/ Regierung die Maske' ab» Burgfrieden oder revolutionäre Solidarität?! Unter dieser irreführenden Ueberschrift berichtet die„Rote' Fahne" über den Äusschluh der K. P. D. von den VerHand» lungen der Arbeiierorganisationen über die Durchführung der Neutralität Deutschlands. Die„Rote Fahne" will lauben machen, daß nur die K. P. D. die revolutionäre olidarität will, während die übrigen Arbeiterorganisationen für einen Burgfrieden mit der deutschen Bourgeoisie und der � Entcntebourgeoisie einträten. In Wahrheit ist kein Mensch während der ganzen Besprechungen für einen! solchen Burgfrieden eingetreten. Diese Be»! hauptung ist glatt erfunden. Es ist ferner eine völlige Entstellung des Sachverhalts/ wenn die„Rote Fahne" in Verbindung mit den VerHand-! lungen der Spitzenorganisationen betont, die K. P. D. denke nicht daran, ihre politischen Parolen aufzugeben und auf» zuhören, ihre Auffaffuna über die politische Situation und über die Pflichten des Proletariats in den Masten zu ver» breiten. Die„Rote Fahne" will glauben machen, daß die an-> deren Arbeiterorganisationen dies von der K. P. D. verlangt, hätten. In Wahrheit hob die Genossin Z i e tz als Vorsitzende der Besprechung unter Zustimmung aller Anwesenden aus« drllcklich hervor, daß niemand derartiges wolle. Verlangt wurde nur. daß keine der Organisationen, die sich für ein«! gemeinsame Aktion zusammentun, gleichzeitig mitten in einer! Aktion den anderen Organisationen Verrat an diesem selben Kampfe vorwerfe. Das haben die Kommunisten zweifellos! getan, indem sie am Tage nach dem Erscheinen des g e m e i n» samen Aufrufes in einem neuen Aufruf erklärten, daß� „die Scheidemänner und Kautskyaner, die heute erklären, für die Reutralttät einzutreten, warten, um euch in wenn die deutsche Regierung n i m m t", und weiter hinzufügten:„Vor dem russischen Proletariat und der revolutlonären Aktion der deutschen Ar« beiterklaste haben diese Verräter mehr Angst, als vor der Gegenrevolution." Das Verhalten der Kommunisten zeigt übrigens ganz klar,! daß ste den von ihnen gegen die anderen Organisationen er»! hobenen Vorwurf des Verrats selbst gar nicht ernst nehmen/ Denn wie wäre es sonst erklärlich, daß die Zentrale der K. P. D. auch am Sonnabend noch mit denselben Organi-, sationen weiter verhandeln und Beschlüsse fasten wollte, die angeblich in der ganzen Aktion nur auf Verrat der Arbeiter- � schaft sinnen. Entweder die Kommunisten glauben wirklich an solche verräterischen Absichten, dann hätten sie doch wohl von selbst ablehnen müssen, an den Verhandlungen mit den „Verrätern" und an gemeinsamen Aktionen mit den„Ver-, rätern" teilzunehmen, oder sie glauben selbst nicht an ihren Vorwurf. Dann treiben sie lediglich ein demagogisches' Spiel, das nunmehr entlarvt ist. Trotz dieses unglaublichen Verhaltens der K. P. D. suchten' unsere Vertreter im Interesse der Aufrechterhaltung der Ein- � heit der Attion zwsschen den Vertretern der S. P. D. und des Allgemeinen Gewerkschaftsbundes, welche den Ausschluß der! Kommunisten verlangten, zu vermitteln und ein weiteres Zusammenarbeiten mit allen Richtungen herbeizuführen. Dafür müssen sich unsere Vertreter nun von der„Roten Fahne" sagen lassen, daß ihr Verhalten„unentschieden und unsicher wie immer" war. So würdigen die Kommunisten' die Bemühungen, die nur den Zweck hatten, die Einheitsfront � der Arbeiterschaft zu erhalten. Die Eisenbahner aus den, Werkstätten haben die Bemühungen unserer Vertreter um die Erhaltung der Einheit der Aktion unterstützt. Es wider« z spricht den Tatsachen, wenn die„Rote Fahne" so tut. als ob die Eisenbahner das Verhalten der Vertreter der K. P. D. gutgeheißen hätten. Im Gegenteil hat der einzige Vertreter der Eisenbahner, der zu dieser Frage sprach, ausdrücklich hervorgehoben, daß die Arbeiter in den Werkstatten nicht verstehen würden, daß die Kommunisten die Erklärung ver- weigern, in Zukunft während der Aktion den anderen Ar» beiterorganisationen gegenüber Solidarität zu üben, Unsere Vertreter haben alles getan, um ein weittres Zu» sammenarbeiten mit den Kommunisten zu ermöglichen. An den Vertretern der K. P. D. sind diese Bemühungen ge- scheitert. Unsere Genossen haben trotzdem aegen den Antrag auf Ausschluß der Kommunisten gestimmt. Wenn unsere Ver»! treter überstimmt wurden und dann an den weiteren Be» ratungen doch noch teilnahmen, so handelten ste richtig, weil sie sich offenbar nur von dem Gedanken welten ließen, nicht noch'lüne�u�i� lassen. Wir sind sicher,.daß die Arbeiterschaft dieses Ver- halten verstehen und billigen wird. Mit Lenin rufen wir der Zentrale der K. P. D. zu'Ihr! kommt euch selber ungeheuer revolutionär vor. aber in Wirk- lichkeit erschreckt ihr vor den verhältnismäßig kleinen Schmie- rigkeiten, die der Kampf gegen die bürgerlichen Einflüsse innerhalb der Ardeiterbeweguftg mit sich bringt, während euer Sieg, der Sturz der Bourgeoisie und die Eroberung der politsschen' Macht durch das Proletariat diese selben Schwie» rigkeiten in noch größerem, unermeßlich größerem Umfange schaffest wird. Wie Kinder seid ihr vor einer kleinen Schwierigkeit erschreckt, die euch heute bevorsteht und begreift nicht, daß ihr es morgen und übermorgen werdet lernen ! niiflcH, dieselben Schwierigkeiten im unermeßlich bedeutenderem Umfange zu überwinden." Wir appellieren an die Arbeiter aller Richtungen und vor »llem an die kommunistischen Arbeiter selbst: Mögen sie in ihren eigenen Reihen für wirkliche Solidarirät mit allen Ar- beiterorganisationen sorgen, die ehrlich die Neutralität durch- fuhren und die Konterrevolution bekämpfen wollen. Mögen die kommunistischen Arbeiter ihre Zentrale zwingen, Schulter an Schulter mit den Vertretern aller anderen politi- scheu und gewerkschaftlichen Verbände die Aktion zur Durch- suhrung der Neutralität Deutschlands und zur Bekämpfung der Konterrevolution durchzuführen. Mögen die kommunisti- scheu Arbeiter der Zentrale der K. P. D. revolutionäre Solidarität beibringen! Verrat? Eine fette Ente der„Noten Fahne" Die„Rote Fahne" bringt unter der Ueberschcift:„Verrat im Verzug", die Nachricht, daß die politischen und gewerk- schaftlichen Arbeiterorganisationen den Ausschluß der Korn- munistischen Partei aus der Sitzung der Spitzenorgani- fationcn beschlossen hätten, um die aufgefangene Munition der deutschen Konterrevolution zuzuschieben. Diese fett- Sedruckte Nachricht ist nichts anderes als eine fette Ente. In Wahrheit ist der Ausschluß der Kommunisten erfolgt, weil sie sich weigerten, in Reih und Glied mit den anderen Arbeiter- «rhanisationcn den Voykottbeschluß zur Durchführung zu brmgen. Die„Rote Fahne" berichtet weiter, daß nach den Beschlüssen der Spitzenorganisationen eine nach dem Vorschlag des Ee- nassen R o s e n f e l d eingesetzte Kommission über die auf dem Etcttiner Bahnhof und in Lübeck angehaltenen Transporte entscheiden solle, daß die Entscheidung nicht zweifelhaft sei, und daß die Kommission versuchen werde, die Waffen der oft- preußischen Konterrevolution auszuliefern. Ein frecher Schwindel! Offensichtlich nur zu dem Zweck aufgelegt. um den Unabhängigen, als den Veranlassern der Einsetzung der Kommission, etwas am Zeuge zu flicken. Die Wahrheit ist, daß die Kommission umgekehrt bereits am Sonnabend «achmittaa beschlossen hat. daß die Transporte auch Weiterhin festgehalten werden sollen. Nur »enn Garantien dafür gegeben find, daß diese Transporte »eder für Polen noch für die Konterrevolution bestimmt sind, kann eine Weiterführung der Tränsporte in Frage kornmxn. WSnn bei der ganzen Aktion von Verrat die Rede sein kann, so n u r b e i d e r Z e n t r a l e d e r K. P. D.. die mitten in der Aktion denjenigen Organssationen in den Rücken fiel. mit denen zusammen sie den Aufruf zur Festhaltung der Waffen- und Munitionstransporte erlassen hat. Die U. S. P. kann und wird sich in ihren unablässigen Bemühungen, jede Stärkung der Polen und der deutschen Konterrevolution zu verhindern, weder durch das Geschrei von rechts über die Nebenregierung der Arbeiterschaft, noch durch das Gebelfer der„Roten Fahne" stören lassen. Protest gegen die Neutralität Danzigs Pari«, 22. August. Nach„Petit Parissen" ist der Votschafterkonferenz ein Protest gegen den Veschluh der Konstituierenden Versammlung von Danzig, im russisch-polnischen Krieg neutral zu bleiben, übermittelt worden. Dieser Einspruch soll sich auch auf die Hal- tung des Oberkommissars Sir Reginald Tower beziehen. Die Parlier Morgenpresse vertritt die Auffassung, daß der Beschluß der Konstituierenden Versammlung von Danzig ungültig sei, weil er {>egenArtikel104desFriedensoertragesvon Ver- ailles verstoße. Die Berufung auf den Friedensvertrag von Versailles ist nicht stichhaltig. Das Abkommen, das nach Artikel 104 über Danzig festgelegt werden soll, kann sich selbstverständlich nur auf Friedenshandlungen Polens erstrecken, nickt aber den Freistaat Danzig, dem doch durch den Vertrag die Selbständigkeit garantiert wird, zwingen, in einem Kriege zwischen Polen und einem anderen Staat einseitig für Polen Partei zu ergreifen. Zwischen Albanern und Serben ist es nach italienischen Meldun» len, bei Skutari zu einer Schlacht gekommen. Die Serben hatten Ä0 Gefangene, darunter einen hohen Offizier, verloren. RulZe in Oberschleflen Die Entwaffnungsaktion K a t t o w i tz, 22. August. Von einem gefangen gewesenen Sichcrheitobeamten, der soeben aus Myslowiß eintrisst, erführt man. daß dort ein Beseht der Franzosen bekannt gemacht ist, wonach bis Montag früh sämtliche Massen abzugeben sind. Danach werde eine Kommisston, bestehend aus einem Franzosen, einem Italiener, einem Engländer, einem Deutschen und einem Polen Hans- Buchungen vornehmen. Korrektes Verhalte« der Franzose« Bresln», 22. August. Ans Kattowitz berichtet W. T. V.: Nach Informationen von zuständiger Stelle tonnen wir zur Lage folgendes mitteilen: Die ftanzösisch« Besatzungsbehörde zeigt feit gestern ossenstchtlich das redliche Bestreben, aus unblutigem Wege die Ordnung wiederherzustellen und die Polen zur Abgabe der Wafseu zu veranlassen. Seit dem Eintreffen des Oberstleutnant« Caput, des Chefs des Stabes des General Le Rond, ist ein offenbarer Umschwung in dem Verhalten der französischen Be- satzungstruppen sestzustellen. Die Truppen zeigen unermüdlich, daß ihnen alles daran liegt, der Sicherheitspolizei zu helfen und de« Frieden in Oberschlefien wiederherzu- stellen. So haben sie verschiedentlich der Sicherheitspolizei die von de« Polen abgenommenen Pferde, Massen usw. wieder zuge» stellt. Die Hundertschaft in Lipine, die von mehreren tausend Polen belagert wurde, ist aus Veranlassung des Kreiskontrolleur» in Königshütte befreit worden. Die Wiederherstellnng der Ruhe* Kattowitz, 22. August. Wie die Interalliierte Kommission amtlich mitteilt, hat sie am Freitag morgen, sobald sie von den Vorgängen in Laurahütte, Schoppinitz und Mqslowitz benachrichtigt war, den Belagenmgs- zustand über den Landkreis Kattowitz verhängt und die Ortschaften durch interalliierte Truppen besetzen lassen. Die Entwaffnung wird durchgeführt; alle erforderlichen Maßnahmen zum Schutze der Grenze werden getroffen. Die Kommission fordert alle ver- nünftigen Bürger zur sofortigen Aufnahme der Arbeit und zur Wiederherstellung der öffentlichen Ruhe und Ordnung auf. Kattowitz, 22. August. Eine Abordnung der Führer der deutschen Parteien sprachen am Sonnabend bei General Gracier und Oberst B l a n ch a r d vor. Sie trugen die schwere Sorge der deutschen Bevölkerung vor und forderten die Wiederherstellung des Rechts- zustande». Die Vertreter der Interalliierten Kommission machten, laut„Ostdeutscher Morgenpost", bindende Zusagen dahin, daß die Entwaffnung in den ausständischen Gebieten durch- geführt und der Belagerungszustand in Kattowitz aufgehoben wird, sobald die Ruhe wieder hergestellt ist. Die Sicherheit soll von Deutschen und Polen wahrgenommen werden. Lenthen, 22. August. Die Nacht vom 21. zum 22. August ist. soweit sich nach den bis- her vorliegenden Nachrichten erkennen läßt, überall ruhig verlaufen. In Beuthen blieb alles ruhig. Di« Ort- jchaften rings um Beuthen sind fast ausnahmslos in der Hand bewaffneter Polen. Stellenweise treten auch Leute in polnischen Uniformen auf. In Kattowitz ist alle» ruhig. Der Belage- rungszustaud wird von den Franzosen streng durchgeführt,»i« Meldung von einem polnische» Einbruch in die Stadt«nd de» wilden Flucht der deutschen Bewohner entbehrt jeder Begründung. Die Ortschaften um Kattowitz find nach wie vor in polnischer Hand. In Myslowitz ist polnisches Militär eingetroffen. Die polnische» Forderungen Beuthen, 22. August. Die Forderungen der polnsschen politischen Verbände und Ge- werffchaften sind nunmehr den Ententebehörden schriftlich über- reicht worden. Zu den bereits gemeldeten Forderungen kommen neu hinzu:„Bestrafung derjenigen Mannschaften der Sicherheit»- Polizei, die sich aktiv an den Ausschreitungen beteiligten und die festgenommenen Polen an den Pöbel ausgeliefert bzw. den Pöbel nicht gehindert haben, die Polen zu mißhandeln und totzuschlagen; sofortige Entfernung der Sicherheitspolizei aus Kattowitz; neue Zusammensetzung der Gerichte; Gründung einer aus Oberschle- stein beider Nationalitäten bestehenden Biirgerwehr für das ganz« Abstimmungsgebiet: Auferlegung einer Kontribution auf die Stadt Kattowitz in ungefährer Höhe des den Polen angerichtete« Schadens und zwar innerhalb ü Tagen; Bezahlung der Feier« schichten an die Bergarbeiter, die aus Anlaß der deutschen Aus- fchreitungen in Kattowitz die Arbeit aus Protest niederlegten. Als erste Feierschicht gilt der 13. August." Ausschreitttngen Bismarckhlltte, 22. August. fW. T. V,1 Eine zumesst aus siingcren Leuten bestehende Bande überfiel kurz nach g Uhr nachmittags das Rathaus, das von der Pol!« zei hartnäckig verteidigt wurde. Die Angreifer verloren 5 Tot« undeinige Verletzte. Als schließlich eine vorüberkommende französische Patrouille eingriff, brach die Bande den Kamps ab und zog sich zurück. Um 6 Uhr war die Ruhe im großen und ganzen wiederhergestellt. Taraowitz, 22. August.(W. T. B.) Im Kreise Tarnowitz kommt es ständig zu schweren Aus« schrei tun geu. Ueverfälle auf Bewohner von Förstereien und Wirtschaftsinspektoren, Entwaffnung von Gendarmerieposten und Mißhandlungen von Lehrern wiederholen sich ständig. Das Bauerndorf Larischhof wurde ausgeplündert, das Vieh gestohlen- Eleiwitz, 22. August. fW. T. B.) Aus dem von den Polen besetzten Gebiet der Kreise Kattoroih und Beuthen sind im Laufe des Eonnabends ö 0 0 Flüchtlinge hier eingetroffen. 430 wurden heute nachmittag nach Kandrst« weiterbesördert, wo der Verband heimatstreuer Obcrfchlesier für Unterbringung und Verpflegung sorgt. Inzwischen treisen neue Flüchtlinge aus dem Kreise Pleß ein, die in Gleiwitz gesammelt und ebenfalls nach Kandrzin befördert werden. Die Verluste der Sicherheitswehr Kattowitz, 22. August. Bei den Unruhen in Kattowitz hat die Sicherheitspolizei folgend« Verluste erlitten: Tot 1 Offizier. 3 llnterbeamte, ver- wundet 12 Beamte. Die Gefangenen sind inzwischen zurück- gekehrt. Vorübergehende Ansschaltnng der Sicherheitsweh» Kattowitz, 22. August. Hier wurde gestern nachmittag 8 Uhr der Sicherheitspolizei von der ftanzösifchen Behörde ein Befehl übermitteilt, die K a«, ferne nicht eher zu verlassen, bis ein schriftlicher V«' fehl des General Gracier vorliege. Als Grund wurd« die Tatsache angegeben, daß den Gefangenen der ersten Hundert« schaff in Myslowitz, über 103 Beamten, die Uniformen von de« Polen weggenommen worden waren, die diese für stch verwendet hatten. Um Mißbrauch und Verwechselungen vor« z u b« u a e n, sei der Beseht ergangen. Die Sicherheitspolizei ist tatsächlich seit gestern vom Straßendienst in Kattowitz aus- geschaltet. Der Bündnisrwg um Ungarn TU. Bukarest. 22. August.; Der hier weileude sschechische Mwisterdet Aeußer» Dr. B« u» f erklärte, daß da» Uebereiukommen zwischen der Tschech«' Slowakei, Jugoslawien und Rumänien ein v o l I k« mm« n e» ist- Gegenüber O« st e r r e ick soll dt« neue Konvention«tue freundschaftlich« Politik betreiben. Sine DouaufSderatio» s«» nicht möglich. Bezüglich Ungarn» solle» dt« natürliche» Grenze» hergestellt werde». Tschechien und Rnmänien Prag, 2L August. Das Tschechoslowakifch« Pressebureau meldet au»«nkarest- In den Beratungen des Minister» de» Aeuhern Dr. B» n« j-ch mit dem rumänische« Minister des Aeußern Take Jones cZ und dem Ministerpräsidenten General Averescn wurde ei« Einvernehmen in alle» die Tschechoslowakei und Rumänien be- treffenden Fragen, sowie auch bezüglich der Neuttalität im russisch« polnischen Konflikt und bezüglich der Beziehungen zu Ungarn er- zielt. Dadurch sind die Vereinbarungen, welch« mit Südslawten getroffen wurden, vervollständigt worden. Es wurd« da« ob» folute Einvernehmen zwischen den beiden Staaten in den gleiche« Fragen wie mit Südslawten festgestellt. Rumänien und Rußland Rußland z« Verhandlungen bereit Bukarest, 21. August sDamianj. Der russisch« Kommissar für Aeuheres Tschitscherin htt neuerlich an die rumänische Regierung eine Note ge- richtet, in welcher er erklärt, daß Rußland bereit sei, alle Fragen freundschaftlich zu regeln, und Rumänien einlädt, falls Charkow ihm nicht zusage, eine« andere« Verhandlungsort zu wählen. bilden sich daher schlackenattige Verbindungsrückstände. die da» Blut je länger je mehr verunreinigen und hierdurch seinen Um- lauf erschweren. Es ist leicht verständNch, daß auf diese Weise Blutstockungen mit ihren schädlichen Folgen für das Wohlbefinden in den ver- schiedensten Körpergebieten entstehen und daß ferner jene im Blut kreisenden Schlacken und Abfallstoffe in lebenswichtigen Organe» Reizzustände, ja sogar Entzündungen hervorrufen. Diese durch Nährsalzmangel verursachte Ver« unreinigung des Blutes und der Säftemasse ist der Wurzelboden, aus dem die Lungentuberkulose, die Bleichsucht, die Skropheln, die chronischen Hautausschläge und zahlreiche andere Kranlheitsformen emporwachsen. Am schwersten werden durch die Entziehung des nawrgewollten Obstgenusses die Kinder be- troffen; denn ihr Körper muß nicht bloß, wie der des Erwachsenen. in seinem Bestände erhalten, sondern aufgebaut uud weiter« entwickelt werden. Es dürfte daher einleuchtend fein, daß das rohe Obst wegen seines Gehalts an Nährsalzen keineswegs als bloßer Eaumenreiz, sondern als ein unentbehrlicher Bestandteil unserer Kost anzu- sehen ist. Gerade weil diese so arm an Eiweiß ist, müssen wir um so mehr darauf bedacht sein, daß unser Körper diesen kost- baren Stoff auss gründlichste ausnutzt, und zu diesem Zweck gibt es kein besseres Mittel als die Zufuhr von Nährsalzen in Form von frischem Obst. Es ist daher eine wichtige Forderung der V o l k» h y g j e n« an den Staat, für eine genügende Senkung der Obstpreise Sorge zu ttagen. Denn in Anbetracht der schwere» Gesund�ett�o.�..,>ie aus Mangel an regelmäßigem Obstgenuß besonders die proletarische Jugend bedrohen, kann man wohl sagen, daß die heute herrschenden Obstpreise nicht bloß wucherisch. sondern mörderisch find. Bergarbeiter In ihren schmalen Augenspalten hungert das Herz nach Korn- blumenblau und Aehrrngold. Ihre rissigen, kohlenbestaubten Hände möchten gern ein« Gar- tenblume streicheln. Ihre brennenden Sohlen haben so große« Durst nach dem Tau fern verwahrter Waldwiesen. Doch der ewig hungrige Stollenschlund schluckt sie wieder ei«. Iii« Spitzhacken brechen das schwarze Gold schlafender Flötze. Wenn ihr auf dem Schienendamm dahingleitet in irgendeinen grünen Wafdwinkel, dann denkt an die schweißgebadeten, schwei- gcuden Goldgräber, deren Spitzhacken klingen müssen, wenn das. kohlenfressende Räderroß arbeite» soll. Das Recht des Gaumens Von Dr. med. Paul Bergmann. In Hungerzeiten, wie sie uns nun schon seit mehr als sechs Iahren beschieden sind, wird am meisten diejenige Nahrung be- gehrt, die geeignet ist. die Leere des Magens auszufüllen und hier- durch am nachhältigsten das Gefühl der Sättigung zu erzielen. Di« Hand des Hungrigen greift vor allem nach Brot. Kartoffeln, Rüben. Kohl und ähnlicher Kost, die sich ihm durch ihre Masse empfiehlt und die der verwöhnt« Schlemmer weit von sich weist oder allenfalls in nur kleinsten Mengen sowie in hochveredelter Form auf seinem Tische duldet. Ganz unleugbar hat sich die Gesundheitslage der arbeitenden Klassen vornehmlich unter den Frauen und Kindern, während des Krieges und im Anschluß an ihn erheblich verschlechtert. Ueber die e traurige Tatsache kann die so oft betonte Abnahme der Krankheitsfälle von Alkoholsiechtum. Zuckerharnruhr und Magen- krebs nickt hinwegtäuschen; denn die verheerendste aller Volks- feuchen die L u n g e n s ch w i n d s u ch t sowie ihre beiden Schrittmacher in der Kinderwelt, die S k r o p h u l o> e und die R h a ch i- t i e. haben eine so erschreckende und noch immer wachsende Aus- dehnung erlangt, daß daneben die gunstigen �lliern in einigen engbcgrenzten Krankheitsgebieten zur IZedcuiungslosigteit zujam- Dieser betrübende und bisher nicht aufzuhaltend« Nieder- gang unserer Volksgesundheitsst verursacht durch die Nahrung, die, soweit sie den arbeitenden Klassen erschwinglich ist, durch ihre Masse wohl imstande ist. den Hunger zu stillen, aber zu arm an wirklichen Nährstoffen ist. Unter diesen, st der wichtigste und durch nichts anderes zu ersetzende, das E l w e t ß em Stoff, der vorzugsweise in Milch, Fleisch und Eiern enthalten ist, also in Nahrungsmitteln, die durch ihren Preis für die Mehrzahl der Arbeiter in unerreichbare Ferne gerückt sind. Die Kost des Prole- tarier» ist„billig", weil sie von dem teuren Eiweig nur wenig enthält und sich vielmehr großenteils aus Eeuuloje und anderem Ballast zusammensetzt, der zwar keinen Nährwert besitzt, aber durch seine Masse den Magen anfüllt und ihn hierdurch über das Hunger- gsfühl hinwegtäuscht.» Gefüllt zu werden, das ist die unerbittliche Forderung des Magens, und wenn sie nicht befriedigt wird, so beginnt er zu knurren, bis er schließlich durch die Qual des Hungers jede Hand- «der Kopfarbeit unmöglich macht. Und dennoch ist es verkNjrt, in der Ernährungsfrage der Stimme des Magens Gehör zu geben und ganz zu übersehen, daß beim Essen und Trinken auch der E a u- m e n ein gewichtiges Wort mitzusprechen hat. Der ist kein grober Gesell wie der Magen und pflegt sein Recht nicht zu erzwingen. sondern un» durch angenehme Geschmacksempfindungen abzu- schmeicheln, aber daher kommt es eben, daß dieses Recht als solches nicht anerkannt wird. Man hat sich gewöhnt, die Bedürfnisse de» Gaumens dem Luxus zuzurechnen, und die zu ihrer Befriedigung dienenden Nahrungs- mittel als mehr oder weniger entbehrlich anzusehen. Das ist aber. wie wir hier zeige« wollen, ein gesundheits gefährlicher Irrtum. Abgesehen davon, daß für den Menschen auf die Dauer nur eine solche Kost bekömmlich ist. die nicht bloß sättigt und nähtt, sondern zugleich auch wohlschmeckend ist, gibt es eine Reihe von Nahrungs- mittel«, die von eigentlichen Nährstoffen nur wenig oder fast garnichts besitzen und dennoch für die Erhaltung unserer Gesund- heit von ausschlaggebender Bedeutung sind. Zu ihnen gehören vor allem sämtliche O b st sorten und unter ihnen in erster Reihe die füßen Früchte. Alles Süßfchmcckende pflegt auf einen Gaumen, der durch Alkohol oder Rauchtabak noch nicht verdorben ist, eine unge- meine Anziehungskraft auszuüben. Darum haben Kinder von ge- fundem und unoerirrtem Geschmack ebenso wie die Naturmenschen eine so große Vorliebe für süße Speisen, während sie sich gegen Säuren ablehnend oerhalten. Die Natur benutzt nun diesen Instinkt, um unser Nahrung». bediirsnis aus Honig, Aepsel. Birnen. Trauben. Kirschen. Datteln und ähnliche Rohtost hinzulenken, und ste wird dabei von der Ab- stcht geleitet, unserem Körper gewisse organische Salze zuzuführen. die gerade in den genannten Naturerzeugnissen reichlich enthalten sind. Diese Salze bestehen aus Natron. Phosphor. Kalk, Eisen sowie ähnlichen Verbindungen und spielen im Haushalt unseres Organismus eine noch viel zu wenig beachtete, aber überaus wichtig« Rolle. Sie sind zwar nicht, wie das Eiweiß, das Fett und die Kohle- Hydrate, Nährstoffe im engeren Sinne des Wortes, aber doch sind sie für unsere Ernährung von höchster Bedeutung; denn ihnen ob- liegt die Aufgabe, den Sauerstoff unseres Blutes in Tätigkeit zu versetzen, zu aktivieren, und dadurch in allen Gewebszellen unseres Organismus jene Verbrennungsvorgänge zu erzeugen, durch die erst die Nährstoffe unserer Kost in neues Körpergcwcbe ver- wandelt werden. Wegen dieser ihrer wichtigen Beteiligung am Ernährungsprozeß hat man sie mit Recht Nährsalze genannt. Wenn sie nun Im Blut anhaltend in zu geringer Menge vor- Händen sind, so können schwere Eesundheitsschädcn nicht aus- bleiben. Es wird nämlich in diesem Falle unsere Kost vom Kör- per zu wenig ausgenutzt, denn wegen des Mangels an Blutsalzen ist die Betbrennungstätigkeit w den Zellen zu schwach, und es Die Spannung in Ost- preußen (Von unserem Korrespondenten.) 0 stpreugen ist seit langem ein grollender Vulkan, der jeden .-igenblick Zum Ausbruch kommen kann. Nirgends ist die politische pannang gröstcr als in dieser Provinz, die losgelöst ist— nicht r geographisch und oerkehrstechnisch—, sondern auch politisch be- gmnt sie ein eigenes der Lage im Reiche nicht immer Rechnung n,aß?"i'fs Leben zu führen. Rußland benachbart, hat die oft- p eußische Arbeiterschaft niemals das Gefühl verloren, auf lciem vorgeschobenen Posten auch besondere Aufgaben zu haben. as konservative groß agrarische Element hat nie die voilnung aufgegeben, die Isolierung der Provinz für einen �� re>ch nutzbar machen zu können und hat nie darauf ver- i, r t �icr Geheimen alle Vorbereitungen zu treffen. Ratio- ai bolschewistische Elemente tragen Verwirrung in e>c scharfen Gegensätze und die im Lande verborgenen Waffen aqen das ganze zu einem Pulverfatz, um das die Funken fliegen. ehr als 40 000„zuverlässige" schwerbewaffnete Leute zählt die i« M e' und mehr als für 200 000 Mann Waffen befinden sich in ihrem Besitz. Spannung war schon groß, als noch die alten Einwohner- nn» existierten, als B o r o w s k i und L ü b b ri n g heftig aber ick i ��n Erfolg gegen Dassel und seine Reichswehr, Wirt- ompagnien und sonstig« geheimen Organisationen kämpften. knm nun �uch für Ostpreußen die Auflösung der Einwohnerwehr 'fr.* b'e Entwaffnung drohte, da trafen rechtzeitig die Ver- d.«? 9 berrn E s ch e r i ch hier ein. Millionen an Mitteln stan- n der Organisation plötzlich zur Verfügung, so datz endlich in der feun w Bet Hartungschen Zeitung" sogar eine halbamtlich« ue die Flucht in die Oeffentlichkeit antrat und schrieb:„Dieser and hat noch keiner Behörde und mit keinem Wort der „„�utlichkett gesagt, wohet er die Millionen hat, die er ausgiot »JJ-V /---■* Uvtvlu*j wv-y»-»—*--—...../' ,Jr Ausgeben mutz, wenn er bestehen will." Viele von dem Poli- i'Präsidenten L ü b b r i n g wegen reaktionärer Gestn laß iwi-wih*»»» Gesinnung ent- � Sipo Offiziere wurden angeworben und der Organisation ungegliedert. Ost" Spitz« der Organisation, die sich Eelbstschntzverband sitr Oro/",�" nannte, trat der entlassen« Sipo-Offizier Pren. Di« Orariß der reaktionären Kreisrät« wurde ebenfall» der b«a'? dienstbar gemacht. Da die Regierung machtlos war, so die G e w e r k s ch a f t e». die die vefahr mit jedem Tage Dackilp«"r WCrw«:i.t|M/«*|*vrv, v»v vsv..... jsw».» Sticht, �u, eigene Arbeiterwehren zu bilden. Zu den iie Qr"Jr0®0�1 wie auf dem Land« entstanden Arbeiterortswehren, >i...?/ich>alls im Besitz von Waffen waren, wenn ihnen auch nicht die Menge zur Verfügung stand wie der Orgesch. Die Vüttm.«. aneuge zur tuerjugöug jiuiiu tuic uet Inlii,, Situation war mit jedem Tag« kritischer. An eine Auf- löiun«»uanon war mii i«o«m u.age rriiijcyer. nn eine-tu,- nicht- d/r illegalen Organisation wagten die Regterungskreise halb � denken. Der Oberpräsideut entschlotz sich des- in np Versuch, sämtlich« illegalen Organisationen in legal« ü« handeln. Nach Vorverhandlungen, an denen auch die Mini- vifiR». 0 7 unl1 E e tz l er teilnahmen, erschien ein Aufruf des Ober- I enttn zur Bildung von Ortswehren. Oraann"? keinen Augenblick ein Zweffel darüber sein, datz diese En. O�kion nicht nur dem Sinn, sondern auch dem Wortlaut des «aiim. widerspricht. Keine Bestimmung des Ent- beamtet rechtfertigt die Verteilung von Waffen an nicht ist die W ry t'onen*®6er nuch mit den Abmachungen in S p a a Die B e. oftpreutzischer Ortswehren keinesfalls zu vereinigen. Vorne-s der Unabhängigen haben da» bei den teilt» � sofort energisch betont und deshalb ihre Be- � 31*8 abgelehnt. Dazu kommt, datz die Zusammen- Kohlenanix Winterabenden unterm Lampenschirm ein Stück ö«ldentun,?'iidern zeigen und ihnen erzählen vom stillen Senden mt..."der, die in der schwarzen Schwüle von schla- Und umlauert werden. — Beranrf!»!.�� SIu05n"der die Zeitung gehen und da steht: r, dann soll euer Herz lesen:— Goldgräber. Franz Mahlk«. Theater »Bac" heißt ein grobschlächtige» Theaterstück mannjünger Bernstein-Sawe rstq. da» drlch-AZllh«lmstädtischen The e Wirk»»»«»>'- dem Suder- im F r i e> ffck von seine Wirkuna ilkit" d t i s ch e n Theater aus die. � seine dramat?!rfw>n?-d04'"ehr dem Kino als den Spielhöllen �sU"0. iiines s»c.?�).'""i� abgelauscht und behandelt Ehe- Vistcle. Laster. Spielverlust, mit dem KnaU-ffett der öreislichen Esse?�»« werden erwürgt von Hand- Möllendor in bei einem Gastspiel des Direktors Kurt oem Theaterstück vor der Berliner Aufführung Serda und x,»».".�undreijeeriolg vericbajften. Julia ersten Reihe d« zSLV'»"wann standen künstlerisch in der Magnus Stifter die von Rita Helling und Kamt wird. � etwas gröberen Mitteln jachgemäh er- Bufoni an die Bert' nister für Wissenichcls,'"?..�°bemie der Künste berufen. Der Mi- nisten Dr. Ferruccio B I, I"-"b Volksbildung hat den Kompo- klagp für m»nf»t:tj.. 5 u I o n t mit Npt OpOii»».tn.r Meilter- klasse für musikalische a»».»»?.- mlt der Leitung einer Meister- Künste betraut.(Dip imp»�l,on r......."Piv__ i___ Of__ V /IT_____- ,r«n«nrtVA�tt Agentur.....- �. George und(5 1 0 1 1 1 1 1 örtert. Zwischen den beiden U eberein st immung. wurden alle schwebenden Fragen er- a Staatsmännern bestand völlige Die Arbeitslosigkeit im Steinsetzgewerde Mit der Arbeitslosigkeit im Stewfeygeiverbe' besehäfligce sich am Freuag eine Beriammlmig arbeitSsoser Steinsetzer. Nach den AuLsiihruiigeu des Gauleiter»„St dura ist die iviriscdnftiiche Lage des Be nies eine sehr schlechte. Die Schritte bei den Behörden, 6ie diese zur Lcreitsiellnug von Arbeite» veranlosseu sollten, hätten auch ketuen Erfolg gehabt. Meistenteils wurde das mit dem Hinweis auf den Mangel an Geldmitteln adgelehur,-ja teilwe fe wurde sogar in Aussicht gesiellt, daß bei welter stetgenden Unkosteu die laufenden Arbeiten auch noch eingestellt werden müßten Die Bcrsammlnng wäbl'c aus Bors, äug Silniras eine Kommission, die noch einmal beim zustä, digen Sradtbaurat des Berliner Tiesbau- amts wegen Beschaffung von Arbeit vorstellig werden imv dabei gleichzeitig qiif Abstellung von Mißständen hindrängen soll. Dann wurde eine Ne-tiliOion einstimmig angenomweri, die ihre Entriistuiig ilb r die Stellung der Behörden gegenüber den Wünschen der Orgn- uiiatlon ausivricht und rarimtnls Wimia-;.fteraiisflnO: von OlM'nrCS- uifation ausspricht und nochmals sofortige Herausgabe von Notilonds« arbeiten fordert, um der ArbrilslosigkeU im Beruf Einhalt zu bieten. Ferner wiir>>c ebeiralls etiistimwig beichloffen, alle vroeitenben Kollegen nm Einführung einer Opferwoche zu ersuchen, in der jeder tu fester Arbeit stehende Kollege eine» Tagelvhn für die A-beitstosen des Berufes opfeen möge. StadtverordnetensFrabtion GroßoBLrlin. Am Dien«t.ig, abends« Uhr, findet die Fradtionsstüuuq im Rathau,, Königstratze, statt. Um pünktliches Erscheine» wird gebeten. „Mieterschutz" und Mistswucher Das Wohnungselend in Groß Berlin wird durch einen Fall, der die zuständigen Stellen zweifellos noch weiter beschäftigen wird, bi->» �'9' Üch ganz besonders in imiciii Fall, dag , c YJf �"trolle stehenden Mieteinigungsämier, deren nv.i"'.'""Achtbar ist, dringend der Reorganisation bedürfen. � Falldorf hatte in dem Hause Zeh- mÄn» � dem Hauswirt H. Kirchner eine möblierte Zweizimmerwohnung mit Küche und Zubehör im Juni IIIUIUICIIC.Q.'ÜVslOimmCVUtU�UUlUs Ulli uuv 1919 zum Mietspreis von 3999 Mk. jährlich gemietet. Ansang v« t._____-„r j".!. O._____:..i t»: � � wirrst, Ts'iv.lKa dieses Jahres wünschte der Hauswirt seine Villa an einen Groß- tnu/mann K. zu vermieten und kündigte Fnlldorf die hLolznung. Auf den Einwand seines Mieters, daß er doch nicht ohne Wohnung bleiben könne, schlug der Hauswirt Kirchner F. vor. in das Haus Wilmersdorf. Nassauische Str. 24 zu ziehen, wo er ihm eine im Erdgeschoß gelegene Hofwohnnng von zwei Zimmern und Küche mit Licht und Heizung für 6000 Mark jähr» l i ch vermieten könne. Falldorf lehnte dieses Anerbieten entrüstet ab und so strengte der Hauswirt die Kündigung beim Mieteini- gungsamt Zehlendorf an. das ihm das Kündigungsrecht auch er- teilte. Falldorf wandte gegen diesen Bescheid ein. daß er bei einem Wohnungswechsel seine Stellung verlieren würde— er leitete in Zehlendorf die Sammlung der Brennesseln und er legte außer- dem die Atteste eines Eanitötsarztcs und des Kreisarztes Teltow- '----' 4,„C. PC.»,. re,..nhnvF West Dr. Ocker vor. Der Kreisarzt bescheinigte, doff; Frau cialldorf seit längeren Jahren lungenkrank sei, daß sie an Husten leide und infolge einer Geburt im April unterernährt sei. Frau F. lcide�an Lungentuberkulose und er halte es für dringend notwendig, daß sie in einer sonnigen Wohnung, möglichst mit Gartcubenutzung, lebe. Trotz Dieser ärztlichen Gutachten blieb das Wohnungsamt auf seinem Slaudpinikt stehen. Falldorf fand nun in Zehlendorf selbst «erstehende Wohnungen und kam mit den Hauswirten zu zwei leerstehende_______ einer Verständigung. Das Mieteinigungsamt ver- weigerte ibm die Erlaubnis in eine der Woh- liehen. Falldorf wandte sich an das Ministerinin —"■'«'---„i n u n g e n z u z 1.„. v------.-------■ für Volkswohlfahrt, erhielt von diesem aber keine Antwort. Da der Mieter sich weigerte, auszuziehen, sperrte ihm der Wirt am 1. Juli Gas. Walser und die Benutzung des Abortes. Jnfolgcdeffen wandte sich der bedrängte Mieter an die Polizei in Zehlendorf, die jedoch erklärte, sie könne in diesem Fall nicht einschreiten. Inzwischen hatte Falldors das Amtsgericht Zeh- lendorf angerufen und dieses gestattete ihm auf Grund einer einst- weiligen Verfügung, das weitere Bewohnen der Villa des Haus- wirtes. Am 14. Juli wurde Falldorf, trotz der gerichtlichen Entscheidung. Knall und Fall exmittiert, nachdem er vor- her seinen Broterwerb verloren hatte. In seiner Slot wandte fich F. an den stellvertretenden Bürgermeister von Zehlendorf. da er keine Mittel besaß, um für seine Familie Unter- kunft zu schaffen. Der Bürgermeister wies daraufhin für Fnlldorf, dessen lungenkranke Frau und ktes 10 Wochen alte Kind eine Arrestzelle im Polizeigefängnis ohne Licht, Wasser oder Kochgelegenheit an. Der aufsichtführende Wachtmeister erklärte der Familie obendrein, datz sie diese Unter- kunft räumen müsie, wenn etwa noch weitere Arrestanten einqe» liefert würden.— Erst privater Mildtätigkeit gelang es, der be- drängten Familie Unterkunft zu schaffen. Koffenllich nimmt jedoch das Wohlfahrtsministerium Eclegcuheit, sich mit dem sonderbaren „Mieterschutz" des Zehlendorfer Mieteinigungsamtes schnellstens und gründlich zu befassen. Deutschland in der Welt voranl öÄnar st ffitrprfp- hpn» ,h«us nickt weniger als 400 Personen beiderlei bestand aus»ickt weniger llt« Prrionen GeschlechtZ. Neben harmlosen Pärchen wurde sehr viel lichncm- Gest,.bei angetroffen. Auffallend groß war dle Znhl j�Meu«« m i!!? 16 Jahre alter Mädchen mit kurzen Röckche» ,,„a an t Nachdem au Ort und Stelle eine Sichtung voraeno'i'm.'n � «"«r und etwa 300 Personen Ihren Nachhauseweg antrete,"° Hühneraugen Hornhaut. Schwielen u. Warzen heseuijl xhnell.nchfr u.schmerzloj Kuklrol 100000 fach bewahrt Preis In Apotheken und Drojmea erhälftich fmntt Ä nichtz anderes aufreden.fs M nichb Besseres. AnfkldrfEde irosciiiirf träte uod franke iwreh Kurt Krisp.Wa�debur� 7 wurden 97 krastwagen verdächtige Gestalten zum Teil mit bercitgchaltenen Last- ., zuin Teil zu Fuß zum Polizeipräsidium gebracht. Nur eine Person, die tätlichcu Mderstand leistete, mußte ae, fesselt werden, ein anderer, der sich durch die Flucht einer Abführung entziehen wollte, wurde durch einen Polizeihund wieder gestellt. Die zweite Sichtung auf dem Polizeipräsidium, brachte einem Teil der Sisticrten die Freiheit wieder, alle anderen blieben, soweit sie von der Polizei gesucht wurden, im Gewahrsam. Voraussichtliches Wetter für Berlin und Umgebung am Dienstag. ZeUtveise aufklärend, jedoch überwiegend bewölkt und ziemlich kühl, bei mäßigen südlichen Winden. Keine oder unerhebliche Niederschläge. Aus den Organisationen 2�' Mittwoch, 7 Uhr. Extra-Zahl-bcnd bei Ratisch, jCTCu.vmm.r. V. Dtttrilt. Zusammeilkunft sämtlicher Elternbeiräte, Dienstag, 7'ch Uhr bei Krumbach, Warichaucr Straße 61, zwecks Beratung von Maßnahmen gegen die Nechtlosinachung der Elternbeiräte. ________________' J1 nähme aller sangesfrendigen Eenossen erforderlich. -bt« bei ula Rigaer ist größte Teil- Neuausnahine» Mittwoch In ...gcm Lokals-■■■„„-. 11. Tiftrilt. Diktrittsgeneralversammlung, Dienstag, den 24. August, abends 7 Uhr, in der Schulaula Eartenftr. 25. Tagesordnung t Magiitratsfrage, Neuwahl des Vorstandes....,, 16. Tis, ritt, 2. Abteilung. Mitgliederversammlung, Dienstag, 7 Uhr, Schulaula Sonnenburocr SttoSe 20. Tagesordnung:„Unsere Kommunolrrrwaltung. Thorlotrenbura. Dienstag. 24. August, abends 7 Uhr. Mitgliederversanimlun, im..Vollsliaue". Tagesordnung: 1. Di« internationale Lage. 2. Organisation«- 0 fcht enb er 1**5. Viertel. Mittwoch, 7 Uhr Vlertelsverlommluna. Turnhalle I» der Schule Friedrichftr. 71. Frau Dr. Kr>,che llder Jugendweihe oder Konsir- mation. Außerdem wtchlige Milteilungen. Wahl des Vlertelsfiihrers. Tempelhol. Dienstag,« Uhr, bei Becker. Rinabahnstr. 6, Sitzung der Korn- •"uncleit Kommlsston. diemeindevertrrter und Arbeiterrat.„. -'— v Mittwoch, Real-Gymnastum. Vortrag: Teinpelhos. �rauen-BUdungs-Adend. .Die Krankenpflege im Sauset Reserent Kenelle Lemke. sämtliche ULPD.-Eliernbeiräte und Ersatzleute Zentreloerlemd der Angestellte». leuteveisammlung, 25. 8., nachm. 4 Vereinskalender 4a lVrivat-Verstcherimsai).& ndslokal, Dieter Saal. ihr. Berbandslok. Zentroluerban» den Flelsch-.r, Ortsnerwaltung Berlin. Dienstag. 7 Uhr, -•'""""- im„Nosenthalec Hos", Rosenthaler Str. U- trauensmännerkonserenz der Sektion 1 »eietter-Scmarlten-Kolonnen Berlin».». sttzung am Mittwoch, den Zö. 8. beim Ken. Bennewitz. Freie Sozialistische Zugend, Mittwoch, den 25, 8., abends. jpieler. Einübung neuer Kampfliederl mitbringenl Alte Ja'" notwend.».________......_,.. wiese, Uebungsabend für neue KampfUeder. Erscheint und Instrumente initbringen.— Montag, den 20. 8., m mit Ztad um Ufi Uhr. Alte Iakobstr. 12«.-rsch-rneir. Abteilung Osten. Kruppensühr� ........... Zennewitz, Wilhelm-Stolze Sir. f- i, Eozialistllch« Broletarier-Zunen» tbnotz-D«»» ; 7 Uhr, iiebungsabend sämtlicher Znstaument� ..________„........... ipflieder!!>g-ndh«im Alle Iakobstr. 156, B»«! Ingen!— Donneretog. den 26. 8., abends 7 Uhr, N-serentenzulammenkuell Iakobstr. 126. Wichtige Disposition wird gegeben, darum Erscheinen-d» aidig.— Donnerstag, den 26. 6„ abends 6 Uhr, Humboldhain, SJ>" e, Uebnngsabend kür neue KomolUedsr. Erscheint geschlossen. Liederbiud� fe' .schlolfen. LIederdl. en samtliche Äadsahta Verantwortlich sSr die Redaktion! Emil R a b, l d. Berlin, veraniworiflj für den Inseratenteil: Ludwig Komeriner, Karl-Horst.—«erlti«» genossenschaft Freiheit" e. E. m. b. H.,«erlin.— Druck der �ireiheit'-Dr--«« E. m. b. H., Berlin E. 2. Breite Straße 8-9. VolKstmhRe 72 Sonntag, Z>/, u. I jl ZMbertreffliches Varielz- Programm! Berlim Prater Kaftanien-Allee 7—9 12 AM-WMneslZ Großer All Tanz»Diele Anfang Uhe a Tixoater« Kottbne.Toi- A Tel. MoeUipUty, 14814, || ch_TA8ll0h_7� vdk m" dLMe8«ngsr ßiaibeun- Konzert Vorest. il—l'lt n.4— 6. Neue Welt Arnold Scholz Hafenhetde 10«— 1t4 toretömm »achm.tU.:< Mm-Theater (Stadtbahn Iannowihbrllcke) Untergrundbahn Klosterstraste. Der grotze Erfolg Die Raschhosss »"L Der pte Ms Direktion Carl Meinhard- Rnd. Bern au er Theater i. d KslliWrStjer Maße * Geständnis Berliner Theater Uhr- '/18 Uhr: Der legte Walzer. Rose- Theater 7'/, Uhr! »er Seaf»0» Luxemburg wltr. 6, am Nollendorfplatz Tagt. 8 Uhr: Zrtentnlische. Ballett «il-l Kio-ni Bey._ BoMeater Köpenicker 3tr. 08. «llabM. Familie. ?>/, Uhr: Taglich Konzert und Borstellung Dienstags, Mittwochs, Donnerstags u. Sonntags —©roster Ball,~— DieKaffeekücheisttägl. geöffn. 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Mittwoch, den 22.-Ungnft l»so,»den»«««st» Branchen- Versammlung der Rohrleger und Helfer I» Ktt.m» FestsSlen, HnfenheU» 41— C Tagesordnung: 1. Bericht aber dir Bert>«ndln»gen daß» Deulotiitrnachungs Kommissar, 2. Siskusfion. 2. Stellungnahme zur Erneuerung d« Tortsoertras»- Branchenangelegenheitru. 4. Verbands- und: Mittwoch, de« tS.«mg»st 1020,«achm. 4%«d» Branchen-Versammlung der Graveur«»nd Ziseleur« im Mürkischnt H.f, Admirolstrast« 1 16«. Tagesordnnng- bericht der Branchen kommlfflo». "'' imiffin. 1. Zrchr«, 2•) Neuwahl»er Branchen kommtsj b) Neuwahl der vranchcnleirnng. 2. Bersck 'chtedene». Sollegen, welche Kein lMltgltedsbnch ooe, eigen Können ch0 mit den Beiträge» Aber sechs Wochen tm BLckftand find, had- bei»«« Zutritt. Zahlreiches Erfchetnr» fit«ndedtngtl Pflicht. Dir Mß? MöM:®riffwr6fä| kauft Oroßmann, Johannlsstc. 4 Norden 106 21. Billige Mr gen erzielt man durch Patent.Schlnfmfibel Berwandelbare Thaifewngue», Bettstellen, Bettfofas, Bert« stöhle, Tischbettm usw. 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