} Einzelpreis 20 Pfg.• Z Jahrgang Montag, S. September 1920 Nummer ZOS• Abend-Ausgabe aut enrntag« n*t -u» fBl Droß-Bnliu •J»»Bwtlnit* erscheint Margen» und eUwioL Der B«,»g»prri- betrZgt bei freier Zustellnag in» �_ 10,— M. im nnau»«ahlbar,»on der Spedition selbst»bgebolt 8,50 M. bezog nehmen sämtliche Poftanstalten Bestelwngen entgege«. Unter Streifband »«zogen für Deutschlc ad und Oesterreich 16,50 M., für da» übrige All-land 21,60 M. »ozüglich Baltita-Ansschlag, per Brief für Deutschland und Oesterreich 80,— w. ■••efctlw,«»edUipn»nd B erlagt»rrlw« S, vrrit, Straße»«» berliner-Orffan ber VnohMttOlgen ScvMöemfratie Seatftötanös MW det Zusammentreffen in Riga Riga, 6. September.(Havas.) Dt» SrSflnnng der rusflsch-polnische» Berhandlnugen t» Riga ist sür den g. September vsrgesehe«. Die Sa«jet-R«gie- »»»g hatte einige Bedingungen gestellt, die von der lettt- lchen Regierung angenommen worden find. Nämlich freie Chiffre. Delegrammverbinduug»üb Zmmunittt fiir die rusfische« Dele» »irrten. Feststellung der polnische« Friedensbedingnnge« TU. Warschau,«. September. 5» der gestrige» vltaisterrat-fihung wurde ein Aus- sthuh zur Ausarbeitung der offiziellen polnischen Friedensbedtn- «ungen gebildet, die gleich z» Beginn der Rigaer Verhandlungen bekannt gegeben werde« sollen. In de« Ausschuß wurden die Minister Daszynski, Eapieha. Skulski. Sofnkowski. Vizepräsident Dombflt, sowie die Abgeordneten Barllcki, Trabski und Kiernik gewählt. Auf Beschluß des Rates der nationalen Verteidigung wurden die Abgeordnete« Srabski«nd Barltcki mit der Tormnliernng dar Friedeusbedinguugen betraut. Polnische Hoffnungen Warschau, 6. September. fXclunfam.)'» Z« einer Unterredung mit dem Vertreter des Journal de Po- logne" erklärte Außenminister Eapieha, daß über die Ost grenzen tax Zeit noch nichts bestimmte, gesagt werden könne, wohl aber steht schon völlig außer Zweifel, daß die Curzonlinie auch von «en Bolschewisten bereits aufgegeben fei. da diese Polen bereit, Gebiete östlich dieser Linie angeboten hätten. Sapieha hofft, daß die Verbandlungen in Riga nur noch voa kurzer Dauer sein und «in günstiges Ergebnis haben werde». Englische Arbeiter in Riga London, i. September. Der Ardeiterarttonsrat hat Adamfo«»nd Knr- cell beanftragt, nach Riga zu gehen, tnn ein« genaue«nd direkte Information über die rnsfisch-polnifche Lage zu er- Holle«. Die Kriegslage Bndjennys Rückzug Kopeuhagen.b. September. Wie der Korrefpondeut der»Berlingske Tidente" aus War- Ich au meldet, ist es Budjennq geluugeu, sei» Heer«tt ziemlich gutem Erfolge übe» de« B u g zurückzuziehen. Seine Verluste find nicht so groß, als man angenommen hatte. Bei Lemberg gehe« die Bolschewisten unter kleineu Kämpfen zurück. * TU. Warschau, 6. September. Die Agmee Budsennts stellte khren Rückzug bei Hrubieszow ein und versuchte angrifssweise vorzugehen, wurde jedoch unter großen Verlusten zurückgeschlagen. Die russische Offensive wird als beendigt angesehen. Beiz wurd von den Pole« zurückerobert und viel Kriegsmaterial erbeutet, Der polnische Heeresbericht TU. Warschau, den S. September. «bteilunae» unserer Kavallerie wurden in den Abschnitten Sejny, Suwalkt und Angustowo durch litauische Truppe» ange- griffe«, die im Einverständnis mit den Bolschewisten vorgehen und ohne Kriegserklärung die Eurzon-Linie überschritten haben. Im Ab- schnitt Brest-LitowSk nahm unsere 8. Legionär- Division in de» Kämpfen bei Czeruawoe gegen 200 Befangene und mehrere Maschinengewehre. Zwischen Glodawa und Dubienka gttff der Feind an mehrereu Stellen unsere Stellungen a» und versuchte die Bualiute zu forcieren; alle Angriffe wurde« mit schweren Ber- luste» für den Feind zurückgeschlagen. Es wurde festgestellt, daß dt« feindliche»»bteiluugen unter dem Feuer vo« Maschinengewehre» auartffe», die i» ihrem Rücke» ausgestellt war« und von Komm«- «ist« bedient»urdeu. TN. Park», 0. September. Wie der.Dallu-Telegraph' meldet, haben die Truppe» WrangelS de« Dniepr überschritte« und Odessa eingenommen. Polnisches Ultimawm an Litauen Tll. Warschau, g. September. Di« p-lnqch« Regier««« hat«in befristete» Ultimatum au dt« lttauisch« Regierung««richtet, worin st« die nnvrrzüa. liche Zurückuahme der litauische, Trnppe» au- dem Pole« oomvOdersten Rat z« erkannten Gebiet fordett. Zm Fall« einer«blehunag dieser Forderung wird sich die polnische Re- glerung als im Kriegszustand« mtt Litauen dettachten. Darüber htnau» erklärt fich die polnisch« Regierung bereit, alle Strettsragen im Wege der Verhandlungen ,n lösen, � Lettland nnd Litauen Pari», 5. September. «n»�kaner Funkspruch meldet, daß die Feindseligkeit«« »wischen Lettland und Litane« begonnen hätten. Der Funk- wMtt» lettische« Soldaten nicht in de« Krieg ziehen Die Bewegung in Italien Mailand, S. September. . Die Bewegung der Metallarbeiter gM weiter und hat ihre» L SHepunkt erreicht. ES wurden weitere Fabrikbetriebe In T e r u i haben 2000 Arbeiter die bedeutenden Stahlwerke dieser Stadt besetzt. Wie Eeoolo aus Rom meldet, ist die Re- Sierung entschlossen, sich in diesem Konflikt neuttal zu verhallen. Die Meldungen über die groß« Bewegung in Italieng-benetnst- weilen nur ein unklares Bild. Die Metallarbeiter scheinen die Aussperrung mit der Besetzung und Fortführung einzelner Betttebe tu beantworten. Der Abbruch des Stuttgarter Stteiks Stuttgart. S. September. Der endgüllige Abbruch des Generalstreiks ist gestern von der «»drückenden Mehrheit der Betrieb erat ever- lammlnna beschlossen worden. Rur m den Daimler» werken, die sich der aetrossenen Vereinbarung mch tangeschlosten haben, geht die Bewegung in Form von Tellstreiks weiter. Die Stuttgarter Straßenbahn hat heute früh den Betrieb wieder Ausgenommen. Die Polizei wehr ,st ans den besetzten Be- hieben im Laufe des heutigen Bormittagv wieder zurückgezogen worden. Die Bergarbeiter in England Smillies Programm London, i. September. lRenter.) »Sunday Times* veröffentlicht«w Znter°i.« mtt d-n. Aergarbettersührer Smillie. worin diefer der Berc-twilligket d« Bergleute Ausdruck gibt, d.e Verw.ttelung ineg unpmte,- ffchen Ausschnffes anzunehmen nnter der V o r a u s s e tz u n g, d a f; die Löhne im richtigen Verhältnis zn de» wirk- l ichg»«»» iVst«ige rangen der Leb.n-uotwend.g. k«itengestelltwerden,nnddaßeinHerab drucken d-r«püe» des Levensbedarfes durch H-r-b. Setzung der Kohleilpreise herbeigeführt werden wird Robert Äorne. der Präsident des Handelsamtes, be- arüßte Smillies Erklärung und gab der Hoffnung Ausdruck, daß ein Ausgleich erreicht werde» würde, Die Leipziger Genoffen zu den Moskauer Bedingungen (Eigene Drahtmeldung der„Freiheit".) Leipzig, 6. September. Ja der gestrigen Generalversammlung der UEP. Groß-LeipzigS. die von nahezu IVOS Delegiette» aus allen Bezirken und Ortsvereinen besucht war, erstattete Genosse WildeiS Bericht von der Reichskonferenz. Er kam zu dem scharf pointierten Schluß, daß die Bedingungen Moskaus«uauuehmbar seien. In der Diskussion erhob Genosse Lieberasch heftige Anwürfe gegen die„Leipziger volkSzeitung" sowie gegen Dittmanns Artikel und versuchte, die Moskauer zu verteidigen. Cr mußte indessen zugaben, daß die Bedingungen zu hart seien und meinte, in neuen Ber- Handlungen könnten sie gemildert werden. Genosse Liebmaun trat dem energisch entgegen. Die Geuossen Nagel«nd Heise sprachm für die Annahme der Moskauer Bedingungen und ergingen sich auch in starken Angriffen auf die„Leipziger Volkszeiwng", die nur noch ein Abklatsch der„Freiheit" und deren Schreib- weise von den rechtssozialistischen Blättern nicht mehr zu unter- scheiden sei. Genosse Chefredakteur Block widerlegte diese Au- griffe kräftig und legte dann die ungeheuer krittsche Situation, in der sich die Partei. befindet, eingehend dar. Ein Beschluß w u r d e n i ch t g e f a ß t. Er soll erst erfolgeu, nachdem iu allen Bezirken und Ottsvereinen die Frage diskutiert und dann in einer großen Mitgliederversammlung die Genossen Crispte» mid Dänmtg gesprochen haben. Indessen zeigte der Verlauf der Versammlung, die starken Bei- falls- und Zustimmnngsbezeuguugen, mit denen die Reden der Ge- nossen Liebmann und Block aufgenommen waren, und ein Vergleich mit der Resonanz, die die Ausführungen der Genossen Lieberasch, Nagel und Heise fanden, daß die große Mehrheit der Deleuierton auf dem Standpunkt deS Uuan- nehmbar steht und die Haltung der Leipziger VolkSzeidnng in ber Frage durchaus billigt. Frieden zwischen Rußland«nd Lettland. Die lettische Konstituaute ratifizierte am Donnerslag einstimmig den am 13. Juli mtt Rußland abgejchlofsmen Fried««Äverivag. Die Konferenz w Brüssel - n. g-■ v. A. In der Erklärung der Sachverständigen des Völker-- dundes heißt es: 1.„Es ist notwendig, daß die Inflation des Kredites und der Zirkulationsmittel überall so rasch wie möglich beenoet wird." 2.„Zu diesem Zweck müssen die Ausgaben der Regiex rungen vermindert werden. Die Dienstleistungen durch behördliche Betriebe unterhalb des Kostenpreises und die Zu- schösse für spezielle Güter und Dienstleistungen müssen so rasch wie möglich abgeschafft werden und die militärische» Ausgaben zu Wasser und zu Lande müssen auf das Aller- notwendigste beschränkt werden." S.„Das Gleichgewicht im Reichsbudget muß wieder her» gestellt und Anleihen dürfen nicht für laufenve Ausgabe« verwandt werden." 4.„Künstlich niedrige Bankraten, die nicht in lleberein- stimmung mit der tatsachliche« Kapitalknappheit stehen und nur durch die Schaffung neuer Tauschmittel möglich sindz müssen vermieden werden." 3.„Die schwebende Schuld muß so rasch wie möglich fun- diert werden." Dieses Resume ist an und für stch durchaus richtig und die darin entwickelten Eedankenergebnisse sind seit Jahr und Tag von zahlreichen volkswirtschaftlich und fmanzwissen- schastlich geschulten Menschen in Deutschland bereits öffent- lich ausgesprochen worden. Aber in der gegenwärtigen ge» waltigen Krise genügt es nicht, diese Klarlegungen zu geben, sondern das zu entwickelnde Programm mim weit über den hier vorgesehenen Rahmen hinausgehen. Die Finanz- und Währungspolitik, die zu allen Zeiten in engem Zusammen- hang mit der produktiven Leistungsfähigkeit des Staatswesens gestanden hat, ist heute mehr denn je untrennbar mit den Problemen der allgemeine« Wirtschafts- und Produktionspolitik verknüpft. Das erste Erfordernis für die Gesundung unserer Eeldverhältnisse ist die O r d n u n g d e s Reichshaushaltetats, dessen Ausgaben und Ein- nahmen wieder w llebereinstimmung gebracht werdeu müssen. Solange dieser Zustand nicht erreicht ist. kann von einer Besettigung der Inflation, von einer Arbeitsein- stellung der Banknotenpresse keine Rede sein. Um diesen Mittelpunkt unserer staatswirtschastlichen Probleme— das geordnete Budget— drehen fich sämtliche andere Fragen unserer Währungs-«nd Finanzpolitik. Niemand, der stch mit der gegenwärtigen Lage ausein- andergefetzt hat, kann annehmen, daß mit den Mitteln bis- heriger Steuerpolitik der Heilungsprozeß erfolgreich durch- geführt werden kann. Die Steuerquote, die man in der kapitalistischen Wirtschaft erheben kann, darf nicht so hoch sein, daß die Fortführung der Betriebe und die Akkumula- tion neuen Kapitals unmöglich sind, denn in diesem Falle würde man die Grundlagen der Produktion innerhalb der privatkapitalistischen Gesellschaft antasten und gerade das Gegenteil des erstrebten Zweckes erreichen. Die Steuerpolitik, die Deutschland heute treiben muß, heißt Sozialisierung, Uebereignung der wichtigsten Produktionszweige des Reiches in den Besitz der Gesamtheit, Steigerung der Produktion unter dem Gesichtspunkte des höchsten Nutzeffektes menschlicher und maschineller Arbeit. Aus den Erträgen der sozialistischen EütererzeUgung wird die Gesamtheit den Anteil in Anspruch nehmen können, den sie zur Auftechterhaltung der Verwaltungsorganisation und zur Erfüllung ihrer verschiedenartiaen wirtschaftlichen und kulturellen Aufgaben braucht. Bei dieser Form der Neu- ordnung wird ohne Gefährdung der Lebenshaltung wirt- schaftlich schwacher Kresse die notwendige Annulierung der inländischen Schuldverpflichtungen erfolgen und die Er- füllnng der eingegangenen internationalen Verbindlichkeiten durchgeführt werden können! Wenn die Brüsseler Konferenz sich von den allgemeinen Gedankengängen zu den konkreten Zuständen innerhalb der einzelnen besiegten Staaten wenden wird, dann muß sie er- kennen, daß nur der Weg über den vollen, kapitalistis�en Staatsbankerott oder der Weg zur Soziali- sierung offen stesit. Ihre Aufgabe wird sie erfüllen, wenn sie diese Einsicht mit schonungsloser Offenheit aus- spricht und zugleich darauf hinweist, daß im Interesse des Wiederaufbaues aller Staaten und der wirtschaftlichen Er- Neuerung der ganzen Welt die kapitalstarken Machte Roh- stoffe und Lebensmittel gegen langftistige, unverzinsliche Kredite zur Verfügung stellen müssen. Durch derartige Maß- nahmen nützen sie sich selbst genau so wie den notleidendem Ländern, denn das ökonomische Gedeihen des amerikanischen. Kontinents erfordert den wirtschaftlichen Blütezustand Europas und umgekehrt die Wiederausrichtung Europas eü, sich entwickelndes, reiches Amerika. Wie ein Khmendsr Druck aber Nagt auf allen Plänen zum Aufbau die Fsrderuno der»»llo» WtoderMtinachnnL, die in den vorsckfiedenen Friedensverträgen ausgefprochc» ist. Wer kann verkennen, daß es unmöglich ist, in dem gegen- wärtigen Zustande voller Zerrüttung Entschädigungen" in einem Ausmaß zu leisten, die selbst in einer Zeit der blühen- dezr MiMchoft KHeutMe SchviLrigfstteU machen wückenss ©errfBe weil w i r die Pflicht Deutschlands rückhaltlos anerkennen, mit allen Kräften am Wiederaufbau Europas zu arbeiten, haben wir das Recht, darauf hinzuweisen, daß diese Verpflichtungen am leichtesten und sichersten dann er- füllt werden können, wenn man uns mit Hilfe großer Kredite die Möglichkeit einer produktiven Mehrleistung gibt und die Summe der� Entschädigung in den ersten Jahren so niedrig hält, daß wir unsere Wirtschaft wieder aufrichten können. Brüssel wird uns die Erfüllung dieser Forderungen nicht bringen. Man wird Resolutionen fassen und theoretische Er- kenntnisse formulieren, aber man wird es nicht wagen, den Finger auf die große, offene Wunde der kapitalistischen Ge- sellschaft zu legen und der ganzen Welt zu zeigen, daß dorr der Herd des ganzen Uebels liegt. Die Solidarität des internationalen Kapitals wird Mittel und Wege finden, um die Wechselkurse in irgend einer Form zu regulieren, kapitalistische Transaktionen durchzuführen und die volle Last der Gegenwart auf die Schultern der arbeitenden Massen zu wälzen. Von der Reife der proletari- fchen Erkenntnis, von dem unerschütterlichen gemein- samen Willen zur internationalen Aktion und zur be- schleunigten Durchführung der Sozialisierung wird es ab- hängen, ob auch diese schwere Krise der Weltwirtschaft mit dem Leben und der Gesundheit zahlloser arbeitender Men- schen im kapitalistischen Sinne überwunden oder ob sie uns den Weg freimachen wird zur sozialistischen Ee- meinschaft! Der Breslauer Zwischenfall Erklärungen der Regierungsvertreter Amtlich wird bekannt gegeben: Der Reichsminister des Auswärtigen Dr. Simons und der preußische Minister des Innern Severins suchten gestern mittag den französischen Botschafter auf. Dr. Simons erklärte Herrn Laurent folgendes: i,Zn der Not« vom SO. v. M. haben Eure Exzellenz der Deutschen Regierong die Bedingungen mitgeteilt, unter denen die Regierung der Französischen Republik die Beilegung des Zwischenfalls her- beifllhre« will, der sich auf dem französischen Konsulat in Breslau am 28. Angust dieses Jahres zugetragen hat. Zugleich haben Sie auf eine Reihe von Kundgebungen und«ngriffen gegen zivile und militärisch« Bertreter Frankreichs in Deutschland hingewiesen. Dabei haben Eure Exzellenz betont, da'g die Regierung der Fran- zösischen Republik mit der Deutschen Regierung in einer Atmos- phäre der Beruhigung und der Arbeit friedliche Beziehungen zu unterhalten wünsch«. Derselbe Wunsch erfüllt die Deutsche Re- gierung. Sie mißbilligt auf das entschiedenste diese Borkommnisse, die wie die»orgänge in Breslau durch gewiss« Um- stände und Ereignisse erklärt, aber nicht gerechtfertigt werden können. Die Deutsche Regierung bedauert alle Zwischenfälle, deren Opfer französische Bertreter oder Staatsangehörige gewor- den sind, und wird die w der Rote vom 30. v. M. geforderten 6 e- nugtuungen gewähren." Der französische Botschafter erwiderte: „Im Namen der Regierung der Republik nehme ich Kenntnis von der Erklärung Eurer Exzellenz und der Zusage de, Reich«- regierung, daß sie die ihr mitgeteitten Wiedergutmachungsforde. rungen erfüllen wird. Lassen Sie mich. Herr Minister, der Hofs- nung Ausdruck geben, daß sich ähnlich« Zwischenfälle nicht wieder. hole», und daß die?*''*VH«l,ds V* Frankreich» sich von nun an im»eist« friedliche« In- sa mm. n arbeit gestalte« werden, der für die wirtschaftliche Wiederaufrichtung und das Gedeihen beider Teile so nötig ist. Sodann machte der Reichsminister von den durch dre Reichs- regierung. der Minister des Innern von den durch dre Preu- ßische Regierung in Erledigung der französischen Forderun- gen getroffenen oder eingeleiteten Maßnahmen Mitteilung. Die Erfüllung der französischen Forderung Amtlich wird mitgeteilt: Zu den Forderungen, die wegen der «orfälle in BreSlan von der französischen Regierung gestellt worden sind, gehören auch militärische Ehreubezeugungen durch eine Kompagnie der Reichswehr bei Wiedereröffnung deS französische» Konsulat»,«n» de« Berhandlnngen des Ausschusses für auswärtige Angelegenheiten ist bekannt geworden,- daß sich die Vertreter aller Parteien in voller Würdigung der Schwere dies« einem Teil d« Wehrmacht anferlegte» Rufgabe dahin ausgesprochen haben daß die Forderung nicht abgelehnt werde» könne. Die Regierung verläßt sich auf de» Gehorsam und auf daS Pflichtbewußtsein der Truppe, die berufen sein wird, ihrem Elle gemäß die Weisungen der Regierung auszuführen. Sie rechnet bei Die Salzburger Festspiele ■ 'V-A. eigenen des Re�jarttTtUott» Mini- sllr dl« Dank der s�ltkraft�Max Reinhardt» ist die Nein« Alpenstadt, wo ick diel« Zeil«» schreib«, ein Treffpunkt der verschiedenen künstle- KeiNer au- allen Teilen Deutschland- und Oesterreichs ge- m�den Es steht zu wünschen, daß in Hfirkunft auch andere Länder �Teilhaben mögen.®« Krieg hat. abgesehen von so viele» M ll?onen M-n Fem g°r manche- getötet. Er hat da- feste Band �«nationaler künstlerischer Beziehungen �rrissen. er hat die ge- meinsame Arbeit der Intellektuellen unterbunden, die die Seelen �°U,w°nun erm'ng? wi?der"einmal der Ruf nach dieser Gemein- lnmkett aber diesmal geräuschlos, ohne ein marktschreierisches aNer Ruhe gibt Max Reinhardt, der Vteister des �[ �.« e ini a c Aufführungen des mittelalterlichen Seriums jedermann", das Hugo von Hofmannsthal er- Dieses Spiel vom Leben und Sterben eines reichen Mannes, dre von himmlischen Mahnungen verfolgt und vom Tode aus- ->»s Sonimission überlassen bleiben, so wäre mit Sicherheit anzunehmen, daß daS Ergebnis von der erregten Bevölkerung nicht als unparteiisch anerkannt wtrd. Die Deutsche Regierung beehrt sich daher vorzuschlage», eine von Deutschland, Polen und den allii«ten Hauptmächten zu wählende Kommisston aus Angehörigen solcher Staaten, die nicht zu den Siguatarmächten des Vertrages von Versailles gehören, mit d« Feststellung deS Sachverhalts zu betrauen. Sie hofft, daß die Tätigkeit ein« solchen Kommission auch dazu beitragen wird, in Oberschlefien die Boranssetzungen zu schaffen,»uter denen allein eine dem Sinne und dem Wortlaute da Verträge entsprechende Ab- stimmung«folgen kau«." Die Regierungen in Paris. London, Rom und Warschau sowie der Päpstliche Stuhl w«d«« von dem Inhalt der Not« w Kenntnis gefetzt. Drei Weißbücher über Oberschlefien Amtlich wird mitgeteilt: Der Auswärtige Ausschuß des Reichs- tages hat die Reichsregierung ersucht, ihm eine Zusammenstellung der einwandfrei feststellbaren Tatsachen über Oberschlefien zu über- Mitteln. In Erledigung dieses Ersuchens werden drei Weiß- b L ch« r zusammengestellt. Das erste wird eine authentisch« Schilderung aller von den Auf- ständischen verübten Kewaltaten und Morde enthalten. Das zweite wird Beweise dafür«bringen, daß ein Teil der in Oberschlesien oerwandttn interalliierten Truppen es nicht nur unterlassen hat, gegen die Aufftändischen einzuschreiten, sondern daß sogar an einigen Stellen von der Truppe offen für die polnischen Banden Partei genommen worden ist. Das dritte Weißbuch wird sich mit den Vorbereitungen beschäftigen, die polnischerseits für die Organisation des Aufstandes getroffen wurden. Das Weißbuch wird sich im wesentlichen auf polnisches Material stützen, das durch die Wachsamkeit uner- schrockener deutscher Zollbeamter einem widerrechtlich die Grenze Lb«schreitenden Kurier Korfantys abgenommen worden ist. freiem Himmel ein Brettergerüst errichtet, das als Bühne diente, auf der, ohne Souffleur und ohne Dekoration, das Mysterium ge- spielt wurde. Die Glocken der schönsten Kirche hatten daran ihren Teil, die Orgel setzte ein und je nach Maßgabe der Vorgänge des Stückes klangen diese Töne von näher oder ferne, her. Die Ver- bindung der großartigsten künstlerischen Kräfte— des lebenden gesprochenen Wortes und der teils mit Tanz einhergehenden Mustk— hat unter den Zuschauern die größte Bewegung hervor- gebracht, die ein Schauspiel überhaupt zu erzeugen vermag. Reinhardt erklärt diese Bewegung aus der wechselseitigen Durch- dringung von Publikum und Darstellung, da sich ja die Schauspieler neben diesem und unter diesem gemengt befanden. Dem Gedanken, daß das Publikum an der Aufführung und am Spiele in gleichem Maße wie der Darsteller beteiligt sein möge, hat Reinhardt noch vor dem Kriege auch in Paris Ausdruck verliehen, wo Antoine diese neue Kunst im höchsten Maße pries und sagte, daß Reisshadt da- Theater der Zukunft vorbereite. Dann kam der Krieg. Die von Reinhardt und Antoine getauschten Reden wurden vergessen und zwischen den Künsten der verschiedenen Länder brach der unüberbrückbare Ab- grund aus— zwischen jenen selben Künsten, die man für vater- landslos gehalten hatte. Bereits vor einigen Monaten ver- suchte Reinhardt, diese internationale künstlerische Tradition wieder neu zu beleben und gab im großen Berliner Zirkus den „Danton" Romain Rollands. Jetzt aber schenkt er uns dieses Salzburger Festspiel, das bloß Keimzelle für andere, weiter aus- holende und internationalere Festspiele ist. Die Dar- steller haben, von dem diesem Festspiel zugrunde liegenden Ge- danken getragen, aus jedes Honorar verzichtet. Alexander M o i f s t, der große deutsche Schauspieler, der sich so begeistert mit der ge- waltigen Familie der kämpfenden Arbeiter eins erklärte, gab die Hauptrolle des„Jedermann". Er spielte sie mit aller seiner seeli- schen Differenziertheit und aller Kraft, die ihm eigen und die et hier vor dem Dom noch freier entfaltet hat. Neben ihm war vor allem der verzaubernde Werner Krauß als Tod bemerkenswert. Dann kommen Johanna Termin und Frau Richard. So hat einerseits d« Versuch Max Reinhardts, ein intellektuelles und künstlerisches Zentrum zu schaffen, wo einander von Zeit zu Zeit noch so verschieden gerichtete Geister sich treffen können, andererseits das Experiment, das Publikum am Spiel oder die Schauspieler am Publikum Teil haben zu lassen, die besten Er- folge gezeitigt. Damit diese Festspiele vollends international werden, müßten auch ander« Länder Reinhardt in seinen Be- Die Wrangel-Agentur in Berlin l Von zuständiaer Seite wird eine Mitteilung verbreitet, wonach die Angaben über eine Vertretung General AZrangels in Berlin angeblich nicht den Tatsachen entsprechen. Allerdings habe der in Frage kommende Leiter der Wrangel-Agentur, Eilenhorst- Pawlik, in Berlin versucht, Ansiedler für die Krim zu werben. Da man jedoch bald erkannte, mit wem man es zu tun hatte, wurden seine Bemühungen bei den zuständigen Behörden ab- gewiesen. Diese Lffiziöse Mitteilung widerlegt die von uns veröffentlichte» Angaben in der Hauptsache nicht. Es kommt nicht darauf an, ob die zuständige Behörde den Agenten des General Wrangels bei seinen Werbungen.unterstützt hat(das fehlte noch gerade), sondern darauf, daß sie diese Werbungen, die sie selber zugibt, überhaupt geduldet hat. Gedenkt die Regierung auch fernerhin gleichailtig der Tatsache gegenüberzustehen, daß ein von ihr als politischer Abenteurer und Geschäftemacher gekennzeichnetes Subjekt Menschenhandel im Dienste der russische« Konterrevolution betreibt? Höhere Getreidepreise Der Reichsernähruugsmwister hat mit Wirkung vom 1. Sep- tember 1820, also vor Einlauf der neuesten Erklärung d« freien Bauernschaft der Pfalz, sich damit einverstanden erklärt, daß für das besetzte Gebiet der Preis für Roggen, Ger st und Hafer um 110 Mark, für Weizen nm 126 Mark für die Tonne erhöht wird. Danach ergibt sich für das besetzte Gebiet ein Preis von 1710 Mark für die Tonne Roggen, 1786 Mark für die Tonne Weizen, 1680 Mark für die Tonne Hafer und G«ste. Dies« Preis gilt auch für die bereits abgelieferten Menge«. Die Agrarier; pfeifen, der Herr Ernährungsmiuister tanzt! Angenügende Ablieferung von Brotgetreide Nach einer Mitteilung des Reichsmini st eriumsfürEr- nährung und Landwirtschaft find die Ablieferungen von Brotgetreide im Reich aus der neuen Ernte an die Reichs- getreidestelle bis jetzt durchaus unbefriedigend. Trotz der besonderen Zuschläge für frühzeitige Lieferung find erst Sv Tonnen Brotgetreide an die Reichsgetreidestelle ab- geliefert worden, während bis zum gleichen eZitpunkt im Jahre 1018 bereits S00 Tonnen eingegangen waren. In der amtlichen Mitteilung wird darauf hingewiesen, daß die gesamte Brotver- sorgung der Bevölkerung im späteren Berlauf des Jahres als gefährdet angesehen werden müsse, wenn die Ablieferungen nicht bald erheblich verstärkt werden. Christlicher Betrug D« KönigLbcrger BeztrkSlettuug des Deutschen Landarbeit«« Verbandes ist folgendes Zirkular des christlichen Zeutralverbande», in die Hände gefallen, daS an dieKretsvertraumSlente gesandt worden ist: KönigSbsg, den 28. Juni 1820. Wert« Kollege! Wir empfehlen, wenn Du h«angehst, tu den roten Verband ein- zubrechen, folgende? Rezept: Du fertigst vorh« einen großen Schreib- bogen mit folgenden Kopf au: Laudarbeiter des..... protesttereu gegen den von der Gesetzgebung geplanten Steuerabzug nnd«suchen den Zeutralverband v« Laudarbeiter, Maßnahmen zu«greifen, die die Härte de» Steuerabzuges mildern. Daun b enntz t Du di efeu Bo g e», um Unterschriften » sammeln, gleichzeitig ihnen kla« z« mache». aß sie im Landarbetterverbande sind und dann die Mitgliedskarten einzusammeln. Mit kollegialem Gruß gez. O st e h r, Bezirksieita. Mit«wem Protest gegen den Steuerabzug sucht diese Gesellschaft also bei den Landarbetier» den Anschein zu erwecken, als befänden sich diese in ein« Zusammenkunft des Deutschen Landarbeiterverbaudcs, um auf solche verlogene Art Mitglieder für de« christlichen Zentral- verband zu erschleichen. Zunahme der ErwerbslofigKett Wie uns aus dem Reichsarbeitsministerium mitgeteUt wird, ist die Gesamtzahl der unterstützten Erwerbslosen im Reich« auch i» der Zeit vom 1. bis 15. August 1020 weiter gewachsen. Aller- dings ist die Zunahme der Erwerbslosenzahl geringer als in denbeidenletzten Juliwochen. Bemerkenswert ist, daß trotz der Erhöhung der Gesamtzahl der Erwerbslosen die Zahl der weiblichen Erwerbslosen um über tausend abgenommen hat. Nach den amtlichen Feststellungen betrug die Zahl der mämp> lichen Erwerbslosen von 15. August 1020 804 048, die der weiblichen Erwerbslosen 107 525, also insgesamt 411573, gegenüber 404 288 am 1. August und 850 618 am 15. Juli 1020. Hinzu kommen 371 500 Familienangehörige, die als Zuschlagsempfänger unterstützt werden. Die Gesamtzahl der unterstützten Erwerbslosen entspricht etwa dem Stande in der ersten Febrnarhälfte dieses Jahres. mühungen unterstützen. Damit aber das Volk, das große, das wahre, da» proletarische Volk, in dem die nnerschöpf- lichsten Quellen der Schönheit und des Gefühls verborgen liegen, die der Künstler aufsprudeln lassen muß, damit auch dieses Volk daran Teil habe, sollte man— und wir hoffen, daß Reinhardt dies eines Tages vollbringt— schon aus Interesse am Experiment, den Versuch nicht mit einem Mysterium vor einem katholischen Dom(was vom ästhetischen und künstlerischen Standpunkt be- wunderswert war) machen, aber eine große Fabrik mit ihren Maschinen und ihrem ungeheuren Räderwerk zeigen, in der der Mensch bloß als kleinste Schraube im gewaltigen, schöpferijchen und tötenden Mechanismus gilt. Man braucht sich nur des Herr- lichen Stückes Leonid Andrejews„Der Kaiser Hun« ger" zu entsinnen, wo sich die dramatischsten Begebenheiten im Innern einer Fabrik abspielen und wo das geringste Rad an der Handlung beteUigt ist und seine eigene Sprache spricht.' Ich kenne wenig Beispiele für ähnliche Versuche, die besser als dieses Proletarierstück di« Aufgabe des Theaters erfüllen' würden, von der Max Reinhardt träumt. Getzler, Gott und die Reichswehr Am Sonnabend erschienen Im Mallk-Verlage Beamte»om Poll» zelpräsidlum Berlin, um die Mappe von George Kröß .Sott mit« n»" zu belchlagnahmen Der Besehl zur Beschlag- i nahm« ging vom Zieichowehiministerium aus, welches sich durch die in der Mappe enthaltene» anttmilitaristische» Karilature» beletdtgt sühlt. Eine schöne Republik, in der ein Reichswehrminister Kriminalleute in ein Haus schicken kann, um eine Karikaturen- mappe zu beschlagnahmen. Liegt dem Reichswehrminister nichts an„Gottes Hilfe", die Flammenwerfer und M.-Gs. segnet? Seid ihr böse, daß Gott im Kriege nicht mit euch war? Dies« Zeichner Groß, der mit einer berserkerhaften, wuterfüllten Verachtung Soldaten gezeichnet hat, wollte das Andenken der alten Armee und ihrer Rudiment» erhalten. Dieser Gehler mit seinen Vorgesetzten wird sich doch nicht einbilden, daß durchBeschlagnahme dieserBlätter der Haß und Abscheu gegen den preußischen Militarismus getilgt wird. Dank solcher Blätter wird man noch in 500 Jahren wissen, wer ihr gewesen seid. Ihr seid immer zum Töten bereit— deshalb seid ihr da— aber diese Zeichnungen könnt ihr nicht töten. FnnKtionSr-Versammlung der USP. (Fortsetzung des Berichts aus der Sonntagsnummer.) Däumigs Referat Genosse DSumig sagte weiter: Das gewaltige, fügsame Instrument, das die russische Revolution iu amemnhält, das ist die Kommunistische Partei. Das russische «oll ist trotz seiner Dumpfheit und seines Analphabetismus in uefer revolutionärer Gärung. Für das Stadium des revolutio- naren Kampfes, für den Bürgerkrieg wird das Proletariat, die Wimlose Masse, auch bei uns ausschlaggebend sein und ich will, ms» unsere Partei bei uns die gleiche Rolle im Kampfe spielt, wie auch die kommunistische Partei in Sowjetrutzland. Auch die russische Partei hat ihre Kongresse, und Sie werden aus oen Protokollen finden, dah dort nicht nur Lenin und Trotzky reden und dann mit Vum-bum-trara die Tagung geschlossen wird. �s.ist falsch, zu behaupten, dah im Nahmen dieser Bedingungen rein demokratisches Innenleben in den Orga- nisationen möglich sei. Diese Bedingungen sind für alle Parteien g e st e l l t worden. Die russische Partei stellt m ihren theoretischen Grundlagen eine einheitliche Masse dar, die mcht nur die Diktatur theoretisch anerkennt, sondern sie auch praktisch verwirklicht. Ich stelle fest, dah in unserer Partei diese theoretische Ucbereinstimmung nicht besteht. Sagt den Genossen, aah sie nicht aus Gefühl zur Dritten Internatio- aale kommen sollen, dah sie sich ganz anders umstellen wusscn, persönlich und organisatorisch. Sagen Sie ihnen, dah es dann vorbei ist mit dem geruhsamen Hindösen in der Partei, dem «ettragszahlen und Flugblattverteilen.(Lebhafter Beifall.) ■asenn die Russen gegen Judenitsch, gegen Koltschak und Denikin wmpfen konnten, dann konnten sie es nur durch die kommunistische Partei. Däumig schildert, dah die Arbeitsarmeen garnicht in Wirksamkeit treten konnten durch die fortwährenden Kämpfe. Man kann nif—. ?u, ktisch� Diese Partei M nr Partei...--------------------..... ist eingestellt auf die qualitative Zusammensetzung — v vi. Das numerische unierer uungneoer qaoen unier Uliviviii liegt im Wesen einer stegreichen Revolution, dah sich an sie alles mögliche Geschmeih hängt. Der Prüfungsprozeh in einer Evolutionären Partei, die im schärssten Kampfe steht, hat sich als eine Notwendigkeit ergeben. Es kommt vor, daß in Rußland Ee- Jwssen auf Grund ihrer Fähigkeiten verwendet werden nach den �Notwendigkeiten des Kampfes. Die Genossen sind verpflichtet, sich wichen Bestimmungen zu fügen. Darüber wollen wir keinen Zweifel lassen, daß sich alle klar sein müssen, was diese organisa- �tische Form bedeutet.&.,. Wenn vom Gen. Erispien das Wort Opportunismus zu Tode stritten worden ist, muh ich doch sagen: wenn Sie zur politischen Wacht kommen, werden Sie viel opportunistisches Wasser in Ihren radikalen Wein ziehen müssen. Wenn wir in Deutschland zur politischen Macht kommen, werden wir nicht die Dummheit be- Lehen, die Kleinbauern sofort zu enteignen....___ . Das Korrektiv dagegen besteht darin, dah wir helfen müssen, sich das bolschewistische Ruhland erhalten kann und sich nach und nach in Rußland eine sozialistische Agrarwirtschast durchsetzt. liegt natürlich in der Entwicklung begründet, dah, wenn das Schwergewicht der Revolution nach dem Westen verlegt wird, auch organisatorisch die Zentral- nach dem Westen kommen muh. Die Steuerfreiheit in Rußland ist kerne prinzipielle. Wir dürfen nicht auher acht lassen, dah Ruhland noch unter der Blockade des Welt- Spitals steht, dah dieser Kampf des Weltkapitals für die Zustände w Rußland verantwortlich ist. . Es haben sich in unserer Partei scharf zwei Richtungen �ausgebildet. Wenn die Bestimmungen des Z 21 der An- ichluhbedingungen, gegen die»auch Etoecker und ich uns in Moekau gewendet haben, gelten sollen, halten wir es für richtig, dah die Genossen, die sich nicht einverstanden erkläre« können mit diesen Bedingungen, nicht mehr in der Partei mitarbeiten können. Um- gekehrr sage ich auch, wenn der Parteitag anders beschließt, können die, die für diese Bedingungen sind, nicht mehr in dieser Partei bleiben.(Große llnruhel) Weil diese Probleme so vielseitig find, müssen sie noch weiter in der Partei behandelt werde«, ehe man iu einem abschliehenden Urteil kommen kann. , Däumig wendet fich dann gegen Erispiens Aeuherungen über seinen Wandel in der Frage de» Parlamentarismus und sagt, ichbin nochgenausoAntiparlamentarier, wie ich es je gewesen bin.(Bewegung.) Mein Kampf geht dahin, dem Parlamentarismus so schnell wie möglich da» Eenjck Zu brechen. Die Gewerkschaften müssen zu Organen der Produktion Verden. So lange dies nicht der Fall ist, müssen die Betriebsräte die Kontrolle der Produktion übernehmen. In Rußland find die Gewerkschaften revolutionär, darum haben die Fabrikkomitee» andere Aufgaben. Die Bedingungen find z geschnitten auf die Zwecke des revo- mtionären Weltkampfes. Wir müssen prüfen, ob die Partei in l-irer Organisationeform und auch in ihrer personellen Zusammen- b-hung. die Bedingungen erfüllt, die an sie in Hinblick auf diese Aufgaben gestellt werden müssen. Alle Kämpfe in Deutschland und bisher nur Einleitung gewesen. Gerade weil wir sehr diel haben lernen müssen in unseren Riederlagen, möchte ich, dah unsere Partei theoretisch fest und schlagfertig dasteht in den kommenden Kämpfen. Auch ich bin de, Meinung, es find Blut- genug geflossen; aber hat Rußland, au» Freude am Krieg, den Kamps gegen Polen geführt? Aus den Erfahrungen der An- Wendung der schärfsten Gewalt gegen das Proletariat, sagt uns die Erekuiive:„Richtet Tuch darauf ei«, daß der Hieb die best« Parade ist." , Däumig gibt eine ausführliche Darstellung des Zustandekommens der außerordentlichen Kommission der Orgamfiening der Roten Armee. Man wird erdrückt von der Fülle des Ma- ierials und braucht unendlich viel Zeit, um fich mit allem aus- einanderfetzen. Aber auch mit aller Entschiedenheit, genau wie Ee- nosse Crispien gegen die dritte Internationale ,st(Zuruf. Das ist nicht wah rl). mit derselben Ehrlichkeit werbe auch ich um Ihre Ueberzeugung. Ich erwarte die Wc'te�ntw.cklung der deutschen Revolution in günstigem Sinne im'Anschluß an die dritte Internationale, auch unter den vorliegenden Bedingungen,(«tar- . Auf�Borschlag des Vorfitzenden. Genossen Brüht, wird de- Jossen, am nächsten Donnerstag eine Fortsetzung stattfinden zu lassen. Die Mitglieder der 1ISPD. und die dritte Internationale Von Karl Schröter,«alkberge. .Der zweite Kongreß der S. Internationale hat stattgefunden. Die Mhrer der U SPD find zurückgekehrt. Wenn jemand geglaubt bat. daß unsere Führer von dem zweiten Kongreß mit einer zufrieden- bellenden Bolschaft zurückgekehrt find, so glaube ich im Sinne der Übergroßen Anhänger der UEPD. sagen zu können, daß wir uns N« kollossal enttäuscht sehen. Wir alle hofft-«, daß sich unsere Führer mit den Führern der russischen Sowjetmacht ohne weiteres sfi- Hand reichen würden. Aber o weh, wie»ch mich enttäuscht Uber die Worte der einzelneu Führer der Partei, welche am Kongreß "ilnahmen und jetzt ihre Wut gegen dm BolschewiSmils loSlassm. .jPenn Genosse Däumig in seinem Leitartikel vom LS. 8. 20 zir. Ski dahingehend ausspricht, daß mit dem Eintritt in die U' Internationale nicht nur eine formale BeitrittSertkärung, sondern Z«- revulnliouäre Takltk und Aktion mit ehrlichem Willen auf allen ??mpffeideru erforderlich ist. so kann ich diesem nur zustimmen. '."«Malx dürfe» wir einer Internationale angehören, welche wie am I..____. C■_...... c.r. � cn„ v Cs--Sv« StVI+tfvTtrtrtf<1 /««• '"miaig dürfe» wir einer Jnrernationaie angmoicu, wie am August 1914, dem Kriegsrausch der Reaktion unterliegt, oder gar Plefen unterstützt; sondern wir brauchen eine Internationale, welche m der Lage ist, jeden Kampf, der zur Unterdrückung des inter- �kionalen Proletariats dient, sich entgegonstellm zu können. Wie Genosse C r i S p i e u in feinem Artikel vom LK. 8. 20 Nr. 862 erklärt, daß, wen» wir heute den Anttag auf Anschluß an dle 8. Internationale stellen würdm, dieser von dem Exekutivkommitce glatt abgelehnt wird, so kann ich nur sagen, daß nicht die große Masse der U.S.P.D., sondern nur die Führer allein daran die Schnld tragen. Hinweisen möchte ich auf den letzten Kampf in welchem das deutsche Proletariat eng zusammengeschlossen gegen die Kappisten kämpfte und unser Ziel, die Aufrichtung der Diktatur des P»oletariats, oder besser gesagt Entfachnng des Brandes zur Weltrevolution leicht erreichbar war. Wenn dort die Genossen Crispien, Dittmann und Hilferdiug an der Arbeit gewesen wären und hätten sich nicht vor der Reaktion in ein Versteck verkrochen, sondern hätten der Arbeiterschaft den richtigen Weg gezeigt, so wäre es heute nicht nötig einen Selbstmord zu verüben um der 8. Internationale angehören zu können. Mit der Kritik gegen Genossen Hilferding und Crispien will ich es für heute genug sein lassen, aber ich kann nicht umhin den Worten de? Genossen Wilhelm Dittmann scharf entgegenzutreten. Wenn er in der Auge» lettung mit den Funktionären der 8. und». Abteilung und den tn der Aug» legeaheit interessierten Mitgliedern.— Mittwoch, 7 4lhr, gemeinschaftlicher Zahl- abend der vierten Abteilung in der Echulaula, Reichcuberger Str. 44-45. Tage» ordnung:„Die 3. Internationale." Reserent: Genosse Kleinschmtdt. 5. Dtstrilt. Dienstag, 7 Uhr, bei Schweikbardt, Alte Iakobstr. 24, Sitiuug der kommunalen gommisfion. Vortrag de» Genossen Stadtrat Weise Lder Wohlfahrt» pflege. 7. Distrikt. Montag. 7 Uhr, Aomenlusslile, Sstentliche Elternversammlnng.— Dienstag, 7 llhr, Distriktskonscreni, bei Krumbach, Warschauer Str.«1. 8. verwultungobezlrl. In dem Fruktionovorstond der Vezirksversammlung wurde Genosse Karl Schulz. Wilmersdorf, Ioachim-Zriedrichstr. 5, zum Vorsitzenden u«h W. FricdlSnder, Schmargendorf, Krampasplatz 7, zum Echrtfifübrer gewählt. h. Dtstrilt. Kinderschutzkommission. Dienstag, den 7. lt., abend- 7 Uhr, Sitzung[ aller Helfer und Helferinnen bei Tiegs, Botzowstr., Eck« Woldenbsrger Strohe. 10. �Distrikt. Funktionärlonferenz, Montag, 7 Uhr, bei Büttner, Schwedt« li. DtprUt. Politisch« KommtMon, Dienstag, 8 llhr, bei Meyer, Ackerstr. 123. 13. Distrikt. Vollversammlung der polttischen und Agitationskommisfion, Dien» tag. 7 Uhr, bei Walsleben, Kopenhagencr Str. 49. 15. Distrikt. Gewerkschaft»»lü» Räickoinmission. Dienstag, 7 llhr, Sitzung bek' Nademacher, Bredow- und Buggenhagener Str. Ecke. Partei-'~ Mitgliedsbuch mitbringen. 17. Distrikt.---- Rordnfer 11.._, 18. Distrikt. Dienstag. 8 llhr, DistrNtskonsereni. bei«lbrecht,«rünthaler Strahe 62. 18. Berwalt»»«be,irk Zehlendvrs und llmgcaend. Dienstag, 7. September, abend, 7 llhr, Vollversammlllng der kvmmunalen Kommission im Lindenpark, Berliner Strahe. Charlottenbor«. Harte, Montag, abend 7 llhr, Sitzung der ElterndeirLte in der Aula der Hindenburg-Ober-Realschnle, Gucrickestrahe. Zempelhof. Mittwoch, 8 llhr, be! Griitzmacher, Sitzung der kommunale» Kom- mtsfion, Arveiterrat und Gemeindevertreter. Ltchtcnbcrg. Heut«, 7 llhr, Vorstandrsitzung bei MIh. Schultz, Kronorinzea», Ecke Scharnweherstraho.— Dienstag, 7ZH llhr, Sitzung der Schtedskonnnisstoil, bei und oft»! Politisch« Kommisston, Vollsitzung, Dienstag, 7 llhr, iet Abraham, R. Eievert, Kantstr. 3. Treptow-Baumschulenweg. Heut«, 1 Uhr, Funkltonärsttzung holtzstr. 35. All« Funkt ionäre«nd Aevisoreu haben»ntedtngt zu erst »et N- Vereinskalender reu Veranstaltungen de, gentralvorbande» der Angestellten in diesem Monat, hat sich die Facharuppenlettana-ntschloN-n. dt« Sepi-mber-Fachgruppem-rlammlang. ausfalle» zu lallen. Dte nächst« Versammlung findet gleich Anfang Oktober statt Z-ntral.erb-nh»et Fleisch«. Mitgliederversammlung. Dienstag, k llhr. bei! «oker, Weberstr. 17.— Mittwoch, 7 Uhr. Bezirkeversammlung. Aenälln.Brttz.1 bei Palewstt. ReukSNn,»oddinstr. 57.— iöezlrl Ab-Ihensee-Heinersdort. 7 Uhr. bei Weber, fecistcns«, Frtedrichstr. 87, Ecke Streustran-.- Bezirk Eharlotten. bura-Wilmersdoerf, VA llhr. Im Lokal von Rumofeld, llhailotl-nburg Fi-uenhosrr. strane lS, Ecke Hertzstrane.— Sektion verkausspersonal und Angestellte, 8 llhrj im Lehiervercinshau«. Aleiand-rplatz. Weiher Saal. kewerlschastskommtlsto» Tempelhof, Marlondors, Maelenseld«. Dienstag, VA< Uhr, im Lokal von Becker, Tcmprlhof, Binadahnstr. 6, sehr wichtig« Sitzung.. Erscheine» aller Mitglieder dringend notwendig. Lebensmittelkalender «attwqohaitutethnl. vom Freitag, den 10 d. Mk. ab. in den HIestgen Kleln»' Jandelsaeschästen nach Mahgabe der Zuckerkuudenltste, aus allgemeine Leben-miiteh- arte: Abschnitt 573, 5«0 Gr. Suvpenmehl. Auf Lebensminelkarte des Kroilc,! Teltow: Äbschaitt 40, 590 Gr. Hafeislocken. In der Eemeindeverkaufsstell». Auf allgemeine Lcbensviittelkart«: Abschnitt 574, 1 Päckchen Sühstosf H.-Packu»g. Auf rot« und grün« Lebensmittelkarte für Kinder: Abschnitt 575, 1 Päckchen Albert-! Treptow. �Auher de« Ibltchen Nationen: Getreidemehl: Auf Ili) der Kflnen Verlin-Treptower Lebensmittelkarte, 250 Gr. Kunsthonig: Auf Abschnitt U t grünen Berlin-Troptower Lebensmittelkarte, 125 Kr...,> Wilmersdorf. Kartoffeln, 10 Pfund auf de» Abschnitt w der BezV-karte flu! Einzelpersonen, 11. Ausgab-, 0,55 M. für 1 Pfund: Zucker, 375 Gtamra auf 06; Gcrstsngraupc» bzw. 126 Gramm auf 42, 0,71 M. bZw. 0,73 M. für I Pfund; Voranmeldung flir den Bezug von 1 Päilchen Karao-Milchlützspetf». Preis»,75 M.! auf 12 der braunen Haushaltungs-Bezugokarte. Für Kricgsbeschädigte, von 30 Prozent Erwerbsunfähigkeit und darüber, Nährmittel 4 Pfund, Kondensmilch,«in»! Büchs«.«. Für werdende Mütter: Nährmittel 4 Pfund Trockcnganzet 50 Ms| 200 Gramm, 3,10 M. pro 80 Gramm; Malzextrakt 1 Dose, S M; Kondensmilch! 3 Dosen I« 6 M.(nur tm 4. bis«tnschl. 5, Monat. B. Für stillend« Mütter:� Nährmittel 2 Pfund; Irockenganzet 50 b>» 200 Gramm, 3,10 St. pro 50 Gramm; Malzextrakt 1 Dose, 3 M._... i echiineü-rg. Bt« zum 7. Ssptember Voranmeldung für 125 Gramm Maislabrt- kate auf Abschnitt 43 der allgemeinen Lebensmitt-llai' Honig auf Abschn gegeben werden Ii Brot, 20 Gramm............ �- schnitt 49 der allgemeinen Lebensmittelkarte, 19 Pfund Kartosfoln auf dl« Ab- ......„.-----_...-u.-tztnhett«-»der Mumm» Auf Rährmtttelsond«� Ichnttt« 51 und 52 der Schöncberger Bezugskart« 1 Dole Einheit«- oder Stumme- Malzertrakt auf den Abschnitt 51 der Iugendlichenkari«.~ körten werden im September Haferslocken ausgegeben.„! Alt-Kllenlcke. Auf Abschnitt!72 der Kcmetndelebensmtttelkarte; doo Gr. Mal» Nocke», 259 Gr. Ret». Auf Abschnitt 173 der Gemetndel-bensmlttelkarte: 250«t., Rindertalg, 260 Kr. Haferfloiten. Auf«blchaitt 174 der Eemeliid-lebensmfttel- karte: 500 Gr. Marmelade. 100 Gr. Sarup. Verkaufsstelle 2...Auf Nährmittel- karten(37. WmKi: 260 Gr. Nudeln, 260(ffr. Ktud-rgerst-nin-hll«rica'.bcjchh. diäte erhalten auf Abschnitt 10: 599 Gr. Haferflocken,°ot> Gr,. Sag«.. Werdende Mütter erhalten auf die Wochenkarte: 259 Gr. Küchenmehl, Nv Gr. Kaferllocken, 259 Gr. Sago. Auf die Nr. 175 der Alt-Gli, nicker---- t m.a Kartoffeln, Die Mtlchkarten für den Monat Oktober >ehl, 599 Gr. Haferflocken, x/obensmiitelkalt« 7 Pfd. lleaen für den Orlsteil AltGlientcke, im Lebonsmittelamt, Werder Str. 7, für den Ortstoil Falkenderg, t« der Verkaufsstelle, Strahe am Falkenberg, zur Addolang b»reit. Teltow. 599 Gr. s-f-rttocken au, AbsLnilt 14.««iLblchuttt 18 der Leben» mtttelkarte können 10 Pfd. Kartoneln en Wommen«erden. Ans mehlkarte entfallen 1800 Gr, Kranlenmehl. L-llwoch-am-ago 180 Gr. Schmalz. Freitag und Sonnabend Fl.ifchvmiaus auf t«°�.„Äbtt-IkarÄ. Unter Hinweis auf die Bekanntmachung vom I. �, 0� verbrauch,, wird nochmals ersucht, die L.ben-mtttelkarteu d-r F>-IschI«lbft»-rI°ig-i und Kind« bis zum 7. d. fflito. im Nathaul«. � �k"nU'chmachung a Monat September kann auf«bschnttt 39 her Eubstoffkarto«in vorzulegen....._, Päckchen SlWoff entnommen werden. »erantwortltch für dt, Redaktion: L«° Li«i schütz Berlin-Fri-d.nall. Vei- antwortNq jür den«n.ell:« u d w. llK° m�e r�n��«°rM- "uckeroi"Z m b. K.,««lin«X Breit« Strahe 8-9., Berlagsg«! Fttr die schuientiesseRe J&sgend erschien soeben:■ Ins Leben hinein Für die Jugend susammengestellt von Og. Engelbert Graf Refcber Inhalt Gebunden 8,00 Mk. Gute Ausstattung Organisationen wollen sich des Be- zuges wegen direkt wenden an die Verlaflsgenossenschaft Freiheit e.G. m.b.H. Abteilung Buchhandol v Berlin C 2, Breite Sir. S-9 Bekleidungsstelle der Stadt Neukölln Bergstrasse 29. V Geöffnet 8-6 Uhr. 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S'i, Uhr, in BBferrs Westfalen, Wedersir. 17 Bauklempner-Versammlung Tages ordnnng: 1, Bericht der Vcrhandlungskommtsfion. 2. Beschlußfassung. kein Zutritt. 3. Verschiedenes.— � Ohne Mitgttedsbuch Die Ortsvorwaltnng» Mg. OrtskraickMaffe Perliv-Wilmersdors. Die Vertreter der Arbeitgeber und Versicherte im Ausfchnö werden hiermit gemäß Z 80 Abs. 1 der Satzung zu einer Merordentlilheil AiisMüM am Montag» den 13. September 1920, abends 7*L Uhr. nach dem Restaurant„SchnUheitz", Berlin-Wilmersdorf, Berliuet Straße 33, ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1. Beschlußfassung über den neae» Tarst» vertrag für die Angestellte» der Kasse. 2. Aenderung der 5$ 2* 8, 16, 22, 27 und 30 der Dienstordnung. 8. Verschiedenes. Beschwerden und Anfragen, welche Akteneinficht ersorder», müssen drei Tage vorher dem Borstand schriftlich eingereicht werde«- Berttn-Wilmersdorf, den 3. September 1920. R. Engelhardt, Vorsitzender. Dr. ZUPEK zurück. BERLIN s 42, OranienstroSe 139. Borfigwalder Festsäle 0ä(e 300— 500 Personen Swber, November, Dezember Soimvbeiide uvch frei Karl Pieper, Conradstr. Aktuell I ZeitgemSBl Die Internationale Vom Bund der Kommunisten Ms rar Internationalo der Woltrevolutioo Artur Crispien — Preis 2.— Merk— Zu bezidica durch Jede B.clihindlong, dmch Jeden ZcNm�spedHew oder direkt roe der VeiiagsgenossenschaR„Freiheit" e. O. m. b. N. Abt. Buchhandel, Berlin CS, Breite Strasse 8-9. • Bs mahm. i" allra dipebitisnra»ra Brrlagr» Kleine Anzeigen > tt.bcrffbrif4.mart X- tRfe„ frt»»eitere«rat im Z.«t L«0«k. Netto. iNNgogespfhe: Ucberffbriftamra« 1J50 atMu. jede, meitrre S- t«rat im Setzt I.—«k. Verkäufe mmüm CBordlnenoetfcouf Deutsch, Landsberger Strotze 13. earhincnacrfaanf I erst kl. Qualitäten, abgrpatzte Schals. Fenster 24.— an. Hochelegante Künftleegarbinen(weitz. bunt, crenre) Fenster breitrillg 35.— an. Bettdecken, zweibettiaSS.— au, elegante Halbftoees, Langstore-, M abrasaarbinen,(Sarbinen- stoffe äutzerst billig..Delegen« heitskäufe». 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