Einzelpreis 20 Pfg.• 3. Jahrgang Dienstag 12. Oktober 1920 Nummer 431- Abend-Vusgabe VI».Uwttrtt»«tavrta aatgfB» alt aa«t mittag», eeirettg. nt fBema na ttannaL Sa Scgncoprti» barSgt brt frrin �ufttHung h» Hm» fSt Srob-Bcrlr» 10,— SD. in Mmiuf jnblbar. von bn Sjwbttiaa fclbfl»bgcbab 8,80 SS. Rfir Post» ttiog nrbmrn lZm:lick>» Postanstal»«» Bkftellonge» entgegen, llma Btreifbenb teiogni ffit Denlichll ob anb rrfterrrid) 18,80 SS., für bao tbtin Surland 21,80 SS. iniflglid) PotatojEutscblafc ra Sil«! Hb Dans cd laut ab Orsterrrlch 80,— 88. CtucMtUa amH•olasi Votia C � Brrtb» etat« 8«S» tb«chlirspastnn,»cmparrlllezrllr ober tarn Slam» bastrt 8,— 8S.»wfchliestlich a>anng»ius L-dei-nr als Vorsitzender de, Reichst. gsfrakiion teilt TIl*0119 bl< Auktion zu einer Sitzung zusammen. zu nm 8U b" Situation in der Partei Stellung Sierauf gibt die Genossin Zletz de» Geschäftsbericht. Parteitag der Rechtssozialisten (Eigone Drahtmeldung der„Freiheit".) Cassel, 12. Oktober. VJ.Pl fl f«« n g» 1 0 m m Hi 1 0 n am 40 A togsfial..«.------- der Kontrollkommission. In der heutigen Vormittagssitzung wurde dir Debatte fortgesetzt. Eaerftaedt-Kiel erzählt, daß in Kiel täalich 20 Mitglied«, der « x-V öur«ozialdemokratischeu Partei zurückkehren, nament- l»ch altere Genossen. Um die Führer wollen wir un» aber nicht bemühen, ste kommen nachher von selber. Der Austritt au» derRsgierung war richtig, wir wollen keine Abstinenzpolitik •"�roen. a.te loamiiei mupen oepere Pervlnduna mit den Es- Nossen unterhalten, dann werden schädlich« Bücher, wie »Von Kiel bi» Kapp", nicht mehr geschrieben werde«, In der weiteren Debatte sprach«. a. Heinrich Schulz über die Vildungsbe strebungen und die Jugendbewe- gung. Die Jugendpflege gehe immer mehr und mehr zur Iu- gcndbewegung über. Die jüngeren Genossen von 18 bis 25 Iah- ren haben sich zu Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen, die sich I u g e n d s o z i a l i st e n nennen. Sie wollen auf dem Boden der Partei arbeiten. Schulz fordert, daß die Partei stch lebhaft für die Bilduggs- arbeit einsetzt und zür die Erfüllung der Kulturauf- gaben durch die Republik eintrete. Die Debatte wird ge° schlössen. Im Schlußwort protestiert Wels gegen Cohens Kon- tinentalpolitik, insbesonoere gegen einen Artikel in den „Sozialistischen Monatsheften", wo er Millerand feiert und die Führer der Sozialdemokratie verdächtigt, daß ste nicht alle von sozialistischen Grundsätzen erfüllt sind. Wels empfiehlt dte verschiedenen Anträge, die die Regierungsbildung behandeln, fallen zu lassen zugunsten eines Antrages, der vom Parteivorstand und Ausschuß gestellt wird. Er lautet folgendermaßen: „Da das Ergebnis der Neichstagswahle« der früheren Koali- tisn ein- tragfähige Mehrheit nicht mehr gewährte, da eine nach rechts hin erweiterte Koalition mit den Interessen der Arbeiter- klasse nicht vereinbar war. da die U.S. P. D. sich weigerte, in eine zur Verteidigung der republikanische» Ein- richtungen und zur Sicherung der sozialpoliti» scheu Errungenschaften der Revolutionszeit zu bild-ude Regierung einzutreten, war nach den Reichstagswahlcu der Ans- tritt der Sozialdemokratischen Partei ans der Regierung notwendig geworden. Der Parteitag billigt daher die Haltung des Partetvorstandes und der Reichstagsftaltio« zur Regierungsbildung ausdrücklich. Ei» Wiedereintritt der Sozialdemokratischen Partei in die Reichsregierung kann nur in Frage kommen, wenn die Interessen des Proletariats, die vor allem die Demokratisierung der ver» waktnng. die Republikanifierung der Reichswehr, die Sozialiste. rung der dafür reisen Wirtschaftszweige und«ine pazifistische auswärtige Politik erheischen, ihn zwingend erfordern." Die Hamburger Diktatoren Der„Hamburger Volkszeitung" sind unser« Feststellungen, daß die Urwahlen in Hamburg eine unwürdige Komödie waren, höchst unangenehm. Sie versucht es gar nicht erst, den Kern unserer Behauptungen abzuschwächen, sondern glaubt durch eine Flut von Kraftausdrücken den üblen Eindruck verwischen zu können. Zugleich erhalten wir vom Vorstand des Hamburger Ortsoereins die Mitteilung, die Wahl sei„ordnungsgemäß" erfolgt, es seien Wählerlisten angefertigt und auch eine Abstempelung der Mit- gliedsbücher sei vorgenommen worden. Diesen Behauptungen gegenüber halten wir nach wie vor an dem fest, was uns unser Gewährsmann aus Hamburg mitgeteilt hat. Es bleibt die Tatsache bestehen, daß die„Volkszeitung" dte Gegner der Bedingungen mit keiner Zeile zum Wort kom» me» ließ, dafür aber die Gründe der Befürworter um so ten- d e n z i ö s e r herausstrich. Es bleibt dabei, daß es den Gegnern der Bedingungen nicht gestattet wurde, ihre Liste im Text- teil der„Volkszeitung" zu veröffentlichen und daß ihnen auch der Inseratenteil verschlossen wurde. Es bleibt dabei, daß die Hamburger Diktatoren eine Urwahl überhaupt nicht vornehmen wollten. Sie verleugneten deshalb ihr etg�zes Ortsstatut, in dem sie den Paragraphen l 4, der Urwahlen bei allen wichtigen Ent- scheidungen ausdrücklich vorsah, aus dem Ortsftotut einfach herausstrichen. Erst als die Erklärung de» Zentralkamitee»— ohne Urwahl kein Mandat!— kam. bequemten stch die Herrschaften zu einer Wahl und machten ans ihr— eine Komödie! Will der Vorstand von Hamburg etwa abstreiten,' daß er beschlossen hat, vi» Lifte der Gegenseite nicht anzuerkennen, da durch sie„die Partei zersplittert" würde? Die Schliche und Kniffe der Möchte- gern-Diktatoren von Hamburg sind zn plump, al» daß es stch noch lohnte, die Macher persönlich ernst zu nehmen. Hinter der Art. wie ste ihre Gegner mundtot zu machen versuchen, verbirgt sich nichts weiter als die eigene Unfähigkeit und Dummheit. Und daran werden st« selber schneller al» sie glauben zugrunde gehen. * Di« Richtkommunisten werden w Hamburg bereit» au» der U. S. P. D. geschmissen. In einer Rotiz der„Volkszeitung" wird diktiert: „Auf Grund eines Antrages de« Ortsvereins Hamburg hat de, Bezirksvorstand Wasserkant« die folgenden Genossen wegen Difziplinbrnches ausgeschlossen: Pauk Wagner, Otto Loges, Karl Rossow, Adolf Welntritt. W. Saal- feld." Sine Begründung ist dem Diktat nicht beigefügt. Die Sekte will eben unter sich fein. Ungläubige werden nicht geduldet. Ein neuer Kämpfer Unser« Hamburger Genossen, die stch nicht von heut« auf morgen der kommunistischen Putschtaktik unterwerfen können, und die durch das Organ, welches sie ins Leben gerufen haben, jetzt mundtot gemacht werden, geben vom 1Z. Oktober ab ein«ige- nea Blatt heraus. Es wird den Titel„Hamburger Tribüne" führen und täglich einmal erscheinen. Wir wünschen dem jungen Unternehmen viel Glück ans seinem Weg. Eine Falschmeldung In einer Anzahl von Parteiblättern, so in der belgischen Arbeiterstimme".„Gothaer Volksblatt" usw. ist-- anscheinend au» einer der neukommunistische« Lügenzentralen stammend— die Nachricht oerbreitet worden, daß in Berlin 20 000 M. Parteigelder mißbraucht worden seien, am Flugblätter gegen dte An- nahm« der Moskauer Bedingungen zu drucken. Wie uns vom Kassierer des Bezirksverbandes Berlin-Branden» bürg, Gen. Kerbst, mitgeteilt wird, ist diese Nachricht v o n A n- fang bi» End« unwahr. Es ist kein Pfennig Parteigeld für den Druck der Flugblätter der Anschlnßgegner verwendet worden. Es ist ein« Schande für die Befürworter des nnbe» dingten Anschlusses, wenn sie zu derartigen unwürdigen Methoden greifen,«m für ihre Sache Stimmung zu machen. Aus der Partei Eharlottendurg In de« am ö. Oktober stattaefundenen MitgNederverfammlung Charlottenburg, wurde nach einem Bericht de» Genossen Kla- met über die letzten Vorgänge in der Preßkommission der kol- g-nd« Antrag gegen 12 Stimmen angenommen: ,/vie am 5. Ort»- der versammelten Mitglieder der ll. S. P. D. Charlottenburg sprechen der„Freih«it"redattion wegen ihrer politischen Schreib- weise das schärfste Mißtrauen aus und verlangen den sofortigen Rücktritt der gesamten„Freiheit"redaktion. 8. Distrikt In der Generalversammlung de» 8. Distrikts, vom Freitag, den 1. Oktober, wurde nach Berichterstattuna de» Prchlommljstons» Mitgliedes Eichhorn folgender Beschluß gegen 2 Stimmen an- genommen:„Die Generalversammlung oe«& Distrikts erklärt sich einverstanden mit den Beschlüssen der Pretzlommission. Auch ste fordert baldigst«ine Erneuerung der Redaktion, um die Meinung der Berlin«« Genossen zur Geltung zu bringen." Bericht über den Betriebsrütekongretz Donnerstag, den 14. Oktober 1020, abends 7 U h r, findet im Großen Saal des Kriegervereins- Hauses, Berlin. Chaussee st r. 94, eine Versammlung aller in Äfa-Verbänden orgainsterten Betriebsräte, Anasstelltew- räts und Vetriebsobleute statt. Berliner Delegierte des Betriebs» rätckongresses werden über die Verhandlungen berichten. Weiter wird auch schließlich Stellung genommen werden müssen zu der Auswirkung der auf dem Kongreß gefaßten Beschlüsse. Da» Er- scheinen jedes Betriebsratsmitgliedes ist Pflicht. Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenverbände, Lohnbewegung der Ko-.leuarbeiter Die gestern abend im Ecwerkschaftshaus tagende, von etwa 1800 Kollegen besuchte Vollversammlung, nahm einleitend den Bericht des Genossen Wringel über den Betriebsrütekongreß entgegen. Im Anschluß daran referierte Genosse D i l g« über den Stand der Lohnbewegung. Der zum 9. Oktober vor dem Schlichtungsausschuß angesetzte Termin wurde infolge Todes des Unternebmer-Vorsitzenden Lichtenstcin auf den 12. Oktober ver- tagt. Da die Unternehmer, die überaus mäßigen Forderungen durch Schreiben vom 21. September abgelehnt haben, soll der Schlichtungsausschuh entsckeiden. Die Stimmung der Anwesenden ließ leinen Zweifel darüber, daß ste gewillt sind, ihre Forderun- gen mit allem Nack, druck zu vertreten evtl. auch vor einem Streik nicht zurückzuschrecken. Nach erfolgtem Schiedsspruch wird eine Vollversammlung die letzte Entscheidung fallen. An Stelle von König wurde Genosse Sternbeck als stelloer» tretender Branchenleiter gewählt. An unsere Abonnenten! Technischer Schwierigkeiten wegen konnten einzeln« Speditionen icht mit der heutigen Morgenausgabe beliefert werden. Diese Zeitungen werden mit der Abendansgabe ausgetragen. Wie bitte« unsere Abonnenten»m gesl. Rücksichtnahme. Der Verlag. Der Redaktionsdienst während des Parteitages Di« Berliner Parteiorganisationen möchten wie daraus aufmerksam machen, daß während der Dauer des Partei» tages in dieser Woche die Telephouoerbindongen der „Freiheit" und die für den telcphonischen Dienst zur Vcrsügung stehenden Kräfte durch die Berichterstattung vom Parteitag sehr stark in Anspruch genommen sei» werden. Die Folge wird sein» daß tekephonisch gegebene Rachrichten über Veranstaltungen. Versammlungen und Sitzungen der Parteiorganisationen nicht mit der üblichen Pünktlichkeit ausgenommen und erledigt werde» können. Wir ersuchen daher die Funktkonäre der Partei im Interesse der pünktlichen Ankündigung ihrer Veranstaltungen, die zur Aufnahme bestimmten Notizen rechtzeitig dnrch die P o st an die Redaktion zu vermitteln. Die gleiche Aussorderung richten wir an die Eewerkschastsorganisationen und an all« anderen Vereiniguugen der Arbeit erb ewtgung, die«nieten Bertinvlalenber z« benutzen pflegen. Der Kampf der Kirche«m die Seele» Wenn jemand aus der Kirche austritt, erhält die zuständig« Kirchengemeinde vom Amtsgericht Nachricht. Dann erinnert sie sich ihrer Mitglieder, die ohne weiteres zugeschrieben worden sind. Dann findet sich bei dem Austretenden ein Pastor odet ein Missionar ein»nd macht Bekehrungsversuche. Es gibt auch Kirchenzemeinden, die auf Vorrat gedruckte Anschreiben versen- den. Darin werden die Vorteile aufgezählt, die die Kirch« ihren Angehörigen gewährt. In einem solchen Bekehrungsschrerben, das die Verfühnungsgemeinde(Bernauer Straße) versendet, heißt es über die Folgen des Austritt« u. a.: „Verlust des Anspruchs auf seelsorgerische Bedienung, de« Rechtes der Tauspatenschaft, der Teilnahme am heiligen �lbend� mahl, auf kirchliche Ehren und geistliche Begleitung bei de, Beerdigung, des kirchlichen Wahlrechts, des Anspruchs auf-Mi erdigung auf dem kirchlichen Vegräbnisplatz und des Ans?ruc-:S aus kirchliche Hilf-. Krankenpflege und andere Wohlfahrtsenv richtungen. die nur für Mitglieder der Kirche bestimmt sind. Nachdem im einzelnen die Liebestätiakeit der Kirch« in« hellste Licht gerückt worden ist. heißt es weiter: „Gewiß haben auch Sie in Ihrer eigenen Familie oder im Bekanntenkreis etwas von dieser helfenden LiebesarbeU Iii unserer Gemeinde gesehen oder erlebt. Und Sie�sollten wirk� lich ruhigen Herzens dieser Kir�, vielleicht ohne daß es JhncN zum Bewußtsein kommt, Ihr« Liebe und Ihre Mittel entziehen und auf all das Ente, das von ihr kommt, verzichten? Die bevorstehende Trennung von Kirche und Staat, die mit mit Freuden begrüßen, macht die Kirche unakchangm von ,ede4 staatlichen Regierungsform. Sie weist sie in die ihr von Gott geordnete Welt des Geistes, aus der heraus ste die christliche« Forderungen der Liebe und Gerechtigkeit in das Volksleben bineinarbelten will. Wir heißen einen jeden, welcher partert politischen Richtung er auch angehöre, der guren Willens ist, in unserer Kirche willkommen."...., Eine Frau, die sei! 10 Wochen au« der Kirche ausgetreten t> und die das vorstehende Schreiben erhielt, bittet uns. dem meindekirchenrat ihre Antwort aus diesem Wege zugehen zu lvsi sen. Sie lautet: Sehr geehrter Herr Pfarrerl Ihr« Mühe, ein verlorenes Schaf in den Schoß der Kirch! zurückzuführen, ist vergeblich. Die Folge» meines �iUstri.-4 werde ich ruhig tragen. Ich bin in die Ehe gegangen op, Ihren kirchlichen Segen und ich habe ihn bis heute"ie:i vermißt. Ich kenne andere Ehen, die rm beschlosf r wurden, mit denen ich nicht tausche. Aber ir abspenstig zu machen. Mit mens Unfreundliche» Grüßen So. nun weiß es die Kirche�«!« die Arbeiterfrau denkt. Zch"« tausende denken ebenso. zu melden. Der Ausschuß. Sozialistische Proletarlerjngeab C'oß.Berlin Am Mi t U »och. den 12. 10. 20. abends 7 Uhr. findet in d« �cue< SBalf, Hasenbclde. eine Knndgeiung, einberufe« von der Asm- munistischen Zugend, statt. Thema: Wie die Arbeiter- tilgend Nusztands kämpft, und was sie von der deutschen Jugend erwartet. Wir fordern sämtliche JugendgenoMnnen und Eenossen auf, sich geschloffen in dieser Kundgebung zu beteiligen. Zentrale der S. P. J. Eroh-Berlin. Die Volkshochschule Eroh-Verlin hat den Wünschen der HSrer- schaft entsprechend den Kursus von Dr. G e m s k o über Elektrizitätslehre in Treptow auf Montag 8'4— 10 Uhr verlegt. 55Ö8 Erwerbslose wurden nach dem Stande vom 9. Oktober 1020 in de: Stadt Lichtenberg von der Erwerbslosenfürsorge unter- stützt. In de: Woche vom ,4. bis 9. Oktober wurden von 388 (222 mannlichen und 166 weiblichen) Personen neue Anträge ge- stellt, während 278 slOO männliche und 83 weibliche) Personen in den Unterstützungslisten gestrichen werden konnten. Die in der genannten Zeit ausgezahlte llnterstützungskumme hat 132 411,50 Mark betragen. Äslksbildongsamt NeukSlln. Zu der am Mittwoch, den 13. Ok- tober d. abends%7 Uhr. im neuen Saale der„Neuen Welt" stattfindenden Vorstellung des Staatlichen Schauspielhauses von Eerhart Hauptmanns.�uhririann Henschel". sind noch Ein- trittskarten zum Preise von 3 M., einschließlich Theaterzettel, bei den bekannten Verkaufsstellen sowie an der Abendkasse erhältlich. Arbeitslose von Reinickendorf. Donnerstag. 10 Uhr vormittag», große Arbeitslosenversammlung im Bürgergatten. Die Abstem- pelung der Kontrollkarten erfolgt in der Versammlung. Der Arbeitslosenrat. Boraussichtliches Wetter für Berlin und Umgebung am Mitt- woch. Größtenteils trocken und vielfach heiter, bei mähigen öst- wichen Winden, nachts sehr kühl, um mittag mild. Aus den Orgkwisationen r>«»al!ili> giiezirl 15. Mittwoch. 7 llhi. Froktioisfitzmm ixt Bezitks- tni SV.;imunaIui:t»rbnelon in Ballms zirksverlamnilmeg des 8. Bezirks tc! Weckmann, Bertels- !e»lSlln, i. Bezirk, bei Echmidt. Wefer- Ecke Pannierstraste. Reulilti!. 14. Bezirk. Mittwoch. 7\i Uhr, Zahlabend ktnesebeckstr. tt8. Neuiölln. Mittwoch, den 18.. abends 7 Uhr. B-zirlsversainnrlungen, 8. Bezirk, bei Mehner. Launierstr. 59. S. Bezirk im zdeal-Kastuo, Woichselftr. 8. Schöneberg-Friedena». Mittwoch, 7fh Uhr, gemeinlawe: Zablabend. 1. und 2. Bezirk im Kgffhävlcr, Frankenstraste! o. und S. Bezirk im Lludenpark, Hejiel- Sarah, Kanplfiratz«: 4., 5. und 30. Bezirk im schwarzen Adler, Hauptftraste: 7.. 8. und 9l Bezirk in Tckmltheiz, Kolmnenstr. 31; U. und 13. Bezirk bei Laplch, Besteme-strasti; Lrlst-il Friedenau und 12. Bezirk im Bürgersaak des Sia'.br.llseg. Tagesordnung: Bildung der Erv->pen und Wahl der Erupxeniührer. Rathauses. Tagekordnung: Bildung der Ervspen und Wahl der Erupw � TeNrpelbos. Donnerstag, abends?'h Uhr, IN der Aula der 2 Eememdejchule, Friedrich-ÄZilhelm-Ztraste, Vortrag des Herrn Lehrer Witthaue: Uber.Die Ar- britzschule'' mit Lichtbilder»..... Riederschlineweib«. Der für Mittwoch, den 13. Oktober fällig« Zablabend fallt aus, derfelb« ist verbunden mit de: am Mittwoch, den 20. Oktober, abend, 7 Uhr, im Rcstadrant Rasenterg, Berliner 2t rast« stattfindende» Jahrcs-Eeneralver- sammlang. Eventuell« Anträge zur Eeneral-Bersammlang sind bis Iti. d. Sit. beim Vorstand einzubringen zu Händen des Gen. Äoppitz. Friedrichahagen. Der gemeinsam, Zahlnbeud am Mittwoch findet nicht bei Schrkder, sondern in den Bürgersäl�i statt. Friedelchahage». Der von unsorn Elternbeiräten eingerichtete Unterricht über „Tiiilicho Lebenskundc" wird wieder regeimüstia jeden Äiittwoch und Sonnabend von 4— S vh: erteilt. Zlnaieldn-gsii von SSultindern jeden Mittwoch und Tonn- abend, 4 Uhr, in der Mädchenschule. Mlhelmftiasta. Kahenneueadors. Mittwoch, 7 Uhr, Zablabend bei Richter, Oranienburger Sirast«.. WUmee�ars. 8. Bezirk. Mittwoch, abend, iiS Uhr, gem-insam-r Zahlabend, Laurnburaer Tiraste, vorm. Schilling.....„ Frcinngiose Gemeinde. Mitwoch. 7% Uhr, tri F. wilke. Sebasttanftr. 89, Mitgiiederveriammlnng.... Gäpenlö. Mittwoch, den 18. d. M„ abend- Tsh Uhr. in folgende» L�-Ie» Z-hl-bend: Alans. Bahnh-kstr. 44: Henlchel, neben dem Siadttheat«: Zeidler. Müggelheimar Sir. 20: Flugbekl, Grünauer Str. 78. Da auf allen � Zahlabend«» wichtige Referate als Gtnleituna auf de: Tagrssidnung stehen, rst es Pflicht aller Mitglieder, pünkiuch zu erscheinen. Weistense». u. T. P.-E!tc:nbeir-t« und Ersauleut«. Mittwochs 7 Ar, in der Unlandes Rea�gpmnastums wichtige Si stanz. Sief. Schularzt Dr. E u? h r ll t Uhr. im O-ka! Fürstenbad. Hönower Mesenweg. Tege-ordnung: Der Parteitag i» Halle. »nd Lehrerin L i e d e m i t. Aarlzharst. Mittwoch. Tl Mitgliederveriommiung. J Vereinskalender «Itgliediv de,»fa-Berbä»»«. Durch«ermiitlang de,«n-schuste« für voUe- tümliche Kunstoslege stnd dem Ortskartell Erost-Berlin der Afa kür die s-nnlag- Abend-Borstelluag-n am 24. Olu-b-r 1923, 31. Oktober 1920, 7. R-vember 1920, 21 Rovernber 1920 und 5. Dezember 1920 ca. 1000 Pläst« im Theater am All low, last,„Lollsbühne", zur Verfügung gestellt worden. Zur Aufführung ge- langen:-IN 24. Oktober 1920.Paul Lange und Thor- Parsberg", am Zl. 2k- toder 1920 Kabale und Liebs", am 7. November 1920„ftäicheu von Heilbr-nn". Di- Aufführungen für den 21. November»nd S. Dezember 1920 stehen noch nicht lest. Aarten sur die obengenannten Tage find im Ortolartell der Afa, EW. Sl, Belle-Alliance-Straste 7/10. 8 Tr.. sowie in den Litsverwaltnngen der ange- schl-steji-n Verband« während der E-!chäft-st»nden(von 10 dl, 8 lihrl zu« Preise von 4.30 M. erbälilich. Di- Plätze we-d-n»ach dem in der Bollsbühn« üblichen Auslosung-o-rsabren verteilt.___. Arbeitsgemeinschaft freier Angestölltenverbende, Ortslartell Erotz-Bsrlia. «und dee"technischen Angestellten»nd Beamten. Am Dienstag, den 12. cv tobet 1920, Mitzlisderveiiammlung. Nordwest 2, abends 714 Uhr. im Z-gend» Haus, Rarhenowoo Str. 8a.— Oranienburg, abends 7�4 Uhr, im Rerchzhof. Bernau«: Str. SZ.— Pankow, abevde 7i-, Uhr. im Neftaurant Minde. Breit» Strasts.— Norden 1, 2 and 3, abends 7 Uhr, in der Aula der WahlsortbUdui schule. Eräuihaler Straste 3.— F-chgruvoenversammlung: 'Ii Uhr im Nordischen Hof, Znvalidenstr. Berirauenzminnerversamiulung, Ikisenh-ch •aX.,.'«. A."»«! /-_'Ol � 1 1.? i 1 i« 1 1 tt ■.. lwuug,- ckgruvdsnoersammlnng: Tiefbau: abend» r. 12v.— FachgruPusuauslchustststuna und ch- und Bruckenuau: abends 7 Hut t»e Zenrealoerband der»«„stellten. Fachgruppe 12b(Aahlengrosthandelf: Oeffent- '"''....... Schultheist-Ausschonk, Reu« li&c Versammlung ow 13. Oktober, abend» 7?4....... Zakobstr. 24/23: guchgruvve 13d(Seisenkleinhandeli: Mitgliederversammlung am 13. Oktober, abends 8 Uhr. Schultheist-Ausschank, Neue Zakobsri. 24/25. So-ielrstisch- Pr,l-tariee-I»g«nd Gevst-Berlin. Donneisiag, abend, 7 Uhr. t« Jugendheim, ASnigsberger Sir. 7. Sitzung der engeren Zentral»,»lle Gruppe» wiissen vom Sekretariat Material abholen. Sor..Pn>l-tarl«r-Z»„nd Etrala». Im«onfere-zzlmmer der WZdchensch-l« i» der yobenlohestroste wird am Mittwoch, den 13. Oktober 1920. 7 Uhr, stm?»eu« Jugendheim eröffnet. Vollzähliges Erscheinen erwünscht. Säst« willkommen. Dou-fchoe Werkmeister-Peeband. Fachgruppe Technische Bühnonvorstäilde: Per- sammlung Siliirwoch. den 13. d. M., nachm. 8 Uhr, II-„Ernfiedler Bahnhos Börse. Reue Promenade 9—10. Tagesordnung: Arbeitgeber und Taris. Geru-rlschaitslomm-üion Schöneberg. Sist-ng am D-nn-rstag. den 14. Oktober 1920, abends 7 Lhr, bel Srundt, Meinrager Str. 8. Tagesordnung:'Vortrag des Berufsberatei» der Stadt Echöneberg, Herrn Röstler, Über chZibensglück und Berufsberatung". Znternatianaler B»»» dee«ei-g«»!-». Ortsgruppe Treptow— Bn.Fri-deua». B-v� anlworUich für de» IuseratenteU: L ud w if, F o m, r i a« r«arloborii-« Verlag-genostenschatt»Freiheit"«. G m b. y.. Berlin.- Druck der JfteiWT- Drucker-i S. m. 6. S.. Berlin C f. Breit« 6»t«9«»-> —--------».-»pT-m........ IMWk»UUbM-MM 1®Slne?Ä� gwnmimiwk tm t a,»1*«MiiSSteSfsae KcschZitszm vos vom. 0 ZM«z süch«. 4 Uhr. Telephon: Sol NoÄM 185, 1239, 1987, 9714, Sr-inm-tzste. 69, erst.(Büloiv. bahuhoi). Such Sourit. vorm. tveoiilhaus-AouversrÜous»! lefido», 14.(letzte) Auflage in 17 Halblederbändcn vmlraull i Buchhandlung»Freiheit-, i Breite Straste 879. Arbetterjvgevd und SO»©«** Qotfmaik V--i-2 Wart Mltt»»»«ch, btn IS, Cktobtr 1920, abends 3 Uhr Versammlung aller in der Knops- und Korsettstange«- Industrie beschäftigten Kollegen».Kolleginnen in der Aula de» Tophi»»- Gqu-naslrunv, Wemmeisterst«. 18. Tage»ardnn»g: 1. Stellungnahme für Itlludlguug des Vertrage«. 7» Drancheuangelegenhetten und Berschiedeues. ochhandlu»s „FreiheU" Breite Straße S-S im«M! 130 Mt»» ONeqer« Kauveesariond- lorido»,«.'lui'.age Hx durch die bekanuteu Berbeusestelleu T, iNS-iree, Berlin, Lichtenberg er Str. LS. Bnchhanblung»Frei her'.", «gst. 3881.! Breit« Straße s-z... - 900 aeoleivaelt S8S„ 1US„„ j !333" M..! mld. L«xii8steaer. i i Jeder Ring hi Higeatos ns| ; nussivem Qo!de hergestellt bei j voller Garantie Ifir Fcingcha'.t![ Jede Grüße atn La�er. IG. Ulb. Thal ! Brate. Berliner Spnrial- ' aesctiCft(Or Trauringe, i ,€ 19, SeydeislraS« 9, (Spittelmark!). ! ETflgig FabrUitfo«._ j { kAAAAkAAkÄkitJÜk 1 i SH» klWK-SMle von Leo X9lHo\ 164 eeitnz«Uk. 1.SO -2/015 v•»v iB Ry jj u rnrvPtrvvvvvyTy Verkaufe täglich»eve a. ge» brauchte Wöbelftücke zu billigen treffen, Goldmaim, Davziger tta�e �stsis Jeder tempe liegt Gebrtccbs- aayreituuj bei »Feuerhand" P»teilt-Kar bidiimpc iißt rieh in>/, Minute fOU»a und reinigen. 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N«d»«oflcrtalb PrcUlisf Gescbäitczcit too 9�6. iliste ffratis end franko I 7 und V*0 Wir CAB1RIA Der Kampf um die Weltherrschaft Die Heilige Stmpllcia PHa!*a*mtU u» Alma ma Thea von Hnrldou Der zweite May- Regle-MeSslertUm äS" Eva May Allrad GerzkacS» wem Baft'iaaJu Vu n. Woc*»o WtAltedTapel Regit; E. A. Dupont HmpKUnttllar. Mlerendorff Orts Hegeaa r. Woctse Sumuruii Legi». Ems! Lubillclr Hauptrolle: Pola Negrl O I ScMt�pIel m 5 Aktrii ▼on Haas von Hof vnsthal Beim evdolf Bletoradb Hnuptrolk: Lotte NeTimem u Relngef«allen BL B. Luetspiel in 3 Ahttm mß Arnold Riede Oer Henker von SC Merten KtaatenstM Ohtr/tihint Joe May Vedauet nd Rttl—vi. FrlO Frelaler Hmptnllet Eva May Die Taraniel SeatetioDsSiKs ooo Karl Flfidor Regie. Rudolf BloDracb Des ValiUamÄclel mir OSSl Oswald«* WoccksenSags od» 7 Wir Scmnrakjs Beginn 4 Wir tstliitfinrr» stSinn« billig. Salonpiono 43sv. Bülowst?. 44. "«sieffelengoe» 150,— bis «OO�-, Merallb-rres 250,— bis 2000,—, weist« Echlai-imm-r Meickre, Auguftstr. 22». 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