Einzelpreis 30 Pfg.• 3. Jahrgang Mittwoch, 20, Oktober 1920 Nummer 444• Morgen-Ausgabe •k«f&M«BTfm« nt»Uch»«»»«,. Bsurrtag» mt fBomaj» wa ttmioi. Str ec|ag«atr)t krträai be» frtin.�sfltllnng In, Kau» für«Srut~- ------••• i-v» v*' Ouixuung in» onu»|uf Itunn-Verlia 10,— da. tia oorcus»«dldar,»D« tn 8l»Mlioa fflbfi«bocbol» 8,60 M Für Polk d-i»» nrdmrn sZmtllch« Postanftalttn Brftrüungrn ralgrs-n. Uiurr Strklsb-N» tfjogm(flr Snilf(t|Ic«b UN» Orftcrrrid) 1«.50 w.,(Bi da, Obrlgt Sutland 21,60 M. |iJja«a— M., Irdr«>arIle«O wan 1,60 W., rinlchltrlillch Drurrung.ßuslblag. Laulend« Bnzrlgrn laal Tarif. SamINra-Aniriarn und«trllrn-Drsuch« Z.A Dl. nrtla pro Stile. errllrn-Desucha n Wari�lnj eigen: da» fettgedrnrkte War» 1,60 w., jede, weile» War» 1,— VL Saslprater: Bataa 2030. 2615, 15 6 1603, 1615, 1818. 4821. > UN» c'rirrrrerq l«.50ra�ffl. da. adrig» Su.land 21,60 M. L. Wari�lnjeigen: da, lerigedrurkle War« 1,60 w.. Il »lag. pa Brief KU enufdUan» UN» Oesterreich 30,- JH. r n,ni,ni.»»»».... iaw»»» VaalaG,»aalt» eaaUa etraf»« Sa».. FMlsplNha. B«totn 2030, 2615, 1616 160. \J berliner-Orffon$ bcr VnaWätißlßen SofijUömiofmtie S>MfU)!anöa U. S. P. D. trotz alledem! Von Artur Crispien Ein großes Frohlocken hat begonnen. Die Spaltung der U.S. P.D. hat bei allen ihren Gegnern die Hoffnung er- weckt,- daß ihre Äraft gebrochen und die Sterbestunde der Partei herangekommen sei. Bürgerliche, Rechts» sozialisten, Kommuni st en und Neukommu- nisten, sie alle teilen diese Hoffnung und versprechen sich davon Vorteile für die eigene Partei. Die Hoffnung der Bürgerlichen auf den Tod der II. S. P. D. ist ohne weiteres verständlich. Ist doch die II. S. P. D. als revolutionäre Vertreterin der Arbeiterklasse der Todfeind der kapitalistischen Gesellschaft. Und wer wünscht seinem Todfeinde nicht ein rasches Ende? �-ie Spekulation auf den Uebergang eines Teils der U. S. fT D., toic sie in den Betrachtungen der rechts- sozialistischen Presse zum Ausdruck kommt, verrät lediglich eine volliae Verkeni,:.»e. eine national- die bürgerliche ist in ihrem Wesen und in ihrer Taktik t JL1? 1 f. 91 c J° rrfm P o i t c i. Sie ist für � Demokratie und hofft, die besitzenden Klaffen mit dem Stimm- NnftP* Vegen. Sie ist für die Arbeitsgemeinschaft und � Massenelend durch ein Konkubinat des Kapitalis- mus mit dem Sozialismus zu beseitigen. K f t s,® v�' � steht auf dem Standpunkt des proletarischen toeie.» I.' n?!?,? f c S- Sie hat erkannt, daß das Prole- » p�itlsche Macht durch die Anwendung aller taug- »»!»f�. erobern muß, daß das vornehmste und Kämpfmittel die Aktion der Masse ist. ■»!*«l? in det � i k t a t u t des Proletariats eine histo» rijche Notwendigkeit für die Uebergangszeit vom Kapitalis- mus zum Sozialismus und wird die sozialistische Gesellschaft nach den Grundsätzen des Rätesystcnis organisieren. Die Scheidung zwischen der U. S. P. D. und der S. P. D. ist vollkommen klar: hier revolutionäre Partei, dort r e- so rm istische Partei! Wer sich zur U.S. P.D. bekennt, bekennt sich zur proletarischen Revolution und kann darum nicht zur S. P. D. gehen. Die U. S. P. D. hat die geschichtliche Mission, Vorkämpferin des klaffenbewußten Proletariats für die sozialistische Revo- lution zu sein, und sie muß und wird solange bestehen, bis der Sozialismus verwirklicht ist. Diese historische Mission kann, soweit Deutschland in Betracht kommt, von keiner anderen Partei erfüllt werden. Auch nicht von der K. P. D. Es können Teile der ll. S. P. D. zu der K. P.D. gehen, alle jene Genoffen, die den Glauben an die U.S. P.D. und an ihre Grundsätze verloren haben, aber die U.S. P.D. kann und wird nicht als Partei abdanken. Die K. P.D. ist nicht im- stände, die historische Mission zu erfüllen, die die ll. S. P. D. zunächst für die deutsche Arbeiterklaffe übernommen hat. Warum nicht? Run.weil die K. P. D. lediglich ein W e r k- Zeug der russischen Kommuni st en ist. Die russischen Kommunisten kamen zur politischen Macht bevor in Rußland in der Gesellschaft und im Proletariat die Vorbedingungen für die sofortige Verwirklichung des Sozia- Ilsmus gegeben waren. Sie mußten, wie T r o tz k i offen zu- gab, Konzesstonen an die rückständigen Schichten des ruf- sischen Volkes machen: Land den Bauern. Bedeutungslosigkeit des Rätesystems in der Praxis. Die russischen Kommunisten mußten ferner die Diktatur nicht nur von den bürgerlichen Schichten und Klaffen auf die Bauern ausdehnen, sie mußten auch immer wachsende Teile der städtischen Arbeitermaffen unter die Diktatur stellen. Mit der Ausdehnung der Dikta- tur verschärfte sich zwingend die A r t der Diktatur bis zum Terror. Ich klage die russischen Kommunisten nicht an, ich entrüste mich auch nicht über sie, ich stelle nur die Tatsachen fest, wie sie mir von russischen Kommunisten selbst persönlich in Rußland mitgeteilt worden sind und wie ich sie auch bestätigt gefunden habe. Soweit gut. Run wollen aber die russischen Kommunisten ihre opportunistischen Maßnahmen, die dem spezifischen Cha- rakter der russischen Revolution entsprechen, zu allgemein gültigen Prinzipien der proletarischen Revolution machen. Wir sollen auch in Deutschland den Bauern Land versprechen, wir sollen auch in Deutschland an Stelle des Rätesystems eine Zentrale mit einer Fülle von Macht setzen und an Stelle der unmittelbaren Wirksamkeit der Maffen auch in Deutschland eine eiserne militärische Disziplin einführen. Ferner sollen wir den Terror als Regierungssystem auch für Deutschland anerkennen. Diese opportunistischen Zumutungen der russischen Kom- munisten lehne ich als revolutionärer Sozialist ab. Unser Programm verbietet uns, den Bauern Land zu versprechen. Wir haben nach unserem Programm, wenn wir zur Macht gekommen sind, den Großgrundbesitz und die großen Forsten sofort in gesellschaftliches Eigentum zu überführen. Wir haben die Landarbeiter aus der Lohn- knechtschait zu befreien und sie im wirtschaftlichen Rätesystem mit den Angestellten zusammenzufaffen. damit sie als Beauf. tragte der Gesellschaft, für die Gesellschaft die Großbetriebe bewirtschaften.. '•.vä«'' Russische Waffenerfolge Sieg über Wrangel Stockholm, 10. Oktober. Aus Moskau wird gemeldet: Die Sowjettruppen haben einen grossen Sieg über Wrangel im Räume von R i k o p o l davongetragen. Wrangels Kavallerie ist vollständig aufgerieben und befindet sich nach ungeheuren Verlusten auf voller Flucht. Minsk wieder in russischen Händen London, lO. Oktober. „Times" zufolge melden die Volschewist-n die Wiederein- nähme von Minsk, das von den Polen ausgegeben worden ist. Das österreichische Wahlergebnis Die Niederlage der Konnnuniste» Wien, 10. Oktober. Der nengewählte N a t i o n a l r a t setzt sich cinschliestlich der bis- herigen Kärntner Mandate zusammen ans: 78 Christlichsozialen, 72 Sozialdemokraten, 16 Erotzdeutschen, drei Mitgliedern »rr Bauernpartei, einem Mitglied der bürgerlichen Arbeitopartei. Zu diesen Mandaten kommen noch!S Mandate, welch« ans«rund der Reftstimmen unter die in Betracht kommenden Parteien anfgr« teilt werden. Die Sozialdemokraten vrrlirren s i e d e n. die Grog- deutschen acht Mandat«, darunter drei an die»an ihnen abge- unserer Deutschen Volkspartei entsprechen, trotz großer Er» Wartungen eine Enttäuschung erlebten, die sich in dem Ver» lust von vier Mandaten ausdrückt. Gewonnen haben die Ehristlich-Sozialen, die klerikale Volkspartei, die die kleinbürgerlichen und bäuerlichen Elemente vereinigt, und in ihrer sozialen Zusammensetzung und ihrer Politik etwa dem deutschen Zentrum entspracht. Die Liberalen sind völlig zerrieben. Von großer Wichtigkeit ist die v ö l l i g e�V e d e u t u n g s« losig� der Kommuni st en. Selbst das Zentral- organ der Kommunistischen Partei in Oesterreich, die Wiener „Rote Fahne", bekennt offen die kommunistische Niederlage bei den Wahlen und stellt fest, daß die Zahl der kommu« nistischen Wähler sogar hinter der Zahl der organisierte« Kommunisten zurückgeblieben sei. Die Kommunisten haben durch ihre verantwortungslose Wahlagitation nur die Posi- tion der Sozialdemokratie geschwächt und die der Christlich- Sozialen gestärkt. Der englische Bergarbeiterstreik TU. London, lO. Oktober. Die Lage im Bergarbeiterstreik ist am zweiten Tage unvera ndert. Die»erschltdenen Beratungen und Konserenzen hatte« _______ drei an du splittert« Bauernpartei, die Züdffchnationälen und die Tsthcch». slowaken»erlirren j« ein Mandat, die Christlichlozialen gewinnen 11 Mandat«. Das Wahlergebnis beweist, daß die Sozialdemokratie, die trotz schwierigster Umstände die Regierung mitübernommen hatte und deshalb von den' politisch Indifferenten für alle Folgen des Krieges und des wahnwitzigen Friedensvertrages verantwortlich gemacht worden ist, ihren Besitzstand im wesentlichen behauptet hat. Der Verlust von sieben Mandaten ist außerordentlich gering. Aus dem Wahlergeb- nis geht auch hervor, daß die Hand- und Kopfarbeiterschaft in Oesterreich in prozentual noch stärkerem Maße als in Deutsch- land hinter der sozialdemokratischen Partei steht. Es sind nur diezenigen Schichten abgefallen die im ersten«ryan Sturm der Revolution für den Sozialismus stimmten, weil»nd Kino» geschloffen sie von ihm die plötzliche Erlösung von allem Uebel erhofften, der Streik fortdauert, Bemerkenswert ist, daß die G r o ß d e u t s ch e n, die etwa Di« Bewegung«nt«, d«n Sisendahne,- und Transportarbeit«,- orwerkschaften sllr de»«nschlah an den Str«ik macht sich stärlee bemerkbar. Iedenfall» wird bei einer längeren Dauer de« Streiks die Ardeiterschaft der übrigen Gewerbe so stark in Mitlei- denschast gezogen, duz die Teilnahm« am Streik zu einer nahea liegenden Notwendigkeit wird. Für eine Vermittlung London, 10. Oktober. Der Präsident»er TransportarVeitergewerkschafa t e n, G o s l i n g, hat sich entschieden für eine Vermitt- l u n g im Streik der Bergarbeiter ausgesprochen. Die Haltung der tV>-_______ w___ ii___ K——...-C£*«4 K-kl* t»M St» OTT»?» rflir und der geschränkt»erden. werden. Der Personenverkehr wird, wenn vom nächsten Montag ab um 10 o. H. ein- Unser Programm verbietet uns, die bürger- liche Lureaukratie durch eine proletarische Bureaukratie abzulösen. Unser Programm spricht vielmehr aus, daß nach der Eroberung der politischen Macht durch die Arbei.erklaffe das Rätefystem zur vollsten Geltung kommt. Nach dem wirt- schaftlichen Rätesystem werden die Arbeiter die Produktion planmäßig organisieren. Durch das politische Rätesystem, der Grundlage für die Organisation des proletarischen Staares, Arbeiter die Träger der Produktion, auch die Trä- Gewalt unseres ein. r o i igrammsverträgtes an Stelle einer Zentralisation, die sich auf die frei- die Zentralisation zen. Die Vernunft werden die ger der ö Der Geist nicht, an St». willige Disziplin der Maffen aufbaut, eines militärischen Despotismus zu setzen der Zentralisation darf nicht so weit getrieben werden, daß sie zum Unsinn und zur Plage wird. Die Zentralisation muß die Erkenntnis von Millionen zu e i n e r Erkenntnis, den Wil- len von Millionen zu einem Willen, die Taten von Mil- lionen zu einer Tat werden laffen. Eine solche Zentrali- sation setzt eine Maffe voraus, die nicht aus gehorchenden In als Regierungssystem anzuerkennen. Wir lehnen sinnlose Gewalttaten gegen Personen und Produktionsinstrumente ebenso ab. wie haß- und racheerfüllte terroristische Ausschrei- ebenso ab. wie haß- und racheerfüllte terroristische Ausschrei: tungen nach dem Vorbild untergehender Klaffen. Hier be- finden wir uns in Uebereinstimmung mit dem Programm des Spartakusbundes, deffen Mutter unverkennbar die Ee- nossin Rosa Luxemburg war. Es heißt dort: „In den bürgerlichen Revolutionen war Blutvergießen, Terror, politischer Mord dir unentbehrlichste Waffe in der Hand der auf- steigenden Klaffen. Di« peoletaeische Revolution bedarf für ihre Ziel« keines Tenors, st» haßt und verabscheut den Menscheumord. Sie bedarf dieser Kampfmittel nicht, weil sie nicht Individuen. sondern Institutionen bekämpft, weil sie nicht mit naiven Illusionen in die Arena tritt, deren Enttäuschung sie blutig zu �öch«n hätte. Sie ist kein verzweifelter Versuch einer Minderheit, die Welt mit Gewalt nach ihrem Ideal zu modeln, sondern die VT?? P" großen Millionenmaffe des Volkes, die berufen ist, die geschichtliche Mission zu erfüllen." Die russischen Kommunisten bezeichnen solche Ansichten, wie sie hier im Programm des Spartakusbundes ausgesprochen werden, als kleinbürgerliche Spießbürger ei eines— Kautsky würdig. Die K. P. D. hat denn auch g«. »horsam ihren Namen Sp«»takusbund abgelogt und das Pro« gramm des Spartakusbundes zum alten Eisen geworfen, um sich restlos den russischen Kommunisten unterzuordnen. Das ist bezeichnend für die„Politik" der K. P. D. Es ändert aber nichts daran, daß die Ablehnung des Terrors als politisches System nach wie vor durchaus marxistisch und revolutio- när ist. Unser Programm weist dieDiktatur des Proletariatsale historisch notwendig nach. Die Diktatur des Proletariats ist der Ausdruck für den Besitz der politischen Macht. Sie ist gegen die nichtproletarischen Klaffen gerichtet, sie darf nicht außerdem auch noch gegen die eigene Arbeiterklaffe angewendet werden. Die Diftatur des Proletariats ist�ein— o..k— s w«,4+ ham Fortgang der Schritt verschwindet, bis in der kla stischen Gesellschaft das Prinzip der ren Sinn erhalten hat. Diktatur d . Demokratie seinen wah- .„.i...... erhalten hat. Diktatur des Proletariats bedeutet nicht Schreckensherrschaft, sondern besonnene«nd bewußte planmäßig organisierte und von höchster sozialistischer Sitt- lichkeit getragene Ausübung der politischen Macht durch die von wistenschastlich geschulten Sozialisten geführte Arbeiter» Das Programm der U. S. P. D. laßt sich nicht mit dem in Einklang bringen, was die russischen Kommunisten von uns fordern. Das Programm der U. S. P. entspricht den beson- deren Bedingungen der proletarischen Revolution in Deutsch- land unter Berücksichtigung jener Interessen, die die Arbeitel aller Länder gemeinsam haben. Die russischen Kommunisten bauen ihre Hoffnungen aus re»*•»•*_..»*»£ VSa 1»al-aw«?«4«<% ßtlt Europas Weltgeschichte durch rutsche Methoden zu vergewaltigen. Sie möchten sofort erzwingen, was sich nur als historischer Pro- zeß abspielen kann. Darum wollen die russischen Kommu- mim.-jauuiii uiuucu»"11/1�.7" v nisten nicht den Zusammenschluß der revolutionären sozian stischen Parteien aller Länder, sondern nur eine internano- nale Kommunistische Partei, deren Mitglieder in �serncr militärischer Disziplin die Befehle der mit einer Fülle von Macht ausgestatteten Exekutive auszuführen hffben. Eine internationale Lberzentralisierte Partei vertrsgt t« den einzelnen Ländern keine selbständig denkenden Fuhre� Sie ist auf Fügsamkeit und Unterordnung 35titßiicbct tr nilftCtl reine WOllBI haben neben muß. di» Partei gereinigt- werden, Iiis in den einzelnen Ländern, außer ftußlctnd, alles„rausgesäubert" ist. was Vernunft, Jntelli- fenz. Lefonnenheit und politischen Tbarakter besii-t. Die U. S. P. D. hat den russischen Kommunisten viel zu inel selbständig denkende Funktionäre— und sie würden nie ne Furcht vor ihrer Widerspenstigkeit los werden, müßten ic sich mit der U. S. P. D. als Ganzes zusammenschließen. Im das zu verhindern, wurden die Aufnahmebedingungen a b s i ch t l i ch f o s ch a r f f o r m u l i e r t, daß ihre Annahme sichtlich so scharf formuliert, daß ihre Annahme und Durchführung die U. S. P. D. spaltet, daß niemand als U. S. P. D�-Eenosse zur Z. Internationale gehen konnte. <. �ttejtch die lt. S. P.' D. aufgelöst, hätte'sie zugunsten der K. P. D. abgedankt, die II. S. P. D. müßte sofort neugegründetwerden! Denn sonst hätte das klaffen- bewußte deutsche Proletariat keine politische revolutionäre Vorkämpserin. Die K. P. D. und ihr neuer Zuwachs ist russisch orientiert. Daher ihr organisatorisches Unvermögen, ihre verkehrte Taktik, ihre unfruchtbare Politik und ihre notorische Fähigkeit, den ibrer Führung folgenden Teil der Arbeiter aus einer Niederlage in die andere zu stürzen. Die U.(5. P. D. wird auch diesen Stürmen trotzen! Die bürgerlichen Klaffen, die Ncchtssozialisten wie die Kom- munisten. werden bald erkennen, daß ihr Generalangriff gegen die ll. S. P. D. zusammenbrechen muß. Die U. S. P. D. kann nicht beseitigt werden, weil sie nicht nur tief in den Notwendigkeiten der proletarischen Revolution in Deutschland wurzelt, sondern weil sie auch ihre geschichtlichen internationalen Aufgaben erkannt hat. Die bürgerlich enKlassen werden rascher, als sie zu ahnen scheinen, das klassenbewußte Proletariat unter Führung der U. S. P. D. wieder gegen sich aufmarschieren sehen. Die R e ch t s s o z i a l i st e n, die abseits des Klaffenkampfes Disteln köpfen, werden die ll. S. P. D. nicht sterben sehen. Und die Kommunisten, die schimpfend hinter der Revolution herlaufen, werden die U. S. P. D. nicht zu zer- trümmern vermögen. Die U. S. P. D. wird gefestigter und reifer aus den jetzigen Auseinandersetzungen hervorgehen und deshalb an Vertrauen bei den Arbeitern gewinnen und stärker und mächtiger und aktionsfähiger werden. Ich habe nie fester an die U. S. H. D. geglaubt, ich bin nie zuversichtlicher gewesen, als gerade in diesen Tagen! Und mit jedem Tag stärkt sich mein» Gewißheit, daß der U. S. P. D. die Zukunft gehört, trotz alledem! Anbegründete Hoffnungen Der„Vorwärts" bespricht in seiner gestrigen Morgen- ausgäbe das Manifest der Unabhängigen Sozialdemokra- tischen Partei Deutschlands. Vor einigen Tagen meinte er. sich auf das hohe Roß setzen zu können, und erklärte stolz: Die Sozialdemokratie öffne ihre Tore weit jenen, die nach Irr- fahrten in das Land der Diltaturschwäriner zur Sozialdemo- kratie zurückkehren wollen. Er hoffte anscheinend, daß die Spaltung der U. S. P. D. zu einer Auffüllung der Reihen der Rechtssozialisten führen würde. Da vas Manifest der U.S. P. D. an das deutsche Proletariat ihm diese Hoffnung nimmt, da der Inhalt des Manifestes keinen Zweifel daran läßt, daß die U.S. P.D. auch fernerhin neben dem Kampf gegen die Putschisten von links auch mit äußerster Schärfe den Kampf gegen die Reformsozialjstcn führen werde, so ist er herb enttäuscht. Diese Enttäuschung kommt am deutlichsten zum Ausdruck in den Vetrachtungen,'die der„Vorwärts" über Diktatur und Demokratie anstellt. Obwohl die U. S. P. D. auch in diesem Manifest klar und deutlich erkennen läßt, daß sie zur Verwirklichung der Diktatur des Proletariats die Massen des Proletariats zu gewinnen sucht und die Diktatur einer kleinen Minderheit als putschistische Aktion ablehnt, versucht der„Vorwärts" von neuem den Glauben zu erwecken, als wenn unter Diktatur des Proletariats grundsätzlich die M'i nderheitsherrschaft verstanden würde. Wie verlegen der„Vorwärts" in seinem Bestreben ist, Angriffsstellen im Manifest zu entdecken, zeigt die Tatsache, daß er die Frage auswirft, ob die ll. 6. P. D.. mit den For- derungen zugunsten der Arbeiterklasse warten wolle, bis die Diktatur des Proletariats erobert ist. Wer das Manif-st tmng, und hierin liegt der große Gegensatz zwischen der U.<3. P. 2). das gesamte Proletariat zum Kampf für die dringendsten Forderungen aufruft, weil sie der Meinung ist. daß in dem Kampf um diese Reform der Wille der Massen zur Verwirklichung des Sozialismus wächst und das Proletariat durch die Herstellung seiner Einheit die Möglichkeit erhält, die politische Macht zu erobern. Nach wie vor ist selbstverständlich die U.S. P.D. der Mei- nung und hierin liegt der große Gegensatz zwischen der U. S. P.D. und den Rechtssozialisten begründet, dag auf rein parlamentarischem Wege Reformen ni cht durchzusetzen sind, die die Machtpositionen der Arbetterklalle zu Ungunsten der Kapitalisten entscheidend verbessern. Solche Reformen können nur durchgesetzt werden im Kampf gegendie Kapitalisten und ihre Einrich- tungen, d. h. in dem Kampf, der mit allen, also auch vor allem den ökonomischen Machtmitteln des Prole- tariats geführt wird. Die Illusion der Rechtssozialisten, es könne auf parla- mentarifchem Wege die Eroberung der politischen Macht des Proletariats erfolgen, lehnt die lt. S V D. nach wie vor als Utopie ab. Der Kampf gegen die Reformsozialisten ist deshalb gegenwärtig noch genau so notwendig wie in der früheren Zeit. Die Uurcht vor der Konsequenz Die R e u k o m m u n i st i s ch e Partei hat ihre Tätig- leit mit der Verleugnung der in den 21 Bedingungen aufgestellten Grundsätze begonnen. In diesen ist mit voller Absicht aufgenommen worden, daß alle Parteien der Kom- munistischen Internationale den Namen.. E o z i a l d e m o- k r a t i s ch e" aufzuaeben haben, damit jedem klar wird, daß diese Parteien das Proletariat verraten haben. Diese Konsequenz aber ziehen die Reukommunisten nicht. Im Gegenteil, da sie wissen, daß der größte Teil der in der ll. S. P. D. vereinigt gewesenen Arbeiter nur aus Sympathie für Sowjet-Rußland sich für die 21 Bedingungen erklärt haben, nicht aber wegen der Anerkennung de: Grundsätze und der politischen Taktik der Kommunistischen Partei, sträuben sie sich mit aller Macht dagegen, sich als Koinmunistifche Par- tci zu bezeichnen. Sie betreibon den Opportunismus so weit. sogar einen Kampf um den Ramen U.S. P.D. zu führen, obwohl doch Punkt 17 der Bedingungen ihnen gerade das Gegenteil vorschreibt. In einem Aufruf der Reukommunisten werden diejenigen, die auf dem Loden des Leipziger Aüionspro- zramms stehen und in der alten Organisation der ll. S. P. D. verblieben sind, sogar des Mißbrauchs des Namens der Partei bezichtigt, des Namens, den bisher die Neukommu- nisten gar nicht genug herabwürdigen konnten. Seltsames .Spiel! Im übrigen ist dem Aufruf deutlich anzumerken, daß er bereits lange vor der Spaltung fertig- g e st e l l t w a r und sein Inhalt paßt doshalb durchaus nicht auf die Vorgänge, die sich im Anschluß an die Spaltung voll- zogen haben. So ist durchaus unrichtig, daß die Delegierten, die die Mos- kauer Bedingungen anerkannt haben,„als außerhalb der Partei stehend" erklärt worden seien. Die vom Genossen C r i s p i e n verlesene Erklärung konstatiert vielmehr, daß die Delegierten, die dem Antrag iräumig-Stoecker zugestimmt haben, f r e i w i l l i g die organisatorische Gemeinschaft mit den Mitgliedern der Partei gelöst taben. die auf dem Boden des Leipziger Aktioneprogramms stehen und in der jetzigen Organisation der Unabhängigen Sozialdemokratie Deutsch- lands verbleiben wollen. Wenn in diesem Aufruf ferner der Porwurf ausgesprochen wird, die aus dem Boden der Unabhängigen Sozialdemokratie stehenden Genossen Hütten die Spaltung gewollt, so braucht man dem wohl nur die Tatsache gegenüberzustellen, daß eine der Hauptbedinguntzen der Moskauer der Ausschluß aller derjenigen ist, die die Bedingungen grundsätzlich ablehnen. Diejenigen also, die den Bedingungen zu» stimmten, wollten die Spaltung und tragen auch die Verantwortung für die Folgen, die aus ihnen entstehen. Reichstagsanfang Räch fast zwei Monate langer Pause begann gestern der Reichstag seine Beratungen. Das Haus ist wider Erwarten gut besetzt. Die Spaltung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Fraktion ist äußerlich noch nicht erkennbar. Eine neue Sitzverteilung hat bisher nicht stattgefunden, da die Fraktion Eichhorn ihre offizielle Konstituierung als Fraktion noch nicht vor- genommen hat. Vor Eintritt in die Tagesordnung stellte Genosse L e d e- b o u r im Auftrage der Unabhängigen Fraktion den An- trag, den schleunigen Antrag aus A u f h e b u n g d e r A u s- Weisung von Sinowjew und Losow ski auf die Tagesordnung der gestrigen Sitzung zu setzen. Sofort er- tönten laute Zurufe: Welcher UnabhängigenFrak- t i o n? Zurufe, ourch die sich Ledebour nicht im geringsten beirren ließ. Die Deutschnationalen erhoben durch Schulz- Bromberg Einspruch. Er meinte, Sinowjew müßte sofort herausgeschmissen werden. Infolge dieses Widerspruchs kommt der Antrag erst heute auf die Tagesordnung.% Im übrigen erledigte der Reichstag nur kleine Anfragen und unbedeutende Vorlagen. Auf die deutschnationale An- frage, was die Regierung gegen die Bestätigung des Genossen Löwen st ein zum Stadtschulrat von Berlin zu tun gedenke, antwortete die Regierung, die Sache sei preußische Angelegenheit, außerdem sei Löwenstein bisher auch noch nicht bestätigt. Nach Mitteilungen des Reichstagspräsidenten Löbe wird die Etatsdebatte wahrscheinlich am Tonnerstag der nächsten Woche beginnen. Heute wird neben dem Antrag auf Zurücknahme der Ausweisung von Sinowjew die erste Lesung des K a p i t a l f! u ch t g e s e tz e s vorge- nommen werden. Donnerstag wird sitzungsfrei sein und am Freitag werden kleinere Vorlagen beraten werden, worauf die Vertagung des Reichstags bis nächsten Donnerstag erfolgt. � � Der Präsident des Reichstages hat entschieden, daß die von unserer Fraktion auegeschiedene Gruppe Eichhorn, welche Anspruch auf die alte Bezeichnung erhebt, hinfort als„Fral- tion der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei(Linke)" gekennzeichnet wird, während die Mehrheit den bisherigen Namen ohne Zusatz fortführt. Kurze Aufenthaltsverlängerung für Smowjew und Losowsky Auf den Einspruch Sinowjeros und Losowskis auf sofortige Aus- Weisung und den Antrag, bis zum Abgang d-s nächsten Dampfers am 23. d. Mts. in Deutschland bleiben zu tonnen, ist den Russen diese beschränkte Aufcnthaltsvcrlängerung zu- gestanden worden, da sich ihnen tatsächlich vor dem genannten Termin keine Möglichkeit bietet, die Heimkehr nach Rußland an- zutreten. Die beiden Russen stehen bis dahin unter polizeilicher Aufsicht, irgendeine öffentliche Betätigung ist ihnen untersagt. Am 22. d. Mts. werden beide durch Beamte nach Stettin zur Ein- schiffung gebracht. Sie können sich nicht trennen In der Montagabend-Ausgabe teilten wir mit, daß in der Nacht vom Sonnabend zum Sonntag versucht wurde, in die Räume des Zentralkomitees am Schiffbauerdamm einzubrechen. Jetzt weih die„Rote Fahne" zu melden, daß„es sich hier um keinen Ein- bruch, sondern um etwas ganz anderes" handelte. Der in Halle gewählte neukommuni st ifche Parteivorstand habe' lein Bureau„aufsuchen" wollen, aber die Schlöffer oerändert gefunden. Das geschah seltsamerweise um 2 Uhr nachts. Wir nehmen dieses Ergebnis de'r Untersuchung zur Kenntnis und beeilen uns, durch schnelle Wiedergabe in unserem Blatte eine breitere Oesfenilichkeit von dem wahren Sachverhalt in Kenntnis zu setzen. Es handelt sich also nicht, wie wir zuerst annahmen, um richtige Einbrecher, sondern—„um etwas ganz an- d e r e s". Was wir besonders auch darum mit besonderem Ver- gnügen betonen, damit der öffentliche Sicherhe tsdienst weiß, wie er die Tag und Nacht ruhelos in der Segend der Bureaus am Schiffbauerdamm umherstreifenden Ecstal.en zu bewerten hat. Diese Leute sind harmlos. Die Sache klärt sich auch dadurch auf daß. wie wir erfahren haben, im Laufe des Montag und Dienstag mehrmals kleine Trupps unter Führung der Reichstagsebgeordnetcn Adolph Hoff- mann, Eichhorn und Koenen im Haufe Schiffbauer- dämm 21 erschienen. Wie gesagt: um ihr Bureau„aufzusuchen". Das fiel besonders deswegen auf, weil zwei von ihnen in früherer Zeit, als sie noch Mitglleder unseres Zentralkomitees waren und eine gewisse Verpfiichiung hsttcn. im Bureau zu erscheinen, seltener in den geölinet-n Räumen zu sindcn waren, als jetzt vor den verschlossenen. Sogar nächtlicherweile. Es wurde ihnen aber vom Po-.ier mehrfach bedeuiet, d'ß sie in d:n Räumen nl bts zu jachen hätten-und dag auf V-ran'ossu» des Eigntin ers des Grundst.ick, ein Gcrichtsbes luß hecbr'ge, chrt werden ni d, um festzustellen, wer rechtmäßiger Mieter der Räume ist. Der W- geortwtet« Koenen versuchte dieser Rcchjssesistcllung sogar da- durch vorzugreifen, daß er gestern vormittag die Türen zu unseren Bureaus mit Nachschlüsseln zu öffnen versuchte, um, von unbegreiflicher Sehnsucht gequält, zu seinem Arbeitsplatz zu ge- langen. Auch daran wurde er von dem völlig von bürgerlichen Rechtsvorstcllungen beherrschten Portier gehindert. Die preußische Landtagsfraktion der U. E. P. D. Vor Beginn der Wiederaufnahme der Vollsitzungen des Hauses trat die bisherige Fraktion der Unabhängigen So- zialdemokratie un.er Teilnahme beider Richtungen zu einer Sitzung zusammen. Mit Stimmenmehrheit wurde der folgende Antrag des Genoffen Ludwig angenommen: Di« Fraktion der U. S. P. der Preußischen Landcsversemmlung sprich! aus, daß nach dem im Reichoiaz gegebenen Beispiel die bisherigen MitnNede? au» der Frnkti-n ausscheiden, racTche der dem Hallefchen Parteitag vorgelegten Resolution Ztoecker-Däumiz znst!««ri!. Tarauf wurde zur Wahl des Fraktionsvor stände? geschritten und die Genossen Ludwig und Leid zu Bor- sitzenden sowie Genosse Klodt zum Beisitzer gewöblt. Der Fraktion gehören demnach an: Bellert, Berten, Ehristange, Dr. iji.ar 4. oh«, Frau John, Kiaußner. Kleinspohic, Klooc. Lew. Lichtenstein, Ludwig, Obuch. Richter, Dr. Weyl, Windau. Die Minderheit vrotestierte gegen die im Best'/ ß miedergegebene Auffassung. Ihr gehören an: Maria Arendjee, Adolph Ho, i mann. Paul Hosfm.aicn. Kilian, Acenzel, Leisner. Frau Rei- chert, Sämifch, Ziegler. lieber die W e i t e rf il h ru n g der Fraktionsbezeich- nung wird der Aeltestenrat des Hauses eine Entscheidung treffen. Ewe neue Puttkammerei Die Abgeordneten Ludwig und Genossen(U.S. P.D.) haben in der Preußischen Landesversammlung folgende große Anfrage eingebracht: Ist es zutreffend, daß im Einverständnis mit dem preußischen' Iustizminister darauf hingewirkt worden ist, Strasoersolgungen «inzulriten gegen diejenigen, die der dritten Internationale stch anzuschließen im Begriff stehen? Glaubt der Iustizminister, politische Bewegungen durch Straf- justiz niederhalten zu können? Die Anfrage ist notwendig geworden, da mit Bestimmtheit ver- lautet, daß der Iustizminister an die Staatsanwälte An- Weisung ergehen ließ, gegen alle, die stch durch Anerkennung der Moskauer Bedingungen und Thesen mit dem Strafgesetzbuch in Widerspruch setzen, vorzugehen. Man darf gespannt sein, welch« Antwort der Iustizminister auf diese Frage erteilt und®* chen Argumenten er diese neue Puttkammerei verteidigt. 0™� effant dürfte auch die Stellung der rechtssozialistischen-"unister der preußischen Regierung zu diesen löblichen Absichten lein. Spaltung der Berliner Stadwerordnetenfraktion Die Stadtverordnetenfraktion der Unabhängigen Sozialdemo- kratischen Partei ging gestern ebenfalls auseinander. Die neu- kommunistische Fraktion zählt 21 Mitglieder, die der Unabhängi- gen SS Mitglieder. Bei der Bildung des Magistrats beteiligen stch beide Fraktionen gemäß ihrem Stärkeverhältnis. Der neu- kommunistischen Fraktion gehören an: Bertele,. Dörr, Gäbet, Gold- Vach, Eylewitz. Adolph Hoffmann, Irrgang, Frau Knappe, Letz. Lcupold, Frau Ljndemann, Frau Ludewig, Rawvocki. Ostrowski, Pfeiffer. Rintorf, Frau Roketta. Schindler. Schmidt. Stolt. Frai» Zorn. Ein Grundsatztreuer Es ist auf der Reichskonferenz unserer Partei schon darauf hin- gewiesen worden. daßAdolphHoffmannim Februar 1318 in einem Flugblatt, das er gemeinsam mit dem Genossen Lede- bour gegen die Thesen der Spartakusgruppe über die Intel« national« herausgab, Grundsätze anerkannt hat, die im schärfsten Gegeniah zu setner jetzigen Stellung stehen. Nun, nachdem Adolph Hoffmann zum Vorsitzenden der Neukommunistischen Partei ge- wählt worden ist, wird es auch die breiten Kreise der Arbeiter- schaft interessieren, wie er sich noch vor wenigen Iahren— ei war nach der Z i m m e r w a l d e r K 0 n f e r e n z. die den ersten Grundstein zum Aufbau einer neuen Internationole gelegt hat � zu dieser brennenden Frage geäußert hat. E» heißt in dem Flug-, blatt: „Es geht aus dem Entwurf lder Spartakusgruppe) ganz klal hervor, daß künftig die Internationale für alle ihr angegliederten Sektionen in den einzelnen Ländern Beschlüsse mit bindend» Kraft zu fassen hätte. Die Landesparteien oder Sektionen, würden dann?u der zentralisierten Internationale etwa in das nämnffl' Verhältnis treten, wie jetzt die Dezirksorganisatisn zu der deur- ichen Gcfamtpartci. Die Leitung und Kontrolle der Landes- feltionen würde aber, nachdem die internationalen Kongresse d»' Direktive gegeben hätten, in die Hände einer Zentralbehörde geleg' werden müssen. Zu dem Zweck wäre das internationale Bnrca» zu einem Zentraloorstand ausnibauen. Alle Nachteil« Echablonisternng und Vureaulr-itisierunq, die«rsahrunqsqernal schon einem zentralen Landesvorstend anbasten, würden sich in den internatienalen Zentralvorstand vrrvicllachen. Der demokratv.� Grundgedanke nnserer proletarischen Partei, daß all« Besch'-'". von unten heraus sich duribsttzen müssen, würde in dieser zentra»- sirrtrn International« sich fast viiflin verflüchtigen. So etwas>'- sirb schon nicht durchführen, als noch ein Marx und Engels erste Internattonale ins Leben riefen, die es nur mit schwoll. Gruvven von Mitkämnsern zu tun batte. In der jetzigen wo die Bewegung in den ein, einen Ländern so oemaltig erstar» ist. würde ein solcher versuch sehr bald an den verschiedenen Resff graden dieser Parteien und an der Vertchiedrnartigkeit der w" schaftlich-n. grsellschastlichrn und rechtlichen Zustände scheitern. Vergleicht man die von Rosa Luxemburg ausgearbeiteten Then zur Internationale mit den 21 Punkten des Moskauer Erekut- komitees, so erscheinen sie harmlos und ungefährlich. Adolph mann lehnte aber selbst diese Thes-n ab. weil sie dem„de'"-, kratischen Grundgedanken unserer Partei" widersprachen und» Ve fchiedenartigkeit der Verhältnisse'n den einzelnen Ländern" berücksichtigt ließ-n. Nun aber ist Adolph 5roffmann nicht nur v v« geistertcr Anhänger der 2t Punkte, er ist auch berufen, an Spitze seiner neukommunistischen Anhänger(oder muß man s«!�. Untergebenen?) sene„Schablonisierung" und„Bureaukratisie�"» durchzuführen, die von Sinowjew& Eo. gefordert wird. Eine staunliche Wandlungsfähigkeit, die um so interessaw, ist. wenn man Adolph Hoffmann feine„Erundsatztreue"" „Prinzipienfestigkeit" rühmen hört! Ne'ck»-!«"«''. DI-?-'tung" legt darauf festzustellen, daß das in Nr.<16 und Nr. 418 der e n-ft Zi'i'"« Ist gut d'ß dieser Riß in die ll. ie-rr- 0 b'sser r w'r mM den fertig wer». nl:r U in den Ppof'-n dr-.R�ein'sch Westfälischen v-rosfeuilicht worden ist.— Wir haben von anderer Seit* � Zitat erhalten und werden nunmehr nachforjchc.n, ob dasselbe ß sächlich nicht in der„Rheinisch-Westsälischen Zeitung" erschiene" ) Das Bilanz-Gesetz Ein Entwurf der Asa In Nummer 485 unseres Blattes hatten wir daraus hinge- wiesen, daß die Regierung>owie auch die Unternehmer «inen Gesetzentwurf über die Betriebsbilanz und die Betriebs- Gewinn- und Z�erlustrechnung, das nach den Bestimmungen des ß 72 des Betrlebsrätegesetzes geschahen werden mug. den matz- fe benden Körperschaften vorgelegt haben. Das Gesetz soll die ieschaffenheit der Bilanzen, die dem Betriebsrat vorzu- legen stnd. genau bezeichnen. Da diese Entwürfe unzulänglich sind, hat die Arbeitsgemeinschaft freier Angestelltenver- bände ebenfalls einen Entwurf an den Reichslanzler. den Reichs- tag und den Reichswirtschaftsrat eingereicht. Der Entwurf legt in kurzer und knapper Form fest, was die Betriebsbilanz und die Gerpinn- und Derlustrechnung zur wirksamen Kon- troll'tätigkeik und zur Erfüllung der Aufgaben der Betriebsräte nach Z 66 des B. R. G. enthalten mutz. In nachstehendem geben wir den Entwurf der Nfa wieder: § 1. Di« nach<5 72 des 93.5?.(5. vom 4. Februar 1620 einem Be- o-i wurde° ich » elende r-! der bisho g,n Parte i'�e-«r« �ottae. z und Äoriü- s-lberit d» g? o iksigt. Aach ,S l.g. 1 UliO:1K ü r I U V 3'.-," «eilen von Peter, und Brandes f�lo�G�ffe Gru« diese m- oosante Ksn?Lrem, die Varaniie bietet, daß*14 uafgoii U.S. P. im Bezirk Magdeburg-Anhalt in vollendel-rer Weife ola bisher vor sich gehen wird. \ TW« M SerpüpBp ifninmiiiiiii MUHHMUM Volksbühne Vi, Uhr! IZevcs VMsltzeater Köpcnlcker Srr. 68. VJ, Uhr: Nora Wilz-Waler Direkt.: Victor Barnon»sky vi, uhr Bus GeiMx (KonattfiHn, Leos, Klöpffer, Lind) Donnerstag 7 Uhr: Peer Gynt (Laos, QrQnfng, Lassan! Fraiti>°7>/.UI,r Tat«Selilbd- eonnabmt) 7 Uhr; Zürn 1. ffltal« Flamme (Dorsch. Grüning. Götz. Drockl) ixmtiiffy. ▼ Dheatcr � Heute 26. Oktober MLllerÜra�e 142* �- Ä.. 6e«w iwi»kißen Schrecken- Velljslh. KlW.-MM Äür Esvzei-Allßltmd. 1 Allabendlich 7«, Ubr Die 5ikMvWsreise '•bUxAdalbert.Trueo Hesterberg) Fßlies ts?ttce...8 Verslcheruitg sogen Ehebruch mit Fcrd. GrUneeker. Ltaatstheater Opernhaus «V.M.r Miss MB Echan spieldauB 7 Uhr: FuhMliil» HmM Direktion: SRax Sternhardt. MMes TWer Vi, Uhr: eisriam» Oren(«h«n �öinicripiele 8 Uhr:®r ist an altem schnld hierauf Die Spieler ®r9fi« öchlw'pikihclls Aarlftratze 7Uhr: Danton i1l».«bt.l.Abd.) Theater i. d. Königgrätzer Str. ViB■ Baumeister Solned Donnerstag: Nauseh Freitag: Aiirandolina Komödienhaus Uhr:®er«rrr Minister mit Max PaNenber« etinnabrni: Zum rrstrn Älalr Die?Oe m Ma Schwank von Siudols Ber- nauer u. Rudolph Schanzer mit NUnx Pallenberg (Fosefine Doxa a. G.»(Entmg Sturm. Picha. Haskel, Stieda, Aiper) Berliner Theater >?,»lU,ri»er Wome» EliniiBßa-iijcfltfi Dägl. 7«/» und Sty. nachm. 3'-, :tn lllMe mmu '/.8 Wno-Mater.. s Knorp's sel. Mwe Stz.l!>>, U.' Der H.uvdrach. K o �-Igstadt �Theater (Iannowitzbrucke) Täglich Gala» Sänger fim Vallsaal: Tanz Kammer-Tonzspiele DKlowstr. 6, am Nollendorfplatz Tägl. 7ilt Ubr; Orientalische» Ballett ÄiUi Miami Beq. Theafet» ».Rosenthalar PI j.] TäqL T!„ Ctg 3'/s«■ 7'/, Mew MW» Der lvskl;e W.klvn und das gro�e Programm Apollo- Theater Friedrichstr. 21S iv- mmm vi* Harems-Nächte Sonntage Z>/z U. 1 Kind frei. Rose-Theater 7>I, Uhr- Kater Lampe TrilmvZl-Ttzealer Bahnhof Friedrtchstra�e Heute und taglich xlß Uhr: v Imii iw fräj Ob« ÜBflft, Sur«, Limburg, D.lriti, Rolhtnürtn) H«itr nachm.< Uhr, blelnr Preist Wotkttppctsen Wdenz- Theater (Bahnhof Iannowihbrücke, Untergrundbohnhof Alosterstr.) Heute und täglich*1$ Uhr: Die Freundin n» Toi r»l MoritzpMt 14814. Tfigl TV» a. Bonn las nachm. 3 Uhr: SnirSKnger nintbcen-MiK»* «r*V 1 SU. n 4«TT Kammer Tansspl«!« BQIowstr. ft. Am Nolionderffifatz Telephon: Lützom 2Z05. rsglich 7'/4 Uhr SrieutaWes Ballett md SWsWtW tireuL Lshnhof tZesunädrunnen. Heute 7'/, Uhr Lröffnung WM» Bliesmrlleii k-vtt Lrovmonn, tc>konni,,tr. 4. >Ior6sn 106 ZI. EBIIIIges Möbel I Angebot i Kompl. bunte Kuchen 676 51t. Buvte Stossrubebetten Z16 5N. 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JklM WÄINllM-MM VmttltNßSsleile AM N. 54, Menftr. 8Z-L5 GgttMhlnN»5,»«r«.? Ufit bis»«Äin. 4 Hör. Stmrn: tl*t Klrtn 185, 1239, 1087, 9714. den 21. Oktober 1920 PrM«'KfckMM«MMkfcreilzeii: .tHtnane. xnfe EirsttrOschn-cist««: Fällt dirs-n Mona, au». Thimrglsth« tSrnnchr! vd-nd» 5 Uhr, im Lokal von Hssrnm»!, S»»hlrnstt»str 8. ?rnh»nrb«it«r:«k-nd- 7 Uhr,»rl«irbrrstrin,«b-lbrtt- 88.. w Jism.,««nnlVrrstrrhrr sind»drrhrrinnrn somi««nssb» schlrifr«!«ld nd, 7 Uhr, in drr S-hs-lnssin.«opp-n. »l«k IZ.— Tagrvordnung. I. Vortrag dro G-noss-n Vrof-sso« «nllod üd-r.e-,!allstrruna'. 2. Dronchrnang-l-g-nd-NrN. '»«tnll«, S-.roolnrrdrrh«««mb Drrhrrinnrn t Adrnd» b Uhr. »rl«vvhllch, ekallh-r Slrast« 72. TU rtnCbr» Acr: Nd-nd» 8 Uhr, im Vrsnrrstschnsi.han», Gngrlusrr 15, Saal 8._,_ Nnrichirr ssn»»irvisnrrn:»lb-nd,« Uhr, Im«os»n» Ihnirr H»s,»osrnthrlrr vtt»�« il-i!-. � k i»»«r»m»nr»s,rr ssn» Hrlfrr! Adrnd,«>/, Uhr, in den «Mnfifcwsnrn, K»li-r.«!llhrlm.elrllst- 31. Snrb. nttb«ilbrrnrbriirr: Ab-Nd» 5'/, Uhr, Im Drr»b«nrr Snritn, Dr„den-r Slrast« 45 s. VBrtlrr, Kronrnschlossrr NN» Kronrnbirmpnrr: mach- mittag» 4 1, Uhr, im Rrichrnbrrgrr Hos, Zirichrndrrgrr Sttast« 147._» Ttrmpncr: vbrnd» 8 Uhr, In VSstrr» FrftsSlrn, Wrber- � � TrUrlsrhrni»»«!«lbm», 7 Uhr, Im kokal von«nrlrbm, S»rg,»»rfstr»str, E-k- TMIdrnnmstrrstr. H»»l«r,»»hs-r», Gtnstrr, UrSsrr:«drnd» 8 Uhr, im Mnfrn ihnirr Anf, Nos-nthalrr Strafte 11.12. SNrähnnibrr, nhrsnnlQrr, Cntistrr; Abend» 5 Uhr, im Grsnrrstsrhnftnstn»», Tngeluser 18, S»«i 1. m.hnlrg«r ns>» Oeisrr: Abend« 8 Uhr, im Drmrrstschnft»- hnn«, gftige'ufrr 18. »>««M»ishl«ifrr nnd Eninnnifmrr:«achmlttag» 8 Uhr, im Grr»»«nrr W«sr>lslhnst,h»s,,, Dr«,drnrr Steast« 118. WnssfAinUrr send Brtrirb« f>r g«i««htr Dlech« l Abrnd» R 7� aucherdank! Das sicherste Mitte!, das Rauchen ganz od. teilweise einzustellen. Wirkung ver- bMffend. Auskunft umsonst nstitut Englbrecht nchen R.21, Kapilzinerltr. 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Sehnlttnrbrlirr, Stanze«, Press er, Znsebneiber sind »irbtlirtimern: Abrnd» 6 Uhr, in der Schssinsiia, Wein. meistrrlttoste 18. Schrnnbmbrrher t Abend» 8 Uhr, del Ehirrt, Kottdufe» Sirnste 18. PranNt« der Tvn'zmrrb», Piri»»nd Drnhibnbei. snmin Pnoirrrohr-Arbriter»nd»orbeiterinne»: Adend, SUHr, In Schulz' jfrstsstlrn, Aünlg-graben 2, NM Alrzandrrolag. Svrrbzrngmnche«! Abend» 8 Uhr, im Logeurcstaurant, Kleine Auguftstrnstr 14. ivithler, Jmprstgnierrr, KoNektorbauer,»ntteri«. nnd Elrmrntrnarbeiler! Abend, 7 Uhr. bri Dähling, Brunnen» straft« 7». «raneure und Jisrlrnr»! Aachmittag, Z UHr, tm mSrbische» Hos, Admlralstraste 18 c. Diese Konferenzen finden rigelmästlg«n sedem dritten Donnergln« im Monat in den oben»ufgesödtien Lokalen statt. Mitgliedsbuch und vetteruenominnerkrrle find»m Srnleingang»orzuzetgeu» Ei« 0rto»rrmalt»ng. «MÖnSemiM-MSKllMÖ« Ort»»«sW»lt»»D Berti». Frettchg, Kr» 22. Oktober 1020,»btz«.« Uhr, i».Sr»w Seck-»» SmeklMMms«». incküfti 14 IS: General-Versammlung. Tages-Ordnun g: 1. Bericht»a« 3. Ouattal 1326. ») BeschKftsdericht, b) Kassenbericht. c) Bericht der ResiforeA. 2. Berba»d«a»iel«>enheite»n Die Dettreter J», G«»eral»�sa»mlu»g»erde» ersucht, voflj jöhlig und pünktlich jn erscheiaen. Eintritt»st gegen Dot� Itfung der Delegiertenkatte und des Mitgliedsbuches. Wie Ort»»erN»«lt«mS* Sicherste Ersymisaiilage- Sie�lMgsllB! Dia Eige»keine- Siedlung«neMlienhsf In Ltnnken � nimmt nseh Btitglladar«mf Tiukunfsreiches Gelände im Westen Grvh-Derlins Tttragfähiger Baden. S Miauten von Bahnstation MaÄ«üä»/,- Z Würgen„ iicherst gfinjtig« stilhttt Swirätfl: Skaake«, Lewaldstraße 1» Nr. 444 Beilage zur„Freiheit" Mittwoch, 20. Oktober 1920 Stimmen der ParLeipresse Zum Parteitag in Halle Die Parteipresse hat bereits in ihrer Mehrzahl Stellung zum Parteitag in Halle genommen. In der Beurteilung der auf dem Boden der Unabhängigen Eozialdenrokcatie stehen- den Organe wird übereinstimmend die tiefe Tragik der Parteispaltung hervorgehoben, die gerade in dieser Zeit der notwendigen Kraftansxannung so besonders verhängnisvoll wird. Demgegenüber klingt aber auch die freudige Hoffnung auf die Zukunft durch, das Beroufzts-nn, bah über Stimmungen und Verirrungen die wissenschafUiche Einsicht und die Notwendigkeiten des revolutionären Kampfes siegen werden. Das Äk a n i f e st der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei hat überall begeisterten Widerhall gefunden. Es ist der Aufruf zur p r a k- tischen revolutionären Arbeit, die nach den zer- fplii.erüden Parteikämpfen, die hinter uns liegen, so bitter nötig ist. „Leipziger Volkszeitung": Unter der Ueberschrift„Trennung und Zusammenschluh" schreibt unser Leipstger Bruderblatt: Unter schmerzlichen Zuckungen, aber mit zusammengebissenen Zähnen, mit dem eisernen Enlschluh, weiter zu leben und weiter zu kämpfen, hat die Unabhängige StMia'demolratie, hat die revs- tutionäre Arbeiterpartei Deutschlands in Halle eine schwere, lebens- gefährliche Operation überstanden. Frisch blutet noch die Wunde und die Schmerzen wühlen in Hirn und Herz, aber lebenskräftig. von frischem Impuls durchströmt, steht die Partei schon wieder auf dem Kampsseloe. Di« Unabhängige So>ialdemokratie lebt und Ichreitet«nischlosien zu neuer Arbeit, zu neuem Kampfs mit dem festen Gelöbnis, zu bleiben, was sie war: die Bannertnigerin des revolutionären Proletariats Deutschlands, das deutsche Korps in de« Weltarme« drr revolutionären Arbeiterklasse der Welt! Die Tage von Halle sind für alle, denen das Geschick der deut- fchen Arbeiterklosie am Herzen liegt, schwarze Tage gewesen. Ein Sinowjew mag prahlerisch rnlären, dah diese Spallung. da sie die(Neukommuiiistische) Partei von den„Agenten der Vour- geoisie" reinige, die Arbeiterbewegung nicht schwäche. Wir geben uns zu solcher Verschleierung der Wahrheit nicht her. Wir halten es mit dem ehernen Wort L a s s a l l e s, dah es die Pflicht des politiichen Füyrers ist, auszusprechen, was ist, und wir wollen J« allen Arbeitern und allen Revolutionären zurufen, dah diese Spaltung in einer Zeit, da die Reaktion frecher als]t ihre An- Wiwoe geg«» das Proletariat schmiedet, da die E-genreoolutio:, Fehler der Arbeiterklasse neuen Mut und neuen Im- K öu ihren freiheitsmörderischen Plänen, dah diese Verbrechen ist an der Arbeiterklasse Schwere - v vQuf, die. die sie gewollt, die sie planmahig herbe,- ?�uhrt und durchgeführt haben. Zentnerschwere Schuld liegt auf v»? m ti'lV1 Moskauer und ihrer deutschen Gefolgfchaft. Vor $ S,er£en sie dastehen als die Herostraten, die die Massenpartei der deutschen Arbeiter zu zerstören veZuchten. um ihr« Parteisuppe zu kochen. »Jni*nV)er'Uw4len! Dah es ihnen nicht gelingen wrrd. �"�.dUrgt uns der erhebende Verlauf der kurzen Tagung des sonntags. Sie war durchglüht von einer Hochstimmung, die \ Prozent weniger erhalten als ihre männlichen Kollegen, die Berufsjahre sollen weiter nach der in den betreffenden Erup- . zurückgelegten Dtenstdauer angerechnet roeroen. Dagegen v. s"�uui,cce!zren a)rcnnoaurr angerechnet roeroen. Dagegen wuirschen die Angestellten eine Anrechnung der Berufsjahre vom vollendeten 2f>. Aahre ab. Auch die Zahlen, die der Schiedsspruch bringt, sind äunerst niedrig. Den Lehrlingen will man 8 Prozent, den jugendlichen Angestellten bis zum 20. Lebensjahr 10 Pro- jent und den Angestellten über 20 Jahre\h Prozent abwärts bis ju 10 Prozent gewähren. Sämtliche Redner brachten in der gestri- «en Versammlung unter lebhaftem Beiiall der Angestellten zum Ausdruck, dajj man diesem Schiedsspruch um so weniger zustimmen könne, als das Vchaltsniveau im Tertil-Groghandel ein ganz .... Yter Stunde besinnen und den Arbeitneh- mern ihre wirklich bescheidenen Forderungen von 25— 33K Prozent konzedieren, dann mug ihnen die Verantwortung für die Fol- gen zugeschrieben werden. Deutscher Eisenbahner-Verband. Alle im Deutschen Eisenbahner- Beiband, Ortsgruppe Berlin, organisierten arbeitslosen Kollegen werden ersucht, sich bis Donnerstag, den 28. Oktober, im Ver- dandsbureau, Vethanienufer 101, zu melden. Betriebsräte der Asa. Die in der 2. Serie der Betriebsräte- kurse von Fritz Naphtalt gehaltenen Vorträge über„B i l a n z". können wegen dauernder beruflicher Verhinderung des Dozenten nicht zu Ende geführt werden. Die Hörer werden gebeten, ihre Karten zu behalten, diese werden dann gegen Karten umgetauscht für einen Kursus, den ob Anfang November Lisa Ha, manu mit gleichem Thema abhält. Die Hörer der„Navhtali"-Vorträae haben natürlich eine neue Hörgebühr für den Kursus von Lsta Haimann nicht zu entrichten. Afa. Ortskartell Erotz-Berlin. Eeschobfavrik Spandau. Die Auszahlung der llebergangs- gebühr nisfe in Höbe eines Wochenlohnes für diejenigen Personen, welche sich bis zum 20. g. 20 als empfangsberechrigt gemeldet haoen, nndet für die Eewerke A. 1 bis 10, B. 1 bis 3. und C. 1 bis 3 am Donnerstag, den 21. 10. 20. ab 10 Uhr vormittags, für alle übrigen Eewerke. am Freitag, den 22. 10. 20. ab 9 Uhr vor- JTIt1?3! Pa"v Nachweise über Entlassung und Arbeitsnachweis- bescheimgung sind, soweit noch nicht eingereicht, mitzubringen. Die Auszahlung erfolgt in der Neuen Pulverfabrik, Speisesaal. Groß-Berlin Aus dem Rathause Die alte Berliner Stadtverordnetenversammlung trat gestern vormittag zu einer Sitzung zusammen, um eine Reihe von Vorlagen zu erledigen. Der vom Magistrat beabsichtigte Ausbau von Wohnlauben hat einen Ausschuß be- schäftigt, der vorschlägt, 20V massive Wohnhäuschen zu errich- ßcfett und die dazu erforderlichen Mittel bereitzustellen. Die Versammlung stimmte diesen Vorschlägen zu. Die Häuschen sollen aus Schlackensteinen, die jetzt in eigener Regie der Stadt hergestellt werden, errichtet werden. Gelegentlich der Beratung über bauliche Ausführungen bemängelte Genosse !l r i ch die ungeheuer hohen Preise, die den Kleinmeistern gezahlt werden sollen. Die Stadt werde geradezu ausgebeu- ret. Er verlangte die Ausführung der Arbeiten in eigener Regie. Die Vorlage wurde abgelehnt und dem Magistrat anheimgestellt, die Höhe der Ausgaben näher zu prüfen. Die Uebernahme der Schulzahnkliniken soll auf Antrag Zohn(U. S. P.) erst in einem Ausschutz einer besonderen Prüfung unterzogen werden. Interessant war eine Vorlage über die Kosten für S e e l s o r g e. Vor anderthalb Iah- rcn war auf Antrag unserer Genossen beschlossen worden, die im Etat eingestellten Milte! für Seelsorge zu streichen, so- weit dem nicht rechtliche Verpflichtungen entgegenstehen. Der Magistrat suchte darzulegen, datz in einer Reihe von Fällen die Kosten eingestellt werden müssen. Die Acrzte in den Zrrenheilanstalten begründen die Seelsorge für die Irren damit, datz sie einen Teil des Heilverfahrens darstelle. Auch für die alten Leute im Hospital sei sie unerläßlich. Stadtv. Koch(D.-Ratl.) glaubte seiner Genugtuung Aus- druck geben zu müssen, datz der Beschlutz sich nicht restlos so durchführen lasse, wie das beabsichtigt war. Dem wurde widerwrochen und die Borlage in einen Ausschutz versenkt, nachMst Stadtv. Manasse(II, S. P.) darauf hingewiesen hatte, datz gute Pflege zehnmal mehr wert sei als die Seel- sorge. Für die Irren sei ein Arzt, der das Seelenleben kennt, von Röten. Abgelehnt wurde nach den Darlegungen der Genossin L u n g w i tz eine Vorlage. 22 500 Mk. für 3000 Reformationsdenkmünzen zu bewilligen. Genossin Lungwitz legte dar, datz die Reformation keine Borläufertn der frei- heitlichen Bewegung von heute gewesen sei, wie der Stadt- schulrat Reimann behauptete. Dann aber sei die Bcstim- mung, datz der Aclteste der abgehenden Schüler eine Denk- münze erhalten solle, anfechtbar, denn der Aelteste sei nicht immer der Gescheiteste. Abgelehnt wurde auch dfs Schaffung neuer Oberstadtsekretärstellen. Genosse Dr. Ä?evl stellte, fest, daß es sich um Protektionskinder handle, die sich zum Teil als Arbeiter- feinde oder Kappisten hervorgetan hätten. Denen noch eine Belohnung zu geben, liege gar nicht der mindeste Anlah vor. Trotz Bemühungen des Bürgermeisters Reike wurde die Bor- läge abgelehnt. Bei der Neufestsetzung der Bezüge der Aerzte wies Genosse Dr. Weyl darauf hin. datz eine Ungerechtigkeit der Berfamm- lung zugemutet werde, noch kurz vor Toresschluß eine Mehr- ausgäbe von 1 272 000 Mk. zu genehmigen, die rechtlich nicht begründet fei. Es liege kein Grund vor. Gehälter von 24 000 Mark zu geben für Aerzte. die sich nur einige Stunden im Krankenhaus sehen lassen und gerade infolge dieser Stellung eine einträgliche und gewinnbringende Privatpraxis aus- üben. Auch für die Armenärzte liege kein Grund für eine Erhöhung vor. die für die Armen nur eine Sprechstunde haben und ängstlich darauf achten, daß diese Aermsten vor Berührung mit den Privatpatienten bewahrt würden. In einer Zeit, wo für Arbeitslose keine Mittel vorhanden sind, könne man keine Millionen vergeuden. Die Vorlage wurde abgelehnt. Einem Ausschutz überwiesen wurde eine Vorlage über Fort- führung der Frauenwohlfahrtsstellen, nachdem Eenufsin Demmning darauf hingewiesen hatte, datz in diesen Stellen koch heute wirtschaftlich starke Persönlichkeiten tätig sind, die durch wirifchaftlich schwächere ersetzt werden müssen, unter denen sich sicher genügend geeignete Personen befinden. Die Kartoffelversorgung In einzelnen Presseäutzerungen wird den Städteverwaltunaen zum Vorwurf gemacht, LieferunAsverträge über Kartoffeln, die als Reserve für den Winter bestimmt sein sollen, nicht in hin- reichender Menge abgeschlossen zu haben. Das trifft jedenfalls für Erotz-Berlin nicht zu. Vorgesehen sind hier Reservemengen in ausreichender Höhe, aber die tatsächliche Lieferung lägt alles zu wünschen übrig. So sind für die Zeit vom 15. September, mit welchem Tage Erfüllung der Lieferungs- vertrage begann, bis zum S. Oktober für Eroh-Berlin von den ve- stellten Mengen 650 450 Zentner bei den Liefergenoffenichaften abgerufen worden. Eingetroffen dagegen sind bis zu diesem Zeit- punkt trotz dringender Wahrungen und aller Anstrengungen zur Heranfchazfung der Ware nur 204111 Zentner. Von dieser Menge war noch ein erheblicher Teil in schlechter Beschaffenheit, so dag er für die Wintereinlogerung nicht in Betracht kam. Es konnten daher bis zum 9. Oktober nur 164 500 Zentner eingelagert wer- den, während der Rest von ca. 40 000 Zentner sofort in den Ver- kehr gebracht werden muhte. Auch seit dem 9. Oktober haben sich die Eingänge relativ nur unwesentlich erhöht. Es wurde also für den Winter grögte Gefahr entstehen, falls die Lieferungen nicht erheblich beschleunigt uno verstärkt werden. Gartenpachtschiedoamt. Zur Unterscheidung von den bei den Amtsgerichten auf Grund der Reichspachtfchutzordnung vom 9. Juni 1920 und der Preußischen Pachtschutzordnung vom 3. Zuli 1920 einzurichtenden Pach'einigungsämtern. erhält das bei den Mieteinigungsamt 4, Znvalidenstr. 163, gemäß der Kleingarten- und Kleinpachtlandordnung vom 31. Zuli 1920 und der preußi- Ichen Ausführungsanweisung dazu vom 2. Oktober 1919 errichtete Pachteinigungsamt fortan die Bezeichnung„Eartenpachlichieds- amt. Zmpstermim Die Deputation für das städtisch« Eesundheits- «eien gibt die Termine und Zmpslokale und die Vorschriften für die diesjährigen Herbstimpfungen am 22. d. M. und 12. November durch Säulenanschlag bekannt. Besondere karten werden im Bureau der Räteschule, Münzstr. 24 M und am ersten Kursabend im Kursus selbst ausgegeben. Di« Geschäftsstelle des Demobilmachungsausschusses Groß- Berlin, Unterausschuß für Arbeitsvermittlung(bisher Stralcruer Straße 33), befindet sich vom 20. Oktober-d. Z. ab Neue Friedrich- strabe 79b, Hof links, 4 Treppen. Erklärung des Berbondes sozialistischer Lehrer und Lehrerinne« Deutschlands und Deutschösterreichs. Der Verband, Ortsgruppe Verlin. weist alle Einwände, die gegen die Wahl des Pädagogen Dr. Löwenstein zum Oberstadifchulrac von Berlin erhoben wurden, als ungerechtfectigt und verfassungswidrig mit größter Entfchie- denheit zurück. Dr. Löwenstein genießt nach wie vor das unbe- schränkte Vertrauen der sozialistischen Lehrerschaft der neuen Stadtgemeinde Berlin. Der Verband erwartet, daß der Ober- Präsident den gewählten Oderstadtschulrat Dr. Löwenstein unver- züglich bestätigt. Staatstheatce Neukölln. Am Mittwoch, den 20. Oktober d. Zs., abends'/,7 Uhr. veranstaltet das Vollsbildungsamt Neukölln in Eemsinschafi mir dem Staatstheatcr seinen 12. Theaterabend im Neuen Saale der..Neuen Welt". Zu? Aufführung gelangt Lest sings:„Minna von Barnhelm". Eintrittskarten zum Preise von 3,— Mk. sind bei den durch Säulenanschlag bekanntgegebenen Ver- taufsstellen, im Bureau des Volksbildungsamtes, Zimmer 218 des Rathauses und evtl. an der Abendkasse erhältlich. Aus den Organisationen H. ypWH. OTiütcoil), d-R!0. Cftodtr. afenbä 7 Uhr. Schulaula, Zpilnisstr. W, Slhicag lärntlid-et Irunftier.ät», bt? Segnet bei SRastaaet Bedingungen find. Di» kersinnmlung der 3. Abt.{älU bcburch aus. S. Dijtritt. Am Miiissch. b-n 70, DftoSer, nbenbs 7 Uhr, finbet im Lotnl Kabels. Dergmannkr.. eine Sihung aUer Funktionäre statt, bis nicht auj bem Selben der 71 Sebiiigungen stehe«. Der gesamte Vorstand trifst stch ein» Li und» varber im genannten Üokal. 5. Dlsttl:«. Heute abend 7 Uhr ssunktionärkonferen, im Tewerkichaft-hin». Zutritt baden nur die Senoften, die nicht aus dem Bode« dar 71 Ledingunge» fiefen. i. Dlft-ikt. Zu bem am Sonni-g. den 7t. Oktober. Im Tewerklchastshau, stattpnb-nden Vuich Abend stnb noch VtNetts bei den Funktionären, austerbem bei Zöpfel, Ritter str..tS, und bei eiiardr. Alte.rakobstr. 71. zu haben 6. Dtst-tlt. Mittwoch, den 70. Oktober, abends 7 Uhr, sinbei in den Rehden z- gestlälen. tiandsbergee Str. ZI, eine Mitaliederverlammlung aller Senner der Sedingunzen für den Anstblust an die dritte Internationale des Distrikt» statt. Zagesordnungt 1. Bcrichterftaitung vom Parteitag; 7. Stellungnahme zum Auf- und Ausbau unsere: Organisation im Dtstiitl. Mitgliedsbücher mitbringen. Das prov. Komitee. I. A.; Mehner, Muller, Weist. 7. XisH'i. Lebensmittel- Kommisston(Kommunale Kommilsto»), dazu all» Parteigenojstnnen und iäenosien, die Interesse daran haben, am Donnerstag, den 71. Okiober, abend» 7 Uhr, siuung mit Vortrag de» Herrn Dr iätsner bei Wicke, Rominirner Tir. 7. 8. Di tris«. Donnerstag, den 71. Oktober, abends 7 Uhr, Generalversammlung In der Viehhosbörse. laneoordnungt Vertcht vom Parteilaa. Reserenient Gen. 15. Tisteiti. Alle Zlnhaiaer dar U. S. P. D.(Cri-vien. Ledebourl nehmen an der heul- statssinbenden Diftrtkts-Generaloersammlung nicht teil. Die Distrikts» Generalversammlung der U. S. P. D. findet in der nächsten Woche statt. Reu oll». 17. Bezirk. Für alle Parteigenossen, die aus dem Vollen de» vom Parl-ioorstand am Montag, den 18. Oktober, in der..Freiheit" verösfentlichtei« Maniseste? stehen, sindot am Mittwoch den 70. Oktober, abends 7 Uhr, ein« Sitzung bei Ksckhaivel, kboma»-. Ecke Vodestrnste. statt. Weibense«. Wit'woch abend» 718 Uhr. in der gehestten Aula de. Reale nnastums äfsentli�e Volksversammlung. Genosse Dr. Paul Krisch« spricht ääet Die für heute abend grmnaslums öffentliche i „Zo-ialismus und Religion". Wtlmersdori. Schmargendorf, Grugewald, Sohle». W. ge-ehte Mitgliederoerfammluna im Lismarckgrmnastum. Psalzburger Sie.. nicht von t-r u. S. P. einberufen. Alle Zuschriften sind voiläusig an M- it. Schmargendorf Kramrargl-t, 5. zu richten... n>«,mei 81. u. S. P.-Lehrer. Sitzung Freilag 0 Uhr Reichstag, Portal 7, 3 Wihiige Tagesordnung. Vereinskalender � »euiffiee Iem.»port»ebeiie'-«e>b-nd(Se;lrl»'"fe�VdK det Reichsbe?rieb� Deutschen Iran.zvorwrbeiter-Verbanbes,>, � �resti— i üaijnr »Im»kitim»* hfn 50 Oktober, abends 7 Uhr, i'nocl IM �resoen.r Nasinr, Am Mittwoch, den-0. Oklober. abends 7 L�. NN»«>>» ��>o. Dresdener Str.«, eine Volloersammlung sämtlich.! Kolleginnen und Kollege» straste beginnt ölst Donnerstag, den 71. Okiober. Da» Kartell für Sport- an» Körperpflege in Wilmersdorf-Lchmargendorf häli feine für Miltvroch. abends 7 ig Uhr, einberufene Mitgliederversammlung uilbi in der Hinbonburgschuie, sondern>m„lurnrrheint" der Freien Turnerschasl(Uhland 0163) in bei Wilrttembelgischen Str. ab. da die Aula für da» vtadtpariament benötigt wird, logesorbnung im„SiSelter-Sjsrl". Z»Ier«atI»nal»r Bund der ftriegsapser.'isord-Welt 7. Donnerstag, den N. Ol- «�•»»«r».u.«»H7wy|cr(.--lUlO'chVCfi 6. tober, abrnds 7 Uhr, Veziiisvarlaminlung im Artushos. WW»>MWWWWW>»W>___________.... Ctibbcigi Zeatralrceban»»er iingestellten. Achtung Arbeit-losal Wahl dar Kandidaten zu dem Arbeiislosenrat. Versammlung am 71. Oktober, nachm. Z Uhr, Rosen« »Haler Hof, Rosenthaler Ztr. i 1-17. Iulrrnationalor Soad. Seit!»» Srleg»gef»nge»e. Mitgliaderverfammlung a« Mittwoch, rdend 7 Uhr, Zchalaula, Gipsstr. 7Z______ Verantwortlich ffli die Redaltion:(Tm i a h-lb, Berlin. Ver- antworllich lur deu Inseratenleil: Ludwin Komeriner. Karlsdorst... Vrrlagsaenollenichail.Freiheit" e. G m b Y.. Berlin.- Druck der„Frei heil« D'nck»r-i G m l>>5 B».l>n(T•> yi.,-.._ FREIE WELT:: HEFT 39 Amerikanische Gewerkschafts-Paläste (9 Bilder und 1 Artikel) HEUTE NEU! PRSiS 60 PFENNIG ;et Straste. nicht. Vorladungen erfolgen Am Montag, den der Kursus„Gravhi- rrrerriiirizrii uir» puiLou)i.ti)uju)iiiuic ruiatheinatik" im Zimmer 33 der 24. Eemeindefchule. Hinter der Garnisonkirche 2. Eine weitere Hinauszögerung des Kursbeginnes. ist unmöglich. Hörer- Räteschule der Groß-Berliner Arbeiterschaft. 25. Ottober, abends 5 Uhr. beginnt endgül;' sche Darsiellungen und volkswirtschaftliche Metalle «upfer, Rotguß, Blei, SNcffing, Zinit, Ztmn und Lagerinetall, Ouecttsilber Tagespreise Zluekermann, Elsoffor Ttroße S, vorn II Ir. .'> Norden 4S6I.—-..... DRUCKEREI GKCH. BREITESTP.S-a H<-m«Uua< too 7»i>uae»». Zeit.chriMen vrck gro-cdür»»/ K«t»Ioje Spcz.Masscnauflagen FlnebUttar(Pr»»p«kl. �»»lev-o-rbltt» p. Eotwfirf« jedsneit ♦ r O N i ZENTBU«; 1C<5, 4510, 4S03 , j>~ Nur"WS Lothringer Str. 48 int Hof nnd : Bernau- r Str. 93 ' Knust»uunüberbielbareu'pre sen . Kupfer, Messing Quecksilber | BleJ, Zink. Kupfer MW. Zivu m. MWek. Z-hssgebiffe PlM-.Hold'.W« weit über Isoespreis Brunnenstr. 11 B eusselstr. 29 Fennstr. 48 Weidenweg 72 i aiüssisils I WIM 11 eränar Weg 80 1 zahl» höchste■loorspreife für' Kupfer. Messing. u Blei Iinli usw.: SvllVivskr. 5 zahlt für sämtliche Altmetalle «o wie vor M'l Soll ImMÜ FREIEWELT Heft 39 Winke für die Hausfrau Cornedbeef-Fabriken Die Obsternte 1920 und vieles andere Preis der Nummer 60 Pfennig Pistolen i J?""'**'' Walte» afn.. auob I Aielfe»»»»!,». dausl zu höchste» j! Preifeu. mttiPlil, Linienstr. 50. 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