Einzelpreis 20 Psg.• 3. Jahrgang Mittwoch. 10. November 1920 Nummer 475• Abend-Ausgabe 10,- m. hn ootaji» laijtbar,»on der Svedilmn l-lbft»b,«Holl».SO W. Fllr Post. bq», nehmen sämtliche Poftanstalten Bestellungen«Nlgrge«. Unter etieisdand bezogen für Deutschland und Österreich 16,50 m., für dao übrige«uoland lll.SO M. zuzüglich Dalüta-Aufschlag, per Brief für Deutschland und vstemich 30,— M. «ekcUUs,«ZP«»iti»n»» O erlag: Brett»««, Alt achtg«spalten« Ranparelllezeile ade» Heren dl»um tostet»,— M, einschließlich lenerungozuschlag. Kleine Än,-ige»! Da» fertgedrackt« Wort Z,— M,, jede» weitere Won 1,80 M., einschließlich Teuerungszuschlag, Lausende Anzeigen laut Tarif. »amllinvAnz-igen und Stellengesuch« 3.20 ZU. nett- pro Z-iie. Stell eng«suche tu Wort-Anzeigen: da» fettgedruckte Wort 1,Sl) M., jede» weitere Wort l,— M» gosIVRlXt: Sodnn 2030, 2845. 4510, 4603, 4035. 4049. 4921 berliner-Orffon vpr VnaMättßlßen Sojialömwfnttie SMti/töfanöa Erlaß von Ausnahmebestimmungen Eine Verordnung des Reichs- Präsidenten Berlin, 111. Äiovcmber. Unter dem heutiqen Tage ist folgende Verordnung des Reichspräsidenten ergangen: Verordnung des Reichspräsidenten betreffend die Stillegung von Betrieben, welche die Bevölkerung mit Gas, Wasser, Elektrizität versorgen. Auf Grund des Artikels 48 Abs. 2 der ReichSversassung verordne ich zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicher- heit für das Reichsgebiet fo'gendes: s 1. In Netneben, welche die Bevölkerung mit Gas, Waffer und Elektrizität versorgen, sind Aussperrungen und Ar bc, tsniederlegungen(Streiks) erst zulässig, a, /u nach Absatz 1 unzulässigen Aussperrung ober ArveUsniederlegung ausfordert oder zur Durchführung eines solchen Streiks an Maschinen, Anlogen oder Einrich- tungen Handlungen vornimmt, durch die die ordnungS- mäßige Fortführung des Werks unmöglich gemacht oder erschwert wird, wird mit Gefängnis oder Geldstrafe bis 15000 Mark bestraft. Ebenso wird bestraft, wer eine nach Absatz 1 unzulässige Aussperrung vornimmt. 8 2. Werden durch Aussperrung oder Arbeitsniederlegung Be- triebe der genannten Art ganz oder teilweise stillgelegt, so ist der Reichsmmister des Innern berechtigt, Notstands- arbeiten und Notstaudsversorgung zu sichern, sowie alle Verwaltungsmaßnahmen zu treffen, die zur Ver- sorgung der Bevölkerung oder zur Weiterführung des Be- tr'.ebes geeignet sind. Hierzu gehört auch die Herbeiführung der Befriedigung berechtigter Ansprüche der Arbeitnehmer. Die durch derartige Anordnungen entstehenden Kosten fallen dem Betriebsunternchmer zur Last. s 3- Arbeiter, Angestellte und Beamte, welche in Beachtung «er Bestimmung des§ 1 die Arbeit in den genannten Betrieben weiterführen oder gemäß§ 2 angeordnete Not- swndSarbeiten oder Arbeiten zur Sicherung der Notstands- s�orgung leisten, dürfen dieserhalb in keiner Weise wirt- "WUich benachteiligt werden. § 4. Kraft� 9SetotbmmS tritt mit dem 10. November in Berlin, den 10. November 1920. Der Reichspräsident: gez. Ebert. Der Reichskanzler: gez. F e h r e n b a ch. ** * !fer�.,äU dem Streik und seiner Führung noch ÄW® �ilische Stell«»» Heute aber schon Kommnnchen S v?�"' ha* bie Streiksührung durch den k-? d? n E l e k t. i �«ege gebracht hat, d,e strei- ««k w r ott itt&tBarbeiter zu isolieren achleU �en Sr9""9 in bcn Augen der breiten Oefent» W Revolution««»�" tommunist, schon Putsche- und öu gkben Wird das von der ge- wmten Bourgeoisie rücksichlslos m einer gefährlichen tett der KommunM» ist< � und Verantwortung �raktionschk«ffe.. nn«?,.�ltande. die Bewegung wollen m,�n»ud'hr Parteisüppchen für ihre daran Nur infolge dieser durch daS tö�ickite Vorgehen der Kom- mui'illen erregten Stimmung der O ffentlichkeit konnte es der Reichspräsident und die Regierung unternehmen, auf Grund der Ausnahmebestimmungen der ReichSversoffung, die Verordnung zu erlassen, die daS Streikrecht stark ein- schränkt und Gefängnisstrafen für dikjenigen festsetzt, die zum Streik auffordern, bevor der SchlichtungSausschuß den Schiedsspruch gefällt hat..„ Es zeigt sich wieder, daß d,e Regierung sehr schnell vorgeht, wenn eS sich um Arbeiter handelt, dieselbe Re. An unsere Leser! Infolge der Stillegung der Elektrizitätswerke konnte die„Freiheit" einige Tage lang nicht er- scheinen. Es ist«ns nunmehr gelungen» die Schmie- rigkeitey der Inbetriebsetzung unserer Maschinen zu überwinden. Wir sind jetzt in der Lage» unser Blatt regelmäßig herausgeben zu können» ohne Rückrficht auf den Stand des«tektrizUStsstreiks. Unsere« Lesern wird die„Freiheit" in Inkunft regelmäßig und pünktlich zugestellt werde«. Wir hoffen» daß fie Verständnis für unsere schwierige Situation haben und ihrem Blatte wie bisher die Treue halten werden. Redaktion und Geschäftsleitnng der„Freiheit". gierung, die alle Energie vermiffen läßt, wenn eS sich zum Beispiel um Agrarier handelt, die die LebenSmittelab- lieferungen sabotieren. Bor allem aber war der E-laß dieser Verordnung überflüssig und schädlich in einem Mo- mente, in dem die neuerliche« Verhandlungen zur Er- wariunq berechtigen, daß dieser Streik endlich seinen A b- s ch l u ß findet. Dieser Abschluß ist dringend nötig imJnteresse dergesamtenArbeiter- bewegung und wir erwarten bestimmt, daß auch d'ie EtektrizitätSarbeiter dies, unbeschadet des verantwortungS- losen TreibenSTkommunistischer Elemente, einsehen und danach handeln werden! Der Streik der städtischen Arbeiter Am Sonnabend früh wurde die Berliner Bevölkerung von dem Streik eine« Teils der städtischen Arbeiter überrascht. Er trat nach außen hin insofern in die Erscheinung, als der Straßenbahnverkehr vollkommen ruhte. Dies« Talsache war darauf zurrickzusührc«. daß die Arbeiter der Elektrizitätswerke in der Nacht vom Freitag zum Sonnabend in den Sireik getreten waren, Strom und Licht wareu aus dem Weltstadtverlehr ausgeschaltet, all« Folgen machten sich bald sehr fühlbar. Was war der Grund? Die Arbeiter der städtischen Betriede waren vor eiaiger Zeit an den kommissarischen Magistrat herangetreten wegen Er- höhung ihrer Löhne. Neue Tarife waren eingereicht. Der kommissarische Magistrat glaubte aber. neue Ausgaben, die der neuen Stadtgemeinde zur Last fallen, nicht mache« zu könne», sonder« dem ueucu Magistrat überweiieu zu sollen.-Es wurde daher eine Verlängerung des Tarifs bis 3l. Oktober erstrebt, um dann dem neuen Magistrat freie Hand zu lassen. Durch die Verzögerung de? Inkrafttretens Groß-BerlivS konnte aber der neue Magistrat nicht einge- führt werden und es wurde nuu von den Arbeitern kategorisch ver- laugt, daß endlich die Tarifsrage eine Regelung erkahre. Daraufhin trat der komm ssarische Magistrat trotz seiner Bedenken in die Be- ratuug de« neuen Tarises ein. In dm Verhandlungen legte der Stadtkämmerer ganz eingehend die Finanzlag« der Stadt Berlin dar, und kam zu d m ScHust daß fie zurzeit, selbst bei dem besten Willen der städtischen Aötpestchaslen, diese neuen Ausgaben nicht zulasse Nach den Bestimmungen de« Tarifvertrages soll in solche« Fällen dt« sogenannte Groß« Deputation zusammentreten,»m zu «wem Schiedsspruch zu kommen. Dies« Deputation besteht ans Ver- trrter» aller Parteien im Rathaus« unter Hwzuziehuug von Ma- gtstratSmitglteder». Der Oberbürgermeister veranlaßt« dm Zu- fammmtritt dieser Deputation a«S Mitglieder« der umm Stadt» vvrordncieiiversammlung. Nach eingehenden Verhandlungen kam dieses EinigungLamt zu dem Ergebnis, zunächst den Magistrat zu ersuchen, über die Decknngsfrage zu beraten, um zu sehen, ob nicht irgend ein Weg vorhanden sei, um den Arbeitern in irgend einer?orm entgegenzukommen. In der am Freitag stattgefnndmen auberordeutlichen Magistralssitzung wurde in diese Erörterung ei» getreten, ob überhaupt ein gangbarer Weg für ein Entgegenkommen möglich sei. Bon den Vertretern der Werke wurde die Lage der einzelnen Betriebe dargelegt und ausgeführt, daß eine auch nur wäßige Zulage ohne weiteres dahin führen müsse, eine Erhöhung der Tarife für GaS, Wüster, Elektrizität und Straßenbahn vorzunehmen. Am Freitag abend trat das Einigungsamt erneut zusammen und fällte dm i» mlscrer Sounadeuduummer mit« getetUm Schiedsspruch. Der Schiedsspruch steht für Gas-, Elektrizität», und Wastir» arbeiter eine Erhöhung de? Stundenlohne» um S0 Pf., sür� die anderen Arbeiter und Bu eauhilfskräfte eine Erhöhung um 20 Ps. vor und macht noch Ausnahmen für Jugenditche und Kostarbeiter. Weiter erklärte sich der Schiedsspruch für Aushebung der Schwer» arbesterzulage. Die Ausweudungen für diese Zulagen betragen etwa 00 M i l l i o u e» Mark. Für die einzelne« Arbetler be- deutet diese Zulage natürlich bei den heutige» Zeitverhältniflen nicht daS, was sie glauben verlangen zu können, für die Stadt aber bestand keine ander« Möglichkeit, a>S dies« Ausgabe von der Gesamtbevölkernng durch Erhöhung der Tarife zu erhebe». Die EtektrizitätSarbeiter glaubten fich bcnachleiltgt, weil nach dem Tarif die ihnen bisher gewährte» Vergünstigungen in Fortfall kommen sollten. Der SchirdSsvruch wnrde am späten Nachmittag gefällt, nnd sosort nahmen die Elektrtzilätsarbciter eine Abstimmnug vor. die zur Ablchnnng de» Spruche» und zum Eintritt in den Streik führte. Noch tu der Nacht zum Sonnabend wurds die Arbeit eingestellt. Am Sonnabend kamen von allen Seiten die Nachrichten, daß auch andere Arbeilerkategorien dm Spruch ablehnten und in den Ans- stand traten, vor allem wareu eS Gasaibeitcr bestimmter Werken so Charlottenburg und Schmargendorf. Da die Gefahr bestand, daß die Notstandsarbeiten nicht ausgeführt werden würden, wurde den Werksdirektoren aufgeaedm, dm Arbeitern nahe- zulege», um Gefahren zu vermeiden, die Notstandsarbeiles von den Arbeitern selber vornehmen zu lasten. I» den Elektrizitätswerke» wnrden Notstandsarbelt-» nicht gemacht. Da» führte zu lebfiaftm Hilfernfeu von allen Seite», iuSbesoaders riefen die Keaukeuhaus-Direkioren beweglich um Hilfe. Auch die Pumparbeitm an der Nord-Südbah» konnten nicht weitergeführt werden, und die Gefahr des Einsturzes von Häusern entstand, die durch daS steigende Wafler nuterspült werden. Am Eonnabendnachmittag trat daS Einigungiamt erneut zu» sammeu, um zu der Auslegung d e S S P r u ch s für die Elek- trizitätsarbeiter Siellung zu nehmen. 68 kam zu dem Ergebnis, daß die ElekttizitätSarbeiter ihre 8*/0 und die Aufschläge für Sonn- tagS- und Nachtarbeit behalten sollten bis zum Abschluß eineS neuen Tarifs. Im übrigen aber wurde in eine neue maierielle Beratung deS Spruchs nicht eingetreten, was wiederum bei de« zu den Beratungen nicht hinzugezogenen Vertretern der Arbeiter starke Verstimmung auslöste. Es wurde anheimgestellt, evmtnell da» ReichSarbeitSministerium anzurufen. Inzwischen hatte sich auch die ReichSregierung und daZ Preußische Ministerium mit der geschaffenen Lage befaßt. E» wurde zunächst kategorisch die Aufnahme der NotstondSarbcUeu ver'angt. Vom ReichSlohlenkommistar wurde ein Plan voigeiegt. nach welchem eine Reihe öffentlicher Anstalten und Gebäude mit Strom und Licht versorgt werden müsieo, vor allem alle Krauken» Häuser, die Mtuisterien. das Rathaus. Polizeiprästdtum, die Pump- werke der Nord-Südbahn und die Bahnhöfe. Noch am Sonnabend »ach Schluß der Sitzung de? EiuignngsamteS wurde über die Auf- nähme der Notstandsarbeiten berate». Das Ergebnis war, daß die Vertreter der Arbeiter fich bereit erklärten, die Auf» nahm« dieser Arbeiten zu empfehlen. Am Sonntag Morgen be- schloffen die Sleklrizttätsarbester, diesem Ersuchen nachzukommen um zu vermeiden, daß der in Aussicht gestellte Belagerungszustand LberDerli« verhängt werde. Di« im Kraftwerk Moabit eingezogene Technische Nothilfe mußt« sofort deu Beirieb verlastcn. Wenn einige bürger- ltche Blätter am Montag früh der Nothilfe Dank sagten, so ist das unr eine schöne Geste, denn die Nothilfe konnte im Krastwerk Moabit gar nichtS tun.. � Am Sonntag Nachmittag waren die Notstandsarbeiten im»lange. Es find seitdem foiiwäl rend Verhandlungen geführt worden, die aber bisher kein Ergebnis gezeitigt haben. Der Streik der ElektrizitätS- arbeiter geht weiter, ihm habe» sich auch auS Shmpathi« di« Straßenbahner ongeschloffen. • Unter de« städtischen Arbeitern«nd Uugestellten war am Montag «iw! Urabstimmung darüber vorgeuommni worden, od allgemein? Heute Zahlabend in Groh-Berlin! der Streik verkündet werden sollte. Die für den Streik erforderNche ZweidltttelmehrdeU kam dabei nicht zustande. Die E>- k t r i z t t ä t s- arbeiter verharrten trotzdem weiter im Streik und erklärten. daß die Abstimmung für sie n i ch t v e rb i n dl i» sei. Heute vor- mittag fand eine vom Zentralveiband der Maschiuisten und Heizer einberufene Berlraucnsmännersitzung der Elektrizität.? werke statt, die sich mit dem Streik befaßte. Das Ergebms dieser Sitzung war bei Schluß des Blattes noch nicht bekannt. Gegen de» Leiter des ElektrizitätistreikS Sylt, der einer dar kommunisttfchen Parteien angehört, soll ein H a ft b ef eh l erlassen worden sein, und zwar auf Gruud verschiedener strafbarer geeignet sein, die Stimmung zu teruhtgeir, denn selbst, wen» er auf Grund angeblicher anderer Vcrfchhlugcn erlassen worden sein sollte. so werden die EleltrizitärIarbetter ihn in diesem Angendlick als gegen ihre Bewegung gerichtet ansehen. » Nachdem schon am Sonntag die Arbeiter deSOaSwerkS in Eharlottenbnra den Streik bcschloffen und seitdem mue Not- ftandSarbeiten aus geführt hatten, sind gestern auch Me Arbeiter deS Gas wer 13 in Tegel w den Streit getreten. Für heute Bor- mittag sind Betriebsversammlungen augesetzt in denen »der die Wiederaufnahme der Arbeit beraten werden soll. Eine offizielle Meldung Berlin, S. November. Die Verhandlungen zwischen der Direktion der StSdti- fchcn«lektrizitatowerke und der Nusstandsleiwng sowie den Organisationsvertretern find heute abend abge- krochen worden und sollen morgen vormittag fortgesetzt werden. Di- Lag« ist demnach unverändert. Wann die Arbeit wieder anfgvnvmmen wir», steht»och dahin. * Soweit es sich um die wirtschaftlichen Forde- rungen der städtischen Arbeiter handelt, ist ein Ende nicht abzusehen. Die Stadt Berlin hat mit dem neuen Berlin siroße Lasten übernommen. Sie ist ausgepreßt wie eine Zitrone und kann beim allerbesten Willen neue Lasten nicht auf sich nehmen, wenn sie nicht zusammenbrechen will. Die Arbeiter dagegen bestnden sich infolge der TeuerungSverhältnisse in bedrängten Verhältnissen, die sie mit der gesamten Arbeiterschaft teilen müssen. Die Stadt allein kann da nicht helfen, so sehr sie auch möchte. Im Magistrat und in Stadtverordnetenkreisen wird dieser Auffassung bei jeder Gelegenheit Ausdruck ge- geben und es wird allgemein gesagt, die neue Stadtgemeinoe müsse wenigstens einige Monate Ruhe haben, um die Fi- nanzen überhaupt auch nur überschauen zu können. Man wolle dann bei aller angestrengtester Sparsamkeit und Aus» Nutzung aller technischen Vorbereitungen versuchen, ob man dann den Arbeitern weiter entgegenkommen könne. Aber schon die jetzt bewilligte Zulage belaste die breite« Massen der Bevölkerung aufs schwerste. Eine Erhöhung deS Gaspreises als Folge der kleinen Lohnerhöhung treffe weite Kreise, die vielfach geringeres Einkommen haben, als der größte Teil der städtischen Arbeiter. Der Straßenbahn tarif muß, um die Lohnerhöhung, auch die, die am l. Oktober eingetreten ist, einzubringen, am 18. November auf 8l) Pfennige, vom 1. Januar ab auf 1 Mark festgesetzt werden. Noch höher zu gehen, könne man vor der Bevölkerung nicht mehr verantwo'.ten, da die Tarife heute schon kaum erschwinglich sind. * Die bürgerliche Presse entstellt die Vorgänge in der unglaublichsten Weise, aber sie verhehlt auch nicht eine gewisse Schadenfreude. Sie weist darauf hin, daß jetzt die neue Sladtgemeinde ins Leben trete und daß der neue Magistrat einen netten Empfang bekomme, das sagt dieselbe Rechtspreffe, die alles getan hat, um dem neuen Berliy die größten Schwierigkeiten zu bereiten. Insofern hat die Bewegung der städtischen Arbeiter auch eine ernste politische Seite. Tatsächlich wirkt der Streik gegen die neue Stadtgemeinde. Sie kann, weil sie sich schon bei ihrer Entstehung vor immer neuen Schwierigkeiten sieht, nicht zum Leben kommen. Soll sie das aber, so braucht daS neue Berlin die Hilfe aller Arbeiter, vor allem die der städtischen Arbeiter. Ohne sie kann der neue Magistrat überhaupt nicht in Tätigkeit treten. Es wäre eher erwünscht gewesen, wenn die Arbeiterschaft gelegentlich des Attentats der preußischen Reaktion auf daS sozialistische Groß-Berlin den Fehdehandschuh gegendieReaktion aufgenommen und ihr gezeigt hätte, was eine Harke ist. Dieser Kampf kam leider nicht zur Entwicklung. Der jetzige Streik aber wendet sich gegen die sozia- listische Arbeiterschaft G r oß- B e rlins, gegen die eigenen Klassengenossen und schwächt die Stellung unserer Vertreter. Au dem Unvermögen der neuen Stadtgemeinde, alle Wünsche der städtischen Aibeiter zu erfüllen, würde» auch politische Arbeiter! äte nichts ändern. Kein Generalstreik! In den letzten Tagen waren in der Stadt Plakat« an- geschlagen worden, die von„politischen Arbeiterräteu" der U. S- P.> der St P. D. und*er K.|l. P- D. unkezeichnet waren und tn denen zur Unterstützung des Streiks der ElettrtzitätSarbeiter zum Generalstreik aufgefordert wurde. Diese Aufforderung zum Generalstreik ist nichts weiter als ein grober Unfug. der von einigen verantwortungslosen Leuten verübt wird. Die Arbeiterschaft hat das avch sofort erkannt, der Anssorderuug deS Plataies ist nirgends Folge geleistet worden. Selbst die Neu- rommunisten rücken von dtriem Unsug ad. Ernst Dänmig und Adols Hoffmann ertasten einen Ausruf, worin sie erklären, daß sie sich mit der Generalstreikparole im gegenwärttgeu Augenblick« nicht tdenlifi icren. Die Zentrale der Betriebsräte erläßt k« der heutigen Nummer der»Roten Fahne" einen Aufruf, w dem dt« Arbeiter- fchaft Grvß-BerlinS zur„«höhten Aufmerksamkeit" ausgefordert wird. Beim«sie» Versuch d« Staatsgewalt, in den Streik der GleklrtzitätSarbetter einzugreifen, wüste die Arbeiterschaft ihrerseits auf den Plan treten. Die Betriebsrätezentrale, die nichts anderes als eine Filiale der kommunistischen Partei darstellt, hat kein Recht, im Namen der Arbeiterschaft'zu sprechen. SBeifn es stch darum handeln sollte, die Arbeiterschaft zu einer ge- meinsamcn Aktion aufzurufen, so werden die für solche Auf- gaben geschaffenen Organisationen das Not- wendige tun. Aul die Parolen Verantwortung slo s e r kommunistischer Personen zu hören, hat die Arbeithffchast keinen Anlaß! Wie die„Freiheit" sabotiert wurde! Bei den Verhandlungen zwischen den Vertretern d« Elektrizitäts- ardeiter»nd der Stadtverwaltung war zugesagt worden, daß das Erscheinen der Arbeiterpiest.' gesichert werden sollte. Gestützt auf dieses Versprechen, bemühte sich die Gcschästsleitung der„Freiheit", die StrdkleUniig der ElektriziiätSarbeiter zur Herstelluug eines Not- anschlusteS z» veranlassen. Montag vormittag begaben sich zwei Vortreter der.Freiheit" in das Bureau der Streikleitung. ES war nicht leicht, die verantwortlichen und bestimmenden Personen zu sprechen. Soweit Mitglieder der Streikleining zugegen waren, verhielten sie sich ziemlich reserviert, und es fiel die Bemerkung, daß das Verspreche» der Versorgung mit Strom wohl für Arbeiterblätter gelt«, die„Freiheit" aber zähle u i ch t m e h r d a z u. Sie habe in der vorigen Woche einen Artikel gebracht, der sich Od)«, die städtischen Arbeiter richtet. Gemeint ist wahlscheiulsch eine Notiz in unserer Ausgabe vom vorigen Donners- tag, in der in sachlicher Weise über die Verhandlungen der städiischen Arbeiter mit der großen Deputation berlcht. t wurde. Wenn unsere Kritiker in der Sircitlettung diese Notiz gelesen hätten, dann würden sie wohl kaum die Auffaflung gewonnen haben, daß sie sich gegen die städtischen Arbeiter richte. Während noch die Vertreter ihre Verhandlungen führten, stürzte ein Mann herein und rief:„Warum wird denn der Anschluß Sr die X-sche Druckerei nicht anegesühn? Wir haben eine ienge wichtiger Parleisachcn zu drucken und uns ist es doch versprochen worden, daß wir zu diesem Zwecke Strom bekommen sollen!" Gin Mitglied der Stretklcitung ntläue, daß dieser Anschluß bereits ausgeführt werde: wenn der Bote wieder in die Druckerei käme, werde wohl schon gearbeitet werden. Ein anderes Mitglied der Strettleltung, dem diese Auseinandersetzung offenbar unangenehm war. sprach auf die betden ein. sie sollten doch mit Hinblick auf die Anwesenheit der Vertreter der„Freiheit" leiser reden. Bei den „wichtigen Parteifachen" handelte eS sich um Angelegenheiten der Kommunisten, die also' bei d« Streikleitung der Elektrizitäts- arbeiter liebevollen Vorzug genießen, wogegen in den Augen dieser Leute daS Blatt der Unabhängigen Sozialdemokratie kein Arbeiter- blatt mehr ist. Schließlich gingen zwei Vertreter der Streikleitung durch die der .,Freiheit"druckerei benachbarten Straßenviertel, um nach den in dieser Gegend arbeitenden Elektrizitätsarbeitarn zu forschen und bei ihnen fepzuslellen» ob die Ausiuhrung eines Notanscbluiics mög- Itch sei. Da sie btS zum späten Nachmittag keinen Bescheid gaben, so ging ei» Berlre'« der Geschäflsleitnna d«„Freiheit" wiederum in da? Bureau der Slrcikleitung. Man zeigte ihm auch jetzt die kalte Schulter. Es wurde ihm. wenn auch nicht osfistell, so doch von mehreren Mitgliedern der Streillettuug«klärt, daß dre Elektnziläts- arbeiter aar kein Interesse am Erschetnen der „Freiheit" haben, da wir ihnen doch nur Knüppel zwischen die Bejno werfen würde». Die Stromzuführung wurde eudgülttg abgelehnt. Es genügen nach diesen Darlegungen folgende Feststellungen: Die bürgerliche Preste kann fast unbeschränkt erscheinen und alles das tu voller Brette bringen, was zu Uoguiisten der streikenden Arbeit« spricht. Auch die kommunistische Preffe wird von d« Streikleitung mit Strom versorgt, denn es ist außerordentlich wichtig, daß die„Parteisachen", älso die der Kommunisten, durch den Streik keinen Schaden erleiden. Nur die„Freiheit", das Organ der Unab- hängigen Sozialdemokratie, das Blatt der großen Mehrheit der Berliner Arbeiterschaft, soll sabotiert werden. Wie das Wieder- «scheinen der„Freiheit" zeigt, find ab« diese kommunistischen An- strengungeu vererlett worden. Da» alleS ist ein lehrreiches Beispiel dafür, wie die Kommunisten, wo sie. bei eurer Aktion zu bestimme» �haben. den Kampf gegen die Reaktion, gegen den Kapitalismus führen t Die Revolutionsfeier in Berlin Die Parole d« sozialistischen Parteien und der Gewerkschaften, de». 9. November durch Arbeitsruhe zu seier», hatte gestern zu «in« fast völligen Einstellung der Arbeit in den Betrieben und B«lehrsiustttutioneu geführt. Es wurde lediglich in einer Anzahl der mittleren und kleinen Betriebe gearbeitet und von den AerkchrsinstNuliontn hatte nur die Stadt- nizd Riugbahn nicht den Bertehr eingestellt. Ueberall strömten die Arbeiter in großen Massen zu dm am Vormittag festgesetzten Versammlungen. Die von unserer Partei in Berlin und Vororte abgehaltenen 25 Versammlungen waren durchweg glänzend besucht. In kampjes- freudiger Stimmung»«ließen die Massen die Versammlungen, neu gestärkt durch daS Bewußtsein deS gemeinsamen Kampfe? für die Ziele d« deutschen proletarischen Revolution. Ewen auSführltchm Bericht über die Versammlungen geben wir morgen. Für heute sei lediglich festgestellt, daß der durch Wolfs verbreitete Bericht üb« den Mißerfolg der RevolntionSfeier den Tatsachen nicht entspricht und eine tendenziöse Stimmung z- mache darstellt. E« berührt eigentümlich, daß die neukommunistische „Internationale" auf diesen falsche» Bericht hereingefallen ist, und triumphierend erklärt, die R�volulionsseier habe tu Berlin„einen geradezu kläglichen Verlauf genommen."— Komische Revolutionäre, die sich darüber freuen, daß— wie sie annehmen— eine Revolntwnz.- feter mißlungen seil Die Neuwahlen in Preutzen D« 215. Ausschuß der preußischen LandeSversammlung beschloß am Sonnabend arondsätzlich, gegcuwärtig von der Einteilung neuer, kleiner Wahlkreise Abstand zu nehmen, dafür die Wahlkretseintetlnng der letzten ReichStagSwabl zugruiide zu lege»»oter Ausschaltung der nickt preußi- scheu Gebietsteile. Dadurch verblecken 2L Wahllreise, die zu 9 Verbandswahlkreisen vereinigt werdeit sollen. Diese sind: 1. Ostpieußen und Pommern. 2. B«lin und Poisdam II. 8. Potsdam I und Frankfurt a. O. ch Breslau. Lieguitz und Oppeln. � Magdeburg. Merseburg, Erinrt und Schmalkalden, 6. Schleswig-Holstem, Weser Ems, Ost- Hannover, Silddannover. 7 Westfalen- Noid und West'alen- Süd. «. Hessen-Nassau, Töla- Aachen, Cobleuj-lri«. 9. Tüsieldors-Ost, Düsteloors-West. Der Ausschus' beschloß die Zahl der Wähl«, auf die ei» Abgeord- nein e> fällt, aus 40 000 sestzusitzen, bei der ReichStagdwahl pmng sie SO OVO. Feruer wurde die grundsätzlich« Frage noch enlschieden, daß für die LandeSliste dieselbe Bestimmung Geltung haben soll wie bei der ReichStagSinahl, daß höchstens die gleiche Zahl von Sitzen zugeteilt werden soll, dt««ms die angeschlossenen Kreiswahlvorfchlage Nur eine Besprechuug Herr Hermes läßt«klären, daß eine von ihm in Aussicht genommene Beratung mit den Eruährnngsministern der Länder im einige Wochen verschoben werden muß. Diese Beratung soll eine gründliche Aussprache über die Ein-»nd Ausfuhr wie Besprechaug über die Getreidebewirtsckaslung. insbesondere die von Hafer und Gerste, über die Schmalzbewiitschaftuug. sowie über die Wirkung d« Au' Hebung der Zwauqswinschafl für Fleisch, die Vieh- und Fleisch» preise und den Stand der Fleischversorguug umfassen. Ein sehr löblicher Plan! Erst wird die ErnährungSwirtschast zugrunde gerichtet, dann arrangiert man Besprechungen, in denen leeres Stroh gedroschen wird, im übrigen aber alles beim alten bleibt. Die Arbeiterschaft hat es sich längst abgewöhnt, von solchen Besprechungen irgend eme Einwirkung anf die Ernährungs- Verhältnisse zu erwarten. Gemeinderatswahlen in Jena. Durch die am Sonntag statt- gefundene» Gcmeindcratswablen. in der die Hälfte der Gemeinde- ratemitgiieder»eu gewählt wurde, ist die bisherige sozialdemokratische Mehrheit gestürzt worden. Ter Gemeiuderat setzt sich jetzt wie folgt zusammen: Bürgerliche Fraklion 15 Mandate(im Lor,ahr 12). Demokraten 6 Mondaio lim Vorjahre 7). MebrheitSsozialdemokrate« 14 Mandate(im Vorjahre 16), Neukommunlsteu und Kommunisten fünf Mandate. Die rechte US P. bat kein Mandat er- rnngen. Sie halte vor der Spaltung der Partei fünf Sitze iune, während die Kommunisten tm Raihause bisher nicht vntrcien waren.- Der Mißerfolg uns«« Partei erklärt sich gau, einfach ans dem Fehlen jegllcker Organisalton, die durch die Spaltungs- arbeit der Neukommunisteu in Jena zertrümmert wurde. Berhastung von drei ausländischen Sozialisten in Paris. Wie der.Popnlaire" mitteilt, sind drei ausländische Delegier>e. die zu einer Konferenz der sozialistischen Jugendorganisation nach Paris gekommen waren, v e r d a f t e t worden. S»e wurden des Komplotts. gegen die innere Sicherheit des Staates deztchtet. Die Verhastete» »nd der Schweiz« Delegierte Fritz Sulzbacher, d« italienische Delegierte Gin o de Mar cht«nd der serbische Delegierte Wenzcslaus Woiwitsch. Vermittlung im französischen Bergarbeiterkonflikt. De-i ftanzöstsch« Ardeiismtmster hat beschlossen, die Bnireter der Gruben-� besitzer und der Bergarbeiter zu sich zu berufen, um ,u der Frage der Lohnerhöhung der Bergarbeiter zu vermitteln. Die Zusammensetzung des amerikanischen Repräsentanten- Hauses. Nach einer Havasmeidung ans Newnork setzt stch das RepiäsentantenhauS wie folgt zusammen: Republikaner 293, Demokraten 13«. Sozialisten 1, andere Partelen drei. W. Nepudiikan« haben einundsechzig Sitze gewonnen. Ablehnung des Schiedsspruches durch die uichtstäudigeu Magistratsangcstellten Die nichtständig Angestellten des Groß-Berliner Magistrats Hab-« den Schiedsspruch des EinwungsamteL mit 16 363 gegen 347 Stimme», bei 75 zersplitterten Stimmen, abgelehnt, Ds" Tartskommissioa hat das Resultat dem Magistrat unterbreitet «nd als Dienstag früh 10 Uhr entgüitlgeu Bescheid verlangt, ob der Magistrat erneut verhandeln will. Werden die neuen Berhaudiungen abgelehnt, so wird in den Bs" trieben eine Urabstimmung über den Streik staltstnden. Die Tarifkommission: Ktlz, vurkard, Hochschild, Bernek- Betriebsräte! Diejenigen Betriebsräte, welch« an der am Mitt« woch. den 10. November, stattfindenden Ge»-ralversammli:ug der Betriebsrätezentrale teilnehmen und auf dem Boden d« USPD (CriSpien-Ledebour) stehen, trete» nachmittags 5 Uhr. in de« nnteren Räumen der Borussiasäle. Ackerstr. 6-7, ,a ein« FraktionS' sitzung zusammen. Pünktliche» Erscheinen ist Pflicht. A. Borfig. Tegel. Meldestellen befinden sich zur Kintragniig In die Auogesperrteu-Llsten in folgenden Lokalen: 1. Tegel: Lehnhardt, Berlin« Sir. 2. Moabtt: Ma-x, Oldenburger Slr. 10� 3. Schuchardh Christtaniastr. IlSa. 4. Wachs. Koppen slr. Ecke Friedenstr- 5. Friesenschloß. Müuerstr. Ecke Osner Sir. 6. Reinickendorf: Volks' Hans, Scharuweberftr. kI4. 7. Majewskl, Ackerstr. 45. 3. Mecklenburg. Ravenösir. 9. Die Kollegen haben stch dort täglich in der Zeit vo« 10—2 Uhr zur Kontrolle zu melden. Der Betriebsrat. Arbeiter-Sängerbund. Diejenigen Bereine, welche auf oppd' sittonellem Boden stehen, weiden ersucht, zn einer B< sprechung at* Sonntag, den 14., vormittags 9 Uhr, tm Lokal von Hagen, An dsl Stralancr Brücke 8, einen Lettrrtcr zu entsenden. Hennigsdorf. Durch die Reichsbekleidungssielle gelangen bei dem Rauimaun Herrn Schliedowskt, Berliner Str. 64. 20 Mel-r Anzugstoff lMet« 20.50 Ml), bei dem Kauimann Herrn Langoek, Berliner Str. 87, 50 Meter Maktoletnen(Meter 24 50 Mk.i a« hiesige Bewohn« zum Beikauf. Bezugscheine werden im Rathauö- Zimmer Nr. 11. ausgestellt. Voraussichtliches Wetter für Berlin«nd Umgebung an« Donnerstag. Zeitweise etwa? nebelig, ionst giöbieiitetlS trock-s »nd vielfach heiter� bei mäßigen südwestlichen Winden. Nacht- wieder ziemlich kalt, in den Mittagestundeu milde. eZerantwortltch für dt« Siebaktion: Emil R a b o l d, Berlin. antwortlich nir den Ziri-raienleil: Llldwi» Korne, iner. K-rl-horS. Zierlaqsq-nosl-nichaii.Freiheit" c. G m b. Berlin.— Druck der.Freidei'' Trucker?! G m. b. Berlin C?. Breite Strif« 3 9. MM UMMM-PMlld 1 BerWltimsfteile Berlin 91 54, Limenstr. 83=85 S Ge> Mi von vorni. s Uhr bis nachm. 4 Uhr. Zelephon: Amt Notden 13S. 12Zg. 1937. 9714. V Do«»o»»t»g, den 11. Stsocmber 1020, abend» 5 Uhr, Branchenversammlung- der Metall- und Revolverdreher sowie Dreherinne« im, Engelufer 10-S«»I 1), rig«»ord»u»g: 1. Wirtschost»drife und»rbrttsloflgbttt.> gttfntnt: Kollege Salzmann. 2. Frei« Aussprache. 1. Branchen.> angeiegentzcilen. 4. Verschiedenes. Die airbcit-lofcn bor Strauche find hterarU befeabrr« S cinfletabra. | Am wonarr-tag, brn 11. Ravrmbrr 1020, abends 7 Uhr, j im Sltzung-faal, Linienftraße 83— 80 Versammlung alles Vertrauensleute, Betriebsräte sowie l Monteure u. Helfer der Giseukoustruktton»-, I Fahrstuhl- und Signalbaubetriebe. Die Dertrairensleirrc treffen sich eine Stunde früher in dem, I I selben Cobol. Die Ch-eootrroaitnas■ l