ter ent, bis ag, ht ber fal שה τας of tig Ede efn ends bert Den er こ et te ts t's T et 09 3 et E 1. 1, Mit mo beze nce Tich Stew Ver Stt. am am 96 Tung 11% ufes, tiern bel tatt aus rent: Finbet att. anges Ver 2.heit" ng ung n! Ter! mis tols ver! 1501 er! bis c!! t git tr.31 Brad Bin elfe! ze, 6 Bork in H. 1. e Einzelpreis 20 Pfg. 3. Jahrgang Frethet erfcheint morgens und nachmittags, Sonntags and Montags m einmal. Der Bezugspreis beträgt bet freier Zustellung ins Haus für Groß- Berlin 10,-. im voraus sahibar, von der Spedition felbst abgeholt 8,50 m. Für Boft bezug nehmen( ämtliche Bestanstalten Bestellungen entgegen. Unter Streifband bezogen für Deutschland und Osterreich 16,50 m., für das übrige Ausland 21,50 2. uglich Baluta- Muffchlag, der Brief für Deutschland and Diterreich 30,- M. Redaktion, Expedition und Berlag: Berlin 2, Breite Straße 8-9. Sonnabend, 27. November 1920 Nummer 503 Abend- Ausgabe . einschließlich Die echtgefpeftene Roupareilleseffe ober beren Rezet koftet 5, Feuerungszufchlag. Kleine Anzeigen: Das fettgedruckte Wort 2, M., febes weitere Bort 1,50 m., einfchließlich Teuerungszuschleg. Laufenbe ngeigen laut Tarif. Familien Angeigen und Stellen- Befudje 3,20 9. netto pro Beile. Stellen Gefuche in Wort- Angeigen bas fettgebruciate Wort 1,50 M., jedes weitere Wort 1, M. Fernsprecher: Zentrum 2030, 2645, 4516, 4003, 4635, 4840, 4821 greiheif Berliner Organ bor Unabhängigen Sozialdemokratie Deutschlands Abschlüsse der Schwerindustrie B. A. Der Kampf um höhere Preise für Kohle und Eisen ist während des Jahres Ostern 1919 bis Dftern 1920 mit großer Energie von leiten der interessierten Unternehmungen und hrer offiziellen Bertretungen geführt worden. Die Arbeiter Dertreter in den Arbeitsgemeinschaften haben diesem Ber angen faft regelmäßig sekundiert, und die Regierung hat jebesmal vor ben aufgestellten Forderungen fapituliert, obwohl ihr von den verschiebensten Seiten an Sand unbestritteer zahlenmäßiger Angaben nachgewiesen wurde, daß bei diesen Preissteigerungen wahre Orgien der Profitsucht ges feiert wurden. In dem einen Jahre ist der Kohlenpreis von etwa 50 auf 227 Mart die Tonne Fettfohle Rug I gestiegen, ber Roheisenpreis von etwa 325 auf 2338,50 Mart die Tonne Sämatit hinaufgeklettert, Stabeisen, Grobbleche, Schwellen owie alle Sorten Salbzeug in noch trasferem Verhältnis emporgetrieben worden. Immer erneut wurde von den Werfen geflagt, daß es bei der verringerten Produktion und ber lagen, ben steigenden Löhnen und der intenden Arbeitstuft unmöglich wäre, trog der scheinbar hohen Preise eine aus: reichende Rentabilitat sicherzustellen, so daß der Uneinges weihte glauben mußte, hier ständen die größten Konzerne Der Die Notwendigkeit der Sozialisierung Der internationale Gewerkschaftsbund zur Sozialisierungsfrage Zur Frage der Sozialisierung wurde vom Sekretariat des Internationalen Gewerkschaftsbundes eine Resolution eingebracht, in der es heißt: Man fönne jetzt erst, nachdem die Kriegsmut allmählich zurüdgehe, die wirtschaftliche Lage der Welt übersehen, und jetzt sei der Augenblid gekommen, um weitreichende Beran berungen zur Revolutionierung des wirtschaftlichen Lebens her beizuführen. Die ungeheure Teuerung und das Elenb trok eller Lohnerhöhungen, die ungeheure Verschwendung, die auf der an beren Seite betrieben werde, das mangelhafte Produktionssystem habe eine überwältigende Anzahl von Arbeitern von ber Notwendigkeit einer Sozialisierung überzeugt. Trogbem müsse man diejenigen Arbeiter warnen, die eine sofortige soziale Revolution diejenigen Arbeiter warnen, die eine sofortige soziale Revolution wünschen. Es liege in der Natur von Umstellungen auf industriel Iem Gebiet, daß sie nicht dazu geeignet seien, mit einem zu werden. Wenn ber GemertFeberzug vollzogen schaftstongreß nicht für lange Zeit hindurch die Güterdeutschen Schwerindustrie vor der Gefahr eines voll: tommenen Bankrotts. Ich habe an dieser Stelle bereits vor Monaten in einer statistischen Untersuchung„ Baluta, Löhne erzeugung fehr beeinträchtigen wolle, dann müsse bie Breise" nachgewiesen, daß die eingetretenen Erhöhungen Sozialisierung als eine stetig aufbauende Arbeit in AnDer Rotierungen weit über das durch die eingetretenen griff genommen werden. Besonders empfiehlt die Resolution und daß die Ausbeutung des deutschen Volkes durch Lohnerhöhungen usw. notwendige Maß hinausgingen eine systematische und zentralistische Kontrolle der Gütererzeugung, Diese behördlich fonzeffionierte Preispolitit der Montan buftrie zugleich die Verschlechterung unserer Valuta, die Entwertung der Mart im Binnenverkehr und die Steige ung der Reichsverschuldung mitherbeiführe. Inzwischen ind zahlreiche Abschlüsse der Schwerindustrie der Deffentlich teit imonach der Transport beschleunigt und unnötige Güterverschiffun gen permieben und vor allen Dingen die verfügbare Zahl vou Arbeitskräften erhöht würde. Das Memorandum beschäftigt sich weiter mit bez immer noch zunehmenden Macht einzelner Industrie magnaten über Arbeiter und Verbraucher. Durch die großen Zu fammenlegungen wäre die Ausnügung der Massen noch größer als bisher. Die zunehmende Macht der Kartelle zeige fich im Bankgeschäft in England, Schweden, Dänemart, Norwegen, DeutschLand und Kanaba, in den Industrietrusts Englands, Hollands und Rumäniens sowie in den großen Schiffahrtsorganisationen der Welt. Im Borbergrunde stehe jetzt die Sozialisierung des Kohlen bergbaues und der Transportindustrie. Dabei sei die Mitarbeit der Sachverständigen in diesen Erwerbszweigen vollkommen unent behrlich. Ulles müßte geschehen, um die Mitarbeit der geistigen Arbeiter, die in Industrie, Technik und Verwaltung tätig seien, Arbeiter, die in Industrie, Technik und Verwaltung tätig feien, zugänglich gemacht worden, und es verlohnt sich, die Bilanzen einmal etwas näher anzuschauen, um dem Proletariat eine Vorstellung davon zu geben, mie hier um der Gepinninteressen einer fleinen Gruppe willen die Intereffen ber Gesamtheit rüdsichtslos außer acht gelassen werden. Der Bochumer Verein für Bergbau und Substahlfabrikation", der eines der ältesten und belanntesten Unternehmen der deutschen Montanindustrie ft und jezt burch Attienerwerb in den Machtbereich des Herrn Sugo Stinnes gelangt ist, hat im Geschäftsjahre 1919/20 recht erfolgreich gearbeitet. Im allgemeinen ist der Betrieb ohne größere Störungen verlaufen, und die Produktionsziffern zeigen zumeist steigende Tenbenz. Dagegen haben die schwe bischen Erzgruben der Gesellschaft neun Monate im Streif gestanden, und es sind dadurch sowie durch die Berringerung bes Martwertes große Verluste entstanden, die bei der Auftellung der Bilanz poll berüdsichtigt worden find. Tros Wohlsein und fönnen mit Abschlüssen auftreten, vor benen biefer Berluste, die man lieber nicht zahlenmäßig angegeben hat, ergibt sich ein Betriebsgewinn von nicht weniger als 52 Millionen Mark auf das erhöhte Aktienkapital von bengenannte Ziffer des Betriebsgewinnes zeigt, befinden fich unsere Montanherren trotz aller dieser Borgänge, bank der Preisfürsorge der damaligen sozialistischen Regierung der Preisfürsorge der damaligen sozialistischen Regierung des Herrn Reichswirtschaftsministers Schmidt, bei bestem sich die didsten Kriegsgewinnler schamhaft versteden müssen. der Betriebsgewinn 50 Millionen, die Dividende nur zwanzig vom Hundert, um nicht gar zu unangenehme Wirkungen nach außen auszulösen. Die Abschreibungen betragen zwölf, als 70 vom Sundert des Aftienkapitals. Wenn man den Dingen aber etwas mehr auf den Grund schaut, bann zeigt die Ausstattung der verschiedenen Fonds erfordert 24 Mil lionen. Die Gutehoffnungshütte in Oberhaufen sich, daß in den Ziffern der Bilanzfonti unbedingt weitere Jehr bedeutende Gewinne vorweggenommen sein müssen, denn Stoffe, der mit 26 Millionen ausgewiesen wird, in Wirklich ist ebenfalls in der Lage, ein entsprechendes Jahresergebnis bei ben jetzigen Preisen muß der Posten Waren und Roh tungen der Anlagen, Maschinen, Geräte sind ebenfalls sehr rorsichtig erfolgt, soweit man dies aus den wenigen ver haft, daß die inneren Reserven des Wertes sehr beträchtlich art, von denen 15 Millionen für Abschreibungen, 15 für lein müssen. mal statt sechs 20 v. H. Dividende zur Ausschüttung ge= bracht. Bei einem Aftienkapital von 80 Millionen beträgt der Rohgewinn nach Abzug aller Unfosten über 57 Millionen Wohlfahrtszwede( in der Hauptsache Bautätigkeit) und fünf als Sonderrüdlage verwandt werden. Die bekannten Mannesmannröhren Werte, deren Name seinerzeit im Zusammenhang mit den Maroffo interessen ber Firma und den deutschen Interventionen viel genannt wurde, gehört auch zu den glüdlichen Nuznießern des wirtschaftspolitischen Zusammenbruches. Die Gewinne der Mannesmanngesellschaft stehen mit an erster Stelle innerhalb der deutschen Montanindustrie und merden sicherlich anfeuernd auf die weniger, Tüchtigen wirken, die diesmal noch hinter diesen Ergebnissen Laufmännischer Rührigkeit und meltschauender Unternehmerinitiative zurüdgeblieben zu sichern. Zum Schluß wird gefagt, baß bei der Sozialisierung es fich nicht durchaus vermeiden lasse, das Privatfapital zu ent schädigen. Ebenso gäbe es Fälle, in denen Stücklohn als Grundlage des Lohnsystems die Erzeugung erhöhe. Es sei aber note wendig, Mindestlohne einzuführen, um Höchsterzeugung zu sichern. Eine systematische Sozialisierung werde Ersparnisse und nicht eine Erhöhung der Produktionstoften durch Verstärkung der Bureautratie bringen. Antwort an Moskau Bonbon, 27. November. Der Internationale Gewerkschaftsfongreh nahm eine ausführ liche Entschließung als Antwort auf die Angriffe von Mosfan an, in der erklärt wird, bah der Internationale Gea werkschaftsbund nach der Aufhebung des tapitalistischen Systems trebe und dem Mitgefühl mit den Leiben bes ruffischen Volkes Ausbend gibt und ferner zum Anschluß an den Bund auffordert. In der Kommissionssihung, die diese Entschließung auffiellte, fchtes nen die franzöfifchen und die deutschen Delegierten in der Frage nicht übereinzuftimmen, ob ein Regierungsamt mit dem eines Ges werkschaftsführer vereinbar sei. Ein weiterer Beschluß des Kongresses fordert die Annullie. zung der gesamten Kriegsschulden und zwar mit dem von den holländischen Delegierten beantragten 3njag, daß der Betrag ber deutschen Entschädigung durch der Bölkerbund festgestellt und die Bezahlung durch seine Bermittlung erfolgen foll. Amsterdam, 27. November.? Wie die Blätter melben, wird am 2. Dezember unter dem Bor Oubegeefts in Baris, von dem durch das Arbeitsbureau des Böllerbundes eingelegten Ausschuß für Erwerbslosigkeit eine Konferenz abgehalten werden, auf der die Frage der Erwerbslosigkeit gründlich untersucht werden soll. Beträge an Unternehmergewinn mühelos in den Schoß der Eigner der Produktionsmittel fließen? Eine Gesellschaft, die durch hohe Preise bei niedrigem Einfommen der arbeitenden Massen die Kauffraft der Bevölkerung auf den Nullpunkt sentt und dann infolge dieses von ihr verschuldeten Zusam menbruches der Kauftraft eine Verzingerung der Produktion vornehmen muß, die zu verschärfter Not, vermehrtem Mangel führt! In der ein Kreislauf von hohen Preisen, sintender Kauffraft, Krise und Produktionsverringerung nicht dem bösen Willen des einzelnen Unternehmers oder einzelner Gruppen zu entspringen braudyt, aus dem imma= nenten Gesez bieser Wirtschaftsordnung er wächst! Die Mannesmannwerfe haben bei einem Kapital von 86 Millionen Mark einen Betriebsgewinn von über 104 Millionen ausgewiesen, aus dem ebenfalls eine Divi dende von zwanzig Prozent zur Ausschüttung gelangen soll. Diese hier von mir besprochenen Gewinnzahlen sind nicht etwa Einzelerscheinungen innerhalb der Montanindustrie, sondern sie sind jederzeit durch zahlreiche weitere Beispiele zu vermehren. Die gesamte Schwerindustrie hat im Betriebsjahre 1919/20 Ueberschüsse erzielt, die in den Bilanzziffern einen sehr vorsichtigen Ausdrud gefunden haben. Es ist bet fast allen die früher schwer brüdende Schuld an schwedischen Balutaverpflichtungen abgetragen worden, und überall stehen die Neuanlagen niedrig zu Buch. Es ist also durch aus nicht gerechtfertigt, sich über die zahlenmäßige Steiges rung mit der Erwägung des gesunkenen Geldwertes hinweg zulegen, denn mie ich bereits vorher gesagt habe, sind diese Breiserhöhungen der Schwerindustrie gerade an der Entwertung der Reichsmart in großem umfange mitschuldig. Sie sind auch mitschuldig an der schlechten Finanzlage unserer denn ihre Breispolitik Auch das Eisen und Stahlwerf Hoesch A.-G., Dortmund, fann sich mit seinem Abschluß unter den Schwerindustriellen Brüdern getrost sehen lassen. Der JahresProduktionsvermehrung, die ansehnliche Steigerung von 138 auf 766 Millionen erfahren. Aus dem Jahresgewinn wur ben porweg 15 Millionen als Ueberteuerung auf in Beperdu geschrieben, ebenso weitere 16 Millionen für Woh ungsbauten. Es ift bem Wert trobem möglich, 24 Prozent Dividende auf die 28 Millionen Mart Stammattien zur Aus ahlung zu bringen. Auch diefe Bilanz macht den Eindrud find! Jedoch im Ernst, ist es nicht geradezu unerhört, daß einer sehr forgfamen und widerstandsfähigen Ausstattung hier auf Grund einer Monopolstellung der Industrie und der Berteuerung aller Materialien und Neuanlagen hat in der fabrit erworben, um die Basis der Berfeinerungsbetriebe des jedes Ausmaß früherer Jahresergebnisse überschreiten unb Hoesch die Drahtwerte Hohenlimburg und die Hemer Nieten- ihren Produkten Gewinne herausgeholt werden durften, die Unternehmens zu erweitern. neben denen die Summen der Kriegsüberschüsse geringfügig Stahlwerf e" in Duisburg- Meiderich, deren Betriebsge- der diese Riesensummen der Allgemeinheit nugbar macht, auch die winn den Sprung von acht auf fünfzig Millionen Marf ge- obwohl die Notlage der Staatsfinanzwirtschaft zum Simmel mittelbaren Anstoß zu den damaligen Sprunghaften Preiss Störungen oft Tage und Wochen angehalten haben, der Kapp: Intellektuellen, Beamten und Frauen, deren Lebenshal- deren Löhne mit diesen Preisen nicht annähernd Schritt zu macht hat, obwohl wie der Bericht fagt die Betriebs: schreit? Wird nicht endlich in den Massen der Angestellten, erhöhungen und der Verelendung der arbeitenden Massen, Feierschichten eingelegt werden mußten. Ein unbefangener nicht frei merden von den Jdeologien diefer bürgerlich- tapi- liegen, liefern nunmehr den unwiderlegbaren Beweis, wie Menich, der derartige Auslassungen liest und sich ihre Folge- taltstischen Gesellschaft, das Verständnis dafür erwachen, wie mirtungen auf Produktion und Rentabilität des davon be troffenen Wertes nor Augen führt, muß annehmen, daß eine finalos die Aufrechterhaltung einer Gesellschaftsordnung ge morden, ist, in der bie elementarsten Bedürfnisse des Bolles tommten berartigen Erhöhungen nicht folgen, ganz abgesehen davon, daß fie sofort zum Anlaß weiterer Preissteigerungen gedient hätten. Die Preispolitik der Schwerinduſtrie hat vor allem zu Beginn dieses Jahres eine weitgehende Unruhe in unseren gesamten Wirtschaftskörper getragen und den unBerluftbilanz herauskommen werde. Aber wie bereits die nicht mehr befriedigt werden fönnen, während gewaltige objeftine Berechtigung beftritten. richtig es war, daß wir damals immer und immer gegen dieje Politit, die von der Regierung geftügt wurde, protestierten und ihre in den Produktionsverhältnissen liegende Keine Hilfe gegen die Wohnungsnote norfügen, fo ist das nichts weiter als Spiegelfechterei. Die Die Sozialisierung muß kommen! Das Wohnungselend wird immer größer, aber es geschieht so gut wie nichts, um es einzubammen. Nicht nur, daß viele tausende non Familien nur in der notbürftigsten Meise untergebracht werben tönnen, verschlechtert sich der Zustand der proletarischen Wohnungen immer mehr, da die Hausbesitzer zu ihrem Unterhalt nichts mehr leisten wollen und die Mieter die hohen Kosten für Reparaturen von ihrem geringen Einkommen nicht aufbringen fönnen. Seit Jahren schon wird an der Wohnungsfrage herumgebottert. Was aber bisher zu ihrer Regelung geschehen ist, das bedeutete nicht viel mehr als einen Tropfen auf einen heißen Stein. Es wurden swar wiederholt eine Anzahl von Millionen zum Woh nungsbau zur Verfügung gestellt, fie reichten aber noch nicht ein mal dazu aus, um auch nur die schlimmsten Mängel abzustellen. Immer wieder muß darauf aufmerksam gemacht werden, daß wohl für die Reichswehr und für andere unproduttive 3wede un zählige Milliarden zur Berfügung stehen, daß aber für die Lösung der Wohnungsfrage feine Mittel da sind. Allerdings ist die Wohnungsfrage teine Geldfrage. Sie ist ein Teil der sozialen& rage überhaupt. Was der tapitalistische Staat, ob er als Monarchte oder Republik auftritt, darin tun tann, reicht im besten Falle dazu aus, um einige der schreiendften Mißstände zu beseitigen. Nur die Sozialisierung von Grund und Boden, die Sozialisierung des gesamten Woh nungsbaus und des Wohnungswesens tann die Lösung bringen. Dafür sind aber bie Bertreter der fapitalistischen Wirtschaftsord nung nicht zu haben, denn das würde die Ausschaltung der favita listischen Interessen bedeuten, das würde an den Nerv des Profitfpitems rühren, ohne das sich der Normalbürger seine Welt nicht norstellen tann. Jebe Körperschaft im deutschen Reich hat einen Ausschuß fürdas Wohnungswesen. Auch der Reichstag besitzt ein solches Gebilde, und von Zeit zu Zeit hört man sogar davon, daß dort Beratungen gepflogen werden. Gestern beschäftigte sich der Reichstagsausschuß für das Wohnungswesen mit einem Antrag des Deutschnationalen Lizenziaten Mumm, wonach die Regierung erfucht werden solle, die Hauptverwaltungen der Dar Lehmstassen anzuweisen, Seimitätten- Darlehnsscheine zinslos auss zugeben. Die Vertreter der anderen Parteien und auch der Regierung widersprachen dem Antrag, da er nichts anderes vorschlage, als was das Reich bisher jahon tut, nämlich neue Bantnoten herauszugehen, die burch reale Werte teine Dedung fänden. Aus finanspolitischen und währungspolitischen Gründen könne dieser Weg nicht beschritten werben. Alle Redner beteuerten, daß ihnen nichts so sehr am Herzen fäge, als die Wohnungsnot endlich zu beseitigen. Was fie aber zur Erreichung dieses Zieles vor tugen, war nur die Wiederholung der Mittelchen, die bisher hon angewendet worden sind, und bie niemals eine Lösung der Wohnungsfrage bringen tönnen. Selbstverständlich wandten fich die Bertreter der bürgerlichen Parteien dagegen, daß das einzige Mittel, das eine radikale Lösung bringen kann, die Sozialisierung non Grund und Boden, angewendet werde. Man vertagte schließ lich die Beratungen, ohne zu einer Entschlußfassung gefommen zu fein. Von dieser Seite haben also die Mieter teine Silfe zu er warten. Jebod. wenn man die Sausbestger hört, lo geht es ihnen noch piel schlimmer als den Mietern. Kürzlich haben bie preußischen Saus- und Grundbesigezvereine einen Berbaubstag abgehalten, auf dem die Sausagrarier sich gegenseitig ihre schwere Not lagten. Die Höchstmietenverordnung habe ihre Lage noch verschärft und die neue Grundsteuer wolle bas noch verbliebene Einkommen aus Grundbesih und diesen felbft glatt megiteuern. Unter solchen Umständen müßten die Säulet verfallen, es mürben nur noch Sütten übrig bleiben. In einer Refolution wurde die Einführung der Landesgrundsteuer abgelehnt und als Vorauslegung jeber neuen Belastung des Hausbesiges die Berteilung dieser Laft auf alle Bewohner des Hauses und zwar mit sofortiger Wirkung auch bei Taufenden Mietverträgen verlangt. Die Sousagrarier wollen also die Abwälzung ihrer Lämtlichen Laken auf die Mieter in eine gefeßliche Form gebracht haben. Sonst brohen fie, die Häuser noch mehr verfallen und die Wohnungen zu wahren Söhlen werden zu lassen. Die Hausbesitzer haben zwar früher wiederholt gefagt, daß man ihnen ihre schwere Last abnehmen solle. Wenn erst die Kom munen zu Hausbesitzern geworben feien, so würden sie schon sehen, was fie fich damit aufgebürdet hätten, und wie die Mieter dabei fahren würden. Das war natürlich nicht im Ernst gesprochen. Die Hausagrarier gehören zum größten Teil zu den politisch rüdStändigten Schichten des Bürgertums, sie wollen nur ihre eigenen Interessen verfolgen, und wenn sie dabei das GemeinschaftsinterDie Großen der Menschheit Bon Charles Ridjet*). In jener tnechtischen, verblendeten und unwissenden Masse, mie ie schon die Menschheit von jeher gewejen ist, und wie sie noch gerade so die Menschheit von heute ist, haben ab und zu ein pear Intelligenzen, die ruhig und fühn der Zutunft vorauseilten, neue Wahrheiten entbedien und die Gerechtigkeit liebten, wie metterleuchtenbe Hunten hineingeschimmert und damit das Duntel einer tiefen Racht doch zum mindesten erhellt. Diele durch ihre Kühnheit wie durch ihr Genie gleich großen Wohltäter der Menschheit sind doch wohl offenbar von ihren 3eit genossen ihren Berdienston entsprechend belohnt worden? Sehen wir, was uns die Geschichte darüber lehrt. Gotscies, der Weiseste der Weisen, hatte den Mut, inmitten eines blühenden Seldentums zu behaupten, daß die alten mythischen Bräuche und Lehren nur lächerliche und abergläubische Heberlieferungen feien, daß es gelte, fich felbft zu erkennen und pie einzige Ridrighnur für sein Berhalten in Jeinem Gewiffen, sowie die einzige Richtschuur für seinen Glauben in seiner Bernunft zu finden. Doch da wurde er non der Masse gehöhnt und angebelt. Aristophanes veripottete und beschimpfte ihn auf ber Bühne, und Männer, bie unparteiiiche Richter fein wollten, be fchuldigten ihn, die Jugend zu verführen und perurteilten ihn sum Lode. Der Schierlingsbecher verschaffte ihm einen verhältnis mäßig leichten Lab. Doch Top bleibt Lod! Selus Chriftus, eine weiche und schwärmerije Seele, die dem Sah unzugänglich war, predigte die Bergebung ber Sünden, das Erbarmen mit den Ungidlimen und Unterbridten und die Gleichheit eller armen Menjaentinder vor dem himmlischen Bar ter. Es waren bas ganz neue Lehren, bie bazu bestimmt gewesen meren, das Antlig der Welt von Grund aus ymsugestalten. Run! Jefus Chriftus iff zu einem unrühmlichen und schmerzlichen Zobe Pezurieilt worden! Obwohl nem ganz jung, wurde bieler ge rabezy göttliche Mensch unter dem Beifallslarm einer boxbarifehen Menge halb als Meuterer, halb als Wahnsinniger ans Rieus gefchlagen. Chriftoph Kolumbus brillet als Einziger in bez ganzen Menschheit über etwas Großes. Seine ganze Umgebung nimmt en, pag bie Erbe eine flache, runbe Scheibe fel( ble wie ein Teller mit Suppe, mit Waffer angefüüt jei). Doch er hat es erfaßt! Mit einigen elenden Schiffen ausgerüftet, wagt er fich auf unbekannte Meeresfluten hinaus. Seine Mannschaft beginnt zu meutern, aber er halt ben Empörern stand und bleibt, obwohl er nachzu geben jcheint, feinem verheizungsvollen Borhaben tren. Endlich erreicht er anb; eine neue Welt fällt ihm zu eis Gewinn für die olie Menschheit! Sum 2ohn dafür wird er bei seiner Rüdiehr nod Guropa in Retten gelegt und mit dem Tode bebrodt. Nur burch ein Wunber entgeht er den äußersten Strafen. Doch leben. effe vorschützen, so ist das nichts weiter als Spiegelfechterei. Die Sozialisierung des Grund und Bobens fann nur im Kampf burchgesezt werden. Ebenso wenig wie in der Industrie durch eine Arbeitsgemeinschaft zwischen Kapitalismus und Proles tariat die Sozialisierung durchgeführt werden kann, ebenso wenig läßt sich die Sozialisierung des Wohnungswesens durch eine Pari tät zwischen Hauswirten und Mietern erreichen. Diesen Kampf um die Sozialisierung des Wohnwesens liegt im dringendsten und eiligsten Interesse sämtlicher Mieter, vor allen Dingen aber im Interesse der Arbeiterschaft, die von dem jezigen Wohnungselend am härtesten getroffen wird. Die Not der geistigen Arbeiter Fünf Verbände, von Bühnenschriftstellern, bildenden Künstlern, Zonschern und Filmautoren, hielten gestern abend in Berlin unterhalt zu geben. Hierin liege eine der tiefften Wurzel des proletarischen Bureaufratismus. Daher die Taufende von toten Behörden und nichtstuenden Beamten, die aud nichts tun tönnen, weil einfach teine wirkliche Arbeit für sie Da ift. Die zahllosen Kontrollorgane der Sowjetregierung bilden ein reines Minus. Die vielen Instanzen bieten feinen Schutz gegen Mißbräuche mehr, sondern fie erhöhen vielmehr die verschiedenen legalen und illegalen„ Möglich feiten". Die Kontrollorgane machen sich auch nicht bezahlt Sieverzehren 4 oder 5 malso viel als sie vers bejern. Ohne Ueberfürhung eines Teiles der nichtprole tarischen Bevölkerung zu förperlicher produktiver Arbeit sei bemerkt das Blatt, diese Frage nicht zu lösen. eine Sigung ab, um über die Frage der Einführung einer Alliierte Ministerkonferenz in London gefeglich festzulegenden Abgabe von Aufführun gen ungefügter Werte an das Reich zu beraten. Zwei Drittel des Ertrages sollen den Berufsverbänden zufallen, das legte Drittel soll das Reich an die Künstler verteilen. In einigen Borträgen wurde die Not geschildert. in der sich die Mehrzahl der geistigen Arbeiter befindet. Zwei Regierungsvertreter erklärten, bag bereits an einer gefeglichen Regelung dieser Angelegenheit gearbeitet werbe. Den geistigen Arbeitern solle Hilfe gebracht werden, man habe auch schon Fühlung mit den Berlegertreisen genommen. Die geistigen Arbeiter werden noch mehr als bisher erkennen müssen, daß fie nicht dadurch ihre Not beseitigen tönnen, daß sie bas tapitalistische Softem um Hilfe anrufen, sondern nur dadurch, baß sie gemeinschaftlich mit dem übrigen Proleta riat an der Veränderung der Grundlage unserer gesamten gesellschaftlichen Kultur arbeiten. Die Kunst muß aus den Fesseln des Kapitals befreit und zu einer Angelegenheit des ganzen Baltes werden; dann wird sich auch das Los der Dichter, Denker und Künstler bessern. Biertimpel Das Berliner Tageblatt" erinnert daran, daß Herr Biertimpel, diefer Borfämpfer für deutschnationale Gefittung, als erster Borfizender des Studentenausschusses an der Universität die große Studentenversammlung geleitet hat, in der er den Staatsanwalt 3umbroich als Sen Vertreter der Kapp- Regierung" freudig begrüßte, ohne daß wegen die fer politischen Betätigung im Dienst der Hochverräter von den Universitätsbehörden ein Verfahren gegen ihn eingeleitet wurde. Er habe das besondere Vertrauen des früheren Reftors Eduard Meyer genossen. Noch anläßlich des Reftoratswechsels wurde ihm laut Beschluß des Rettors und Senats in Anerkennung feiner Tätigkeit im Studentenausschuß ein fechsbändiges Wert des Siftoriters Lenz über die Geschichte der Universität Berlins geftiftet, das ihm mit einer eigenhändi gen Widmung Couard Meyers überreicht wurde. Mit der Annahme dieser Deditation hat er sich allerdings nicht be gnügt, er hat ihr noch die Unterschlagung non 15 000 m. aus dem Unterstügungsfonds für bedürftige Studierende hinzugefügt. sei. Die Ursachen des Sowjetbureaukratismus " fet. Bon der = DE. Mostan, 25. November. Das Zentralorgan der ruffischen tommunistischen Partei, die Mostauer Prawda" Nr. 242, tlagt über die fort dauernde Bureaufratisierung des SowjetStaatsapparates, die durch die unproduftive Ueberfüllung mit überflüssigen Beamten hervorgerufen worden 1½ Millionen Bevöfferung Mostaus 3. 98. find 200 000 Arbeiter, ihre Familie nicht mit einge rechnet. Es sei flat, daß die übrige Bevölkerung sich ebenfalls ernähren müße und daß sie zu diesem 3wed in irgend einer Form in den Sowjet- Institutionen Anstellung suchen müsse. Dies fei ein elementarer Prozeß. Die zahllose Menge ber Instanzen" fet entstanden, um den Leuten eine Befchäftigung" und damit einen Lebens " falls stirbt er arm, an Leib und Seele geschädigt, verbannt, gehöhnt und verraten. Galilei erfinnt und vollführt ganz wundersame Dinge. Er erfindet das Thermometer. Er erfindet das Telestop oder Fernrohr, das ihm ermöglicht, bisher ungeahnte unermeßliche Weltten zu sehen und zu begreifen, welchen nebensächlichen Blag unser Erbenplanet in dem weiten Weltall einnimmt. Doch die Menschen haben einen heiligen Schauer vor der Wahrheit. Galilei muß vor dem triumphierenden Wahnsinn die Knie beugen und Schleppt als ein Blinder seine lezten Tage in Kerlerlöchern dahin. Johann Gutenberg, der bie Buchdruderkunft erfunden, Barnhard de Balisig, der bie Balaontologie und die Kera TU. Paris, 27. November. Lloyd George und Leygues sind gestern nachmittag 4 Uhr zusammengekommen. Lord Curzon und Bonar Ba waren anwesend. In Erwartung des Grafen Sforza haben zunächst über verschiedene Fragen verhandelt, die Frankreich und England besonders interessieren, nämlich die Bollsabstim mung in Oberschlesien, die Lage in Palästina, bas Heute werden die drei Problem der Wiedergutmachungen. Ministerpräsidenten, Llond George, Lengues und Graf Sforza bie griechische und orientalische Frage behandeln, ferner bie Abstimmung in Oberschlesien, die Kredite für Desterreich, die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen Ruhland und die Zahlungsfähigkeit Desti lands. Tschechoslowakischer Sozialisten kongreß Prag, 26. November Der 13. Rongreß der Tschechoslowakischen Sozial bemtratischen Arbeiterpartei ist heute abend mit eine Borberatung unter Borsiz des Abgeordneten Nemec eröffnet worben. bet Heute ist aus Rußland ein Teil ber Delegation de Tschechoslowakischen Sozialdemokratischen Partei der Genossen schaften zurüdgefehrt, welcher auf dem Rongrese icine bortiges Erfahrungen sprechen wird. Neue Terrormaßnahmen in Ungarn TU. Bubape, 27. November Der Minister für Bolfswohlfahrt, Benard, beabsichtigt ein ichonungslose Berstaatlichung der Arbeiter Krantentassen mit Begründung burahzuführen, baß sie den jozialdemokrati Führern als Schlupfwintel dienen und bie Brutstätte b Kommunismus sein werden. Der Minister plant auch ein Maßregelung der Fachgewertschaften, was e mit begründet, daß diese von der Sozialdemokratie zu politis Zweden mißbraucht werden dürften. Die ungarische Terroristenregierung zeigt sich wieber ein mal in Reinfultur, nachdem sie eine zeitlang durch geschic Breffemache den Einbrud erweden wollte, als sei ihr a Abbau ihres Terrors und der Herstellung geordneter 3 stände gelegen. Die Maßregelung der Gewerkschaften, b bedeutet die Unterbrüdung der Gewertschaft bi bewegung in Ungarn. Die ungarische Regierung wit hervorrufen. Der Internationale Gewerkschaftsbund hat damit erneut den Widerstand der gesamten Arbeiterkla Pflicht einzugreifen und die Koalitions: und Streiffreihe der ungarischen Arbeiter zu schützen. Stall Wahlen in Spanien. Die Kammerwahlen finden 19. Dezember, die Wahlen zum Senat am 2. Januar Der König unterzeichnete einen Grlaß, durch den die p faffungsmäßigen Bürgschaften für die Wahlzeit wieder hergestel werden. des Robelpreises für Literatur an Knut Samsun graben die n Aus Knut Samjuns Sungerjahren. Anlaßlich der Erteilun wegischen Blätter alle möglichen Episoden aus den stürmische Jugendjahren des Dichters aus, der es, wie man weiß, fehr Schw gehabt hat, bis er sich durchsehen konnte. Eines der erschüttern ften Dokumente aus dieser Zeit ist ja sein erster, von uns ab brudter Roman, Sunger". Eine dieser Geschichten, die in Sa funs amerikanischer Zeit spielt, sei hier wiedergegeben: 3 be junge auf der jungfräulichen Prärie von Nord- Dakota gemel achtziger Jahren tam Samsun nach Chicago, nachdem er de war. Er tam bort mit großen Löchern in den Ellenbogen ohne einen Cent an. Indeffen befam er bald eine Stelle als William Saren, der als erster die eigentliche Experimental physiologie verwirklicht hat, haben ein Dasein geführt, das durch mancherlei Rechtungen, Nachstellungen, gerichtliche Berfolgungen, Berhöhnungen und bittere Armut ihnen furchtbar pergiftet mor Den ist. mit geschaffen, Edward Jenner, der die Ruhpoden entbedt hat. Schaffner auf der alten Pferbebahn in Holstedtstreet. Es w Mihael Serpetus( Miguel Sernet), ber ohne Vorgänger, ohne Lehrer begriffen hatte, paß das Blut in seinem Kreislauf non der linten zur rechten Serzhälfte durch die Lunge hindurch fließen mußte, Michael Servetus wurde verbrannt Savoranola wurde verbrannt, verbrannt and ber herzliche Johann SuB. Beide hatten die Kühnheit gehabt, Berdorbe nen eine reine Sittlichkeit zu predigen. Lavoisier, der für sich ganz allein die beiden Sterblichen sugänglichen ihönsten Wissenschaften ins Leben gerufen hat, bie bte gesamte Chemie wie die gesamte Physiologie, Lavoisier, bef sen Rame als der größte Name in der Naturwissenschaft betrachtet falt auf ber hinteren Plattform, und Samsun waz ständig bla gefroren. Und immer maten bie Teichen des ausgemachfen D Teine zu ziehen, so daß sie ihre Saltestellen versäumten. Samfu Bassagiere wurden ärgerlich, denn Samsun vergaß meist, die Sale fonnte nie die Namen der Haltestellen behalten. Er rief Not al tre Avenue aus, menn es Division Street war, und umgefehrt. Stan auf seiner Plattform und träumte, ein schlanker, blander Burl mit vor Entbehrung eingefuntenen Wangen und einem stets wefenden Blid fährt der Wagen jübwärts?" fragt eine Dame. Samiun rieb sich den Kopf, lief nach vorn zum Fahrer, alle Fahrgäste auf die Zehen: Fahren wir fübwärts? fragie Bur Hölle fahren wir!" betam et zur Antwort, und etwas ander Lonnte Samfun auch der alten Frau nicht antworten Enbild burd betam er vom Chef einen Tritt, da er selbst zum ferbebab fchaffner au dumm" fei. Samsun schlug sich nach Newport werden muß, Lavoisier ist zu Paris auf öffentlichem Plah durch nahm Seuer auf einem Fischerboot von Neufundland und arbeite Das Senterbeil die Guillotine) hingerichtet worden. fich als Seemann nach Norwegen hinüber. Denis Bapin hat es mit ansehen müssen, wie sein Dampfboot von den Rheinschiffern aus Wut in Stüde geschlagen wurde. Descartes, der wie Setrates die Kühnheit gehabt hat, von ben Rechten der menschlichen Vernunft zu sprechen, hat fein Bater fanb fliehen und in der Fremde sterben müssen. Spinoza, ein genialer verwegener Denter, it bas Opfer grausamer Berfolgun gen gewesen. Der wunderbarfte aller französischen Schriftsteller Bictor Sugo, lebte zwanzig Jahre in der Berbannung. Der erhabene spanische Schriftsteller Cerpantes hat die Sälfte feines Lebens in den Bagnos und in den Gefängnällen gugebracht. Die Leiche Molieres wurde auf den Schinbanger gemorjen. Einer der erhabensten alten römischen Dichter ist zu einer langen Verbannung bei ben Barbaren verurteilt worden. André Chénier wie Euripides find auf dem Schaffott gestorben, Chatterton starb ben Sungeriod. Boltaire, Sylvio Bellice, Midiewicz haben gleichfalls Rerfer und Verban nung fennen gelernt, Seneca jah fich gezwungen, sich selbst das Leben zu nehmen. Ein betruntener Solbat tötete Archimedes. Auch Demosthenes und Cicero wurden durch die Solba testa ermordet. Es ist das nur eine äußerst unnollständige 9 fzählung Das ist der Lohn, ber ben ebelften Bertretern des Menschengefolentes non feiten, threz Mitmensen für die ihnen ermieles nen guten Dienste in Aussicht fiebt. 3e unbebestestbet und Beschränkter bie Menschen inb, umio*) Aus dem Manuffelpt des bemnädit aud in heutiger But ausgabe erlojejnenben neuen Wertes best fronzolen Sulturment perfolgen je bie mit ihrem Se, die als bealilien an ber holophon yng Mediziners er enig it by mm". Die Ueberlegung besorgte Profellor Dr. Rudolf Berger, Berlin. Muffiärung und bem Fortschritt der Menschheit arbeiten. Kammermusif. Das sehr vorrevolutionäre Lustspiel Heinri 3! genstein's, feierte im Trianontheater feine eritehung. Sie find ja alle wieder in alter Form obenauf früher ihre Zeit beherrschten und fie amüsieren fich heute wie Auf das während Krieg und Revolution in der Broning beque mals an der plätschernden Seichtnis. Der Erfolg des Stude überwinterte, mar hon baburch garantiert, daß der immerfe zur Oper übergehende Carl Cleming den Tenor ber Sen gin" ad so liebreid fang und spielte. Um ihn herum wa Eugen Burg als Softheaterintendant( und Spielleiter), die Damen Limburg, Hartwig Wassermann Tow Wertmeister an dem Gelingen der von einem forgenfrei Bublifum bejubelten großen" Sache beteiligt. Engels als Zeichner. 3um 100. Geburtstag von Friebri Engels dürfte es interessieren daß der junge Engels fich auch a Zeichner versucht hat. Eine wißige Karifatur auf die Eröffnu des Landtages durch Friedrich Wilhelm IV. finden wir in neuen Nummer der Freien Welt". fa be โด ab 93 di ha pf gl B ge pe De Des bei nic bie be ge 001 ger tal Se te Be 84 cin Ge feit pol ber gli nif wu die Ru The me Der Der me der län tra gef Da JEL Ste ren hei offe Or 00 lan Da Im 100 ab ein Tet ah baja heit Du Ma ein Stat Si ten Stim Die bas De rüd Schl hat Dri geje Bo Bo Me gen wa lehe bie 14.13 Be Sp ind int Dr of be Di 921 2024 tun SE St pa Ja Ra Tei ni ge fai at bes fäd ha De ja Karl Liebknechts und Kurt Eisners gemidmetes Chorwert, das in ple Der Tag bes Proletariats". Ernst Tollers, dem Anbent Rahmen der Brofetarischen Feierstunden im Großen Schau ienen. Die gut ausgestattete Schrift loftet 3 M. haus aufgeführt wird, ist loeben im Berlag ber Freiheit 3m Central- Theater, Mite Sofosferage, finden Mittwo Sonnabend, nachmittags 5 Uhr, Wiederholungen des Märdje Spiels irlefang" ftatt. Am Sonntag, 5. Des., nadimittag geht neueinstudiert die Internationale" in Szene. Da 14 as rei Die Die met Des en gen t Die ersten Sprengungsversuche methoden der Technischen Nothilfe die ersehnte perziers| bas Spartatiften gewefen feien. Es ist sehr bedauerlich, wenn gelegenheit gibt, bie sich in entscheidenden Schlachten dann bos bewähren tann. Die Behauptung der Technischen Nothilfe, daß fie parteipolitisch streng neutral ist, und überhaupt die Unschuld selbst, ist zu heiter, als daß man näher darauf eingehen müßte. Wie es mit dieser Neutralität bestellt ist, haben wir ja im Kapp- Butsch geMoskauer Methoden im Metallarbeiterverband Unter der Ueberschrift Rosteturs im Metallarbeiterverband" läßt sich die Internationale" von einem Mitgliede bes Metallarbeiterverbanbes" interne Borgänge mitteilen, die sich in ber engeren Ortsverwaltung Berlins des Deut- fehen, wo Lüttwigtruppen, Einwohnerwehr und Rothilfe fest und schen Metallarbeiterverbandes im Laufe dieser Woche abgespielt haben. Bisher war es nicht nur üblich, sondern auch Pflicht der Mitglieder der engeren Ortsverwaltung, Vorgänge, die sich in einer Verwaltungssigung abspielen, vertraulich zu behandeln. Die engere Ortsverwaltung ist berechtigt und ver pflichtet, den Verbandskörperschaften Rechenschaft und Aufklärung gliebe" ber Verwaltung schnöde unter die Füße genommen, da Borgänge in der Berwaltung einer politischen Tageszeitung mit geteilt werden, bevor den Mitgliedern oder den eingesetzten Körperschaften( Generalversammlung) Gelegenheit gegeben war, zu den Vorgängen in der Verwaltung Stellung zu nehmen. Dah der Bevollmächtigte Rusch oder der Beisiger Malzahn ober beide zusammen Diesen Bertrauensbruch begangen haben, braucht nicht erst besonders betont zu werden. Zu dem Vertrauensbruch tommt die tendenziöse Art, in der biefer begangen worden ist. Der 3wed der Uebung ist natürlich der, die Generalversammlung, die am tommenden Sonntag fort gelegt wird, um die Ergänzungswahlen zur engeren Verwaltung vorzunehmen, zu beeinflußen. Wir sehen uns nunmehr gezwun gen, die näheren Tatsachen der Deffentlichkeit zu unterbreiten. Die Generalversammlung der Berliner Berwaltungsstelle bes Metallarbeiterverbandes hatte nach Beendigung des großen Me tallarbeiterstreits im vorigen Jahre die Ortsverwaltung mit der Serausgabe einer Wochenbeilage zur Metalfarbei. tezeitung" beauftragt. Die Ortsverwaltung bestimmte den Bevollmächtigten Rush dazu, die preßgefegliche Berantwortung zu übernehmen. In die Nr. 41, die heute erscheint, nahm Rusch cinen Artikel auf, überschrieben: Betrachtungen über unsere Generalversammlung." In diesem Artikel wird in völlig ein feitiger Weise gegen die Bolitit der Mehrheit der Verwaltung polemisiert. Besonders scharf wird der Bevollmächtigte 3 ista, ber sich auf Beschlug der legten Generalversammlung den Mit gliedern zur Urwahl stellt, angegriffen, während dem neutommu nistischen Bevollmächtigten Rusch ein Glorienschein umgehängt wurde. In einer Sigung der engeren Berwaltung, die sich mit dieser Angelegenheit beschäftigte, erklärte der Bevollmächtigte Ruich, daß nicht die Verwaltung, sondern nur er darüber zu ent heiden hätte, welche Artitel in die Wochenbeilage" aufgenom men werden. Gegen diesen Standpuntt wehrte fich die Mehrheit Der Berwaltung ganz entschieden, ba fie ja die Serausgeberin Der Wochenbeilage" ist, wie das auf dem Kopf des Blattes aus brüdlich hervorgehoben ist. Rusch ging im Laufe der Sizung so weit, daß er sich beharrlich weigerte, über die von der Mehrheit Der Verwaltung gestellten Anträge abstimmen zu lassen. Rach längeren Berhandlungen bequemte er fich dann doch, einem Antrag, ber die Annullierung des Artikels verlangte, zur Abstimmung zu bringen. Nachdem die Verwaltung den Beschluß gefaßt hat, daß dieser Artikel nicht erscheinen darf, erklärte Rusch, daß er sich diesem Beschluß fügen wolle, es nunmehr aber ihm elbst überlassen bleiben müsse, welchen Artifel er an bessen Stelle bringe. Er ließ durchbliden, baß er nunmehr einen andeten Artikel, der sich vielleicht noch tendenziöser gegen die Mehr beit der Verwaltung oder gegen die Mitgliedschaft wendet, veröffentlichen werde. Da die Mehrheit der Verwaltung diese organisationszerstörenden Tendenzen des Beollmächtigten nicht ohne weiteres hinnehmen wollte, ver angte fie von Rusch zu wissen, welchen Artikel er einsehen würde. Pazu erklärte Rusch, daß er das jetzt noch nicht wissen tönne; ein be djen ein Do ches ein idt an 3 b Eth bit Laffe bi thei a tatt pet tell brigen lehne er es ab, sich unter Bräventivzenfur der Ver altung stellen zu lassen. Er weigerte sich weiter, die Erklärung geben, daß er feinen Artifel bringen merde, der sich gegen en Teil der Mitglieder der engeren Berwaltung oder einen Teil der Mitglieder überhaupt richte. Unter diesen Umständen ah sich die Mehrheit der Verwaltung genötigt, zu beantragen, op die Nr. 41 der Wochenbeilage" überhaupt nicht er cheinen solle, um ber Generalversammlung Gelegen Seit zu geben, über die Angelegenheit die legie Entschei ung zu fallen. Auch über diesen Antrag ließ Rusch, von alzahn eifrig fefundiert, nicht abstimmen. Runmehr beantragte ein Mitglied der Verwaltung, dem Bevollmächtigten Rusch wegen Statutenwidriger Geschäftsführung den Vornz über diese eine Sigung zu entziehen und sie dem gleichberechtigten Bevollmächtig ten Zista zu überizagen. Ueber diesen Antrag ließ Ruich ab stimmen. Nach dessen Annahme verließ unter Führung von Rusch die Minderheit der Verwaltung den Sikumassaal. He hatte damit bas erreicht, was sie erreichen wollte, nämlich die Sprengung der Sigung der engeren Berwaltung. Der noch zurückbleibende, beschlußfähige Teil der engeren Verwaltung be schloß hierauf, daß die Nr. 41 der Wochenbeilage" zu erscheinen habe, sie beauftragte aber den Bevollmächtigten Zista. nor ihrer Drudlegung nachzuprüfen, welche Artikel an Stelle des tassierten gesetzt worden seien. Tun пор ches we ernb додо Dam bet Ide belet al Soweit der nadte Tatsachenbericht. Wir wollen uns zu ben Borgängen in der Verwaltung der Berliner Metallarbeiter jeder Bolemit enthalten und ebenfalls das Urteil den organisierten Metallarbeitern selbst überlassen. Die blay Jene Di alte Lor tan ab al te# bere babw eitet inrid treu zusammenhielten. Die Technische Nothilfe entschuldigt ihr damaliges Eingreifen heute damit, daß die Konferenz der Unterstaatsjetretäre fte zum Eingreifen ermächtigt habe, falls nicht Gegenweisungen von der Reichsregierung tamen. Da bie Reichsregierung mit bezogenen Hosen und ohne Kopf in Stuttgart fag, dachte sie natürlich auch nicht daran, das Eingreifen der Rothilfe zu verbieten". Es ist also eine ganz findische Ausrede der Nothilfe, wenn sie ihre Streitbrecher arbeit für Lüttwig damit entschuldigt, daß ihr das Eingreifen nicht untersagt" worden ist. Wenn die Technische Nothilfe wirtlich verfassungsmäßig handeln wollte, hätte sie damals dazu Gelegenheit gehabt, sie hat sich aber an den Buchstaben ihrer Mcht linien gehalten, lebenswichtige Betriebe in Gang zu setzen, auch dann, als der Geist der Situation in erster Linie geboten hätte, mit allen Streifmitteln die Kappisten zu verjagen, daß ihnen das Wiederkommen vergeht. Die Kapptage waren eine Probe auf den Geist der Nothilfe und das Resultat war: Gegen die Republit! Wenn man es nicht schon so wüßte, so tönnte man bennoch ermeffen, welche Gefahr in dieser behördlich geförder ten mächtigen Organisation der Nothilfe geschaffen worden ist und wie sie fich verhalten wird, wenn der Kampf um die letzten Errungenschaften beginnen wird. Dieses Scheulal muß er: freten werden. Die Gewertschaften betreiben den Kampf gegen die behördliche Streifbrecherorganisation immer noch zu Tässig. Die verlotterte Rechtspflege Mordtaten, die einer Sühne harren Bei der Beratung über den Justizetat im Breußenparlament rechnete am Mittwoch Genosse Obuch als Redner der Unahhängigen Fraktion mit der bürgerlichen Rechtspflege ab. Wir geben aus seiner Rebe den Schlußteil wieder, der scharfe Anklagen gegen die Justiz enthält, die weber die Frettorps führer perfolgt, die trotz strengen Verbots bewaffnete Saufen bilden, noch den Bersuch unternimmt, die vielen Morbtaten der Reichswehr zu fühnen. Genosse Obuch führte aus: Jh frage ben Herrn Juftizminifter: wie lange foll die Verord nung noch in Kraft bleiben, durch die ein wichtiger Teil der Rechtspflege überhaupt dem ordentlichen Gericht entzogen wird? Wir haben feinen Belagerungszustand, aber wir haben doch auf Grund des Artikels 48 der Reichsverfassung in Berlin und in Kassel die Ausnahmegerichte, die über die Bildung militärischer Formationen aburteilen. Weshalb will die preußische Rechtspflege feinen Schritt zur Beseiti gung dieser Ausnahmegerichte unternehmen, die in Kassel über haupt nur in einem einzigen Straffall bisher in Tätigkeit ge treten sind. Wenn Sie diese Ausnahmegerichte, die an und für sich eine neue Art von Bergehen und Verbrechen verfolgen sollen, fortbestehen lassen, ermöglichen Sie es auch, daß in einer ganzen Reihe von Fällen diejenigen Strafgesehbuchsbestimmungen nicht zur Anwendung tommen, die sich auf den bewaffneten Haufen beziehen, und die damit ihre Taten der ordentlichen Rechtspflege nöllig entziehen. Es wäre nicht möglich, daß eine Arbeitsgemeins fchaft Roßbach, eine Arbeitsgemeinschaft Aulod, und Pfeffer n. a. Freiforps fich in Deutschland niederlassen tönnten, wenn sie nicht bur diese Ausnahmejuftig geschüßt würden. Diese Ausnahmejustis ift bie Otfupation der Reattion auf einem der wichtigsten Ge biete, hinter der sich heute die Reaktion verschanzt und sich wohl geborgen fühlt. Die reiheit" in Berlin, das Blatt der Unabhängigen, hat fortgesetzt bis ins Einzelne diese Fälle gebracht, hat mit Namens nennung und Ortsangabe die Personen namhaft gemacht, die in Deutschland bewaffnete Saufen bilden. Ich frage, weshalb ge iieht gegen bicles Blatt nichts, wenn diese Angaben nicht zu treffen; wo bleibt die Staatsanwaltschaft, die sonst gegen jede Denunziation vorgeht? Was geschieht in dem Fall des ermordeten Schottländer in Breslau, von dem der Militärrichter sagte: mir sind die Täter bekannt, ich fenne die Mörder, ich kann aber gegen sie nichts unternehmen, weil sie Mitglieder eines Freitorps and, das meiner Macht entzogen ist.( Sört, hört! links.) Ist der Jultizminister ebenso wenig wie der Militäreichter imftande, gegen die Wärber bes Echottländer vorzugehen? Weshalb leiden die Leute, die an dem Fall von dem Wasserturm in Essen beteiligt find, ieht schon sechs Monate lang in Schuhhaft? Was gefchieht in den Fällen, in denen in Glabbed, nachdem die Reichswehr bereits einmarschiert war und Verhaffungen erfolgt waren, drei Arbeiter erschossen wurden? Was geschieht gegen die Täter, die in Datteln vier Arbeiter erichoffen haben? Es find Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Autod, die damals die Leute in ein Wöld en bem Amtsgericht gegenüber transportierten und vor den bie Personen, bie 14 Arbeiter in Bottropp erschossen haben, fonen, die in saltern 32 Arbeiter nach ber Gefangennahme an die Mitglieder ber Brigade Löwenfeld? Was geschieht mit den Bey Wand gestellt und erschossen haben?( Sört, hört! b. b. 1. S.$.) Was geschieht gegen die Personen, die ebenfalls gefangene Arbeiter, 82 an der Zahl, en die Maner gestellt und niedergefnallt haben? Augen des Ortsvorstehers erschießen liehen. Was geschicht gegen Diele Mauer in Bottropp wird für die revolutionäre Arbeiterschaft für immer ein Wahrzeichen ber Saande ber Justis in Preußen sein.( Lebhaftes hört! ,, Technische Nothilfe" ist fertig So wie bie Orgel unter der planmäßigen Leitung von Giberich mit ihren Borbereitungen für den Umitur fertig geworden ist und jetzt nur noch auf einen Lommunistischen Butic wartet, um bann als Retter bes Baterlandes und des tapitalisti. lchen Brofits auftreten, mit der Republik reinen Tisch machen und bie Monarchie mieder aufrichten zu tönnen, so hat auch die ,, Tech nische Cothille" eine riesenhafte Organisationsarbeit vollendet, um im Falle bes Generalstzeits der Arbeiter die lebenswichtigen Betriebe zu übernehmen und der Waffe des Generalstreifs die Spike abzubrechen. Die Technische Rathilfe bezeichnet sich zwar nch immer als einen freiwilligen 3usammenfluß interessen, in Wahrheit und in ihrer Wirtung bient sie aber nur Deuticher Bürger" aller Stände zum Schuhe von Bolts höri! bei ben 1 508.), ur Lähmung von Streifs und zum Schutz des Kapitals. 3hre Organisation übersicht heute bereits ganz Deutschland, wie in offiziellen Darstellungen ruhmredig berichtet wird. Die Technische Nothilfe ift gegenwärtig in 18 Landes Seairle gegliedert, die sich über ganz Deutschland erstrecken. Die Sauptzentren sind Königsberg, Stettin, Berlin, Oberschlesien, Niederschlesien, Magdeburg, Halle, Kassel, Westfalen, Nürnberg. München, Mürttemberg. Den Landesbezirlen liegt die Borberet Anführung von Bewaffneten, Arbeiter in den Kapptagen uitk tung für den etwaigen infag in ihrem Wirkungsfreis ob. Selettet werden die Landesbezirte von je zwei Personen, cinem Ingenieur und einem Boltsmirt", der als Propagandist für ble Streitbrechergarde arbeitet. Man fann sich denken, daß diese Bropagandastellen ein warmer Schlupfwinkel für stel. Tungstale Offiziere find, die für produttive Arbeit teine Ades que exfor her Par Tow Freie ebrid ab ente pla Hag Fähigkeit haben. Es ist erwähnt worden, daß in dem Falle Kessel nichts unters nommen werden föune, weil nach dem Urteil von Eachverständigen ber Mann nicht vernehmungsfähig ist. 3 will durch aus zugeben, daß damit der Herr Justizminister formell uns nach gewiesen hat, daß diese Feststellung getroffen ist und dadurch das Berfahren nicht seinen Fortgang nimmt. Aber ich erinnere daran, bas biefer ingetlagte Kellel einige Tage vor der Urteilsverfüns bung, nachdem die Berhandlung on stattgefunden hatte, frant wurde, aber daß ez 14 Tage banach in der Elisabethkajerne unter handelt hat.( Sört! hört! links.) Gegen einen Mann, der eine fo meriwürdige Krankheit zu verzeichnen hat, und bez heute nichts weiter zu erklären hat, als daß er fid) in einem Sanatorium aufhalte, gegen einen solchen Mann müßte ein mal wenigstens ein Termin angelegt werden, damit sich das Ge richt jetbit non feinem Gesundheitszustand überzeugen tann. 3 selbst werbe sofort zum Schluß lommen. In dem Falle Marloh, Die fleinste Einheit der Technischen Nothilfe ist die Orts. Sruppe, bic ebenfalls von einem Ingenieur geleitet wird. Rach den eigenen Angaben der Technischen Nothilfe gibt es be telts 650 Ortsgruppen. Dabei ist die Organisation der Technischen Nothilfe erst ein Jahr aft. Selbstverständlid wird fie fm gegebenen Fall mit den anderen Einrichtungen, die sich„, ver faijungstreu" nennen, aufs engste zufammenarbeiten. Bemerkenswert war das Eingreifen der Streifbrecherorgani Jation im Metallarbeiterstreit im Ctober 1918, im würitem bergligen Steuerstreit, im Staatsarbeiterftrei! in Bremen, im achihen Gemeindearbetterftreit. Bei allen diefen Gelegenheiten Marloh, fidh befindet. bezpollam mi. Wie weit ihre Leistungsfähigkeit im Ern jalle gehen wird, ist fich natürlich mit vorauslagen. ber in dem die Angehörigen der Ermordeten bie bezaubt worden find ihren Ernährer verloren haben und der schreiendsten Not ausgefeht find, war von der Justiz das Bersprechen gegeben wor den, daß für sie gesorgt werden würde. Es ist nichts geschehen. Jegt werden fie auf den Klageweg verwiesen, und dieser Klages meg, den sie jetzt beschritten haben, tommt nicht von der Stelle, meil das Urteil im Falle Marloh nicht beschafft werden tann, aber aur Fortführung der Klage notwendig ist. Die Gerichte geben sich alle Mühe, fanzen aber nicht finden, mo bieles Urteil im Felle 3x bem Marburger Falle, bas eine milfen wir, bag bas Proletariat bur verfehlte Streif it der Herr Justizminister schlecht berichtet, menu glaust, bag wo es fich um die Erschießung der Bürger non hale handelt, von dieser Seite aus ein solcher Ausdrud fällt, weil dadurch unter Umständen der Rechtsprechung vorgegriffen werden tann. Die Bürger von Thale, die erschossen worden sind, haben zu einem Telle der de mofratischen Partet angehört.( hört! hört! links.) Fünf davon sind, wie ich genau unterrichtet bin, Mitglieder der demokratischen Partei gewesen. Sie haben einer Wehr angehört, die von der verfassungsmäßig eingefekten Regierung bes& reiftaates Gotha berufen war, gegen die Kapp- Burschisten aufzutreten, und sie sind deshalb von Marburger Studenten, die heute noch im Jungdeutschen Bunde organisiert find, niedergeschossen worden. Die Täter laufen frei herum. Gewiß, fie sollen vor ein Schwurgericht fommen; weshalb sollen fie aber nach Kaffel, warum nicht nach Gotha, wo der Wohnfis ber Ermordeten war und wo auch die Straftat passiert ist, wo ello die Aburteilung der Täter von Rechtswegen erfolgen müßte? Hier mußte Genosse Obuch seine Rede abbrechen, da die Redezeit abgelaufen war. Die deutschen Kriegergräber in Frankreich. Die französische das Gefes vom 29. Dezember 1915. betreffend die Gräber aller Regierung hat der Kammer einen Gesetzentwurf unterbreitet, um Soldaten des Landheeres und der Marine der französischen und alliierten Heere, die während des Krieges gestorben sind, auch auf die deutschen Gräber in Frankreich anzuwenden. dieses Gesez ist nach den Bestimmungen des Artikels 225 des Friedensvertrages ausgearbeitet, der der französischen Regierung die Verpflichtung auferlegt, die deutschen Gräber zu respektieren und zu unterhalten. Die bereits vorhandenen deutschen Gräber sollen erhalten bleiben, die Einzelgräber sollen zusammengelegt werden. Diese Friedhöfe werden vom Staate erworben und unter seinen Schuß gestellt. Zwangsoption der Deutschen in Eupen und Malmedy. Wie der Aachener Boltsfreund" meldet, hat der helgische Obertommissar für die Kreise Eupen und Malmedy eine Berfügung erlassen, wonach die deutschen Staatsangehörigen, die nach dent 1. August 1914 und vor dem 20. September 1920 in den Kreisen Eupen und Malmedy ihren Wohnsiz genommen haben, innerhalb eines Monats sich erklären müssen, ob sie die belgische Staatsangehörigkeit erwerben wollen. Tun sie das nicht oder wird ihr Gesuch um Aufnahme in den belgischen Untertanenverband ab gelehnt, dann müffen fie Belgien innerhalb eines Monats ver laffen. Diese Verfügung stüßt sich jedenfalls auf die Bestimmung bes Artikels 37 des Friedensvertrages, wonach die deutschen Reichs angehörigen, die in dem obengenannten Zeitpunkt ihren Wohnfih in Eupen und Malmedy genommen haben, die belgische Staatsangehörigkeit nur mit Genehmigung der belgischen Regierung erwerben tönnen. Auflösung der Bremer Stadtwehr. Im bremischen Parlament ( Bürgerschaft) wurde gestern ein Antrag Starter( Unahhängig), ber bie Auflösung der Bremer Stadtwehr fordert, mit 49 gegen 47 Stimmen angenommen. Für denselben stimmten bie Mehrheitssozialisten, die Unabhängigen und die Kommunisten; gegen den Antrag sämtliche bürgerlichen Barteien. Dies kann zu einer Kabinettstrife führen, falls der Senat die Auflösung der Stadtwehr ablehnt. Die Zusammensehung des Bölferbundstates. Der Bölferbundss rat setzt sich zurzeit aus 4 ständigen Mitgliedern zusammen: Frankreich, England, Japan und Italien, und 4 provisorischen: augen blidlich Belgien, Brasilien, Spanien und Griechenland. Groß- Berlin Pflichten der Allgemeinheit upl In der legten Sigung der Stadtverordneten jammerten bie Bürgerlichen aller Schattierungen über angebliches BerantBürgerlichen aller Schattierungen über angeblich mangelndes Ber antwortungsgefühl städtischer Arbeiter. Bon denselben Leuten hört man aber nichts davon, daß infolge des Elends und der Wirtschaftskrise, dieser Erbschaft des frisch fröhlichen Krieges, täglich Tausende von Kindern an Tuberkulose Sterben, abermals Tausende von Kindern und Proletarier lang jam verhungern, fa, daß sogar die Proletarjertinder im Mutterleibe schon hungern müssen, daß Krankenhäuser überfüllt sind, daß über die allernotwendigste Millionen von Proletariern nicht Wäsche und Kleidung verfügen, daß Millionen frierend in ihren äden Wohnungen hausen, fein Gas und feine Rohlen bezahlen fönnen. Davon sehen diese honetten Bürger nichts. Nur einen einzigen Fall von tausenden wollen wir heute erwähnen. Die Hausreinigungsfrau des Hauses Brunnenitraße 94 steht mit ihren fünf Kindern allein. Die älteste Tochter verdient ein paar Groschen. Die Frau erhält für die ständige Reini gung breier Säufer bisher pro Monat 36 Mart. Sunger ist ständiger Gaft. Es ist nicht einmal Geld vorhanden, um die Milch der Kinder zu kaufen. Die Wohnung ist feucht, die Solzverschalung an den Wänden ver fault. Aus Not verkaufte die Frau die notwendigsten Sausgeräte. Auf den Betten teine Bezüge, fie find verfekt. Das fleinste Kind liegt in einem Wagen voller Lumpen. Die Frau braucht sich nicht zu schämen, sie hat nichts anderes. Aber Haustiere sind ba Ratten! Sie haben, so unglaublich das flin gen mag, zwei ber Kinder angefressen! Der Hausbesiger, der die Frau mit ein paar Bettelpfenniger abspeist, ihre Notlage ausnutt, fie ausbeutet, schuld baran ist, daß auch durch die gesundheitsschädliche Wohnung die Frau und Kin der frant sind und dahinstechen, ist ein major a. D., also ein Klassengenosse der Herren von Lindeiner usw., die im Stadtparlament im Bruftton untadeliger Ehren männer und Menschenfreunde über Bilichten der Allgemeinheit gegenüber Borlesungen hielten. Ziraden, wie sie in der letzten Stadtverordnetenversammlung pon den Bürgerlichen gefchwungen wurden, find billig wie Brom beeren Festgestellt muß aber werden, daß unser Bürgertum fich um die Not und das Elend her Opfer ihrer Gesellschaftsordnung nicht fümmert, das wird ausländischen Menschenfreunde überlassen, und wenn deren Hilfe nicht ausreicht, dann tönnen ruhig einige Millionen Broleten bas irbische Jemmertal mit dem himm fischen Jenseits vertauschen. Nach Profeffor Gruber ist bas fogar wünschenswert. Warnung vor Zuzug nach Berlin Der Magistrat erläßt folgende Mahnung: In großer Zahl strömen noch immer Arbeitsloje aus allen Teilen bes Reiches nach Berlin, in der Erwartung, hier Arbeit zu finden. Vielfach sind fie Hierzu burch Mitteilungen von Berliner Bekannten veranlaßt, bie ihnen Arbeit in diesem Betriebe aber jenem in Aussicht stellen. Auf Befragen erflären fie meist, non der großen Arbeitslosigkeit in Berlin nichts gemust zu haben. Die hier Gintreffenden Befinden d alsbalo in größter yet, well he weber Arbeit, noch Wohnung, noch Erwerbslojenunterstützung erhalten können. im Bezirk Teltow- Beeskow Sonntag, ben 5. Dezember, vormittags 10 Uhr, findet Berliner Gewerkschaftshaus, Engelufer. Ecal 5, eine Borständetonferenz für den gesamten Bezirk statt. Tagesordnung: 1. Machttämpfe und Sozialisierung. 2. Die preußi schen Landtagswahlen. 3. Verschiedenes. Berwaltungsbezit Prenzlauer Dos,( 9, 10, 12, 12 Diftrift.). Bollversammlung ber Stommunafan Kommiffionen Sonntag, ben 28. Nonemther, normittags 9 hn Ethutaula Senefelder Str. 6. Stabte und Begirisnerordnete fino eingelaben. Es it allez tommiffionsmitglieder, unbedingt zu erscheinen Mitgliebsbuch( Crispien- Ledebour) und Ausweisfarte legitimiert. Reues von der Post. Die Einlieferungsbescheinigung über ge möhnliche Batete erteilt die Boft jest auch in Bosteinlieferungsbüchern und zwar in dem Buche für Rachnahmen. Die Gebühr bafür von 50 Bfg. für jedes Patet wird durch Briefmarken vez rechnet. Der Aufgabestempel gilt als Bescheinigung. Den Abholern wurden Nachnahmejendungen bisher nur angekündigt. Die abholenden Boten vergaßen dies ganz oder berichteten nur Ungenaues. Die Reichspoft führt deshalb vorgebrudte Benachrich tigungszettel dafür ein. Es wird darin die Art der Sendung, der Betrag, der Absender und die Einlösungsfrist angegeben, Der Preis der Antwortscheine für das Ausland wechselt fort gesezt mit der Baluta. Jekt ist er wiederum von 4 M. auf 3,50 M. ermäßigt worden. Erichoffen wurde in der Adalbertstraße der Sunbehändler Busse, ber in einem Schantlofal Streit angefangen hatte und tatlid wurde. Die Angegriffenen wehrten sich und einer griff zur Waffe. Bantow durch ben Stadtrat Herrn Sause vollzogen. Durch furze Ansprache verpflichtete Herr Saule die Bezirksverordneten auf ihr Amt. Der Alterspräsident der Versammlung, Herr Gebhardt, übernimmt den Vorsiz. Da auch im 19. Verwaltungsbezirt eine fozialistische Mehrheit besteht, haben die Rechtsparteien den beffe ren Weg gewählt. Sie schlossen sich den von uns gemachten Vor schlägen zur Belegung des Vorstandes an Is Borsteher wurde von unserer Seite Genosse Tubig in Vorschlag gebracht und ein stimmig gewählt. In die einzelnen Kommissionen wurden von uns die Genoffen Gütig und Kraushaar in die Geschäftsordnungs- Kommission, die Schwer verletzt wurde Busje nach dem Urbanfrankenhause geschafft. Gedenkfeier für Friedrich Engels Die Obduktion der Leiche der Witwe Gillert, die von dem 17jährigen Fürsorgezögling Willy, Wieding ermordert worden ist, murde gestern nachmittag im Schauhause von den Gerichtsärzten Geh. Medizinalrat Brof. Dr. Straßmann und Prof. Dr. Strauch Borgenommen. Sie ergab, daß der jugendliche Berbrecher in bestias Tischer Weise sein Opfer umgebracht hat. Der ganze Kopf wies schwere Berlegungen durch einen Hammer, einen Stein, ein Meffer und eine Schere auf. Ein Stich in die rechte Halsseite ist bis in das Halsmart burchgebzungen. Die Salagader an ber rechten Seite ift glatt durchschnitten. Der rohe Bursche hat sich mit einer fol then Gewalt auf die am Boden liegende Fran gestürzt, daß ihr mehrere Rippentnohen gebrochen sind. Der Tob ist burch Bez: blutung eingetreten. 11. Berwaltungsbezirk( Schöneberg- Friebenau). Am Freitag, ben 26. b. m, nachmittags 5 Uhr, fand die Einführung der Be zirksverordneten durch den Stadtrat Boekich statt. Stadtrat Boetsch ging in feiner Begrüßungsansprache auf die schwierige Finanzlage in Reich, Staaf und Gemeinde ein, die die Durch führung von Kulturaufgaben sehr erschmere. 3u Borstehern wur Den gewählt Bezirksverordneter Täufer als Borsteher, unser Ge noffe Blank ols Stellnertreter. Der nächste Sigungstag wurde auf Montag abend 6 Uhr festgelegt. Der Deutschnationale Schneider perlas eine Erklärung, die den schärfften Broteft gegen das unge jegliche Vorgehen des Berliner Magistrats bzw. ber Stadtverord Metenversammlung gegen den Ausschluß der Bezirksverordnetin Frl. Riemer ausspricht. Sie behielten sich vor, allen Beschlüssen, die ihnen fachlich nicht zusagten, wegen des Ausschlusses des rl Riemer als ungefeglich zu beanstanden. Unser Genosse Czyminsti blieb ihnen die Antwort nicht schuldig. 19. Berwaltungsbezirt. Am Freitag, ben 26. November, murbe Einführung der Bezirksverordneten des 19. Berwaltungsbezirks zu feinem 100. Geburtstage. Im Rahmen der Proletarischen Feierstunden findet am Sonntag vormittag, 11 Uhr, im Großen Schauspielhause die Engelsfeier statt. Die Gedenkrede hält Genosse Dr. Breitscheid. Es wirken ferner mit: Konrad Löwe ( Orgel), Boris, Kronter( Violine), Hans Felig( Rezitation), der aus der Arbeiterschaft gebildete Sprechchor, unter Leitung von Margarete Wellhoener, Berliner Schubertchor. Eintrittsfatten à 2,50 M. find auch noch im Theater zu haben. Arbeiter Bildungsschule, Genossen Buchweis und Mejed in die Rommiffion zur Besetzung bes Bezirksamts gewählt. 12 Berwaltungsbezir!( Stegliz, Südende, Lichterfelbe, Lantwig). Bollversammlung der fommunalen Kommission am Sonn tag vorm. 9% Uhr im Rathaus Steglit. An dieser Sigung nehmen alle Bezirts und Stadtverordneten bes Berwaltungs bezirks sowie die Vertreter der tommunalen Arbeiterräte und der Elternräte teil. Der Schwimmverein Borwärts" Berlin 1897 peranstaltet am Sonntag 3 Uhr im Stadtbad Reutöln, Ganghoferstraße, sein dies jähriges Schaus und Weitschwimmen. Eintrittskarten find an dez Kasse zu haben. Der Bezirk Groß- Berlin des Taubitummen- Partei- Bundes ver anstaltet am Sonnabend, den 27. 11., im Gewerkschaftshause ( großer Saal), Engelufer 15, fein Herbstvergnügen. Der Rein ertrag fließt ben arbeitslosen Bundesmitgliedern zu Weihnachten zu. Billetts à 2,50 M. an ber kaffe erhältlich. Geldspenber wolle man nur an den Bezittstaffieret, Genossen Rich. Sieble, D. 34, Kopernitusstt. 2, senden. Boraussichtliches Wetter für Berlin und Umgebung am Somm tag. Zeitweile neblig oder wollig und vielfach heiter, bei ziem lich frischen, füdöstlichen Winden. Nachts wieder strenger fro um mittag gelinder Frost. Aus den Organisationen 2. Diftrift. Die Sandzeitel- Ausgabe zur Bffentlichen Bersammlung zum Dien lag, ben 30. November, im Rationalhof findet morgen Sonntag norm. 10 re Wiemers, Bülowstr. 59, ftatt. Die Mitglieder ind zu Montag abend einzuladen 2. Diritt. Die angefündigte Sigung der Agitationstommiffion am Montes finbet niat Ratt. 10. Diftrift. Sämtliche Mitglieder ber fommunalen Kommission( Crispies Lebebeur) haben Sonntag vorm. 9 Uhr pünktlich in der Shulaula, Senefelder Straße 6, zu erfheinen. 18. Dikrift. Elternbeiräte. Sonntag Dormittag 10 Uhr bel Schuchhardt, Chriftianiafiz. 118 a, Abrechnung der Obleute. Berlin- Stadt. Agitationstommiffion. Die Obiente der Diftrifistommiffionen u Die Geschäftslettungen gemeinsame Sigung am Montag? Uhr bei Hagen, W ber Spanbauer Bride. Vereinskalender Internationaler Bund der Kriegsspfer, Ortsgruppe Lichtenberg. Dienstag, bes 30. November, abends 7 Uhr, öffentliche Bersammlung in Squfaula, Barta Erscheinen der Mitglieder in Pflicht. Berantwortlich für die Hebattion: Emil Rebstb, Bezlis. Be antwortlich für ben 3nieratenteil: 2abia Romeriner, Karlsbert. 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